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IHRE APOTHEKE l 1. Jahrgang 2009 l Nr. 2

LEICHTER LEBEN in Deutschland

Das Gesundheitskonzept aus Ihrer Apotheke

Sie fragenwir antworten!

Schlaues Essen auch für unterwegs

Häufige Fragen und Antworten von unserem Expertenteam

Die richtige Ernährung auch in Restaurants und Kantinen? Eine kleine Checkliste

lesen Sie auf Seite 7

finden Sie auf Seite 3

Und die Pfunde schwinden Viele tausend Teilnehmer haben sich bisher bei den beteiligten Apotheken angemeldet, haben persönliche Startdaten wie Bauchumfang, BMI und Körperzusammensetzung messen lassen und mit den beiden Zündungstagen begonnen. Damit wurde der Stoffwechsel von Einlagerung auf Abgabe umprogrammiert und die Hungeranfälle reduziert. Was vielen beim ersten Seminar als übertrieben und unglaublich erschienen ist, wurde zur Tatsache und am eigenen Körper verspürt. Keine Lust mehr auf

Süßigkeiten, keine Hungergefühle mehr und trotzdem leistungsfähig und aktiv. Ist „Leichter leben in Deutschland“ eine Wunderdiät? Das Abnehmkonzept von „Leichter leben in Deutschland“, das ausschließlich über speziell ausgebildete Apotheken vertrieben wird, berücksichtigt neueste Erkenntnisse der Ernährungslehre zusammen mit altbewährten Regeln einer gesunden Lebensweise. Beides zusammen und die praktischen Erfahrungen der letzten 4 Jahre mit über 300.000 Teilnehmern bewirkt, dass

auch bei Ihnen die Pfunde purzeln werden, ohne Hunger, ohne Frust und ohne teure Mitgliedschaft oder aufwändige und teure Blutuntersuchungen. Erlernen Sie die Grundlagen und die Hintergründe in den Seminaren der Apotheken, lesen Sie alle wichtigen Punkte nach in unserer Anleitung und kochen Sie nach unseren bewährten Rezepten. Dann werden auch Sie bald bedauern, dass Sie nicht schon früher die Methode von „Leichter leben in Deutschland“ kennengelernt haben.

Anleitung & Erfolgsplaner

Das Erfolgs-Duo! Führt Sie Schritt für Schritt, Kilo für Kilo zu einem leichteren Leben

& Mit einer richtigen Anleitung funktioniert vieles besser. Alle Grundlagen, Pläne, die wichtigsten Regeln und Rezepte finden Sie in unserer Anleitung mit Erfolgsplaner. Lesen Sie in 15 Kapiteln, wie Sie Schritt für Schritt den persönlichen Erfolg planen und umsetzen und lassen Sie sich mit dem Erfolgsplaner Abschnitt für Abschnitt dem Zielgewicht näher bringen.

Das Märchen von der Molke

Molke, früher auch Käsewasser genannt, war ein klassisches Abfallprodukt. Wenn aus der Milch Sahne, Käse oder Quark gemacht wurde, dann blieb als blass-gelblicher Rest die Molke über. 95% ist Wasser, der Rest etwas Milchzucker, ein paar Vitamine der B-Gruppe, die für die schwach gelbe Farbe verantwortlich sind, Spuren von Mineralien, eine Minimenge Eiweiß und so gut wie kein Fett. Endstation war früher der Schweinestall, hier wurde das

Abfallprodukt Molke dem Futter untergemischt. Um 1890 wurde Molke plötzlich als Lebenselixier angepriesen, denn der noch enthaltene Milchzucker wirkt leicht abführend und man glaubte, damit alle Giftstoffe aus dem Körper ausleiten zu können. Heute wird Molke fälschlicherweise oft als Eiweißquelle angepriesen. Sogar industrienahe Fachorganisationen behaupten immer noch, dass durch den Eiweißgehalt von Molkedrinks der Muskelerhalt

gerade beim Abnehmen gefördert wird. Ein Blick auf die Zusammensetzung lehrt uns, dass in jedem Glas ganz normaler Milch deutlich  mehr Protein, also Eiweiß, enthalten ist, als in dem Restprodukt Molke. Weniger als 1 g Eiweiß sind in 100 ml Molke enthalten, da kann man fast schon von homöopathischer Dosierung sprechen. Verwenden Sie Molke als Durstlöscher anstelle von Mineralwasser, dies entspricht dem Stellenwert und der Zusammensetzung.


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Machen Sie mit uns den „Abnehm-Führerschein“ Stellen Sie Ihr Ernährungswissen unter Beweis und beantworten Sie unsere Testfragen. Jeweils 1 Antwort ist richtig, die rot markierten Lösungsbuchstaben ergeben in der richtigen Reihenfolge das gesuchte Lösungswort. 1.

Welches Produkt enthält am meisten Zucker? a) Honig b) Cola c) Zucchini

2. Bei welcher Zubereitungsart benötigen Sie das wenigste Fett?

a) Dämpfen b) Braten c) Frittieren

3. Wertvolles Eiweiß ist vorallem enthalten in a) Obst b) Gemüse c) Fleisch 4. Ungesunde und dickmachende gesättigte Fettsäuren sind enthalten in

a) Walnüssen b) Olivenöl c) Butterschmalz

5. Zucker und Süßigkeiten machen schnell wieder hungrig, weil

a) die Fettverbrennung aktiviert wird b) der Blutzuckerspiegel ansteigt und dank Insulin schnell wieder abfällt c) der Grundumsatz angekurbelt wird

1. Preis:

Ein Einkaufsgutschein aus Ihrer LliDApotheke im Wert von 200,- Euro

6.

Saccharose ist

7.

Aminosäuren sind enthalten in

a) ein Zucker, der in jedem Haushalt vorkommt b) ein Hormon der Bauchspeicheldrüse c) ein indischer Wissenschaftler, der die Fettverbrennung erforscht hat

9. Welche Mahlzeiten sollen wir ausfallen lassen zum erfolgreichen Abnehmen? a) Frühstück b) Zwischenmahlzeiten c) Abendessen

10. Als Getränk zum Abnehmen ist am besten geeignet a) Weißbier b) ungesüßter Kräutertee c) frisch gepresster Orangensaft

Ein Einkaufsgutschein aus Ihrer LliDApotheke im Wert von 100,- Euro

3.-10. Preis:

Jeweils ein Einkaufsgutschein aus Ihrer LliD-Apotheke im Wert von 50,- Euro Die roten Buchstaben in der Reihenfolge der Fragen ergeben den Lösungsbegriff. Kleben Sie den Lösungscoupon auf eine ausreichend frankierte Postkarte und senden Sie diese an: Leichter leben VertriebsgesellschaftmbH, Theresienplatz 23, 94315 Straubing. Wir verlosen Ende Juni 2009 (unter allen richtigen Einsendungen) Einkaufsgutscheine im Wert von 200,100,- und 50,-Euro. Mit diesem Gutschein können Sie in Ihrer Apotheke einkaufen von Kosmetik über Nahrungsergänzungen oder Vitaminen bis hin zu Arzneimitteln. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Die Teilnahme ist nicht auf eingeschriebene Teilnehmer der Aktion „Leichter leben in Deutschland“ beschränkt. Die Teilnahme von Mitarbeitern der Apotheken ist nicht erlaubt. Gewinner werden in der nächsten Ausgabe sowie im Internet unter www.llid.de veröffentlicht.

Hier unsere Gewinner der letzten Ausgabe: 1. Preis: Ein Einkaufsgutschein im Wert von 200,- Euro Rosemarie Masannek, betreut von der LliD-Apotheke: Stadtbrücken-Apotheke, 25746 Heide

2. Preis: Ein Einkaufsgutschein im Wert von 100,- Euro Ines Fink, betreut von der LliD-Apotheke: Adler-Apotheke, 59939 Olsberg-Bigge

a) eine Entsäuerung des Organsimus b) eine Nulldiät über 5 Tage c) eine Darmspülung mit Glaubersalz

a) Tiramisu b) Rote Grütze c) Pralinen

14. Sie haben in der Abnehmphase die Auswahl zwischen folgenden Beilagen, welche wählen Sie nicht?

a) Semmelknödel b) Ratatouille c) Sauerkraut

Bitte ausreichend frankieren

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(Bitte beachten Sie, dass nur ausreichend frankierte Postsendungen an der Verlosung teilnehmen können).

Absender:

_____________________ _____________________ _____________________ Anschrift Ihrer betreuenden Apotheke:

_____________________ _____________________ _____________________

EX

iz u Q TRA

Leichter leben Vertriebsgesellschaft mbH Theresienplatz 23 94315 Straubing

schon probiert? LliD-S.O.S.-Riegel Dieser Joghurt-Aprikose-Apfel-Riegel sättigt fast wie eine Mahlzeit dank erhöhtem Eiweißgehalt und 22% Ballaststoffen, liefert aber nur 76 kcal/Riegel.

Sylvia Heinze, betreut von der LliD-Apotheke: Central-Apotheke, 71229 Leonberg Inge Uerler, betreut von der LliD-Apotheke: Florian Apotheke, 85051 Ingolstadt Ruth und Werner Becker, betreut von der LliD-Apotheke: Sonnen-Apotheke, 55128 Mainz Gerda Ulbricht, betreut von der LliD-Apotheke: Apotheke am Mühteich, 09599 Freiberg Annett Winter, betreut von der LliD-Apotheke: Havel-Apotheke, 39539 Havelberg Barbara Kirschtowski, betreut von der LliD-Apotheke: Schloss-Apotheke, 89522 Heidenheim

Regina Eberth, betreut von der LliD-Apotheke: Adler-Apotheke, 99610 Sömmerda

a) siebenhundert b) siebentausend c) zehntausend

Lösung:

3.-10. Preis: Jeweils ein Einkaufsgutschein im Wert von 50,- Euro

Rudi Henkel, betreut von der LliD-Apotheke: Schloß-Apotheke, 35216 Biedenkopf

13. Sie haben bei einer Einladung die Auswahl zwischen folgenden Produkten, welches wählen Sie in der Abnehmphase?

a) Bratkartoffeln b) Folienkartoffeln c) Salzkartoffeln

2. Preis:

11. Wieviele Schritte sollten wir pro Tag gehen nach den Empfehlungen der Herzliga?

8. Welche Kartoffelprodukte sind zum Abnehmen ungeeignet?

R T EX

12. Bei einem Abnehmstillstand über mehrere Tage ohne Fehler bei Essen und Trinken unternehmen Sie

a) kaltgepresstem Rapsöl b) pflanzlichem Eiweiß c) Haushaltszucker

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Im praktischen 6-er Pack.


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Schlaues Essen für unterwegs Zu Hause ist alles klar. Sie sind voll auf die Ernährungsumstellung nach den Prinzipien von „Leichter leben in Deutschland“ eingestellt. Aber was ist unterwegs, beim Einkaufsbummel in der Stadt, beruflich im Auto oder Zug unterwegs oder gar in der Kantine? Müssen Sie hier alle

LliDEinkaufsführer mit Fettpunkten und Zuckerteufeln Mit einem Blick optimieren Sie Ihren Einkauf. Mit über 2.500 Produkten!

guten Vorsätze über Bord werfen und zu fetter Currywurst mit Pommes, zur Leberkäsesemmel oder zu den panierten Fischstäbchen greifen? Hier unsere Checkliste für das Essen unterwegs. Ideal sind chinesische Restaurants, denn hier haben Sie die Möglichkeit frische Gerichte

aus dem Wok mit viel knackigem Gemüse zu bestellen. Zusammen mit Gemüsereis oder Glasnudeln eine gute Zusammenstellung. Auch vegetarisches Chop Suey, Brokkoli mit Austernsoße, Nudeltopf mit Hühnerfleisch oder Gemüse mit Sprossen und Tofu sind optimale Gerichte

zum Abnehmen. Übrigens bieten viele chinesische Restaurants diese Gerichte auch zum Mitnehmen für zu Hause an – wenn Sie einmal nicht selbst kochen wollen. Auch griechische Lokale sind beim Abnehmen nicht tabu. Links liegen lassen sollten Sie Lammbraten und alle

Sorten von Koteletts, denn meistens triefen diese Gerichte nur so von Fett. Aber gefüllte Weinblätter mit Joghurtsoße, frischer Fisch, Souflakispieße, Schmorgemüse aus dem Backofen, bunte Gemüseplatten und Gyros mit Tsatsiki sind relativ kalorienarme Gerichte. Ideal ist auch der Besuch beim Italiener, sofern Sie über die Pizzakarte schnell hinwegblättern. Als Vorspeise Melone mit Parmaschinken, eine leckere Minestrone oder ein großer Salat eröffnet das Festmahl. Auch gemischte Vorspeisen sind geeignet, sofern die Auswahl viele Gemüsesorten aufweist. Keine Angst vor dem Öl, in der italienischen Küche findet vorzugsweise fast nur sehr gutes und gesundes Olivenöl Verwendung. Die darin enthaltenen einfach ungesättigten Fettsäuren sind für unseren Körper optimal.Als Hauptspeise empfehlen sich Saltimbocca, ein leckeres Naturschnitzel in Zitronensoße oder gegrillte Scampis mit Knoblauchsoße. Bei Dolce, also den Nachspeisen lesen Sie über das Tiramisu schnell hinweg und bestellen, falls überhaupt noch was im Magen Platz findet,

eine Macedonia – sprich einen Obstsalat. Natürlich brauchen Sie deutsche Gaststätten keineswegs links liegen lassen. Auch hier gibt es bei geschickter Auswahl eine Vielzahl von Essen, die Sie nicht dick machen und das Abnehmen nicht behindern oder gar stoppen. Als Starter empfehlen wir eine Fleischbrühe mit Gemüseeinlage, eine Bouillon mit Ei oder gemischte Salate mit Essig und Öl angemacht. Zur Hauptspeise eignen sich Geflügel- und Putenfleisch mit Gemüsebeilage, Roastbeef, Filet- oder Rumpsteak und natürlich viele Fischgerichte ohne Pampesoße. Als Beilage bestellen Sie Pell- oder Salzkartoffeln oder Gemüsereis. Verzichten sollten Sie auf alle panierten Gerichte, ebenso auf die vielfältigen Pfännchen oder Töpfchen, die oft vor Fett triefen. Grundsätzlich sollten Sie auf das Baguette oder Weißbrot, das gerne als Starter gereicht wird, verzichten, ebenso verlangen Sie als zahlender Gast die Soße in einem separaten Gefäß. Sollten Sie noch unbedingt einen Nachtisch benötigen, dann sind frische Obstsalate oder Rote Grütze anzuraten.

Irrglaube: Abnehmen durch „Light-Produkte“ Australische Forscher warnen nach einer umfangreichen Studie vor so genannten „Light-Produkten“: Die Untersuchungen der Deakin University in Melbourne haben ergeben, dass viele Light-Produkte zwar einen niedrigen Fettgehalt ha-

ben, dafür aber eine hohe Energiedichte dank vieler Kohlenhydrate aufweisen. Schließlich muss der Geschmack und das Aroma auch irgendwo herkommen. Studienleiterin Helen La Fontaine war überrascht von der Energiemenge, die in Produk-

ten mit der Kennzeichnung „fettarm“, „light“ und „Diät“ enthalten war. Viele Leute, die diese Produkte kaufen, wollen auf ihr Gewicht achten und erwarten daher, dass die Lebensmittel auch einen niedrigeren Energiegehalt haben. Tatsächlich ist der Kalo-

riengehalt nur geringfügig niedriger als bei den normalen Produkten. Weitere Untersuchungen haben ergeben, dass man bei „Light-Produkten“ gerne mehr isst als von normalen Lebensmitteln. So wird unterm Strich gar nichts eingespart. Die Expertin rät,

dass Menschen, die auf ihr Gewicht achten, fettreiche Lebensmittel meiden, aber auch bei Light-Produkten nicht zu oft zugreifen sollten. Als Alternative bietet sich eine Ernährung mit einem höheren Anteil an Obst, Gemüse und Vollkornprodukten an.

Balana, Cilena, Ditta, Linda, Princess, Selma oder Sieglinde. Mehligkochende Sorten, wie Adretta, Afra, blauer Schwede oder Likaria sind weniger geeignet, weil der Blutzuckerspiegel deutlicher beeinflusst wird. Beim Kochen der Kartoffeln in Wasser dringt dieses in die Stärke ein, was zu einem Aufbrechen der Stärkekörner führt, hierdurch wird die Stärke herausgelöst und kann in Glucose (= Zucker) aufgespalten   werden. Und dies hat bekanntlich eine deutliche Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel, die Insulinausschüttung und die Steuerung von „Satt“ und „Hunger“. Die Blutzuckerwirkung ist der Grund, warum die Kartoffel bei vielen Diäten immer noch auf der Seite der Dickmacher steht. Bei allen Glyx-Diäten sind Kartoffeln sogar grundsätzlich verboten, da durch die Stärke der glykämische Index sehr hoch ist. Sie wundern sich, dass bei „Leichter leben“ aber Kartoffeln durch-

aus erlaubt sind und als Beilage Verwendung finden? Rechnet man die gegessenen Mengen mit ein, so erkennt man, dass der jahrelang verbreitete glykämische Index

ein absoluter Irrweg ist. Wassermelonen, Karotten und Kartoffeln als Dickmacher? Basierend auf den echten Kohlenhydratgehalten spricht man daher in der Wissen-

schaft nur noch von der glykämischen Last. Und diese rehabilitiert die Kartoffel wieder komplett. Vergessen Sie daher das Märchen vom Dickmacher und Mastmittel Kar-

toffel und genießen Sie diese als Pell- oder Salzkartoffeln. Achtung aber vor Kartoffelpüree, fetten Chips, Röstkartoffeln und Pommes. Diese Produkte machen echt dick.

Das Wunder und Wunderbare der Kartoffel Eine Statistik kann täuschen. Glaubt man den Zahlen, so isst jeder Deutsche pro Jahr 68 kg Kartoffeln. Erst bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass davon über 30 kg industrielle Erzeugnisse sind, die zwar irgendwie von der Kartoffel stammen, mit dem Naturprodukt aber nur noch wenig gemeinsam haben: Fette Pommes, Chips, Instant-Püree. Der Pro-Kopf-Verbrauch am Naturprodukt selbst sinkt jährlich. In der Kartoffel würde viel Gesundes stecken und vor allem wenig Kalorien. Nur 70 kcal Brennwert liefern 100 g Kartoffeln, dazu sehr hochwertiges Eiweiß, viel Kalium, Magnesium, Zink, Vitamin C und die der B-Gruppe. Dazu kommen 15% reine Kohlenhydrate in Form von Stärke. Sie ist der Energielieferant und dafür verantwortlich, dass die Kartoffel als Dickmacher in Verruf geraten ist. Als Beilage für Ihre Abnehmgerichte sollten Sie Kartoffelsorten kaufen, die festkochend sind:

+++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++NEWS +++ NEWS +++NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ Abhängig! Tiere werden von Zucker abhängig! Forscher der Princeton University (New Jersey, USA) haben Ratten über Monate mit Zucker und weiteren süßen Schlemmereien verwöhnt. Dann entfernten die Wissenschaftler den Zucker schlagartig aus der Ernährung. Die Ratten zeigten typ-

ische Entzugserscheinungen und auch chemische Veränderungen im Gehirnstoffwechsel. Noch streiten die Wissenschaftler, ob es sich hierbei um eine echte klassische Sucht handelt oder ob nur massive Gewöhnungseffekte für die Entzugssymptome verantwortlich sind. Tatsache ist jedoch, dass der

Zucker im Gehirn die Produktion und Abgabe von körpereigenen opioidartigen Substanzen auslöst, nach denen die Tiere sehr schnell süchtig werden und immer weiter und mehr Zucker konsumieren. Noch laufen umfangreiche Untersuchungen, die klären sollen, ob diese Ergebnisse auch auf den

Menschen übertragbar sind. Erklärbar wäre damit die Erscheinung, dass Liebhaber süßer Speisen kaum auf den Genuss von Zucker verzichten können und häufig mit Kopfschmerzen, Hungeranfällen und massiven Stimmungsschwankungen auf eine zuckerreduzierte Ernährung reagieren.

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Werbung und Wahrheit Ein langer Weg liegt vor einem neuen Wirkstoff, will er die Zulassung als Arzneimittel erhalten. Klinische Studien, Nachweis der Wirksamkeit, Versuche zu Neben- und Wechselwirkungen und hundert bürokratische Hürden mehr pflastern den Weg bis zur endgültigen Markteinführung. So wundert es nicht, dass es im Schnitt 7 Jahre dauert und viele Millionen Euros nötig sind, bis ein neues Medikament oder eine neue Kombination in den Schubläden der Apotheken landet, vom Arzt verordnet oder vom Kunden gekauft werden kann. Bei hochwirksamen, verschreibungspflichtigen Arzneistoffen ist dieses Zulassungs- und Prüfverfahren sicher im Sinne eines optimalen Verbraucherschutzes zwingend nötig. Bei nebenwirkungsärmeren Arzneistoffen weichen Firmen ob der drastischen Auflagen zwischenzeitlich auf andere Formen der Markteinführung aus. Nahrungsergänzung oder Medizinalprodukt heißen die Zauberworte, die ein schnelles In-Verkehrbringen ohne hohe bürokratische Hürden ermöglicht. Ohne den Nachweis

von Wirksamkeit, ohne kostentreibende Studien und mit eingeschränkten Aussagen zur Indikation erreichen so jährlich tausende von neuen Produkten den deutschen Markt. Und zwischenzeitlich ist dieser Markt restlos aus den Fugen geraten. Zwar bemüht sich das Europaparlament seit vielen Jahren um eine einheitliche Regelung, wird aber von nationalen Interessen und Gruppierungen systematisch blockiert. Folge ist, dass auf dem Markt der Nahrungsergänzungen absoluter Wildwuchs herrscht. Aufsichtsbehörden sind überfordert und von der Dynamik der Neuausbietungen überrollt. Der Verbraucher ist der Leidtragende. Eklatant sind die Verstöße. Vor allem die Werbeaussagen entbehren oft jeglicher wissenschaftlichen Grundlage und lassen Fachleute verzweifeln. Von der „wunderbaren Heilkraft der Nahrungsergänzungen“ über „das sensationelle Mittel gegen Prostatakrebs“ bis hin zu „Leistungsaktivatoren für ein längeres Leben“ reichen die blumigen Versprechungen. Dass sich dahinter nur billige Vitaminmischungen, Extrak-

Unser neuer Blog

Anfangs ist alles klar. Aber spätestens beim nächsten Einkauf oder bei der Zusammenstellung des Einkaufszettels tauchen Fragen auf. Ist dieses Lebensmittel zum Abnehmen geeignet? Ist dies ein gesundes Fett? Welche Kohlenhydrate machen schnell Hunger? Wie gestalte ich mein heutiges Abendessen? Nachlesen in der Anleitung, fragen in der beratenden Apotheke oder im Forum? Schneller und besser informiert Sie unser neuer Blog auf der Website von „Leichter leben in Deutschland“. Hier geben wir vom „Leichter leben-Team“ Antworten auf aktuellen Entwicklungen, wir beantworten immer wiederkehrende Fragen und klären Probleme und Missverständnisse auf. So erhalten Sie schnelle und zuverlässige Informationen unabhängig von Öffnungszeiten und Hotlines. Auch dies unterscheidet uns von vielen anderen Organisationen und Diäten. Sie erreichen unseren Blog über die Website www.llid.de und dort unter der Rubrik „Blog“. Sie können zu den Artikeln auch Kommentare schreiben oder eigene Erfahrungen veröffentlichen.

te aus Kürbiskernen oder ein paar Spurenelemente verbergen, erfährt der Verbraucher erst nach dem Kauf der meist restlos überteuerten Pillen. Und die Verkäufer scheuen auch keine Kosten und Mühen, diese überzogenen Heilversprechungen, die ja eigentlich für Nahrungsergänzungen strikt verboten sind, an den Kunden zu bringen. Per Postwurfsendungen, in ganzseitigen Inseraten, gut verpackt in Fernsehsendungen oder Zeitungsartikeln und neuerdings immer mehr im Multilevel-Marketing werden die Pillenpackungen an den hilfesuchenden Kunden vertrieben. Multilevel-Marketing nennt sich ein Verkaufssystem, bei dem ein Kunde selbst wiederum neue Abnehmer wirbt und umso mehr Prämie erhält, je mehr Ware die von ihm gefundenen Neukunden bestellen. Auf der Jagd nach immer höheren Prämien versuchen die „Werber“ dann mit allen Mitteln neue Abnehmer anzuheuern. Ein klassisches Schneeballsystem, bei dem jeder Neukunde durch intensive Schulung schnell zum neuen Verkäufer und Fachberater

wird. Bei Küchengeräten, Plastikschüsseln oder Kerzen mag man dieses Vertriebssystem noch akzeptieren, bei Nahrungsergänzungen, die Heilung, Linderung oder Vorbeugung von Krankheiten versprechen ist dies aus Gründen des Verbraucherschutzes nicht akzeptabel. Ihre Apotheke vor Ort hat seriös und

umfassend ausgebildetes Fachpersonal, das den Lebensunterhalt nicht über mengenabhängige Verkaufsprämien bestreitet. Fragen Sie hier nach, bevor Sie marktschreierischer, unseriöser und übertriebener Werbung auf den Leim gehen. Geiz ist geil - Vitaminpillen und Nahrungsergänzungen

Laufen macht schlau Veränderungen

Arme Männer

Clever einkaufen

Wer viel lernen muss, sollte in der Lernphase zwischendurch Sport treiben, dies haben Untersuchungen der Uni Gießen ergeben. Die Forscher haben das Gedächtnis von Prüflingen getestet. Die eine Gruppe mußte sich vor dem Lernen ausruhen, die zweite Gruppe musste 30 Minuten laufen. Das Ergebnis war eindeutig: Den Läufern fiel das Lernen deutlich leichter, sie konnten sich auch noch Wochen nach der Lerneinheit noch deutlich besser an den Lernstoff erinnern als die Sportmuffel. Die bessere Durchblutung und die intensive Sauerstoffaufnahme dürfte dafür verantwortlich sein, meinen die Forscher.

Die Verzehrstudie 2 brachte es an den Tag: Männer sind anders als Frauen. Auch beim Essen bestehen gewaltige Unterschiede: Männer lieben Schnitzel, fette Wurst, Frauen eher Obst und Gemüse. Gewohnheiten lassen sich nicht über Nacht ändern, auch bei Männern nicht. Aber kleine Verbesserungen, die gar nicht weh tun, sind möglich: Gelegentlich ein Stück Obst oder auch mal einen Salat zum Essen und schon ist ein Anfang gemacht.

Natürlich sind große XXLPackungen preiswerter. Nicht überall aber machen Großpackungen Sinn, manchmal machen diese Jumbos auch richtig dick.

Beim Walking und NordicWalking gibt’s keine Erfolge, wenn man sich nicht von Zeit zu Zeit ein wenig quält. Auch das Abnehmen und der Muskelaufbau erlahmen, wenn man immer die gleiche Strecke geht, wenn man immer mit der gleichen Belastung trainiert. Muskeln bauen sich nur auf, wenn sie gefordert, wenn sie belastet werden. Wer immer die gleiche Strecke walkt, der wird bald einen Stillstand erleben. Ändern Sie daher die Laufstrecke, mal bergauf und bergab, mal eben und gerade. Heute mit langsameren Tempo, morgen mit schnelleren Passagen und höherem Tempo.

Der Apfel: rund und gesund

schon ? probiert

„One apple a day keeps the doctor away“ (Jeden Tag einen Apfel hält den Arzt fern) dieser englische Spruch enthält viel Wahres. Unser Lieblingsobst enthält viele gesunde Inhaltsstoffe: Frucht- und Traubenzucker, den Ballaststoff Pektin, Vitamin C, Kalium und sekundäre Pflanzenstoffe. All das zusammen hilft den Cholesterinspiegel zu senken, stärkt das Immunsystem und kann Krebserkrankungen vorbeugen.

Unsere leckeren Müslisohne Zuckerzusatz!

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aus der Apotheke, von seriösen Herstellern sind deutlich preiswerter. Und wundern Sie sich nicht, wenn hier in Ihrer Apotheke auch von einigen Produkten abgeraten wird. Ehrlich währt schließlich am längsten und wir wollen, dass Sie zufrieden sind und gesund wiederkommen.

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Oder haben Sie eine Großpackung Chips schon mal nach der Hälfte wieder verschlossen und für die nächste Woche aufgehoben? Haben Sie nicht immer die Tafel Schokolade restlos aufgegessen, die Pralinenschachtel leergeputzt? Oder die Erdnusspackung, die Salzstangen, das Knabberzeug? Abnehmen beginnt beim Einkaufen und daher kommen keine Großpackungen mehr in den Einkaufswagen. Basta.


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Gute Nacht

Es gehört zum Ritual. Vor dem Schlafengehen kommt der Schlummertrunk, das Bier, das Glas Rotwein oder auch der kleine oder etwas größere Schnaps. Todmüde und abgespannt fällt man ins Bett, schläft sofort und tief. Alkohol ist die beste Schlaftablette, fast frei von Nebenwirkungen und absolut zuverlässig? Eine weit verbreitete Meinung, die man immer wieder hört und die tagtäglich millionenfach gepflegt wird, denn ohne Schlummertrunk klappt das Einschlafen angeblich nicht oder viel schlechter. Was ist dran am Alkohol zum Schlafen? Richtig ist, dass man nach dem Genuß von Alkohol schnell und unproblemtaisch einschläft. Alkoholische Getränke haben eine entspannende, eine schlafanstoßende Wirkung. Damit sinkt man schnell in die Arme des griechischen Gottes des Schlafes Hypnos oder wahlweise des römischen, genannt Somnus. Was aber

dann folgt ist alles andere als erholsamer Schlaf. Unser Organismus muss den Giftstoff Alkohol, für den er bekanntlich keine Speichermöglichkeit hat, sofort abbauen und eliminieren. Dies ist Schwerstarbeit in der Zeit, die eigentlich für Ruhe und Erholung vorgesehen ist. Wer am Abend Alkohol trinkt, wacht in der Nacht häufiger auf, stört den Wechsel der verschiedenen Schlafphasen und behindert die Erholung des Körpers. Alkohol ist der Grund für viele Durchschlafstörungen. Nach 4 bis 5 Stunden, wenn der Alkohol abgebaut ist, schlägt die dämpfende Wirkung um und eine Wachreaktion bekommt die Oberhand. Man wälzt sich im Bett, überdenkt Probleme und Sor-

gen und kann nicht mehr oder nur schlecht einschlafen. Am nächsten Morgen ist man gerädert, nicht ausgeschlafen und weniger leistungsfähig. Nicht der Vollmond oder das herannahende Sturmtief sind die Ursachen dieser Schlafstörungen, es ist der Alkohol, der einen erholsamen Schlaf verhindert. Was aber tun, um besser durchzuschlafen? Ihre Apotheke hat einige harmlose, aber sehr wirksame pflanzliche Extrakte in Saftoder Pillenform, die Ihnen zu einem erholsamen Schlaf verhelfen. Ohne Störung der REM- oder Traumphasen finden Sie damit zu einem gesunden Schlaf bis in den Morgen und wachen entspannt und ausgeruht auf, bereit für einen neuen Tag.

reich“. Die letzten beiden Rezepte hatten einen Wert von über 320 Euro. „Da bleiben bestimmt so 100 Euro beim Apotheker hängen“ denkt er und verabschiedet sich aus der Apotheke.

gewinn verbleiben. Davon bezahlt der Apotheker seine Angestellten, die Versicherungen, die Beiträge, die Mieten, die Zeitungen für seine Kunden, den Strom, die Heizung und alles andere mehr. Herr Bernloher mit seinen 3 teuren Arzneimitteln auf dem Rezept hat der Rats-Apotheke damit 17,40 Euro Rohgewinn gebracht. Hintergrund dieser gesetzlich festgelegten Honorare ist die absolute Unabhängigkeit der Apotheke vom verkauften Produkt. Egal ob billig oder teuer, egal ob groß oder klein, für die Apotheke machts keinen Unterschied. Die Kunden sind uns so alle gleich lieb, egal ob ein teures Arzneimittel auf dem Rezept steht oder nicht.

Wie geschmiert Meterlang stehen die bunten Flaschen in den Regalen der Supermärkte und der Verbraucher steht ratlos davor. Welches Öl soll ich kaufen und für was in der Küche verwenden? Warenkunde zum Oliven- und Rapsöl. Olivenöl Die EU-Olivenölverordnung regelt die Vielfalt der bunten Flaschen in den Supermarktregalen. Qualitativ bestes Olivenöl trägt die Bezeichnung „nativ extra“, eine Stufe niederer ist das Öl mit der Bezeichnung „nativ“ angesiedelt und am unteren Ende der Skala rangiert die Bezeichnung „Olivenöl“ ohne jeglichen weiteren Zusatz. Dieses Öl wird durch Raffinieren gewonnen, dazu sind hohe Temperaturen nötig. Die wertvollen Inhaltsstoffe gehen dabei weitgehend kaputt. Bei uns in Deutschland vorherrschend ist die Sorte „nativ extra“, dennoch sind auch hier ungeachtet der EU-Verordnung deutliche Qualitätsunterschiede feststellbar, die der Verbraucher leider nicht ohne weiteres feststellen kann. Achten sollten Sie

auf eine klare Herkunftsbezeichnung, wie z.B. aus Kreta, Umbrien oder Griechenland. Fehlende Angaben deuten immer auf Verschnitte diverser Ölsorten hin, ebenso kann ein Olivenöl für wenige Cent keine Qualitätsware sein. Gutes Olivenöl hat seinen Preis, dies haben auch „Stiftung Warentest“ und „Öko-Test“ übereinstimmend festgestellt. Olivenöl sollten Sie immer kühl und dunkel lagern, natürlich nicht in weißen oder hellen Flaschen. Je frischer und aromatischer das Öl ist, desto mehr gesunde Stoffe sind enthalten, also keine Einlagerung für Jahre.

nolensäure. Das Problem der Bitterstoffe, die das Öl ungenießbar machen, ist durch die neuen Züchtungen und verbesserte Raffinierungen komplett beseitigt. Küchentechnisch hat raffiniertes Rapsöl den Vorteil eines sehr hohen Rauchpunktes, so dass auch

Anbraten und Frittieren problemlos möglich ist. Für die kalte Küche empfiehlt sich jedoch das kalt gepresste Rapsöl.

Rapsöl wird oft auch als das deutsche Olivenöl bezeichnet, denn die Zusammensetzung ist ähnlich oder sogar besser. Sie besteht aus einem sehr hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren, insbesondere der Ölsäure. Aber auch die mehrfach ungesättigten Fettsäuren stehen in einem optimalen Verhältnis von 2,5 zu 1 zwischen der Omega-6-Fettsäure Linolsäure und der Omega-3-Fettsäure Alpha-Li-

Die Deutschen sind Sportmuffel Laut einer Studie des Markforschungsinstituts Gfk NOP und des Lebensmittelherstellers Kraft Foods (Bremen) gehören die Deutschen zu den schlimmsten “Bewegungsmuffeln” in Europa und zeichnen sich durch besondere Trägheit aus. Das haben Umfragen in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und Schweden ergeben. Danach treiben nur 21 Prozent der Deutschen regelmäßig Sport – in den anderen europäischen Ländern lag dieser Wert dagegen bei 42 Prozent. Auch bei der Fettleibigkeit sind die Deutschen führend – was ja angesichts der Zahlen nicht weiter wundert.

Einheitshonorar Karl Bernloher (68) ist ein guter Kunde der Rats-Apotheke. Jeden Monat verordnet der Hausarzt Herrn Bernloher eine Packung Langzeitinsulin, ein Mittel gegen zu hohe Blutfettwerte und 2 verschiedene Sorten von blutdrucksenkenden Tabletten. Dazu noch gelegentlich ein Mittel gegen die Schmerzen im Kniegelenk, ein leichtes Schlafmittel und eine cortisonhaltige Salbe gegen den häufigen Juckreiz und die dauernden Hautentzündungen. Diagnose: Diabetes Typ 2 und metabolisches Syndrom. So stapft Herr Bernloher 1 - 2 mal pro Monat in die Rats-

Apotheke und löst sein Rezept dort ein. „Mit meinen Rezepten bin ich sicher einer der besten Kunde der Apotheke“ denkt er sich und erwartet eine freundliche, zuvorkommende Bedienung, eine oder mehrere Kundenzeitungen und noch die eine oder andere Probierpackung. Auch ein Blutzuckermessgerät wurde ihm schon kostenlos überreicht, die Handhabung mehrmals erklärt und auch das eine oder andere Arzneimittel kostenlos mit dem Botendienst nach Hause geliefert. „Muss auch so sein, schließlich verdient sich der Apotheker an mir richtig

Weit gefehlt! Nach den Änderungen der Preisverordnung für Arzneimittel bekommt der Apotheker für jedes verschreibungspflichtige Arzneimittel eine Handlingspauschale erstattet, die völlig unabhängig vom Verkaufspreis ist. Egal ob ein teures Insulin oder ein preiswertes Antibiotikum, das Honorar beträgt immer 8,10 Euro. Davon ziehen sich die Krankenkassen noch 2,30 Euro als Rabatt ab, so dass in der Kasse der Apotheke exakt 5,80 Euro als Roh-


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Mehrwert Apotheke Kompetente und persönliche Betreuung inklusive! Die Beratung in der Apotheke ist eine pharmazeutische Dienstleistung, die nach Apothekenbetriebsordnung jede Apotheke zu erfüllen hat. Darüber hinaus bietet die persönliche Beratung aber auch die Möglichkeit einer deutlichen Abgrenzung und Profilierung gegenüber dem Versandhandel und hat somit eine nicht zu unterschätzende Außenwirkung.

Ihre Apotheke vor Ort ist viel mehr als eine reine Einkaufsstätte für benötigte Arzneimittel. Sie erhalten dort nicht nur professionelle Beratung zu Medikamenten, deren Anwendung, Wechsel- und Nebenwirkungen, sondern auch zu sinnvollen Nahrungsergänzungen, Hautpflegeprodukten, homöopathischen Zubereitungen und zu 1000 weiteren Fragen rund um Ihre Gesundheit. Ein 24-Stunden Notdienst, Anfertigung von Spezialrezepturen, schnellste Arzneimittelbesorgung binnen weniger Stunden, Lieferdienst und unzählige weitere Leistungen zeichnen Ihre Apotheke vor Ort aus. Der Inhaber und Apotheker – egal ob Mann oder Frau - selbst ist Ansprechpartner und Helfer und immer persönlich verantwortlich. In den Zeiten knapper Gelder glauben manche Politiker Geld im Gesundheitssystem sparen zu können, indem sie ferne Versender mit der Verteilung von Arzneimitteln beauftragen. Auch einige Krankenkassen, selbst oft in Nobelpalästen residierend, werben in ihren Mitgliederzeitungen gelegentlich für Versender aus dem Ausland. Dass andere Länder damit schon genügend negative Erfahrungen gemacht haben, wird gewissentlich verschwiegen. Natürlich muss im Gesundheitssystem jeder Euro ziel-

gerichtet und effektiv eingesetzt werden, aber mit dem Versand einiger Pillen aus dem benachbarten Ausland wird nichts erreicht, außer vielleicht die Schaffung einiger Arbeitsplätze in den Nachbarstaaten. Ohne jeglichen Verzicht auf Leistung und Qualität ließe sich viel Geld einsparen, würde man auf die richtigen Strategien setzen. Diese Strategie ist Prävention. Prävention heißt, Krankheiten gar nicht entstehen zu lassen, sie im Keime zu ersticken, den Ausbruch zu verhindern oder diesen deutlich hinauszuschieben. Eine theoretische Diskussion? In Deutschland leben zurzeit knapp 7 Millionen Diabetiker Typ 2, früher auch Altersdiabetiker genannt. Jeder dieser Patienten kostet der Solidargemeinschaft Krankenkasse circa 3.000 Euro pro Jahr an Arzneimitteln, ärztlichen Behandlungsleistungen, an Krankenhausaufenthalten, Operationen und im späten Stadium auch an Hilfsmitteln, wie Rollstühlen oder Sehhilfen. Studien und auch die Erfahrungen aus der täglichen Praxis belegen eindeutig, das jedes Kilogramm Körpergewicht weniger, dass jeder verlorene Zentimeter an Bauchumfang die Stoffwechselsituation drastisch verbessert. Auch Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, orthopädische Probleme werden

durch weniger Gewicht, durch weniger Körperfett meist deutlich gebessert. Mehr Lebensqualität für den Patienten, weniger Kosten für die Krankenkassen – alle profitieren davon. Versicherungsmathematiker haben eindrucksvoll errechnet, dass die angespannten Finanzen der gesetzlichen Krankenkassen sofort, aber auch langfristig massive Überschüsse aufweisen würden, wenn wir die ernährungsbedingten Erkrankungen und deren Folgeerscheinungen in den Griff bekommen würden. In der Praxis sind wir davon meilenweit entfernt, denn Prävention setzt nicht auf kurzfristigen Aktionismus, sondern erfordert langfristige, intelligente Ansätze. Und sie kann nicht verordnet werden, wie ein paar Pillen, Prävention erfordert Eigenleistung. Die Apotheken, die an dem Gesundheitskonzept „Leichter leben“ beteiligt sind, leisten diesen Beitrag, um ungesundes und natürlich auch unschönes Übergewicht bei ihren Teilnehmern zu minimieren. „Leichter leben“ wird Ihnen einen gangbaren Weg zu mehr Gesundheit aufzeigen, einen Weg, den vor Ihnen schon viele Teilnehmer gegangen sind. Nicht weniger essen, nicht hungern oder fasten, sondern die richtigen Lebensmittel für ein leichteres Gewicht, das wollen und

werden wir Ihnen vermitteln. Dazu veranstalten die Apotheken etliche Seminare und Vorträge. Hier lernen Sie die theoretischen Grundlagen, aber auch die erfolgreiche Umsetzung in die tägliche Praxis am Herd, in der Kantine oder der Gaststätte. Sie werden viele neue Erkenntnisse gewinnen und manche Lebensmittel mit anderen Augen sehen, Sie werden die Steuerung von Hunger und Gelüsten verstehen und geeignete Gegenmittel anwenden und so effektiv abnehmen. Ihren Fortschritt begleiten die betreuenden Apotheken mit monatlichen Körperanalysen. Frühzeitig erkennt der geschulte Fachmann an den ermittelten Werten, ob Ihre Gewichtsreduktion optimal verläuft oder ob kleine Korrekturen noch mehr Erfolg bringen. Frühzeitiges Eingreifen durch kleine Veränderungen erspart späte Misserfolge und persönlichen Frust. Sie sollten diese

Angebote nutzen, des persönlichen Erfolges willen. Alle beteiligten Apotheken finden Sie aufgelistet auf der Website von „Leichter leben“ unter : http://www.llid.de Geben Sie dazu in die Suchmaske in der Abteilung „Finder“ die ersten 3 Stellen der Postleitzahl ein. Auf der dann erscheinenden Seite erhalten Sie die weiteren Infos zu den beteiligten Apotheken. Für die genauen Termine der Seminare nehmen Sie bitte direkt mit der ausgewählten Apotheke Kontakt auf. Nach Ihrer persönlichen Anmeldung ermittelt Ihr(e) persönliche(r) Betreuer(in) die Ausgangsdaten, wie Gewicht, BMI, Körperfettanteil, eventuell auch Blutdruck und Blutzucker. Gemeinsam legen Sie ein realistisches Zielgewicht, die Termine für die Schulungen und Praxisseminare und die Folgemessungen fest. Mit persönlicher Betreuung beginnen Sie das Erfolgsprogramm. In den vergangenen

Jahren haben einige Teilnehmer versucht, ohne diese professionelle Hilfestellung und ohne die Kontrollmessungen abzunehmen. Eifrig wurden die Rezepte aus den Kochbüchern nachgekocht, täglich fand ein intensiver Austausch – manchmal auch ein Hilferuf - im Forum von LliD statt, letztendlich aber zeigte sich überdeutlich, dass persönliche und kompetente Hilfe und regelmäßige Kontrollmessungen ein Garant des Erfolges sind. Das Konzept von „Leichter leben“ ist eine intelligente Ernährungsumstellung, kein stupides Null- oder Heilfasten. Und gerade deshalb stellt es an die Teilnehmer mehr Anforderungen, mehr theoretisches Wissen um die ernährungsphysiologischen Zusammenhänge. Gerade deshalb ist fachmännische Hilfe unentbehrlich. Nutzen Sie diese Möglichkeit. Nutzen Sie den Mehrwert Apotheke und melden Sie sich dort an.

Zuviel des Guten

Nahrungsergänzungsmittel sollen diejenigen Stoffe ersetzen, die der normalen Nahrung fehlen. Aber woher wissen Sie, welche Bestandteile fehlen? Und dass ein Zuviel auch schaden kann, zeigt jetzt

eine große Studie mit über 1.200 Teilnehmern. Über einen Zeitraum von 7 Jahren schluckten die Probanden täglich das Spurenelement Selen zusätzlich zum normalen Essen. Selen ist in jedem Vollkornbrot, in

Fisch, in Fleisch und auch im Eigelb enthalten, aber - glaubt man der Werbung - halt viel zu wenig. Und so schlucken viele dieses und weitere Elemente als Kapsel oder Dragee. Damit steigt aber das Ri-

siko an einem Diabetes Typ 2 zu erkranken um über 50%. Wir empfehlen daher, leben und essen Sie gesund und abwechslungsreich – dies ist die beste Ernährung und bedarf keiner Ergänzung.

Filetgeschnetzeltes mit Mango Zutaten für 4 Portionen

500 g 400 g 2 Stangen 2 2 1 EL 125 g 100 ml 100 ml 2 EL

Schweinefilet Karotten Staudensellerie Mangos Zwiebeln Erdnussöl Naturreismischung LliD Würzer Brühe fettreduzierte Kochsahne Petersilie, gehackt Salz, Pfeffer, Currypulver, Cajennepfeffer

1 Portion enthält ca: 375 kcal 9 g Fett 41 g Kohlenhydrate 32 g Eiweiß 7 g Ballaststoffe 87 mg Cholesterin

Zubereitung: • Den Reis nach Packungsanweisung garen. • Zwiebeln fein hacken, Sellerie und Karotten in Scheiben schneiden. Fleisch waschen, trocken tupfen und in Streifen schneiden. • Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Fleischstreifen ca. 5 Minuten darin anbraten. Anschließend Zwiebeln, Sellerie und Karotten zugeben und weitere 5 Minuten braten. • Mit der Brühe ablöschen, Kochsahne, Salz, Pfeffer, Currypulver, Cajennepfeffer zugeben und bei milder Hitze 5 Minuten köcheln lassen. • Zwischenzeitlich die Mangos schälen, Fruchtfleisch vom Kern lösen und in Würfel schneiden. Mangostücke in die Pfanne geben und nicht mehr kochen, sondern nur noch heiß werden lassen. • Mit dem Reis servieren und mit der gehackten Petersilie bestreuen. Tipp: Schmeckt auch mit Hänchenfleisch zubereitet sehr gut!


Das Gesundheitskonzept aus Ihrer Apotheke l Seite 7

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Sie fragen – wir antworten Die Teilnehmer von „Leichter leben in Deutschland“ finden kompetente Betreuung in ihrer Apotheke oder auch direkt bei uns. Wir lassen Sie mit Ihren Fragen nicht alleine. So können Sie auch in unserem Forum im Internet unter der Rubrik „Frag die Experten“ direkt mit uns in Kontakt treten. Wir beantworten Ihre Fragen täglich – wo anders finden Sie so einen Service? Hier eine Auswahl der meistgestellten Fragen, die uns auch direkt erreicht haben: Maria Kalbert (56): Wie kann ich durch Rad fahren mein Abnehmprogramm unterstützen? Rad fahren ist als Unterstützung zum Abnehmen optimal. Regelmäßig radeln optimiert den Stoffwechsel, baut Muskulatur auf und macht noch zusätzlich Spaß. Wichtig ist aber, dass Sie nicht nur Spazieren fahren, sondern auch gelegentlich ein wenig außer Puste kommen. Fahren in leicht bergigem Gelände oder mit unterschiedlicher Geschwindigkeit ist daher optimal. Susanne Niedermeyer (22): Es heißt doch immer ich soll 5x am Tag Obst oder Gemüse essen. Sie sagen aber, wir sollen nur 3x täglich essen. 5x täglich Obst und Gemüse essen, dies ist eine gute Empfehlung. Was aber nicht heißt, dass man dazu auch 5x am Tag essen muss. Zum Mittagessen 1x Salat, 1x Gemüse und 1 Stück Obst als Nachtisch schon haben Sie 3 Portionen gegessen. Wenn jetzt am Abend nochmals ein Salat auf dem Tisch steht und ein Stück Obst nachher dann haben Sie 5 Portionen gegessen. So einfach ist das. Bärbel Kotschatte (48): Warum darf ich Kartoffeln essen, Kartoffelpüree aber nicht, dies ist doch unlogisch? Die Geschichte ist eigentlich ganz einfach. Kartoffeln enthalten Stärke und diese wird durch langes Erhitzen, Zerkleinern, Zerstampfen und Pürieren immer weiter verarbeitet und aufgebrochen. So entstehen immer kleinere Bruchstücke der Stärke, die dann schneller vom Körper resorbiert (aufgenommen) werden können. Je weniger ein Lebensmittel also in der Küche verarbeitet wird, um so günstiger ist dieses Lebensmittel zum Abnehmen. Daher sind Kartoffeln (Pell-, Salz-, Folienkartoffeln) deutlich besser als Kartoffelpüree. Ebenso ist es übrigens bei allen Lebensmitteln, also auch bei Apfel - Apfelkompott, Orange - Orangensaft, usw.

Zeitbombe Zucker

Die Zahl der Zuckerkranken steigt stetig. Schon 2010 werden in Deutschland über 10 Millionen Menschen betroffen sein. Diabetes Typ 2 zählt zu den Wohlstandskrankheiten. Mit jedem Kilo mehr auf der Waage, mit jedem Zentimeter mehr am Bauch wächst das Risiko, zuckerkrank zu werden. Das persönliche Risiko kann aber gesenkt werden: Eine Gewichtsabnahme von 4 kg senkt das Diabetes-Risiko um 50% und auch die Folgen: Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, mangelhafte Durchblutung, Augenprobleme, Potenzstörungen. Diabetiker profitieren von einer Gewichtsab-

nahme: weniger Tabletten schlucken oder weniger Insulin spritzen Aber kaum etwas ist schwieriger, als das Gewicht dauerhaft zu reduzieren. Gut leben mit Typ 2 Diabetes, das Kochbuch für Genuss ohne Reue zeigt allen Diabetikern einen machbaren Weg zu mehr Gesundheit und weniger Gewicht, nicht nur mit Kochrezepten. Über 50 Praxistipps helfen bei den täglichen Problemen des Diabetikers. Ein Buch aus der Praxis, das jeder Diabetiker besitzen sollte. Für mehr Gesundheit und mehr Lebensqualität. Erhältlich in Ihrer Apotheke.

Gut leben mit Typ 2 Diabetes Das Kochbuch für Genuss ohne Reue. Dieses Buch enthält nicht nur über 100 Rezepte für Diabetiker, sondern auch viele praktische Tipps und Erklärungen für den Alltag. Ein umfassender Ratgeber für mehr Gesundheit und mehr Genuss. Übrigens sind alle darin enthaltenen Gerichte natürlich auch für Nicht-Diabetiker zum Abnehmen geeignet.

L   a n ger S   c   hl af hält schlank Dass die Schlafdauer und das Körpergewicht irgendwie miteinander zusammenhängen haben Forscher schon lange vermutet. Jetzt zeigt eine neue Studie, dass Langschläfer deutlich weniger Übergewicht haben als Schnell- und Kurzschläfer. Jede Stunde Schlaf mehr senkt nach diesen Untersuchungen das

Übergewichts-Risiko um 40%. Grund dafür dürfte eine hormonelle Steuerung sein, denn die appetitregulierednen Hormone Leptin und Ghrelin werden bevorzugt im Schlaf produziert und wirken somit länger und besser. Es liegt also nicht an der Nahrungskarenz während der längeren Schlafdauer.

Josef Müller (66): Wieviel Fett ich pro Tag essen darf ist mir klar, aber Sie schreiben nirgends, wieviel g Kohlenhydrate erlaubt sind? Die Menge der Kohlenhydrate wird nicht berechnet, denn wichtiger als die Menge der Kohlenhydrate ist die Qualität. Wir vermeiden schnelle Kohlenhydrate (z. B. Zucker, zuckerhaltige Produkte, Weißmehlprodukte) und verwenden dafür langsame Kohlenhydrate (Vollkorn, Gemüse, Obst). So verhindern wir eine hohe Insulinausschüttung mit Fetteinlagerung und Hungeranfälle. Carmen Zirtatis (44): Ich fühle mich beim Nordic-Walken mit dem empfohlenen Puls von 120 pro Minute nicht ausgelastet, ich werde gar nicht richtig warm. Was soll ich tun? Walken Sie schneller oder auch mal in hügeligem Gelände bergauf und bergab. Diese ganzen Theorien über Fettverbrennungspuls sind ziemlich überholt und unsinnig, walken Sie so wie Sie sich wohlfühlen und lassen Sie den Pulsmesser zu Hause. Jenny Miwas (29): Ich habe schon 10 kg abgenommen, jetzt habe ich seit 1 Woche den absoluten Stillstand, was soll ich tun, ich brauche noch 3 kg zu meinem Wuschgewicht? Abnehmen ist keine Gerade von A nach B. Abnehmen verläuft immer in Wellenbewegungen, mal schneller, mal langsamer. Und je näher Sie dem Wunschgewicht kommen, um so langsamer geht’s meistens. Ein Stillstand von ein paar Tagen bis zu einer Woche ist da ganz normal und kein Grund zur Panik. Dran bleiben und weitermachen, dann macht die Waage plötzlich wieder einen Ruck nach unten. Bella Goderwitz (44): Ich habe gehört, dass eine Übersäuerung das Abnehmen bremst, ist da was dran? Ja, absolut. Eine chronische Übersäuerung ist die Abnehmbremse schlechthin. Hier muss vor jeder Abnehmaktion gründlich entsäuert werden, nur so wird sich ein Erfolg einstellen. Wir empfehlen nach den Zündungstagen eine Entsäuerung des Körpers durchzuführen. Karl Hohenwarter (45): Ich bin oft unterwegs und kann daher wenig bis keinen Sport machen. Kann so das Abnehmen überhaupt funktionieren? Auch unter solchen ungünstigen Bedingungen ist abnehmen möglich. Sie werden sicher am Wochenende oder auch mal weitere Tage zu Hause sein, die gilt es zu nutzen. Aber auch im täglichen Berufsleben kann mehr Bewegung eingebaut werden. Maria Renner (66): Ich bin schon an beiden Knien operiert und kann nicht mehr Walken oder Spazieren gehen. Was soll ich tun? Ideal ist hier Wassergymnastik, die heute in jedem Hallenbad angeboten wird. Auch Fahrrad fahren ist möglich und Muskelaufbau mittels Therabändern. Oder nehmen Sie 2 Wasserflaschen a 1,5 Liter und üben Sie damit wie mit Hanteln.


Seite 8 l Das Gesundheitskonzept aus Ihrer Apotheke

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Alles im Gleichgewicht? Saure Böden und Waldschäden sind bekannte Begriffe. Auch unser Körper kann an einem Zuviel an Säure leiden, diese Erkenntnis setzt sich immer mehr durch. Handeln Sie ehe Erkrankungen auftreten. Der Säure-Basen-Haushalt des Menschen Alles was wir essen und trinken muss unser Körper verarbeiten. Bei jeder körperlichen Anstrengung, bei jeder Muskelarbeit produzieren wir Stoffwechselabfälle, die ausgeschieden werden müssen. Dies geschieht über den Darm, die Niere, die Haut oder die Lunge. Da die meisten Stoffwechselabfälle sauer sind, müssen diese zur Ausscheidung neutralisiert werden. Unser Blut und die nachgeschalteten Puffersysteme regulieren diese Neutralisation von uns unbemerkt und meistens perfekt. Entstehen im Körper mehr saure Stoffwechselabfälle als neutralisiert und ausgeschieden werden können, so kommt es zu einer Säureüberlastung im Organismus. Überschüssige Säuren werden zunächst im Bindegewebe zwischengelagert bis wieder genügend Pufferkapazitäten vorhanden sind. Besteht das Ungleichgewicht längerfristig, wird aus dem Zwischen- ein Endlager,

was zu Schmerzen, Bewegungs- und Funktionsstörungen einzelner Zellen oder ganzer Gewebe führen kann. Zur schnellen Kompensation greift der Körper dann auch auf eigene Depots zurück. Folge: Knochenentkalkung auch Osteoporose genannt. All dies ist ein schleichender Prozess, der sich über Jahre entwickelt und aufbaut. Hauptursache für die in den Industrienationen um sich greifende Übersäuerung sind veränderte Ernährungsgewohnheiten. Immer mehr säurebildende Nahrungsmittel, wie Fleisch, Käse, Wurst, Zucker und Süßigkeiten, werden gegessen, immer weniger Obst und Gemüse kommt auf unsere Teller. So läuft unser Körper immer saurer. Übersäuerung an sich ist keine Erkrankung, hat aber trotzdem massive Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Sogar die Schulmedizin erkennt zwischenzeitlich an, dass bei fast allen chronischen Erkrankungen eine Übersäuerung des Körpers vorliegt. Typische Krankheiten, die nahezu immer mit einer Übersäuerung einhergehen, sind: • Arthrose • Rheuma • Muskel-und Gelenks- schmerzen • Diabetes

Ferner verschlimmern sich viele weitere Erkrankungen in einem sauren Milieu, so dass eine Entsäuerung zwar keine Heilung, aber doch eine deutliche Verbesserung der Symptome bewirken kann. Abnehmen mit Problemen Wird beim Abnehmen, wie gewünscht, Fett abgebaut, entstehen als Nebenprodukte im Körper wiederum Säuren. Zu der meist schon vorhandenen Übersäuerung addieren sich diese Abbauprodukte zusätzlich dazu. Über einen Regelmechanismus schützt sich Ihr Körper vor einem weiteren Sauerwerden. Der Fettabbau wird gebremst und kommt langsam aber sicher zum Erliegen. Auch wenn Sie noch so fasten, noch so hungern oder noch so viel in Bewegung investieren, die Waage verharrt wie festgemauert. Hier gilt es die Bremse zu lösen, um wieder Schwung in das Abnehmen zu bekommen. Bin ich sauer? Im einfachsten Fall können Sie Ihre persönliche Säure-BasenBalance feststellen, indem Sie den pH-Wert Ihres Urins messen. Ein Heft mit Teststreifen für den passenden pH-Bereich erhalten Sie in Ihrer Apotheke.

Sauer - was tun?

Säurebelastungen verlangsamen oder beenden das Abnehmen, gefährden die Gesundheit und belasten den Organismus. Wie aber vermindert man die Säurebelastung wirksam? 1. Durch Ernährungsumstellung: Reduzieren Sie säurebildende Lebensmittel: Fleisch, Wurst, Käse, Getreideprodukte und Süßigkeiten und essen Sie mehr basenbildende Lebensmittel, wie Obst, Gemüse, Kartoffeln, Kohl, Salate und trinken Sie mehr stilles Mineralwasser und ungesüsste Kräutertees. Die Rezepte von „Leichter leben in Deutschland“, vor allem aus der Abteilung „vegetarische Rezepte“ berücksichtigen diese Prinzipien. Selbstverständlich dür fen Sie auch weiterhin gelegentlich Fleisch, Wurst und Käse essen, allerdings sollte eine Re duktion der Menge erfolgen. 2. Entsäuern Sie den Körper kraftvoller und schneller: Die natürlichen, basenbildenen Stoffe aus Obst und Gemüse sind Kalium- und Magnesiumcitrat. Diese beiden Salze sind in der Lage, Säuren schonend, dauerhaft und kraftvoll zu neutralisieren und Ihren Körper wieder in eine ausgeglichene Balance zu bringen. Wir empfehlen daher: 1x täglich 1 Meßlöffel „LliD-Säure-Basen-Balance Pulver“ (PZN: 6067123) in Wasser auflösen und vorzugsweise abends vor dem Schlafengehen zu trinken. Die Einnahme sollte bis zur deutlichen Verbesserung Ihrer Urin-pH-Werte erfolgen. Es gibt auf dem Markt viele verschiedene Produkte zum Entsäuern und zum Lösen der Abnehmbremse. Achten Sie darauf, dass diese Produkte absolut zuckerfrei sind und aus Citraten bestehen. Alle anderen Zusammensetzung sind zum Beschleunigen des Abnehmens weniger bis gar nicht geeignet.

Muskeln helfen beim Fett verbrennen Kaum beginnt die warme Jahreszeit, hetzen und röcheln sie wieder zu Hunderten durch die Stadtparks: Laufen gegen den Winterspeck, für mehr Fitness und Wohlbefinden. Mindestens 3x die Woche wird dann alleine oder mit Freunden immer die gleiche Runde gedreht. Und dies ist schon der 1. Fehler: Wechseln Sie die Strecke öfter, mal ein flache Strecke, mal eine Runde mit Steigungen und immer wieder unterschiedliches Tem-

po. Und Fehler Nummer 2: Immer nur laufen ist zwar gut für Herz und Kreislauf, aber auch etwas einseitig. Passend wäre dazu noch ein Ausgleichssport, zum Beispiel etwas Krafttraining für den Oberkörper. Das hat übrigens einen positiven Zusatzeffekt: Muskeln verbrauchen mehr Energie als Fettgewebe, auch wenn Ihr Körper ruht. Es kann also nicht schaden, auch etwas Krafttraining zu machen, wenn man Fett verlieren will.

Bis zu 50% mehr abnehmen Alleine und ohne Unterstützung abnehmen ist gar nicht so leicht, das merken immer mehr, die ohne Seminare der Apotheken versuchen, das eigene Körpergewicht zu reduzieren. Sie bemühen sich um eine gesündere Ernährung, bewegen sich mehr als früher und trotzdem bleiben die großartigen Erfolg aus? Wenn sich doch die Waage nur ein wenig schneller nach unten bewegen würde, dann wäre

die Motivation zum Durchhalten erheblich höher. Es gibt eine neue, gute Nachricht für Sie: alli kann die Gewichtsreduktion verstärken und die Anstrengungen belohnen. Denn alli kann Ihnen dabei helfen, bis zu 50% mehr abzunehmen als mit einer Diät alleine. Für jeweils 2 kg, die Sie mit einer fett- und kalorienreduzierten Ernährung abnehmen, können Sie mit alli noch ein weiteres Kilo abnehmen.

Herausgeber: Leichter leben VertriebsgesellschaftmbH Theresienplatz 23, D-94315 Straubing Telefon: 0 94 21/18 56-0, Telefax:   0 94 21/18 56-19 www.llid.de, orga@llid.de Geschäftsführung: Irmgard Huber Druck: Passavia, Passau Redaktion und Autoren: Hans Gerlach, Susanne Meierhofer, Peter Hollauer, GPD

Der Wirkstoff von alli wird seit Jahren erfolgreich gegen Übergewicht angewendet. Doch alli ist kein Wundermittel, das die ganze Arbeit für Sie erledigt, alli ist ein Teil eines Programms, das Ihnen den Weg zum Zielgewicht erleichtern kann. Alli ist ein apothekenpflichtiges und zugelassenes Arzneimittel, fragen Sie bitte deshalb in Ihrer beratenden „Leichter leben in Deutsch-

land“ Apotheke nach weiteren Informationen zu diesem Produkt. Dort wird man Sie beraten, ob diese Kapseln für Sie geeignet sind oder ob Sie mit einem anderen System weiterhin erfolgreich sein werden. Weitere Infos erhalten Sie auch unter: www.alliprogramm.de

Grafik, Entwurf und Druckabwicklung: Tina Hebauer, Michael Moser, LliD Bilder: iStockphotos, Bilderbox, Hans Gerlach Erscheinungsweise: „Leichter leben in Deutschland“, Das Gesundheitskonzept aus Ihrer Apotheke erscheint 4x jährlich Auflage: 120.000 Stück/Ausgabe Vertrieb: Diese Zeitung ist nur über die an „Leichter leben in Deutschland“ beteiligten Apotheken erhältlich

IMPRESSUM

Die Männer am Grill

Des deutschen Mannes fast liebste Beschäftigung im Sommer ist Grillen. Niemand darf ihm diesen Platz streitig machen, denn niemand beherrscht den Umgang mit Holzkohle, Würstchen und Grillzange so gut und so perfekt. Hier einige Tipps zum gesunden Grillen und für die schlanke Linie: Verwenden Sie zum Grillen niemals gepökeltes Fleisch oder gepökelte Wurst, denn das enthaltene Nitritpökelsalz bildet bei hohen Temperaturen gefährliche und krebserregende Nitrosamine. Nehmen Sie nur frisches oder gut abgehangenes Fleisch egal von welchem Tier. Wichtig dabei ist nur, dass das ausgewählte Stück Fleisch nicht von dicken Fettschwarten durchzogen ist, sondern eine leichte Marmorierung aufweist. Solche Fleischstücke gibt’s vom Schwein, vom Rind und auch von fast allen Geflügelsorten. Beim Grillen selbst sollten Sie darauf achten, dass kein Fett oder Fleischsaft direkt auf die glühenden Kohlen oder in die Glut tropft. Denn diese verbrennen und bilden gesundheitsschädliche Benzpyrene. Eine untergelegte Alufolie oder Wanne vermeidet dieses Risiko. Optimal zum Grillen sind auch verschiedene Gemüsesorten wie Paprika, Zwiebeln und Zucchini. Einfach mit dem Fleisch auf den Grill legen oder auf einem Spieß abwechslungsweise aufstecken und fertig ist ein leckeres, kalorienarmes Essen. Mit in die Glut legen können Sie auch in Alufolie gewickelte Kartoffeln, die dann zusammen mit einem leckeren Kräuterquark eine kalorienarme Beilage darstellen. Viel Spaß und guten Appetit.

Leichter leben Kundenzeitung 2  

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