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Bienen Maisbeize Ages-Projekt Melissa bestätigte den positiven WIR DRUCKEN IHRE ETIKETTEN Trend.

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Landwirtschaftliche Seite 11

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Seite 15

VAKUUMBEUTEL

Mitteilungen

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GL€SER

Seit 1852 die Zeitung der Landeskammer fĂźr Land- und Forstwirtschaft Steiermark

Inhalt

P.b.b. – GZ 02Z032405 M Erscheinungsort Graz, Verlagspostamt 8020 Graz

Ausgabe Nummer 8, Graz, 15. April 2012 Sie finden uns im Internet unter www.lk-stmk.at

meinung

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ie gentechnikfreie FĂźt­ terung bleibt weiter me­ dialer Dauerbrenner. Nachdem zu Jahresbeginn die MastgeflĂźgelhalter quasi Ăźber Nacht vom Lebensmittelhandel gezwungen wurden, gentechnik­ freien Sojaschrot zu fĂźttern, sind momentan die Schweinebauern im Visier. Die Debatte läuft nach dem „bewährten Muster“: Emoti­ onen gegen Fakten – gefĂźhls­ orientierte, unbewiesene Argu­ mente zählen, fundierte Sach­ argumente haben das Nach­ sehen. Und manche Medien spielen hier dankbar mit. So

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Fleischrinder auf der Alm

Rindfleisch Marken sichern den Absatz im Inland und sorgen fĂźr bessere Erzeugerpreise. Interview mit Abnehmern. Seiten 2, 3

Agrarpolitik Präsident Jakob Auer besucht HÜfe in Leibnitz und debattierte mit Bauern. Seite 4

Verlogen Woche der Landwirtschaft zeigt auf: Heimische Bauern sorgen fĂźr sichere Lebensmittel!

Ohne Landwirtschaft kein Essen

Internet Auf lk-konsument.at präsentiert sich die Landwirtschaft mit ihren Produkten.  Seite 5

GrĂźnland Leidet meist an Phosphor-Mangel. Kammer startet Bodenuntersuchungsaktion. Seite 10

Weide Futterumstellung ist fĂźr Rinder nicht unproblematisch. Weide braucht Vorbereitung. Seite 13

Rinderzucht Die steirischen ZĂźchter hatten im Jahr 2011 die bislang grĂśĂ&#x;ten Erfolge.  Seite 14

Terminkalender Die wichtigsten Veranstaltungen fĂźr Bauern. Seiten 8, 9

om 29. April bis 6. Mai geht heuer Ăśsterreichweit die Woche der Landwirtschaft Ăźber die BĂźhne. Heuer lautet das Motto „Ohne Landwirtschaft kein Essen – die heimischen Bauern sorgen fĂźr sichere Lebensmittel“. Die Landwirtschaftskammer setzt damit ein kraftvolles Zeichen in der Ă–ffentlichkeit fĂźr die bäuerliche Landwirtschaft und fĂźr die VorzĂźge heimischer Lebensmittel. Im Mittelpunkt steht die sichere Lebensmittelversorgung. Dazu finden in allen steirischen Bezirken Pressegespräche, Produkt-

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Junghennen EU-Schweinemarkt: stark drauf

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Knappes Angebot

Stabile Verhältnisse prägen den EU-Schweinemarkt nach Ostern. Ausnahmslos wird die Angebotslage als eher knapp beurteilt. Der Mastschweine-Notierungspreis liegt derzeit bei 1,54 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht. Derzeit sind kaum Anzeichen auf Veränderung der allgemeinen Marktlage festzustellen. Das Angebot wird weiterhin als unterdurchschnittlich eingeschätzt. Das Wochenendwetter der nächsten Monate wird maĂ&#x;geblich die Entwicklung beeinflussen, denn Schweinefleisch ist und bleibt das Grillfleisch Nummer 1.

präsentationen, Aktionen mit SchĂźlern sowie Podiumsdiskussionen statt. Bei dieser Offensive wird auch aufgezeigt, dass sich die weltweite Nachfrage nach Lebensmitteln bis zum Jahr 2050 verdoppeln und jene von Fleisch sogar um 70 Prozent zunehmen wird. Im Lichte der stark steigenden Nachfrage muss die Produktivität der europäischen Landwirtschaft daher weiter erhĂśht werden. „Dem muss auch die kĂźnftige EU-Agrarpolitik gerecht werden“, verlangt Landwirtschaftskammer-Präsident Gerhard Wlodkowski und kriti-

siert die geplante siebenprozentige einzelbetriebliche Stilllegung von Ackerflächen. Allein in Ă–sterreich wĂźrden so knapp 100.000 Hektar unproduktive Flächen entstehen. Wlodkowski: „Angesichts der weltweit stark wachsenden Lebensmittel-Nachfrage ist dieser Vorschlag kontraproduktiv“. AuĂ&#x;erdem wĂźrden Länder wie Ă–sterreich benachteiligt, die bereits seit Jahren erfolgreich Umweltprogramme umsetzen. Der Präsident: „Wir verlangen, dass diese Leistungen anerkannt werden und die betroffenen Bauern keine Seiten 8/9 Nachteile erfahren.“

werden die Bauern automatisch als Blockierer punziert und zwi­ schen den Zeilen wird ihnen un­ terstellt, der Gesundheit der Be­ vĂślkerung zu schaden. Diese so geschaffene „Wahrheit“ ist ver­ logen und rĂźttelt die Menschen verständlicherweise auf. Tatsa­ che aber ist, dass die FĂźtterung von Gentechnik-Soja keine Aus­ wirkungen auf Milch, Eier oder Fleisch hat. Das bestätigt selbst die Weltgesundheitsorganisati­ on (WHO). Doch diese Fakten zählen in der emotionsgesteu­ erten Debatte kaum. NatĂźrlich ist die Umstellung auf gentechnikfreien Soja auch eine Kostenfrage. Das erheb­ lich teurere Futter – sofern es Ăźberhaupt verlässlich verfĂźgbar ist – erhĂśht den Schnitzelpreis, der seriĂśsen Berechnungen zu­ folge um 15 bis 20 Prozent hÜ­ her als bisher sein muss. FĂźr die Bauern sind die zusätzlichen Futterkosten sicher nicht trag­ Rosemarie Wilhelm bar.


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T o p -T h e m a

Landwirtschaftliche Mitteilungen

kritische ecke

Unser Rindfleisch erfreut Marken sichern den Absatz im Inland und sorgen für

Gerhard Wlodkowski Präsident Landwirtschaftskammer

ie Landwirtschaft steht vor dem Faktum, dass sie den Maiswurzelbohrer bekämpfen und gleichzeitig streng auf den Bienenschutz achten muss und will. Dieser gefährliche Schädling wurde aus Übersee am Balkan eingeschleppt und wandert immer stärker von Südosteuropa nach Österreich, wo er Mais, Kürbis und andere Kulturen gefährdet. Um bei der Bekämpfung dieses Schädlings Bienenschäden zu vermeiden, haben wir 2012 das Bienenschutz-Programm abermals verschärft. So wurde das bisher verwendete Beizmittel für Saatgut bei Kürbis gänzlich verboten und bei Mais nochmals um 50 Prozent reduziert. Darüber hinaus ist die Fruchtfolge in dieser Form erstmals verpflichtend vorgeschrieben, was den jährlichen Maisanteil in den Ackerbaugebieten senken wird. Um objektive Zahlen über tatsächliche Schäden bei Bienen zu erhalten, schlagen

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Mutterkuhhaltung­ wird künftig große Rolle bei der Bereitstellung der Einsteller spielen.

Starkes Rindfleischland Österreich erzeugt einen Überschuss an Rindfleisch, der dann auf den Exportmärkten untergebracht werden muss. Der Arbeitsgemeinschaft der Erzeugergemeinschaften ist in den vergangenen Jahren ein besonderer Coup gelungen: Österreich beliefert unter der Marke „Viandella“ Hinterviertel von Schlachtkühen nach Frankreich. Das Land der Genießer bezieht das Rindfleisch

Die heimischen Rindfleischerzeuger blicken auf eine gute Entwicklung in den vergangenen Jahren zurück und sind zuversichtlich. Durch den Ausbau der Marken wird der Absatz gesichert und die Preise positiv beeinflusst. Das Bekenntnis zu heimischem Rindfleisch ist groß und wird nur von der Gastronomie in Westösterreich

tet einen wichtigen Beitrag zur Pflege der Kulturlandschaft und ist besonders für den Tourismus von allergrößter Bedeutung. Die Steiermark wirbt mit dem „Grünen Herz Österreichs“. Ins Bild der Touristiker und der Gäste passen gepflegte Wiesen, Weiden und Almen. Sie sind das größte Kapital für die Zukunft.

für kräftige, saftige Steaks aus Österreich. Daneben ist Italien der Hauptabnehmer von Rindfleisch. Auch die Italiener schätzen die österreichische Qualität und stehen zu den jahrelang aufgebauten Handelsbeziehungen.

Exporte Die Exporte sind für Österreich und die Steiermark besonders wichtig, weil damit große Mengen abfließen. Gleichzeitig werden die Schlacht- und Zerlegebetriebe gut ausgelastet und der Preis für Rindfleisch bleibt auch am Heimmarkt gut. Die Rindfleischerzeugung leis-

Sichere Versorgung Die Rinderbauern sichern die heimische Versorgung. Die Bauern geben weiters starke Impulse für die verschiedenen Vorlieben und Geschmäcker der Konsumenten. Vom kräfti-

Markt verlangt Qualitäts-Programme Gespräch mit Spar-Tann-Chef Weinkogl und Schirnhofer-Geschäftsführer Laschet ie entwickelt sich der Rindfleisch-Markt? SiegFried Weinkogl: Obwohl die RollAMA im Vorjahr ein deutliches Minus von 8,1 Prozent gegenüber dem Jahr 2010 verbuchte, konnten wir mit TANN im Einzugsbereich der Steiermark und des südlichen Burgenlandes um 3,5 Prozent zulegen. Diese Differenz von über elf Prozent zeigt sehr deutlich, dass unsere Qualitätsprogramme greifen. Wir sind überzeugt, dass wir mit bester Qualität das beste Preis-Leistungsverhältnis anbieten. Christian laschet: Die Situation ist weiterhin sehr angespannt. Der Mengenabsatz in Österreich war im vergangenen Kalenderjahr rückläufig. Die Schirnhofer Familien-Holding konnte den Absatz allerdings stabil halten, wobei die Verfügbarkeit des Rohstoffes künfChristian tig eine große Laschet, Herausforderung Schirnsein wird. hofer: Roh Welche stoff-VerSchwerpunkte fügbarkeit setzen Sie bei ist künftig Rindfleisch? große HeLaschet: Unrausfordeser Leitprodukt rung Almo wird weiKK

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terhin zentraler Mittelpunkt unserer Rindfleischvermarktung sein. Dieses außergewöhnliche Produkt findet bei den Kunden einen großen Anklang. Weinkogl: Wir werden in Zukunft verstärkt auf unsere Qualitätsprogramme Murbodner, Almochsen, Steirisches Qualitätsrindfleisch vom Jungstier sowie auf Rindfleisch á la carte setzen und unsere Qualitätsversprechen sehr klar, ehrlich und glaubwürdig unseren Kunden näher bringen. Wie läuft der Verkauf von Murbodner-Rindfleisch? Weinkogl: Nach wie vor bestens. Es ist Rindfleisch für höchste Ansprüche. Auch das gemeinsame Vermarktungsprogramm von Murbodner-Kühen über den Verein der Murbodner-Züchter entwickelt sich sehr gut. Hier bitten wir alle Murbodner-Züchter ihre Kühe

über diese Schiene zu vermarkten. Das hilft uns bei der Weiterentwicklung von Produktinnovationen rund um das Murbodner-Rind. Aktuell haben wir „Die Murbodner“ – eine herzhaft würzige Fleischwurst aus 100 Prozent MurbodnerFleisch – bei Spar, Euro-Spar und Inter-Spar eingeführt. Diese ist auch mit dem AMA-Gütesiegel ausgezeichnet. Was hat Sie bewogen, die „gesunde Wurst“ auf den Markt zu bringen? Laschet: Wir wollten alternativ zu den bestehenden, traditionellen Produkten eine innovative Produktgruppe, die den Ernährungstrends entspricht und den Kundinnen und Kunden Mehrwerte bringt, auf den Markt bringen. Die Einführung ist gut gelungen, der Absatz entwickelt sich nach unseren Vorstellungen.

Welche Entwicklungen sehen Sie beim AMA-Gütesiegel? WeinkOgl: Eine positive Entwicklung! Wenn man sich zur Zeit die ganze Diskussion rund um das Thema Fleisch ansieht, ist es für uns sehr wichtig, ein so starkes Herkunftsund Qualitätssiegel zu haben. Wichtig ist, dass alle Marktteilnehmer sich an die strengen Richtlinien halten, dann kann man trotz immer schwieriger werdenden Rahmenbedingungen sehr positiv in die Zukunft blicken, denn Fleisch mit AMA-Gütesiegel-Qualität gehört zu einer gesundheitsbewussten Ernährung einfach dazu. Welche Entwicklungsmöglichkeiten sehen Sie bei AlmoQualitäts-Ochsenfleisch? Laschet: Mit unserer Umsetzung der Freilaufstallungen haben wir unsere Qualitätskriterien wiederum weiterentwickelt und neben der Siegfried „GentechnikWeinkogl, Freiheit“ und Spar: Das vielem mehr bin AMA-Güich stolz auf untesiegel ist ständige ein starkes sere Herkunfts- Weiterentwickund Quali- lung auf hohem tätszeichen Niveau! Interviews: für Fleisch KK

Rudolf Grabner

marken- und qualitätsprogramme

Zahlen & fAkTEn Rindfleisch zählt als Essen für besondere Anlässe: u Der Pro-Kopf-Rindfleischverbrauch ist mit knapp über 18 Kilogramm stabil und hat sich seit einem großen Rückgang im Zuge der BSE-Krise wieder deutlich erholt. u In Europa liegt Österreich damit im oberen Drittel, der europäische Durchschnitt liegt mit etwa 16 Kilo deutlich darunter. u Spitzenreiter bei Rindfleisch sind Frankreich, England und Irland. Mit 18 Kilo Verbrauch liegt Rindfleisch an zweiter Stelle in Österreich (nach Schweinefleisch). u Geflügel- und Putenfleisch hat sich aber in den letzten Jahren an Rindfleisch herangearbeitet und ist immer noch im Steigen.

nicht eingehalten. Der Lebensmittelhandel bekennt sich zu heimischem Rindfleisch und zu den Familienbetrieben.

VON rudolf grabner*

Bienenschutz wir deshalb vor, dass das bisher freiwillige Monitoringsystem, bei dem die Imker mitachen, auf eine amtliche Untersuchung umgestellt wird. Bis zum Jahr 2011 waren es von Imkern freiwillig eingesandte Proben, die untersucht worden sind. Die Agentur für Ernährungssicherheit (Ages) hat dafür in den vergangenen Jahren beachtliche Geldmittel aufgewendet. Wir erachten es als zweckmäßig, diese freiwillige und möglicherweise nur bedingt repräsentative Maßnahme auf objektive, amtliche Beine zu stellen. Daher sollte zur Beseitigung möglicher Schwächen ein amtliches Untersuchungssystem mit amtlicher Probenziehung installiert werden. Das Ergebnis, das dann in akkreditierten Labors festgestellt wird, kann als objektive und fachlich unbestrittene Basis für weitere Maßnahmen herangezogen werden. Die heimsiche Landwirtschaft setzt im Jahr 2012 auf mehrere Maßnahmen nebeneinander und unterstützt auch wirkungsvolle amtliche Kontrollen, um einen optimalen Bienenschutz gewährleisten zu können. Der abgelaufene Winter hat in ganz Europa zu überdurchschnittlich starken Ausfällen bei den Bienenvölkern geführt. Die Hauptursache für diese Schäden war dabei die Varroamilbe in Kombination mit einigen Virosen, die ganze Bienenvölker vernichten. Dies zeigen aktuelle Zahlen aus Dänemark ganz eindeutig: Obwohl es in Dänemark keinerlei Beizmittel gibt, haben die dortigen Imker diesen Winter trotzdem 35 Prozent der Bienenvölker verloren.

15. April 2012

Styria Beef

Ja.Natürlich

Almo

Murbodner

AMA-Gütesiegel

M-Rind

Bio-Jungrinder

Bio-Jungrinder

Ochsen

Ochsen

Jungstiere, Kalbinnen

Schlacht-Kühe

Vertrag Bio Kalbinnen, Ochsen < 12 Monate 190 – 260 kg E, U, R Fett: 2, 3 Steirischer Fleisch­ rinderverband

Vertrag Bio Kalbinnen, Ochsen < 12 Monate 190 – 260 kg E, U, R Fett: 2, 3 EZG Steirisches Rind

Vertrag Ochsen < 36 Monate 320 – 430 kg E, U, R Fett: 2, 3, 4

Vertrag Ochsen < 30 Monate 320 – 430 kg E, U, R Fett: 2, 3, 4

Vertrag Jungstiere: < 19 Monate 328 – 436 kg E, U, R Fett: 2, 3

Almo Verein

EZG Steirisches Rind

EZG Steirisches Rind

Markenauftritt

Kategorie

Produktionshinweise

Organisation

Vertrag, Fleckvieh, < 24 Monate E,U,R,O Fett: 3 u. 4 Über 240 kg EZG Steirisches Rind


T o p -T h e m a

15. April 2012

Landwirtschaftliche Mitteilungen

die Gaumen

aus meiner sicht

bessere Erzeugerpreise gen Almobraten, über köstliche Gerichte von gekochtem Rindfleisch bis hin zu zartem, biologischem Styria-Beef reicht die Palette des Angebotes. Daneben wird auch viel Verarbeitungsfleisch erzeugt, das in verschiedenen Wurstprodukten verwendet wird. Ebenso werden Lebendtiere importiert, die bei uns geschlachtet und in die Bruttoerzeugung eingerechnet werden. Diesen etwa 100.000 eingeführten Schlachtrindern steht etwa die gleiche Zahl an exportierten Lebendrindern gegenüber. Somit werden in Österreich pro Jahr rund 600.000 Schlachtrinder gezählt, die rund 220.000 Tonnen Rindfleisch ergeben.

Klare Strategie Die steirischen Rindfleischerzeuger haben eine klare Strategie, die die Produktionsmöglichkeiten mit den Wünschen der Konsumenten vereint. ­Dies garantiert eine erfolgreiche Rindfleischerzeugung in der Zukunft.

Grünland-Veredelung Die Steiermark ist österreichweit Vorreiter bei der Veredelung der Grünlandflächen. Besondere Qualitätsprodukte werden vom Grünland erzeugt: Almo – als größte Qualitätsochsenmarke, aber auch der Murbodner-Ochse oder Styria-Beef leisten hier einen enormen Beitrag zur Grünland-Veredelung. Das Ziel ist, dass mit einer nachhaltigen Bewirtschaftung eine optimierte Kreislaufwirtschaft erreicht wird. Wirtschaften, ohne viel zuzukaufen – den eigenen Dünger erzeugen und ausbringen und damit die Erträge sichern. In der Steiermark werden pro Jahr über 11.000 Ochsen geschlachtet (Österreich: 32.000). Zwei Drittel der geschlachteten Ochsen werden als Qualitätsprogramme Almo und Murbodner erzeugt und professionell vermarktet.

Obmann EZG Rind Apfelberg/Knittelfeld

ie Rindfleischerzeuger sind nach Jahren der knappen Rechnung derzeit sehr zufrieden. Die Nachfrage ist sehr gut und die Preise sind in Ordnung. Wir fürchten aber die neue EU-Förderperiode, die ab dem Jahr 2014 gelten soll. Ein Wegfall der Prämien für die männlichen Rinder wäre mit Sicherheit nicht ohne Ersatz zu verkraften. Die gekoppelte Mutterkuhprämie und Qualitätsprämie für Mastrinder sind für die Rinderhalter entscheidend. Wir haben über die Erzeugergemeinschaften (EZG) österreichweit ein Programm erarbeitet, das die Weiterführung der gekoppelten Mutterkuhprämie und die Einführung einer Qualitätsprämie für Mastrinder vorsieht. Dieses Programm wurde allen Landwirtschaftskammern und dem Landwirtschaftsminister präsentiert. Die Koppelung der Mutterkuhprämie sehen wir als besonders wichtig an, weil nur damit das

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Acker und Jungstiere Die steirischen Standorte für Silomais gehören zu den besten in Europa und die heimischen Rindermäster können diesen Wettbewerbsvorteil nutzen. Wir haben ein kostengünstiges und für die Stiermast optimales Grundfutter zur Verfügung. Die Mäster setzen Silomais, heimisches Getreide sowie Mais und zunehmend beispielsweise Nebenprodukte der EthanolErzeugung ein. Damit erzielen sie gute wirtschaftliche Ergebnisse und optimale Fleischqualitäten. Die Haupterzeugung tendiert zum optimal gefütterten Jungstier mit einem Schlachtalter bis zu 19 Monaten. Diese Jungstiere finden sich im AMA-Gütesiegel und haben das Gütesiegel zu einem europaweit anerkannten Programm gemacht. Mittlerweile werden etwa 40 Prozent der Jungstiere im AMA-Gütesiegelprogramm erzeugt, was in Europa ein Spitzenwert ist. Ziel ist es, die Erzeugung bezogen auf Arbeitstechnik, Futtergewinnung und Fütterung zu optimieren und damit die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit der Stiermast zu sichern.

*autor Rudolf ­Grabner

ist Referent für Rindfleischproduktion in der Kammer. Tel. 0664/60 25 96 1494. E-Mail: rudolf.grabner@ lk-stmk.at

In der Steiermark werden knapp über 52.000 Rinder als Mutterkühe gehalten. Das sind etwa 38 Prozent der Kühe. Die Mutterkuhhaltung wird in Zukunft eine wichtigere Rolle in der Bereitstellung von geeig-

Brauchen Ausgleich

Steirische Steaks in Frankreich und Italien beliebt

grabner

Rindfleischwelt Informationszentrum für Konsumenten uf der Brandlucken bei Heilbrunn entsteht bis 2014 ein Rindfleischzentrum. Dieses soll eine zentrale Informationsstelle für Konsumenten, Schüler, Städter sowie Gäste werden. Die Rindfleischerzeugung, die Grünland- und Almwirtschaft sollen erlebbar gemacht werden. Muster- und Schauställe in der Umgebung werden einen Einblick in die Haltung geben. Was wird dargestellt? u die Grünland- und Almwirtschaft mit Rindern als Lebensund Erholungsraum.

A

u die artgerechte Rinderhal-

tung mit Stallbeispielen

u Fütterung und Futtermittel.

Motto: „Was Rinder fressen“

u Die Rinderhaltung wird mit

allen Facetten erlebbar gemacht u Die Almbewirtschaftung soll gut dargestellt werden u Qualitätsprogramme werden vorgestellt, sämtliche Auflagen hinsichtlich Haltung, Qualität und Kontrollen erläutert. Das Land Steiermark hat im Rahmen der Leaderregion Almenland für dieses Projekt die Genehmigung bereits erteilt.

Qualität kann ihren Preis haben!

Wichtige Marken-Programme.

Durch sie wird der Heimmarkt gegenüber Importen abgesichert. Besonders wichtig sind RindfleischMarken für die Bearbeitung in der Gastronomie, weil bereits die Hälfte des Rindfleisches außer Haus gegessen wird. Die Erzeugergemeinschaft „Steirisches Rind“ vermarktet über 30 Prozent der Schlachtrinder in der Steiermark und hat sich in den vergangenen Jahren eine sehr gute Vermarktungssposition erarbeitet. Sie organisiert auch wichtige Marken- und Qualitätsprogramme. Die Übersicht (links) gibt einen Einblick in die wichtigsten QualitätsProgramme. Die Lebensmittelgeschäfte bieten diese Marken an.

Fritz Gruber

neten Einstellern einnehmen. Ein Ausbau der Mutterkuhhaltung ist anzustreben, um die frei werdenden Grünlandflächen zu nutzen und um die Marktposition als RindfleischErzeugungsland zu sichern. Die Mutterkuhhaltung mit Einstellererzeugung wird für die Rindfleischerzeugung immer wichtiger. Dabei müssen die Möglichkeiten der Optimierung im Bereich der Genetik, der Haltung und Fütterung ausgenützt werden, um die Wirtschaftlichkeit zu sichern.

Einsteller

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Drei Stufen der österreichischen Rindfleisch-Erzeugung it den Markenprogrammen gelingt es, den RindfleischMarkt zu differenzieren und die Segmente des Marktes ganz gezielt zu bedienen. Wichtig dabei sind eindeutige und nachvollziehbare Richtlinien und Merkmale.

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Bio an der Spitze Die heimische Rindfleisch-Erzeugung lässt sich in drei Stufen teilen: Bio, AMA-Gütesiegel und der gesetzliche Standard

(Qualitäts-Pyramide, rechts). Biorindfleisch hat sich einen Platz in praktisch allen gro-ßen Lebensmittelgeschäften erobert und es muss alles getan werden, diesen Platz auszubauen. Mit dem Bio-Jungrindfleisch, das österreichweit unter „Ja. Natürlich!“ in den Rewe-Märkten und in der Steiermark unter der ältesten Rindfleischmarke „Styria Beef“ verkauft wird, ist ein Erfolg gelungen. Aufbauend auf die AMA-Gütesiegel-Kriterien (Stufe zwei)

haben verschiedene Markenund Regionalprogramme eigene, in einzelnen Punkten strengere Richtlinien erlassen. Durch spezielle Kontrollen müssen diese Programme nachweisen, dass sie sich auch tatsächlich an die Richtlinien halten. Rindfleisch aus der Grundstufe (Gesetzlicher Standard, Stufe eins) hat keine speziellen Anforderungen. Es werden die Standards des Bundestierschutzgesetzes eingehalten.

Produktionsvolumen aufrecht erhalten werden kann. Aber auch die Stiermäster können nicht ohne Ersatz auf die Sonderprämie für männliche Rinder verzichten. Ein massiver Einbruch der Produktion wäre die Folge. Die heimischen kleinstrukturierten Betriebe brauchen einen Ausgleich. Österreich muss etwas für die Rinderbauern tun – für die Stiermastbetriebe in den Ackerbaugebieten ebenso wie für die Mutterkuhbetriebe in den Grünlandgebieten. Die Rinderbauern leisten einen enormen Beitrag zur Gestaltung und Erhaltung der Kulturlandschaft und ohne Ausgleich können unsere kleinstrukturierten Betriebe, die sehr oft in schwierigen Lagen wirtschaften, nicht überleben. Die Erzeugergemeinschaft Steirisches Rind hat ihre Marktposition ausgebaut. Sie ist für die Rindfleischerzeuger ganz wichtig. Sie stellt den Kontakt der Produzenten zum Markt her und sie organisiert die Rindfleischerzeugung strategisch. Nur im gemeinsamen Bemühen ist es möglich, Marken- und Qualitätsprogramme aufzubauen und das Beste für die Rinderbauern zu erreichen. Die Erzeugergemeinschaft Steirisches Rind konnte in den vergangenen Jahren die Vermarktungsmengen ausbauen und steht als Unternehmen sehr gut da. Mit dem neuen Geschäftsführer Hans Kollmann hat ein langjähriger Mitarbeiter und erfahrener Mann die Nachfolge von Gerhard Stocker angetreten. Kollmann bewährt sich als Geschäftsführer und leitet die Vertriebs-GmbH sehr gut. Wir schauen daher sehr zuversichtlich in die Zukunft.

MarktSegmenTE I

Bio Bio – oberste Qualitätsstufe. Dazu gehören die Marken Bio-

Jungrindfleisch, Styria-Beef sowie Bioqualitätsmastrinder.

II

Landwirtschaftliche Produktionsbestimmungen Premium sowie AMA-Gütesiegel AMA-Gütesiegel Basis für Marken. Premium Rind,

AMA-Gütesiegel-Fleisch, Rindfleisch à la carte, Steirischer Almochse.

III

Gesetzlicher Standard


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Agrarpolitik

Landwirtschaftliche Mitteilungen

Soja soll auf Greening-Flächen wachsen LK OÖ

15. April 2012

Jakob Auer (2. v. l.) besuchte kürzlich mehrere Höfe im Bezirk Leibnitz Barbic

Donau-Soja: Regionale Eiweißstrategie

Große Herausforderungen

Eiweißpflanzen für Futtermittel sind in Österreich und in der gesamten EU Mangelware. Um die europäische Eiweißlücke zu schließen, verlangen jetzt der oberösterreichische Agrarlandesrat Max Hiegelsberger und Bayerns Staatsminister Helmut Brunner, dass die EU-Kommission im Zuge der geplanten „Greening-Maßnahmen nach 2013“ Impulse für den heimischen Anbau setzt. Konkret wird verlangt, dass auf geplanten Greening-Flächen Soja angebaut werden darf. „Anstatt diese aus Übersee zu importieren, wollen wir mit dem Verein „Donau Soja“ Anbauflächen in der Region und im europäischen Raum nutzen. Die Bereitstellung von Forschungsgeldern für diese Länder könnten den Anbau zukunftsträchtiger und innovativer Eiweißpflanzen und damit die Eigenversorgung in Europa entscheidend voranbringen“, so Hiegelsberger. Pflanzenbauliche Analysen zeigen immerhin ein Potenzial von rund zehn Millionen Hektar in den Donauanrainerländern. Die Idee sieht die Ausweitung der Anbaufläche entlang der Donau auf Ost-Europa vor, womit die heimische Landwirtschaft zukünftig vermehrt mit gentechnikfreiem Sojaschrot beliefert werden könnte. Österreichweit werden 37.500 Hektar Sojabohnen angebaut. Klima und Topographie verhindern einen bedarfsgerechten Anbau. Jährlich werden rund 570.000 Tonnen Sojaschrot im Wert von bis zu 200 Millionen Euro aus Übersee eingeführt.

Jakob Auer debattierte mit Leibnitzer Bäuerinnen und Bauern

Lebensmittel: EU will klare GVO-Grenze Die Toleranzschwelle von 0,1 Prozent gentechnisch veränderten Organismen (GVO) in Futtermitteln soll in Zukunft auch für Lebensmittel gelten. Bisher galt bei Lebensmittel zwar offiziell ein Grenzwert von Null Prozent. International üblich wurde allerdings der Spielraum von bis zu 0,9 Prozent an zufälliger oder technisch nicht vermeidbarer Verunreinigung ausgenutzt und somit den Konsumenten suggeriert, dass Lebensmittel frei von gentechnisch veränderten Bestandteilen sei. Der diesbezüglich vorliegende Vorschlag müsse dem Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit zur Abstimmung vorgelegt werden und könnte noch vor der Sommerpause in Kraft treten, kündigte die EUKommission vor Ostern an.

Hart ins Gericht ging Auer mit den NGOs, die kleinere­ Betriebe oft zum Aufgeben zwingen. Als fundiert, kompetent und erfrischend sachorientiert präsentierte sich kürzlich Bauernbund-Präsident Jakob Auer bei einer Debatte mit Leibnitzer Bauern.

Konsumenten-Stützung „Die Ausgleichzahlungen sind auch eine Konsumentenstützung“, stellte Auer in seinem Eingangsstatement fest. Eine im Raum stehende Kürzung des EU-Agrarbudgets sei für die heimische Landwirtschaft nicht verkraftbar, auch wenn die Agrarpreise steigende Tendenz aufweisen. Auer: „Die klein- und mittelstrukturierte österreichische Landwirtschaft hat bezogen auf Fläche und

Vertreibungsprogramm Hart ins Gericht ging Auer auch mit den NGOs und diversen Umweltschutzgruppierungen: „In Gesprächen verlangen deren Vertreter stets noch höhere Auflagen, die enorme Kosten verursachen und von den kleinen Betrieben nicht zu bewältigen sind. Statt den kleinen zu helfen, sind deren Forderungen

ein Vertreibungsprogramm für die kleineren Betriebe“, so der Präsident. Als Beispiel dafür führte er auch die einjährige Debatte um die Kastenstände in der Ferkelhaltung an, die Ende vergangenen Jahres mit einem Kompromiss endete.

Herausforderungen Eine große Herausforderung sei die Neufeststellung der Einheitswerte, die ab 2014 gelten sollen. Ihm gehe es darum die Pauschalierung aufrecht zu erhalten, und eine gerechte Lösung zu finden. Da die Einheitswerte zuletzt 1988 festgelegt wurden, stimmen die Relationen nicht mehr. Eine ähnlich herausfordernde Aufgabe sei die Umstellung des historischen Modells auf ein sogenanntes Regional-Modell, mit der neuen Förderperiode ab 2014. Die zentrale Frage dabei sei, ob die Umstellung innerhalb eines längeren oder

kürzeren Zeitraumes erfolgen solle. Hier würde intensiv an Berechnungsmodellen gearbeitet. Eine klare Position bezog Auer auch zu den Veräußerungsgewinnen. Der Präsident: „Wenn landwirtschaftlicher Grund von beispielsweise sechs Euro eine Wertsteigerung auf 200 Euro und mehr erfährt, dann ist eine Versteuerung gerecht“. Im Bereich des Wasserrechtes wünscht sich Auer, dass die Regeln nicht so starr, sondern dynamischer gehandhabt werden: „Denn die Witterung lässt sich nicht durch Paragraphen bestimmen“. Auer betonte auch die Wirtschaftskraft der Landwirtschaft. Die in der laufenden Periode eingesetzten 160 Millionen an Investfördermittel haben 1,029 Milliarden Euro an Investitionen ausgelöst. 171 Millionen Euro hat der Staat an Mehrwertsteuer lukriert, mehr als die gesamte InR. W. vestförderung.

Richtigstellung von beantragten Flächen Unter bestimmten Voraussetzungen für vergangene Antragsjahre möglich ie EU-Kommission erlaubt nun eine sanktionslose Richtigstellung von Flächen für vergangene Antragsjahre unter folgenden Voraussetzungen: Der Antragsteller darf noch nicht auf Unstimmigkeiten im Mehrfachantrag oder über eine beabsichtigte Vor- Ort- Kontrolle informiert worden sein. Jeder Landwirt kann somit von sich aus das Flächenausmaß für vergangene Antragsjahre verringern, sofern er von der Agrarmarkt Austria (AMA)

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über die Flächenreduktion mittels Sachverhaltserhebung noch nicht informiert wurde. Die Korrektur ist über die Bezirkskammer bei der AMA einzubringen. Bei einer Neuberechnung wird die verringerte Fläche berücksichtigt, es wird aber keine Sanktion (Strafzahlung) ausgesprochen. Damit kann die Richtigstellung eine Rückforderung für das ursprünglich zu Unrecht beantragte Flächenausmaß bringen, es wird aber nicht mehr als die ausbezahlte Beihilfe für die be-

troffene Fläche zurückgefordert. Eine Korrekturmeldung für die vergangenen Jahre empfiehlt sich, wenn 2011 weniger Fläche als 2010 beantragt wurde, und die verringerte Fläche auch 2010 oder auch davor keine prämienfähige landwirtschaftliche Nutzfläche war. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn bei der HofkartenDigitalisierung für den Mehrfachantrag 2011 ein Flächenanteil nicht mehr beantragt wurde, weil es sich um eine Baufläche handelt, die im Jahr davor

verbaut wurde. Eine rückwirkende Korrektur bedeutet, dass der Prämienanteil für die Baufläche zurückgefordert, sonst aber keine Sanktion ausgesprochen wird. Macht aber die AMA aufgrund des Flächenabgleichs auf diesen Umstand aufmerksam, kommt es zu einer Prämiensanktion, was für den Landwirt eine höhere Rückforderung bedeutet. Für eine Korrektur ist eine Terminvereinbarung mit der zuständigen Bezirkskammer notwendig.

Bienen: Melissa bestätigt positiven Trend

Bauern und Imker: Gemeinsames Projekt Für heuer werden weitere Anstrengungen zum Schutz der Bienen unternommen. In Zusammenarbeit mit der Steirischen Imkerschule wird ein wissenschaftlich begleitetes Projekt durchgeführt, das die konkrete Auswirkung des Einsatzes von Maisbeizmitteln auf die Gesundheit der Bienen und die Honigproduktion erforscht.

Größe im internationalen Wettbewerb keine Chance, hat aber in einigen anderen Bereichen Vorteile“. Auf „kein Verständnis“ stößt bei Auer der EU-Vorschlag, im neuen Programm ab 2014 sieben Prozent der Ackerflächen stillzulegen (Greening), zumal die landwirtschaftliche Produktion aufgrund des Bevölkerungswachstums in den nächsten Jahrzehnten um die Hälfte steigen muss. „Warum schreit hier die Arbeiterkammer nicht auf?“, fragt Auer pointiert.

Zwischen 2009 und 2011 gab es keinen einzigen Totalausfall eines Bienenvolkes aufgrund von Beizmitteln ie Ergebnisse des dreijährigen intensiven Melissa-Projektes der Agentur für Ernährungsicherheit (Ages), in dem mögliche Zusammenhänge von Bienenverlusten durch Bienenkrankheiten und dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln untersucht wurden, unterstreicht die umfangreichen Anstrengungen der Landwirtschaft. Diese positiven Seiten finden in den Medien leider keine Beachtung. Von 2009 bis 2011 gab es keinen einzigen Totalausfall eines

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Bienenvolkes aufgrund von insektiziden Beizmitteln. Die Schäden umfassten im Wesentlichen begrenzte Flug- und Stockbienenverluste. Auch traten selten Brutverluste oder Honig-Einbußen auf, was sich mit den Meldungen von Imkern betreffend der Honigrekordernte 2011 deckt. In diesen drei Jahren setzten Land- und Saatgutwirtschaft zahlreiche neue Vorsichtsmaßnahmen zum Bienenschutz um. Die Beizungskleber wurden wesentlich verbessert. Mit dem Heubach-Test wur-

de eine Methode zur Qualitätssicherung entwickelt, die den Beiz­abrieb jeder in den Handel kommenden Saatgutpartie feststellt. Sie war der Grundstein für die erhebliche Verminderung der Staubabdrift, in Verbindung mit der von Landwirten zur Gänze selbst finanzierten Umrüstung aller pneumatischen Sägeräte mit staubabdrift-mindernder Technik. Weiters stellt die Ages sicher, dass alle österreichischen Saatgutpartien unter den festgelegten Staubgrenzwerten liegen.

Das Verbot der Ausbringung von insektizidgebeiztem Saatgut bei Windgeschwindigkeiten von mehr als fünf Meter pro Sekunde half mit, dass die Bienenverluste klar rückläufig sind. Der Dreijahresvergleich zeigt ferner, dass die nachgewiesenen Rückstände in Bienenproben zurückgegangen sind. 2011 wurde österreichweit um ein Drittel weniger insektizid-gebeiztes Saatgut verkauft, obwohl die Maisfläche mit 297.000 Hektar einen Höchststand erreichte.


15. April 2012

Familie & Landjugend

Landwirtschaftliche Mitteilungen

Neues Konsumentenportal

brennpunkt

Auf lk-konsument.at präsentiert sich die Landwirtschaft den Kunden Website soll der ­Bevölkerung ­den Wert bäuerlicher ­Produkte näher bringen. Auf der Suche nach einem bäuerlichen Direktvermarkter in der Nähe, nach einem guten Tipp für den nächsten Sonntagsausflug oder einer Rezeptidee um die Lieben zu überraschen? Dann ist man auf der Website www.lk-konsument.at genau richtig. Das Portal für Genuss, Erlebnis und Wissen der Landwirtschaftskammern bringt Landwirte und ihre Kunden zusammen. Wer regional einkaufen möchte, findet auf der Website alles Wissens-

werte dazu: wie erkenne ich Lebensmittel österreichischer Herkunft, wann hat welches heimische Obst und Gemüse gerade Saison oder wo finde ich den nächsten Direktvermarkter in meiner Nähe. Auch für eine gelungene Zubereitung der sorg-

fältig ausgewählten Lebensmittel ist dank dem großen Rezeptfundus gesorgt. Wer lieber in einer Rezeptbroschüre oder einem Kochbuch nachschlägt, findet dazu im Online-Shop eine große Auswahl. Auch im grünen Wohnzimmer gibt es immer et-

was zu tun. Der Gartenkalender sorgt dafür, dass man auf keinen Fall versäumt, welche Pflege der Garten gerade braucht. Im Pflanzen-ABC findet sich der eine oder andere Tipp, was in der grünen Oase noch fehlen könnte, um sie noch reichhaltiger zum Erblühen zu bringen.

Für junge User Auch die jüngsten User kommen nicht zu kurz. Ein umfangreiches Bildungs-Angebot gewährt jungen Konsumenten einen Einblick in die heutige Landwirtschaft. Bereits auf der Website kann man sich beim Landwirtschafts-ABC mit den Basics aus der Landwirtschaft vertraut machen. 



Einkaufen

Kochen

Landleben

u Ein Saisonkalender für Obst, Gemüse und Kräuter zeigt übersichtlich, welche Produkte in Österreich gerade Hochsaison haben, ob heimische Ware aus Lagern da ist oder ob es gar keine österreichische Ware gibt.

u Wer bäuerliche Produkte sucht, kann mit der lk-konsument-Suchmaschine für das jeweilige Bundesland Bauernmärkte, Bauernläden, Direktvermarkter oder Gasthäuser mit AMA-Gastrosiegel suchen – auf Wunsch auch nach bestimmten Produkten gefiltert.

u Lebensmittel sind dazu da, um in herrlichen Gerichten komponiert zu werden. Deshalb enthält das Portal allerlei Rezepte und gibt wertvolle Tipps für Küche und Ernährung.

u Wer unsere Bauern unterstützt, hält auch die Volkskultur am Leben. Damit jeder versteht, was es mit Bräuchen auf sich hat, wird Brauchtum mit aktuellen Artikeln erklärt.

u Ein eigener Bereich widmet sich wichtigen Grundsätzen in der heimischen Küche – von der Warenkunde bis zu Zubereitungstechniken.

u Zu finden ist ebenso ein Landwirtschafts-ABC. Hier werden Nutzpflanzen sowie Nutztiere beschrieben und ihre Produktion kurz erklärt.

u Nicht nur Essen gehört zum Wohlbefinden dazu, sondern auch Wissen über die Gesundheit.

u Was auf dem Land los ist, darüber gibt ein Veranstaltungskalender Auskunft.

u Mit einem Klick kommt man zu Infos und Zubereitungstipps. u Ein Gartenkalender zeigt, was aktuell im Zier-, Gemüseoder Obstgarten zu tun ist. Beispielsweise was anzubauen ist und welche Pflege sein muss.

u Die bedeutendsten Logos für Lebensmittel werden übersichtlich beschrieben. Denn nur wenige garantieren tatsächlich österreichische Herkunft.

Roman Musch Redakteur Greinbach

ch bin ein Fan von gutem Essen und bin von unserer Landwirt­ schaft begeistert. Ehrlich, egal ob bio oder konventionell – die Produkte, die in der Steiermark und in ganz Österreich von Bauern stammen sind weltklasse. Punkt. Das Problem: Ich weiß das, die Bauern selbst wissen das und wahre Ge­ nussösterreicher wissen das auch; aber was ist mit dem Bruttonormalverbraucher? Kennzeichnungswirrwarr, Gütesiegel­ dschungel und fadenscheinige Werbever­ sprechen verstellen den meisten Österrei­ chern, die nicht viel Zeit in die Lebensmit­ telauswahl stecken wollen oder können, den Blick auf die Produkte unserer Bauern. Die Webseite LK-Konsument will das Sicht­ feld freiräumen, indem es klar zeigt auf wel­

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Nicole Zöhrer

Kalender

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Verstellter Blick che Logos Verlass ist und mit dem Saison­ kalender an die Logik der Menschen ap­ pellieren, dass Anfang März noch nicht Erdbeerzeit sein kann – große Handelsket­ ten versprachen da bereits „Es ist soweit – Erdbeerzeit“. Das neue Portal richtet sich an Konsumenten, trotzdem müssen auch die Bäuerinnen und Bauern wissen, was die Seite bietet. Kommen Bauern mit Kon­ sumenten ins Gespräch, können sie ja fra­ gen „schon mal auf www.lk-konsument.at g´schaut?“. Denn die beste Webseite hilft nix, wenn sie keiner kennt. Deshalb braucht das neue Portal Werbung; durch die Kam­ mer selbst, aber auch durch die Bäuerinnen und Bauern des Landes: Damit ihre eige­ nen Produkte auch Käufer finden.

Was Spannendes, was zum Spielen und ...

Jung & frech

... Bildung (nicht Schokolade) warten bei den Landesentscheiden 4x4, Reden und Präsentation eit 40 Jahren begeistert der 4x4-Wissenswettbewerb. Im heurigen Jahr ermitteln an die 1.000 TeilnehmerInnen bei den Bezirksentscheiden an diesem Wochenende die Bezirkssiegerteams. Diese matchen sich zwei Wochen später am 28. und 29. April beim Landesentscheid um den Landesmeistertitel 2012. Die Themen, die in der 4x4 Lernunterlage aufbereitet sind, reichen im heurigen Jahr von „Ressourcen“ und

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„Klimawandel“ über „Olympische Spiele“ und „Integration“ bis hin zu „Heilkräuter“ und „Steiermark“. Hört sich vielleicht „trocken“ an, aber im Wettbewerb kann Wissen riesigen Spaß machen. Und daran erinnern sich viele Landjugendliche von einst noch heute, wie Astrid Riegelnegg, stellvertretende Landesleiterin, in Gesprächen immer wieder erfährt: „Selbst Jahre und Jahrzehnte nach ihrer Teilnahme können sich Erwachsene am al-

lerbesten an diesen lustigen Allgemeinbildungswettbewerb erinnern.“

Reden und 4x4 gemeinsam Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr, bei der erstmals die Landesentscheide 4x4 sowie Reden und Präsentation gemeinsam durchgeführt wurden, findet das geballte Bildungswettbewerbs-Wochenende heuer in Seckau, Bezirk Murtal, statt. Das gibt den 4x4Teilnehmern die Chance auch

Seit 40 Jahren gibt es den beliebten 4x4-Wissenswettbewerb der Landjugend

landjugend

beim Redewettbewerb mitzumachen und sogar Bonuspunkte für ihr 4x4-Team zu ergattern. Auf das Siegerteam des 4x4 Landesentscheides warten Reisegutscheine im Gesamtwert von 800 Euro. Daneben qualifizieren sich die beiden bestplatzierten Teams für den Bundesentscheid von 12. bis 15. Juli im salzburgischen Bramberg.

Viel Neues beim Reden Der Landesentscheid Reden und Präsentation hat einige Neuerungen zu bieten. Erstmals nehmen die RednerInnen ihre fertige Rede oder Präsentation nicht von daheim mit, sondern bereiten diese in einer zweistündigen Vorbereitungszeit (drei Stunden für Präsentation) direkt in Seckau vor. Die Teilnehmenden wählen einen LJ-Schwerpunktbereich und ziehen dazu ihr Redethema. Im heurigen Jahr wird es aber noch möglich sein, eine vorgefertigte Rede oder Präsentation zum Bewerb mitzubringen. Weiters gibt es für die Teilnehmer ein Warm up, bei dem man sich bei diversen Spielen für die eigentliche Rede „warm redet“ und Bonuspunkte ergattern kann. Die Rede- beziehungsweise Präsentationszeit wurde auf vier bis sechs Minuten verkürzt.

Marianne Kahr Bezirksleiterin Weiz

ie ist überall und doch kann man sie nicht sehen. Obwohl sie uns ständig begleitet, ist sie uns nicht greifbar. Und obwohl es so viel davon gibt, ist jeder Augenblick unwiederbringlich: Die Zeit. Es ist nahezu unglaublich, wie ein paar Jahre unsere Welt verändern können. Unaufhaltsam geschehen viele Dinge in nur ganz kurzer Zeit – einfach faszinierend. Und doch bringt diese Tatsache etwas Be­

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Milli-Sekunden unruhigendes mit sich, denn alles ist ver­ gänglich! Jeden Augenblick können wir nur einmal erleben, es wird nie mehr so sein, wie es einmal war. Mit der Landjugend ha­ be ich für mich ein „Hobby“ gefunden, mit dem ich wohl fast zu jeder Zeit Spaß haben kann. Durch die zahlreichen Angebote in den verschiedensten Bereichen ist es mög­ lich, je nach Lust und Laune seine Zeit selbst zu gestalten und für sich das Pas­ sende auszuwählen! Die Zeit mit der Land­ jugend macht für mich meine Jugend zu einem unvergesslichen Lebensabschnitt! Und jede Zeit – sei sie noch so kurz – ist wertvoll! Denn um auch den Wert einer Millisekunde schätzten zu lernen, muss man doch bloß jemanden fragen, der bei den Olympischen Spielen eine Silberme­ daille gewonnen hat …


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Gastkommentar

Landwirtschaftliche Mitteilungen

15. April 2012

USA verbannt „Fleischschleim“

bauernporträt

Gastkommentar: Meinrad Lindschinger über Auswüchse bei Fast Food nläßlich einer Forschungsreise mit Schwerpunkt Fleisch und Fleischerzeugnisse konnte ich mir ein Bild von Zucht und Verarbeitung in Amerika machen. Die Unterschiede zu Österreich sind sehr deutlich, was einem die heimische Qualität noch höher schätzen lässt. In den USA wurde kürzlich mit den neuen Medien Facebook und Twitter „Fleischschleim aus Schlachtabfällen – Pink Slime“ aus Schulen und Fast Food-Ketten verbannt. Was ist davon zu halten?

Ketten und Schulkantinen verwendeten Hamburger. Beim Besuch der Iowa-StateUniversity wurde klar, dass die Industrie zu einem großen Ausmaß die Forschung und Entwicklung bestimmt. Der Auftrag an die Universitäten lautete: Wie kann Faschiertes zarter und günstiger werden? So wird aus Schlachtabfällen alles herausgeholt, mit Ammoniumhydroxid die Keime getötet und dieses schleimartige Fleisch dem Faschierten beigemischt.

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Privat

ls sich Barbara und Johann Neuhold im Jahr 2004 dazu entschlossen haben auf Milchschafe umzustellen, bildeten sie sich einen Leitspruch: „Wir probieren das nicht, wir machen das!“ Das Ehepaar, das den Betrieb im Vollerwerb bewirtschaftet, hatte klare Vorstellungen: „Wir richteten uns arbeitstechnisch gut ein, um die tägliche Arbeit im Stall zu verkürzen“, meint das Paar. Für Barbara Neuhold, die gerade den Meisterkurs der Hauswirtschaft absolviert, und Johann Neuhold, Absolvent der Fachschule Alt-Grottenhof, ist es auch aus heutiger Sicht die richtige Entscheidung gewesen. Die Nachfrage nach Schafmilch und Lammfleisch ist derzeit groß, die Weizer Schafbauern sind auf der Suche nach Betrieben. Dennoch ist es schwierig, die Leu-

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Schafmilch te zu überzeugen. Neuhold erklärt sich das mit der fehlenden Unterstützung durch die öffentliche Hand: „Für Ochsen und Mutterkühe gibt es Tierprämien, für Schafe nicht.“ Schafe gibt es beim „Patschabauer“ schon seit den 70er-Jahren. Hauptzweig war jedoch die Milchproduktion mit Fleckvieh. Als Barbara und Johann Neuhold 2004 den Betrieb übernahmen, mussten sie sich für einen Zweig entscheiden – beides wäre zu viel gewesen. Da kamen die Weizer Schafbauern gerade recht. Bei Milchschafen ist die Eutergesundheit ein bedeutender Erfolgsfaktor. „Für mich ist sehr wichtig, dass die Melkmaschine jährlich gewartet und überprüft wird (Vakuum, Frequenz). Tiere mit Euterproblemen mustere ich radikal aus“, erklärt Neuhold. Melkende Schafe bekommen eine gemischte Ration aus Silage, Heu und Kraftfutter. Während der zweimonatigen Trockenstehzeit im Sommer sind alle Schafe auf der Weide. Dabei ebnen sie die alten Rindersteige wieder ein. Die Lämmer kommen etwa mit vier Monaten und einem Lebendgewicht zwischen 42 und 47 Kilo zum Schlachten. Das Schlachtgewicht liegt bei rund 22 Kilo. Der Familienbetrieb ist mit seiner Situation zufrieden. Größer werden oder umstrukturieren ist kein Thema. Ziel ist einzig die Optimierung. „Wir wollen die Milchleistung pro Tier und Jahr noch steigern. Derzeit liegt sie bei 385 bis 390 Kilo,“ erklärt Johann NeuRoman Musch hold. Betrieb & Zahlen: Barbara und Johann Neuhold, vulgo Patschabauer, 8160 Weiz, Naas 45 u Milchschafbetrieb mit 130 LacauneSchafen, 32 Jungschafe für Nachzucht und drei Widder. u 19,5 Hektar Nutzfläche, wovon 13,5 Hektar viermähdig sind (960 Meter Seehöhe). 30 Hektar Wald. u Vermarktung von 50.000 Liter Schafmilch und rund 170 Mastlämmer pro Jahr über die Weizer Schafbauern. u Anteile an zwei Biomasse-Heizwerken mit einer Gesamtliefermenge von 160 Schüttraummeter Hackschnitzel.

Ungefährlich? Es gab keine Untersuchungen, die auf die ernährungspyhsiologischen und gesundheitsschädigenden Folgen Rücksicht nahmen, weil in den USA die Untersuchungen privat finanziert werden müssen. Dieser Fleischschleim ist „wahrscheinlich“ nicht gefährlich,

In Österreich verboten Dieser Fleischschleim (Pink Slime) wird aus Separatorenfleisch und Ammoniumhydroxid hergestellt. Das Ammoniumhydroxid dient dazu, Salmonellen und E-Coli Bakterien zu verhindern. In Österreich ist die Verwendung von Separatorenfleisch seit 2001 verboten – wie auch in den meisten anderen EU-Staaten.

Feineres Faschiertes Dieser Fleischschleim wurde zum Faschierten dazugemischt, um das Faschierte dadurch zu strecken. Der Effekt: Das Faschierte für Hamburger war damit feiner strukturiert und es wurde vor allem günstiger. Schätzungen zufolge wurden 50 bis 70 Prozent des in den Vereinigten Staaten verkauften Faschierten auf diese Weise gestreckt. Alle großen Fast Food-

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gastautor

foto: andi bruckner

Familie Neuhold melkt Schafe

aber die Herstellung ist abso- getäuscht, weil ihnen Falsches lut grenzwertig und wäre in vorgespiegelt wird. Diese MeÖsterreich undenkbar. In den thode wird auch zunehmend bei USA ist vieles erlaubt, was in Rindfleisch eingesetzt. Etwa 30 Österreich unmöglich ist. In Prozent des Rindfleisches wird Amerika ist alles erlaubt, so- so behandelt. Es ist nur eine lange nicht jemand einen Scha- Frage der Zeit, bis auch hier den einklagt. Bei Schweine- Internetinitiativen den Funken fleisch werden der Empörung mittlerweile beentzünden werreits 70 Prozent den. Somit bemit Kochsalzkommen KonUS-Schinken lösung behansumenten über bestehen zu delt und damit Facebook und praktisch aufgeeinem Drittel aus Twitter mehr spritzt, um das Macht. Kochsalzlösung. Karree saftiger Diese US-Meund günstiger zu dien-Initiative Meinrad Lindschinger, machen. Bis zu ging von weniInternist 32 Prozent des gen Personen Gewichts könaus und hat über nen mit KochTwitter und Fasalzlösung beicebook innerhalb gefügt werden. Aus beispiels- kürzester Zeit 250.000 Menweise einem Kilogramm Kar- schen erreicht, die ihre Unterree wird mit der Infusion ein schrift gegen diesen FleischKarree-Stück, das 1,32 Kilo- schleim gesetzt haben. Danach gramm wiegt – und das mit mi- stieg ein großer Fernsehsender nimalem Kostenaufwand. Die ein und damit war der Druck Geschnapsten sind eigentlich so groß, dass der Handel readie Verbraucher. Sie werden gieren musste. Diese Entwicklung kann als große Chance gesehen werden, weil damit einzelne Personen die Missstände begreifen und aufdecken sowie wertvolle Veränderungen einleiten können. Sie birgt aber die Primarius Dr. Meinrad Lindschinger Gefahr in sich, dass Internet-Iniist ärztlicher Leiter des Institutes für tiativen Angst verbreiten, indem Ernährung und Stoffwechselkrankheiten sie beispielsweise – wie bereits in Laßnitzhöhe. Sein Motto: Die Ernährung erfolgt – einen Zusammenhang ist an die Bedürfnisse des Menschen zwischen rotem Fleisch und anzupassen und nicht umgekehrt. Krebs herstellen. Und dann vor Kontakt: office@lindschinger.at Fleischkonsum warnen ...

Eine umsichtige Führungspersönlichkeit Kammerdirektor Werner Brugner feierte kürzlich seinen Fünfziger ammeramtsdirektor Werner Brugner feierte am 3. April seinen fünfzigsten Geburtstag. Der Absolvent der Universität für Bodenkultur, der in Bad Blumau gemeinsam mit Gattin Margret einen Hof bewirtschaftet, kann in der Mitte des Lebens auf einen äußerst erfolgreichen Berufsweg blicken: 1990 begann er als Geschäftsführer der Lehrlingsund Fachausbildungsstelle, 2001 wurde er Leiter der Personalabteilung der Landeskammer und mit 1. März 2009 wurde er zum Kammeramtsdirektor bestellt. Brugner gilt als umsichtige und bescheidene Führungspersönlichkeit. Am liebsten wäre ihm, wenn sein runder Geburtstag möglichst wenig Aufsehen

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macht. Offizielle größere Würdigungen sind ihm nicht wirklich angenehm. Diese Eigenschaften, die er vorlebt, werden von den Mitarbeitern der Landwirtschaftskammer auch sehr geschätzt. Und genau deshalb – als Ausdruck der Wertschätzung und des Dankes – haben ihn Mitarbeiter und Betriebsrat mit einer stimmigen Feier überrascht.

Strategisches Geschick Werner Brugner ist nicht anders, er kann nicht anders: Er ist Vollblut-KammeramtsdiJubilar Werner ­Brugner: HandschlagQualität und Bescheidenheit Melbinger

rektor. Er setzt sich mit der Maisbeize, der TraubenweinProblematik, den Almen oder den Schongebieten ebenso auseinander wie mit der Forstwirtschaft, gefinkelten juristischen Themen sowie komplexen Förderangelegenheiten, ohne den Freiraum der Mitarbeiter zu verletzen. Und das sind nur ein paar Beispiele. Dazu kommt die Kammerreform 2020, die nicht nur Weitblick und strategisches Geschick erfordert, sondern auch viel Fingerspitzengefühl und Nerven wie Drahtseile verlangt. Ein Arbeitspensum, bei dem eine 70-Stunden-Woche eher die Untergrenze ist.

Handschlag-Qualität Das glatte Gegenteil ist Werner Brugner, wenn man die Werthaltungen anschaut, die sich in den vergangenen Jahren durchaus auch hierzulande breit gemacht haben. Oft gilt morgen das Wort nicht mehr, das heute noch gegeben wurde. Oft wird den Schwächeren noch mehr mit auf dem Weg gegeben. Damit hat der dreifache Familienvater nichts am Hut. Für ihn gilt HandschlagQualität und Empathie. Und das mit einer großen Selbstverständlichkeit. Die Mitarbeiter danken es ihm.

Wer den Kammeramtsdirektor bei Bauern-Veranstaltungen erlebt, dem wird nach kürzester Zeit klar: Werner Brugner fühlt sich bei Bäuerinnen und Bauern sehr wohl und er ist davon beseelt, das Beste für sie zu tun. Das spüren sie auch, deshalb mögen sie ihn. Und deshalb setzen sie auch viel Hoffnung in seine Worte, die nie mehr versprechen als zu halten möglich ist. So gibt Brugner den Bäuerinnen und Bauern Halt und Orientierung. Er gibt Zukunft, so könnte man es auch nennen.

Lösungsorientiert Selten, aber immer wieder verwendet Brugner die Formulierung „In Gott´s Namen, gemma´s an“. Da geht es dann schon ums Eingemachte, um wirklich schwerwiegende Entscheidungen und große Herausforderungen, wo Lösungen nicht so einfach herbeizuführen sind. Trotzdem gewinnt man in solchen Situationen aber rasch das Gefühl, dass es auch ohne den Segen von oben gut ausgehen wird. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg, Glück, Gesundheit und viel Freude und Schaffenskraft bei der Führung der Landwirtschaftskammer mit all den herausfordernden Aufgaben.  Ad multos annos! R.W.


15. April 2012

Markt & Wirtschaft

Landwirtschaftliche Mitteilungen

Die Börsen und agrarische ­Rohstoffe

Meine Bank

Heute Raiffeisen Club-Konto

Auch mit Lebensmitteln wird global gehandelt er an Rohstoffe denkt, dem fallen wohl in erster Linie Metalle und Erdöl ein. Aber nicht nur Gold, Silber, Palladium, Stahl & Co. haben einen festen Platz an den Börsen. Auch Sojabohnen, Schweinebäuche, Weizen und Raps haben einen Kurs und werden gehandelt. „Lebensmittel und Börse, das ist ein eigenartiges Verhältnis“, erklärt Raiffeisen-Landesbank Private Banking Chef Stefan Tschikof. „Bei vielen gilt es als unethisch, weil es eben Lebensmittel sind, die das Grundbedürfnis der Menschen nach Nahrung abdecken. Darüber spricht man nicht, das handelt man nicht, ist die politisch korrekte Haltung vieler. Dennoch werden auch Lebensmittel an Börsen gehandelt, es gibt Charts, Analysen etc.“

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Weltweiter Handel Da wäre zum Beispiel der Weizen. Das Getreide ist nach Mais und Reis das weltweit drittwichtigste Grundnahrungsmittel. Über 650 Millionen Tonnen werden jedes Jahr in mehr als 80 Ländern der Erde geerntet. Hauptproduzenten sind die USA, Russland, Kanada, China und Indien. Das wichtigste Produkt des Weizens ist natürlich Mehl, das man für die Broterzeugung braucht. Aber auch bei der Bier- und Whiskeyproduktion und der Herstellung von Speiseöl wird Weizen verwendet. Gehandelt wird Weizen unter anderem an der London International Financial Futures and Options Exchange und an der Chicagoer Board of Trade.

Sprunghafte Märkte

Chicago ist die wichtigste Agrarbörse weltweit

Wikimedia

Die Börsen unterscheiden übrigens zwischen Frühlingsund Winterweizen. Dreiviertel der weltweiten Jahresproduktion betrifft den Winterweizen. Im Augenblick notiert Weizen bei rund 205 Euro je Tonne. Damit liegen die Preise in etwa auf dem Niveau von 2007. „Wie volatil der Preis ist, zeigt ein Blick auf das Chart“, erklärt Stefan Tschikof. „Anfang 2008 lag Weizen bei knapp 300 Euro je Tonne. Dann ging es 2009/2010 steil bergab auf 120 Euro je Tonne.“ Seit Mitte 2010 geht der Kurs wieder nach oben. Ganz ähnlich verhält es sich mit dem Raps. Der hatte 2007 ebenfalls ein Hoch mit über 500 Euro je Tonne, stürzte dann ab und ist mit derzeit knapp 480 Euro je Tonne fast wieder auf demselben Stand wie 2007. Die steigende Nachfrage nach Rapsöl macht die Pflanze interessant. „Weltweit werden über 55 Millionen Tonnen Raps geerntet. Hauptproduzenten sind die EU, China, Indien und Nordamerika“, weiß Stefan Tschikof. Aus einem Hektar lassen sich rund 1.500 Liter Rapsöl gewinnen. Das wird als Speiseöl, der Rapskuchen als Futtermit-

tel verwendet. Immer stärker wird die Bedeutung des Rapses als Biokraftstoff. In der chemischen und pharmazeutischen Industrie wird Raps ebenfalls verwendet. Man braucht ihn als Grundstoff für Farben, Kunststoffe, Weichmacher und Schmierstoffe. Eine weitere wichtige Pflanze ist Soja. Keine Pflanze ist so reich an Proteinen. Der größte Teil der Sojaerzeugung wird als Tierfutter verwendet. Aber nicht nur dort kommt Soja vor. Man schätzt, dass es in 20.000 bis 30.000 Lebensmittelprodukten irgendwie enthalten ist. Obwohl Soja immer wieder mit China in Verbindung gebracht wird, sind die Haupterzeugerländer die USA, Brasilien und Argentinien. „Der Preis je Bushel, das sind 27,22 Kilo, liegt momentan bei etwas mehr als zehn Euro. In den letzten Jahren machte Soja eine ähnliche Entwicklung wie Weizen und Raps. Hoch oben, dann abgestürzt und wieder nach oben“, erklärt Stefan Tschikof. Neben Getreide werden aber auch andere Lebensmittel gehandelt. Orangensaft, Baumwolle, Zucker, Kaffee, Kakao sind nur einige davon. Orangensaft steht momentan bei 1,25 Euro/Liter. Am Weg nach unten ist der Kaffeepreis. 1,34 Euro je Pfund waren es zuletzt. Es waren aber auch schon über zwei Euro pro Pfund“, weiß Tschikof.

Schweinebauch-Markt Ethisch besonders problematisch sind für viele die Schweinebäuche. Dennoch wird gehandelt und spekuliert. Schweinbäuche können tiefgefroren nur bis zu einem Jahr gelagert werden. Ab Jänner werden die Lager aufgefüllt, im Sommer ist der Höchststand erreicht. Bis zum Winter werden die Lager wieder geräumt. Bedeutendster Handelsplatz für Schweinebäuche ist die Chicago Mercantile Exchange. Der Preis für Schweinebäuche ist in den letzten Jahren besonders verfallen. „Die Future-Umsätze erreichen im Vergleich zu 80er Jahren gerade einmal die ZehnProzent-Marke“, erklärt Stefan Tschikof. Grund dafür ist die sinkende Nachfrage. „Die Konsumenten setzen immer stärker auf fettärmere und gesündere Ernährung“, so Tschikof. Da sind eher Magerschweine ein Thema. Dabei handelt es sich um lebend gehandelte Tiere. Den Preis für Schweinefleisch bestimmen auch andere Faktoren. Etwa der Futtermittelpreis. Steigt er, dann verteuert sich auch das Produkt Schweinefleisch. Wer sich im agrarischen Bereich als Anleger versuchen möchte, der sollte sich auskennen und vorsichtig sein. „Schnell kann alles weg sein“, weiß Stefan Tschikof. „Auf alle Fälle sollte man seinen Berater aufsuchen, der kann sicher helfen.“

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Jetzt mit Burton Rucksack!

ür alle jungen Leute, die gerne selbstständig und unabhängig sind, hat der Raiffeisen Club noch bis 30. April ein besonderes Angebot. Wer Club-Mitglied wird, der bekommt einen exklusiven Burton Rucksack als Geschenk. So einfach geht’s. Club-Mitglied werden und Club-Paket aktivieren genügt und schon kann man sich in seiner Raiffeisenbank ein cooles Teil holen. Wie aktiviert man sein Raiffeisen Club-Paket? Das kann durch den Neuabschluss eines Sparund/oder Versicherungsproduktes zusätzlich zum Raiffeisen Club-Konto passieren. Für Jugendliche bietet der Raiffeisen Club extra günstige Konditionen beim Bausparen und den entsprechenden Versicherungen. Durch die gratis Club-Mitgliedschaft gibt es für junge Kunden zusätzlich besondere Vorteile, wie beispielsweise Ermäßigung bei Konzerttickets. Zudem gibt es im April die Möglichkeit, sich in der Raiffeisenbank über Bausparen zu informieren und an der Verlosung von neun Samsung Galaxy Goodie Packages teilzunehmen. Das Package besteht aus Samsung Galaxy Tab 10.1 mit TV Out-Kabel, Skullcandy Aviator Kopfhörer, Adapter-Set USB & SD, Keyboard Docking Station und Samsung Cover Case. In jedem Goodie Package ist auch ein 30 Euro Amazon Gutschein und ein Bamboo Stylous Pen dabei. Unter allen neuen Versicherungen, die im Rahmen eines JugendStart-Package abgeschlossen werden, werden auch 10 x 2 VIP-Tickets fürs ­NOVA ROCK verlost. Es zahlt sich also aus, beim Club zu sein!

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clubtermine Tickets in jeder Raiffeisenbank. Ermäßigte Tickets für Raiffeisen Club-Mitglieder. ppc Graz 20.4. I love the 90’s 14.4. WM-Sounds Kaindorf bei Hartberg 14.4. WM-Sounds St. Martin/Raab 27.4. WM-SoundsSemriach/Rechberg 11.5. LMFAOWien


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Bauern-Power-Day Wertvolle Tipps, Vorträge aus der Praxis und interessante Informationen rund um das Thema Landund Forstwirtschaft: 27. April, 10 bis 16 Uhr, Thomas Schroll Halle in Neumarkt. Tag der offenen Gärtnerei Am letzten Samstag im April – 28. April – präsentieren sich die steirischen Gartenbaubetriebe in ihrer vollen Pracht. Eine breite Palette an Balkonblumen, Beetpflanzen, Gräsern, Stauden und Gehölzen inspirieren zu effektvollen Kompositionen.

Rindermeldung leicht gemacht

bauern-tv u ORF 2 Klingendes Österreich.Samstag, 14. April, 17.50 Uhr. u Das Erste Ratgeber Heim und Garten. Sonntag, 15. April, 16.30 Uhr. u 3SAT Ausgebrannt – vom Ende der Glühbirne. Donnerstag, 19. April, 20.15 Uhr. u NDR Hedda, die Marktfrau. Donnerstag, 19. April, 18.15 Uhr. u ORF III Unser Österreich. Montag, 23. April, 13.45 Uhr.

kk

ür Rinderhalter ist es jetzt besonders bequem, ihre Meldungen an die Rinderdatenbank zu machen. Die kostenlose Anwendung „Rinderdatenbank“ bietet die Möglichkeit Geburten, Zuund Abgänge von Tieren im Inland, Verendungen, Schlachtungen, Ohrmarkenbestellungen etc. bei der AMA (Agrarmarkt Austria) zu erfassen. Dabei wird direkt auf das Internetserviceportal eAMA zugegriffen.

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Die App „Rinderdatenbank“ ist einfach zu bedienen – beispielsweise können Anwender über die Kamera am Mobiltelefon die Kalb-Ohrmarke und die Mutter-Ohrmarke automatisch einlesen. Eine Chronik ermöglicht das Nachschlagen von gesendeten Meldungen. Ein Programm zur Optimierung von Milchviehrationen nennt sich „Futtermischung“. Damit können Rationen berechnet und je nach verfügbaren Futtermitteln und Marktpreis angepasst werden. In Verbindung mit Milchleistungsdaten lässt sich der Futterumsatz errechnen. Da die Erfassung der Daten mit dieser App während der Fütterung möglich ist, entsteht kein zusätzlicher Zeitaufwand. Die Mobilität steht hier im Vordergrund. Allerdings ist die App bei Google Play (ehemals Android Market) mit 78,60 Euro recht teuer. „Planimeter“ ist ein Werkzeug, um Entfernungen und Flächen via Google Maps und Location Service (GPS und Netzwerk) zu messen. Damit kann man beispielsweise die Grenzen eines Feldstückes abschreiten und bei jeder Biegung einen Messpunkt setzen. Dieser kann später noch korrigiert werden. Die App errechnet daraus die Fläche. Die Daten können in Google Maps und Google Earth (Browser-Versionen) exportiert werden. Es kostet 1,79 Euro bei Google Play. Sehr ähnlich funktioniert „GPS Area Calculation“, allerdings um 10,95 Euro. Billiger, allerdings auch weniger umfangreich und ohne Exportmöglichkeit der gewonnenen Daten ist die App „Map Tools & GPS Fläche messen“ um 0,50 Euro. Von dieser Anwendung gibt es auch eine kostenlose Testversion „Map Tools Free Trial“.

EU-Aktuell

Meisterball Am 5. Mai werden im Raiffeisenhof in Graz die Meisterbriefe in den Sparten Landwirtschaft und Forstwirtschaft feierlich verliehen. Einlass ab 18.30 Uhr. Steirermostpräsentation Nacht des Steirmostes: 23. April in Ludersdorf – Veranstaltungssaal BT Center. 20 Jahre Pferdezuchtverein Der Süd-Weststeirische Pferdezuchtverein feiert am 21. April, 20 Uhr, in der Steinhalle in Lannach das 20-jährige Jubiläum. Karten sind erhältlich bei Eveline Leber, 0664/9369578. Pferd Wels Internationale Pferdefachmesse, 28. April bis 1. Mai , Messe Wels. Strom aus Sonne Informationsabende: 16. April, GH Sauer, Straß; 20. April, GH Höfler, Zerlach. Beginn: 19.30 Uhr. Bio-Grünlandtag Milchproduktion und Kurzrasenweide sowie Rindfleischproduktion im Berggebiet sind die zentralen Themen der Grünlandtagung in der Obersteiermark am 9. Mai. Anmeldung und nähere Informationen unter 0316/8050-7144, steiermark@ernte.at.

Workshop BioBio

Stmk. tourismus

kurzinfo Kälberhaltung Das 16-seitige ÖKL-Merkblatt „Kälberhaltung“ gibt umfassende Auskunft über die Ansprüche der Tiere und die unterschiedlichen Aufstallungsformen. Bestellmöglichkeit zum Preis von 7 Euro: 01/505 18 91, www.oekl.at. Nähkurse Eine selbst genähte Tasche oder ein altes Kleidungsstück im Handumdrehen neu gestaltet? Beim Nähkurs am 21. April im Raiffeisenhof erfahren Sie unter fachkundiger Anleitung so mancherlei Kniffe und Tipps. Anmeldung: 0316/8050-1305 oder per E-Mail: zentrale @lfi-steiermark.at

Ohne Landwirts

Sichere Lebensmittelversorgung im Mit

Viehmarkt in Gasen Am 23. April wird in Gasen der Frühjahrsviehmarkt abgehalten. Autriebszeit: 8.30 bis 10 Uhr. Die Tiere sind bei der Gemeinde anzumelden: 03171/201.

Aktionen für Konsumenten in allen steirischen Bezirken. Start ist in Graz.

Landwirtschaft ab 2014 Informationsabend „Die EU-Landwirtschaftspolitik ab 2014 – Was bedeutet das für die Obersteiermark“: 13. April, 19.30 Uhr im Europahaus in Neumarkt.

„Ohne Landwirtschaft kein Essen – die heimischen Bauern sorgen für sichere Lebensmittel“. Unter diesem Motto findet vom 29. April bis 6. Mai österreichweit die Woche der Landwirtschaft statt. Dabei wird die Bedeutung der Landwirtschaft und die Arbeit der Bäuerinnen und Bauern für eine sichere Lebensmittelversorgung in den Mittelpunkt gerückt. In den Bezirken finden zahlreiche Aktionen statt: Pressegespräche, Produktpräsentationen, Verkostungen, eine Film-

Ländliche Entwicklung kk

präsentation mit einer anschließenden Podiumsdiskussion, Aktionen mit Schülern, die einen Einblick in die Landwirtschaft bekommen und die Vorzüge heimischer Produkte kennenlernen (siehe rechts). Den Auftakt macht die Landeskammer in Graz. Bei einem Pressegespräch erläutern Präsident Gerhard Wlodkowski und Kammerdirektor Werner Brugner die Zusammehänge zwischen sicherer Lebensmittelversorgung und EU-Agrarpolitik. Weiters werden die Bedeutung eines hohen Selbstversorgungsgrades mit Lebensmitteln für die Bevölkerung sowie die hohen Qualitätsstandards und die Kontrollmechanischmen eine in den Mittelpunkt gestellt.

Genuss und Brauchtum

Tierschutzpreis

Fest der Volkskultur am 29. April, Köflach

Bis 25. Mai einreichen. Kammer hilft bei Unterlagen

Mehrfachantrag Flächen 2012:

Die Abgabe ist nur am zugeteilten Termin möglich. Sie werden ersucht Ihren persönlichen Termin wahr zu nehmen beziehungsweise sich rechtzeitig um einen Ersatztermin zu kümmern. Die Mineralölsteuervergütung im Pauschalverfahren für das Jahr 2012 ist Bestandteil des MehrfachantragsFlächen und kann mit diesem beantragt werden.

Land der Berge 

m Sonntag, den 29. April veranstaltet die Bäuerinnenorganisation Voitsberg gemeinsam mit der Steirischen Milchstraße das 3. Genuss- und Brauchtumsfest in der Lipizzanerheimat. Unter dem Motto „späch’n, los’n, kost’n…“ verwandelt sich die Fußgängerzone in Köflach an diesem Tag zu einem kulinarischen Augen- und Ohrenschmaus. Heuer liegt der Schwerpunkt der Veranstaltung auf dem Thema Hochzeit. Beginn ist um 10 Uhr.

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um dritten Mal vergibt die Tierschutzombudsstelle des Landes Steiermark den Preis für „Tierschutzkonformes Bauen im ländlichen Raum“. Von den eingereichten Bauprojekten aller Nutztierrassen werden zehn nominiert. Eine Jury ermittelt dann die vier Sieger, die je 1.500 Euro Preisgeld erhalten. Zudem gewinnt das beste Tierfoto einen Sachpreis. Bei den Einreichunterlagen hilft die Bauberatung der Kammer, Tel. 0316/8050-1313.

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cescutti

App: Rinder melden

Blumenprachtgrienschgl

Auf zum fröhlichen Feiern

Tierschutz wird belohnt

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SERVICE

Mahlzeit Reinhold Zötsch

Die wichtigsten Termine und H­ inweise für die ­steirischen Bäuerinnen und Bauern: www.lk-stmk.at, 0316/8050-1281, presse@lk-stmk.at

Feinschmecker Magazin Kochen & Küche

Zubereitung 500 Gramm Rhabarber 3 Eier 125 Gramm weiche Butter Salz 125 Gramm Kristallzucker 1 Teelöffel Vanillezucker 1 Esslöffel Kürbiskernöl 200 Gramm Mehl 1 Packerl Backpulver 2 Esslöffel Milch Flüssige Butter und geriebene Nüsse für das tiefe Backblech

Zubereitung

Info-Veranstaltung zu neuer EU-Verordnung

Steirisches Kürbiskernöl g.g.a.

PAK-Seminar

Rhabarberschnitten

EU-Verordnung tritt mit Herbst in Kraft it Herbst 2012 tritt die überarbeitete EU-Verordnung (1881/2006) in Kraft. Darin wurden die neuen Höchstwerte von Kontaminaten (polycyclische aromatische Wasserstoffe, kurz PAK) in Lebensmittel festgelegt. Um alle Kürbiskerntrockner und interessierte Landwirte über diese Verordnung und deren Auswirkung zu informieren, veranstaltet die Gemeinschaft Steirisches Kürbiskernöl g.g.A. einige Workshops. Themen: Entstehung von PAK´s und de-

M

schaft kein Essen

ttelpunkt der Woche der Landwirtschaft

u Deutschlandsberg 27. April, 8 bis 12 Uhr: Pressegespräch und danach Frühstück mit den Bäuerinnen am Hauptplatz in Deutschlandsberg. u Feldbach 26. April, 9 bis 12 Uhr: Kommentierte Verkostung prämierter, bäuerlicher Produkte – mit Pressegespräch. Ort: Bauernecke des Lagerhauses Feldbach. u Fürstenfeld Pressegespräch in der ersten Maiwoche. u Graz-Umgebung 20. Mai: Hofwanderung und Frühstück mit den Bäuerinnen auf dem Bauernhof Schiffer in Eggersdorf, Teichstraße 1. u Hartberg 5. Mai, 8.30 bis 11 Uhr: Frühstück mit den Bäuerinnen und Filmpräsentation, anschließend Podiumsdiskussion. Ort: Fachschule St. MartinHartberg. u Judenburg 25. April: Pressegespräch auf den Betrieb Peinhopf vulgo Kalchbauer (Direktvermarktung mit Milchproduktion).

u Leibnitz 4. Mai, 12 Uhr: Frühstück mit Bäuerinnen, davor Pressgespräch. Buschenschank HäHü in Großklein. u Leoben 23. April: Pressegespräch auf einem Direktvermarktungs-Betrieb. 12. Mai: Frühstück mit den Bäuerinnen auf dem Leobner Hauptplatz. Weiters Ernährungsprojekt im Gymnasium Leoben. u Liezen 3. Mai, 9.30 Uhr: Pressegespräch auf dem Direktvermarktungs-Betrieb von Christoph Hofer vulgo Maierl in Haus im Ennstal. u Murau 24. April: Pressegespräch auf dem Direktvermarktungs-Betrieb Zeiner in Glanz 79, St. Peter am Kammersberg. Schwerpunkt: Fleischproduktion. u Mürzzuschlag 26. April, 9.30 Uhr: Pressegespräch auf dem Betrieb Riegler vulgo Milchlbauer in Geiregg. 3. Mai: Informationsveranstaltung in der Hauptschule Krieglach. 5. Mai: Frühstück mit den Bäuerinnen in Stanz im Mürztal. u Radkersburg 20. Mai, ab 9 Uhr: Frühstück mit den Bäuerinnen und Krapfen backen. Ort: Pfarrhof in Bad Radkersburg. u Voitsberg 29. April, ab 10 Uhr: Genuss- und Brauchtumsfest in Köflach.

ren Auswirkungen; ordnungsgemäße Lagerung; Aufzeigen von Gefahrenquellen anhand von Beispielen; Rechtliche Auswirkungen.

Termine 23. Mai, 9 bis 12 Uhr, GH Schweinzger, Lang 12, 8403 Lebring; 14 bis 17 Uhr, GH Schwarz, Paurach 1, 8330 Feldbach; 24. Mai, 10 bis 12 Uhr, GH Graf, 2051 Zellerndorf 174 (NÖ). Anmeldung unter Tel. 03452/72151 oder johannes.klein@lk-stmk.at.

kernöl schaumig rühren, das Mehl mit dem Backpulver vermischen und einsieben. Die Milch zugeben und mit einem Schneebesen unterrühren, Eiklar steif schlagen und vorsichtig unterheben. Das Backblech mit Butter einfetten und mit Nüssen ausstreuen, die Masse einfüllen und glatt streichen. Die Rhabarberstücke darauf verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad Umluft rund 30 Minuten backen. Den Kuchen noch warm in Schnitten schneiden und servieren.

Mehr Rezepte Rezept aus Kochen & Küche. Weitere ­Infos unter www.kochenundküche.com

Speckprämierung

Bezirks-Aktivitäten u Bruck/Mur 2. Mai, ab 9 Uhr: Pressegespräch auf den Betrieben Elisabeth Hörmann (Grünlandbetrieb mit Milchviehhaltung – Retzweg 8) und Marianne und Karl Kraschitzer (Mutterkuhhaltung und Direktvermarktung – Streitgarn 8) in Oberaich.

Rhabarber waschen, putzen und in eineinhalb Zentimeter kleine Stücke schneiden. Die Eier trennen, Eidotter, Butter, Salz, Kristall- und Vanillezucker sowie Kürbis-

Anmeldung bis 15. Mai uf der Suche nach den besten Speck-, Raritäten- und Wildspezialitäten wird heuer wieder fleißig prämiert. Die Verkostung findet am 22. Mai im Raiffeisenhof in Graz statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 50 Euro (für Betriebe die an den Qualitätsprogrammen Gutes vom Bauernhof, Gutes aus meiner Region und Genuss Region Österreich teilnehmen 40 Euro) je abgegebener Probe. Weitere Informationen und Anmeldung bis 15. Mai bei Irene Strasser, Tel. 0316/713171-4529, irene. strasser@lk-stmk.at.

A

Mit dem Frühling kommt der Rhabarber

Verkostung am 22. Mai

Suppan

Holzgas-Seminar

landjugend-termine

24. April in der Fast Pichl n den letzten Jahren haben wieder intensive Forschungstätigkeiten zum Thema Holzgas eingesetzt und neue Einsatzmöglichkeiten sind in Reichweite. Im Seminar „Holzgas – die neue Kraft vom Land“ am 24. April in der Forstlichen Ausbildungsstätte Pichl, wird im wahrsten Sinne des Wortes Gas gegeben: Experten berichten über aktuelle Entwicklungen in Forschung und Praxis. Anmeldeformular unter Tel. 03858/2201-0 oder helga. wochinz@lk-stmk.at.

Landestermine 14.-15.4.: 4x4 Bezirksentscheide, steiermarkweit 21.4.: Grillseminar, Raiffeisenhof, Graz 28.-29.4.: 4x4 & Reden Landesentscheid, HS Seckau 5.5.: Forst Landesentscheid, FAST Pichl

I

Holzgas im Kommen

Bezirkstermine 15.4.: MZ LJ-Theater, Kulturhalle Stanz, 18 Uhr 15.4.: WZ GV der LJ Miesenbach, GH Paunger 20.4.: MZ Eventmanagement, GH Steinbauer 21.4.: GU Agrarexkursion Bezirk Graz Umgebung 21.4.: LI Ennstal Frühling, Kulturhaus Liezen 21.4.: MU Reden Bezirksentscheid, FS Feistritz 21.4.: MU GV der LJ St. Marein, GH Pöllauerhof 21.4.: WZ 4x4 Bezirksentscheid, VS Neudorf 21.4.: WZ GV der LJ Pischelsdorf, GH Prem, Gersdorf Mehr unter www.stmklandjugend.at kk


10

Markt & Wirtschaft

Landwirtschaftliche Mitteilungen

15. April 2012

Mängel im Grünlandboden Phosphor ist meist der Knackpunkt – Bodenuntersuchungsaktion Mangel wirkt sich nicht nur auf E ­ rtrag des Grünlandes, ­sondern auch auf die Tiergesundheit aus.

Die wichtigsten Änderungen im ÜberblickKK

Neue AmaGap-Version bei Gemüse eu ist das Aufzeichnungsblatt „Gefahrenanalyse“. Dieses enthält alle Punkte der alten „Hygienerisikoanalyse“ und ein paar neue Anforderungen wie die Bereiche „Vorernte“ und die „Gefahren zur Lebensmittelsicherheit“. u Die Ausbringung von Wirtschaftsdüngern als Kopfdüngung ist vom Anbau bis zur Ernte nicht zulässig. Bei mehrjährigen Kulturen bis zur letzten Ernte des jeweiligen Jahres. u Das für den Pflanzenschutz verwendete Wasser muss unbedenklich sein (Gefahrenanalyse). Wird Wasser aus der Ortswasserleitung verwendet beziehungsweise kommt das Wasser nicht mit dem Gemüse in Kontakt (Wurzelgemüse), ist keine Analyse erforderlich. Ansonsten wie beim Beregnungswasser vorgehen. u Ein Warenrückruf ist nun zu „testen“. Bisher war nur das beigelegte Flussdiagramm zu unterzeichnen. Ein möglicher Grund für einen Warenrückruf ist anzunehmen (wie etwa Wartefrist nicht eingehalten) und der Ablauf des Warenrückrufes ist zu simulieren. Der Abnehmer muss jedoch nicht tatsächlich informiert werden. Eine entsprechende Vorlage liegt den von der AMA zugesendeten Unterlagen bei. u Bei einer Erstkontrolle/Erstzertifizierung muss für alle Äcker die „Risikoanalyse für neue Standorte“ ausgefüllt werden. u Zu achten ist auch auf den Status der einzelnen Punkte in der Selbsteinschätzung. Einige Nebenkriterien wurden zu Hauptkriterien. Zum Beispiel ist die Dokumentation über festgestellte Schädlinge nun ein Hauptkriterium. Auch das abschließbare Lager für Pflanzenschutzmittel. Die Regale im Pflanzenschutzmittellager müssen nun aus nicht absorbierbarem Material bestehen (Nebenkriterium). Für Detailfragen steht die Gartenbauabteilung bereit: Tel. 0316/8050-1615 oder Andreas.AchAndreas Achleitner leitner@lk-stmk.at. 

N

Bodenuntersuchung deckt Nährstoffmängel auf

Klaper

Untersuchungsaktion Die LK Steiermark führt zwischen dem 10. und 30. April 2012 zusammen mit dem Landwirtschaftlichen Versuchszentrum Steiermark eine Bodenuntersuchungsaktion durch, die speziell für die Bedürfnisse der Grünlandbetriebe ausgerichtet ist. Die Aktion ist aber auch für alle anderen Betriebszweige offen. u 18. April: Mönichwald, GH Radits, 9.30 Uhr; Ilztal, GH Seidl (Wolfgruben), 14 Uhr

u 19. April: Kobenz, LW Fachschule, 8.30 Uhr; St. Peter ob Judenburg, GH Stocker (Furth), 11 Uhr; Stainz, GH Schaar, 15 Uhr u Die Verrechnung der Untersuchungsgebühren und des Entgelts für die Düngeplanerstellung erfolgt ausschließlich per Lastschrift. Für eine rasche Abwicklung ist es wichtig, die Betriebsnummer und die Bankverbindungsdaten bereit zu halten.

In Grünlandböden sind häufig Nährstoffmängel zu beobachten. Vor allem die Phosphatversorgung ist vielfach sehr niedrig. Bei einer sehr extensiven Bewirtschaftung fallen diese Mängel oft nicht auf, da hier durch den betriebsinternen Nährstoffkreislauf gerade noch genug Nährstoffe zurückgeführt werden, um Katastrophen zu vermeiden. Sobald aber eine höhere Leistung angestrebt wird, können die Mängel im Boden fatale Auswirkungen auf die Leistung und die Tiergesundheit haben. Ein zufrieden stellender Grünlandaufwuchs braucht in der Regel eine Stickstoffmenge zwischen 30 und 50 Kilo je Hektar. Diese Menge wird im Normalfall durch die Rückführung der Wirtschaftsdünger und die Stickstoffbindung durch Leguminosen abgedeckt, so dass eine mineralische Ergänzung meist nur bei Höchstleistungen notwendig wird.

Mangelnährstoff Phosphor Ein Großteil der steirischen Grünlandböden weist zu geringe Phosphorwerte auf. Die Folge des Mangels im Boden ist ein zu geringer Phosphorgehalt im Grundfutter, der vor allem bei Milchrindern im Hochleistungs-

bereich zu ernsthaften Krankheiten bis hin zu Gebärparesen oder Knochenerweichungen führen kann. Ein festgestellter Mangel kann unter anderem durch eine Ergänzung mit phosphatbetonten Düngern erreicht werden. Daneben ist auf den pH-Wert zu achten. Liegt dieser über 6,0, dann kann dies die Phosphatverfügbarkeit im Grünland einschränken. Bei niedrigen pH-Werten nimmt im Grünland (nicht am Acker!) die Phosphatverfügbarkeit zu, wenn ausreichend organische Substanz im Boden vorhanden ist.

Kalk gegen Versauerung Knapp die Hälfte der steirischen Grünlandböden ist zu gering mit Kalk versorgt. In der Folge passt sich der Pflanzenbestand über das verstärkte Auftreten von Säurezeigern (Bürstling, Zwergsauerampfer usw.) an diese ungünstigen Verhältnisse an und die Futtergräser werden verdrängt. Anzustreben ist ein pH-Wert zwischen 5,5 und 6,0. Als Kalkformen werden kohlensaure Kalke empfohlen. Die Bodenuntersuchung zeigt Mängel, aber auch Überschusssituationen an und hilft auf diese Weise die Düngung zu optimieren. So kann mit einem verhältnismäßig geringen finanziellen Aufwand (16,62 Euro für eine Grunduntersuchung mit Düngeplan – gültig für fünf Jahre) ein enormer Schaden verhinJosef Herka dert werden.

Kully-Hube Obdach

KK

Almhütten in der Steiermark

Blüht bereits früh und reichlich

„Urlaub am Bauernhof“ vermarktet unter seinem Dach ab sofort auch die Almhütten im gesamten alpinen Raum Österreichs. Eine großangelegte Marketingkampagne wird auf dieses spezielle, einzigartige Almhütten-Angebot aufmerksam machen. Die gemeinsame Plattform ist unter www.urlaubaufderalm.com zu erreichen. Tel. 0316/8050-1291.

KK

„Lila Lilli“ ist Blume des Jahres 2012 Die steirischen Blumenschmuck-Gärtner haben heuer die „Lila Lilli“ zur Blume des Jahres gekürt. Sie überzeugt durch eine hervorragende Blühleistung, blüht früh und reich durch den ganzen Sommer hindurch. Die attraktiven violetten Blüten machen „Lila Lilli“ zu einem absoluten Blickfang. Ideal ist sie für Ampeln, Töpfe und Mischbepflanzungen geeignet. Alle Blumenschmuck-Gärtner bieten sie im Blumenschmuck-Gärtnertopf mit allen wichtigen Pflegetipps im Stabetikett an. Die Aufzucht in der Steiermark macht lange Transportwege überflüssig. Am 24. April, 19 Uhr, informiert die Gartentipp-Sendung von „SteiermarkHeute“, ORF 2, über die Blume des Jahres. Informationen: www.blumenschmuck.at

DIE SAAT Auslese ÖAG empfohlene Qualitätssaatgutmischungen mit kontrollierter Ampferfreiheit für: • Dauergrünland • Wechselgrünland

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Hans Kudlich Preis Im Andenken an den berühmten Bauernbefreier schreibt das Ökosoziale Forum Österreich auch heuer den Hans-KudlichPreis für besondere Leistungen um den ländlichen Raum aus. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert. Ausschreibungsbedingungen stehen auf www.oekosozial.at zum Download bereit. Einreichfrist ist der 17. September 2012.


Markt & Wirtschaft

15. April 2012

Milbenschäden

Klement (3)

Blattverbrennungen

Schwarzfleckenkrankheit

Landwirtschaftliche Mitteilungen

Amerikanische Rebzikade

KK

Austriebsbehandlung bei Wein Bei frühen Lagen und Sorten hat bereits Knospenschwellen eingesetzt Bei steigenden ­Temperaturen ist mit zügigem ­Antriebsbeginn zu rechnen. In Anlagen mit Befall von Kräuselmilbe, Pockenmilbe, Schildlaus oder Roter Spinne im Vorjahr wird bei einer Temperatur ab 18 Grad mit nachfolgender Trockenphase eine Behandlung mit 7,5 Kilo je Hektar Netzschwefel empfohlen. Nur eine gute beidseitige Benetzung des einjährigen Holzes und der Stammbasis (Schlauchspritzung, Wasseraufwand 400 bis 600 Liter je Hektar) ohne nachfolgende Nässeperiode führt zum gewünschten Behandlungserfolg. Zulassungsbestimmungen beachten – nicht alle Netzschwefelpräparate sind für die Austriebsbehandlung zugelassen! Im Hinblick auf Schildläuse und überwinternde Eier von Roter Spinne oder Amerikanischer Rebzikade ist noch vor Knos-

penaufbruch eine Kombination oder eine separate Behandlung mit einem zugelassenen Ölpräparat (Austriebsspritzmittel 7E, Paroil, u.a., maximal 8 Liter je Hektar) empfehlenswert. Achtung: Eine Behandlung mit der Mischung Netzschwefel und Ölpräparat kann nach Knospenaufbruch bei Sichtbarwerden der ersten Blätter zu starken Verbrennungen führen (zweites Bild v.l.). Eine zweite Netzschwefelbehandlung (3 bis 4 Kilo je Hektar) bis zum Fünfblatt-Stadium unter Beimengung eines Belagsmittels (siehe Schwarzfleckenkrankheit) ist bei verzögertem Austrieb empfehlenswert (Nebenwirkung auch auf Oidium).

Schwarzfleckenkrankheit In Lagen mit besonders starkem Auftreten ist der Einsatz eines Belagsmittels nach dem Knospenaufbruch beispielsweise mit Dithane Neo Tec, Polyram (in Summe maximal zweimal vor der Blüte, Wirkung auch

gegen Schwarzfäule); Delan WG oder Delan SC 750 (Indikation Roter Brenner), Ortho-Phaltan, Folpan oder Flint (Wirkung auch gegen Oidium und Schwarzfäule) sinnvoll. Eine Behandlung verhindert das Keimen der Pilzsporen bei feuchter und kühler Witterung. Es ist darauf zu achten, dass in weiterer Folge immer ein entsprechender Fungizidbelag bis zum Beginn der Peronosporabehandlung vorhanden ist. Augenmerk auf Symptome wie Schwarze Pusteln (drittes Bild v.l.), aufgehelltes Rebholz bei Müller-Thurgau, Welschriesling, Blauer Wildbacher und anderen Sorten legen.

Amerikanische Rebzikade Das Verbreitungsgebiet der Amerikanischen Rebzikade wurde für das Jahr 2012 neu festgelegt (siehe Kasten unten). Eine für den Bioweinbau im Maßnahmengebiet verpflichtende und für IP-Betriebe empfohlene Maßnahme ist eine Ölbehandlung vor Knospenauf-

Aigen, Stainz bei Straden, Trautmannsdorf in Oststeiermark und Unterauersbach u Im Bezirk Leibnitz in den Gemeinden Arnfels, Berghausen, Ehrenhausen, Eichberg-Trautenburg, Gamlitz, Glanz, Gleinstätten, Großklein, Heimschuh, Kaindorf an der Sulm, Kitzeck, Leibnitz, Leutschach, Oberhaag, Pistorf, Ratsch, Retznei, St. Andrä-Höch, St. Johann im Saggautal, St. Nikolai im Sausal, Schloßberg, Seggauberg, Spielfeld, Sulztal, Tillmitsch und Wagna u Im Bezirk Deutschlandsberg in den Gemeinden Sulmeck-Greith und Pölfing-Brunn

Josef Klement

Spritzen prüfen

Rebzikade: MaSSnahmengebiet Bewirtschafter von Weingärten in folgenden Gebieten müssen entsprechend der Warnmeldungen Maßnahmen durchführen: u Im gesamten Bezirk Radkersburg u Im Bezirk Feldbach in den Gemeinden: Aug-Radisch, Bad Gleichenberg, Bairisch Kölldorf, Fehring, Feldbach, Frutten-Gießelsdorf, Gnas, Gossendorf, Grabersdorf, Jagerberg, Johnsdorf-Brunn, Kapfenstein, Kornberg bei Riegersburg, Krusdorf, Leitersdorf im Raabtal, Lödersdorf, Maierdorf, Merkendorf, Mühldorf bei Feldbach, Pertlstein, Poppendorf, Raabau, Raning, St. Anna am

bruch. Nur eine gute Benetzung (Stockwaschung) führt zu ausreichenden Wirkungsgraden. Vor dem Austrieb kann man gegebenenfalls Öl mit Netzschwefel mischen (siehe Kräuselmilbe). Diese Behandlung ist nicht raubmilbenschädigend. In den letzten Jahren in Waldrandlagen immer wieder aufgetreten, bleibt heuer abzuwarten ob und wann das Auftreten von Eulenraupen zu beobachten ist. Diese fressen beim Sichtbarwerden des ersten Grüns die Knospen zur Gänze aus, im Gegensatz zum Wildverbiss. Bei Kontrollgängen können Raupen abgesammelt oder befallene Randreihen – nicht die gesamte Anlage – mit Steward, Spintor oder Reldan 2E (Zulassungsbestimmungen beachten) behandelt werden. Zur Fernhaltung von Rehwild wird in den Waldrandreihen eine Behandlung mit Trico (10 bis 15 Liter je Hektar mit höchstens 150 Liter Wasser) empfohlen. 

IP und Bio müssen alle drei Jahre Geräte testen ie Überprüfung der Maschinen und Geräte mit denen Pflanzenschutzmittel laut Pflanzenschutzmittelgesetz ausgebracht werden, ist eine wichtige Auflage in den Öpul Maßnahmen Integrierte Produktion und Biologische Wirtschaftsweise. Das letzte Prüfprotokoll darf nicht älter als drei Jahre sein (bezogen auf das Kalenderjahr). Bei Neugeräten mit Öiap-Plakette muss spätestens drei Jahre nach dem Kauf eine Überprüfung durchgeführt werden.

D

Dies gilt für Obst- und Weinbau gleichermaßen. Im Frühjahr wurden von den einzelnen Anbietern in den Weinbaugebieten Sprüher­überprüfungen organisiert. Anbieter sind unter anderen: Agrarunion Feldbach, Landring Weiz, Lagerhaus Gleinstätten und die Firma Ledingegg in Gamlitz. Steht eine solche Überprüfung an, bitte mit diesen Anbietern in Verbindung treten, um einen Termin zu vereinbaren. 

Josef Klement

Lebensmittelmärkte: Wertanteil ist stabil

Post kommt CO2-neutral ins Haus

Die Zustellung der Post ist sehr energieintensiv. Allein mit den Fahrzeugen werden jährlich 15 Millionen Liter Treibstoff und für die Gebäude 160 Millionen Kilowattstunden Energie pro Jahr benötigt. Dies führt zu C02-Emissionen, die das globale Klima belasten. Jetzt stellt die Post alle Zeitungen, Briefe, Pakete und Werbesendungen C02-neutral zu. Dies erfolgt durch effizienten Ressourcen-Einsatz beim Transport und Gebäude-Management. Und: Alle Emissionen, die die Post und ihre Partnerbetriebe nicht vermeiden können, werden durch freiwillige Unterstützung von nationalen und internationalen Klimaschutz-Projekten ausgeglichen. In Kooperation mit der Klimaschutz-Initiative „Climate Austria“ werden beispielsweise österreichweit zehn qualitativ hochwertige Projekte unterstützt. Dabei handelt es sich beispielsweise um den Einbau von Biomasse-Einzelanlagen, Anschlüsse an die Fernwärme, Förderung von Neubauten in Niedrigbauweise oder um die Errichtung von Solaranlagen. Geprüft wird auch die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen bei den Verteilzentren der Post. Auch der E-Fuhrpark wird in den kommenden Jahren ausgebaut. Zwei Beispiele für internationale Unterstützungsprojekte: Mit der Errichtung von Biomasseanlagen in Brasilien zur Verbrennung von Agrarabfällen wie Reishülsen oder Kokosschalen wird der Abholzung von Regenwäldern entgegengewirkt. Weiters wird in den afrikanischen Ländern Mali und Ghana den Menschen der Zugang zu effizienten Kochöfen ermöglicht, um die Abholzung zu verringern. Infos: www.post.at/co2neutral.

Elsbeere darf nicht ausgepflanzt werden Das österreichische Kuratorium Wald hat die Elsbeere zum Baum des Jahres 2012 erklärt. Dieser wenig bekannte Baum ist auch in Teilen der Steiermark heimisch. Jedoch gehört die Elsbeere zu den Feuerbrandwirtspflanzen und damit ist die Auspflanzung in der Steiermark laut Feuerbrandverordung verboten. Vertreter der Gattung Sorbus, zu denen die Elsbeere gehört, dürfen in der Steiermark, ausschließlich als Obstgehölze, die zur Fruchtnutzung dienen, angepflanzt werden. Deshalb sind Elsbeeren nur in wenigen Baumschulen erhältlich. Wo sind Elsbeerbäume erhältlich? Darüber informiert die Gartenbauabteilung der Landwirtschaftskammer, Angelika Grienschgl, Tel. 0316/ 80501616, E-Mail: angelika.grienschgl@lk-stmk.at.

marktentwicklung

Verkauf von Milch und Milchprodukten sowie von Fleisch und Wurst legten 2011 zu er Wertanteil der an Haushalte verkauften Lebensmittel-Frischeprodukte ist 2011 laut AMAMarketing mit 5,28 Milliarden Euro im Vergleich zum Jahr 2010 annähernd stabil geblieben. Während sich der Mengenanteil 2011 um 3,4 Prozent verminderte, legte der Preis um 3,3 Prozent zu und sorgte für entsprechenden Ausgleich. Von diesen registrierten Lebensmitteln gingen komfortable 88,3 Prozent über den Lebensmitteleinzelhandel (LEH), und nur

D

11,7 Prozent über andere Vertriebsschienen. Dieser Anteil der Nicht-LEH-Verkäufe wird immer geringer. Der Preisindex stieg ähnlich wie die allgemeine Inflation um 3,3 Prozent. Mit Milch und Milchprodukten wurden mit plus 3,6 Prozent und einem Anteil von 1,5 Milliarden Euro die deutlichsten Umsatzsteigerungen erzielt, aber auch die Fleisch- und Wurstumsätze konnten zulegen (+1,6%; 1,5 Milliaren Euro). Obst, Gemüse und Erdäpfel schrumpften krisenbedingt um

5,2 Prozent auf rund 800 Millionen Euro, aber auch die Eier verloren durch sinkende Preise deutlich (-3,7 Prozent).

Schnäppchenjäger Der Einzelhandel verleitet die heimischen Konsumenten nach wie vor zur Schnäppchenjagd. 22 Prozent (2010: 20 Prozent) der Konsumenten kauften dort in Aktion. Traditionell hoch ist dieser Anteil bei Fleisch mit 35,8 Prozent. Eine weitere AMA-Studie ergab, dass die Regionalität eines

der wichtigsten Kriterien für ein nachhaltig produziertes Lebensmittel ist. Unter Nachhaltigkeit wird die Nähe und Natürlichkeit der Lebensmittel sowie der Verantwortungsaspekt verstanden. Damit hätte ein bäuerlich produziertes Lebensmittel alle Trümpfe in der Hand. Die Verantwortung für gesunde Lebensmittel und gesunde Produktion müssen allerdings auch die Marktpartner mit fairen Preisen und richtiger Lieferantenauswahl mittragen. Robert Schöttel

11

4.791

wertmäßig, in Mio. Euro 4.919 5.205

Q: RollAMA

5.284

13,0 %

11,7 %

15,2 %

13,6 %

69,7 %

68,0 %

67,7 %

67,7 %

15,1 %

18,4 %

19,3 %

20,6 %

2003

2006

2007

2011

Nicht LEH

LEH ohne Hofer/Lidl

Hofer/Lidl


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Markt & Wirtschaft

Landwirtschaftliche Mitteilungen

15. April 2012

Holzmarkt Nadelholzpreise: Februar 2012 Fichte [€/FMO o. FOO] A/C, 2a+

Preisbänder

Oststeiermark Weststeiermark Mur- u. Mürztal oberes Murtal Ennstal u. Salzkammergut

90,0 90,0 93,0 93,0 94,0

-

94,0 94,0 96,0 96,0 97,0

-

65,0 78,0 80,0 54,0 100,0

andere Sortimente

Braunbloche, Cx, 2a+ Schwachbloche, 1b Hoblerbloche, 1b Zerspaner, 1a Langholz, ABC

60,0 74,0 76,0 50,0 96,0

RZS

Lärche [€/FMO o. FOO]

ABC 2b+ ABC 2a

116,0 100,0 -

138,0 110,0

Kiefer [€/FMO o. FOO]

ABC 2b+ ABC 2a

75,0 70,0 -

90,0 73,0

Industrieholz [€/FMM]

Schleifholz Fi/Ta Faserholz Fi/Ta Ki Lä

47,0 36,0 37,0 35,0

Brennholz (frei Lager o. Abnehmer, €/RM)

Brennholz, hart, 1m Brennholz, weich, 1m

50,0 40,0 -

66,0 50,0

Qualitätshackgut (frei Lager o. Abnehmer) €/to atro

€/MWH

109 22 - 27 138 104 G 50 Nh, Lh gemischt 21 - 23 115 alle Preise exkl. 10, bzw. 12% Ust., frei Straße G 30 Nh, Lh gemischt

Laubholzpreise: 4. Quartal 2011 Bergahorn

100,0 50,0 -

130,0 60,0

95,0 50,0 -

160,0 85,0

65,0 50,0 -

85,0 55,0

65,0 40,0 -

85,0 60,0

Eiche

B C Esche

B C Rotbuche

B C

Laubfaserholz [FMM]

Buche 30,0 alle Preise exkl. 10, bzw. 12% Ust., frei Straße

43,0

Steirisches Kürbiskern(öl)

Unverbindliche Richtpreise ab Hof inkl. Ust.

Steir. Kürbiskerne Kernöl g.g.A. 1/4 Liter Kernöl g.g.A. 1/2 Liter Kernöl g.g.A. Liter

3,60 - 3,80 5,50 - 6,00 9,00 - 10,00 17,00 - 19,00

Kernobst In der 12. Woche wurden für lose Ware ab Rampe Lagerhaus folgende Preisempfehlungen in Euro je kg ohne Ust. erhoben:

Arlet Kl I Braeburn Kl I Elstar Kl I Gala Kl I Golden Del. Kl I Idared Kl I Jonagold Kl I Kronprinz R. Kl I Pinova Kl I

Hattrick für Jungzüchter Dieses Bundesjungzüchter-Championat wird in Erinnerung bleiben Das Championat begann für die Steiermark mit einem fulminanten Start. Bereits in der ersten Gruppenentscheidung des Tages gingen alle möglichen Siege in die Steiermark. Die Glückssträhne schien auch Internationaler Milchpreisvergleich 200 Jungzüchter und Jung- in den folgenden Gruppen nicht züchterinnen im Alter von zehn enden zu wollen, und so waren in Euro je 100 Kilo netto, 4,2 % F, 3,4 % EW bis 30 Jahren kämpften mit ih- bei den Junior-Entscheidungen Kontakt:um VÖM, Trimmel, ren Kalbinnen dieManfred Titel der bei 01/21136-2563 Braunvieh (Teilnehmer NZL EU-Molkereien AMA alVorführsieger und Typsieger. JahrgangLTO 2000Österr bis 1996) 2007 Jän 07 28,27 30,75 Bereits bei der Landes-Vorausle Stockerlplätze in steirischer Feb wurde 07 28,29 bei den31,14 scheidung im Februar Hand. Auch Junior Mrz 07 27,12 bei Fleckvieh, 30,62 klar, dass die steirischen Jung- Entscheidungen 07 30,20RF züchter reif für einenApr BundesFleckvieh26,38 über 30 Prozent Mailetzten 07 26,81konnten sich 29,99die sieg sind. Zu oft in den und Holstein Jun 07 auf 28,15Gruppensieg, 30,54 eiJahren wurden die Steirer Steirer einen Jul 07 30,66 Platz und 32,31 den zweiten Platz verwiesen. nen zweiten vier

Mit zehn Siegen und zwölf ­weiteren ­Stockerlplätzen setzten die Steirer ­einen Rekord.

Aug 07 Sep 07 Okt 07 Nov 07 Dez 07 2008 Jan 08 u Gruppensiege Vorführen: Feb 08 Elisabeth Schachner, Mrz St. Michael 08 mit WESPE (V: GS HUXOY) Apr 08 Sebastian Schaffer, Großlobming Mai 08 Jun 08 mit RAFAELA (V: ERASCO) Jul 08 mit Phillip Konrad, LFS Kirchberg Aug 08 ELBA (V: RUACANA RED) - JUNIOR Sep 08 CHAMPION Okt 08 mit Armin Schaffer, Großlobming 08 PAOLA (V: PRESET) Nov – SENIOR Dez 08 CHAMPION 2009 Jan 09Graz Matthias Tieber, St. Marein bei Feb 09 mit IRINA (V: IMPOSIUM) Mrz 09 u Gruppen-Typsiege: Apr 09 AMELI (V: GS HUXOY) von MaiLisa 09 König, Eppenstein Jun 09 RAFAELA (V: ERASCO) Jul von09SebaAug 09 Sep 09 Okt 09 Nov 09 Dez 09 2010 Jän 10 Feb 10 Mrz 10 Int. Milchpreisvergleich Apr 10 Mai 10 in Euro je 100 Kilo netto, Jun 10 4,2 % F, 3,4 % EW Jul 10 Feb. Feb. Aug 10 12Sep 1011 Okt 10 Führende EU-MolkeNov 10 reien, Premium bei 34,56 33,59 Dez 10 500.000 kg* Jän 11 2011 Feb 11 Österreich AMA, Mrz 11 Durchschnitt aller 36,51 34,43 Apr 11 Qualitäten Mai 11 Neuseeland 31,98 32,97 Jun 11 USA 29,81 31,21 Jul 11 Aug 11 *Arithm. Mittel; Q: LTO, AMA Sep 11 Okt 11 Nov 11 Dez 11 2012 Jän 12

33,79 33,41 35,29 36,95 38,99 38,23 39,54 41,03 38,45 41,72 38,62 41,94 stian Schaffer , Großlobming 41,85 37,87 SULBE (V: VAN BOMMEL) von Ste36,37 41,52 fan Schirnhofer , Stambach 40,98 32,80 ZAUNA (V:32,90 HUPSOL) von Grasser 39,80 Michael, St.32,57 Lorenzen/Knittelfeld 38,96– 37,98 TYPSIEGER34,09 Fleckvieh über 30 Pro35,71 37,73 zent RF Anteil 35,58 BANU (V: GS RAU) von Anna38,20 Maria 34,61 37,72 Kopper, Stambach 33,56 35,77 u Zweite Plätze Vorführen: Mag31,49 34,34 dalena Maier, Theresa Gruber, Julia 29,59 32,59 Schirnhofer,28,84 Stefan Schnedl,32,86 Anna Maria Kopper, Martina Wagner 26,57 31,69 23,74Vorführen: Matthi29,85 u Dritte Plätze 28,74 as Maier, 24,10 Maximilian Schachner, 24,70 Martin Loidolt, 26,38 Stefan Schirnhofer, 25,51Hannes Paller 26,13 Michael Saurer, 26,27 26,19 26,74 27,45 27,06 27,97 27,93 29,07 27,75 30,02 28,51 30,36 28,00 30,22 27,32 30,23 Produktion verlangsamt 27,69 30,06 Durch den schwachen Euro 30,46 bleibt der 28,61 Wettbewerbsvorteil 30,23 für europäische 30,44 Exporteure 31,78 erhalten und der32,19 reichlich versorgte Markt 32,67 wird entsprechend 32,59 entlastet. 33,05 Auch die internationalen 33,42 33,56und Preise haben32,98 sich stark angenähert 33,23 34,07 ergeben verbesserte Absatzchancen. International32,29 wird sich laut34,55 jüngsten 32,85 34,60 der Berichten der FAO die Steigerung 34,43 Milchmenge33,59 abschwächen. Auch wenn 34,38 Molkereien 33,16 lokal die Erzeugermilch­­­ 32,66 wird eine34,59 preise reduzieren, weitere 35,19 vor generelle 33,59 Preisabschwächung 35,26 allem ab der34,63 Jahresmitte nicht erwar35,58 tet, sollte die Wirtschaft ihren35,32 leichten 35,89 35,25 Schwung halten. 36,16 35,89 35,48 36,44 35,59 37,19 34,59 37,02 34,71 36,75

die sieger

[€/FMO o. FOO]

B C

Michael Grasser wurde GesamtTypsieger, Philip Konrad Junior-Champion (r.o.) und Armin Schaffer Senior-Champion (r.u.)

70+ 70+ 70+ 70+ 70+ 70+ 70+ 70+ 70+

0,50 0,40 0,50 0,53 0,45 0,45 0,45 0,90 0,50

dritte Plätze sichern. Bei den Senior-Entscheidungen (Teilnehmer Jahrgang 1995-1982) stieg mit der Qualität der Vorführleistungen auch die Spannung. Die Preisrichterin Heike Röthenbacher (Bayern) hatte es in manchen Gruppen sichtlich schwer. Auch die Senior´s dürfen zwei erste Plätze und drei Reservesiege mit in die SteierUSA mark nehmen. Beim Bundes16,88 25,64 wird jungzüchter-Championat 17,99 aber nicht nur die26,56 Vorführlei17,90sondern auch 27,82der Typ stung, 29,03 Hier der18,45 Kalbinnen gerichtet. 18,40 war die Steiermark31,80 ebenso sehr 29,59 erfolgreich. Hier 36,66 gingen fünf 27,89 in die Steiermark. 37,97 Typsiege

war klar, dieses Finale werden die zwei Steirer unter sich ausmachen. Erst nach einem Tierwechsel zwischen den beiden Teilnehmern erlöste die Preisrichterin die Zuseher mit dem Ergebnis: Phillip Konrad.

Finale Senior-Champion Wie bei einem Déjà vu muss es den Schaubesuchern ergangen sein. Auch hier waren von den sechs Finalisten zwei Steirer. Ins Finale konnten sich hier Matthias Tieber aus St. Marein bei Graz (Jungzüchterclub Süd-Ost) und Armin Schaffer aus Großlobming (Jungzüchterclub Braunvieh Murtal) hocharbeiten. Auch hier musste die Preisrichterin die beiden einzeln gegeneinander antreten lassen und auch hier wurde erst nach einem Tierwechsel die Entscheidung bekannt. Den Titel Senior-Champion durfte Armin Schaffer aus Großlobming mit seiner Kalbin PAOLA (V: Preset) mit nach Hause nehmen.

27,95 35,59 Gesamttypsieger 25,13 35,37 28,01 Grasser 32,24 Michael aus St. Lo27,31 bei Knittelfeld 32,06 (Jungrenzen 27,73 34,58 züchterclub Judenburg-Knit27,55 und seine Kalbin 32,11 ZAUtelfeld) 28,41 NA28,35 (V: Hupsol) eröffneten das 28,69 wohl spannendste28,53 Finale seit 27,83 Sie erreichten 26,28 langem. den 30,03 Gesamttypsieg der28,85 Kalbinnen 29,43 über 30 Prozent RF32,08 Anteil. 25,49 28,63 Finale Für die Geschichtsbücher 23,78 Junior-Champion 28,73 28,31 Ins23,57 Finale zum Junior-ChamDas Bundesjungzüchter20,84 pion zogen gesamt31,98 sechs Teil- Championat war für die Stei20,24 davon die30,47 nehmer, Steirer Se- ermark sicherlich eines der er16,10 Schaffer 28,12 bastian aus Groß- folgreichsten Rinderschauen 16,09 20,28 lobming (Jungzüchterclub aller Zeiten. Mit drei Bundes15,61 Braunvieh Murtal)18,26 mit seiner siegern und den vielen Sto16,12 EU-Molk fuhr d-grün Braunvieh Kalbin 20,00 RAFAELA ckerlplätzen die Steier17,12 20,42 Ama rot (V: Erasco) und Phillip Kon- mark als erfolgreichstes Bun18,11 FachNeuseeland h-grün rad17,46 (landwirtschaftliche desland nach Hause und konn15,77 Kirchberg 17,82 USA blau Zweiten schule am Walde) te den Titel des ewigen mit15,82 seiner Kalbin17,70 ELBA (V: ein für alle Mal ablegen. 18,37 Red). Relativ 19,55 schnell  Anneliese Penz Ruacana 18,75 20,62 22,93 21,41 22,49 23,39 22,58 25,40 23,60 25,10 23,64 25,79 25,61 23,46 Internationaler Milchpreisvergleich 26,26 24,03 (Euro je 100 Kilogramm, 4,2 % Fett, 3,4 % Eiweiß) 26,83 26,61 4030,14 27,87 Österreich AMA Ø EU-Molkereien Ø 29,32 26,97 Neuseeland29,42 USA 29,09 3529,21 31,36 29,71 32,15 30,92 28,45 26,14 3031,12 33,89 25,41 32,97 31,21 31,30 34,47 25 32,26 29,13 Q: LTO, AMA 32,80 28,80 30,42 33,08 20 31,82 37,09 Feb 10 Aug 10 Feb 11 Aug 11 Feb 12 31,39 37,37 29,71 34,32 28,98 32,50 29,45 34,67 30,32 34,95 32,12 32,45

milchmarkt


Markt & Wirtschaft

15. April 2012

Weide braucht Vorbereitung

leoben Kälber- und Nutzrindermarkt Am 27. März

Mutterkühe: Futterumstellung ist für Rinder nicht unproblematisch Etwa zwei Wochen braucht der Pansen, um sich auf neues Futter einzustellen: Durchfallgefahr. Nach der Stallfütterung warten jetzt die Rinder, dass sie auf die Weiden können. Die Umstellung von der Winterfütterungsperiode auf das Grünfutter der Weide ist nicht unproblematisch und muss sehr gut geplant werden. Ein massiver Durchfall muss verhindert werden.

Zeit für Futterumstellung Jedes Rind braucht etwa 14 Tage Zeit, um sich an ein neues Futter zu gewöhnen. In dieser Zeit baut das Rind im Pansen eine auf das Futter abgestimmte Bakterienkultur auf, die das Futter zerlegt und für die Nährstoffaufnahme vorbereitet. Jedes Futtermittel braucht eine eigene, ganz spezielle Bakterienkultur (Mikroben), damit das Futter aufgeschlossen werden kann. Nur wenn die Mikroben voll arbeiten, kann das Futter aufgeschlossen und dann als Nährstoff aufgenommen werden.

Möglichst früher Austrieb Als wichtige Grundregeln für den Weideaustrieb für Mutterkühe mit Kälbern gelten: u Möglichst früher Weideaus-

trieb, damit das Gras den Rindern ins Maul wächst! u Rinder langsam (innerhalb von 14 Tagen) an die Weide gewöhnen. u Übergangsfütterung mit Heu, Grassilage und Weide. u Salz- und Mineralstoffergänzung unbedingt verabreichen. u Parasitenbekämpfung vor dem Weideaustrieb durchführen.

Eiweißreich im Frühjahr Der erste Aufwuchs auf der Weide ist sehr eiweißreich und hat wenig Struktur – also ein weiches, nährstoffreiches Futter. Das Rind muss dieses Futter aufschließen und dann aufnehmen und dabei kommt es dann zu Problemen, wenn der Umstieg auf das Weidegras schlagartig von einem Tag auf den anderen erfolgt. Die Mikroben im Pansen sind dabei völlig überfordert und reagieren mit Arbeitsverweigerung: die Folge ist, dass die auf Heu und Silage spezialisierten Mikroben kein Futter mehr haben und selbst absterben.

Nicht zu Schossbeginn Junges Weidegras hat einen doppelt so hohen Rohproteingehalt wie beispielsweise Silage. Besonders kritisch ist das frühe Stadium des Schossens. Es ist daher ratsam, die Mutterkühe nicht genau im Zeitraum

des Schossens auf die Weide zu lassen. Entweder früher oder später. Ein früherer Weideaustrieb verhindert einen Durchfall und ermöglicht eine Zufütterung von Heu und/oder Grassilage im Stall, bevor die Tiere auf die Weide kommen.

den viele Nährstoffe für die Milcherzeugung brauchen und sie sind gezwungen, Körpermasse abzubauen. Der Zustand der Kühe verschlechtert sich und die Kälber bekommen zu wenig Milch.

Durchfall vermeiden

Werden die Mutterkühe spät – nach dem Schossen – auf die Weide gebracht, besteht die Gefahr, dass zu viel Futter da ist und viel Futter durch das Gehen und Abkoten nicht aufgenommen wird und damit nicht genutzt werden kann. Ist Futter ohnehin knapp, ist später Austrieb nicht ratsam. Durchfälle sind dabei selten, weil das Futter ausreichend Struktur hat.

Die Mikroben für Weidegras sind noch nicht in ausreichender Menge vorhanden und können das Futter nicht aufschließen. Die Folge ist massiver Durchfall. Damit bekommen die Kühe praktisch keine Nährstoffe, sie verlieren zusätzlich Flüssigkeit sowie Mineralstoffe und kommen damit in einen kritischen Zustand, wenn Kälber saugen. Sie wür-

Später Austrieb



Rudolf Grabner

Nährstoffgehalt 350

g/kg T

300

Beim Markt am 27.März in der Oberlandhalle Leoben wurden 365 Stück Kälber und Nutzrinder vermarktet. Die Nachfrage nach Nutzrindern in allen Kategorien ist nach wie vor hoch. Trotzdem konnten die Durchschnittspreise des letzen Marktes bei den Kälbern nicht ganz gehalten werden. Die leichten Stierkälber mussten im Preis etwas nachgeben, wobei die schwereren Stierkälber mit einem Durchschnittsgewicht von 155 kg unverändert bei knapp 4 Euro liegen. Kühe sind weiter sehr rege nachgefragt und konnten 1,48 Euro netto/kg Lebendgewicht erzielen. ZWEINUTZUNG Kategorie

Verk.

KREUZUNG-FLEISCH Verk. N.Preis

5 5,11 9 4,34 1 3,40 1 3,25 16 4,28 4 3,73 5 2,72 1 2,15 0 -10 2,88 8 2,17 1 2,22 0 -3 1,98 1 1,46 0 -3 1,89 1 2,12

Gemüse

200

Erhobene Gemüsepreise in Euro je kg ohne Ust. für die Woche vom 9. bis 15. April

150 50

MILCHRASSEN

N.Preis Verk. N.Preis

Stierkälber bis 120 kg 112 4,69 9 1,99 Stierkälber 121-200 kg 67 3,97 5 2,50 Stierkälber 201-250 kg 15 3,46 2 2,58 Stierkälber über 250 kg 4 2,98 0 -- Summe Stierkälber 198 4,15 16 2,34 Kuhkälber bis 120 kg 9 3,54 0 -- Kuhkälber 121-200 kg 3 2,94 0 -- Kuhkälber 201-250 kg 3 2,64 0 -- Kuhkälber über 250 kg 1 2,15 0 -- Summe Kuhkälber 16 2,95 0 -- Einsteller bis 10 Monate 7 2,27 0 -- Einsteller über 10 M. 3 1,93 0 -- Stiere 1 1,88 0 -- Ochsen 6 1,88 0 -- Kühe – trächtig 9 1,66 0 -- Kühe – nicht trächtig 36 1,48 2 1,31 Kalbinnen – bis 10 M. 10 1,92 0 -- Kalbinnen – über 10 M. 6 1,78 0 --

250

100

13

Landwirtschaftliche Mitteilungen

junges Futter Grünfutter jung

Schossen

Ähren Rispenschieben

überständiges Futter Heu

Silage

Beginn Blüte

Mitte Blüte

Ende Blüte

Rohprotein Mutterkühe mit Kälbern sollten möglichst früh auf die Weide getrieben werden Katja Seifert

Erzeugerpreis frei Rampe GH

Erz.pr. Gr. Großmkt.

Käferbohnen 3,02 Karotten 0,60 Radieschen, Bd. 0,80 Gr.Krauth.,Stk. 0,69 1,50 Vogerlsalat 4,20 7,00-8,00 Eichblattsalat, Stk. 0,80 Butterhäuptel, Stk. 0,80-1,00 Schnittlauch, Bd. 2,50 Verbraucherpreisindex 2000 = 100

Monat

Q: Statistik Austria

2011

2012

11-12%

Jänner 122,3 125,7 +2,8 Februar 123,2 126,3 +2,6 März 124,6 April 125,2 Mai 125,3 Juni 125,3 Juli 125,1 August 125,3 September 125,8 Oktober 125,9 November 126,1 Dezember 126,3 Jahres-Ø 125,0

schweine- und ferkelmarkt Umschichtungen für Soja

Sojaschrot (in Euro je 100 Kilogramm)

42

2012

2011

2010

39

36 Wr. Börse, 44 % RP, Q: AMA 33 Jän

Feb

März April

Mai

Juni

Juli

Aug

Sept

Okt

Nov

Dez

Zwar haben sich die internationalen Notierungen für Sojabohnen und Mais über das Osterwochenende wieder etwas beruhigt, Weizen und Raps verhalten sich aber weiter fest. In den USA werden Anbauumschichtungen von Mais auf Sojabohne erwartet. Weiters steht die süd­ amerikanische Sojaernten-Bewertung an. Am Heimmarkt - sowohl an der Wiener Börse als auch beim lokalen Handel - konnte Futtermais wieder etwas höher notieren. Es besteht weiterhin ein gewisser Nachfragesog bei Futtergetreide durch die Eiweißfuttermittelknappheit.

Erzeugerpreise Getreide

Börsenpreise Getreide

in Euro je t, frei Erfassungslager, KW 14

Notierungen der Börse für lw. Produkte in Wien, 4. April, in Euro je t, ab Raum Wien, Großhandelsabgabepreise

Futtergerste, mind. 62 hl

190,– bis 200,–

Futterweizen, mind. 72 hl

180,– bis 185,–

Qualitätsweizen Mahlweizen Futtermais Sojaschrot, 44%, GVO-frei

206,– bis 208,– 194,– bis 198,– 182,– bis 185,– 420,– bis 430,–

Futtermittelpreise Steiermark

Mahlweizen, mind. 78 hl

185,– bis 190,–

Körnermais, interventionsfähig

175,– bis 180,–

Detailhandelspreise beim steir. Landesproduktenhandel für die 14. Woche, ab Lager, in Euro je t

Sojaschrot 44 % lose Sojaschrot 49 % lose Rapsschrot 35 % lose Sonnenblumenschrot 37 % lose

405,– bis 425,– 415,– bis 435,– 280,– bis 320,– 240,– bis 280,–


14

Markt & Wirtschaft

Landwirtschaftliche Mitteilungen

Stierpreise tot (netto, Durchschnittspreise aller Klassen)

Rindermarkt Marktvorschau (13. April bis 13. Mai) Zuchtrinder

18. 4. St. Donat, 11 Uhr 7. 5. Leoben, BV 10 Uhr, HF 11 Uhr, FV 11.15 Uhr

17. 4. 18. 4. 23. 4. 24. 4. 2. 5. 8. 5.

Erfolgreichste Züchter 2011 wurden ausgezeichnet: Steiermark hat 67 neue Rekordkühe mit einer Lebensleistung von 100.000 Kilogramm

Nutzrinder/Kälber

Greinbach, 11 Uhr Edelschrott, 10 Uhr Gasen, 10 Uhr Leoben, 11 Uhr Greinbach, 11 Uhr Leoben, 11 Uhr

Zuchtschafe

28. 4. Leoben, 11 Uhr

EU-Marktpreise Jungstierfleisch R in Euro/100 kg, Schlachtgewicht, kalt, Woche bis: 25. März 2012 Deutschland Italien Österreich EU-27 Ø

387,72 395,11 381,23 381,70

baumann

Rinderzucht ist gut unterwegs

– 2,33

Steirische Züchter hatten 2011 die bisher größten Erfolge

– 2,03 – 3,80 – 0,30

Schlachthof-Einstandspreise AMA, 26.3. bis 1.4. Stiere

Durchschnitt Tendenz Durchschnitt U Tendenz Durchschnitt R Tendenz Durchschnitt O Tendenz Durchschnitt E-P Tendenz E

3,93 – 0,05 3,88 – 0,04 3,79 – 0,04 3,54 – 0,02 3,84 – 0,04

Kühe

Kalbinnen

3,25 +0,02 3,15 +0,05 2,97 – 0,02 2,74 +0,02 2,88 – 0,01

3,55 +0,08 3,45 +0,06 3,33 +0,01 2,93 – 0,02 3,36 +0,03

Ermittlung laut Viehmelde-VO BGBL.42/2008, der durchschn. Schlachthof-Einstandspreise (inklusive ev. Zu- und Abschläge)

Rindernotierungen, 9. bis 14. April EZG Rind, Qualitätskl. R, Fettkl. 2/3, in Euro je kg Kategorie/Basisgew. warm

von/bis

Stiere (330/460) Progr. Stiere (330/420) Kühe (300/420) Kalbin (280/350) Kalbin -24 M (280/350) Programmkalbin (250/330) Schlachtkälber (80/105) Bio-ZS in Ct.: Kühe 31-36, Kalbin 35-60; AMA-ZS in Ct.: Stier 15, Schlachtkälber 20

Monat 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2 Jän 3,09 2,85 2,77 2,96 2,91 2,89 2,56 2,76 2,88 2,55 2,90 Feb 3,09 2,82 2,67 2,93 2,88 2,90 2,29 2,78 2,89 2,60 2,97 März 3,03 2,78 2,67 2,93 2,88 2,88 2,26 2,70 2,87 2,55 3,07 April 2,91 2,55 2,63 2,86 2,79 2,83 2,26 2,62 2,81 2,56 3,12 Mai 2,82 2,52 2,65 2,78 2,73 2,79 2,31 2,61 2,72 2,55 3,06 Juni 2,77 2,51 2,68 2,81 2,75 2,79 2,41 2,62 2,63 2,64 3,07 Juli 2,65 2,47 2,68 2,81 2,70 2,77 2,46 2,58 2,65 2,66 2,92 Aug 2,66 2,49 2,80 2,84 2,73 2,79 2,45 2,57 2,63 2,71 2,95 Sept 2,78 2,56 2,83 2,90 2,80 2,84 2,60 2,67 2,63 2,78 2,97 Okt 2,79 2,59 2,87 2,84 2,76 2,87 2,60 2,75 2,67 2,84 2,91 Nov 2,80 2,63 2,90 2,81 2,79 2,87 2,69 2,82 2,63 2,84 2,97 Dez 2,79 2,69 2,92 2,84 2,84 2,67 2,70 2,87 2,57 2,86 2,98 Jahr 2,82 2,60 2,75 2,86 2,79 2,82 2,47 2,70 2,72 2,70 3,00 ab 2002 gew. Mittel Woche 2003 2004 2005 2 1 2,86 2,52 2,82 2 2,88 2,51 2,88 3 2,84 2,61 2,91 4 2,91 2,58 2,98 5 2,88 2,58 2,95 6 2,87 2,63 2,97 7 2,88 2,58 2,95 8 2,93 2,62 3,02 9 2,90 2,59 3,02 10 2,92 2,51 3,05 11 2,93 2,58 3,10 Genostar ist eine Erfolgsge- Gleich 67 neue Rekordkühe derzuchtbetriebe ist weiter stei12 2,88 2,55 3,13 schichte, so der Tenor bei der gab es 2011 in der Steiermark, gend. Die Rinderzucht Steier13 2,74 2,58 deren Besitzern die begehrte mark hat 18 Fleischrassen im 3,10 Generalversammlung. 14 Rinderzucht-Glocke überreicht 2,90 2,55 Bereich der Zucht. Die Erfolge 3,13 Genostar in Bauernhand 15 werden konnte. Drei Kühe er- auf überregionalen 2,74 2,58 3,12 Schauen 2,88 einer 2,58 3,13 In diesem Zusammenhang ver- 16 brachten bereits eine Lebens- bestätigen die Umsetzung wies Rechberger auf die erfolg- 17 leistung von über 150.000 Ki- guten Zuchtarbeit. 2,82 2,49 3,12 reiche Positionierung dieser 18 lo. 2,71 2,51 3,07 Zehn-Jahres-Jubiläum Organisation im Zeitalter der 19 2,78 2,52 3,09 Im November jährt2,70 sich 2,54 die 3,04 Genomselektion und auf die 20 Top-Herde Steiermark Wichtigkeit der diesbezüglich 21 Mindestens eine Herdenlei- Gründung der Rinderzucht 2,74 2,55 3,04 geschaffenen Strukturen im stung von 600 Kilo Fett und Ei- Steiermark bereits zum zehn22 2,70 2,55 3,13 Zucht- und Besamungsbereich. weiß und 25.000 Kilo Lebens- ten Mal. Die Gründung selbst 23 2,50 2,6 3,09 zur Der Geschäftsbericht zeigte leistung muss, sowie eine Zwi- sowie mehrere Schritte 24 2,63 2,61 steigende Herdebuchkuhzahlen schenkalbezeit von maximal Schaffung einer effizienten 3,06 2,66 Besa2,68 3,01 bei rückläufigen Betriebs- 25 390 Tagen und eine Zellzahl Struktur für Zucht und 26 2,68 2,66 2,92 von 180.000 darf eine „Top mung gewährleisten ein konzahlen im Milchbereich. kurrenzfähiges Umfeld die 2,92 27 Herde Steiermark“ aufweisen. 2,65für2,65 Leistung und Gesundheit 28 Gleich 110 Betrieben konnte steirischen Rinderzüchter. Am 2,90 2,67 2,67 Die Milch-Leistungen steigen 29 2011 in der Steiermark zu die- 10. November 20122,61 wird 2,66 das 2,90 weiter, die Steiermark ist zu- 30 ser Managementleistung gratu- Jubiläum mit einer Steiermark2,66 2,67 2,94 nehmend national führend bei 31 liert werden. Schau in der Oberlandhalle Le2,58 2,67 2,93 P. S. züchterischen und wirtschaftli- Auch die Zahl der Fleischrin- oben gefeiert. 2,56 2,68 2,93 chen Vergleichen. „Reine Leis- 32 33 2,57 2,72 2,95 tungszucht ist aber längst pas2,65 2,71 2,95 se“, so Geschäftsführer Peter 34 2,64 2,74 3,00 Stückler. Er verwies auf posi- 35 2,63 2,76 2,99 tive genetische Trends in fast 36 Trotz höherer Umsätze, sagen die Molkereien allen Fitnessmerkmalen. 37 2,59 2,75 2,98 In der Datenerfassung als Basis 38 2,60 2,81 2,92 ehr Umsätze, deut- den Erträgen aus: Das für Gesundheitszuchtwerte ist 39 n- 2,92 2,68berei­­ 2,78 lich mehr Exporte, ig­te Ergebnis der Geschäftstädie Steiermark beispielgebend 40 2,66 2,82 2,89 aber leider sehr mini- tigkeit ging auf 0,5 Prozent in Österreich. Stückler: „Die 41 der 2,70 2,84 2,87 Züchter betreiben verantwor- male Gewinne“, so fasst Hel- Betriebsleistung zurück (2010: 2,84 2,92 tungsvolle Leistungs- und Ge- 42 mut Petschar, Präsident der 1,2 Prozent). Leider 2,67 habe man 43 2,66 2,81 2,96 sundheitszucht – das muss in- Vereinigung Österreichischer den höheren Auszahlungspreis 44 2,66 2,88 2,93 nerhalb der Landwirtschaft und Milchverarbeiter (VÖM), die für die Bauern nicht zur Gänze 2,62 2,81 2,93 auch nach außen deutlich kom- 45 Entwicklung der Molkereien an den Handel weitergeben 46 im Jahr 2011 zusammen. Dem2,86 2,95 muniziert werden“. können, kommentiert2,62 Petschar die Ursache für die2,60 schmalen 47 nach haben die Milch verarbei2,84 2,98 67 Rekordkühe Gewinne und appelliert die- 2,99 48 tenden Betriebe in Österreich 2,68 in 2,84 „Kühe mit einer Lebenslei- 49 im abgelaufenen Geschäftsjahr sem Zusammenhang,2,64 die Tief2,91 2,97 stung von 100.000 Kilo sind 50 den Umsatz um sechs Prozent preisstrategie des 2,54 Handels 2,87 2,97 die hohe Schule der Zucht“, auf 2,2 Milliarden Euro gestei- durch eine Qualitätsstrategie zu 51/52 2,52 2,85 2,99 Franz Schallerl betonte der Geschäftsführer. gert. Weniger rosig sieht es bei ersetzen. 52/53

Wo.Tend.

Quelle: Europäische Kommission

Österreich

15. April 2012

3,55/3,59 3,75 2,64/2,82 3,03 3,18 3,55 5,00

Ochsen + Jungrinder

Bio-Ochsen (300/430) ALMO R3 (340/420), 20-36 M. Styriabeef (185/260)

3,95 3,94 4,30

Milchleistungen steigen weiter. Die Züchter setzen auf Gesundheit, so aktuelle Daten. „Die steirischen Züchter waren auf nationalen Schauen noch nie so erfolgreich wie im letzten Jahr“, freute sich Obmann Willibald Rechberger bei der zehnten Generalversammlung der Rinderzucht Steiermark. Bei den drei großen Rassen Fleckvieh, Braunvieh und Holstein gingen die BundesChampion-Titel in die Steiermark. „Der totale Triumph für die Steiermark beim BundesJungzüchter-Championat hat alle Erwartungen übertroffen. Wir sind stolz auf unsere Jugend“, so Rechberger.

Rekord bei Vermarktung 2011 war mit 26.000 Stück vermarkteten Zucht- und Nutzrindern das bisher stärkste Vermarktungsjahr. Die Exportnachfrage nach Zuchtrindern war der Motor für die Vermarktung, 3.300 Zuchtrinder gingen in den Export. Auch aufgrund der steigenden Vermarktungszahlen konnte ein positiver Jahresabschluss präsentiert werden. Aufgrund der hohen Tiergesundheitsstandards sind österreichische Zuchtrinder mehr denn je gefragt. „Ein Schwerpunkt im laufenden Jahr ist es, neue Aufzuchtbetriebe für Zuchtkalbinnen zu gewinnen“, betonte der Obmann ferner.

Minimale Gewinne

„M

Quelle: Wochenberichte bzw. Monatsberichte LK-EPE

Rindermarkt

Steirische Erzeugerpreise 2. bis 8. April – Totvermarktung Klasse

Ø-Preis Tend. Ø-Preis U Tend. Ø-Preis R Tend. Ø-Preis O Tend. E-P Su Tend. E

Stiere

3,78 – 3,71 – 0,06 3,65 – 0,04 – – 3,70 – 0,02

Kühe

– – 2,88 – 0,01 2,72 – 0,03 2,49 ±0,00 2,64 – 0,04

Kalbinnen

– – 3,12 +0,01 3,04 – 0,01 – – 3,07 +0,01

exklusive eventueller qualitätsbedingter Zu- und Abschläge

Steirische Erzeugerpreise 2. bis 8. April Rinder lebend

Ø-Preis Tendenz

Kühe Kalbinnen Einsteller Ochsen Stierkälber Kuhkälber

1,46 1,78 2,22 1,92 4,03 3,23

Kälber gesamt

3,89

– 0,01 – 0,09 – 0,01 +0,06 – 0,24 +0,09 – 0,15

AMA-Preise Österreich, frei Schlachthof, 26.3. bis 1.4. Schlachtkälber 5,60 – 0,06

Schwaches Angebot Der EU-Schlachtrindermarkt ist nach den Korrekturen der letzten Wochen wieder von Stabilität geprägt. Hauptur­ sache ist die deutlich geringere Produk­ tion für 2012, Experten gehen gar von minus vier Prozent aus. Diesen Ausfall dürften Importe ausgleichen, die Rind­ fleisch-Importbilanz wird negativ sein. Die Lebend-Ausfuhren gehen zurück, schwä­chen aber die Position. In der Steier­ mark schwächt das schwa­ che Aufkommen die Position der Erzeuger, die Nachfrage bedient sich anderswo, um die Schlachtkapazitäten auszulasten. Die Preise tendieren stabil bis fest.

3,9

Stiere tot (in Euro je Kilogramm) 2012

2011

2010

3,5

3,1 Durchschnitt aller Klassen 2,7

1. bis 52. Woche


Markt & Wirtschaft

15. April 2012

Weniger Betriebe – mehr Milch Schweine gestochen Kl. E- netto

98 99 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 Jänner 1,39 0,93 1,09 1,56 1,36 1,18 1,09 1,42 1,35 Feber 1,37 0,84 1,12 1,54 1,32 1,28 1,27 1,42 1,38 März 1,38 0,97 1,25 1,92hen1,43 1,23 1,35 1,41 1,39 Anlieferungen beibehalNur Österreich, April 1,32 0,89 1,26 1,89ten 1,39 1,21 1,33ersten 1,33 zehn 1,43 haben. In den Mai Deutschland 1,20 0,93und1,36 1,88Märztagen 1,27 1,20 1,35 1,41 lag 1,27 die Menge um haben Juni Zypern1,32 1,16 Quote­ 1,42 1,794,9 1,31 1,25über 1,41dem1,39 1,55 Prozent Vorjahin der Juli überliefert. 1,25 1,28 1,46 1,65resniveau, 1,37 1,31 1,49zweiten 1,46 De1,58 Osten kade um 4,5 Prozent. Zum VerAugust 1,19 1,26 1,46 1,66 1,38 1,34 1,55 1,43 1,65 holt auf. Februar September 1,09 1,30 1,49 1,62gleich: 1,35 Im 1,49Vormonat 1,58 1,40 1,58 Im abgelaufenen Plus von Prozent Oktober 1,00 1,19 Milchwirt1,42 1,57wurde 1,28ein1,33 1,46 3,5 1,35 1,46 schaftsjahr0,86 ist 1,15 die Zahl auf das November 1,49der 1,43verzeichnet. 1,23 1,20Bezogen 1,40 1,35 1,37 Milchlieferanten österreichEnde März abgelaufene MilchDezember 0,94 1,14 1,52 1,46 1,21 1,09 1,43 1,41 1,34 weit um 3,2 Prozent auf 35.400 quotenjahr 2011/12 lag die AnSchnitt gew. 1,22 1,08 1,36 1,69 1,31 1,25 1,43 1,40 1,45

2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 1,23 1,30 1,29 1,20 1,32 1,44 1,27 1,33 1,27 1,26 1,31 1,53 1,26 1,40 1,27 1,26 1,42 33,3 Millionen Euro zur Folge. und der Slowakei festzustel1,24 1,24 1,49len war, setzt sich anscheinend Auch in1,36 der EU1,31 ist insgesamt 1,28 1,45 1,33 1,30 1,52weiter fort. die Anlieferung gestiegen. 1,34 1,58 1,39 1,42 1,46 Mehr Anlieferung 1,41EU: 1,61 1,43 1,39 1,50Wenige Länder überliefern Im Durchschnitt wurden in 1,45 1,69 1,46 1,42 1,48Die Mehrheit der EU-Länder EU-27 im abgelaufenen 1,44 1,69 1,41 1,36 1,47der hat weiter Spielraum, die Wirtschaftsjahr um 1,9 Pro1,36 1,61 1,28 1,30 1,47Milchanlieferungen zu steizent mehr Milch erfasst als im 1,28 1,41 1,23 1,30 1,51gern, ohne dass Strafabgaben Jahr davor. Die extreme Kältenach Brüssel drohen. Überlie1,30 1,40 1,22 1,36 1,54 welle in Europa Anfang Febru- ferungen im laufenden Quoten1,32 1,47 1,33 1,32 1,46

Rekordanlieferung im Wirtschaftsjahr 2010/11

zurück gegangen. Die Zahl der Milchkühe ging um ein ProWoche zent auf 527.400 Stück zurück. 1 Gleichzeitig gab es im Wirt2 schaftsjahr 2011/12 eine Re3 kordanlieferung.

lieferung von Anfang April 2011 bis 20. März 2012 insge2004 2005 2006 samt um 2003 fünf Prozent über dem 1,16 1,04 1,50 1,45 Vorjahresniveau. Damit steuern 1,19 1,03 1,46 1,35 die heimischen Milchbauern 1,19 1,10 1,40 1,30 auf eine starke Überschrei1,14 1,37 1,33 tung ihrer1,19 Referenzmengen zu. Bis 10. März die 1,19 2012 1,13 machte 1,38 1,39 Überlieferung 120.000 1,21 knapp 1,17 1,41 1,42 Tonnen aus. für 1,34 die 1,23Dies 1,25hätte 1,46 betroffenen Betriebe Summe 1,30 1,27 in 1,47 1,37 eine Zusatzabgabe 1,30 1,29 von 1,44 rund 1,36

15

Landwirtschaftliche Mitteilungen

ar 2012 hat das Milchaufkom- jahr zeichnen sich nur für Ösmen EU-weit nur kurzfristig terreich, Deutschland und Zy2007 2008 2009 2010 2011pern2012 2013 2014Belgien, gedämpft. ab. Dänemark, 1,27 1,30 1,31 1,20 1,40 1,48 Überdurchschnittlich hoch wa- Irland und Luxemburg werden 1,28 1,30 1,32 in1,20 1,47 ren die Zuwachsraten osteu-1,30voraussichtlich sehr nahe an 1,17 1,30 1,31 1,20 1,29 ropäischen Ländern. Aus Polen der 1,41 100-Prozent-Marke sein. 1,19 1,30besonders 1,26 1,20 1,41 wird eine kräftige1,29In Frankreich wird die UnterZunahme um 9,3 deutlich niedriger 1,24 1,30 1,26Prozent 1,20 ge-1,20lieferung 1,49 meldet. 1,30 Auch im als in den Vorjahren. Auch 1,24 1,29Baltikum 1,25 ist1,29sein 1,54 die Milchmenge wird sich der 100-Pro1,28 1,30 1,26weiter 1,29stark1,39Polen 1,54 gestiegen. starke 1,29 Wachs-1,39zent-Marke bereits wieder an1,28 1,33Das 1,26 1,54 Franz Schallerl tum, das Ende 2011 in Ungarn nähern. 1,28 1,38 1,26 1,30 1,39 1,54

4 Rekordanlieferung 5 Die österreichischen Milch6 bauern 7dürften auch im März 2012, dem letzten Monat des 8 Quotenjahres 2011/12, ihre ho9 10 1,23 1,32 1,39 1,36 1,28 1,37 1,26 1,26 1,39 1,57 11 1,24 1,35 1,41 1,39 1,28 1,36 1,26 1,26 1,39 1,57 12 1,22 1,35 1,43 1,39 1,25 1,43 1,26 1,26 1,46 1,57 13 1,19 1,36 1,39 1,43 1,24 1,43 1,29 1,24 1,46 1,56 14 1,18 1,36 1,37 1,43 1,24 1,43 1,29 1,25 1,48 1,61 15 1,19 1,35 1,35 1,43 1,24 1,43 1,29 1,24 1,48 16 Basis E56 ab 7.4.2008 1,20 1,32 1,30 1,43 1,22 1,32 1,31 1,24 1,50 Almen entsprechend berückBronze 1,29 erhielten1,31 Manfred 17ei der Jahreshauptver1,22 1,27 1,26 1,41 1,26 1,24Hu-1,50und Johann Rumpl ausgesichtigt werden. Eine 1,31 besondeber, Martin 18sammlung des stei1,27 1,28 1,40 1,26 1,32 Zapfl, 1,35­Martin 1,26Söl-1,53zeichnet. Silber: Elfriede und Almwirt- re Ehrung1,26 erhielt kner. Silber August1,55Ferdinand Metschitzer. Bron19rischen 1,27Rupert 1,32 Hu1,40 1,26 1,38 ging 1,35 an: 1,30 schaftsvereines standen die Erber von der LandwirtschaftsPrettenthaler, Richard Eibis-1,55ze: Alois Feichtinger, Erwin 20 1,24 1,26 1,36 1,40 1,30 1,42 1,31 1,30 mittlung der Almfutterflächen kammer Österreich. Die Almberger, und Johann Bogens21 1,18 1,25 1,36 1,43 1,30 1,50 1,31 1,33 1,47Kaindlbauer, Josef Pölzl, Auim Mittelpunkt zahlreicher wirtschaftsverdienstmedaille in perger. Mit Gold wurden Au22 1,13 1,27 1,36 1,43 1,30 1,50 1,36 1,36 1,44gust Reinisch sowie Susanne Wortmeldungen. Dabei wurde gust Pichler sowie für Maria und Heinz Ladinig. 23 1,21 1,35 1,39 1,48 1,30 1,53 1,41 1,38 1,44 eine vereinfachte Flächenfest24 1,23 1,36 1,40 1,51 1,30 1,60 1,41 1,41 1,47 stellung mit höheren Tole25 1,24 1,41 1,40 1,57 1,36 1,61 1,35 1,47 1,47 ranzen für die künftige Ermitt26 Almfutterflächen ge1,28 1,46 1,47 1,64 1,39 1,58 1,40 1,47 1,47 lung von 1,28 1,47 1,49 1,58 1,37 1,55 1,44 1,40 1,48 fordert.27Auch in den neuen Pro28 1,30 1,46 1,45 1,58 1,38 1,56 1,44 1,40 1,48 grammen ab 2014 sollten 29 1,31 1,49 1,46 1,58 1,43 1,60 1,42 1,39 1,51 30 1,33 1,52 1,41 1,57 1,47 1,67 1,42 1,37 1,51 31 1,30 1,55 1,40 1,62 1,47 1,67 1,46 1,42 1,49 32 1,29 1,54 1,41 1,64 1,48 1,68 1,47 1,42 1,49 33 1,30 1,55 1,44 1,65 1,48 1,70 1,46 1,42 1,49 34 1,39 1,56 1,46 1,65 1,42 1,70 1,46 1,43 1,46 35 1,38 1,55 1,46 1,67 1,41 1,68 1,46 1,43 1,47 Neu gegründete Arbeitsgemeinschaft tritt nun für 1.000 Bergbauern mit einer gemeinsamen Stimme auf 36 1,43 1,57 1,46 1,66 1,44 1,69 1,46 1,36 1,46 37ie drei Arbeitsgemein1,45 1,57 1,41in sei1,64 1,46 1,36 hann Heußerer betonte ern nach1,72 außen 1,46 hin besser ver-1,47riode ab 2014. Die Reform38schaften 1,51 1,58 1,36 1,53 1,46 1,70 1,44 1,36 der stei- ner Antrittsrede die Bedeu- treten werden.“ Und dieses ge-1,47pläne der EU-Kommission 39rischen Bergbauern, 1,60 1,38 1,51 1,41 1,65Auftreten 1,40 sei 1,32 tung einer1,51 guten Infrastruktur meinsame jetzt,1,47betreffen alle Teile der Ag40 1,47 1,58 1,39 1,50 1,41 1,62 1,32 1,30 Grenzland, Koralpe und Ro- für die ländliche Region: „Für wo die GAP-Reform in Dis-1,47rarpolitik: Zum einen die ers41 haben sich zur „Arge 1,38 1,52 1,32 gute 1,49 1,40 1,33 wichtig. 1,30 1,47te Säule der Direktzahlungen, senkogel, Bergbauernhöfe ist eine kussion 1,63 ist, besonders 42 1,27 1,44 1,32 1,45 1,38 1,29 1,30 Bergbauern Süd-Weststeier- Erreichbarkeit die GrundvorDas gab1,61 auch Johannes Fank-1,47zum anderen die zweite Säule mark“ 43 vereint. aussetzung für ein hauser von Land-1,47der ländlichen Entwicklung. 1,23 1,40Wei1,35 1,40 1,32 1,62 1,25 der1,30 terbestehen Höfe.“ wirtschaftskammer 44 1,23der1,41 1,37 1,41 1,27 1,54 1,26 1,29 Ös-1,50 1.000 Bergbauern Gemeinsame Stimme LK-Vizepräsident terreich zu verstehen. 45 1,22 1,39 Jo1,35 1,35 1,27 1,45 1,21 1,29 1,51 Sie ist46 in Zukunft die Schnitt- hann Resch In wiederum Er gab in seinem Vor1,22 1,40 1,35 1,35 1,27 1,39 1,21 1,29 1,52 Anbetracht dieser umfasstelle 47 für Anliegen der rund hob die1,20 Wichtigkeit trag einen Einblick in 1,40 1,35 1,35 1,27 1,39 1,25 1,34 1,52senden Reform kann es daher 1.000 48Bergbauern in dieser der regionalen nur von Vorteil sein, wenn man Arbeitsdie Rahmenbedingun1,18 1,41 1,35 1,38 1,29 1,41 1,25 1,33 1,52 Region. Damit soll die In- gemeinschaften hergen der Bergbauern- geballt, mit gut überlegten Ak49 1,14 1,42 1,38 1,34 1,30 1,41 1,25 1,34 1,54 formation und die Betreuung vor: „Durch vereintes Obmann politik und in die lau- tionen auf seine Probleme und 50 1,09 1,41 1,39 1,34 1,30 1,42 1,25 1,35 auch in Zukunft gewährleistet Auftreten können die ­Johann fenden Verhandlungen1,55Anliegen aufmerksam machen 51/52 1,03 1,43 1,44 1,34 1,32 1,37die neue 1,20 Förderpe1,39 1,55kann. Stefan Steirer bleiben. Der neue Obmann Jo- Anliegen der Bergbau- ­Heußerer für 52/53 1,46 1,20

Almhalter für Verdienste geehrt Acht Sennerinnen und Senner bei Almbauerntag ausgezeichnet

B

Bergbauern im Südwesten neu formiert

D

Kennzahlen Märkte International Kurs 10.4.

Tendenz seit 26.3.

1,308 122,95 195,04 217,25

– 0,022 – 0,31 +3,67 +4,25

Sojaschrot CBoT Chicago, Juli, €/t 329,09

+19,21

Sojaschrot, 44 %, frei LKW Ham362,00 burg, Kassa Großh.,April,Euro je t

+28,00

Euro / US-$ Erdöl – Brent , US-$ je Barrel Mais CBoT Chicago, Mai, € je t Mais MATIF Paris, Juni, Euro je t

Schweine Eurex, April, Euro je kg

1,69

+0,04

Quelle: www.bankdirekt; www.agrarzeitung.de

Zinsen für Kredite Kredite

bestehender Antr. in %

Neuer Antrag in %

3,59 2,60 3,42 3,20

3,14 2,67 4,51 3,44

bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre Durchschnitt Überziehungskredite

5,77 Referenzsätze

6-Monats-EURIBOR Sekundärmarktrendite AIK Zinssatz (Brutto 2,875 %)

1,6 2,52 netto für Landwirt ab 1. 1. 2012

Hofübernehmer, benachteiligtes Gebiet, bestehende Verträge Hofübernehmer sonstiges Gebiet (best. Verträge) oder Förderwerber im benachteiligten Gebiet kein Hofübernehmer sonst. Geb.

0,719 1,437 1,84

Quelle: Österreichische Nationalbank

Agrarpreisindex land- und forstwirtschaftlicher Erzeugnisse und Betriebsmittel mit Investitionsgütern Agrarpreisindex 1995 = 100 % Einn. mit Gesamtöffentl.Geld Ausgaben

Diff. z. Vorjahr

2008 109,8 134,5 +4,87 2009 99,7 133,2 – 9,20 2010 Jänner 98,9 131,7 – 6,87 April 101,0 133,9 – 2,13 Juli 105,6 133,2 +3,02 Oktober 108,7 134,5 +11,03 2010 107,2 134,2 +7,52 2011 Jänner 112,1 141,7 +13,35 April 117,0 144,4 +15,84 Juli 117,6 144,5 +11,36 Oktober 114,3 142,4 +5,15 2011 114,9 143,8 +7,18 2012 Jänner 115,6 145,8 +3,12

Quelle: Wochenberichte bzw. Monatsberichte LK-EPE

schweine- und ferkelmarkt 1,8

2012

2011 Klasse S-P

1,6

1,4

1,2

Stabil über die Feiertage

Schweine tot (in Euro je Kilogramm)

1. bis 52. Woche

2010

Trotz der Osterfeiertage sollten am europäischen Schlachtschweinemarkt keine gravierenden Überhänge gebildet werden. So bleibt in Deutschland die Angebotslage trotz fehlender Schlachttage eher knapp. Jedoch beschränkt sich die österliche Nachfrage auf Edelteile, der Rest wandert großteils in die Kühllager - wie auch am Heimmarkt. Auch in Österreich konnte ein nicht unbeträchtliches Angebot aus der Karwoche gut abgesetzt werden. Weiterhin knappes Angebot gepaart mit einigermaßen gutem Grillwetter könnten dieses Niveau halten.

Steirische Erzeugerpreise 2. bis 8. April Ø-Preis 1,73 S Tendenz +0,04 Ø-Preis 1,61 E Tendenz +0,05 Ø-Preis 1,39 U Tendenz +0,04 Ø-Preis 1,28 R Tendenz +0,07 S-P 1,69 Su Tendenz +0,05 Ø-Preis 1,32 Zucht Tendenz +0,01 inkl. ev. Zu- und Abschläge

Notierungen EZG Styriabrid, 9. bis 15. April Schweinehälften, in Euro je Kilo, ohne Zu- und Abschläge

Basispreis ab Hof Basispreis Zuchtsauen

1,54 1,35

ST-Ferkel, 26. März bis 1. April in Euro je Kilo, bis 25 kg

ST- und System-Ferkel Übergewichtspreis ab 25 - 31 kg Übergewichtspreis ab 31 - 34 kg Impfzuschlag Mycopl, je Stk. Impfzuschlag Circo-Virus, für ST, je Stk. Ab-Hof-Abholung durch Mäster, je Stk.

2,90 1,10 0,45 1,563 1,50 1,00

Marktpreise ohne Mehrwertsteuerangabe sind Nettobeträge


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Landwirtschaftliche Mitteilungen

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Die Nummer 1 zur Unkrautbekämpfung in der Sojabohne mit innovativer SX-Technologie! Zuverlässige, systemische Unkrautbekämpfung

Harmony®SX® ist ein hochaktives Herbizid aus der Gruppe der Sulfonylharnstoffe. Der Wirkstoff Thifensulfuron Methyl wird fast ausschließlich über die Blätter der Un­ kräuter aufgenommen und sehr schnell in der Pflanze verteilt. In empfindlichen Pflanzen hemmt Harmony®SX® die Bildung wichtiger Aminosäuren. Das Wachstum in den Vegetationspunkten wird gehemmt und es beginnt ein Absterbeprozess, der sich je nach Witterung über mehrere Wochen erstrecken kann. Während dieser Zeit sind die Unkräuter jedoch nicht mehr physiologisch aktiv und stellen somit keine Konkurrenz mehr für die Kulturpflanze dar. In den Gräsern und unempfindlichen Pflanzen wird der Wirkstoff schnell abgebaut.

Beste Ergebnisse durch Splitting - Anwendung

Für einen optimalen Bekämpfungserfolg sind in der Sojabohne meist 2 Behandlungen durchzuführen. Die erste Behandlung soll im 2 - 4 Blattstadium der Unkräuter, die zweite Behandlung bei erneutem Unkrautauflauf im Abstand von 10 - 14 Tagen erfolgen. Entscheidend für die beste Unkrautwirkung ist, die Unkräuter nicht zu groß werden zu lassen. Das Stadium der Sojabohne muss nicht berücksichtigt werden, da Harmony®SX® sehr verträglich ist und das Wachstum der Kultur kaum beeinflusst. Harmony®SX® immer in Kombination mit dem erstklassigen Netzmittel Zellex® CS anwenden, denn die Wirkung wird dadurch entscheidend verbessert!

Kombinationsmöglichkeiten zur Erweiterung des Wirkungsspektrums

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Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten

Harmony®SX® ist zugelassen in Sojabohne, Mais, Wiesen und Weiden, Chinaschilf, Rispen-, Sorghum-, Kolbenhirse, Sudan- und Kanariengras. Technische Daten

Wirkstoff: 500 g/kg Thifensulfuron-methyl Packungsgröße: 45 g Wartezeit Sojabohne: Festsetzung nicht erforderlich Anwendungsempfehlung: 1. Behandlung: 7,5 g HARMONY® SX® + 0,1% Zellex CS® + 1-2 l Basagran® pro Hektar 2. Behandlung: 7,5 g HARMONY® SX® + 0,1% Zellex CS® + 0,5 l Targa® super + 1 l/ha Paroil® 11E pro Hektar Abstandsauflagen: 5/5/1/1 Zulassungen:

Harmony®SX®, Pfl.-Reg.Nr.: 2941 Targa® Super, Pfl.-Reg.Nr.: 2477 Zellex® CS:Paroil® 11E:Basagran®, Zul.Nr. 052506-00 Pulsar®40, Pfl.-Reg.Nr.: 3146 / 0 Weitere Informationen erhalten Sie von unseren Beratern sowie auf unserer Homepage unter www.staehler.at Anzeigenannahme und -beratung Michaela Fritz

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T: 0316/8050-1342 michaela.fritz@lk-stmk.at

T: 0316/8050-1356 silvia.steiner@lk-stmk.at

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Impressum Herausgeber und Verleger: Landeskammer für Land- und Forstwirtschaft in Steiermark,  Hamerlinggasse 3, 8010 Graz, Tel. 0316/8050-0, E-Mail: tanja.kelemina@lk-stmk.at, DW 1281 Chefredakteurin: Mag. ­Rosemarie Wilhelm, DW 1280, rosemarie.wilhelm@lk-stmk.at Redaktion: Roman Musch, DW 1368, roman.musch@lk-stmk.at Anzeigenleitung: Michaela Fritz, DW 1342, michaela.fritz@lk-stmk.at Beilagen, Wortanzeigen und Verrechnung: Silvia Steiner, DW 1356, silvia.steiner@lk-stmk.at Layout und Produktion: Klaus Perscha, DW 1265, klaus.perscha@lk-stmk.at Ronald Pfeiler, DW 1341, ronald.pfeiler@lk-stmk.at Druck: Styria GmbH & CoKG, 8042 Graz Die Landwirtschaftlichen Mitteilungen erscheinen 14-tägig; Jahresbezugspreis im Inland 43 Euro. Nachdruck und fotomechanische Wiedergabe – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung des Verlages, veröffentlichte Texte und Bilder gehen in das Eigentum des Verlages über.

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Land & Leute

aktuelles aus der steiermark von Roman Musch  0316/8050-1368 oder roman.musch@lk-stmk.at

Hartber­ ger Gewin­ ner der Vor­ tragsrei­ he „Mein Betrieb – meine Zu­ kunft“

Betrieb & Zukunft Bei der Vortragsreihe „Mein Betrieb – meine Zukunft“ wurden unter den Teilnehmern Preise verlost. In Hartberg unter rund 250 Leuten. Bernhard Hofer gewann einen Big Bag ActiProt Eiweißfutter im Wert von 500 Euro. Über Bildungsgutscheine durften sich Maria Gru­ ber, Hannes Prettenhofer, Stefan Zingl und Maria Zisser freuen.

Isabel Toccafondi, Michaela Hofer und Stefanie Schöffmann (v.l.) erfüllten sich einen Traum 

Sehr bequem, die Bohne

Käferbohnenkabinett In Halbenrain erfährt man alles über die Bohne

Die Jose­ fiweinsie­ ger Familie Resch aus Hollenegg freuen sich sichtlich KK

Am Hof der Käfer­ bohnenkönigin ­ging es zur E ­ röffnung ihres Kabinetts ­kunterbunt rund.

Josefiweinkost Bei der traditionellen, weststeirischen Josefiweinkost suchte die fachkundige Jury unter der Leitung von Weinbauberater Patrick Niggas unter 25 Schilchern vier Finallisten heraus. Eine Promi-Jury, unter anderem mit Pfarrer An­ ton Lierzer und Bürgermeister Karlheinz Schuster, kürte schließlich den Josefiweinsieger: Weinbau Franz Resch aus Hollenegg.

Ein Traum wird wahr „Am Tag genau vor vier Jahren, als ich zur Käferbohnenkönigin gekrönt wurde, träumten wir von einem Ort wie diesem“, erinnert sich Michaela Hofer, „und was gibt es schöneres als wenn ein Traum in Erfüllung geht.“ Mit ihr freuten sich nicht nur hunderte Be-

sucher, sondern auch Landtagsabgeordneter Toni Gan­ gl, Obmann der österreichischen Gemüsebauern Fritz Rauer, LK-Gartenbau-Leiter Josef Weber, Bezirkskammerobmann Siegfried Klobas­ sa oder Bezirksbäuerin Maria Pein. Kulinarisch war an dem Tag eh alles klar: Käferbohnen vom Appetizer bis zum Dessert. Nicht wenige Besucher staunten, dass aus dem Böhnchen doch mehr herauszuholen ist als Salat. Und die Kinder freuten sich an einer Ecke im Käferbohnenkabinett, die nur für sie eingerichtet ist.

So bunt können Bohnen sein

Unter der Lupe

diekaeferbohne.at

Wer wird Kernöl-Werbestar?

Der 2011er wurde in der Grazer Stadthal­ le willkom­ men gehei­ ßen

Mitvoten auf www.steirisches-kuerbiskernoel-gga.at

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Jahrgangspräsentation „Es ist ein spannender Jahrgang“, fasste Willi Sattler, Obmann der Marktgemeinschaft Steirischer Wein zusammen. Neugierig strömten daher die Liebhaber des steirischen Weines zur Jahrgangspräsentation in die Grazer Stadthalle. Darunter Landesrat Hans Seitinger, Präsident Gerhard Wlodkowski, Vize-Präsident Hans Resch und viele, viele mehr.

Holzverkauf ist Vertrauenssache.

• • • • •

Knalliges Grün bildet den kontrastreichen Hintergrund zum Wichtigsten im Leben der Käferbohnenkönigin: der violetten Käferbohne! Ihre Hoheit heißt mit bürgerlichem Namen Michaela Hofer. Auf ihrem Betrieb, volgo Bäcksteffl, eröffnete sie am 1. April gemeinsam mit den Käferbohnen-Designerinnen Isabel Toccafon­

di und Stefanie Schöffmann das Käferbohnenkabinett. Es ist eine Art Dauerausstellung rund um die Bohne, mit Fachwissen, Rezepten, Geschichten und auch modernem Käferbohnen-Design.

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m Bauernbundball suchte die Gemeinschaft Steirisches Kürbiskernöl g.g.A. nach Bewerbern für ihre neue Werbekampagne. Eine Jury wählte aus 80 Bewerbern vier Dirndln und fünf Burschen aus, die sich dem Online-Voting auf steirisches-kuerbiskernoel-gga.at mit den allerhärtesten Juroren stellen – Ihnen!

A

Voting bis Ende April Noch bis Ende April kann man jedem der neun Kandidaten zwischen einem und fünf Sternen vergeben. Wer am Ende am besten abschneidet, bekommt den Zuschlag zur europaweit geplanten Werbekampagne. Andreas Cretnik, Geschäftsführer der Gemeinschaft freut sich über den großen Zulauf: „Schon in der ersten Wo-

che wurden 15.000 Votes abgegeben!“ Am Ende werden die beiden Gewinner, das Kernöldirndl und der Kernölbua für die professionelle Werbekampagne vor der Kamera posieren. Das Sujet soll zumindest ein Jahr lang auf Plakaten und in Zeitschriften in ganz Europa laufen. Wichtig war den Initiatoren des Castings, dass die Teilnehmer auch tatsächlich mehr mit Kernöl zu tun haben, als es nur zu genießen. Alle Finalisten haben in ihrer Familie oder im Beruf mit dem grünen Gold der Steiermark zu tun. Derzeit führen die 24-jährige Manuela Lernbeiß aus Wettmannstätten bei den Mädchen und der 17-jährige Chri­ stian Bechter aus Studenzen bei den Burschen. Aber es ist noch nicht aller Tage Abend – jede Stimme zählt!

Zwischen­ zeitlich in Führung: Lern­ beiß und Bechter Foto: Krone

Schule in der Gärtnerei

Steirisch Essen

Wenn Kinder in der Erde wühlen dürfen

Willi Haider führt durch steirische Produktvielfalt

twa 2.500 Kinder sind heuer steiermarkweit wieder für das Projekt „Schule in der Gärtnerei“ angemeldet. Bis hin zu den Sommerferien werden die Volksschulklassen heimische Gartenbaubetriebe besuchen und dem Gärtner über die Schulter schauen. Die Pflanzen werden mit allen Sinnen erfasst: fühlen, riechen, schmecken. Wichtige Fragen, wie zum Beispiel was braucht eine Pflanze zum Wachsen, werden geklärt.

E

teirisch Essen“ war eine Aktion der Kleinen Zeitung. Sechs Monate lang ernährten sich drei steirische Familien nur mit steirischen Produkten. Eine Expertenrunde, der auch Willi Haider angehörte, stand mit Rat und Tat zur Seite. Mit vielen wichtigen Informationen zu Produkten, Herkunft, Bezugsquellen, Verfügbarkeit, Verarbeitung und wertvollen Tipps fasst Haider diese Erfahrungen in einem Buch zusammen.

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Handarbeit macht Spaß

KK

Ab sofort im Handel

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Landwirtschaftliche Mitteilungen Nr 8/2012