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linzpanorama

An einen Haushalt. Zugestellt durch Post.at

Erfahren was Linz verändert.

Ausgabe 3/2012

Sommer in Linz „Aktivtage“ für Kinder, spannende Events und Leichtathletik-Comeback

Linz: Leben am Fluss Keine andere Donaustadt hat so viele frei zugängliche Angebote an ihren Flussufern: Freizeit, Sport, Kultur und Gastronomie. Kennen Sie alle? linzpanorama zeigt, was sich alles tut. Seite 8

AthletInnen in der Stadt Nach fünfjähriger Pause kommt die LeichtathletikWeltelite zurück in das umfassend modernisierte Linzer Stadion. linzpanorama bringt die wichtigsten Infos zu den „Gugl-Games“. Seite 9

Sommer in der Stadt? Neben den Bädern und Seen organisiert die Stadt Linz ein vielfältiges Angebot: Etwa die „Aktivtage“ für Kids mit 160 Veranstaltungen in allen Stadtteilen. Weiteres Highlight: Das Pflasterspektakel. Seite 2 und 4

Sommer in der Stadt: VIP-Tickets für Gugl-Leichtathletik Games und Bäderpässe gewinnen! www.linzpartei.at


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Aktivtage

Noch bis 5. Juli: Comix-Werkstatt

Achtung HundebesitzerInnen: Spielplätze sind Tabuzone

Beim Volkshaus Auswiesen können Kinder und Jugendliche von 7 bis 15 Jahren von Mo bis Do von 15 bis 18 Uhr die faszinierende Welt der Comics kennenlernen, Comics lesen und selber machen. Nähere Infos unter www.kuddelmuddel.at

Auf Linzer Spielplätzen herrscht seit Jahrzehnten ein totales Mitnahmeverbot von Hunden. Eine Aufstellung, welche Grünflächen für 4-Beiner gut geeignet sind, findet man unter „Freilaufflächen“ auf der Linz-Homepage (www.linz.at).

„Aktivtage“ gegen Langeweile: 160 Veranstaltungen für Kids

Sommerfeeling in Lust auf Fun and Action? Ein abwechslungsreiches Sommerprogramm bietet die Stadt Linz Kindern und Jugendlichen, die heuer ihre Ferien zu Hause verbringen. Zahlreiche Projekte in den Stadtteilen garantieren abwechslungsreichen Sommerspaß direkt vor der Haustür. Statt Strand und Meer lassen Kreativtage im AEC, Erlebnisabende auf der Linzer Sternwarte, Fischen, Radio-Workshops, Freizeitspaß in den Linzer Bäderoasen, Tanztage und vieles mehr keine Langeweile aufkommen. 160 unterschiedliche Veranstaltungen laden die jungen Linzerinnen und Linzern im ganzen Stadtgebiet zum Mitmachen ein. Wichtig ist auch die Leistbarkeit für die Familien. Neben familienfreundlichen Preisen ist ein Großteil der Angebote kostenlos. So wird sichergestellt, dass möglichst viele Kinder und Jugendliche auch mitmachen können. Organisiert und veranstaltet werden die Ferienaktionen von der Stadt Linz und dem Verein Jugend und Freizeit. Von Juni bis September setzt die Stadt Linz Schwerpunkte für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 15 Jahren. Mehr als 120.000 Besuche wurden letztes Jahr gezählt.

In den Ferien ist was los! Direkt bei den Spielplätzen wird den 5 bis 12-jährigen Kids ein abwechslungsreiches Sport- und Kreativprogramm geboten. Bele-

bung in den Stadtteilen Auwiesen, Zöhrdorf und Franckviertel bringt das Projekt „Pippi – Play im Park“ für 8 bis 14-jährige. Die Jugendzentren bieten mit „Fun in the City“ an verschiedenen Jugendtreffpunkten in Linz coolen Sommerspaß für Jugendliche ab 12.

Nachhilfe im Wissensturm Die Förderkurse in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch im Wissensturm sind ein wichtiges Angebot für HauptschülerInnen mit Lerndefiziten. Durch erlebnisorientiertes Lernen im Lernzentrum mit Computer­

unterstützung, in der Medienwerkstatt oder in der Bibliothek sollen Wissenslücken geschlossen oder auf eine neue Schulform vorbereitet werden.

Nähere Infos zu den Ferienaktionen... ... gibt es entweder direkt im Neuen Rathaus im Kinder- und Jugendbüro der Stadt Linz, dem Bürgerservice Center oder im Internet auf www.linz.at/aktivtage.asp


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Aktivtage

Hot-Spot: Offenes freies Internet

DiViBib: Online Bibliothek im Wissensturm

Die Stadt Linz hat aktuell gemeinsam mit der LIWEST 119 Hotspot-Standorte – verteilt über das ganze Stadtgebiet – installiert, an denen die Bevölkerung kostenlos im Internet surfen kann. Das gibt es in keiner anderen Stadt. Top!

Bücher, Audiobücher, Videos, Zeitschriften und Musik stehen für ein bis zwei Wochen gratis online zur Verfügung. Das macht die Biblio­thek besonders für Jugendliche noch interessanter. Auch E-Book Reader können ausgeliehen werden.

Ferienangebote für Kids

der Stadt

sind uns wichtig , weil sie Familien Abwechslung und Erholung Ihre Linzpartei ermöglichen.

Neu im Programm: Museumsakademie

Akrobatik

Neu im heurigen Jahr dabei ist die Museumsakademie mit dem Programmpunkt Archäologie. Kids begleiten drei Tage lang eine Archäologin und lernen dabei wie Fundstücke richtig ausgegraben, restauriert und bearbeitet werden.

Unter dem Motto „Einfach Spaß haben“ gibt es erstmals den Programmpunkt Akrobatik. In wöchentlichen Treffen wird Gruppen- und Paarakrobatik gelernt, unabhängig vom Alter für alle geeignet.

Wald­ expedition Neu ist auch die Waldexpedition auf den Freinberg, durchgeführt von ExpertInnen des Botanischen Gartens. Bei dieser Entdeckungsreise wird gespielt, gebaut und geforscht.

„Dieses abwechslungsreiche Freizeitangebot vor der Haustür bietet den Kinder und Jugendlichen action­reiche Sommermonate. Mit vielen Gratisangeboten oder Aktivitäten zu familienfreundlichen Preisen schließt die Stadt Linz niemanden aus.“ Klaus Luger I Vizebürgermeister, SPÖ

Skulpturen-Kurs Für kleine und größere BastlerInnen bis 16 Jahren ist der Ytong-Skulpturen-Kurs gedacht. Mit Raspel, Feile und Schleif­ papier werden dekorative Schmuckstücke für den eigenen Garten hergestellt.

Ferien-Kunst-Werkstatt Ebenfalls neu für Künstler ab sechs Jahren ist die Ferien-Kunst-Werkstatt. Hier erfahren Kinder, wie es ist ein Kunstwerk selbst zu erschaffen. Nach dem Besuch einer Ausstellung des Malers Franz Sedlacek, kann jede/r TeilnehmerIn selbst kreativ werden und mit Farben experimentieren.


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Kultur

Die türkische Stadt Eskişehir ist neue Linzer Partnerstadt

Schillerpark neu: Größer und einladender

Seit kurzem ist die türkische Stadt Eskişehir die 18. offizielle Partnerstadt von Linz. Bürgermeister Franz Dobusch unterzeichnete in Eskişehir mit Bürgermeister Prof. Dr. Yilmaz Büyükersen den Partnerschaftsvertrag.

Einer der ältesten Parks wird neu gestaltet: Der Schillerpark wird um 900 m2 größer und in eine lebendige Parklandschaft verwandelt. 30 zusätzliche Bäume werden gepflanzt. Ein wichtiger Schritt für die Neugestaltung der südlichen Landstraße.

Die Kulturstadt Linz kommt im Sommer auf Hochtouren:

So heiß wird der Kultur in Linz ist vielfältig, anregend und aufregend. Über´s Jahr verteilt finden die unterschiedlichsten Kultur­veranstaltungen statt – mit dem Anspruch möglichst vielen Menschen den Zugang zu Kunst und Kultur anzubieten. Diesen Sommer stehen wieder einige kulturelle Höhepunkte auf dem Programm. Sie werden sehen: Der Linzer Kultursommer 2012 wird heiß! Kunst- und Kulturinteressierte können sich wirklich auf die bevorstehende Jahreszeit freuen: Ein Highlight wird sicherlich das allseits beliebte Pflasterspektakel. Von 19. bis 21. Juli verwandeln rund 400 Straßenkünstler­ Innen aus aller Welt die Stadt wieder in eine große Bühne. Bei der 26. Festival­ ausgabe wird es beliebte und bekannte Programmhöhepunkte, wie die Kaleidoskopnächte im Spektakelzelt oder die Straßen­ theater in den Innenhöfen geben.

Das Auto als Skulptur Mit großen Ausstellungen sorgen die städtischen Museen für außergewöhnlichen Kunstgenuss. Im Lentos ist „CAR CULTURE – Das Auto als Skulptur“ noch bis 4. Juli zu sehen. Die Schau zeigt die soziale, künstlerische und wirtschaftliche Relevanz des Auto-Kults aus künstlerischer Perspektive –

Vom Kultobjekt Auto über zur lebendigen Stadtgeschichte ...

kritisch, verblüffend und vor allem unterhaltsam. Der große Ausstellungssaal des Lentos ist zum Parkplatz geworden, auf dem sich künstlerische Vehikel ein Stelldichein geben: Autos als Skulpturen, von Künstler­Innen erdacht und bearbeitet. Ab 11. Juli ist dann dem großem Maler Sean Scully eine Ausstellung gewidmet.

„Erzähl uns Linz!“ Die noch bis Ende August zu sehende Ausstellung „Erzähl uns Linz!“ sucht und sammelt Stadtgeschichten. Das Nordico ruft dazu die Bevölkerung auf, Gegenstände, die mit persönlichen Linz-

Geschichten verbunden sind, mit bekannten Stadtereignissen in Beziehung zu setzen. Das Stadtmuseum verwandelt sich während dieses außergewöhnlichen Prozesses zu einem Ort, an dem sich viele kleine und große sowie wichtige und unwichtige Erlebnisse zu einer „anderen Art der Linzer Geschichte“ verdichten. So entsteht ein einzigartiges, temporäres Archiv bisher verborgener Erinnerungen und Erzählungen.

In der Tabakfabrik… …startete am 22. Juni das spannende Ausstellungprojekt „Porsche – Design, Mythos und Innovation“. Diese Ausstellung ist nicht nur


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Kultur

Ebelsberg und Pichling bleiben Bezirksgericht Linz zugeordnet

Musikpavillon: Bis 25.8 wieder Konzerte bei Schönwetter

Erfolgreich war der Einspruch von Bürgermeister Franz Dobusch gegen die Zuteilung von Ebelsberg/Pichling zum Bezirksgericht Traun. Der Ministerrat hat den Verbleib dieser Stadtteile beim Bezirksgericht Linz beschlossen.

Am Donnerstag spielen Linzer Blaskapellen auf. Jeden Freitag und Samstag wird eine abwechslungsreiche Musikmischung aus Folk, Pop, Blues und Gesang geboten. Der Sonntag erfreut wieder die Herzen der JazzfreundInnen.

Kultursommer Linz ist auch eine Kulturstadt. Wir wollen, dass für möglichst alle etwas dabei ist. Ihre Linzpartei

... zum legendären Pflasterspektakel.

ein Muss für alle Autofreaks, sie zeigt auch, welche Bedeutung der Industriestandort Oberösterreich für die Designentwicklung international tätiger Konzerne hat. Die Bereiche Design und Technik bilden den inhaltlichen Kern der Ausstellung: Automobile und technische Erfindungen werden präsentiert, anhand spektakulärer Originalfahrzeuge begeben sich die Besucher­Innen auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Firma Porsche und eines Teils der Oö. Wirtschaftsgeschichte.

Umgebung. Auf verschiedenen Zugängen nähert man sich an die Fragen heran, wie unser Leben entstanden ist, wie es sich in heutiger Zeit darstellt und wie es sich in Zukunft entwickeln könnte. Im Museum der Zukunft kann zwischen zahlreichen Führungen, Workshops und Veranstaltungen ausgewählt werden. Das Programmangebot richtet sich – ganz individuell – an Kinder, Jugendliche, Familien oder SeniorInnen.

Dauerbrenner AEC

„Mir ist wichtig, dass der Zugang zu Kunst und Kultur in Linz sich nicht nur auf eine Minderheit beschränkt, sondern möglichst

Die Ausstellungen im Ars Electronica Center orientieren sich am Menschen und an seiner

Kultur für alle

Mehr Infos zum Linzer Kultursommer im Internet: www.linz.at/kultur www.pflasterspektakel.at www.lentos.at www.nordio.at www.tabakfabrik-linz.at www.salzamt-linz.at www.aec.at vielen offen stehen“, meint Bürgermeister Franz Dobusch. Das kulturelle Angebot ist deshalb in Linz breit gefächert und bietet ein buntes Spektrum – von traditionell bis unkonventionell.


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Lernförderung

Neuer Hort für 138 Kinder in der Neuen Welt

Qualitäts-Turbo für unsere Schulen

Mit einem Hortneubau für 138 Kinder trägt die Stadt der großen Nachfrage nach Betreuungsmöglichkeiten für die SchülerInnen der Volksschule Hausleitnerweg Rechnung. Er soll bis 2013 fertig­ gestellt werden.

Weiterer Erfolg in der Bildungspolitik: Die Oberstufe wird reformiert – Begabungen werden gefördert, Schwächen ausgeglichen. Außerdem: Pflichtschul­abschlüsse können seit Jahresbeginn kostenlos nachgeholt werden.

Vizebürgermeister Klaus Luger: „Wer früh hilft, hilft doppelt.“

Linz startet Lern-Offen Mit Anfang September startete in 19 der insgesamt 31 städtischen Horten ein neues Lernfördersystem. Der Einsatz von neuen Freizeit- und regulären Gruppen-PädagogInnen macht das innovative System möglich. Derzeit werden 29 zusätzliche Fachkräfte so eingesetzt, dass Kinder mit Lerndefiziten noch gezielter unterstützt werden können. Etwa 4.000 der insgesamt 7.000 Linzer VolksschülerInnen besuchen die Betreuungseinrichtungen der Stadt, exakt 2.163 Mädchen und Buben gehen in einen der 19 neuen Förder-Horte. Das erste Schuljahr hat nun gezeigt, dass etwa 44 Prozent aller Kinder in den ausgewählten Horten Nachhilfe benötigen. Insgesamt 950 Mädchen und Buben wird derzeit beim Lernen unter die Arme gegriffen.

Wie funktioniert´s? Freizeit- und reguläre Gruppen-PädagogInnen unterstützen die Kinder in den FörderHorten. Dazu werden die Gruppen für einen gewissen Zeitraum getrennt. Während die HortpädagogInnen einem Teil der Kinder bei den Hausübungen und bei der Vorbereitung auf Schularbeiten und Tests helfen, sorgen die neuen Freizeit-PädagogInnen mit einem abwechslungsreichen Programm für Spiel und Spaß beim anderen Teil der Gruppe. Die Hortleitung passt auf, dass alle Gruppen gleichmäßig von der individuelleren Betreuungsform profitieren können.

„Mit dem neuen Fördersystem in den Horten wol­ len wir Bildungsdefizite bei lernschwachen Kindern beseitigen, generell mit den SchülerInnen den Lern­ stoff vertiefen und allen möglichst gleiche Ausgangs­ chancen für ihren weiteren Berufsweg bieten.“ Klaus Luger I Vizebürgermeister, SPÖ

Das neue Fördersystem kommt vor allem Kindern mit kleineren Lernschwächen zu Gute. Das Üben und Wiederholen des Gelernten mit den Kindern kann in vielen Familien aus unterschiedlichen Gründen nicht geleistet werden. Hier springen die BetreuerInnen in den Horten ein.

In den städtischen Betreuungseinrichtungen wurde ein ganzes Bündel an Maßnahmen gestartet. Das neue Nachhilfe-Projekt in den Linzer Horten ist nur ein Teil eines großen Pakets, das Lern- und Sprachförderung zum Ziel hat. Mehr über die Linzer Sprach­förderung auf der nächsten Seite.


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Lernförderung

Neues Pilotprojekt: Stundenweise Betreuung für unter 3-jährige ab Herbst Zusätzlich zu den Krabbelstuben soll der Bedarf nach einem zeitlich flexiblen, oft nur für einige Wochenstunden benötigten Betreuungsangebot gedeckt werden. Ab Herbst 2012 ist es so weit: Im Zentrum Spattstraße werden Kinder bis zu 20 Stunden pro Woche betreut. Der Kostenbeitrag entspricht 3 Euro pro Stunde, maximal 145 Euro im Monat.

sive in den Horten Kinderleicht Deutsch lernen: Sprachförderung in Linz Deutsch fördern Seit Herbst letzten Jahres werden alle Mädchen und Buben in den städtischen Kindergärten zwei Mal pro Jahr auf ihre Deutsch-Kenntnisse hin getestet. Gibt es hier Defizite, bekommt jedes Kind ab dem ersten Tag Nachhilfe. In den 3 Kindergartenjahren können es insgesamt bis zu 540 Stunden sein.

Bilderbuch-Rucksack Acht der 50 Linzer Kindergärten erhielten mit September einen Rucksack voll mit neuen Bilderbüchern. Nach dem Vorlesen basteln und malen die Kids, um so die Inhalte der Bücher auch kreativ umzusetzen. Das Projekt soll Sprachkompetenz und Lesefähigkeit der Kinder weiter fördern.

Lesetandem Ein bis zwei Semester lang treffen sich ein Patenkind aus einer der Linzer Volksschulen und einem/r MentorIn einmal pro Woche nachmittags in der Schule. Die MentorInnen lesen bei den Treffen vor, motivieren dazu, selbst zu lesen oder bringen ihren Schütz­ lingen bei, wie man interessant und spannend vorliest.

Lernförderung in den Horten ist uns wichtig , Sprache spielerisch erlernen.

weil alle Linzer Kinder gute Chancen haben sollen. Ihre Linzpartei

Vorlesebuch

„Mama lernt Deutsch“

Im Rahmen des Pilotprojekts des Vereins IBUK besuchen Kindergartenkinder mit und ohne Migrationshintergrund regelmäßig Linzer Seniorenheime.

Mütter mit Migrationshintergrund kommen mitunter aus bildungsfernen Schichten und haben meist auch in ihrer Muttersprache Sprachdefizite. Neben dem Deutschunterricht stehen auch Bildungsfragen oder die Förderung von interkultureller Kompetenz und Integration auf dem Lehrplan.

Rucksack-Modell Das Programm fördert die Muttersprache und Deutsch von Kindern mit Migrationshintergrund im Alter zwischen vier und sechs Jahren. In dem Projekt werden auch Eltern und Kindergarten-PädagogInnen eingebunden. „Rucksack“ zielt auf die Förderung der Muttersprachenkompetenz, der deutschen Sprache und auf die Förderung der allge­ meinen kindlichen Entwicklung ab.

Mehr fremdsprachige Bücher im Wissensturm Fremdsprachige Medien dienen Eltern und Kindern als Lernhilfen und tragen somit auch einen wichtigen Teil zur Sprachförder­ ung bei. Daher wird die FremdsprachenBibliothek im Wissensturm stetig ausgebaut.


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Leben am Fluss

Kultur

5 Seit 2009 wohnen und arbeiten internationale KünstlerInnen im Atelierhaus Salzamt und stellen ihre Werke aus.

1 Das „Museum der Zukunft“ im Ars Electronica Center ist das internationale Aushängeschild der Kulturstadt Linz.

Jedes Kind weiß, dass Linz an der Donau liegt. Aber kennen Sie alle Freizeit-, Kultur-, Sport- und Gastro­ nomie-Angebote an den Flussufern? linz­pano­rama zeigt, was sich alles tut.

2 Die Stadtwerkstatt ist seit 1979 Drehscheibe der freien Szene mit dichtem Veranstaltungs­ kalender und Heimat von Radio FRO.

6 Die Kunstuniversität ging aus der 1947 gegründeten Kunstschule der Stadt Linz hervor. Heute bildet sie rund 1.000 Studierende aus.

3 Das „Cinematograph – Kino wie damals“ lädt zur Zeitreise in die Vergangenheit ein.

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7 Im Kunstmuseum Lentos haben moderne Kunstwerke u.a. von Schiele, Klimt oder Warhol seit 2003 ein Zuhause gefunden.

4 Das Schlossmuseum mit dem neuen Südflügel bietet einen Einblick in die oberösterreichische Natur-, Kultur- und Kunstgeschichte.

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„In den letzten Jahrzehnten hat die Stadt Linz wichtige Bauten direkt an der Donau verwirklicht. Neues Rathaus, Ars Electro­ nica Center, Lentos und Brucknerhaus sind Meilensteine der Stadtentwicklung. Daneben sorgen Sport-, Freizeit- und

Freizeit 1 Bei der Wasserschischule können Sie die Donau mit Wasserschi, Wakeboard, Reifen oder Riesenluftmatratze kennenlernen. 2 Das Steinmetzplatzl wurde 2007 neu gestaltet. Das idyllische Platzl lädt seitdem zum Verweilen und Entspannen ein.

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Gastronomieangebote dafür, dass der Donauraum von der Linzer Bevölkerung und den Gästen der Stadt sehr gut angenommen wird. Die Linzer Jugendlichen stehen auf die Donaulände.“

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Franz Dobusch I Bürgermeister, SPÖ

3 Der Stadtstrand ist ein Geheimtipp. Wagemutige genießen hier das kühle Nass der Donau. 4 Über 500.000 Menschen besuchen den Urfahraner Markt zweimal jährlich. Auch dazwischen finden Veranstaltungen statt. Der Pendlerparkplatz entlastet viele Urfahraner Stadtteile.

5 Der Kinderspielplatz am Damm erfreut sich mit Sandkasten, Piratenschiff, Rutsche uvm. großer Beliebtheit bei Familien. 6 Im Schulverkehrsgarten neben der Eisenbahnbrücke üben Kinder unter fachkundiger Anleitung das sichere Verhalten im Straßenverkehr.

7 Flussabwärts Richtung Pleschingersee befindet sich zwischen Flussufer und Damm eine großartige, grüne Freifläche mitten in der Stadt. 8 Die „Lände“ verwandelt sich im Sommer in das größte Open-Air-Jugendzentrum Oberösterreichs.


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Leben am Fluss

8 Das StifterHaus ist das oö. Zentrum für Literatur und Sprache im ehemaligen Wohnhaus von Adalbert Stifter.

11 Das Oberbank Donau-Forum wurde 2010 eröffnet und ist eine erstklassige Location für Veranstaltungen.

9 Der Donaupark wird regelmäßig zur großen Freiluft-Bühne, etwa für die verschiedenen Klangwolken oder das LinzFest.

12 Das Brucknerhaus ist mit 180.000 BesucherInnen jährlich das Kulturwahrzeichen von Linz und Bühne für Musikgrößen aus aller Welt.

10 Das forum metall wurde 1977 ins Leben gerufen und präsentiert großformatige Metallplastiken international renommierter KünstlerInnen.

13 Im Sommer stehen im Musik­ pavillon seit 20 Jahren Abende voller Musik bei freiem Eintritt am Programm.

9 Amici-Pizzeria 10 Corrado 11 Lindbauer 12 Da Toni 13 Schloss Café 14 Salzamt 15 Grand Hotel z. Rothen Krebsen 16 Warmer Hans 17 Lentos Café-Restaurant 18 Steakhouse 19 Sputnik Rockcafe 20 Fu Cheng-Noodlehouse 21 Restaurant Anklang 22 dasRESTAURANT 23 KÉ café & bar 24 Restaurant Kolmer – Parkbad

14 In der ehemaligen Tabak­ fabrik entsteht ein neuer Stadtteil für Soziales, Bildung, Kultur und Kreativwirtschaft.

Gastronomie 1 2 3 4 5 6 7 8

Zum Schwarzen Walfisch Goldenes Schiff Rauscher Biergartl Fischerhäusl Cubus Café Strom Stan‘s LI+DO Italia

Keine andere Stadt an der Donau hat so viele frei zugäng liche

Kultur-,Freizeit - und Sport Angebote direkt am Fluss. Ihre Linzpartei

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9 Der Jugendpoint neben der Eisenbahnbrücke lockt mit Sitztribüne, Liegewellen und Mini-Beach.

Sport 1 Der Fußballplatz des SV Urfahr ist wahrscheinlich einer der bestgelegenen Sportplätze.

2 Der Open Air Sportpark bietet Platz für Basketball- und Beachvolleyball-Matches. Der Skatepark ist Anziehungspunkt für viele Jugendliche. 3 Im Bootshaus ist der erfolgreichste Kajak- und Ruder­ verein Österreichs – der EKRV Donau Linz – beheimatet.

4 Die Stockbahnen unter der VÖEST-Brücke sind v.a. bei der älteren Generation beliebt, da bei jedem Wetter benutzbar.

6 Das Donaupark-Stadion ist der Stammplatz von Blau-Weiß Linz. Nach wie vor finden hier Training und Testspiele statt.

5 Im Parkbad ist rund ums Jahr was los: Hallenbad, Freibad, Wellness, Eislauffläche und die Eishalle als Heimstätte der meisterlichen Black Wings.

7 Flussabwärts Richtung Winterhafen erfreuen sich Bewegungshungrige einer lohnenden Laufstrecke und HundeFreilauffläche nah am Wasser.


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Gugl-Games

Carmelita Heter: Weltmeisterin über 100 Meter

Kirani James: Weltmeister über 400 Meter

Die 33-jährige US-Sprinterin konnte schon zahlreiche Bewerbe für sich entscheiden. Mit 10,64 Sekunden ist sie die zweit­ schnellste Frau der Geschichte.

Der erst 22-Jährige aus Grenada hat sich auf 200 und 400 Meter spezialisiert und ist der aktuelle Weltmeister über 400 Meter, seine Bestzeit liegt bei 44,36 Sekunden.

Gugl-Games am 20. August: Weltklasse-Meeting zurück im neuen

Leichtathletik: Welt-Eli Was haben die Leichtathletiklegenden Marion Jones, „King“ Carl Lewis, Mike Powell, Michael Johnson und Javier Sotomayor gemeinsam? Sie alle waren bei einem „Gugl Meeting“ in Linz am Start. Nach fünf Jahren Pause kehrt heuer die Leichtathletik-Weltklasse bei den „Gugl Games“ in die Landeshauptstadt zurück. Und damit ergibt sich für die AthletInnen die große Möglichkeit zur „Olympiarevanche“.

Am 20. August – nur 8 Tage nach den Olympischen Spielen in London – messen sich internationale Top-Stars im rundum erneuerten Linzer Stadion. Ziel der Veranstalter ist es, in jedem Bewerb mindestens eine/n Weltmeister­In oder OlympiasiegerIn an den Start zu bringen. Bereits verpflichtet wurde die derzeit schnellste 100-Meter-Sprinterin und Weltmeisterin Carmelita Jeter (USA), 400Meter-Weltmeister Kirani James (Grenada) und Hürden-Olympiasieger Dayron Robles (Kuba). In den technischen Disziplinen haben bisher der amtierende Olympiasieger im Diskus, Gerd Kanter (Estland) und die deutsche Silke Spiegelburg, ihres Zeichens Europa­ meisterin im Stabhochsprung genannt.

Foto: PLOHE

WeltmeisterInnen und OlympiasiegerInnen

Schneller, höher, weiter: Die Gugl-Games sind für die internationale Leichtathelik-Elite die erste Gelegenheit für eine Olympia-Revanche.

Die Gugl Games könnten somit zur großen „Olympiarevanche“ werden. Den Auftakt des Events bildet der Kugelstoß-Wettkampf, der bereits am Vorabend (19.8.) im Linzer Stadtzentrum über die Bühne gehen wird. Als Favorit gilt hier Hallenweltmeister Ryan Whiting (USA).

Fachwelt von neuer Gugl begeistert

Auftakt im Stadtzentrum Insgesamt 150 AthletInnen aller Kontinente werden beim Linzer Meeting in 15 Disziplinen um Zeiten, Höhen und Weiten kämpfen.

Die Modernisierung des 60 Jahre alten Gugl-Ovals war richtig und wichtig.

Internationale ExpertInnen bescheinigen dem modernisierten Linzer Oval ein TopligaNiveau unter den europäischen Leichtathletikstadien. Ausschlaggebend dafür ist nicht nur die hochmoderne Ausstattung, sondern auch die gute Erreichbarkeit durch seine


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Gugl-Games

Dayron Robles: Olympiasieger 110 Meter Hürden

Gerd Kanter: Olympiasieger Diskus

Mit 12,87 Sekunden holte er 2008 den Weltrekord über 110 Meter Hürden. Bei den letzten Olympischen Spielen gewann der 26-jährige Kubaner Gold.

Mit 34 Jahren ein Routinier im Weltcup-Zirkus. Der Este aus Tallinn gewann 2007 die Weltmeisterschaft und 2008 Olympia-Gold.

Stadion

te zurück auf der Gugl Warum Linz gut beraten ist, nicht auf Herrn Watzl zu hören …

Foto: PLOHE

Der LASK ist derzeit leider weg vom Profifußball. Trotzdem fordert Herr Watzl (VP) weiterhin ein zusätzliches reines Fußballstadion. Er sagt nicht, wo es stehen soll. Er sagt nicht, wer es zahlen soll. Es geht ihm offenbar weniger um den Fußball als um die Aufmerksamkeit für ihn selbst. Linz wäre schlecht beraten auf diese kurz­ sichtige Effektpolitik hereinzufallen:

Weitere Infos auf www.guglgames.com zentrumsnahe Lage. Auch bei den WeltklasseAthletInnen herrscht bereits Vorfreude auf das neue Linzer Stadion, das aufgrund der schnellen Bahn Spitzenzeiten und –weiten erwarten lässt.

Ein mode rnisie rte s Stadion muss für Fußball, Leichtathletik und Konzerte geeignet sein. Ihre Linzpartei

„Die Stadt braucht Sportstätten mit vielfältigen Möglichkeiten. Ohne ein multifunktionales Stadion hätte Linz dieses Welt­ klasse-Meeting nie mehr bekommen. Die Modernisierung der Gugl war die richtige Entscheidung für Linz. Obwohl das Stadion während der laufenden Fußballsaison modernisiert wurde, liegen wir gut im Plan.“ Christiana Dolezal I Vizebürgermeisterin, SPÖ

3 Städte 3 Fußballstadien 3 Millionengräber Klagenfurt: Nach der EURO-2008 fehlt sogar für den geplanten Rückbau das Geld. Innsbruck: 30 Millionen Euro für 3 Spiele und anschließenden Rückbau. Salzburg: 28 Millionen teurer Ausbau des nur 5 Jahre alten 50 Millonen-Stadions.


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Eisenbahnbrücke

Österreich ist ein Öffi-Land

Parkplatz-Gipfel: Konkrete Ergebnisse

Eine Studie des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) hat die EU-Länder verglichen. JedeR ÖsterreicherIn fährt pro Jahr 2.910 Kilometer mit den Öffis – nur unsere tschechischen NachbarInnen fahren öfter mit Bim, Bahn und Bus.

Verbesserungen für die BewohnerInnen der Innenstadt: Ausweitung der Kurzparkzonen und Umwidmung eines Teils der Dauerparkplätze. Außerdem soll überall die betroffene Bevölkerung eingebunden werden.

Gemeinderat folgt unabhängigem Gutachter: Neubau ist Gebot der

Hälfte der Eisenbahn Heuer werden die Weichen für die Zukunft der Eisenbahnbrücke und damit auch für die zweite Straßenbahnachse gestellt. Hauptergebnisse des Gutachtens eines Stahlbau-Experten: 50 % der Brücke sind irreparabel beschädigt. Mit Zusatzmaßnahmen kann sie trotzdem länger als bis Jahresende verwendet werden. Der unabhängige Gutachter befürwortet einen Neubau.

Das Gutachten wurde vom renommierten Universitätsprofessor für Stahlbau an der TU Wien, Prof. Josef Fink, im Auftrag der Brückeneigentümerin ÖBB und der Stadt Linz erstellt. Fink führt mehrere Gründe an, warum er einen Neubau anstelle einer Sanierung samt Errichtung einer unter­ wasser­­seitigen Begleitbrücke befürwortet. Erstens ist die Sanierung um 40 Millionen teurer. Zweitens ist die Hälfte der Eisenbahnbrücke derart beschädigt (siehe Fotos), dass selbst bei einer sorgfältigen Sanierung mehr als die Hälfte ohnehin neu errichtet werden müsste. Drittens würde die Errichtung drei Jahre länger in Anspruch nehmen – und so den Start der zweiten Straßenbahnachse unnötig verzögern. Ein weiterer Grund: Unmittelbar hinter der eleganten Eisenbahnbrücke müsste eine vergleichsweise wuchtige Begleitbrücke für PKW und LKW errichtet werden. Ein Neubau wäre damit allemal ansehnlicher.

Koalition der Vernunft Im letzten Gemeinderat hat sich „Koalition der Vernunft“ – SPÖ, FPÖ und Grüne – für

Faustgroße Rostlöcher: Die Brücke ist derart beschädigt, dass selbst bei einer teuren und langwierigen Sanierung nur die Hälfte künstlich erhalten werden könnten.

eine zukunftstaugliche Lösung gefunden. Die ÖBB wurden ersucht, auf Basis des Gutachtens beim Bundesdenkmalamt die Entlassung aus dem Denkmalschutz zu beantragen. Wie die weisungsfreien DenkmalschützerInnen entscheiden ist offen. Vizebürgermeister und Verkehrsreferent Klaus Luger will ihre Entscheidung auf jeden Fall akzeptieren: „Wie das Bundesdenkmalamt letztendlich entscheidet, wenn im Falle einer Sanierung 50 Prozent der Eisenbahnbrücke aus einer

modernen Neukonstruktion bestehen, kann ich nicht beantworten.“ Bei der Watzl-VP ortet er Doppelmoral: Während sie sonst die Verschuldung der Stadt geißelt, scheinen hier 40 Millionen Euro auf einmal keine Rolle mehr zu spielen.

Weitere Nutzbarkeit Professor Fink arbeitet inzwischen an einem weiteren Gutachten über die konkrete Nutz­ ungsdauer. „Kurzfristig geht es jetzt darum,


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Eisenbahnbrücke

8,2 % Jugendarbeitslosigkeit in Österreich

Linzer Jugendliche demonstrieren in Brüssel

Die Jugendarbeitslosigkeit liegt in Österreich aktuell bei 8,2 Prozent. Das ist Rang zwei in der Eurozone. Auch wenn die Lage anderswo schlechter ist: Jeder arbeitslose Jugendliche ist einer zu viel! Übrigens: Die Stadt ist einer der größten Ausbildner.

Auf Einladung des Linzer EU-Parla­men­­ta­r­­iers Josef Weidenholzer ist eine große Delegation der Sozialistischen Jugend Linz nach Brüssel gefahren. Sie demonstrierten mit dem Abgeordneten gegen das umstrittene ACTA-Abkommen.

Vernunft.

brücke kaputt Wer ist dafür?

SPÖ, FPÖ, Grüne

Wie hoch sind die Kosten?

Rund 57 Mio. Euro (54 Mio. neue Brücke + 3 Mio. Nebenkosten)

Wie lange dauert die Errichtung?

Rund 5,5 Jahre (Gestaltungswettbewerb 1 Jahr + Planung und Verfahren 2 Jahre + Baudauer 2,5 Jahre)

Machen Sie sich Ihr Bild: Eleganter Neubau …

So elegant könnte sich eine neue Brücke in das Stadtbild einfügen (Beispiel).

Wer ist dafür?

ÖVP

Wie hoch sind die Kosten?

Rund 98 Mio. Euro (40 Mio. Sanierung + 29 Mio. neue Brücke + 9 Mio. Nebenkosten + 20 Mio. Erhaltungsaufwand Altbestand)

Wie lange dauert die Errichtung?

Rund 8,5 Jahre (Gestaltungswettbewerb 1 Jahr + Planung und Verfahren 2 Jahre + Baudauer 2,5 Jahre + Sanierung Eisenbahn­ brücke 3 Jahre)

die weitere Benutzbarkeit nach über den Jahres­wechsel 2012/2013 hinaus sicher zu stellen. Eine Kostenbeteiligung von Stadt Linz und Land Oberösterreich wird notwendig sein. Rund die Hälfte der Autos stammt aus

… oder klobiges Flickwerk (sanierte Eisenbahnbrücke + neue Straßenbahnbrücke)

(Simulation)

Auch optisch keine gute Lösung: Vom bekannten Erscheinungsbild würde wenig übrig bleiben.

den Umlandgemeinden, sodass das Land auch seine Verantwortung für die Pendler­ Innen zu tragen hat“, meint Verkehrsreferent Vizebürgermeister Klaus Luger. Der Verhandlungsstart steht unmittelbar bevor.

Weitere Informationen Das gesamte Gutachten von Prof. Fink finden Sie im Internet: http://www.linz.at/images/gutachten_prof_fink_eisenbahnbruecke.pdf

Es geht um Sicherheit und

vernünftige Entscheidungen im Interesse der Stadt.

Ihre Linzpartei


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Wohnen

Aus für nachträglichen Lifteinbau?

GWG investiert 32 Millionen Euro in Verbesserungen

ÖVP, FPÖ und Grüne sparen am Rücken der MieterInnen. Lifteinbauten werden in Zukunft nur mehr für Wohlhabende leistbar sein, die Kosten für die MieterInnen verdoppeln sich, warnt GWG-Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Luger.

Die Schwerpunkte liegen in Urfahr und im Franckviertel. Aber auch in Kleinmünchen, Auwiesen und im Zentrum wird investiert. Projekte für 600 Wohnungen werden gerade umgesetzt, für weitere 1.200 sind sie in Planung.

Linz ist als Wohnort sehr begehrt: JedeR zweite Wohnungssuchende

Viele Wohnungen sind Linz ist eine Stadt mit hoher Lebensqualität. Kein Wunder, dass immer mehr Menschen hier wohnen wollen. Die Schaffung von neuen, leistbaren Wohnungen ist daher besonders wichtig. Zurzeit sind 5.272 Wohnungen in Bau, bewilligt, eingereicht oder in Planung.

Bereits im Sommer des letzten Jahres erfolgte der Spatenstich für die neue Wohnanlage „Lange Allee“. Damit startete eines der wichtigsten Wohnbauprojekte der kommenden Jahre. Sieben Wohnbauträger errichten auf dem 48.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Helmholtzstraße / Ellbognerstraße bis 2015 insgesamt 450 neue Wohnungen. Mit perfekter Infrastruktur und doch im Grünen erfüllt die „Lange Allee“ alle Anforderungen modernen, urbanen Wohnens. Unweit des Naherholungsgebietes Wasserwald gelegen, verfügt die Anlage über eine hervorragende Verkehrsanbindung durch die Nähe zur Autobahnabfahrt Salzburger Straße und den bequemen Anschluss an öffentliche Verkehrsmittel. Das Infra-Center und ein großer Interspar bieten darüber hinaus optimale Einkaufsmöglichkeiten in der Nachbarschaft. Ein 3-gruppiger Kindergarten sowie eine Krabbelstube ergänzen das Angebot.

Wohnungen sollen vor allem auch für Familien leistbar sein.

entstehen vier Baukörper und fünf Punkthäuser. GWB und VLW errichten hier gemeinsam insgesamt 229 Wohneinheiten, die als Miet- oder als Mietkaufwohnungen angeboten werden. Der Baubeginn für die

Im Linzer Süden An der Neubauzeile errichtet die GWG bis zum Jahr 2013 insgesamt 127 Mietwohnungen mit fünf bis sieben Geschoßen in Niedrigenergiebauweise. Die Wohnungsgrößen bewegen sich zwischen 70 und 89 Quadratmetern. Im Erdgeschoß entstehen Geschäftszonen auf einer Fläche von 600 Quadratmetern. Eine große Tiefgarage ist selbstverständlich auch vorhanden.

Wohnanlage Kokoschkastraße

Wohnpark Poschacher Schlössl Auf einem 21.800 Quadratmeter großen Grundstück an der Poschacherstraße

ersten Wohnungen war bereits im Herbst 2011. Einkaufsmöglichkeiten sind auch bei dieser neuen Wohnanlage in unmittelbarer Nähe.

Nahe zum Bulgariplatz: Poschacher Schlössel (GWB, VLW)

111 Wohnungen baut die WAG im Stadtteil Oed. Der Spatenstich erfolgte im März dieses Jahres – für Herbst


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Wohnen

Neues Sozialprogramm nach gut 20 Jahren

Behindertengerechter Fotoautomat im Neuen Rathaus

Das 1990 beschlossene Sozialprogramm hat dazu beigetragen, dass Linz den Titel der „Sozialen Musterstadt“ zu Recht trägt. Das Programm ist weitgehend umgesetzt, weshalb kürzlich ein Programm für das nächste Jahrzehnt beschlossen wurde.

Österreichweit einzigartiges KundInnenservice der Stadt Linz: Im Neuen Rathaus steht den KundInnen seit Kurzem ein Fotoautomat zur Verfügung, der auch von Menschen mit körperlichen Einschränkungen optimal genutzt werden kann.

in OÖ will hier leben.

in Linz im Bau

Zentrumsnahe und doch mit Grün: Grillparzerstraße (WSG)

2013 ist die Fertigstellung geplant. Die vier Punkthäuser entlang der Kokoschkastraße werden fünf Geschoße, die drei Gebäude nach Südwesten vier Geschoße hoch gebaut. Die Wohnungen sollen mit Eigengärten, Terrassen und Balkonen sowie mit großen Fensteröffnungen in der Lochputzfassade ausgestattet werden. Die Zufahrt für die Tiefgarage mit 111 Parkplätzen liegt direkt an der Kokoschkastraße.

ist uns wichtig , weil die eigenen vier Wände Lebensqualität Ihre Linzpartei ausmachen.

Qualitativ hochwertige Mietwohnungen: Neubauzeile (GWG)

In Zentrumsnähe Die WSG errichtet an der Grillparzerstraße 17-19 eine Wohnanlage mit 51 Wohnungen in Niedrigstenergiebauweise. Auf einer Fläche von 4.244 Quadratmetern entstehen Wohnungen mit einer Größe von 60 bis 90 Quadratmetern. Auf den Dächern der Anlage soll eine thermische Solaranlage mit einer Fläche von 128 Quadratmetern Platz finden. Die Tiefgarage mit 76 Abstellplätzen verfügt

„Linz hat derzeit tausende Wohnungen in Bau oder in einem fortge­ schrittenen Entwicklungsstadium. Durch die zahlreichen Projekte auf ehemaligen Firmenarealen ist es in Linz möglich, vielen Menschen leistbaren Wohnraum mit hoher Lebensqualität anzubieten.“ Franz Dobusch I Bürgermeister, SPÖ

Ausreichend Wohnraum

über Stapelparker, die etwa die Hälfte der Parkplätze ausmachen. Im grünen Innenhof werden ausreichend Spielplätze und Grünflächen angelegt. Sechs Eigengärten sind an der Grillparzerstraße für die Wohnungen im Erdgeschoß geplant.

Leistbarer Wohnraum Der Trend zum Zuzug nach Linz hat sich in den vergangenen Jahren wieder verstärkt. Viele Arbeitsplätze, umfangreiche Sport-, Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten, ein buntes, vielfältiges Kulturangebot sowie günstige Infrastrukturkosten machen die Landeshauptstadt zu einem sehr beliebten Wohnort. Es ist daher besonders wichtig, dass in Linz – auch in Zukunft – ausreichende und vor allem leistbare Wohnungen mit hoher Lebensqualität angeboten werden.


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Bäder und Seen

Wege aus der Schuldenfalle?

Ab welchem Alter darf man wie lange fortgehen? Das und Fragen zum Umgang mit Alkohol und Nikotin regelt das Jugend­ schutzgesetz. Jugendliche und Eltern können sich auf www.jugendschutz-ooe.at informieren.

Augen zu, Kopf in den Sand, mit dem Kopf durch die Wand? Sichere Methoden für lebenslange Schuldenprobleme. Die Schuldnerberatung bietet es kostenlose, professionelle Hilfe. www.schulden.at und www.ooe.schuldnerberatung.at.

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Jugendschutz betrifft Eltern und Jugendliche

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah:

Strandortbestimmung

Bäder und Seen sind

uns wichtig , weil sie Erholung und Entspannung in die Stadt bringen. Ihre Linzpartei

Weitere Informationen: Linzer Lido: Der Pichlingersee zieht an heißen Badetagen bis zu 30.000 BesucherInnen an.

Sommerliche Hitze wird in den Städten oft als besonders heiß erlebt. Umso wichtiger ist es, der Stadtbevölkerung ein vielseitiges Angebot zur Abkühlung zu bieten. Die beliebtesten Freizeitoasen der LinzerInnen sind im Sommer die Bäder, Kinderbäder und Badeseen der LINZ AG. Modernste Bäder Jedes der vier Bäder der LINZ AG bietet einen speziellen Schwerpunktpunkt: Biesenfeld – die Oase für Familien, Parkbad – für Sportliche und Allrounder, Hummelhofbad – hier ist Wellness angesagt, und Schörgenhub – für die besonders Erlebnishungrigen. Vizebürgermeisterin Dolezal ist durchaus zufrieden:

„Die Bäder der LINZ AG wurden in den letzten Jahren nach modernsten Standards um- und ausgebaut. Die Angebote folgen den Bedürfnissen der Menschen und nicht umgekehrt.“

Kostenlose Kinderfreibäder Gratis Plantschvergnügen finden Kinder in einem der sieben Linzer Kinderfreibäder im gesamten Stadtgebiet. Der kostenlose Eintritt gilt bis zum vollendeten 12. Lebensjahr.

Naturerlebnis Badeseen NaturliebhaberInnen kommen auf den drei Linzer Badeseen die auf ihre Kosten. Durch seine idyllische Lage im Naturschutzgebiet Traun-Donau-Auen und seine beschauliche Atmosphäre besonders geschätzt: der Kleine

Im Internet auf www.linzag.at Weikerlsee in Pichling. Der wahre „Lido“ im Süden heißt aber Pichlingersee. Bis zu 30.000 BesucherInnen vergnügen sich an heißen Tagen an und in diesem ehemaligen Schotterteich. Was den Menschen im Süden der Pichlingersee ist, ist den UrfahranerInnen der nur halb so große Pleschingersee.

Donau wiederentdeckt Aufgrund der ausgezeichneten Wasserqualität (wieder)entdecken immer mehr LinzerInnen die Donau als Badeziel. Trotz Wassertemperaturen, die selten über 20 Grad steigen, genießen im Bereich des Urfahraner Steinmetzplatzls und auf Höhe des Winterhafens jedes Jahr mehr Menschen ein Badevergnügen wie man es bis vor kurzem nur noch von alten Ansichten kannte.


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Ausbildung

Zukunftsberuf Altenarbeit

LH-Stv. Josef Ackerl will Integration vorantreiben um das Zusammenleben zu verbessern. Vielfalt leben, Teilhabe sichern, Zusammenhalt stärken und gemeinsam Verantwortung tragen sind die Ziele der Integrationsstelle Oberösterreich. www.integrationsstelle-ooe.at

Altenbetreuung ist nicht irgendein Beruf. Es ist ein Beruf, der jeden Augen­blick Sinn macht und noch dazu krisensicher ist. Die Ausbildung dauert 2 Jahre und umfasst Theorie und Praxis. Alle Infos auf www.sinnstifter.info.

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Integration ist, was wir daraus machen

Ausbildungsoffensive für junge Menschen:

108 starten Lehre bei Stadt Die Unternehmensgruppe der Stadt Linz ist nach der voestalpine und vor der ÖBB der zweitgrößte Lehrlingsausbildner der Landeshauptstadt. Alleine in den letzten zehn Jahren wurde rund 600 Jugendlichen die Möglichkeit für eine Ausbildung gegeben. Im September werden wieder 108 Jugendliche eine Lehre in der Unternehmensgruppe der Stadt Linz beginnen.

In Zeiten steigender Jugendarbeitslosigkeit in Europa ist das Engagement der Stadt Linz als Ausbildungsbetrieb besonders hervorzuheben. In den Betrieben der Unternehmensgruppe der Stadt werden ab Herbst insgesamt 319 Lehrlinge ausgebildet. Der Magistrat ist hierbei der größte Ausbildungsbetrieb mit 213 Lehrlingen. Daneben bilden das AKh, die LINZ AG, die Seniorenzentren, die GWG, das AEC, die IKT und das Design Center junge Menschen in insgesamt 23 verschiedenen Lehrberufen aus.

Ausbildungsplätze sind

uns wichtig , damit Linz eine starke Stadt der Arbeit bleibt. Ihre Linzpartei

Gärtner: Einer von 23 verschiedenen Lehrberufen in der Unternehmensgruppe Stadt Linz.

Und die Ergebnisse der Jugendlichen können sich sehen lassen. Mehr als ein Drittel der Jugendlichen schließen die Lehrabschluss­ prüfung mit ausgezeichnetem bzw. gutem Erfolg ab.

„Die Stadt Linz setzt sich dafür ein, möglichst vielen jungen Menschen die Chance auf einen Aus­ bildungsplatz zu geben.“ Johann Mayr I Stadtrat, SPÖ

Ausbildung mit sozialer Verantwortung Nicht alle jungen Menschen haben dieselben Startvoraussetzungen, weshalb der Magistrat rund zwei Drittel der Ausbildungsplätze Jugendlichen mit erhöhten Betreuungsbedarf zur Verfügung stellt. Eine große Aufgabe für die Betriebe und insbesondere auch für die AusbildnerInnen. Für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben wurden

spezielle Förder- und Unterstützungsmaßnahmen ausgearbeitet. Dazu gehört unter anderem Förderunterricht in Kleingruppen und spezielle Beratungen.

150 AusbildnerInnen Um die Ausbildung im Linzer Magistrat in diesem Umfang realisieren zu können, benötigt es engagierte AusbildnerInnen. Derzeit bereiten knapp 150 Personen die Lehrlinge auf den Berufseinstieg vor. Das Ziel der Stadt, möglichst vielen Jugendlichen, unabhängig von ihren Startvoraussetzungen, eine Ausbildung zu ermöglichen, spiegelt sich auch in den Zahlen wider. Die Anzahl der ausgebildeten Jugendlichen mit Beeinträchtigung bzw. Förderbedarf hat sich in den letzten Jahren versechsfacht.


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Freiwilliges Engagement

Linzer Seniorenzentren an Österreich-Spitze

LinzerInnen werden immer älter

Gut betreut sind die Menschen in den Seniorenzentren der Stadt Linz. Pro 2,1 BewohnerInnen steht 1 MitarbeiterIn zur Verfügung. Damit halten die Senioren­ zentren Linz österreichweit einen Spitzenwert.

Bis 2030 wird sich die Zahl der LinzerInnen über 90 Jahre auf über 3.000 verdoppeln. Die soziale Musterstadt Linz bereitet sich darauf vor: Ausbau der mobilen Dienste, zusätzliche Seniorenzentren und nachträglicher Lifteinbau.

nt Auch nach dem „Jahr des Ehrenamts“ wichtig: FreiwilligeserEnBegaitragegme zum ist ein wichtig sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt. Ihre Linzpartei

FEST.ENGAGIERT – Ein Tag im Zeichen freiwilligen Engagements

Nach dem großen Erfolg im Vorjahr veranstaltete das Unabhängige Landes Freiwilligenzentrum – kurz ULF – auch heuer den Aktionstag „FEST.ENGAGIERT – Ein Tag im Zeichen freiwilligen Engagements“ am Hauptplatz. Rund 30 Organisationen wirkten an diesem Tag mit und präsentierten am 15. Juni die vielen Facetten freiwilligen Engagements. „Mit der Fortsetzung der Aktivitäten zur Freiwilligenarbeit zeigen wir, dass uns gute Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement auch nach dem entsprechenden Europäischen Jahr 2011 ein Anliegen sind“, so Sozialreferent Ackerl. Bei der Eröffnung waren sich LH-Stv. Josef Ackerl und Vizebürgermeister Klaus Luger einig: „Freiwilliges Engagement ist ein Schlüssel dafür, den Zusammenhalt zwischen den Generationen, Kulturen und sozialen Schichten zu fördern.“

Dichtes Veranstaltungsprogramm Das ganztägige Bühnenprogramm, durch das die ORF-Moderatorin Claudia Woitsch führte, war ebenso vielfältig wie die Organisatio-

Kontakt: Sozialpolitiker Klaus Luger und Josef Ackerl im Gespräch mit Ehrenamtlichen.

nen. Neben der Gutterniggx Mini Fuzzy Brass Band, dem TanzKollektiv KuK, der pro mente OÖ, einer Trommelgruppe mit BewohnerInnen und Freiwilligen des Altenheims Neustadt Wels und Bollywoodtänzen mit Rubija vom Verein IBUK, sorgten die Siegerband des Songwritingcontest 2012 DEJA VU und zum Abschluss Eliza Works mit ihren Songs für gute Stimmung. Für das leibliche Wohl sorgten wieder SOSMenschenrechte mit einem interkulturellen Buffet und der Verein „Für mich und du“ verköstigte die Gäste mit Kaffee und Kuchen.

Unabhängiges Landes Freiwilligenzentrum Johann-Konrad-Vogel-Straße 2, 4020 Linz ulf.office@vsg.or.at; www.ulf-ooe.at Der Verein „Daraja – Die Brücke“ zauberte den ganzen Tag köstliche antialkoholische Drinks. Über das Spielmobil der Kinderfreunde freuten sich ganz besonders die kleinen Gäste. Viele Interessierte konnten bei strahlendem Sonnenschein Kontakte knüpfen, Informationen einholen oder sich sogar gleich für einen freiwilligen Einsatz melden. Insgesamt herrschte am Hauptplatz Linz den ganzen Tag über eine tolle Stimmung und alles Stand im Zeichen freiwilligen Engagements.


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Mobilität

Linzer Einkommen sind im Spitzenfeld

Linz ist stärkster Wirtschaftsraum Österreichs

Laut aktueller Lohnsteuerstatistik verdienen Linzer ArbeitnehmerInnen 20.500 € netto jährlich, mehr als in anderen Landeshauptstädten. 89 % der Männer und 55 % der Frauen arbeiten Vollzeit. Frauen verdienen immer noch 1/3 weniger als Männer.

Erstmals hat die Region Linz-Wels eine höhere Pro-Kopf-Wirtschaftsleistung als Wien. Die 350.000 Erwerbstätigen erwirtschafteten zusammen 24 Milliarden Euro. Ein Drittel entfällt auf die Produktion, zwei Drittel auf Dienstleistungen.

Neuer Landesrat Entholzer auf Tour:

Zuhören – Reden – Umsetzen Dass er auf die Menschen hört, hat er als Betriebsrat und Gewerkschafter immer wieder bewiesen. Und genau das will er als Landesrat für Verkehr und Tierschutz auch jetzt weiterführen: Bei einer ausgedehnten Zugtour mit Regionalbahnen in Oberösterreich ist Landesrat Entholzer vor Ort, um den Menschen zuzuhören. Reinhold Entholzer war mit den Regionalbahnen unterwegs und informierte sich bei Betroffenen, die tagtäglich mit Öffis unterwegs sind, welche Verbesserungen im öffentlichen Verkehr dringend notwendig sind.

LR Entholzer setzt sich auch verstärkt für Verkehrssicherheit für Kinder ein. So hat er bereits ein neues Projekt ins Leben gerufen, das SchülerInnen der 5. Schulstufe ein Fahrradsicherheitstraining anbietet. Speziell ausgebildete StudentInnen der Pädagogischen Hochschule trainieren mit den SchülerInnen und geben praktische Tipps, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.

Soziales Grundrecht Mobilität Menschen müssen mobil sein. Das ist die Voraussetzung damit man zur Arbeit kommt oder seine Freizeit gestalten kann. Oft ist diese Mobilität aber nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln leistbar. „Daher betrachte ich es als eine soziale Pflicht attraktiven öffentlichen Verkehr anzubieten. Dieses Angebot muss so gut sein, dass die Qualität in den Öffis immer mehr Menschen zum

Foto: Erwin Wimmer

Sicher im Verkehr

„Mich interessieren zuallererst die Anliegen der Betroffenen, die tagtäglich mit den Öffis, mit dem Fahrrad oder auch zu Fuß im Land unterwegs sind“, so Verkehrs-Landesrat Reinhold Entholzer.

Umsteigen motiviert“, erklärt VerkehrsLandesrat Entholzer. Ihm sind besonders die Interessen der ArbeitnehmerInnen ein Anliegen, weshalb verbesserte Angebote des Öffentlichen Verkehrs gezielt auf deren Bedürfnisse abgestimmt werden sollen. „Meine Vision ist es, in den nächsten 10 Jahren den Anteil öffentlicher Verkehrsmittel am Gesamtverkehr drastisch anzuheben. Dazu sollen weitere regionale Verkehrskonzepte mit

zusätzlichen Bus- und Bahnverbindungen umgesetzt werden“, so Landesrat Entholzer.

Gut ausgebaute Öffis

sind uns wichtig , weil Mobilität ein soziale s Grundrecht ist.

Ihre Linzpartei


Bezahlte Anzeige www.linzpartei.at

Impressum: Herausgeber: SPÖ Linz, Landstraße 36, 4020 Linz, office@linzpartei.at; Für den Inhalt verantwortlich: Jakob Huber; Layout & Gestaltung: das-pixel.com; Druck: OÖN Druckzentrum, 4061 Pasching; Fotos: Stadtplanung Linz, Pertlwieser, Stadtkommunikation Linz, SPÖ Archiv, Linz AG, Land OÖ / Gerhard Gruber, pixelkinder.com, Steininger, Erwin Wimmer, Bernhard Stadlbauer, PLOHE


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Unternehmensgruppe Stadt Linz

Open Government Data Konferenz erstmals im Wissensturm

120 Ferialjobs beim Magistrat sind heiß begehrt

Themenschwerpunkte der Tagung waren u.a. Transparenz und Demokratie, Datenjournalismus und Medienwirtschaft. Nach dem erfolgreichen „Apps4Linz“ Wettbewerb wird die Netzpolitik-Vorreiterrolle von Linz erneut bestätigt.

Es gab 485 Bewerbungen. Insgesamt gibt die Stadt Linz dafür 100.000 Euro aus. „Durch die Ferialjobs erhalten junge Menschen die Gelegenheit, wichtige Arbeitserfahrungen zu sammeln“, so Stadtrat Johann Mayr.

Die Unternehmensgruppe Stadt Linz stellt sich vor:

AKh – Krankenhaus der LinzerInnen Der Grundstein für das Allgemeine Krankenhaus der Stadt Linz wurde 1863 – also vor 149 Jahren – gelegt. Heute ist das AKh ein modernes Schwerpunktkrankenhaus mit 21 medi­zinischen Abteilungen und knapp 1.000 Betten. Rund 2.500 Mitarbeiter­ Innen machen das AKh zum unverzichtbaren „Flaggschiff“ der Linzer Gesundheitsversorgung. Als Schwerpunktkrankenhaus ist das AKh in allen medizinischen Fächern gut aufgestellt und versorgt die ganze Region mit Spitzenmedizin. Hervorzuheben sind die Bereiche Herzchirurgie, insbesondere die Kinderherzchirurgie, die Unfallchirurgie und die Augenheilkunde: Hier genießt das AKh weit über die Grenzen unseres Bundeslandes hinaus einen hervorragenden Ruf. Eine weitere Besonderheit des AKh: Es ist neben dem bedeutend kleineren Krankenhaus in Dornbirn das einzige Spital Österreichs, das noch im Eigentum einer Kommune steht. In anderen Worten: Das AKh gehört allen Linzerinnen und Linzern. Alle anderen Spitäler gehören entweder einer Landesgesellschaft (z.B. GESPAG in Oberösterreich) oder einem konfessionellen Orden.

Krankenhaus mit sozialem Auftrag Was auf den ersten Blick nach einem bürokratischen Detail klingt, macht auch für die PatientInnen sehr wohl einen Unterschied: Anders als andere Träger drückt sich die

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des AKh sind Tag und Nacht mit vollem Engagement für Ihre Gesundheit im Einsatz. Darauf bin ich stolz. Auch nach der Spitalsreform bleibt das AKh allen Linzerinnen und Linzern als kompetentes Schwerpunkt­ krankenhaus mit einem breiten Leistungsspektrum erhalten.“ Christiana Dolezal I Vizebürgermeisterin, SPÖ

Stadt Linz nicht vor „heißen Eisen“. Das AKh ermöglicht als einziges Krankenhaus einen Schwangerschaftsabbruch (Fristenlösung), auch für Tuberkulose oder AIDS-PatientInnen hält nur das AKh spezielle Leistungen bereit. Zum sozialen Auftrag des AKh gehört auch die gute Ausstattung mit Hilfestellungen insbesondere für sozial Benachteiligte Patient­Innen und Angehörige.

AKh wird benachteiligt Vor diesem Hintergrund ist auch die fortwährende Benachteiligung des AKh durch das Land Oberösterreich brisant: Für die Finanzierung der Krankenhäuser sind die Länder zuständig, sie erhalten dafür Steuermittel vom

Das AKh ist uns wichtig , weil es allen Linzerinnen und Linzern gehört. Ihre Linzpartei

Bund. Der Abgang (Zuschussbedarf) wird bei den landeseigenen Häusern zu 100 %, bei den konfessionellen Spitälern zu 99 % vom Land übernommen. Das AKh erhält jedoch nur 80 %! Obwohl jedeR zweite PatientIn nicht aus Linz stammt, werden die Linzer Steuerzahler­Innen hier zur Kasse gebeten. Die Stadt bekämpft diese Ungerechtigkeit vor Gericht.


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Blick.punkt

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Blick.punkt

Es tut sich viel in der Linzpartei. linzpanorama war in den Stadtteilen unterwegs und hat einige Schnappschüsse eingefangen.

Edlziller Partyknüller: Über 400 Gäste feierten auf Einladung der SPÖ Kleinmünchen mit den Edlseern und den Zellbergbuam am ASKÖ Donau Platz.

Echtes Kaiserwetter beim Parkfest der SPÖ Froschberg am Minnesängerplatz.

Bei der SPÖ Steg-St. Magdalena ist für alle was dabei: Spielplatzfest im Pulvermühl-Park …

… und der Seniorentanz im Volkshaus.

Ja zum Generationenvertrag: Gemeinsamer Aktionstag der SPÖ Auwiesen, Kleinmünchen und Neue Heimat auf der Dauphinestraße.

Die OrganisatorInnen des 1. gemeinsamen Bierfests am Pöstlingberg: Martin Buchgeher (SPÖ Gramastetten), Beverly Allen-Stingender (SPÖ Puchenau) und GR Hannes Greul (SPÖ Urfahr Nord).


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Gewinnspiel

Der Sommer kann kommen …

Foto: PLOHE

Bäder-Pässe und VIP-Tickets zu gewinnen!

Wir verlosen 3 exklusive VIP-Tickets für die Gugl-Games am 20. August in Linz. Seien Sie dabei wenn die Leichtathletik-Stars wieder nach Linz kommen!

GewinnFRage:

Außerdem zu gewinnen: Einen von 5 ErwachsenenBäderoasen-Pässen für die laufende Sommersaison.

Wie viele Jugendliche haben in den letzten zehn Jahren eine Ausbildung bei der Unternehmensgruppe Stadt Linz gemacht?

Die Stadt nimmt keine Lehrlinge auf.

600, in etwa jeder 20. Linzer Jugendliche.

150, das ist 1 % der Jugendlichen.

Mehr als in der voestalpine.

Ich möchte gewinnen (Mehrfachnennung möglich):

1 VIP-Ticket für die Gugl-Games

1 Saison-Bäderpass für Erwachsene

Haben Sie eine Frage oder ein Anliegen? Ihre Meinung ist uns wichtig!

Schicken Sie mir Einladungen zu Veranstaltungen und Aktivitäten.

Vorname/ Nachname: Adresse: Telefon: www.linzpartei.at

Ich möchte mitmachen – bitte kontaktieren Sie mich.

So können Sie gewinnen Beantworten Sie die Gewinnfrage richtig und senden Sie uns die Antwortkarte bis 15. Juli 2012. Schnell und einfach per Email: Schicken Sie Ihren Namen, Adresse mit der richtigen Antwort an panorama@linzpartei.at Oder per Postkarte: Kleben Sie die ausgefüllte Antwort­ karte auf eine Karte und senden Sie diese an: SPÖ Linz Stadt 4020 Linz, Landstraße 36/2.

Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben! Die Gewinner­ Innen werden schriftlich verständigt, Impressum: Herausgeber: SPÖ Linz, Landstraße 36, 4020 Linz, office@linzpartei.at;der FürRechtsweg den Inhalt verantwortlich: Jakob Huber; ist ausgeschlossen. Email: Layout & Gestaltung: das-pixel.com; Druck: OÖN Druckzentrum, 4061 Pasching; Fotos: Stadtplanung Linz, Pertlwieser, Stadtkommunikation Linz, SPÖ Archiv, Linz AG, Land OÖ / Gerhard Gruber, pixelkinder.com, Steininger


Linz steht gut da. . r o v l ie v h c o n n e b a Wir h

Hier sehen Sie nur eine kleine Auswahl der Zukunftsprojekte für Linz. Mehr können Sie auf www.linzpartei.at erfahren.

Kinder

Senioren

Linz will noch kinderfreundlicher werden. Deshalb werden die Krabbelstuben ausgebaut. In den Kindergärten wird besonderer Wert auf den Spracherwerb gelegt. Auch die ganztägige Betreuung in Schulen wird ausgeweitet.

Wer in Linz Pflege braucht, bekommt sie auch – unabhängig von der Höhe der Pension. In Zukunft geht es uns um einen bedarfsgerechten Ausbau der mobilen Dienste. Außerdem wollen wir Projekte gegen Verein­samung im Alter starten.

Arbeitsplätze

Integration

Linz ist der Job-Motor für Oberösterreich. Die Stadt Linz ist einer der größten Lehrlingsausbildner im Bundesland. Investitionen in Bildung, Gesundheit, Soziales, Wohnungen und Infrastruktur sollen unsere Arbeitsplätze sichern.

Gutes Zusammenleben und gegenseitiger Respekt sind uns wichtig. Eine Voraussetzung dafür ist das Beherrschen der deutschen Sprache. Wieder­einführung von HausbetreuerInnen und eine bessere Durchmischung in den Stadtteilen sind weitere Ziele.

Mobilität

Tabakfabrik

Linz braucht eine zweite Straßenbahnachse durch die Innenstadt (Bulgariplatz > Franckviertel > Europaplatz > AKh > Tabakfabrik > Urfahr). Weitere Ziele: Verlängerung der Straßenbahnen zur Westbahn (Pichling) und nach Traun.

Von ÖVP und FPÖ privati­siert und kurz darauf geschlossen, hat die Stadt das einzigartige Gebäude gekauft. Die 80.000 m² sollen für Kreativwirtschaft, Bildung, Kultur und Sozia­les genutzt werden – ein neuer Stadtteil entsteht!

Wir arbeiten daran. Ihre

www.linzpartei.at


linzpanorama 3/2012