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Unser

Ländle

Mitteilungen der Landwirt­­­schaftskammer Vorarlberg | Ausgabe 31.05.2013 | Nr. 22 | 79. Jahrgang

Zertifikate vergeben 190 LFI-Lehrgangsteilnehmer/-innen feierten ihren Abschluss.

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Alpflächenkontrolle In einer Landtagsinitiative wird die Bundesregierung aufgefordert, die Alpflächenkontrolle wieder praxistauglich zu machen.

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Weltmilchtag Morgen, Samstag gibt es anlässlich des Weltmilchtages wiederum in allen Städten des Landes eine Milchverteilaktion.

GZ 02Z030536 W | P.b.b. Verlagspostamt 6900 Bregenz


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Freitag, 31. Mai 2013

Fahrplan vorgelegt Präsident Josef Moosbrugger

Weitere Schritte notwendig!

In der Alpflächenfeststellung ist ein

weiterer Schritt im Sinne der betroffenen Alpen möglich geworden. Die Sonderkommission unter Franz Fischler hat einen Vorschlag erarbeitet, der vom Landwirtschaftsminister aufgenommen wurde. Von ihm sind jetzt die notwendigen Aufträge an die AMA und Landwirtschaftskammern ergangen.

Weil der ehemalige Agrarkom-

missar zur Einschätzung gekommen ist, das sei EU-konform, wird jetzt eine Vorgangsweise möglich, die schon seit längerem in den AlpBundesländern diskutiert wurde. Kernpunkt ist, dass die Alpflächenangaben im Mehrfachantrag 2013, die bei der folgenden Verwaltungskontrolle durch die AMA Unklarheiten aufwerfen, nochmals gemeinsam mit der AMA, den Landwirtschaftskammern und den Alpverantwortlichen überarbeitet werden. Das ist ein lösungsorientierter Ansatz für alle Alpen, die in den letzten drei Jahren keine AMAFlächenkontrolle hatten.

Ein gravierendes Problem ist

nach wie vor offen. Alle Alpen, bei denen in den letzten Jahren bei der Flächenkontrolle größere Flächenabweichungen festgestellt wurden, sehen sich mit Sanktionen konfrontiert – in gleicher Weise auch die Auftreiber auf diese Alpen.

Vor allem den Auftreibern, die

mit den Flächenangaben überhaupt nichts zu tun hatten, kann kein Fehlverhalten vorgeworfen werden. Diese jetzt in dieser übertriebenen Form zu sanktionieren und ihnen Prämien zu streichen, die sie ursprünglich am Talbetrieb erworben haben, ist untragbar. Auch für diese Fälle brauchen wir eine Lösung!

Mit Blick auf die nächste EU-

Periode braucht es eine grundlegende Änderung der Alpflächenfeststellung. Sicherheit für alle Beteiligten ist dabei das oberste Gebot.

Alpflächen / Sicherheit und Unterstützung bei Antragstellung 2013 vereinbart Der Europäische Rechnungshof hatte im Rahmen routinemäßiger Kontrollen in den Jahren 2011 und 2012 die Angaben zu den Almflächen untersucht. Dabei stellte er zum Teil größere Abweichungen bei den Almfutterflächen fest. Um weitergehende nachteilige Auswirkungen für die Bauern hintanzuhalten beschloss der Landwirtschaftsminister gemeinsam mit den Agrarlandesräten, den Landwirtschaftskammer-Präsidenten und dem Bauernbund vergangenen Herbst den „AlmFahrplan“. Dieser wird seither konsequent abgearbeitet. Damit konnte ein Auszahlungsstopp für alle anderen Betriebe abgewandt werden. Weiters wurde die Möglichkeit für eine sanktionsfreie Richtigstellung der Flächenangaben erweitert und, um den Bauern mehr Rechtssicherheit zu geben, eine zentrale Flächenreferenzüberprüfung für Almen durch die AMA beschlossen. Durch die Überprüfung der vorläufigen AMAAlmreferenzfläche im Rahmen der Mitwirkung bei der Digitalisierung sind auch Anpassungen an die tatsächlichen Gegebenheiten möglich.

SOKO Alm untersucht kritische Fälle Mit dem Ziel endgültig Klarheit zu schaffen und den Bauern Sicherheit zu geben, wurde vom Landwirtschaftsminister im April auch die „Sonderkommission (SOKO) Alm“ unter der Leitung von Ex-Agrarkommissar Franz Fischler eingerichtet. Ihre Aufgabe ist es, die bisher noch strittigen Fälle aufzuarbeiten und die EUKonformität des bestehenden Flächenermittlungssystems zu überprüfen und Empfehlungen für die Aufarbeitung noch strittiger Fälle für die Antragsstellung 2013 vorzulegen. Basierend auf einem entsprechenden Antrag des Landwirt-

Sachverhaltsermittlung / Künftig sollen unterschiedliche Auffassungen bei der Flächenfeststellung zwischen Landwirten, AMA und Landwirtschaftskammern gemeinsam bei Antragsstellung geklärt werden.

schaftsministers hat die Europäische Kommission der Republik Österreich zugesagt, für 2013 eine Fristverlängerung bei der Antragsstellung von Almflächen zu genehmigen. Almen betreffende Flächenangaben können heuer noch bis zum 28. Juni 2013 eingebracht werden. Um die Einreichfrist 28. Juni für alle Almen sicher zu stellen, ist ein Stufenplan vorgesehen. Für den Fall, dass es bei der Almreferenzfläche noch Auffassungsunterschiede gibt, müssen diese bis spätestens 7. Juni 2013 bekanntgegeben werden und dabei die Abweichungen gegenüber der vorläufigen AMA-Referenz präzise dargelegt werden. Nur so ist eine fristgerechte Bearbeitung der einzelnen Fälle zwischen AMA, Landwirtschaftskammern und Bauern möglich.

Verbindliche Ergebnisse Ende Mai legte die SOKO Alm die Ergebnisse ihrer Arbeit vor. Darin hält sie fest, dass die Ermittlung der Almreferenzflächen auf Basis der bereits von der AMA ermittelten Fläche zu erfolgen hat. Sie stellt die „vorläufige Referenzfläche“ dar und wurde den Bauern entweder

direkt oder über die Kammern mitgeteilt. Die mathematische Richtigkeit der Flächenberechnung durch die AMA sieht die SOKO prinzipiell gewährleistet. In diesem Zusammenhang betont sie, dass alle Flächen zu digitalisieren sind und keinesfalls Flächenberechnungen auf Basis von Auftriebszahlen vorgenommen werden dürfen.

Vor-Ort-Begehungen Aus der „vorläufigen“ wird eine „endgültige“ Referenzfläche, wenn die von der AMA ermittelte Fläche unverändert übernommen wird oder wenn die Abweichungen im Zuge der Mitwirkung vom Bauern gemeinsam mit den INVEKOS-Beauftragten geklärt werden. Falls bei der neuerlichen Digitalisierung eine Diskrepanz zwischen der vorläufigen Referenzfläche und jener des Antragsstellers bestehen bleibt, wird zwischen Bauern und Kammer unter Beiziehung der AMA eine Sachverhaltsermittlung durch Abgleich am Bildschirm erfolgen. Nur für den Fall, dass auch dabei kein einvernehmliches Ergebnis zustande kommt, ist in Einzelfällen eine Begehung vor Ort für eine endgültige Re-


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ferenzflächenfeststellung gesehen.

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vor-

Bestmögliche Unterstützung Solange die Referenzflächenfeststellung nicht abgeschlossen ist, dürfen auf Basis der vorläufigen Referenzfläche weder Rückzahlungsforderungen erhoben noch Sanktionen vorgenommen werden. Die endgültige Referenzfläche ist für die Antragstellung zu verwenden, wobei zwischenzeitlichen,

offensichtlichen Veränderungen in der Natur (z.B. Hangrutschungen) entsprechend Rechnung zu tragen ist. Wenn der Antragsteller alle Angaben sachlich richtig gemacht hat, wird es auch keine Sanktionen geben. „Für uns ist es wichtig, dass die Bauern bei der Antragsstellung bestmöglich unterstützt werden und damit das Damoklesschwert der Sanktionen vom Tisch ist“, betonen Berlakovich und Fischler.

Mehr Sicherheit Landesrat Erich Schwärzler begrüßt das Ergebnis der FischlerArbeitsgruppe, bei welcher die bisherigen Unklarheiten bei den Alpflächenmeldungen in begründeten Fällen erhoben und die tatsächlichen Flächen im Einzelfall vor Ort festgestellt wurden; dies bringt Sicherheit und Vertrauen für die Alpwirtschaft. Nach wie vor offen bleiben jene Alpen, bei welchen bei einer

Vor-Ort-Kontrolle Differenzen festgestellt wurden und die Heimbetriebe als Auftreiber sanktioniert werden – auch in diesen Fällen der Unverhältnismäßigkeit braucht es eine klare Lösung. LR Erich Schwärzler hofft, dass die Fischler-Arbeitsgruppe sich nun in einem zweiten Schritt mit diesen für die betroffenen Bauern wichtigen Fragen auseinandersetzt und eine Lösung ausarbeitet.

Klare Regeln für die Alpwirtschaft Im Auftrag der ÖVP wurde im Landwirtschaftsausschuss des Vorarlberger Landtages am Mittwoch vergangener Woche das Thema Alpwirtschaftsflächen und Auszahlung der Leistungsabgeltung diskutiert und von der ÖVP Fraktion ein Antrag eingebracht und folgendermaßen begründet: „Im Jahr 2012 hat die Agrarmarkt Austria (AMA) die Erhebungsmethoden für die Alpflächen bzw. die Auslegung des so genannten ,Almleitfadens’ zu Lasten der Alpbauern geändert. Das Ergebnis dieser Erhebung, das größtenteils auf der Durchsicht von Luftbildern am Bildschirm beruht, führte zu großer Unsicherheit in der Vorarlberger Bauernschaft: Zahlreiche Bauern und Alpfunktionäre sind mit Rückzahlungsforderungen und Sanktionszahlungen konfrontiert.” Der Landwirtschaftsausschuss hat den folgenden ÖVP Antrag einstimmig beschlossen. „Die Landesregierung wird ersucht, sich bei der Bundesregierung dafür einzusetzen, dass 1. die Vorgangsweise bei der Alpflächenkontrolle wieder praxistauglich nach einheitlichen, nachvollzieh- und durchführbaren Kriterien erfolgt und die Bauern Rechtssicherheit bei der Antragsstellung und Antragsabwicklung innerhalb einer Förderperiode haben, 2. die natürlichen Schwankungen der Vegetation im Almleitfaden besser abgebildet und berücksichtigt werden. Die zukünftige Anwendung des Almleitfadens soll darüberhinaus von den betroffenen Parteien gemeinsam erörtert und außer Streit gestellt werden, 3. bei der Flächenfeststellung auch Landschaftselemente auf Alpen berücksichtigt werden müssen, 4. ausstehende Zahlungen für das Jahr 2012 ehestmöglich erfolgen. Basis für die Auszahlung soll die beantragte Futterfläche des Jahres 2012 sein, 5. jene Antragsteller, die in den vergangenen Jahren nach bestem Wissen und Gewissen Flächenanträge eingereicht haben und eine Vor-OrtKontrolle bereits stattgefunden hat, von Sanktionen befreit werden, 6. die Möglichkeit einer einzelbetrieblichen Überprüfung geschaffen wird, ob erhöhte Alpfutterflächenangaben tatsächlich ungerechtfertigte Ausgleichszahlungen ausgelöst haben. Wenn dies nicht der Fall ist, darf es keine Sanktionen oder unverhältnismäßig hohe Rückforderungen geben.“ Ergänzt wurde der Antrag mit der FPÖ-Forderung bei der zukünftigen Alpförderung eine Kombination von Fläche und aufgetriebenen GVE zu berücksichtigen.

Entscheidung gefallen EU-Kommission verbietet Neonicotinoide ab 1. Dezember Pestizide aus der Gruppe der Neonicotinoide, die im Verdacht stehen, Bienen zu gefährden, dürfen ab 1. Dezember 2013 nicht mehr ausgebracht werden. Das Verbot hat am Freitag die EU-Kommission im Alleingang erlassen, nachdem sich die EUStaaten nicht einigen konnten. Die Beschränkung betrifft den Einsatz der drei Wirkstoffe Clothianidin, Imidacloprid und Thiametoxam zur Saatgutbehandlung, Bodenanwendung (Granulat) und Blattbehandlung bei Pflanzen und Getrei-

Ab Dezember 2013 ist der Einsatz von bestimmten Schädlingsbekämpfungsmitteln im Mais- und Getreideanbau EU-weit verboten.

de (ausgenommen Wintergetreide), die Bienen anziehen. Ausnahmen beschränken sich auf die Möglichkeit, bienenattraktive Pflanzen in Gewächs-

häusern zu behandeln und im Freien nach der Blüte. Vorhandene Bestände können bis höchstens zum 30. November dieses Jahres ausgebracht werden. Die Mitgliedsstaaten müssen die bestehenden Zulassungen widerrufen oder ändern, um bis zum 30.09.2013 den EU-Vorgaben nachzukommen.

Spätere Überprüfung Die Beschränkung soll spätestens nach Ablauf von zwei Jahren überprüft werden. Tonio Borg, EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherpolitik, beruft sich auf ein

wissenschaftliches Gutachten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA): „Angesichts der darin zahlreich angeführten Risiken habe ich mich im letzten Monat verpflichtet, das Möglichste zu tun, um dafür zu sorgen, dass unsere Honigbienen geschützt werden.” Österreich stimmte beim vergangenen Berufungsausschuss Ende April gemeinsam mit sieben weiteren EU-Mitgliedsländern gegen ein Verbot der Neonicotinoide – 15 Staaten waren für eine Beschränkung. Das Abstimmungsverhalten brachte Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich dermaßen Kritik ein, dass er letztlich bei einem Bienengipfel Anfang Mai eine Kehrtwende machte und sich für ein Verbot der umstrittenen Insektizide aussprach.


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Festabend zur Zertifikatsübergabe LFI-Weiterbildung / Bildungssaison 2012/2013 abgeschlossen Wiederum haben 190 erfolgreiche Teilnehmer/innen der LFI-Lehrgänge und des Bäuerinnenbildungsprogramms V den ungebrochenen Bildungswillen in der Landwirtschaft gezeigt und durften sich im BSBZ feiern lassen. Von DI Anette Gerhold für die Bäuerinnenorganisation / LFI

Bäuerinnen / Beim Kurs „Wege zum persönlichen Wohlbefinden” standen die Ernährung und Bewegung im Mittelpunkt.

Kräuterpädagogen / Sie fördern die Wertschätzung der Pflanzenwelt und begeistern für biologische und ökologische Zusammenhänge.

„Durch die Bildungsmaßnahmen ist das nötige Werkzeug vermittelt worden, das Mut macht die Komfortzone zu verlassen und einen neuen Weg zu gehen“, wies LFI-Obfrau Andrea Schwarzmann auf das Ländliche Fortbildungsinstitut (LFI) als Bildungsanbieter im grünen Bereich hin. Unter dem Motto „lebensbegleitendes Lernen“ lud sie zu weiteren Bildungsmaßnahmen ein. Was das Besondere an den einzelnen Kursen war, entlockte Bäuerinnenreferentin FL Evy Halder einigen Teilnehmern im Interview. Bildlich untermalt wurden die Ausführungen zu den einzelnen Lehrgängen von LFI-Geschäftsführerin Ing. Andrea Blum. Der Lehrgang zum Kräuterpädagogen ist so

Baumwärter/-innen / Die Erhaltung und Förderung des Obstbaues war wesentliches Ziel der Ausbildung.

begehrt, dass dieser immer doppelt durchgeführt werden muss. Mit dem Wissen um wertvolle und heilsame Pflanzen um das Haus soll letztendlich auch die Bevölkerung sensibilisiert und zur Wertschätzung veranlasst werden. Die zukünftigen Grünraumpfleger haben neben Ökologie und Botanik unter anderem Marketing und Betriebswirtschaft mitgenommen und können damit aktiv auf die Kunden zugehen. Bei den Baumwärtern sei der Kurs die Keimzelle für eine geglückte Obstbaukultur, die die Baumwärter auch befähigt, auftretende Fragen in den Hausgärten zu beantworten. Wie begehrt Süßes aus dem eigenen Garten sein kann, erklärten die Teilnehmer des Kurses Naschgarten. Vor allem Beeren bieten eine reiche Palette. „Wir Frauen haben die große Aufgabe zu schauen, dass die Familie jeden Tag wertvolle Lebensmittel zu sich nimmt“, resümierte eine Teilnehmerin.

Vielfalt Mit dem Lehrgang „Schule am Bauernhof“ soll vor allem Kindern Wertschätzung für den ländlichen Raum vermittelt werden. Da sind Lehrer tolle Multiplikatoren, Schüler als zukünftige Konsumenten die auserkorene Zielgruppe. Sie bekommen Einblick in die Landwirtschaft und wollen in der Regel wieder auf den Bauernhof kommen und oft auch auf einem bestimmten Hof einkaufen, weil sie z. B. wissen, dass dort die Hühner auf der Wiese umher laufen. Der Sunnahof in Tufers und die Landwirtschaftsschule waren sozusagen die Lehrorte. „Es könnten noch mehr Bauernhöfe mitmachen, wenn sie diese Ausbildung nutzen“, animierte Evy Halder zu diesem wichtigen Lehrgang. Bei den vielseitiger werdenden Aufgabenbereichen ist es auch wichtig, gut darüber Bescheid zu wissen und ein Auge auf das Wohlergehen der eigenen Per-


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ZLG Kräuterpädagogik / Als Delikatessen des Wegesrandes geben die Kräuterpädagoginnen ihr Wissen weiter.

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Schule am Bauernhof / Mit der Basisausbildung sind weitere Betriebsleiterinnen qualifiziert, um spannende Aufenthalte am landwirtschaftlichen Betrieb zu ermöglichen.

son zu haben. Möglichkeiten dazu bot das Bäuerinnenbildungsprogramm V mit Fachinformationen, guter Kommunikation, der Wertschätzung von Lebensmitteln bis zu Bewegungsprogrammen. Davon profitiere der ganz Betrieb, waren sich die Teilnehmerinnen einig. Besonders gut angekommen ist der Kurs „Richtige Bewegung“, weil er gezeigt hat, wie man trotz vieler Arbeit schmerzfrei und fit bis ins hohe Alter bleiben kann.

Wertschätzung Ein Lob für die Vielfalt der Kurse und die hohe Fachkompetenz sprach LR Ing. Erich Schwärzler dem LFI aus. „Es ist wichtig, dass die Menschen in unseren Regionen mit Freude die Dinge anpacken und in einer starken Gemeinschaft Veränderungen aktiv gestalten. LKPräsident StR Josef Moosbrugger wünschte den Teilnehmern, dass ihre erworbenen Zusatzqualifikationen eine persönliche Bereicherung darstellen, die im privaten Bereich und im betrieblichen Umfeld Türen und Tore öffnen. Abschließend dankte er den Organisatorinnen Evy Halder und Andrea Blum sowie den guten Geistern vom BSBZ für das immer sehr angenehme Ambiente und die hervorragende Kulinarik. Musikalisch begleitet von der Combo der Musikhauptschule Bregenz klang die Festveranstaltung bei einem tollen Buffet und Kostproben der Edelbrandsommeliers zur Abrundung aus.

Naschgarten / Alles rund um das „Naschen für die Seele” im eigenen Hausgarten wurde in Theorie und Praxis erlernt.

Bäuerinnenbildungsprogramm V / Von Lebensmitteln über Bewegung bis hin zum Reden waren Kursthemen im diesjährigen Angebot.


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Jubiläumswettbewerb Forstarbeiter / 85 Teilnehmer bei 30. Landesmeisterschaft Die 30. Landesmeisterschaft der Forstarbeiter und Landjugend wurde am Samstag, 18. Mai in Au im Bregenzerwald durchgeführt. DI Richard Simma Dienstnehmer  05574/400-770

Das Wetter hatte überaus großes Einsehen und so konnte der Bewerb am wohl bisher schönsten Maitag des heurigen Jahres über die Bühne gehen. Allseits zufriedene Gesichter bei den 85 Teilnehmern, dem zahlreich erschienen Publikum, den fleißigen Helfern und den Organisatoren ließen darauf schließen, dass der Bewerb gefallen hat. Das Wettkampfgelände beim Erlebnisgasthof Uralp hatte aber auch einiges zu bieten. Beste Platzverhältnisse für die Bewerbe, gute Erreichbarkeit, einen Spielplatz für die Kleinen und dazu regionale Speisen und Getränke, eben alles was das Herz begehrt. Die großzügige und unkomplizierte Unterstützung durch Uralp-Wirt Peter Ritter und seinem Team hat eine wunderbare Veranstal-

Impressum Herausgeber, Medieninhaber, Verleger und Sitz der Redaktion: Landwirtschaftskammer Vorarlberg, Montfortstraße 9 6900 Bregenz T 05574/400-441 F 05574/400-600 Druck: Medien-Druck Salzburg GmbH, Christophorusstraße 48 5061 Elsbethen Anzeigen: MEDIA TEAM Gesellschaft m.b.H., Interpark Focus 3, 6832 Röthis T 05523/52392, F DW 9 E office@media-team.at Abonnement: Christine Stadelmann T 05574/400-441 F 05574/400-600 E presse@lk-vbg.at Jahres-Abo: EUR 35,–

tung und einen gemütlichen Holzerhock ermöglicht! Neben den eigentlichen Bewerben stellten die Sponsoren Böhler Forsttechnik, Schwarzach und Pfanner Schutzbekleidung, Hohenems, ihre Produkte aus. Erstmals war auch die Fachzeitung „Der Fortschrittliche Landwirt“ mit einem Stand vertreten. Landmaschinen Höller aus Alberschwende präsentierte zudem alte Motorsägenmodelle, die so mancher Besucher selber noch im Einsatz hatte.

schnitt, Durchhacken, Geschicklichkeitsschnitt, Blochrollen) bestritten das Finale Entasten. Die Punkte aus dem Grunddurchgang waren zudem maßgeblich für die Reihung im Husqvarna-Cup, zu dem die 30. Landesmeisterschaft in Vorarlberg zählte. Neben Schnelligkeit, Routine und Technik wird auf sicheres Arbeiten besonderen Wert gelegt. Eine Teilnahme ohne vollständige Schutzausrüstung ist erst gar nicht möglich.

Viele Teilnehmer

In der allgemeinen Klasse setzten sich die Routiniers in Szene. Josef Bitschnau aus Bartholomäberg siegte vor Herwig Erhard aus dem Silbertal. Dritter wurde Tobias Greber aus Andelsbuch, der diesmal seinen Bruder Benjamin auf den vierten Platz verweisen konnte. Bei der Landjugend konnte sich mit Thomas Ganahl ebenfalls ein Montafoner behaupten. Florian Plankel aus Au wurde Zweiter, gefolgt von Tobias Bitschnau aus Bartholomäberg, dem Sohn des Landesmeisters in der Allgemeinen Klasse Josef Bitschnau. Bei den Gästen setzte sich Simon Mayr aus Tirol vor den beiden Niederösterreichern

Auf Grund der zahlreichen Anmeldungen hatten sich die Veranstalter – Gemeinde Au, Sektion Dienstnehmer der Landwirtschaftskammer, der Verband Vorarlberger Förster und die Landjugend – dazu entschlossen, die Bewerbe Fällkerb, Kombinationsschnitt und Präzisionsschnitt auf drei statt zwei Bahnen abzuhalten, um den zeitlichen Rahmen einzuhalten. Diese Maßnahme hat sich dann auch bestens bewährt, sodass bis zum Abend die Sieger ermittelt werden konnten. Die Besten nach dem Grunddurchgang (Fällkerb, Präzisionsschitt, Kombinations-

Gute Leistungen

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Robert Leichtfried und Markus Herzog durch. Die seit mehreren Jahren durgeführte Mannschaftswertung für Berufsholzer und Forstbetriebe konnte wie schon in den Vorjahren ein Team des Schlägerungsunternehmens Ludwig Albrecht aus Mellau, bestehend aus Firmenchef Luggi Albrecht, Jakob Albrecht und Traugott Moosmann, gewinnen. Auch auf dem zweiten Platz landete mit Lukas Matt, Michael Dietrich und Günther Moosbrugger eine Partie der Firma Ludwig Albrecht. Den dritten Rang eroberte Rankweil 1 (Peter Bertschler, Florian Schedler, Raphael Schwarz). Rankweil 2 (Bernd Ranninger, Daniel Fehr, Edgar Marte) landete auf dem vierten Platz. Sensationelle Leistungen gab es auch beim Showbewerb Kettenwechsel zu bestaunen. So wechselte Jürgen Erlacher die Kette in 10,27 Sekunden, was für den dritten Platz reichte. Zweiter wurde Hubert Suntinger mit einer Zeit von 10,12 Sekunden. Absolut Schnellster war Mathias Morgenstern in unglaublichen 8,10 Sekunden! Alle drei stammen aus Kärnten.

Neuer Bewerb Klettern Gespannt sein durfte man auf den erstmals durchgeführten Bewerb „Mastenklettern“. Die Idee dazu kam von Luggi Albrecht, der sich dann auch zusammen mit seinen Mannen gleich beim Aufbau und der Absicherung des ca. zwölf Me-

Den Showbewerb Beißen gewannen Vater und Sohn – Thomas und Bernhard Rützler aus Au.


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ter hohen Masten zur Verfügung stellte. Die Teilnehmer wurden von der Bergrettung Au gesichert und mussten versuchen, möglichst schnell den Masten zu erklimmen und die dort angebrachte Glocke zu läuten. Vier der insgesamt 15 Starter blieben unter zehn Sekunden. Vierter in einer Zeit von 9,09 Sekunden wurde Tobias Ilg aus Dornbirn, Drittschnellster war Michael Muxel aus Au (8,26 Sekunden), Zweiter wurde Bernhard Rützler aus Au (7,79 Sekunden) und Sieger Thomas

Katzen und Eichhörnchen erblassen – Sieger des Mastenkletterns Thomas Feuerstein in Aktion.

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Feuerstein aus Bizau in genau sieben Sekunden. Dieser neue und für das Publikum äußerst spannende Bewerb ist entsprechend gut angekommen. Die Landesmeisterschaft ist zugleich die Ausscheidung für die Teilnahme an der Bundesmeisterschaft 2013, die am 12. und 13. Juli in Deutsch-Griffen in Kärnten stattfinden wird. Alle Detailergebnisse und viele Fotos von der 30. Landesmeisterschaft finden Sie unter www. landarbeiterkammer.at/vorarlberg.

Siegerbild der Landjugend – v.r. LK-Vizepräsident Hubert Malin, Josef Böhler (Böhler Forsttechnik), Landesmeister Tobias Bitschnau, Günter Feilmair (Husqvarna), Landesmeister Thomas Ganahl, Florian Plankel, LK-Vizerpräsident Klaus Schwarz, Anton Pfanner (Pfanner Schutzbekleidung und Firma Protos), Landjugend Landesleiter Stv. Florian Rinderer.

Landesmeister 2013 Josef Bitschnau aus Bartholomäberg.

Siegerbild der allgemeinen Klasse – v.r. LK-Vizepräsident Hubert Malin, Tobias Greber, Anton Pfanner (Pfanner Schutzbekleidung und Firma Protos), Landesmeister Josef Bitschnau, Josef Böhler (Böhler Forsttechnik), Herwig Erhard, Günter Feilmair (Husqvarna), Richard Simma (Sektion Dienstnehmer), LK-Vizepräsident Bgm. Klaus Schwarz.

Weiterbildungsgruppe „Kartoffel” – Fachinfos vor Ort

Obstbau-Exkursion – Schweizer Obstbauversuchsbetrieb in Güttingen

Zur Unterstützung von Kartoffelbauern und Interessierten, bieten LFI und Landwirtschaftskammer heuer erstmals zwei Praxistreffs in Kartoffelbeständen an. Durch den Kartoffelberater der Tiroler Landwirtschaftskammer werden aktuelle Anbauthemen (Pflanzenschutz, Düngung, Erntetermine…) angesprochen und diskutiert. Die Treffs finden in Kartoffelbetrieben statt. Auch der Austausch zwischen den Vorarlberger Kartoffelbauern soll dadurch gefördert werden.

Die ARGE Erwerbsobstbauern und die Landwirtschaftskammer veranstalten heuer einige Nachmittagsfahrten zu benachbarten Obstbau-Versuchsbetrieben. Erste Station ist der gemeinschaftliche Schul- und Versuchsbetrieb von Agroscope Wädenswil und Kanton Thurgau in Güttingen. Nähere Informationen im Internet unter: www.lbbz.tg.ch -> Beratung Landwirtschaft -> Obstbau Güttingen Eingeladen sind Obstbauern oder am Profianbau Interessierte.

Referent: Ing. Dipl.-Päd. Reinhard Egger, LK Tirol 1. Termin: Freitag, 14. Juni, 10:30 Uhr Treffpunkt: Parkplatz Billa, Nenzing (A 14 Ausfahrt Nenzing, Richtung Nenzing, nach der Unterführung direkt geradeaus). Weiterfahrt zu den Kartoffelflächen. 2. Termin: Ende Juli (Ernte Frühkartoffeln, Bestand Speisekartoffeln). Genauer Termin wird beim 1. Termin vereinbart. Kosten: EUR 35,–/pro Person für beide Termine zusammen (geförderter Beitrag), Lehrlinge und Schüler gratis. Anmeldung: bis 7. Juni beim LFI Vorarlberg, Montfortstraße 9, Bregenz, T 05574/400-191, E lfi@lk-vbg.at. Anmeldung ist nur für beide Termine möglich.

Termin: Mittwoch, 19. Juni Treffpunkt: 13:15 Uhr Parkplatz schräg gegenüber der Kirche in Höchst. Dann Weiterfahrt in Fahrgemeinschaften. Abfahrt: 13:30 Uhr Rückkehr: ca. 17:30 Uhr in Höchst Unkosten: evtl. Benzinbeitrag an den Autofahrer (ca. EUR 10,–) Anmeldung: bitte bis Freitag, 14. Juni bei der Landwirtschaftskammer, Fachbereich Obst und Garten T 05574/400-232, E obst-garten@lk-vbg.at


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BANG – BIO AUSTRIA Next Generation Weiterbildung / Junge Biobauern-Exkursion in Vorarlberg

Die Organisatoren Marion Marte, Christoph Weißenbach, Manuel Kirisits und Michael Kühne freuten sich über die rege Teilnahme aus ganz Österreich.

Vom 25. bis 28. April begaben sich 25 „BANG’s” aus ganz Österreich auf eine gemeinsame Reise in den Westen. Nach der Ankunft am Donnerstag in Vorarlberg konnten wir uns bei einer Stadtführung ein tolles Bild vom mittelalterlichen und energieeffizienten Feldkirch machen. Von Michael Kühne Bioberatung  05574/400-331

Am Abend begrüßte uns Biobauer Manfred Schär in der Brauerei Frastanz. Diese Brauerei ist bis heute eigenständig geblieben und eng mit den 105 Wirten, die vor gut 100 Jahren ihr eigenes Bier brauen wollten, verbunden. Seit kurzem wird auch Bio-Bier gebraut, welches nicht filtriert, also naturtrüb ist. Das Bio-Kellerbier erhält durch

Seit kurzem gibt es den Lustenauer Senf auch in Bioqualität.

die Lagerung in den von der Lebenshilfe Sunnahof in Tufers von Hand angefertigten Holzkisten einen deutlichen Mehrwert und trägt so zu einem ganz besonderen Trinkerlebnis bei.

Martinshof Das erste Exkursionsziel am nächsten Tag war der Martinshof in Buch. Bertram Martin bündelt auf seinem Betrieb die Vermarktung von Eiern, Nudeln und Dinkel. Sechs Hühnerbetriebe, wovon Bertram Martin und ein weiterer biologisch wirtschaften, vermarkten die Produkte gemeinsam unter der Marke „Martinshof – Frisch vom Bauern“. Dazu kommen noch Bauern, welche Dinkel anbauen. Die Brucheier und der Dinkel werden zu Nudeln veredelt.

Familie Kohler Der Bio-Pionierbetrieb der Familie Kohler in Sulzberg hält 30 behornte Braunviehkühe im Tretmist-Laufstall. Die Wichtigkeit einer guten Tier-MenschBeziehung wurde am Betrieb Kohler deutlich sichtbar. Die Braunviehherde zeigte sich unbeeindruckt von 25 jungen, neugierigen BANG’s. Die hochwertige Milch dieser Tiere wird zu Joghurt verarbeitet. Die Fruchtzubereitungen werden selber am Hof zubereitet, was Garant für ein tolles Geschmackserlebnis ist. Annemarie und Kaspar Kohler sind auch Teil der Vermark-

tungsgenossenschaft Biobauern Sulzberg.

Lustenauer Senf „Ein Vorarlberger fährt nicht ohne Lustenauer Senf nach Wien“, berichteten uns die Vorarlberger BANG’s. Lustenauer Senf wird seit drei Generationen als Familienbetrieb geführt. Die verschiedenen Senfkompositionen – seit kurzem auch Biosenf – werden stets veredelt und erweitert. Zum Abschluss durften wir noch verschiedene Senfsorten kosten. So reisten wir letztendlich alle mit einem kleinen Vorrat an Lustenauer Senf in den Taschen zum nächsten Programmpunkt weiter.

Biohof Vetter Der freie Bauer, wie er sich selbst bezeichnet, Hubert Vetter begrüßte uns am vielfältigen und architektonisch interessanten Biohof Vetter in Lustenau. Seit 1987 ist der Vetterhof ein anerkannter Biobetrieb. Masthühner, Freilandschweine, Mutterkühe, Frucht- und Feldgemüse, ein Hofladen und die Gemüsekiste-Zustellung finden Platz am Vetterhof. Sämtliche am Betrieb erzeugte Produkte werden direkt vermarktet. Hubert Vetter ist der Meinung, dass die Kunden die Produkte schätzen müssen. Ein qualitativ hochwertiges Produkt verdient einen fairen Preis und einen wertschätzenden Umgang. Im

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Innenhof mit Blick auf den Stall ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Lisilis Biohof Am Samstag starteten wir mit der Besichtigung vom Betrieb Lisilis Biohof in Meiningen. Familie Kühne produziert Milch und Milchprodukte, Saisonund Lagergemüse und Fleisch. Zusätzlich wird ein Hofladen betrieben und eine Gemüsekiste angeboten. Der Lisilis Biohof ist ein offener Ort, an dem auch einige Praktikant/-innen mitarbeiten können. Am Betrieb der Familie Kühne erlebten wir die Bedeutung des Zusammenhaltes in der Familie. Das gesamte Hofkonzept wurde sehr ansprechend und einladend umgesetzt.

Elmar Weißenbach Elmar Weißenbach ist Lehrer am Bäuerlichen Schul- und Bildungszentrum in Hohenems und bewirtschaftet einen Biobetrieb in Götzis. Am Biobetrieb Weißenbach gibt es eine Mutterkuhherde und über den Sommer werden Mastputen gehalten. Außerdem wird auch Dinkel produziert. Biobauer Weißenbach hat die Marke „Vorarlberger Freilandbeef“ vor Jahren gegründet. Über diese Marke werden Jungrinder an Spar und andere Abnehmer vermarktet. Elmar Weißenbach zeigte uns nicht nur seinen Biobetrieb sondern vermittelte im Rahmen einer Präsentation unter dem Titel „Warum bin ich Bio?“ auch einige Denkanstöße. In seinem Vortrag brachte er einen Überblick über Produktionsweisen und -systeme die vor allem in Nordamerika und Kanada vorherrschen. Das Fazit lautet: Es geht auch anders! Wir brauchen die Besinnung auf das wesentliche in unserem Leben. Der Biolandbau bietet eine Alternative zu herkömmlichen Landwirtschafts-Systemen! Bereichert mit vielen neuen Kontakten und Freundschaften, Eindrücken und Wissen der Vorarlberger Biobäuerinnen und Biobauern machten wir uns wieder auf die Heimreise. Dieses spannende Wochenende im Ländle wird uns bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben!


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Moderates Wachstum Vorarlberg Milch / Umsatz konnte im vergangenen Jahr leicht gesteigert werden

den Ländle Gauertaler und den Ländle Weinkäse und den „Käse Kaiser“ für den Ländle Mostkäse. An der Spitze der „Hitparade der Vorarlberger Marken“ steht erneut – mit 53 Prozent ungestürzter Bekanntheit und beim Ranking der sympathischsten Marken in Vorarlberg „Ländle Milch“ an erster Stelle. „Wir freuen uns über dieses Ergebnis, welches gleichzeitig Auftrag ist unsere erfolgreiche Markenstrategie fortzuführen“, so GF Mag. Raimund Wachter.

Neue Rezeptur

Präsentierten ein erfolgreiches Geschäftsjahr / (v.l.) Obmann Reinhard Summer, Obmann Stellvertreter Reinhard Hofer, GF Mag. Raimund Wachter und der technische Leiter Johannes Wehinger.

Letzten Donnerstag präsentierte die Geschäftsführung der „Vorarlberg Milch“ im Firmensitz in Gisingen den Geschäftsbericht 2012. Das Traditionsunternehmen Vorarlberg Milch produziert hochwertige Milchprodukte in bester Ländle Qualität, dafür stehen 583 Vorarlberger Landwirte vom Bodensee bis zum Arlberg. Der Warenumsatz erreichte im Jahr 2012 EUR 44,6 Millionen. Dies bedeutet eine Umsatzsteigerung um 2,3 Pro-

zent und bestätigt die hohe Akzeptanz und Beliebtheit unserer Ländle Milchprodukte. Die 583 Milchlieferanten haben im Jahr 2012 rund 60,7 Millionen Kilogramm Milch angeliefert, was einer Zunahme um 1,2 Prozent entspricht. Dafür wurde an die Milchlieferanten ein Milchgeld von EUR 22,1 Millionen ausbezahlt. Dies entspricht einem durchschnittlichen Milchpreis von 36,3 Cent/Kilogramm inklusive Mehrwertsteuer. Der aktuelle Milchpreis beträgt 40,6 Cent/ Kilogramm inklusive Mehrwertsteuer. Der Warenumsatz betrug im Jahr 2012 EUR 44,6 Millionen; ein Plus von 2,3 Prozent. Davon gingen 25 Prozent in den Export. Der Bilanzgewinn betrug im Jahr 2012 EUR 206.139,– im selben Zeitraum wurden EUR 404.441,- investiert.

Sortimentserweiterung

Modernste Technik für höchste Qualitätsansprüche.

Im Jahr 2012 wurde auch die Produktpalette erweitert. Der Ländle Gauertaler ist eine mild feine Käsespezialität aus bester Ländle Milch und reift mindestens drei Monate. Der Klassiker „Ländle Weinkäse“, jetzt auch

in Scheiben geschnitten, ist in der 150 Gramm wiederverschließbaren Frischebox erhältlich.

Auszeichnungen Die Produkte der Vorarlberg Milch konnten auch die Jurymitglieder bei zahlreichen Bewerben überzeugen. So gab es „Gold“ beim World Cheese Award in Birmingham für den Ländle Weinkäse, zwei Mal „Gold“ bei der Käsiade für

Die Vorarlberg Milch hat, dem Trend entsprechend zu einer gesundheitsbewussten Ernährung, die Rezepturen in der bunten Palette angepasst und den Zuckergehalt um ca. 20 Prozent reduziert. Das betrifft derzeit die Ländle Fruchtjoghurts Ananas-Orange, Banane, Erdbeere, Himbeere, Kirsche, und Waldbeeren, die Ländle Milchdrinks Schokolade, Banane, Vanille und Erdbeere sowie die Ländle Trinkjoghurts Erdbeere, Banane, Ananas-Kokos, Pfirsich-Maracuja, Kaffee und Mango.

„Mein Ländle“ Die Vorarlberg Milch startet ab Juni eine neue Kampagne unter dem Titel „Mein Ländle“, in welcher die Landwirte im Vordergrund stehen. Aktive Landwirte vom Bodensee bis zum Arlberg, ehrlich und authentisch, werden bei ihrer täglichen Arbeit gezeigt.

Milchverteilaktion zum Start der Umweltwoche Zum Start der Vorarlberger Umweltwoche sind auch die Bäuerinnen und die Landjugend am Samstag, 1. Juni wieder bei den Konsumenten. In allen Landesstädten werden an die Passanten Milch verteilt und über dieses kostbare Lebensmittel aus regionaler Produktion informiert. Gesund und gut essen, dabei Umwelt und Klima schonen – das ist Thema der Vorarlberger Umweltwoche 2013. Zum Auftakt gibt es am 1. Juni am Dornbirner Markt von 9:00 bis 12:00 Uhr wertvolle Informationen und Tipps inklusive kulinarischen Kostproben: Wie kann ich aus „altem“ Brot Köstlichkeiten zaubern? Was sagen Angaben auf Lebensmittel-Verpackungen aus? Wie achten Bäcker, Konditoren, Fleischer und Landwirte auf Qualität bei unseren Lebensmitteln? In der Umweltwoche setzen sich über 80 Veranstaltungen mit den Schätzen unserer Natur auseinander. Mehr unter: www.umweltv.at.


10

UNSER LÄNDLE

Rätsel 620

Freitag, 31. Mai 2013

RÄTSEL Schreiben Sie nach dem Lösen des Rätsels die Buchstaben der Ziffernfelder zur selben Stelle in die Kästchenreihe. Wenn alles stimmt, entsteht ein sehr süßes Kürbisgewächs. vergleichende Verhal- 4 tensforschung männl. Domain v. Vorname Uganda

Blütenteil (Pollenträger)

Schleifenblume

Donauzufluss in Passau ein, engl.

Prozession

Wahrzeichen von Brüssel Tonne, Abk.

Lösung des letzten Rätsels

Rätsel 619, Lösung

8

1

Übrigens ... ... ist das Wetter derzeit für viele nicht gerade einladend. Statt an den Sommer erinnern die Temperaturen eher an den Herbst mit vorzeitigem Schneefall. Gut, wenn noch genug Holz zum Heizen im Keller lagert. Nicht nur die Landwirtschaft leidet unter der nass-kalten Witterung, sondern auch Freibäder, Gastronomie etc. verzeichnen teilweise große Einbußen. Aber eines ist sicher: das Wetter ist momentan sehr beständig... meint euer „Dängelema“

Streben nach Erfolg heilige Silbe im Hinduismus Preis-, Leistungsgrenze

Initialen des Tenors Tauber (†)

Signum der Heiligen Drei Könige

6

Insel der Circe (bei Homer)

3 Sachge-

Sandwüste mit Dünenbildung (in Algerien)

Mitteleuropas (Landessprache)

5 Kürzel für

biet, Abk. landwirt. Gerät

Rohstoff der Töpfer Wiederkäuer, Mz.

2 größter See

afro-karibischer Tanz- und Musikstil

Land und Leute Zoll, Abk.

11

X D X U T X U H U X

B E S T A N D X K T

D R U S C H X L E A

X E X I H X P I L Z

E N G X E L I X N E

X T X S U E S S X T

L E B E R W U R S T

X N U T X A M I N E

N AC H H A LT I G K E I T NACHHALTIGKEIT

ungesäuertes Brot

7

E X X D X X X G X

H I R T E N S T A B

chem. Zn. f. Phosphor Initialen der Danella

RL619

Kfz-Zeichen der Türkei

9

Appetit

www.diekammer.info Auf unserer Homepage finden Sie

10 spitzer

Flachs-, Träger der Hanfabfall Erbanlage

Aktuelles und Interessantes rund

Pflanzenteil ADAM

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

um die Vorarlberger Landwirtschaft und vieles mehr.

11

Die Lösung ergibt ein sehr süßes Kürbisgewächs. (Auflösung in der R620 nächsten Ausgabe)

Kartoffel-Warndienst Kartoffel: Krautfäule-Warndienst befallsfreie Zeit (Stand: 27. Mai) KrautfäuleIndex Region Höchst Hard Lustenau Koblach Schlins Nüziders

Auflauftermin 21.04. – 30.04. 129 100 96 102 74 66

01.05. – 10.05. 106 83 78 87 60 59

11.05. – 20.05. 59 51 32 45 20 14

21.05. – 31.05. 13 13 0 8 0 0

Der Ablauf der befallsfreien Zeit / Zeit bis zum Spritzstart wird farblich angegeben: grün: Mit demMit dem Spritzstart kann noch gewartet grün: Spritzstart kann noch gewartet werden werden orange: Erste Spritzung voraussichtlich kommende Woche oder bei sichtbarem Befall orange: Erste Spritzung voraussichtlich kommende Woche oder bei sichtbarem Befall rot: Befallsfreie Zeit bereits ausgelaufen: Erste Spritzung rot: Befallsfreie Zeit bereits ausgelaufen: Erste empfohlen Spritzung empfohlen

noch nirgends erreicht. Auch diese Woche soll es kalt bleiben, sodass der Pilz von der Temperatur her keine guten Bedingungen hat. Die Bestände aber genau kontrollieren! In befallsfreien Beständen ist in Höchst evtl. nächste Woche die erste Behandlung nötig. In den anderen Regionen ist vorerst noch keine erste Behandlung nötig.

Ein früherer Spritzstart kann nötig werden bei: - sichtbarem Befall im Bestand Beurteilung: Die kalte Witterung hat die Entwicklung des Pilzes gehemmt, so dass die - hochanfälliger Sorte Werte seitUlrich letzter Woche nur geringfügig Der Werte Grenzwert von 150 ist bisher von DI (FH) Höfert Beurteilung: gestiegen Die kalte sind. Witteseit letzter Woche nur - Extremwetter, Staunässe noch nirgends erreicht. Auch rung diese hat Woche soll es kalt bleiben, sodass der Pilz vonsind. der Der - hohem Befallsdruck im Gedie Entwicklung des geringfügig gestiegen Obst & Garten, T 05574/400-231 Temperatur her keine guten Bedingungen hat.so dass die Grenzwert von 150 ist bisher Pilzes gehemmt, biet

Die Bestände aber genau kontrollieren! In befallsfreien Beständen ist in Höchst evtl. nächste Woche die erste Behandlung nötig.


Freitag, 31. Mai 2013

Wochentermine Landjugend Vorarlberg Agrarexkursion Whisky Broger Donnerstag, 6. Juni, 19:00 Uhr, Whisky Broger, Klaus Info & Anmeldung im Landjugendbüro, T 05574/400-130 oder E landjugend@lk-vbg.at Umweltwoche Sonntag, 1. Juni, 9:00 Uhr Marktplatz Dornbirn

Klostertal Wir stellen uns vor! Sonntag, 9. Juni, 11:00 Uhr Schulfest der Mittelschule Braz

Bäuerinnen Unterland Wanderung Staufen Dienstag, 11. Juni, 8:45 Uhr Treffpunkt Karrenseilbahn Wanderung auf die Alpe Staufen. Nach dem Mittagessen führt der Weg nach Schuttannen-Hinterberg­ alpe-Schöner Mann Alpe nach Ebnit. Stärkung mit Kuchen und Kaffee, anschließend mit dem Bus zurück zur Karrenseilbahn. Wanderung findet bei jedem Wetter statt. (Bei Schlechtwetter verkürzte Strecke) Ankunft 19:00 Uhr

SVB Sprechtage Bludenz: Dienstag, 4. Juni, 9:30 bis 11:00 Uhr, Rathaus Frastanz: Dienstag, 4. Juni, 13:30 bis 14:30 Uhr, Gemeindeamt Krumbach: Mittwoch, 5. Juni, 10:00 bis 11:00 Uhr, Gemeindeamt Bezau: Mittwoch, 5. Juni, 13:30 bis 14:30 Uhr, Gemeindeamt Hohenems: Donnerstag, 6. Juni 10:00 bis 11:00 Uhr, BSBZ Damit konkrete Auskünfte gegeben werden können, bitte vorher anrufen unter T 05574/4924, damit der entsprechende Akt mitgenommen werden kann.

LFI Erwachsenenbildung Freitag, 7. Juni 1382 | Planungsgrundlagen und Baukonzeption Freitag, 7. Juni 1490 | Bunte Wiesenvielfalt und Artenreichtum Montag, 10. Juni 1477 | Was zeigen uns ­Pflanzen? Freitag, 14. Juni 1537 | Was ist und kann der Plenterwald? Freitag, 14. Juni 1600 | Weiterbildung Kartoffel

11

UNSER LÄNDLE Freitag, 21. Juni 1642 | Beeren- und Fruchtsäfte herstellen Freitag, 28. Juni 1492 | Die wunderbare Welt des Bauerngartens Donnerstag, 4. Juli 1530 | Almweidemanagement mit verschiedenen Weidetieren Samstag, 6. Juli 1531 | Almweideverbesserung unter besonderen Aspekten der Unkrautregulierung Infos & Anmeldung Im LFI Vorarlberg unter www.lfi.at/vbg, E lfi@lk-vbg.at oder T 05574/400-191

LandHand Wir bauen eine Kräuterspirale! Treffpunkt: Freitag, 7. Juni, 14:00 Uhr, Heimatmuseum Gaschurn Kosten: EUR 25,– Jede/-r Teilnehmer/-in erhält eine Bauanleitung und eine Pflanzenliste. Bitte gutes Schuhwerk und Handschuhe mitbringen. Der Kurs findet bei jeder Witterung statt. Anmeldungen bei Sabine Fitsch, T 0664/7943003 oder E sabine.fitsch@drei.at

Fleischrinder Bundesfleischrinderschau Bei Interesse an der Teilnahme bei der Bundesfleischrinderschau am Samstag, 7. bis Sonntag, 8. September, in Ried im Innkreis bitte melden bei Christian Breuß unter T 0664/4358017.

Speckberatung In Kooperation mit dem Fachbereich Spezialkulturen und Markt der LK Tirol bietet der Verein vom Ländle Bur eine Fachberatung zur Speckherstellung mit DI Wolfgang Wernert von der HTL für Lebensmitteltechnologie Hollabrunn an. Am Betrieb begutachtet Herr Wernert gemeinsam mit den Produzenten die Räumlichkeiten wie Verarbeitungsraum oder Selch. Im Beratungsgespräch werden Stärken und Schwächen in der Produktion und Verarbeitung gemeinsam erörtert. Termin: Montag, 1. bis Samstag, 6. Juli, genaue Einteilung nach Anmeldung Unkostenbeitrag: EUR 120,– netto (EUR 20,– Ermäßigung für Vereinsmitglieder), den Rest der entstehenden Kosten trägt der Verein. Infos & Anmeldung bis Freitag, 7. Juni unter T 05574/400-703 oder elisabeth.zeiner@lk-vbg.at

Traktorwochenende Montafoner Traktorwochenende – Freitag, 28. bis Sonntag, 30. Juni beim Parkplatz der Golmerbahn in Vandans. Freitag Grillabend am Lagerfeuer Samstag Silvretta-Panoramafahrt

und Festabend. Sonntag Traktor-Rundfahrt und Eseltreffen. Programmdetails siehe unter www.montafoner-traktorfreunde.at

Bio Austria Vorarlberg Bio-Markt Artenne Nenzing Samstag, 15. Juni, 9:00 bis 13:00 Uhr, Artenne, Nenzing, Kirchgasse 6. Sie finden hier Gemüse, Brot, Wurst und Käse, Eier und Kräuter, Wein und Textilien. Alles natürlich in regionaler Bio-Qualität. Außerdem werden Sie kulinarisch verwöhnt mit Bio-Fingerfood oder Raclette. Besuchen auch Sie diesen Markt mit diesem außergewöhnlichen Flair. Grillkurs mit biologischem Fleisch und Gemüse mit Fleisch vom Biobauer Walter Sohm und Gemüse vom Biobauer Armin Rauch, Dünserberg Freitag, 7. Juni, ab 17:00 Uhr mit open end, Gasthaus Hensler, Schnifis (mit Auto oder Seilbahn erreichbar) Kosten: gesamt EUR 45,– (exkl. Getränke) Infos & Anmeldungen unter T 05574/53753-18 oder hanni.lins@bio-austria.at bis spätestens Dienstag, 4. Juni.

Geflügel Einladung zur ordentlichen Generalversammlung der Österreichischen Qualitätsgeflügelvereinigung, anerkannter Geflügelgesundheitsdienst, Freitag, 21. Juni, 9:45 Uhr, im Bildungshaus im Stift St. Georgen am Längsee, Schlossallee 6, 9313 St. Georgen am Längsee in Kärnten, www. stift-stgeorgen.at

Bodenseeakademie Solidarische Landwirtschaft für gesunde Lebensmittel Donnerstag, 6. Juni, 19:30 Uhr, Bildungshaus St. Arbogast/Götzis, Vorarlberg (www.arbogast.at) Vortrag, Gespräch, Vernetzung mit Rudolf Hoheneder, Biobauer/

NÖ und Vorarlberger Initiativen. Eine Veranstaltung aus der Reihe „Zeichen der Zeit” Kursbeitrag: EUR 9,–/90 Talente Artgerechte Tierhaltung zwischen Wunsch und Wirklichkeit – Eine Veranstaltung in der Reihe „Landwirtschaft verstehen“ Montag, 3. Juni, 20:00 Uhr, BSBZ Hohenems Vortrag und Gespräch mit Hubert Hehle - Biobauer und Obmann von Bio Austria Vorarlberg, Werner Riedmann – Fleischsommelier Adeg Riedmann/Altach Dr. vet. med. Anita Idel - Mediation & Projektmanagement Agrobiodiversität Berlin und Feldatal/D

Waldbesitzerexkursion zur Tagung der ARGE Alpenländischer Forstverein nach Bad Reichenhall, Donnerstag, 27. bis Freitag, 28. Juni. Programm: Tagesexkursion, oder alternativ dazu Besuch der Alten Salinen mit anschließender Stadtführung, Abendempfang im alten Königlichen Kurhaus Bad Reichenhall. Kosten: EUR 160,– pro Person (inkl. Fahrt, 1 x Übernachtung mit Frühstück, Exkursions- oder Begleitprogramm, Abendempfang), Einzelzimmerzuschlag. Infos & Anmeldung bis Freitag, 31. Mai bei der Landwirtschaftskammer Vorarlberg, Bärbel Außerer, T 05574/400-441, E forst4@lk-vbg.at

Boden für Alle Fachtagung des Vereins Bodenfreiheit gemeinsam mit dem ORF Vorarlberg Freitag, 14. Juni, 13:30 bis 19:00 Uhr, ORF Funkhaus Dornbirn. Über den Umgang mit dem knappen Gut Boden in Vorarlberg. Herausforderungen, gute Beispiele und Ideen für die Zukunft. Programm siehe: www.bodenfreiheit.at

Podiumsdiskussion Kreuzkraut Mittwoch, 5. Juni, 20:00 Uhr, Rathaussaal Andelsbuch Mehrere Arten von Kreuzkräutern haben sich in den vergangen Jahren in unseren Wiesen ausgebreitet. Während das Alpenkreuzkraut – im Volksmund Bitschel genannt – schon lange auf den Alpflächen bekannt ist und dort auch Schaden anrichtet und teilweise bekämpft wird, fehlen für die Kreuzkrautarten auf den Talflächen noch das Bewusstsein und auch die geeigneten Bekämpfungsmaßnahmen. Problematik dieser Giftpflanzenausbreitung ist weit über Vorarlberg hinaus gegeben und betrifft auch die Ostschweiz und den süddeutschen Raum. In dieser Veranstaltung wollen wir die Pflanze deren Giftigkeit vorstellen und gleichzeitig über die Bekämpfung mit Experten eine Diskussion abhalten. Die Veranstaltung richtet sich an Landwirte und die interessierte Bevölkerung. Am Podium sind: Dr. Markus Grabher, UMG Umweltberatungsbüro, Bregenz Ing. Christian Meusburger, LK Vorarlberg Hadwig Reinprecht, betroffene Landwirtin


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UNSER LÄNDLE

Freitag, 31. Mai 2013

Marktbericht

Woche 22

Totvermarktung (Preise ohne MwSt.) Rinder, Kälber

Ländle Metzg Freiland Bio Weiderind* u. andere Beef**

efef

Schweine

Jungstiere u. Ochsen E 2-3

von bis 3,58 - 3,87

Ø -

Ø 4,90

Ø 5,15

Klasse

U 2-3

3,54 - 3,83

3,83

4,90

5,10

Klasse S

R 2-3 O 2-3

3,47 - 3,76 3,27 - 3,56

3,74 -

4,90 4,05

5,05 --

Wurststier

2,51 - 3,29

-

--

--

Kalbinnen E 2-3

3,40 - 3,58

-

4,90

5,15

U 2-3

3,36 - 3,54

3,42

4,90

R 2-3

3,29 - 3,47

-

Notierungspreis1 1,54

Zuchten 1,30

MFA2

efef QF

63 u. mehr

1,83

2,08

Börsenpreis1 1,76

62

1,82

2,07

1,75

61

1,80

2,05

1,73

60

1,77

2,02

1,70

59

1,74

1,99

1,67

5,10

58

1,70

1,95

4,90

5,05

57

1,66

1,91

1,63 1,59

4,05

--

56

1,57

1,86

1,54

--

--

55

1,52

1,81

1,49

Klasse E

Bio Ländle MetzgSchwein3 Vorarlberg

O 2-3

3,09 - 3,27

-

Wurstkalbinnen Kühe U 1-4

2,23 - 3,04 2,27 - 2,93

-

54

1,48

1,48

1,45

R 1-4

2,20 - 2,86

-

53

1,44

1,44

1,41

O 1-4

2,05 - 2,71

2,52

52

1,41

1,41

1,38

P 1-4

1,90 - 2,56

2,25

51

1,38

1,38

1,35

E

5,56 - 5,92

-

U

5,41 - 5,77

5,69

Klasse R

R

5,16 - 5,52

5,46

O2

4,86 - 5,22

5,19

Zuchtsauen

3,10 - 4,20

-

Kälber

Wurstkälber *) **)

wie efef

Klasse U

50

1,36

1,36

1,33

49 u. weniger

1,35

1,35

1,32

von

bis

1,27

1,33

--

1,30

1) inklusive Vorleistungskosten i.H. v. 10 Cent (Anlieferung, Partienbildung) 2) Muskelfleischanteil 3) Für Lieferanten mit Erfüllung der Ländle-Metzg-Schwein-Kriterien.

Bio Vorarlberger Weiderind, Kalbinnen und Ochsen bis 24 Monate Bio Freilandbeef bis 1 Jahr

Lebendvermarktung (Preise ohne MwSt.) Einstellrinder Salzburg männlich 210–250 kg 2,18 – 3,13

Ferkelpreis pro Kilogramm LG

weiblich 210–250 kg 1,65 – 2,55

Kreuzungsferkel (bis 25 kg)

Rasse

pro kg LG

von - bis

Ø

Braunvieh männlich

1,40 - 1,80

-

-

Braunvieh weiblich

bis 0,90

-

-

Belgierkreuzungen männlich

4,00 - 4,80

-

-

Belgierkreuzungen weiblich

2,80 - 3,10

-

-

sonstige Kreuzungen männlich sonstige Kreuzungen weiblich Fleckvieh männlich

2,00 - 2,50 1,80 - 2,20 -

-

-

-

-

-

40,00 - 90,00

-

-

70,00 - 130,00

-

-

Fleckvieh weiblich Holstein männlich/Stück (45-55 kg) Holstein männlich/Stück (55-90 kg)

Holzmarkt (Mai 2013)

Versteigerung Dornbirn am

Kälber LVV (Preise ohne MwSt. frei ab Hof)

Stärkeklasse Fi 3a+, Blochholz Fi 2a+, Schwachnutzholz Ta 3a+, Blochholz

Qualität B B/C B

Preis in EUR (exkl. MwSt.) 95,– bis 100,– 94,– bis 96,– 83,– bis 88,–

Preisangaben: Durchschnittspreise, FMO (Festmeter in Rinde angeliefert, ohne Rinde ­gemessen und verrechnet), exkl. MwSt (+12% bei pauschalierten LW+FW), frei Straße Markttelegramm: Nachfrage weiter sehr gut, beste Konditionen der Holzvermarktungsorganisationen nutzen, Aufpassen bei „Lockangeboten“ (A/B- bei gleichzeitiger B/C Sortierung nicht holzhandelsusancenkonform), höhere Cx-Menge und tiefere Cx-Preise können trotz hohem B/C-Preis zu schlechteren Durchschnittspreisen führen, inkl.- und exkl.- Preise beachten! Weitere Infos: Fachbereich Forst, LK Vorarlberg, T 05574/400-461 oder 0664/6025919461, E edgar.haefele@lk-vbg.at, www.waldverband.at Brennholz nach Qualitätssiegel / Preise 2013 „Ofenholz“ und „Holzschnitzel“ (in EUR, inkl. MwSt) Ofenholz Weichholz ofentrocken 50 cm pro rm 68,– Ofenholz Hartholz ofentrocken 50 cm pro rm 98,– Waldholzschnitzel, fein Fi/Ta > w 30 pro srm 29,– (exkl. MwSt) Infotelefon: 05574/400-462, www.ofen-holz.at

Entwicklung Schweinepreis efef QF, Klasse S, 60 % MFA

Entwicklung Kälberpreis efef Klasse R

Entwicklung Stierpreis efef R 2/3

2,40- 2,55

2,2

4,2

2,1

6,1 2

6

Euro/kg

Euro/kg

3,8

3,6

5,9

1,9

5,8

1,8

Euro/kg

4

5,7 5,6

1,7

1,6

5,5 3,4

1,5

5,4 1,4

5,3

3,2

5,2

1,3

5,1

3 KW 11

KW 12

KW 13

KW 14

KW 15

Wochen

KW 16

KW 17

KW 18

2012

KW 19

KW 20

2013

KW 11

KW 12

KW 13

KW 14

KW 15 Wochen

KW 16

KW 17

KW 18 2012

KW 19

KW 20 2013

1,2 KW 11

KW 12

KW 13

KW 14

KW 15

KW 16

Wochen

KW 17

KW 18

2012

KW 19

KW 20

2013


Freitag, 31. Mai 2013

Bildung mit Weitblick t Weitblick mehr Lebensqualität für mehrfür Lebensqualität

Ihr Wissen wächst

t

13

UNSER LÄNDLE

ZLG Edelbrandsommelier 130 Unterrichtseinheiten (16 Kurstage) 18. November 2013 bis 11. April 2014 Die Verarbeitung von Obst zu hochwertigen Edelbränden ist in Vorarlberg ein wichtiger Grundstein zum Erhalt des Streuobstes und ist fest verankert in der Vorarlberger Tradition. Der LFI-Zertifikatslehrgang Edelbrandsommelier bietet allen Edelbrand- und Likörproduzenten, Mitarbeitern in Most- und Buschenschenken sowie interessierten Personen die ideale Basis, sich Wissen über die Destillatproduktion, Verkostung, Vermarktung und Edelbrandpräsentation anzueignen. Ziel ist es, das Qualitätsbewusstsein für Edelbrände in der Bevölkerung zu steigern. Peter Sperger, Obmann des Vereins der Vorarlberger Edelbrandsommeliers hat selbst den Edelbrandsommelier-Lehrgang besucht und ist heute noch davon begeistert: „Als ich 2008 erfuhr, dass ein Zertifikatslehrgang Edelbrandsommelier erstmals in Vorarlberg durchgeführt wird, war ich sofort begeistert. Als Genießer stelle ich, insbesondere was Nahrungs- und Genussmittel anbelangt, sehr hohe Ansprüche, daher lege ich auch für mich als Edelbrand-Brenner die Latte sehr hoch. Meine Erwartungen an die Ausbildung wurden bei weitem übertroffen. Neben dem sehr interessanten Lehrstoff war auch der Kontakt und der offene Meinungsaustausch mit den Vortragenden und anderen Kursteilnehmern ein echtes Erlebnis. Schon während der Ausbildung hat sich eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten gebildet und wir haben bereits im August 2011 den Verein der Vorarlberger Edelbrandsommeliers gegründet. Ich kann jedem/r empfehlen, die Möglichkeit zu nutzen, den Zertifikatslehrgang EdelbrandsommeBegeisterte Absolventen des lier zu absolvieren – es war sehr Zertifikatslehrganges Edelbrandspannend, lehr- und abwechssommelier: Bruno Broger und lungsreich. Vieles Gelernte habe Peter Sperger. ich seither umsetzen können.”

Besser vernetzen! Strategietagung „Der ländliche Raum von morgen” „Auf eine stärkere Vernetzung der Kommunen im ländlichen Raum” setzen jetzt Bayern und Österreich. „Eine effiziente Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg wird immer mehr zum Erfolgsfaktor für die positive Entwicklung unserer ländlichen Regionen”, betonten Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich und sein bayerischer Kollege Helmut Brunner bei einer gemeinsamen Strategietagung in Deggendorf. Nicht jede Kommune könne auf Dauer alle Einrichtungen der Daseinsvorsorge anbieten, so die beiden Ressortchefs.

Landwirtschaft Nur über Gemeindegrenzen hinweg seien künftig eine bezahlbare Infrastruktur und ein flächendeckendes Netz an Einrichtungen und Dienstleistungen bereitzustellen. Nach Ansicht der Minister sollten deshalb immer mehrere Gemeinden Schulen, Kindergärten, Schwimmbäder oder ärztliche Versorgung gemeinsam planen. Auch „Stadt-Land-Partnerschaften” könnten laut Brunner durch Vernetzung interessante Perspektiven bieten und neue Chancen eröffnen.

„Wir haben in Bayern und Österreich das, worum uns viele zu Recht beneiden: einen dynamischen ländlichen Raum”, waren sich die beiden Politiker einig. Von Brüssel forderten sie eine dauerhafte Unterstützung durch aufeinander abgestimmte Förderprogramme.

Berlakovich fordert ­folgende Schwerpunke: • Erhalt einer flächendeckenden Landwirtschaft, • die Schaffung wohnortnaher Arbeitsplätze, • eine dezentrale Energieversorgung, • schnelle Internetzugänge, ausreichende Bildungs- und Betreuungseinrichtungen und • eine umfassende medizinische Versorgung. Helmut Brunner appellierte zudem an die Gemeinden, bei der Bewältigung von Zukunftsaufgaben stärker auf die Landwirtschaft als strategischen Partner zu setzen. Ansatzpunkte sieht er beim Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten, einer dezentralen Energieversorgung, bei kommunalen Dienstleistungen, der Bewirtung und Beherbergung von Gästen sowie bei Betreuungsangeboten für Kinder und Senioren.

Inhalte der Kurstage – alle in Zusammenhang mit Edelbränden, Ansatzbränden, Likören und Spirituosen: Auftreten, Kommunikation und Rhetorik, Öffentlichkeitsarbeit, nationale und internationale Spirituosen, Sensorik, Kultur rund um den Brand, Verkostungspräsentationen, Kalkulation, rechtliche Grundlagen sowie Lehrfahrten. Nähere Informationen im Lehrgangsfolder unter www.lfi.at/vbg. Den detaillierten Stundenplan können Sie jederzeit unter E lfi@lkvbg.at oder T 05574/400-191 anfordern.

Nähere Informationen und Anmeldung: Montfortstraße 9, 6900 Bregenz, T 05574/400-191, E lfi@lk-vbg.at, www.lfi.at /vbg

Der ländliche Raum hat für Bayern und Österreich eine enorme wirtschaftliche und soziale Bedeutung.


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UNSER LÄNDLE

IMMOBILIEN

MASCHINEN / GERÄTE

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Freitag, 31. Mai 2013

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Freitag, 31. Mai 2013

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UNSER LÄNDLE

Landmaschinen GRUBER Die Qualität und Leistungsfähigkeit unserer erzeugten Ladewagen mit dem bewährten, futterschonenden GRUBER Schubstangen-Fördersystem und der Nachlauf Pick up überzeugen seit Jahrzehnten bei der Futtereinbringung. Der ökologische Gedanke und das Ziel, bestmögliche Leistung aus dem Grundfutter zu erreichen, sind hier bereits berücksichtigt. Die hohe Verarbeitungsqualität, sowie die lange Lebensdauer, haben dem GRUBER-Ladewagen in Österreich einen hohen Marktanteil gesichert. Gerade für die Heuernte und Heubelüftung ist ein gutes, futterschonendes Ladesystem unverzichtbar. Lose, schonend geladenes Heu ist im Vergleich zu gepresstem Heu wesentlich höherwertiger. Seit 2010 wird

Öffentliche Bekanntmachung In den Katastralgemeinden Klaus, Röithis, Sulz und Weiler wird ab 21. Mai 2013 die Überprüfung der Ergebnisse der Bodenschätzung gem. § 2 Abs.2 des Bodenschätzungsgesetzes 1970, BGB1.Nr. 233/1970, durchgeführt. Dabei wird die nachhaltige Ertragsfähigkeit der landwirtschaftlich genutzten Bodenflächen an Ort und Stelle aufgrund der natürlichen Ertragsbedingungen (Boden, Klima, Gelände, etc.) festgestellt. Nach § 10 Abs.2 Bodenschätzungsgesetz 1970 sind Eigentümer und Nutzungsberechtigte verpflichtet, den mit den Arbeiten zur Durchführung dieses Bundesgesetzes Beauftragten jederzeit das Betreten dieser Flächen im notwendigen Ausmaß zu gestatten und die hierbei erforderlichen Maßnahmen, zum Beispiel Aufgrabungen, zuzulassen. Ein Anspruch auf Entschädigung besteht nicht.

die neue Typenreihe von GRUBER-Ladewagen verkauft und von den Kunden und Händlern mit Begeisterung angenommen. Es sind dies Bergladewagen der Type LT 180 bis LT 350 und Hochladewagen der Type LH 260 bis LH 450. Das Schneidwerk kann mit elf Messern ausgestattet werden oder als Kurzschnitt-Ladewagen mit 21 Messern. Besonders gefragt ist das Vario-Schneidwerk mit 21 Messern. Die Messer sind bedienfreundlich von außen in vier Gruppen schaltbar. So ist der Landwirt für die tägliche Grünfuttereinbringung, für die schlagkräftige und vor allem kostengünstige Silagebereitung und die futterschonende Heuernte bestens gerüstet. Unsere Händlerpartner in Vorarlberg beraten Sie gerne über die Vorteile bei GRUBER. Infos: www.mb-otto-gruber.at

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UNSER LÄNDLE

Freitag, 31. Mai 2013

Vier Restplätze!! Konsumentenmagazin der LK und des LQM | Juni 2013 | Ausgabe N° 2

Reifeprüfung Auch das Marketing stimmte bis zu den extra gefertigten T-Shirts. Unsere Land- und Forstwirtschaft. Wertvoll fürs Land.

„luag” Magazin Morgen erscheint wieder das Konsumentenmagazin „luag” der Landwirtschaftskammer Vorarlberg und des Ländle Marketings mit dem Schwerpunktthema „Milch- & Käseland Vorarlberg”. Das Thema passt perfekt zum morgigen Weltmilchtag und informiert optisch ansprechend über die wichtigsten Daten und Fakten zur heimischen Milchwirtschaft. Dazu passt auch die morgige Milchverteilaktion der Vorarlberger Bäuerinnen und Landjugend in allen fünf Städten des Landes. Das luag Magazin gibt einen interessanten Einblick in das Leben und Arbeiten im ländlichen Raum und stellt Menschen, Produkte und Dienstleistungen aus der heimischen Landwirtschaft vor. Neben dem Schwerpunktthema gibt es für die Leser aber auch eine Fülle anderer Themen, Tipps und Veranstaltungshinweise. So erfahren Sie zum Beispiel mehr über das Jahresthema der österreichischen Bäuerinnen, über Inhalte der vom Land Vorarlberg beschlossenen Ökolandstrategie und lernen interessante Persönlichkeiten kennen. Das „luag” Magazin gibt es bereits seit sieben Jahren und hat sich bei den Lesern und Partnern gut etabliert. Das zeigen die vielen positiven Rückmeldungen die wir nach jeder Ausgabe bekommen. Das „luag” Magazin wird in den Vorarlberger Nachrichten beigelegt und umfasst spannende und informative 32 Seiten. Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern viel Spass mit dem „luag” Magazin und vielleicht gehören auch Sie zu den glücklichen Siegern des Gewinnspiels im neuen „luag”.

„2bGmüas”

Mit großem Eifer setzte die 2b des BSBZ Hohenems ihr Gemüseprojekt um.

Unter der Leitung von Ing. Daniela Tauber erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler den Gärtneralltag von der Konzeption, Planung, Anzucht und schließlich den Verkauf von Gemüsesetzlingen. Seit Oktober wurde das Projekt verfolgt. Ziel war es, Jungpflanzen aus biologischer Produktion, alte vergessene Kulturpflanzen und Raritäten dem Kunden zugänglich zu machen und dabei im Unterricht den Ablauf der Pflanzenproduktion und -vermarktung unmittelbar mitzuerleben.

Großer Verkaufserfolg In Kleingruppen und in großer Eigenverantwortung wurde die Auswahl des Saatgutes, Planung der Marketingstrategie, Einkauf von Rohstoffen, Budgetgestaltung, Gestaltung der Vermarktung und schlussendlich die Produktion der Jungpflanzen in Angriff ge-

nommen. Ab Februar erfolgte die Aussaat von Chili, Paprika und Pfefferoni, später kamen Tomaten, Gurken, Melanzani usw. dazu. Über Monate wurden die Pflanzen von den Schüler/-innen selbstständig betreut. Auch in der unterrichtsfreien Zeit sowie in den Ferien wurde die Betreuung übernommen. An zehn Markttagen erfolgte schließlich der Verkauf. Es herrschte ein großes Interesse an Gemüseraritäten und dementsprechend erfreulich war auch der finanzielle Ertrag für die Klasse.

Innerhalb von wenigen Tagen war die Ländle Leserreise nach Bulgarien fast ausgebucht. Jetzt sind noch genau vier Plätze für Schnellentschlossene zu haben. „Vorgarten Gottes” nennen die Bulgaren gerne ihr Land und erzählen nicht ohne Stolz die Legende, wie Gott ein Stück vom Paradies abschnitt und zwischen Schwarzem Meer, Rhodopen und Balkangebirge platzierte. Vom Sonntag, 20. Oktober bis Freitag, 25. Oktober bereisen wir das Land und erleben den typischen Ländlereisen-Mix von Landwirtschaft, Kultur und humorigem Beisammensein. Das ausführliche Programm wurde in der Ländle Ausgabe Nummer 17 veröffentlicht und kann auch auf unserer Homepage unter www.diekammer.info unter Aktuelles unter dem Titel „Ein Stück vom Paradies“ nachgelesen werden.

Kopieren erwünscht! Eine ausführliche Übersicht findet man auf der Homepage www.2b-gmueas.jimdo.com. Dort findet sich der Projektverlauf dokumentiert. Weiters sind sehr gute Kulturanleitungen zu den unterschiedlichen Gemüsearten vorhanden. Es ist allen Projektbeteiligten für ihren Einsatz zu gratulieren und bleibt zu hoffen, dass dieses Beispiel weiter Schule macht.

Die Begeisterung der Schüler ließ sich am Erfolg der Aktion messen.

Reiseinfos l Z eit: Sonntag, 20. Oktober bis Freitag , 25. Oktober l G esamtpreis: EUR 1.160,– ab 25 Personen l E inzelzimmerzuschlag: EUR 90,– Leistungen: l B usfahrt zum Flughafen und retour, Linienflug von München nach Sofia und retour, Boardservice, 20 Kilogramm Freigepäck l R undreise im Reisebus laut Programm und Reiseleitung l 5 x Nächtigung / Frühstück in 3und 4-Sterne-Hotels l 5 x Abendessen l D iverse Besichtigungen undEintritte und Gebühren für die landwirtschaftlichen Besichtigungen laut Programm. Anmeldung bei Christine Stadelmann, T 05574/400-441


Ländle 22 klein