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Den «Regisseur» des Lebens kennenlernen

Nr. 26- 2013

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Gesund: Ursula Erne.

zVg.

Glaube entdecken «Meine Sehnsucht wurde gestillt» Vor fünf Jahren wurde die gelernte Krankenpflegerin Ursula Erne (55) am eigenen Leib mit dem Thema Krebs konfrontiert. Es flatterte ihr das Herz; zuerst vor Angst – und dann vor Freude. Denn Ursula Erne orientiert sich himmelwärts.

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Gott liebt uns Menschen und wünscht sich nichts sehnlicher als Gemeinschaft mit uns. Überall finden sich seine Spuren. Gehen Sie auf Entdeckungsreise! Gott zeigt sich gern. «Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar», schrieb Antoine de Saint-Exupéry (1900–1944) im legendären Bestseller «Der kleine Prinz». Jene Weisheit lässt sich auf die Suche nach Gott übertragen. Sehen können wir ihn nicht. Aber seine Gegenwart, sein Wirken im Alltag ist sicht- und spürbar. Der Glaube ist also eine Herzensangelegenheit. genheit.

Offen: Nicko McBrain.

Menschen, die Gott gefunden haben und ihn aufrichtig lieben, strahlen seine Liebe aus. Diese Ausstrahlung faszinierte auch Roman Bernhard als Student in einem Skilager. Gott liess sich von ihm finden (Seite 5). Als unser Schöpfer sehnt sich Gott nach uns Menschen. Er möchte sich von uns finden lassen. Es lohnt sich, auf die Suche zu gehen. Weshalb? Das lesen Sie auf den Seiten 11-14.

Von Liebe und Respekt

Ein Rocker, der redet Nicko McBrain (60), Drummer der legendären HeavyMetal und Hard-Rock-Band «Iron Maiden», fand über seine Frau zum Glauben an Gott und redet frisch und frei darüber. Seite 17

Engagiert: Melissa Lischer.

Protest mit Tönen Musikerin Melissa Lischer (26), war schockiert, als sie Frauen auf dem Zürcher Strassenstrich besuchte. Entschlossen singt sie seither gegen den Menschenhandel.

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Navigationshilfe für Neulinge kathyireland.com

Der Pfarrer, den sie als Kind erlebte rlebte und auch die Männer, von denen nen sie in ihrer Zeit als Model umringtt war, prägten das Gottesbild von Kathy athy Ireland (50). Bis die Amerikanerin erin eines Tages auf eine Bibel stiess ss und entdeckte, dass Jesus ganz nz anders ist, als sie dachte.

Neu zu Gottes grosser Familie zu zählen, löst viele Fragen aus. Wie Sie das weite Land «Glaube» entdecken und sich sicher darin bewegen, lesen Sie auf Seite 15.


2 Service

Nr. 26 - 2013

Mehr über Gott erfahren Gott liebt Sie, und er hat einen genialen Plan für Ihr Leben! Es lohnt sich, mehr über ihn zu erfahren. Folgende Angebote stehen Ihnen dazu zur Verfügung.

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Ich habe das Gebet auf Seite 13 gesprochen und Jesus in mein Leben eingeladen. Ich glaube schon länger an Gott und möchte in meinem Glauben vorankommen

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Editorial 3

Nr. 26 - 2013

Editorial

Haben Sie gewusst, ...

Fritz Imhof, Chefredaktor Livenet ... dass Ihr Leben voller Glauben ist? Woher ich das weiss? Darf ich zurückfragen: Haben Sie nicht schon als kleines Baby daran geglaubt, dass Ihre Mutter Sie nicht fallen lässt? Dass Sie jeden Tag zu essen und zu trinken bekommen? Später haben Sie daran geglaubt, dass Ihre Eltern oder Betreuer Sie nicht verraten, weggeben oder verkaufen werden. Und heute? Vielleicht nehmen Sie heute den Zug – und glau-

ben, dass dieser auch eintrifft, und für Sie ein Platz frei ist. «Auf etwas vertrauen und darauf bauen, ist doch etwas Anderes als glauben», werden Sie einwenden. Stimmt nicht. Im griechischen Text des Neuen Testaments wird für beide Bedeutungen das gleiche Wort verwendet, nämlich «pisteuo». Wer glaubt, vertraut einer Person, vielleicht einer Institution. Auch wenn er die verantwortlichen Leute gar nicht kennt. Es wäre schwer zu leben, wenn wir immer und überall misstrauisch sein müssten. Und doch misstrauen wir oft gerade jener Person, bei der wir am wenigsten Grund dazu haben, nämlich Gott. Er hat uns in seinem Buch unwiderrufliche Zusagen gemacht. Millionen Menschen bezeugen, dass sie darauf gesetzt haben und nicht enttäuscht worden sind. Was spricht denn noch dagegen, sich für den Glauben an diesen Gott zu entscheiden?

Inhalt Titelthema Seite 4. Der Glaube liegt so nah Seite 5. Roman Bernhard: Sich selbst und Gott gefunden Seite 6. Pfarrer Daniel von Orelli: Glaube ist Vertrauen Seite 7. Ursula Erne: Von Brustkrebs geheilt Seite 8. Bildmeditation Seite 9. Medientipps

Basics Seite 11. Die grösste Geschichte aller Zeiten Seite 12. Der Wendepunkt Seite 13. Die Liebesgeschichte Seite 14. Die Geschichte leben

Impressum erscheint vierteljährlich als Ergänzung zur Internet-Plattform www.jesus.ch

Verlag: Livenet CFA Schweiz Aareckstrasse 6 3800 Interlaken print@jesus.ch Tel: 0848 77 77 00 Fax: 033 533 77 12

Herausgeber: Der Verein Livenet ist eine überkonfessionelle Organisation und wird ideell von der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) mitgetragen.

Redaktion: Fritz Imhof (im.) Manuela Herzog (mhe.) Rebekka Schmidt (res.) Werner Nachtigal (wn.)

Weitere Autoren: Abo: siehe Seite 18 oder

Ratgeber Seite 15. Navigationshilfe für den Glauben – 6 Tipps

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Andreas Boppart (ab.) Miriam Hinrichs (mh.)

Auflage: 55'000

Gestaltung:

Magazin Seite 16. Kathy Ireland: Der wertvolle Fund im Koffer Seite 17. Mittagstisch: Gemeinsam schmeckt es besser!

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Kolumne & Abo Seite 18. Boppis Welt Seite 19. Wettbewerb/Patenschaft Seite 20. Infos/Kontakte/Tipps für Leser


4 Thema: Glaube

Friede, Trost, Halt und Liebe

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Der Glaube liegt so nah! Für viele Menschen ist der Glaube an Gott etwas Abstraktes. Manche tun sich deswegen schwer, an Gott zu glauben. Obwohl sie es gerne würden. Dabei müssten sie gar nicht weit suchen.

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Nach dem Tod meiner ersten Frau starb auch fast mein Glaube. Doch Jesus Christus schenkte mir Halt. Durch seine Liebe fand ich Trost. Erst in diesem Leid begriff ich die bedingungslose Liebe von Jesus zu mir und zu allen Menschen. Sie befreit, trägt, vergibt und schafft diese einzigartige, ewige Verbindung zu Gott.» Bernie Schlott, Stv. Heimleiter der Jugendhäuser Friedegg

«

Auch wenn ich Gott nicht sehen kann – in meinem Herzen weiss ich, er ist immer bei mir. Er hört mich, sieht mich, kennt mich – und liebt mich wie ein Vater sein Kind. Wenn ich mit Gott rede, spüre ich seinen Frieden, ob ich im Bett liege, die Enkel hüte oder die Küche aufräume. Er schenkt mir Kraft, wo ich sie brauche, und er weiss um alles, was war und noch sein wird. Mein Glaube an Gott lässt mich gelassener durchs Leben gehen.» Lucie del Grande, Pflegefachfrau

Glaube ist keine einseitige Sache, die der Mensch alleine und aus sich heraus erzeugen muss. Meistens beginnt der Glaube ganz leise. Ohne Gefühlswallungen oder Donnerschlag. Einfach nur mit dem Wunsch zu wissen, ob es im Leben noch mehr gibt, als Menschen, Materielles und den Boden unter unseren Füssen. Gott selbst hat diesen Wunsch in seinen Geschöpfen angelegt. Und Jesus hat immer wieder gesagt, dass sich Gott eine Beziehung mit den Menschen wünscht. Glaube meint also nicht, Regeln einzuhalten und ohne mitzudenken einfach alles hinzunehmen. Vielmehr bedeutet Glaube, Gott kennenzulernen und eine Freundschaft mit ihm zu beginnen!

wer du bist. Wenn es dich wirklich gibt, dann möchte ich dich kennenlernen.» Gott wird uns hören, und er freut sich, dass wir nach ihm fragen. In der Bibel, in Jeremia, Kapitel 29, Verse 13 und 14 hat er selbst gesagt: «Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden. Ja, wenn ihr mich von ganzem Herzen sucht, will ich mich von euch finden lassen.» Eine gute Möglichkeit, Gott zu finden, ist sein Buch zu lesen, die Bibel. Am besten beginnt man mit dem Lukas-Evangelium. Dort wird berichtet, was Jesus, als er auf der Erde lebte, gesagt und getan hat. Er hat den Menschen auch genau erklärt, wer und wie Gott ist.

«Hallo, Mister Gott …» Um jemanden kennenzulernen, muss man Kontakt aufnehmen. So gesehen könnte man ja einfach mal nachfragen: «Hallo Gott? Bist du da? Bitte zeige mir,

Gottes Freund werden Wenn Gott nicht der ferne Tatbestand einer Religion ist, sondern ein liebevoller Papa, ein bester Freund, so wie Jesus ihn

immer beschrieben hat, ändert sich durch eine Freundschaft mit ihm alles. Ich muss meinen Alltag nicht mehr alleine bewältigen. Denn Gott kennt mich, und er schenkt mir, was ich brauche: Ruhe, Frieden und Kraft. Gott verbirgt sich nicht hinter Kirchenmauern. Er ist immer da. Ich kann ihn in jede Sekunde meines Alltags und in alle meine Entscheidungen mit einbeziehen. Für manche klingt das vielleicht verrückt, aber man kann Gott alles erzählen. Er hört zu – und er antwortet sogar. Allerdings auf seine Weise und meistens anders, als man denkt.

Das Experiment wagen Letztendlich ist der Glaube an Gott ein persönliches Wagnis. Doch es ist das spannendste Experiment, das ein Mensch erleben kann. Man braucht dazu keinen Experimentierkasten – ein offenes, aufrichtiges Herz genügt. Tipps für die ersten Schritte finden Sie auf Seite 15. (mh.)


TThema: hema: Glaube 5

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Roman Bernhard:

«Gott verlässt mich nie»

Seine Mutter ist damals 18 und in bitterer Not. Als Bauerstochter mit vielen Geschwistern ist das Brot hart und die Suppe dünn. Das Kind, das sie unter ihrem Herzen trägt, und dessen Erzeuger sich aus dem Staub gemacht hat, kann und darf nicht bleiben. So kommt es, dass am 15. Januar 1974 eine fremde Frau das kleine Bündel in ihre Arme schliesst. Roman Bernhard wächst später behütet bei seinen Adoptiveltern in Schmerikon am Oberen Zürichsee auf. Das Einzelkind geniesst die Gemeinschaft und Geborgenheit in der reformierten Kirchgemeinde, vor allem in den Ferienlagern.

Leben nach dem Lustprinzip. Als 1988 seine Konfirmation bevorsteht, verzerrt sich das positive Gottesbild: «Alles erschien mir auf einmal gekünstelt, konstruiert und lebensfremd. Gott, Glaube und Kirche waren für mich damals eins. Eine Kirche, die mir vorschrieb, wie oft ich den Jugendgottesdienst zu besuchen hätte, brauchte ich nicht. So ging ich nach der Konfirmation eigene Wege.» Fünf Jahre lang lebt Roman Bernhard nach dem

Lustprinzip. Er engagiert sich in verschiedenen Vereinen, macht Musik, und treibt viel Sport.

Skepsis und Faszination. Nach der Matura entscheidet er sich eher halbherzig für ein Jus-Studium in Zürich. Weder mit dem Stoff noch unter seinen Kommilitonen fühlt er sich wohl. Eines Tages lockt ihn der günstige Preis des Skilagers einer christlichen Organisation. Falls eine Sekte dahinter stecke, könne er sich ja wieder in den Zug setzen, macht Roman Bernhard mit seinen Eltern aus. Bereits auf der Hinfahrt ist der junge Student fasziniert von der wohlwollenden Atmosphäre untereinander: «Diese Leute waren authentisch und hatten eine Ausstrahlung, die ich nicht einordnen konnte.»

Schlaflos in Samedan. Neugierig öffnet er sich einem Leiter, löchert diesen bis zum letzten Abend mit Fragen. «Es war mir klar, dass ich eine Entscheidung treffen musste», erinnert sich Roman Bernhard. Als er um zwei Uhr früh noch immer nicht schlafen kann, weckt er den Leiter. In dessen Beisein bekennt er Jesus all sein Ver-

zVg.

Die Umstände seiner Geburt waren düster. sener. Doch davon erfährt er erst als junger Erwachsener. Wer bin ich? Wohin führt mein Weg? – diese Fragen beschäftigen Roman Bernhard (39) lange Zeit.t. Vom Suchen und Finden des zweifachen Familienvaters. sagen und vertraut ihm sein Leben an. «Ein tiefer Friede kam über mich, und mit einer unbeschreiblichen Freude fuhr ich nach Hause.»

Licht in die Vergangenheit. Die zentralsten Lebensfragen sind geklärt, eine bleibt jedoch offen – jene nach seiner Herkunft. Und so macht sich Roman auf die Suche nach seinen leiblichen Eltern. Er findet seine Grossmutter mütterlicherseits. Die beiden verstehen sich nach wenigen Worten, und der junge Mann erfährt die tragischen Umstände seiner Geburt. Seine Mutter sei an der Trennung psychisch zugrunde gegangen. Dieses Wissen stürzt ihn in eine Identitätskrise. Roman Bernhard «flüchtet» nach Lausanne, arbeitet begeistert im Marketingbereich bei einer Bank und lernt seine heutige Frau Stefania kennen. Gottes Liebe überwindet alles. Doch hinter der fröhlichen Fassade hämmert es. Fragen rund um seine Existenz plagen Roman Bernhard. Er betet viel und vergräbt sich in seine Bibel. Wiederholt liest er im Römerbrief, Kapitel 8,

die Verse 38 und 39 und schöpft daraus Zuversicht: «Denn ich bin ganz sicher: ‚Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch irgendwelche Gewalten, weder Hohes noch Tiefes oder sonst irgendetwas können uns von der Liebe Gottes trennen, die er uns in Jesus Christus, unserem Herrn, schenkt.‘» Bis heute ist ihm Stefania, die seinen Glauben teilt, eine grosse Stütze, wenn ihn wieder einmal Zweifel befallen.

Himmlische Vaterliebe. 2001 haben die beiden in Stäfa geheiratet. Roman hat sein Studium abgebrochen und 2008 das Lehrerdiplom erworben. Heute arbeitet er als Sekundarlehrer im Zürcher Oberland. Stefania ist Personalleiterin eines KMU. Das Paar teilt sich die auswärtige Arbeitszeit und hat zwei Jungs – Yves (8) und Nils (4). Kinder, auch seine Schüler, liegen Roman Bernhard besonders am Herzen: «Ich liebe es, für sie zu beten. Ich empfinde eine grosse Ehrfurcht vor dem Leben und bin so dankbar, einen Vater im Himmel zu haben. Bei ihm darf auch ich Kind sein. Er verlässt mich nie.» (mhe.), Quelle: jesus.ch


6 Thema: Glaube

Nr. 26 - 2013

«Glaube ist Vertrauen»

«Ich glaube nur, was ich sehe»

Glaube ist wie ein feiner Faden ins Unsichtbare. Trauen wir seiner Tragkraft, dann wird er immer stärker, sagt Pfarrer Daniel von Orelli.

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alpinschule-adelboden.ch

Haben Sie schon einmal mit Kleinkindern Verstecken gespielt? Manchmal halten sie sich beide Hände vors Gesicht und meinen, man sehe sie jetzt auch nicht mehr.

Ähnlich geht es Menschen, die nach dem Motto leben: «Ich glaube nur das, was ich sehe.» Es ist eine berechtigte Einstellung, weil man sich mit nichts abgeben muss, das unsichtbar und allein deswegen schwer fassbar ist. Wind und Elektrizität sind unsichtbar, aber physikalisch zu beweisen. Auch die Mutterliebe sieht man nicht, aber man spürt sie. Ebenso verhält es sich mit Gott: Seine Existenz lässt sich physikalisch nicht bestätigen. Doch es gibt viele Menschen, die durch ihren Glauben an Gott Hilfe und Kraft erfahren haben, deren innere Verletzungen durch Gottes Wirken heilten, deren Familien durch die versöhnende Macht des Glaubens wieder zusammengefunden haben. Geben auch Sie diesem unsichtbaren, lebendigen Gott eine Chance. Er möchte sich von Ihnen finden lassen. Er wartet auf Sie. Wie Sie ihm begegnen können, lesen Sie auf den Seiten 11

bis 14.

: Weshalb sind so viele Menschen auf der Suche nach einem höheren Wesen? Pfr. Daniel von Orelli: Schau dir die Menschen in der Stadt an. Jeder ist anders und hat seine eigene Geschichte. Aber sie alle sehnen sich nach Liebe. Einer erinnert sich an die Geburt seines Kindes: «Das ist mehr als man sieht, dieser Moment, das ist … mehr.» Eine Frau hat in einem Krieg Schweres erlebt und fragte: «Gott, wo bist du…?» Da fand sie inmitten der Kriegswirren Kinder in einem Versteck, die sorgten füreinander wie eine Familie. Bist du da, Gott? Wo Liebe ist, ist mehr als Natur, mehr als was wir sehen.

Was bedeutet Glaube? Glaube ist Vertrauen. Wenn du in dir spürst: «Es gibt mehr als was ich sehe», dann ist das wie ein feiner Faden. Packe ihn und zieh daran. Der Faden führt dich zur Frage: «Du, im Unsichtbaren, ich kenne dich nicht, aber da ist dieser Faden, diese Verbindung. Ich erzähle dir von mir, hänge mei-

ne Geschichte an diesen Faden. Trägt er?» Und du hältst den Faden, ziehst daran und merkst: Er wird stärker, du kannst mehr daran hängen. – Er hält. Und Schwieriges, das du daran befestigst, wird etwas leichter, oder es ordnet sich. Erstaunlich viel trägt dieser Faden! Wie ein Spinnenfaden so fein war er – und trägt so viel – trägt dich. Und ihm im Unsichtbaren, der den Faden hält, – Gott – kannst du trauen.

Was macht die Beziehung zu Gott aus, was macht sie wertvoll? Dass er da ist, dass er mir vertraut und ich ihm. Das ist eine ungeheure Kraft. Bei der Arbeit, im Tram, am Tisch mit den Kindern halte ich diesen Faden, und ich höre ganz leise: «Ich vertraue dir!» – Mir vertrauen? … der die Nerven verliert, der Menschen enttäuscht, der …? – Ja! Gottes «Und ich vertrau’ dir doch!» das ist, was meine Beziehung mit ihm so wertvoll macht. Meine Liebe wird durch sein Vertrauen stärker.

Was tun, wenn Zweifel aufkommen? Bei mir tritt dies ein, wenn ich ihm nicht mehr vertraue, dass er mir vertraut. Dann wird alles grau, hoffnungslos, und ich glaube selber nicht mehr an mich. Dann verliere ich den Faden. Ich denke da an Jesus, als er am Kreuz fragen musste: «Mein Gott, warum hast du mich verlassen?» Da unten ist er, wo der Faden nicht mehr ist, abgerissen vielleicht, weil ich versagt habe oder weil allzu schweres Leid geschehen ist. Aber Jesus macht nicht Druck: «Du musst jetzt den Faden finden!» Er ist einfach da. Und es hilft, wenn ein Mensch da ist, dem meine Zweifel keine Angst machen, weil er weiss, dass Gott die Hoffnung für mich nicht aufgibt. Er wird mich den Faden wieder finden lassen. (mhe.)

Daniel von Orelli ist Pfarrer im Ruhestand und wohnt mit seiner Frau in Grüt (Gossau ZH).


TThema: hema: GGlaube laube 7

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Ursula Erne:

Vor fünf Jahren wurde die gelernte Krankenpfl pflegerin Ursula Erne (55) am eigenen Leib mit dem Thema hema Krebs konfrontiert. Es flatterte ihr das Herz; zuerst vor Angst – und dann vor Freude. Denn Ursula Erne orientiert ntiert sich himmelwärts. Als Tochter eines Werkzeugmachers wird Ursula Erne 1958 in Baar ZG geboren. Der ständige Wohnortwechsel ihrer Familie belastet sie. Zutiefst sehnt sie sich nach einer guten Freundin. Schon früh resigniert das Mädchen: «Es tat so weh, liebgewonnene Menschen immer wieder zurücklassen zu müssen. Das wollte ich nicht mehr.» Halt sucht Ursula Erne bei ihren Eltern und Geschwistern. Auch bei den Tieren auf den Bauernhöfen der Umgebung.

Sehnsucht nach Gott. Mit 16 Jahren absolviert sie in Riehen bei Basel ein diakonisches Haushaltslehrjahr. Das Leben und Arbeiten in der christlichen Institution lässt die junge Frau über Gott nachdenken: «Als kleines Mädchen stand ich oft am Fenster und betete zu Gott. Schon damals sehnte ich mich nach einer Beziehung mit ihm», sagt Ursula Erne. Katholisch erzogen, war der Glaube für sie primär ein religiöses Ritual. Das Beichten habe ihr immer gut getan. Allerdings: «Ich wusste genau, kaum zuhause, würde ich bald wieder etwas angestellt haben. So wuchs mein ‚Schuldenberg‘, und

dieses Bewusstsein quälte mich bis zur nächsten Beichte.»

zVg.

«Meine tiefste Sehnsucht ist gestillt» lässt Ursula Erne die Praxis ihrer Frauenärztin mit einem mulmigen Gefühl. Es besteht Verdacht auf Brustkrebs. Die Gewebeprobe bestätigt diesen. «Jetzt muss ich auch sterben», schiesst es der damals knapp 50-Jährigen durch den Kopf. Vor Angst flattert ihr das Herz. Ruhe sucht und findet Ursula Erne in dieser Zeit bei Gott: «Ich habe ihm nicht für die Diagnose gedankt, aber ich wusste, bei ihm bin ich in Sicherheit.»

entnommene Gewebe und die Lymphknoten auf wundersame Weise frei von bösartigen Zellen seien. Erneut flattert Ursula Erne das Herz – diesmal vor Freude und tiefer Dankbarkeit Gott gegenüber. Ihr Umfeld und die Ärzte reagieren gespalten. Sechs Jahre sind seit der Operation vergangen, und der Krebs ist nicht zurückgekehrt. Die Gewissheit, geheilt zu sein, lässt sich Ursula Erne von niemandem nehmen.

Hoffnung für andere. Gemeinsam

Ruhe im Sturm. Als Krankenpflege-

Glasklare Zusagen. In der Bibel stösst sie auf Psalm 118, Vers 17: «Ich werde nicht sterben, sondern am Leben bleiben und erzählen, was der Herr getan hat!» Ein zweites Mal redet Gott Klartext, diesmal durch Jeremia, Kapitel 30, Vers 17: «Aber zu dir sage ich, der Herr: ‚Ich will dich wieder gesund machen und deine Wunden heilen‘.» An diesen Zusagen klammert sich Ursula Erne fest, als sie im Winter 2007 in den Operationssaal geschoben wird.

rin hat die engagierte Frau viele Menschen leiden und auch sterben sehen – zuletzt ihre Mutter, die vor zehn Jahren dem Krebs erlegen war. Vier Jahre später ver-

Das Wunder. Aus der Narkose erwacht, ist Ursula Erne erleichtert, ihre Brust zu ertasten. Zehn Tage später erfährt sie, dass das

Geliebt und geborgen. 1974 besucht Ursula Erne einen christlichen Grossanlass in Basel: «Damals begriff ich erstmals, dass Jesus Christus durch sein Sterben am Kreuz meinen ‚Schuldenberg‘ ein für allemal gesprengt hat. Ich bekannte ihm alles, was in meinem Leben nicht gut gelaufen war. Er hat mir vergeben. Auch von den lähmenden Schuldgefühlen hat er mich befreit. Aber das Grösste für mich ist die Freundschaft mit ihm. Jesus hat meine tiefste Sehnsucht nach Beziehung gestillt.» Dieses Geliebt- und Geborgensein befähigt Ursula Erne, sich auch Menschen wieder zu öffnen. Im Musikverein begegnet die passionierte Querflötenspielerin der Liebe ihres Lebens. Heute sind Ursula und Philipp Erne seit 34 Jahren verheiratet.

mit ihrem Mann engagiert sie sich in der HeilBAR in Brugg – ein öffentlich zugänglicher Ort, an dem notleidende Menschen Hilfe erhalten, ungeachtet ihrer Herkunft oder Religion. Lange Zeit hatte Ursula Erne vornehmlich ältere Menschen gepflegt und begleitet. Vor zwei Jahren gab sie diesen Beruf auf. Auch wenn sie noch immer körperlich und seelisch kranken Menschen begegnet, sagt sie fröhlich und bestimmt: «Heute bin ich keine Krankenpflegerin mehr, ich bin ‚Lebenspflegerin‘.» (mhe.)

Radiobeitrag mit Ursula Erne auf lifechannel.ch www.heilbar.ch


8 Thema: Glaube

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Jesus sagt: ÂŤWer an mich glaubt, der hat das ewige Leben.Âť istockphoto.com

Die Bibel, Johannes-Evangelium, Kapitel 6, Vers 47

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Basics 11

Nr. 26 - 2013

Die grösste Geschichte aller Zeiten Was ist die wichtigste Geschichte aller Zeiten? Die Kriegsgeschichte von Hannibal, der mit 37 Elefanten die Alpen überquerte? Die Entdeckung Amerikas? Oder das Leben und Scheitern des «King of Pop» Michael Jackson? Nein, die wichtigste Geschichte der Welt ist eine Liebesgeschichte – eine Tragödie mit offenem Ende. Das Besondere daran: Es ist Ihre Geschichte. Sie spielen die entscheidende Rolle. Denn Sie bestimmen, wie die Geschichte ausgeht.

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Alles begann mit der Schöpfung. Gott erschuf die Erde und gestaltete sie liebevoll: das kleine Samenkorn, aus dem ein riesiger Baum entsteht sowie unzählige Früchte, Pflanzen und Tierarten. Er dachte sich das unendliche Universum aus, ebenso die winzigen Zellen eines kleinen Blättchens. Und er schuf den Menschen mit seinem faszinierenden Körper. Das Auge und das Gehirn, die so viel schneller funktionieren, als der höchstentwickelte Computer, all das sind Wunderwerke seiner Schöpfung. Die Bibel erklärt eine faszinierende Realität: Gott schuf den Menschen, damit er eine liebevolle Bezie-

hung mit ihm haben kann. Gott ist an Ihnen interessiert. Der Schöpfer überliess die Menschen nicht einfach ihrem Schicksal, nein, er möchte mit ihnen leben, ihr Gegenüber sein, ihnen Gutes tun. Schon mit den ersten Menschen spazierte er abends durch das Paradies und unterhielt sich mit ihnen. Nichts stand zwischen ihnen, sie lebten im tiefsten Vertrauen zueinander. Doch dann kam der grosse Wendepunkt der Geschichte.

Lesen Sie weiter auf Seite 12 …

Auch Sie sind einmalig; das zeigt schon Ihr Fingerabdruck. Haben Sie schon einmal im Spiegel Ihr Auge betrachtet? Die unterschiedlichen Farbschattierungen, Kreise und Punkte? Niemand hat dieselben Augen wie Sie, sie sind einzigartig. Es gibt niemanden, der so aussieht, so denkt, so handelt wie Sie. Sie sind ein Unikat – perfekt erdacht und erschaffen. Doch wofür wurden Sie erschaffen? Was hat sich Ihr Schöpfer dabei gedacht? bedeutet für mich Beziehung. Ich bin derzeit im Ausland, und auch wenn ich meine « Glaube Freunde und meine Familie aus der Schweiz vermisse, mein bester Freund ist bei mir, egal wo ich bin, egal was ich mache, Gott ist bei mir – und genauso bei dir!» Simon Nachbur, Fachangestellter Gesundheit


12 Basics

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Der folgenschwere Wendepunkt

Adam und Eva wollten selbst entscheiden, was gut für sie ist. Sie empfanden die liebenden Arme Gottes als Einschränkung, und entschieden sich, ihr eigener Gott zu werden. Egoismus machte sich breit, Neid und Stolz. Zu spät merkten die ersten Menschen, dass die Trennung von Gott eine schmerzliche Leere hinterliess. Die Auswirkungen erleben wir heute noch. Anstatt in Frieden miteinander zu leben, gibt es Hass, Krankheit, Krieg und Tod. Doch das Schlimmste ist die ewige Trennung zwischen Mensch und Gott. Unsere Schuld schafft eine tiefe Kluft zwischen Gott und uns. Wir sind von uns aus nicht in der Lage, diese Kluft zu überwinden, weil wir die Gebote Gottes nicht erfüllen können.

Aber dann begann die grösste Liebesgeschichte aller Zeiten. Sie entstand nicht in Hollywood, sondern wurde von Gott selbst geschrieben: Die Liebe Gottes zu seinen Geschöpfen war grösser als aller menschlicher Stolz.

me und hohe Erwartungen, aber sie zerplatzten wie Seifenblasen? Sie suchten ihr Glück in Geld, Erfolg, Anerkennung, Familie oder Religion. Doch am Ende blieb die grosse Leere. Deshalb dachte Gott sich einen Plan aus, um das Getrenntsein von den Menschen zu überbrücken: Er sandte seinen Sohn Jesus in diese Welt, um die Menschen zu retten. Jesus hat nie ein Buch geschrieben, doch über keinen anderen Menschen wurden so viele Bücher verfasst wie über ihn. Er hat unzählige Menschenleben verändert, und heute glauben zwei Milliarden Menschen an ihn. Sein Leben und seine Lehren veränderten die Geschichte wie kein anderes Ereignis. Mit seiner Geburt begann die heutige Zeitrechnung. Seine Lehre war das Grossartigste, was je ein Mensch gesagt hat. Er liebte diejenigen, die von der Gesellschaft ausgeschlossen wa-

Seither sind wir auf der Suche nach Glück, innerem Frieden und Geborgenheit – all das, was durch die Trennung von Gott aus dem Leben verschwand. Wie viele Menschen hatten grosse Träu-

Glaube an Jesus ist die Essenz meines Lebens. « Der Er ist mein innerer Friede und mein äusseres Funkeln.» Esther Becher, Familienfrau

ren. Ausserdem tat er gewaltige Wunder. Er verwandelte Wasser in Wein, heilte Blinde, Taube, Gelähmte und weckte Tote auf. Jetzt kommen wir zum Höhepunkt dieser Geschichte. Gott brachte den grössten Liebesbeweis, den diese Welt je gesehen hat: Er gab das Kostbarste, was er hatte, für Sie und für mich: seinen Sohn. Gott ist ein heiliger Gott. Er kann Schuld nicht ungestraft lassen. Deshalb opferte Jesus am Kreuz sein Leben aus Liebe zu uns. Er starb stellvertretend für unsere Fehler, unsere Vergangenheit, unsere Schuld. Durch seinen Tod bietet er uns Vergebung an und die Möglichkeit, unsere Beziehung zu Gott in Ordnung zu bringen. Nach drei Tagen weckte Gott seinen Sohn von den Toten auf. Er lebt. Und wünscht sich eine Freundschaft mit Ihnen. Möchten Sie dieses Angebot annehmen?

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Sehr früh in der Geschichte der Menschheit ereignete sich ein grosses Drama: Die Menschen trennten sich von ihrem Schöpfer und gingen eigene Wege.


Basics 13

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Die grösste Liebesgeschichte – mit Happy End?

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Das En Ende der Geschichte ist noch nicht ausformuliert. form Gott wartet auf Sie. Durch den Tod von Jesus hat er eine Brücke geschaffen. Sie können in eine Beziehung mit ihm treten.

Gott möchte Sie auf Ihrem Lebensweg begleiten und auch die Ewigkeit, nach Ihrem Tod, mit Ihnen verbringen. Gott hat alles für Sie getan, nun liegt es an Ihnen. Möchten Sie Ihr Leben jetzt mit Gott in Ordnung bringen und Jesus in Ihr Leben aufnehmen? Wollen Sie Jesus nachfolgen und eine persönliche Beziehung mit Gott beginnen? Dann sagen Sie es ihm. Sprechen Sie mit ihm und laden Sie ihn in Ihr Leben ein. Dabei müssen Sie sich nicht gewählt ausdrücken, sondern können mit ihm reden wie mit einem Freund. Wenn Sie nicht wissen, wie Sie beginnen sollen, hilft Ihnen vielleicht das folgende Gebet:

«Jesus, ich glaube, dass du Gottes Sohn bist. Danke, dass du am Kreuz für meine Schuld gestorben bist. Ich habe bisher gelebt, ohne nach dir zu fragen und ohne dich ernst zu nehmen. In meinem Egoismus habe ich meine Mitmenschen, mich selbst, vor allem aber dich verletzt. Das hat mich ausgeschlossen von dem echten, ewigen Leben mit dir. Bitte vergib mir! Ich möchte, dass du von nun an mein Leben lenkst, weil ich weiss, dass du das Beste mit mir vorhast. Danke, dass du mir vergibst, mich annimmst, mein Leben auf dieser Erde erfüllen möchtest, und ich auch nach meinem Tod für immer bei dir sein darf. Amen.» ist in meinem Leben der Hauptgang! « Jesus Alles andere ist nur Vor- oder Nachspeise – oder Abwasch.» Jonathan Bucher, Leiter www.die4punkte.com

Wenn Sie diese Worte von Herzen gebetet haben, dürfen Sie sicher sein, dass Gott Sie erhört hat. Durch Ihr Ja zu Gott wurden Sie «neu geboren», Sie sind jetzt sein Kind, ein Kind des Königs. Durch seinen Heiligen Geist, den er Ihnen geschenkt hat, lebt er von nun an in Ihnen und Sie werden erleben, wie die Freundschaft mit Gott Sie Stück für Stück heilt. Verändert von seiner Liebe, werden Sie immer mehr denken, reden und handeln wie Gott es sich wünscht – zum Besten für Sie selbst und Ihre Mitmenschen.


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Die Geschichte leben Wenn Sie Gott Ihr Leben anvertraut haben, dann haben Sie jetzt ein neues Leben – ein Leben in Freundschaft mit dem Schöpfer der Welt! So wie jede gute Freundschaft, wächst auch Ihre Freundschaft mit Gott in der Begegnung. Um Gott immer besser kennenzulernen und Ihren Glauben zu vertiefen, sollten Sie sich regelmässig Zeit nehmen, um mit ihm zu reden, auf ihn zu hören und sich mit anderen Christen über ihn auszutauschen. 2. BIBEL Machen Sie Gottes Wort zur Grundlage Ihres Lebens

Sprechen Sie jeden Tag mit Gott

3. GEMEINSCHAFT

Finden Sie Christen, die Sie im Glauben unterstützen

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Gott freut sich, wenn Sie jeden Tag mit ihm reden. Denn als Ihr Freund und Vater interessiert er sich für jedes kleine Detail Ihres Lebens. Sprechen Sie mit ihm über Ihre Familie, Ihre Arbeit, Ihre Freuden, Ihre Sorgen und Ihre Wünsche. Danken Sie ihm für seine Güte und bitten Sie um Vergebung, wenn Sie wieder einmal versagt haben. Gott hat immer ein offenes Ohr für Sie, will Ihnen vergeben und Ihnen in allem zur Seite stehen. Wenn Sie beten, muss das nicht zu einer bestimmten Zeit oder an einem festen Ort geschehen – aber beides kann Ihnen helfen, vor Gott zur Ruhe zu kommen und seine Stimme zu hören. Im Gebet will Gott Sie beschenken – darum beten Sie regelmässig.

Gott wünscht sich, dass wir nicht als Einzelkämpfer durchs Leben gehen, sondern anderen Christen begegnen, liebevolle Beziehungen zueinander aufbauen, voneinander lernen, gemeinsam auf Gottes Wort hören, einander begleiten und gemeinsam die Botschaft von der Liebe Gottes zu den Menschen tragen. Freunde Gottes brauchen einander. Darum: Schliessen Sie sich einer lebendigen christlichen Kirche oder Freikirche an und erleben Sie, wie gut die Gemeinschaft mit anderen Ihrem Glauben tut. (wn./res.)

Beziehung mit Jesus gibt mir alles was mein Herz zum Atmen braucht! Hoffnung, Kraft, « Die Liebe und Freude am Leben!» Janika Streit, Schneiderin

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1. GEBET

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Gott möchte Ihnen mitteilen, was er auf dem Herzen hat. Das kann er auf unterschiedliche Weise tun. Ganz besonders können Sie seine Stimme beim Lesen der Bibel hören, die sein Wort ist. Dadurch werden Sie immer besser verstehen, wie Gott ist und wie sein guter Plan für Ihr Leben aussieht. Beginnen Sie am besten mit einem der Evangelien im neuen Testament, z. B. dem Lukas-Evangelium. Danach können Sie den Römerbrief lesen, in dem Sinn und Ziel unseres Lebens sehr anschaulich beschrieben werden. Der Heilige Geist selbst wird Sie beim Lesen des Wortes Gottes leiten. Sie werden sehen, wie Sie mit der Zeit immer mehr verstehen.


Ratgeber 15

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Navigationshilfe für den Glauben – 6 Tipps Wer neu zu Gottes Familie zählt, betritt ein weites Land. Sechs Tipps, wie Sie sich orientieren und Gott immer besser kennenlernen können. TIPP 3 – Gemeinsam unterwegs sein:

In der Bibel gibt es viele Geschichten, in denen Gott zu Menschen gesprochen hat. Er redet heute noch zu uns – und zwar durch die Bibel, die auch «Gottes Wort» genannt wird. Fangen Sie am besten mit den Geschichten von Jesus an, zum Beispiel im Lukas-Evangelium. Darin erfahren Sie, wie Jesus gewirkt und was er gelehrt hat. Stellen Sie Ihre «inneren Ohren» auf Empfang.

Gottes Familie ist riesig, auf der ganzen Welt gibt es Menschen, die mit Gott leben. Der Austausch mit anderen Christen ist wichtig. Viele Kirchen bieten die Möglichkeit, im kleinen Kreis während der Woche über Gott und sein Wort nachzudenken. Hier können Sie Fragen stellen, füreinander beten und Freundschaften knüpfen.

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TIPP 2 – «Gottes Wort» lesen:

Gott interessiert sich für Sie und für das, was Sie beschäftigt. Reden Sie mit ihm doch auch einmal mal über andere Menschen, die Ihnen wichtig sind – vielleicht eine Freundin, der es nicht gut geht oder einen kranken Verwandten. Bitten Sie Gott, konkret einzugreifen. Für den Schöpfer des Universums ist kein Problem zu gross.

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TIPP 1 – Mit Gott reden:

Wer Jesus in sein Leben aufnimmt, der sprudelt über vor Freude. Und diese Freude dürfen Sie weitergeben! Erzählen Sie den Menschen um sich herum, was Jesus in Ihrem Leben getan hat. Drängen Sie sich nicht auf. Wenn sich jedoch eine Gelegenheit ergibt, nutzen Sie diese. Viele Menschen würden niemals die Bibel lesen. Doch Ihr persönliches Erleben mit Gott kann sie mit seiner Liebe anstecken. Seien Sie mutig! (res.)

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TIPP 6 – Herz und Mund:

Jesus sagte, dass er nicht gekommen ist, um sich bedienen zu lassen, sondern um anderen zu dienen. Dies wünscht er sich auch von uns. Bestimmt hat Gott Ihnen eine Gabe geschenkt, die Sie für andere einsetzen können. Backen Sie gerne? Dann bieten Sie Ihrer Kollegin bei der nächsten Geburtstags-Party Unterstützung an. Sind Sie ein Praktiker? Dann helfen Sie neuen Nachbarn beim Montieren der Möbel. Möglichkeiten zum Dienen gibt es überall.

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TIPP 5 – Herz und Hand:

Möchten Sie Grundlegendes über die Bibel, über Gott und Ihre Freundschaft mit ihm erfahren? Viele Gemeinden bieten Glaubenskurse an. Hier können Sie Antworten finden, und Ihr Glaube wird gestärkt. Wir empfehlen beispielsweise die Alphalive-Kurse. Unter www.alphalive.ch finden Sie alle Orte und Gemeinden, die solche Glaubenskurse anbieten. Oder melden Sie sich bei uns, wir vermitteln Sie gerne weiter (Seite 20).

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TIPP 4 – Tiefer graben:


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Kathy Ireland:

«Die Bibel hat mein Leben verändert» Als gefragtes Model zierte Kathy Ireland (50) weltweit Hochglanz-Magzine, lief über die Laufstege der ModeMetropolen und lächelte von Werbeplakaten. Fernab der Glitzerwelt erlebte die US-Frau jedoch viele einsame Stunden. Bis sie eines Tages eine Bibel fand, die ihr Leben komplett auf den Kopf stellte. Mit der Kirche verband Kathy Ireland lange Zeit nichts Gutes. Sie hatte als Kind sogar Angst vor Gott: «Die Kirche, in die wir gingen, war mir unheimlich. Der Pastor war streng, unberechenbar und schrie beim Predigen. Ich spürte dort kein bisschen Liebe. Und ich dachte, so wie dieser Mann ist, so muss auch Gott sein.»

schen, und er führt sie einen guten Weg.»

Jesus ist anders. Und noch etwas

Überzeugt: US-Ex-Model Kathy Ireland. Koffer eine Bibel, die ihre Mutter heimlich eingepackt hatte.

Die Wahrheit. «Ihr ganzes Leben lang hatte Kathy Ireland noch nie in der Bibel gelesen. Was sie im Matthäus-Evangelium las, stellte ihr Leben auf den Kopf. Als rebel-

lischer Teenager hatte sie stets alles in Frage gestellt. Aber plötzlich spürte sie, dass dieses Buch die Wahrheit ist. «Was mich besonders überwältigte war, dass Jesus ganz anders ist, als ich dachte. Er verurteilt niemanden. Er schreit nicht herum. Er liebt die Men-

Beherzt

Der Glaube ist für Fussballer Arne Friedrich (34), Verteidiger von «Chicago Fire SC», zentral. Ohne viel Wind zu machen, redet er offen darüber.

«Gnade ist Liebe, die keine Gegenleistung verlangt», sagt der renommierte Schweizer Herzchirurg Thierry Carrel. Seinen Beruf übt er mit Leib und Seele aus.

Der Glaube sei ein Anker in seinem Leben, der ihm Ruhe schenke, vor allem in schwierigen Situationen, so der 82-fache deutsche Nationalspieler im Gespräch mit «Zeit Online». Arne Friedrich betet vor jedem Spiel, oft auch mit anderen, die den Anker mit ihm teilen. Auf die Frage, was ihm wichtiger sei, Fussball oder Glaube, antwortet der langjährige «Hertha-Berlin»Verteidiger bestimmt: «Ich möchte lieber ohne Fussball leben, als

www.arnefriedrich.de

Verankert

ohne meinen Glauben.» Deshalb sieht sich Arne Friedrich aber nicht als Superchrist: «Darum geht es nicht. Auch ich kann in Versuchung geraten oder mal aus der Haut fahren. Im Prinzip bauen wir alle Mist, ob Christ, Muslim oder was auch immer.» Arne Friedrich geht es um die Message des Glaubens. Im Fussball drehe sich alles um Gewinnen oder Verlieren. «Das ist bei Gott nicht so. Da steht jedes Leben, also der Mensch an sich, im Mittelpunkt.» Quelle: jesus.ch

Von Patienten hört man, Thierry Carrel sei ein «begnadeter Chirurg». Dazu Carrel: «Dass ich täglich so viel Freude und Leidenschaft empfinde für das, was ich tue, sehe ich als Gnade an. Daraus erwächst mir die Kraft, im hochtechnologisierten Spitalalltag für Menschlichkeit, Wertschätzung und Zuwendung einzustehen.» Aus christlicher Grundhaltung heraus weiss der Herzspezia-

Näher zu Jesus. Kathy Ireland ist heute verheiratet und Mutter dreier erwachsener Kinder. Über ihr Ziel im Leben sagt sie: Ich möchte jeden Tag näher zu Jesus zu kommen. Seiner Führung zu folgen und auf seinem Weg zu bleiben, das ist das Beste, was ein Mensch tun kann.» (mh.), Quelle: iamsecond.com

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Teenager-Jahren fand ihre Mutter zum Glauben an Gott. Sie sprach nicht viel darüber, aber sie veränderte sich positiv, und das beeindruckte das Mädchen. Mit 18 Jahren erhielt Kathy Ireland die Chance, nach Paris zu reisen, um als Model zu arbeiten: «Viele stellen sich das als Traumjob vor, aber es ist harte Arbeit und man verbringt sehr viele einsame Stunden.» Als die junge Frau eines Nachts, vom Jetlag geplagt, nicht schlafen konnte, fand sie in ihrem

kathyireland.com

Mutters Glaube. In Kathy Irelands

berührte Kathy Ireland, als sie allein in der grossen, weiten ModeWelt unterwegs war: «Jesus war anders als die Männer, die mich herumkommandierten, ausnutzten und einen zweifelhaften Charakter hatten. Es war ein enormer Trost zu erkennen, dass Jesus Frauen liebt und ihnen Ehre und Respekt erweist. Von da an wurde er zu meinem Herrn, meinem Retter und meinem besten Freund.»

list des Berner Inselspitals: «Was bringt dem Menschen ein perfekter chirurgischer Eingriff, wenn er mit seinen Sorgen und Ängsten allein gelassen wird? Ich möchte als Arzt für meine Patienten da sein.» Abends, wenn es ruhiger werde im Spital, setze er sich oft an die Betten, höre zu, erkläre, und muntere auf. «Diese Momente sind für mich zentral – und voller Gnade. Müsste einem Kind Gnade erklären, würde ich ihm von Wohlwollen und Zuwendung erzählen; von Liebe, die keine Gegenleistung verlangt.» Quelle: reformiert.ch


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«Mittagstisch Muttenz Ost»:

Mehr als eine warme Mahlzeit Wenn zuhause die Küche kalt bleibt, muss sich in Muttenz kein Schulkind mit einem belegten Brot begnügen. Im Jugend- und Kulturhaus FABRIK lädt ein Mittagstisch zu warmer Mahlzeit und Gemeinschaft. Der «Mittagstisch Muttenz Ost» entstand aus dem ehrenamtlichen Engagement lokaler Christen. Heute ist ein besonderer Tag am «Mittagstisch Muttenz Ost». Lisa feiert ihren 9. Geburtstag und durfte bei der Menü-Wahl mitreden. Sie wünschte sich Penne alle «Cinque Pi». Das Mädchen schätzt nicht nur die frische Küche: «Alle Leute hier sind so nett. Am liebsten bastle ich mit unserer Betreuerin Yuko.»

innert sich an die Zeit, als der Mit-

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tagstisch in und von der evangelischen Freikirche Chrischona mit vier Kindern gestartet wurde. Seither sind 10 Jahre vergangen. «Wir hatten uns damals überlegt, wie und wo wir den Leuten im Ort praktisch helfen können. Unser Angebot fand schnell Anklang», freut sich Kathrin Fromm. 2009 wurde der Betrieb des Mittags-

tischs in den eigens dafür gegründeten Verein «Sentiero» eingebettet. Dieser engagiert sich heute im Auftrag der politischen Gemeinde, die den Mittagstisch subventioniert.

Offene Ohren. Insgesamt 64 registrierte Kinder verpflegt und betreut das siebenköpfige Team an

Offen

Mit ihrer Musik kämpft Melissa Lischer (26) gegen den Menschenhandel. Die Tochter einer Kamerunerin und eines Schweizers hat selbst gesehen, wovon sie singt.

Seit 20 Jahren sitzt HardRocker Nicko McBrain (60) hinter dem Schlagzeug der legendären Band «Iron Maiden». Aus seinem Glauben macht er keinen Hehl.

Langjährige Gesangsschulung und Unterricht in Klavier und Gitarre formten Melissa Lischer zu einer wunderbaren Musikerin. Die gebürtige Luzernerin steht bei profimusic unter Vertrag singt in ihrem Song «Help» gegen den Menschenhandel. Melissa Lischer erklärt: «Gott hat mir dieses Thema – Frauen und Kinder, die Opfer von Menschenhandel sind – aufs Herz gelegt. Ich habe mir diese Missstände an der Zürcher Langstra-

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Entschlossen

sse und am Sihlquai mit eigenen Augen angesehen und mich entschlossen, meine Stimme dagegen zu erheben.» Auslöser für dieses Engagement war eine Begegnung mit Tabea Oppliger, der Gründerin der Organisation «glowbalAct». Diese macht immer wieder mit öffentlichen Aktionen auf den Menschenhandel aufmerksam. Dazu zählt der Stiletto-Lauf (Wettrennen in Stöckelschuhen), der die Zuschauer belustigt und zugleich zum Nachdenken anregt. Quelle: jesus.ch, melissalischer.ch

Laut dem «Rolling Stone Magazin» zählt «Iron-Maiden»-Drummer Nicko McBrain zu den 40 besten Schlagzeugern der Welt. Daneben spielt er auch in der Band seiner Kirche, der «Spanish River Church» in Florida. Der christliche Glaube seiner Frau Rebecca hatte ihn selbst zu Gott geführt. Vor 14 Jahren entschloss er sich daher, sein Leben Jesus anzuvertrauen. McBrain erinnert sich: «Ein unersättlichesVerlangennachJesuskam

Beliebte Verse. Sie schätzt die Gemeinschaft mit den unterschiedlichen Kulturen: «Da wir konfessionell neutral auftreten, haben wir anstelle eines Tischgebets Kärtchen mit Versen, die von den Kindern sehr gerne vorgelesen werden.» Einer lautet: Endlich ist der Tisch gedeckt, ich hoffe, dass es allen schmeckt. Danke Gott, dass du an uns denkst und uns so überreich beschenkst. (mhe.), www.sentiero-muttenz.ch

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Praktische Hilfe. Kathrin Fromm er-

Gemeinsam schmeckt es besser.

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Ruhen oder Rennen. Während die einen nach dem Essen kreativ sind oder sich verkrümeln, nutzen andere die kurze Zeit für einen Rundlauf um den Ping-Pong-Tisch. Hier reiht sich auch Kathrin Fromm , die Leiterin des «Mittagstisch Muttenz Ost», gerne mit ein. Spätestens um 13.30 rumort in den Räumlichkeiten des Jugend- und Kulturhauses FABRIK aber nur noch die Abwaschmaschine.

vier Mittagen pro Woche. Nicht nur der Kindermagen wird gewärmt. Ein gutes Klima untereinander ist Kathrin Fromm und ihrem siebenköpfigen Team wichtig. «Wir begrüssen jedes unserer Kinder persönlich und hören ihnen gerne zu, wenn sie uns aus ihrem Schul- und Familienalltag erzählen», sagt Kathrin Fromm.

über mich. «Ich lieh mir die Bibel meiner Frau und las die vier Evangelien des Neuen Testaments in einem Zug. Die Liebesbeziehung mit Jesus in meinem Herzen begann.» Der Brite erinnert sich an ein berührendes Erlebnis, als er in einem Café von seinem Glauben erzählte: «Ein junger Mann, ein grosser Fan von uns, war extra gekommen, weil er gehört hatte, dass ich da bin. Nach meinem Zeugnis ging er ins Parkhaus und weinte in seinem Auto. Dann entschied auch er sich für ein Leben mit Jesus.» Quelle: jesus.ch


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Boppis Welt Bo

Nadjas Leben geriet durch ein gedankenloses Spässchen ihres Vaters leicht aus den Fugen. Angefangen hatte alles mit einer harmlosen Tierdokumentation am TV. Als plötzlich ein riesiges, graues Tier auf der Bildfläche erschien, sagte Papa total aufgeregt zur kleinen Nadja: «Hast du den grossen Esel gesehen?!» Es blieb aber nicht bei diesem einmaligen Scherz. Immer, wenn irgendwo das Rüsselwesen auftauchte, nannte Nadjas Vater es «Esel». Die wissbegierige Nadja, bemerkte nicht, dass die ganze Familie nach Papas Kommentar immer so komisch kicherte – aber es kümmerte sie ehrlich gesagt auch nicht weiter, weil sie viel zu beschäftigt damit war, dieses faszinierende Rüssel-Esel-Tier irgendwo sauber in ihrem Hirn-Wissenskästchen zu platzieren. Einige Zeit später durfte Nadja in den Kindergarten, und wie das Leben so spielt, holte sie bald ihre Vergangenheit ein: Die Kindergärtnerin zeigte eines Tages ein Bild dieses grauen Riesenviehs, das Nadja inzwischen so ins Herz geschlossen hat. Klein-Nadja konnte ihre Begeisterung über das Bild nicht zurückhalten und prustete in

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Der Esel mit dem Rüssel

voller Laustärke in die Runde: «Das ist ein Esel!» Während die Kindergartengruppe losbrüllte vor Lachen, sass Nadja verstört auf ihrem Stühlchen und fragte sich, was sie eben gerade verpasst hatte.

Am Ende ist es nicht abstrakt, an die Realität eines Gottes zu Glauben, der uns über alles liebt. Es ist «nur» eine weitere Entscheidung in meinem Leben. Aber eine «alles entscheidende».

Nadja entdeckte an diesem Tag eine wichtige Grundwahrheit des Leben: Wissen ist immer nur eine Frage des Glaubens und des Vertrauens. Alles, was ich weiss, weiss ich nur, weil ich mich irgendwann entschieden habe, es zu glauben. Dass die beiden Lappen, die da links und rechts von meinem Kopf hängen, zwei Ohren sind, weiss ich, weil ich den Leuten geglaubt habe, die mir das so gesagt haben.

Was spricht also dagegen, nicht mutig zu entscheiden, an den Gott zu glauben, der in der Schöpfung und in deinem Leben, in den grossen Dingen wie auch in den winzigen Details sichtbar wird? (ab.)

Mehr über diese «alles entscheidende Entscheidung» erzählt Andreas Boppart auf: www.die4punkte.com

«Bitte Gott, schenk mir Geduld, ... und ich brauche sie jetzt!»

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