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OMA OBSCURA


OMA OBSCURA Illustriert von

LINN SICKERT & MARINA STRAUB


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Inhaltsverzeichnis Vorwort  Goils Gschirr  Schi Scha Schächt  Die wilde Susi  Das Frähle & die Angst  Der Rührlöffelsmoh  Auf die Katz gekommen  Des Röschers Rösle  Der raffinierte Mensch  Die gelbe Schande  Wo ist Walter?  Sechs auf einen Streich  Nix für ungut, gell!  Der Muatzefuchs  Die Frau von Welt trägt Pelz  Der Boni & das Pony  Die Murmelkinder  Die Geschichte vom Serval  Mausmoal  Zicklein, bock nicht!  Feuer frei!  Quellen  Impressum 

Seite 10 Seite 12 Seite 14 Seite 16 Seite 22 Seite 26 Seite 30 Seite 34 Seite 38 Seite 40 Seite 42 Seite 46 Seite 50 Seite 52 Seite 56 Seite 60 Seite 64 Seite 66 Seite 68 Seite 70 Seite 72 Seite 76 Seite 77

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Oma Obscura Was Sie vielleicht darüber wissen wollen

„Mist - schon wieder zu spät dran - jetzt ist diese blöde Ampel auch noch rot“ denke ich, als mich eine verknitterte Hand fest am Arm packt. Ungeduldig drehe ich mich um und blicke in zwei wässrige, veilchenblaue Augen. Lächelnd hakt sich die winzige Oma bei mir ein und beginnt auf mich einzureden: „Wissen Sie, ich war ja gerade ganz verwirrt, dachte ich doch in diesem Kasten da drüben, da sitzt einer und guckt mich an.“ Mein Blick folgt ihrem Finger und ich erkenne einen Streukasten, der mit einem Werbeplakat für eine lokale Disko beklebt ist, auf dem ein junger Typ in die Kamera strahlt. Erst muss ich schmunzeln. Vielleicht hätte ich mich an einem anderen Tag nicht weiter aufgehalten und wäre weiter gehastet. Termine sind immer. Doch dann stelle ich fest, wie schön ich diese fremde Gedankenwelt eigentlich finde. Ja klar, da sitzt einer in der Kiste … Es waren solche Situationen die uns auf die Idee gebracht haben, die Generation unserer Großeltern neu kennenlernen zu wollen. Was denken diese Menschen? Wie leben sie? Wie sind sie aufgewachsen? Unsere Neugierde war geweckt und wir begannen Fragen zu stellen. Hinzu kam unserer Liebe zu Geschichten. Nun mussten wir noch genügend ältere Menschen finden, die bereit waren sich Zeit für uns zu nehmen. Unsere Freunde staunten nicht schlecht, als wir sie baten ihre Omas und Opas kennenlernen zu dürfen. Für eine kurze Zeit wurden wir in fremden Familien aufgenommen und hatten die Gelegenheit bei Tee und Plätzchen, Fotoalben durchzublättern und lustigen, teils skurrilen Anekdoten zu lauschen. Die dabei entstandenen Tonaufnahmen ermöglichten es uns, die Erzählungen originalgetreu wiederzugeben. Unsere Besuche und die gehörten Geschichten inspirierten uns zu individuell angepassten Illustrationen. Zusätzlich haben wir die Texte durch kleine Randinformationen erweitert, die uns helfen auch längst vergangene Zeiten besser zu verstehen. Wir suchten das Fremde und Überraschende, anstatt auf schon vorhandene Geschichten zurück zu greifen. Auf der Reise in die Vergangenheit mussten wir nicht selten unsere eigenen Zeitvorstellungen anpassen und uns auf ein gemächliches Erzähltempo einlassen. Wir haben festgestellt, dass das Leben der Erzähler_innen genauso viele für uns schwer nachvollziehbare Situationen beinhaltet wie umgekehrt das Unsere für sie. Durch das „Oma Obscura“- Projekt haben wir eine geduldigere, liebevollere Sichtweise auf das Verhalten und die Denkweisen älterer Menschen bekommen und versucht diese auch für Andere spürbar zu machen. 10


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Goils Gschirr

Eines Tages schreckte meine Mutter Rosa vom lauten Gebell ihres Hundes auf. Als sie um nachzusehen, aus dem Fenster blickte, entdeckte sie eine Gruppe Jugendlicher, die uns Kinder plagte und die Mädchen an den Haaren zog.Um ihnen einen Denkzettel zu verpassen, schlich sich Rosa in den Stall. Dort schlug sie sich ein Tuch um die Schultern und setzte sich das Festtagsgeschirr der Pferde auf den Kopf. Sie kletterte auf einen balkonartigen Vorsprung und machte dazu gruselige Laute. Die Halbstarken erschraken sehr, jedoch packte einer der Buben nach kurzem Überlegen einen Knüppel und rief: „Den Deivi erschloch ich mit meim Knüddel!“ Der Junge war stark wie ein junger Stier und Rosa erkannte die Gefahr. Flink kletterte sie eine Leiter hoch und zog diese zu sich auf den obersten Heuboden. So konnte sie keiner mehr erreichen. Als der Junge niemanden fand, ging er verwirrt wieder aus dem Stall. Meine Mutter schlich indes zur Dachluke und trieb weiter ihr Unwesen. Für die Buben war sie nur schemenhaft erkennbar und sie fürchteten sich- sah der Umriss meiner Mutter doch aus wie der Teufel persönlich. Rosa nun angestachelt, nahm sich eine Kette mit der sie rasselte und tobte. Mit angsterfüllten Augen ergriffen die Halbwüchsigen die Flucht. Wir Kinder allerdings blieben, hatten wir die Mama doch längst erkannt.

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Schi Scha Schächt

Als mein Vater noch ein kleiner Junge war, wurden er und seine zwei Cousins von einer jüdischen Familie ins Nachbardorf geschickt, um drei Hühner zum Schächten zu bringen. Dort gab es einen alten Mann, der das Handwerk verstand. Die Buben schauten interessiert dabei zu und sahen wie der Schächter den Hühnern die Kehle durchschnitt und dabei diese Worte sprach: „XXX“*. Nach der Prozedur packten die Kinder die Hühner wieder ein und trugen sie zur Familie zurück, von der sie eine kleine ­Belohnung erhielten. Im nächsten Monat wurden die beiden wieder darum gebeten. Da überlegten sie sich den weiten Weg zu sparen und die Hühner selber zu schächten. Schließlich sah das gar nicht so schwer aus. Also liefen sie mit den Hühnern in den Wald anstatt zu dem alten Mann. Dort holten sie ihr Taschenmesser heraus und sprachen mit wichtiger Miene die Worte, die sie verstanden hatten: „Schi….Scha…. Schächt“ und erlegten danach die Hühner. Ihr Streich flog auf als die Familie erfuhr, dass sie nicht beim Schächter angekommen waren. Sie wurden nie wieder geschickt.

Jüdische Worte im deutschen Sprachgebrauch sogenannte Jiddismen: Kaff: Dorf Kess: flott Maloche: Arbeit Mauscheln: heimlich etwas aushandeln Meschugge: verrückt Mischpoke: Familie / Sippe Ramsch: Gerümpel Schlamassel: Unglück Schmock: dummer Mensch Schmusen: kuscheln Techtelmechtel: heimliche Liebschaft

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* Leider war es uns nicht möglich herauszufinden welcher hebräische Satz tatsächlich beim Schächten gesprochen wird, darum haben wir die Worte durch „XXX“ ersetzt.

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Die wilde Susi Mein Bruder Otto war Busfahrer in Thüringen. Eines Nachts, als er nach einem langen Arbeitstag auf dem Heimweg zum Hof unserer Eltern war, erwischte er mit seinem Wagen eine halbwüchsige, kleine Wildsau. Da es in unserer Familie eine lange Tradition an Jägern gab, zu der auch mein Bruder gehörte, stieg er aus seinem Wagen, um die tote Sau zum Verwursten mit nach Hause zu nehmen. Er packte das Tier in seinen Kofferraum und fuhr zum elterlichen Hof. Als er die Sau dort aus dem Wagen laden wollte bemerkte er, dass das kleine Wildschwein noch lebte. Aus ängstlichen Augen sah ihn die Sau aus der hintersten Ecke des Kofferraums an. Auf dem Hof unserer Eltern befand sich eine Art Voliere, die normalerweise als Hundezwinger diente. Da wir aber zu der Zeit keinen Hund besaßen, wurde kurzerhand das kleine Schwein dort hinein verfrachtet. Die Kinder liebten das Tier. Es bekam einen Namen, wurde jeden Tag gefüttert und wurde regelrecht zum Familienmitglied. So gedieh die wilde Susi prächtig und war nach einigen Jahren zur stattlichen Wildsau heran gewachsen. Wie ein echter Hofhund bellte sie sogar, um Besuch anzukündigen „krrrr, krrrr, krrr“ so gut es eben in bester Schweinsmanier ging. Als mein Mann und ich mal wieder auf den elterlichen Hof zu Besuch kamen, empfing uns an diesem Tag kein freundliches Grunzen. Als ich zu meiner Mutter in die Küche ging, um sie nach dem Schwein zu fragen, hob diese gerade einen Braten aus der Backröhre. Ungläubig murmelte ich: „…ihr habt doch nicht etwa die wilde Susi….“ Da zischte meine Mutter panisch: „Bscht, bscht, die kleenen wissen doch nüscht davon. Die denken wir ham die Susi auf die Fasanerie jebracht.“ So sehr ich den hausgemachten Schweinebraten von Mutti liebte, von diesem Speziellen habe ich kein Stück runtergebracht!


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Bis 1940 waren Wildschweine, die sogenannten Schwarzkittel in groĂ&#x;en Teilen Deutschlands durch intensive Bejagung fast ausgerottet. Heute hat sich der Bestand erholt.

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Das Frähle & die Angst

Als ich noch ein kleiner Junge war, passte mein Frähle oft auf mich auf. Wenn‘s Frähle Zank mit dem Herrle hatte, rief sie manchmal:

„Ich geh jetzt nü nach Kollertshof.“ (Da lebte ihre Schwester.) Dann packte sie mich an der Hand und wir stapften los. Mein Herrle konnte sich das Grinsen kaum verkneifen, wusste er doch was jetzt geschah, denn Frähle war sehr schreckhaft und ängstlich. Kaum am Waldrand angekommen, packte Frähle das Grauen und sie flüsterte mir zu:

„Du musst leis sei!“ Ich nickte eifrig. Kurz darauf stieß sie hervor:

„Ganz schö dunkel, gell?…“ „Host du gor ke Angst?…“ „Der Schatten schaut aus wie eh Moa…“ „Hot sich do drü wos bewecht?“ Bis sie dann etwas knacken hörte und schlotterte:

„Geh mer widder hem?“ „JA!“ rief ich dann ganz erleichtert. Da packte mich Frähle am Arm und wir rannten wie wild zum Hof zurück.Kein einziges Mal schafften wir es bis nach Kollertshof.


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Typische Begriffe in Unterfranken: Frähle für Großmutter und Herrle für Großvater

Aber mein Frähle hatte nicht nur vor dem Wald Angst. Sie hatte miterlebt wie der Hironimus auf dem Feld gearbeitet hat und ein Blitz in seine Mistgabel eingeschlagen ist. Da ist der Hironimus einfach tot umgefallen. Deswegen ließ das Frähle beim kleinsten Gewitter alles stehen und liegen, zog sich den Obersten ihrer sechs Röcke über den Kopf und rannte nach Hause. Dann stand das Herrle oft verdutzt allein mit dem Gaul auf dem Acker. Zuhause brannte sie eine Kerze an und stellte sich in die Haustür. Wenn man sie nach dem Grund fragte, antwortete sie stets: „Damit ich, wenn‘s einschlögt, schnell wieder rausspring ko.“

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Der Rührlöffelsmoh

Unterelsbach und Reyersbach teilten sich schon seit Jahrzehnten ein Waldstück. Lange war ungeklärt wem das Waldstück wirklich gehörte. Diese Frage sollte nun endlich geklärt werden, denn auf dem Land standen Eichenbäume. Diese galten bei den Schweinehirten als besonders beliebtes Futtermittel. Es entbrannte ein Streit bis die Unterelsbacher vor Gericht gingen. Sie waren siegessicher, da sie den Rührlöffelsmoh bestochen hatten. Dieser sollte als unparteiischer Zeuge die Besitzansprüche klären. Der Rührlöffelsmoh sagte unter Eid aus: „So wahr mir der Allmächtige helfe, ich steh hier auf Unterelsbacher Bodn.“ Der Richter ließ sich nicht täuschen und befahl dem Rührlöffelsmoh die Schuhe auszuziehen. Da konnten alle Beteiligten es sehen: aus den Schuhen des Rührlöffelsmohs rieselte Unterelsbacher Erde. Der fromme Mann hatte seine Schuhe damit gefüllt um nicht lügen zu müssen. So wurden die Unterelsbacher enttarnt und das Land wurde Reyersbach zugesprochen. Bis heute wird unter der „Säueche“ einer 200 Jahre alten Eiche alle paar Jahre ein Fest veranstaltet, um den Sieg der Reyersbacher über die Unterelsbacher zu feiern.


Der Rührlöffelsmoh war ein Mann, der mit einem Weidenholzgestell auf dem Rücken von Dorf zu Dorf wanderte und selbstgeschnitzte Holzlöffel verkaufte.

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Auf die Katz gekommen

Als Jugendlicher ging mein Mann mit seinem Schäferhund spazieren. Dieser gehorchte aufs Wort, denn meine Schwiegereltern bildeten Polizeihunde aus. Das Tier machte nie auch nur einen Mucks, wenn ihnen ein anderer Hund begegnete. Doch an diesem Tag wurde er unruhig, als ihnen von Weitem ein stattlicher Herr mit seinem Hund entgegenkam. Der Schäferhund stellte seine Ohren hoch, riss sich los und verschwand im Wald. Da rief ihm der andere Mann entgegen: „Wundern Sie sich nicht,...ich habe einen Geparden an der Leine.“

ANGSTHASE

Mein Mann war auf seinem Spaziergang Carl Krone begegnet, dem Direktor der Zirkusdynastie.

Carl Krone lebte von 1870 bis 1943. Sein Familienunternehmen ist der größte Zirkus Europas und wurde 1905 gegründet. Sein Bruder Fritz, der Bärendompteur war, verstarb bei einem Unfall mit einem seiner Tiere .

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REX DU HUND


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Des Röschers Rösle

Das Röschers Rösle ein zähes, altes Weiblein aus der Rhön erzählte mir, dass es früher üblich war, dass von Zeit zu Zeit der Viehhändler ins Dorf kam, um Handel zu treiben. Der Windshäuser Handelsmann konnte sich nicht benehmen und stieg immer den jungen Mädels nach. Besonders der Bastels Marie war er wegen eines beeindruckenden Vorbaus sehr zugetan. Den Dorfweibern wurde es irgendwann zu dumm und sie heckten einen Plan aus, um dem Mann einen Denkzettel zu verpassen. Sie lockten ihn in den Kuhstall. Dort packten ihn die Eckart Schwarz und die Marie und hielten ihn fest. Das Röschers Rösle zog ihm die Hose herunter und beschmierte seinen Zipfel mit pechschwarzer Schuhwichse. Da schrie er wie am Spieß und machte sich davon. Am Abend hatte er seiner Frau sicherlich einiges zu erklären...

Als Schuhwichse bezeichnete man ein zähes, schwarzes Fett, das man zum Putzen von Lederschuhen benutzte.

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Der raffinierte Mensch

Ich war ein junges Mädchen von 19 Jahren, wohnte in Erlangen und musste jeden Tag zum Arbeiten nach Nürnberg pendeln. Es war kurz vor Weihnachten und ich musste sieben Tage die Woche arbeiten. Als ich auf dem Heimweg im Zug saß, völlig erschöpft und genervt von der Arbeit, setzte sich mir gegenüber so ein blödes Mannsbild hin. Und das obwohl noch das halbe Abteil frei war. Ich ärgerte mich sehr, da ich mich nach Ruhe sehnte. Dieser Mensch erdreistete sich auch noch mich anzusprechen mit einer Andeutung auf meine große schwere Tasche: „Sagen Sie mal, reisen Sie jeden Tag mit so einem Möbelwagen.“ Ich dachte nur: „Du Depp, du Saudummer!“ Und überlegte schon den Platz zu wechseln. Als er kurze Zeit später eine Zeitung auspackte, lehnte ich mich erleichtert zurück. Doch die Ruhe war nur von kurzer Dauer, erblickte ich doch auf der mir zugewandten Seite der Zeitung einen Artikel mit einem großen Foto meines Gegenübers. Natürlich konnte ich mir nicht verkneifen den Artikel zu lesen. So erfuhr ich, dass der junge Mann ein ortsansässiger Künstler war, der gerade zwei seiner Bilder in der Zeitung veröffentlicht hatte. Beim Aussteigen zwinkerte mir dieser raffinierte Mensch zu: „Jetzt wo Sie schon soviel von mir wissen, möchte ich auch etwas von Ihnen erfahren und wenn wir schon jeden Tag miteinander Zug fahren, können wir ja auch miteinander reden.“ Am Samstag gingen wir tanzen und von da an waren wir beieinander - 46 Jahre lang.

Frei nach dem Motto Ludwig Erhards: „Wohlstand für alle“, hatten die Geschäfte in den 50er Jahren vor Weihnachten sieben Tage die Woche geöffnet. Es war die Zeit des Wirtschaftswunders.

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Die gelbe Schande

Solange ich denken kann, wollte ich Nonne werden. Wir waren Flüchtlinge und die einzigen Erinnerungen, die ich ans Sudetenland habe sind Bombeneinschläge, die Schreie meiner Geschwister und das leise Beten meiner Mutter. Die Vorstellung als Nonne im Kloster zu leben tröstete mich. Ich bin sehr gläubig und erst mit 18 Jahren, als ich meinen späteren Mann kennenlernte, geriet mein Vorhaben ins Wanken. Nach unserer Flucht wohnten wir in einem Städtchen namens Bad Kissingen. Unser Haus war eines derer, die kreisförmig um die Kirche angeordnet waren. Auf dem Platz in der Mitte trafen wir Nachbarskinder uns zum Spielen. An einem langen Nachmittag voller Feldstechen und Völkerball verspürte ich ein dringendes Bedürfnis. In meiner Not setzte ich mich hinter eine Tanne und erleichterte mich. Wieder des Denkens fähig bemerkte ich, was ich Schreckliches getan hatte. Ich hatte auf den Kirchplatz gepieselt – Heilige Erde beschmutzt. Und das direkt unter der Tanne, die im Dezember als Weihnachtsbaum diente. Mir war ganz elend zu Mute und weil ich mich gar so grämte, schleppte ich mich einige Tage später zur Kirche um die Beichte abzulegen. Ich kniete in der Holzbank und ging mein Verbrechen noch einmal durch. Als der Pater Zeit für mich hatte, platzte ich noch vor der Begrüßung heraus. „Vergib mir Vater, denn ich habe gesündigt – ICH WAR UNKEUSCH!“

Als Sudetendeutsche bezeichneten sich Deutschböhmen und Deutschmährer in der Zeit zwischen den zwei Weltkriegen. Der Begriff wird häufig mit der Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei in Verbindung gebracht.

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Wo ist Walter ?

Als Kinder hatten wir einen Hund. Einen Mischling der Walter hieß und draußen an der Kette gehalten wurde. Walter wurde von den Dorfkindern immer furchtbar gepiesackt und war deshalb ein sehr böser Hund. Als an einem Wintertag der Schnee besonders schön war, nahmen meine Geschwister und ich den Hund von der Kette, um mit ihm Schlitten fahren zu gehen. Meine kleine Schwester, sie war damals wohl drei Jahre alt, wurde auf den Schlitten gesetzt und Walter davor gespannt. Mein großer Bruder wollte sich gerade mit auf den Tritt des Gefährtes stellen, als das Tier die Gelegenheit nutzte und sich losriss. Blitzschnell rannte Walter davon, im Schlepptau hatte er die kleine Inge. Völlig erstarrt, mussten wir mit ansehen, wie das ungleiche Gespann über Hügel und durch Täler sauste. Das ging eine ganze Weile so, bis unser Vater bemerkte, was wir angestellt hatten und seiner Jüngsten zu Hilfe eilte. Mutig warf er sich auf den vorbei rasenden Schlitten, bis die zwei Ausreißer zum Stehen kamen. Doch wer jetzt glaubt, dass Inge Angst hatte, täuscht sich. „Nochmal, nochmal!“ jubelte sie.

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Als Kind in den 1930er-1950er Jahren spielte man z.B.: Reifen treiben (einen Holzoder Metallreifen mit einem Stock vor sich her treiben) oder Knopfern (mit Knöpfen schnippen um möglichst nah an ein Ziel heranzukommen und dabei eine Wand zu berühren).


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Sechs auf einen Streich Zu Zeiten als es noch keine elektrische Heizung gab, bekamen wir regelmäßig eine große Lieferung Kohlen. Sie wurde in einem Haufen auf der Straße abgeladen und wir waren selber dafür zuständig sie in den Kohlekeller zu verräumen. Als meine Frau und ich gerade mit dem Schippen begonnen hatten, kamen unsere Nachbarn vorbei. Als sie uns so schwer arbeiten sahen, beschlossen sie uns zu helfen. Wenig später stieß ein weiteres befreundetes Ehepaar hinzu und bot seine Hilfe an. Daraufhin holte ich unseren guten, selbstgebrannten Johannisbeerenschnaps hervor, denn die Belohnung gehört ja schließlich zur Arbeit dazu. So wurde in schöner Regelmäßigkeit ein Schnäpschen zwischendurch getrunken… Das Nächste woran wir uns erinnern konnten ist, dass wir alle sechs, gepresst wie die Sardinen, von oben bis unten kohlrabenschwarz, in unserem Ehebett aufgewacht sind. Die leere Pulle Schnaps stand neben uns…


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Nix für ungut, gell! Als die jüngste Tochter meiner Schwester zur Welt kam, beschloss unser Vater, dass sie Alwine heißen sollte. Weil aber die Frau vom Amt schwerhörig war, schrieb sie statt des gewünschten Namens „Alwine“– „Albina“ in die Geburtsurkunde. Und da man sich in unserer Familie eben damit zufrieden gibt, was die Obrigkeit sagt, blieb es dabei. Meine Nichte muss sich also seit nunmehr 74 Jahren als: "Ich bin die Alwine, das wird Albina geschrieben", vorstellen.

Anfang des 20ten Jahrhunderts kamen die ersten Hörgeräte mit aktivem Verstärker auf den Markt. Doch alltagskompatibel wurden sie erst in den 1960er Jahren.

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Der Muatzefuchs

Oben am Köhler hatte ein Fuchs seinen Bau, in dem er seine Jungen großzog. Als es nun Winter und bitterkalt wurde, stahl sich der Fuchs, um den Hunger seiner Jungen zu stillen hinunter ins Dorf. Am Rand des Dorfes hatte der alte Muatze Kasper seinen Hof. Dort war das Hoftor kaputt, so dass der Fuchs mit wenig Mühe darunter durchkriechen konnte. Im Hühnerstall saßen die gackernden Hühner auf der Stange, als hätten sie schon auf ihn gewartet. Das Wasser lief ihm im Maul zusammen, als er sich leise in ihren Stall schlich. Da musste er feststellen, dass die Hühner weit oben auf ihrer Stange saßen, wo es ihm unmöglich war sie zu erreichen. Von oben riefen sie: „Gock, gock, gock, du kriegst uns net.“ „Ach komm doch ro, ach komm doch ro.“ jammerte der Fuchs von unten. Doch nichts passierte. Die Hühner gackerten schadenfroh von oben und unten saß der Fuchs und wartete. Als am nächsten Morgen der Muatze Kasper seine Tiere ­füttern wollte, da sah er den Fuchs im Hühnerstall sitzen und erschrak sich sehr. Vorsichtig schlich er sich von hinten an den Reineke heran und merkte, dass dieser Fuchs ihm nicht mehr entwischen konnte. Über Nacht, in der es noch kälter geworden war, war der Fuchs vom langen Warten am Boden vor der Hühnerleiter festgefroren!

Bekannte Fabeltiere und ihre Charaktereigenschaften: Adebar: Isegrim: Meister Petz: Reineke: Pflückebeutel:

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der Storch (geschwätzig) der Wolf (böse ) der Braunbär (gutmütig) der Fuchs (schlau und listig) der Rabe (eitel)


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Die Frau von Welt trägt Pelz

Seit geraumer Zeit trieb ein Marder sein Unwesen auf unserem Hof. Nur ein trauriges schwarzweißes Huhn saß noch auf der Stange im Hühnerstall. Die anderen zwölf hatte er schon erlegt. Daraufhin stellte mein Vater eine Falle auf mit der Hoffnung, dem Bösewicht endlich ein Ende zu bereiten. Als meine Mutter nun einige Tage später den Stall betrat, fand sie tatsächlich den gefangenen Marder in der Falle. Der wand sich wild, blitzte sie aus bösen Äuglein an und hatte die Falle mit aller Kraft unter ein altes Fuhrwerk gezerrt. Meine Mutter hatte große Angst davor, dass er sich bald befreien könnte. Nun waren aber ausgerechnet an diesem Tag nur die Frauen des Hofes zu Hause: meine Mutter, meine Tochter und ich. Vor lauter Angst, der Marder könne uns entkommen, wurde meine Tochter, die damals noch ein kleines Mädchen war, eiligst zum Nachbarn Onkel Tade, geschickt. Der eilte uns zu Hilfe und erschlug den Marder kurzerhand mit einem Spaten.

Die Chemisette ist der gestärkte Einsatzkragen oder das Vorhemd eines Hemdes oder einer Bluse. Im Plattdeutschen steht der Begriff Schmisettchen für den weißen Latz unterhalb des Halses bei Pelztieren.

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Edith Rochow mit ihrem Hut, den sie aus dem Pelz des Marders anfertigen lieĂ&#x; und bis heute an Festtagen trägt. 57


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Der Boni & das Pony

Dies ist eine wahre Geschichte, die sich in Reyersbach ungefähr 1890 zugetragen hat. Zu dieser Zeit lebte dort ein kleiner Junge namens Bonifaz. Aber er wurde von allen nur Boni genannt. Er hatte einen krummen Fuß und hinkte deswegen ein wenig, war aber sonst sehr pfiffig. Eines Tages kamen Zigeuner ins Dorf und stellten ihre bunten Wagen am Dorfplatz ab. Am Abend führten sie kleine Kunststücke auf. Auch Boni war unter den Schaulustigen. Er war sehr neugierig und sah sich alles ganz genau an. Besonders gefiel im ein geschecktes Pony. Am nächsten Morgen wollte Boni das Pferdchen noch einmal besuchen. Er ist von zu Hause ausgerissen und zwischen den Zigeunerwagen rumgeschlichen. Dabei fiel er den Zigeunern auf und sie dachten sich: „So a klee Krüpperle könne ma zum Betteln brauch.“ Sie packten ihn, sperrten ihn in einen Wagen und fuhren mit ihm davon. Doch eine alte Frau, die auf dem Feld Runkeln hackte, schaute zufällig hoch und sah dabei den kleinen Boni im Fenster des Wagens. Schnell rannte sie mit ihrer Harke in der Hand hinterher und schrie: „Ihr Gsindel lässt mia blooß den Boni do. Rückt en schnell widder raus!“ Die Zigeuner erschraken sich sehr und dachten es kämen noch mehr Leute. Vor lauter Angst ließen sie den Boni wieder frei. Der rannte schnell zu seinen Eltern nach Hause und die waren froh, dass er wieder da war. Nach ein paar Tagen hatte Boni den Schreck vergessen und sagte: „Nojo, dann wär ich halt a klee Zicheunerle gworn.“

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Die Roma hatten nie einen eigenen Staat oder eine eigene Regierung. Obwohl ihr Volk nie einem Anderen den Krieg erklärte, fielen hunderttausende Roma den Kriegen zwischen europäischen Staaten zum Opfer.


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Die Murmelkinder

In unserem Dorf waren wir viele Kinder. Wir bildeten zwei Banden, die „Murmeln“ und die älteren, stärkeren „Bären“. Ich war eines der Murmelkinder. In einem bitterkalten Winter beschlossen wir aus einem alten Runkelkeller eine Eishöhle zu machen. Der Keller war in einen Berg gegraben und stand seit Jahren leer. Wir schleppten den ganzen Tag Eiswasser und Schnee und arbeiteten sehr hart. Am Abend war aus dem Keller tatsächlich eine wunderschön glitzernde Eishöhle geworden. Die Bären hatten natürlich schon erspäht was da vor sich ging und wollten die Eisgrotte für sich erobern. Aus diesem Grund stellten wir Wachen auf. Am Abend war ich an der Reihe. Als die Buben sahen, dass ein nur 10-jähriges Mädchen auf die Höhle aufpasste, freuten sie sich und waren sich ihres Sieges schon sicher. Aber sie hatten mich unterschätzt. Ich hatte meine Wartezeit damit überbrückt, einen Vorrat an Schneebällen vorzubereiten. So bekam jeder der Buben einen Schneeball ins Gesicht und trollte sich. Als die anderen Murmeln davon erfuhren, war ich die Heldin des Tages und wurde von allen gefeiert.

Glücksstein Es wird ein großer Kreis auf den Boden gemalt. In die Mitte des Kreises kommt ein besonders schöner, großer Stein. Man setzt sich rund um den Kreis und muss versuchen mit Murmeln so nah wie möglich an den Glücksstein heranzukommen. Derjenige, dessen Murmel am dichtesten an den Stein heranrollt, gewinnt alle übrigen Murmeln.

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Die Geschichte vom Serval

In unserem Dorf wurde die Geschichte von einem jungen Mann erzählt, der mit seinem Pferd zu einer weit entfernten Ortschaft unterwegs war. Gerade als es Nacht wurde, kam er an einen Wald, den er durchqueren musste. Aber weil der Wald so groß, düster und dicht war, hatte er sich verirrt. Ein Sturm kam auf und der Reiter beschloss sich einen Unterschlupf zu suchen. Den fand er schließlich auf einem großen Baum in einer Astgabel. Müde legte er sich hin und schlief sofort ein. Der Sturm wurde immer heftiger und der Wind pfiff durchs Geäst. Plötzlich knackte es zwischen den Baumwipfeln. Erschrocken wachte der junge Mann auf. Ein großer schwarzer Schatten kam auf ihn zu. Der Wind heulte und Regentropfen peitschten ihm ins Gesicht, so dass er fast nichts mehr sehen konnte. Urplötzlich sprang das schwarze Ungetüm auf den Ast auf dem er lag und fauchte ganz fürchterlich. Stechende Augen schauten ihn an. Vor lauter Schreck fiel der Reiter auf den Boden, rannte laut schreiend zu seinem Pferd und suchte das Weite. Der arme Mann war einem Serval begegnet. Da sich meine Oma unter einem Serval nichts vorstellen konnte, schmückte sie die Geschichte nach ihrer Vorstellung aus. So wurde aus dem Schlafplatz des Mannes das riesige Nest des Servals, das weich mit Tierhaar ausgepolstert war. Die stechenden Augen beschrieb sie als feurig, rot leuchtend und blutunterlaufen. Und als wir sie fragten was das denn für ein Tier gewesen sei, nahm sie uns bei der Hand, führte uns ins Badezimmer, zeigte auf den Vorhang, der mit Tiermotiven bedruckt war und flüsterte ehrfürchtig: „Schaut, so sah das Tier aus.“ Wir brachen in schallendes Gelächter aus, denn das Tier das sie uns zeigte, war ein Seepferdchen!

Ein Serval ist eine luchsartige, kleine Wildkatze die nur in Afrika kommt.


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Mausmoal

Meine Mutter war im sechsten Monat mit mir schwanger und es war die Zeit der Getreideernte. Die ganze Familie arbeitete auf dem Heuboden. Jeder hatte eine Aufgabe. Mein Opa war dafür zuständig das gebundene Heu an meine Mutter zu reichen und diese musste es aufdröseln. Also reichte Opa Christian, der Schalk der Familie meiner schwangeren Mutter ein Päckchen gebundenes Heu, in dem er ein Mäusenest versteckt hatte. Als sie die Garbe entknotete, griff sie in das Nest voller nackter Mäusebabys. Sie erschrak so sehr, dass sie schreiend von der Tenne über den Dreschkasten ins Getreide sprang. Laut kreischend rannte sie ins Haus und schloss sich in der Abstellkammer ein. Da kam meine Oma aus der Waschküche gelaufen und rief: „Frida Mäkente, was is denn bluß los, was häst denn mokt, was is denn bluß los, kann ich dir helpen, Mäkente?“ Aber die Frida hörte einfach nicht auf zu schreien… Da rief meine Oma zu Christian: „Wat hem je mokt, wat hem je bluß mokt, wenn nun dat kleen Wesen, wat sie unterm Herzen trägt, geboren wird und Maushoar hat…“ In der Nacht meiner Geburt saß der arme Opa Christian die ganze Nacht zitternd auf der Futterkiste im Pferdestall. Erst gegen Morgen kam der erlösende Ruf: „Christscho, du kannst kummen, dat kleen Dern is doa. Is en Mäken, is alles in Ordnung, die hätt kenn Mausmoal, dat wollt ich dir bluß seng.“ Da hat der Christian die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und gejubelt.

In Pommern sagt man: Wenn eine schwangere Frau sich in ihrem Zustand vor etwas erschreckt und sich dabei an den Körper fasst, dann schlägt das auf das Kind über und es bekommt an dieser Stelle ein Mal. In diesem Fall ein Mäusefell im Gesicht.

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Zicklein, bock nicht!

In Rödles gab es eine Frau, die Schäfers Anna. Sie verdiente ihr Geld mit dem Hüten von Gänsen und damit, Kräuter und Beeren zu sammen und zu verkaufen. Wenn sie durchs Dorf lief und pfiff, kamen aus allen Höfen die Gänse gelaufen, um mit ihr auf die Wiese zu gehen. Die Anna hatte eine Ziege. Aber im ganzen Dorf gab es keinen Ziegenbock. Um die Ziege decken zu lassen, musste sie in ein fünf Kilometer entferntes Dorf laufen. Erst dort gab es einen Bock. Mit hölzernen Schuhen, die Ziege am Strick, lief sie los. Als sie die Hälfte des Weges zurückgelegt hatte, verweigerte die Geiß jeden weiteren Schritt. Da half kein Bitten und kein gutes Zureden mehr. So beschloss Anna kurzerhand zurückzulaufen und eine Schubkarre zu holen, in die sie das trotzige Tier packte und den weiten Weg bis ins nächste Dorf schob. Auf dem Rückweg lief die frisch gebockte Ziege wie ein junges Zicklein.

Die Schäfers Anna war die alleinerziehende Gänsehirtin des Dorfes. Sie arbeitete schwer, um ihrem Sohn ein Leben ohne Entbehrungen bieten zu können. Außerdem sammelte sie Kräuter und Beeren, um zusätzlich etwas Geld zu verdienen.

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Feuer frei!

In der Fabrik, in der mein Vater Emil arbeitete, wurden fürs Militär elektrische Zünder hergestellt. Diese explodierten, wenn man sie kurzschloss. Eines Tages kam Vincent, ein Bekannter meines Vaters, vorbei und bat ihn um Tabak. Mein Vater stopfte ihm eine Pfeife, in der er solch einen Zünder versteckte, um seinen Freund zu erschrecken. Als Vincent genüsslich rauchte und die Glut gerade am schönsten war, explodierte der Zünder und mit ihm die ganze Pfeife. Vincent war kohl­ rabenschwarz im Gesicht und Tabakbrocken flogen aus seinem Mund. Emil hatte Glück, dass Vincent wegen einer Kinderlähmung gehbehindert war, so konnte er schnell über die Felder davonwetzen. 72

Elektrischer Sprengzünder circa 1940


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Danke unseren geliehenen und echten Omas und Opas.


Quellen

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Impressum

Idee, Konzept, Design: Linn Sickert und Marina Straub, Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nßrnberg Betreuung: Prof. Burkard Vetter Prof. Dr. Christoph Schaden Lektorat: Prof. Max Ackermann Papier: Munken Print 150 g/m2 1,5 white Druck: Print Com eK Schrift: Mrs. Eaves Regular, Italic, Bold Futura Medium Condensed Š 2013 Linn Sickert & Marina Straub linn.sickert@icloud.com flaschenpost@marinastraub.de


Oma Obscura  
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Ältere Menschen erzählen Anekdoten aus ihren Kinder- und Jugendjahren. Aufgeschrieben und illustriert von Linn Sickert & Marina Straub.

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