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IHRE APOTHEKE l 3. Jahrgang 2011 l Nr. 1

LEICHTER LEBEN in Deutschland

Das Gesundheitskonzept aus Ihrer Apotheke

Schulfach essen?

Eine "Leichter leben Erfolgsgeschichte"

Schon vorher, im Kleinkindalter werden die Grundlagen gelegt, meist richtig, häufig jedoch falsch.

Yvonne Rücker aus Taunusstein erzählt uns ihre Geschichte. Wie sie es geschafft hat und wie Sie es auch schaffen

Mehr dazu lesen Sie auf Seite 4.

Die meisten „Diäten“ werden gestartet, um eine bessere, attraktivere Figur zu schaffen. Schlank und rank, ohne störenden Bauch und dicke Hinterteile, schlanke Beine, Konfektionsgröße 36, 38 oder so, dies sind die angepeilten Wunschziele und die Motivation zum Starten einer Diät. Viel schwerwiegender und bedeutender als die optischen Korrekturen sind jedoch die gesundheitlichen Auswirkungen. Konnte durch den medizinischen Fortschritt die Lebenserwartung kontinuierlich nach oben geschraubt werden, so sinken diese Werte jetzt in den USA zum ersten Mal. Mit der massiven Zunahme der Leibesfülle, dem Leben auf der Couch mit Fernbedienung und einer falschen nicht artgerechten Ernährung sinkt die Lebenserwartung seit einigen Jahren wieder ab. Horrorvisionen, dass Eltern ihre eigenen Kinder überleben, kursieren, sind statistisch berechenbar und nicht übertrieben. Bisher wurden die Fettansammlungen an Bauch, Hüfte, Oberschenkel, Po und sonst wo immer nur als lästiges, prall gefülltes Speicher-

organ gesehen, der Einlagerung und Speicherung von zuviel gegessenen Kalorien dienend. Immer mehr kristallisiert sich aber die Erkenntnis heraus, dass die vollen Fettzellen aktiv am Stoffwechselgeschehen teilnehmen und diverse Hormone und Botenstoffe produzieren - Stoffe, die unzählige Abläufe im Körper stören oder teilweise drastisch verändern.

Weg zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden aufzuzeigen. Natürlich müssen Sie selbst die Initiative ergreifen, das theoretische und praktische Rüstzeug erhalten Sie aber in den Schulungen und Seminaren Ihrer Apotheke. Und Sie werden sehen, dass Abnehmen mit einem vernünftigen und erprobten Programm leichter und effektiver ist, als Sie bisher dachten.

Wissenschaftlich völlig unstrittig und in der Praxis millionenfach bewiesen ist, dass eine Gewichtsreduktion um 5 - 10 kg Fettgewebe den erhöhten Blutdruck deutlich senkt, die Symptome einer bestehenden Angina pectoris um 90%, das Diabetesrisiko um 50% und die Blutfettwerte wie Triglyceride und Cholesterin um bis zu 30% verbessert.

Denn auch die Ernährungsberatung ist im dauernden Wandel. Methoden, die vor wenigen Jahren noch als Sensation angepriesen wurden, zählen zwischenzeitlich als überholt.

Kein Medikament, keine Pille schafft solche umfassenden positiven Effekte. Abnehmen als gesundheitliches Wundermittel. Die Apotheken, die sich an der Gesundheitsaktion „Leichter leben in Deutschland“ beteiligen, haben sich zur Aufgabe gestellt, Ihnen diesen

Werbung und Wahrheit Ein langer Weg liegt vor einem neuen Wirkstoff, will er die Zulassung als Arzneimittel erhalten. Klinische Studien, Nachweis der Wirksamkeit, Versuche zu Neben- und Wechselwirkungen und hundert bürokratische Hürden mehr pflastern den Weg bis zur endgültigen Markteinführung. Medizinalprodukt heißen die Zauberworte, die ein schnelles In-Verkehrbringen ohne hohe bürokratische Hürden ermöglichen.

So wundert es nicht, dass es im Schnitt 7 Jahre dauert und viele Millionen Euros nötig sind, bis ein neues Medikament oder eine neue Kombination in den Schubladen der Apotheken landet, vom Arzt verordnet oder vom Kunden gekauft werden kann. Bei hochwirksamen, verschreibungspflichtigen Arzneistoffen ist dieses Zulassungs- und Prüfverfahren sicher im Sinne eines optimalen Verbraucherschutzes zwingend nötig. Bei nebenwirkungsärmeren Arzneistoffen weichen Firmen ob der drastischen Auflagen zwischenzeitlich auf andere Formen der Markteinführung aus. Nahrungsergänzung oder

lesen Sie auf Seite 7.

Ohne den Nachweis von Wirksamkeit, ohne kostentreibende Studien und mit eingeschränkten Aussagen zur Indikation erreichen so jährlich tausende von neuen Produkten den deutschen Markt. Und zwischenzeitlich ist dieser Markt restlos aus den Fugen geraten. Zwar bemüht sich das Europaparlament seit vielen Jahren um eine einheitliche Regelung, wird aber von nationalen Interessen und Gruppierungen systematisch blockiert. Folge ist, dass auf dem Markt der Nahrungsergänzungen absoluter Wildwuchs herrscht. Aufsichtsbehörden sind überfordert und von der Dynamik der Neuausbietungen überrollt. Der Verbraucher ist der Leidtragende. Lesen Sie weiter auf Seite 6.

„Low fat“ – noch bis vor 5 Jahre als das Wundermittel gegen Übergewicht gehandelt, hat sich auch in der täglichen Praxis als Flop erwiesen. Und die Wissenschaft konnte belegen, dass durch die dort empfohlene drastisch verminderte Fettzufuhr sogar der Grundumsatz sinkt und damit anfängliche Erfolge schnell ins Gegenteil umschlagen. Lesen Sie weiter auf Seite 3.

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Seite 2 l Das Gesundheitskonzept aus Ihrer Apotheke

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Fleischskandal Der Appetit könnte einem wirklich vergehen, wenn man die Berichte über die Verwendung von Fleischabfällen sieht und liest.

Der Ruf nach mehr Kontrollen, nach mehr Staat wird laut. Jeder Schlachtbetrieb soll lückenlos überwacht werden, jedes Kühlhaus und jeder Supermarkt sowieso.

Abfälle aus den Schlachtungen werden als Pizzabelag deklariert, abgelaufene und verfallene Portionen werden umetikettiert und neu verpackt, verdorbene Fleischreste aufgepeppt und als Fertigprodukt wieder ins Regal gelegt.

Aber ist dies die Lösung? Wir als Verbraucher sollten über unser Einkaufsverhalten nachdenken, möglichst billig, möglichst viel.

Über 140 neue Rezepte zum Abnehmen und Schlankbleiben Das „Leichter leben in Deutschland” Kochbuch und Begleitbuch Band 6 244 Seiten € 22,80 PZN-7757700

Geiz ist geil – dies ist die Devise vieler

Hausfrauen.

Wer aber bereit ist, nur ein paar Cent hinzulegen, kann nicht erwarten hochwertige Ware zu erhalten. Hochwertiges und qualitativ gutes Fleisch kann nicht zum Preis von Hundefutter hergestellt und verkauft werden. Auch Hersteller und Handel wollen und müssen noch ein paar Cent verdienen. Wollen Sie vernünftige Ware kaufen, dann sollten Sie die Hände von billigen Fertigprodukten und abgepackten Fleischstücken lassen. Kaufen Sie im Fachhandel gute Qualität, die aber dann auch etwas mehr kostet als billige Schotterware. Qualität hat einen Preis, dies müssen aber einige Schnäppchenjäger halt noch lernen.

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Kaffee: Freund oder Feind? Im Durchschnitt trinkt jeder Deutsche 4 Tassen Kaffee am Tag. Das entspricht 160 Litern bzw. 6,7 Kilo Kaffee pro Jahr. Damit ist Kaffee noch vor Bier das beliebteste Getränk der Deutschen. Das dunkelbraune Getränk selbst stellt eine komplexe Mischung aus den unterschiedlichsten in der Natur vorkommenden Chemikalien dar, und beinhaltet einen hohen Anteil an Koffein und Chlorogensäure. Kaffee enthält je nach Machart zwischen 50 bis 200 mg Coffein pro Tasse. Im Vergleich dazu haben bekannte und bei Jugendlichen so beliebte Energy-Drinks 80 mg, Cola nur 20 – 30 mg pro 250 ml Dose. Die meisten Studien können die weit verbreitete Meinung, dass Kaffee das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht, nicht bestätigen. Im Gegenteil, einige Studien belegen sogar, dass

ein regelmäßiger und moderater Kaffegenuss einen gesundheitlichen Nutzen zeigt. Was aber ist mit Kaffee beim Abnehmen? Kann man Kaffee bedenkenlos beim Abnehmen einbinden oder soll man auf das braune Getränk verzichten? Die Antworten sind einfach. Normaler Filterkaffee oder auch aus dem Automaten ist hervorragend geeignet als Getränk während der Zündungs- und Abnehmphase denn er liefert keine Kalorien, bremst ein wenig den Hunger und steigert den Fettabbau. Allerdings gilt dies nur für Kaffee mit etwas normaler Milch und natürlich ohne Zusatz von Zucker. Absolut ungeeignet sind die meisten Instant Kaffezubereitungen, denn hier sind meist große Mengen an Zucker enthalten. Ein Blick auf die Deklaration hilft hier weiter.

Schlank forever Das Leben kann ungerecht sein: Während sich manche Menschen von Diät zu Diät quälen und trotzdem nie richtig schlank werden, halten andere ihre Figur scheinbar mühelos. Haben schlanke Menschen bessere Gene? Untersuchungen zeigen, dass Übergewicht zumindest teilweise angeboren ist. Ob man dann aber tatsächlich dick wird, ist aber eine Frage des Lebensstils. Dabei spielen Ernährung und körperliche Aktivität eine große Rolle, dies bestätigte jetzt eine große Untersuchung. Tägliche Bewegung ist einer der Schlüssel zu einem dauerhaft schlanken Leben. Das muss nicht immer Sport sein. Auch Spaziergänge, Treppen steigen oder Fahrrad fahren im Alltag zählen. Wichtig ist nur die absolute Regelmäßigkeit. Schlankere Menschen sind nicht ständig auf Diät, sondern haben gesündere Lebensgewohnheiten. Nicht weniger, sondern anders essen heißt daher die Devise: Regelmäßige Mahlzeiten und weniger Snacks nebenher. Mehr Vollkorn und Frischkost, dafür weniger Fett und Fast Food und vorallem nur wenige Süßigkeiten. Studien haben gezeigt, dass Menschen, die morgens etwas essen, im Schnitt schlanker sind als Frühstücksmuffel. Vollkornbrot oder Müsli ohne Zucker sättigen lange und beugen

Heißhunger vor. Schinken oder Quark dazu liefern wertvolles Eiweiß und bringen deutlich weniger Kalorien mit als Nuß-Nougat-Creme oder Leberwurst. Auch das richtige Trinken gehört zu den Geheimnissen schlanker Menschen. Denn wer genug trinkt, tut sich mit dem Abnehmen leichter. Oft isst man etwas, obwohl man eigentlich Durst hat. Eine neue Studie belegt, dass Wassertrinken sogar Kalorien verbraucht, zumindest wenn auf nüchternen Magen getrunken wird. Ungeeignete und echte Kalorienbomben sind Limos, Cola und auch Fruchtsäfte.

All das landet im Bauch

51 kg Süßigkeiten essen deutsche Kinder durchschnittlich jährlich. Über 10 kg sind Kuchen, Kekse und Gebäck, 6 kg sind Speiseeis, fast 4 kg Schokolade, Riegel und Pralinen, 4 kg Bonbons, Gummibärchen und Lutscher, über 3 kg an Nuß-Nougt-Creme und Marmelade, 1 kg Chips und Salzstangen und 24 Liter Softdrinks und Limonaden. Aufaddiert sind das pro Tag 278 Kalorien nur von Süßigkeiten. Experten schlagen schon seit Jahren Alarm, aber die Rufe verhallen ungehört und der Konsum an papp süßen Schleckerein steigt von Jahr zu Jahr an. Die Folgen sind sichtbar, fast ¼ unserer Kinder sind übergewichtig.

Wieviel essen Kinder? Iss deinen Teller leer, war der Rat von gestern, geprägt in einer Zeit des Mangels. Heute bestimmt das Alter des Kindes die Mengen am Teller. Natürlich gibt es Abweichungen, aber als Richtlinie verwenden Sie diese Tabelle:

Gericht

Kleinkind

Schulkind (6-11 Jahre)

über 12

Suppe

150 ml

200 ml

250 g

Fleisch

80 g

100 g

200 g

Gemüse

50 g

80 g

120 g

Gemüsebeilage

100 g

150 g

200 g

Kartoffel als Beilage

100 g

150 g

200 g

Reis/Nudeln als Beilage

40 g

60 g

80 g

Käse/Aufschnitt

40 g

60 g

80 g

Dessert

80 g

120 g

150 g

(2-5 Jahre)

Kind

Folgen Sie uns im Internet Wir beraten, informieren und helfen Ihnen, Ihr Ziel zu erreichen. www.llid.de Die offizielle Website von „Leichter

leben in Deutschland“. Hier veröffentlichen wir aktuelle Infos, Sie gelangen von hier in das Forum, in den Shop, Sie können sich zum Newsletter anmelden und die Grundlagen des Abnehmkonzeptes nachlesen.

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Brandaktuelle Erkenntnisse aus der Ernährungsbranche und von Teilnehmern häufig gestellte Fragen veröffentlichen unsere Experten hier für Sie. Nachlesen und gut informiert sein.


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Das Gesundheitskonzept aus Ihrer Apotheke l Seite 3

Ist alles Dicksal? Fortsetzung von Seite 1

„Low carb“ wird jetzt als Rettung propagiert. Aber ein Leben ohne Nudeln, Kartoffeln, Reis, Brot oder Semmeln? Unvorstellbar in der täglichen Praxis. Schon aus den Zeiten der „AtkinsDiät“ ist bekannt, dass nur wenige Menschen solch eine einseitige Ernährung längerfristig akzeptieren können.

Langsam erkennt man, dass die Gesamtbilanz entscheidend ist. Nicht einzelne Bestandteile des Essens machen dick oder dünn, es ist und bleibt die Summe der Brennwerte, der Kalorien, die unseren Körper formt. Führen wir mehr zu, als unser Organsimus verbraucht, dann wird dieses Plus gespeichert – wir nehmen zu. Erst bei einem Defizit greift der Körper auf die gespeicherten Reserven zurück. Und noch ein Trend der vergangenen Jahre stellt sich immer mehr als Irrweg heraus. Aktivieren und Ausbalancieren des Stoffwechsels war das Zauberwort, war die angebliche Lösung für alle

Übergewichtigen. Genial die Werbeaussage, schwach die Wirkung dieser Methode, denn nicht ein aktivierter Stoffwechsel läßt uns abnehmen, nur ein umprogrammierter Stoffwechsel schafft die überflüssigen, störenden Fette aus den Zellen. Im Tagesablauf der meisten Deutschen mit einer durchschnittlichen 7,2maligen Nahrungszufuhr pro Tag bleibt der Blutzucker- und damit auch der Insulinspiegel in Höhen, die eine Öffnung der Fettzellen nie und nimmer zulassen. Insulin als anaboles, also einlagerndes Hormon muss deutlich vermindert werden, sollen sich Fettzellen öffnen und schwinden.

Das Konzept von „Leichter leben in Deutschland“ setzt Wissen voraus. Wissen um die biochemischen Vorgänge im Körper und Wissen über die Zusammensetzungen von Essen, Trinken und Lebensmitteln. Wer dieses beherrscht, wird zu den Erfolgreichen gehören.

Das Konzept von „Leichter leben in Deutschland“ verknüpft verschiedene Abnehmmethoden sinnvoll miteinander, pickt sich die jeweiligen Vorteile heraus, vermeidet so aber eventuelle Mängel. So erklären sich die tollen Erfolge vieler Teilnehmer.

Daher bieten alle beteiligte Apotheken mehrere Seminare und Schulung an, um Ihnen diese Zusammenhänge zu erklären. Der Besuch dieser Veranstaltungen ist der erste Schritt zu einem leichteren Leben, denn Dicksein ist kein Schicksal.

Läusealarm Deutschland hat eine Epidemie. Nicht die Grippe, nicht der Schnupfen grassiert, sondern kleine Tierchen, auch Läuse genannt. Ganze Schulklassen und Kindergartengruppen sind betroffen. Dieses massive Auftreten liegt nicht an mangelnder Sauberkeit, sondern oft an einer gewissen Sorglosigkeit und an einem übertriebenen Schamgefühl. „Mein Kind hat Läuse“ wird verschwiegen. Und genau dies ist ein Grund für das massive Auftreten in den letzten Wochen und Monaten. Die kleinen Tierchen und deren Eier, auch Nissen genannt, werden so von Kind zu Kind, von Kopf zu Kopf übertragen und wie ein Ping-PongBall immer wieder hin und her geschubst. So ist

Einen Nachteil hat diese Methode allerdings, der nicht unerwähnt bleiben soll. Eine Ananas-, Brot- oder Eierdiät, der beliebte Nulloder das fälschlicherweise auch Heilfasten genannte Komplettverzicht auf Nahrung ist theoretisch einfacher und auch ohne Hintergrundwissen durchführbar.

keine Klasse, kein Kindergarten jemals läusefrei zu bekommen. Frühsymptome eines Läusebefalls sind heftiger Juckreiz mit Ausschlag am Haaransatz und im Nacken oder über den Ohren. Tage später werden die Tiere als Schuppen, Krümel oder Flusen auf dem Haar sichtbar. Jetzt gilt es schnell und richtig zu handeln. Mit speziellen Shampoos wird gewaschen, alle Hüte, Hauben und Mützen werden gewaschen oder tiefgefroren. Und natürlich die Schule oder der Kindergarten informiert. Nur so kann die Epidemie unterbrochen werden, schamlos.

Dabei handelte es sich um Acetylsalicylsäure (ASS), Betablocker und Statine (Blutfettsenker). Nur rund 1000 Herzpatienten nahmen auch 1 Monat nach dem Infarkt ihre Pillen regelmäßig ein, während 272 bereits eine der Substanzen weggelassen hatten und 184 Patienten gar alle drei.

Kaum zurück in der Heimat erkrankte er an hohem Fieber, Kopf-, Glieder- und Augenschmerzen. Der Hausarzt verordnete bekannte Grippemittel, worauf die Beschwerden deutlich besser wurden. Nach einigen Tagen aber kehrten die Symptome wieder zurück, worauf Herr Jochum in das örtliche Krankenhaus eingeliefert wurde. Eine aufmerksame Ärztin leitete eine Labordiagnostik auch für Dengue-Fieber ein. Die Tests fielen positiv aus.

Die wichtigsten Überträger der Denguefieberviren sind die weiblichen Gelbfiebermücken, auch Ägyptische Tigermücke oder Denguemücke genannt und die sich auch in Europa ausbreitende Asiatische Tigermücke, Fachbezeichnung Aedes albopictus. Durch den weltweiten Anstieg der druchschnittlichen Temperaturen wandern diese Mücken immer weiter nordwärts. So sind sie schon in Kroatien, in Südfrankreich, ja sogar im Rheintal beobachtet worden. Tropische Krankheiten bei uns in Deutschland, dies ist keine Vision aus einem Science Fiction Film, dies wird Realität.

Patient Groß hielt sich genau 4 Tage an diese Anweisungen, dann begann er die Tabletten immer mehr zu vergessen und nach 10 Tagen blieb die Packung dann unbeachtet im Schubladen liegen.

In einer Studie mit über 1500 Patienten mit akutem Herzinfarkt wurde jetzt untersucht, wie viele Teilnehmer nach einem Monat noch alle drei verordneten Medikamente einnahmen.

Seit mehr als 10 Jahren verbringt Bernhard Jochum (55) seinen Urlaub im südlichen Kroatien. Auch 2010 war er für 2 Wochen beim Baden, Segeln und Faulenzen zusammen mit der Familie wieder dort auf der Halbinsel Peljesac.

Schuld an der Erkrankung war der Klimawandel. Denguefieber ist in tropischen und subtropischen Gebieten beheimatet, so z.B. Lateinamerika, Zentralafrika, Indien, Südostasien, Teile des Pazifiks und der Süden der USA. Da der Mann diese Länder nicht bereist hatte, muss er die Erkrankung in Europa, in Kroatien erworben haben.

„Nehmen Sie täglich 2 Tabletten und dies über 3 Wochen“ ermahnte Hausarzt Roland W. seinen Patienten Peter Groß (52). In der Apotheke gleich nebenan löste Herr Groß das Rezept ein und die nette, blonde Apothekerin wiederholte die Worte des Arztes, ja zusätzlich klebte sie noch einen Aufkleber auf die Packung, worauf diese Einnahmeanweisung auch schwarz auf weiß zu lesen war. „Hören Sie auch nicht zu früh damit auf, denn eine Besserung kommt schnell, aber die Grunderkrankung braucht länger zum Ausheilen“ meinte die Frau im weißen Kittel noch zusätzlich.

Compliance nennt man die Therapietreue und bekannt ist auch, dass es bei vielen Patienten damit nicht weit her ist. Kaum stellt sich die erste Besserung ein, reduzieren viele Patienten aus Angst vor Nebenwirkungen oder auch aus reiner Vegesslichkeit die Anzahl der Pillen.

Aedes albopictus

Die mangelnde Therapietreue (Compliance) ergab bei den völlig „Untreuen“ eine Einjahresüberlebensrate von 88,5%, während von den Teilnehmern, die wenigstens einen Teil der Medikamente genommen hatten noch 97,7 % am Leben waren. Die Anweisungen des Arztes machen in den meisten Fällen echt Sinn und auch die Erklärungen in der Apotheke werden nicht aus Jux und Tollerei gegeben. Sie sollten diese gutgemeinten Ratschläge beherzigen. Haben Sie heute Ihre Arzneimittel schon genommen?

1 Packung (ca. 400 g)

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ca.____ Kalorien (300 kcal, 500 kcal, oder 1000 kcal)


Seite 4 l Das Gesundheitskonzept aus Ihrer Apotheke

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Die Grundlagen des Erfolgskonzeptes von „Leichter leben in Deutschland“ Mehr als 1000 Diäten sind bekannt, jedes Jahr kommen neue hinzu. Allerdings bringen diese Methoden allesamt wenig Erfolg, was viele von Ihnen sicher auch schon bemerkt haben. 95% aller üblichen Diäten scheitern und man hat nach einer solchen Abnehmkur oft mehr Kilos auf der Waage als vorher. Das Konzept von „Leichter leben in Deutschland“ setzt intelligentere Methoden ein, um eine dauerhafte Reduktion des Körpergewichtes zu erreichen. Mehr als ½ Millionen Teilnehmer haben bisher so im Schnitt um die 7 kg abgenommen und das reduzierte Gewicht meist auch über lange Zeit stabilisiert. Der Grundgedanke ist verblüffend einfach: Man nehme von allen wissenschaftlich belegten Abnehmkonzepten das Wirksamste heraus und kombiniere deren Vorteile geschickt miteinander. So entsteht ein unschlagbar wirksames Konzept. Allerdings hat diese Methode auch einen Nachteil. Während die Botschaften bei Null- oder Crashdiäten einfach und schlicht sind, nämlich Nichts essen, stellt die Kombinationsmethode von „Leichter leben in Deutschland“ etwas höhere Ansprüche an das Wissen der Teilnehmer.

Hier liegt die Lösung bei den beteiligten Apotheken. Sie bieten Ihnen in 4 Grundlagenseminaren die Theorie und Praxis des intelligenten Abnehmens komplett aufbereitet an, so dass Sie bald in der Lage sind, das Programm eigenständig und erfolgreich durchzuführen. Aus Untersuchungen der vergangenen Jahre wissen wir, das Teilnehmer mit Schulung und regelmäßig durchgeführten Kontrollmessungen deutlich mehr abnehmen und das einmal erreichte Gewicht auch besser stabilisieren können, als Abnehmwillige, die auf diese Erklärung der Grundlagen verzichtet haben. Die entscheidenden Punkte zum erfolgreichen Abnehmen hier schon einmal in einer kurzen Zusammenfassung: Sie müssen selbst wollen. Abnehmen beginnt im Kopf und zwar im eigenen. Erst wenn Sie den Schalter dafür umgelegt haben, erst wenn Sie den unumstößlichen Entschluss gefasst haben, jetzt erfolgreich abnehmen zu wollen, erst dann werden Sie auch Erfolg haben. Abnehmen geht nicht nebenbei, es wird die nächsten Wochen oder Monate Ihr Leben prägen und beherrschen. Akzeptieren Sie, dass Abnehmen für Sie ab jetzt wichtiger ist, als Ge-

Schulfach Essen Kinder müssen laufen lernen, später das kleine Einmaleins, Radfahren, Schwimmen, Lesen und Schreiben und 1000 weitere Fähigkeiten. All dies ist uns nicht angeboren, sondern muss gelernt werden. Machmal spielerisch einfach, gelegentlich auch im Schweiße des Angesichts. Auch richtiges Essen und Trinken ist ein Lernfach, beginnend im Babyalter. Es genügt keineswegs das Schulfach „Essen und Trinken“ lautstark einzufordern. Weit vorher, im Kleinkindalter werden die Grundlagen gelegt, meist richtig, häufig jedoch falsch.

Sitzt Mutter schon nachmittags vor dem Fernsehgerät, verbringt Vater seine Freizeit zwischen Sportschau und Krimi, dann ermahnt man später die Kinder wirkungslos, seine Freunde auch Außerhalb facebook zu suchen.

Vorbildfunktion muß gelebt und geübt werden. Dies beginnt bei gemeinsamem Zubereiten von Mahlzeiten, geht über Treffen der Familie am Esstisch und endet bei gesunden Belohnungen. Nicht Süßigkeiten sind der Lohn für gute Leistungen, sondern Zeit, die die Eltern den Kindern schenken und mit Ihnen gemeinsam verbringen.

Eine besondere Bedeutung kommt daher den Eltern zu. Was Mama und Papa sagen, tun, für Gut und Richtig halten, das übernehmen die Kids bis zu einem bestimmten Alter wie selbstverständlich. In dieser Phase der Entwicklung werden die späteren Vorlieben, Abneigungen und Verhaltensweisen geprägt. Kommt im Elternhaus kaum Obst und Gemüse auf den Tisch, beherrschen Currywurst, Pommes und Chips den Speiseplan, dann wundert es nicht, dass auch später Spinat, Äpfel oder Weintrauben keine echte Chance haben.

100 illegale Internet-Seiten

Wiesbaden – Das Bundeskriminalamt (BKA) hat sich zusammen mit anderen deutschen Behörden an einer internationalen Aktion gegen den Handel mit gefälschten und nicht zugelassenen Arzneimitteln im Internet beteiligt. Dabei seien etwa hundert Internetseiten identifiziert worden, auf denen mutmaßlich deutsche Anbieter illegale Arzneimittel zum Verkauf anbieten, teilte das BKA in Wiesbaden mit.

Es seien gegen die Betreiber verschiedener Seiten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf einen Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz initiiert worden. Die Betreiber sollen in Deutschland nicht zugelassene sowie gesundheitlich bedenkliche Medikamente vertrieben haben. Bei gezielten Intensiv-Kontrollen des Zolls im Post- und Kurierdienst wurden in Deutschland demnach 532 Paketsendungen mit rund 30.000 Tabletten sichergestellt. Neben einer erheblichen Anzahl an Potenzmitteln, Dopingsubstanzen und überdosierten Vitaminpräparaten hätten die Beamten auch Anti-De-

burtstagsfeiern, Leckereien oder Einladungen. Die Kalorienbilanz machts. Führen wir dem Körper mehr Kalorien zu als dieser verbrennen oder auch verbrauchen kann, dann lagert dieser das Plus an Bauch, Hüfte oder Po an. Wir nehmen zu. Erst wenn ein Defizit eintritt, erst wenn wir mehr verbrauchen, als wir durch Essen und Trinken zuführen, erst dann verschwinden auf wundersame Weise die Speckrollen und Hängebäuche. Die Stoffwechselumstellung. Unser bisheriges Essen und Trinken programmiert den Stoffwechsel auf „Einlagerung“. Schuld daran ist ein überschießendes Insulin, das „anabol“ also einlagernd wirkt. Erst wenn dieses Hormon auf normales Niveau zurückgefahren wird, erst dann können sich Fettzellen öffnen und das Abnehmen beginnt. Positiver Nebeneffekt ist, dass Hungeranfälle ausbleiben. In den 4 Seminaren unserer Apotheke sprechen wir über diese Punkte ausführlich und erklären Ihnen, wie die praktische Umsetzung im Alltag problemlos funktioniert. Melden Sie sich rechtzeitig an, viele Seminare sind schnell ausgebucht, denn wir schulen nur in kleinen Gruppen.

Unsere Buchbesprechung Mit anderen Augen sehen

Hans Pollner lebt im tiefen Niederbayern, genauer in der Nähe von Landshut, die sich auch Hauptstadt Niederbayerns nennt, mit hoher Beamtendichte und der vielversprechenden, amerikanische Assoziationen erweckenden Abkürzung LA. Diese 2 Buchstaben sind aber auch schon die einzige Gemeinsamkeit mit den USAmerikanern, dem der echte Niederbayer ist ganz und gar nicht der oberflächliche „keep smiling“ Typ. Eher heimatverbunden, mit dem Blick für Wesentliche, fernab aller schnellen Modetrends, oft zunächst schweigend betrachtet, dann aber mit Vehemz und hellem Verstand bei der Sache. Roman Herzog oder Bruno Jonas sind lebende Beispiele. Pollner definiert sich kürzer und prägnanter: Ihr steigt´s drüber, ich heb´s auf. Die Kamera ist dafür das primäre Werkzeug von Hans Pollner. Damit zaubert er außergewöhnliche Perspektiven, skurrile Zusammenhänge und erstaunlichen Stimmungen. Das eigentliche Highlight, die eigentliche Überraschung sind aber die passenden, unpassenden Titel. Was zunächst als absoluter Widerspruch wirkt, stellt gepaart mit dem Foto das eigentlich Außergewöhnliche an diesem Buch dar. Mit offenen Augen, wachem Geist und einer kräftigen Prise Ironie zeichnet er Lebenssituationen, Modeausdrücke oder Begriffe des täglichen Lebens mit der Kamera nach und betitelt diese mit faszinierenden Wortspielen. Beides zusammen wirkt skurril, manchmal provozierend, immer aber überraschend.

Man kann alle Dinge so, aber auch ganz anderes sehen. Und viele von uns steigen darüber, Pollner hebt´s auf, fotografiert und betitelt. Ein Buch für alle, die mit offenen Augen durch den Alltag gehen, die sich den Blick für Außergewöhnliches bewahrt haben und die mal in der Spur, mal neben der Spur aber immer mit einer gehörigen Prise Frohnatur durchs Leben gehen. Ein Buch zum sich selber schenken oder für ganz gute Freunde.

Hans Pollner „So seh´g i des“ (für Ausländer: so sehe ich dies) ISBN 978-3-942590-006 Erschienen im Atto Verlag, 152 Seiten 4/4-farbig, 19,80 Euro

pressiva, Schmerzmittel, Anti-Allergika und Tabletten zur Gewichtsreduktion entdeckt. Der sicherste Weg für Arzneimittel ist und bleibt die Apotheke am Ort. Hier ist durch eine lückenlose Kette vom Hersteller über die zugelassenen Großhändler über die Apotheke bis zum Verbraucher absolut sichergestellt, dass nur einwandfreie, offizielle Ware an den Kunden abgegeben wird.

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Das Gesundheitskonzept aus Ihrer Apotheke l Seite 5

Leichter leben im Büro Auch im Büro kann man abnehmen * Achtung Kantine * Das Restaurant als Verführung

Das Konzept von „Leichter leben in Deutschland“ im stressigen Berufsalltag umzusetzen ist manchmal gar nicht so einfach. Wie viele Fettpunkte hat das Kantinenessen? Gibt es Naschereien „für die Schublade“ mit nur wenigen Zuckerteufeln? Und ist es beim Abnehmen nicht besser, gleich das Frühstück ausfallen zu lassen, weil man eh morgens keinen Hunger hat? Eigentlich sind es nur einige wenige Dinge, auf die man achten muß, und diese können auch im Büroalltag umgesetzt werden. Dann fällt das Abnehmen wirklich leicht: 1. Wenig: Fett, Süßes und Weißmehl-

produkte

2. Regelmäßig ballaststoffreiche und prote3. 4. 5. 6.

inreiche Lebensmittel Viel Obst und Gemüse Viel (Wasser) trinken Drei Mahlzeiten am Tag Bewegung, Bewegung,Bewegung

Fangen Sie beim Frühstück an: Wichtig ist zunächst einmal, dass Sie überhaupt frühstücken. Es ist egal, wann das ist. Manche Menschen haben früh morgens noch keinen Hunger und möchten vielleicht lieber erst zur Frühstückspause in der Firma etwas essen. Das ist kein Problem. Lassen Sie das Frühstück aber bitte nicht ausfallen. Zum einen ist es auch in der Gewichtsreduktionsphase wichtig, regelmäßig und ausreichend zu essen und dem Körper alle wichtigen Nährstoffe zu geben. Zum anderen brauchen Sie die Energie, um bis Mittags konzentriert und leistungsfähig zu sein. Starten Sie den Tag mit zuckerfreiem Müsli oder einem Vollkornbrötchen, vielleicht mit einem Naturjoghurt oder Quark. Sehr empfehlenswert sind auch Omeletts oder Rühr- oder Spiegeleier. Wenn Sie nicht zu Hause essen, nehmen Sie ein belegtes Brot (am besten immer mit Tomaten- oder Gurkenscheiben, Radieschen oder Kräutern aufpeppen) und ein Stück

Obst mit und gönnen Sie sich vormittags eine kurze Essens-Pause. Sehr gut funktioniert zum Frühstück auch ein Eiweiß-Shake, der sehr einfach zuzubereiten ist und schnell verzehrt ist und satt macht. Beim Mittagessen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Essen Sie in der Kantine oder im Restaurant? Dann bevorzugen Sie alles, was gekocht, gedünstet und gegrillt ist und vermeiden Sie Gebratenes und Fritiertes. Wählen Sie Salat und Gemüse als Beilage oder Hauptspeise und verzichten Sie dafür auf das Dessert. Sehr gut ist beispielsweise die Kombination Salat mit gegrillten Putenbruststreifen oder Gemüse mit gedünstetem Fisch. Wer sich mittags beim Bäcker oder Imbiß versorgt, kann ebenfalls jede Menge Kalorien und Fett sparen: Verzichten Sie bei belegten Brötchen auf die Majonäse, wählen Sie Schinken oder Frischkäse statt Camenbert und Salami. Wenn´s der Imbiß sein muß, nehmen Sie eine Scheibe Brot zur Wurst und keine Pommes. Für alle, die sich im Büro auf die Schnelle Fertiggerichte zubereiten, gilt: Schauen Sie auf die Verpackung: Die Fettgehalte können sich beispielsweise bei verschiedenen Gemüsepfannen stark unterscheiden – sind aber bei den meisten Gerichten in Form von Nährwertangaben deklariert. Bei Fertiggerichten gilt: Peppen Sie diese mit frischem Gemüse, Salat oder einem Stück Obst auf. Extra-Tipp: Essen Sie nicht an Ihrem Arbeitsplatz, sondern nehmen Sie sich bewußt an einem entspannten Ort Zeit zum Essen. Anstrengende

Gifttransport Obst und Gemüse sind gesund und sollten jeden Tag gegessen werden, so der Tenor aller Gesundheitsberater landauf – landab. Wertvolle Vitamine, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe werden so dem Körper zugeführt und sorgen so für Gesundheit und Wohlergehen.

Gespräche mit Kollegen über betriebliche Probleme sollte auch bis nach dem Essen Zeit haben. Was ist, wenn nachmittags der Hunger auf was Süßes kommt? Wenn Sie mittags ausgewogen und auch wirklich genügend gegessen haben, werden Sie bis zum Abend kein Hunger mehr haben. Trotzdem, manchmal ist der kleine Hunger, das Gelüste, aber trotzdem da, das unstillbare Bedürfnis etwas zu essen. In diesem Fall machen Sie eine Pause und trinken zunächst eine gemütliche Tasse Tee oder Kaffee (ohne Zucker), meistens ist das Bedürfnis nach Essen dann schon wieder weg – oft braucht der Körper nämlich nicht Zucker, sondern eine Pause oder etwas zu Trinken. Bevorraten Sie keine Süßigkeiten in Ihrer Schreibtischschublade, die Versuchung ist dann zu groß. Wenn es dann doch mal Schokolade sein muß, wählen Sie eine hochwertige dunkle Schokolade. Die stillt das Schokobedürfnis schnell und man isst nur wenig davon. Seien Sie sich aber bewußt, dass alle süßen Zwischenmahlzeiten den Insulinspiegel hoch treiben und den Abnehmerfolg verlangsamen. Besser geeignet sind da eiweißreiche Zwischenmahlzeiten wie Quark oder Hüttenkäse. Versuchen Sie bei drei Mahlzeiten am Tag zu bleiben, wenn es nicht anders geht, nehmen Sie noch eine vierte dazu. Vermeiden Sie aber unbedingt das unbedachte „Zwischendurchessen“.

auch viele Gifte – Insektizide und Pestizide – enthalten sind. Von 650 untersuchten Produkten aus den bekannten Handelsketten Lidl, Aldi, Norma, Real und Edeka fanden die Labors in 100 Sorten viele Rückstände der Gifte. Fachleute wundern sich über solche Testergebnisse überhaupt nicht.

Aber halt! Neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass in vielen Obst- und Gemüsesorten

Deutsche Supermärkte bieten die billigsten Lebensmittel in ganz Europa an und die Qualität von Obst und Gemüse leidet natürlich darunter. Nichts darf kaputt gehen, nichts darf auf dem

Es müssen nicht immer Pillen sein

Kaum ein Getränkehersteller verzichtet heute auf eine Limo mit dem Zusatz „mit Vitamin für Ihre Gesundheit“. Besonders beliebt sind hierbei Kombinationen aus Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E, Betacarotin und Selen, die als „Radikalfänger“ bezeichnet werden und sogar gegen Krebs schützen sollen – zumindest in der Werbung. In einer großen Untersuchung mit 232 605 erwachsenen Teilnehmern wurde jetzt der Effekt dieser Vitaminmischung untersucht. Alle genannten Substanzen kombiniert zeigten keinen signifikanten Einfluß, weder im negativen noch im positiven Sinne. Schon in einer großen Anzahl früherer Studien wurden Zweifel laut über die angeblich schützende Wirkung der genannten Antioxidanzien als Zusatz in Lebensmitteln. Bei bestimmten Patientengruppen, z. B. Patienten mit Herzinfarkt gab es schon längere Zeit Hinweise, dass

Was Sie auch am Arbeitsplatz gut umsetzen können, ist viel Wasser zu trinken. Stellen Sie sich eine Flasche Wasser oder eine Kanne ungesüßten Tee auf den Schreibtisch (es dürfen auch gerne zwei sein) und trinken Sie sie im Laufe des Arbeitstages aus. Wasser füllt den Magen und kurbelt den Stoffwechsel an. Der vielleicht wichtigste Punkt zum Thema Abnehmen ist nicht das Essen, sondern die Bewegung. Bewegen Sie sich so viel wie möglich, nehmen Sie Treppe statt Aufzug, gehen Sie zum Kollegen kurz hin anstatt eine Email zu schreiben, räumen Sie ab und zu mal auf und bewegen Sie sich während Sie am Schreibtisch sitzen. Das ist nicht nur gut für die Figur, sondern fördert auch die Konzentrationsfähigkeit und hält wach. Regelmäßige Bewegung im Alltag bringt mehr als nur ab und zu schweißtreibender Sport.

1 Stück (ca. 60 g)

Roggenbrötchen ____ Kalorien

(80 kcal, 130 kcal, oder 400 kcal)

Weg vom spanischen Baum oder von der israelischen Plantage bis ins Regal vergammeln oder faulen, denn sonst sind die Billigpreise in Gefahr. Soll ich auf Obst und Gemüse jetzt verzichten, um giftfrei zu essen? Die wäre die falsche Alternative. Besser ist es, Obst und Gemüse aus heimischem Anbau zu kaufen. Kurze Transportwege, gesicherte Qualität und trotzdem bezahlbare Preise für gesunde, vitaminreiche Produkte. Oder ausweichen auf Tiefkühlware, die ist auch von bester Qualität.

die Sterblichkeit durch Vitamin E und Vitamin A Gaben sogar erhöht wird. Andere Studien bei Patienten mit koronaren Herzerkrankungen, die kontrolliert Vitamin E erhielten, zeigte sich kein Nutzen gegenüber Patienten, die kein Vitamin E erhielten. Fazit: Mehr Obst und Gemüse, das reich an den genannten Antioxidanzien ist, entlastet den Geldbeutel und fördert die Gesundheit. Vitamin A, Betacarotin und Vitamin E, alleine gegeben oder in Kombination, erhöhten die Sterblichkeit sogar. Immer wieder zeigt sich, dass nichts besser ist als die Natur. Setzen Sie darauf und bringen Sie einfach mehr Obst und Gemüse auf den Teller, diese sind besser als jede Limo mit Vitaminzusatz oder eine sogenannte Nahrungsergänzung. Ein vernünftiges, gut zusammengesetztes Essen muß nicht ergänzt werden.

www.abnehmen-mit-freunden.de Erfolgreiche Teilnehmer veröffentlichen hier ihre eigenen Lieblingsrezepte. Wir prämieren das beliebteste Rezept und stellen es als „Rezept des Monats“ gesondert vor – mit Honorar natürlich. Wann machen Sie mit?


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Fortsetzung von Seite 1

Werbung und Wahrheit Eklatant sind die Verstöße. Vor allem die Werbaussagen entbehren oft jeglicher wissenschaftlichen Grundlage und lassen Fachleute verzweifeln. Von der „wunderbaren Heilkraft der Nahrungsergänzungen“ über „das sensationelle Mittel gegen Prostatakrebs“ bis hin zu „Leistungsaktivatoren für ein längeres Leben“ reichen die blumigen Versprechungen. Dass sich dahinter nur billige Vitaminmischungen, Extrakte aus Kürbiskernen oder ein paar Spurenelemente verbergen, erfährt der Verbraucher erst nach dem Kauf der meist restlos überteuerten Pillen. Und die Verkäufer scheuen auch keine Kosten und Mühen, diese überzogenen Heilversprechungen, die ja eigentlich für Nahrungsergänzungen strikt verboten sind, an den Kunden zu bringen. Per Postwurfsendungen, in ganzseitigen Inseraten, gut verpackt in Fernsehsendungen oder Zei-

tungsartikeln und neuerdings immer mehr im Multilevel-Marketing werden die Pillenpackungen an den hilfesuchenden Kunden vertrieben. Multilevel-Marketing nennt sich ein Verkaufssystem, bei dem ein Kunde selbst wiederum neue Abnehmer wirbt und um so mehr Prämie erhält, je mehr Ware die von ihm gefundenen Neukunden bestellen. Auf der Jagd nach immer höheren Prämien versuchen die „Werber“ dann mit allen Mitteln neue Abnehmer anzuheuern. Ein klassisches Schneeballsystem, bei dem jeder Neukunde durch intensive Schulung schnell zum neuen Verkäufer und Fachberater wird. Bei Küchengeräten, Plastikschüsseln oder Kerzen mag man dieses Vertriebssystem noch akzeptieren, bei Nahrungsergänzungen, die Heilung, Linderung oder Vorbeugung von Krankheiten versprechen ist dies aus Gründen des Verbraucherschutzes nicht akzeptabel. Ihre Apotheke vor Ort hat seriös und umfassend ausgebildetes Fachpersonal, das den Lebensunterhalt nicht über mengenabhängige Verkaufsprämien bestreitet. Fragen Sie hier nach, bevor Sie marktschreierischer, unseriöser und übertriebener Werbung auf den Leim gehen. Geiz ist geil - Vitaminpillen und Nahrungsergänzungen aus der Apotheke, von seriösen Herstellern sind deutlich preiswerter. Und wundern Sie sich nicht, wenn hier in Ihrer Apotheke auch von einigen Produkten abgeraten wird. Ehrlich währt schließlich am längsten und wir wollen dass Sie zufrieden sind und gesund wiederkommen.

Ungeschützt Wer heute in Deutschland einen Handwerksbetrieb aufmachen möchte, braucht dazu eine Qualifikation, in der Regel den Meisterbrief. Nur wenige Handwerksberufe sind ohne diesen Befähigungsnachweis möglich, so z.B. Fleckteppichhersteller oder Änderungsschneider. Anders auch bei Gaststätten. Jeder, der einen Gastronomiebetrieb eröffnen oder übernehmen will, muß die fachliche Eignung nachweisen. Die Konzession gibt’s nur nach einem Kurs bei der Industrie- und Handelskammer. Nach der Schulung über circa 8 Stunden inklusive mehrere Pausen ist dann gewährleistet, dass die zukünftigen Gastwirte mit den Grundzügen des Lebensmittelrechts, der Hygiene und anderen wichtigen Rechtsvorschriften komplett vertraut sind. Sich den Berufswunsch Ernährungsberater zu erfüllen ist nochmals deutlich einfacher und problemloser. Zwar kann man

sich gewisse Grundkenntnisse in diversen Fernlehrgängen erwerben, gesetzlich nötig ist dies aber nicht, was viele Dosenverkäufer, getarnt als Ernährungsberater deutlich beweisen. Ausgestattet mit firmenspezifischen Verkaufsargumenten präsentieren sich die Visitenkarten praktisch über Nacht mit der neuen Berufsbezeichnung „Ernährungsberater“.

Wenn Sie zu ernährungsspezifischen Fragen kompetente Antworten suchen, dann empfiehlt sich die Suche nach qualifizierten Ernährungsberatern. Dazu gehören ausgebildete Diätassistenten und Oecotrophologen. Steht die gewünschte Beratung auch im Zusammenhang mit einer Erkrankung, dann ist der Ernährungsmediziner oder der Apotheker mit der Weiterbildung „Ernährungsberatung“ der richtige Ansprechpartner. Mit weniger sollten Sie sich nicht zufrieden geben.

Machen Sie mit beim „Leichter leben-Wissens-Quiz“ und gewinnen Sie einen Einkaufsgutschein aus IHRER Apothke!

Wie viele "Kalorien" haben wir in dieser Ausgabe versteck? In dieser Ausgabe Ihrer "Leichter leben in Deutschland-Zeitung" finden Sie auf manchen Seiten Bilder von Lebensmittel. Testen Sie Ihr Wissen und tragen Sie geschätze Kalorienanzahl auf den jeweiligen Abbildungen unten ein. Zum Schluß einfach alle Zahlen addieren und schon haben Sie unsere Lösungszahl! Kleben Sie den Lösungscoupon auf eine ausreichend frankierte Postkarte und senden Sie diese an: Leichter leben VertriebsgesellschaftmbH, Regensburger Straße 14, 94315 Straubing. Wir verlosen Ende März 2011 (unter allen richtigen Einsendungen) Einkaufsgutscheine. Mit diesem Gutschein können Sie in Ihrer Apotheke einkaufen von Kosmetik über Nahrungsergänzungen oder Vitaminen bis hin zu Arzneimitteln. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Die Teilnahme ist nicht auf eingeschriebene Teilnehmer der Aktion „Leichter leben in Deutschland“ beschränkt. Die Teilnahme von Mitarbeitern der Apotheken ist nicht erlaubt. Gewinner werden in der nächsten Ausgabe der "Leichter leben in Deutschland" Zeitung veröffentlicht.

1. Preis:

Ein Einkaufsgutschein aus Ihrer LLID-Apotheke im Wert von 200,- Euro

2. Preis:

Ein Einkaufsgutschein aus Ihrer LLID- Apotheke im Wert von 100,- Euro

3.-10. Preis:

Jeweils ein Einkaufsgutschein aus Ihrer LLID-Apotheke im Wert von 50,- Euro

Hier unsere Gewinner der letzten Ausgabe:

1. Preis: Ein Einkaufsgutschein im Wert von 200,- Euro Annette Schneider, betreut von: Apotheke am Obstmarkt, 71522 Backnang

2. Preis: Ein Einkaufsgutschein im Wert von 100,- Euro Alexandra von Diest, betreut von: Rain-Apotheke, 73734 Esslingen

3.-10. Preis:

Jeweils ein Einkaufsgutschein im Wert von 50,- Euro Gisela Speyerer, betreut von: Bahnhof- Apotheke, 91207 Lauf Gertraud von Elling, betreut von: Bestensee Apotheke, 15741 Bestensee Rebekka Raiminger, betreut von: Hof Apotheke am Markt, 96450 Coburg Reiner Appel, betreut von: Mömlingtal-Apotheke, 63853 Mömlingen Katja König, betreut von: Rosen-Apotheke, 66839 Schmelz Elisabeth Hecker, betreut von: Rosen-Apotheke, 41516 Grevenbroich Anna Gerstlohner, betreut von: SaniPlus Apotheke im PEP, 81737 München Wolfgang Grams, betreut von: St-Heinrich-Apotheke, 81377 München

Kalorien gesamt:

Bitte ausreichend frankieren

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(Bitte beachten Sie, dass nur ausreichend frankierte Postsendungen an der Verlosung teilnehmen können).

Absender:

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Apfel, 1 Stück ca. 100 g _____ Kalorien

(50 kcal, 125 kcal, oder 600 kcal)

Anschrift Ihrer betreuenden Apotheke:

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Leichter leben Vertriebsgesellschaft mbH Regensburger Straße 14 94315 Straubing


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Yvonne Rücker (43) aus Taunusstein erzählt uns ihre

„Leichter leben-Erfolgsgeschichte" Ehe ich nun meine Geschichte erzähle, ein paar Eckdaten zu mir: weiblich, Jahrgang 1967, 167 cm groß und ich wog über lange Zeit immer so 65 kg, mal 63 kg, mal 67 kg, aber das pendelte sich immer wieder ein. Meine Kleidergröße war bei 40. Im August 2004 bekam ich mein 2. Kind. Wie auch in der ersten Schwangerschaft hatte ich insgesamt nur ca. 6 kg zugenommen, das war grundsätzlich sehr angenehm. Nachdem der Kleine jedoch geboren war, nahm ich langsam aber stetig zu. Schilddrüse war o.k., auch ansonsten ließ ich mich durchchecken, alles o.k. - das war ziemlich frustrierend. Als ich so bei 75 kg angekommen war, nahm ich immerhin nicht mehr zu. Ich „gewöhnte“ mich an mein neues Gewicht und Kleidergröße 42.

Anfang 2009 beschloss mein Mann, bei LLiD hier in der Eulen-Apotheke in Taunusstein (ist die einzige im näheren Umkreis, die LLiD anbietet) mitzumachen. Schon aus Solidarität wollte ich auch mitmachen. Da er an dem Tag, als der Infoabend stattfand, verhindert war, ging ich hin. Ich habe uns dann auch beide angemeldet. Bei der Startmessung hatte ich dann 75,7 kg.

Früher nahm ich immer einen Teelöffel Zucker in den Cappuccino und 2 Teelöffel Zucker in mein Haferflockenmüsli. Es geht auch prima ohne! Ich war nie so ganz streng mit mir, trinke auch mal ein Glas Wein zum Abendessen, esse auch mal Kuchen (dann aber meist anstatt und nicht zusätzlich). Im Spätsommer, als der Kurs zu Ende war, war ich bei 68,8 kg.

Mit einer fachgerechten Entsäuerung geben Sie auch wieder Gas beim Abnehmen. PZN Kombipackung 5742462

keine Konzentrate, denn nur im Original ist die ganze Vielfalt der Natur enthalten.

Am besten mit vielen Vitaminen und Spurenelementen. Täglich einen frischen Salat mit grünen, gelben und roten Bestandteilen und täglich auch frisches Obst - ganz nach Ihrem Geschmack. Es sollten aber echtes Obst und Gemüse sein, keine Säfte, keine Kapseln und auch

Inzwischen jogge ich wieder sehr regelmäßig (im Sommer 3-4 mal die Woche, im Winter 2-3 mal, dafür gehe ich im Winter gelegentlich noch ins Fitness-Studio).

Bei der zweiten Messung nach 3 Wochen hatte ich schon 1 kg weniger - nämlich 74,7 kg, und bei der dritten Messung dachte ich, die Waage wäre manipuliert gewesen, da waren es nur noch 70,9 kg. An die 3 Mahlzeiten hatte ich mich ruck-zuck gewöhnt, und was ich total verbannt habe, ist Zucker.

Zur Bestimmung einer eventuellen Übersäuerung gibt es spezielle Teststreifen und eine ausführliche Gebrauchsanweisung.

Je fitter, je stabiler Ihr Immunsystem ist, desto weniger Erkältungen und grippale Infekte bekommen Sie. Daher gilt es jetzt das Immunsystem auf Vordermann zu bringen. Aber wie geht das?

Bewegt habe ich mich eigentlich schon immer. Vor 7 Jahren hatte ich mit dem Joggen angefangen, durch das 2. Kind geriet das dann ins Hintertreffen. Aber Aufzüge und Rolltreppen nutze ich fast nie, ebenso lasse ich das Auto eigentlich immer stehen, wenn ich hier im Ort unterwegs bin.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mir keinerlei Literatur von LLiD zugelegt habe. Ich war bei den Vorträgen, wo es die Inhalte ja auch immer schriftlich in Kurzform gab, hatte die Rezepte der Zündersuppen, und los ging‘s.

Säure-Basen-Balance Pulver

Täglich wird unser Immunsystem mit zig-1000 Bakterien und Viren bombardiert. Je höher die Belastung ist, desto mehr ist unsere körpereigene Abwehr beschäftigt und gefordert. Und wenn die Belastung zu hoch wird, dann geht die Abwehr in die Knie und wir werden unweigerlich krank. Husten, Schnupfen, grippale Infekte und schlimmere Krankheiten sind die Folge.

Ich esse immer noch 3 Mahlzeiten und kaum Weißmehlprodukte, einfach, weil ich mich mit dieser Art Ernährung super fühle. Früher hatte ich auch öfter Sodbrennen, das kenne ich fast nicht mehr.

Wenn Sie noch mehr fürs Immunsystem tun wollen, dann sollten Sie viel Zeit an der frischen Luft verbringen, 1 oder 2 wöchentliche Saunagänge einplanen und ausreichend lange schlafen, was ja bei der derzeitigen dunklen Jahreszeit sicher nicht schwer fällt. Zu einer Vorbeugung gehört auch häufiges und richtiges Händewaschen. Damit reduzieren Sie die Belastung durch Krankheitskeime deutlich. Immer wenn Sie oder Ihre Kinder nach Hause kommen, führt ab sofort der erste Weg ins Bad, um dort mit Wasser und alkalifreier Seife den Bakterien und Viren den Garaus zu machen. Wissenschaftler haben bewiesen, dass 5-6 maliges Händewaschen am Tag die Infektionsgefahr um mehr als die Hälfte verringert. Also dann ab ins Immunsystem-Training, damit Sie mir gut durch die kalte Jahreszeit kommen. Und wenn Sie´s trotzdem erwischt, Ihre Apotheke hat was zur Linderung.

Den Winter über war es dann zäh, da passierte gar nichts. So ab März hat sich dann langsam wieder was bewegt. Ich gehe immer noch mal sporadisch in die Apotheke zum Messen, im Mai dieses Jahres waren es 66,2 kg, inzwischen sind es so 63,5 kg. Inzwischen trage ich sogar Kleidergröße 38.

Im Juni habe ich beim Taunussteiner Waldlauf über 15 km teilgenommen und im September bei einem Halbmarathon. Beide Male bin ich angekommen, die Zeit war mir nicht wichtig.

Wenn dann richtig Die Geschichte der Antibiotika begann 1910 als Paul Ehrlich das Arsphenamin herstellte. Sein Wirkungsspektrum war sehr begrenzt, aber es ermöglichte erstmals eine wirksame Therapie der damals weit verbreiteten Syphilis. 1942 wurde der erste Patient mit Penicillin behandelt. Heute bekommt jeder Deutsche pro Jahr an über 5 Tagen vom Arzt ein Antibiotikum verschrieben, Kinder noch häufiger. Bei mehr als drei Millionen Kindern dauerte die Behandlung sogar zwei Wochen und länger. Antibiotika sind eine hervorragende Medizin gegen bakterielle Infekte, aber diese Waffe wird immer stumpfer, immer weniger wirksam. Eine wichtige Ursache dieser Abschwächung der Wirksamkeit ist die unkritische Verschreibung von Antibiotika. Beispielhaft ist die Verschreibungspraxis bei Bronchitis, bei der nur 5% der Hustenfälle auf Bakterien zurückzuführen sind, der Rest wird durch Viren verursacht, gegen die Antibiotika keinerlei Wirkung zeigen. Durch diesen breiten Einsatz bilden sich Resistenzen. Bei einem echten Bedarf wirken die Antibiotika dann nicht mehr. Antibiotika sollten deshalb nur eingesetzt werden, wenn sie eindeutig indiziert sind, wenn also ein bakterieller Infekt vorliegt. Dies gilt zum Beispiel für eine Lungenentzündung oder fieberhafte Harnwegsinfektion. Auch viele Patienten tragen Schuld an dieser Misere. Da werden Behandlungen zu früh abgebrochen, Dosierungen aus Angst vor Nebenwirkungen reduziert oder Restbestände aus der Hausapotheke mal schnell bei einem drohenden Infekt eingenommen. Wichtig ist daher, dass Sie folgendes beachten: Keine unkritischen Einsätze von Antibiotika, drängen Sie Ihren Hausarzt nicht zur

Verschreibung. Erst wenn zweifelsfrei diagnostiziert ist, dass ein bakterieller Infekt vorliegt, kann eine Verordnung eines geeigneten Antibiotikums in Erwägung gezogen werden. Keine eigenmächtige Änderung der Dosierung. Ihr Arzt hat die Menge der Pillen oder des Saftes exakt auf ihr Körpergewicht und der Schwere des Infektes berechnet. Im Zweifelsfall nimmt man von einem Antibiotikum eher eine Minimenge mehr, als zu wenig. Kein frühzeitiger Abbruch der Behandlung, erst wenn alle Symptome abgeklungen sind, kann nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt ein Ende der Einnahme erfolgen. Auch hier gilt, lieber 1 Tag zu lang, als 1 Tag zu wenig. Tipp: Wie jedes wirksame Arzneimittel können Antibiotika auch Nebenwirkungen hervorrufen. Bei Frauen beobachtet man häufig Pilzinfektionen im Genitalbereich, bei Kindern Schädigungen in der Darmflora. Mit geeigneten Arzneimitteln sind diese letztendlich harmlosen Begleiterscheinungen schnell und sicher zu beseitigen.


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Wer richtig frühstückt bleibt schlank Ein sättigendes Frühstück hilft beim Abnehmen. Wer auf ein Frühstück verzichtet und glaubt, dadurch schneller abnehmen zu können, erreicht meist das Gegenteil. Das belegt eine Studie an der Universität Sydney. Demnach fördert ein ordentliches Frühstück nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern hilft auch im Kampf gegen das Übergewicht. Als ideale Lebensmittel für die morgendliche Mahlzeit empfehlen die Ernährungswissenschaftler vor allem Milch und ein Frühstücksei. Der hohe Proteingehalt dieser Lebensmittel sorge nämlich für ein länger andauerndes Sättigungsgefühl und beuge somit plötzlichen Heißhungerattacken vor.

Fitness Sandwich Zutaten für 1 Portionen: 80 g frische Champignons ca. 3 Stück, je nach Größe 1 TL Olivenöl 100 g LliD-Ciabatta o. ein echtes Vollkornciabatta 2 EL Frischkäsezubereitung 13% einige Salatblätter 1 Tomate 4 Gurkenscheiben Salz, Pfeffer 1 EL Schnittlauchröllchen Zubereitung:

Frühstücksfans verbrauchen mehr Energie Doch wie sieht das ideale Sattmacher-Frühstück aus, das eine solide Grundlage für den Tag bildet? Da Milch nicht allein satt macht, empfehlen die Wissenschaftler, sie mit Müsli zu sich zu nehmen. Haferflocken, Bananenchips, Rosinen und Nüsse seien hierfür besonders geeignet. Die Angst, auf diese Weise zu viele Kalorien zu sich zu nehmen, ist unbegründet.

Ohne Frühstück folgt der Heißhunger

Wie nämlich eine weitere Studie an der Universität von Minnesota bestätigt, verbrennen Frühstücksfans im Laufe des Tages weitaus mehr Energie als Frühstücksmuffel. Das liegt unter anderem daran, dass die Energiezufuhr am Morgen die Lust auf Bewegung steigert. Und mit einer ordentlichen Mahlzeit im Bauch ist man einfach aktiver und nimmt eher mal die Treppe als mit dem Lift zu fahren.

Außerdem stellt sich der Stoffwechsel um. Denn um Energie zu sparen, verringert der Körper seinen Kalorienverbrauch.

Für den Schlank-Effekt der frühen Mahlzeit haben die Experten noch weitere Erklärungen: Am Morgen sind die Energiereserven des Körpers nämlich verbraucht. Werden sie nicht nachgefüllt, hat das Folgen: Ohne Frühstück können Sie weniger leisten.

Die Folge: Später aufgenommene Kalorien setzen sich schneller auf die Hüften. Zudem essen Frühstücker am Tag weniger als Frühstücks-Verweigerer und naschen zwischen den Mahlzeiten seltener.

• Die Pilze putzen, in Scheiben schneiden und im erhitzten Öl anbraten. • Das Ciabatta halbieren, beide Seiten mit der Frischkäsezubereitung bestreichen und mit den Salatblättern belegen. • Die Tomate in Scheiben schneiden und mit der Gurke und den Pilzen auf dem Brot anordnen. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit den Schnittlauchröllchen bestreuen und die obere Brothälfte darauf setzen.

Champignonrührei mit Vollkornbrötchen

Faule Jugend

Viele Kinder bewegen sich zu wenig Von wegen wilde Jugend: Die meisten Eltern haben eine falsche Vorstellung davon, wie aktiv ihre Sprösslinge wirklich sind. Verbesserte Sportangebote sollen Abhilfe schaffen. Während die Eltern ihre Kinder tobend auf dem Schulhof oder bei ihren Freunden wähnen, schieben diese stattdessen eine ruhige Kugel. Zu diesem Ergebnis kommt die British Heart Foundation (BHF) nach Auswertung einer Befragung von 1000 Eltern. 71 Prozent der Eltern denken, dass ihre Kinder täglich aktiv sind und überschüssige Energie beim Herumtollen lassen. Tatsächlich jedoch bewegen sich nach eigener Angabe nur 10 Prozent der Kinder ausreichend.

den letzten zehn Jahren habe sich in diesem Bereich viel zu wenig getan. Dr. Ian Campbell vom britischen Übergewichts-Forum fügt an, dass Eltern, Erzieher und Kinder Wege für gemeinsame Aktivitäten in der Schule und zu Hause finden sollten. Außerdem sei es wichtig, Kindern die Möglichkeit zu geben, in ihrer Freizeit aktiver zu werden, etwa durch erschwingliche Sportangebote und sichere Spielstraßen. Quelle: Nach Informationen der British Heart Foundation und BBC News

Die Organisation erläutert, wie wichtig es ist, dass die Eltern ihre Scheuklappen abnehmen, wenn sie verhindern wollen, dass ihre Kinder früher oder später an Übergewicht und den Folgen leiden.

Zubereitung: • Das Ei mit der Kondensmilch verschlagen, die Pilze putzen und in dünne Scheiben schneiden, die Tomate halbieren, die wässrigen Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Pilze und Tomatenwürfel unter die Eimasse ziehen.

Die BHF befragte 1000 Eltern und ihre Kinder, die zwischen acht und 15 Jahren alt waren. Entstanden ist ein Bericht, der den wenig rühmlichen Namen „Couch Kids“ trägt. Experten berichten dort, dass sich das Aktivitäts-Level der Kids in den letzten zehn Jahren nicht geändert hat, obwohl die Zahl der übergewichtigen Kinder seit einigen Jahren stetig zunimmt. Das BHF sieht dringenden Handlungsbedarf. Mit einigen einfachen Maßnahmen wollen die Experten sicherstellen, dass sich Kinder ausreichend bewegen. Dazu zählen etwa Richtlinien mit Aktivitäts-Empfehlungen für Kinder aller Altersgruppen und eine stärkere Förderung von Bewegung in der Schule. Dr. Mike Knapton vom BHF erläutert, dass die Forderung nach verbesserten Bewegungsmöglichkeiten für Kinder bereits ein alter Hut ist. In

40 % Fett i. Tr.

Emmentaler Käse 100 g ____ Kalorien

(50 kcal, 380 kcal, oder 550 kcal)

Zutaten für 1 Portionen: 1 Ei 1 EL Kondensmilch 4% 2-3 Champignons 1 Tomate 1 Schalotte 1 TL Öl Salz, Pfeffer, Paprikapulver 1 TL Schnittlauchröllchen 1 Vollkornbrötchen

• Die Schalotte schälen und fein würfeln, das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, die Zwiebelwürfel andünsten, die Eimischung zugeben, stocken lassen, wenden und mit einer Gabel zerpflücken. • Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen, mit den Schnittlauchröllchen bestreuen und zum Vollkornbrötchen essen.

Herausgeber: Leichter leben VertriebsgesellschaftmbH Regensburger Straße 14, D-94315 Straubing Telefon: 0 94 21/18 56-0, Telefax:   0 94 21/18 56-19 www.llid.de, orga@llid.de Geschäftsführung: Irmgard Huber Druck: Mitteldeutsches Druck- und Verlagshaus GmbH & Co. KG

Grafik, Entwurf und Druckabwicklung: Tina Hebauer, LLID Bilder: iStockphotos, Bilderbox, Hans Gerlach Erscheinungsweise: „Leichter leben in Deutschland“, Das Gesundheitskonzept aus Ihrer Apotheke erscheint 4x jährlich Auflage: 120.000 Stück/Ausgabe Vertrieb: Diese Zeitung ist nur über die an „Leichter leben in Deutschland“ beteiligten Apotheken erhältlich

Redaktion und Autoren: Hans Gerlach, Susanne Meierhofer, Peter Hollauer, GPD

IMPRESSUM


Leichter leben in Deutschland Zeitung Ausgabe 1/2011