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Den kennenlernen, der Ruhe schafft

Nr. 23- 2012

Seite 11

Überzeugt: Mark Wahlberg.

fanpop.com

Stress ade!

Aus dem Knast In die Kirche Er wuchs mit neun Geschwistern im Arbeiterviertel von Boston auf und kam schon früh mit dem Gesetz in Konflikt. Heute ein begehrter Hollywoodstar, erzählt Mark Wahlberg von seiner tiefen Verbindung zu Gott, und was ihm im Leben wirklich wichtig ist.

Seite 16

«Gott schuf zwar die Zeit, aber von Eile hat er nichts gesagt», lautet ein finnisches Sprichwort. Wie schaffen wir es, im Zeitalter des Ausgebranntseins an- und innezuhalten? Viele Menschen sehen das Leben als Laufband. Es flitzt ihnen unter den Füssen weg – und sie hecheln hinterher. Wenn das Fitness- zum Foltergerät wird, läuft etwas schief. Die Zeit können wir nicht anhalten, wohl aber unser Tempo regulieren. Wer langsamer läuft und Pausen einlegt, hält länger durch und gelangt auch ans Ziel. Stress, der uns zerstört, ist fast immer hausgemacht.

Die Frage ist, leben wir für uns oder für die anderen – vielleicht auch, um ihnen die berühmte Nasenlänge voraus zu sein? «Gott hat Ruhe bewusst in unser Leben eingeplant. Er stresst uns nie. Die Beziehung mit ihm macht uns fähig, richtige Entscheidungen zu treffen. Wir leben dann nicht vollkommen, aber gelassen», sagt der Berater Rolf Lindenmann. Lesen Sie das ganze Interview auf Seite 6.

Aus der Rastlosigkeit in die Ruhe

Stark: Condoleezza Rice.

Mut zu mehr Menschlichkeit Als Kind mit Rassenkonflikten konfrontiert, macht sich die Ex-US-Aussenministerin Condoleezza Rice (57) für die Wertachtung und das Wohl aller Menschen stark.

Seite 16

Dankbar: Sven Schipplock.

Von Leistung und Gelassenheit

«Durch meinen Glauben an Gott kann ich besser mit Stress- und Drucksituationen umgehen», sagt Sven Schipplock, Fussballprofi beim Erstligisten TSG Hoffenheim.

Seite 17

Wie eine Biene von Blüte zu Blüte fliegt, kostet Monika Andres (60) den Nektar diverser esoterischer Heilsquellen. Nirgends wird sie satt. Auch ihre innere und äussere Unruhe bleibt. Bis die gestresste, alleinerziehende Mutter, die Sache mit Jesus genauer unter die Lupe nimmt.

Auftanken und abschalten

zVg.

Seite 7

Bewegung in der Natur und an der frischen Luft ist ein wahrer Stress-Killer. Die Schönheit der Schöpfung bringt uns zum Staunen und klärt unsere Gedanken. Weitere Anti-StressTipps Seite 15


2 Service

Nr. 23 - 2012

Mehr über Gott erfahren Gott liebt Sie, und er hat einen genialen Plan für Ihr Leben! Es lohnt sich, mehr über ihn zu erfahren. Folgende Angebote stehen Ihnen dazu zur Verfügung.

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Senden Sie mir kostenlos folgende Angebote zu: Bibel

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Haben Sie Fragen zum Glauben, suchen Sie Rat in einer schwierigen Lebenssituation oder wünschen Sie, dass für Sie gebetet wird? Ihre Anliegen werden vertraulich behandelt.

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Um obenstehende Angebote zu nutzen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf:

Wir helfen Ihnen gerne bei der Suche eines Glaubens­ kurses (z.B. Alphalive) oder einer Kirche/Gemeinde in Ihrer Nähe.

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hilfe Wünschen Sie den Besuch eines Pfarrers/Pastors oder einer Seelsorgerin oder benötigen Sie praktische Hilfe? Wir vermitteln Ihnen gerne eine Person.

Ich habe das Gebet auf Seite 13 gebetet und Jesus in mein Leben eingeladen.

Ich glaube schon länger an Gott und möchte in meinem Glauben vorankommen

Meine Kontaktdaten: Vorname, Name: Strasse: PLZ, Ort:

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Editorial 3

Nr. 23 - 2012

Inhalt

Editorial

Ich lass’ mir meine Zeit nicht nehmen

Fritz Imhof, Chefredaktor Stress ... – kennen Sie den auch? Wer kennt ihn nicht!? Wäre ja geradezu peinlich, gestehen zu müssen, dass es uns öfter langweilig wäre. Die meisten kennen die Situation: Mehrere Termine sollten um die gleiche Zeit abgewickelt werden. Oder: Alles ist geplant, und da geschieht etwas Unerwartetes. Ein Kind wird krank, der Mitarbeiter fällt im dümmsten Moment aus, der Chef macht Druck, und die ganze Planung wird über den Haufen geworfen. Auch Jesus und seine Jünger kann-

ten wohl das Gefühl der Überforderung wenn Vieles gleichzeitig auf sie einstürzte – auch wenn sie das Wort Stress noch nicht kannten. Aber Jesus wird mit dem Wort an seine Nachfolger zitiert: «Ruhet ein wenig.» In einer anderen Geschichte – die Jünger überquerten den See Genezareth und wurden dabei von einem Orkan erwischt – steht Jesus im Boot auf und befiehlt dem Sturm «zu schweigen». Manchmal brauchen wir das Eingreifen von oben – oder von unseren Mitmenschen, um dem Stress zu entkommen. Ein andermal braucht es einfach die Einsicht, dass uns die Zeit von Gott geschenkt ist, und dass wir das Geschenk annehmen und darüber verfügen dürfen. Dann braucht es meine Entscheidung, mir dieses Geschenk nicht von Familiengliedern, Freunden, Chefs und Mitarbeitenden wegnehmen zu lassen. Meine Zeit ist nicht einfach Geld, sondern ein wertvolles Lebenselement, das ich nicht nur gut nutzen, sondern immer wieder auch geniessen darf.

Impressum erscheint zweimonatlich als Ergänzung zur Internet-Plattform www.jesus.ch

Verlag: Livenet CFA Schweiz Aareckstrasse 6 3800 Interlaken print@jesus.ch Tel: 0848 77 77 00 Fax: 033 533 77 12

Abo: siehe Seite 18 oder www.jesus.ch/print

Auflage: 46'000 Spendenkonto zugunsten der Verteilung von Jesus.ch-Print: PC 60-136885-1

Titelthema Seite 4. Stress – Ein Phänomen unserer Zeit Seite 5. Pedro Gonzalez: Stufe für Stufe in die Freiheit Seite 6. Rolf Lindenmann: Gelassenheit finden Seite 7. Monika Andres: Sie stand ständig unter Strom Seite 8. Bildmeditation Seite 9. Medientipps

Basics Seite 11. Oase gesucht! Seite 12. Zerbrochene Beziehung Seite 13. Freundschaft mit dem Schöpfer Seite 14. Mit Gott dran bleiben

Ratgeber Seite 15. Tipps für mehr Leben und weniger Stress Herausgeber: Der Verein Livenet ist eine überkonfessionelle Organisation und wird ideell von der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) mitgetragen.

Redaktion: Bruno Graber (bg.) Fritz Imhof (fi.) Manuela Herzog (mhe.) Peter Schmid (ps.) Rebekka Schmidt (res.)

Magazin Seite 16. Mark Wahlberg: Tief mit Gott verbunden Seite 17. Demenz: Gebet beugt vor!

Weitere Autoren: Andreas Boppart (ab.) Miriam Hinrichs (mh.)

Gestaltung: OHA Werbeagentur GmbH

Kolumne & Abo Seite 18. Boppis Welt Seite 19. Wettbewerb/Patenschaft Seite 20. Infos/Kontakte/Tipps für Leser


4 Thema: Stress

Nr. 23 - 2012

Stress – Ein Phänomen unserer Zeit

Motor oder Bremse?

Stellen Sie sich einen Sportler beim Wettlauf vor: Der hintere Fuss rammt sich in den Startblock, Adrenalin strömt durch die Adern. Über den Lautsprecher schallt das Kommando: Die Muskeln sind aufs Äusserste angespannt, der Athlet sprintet los – die perfekte Ausgangslage für eine Höchstleistung. Jeder Mensch braucht ein gewisses Mass an Stress, um gesund zu leben und leistungsfähig zu sein. Ohne jeglichen Druck lässt man sich schneller gehen und verliert die Motivation. Stress hilft auch, die eigenen Grenzen besser zu erkennen. Der Frust, den man in einer solchen Situation spürt, motiviert, Dinge im Leben anzupacken und so den Stresslevel zu senken. Der «schlechte» Stress wird mit einem Mal zum Motor, der Dinge löst und verändert. Natürlich ist Stress nur gut, solange er unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit steigert. Wenn die Stresssituation zu lange andauert, macht sie uns krank; der Motor wird zur Bremse. Tipps, um dies zu vermeiden, finden Sie auf Seite 15. (res.)

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Stress an sich ist nichts Negatives. Er hilft uns, körperlich und geistig fit zu bleiben.

Dauerhafter Stress macht krank. Das weiss inzwischen fast jeder. Trotzdem schaffen es die Wenigsten, die Balance zwischen negativem Stress und Entspannung zu halten.

Es ist heutzutage nicht leicht, einfach abzuschalten. Dank Smartphone und Internet ist man ununterbrochen und überall erreichbar. Und dass jemand seine Emails auch im Urlaub abruft, ist doch selbstverständlich, oder?

Stress hat viele Gesichter Die neuen Medien sind natürlich nicht allein schuld. Wirtschaftliche Probleme wie Arbeitslosigkeit, hohe Erwartungen anderer oder Leistungsdruck im Job können zu Stress führen. Auch emotionale Schwierigkeiten wie Beziehungsstress, Einsamkeit, Mob­bing, Minderwertigkeitsgefühle oder Neid sind sogenannte Stressoren. Ebenso Lärm, Zeitdruck oder Eintönigkeit. Täglich sind wir unterschiedlichen Stressoren ausgesetzt, denen wir nicht immer aus dem Weg gehen können. Doch es gibt auch einen guten Umgang mit Stressauslösern.

Kleine Auszeiten wirken Wunder Stress wird dann ungesund, wenn es keinen Ausgleich gibt. Planen Sie deswegen jeden Tag etwas in Ihren Alltag ein, das Sie gerne tun, und das Ihnen Freude bereitet. Zum Beispiel: Lesen, Sport, Musizieren, sich in die Badewanne legen, Zeit mit guten Freunden oder Tieren teilen oder auch einfach mal nichts tun. Was uns entspannt, baut Stress ab. Fühlen Sie sich nicht schlecht dabei, Ihren Hobbys nachzugehen, sondern geniessen Sie positive Erlebnisse ganz bewusst. Auf Dauer ist Stressabbau überlebenswichtig!

Danken und auftanken Achten Sie auch darauf, dass sich Ihre Gedanken nicht in jeder freien Sekunde um Probleme drehen. Suchen Sie sich jeden Tag mindestens drei Dinge, für die Sie «danke» sagen können. Machen Sie sich bewusst, dass Sie mit all Ihren Sorgen, mit Ihrem

Druck und allem was Sie belastet, nicht allein sind. Gott sieht Sie voller Liebe an. Er möchte Sie von jeglichem Druck und aller Angst befreien und Ihnen stattdessen seinen tiefen Frieden schenken. Jesus selbst hat gesagt: «Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich will euch Frieden geben (...) Bei mir findet ihr, was eurem Leben Sinn und Ruhe gibt» (Die Bibel, Matthäus, Kapitel 11, Verse 28-29). Tauchen Sie ein in diesen göttlichen Frieden, der Ihrem Leben Sinn und Ruhe schenkt. Wie Sie das tun sollen? Nehmen Sie sich ein wenig Zeit und schütten Sie Gott Ihr Herz aus. Bitten Sie ihn, dass er Ihren Stress in Frieden umwandelt. (mh.)


Thema: Stress 5

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Pedro Gonzalez:

Ausgebremst – und doch angekommen zVg.

Der selbständige Handwerker und Eventmanager war ständig auf Achse, schuftete nicht selten 16 Stunden am Tag. Zunehmend fühlte sich Pedro Gonzalez wie ein Hamster im Rad. Bis ihn 2009 ein Motorradunfall stoppte. Es begann eine neue Art von Stress – die zu bewältigen der zweifache Familienvater einen eigenen Weg fand. Zürich-Hardbrücke, Sommer '09, stockender Feierabendverkehr: Pedro Gonzalez ist mit seinem Motorrad unterwegs, als plötzlich von hinten ein Auto auf ihn prallt und ihn aus dem Sitz wirft. Ausser zwei hellen Schatten im Brustwirbelbereich können die Ärzte in der Notaufnahme nichts feststellen. Doch instinktiv spürt Pedro Gonzalez, dass sein Leben fortan anders verlaufen wird. Heftige Schmerzen machen dem Sohn spanischer Gastarbeiter das Weiterarbeiten und -leben zur Qual. Die Diagnose: Schleudertrauma. Der 48-Jährige erinnert sich: «Während des ersten halben Jahres schleppte ich mich vom Bett zum Sofa und zurück, derart zugedröhnt war ich durch die Medikamente.»

Der Fall nach dem Knall. Neun Monate lang zahlen die Versicherungen. Darauf folgt ein Spiessrutenlauf ungeahnten Ausmasses. Auch bei der Invalidenversicherung wird Pedro Gonzalez als Lügner und Betrüger betitelt und abgeschmettert. Verbissen kämpft er für seine Rechte, liefert sich mit den Verantwortlichen heftige Wortgefechte. Doch dann besinnt er sich und wählt einen anderen Weg. Inzwi-

schen hat er sein Geschäft (Maler/ Gipser/Eventtechnik) schweren Herzens still gelegt. Um die Familie finanziell über zu Wasser halten, ist seine Frau Esther zu 60 Prozent wieder in der Betagten-Pflege eingestiegen.

Draht und Weg nach oben. Pedro Gonzalez findet eine wirksame Methode, mit den Verletzungen, Verleumdungen und Schmerzen umzugehen. Seit Kindertagen schöpft er aus seinem Glauben an Gott und in der Natur Kraft und Lebensfreude. Unweit seines Zuhauses in Bülach ZH steht ein hölzerner Aussichtsturm mit fünf Plattformen. Auf welche Weise Pedro Gonzalez die einzelnen Böden jeweils überwand, erzählt der Hausmann nachfolgend selbst.

Erste Plattform: Zur Dankbarkeit bereit. «Auf diesem Boden danke ich Gott für mein Leben, dass ich den Unfall überlebt habe. Ich danke ihm auch für alles, das er mir schenkt; meine Frau, meine Kinder und meine Freunde.»

Zweite Plattform: Wo stehe ich? «Hier sammle ich mich. Ich frage mich, was bewegt mich im Moment? Was stresst mich? Ich drü-

cke Gott gegenüber auch all mein Unverständnis aus. Dann definiere ich die Situation und entscheide mich, wo nötig, loszulassen und Gott zu vertrauen.»

Dritte Plattform: Dampf ablassen. «Hier bringe ich meine Wut, meinen Frust und meine negativen Gefühle zum Ausdruck. Ich spreche aus, was und wer mich stresst. Oft habe ich kleine Steine genommen, sie mit meinen Stressoren betitelt und dann davon geschleudert. Auf dieser Ebene entscheide ich mich auch bewusst, den Menschen, die mich verletzt haben, zu vergeben und konkrete Schritte zu tun. Beispielsweise habe ich den Versicherungen eine Email geschrieben, mich bei den Verantwortlichen für mein Fehlverhalten entschuldigt und ihnen alles Gute gewünscht. Der Frieden, die Ruhe und Gelassenheit, die ich seither empfinde, sind unvergleichlich.»

Vierte Plattform: Was wird morgen sein? «Auf dieser Höhe sehe ich langsam über die Baumspitzen. Hier versuche ich, das Ungewisse in Worte zu fassen. Ich weiss heute nicht, was morgen sein wird. Wie lange werde ich diese Schmerzen noch ertragen müssen? Auch über

meine Ängste rede ich mit Gott.»

Fünfte Plattform: Hoffnung am Horizont. «Hier stehe ich unter freiem Himmel, sehe ungehindert in die Weite, habe den Überblick, atme tief durch. Ich entscheide mich, meinen Fokus auf Gott zu richten und nicht auf die Umstände. So schöpfe ich Hoffnung, Kraft und Mut für die Zukunft.» Dieses ganz persönliche Ritual und bewusste Ausrichten auf Gott hat viel Ruhe ins Leben von Pedro Gonzalez gebracht. Schon seit einigen Monaten hat er keinen Stein mehr geworfen und mit sich und der Situation Frieden geschlossen.

Neue Herausforderung. Seit etlichen Jahren begleitet der gelernte Maler andere Menschen, insbesondere Männer, in schwierigen Lebenssituationen. Nun hat der Hausmann auf drei Jahre verteilt eine Ausbildung als individualpsychologischer Berater/Coach begonnen. Pedro Gonzalez leidet nach wie vor unter starken chronischen Schmerzen. Er ist sensibler geworden – aber auch empfänglicher für das Wirken seines himmlischen Vaters und für die kleinen Wunder am Wegrand seines Lebens. (mhe.), Quelle: erf.ch


6 Thema: Stress

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Mancher Stress lässt sich weglächeln – selbst wenn einem nicht danach zumute ist.

US-Forscher haben den allgemeinen Ratschlag «auf die Zähne beissen und lächeln» als Anlass für eine interessante Studie genutzt. Dazu testeten die Psychologen 169 Studenten. Diese wurden in drei Gruppen eingeteilt und sollten chinesische Essstäbchen mit dem Mund festhalten. Die erste Gruppe musste dabei neutral blicken, die zweite angedeutet lächeln und die dritte richtig lächeln. Zusätzlich mussten alle mit einer Hand einen rasenden Stern auf einem gespiegelten Bildschirm verfolgen, während die andere Hand in eiskaltes Wasser getaucht wurde. Das Ergebnis: Die lächelnden Versuchspersonen wiesen nach einer kurzen Erholungsphase einen deutlich niedrigeren Puls auf. Fazit von Studienleiterin Sarah Pressman: «Wer im Stau oder in einer anderen Stresssituation steckt, sollte kurz bewusst lächeln. Das hilft nicht nur, die Intensität des Stresserlebens zu lindern, sondern kommt auch dem Herzen zugute.» Und natürlich dem Gegenüber. (bg.)

«Nicht vollkommen, aber gelassen» Mit Stress umzugehen gelingt eher, wenn wir unser Leben von grösseren Zielen her betrachten und ordnen, sagt der Berater Rolf Lindenmann.

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Heute schon gelächelt?

: Ist Stress auch die Furcht, das Leben zu verpassen? Rolf Lindenmann: Stress hat mit dem Grundstrom meines Lebens zu tun, meinen Möglichkeiten und Grenzen. Die Überbelastung des Körpers, des Gemüts oder der Seele verursacht Stress. Es ist gut, dass wir uns kurzfristig anspannen und im roten Bereich leben können; langfristig nehmen wir jedoch Schaden. Wer auf Dauer zu viel Lärm und Zeitdruck erlebt und sich selbst unaufhörlich unter Spannung setzt, der leidet. Wer Perfektionist ist oder es aus Menschenfurcht allen recht machen will, stresst sich genauso, wie derjenige, der unter der «Qual der Wahl» leidet. Auch Sinnlosigkeit kann Stress auslösen. Er entlädt sich in Gewalt und Vandalismus oder in Trübsinn.

Wie vermeiden und überwinden wir Stress? Wer bloss gegen den Stress kämpft, dem wird auch das zum Stress. Es gilt im Grunde, eine andere Lebenshaltung einzuüben. Jesus sagt: «Ihr könnt nichts ohne mich tun.» (Die Bibel, Johannes,

Kapitel 15, Vers 5) Und: «Sucht zuerst Gottes Reich, vertraut und macht euch nicht unnötig Sorgen.» (Die Bibel, Matthäus, Kapitel 6, Vers 33). Das heisst nicht, dass ich nicht planen und arbeiten soll. Aber: Ich soll von grösseren Zielen her, die sich aus meiner Berufung ergeben, ein Mass finden und entscheiden: Was will ich – und was nicht? Wenn man keinen klaren Sinn sieht, dann muss man zu viel. Wenn man nicht weiss, was man will, muss man alles – oder nichts – tun.

Hilft das Gebot, am siebten Tag zu ruhen, beim Stressabbau? Ja. Es gleicht einem Naturgesetz: Legen wir den Ruhetag ein, erreichen wir mehr, als wenn wir jeden Tag arbeiten und irgendwann erschöpft sind. Wer sich stresst, wird davon eingeholt, wird frühzeitig alt, wird krank, oder Beziehungen gehen kaputt. Das Leben gelingt eher, wenn wir die Ordnungen der Schöpfung einhalten.

Stresst Gott uns nicht? Nein. In der Bibel, im Psalm 127, finde ich ein Bild für den Alltag:

«Wenn Gott nicht das Haus baut und die Stadt bewacht, könnt ihr so früh aufstehen, wie ihr wollt – euch stressen und abmühen, so viel ihr wollt – es nützt nichts. Gott gibt es seinen Kindern im Schlaf.» Der Satz meint nicht Untätigkeit, sondern dass wir mit Gott, unserem Schöpfer, leben sollen. Er weiss, was uns gut tut. Dann finden wir das richtige Mass. Gott stresst uns nicht. Der Prophet Jesaja sagt: «In Umkehr und Ruhe gibt es Rettung; in Stille und Vertrauen erwächst euch Kraft.» (Die Bibel, Jesaja, Kapitel 30, Vers 15) Aus der Beziehung zu Gott heraus kann man die richtigen Prioritäten setzen. Ich behaupte, das führt zu mehr Effizienz, als wenn man rotiert. Wir treiben ja so unheimlich viel – doch manches läuft nicht gut. Die Beziehung zu Gott schafft ein heilsames Klima, die Fähigkeit, Entscheidungen richtig zu treffen, usw. Wir sind nicht vollkommen, aber gelassen. Das führt zu einer hohen Lebens- und Arbeitsqualität. (ps.)


Thema: Stress 7

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Monika Andres:

Aus der Rastlosigkeit in die Ruhe

Die Arme eng um einen Baumstamm geschlungen, steht Monika Andres im Stadtpark. Ihre rechte Wange schmiegt sie an den grünen Riesen – als wolle sie mit ihm verschmelzen. Die kaufmännische Angestellte blickt in die mächtige Baumkrone: «Dieser Park war lange Zeit mein KraftOrt.» Hier suchte die alleinerziehende Mutter aufzutanken, um gewappnet zu sein für den stressigen Alltag mit ihren beiden heute erwachsenen Kindern. Quirlig von Natur aus, sehnte sie sich zutiefst nach Ruhe und Ausgeglichenheit.

Wiederholt entwurzelt. Bereits als Kind erfährt die Tochter eines Mechanikers viel Unruhe. Der Vater wechselt oft die Stelle. Trotz der vielen Umzüge bezeichnet Monika Andres die Kindheit mit ihren jüngeren Zwillingsbrüdern als glücklich. Einmal erwachsen, habe sie allerdings feststellen müssen: «Ich bin kein Beziehungsmensch.» Um dem ständigen Getriebensein und der Unruhe zu entfliehen, aber auch um inneren Halt zu finden, öffnet sie sich der Esoterik.

Halt in Heilpraktiken. Besonders angetan ist sie von der japanischen Heilpraktik Reiki (universelle Energie). Auch andere esoterische Hilfs- und Heilmitteln aus jenem – wie sie sagt – «riesigen Selbstbedienungsladen» probiert sie aus. Die Bibel, Gott und Jesus zählen für sie ebenfalls zum «Super-Sortiment». Menschen, die sich auf den christlichen Glauben beschränken, bemitleidet sie.

Hinterfragt und herausgefordert. Immer wieder führt Monika Andres tiefe Gespräche mit ihrer Nachbarin, einer überzeugten Christin. Diese fragt eines Tages ganz direkt: «Warum bist du sicher, mit deiner Überzeugung richtig zu liegen?» Monika Andres stutzt und gibt die Frage zurück. Ihre Nachbarin antwortet prompt: «Weil mein Gott lebt!» Diese Antwort bleibt hängen und lässt Monika Andres nicht mehr los. Begleitet von ihrer Nachbarin, besucht sie einen AlphaliveGlaubenskurs. Erkannt und bekannt. «Ich hatte mich nie als Sünderin gefühlt», erklärt Monika Andres, «aber nun verstand ich, dass es unsere Ab-

zVg.

Wie eine Biene von Blüte zu Blüte fliegt, kostet Monika Andres (60) den Nektar diverser esoterischer Heilsquellen. Nirgends wird sie satt. Auch ihre innere und äussere Unruhe bleibt. Bis die gestresste, alleinerziehende Mutter die Sache mit Jesus genauer unter die Lupe nimmt. lehnung Gott gegenüber ist, die uns von ihm trennt. Es wurde mir klar, dass ich mit meinen Methoden keine Chance hatte, diesem grossen Gott auch nur einen Schritt näher zu kommen. Die Verbindung hat Jesus hergestellt, als er am Kreuz für uns starb.» Monika Andres bekennt Gott, was sie von ihm trennt und bittet ihn, in ihrem Leben die Regie zu übernehmen. Doch das Gefühl von Unruhe und Rastlosigkeit bleibt.

Ganz oder gar nicht. Monika Andres schliesst sich der Freikirche an, die den Glaubenskurs durchführt. Mit dem Pastor redet sie über ihre Situation. Bis schliesslich klar wird, dass sie mit Gott nicht ganze Sache gemacht, sondern ihre Reiki-Utensilien zurückbehalten hat. Im Beisein des Pastors klärt sie die Angelegenheit vor Gott und entsorgt zuhause sämtliche Unterlagen. Kurz darauf kehrt die ersehnte Ruhe ein, und Monika Andres wird erfüllt von einem nie gekannten inneren Frieden: «Es ist so, wie es die Bibel in Philipper, Kapitel 4, Vers 7 beschreibt: ‚Und Gottes Friede, der all unser Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und

Gedanken im Glauben an Jesus Christus bewahren‘. Dieser Friede lässt sich nicht in Worte fassen.»

Schwäche und Stärke. Auch die Beziehung zu ihren Kindern entspannt sich: «Ich konnte ihnen viel gelassener und freundlicher begegnen», erklärt Monika Andres. Als die Kinder flügge werden, gibt die Powerfrau im Büro wieder Vollgas, arbeitet mehr als sie müsste – und überarbeitet sich. Seit jeher hatte ihr der Job Bestätigung vermittelt. Plötzlich ist sie ganz unten. Nichts geht mehr. Dank ihres Glaubens findet sie die Kraft, um wieder aufzustehen: «Es war hart. Aber ich musste lernen, dass ich Gott genüge so wie ich bin. Ich brauche niemandem etwas zu beweisen. Diese Gewissheit ist bestes Anti-Stress-Training», erklärt Monika Andres. Sie blickt zurück zum grünen Riesen, den sie eben noch umarmt hat und lächelt: «Heute sehe ich die Natur mit anderen Augen; sei es eine spezielle Wolke, ein Regenbogen oder eine faszinierende Blüte – für mich sind dies einzigartige Liebesbeweise meines Schöpfers.» (mhe.)


8 Thema: Stress

Nr. 23 - 2012

Jesus sagt: «Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt; ich will euch Ruhe schenken.» istockphoto.com

Die Bibel, Matthäus-Evangelium, Kapitel 11, Vers 28

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Service 9

Nr. 23 - 2012

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Basics 11

Nr. 23 - 2012

Oase gesucht!

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Stress ist ein anhänglicher Begleiter. Er kann uns beflügeln und zu Höchstleistungen antreiben, doch meistens lassen wir uns von ihm unsere Energie und oft auch die Lebensfreude rauben. Ursprünglich war das nicht so gedacht.

von Hektik und Zeitnot. Vieles setzt uns unter Druck und macht uns manchmal sogar Angst. Da ist der Leistungsdruck, der schon in der Schule beginnt: «Wenn du dich nicht anstrengst, wird nie etwas aus dir werden!», oder später dann die Überstunden, damit einer Beförderung nichts im Wege steht. Dazu kommt BeziehungsStress mit dem Partner, der Familie, oder der Kleinkrieg mit den Nachbarn. Auch die derzeitige wirtschaftliche Lage versetzt viele Menschen in Angst. Wie geht es weiter mit dem Euro und mit der Welt überhaupt? Sogar in der Religion gibt es Druck: Regeln, die nach allgemeiner Ansicht zu befolgen sind,

Im bekannten Disney-Film «Verwünscht» wird die Prinzessin von der bösen Königin in einen verzauberten Brunnen geworfen. Während das Mädchen tiefer sinkt, verschwindet hinter ihm die idyllische Trickfilm-Welt. Im rosa Rüschenkleid landet die Prinzessin unsanft auf einer Strassenkreuzung in New York City – mitten in der Hektik hupender Autos, greller Reklametafeln, lärmender Bauarbeiter und eilender Menschen. Von der Oase der Ruhe und Idylle, hinein in eine laute, hektische und gestresste Welt. Reine Disney-Fantasie, oder kommt Ihnen diese Beschreibung bekannt vor? Unser Alltag ist so oft geprägt

werden zur Zwangsjacke, so dass man am besten gar nicht mehr zur Kirche geht. Dabei war das ursprünglich überhaupt nicht so geplant. Im Gegenteil: Gott setzte sogar einen Tag fest, an dem er ausruhte. Ganz am Anfang war Gott schwer am Schuften: Erde, Meer, Gestirne wurden kreiert, Tiere und Baumarten ausgedacht und geschaffen, und zuletzt der Mensch aus dem Staub der Erde geformt. Dann gab der Schöpfer Adam und Eva die erste Aufgabe: Sie sollten die Erde verwalten und bevölkern. Das bedeutete zunächst, allen Lebewesen einen Namen zu geben. Was für eine Arbeit! Doch am letzten Tag

der Woche ruhten sich Adam und Eva bei Gott aus. Vielleicht haben sie sich unterhalten, sind spazieren gegangen, haben zusammen gesungen oder einfach nur ein Nickerchen gehalten. Durch die enge Freundschaft mit ihrem Gott, der Ruhe und Frieden schenkt, erholten sich die Menschen. Weshalb leben wir heute dann so ruhelos?

Lesen Sie weiter auf Seite 12…

«Ich möchte nicht immer an die ganze Woche denken, sondern einen Tag um den andern nehmen. Das hilft mir, die Ruhe zu bewahren. In der Bibel heisst es so schön: ‹Es ist doch genug, wenn jeder Tag seine eigenen Lasten hat. Gott wird auch morgen für euch sorgen.›»

zVg.

Jeanette Macchi, (TV-)Moderatorin


12 Basics

Nr. 23 - 2012

Zerbrochene Beziehung istockphoto.com

Die Freundschaft zwischen Gott und den ersten Menschen wurde zerstört, weil sie ihm nicht vertrauten. Noch heute leiden wir unter dieser Trennung von unserem Schöpfer. Aber er bietet uns eine Lösung an.

Heute kämpfen wir noch immer mit Eigensinn und Selbstsucht. Wir wollen unser Leben ohne Gott meistern und scheitern immer wieder. Wenn wir merken, dass uns der ruhende Pol in unserem Leben fehlt, suchen wir oft an der falschen Stelle: Viele Autoren und Gurus wollen uns weis machen, dass wir die Ruhe und Kraft ins uns selbst fänden. Doch das ist ein Trugschluss. Echten Frieden können wir nur bei unserem Schöpfer finden. Gott hat nie aufgehört, uns zu lieben. Bei ihm können wir zur Ruhe kommen und auftanken. In der Bibel verspricht er, dass er sich finden lässt, wenn wir ihn aufrichtig suchen (Jeremia, Kapitel 29, Vers 13). Er möchte uns helfen, Dinge zu ordnen, Prio-

Im Paradies gab es keinen Stress. Er war und ist nicht Teil von Gottes Schöpfung. Doch trotz des Friedens und der Ruhe in Gottes Gegenwart, tauchten bei Adam und Eva mit einem Mal Zweifel auf: Meint es Gott wirklich gut mit uns? Sollten wir uns nicht lieber selbst um die Dinge kümmern, statt sie Gott zu überlassen? Durch das Misstrauen und die Selbstsucht zerbrach die enge Freundschaft zwischen ihnen und Gott. Sie durften nicht länger in Gottes Nähe leben. Und damit verloren sie auch den ruhenden Pol in ihrem Leben: Gott konnte sie nicht mehr anleiten und ihnen zeigen, wie sie ihre Kräfte einsetzen sollten. Sie hatten die Kontrolle über ihr Leben selber gewählt. Damit begannen Ruhelosigkeit – und Stress.

ritäten zu setzen und unser Leben in die Balance zu bringen. Er kann echten Frieden und tiefe Geborgenheit schenken. Um die Kluft zu seinen geliebten Geschöpfen zu überbrücken, stellte er einen Rettungsplan auf: Er sandte seinen Sohn Jesus auf die Erde, der den Beinamen «Friedefürst» trägt. Als Jesus am Kreuz starb, nahm er all unser Versagen auf sich. Jesus befreite uns von Sünde und Egoismus und machte den Weg frei zur Versöhnung mit Gott. Jetzt können wir wieder Freundschaft mit unserem Schöpfer pflegen! Und nicht nur das: Gott möchte unser Herz und unser Denken erfüllen. Wenn wir ihn in unser Leben einladen, macht er alles neu. Er befreit uns von Egoismus und Selbstsucht

und erfüllt uns mit seiner Liebe, Freude und seinem Frieden. Dies bedeutet keinen Daueraufenthalt in Disney-Idylle, aber wir dürfen jederzeit zum «Friedefürst» laufen, alles, was uns belastet, bei ihm ablegen, und uns ausruhen. Gott ist allwissend, er weiss, wie mit unseren Problemen umzugehen ist. In der Bibel steht: «Überlasst all eure Sorgen Gott, denn er sorgt sich um alles, was euch betrifft!» (1. Petrusbrief, Kapitel 5, Vers 7) Das neue Leben, das er uns anbietet, beginnt schon hier auf der Erde, reicht aber über den Tod hinaus. Wir dürfen einmal ewig mit ihm im Himmel leben, ohne Sorgen, Streit und Stress!

«Wenn meine Gedanken und Gefühle um Schwierigkeiten kreisen, dann bin ich viel leichter geknickt und emotional gestresst. Aber wenn ich meinen Blick auf Jesus richte und auf das, was er für mich getan hat und noch tun will, dann hellen sich meine Gedanken auf… Das prägt mein Verhalten positiv.»

zVg.

Gaby Schildknecht, leitet mit ihrem Mann die Ehearbeit «Begegnung in der Ehe»


Basics 13

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Freundschaft mit dem Schöpfer istockphoto.com

Gott sehnt sich nach Ihnen. Er wünscht sich eine innige Beziehung mit Ihnen. Er möchte Sie mit seinem Frieden und seiner Kraft erfüllen und Ihnen zur Seite stehen.

Ein Kapitän würde niemals ohne Kompass auf den Ozean hinausfahren, weil er im Sturm hoffnungslos verloren wäre. Auch in den Stürmen Ihres Lebens dürfen Sie den ewigen, unveränder-

lichen Gott anpeilen. Er schenkt Ihnen Orientierung und möchte Ihnen helfen, Ihr Leben neu zu gestalten. Sie können heute ein neues Leben mit Gott beginnen. Jesus Christus hat die Brü-

cke zwischen Gott und uns geschlagen. Er macht es möglich, dass Sie in eine Beziehung mit Gott treten und ewiges Leben erhalten können. Das ist sein einzigartiges Angebot für Sie. Möch-

ten Sie es für sich in Anspruch nehmen? Sie dürfen es ihm jetzt sagen. Wenn Sie nicht genau wissen, wie Sie Ihr Gebet formulieren sollen, dann können Ihnen folgende Zeilen helfen:

Mein Gebet

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«Vater im Himmel, ich komme zu dir, so wie ich bin. Danke, dass du mich so sehr liebst und mein Freund sein möchtest. Ich weiss, dass ich das Ziel meines Lebens bis jetzt verfehlt habe. Ich habe für mich selbst gelebt und dich aussen vor gelassen. Das ist meine Schuld. Bitte vergib mir, Vater. Ich möchte dein Kind sein. Ich will dir ab heute vertrauen und mich von dir führen lassen. Ich möchte, dass dein Friede mein Leben bestimmt. Danke, Jesus, dass du all mein Versagen am Kreuz auf dich genommen hast. Danke, dass ich durch dich ein erfülltes Leben auf dieser Erde und ewiges Leben nach dem Tod erhalte. Amen.» Wenn Sie Ihr Gebet von Herzen gesprochen haben, dann findet jetzt ein Freudenfest im Himmel statt. Sie sind Teil von Gottes Familie geworden! Gott lebt

nun durch seinen Geist in Ihrem Herzen. Lassen Sie sich von ihm leiten. So erfahren Sie den Frieden Gottes in Ihrem Leben, denn die Bibel verspricht: «Aber alle,

die ihre Hoffnung auf den Herrn setzen, bekommen neue Kraft. Sie sind wie Adler, denen mächtige Schwingen wachsen. Sie gehen und werden nicht müde, sie

laufen und sind nicht erschöpft.» (Jesaja, Kapitel 40, Vers 31)

«In meinem Job bin ich täglich auf die Hilfe von Gott angewiesen. Wenn ich weiss, dass eine Sitzung ansteht, bete ich immer vorher. Ich bitte Gott um Ruhe und um Weisheit. Früher waren unsere Sitzungen an Lautstärke kaum zu übertreffen. Heute erlebe ich einen Frieden, der mich immer wieder zum Staunen bringt.» zVg.

Frank Bucher, Unternehmer


14 Basics

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Mit Gott dran bleiben

Zuversicht: Eine Freundschaft mit unserem himmlischen Vater öffnet neue Horizonte. Ihr Entschluss und Ihr Gebet für ein Leben mit Gott (Seite 13) ist die beste und wichtigste Entscheidung, die Sie je gefällt haben! Gott lebt nun durch seinen Heiligen Geist in Ihrem Herzen, und das hat viele positive Auswirkungen. Er verändert Ihre Haltung gegenüber den Dingen und hilft Ihnen, gute Verwalter Ihrer Zeit und Ihrer Aufgaben zu sein. Und auch Ihre Prioritäten rückt er in sein Licht und zeigt Ihnen, wo Sie kürzer treten sollten. Auf diese Weise dürfen Sie schon jetzt seinen Frieden erleben und selbst verbreiten. Zum Auftanken brauchen Sie aber auch regelmässig gute

«geistliche Nahrung». Es gibt drei bewährte Dinge, die Ihnen helfen, im Glauben zu wachsen und Gott immer besser kennen zu lernen. Diese möchten wir Ihnen herzlich empfehlen:

1. Gebet Sie können mit Gott, Ihrem Vater, und Jesus, Ihrem Freund und Herrn, immer reden. Das muss nicht zu einer speziellen Zeit oder an einem bestimmten Ort geschehen. Gott interessiert sich für alles in Ihrem Leben: Wie es Ihnen geht, was Sie so planen, welche Nöte Sie haben, worüber Sie sich freuen, und wofür Sie dankbar sind. Sie dürfen jederzeit zum «Friedefürst» kommen.

Sein Ohr ist immer offen – sprechen Sie mit ihm!

2. Die Bibel – Gottes Wort Gott möchte auch mit Ihnen reden! Das kann er auf unterschiedliche Weise tun. In der Bibel stellt Gott sich Ihnen persönlich vor. Von den Geschichten der Menschen, die mit Gott unterwegs waren, können Sie viel lernen. Die Bibel ist wie ein Spiegel: Wenn Sie hineinschauen, sehen Sie zuerst sich selbst. Bei genauerem Betrachten erkennen Sie Gott, und wie sehr er sie liebt. Diese Liebe wird Sie verändern. Ein Tipp: Lesen Sie zuerst das Lukas-Evangelium.

3. Gemeinschaft Der Glaube an Gott ist keine Privatsache. Jesus sagt: «Wo zwei oder drei zusammenkommen, die zu mir gehören, bin ich mitten unter ihnen.» (MatthäusEvangelium, Kapitel 18, Vers 20) Wenn Sie sich mit anderen Christen treffen, verspricht Jesus, dabei zu sein. Auch hier können Sie Ruhe tanken und neue Perspektiven erhalten. Schliessen Sie sich doch einer Gemeinschaft in Ihrer Nähe an, welche die Bibel als Glaubensgrundlage hat. Gerne sind wir Ihnen bei der Suche nach einer Gemeinde oder Kirche behilflich. (res.)

Haben Sie einen Neubeginn mit Gott gewagt? Oder haben Sie weitere Fragen? Dann melden Sie sich bei uns. Wir helfen Ihnen gerne und schenken Ihnen eine Bibel. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören! Mehr Informationen zu Bestell- und Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf den Seiten 2 und 20. Auch auf www.jesus.ch finden Sie hilfreiche Informationen.


Ratgeber 15

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Acht Tipps für mehr Leben und weniger Stress Kommen Sie Ihrem Stress auf die Schliche – und lassen Sie los! 1. Ballast abwerfen.

3. Loslassen.

Suchen Sie sich ein ungestörtes Plätzchen. Fragen Sie sich: «Was stresst mich momentan?», «Wo drückt mich der Schuh?», «Wovor habe ich Angst?» Reden Sie mit Gott darüber. Sagen Sie ihm in einfachen Worten, was Sie bewegt. Es tut auch gut, sich einem Menschen anzuvertrauen, der die Dinge aus der Distanz sieht. In jeder Kirche gibt es Seelsorger, die ein offenes Ohr für Ihre Nöte haben und mit Ihnen beten können.

Vereinfachen Sie sich den Alltag wo immer möglich. Wagen Sie es, für den nächsten Vereinsanlass einen Kuchen zu kaufen, statt die Küche auf den Kopf zu stellen. Packen Sie Staubmäuse beherzt mit der Hand und widerstehen Sie dem Gefühl, umgehend das ganze Haus auf Hochglanz bringen zu müssen. Delegieren Sie Dossiers, die nicht zwingend von Ihnen bearbeitet werden müssen. Verschaffen Sie sich so mehr Luft und lernen Sie, loszulassen.

2. Nobody is perfect. Regen Sie sich nicht über Ihre Fehler auf. Stellen Sie sich vor den Spiegel, lächeln Sie sich an und sagen Sie laut: «Ich bin teilerfolgreich. Meine Fehler machen mich einzigartig und wertvoll.» Amüsieren Sie sich über Ihre Missgeschicke und erzählen Sie anderen davon. Die Pannen von heute sind oft die Anekdoten von morgen! Probieren Sie es aus: Sie werden dadurch nicht im Ansehen sinken, sondern an Liebenswürdigkeit gewinnen.

5. Ab nach draussen!

7. Zeit zum Sein.

Verbringen Sie viel Zeit an der frischen Luft. Schwingen Sie sich aufs Velo oder schnüren sie Ihre Joggingschuhe. Jene Ausdauersportarten sind optimale Stresskiller. Auch im oder am Wasser können Sie sich entspannen und Ihre Gedanken klären. Staunen Sie über die kleinen und grossen Wunder der Schöpfung. Wenn Gott ganze Wälder, Berge und Ozeane geschaffen hat, dann sind ihm auch Ihre Probleme nicht zu gross!

Schon der weiseste Mann aller Zeiten, König Salomo, stellte fest: «Jedes Ereignis, alles auf der Welt hat seine Zeit: Geborenwerden und Sterben, Pflanzen und Ausreissen, Töten und Heilen, Niederreissen und Aufbauen…» (Die Bibel, Prediger, Kapitel 3, Verse 1-3) Halten Sie Ihre eingeplante freie Zeit wirklich frei von Arbeit. Tun Sie sich etwas Gutes: hören Sie Ihre Lieblingsmusik, gönnen Sie sich eine Massage, ein gutes Essen mit Freunden, einen Theaterbesuch, Statdbummel, etc.

6. Tag einteilen. Notieren Sie am Abend, was am nächsten Tag zu erledigen ist. Unterscheiden Sie dabei zwischen «wichtig» und «dringend» (Eisenhower-Prinzip) und setzen Sie sich für jede Aufgabe eine Zeitlimite. Verplanen Sie nur 60 Prozent Ihrer Zeit. 20 Prozent sollten für unerwartete Ereignisse frei bleiben, weitere 20 Prozent für Gespräche, Pausen und kreative Zeit. Planen Sie auch bewusst freie Zeiten ein und gönnen Sie sich genügend Schlaf.

4. Wertvolle Worte. Nehmen Sie sich Zeit, in der Bibel zu lesen, beispielsweise im Buch der Psalmen. Viele davon sind wahre Mutmacher und erinnern daran, dass eine höhere Macht über uns wacht und es gut mit uns meint. Im berühmten Psalm 23 steht: «Gott gibt mir neue Kraft. Er leitet mich auf sicheren Wegen, weil er der gute Hirte ist.» Lassen Sie sich durch die Lektüre von Ihrem Schöpfer stärken und neu beleben.

8. Ruhe bitte! Nachdem Gott die Erde geschaffen hatte, genehmigte er sich einen Anti-Stresstag. Er schuf den Sonntag. Es ist wichtig, nach Zeiten der Anspannung einen Ruhetag einzulegen. Lassen Sie am Sonntag wo immer möglich auch den Haushalt ruhen. Widmen Sie sich stattdessen Ihrer Familie und geniessen Sie die gemeinsame Zeit. Besuchen Sie den Gottesdienst im Wissen und Wunsch, Ihrem Schöpfer zu begegnen, der Ihnen auch innerlich Ruhe und Frieden schenkt.


16 Magazin

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Mark Wahlberg:

«Ich möchte meinen Mitmenschen dienen, so wie Jesus es tat.»

Mark Wahlberg: Hinter Gittern Freiheit gefunden. 45 Tagen kommt der Junge frei. Im Gefängnis hatte Mark Wahlberg den Priester Frater Flavin kennengelernt. Nach seiner Entlassung, ist ihm Flavin eine grosse Hilfe. Er ermutigt Wahlberg, aus seiner Clique auszusteigen und mit der Vergangenheit abzuschliessen. Er hilft ihm auch, seinen Glauben an

Gott zu stärken. Zum ersten Mal, so der Schauspieler, habe er Sinn in seinem Leben gesehen. Heisser Draht noch oben. Bis heute hat Mark Wahlberg eine tiefe Verbindung zu Gott: «Noch vor dem ersten Kaffee bete ich», bestätigt der vierfache Vater. «Wann immer ich das Haus verlasse, lege ich ei-

Überzeugt

«Stress lässt sich messen», sagt René Hefti. Der Chefarzt der Klinik SGM (Stiftung für ganzheitliche Medizin) in Langenthal BE hat dabei das Herz im Visier.

Die ehemalige USAussenministerin Condoleezza Rice (57) schöpft Kraft aus ihrem Glauben an Gott und ermutigt zu mehr Menschlichkeit.

«Herzraten-Variabilität» heisst die Methode. Mit normalen EKGElektroden wird dem Patienten während 24 Stunden der Puls gemessen. Die Zeitspannen zwischen den einzelnen Herzschlägen sind unterschiedlich lang und geben so Auskunft über den Zustand des Körpers. Eine grosse Hilfe bietet die Messung zum Beispiel bei BurnoutZuständen, denn es lässt sich sehr gut analysieren, in welchem Grad

zVg.

Innovativ

eines Burnouts sich jemand befindet. Das ist bei der Wahl der richtigen Massnahmen zentral. Auch kann man mit der Methode prüfen, ob die therapeutischen Massnahmen greifen. «Genau genommen messen wir die Funktion des vegetativen Nervensystems», resümiert René Hefti. Seit 2011 wendet er die innovative, schweizweit noch wenig bekannte Methode erfolgreich an. Hefti ist dabei, in seiner Klinik ein Kompetenzzentrum für HRV-Diagnostik aufzubauen. Infos: Tel. 062 - 919 22 11. Quelle: livenet.ch

«Mitgefühl kann nicht durch eine Regierung verordnet werden. Es wird von Menschen entwickelt, die das Leben als wertvoll erachten. Dieser Gedanke muss von den Kirchen kommuniziert werden», verkündete Condoleezza Rice kürzlich an einem Pastorenkongress. Jedes Leben sei wertvoll, und in jedem Menschen stecke ein grossartiges Potential. «Gott liebt alle Menschen gleich, das hat er durch den Tod seines Sohnes

nen kurzen Stopp in der Kirche ein. Oft sind es nur zehn Minuten, aber ich brauche das. Wenn ich meinen Tag mit Gebet beginne und mich auf Jesus fokussiere, weiss ich, ich tue das Richtige. Diese zehn Minuten helfen mir durch den ganzen Tag. Jesus als Vorbild. «Ich bin einer der glücklichsten Menschen der Welt. Ich habe eine wunderbare Frau und tolle Kinder. Ich habe einen schönen Job. Aber glauben Sie mir, eine steile Karriere hilft einem weder ruhig zu schlafen noch eines Tages in den Himmel zu kommen. Das Wichtigste für mich ist, ein guter Vater zu sein, ein guter Ehemann und ein guter Mensch, jemand der bereit ist, seinen Mitmenschen zu dienen – so wie Jesus es getan hat.» (mh.), Quelle: jesus.ch/ catholic.org

reddogreport.com

Als jüngstes von neun Kindern wächst Mark Wahlberg im sozialen Brennpunkt Bostons auf. Früh fängt er an, Drogen zu nehmen, schmeisst die Schule und kommt immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt. Hinter Gittern. 16-jährig, kassiert er wegen versuchten Mordes zwei Jahre Knast. Trotz aller Unan­nehm­lichkeiten ist Mark Wahlberg heute dankbar dafür. Hinter Gittern konnte er sein Leben überdenken: «Ich wusste, es ist allein meine Schuld. Dafür musste ich eben bezahlen.» Gebet befreit. In seiner Not beginnt Mark Wahlberg zu beten. «Obwohl ich nicht gläubig war und Gott mich nie interessiert hatte, bat ich ihn, dass er mich befreien solle. Ich versprach ihm, nie wieder solche schlimmen Dinge zu tun.» Nach

fanpop.com

In den 80er-Jahren war Mark Wahlberg (41) Teil der Boygroup «New Kids on the Block». Später machte er Karriere als Skandal-Rapper «Marky Mark» und überzeugte auch als Model. Seit etlichen Jahren begehrter Hollywood-Star, weiss der bekennende Christ: «Nicht der Erfolg macht das Leben lebenswert.»

bewiesen», sagt die Republikanerin. Rice wuchs als Pastorentochter auf und hatte die Rassendiskriminierungen hautnah miterleben müssen, als 1963 in ihrer Kirche ein Sprengsatz explodierte und dabei eine Freundin starb. «Ohne unseren Glauben hätten wir diese Zeit nicht überstanden», resümiert Rice. Seit Jugendjahren schöpft sie Kraft aus ihrer Beziehung mit Gott, betet täglich und liest in der Bibel. Quelle: Pro


Magazin 17

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Forscher stellten fest:

«Reden mit Gott hält das Hirn länger fit»

Schleichender Zerfall. Bei Alzheimer kommt es zu einer stetigen Schrumpfung der Gehirnmasse. Die Folgen sind zunehmende Gedächtnislücken und der Verlust des Orientierungsvermögens. Die Krankheit ist nach dem deutschen Neurologen Alois Alzheimer (1864–1916) benannt, der sie erstmals im Jahre 1906 wissenschaftlich beschrieb.

Beten: Ein heisser Draht nach oben hilft Herz und Hirn. Action im Oberstübchen. US-Studien haben ergeben, dass eine gute Schulbildung, Gartenarbeit und Schreiben das Risiko einer Alzheimer-Erkrankung verringern können. Dagegen begünstigten hoher Blutdruck, Diabetes und Herzprobleme eine Demenzerkrankung. Ähnliche Forschungen

zeigten, dass übermässiger Fernsehkonsum und ähnliche passive Tätigkeiten das Alzheimer-Risiko erhöhen. Zitat: «Das Gehirn altert in dem Masse, wie es gebraucht wird.»

Betend vorbeugen. Das Ergebnis einer amerikanisch-israelischen

Nominiert

Profi-Fussballer Sven Schipplock trainiert hart für seinen Traumjob. Dennoch ist er überzeugt: «Ohne Jesus wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin.»

Seit 25 Jahren kümmert sich die Akademikerin Maggie Gobran, 62, um die Menschen in den Müll-Slums von Kairo. Sie ist für den Friedensnobelpreis nominiert.

Schon als Dreikäsehoch träumte Sven Schipplock von einer Fussball-Karriere. Heute lebt der deutsche Stürmer des Erstligisten TSG Hoffenheim seinen Traum – in grosser Dankbarkeit Gott gegenüber. «Ich bete jeden Tag ganz bewusst zu Gott und bitte ihn, bei mir zu sein und mir Kraft für alle Aufgaben und Gesundheit zu geben. Diese Gewissheit, dass Gott etwas mit mir vorhat und mich immer begleitet, macht mich unend-

kicker.de

Dankbar

lich dankbar. Mein Glaube schenkt mir Geborgenheit und Frieden.» Durch den Halt in Jesus, so der 23-Jährige, könne er auch besser mit Stress- und Drucksituationen umgehen: «Ich habe gelernt, das Leben und jeden einzelnen Tag viel mehr zu geniessen. Ich lasse mich nicht mehr von Kleinigkeiten ablenken und habe auch verstanden, wie wichtig Stille ist – gerade im lärmenden Profisport, wo es oftmals richtig scheppert.» Quelle: jesus.ch/Die Fussball-Bibel

Ihr tägliches Brot ist der Müll der ägyptischen Hauptstadt. Sie sammeln und recyclen ihn. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Müllmenschen liegt bei 40 Jahren. Fast alle der gut 70'000 sogenannten «Zabaleen» sind koptische Christen und leben in der «Müllstadt» Mokattam am Rande Kairos. Dort sah die Professorin Maggie Gobran eines Tages ein Kind vor lauter Hunger eine Bananenschale essen. Vom Elend erschüt-

Studie im Auftrag des Nationalen Institutes für Gesundheit in Washington D. C. (USA) lässt gläubige Menschen aufhorchen! Demnach kann regelmässiges Gebet das Risiko an Alzheimer zu erkranken, massiv senken. Der Leiter der neuropsychiatrischen Abteilung des Herzog-Krankenhauses in Jerusalem, Prof. Yakir Kaufmann, erklärt: «Wir haben bei Menschen mit hohem geistlichen Wohlbefinden ein deutlich langsameres Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit festgestellt.» Besonders positiv wirke sich Gebet bei Frauen aus, da sie viel öfter als Männer von Alzheimer – einer häufigen Form von Demenz – betroffen seien. Bei Frauen, die regelmässig beteten, sei die Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer zu erkranken, um 50 Prozent geringer. Gebet tut also nicht nur gut, sondern hält auch gesund! Quelle: idea.de

http://koptisch.wordpress.com

Nach dem letzten Demenzbericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird die Zahl der Betroffenen in den nächsten Jahren stark steigen. Sie liegt derzeit weltweit bei 36 Millionen und könnte sich bis 2030 auf fast 66 Millionen erhöhen. In Deutschland liegt die Zahl der Demenz-Kranken bei 1,3 Millionen. In der Schweiz leben rund 100'000 Menschen mit Alzheimer oder einer anderen Form von Demenz, wobei nur ein Drittel der Fälle diagnostiziert wird.

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Laut einer neuen Studie sinkt vor allem bei betenden Frauen die Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer-Demenz zu erkranken, um bis zu 50 Prozent. Das haben amerikanisch-israelische Forscher im Auftrag des Nationalen Institutes für Gesundheit in Washington D. C. herausgefunden.

tert, verliess sie ihr bequemes Leben und zog in die Müll-Slums. «Ich möchte den Ärmsten der Armen eine Mutter sein und die Ungeliebten mit der Liebe Gottes lieben», erklärt Gobran ihre Motivation. 1989 gründete sie mit drei weiteren Mitarbeitern die Organisation «Stephen's Children». Neben der Verteilung von Nahrung und Kleidung, kümmern sich die heute 1'500 Mitarbeiter auch um Bildung und Ausbildung der «Zabaleen». Quelle: Epd

www.stephenschildren.org


18 Kolumne & Abo

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Boppis Welt

«Ich lass mich einfach nicht stressen!» Netter Vorsatz. «Funktioniert nicht immer», ist man versucht zu sagen. Schliesslich ist Stress eine Ansammlung von Faktoren, die von aussen an mich gelangen – sogenannte Stressoren –, die sich bei mir dann in sekundenartigen Panikanfällen am Bürotisch auswirken, weil ich in dieser kurzen Zeitspanne das Gefühl habe, nicht mehr alles so hinzukriegen, wie ich es eigentlich von mir erwarte. Sie sind jedoch nur so kurz, weil sich nach ein paar Sekunden jeweils meine Vernunft und meine Erfahrung zuschalten – die brauchen einfach ein wenig länger. Mir wird dann klar, dass ich in meinem Leben schon heftigere Situationen gemeistert habe und es auch jetzt wieder klappen wird. Falls doch nicht, kann ich ja immer noch mit einem Lächeln auf den Lippen untergehen und wieder aufstehen. Tatsächlich kann man sich willentlich entscheiden, sich nicht stressen zu lassen – was vielen nicht bewusst ist. Denn Stress hat nichts mit der Anzahl Stressoren

istockphoato.com

«Annahme verweigert!» Vom Umgang mit Stress-«Paketen»

zu tun, die auf einen einprasseln. Vielmehr mit der eigenen Erwartung und den eigenen Anforderungen, die man an sich stellt. Egal, was andere denken, wie viel Druck sie machen und einen «stressen». Es lebt sich sehr viel relaxter, wenn man an den Punkt kommt, an dem man sich einfach nicht stressen lässt (natürlich gilt das nicht für alles, und es gibt gewisse Dinge, die man doch erledigen sollte … aber als grundsätzliche Haltung passt es!). Wichtig ist auch, sich selbst und anderen seine Fähigkeiten und Begrenzungen einzugestehen. Wer es nicht schafft, sich gesund von den eigenen Aufgaben und Umständen

zu distanzieren, erzeugt Sorgen. Dies wiederum generiert Stress, der einen innerlich auffrisst. Es ist so gut, dass es Jesus gibt, der die Stressfrei-Lösung anbietet und mit unseren Stress«Paketen» bestens umzugehen weiss: «Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch!» (Die Bibel, 1. Petrusbrief, Kapitel 5, Vers 7). (ab.)

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Nr. 23 - 2012

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