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Limmat Verlag Frühjahr 2011

Leben Jeannot Bürgi Lochhansi Walter Hauser Stadt in Flammen

Kunst und Fotografie

Stefan Ineichen Endstation Eismeer

Kathrin Siegfried Steivan Liun Könz

Elisabeth Kaestli Aisha, Mussa, Zawadi …

Hans Steiner Alles wird besser

Jean-Robert Probst Chicky Silvana Schmid La Lupa

Postkarten Lesen und Schreiben (siehe Umschlagrückseite)

Literatur Anna Maria Bacher Kfarwät Schpurä / Farbige Spuren / Tracce colorate Peter Höner Gynt Leo Tuor Settembrini Yusuf Yes¸ilöz Hochzeitsflug Jahrbuch der Schweizer Literaturen viceversa literatur 5

Bettina Ugolini Wegweiser Alter


Vom Leben ins Theater und zurück Oder Die Liebe und der König der Selbstsucht

Peter Höner

Gynt

Roman

Limmat

Peter Höner Gynt Roman ca. 280 Seiten, gebunden ca. sFr. 38.–, € 29.50 ISBN 978-3-85791-623-6 März

Foto Kaspar Lüscher

Peter Höner, geboren 1947, Schauspielstudium in Hamburg, Schauspieler u. a. in Hamburg, Bremen, Berlin und Basel. Seit 1981 freischaffender Schriftsteller, Schauspieler und Regisseur. 1997–2000 Präsident der Gruppe Olten. Im Limmat Verlag sind die Krimi­ nalromane «Seifengold», «Das Elefantengrab» und «Wiener Walzer» mit Kommissar Mettler lieferbar sowie die Erzählung «Bonifaz – Ingenieur seines Glücks» und der Roman «Am Abend, als es kühler ward».

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Die Schauspielerin Johanna Hatt in Wien sinniert über ihre Rolle als Geliebte Solveig im «Peer Gynt» am Burgtheater, während sie auf ihren Freund Daniel Tauber wartet. Dieser ist auf der Anfahrt aus der Schweiz, wo er seinerseits mit Jugendlichen den «Peer Gynt» inszeniert. Dort geraten Schüler, eine Lehrerin, deren Vater und weitere Beteiligte in den Sog des Theaters und des Stücks. Wie in Peer Gynts berühmtem Bild von der Zwiebel nähert sich Peter Hö­ ners Roman Schale um Schale dem Zentrum. Und je tiefer er eindringt, umso drängender werden die Fragen, wird das Theater zur Welt und die Welt zum Theater, wo sich jugendliche Hoffnungen und gescheiterte Utopien, Flucht in Gewissheiten und Altersrebellion treffen. Und ewig jung bleibt die Frage Peer Gynts: «Wer bin ich?» – Oder zählt am Ende doch nur die Liebe? «Gynt» ist ein wunderbar kenntnisreicher und subtiler Roman über das Theaterspielen und zugleich ein Zustandsbericht über drei Generationen der heutigen Gesellschaft.


Ein böses Erwachen im (Heimat-)Dorf Beyto auf der Suche nach der eigenen Identität

Foto Luca Zanier

Yusuf Yes¸ilöz Hochzeitsflug Roman ca. 240 Seiten, gebunden ca. sFr. 36.50, € 28.50 ISBN 978-3-85791-622-9 März

Yusuf Yes¸ ilöz, geboren 1964 in einem kurdischen Dorf in Mittelanatolien, kam 1987 in die Schweiz. Heute lebt er mit seiner Familie in Winterthur und arbeitet als freier Autor, Filmemacher und Kolumnist für die WochenZeitung. Romanveröffentlichungen u. a. «Steppenrutenpflanzen», «Der Gast aus dem Ofenrohr», «Der Imam und die Eselin». Im Limmat Verlag sind lieferbar die Romane «Lied aus der Ferne» und «Gegen die Flut» sowie die Filme «Hungern gegen Wände», «Zwischen den Welten» und «Musikliebe».

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Yusuf Yes¸ ilöz Hochzeitsflug

Als Beyto mit seinen Eltern das Flugzeug besteigt, um seine Verwandten im tscherkessischen Dorf in der Türkei zu besuchen, freut er sich, die Freunde aus der Kindheit wieder zu sehen, obwohl ihm die Trennung von seinem heimlichen Geliebten Manuel nicht leicht fällt. Umso grösser ist sein Schock, als er überraschend mit seiner Cousine Sahar verheiratet wird. Völlig allein gelassen, stürzt Beyto in einen Strudel von Gefühlen. Die grosse Wut auf die Eltern lässt ihn jede Ehrfurcht vor ihnen vergessen, die kindliche Zuneigung zu Sahar, die er nie verloren hat, verwirrt ihn, die Angst, Manuel gegenüber­ zutreten, lähmt ihn. Beyto, selber noch fast ein Kind, erfährt einzig von seiner Lehrlingsbetreuerin Tania Unterstützung, und weg vom Dorf im Osten und von der Stadt im Westen, wo er seit vielen Jahren lebt, findet er langsam wie­ der etwas Halt. Ironisch und humorvoll nimmt Yusuf Yes¸ilöz die Leserinnen und Leser mit in eine reiche Welt voller Geschichten, die in einem schmerz­ haften Widerspruch steht zur grossen Einsamkeit des jungen Beyto.

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Gedichte auf Walser «Titsch» «Die Begegnung mit Bachers Lyrik war für mich wie ein Naturereignis, ein Gewitter, ein Hagel.» Heinz Holliger

Ökschtuschtärnä: Muntschi in di têmäru Ekkälti un Töw ufum Gööt. Auguststerne: Küsse in dunkeln Winkeln und Tau auf der Wiese. Stelle di agosto: baci negli angoli bui e rugiada sui prati.

Anna Maria Bacher Kfarwät Schpurä/Farbige Spuren / Tracce colorate Gedichte Walser Deutsch, Deutsch und Italienisch Vorwort von Silvia dal Negro Übersetzungen ins Deutsche und ein Gespräch mit der Autorin von Kurt Wanner ca. 140 Seiten, gebunden ca. sFr. 34.–, € 26.50 ISBN 978-3-85791-625-0 April

Foto Daniel Vass

Anna Maria Bacher, geboren 1947 in Gur­fulu / Grovella im piemontesischen Pomattertal / Val Formazza. Ausbildung am Colleggio Rosmini in Domodossola. Lehrerin in Zumstägg / Ponte. Dort lebt sie mit ihrer Familie und widmet sich neben der Haus- und Gartenarbeit vor allem der Erhaltung und Förderung ihrer heimatlichen Walserkultur. Sie wurde für ihre literarische Arbeit mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kulturpreis der ­Enderlin-Stifung. Seit 1983 erschienen mehrere Bücher und Hörbücher.

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Anna Maria Bacher

Kfarwät Schpurä Farbige Spuren Tracce colorate

Limmat

Die Gedichte der aus dem Pomattertal / Val Formazza, Italien, stammenden Anna Maria Bacher geniessen mittlerweile in weiten Kreisen ein hohes Anse­ hen, nicht zuletzt durch die Vertonungen durch Peter Roth, Heinz Holliger, Martin Derungs und Thüring Bräm. Anna Maria Bacher verfasst leise, oft melancholische Gedichte – klar und spröd, manchmal geräuschhaft und unsentimental –, zur inneren und äusse­ ren Natur, zu Empfindungen und Begegnungen in ihrem Tal. Sie schreibt auf «Titsch», einem Walser Dialekt mit herbem alemannischem Charme, der in den italienischen Alpentälern langsam verschwindet, und auf Italienisch. An­ na Maria Bacher ist überzeugte Botschafterin der Walser Kultur. Die in diesem Band versammelten sechzig Gedichte sind grösstenteils un­ veröffentlicht, dazu kommen etwa ein Dutzend aus dem vergriffenen Band «Gägäsätz – Gegensätze – Contrasti».


Jagen und Erzählen Leben und Meinungen des Gemsjägers Settembrini, Bewunderer des Sternenhimmels und Antibürokrat

Leo Tuor

Settembrini Leben und Meinungen

Limmat

Ausgezeichnet mit dem Schillerpreis und dem Bündner Literaturpreis

Foto Yvonne Boehler

Leo Tuor Settembrini Leben und Meinungen Roman Aus dem Rätoromanischen von Peter Egloff Titel der Originalausgabe: «Settembrini. Veta e meinis» ca. 280 Seiten, gebunden ca. sFr. 38.–, € 29.50 ISBN 978-3-85791-624-3 März

Leo Tuor, geboren 1959, verbrachte siebzehn Sommer als Schafhirt auf der Greinahochebene. 1989–2000 Arbeit an einer sechsbändigen Werkausgabe des rätoromanischen Dichters und Kulturhistorikers Giacun Hasper Muoth. Leo Tuor lebt in Val. Er schreibt Erzählungen, Kurztexte und Essays. Bisher erschienen die Romane «Giacumbert Nau» sowie im Limmat Verlag «Onna Maria Tumera oder Die Vorfahren».

Nach «Onna Maria Tumera oder Die Vorfahren» kehrt Leo Tuor mit «Settem­ brini» dorthin zurück, wo er am liebsten ist: auf die Berge. Wie Giacumbert Nau und Pieder Paul Tumera ist der Jäger Settembrini jemand, der an Ge­ schichten glaubt statt an Gesetze. Er ist mit Geistern im Bunde und für jede Lebenslage mit einem Zitat bewaffnet. Settembrini werden die Zwillinge Gion Battesta Levy und Gion Evangelist Silvester genannt, wenn sie allein unterwegs sind, weil sie keiner unterscheiden kann. Sie sind die Onkel und Lehrmeister des Erzählers, Jäger in den Alpen, die der Gemse auflauern und die Weltliteratur nach Sinn und Wesen der Jagd durchpirschen. Mit ihrem geballten Fachwissen über Gemsen und Bücher über­ schütten sie ihren Zögling, der damit alsbald an der Jagdprüfung brilliert. «Settembrini» ist ein fantasievoller Roman über die Jagd, voller Nach­ denklichkeit über das Töten und wilder Geschichten aus dem Leben in den Bergen.

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Ein literarisches Konzert der (Landes-)Sprachen Porträts, Essays, Gespräche, unveröffentlichte Texte

Angelika Overath Ernst Burren Alain Claude Sulzer Gaston Cherpillod Catherine Safonoff Claudia Quadri Giorgio Orelli Charles Lewinsky Oscar Peer Philippe Rahmy Anna Ruchat

→ Übersetzen Das Literatur-Jahr

Jahrbuch der Schweizer Literaturen

viceversa literatur 5 Herausgeber Service de Presse Suisse Limmat Verlag

Der 1943 gegründete Service de Presse Suisse (SPS) hat zum Ziel, das literarische Schaffen der Schweiz über die Sprachgrenzen hinaus bekannt zu machen und den Kulturaustausch zu fördern. Zu diesem Zweck betreibt er unter anderem die Website www.culturactif.ch. Das Jahrbuch «viceversa literatur» erscheint französisch bei Editions d’en bas, Lausanne, und italienisch bei Edizioni Casagrande, Bellinzona.

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viceversa literatur 5 Jahrbuch der Schweizer Literaturen Herausgeber Service de Presse Suisse ca. 240 Seiten, etwa 14 Fotografien, Pappband ca. sFr. 34.–, € 26.50 ISBN 978-3-85791-628-1 ISSN 1662-0380 April

In seiner 5. Ausgabe präsentiert «viceversa literatur» neue Dossiers zur Schwei­ zer Literatur aus allen vier Sprachregionen. Das Jahrbuch der Schweizer Litera­ turen stellt Autorinnen und Übersetzer vor, überquert Sprach-, Kantons- und Landesgrenzen, animiert anhand von Essays, Gesprächen und literarischen Texten zum Lesen und Entdecken. Die Porträts gelten Ernst Burren, Angelika Overath und Alain Claude Sulzer aus der Deutschschweiz, Gaston Cherpillod und Catherine Safonoff aus der Romandie, Claudia Quadri und Giorgio ­Orelli aus dem Tessin. Vahé Godel, Irma Wehrli und Prisca Agustoni präsen­ tieren in ihrer Carte blanche eine Übersetzung. Charles Lewinsky, Oscar Peer, Philippe Rahmy und Anna Ruchat geben Einblick in unveröffentlichte Texte. Zum Schluss bietet ein ausführlicher Serviceteil mit einer Chronik und Buch­ besprechungen einen Überblick über das Schweizer Literaturjahr 2010.


Guisans Fotograf Der Berner Hans Steiner wiederentdeckt

Ausstellungen 10. Februar 2011 – 15. Mai 2011 Musée de l’Elysée, Lausanne

10. März 2012 – 3. Juni 2012 Villa dei Cedri, Bellinzona

Hans Steiner Alles wird besser Fotografien 1930–1960 Herausgegeben von Daniel Girardin und Jean-Christophe Blaser, Musée de l’Elysée Lausanne Beiträge von Philippe Kaenel, Markus Schürpf, François Vallotton, Mitarbeit von Stephan Holenstein, Elisa Rusca und Manuel Sigrist 336 Seiten, 211 Fotos, vierfarbig und Duplex, gebunden, Grossformat 20,5 × 26 cm ca. sFr. 69.–, € 54.– ISBN 978-3-85791-621-2 Februar

Hans Steiner, geboren 1907 in Bern. Nach kaufmännischer Lehre autodidak­ tisches Studium der Fotografie und ­Arbeit in diversen Fotostudios. Ab 1932 begann Hans Steiner mit Reportagen. 1938 gründete er am Waisenhausplatz in Bern einen eigenen Betrieb. Im ­Rahmen von Werbe- und Dokumen­­ta­ tionsaufträgen reiste er nach dem Zweiten Weltkrieg ins Ausland, u. a. 1947 nach China und Java, 1953–1954 in die Pyrenäen und 1959–1962 für Ausgrabungen nach Italien. Steiner war ein begeisterter Berggänger und unternahm Kletter- und Skitouren.

HANS STEINER

ALLES WIRD BESSER

ALLES WIRD BESSER

29. Oktober 2011 – 29. Januar 2012 Médiathèque Valais, Martigny

HANS STEINER

28. Mai 2011 – 9. Oktober 2011 Fotostiftung Schweiz, Winterthur

MUSÉE DE L’ELYSÉE

LIMMAT VERLAG

Der Berner Fotograf Hans Steiner (1907‒1962) hat ein umfangreiches und viel­ fältiges Werk hinterlassen, das erst jetzt wieder entdeckt wird. Schon in den 1930er-Jahren hatte er viel Erfolg mit seinen Reportagen, in denen er über die kleinen und grossen Dramen des Alltags und des gesellschaftlichen Lebens berichtete – so etwa 1937 mit einem Bildbericht über die Erstdurchsteigung der Eigernordwand. Auch auf dem Gebiet des Porträts machte er sich einen Namen. Zu seinen bekanntesten Werken gehört das offizielle Porträt von Gene­ ral Guisan, das während des Zweiten Weltkriegs und weit darüber hinaus in vielen Schweizer Stuben und Gasthäusern hing. Ab den Fünfzigerjahren wid­ mete er sich der Werbung und den immer wichtiger werdenden Bereichen Mode, Freizeit und Sport. Hans Steiner verfolgte keinen sozialkritischen An­ satz. Aber mit seinem unkonventionellen, durchaus optimistischen Blick beglei­ tete er unsere Gesellschaft auf ihrem Weg in eine konsum- und vergnügungs­ freudige Gegenwart – immer mit der Kamera am Puls der Zeit.

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Lim m a t

Zirkuslegende Vom kleinen Hutmachersohn aus Jona zum Hausclown des grössten Zirkus’ Europas

Jean-Robert Probst

Jean-Robert Probst Chicky Wie Eugen Altenburger seinen Bubentraum verwirklichte und Clown beim grössten Zirkus von Europa wurde Mit einem Vorwort von Fredy Knie junior Aus dem Französischen von Filip Vincenz Titel der Originalausgabe: «Chicky. Une vie de clown. Légende vivante du cirque» ca. 140 Seiten, etwa 20 Fotos, gebunden ca. sFr. 28.–, € 22.– ISBN 978-3-85791-626-7 April

Eugen Altenburger, geboren 1928 in Jona, ging direkt nach der Schule ­ zum Zirkus. Während sechzig Jahren arbeitete er als Clown «Chicky» in den prestigeträchtigsten Zirkusunternehmen Europas, von «Pinder» über «Knie» bis zu «Krone». Jean-Robert Probst, geboren 1946 in Neuchâtel, ist Journalist und Schriftsteller. Er war 16 Jahre Chefredaktor der Zeitschrift «Gévérations», arbeitete ein Jahr beim Zirkus Knie und trat als Amateurclown auf. Er hat mehrere Bücher über den Zirkus publiziert.

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Chicky Wie Eugen Altenburger seinen Bubentraum verwirklichte und Clown beim grössten Zirkus von Europa wurde

Sein Vater war Hutmacher in Jona, seine Mutter Verkäuferin. Schon früh trieb sich der kleine Eugen Altenburger beim Zirkus Knie im benachbarten Rap­ perswil herum. Und da er kein Geld hatte, ergriff er die Hand einer fremden Frau und spazierte mit ihr umsonst ins Zelt. Er suchte die Nähe der Artisten und begann mit ihnen zu üben, wann im­ mer er freie Zeit hatte. Dann arbeitete er ohne Bezahlung in einer Arena, ei­ nem Zirkus ohne Zelt, zog mit diesem durchs Land und fand allmählich sei­ nen Platz in der Zirkuswelt: Er brachte die Leute zum Lachen. Mit der Zeit wurden die Zelte grösser, Engagements in ganz Europa folg­ ten, auch beim Zirkus Knie, bis er schliesslich zum Hausclown des Zirkus Krone wurde. Mit viel Gespür für das sprechende Detail erzählt Jean-­Robert Probst die ungewöhnliche Geschichte des Clowns «Chicky» und lässt dabei das faszinierende und zugleich harte Leben der Zirkusleute lebendig wer­ den.


Zwischen Bätziwasser und Sankt Kümmernis Eine mysteriöse Vatergeschichte aus der Innerschweiz

Jeannot Bürgi

Lochhansi oder Wie man böse Buben macht

Foto Andrea Bickel

Limmat

Jeannot Bürgi, geboren 1939 in Zürich, wächst in Bürglen / OW auf. Nach der Kunstgewerbeschule Luzern freier Bildhauer in Holland, ab den Achtzigerjahren in der Schweiz, in Frankreich und Griechenland. 1986 mit dem ersten Küsnachter Kulturpreis ausgezeichnet. Er lebt heute am Walensee.

Jeannot Bürgi Lochhansi oder Wie man böse Buben macht ca. 200 Seiten, etwa 10 Fotos, gebunden ca. sFr. 32.–, € 25.– ISBN 978-3-85791-627-4 April

1939 – Landesausstellung: Unweit des Festgeländes in Zürich wird an einem Spätsommerabend ein Säugling in einer Kartonschachtel aufgefunden. Das Findelkind kommt zur städtischen Fürsorge und wird Jahre später von einem kinderlosen Ehepaar aus der Innerschweiz adoptiert. Der Bub verbringt seine Kindheit auf einem Bauerngut – dem «Loch» – in Bürglen am Lungernsee. Im Zentrum dieser Kinderwelt steht Ätti, der schwadronierende Grossvater, der das Bätziwasser liebt und die Feste feiert, wie sie fallen. Lebenslustig ist auch der Vater, er arbeitet im Holzbau und ist viel unterwegs. Mutter ist fromm und empfängt den Dorfkaplan bei Schinken und Rauchwurst zu erbaulichen Ge­ sprächen. Dass der Kleine dem Adoptivvater gleicht, sorgt für Gespött, dar­über gesprochen wird nicht. Des Rätsels Lösung liegt im Nachlass der Mutter. Unzimperlich und oft hart ist das Leben in der kleinen Gemeinde. Nüch­ tern, unverblümt und doch mit Wärme erinnert sich Jeannot Bürgi an seine Kindheit in dieser katholisch-barocken Welt der Vierzigerjahre.

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Der Brand von Glarus Ein mediales Grossereignis und die erste «Glückskette» der Schweiz

Walter Hauser

Stadt Brand

in Flammen

Der

Limmat

Glarus

von

im Jahre

1861

Walter Hauser Stadt in Flammen Der Brand von Glarus im Jahre 1861 ca. 200 Seiten, etwa 30 Fotos und Abbildungen, Pappband ca. sFr. 34.–, € 26.50 ISBN 978-3-85791-630-4 April

Foto Sabine Wunderlin

Walter Hauser, geboren 1957, aufgewachsen im Kanton Glarus. Studium der Rechtswissenschaft und Promotion in Zürich. 1987–1992 Mitglied des Glarner Kantonsgerichts. Seit 1985 Tätigkeit als Journalist. Im Limmat Verlag sind von Walter Hauser lieferbar: «Der Justizmord an Anna Göldi. Neue Recherchen zum letzten Hexenprozess in Europa», «Auswanderung ins Glück. Die Lebensgeschichte der Kathrin ­Eng­ler» und «Bitterkeit und Tränen. Szenen der Auswanderung aus dem Tal der Linth und die Ausschaffung des hei­matlosen Samuel Fässler nach Amerika».

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Nach einer bewegten Landsgemeinde brach in der Nacht vom 10./11. Mai 1861 im Stall neben Ratsherr Tschudis Haus ein Feuer aus. Starker Föhn blies, und das Feuer führte zur grössten Katastrophe des noch jungen Bundesstaats. Der Brand löste in der ganzen Schweiz und im Ausland eine unvorstellba­ re Solidaritätswelle aus. Mit der Bahn wurden Tonnen von Lebensmitteln, Decken und Kleidern angeliefert, die Geldspenden erreichten eine Rekord­ summe. Es war die erste «Glückskette» der noch jungen Nation. Sogar der Papst und Kaiser Napoleon iii. reihten sich unter die Spender ein. Zum ersten Mal wird der Brand von Glarus umfassend in einem Buch darge­ stellt: die Brandursache, der genaue Hergang, das Medienereignis – die «Times» in London war gleichzeitig mit den Bürgern von Elm informiert–, die Hilfs­ aktion und der Wiederaufbau. Und wie bereits bei «Der Justizmord an Anna Göldi» hat Walter Hauser viele neue Dokumente gefunden, welche die Vor­ gänge in der Brandnacht in neuem Licht erscheinen lassen.


Die Welt, die mit der Titanic unterging Schweizer Passagiere: Woher sie kamen, wohin sie wollten

Buchvernissage & Theaterpremiere 13. April 2011 im sogar theater Zürich

STefan ineichen

E n d s tat i o n EismEEr

Stefan Ineichen Endstation Eismeer Schweiz – Titanic – Amerika ca. 240 Seiten, durchgehend vierfarbig, etwa 50 Abbildungen von PhotochromPostkarten, Pappband ca. sFr. 58.–, € 45.– ISBN 978-3-85791 -629-8 April

Stefan Ineichen, geboren 1958 in Luzern, lebt als Ökologe und Schriftsteller in Zürich. Buchveröffentlichungen u. a. «Die wilden Tiere in der Stadt», Herausgeber der «Sagen und Legenden der Schweiz» von Meinrad Lienert, Co-Autor von «Stadtfauna: 600 Tier­ arten der Stadt Zürich». Seit 2000 Projektleiter der Veranstaltungsreihe «NahReisen», die Ausflüge in und um Zürich anbietet. Im Limmat Verlag sind lieferbar: «Himmel und Erde. 101 Sagengeschichten aus der Schweiz und von ennet den Grenzen» und ­«Zürich 1933–1945.152 Schauplätze».

L i m m aT

S c h w e i z — T i Ta n i c — a m e r i k a

Am 14. April 1912 versank die Titanic im Atlantik, an Bord befanden sich zahl­ reiche Passagiere und Angestellte aus der Schweiz: etwa der Schweizermeister im Tennis, der Verwaltungsratspräsident des «Swiss Bankverein», der mit ei­ nem Juristen den Bankrotteur einer Stickereifabrik aus Arbon verfolgte, der sich nach Amerika abgesetzt hatte. Die Tochter eines Zürcher Tex­tilfabrikanten wollte in New York ihren standesgemässen Bräutigam treffen, und ein Maga­ ziner eines Zürcher Warenhauses wanderte mit seiner Familie wie einige wei­ tere Schweizer nach Amerika aus. In der Titanicküche arbeiteten neben einem Walliser, der als stellvertretender Küchen­chef für die 1. Klasse kochte, auch ein für das Eis verantwortlicher Luzerner und mehrere Kellner und Hilfskellner aus Poschiavo, aus Brissago oder dem Bleniotal. Die Geschichten all dieser Passagiere verknüpft Stefan Ineichen bis in ihre Verästelungen zu einem faszinierenden Bild der Gesellschaft vor dem ersten Weltkrieg, illustriert mit zeitgenössischen farbigen Postkarten.

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La Lupa Das Leben der Maryli Marconi aus Comologno

L imm at

silvana schmiD · fotos git t y Darugar

Silvana Schmid La Lupa Die Stimme der Wölfin Fotografien von Gitty Darugar ca. 80 Seiten, etwa 30 vierfarbige Fotografien, broschiert ca. sFr. 28.–, € 22.– ISBN 978-3-85791-632-8 Februar

Foto Gitty Darugar

Silvana Schmid, aufgewachsen in Kilchberg, Lugano und Rio de Janeiro. War Filmübersetzerin, Redaktorin, Mitgründerin des Zürcher «Presseladen», Pressechefin des Filmfestivals Locarno und Chefredaktorin der «Tessiner ­Zeitung». Lebt in Locarno. Im Limmat Verlag ist «süss & bitter. Lify Bucher 1899–1999» lieferbar. Gitty Darugar, geboren in Teheran, war Schauspielerin am Schillertheater in Berlin und als Gitty Djamal in vielen Rollen auf der Bühne, in Film und Fernsehen zu sehen. Arbeitet seit 1984 als Fotografin in Paris und Lugano.

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La Lupa D i e

s t i m m e

D e r

w ö l f i n

La Lupa – geboren als Maryli Marconi ganz hinten im Val Onsernone und über den Gotthard in den deutschen Sprachraum gewandert: Ihre gewaltige Naturstimme füllt ohne Mikrofon jeden Raum, bis die Seelen schwingen. Das lange Onsernonetal endet an der Grenze. Aus Italien kamen über die Felsen die Schmuggler und gelegentlich ein Wolf. Grenzen müssen überwun­ den werden, das hat La Lupa früh gelernt. Und so sprengt der unverfrorene deutsch-italienische Mix ihrer Programme kulturelle Barrieren, verknüpft Lie­der, Gedichte, Zitate, Arien, Canzoni und saftige Schnulzen – sinnstiftend, anspruchsvoll und mit höchster Präzision. La Lupa hat Silvana Schmid ihre lange Reise über den Gotthard erzählt. Von der kleinen Meri, die auf der Mauer der Kirche von Comologno turnt, über die Braut in Weiss, Maryli Herz-Marconi, bis zur prachtvoll kostümier­ ten Performerin La Lupa, die Zürichs Strassen in ihre tägliche Bühne verwan­ delt, brillant dokumentiert durch die Pariser Fotografin Gitty Darugar.


Schiffe und Engel, Labyrinthe und Meerjungfrauen Leben und Werk des Steivan Liun Könz

k at h r i n S i eG f r i e d

S t e i v a n L i m m at

L i u n k ö n z GeSchichtenmaLer und BiLderzähLer

Steivan Liun Könz, geboren 1940 in Samedan, wuchs in Guarda auf. 1962 Abschluss der Ausbildung zum Fotografen an der Kunstgewerbeschule ­Zürich. Nach Afrikareise 1966 Verkauf des Fotoateliers und Beginn der freien Tätigkeit als Maler, Zeichner, Radierer, Sgraffitokünstler. 1980 Rückkehr von Zürich nach Guarda, wo er 1998 starb. Kathrin Siegfried, geboren 1961 in ­Zürich, studierte Germanistik und Geschichte an der Universität Zürich. Seit 1990 freiberuflich in den Bereichen Thea­ter, Ausstellung und Sachbuch tätig. Autorin der Biografie «Tibor Kasics. Ein musikalischer Grenzgänger», zusammen mit Peter Michael Keller.

1940 –1998

Kathrin Siegfried Steivan Liun Könz Geschichtenmaler & Bilderzähler 1940–1998 ca. 300 Seiten, durchgehend ­v ierfarbig, etwa 220 Abbildungen und Fotografien, gebunden, Grossformat 22,5 × 26 cm ca. sFr. 68.–, € 54.– ISBN 978-3-85791-631-1 Mai

Steivan Könz war ein begnadeter Erzähler. Ob mit Bleistift, Feder oder Pinsel, mit Nadel, Nagel oder Tube – immer brachte Könz Geschichten zu Papier oder als Sgraffiti an die Wand, fantastische Geschichten meist. Auch als mündlicher Erzähler brillierte er, am Wirtshaus- oder Küchentisch gab er Spannendes und Unglaubliches zum Besten, erlebt, gehört oder erfunden. Den Stoff für seine Geschichten fand er in der Welt seiner Herkunft, dem Engadin, oder er holte sie sich auf Reisen von Rumänien bis Äthiopien, von Italien bis Pakistan. Als Künstler war er ein Einzelgänger jenseits aller Strömungen. Seine un­ verwechselbaren Wandbilder schmücken Bäder und Hausfassaden vom Enga­ din bis in den Raum Zürich, von Luzern bis Rosenheim, von Engelberg bis Bad Tölz. Das lose Werk hängt bei zahlreichen privaten Sammlern, mehr als zweitausend Originale befinden sich in seinem Atelier in Guarda. Dieses Buch zeigt einen repräsentativen Ausschnitt aus dem vielseitigen Werk und erzählt das Leben dieses Nomaden mit festem Wohnsitz.

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Tansania fünfzigJahre nach der Unabhängigkeit Lebensgeschichten und Alltagsszenen aus Ostafrika

Elisabeth Kaestli

Aisha, Mussa, Zawadi ... Lebensgeschichten aus Tansania

Limmat

Foto Lisa Schäublin

Elisabeth Kaestli, geboren 1945, aufgewachsen in Biel. Dolmetscher­stu­ dium in Genf und Triest. Ab 1973 Journalistin für verschiedene Medien, seit 2000 freischaffende Journalistin und Autorin. 2006–2010 in Dodoma, Tansania, seit Frühjahr 2010 in Pristina, ­Kosovo. Im Limmat Verlag sind lieferbar: «Frauen in Kosova. Lebensgeschichten aus Krieg und Wiederaufbau», «Gräben und Brücken. Freundschaften vor und nach den Kriegen im Balkan. 16 Porträts» und «Vom Mont Soleil zur Blümlisalp. Bernerinnen erzählen», wofür sie den Trudy-Schlatter-Preis für Frauenwerke 2008 erhielt.

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Elisabeth Kaestli Aisha, Mussa, Zawadi … Lebensgeschichten aus Tansania ca. 220 Seiten, etwa 20 vierfarbige ­Fotografien, broschiert ca. sFr. 38.–, € 29.50 ISBN 978-3-85791634-2 März

Zuhura ruft laut: «Habari za hapa? – Wie geht’s?», wenn sie mit einem Plastik­ behälter voller Reismehlküchlein auf dem Kopf am Gartentor der fremden Weis­ sen vorbeispaziert. «Wie geht’s?» und «Willkommen!» begleiten die Autorin durch ihren vierjährigen Aufenthalt in Tansania. Neugierig beobachtet sie das farbenprächtige Leben, das im Freien stattfindet. Und nach und nach fragt sie nach den Lebensgeschichten der Frauen und Männer, denen sie begegnet. Es entstehen dreizehn Porträts ganz unterschied­ licher Menschen: der Wächter, der als Kind Kühe hüten musste und erst mit sechzehn zur Schule gehen durfte, oder die faule Schülerin, die heute mit Be­ geisterung junge Leute an der Universität unterrichtet. Es sind Geschichten vom harten Überlebenskampf, von der Lebenskunst, mit widrigen Umstän­ den und Mangel umzugehen, von Zuversicht, Zeit-Haben und Herzlichkeit. Ergänzt werden sie durch kurze Texte, in denen die Autorin über ihre Erleb­ nisse als Weisse im ostafrikanischen Land schreibt.


Wenn das Alter für Eltern und Kinder näher rückt Ein Kurzratgeber

Bettina Ugolini Wegweiser Alter kurz & bündig

Foto Frank Brüderli

Bettina Ugolini Wegweiser Alter kurz & bündig ca. 140 Seiten, broschiert ca. sFr. 28.–, € 22.– ISBN 978-3-85791-633-5 Mai

Bettina Ugolini, geboren 1962 in Bochum. Arbeitete als ausgebildete Krankenschwester in verschiedenen Spi­tälern in Zürich und Luzern. Nach dem Studium der Psychologie an der Univer­sität Konstanz hat sie an der Univer­sität Zürich promoviert. Am Zentrum für Gerontologie der Universität Zürich leitet sie seit 2002 die psychologische Beratungsstelle LiA, Leben im Alter. Im Radio ist Bettina Ugolini einmal mo­nat­lich jeweils dienstags um 11.10 Uhr in der Sendung «Ratgeber» auf DRS 1 zu hören.

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Aus der Sendung «Ratgeber» von Schweizer Radio DRS

Aus der Sendung «Ratgeber»

Dieser Wegweiser richtet sich an alle, die selbst mit Fragen und Schwierigkei­ ten des Alterns konfrontiert sind, und an diejenigen, die in ihrem privaten Umfeld mit alten Menschen zu tun haben. Die zuversichtliche Grundhaltung dieses Buches lautet: Es gibt immer einen Weg. Menschen, denen ein Problem «unter den Nägeln brennt», wollen und kön­ nen oft nicht lange Abhandlungen zu einem Thema lesen und verarbeiten. Ba­sierend auf der erfolgreichen «Ratgeber»-Sendung auf drs 1 ist darum die­ ses kleine Buch mit dreissig kurzen, prägnanten Texten entstanden. «Wegweiser Alter» ist ein kluger Kurzratgeber, der Mut macht, auch schwierige und unbehagliche Themen des Alters anzugehen. Geordnet nach den vier Themenkreisen Familienbeziehungen, Besonderheiten und Mythen des Alters, Autonomieverlust / Pflegeheim und Demenz geben die Texte jeweils eine kurze Übersicht und schliessen stets mit mehreren Vorschlägen für Aus­ wege aus möglichen Schwierigkeiten.

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Neue Postkarten Verkaufseinheit à 10 Karten pro Sujet, A6-Format, Duplex Nettopreis pro Karte (inkl. MwSt), sFr. –.90, € –.50 Lesen und Schreiben

Nr. 2198

Nr. 2199

Nr. 2202

Nr. 2200

Nr. 2201

Nr. 2204

Nr. 2203

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Deutschland, Österreich und übrige Länder GVA Gemeinsame Verlags­auslieferung Postfach   Göttingen Telefon     Telefax     bestellung@gva-verlage.de

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Bildnachweis Die Bilder auf der Umschlagseite und auf Seite 13 stammen von Steivan Liun Könz, Evelyne Laube schuf die Radierung für Peter Höners Roman «Gynt», «Der blühende Kaktus» auf dem Umschlag von Yusuf Yes¸ilöz’ «Hochzeitsflug» ist von Niklaus Stoecklin, der Fotograf der Gemse auf Leo Tuors «Settembrini» heisst Peter Egloff, der den Roman auch übersetzt hat. La Lupa wurde von Gitty Darugar fotografiert, und die Autorin Elisabeth Kaestli ist auch die Fotografin der Marktszene auf ihrem Buchumschlag.

Schweiz Markus Wieser Kasinostrasse 18 8032 Zürich Telefon 044 260 36 05 Telefax 044 260 36 06 wieser@bluewin.ch Beat Eberle Schützenweg 205 8195 Wasterkingen Telefon 044 869 17 06 Telefon 044 869 09 82 be_eberle@bluewin.ch Versandbuchhandel, Sonder­kunden, Lizenzen Monika Müller dienst-leistung-buch Dorotheastrasse   Berlin Telefon     Telefax    

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Limmat Verlag Frühjahr 2011  

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