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-print Nr. 0 - Dezember 2008

Weihnachten mal anders: Die ungewöhnliche Feier.

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Das Print-Magazin von www.jesus.ch

Tipps für eine ungewöhnliche Weihnachtsfeier Weihnachten kann ganz schön stressig sein. Und die Feier an Heiligabend ist auch keine einfache Angelegenheit: «Stille Nacht, bis es kracht», heisst es an vielen Orten. Feiern Sie Weihnachten mal anders – mit unseren elf Tipps! Seite 18

Gott suchen und finden Wie das geht, lesen Sie auf Seite 11.

Lebensfreude – jetzt erst recht Wie man sich trotz Krise am Leben freuen kann. Nach dem Chaos an den Finanzmärkten kommt die Wirtschaftskrise. Es droht eine Rezession. Die Angst, den Job zu verlieren, steigt. Die Konsumzahlen sinken, man spart für kommende Zeiten. Da bleiben nicht gerade viele Gründe, um sich am Leben zu freuen, könnte man meinen. Doch ist es wirklich so? Müssen wir uns wegen der Wirtschaftkrise die Freude rauben

lassen? Es gibt zumindest Menschen, bei denen man eine Lebensfreude spürt, obwohl vieles in ihrem Leben schiefgelaufen ist. Das zeigt, dass ihre Freude nicht von äusseren Umständen abhängt, sondern einen tieferen Ursprung haben muss. Wie man diese Freude entdecken kann, um auch in schwierigen Zeiten glücklich zu sein und inneren Frieden zu finden, lesen Sie auf Seite 5

Erste Ausgabe Sie halten die erste Ausgabe von -print in den Händen. Wie gefällt Ihnen diese Zeitung? Ihre Meinung interessiert uns! Seite 10

Liest die Bibel: Denzel Washington.

Der Bestseller Nummer eins «Ich lese jeden Tag in der Bibel», erklärt Schauspieler Denzel Washington. Er sagt auch, weshalb dieses Buch für ihn der «Bestseller Nummer eins» und noch heute aktuell ist. » Seite 14

Der weltberühmte Kochtopf

zVg.

Mit ihren Sammeltöpfen, die in der Weihnachtszeit in allen Städten zu sehen sind, ist die Heilsarmee weltbekannt geworden. Das gesammelte Geld verteilt sie an bedürftige Menschen. Seite 17

«Gott schenkt mir Freude» Der Erfolg mit ihrer Band «E-Rotic» gab Jeanette Macchi-Meier in den 1990er-Jahren viel Grund zur Freude. Trotzdem sei ihre Lebensfreude heute grösser als damals, sagt die Moderatorin der TV-Sendung «Fenster zum Sonntag». Der Grund dafür liege in ihrer Beziehung zu Gott. Seite 4

Mit Vorsätzen Kraft tanken Es braucht Durchhaltewillen, um gute Vorsätze im Alltag umzusetzen. Unsere fünf Vorschläge für gute Vorsätze sind anders: Sie bringen mehr Kraft als sie verbrauchen. Seite 19


Die Firma Immoplan AG ist eine Komplettdienstleisterin rund um Ihre Immobilien. Das Leistungsportfolio umfasst : • Real Estate Management • Facilty Management • Immobilien An- und Verkauf • Vermittlung von Wohn- und Gewerbeliegenschaften sowie Bauland Immoplan AG | Malerweg 2 | 3600 Thun Telefon: 033 221 05 05 | www.ip-immoplan.ch

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Editorial 

Nr. 0 - Dezember 2008

Editorial

Echte Freude Eine neue Zeitung

Es ist uns eine grosse Freude, Ihnen die erste Ausgabe von zu präsentieren! Für Menschen, welche Texte lieber auf Papier als am Bildschirm lesen, bietet diese Zeitung eine wertvolle Ergänzung zum Internetportal Jesus.ch. Die Zeitung richtet sich an Menschen, die sich für den christlichen Glauben interessieren. Was Sie in den Händen halten, ist die Nullnummer, mit der wir erste Erfahrungen sammeln möchten. Deshalb würden wir uns freuen, Ihre Meinung zu dieser Ausgabe zu erfahren. Auf Seite 10 finden Sie Informationen zur Online-Umfrage. Für Ihre Teilnahme bedanken wir uns mit einem Büchergutschein. Falls Ihnen Jesus.ch-print gefällt, haben Sie die Möglichkeit, diese Zeitung zu abonnieren. Sie wird Ihnen dann sechs mal pro Jahr direkt nach Hause geliefert. Jesus.ch-print eignet sich auch gut zum Weitergeben an Freunde und Be-

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kannte. Deshalb können Sie bis zu vier Exemplare pro Ausgabe kostengünstig abonnieren. Auf der letzten Seite finden Sie dazu einen Bestelltalon.

Thema Lebensfreude

In einer Zeit, in der die Zeichen in vielerlei Hinsicht auf Sturm stehen, leidet die Lebensfreude. Die Wirtschaftskrise, aber auch persönliche Nöte, können uns belasten. Trotzdem gibt es Gründe, sich am Leben zu freuen. Nicht zuletzt, weil Gott selbst Leben und Freude schenkt. Es es ist uns bewusst, dass das Leben nicht nur aus Sonnenschein besteht. Aber gleichzeitig sind wir davon überzeugt, dass Gott uns an der Hand nehmen möchte und dass er uns im Innersten eine Freude und Zufriedenheit schenken will, die selbst durch die widrigsten Umstände nicht zerstört werden kann. Diese «freudenvolle» Erfahrung wünschen wir Ihnen, gerade in der Weihnachtszeit. (bb./ds.)

erscheint zweimonatlich als gedruckte Ergänzung zur Internetplattform www.jesus.ch

überkonfessionelle Organisation und wird ideell von der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) mitgetragen.

Bezugsadresse: Livenet Aareckstrasse 6 3800 Interlaken print@jesus.ch Tel: 0848 77 77 00 Fax: 033 533 77 12

Redaktion: Beat Baumann (bb.) Daniel Gerber (dg.) Bruno Graber (bg.) Peter Schmid (ps.) David Sommerhalder (ds.)

Spendenkonto: PC 30-470985-7

Weitere Autoren: Andreas Boppart (ab.) Pfr. Reinhard H. Egg (rhe.) Fritz Herrli (fh.) Miriam Hinrichs (mh.) Pierre Reift (pr.) Pfr. Fredy Staub (fs.)

Herausgeber: Der Verein Livenet ist eine

Gestaltung: David Sommerhalder

Abo: siehe Seite 20 Auflage: 45’000

Titelthema Seite 6. Lebensfreude entdecken Seite 4. Seite 5. Seite 7. Seite 8.

TV-Moderatorin freut sich am Leben Die Angst vor der Rezession überwinden Freude in schwierigen Umständen erleben Bildstrecke: Freude an der Schöpfung

Basics Seite 11. Seite 12. Seite 13. Seite 14. Seite 15.

Gott kennenlernen

Wie man mit Gott in Kontakt treten kann Wie das mit dem Beten läuft Was die Bibel mit unserem Leben zu tun hat Weshalb echte Freunde so wichtig sind

Magazin Seite 17.

Der weltbekannte Kochtopf

Seite 17. Fussballstar Zé Roberto will Pastor werden Seite 17. Die Kirche, in der gepokert wird

Impressum -print

Inhaltsübersicht

Fragen & Antworten / Ratgeber Seite 19. Sechs Powervorsätze fürs neue Jahr Seite 18. Wozu gibt es Weihnachten? Seite 18. Tipps für eine gelungene Weihnachtsfeier Seite 19. Jahreswechsel: Trau dich und pack’s an

Verschiedenes Seite 10. Wie gefällt Ihnen diese Zeitung? Seite 9-10. Service: Adressen, Bücher, Angebote Seite 20. Boppis Schlusswort


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 Thema: Lebensfreude

Nr. 0 - Dezember 2008

«Bei Gott kann ich Lebensfreude abrufen» Mit ihrer Band «E-Rotic» schwamm Jeanette Macchi-Meier in den 1990er-Jahren auf der DanceErfolgswelle. Trotz damaligem Charterfolg: ihre Lebensfreude sei heute grösser als damals, sagt die Moderatorin der TV-Sendung «Fenster zum Sonntag» auf SF zwei.

konnte gemeinsam trinken und Witzchen machen. Mehr nicht. Darunter litt ich. Die Tür zum Herzen ist zu, du kommst nicht durch.» «E-Rotic» ausgequetscht. Der Druck wächst, wenn der Erfolg ausbleibt. Management, Produzent, Plattenfirmen fordern Resultate. «Auch unsere Band erlebte das, als Dance-Music in Deutschland nicht mehr gefragt war. Darum streckten wir unsere Fühler nach Japan aus. Die Band wurde geschröpft, bis die Luft draussen war.» Zudem kam der Stilwechsel zu Abba-CoverSongs zu früh, ein Jahr später hatte eine andere Band mit der

gleichen Idee dann Erfolg. Lebensfreude ausgestrahlt. Als sie Gott noch nicht kannte, bemerkte sie, dass ihr Schlagzeuglehrer eine enorme Lebensfreude ausstrahlte. «Das steckte mich an, und so wollte ich wissen, woher er diese Freude hat. So lernte ich schliesslich die Quelle kennen und durfte sie selbst erfahren. Diese Freude ist alleine in Jesus Christus zu finden. Natürlich gibt es auch Tage, wo ich nicht himmelhochjauchzend aufgelegt bin. Aber die Freude kann man bei Gott immer abrufen.» Im Glauben gewachsen. Während der Zeit mit «E-Rotic»

Charts im Sturm erobert: Mit «E-Rotic» ritt die Sängerin Jeanette Macchi-Meier auf einer Erfolgswelle.

Sinn gefunden. Heute gibt ihr die Familie Freude. «Ich bin dankbar, dass ich in gesunden Familienverhältnissen aufgewachsen bin und dass ich heute durch meine Kinder und meinen Mann Familienglück erfahren darf. Wahre Freude gibt mir auch meine Beziehung zu Jesus Christus. Ich weiss, dass ich bedingungslos angenommen bin. Durch Jesus Christus habe ich einen Sinn gefunden. Ich weiss, wohin ich nach dem Tod komme und dass ich in schweren Situationen nicht alleine bin. Das gibt mir Ruhe und Frieden. Er ist mein Begleiter, und das gibt mir täglich Freude und ein bewusstes Leben. Ich kenne den Unterschied, denn ich kenne ja beide Seiten.» (dg.)

zVg.

Freude vorgetäuscht. Doch lange nicht alle Freude bezeichnet die Sängerin als echt. «Die Freude über den Erfolg von anderen Musikern ist nur gespielt. Alle geben vor, immer happy zu sein. Es stimmt, das Business ist oberflächlich.» Dies habe sie an Aftershow-Partys während Jahren immer wieder erlebt. «Es war unmöglich, mit jemandem ein tiefgründiges Gespräch zu führen. Man

Hat eine tiefere Freude entdeckt: Jeanette Macchi-Meier, Moderatorin der Fernsehsendung «Fenster zum Sonntag».

sei sie trotzdem noch «vom Drang nach Anerkennung und Geltung» beherrscht gewesen. Heute habe sie mehr Freude als damals. «Ich bin nicht mehr abhängig von der Meinung anderer oder dem Platz in den Charts, weil ich wahre Freude im Glauben fand, als ich mich bewusst damit auseinandersetzte.» Jeanette Macchi-Meier beschreibt dies als ein Wachsen im Glauben. «Als ich Gott kennenlernte, hatte ich Freude. Aber im Popbusiness ging etwas davon verloren, weil ich anders ausgerichtet war. Die Beziehung zu ihm war getrübt oder verblendet.» zVg.

Mit Dance-Heulern wie «Fritz love my tits», «Fred come to bed» oder dem Ohrwurm «Sex on the phone» eroberte Jeanette Macchi-Meier mit ihrer Band «E-Rotic» die Charts im Sturm. Der Stil Dance-Music stand für pulsierendes Leben, zumindest auf den ersten Blick. Jeanette Macchi-Meier: «Lebensfreude war abhängig von Erfolg, Ruhm, Anzahl verkaufter Platten und Fans. Die Freude darüber war echt.» Jeder im Showbusiness würde sich auf die vielen Reisen freuen, die Treffen mit anderen Popstars und natürlich am Charterfolg. So kam sie in Länder wie Russland, Finnland oder Lettland; Nationen, die sie sonst nicht bereist hätte. «Höhepunkt mit unserer Band war die zweiwöchige PromoTour in Japan. Niemand kannte uns, nach zwei Wochen sangen die Fans unsere Lieder mit und wir waren auf Platz drei der Hitparade.»


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Thema: Lebensfreude 

Nr. 0 - Dezember 2008

Von der Angst zur Freude

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Was man bei Sorgen tun kann Wenn es kriselt, merken wir, wie wenig uns der Wohlstand Halt geben kann. Die Angst geht um, und wir fühlen uns hilflos. Was hilft da noch? Gott ist Herr in jeder Lage, darum kann und will er helfen, auch Ihnen, gerade jetzt! Er stillt die Stürme unseres Lebens auf unerwartete Weise. Machen wir doch aus unseren Sorgen ein Gebet. Gottvertrauen hilft! (bb./ds.)

Stellen Sie in den letzten Monaten mehr Angst fest? Ich denke, die Finanzkrise machte Ängste bewusster. Nun kommt es sehr darauf an, wovon man lebt. Jesus brauchte einen Vergleich; er sprach vom Grund, auf den ein Haus gebaut wird: auf Sand oder auf Felsen. Krisensituationen machen bewusst, wovon wir leben. Jetzt erweist sich, was unsere Sicherheit ausmacht. Finanzielle Sicherheit allein ist zu wenig für unsere tieferen Bedürfnisse. Lebensfreude in diesen Umständen – wie macht man das? Bekanntlich wird geraten, positiv zu denken, Konflikte auszublenden, nur das Gute zu sehen und darauf zu warten, dass sich nach der Depression ein Aufschwung einstellt. Ich denke, das trägt auf die Dauer nicht. Die Frage ist: Habe ich ein Fundament, eine Geborgenheit, die nicht von Umständen abhängt? Das ist für mich eine Frage des Glaubens: Ich glaube, dass Gott mir einen Zuspruch

gibt, durch den mein Leben in aller Unsicherheit gesichert ist. Deshalb kann ich wie König David sagen: «Auch wenn es durch ein finsteres Tal geht, bist du bei mir. Du schützt mich.» Von den Umständen bestimmt zu leben, kann in schweren Zeiten krank machen. Oder man verlegt sich aufs Geniessen, wird oberflächlich, taucht ein in die Spassgesellschaft. Viele leben so – eigentlich ein Ausdruck von Hoffnungslosigkeit. Wer heute die Augen offen hat, muss fast zwangsläufig Angst bekommen, ausser er weiss, dass Gott ihn durchträgt – nicht ohne Schwierigkeiten, sondern gerade in ihnen. In jeder Lage sollten wir etwas für die Freude am Leben tun … Ja. Gerade wenn ich weiss: Mein Leben hat einen Wert, weil ich ein Geschöpf Gottes bin, muss ich mich nicht mehr verkrampfen, kann ich mich zurücklehnen, muss nicht verbissen ums Überleben in dieser Welt kämpfen. Das nimmt einen nämlich gefangen. Viele rackern sich ab und brennen aus. Ich meine, wer sich von Gott gesichert weiss, behält einen kühlen Kopf und kann besser in Möglichkeiten denken und handeln: Möglichkeiten zum Feiern und Geniessen, aber auch zum Nutzen von schwierigen Situationen. Wer Angst hat oder gar in Panik gerät, findet im Allgemeinen keinen guten Weg. Gottvertrauen hilft, in heraus-

fordernden Situationen gut zu reagieren – innerhalb der Möglichkeiten. Man kann immer die Wolke sehen – oder die Sonne, das halbleere oder halbvolle Glas. Nach meiner Erfahrung macht echter Glaube nicht blind, sondern realistisch. Wie nährt man den Glauben, so dass Lebensfreude aufkommt? Dies hat mit Beziehungen zu tun, weniger mit irgendeinem Krampf oder Routinehandlungen. Ich versuche den Alltag mit Gott zu leben – auch in guten Zeiten, nicht erst, wenn es mir schlecht geht. Ich erwarte, dass Gott mich leitet, im Umgang mit meinen Mitmenschen, der Arbeit und mir selbst. Ich suche ein Mass für den Umgang mit meinen Stärken und Schwächen. Glaube ist primär Beziehung. Da wächst Vertrauen, von dem ich hoffe, dass es auch in schwierigen Zeiten trägt. (ps.)

Gesund: Beten tut gut.

Gespräch mit Gott senkt den Blutdruck Ein Zwiegespräch mit Gott wirkt sich positiv auf das HerzKreislauf-System aus und stärkt die körpereigene Abwehr. Neurologen, Herzspezialisten, Krebs- und Immunforscher sehen sogar Chancen, aus dem Phänomen «Glauben» neue Therapieformen zu entwickeln, meldet die Zeitschrift «Für Sie». «Beten ist die älteste Therapie der Menschheit. Es versetzt uns in einen Ruhezustand: Wir atmen ruhiger, bauen Stress ab», erklärt Professor Mitchell Krucoff in der Zeitschrift. (Livenet)

Glaube hilft gegen die Depression

Rolf Lindenmann (69), Dr. phil., Biologe, ist als Coach und Berater tätig. Er lebt in Grüt im Zürcher Oberland.

zVg./Fritz Imhof

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: Wie kommt es dazu, dass Angst an der Lebensfreude nagt? Rolf Lindenmann: Bedrohlich ist Angst vor Krankheit, vor Versagen, Angst, nicht zu genügen oder die Liebe von Menschen zu verlieren, Angst, kein Auskommen mehr zu haben. Solche Ängste sind wie ein Loch, das viel Kraft abzieht und mehr Energie braucht als Arbeiten.

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Die Finanzkrise und die drohende Rezession machen Angst. Der Berater Rolf Lindenmann rät, zeitig Vertrauen aufzubauen.

Je stärker der religiöse Glauben eines Menschen ist, umso schneller erholt er sich von einer Depression. Das zeigt eine Studie der Duke University über die gesundheitlichen Auswirkungen der Religiosität auf kranke ältere Patienten. Insbesondere ist dies der Fall, wenn der Patient invalide oder chronisch krank war. (Livenet)


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 Thema: Lebensfreude

Nr. 0 - Dezember 2008

Lebensfreude entdecken

Lebensfreude finden: Ein Geheimnis, das auch bei widrigen Lebensumständen zu entdecken ist.

Wenn man Freude festhalten könnte. Manche spüren Freude, wenn sie nach einer langen Reise heimkommen, hineintreten aus Regen und Kälte in die warme Stube, um sich wohlig in die Polster zu kuscheln. Wir

möchten die Freude festhalten. Wenigstens für einen Moment, bevor Sorgen sie wieder trüben können. Plötzlich kriecht die Angst in uns hoch vor dem Morgen. Der Schmerz meldet sich zurück. Die Gedanken werden schwer angesichts neuer Herausforderungen. Freuden eines guten Lebens. Gibt es Lebensfreude, die länger anhält als einen Moment und die tiefer geht? Ja. Denken wir an eine gute Beziehung, die auch in schwierigen Momenten trägt. Oder an eine Arbeit, die mehr als ein Job ist. Eine Aufgabe, die wir mit Herzblut anpacken. Vielleicht dürfen wir in Umständen leben, die alle unsere Grundbedürfnisse decken: ein Heim, in dem es uns wohl ist, Menschen in unserem Umfeld, mit denen wir gerne leben, Ge-

Tiefe Freude: Lebensfreude hängt nicht von äusseren Umständen ab.

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Die Freude am Leben kommt bei einem feinen Essen mit tollen Freunden. Wenn wir uns freuen über einen schönen Film, Tränen lachen nach einer lustigen Geschichte, unbeschwerten Kindern beim Spielen zuschauen, den weiten Blick übers Meer oder übers Tal vom Gipfel eines Berges geniessen. Lebensfreude kann sein, eine Prüfung bestanden, eine Krankheit überstanden zu haben. «Für mich ist es guter Sex», sagt einer und steuert auf das Freudenhaus zu. Für andere ist es der Nervenkitzel beim Sprung in die Tiefe.

sundheit und materielle Sicherheit. Aber, Hand aufs Herz: Ist das Lebensfreude? Vielleicht mehr eine Grundzufriedenheit. Tatsache ist, dass bei den wenigsten Menschen alle diese Umstände stimmen. Wohl hat jemand vielleicht genug Geld, leidet aber an einer Krankheit. Mag sein, dass jemand Erfolg im Beruf hat, aber die Beziehungen sind kaputt. Ist das dann noch Lebensfreude, die anhält? Lebensfreude aus dem Jenseits. Es gibt Menschen, bei denen vieles im Leben schief gelaufen ist. Und dennoch spürt man ihre Freude. Wie das? Ihre Freude ist unabhängig von äusseren Umständen. Es ist wie ein Geheimnis. Es ist die Freude, die Gott ihnen schenkt. Es geht um den Glauben, der dies bewirkt. Um die Beziehung, die wir Menschen zu unserem Schöpfer aufbauen können, indem wir uns ihm zuwenden. «Wissen Sie», sagt mir ein junger Mann, «erklären kann man das nicht. Man muss es selbst erleben!» – Wie das alles denn angefangen habe, frage ich zurück. «Ich begann in der Bibel zu lesen. Und ich fing an, mit Gott zu reden», berichtet der Polymechaniker

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Ein rauschendes Fest, eine heisse Liebesnacht, ein Erlebnis in der Natur – es sind Momente, in denen das Leben Freude macht. Doch gibt es Lebensfreude, die tiefer geht und länger anhält?

und meint das Gebet. Mit der Zeit sei ihm klar geworden, dass es um Jesus gehe. «Er kam als Sohn Gottes auf die Welt, starb am Kreuz für unsere Schuld und unseren Egoismus», sagt der junge Mann. Diese Schuld, die uns von Gott trenne, sei eigentlich unser Problem, warum wir nicht tiefere Lebensfreude erfahren würden. Von Freude ganz erfüllt. Also: Beziehung zu Gott. Vergebung. Freude. Aber wie geht das praktisch? Wenn wir in einem einfachen Gebet Jesus bitten, dass er uns die Schuld vergibt, sind wir mit Gott versöhnt und kommen in eine Beziehung zu ihm. Das ist eigentlich die Hauptbotschaft der Bibel. Die Versöhnung mit Gott bringt anhaltende Lebensfreude trotz aller Umstände. Dies bewirkt der Geist von Gott, der ins Leben aller Menschen kommt, die auf ihn vertrauen. Jesus sagte zu seinen Nachfolgern: «Das alles sage ich euch, damit meine Freude euch ganz erfüllt und eure Freude dadurch vollkommen wird.» (fh.) Mehr über die Beziehung zu Gott auf Seite 11


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Thema: Lebensfreude 

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Freude in schwierigen Umständen erleben Das sagte mir Robert, ein Mann von ungefähr 35 Jahren. Wir sassen zusammen in einer Cafeteria am See – er im Rollstuhl, denn seit einem Verkehrsunfall, den er mit 23 Jahren erlebt hatte, ist er querschnittgelähmt. Kennengelernt hatten wir uns vor fünf Jahren bei einem Weiterbildungskurs seiner Firma, den ich geleitet hatte. Er war mir unter den Kursteilnehmern aufgefallen, nicht nur seines Rollstuhles wegen, sondern wegen seiner positiven Ansichten und seines aufgeräumten Verhaltens. Tiefe Dunkelheit. «Das war bei mir nicht immer so», sagte er mir bei einem unserer ersten

Gespräche. «Nach meinem Unfall lebte ich zwei Jahre lang in einer tiefen Dunkelheit. Bis mir klar wurde, dass mein Wert nicht davon abhängt, ob ich herumspringen kann oder nicht. Da hat mir vor allem meine damalige Freundin wesentlich geholfen.» Und mit einem Lächeln fügte er hinzu: «Das tut sie noch immer ‒ nur ist Amélie heute meine Frau!» «Erkenne dich selbst!»: Das sagten die alten Griechen und meinten damit: «Erkenne dich selbst und wer und was du bist!» Das schliesst auch mit ein, dass ich mich meines Werts bewusst werde. Das kann beispielsweise in der Weise geschehen, dass

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«Weisst Du, es kommt doch im Leben nur darauf an, ob Du Dich über das halbvolle Glas freust oder über das halbleere Glas ärgerst!» ich mir Zeit nehme, eine Liste meiner Talente und Fähigkeiten aufzuschreiben und mir so meinen Wert bewusst zu machen. Oder auch, indem ich Menschen aus meiner Umgebung bitte, mir zu sagen, was ich ihnen bedeute. Wer selbstbewusst ist, sieht die Welt anders. Durch diese Festigung meines «Selbstwert-Bewusstseins» verändert sich auch mein «innerer Blickwinkel», indem ich nicht mehr alles, was in meiner Umgebung geschieht, als persönlichen Angriff empfinde. Ich erhalte eine innere Distanz und «raste» nicht gleich aus, wenn etwas Unangenehmes passiert, mit dem ich

nicht gerechnet habe. Aus dieser inneren Distanz heraus sehe ich dann oft die Dinge etwas objektiver, als wenn ich mich direkt davon treffen lasse. Innere Distanz öffnet den Weg zur Freude. Mein Denken ist dann nicht nur mit dem Schwierigen beschäftigt, das ich durchzustehen habe, sondern nimmt auch anderes wahr. So öffne ich mich für andere Betrachtungsweisen und damit möglicherweise auch für andere Bewertungen meiner Situation, die mir vorher so schwierig erschienen ist. Das ist Roberts Weg. (rhe.) Mehr vom Autor: www.egg-praxis.ch

Ruhig Blut: Ärger kann man vermeiden.

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Fünf wertvolle Tipps gegen Ärger und Ausrasten Tipp #1: «Halbleeres – halbvolles Glas»: Es kommt darauf an, aus welchem Blickwinkel Sie ein Problem ansehen und bewerten.

Beste» oder «Ich bin die Beste», sondern: «Ich bin mir meiner Fähigkeiten bewusst und bringe sie ein, ohne die anderen dabei zu verletzen.»

Tipp #2: Treten Sie innerlich einen Schritt zurück. Innere Distanz hilft nicht nur gegen «Ausrasten», sondern sie öffnet auch Ihren Blick für andere Sichtweisen des Problems.

Tipp #4: Auch wenn die Situation für Sie sehr schwierig ist: Nehmen Sie sich Zeit, sich zu vergegenwärtigen, dass überall in der Welt Menschen unter drückenden Umständen leiden. Sie merken dann, dass sie nicht der einzige leidende Mensch sind, und vielleicht wird Ihnen sogar

Tipp #3: Pflegen Sie Ihr Selbstwertgefühl. Nicht: «Ich bin der

bewusst, dass es Ihnen wohl doch noch besser geht, als so vielen anderen Menschen. Tipp #5: Sprechen Sie über Ihre Gefühle mit Gott und mit vertrauenswürdigen Menschen aus Ihrer Umgebung oder nehmen Sie seelsorgerliche Hilfe in Anspruch. Hier können Sie sich anonym an unser Beraterteam wenden: www.lebenshilfe.jesus.ch lebenshilfe@jesus.ch


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 Thema: Lebensfreude

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Freude an Gottes Schöpfung

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Die Natur gibt viel Grund zur Freude. In ihr können wir Kraft tanken. Gottes Schöpfung ist faszinierend und bringt einen immer wieder zum Staunen.

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Ich atme die Schönheit der Schöpfung ein und denke an einen Satz, den ich vor Wochen las: «Das Leben ist uns gegeben als Geschenk zur Freude.» Astrid Eichler

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Seit Erschaffung der Welt haben die Menschen die Erde und den Himmel und alles gesehen, was Gott erschaffen hat, und können daran ihn, den unsichtbaren Gott, in seiner ewigen Macht und seinem göttlichen Wesen klar erkennen. Die Bibel, Römberbrief, Kapitel 1, Vers 20

Gross sind die Werke des Herrn; wer sie erforscht, der hat Freude daran. Die Bibel, Psalm 111, Vers 2

Die ganze Schöpfung trägt Gottes Fingerabdrücke. Peter Hahne


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Service 

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Mehr entdecken – auf unseren Webseiten

Vom Glück zu leben

Dienstleistungen Jesus.ch

Wir rattern durch den Tag wie kleine Aufziehpuppen, ständig überdreht. Einmal völlig abzuschalten, das ist nicht so leicht. «Mir erging es auch so, und deshalb habe ich dieses Buch geschrieben», sagt Titus Müller. Er wollte herausfinden, wie man die kleinen Wunder des Lebens aufspürt und geniesst. Bestellen: www.shop.livenet.ch

Glück – Impulse für ein reiches Leben von Kerstin Hack Down to Earth-Verlag, 32 Seiten, CHF 3.90

Die Autorin fasst die wichtigsten Erkenntnisse der aktuellen Glücksforschung zusammen und gibt umsetzbare Impulse zum glücklich werden. Das quadratische Buch passt in jede Hand- oder Hosentasche. Gönnen Sie sich und anderen «Glück»! Bestellen: www.shop.livenet.ch

Abenteuer Lebensreise

Entdeckungen, neue Möglichkeiten, visionäre Ziele von Urs Argenton Brunnen-Verlag, 144 Seiten, CHF 10.– «Mach mehr aus deinem Leben!» – das ist die herausfordernde Botschaft des Kommunikationstrainers Urs Argenton. Leichter gesagt als getan! Wo soll man denn ansetzen? Und wo kann man dabei Hilfe finden? Argentons leichtfüssiges, ballastloses Buch zeigt auch die Wege zum Ziel. Bestellen: www.impuls-gmbh.ch

Suche Glück als Dauermieter

Entdecken, wozu ich auf dieser Welt bin, von Ulla Schaible Brunnen-Verlag, 128 Seiten, CHF 18.50 Wie wird man eigentlich glücklich? Ulla Schaible hat auf der Suche nach Antworten entdeckt: Es gibt viele Wege, dem Glück auf der Spur zu sein. Wie es gelingt, das Glück ins eigene Leben einzuladen und schliesslich als Dauermieter aufzunehmen, zeigt Ihnen dieser alltagspraktische Ratgeber. Bestellen: www.shop.livenet.ch

Vielfältiges Angeobt: Jesus.ch bietet praktische Lebenshilfe. News: Tagesaktuelle Meldungen Informationen: Mehr über den christlichen Glauben erfahren Mit Gott erlebt: Ermutigende Erfahrungsberichte Agenda: Veranstaltungskalender und Event-Berichte Community: Forum, Chat, Blog, Gebete Adressen: Christliches Adressenverzeichnis Stellenmarkt: Jobs suchen und finden Klein- und Kontaktanzeigen: Von Haus bis Heirat Ratgeberseiten: Hilfreiche Texte und Dossiers Bibel-SMS: Ermutigung auf Ihr Handy Kostenlose E-Mail-Adresse: DeinName@jesus.ch

Video-Andachten & Video-News

Auf www.jesus.ch finden Sie Inspiration zum Tag – mit täglichen Video-Andachten.

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von Titus Müller Brunnen-Verlag, 160 Seiten, CHF 18.50

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Medientipps zum Thema Lebensfreude

Die Video-Andachten beleuchten täglich eine Bibelstelle von der ganz praktischen Seite. www.jesus.ch/video-andachten Die Video-News fassen aktuelle Nachrichten in einem Video-Beitrag zusammen. www.jesus.ch/video-news

Lebenshilfe

Ausgeglichen/Gesund/Glücklich von Fredy Staub Brunnen-Verlag, Hörbuch, 64 Minuten, CHF 19.80 Diese Ratgeber-CD will ein Türöffner sein, damit wir ausgeglichener, gesünder und glücklicher leben können. Anerkannte Experten vermitteln ihre besten Tipps und Strategien. Betroffene berichten, wie sie aus ihrer Lebensbalance fielen und warum sie heute wieder glücklich sind. Bestellen: www.shop.livenet.ch www.fredystaub.ch

Unter www.lebenshilfe-net.ch finden Sie ein umfassendes Ratgeber-Angebot.

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Life-Balance

Auf dieser interaktiven Beratungsseite finden Sie hilfreiche Ratgebertexte zu Themen wie Arbeit, Ehe, Geld, Internet-Sexsucht, Suizid, Sekten und vielen mehr. Zudem können Sie sich mit konkreten Fragen an ein Team von Fragenbeantwortern wenden.


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10 Service / Umfrage

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Empfohlene Angebote Umfrage Fenster zum Sonntag, die TV-Sendung zu aktuellen Themen aus christlicher Sicht. Samstag, 17.30 Uhr, und Sonntag, 11.30 Uhr, auf SF ZWEI. www.sonntag.ch

Life Channel, das christliche Radio der Schweiz. Empfang via Kabel, Satellit Astra und Internet. www.lifechannel.ch Bibellesebund, ermutigt zum Lesen der Bibel. Bietet Bibeln sowie Bibellesehilfen für verschiedene Altersstufen an. Kostenlose Leseproben und Bestellungen im Internet. www.bibellesebund.ch

Die Dargebotene Hand, die 24-Stunden-Anlaufstelle für Menschen in schwierigen Lebenslagen und solche mit alltäglichen Sorgen. Telefon 143 und im Internet. www.143.ch

AGiK, Arbeitsgemeinschaft interkulturell, bietet ein Adressverzeichnis fremdsprachiger Gemeinden, Kirchen und Gruppen in der Schweiz an. www.agik.ch

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Helfen Sie mit, zu verbessern! Die ersten 700 Teilnehmer erhalten einen Büchergutschein im Wert von CHF 10.–, gesponsert vom Brunnen BibelPanorama, www.bibelpanorama.ch. Unter www.jesus.ch/print können Sie sich an der Umfrage beteiligen. Gefragt ist Ihre Meinung zum Gesamteindruck, Titel, Inhalt, Design, Umfang und Format von . Ihre Rückmeldungen werden in die weitere Entwicklung und in zukünftige Ausgaben einfliessen. Die Auswertung der Umfrage erfolgt anonym. Herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit!

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Basics 11

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Gott suchen und finden istockphoto.com

Möchten Sie herausfinden, ob es einen Gott gibt? Und falls ja, mehr über ihn erfahren? Die folgenden Schritte können Ihnen dabei helfen.

Schritt #1: Sich über Gott informieren Wie ist Gott? Und wie kann man mehr über ihn erfahren? Was glauben Sie, wie Gott ist? Würde ein solches weises Wesen keine Hinweise hinterlassen, durch die es sich selbst zu erkennen gibt? Die Bibel beansprucht, dass die Berichte, welche dort aufgezeichnet sind, von Gott stammen. Seine Wesensart, seinen Willen, seinen Charakter und seinen Plan für das Universum und die Mensch-

heit werden darin beschrieben. Gott ist da nicht religiös oder nett, auch keine eingebildete Idee und schon gar nicht eine abstrakte Vorstellung unseres Verstandes. Anhand der Bibel können wir herausfinden, wie Gott ist. Sie beschreibt Gott als den Schöpfer des Universums mit folgenden Eigenschaften:

Ewig, unvergänglich, unsichtbar, gerecht, allmächtig, kreativ, ehrlich, zuverlässig, treu, gut, barmherzig. Als grundlegendste Charaktereigenschaft Gottes wird die Liebe genannt. Er liebt die Welt, das Universum, das, was er geschaffen hat. Vor allem die Menschen. Sie stehen bei Gott an erster Stelle. In den Menschen sieht Gott

nicht willenlose Untertanen, sondern vollwertige Gegenüber. Es heisst in der Bibel sogar, dass Gott die Menschen nach seinem Vorbild geschaffen hat, wir also göttliche Züge in uns tragen. Fest steht damit: Gott ist weder weit entfernt noch desinteressiert an uns. Weitere Infos zu Gott: www.jesus.ch/gott

Mensch hat ein « Der Vakuum in sich, das

nur durch Gott gefüllt werden kann. Blaise Pascal (1623-62), Mathematiker & Philosoph

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Wie weiter?

Wie kann man mit Gott in Kontakt treten?

Wir kennen es aus den Filmen: Der orientierungslose Pilot gibt per Funk seine Position durch: «Hallo, hier ist … Hört mich jemand? Bitte antworten!» Christen nennen es schlicht Gebet. Im Glauben, dass er sie hört, sprechen sie mit Gott, wie mit einem Menschen. Das kann jeder: «Gott, mein Schöpfer, du siehst, wo ich gerade bin, was mich beschäftigt. Bitte höre mich an, gib mir ein Zeichen, dass du da bist. Bitte melde dich und gibt mir Antwort.» Da war mancher schon überrascht, wie Gott geantwortet hat. Das Reden Gottes ist vielfältig. Er sendet nicht nur auf einer Frequenz. Doch wer ihn hört, erkennt seine Stimme.

Vielleicht haben Sie nun einen ersten Schritt gemacht und sind mit Gott in Kontakt getreten. Um ihn näher kennenzulernen, führt der Weg über Jesus Christus, Gottes Sohn. Die Bibel sagt, dass wir erkennen, wie Gott ist, wenn wir auf Jesus schauen. Jesus ist derjenige, der für uns den Weg zu Gott frei macht.

Erfahren Sie mehr über Jesus, den Weg zu Gott ...


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Schritt #2: Mit Gott in Kontakt treten zustellen, sandte er seinen Sohn Jesus. Dieser kam als Mensch auf die Erde, um hier so zu leben, wie Gott, der Vater, es sich vorstellte. Er nahm sich der Menschen an und verkündigte eine neue Botschaft der Liebe, das Evangelium, die gute Nachricht. Diese Worte hatten Kraft. Tausende folgten ihm nach und begannen nach seinen Massstäben zu leben. Nicht alle hörten auf ihn. Die Mächtigen begannen, seinen Einfluss zu fürchten und ihn zu hassen. Letztlich brachten sie ihn um. Doch, was niemand für möglich gehalten hatte, nicht einmal seine Jünger, geschah als

Drei Optionen

Schafft Beziehung zwischen Gott und den Menschen: Jesus Christus. grösstes Wunder aller Zeiten: Jesus überwand den Tod und auferstand. So wurde er die Brücke zu Gott über die Kluft der Schuld, die die Menschen auf sich geladen hatten. «Wer an mich glaubt und mir nachfolgt», sagte Jesus, «der hat das ewige Leben.» Als die Leute damals Jesus fragten: «Was heisst das jetzt? Was müssen wir tun?», sagte er: «Kehrt um zu Gott!» Es

geht darum, dass wir uns von einem selbstbestimmten, egoistischen Lebensstil abwenden, hin zu einem Leben, in dem Gott neu die Hauptrolle spielt. Dafür starb Jesus am Kreuz. Er befähigt uns, unseren Egoismus abzulegen und macht so den Weg zu Gott, dem Vater, frei. Darauf dürfen wir vertrauen. Weitere Infos zu Jesus: www.jesus.ch/jesus

Meine Antwort

Was wollen Sie tun mit Jesus Christus? IrgendWas wollen Sie tun mit Jesus einmal muss jeder eine Entscheidung treffen. Christus? Einmal muss jeder eine Wie sieht es mit den Möglichkeiten aus? Es gibt Entscheidung treffen. Wie drei Optionen. sieht es mit den Optionen aus? Es gibt drei mögliche Antworten auf die Frage.

Was werden Sie tun? Wenn Sie Gottes Angebot für ein neues ewiges Leben noch nicht angenommen haben, gibt es eigentlich keinen besseren Zeitpunkt, als dies jetzt zu tun.

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Drei Optionen

1. Sie sagen Ja. Sie akzeptieren Gottes Geschenk des ewigen Lebens und setzen Ihr Vertrauen auf Jesus Christus. 2. Sie sagen Nein. Sie lehnen das Angebot Gottes von der Befreiung Ihrer Schuld durch Jesus Christus ab. Die Konsequenz: Die Bibel sagt, dass jene, die diese Wahl treffen, die Ewigkeit von Gott getrennt

verbringen werden. 3. Sie sagen: Vielleicht später. Sie verschieben die Entscheidung auf einen späteren Zeitpunkt. Die Bibel sagt dazu, dass Gott geduldig ist. Er wartet auf Sie. Er möchte, dass alle Menschen an den Punkt gelangen, an dem sie sich freiwillig für Jesus entscheiden und Gottes Rettungsangebot annehmen.

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Wenn Sie ja sagen wollen, können Sie dies gerade jetzt tun – wer immer Sie sind, wo immer Sie sind. Jesus sagt: «Kommt zu mir, alle, die ihr müde und beladen seid. Ich will euch Ruhe verschaffen.» Weiter sagt er auch: «Wer immer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstossen.» Wenn Sie ihn jetzt

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Gemeinschaft mit den Menschen zu haben, ist Gottes grösstes Anliegen. Doch diese Gemeinschaft wurde gestört, in dem sich die Menschen von Gott abwandten. Manche sprechen davon, dass wir Menschen «Sünder» seien, was eigentlich nichts anderes bedeutet. Ein «Sünder» ist nach der Bibel ein Mensch, der sein Leben nicht in der Gemeinschaft von Gott lebt. Vielleicht hat er nie richtig gehört oder verstanden, dass Gott ihn liebt. So bleibt Gott ihm fremd. Doch Gott blieb nicht da stehen: Um die Gemeinschaft mit den Menschen wiederher-

Film «The Passion»

Der Weg zu Gott führt über Jesus Christus, seinen Sohn.

also bitten, werden Sie von ihm angenommen. Der Weg, wie Menschen mit Gott reden können, ist das Gebet. Es kann Ihr eigenes Gebet sein, das Sie von ganzem Herzen sprechen. Wenn Sie noch keine Ahnung vom Beten haben, kann Ihnen vielleicht das Beispiel auf der folgenden Seite helfen:

In meiner Jugend versuchte ich eine Zeit lang, ein Leben ohne Gott zu führen und mich in der Welt zu amüsieren, bis mir das mehr Trubel als Fun gebracht hat. Ich musste erkennen, dass ich ohne Gott überhaupt kein geordnetes, zufriedenes und erfülltes Leben führen kann und dass ich ihn sehr brauche und er mir ein lustiges und gesegnetes Leben geben will! Also fiel ich eines Nachts auf dem steinigen Boden am Bodensee auf die Knie, tränenüberströmt, und flehte Gott an, mich trotz all meiner Versagen zurückzunehmen: Und er tat es – das ist wahre Liebe! Déborah Rosenkranz, Sängerin


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Basics 13

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Schritt #3: Mit Gott leben Das Leben mit Gott ist spannend und herausfordernd. Folgende Tipps können Sie dabei unterstützen.

Die Bibel sagt: «Jeder, der Jesus anruft, wird gerettet.» Wenn Sie ihn also in Ihr Leben eingeladen haben und darauf vertrauen, dass er für Sie gestorben ist – dann sind Sie jetzt ein Christ oder eine Christin! Willkommen in der Familie Gottes! Jesus lebt nun durch seinen Geist in Ihrem Herz und begleitet Sie. Die drei Punkte auf den folgenden Seiten helfen, in der Beziehung mit Gott zu leben. Gerne beantworten wir Ihre Fragen: fragen@jesus.ch

Gebetspraxis entwickeln. So frei wie der Glaube an Christus

seine Nachfolger macht, so frei sind sie auch im Beten. Anders als in den vielen Religionen gibt es keine Pflicht, keine Gesetze und auch keine vorgeschriebenen Formen. Jeder und jede darf so beten, wie er oder sie möchte. Aber es empfiehlt sich, eine Gebetspraxis zu entwickeln, die einem entspricht. Sich eine tägliche Gebetszeit vornehmen, ist eine gute Sache. Sei es am frühen Morgen, in einer ruhigen Mittagspause, auf einem Spaziergang in der Natur am Abend oder als Abschluss des Tages vor dem Schlafen gehen – je nach Lebensgewohnheit eines Men-

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Beten ist wie Atmen: so natürlich, so lebenswichtig.

schen mag eine solche «stille Zeit» – vielleicht eine halbe Stunde mit gleichzeitiger Bibellese – zu unterschiedlichen Zeiten und an unterschiedlichen Plätzen sinnvoll sein. Durchatmen. Wie beim Einund Ausatmen gibt es auch beim Beten das Zuhören und Sprechen. Rechnen Sie damit, von Jesus eine Antwort zu erhalten. Als Ihr Freund möchte er gerne mit Ihnen im Gespräch sein. Egal wo, den ganzen Tag und die ganze Woche. Atmen Sie tief durch. Weitere Infos zum Beten: www.jesus.ch/beten

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«Vater im Himmel, ich weiss, dass ich ein Sünder bin, dass ich vieles falsch gemacht habe und dass ich Vergebung brauche. Ich glaube, dass dein Sohn Jesus Christus an meiner Stelle gestorben ist, um die Strafe für meine Sünden zu bezahlen, und dass er auferstanden ist, um mich zu befreien. So bitte ich dich nun, Jesus Christus, komm in mein Leben als mein Retter und mein Herr. Ich nehme dein Angebot an. Vielen Dank dafür! Ich möchte, dass du die Hauptrolle in meinem Leben spielst. Amen.»

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Durch das Gebet nehme ich immer wieder Kontakt mit Gott auf. Ich bin mit ihm verbunden, ich höre ihn, meine Seele atmet – es ist eine innere Ausrichtung. Wenn es stürmisch ist, erkenne ich, dass Jesus im Boot sitzt. Oft ist das Gebet auch eine Entschleunigung. Christoph Wyss, Rechtsanwalt

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Mein Gebet

Beten kann für uns etwa so natürlich sein wie das Atmen. Leider haben manche die Tendenz, das Gebet als eine Pflichtübung zu betrachten. Sie denken, sie müssten in bestimmten Formen zu Gott kommen und mit den richtigen Worten zu ihm sprechen. Aber eigentlich ist das eine ganz einfache Sache. Gott möchte, dass wir mit ihm wie mit einem guten Freund über alles reden, was wir im Kopf und auf dem Herzen haben. Gott weiss ohnehin schon, was Ihre Gedanken und Bedürfnisse sind, bevor Sie mit ihm überhaupt zu reden anfangen. Aber er möchte es dennoch gerne von Ihnen selbst hören. Sagen Sie ihm alle Ihre Ängste und Hoffnungen. Bitten Sie ihn um Hilfe für Ihr tägliches Leben. Danken Sie ihm für alles, was er in Ihrem Leben tut. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, immer und überall mit Gott zu reden.

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1. Beten Sie

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Das Gebet ist eine Tankstelle, bei der ich Kraft erhalte und weiss, dass Gott zuhört und dass ich bei ihm Sorgen deponieren und mit ihm den Tag Revue passieren lassen kann. Von ihm kommen Gedanken und Lösungsansätze zurück. Carmen Fenk, Sängerin

Ich habe mit Gebet die Erfahrung gemacht, dass es Kraft hat und dass es mich sogar verändern kann. Für mich ist das Gebet der Schlüssel des Morgens und der Riegel zur Nacht. Claudio Minder, Ex-Mister Schweiz

Weitere Tipps zum Leben mit Gott ...


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14 Basics

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2. Lesen Sie in der Bibel

Sechs Tipps für bereicherndes Bibellesen

Mit dem Lesen in der Bibel ist es ähnlich wie beim Essen – die Nahrung ist für unsere menschliche Existenz absolut notwendig. Wenn wir nicht genug und gesund essen, werden wir schnell krank und schwach.

Wo soll ich beginnen? Beginnen Sie beispielsweise mit dem Markus-Evangelium: mit den Berichten über die Hauptperson der Bibel, über Jesus Christus. Das erleichtert den Einstieg

In der Bibel lesen... und im Glauben wachsen. und führt Sie direkt zur revolutionären und herausfordernden Botschaft des Mannes, der die Welt veränderte. Lesen Sie jeweils einen Teil eines Kapitels und richten Sie sich dabei zum Beispiel nach den Tipps im Kasten rechts. Auch eine Bibellesehilfe oder ein Bibelkommentar kann Ihnen den Zugang zum Text erleichtern. Gerade das

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Gut zu wissen: Die Bibel ist ein Sammelwerk von 66 Büchern – eigentlich fast schon eine Bibliothek. 39 Schriften ordnet man ins sogenannte Alte Testament ein, 27 ins Neue Testament. Im Alten Testament geht es hauptsächlich um die Geschichte des Volkes Israel, um prophetische und lyrische Schriften vor der Zeit von Christi Geburt. Das Neue Testament setzt sich zusammen aus den vier Evangelien, eben den Berichten über das Leben von Jesus, und der Geschichte seiner ersten Nachfolgerinnen und Nachfolger sowie aus Briefen an die noch jungen Kirchen im ersten Jahrhundert.

Vielleicht hilft Ihnen folgendes Raster, wenn Sie einen Text in der Bibel lesen:

Bibellesen und der Austausch mit anderen Menschen ist bereichernd und hilft, Fragen zu beantworten. Auf Jesus.ch können Sie kostenlos eine Bibel und eine Bibellesehilfe anfordern, sowie Bibelkommentare herunterladen und Ihre Fragen zur Bibel stellen. www.jesus.ch/bibel

Früher fand ich die Bibel trocken und konnte nichts damit anfangen. Aber wenn man einmal reinkommt, wird Bibellesen regelrecht zur Sucht – im positiven Sinn. Ich merke, wie das, was ich lese, mein Leben verändert. Denn die Bibel ist nicht nur ein Buch mit leeren Worten, es ist das lebendige Wort von Gott. Früher habe ich es nicht verstanden wenn Leute vom «lebendigen Wort» geredet haben. Aber seit ich die Bibel lese, habe ich erlebt, was das bedeutet: Es verändert mich, und es verändert mein Leben. Es beinflusst die Entscheidungen, die wir treffen, die kleinen und grossen. Zuerst sind es vielleicht die kleinen Gewohnheiten, aber die können zu grossen Dingen werden. Ich lese jeden Abend, bevor ich schlafen gehe, etwa eine halbe Stunde in der Bibel. Das ist was, da freu ich mich schon immer drauf! Patricia Kelly, Musikerin

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Ich lese jeden Tag in der Bibel. Ich bin ein positiv denkender Mensch, und für mich ist die Bibel der Bestseller Nummer eins. Durch sie werde ich mir immer wieder bewusst, dass mir der Glaube wichtiger ist als sämtliche Berühmtheit. Entscheidend für mich ist mein Verhältnis zu Gott. Das hält mich bescheiden. Mein Glaube hilft mir zu verstehen, dass äussere Umstände nicht mein Glück bestimmen.

Wikipedia/S. Jaud

Denzel Washington, Schauspieler

1. Mit einem Gebet beginnen: Ich wähle einen Ort, wo ich möglichst ungestört bin. Ich werde still vor Gott und bitte ihn, dass er mir durch das Bibellesen und Beten begegnet. 2. Lesen: Ich lese den jeweiligen Bibelabschnitt sorgfältig durch: Langsam, halblaut, zweimal, damit ich den Text tatsächlich erfasse. 3. Über das Gelesene nachdenken: Was lerne ich über Gott? Über Jesus Christus? Über den Heiligen Geist? Wie hilft mir das Gelesene, mich, meine Situation und meine Beziehungen zu verstehen? Woran kann ich mir ein Beispiel nehmen – enthält der Text eine Aufforderung? Was soll mich ermutigen – finde ich im Text ein Versprechen? Was soll mich warnen – enthält der Text ein schlechtes Beispiel? Was will ich bei mir verändern? 4. Mit Gott alles besprechen: Ich wende mich an Gott: Wofür kann ich danken? Was will ich bekennen? Wofür will ich bitten? Ich bitte Gott um seine Hilfe beim Ausleben der biblischen Botschaft und trage ihm meine persönlichen Anliegen vor. 5. Mit anderen darüber reden, was ich gelesen habe: Ich überlege, was ich anderen von dem mitteilen möchte, was ich gelesen habe. 6. Ich handle nach dem Gelernten: Wie kann ich das Erkannte in die Tat umsetzen? Anwenden macht Freude!


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3. Suchen Sie Gemeinschaft mit anderen Christen

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Herausforderungen, als Christ in dieser Welt zu leben, gibt es viele. Deshalb ist es gut, dass Sie Mitchristen finden, die Ihnen helfen und Sie auf Ihrem neuen Weg unterstützen.

Unverzichtbar: Echte christliche Freunde und eine Kirche, die auf einer soliden biblischen Basis arbeitet.

Welche Kirche ist die richtige? Selbst in einem kleinen Land

wie der Schweiz gibt es etwa 5000 Kirchen verschiedener Konfessionen, Gemeinschaften und Glaubensrichtungen. Wie soll ich da die richtige finden? Zunächst ist zu sagen, dass jede die richtige sein kann – vorausgesetzt, dass dort das Wort Gottes verständlich verkündigt wird und sowohl die Pfarrer als auch die Mitglieder dieser Kirche den Glauben an Jesus Christus ernst nehmen. Sie können Gott darum bitten, dass er ihnen eine solche Kirche zeigt. Einige Kriterien. Es gibt schon ein paar rein äusserliche Merkmale einer guten Kirche: Wo niemand hingeht, ist wohl auch nichts los. Also gehen lebendige Gottesdienste meistens in gut besuchten Kirchen ab. Ist etwas von Freude und Begeisterung zu spüren? Spricht mich die Predigt an? Gefällt mir die

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Ich staune oft darüber, dass Gespräche, die mit Alltäglichem und dem Wetter beginnen, Tiefe gewinnen. Dabei erlebe ich die Hoffnung, die mich und Freunde in meiner Kirche verbindet. Diese Hoffnung kommt aus der Gewissheit: Wir fallen nie tiefer als in Gottes Hände. Janine, Familienfrau

Musik? Vernehme ich etwas vom persönlichen Ergehen der Mitchristen? Geht es tatsächlich um die Hauptpersonen des christlichen Glaubens, nämlich um Gott den Vater und Jesus? Erhalte ich Möglichkeiten, mit meinen persönlichen Fragen zu jemandem zur Aussprache zu gehen? Ist meine Mitarbeit mit meinen Fähigkeiten in dieser Gemeinde gefragt? Erhalte ich genügend Leitung und Orientierung im Glauben, ohne dass ich bevormundet werde? Ist es dieser Kirche wichtig, andern Menschen vom Glauben etwas weiterzugeben? Lebt die Kirche auch das, was sie lehrt? Kümmert sie sich auch um die praktischen Bedürfnisse der Menschen? Wie geht sie mit Schwachen, Kranken, Alten und Randständigen der Gesellschaft um? Wenn Sie die meisten Fra-

gen positiv beantworten können, haben Sie eine geistliche Heimat gefunden. Die Suche: Ein paar Tipps. Beginnen Sie mit der Suche an Ihrem Ort. Auf unserer Webseite finden Sie heraus, welche Kirchen es in der Nähe gibt. Bitten Sie Gott um Führung und besuchen Sie eine Kirche Ihrer Wahl, vielleicht mehrere Male. Suchen Sie auch das Gespräch mit den Verantwortlichen. Informieren Sie sich über den Hintergrund der Kirche. Entspricht die Kirche nach gründlicher Prüfung nicht Ihren Kriterien, gehen Sie zu einer anderen. Sie werden auf jeden Fall von jeder Kirche etwas lernen. Manchmal ist die Suche ein Abenteuer. Sie werden staunen über die Vielfalt an Kirchen und Gemeinden, die 2000 Jahre Kirchengeschichte hervorgebracht haben.

Eine Kirche finden: www.jesus.ch/kirchen Meine Frage stellen: fragen@jesus.ch

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Kirche im eigentlichen Sinn bedeutet: die Gemeinschaft der Gläubigen. Wenn Menschen, die Jesus nachfolgen, zum Gottesdienst zusammenkommen, wird Kirche sichtbar. Das gemeinsame Singen, Beten, Hören auf Gottes Wort aus der Bibel tun gut. Wo Menschen sich im Namen von Jesus Christus versammeln, da will Gott durch seinen Geist mitten unter ihnen sein; ein Geheimnis der Kommunikation Gottes. Wenn ich mit offenem Herzen in eine solche Gemeinschaft komme, kann ich Lebenswichtiges für meinen Glauben und mein praktisches Leben lernen. Durch die Predigt höre ich, was die Bibel sagt, und erfahre, wie andere Christen Gott in verschiedenen Situationen erlebt haben. Das ermutigt mich.

Eine Kurs besuchen, der in den den christlichen Glauben einführt: www.alphalive.ch

Eine Kirche finden: www.jesus.ch/kirchen hilft Ihnen weiter.


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Haben Sie Fragen zum christlichen Glauben oder suchen Sie Rat? Gerne können Sie sich an ein Team von Fragenbeantwortern richten. Sie erhalten eine Antwort per E-Mail. Ihre Mitteilung wird vertraulich behandelt. www.lebenshilfe.jesus.ch www.fragen.jesus.ch fragen@jesus.ch

alphalive.ch

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Haben Sie Noch mehr Weiterlesen & -sehen? Fragen? erfahren? Wir empfehlen Ihnen folgende Medien:

Der «Alphalive»-Kurs ist eine gute Möglichkeit, sich mit dem christlichen Glauben auseinanderzusetzen. Der Kurs dauert zehn Wochen. Die Abende bestehen aus einem gemeinsamen Essen, einem Kurzvortrag und anschliessender Diskussion. Die Kurse werden alleine in der Schweiz an über 600 Orten angeboten, also auch in Ihrer Nähe. Einen Kurs finden: www.alphalive.ch

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24.11.2008

Der Jesus-Film wurde in fast 1000 Sprachen übersetzt und über 5,5 Milliarden mal gesehen. Detailgetreu beschreibt er das Leben von Jesus Christus. Den Film online anschauen und bestellen: www.jesus.ch/print Fragen an das Leben. Nicky Gumbel, Taschenbuch, Gerth Medien. Worauf kommt es im Leben wirklich an? Wie kann ich in Glaubens-

fragen Sicherheit gewinnen? Wer war Jesus Christus und was bedeutet er für mich? Das Buch gibt Antworten auf diese und andere zentrale Fragen, die viele Menschen an das Christentum stellen. Bestellen: www.shop.livenet.ch «mittendrin» ist eine Bibellesehilfe, die als Anleitung zum täglichen Bibelstudium dienen kann. Eine Sonderausgabe des Hefts und weitere Leseproben (auch für Kinder und Jugendliche) sowie eine Bibel können Sie kostenlos bestellen: www.jesus.ch/print

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«Ich bete, weil ... Manuela Rutishauser, Wolfhausen

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Magazin 17

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Der berühmte Kochtopf

Kochtopf aufgestellt. Kurz entschlossen stellte Joseph McFee an gut sichtbarer Stelle einen Kochtopf auf. Vier Jahre später stellten bereits 30 Heilsarmee-Gemeinden in den USA in der Weihnachtszeit Sam-

meltöpfe auf, um mit dem Erlös eine Weihnachtsfeier für benachteiligte Menschen zu finanzieren. Der Brauch der Sammeltöpfe ist bis heute erhalten geblieben, und inzwischen ist der Topf am Dreibeinständer aus den Einkaufsstrassen und Shoppingcenters nicht mehr wegzudenken – sowohl in der Schweiz, wo in rund 40 Ortschaften über tausend Freiwillige im Einsatz stehen, als auch unter der glühenden Sonne Australiens, in Korea, Japan oder Chile. Essen für Bedürftige. Auch die Tradition der Weihnachtsessen für einsame und bedürftige Menschen ist geblieben. In Tausende von Heilsarmeezent-

Sammlung für Bedürftige: Die Topfkollekte der Heilsarmee. ren auf der ganzen Welt laden dazu ein. Bedürftige Familien erhalten Lebensmittel oder Gutscheine, um ihr eigenes Weihnachtsessen feiern zu können. Effiziente Hilfe. Den Ertrag der Topfkollekte verwendet die Heilsarmee für soziale Aufgaben am jeweiligen Sammelort.

Die Spenden werden während des ganzen Jahres für die Unterstützung von bedürftigen Menschen eingesetzt.Damit kann die Heilsarmee eine unbürokratische und effiziente Hilfe leisten und ergänzt das Angebot der Kirchen und der öffentlichen Hand. (pr.) www.heilsarmee.ch

Kirche geht ungewohnte Wege

Der brasilianische Fussballstar Zé Roberto will ab nächstem Jahr Theologie studieren.

Die Zürcher «city church» lädt zum «Church Poker». «Wir wollen Kultur und Kirche zusammenbringen», sagt Pastor Martin Strupler.

In einem Interview mit der Hamburger Zeitschrift «Sport Bild» sagte der Spieler des FC Bayern: «Ich kann mir gut vorstellen, dass ich nach meiner Karriere Pastor werde.» Er habe sich bereits erkundigt, so der Brasilianer, dass er dann zunächst vier Jahre Theologie studieren müsste. «Das wäre eine Sache, die mich wirklich erfüllen würde. Die Religion ist mir wichtig, und mich macht es glücklich, mit Menschen zu arbeiten und ihnen zu helfen», zitiert «Sport Bild» den Fussballer.

«Pokern ist im Trend, und Gott ist auch in der Pokerszene relevant», erklärt Strupler. Gespielt wird klassisches «Texas Hold’em», und zwar nach den gleichen Regeln wie in einem Casino. Die Teilnehmerzahl ist auf 60 Starter beschränkt. «Man kann kostenlos mitmachen, die fünf Finalteilnehmer spielen um gesponserte Preise. Wir wollen nicht die Spielsucht fördern.» Bisher führte die «city church» drei Turniere durch, beide seien ausgebucht gewesen. Zu Beginn des Turniers gebe er einen fünfminütigen Impuls

Religion ist ihm wichtig: Fussballstar Zé Roberto.

weltfussball.de

Zé Roberto wird Pastor

Der Vertrag von Roberto in München läuft Ende Saison aus. Auf die Frage, wieviel der Club zahlen müsse, um ihn noch ein Jahr zu halten, sagte Zé Roberto: «Vor zehn Jahren hätte Geld tatsächlich eine Rolle gespielt, denn ich kam aus armen Verhältnissen. Doch dank Gottes Hilfe ist das heute anders.» (ds.)

aus dem Leben weiter, schildert Strupler. «Die Besucher sollen die Kirche durch ihr Hobby auf sympathische Weise kennenlernen und bemerken, dass sie etwas zu sagen hat. Es geht auch beim Glauben darum, dass man auf die richtige Karte setzt.» (dg./ds.) www.csop.ch

Pokern: In der «city church» möglich.

city church

Die Topfkollekte hat ihren Ursprung 1891 in San Francisco. Der Heilsarmeekapitän Joseph McFee war fest entschlossen, für einige arme Leute ein Weihnachtsessen zu organisieren. Mit der Frage nach der Finanzierung beschäftigt, erinnert er sich an seine Zeit als Matrose in Liverpool in England, wo er beobachtet hatte, wie Passanten am Landesteg für einen wohltätigen Zweck Gaben in einen grossen Topf legten.

Heilsarmee

Den ersten Sammeltopf stellte ein HeilsarmeeOffizier 1891 in San Francisco auf. Inzwischen ist die Topfkollekte zum weltweiten Markenzeichen des christlichen Werks geworden.


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18 Fragen & Antworten

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Wozu gibt es Weihnachten? Es stimmt: Weihnachten so richtig geniessen können wir wohl erst, wenn Jesus in uns hineingeboren wird. Wie kann das geschehen? Übernatürlich und gleichzeitig ganz natürlich: wenn wir ihn darum bitten! Er nimmt uns ernst. Es ist wahrscheinlich das Schönste, was uns widerfahren kann. Wir brauchen dazu nur unsere Bereitschaft, ihm in jedem Bereich unseres Daseins Platz einzuräumen. Das beste Geschenk. Möchten Sie das? Sagen Sie es ihm zum Beispiel mit den folgenden Worten: «Jesus, ich mache Dir Platz. Komm jetzt in mich und

Weihnachten ist da, um uns glücklich zu machen! Der bekannte Theologe Angelus Silesius weist dazu den Weg: «Wäre Christus tausendmal zu Betlehem geboren, doch nicht in dir, du wärest ewiglich verloren.»

in jeden Bereich meines Lebens herein.» Das beste Weihnachtsgeschenk lässt sich weder kaufen noch in Geschenkpapier verpacken: Es ist Jesus, den Sie aufnehmen und der fortan in Ihnen lebt. Das Licht der Welt! Dieses Licht vermag mehr Geborgenheit zu geben, als alle Weihnachtskerzen und -sterne der Welt zusammen. Hingabe. Eine Gabe ist wertvoller als alle Güter der Welt: die Hin-Gabe. Jesus hat sich ganz für Sie hingegeben, damit Sie mit der Gewissheit erfüllt werden können, dass er persönlich für immer, sogar weit über Ihren Tod hinaus, in

Ihnen lebt und sein Bestes für Sie gibt. Mit ihm eröffnen sich uns neue Dimensionen: Gottes Wirklichkeit beginnt in uns aufzublühen. Wir fühlen uns in unserer tiefsten Sehnsucht berührt. Und wir beginnen, unser Leben mit viel freudigeren Augen anzuschauen. Grösste Freude. In meinem Büro hängt das Bild «Der lachende Jesus». Es erinnert mich daran, dass mit Jesus die grösste Freude angebrochen ist. Die Botschaft der Engel war deutlich genug: «Fürchtet euch nicht. Ich verkünde euch eine Botschaft, die das ganze Volk mit grosser Freude erfüllt!» Die

Jesus-Freude ist gross, weil sie ihre Begründung nicht in einem vorübergehenden Vergnügen hat, sondern in der grössten Rettungstat aller Zeiten. Glück auch in der Not. Jesus hat seine Nachfolger nicht in dem Sinne glücklich gemacht, dass er ihnen das Blaue vom Himmel herunter versprochen hätte. Vielmehr sprach er auch von Schwierigkeiten, die auf uns zukommen werden. Glückliche Menschen sind nicht über alles erhaben. Aber sie tragen – selbst in tiefster Not – das Glück in Person in sich. (fs.) Mehr vom Autor: www.fredystaub.ch

Elf ungewöhnliche Tipps für eine ungewöhnliche Weihnachtsfeier Kerzen. Mit jeder Kerze, die wir anzünden, äussern wir einen Wunsch oder eine Hoffnung für einen Menschen. Hungrige. Wir schenken uns etwas bescheidenere Geschenke und legen dafür einen «Weihnachtsbatzen» für Flüchtlinge, Hungrige und Kranke zusammen. Wie wäre es mit einer Kinderpatenschaft, mit der wir einem Kind der dritten Welt tägliche Nahrung ermöglichen? Wie es früher war. Ich überrasche jeden in meiner Familie mit

einer Fotografie von früher und einer kurzen Erinnerung, wie es damals war. Gespräche. Wo kritisiert und geschimpft wird, will ich mich bewusst zurückhalten oder das Gespräch auf ein anderes Thema lenken. Besuche. Wir erklären unseren Verwandten, dass wir unsere Weihnachts-Besuche übers Jahr verteilen wollen. Wir beschränken uns darauf, einen Besuch zu machen. Essen. Weil Jesus ganz einfach in einem Stall geboren wurde, planen

wir ein einfaches Weihnachtsessen. Fernsehen. Wir schauen uns eine speziell ausgewählte Sendung an (z.B. «Fenster zum Sonntag» auf SF zwei). Singen. Gestaltet sich das Singen schwierig, planen wir ein kurzes Weihnachts-Wunschkonzert. Jede Person lässt ab z.B. ab CD ein Lied laufen. Das kann laut, aber sehr fröhlich werden. Inhaltliches. Wäre Jesus nicht auferstanden, würde er sich im Grab umdrehen, wenn wir missmutig oder

gelangweilt Weihnachten feiern. Frage: Wie würde Jesus mit uns Weihnachten feiern? Feier. Planen Sie eine zeitlich begrenzte Feier. Vorher und nachher kann jeder tun, was er will. Lieber kurz und intensiv als sich langweilen und einander Weihnachtsguetsli entgegenschleudern. Stimmung. Die Stimmung schwankt stark, je nachdem, wer anwesend ist. Warum nicht den einsamen Nachbarn zum Fest einladen? Weitere Tipps unter www.jesus.ch/weihnachten


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Ratgeber 19

Nr. 0 - Dezember 2008

Dank Zielen mehr vom Leben haben

Mit guten Vorsätzen Kraft tanken Oft fehlt die Kraft, gute Vorsätze im Alltag in die Tat umzusetzen. Hier fünf Vorsätze aus der Bibel, die mehr Kraft bringen als sie verbrauchen.

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«Der gute Vorsatz für’s neue Jahr» – vielleicht wird dieses Mal mehr daraus. Denn durch Ziele kann man seinem Leben aktiv eine Richtung geben. Und mehr davon haben! Vorsatz #1: Tanken Sie neue Kraft und Frische.

Berufliche Ziele. Einen grossen Teil unserer Zeit verbringen wir bei der Arbeit. Trotzdem sind viele nicht zufrieden mit ihrem Job. Oft hat man Möglichkeiten, die man gar nicht wahrnimmt. Gibt es in meiner Firma eine Stelle, die meinen Fähigkeiten mehr entspricht? Wie komme ich besser mit meinen Kollegen aus? Kann ich eine Fortbildung machen? Wäre es Zeit für eine Gehaltserhöhung? Viele Menschen leiden an ihrer beruflichen Situation, aber ändern nichts daran aus Angst vor Zurückweisung. Vielleicht ist es an der Zeit, etwas zu wagen. Private Ziele. Das Berufsleben kann so bestimmend sein, dass

Persönliche Ziele. Bin ich glücklich? Fühle ich mich erfüllt? Oft glaubt man, dass Beruf oder Privatleben die Antwort darauf geben. Dabei vergisst man sich selbst. Was kann ich tun, dass es meiner Seele gut geht? Was fehlt meinem Innersten? Würde es mir gut tun, mich neu auf die Suche nach meinem Glauben zu machen? Persönliche Ziele werden oft vergessen oder unterbewertet. Aber wer hier dranbleibt, hat den Schlüssel zum erfüllten Leben. (mh.) Mehr zur Suche nach dem Glauben auf Seite 11

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das Private darunter leidet. Schleichend zerbrechen Familien und Freundschaften. Nehme ich mir genug Zeit für meine Liebsten? Wie kann ich mich in meine Beziehung investieren, dass die Liebe wächst? Kenne ich meine Kinder? Habe ich echte Freunde, die wissen, wie es mir geht? Weiss ich, wie es ihnen geht? Gestalte ich meine Freizeit sinnvoll? Wer hier bewusster lebt, wird es schöner haben.

Die Zeiten des «Man sollte» und «Eigentlich wäre» sind vorbei. Denn «er (Gott) selbst bewirkt ja beides in euch: den guten Willen und die Kraft, ihn auch auszuführen». (Philipper 2, 13)

Vorsatz #3: Befreien Sie sich von Zwängen.

«Durch Christus sind wir frei geworden, damit wir als Befreite leben.» (Galater 5, 1) Jesus hat uns von Zwängen befreit. Das dürfen wir für uns beanspruchen.

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Um Ziele definieren zu können, sollte man sich überlegen und aufschreiben: Wo empfinde ich einen Mangel? Wo könnte mein Leben heute und in Zukunft schöner sein? Was sind meine Träume? Aus diesen Überlegungen kann man seine Ziele entwickeln. Man darf dabei ruhig konkret werden und mutig sein.

Vorsatz #2: Wecken Sie Gottes Tiger in Ihnen.

Vorsatz #4: Machen Sie täglich einen Power-Break.

Am besten nach der biblischen Zusage: «Ich bitte Gott, dass er euch aus seinem unerschöpflichen Reichtum Kraft schenkt, damit ihr durch seinen Geist innerlich stark werdet.» (Epheser 3, 16) Sprechen Sie mit Gott. Lassen Sie sich von seiner Kraft erfüllen.

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Ziele entwickeln: Man darf dabei ruhig mutig sein.

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Und zwar nicht zu knapp. «Alle, die ihre Hoffnung auf den Herrn setzen, bekommen neue Kraft. Sie sind wie Adler, denen mächtige Schwingen wachsen. Sie gehen und werden nicht müde, sie laufen und sind nicht erschöpft.» ( Jesaja, Kapitel 40, Vers 31)

Vorsatz #5: Bleiben Sie in Kontakt mit Gott.

Jesus sagt: «Wer bei mir bleibt, so wie ich bei ihm bleibe, der trägt viel Frucht.» ( Joahnnes 15, 5) «Viel Frucht» meint, dass Ihr Leben positive Auswirkungen haben wird. Nicht aus Ihrer eigenen Kraft, sondern aus seiner.


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20 Die Letzte

Nr. 0 - Dezember 2008

Boppis Schlusswort Ich könnte Bäume ausreissen, die ganze Welt umarmen, kilometerlange Liebesbriefe schreiben, den ganzen Kontinent mit Glückshormonen überfluten, Bündner Berge versetzen, allen LinksBacken-Schlägern die rechte auch noch hinhalten, Telefonbücher zerreissen und meinen ganzen Besitz verschen… ähh ... nö. Da hört’s auf. Aber der Rest passt! Gut möglich, dass es irgendwie damit zusammenhängt, dass ich einfach glücklich bin! Die Sonne scheint wieder mal auf meiner Seite, und ich sitz mittendrin. Bis gerade eben. Da kommt ein Anruf, dass soeben eine Holzlatte die Frontscheibe von meinem geliebten Wagen durchquert hat. Naja, vielleicht ist durchquert ein wenig übertrieben. Fakt ist: In der Scheibe klafft ein Loch mit 40 Zentimeter langen Rissen in alle Himmelsrichtungen. Und plötzlich begreif ich: Lebensfreude ist nicht einfach nur abhängig von all den Umständen, in die ich sanft oder vielleicht auch oft unangenehm drückend eingebettet bin. Lebensfreude ist oft nichts

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Wenn die Sonne auf meiner Seite scheint

Bäume ausreissen: Heute gelingt mir alles! als eine Entscheidung. Also setz ich mich hin und schreibe dem Verursacher des Glasbruchs mit einem Augenzwinkern eine SMS: «Ey – kein Problem! Von mir aus kannst du die Heckscheibe gleich auch noch eindonnern. Hauptsache, dir ist nix passiert.» Und tatsächlich meine ich es auch so. Manchmal entscheiden wir, ob wir an der Sonne sitzen oder im Schatten frösteln wollen. Nachdem ich auf «Senden» gedrückt habe, könnte ich Bäume ausreissen, die ganze Welt umarmen, kilometerlange Liebesbriefe schreiben, den ganzen Kontinent mit Glückshormonen überfluten, Bündner Berge versetzen … (ab.)

Der Schöpfer des Universums geht spazieren ...

Mehr vom Autor: www.jesus.ch/boppi

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