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Ausgabe 5 November 2011

LED-Leuchten für Camping St. Hubert aus Harlingen

Web:

Bureau:

Secrétariat:

Linda Gedink, Kengert, L-7633 Larochette/Medernach Tel. 837186 * Fax 878 323 * Email : linda@camprilux.lu Adeline Krausch, Rue des Jardins 49, L-7782 Bissen Tél. 83 54 61 Gsm: 621 19 15 61 Fax: 26 293-560 Email: secretariat@camprilux.lu www.camping.lu * www.camprilux.lu

Camping St Hubert in Harlingen steht für naturnahen und ruhespendenden Ferienplatz. Vor allem Besucher aus der Groβstadt, die dem nervenaufreibenden Verkehrslärm und Alltagsstress entfliehen möchten, wissen dieses idyllische Plätzchen zu schätzen. Ein naturnaher Campingplatz geht einher mit umweltfreundlichem Denken, und so ist der Camping schon seit geraumer Zeit mit dem EcoLabel ausgezeichnet worden. Zu einem sogenannten „grünen Camping“ gehört selbstverständlich eine angemessene Abfalltrennung; im Sanitärbereich sind auf den Aussenanlagen Ventile zur Regulierung und Verminderung des Wasserverbrauchs installiert worden und was den Einsatz von Chemikalien betrifft werden nur umweltfreundliche Mittel eingesetzt. Mit der offiziellen Inbetriebnahme der neuen LED-Beleuchtung des Campings „unternahm die Stauseegemeinde gemeinsam mit dem federführenden „Syndicat d‘Intiative Harlingen-TarchampsWatringen“ einen weiteren Schritt in Richtung umweltschonenden Maβnahmen durch eine effiziente Energienutzung. Im Beisein von SI-Mitgliedern und Campinggästen sowie Vertretern der Gemeinde um Bürgermeister René Michels, erklärte SIPräsident François Hieff, dass die stilvollen

Sparlampen auch im Gemeinschaftssaal des Campings installiert worden seien. Bürgermeister René Michels lobte den Initiativgeist des SI als Campingbetreiber und erläuterte weitere Energiesparmaβnahmen in der Gemeinde. Da es zur Feierstunde noch hell war und sich die Aussenbeleuchtung nur bei Dunkelheit einschaltet, wurden symbolisch für die gesamte neue Beleuchtung nur die sparenden Innenlampen kurz zum Leuchten gebracht. Abschlieβend erläuterte Jos Roeser die Lichttechnik, ehe die Feier mit einem Grillabend schloss.

In dieser Ausgabe: LED-Leuchten für Camping St. Hubert aus Harlingen

1

Die Region Mullerthal bereitet neue Saison vor

2

Neuer Touristpoint in Luxemburg Bahnhof

3

Urkundenüberreichung sowie neue Broschüre des EcoLabel

4

EcoLabelbetriebe online

5

Das neue Indoorschwimmbad auf Europa-Camping Nommerlayen

6

Die Bootsbahn auf Camping Steinfort

7

Glamping, der neue Trend—Safarizelt auf Camping du Rivage in Wallendorf

8

Dexia BIL/ONT Innovationspreis für Toursimus 2011

9

Geographisches Informationssystem—WebGIS

10

Retrospektive Campingplätze

12


Die Region Müllerthal—Kleine Luxemburger Schweiz bereitet neue Saison vor menden Jahr auch wieder geführte Radtouren für Mountainbiker, Citybiker und Rennradfahrer in der Region angeboten. Das Wandern ist nach wie vor ein Schwerpunkt der Region. Die zahlreichen naturbelassenen Wanderwege locken seit langem viele Wanderer an. Der regionale Leitwanderweg Mullerthal Trail von insgesamt 110 km bietet Wanderern die Gelegenheit, die ganze Region zu Fuss zu erkunden. Wer ohne Wanderbekleidung anreist und sich die wunderbaren Felsformationen aus der Nähe ansehen will, kann sich im Testcenter von Best of Wandern in der Heringer Millen komplett mit Wanderbekleidung und Accessoires gratis eindecken für seinen Aufenthalt.

Nach der Saison ist vor der Saison! Der Tourismusverband der Region Müllerthal – Kleine Luxemburger Schweiz stellt sich jetzt schon auf die kommende Saison ein.

Die Animationen werden 2012 wieder großgeschrieben. Neben den geführten kulturellen Besichtigungen und Wanderungen für Gruppen und Einzelpersonen werden auch auf den Campingplätzen wieder Animationen angeboten. Die Kutschenfahrten, wo die Teilnehmer den Ardennerpferden im Wald bei Baumrückarbeiten zusehen können, finden in den Monaten Juli und August statt.

Jetzt im Herbst/Winter werden Broschüren neu aufgelegt. Da 2012 unter dem Thema « Senioren » steht, werden neben anderen Pauschalen auch Pauschalen für Senioren ausgearbeitet. Das Thema Radtourismus wird 2012 weiter behandelt. Nachdem in diesem Jahr das Thema Mountainbike im Vordergrund stand, rücken 2012 die Genussradler und Rennradfahrer stärker in den Mittelpunkt. Anfang des Jahres wird eine neue Broschüre zum Radtourismus in der Region Müllerthal – Kleine Luxemburger Schweiz 2012 erscheinen. Neben der Ausarbeitung von neuen Angeboten für Radtouristen werden im komTourismusverband Region Müllerthal – Kleine Luxemburger Schweiz B.P. 152 L-6402 Echternach Kontakt: Marianne Origer, Email: m.origer@mullerthal.lu www.mullerthal.lu

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Neuer Touristpoint in Luxemburg-Bahnhof Waitmarketing als neue Tourismusstrategie Vor einigen Tagen eröffnete das Office National du Tourisme seine gemeinsam mit der « Mobilitéitszentral » gestaltete touristische Informationsstelle im Zentralbahnhof Luxemburg. Die hohe Glaswand in der Bahnhofshalle wurde mit Bildern zum Thema Aktivurlaub in Luxemburg eingekleidet. In regelmässigen Abständen wird diese Wand weitere und neue Tips zum Freizeiturlaub im Grossherzogtum mit grossflächigen Bildern vorstellen. In der “Mobilitéitszentral” wurde ein spezifisches Touristdesk geschaffen, wo man nationale touristische Broschüren über Luxemburg und sein vielfältiges Themenangebot erhält. Auskunftfreudig sind die gut ausgebildeten Mitarbeiter der Mobiltéitszentral sowie der Mitarbeiter der CFL in den Schalterräumen. Gut sichtbar angebrachte QR-Codes und Internetadressen verweisen auf unmittellbar verfügbare Informationen.

ONT mit Auskunftschalter im Bahnhofsviertel vertreten. Das Landesverkehrsamt versuchte immer wieder näher und direkter seine Kunden zur erreichen. Dies geschah 1996 als das Office seinen Auskunftschalter vom Bahnhofsplatz ins Bahnhofsgebäude verlegen konnte. Ein weiterer Schritt erfolgte 2004, als eine touristische Auskunftstelle in der Zentralhalle des Bahnhofes gemeinsam mit CFL-Info eröffnet wurde. Der Durchbruch zu neuer Kundennähe kam nun im September. Das neue Konzept baut

auf “Waitmarketing” auf. Auf Bahnsteigen, in Wartehallen, wo der Fahrgast auf seinen Zug oder Bus wartet, ist der Kunde bereit, Tips zum Freizeitaufenthalt im Gro βherzogtum aufzunehmen. Hinzu kommt, dass ein Kunde in einer ihm unbekannten Stadt sich gerne von touristischen Informationen leiten lassen will. Mit dem neuen Konzept geht das nationale Tourismusamt direkt auf den Kunden zu, und wartet nicht darauf, dass dieser zu ihm kommt. So konnten CFL und ONT ausserdem vereinbaren, die touristischen Werbespots von www.promoteluxembourg.lu in den Wartesälen permanent abspielen zu lassen, ein eventueller Ausbau für die Bahnsteige ist in Studie. Ebenfalls erhielt das ONT die Erlaubnis, 2 CFL-Loks mit touristischen Markenemlblems einzukleiden. Auf allen von Ihnen angefahrenen Bahnsteigen erfolgt, sozusagen im Überraschungseffekt für den Kunden, ein Aufruf zu den zahlreichen Möglichkeiten, Luxemburg als Ferienziel zu entdecken. Informationen: Die Vergröβerung des Luxemburger Bahnhofgebäudes führte zum Überdenken des Marketingkonzeptes, auf dessen Grundlage die Touristeninformation des Office National du Tourisme in Luxemburg-Bahnhof beruhte. Seit 1934 ist das Seite 3

Office National du Tourisme B.P.1001 L-1010 Luxembourg www.visitluxembourg.lu www.agendalux.lu


Urkundenüberreichung sowie neue Broschüre des EcoLabel

„Die neue EcoLabel-Broschüre“

Feierliche Überreichung der Urkunden durch die Ministerin für Mittelstand und Tourismus, Frau Françoise Hetto-Gaasch am 6. Oktober 2011 in den neuen Räumen des Tourismusministeriums. 2011 konnte die Anzahl der EcoLabel-Betriebe weiter gesteigert werden, da insgesamt 7 Tourismusbetriebe erfolgreich geprüft worden sind, davon 3 Betriebe zum ersten Mal, sodass insgesamt nun 37 Betriebe zertifiziert sind. Die Ministerin bedankte sich bei den diesjährigen Laureaten für ihren vorbildlichen Einsatz für den Umwelt-und Klimaschutz in ihrem Betrieb und bemerkte, dass der Respekt der EcoLabelKriterien nicht nur dem Umweltschutz dient, sondern den Betrieben aufgrund der Einsparungen und der durchdachten Ausgaben auch finanzielle Vorteile bringt. Die Reisenden schätzen die Umweltmaβnahmen der Betriebe und wählen nicht selten ihre Unterkunft aufgrund des EcoLabels aus. Die Ministerin für Mittelstand und Tourismus überreichte den Vertreterinnen der neu ausgezeichneten Betriebe die EcoLabelUrkunden und die Plaketten, die während der nächsten 3 Jahre Seite 4

den Gästen als Orientierung dienen werden. 

Auberge du Relais Postal d‘Asselborn

H ô t e l - R es t aur a nt Au Vieux Moulin de Lauterborn, Echternach

Légère Premium Hôtel Luxembourg, Munsbach

Des Weiteren begrüβte es Frau Ministerin, dass vier schon seit Jahren zertifizierte Betriebe auch dieses Jahr wieder ihre Folgeprüfung bestanden haben. Ein besonderes Lob ging an diejenigen Betriebe, die seit vielen Jahren schon Mitglied der Initiative sind, interessante Eigeninitiativen entwickelt haben und sich den stetig wachsenden Anforderungen des Labels anpassen:

Bei dieser Gelegenheit stellte Frau Hetto-Gaasch die druckfrische Broschüre über das OekoLabel und die zertifizierten Betriebe vor. Sie reiht sich als 10. Veröffentlichung in die bekannte und bewährte Serie „Hot city, cool country“ ein und liegt in den 4 Sprachen Deutsch, Französisch, Englisch und Niederländisch vor. Auf 10 übersichtlichen und reich

Camping officiel de Clervaux ****,

bebilderten Seiten findet der Leser Informationen zur OekoLabelPhilosophie, sowie eine Übersichtskarte der Mitglieder und viele Serviceadressen. Die Broschüre des EcoLabels wird über das ONT sowohl im In– als auch im Ausland verteilt werden. und steht auch zum Download zur Verfügung unter www.mdt.public, www.ont.lu und www.ecolabel.lu bereit.

zertifiziert seit 2005

Oeko-Zenter Letzebuerg asbl

Centre SNJ Hollenfels – ziertifiziert seit 2005

Tél: 43 90 30-27

Jugendherberge Hollenfels

zertifiziert seit 2007 

Hôtel Belle-Vue, Vianden, zertifiziert seit 2008


EcoLabelbetriebe online Seit kurrzem können die EcoLabelBetri ebe auch online auf www.ecolabel.lu über eine interaktive Karte virtuell besucht werden,. Die Karte kann beliebig vergröβert und verschoben werden, Luftbilder ermöglichen einen virtuellen Spaziergang in der gewünschten Landesregion. Jeder der 35 EcoLabel Übernachtungsbetriebe— Gästezimmer, Jugendherbergen, weitere Gruppenunterkünfte, Campingplätze und Hotels— stellt sich mit Bildern und Text vor und gibt Ihnen einen Einblick in die umweltfreundliche Betriebsführung des Hauses. Mit einem Klick kann auf die Homepages der Betriebe gewechselt werden, um weitergehende Informationen zu erhalten oder eine Reservierung vorzunehmen. Ein Link zur Mobilitätszentrale ermöglicht die Reiseplanung mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Den Hollander-Lux Wir übernehmen für Sie: 

Fräsen und einsäen von Ihren Stellplätzen

Hecken schneiden

Walzen von Unebenheiten

Entfernen von Moos, Unkraut und Flechten

Vermieten von einem Mini-Bagger mitsamt Arbeiter

Vertikulieren der Plätze – sorgt für eine bessere Lüftung und das Wasser kann besser abfließen. Ihr Rasen kann sich wieder besser entwickeln und gesund wachsen.

Vertikale Entwässerung von bis zu max. 40 cm Tiefe

Gartenarbeiten jeglicher Art (mähen, mulchen, düngen, usw.)

Willem den Hollander / 2 , Burebierg L-9841 Wahlhausen Tel.:

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info@denhollander-lux.lu * www.denhollander-lux Seite 5


Das neue Indoorschwimmbad auf Europa-Camping Nommerlayen lebnis werden zu lasssen. Nachträglich haben die Verantwortlichen vom Europacamping zusätzlich ein Kinderbad mit demselben Thema bauen lassen. In einer nächsten Phase soll das Schwimmparadies in seiner Gesamtheit, eine Metamorphose vom Schwimmbad zur « Poseidon-Stadt » anhand einer Reihe von Effekten im und unter Wasser, durchlaufen.

Das Angebot im Schwimmbad hat sich im Laufe der Jahre weiter entwickelt und zwar von abwechselnd Runden drehen, einander nass spritzen bis hin zum Hinuntergleiten von Rutschbahnen und Spielen in künstlichen Wellen. Auf dem Europacamping Nommerlayen, das bereits durch sein hervorragendes Badeangebot bekannt ist, wurde eine weitere Dimension hinzugefügt. Neben dem groβen Freiluftbad glänzt die Anlage durch ein 50-Meter-Becken mit sich öffnendem Dach. Der moderne Tourist begnügt sich heute nicht mehr ausschlieβlich damit nur schwimmen zu können, er fragt nach Erlebnis. Um diesen Ansprüchen des Gastes gerecht zu werden, hat die Direktion des Campings Nommerlayen der Firma « Jora Vision » das Projekt in Auftrag gegeben, ein Thema für das Schwimmbad auszu-

denken und auszuführen.

anschlieβend

Zuerst wurde ein Entwurf verfasst um dem sportlichen Charakter des Olympischen 50-Meter-Bads mit einer Märchengeschichte zu verbinden, in der die versunkene Stadt Poseidon das zentrale Thema darstellt. Die erste Phase der Umbauten ist inzwischen abgeschlossen und die Längsseiten der Schwimmhalle sind mit Skulpturen und At t r a k t i o n en geschmückt, um somit den Besuch zu einem wahrhaftigen Er-

Unter anderem hat die Firma Jora Vision das Sport-und Erlebniszentrum « De Scheg » in

Deventer in den Niederlanden. durchgeführt. Das Konzept Sport in Verbindung mit Erlebnis, Bildung und Ausdauer inmitten eines Freizeitkomplexes ist einmalig in den Niederlanden und verwandelt De Scheg in ein voll thematisiertes Sport-und Erlebniszentrum.

Der städtische Touristenpfad in Ettelbrück Im Dezember 2009 wurde im Rahmen der 100-JahrFeierlichkeiten zum Erhalt der Stadtrechte ein städtischer Touristenpfad eingeweiht, der sich auf 2,2 km durch die Fussgängerzone und die Altstadt erstreckt. Auf 15 hochwertig aufgemachten Tafeln, in drei Sprachen mit insgesamt 112 Fotos und Bildern über Stadtgeschichte, entdecken Sie Ettelbruck von einst und heute. Vor kurzem konnte das Projekt mit der Einweihung von weiteren fünf Tafeln definitiv vervollständigt werden.

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Mit den neuen Tafeln sind nun alle wichtigen Plätze der Stadt abgedeckt. Ziel des städtischen Touristenpfades sei, Einheimische wie Besucher, über die Geschichte Ettelbrücks und Warkens zu informieren und somit eine verbesserte Identifikation mit der Stadt zu erreichen. Jede Tafel des Weges informi ert über bedeutende Geschehnisse, bietet Einblick in verschiedene Infrastrukturen, zeigt wichtige Plätze und Denkmäler auf, erinnert an ver-


Die fünf neuen Tafeln lehren Wissenswertes und Informatives zum Etetlbrücker Bahnhof, zum General-Patton-Denkmal, der « Place de la jeunesse sacrifiée », zum Centre hospitalier du Nord » sowie über Warken. Gratis Führungen werden jeweils vom 1. Mai bis zum 25. September angeboten, jeden Samstag ab 14.00 Uhr mit einem mehrsprachigen Fremdenführer. Treffpunkt ist beim Tourist Office im Zentrum von Ettelbruck.

Syndicat d’Initiative et de Tourisme Ettelbruck 5, rue Abbé Muller gangene Zeiten und hat auf botanischem Plan einiges zu bieten. Obwohl alle Tafeln eigenständig sind, gehören sie aber dennoch zu einem Ganzen. Leider ist es nicht so einfach, trotz Kennzeichnung mit

dem Maskottchen, der von Roger Leiner entworfenen Attila- oder Etzellafigur, die als Wegweiser in den Stadtfarben weiβ/blau auf dem Boden aufgeschweiβt ist, den Weg zu finden.

L-9065 Ettelbruck Tel. +352 81 20 68 Fax : +352 81 98 39

Eine tolle Recycling-Idee: die Bootsbahn auf Camping Steinfort Die « Bootsbahn » bestand aus 8 verwahrlosten Bauteilen mitsamt 12 ebenso verwahrlosten Booten, welche die Verantwortlichen des Campings Steinfort von ihrem vorigen Besitzer, dem Inhaber eines Attraktionsparkes in Belgien, übernommen haben als Tauschgeschäft gegen ein Essen. Die verschiedenen Elemente wurden aus einem tiefen Tal gehoben, was einige Fahrten mit dem PKW in Anspruch nahm, um

schlussendlich alles an seinen neuen Bestimmungsort zu transportieren. Das Schwimmbad aus zweiter Hand, mitsamt Pump-und Filterinstallation, wurde zu einem Fischweiher umfunktionniert, um dem Ganzen eine besondere Ästhetik zu verleihen. Die Pumpe sowie die Aufbereitungsanlage wurde zur Wasserzirkulation eingesetzt. Die einzelnen Elemente wurden wasserdicht zusammengebaut und Frau Kramer hat mit viel artistischer Fertigkeit alles mit einem Farbanstrich auf Glanz gebracht, die Boote inbegriffen. Die liebevoll angefertigte Brücke ist der Entwurf eines Familienmitgliedes und die darauf angebrachte Dekoration hat die neue Besitzerin eigens hierfür entworfen und angefertigt. Diese kreative Arbeit hat ihr groβes Vergnügen bereitet und wenn sie den Kindern zuschaut, wie sie sich beim Bootfahren amüsieren, so empfindet sie Freude und Genugtuung.

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Glamping, der neue Trend – Safarizelt auf Camping „du Rivage“ Die Bezeichnung „Glamping“ besteht aus 2 Wörtern: „Glamour“ in Verbindung mit „Camping“. Somit scheint vieles verständlicher. War das Glamour-Campen vor einiger Zeit noch eine Markt-Nische, so scheint sich dieser Trend, besonders bei wohlbetuchten Urlaubern rasant zu entwickeln. Ganz besonders in den Niederlanden ist diese Urbaubsvariante „Hip“. Einige Reiseveranstalter haben sich bislang aufs Glamping spezialisiert und bieten neben „Designer-Zelten“ mit hellen, farbigem Outfit, jede Menge an Dienstleisungen an, um dem Kunden den Aufenthalt so angenehm als möglich zu gestalten. Verpflegung während dem Wandern in der Natur, Zubringer-Service, Kleider-Reinigung: den Möglichkeiten scheinen kaum Grenzen gesetzt. Der moderne Camper möchte inmitten seiner Naturerfahrung nicht auf Komfort verzichten. Glamping kann sehr verschiedenartig sein: es reicht

vom Verwöhnpaket mit 5-GängeMenu, Raften und Safariangebote, bis hin zu primitiven Auslegern, wo dem Gast eigener Spielraum beim Entdecken der Natur und des Camping-Wesens zugestanden wird. Die Bezeichnung „Tendi“ ist Esperanto für anders campieren. Auf 20 modern eingerichteten Campings in Europa wurden komplett möblierte Lodge-Zelte installiert. Die Idee ist den britischen Entdeckungspionieren nachvollzogen, die fern von Zuhause nicht auf einen Hauch von Heimat und Luxus verzichten wollten. Mit Tendi kann der Camper auf einen halben Umzug verzichten; Küche, Kühlschrank, angenehme Betten, Holzboden und vieles mehr sorSeite 8

gen für einen angenehmen Aufenthalt in natürlicher Umgebung. In diesen gut isolierten Safari-Zelten wird der Camping zum Genuss. Mittlerweile hat diese Initiative auf Camping „du Rivage“ in Wallendorf Anklang gefunden und wir freuen uns über erste Erfahrungen der Familie Voogt hier berichten zu dürfen.

Fotos des Safari-Zeltes auf Camping du Rivage

Safari-Zelt auf Camping du Rivage in Wallendorf Die Idee ein Safari-Zelt anzuschaffen und zu vermieten, ist vor 4 Jahren entstanden, als uns eine Freundin nach ihren Ferien in Italien, von einem groβen Armee-Zelt berichtet hat. Ob das wohl nichts für uns wäre? Nun, der Gedanke gefiel uns und während den Wintermonaten durchstöberten wir das Internet, um heraus zu finden, was es mit so einem Zelt auf sich hat. Im Nachhinein haben wir die Suche fallen lassen, dachten wir doch, wer

möchte sich schon in so ein Zelt, orgendwo an einer abgelegenen Stelle am Campingplatz, einquartieren. Auf recht vielen Campings bemerkt man solche Miet-Objekte, die isoliert liegen und da bekommt man das Gefühl man befinde sich in einem Park und dies gefiel uns nicht. Bis 2010 haben wir es dabei belassen; wir waren vorrangig mit dem Aufbau des Campings beschäftigt. Doch langsam begann sich der Gedanke wieder zu regen. Als wir Informationen hierüber bezogen war uns eines jedoch klar, falls so ein Zelt angeschafft wird, gehört es an eine schöne Stelle nahe am Wasser, zwischen all den anderen Campern. Das haben wir dann auch so umgesetzt, sehr zur Zufriedenheit der Gäste, die das Zelt gemietet haben. Ihnen gefiel, dass sich das Zelt mitten unter den anderen Campern befand, was ihnen das richtige Campinggefühl, vereint mit einem Hauch von Heimat, bescherte. Die Vermietung fand groβen Anklang und das Projekt ist fester Bestandteil unseres Campingkonzepts in Wallendorf, wo „campieren“ noch „campieren“ heiβt. Sollte sich dieser Trend bestätigen, schaffen wir uns für 2013 noch ein Zelt an; mehr als 3 sollten es allerdings nicht sein.

Mehr Informationen über Glamping oder glamuröses Zelten auf: www.wallendorf-kajaks.de www.glampingmagazine.nl www.tendi.nl www.lodgetent.nl


Dexia BIL/ONT Innovationspreis für Tourismus 2011 bile Dienste im Tourismus für 3 x 20 und mehr”. Sehenswürdigkeiten werden mit QRCodes ausgestattet. Kategorie II: Staatlich und bzw. von Gemeindeverwaltungen getragene touristisch innovative Projekte Preisträger :

Office Regional du Tourisme Region Mullerthal - Kleine Luxemburger Schweiz

für das Projekt „Genussurlaub für Fortgeschrittene - thematisches Pauschalangebot“. Das Office National du Tourisme (ONT) organisiert nun schon im 4. Jahr in Folge, gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern Dexia Banque Internationale à Luxembourg und Saint-Paul Luxembourg, den Innovationspreis für Tourismus. Ziel ist es, herausragende Leistungen und Projekte im Luxemburger Tourismus auszuzeichnen. Innovationen in Form von Abwechslung, Differenzierung, Einzigartigkeit und Mut zu ungewöhnlichen Angebotsformen geben dem Tourismus in Luxemburg neue Impulse. Der Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf dem Thema „Seniorentourismus - 3 x 20 und mehr“. Die Gruppe der Senioren verfügt über 40% der Kaufkraft: Senioren sind treue Kunden. Ihr Marktanteil und Ihre Anzahl steigen stetig an. Was sind Ihre Erwartungen und wie kann man Senioren in seine kommerzielle Tourismusstrategie einbinden? Dies sind in der heutigen Gesellschaft die Zukunftstrends, durch die sich innovative Betriebe und Institutionen auszeichnen. Deshalb sind Ideenreichtum und Innovationen auch in diesem touristischen Segment eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung des Angebots. In drei Kategorien wurden insgesamt 12 innovative Beiträge eingereicht, welche von der Jury hinsichtlich vordefinierter Kriterien bewertet wurden. Bewertungskriterien :

Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit

Innovationsgrad

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Übertragbarkeit auf andere

Kategorie III:

touristische Betriebe/ Organi-

Privatwirtschaftlich getragene, touristisch innovative Projekte

sationen

Vernetzungsgedanke

Qualitäts- und Kundenorientierung

Erschließung neuer Märkte

Modellcharakter

Alleinstellungsmerkmal

Umsetzung

Gesamteindruck

Kreativität und Qualität der Bewerbung

In jeder Kategorie wurden ein Preisträger, respektive eine lobende Anerkennung, prämiert. Kategorie I: Touristisch innovative Projekte von Organisationen ohne Gewinnzweck Die Preisträger und lobenden Anerkennungen in den drei Kategorien : Lobende Anerkennung ging an:

GrenzUeberSchrei tende Touristik Initiative asbl « GUSTI »

für das Projekt “Scann-PunktTourismus : Innovative digitale mo-

Preisträger :

Luxlait Vitarium - Vitalux S.à.r.l

Für sein Projekt „Ateliers de cuisine pour les personnes actives de 3x20 ans et plus“ Lobende Anerkennung :

Hotel Am Klouschter (Château de Schengen S.A.) GoeresMoments

Für das Projekt „thematische Aufenthaltsreihe“ gepaart mit 4 Hauptthemen, welche 2012 abwechselnd im Wochentakt angeboten werden

Wie Sie unserer vorherigen CampinfoAusgabe entnehmen können, hat auch Camprilux an dem Wettbewerb teilgenommen und ein Projekt unter der Bezeichnung „Unsere Silberne Campinggeneration“ eingereicht. Mit groβem Bedauern mussten wir feststellen, dass unsere Bewerbung leider nicht für den engeren Favoritenkreis zurückbehalten wurde.


Geographisches Informationssystem…..

Vor kurzem wurde das im Rahmen des Interreg-IVa-Projekts „Pacte Haute-Sûre“ geplante online abrufbare geografische Informationssystem (GIS) für das grenzüberschreitende Einzugsgebiet der Obersauer im Naturparkzentrum in Esch/Sauer vorgestellt. 2005 war bekanntlich der Gewässer-Vertrag Obersauer vom Naturpark Obersauer und dem belgischen „Parc naturel Haute-Sûre forêt d‘Anlier“ ins Leben gerufen worden. Es wurde ein so genanntes Flusskomitee gegründet, in dem vornehmlich den Wasserschutz betreffende Themen diskutiert und daraus Maβnahmen formuliert werden. Diese Maβnahmen flieβen dann in einen Maβnahmenkatalog zu verschiedenen Hauptthemen.

„Wasser und Tourismus“ In diesem Maβnahmenkatalog findet man ebenfalls die des „Wasser und Tourismus“. Hier entwickelte das Flusskomitee die Seite 10

Idee einer Internetplattform für Touristen und Tourismusanbieter, um das Angebot im Einzugsgebiet der Obersauer auch kartografisch darstellen zu können. Gleichzeitig wird auf die Projekte des Naturschutzes und des Wasserschutzes hingewiesen und für die Thematik sensibilisiert. Nachdem die nötigen Daten zusammengetragen worden waren, wurden die beiden Studienbüros VBD und Netgis damit beauftragt, ein Web-GIS für die Region zu programmieren. Das WebGIS ist, im Gegensatz zu anderen Internetanwendungen, bei denen Karten genutzt werden, ein wirkliches geografisches Informationssystem (GIS). Das heiβt , es existiert eine Datenbank, von der per Browser eine Abfrage aus den Tabellen gestartet wird. Im WebGIS stellt man sich, anders als bei anderen Internetanwendungen, bei denen man ein fertiges Bild mit Informationen bekommt, die vielfältig angebotenen Informationen wie z.B. Hotels, Radwege, Sehenswürdigkeiten auf einem Hintergrund seiner

Wahl (Luftbild, topografische Wander karte u.a.) hingegen selber zusammen, genau so, wie man sie gerade braucht. Bei den verschiedenen Kategorien der Wege werden zusätzlich der Startpunkt, die Länge und ein visuelles Höhenprofil angegeben. Zusätzlich kann man die Wege per GPS-Daten herunterladen, so dass diese auch mit eigenem GPS -Gerät abgegangen werden können. Das WebGIS eignet sich neben dieser touristischen Nutzung ausserdem zur fachlichen Anwendung. Schon jetzt sind die Schutzzonen und Naturschutzgebiete in der Datenbank enthalten.

Vielseitiges WebGIS Das WebGIS bietet auf der einen Seite also die Möglichkeit, den nachhaltigen Tourismus in der Region zu unterstützen und das touristische Angebot übersichtlich zu gestalten. Dies stärkt die lokalen Tourismusbetriebe und damit einen wichtigen Zweig der regiona-


……..WebGIS für die Region Obersauer auf

len Wirtschaft in der Obersauerregion, was ja eins der wichtigen Ziele der Naturparks ist. Auf der anderen Seite kann das WEbGIS bei Planungen durch die öffentliche sowie die private Hand, einen räumlichen Überblick geben. Zusätzlich ist es ein probates Mittel, um die vielen guten Projekte, die z.B. im Rahmen der Arbeit der Naturparks, der biologischen Stationen, der Gemeinden, der Verwaltungen und der, in der Region agierenden Projekte wie dem „Pacte Haute-Sûre“ umgesetzt wurden, sichtbar und transparent den Menschen näherzubringen. Den Touristen wird ein umfassendes Informationsinstrument geboten, um sich über ihre Ferienregion zu informieren und die touristischen Möglichkeiten wahrzunehmen. Gleichzeitig wird den lokalen Tourismusbetrieben ein Werkzeug zur Sichtbarmachung ihres Betriebes geboten und dies kostenlos und ohne weitere Bedingungen.

WebGIS finden Sie auf : www.naturpark-sure.lu Unter der Rubrik „Gewässervertrag Obersauer“, rechts im Text auf „ Adresse“ klicken und schon tut Seite 11

sich die Seite „Contrat de la rivière Haute-Sûre“ auf (oben sichtbar). Links über der Thementafel können Sie zwischen deutscher oder französischer Sprache wählen und in der Thementafel auf WebGIS klicken , um somit auf die Seite des

„Geoinformationssystems“ zu gelangen. Anschlieβend finden Sie am Textende einen Hinweis

„zur Kartenanwendung“, mit einem Mausklick fallen Sie

„Zur Anwendung“ (deutsch oder französisch,und schlussendlich erscheint die Karte, neben der sich links eine Tabelle mit einer Liste von „POIs - Points of Interest“ befindet und in 2 Themenbereiche (Tourismus— Wegenetz) aufgeteilt ist (s. erste Karte links)

Unter Hotellerie sind eine Reihe von Gastgewerben aufgelistet, und wenn Sie eins wählen, öffnet sich rechts die entsprechende Karte dazu und weiter , unter

Info, tut sich wiederum ein Fenster auf mit den informativen Angaben des jeweiligen Gastgewerbes (s. Karte unten)

Somit können Sie beliebig Informationen über die Region erhalten. Wenn Sie wieder zum Ausgangspunkt WebGIS zurückgehen, können Sie aber auch mit einem Mausklick zwischen den verschiedenen Rubriken „Wie funktionniert‘s—Datensätze und Downlads“ wählen. Dies ermöglicht Ihnen, bereits im Vorfeld genauere Informationen zur effektiveren Anwendung zu erhalten. Ich wünsche Ihnen viel Spaβ beim virtuellen Besuch in der Obersauerregion.


Retrospektive: Campingplätze wie sie früher aussahen

Camping Troisvierges

Cotisation / Beitrag Camprilux Der Beitrag 2011 für Campingplatzbetreiber ist wie folgt festgesetzt: Mitgliedschaft „STANDARD“: 3,45 Euro pro Stellplatz oder Mitgliedschaft „PLUS“: 7,45 Euro pro Stellplatz

www.camping.lu www.camping.lu

Der Beitrag 2011 für Ferienwohnungsanbieter ist wie folgt: Adresse Bureau: Adeline Krausch 49, rue des Jardins L-7782 Bissen Telefon: 83 54 61 Fax: 26 293-560 E-Mail: secretariat@camprilux.lu Homepage: www.camprilux.lu

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Mitgliedschaft „STANDARD“: 20,00 € pro Ferienwohnung oder Mitgliedschaft „PLUS“: 40,00 € pro Ferienwohnung Kassenführer: Marc Bissen, L-9659 Heiderscheidergrund BGL n° IBAN LU48 0030 2353 1931 0000 Campinfo ist eine Publikation von der Camprilux a.s.b.l. und wird kostenlos alle 2 Monate, außer Juli, an alle Mitglieder verschickt.


campInfo No5 2011