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AUGUST 2013

Das Evangelium in jedes Haus bringen

S.2

KEINE AUSREDEN—DICK EASTMAN

S.4

EINSATZ IN DER GEFAHRENZONE

S.8

CFA SCHWEIZ: DER HIMMEL WAR OFFEN

MAGAZIN


KEINE AUSREDEN! Die Missionare von EHC riskieren jeden Tag ihr Leben. Jedes Mal, wenn sie an einer Haustüre klingeln, könnte dahinter jemand stehen, der ihnen schaden möchte. Die Mitarbeiter in Ländern des Kreativen Zugangs (Länder, in denen es gefährlich oder verboten ist, das Evangelium weiterzugeben) wissen, dass es Zeiten gibt, in denen Vorsicht geboten ist, und Zeiten, in denen man mutig sein muss. In diesen Ländern braucht es viel Weisheit und Gebet, um zur richtigen Zeit auf die korrekte Weise jeden Haushalt zu erreichen; doch EHC hat sich verpflichtet, selbst in den schwierigsten Ländern an jede Haustüre zu gelangen, koste es was es wolle. In unserem monatlichen Gebetskalender finden Sie immer wieder Gebetsanliegen von den Ländern des Kreativen Zugangs. Hier werden Ihre Gebete dringend benötigt! In einem solchen Land im Nahen Osten teilte der nationale Direktor von EHC die Freiwilligen in Gruppen ein, welche gleichzeitig in verschiedenen Städten das Evangelium von Haus zu Haus bringen sollten. In diesem Land sind die Menschen äusserst negativ gegenüber dem christlichen Glauben und dem Namen Jesus eingestellt, besonders in radikalen Vierteln. Der EHC-Leiter arbeitet sehr gewissenhaft daran, die Menschen auf kreative Art zu erreichen und dabei seine Mitarbeiter zu schützen. In offeneren Gegenden klopfen die Helfer an jede Tür, um das Evangelium weiterzugeben. In gefährlichen und gewaltbereiten Vierteln werden andere kreative Evangelisationsmethoden eingesetzt, bei denen noch nicht einmal das Wort «Jesus» erwähnt werden muss. Als der Einsatz in einer Stadt begann, merkte der Leiter, dass es hier weitaus gefährlicher war, als er gedacht hatte. Einige Teams wurden belästigt, so dass er sich entschloss, die Mitarbeiter in andere Städte zu schicken und später mit einer effektiveren Strategie diese Stadt zu erreichen. Der Leiter rief alle Schlüsselpersonen seiner Teams an, um den Transport zu organisieren. Doch eine bestimmte Gruppe konnte er einfach nicht erreichen. Niemand der Gruppe hatte ein Telefon, und der Leiter merkte, dass sie sich in einem besonders gefährlichen Viertel befand. Noch schlimmer: Die Gruppe bestand aus Frauen aus einem anderen Land, welche die Kultur und die Gefahren nicht gut kannten.

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Dick Eastman Internationaler Präsident

«Nach einigen Stunden waren wir sehr besorgt», erinnert sich der nationale EHC-Direktor. «Ich beschloss, die Frauen in dem Stadtviertel suchen zu gehen. Ich war 45 Minuten unterwegs, bis ich sie fand. Als sie mich sahen, schrien sie auf und ich dachte, es sei etwas passiert! Doch sie waren einfach erschrocken, mich zu sehen. Sie hatten keine Ahnung, in welcher Gefahr sie sich befanden. Von ihrem grossen Vorrat an Schriften hatten sie gerade mal zwei Broschüren übrig den Rest hatten sie ohne Zwischenfälle an jedes Haus der Gegend verteilt! Was für ein Wunder! Es ist das erste Mal, dass wir diese Stadt erreichen konnten. Normalerweise hätten wir hier nicht die Haus-zu-Haus-Strategie gewählt, doch jetzt erhalten wir Antworten von den Menschen dort! Wir sind Gott unendlich dankbar.» Der EHC-Regionalleiter des Nahen Ostens erklärt: «Die Dinge, die uns möglich sind, sollten wir immer tun - ohne Ausrede! Wenn wir gehorchen und das tun, was uns möglich ist, dann schreitet Gott ein und tut das, was menschlich unmöglich ist, denn ihm ist nichts unmöglich! EHC geht voller Überzeugung vorwärts, und Gott überrascht uns immer.» Auf der ganzen Welt, besonders aber in Ländern des Kreativen Zugangs, machen EHC-Teams das, was ihnen menschlich möglich ist und vertrauen darauf, dass Gott sich um all das kümmert, was unmöglich erscheint. Und er tut es wirklich, er wirkt und überrascht uns, genau wie in diesem gefährlichen Viertel, das von Frauen erreicht wurde, obwohl es unmöglich erschien! In der Bibel steht: «Sei stark und mutig! Erschrick nicht und fürchte dich nicht! Denn mit dir ist der Herr, dein Gott, wo immer du gehst.» (Josua 1,9). Es braucht Mut und Stärke, ein EHC-Missionar in einem Land des Kreativen Zugangs zu sein, aber Gott ist immer bei unseren Mitarbeitern, so wie er es versprochen hat, und spannende, unmögliche Dinge entstehen! In dieser Ausgabe finden Sie weitere Geschichten über den Mut unserer Missionare und die unglaublichen Dinge, die Gott tut, auch wenn die Umstände unmöglich erscheinen. Ich bete, dass Sie durch die Veränderung der Menschen, die an den dunkelsten Orten geschieht und manchmal einen hohen Preis fordert, ermutigt werden.


IN DIESER

AUSGABE Wort des Präsidenten 2 KEINE AUSREDEN! 4 EINSATZ IN DER GEFAHRENZONE

CFA Schweiz

8 DER HIMMEL WAR OFFEN 10 BESUCH VON DICK EASTMAN

CMM Romandie

12 DAS EVANGELIUM WEITERGEBEN - UND DRANBLEIBEN 13 TÄGLICHER GEBETSKALENDER SEPTEMBER

Mexiko 15 DIE WELLE ROLLT WEITER

Every Home for Christ (EHC) ist ein Missionsnetzwerk, das sich zum Ziel gesetzt hat, weltweit alle Menschen mit der Guten Nachricht zu erreichen. Von 1953 bis 2013 konnten wir bereits 1,6 Milliarden Familien die rettende Botschaft von Jesus Christus überbringen. Mehr als 130 Millionen Menschen haben bereits darauf reagiert! In der Deutschschweiz verfolgt EHC durch «Christus für alle Schweiz» (CFA Schweiz) / «EHC Switzerland» und in der Romandie «Christ de maison en maison» (CMM Romandie) dieses Anliegen, siehe www. cmmromandie.ch. «CFA Schweiz» ist ein Arbeitszweig von Livenet & Jesus.ch. Ebenfalls in der Schweiz angesiedelt ist «CFA Osteuropa», welches von Licht im Osten getragen wird, siehe www.lio.ch. EHC Internationaler Präsident | Dick Eastman Leiter CFA Deutschschweiz / EHC Switzerland | Beat Baumann Leiter CMM Romandie | Philippe Beeusaert Leiter CFA Osteuropa | Hans Ueli Beereuter (Licht im Osten) Redaktion | Dena Jefferson Redaktion Schweiz | Beat Baumann , Rebekka Schmidt (Livenet) Design | Drew Emmert (EHC) Andreas Wäfler (Livenet) Regionale Leiter von EHC | José Seisdedos (Lateinamerika) Pierre Clément (Europa), Ondrej Garaj (G.U.S.), Edoh Fiozandji (französischsprachiges Afrika), Tom Rios (Naher Osten), Jacob George (Südasien), Samuel Hilel Lal (Indien), Manasa Kolivuso (Asien-Pazifik)

AUGUST 2013

Spendenkonto: CFA Schweiz / Every Home for Christ 3000 Bern PC-Konto: 60-136885-1 IBAN: CH95 0900 0000 6013 6885 1 Spenden per SMS: Sie können auch jetzt gleich per SMS spenden: Senden Sie dazu eine SMS mit dem Text EHC + Betrag an die Nummer 339. Beispiel: EHC 20 (senden an 339). Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Das EveryHome Magazin wird von CFA Schweiz / EHC Switzerland, einem Arbeitszweig von Livenet, herausgegeben. Verlag: Livenet | Aareckstrasse 6 | CH-3800 Interlaken 0848-77-77-00 | info@everyhome.ch | www.everyhome.ch | www.cfa-schweiz.ch «Every Home for Christ existiert, damit jeder Haushalt der Welt mit dem Evangelium erreicht wird.»

Suche nach: ehc switzerland


EINSATZ IN DER GEFAHRENZONE

S

eine Arme und Beine sind voller Blutergüsse und Narben. Ein Messer hinterliess eine Verletzung in seinem Nacken. Am Kopf sind verschiedene Wunden sichtbar. Seine Fussnägel wurden herausgezogen. Jeder Schritt schmerzt und erinnert ihn an den Tag, als man ihm die Kniescheiben zertrümmerte. Der Grund dafür war Jesus. Wegen Jesus rissen sie seine Fussnägel aus, verwundeten seinen Kopf, ritzten ihm den Nacken auf, schlugen ihn und vernarbten seine Beine. «Ich war früher Moslem», berichtet er. «Doch Jesus hat mich gerettet. Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass alle Muslime gerettet werden.» Der Mann ist nationaler EHC-Leiter eines Landes im Nahen Osten - eines der gefährlichsten Länder für christliche Einsätze - und auf seinem Körper zeichnet sich diese Sehnsucht nach Rettung ab; die Narben sind Zeugen dafür, wie viel er bereit ist zu leiden, um das Evangelium in jeden Haushalt dieses überwiegend muslimischen Landes zu bringen. «Wenn ich eines Tages vor Jesus stehe, möchte ich nicht beschämt wegschauen», begründet er die Inkaufnahme derartiger Leiden. «Ich möchte vertrauensvoll in seine Augen schauen, weil ich weiss, dass ich alles für sein Reich gegeben habe.» Jener EHCLeiter gibt wirklich alles und setzt sein Leben Tag für Tag und Haus um Haus aufs Spiel, damit das Evangelium jedes Dorf und jeden Volksstamm seines Landes erreicht.

Verfolgt und verspottet Dieser nationale Leiter ist damit nicht allein. Er ist Teil des Teams nationaler EHCDirektoren, Mitarbeiter und Freiwilliger im Nahen Osten, die alles riskieren, um jeden Haushalt in dieser geistlich dunklen und gefährlichen Gegend zu erreichen. Christenverfolgung gehört hier zum Alltag, und unsere Mitarbeiter müssen aufgrund ihres Glaubens regelmässig Bussgelder bezahlen,

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werden bestraft, sozial ausgeschlossen, verhaftet, geschlagen und sogar getötet. Bei EHC bezeichnen wir diese Gebiete als Länder des «Kreativen Zugangs», weil man hier kreative Möglichkeiten finden muss, um das Evangelium zu verbreiten. Hier halten viele soziale, kulturelle und legale Hindernisse die EHC-Teams davon ab, die Gute Nachricht von Jesus Christus offen weiterzugeben. Doch sogar die kreativen Strategien bergen grosse Risiken im Nahen Osten. Nationale Leiter wurden schon bedroht, verhaftet und geschlagen. Mitarbeiter wurden obdachlos, weil ihnen aufgrund ihres Glaubens und ihrer Arbeit niemand eine Wohnung vermieten wollte. Mitglieder des Teams mussten ihre Häuser verlassen und fliehen. In einem Land wurden drei EHC-Missionare getötet. Bei der Arbeit von EHC im Nahen Osten geht es wirklich um Leben und Tod, wenn unsere Temas vorwärts gehen, um die Herzen der Menschen mit der Frohen Botschaft von Jesus zu erreichen.

Vom Friedhof in die Freiheit Für die EHC-Mitarbeiter lohnt sich der Einsatz trotz drohenden Todes und Gefahren, weil daraus Geschichten der Hoffnung, der Liebe, der Versöhnung und der Rettung entstehen. Wenn auch nur ein Mensch neues ewiges Leben in Christus findet, so ist das den Einsatz im risikoreichen Dienst wert - und die Teams im Nahen Osten haben weit mehr als eine Person zu Jesus geführt: Bis heute haben 179'432 Menschen im Nahen Osten auf die Frohe Botschaft reagiert, nachdem sie diese von den EHC-Mitarbeitern hörten! Einer dieser Menschen ist Ali*, der als Wächter am Grab eines verstorbenen Präsidenten seines Landes arbeitete. Während seiner Schichten auf dem Friedhof las Ali viel über den verstorbenen Präsidenten und wurde nach und nach zum begeisterten Anhänger dieses Mannes, seiner Ideologie


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und sogar seiner Familie. «Meine Gefühle ihm gegenüber wurden so radikal, dass ich sogar dem Islam den Rücken zukehrte und vielmehr den verstorbenen Präsidenten anbetete als Allah», erinnert sich Ali. Er verbrachte immer mehr Zeit damit, diesen Mann zu verehren. Wenn er das Grab gesäubert und seine Schicht auf dem Friedhof beendet hatte, stellte er sich davor und erzählte den Passanten von dem toten Mann, den er anbetete. Eines Abends, als Ali wieder vom Präsidenten erzählte, näherte sich ihm ein EHC-Mitarbeiter und gab ihm eine Broschüre. «Hier, lies das mal», sagte er. Ali hörte auf zu predigen und las die Broschüre durch, während der Missionar noch vor ihm stand. Dann schaute er auf und fragte: «Bist du ein Christ?» Der Mitarbeiter fragte ihn zurück: «Wer bist du?» Ali erklärte ihm seine Hingabe zu dem verstorbenen Präsidenten, dessen Grab er bewachte. «Ich bete Gott an, der alles erschaffen hat und es erhält», sagte der EHC-Missionar. «Du machst dir viele Sorgen, weil der Mann, den du anbetest, tot ist und seine Lehre dich mit Hass erfüllt. Ich diene einem lebendigen Gott. Wenn du deine Sünden bekennst und ihn als deinen Heiland annimmst, wird er dich mit seinem Frieden und seiner Liebe füllen und dir alle deine Sorgen wegnehmen.» Als Ali das hörte, rief er: «Ich nehme Jesus als meinen Heiland an! Ich werde nicht

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länger dem Grab dienen, sondern ich bin frei in Jesus!» Er freute sich so sehr, dass es ihn nicht kümmerte, ob jemand seine in dieser Gesellschaft illegalen Worte hören könnte. Vorher war Ali an das Grab gebunden und lebte ein leeres Leben, das einem Toten geweiht war. Nun hatte er ein neues Leben in Christus entdeckt, weil ein EHC-Helfer trotz des Risikos mit dem Grabwächter über den lebendigen Gott geredet hatte.

Gerettet nach Gedankenblitz Ein anderer der 179'432 Menschen im Nahen Osten, die auf das Evangelium reagierten, ist Ghulam*, dessen Religion eine Mischung von Islam und Traditionen seines Volkes war. Er war Medizinmann und brachte jeweils am elften Tag jedes Monats in seinem Heiligtum Opfer für die Dorfbewohner dar. Ghulam nannte sich deshalb «einen Anhänger des Elften». «An einem Morgen war ich gerade am Beten und verbrannte Weihrauch, als es an der Tür klopfe», berichtet Ghulam. «Ich öffnete und ein junger Mann lächelte mich an und sagte: 'Ich habe gute Nachrichten für dich!' Ich sagte ihm: 'Ich brauche keine guten Nachrichten, ich bin ein Anhänger des Elften.' Der Junge überlegte kurz und sagte dann: 'Ich bin ein Anhänger des Zwölften, dessen Grab leer ist. Er hat den Tod besiegt und möchte dir Leben schenken.' Meine Neugier war geweckt. Was konnte so viel grösser sein als der Elfte? So bat ich den

Mann ins Haus.» Der junge Mann war ein EHCMitarbeiter, der Ghulam die Gute Nachricht des Evangeliums bringen wollte. Er erzählte ihm von Jesus und den zwölf Jüngern. «Weltliche Götter fordern Opfer, aber Jesus hat sich selbst für die ganze Welt geopfert auch für dich!» Ghulam hörte aufmerksam zu. Dann sagte er, dass er gerettet werden wolle. Er rief seine Frau und seinen Sohn ins Zimmer und gemeinsam beteten sie und nahmen Jesus in ihr Leben auf. Obwohl das Klopfen an eine Tür tödlich enden kann, nahm der Missionar diese Gefahr in Kauf und durfte erleben, wie Ghulam und seine ganze Familie dadurch gerettet wurden!

Events als Missionsfeld Geschichten wie jene von Ali und Ghulam hört man überall im Nahen Osten und sie enden nicht mit der Entscheidung für oder gegen Jesus! Allein 2012 hat EHC 600 neue Christus-Gruppen für neue Christen gegründet, in diesem Jahr sind es bereits 108 Gruppen! Diese Christus-Gruppen sind Gemeinschaften, die ständig wachsen: Hier hören neue Gläubige von Gottes Wort und werden näher zu Christus geführt. Ausserdem lernen sie, wie sie anderen die Frohe Botschaft weitersagen. Durch weitere kreative Strategien erreichen EHC-Teams viele Menschen und führen die Nacharbeit dann auf persönlicher Ebene weiter, sogar an Orten, wo dies


verboten ist. Die Mitarbeiter eines Landes haben festgestellt, dass die Leute dort eher an grossen Veranstaltungen wie Konzerten und Umzügen für die Botschaft offen sind. Das Team nutzt diese Möglichkeiten, stellt sich an den Ausgängen auf - sogar an der Wegstrecke, an der die Parade entlang läuft - und verteilt evangelistisches Material. Bei einem Konzert verteilten sie kürzlich 6'000 Broschüren an die Besucher. «Wir haben daraufhin viele Reaktionen erhalten», berichtete der nationale Leiter des Landes. «Die Menschen wollen mehr über Jesus erfahren!» In einigen Ländern des Nahen Ostens gehen EHCTeams mit «religiösen Umfragen» von Haus zu Haus, welche von der Regierung genehmigt sind. Durch die Umfrage bieten sich Möglichkeiten, um über Christus ins Gespräch zu kommen. Einige Teams nutzen sportliche Veranstaltungen, um junge Menschen zu erreichen. Viele EHC-Leiter arbeiten mit einheimischen Gemeinden zusammen und mobilisieren Gemeindeglieder, um ihren Nachbarn evangelistische Broschüren zu geben. In verschiedenen Ländern versuchen die Teams, Flüchtlingslager zu erreichen und geben die Hoffnung und den Trost von Jesus an Menschen weiter, in deren Heimatländer das Evangelium auf andere Weise nicht durchgedrungen wäre. Aufgrund dieser und anderer Strategien haben die EHCTeams im Nahen Osten bis heute über 3'995'000 Haushalte mit dem Evangelium erreicht. Daraufhin gingen in den Büros 179'432 Reaktionen auf die Gute Nachricht ein. Sie haben mit der Nacharbeit begonnen und bereits 933 ChristusGruppen für neue Gläubige gegründet.

Gebet öffnet die Türen Obwohl der Nahe Osten einer der gefährlichsten und schwierigsten Orte der Welt ist, um zu evangelisieren, ist es eine der Regionen von EHC, in der die Zahl der erreichten Haushalte und der gegründeten Christus-Gruppen am schnellsten ansteigt. Der Herr ist dort wirklich am Wirken, und das ist nur möglich durch die vielen Gebete von treuen Christen, die Gott bitten, die Türen in diesen verschlossenen Ländern zu öffnen. Beten Sie für den Nahen Osten! Diese Gegend muss durch das Evangelium verändert werden. Die Menschen brauchen die Hoffnung und den Frieden Gottes. EHCMitarbeiter riskieren täglich ihr Leben, um Hoffnung, Frieden und Veränderung in jedes Haus ihres Landes zu bringen und Ihre Gebete haben darauf grossen Einfluss. Beten Sie, dass sich die Herzen der Menschen öffnen. Beten Sie für Kraft und Vision der EHC-Helfer. Beten Sie für kreative Strategien, durch die noch mehr Menschen die Gute Nachricht hören. Wir danken Gott für alles, was er im Nahen Ostens tut, und es ist eine Ehre, dass wir daran Teil haben dürfen, dass sein Reich in diese Region einzieht. *Name aus Sicherheitsgründen geändert

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Löwendenkmal in Luzern

CFA Schweiz

Derr Himmel war offen! Mitte Juli veranstaltete Christus für alle Schweiz gemeinsam mit dem Verein «Fingerprint» ein Sommercamp in der Innerschweiz. Nachfolgend der Bericht von Campleiter und CFA-Mitarbeiter Stephan Maag. Das Camp fand vom 20. bis 27. Juli in der Zentralschweiz statt. Über 20 Jugendliche nahmen daran teil und zeigten in den verschiedenen Einsätzen hohes Engagement Der Himmel war offen! Tausende wurden mit dem Evangelium erreicht. Die Campteilnehmer konnten für viele Menschen beten, es gab einige bewegende Bekehrungen, und Gott redete in das Leben zahlreicher Menschen. Ziel des Camps war es, viele kreative Arten und Elemente der Evangelisation auszuprobieren und gespannt darauf zu warten, was Gott tun würde. Die Devise lautete: Geht nicht, gibt's nicht. Dabei wurden die spezifischen Gaben und Talente der einzelnen Teilnehmer berücksichtigt und gefördert. Einige Leute organisierten beispielsweise ein Geländespiel. Dadurch wurden die Menschen mit dem Evangelium erreicht, und es ergaben sich viele Gute Gespräche.

Grosse Freude, die geteilt werden wollte

Ein anderes Team besuchte systematisch die Haushalte von Littau, einem Stadtteil von Luzern. Sie klingelten an jeder Haustür, schenkten den Menschen die evangelistische Zeitung Jesus.chPrint und boten ihnen an, für sie zu beten. Mit einer Hausabwartin hatten sie eine besonders schöne Begegnung: Die Frau

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war so entgegenkommend, dass sie gleich für den ganzen Block Zeitungen beziehen wollte und auch einige Extra-Exemplare Leuten mitgeben wollte, die ferienhalber im Haus weilten. Ein anderer Einsatz fand auf den Strassen von Luzern statt. Ein Teilnehmer berichtet: «Ein Chinese sprach uns auf das Anspiel an und war total offen. Er sog das Evangelium förmlich in sich auf. Ich habe noch nie zuvor einen so offenen und suchenden Menschen erlebt. Er lud dann Jesus in sein Leben ein – das war einfach nur genial!» Die anschliessende Taufe von zwei jungen Leuten beim Löwendenkmal wurde von vielen Touristen beobachtet. Während einem der letzten Einsätze fuhr ein Team mit einem Tretboot auf den Vierwaldstättersee hinaus und verkündigte das Evangelium auf kreative Art und Weise. Es hatte bunte Transparente mit der christlichen Botschaft dabei. Selbst in einem vorbeifahrenden Touristenbus wurden den Reisenden die wertvollen Worte übersetzt.

Grosse Offenheit und Übernatürliches

In Luzern traf ein Campteilnehmer einen Mann, der ihn bereits von einem Einsatz in Frauenfeld kannte. Beim Wiedersehen entschied er sich an Ort und Stelle für ein Leben mit Jesus. Immer

wieder kamen Menschen auf das Team zu und wurden durch die Anspiele oder kurze Predigten berührt. Wenn sie hinterher vom Team angesprochen wurden, waren die meisten von ihnen sehr offen und es folgten viele gute Gespräche und Gebete. Dabei liessen sich die Campteilnehmer vor allem vom Heiligen Geist leiten. Einer erinnert sich an ein eindrückliches Erlebnis: «Ich sprach eine Frau an, und Gott offenbarte mir verschiedene wunde Punkte im Leben dieser Frau. Darauf angesprochen, war sie total perplex, weil es zutraf, und ich durfte für sie beten.»

Gemeinsam mit den Ortsgemeinden

Das Reden mit Gott wurde während des Camps regelmässig auch im Plenum praktiziert. Daneben gab es stets genügend Zeit, sich im See abzukühlen, Fussball zu spielen oder untereinander auszutauschen. Wichtig war auch die Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Kirchen, die wunderbar funktionierte und Vieles bewirkte. Etliche Christen aus den Orten besuchten die Einsätze, wurden selbst freigesetzt und luden zusammen mit den Teams Menschen in die Gemeinden vor Ort ein. Gott hält so viel für uns bereit! Wenn wir uns ihm zur Verfügung stellen, loslaufen und von ihm erzählen, wird er sich in seiner Macht zeigen.


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«Manchmal vergessen wir,

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dass wir einen übernatürlichen G

Anfang August erhielt das Schweizer EHC-Büro erfreulichen Besuch: Der internationale Präsident des Missionswerks, Dick Eastman, mit seiner Frau Dee aus den USA und der EHC-Europaleiter Pierre Clément und seine Ehefrau Françoise aus Frankreich kamen nach Interlaken, um das CFA-Team wie auch freiwillige Mitarbeiter und Unterstützer aus der Schweiz kennenzulernen. Durch ein Bibelwort und eindrückliche Missionsberichte liess Dick Eastman sie teilhaben an dem, was Gott im internationalen Bereich von Every Home for Christ bewirkt.

Françoise und Pierre Clément (Europaleiter)

«Gott wird den Geist seines Volkes erneuern und seine Kinder stolz darauf machen, an seiner Seite zu stehen. Er wird durch sie den Wiederaufbau beginnen, sie als Fundament, als Säulen und als Instrumente nutzen, sie als Aufseher über sein Werk stellen. Man wird stolz auf sie sein, sie werden in Einheit arbeiten, mit hocherhobenen Köpfen durch Sümpfe und Schlamm waten, mutig und energisch, weil Gott mit ihnen ist, und sich nicht den gemeinen Menschen dieser Welt abschrecken lassen.» (Sacharja 10, 3-5, freie Übersetzung der Bibelausgabe «The Message») Dies Bibelwort hatte Dick Eastman für Christus für alle Schweiz auf dem Herzen. Die Sümpfe und der Schlamm wären in der Schweiz nicht wortwörtlich zu sehen, so Eastman. Aber unsere westliche Kultur gleiche einem Sumpf, der die Menschen nach unten ziehe – und hieraus müssten die Menschen gerettet werden. Bei EHC gibt es Mitarbeiter, die tatsächlich Sümpfe und Schlamm durchqueren müssen, um Gottes Wort weiterzugeben. Dick Eastman illustriert das Wort aus Sacharja 10 mit einer Begebenheit aus PapuaNeuguinea, einem Land, das schwer zu erreichen ist, da es dort etwa 800 verschiedene Sprachen gibt und viele Dörfer sehr abgeschieden liegen. Für etliche Gebiete gibt es noch nicht einmal Landkarten, so dass die EHC-Mitarbeiter

10 Anregender Gedankenaustausch und Beziehungsflege

von Hügeln Ausschau halten, ob sie irgendwo Rauch aufsteigen sehen – das Zeichen einer Siedlung. Dann schlagen sie sich quer durch den Dschungel, um das Dorf zu suchen und den Menschen von Jesus zu erzählen.

Ein Hund im Sumpf

Dick Eastman erzählte von vier jungen Männern, die auf dem Weg zu einem solchen Dorf waren. Den Rauch hatten sie schon von Weitem gesehen. «Plötzlich standen sie vor einem Moorgebiet – als sie vorsichtig versuchten, es zu durchqueren, sanken sie sofort ein. Eine Passage war unmöglich! Die Männer gingen den Sumpfrändern entlang, aber sie sahen weit und breit keine Möglichkeit, das Moor zu durchqueren. Nachdem langem Suchen tauchte mit einem Mal ein Hund aus dem Busch hinter ihnen auf. Er lief um sie herum, wedelte mit dem Schwanz und lief weiter. Dann blieb er stehen und schaute zurück. Als die Männer sich nicht rührten, kam er wieder, umkreiste sie erneut, wedelte mit dem Schwanz und lief los, bis die Mitarbeiter verstanden, dass sie dem Hund folgen sollten. Nach etwa 30 bis 40 Metern blieb der Hund stehen und lief dann quer durch den Sumpf – doch er sank nicht ein. Die Männer erkannten, dass der Hund sie zum Dorf führen könnte und folgten ihm vorsichtig: Erstaunlicherweise fühlte sich dort, wo der Hund voraus lief, der Boden an wie Holz. Das Tier führte sie nicht nur durch das Moorgebiet, sondern


Besuch von Dick Eastman

Gott haben» /////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// CFA-Mitarbeiter David, Jürg und Stephan im Gespräch mit Dick Eastman

weiter bis zu dem gesuchten Dorf. Dort hatten die EHC-Helfer die Möglichkeit, der ganzen Bevölkerung das Evangelium weiterzugeben, und alle Dorfbewohner nahmen an jenem Tag Jesus in ihr Leben auf. Als die Männer sich wieder verabschieden wollten, sagte der Teamleiter zum Dorfchef: ‚Ohne euren Hund hätten wir das Dorf nie gefunden!‘ Der Dorfchef erwiderte verwundert: ‚Wir haben im Dorf gar keinen Hund…‘ Der Hund selbst blieb spurlos verschwunden … »

Ein Segen für die Schweiz, Europa und die ganze Welt

Dick Eastman erzählte in Interlaken weitere, ermutigende Begebenheiten aus aller Welt. Solche Geschichten erlebten die EHC-Mitarbeiter immer wieder. Manche Menschen, so Dick Eastman, hätten Mühe, diese Dinge zu glauben. Doch «manchmal vergessen wir, dass wir einen

Dick Eastman äussert grosse Freude über die Entwicklung von EHC Schweiz und die Kooperation mit Livenet.

übernatürlichen Gott haben, für den nichts unmöglich ist!» Diese Geschichten würden Eastman enorm ermutigen und motivieren, jeden Tag für den Dienst von EHC zu beten. Seit 30 Jahren bete er als Präsident des Missionswerkes jeden Tag namentlich für jedes Land dieser Erde – und für alle Landesleiter-Ehepaare von Every Home for Christ. Über Jahrzehnte treu für EHC im Einsatz: Dick Eastman So betet er auch jeden Tag für (links) und Markus Wartenweiler die Schweiz. «Ihr seid berufen!» sagte er den anwesenden Mitarbeitern in Interlaken. «Es ist mein Gebet, dass ihr Zeugen werdet, so wie Jesus seine Jünger berief, damit sie Zeugen in Jerusalem, in Samarien und bis ans Ende der Welt sein sollten.» Es ist Eastmans Gebet, dass EHC Schweiz hier im Land, aber auch in ganz Europa und bis an die letzten Ecken der Erde zum Segen für viele Menschen wird. Gegenseitige Segnungszeit, hier für Beat Baumann Das internationale Treffen endete mit einer bewegenden Zeit des Neben der grossen Ermutigung, die Betens und Segnens. Dick Eastman, das EHC-Team durch den Besuch erfuhr, Pierre Clément und CFA/Livenet- ergaben sich beim Treffen auch neue Vorstandsmitglied Bruno Jordi beteten für Impulse, um die Erreichung aller Haushalte den Schweizer EHC-Missionsleiter Beat des Tessins mit dem Evangelium anzugehen. Baumann und segneten die drei neuen Ausserdem konnte die Zusammenarbeit EHC-Mitarbeiter Stephan Maag, Jürg von zwischen dem «Global Outreach Day» Känel und David Bucher für ihren Dienst. und EHC besprochen und die künftige In einem weiteren Gebet segnete dann das Weiterentwicklung dieser Projekte ganze Team den internationalen Leiter und besprochen werden. Ein Besuch, der das den Europaleiter sowie ihre Ehefrauen für ganze Team ermutigte und inspirierte. ihren Dienst in der ganzen Welt.

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CMM ROMANDIE

«DAS EVANGELIUM WEITERGEBEN – UND DRANBLEIBEN» Der EHC-Zweig «Christ de maison en maison» (CMM) ist in der in der französischsprachigen Schweiz tätig. Im vergangenen Jahr wurden alle Walliser mit einer evangelistischen Verteilzeitung beschenkt. Doch das ist bei weitem nicht alles. Ein Bericht von CMM-Leiter Philippe Beeusaert. Als ich 2006 angefragt wurde, die Leitung von CMM zu übernehmen, lehnte ich zuerst ab. Ich hatte berufsbegleitend Sozialarbeit studiert und arbeitete vollzeitlich mit geistig Behinderten. Doch Marie-Eve, meine Frau, machte mir Mut. Sie übernahm das Sekretariat. So sagte ich zu und Gott schenkte mir Arbeit, die sich mit meinem Arbeitspensum gut kombinieren liess. Der Europa-Leiter von EHC, Pierre Clément, lud mich ein, den ganzen Kanton Wallis ins Auge zu fassen. Wir gestalteten eine Broschüre – von Wallisern für Walliser mit sechs Lebensberichten, dem Angebot des Heils, Adressen und Hinweisen auf weitere Schriften und Nacharbeitsmaterial. Am 6. Juni 2006 begannen wir in Chippis mit der Verteilung von Haus zu Haus. Ich hatte die evangelischen Gemeinden informiert. Doch an jenem Morgen kamen bloss zwei Helfer. Wie sollten wir bei einer solchen Beteiligung alle Dörfer im Wallis bedienen? 180‘000 Schriften hatten wir drucken lassen … Da machte Gott mir klar: «Lass das meine Sache sein. Mach dich auf den Weg!» Von 2006 bis 2009 führten wir die Verteilung in allen Orten des Kantons durch. Jeden zweiten Samstag waren wir mit etwa fünf bis sechs Personen unterwegs und legten Broschüren in die Briefkästen. Wir erhielten etwa 300 teils bewegende Reaktionen. Mit den Leuten sind wir in Kontakt geblieben. Nach dem Wallis nahmen wir uns

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2010 den Kanton Freiburg mit seinen 120‘000 Haushalten vor. Ich kontaktierte die evangelischen Pastoren und stellte die Arbeit an ihren Treffen vor. So stiessen einzelne Mitarbeitende für die Verteilung zu uns. Ich ging auch bei den Priestern vorbei und informierte sie über die Aktion. Jeden zweiten Samstag, im Sommer und im Winter, bei Schnee und Regen, waren wir unterwegs. 2011 verteilten wir weitere 110‘000 Traktate, aktuell sind wir mit insgesamt 500-600 Personen in Kontakt. Nun planen wir die Verteilung im Kanton Jura. Die Verteilschriften sollen auch im Rest der Westschweiz unter die Leute kommen.

Erfahrungen des Glücks

Jeden Herbst erhalte ich 400 Kalender mit biblischen Impulsen. Ich stecke sie in einen Geschenkbeutel und schreibe einen persönlichen Gruss dazu. In Sierre hat es der Pastor der evangelischen Gemeinde übernommen, die 20 Personen in der Region zu besuchen und ihnen den Kalender zu überreichen. Gérard, ein Polizist, hat während zehn Jahren den Kalender erhalten. Im zehnten Jahr hat er mit Jesus ernst gemacht, einen AlphaliveKurs besucht und sich taufen lassen. Nach zehn Jahren – das zeigt: Wir müssen dranbleiben! In all den Jahren gab es immer wieder Menschen, die mit Gott ganze Sache

Philippe und Marie-Eve Beeusaert arbeiten gemeinsam für CMM Romandie

gemacht haben. Eine junge, aufreizend gekleidete Frau stand da mit der Broschüre in der Hand, als würde sie auf mich warten. Ich stellte mich vor und fühlte mich gedrängt, mit ihr Klartext zu reden. «Was hast du vor? Die Männer machen doch mit dir, was sie wollen …» – «Ja», sagte sie, «ich bin 18 und habe schon ein Kind. Meine Mutter geht anschaffen.» Ich erzählte ihr von Jesus und Maria Magdalena. Sie hatte Tränen in den Augen. «Hast du verstanden?» Sie nickte und schloss ihre Jacke bis oben hin. Ich spürte, wie der heilige Gott an ihr wirkte. Und sie liess es geschehen … Sie erlaubte mir, mit ihr zu beten und gab ihr Leben Jesus! Als ich die Augen öffnete, merkte ich, dass sie in eine andere Richtung blickte. «Wohin gehst du jetzt?» – Sie antwortete: «Ich gehe zu meiner Mutter.» Wir haben keinen Grund, uns zu sorgen: Für Gott ist alles möglich. Er will Menschen retten. Hat er es nicht millionenfach getan, seit Jesus sich ans Kreuz schlagen liess? Wenn ich die Arbeit schwierig finde, liegt es an mir. Er ruft mich auf, seinen Willen zu tun, der gut, wohlgefällig und vollkommen ist (Römer 12,2). Für alle, die ihm gehorchen, hat er Erfahrungen des Glücks bereit. Er ist hier am Wirken. Es ist mein Wunsch, dass seine Gedanken immer mehr mein Denken bestimmen, dass seine Stimme durch mich vernommen wird.

Philippe (links) unterwegs mit Einsatzteam


Täglicher GEBETSKALENDER

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Gebet verändert die Welt – danke für Ihr Mitbeten! Bei jedem Land ist die Bevölkerungszahl und die Prozentzahl aktiver evangelischer Christen angegeben. Den Gebetskalender können Sie anfordern unter: Every Home for Christ | Aareckstrasse 6 | 3800 Interlaken Tel: 0848 77 77 00 | E-Mail: info@everyhome.ch

Bev. 8 Mio.

SONNTAG

4,4%

SCHWEIZ

Jeden Donnerstagnachmittag ist David Bucher mit einem Team im Kanton Bern (derzeit Riggisberg) von Haus zu Haus unterwegs. Danken Sie Gott für alle offenen Herzen, die das Evangelium durch dieses Team bisher erreicht hat. Wir beten für Heilungen, Bekehrungen und Wunder!

4

MITTWOCH

Bev. 0,6 Mio.

33,3%

SALOMONEN

Viele Dörfer, die aufgrund des Einflusses diverser Sekten früher eher verschlossen waren, sind nun offener, empfangen die EHC-Helfer und hören ihrer Botschaft vom Evangelium zu. Beten Sie für offene Türen und offene Herzen in diesen Dörfern!

7

SAMSTAG

KREATIVER ZUGANG #3

Bei einem Einsatz besuchten Teams erneut die abgelegenen Gebiete einer zentralen Provinz. Dieses Mal brachten sich die örtlichen Gemeinden mehr ein, und die Menschen waren gegenüber dem Evangelium viel offener. Dafür danken wir Gott! Beten Sie, dass viele Menschen zum Glauben kommen.

10 BANGLADESCH DIENSTAG

Bev. 163,7 Mio.

0,4%

2

MONTAG

SEPTEMBER 2013

Bev. 22,6 Mio.

11,5%

MADAGASKAR

Vor kurzem verteilten EHC-Teams über 2'000 evangelistische Broschüren an die Studenten einer medizinischen Universität in der Nähe des EHCBüros. Beten Sie, dass die Studenten, die ein Heft erhalten haben, sich Jesus Christus gegenüber öffnen.

5

DONNERSTAG

Bev. 8 Mio.

4,4%

SCHWEIZ #2

Wir beten für die Einsätze in Epalinges (Romandie) mit etwa 8‘800 Einwohnern. Zu Schulbeginn starteten in Ardon und Savière zwei Bibelkreise mit 20-30 Teilnehmern. Beten Sie, dass die Teilnehmer mit geistlichem Hunger die Bibel studieren und eine Entscheidung für Jesus treffen.

8

SONNTAG

Bev. 11,2 Mio.

10,1%

TSCHAD

Denken Sie heute im Gebet an die Bedrohung, die der Islam gegenüber dem Land und den Christen darstellt. Wir sind dankbar für einige Schüler einer lokalen Schule, die Christus angenommen haben, einen GlaubensFernkurs beendeten und jetzt treue Nachfolger von Christus sind.

Bev. 5,8 Mio.

29,8%

NICARAGUA

Bei einer Haus-zu-Haus-Evangelisation in einem Miskito-Dorf stiess das Team auf grossen Widerstand bei den Menschen, die Zauberei und Magie betreiben. Selbst Wunder, die vor ihren Augen geschahen, änderten das nicht, vielmehr bedrohten sie die Mitarbeiter. Beten Sie für dieses Dorf!

6

FREITAG

Bev. 25,2 Mio.

24,2%

GHANA

Das Team bittet um Gebet für Schüler, denen die EHC-Missionare bei speziellen Schuleinsätzen vom Evangelium erzählen konnten. Beten Sie, dass diese Kinder das Wort Gottes verstehen und Jesus Christus persönlich kennenlernen.

9

Bev. 7 Mio.

MONTAG

1,9%

BULGARIEN #1

Die EHC-Teams haben versucht, Haushalte im Süden des Landes zu erreichen, was sich als schwierig erwies, da hier viele Menschen zum Islam übergetreten sind. Beten Sie, dass sich die Türen zu dieser Region öffnen, und dass die Menschen das Evangelium annehmen.

11 DEM. REpUBLIK KONGO

18,7%

14 MEXIKO

8,3%

Beten Sie für alle Leute, die bei einem viertägigen Haus-zu-Haus-Einsatz in einer grösseren Stadt die Gute Nachricht gehört haben. Hierbei halfen auch Teams aus einem anderen Land des «Kreativen Zugangs». Zunächst machten sie einen Gebetsmarsch, dann folgte die Evangelisation. Bev. 0,6 SONNTAG 18%

Beten Sie heute für die Haus-zu-HausEinsätze in Mexico City, welche am 25. Mai (Global Outreach Day) begonnen hat. Möge Gott es schenken, dass bis Weihnachten alle 6 Millionen Haushalte erreicht werden können und dass möglichst viele Menschen Jesus als ihren Retter annehmen.

Danken Sie Gott für die EHC-Helfer aus Papua-Neuguinea, die nach Samoa reisten, um mit den dortigen Teams grössere Haus-zu-Haus-Einsätze durchzuführen. Das Team bittet um Gebet für weitere Gruppen, die aus anderen Ländern anreisen - beten Sie, dass aus der Arbeit viel Frucht entsteht.

MITTWOCH

Bev. 75,5 Mio.

Beten sie für schul- und berufsbildende Projekte. Durch diese können die EHC-Teams Gottes Liebe weitergeben, indem sie Kinder aus sozial schwachen Familien ausbilden, damit sie einen Beruf erlernen und in Zukunft Geld verdienen können. Die Resultate dieser Projekte sind sehr ermutigend! Bev. 93,9 Mio. FREITAG 19,6%

Das Team berichtet, dass jemand einen Karton mit 8'500 evangelistischen Broschüren geklaut hat. «Beten Sie für diese Person», schreibt der nationale Leiter Asial Nyamuke. «Beten Sie dafür, dass er durch das gestohlene Material Jesus Christus kennenlernt!»

Gut geschulte Pastoren und Leiter sind Mangelware in Äthiopien und viele, die geschult wurden, verlassen die abgelegenen Orte, um in die Städte zu ziehen. Beten Sie für die Bemühungen der EHC-Mitarbeiter, Leiter auszusuchen, zu schulen und zu mobilisieren, um ihr Land zu erreichen.

13 ÄTHIOpIEN

3

DIENSTAG

SAMSTAG

Bev. 116,2 Mio.

12 KREATIVER ZUGANG DONNERSTAG

15 SAMOA

#3


Täglicher GEBETSKALENDER 16 SCHWEIZ MONTAG

SEPTEMBER 2013

Bev. 8 Mio.

4,4%

Seit der zweiten Verteilrunde wurde im Tessin keine systematische Verteilung evangelistischer Schriften durchgeführt. Es ist sein Anliegen, dass auch der Kanton Tessin die Gute Nachricht von Tür zu Tür erfährt. Beten Sie um Gottes Führung bei den nun anlaufenden Gesprächen mit Schlüsselpersonen.

19 ARGENTINIEN

Bev. 42,6 Mio.

22 FRANKREICH

Bev. 66 Mio.

DONNERSTAG

9,1%

Bei einem Haus-zu-Haus-Einsatz erhielt jeder Haushalt in 36 kleinen Dorfgemeinschaften vor kurzem die Gute Nachricht von den EHCMissionaren. Das Team hofft jetzt, dass dort 36 neue Christus-Gruppen starten - in jedem Dorf eine. Beten Sie für diese kleinen Gruppen von neuen Christen!

SONNTAG

1%

Ein besonderes Projekt mit Namen «Operation Dörfer» wird Freiwillige von EHC mobilisieren, um abgelegene Dörfer mit der Guten Nachricht von Jesus zu erreichen. Beten Sie dafür, dass viele Menschen mitmachen und das Evangelium in diesen kleinen Dörfern von Tür zu Tür tragen.

25 RUSSLAND—ST. PETERSBURG

1,2%

28 URUGUAY

6,2%

MITTWOCH

Bev. 143 Mio.

Loben Sie Gott für sechs neue Christen, die in einer Christus-Gruppe zum Glauben kamen und sich taufen liessen! Die EHC-Leiter konnten kürzlich bei evangelistischen Veranstaltungen das Evangelium weitergeben. Beten Sie für die Personen, die dabei Jesus annahmen, dass sie im Glauben wachsen.

SAMSTAG

48.9%

#1 EHC Osteuropa, gefördert von Licht im Osten, www.lio.ch #2 Christ de maison en maison (CMM), www.cmmromandie.ch #3 In diesem Land ist keine offene Evangelisation erlaubt. Aus Sicherheitsgründen wird der Ländername nicht veröffentlicht.

Bev. 3,3 Mio.

Wir freuen uns mit dem Team über eine fruchtbringende Arbeit unter den Schülern und Studenten ortsansässiger Schulen und Universitäten! Die evangelistische Broschüre «100% Adrenalin» ist bei ihnen sehr beliebt. Beten Sie, dass diese Arbeit weiterhin viel Frucht bringt.

17 BURUNDI DIENSTAG

Bev. 10,9 Mio.

27%

Das Team bittet um Gebet für die Sicherheit der Mitarbeiter, damit sie so viele Haushalte wie möglich mit der Guten Nachricht erreichen. Während vergangener Einsätze wurden die Helfer durch grosse Lieferungen an Literatur und evangelistischem Material sehr ermutigt. Dafür danken wir Gott!

20 KREATIVER ZUGANG FREITAG

#3

23 ZENTRALafrikan. rep.

32,3%

26 MALAWI

19,6%

Bev. 5,2 Mio.

«Beten Sie für die Menschen der Region Baoro», schreibt die nationale EHC-Leiterin Joselyn-Brice Nyetobouko. «Moslems gehen dort in viele Dörfer und bieten den Menschen Zucker, Kaffee und Kleidung an, wenn sie im Gegenzug zum Islam konvertieren.»

DONNERSTAG

Bev. 16,8 Mio.

Bev. 8,2 Mio.

0,5%

Eine lokale christliche Organisation arbeitet mit EHC Österreich zusammen, um evangelistisches Material in das Rotlichtmilieu zu bringen, wo sie Frauen erreichen, die in der Prostitution gefangen sind. Beten Sie, dass die Frauen ihre Herzen öffnen und sich von Jesus Christus heilen lassen.

21 PERU

Bev. 29,9 Mio.

24 NEPAL

Bev. 29.9 Mio.

27 BELGIEN

Bev. 10,4 Mio.

30 SCHWEIZ

Bev. 8 Mio.

SAMSTAG

Wir danken Gott, dass das Team am Eingang einer Krebsklinik evangelistische Broschüren verteilen konnte! Die Mitarbeiter freuen sich auch, dass sie neue Kontakte in weiteren Provinzen knüpfen konnten. Beten Sie um Schutz für den nationalen Leiter, der zu Pastoren reist, um sie zu schulen.

MONTAG

18 ÖSTERREICH MITTWOCH

11,6%

Das EHC-Team konnte kürzlich in die Inlandstädte Iquitos und Cuzco reisen, um dort einheimische Gemeinden in Evangelisation und Jüngerschaft zu schulen und sie zu ermutigen, ihre Städte mit Gottes Wort zu erreichen. Beten Sie, dass die Kirchen die Vision übernehmen, jeden Haushalt zu erreichen!

DIENSTAG

2,8 %

Wir danken Gott für Zehntausenden von Menschen, die durch die Haus-zuHaus-Aktion seit dem 25. Mai (G.O.D.) zum Glauben an Jesus gefunden haben! Viele Christen haben eine neue Leidenschaft für Verlorene entwickelt. Mögen in den nächsten Monaten viele weitere Menschen gerettet werden.

FREITAG

1,2%

Die Missionarin Rhoad und ihr Team erreichten jeden Haushalt in Machinjiri, klopfen an 135 Türen und erzählten 1'250 Menschen vom Evangelium. Wir danken Gott dafür, dass 25 Menschen sofort zum Glauben kamen, 718 baten um weitere Informationen über Jesus! Beten Sie für bleibende Frucht! Bev. 81,2 Mio. SONNTAG 2,1%

Bei einer Haus-zu-Haus-Evangelisation wurde vor kurzem jede Familie in Brüssel und Umgebung erreicht. Beten Sie, dass dieser Same in den Herzen auf fruchtbare Erde trifft, und dass viele Einwohner Brüssels dadurch gerettet werden.

EHC Deutschland ist derzeit die einzige christliche Organisation, welche die 2'400 Bewohner der Insel Amrum im Blick hat. Bei einem Einsatz brachten Teams die Gute Nachricht kürzlich in jeden Haushalt der Insel. Beten Sie, dass sich durch diesen Einsatz viele Herzen für Jesus Christus öffnen!

Danken Sie Gott mit uns für zahlreiche Menschen, die kürzlich durch EHCMitarbeiter die Frohe Botschaft gehört haben. Beten Sie, dass sie nicht nur Hörer und Leser des Wortes Gottes sind, sondern darauf reagieren. Bitten Sie für weitere freiwillige Mitarbeiter, damit in der Schweiz viele Menschen zum Glauben finden.

29 DEUTSCHLAND

MONTAG

4,4%


Mexiko: Die Welle rollt weiter

5‘000 bezeugen, 5‘000 finden Jesus Dem G.O.D. in Mexiko sind bereits viele Aktionen gefolgt. Anfang Juli wurden in Mexiko 5‘000 Christen aktiv – und erreichten mit den evangelistischen Schriften etwa 400‘000 Menschen. Beim Global Outreach Day (G.O.D.) am 25. Mai 2013 waren schätzungsweise 15 Millionen Christen auf verschiedenste Weise aktiv, um ihren Glauben zu bezeugen. Gemeinsam erreichten sie um die 50 Millionen Menschen mit dem Evangelium. An einigen Orten wurde dieser weltweite Evangelisationstag mit der Strategie und der Vision von Every Home for Christ kombiniert, systematisch jeden Haushalt zu erreichen – so auch in Mexiko. In der Hauptsadt des nordamerikanischen Landes begannen, durch CFA Schweiz initiert, rund 100‘000 Christen, an jede Haustür zu klopfen und den Menschen Gottes Frohe Botschaft weiterzugeben. Dadurch haben bereits Zentausende zum Glauben an Jesus gefunden. Bis Weihnachten dieses Jahren sollen möglichst alle Haushalte der 30-Millionen-Metropole erreicht sein. Danke für Ihre Gebetsunterstützung, damit die 1'000 beteiligten Gemeinden nun auch in den weiteren Monaten treu voranschreiten und möglichst grosse Frucht daraus entsteht.

Einsatz auf dem «Zócalo»

Der G.O.D. hat Wellen geworfen – vor allem unter den Christen, die Feuer und Flamme von der Idee sind, ihr Land mit Gottes Wort zu erreichen. Es wurden bereits diverse Folgeaktionen durchgeführt. Am 6. Juli dieses Jahres beispielsweise trafen sich zunächst rund 5‘000 Christen aus 100 Gemeinden der Iglesia Cristiana Interdenominacional (ICIAR) auf dem Hauptplatz von Mexiko Stadt, dem Zócalo. Von hier aus strömten sie in die gesamte Innenstadt und verteilten 400’000 Traktate. Diese erklären das Evangelium und wie man Christ werden kann. Doch das war noch nicht alles: Auf dem Zócalo wurden insgesamt 20 Zelte aufgestellt, in denen Passanten kostenlos Essen und Trinken erhielten, Fragen zur Bibel und zum Glauben stellen konnten und Beratung erhielten. Wie der G.O.D.-Koordinator in Mexiko, Daniel Valencia, berichtet, entschieden sich etwa 5‘000 Personen für ein Leben mit Jesus Christus.

«Traut euch, dann wird Gott euch segnen!»

Diese Aktionen sind aber nicht nur für die Menschen entscheidend, die dadurch Jesus Christus kennenlernen. Sie sind auch für die Christen eine äusserst wichtige Erfahrung, denn die wenigsten von ihnen sind regelmässig evangelistisch tätig. Viele von ihnen tun dies zum ersten Mal – und sind begeistert! So zum Beispiel Jocabet González, die beim G.O.D. zum ersten Mal ihren Glauben weitergab: «Es war eine besondere Erfahrung», berichtet die junge Frau. «Ich war nervös, aber es war super. Wenn wir darin Erfahrung sammeln, werden wir mit der Zeit immer besser darin, Menschen auf Gott hinzuweisen.» Jocabet hat auch persönlich von den Evangelisations-Schulungen profitiert: «Ich empfehle es jedem, sich vorzubereiten und zu üben, weil Evangelisation so wichtig ist. Aber wartet nicht, bis ihr Experten seid. Tut es einfach! Traut euch, dann wird Gott euch segnen!»

100'000 weitere Traktate benötigt

Motiviert von der Evangelisation in der Hauptstadt starteten Gemeinden auch in umliegenden Städten Einsätze. In Cuernavaca, Morelos und Nachbargebieten wurde der Evangelist Raúl González (zweites Foto von links unten) aktiv: Unter seiner Leitung verteilten Mitglieder aus 20 Gemeinden 20‘000 Traktate von Haus zu Haus – schätzungsweise 1`000 Menschen kamen an jenem Tag zum Glauben. Anstatt bis zum nächsten G.O.D. zu warten, wollen sie direkt weitermachen und 30 der grösseren Orte in den Bundesstaaten Guerrero, Morelos und Puebla erreichen. Hierfür erhielten sie nun 100‘000 weitere Traktate. Dank einer Spende aus der Schweiz von 1'000 Franken konnten diese gedruckt werden. Nun werden dadurch etwa 5'000 Menschen zum Glauben an Jesus finden. Es ist eindrücklich, welch immenser, ewiger Segen mit vergleichsweise bescheidenen Mitteln bewirkt werden kann. Vielen Dank für Ihre lebensrettende Spende zugunsten der EHC-Arbeit!

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Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern ... Matthäus 28,19

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EveryHome Magazin August 2013