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Clubbing

st/Comob Brutscher (Klangkun Frieder Blattner und Jak Alcazar. im g tun Lei die r rua Feb maklar) übernehmen ab

LANG LEBE DAS RASTA! FRIEDER BLATTNER ÜBERNIMMT CAFÉ ALCAZAR BEI LEUTKIRCH

17 Jahre hat Frank Linsenbold das Café Alcazar in Ellerazhofen bei Leutkirch geführt. Generationen haben hier gefeiert und die Alltagssorgen für einige Zeit hinter sich gelassen. Diese Ära ging am 13. Januar mit einer großen Abschiedsparty zu Ende. Lange Zeit stand nicht fest, ob und wie es weitergehen wird. Nun ist mit Frieder Blattner (Klangkunst/CommaKlar) und seinem Team ein würdiger Nachfolger gefunden. Nach einigen Umbaumaßnahmen öffnet das „Rasta“ – wie es von den Gästen liebevoll genannt wird – am 23. Februar wieder seine Türen. Wir haben uns mit dem neuen Betreiber unterhalten und ein paar interessante Ausblicke über die Zukunft des legendären Clubs im Leutkircher Hinterland in Erfahrung bringen können.

Hallo Frieder, für viele war die Nachricht vom Ende des Café Alcazar ein großer Schock. Mittlerweile steht fest, dass das „Rasta“ von Dir und Deinem Team weitergeführt wird. Wie kam es dazu? Das ist auf jeden Fall dem letzten Pächter Frank Linsenbold zu verdanken. Er hat das in die Wege geleitet, in dem er mich bei den Eigentümern als neuen Pächter vorgeschlagen hat, da er der Meinung war, dass wir das in seinem Sinne weiterführen könnten. Dadurch, dass wir bereits seit acht Jahren einer der Hauptveranstalter im Alcazar sind, kennen wir den Laden, das Team und natürlich die Gäste sehr gut und wissen, wie der Hase läuft. Nach einigen Gesprächen mit den Eigentümern stand dann der Entschluss fest. Natürlich war die Entscheidung nicht leicht, aber eine solche Chance, sich einen Lebenstraum zu erfüllen, bekommt man nicht jeden Tag und nun gilt es diese zu nutzen. In unserer Zeit als Veranstalter haben wir viele Clubbetreiber kennenlernen dürfen und jetzt ist es an der Zeit, den nächsten Schritt zu wagen.

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Was macht für Dich das Alcazar-Flair aus? Ein Club mit einer solch langen Geschichte ist natürlich etwas Besonderes – auch für mich persönlich. Mit über 30 Jahren hat das Alcazar eine sehr interessante Vergangenheit. Die Atmosphäre hier findet man sonst nirgends. Es ist einfach etwas Familiär-heimeliges, wie ich immer schon gesagt hab. Wer hierher kommt, fühlt sich wohl – ein bisschen wie Zuhause. Man kann sich gehen lassen, es wird nicht nach dem Äußeren geschaut, woher Du kommst und wer Du bist ist egal. Und diese Vielfalt spiegelt sich auch im musikalischen Programm wider. Dieses Flair fand ich schon immer toll und das wurde auch über die Generationen so weitergetragen. Sicherlich gab es Zeiten, in denen der Club einen Ruf als Anlaufstelle für Drogen hatte. Hier wurde allerdings in den letzten Jahren in Zusammenarbeit mit einer Sicherheitsfirma hart durchgegriffen, was auch unter unserer Leitung so weitergeführt werden wird. Das Alcazar ist kein Platz, um illegale Drogen aller Art zu konsumieren.

Was wird sich in Zukunft ändern? Wir wollen ganz bewusst keine 180°-Wende einleiten, sondern die Dinge, die das Alcazar ausmachen weiterführen und erweitern. Mit neuen Konzepten soll auch wieder ein älteres Publikum angesprochen werden, ohne dass die ganz jungen Gäste auf der Strecke bleiben. Natürlich werden wir bis zu Neueröffnung einige Renovierungsarbeiten durchführen und die Gäste dürfen gespannt sein, was sie erwartet.

Wird das Programm in Zukunft direkt von Euch gestaltet oder wird es weiterhin hauptsächlich Gastveranstaltungen geben?

02.2018

Allgäu LIVE IN (02.2018)  

Die erste Ausgabe im Neuen Jahr. Dein monatliches Kultur- und Freizeitmagazin für das gesamte Allgäu. Zusätzlich grosser Bildungsoffensive u...

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