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JUNi 2014

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Das letzte Drittel

Beat Baumann

Vor vielen Jahren sprach der EHC-Gründer Jack McAlister prophetisch über den Missionsauftrag und die Aufgabe, jedes Haus auf der Erde für Christus zu erreichen. «Das erste Drittel wird leicht sein» sagte er. «Das zweite Drittel wird schwierig. Das letzte Drittel wird blutig» Heute ist die Welt in dauerndem Aufruhr, und wir sehen erste Anzeichen dieses letzten Drittels. Ein Dienst, der lange schwierig war, wird blutig.

Dieses Land ist heute verwüstet von andauerndem Krieg und sinnloser Gewalt, so dass der Dienst von EHC bis auf weiteres eingestellt werden musste. Einer unserer sehr geschätzten Pioniermissionare wurde direkt vor einer Kirche erschossen, und kurz darauf musste der nationale Leiter unter Lebensgefahr das Land verlassen. Den Rest dieser Geschichte lesen Sie auf S. 4. So können Sie mit uns für diese Situation beten.

In diesem Magazin finden Sie Updates über zwei Länder, wo der Dienst von EHC in letzter Zeit sehr schwierig war. Einen dieser Berichte teilen wir mit schwerem Herzen, denn er kommt von einem echt blutigen Erntefeld: der Zentralafrikanischen Republik.

Der Übergang zum «blutigen Drittel» der Weltmission ist eindeutig. EHCMitarbeiter erleben Verfolgung, Ablehnung, Folter, Gewalt und sogar den Tod um des Evangeliums willen. Unsere Teams bringen die Gute Nachricht von Haus zu Haus, Quartier zu Quartier, Dorf zu Dorf und Region zu Region, und sie machen schwere Erfahrungen und begegnen unmöglichen Situationen. Auch in Kolumbien ist unser Dienst gefährlich. Ein EHC-Team arbeitete in einem ländlichen Gebiet, als sie von einer Guerilla-Gruppe angegriffen und gefangen genommen wurden. Im Angesicht des möglichen Todes begann das Team, mit ihren Entführern über das Evangelium zu reden. Und Gott bewegte das Herz der Guerillas auf wunderbare Weise. Viele reagierten auf das Evangelium, und der Anführer liess die EHC-Mitarbeiter innert Stunden frei! Lesen Sie auf S. 10 mehr, was Gott in Kolumbien tut. Jetzt ist nicht die Zeit, zurückzuweichen. Selbst im Angesicht grosser Gefahr und in unmöglichen Situationen können wir nicht aufhören. Wir müssen mit dem Evangelium vorwärtsmachen und die erreichen, die die Hoffnung Christi am meisten brauchen – Menschen, die die Frohe Botschaft nie hören, ausser wir bringen sie zu ihnen. Ich danke für Ihre Unterstützung – im Gebet und mit Gaben. Für jeden Franken, den Sie spenden, können EHC-Mitarbeiter weltweit drei Häuser und Familien mit der Guten Nachricht erreichen (einschliesslich Nacharbeits-Material). 25 oder 50 Franken erreichen also 75 oder 150 Häuser mit der Frohen Botschaft. Ihre Fürbitte ist ebenso wichtig, vor allem für Länder mit schwierigen und lebensbedrohlichen Situationen. Danke von ganzem Herzen für Ihre Partnerschaft in der systematischen Evangelisation weltweit.

Alle Ausgaben des EveryHome Magazin unter www.everyhome.ch

Sie finden CFA Schweiz auch auf Facebook: www.facebook.com/ehc.switzerland


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DAS LETZTE DRITTEL

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MÄRTYRER FÜR CHRISTUS Zentralafrikanische Republik

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SCHWEIZ: AUF NEUEN WEGEN Thun

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ERWECKUNG – MITTEN IM BÜRGERKRIEG

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JULI

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ZÜRICH

Täglicher Gebetskalender

Kolumbien

Internationaler Präsident | Dick Eastman Internationaler Direktor | Beat Baumann Redaktion | Reinhold Scharnowski Design | Oliver Häberlin, Drew Emmert

Das EveryHome Magazin wird von CFA Schweiz/ EHC Switzerland, einem Arbeitszweig von Livenet, herausgegeben. Livenet kooridniert mit den Initianten aus Deutschland den G.O.D.

Verlag: Livenet | Aareckstrasse 6 | CH-3800 Interlaken | 0848-77-77-00 | www.everyhome.ch www.facebook.com/ehc.switzerland

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MÄRTYRER FÜR CHRISTUS ZENTRALAFRIKANISCHE REPUBLIK

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efangen in Chaos und Gewalt, verbarrikadierten sich der nationale Direktor John und seine Frau in ihrem eigenen Haus. «Es fühlte sich an wie im Tal der Todesschatten!» sagte er. Sie konnten nicht weg, es gab keinen Ausweg. «Die Strassen draussen waren voll von Rebellen und bedeckt mit Toten. Jedermann in unserem Distrikt war voller Angst» Sechs Tage lang mussten sie sich verstecken, und das einzige, was ihnen blieb, war das Gebet. «Am siebten Tag machte Gott es möglich, dass wir aus unserem Quartier fliehen konnten» berichtet John. Sie konnte nur das Allernötigste hastig zusammenpacken und versuchten, zum Flughafen zu kommen – aber die Strassen

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waren blockiert von Rebellen, die verhindern wollten, dass Menschen das Land verlassen. «Wir verloren fast die Hoffnung» sagte John, «aber Gott schickte uns ein Auto vom Roten Kreuz, das uns direkt zum Flughafen fuhr» Wie Tausende von anderen Zentralafrikanern

«Wir sind nur durch eure Gebete am Leben.» bestiegen John und seine Frau ein Flugzeug, liessen ihr Haus und Ihre Familie zurück und flohen in ein benachbartes Land. Sie haben keine Ahnung, was sie vorfinden, falls sie zurückkehren können. Als John an seinem Ziel ankam, schrieb er an unser Büro: «Wir sind nur durch eure Gebete am Leben»

Instabil seit den ersten Tagen der Unabhängigkeit, herrscht heute unvorstellbare Gewalt in der Zentralafrikanischen Republik. Die andauernden Kämpfe haben die Nation ins Chaos gestürzt und den Dienst von EHC zum Erliegen gebracht. Es ist einfach zu gefährlich. Die Zentralafrikanische Republik hat Jahr­ zehnte von Putsch und Aufständen hinter sich, aber von 2008-2012 gab es viel versprechenden Fortschritt auf eine Stabilität hin. Dieser Prozess wurde gestoppt und in sein Gegenteil verkehrt, als im Frühling 2013 eine Rebellengruppe die Hauptstadt angriff und den Präsidenten verjagte. Sehr viele Menschen wurden umgebracht, und eine Anti-Rebellenmiliz entstand, die Rache suchte. Seitdem ist das Land tiefer und tiefer in ethnischer und religiöser Gewalt versunken.


Zehntausende wurden getötet, über 650‘000 Menschen verloren ihr Heim, und fast 300‘000 sind aus dem Land geflohen. «Zwischen den verschiedenen Gemeinschaften herrscht Hass in einem beängstigenden Mass, was die aussergewöhnlich grausame Natur der Tötungen beweist» sagte der Menschenrechtsbeauftragte der UN, Navi Pillay, in diesem Jahr. «Das ist ein Land geworden, wo Menschen nicht nur getötet werden, sie werden gefoltert» Diese brutalen Morde geschehen jeden Tag, und es gibt keine Gerechtigkeit, die Mörder laufen frei herum.

Aufstand und Chaos in Bangui, Zentralafrikanische Republik. Foto: ERIC FEFERBERG

Viele Monate lang hat EHC seinen Dienst mitten in grossem Leid und schlimmer Gewalt getan. EHC-Teams riskierten ihr Leben und brachten das Evangelium von Haus zu Haus, gründeten Christus-Gruppen, schulten Leiter und mobilisierten Gemeinden. Die Arbeit war schwierig. Nach einem Einsatz schrieb das Team: «Betet für das Dorf Borongh. Der Aufstand ist ausser Kontrolle – 400 Häuser und drei Kirchen sind niedergebrannt worden. Alle Dorfbewohner sind geflohen» John sagte: «Betet für den Schutz Gottes über unseren Pio­nier­ missionaren, die von Wald zu Wald gehen und Flüchtlinge suchen, um sie mit dem Evangelium zu erreichen» In vielen Gebieten wurden EHC-Mitarbeiter Zeugen von intensiver Verfolgung: «Betet für den Schutz von Christen und Pastoren, die verfolgt werden. Betet um Gottes Eingreifen! » Einige Mitarbeiter erlebten die Verfolgung am eigenen Leibe, wie John schrieb: «Wir loben Gott für seinen Schutz über unserem Bruder. Die Rebellen setzten sein Haus in Brand, als er noch darin war, aber der Herr rettete ihn» Selbst mitten in solcher Gewalt war der Dienst von EHC lebendig, und Menschen in Zentralafrika nahmen Jesus an. Während eines Einsatzes taten zwei junge Rebellen Busse und übergaben ihr Leben Jesus. Sie wurden berührt von der Lehre Jesu, dass man seinen Nächsten lieben soll. An einem anderen Ort wurde ein Kind, das drei Tage lang im Koma lag, durch ein Wunder geheilt, und als Ergebnis nahm die

«Betet für den Schutz Gottes über unseren Pioniermissionaren, die von Wald zu Wald gehen und Flüchtlinge suchen, um sie mit dem Evangelium zu erreichen.»

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ganze Familie Jesus an. Mehrere Teams berichteten, wie Menschen von Dämonen befreit wurden, als sie Christus im Gebet anriefen. In einem Gebiet, das besonders hart von den Rebellen getroffen wurde, kamen EHC-Mitarbeiter an, als sich gerade eine Gruppe von Jugendlichen traf, um eine Anti-Rebellengruppe zu bilden und den Tod ihrer Eltern zu rächen. Aber als das EHC-Team an die Tür klopfte, hörten sie alle interessiert dem Evangelium zu. Gott überführte sie, sie nahmen Jesus als Herrn an und wurden ein paar Tage später getauft. Nach ihrer Taufe verbrannten sie die Waffen, mit denen sie geplant hatten, ihre Eltern zu rächen. Trotz der Gefahr für die EHC-Teams und ihre Familien ging das Evangelium vorwärts und brachte Menschen Hoffnung und Trost mitten in der Krise. Trotz der Kämpfe wurden Häuser erreicht, Menschen nahmen die Erlösung an, Christusgruppen wurden gegründet, und Gemeinden wurden mobilisiert, ihre Umgebung zu erreichen.

tat – Menschen für Christus zu erreichen und andere auszurüsten, das gleiche zu tun. Bitte betet für seine Familie in dieser schwierigen Zeit. Hilaires sinnloser Tod geschah am Anfang einer neuen Welle von Gewalt in der Zentralafrikanischen Republik, und nur ein paar Tage später sahen sich John und seine Frau gezwungen, aus dem Land zu fliehen. Durch diese Ereignisse hatte EHC keine andere Wahl, als die Arbeit niederzulegen. Heute beten EHC-Leiter, dass Gott die Türen öffnet, dass sie in die Zentralafrikanische Republik zurückkehren können und die Arbeit dort stärker als je zuvor neu beginnen kann. Der regionale Direktor für das französische Afrika, Edoh Fiozandji, glaubt, dass viel erreicht werden kann durch Dienste und Literatur, die auf Versöhnung und Vergebung ausgerichtet sind. «Die Herausforderung ist gross, aber wir müssen alles tun, was wir können, den Menschen durch das Evangelium zu dienen» Das wird nur durch Gebet möglich sein. In dieser unmöglichen Situation wenden wir uns an euch, unsere Partner und Freunde, dass ihr mit uns von Herzen eintretet für diese zerbrochene Nation, die so viel Horror erleben muss.

Aber dann traf eine Tragödie das zentral­afri­ kanische EHC-Team. Der Pionier­ missionar Hil­aire wurde umgebracht. Er war seit 2009 ein leitendes Mitglied des Teams, war treu in allem, was er tat und sorgte dafür, dass jedes EHC Pioniermissionar Hilaire Bitte betet heute, dass der EHC – Dienst in die einzelne Haus in einem Gebiet auch wirklich Zentralafrikanische Republik zurückkehren kann. erreicht wurde. An diesem schicksalhaften Tag Diese Nation braucht verzweifelt das Evangelium lehrte er in einer Gemeinde, wie Christen ihre Umgebung erreichen können. Am Ende der Veranstaltung traten Hilaire - Jesus ist die einzige Hoffnung. Betet, dass die Gewalt und das Morden und der Pastor der Gemeinde aus der Kirche auf die Strasse, als Rebellen enden. Betet um Frieden. Jocelyn schreibt: «Betet, dass die Kirche in aus einem Versteck auf sie zu rannten und beide aus nächster Nähe unserem Land ein Kanal Gottes wird, durch den er arbeiten kann und niederschossen. Die Gemeindemitglieder flohen in einen nahen Wald Frieden und Vergebung und Heilung für zerbrochene Herzen bringt» und konnten die Leichen der beiden Brüder nicht einmal abholen, Die Erfahrungen im Dienst von EHC der letzten Monate zeigen, dass denn die Rebellen in der Gegend hatten beschlossen, dass kein Christ Menschen in Zentralafrika bereit sind für das Evangelium und für Jesus ein anständiges Begräbnis erhalten soll. Hilaire hinterliess seine Frau - betet, dass Gott einen Weg frei macht, dass EHC Teams sie neu mit der und drei Kinder, die durch den Verlust am Boden zerstört und doch Guten Nachricht erreichen können, die sie so nötig haben. getröstet sind im Wissen, dass Hilaire starb bei dem, was er am liebsten

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1 Hilaire mit seiner Frau beim Aufburch zu einem EHC- Einsatz. Bitte betet jetzt für seine Frau und ihre drei Kinder. 2 Hilaire beim Dienst am Evangelium. 3 Hilaire vor dem Zentralafrikanischen Büro von EHC.

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5 Ein EHC-Team besucht einen Mann, der offen ist für das Evangelium. 6 Die kürzliche Taufe eines neuen Gläubigen in einem schwer zu erreichenden Dorf. 7 Eine Christusgruppe trifft sich zum Gottesdienst, trotz der Spannungen in ihrem Land 8 Viele Familienmitglieder und Gläubige treffen sich bei der Taufe ihrer neuen Brüder und Schwestern, um sie zu unterstützen.

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Die Arbeit in der Zentralafrikanischen Republik blühte vor den neuesten Unruhen. Der Mut und der unablässige Einsatz unserer Brüder und Schwestern in diesem Land führte viele zur Errettung. Betet bitte, dass Gott Frieden und eine offene Tür schenkt, dass das Evangelium wieder Raum gewinnen kann. Betet bitte auch um Trost für alle, die einen geliebten Menschen verloren haben.

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ADOPTIERE Dein Quartier Deine Strasse

Jetzt mitmachen unter

www.adoptiere.ch

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SCHWEIZ: AUF NEUEN WEGEN «ADOPTIERE DEIN QUARTIER» IN THUN

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om 2.-11. Mai 2014 engagierten sich Christen aus über 30 Gemeinden und Werken in Thun, 10 Tage lang mit dem Evangelium an die Öffentlichkeit zu gehen. Unter dem Thema «Leben Live» fanden Konzerte, Referate, Interviews und verschiedene Darbietungen statt – alles mit dem Ziel, Jesus Christus den Menschen von Thun nahezubringen. Jeder Abend wurde von 1000 bis 2000 Menschen besucht, zahlreiche fanden zum Glauben. Im Vorfeld von «Leben Live» wurde eine Sonderzeitung «von Thunern für Thuner» entworfen und in 50.000 Exemplaren in die Haushalte von Thun und Umgebung verteilt wie auch persönlich abgegeben. Das Ziel dieser Aktion von Christus für alle Schweiz / EHC war, dass Christen ihre Strasse oder ihr Quartier «adoptieren» und den Menschen in ihrer Umgebung diese Zeitung so weit wie möglich persönlich übergeben. Auf einer eigens entwickelten Website www.adoptiere.ch konnte man sich eintragen und «sein» Quartier markieren. Weil sich mehrere hundert Christen an dieser Aktion beteiligten, konnten alle 50´000 evangelistischen Zeitungen persönlich überreicht werden, die Dienste der Post waren nicht nötig. Wir sind sehr zufrieden, über den Verlauf des Pilotprojektes «Adoptiere Deine Strasse, Dein Quartier». Online hatten 198 Personen eine Strasse oder ein Quartier adoptiert und dorthin das Evangelium gebracht. An der gesamten Aktion waren um die 1´000 Christen beteiligt. Eine so grosse Beteiligung an einer Aktion von CFA Schweiz gab es seit Jahren nicht mehr. Das war ein guter Start! Nun wollen wir diese Initiative landesweit lancieren. Sowohl die persönliche Verteilung der Zeitungen als auch «Leben Live» selbst war für die Beteiligten eine grosse Erfahrung. Hier einige Echos:

Ich bekam von Gott mehrere Dörfer aufs Herz gelegt, wo ich die Zeitung persönlich verteilen wollte. Durch Zufall fand ich einen anderen Christen in einem der Dörfer, und wir sind mit Freude gemeinsam von Tür zu Tür gegangen. Wir werden in diesen Dörfern auch in Zukunft weitermachen. Daniel Die Leute, denen ich die Zeitung persönlich abgegeben habe, haben sie praktisch alle angenommen und waren interessiert. Auch habe ich mit ein paar Personen kurze Gespräche über den Glauben führen können. Was ich 1

genial fand, war die Möglichkeit, über das Internet Gebiete, Quartiere, Strassen zu adoptieren und sich dabei miteinander zu verlinken. Super! Stellen wir uns vor, ich adoptiere ein Gebiet in Zusammenarbeit mit anderen Christen nicht nur für einen gewissen Anlass, sondern für echtes, dauerhaftes evangelistisches Engagement - was ja auch das längerfristige Ziel ist. David Ich gab die Zeitung einem Mann, der zuerst gar nicht interessiert war. Dann gab es aber ein langes Gespräch über viele Fragen des Glaubens bei einer Tasse Kaffee. Ich bin weiter im Kontakt mit diesem Mann. Ich habe die Zeitung auch im Fitness-Studio ausgelegt. Magdalena Uns überraschte die total professionelle Durchführung und das sehr gute Programm dieser Evangelisation. Was aber das Grösste war: Menschen kamen nach vorn, um mit Gott einen Anfang zu machen – es war unglaublich, wie auf ihren Gesichtern ein Unterschied vorher-nachher zu sehen war. Es war total überwältigend, wie diese Menschen gestrahlt haben. Es sind ganze Familien zum Glauben gekommen oder z.B. auch mehrere Mitarbeiter aus der gleichen Firma. Wir planen jetzt eine Welcome-Party für über 20 Menschen, die wir in der Gemeinde willkommen heissen möchten. Kurt und Kathrin Meine WG-Kollegin und ich haben aus der Verteil-Aktion ein WG-Event gemacht. Wir fanden es eine tolle Möglichkeit, in unserem Quartier aktiv zu werden und uns auch den nächsten Nachbarn endlich mal vorzustellen. So haben wir uns vor Ostern persönlich bei unseren Nachbarn vorgestellt, Brot-Häsli gebacken und mit der Zeitung abgegeben. Bei zwei Familien wurden wir zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Wir durften als WG wertvolle Begegnungen mit unseren Nachbarn erleben und freuen uns sehr, die begonnen Beziehungen weiter zu pflegen. Damaris Dass wir Quartiere «adoptiert» haben, war für viele von uns ein sehr wichtiger Vorgang. Es ergaben sich gute Gespräche; etwa 10 Menschen sind durch Einladung zum Glauben gekommen – ein Riesen-Motivationsschub für unsere Gemeinde. Markus

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1 Diese Sonderzeitung wurde in 50´000 Exemplaren durch Christen persönlich verteilt 2 Auch dank der CFA-Verteilaktion kamen zahlreiche Menschen zu den «Leben Live» Veranstaltungen - und fanden zu Jesus. www.everyhome.ch

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ERWECKUNG MITTEN IM BÜRGERKRIEG KOLUMBIEN

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m Schatten eines Hauseingangs in einer Strasse in Kolumbien beobachteten Reinel und sein Bruder den Mann, der von Haus zu Haus ging. Der Mann klopfte an jede Tür und sprach eine Weile mit jedem, der antwortete. Er hinterliess in jedem Haus ein Büchlein und ging dann weiter – Tür für Tür, ein Haus nach dem anderen. Reinel und sein Bruder folgten dem Mann über eine Stunde lang. Sie brauchten Geld für Drogen. In einem passenden Augenblick rannte Reinel aus dem Schatten auf den Mann zu. Er erwartete, dass dieser Überfall wie alle anderen sein würde – dass der Mann sich wehren und kämpfen würde. Reinel packte den Mann und verlangte sein Geld, aber er merkte, dass der Mann sich nicht wehrte. Stattdessen – umarmte er ihn?

Reinel liess kurz von dem Mann ab und hörte, dass er etwas sagte. «Jesus liebt dich und vergibt dir» wiederholte er immer wieder. Reinels Bruder kam aus dem Schatten, um ihm zu helfen, aber Reinel stoppte ihn. Als er die Worte des Mannes hörte, brach sein Herz. «Bitte, bete für mich!» sagte 10

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Reinel. Er wusste kaum, was das bedeutete, aber er wusste, dass er diese Liebe und Vergebung brauchte. Der Mann stellte sich als Darius vor, örtlicher Pastor und freiwilliger EHC-Mitarbeiter. Er betete mit Reinel und seinem Bruder, und die beiden nahmen dort auf der Strasse Jesus in ihr Leben auf. In den folgenden Wochen besuchten Darius und andere EHC-Mitarbeiter die Brüder mehrere Male pro Woche und führten sie in die Jüngerschaft ein. Heute sind sie Teil einer örtlichen Gemeinde – ihr Leben wurde verändert durch eine Umarmung und die Liebe Jesu. «Wir leiden in unserer Nation unter Terrorismus und Gewalt» sagt der nationale EHC-Direktor Jaime Doncel. «Wir wissen nie, wann wir beraubt oder geschlagen werden – oder schlimmer» Die südamerikanische Nation Kolumbien leidet unter Jahrzehnten des Konflikts. Die Menschen leben in Ungewissheit und Furcht in den Fängen des längsten Bürgerkrieges der Geschichte. Dieser Konflikt, der


1962 voll ausbrach, hat bisher geschätzte 250´000 Menschenleben gekostet, und über 5 Millionen Menschen haben ihr Heim verloren. «Viele Orte, wo wir aktiv sind, sind voller Gewalt» erzählt Jaime. «Wir müssen oft die Guerillas um Erlaubnis fragen, bevor wir mit dem Evangelium von Haus zu Haus gehen dürfen. Manchmal müssen wir es auch ohne Erlaubnis riskieren, denn die Not der Menschen ist zu gross. Das bringt uns immer wieder in lebensgefährliche Situationen. Aber mitten in dieser Krise führen wir die Arbeit aus, die Gott uns aufgetragen hat» Trotz dieser vielen Hindernisse im Dienst bereitet Gott einen Weg – sein Evangelium und seine Gemein­ de wachsen und blühen in Kolumbien. Jaime berichtet: «Jeden Tag werden Männer und Frauen vom Wort Gottes berührt. Viele davon haben nie von Jesus gehört. Aber jetzt werden sie erreicht und transformiert vom Evangelium» In Kolumbien gibt es heute viel Einheit unter den Gemeinden, Aufbrüche, Errettung und Wunder. Ein Mann arbeitete auf seiner Farm, als einige EHCMitarbeiter auf ihn zukamen. Einer von ihnen sagte ihm einfach: «Gott liebt dich. Er will nicht, dass du falsche Entscheidungen triffst» Der Mann war verblüfft: «Du hast genau beantwortet, was ich gerade gedacht habe!» Er erzählte ihnen, dass seit mehreren Monaten Mitglieder der bewaffneten Opposition auf ihn zugekommen seien und ihn gedrängt hätten, sich den Guerillas anzuschliessen. Sie versprachen ihm dafür genug Geld, um die Zukunft seiner Familie zu sichern. Die EHC-Mitarbeiter erzählten ihm von der Liebe Gottes, und der Mann gab sein Leben auf der Stelle Jesus. Das ist jetzt ein paar Monate her, und

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1 Ein EHC-Mitarbeiter redet mit Männern in der kolumbianischen Armee über das Evangelium. 2 Hier streiken Farmer für bessere Bedingungen und Schutz der Regierung. EHC-Mitarbeiter haben mit diesen Männern geredet, und viele wurden errettet. 3 Während des EHC-Einsatzes in der kolumbianischen Armee erhielten neu Bekehrte ein Neues Testament und ein Jüngerschaftsbuch. 4 Hier gibt Bruder Walter Rojas das Evangelium weiter. Gott hat durch seine Evangelisation viele Wunder und Heilungen bewirkt, im Moment lässt er sich zum Leiter einer Christusgruppe schulen. 5 & 6 Jüngerschaftstraining für Leiter, die Sikuany und Spanisch sprechen. Sie leiten Christusgruppen in kleinen Eingeborenendörfern, die sich schon vielfach multipliziert haben.

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«Mitten in dieser grossen Krise führen wir die Arbeit aus, die Gott uns aufgetragen hat.» 2

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Bruder Dario Santamaria mietet ein Holzboot für den Transport seines Motorrades. Er ist unterwegs, Leiter von Christusgruppen in einem abgelegenen Gebiet mit viel Guerilla-Aktivität zu schulen.

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seitdem studiert er den Bibel-Korrespondenzkurs von EHC, hat sich nicht jeden Tag hunderte von Menschen direkt in ihren Häusern erreicht. den Guerillas angeschlossen und lernt immer mehr, wie man mit Gott lebt. Gemeinden werden geschult und mobilisiert und machen immer begeisterter mit. Jeden Tag werden Eine andere junge Frau, neue Christus-Gruppen geboren Diana, war eine High SchoolJeden Tag werden hunderte von und neue Gläubige beginnen, das Stu­d­en­tin mit einem alkohol­ab­ Menschen in ihren Häusern erreicht. Wort Gottes zu studieren. Der EHChängigen und gewalt­tätigen Vater. Kurs ´Seid fruchtbar und mehrt Wegen dieser Situation wurde Diana zu einem rebellischen und zornigen Teenager. Sie war allein zu euch` revolutioniert unseren Dienst in Kolumbien und bringt die Kirche Hause, als ein EHC-Team an ihre Türe klopfte und ihr von der Liebe Gottes zu einer ganz neuen Hingabe an Christus» Dank der Gebete und der Unterstützung von Partnern wie Ihnen erzählte. Sie öffnete ihr Herz für Christus, lieferte ihm ihr Leben aus und wurde eine grossartige Zeugin für Jesus. Heute ist ihre Familie wieder haben die Menschen in Kolumbien Hoffnung. Sie klammern sich vereint, ihr Vater ist ein neuer Mensch geworden, und zusammen haben mitten in grosser Gewalt an das Evangelium des Friedens. Trotz Druck und Misshandlungen lernen sie, in den Fussstapfen des liebenden und sie eine Christus-Gruppe in ihrem Haus! «Wir freuen uns sehr über die Wunder, die Gott tut» sagt Jaime. vergebenden Christus zu gehen. Die Kirche ist aufgestanden und geht «Sowohl in den Eingeborenendörfern als auch in den Städten werden vorwärts, und die Gute Nachricht von Christus breitet sich im Land aus! Vielen Dank für Ihre Unterstützung für die Arbeit von EHC in Kolumbien.

Die Provinz Huila hat in den letzten Monaten einen grossen Aufbruch erlebt. Die Kirche arbeitet in Einheit, und Gott bringt Mengen von neuen Gläubigen zu Christus.

Nigeria: Neuer Schub für EHC durch G.O.D und Partner – trotz Druck und Verfolgung Nigeria hat 199 Mill. Einwohner und gegen 50 Mill. engagierte Christen. In 17 Monaten wurden dort 2´073 Christen um ihres Glaubens willen umgebracht. Eine Gemeinde zu besuchen oder sich als Christ zu bekennen ist im Norden Nigerias eine mutige Entscheidung, die in einem Blutbad enden kann. Aber die Christen lassen sich nicht einschüchtern.

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EHC Schweiz konnte in Kombination mit dem Global Outreach Day (G.O.D.) EHC Nigeria helfen, eine Kooperation mit den Gemeindeverbänden Foursquare und RCCG zu arrangieren. Diese Verbände umfassen 37´000 Gemeinden. Im aktuell laufenden und auch durch die Schweiz mitfinanzierte Projekt, machen neu mehrere Tausende von Gemeinden mit!


TÄGLICHER GEBETS KALENDER

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DIENSTAG

Bev. 44,000,000

48.9%

KENIA

«Wir haben viele Wunder von Heilung und Errettung in unserem Dienst gesehen, und wir loben Gott für seine Treue» sagt der nationale Direktor. «Betet, dass wir viel mehr Leiter für Christusgruppen finden und für die Arbeit des Herrn schulen können»

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FREITAG

Bev. 3,000,000

8.7%

ARMENIEN

Das Team bittet um Gebet für eine Frau, die durch die Arbeit von EHC erreicht wurde und als Ergebnis zum Glauben kam. Betet, dass sie im Glauben und in der Beziehung zu Jesus wächst und auch andere in ihrem Umfeld mit der Guten Nachricht erreicht.

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MONTAG

KREATIVER ZUGANG #3

Vor kurzem besuchte ein EHC-Team ein KrebsSpital und brachte die Hoffnung auf ewiges Leben in jedes Zimmer. Betet, dass viele als Ergebnis den Herrn annehmen! Betet auch auch um offene Türen in einem Gebiet, wo das Team für Nacharbeit und Jüngerschaft gern noch einmal hingehen möchte.

10 NAMIBIA

Bev. 2,200,000

13 TSCHAD

Bev. 11,200,000

DONNERSTAG

12.2%

Betet heute für 38 neue Gläubige, die nach Haus-zuHaus-Einsätzen in den Dörfern Orokapare, Otjivero und Ozonghu zum Glauben kamen. Betet, dass sie sich in Christus-Gruppen treffen, im Herrn wachsen und in ihrer Umgebung ein Zeugnis sind.

SONNTAG

10.1%

Das Team bittet um Gebet für Gottes Eingreifen in einer bestimmten Region, wo sie glauben, dass dämonische Mächte besonders junge Schulmädchen bedrängen. Betet um Gottes Schutz über diese jungen Mädchen und um ihre Errettung.

Gebet verändert die Welt – danke für Ihr Mitbeten! Bei jedem Land ist die Bevölkerungszahl und die Prozentzahl aktiver evangelischer Christen angegeben. Den Gebetskalender können Sie anfordern unter: Every Home for Christ | Aareckstrasse 6 | 3800 Interlaken Tel. 0848 77 77 00 | E-Mail: info@everyhome.ch

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MITTWOCH

KREATIVER ZUGANG # 3

EHC-Mitarbeiter haben vor kurzem ein Gebiet nahe der Landesgrenze erreicht, wo das Leben sehr gefährlich ist. Viele Menschen hörten das Evangelium und haben Christus angenommen. Betet für diese neuen Gläubigen – für ihre Sicherheit und wahre Veränderung ihres Lebens.

5

SAMSTAG

Bev. 174,500,000

30.8%

NIGERIA

Wir danken Gott für eine neue offene Tür: wir können mit einer grossen evangelikalen Denomination zusamenarbeiten, die über 4000 Gemeinden im ganzen Land hat. EHC-Leiter gaben eine Präsentation an einer Konferenz dieser Bewegung. Betet für viele neue Partner in der Arbeit! Siehe auch S. 12 unten.

8

DIENSTAG

Bev. 38,400,000

0.3%

POLEN

Das Team bittet um Gebet für einen Mann namens Lukasz, der bei einem EHC-Einsatz in einem örtlichen Gefängnis erreicht wurde. Lukasz büsst im Moment eine Gefängnisstrafe ab, aber er reagierte positiv auf das Evangelium und verlangte einen Bibelkorrespondenzkurs.

11 KREATIVER ZUGANG #3 FREITAG

14 TOGO

3

DONNERSTAG

Bev. 7,200,000

10.7%

Betet heute mit uns für die EHC-Teams und die Leiterschaft in diesem Land; sie versuchen, bis Ende des Jahres den vierten Haus-zu-Haus-Durchgang von Togo abzuschliessen. Betet, dass Menschen, die früher Nein zum Evangelium sagten, dieses Mal ihre Herzen öffnen.

Bev. 8,000,000

SCHWEIZ - ROMANDIE #2

4.4%

Die sechs Dörfer Riddes, Isérables, Fully, Saxon, Leytron und Sailon zählen zusammen 20’000 Einwohner. Sie werden in ihrer regionalen Zeitung das Angebot von CMM finden und auch eine Einladung zu einem Bibelkurs. Betet dafür, dass dadurch eine neue Gruppe entsteht.

6

SONNTAG

Bev. 5,500,000

1.2%

SLOWAKEI

Der nationale Direktor sagt: «Auf unserer Website haben wir Interviews mit bekannten Persönlichkeiten über Gott, Christenheit, Glauben, Wissenschaft und andere Themen. Betet, dass die Hörer dieser Interviews Antworten auf die wichtigen Fragen des Lebens finden»

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MITTWOCH

Bev. 1,900,000

12.1%

LESOTHO

Wir loben Gott für den Erfolg einer kürzlichenVisionskonferenz, die EHC-Freiwillige und –mitarbeiter noch mehr in ihrer Leidenschaft für Haus-zu-Haus-Einsätze und Jüngerschaft bestärkte. Betet, dass diese Leidenschaft im Team lebendig bleibt, wenn sie jetzt vorwärtsgehen.

12 FRANKREICH SAMSTAG

Wir danken Gott, dass in dieser verschlossenen Nation EHC-Leiter einen Dienst offiziell bei der Regierung registrieren konnten. Betet um weiteres Wohlwollen bei den Behörden und für weitere offene Türen, so dass das Evangelium weiter gehen kann.

MONTAG

JULI 2014

Bev. 66,000,000

1.0%

Eine Gemeinde in Esbly brachte in Partnerschaft mit EHC die Gute Nachricht in 900 Häuser in Quincy-Voisins. Ein Mann war sehr berührt, als die Botschaft von Christi Liebe und Trost gerade nach dem Tod seiner Frau zu ihm kam. Betet für diesen Mann und um Frucht aus diesem Einsatz.

15 KREATIVER ZUGANG #3 DIENSTAG

Ein Mann, der durch einen EHC-Einsatz erreicht wurde, glaubt, dass Jesus Gott ist, aber er fürchtet die Kosten der Nachfolge Christi. Wenn er sein Leben Jesus übergibt, könnte er sehr wohl seine Familie verlieren. Betet für diesen Mann, dass er Gottes Willen für sein Leben erkennt.


TÄGLICHER GEBETS KALENDER

JULI 2014

17 SCHWEIZ

Bev. 8,000,000

18 MADAGASKAR

Bev. 22,600,000

20 MALI

Bev. 16,000,000

21 ÄGYPTEN

Bev. 85,300,000

24 SCHWEIZ

Bev. 8,000,000

27 GHANA

Bev. 25,200,000

DONNERSTAG

4.4%

Jürg von Känel schreibt: Beten Sie mit uns, dass diejenigen, die sich neu für Jesus entschieden haben, im Glauben wachsen und die Bibel verstehen lernen. Wir beten für Gottes Segen und seinen Schutz für ihr neues Leben mit Jesus, dass sie kraftvoll vorwärts gehen und Helfer für Gottes Reich werden.

SONNTAG

0.7%

Freut euch mit uns über 15 Christen, die einen Monat lang geschult werden, andere in der Jüngerschaft zu begleiten. Sechs von ihnen waren neue Gläubige und neun Freiwillige aus örtlichen Gemeinden. Betet, dass diese 15 neuen Leiter fruchtbar in Dienst und Jüngerschaft sind.

23 MONGOLEI

1.2%

26 DEUTSCHLAND

Bev. 81,200,000

2.1%

29 REPUBLIK KONGO

Bev. 4,500,000

MITTWOCH

Bev. 3,200,000

In einem Einsatz haben kürzlich 6´000 Freiwillige aus 350 Gemeinden mit den EHC-Mitarbeitern zusammen die Gute Nachricht in 85´000 Häuser gebracht. Gelobt sei Gott! Betet, dass viele, die das Evangelium gehört haben, ihr Herz für Jesus öffnen.

SAMSTAG

Das Team bittet um Gebet, wie sie ihre evangelistische Website mit neuem Inhalt gestalten können. Durch diese Website erreicht das Team jeden Monat über 1000 Menschen. Betet um Kreativität, Weisheit und Ideen für das Team, damit viele neue Menschen durch die Website berührt werden.

DIENSTAG

15.9%

Betet für EHC-Mitarbeiter, die in der Region Likouala unter Flüchtlingen aus der Zentralafrikanischen Republik arbeiten. Betet, dass der Herr viele unter diesen zerbrochenen Menschen heilt und betet um offene Herzen, dass sie das Evangelium der Versöhnung annehmen.

11.5%

Wir danken Gott, dass er bei einem kürzlichen Sturm EHC-Mitarbeiter bewahrt hat, der sich auf dem Meer gebildet hatte und wie durch ein Wunder abschwächte, bevor er auf dieses Gebiet traf. Betet heute mit uns, dass viele neue Gemeinden mit EHC für den Haus-zu-Haus-Dienst in Partnerschaft treten.

MONTAG

3.9%

Eine junge Frau kam aus dem Islam zu Christus durch EHC. Aber jetzt werden ihre Eltern misstrauisch, denn sie weist die möglichen muslimischen Ehemänner ab, die sie ihr präsentieren. Betet für diese Frau – um Mut, Schutz und einen christlichen Ehemann.

DONNERSTAG

4.4%

Stephan Maag bittet um Gebet für das Sommerlager von CFA, dass die Teenies und Jugendlichen Gott stark erleben. Weiter dass durch die Einsätze von «Fingerprint» viele Leute mit dem Evangelium erreicht werden. Gleichzeitig gibt es soziale Brennpunkte bei den Einsätzen in Zürich, die das Gebet sehr nötig haben (siehe auch Seite 15).

SONNTAG

24.2%

Wir loben Gott für eine Schulung in Evangelisation und Jüngerschaft, die von 500 Gemeindeleitern besucht wurde! Danach wurde der nationale Direktor eingeladen, an einem Event zu reden, wo auch der Präsident des Landes anwesend war. Betet um Frucht und Ergebnisse von diesen Veranstaltungen!

30 GUINEA-BISSAU MITTWOCH

19 RUSSLAND

Bev. 143,000,000

22 KROATIEN

Bev. 4,500,000

25 SENEGAL

Bev. 13,300,000

1.2% 48.9%

«Wir loben Gott für seine Gnade und Führung bei unserem kürzlichen Haus-zu-Haus-Einsatz in Colombo! » sagt der nationale Direktor. «Betet, dass Gott weiter in den Herzen arbeitet und viele Menschen zur Errettung zu sich zieht»

#1 EHC Osteuropa, gefördert von «Licht im Osten», www.lio.ch #2 Christ de maison en maison (CMM), www.cmmromandie.ch #3 In diesem Land ist keine offene Evangelisation erlaubt. Aus Sicherheitsgründen wird der Ländername nicht veröffentlicht.

FREITAG

16 SRI LANKA

Bev. 21,700,000

MITTWOCH

Bev. 1,700,000

1.6%

Das Team dankt Gott für die Ankunft eines Containers voller Schuhe von der Partnermission «Sohlen für Jesus». EHC arbeitet mit ihnen zusammen – sie bringen evangelistische Literatur und ein paar Schuhe für die, die es nötig haben. Betet, dass Herzen durch diesen einfachen Akt der Liebe geöffnet werden.

SAMSTAG

1.2%

Das Team in Russland bittet um Gebet für Gemeinden in umkämpften Gebieten in Russland und der Ukraine. Durch den gegenwärtigen Konflikt sind die Beziehungen der Gemeinden belastet. Betet mit uns um Einheit im Leib Christi!

DIENSTAG

0.4%

Wir loben Gott für neue Haus-zu-Haus-Einsätze, die in den letzen Monaten gestartet wurden. Das Team berichtet, dass eine neue Generation wirklich die Aufgabe auf sich nimmt, jedes Haus in Kroatien für Christus zu erreichen. Betet für Erweckung in dieser Nation!

FREITAG

0.2%

Der nationale Direktor sagt: «Bitte betet mit uns, dass Gott die weitere Verbreitung des Ebola-Virus in unserem Land stoppt. Betet besonders für ein EHC-Team mit einem mobilen Trainingszentrum in einem Gebiet, das von diesem Virus besonders betroffen ist»

28 KREATIVER ZUGANG #3 MONTAG

In einem kürzlichen Einsatz erreichten EHCMitarbeiter eine Stadt, die vor allem von Ausländern bewohnt wird. Betet heute mit uns für alle, die während dieses Einsatzes evangelistische Literatur erhielten. Betet, dass der Herr ihre Herzen berührt.

31 MOLDAWIEN DONNERSTAG

Bev. 3,600,000

3.7%

Wir loben Gott für kürzliche evangelistische Hauszu-Haus-Einsätze, die wir in Falesti, Leova und Chisinau abschliessen konnten. Betet um offene Herzen, damit viele Christus aufnehmen, und dass die Nacharbeit nachhaltige Frucht bringt.


SCHWEIZ: EINSATZ IN SOZIALEN BRENNPUNKTEN EHC-Mitarbeiter Stephan Maag geht regelmässig in die Häuser und auf die Strasse Stephan Maag ist Mitarbeiter von EHC/CFA Schweiz und arbeitet im Raum Zürich. Mit seinen Mitarbeitern geht er regelmässig von Haus zu Haus und scheut dabei auch sozial schwache Quartiere und Grossüberbauungen nicht. Er erlebt immer wieder Überraschungen, wenn er an den Türen klingelt. «Die Offenheit bei den vielen Ausländern, die in Zürich wohnen, wie auch bei älteren Menschen bei der Haus-zu-Haus-Evangelisation ist gross» berichtet er von seiner Arbeit. Aber Stefan Maag ist auch auf der Strasse anzutreffen.

«Gekreuzigt» auf der Strasse Über Ostern 2014 hat Stefan mit einem Einsatzteam in Bern die Menschen mit einer realistischen Kreuzigungsszene geschockt. Ein blutüberströmter junger Mann zog ein grosses Holzkreuz durch die Strassen der Altstadt, liess sich auslachen und anpöbeln. Als das Kreuz aufgerichtet wurde, konnten die Zuschauer auf dem Boden lesen «Aus Liebe zu dir». «Ich sprach mit einer Zuschauerin, die hatte Tränen in den Augen, als sie verstand, was Jesus da getan hat» berichtet Stephan. Und er und sein Team setzten gerade noch einen Gegenakzent: Es gelang ihnen, auf dem Dach der berühmt-berüchtigten «Reitschule», einem linksalternativen Zentrum, von dem viel Gewalt ausgeht, ein Banner anzubringen mit der Aufschrift «Zur Freiheit hat uns Christus befreit», das zwei Tage lang von allen ein- und ausfahrenden Zügen im Berner Hauptbahnhof aus zu sehen war.

«Leute fauchen mich an» Jeden Donnerstag und jeden zweiten Samstag geht Stephan Mag und sein Team von «fingerprint» (eine Art Greenpeace für Jesus) auf die Strasse und dahin, wo sich auch die Schattenseiten der Schweizer Gesellschaft zeigen. Das ist ein deutlicher geistlicher Kampf für das Team. «Die Leute wissen, dass es einen Gott gibt – sie wissen aber auch, dass es einen Teufel gibt, und viele haben sich mit ihm eingelassen. Viele Menschen sind aggressiv gegen das

Evangelium, manchmal fauchen sie mich an und merken das gar nicht» berichtet Stephan. Aber der Einsatz lohnt. «Ein junger Mann ist zum Glauben gekommen, wurde in einen Jüngerschaftsprozess genommen und wird jetzt getauft» freut sich Stephan. «Bei einer jungen Frau haben wir für ihr Knie gebetet, und sie konnte ohne ihre Stöcke davongehen»

Soziale Brennpunkte in der Stadt Stephan Maag und sein Team gehen bei ihren Einsätzen mit Vorliebe dahin, wo sich menschliche und soziale Not zusammenballt: «Vor kurzem haben wir uns das Lochergut vorgenommen – einen riesigen Hochhaus-Komplex in Zürich mit genau so riesigen sozialen und Suchtproblemen» Sie gingen von Tür zu Tür und machten erstaunliche Erfahrungen. «Wir traten aus dem Lift und trafen auf einen Mann. Spontan sagten wir ihm ´Jesus liebt dich`» erzählt Stephan. «Der Mann reagierte erstaunt und sehr offen, lud uns in seine Wohnung ein und erzählte uns, dass er durch die Trennung von seiner Frau in Suchtprobleme geraten sei. Wir konnten mit ihm beten, ihm eine Bibel geben und haben weiter Kontakt zu ihm» Im Durchschnitt redet Stephan Maag mit etwa 20 Menschen pro Woche über das Evangelium, und für 5-10 davon kann er beten.

Nachhaltiger Einsatz «Wir treffen immer mehr auf Menschen total ohne christlichen Background. Viele von ihnen sind offen, sie bekehren sich – aber wissen nicht, wo und wie sie als Christen leben können» berichtet Stephan von seinem neuesten Projekt. «Wir konnten in Winterthur ein grosses Abbruchhaus mieten, wo wir Menschen aufnehmen, die erste Erfahrungen mit Christen machen möchten. Hier können Menschen zusammen essen, leben und in einer kleinen Gruppen erste Kontakte mit Christen erleben. So können wir Menschen weiter betreuen, die bei unseren Einsätzen positiv reagieren»


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EveryHome Magazin Juni 2014