Issuu on Google+

Limbus Verlag FrĂźhjahr 2017


Foto: Julia Sauer

Lukas Meschik, geboren 1988 in Wien, debütierte 2009 im Luftschacht Verlag mit dem Roman Jetzt die Sirenen. Auf Einladung des Wiener Literaturhauses nahm er am Europäischen Festival des Debütromans in Kiel teil. 2010 folgte der Erzählband Anleitung zum Fest. Zuletzt erschien der Roman Luzidin oder Die Stille (2012). Er ist Sänger und Texter der Band Filou (Alben bisher: Show, 2011; Vor und nach der Stille, 2013; Feste Farben, 2016; alle bei Problembär-Records). Förderpreis der Stadt Wien 2012, Kitzbüheler Stadtschreiber 2013.

„Noah war die Ein-Personen-Seifenoper, bei der es reichte, alle paar Monate einmal reinzuschalten, um sich zu vergewissern, dass man es genauso gut hätte lassen können. Noah war der Unterschied zu allen, die etwas aus sich machten.“ Sommer in der Großstadt, flirrend, schimmernd, pulsierend vor Hitze und Leben, Noah mittendrin, schauend, intensiv wahrnehmend, hin- und herdenkend. Noah ist ein Sich-Durchschwindler, ein Projekt-Mensch mit Projekt-Leben. Er hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser, betreibt eine Kunst-Sache, die niemand so recht versteht. Manchmal schaut er ein bisschen fernen Krieg, der ablenkt von den lächerlichen Kriegen in ihm selbst. Lähmt ihn die Angst, weiß er, es geht vorbei. Gudrun studiert derweil in Tokyo. Wird sie noch seine Freundin sein, wenn sie zurückkommt? Oder sollte Noah die Geldspritze seiner Eltern nehmen und sich nach Japan aufmachen? Lukas Meschik, junge Stimme der österreichischen Literatur, porträtiert seine Generation – die nicht mehr ganz Jungen, noch nicht ganz Erwachsenen – in sensibler, vorsichtig exakter Sprache, mit präzisen, fremd-bekannten Bildern.


»Luzidin

ist ein überbordendes Imaginarium, durch das uns ein ›magischer Ulk‹ eskortiert, immer schön am Abgrund entlang.« Ingeborg Waldinger in der NZZ über Luzidin oder Die Stille

Lukas Meschik Über Wasser Roman Etwa 320 Seiten Gebunden mit Schutzumschlag Lesebändchen € 22,– (A/D) ISBN 978-3-99039-097-9 Auch als E-Book erhältlich

Erscheint am 3. März 2017

2|3


1. „

Foto: Christoph Hoigné

Ralf Schlatter, geboren 1971 in Schaffhausen (CH), lebt als freier Autor und Kabarettist in Zürich. Diverse Auszeichnungen für die Romane Federseel und Maliaño, den Erzählband Verzettelt, den Lyrikband König der Welt. Fürs Schweizer Radio Hörspiele und Kurzgeschichten. Seit 2000 tritt er im Duo schön&gut auf, mit poetischem und politischem Kabarett, ausgezeichnet mit dem Salzburger Stier 2004 und dem Großen Schweizer Kabarettpreis Cornichon 2014. Bei Limbus: Sagte Liesegang (2013) und Maliaño stelle ich mir auf einem Hügel vor (Neuauflage 2015).

„Samstag, 19. Oktober: Die Geschichte von dem, der sich im Wald draußen erhängen wollte, sich einen Baum aussuchte, den Strick festband und dann doch noch ein letztes Bier trinken ging, noch eins und noch eins, und dann ging er zurück in den Wald und fand beim besten Willen den Baum mit dem Strick nicht mehr.“ Felix Steingruber ist Katzenhalter, Kammerjäger und Junggeselle mit unspektakulärem Leben: Von Schädlingen geplagte Hausfrauen nötigen ihn zum Kaffeetrinken, seine Mutter gibt die Hoffnung auf Enkelkinder nicht auf, Frau Obermüller bringt hin und wieder nach Katzenart ein Geschenk nach Hause. Nach einem seltsamen Traum aber muss Steingruber über den Tod nachdenken. Ein Ratgeber aus der Bibliothek empfiehlt ihm, Tagebuch zu führen. Das macht er, ein ganzes Jahr lang. Außerdem findet er in der Bibliothek eine Bibliothekarin, die dieses Jahr zu etwas Einzigartigem macht … Ralf Schlatter versteht es unnachahmlich, Tragisches und Komisches ineinander zu verweben, er entdeckt die Poesie im Unscheinbaren, die Schönheit im Morbiden.


»Selten

wurde so entlarvend und zärtlich von helvetischen Helden der kleinen Dinge erzählt, am Ende zum Weinen schön.«

Angelika Overath in der NZZ über Sagte Liesegang

Ralf Schlatter Steingrubers Jahr Roman Etwa 152 Seiten Gebunden mit Lesebändchen € 18,– (A/D) ISBN 978-3-99039-099-3 Auch als E-Book erhältlich

Erscheint am 3. März 2017

4|5


Foto: Lackinger / Volkskultur NÖ

Cornelia Travnicek, geboren 1987, lebt in Niederösterreich. Sie studierte an der Universität Wien Sinologie und Informatik und arbeitet als Researcher in einem Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung. Für ihre literarischen Arbeiten wurde sie vielfach ausgezeichnet, u. a. für ihr Romandebüt Chucks (2012) mit dem Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich und dem Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium des Deutschen Literaturfonds. 2012 erhielt sie den Publikumspreis bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt für einen Auszug aus ihrem Roman Junge Hunde (2015).

„Wir tun es den Schafen gleich, wir käuen wieder. Im Zelt haben wir’s traulich. An deiner Stirn kondensiert morgens der Tau. Diejenige Bin ich, die dort ihr Salz leckt.“ Mit Parablüh greift Cornelia Travnicek auf die autobiografische Lyrik der Amerikanerin Sylvia Plath (1932–1963) zurück, deren Werk in den 1960er- und 1970er-Jahren zur Kultliteratur avancierte und sie zu einer Symbolfigur der Frauenbewegung machte. Zu jedem Gedicht in Sylvia Plaths Band Der Koloss hat Travnicek eine Entsprechung geschrieben; die so entstandenen Monologe mit Sylvia sind eine faszinierende sprachliche Verbindung zweier Dichterinnen, die in unterschiedlichen Zeiten leben, dennoch ähnlich sind und mit ihrer jeweils eigenen, wachen lyrischen Sprache ihre Umgebung betrachten. So betreibt Travnicek schonungslose Introspektion, beweist einen arglosen Blick auf das soziale Leben, auf das menschliche Handeln, auf die Natur und das eigene Ich.


»[…]

lakonisch, poetisch, melancholisch, in einem ganz eigenen Ton. Und als strenge Komposition bis fast ins kleinste Bild und Motiv hinein.«

Jan Karsten in CulturMag über Junge Hunde

Cornelia Travnicek Parablüh. Monologe mit Sylvia Gedichte Etwa 120 Seiten Gebunden mit Lesebändchen € 13,– (A/D) ISBN 978-3-99039-101-3 Auch als E-Book erhältlich

Erscheint am 4. April 2017

6|7


Foto: Dessislaw Pajakoff

Lydia Steinbacher, geboren 1993 in Niederösterreich, studiert und arbeitet in Wien, schreibt Lyrik und Prosa. Lesereisen und -stipendien, diverse Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften und Texte für den Rundfunk. Zuletzt erschienen: silex (2014).

„Ottilie, warum sprichst du nicht mehr? Kein Reiskorn lässt du im Topf zurück – Der Krieg kommt wieder ein Stück näher.“ Mit unvergleichlich präziser und kraftvoller Sprache wirft Lydia Steinbacher einen zeitlosen Blick auf die Welt. Ihre Gedichte entstehen auf Reisen, unter der Bettdecke, im fremden und im eigenen Kopf-über. Mit ihrer Lyrik erspürt sie in jedem Ort das Eigentliche und Grundlegende, erforscht menschliche Wesenszüge, dringt tief in Landschaften ein und durchstößt Zeitebenen. Gleichzeitig macht sie die Ausgesetztheit und Zerrissenheit des gegenwärtigen Menschen erfahrbar. Oft sind es nur Augenblicke oder Gesten, in denen sich ein Wort zu einem Gedicht, einer Geschichte, einem ganzen Strom verdichtet. Lydia Steinbachers Sprache prallt mit sanfter Wucht auf Lesende, ihre Gedichte sind förmlich am eigenen Leib spürbar.


»Ja,

Steinbacher ist eine Entdeckung, die schon jetzt Freude macht und sehr viel für die Zukunft verspricht.«

Beatrix Kramlovsky im Magazin Buchkultur über silex

Lydia Steinbacher Im Grunde sind wir sehr verschieden Gedichte Mit 10 Brandmalbildern Etwa 120 Seiten Gebunden mit Lesebändchen € 13,– (A/D) ISBN 978-3-99039-103-7 Auch als E-Book erhältlich

Erscheint am 4. April 2017

8|9


„Sehen Sie, heute bin ich Journalist. Und die alte Dame hier auf dem Buchrücken ist immerhin die berühmteste Kinderbuchautorin der Welt. Und sollte ich das Abenteuer dieses Fluges heil überstehen, werde ich heute um Punkt vierzehn Uhr in Stockholm an ihrer Türe läuten.“

Foto: Hubert Flattinger


Foto: Peter Schaller

Hubert Flattinger, geboren 1960 in Innsbruck. Nach mehreren Exkursionen u. a. als Altenbetreuer, PflastersteinMaler, Tierpfleger, Grafiker und Werbeleiter einer Computerfirma fand er schließlich als Journalist jenes Aufgabengebiet, dem er sich am liebsten widmet – dem Menschen nämlich, der ihm gerade gegenübersitzt. Er schreibt Kinder- und Jugendbücher, Theaterstücke und Geschichten für ältere Semester. Bücher (Auszug): Wenn du glaubst, du bist allein (2002), Liftboy (2004) und Der größte Fisch entwischt (2015). Flattinger lebt in Niederösterreich und vermittelt seine Erfahrungen im Bereich Kinder- und Jugendliteratur am Institut für Sozialpädagogik in Stams.

„Um Punkt zwei läute ich an ihrer Türe. Ich bin zum ersten Mal hier, und trotzdem ist mir, als wäre ich eben nur eine Runde um den Block gezogen und käme jetzt nach Hause zurück.“ Auch Journalisten mit Flugangst müssen ab und zu ein Flugzeug besteigen – um nach Stockholm zu fliegen beispielsweise, wo Astrid Lindgren einen Termin gewährt hat. Astrid Lindgrens Figuren und Geschichten sind dem Erzähler bis ins Blut vertraut, aber auf dieser Reise gerät allerhand durcheinander wie bei einem wild rotierenden Mobile – der Vogelmann, Moby Dick, eine Leuchtturmwärterin, eine Aztekenprinzessin, ein Fremder im Flieger und Pippi Langstrumpf. Vielleicht liegt es aber doch am Gin. Hubert Flattinger macht aus seiner tiefen Verehrung für Astrid Lindgren (1907–2002), die er mehrfach interviewte und porträtierte, keinen Hehl. So gerät ihm schon die Reise nach Schweden zu einer Hommage an die großartige Kinderbuchautorin, die den (ewigen) Kindern Helden wie Michel, Madita und Kalle Blomquist hinterlassen hat.


»Flattinger

beweist Gespür fürs Atmosphärische, fürs vorgeblich Nebensächliche, für zur Blumenvase umfunktionierte Schirmständer und Sittiche im Samba-Rhythmus.« Joachim Leitner in der Tiroler Tageszeitung über Der größte Fisch entwischt

Hubert Flattinger Als ich Lord Winter war Erzählung Mit zahlreichen Fotografien Etwa 80 Seiten Gebunden mit Lesebändchen € 12,– (A/D) ISBN 978-3-99039-105-1 Auch als E-Book erhältlich

Erscheint am 5. Mai 2017

12 | 13


Foto: Gerhard Klocker

Wolfgang Hermann, geboren 1961 in Bregenz, studierte Philosophie und Germanistik in Wien. Lebte längere Zeit in Berlin, Paris und in der Provence sowie von 1996 bis 1998 als Universitätslektor in Tokyo. Zahlreiche Preise, u. a. Anton-Wildgans-Preis 2006, Förderpreis zum Österreichischen Staatspreis 2007; zahlreiche Buchveröffentlichungen, unter anderem Abschied ohne Ende (2012), Die Kunst des unterirdischen Fliegens (2015) und Herr Faustini bleibt zu Hause (2016). Bei Limbus: Paris Berlin New York (erstmals erschienen 1992, Neuauflage 2008, als Limbus Preziose 2015), Konstruktion einer Stadt (2009), Schatten auf dem Weg durch den Bernsteinwald (2013) und Die letzten Gesänge (2015).

„Schlafende Männer mit offenen Mündern in jedem der Wagen am Straßenrand. Mittagszeit. Leise spucken die Motoren das Gas der Langeweile in die Luft.“ Tokyo: Labyrinth aus Zeichen und Masken. Wolfgang Hermanns Aufzeichnungen aus der japanischen Hauptstadt tasten sich von Augenblick zu Augenblick, vorbei an blinden Spiegeln, und geben nicht vor, Bescheid zu wissen, sie bleiben im Staunen und Warten. Die Spannung im Nicht-Verstehen auszuhalten, sie mit Sprache zu erfüllen, in Neugierde und Faszination zu verharren – das alles steht hinter diesem Text, der in seiner offenen Form an Hermanns Paris Berlin New York anschließt. Wolfgang Hermann lehrte als Lektor an einer Tokyoter Privatuniversität, widmete sich in seiner Freizeit dem japanischen Bogenschießen (Kyudo) und streifte durch die Stadt. Das japanische Fährtenbuch erschien erstmals 2003 als Jahresgabe des Franz-Michael-Felder-Vereins, war rasch vergriffen und wird hier in erweiterter Form dem Lesepublikum neu zugänglich gemacht.


»Da

ist auf einmal Luft da, ein anderer, leicht die Dinge streichender erzählerischer Atem, als sei allein die Liebe es, die zur Sprache verhelfe, ja ermächtige.«

Reinhard Kaiser-Mühlecker über Abschied ohne Ende

Wolfgang Hermann Das japanische Fährtenbuch Etwa 100 Seiten Gebunden mit Lesebändchen € 15,– (A/D) ISBN 978-3-99039-107-5 Auch als E-Book erhältlich

Erscheint am 5. Mai 2017

14 | 15


Foto: Limbus Verlag

Max von Esterle, geboren 1870 in Cortina d’Ampezzo, besuchte in Wien das Gymnasium und studierte ebendort Jurisprudenz und Medizin. Er nahm Unterricht an der Privatschule des Malers Strehblow, später war er Schüler von Professor Cormon an der École des Beaux-Arts in Paris und setzte sein Studium schließlich an der Kunstakademie München fort. Ab 1904 war er freischaffend als Maler und Zeichner tätig. Er gehörte inbesondere bei der Gründung der Zeitschrift Der Brenner zu den treibenden Kräften. Max von Esterle starb 1947 in Bezau/Vorarlberg. Christine Riccabona, geboren und aufgewachsen in Mils bei Imst, Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft und Germanistik in Innsbruck; wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsinstitut Brenner-Archiv der Universität Innsbruck; Forschungen und Publikationen u. a. in den Bereichen Literaturarchiv und Medien sowie zur österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts, Regionalliteratur und Kulturgeschichte Tirols.

»Er biegt und tüpfelt mit groteskem, keckem Strich aus dem friedlichsten und hochmütigsten Gesicht das Urcharakteristische heraus.« Ein Zeitgenosse Die Karikaturen Max von Esterles, die er 1911 unter dem launigen Titel Tirols Koryphäen als erste eigenständige Schrift im später berühmten Brenner-Verlag von Herausgeber Ludwig von Ficker veröffentlichte, haben sich tief in das kulturelle Gedächtnis Tirols und des damaligen kaiserlichen Österreich eingegraben. Sein scharfer Strich – man denke nur an die berühmten Zeichnungen zu Georg Trakl oder Karl Kraus – ist heute genauso polemisch, genauso frisch wie vor rund hundert Jahren. Anlässlich des Jubiläums von 50 Jahren Brenner-Archiv der Universität erscheint nun eine Auswahl der markantesten Karikaturen Max von Esterles, der – halb Autodidakt, halb Künstler mit eigener Verve – neben seinen Naturlandschaften und -idyllen es verstanden hat, den von ihm Porträtierten tief in die Seelen zu schauen.


»Mit Karikaturen von Franz Kranewitter, Karl Schönherr, Georg Trakl, Ludwig von Ficker, Carl Dallago, Karl Kraus, Frank Wedekind, Albin Egger-Lienz, Franz von Defregger, Thomas Riss und anderen …« Aus dem Inhalt

Max von Esterle Karikaturen Im Auftrag des Forschungsinstituts BrennerArchiv der Universität Innsbruck Mit zahlreichen Abbildungen Etwa 80 Seiten Gebunden € 18,– (A/D) ISBN 978-3-99039-109-9

Erscheint am 3. März 2017

16 | 17


Foto: Claudia Fritz

Mit Fotografien von Andrea Berger, Sandra Cuel, Peter Elvin, Renate Erhart, Claudia Fritz, Ursula Fuchs-Hofer, Heinz Jörgen Hafele, Nicolas Hafele, Gerd Jenewein, Markus Jenewein, Hubert Kathrein. Hildegard Neuner, Werner Neururer, Margit Santer, Maria Sonnleitner, Andreas Waldner Mit Texten von Hans Augustin, Regina Hilber, Sepp Mall, Anne Marie Pircher, Irene Prugger, Anna Rottensteiner, Thomas Schafferer, Siljarosa Schletterer, Bernd Schuchter, Erika Wimmer Mazohl

»Das Konzept Menschen und Momente bestimmt Orte von historischer Relevanz, die, abseits von gängiger Historikerarbeit, Schauplätze von Ereignissen der Tiroler Geschichte sind.« Rupert Larl Seit sechzehn Jahren ist die Landesfotodokumentation ein zentrales Projekt des Innsbrucker Fotoforums. Dabei geht es, wie Herausgeber Rupert Larl betont, keineswegs um die Gegenwart – diese Fotografien sind in zwanzig, dreißig, fünfzig Jahren von größerem Interesse; sie dokumentieren Tirol, wie es ist, nicht wie Marketing und Tourismus es darstellen. Sechzehn Fotografen und Fotografinnen verewigen Orte in Tirol, an denen Historisches stattgefunden hat – zehn Autoren und Autorinnen verfassen Miniaturen dazu, tunlichst ohne sich auf Bildbeschreibungen zu beschränken. Das Ergebnis ist ein geografischer, historischer, literarischer, künstlerischer Querschnitt durch Tirol – Bilder und Wörter, Fakten und Fiktion fügen sich zu Menschen und Momente ineinander.


»Mir

ist kein derartiges Projekt dieser Dimension in Europa bekannt.«

Rupert Larl über die jahrelange Arbeit an der Landesfotodukumentation

Rupert Larl (Hg.) Menschen und Momente Fotoband Mit 64 literarischen Beiträgen von zehn Nord- und Südtiroler AutorInnen und ebenso vielen Fotografien von 16 FotografInnen 160 Seiten In Kooperation mit dem Fotoforum West Klappenbroschur € 18,– (A/D) ISBN 978-3-99039-109-9

Bereits erschienen

18 | 19


Heinrich Heine Ramble through the Tyrol Impressions of a journey Mit einem Nachwort von Bernd Schuchter Ins Englische übersetzt von Thomas Weyr Etwa 72 Seiten Gebunden € 7,– (A/D) ISBN 978-3-99039-084-9

Bereits angeboten

Heinrich Heine, geboren 1797 als Harry Heine in Düsseldorf, gestorben 1856 in Paris, war einer der bedeutendsten deutschen Dichter, Schriftsteller und Journalisten des 19. Jahrhunderts. Berühmt für seine Lyrik, u. a. Deutschland. Ein Wintermärchen, und seine Reisebilder, berüchtigt für seine Polemiken und seinen Spott. Thomas Weyr, 1927 in Wien geboren, 1938 mit seinen Eltern emigriert, Journalist, Autor und Übersetzer. Lebt in Wien und in New York. Bis dato hat er vier Sachbücher veröffentlicht, sieben Bücher aus dem Deutschen und Französischen ins Englische übersetzt und war Ghostwriter u. a. für den Schah des Iran. Bei Limbus: Die ferne Stadt (2015).

»The Tyroleans are handsome, bright, honest, good, and unfathomably obtuse. They are a healthy race, perhaps because they are too stupid to become sick.« Nach dem großen Erfolg des Bandes Bummel durch Tirol (Limbus 2015), worin Heinrich Heines Beschreibungen seiner Reise durch das Tirol der 1820er-Jahre zusammengefasst wurden, legt der Verlag nun dieses Buch in einer feinen, schnörkellosen Übersetzung von Thomas Weyr vor. Heines Beschreibung seiner Begegnung mit den Älplern, die knapp ein Jahrhundert später zu Spezialisten im Tourismus aufsteigen werden, ist voller Spott und Häme und zeichnet dennoch ein getreues Abbild eines Menschenschlags, der mürrisch, eigensinnig und stur genug ist, seinen eigenen Weg zu gehen.

20


Lieferbare Titel Arunda. vierzig Christine Riccabona / Erika Wimmer (Hg.) ISBN 978-3-99039-095-5

Elmar Drexel Kellertheater. Roman ISBN 978-3-99039-024-5

Theodora Bauer Così fanno i filosofi. Essay ISBN 978-3-99039-090-0

Stephan Eibel Erzberg unter einem himmel. Gedichte ISBN 978-3-99039-089-4

Heinrich Heine Bummel durch Tirol. Reiseerlebnisse ISBN 978-3-99039-082-5 Ramble through the Tyrol. Impressions ISBN 978-3-99039-084-9

Étienne de La Boétie Über die freiwillige Knechtschaft. Essay ISBN 978-3-99039-081-8

Gerhard Engelmayer Warum man seine Kinder nicht taufen lassen sollte Essay ISBN 978-3-99039-008-5 Uwe Bolius Hitler von innen. Roman ISBN 978-3-902534-15-6. TB Juttas Tod. Erzählung ISBN 978-3-902534-34-7

Jürgen-Thomas Ernst Levada. Erzählung ISBN 978-3-902534-62-0

Wolfgang Hermann Das japanische Fährtenbuch. Erzählung ISBN 978-3-99039-107-5 Die letzten Gesänge. Erzählungen ISBN 978-3-99039-059-7 Konstruktion einer Stadt. Versuche ISBN 978-3-902534-27-9 Paris Berlin New York. Verwandlungen ISBN 978-3-99039-063-4 Schatten auf dem Weg durch den Bernsteinwald ISBN 978-3-902534-93-4

Gabriele Bösch Schattenfuge. Roman ISBN 978-3-902534-61-3

Regina Hilber Landaufnahmen. Gedichte ISBN 978-3-99039-076-4

Carmen Bregy Nicolas schläft. Roman ISBN 978-3-902534-53-8

Lina Hofstädter Er und Sie. Doppelerzählung ISBN 978-3-902534-84-2 Im Schneckenhaus. Roman ISBN 978-3-902534-28-6

Jacques Callot Die großen Schrecken des Krieges. Radierungen ISBN 978-3-99039-094-8 Manfred Chobot Reise nach Unterkralowitz. Roman ISBN 978-3-902534-29-3 Versuch den Blitz einzufangen. Roman ISBN 978-3-902534-51-4 Daniel Dlouhy u. a. (Hg.) Poetik des Zeigens. Festschrift ISBN 978-3-902534-49-1

Essl Museum (Hg.) Literatur im Museum. Anthologie ISBN 978-3-902534-63-7 Max von Esterle Tirols Koryphäen. Karikaturen ISBN 978-3-99039-109-9 Hubert Flattinger Als ich Lord Winter war. Eine Reise ISBN 978-3-99039-105-1 Der größte Fisch entwischt. Redaktionsgeschichten ISBN 978-3-99039-044-3 Judith Gruber-Rizy Schwimmfüchslein. Roman ISBN 978-3-902534-83-5 Michaela Gufler Mythos Stockholm-Syndrom. Sachbuch ISBN 978-3-99039-030-6

Backlist 21

Stefanie Holzer Franz Ferdinand. Ein Katzenleben ISBN 978-3-99039-028-3. TB Wer, bitte, passt auf meine Kinder auf? Essay ISBN 978-3-99039-048-1 Rainer Juriatti Lachdiebe. Roman ISBN 978-3-902534-60-6 ISBN 978-3-99039-064-1. TB


Lieferbare Titel Rainer Juriatti Spaghettifresser. Essay ISBN 978-3-99039-010-8 Strandschatten. Roman ISBN 978-3-99039-061-0

Bastian Kresser Piet. Roman ISBN 978-3-99039-074-0

Lukas Meschik Über Wasser. Roman ISBN 978-3-99039-097-9

Bernhard Kathan Hungerkünstler. Essay ISBN 978-3-902534-39-2

Bernhard Kathan Stille. Essay ISBN 978-3-902534-74-3 Wir sehen Tiere an. Essay ISBN 978-3-99039-026-9 Alexandra Keller Ein Land wird besichtigt. Essay ISBN 978-3-902534-66-8

Erika Kronabitter Mona Liza. Roman. ISBN 978-3-902534-95-8. TB Nora. X. Roman ISBN 978-3-902534-91-0 Viktor. Roman ISBN 978-3-902534-30-9

Bastian Kresser Ohnedich. Roman ISBN 978-3-902534-76-7

Kurt Leutgeb Kirchstetten. Roman ISBN 978-3-902534-52-1

Alexander Peer Land unter ihnen. Novelle ISBN 978-3-902534-45-3 Bis dass der Tod uns meidet. Roman ISBN 978-3-902534-75-0

Hans Platzgumer Der Elefantenfuß. Roman ISBN 978-3-902534-43-9 Musik ist Müll. Essay ISBN 978-3-902534-65-1 Trans-Maghreb. Novelle ISBN 978-3-902534-55-2 Otto Licha Geiger. Roman ISBN 978-3-902534-19-4 ISBN 978-3-902534-70-5. TB Kripp. Roman ISBN 978-3-902534-56-9 Salzkruste. Roman ISBN 978-3-902534-40-8 Sieben. Hypo-Roman ISBN 978-3-902534-78-1 Norbert Loacker Der Zufällige. Roman ISBN 978-3-902534-31-6 Leben Lesen Träumen. Essay ISBN 978-3-902534-41-5 Was Massen mögen. Essay ISBN 978-3-99039-079-5

Backlist

Günther Oberhollenzer Nach Picasso. Ausstellungskatalog ISBN 978-3-99039-058-0 Von der Liebe zur Kunst. Essay ISBN 978-3-99039-036-8

Rupert Larl (Hg.) Menschen und Momente. Fotoband ISBN 978-3-99039-096-2

Walter Klier Der längste Sommer. Roman ISBN 978-3-902534-89-7 Die Stadt und die Berge. Postkarten ISBN 978-3-99039-053-5 Grüne Zeiten. Roman ISBN 978-3-902534-17-0. TB Leutnant Pepi zieht in den Krieg. Roman ISBN 978-3-902534-16-3 ISBN 978-3-902534-67-5. TB Reinhard Kocznar Hamster im Laufrad. Essay ISBN 978-3-902534-92-7

Christian Mähr Karlitos Reich. Roman ISBN 978-3-902534-38-5 Naturschutz in Vorarlberg. Sachbuch ISBN 978-3-902534-57-6

22 | 23

Susanne Preglau Ani. Essay eines Lebens ISBN 978-3-902534-68-2 Eva Rossmann Krummvögel. Roman ISBN 978-3-902534-72-9


Utta Roy-Seifert Der Webfehler. Erinnerungen ISBN 978-3-902534-35-4

Lydia Steinbacher Im Grunde sind wir sehr verschieden. Gedichte ISBN 978-3-99039-103-7

Doris Rüdisser Fuchsgesicht. Erzählung ISBN 978-3-902534-36-1 ISBN 978-3-902534-69-9. TB

Cornelia Travnicek Parablüh. Gedichte ISBN 978-3-99039-101-3 Otto Tremetzberger Die Unsichtbaren. Roman ISBN 978-3-99039-087-0 Nelson Mandela hatte vielleicht eine schöne Zeit auf Robben Island. Erzählung ISBN 978-3-99039-002-3

Ralf Schlatter Maliaño stelle ich mir auf einem Hügel vor ISBN 978-3-99039-046-7 Sagte Liesegang. Roman ISBN 978-3-902534-90-3 Steingrubers Jahr. Roman ISBN 978-3-99039-099-3

Christine Trüb Ach der. Roman ISBN 978-3-902534-96-5. TB Die Liebe der beiden Frauen zu den Gärten Roman ISBN 978-3-902534-54-5 Sonntagmorgen. Erzählung ISBN 978-3-99039-022-1

Reinhard Wilczek Stefan Zweigs Reise ins Nichts. Miniatur ISBN 978-3-99039-042-9 Erika Wimmer Nellys Version der Geschichte. Roman ISBN 978-3-99039-000-9 Stefan Winterstein Früher war mehr Rechtschreibung. Essay ISBN 978-3-99039-092-4

Erwin Uhrmann Abglanz Rakete Nebel. Gedichte ISBN 978-3-99039-077-1 Der lange Nachkrieg. Roman ISBN 978-3-902534-33-0 ISBN 978-3-99039-078-8. TB Glauber Rocha. Novelle ISBN 978-3-902534-46-0 Ich bin die Zukunft. Roman ISBN 978-3-99039-004-7

Inhalt Alois Schöpf Die Hochzeit. Libretto ISBN 978-3-902534-37-8 Die Sennenpuppe. Libretto ISBN 978-3-902534-23-1 Glücklich durch Gehen. Essay ISBN 978-3-902534-64-4 Heimatzauber. Roman in Scenen ISBN 978-3-902534-13-2 Kultiviert sterben. Essay ISBN 978-3-99039-050-4 Platzkonzert. Essay ISBN 978-3-902534-26-2 ISBN 978-3-99039-051-1. TB Vom Sinn des Mittelmaßes. Essay ISBN 978-3-902534-02-6 Wenn Dichter nehmen. Essay ISBN 978-3-902534-99-6 Bernd Schuchter Jene Dinge. Erzählung ISBN 978-3-902534-97-2

Seite

Gabriele Weingartner Die Hunde im Souterrain. Roman ISBN 978-3-99039-020-7 Geisterroman ISBN 978-3-99039-085-6 Tanzstraße. Roman ISBN 978-3-902534-32-3 ISBN 978-3-99039-033-7. TB Villa Klestiel. Roman ISBN 978-3-902534-50-7 ISBN 978-3-99039-032-0. TB Thomas Weyr Die ferne Stadt. Erinnerungen ISBN 978-3-99039-040-5

Lukas Meschik Über Wasser

2

Ralf Schlatter Steingrubers Jahr

4

Cornelia Travnicek Parablüh

6

Lydia Steinbacher Im Grunde sind wir sehr verschieden

8

Hubert Flattinger Als ich Lord Winter war

12

Wolfgang Hermann Das japanische Fährtenbuch

14

Max von Esterle Karikaturen

16

Rupert Larl (Hg.) Menschen und Momente

18

Heinrich Heine Ramble through the Tyrol

20

Backlist

21

Impressum

24


VERLAG Gutenbergstraße 6 A 6020 Innsbruck Tel +43 (0)650/3507050 Fax +43 (0)720/883 206 Mail buero@limbusverlag.at

ANSPRECHPARTNER Mag. Bernd Schuchter, Verleger Mag. Merle Rüdisser, Lektorat

AUSLIEFERUNGEN Mohr Morawa Buchvertrieb GmbH Sulzengasse 2 A 1230 Wien Tel +43 (0)1/680 14-0 Fax +43 (0)1/688 71-30 Mail bestellung@mohrmorawa.at

VERTRETER Buchnetzwerk Verlagsvertretung Gußriegelstraße 17/6/1 A 1100 Wien Tel +43 (0)1/208 83 46 Fax +43 (0)125/33 033 9936 Mail office@buchnetzwerk.at

GVA Verlagsauslieferung Postfach 2021 D 37010 Göttingen Tel +49 (0)551/487 177 Fax +49 (0)551/413 92 Mail bestellung@gva-verlage.de

Mediendienst und Buchservice Aerni Schützenrain 5 CH 8047 Zürich Tel +41 (0)76 45 45 279 Fax +49 (0)1212 5 106 57 544 Mail ursaerni@web.de

www.limbusverlag.at

IMPRESSUM Druck: Finidr s.r.o. Stand: November 2017 Preisänderungen, Irrtümer und Druckfehler vorbehalten.

Der Limbus Verlag wird im Rahmen der Kunstförderung des Bundeskanzleramtes unterstützt.


Limbus Vorschau Frühjahr 2017