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Mitteilungen   ‚    � �  �� ­�€€€ƒwww.etivera.at

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Seit 1852 die Zeitung der Landeskammer fĂźr Land- und Forstwirtschaft Steiermark

Ausgabe Nummer 1+2, Graz, 15. Jänner 2013 Sie finden uns im Internet unter www.lk-stmk.at

P.b.b. – GZ 02Z032405 M Erscheinungsort Graz, Verlagspostamt 8020 Graz

meinung

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m Jahr 2013 werden fßr die Bauern entscheidende Weichen fßr die Zukunft gestellt. Zentrale Herausforderung im noch jungen Jahr sind die auf Hochtouren laufenden Verhandlungen zur EU-Agrarreform ab 2014. Wird es dem Bundeskanzler beim entscheidenden EU-Budgetgipfel Ende Jänner gelingen, die notwendigen Mittel fßr die Ländliche Entwicklung locker zu machen? Davon hängen ein vernßnftiges neues Umweltprogramm und die wichtige kßnftige BergbauernfÜrderung ab.

I

Weichen

Inhalt HofĂźbergabe. Gut vorbereiten  2, 3 Agrar-HAK. Neuer Ausbildungsweg  5 Soziales. Neues Jahr, andere Tarife  8, 9 Pflanzenschutz. Gesetzesänderung  12, 13 Energiesparen. EU zwingt Mitglieder 14, 15 Teichwirtschaft. GroĂ&#x;e Pläne  17 Terminkalender. Seminare, Kurse etc. 8–11

Die Neuregelung beim Einheitswert steht im Zentrum steiermarkweiter Veranstaltungen

Informations-Offensive Einheitswert-Neu u den Themen Einheitswert-Neu und Pauschalierungsverordnung startet die Landwirtschaftskammer in den kommenden Monaten steiermarkweit eine mehrstufige Informationsoffensive fĂźr alle Betriebe.

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mer einschätzen, inwieweit der eigene Betrieb von der EinheitswertNeuregelung betroffen ist. Insgesamt bleiben rund 93 Prozent aller Betriebe in der Vollpauschalierung und brauchen kßnftig keine Aufzeichnungen machen.

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Im Februar und März finden in allen Bezirken Basis-Informationsveranstaltungen statt. Dabei geben die Kammersekretäre einen Ăœberblick Ăźber die neuen Regelungen beim Einheitswert. Mit dieser Grundsatzinformation kann jeder TeilnehNATĂœRLICH DIE

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Entscheidend ist auch wie die Greening-Frage gelĂśst wird, gegen die sich nicht nur Ă–sterreichs Agrarspitzen vehement wehren, weil eine Flächenstilllegung bei steigender Lebensmittelnachfrage einfach keinen Sinn macht. Weiters wird mit voller Kraft fĂźr die Rinderbauern an einer Abfederung fĂźr den Wegfall der Koppelung gerungen. Und vieles, das von nichtbäuerlichen Gruppen als Anschlag auf die Bauern zu werten ist, wird auch kĂźnftig nicht hochkeimen, weil es die Bauernvertretung schon im Vorfeld wegverhandelt. Die Tageszeitung „Die Presse“, die alles andere als bauernfreundlich schreibt und somit unverdächtig ist, kommt in ihren Berichten zur Einheitswert-Debatte zum Schluss: „Viele BĂźrger schimpfen Ăźber Politiker, die Bauern haben dazu keinen Grund. Sie mĂźssten ihren (Ă–VP)-Vertretern im Parlament Denkmäler setzen.“

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T o p -T h e m a

Landwirtschaftliche Mitteilungen

Hofübernahme: Vertrag

kritische ecke

Jede Hofübergabe ist herausfordernd. Nur gut vorbereitet und

Josef Horn SPÖ-Fraktionssprecher Rottenmann

u Beginn des Jahres 2013 soll die EU mit ihrem Gremium für die Landwirtschaft über den Haushalt 2014 bis 2020 entscheiden. Viele Köche sind am Werk und es werden Abstriche für die europäische Landwirtschaft verlangt. Ohne jetzt die Kompetenz des Herrn Van Rompuy für die Landwirtschaft zu kennen, wird bedauerlicherweise von ihm eine massive Absenkung der landwirtschaftlichen Unterstützung gefordert. Wir hoffen jedenfalls, dass hier durch die Zusammenarbeit von Kanzler Werner Faymann und Vizekanzler Michael Spindelegger das österreichische Ziel erreicht wird. Der Umstieg von der historischen Förderkulisse auf eine regionale hat schon gezeigt, dass einer einheitlichen Hektarförderung für Acker und Grünland von rund 295 Euro je Hektar einiges geopfert wird, da diese Regionalregelung für ganz Österreich gelten soll. So sind durch die Verschie-

Z

Zukunft bungen auf der Hektarbasis mehrere österreichische Bundesländer durch geringere Förderungen betroffen. Es soll die Mutterkuhprämie entfallen, die für viele eine solide Alternative zur Milchproduktion dargestellt. Zu dieser Problematik konnte von Präsident Gerhard Wlodkowski berichtet werden, dass 35 Millionen Euro für Rinderbetriebe mit Almbezug aus der 1. Säule weiter zur Verfügung stehen. Die Mehrheit der LK-Präsidenten spricht sich für eine Übergangslösung bis 2019 aus, die sich in prozentuellen Schritten für die steigenden und fallenden Betriebsprämien innerhalb dieser fünf Jahre einpendeln. Das verhindert eine sofortige Auswirkung auf künftige Veränderungen der Betriebsprämie in der 1. Säule. Wer aber die 2002er Entscheidung kennt, wo sich Betriebe mit Sondermaßnahmen wie Stiermast und andere Tierhaltungsformen hohe Flächenförderungen erwirkt haben, sich diese später in die Betriebsprämie einrechnen haben lassen und dass von den österreichischen Kammerfunktionären für das historische Modell entschieden wurde, hat all diesen Betrieben, die in der Zwischenzeit diese Sonderproduktion aufgegeben haben, weiter die hohen Betriebsprämien erhalten! Jenen Betrieben, die weiterhin diese Sonderformen betreiben, wird durch den Übergangszeitraum auch eine längere Zeit der weiteren Entscheidung gegeben, das finden wir auch so in Ordnung. Möge in Zukunft die notwendige finanzielle Abgeltung für die positive Arbeit der Landwirte für die Gesellschaft jene erreichen, die es am meisten benötigen!

Kostenvoranschläge einholen Das erstellte Übergabekonzept (siehe rechts) bietet die Möglichkeit, dass sich Übergeber und Übernehmer Kostenvoranschläge für die Übergabevertragserrichtung beim endgültigen Vertragsverfasser – dem Notar – einholen können. Nach dem Vergleich der Angebote kann der Günstigste gewählt werden und unter Umständen kann so Geld gespart werden. Ein weiterer Vorteil, schon vorher ein Übergabekonzept zu erstellen, ist, dass Zeit gespart wird. Realistisch ist es, dass die Vertragsverfasser, wenn ein Übergabekonzept fehlt, um einbis zweimal öfter aufgesucht werden müssen. Außerdem ist es möglich, dass die Notare aufgrund des geringeren Zeitaufwandes sogar einen Nachlass gewähren.

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Die Bedingungen für die Übergabe­ ­und Übernahme sollten gemeinsam ­erarbeitet werden. * Von Siegfried POLZ Mit der Betriebsübergabe beginnt für die Übernehmer und Übergeber ein neuer Lebensabschnitt. Das Lebenswerk sowie das erwirtschaftete Vermögen werden in die Hände anderer gelegt. Die Übergeber nehmen von Gewohntem Abschied und müssen Neues sowie Ungewohntes annehmen. Die Übernehmer hingegen müssen zunächst mit den vorliegenden wirtschaftlichen Verhältnissen zufrieden sein. Im Zuge der Betriebsübergabe entstehen für beide Parteien bisher unbekannte Probleme.

Unbekannte Probleme Diskussionen und Streitigkeiten treten vielleicht erst viele Jahre nach der Übergabe auf. Neben den bei Vertragserrichtung bereits gelösten Streitpunkten sollten auch „unbekannte“ Probleme, die bislang undenkbar waren, aber zukünftig doch potenzielle Streitpunkte sein könnten, ausgearbeitet und nüchtern abgewogen werden. Und genau diese sollten als vorbeugende Maßnahmen im Übergabevertrag verankert werden. Der Vertrag regelt dies dann bei Bedarf.

Gute Vorbereitung Viele Betriebsführer bereiten die Hofübergabe gut vor, indem sie dem künftigen Übernehmer bereits vor der Übergabe einen Teil an Verantwortung für einen Produktionszweig überlassen. Ab der Übernahme geht – zumindest vertragsseitig – die gesamte Verantwortung auf den Übernehmer über. Nicht nur die Übernahme der betrieblichen Verantwortung bringt zum Zeitpunkt der Errichtung des Übergabevertrags Nervosität, auch der Vertragsinhalt ist hinsichtlich Rechte und Pflichten für Übergeber und Übernehmer nicht ohne Brisanz. Um künftige Komplikationen zu vermeiden, ist ein an die jeweilige familiäre Situation angepasster Vertragsinhalt besonders wichtig. Die

wohntem Abschied zu nehmen. Loszulassen ist für die Übergeber oft sehr schwierig. Denn nicht der Betrieb, sondern die Menschen sollen im Mittelpunkt aller Überlegungen stehen. Damit wird die Basis für Konzept erstellen die Zukunft des Betriebes geIn meiner Lehrgangsarbeit an setzt. der Agrarpädagogischen Hoch- Es muss der Wille des Übergeschule beschäftigte ich mich bers, dem Übernehmer den Beintensiv mit dem Thema Hof- trieb zu übertragen, genauso übergabe. Es wurden die Vor- vorhanden sein wie der Wille teile einer Konzepterstellung des Übernehmers, einen eigedurch den Kammerberater am nen Betrieb zu bewirtschaften. Übergabebetrieb herausge- Erst bei gegenseitigem Verarbeitet, um den Nutzen für die stehen und Vertrauen können Übergeber, Übernehmer und die Bedingungen der ÜbergaNotare darlegen zu können. be sowie der Übernahme geBefragt wurden 47 Übergeber meinsam erarbeitet werden. und Übernehmer. Interessant Deshalb kann die Hofübergasind die Ergebnisse: be und Hof­übernahme nur ein u Die Auswertung ergab, dass fließender Prozess sein. Es sind das Konzept bei die Bedürfnisder endgültigen se, Fähigkeiten, VertragserrichNeigungen und Übergeber und tung für alle beWünsche der befragten Übergetroffenen PerÜbernehmer ber und Übernehsonen entspresollten an einem chend dem Alter mer hilfreich war. u Vielfach beund der VerantStrang ziehen. klagten sich wortung zu beSiegfried Polz­­, Übergeber und rücksichtigen. Kammersekretär Leoben Übernehmer, Viele rechtliche, dass sie während steuerliche und der Gespräche soziale Bestimzur Vertragsermungen sind zu richtung an einem fremden Ort bedenken und vorhandene Anein Gefühl des Unwohlseins sprüche abzuklären. hatten. Daher bietet die KamBeratung hilft mer die Übergabeberatung auch in gewohnter Umgebung, Es ist daher besonders wichtig, vor Vertragsabschluss eine Beim familiären Umfeld an. u Auf die Frage „Hätten Sie ratung in Anspruch zu nehmen, sich ohne Konzepterstellung um diese Informationen zu hodurch den Berater anders ge- len. Denn es gibt viele verschiefühlt?“ gaben nur zwei Betrie- dene Varianten und Lösungen, be an, dass sie sich auch ohne welche vor VertragsunterzeichKonzepterstellung gleich gut nung zu prüfen, abzuwägen gefühlt hätten. und zu diskutieren sind. Die geu Bis auf eine einzige Ausnahmeinsam getroffenen Entscheime war für alle Befragten die dungen werden somit rechtsBeratung sehr hilfreich und sie gültig im Übergabevertrag festkonnten gut informiert den No- gehalten und sind in der Folge tar aufsuchen. definitiv einzuhalten. u Alle Befragten gaben ferBereits lange vor Vertragserner an, dass eine Beratung mit stellung sollten dem Nachfolger Konzepterstellung durch die – entsprechend seiner FähigKammer sinnvoll ist, bevor keiten – bestimmte Zuständigman zum Notar geht. keiten in Eigenverantwortung und mit eigenen GestaltungsFließende Hofübernahme möglichkeiten samt ErfolgsbeVon allen Beteiligten, die an teiligung übertragen werden. einer fließenden und mensch- Dies steigert etappenweise die lich befriedigenden Hofüber- Fähigkeit der Verantwortungsgabe interessiert sind, verlangt übernahme und somit auch die man, von Traditionen und Ge- Freude am Beruf. Damit alFamilie, welche zum Zeitpunkt der Übernahme möglicherweise noch nicht gegründet ist, sollte im Mittelpunkt stehen, der Betrieb als zweitrangig angesehen werden.

„ „

le Beteiligten fair behandelt werden und sich auf die künftige Situation einstellen können, muss rechtzeitig geklärt sein, wer den Hof übernehmen wird. Besonders dann, wenn der Hof­erbe unter Umständen auf die volle Entlohnung jahrelang verzichtet, obwohl er voll auf dem Betrieb mitgearbeitet hat. Diese Entscheidung kann für dessen gesamte Lebensund Berufsplanung von hoher Bedeutung sein.

Fähigkeiten stärken „Learning by doing“ (Lernen durch tun) – mit dem Modell der fließenden Hofübergabe können Fähigkeiten und bestimmte Arbeiten des vorgesehenen Übernehmers gestär-

*autor Siegfried Polz ist Kammersektretär in Leoben.Die Übergabe war Thema seiner Lehrgangsarbeit an der Agrarppädagoischen Hochschule

Übergabekonzept sinnvoll Hofübergabe und Steuer Gutes Gefühl bei Beratung auf dem Übergabebetrieb ei einer Übergabe sind häufig diffizile erb-, sozial- und steuerrechtliche Fragen zu klären. Die Befragung von Siegfried Polz ergab, dass mehr als 40 Prozent der Übergeber und Übernehmer keine diesbezüglichen Vorkenntnisse haben. Bei der Beratung am Übergabebetrieb fühlen sich sowohl Übergeber als auch Übernehmer aufgrund der vertrauten Umgebung im Vergleich zu Beratungen im Büro wesentlich woh-

B

ler. Zusätzlich ergab die Auswertung, dass sich die Übergeber und Übernehmer/innen ohne Konzepterstellung beim Notar schlechter fühlen. Im Hinblick auf die positiven Gefühle aller Beteiligten kann somit ein großer Nutzen durch die Konzepterstellung vor Ort erreicht werden. Zusätzlich können Betriebe dadurch vor Vertragserrichtung viele Vorkenntnisse für eine effiziente Betriebsübergabe gewinnen, somit Zeit und Geld sparen.

Anknüpfung der Grunderwerbssteuer an Einheitswert fällt rund­erwerb unterliegt der Grunderwerbsteuer. Kaufen bestimmte Angehörige, liegt der Steuersatz bei 2 Prozent, sonst bei 3,5 Prozent. Bei der Übergabe eines Betriebes an bestimmte Personen (Gatte, eingetragener Partner, Elternteil, Kind, Enkel-, Stief-, Wahl-, und Schwiegerkind des Übergebers) zur weiteren Bewirtschaftung gegen Sicherung des Lebensunterhaltes des Übergebers (z. B. freie Station) wird die Grunderwerbs-

G

steuer vom einfachen Einheitswert berechnet. Für ein eigens bewertetes Wohnhaus vom anteiligen Wert der vom Übernehmer zu erbringenden Gegenleistung, jedenfalls vom dreifachen Einheitswert. Am 27. November 2012 hat der Verfassungsgerichtshof die Anknüpfung an die Einheitswerte bei der Berechnung der Grunderwerbsteuer als verfassungswidrig aufgehoben. Die bisherige Regelung gilt bis 30. Juni Walter Zapfl 2014.


T o p -T h e m a

15. Jänner 2013

Landwirtschaftliche Mitteilungen

bestimmt die Zukunft

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aus meiner sicht

beraten sollten Übergeber und Übernehmer zum Notar gehen

Martina Lienhart Obfrau Christbaumbauern Unterlamm

er kennt das nicht: Man kommt in eine Runde und dort wird gejammert und über Dinge geschimpft, die man angeblich nicht ändern kann. Und kurz darauf ertappt man sich selbst dabei, dass man zu Klagen beginnt. Tatsache ist: Jammern steckt an, aber noch ist niemand vom Jammern reich geworden. Trotzdem muss ich wohl zugeben: Auch ich jammere und das, obwohl ich mich selbst grundsätzlich als sozusagen „positiv-realistischen“ Menschen bezeichnen würde. Es gibt vermutlich im Leben jedes Menschen Tage, an denen man sein Leid mit Freunden oder Partnern teilen möchte. Das ist natürlich, weil es uns hilft, sich mit anstehenden Schwierigkeiten nicht alleine zu fühlen. Und: Jammern birgt gute Möglichkeiten zur Problemlösung in sich. Jeder hat so seine Schwierigkeiten, mit denen er zu kämpfen hat. Immer wieder beschäftigen zum Beispiel uns Bauern The-

W

Bevor die Verträge abgeschlossen werden, sollten alle Beteiligten die offenen Punkte aussprechen und klären geopho.com

kt und entwickelt werden. Der Übernehmer wächst sozusagen in bestimmte Arbeiten hinein. Bei geringem Altersunterschied zwischen Übergeber- und Übernehmergeneration sollte der Hofübernehmer im Hinblick auf seine beruflichen und partnerschaftlichen Planungen von der Übernahme frühzeitig informiert wer-

den. Das fortwährende Hinausschieben der Grundsatzentscheidung verunsichert nicht nur die Übernehmer, sondern bedeutet für alle Beteiligten eine überflüssige Belastung. Nach Vorliegen der Grundsatzentscheidung kann sich der Übergeber mit Vertrauen und Gelassenheit seinen Interessen für das Alter widmen. Für den

Hoferben hingegen ist damit eine rechtzeitige berufliche und familiäre Planung möglich. In dieser Zeit ist auch für den räumlichen Freiraum zu sorgen, um das künftige Zusammenleben der Generationen zu erleichtern. Außerdem soll seitens der Eltern den weichenden Kindern bewusst gemacht werden, dass der Hoferbe nicht nur

so funktioniert‘s 1

Gemeinsamer Wille. Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Übergabe ist der Wille des Übergebers, den Betrieb an eine bestimmte Person zu übertragen, sowie der Wunsch des Übernehmers, den Betrieb zu bewirtschaften.

2

Fähigkeiten. Die Bedürfnisse, Fähigkeiten, Neigungen und Wünsche der Betroffenen sind gemäß Alter und Verantwortung unbedingt zu berücksichtigen.

3

Eigenverantwortung. Dem Übernehmer muss vor der Übernahme unbedingt Eigenverantwortung von Betriebsteilbereichen übertragen werden.

4

Gestaltungsmöglichkeiten. Der Übernehmer braucht Gestaltungsmöglichkeiten samt Erfolgsbeteiligung von einen oder mehreren Produktionsverfahren.

5

Eigene Wohnräume. Übergeber und Übernehmer brauchen eigene Wohnräume, um sich zurückziehen zu können.

6

Miteinander reden. Darauf kommt es im Leben und insbesondere auch bei der Übergabe besonders an. Widersprüchliches oder Gemeinsames zu debattieren hilft allen Beteiligten und gibt Kraft Sorgen zu verringern, Probleme zu lösen und Aufgaben gut zu bewältigen.

den Betrieb, sondern auch die Eltern „erbt“. Da diese eventuell mit zunehmendem Alter einen vermehrten Betreuungs- und Pflegeaufwand benötigen können, übernimmt der Hofübernehmer bereits zu diesem Zeitpunkt eine noch nicht absehbare zusätzliche Verantwortung, nämlich die Pflege der Eltern.

so sicher nicht 1

Geringschätzung. Werden die jeweiligen Fähigkeiten, Wünsche, Neigungen und Verantwortungen des Übergebers und Übernehmers nicht anerkannt, dann kann die Übergabe nicht gelingen.

2

Festklammern. Wenn der Übergeber sich auch nach der Übernahme an seinem Lebenswerk festklammert, sind ebenfalls Probleme vorprogrammiert.

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Geheimnistuerei. Ein schlechter Ratgeber bei der Übergabe ist auch die Geheimnistuerei zur finanziellen Situation des Betriebes. Der Übernehmer braucht den vollen Einblick.

4

Ideen nicht gefragt. Neue Ideen vom jungen Betriebsführer sind gefragt. Werden sie unterdrückt oder verboten, dann kommt es zu Problemen.

5

Ständiges Dreinreden. Werden die Freiheiten des Übernehmers durch ständiges „Dreinreden“ stets eingeschränkt, kann eine reibungslose Hofübernahme einfach nicht gelingen.

6

Ewiger Pächter. Bleibt der Übernehmer ewiger Pächter und erfolgt die Übergabe ohne jegliche Ordnung und Struktur, ist eine gelungene Übernahme ebenso zum Scheitern verurteilt.

Diese kann in der gewohnten Umgebung des Übergebers – direkt auf dem Hof – stattfinden

E

Vorbereitung auf Notar Sie kann in der gewohnten Umgebung direkt auf dem Hof stattfinden und bereitet Übergeber und Übernehmer bestmöglich auf die Vertragserstellung beim Notar vor.

Dabei werden die Vor- und Nachteile der unterschiedlichsten vertraglichen Regelungen detailliert besprochen: u Allein- oder Miteigentum u Absicherung der Übergeber sowie des Schwiegerkindes u Wohnungsrecht, Pflege, Pflegeheimkosten und sonstige Vertragsklauseln u Ansprüche der weichenden Kinder u Sozial- und steuerrechtliche Auswirkungen u Niederlassungsprämie und

sonstige weitere Förderungsmöglichkeiten.

plus landw irts ste ierm arkcha fts kam mer

Ansprechpartner  Der zuständige Kammersekretär im Bezirk ist erster Ansprechpartner für eine Hofübergabeberatung. Kosten: 110 Euro für die umfassende Beratung auf dem Hof inklusive Hofübergabebroschüre und schriftlicher Arbeitsgrundlage für den späteren Vertragsverfasser. Dauer: zwei Siegfried Polz Stunden.

Die Hofübe rgabe

Eine fundierte Miteinander Übergabeberatung ist die am und bereitet Betrieb. Die Beratung Grundlage für ein reib Sie auf die Ver ung kan tragserstellu n am Hof stattfinden sloses ng beim Notar Information en in Ihrer vor. zustän digen Bezirk skammer

men wie Preisverfall, der größer werdende bürokratische Aufwand, klimatische Veränderungen und Katastrophen, Mangel, oder Überproduktion. Die Liste ist lang, über die wir jammern können. Ganz nüchtern betrachtet geht es uns in Österreich aber gar nicht so schlecht: Wir können auf ein gutes Gesundheits- und Sozialsystem zurückgreifen, leben schon Jahrzehnte ohne Krieg und die damit einhergehende Zerstörung, haben ein angenehmes Klima, fruchtbare Felder, ausreichend Wasser und ein noch funktionierendes Ökosystem. Leider ist es aber in unserer Gesellschaft und auch unter uns Bauern schon fast zur Kür geworden, sich einfach generell und über alles zu beschweren. Genau dieses allgemeine Jammern ist es, das angekreidet werden muss. Es schwächt die Motivation etwas zu ändern. Wir werden darin bestätigt, dass wir ausgeliefert sind, unfähig etwas zu verändern, sprich wie bemitleidenswert „arm“ wir doch sind. Man wird in einen negativen Sumpf gezogen, auf den Resignation oder sogar Depression folgen. Sicher, man kann nicht alles verändern, nur weil man es so will. Aber man kann sich selbst verändern, nach Lösungen suchen, zielorientiert nach vorne schauen und Herausforderungen annehmen. Man kann zusammenrücken und mit anderen Betroffenen an Lösungen arbeiten. Man kann Probleme anpacken, kleine und große Erfolge würdigen und daran denken, dass auf schwierige Zeiten auch wieder bessere folgen werden. Man kann das Glas statt halb leer, halb voll sehen – allerdings nur, wenn man das will . . .

Ziel: Harmonische Hofübergabe

Gezielte Hilfe durch die Hofübergabe-Beratung ine fundierte Übergabeberatung ist die Grundlage für ein künftig möglichst reibungsloses Miteinander auf dem land- und forstwirtschaftlichen Betrieb.

Halb voll

Um dies zu erreichen, sollte die Übergabe möglichst früh eingeleitet werden. In der Familie sollte viel darüber geredet werden, aber nicht nur mit dem Partner, sondern mit allen Beteiligten. Wichtig ist eine gute Vorbereitung in allen Bereichen: menschlich, familiär, wirtschaftlich, rechtlich, sozial und steuerlich. Die Übergabe sollte nicht überstürzt kommen, wichtig ist ein frühzeitiges Einbeziehen der jungen Generation, auch wenn diese arbeiten geht. Eine schrittweise Übernahme der Verantwortung durch die Jungen, Einsichtnahme in alle Bereiche und vor allem die Offenlegung der finanziellen Situation des Hofes verhindern Stress und Überforderung, womit die Freude aller Beteiligten bei Übernahme steigt.


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Agrarpolitik

Landwirtschaftliche Mitteilungen

1. Jänner 2013

„Ermöglichen statt verhindern“ Landesrat Johann Seitinger für weiteren Ausbau der Erneuerbaren Projektwerber ­müssen bestmöglich­ von allen Seiten ­unterstützt werden, so der Landesrat.

Stichtage sind ausschlaggebend

F.kern

Tierprämien 2013: Automatischer Antrag Die Abwicklung der Mutterkuhprämie, der Mutterkuhprämie für Kalbinnen sowie der Milchkuhprämie für das Jahr 2013 erfolgt als antragsloses Verfahren. Die entsprechenden Daten werden der Rinderdatenbank entnommen. Voraussetzung zum Erhalt der Prämien ist die Abgabe eines Mehrfachantrages Flächen bis zum 15. Mai 2013 unabhängig davon, ob Flächen bewirtschaftet werden. Die Anträge werden zu drei Stichtagen (1. Jänner, 16. März und 10. April 2013) automatisch erstellt. Es können nur jene Rinder berücksichtigt werden, die zum Stichtag korrekt in der Rinderdatenbank gemeldet sind. Das Merkblatt zu den Tierprämien wird von der AMA nicht versendet, sondern ist im Internet www.ama.at abrufbar.

Grunderwerbssteuer:­ Einheitswert bleibt Knapp vor Weihnachten wurde bekannt, dass der Verfassungsgerichtshof mit 27. November 2012 die Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbssteuer aufgehoben hat. Ähnliche Entscheidungen wurden bereits für andere Abgaben wie Erbschaftssteuer, Schenkungssteuer und Eintragungsgebühr zum Grundbuch getroffen. Wie schon in früheren Entscheidungen wendet sich der Verfassungsgerichtshof nicht gegen die Einheitswerte an sich, sondern kritisiert die mangelnde Aktualität. Tatsächlich liegen die letzten Einheitswert-Hauptfeststellungen Jahrzehnte zurück. Aufgrund dieser Situation hat die Landwirtschaftskammer bereits seit Jahren eine Neufeststellung der Einheitswerte für das landund forstwirtschaftliche Vermögen gefordert. Nunmehr hat der Gesetzgeber reagiert und mit dem Abgabenänderungsgesetz 2012 eine neue Hauptfeststellung zum 1. Jänner 2014 angeordnet. „Daher werden künftig den aktuellen Verhältnissen entsprechende Einheitswerte in der Land- und Forstwirtschaft vorliegen“, betont Präsident Gerhard Wlodkowski. Und weiter: „Diese Entscheidung ist für uns eine Bestätigung dafür, dass die neue Hauptfeststellung der Einheitswerte notwendig war. Es ist der Bauernvertretung damit gelungen, auch in Zukunft abzusichern, dass der Einheitswert in der Landund Forstwirtschaft die Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbssteuer und andere Abgaben bleiben kann.“

EU-Parlament schlägt Greening-Modell vor Geht es nach der EU-Kommission, so sollen ab 2014 sieben Prozent der Ackerfläche stillgelegt werden. Knapp vor Weihnachten hat sich das EU-Parlament jetzt zu einem Kompromiss durchgerungen. Demnach soll die ökologische Ausgleichsfläche stufenweise von drei auf sieben Prozent angehoben werden. Konkret: Auf drei Prozent ihrer Fläche sollen die Landwirte zu Beginn der Periode von 2014 bis 2020 für ökologischen Ausgleich sorgen. Der Prozentsatz wird später auf fünf Prozent angehoben und nach einer Revision auf sieben Prozent.

Agrar-Landesrat Johann Seitinger macht einen weiteren Vorstoß für erneuerbare Energien und fordert, den Schalter von „verhindern“ auf „ermöglichen“ zu legen. Projektwerber müssten bestmöglich von allen Seiten unterstützt werden. So hat Seitinger sowohl auf beamteter als auch auf politischer Ebene veranlasst, sich Gedanken darüber zu machen, Projektwerbern bestens zu helfen.

„Die vielen verschiedenen Verfahrensleiter für Wasserrechts-, Naturschutz-, Forstgesetz etc. sowie Beteiligte müssen rechtzeitig zusammentreffen können“, verlangt der Landesrat. Mögliche Probleme, aber auch angestrebte Lösungen könnten dadurch rasch geklärt werden.

Wasserkraft „Wir müssen die 40.000 Kilometer der steirischen Flüsse und Bäche möglichst effizient nutzen, wobei Gewässerstrecken möglicherweise auch unter besonderem Schutz zu stellen sind“, so Seitinger. 850 Wasserkraftwerke sind in der Steiermark derzeit in Betrieb

oder in Bau. Das sei grundsätzlich positiv, allerdings sei bei der Wasserkraft noch viel Spielraum offen.

Biomasse gut unterwegs Gut auf Schiene sei in der Steiermark der Biomasse-Ausbau. Die bestehenden Biomasseheizwerke sichern regionale Arbeitsplätze und für die beteiligten Waldbesitzer ergebe sich dadurch eine neue Einkommenschance.

erstmals zu Strafzahlungen in Millionenhöhe verpflichtet werden, wenn die geforderten Klimaziele nicht erreicht werden.

Erneuerbare statt Strafe

„Kein heimischer Steuerzahler würde es verstehen, wenn wir anstatt des Ausbaues der erneuerbaren Energie im Inland CO2-Zertifikate aus dem Ausland kaufen“, gibt Seitinger zu bedenken. „Wenn wir bis Ende 2013 den Strafzahlungen CO2-Ausstoß nicht um Im Zuge des Kyoto- ­Seitinger 16 Prozent reduzieren, Protokolls könnten die warnt vor dann müssen wir zahBundesländer ab 2013 Strafzahlung len“, warnt Seitinger.

Neue Bezirkskammer Murtal Bezirke Judenburg und Knittelfeld haben gemeinsames Sekretariat in Judenburg it 1. Jänner 2013 werden die Sekretariate der Bezirkskammern Judenburg und Knittelfeld in Judenburg gemeinsam geführt. Die neue Dienststelle heißt Bezirkskammer Murtal.

M

Servicestelle Knittelfeld In Knittelfeld ist eine Servicestelle im Gebäude der Bezirkskammer Knittelfeld eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr unter Tel. 03512/85676, per Fax DW 4851 sowie via E-Mail

bk-knittelfeld@lk-stmk.at zu erreichen. Die Mehrfach- und Herbstanträge für Knittelfeld werden bis 2015 in Knittelfeld entgegen genommen.

Sprechtage Die Sprechtage des Kammersekretärs und der Betriebsberater in der Bezirkskammer Murtal gibt es wie bisher dienstags sowie freitags und in der Servicestelle Knittelfeld donnerstags. Bis 15. Mai 2013 findet in der Geschäftsstelle Knittelfeld jeden Donnerstag ein fixer

Sprechtag von 8 bis 12 Uhr mit Kammersekretär, Betriebs- und Invekosberater, jeden dritten Donnerstag im Monat mit dem Forstberater und der EE-Beraterin statt. Danach wird ein Sprechtagssystem mit Voranmeldung eingeführt, worüber noch genau informiert wird.

Neue Leitung Die gewählten Bezirkskammerfunktionäre von Judenburg und Knittelfeld bleiben bis zum Ende der Wahlperiode in den Ämtern. Möglich sind zwar ge-

meinsame Versammlungen der Organe der beiden Bezirkskammern, allerdings sind deren Beschlüsse bis zum Ende der laufenden Wahlperiode getrennt zu fassen beziehungsweise zu protokollieren. Der bisherige Judenburger Kammersekretär Harald Rathschüller wechselte mit 1. Jänner 2013 in den Fachbereich Gutachten der Landeskammer. Der bisherige Knittelfelder Kammersekretär Franz­Stein ist seit 1. Jänner Kammersekretär von Murtal.

Bergland: Modell für Milchanlieferung „Zukunftsmodell“ ab Jänner 2014. „Kein Quotennachfolgemodell!“ dementiert Obmann er Vorstand der Berglandmilch hat vor Kurzem ein so genanntes „Zukunftsmodell��� beschlossen, mit dem die künftige Milchanlieferung geregelt werden soll. „Es handelt sich dabei weder um ein Mengensteuerungs- noch ein Quotennachfolgemodell“, stellten Obmann Johann Schneeberger und Geschäftsführer Josef Braunshofer im jüngsten Lieferantenschreiben fest. Ziel sei es, „mit diesem Modell sowohl für unsere Mitglieder als auch für

D

die Berglandmilch in Zukunft ein gemeinsames Wachsen zu ermöglichen“. Umgesetzt werden soll das System ab 1. Jänner 2014.

Basismenge Das Modell geht von einer einzelbetrieblichen Basismenge aus. Diese berechnet sich aus dem besten Anlieferungsjahr der Milchwirtschaftsjahre 2009/10 oder 2010/11 oder 2011/12. Sollte die dabei ermittelte Menge unter der einzelbetrieblichen Richtmenge per 31.

März 2012 liegen, so gilt diese Richtmenge plus zwei Prozent als Basismenge. Verleaste Quoten werden dabei dem Leasinggeber zugerechnet. Die Basismenge ist nicht handelbar, aktuelle Quotenzukäufe oder zusätzliche Anlieferungsmengen beeinflussen somit die einzelbetriebliche Basismenge nicht mehr.

Vermarktungsbeitrag Sollte die einzelbetriebliche Anlieferung im Kalenderjahr – beginnend mit 2014 – über

der Basismenge liegen, wird für diese Mehrmenge ein Vermarktungsbeitrag einbehalten. Der Vorstand der Berglandmilch entscheidet jährlich im Vorhinein über dessen Höhe und gibt diesen dann jeweils im Dezember für das kommende Jahr bekannt. Sollte ein Mitglied mehr als die Basismenge in einem Kalenderjahr liefern, wird für das folgende Jahr die einzelbetriebliche Basismenge automatisch um 30 Prozent dieser gelieferten Mehrmenge erhöht.

Teil 6

Betriebskonzept für Diversifizierer Jungunternehmern dient es als wichtige Entscheidungshilfe, wenn Veränderungen anstehen tehen betriebliche Veränderungen an, dann macht ein Betriebskonzept Sinn“, sagen Martin und Helga Kreuzer, die in St. Oswald-Möderbrugg den Pölzlhof im Vollerwerb mit den Schwerpunkten Milch, Ochsenmast und „Urlaub am Bauernhof“ führen. Und weiter: „Damit lässt sich errechnen, ob sich die geplanten Veränderungen auszahlen.“ „Wir haben uns bei der Erstellung des Betriebskonzeptes mit Zahlen, Zielen, Visionen, Varianten und

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Szenarien auseinandergesetzt und dabei den Betrieb einfach durchleuchtet“, ergänzt Helga Kreuzer und meint: „Gerade für Jungunternehmer ist dies eine Entscheidungshilfe.“

Vollbelegstage Wo liegt der Mindestpreis pro Bett und Nacht? Wie viele Vollbelegstage brauche ich mindestens, um kostendeckend zu vermieten? „Diese Gewinnschwellen haben wir mit unseren Betriebszahlen durchgerechnet“, sagt Martin Kreuzer.

Familie Kreuzer hat in der Folge ihren Weg beim Betriebszweig „Urlaub am Bauernhof“ konsequent umgesetzt und ihre gesteckten Ziele erreicht. „Wir haben das Einkommen aus ,Urlaub am Bauernhof‘ auf ein Drittel der Gesamteinnehmen erhöht“, freuen sich Martin und Helga Kreuzer. Konkret ist das touristische Angebot auf Familien mit Kindern, Senioren, Paare und Gäste mit Einschränkungen beim Bewegungsapparat abgestimmt. 

Maria Habertheuer

Familie Kreuzer

KK


Familie & Landjugend

1. Jänner 2013

Landwirtschaftliche Mitteilungen

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brennpunkt Franz Patz Direktor Fachschule Hatzendorf

Zum bäuerlichen Handwerk gehört wirtschaftliches Verständnis dazu LFS Hatzendorf

Agrarische Handelsakademie Neuer Ausbildungsweg rückt das Unternehmertum stärker ins Licht Kombination aus Handelsakademie und Facharbeiter der Landwirtschaft startet heuer. Ab dem Schuljahr 2013/14 gibt es an der Handelsakademie Fürstenfeld neben der Business-HAK mit der klassischen HAK-Ausbildung eine weitere Form, die Agrar-HAK. Dabei absolvieren die Schüler an der HAK Fürstenfeld die gesamte fünfjährige HAK-Ausbildung und erhalten parallel dazu eine vierjährige Ausbildung an der Landwirtschaftlichen Fachschule Hatzendorf (Praxis-

schwerpunkt Landwirtschaft oder Hauswirtschaft). Der Unterricht in allen allgemeinbildenden Gegenständen erfolgt ausschließlich an der HAK. Als Internat steht das Lehrlingshaus Fürstenfeld zur Verfügung, das über Arbeits- und Gruppenräume verfügt, aber auch über Freizeiträume, unter anderem über ein Musikzimmer, Billardzimmer, ein Café und vieles mehr.

Wirtschaftliches Denken Was spricht für die AgrarHAK? In der Wirtschaft sind mehrfach qualifizierte Bewerber/innen überaus gefragt und breit ausgebildete Menschen

mit Ideen und Engagement haben Wettbewerbsvorteile. Aber nicht nur in der Wirtschaft ist eine solche Doppelqualifikation von großem Vorteil, auch die Agrarwirtschaft profitiert von gut ausgebildeten Absolventen. Im Zug des permanenten Strukturwandels in der Agrarwirtschaft erhöht diese Doppelqualifikation die Chancen für künftige Agrarwirte bei der Bewältigung immer größerer Herausforderungen. So wird es immer wichtiger, innovative Ideen zu haben und diese auch professionell umzusetzen. Agrarwirte sind „Unternehmer“, von denen verstärkt unternehmerisches Denken

gefordert wird (man denke an Themen wie Direktvermarktung, Marketing, Kostenrechnung, Investitionsrechnung, Erhöhung der Wertschöpfung, …). Neben der landwirtschaftlichen Grundausbildung bietet die Agrar-HAK eine intensive Wirtschaftsausbildung.

Tag der offenen Tür Wer nun mehr über diesen für die Steiermark neuen Ausbildungsweg erfahren möchte, hat am 18. Jänner von 10 bis 14 Uhr Gelegenheit dazu. Beim Tag der offenen Tür in Fürstenfeld, Realschulstraße 6, werden die Details vorgestellt. 

it der Agrar-HAK entsteht ein für die Steiermark völlig neuer Bildungsweg, der kaufmännisches und landwirtschaftliches Wissen, sowie Fertigkeiten und Kompetenzen mit einem Maturaabschluss vermittelt. Die Handelsakademie Fürstenfeld und die Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Hatzendorf knüpfen dabei an die Bildungsidee der österreichweit einzigartigen Form der landwirtschaftlichen Handelsschule Grottenhof-Hardt an und heben diese auf Maturaniveau. Durch die spannende Kooperation einer höheren Schule mit einer Fachschule eröffnen sich für die Auszubildenden besondere Möglichkeiten kaufmännische Bildungsinhalte auf hohem Niveau mit landwirtschaftlichen und ernährungswirtschaft-

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Neue Wege lichen Themen zu verknüpfen. Der Landwirtschaftsschule fällt dabei neben fachspezifischer Agrarbildung die Aufgabe der praktischen Ausbildung zu. Dafür sind im Lehrbetrieb der Landwirtschaftsschule Hatzendorf mit dem Rinder- und Schweinestall, den Lehrwerkstätten sowie Lebensmittelverarbeitungsräumen die Voraussetzungen bestens gegeben. Zukünftige Betriebsführer, die ihren landwirtschaftlichen Betrieb auf Direktvermarktung ausrichten wollen, finden in der Agrar-HAK eine professionelle Ausbildungsschiene. Die kaufmännisch landwirtschaftliche Ausbildungskombination ermöglicht weitere kreative Einkommenskombinationen für die Absolventen.

Roman Musch

Jung, engagiert und der Boss auf dem Hof

Jung & frech

Sie sind jung, haben übernommen oder stehen kurz davor – ihr Rezept für die Übernahme n Österreich sind die Hofübernehmer so jung wie kaum anderswo. Möglich ist das nur durch das Zusammenspiel zweier Seiten: den Übergebern und den Übernehmern – zumeist Eltern und Kind. Hierzulande hat sich ein System etabliert, wo Übergaben ohne hohe wirtschaftliche Belastungen für den Betrieb möglich sind. Einer der wichtigsten Punkte bei einer erfolgreichen übergabe, ist die möglichst frühe Übernahme von Verantwortung

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durch die junge Generation. Darüber sind sich auch Josef Singer, Maria Huss und Markus Kollmann einig.

Kommunikation ist alles Singer hat noch nicht übernommen, steckt aber gerade in der Meisterausbildung. Er ist als Übernehmer des Obstbaubetriebes vorgesehen. Für ihn ist Kommunikation alles: „Das Entscheidende wird sein, dass man sich alles gut ausredet. Ich informiere mich jetzt schon bei Freunden und Kollegen, die die

Übernahme schon hinter sich gebracht haben.“ Der Eigentümerwechsel eines Betriebes sollte ein fließender Prozess sein. Maria Huss hat schon vor fünf Jahren Verantwortung für den Betrieb übernommen, als sie ihn pachtete. Sie arbeitet eng mit ihren Eltern zusammen. „Das ich den Betrieb meiner Eltern einmal weiterführen werde, stand schon früh fest. Dementsprechend habe ich auch meine Ausbildung so gewählt“, betont Huss, bei der der letzte Schritt zur Über-

nahme noch aussteht. Diesen erfolgreich vollzogen hat Makrus Kollmann: „Ich glaube es gibt kein Rezept für eine erfolgreiche Übernahme, denn jeder denkt anders. Das wichtigste ist früh genug darüber zu sprechen und sich von den Profis der Kammern beraten zu lassen.“ Die wichtigsten Punkte, die es abzuklären gilt sind für ihn Vertrag, Steuern und Abgaben, AMA, Niederlassungsprämie, Betriebskonzept und Sozialversicherung. 

Roman Musch

Bettina Hofer Landesleiterin Wenigzell

icht selten wird uns Jugendlichen vorgeworfen, wir seien ein verantwortungsloser, politikverdrossener und desinteressierter Haufen. Wir engagieren uns nicht für andere und gehen auch nicht zur Wahl. Wozu noch politische Verantwortung übernehmen? In jüngster Zeit entsteht der Eindruck, dass auch Politiker sich selbst die nächsten sind und Verantwortung ein Fremdwort ist. Paradebeispie-

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Verantwortung

ch führe einen Mutterkuhbetrieb mit 20 Fleckvieh-Kühen im Voitsberger Berggebiet. Bei uns werden Einsteller produziert, die über einen einheimischen Händler abgesetzt werden. Im Bundesgestüt Piber leite ich die Abteilung Landwirtschaft. Mir war es schon immer wichtig, dass der Betrieb weitergeführt wird und ich glaube auch, dass der „Landwirt“ in Zukunft auch eine immer wichtigere Rolle spielen wird. Markus Kollmann, 26

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ch führe einen Betrieb mit rund 35 Zuchtsauen und Ferkelaufzucht. 2007 habe ich den Betrieb von meinen Eltern gepachtet. Meine Mutter hat einen eigenen Betrieb. Auf uns Jungübernehmer kommen in den nächsten Jahren viele Herausforderungen zu. Das neue Steuerrecht, die neue GAP, die Fruchtfolge und auch das neue, viel größere Wasserschongebiet. Trotzdem möchte ich den BeMaria Huss, 26 trieb einmal übernehmen. 

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ch habe den Obstbaubetrieb meiner Eltern noch nicht übernommen. Ich mache gerade die Meisterausbildung für Obstwirtschaft. Ich werde aus dem Grund übernehmen, weil ich die Vielseitigkeit an der Landwirtschaft, vor allem in unserem Betrieb, sehr spannend finde. Wir produzieren Kern- und Steinobst. Ich bin überzeugt, dass diese gesunden Produkte immer mehr gebraucht Josef Singer, 24 werden.

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le finden sich ja beinahe täglich in allen Medien. Ein guter „Kuhhandel“ gehört quasi schon zum politischen Tagesgeschäft. Und täglich fragen sich wieder einige, warum „die Jugend“ nicht aufgeschlossen für Politik ist. Viele junge Menschen sind jedoch sehr interessiert, wenn es um die Zukunft geht. Wenn es darum geht, den eigenen Lebensraum mitzugestalten. Sie übernehmen Verantwortung in Vereinen oder Institutionen und betreiben dadurch Gesellschaftspolitik, indem sie mitgestalten. Dazu braucht es weder korrupte Systeme noch Schmiergeld oder Lobbyisten. Es braucht Menschen, die sich engagieren und so Veränderungen ermöglichen. Menschen, die an der Zukunft interessiert sind, unabhängig von politischen Systemen, aber gerade auch in diesen.


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Gastkommentar & Leser

Landwirtschaftliche Mitteilungen

15. Jänner 2013

Reden bringt Wertschätzung

bauernporträt

Gastkommentar: Birgit Prem über Probleme bei der Hofübernahme m Wort Übernahme steckt „nehmen“. Es steht für mich trotz ähnlicher Bedeutung in Kontrast zu Wörtern wie „schnappen“, „sich aneignen“, „erwerben“, „benützen“, „bekommen“ oder „müssen“. „Übernehmen“ ist ein bewusster und vorbereiteter Vorgang.

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Übernehmer Familie ist für Schweighofer wichtig

Musch

991 übernahmen Johann und Elisabeth Schweighofer den Betrieb mit zwölf Kühen und einer Quote von 24.000 Kilo. Es folgte eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung in Tierqualität, Kuhbestand und Quote. Erst die Möglichkeit einer größeren Flächenzupacht ebnete den Weg für den nächsten Entwicklungsschritt. 2003 wurde ein dreireihiger Liegeboxenlaufstall mit Schieberentmistung, Tiefboxen und Auslauf als Neubau finalisiert. Damals wurden 25 Kühe mit rund 7.500 Kilo Schnittleistung gehalten. Heute stehen 53 Kühe mit einem gleitenden Herdenniveau von 9.800 Kilo am Betrieb. Als Besonderheit des Betriebes Schweighofer sind die hervorragende Herdenbeobachtung und der außergewöhnliche Tierumgang zu nennen. Das Motto der Familie

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Mit den Kühen leben „Wer von den Kühen leben will, muss mit den Kühen leben“ ist keine leere Floskel, sondern wird in der täglichen Arbeit umgesetzt. „Für uns ist es wichtig, dass die Tiere gesund sind und sich wohl fühlen, die Leistung ist nicht erstrangig. Wichtig ist trotz eingesetzter Technik ein gutes Auge und Gespür für die Kühe, um zu sehen was die Kuh will, was sie braucht. Dazu ist es unerlässlich, möglichst viel Zeit im Stall zu verbringen, um Auge und Aufmerksamkeit bei den Tieren zu haben“, erzählt Johann Schweighofer von seinem Verständnis Züchter und Milchproduzent zu sein. „Geht´s der Kuh gut, geht´s auch dem Bauern gut“. Dieses Auge und Gespür wurde bereits mit Erfolg auch Sohn Hannes vermittelt. Als messbarer Erfolg dieser konsequent guten Tierbetreuung konnte schon eine Kuh die 100.000 Kilo Lebensleistungsmarke überschreiten, eine zweite steht kurz davor. Wichtigster Antriebsmotor für die erfolgreiche züchterische Entwicklung am Betrieb Schweighofer ist mit Sicherheit die Begeisterung zur Rinderzucht, welche über Generationen weitergegeben wurde und wird. Gefragt nach der idealen Kuh, antwortet der Züchter: „Problemlos und gesund aber auch schön soll sie sein. Ich mag Kühe in gutem Rahmen mit breiter Auslage im Becken. Kühe sollen flott und flink am Fuß sein und ein möglichst kleinvolumiges, drüsiges Euter haben, bei dem die Zitzen nicht zu kurz und gut platziert sind.“ Dieser Idealvorstellung von Kuh versucht man seit Jahren mit konsequenter Zuchtstrategie nahe zu kommen. Mit dem derzeitigen Bestand ist die Familie ausgelastet. Betrieb & Zahlen: Johann und Elisabeth Schweighofer Rabenwald 102 8225 Pöllau u 61 Hektar Fläche, davon 21 Hektar Wald u 50 Milchkühe, 40 Kalbinnen, 20 Kälber, 2 Genossenschaftsstiere u Familie Schweighofer wurde mit der Kuh Gila Fleckviehchampion der Steiermarkschau Bildergalerie auf

www.lk-stmk.at

Bei Hofübernahmen würden den Vorgang andere oft „Vererben“ besser bezeichnen als „übernehmen“. Es beginnt schon bei der Benennung des Rechtsaktes: die meisten Menschen sprechen von „Hof­ übergabe“, nicht von „Hofübernahme“. Beides findet statt, jedoch dreht sich alles um die Übergeber, sie sind es ja auch, die die Fäden in der Hand halten, die den Schritt zum Notar machen. Die Übernehmer werden nicht selten zu wenig gesehen oder gar übersehen! Deshalb stelle ich diesmal die Übernehmer in den Vordergrund, beziehungsweise betone, was für sie in dieser Phase wichtig ist.

Viel Unausgesprochenes Aus der Sichtweise der Übernehmer ist es meist so, dass bereits jahrelang, manchmal seit Geburt, feststeht, dass er oder sie den Hof übernehmen wird. Es wird nie bewusst darüber gesprochen, ist aber für alle klar. Wenn dann von einem Tag auf den anderen die Mutter oder der Vater in Pension ge-

hen kann, krank wird oder aus Zeitpunkt klar und direkt gesonstigen Gründen übergeben fragt werden, ob sie den Hof möchte, werden sie überrum- übernehmen möchten. Meiner pelt und vor die Tatsachen ge- Meinung nach ist dies spätesstellt. Die Eltern denken sich tens in den Vorbereitungen zur nichts, es war Übergabe sowie ja sowieso imÜbernahme des mer klar. Gerade, Hofes ein Muss! Die Übernehmer Auch wenn die wenn die Mutter den Hof pachtet, Nachfolge unbrauchen schon der Vater bereits ausgesprochen vorher Einblick in feststeht, sollin Pension ist, steht im Raum, alle Bereiche des te es Gelegendass irgendwann heit geben, dass Hofes. der Hof übergesich die Tochter ben wird. Trotzoder der Sohn Birgit Prem, dem erhalten noch einmal ­Gesundheitspsychologin die Übernehganz bewusst damer nicht hunzu entscheidet. dertprozentigen Dadurch entEinblick in die Geschäfte und steht eine Situation, in der die Entscheidungen, die finanziel- Übernehmer ernst und wertgelen und organisatorischen Be- schätzt werden. Alles zu überlange. Dies passiert in vielen denken, sich Überblick über Fällen erst, wenn sich die El- die Situation zu verschaffen, tern zur Übergabe entscheiden. In einem Fall wurde mir erzählt, dass die Tochter und der Schwiegersohn völlig überraschend von einem Notartermin informiert wurden, ohne jegliche vorhergehenden Gespräche mit den Eltern oder der Familie. Besonders irritiert mich, dass die jungen, zukünftigen Bauersleute häufig zu keinem

„ „

gastautorin Birgit Prem ist Gesundheitspsychologin und

Mediatorin mit Praxen in Rohrmoos und Villach. E--Mail: info@birgitprem.at

LESERstimmen Sinneswandel „Für mich ist die Wehrpflicht in Stein gemeißelt“. Oder: „Was das Budget bei weitem nicht abdecken könnte, wäre ein Berufsheer, das wäre finanziell nicht realisierbar“. „An der Wehrpflicht darf nicht gerüttelt werden“. Kaum zu glauben, aber diese drei Zitate stammen von Verteidigungsminister Norbert Darabos – allerdings aus den Jahren 2010 und davor. Im Herbst 2012 hieß es vom gleichen Minister: „Die Wehrpflicht ist mega-sinnlos“. Was war der Grund für diesen schier unglaublichen Sinneswandel? Keine göttliche Erscheinung, sondern der Wiener Wahlkampf, bei dem Bürgermeister Michael Häupl sich aus wahlkampftaktischen Gründen für ein Berufsheer stark gemacht hatte.  Fritz Zöhrer, Frohnleiten

Neutral Die Argumentation, dass die meisten europäischen Länder ohnedies schon ein Berufsheer hätten, ist zu relativieren: die meisten europäischen Länder gehören der NATO, also dem nordatlantischen Verteidigungsbündnis an, während Österreich hingegen ein neutrales Land ist und dies entspricht

auch der Grundhaltung der meisten Österreicher, keinem Militärbündnis anzugehören. So gehört die auch hinsichtlich der Landesverteidigung sehr selbstbewusste Schweiz keinem Militärbündnis an und hat die allgemeine Wehrpflicht, allerdings in einer anderen Ausprägung als in Österreich. Gleich wie in Österreich sind auch die Aufgaben der Sportförderung im dortigen „Departement für Verteidigung“ angesiedelt!  Harald Nachbargauer, Johnsbach

Finanzmisere Das Land Salzburg hat mehr Geld ausgegeben als es eingenommen hat. Die daraus folgenden Kreditkosten wurden dann durch Derivatgeschäfte (Geschäfte, die auf Aktien, Rohstoffen udgl. basieren) vermeintlich günstig, jedoch enorm risikobelastet gestaltet. Hinzuweisen ist jedoch auch auf die mangelnde Aussagefähigkeit des kameralistischen Rechnungssystems. Gäbe es statt der Kameralistik die doppelte Buchhaltung mit den dort bestehenden Bewertungsprinzipien der verschiedenen Vermögensarten, dann würden Verluste sofort bemerkt, soferne bilanztechnisch korrekt vorgegangen wird. Dietmar Moser, E-Mail

zu kommunizieren was man noch braucht oder was wichtig ist, erzeugt eine äußerst positive und konstruktive Ausgangsposition für die jungen Leute. In der Realität entsteht für die Jungen oft das Gefühl, dass von ihnen nur gefordert wird.

Zepter gemeinsam halten Was ist für die Übernehmer wichtig? Dass innerhalb der Familie überhaupt, egal zu welchem Zeitpunkt, je früher desto besser, darüber gesprochen wird, gefragt wird, ob man den Hof übernehmen möchte. Das Zepter sollte nach der alleinigen Führung des Hofes durch die Eltern eine Zeit lang von beiden Generationen gemeinsam gehalten werden. Einblick in alle Bereiche, vor allem auch in die finanzielle Situation des Hofes und die nötige Bürokratie ist als Vorbereitung für die jungen Unternehmer essenziell. Nach der Hofübernahme sollen die Eltern das Zepter mehr und mehr loslassen. Wichtig ist dann noch die klare Rollendefinition: Wer ist jetzt der Chef? Wer füttert die Kühe? Wann antworte ich als Tochter oder Sohn, wann als Chef? Spricht der Vater/die Mutter, oder ein erfahrener Experte, der Wissen weitergeben möchte? Und besonders wichtig ist: z´sam sitzen und reden! So oft wie möglich! Das ist das Fundament für die Erhaltung des Lebenswerks der Eltern und den Unternehmensaufbau der Jungen!

personelles Sechziger. Am 20. Dezember vergangenen Jahres feierte Sepp Lind, ehemaliger Kammerobmann von Hartberg, seinen Sechziger. Neben der Vertretung der bäuerlichen Interessen war dem Jubilar die Verbindung zwischen Stadt und Land stets ein großes Anliegen. In seine Obmannschaft fällt auch die Renovierung der Bezirkskammer Hartberg. Wir gratulieren! Fünfziger. Rupert Gsöls, Obmann des Verbandes der steirischen Erwerbsobstbauern, ist fünfzig. Der Raabauer Obstbauer und EDVSpezialist, ist auch Träger des Innovationspreises der Landwirtschaftskammer. Als findiger und begeisterter Obstbauer hat er ein automatisches Lenksystem für einen Traktor mit Selbstfahreinrichtung entwickelt. Fünfziger. Knapp vor Weihnachten feierte Walter Zapfl, Leiter des Steuerreferates der Landeskammer, seinen 50. Geburtstag. Zapfl studierte Rechtswissenschaften und ist ein anerkannter und gefragter Steuerreferent. Er übt ferner wichtige Funktionen im Berufungssenat bei der Finanzstrafbehörde für den Bereich Steuern und Beihilfen aus. Fünfziger. Auch Annemarie Stocker, Mitarbeiterin im Sekretariat der Gartenbauabteilung, feierte kürzlich ihren fünfzigsten Geburtstag. Die gebürtige Grazerin maturierte an der höheren Bundeslehranstalt in Pitzelstätten und absolvierte ferner die Obstbaufachschule Wetzawinkl. Von 1985 bis 1987 war Stocker auch steirische Apfelkönigin. Wir gratulieren. Wir trauern. Knapp vor seinem 83. Geburtstag verstarb der ehemalige KammeramtsdirektorStellvertreter Dipl. Ing. Dr. Willibald Senft. Der Bodenkultur-Absolvent startete seine Berufslaufbahn als Betriebsberater in Mürzzuschlag und Weiz, wurde Leiter der Abteilungen Pflanzenbau und Betriebswirtschaft sowie stellvertretender Kammeramtsdirektor.


M a r k t & W i r t s c h a ft

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Landwirtschaftliche Mitteilungen

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basisveranstaltungen und vertiefende seminare

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Info-Offensive Einheitswert-Neu Mehrstufiges, steiermarkweites Schulungsprogramm ab Februar Kammer startet Informationsoffensive über EinheitswertNeu und Pauschalierungsverordnung. Startschuss ist im Februar. Steiermarkweit bieten die Bezirkskammern im Februar und März 2013 Basis-Informationsveranstaltungen zu den Themen Einheitswert-Neu und Pauschalierungs-Verordnung an.

Basis-Information Bei dieser Erstinformation stellen die Kammersekretäre die neuen Regeln zum Thema vor.

Mit dieser Grundsatzinformation kann jeder Teilnehmer einschätzen, inwieweit der eigene Betrieb von der Neuregelung betroffen ist. Insgesamt bleiben rund 93 Prozent aller Betriebe weiterhin in der Vollpauschalierung.

Vertiefende Seminare Für die rund sieben Prozent der steirischen Betriebsführer, die von den Änderungen betroffen sind und künftig ihre steuerlichen Gewinne nicht mehr im Rahmen der Vollpauschalierung ermitteln können, werden weiterführende, vertiefende Seminare von der Kam-

mer angeboten. Diese vierstündigen Seminare starten voraussichtlich Anfang März, sobald die Details feststehen, zum Beispiel die neue Pauschalierungsverordnung – davor stehen noch Verhandlungen und die Beschlussfassung an. Dabei vermitteln die Steuerexperten der Kammer mit externen Steuerberatern ein vertiefendes steuerliches Fachwissen, das auf die Basis-Informationsveranstaltungen aufbaut.

Einzelberatung Weitergeführt wird ferner das seit rund einem Jahr laufende „LK-plus“-Produkt „Das land-

wirtschaftliche Unternehmen – Gesellschaftsformen“. Dieses Beratungsangebot richtet sich an den Einzelbetrieb, mit dem maßgeschneiderte Lösungen in Form eines Betriebskonzeptes erarbeitet werden. In einem geteilten Servicepaket werden die steuerlichen Auswirkungen auf den Betrieb sowie Lösungswege aufgezeigt. Im ersten Teil werden Daten erhoben, die Grenzen des Betriebes dargestellt und mögliche Lösungen mit ihren Vorund Nachteilen erarbeitet. Im zweiten Teil wird eine allfällige umfassende Begleitung zum Steuerberater angeboten.

Löhne in der Land- und Forstwirtschaft Für Arbeitnehmer, Lehrlinge, Praktikanten und Stundenlöhner ab 2013 Für Arbeitnehmer in den land- und forstwirtschaftlichen bäuerlichen Betrieben, Gutsbetrieben Bruttolohn monatlich und anderen nicht bäuerlichen Betrieben im Bundesland Steiermark ab 1.1.2013 ArbeitnehmerIn mit spezieller Qualifikation oder Erfahrung aller land- und forstwirtschaftlichen Berufe, Kat. I Euro 1.481,23 als selbständige LeiterIn von Betriebszweigen ArbeitnehmerIn mit spezieller Qualifikation oder Erfahrung aller land- und forstwirtschaftlichen Berufe, Euro 1.415,22 Kat. II welche unter Anweisung fachlich komplexe Arbeiten verrichten ArbeitnehmerIn mit fachlicher Qualifikation, welche unter Anleitung oder auf Anweisung fachlich Euro 1.298,66 Kat. III einschlägige Tätigkeiten verrichten; zB Verkaufskraft, LadnerIn, Buschenschankpersonal Hilfskräfte; Haus-, Hof-, Feld- und GartenarbeiterIn Kat. IV Euro 1.212,01 Werden Sachbezüge zum Beispiel freie Station gewährt, sind diese nach den amtlichen Wertsätzen der Finanzlandesdirektion vom Bruttolohn abzuziehen. Sonderzahlungen (13. und 14. Bezug – Urlaubszuschuss und Weihnachtsgeld) gebühren in der Höhe von jeweils einem kollektivvertraglichen Monatsbruttolohn. Nichtständige Stundenlöhner Nichtständige Stundenlöhner Lehrlingsentschädigung Lehrlingsentschädigung 1. Lehrjahr Lehrlingsentschädigung 2. Lehrjahr Lehrlingsentschädigung 3. Lehrjahr

Bruttostundenlohn Euro 6,99 Bruttolohn monatlich Euro 432,20 Euro 506,47 Euro 690,07

Vorstehende Lehrlingsentschädigungen sind Bruttobeträge, von denen die Sozialversicherungsbeiträge einzubehalten sind. Bei Beendigung des Lehrverhältnisses gilt für die Lohnzahlung folgende Regelung: 1. Wird die Lehrabschlussprüfung vor der Beendigung des Lehrverhältnisses abgelegt, so gebührt bereits ab dem Zeitpunkt der bestandenen Prüfung der Lohn der für den Arbeitnehmer zutreffenden Lohnkategorie. 2. Wird die Lehrabschlussprüfung erst nach Beendigung des Lehrverhältnisses abgelegt, so gebührt ab dem Ende der Lehrzeit der Lohn der für den Arbeitnehmer zutreffenden Lohnkategorie. Integrative Lehrausbildung: Lehrlinge, die im Rahmen der integrativen Lehrausbildung ausgebildet werden, erhalten die angeführten Lehrlingsentschädigungen des jeweiligen Lehrjahres. Bei Verlängerung der Lehrzeit über drei Jahre wird die Entschädigung in der Höhe der Lehrlingsentschädigung für das dritte Lehrjahr weiterbezahlt. Teilqualifikation: Personen, die im Rahmen der Teilqualifikation ausgebildet werden, erhalten 90 % der angeführten Lehrlingsentschädigungen des jeweiligen Lehrjahres. Praktikantenentschädigung Euro 384,75 Bei der Gewährung der freien Station ist von den vorstehenden Bruttobeträgen der jeweils laut „Sachbezüge-Verordnung“ festgesetzte Betrag (für 2013 € 196,20) abzuziehen.

870 Kontingentplätze

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Beschäftigung von Ausländern Seit Jahresbeginn stehen der steirischen Landund Forstwirtschaft 870 Kontingentplätze für die Beschäftigung von ausländischen Saisonniers zur Verfügung. Für Rumänen und Bulgaren benötigt man heuer noch eine Beschäftigungsbewilligung vom Arbeitsmarktservice (AMS). Ab dem nächsten Jahr dürfen diese wie beispielsweise jetzt schon die Polen, Slowenen und Ungarn ohne Beschäftigungsbewilligung in Österreich arbeiten. Die Lohnabrechnungsbroschüre der Landwirtschaftskammer kann in der Rechtsabteilung der Landeskammer, Tel. 0316/8050-1426 bestellt werden.

ORF-Magazin ­­ „Land und Leute“ Mit einer späteren Sendezeit und zwei neuen Serien wartet das beliebte ORF-Magazin „Land und Leute“ ab Jänner auf. Neue Ausstrahlungszeit ist alle 14 Tage um 16.30 Uhr. Die neuen Serien heißen „Bäuerinnen kochen saisonal“ und „Mein Dorf“. Bei ersterem bereiten Bäuerinnen regionale Spezialitäten zu und geben den Konsumenten auch Tipps für leckere Rezepte vom Land. Gleichzeitig gibt es auch Information zur Lagerung bäuerlicher Produkte und über deren Inhaltsstoffe. „Im ersten Beitrag dieser Serie dreht sich alles um das Sauerkraut. Gekocht wird von der niederösterreichischen Seminarbäuerin Elisabeth Lust-Sauberer aus der Krautregion Hollabrunn“, betont Sendungschefin Sabine Daxberger. In der Beitragsserie „Mein Dorf“ zeigen Bewohner ihr Dorf oder ihre Gemeinde. „Die Bandbreite reicht von speziellen Projekten, Angeboten für Frauen, Kinder oder Senioren über die Bereiche Infrastruktur, Dorfgemeinschaft, Arbeitsplätze bis hin zur Architektur, Natur, kulturellen Besonderheiten oder bäuerlichen Initiativen“, so Daxberger ferner.

delegiertenwahl Österreichische Hagelversicherung Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit Lerchengasse 3-5, 1081 Wien Gemäß § 8, Pkt. 6 der Satzung werden über Beschluss des Wahlausschusses folgende Mitglieder als Delegierte bzw. Ersatzdelegierte für das Bundesland Steiermark für die Wahl in die Delegiertenversammlung (Funktionsperiode 2013 - 2018) vorgeschlagen: Delegierte Ök.-Rat Johann DREISIEBNER Obmann Steirischer Weinbauverband Hasendorferstr. 41/4, 8430 Leibnitz Helmut ERLACHER Wolfgruben 49, 8211 Ilztal LAbg. Anton GANGL Obmann Bundesobstbauverband Pichla 31, 8355 Tieschen LKR Mag. Christian KONRAD Bahnhofstraße 5, 8401 Kalsdorf Ferdinand LIENHART Obmann der Steirischen Gärtner und Baumschulen Hauptstraße 2, 8054 Graz

Ersatzdelegierte LKR Friedrich RAUER Bierbaum 66, 8283 Bad Blumau LKR Ök.-Rat Johann REISINGER Schölbing 121, 8230 Hartberg LKR Johann DERLER Piregg 26, 8190 Waisenegg LKR Maria PEIN Oberspitz 1, 8483 Deutsch Goritz LKR Friedrich ZÖHRER Adriach 30, 8130 Frohnleiten

Wird nicht von wenigstens einem Zehntel der Mitglieder eines Bundeslandes gegen einen der Delegierten oder eine der Ersatzpersonen Einspruch erhoben, der dem Wahlausschuss innerhalb von drei Wochen nach Verlautbarung schriftlich zugegangen sein muss, so sind die Nominierten nach Ablauf der Einspruchsfrist gewählt. Der Wahlausschuss


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Service

Landwirtschaftliche Mitteilungen

termine STEIERMARK OBERLAND u Betriebswirtschaft Unsere Erfolgsstrategie – Erfolg und Lebensqualität mit Landwirtschaft, 26.1, 9 Uhr, BK Liezen, Anm: Petra Stoppacher, 0316/8050-1305 oder zentrale@lfi-steiermark.at u Direktvermarktung Lebensmittelkennzeichnung für Direktvermarkter. Warum muss ich kennzeichnen? 16.1, 14 Uhr, BK Liezen, Anm: 03612/22531/5132, poier@liezen.lk-stmk.at Hygieneschulung Direktvermarktungsbetriebe, 17.1, 13 Uhr, BK Liezen, Anm: 03612/22531/5132, poier@liezen.lk-stmk.at u Kammerorgane Unser Betrieb – Wissen-Handeln-Zukunft schaffen. Fachliche Information und Neuerungen, 28.1, 9 Uhr, GH Turmwirt, Mürzhofen; 28.1, 19 Uhr, GH Ob. Gesslbauer, Stanz im Mürztal; 29.1, 19 Uhr, GH Holzer Anni, Neuberg an der Mürz; 30.1, 9 Uhr, GH Stocker, Krieglach; 30.1, 14 Uhr, GH Steinbauer, Mürzzuschlag

STEIERMARK MITTE u Betriebswirtschaft Kennenlernen des LK-Aufzeichnungsbuches, Einnahmenund Ausgabenaufzeichnungen, 21.1, 9 Uhr, BK Graz, Anm: 0316/713171, schoeninger@graz.lk-stmk.at u Biolandbau Rindfleisch zuschneiden, veredeln und verarbeiten, 18.1, 8:45 Uhr, LFS Alt-Grottenhof, Thal bei Graz, Anm: 0316/8050-7145 Bio 2.0: Nutzen neuer Medien für Direktvermarkter, 21.1, 9 Uhr, Bildungszentrum Raiffeisenhof, Graz-Wetzelsdorf, Anm: 0316/8050-7145 u Ernährung und Erwerbskombination Germspeisen und Kleingebäck in versch. Variationen, 17.1, 19 Uhr, GH Derler, Pöllau bei Hartberg, Anm: 03332/62623, bk-oststeiermark@lk-stmk.at Heil- und Gewürzkräuter, 23.1, 19 Uhr, Rabenwaldhalle Pöllau bei Hartberg, Anm: 0664/8451102 Gesundheitstag – Burnout-Prävention, 25.1, 9:30 Uhr, FS für Land- u. Ernährungswirtschaft Deutschlandsberg, Anm: johanna.huber@lk-stmk.at Rindfleischküche, 24.1, 18:30 Uhr, GH Zettl Karl, Hartberg, Anm: 03332/64618; 29.1, 18:30 Uhr, Hauptschule Waldbach, Anm: 03336/4745 Pikantes und süßes aus Milch, 17.1, 13:30 Uhr, GH Schweighofer, St. Lorenzen, Anm: 0664/1544622 Dessertvariation, 21.1, 19 Uhr, GH Kogler, Grafendorf, Anm: 03332/62623, bk-oststeiermark@lk-stmk.at Homöopathie, 22.1, 14 Uhr, GH Strablegg, Kumberg Regionale Köstlichkeiten – kulinarische Gastgeschenke, 22.1, 15 Uhr, Hauptschule Wies, Anm: 0664/73688015; 23.1, 19 Uhr, Feuerwehrhaus Neudorf, Stainz, Anm: 03464/8355; 30.1, 19 Uhr, Hauptschule Eibiswald, Anm: 0664/73688015 Polenta und Sterz, 23.1, 13:30 Uhr, GH Lex-Stelzer, Stubenberg am See; 24.1, 18:30 Uhr, GH Reithofer, Vorau; 29.1, 19 Uhr, GH Falk, Buch bei Hartberg, Anm: 03332/62623, bk-oststeiermark@lk-stmk.at u Familie Generationentag Ältere und Jüngere: Geschüttelt aber nicht gerührt, 26.1, 9:30 Uhr, Haus der Frauen, Anm: 03332/62623, bk-oststeiermark@lk-stmk.at u Gesundheit Richtige Ernährung – gibt es das?, 17.1, 19 Uhr, GH Zöhrer, Kaindorf bei Hartberg, Anm: 03332/62623, bk-oststeiermark@lk-stmk.at Gedächtnistraining – Fit im Kopf. 31.1, 19 Uhr, GH Koch, Anm: 03332/62623, bk-oststeiermark@lk-stmk.at u Pflanzenbau Maisbau- und Pflanzenschutztag 2013, 23.1, 8:30 Uhr, GH Lazarus, Mooskirchen; 24.1, 8:30 Uhr, GH Karpfenwirt, St. Martin im Sulmtal; 28.1, 8:30 Uhr, GH Locker Hans, St. Ruprecht an der Raab. Für die Teilnahme an der Veranstaltung werden pro Betrieb 15 Euro bar eingehoben. Mitglieder der Arbeitskreise Ackerbau zahlen nur 10 Euro. u Recht Die bäuerliche Hofübergabe. Was soll im Übergabsvertrag stehen? 23.1, 9 Uhr, GH Weingrill, Friesach/Stübing, Anm: 0316/713171-4503, franz.hoefler@lk-stmk.at; 28.1, 9 Uhr, GH Schöngrundner, Grafendorf bei Hartberg u Steuer Die Photovoltaik aus steuerlicher Sicht, 16.1, 9 Uhr, GH Weingrill, Friesach/Stübing, Anm: 0316 713171 u Tiere Neue Vermarktungsschiene Kleinwiederkäuer, 17.1, 9 Uhr, GH Weingrill, Friesach/Stübing, Anm: 0316/713171, meier@graz.lk-stmk.at u Ländliche Entwicklung Die Vorortkontrolle der AMA. Wie kann ich mich gezielt darauf vorbereiten? 30.1, 9 Uhr, GH Prinz, Fernitz bei Graz, Anm: 0316/713171, meier@graz.lk-stmk.at

15. Jänner 2013

2013 bringt neue Tarife Wochengeld stark erhöht, höhere Pensionen, Bestimmungen

Wochengeld

Erhöhung der Pension Das Wochengeld für Selbstständige und für Bäuerinnen wurde massiv erhöht. Betrug das Wochengeld 2012 noch täglich 26,97 Euro (Normalgeburt 3.047,61 Euro und bei einem Kaiserschnitt oder einer Mehrlingsgeburt 3.802,77 Euro), so wurde eine Erhöhung auf täglich 50 Euro ab 2013 beschlossen. Dies ergibt für eine Normalgeburt (8 Wochen vor bis 8 Wochen nach der Geburt) einen Betrag von insgesamt 5.650 Euro und bei Kaiserschnitt oder Mehrlingsgeburt 7.050 Euro.

Kinderbetreuungsgeld Es gibt fünf Bezugsvarianten. Tägliches Kinderbetreuungsgeld: u 30 Monate/36 Monate bei Teilung mit Partner:.........14,53 Euro u 20 Monate/24 Monate:................................................20,80 Euro u 15 Monate/18 Monate:................................................26,60 Euro u 12 Monate/14 Monate:................................................33,00 Euro u 12 Monate/14 Monate:.............................. 80 Prozent des letzten Nettoeinkommens, mindestens 33 Euro bis maximal 66 Euro Bei den ersten vier Pauschalvarianten beträgt die Zuverdienstgrenze 16.200 Euro oder 60 Prozent des letzten Einkommens. Bei der letzten „einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeldvariante“ ist nur ein Zuverdienst bis 6.100 Euro zulässig. Die Zuverdienstgrenze stellt auf die Einkünfte desjenigen Elternteiles ab, der Kinderbetreuungsgeld bezieht. Es ist also nicht das Familieneinkommen oder das Einkommen des Ehepartners maßgeblich. Beihilfe zum Kinderbetreuungsgeld: Bezieher einer Pauschalvariante können maximal für ein Jahr eine Beihilfe zum Kinderbetreuungsgeld in Höhe von täglich 6,06 Euro beziehen. Die Zuverdienstgrenze für die Beihilfe beträgt für den Antragsteller jährlich 6.100 Euro und für den Partner 16.200 Euro. Diese Beihilfe ist im Gegensatz zum vorherigen Zuschuss-Modell bei später höherem Einkommen nicht zurückzuzahlen.

Die Pensionen werden um 1,8 Prozent erhöht. Für „neue Pensionisten“ erfolgt die Pensionsanpassung ab 1. Jänner des dem Stichtag zweitfolgenden Kalenderjahres. Ausgleichszulagenrichtsätze: Kleinstpensionisten erhalten zu ihrer Pension eine Ausgleichszulage. Hat man einen landwirtschaftlichen Betrieb bei Pensionsantritt aufgegeben, so werden bei einem Alleinstehenden im Jahr 2013 als „Aufgabepauschale“ maximal 134,02 Euro und bei einem Verheirateten maximal 200,94 Euro als Gegenleistung bei der Berechnung der Ausgleichszulage angerechnet. Die Anrechnung erfolgt auf alle Fälle, auch wenn keine Gegenleistung wie Wohnrecht etc. vereinbart wurde. Die Anrechnung des fiktiven Ausgedinges wird abgesenkt. Im Vorjahr betrug der höchst anrechenbare Betrag 18 Prozent des Richtsatzes für die Ausgleichszulage. Heuer wurde der Prozentsatz auf 16 Prozent abgesenkt (2014: 15, 2015: 14 und 2016: 13 Prozent). Alleinstehende Pensionisten:........................................837,63 Euro Familienrichtsatz:......................................................1.255,89 Euro für jedes Kind:..............................................................129,24 Euro Richtsatz für Halbwaisen bis zum 24. Lebensjahr:......308,08 Euro Richtsatz für Vollwaisen bis zum 24. Lebensjahr:.......462,60 Euro Richtsatz für Halbwaisen über 24. Lebensjahr:...........547,47 Euro Richtsatz für Vollwaisen über 24. Lebensjahr:.............837,63 Euro Vom Richtsatz werden die eigene Bruttopension, die Nettopension des Ehepartners, die Aufgabepauschale, Unfallrenten usw. abgezogen, die Differenz ist dann die Ausgleichszulage.

Pflegegeld Seit 1.8.2009 ist eine kostenlose Kranken- und Pensionsversicherung bei Pflege eines nahen Angehörigen ab der Pflegestufe 3 möglich. Der Pflegegeldanspruch entsteht, wenn man monatlich einen Hilfsbedarf von über 60 Stunden aufweist. Der Hilfsbedarf wird nach pauschalen Stundensätzen berechnet. Monatliche Stundensätze beispielsweise: u Hilfe für das Einkaufen.............................................. 10 Stunden u Putzen......................................................................... 10 Stunden u Arzt- und Behördenwege........................................... 10 Stunden u Wäsche waschen........................................................ 10 Stunden u Einheizen bei Einzelöfen........................................... 10 Stunden u Duschen und Baden..................................................... 4 Stunden u Gesamte tägliche Körperpflege................................. 25 Stunden u An- und Auskleiden................................................... 20 Stunden u Zubereitung von Mahlzeiten...................................... 30 Stunden Die Höhe des Pflegegeldes: Stufe 1: über 60 Stunden (h):........................................154,20 Euro Stufe 2: über 85 h:........................................................284,30 Euro Stufe 3: über 120 h:......................................................442,90 Euro Stufe 4: über 160 h:......................................................664,30 Euro Stufe 5: über 180 h, außergewöhnlicher Aufwand:......902,30 Euro Stufe 6: über 180 h, Eigen-, Fremdgefährdung:........1.260,00 Euro Stufe 7: über 180 h, Bewegungsunfähigkeit:............1.655,80 Euro

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Service

15. Jänner 2013

Landwirtschaftliche Mitteilungen

bei den Sozialleistungen

termine STEIERMARK SÜDOST

für das Pflegegeld, Regelungen zur Rezeptgebührenbefreiung

Rezeptgebührenbefreiung

Nebenerwerb und Arbeitslose

Die Rezeptgebühr im Jahr 2013 beträgt 5,30 Euro. Folgende Aufstellung zeigt die Grenzwerte für die Befreiung von der Rezeptgebühr, wobei die Bruttopension samt der Ausgleichszulage entscheidend ist. Pensionisten – automatische Befreiung: Alleinstehende:.............................................................703,61 Euro Verheiratete:...............................................................1.054,95 Euro Erhöhung je Kind:........................................................108,56 Euro Pensionist – auf Antrag bei hohem Heilmittelbedarf: Alleinstehende:.............................................................829,25 Euro Verheiratete:...............................................................1.243,33 Euro Erhöhung je Kind:........................................................108,56 Euro Betriebsführer – auf Antrag: Alleinstehende:.............................837,63 Euro bis EW 6.600 Euro Verheiratete:.............................1.255,89 Euro bis EW 10.000 Euro Erhöhung je Kind:............................. 129,24 Euro EW 1.000 Euro Betriebsführer bei sozialer Schutzbedürftigkeit – auf Antrag: Alleinstehende:.............................963,27 Euro bis EW 7.600 Euro Verheiratete:.............................1.444,27 Euro bis EW 12.000 Euro Erhöhung je Kind:............................. 129,24 Euro EW 1.000 Euro

Personen, die einen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb mit einem Einheitswert von mehr als 12.893 Euro auf eigene Rechnung und Gefahr führen, gelten nicht als arbeitslos und haben daher keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Bei Zupachtung ist der volle Einheitswert des Verpächters heranzuziehen und nicht 2/3 wie für die Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge. Sind beide Ehegatten gemeinsame Betriebsführer ist der geteilte Einheitswert heranzuziehen. Geringfügige Beschäftigung: Ein Beschäftigungsverhältnis gilt als geringfügig, u wenn es für eine kürzere Zeit als einen Kalendermonat vereinbart ist und für einen Arbeitstag im Durchschnitt ein Entgelt von höchstens 29,70 Euro, insgesamt jedoch höchstens 386,80 Euro gebührt. u Wurde das Beschäftigungsverhältnis für mindestens einen Kalendermonat oder auf unbestimmte Zeit vereinbart, darf höchstens ein monatliches Entgelt von 386,80 Euro gebühren.

Zuverdienst in der Pension Die vorzeitige Alterspension bei langer Versicherungsdauer fällt ab einem Einkommen von über 386,80 Euro weg. Der bewirtschaftete land- und forstwirtschaftliche Betrieb darf bei keinem sonstigen Einkommen maximal einen Einheitswert von 2.400 Euro aufweisen, bei einem höheren Einheitswert fällt die vorzeitige Alterspension zur Gänze weg. Das Gesamteinkommen (Pension plus Dazuverdienst) ab dem eine Erwerbsunfähigkeitspension als Teilpension gebührt (Pensionsminderung), beträgt 1.108,18 Euro. Bis zur Geringfügigkeitsgrenze (386,80 Euro) kann zur Erwerbsunfähigkeitspension ohne Pensionsabzug dazuverdient werden.

Zusätzlich zur bisherigen Möglichkeit der Rezeptgebührenbefreiung kommt seit dem Jahr 2008 eine Rezeptgebührenobergrenze zur Anwendung. Diese beträgt zwei Prozent des Jahresnettoeinkommens des Versicherten ohne Sonderzahlungen. Überschreiten die Rezeptgebühren diesen Betrag, erfolgt die Rezeptgebührenbefreiung automatisch.

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u Gesundheit Pumperlg´sund – Ernährung und Herzkreislauferkrankungen, 16.1, 18:30 Uhr, Mehrzweckhalle Übersbach, Anm: 03382/52346, bk-oststeiermark@lk-stmk.at u Pflanzenbau Maisbau- und Pflanzenschutztag 2013, 14.1, 8:30 Uhr, GH Theißl, Raabau; 15.1, 8:30 Uhr, GH Ortner, Badendorf; 16.1, 8:30 Uhr, GH Bader, Deutsch Goritz; 17.1, 18 Uhr, GH Großschädl, Großwilfersdorf; 21.1, 18 Uhr, GH Senger, Leitersdorf/St. Nikolai ob Draßling; 22.1, 8:30 Uhr, GH Rosenwirt-Seidl, St. Stefan im Rosental. Für die Teilnahme an der Veranstaltung werden pro Betrieb 15 Euro bar eingehoben. Mitglieder der Arbeitskreise Ackerbau zahlen nur 10 Euro. u Recht Hofübergabe/Hofübernahme unter Berücksichtigung GAP neu u. EHW neu, 17.1, 13:30 Uhr, GH Tinnacher, St. Johann im Saggautal, Anm: 03452/82578, bk-leibnitz@ lk-stmk.at

Bildungszentrum Raiffeisenhof Anmeldung für alle Kurse und Seminare (wenn nicht anders angegeben) bis zwei Wochen vor Kursbeginn bei ­ Petra Stoppacher: 0316/8050-1305, Fax: -1509, zentrale@lfi-steiermark.at Das gesamte ­Bildungsprogramm des Raiffeisenhofs (ab März Steiermarkhof, Tag der Offenen Tür am 3. März) finden Sie auf www.steiermarkhof.at u Gesundheit und Ernährung Steirische Strudelvariationen, 15.2, 17 Uhr Effektive Mikroorganismen in Haushalt und Garten, 16.2, 13 Uhr Innovatives Kleingebäck – Süß und pikant, 27.2, 9 Uhr u Persönlichkeit und Kreativität Die Macht des ersten Eindrucks, 15.2, 17 Uhr Keramik I – Experimentelles Arbeiten mit Ton, 15.2, 16 Uhr Taschen filzen – praktisch und originell, 16.2, 9 Uhr Ich bin einzigartig – andere auch, 28.2, 9 Uhr Keramik II – Kreatives Gestalten mit Ton, 16.2, 9:30 Uhr

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Beitragsgrundlage

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u Tierhaltung NATÜRLICH DIE SAAT Weiterbildung für RinderhalterInnen, 15.2, 14 Uhr, GH

Pichler, Bruck an der Mur Zertifikatslehrgang Reitpädagogische Betreuung, 28.2, 9 Uhr, Bildungszentrum Raiffeisenhof u Unternehmensführung Betriebsplanung, 25.2, 9 Uhr, BK Judenburg Interpretation des Jahresabschlusses, 25.2, 9 Uhr Interpretation des Jahresabschlusses für Grüner Bericht Bestellen Sie Ihr Maissaatgut bis 60% für Balken 20% für Hintergrund Betriebe, 28.2, 9 Uhr, Bildungszentrum Raiffeisenhof 22.02.2013 und kassieren Sie 3,– Euro/Pkg.* u Urlaub am Bauernhof Fühl dich wie zuhause und respektiere unsere Privatsphäre, 27.2, 9 Uhr, GH Leitner, Scheifling

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Die Mindestbeitragsgrundlage in der Pensionsversicherung beträgt 386,80 Euro und ergibt sich bis zu einem Einheitswert von 2.200 Euro, in der Kranken- und Unfallversicherung liegt die Mindestbeitragsgrundlage bei 713,77 Euro, diese liegt bis zu einem Einheitswert von 4.000 Euro vor. Die Höchstbeitragsgrundlage beträgt 5.180 Euro. Beitragssätze Der vom Versicherten zu zahlende Beitrag zur Pensionsversicherung beträgt 16 Prozent (ab Juli 2013: 16,5 Prozent und ab Jänner 2015 17 Prozent). Der Beitrag zur Krankenversicherung beträgt 7,65 Prozent (für Pensionisten inklusive Ergänzungsbeitrag und Solidaritätsbeitrag 5,60 Prozent) und der Beitrag zur Unfallversicherung 1,9 Prozent.

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Mag. pharm. Fink KG, St. Margarethen an der Raab u Unternehmensführung Lohnverrechnung für Landwirt­Innen, 25.2, 17 Uhr, LFS Alt Grottenhof, Graz-Wetzelsdorf; 19.2, 17 Uhr, BK Weiz; 26.2, 17 Uhr, BK Weiz Was bleibt unter‘m Strich übrig? 19.2, 9 Uhr, Heuriger Reiß, Eggersdorf bei Graz

Steiermark Südost u Unternehmensführung Interpretation des Jahresabschlusses für Grüner Bericht Betriebe, 27.2, 9 Uhr, BK Feldbach Kellerbuchführung und Qualitätssicherung im Weinbau, 26.2, 9 Uhr, BK Feldbach Betriebsplanung, 26.2, 9 Uhr, BK Feldbach


rechtstipp Walter Zapfl Steuerrechtsexperte Landwirtschaftskammer

b 2015 ist die am Einheitswert orientierte „vollpauschalierte“ Gewinnermittlung nur mehr bis zu einem Gesamt-Einheitswert von 75.000 Euro, bis zu einer reduzierten landwirtschaftlichen Nutzfläche von 60 Hektar bzw. bis zu 120 Vieheinheiten zulässig. Für den Obstbau ist eine Zehn-Hektar-Grenze festgelegt. Beim Überschreiten der genannten Grenzen muss die Vollpauschalierung zumindest der „Teilpauschalierung“ Platz machen. Einheitswerte über 130.000 Euro zwingen künftig zumindest zur Einnahmen-Ausgaben-Rechnung. Die Grenzen der Buchführungspflicht (EW 150.000 Euro bzw. Umsatz 400.000 Euro) bleiben gleich. Die Änderungen haben Diskussionen um Aufzeichnungs- bzw. Buchführungspflichten ausgelöst. Aufzeichnungspflicht bedeutet nicht Buchführungspflicht. Die E-A-Rechnung zählt zu den Aufzeichnungen, während unter Buchführung die „doppelte Buchhaltung“

A

Aufzeichnungen zu verstehen ist. Unabhängig von den zu erfassenden Vorgängen (nur Einnahmen bei der Teilpauschalierung bzw. Einnahmen und Ausgaben samt Anlagenverzeichnis bei der E-A-Rechnung) gelten hinsichtlich der Qualität von Aufzeichnungen grundsätzlich gleiche Vorschriften: u Aufzeichnungen müssen vollständig, richtig, zeitfolgerichtig, nicht mit leicht entfernbaren Schreibmitteln verfasst und zeitgerecht sein. u Zeitgerecht bedeutet, dass die Tageseinnahmen (bei E-A-Rechnern auch Ausgaben) spätestens ein Monat und 15 Tage nach Ablauf des Monats, für den sie zu erfolgen haben, in ein Aufzeichnungsbuch eingetragen werden müssen. u Täglich zu erfolgen hat die Grundlagensicherung; es kommt alles in Betracht, das geeignet ist, die Bargeldbewegungen eines Tages festzuhalten (z. B.. Rechnungen, Losungsblätter, Stricherllisten). u E-A-Rechner müssen ein Verzeichnis der im Betrieb verwendeten Wirtschaftsgüter des abnutzbaren Anlagevermögens führen. Das Verzeichnis hat unter genauer Bezeichnung jedes einzelnen Anlagegutes zu enthalten: Anschaffungstag, Anschaffungsund Herstellungskosten, Namen und Anschrift des Lieferanten, voraussichtliche Nutzungsdauer, Betrag der jährlichen AfA und den noch absetzbaren Betrag (Restbuchwert). u Bücher, Aufzeichnungen, Belege und Geschäftspapiere sind grundsätzlich sieben Jahre lang aufzubewahren. Die Verpflichtung zur Führung von Aufzeichnungen bedeutet nicht gleichzeitig eine Steuerpflicht. Ob eine Einkommensteuer anfällt, entscheidet letztlich das Ergebnis der jeweiligen Gewinnermittlung.

termine Steirischer Obstbautag Am 21. Jänner lädt der Verband steirischer Erwerbsobstbauern zum „Steirischen Obstbautag“. Im LVZ Haidegg, Ragnitzstraße 193, 8047 Graz finden von 14 bis 15.30 Uhr verschiedene Workshops statt. Im Anschluss beginnt der Verbandstag mit dem obligatorischen Programm. Danach stellt Josef Kurz von der Hagelversicherung kurz die Frostversicherung für Apfel vor. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung unter Tel. 0316/8050-1208, heidemarie. mayer@lk-stmk.at notwendig.

Verbandstag ObstbauKK

Hengst-Körung Hengst-Körung der ARGE Haflinger Österreich: 1. Februar 2013 im Pferdezentrum Stadl Paura Informationen: Tel. 03572/85585, www.pferdezucht-austria.at Biomin Fachgespräch Gesundheit – der Schlüssel zum Erfolg! Effiziente Fütterungskonzepte für gesündere Schweine. 28.Jänner, Gasthaus Schweinzger in Lang bei Lebring. 29. Jänner, Gasthaus Pack in Hartberg. 30. Jänner, Gasthaus Schwarz in Paurach. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Wintertagung „Intensivierung? – Ja, aber nachhaltig!“ ist das Motto der 60. Wintertagung, die vom 21. bis 25. Jänner stattfindet. Fachtage zur Geflügelproduktion, Forstwirtschaft sowie Grünland- und Viehwirtschaft finden in der Steiermark statt. Das Programm der einzlnen Fachtagungen im Internet unter: www.oekosozial.at Wärme und Strom Informationsveranstaltungen „Wärme aus Holz – Strom aus Sonne“: 21 . Jänner, 19 Uhr, Gasthaus Rodler, Edelsbach (FB), 28. Jänner, 19 Uhr, Gasthaus Senger, St. Nikolai/Drassling (LB).

u WDR Der Schweine-Baron. Montag, 14. Jänner, 22 Uhr. u NDR Expeditionen ins Tierreich. Mittwoch, 16. Jänner, 20.15 Uhr. u hr Gletscherbruch und Kräuterknödl. Freitag, 18. Jänner, 20.15 Uhr. u ORF 2 Land und Leute. Samstag, 19. Jänner, 16.30 Uhr. u ZDF Abendteuer Forschung. Dienstag, 22. Jänner, 23 Uhr.

Universumpixelio

kurzinfo Agrarfachtage Agrarfachtage mit Vorträgen von KWS, KWS Sorghum, Kwizda, Garant und Steuerberater: 11. Jänner, 19 Uhr, GH Literwirt in Goldes-Gleinstätten. 16. Jänner, 19 Uhr, GH Zöhrer in Weitendorf. 17. Jänner, 19 Uhr, Backhendlstation Schneider, Auffen. 18. Jänner, 19 Uhr, GH Bader in Deutsch Goritz.

Fachtagun

Fachschule Silberberg Die Fachschule für Weinbau und Kellerwirtschaft öffnet am 14. Februar, 14.30 Uhr die Türen. Ball LFS Hatzendorf „A Night in Styria“ ist das Motto des Schulballs am 26. Jänner. Einlass ab 18.30 Uhr. Der Kartenvorkauf ist bereits gestartet. Diese sind im Büro der Schule, Tel. 03155/2252, erhältlich.

Sparen, Effizienz, Zukunft: 25. ngesichts steigender Strom- und Treibstoffpreise rücken Maßnahmen zur Senkung der Energiekosten im Stall, am Feld und in der Waldbewirtschaftung stärker ins Blickfeld. Eine Möglichkeit zur Reduzierung der Stromkosten bieten Photovoltaikanlagen. Daneben spielen natürlich effiziente Technologien zur Wärme-, Strom- und Treibstofferzeugung aus Biomasse auch in Zukunft eine wichtige Rolle bei der Sicherung einer nachhaltigen und vor allem leistbaren Energieversorgung.

A

Schweinefachtag 6. Februar, Fachschule Hatzendorf. Nationale und internationale Referenten zu aktuellen Themen in der Schweinehaltung. Zuchtrinderversteigerung Fleckvieh, Braunvieh und Holstein, 21. Jänner in Leoben.

Häuslbauer-Messe inklusive Strom aus Sonnemusch

Die von der Landwirtschaftskammer Steiermark in Kooperation mit der Bioenergy 2020+

Vermarktung Rinderzar

GmbH veranstaltete Tagung beleuchtet die zwei Schwerpunkte „Energiekosten am Betrieb senken“ und „Zukunft der Biomassenutzung“. Die Tagung findet im Rahmen der Grazer Häuslbauer-Messe statt. Im Tagungsbeitrag ist der Eintritt zur Messe inkludiert.

Energie am Bauernhof Am Vormittag geben Experten praktische Tipps, wie man oft mit einfachen Maßnahmen Energie und Geld sparen kann und worauf man bei Stallneubauten oder bei der Anschaffung neuer Maschinen und Geräte achten sollte. Weiters werden Empfehlungen zur optimalen Dimensionierung von landwirtschaftlichen Photovoltaikanlagen gegeben,

Tier-Pädagogik

Wertholzsubmission

Aufnahmegespräche für Zertifikatslehrgang

Am 25. Jänner kann jeder die Stämme sehen

pichl-termine 1.2.: Kochkurs für echte Männer 1.2.: Prüfung ZLG „Waldpädagoge“ 4.-5.2.: Der Waldmanager (Ersatztermin) 7.2.: Vertragliche Absicherung der Holzernte 8.2.: Meisterprüfung 9.2.: Kurs für landwirtschaftliche Facharbeiter 11.-15.2.: ZLG „Forstliche Praxistrainer“ (Modul 1) 14.2.: „Management Kompakt“ (Modul 2) 19.-20.2.: Betriebssteuerung und Erfolgsbeurteilung 21.-22.2.: Praxisplan Waldwirtschaft 25.2.-15.3.: Kurs: Meister der Forstwirtschaft 27.2.: Basisseminar „Recht allgemein“ Info bei FAST Pichl, Tel. 03858/2201, office@pichl.lk-stmk.at www.fastpichl.at

bauern-tv

as LFI startet gemeinsam mit dem ÖKL am 8. März mit dem neuen Zertifikatslehrgang „Tiergestützte Pädagogik“. Die Aufnahmegespräche für den Kurs beginnen bereits im Jänner. Interessenten sollten sich daher rasch bei Christiane Gupta oder Johanna Bäckenberger unter Tel. 01/505 1891/ 18 bzw. 22 melden. Für organisatorische Fragen: Tel. 0316/8050-1478, elisabeth.rosegger@lfi-steiermark.at.

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m Freitag, 25. Jänner findet von 9 bis 14 Uhr der Aktionstag zur Wertholzsubmission in Großwilfersdorf statt. Alle forstlich Interessierten sind herzlich eingeladen, die Ergebnisse der feilgebotenen Stämme am Submissionsplatz zu besichtigen. Im Vorjahr erzielte ein Walnussstamm 5.500 Euro je Festmeter. Nähere Informationen bei Willi Pilz unter 0316/80501297 oder willi.pilz@waldverband-stmk.at.

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Lehrgang startet im März

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Die wertvollsten Stämme

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SERVICE

Mahlzeit Elisabeth Nagl

Die wichtigsten Termine und ­Hinweise für die ­steirischen Bäuerinnen und Bauern: www.lk-stmk.at, 0316/8050-1281, presse@lk-stmk.at

Wirtshaus Anno 1908 Albersdorf 9, 8200 Gleisdorf

Zutaten 500 Gramm Chinakohl 1 Zwiebel 200 Gramm Schlagobers Salz, Pfeffer Knoblauch Kümmel Petersilie 50 Gramm Butter 100 Gramm Käferbohnen gekocht 1 Schuss Essig Strudelteig

Infotag Weidegans Nachfrage übersteigt Angebot ie Haltung von Weidegänsen kann für Betriebe mit Grünfutterflächen eine interessante Einkommensalternative darstellen. Das Projekt „Steirische Weidegans“ unterstützt die Betriebe dabei im Einkauf von Futter und Küken, in der fachlichen Beratung, im Marketing und bei der Schlachtung der Tiere. Wer sich genauer informieren will, hat am 5. Februar von 14 bis 17 Uhr im GH Gangl in Ligist dazu Gelegenheit. Unterlagenbeitrag: zehn Euro.

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Die Gans, die kann´s

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Mais-Fachtage

Chinakohlstrudel den und in heißem Fett ausbacken, sodass ein kleines Körbchen entsteht. ChinakohlKäferbohnenmousse darin einfüllen und auf Polenta anrichten.

Ermäßigung für Arbeitskreis-Betriebe usstehende Termine: 14.1.: GH Theißl, Raabau, 8.30 Uhr; 15.1.: GH Ortner, Badendorf, 8.30 Uhr; 16.1.: GH Bader, Deutsch Goritz, 8.30 Uhr; 17.1.: GH Großschädl, Großwilfersdorf, 18 Uhr; 21.1.: GH Senger, Leitersdorf, 18 Uhr; 22.1.: GH Rosenwirt-Seidl, St. Stefan i.R., 8.30 Uhr; 23.1.: GH Lazarus, Mooskirchen, 8.30 Uhr; 24.1.: GH Karpfenwirt, St. Martin i.S., 8.30 Uhr; 28.1.: GH Locker, St. Ruprecht a.R., 8.30 Uhr. Kosten: 15 bzw. 10 Euro.

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ng Energie

. Jänner, Messe Congress Graz um durch eine maximale Eigennutzung des erzeugten Stroms die Betriebskosten deutlich zu reduzieren.

Biomassenutzung morgen Am Nachmittag zeigen heimische Topforscher anlässlich des zehnjährigen Bestehens des österreichischen BioenergieKompetenzzentrums Bioenergy 2020+, wo die Zukunft effizienter Biomassetechnologien liegt. Sie beleuchten aktuelle Forschungsergebnisse und ziehen daraus Schlüsse für die Möglichkeiten der Biomassenutzung in der Zukunft.

In der Kombi günstiger Die beiden Blöcke am Vormittag beziehungsweise am Nachmit-

tag können auch getrennt besucht werden. Block I am Vormittag kostet einzeln 15 Euro. Block II am Nachmittag zehn Euro. Das Kombipaket für den ganzen Tag kostet 20 Euro. Inkludiert ist der Eintritt zur Häuslbauer-Messe. Die Eintrittskarte für die Häuslbauer-Messe alleine kostet neun Euro. Hier werden heuer über 470 Aussteller rund um Bauen und Sanieren, Heizung, Sanitär und Energie sowie Innenausbau und Wellness vertreten sein. Mehr auf haeuslbauergraz.at.

Anmeldung Um rechtzeitige Anmeldung wird gebeten. Landwirtschaftskammer Steiermark, Christine Wallner Tel.: 0316/8050-1433, E-Mail: christine.wallner@lk-stmk.at.

Chinakohl-Rezepte Dieses Rezept findet sich gemeinsam mit weiteren im Kochfolder „Steirischer Chinakohl“, herausgegeben vom Landesverband der steirischen Gemüsebauern. Bestellbar unter Tel. 0316/8050-1611 bzw. 1612, garten@lk-stmk.at.

Nicht versäumen

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Energiefachtag 25. Jänner Energiekosten senken (9 bis 13 Uhr)

Zukunft der Biomasse (14 bis 17 Uhr)

u Steigende Energiepreise als Herausforderung

u Highlights aus der heimischen Bioenergie-Forschung

u Energiekosten senken im Rinder- und Schweinestall – Empfehlungen aus der Praxis

u Treibstoffe aus Holz – machbar oder Fiktion?

u Praxistipps zum Treibstoff sparen in Acker- und Grünlandbetrieben u Kraftstoffverbrauch von Forstmaschinen und Einsparpotenziale u Maximierung der Eigenstromnutzung bei landwirtschaftlichen Photovoltaikanlagen u Effizienter Stromeinsatz in der Landwirtschaft

u Zahlt sich Biogas-Produktion in der Zukunft aus? u Feinstaub – das Thema des Jahrzehnts? u Effizienz und Biomasse-Ressourcen – Schlüsselfragen für die Zukunft u „Feuer & Flamme“ für die Bioenergieforschung Registrierung von 8 bis 9 Uhr

Ein leckerer Hinguckergemüsebauverband

Winterzeit ist Weiterbildungszeit

landjugend-termine Landestermine 17.1.: Agrarkreis Nord, GH Stocker, Furth (JU) 19.1.: Eisschießen, Frohnleiten (GU) 19.1.: Bildungstag Süd-Ost, FS Schloss Stein (FB) 26.1.: Frauenpower im Forst, FAST Pichl (MZ) 26.1.: Massagekurs, Ausbildungszntr. Bergler (G) 2.2.: Bildungstag Mur-Mürz, HLFS Bruck (BM) 3.2.: Tag der LJ, SFZ Unterpremstätten (GU)

Bio-Bauerntage: 28. bis 30. Jänner, steirisch-burgeländische Bauerntage: 5. bis 19. Feber ie Bio Austria Bauerntage, – die größte Weiterbildungsveranstaltung für die Bio-Landwirtschaft in Österreich – finden 2013 bereits zum neunten Mal statt und stehen ganz unter dem Motto „Wachsen und gut leben“. Von 28. bis 30. Jänner im Schloss Puchberg bei Wels. Genauere Informationen und Anmeldung bis 18. Jänner auf www.bio-austria.at/bauerntage, bauerntage@bio-austria.at oder Tel. 0732/654884.

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ie steirisch-burgenländischen Bauerntage verbinden die Regionen Oststeiermark und Südburgenland von 5. bis 19. Februar. In Gleisdorf, Kirchberg am Walde, Oberwart und Trausdorf an der Wulka finden Veranstaltungen statt. Genaues Programm auf www.lk-stmk. at. Anmeldung in den Bezirkskammern oder unter Tel. 0316/8050-1305, zentrale@lfisteiermark.at um zwölf Euro pro Tagung im Vorverkauf.

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Bio-Weiterbildung

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Zubereitung Chinakohl fein schneiden und in kochendem Wasser blanchieren. Fein geschnittene Zwiebel in Butter anschwitzen und Chinakohl kurz mitrösten. Mit Schlagobers aufkochen und reduzieren lassen. Mit Gewürzen abschmecken, Essig und Käferbohnen dazu geben. Wenn notwendig mit Maizena binden. Strudelblatt in etwa 20 mal 20 Zentimeter große Quadrate schnei-

Anmeldung in der BK

Bezirkstermine 16.1.: GU Obmänner & Leiterinnen, Raiffeisenhof 18.1.: BM Bauernball, Hotel Böhlerstern, Kapfenberg 19.1.: VO Bauernball, Volksheim Köflach 25.-27.1.: WZ Schiausflug, Maria Alm 26.1.: BM Ball der LJ, GH Merkl, Tragöß 26.1.: BM Bauernball, Hotel Weißer Hirsch, Mariazell Mehr unter www.stmklandjugend.at KK


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Landwirtschaftliche Mitteilungen Auch als Download auf www.biomasseverband.at

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Pflanzenschutz: Ausbildungs Landwirtschaftliche Facharbeiter können diese vom 1. März

Broschüre: Energie aus der Region Der Österreichische Biomasse-Verband präsentiert die neue Broschüre „Energie aus der Region: zukunftsfähig und nachhaltig“. Namhafte Branchenexperten widmen sich dort in neun Beiträgen der Rolle der Nachhaltigkeit für die heimische Land- und Forstwirtschaft und nehmen dabei Bezug auf die Energieversorgung. Österreichs Land- und Forstwirtschaft nimmt weltweit eine Vorreiterrolle in der nachhaltigen Bewirtschaftung von Wäldern und Agrarflächen ein. Da in einem zukunftsfähigen Energiesystem die Nachhaltigkeit oberster Grundsatz ist, sind die österreichischen Landwirte und Waldbesitzer ideale Partner für eine nachhaltige Versorgung mit Energie. Aus dem Inhalt: Hubert Hasenauer legt in seinem Beitrag dar, warum nachhaltig bewirtschaftete Wälder für das Klima einen wesentlich höheren Nutzen haben als unbewirtschaftete Wälder. Martin Höbarth sowie Erhard Höbaus und Michael Wolf informieren über Zertifizierungssysteme für nachhaltige Land- und Forstwirtschaft. Horst Jauschnegg stellt in seiner Abhandlung die neuesten Zahlen und Daten aus der Energiebilanz vor. Erhältlich unter Tel. 01/533 07 97 0.

Schweine: Aus für 7 % der dänischen Halter Etwa sieben Prozent der dänischen Sauenbetriebe werden heuer im Zuge der – von der EU geforderten – Umstellung auf die Gruppenhaltung ihre Produktion komplett aufgeben, berichtet das Veterinäramt in Kopenhagen, das Mitte November eine anonyme Befragung von 385 Betrieben durchgeführt hat. Zum Zeitpunkt der Erhebung hielten 59 Prozent der Betriebe ihre Sauen bereits in Gruppen. Weitere 24 Prozent gingen davon aus, dass sie die EU-Anforderungen rechtzeitig bis zum 1. Jänner 2013 erfüllen werden. Sechs Prozent der Betriebe erwarteten, dass ihre betriebliche Umstellung nicht bis Anfang 2013 erfolgt, aber spätestens im ersten Halbjahr; darunter sind drei Prozent der Betriebe, die von einer Umstellung in den ersten drei Monaten im neuen Jahr ausgehen, teilt die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) mit. Als Grund für die vielen verspäteten Umstellungen nennt das Veterinäramt, dass einigen Landwirten aufgrund verzögerter Finanzierungszusagen die Planungssicherheit fehlte.

Das neue Pflanzenschutzmittelgesetz verlangt von den ­Anwendern die „Sachkundigkeit“. Das Steiermärkische Pflanzenschutzmittelgesetz 2012 regelt die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln, dient der Verminderung der Auswirkungen bei deren Verwendung auf den Menschen sowie die Umwelt und fördert den integrierten Pflanzenschutz. Damit soll die nachhaltige Verwendung von Pflanzenschutzmitteln sichergestellt werden. Welche wichtigen Änderungen und Notwendigkeiten kommen nun

Arigo Tel: 0810

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behörde beantragt, braucht bei nachgewiesener Sachkundigkeit keinen weiteren Kurs besuchen. Eine Ausnahme ist der Ergänzungskurs bei „kleiner Sachkundigkeit“. Die Kosten werden voraussichtlich 40 bis 45 Euro betragen. Versäumt man diese Frist, muss ein fünfstündiger Fortbildungskurs nachgewiesen werden, sofern die eigene Ausbildung nicht innerhalb der letzten drei Jahre abgeschlossen wurde (Grafik).

Frist nicht versäumen

Zum Nachweis der Sachkundigkeit hat sich dazu (fast) nichts geändert. Sämtliche landwirtschaftlichen Ausbildungen, die auch schon bis-

Wer die Ausbildungsbescheinigung ab dem 1. März 2013 bis zum 25. November 2013 bei der Bezirksverwaltungs-

ie Technische Universität Graz und der steirische Erwerbsobstbauverband haben ein Forschungsprojekt zur gezielten Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln im Obst- und Weinbau während der Fahrt gestartet. Die Pflanzenschutzmittel sollten dorthin transportiert werden, wo sie gebraucht werden. Ein Zuviel und Zuwenig an Luftvolumen wirken sich negativ auf die Bedeckung aus und belasten die Umwelt. Eine optimierte Gebläseluft bringt weniger Dieselverbrauch (weniger CO2 Belastung), Lärm sowie Pflanzenschutzmittel-Verluste und damit eine geringere Umweltbelastung.

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Gezielter Tropfentransport Die Sprühgeräte-Herstellerfirmen geben darüber keine Auskunft. Sie liefern ihre Geräte aus ohne zu wissen, wie sich die Gebläseluft in der Kultur verhält. Deshalb wurde bereits vor 17 Jahren an der Obstbaufachschule Gleisdorf ein stationärer Luftprüfstand entwickelt. Unzählige Gebläsemessungen zeigten, dass bei Gebläsen vom gleichen Typ die Luftverteilung

Prüfeinrichtung und Sprühgerät wurden für Messung auf mobile Plattform montiert sehr unterschiedlich sein kann. Daher sollte jedes neue Gebläse vor Inbetriebnahme vom Hersteller einer Gebläse-Messung unterzogen werden. Diese Forderung mündete in das steirische Konzept „Verlustarmsprühen“, das auf der Homepage www.obstbau.at näher beschrieben ist. Die Obst Partner Steiermark (OPST) fördern für ihre Mitglieder die Anschaffung von Verlustarm-Sprühgeräten. Folglich begannen die Herstellerfirmen ihre Gebläse hinsichtlich symmetrischen Luftstroms zu verbessern.

Einstellungen Um das optimierte Sprühgerät ressourcenschonend einsetzen zu können, muss die Gebläseluft jeweils an die unterschiedlichen Bedingungen angepasst werden. Aufgrund der zahlreichen Einstellungsvarianten (unterschiedliche Baumhöhen, Belaubung) ist es schwierig, immer die passende Einstellung zu finden. Diese Einstellungsvorgaben können nicht aus den stationären Gebläsemessungen abgeleitet werden, da die Einflüsse der Fahrt auf die Ge-

a-agro.at

Arigo Pfl. Reg. Nr.: 3260 Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor der Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.

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Kleine Sachkundigkeit Einzig die „kleine Sachkundigkeit“, die man in den vergangenen Jahren durch den Besuch eines fünfstündigen Kurses erlangt hat, wenn man bisher keine landwirtschaftliche Ausbildung gehabt, aber am Betrieb schon viele Jahre gearbeitet hat, bedarf eines weiteren fünf-

Forschungsprojekt läuft, Ergebnisse werden bei den Einstellungs-Empfehlungen aufgenommen

ARIGO E GEGEN ALL ER S Ä SCHADGR UND UN KRÄUTER

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Wer sachkundig ist

her zum Erreichen der Sachkundigkeit gedient haben, (20-Stunden-Ausbildungskurs, der Abschluss einer landwirtschaftlichen Fachschule und höher oder eine abgeschlossene land- und forstwirtschaftliche oder einschlägige gewerbliche Berufsausbildung) gelten als Nachweis.

Optimierte Gebläseluft während der Fahrt

Komplett u nkrautfrei, so wäc hst mein Mais am be sten! ®

aber auf die Anwender zu? Jeder der beruflich Pflanzenschutzmittel verwendet, wird eine Ausbildungsbescheinigung ab 26. November 2015 benötigen, um ab der Saison 2016 die üblichen Pflanzenschutzmittel überhaupt erwerben zu können. Als Bedingung muss neben dem Nachweis der Sachkundigkeit auch die Verlässlichkeit (keine einschlägigen Vorstrafen) mittels Eigen-erklärung nachgewiesen werden.

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bläseluft bisher unbekannt waren. In der ersten Hälfte dieses Forschungsprojektes konnten diese gerätespezifischen Einflüsse erfolgreich gemessen werden.

Auswertungen laufen Zuerst wurde der 17 Jahre alte Luftprüfstand durch einen neuen, präziseren Prüfstand mit größerer Messfläche angeschafft, damit auch die Luftströmungen für höhere Bäume erfasst werden können. Dieser Luftprüfstand wurde Ende August 2012 in der vom Land Steiermark errichteten Prüfhalle für Pflanzenschutzgeräte an der Obstbaufachschule Gleisdorf in Betrieb genommen. Das zweite Projektziel bestand aus einer Überprüfung der Messergebnisse im Rahmen eines Ringversuches (Südtiroler Beratungsring, Firma Lochmann und Marktgemeinschaft Bodenseeobst), um die überregionale Vergleichbarkeit der Messergebnisse zu gewährleisten. Das dritte Projektziel bestand in den eigentlichen Messungen während der Fahrt. Es wurden fünf Verlustarm-Sprühgeräte in Fahrt gemessen, bei denen zuvor im Obstgarten die optimale Kombination der Flügeldrehzahl und Fahrgeschwindigkeit ermittelt wurde. Die idealen Messbedingungen waren in einer Halle gegeben. Der-

Lind

zeit laufen die Auswertungen der über 60 Messeinheiten. Als Zwischenergebnis zeigt sich, dass das Messprinzip „Luftmessung in Fahrt“ reproduzierbare und klare Ergebnisse liefert und die Messergebnisse den Erwartungen entsprechen.

Einstellungs-Empfehlung Die Luft-Messergebnisse werden künftig in die Einstellungsempfehlungen aufgenommen, die von der bestehenden Sprühgerätekontrolle kommen und den Betriebsführen über das Web-Betriebsheft „XComply“ für den Obstbau, Weinbau, Beerenobst und Holunder zur Verfügung stehen. Um die Pflanzenschutzarbeit auch angelernten Fremdarbeitskräften übertragen zu können, geht die Entwicklung zu einer automatisierten Datenübertragung bis zu einer fahrerunabhängigen Einstellung von Traktor und Karl Lind Sprühgerät.

Träger Projekt „Gebläseluft in Fahrt“: u Projektdurchführung: Technische Universität Graz, Verband Steirischer Erwerbsobstbauern. u Finanzierung: Ministerium, Länder NÖ, OÖ, Bgld, Stmk.


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Landwirtschaftliche Mitteilungen

bescheinigung beantragen

meinung

bis 25. November bei der Bezirkshauptmannschaft bekommen stündigen Ergänzungskurses. Denn die neue Ausbildungsbescheinigung gilt auch für giftscheinpflichtige Präparate. Dies war ja bei der kleinen Sachkundigkeit bisher ausgeschlossen. Diese Personen müssen erst den Ergänzungskurs absolvieren, bevor sie die Ausbildungsbescheinigung beantragen können. Die Ergänzungskurse werden ab Herbst 2013 angeboten.

Kurs für Hilfskräfte Pflicht Die wichtigste Änderung betrifft jene am Betrieb Beschäftigten, welche bisher „unter der Anleitung eines Sachkundigen“ den Pflanzenschutz durchgeführt haben und selbst keine Ausbildung dazu gehabt haben. Diese müssen ab 25. November 2013 (praktisch Saison 2014) selbst sachkundig sein. Dieser Punkt wird für Beschäftigte im Obst- Wein- und Gartenbau die Notwendigkeit zum Besuch des 20-StundenKurs bedeuten. Achtung: Mit der Verwendung von Pflanzenschutzmitteln ist das Verbrauchen, Zubereiten, Anwenden und Ausbringen, sowie das Gebrauchen, Lagern, vorrätig halten und innerbetriebliche Befördern von Pflanzenschutzmitteln zum Zwecke der Anwendung, also jeder Umgang vom Einkauf bis Ausbringung gemeint. Also alle in der Kette müssen sachkundig sein.

Josef Pusterhofer Abteilungsleiter-Stellvertreter A10 Land- und Forstwirtschaft

Erhalt der Ausbildungsbescheinigung

ie EU hat mit der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln und der Richtlinie 2009/128/EG für die nachhaltige Verwendung von Pestiziden das Pflanzenschutzmittelrecht neu geregelt. Ziel ist es, Zulassung und Verwendung von Pflanzenschutzmitteln europaweit zu harmonisieren. Während EU-Verordnungen in allen Mitgliedstaaten unmittelbar wirksam sind, müssen EU-Richtlinien durch Gesetze der Mitgliedstaaten umgesetzt werden. Dies ist für die Richtlinie 2009/128/EG mit dem Pflanzenschutzmittelgesetz 2011 des Bundes und dem am 11. September 2012 in Kraft getretenen Steiermärkischen Pflanzenschutzmittelgesetz 2012 geschehen. Die Bestimmungen des auch außerhalb der Landwirtschaft geltenden Steiermärkischen Pflanzenschutzmittelgesetzes 2012 sind allerdings nur teilweise wirklich neu: die verpflichtende Aus- und Fortbildung

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Zeitfenster zum Nachweis der Fähigkeiten für die Erlangung der Ausbildungsbescheinigung „Pflanzenschutz-Sachkundigkeit“

Voraussetzungen für eine Antragstellung 1. März 2013 bis 25. November 2013 Landwirtschaftliche Fachausbildung (Facharbeiter oder höhere Ausbildung) oder Teilnahme an Wird ohne Ergänzungskurse anerkannt! 20-stündigem Ausbildungskurs

Voraussetzungen für eine Antragstellung ab 26. November 2013 Landwirtschaftliche Fachausbildung (Facharbeiter oder höhere Ausbildung), Teilnahme an 20-stündigem Ausbildungskurs. Abschluss der ­Ausbildung in den letzten 3 Jahren Landwirtschaftliche Fachausbildung (Facharbeiter oder höhere Ausbildung), Teilnahme an 20-stündigem Ausbildungskurs. Abschluss der ­Ausbildung vor mehr als 3 Jahren Absolventen des „kleinen Sachkundekurses“, die vor dem 28. Juni 1989 nach Absolvierung der Schulpflicht mindestens fünf Jahre praktisch in der Landwirtschaft tätig waren Keine landwirtschaftliche Fachausbildung

Wird ohne Ergänzungskurse anerkannt!

5-stündiger Fortbildungskurs notwendig 5-stündiger Ergänzungskurs notwendig, weil ab 2016 auch giftscheinpflichtige Präparate verwendet werden dürfen 20-stündiger Ausbildungskurs

Verlängerung der Ausbildungsbescheinigung nach 6 Jahren FÜR ALLE: 5-stündiger Fortbildungskurs Frühestens zwei Jahre vor Ablauf der Gültigkeit innerhalb der Gültigkeit der zu verlängernden bis zur Ablauffrist Bescheinigung, bzw. Modulsystem (anrechenbare Stunden von Fachveranstaltungen). Nach Ablauf der Frist Neuantrag + 5-stündiger Fortbildungskurs

Geräteüberprüfung Überprüfung von Pflanzenschutzmittelgeräten ist verpflichtend: u Pflanzenschutzmittelgeräte, die am 11. September 2012 bereits in Gebrauch standen, sind bis 26. November 2016 mindestens einmal zu überprüfen. u Neugeräte, die nach dem 11. September 2012 angeschafft wurden, sind binnen fünf Jahren nach dem Kauf mindestens einmal zu überprüfen. u Bis 2020 müssen die Geräte mindestens jedes fünfte Jahr, danach mindestens jedes dritte Jahr überprüft werden.

Befristete Bescheinigung Die Ausbildungsbescheinigung ist ab Ausstellung sechs Jahre gültig. u Um Verlängerung der sechs Jahre gültigen Ausbildungsbescheinigung kann frühestens zwei Jahre vor Ablauf angesucht werden. Für die Verlängerung ist der Besuch einer fünfstündigen Fortbildung notwendig. u Ausbildungskurse werden von der Landwirtschaftskammer, Fortbildungskurse und -veranstaltungen von der Landwirtschaftskammer und von der Landarbeiterkammer durchgeführt.

Notwendiger Schutz mit Ausbildungsbescheinigung für berufliche Verwender tritt an Stelle der bisherigen Sachkundigkeit, die Verwendung unter sachkundiger Anleitung entfällt, nichtberufliche Verwender dürfen nur mehr für den Haus- und Kleingartenbereich zugelassene Pflanzenschutzmittel verwenden, Pflanzenschutzgeräte sind regelmäßig zu überprüfen, die Grundsätze des Integrierten Pflanzenschutzes sind einzuhalten, die Verwendung ist zu dokumentieren und verschiedene Regelungen zur Lagerung und Handhabung sind zu beachten. Diese Bestimmungen dienen dem notwendigen Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt bei der Verwendung von Pflanzenschutzmitteln, fördern aber auch den integrierten Pflanzenschutz sowie alternative (nichtchemische) Methoden und Verfahren im Pflanzenschutz. Mit den festgelegten Terminen und Übergangsbestimmungen steht ein angemessener Zeitrahmen zur Anpassung zur Verfügung. Details zur Ausbildungsbescheinigung und zur Pflanzenschutzgeräteprüfung werden noch mit Verordnungen im Jahr 2013 geregelt. Die Neuregelung des Pflanzenschutzmittelrechts soll die nachhaltige Verwendung von Pflanzenschutzmitteln sicherstellen. Damit dies tatsächlich gelingt, braucht es das Bemühen der (beruflichen) Verwenderinnen und Verwender von Pflanzenschutzmitteln, diese Bestimmungen in der Praxis umzusetzen und einzuhalten sowie die Unterstützung durch die Fachberatung und die verschiedenen damit befassten Bundes- und Landesdienststellen.

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Sonst wenig Änderungen In weiteren Punkten hat sich wenig geändert. Die Aufzeichnungen sind spätestens zwei Tage nach den Anwendungen zu machen und, wie die Rechnungen, drei Jahre aufzubePeter Klug wahren. 

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Arbeiter ohne Fachausbildung müssen ab 26. November Sachkundekurs nachweisen

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Ziel: 20 Prozent Reduktion bis 2020

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EU verordnet jetzt Energiesparen Anfang Dezember 2012 ist die neue EU-Energieeffizienz-Richtlinie in Kraft getreten. Damit schafft sie EU-weit einen gemeinsamen Rahmen für rechtsverbindliche Maßnahmen zur Förderung der Energieeffizienz. Bis 2020 soll in der Europäischen Union um 20 Prozent weniger Energie verbraucht werden.

Österreich muss Aktionsplan vorlegen

Die Mitgliedsstaaten haben eineinhalb Jahre Zeit, um die Richtlinie in nationalstaatliches Recht umzusetzen. Österreich muss daher bis 5. Juni 2014 klare Maßnahmen für eine effizientere Energienutzung in allen Phasen der Energiekette – von der Energieumwandlung und -verteilung bis zum Endverbraucher – gesetzlich verankern. Die Bundesregierung und insbesondere der für Energie zuständige Wirtschaftsminister müssen ein vom EU-Ziel abgeleitetes nationales Energieeffizienzziel festlegen und jährlich an die EU-Kommission berichten, welche Fortschritte erzielt werden. Bis 30. April 2014 muss Österreich in Brüssel einen Aktionsplan zur Zielerreichung vorlegen.

Effiziente Energienutzung

Zur Steigerung der Effizienz bei der Energienutzung werden in der Richtlinie klare Vorgaben für die öffentliche Hand, für die Energieversorger und für die Industriebetriebe gemacht. Im nationalen Energieeffizienz-Aktionsplan muss eine langfristige Strategie zur Forcierung der Renovierung von öffentlichen und privaten Wohn- und Geschäftsgebäuden festgelegt werden. Im Sinne der Vorbildwirkung öffentlicher Einrichtungen ist der Bund ab 1. Jänner 2014 verpflichtet, jährlich drei Prozent seiner öffentlichen Gebäude zu renovieren. Die Energieversorger müssen durch geeignete Maßnahmen dafür sorgen, dass ihre Endkunden jährlich um 1,5 Prozent weniger an Energie verbrauchen. Industriebetriebe müssen sich künftig alle vier Jahre einem Energieaudit unterziehen.

Effiziente Energieversorgung

Die EU-Mitgliedsstaaten müssen bis Ende 2015 eine umfassende Bewertung des Poten­zials für den Einsatz von hocheffizienten Kraft-WärmeKopplungsanlagen und von effizienten Fernwärme- und Fernkälteversorgungen durchführen und diese der EU-Kommission mitteilen. Darüber hinaus sind Unterstützungsmaßnahmen zur Mobilisierung dieser Potenziale zu schaffen, wobei insbesondere der Entwicklung lokaler und regionaler Wärmemärkte Rechnung Horst Jauschnegg zu tragen ist.

stark angestiegen leicht angestiegen gleich geblieben gesunken weiß nicht

Preisbänder in Euro, nto.

Oststeiermark 95,0 – 98,0 Weststeiermark 95,0 – 100,0 Mur/Mürztal 95,0 – 101,0 Oberes Murtal 95,0 – 101,0 Ennstal u. Salzkammergut 95,0 – 101,0 Braunbloche, Cx, 2a+ 66,0 – 72,0 Schwachbloche, 1b 75,0 – 82,0 Zerspaner, 1a 48,0 – 54,0 100,0 – 103,0 Langholz, ABC Sonstiges Nadelholz Lärche, ABC 2a+ 115,0 – 130,0 Kiefer, ABC 2a+ 72,0 – 77,0

bin sehr betroffen bin eher betroffen bin eher nicht betroffen bin gar nicht betroffen das ist mir egal

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Wie stehen Sie zur Energiewende (Umstieg von fossilen Energieträgern wie Öl, Erdgas, Kohle auf erneuerbare Energieträger wie Biomasse, Holz, Wind, ­Photovoltaik, Wasserkraft, usw.)?

Sind Sie persönlich von steigenden Energiepreisen betroffen?

Erwarten Sie, dass die Energiepreise in nächster Zeit ...

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stark steigen werden leicht steigen werden stabil bleiben werden sinken werden weiß nicht

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Der Umstieg auf erneuerbare Energie ist notwendig, um die Umwelt und das Klima zu schützen. Der Umstieg auf erneuerbare Energie ist notwendig, um beim Energiebedarf von Importen unabhängig zu werden. Der Umstieg auf erneuerbare Energie ist notwendig, weil Öl, Erdgas und Kohle zur Neige gehen. Die Energiewende ist eine zentrale Aufgabe der Politik. Die Energie- und Klimapolitik wird für mich bei der nächsten Wahlentscheidung für den Nationalrat eine Rolle spielen. Ich bin mit der derzeitigen Energieund Klimapolitik zufrieden. Wir sollten möglichst lange bei den fossilen Energiesystemen (Öl, Erdgas und Kohle) bleiben, Energiewende ist nicht notwendig.

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Haben Sie wahrgenommen, dass die Preise für Energie gestiegen oder gesunken sind? Die Energiepreise sind aus meiner Sicht ...

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weiß nichtAngaben in Prozent, Quelle: GfK

Österreicher für Energiewende 88 Prozent für Umstieg auf erneuerbare Energien Mehrheit ist mit der derzeitigen ­Energiepolitik ­unzufrieden, so ­eine aktuelle Studie. Die Österreicher bekennen sich klar zur Energiewende und zu erneuerbaren Energien. Das besagt eine repräsentative GfK-Umfrage vom November 2012. Befragt wurden 1.000 Personen.

Steigende Energiepreise 91 Prozent der Österreicher nehmen steigende Energiepreise wahr, 48 Prozent davon sogar stark. 89 Prozent gehen von weiter steigenden Energiepreisen aus, 39 Prozent erwarten sogar stark steigende Preise. Jeder dritte Österreicher (33 Prozent) sieht sich von den steigenden Energiepreisen sehr betroffen. Weitere 48 Prozent sehen sich „eher betroffen“. 90 Prozent der 60- bis 69-jährigen und sogar 95 Prozent der Facharbeiter sind von steigenden Energiepreisen betroffen.

Schlechte Energiepolitik Die Energiewende wird von den Befragten als eine wesentliche Aufgabe der Politik gesehen, allerdings ist man mit der Energiepolitik und der maßgeblich davon abhängigen Klimapolitik nicht zufrieden. Eine Mehrheit von 70 Prozent ist unzufrieden, die 40- bis 49-Jährigen mit 79 Prozent besonders

stark, Facharbeiter mit 82 Prozent und Landwirte und Selbstständige sogar zu 93 Prozent.

Für Erneuerbare Der Umstieg auf erneuerbare Energien ist für die meisten Österreicher notwendig, um Umwelt und Klima zu schützen (88 Prozent) aber auch um unabhängiger von Importen zu werden (84 Prozent). 81 Prozent der Befragten meinen, dass ein Umstieg auf Erneuerbare notwendig ist, weil Öl, Erdgas und Kohle zur Neige gehen. 46 Prozent geben an, dass die En-

ergie- und Klimapolitik bei der nächsten Wahlentscheidung für den Nationalrat eine Rolle spielen wird. Eine klare Ablehnung erntet dagegen das Argument, möglichst lange bei den fossilen Energieträgern zu bleiben, beziehungsweise dass eine Energiewende nicht notwendig sei. 82 Prozent lehnen das ab, nur 12 Prozent können dem etwas Positives abgewinnen.

Holz hat besseres Image Vergleicht man das Image der fossilen Energieträger Öl, Gas und Kohle mit Holz nach den

Kriterien Nachhaltigkeit, soziale Verträglichkeit, Umweltund Klimaschutz, Preis, Versorgungssicherheit, regionale Wertschöpfung und Bedeutung für die Energiewende, so zeigt sich ein deutlicher Unterschied: Öl, Gas und Kohle wurden von den Befragten durchwegs unterdurchschnittlich mit den Noten 1 und 2 bewertet. Holz schneidet hingegen in allen Kategorien deutlich besser ab. Und: Holz wird für die Energiewende eine bedeutendere Rolle beigemessen als Horst Jauschnegg Erdgas.

Biomasse seit 2005 fast verdoppelt Bis 2020 kann Biomasse-Einsatz um weitere 25 Prozent steigen 924 Fi/TaBis - zum Jahr bilisieren. Die Ausbaupotenseinen Formen. 2020 ist eine o.R. Steigerung des ziale liegen je zur Hälfte in der Sägerundholz Biomasseeinsatzes 2bStmk (ohne Ust.) um 25 Pro- Forst- und Holzwirtschaft sozent möglich, sofern es gelingt, wie in der Land- und AbfallH. J. die Rohstoffpotenziale zu mo- wirtschaft. 0 97 98 99 2000 2001 Jän 73,04 70,71 77,69 77,61 78,12 74,49 Feb 72,31 70,86 77,69 77,61 75,94 74,13 März 68,68 70,93 76,96 77,61 75,94 73,40 in Petajoule 40 April 67,22 71,73 76,31 77,76 74,85 72,67 35 Mai 30 Erneuerbare 66,86 71,58 76,16 77,76 75,58 72,31 Fernwärme aus Biomasse 25 JuniFernwärme 66,13 71,58 79,94 77,76 75,58 72,31 66,86 71,58 76,45 77,76 75,58 72,31 20 Juli Besonders stark ist der Bio15 Aug 67,95 72,45 76,31 78,12 75,22 71,95 masseeinsatz in Fernwärme10 Sept anlagen gewachsen. Dieser hat 69,04 73,04 76,45 78,49 75,22 72,67 5 Okt sich von 2005 bis 2011 verdrei69,77 75,36 76,89 78,85 75,00 72,67 0 facht. Der wichtigste Rohstoff Nov 70,13 76,89 77,11 79,00 2005 2006 2007 2008 2009 2010 74,492011 72,67 für den Biomassemarkt ist mit Geothermie sonstige Biogene fest 77,54 Laugen Biogas Dez 70,42 77,11 Holz-basiert 78,85 74,49 72,67 80 Prozent Anteil Holz in all Jahresdurchschnitt

iomasse hat sich in den vergangenen Jahren zu einer tragenden Säule der heimischen Energieversorgung entwickelt. 61 Prozent aller erneuerbaren Energieträger in Österreich sind Biomasse. Seit dem Jahr 2005 konnte der Biomasseeinsatz in Österreich um 44 Prozent gesteigert werden.

B

Kräftig Gestiegen

hOLZMARKT

Blochholz, frei Straße, Dezember 2012 Fichte A/C, 2a+, FMO od. FOO

2

16

Fichten-Rundholzpreise auf stabilem Niveau Die Fichten-Rundholzpreise haben sich auf dem guten Niveau des Vormonates stabilisiert. Demgegenüber hat die Holzindustrie weiterhin mit schlechten Exportmärkten zu kämpfen, die sich in abnehmenden Export- und Produktionszahlen im Schnittholzbereich wiederspiegeln. Witterungsbedingt war im November die Einschlagstätigkeit, insbesondere im Kleinwald, sehr verhalten. Durch den fehlenden Frost waren die Bedingungen für den Holzeinschlag und die Abfuhr im November schlecht. Die geringen Holzeinschlagsaktivitäten wirkten sich auf die Versorgungslage

der Säger aus. Die Sägeindustrie ist gering bevorratet und verlangt nach frischem Holz. Es könnte mehr eingeschnitten werden, als momentan an Rohstoff vorhanden ist. Auf den Industrie- und Energieholzmärkten führt das Verhältnis aus Angebot und Nachfrage weiterhin zu einem konstanten Preisniveau, das auch für den nächsten Monat zu erwarten ist. Lohnenswert ist weiterhin der Holzeinschlag im mittleren bis starken Baumholz, immer unter Berücksichtigung der schlussbrieflichen Absicherung beim Holzverkauf.

Fi/Ta Sägerundholz (o. Rinde 2a+)

100

90 Steiermarkwerte Q: Statistik Austria 80 2012

2011

2010

70 Jän

Feb

März April

Mai

Juni

Juli

Aug

Sept

Okt

Nov

Dez

20 72 73 74 75 75 75 75 75 77 77 77 76


M a r k t & W i r t s c h a ft

15. Jänner 2013

Landwirtschaftliche Mitteilungen

Kleinanlagen ausbauen

15

meinung

Biomasseheizwerke sichern regionale Wärmeversorgung Großanlagen sind größte Abnehmer. Kleine und ­mittlere Anlagen müssen ­forciert werden. In der Steiermark wurde Mitte der 80er Jahre mit dem Bau von Biomasse-Nahwärmeanlagen (BMN), speziell in ländlichen Regionen, begonnen. In den letzten zehn Jahren hat dieser Bereich einen beträchtlichen Aufschwung erlebt. Eine aktuelle Studie der Landwirtschaftskammer Steiermark aus dem Jahr 2012 beleuchtet erstmalig und umfassend die technische Entwicklung sowie die eingesetzten Biomasseströme dieser Anlagen. Das relativ niedrige Preisniveau bei fossilen Energieträgern sowie die verhältnismäßig hohen Investitionskosten, verbunden mit einer damals noch unausgereiften Technik, führten anfänglich zu mäßigen Zuwachsraten. Die Verteuerung der fossilen Brennstoffe, interessante Investitionsanreize sowie die massive Weiterentwicklung bei Effizienz und Wirtschaftlichkeit führten zu einem ersten Investitionsboom gegen Ende der 90er Jahre

Kleinanlagen dominieren Insgesamt konnten in der Steiermark bis jetzt 657 bäuerliche Biomasse-Nahwärmeanlagen installiert werden. Zu

den 490 BMN bis 400 Kilowatt Kesselnennwärmeleistung kommen 95 Anlagen der Größenordnung 401 Kilowatt bis 1 Megawatt sowie 72 Anlagen der Kategorie über 1 Megawatt Kesselnennwärmeleistung, womit in der Steiermark im Jahresdurchschnitt 50 neue Biomasse-Nahwärmeanlagen realisiert wurden. Den Rekord dabei markiert bis heute das Jahr 2004, mit 65 neu in Betrieb genommenen Anlagen. Hier ergeben sich Parallelen mit den Bundesländern Niederösterreich und Oberösterreich, die eine ähnlich hohe Konzentration an BMN dieser Leistungskategorien aufweisen können. Charakteristisch für die Steiermark ist der Umstand, dass die meisten Projekte in den letzten Jahren dort realisiert wurden, wo bereits eine hohe Konzentration an umgesetzten Projekten vorherrscht.

Brennstoffsortimente Die qualitative und quantitative Erhebung der Brennstoffsortimente im Zuge der Studie zielte darauf ab, erstmalig eine detaillierte Darstellung der in den steirischen KWK Anlagen und Biomasse-Nahwärmeanlagen eingesetzten Rohstoffe liefern zu können. Der gesamte Biomasse-Brennstoffeinsatz im Wärmemarkt (BMN, KWK, Privat) beträgt in der Steiermark derzeit etwa 7,3 Millionen Schüttraummeter. Neben

Gefragt: Qualitätshackgut Rund die Hälfte der eingesetzten Brennstoffe bei BiomasseNahwärmeanlagen und KWK Anlagen entfallen auf Qualitätshackgut. Rinde kommt mit einem Gesamtanteil von 17 Prozent fast ausschließlich in KWK Anlagen und BMN über 1 Megawatt zum Einsatz, wobei selbst eine weitere Differenzierung innerhalb der Kategorien eine Konzentration der Rindennutzung auf wenige Standorte zeigt. Industriehackgut mit 22 Prozent und Sägenebenprodukte mit neun Prozent Gesamtanteil haben sich vom Abfallprodukt zum begehrten Rohstoff für die energetische Verwertung entwickelt. Der Einsatz konzentriert sich aber in erster Linie auf größere Anlagen über 1 Megawatt in unmittelbarer Nähe der prozess-

osten Brennstoffk nfamilienhaus Ei im hr pro Ja mit 15 kW

osten Brennstoffk nfamilienhaus Ei im hr Ja o pr kW mit 15

1.263 €

den 2,7 Millionen Schüttraummeter für Biomasse-Nahwärmeanlagen und KWK Anlagen entfallen 1,4 Millionen Schüttraummeter auf die in der Steiermark traditionell hohe Dichte an Stückholzheizungen im privaten Sektor, 2,1 Millionen Schüttraummeter auf private Hackschnitzelheizungen sowie 578.000 Schüttraummeter auf Pelletsanlagen. Somit werden in der Steiermark 40 Prozent der Biomassebrennstoffe in BMN und KWK Anlagen und 60 Prozent der Brennstoffe im privaten Sektor eingesetzt.

949 €

1.383 €

bedingten Produktion dieser Rohstoffe. Durch gezielte Maßnahmen konnte der Einsatz des Koppelproduktes Biomasse in Biomasse-Nahwärmeanlagen und KWK Anlagen seit dem Jahr 1995 von 486.000 Schüttraummeter auf 2,7 Millionen Schüttraummeter massiv gesteigert werden.

Großanlagen dominieren Interessant erscheint dabei, dass 490 realisierte Biomasse-Nahwärmeanlagen bis 400 Kilowatt mit 190.000 Schüttraummeter nur acht Prozent des Brennstoffbedarfs in diesem Segment benötigen. Rund 210.000 Schüttraummeter oder neun Prozent kommen bei 95 Anlagen der Kategorie 401 Kilowatt bis 1 Megawatt zum Einsatz. Rund 940.000 Schüttraummeter oder 35 Prozent Brennstoff werden von 72 Heizwerken der Kategorie über 1 Megawatt verbraucht. 1,3 Millionen Schüttraummeter oder 48 Prozent kommen wiederum bei 16 KWK Anlagen zum Einsatz. Die Ergebnisse der Studie zeigen eindeutig, dass im Sinne einer nachhaltigen, gesicherten Biomasseversorgung der Schwerpunkt zukünftiger Investitionen beim Ausbau kleinerer bis mittlerer Anlagen liegen muss. Dann kann auch die heimische Forstwirtschaft eine nachhaltige Biomasseversorgung sicherstelChristian Metschina len.

4 Erdgas 1.880 € 5 Heizöl 2.534 € 6 Strom 3.375 € Holz ist unschlagbar günstig. Beim aktuellen Jänner-Brennstoff-Ranking ist Holz zweimal Sieger: Heizen mit Scheitholz, Hackschnitzel und Pellets ist am günstigen, während Gas, Öl und Strom am teuersten sind. Auch das Vorurteil der teuren Holzheizungen ist entkräftet: Nach sechs Jahren rechnet sich die Holzheizung.

Wer mit Öl heizt, verbrennt bares Geld Brennstoffkostenvergleich: Holz ist am günstigsten. 2012 lag der durchschnittliche Rohölpreis bei über 100 Dollar uch beim aktuellen Jänner-BrennstoffRanking der Landwirtschaftskammer ist Holz unschlagbar. Beim Vergleich der jährlichen Brennstoffkosten für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit 15 Kilowatt Heizlast geht Holz als klarer Sieger hervor. Abgeschlagen dagegen sind die Fossil-Brennstoffe Heizöl und Erdgas.

A

Holz am günstigen Wer sein Einfamilienhaus mit Hackschnitzel beheizt, fährt

mit 949 Euro jährlich am besten, gefolgt von Brennholz mit 1.263 Euro und Pellets mit 1.383 Euro.

Strom sehr teuer Abgeschlagen sind Erdgas, Erdöl und Strom. Wer sich für Erdgas als Brennstoff entschieden hat, fährt bereits in der Gruppe der teueren Heizkosten mit. 1.880 Euro macht die Erdgasrechnung für eine Einfamilienhaus aus. Noch teurer fahren jene, die mit Heizöl das Wohnhaus wärmen. Hier

macht die Brennstoffrechnung für ein Jahr bereits 2.534 Euro aus. Noch viel teurer wird es, wenn das Haus mit Strom beheizt wird. Die jährlichen Heizkosten machen hier gleich 3.375 Euro aus.

Gesamtkosten: Holz Nr. 1 Auch wenn man die höheren Anschaffungskosten von modernen Holzheizungen berücksichtigt, geht Holz als klarer Sieger hervor. Wer statt auf eine Ölheizung auf eine automatische Pelletsheizung setzt,

spart sich derzeit bei den jährlichen Gesamtkosten – Investitionskosten für die Heizung plus Brennstoff- und Betriebskosten – mindestens 700 Euro pro Jahr. Damit amortisiert sich die Entscheidung für eine zukunftsträchtige Pelletsheizung innerhalb von sechs Jahren. Das Vorurteil der teureren Holzheizungen wird damit eindeutig widerlegt. Zudem liefern in der Steiermark regionale Biomassehöfe ganzjährig Qualitätsbrennholz und HackChristian Metschina gut.

Horst Jauschnegg Energieexperte Landeskammer

ahrelang wurde vom Energiesparen gesprochen. Passiert ist wenig. Statt zu sinken, ist in Österreich der Energieverbrauch in den vergangenen zwei Jahrzehnten um 27 Prozent gestiegen. Nun aber macht die EU ernst. Mit der vergangenen Dezember in Kraft getretenen Energieeffizienz-Richtlinie hat sie den Mitgliedsstaaten Energieeffizienz und Energiesparen quasi per Gesetz verordnet. Dieser Schritt ist sehr zu begrüßen. Denn die Energiewende ist nur mit einem sinnvollen Mix aus Energieeffizienz- und Energiesparmaßnahmen und einem gezielten Ausbau aller erneuerbaren Energien – Wasser, Wind, Biomasse, Sonne – zu schaffen. Nun ist der Wirtschaftsminister als für die Energieagenden zuständiges Regierungsmitglied gefordert, einen Gesetzesvorschlag für die Umsetzung dieser EU-Richtlinie auf den Tisch zu legen. Seit einem dreiviertel Jahr wird im Wirtschaftsmini-

J

Handeln statt reden sterium an einem Entwurf für ein BundesEnergieeffizienzgesetz gearbeitet. Knapp vor Weihnachten ist es endlich in Begutachtung gegangen. Erste Entwürfe wurden von der Wirtschaftskammer, der Industriellenvereinigung und der Arbeiterkammer heftig kritisiert. Und das, obwohl gerade diese Institutionen in der Vergangenheit mehr Energieeffizienz und Energiesparen gefordert haben, anstatt erneuerbare Energien zu fördern. Das Feilschen im Hintergrund ist voll im Gange. Wer muss bis wann wie viel Energie einsparen? Es bleibt zu hoffen, dass es in dieser wichtigen Frage bald zu einer tragfähigen Lösung kommt. Besonders wird darauf zu achten sein, dass an den richtigen Stellen gespart wird. Wenn beispielsweise Biomasseheizwerke auch die Vorgabe bekommen sollten, jedes Jahr um 1,5 Prozent weniger Wärme zu verkaufen, dann wäre das widersinnig und würde dem EU-Ziel zum Ausbau erneuerbarer Energieträger widersprechen. Klar ist: Auch erneuerbare Energien – somit auch Biomasse – müssen möglichst effizient genutzt werden. Im Fokus für die Zukunft muss aber die Senkung des Verbrauchs an fossilen Energien stehen. Auch in der Land- und Forstwirtschaft gibt es Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Senkung des Energieverbrauchs. Diese Potenziale gilt es zu nutzen, angefangen von der wärmetechnischen Sanierung bestehender Gebäude über den effizienteren Stromeinsatz bis hin zur Senkung des Treibstoffverbrauchs. Das spart Geld und hilft der Umwelt.

getreide & futter Erzeugerpreise Getreide in Euro je t, frei Erfassungslager, KW 1

Futtergerste, mind. 62 hl Futterweizen, mind. 72 hl Mahlweizen, mind. 78 hl Körnermais, interventionsfähig

230,– bis 235,– 235,– bis 240,– 235,– bis 245,– 215,– bis 220,–

Futtermittelpreise Steiermark

Detailhandelspreise beim steir. Landesproduktenhandel für die 1. Woche, ab Lager, in Euro je t

Sojaschrot 44 % lose Sojaschrot 49 % lose Rapsschrot 35 % lose Sonnenblumenschrot 37 % lose

460,– bis 505,– 490,– bis 540,– 305,– bis 350,– 310,– bis 360,–


16

M a r k t & W i r t s c h a ft

Landwirtschaftliche Mitteilungen Kalbinnenpreise tot (netto, Durchschnittspreise aller Klassen)

Rindermarkt Marktvorschau (11. Jänner bis 10. Februar) Zuchtrinder

21.1. Leoben, BV 10 Uhr, HF 11 Uhr FV 11.15 Uhr Nutzrinder/Kälber

15.1. Leoben, 11 Uhr 22.1. Greinbach, 11 Uhr 29.1. Leoben, 11 Uhr 5.2. Greinbach, 11 Uhr

EU-Marktpreise Jungstierfleisch R in Euro/100 kg, Schlachtgewicht, kalt, Woche bis: 16. Dezember 2012 Dänemark Deutschland Spanien Frankreich Italien Österreich Polen Ungarn Slowenien EU-27 Ø

Wo.Tend.

407,20 418,00 383,11 391,67 392,43 402,12 329,98 288,23 377,09 389,68

– 0,35 +4,16 +4,86 – 1,00 +3,90 +0,92 – 1,23 – 5,56 +0,72

+ 2,13

Quelle: Europäische Kommission

Schlachthof-Einstandspreise AMA, 24. – 30.12. Österreich

Stiere

Durchschnitt E Tendenz Durchschnitt U Tendenz Durchschnitt R Tendenz Durchschnitt O Tendenz Durchschnitt E-P Tendenz

4,20 +0,02 4,12 ±0,00 4,06 +0,03 3,70 ±0,00 4,10 +0,02

Kühe

Kalbinnen

3,40 +0,04 3,24 +0,02 3,06 +0,01 2,78 ±0,00 2,95 +0,03

3,71 ±0,00 3,70 +0,04 3,58 +0,06 3,06 +0,04 3,61 +0,09

Ermittlung laut Viehmelde-VO BGBL.42/2008, der durchschn. Schlachthof-Einstandspreise (inklusive ev. Zu- und Abschläge)

Rindernotierungen, 7. bis 12. Jänner EZG Rind, Qualitätskl. R, Fettkl. 2/3, in Euro je kg exklusive qualitätsbedingter Zu-und Abschläge Kategorie/Basisgew. kalt

von/bis

Stiere (310/470) Progr. Stiere (328/450) Kühe (300/420) Kalbin (250/400) Kalbin -24 M (250/400) Programmkalbin (245/323) Schlachtkälber (80/105) Bio-ZS in Ct.: Kühe 30-35, Kalbin 40-65; AMA-ZS in Ct.: Stier 15, Schlachtkälber 20

3,84/3,88 4,07 2,69/2,85 3,25 3,40 3,84 5,60

Ochsen + Jungrinder

Bio-Ochsen (300/430) ALMO R3 (340/420), 20-36 M. Styriabeef (185/260)

4,24 4,23 4,25

Monat Jän 650 Feb März April 500 Mai Juni Juli 350 Aug Sept Okt 200 Nov Dez Jahr 50 ab 2008 gew.Nov. Mittel 2000 Woche

Nov. 2003 Nov. 2006 2003 2004 2005 1 0,00 2,20 2,34 2 1,46 2,16 2,40 3 1,30 2,23 2,33 4 2,56 2,32 2,51 5 2,23 2,15 2,36 6 2,43 2,31 2,53 7 2,43 2,20 2,54 8 2,49 2,30 2,43 9 2,43 2,24 2,64 10 2,47 2,07 2,47 11 2,40 2,15 Impulse kommen in 2,59 12 2,49 2,19 2,70 erster Linie von den 13 2,55 2,20 2,51 Exportmärkten, 14 2,47 so 2,22 2,67

Ø-Preis Tend. Ø-Preis U Tend. Ø-Preis R Tend. Ø-Preis O Tend. E-P Su Tend. E

Stiere

– – 4,00 ±0,00 3,93 +0,01 – – 3,97 +0,01

Kühe

– – 3,03 – 0,05 2,86 – 0,03 2,62 – 0,03 2,75 +0,01

Kalbinnen

– – 3,46 ±0,00 3,39 +0,01 – – 3,42 – 0,01

exklusive eventueller qualitätsbedingter Zu- und Abschläge

2008 2,56 2,60 2,65 2,57 2,62 2,64 2,75 2,82 2,84 2,79 2,68 2,66 2,67

2009 2,62 650 2,64 2,68 2,55 500 2,47 2,46 2,50 350 2,62 2,58 2,50 200 2,48 2,49 2,54

50 Nov. 2009 Nov. 2012 2006 2007 2008 2009 2,52 2,51 2,53 2,56 2,56 2,50 2,52 2,60 2,44 2,56 2,60 2,61 2,51 2,54 2,62 2,68 2,57 2,47 2,52 2,63 2,60 2,50 2,42 2,64 2,56 2,50 2,59 2,64 2,59 2,59 2,62 2,66 2,60 2,53 2,62 2,63 2,64 2,54 2,68 2,74 2,69 2,51 2,70 2,70 2,70 2,52 2,60 2,68 2,70 2,52 2,61 2,52 2,73 2,49 2,54 2,65

2010 2,56 2,53 2,51 2,47 2,48 2,52 2,50 2,59 2,55 2,51 2,54 2,72 2,54

2011 2,80 2,75 2,77 2,76 2,78 2,66 2,81 2,85 2,85 2,90 2,92 2,92 2,83

2012 2013 mais, 2,97 US-Dollar pro Tonne 3,06 3,08 3,09 3,15 3,20 3,22 3,29 3,39 3,36 3,39

Die Preise für Agrarprodukte steigen, die Energiepreise leider noch stärker, weshalb die Gewinnmargen dünn bleiben

Nov. 2000 Nov. 2003 Nov. 2006 Nov. 2009 Nov. 2012 2010 2011 2012 2013 kk 2,59 2,82 2,93 3,42 2,54 2,73 2,96 3,42 2,52 2,84 2,92 2,57 2,78 3,05 2,57 2,74 3,05 2,54 2,73 3,04 2,49 2,79 3,06 2,55 2,79 3,04 2,54 2,74 3,09 2,50 2,76 3,05 die EU-Kommissi- ergiepreise, die stärker stiegen 2,52schätzt 2,79 3,09 Die Weizenpreise sieht die als die Preise für Agrarerzeug2,50on. 2,79 3,09 nisse. 2,48Kommission 2,78 3,06 in den kommenJahren3,07 nicht mehr bei 250 2,48den2,78

Zuversicht auf den Märkten Bis 2022 erwartet EU Erholung bei Milch und Fleisch

eine aktuelle 15 Analyse 2,28 2,29 der EU-Kommission. 16 2,49 2,20

2,55

2,64

2,52

2,52

2,48

je Tonne 2,46Euro 2,75 3,07 exklusive Um-

satzsteuer, sondern eher bei 2,56 2,64 2,50 2,63 2,54 2,48 2,73 3,10 150 Euro je Tonne. 17 2,52 2,28 3,10 des Jahres 2022 Die EU-Kommission ist in ih- 2,79 2,62 2,45 2,59 2,56 2,44In 2,76 Richtung 2,33 2,25 2,80 sich 3,13die Weizenpreise ren jüngsten 18Analysen der 2,52 2,63 2,46 2,53 2,56 2,51sollen 19 2,52 2,27 2,57 2,66 2,45 2,59 2,51 2,47 2,78 3,16bei rund 200 Euro Agrarmärkte für die Jahre von Milchmarkt stabil dann wieder AMA 20 2,49 2,31 2,55 2,69 2,34 2,61 2,47 2,48 2,78 3,12 2012 bis 2022 durchaus opje Tonne stabilisieren. Biokraft21 2,48 2,30 2,49 2,61 2,40 2,67 2,46 2,48 2,77 3,12 die Nachfrage timistisch. Generell seien die margen für die Milchbauern stoffe würden 2,23 2,24 2,59 2,47 2,48nach 2,63 3,22 am EU-Binnenseien2,67 zwar 2,37 in den2,64 kommenden Kalkulationen 22 für die landwirtGetreide 23 2,21 2,57möglicherweise 2,36 2,65 2,46 2,72aber 3,20 Jahren nach 2,49markt schaftlichen Betriebe zwar2,29 eng, 2,64 weiterhin hochhal24 0,00 2,29 2,36 doch 2,59 mittelfri2,49 2,54ten.2,69 3,19 an Futtergetreiwie 2,52 vor eng, der mittel- bis langfristige Aus- 2,61 Der Bedarf 25 2,35intakt. 2,41 2,71 2,56 2,42 2,68 2,51und 2,53de 2,65 3,20 werde allerdings stig würden sich die Preise blick ist aber durchaus in China 26 2,38 2,47 2,59 2,53 auf 2,34 2,42 2,53nicht 2,67 Margen den 2,71 Milchmarkt mehr3,20 in dem Ausmaß wie Milch: Guter 27 Absatz 2,42 2,48 2,42 2,53 der 2,42 Exportmöglich2,74 2,42 2,48bisher 2,77 steigen, 3,22 aufgrund nachdem das Vor allem bei 28 Milchprodukten keiten stabilisieren. 2,45 2,51 2,60 2,52 2,45 2,75 2,49 2,55wirtschaftliche 2,81 3,19 Wachstum dort verbessern gute 29 Absatzmög2,18 2,41 2,66 2,49 2,37 2,76 2,52 2,46erlahme. 2,86 3,21 Hoch2,73 erreicht lichkeiten für 30 Butter Kä- 2,62Getreide: 2,52und2,44 2,55 2,41 2,60 2,50In den 2,85 USA 3,25 werde der Anteil Die Getreidepreise hätten2,62 ihren 2,53von2,86 se die Lage der Mais3,24 am Treibstoff auch 31 europäischen 2,39 2,49 2,58 2,49 2,46 2,79 Höhepunkt zunächst Milchviehhalter. mehr3,20 so steigen wie in der 32 Die 2,57Gewinn2,53 2,52 2,50 2,46 2,81 erreicht, 2,55 2,55nicht 2,74 33 2,48 2,50 2,56 2,51 2,52 2,82 2,59 2,62Vergangenheit. 2,92 3,28 Eine Entspanauf 3,34 den Getreidemärkten 34 2,54 2,45 2,51 2,48 2,53 2,83 2,52 2,59nung 2,88 wird deshalb 35 2,52 2,53 2,55 2,46 2,47 2,80 2,67 2,51 2,89 3,34nicht erwartet. die 3,35 insgesamt steigende 36 2,28 2,56 2,54 2,49 2,55 2,83 2,56 2,63Auf2,82 Nachfrage Getreide 37 2,43 2,53 2,54 2,56 2,53 2,86 2,54 2,58 2,83 3,43 nach 38 2,25 2,52 2,57 2,55 2,56 2,81 2,59 2,56könnten 2,87 andere 3,36 Teile der Welt dynamischer reagieren als die 39 2,32 2,49 2,48 2,50 2,51 2,85 2,60 2,45 2,88 3,36 Zusatzabgabe liegt bereits bei 24 Millionen Europäische Union. In den In40 2,44 2,58 2,55 2,45 2,56 2,83 2,56 2,49 2,89 3,35 dustrieländern gebe es nur noch 41 2,40 2,56 2,43 2,49 2,54 2,77 2,59 2,58 2,90 3,30 ie heimischen Bauern zur Folge, berichten die AMA- geringe Ertragssteigerungen. 42 2,41 2,59 2,48 2,45 2,52 2,80 2,59 2,53 2,90 3,36 steuern trotz Reduzie- Experten. Bis Ende des Quo43 2,35 2,56 2,48 2,50 2,53 2,79 2,46 2,49 Steigende 2,90 3,42Energiepreise rung ihrer Milchanlie- tenjahres im März 2013 besteht 44 2,49 2,49 2,44 2,51 2,48 2,80 2,48 2,46 2,89 3,40 ferung in den vergangenen Mo- noch die Möglichkeit, den der- Am Zuckermarkt werde die 2,41 2,51 2,39 2,49Liefertrend 2,47 2,73 2,47 2,59Europäische 2,95 3,39Union durch die naten auf eine45Überschreitung zeitigen einigerma46 2,42 2,46 2,39 2,48 2,46 2,68 2,49 2,57 2,88 3,39 der Zuckerquoihrer Quoten im Milchjahr ßen zu korrigieren. Im Milch- Abschaffung 47 2,38 2,48 2,35 2,47 2,44 2,66 2,49 2,68 3,37 wettbewerbsfähiger, so die 2012/13 zu. jahr 2011/12 wurde die natio- ten 2,95 48 2,33 2,38 2,32 2,51 2,43 2,65 2,47 2,63 2,93 3,40Kommission. Die Wie aus dem jüngsten „Milch- nale Quote um 120.145 Tonnen Analyse der 49 Agrarmarkt 2,48 2,51 2,42 2,51 2,49 2,67 2,48 2,73Exporterlöse 2,92 3,41 in dem Sektor barometer“ der überschritten. 50 2,17 2,51für 2,66 2,46 2,75blieben 2,91 aber 3,40 begrenzt. Zudem Austria hervorgeht, wurde2,33 im 2,40 Die 2,46 EU hat Quotenüber51/52 April 2,17 bis2,49 2,51 2,50 2,66 2,51 2,92die 3,43 Entwicklung des ZuZeitraum Anfang En- 2,41 schreitungen bekanntlich eine 2,79hinge 52/53 2,40 de November 2012 die anteiZusatzabgabe von 27,832,53 Cent ckerweltmarktes stark von der lige Referenzmenge bereits um je Kilo Milch festgelegt. Dem- brasilianischen Politik für BioQuelle: Wochenberichte bzw. Monatsberichte LK-EPE 86.437 Tonnen überschritten. nach ergibt sich bis Ende No- ethanol ab. Eine große HerausDies hätte eine Zusatzabgabe vember bereits eine „Superab- forderung für die europäische Landwirtschaft seien die Engabe“ von 24 Millionen Euro. blauvon = nurrund 1 Stk. 24 Millionen Euro

Stark überliefert

D

Erholung bei Fleisch

Die Produktion von Schweineund Rindfleisch wird sich nach Meinung der EU-Kommission in den kommenden Jahren leicht erholen. Auch hier gingen Impulse für die Nachfrage vom Weltmarkt aus. Eine global steigende Nachfrage werde die EU-Fleischexporte auf hohem Niveau halten. Dies sollte auch die Preissituation weiter festigen und so wieder Anreize für die Aufrechterhaltung der Produktion bieten. In der EU beeinflusse besonders die Entwicklung des europäischen Bruttoinlandsprodukts die Nachfrage nach Fleisch. Diese Entwicklung ist jedoch nach wie vor als großer Unsicherheitsfaktor zu bezeichnen.

Einkommen Während sich die realen landwirtschaftlichen Einkünfte je Arbeitskraft erhöhen, würden die Gesamterträge auf sektoraler Ebene deutlich schwinden, so das Fazit der Analyse. Der Abbau landwirtschaftlicher Arbeitskräfte erhalte dieses positive Einkommenswachstum. Das Gefälle bei den Erlösen zwischen den zwölf „neuen“ und 15 anderen EUMitgliedstaaten könne nur bedingt abgebaut werden, größere Klüfte blieben bestehen. Vor allem in den neuen Mitgliedsstaaten sorgt der Abbau von in der Landwirtschaft beschäftigten Personen für verbesserte Einkommenszuwächse.

Rindermarkt

Steirische Erzeugerpreise 31. Dezember bis 6. Jänner – Totvermarktung Klasse

Weltmarktpreise

2003 2004 2005 2006 2007 Rindfleisch, pro Kilogramm 2,54 2,28 Cent 2,42 2,50 2,51 2,44 2,28 2,45 2,58 2,53 2,47 2,13 2,59 2,67 2,52 2,45 2,24 2,61 2,66 2,49 2,4 2,28 2,54 2,66 2,39 2,28 2,35 2,62 2,55 2,37 2,44 2,43 2,52 2,52 2,40 2,51 2,50 2,60 2,49 2,49 2,31 2,53 2,51 2,53 2,54 2,42 2,56 2,47 2,47 2,51 2,39 2,44 2,37 2,49 2,45 2,25 2,44 2,41 2,50 2,50 2,42 2,39 2,51 2,55 2,48

15. Jänner 2013

Markt gut ausgeglichen Steirische Erzeugerpreise Kalbinnen tot (in Euro je Kilogramm) Der europäische Schlachtrindermarkt 3,6 31. Dezember bis 6. Jänner

Rinder lebend Ø-Preis Tendenz präsentiert sich zum Jahreswechsel 2012 2011 2010

gut ausgeglichen. Die Nachfrage nach schlachtreifer Ware zeigt sich auf freundlichem Niveau. In Deutschland wird im Jänner bei Schlachtstieren mit nachgebenden Notierungen gerechnet. Vor allem die schlechter werdende Exportsituation und eine ruhiger werdende Binnennachfrage zeigen sich dafür Kälber gesamt 3,81 + 0,17 verantwortlich. Die Situation am deutschen Markt wird auch unser MarktgeAMA-Preise Österreich, frei schehen nicht unbeeinflusst lassen. Vor Schlachthof, 24. – 30. Dez. 2,4 diesem Hintergrund zeigt die Tendenz Schlachtkälber 6,16 – 0,17 1. bis 52. Woche bei uns auf stabil bis leicht schwächer. Kühe 1,33 +0,03 Durchschnitt aller Klassen Kalbinnen 1,85 +0,05 3,2 Einsteller 2,39 – 0,03 Ochsen 1,84 – 0,08 Stierkälber 3,93 +0,14 2,8 Kuhkälber 3,12 +0,03

3,7

Kalbinnen tot (in Euro je Kilogramm) 2013

3,4

2012

2011

Durchschnitt aller Klassen

3,1

2,8

2,5

1. bis 52. Woche


M a r k t & W i r t s c h a ft

15. Jänner 2013

Fisch: Eigenversorgung verdoppeln 2007 1,23 1,27 1,26 1,24 1,28 1,34 1,41 1,45 1,44 1,36 1,28 1,30 1,32 2007 1,27 1,28 1,17 1,19 1,24 1,24 1,28 1,28 1,28 1,28 1,28 1,25 1,24 1,24 1,24 1,22 1,26 1,26 1,26 1,30 1,30 1,30 1,30 1,30 1,36 1,39 1,37 1,38 1,43 1,47 1,47 1,48 1,48 1,42 1,41 1,44 1,46 1,46 1,41 1,41 1,40 1,38 1,32 1,27 1,27 1,27 1,27 1,29 1,30 1,30 1,32

Kennzahlen Internationale Notierungen

Durch innovative Technik Wasserverbrauch verringern

2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 1,30 1,29 1,20 1,32 1,44 1,33 1,27 1,26 1,31 1,53die 30 Jahre sollten es schon Es gibt dennoch 1,40 1,27 1,26 1,42 1,57sein. Hinzu kommen noch Ri­k1,36 eine 1,31 ­Garantie 1,24 auf 1,49 1,62siken durch die Natur, die nur 1,45 1,33 1,30 1,52 1,60schwer einzuschätzen sind: Erfolg. 80 Prozent 1,58 1,39 1,42 1,46 der Neulinge fassen 1,60Dürre, Hochwasser, Krankhei1,61 1,39 1,50 1,57ten sowie Räuber von Kormoin der1,43 Branche Fuß. 1,69 1,46 1,42 1,48 1,70ran bis Fischotter. Beim ZuSüßwasserfisch wird 1,47 wieder 1,86kauf von Besatzfischen ist un1,69 1,41 1,36 gerne Und Landwirt1,61 gegessen. 1,28 1,30 1,47 1,86bedingt auf den Gesundheitsschaftsminister Nikolaus 1,41 1,23 1,30 1,51Ber- 1,75status dieser Fische zu achten. lakovich möchte Eigen- Daher immer den Nachweis 1,40 1,22 1,36den 1,54 versorgungsgrad in Österreich der Kategorie beziehungswei1,47 1,33 1,32 1,46

von derzeit 34 Prozent auf 60 se GesundheitsbescheinigunProzent nahezu verdoppeln. gen vom Verkäufer verlangen. 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 Hört sich nach einem Boom an. Damit kann die Verbreitung ge1,30 1,40 1,48 1,61 Aber die1,31 Sache1,20 hat natürlich fährlicher Krankheiten sowohl 1,30 1,32 1,20 1,30 1,47 einen Haken: Der Wasserver- in Freigewässern als auch in 1,30 soll 1,31 durch 1,20die Verdop1,29 1,41den Teichen kontrolliert werbrauch 1,30 1,26 1,20 1,29 1,41den. Alles in allem viele kripelung der Eigenversorgung 1,30 1,26 1,20 1,20 nicht steigen, sondern gleich 1,49tische Punkte. Für Einsteiger 1,30 1,29 1,29von 1,54 bleiben. Das 1,25 erfordert 1,30 1,26 den1,29 1,39von 1,54 Teichwirten Einsatz innovativen die 1,33 1,26Techniken, 1,29 1,39den 1,54 ohnehin hohen 1,30 Investitionsbe1,38 1,26 1,39 1,54 darf 1,37 in Teichanlagen 1,26 1,26 nicht 1,39 ge- 1,57 rade So genannte 1,36 schmälern. 1,26 1,26 1,39 1,57 Kreislaufanlagen stellen 1,43 1,26 1,26 1,46sehr 1,57 hohe an 1,43 Anforderungen 1,29 1,24 1,46 die 1,56 Managementqualitäten des Be- 1,61 1,43 1,29 1,25 1,48 treibers und werden sich in Ös1,43 1,29 1,24 1,48 1,63 terreich strukturbedingt nicht 1,32 1,31 1,24 1,50 1,63 breit durchsetzen. 1,29 1,31 1,24 1,50 1,63 1,32 1,35 1,26 1,53 1,62 80 Prozent fassen Fuß 1,38 1,35 1,30 1,55 Und trotzdem lohnt sich ein 1,63 1,42 1,31 1,30 Teichwirt1,55 1,58 Einstieg in die 1,50 1,31 1,33 1,47 schaft unter bestimmten Vo- 1,58 1,50 1,36 1,36Bereitschaft 1,44 1,61 raussetzungen: zur und 1,44 Direkt- 1,60 1,53Verarbeitung 1,41 1,38 vermarktung 1,60 1,41 sowie 1,41 geeignete 1,47 1,60 Grundstücke einer 1,47 mögli- 1,63 1,61 1,35 mit1,47 chen (Fluss, 1,57 1,58 Wasserentnahme 1,40 1,47 1,47 Bach), lehmiger Boden 1,55 1,44 1,40 1,48und 1,57 Stromanschlussmöglichkeit. 1,56 1,44 1,40 1,48 1,57 Helfried Reimoser vom stei- 1,57 1,60 1,42 1,39 1,51 rischen Teichwirteverband: 1,67 1,42 1,37 1,51 1,58 „Derzeit kommen zehn Betrie1,67 1,46 1,42 1,49 be jährlich in Österreich dazu, 1,58 1,68 801,47 wobei Prozent1,42 dieser 1,49 Betrie- 1,65 1,70 1,46 können.“ 1,42 1,49 be Fuß fassen Bei di- 1,75 1,70 1,46 1,43 1,46 rekt vermarkteten Karpfen ist 1,74 1,68Deckungsbeitrag 1,46 1,43 von1,47 ein bis zu 1,80 1,69 1,46 1,36 1,46 4.500 Euro je Hektar Teichflä- 1,86 1,72 möglich. 1,46 Einsteiger 1,36 1,47 che müs- 1,86 sen einigen1,36 Herausforde1,70 mit 1,44 1,47 1,86 rungen rechnen.1,32 Langwierige 1,65 1,40 1,47 1,86 Genehmigungsverfahren kom- 1,88 1,62 1,32 1,30 1,47 men einen zu. 1,63 auf 1,33 1,30Berlakovich 1,47 1,88 hat in diesem Punkt 1,47 jedoch 1,88 1,61 1,29 1,30 deutlich gemacht, dass die 1,62 1,25 1,30 1,47Ver- 1,85 fahren beschleunigt und 1,54 1,26 1,29 1,50ver- 1,80 einfacht werden sollen. Wei1,45 1,21 1,29 1,51 1,76 ters sind hohe Investitionskos1,39 1,21 1,29 1,52 ten zu stemmen. Entscheidend 1,76 1,39 1,34des Wasser1,52 1,75 ist auch 1,25 die Dauer 1,41 1,25 1,33man 1,52 rechtes. Bekommt nur auf 1,75 1,41 Jahre 1,25ein 1,34 1,54 1,71 zehn Wasserentnah1,42 1,25 1,35 1,55 merecht, steigt das unterneh- 1,66 1,37 1,20 1,55Um 1,63 merische Risiko1,39 enorm. 1,20

ist es daher besonders wichtig sich vorab zu informieren. Dazu bietet der steirische Teichwirteverband immer wieder Informationsveranstaltungen an. Das ländliche Fortbildungsinstitut (LFI) bietet einen Praxislehrgang Teichwirtschaft an.

Marketing Marketing für die heimischen Fische wird hauptsächlich durch die freiwillige Mitarbeit in den Teichwirteverbänden ermöglicht. Marken wie Styriamour oder Mariazeller Wildsaibling sind so erst möglich geworden. Sie veranstalten auch Kochkurse und Abfischfeste und zeigen somit die ku-

17

Landwirtschaftliche Mitteilungen

linarischen Möglichkeiten dieses heimischen Qualitätsproduktes auf.

Nachfrage ist da Karpfen werden mittlerweile auch außerhalb der Weihnachtssaison gegessen, und auch der Amur mit der Marke Styriamour wird immer gefragter. Großer Beliebtheit erfreute sich zuletzt auch der Wels. Sein festes Fleisch überzeugt immer mehr Konsumenten. Dennoch sind die Forellen immer noch mit Abstand die beliebtesten heimischen Fische, auch wenn die Nachfrage hier zuletzt etwas nachgab. 

Tendenz seit 17.12.

Kurs 7.1.

Roman Musch

Wer in die Teichwirtschaft einsteigen will, muss sich zuvor unbedingt gut informieren Rita Newman

NEW HOLLAND T7.270 SIEGER BEI DEN VERBRAUCHSKOSTEN*

Euro / US-$ Erdöl – Brent , US-$ je Barrel Mais CBoT Chicago, Mrz., € je t Mais MATIF Paris, Jän., € je t

1,310 111,17 206,01 235,00

– 0,006 +2,04 – 10,58 – 11,50

Sojaschrot CBoT Chicago,Jän., €/t

343,73

– 37,72

Sojaschrot, 44 %, frei LKW Ham391,00 burg, Kassa Großh.,Jän.,€ je t Rapsschrot, frei LKW Hamburg, 281,00 Kassa Großh., Jän., Euro je t Schweine Eurex, Jän., Euro je kg 1,70

– 44,00 – 46,00 – 0,03

Quelle: www.bankdirekt.at; www.agrarzeitung.de

Zinsen für Kredite Kredite

bestehender Antr. in %

Neuer Antrag in %

2,84 2,50 2,90 2,74

2,56 2,71 3,55 2,94

bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre Durchschnitt Überziehungskredite

5,33 Referenzsätze

3-Monats-EURIBOR Sekundärmarktrendite AIK Zinssatz (Brutto 2,625 %)

0,21 1,01 netto für Landwirt ab 1. 7. 2012

Hofübernehmer, benachteiligtes Gebiet, bestehende Verträge Hofübernehmer sonstiges Gebiet (best. Verträge) oder Förderwerber im benachteiligten Gebiet kein Hofübernehmer sonst. Geb.

0,656 1,312 1,68

Quelle: Österreichische Nationalbank

Agrarpreisindex VERBRAUCHSKOSTEN (DIESEL & AD-BLUE) + 10,23 %

+ 11,36 %

+ 13,64 %

+ 14,77 %

+ 17,05 %

land- und forstwirtschaftlicher Erzeugnisse und Betriebsmittel mit Investitionsgütern Agrarpreisindex 1995 = 100 % Einn. mit Gesamtöffentl.Geld Ausgaben

* Laut Schleppertest 2012 der Landwirtschaftskammer Niedersachsen in der Klasse von 220-280 PS, publiziert in der Land & Forst Ausgabe 38/2012.

88 €

97 €

98 €

100 €

101 €

103 €

New Holland T7.270

Claas 850 Axion

Fendt 828 Vario

Valtra S 263

Massey Ferguson 7624 Dyna-6

John Deere 7260 R

Verbrauchskosten Diesel & ad-blue bei Transportfahrten in €/100 km und prozentuale Mehrkosten, lt. Angaben Landwirtschaftskammer Niedersachsen (Schleppertest 2012) bei einem Dieselpreis von 1,30 €/l und einem ad-blue Preis einschließlich Lagerungskosten von 0,50 €/l.

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Diff. z. Vorjahr

2008 109,8 134,5 +4,87 2009 99,7 133,2 – 9,20 2010 Juli 105,6 133,2 +3,02 Oktober 108,7 134,5 +11,03 2010 107,2 134,2 +7,52 2011 Jänner 112,1 141,7 +13,35 April 117,0 144,4 +15,84 Juli 117,6 144,5 +11,36 Oktober 114,3 142,4 +5,15 2011 114,9 143,8 +7,18 2012 Jänner 115,6 145,8 +3,12 April 118,9 150,8 +1,62 Juli 118,2 150,5 +0,51

schweine- und ferkelmarkt Europaweite Eintracht

Schweine tot (in Euro je Kilogramm)

2,0 2013

2012

2011

1,8 Klasse S-P 1,6

1,4

1,2

1. bis 52. Woche

Ein unverändertes Notierungsniveau bringt in ganz Europa einen passenden Jahresauftakt. Man hat mit größeren Überhängen gerechnet, nun werden sie als überschaubar und bis Mitte der Woche abbaubar bezeichnet. Die gleichbleibende deutsche Notierung war zur Stabilisierung sehr hilfreich. Der Heimmarkt ist reichlich versorgt. Die Bestellungen sind aber ebenfalls rege, da Frischfleischaktionen zur Markträumung beitragen dürften. Tendenziell überwiegen die Anzeichen auf Stabilisierung und Verknappung des Schweineangebots.

Steirische Erzeugerpreise 31. Dezember bis 6. Jänner Ø-Preis 1,73 S Tendenz – 0,02 Ø-Preis 1,61 E Tendenz – 0,02 Ø-Preis 1,39 U Tendenz – 0,03 Ø-Preis 1,30 R Tendenz – 0,01 S-P 1,68 Su Tendenz – 0,02 Ø-Preis 1,29 Zucht Tendenz – 0,02 inkl. ev. Zu- und Abschläge

Notierungen EZG Styriabrid, 7. bis 13. Jänner Schweinehälften, in Euro je Kilo, ohne Zu- und Abschläge

Basispreis ab Hof Basispreis Zuchtsauen

1,52 1,27

ST-Ferkel, 7. bis 13. Jänner in Euro je Kilo, bis 25 kg

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Landwirtschaftliche Mitteilungen

15. Jänner 2013

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Impressum Herausgeber und Verleger: Landeskammer für Land- und Forstwirtschaft in Steiermark,  Hamerlinggasse 3, 8010 Graz, Tel. 0316/8050-0, E-Mail: tanja.kelemina@lk-stmk.at, DW 1281 Chefredakteurin: Mag. ­Rosemarie Wilhelm, DW 1280, rosemarie.wilhelm@lk-stmk.at Redaktion: Roman Musch, DW 1368, roman.musch@lk-stmk.at Anzeigenleitung: Michaela Fritz, DW 1342, michaela.fritz@lk-stmk.at Beilagen, Wortanzeigen und Verrechnung: Silvia Steiner, DW 1356, silvia.steiner@lk-stmk.at Layout und Produktion: Klaus Perscha, DW 1265, klaus.perscha@lk-stmk.at Ronald Pfeiler, DW 1341, ronald.pfeiler@lk-stmk.at Druck: Styria GmbH & CoKG, 8042 Graz Die Landwirtschaftlichen Mitteilungen erscheinen 14-tägig; ­Jahresbezugspreis im Inland 43 Euro. Nachdruck und f­otomechanische ­Wiedergabe – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung des ­Verlages, veröffentlichte Texte und Bilder gehen in das Eigentum des Verlages über.

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Landwirtschaftliche Mitteilungen

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Land & Leute

aktuelles aus der steiermark von Roman Musch  0316/8050-1368 oder roman.musch@lk-stmk.at

„Traktor ohne Diesel“

Malwettbewerbs-Sieger der Landwirtschaftlichen Mitteilungen Lena r ­ chweige S

Lukas Frisch

Patrick ­ ischka R

Kathrin r fe ­Reisenho

Sebastian Edelbrunner durfte sich im Lagerhaus Wechselgau seinen Trettraktor abholen Musch

Wenn es nach den Kindern geht, ist der Traktor von morgen mit erneuerbarer Energie unterwegs. Sonne, Wind, Hackschnitzel oder gar Müllpellets – das fiel den steirischen Bauernkindern zum Thema „Traktor ohne Diesel“ ein. Der Jury fiel es wahrlich nicht leicht in den fünf Altersklassen die Gewinner zu ermitteln (es gab zwei Stechen). Der zweijährige Sebastian Edelbrunner hat mit Hilfe seiner Mutter und vollem Fingerfarbeneinsatz einen Trettraktor gewonnen, den er sich noch kurz vor Weihnachten im Lagerhaus Sebastian Hartberg abholte. ner Kathrin ReisenEdelbrun

hofer (5) malte einen Solartraktor. Die Anhänger sind Ballonbereift – im wahrsten Sinne des Wortes. Sie freute sich über einen Steyr-Spielzeugtraktor. Lena Schweigers (7) Solartraktor kann dank des Speichers auch an bewölkten Tagen fahren. In Lukas Frisch (10) steckt ein Ingenieur. Sein mit Müllpellets betriebener Traktor ist sehr detailliert beschrieben. Er und Schweiger bekamen je einen MF-Spielzeugtraktor und ein Computerspiel „Agrar Simulator“ als Preis. Mit der Collage seines durch Windkraft angetriebenen Lego-Traktors in einer Landschaft gewann Patrick Rischka (11) einen Riesen-Sitzsack vom Lagerhaus Hartberg. Wir wünschen viel Freude mit den Preisen und hoffen wieder auf viele tolle Kunstwerke beim nächsten Malwettbewerb der Landwirtschaftlichen Mitteilungen.

„Schützi“ kam als Überraschungsgast Mehr Wertschätzung für die Bauern und ein gutes Brüssel-Ergebnis sind die Wünsche für 2013 ute Stimmung für die Landwirtschaft und die heimischen Bauern zu machen – das ist der Sinn des Neujahrs­ empfangs der Landwirtschaftskammer. Als Überraschungsgast dieser Imageveranstaltung fungierte Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer. Er würdigte die Leistungen der Bauern als Hersteller bester Lebenmittel und betonte in Anspielung auf die EU-Agrarreform: „Die heimischen Bauern haben sich immer auf Veränderungen eingestellt. Ich unterstütze den Weg der Bäuerinnen und Bauern.“ Präsident Gerhard Wlodkowski stellte klar, dass die Bauern wichtige Wirtschaftmotoren für den ländlichen Raum sind und allein in der Steiermark rund 100.000 Arbeitsplätze sichern. Für 2013 wünsche er sich mehr Wertschätzung für die Bauern, gute Märkte und ein gutes BrüsselErgebnis bei den EU-AgrarreR.W. form-Verhandlungen. 

G

Damit läuft´s wie geschmiert

zötsch

Kren und Kernöl ­unterstützen Sportler Schnittige, sportlich-kulinarische Partnerschaft. Mit einer zusätzlichen Portion (Kürbiskernöl)Kraft und (Kren)-Schärfe greift der steirische Naturrodel-Doppelweltmeister Gernot Schwab erneut nach Spitzenplätzen im Weltcup und bei den Weltmeisterschaften. Und die Graz 99ers erwarten, dass sie auch heuer wieder mit dem Grünen Gold als Partner frühzeitig in die Play-off-Runde kommen.

Wlodkowski und Brugner mit Schützenhöfer und WKPräsident Herk Wilhelm

Neue Dirndl für steirische Madl Backen und einpacken waren viel Arbeit

Chinakohldirndl und Reiteralmdirndl bereichern die heurige Ballsaison KK

Weihnachtsekse für einen guten Zweck Mit unglaublichen 150 Kilo feinsten Weihnachtskeksen unterstützten die Bäuerinnen des Bezirkes Leibnitz natürlich noch im alten Jahr die Aktion „Steirer helfen Steirern“ der Kleinen Zeitung. Mehr als 80 verschiedene Sorten wurden gebacken. Die Vielfalt der Kekse zeigt die Backkunst der Bäuerinnen. Die Beirätinnen haben im ganzen Bezirk Bäuerinnen und Landfrauen zu „Keksspenden“ motiviert.

odern oder klassisch – steirische Modemacher lassen sich immer wieder Neues einfallen: Das Chinakohldirndl entstand aus der Zusammenarbeit der Arbeitsgruppe Chinakohl und Hiebaum. Die Bäuerinnen aus Pichl an der Enns haben ihre, von der Volkskultur Steiermark genehmigte Alltagstracht, hingegen selbst genäht. Das Reiteralmdirndl ist in blau gehalten. Und da Pichl an der Grenze zu Salzburg liegt, sind zwei Schürzenvarianten möglich

M

Intensive Gespräche: Vizepräsident Tischenbacher (u.), Lisl Leitner (l.), Prinz Carl von Croy (o.). Esemble Studio Percussion brachte landwirtschaftliche Geräte zum Klingen. Wilhelm


Landwirtschaftliche Mitteilungen Nr.1+2/2013