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Juni 2013

Das Evangelium in jedes Haus bringen

MAGAZIN

Die zweitgrösste Stadt der Welt

hört von Jesus!

Ein ganzes Land erfährt das Evangelium!

EINSÄTZE IN DER Schweiz // nepal // MexiKo missionsbericht Thailand // IM GARTEN JESUS GEFUNDEN CMM ROMANDIE GIBT GAS // täglicher gebetskalender Juli

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von Beat Baumann, Missionsleiter

Wie die Träumenden «Wenn der HERR die Gefangenen Zions erlösen wird, so werden wir sein wie die Träumenden. Dann wird unser Mund voll Lachens und unsre Zunge voll Rühmens sein» (Psalm 126,2). Dieser Vers trifft auf die Ereignisse der letzten Wochen zu. Es erreichen uns viele Berichte über evangelistische Einsätze, und so viele Menschen dürfen erleben, wie sie durch Jesus von der Gefangenschaft der Sünde erlöst werden.

Name ich aus Sicherheitsgründen nicht nennen kann, erhielten wir als EHC Schweiz eine zweckgebundene Spende von 10‘000 Franken. Dank dieser konnten 1,5 Millionen Traktate gedruckt werden, die am «Global Outreach Day» verteilt wurden. Anlässlich dieses speziellen Tages liessen sich 250‘000 Christen motivieren, 1,5 Millionen Häuser zu besuchen. Viele haben dadurch Jesus als ihren Retter kennengelernt!

Die seit Anfang Jahr eingestiegenen Teilzeitmitarbeiter bei Christus für alle Schweiz gehen mutig voran: Es gibt Einsätze mit Gemeinden, mutiges Klingeln an jeder Haustür mit erstaunlich positiver Resonanz, Jugendlager, Christus-Gruppen, die entstehen sollen, kurzum, jeder Schweizer soll das Evangelium erfahren und verstehen. Was dabei besonders aufstellt: Mehrere Personen haben bei den Einsätzen der letzten Wochen zum Glauben an Jesus gefunden.

Hinter diesen grossen Zahlen stehen einzelne Menschen, wie dieser eine Einsatzbericht aus Mosambik zeigt: «15 Muslime fanden zu Jesus, insgesamt wurden 48 Menschen getauft! Wir zeigten den Jesus-Film in einem Dorf und ein 12-jähriges, taubes Mädchen wurde geheilt. Ihr Vater kam am nächsten Tag zu uns, um dies zu bezeugen.»

In der Westschweiz geht es auch gut voran. Menschen finden durch CMM Romandie zum Glauben und Alphalivekurse können gestartet werden. Seit September 2012 engagiere ich mich intensiv für den jährlich stattfindenden «Global Outreach Day» (weltweiter Evangelisationstag) als einer der internationalen Leiter. Das 2012 aus Deutschland initiierte Projekt hat zum Ziel, dass weltweit alle Christen – und nicht nur die 5 bis 10 Prozent, die schon evangelistisch aktiv sind – ihren Glauben bezeugen. Die Mobilisationsarbeit zeigt Wirkung: Am 25. Mai 2013 verkündeten etwa 15 Millionen Christen die Gute Nachricht (Indien: 7 Mio. / Brasilien: 2 Mio. / Nigeria: 2 Mio. / Nepal: 0,5 Mio. / weitere Christen in ca. 200 Ländern). Schätzungsweise 70 Millonen Menschen konnten dadurch das Evangelium erfahren und gemäss ersten Statistiken haben über eine Million an einem Tag zum Glauben gefunden, gewaltig! Sogar in Ländern wie Pakistan evangelisierten Tausende. Für ein Land, dessen

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Das alles ist kein Traum, sondern traumhafte Realität: Am Ende der Zeit wird das Evangelium allen Menschen verkündet (Matthäus 24,14). Allein in China gibt es mittlerweile 100 bis 130 Millionen Christen (10%), in Indonesien 30 Millionen etc. Es gibt etwa acht Milliarden Menschen, davon gegen eine Milliarde wiedergeborener Christen. Wir können und sollen den noch nicht geretteten sieben Milliarden von Jesus erzählen. Dies und nicht weniger ist unsere Aufgabe, dazu hat uns Gott berufen und auch befähigt. Gemeinsam kann der Missionsauftrag bald erfüllt werden. Träumen Sie neu Gottes Traum! Mein konkreter Traum ist es, durch Mobilisation zur Evangelisation und dem Initiieren von Projekten wie in Mexiko und Nepal dazu beizutragen, dass bereits nächstes Jahr 500 Millionen Menschen mehr das Evangelium erfahren bis 2015. Vielen Dank, wenn Sie sich durch Beten, Geben und Gehen mit uns engagieren!


IN DIESER

AUSGABE Leiter CFA Schweiz / EHC Switzerland

2 WIE DIE TRÄUMENDEN

Global Outreach Day

4 Mexiko: DIE ZWEITGRÖSSTE STADT DER WELT

HÖRT VON JESUS

Global Outreach Day

8 Nepal: 85 Prozent aller Christen

evangelisieren Missionsbericht

10 Thailand - bereit für den Durchbruch

Global Outreach Day

12 SChweiz: Gebet im Nachtklub 13 täglicher Gebetskalender Juli

Missionsbericht 15 CFA Schweiz / CMM Romandie

Every Home for Christ (EHC) ist ein Missionsnetzwerk, das sich zum Ziel gesetzt hat, weltweit alle Menschen mit der Guten Nachricht zu erreichen. Von 1953 bis 2013 konnten wir bereits 1,58 Milliarden Familien die rettende Botschaft von Jesus Christus überbringen. Mehr als 128 Millionen Menschen haben bereits darauf reagiert! In der Deutschschweiz verfolgt EHC durch «Christus für alle Schweiz» (CFA Schweiz) / «EHC Switzerland» und in der Romandie «Christ de maison en maison» (CMM Romandie) dieses Anliegen, siehe www.cmmromandie.ch. «CFA Schweiz» ist ein Arbeitszweig von Livenet & Jesus. ch. Ebenfalls in der Schweiz angesiedelt ist «CFA Osteuropa», welches von Licht im Osten getragen wird, siehe www.lio.ch. EHC Internationaler Präsident | Dick Eastman Leiter CFA Deutschschweiz / EHC Switzerland | Beat Baumann Leiter CMM Romandie | Philippe Beeusaert Leiter CFA Osteuropa | Hans Ueli Beereuter (Licht im Osten) Redaktion | Beat Baumann , Rebekka Schmidt (Livenet) Design | Andreas Wäfler (Livenet)

Spendenkonto: CFA Schweiz / Every Home for Christ 3000 Bern

Regionale Leiter von EHC | José Seisdedos (Lateinamerika) Pierre Clément (Europa), Ondrej Garaj (G.U.S.), Edoh Fiozandji (französischsprachiges Afrika), Tom Rios (Naher Osten), Jacob George (Südasien), Samuel Hilel Lal (Indien), Manasa Kolivuso (Asien-Pazifik)

Spenden per SMS: Sie können auch jetzt gleich per SMS spenden: Senden Sie dazu eine SMS mit dem Text EHC + Betrag an die Nummer 339. Beispiel: EHC 20 (senden an 339).

PC-Konto: 60-136885-1 IBAN: CH95 0900 0000 6013 6885 1

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

JUNI 2013

Das EveryHome Magazin wird von CFA Schweiz / EHC Switzerland, einem Arbeitszweig von Livenet, herausgegeben. Verlag, Magazin kostenlos bestellen unter: CFA Schweiz | Aareckstrasse 6 | CH-3800 Interlaken 0848-77-77-00 | info@everyhome.ch | www.everyhome.ch | www.cfa-schweiz.ch «Every Home for Christ existiert, damit jeder Haushalt der Welt mit dem Evangelium erreicht wird.»

Suche nach: ehc switzerland3


Die Nothing Can Stop zweitgrösste the Gospel!

Stadt der Welt hö

JESU

Am 25. Mai 2013 begannen Christen anlässlich des «Global Outreach Day» (G.O.D.), alle Haushalte von Mexico City, der zweitgrössten Stadt der Welt, mit dem Evangelium zu erreichen. Über 1’000 Gemeinden haben sich bei diesem Projekt innerhalb kurzer Zeit registriert und etwa 100‘000 Christen verkünden in der 30-Millionen-Metropole und an vielen anderen Orten das Evangelium von Haus-zu-Haus. Spätestens bis Weihnachten werden die 6 bis 7 Millionen Haushalte besucht und die 10,5 Millionen Traktate verteilt sein. Mit grosser Begeisterung arbeiten bisher so gut wie alle Gemeinden aktiv mit, die davon gehört haben. Es herrscht eine grosse Freude in der ganzen Stadt. Bereits schwappt die Initiative auf weitere Landesteile über. Auch die Einheit untereinander ist einmalig: Es arbeiten Menschen und Werke zusammen, die bisher kaum Berührungspunkte hatten. Es ist eindrücklich, was in kurzer Zeit alles möglich ist, wenn Gott führt und das Gelingen schenkt: Im Dezember

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2012 traf Beat Baumann, Missionsleiter von Every Home for Christ Switzerland (und Co-Leiter des G.O.D.) anlässlich einer Konferenz auf Daniel Valencia aus Mexico City und fragte ihn, ob er sich vorstellen könnte, jedes Haus seiner Stadt mit dem Evangelium zu erreichen. Daniel war genau der Richtige: Er hatte vor über 30 Jahren die Vision erhalten, dies zu tun. Anfänglich wollte er jedoch mit 19 Gemeinden erstmals 100‘000 Haushalte erreichen. Doch Beat liess nicht locker, hakte nach, kontaktierte auch Gloria Lopez von EHC Mexico und besuchte im Februar 2013 selbst Mexico City. Dies war der eigentliche Startschuss des Projektes. Alle Pastoren und Denominationsleiter sagten begeistert ihre Unterstützung zu. Daniel Valencia mobilisierte in Mexiko, während Beat Baumann von der Schweiz aus die Gesamtkoordination durchführte und sich auch um die Finanzierung der Traktate, Mobilisationszeitungen, Flyer und Trainingsbüchlein kümmerte. Er holte auch «Evangelisation

Selbst im Tram werden die verteilten Traktate sogleich aufmerksam gelesen. Viele Menschen in Mexiko sind sind sehr offen für das Evangelium!


MEXICO CITY 30 Mio. Einwohner

ört von

US

6-7 Mio. Haushalte 200‘000 Strassen 1‘000 Gemeinden 100‘000 Christen im Einsatz 45‘000 Trainingsbüchlein 10,5 Mio. Traktate Neues Follow-up-Büchlein Spezialprojekt: Juarez

Explosiv Mexiko» (EE) als weiteren Schlüsselpartner mit ins Projekt. EE Mexiko trainierte im April und Mai 2‘200 Pastoren und Hauskreisleiter in Evangelisation, die wiederum ihre Gemeindemitglieder schulten, wie sie ihren Glauben bezeugen können. Bei der Finanzierung der Traktate waren Wunder vonnötig und diese traten auch ein: Drei Personen baten Beat Baumann für ein internationales Schriftenprojekt grössere Beträge spenden zu dürfen. Diese Geber finanzierten gemeinsam 6 Millionen Traktate. Mit anderen Spenden aus Deutschland und Irland und auch dank weiteren Spendern aus der Schweiz war schliesslich der Druck von 10,5 Millionen Traktaten möglich! Für die Nacharbeit wurde ausserdem ein neues Büchlein von Daniel Valencia und Juan Carlos Martínez produziert: «Meine ersten Stunden mit Jesus» kann direkt nach der Entscheidung für Jesus weitergegeben werden, sozusagen als «Erstversorgung», bis die betroffene Person eine Gemeinde oder einen Bibelkurs besucht.

Von Haus-zu-Haus und auf den 200’000 Strassen bezeugen Christen aus etwa 1’000 Gemeinden gemeinsam ihren Glauben. Das gab es noch nie - was für ein Geschenk!

Juarez gilt als eine der gefährlichsten Städte der Welt (Drogenkriminalität). EHC Mexiko verkündet dort mit lokalen Gemeinden das Evangelium. Von Oktober 2012 bis Februar 2013 konnte 82’927 Häuser erreicht werden, 9’361 Menschen reagierten auf das Evangelium und 1’026 neue Christus-Gruppen sind entstanden! Dank einer Spende aus der Schweiz für die Nacharbeit in Mexiko konnten 10’000 dringend benötigte Bibelkurse für die ChristusGruppen gedruckt werden.

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Eine welle der evangelisation Vom 23. bis 28. Mai 2013 war Missionsleiter Beat Baumann erneut in Mexiko, um beim durch ihn initiierten Grosseinsatz mit dabei zu sein. Nachfolgend sein Bericht: Die grosse Begeisterung der Christen, ihren Glauben zu teilen und die Offenheit der Menschen, die das Evangelium hörten und lasen, war schlichtweg umwerfend, ja, beinahe schockierend! Ich sprach mit einigen Christen, die erstmals in ihrem Leben ihren Glauben bezeugt haben. Sie waren ermutigt, dass Gott sie gebraucht und wollen in Zukunft weiterhin evangelisieren. Ich traute anfänglich meinen Augen nicht, als ich sah, dass die meisten Menschen die Traktate interessiert entgegen nahmen und fast alle es sogleich zu lesen begannen aufmerksam bis zum Ende! Gemeinsam mit Daniel Valencia konnte ich die Einsätze verschiedener Gemeinden beobachten und selbst auch auf der Strasse Traktate verteilen und mit Menschen reden. Dabei haben mehrere Menschen zum Glauben gefunden. Eines meiner eindrücklichsten Erlebnisse war eine Taxifahrt. Nachdem wir dem Fahrer das Evangelium erklärt hatten, sprach er während der Fahrt das Gebet auf dem Traktat nach und lud Jesus in sein Leben ein. Auch nie vergessen werde ich die Begegnung in einem Restaurant. Nach einem kurzen Gespräch nahm eine Blumenverkäuferin Jesus in ihr Leben auf und äusserte den Wunsch, eine Gemeinde zu besuchen. Der Chefkellner, ein wiedergeborener Christ, folgte begeistert unserem Vorschlag, seinem 18-köpfigen Team Traktate auszuhändigen. An verschiedenen Orten konnte man während des Evangelisieres Gottes Gegenwart deutlich spüren. An einer Strassenkreuzung hielten zwei Jugendliche bei Rotlicht jeweils ein Banner mit Johannes 3,16 vor den Autos hoch, während andere Traktate an die Autofahrer verteilten. Eine weitere Gruppe fuhr den ganzen Tag jeweils zwei Stationen in der Metro und verteilte dort Traktate. Viele nahmen die Schriften und lasen sie aufmerksam! Ich sah berührte Gesichter. Das Geschehen erinnerte mich an die Schweizer Züge, in denen viele Leute Gratiszeitungen lesen. Nur lasen die Menschen

Von Haus-zu-Haus und auf den 200’000 Strassen bezeugen

66 Christen aus etwa 1’000 Gemeinden gemeinnsam

ihren Glauben. Das gab es noch nie - was für ein Geschenk!

in Mexiko, was Jesus für sie tat und wie sie ewiges Leben empfangen dürfen; phantastisch! Die Traktate sind mit den Adressen der verteilenden Gemeinden versehen. Viele Gemeinden registrieren daher neue Gottesdienstbesucher und vermehrte Anrufe. Das Traktat ist sehr ansprechend, kurz, ermutigend, klar und kostet pro Exemplar weniger als einen Rappen. Welch immenser Segen kann bei dieser grossen Lesebereitschaft mit bescheidenen Mitteln bewirkt werden. Ich traf einen Mann, der von Haus zu Haus mit dem Evangelium unterwegs war. Er erzählte, dass 85 Prozent aller angetroffenen Menschen sich für ein Leben mit Jesus entschieden hätten und nun weiter betreut werden. Eine bereits evangelistisch aktive Gemeinde mit 50 Mitgliedern berichtete von 70 Entscheidungen am 25. Mai, während es für Gemeinden, die bisher kaum evangelisierten, ein erstes Säen war. Eine andere Gemeinde verzeichnete am nächsten Tag bereits 20 neue Besucher. Ich traf einen 14-jährigen Teenager, der an einem Tag 1’000 Traktate verteilt hatte. Dabei habe er ein Haus mit zwei jungen Männern besucht, die seit Jahren zu Gott gebetet hatten, dass sie eine Gemeinschaft von Christen finden würden. Bereits am folgenden Sonntag waren sie im Gottesdienst, und ich konnte ihre grosse Freude sehen. Gott wirkt sogar durch kleine Kinder: Ein zweijähriges Mädchen erhielt ein Traktat und drängte seinen alkoholisierten Vater, es zu lesen. Dieser war vom Inhalt derart bewegt, dass er am nächsten Morgen um sieben Uhr bei der Gemeinde anrief und dem Pastor mitteilte, er wolle sein Leben verändern. Eine andere Frau brach in Tränen aus, als ihr ein Traktat überreicht wurde. Sie berichtete von ihren Eheproblemen. Eine Freundin hatte ihr erzählt, Gott würde ihr den Weg weisen. Die Frau betete auf der Strasse und lud Jesus in ihr Leben ein. Eine andere Gemeinde konnte aufgrund des Einsatzes mehrere

Eine von vielen Neugeburten: Eine Blumenverkäuferin lud mit Beat Baumann Jesus in ihr Leben ein.


MEXIKO

Hauskreise mit neuen entschiedenen Menschen starten, die nun Jesus nachfolgen wollen. Es bestehen viele weitere Berichte und Zeugnisse. Ein umfassender Report kann jedoch erst in einige Wochen erstellt werden, da die Einsätze der Gemeinden immer noch laufen. Eine besondere Freude war ein Frühstückstreffen mit den Denominationsleitern der Presbyterianer. In den ersten zehn Minuten erzählten sie voller Freude von ihren Erlebnissen beim Evangelisieren. Einer dieser Männer hatte nur noch ein Traktat. Er gab es einem jungen Mann auf der Strasse. Dieser las es ganz und gab es seinen Kollegen weiter. Am Ende hatten alle vier das Traktat gelesen! Die Denominationsleiter beschlossen, dass sie mit allen etwa 5’000 Gemeinden im ganzen Land beim nächsten Global Outreach Day (14.6.2014) wieder mit dabei sein möchten. Wir erhielten viele weitere Zusagen für die Beteiligung von ca. 15‘000 Gemeinden in ganz Mexiko mit etwa 10 Millionen Mitgliedern. Diese werden nun informiert und anschliessend trainiert in Evangelisation und Jüngerschaft. Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen. Ziel ist es, im ganzen Land etwa 50 Millionen Menschen mit dem Evangelium zu erreichen. Der Pastor, welcher Daniel Valencia und mich in dieser Woche durch die Stadt chauffierte und bei den meisten Meetings begleitete, war sehr berührt. Mit Tränen in den Augen sagte er, er glaube, dass sei der Anfang einer Erweckung. Vor der Abreise erfuhr ich, dass Daniels Frau zwei ihrer Nachhilfeschülerinnen zu Jesus geführt hatte. Wie viele andere, nahm auch sie den G.O.D. zum Anlass, ihren Glauben zu bezeugen. Der Global Outreach Day kombiniert mit der EHC-Strategie hat eine regelrechte Evangelisationswelle ausgelöst. Die Mehrheit der Mexikaner hat einen katholischen Hintergrund. Sie sind meist enttäuscht von ihrer Kirche und gleichzeitig sehr offen für das Evangelium. Ihre Herzen sind vorbereitet, die Ernte ist reif. Mehrmals sah ich, wie Menschen nach nur wenigen Minuten Gespräch Jesus in ihr Leben aufnahmen und Interesse an einer Gemeinde bekundeten. Die

Der Chefkellner überreichte seinen Mitarbeitern ein Traktat. Diese nahmen es, wie die meisten Mexikaner, mit Freude an.

Offenheit ist gross! Ein Denominationsleiter erzählte mir, wie vor 80 Jahren die erste seiner Gemeinden gegründet wurde. Heute sind es 2‘000 im ganzen Land und es werden immer mehr! Ich bin dankbar, überwältigt und begeistert, was Gott in Mexiko tut. Aber damit nicht genug: Im August werden Daniel Valencia und ich weitere Länder Lateinamerikas besuchen, um dort Schlüsselleiter zu motivieren, diesen Grosseinsatz von Mexico City nachzuahmen. Danke für Ihre Gebetsunterstützung. Jeder Christ kann mindestens eine Person mit dem Evangelium erreichen. Helfen alle mit, können innerhalb kurzer Zeit viele Millionen Menschen erreicht werden. Möge Gott es schenken, dass bereits im nächsten Jahr weitere Städte und ganze Länder gemeinsam und in Einheit aller Christen mit dem Evangelium erreicht werden. Wenn Sie an Ihrem Ort mit einem flächendeckenden Einsatz starten wollen, melden Sie sich bei uns: info@everyhome.ch. Nicht nur alle Mexikaner, auch alle Schweizer sollen von Jesus hören.

Die Leiter der Presbyterianer haben selber mit evangelisiert. Sie versprachen Daniel Valencia und Beat Baumann für 2014, mit allen ca. 5’000 Gemeinden landesweit mitzumachen.

Eindrücklich: Ein 14-Jähriger (Mitte) verteilte an einem Tag 1’000 Traktate und klingelte auch an Haustüren. Er besuchte u.a. diese beiden Brüder, welche gebetet hatten, dass sie eine christliche Gemeinde finden. Bereits am nächsten 7 7 Tag waren sie voller Dankbarkeit im Gottesdienst!


G.O.D.

in NEPAL

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Im hinduistischen Nepal leben 30 Millionen Menschen. Beim «Global Outreach Day» (G.O.D.) am 25. und 26. Mai 2013 verkündeten um die 500‘000 nepalesische Christen im ganzen Land das Evangelium! Gemäss örtlichen Organisatoren waren dabei etwa 85 Prozent aller Gemeindemitglieder beteiligt. So etwas gab es noch nie! Für die Mehrheit war es das erste Mal, dass sie ihren Glauben so aktiv bezeugten. Etwa die Hälfte erzählte, auch dank im Voraus durchgeführter Schulungen, den Nachbarn vom Evangelium, während für die andere Hälfte das Verteilen von Traktaten bereits ein mutiger erster Schritt war. Zusätzlich stehen während mehreren Wochen über 400 Bibelschüler und Pastoren in den Bergregionen im Einsatz. Sie bringen das Evangelium dorthin, wo unter 50‘000 Menschen bisher nur 20 Christen leben. An mehr oder weniger als einem Tag gemeinsam mit allen Christen ihr ganzes Land erreichen - diese Kombination aus systematischer EHC-Strategie und Mobilisation aller Christen am Global Outreach Day initiierte Missionsleiter Beat Baumann im November 2012 an einer Konferenz auf Bali. Zwei junge, nepalesische Leiter begeisterten sich für die Vision, und Werner Nachtigal (Präsident G.O.D.) trug die Idee zu 100 Prozent mit. Anfang des Jahres reiste Beat Baumann nach Nepal ans Kick-off Meeting, kurz darauf auch Werner Nachtigal und Stephan Gängel (Vizepräsident G.O.D.). Die beiden dynamischen Evangenlisten sprachen während einer Woche an Treffen im ganzen Land zu 2‘400 Pastoren, die auch aus den hintersten Ecken des Landes über 500 Kilometer angereist waren. Während das neu entstandene Kernteam, geleitet von Madan Shah im Land mobilisierte, kümmerte sich Beat Baumann als Projektleiter von der Schweiz aus um die Organisation der benötigten Traktate, Trainingsbüchlein und Kosten für Transport, Verpflegung etc. Der Vision und laufenden Arbeit folgte schliesslich auch die finanzielle


«Wir sind so dankbar für das, was Gott tut! Das Projekt hat eine Zusammenarbeit und Einheit bewirkt, wie wir sie noch nie zuvor hatten!»

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Versorgung: Hauptsächlich durch eine Spenderin aus Deutschland konnten kurzfristig alle Kosten, inklusive der 8,5 Millionen Traktate (nur 0,6 Rappen pro Traktat) und Kurzzeitmissionare (50 Dollar pro Person für einen Monat) finanziert werden. Das Kernteam in Nepal leistete vollen Einsatz: «In den letzten drei Wochen vor dem Einsatz waren wir pausenlos unterwegs und mobilisierten alle Gemeinden zur Mithilfe, um gemeinsam unser Land zu erreichen, das dringend Jesus braucht. Wir sind so dankbar für das, was Gott tut! Das Projekt hat eine Zusammenarbeit und Einheit bewirkt, wie wir sie noch nie zuvor erlebt haben», sagt Hauptkoordinator Madan Shah. Govinda Budhathoki, ein weiteres Teammitglied, berichtet uns: «Anfangs war es noch etwas hart, aber Gott hat die Herzen aller Christen bewegt, beim Einsatz mitzumachen. Nun werden die Traktate jedes Haus in Nepal erreichen. Gott tut Erstaunliches! In einigen Gebieten wurden bereits neue Gemeinden gegründet, viele Menschen haben Jesus Christus angenommen und ganze Familien kommen neu in die Gemeinde.» Teammitglied Tek Prasad Rijal hat Anfang Juni bereits eine nationale Gemeindegründungskonferenz durchgeführt, um im Anschluss an den G.O.D. die Gemeindegründungen zu koordinieren. Alle arbeiteten ehrenamtlich, beinahe rund um die Uhr, liessen andere Aufgaben liegen und haben mit viel Leidenschaft einen landesweiten Aufbruch bewirkt. Das nepalesische Team hat bereits Kontakte auf den Philippinen, um nächstes Jahr auch dort den gesamten Inselstaat mit dem Evangelium zu erreichen. Auch in Nepal will das Team weiterfahren. Pastor und Rechtsanwalt Tek Prasad Rijal sagt dazu: «Dieses Projekt war ein wichtiger Schritt für unser Land. Wir wollen weiterhin Christen in der Verkündigung schulen. Das ist die wichtigste Vorbereitung für nächstes Jahr. Auf dass 2014 noch mehr Menschen gerettet werden!»

nEPAL 30 Mio. Menschen 5,7 Mio. Haushalte 7‘000 Gemeinden 500‘000+ Christen im Einsatz 400+ Kurzzeitmissionare 40‘000 Trainingsbüchlein 8,5 Millionen Traktate

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Thailand BEREIT FÜR DEN DURCHBRUCH! Land des Lächelns, Land der Freien

Das Königreich Thailand ist seit Langem schon ein Hafen der Stabilität und Freiheit im aufgewühlten Südostasien. Thailand bedeutet «Land der Freien», denn es ist der einzige südostasiatische Staat, der nie von einer europäischen Macht eingenommen wurde. Der Name passt in vielerlei Hinsicht ziemlich genau zu Thailand und seinem Volk. Das Land wird auch oft «Land des Lächelns» genannt. Mit seinen üppig bewachsenen Landschaften, dem tropischen Klima und einer der niedrigsten Arbeitslosenquoten der Welt, lässt Thailand auf wahre Freiheit in Asien hoffen. Dennoch genoss das thailändische Volk nicht immer die Vorzüge der Freiheit. Bis heute leben Hunderttausende Menschen in geistlicher Gefangenschaft. Obwohl das Land heute relativ stabil ist, hat Thailand in den letzten Jahren einiges an politischen Unruhen erlebt. Thailand ist ein vorwiegend buddhistisches Land (84,1% der Bevölkerung), doch in einigen Provinzen im Süden sind moslemische Mehrheiten zu Hause. Die Radikalisierung des Islam in diesen Gegenden brachte extreme Gewalt mit sich. Tausende wurden in den Konflikten der letzten neun Jahre getötet oder verletzt. Sowohl politische als auch religiöse Anliegen halten diese Konflikte heute noch am Leben. Eine offene Tür für das Wirken Gottes! Die historisch-politisch instabile Situation und die Gewalt im Süden erschweren das Arbeiten in Thailand. Obwohl es hier seit Jahrzehnten Christen gibt, konnten die Gemeinden kaum wachsen. Das liegt an der Verschmelzung mit buddhistischen Lehren und der hohen Zahl der Abtrünnigen. Zudem befinden sich die meisten Gemeinden im Norden Thailands, da im Süden eine moslemische Mehrheit lebt. Trotz dieser Herausforderungen glauben viele christliche Leiter, die Thailand kennen, dass das Land an der Schwelle eines Durchbruchs des Evangeliums steht! Religionsfreiheit wird durch die Verfassung Thailands garantiert. Damit steht dem Wirken Gottes eine Tür weit offen. Wir könnten sehr wohl in den kommenden Jahren eine Ausgiessung des Heiligen Geistes und ein schnelles Wachsen der Gemeinde in Thailand erleben.

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EveryHome for Christ in Thailand

EHC Thailand erlebt bereits, wie Thailänder gerrettet werden. Seit einigen Jahren dürfen wir Gottes Kraft in diesem Land erfahren. Seit 1971 haben wir uns darum bemüht, jeden Haushalt mit dem Evangelium zu erreichen, ein Haus nach dem anderen. Das ganze Land wurde schon einmal durchkämmt, und heute sind die Mitarbeiter unterwegs, um eine neueFRED Generation von Thailändern für DUFOUR/AFP/GETTY IMAGES Christus zu gewinnen. Wie gewohnt bringen sie die Gute Nachricht von Tür zu Tür und erreichen damit jedes Heim. Der Dienst von EHC Thailand findet in erster Linie durch das systematische Verteilen evangelistischer Literatur von Haus zu Haus statt. Im nordöstlichen Teil des Landes ist ein grosser Teil der Häuser bereits erreicht worden. Der nationale Direktor Buakab Ronghanam bereitet Strategien vor, um demnächst in den Süden Thailands vorzudringen. Dort sehen sich die Mitarbeiter direkt mit den Drohungen radikaler Islamisten konfrontiert. Menschen die sich aufgrund der evangelistischen Literatur melden, erhalten einen EHC-Glaubensfernkurs. Neue Gläubige werden Ortsgemeinden zugeordnet. In Orten, in denen es keine Gemeinde gibt, werden ChristusGruppen gegründet. Bis heute haben 136’363 Menschen auf das Evangelium reagiert und werden vom EHC-Büro betreut. 122 Christus-Gruppen wurden bislang im ganzen Land etabliert.


EHC-Regionaldirector Manasa Kolivuso (links) erklärt einem buddhistischen Mönch in Thailand das Evangelium.

Kreative Strategien

Zusätzlich zu den Einsätzen von Tür zu Tür setzt das Team von EHC Thailand kreative Strategien ein, um nicht-traditionelle Wohnstätten mit dem Evangelium zu erreichen. Beispielsweise besuchten Teams Gefängnisse und erreichten damit Menschen, die eine Zelle ihr Zuhause nennen. Buakab berichtet: «Es gibt 143 Gefängnisse in Thailand. Bisher haben wir über 20 davon besucht und das Evangelium den einzelnen Insassen persönlich vorgestellt. In etwa 40 Gefängnissen hat man uns sogar erlaubt, Literatur zu schicken. Wir wollen in naher Zukunft alle Gefängnisse erreichen.» Weitere kreative Strategien sind Einsätze für Kinder, ein spezielles Projekt, um buddhistische Mönche zu erreichen und Radiosendungen. Um Kinder zu erreichen, arbeiten EHC-Teams zusammen mit Schulen. Viele Schulen begrüssen die Teams und erlauben ihnen, das Evangelium vor allen Schülern in der Aula vorzustellen. Buakab schätzt, dass 2012 mindestens 500 Kinder durch diese Veranstaltungen errettet wurden! Teams waren ausserdem bei einem Spezialprojekt erfolgreich, das auf buddhistische Mönche

ausgerichtet ist. Diese Mönche sind oft echte, ehrliche Suchende der Wahrheit und bereit, sich die Botschaft der Rettung durch Jesus Christus anzuhören. Nachdem die EHC-Mitarbeiter das Zeugnis von Christus präsentiert haben, sprechen sie mit den Mönchen und bieten ihnen Bibeln und Glaubenskurse an. Innerhalb eines halben Jahres haben 128 Mönche Bibeln und Glaubenskurse erhalten. Viele von ihnen haben grosses Interesse am Evangelium gezeigt! Dafür sind wir Gott dankbar!

Von den Toten auferweckt!

EHC Thailand verbreitet das Evangelium auch über Radiosender. Dies ist eine erfolgreiche Strategie, vor allem in Gegenden, in denen man Christen gegenüber nicht so freundlich ist. Buakab berichtet von über 20 Radiosendern, die das EHCProgramm zurzeit ausstrahlen. Ein Vater in Thailand hörte unmittelbar nach dem Tod seines Sohnes das EHC-Programm im Radio. Er hörte von einem Gott, der die Kranken heilen und die Toten auferwecken kann und rief den Pastor der Ortsgemeinde an. Er sagte zum Pastor, «Ich habe die Sendung von EHC gehört und weiss, dass Ihr Gott

die Kranken heilen und die Toten auferwecken kann. Kommen Sie bitte in mein Haus und beten Sie, dass mein Sohn wieder lebendig wird!» Der Pastor konnte schlecht ablehnen. Er machte sich auf den Weg ins Haus des Mannes und schrie zu Gott, er möge dem Sohn das Leben schenken. Kaum hatte er zu Ende gebetet, da bewegten sich langsam die Finger des Sohnes. Dann hustete er, und schliesslich wachte er auf! Ein Team von EHC besuchte eine Woche später die Gegend und begegnete dem Vater und seinem Sohn, als diese überall Zeugnis gaben. Bereits acht Menschen hatten den Herrn angenommen!

Beten Sie für Thailand

Mit speziellen Strategien und gezielten Haus-zu-Haus-Einsätzen hilft EHC den thailändischen Gemeinden, jeden Haushalt im Land für Christus zu erreichen. Beten Sie für die EHC-Teams in Thailand, für die Einsätze von Tür zu Tür und in den Gefängnissen, auch für die Arbeit mit Schulkindern, einflussreichen buddhistischen Mönchen und für den weitreichenden Radiodienst. Beten Sie, dass die Menschen in diesem «Land der Freien» wahre Freiheit in Christus finden!

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Viel Kreativität beim beim schweizer «Global Outreach Day»

Bibellesen im Nachtclub Seit einiger Zeit unterstützt Every Home for Christ den «Global Outreach Day» (G.O.D.), einen Tag, an dem viele Christen auf der ganzen Welt in Einheit das Evangelium weitergeben. Doch der G.O.D. steht nicht nur für Evangelisation, er steht auch für Kreativität und Fantasie der vielen Christen, die weltweit am 25. Mai 2013 evangelistische Einsätze vorbereiteten und durchführten - in Brasilien, der Mongolei, Namibia, und in der Schweiz! In unserem Land unterstützten neben EHC auch Organisationen wie Netzwerk Schweiz, Life Channel, Jesus. ch, Evangelische Allianz, ISTL, Textlive und JMEM diesen besonderen Tag.

Grenzenlose Kreativität

Die Kreativität der Einsätze kannte keine Grenzen. So gab es im Rahmen des G.O.D. sogar eine evangelistische Hochzeitszeitung. Im Zürcher Hauptbahnhof wurden die Passanten von einem grossen Flashmob überrascht, der EHC-Mitarbeiter Stephan Maag mitorganisierte: «Viele Leute hörten das Evangelium, ein Mann machte mitten im Hauptbahnhof einen Neuanfang mit Jesus!» Ein anderes Team beschenkte Prostituierte mit Rosen und sprach ihnen Würde zu. Nach einer gemeinsamen Anbetungszeit mitten in der Stadt zogen einige Jugendliche in der Nacht durch Clubs, lasen dort aus der Bibel vor und erzählten den Besuchern von Jesus. «Eine total verrückte Situation. Der Wirt bedankte sich sogar dafür!», berichtet das Team. Selbst zu später Stunde bekam Stephan Maag noch die SMS einer Teilnehmerin: «Wir durften für einen jungen Mann beten, der Epilepsie hat. Er gab sein Leben Jesus und ging mit einer Bibel beschenkt nach Hause.»

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Von Haus zu Haus mit Rosen und Muffins

In Spiez im Berner Oberland schlossen sich über 30 Christen, unter ihnen auch EHC-Mitarbeiter Jürg von Känel, aus drei Gemeinden zusammen, um gemeinsam die Haushalte verschiedener Stadtteile mit der Zeitung Jesus.chPrint zu erreichen. Ein Kreativteam verschenkte Rosen und Muffins an die Passanten und brachte ihnen so Gottes Liebe nahe. Ein Teilnehmer berichtet: «Eine Frau war dermassen berührt, dass man ihr einfach so eine Rose verschenkt, dass sie Tränen in den Augen hatte. Die G.O.D.-Teilnehmerin konnte dann auch noch für sie beten.» Auch die Haushalte von Därligen und Teile von Aeschi und Leissigen wurden erreicht. In Därligen wollten zwei Helfer einer Frau eine evangelistische Zeitung in den Briefkasten legen. Sie reagiete unwirsch mit der Frage, was denn das für «Post» sei. Ein Mitarbeiter erwiderte freundlich: «Wir überbringen Ihnen einen Liebesbrief!» Immer noch abweisend sagte die Frau, sie könne eh nicht lesen, da sie fast nicht mehr sehen könne. Der Helfer bat um Erlaubnis, für das Augenleiden zu beten. Daraufhin musste die Frau weinen. Das Team betete und hofft nun, dass die Begegnung der Dame körperlich und seelisch zum Segen werden mag. Der nächste «Global Outreach Day» wird am 14. Juni 2014 stattfinden. Aber nutzen Sie die Zeit bis dahin! Sie haben die Möglichkeit, die Haus-zu-Haus-Evangelisation von EHC Schweiz zu unterstützen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf www.everyhome.ch .


Täglicher GEBETSKALENDER

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Gebet verändert die Welt – danke für Ihr Mitbeten! Bei jedem Land ist die Bevölkerungszahl und die Prozentzahl aktiver evangelischer Christen angegeben. Den Gebetskalender können Sie anfordern unter: Every Home for Christ | Aareckstrasse 6 | 3800 Interlaken Tel: 0848 77 77 00 | E-Mail: info@everyhome.ch

Bev. 2,1 Mio.

monTAG

MAZEDONIEN #1

0,2%

BOSNIEN-HERZEGOWINA #1

0,1%

2

DIENSTAG

Schweiz

Bev. 8 Mio.

4,4%

JULI 2013

3

BURUNDI

27%

6

Schweiz

4,4%

MITTWOCH

Bev. 10,9 Mio.

Beten Sie mit uns für einen neuen Plan, um jedes Haus in Burundi innerhalb von zehn Jahren zu erreichen! Wir preisen Gott für Gemeinden, die EHCs «Seid fruchtbar und mehret euch»Kursus erhalten. «Menschen sind stark motiviert, Gottes Wort zu studieren», berichtet der Nationaldirektor. Bev. 8 Mio. SAMSTAG

Zurzeit wird ein evangelistischer Hauszu-Haus-Einsatz in westlichen Teilen des Landes durchgeführt. Beten Sie um Bewahrung für die EHC-Mitarbeiter, während sie von Tür zu Tür mit dem Evangelium gehen. Die Gegend ist vorwiegend moslemisch und ethnische Spannungen sind vorprogrammiert. Bev. 3,9 Mio. DONNERSTAG

Eine Gruppe der FEG Stadtmission St. Gallen schliesst Ende Juli/Anfang August in einem Einsatzverteillager im Raum Zug die 3. Verteilrunde in der Deutschschweiz ab. Beten Sie um Mut, Motivation und Freude für die Teilnehmer und dafür, dass Gott wirkt.

EHC druckt gerade evangelistische Broschüren in der Hrvatski Sprache für die bevorstehenden Einsätze. Beten Sie, dass diese Broschüren die Herzen der Hrvatski sprechenden Bevölkerung berührt. Wir preisen Gott dafür, dass in jedem Haus der Gemeinde Novi Travnik das Evangelium verkündet wurde. Bev. 44 Mio. SONNTAG

Wir danken Gott dafür, dass er Arbeiter in seine Ernte in Chile sendet! Beten Sie für die neuen EHC-Freiwilligen, dass ihre Leidenschaft für das Erreichen der Verlorenen jeden Tag wächst und dass ihr Wunsch, das Land durch das Evangelium zu verwandeln, sie bei ihrem Dienst motiviert. Bev. 5,5 Mio. MONTAG

Das EHC-Team möchte auch den Kanton Tessin mit seinen ca. 160‘000 Haushalten mit dem Evangelium erreichen. Beten Sie um Gottes Führung und sein Vorbereiten, damit auch unsere italienischsprachige Bevölkerung die Gute Nachricht bei sich zu Hause erfährt.

Wir danken Gott für die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden in Kenia, die einig sind in Bezug auf die Vision, jedes Haus mit der Guten Nachricht zu erreichen. Viele Gemeindeleiter und Freiwillige schliessen sich dem EHC im Gebet und in Tür-zu-Tür-Einsätzen an. Beten Sie, dass die Einheit bleibt.

Vor Kurzem fand ein Haus-zu-HausEinsatz in der Stadt Bardejov statt. Das EHC-Büro hat dadurch bereits 50 Reaktionen erhalten und BibelFernkurse verschickt. Beten Sie für diese neuen Christen, dass sie mehr lernen und sich Christus völlig ausliefern. Bev. 110,6 Mio. DONNERSTAG

Wir preisen den Herrn für fünf Gemeinden und Christus-Gruppen, die durch EHC in Evangelisation und Jüngerschaft geschult wurden. Sie gehen nun von Haus zu Haus mit der Guten Nachricht und machen Menschen zu Jüngern. Das Team bittet um Gebet, dass mehr Mitarbeiter dazukommen. Bev. 12 Mio. FREITAG

Nachdem beim Global Outreach Day am 25. Mai der Startschuss gegeben wurde, sollen die 30 Millionen Einwohner von Mexico-City bis Weihnachten erreicht werden. 9 Millionen Broschüren wurden hierfür gedruckt. Beten Sie um Ausdauer und Bewahrung der freiwilligen Helfer. Bev. 201 Mio. SONNTAG

Wir preisen den Herrn für spezielle Fussbälle, die das Evangelium verkündigen. Diese wurden in Ruanda sehr effektiv eingesetzt, besonders unter den Kindern und jungen Erwachsenen. Beten Sie für die Bereitstellung weiterer Fussbälle und anderer evangelistischer Mittel.

In den letzten Monaten hat EHCDirektor José Messias de Melo mit einer Krankheit gekämpft, die behandelt aber nicht kuriert wurde. Beten Sie um Genesung und Kraft für José. Wir danken dem Herrn für Josés Einsatz beim Erreichen eines jeden Heims in Brasilien für Christus!

Wir danken Gott für eine Gegend, in der 11 Menschen ihr Leben dem Herrn übergeben haben. Drei davon sind hochrangige Polizisten! Beten Sie für einen jungen Mann und seine Mutter, die kürzlich Christus angenommen haben und jetzt starke Verfolgung durch ihre Freunde und Familie erleiden.

4

7

48,9%

KENIA

10 KREATIVER ZUGANG MITTWOCH

#3

Wir preisen Gott für 324 ChristusGruppen, die nun etablierte Gemeinden und Teil einer Glaubensgemeinschaft geworden sind, die mit EHC zusammenarbeitet. Beten Sie für die Hunderte von Christus-Gruppen in diesen Ländern, dass sie in Christus wachsen und viele Menschen mit dem Evangelium erreichen. Bev. 3,6 Mio. SAMSTAG

13 MOLDAWIEN

#1

3,7%

Das Team bittet um Gebet für offene Türen im Edineti Gebiet und in der Stadt Bălti. Sie bereiten sich auf Einsätze in diesen Orten vor. Beten Sie, dass der Herr während des Einsatzes mit ihnen geht, dass die Christen vor Ort sie unterstützen und die Herzen für das Evangelium offen sind!

5

8

FREITAG

CHILE

SLOWAKEI #1

11 Mexiko

14 BRASILIEN

Bev. 17,2 Mio.

18,4%

1,2%

8,3%

26,3%

9

DIENSTAG

Bev. 22,4 Mio.

10,5%

Elfenbeinküste

12 RUANDA

15 KREATIVER ZUGANG

26,9%

MONTAG

#3


Täglicher GEBETSKALENDER 17 RUSSLAND-SIBIRIEN

Bev. 48,6 Mio.

DIENSTAG

21,1%

Ein Pastor namens Amos schloss #1 EHC Osteuropa, gefördert von sich dem EHC an, um alle Tsonga Licht im Osten, www.lio.ch sprechende Menschen in seiner #2 Christ de maison en maison (CMM), Region um die Limpopo-Provinz zu www.cmmromandie.ch erreichen. Viele reagierten positiv und #3 In diesem Land ist keine offene Evangelisation übergaben ihr Leben dem Herrn! Beten erlaubt. Aus Sicherheitsgründen wird der Ländername Sie, dass mehr Pastoren und Leiter in nicht veröffentlicht. Evangelisation trainiert werden können.

Bev. 143 Mio.

MITTWOCH

16 SÜDAFRIKA

JULI 2013

1,2%

18 Nepal

DONNERSTAG

Bev. 29,9 Mio.

2,8%

19 SChweiz

Bev. 8 Mio.

FREITAG

4,4%

Vor Kurzem sind EHC-Teams in Dörfer eingedrungen, die wegen der Bodenverhältnisse nur zu bestimmten Jahreszeiten erreicht werden können. Viele, die das Evangelium gehört haben, sagten: «Sie hätten schon viel früher kommen sollen!» Beten Sie für die Nacharbeit mit den neuen Christen. Bev. 1,4 Mio. SAMSTAG

Tausende von Menschen haben im Zusammenhang mit Evangelisationen zum Global Outreach Day im Mai ihr Leben Jesus gegeben. Beten Sie für die Nacharbeit dieser Menschen, dass sie in Gemeinschaft mit anderen Christen kommen und im Glauben wachsen können. Bev. 38,4 Mio. SONNTAG

Neben der Verteilzeitung Jesus. ch-Print, die bereits systematisch in jeden Haushalt der Deutschschweiz verteilt wird, möchte die EHC-Leitung zusätzliche evangelistische Broschüren entwickeln. Beten Sie für Kreativität und Weisheit beim Erstellen des Materials.

Beten Sie für das EHC-Team, wenn es Trainingsdienste in lokalen Gemeinden erweitert. Das Ziel ist es, Gemeinden bei der Gründung von Christus-Gruppen zu beteiligen. Beten Sie auch für offene Türen während des evangelistischen Haus-zu-Haus Einsatzes.

Vor Kurzem schloss sich EHC mit lokalen Gemeinden zusammen, um Jugendgruppen zu mobilisieren in der Stadt Katowice. Innerhalb weniger Tage besuchte die Jugend 7’000 Familien mit evangelistischen Broschüren. Beten Sie, dass viele als Frucht dieses Einsatzes zum Glauben kommen!

EHC Singapur druckt gerade eine evangelistische Broschüre mit dem Titel «Wissenschaftliche Entdeckungen – das Christentum ist kein Aberglaube». Das Team glaubt, dass diese Broschüre bei Intellektuellen und Studenten gut ankommen könnte. Beten Sie für jeden, der diese Broschüre erhält!

20 SWASILAND

25,1%

23 ARMENIEN

Bev. 3 Mio.

26 SRI LANKA

Bev. 21,7 Mio.

DIENSTAG

8,7%

Wir preisen den Herrn für ganze Familien, die durch den EHC-Dienst zum Glauben gefunden und sich in Ortsgemeinden integriert haben! Beten Sie für die Ernte in neuen Städten, in denen der Samen der evangelistischen Botschaft von Tür zu Tür gesät wurde.

FREITAG

1,2%

Beten Sie heute mit uns für die Gläubigen, die vor Kurzem den EHCJüngerschafts-Lernstoff «Seid fruchtbar und mehret euch» durchgenommen haben. Beten Sie, dass sie ihre Versprechen erfüllen, indem sie Menschen zu Jüngern machen und sie wiederum anleiten, andere zu Jüngern zu machen! Bev. 8 Mio. MONTAG

29 Schweiz

#2

4,4%

Die systematische Verteilung in der Romandie geht durch Savigny, Aran, Vilettes und Grandvaux (etwa 6’000 Einwohner) weiter. Durch das Projekt «Villages», das im Juni im Wallis lanciert wurde, sollen die Besuche vermehrt werden. Beten Sie, dass viele Herzen von Gott berührt werden.

21 POLEN

24 KREATIVER ZUGANG

0,3%

MITTWOCH

22 SINGAPUR

Bev. 5,5 Mio.

25 SIERRA LEONE

Bev. 5,6 Mio.

28 TSCHECHIEN

Bev. 10,2 Mio.

MONTAG

7,8%

DONNERSTAG

#3

Beten Sie für das Team, das weiter an der Übersetzung des EHC-JüngerschaftsLernstoffes in vier Ortssprachen arbeitet. Beten Sie, dass die Übersetzungen genau werden und dass viele Türen sich öffnen, damit Menschen das Wort Gottes in ihren eigenen Sprachen lesen und zu Jüngern gemacht werden können! Bev. 17,8 Mio. SAMSTAG

27 BURKINA FASO

8,9%

30 ÄTHIOPIEN

19,6%

3,9%

Wir preisen Gott, dass er seine Kraft durch Wunderwirkungen als Antwort auf die Gebete der EHC-Mitarbeiter offenbart. Oft werden Türen durch Zeichen und Wunder dem Evangelium geöffnet. Beten Sie, dass der Herr dem Team weiterhin mächtig zur Seite steht.

SONNTAG

#1

0,7%

Eine Frau namens Mariam übergab ihr Leben Christus, nachdem EHCMitarbeiter ihr das Evangelium erzählt haben. Mariam ist gelähmt und wurde deswegen von ihrer Familie ausgestossen. Beten Sie für Mariam und andere Gläubige in diesem Land, dass sie die Freude des Herrn erfahren. Bev. 93,9 Mio. DIENSTAG

In den letzten Monaten hat jede Familie in der Hauptstadt Prag eine evangelistische Broschüre von EHCMitarbeitern erhalten. Wir preisen den Herrn, dass dieser Einsatz gut abgeschlossen wurde. Beten Sie, dass viele Menschen in Prag Jesu Erlösung durch diese Literatur annehmen. Bev. 8 Mio. MITTWOCH

In einem Einsatz haben vor Kurzem 3’500 Menschen das Evangelium in ihren Häusern gehört. 103 davon haben sich entschieden, Christus nachzufolgen. Preis dem Herrn! Beten Sie, dass wir neue Christus-Gruppenleiter finden und ausbilden können, vor allem in den Gutin- und Burayu-Christus-Gruppen.

Drei neue EHC-Mitarbeiter – Jürg, Stephan und David – werden trainiert, wie sie Ortsgemeinden mobilisieren, ausbilden und unterstützen können, um die Schweiz für Christus zu erreichen. Beten Sie für diese Leiter und dafür, dass sie im Dienst effektiv sein und gute Partnerschaften gründen können!

31 SCHWEIZ

4,4%


CFA SChweiz / CMM Romandie «Jegliche Furcht war verflogen!» Ich bin Pastor der Bewegung Plus und in Teilzeit für Christus für alle Schweiz tätig. Trotzdem brauche auch ich Mut, um auf fremde Leute zuzugehen und sie ganz direkt auf den Glauben anzusprechen. Ich gehe regelmässig nach Riggisberg BE, um dort die evangelistische Zeitung «Jesus.chPrint» zu verschenken. Anfangs hatte ich grosse Hemmungen, einfach an den Haustüren zu klingeln. Und die

Zeitungen nur in die Briefkästen zu werfen, wollte ich auch nicht. Mein Anliegen war es, mit Menschen ins zu Gespräch kommen. Ich betete und bat Gott um Mut und um Weisung. Beim nächsten Besuch in Riggisberg begann ich, systematisch an jedem Haus zu klingeln. Das brauchte Mut und Überwindung! Doch fast alle Personen, welche die Tür öffneten, nahmen die Zeitung dankend an. Nur zwei lehnten ab! Eine ältere Frau, die regelmässig in eine Kirche geht, begann, in der Zeitung zu blättern. Ich konnte ihr erzählen, wie wichtig es sei, eine persönliche

Beziehung zu Jesus zu haben und das dazu eine bewusste Entscheidung nötig sei. Sie sagte, sie werde dies tun. Auf dem Heimweg hätte ich jeden ansprechen können. Innerlich spürte ich eine tiefe Liebe zu diesen Menschen, jegliche Furcht war verflogen. Es lohnt sich, die Furcht zu überwinden, von Tür zu Tür zu gehen! Denn es setzt einen frei, um auch sonst evangelistisch tätig zu sein. Dieses Erleben wünsche ich auch Ihnen von Herzen! David.Bucher@everyhome.ch

Wenn auch Sie aktiv werden möchten und Gottes Liebe in die Haushalte Ihres Ortes bringen möchten, melden Sie sich bei uns. Gerne senden wir Ihnen Verteil-Zeitschriften zu. Oder kommen Sie bei einem unserer Einsätze mit. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören: info@everyhome.ch, www.everyhome.ch .

DIE ROMANDS GEBEN GAS FÜR JESUS! CFA-Missionsleiter Beat Baumann und CMM-Romandie-Leiter Philippe Beeusaert trafen sich anlässlich der CMM-Generalversammlung am 8. Juni 2013 in Lausanne. In der Westschweiz inklusive französischsprachigem Wallis verteilte ein motiviertes Team 2012 über 125‘000 evangelistische Broschüren und 1‘000 Bibeln. 120 Reaktionen gingen ein und mehrere Personen fanden zum Glauben, wurden getauft und besuchten einen Alphalivekurs. Auch bezeugten mehrere Menschen Krankenheilung, als

für sie gebetet wurde. In katholichen Gebieten herrscht viel Offenheit für die Botschaft vom Evangelium. Derzeit führt Philippe Beeusaert eine Traktatbox in Gemeinden ein, damit Evangelisation mehr und mehr zum Lebensstil wird. Philippe und Beat wollen sich in den nächsten Jahren gemeinsam für die EHC-Arbeit im Tessin engagieren, damit das Evangelium auch dort alle Haushalte und Strassen erreicht. www.cmmromandie.ch

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Einsatz CFA Schweiz «im garten jesus gefunden» Im April fand in Matten bei Interlaken BE die Veranstaltungsreihe «Impulse zum Leben» statt. Organisiert von vier Gemeinden wurden eine Woche lang jeweils am Abend evangelistische Veranstaltungen mit Beat Abry durchgeführt. Doch wie lädt man am besten zu so einer Veranstaltungsreihe ein? 16 Studierende des sbt Beatenberg (Seminar für biblische Theologie Beatenberg), gemeinsam mit dem Jüngerschaftskurs-Leiter des Seminars, Wilfried Hoffmann, und einer Mitarbeiterin, meldeten sich, um jeden Tag der Woche die Menschen in Matten, Interlaken und Umgebung persönlich einzuladen. Der Einsatz startete früh um 9 Uhr mit einer Andacht und Gebetszeit, zu der auch Mitglieder der vier Gemeinden kamen. Um 10.30 Uhr ging es dann los: Zu zweit zogen die Studierenden von Haus zu Haus, verteilten die evangelistische Zeitung «Jesus.chPrint» und luden zur Impulswoche ein. Oft klingelten sie an den Haustüren, um die Menschen persönlich einzuladen

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und konnten gute Gespräche führen. Auch Wilfried Hoffmann hatte ermutigende Erlebnisse: «In einem Garten kam mir eine 91-jährige Frau entgegen. Auf meine Einladung hin sagte sie, dass sie nicht kommen könne, da sie weder gut hören noch sehen könnte. Ich fragte, ob ich ihr das Evangelium erklären dürfte und erzählte ihr, wie ich Jesus kennengelernt habe, wie er Schuld vergeben und neues Leben schenken kann. Im Gespräch bekannte sie vor mir und einer Studentin ihre eigenen Sünden. Zu dritt beteten wir und die Dame nahm in ihrem Garten Jesus in ihr Leben auf.» Nachmittags waren die Teams dann wieder unterwegs, machten Stassenmusik, einen Flashmob und führten Meinungsumfragen durch, um so mit Passanten ins Gespräch zu kommen. Und natürlich luden sie immer wieder zu den Abend-Veranstaltungen ein. Dies zahlte sich aus: Pro Abend kamen jeweils zwischen 200 und 450 Menschen, für Ausländer wurde die Übersetzung ins Englische angeboten. Auch hier waren die Studierenden aktiv, sei es im Musikteam, bei Anspielen oder indem sie berichteten, wie sie Jesus kennengelernt haben. Ein Höhepunkt war der Jugend-

abend. Die Organisatoren hatten sich im Vorfeld gefragt, ob überhaupt Jugendliche kommen würden, doch 200 junge Menschen kamen und 20 von ihnen blieben hinterher noch dort, um seelsorgerliche Gespräche zu führen. Insgesamt kamen während der Woche 17 Menschen zum Glauben, 30 wendeten sich erneut Jesus zu und 30 suchten seelsorgerliche Gespräche. Die vier Gemeinden (Chrischona Interlaken, FMG Unterseen, Gemeinde für Christus und EGW Brienz) waren ermutigt durch die gute Zusammenarbeit. Nun nehmen sie durch Glaubenskurse die Nacharbeit auf. Doch wie empfanden die sbtStudierenden den Einsatz? Laut Wilfried Hoffmann war es für viele von ihnen der erste evangelistische Einsatz überhaupt. Wilfried Hoffmann berichtet: «Sie haben Ängste überwunden und ich habe gestaunt, wie viel mutiger sie geworden sind und welche Freude sie am Einsatz hatten. Auch in der GruppenAuswertung zum Semesterende kam heraus, dass diese Einsätze – der Einsatz in Matten war nur einer von vielen – etwas sehr wertvolles für ihr persönliches Glaubensleben waren!» www.sbt-beatenberg.ch

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EveryHome Magazin Juni 2013  
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