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THE

STYLE MATE NEWS ABOUT LIFE, STYLE & HOTELS ISSUE NO 01 | 2017

PLEASE PLEASE ME [The Beatles, erstes Studio-Album 1963]


THE

STYLE MATE

IN THIS ISSUE |   2 | Editorial, Impressum |   3 | Neueröffnung Hotel Pleta de Mar |   4 | Coverstory Genuss Ist das alles? |   6 | Weingut Erwin Sabathi Große Lagen, starke Familie |   7 | Franzobel Götter und Götterspeisen |   8 | Espressomobil Kaffeeduft überall |   8 | Stadthotel brunner Im Zentrum der Weg zur Mitte |   9 | Demmers Teehaus Matcha: Jungbrunnen in der Teeschale

Der richtige Genuss für Sie

| 10 | Schweiz Geschmack zelebrieren

Für die einen sind es ein Sonnenaufgang und frisches Brot mit Butter. Für die anderen sollen es heiße Partys ohne Ende und Tische sein, die sich unter Köstlichkeiten biegen.

| 10 | Parkhotel Bellevue & Spa Für Genießer …

Genuss ist für jeden etwas anderes, aber zwei Konstanten gibt es. Die eine ist: Er soll etwas Besonderes sein. Die andere ist die Möglichkeit zu sondieren.

| 12 | Florentina Welley Slow Fashion: Mode mit Nachhaltigkeit

Urlaub ist an sich etwas Besonderes. Die Normalität ist er für niemanden. Und die Möglichkeit zu sondieren, haben Sie auch mit dieser neuen Ausgabe des Stylemate, in der wir Ihnen besondere Orte, besondere Hotels und vieles mehr präsentieren. Genießen Sie also die Fülle der Möglichkeiten des Genusses. Sie werden den richtigen für sich finden.

| 11 | Hotel des Balances Juwel im Herzen Luzerns

| 14 | Südtirol Kulinarik: Manfred Niederkofler & Matteo Metullio | 16 | Susanne Posegga Fotos: Wilde Genüsse | 18 | Specials Arthotel Blaue Gans, Berghotel Maibrunn, Thomas Hotel Spa Lifestyle, Hotel Tres | 19 | Tirol Bergland Sölden

Thomas Holzleithner & Hardy Egger Herausgeber

| 19 | Salzburg PURADIES | 20 | Salzkammergut Cortisen am See | 20 | Hochkönig Hotel Eder | 21 | New Members Italien . Locanda al Colle Österreich . Nidum Casual Luxury Hotel | 22 | Erlebniswelt Wirtschaft Wirtschaft mit Genuss | 24 | Gartenkultur LuxuryTrees . St. Johann in Tirol

Impressum: Medieninhaber und Verleger: Prime Time Touristik & Marketing GmbH, Schmiedgasse 38/1, 8010 Graz. Herausgeber: Thomas ­Holzleithner & Hardy Egger. Chefredakteur: Martin Novak. Chefin vom Dienst: Susanne Riegler, MA, Pia Unger. Redaktion: Mag. Ursula Jungmeier-Scholz, Dr. Walter Hoch, Min Li. Cover: Gerhard Gauster. Cover-Foto: FOOD-images/Fotolia. Gestaltung: Gerhard Gauster. Druck: Medienfabrik Graz, 8020 Graz. Erscheinungsort: Graz. Erscheinungsweise: 3 x jährlich.

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| 25 | Ferienregion Dachstein Salzkammergut Hot as Ice – der Reiz des Unterschieds | 26 | Nice to have Dinge, die wir haben wollen | 28 | Silke Seemann Alles fließt … ein Gespräch über die Zukunft | 29 | Neue Wiener Werkstätte Design Award | 30 | Hotel Directory

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| MALLORCA . CANYAMEL . PLETA DE MAR |

Luxury by Nature w e n nd

bra

Nehmen wir an, es gibt tatsächlich so etwas wie Paradiese auf Erden. Dann gilt: Paradies ist Paradies. Das heißt also: Unglaublich schön, perfekt, das «Überirdische» ist von vorneherein inbegriffen.

Mallorca von seiner perfekten, wunderschönen, ja paradiesischen Seite eröffnet sich zum Beispiel im brandneuen Hotel Pleta de Mar an der Ostküste: 5Sterne-Luxus selbstverständlich, aber eben eingebettet in diese unglaubliche mediterrane Natur rund um Canyamel – direkt am Meer mit Privatstrand – umge-

«Luxus selbstverständlich, aber eben eingebettet in diese unglaubliche mediterrane Natur.»

ben von Wäldern. Pleta de Mar Luxury Hotel by Nature eben, wie der volle Name auch sagt. Es gibt fünf verschiedene Arten von Suiten – jede ein Haus für sich, alle mit eigener ­Terrasse, manche auch mit eigenem Innenhof, Jacuzzi oder Pool. Edle Architektur und luxuriös dezente Ausstattung – Sauna, Jacuzzi im Freien, Wellnessbereich mit verschiedensten Massagen und Ganzkörper-Behandlungen inbegriffen. Mediterran exquisit ist auch die Kulinarik: Das Restaurant Asador de Mar besticht mit köstlichen Barbecues von Fleisch und Fisch. Apropos Fisch – das Pleta de Mar verfügt auch über ein Boot – eine Chriscraft 25 – für exklusive Meereserkundungen. Wer lieber festen Boden unter den Füßen behält, wandert oder bikt direkt vom Hotelgelände aus – oder gönnt sich eine ge-

Fotos: Pleta de Mar

«Larger than life» sozusagen – und damit auch nicht kleinlich aufzusplittern. Wenn es solche Paradiese auf Erden gibt, dann gehört Mallorca sicher mit auf die Liste – und zwar nicht nur für Golden Ager, Sonnenanbeter oder Balearen-Afficionados. Sondern für dich, für mich und für die Leute da drüben auch.

pflegte Runde Golf auf einem von vier Golfplätzen im Umkreis von 8 Kilometern, Tennis­ cracks wärmen sich auf den 700 Metern Distanz zum nächsten Platz schon mal kurz auf. Übrigens: Kulturbeflissenen sei ein Besuch des Torre de Canyamel ans Herz gelegt – quadratisch, massiv und extrem eindrucksvoll diente er seit dem 13.

Jahrhundert als Flucht- und Wehrturm gegen Piraten. Naturfreaks sollten sich die Coves d’Artà nicht entgehen lassen. Es handelt sich immerhin um die größten Tropfsteinhöhlen Mallorcas – beides übrigens nur ­einen Katzensprung vom Pleta de Mar entfernt: Luxury by ­Nature im wahrsten Sinne des Wortes. Und: brandneu im Pleta de Mar.

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| COVER . GENUSS |

Ist das alles?

Text: Martin Novak und Romana Sustar

Foto: Gianni Crestani/Pixabay

Genuss entsteht aus Mangel und Überfluss. Aber Überfluss ist nicht genug.

Pier Francesco Mola, Bacchus, Allegorie des Geschmacks

gerchen! leinen Din en. k ie d t, e ichn teess — Ausgeze t nur ein Armeleu is s a D ! h iar. — O h en! en es Kav werdet se Wir nenn hr sättigend. Ihr rnchen! ö K t se einziges n ei r u Aber es is n te r mich bit — Dann fü

Im Dialog aus «Asterix im Morgenland» von Albert Uderzo stecken zwei Körnchen Wahrheit: Wenn es zu viel wird, hört der Genuss auf. Und Kaviar – genauso wie Wildfanglachs oder Austern – war tatsächlich einmal ein Volksnahrungsmittel, solange es ihn noch im Überfluss gab. Von Genuss also keine Rede. Das hat sich mittlerweile ja geändert, wie wir wissen. Aus Volksnahrungsmitteln wurden begehrte Raritäten für Genießer. Genuss entsteht also auch durch Begehren. Und begehrt wird, was selten ist. Fastenbrechen Das funktioniert durch natürliche Verknappung, wie beim Kaviar. Aber auch durch künstliche. Nicht ohne Grund gehört Fasten zum fixen Bestandteil aller erfolgreichen Religionen. Im islamischen Ramadan sind den Gläubigen Essen und Trinken, Rauchen und Sex 30 Tage lang zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang verboten. Im Buddhismus gibt es monatliche Fasttage, Mönche und Nonnen nehmen nur bis 12 Uhr

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Mittag Nahrung zu sich. Enthaltsamkeit in jeder Hinsicht gilt auch am jüdischen Jom Kippur, dazu kommen fünf weitere allgemeine Fasttage. Im Christentum gibt es die «40tägige» Fasten- oder Passionszeit zwischen Aschermittwoch und Ostern und die weitgehend vergessene im Advent. Der Verzicht auf Fleisch an jedem Freitag ist in der römisch-katholischen Kirche im Gegensatz zum Mittwochs-Fasttag noch nicht vergessen. Die orthodoxe Kirche handhabt es strenger: Sie kennt zusätzlich Fastenzeiten nach Pfingsten und im August. Mangel und Überfluss Jeder religiös motivierte Verzicht hat aber auch ein Ende, das dann zumeist im Überfluss gefeiert wird. Das Wort «Breakfast» (Frühstück) erinnert zumindest Englischsprachige jeden Tag daran. Genuss hat also nicht nur mit Mangel zu tun, sondern auch mit Überfluss. Konstantin Filippou, Koch mit griechischen Wurzeln, der ein vielgepriesenes Lokal in Wien führt, kennt diesen Überfluss: «Hier kommt der gesellige Grieche in mir durch. Der Tisch muss sich biegen, alle sitzen beieinander und genießen gemeinsam. Da kann es schon einmal passieren, dass die Augen größer sind als der Hunger.» In seinem Koch-

buch beschreibt er diese Situation sehr plastisch: Da wird so viel bestellt, dass der Tisch die Speisen kaum mehr fasst. Dennoch hat er nicht genug: «Ist das wirklich alles?», beschreibt Autor Christian Seiler die Szene. Dabei kann Filippou durchaus auch genügsam sein. Als Beispiel für «Genuss in Reinform» nennt er einen puren Langostino, direkt aus dem Meer und kurz gekocht: «Beim Aussaugen der Karkassen schießt mir das ganze Meer durch meine Sinnesorgane», schildert er das Erlebnis. Und sagt: «Zum Genießen braucht man nur den nötigen Willen, wie bei allem anderen auch. Es geht ja im Leben nie darum, möglichst viel von etwas zu bekommen, sondern das, was man hat, bewerten zu können und für sich als gut – oder perfekt – einzustufen.» Diese Beschränkung auf das Wesentliche ­betont auch die Slowenin Ana Roš, die mit dem Restaurant Hiša Franko in Kobarid, nahe der italienischen Grenze, vom britischen Magazin Restaurant zur Köchin des Jahres 2017 gewählt wurde: «In der Früh ­ den frischen warmen Quark aus frischer Tolminer Ziegen- und Kuhmilch, so wahrhaft wie das Land, riechen. Das Aroma der Wiesen, die Forelle aus den Soča und das frische Wasser aus dem Bach. Das gol­dene Meer, die Schiffe in den Buchten und die Austern, die meine Erinnerungen an

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| COVER . GENUSS |

Foto: Markus Tretter

Thomas D. Trummer, Leiter des Kunsthauses ­Bregenz: «Genuss sollte sich stets auch seiner Gründe vergewissern, die reine Hingabe ist zu wenig.»

Foto: Darko Todorovic

Nachdenken und loslassen Das Kunsthaus Bregenz des Schweizer Architekten Peter Zumthor fehlt in keinem Buch zur Gegenwartsarchitektur. Hierher kommen die Menschen, um sich für neueste Kunstwerke zu begeistern oder innere Ruhe zu finden. Die Atmosphäre in diesem unvergleichlichen Block aus erstarrtem Zement verführt zum Nachdenken ebenso wie zum Loslassen. Sein Markenzeichen ist das Licht. Es strömt durch getönte Glasplatten. Man meint, den Raum absorbieren zu können, wie köstlichen Geschmack und edlen Genuss.

Foto: DarkoTodorovic

Ana Roš wurde vom britischen Magazin Restaurant zur Köchin des Jahres 2017 gekürt. Die Autodi­ Foto: Hiša Franko daktin und Tochter eines slowenischen Landarztes studierte Inter­ nationale Beziehungen an der Universität Nova Gorica und sollte eher Diplomatin als Köchin werden. Aber die Liebe zu ihrem Mann Valter änderte die Lebensplanung. Im ­Restaurant Hiša Franko in Kobarid, der westlichsten ­Gemeinde Sloweniens, kaum 45 Kilometer

die Kindheit in Istrien wachrufen. All das, was ein Teil von mir und meiner Um­ gebung ist», beschreibt sie ihren Zugang zum Genuss mit viel Poesie. Kunst Genuss

von Udine, kocht Ana mittlerweile groß auf, fein abgestimmt mit ihrem G ­ atten, der als Sommelier für die richtige Weinbegleitung sorgt. «Als ich das erste Mal die Küche ­betrat, fühlte ich mich wie Alice im Wun­ derland. Ich hatte keine Ahnung, was da auf mich zukommen wird», erinnert sie sich an die Anfänge. Heute ist die einzig­ artige ­ marmorierte Soča Forelle mit Por­ tulak, ­ Ingwer-Honigsuppe und Kaki eines der G ­ erichte, deretwegen Feinschmecker aus aller Welt ins obere Sočatal kommen. Viel zu Anas Ruhm hat die Netflix-Serie «Chef’s ­Table» beigetragen, die eine Folge der Botschafterin der slowenischen Küche widmete.

Und doch erfinde sich die Kunst immer neu, «gerade in unserer prekären Gegenwart». Jede Ausstellung sei ein Abenteuer der Sinne, ein Lehrbeispiel gegenwärtigen Denkens. Ein besonderes Ereignis des Jahres 2017 ist übrigens die Ausstellung von Adrián Villar-Rojas im Mai dieses Jahres: «Dunkel und mysteriös entführt sie in prähistorische Höhlen und in einen weiß glänzenden Olymp. Niemals wurden so viele Tonnen an Material verbaut, um eine Ausstellung einzurichten. Ein flammender Picasso, Marmor aus Marokko und Fossilien im ganzen Haus», beschreibt Trummer.

Genuss ist eben auch eine Kunst, so wie Kunst ein Genuss sein kann, aber nicht zwangsläufig sein muss: «Das Wort ist verführerisch, ja, und tatsächlich entführt manche Kunst in intensives, unvergessliches Erleben, in Vergnügen, Augenweide und Weltbejahung. Doch Genuss sollte sich stets auch seiner Gründe vergewissern, die reine Hingabe ist zu wenig. Wer das Werk zum reinen Plaisir und Lustreiz nimmt, missachtet seine Ernsthaftigkeit», warnt Thomas D. Trummer, Leiter des Kunsthauses Bregenz, eines vom Schweizer Architekten Peter Zumthor errichteten Baujuwels, in dem die zeitgenössische Kunst ihren Raum hat. Kunst reize ihn als Wagnis, sagt Trummer, der zuvor als Kurator für Gegenwartskunst im Wiener Belvedere, in den USA, in München, Köln und in Mainz gearbeitet hat. Wobei sein Haus auch aus der Fülle schöpft. Hier in Bregenz habe es schon alles gegeben, berichtet er, «tobende Schlammschlachten, ein blinkendes Karussell, eingelegte Haie, ein schmelzendes Schiff aus Eis, Sau­ rierskelette und gläserne Marionetten».

Genuss hat also auch den Beigeschmack des Orgiastischen, es kommt nur auf die richtige Dramaturgie an: «Ja, Geschmack muss man haben! Ich lasse mir meine Orgien von dem großen Fellinius inszenieren.», ist in einer Sprechblase des Bandes «Asterix bei den Schweizern» zu lesen. Sowohl der Name des Orgien-Organisators als auch die zugehörige Zeichnung sind vom Film Satyricon des italienischen Regisseurs Frederico Fellini inspiriert. Ob diese Art von Orgienspektakel genuss- oder gar geschmackvoll ist, darüber lässt sich streiten. Die Story dahinter stammt jedenfalls aus dem satirischen Romanfragment des römischen Dichters Petronius. Und ist eher als sarkastische Kritik, denn als Glorifizierung gemeint.

www.kunsthaus-bregenz.at

www.hisafranko.com

Foto: Hiša Franko

Ana Roš, für das ­britische Magazin ­Restaurant ­weltbeste Köchin 2017, sieht im Genuss auch Wahrhaftigkeit.

Würstel. Kaviar. Das Kochbuch von Konstantin Filippou heißt schlicht «Konstantin Filippou». Obwohl der Spitzenkoch mit eigenem Restaurant auch dem Überfluss huldigt, bleiben die Rezepte darin – zumindest auf den ersten Blick – streng puristisch und tragen Namen wie «Rochenwürstel. Senfkaviar».

Foto: Per-Anders Jörgensen

Der griechisch-österreichische Kochkünstler Konstantin Filippou lebt den Genuss zwischen Überfluss und Perfektion.

Foto: Gerhard Wasserbauer

Alice in Kobarid

www.konstantinfilippou.com

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| WEIN . GENUSS . SABATHI |

Große Lagen,

starke Familie

Der Steirer Erwin Sabathi ist Winzer des Jahres 2016 des renommierten Falstaff Magazins. Das Geheimnis seiner großen Weine ist der Zusammenhalt in der Familie, die den Weinbau lebt. Und die Weinstöcke am Pössnitzberg.

lungen und denen seiner beiden Brüder Gerd und Christoph. Der ist zwar in jeder Hinsicht zweckmäßig, aber beileibe kein Zweckbau. Das vom Grazer Architekten Igor Skacel geplante Gebäude wurde 2005 mit einer der höchsten regionalen Architektur-Auszeichnungen, dem Viktor-Geramb-Dankabzeichen, gewürdigt. Noch im selben Jahr schmückte es das Titelblatt des Kunstmagazins Parnass.

Die Familie Sabathi (Erwin in der Mitte sitzend) hält zusammen, um mit ­Leidenschaft große Weißweine zu produzieren.

Die Region zählt Foto: APRESVINO.AT

«Große Weine müssen vom Terroir geprägt sein …» Erwin Sabathi

ben sich dafür umso weltgewandter.» Ein zweite Säule des Erfolgs in Österreich und 30 Ländern der Welt (von Deutschland über die USA bis Singapur), in denen es Sabathi-Weine zu kaufen gibt, ist der Pössnitzberg. Hier wach-

lung zu einem biologisch zertifizierten Betrieb. Wein-Architektur Anfang dieses Jahrhunderts errichtete Sabathi gegenüber dem Stammhaus den neuen Weinkeller – ganz nach seinen Vorstel-

Der Weinkeller der Sabathis – ausge­ zeichnete Architektur, die Erwin Sabathis Motto sichtbar macht: «Meine Weine sind die zeitgenössische Interpretation der ­Tradition.» Der Pössnitzberg, Sabathis beste Lage, bringt auch die besten Weine hervor – wegen der steilen Hänge mit viel Hand­ arbeit. Foto: Weingut Erwin Sabathi

sen die Rebstöcke, die Trauben für diese besonderen Weißweine hervorbringen. Die herausragende Qualität hat ihren Preis: Die steilen Riede werden weitgehend in Handarbeit bewirtschaftet, der Ertrag ist auf 45 Hektoliter beschränkt. Seit dem Jahr 2016 befindet sich das Weingut auch in Umstel-

www.sabathi.com 6

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Foto: APRESVINO.AT

Die Wurzeln der Weinbau-Familie Sabathi im Süden der Steiermark gehen bis ins 17. Jahrhundert zurück. Erwin Sabathi führt den Betrieb in der zehnten Generation seit nunmehr 25 Jahren. Aber nicht allein: «Unsere Stärke ist der Zusammenhalt in der Familie», sagt er. Die Leidenschaft für den Wein, den die Sabathis wohl in den Genen haben und weitervererben, ist wohl auch ein Grund, warum Erwin eine große Ehre erfuhr: Das renommierte Wein- und Genussportal Falstaff kürte ihn 2016 zum österreichischen Winzer des Jahres. Damit ist er der erste Steirer seit 15 Jahren, der diesen Titel tragen darf. Falstaff-Chefredakteur Peter Moser begründet die Entscheidung mit warmen Worten: «Seit 25 Jahren produziert Erwin Sabathi am Pössnitzberg sehr erfolgreich große Weine aus Chardonnay und Sauvignon Blanc. Er selbst ist dabei erstaunlich bodenständig geblieben, seine Weine ge-

Auch wenn die Weine Sabathis international gelobt werden, am liebsten sind ihm die Menschen, die nach Leutschach kommen, um ihn zu verkosten. Denn jeder Wein entfalte seine Qualität am besten dort, wo er angebaut und vinifiziert werde: «Große Weine müssen vom Terroir geprägt sein, die Rebsorte spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle», ist seine Überzeugung.


| ESSAY |

«‹Du denkst doch nur ans Essen›, stört mich meine Frau, die sich schon lang auf ganz was anderes freut.»

Foto: Fotolia

Götter und Götterspeisen Die alten Griechen und Römer hatten für fast alles Götter: für die Nacht, den Tod, den Rausch, für Schönheit, Ackerbau, Sonne, Mond und Meer, für Fruchtbarkeit, Morgenröte und Obstbäume, ja sogar für die Einund Ausgänge gab es einen. Nur nicht für den Genuss. Dabei ist das Genießen die vielleicht wichtigste, wenn auch schwierigste Herausforderung für ein zufriedenes Leben. Bei den Griechen musste man sich als Gourmet unter die Hedonisten reihen, die allerdings, was man heute gern vergisst, auch für das Maßhalten plädierten, und die Römer hatten den Senator und Heerführer Lucius Licinius Lucullus, dessen Gastmähler nicht annähernd so ausschweifend waren wie sein Name – feinsinnige Veranstaltungen sollen das gewesen sein. Aber einen Gott oder eine Göttin des Genusses kannten weder die Hellenen noch die Latiner. Nun ist Europa gepeinigt von einer langen Tradition der Genussverteufelung. Im Mittelalter galt die Völlerei als Todsünde, und heute sind es Fitness- wie Schlankheitswahn oder ärztliche Maßregelungen, die uns einreden, Genuss sei Sünde. Entweder droht das Cholesterin mit Rindsuppenwerten, übersteigt der BU (Bauchumfang) zwei Armlängen oder es stört der Hunger in der Dritten Welt, das Leid der Tiere, eine drohende Kariesattacke. Zufriedenheit ist eine Macht und alle möglichen Institutionen beanspruchen darauf das Monopol, sei es die Religion, die Kunst, die Politik, die Gastronomie, der Kapitalismus oder die Esoterik, alle versprechen Glück und Zufriedenheit, aber nur mit ihnen. Niemand sieht es gerne, wenn jemand einfach so glücklich ist, die frische Luft genießt, Wasser oder ein Butterbrot mit einem Apfel. Vielleicht fällt es uns deshalb gar so schwer, einfach so zu schwelgen in der Woge des Behagens?

Foto: Lukas Beck / Paul Zsolnay Verlag

Über den selten perfekten Genuss und die ungetrübte Vorfreude darauf. Text: Franzobel

Franzobel ist ein österreichischer Schriftsteller. Er veröffentlichte zahlreiche Theaterstücke, Prosa und Lyrik. Seine Theaterstücke wurden unter anderem in Mexiko, Argentinien, Chile, Dänemark, Frankreich, Polen, Rumänien, der Ukraine, Italien, Russland und den USA gezeigt. Kürzlich erschien sein großer historischer Abenteuerroman «Das Floß der Medusa». Wie könnte eine Göttin, ich bevorzuge die Weiblichkeit, des Genusses aussehen? Üppig, mit Schürze und Holzpantinen? Eine bäuerlich euterische Kim Karadashian? Oder ätherisch, elegant? Ein mit Zimt bestreutes Glas Milch wie die Venus von Botticelli? Auf jeden Fall ist sie, Lustitia von Wonne-Eikel, ein ephemeres Wesen, ungreifbar, hell. Außerdem besitzt sie unbedingt ein kindlich unzivilisiertes Gemüt.

Meine Frau, schön und dem Vergnügen niemals abgeneigt, aber keine Göttin, regt sich immer furchtbar auf, wenn ich bereits beim Aufstehen wissen will, was wir mittags oder abends speisen. «Du denkst auch nur ans Fressen!», schimpft sie dann. Eine Weile lang hatte ich mich also im Verdacht, ein verkommener, nur auf Befriedigung gierender Fresssack zu sein, aber dann fiel mir eine Stelle bei Georges Simenon zu, der seinen Kommissar Maigret die gleiche Frage damit rechtfertigen ließ, dass er damit etwas habe, worauf er sich den ganzen Tag lang freuen könne. Und darum geht’s! Der Genuss selbst ist ja selten nur perfekt, entweder furzt der Tischnachbar, dass man denkt, eine halbverweste Kuh liegt im Zimmer, oder das Kind muss ausgerechnet dann großartig auf die Toilette, wenn der nor­we­ gische Wildlachs mit Krebs-Ravioli im Safran-Curryschaum am Tisch landet. Die ­Zeugen Jehovas klingeln just an der Tür, wenn man in die Salzburger Nockerln mit Waldheidelbeerboden sticht, der Ehepartner ist verschnupft oder irgendein Insekt umkreist sirenengleich das Ohr. Manchmal ist der Wein zu kalt, dann wieder verbrennt man sich beim ersten Bissen die Geschmacks­ knospen. Irgendwas stört fast immer. Nur die Vorfreude ist ungetrübt. Daher genießen wir zumindest die, beten wir zu Lustitia, dass man sie nicht verdirbt, und ­halten uns an ­ihren Leitspruch Carpe diem, was nicht nur bei Fischliebhabern mit «Heute Karpfen» übersetzt wird – und der, richtig zubereitet, kann göttlich sein: in Salzkruste auf einem ­Chili-Birnen-Mangoldfächer, danach Osso Buco, Profiteroles, dazu ein Glaserl guten Wein … «Du denkst doch nur ans Essen», stört mich meine Frau, die sich schon lang auf ganz was anderes freut.

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| WIEN . ESPRESSOMOBIL |

| SCHLADMING . STADTHOTEL BRUNNER . YOGA UND TEE |

Kaffeeduft

Im Zentrum der

überall

Weg zur Mitte

Der mobile Kaffeegenuss im «Espressomobil» optimiert Zeitaufwand und Geschmackserlebnis. Die Vespacars im Retro-Stil lassen sich in Minutenschnelle in ein Kaffeehaus verwandeln.

Ein urbaner Glanzpunkt inmitten des alpinen Schladming ist das Stadthotel brunner: Ein Ort zum Loslassen ebenso wie zum Aufbrechen, geprägt von regionalen wie asiatisch angehauchten Genüssen.

Das Außergewöhnliche daran ist die Mobilität der Verkaufsstation: Inspiriert durch ein Hamburger Vorbild gründete Peter Lindmoser zusammen mit Moriz Fleissinger vor fünf Jahren in Wien das KaffeeStart-up Espressomobil. Dazu ließ er eine Dreirad-Vespa so umbauen und stylen, dass sie sich innerhalb weniger Minuten in ein mobiles Kaffeehaus im Retro-Design verwandeln kann – dort, wo gerade etwas los ist. Das Procedere ist einfach: Seitenklappen hoch, Kaffeemaschine an, Heckklappe auf, Tischchen aufstellen, Bohnen frisch mahlen, aufbrühen und genießen.

«Kaffeeduft am Designmarkt, in der neuen Montagehalle, sogar bei einer Waldhochzeit.» www.espressomobil.at 8

Nun tritt das Espressomobil seine Reise über die Landesgrenze an. Dazu wurde kürzlich die Espressomobil Franchise OG gegründet: Berlin, München, Hamburg, Basel oder Zürich sind als mögliche Ziele angedacht, um die Wiener Kaffeehauskultur der anderen Art zu exportieren. Mit an Bord der neuen Firma ist Reinhold Lindmoser, Bruder des Espressomobil-Firmengründers und erfahrener Verkaufsprofi im Bereich Gastronomie. Sein Ziel: «innerhalb von drei Jahren in neun Städten das Erfolgsmodell Espressomobil flächendeckend anbieten» Da wartet viel Arbeit auf ihn. Aber zuvor gönnt er sich noch eine Tasse Kaffee …

Fotos: Espressomobil

Woher kommt der Kaffeeduft am Designmarkt, bei der Firmenfeier in der neuen Montagehalle, sogar bei einer Waldhochzeit? Hoffentlich aus dem Espressomobil, denn dann ist die Gaumenfreude gewiss. Was aus dem Vespacar von Espressomobil an allen nur erdenklichen Orten kredenzt wird, besteht aus feinstem Al­ pen­ quellwasser und der Spezialmischung einer kleinen, feinen Kaffeerösterei in Niederösterreich.

Mittlerweile ist der erste mobile Kaffeeanbieter Österreichs in Wien mit zwölf Fahrzeugen und vier Coffee-Cases unterwegs und betreibt zusätzlich zwei Coffee-Shops. Herr und Frau Österreicher sind mittlerweile auf den Geschmack gekommen, das flüssige Frühstück oder den nachmittäg­ lichen Muntermacher auch im Gehen zu trinken. Im vergangenen Jahr tourten die Espressomobile an insgesamt mehr als 2.000 Tagen zu Veranstaltungen, wo sie den Menschen rund 500.000 Mal Kaffeegenuss bescherten: Coffee to go aus dem Pappbecher – wie in den USA –, aber gebrüht vom erfahrenen Barista und aus einer Siebträgermaschine – wie in Italien. Damit sind Zeitaufwand und Geschmackserlebnis optimiert.

Urbane Architektur mitten im alpinen Schladming bietet das zum Teil 500 Jahre alte, stilvoll erneuerte und erweiterte Traditionshaus des Stadthotels brunner. Mit seiner Glas- und Glitzerfassade strahlt es wie der nahe Dachsteingletscher und bietet aus jeder Perspektive neue Lichtpunkte. In 24 Zimmern und Suiten mit klingenden Namen wie «Schokolade», «Pfeffer» oder «Zitrone» erwartet den Gast schlichte Eleganz; ein idealer Ort, um seine Gedanken auf das Wesentliche zu fokussieren. Ganz im Zentrum des sportaffinen Ortes Schladming gelegen, weist das brunner den Gästen durch seine speziellen Angebote dezent auch den Weg zu ihrer inneren Mitte, beginnend bei Yoga-Angeboten wie dem frühmorgendlichen Sonnengruß. Das anschließende Frühstücksbüffet, das von biologischen Produkten über regionale Spezialitäten bis hin zu ayurvedischen Leckerbissen jeden Gaumenwunsch erfüllt, sichert das körperliche Energiegleichgewicht.

nach den fünf Elementen und Massagen wie die ayurvedische Abhyanga (Salbung) oder die regionale Honigmassage. Im hauseigenen SPA über den Dächern von Schladming findet sich für jedes individuelle Bedürfnis das Richtige. Oase des Genusses Hoch oben – mit uneingeschränktem Blick auf das Dachsteinmassiv – liegt auch brunners Teehaus, eine Oase des Genusses und der Ruhe nur für Hausgäste. Kostbare Teesorten von Demmers Teehaus erquicken hier von 8 bis 22 Uhr Gaumen und Geist: selbst aus dem Samowar aufgebrüht und in angenehm intimer Atmosphäre genossen. Hier befindet sich gleichzeitig die WLANfreie Zone des Hauses. Wem am Abend, nach den Gaumenfreuden im brunners Gasthaus, der Sinn noch nach Stärkerem steht, der findet das Gewünschte in der separaten Bar des Hauses oder im Weingewölbe.

Fenster zur Welt Wer sich tagsüber beim Aus­ powern wieder einmal so richtig spüren möchte, findet die Möglichkeit beim ganzjährigen Gletscherskilauf, beim Raften, Klettern oder auf einer Mountainbike-Tour. Bewegung für moderate Genießer ist entlang von 1.000 Kilometern Wanderwegen möglich, auf einem der fünf nahe gelegenen Golfplätze oder den 45 Lauf- und NordicWalking-Strecken. Wer aber einfach nur zur Ruhe kommen möchte, Zeit in seinem gemütlichen Zimmer verbringen will, dem sei geraten, sich mit einem Buch in eine der wunderbar breiten, einladenden Fensternischen zurückzuziehen. Für Entspannung sorgen auch die Finnische Sauna mit Aufgüssen

Foto: Stadthotel brunner, Cathrine Stukhard

Auf den Geschmack gekommen

«brunners Teehaus nur für Hausgäste ist eine Oase des Genusses und der Besinnung.»

www.lifestylehotels.net/stadthotel-brunner THE STYLEMATE ISSUE NO 01 | 2017


| TEEKULTUR . DEMMERS TEEHAUS . MATCHA |

Matcha: Jungbrunnen in der Teeschale

Der traditionelle japanische Grüntee Matcha belebt auf natürliche Art, gibt einen u­ nglaub­lichen Chlorophyll-Kick und besticht durch milden, feinherben Geschmack. Das edle Pulver, aber auch exquisite Utensilien zur Zubereitung sind in Demmers Teehaus erhältlich.

Leuchtend jadegrün und mit fester Schaumkrone – so präsentiert sich der ideale Matcha dem künftigen Genießer. Am Gaumen entfaltet der traditionelle japanische Grüntee aus vermahlenen jungen Teeblättern ein frisches, leicht herbes Aroma, ­ das intensiv, gleichzeitig auch mild und leicht ­ süßlich ist. Matcha ist anders – von der Pflanze bis zur Zubereitung. Das Gros jener zarten Teepflanzen der Sorte Tencha, die zu Matcha verarbeitet werden, wächst in Japan. Um das unvergleichliche Matcha-Aroma zu erlangen, bedecken die Teebauern die Pflanzen vier Wochen vor der Ernte mit Netzen oder Bambusmatten. Künst­ lich beschattet, benötigen die Teesträucher mehr Zeit zur Reife und produzieren gleichzeitig eine größere Menge der gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe wie Chlorophyll, die Vitamine A B C E und andere Antioxidantien. Geerntet werden dann – händisch! – nur die obersten frischen grünen Blätter. Nach schonender Weiterverarbeitung durch Dämpfen, Trocknen und Brechen trennt man das feine Blattgewebe von Blatt­ rippen und Strunk. Lediglich die zartesten ­Teile des Teeblattes landen zwischen den Granit­rädern der Steinmühlen. Krönender Schaum Aus dem so gewonnenen feinen Pulver entsteht mit wenigen Handgriffen eine kulinarische Köstlichkeit: Dazu gibt man zu allererst eine mit dem Bambus-

«Matcha trinkt man, um zu genießen. So ganz nebenbei fördert er aber auch die Gesundheit.»

löffel abgemessene Menge des jadegrünen Pulvers in eine Teeschale. Darauf wird die entsprechende Menge 60 bis 80 Grad heißen Wassers gegossen – 80 bis 100 Milliliter auf ein Gramm Pulver –, schließlich kommt der japanische Bambusbesen Chasen zum Einsatz: Locker aus dem Handgelenk geschwenkt, als wolle man ein großes M schreiben, verteilt er nicht nur das Pulver angenehm gleich­ mäßig, sondern erzeugt auch den unvergleichlich cremigen Schaum, der einen echten Matcha krönt. Um diese Teezeremonie, die in Japan seit Jahrtausenden praktiziert wird, in aller Form vollziehen zu können, lohnt es sich, ein wenig in die Ausstattung zu investieren: Weite Schalen, Bambuslöffel, Chasen und Besenhalter zieren nicht nur die Küche, sondern erhöhen auch den Genuss. Gemeinsam mit Freunden eine Schale Tee zu trinken, erhält durch die Zeremonie eine ganz andere Dimension. Trendige Variationen Auch wenn ein großer Teil der japanischen Matcha-Ernte in Japan verbraucht wird, versetzt die grüne Köstlichkeit seit einigen Jahren auch europäische Gaumen in Entzücken. In über 30 «Demmers Teehaus»-Geschäften weltweit, aber auch im Online-Shop werden derzeit vier hochwertige Matcha-Sorten in Bioqualität angeboten: von der feinherben Einsteigersorte «Energy» über den tiefgrünen «Tenno» und den besonders mild-süßlichen «Yume» bis hin zur Premiumqualität «Ceremony», der aus der Hochplantage stammt. In Mode gekommen ist auch der «Matcha Latte» mit warmer, aufgeschäumter Milch. Dabei muss es sich nicht immer um Kuhmilch handeln: Soja-Vanille-Milch, Reis-Kokos-Milch oder Hafermilch harmonieren

Leuchtend jadegrün und mit Schaumkrone – so sieht der perfekte Matcha aus.

Fotos: www.demmertee.com/press/Matcha/

ebenso mit dem feinherben Matcha-Aroma. Auch als Eistee bietet Demmers Teehaus den Matcha an – in einer fruchtig-scharfen Kombination mit Apfelsaft und Ingwerextrakt. Jenen Gourmets, die gerne mit Matcha kochen oder backen, bietet Demmers Teehaus zwei Matcha-Varianten: den puren «Daily» und den mit Kokosblütenzucker verfeinerten «Ready Mix». Beide bringen frisches Grün – das auch beim Erhitzen erhalten bleibt – in Macarons, Keksen, Eis und Sorbets. Der Geschmack harmoniert mit Schokolade ebenso wie mit Salatdressings, der Fantasie ­ sind keine Grenzen gesetzt.

Zum Durchkosten: Vom feinherben «Energy» bis zum mild-süßen «Yume».

e­rfrischende, anregende Wirkung milder aus als beim Kaffee, hält dafür aber länger an. Geist und Körper sind für Stunden angenehm belebt. Wie nach ­einem Bad im Jungbrunnen.

Trinken, um zu genießen Matcha trinkt man, um zu genießen. So ganz nebenbei fördert er aber auch die Gesundheit: Aufgrund der bereits erwähnten Vitamine und Anti­ oxidantien, von denen man besonders viel zu sich nimmt, weil man das ganze Blatt verzehrt, und wegen der besonderen chemischen Struktur des enthaltenen Koffeins. Da dieses «Belebensmittel» im nicht­fermen­tierten Tee an Flavonole gebunden vorliegt und erst im Körper pur freigesetzt wird, fällt die

Was das Tee-Herz begehrt Bei Demmers Teehaus finden Kenner und Genießer in mehr als 30 Geschäften über 300 qualitativ hochwertige Teesorten – vom Kräutertee über feinen Schwarztee (pur oder aromatisiert) und Oolong bis zu Weißem oder Grünem Tee und Matcha. Ausgewähltes Teegeschirr, Zubehör und feine Zucker­ arten runden das Angebot ab. Seit nunmehr 20 Jahren ist das komplette Sortiment auch online ­erhältlich: unter www.tee.at

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| SCHWEIZ . GASTRONOMIE |

| SCHWEIZ . ADELBODEN . PARKHOTEL BELLEVUE & SPA |

Geschmack zelebrieren

Für Genießer …

So klein die Schweiz ist, wenn es um das Thema Genuss geht, dann ist sie groß – und zwar wirklich ganz, ganz groß. Sie denken jetzt vielleicht an Schweizer Käse oder an die Schokolade? Keine Frage – bei beiden Genuss-, für manche vielleicht sogar Suchtmitteln liegt die Schweiz weit vorne. Aber: Darum geht es jetzt nicht. Es geht um Genuss im großen Stil – und auch da liegt die kleine Schweiz ganz weit vorne. 117 Michelin-Sterne auf kulinarisch herausragende Locations herab. Klassisch-französisch ist natürlich sehr prominent vertreten – und immer eine Gaumenfreude –, aber es gibt auch eine Vielzahl an Häusern, die Gourmets mit sehr innova­ tiven Konzepten ebenso fordern wie inspirieren. Und wenn ge­rade kein Gourmettempel in erreichbarer Nähe wäre, wie ist es dann um die Schweiz bestellt? Auch dann muss der leidenschaft­ liche Genießer nicht in Angststarre verfallen: Bei der Olympiade der Köche etwa, dem Contest für Koch-Profis, kann die Schweiz immer wieder auf einen absolut erfreulichen ­Medaillenspiegel zurück­ blicken. Und auch im Laien-

In der Schweiz ist ein solches kulinarisches Desaster nicht zu erwarten. Die Schweizer Spitzengastronomie hält in aller ­Regel das, was sie verspricht: höchste Qualität ohne Wenn und Aber. Nicht umsonst weist die Schweiz die weltweit höchste Sterne-Quote pro Einwohnerkopf auf: 2017 funkeln dort insgesamt

«Die Schweizer Spitzengastronomie hält in aller ­Regel das, was sie verspricht: höchste Qualität ohne Wenn und Aber.» www.marmite.ch 10

.ch

.ch Ausgabe

Zeit Whisky Weininvestment Kobe-Beef Cabernet Sauvignon

Gaumenfreuden. Und dann? Totalabsturz statt Höhenflug. Außer Spesen nichts gewesen. Bitter. Naja: Nerven und Zeit sind auch draufgegangen. Richtig bitter.

Aquafaba

«marmite», vor sechs Jahrzehnten als Verbandsorgan des SCKM – «Schweizerischen Klubs kochender Männer» – gegründet. Seither singt die Zeitschrift das Hohelied der Schweizer Küche.

ALLE ZEIT DER WELT Wer Zeit als Grundzutat verwendet, steigert den Genuss

WEIN ALS INVESTMENT – WAS SICH WIRKLICH LOHNT

WUNDERBARE WHISKYS Luxuriöses Vergnügen

Wilde Bergaustern Austern

Fotos: Marmite

6 | Dezember 2016 bis Februar 2017 | CHF 12.80 |

Ausgabe 6 2016

Wer reist, um gut zu essen – und es gibt wahrlich schlech­ tere Motivationen – weiß ein trauriges Lied davon zu singen: Hetzjagd zum Airport, gerade noch rechtzeitig zum Board­ ing, pfhh – noch geschafft, sonst wäre der Tisch im Gourmettempel in Kensington oder im Quartier Latin buchstäblich in letzter Sekunde dahin. Rasch ins Hotel umziehen und dann voller Erwartung auf zu einem inspirierenden, genussvollen Abend voller Tafel- und

segment zeigt sich die Schweizer Qualitätsversessenheit: So ist marmite, eine unabhängige Zeitschrift für Ess- und Trinkkultur, für die Neue Zürcher Zeitung «die Referenz für Genussmenschen» dabei, die Charta zur neuen Schweizer Küche zu lancieren. Sie ist noch im Entwurfsstadium, aber der erste Satz wird – hoffentlich – lauten: «Wir fördern und zelebrieren die Herkunft des Geschmackes.» Gut so. Auch in Zukunft.

… ist das Parkhotel Bellevue & Spa Adelboden sicherlich das erste Haus am Platz – und das seit mehr als 115 Jahren. Fotos: Parkhotel Bellevue & Spa

Nicht nur wegen seiner besonders schönen Architektur: 1931 im Stil der klassischen Moderne erbaut und in den letzten Jahren vorzüglich renoviert, lässt das Bellevue die spektaku­ läre Adelbodener Bergwelt buchstäblich ins Haus wachsen. Ein Hotspot für Genießer ist das Bellevue aber natürlich auch wegen seiner kulinarischen Performance, die der allgemein erfreulich delikaten Schweizer Kulinarik durchaus Ehre macht. Seit 2003 steht Küchenchef ­Jürgen Willing mit Freude und Leidenschaft am BellevueHerd – und darf sich auch 2017 über 14 Gault-Millau-Punkte freuen. Seine Schweizer Küche mit französischer Note basiert auf einem gut beherrschten Hand­ werk und hervorragenden Produkten, darunter vieles aus der Region wie Adelbodner Biokalb, Stör aus Frutigen, Pilze aus den umliegenden Wäldern und in Vergessenheit geratene Gemüsesorten. Grilladen vom Holz­kohlen­grill «Green Egg» mit Premiumfleisch sind eine weitere Spezialität. Für den Mittagstisch zaubert der Chef gerne auch unkomplizierte ­ Casual Food wie etwa Bellevue-Burger auf den Tisch – klein, fein, schnell, aber immer hochqualitativ. Jenen, die Lust auf mehr haben, seien Willings Gourmetdîners ans Herz – nein, doch besser an den anspruchsvollen Gaumen

– gelegt. Apropos anspruchsvoller Gaumen: Besondere Beachtung verdient der sensationell gut bestückte Weinkeller. «Die Weinkarte des Parkhotels Bellevue in Adelboden ist eine Fundgrube für Liebhaber klassischer Weine. Zu finden ist eine Vielzahl von Raritäten und Spezialitäten, die auf dem freien Markt schwierig oder gar nicht mehr zu finden sind», kommt die NZZ am Sonntag (08. 01. 2017) ins Schwärmen. Unter 800 Weinen finden sich sicher die richtigen Begleiter für Willings feine Creationen. Für jene, die vielleicht der Qual der großen Wahl erliegen, hier ein kleiner Tipp: Die große Lei­denschaft des Hauses gilt den exquisiten Weinen aus dem ­Burgund … Mitten im Garten lockt das Spa «pour» mit Saunen, Dampfbädern, einem warmen Außensole- und einem Hal­ lenbad zu Entspannung in Ruhe oder Bewegung.

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| SCHWEIZ . LUZERN . HOTEL DES BALANCES |

Juwel im

Herzen Luzerns Das Hotel des Balances – ein ebenso charmantes wie elegantes Viersterne-SuperiorHaus – liegt direkt an der Reuss mitten im Herzen der Luzerner Altstadt: Histo­ risches Flair verbunden mit zeitlos elegantem Design in einzigartiger Lage machen das Haus zu einem Juwel im Herzen Luzerns.

Die Terrasse direkt über der glitzernden Reuss verzaubert mit einer Aussicht auf die Jesuiten-Kirche, die Kappelbrücke samt Wasserturm, im Hintergrund der Vierwaldstättersee und die imposante Bergwelt – diese Kulisse ist fast zu schön, um wahr zu sein, spielt in der warmen Jahreszeit aber Tag für Tag ihre Reize aus. Als Zugabe gibt es Geschichte: Im Hotel des Balances reicht sie wirklich weit zurück – und zwar bis ins 12. Jahrhundert. Kein Wunder, dass George Bernard Shaw ebenso hier logierte wie die niederländische Königin Wilhelmine – Letztere übrigens wiederholt. Die Größe des Hotels des Balances ist mit 56 Zimmern, davon 5 Junior-, 1 Romantik- und 4 weitere Suiten, gerade richtig für einen angenehmen Stadt-Aufenthalt – und ein idealer Ausgangspunkt für Shopping und Sightseeing. Die klassisch-eleganten Suiten sind mit Whirlpool, Dampfdusche oder Infrarotsauna ausgestattet. Ein eleganter Bankettsaal und angenehme Seminar- und Sitzungsräume bieten den passenden Rahmen sowohl für große festliche wie

Die Geschichte des Hotel des Balances reicht bis ins 12. Jahrhundert.

Fotos: Hotel des Balances

auch kleinere geschäftliche Anlässe. Besonders bestechend am Hotel des Balances ist das gut ausgewogene Verhältnis zwischen der historischen Bausubstanz – die Fassade im Stile Holbeins etwa gehört zu den meistfotografierten Sujets in der Luzerner Altstadt – und dem modernen, stilvoll edlen Ambiente im Inneren des überschaubaren Hauses.

der auch 2017 wieder mit 14 Gault-Millau-Punkten aufwartet, mittags und abends Kochkunst vom Feinsten – ebenso marktfrisch wie saisonal. Für alle, die es besonders eilig haben, kombiniert Fluri mit seinem Balances-Quick-Lunch höchste Qualität mit höchster Geschwindigkeit: 3 Gänge nach freier Wahl kommen gleichzeitig auf den Tisch.

Im Restaurant Balances zelebriert Küchenchef Andy Fluri,

Unter dem Motto Balances-InsBiration finden sich aber auch exzellente Menüvorschläge mit bis zu 7 Gängen samt Weinbegleitung. Auch die «Kleine Karte» ist exquisit und verspricht Gaumenfreuden auf höchstem Niveau. Und: Die umfängliche Weinkarte hält durchaus mit – der Schwerpunkt liegt auf europäischen Spitzenweinen, aber auch aus Übersee sind genügend edle Tropfen verfügbar. Wie ein Schiffsbug durchmisst die Holztheke eine trendige Bar, die täglich von 7.00 bis 0.30 Kurs hält.

InsBiriert Trio von der Entenleber mit Apfel-Chutney und Brioche. Cremige Currysuppe mit gebratener Jakobsmuschel und Mango. Gorgonzola-Ravioli an Parmesanschaum. Rindsfiletwürfel im Knuspermantel. Grilliertes Seezungenfilet an Safranschaum auf Wirsingbeet mit Macadamia Nüssen. Zartes Kalbsfilet und südafrikanischer Scampi an Portweinbutter Süsskartoffelpüree und Gemüse vom Markt. Europäische Käseauswahl von Maître Fromager Rolf Beeler mit hausgemachtem Früchtebrot. Weisse Schokoladenglace mit Joghurt-Espuma und Hibiskus. Friandises.

«Die klassisch-eleganten Suiten sind mit Whirlpool, Dampfdusche oder Infrarotsauna ausgestattet.»

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| SELECTION . FLORENTINA WELLEY |

Slow Fashion: Mode mit Nachhaltigkeit Fotos: Louis Vuitton, H&M, Margaret and Hermione, Trippen, Stella McCartney, bluevalley, ecoalf, GreenBomb, rituals cosmetics, Eva Hauswirth, Kunert, vestiairecollective, ecco-verde, cocolabelle, deepmello, Gebrüder Stitch, Aigner, Faber-Castell

Nach Slow Food und Slow Travel ist der Trend zur Entschleunigung endlich auch in der Modebranche angekommen.

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Was zählt, ist der ökologische Fußabdruck, faire Produktionsbedingungen und eine chemisch unbedenkliche Herstellung. Wer ein reines Gewissen haben möchte, kauft jetzt Mode mit Charity-Benefits, aus Bio-Baumwolle, recyceltem Plastikmüll oder Vintage. Nachhaltige Designermode ist übrigens oft schon gekennzeichnet. Die wichtigsten Öko-Zertifikationen sind etwa Fairtrade oder Global Organic Textile Standard (GOTS).

War ich einmal eine PET-Flasche ...

é Bio-Baumwolle Louis Vuitton verpackt neuer­dings mit «Safran Impérial». Die robusten Boxen aus Rohbaumwolle passen zusammengefaltet perfekt in den Reisekoffer.

ê

… oder ein Autoreifen, eine Kaffeekapsel, ein Fischernetz? Dass sich Nachhaltigkeit, urbanes Design und Umwelt­ bewusstsein miteinander vereinbaren lassen, zeigt das spanische Label ECOALF von JAVIER GOYENECHE. Der Name ECOALF verbindet ECO mit dem Namen von Javiers Sohn Alfredo, für den er sich eine nachhaltigere Welt wünscht. Der Rucksack ist aus recycelten PET-­ Flaschen, 99 €, der Trench aus recyceltem Polyester aus dem Mittelmeer, 350 €. www.ecoalf.com

www.louisvuitton.com

é Home-made Die Designer Angela Spieth und Michael Oehler wollten Schuhe so entwerfen, dass sich einzelne Komponenten austauschen und erneuern lassen. 95 % werden in der eigenen Manufaktur in Brandenburg hergestellt, ein kleiner Teil bei Familienbetrieben in Norditalien. Die vielfach naturbelassenen Materialien stammen von europäischen Zulieferbetrieben. Internationale Designpreise und Kooperationen etwa mit Issey Miyake zeugen vom Erfolg des Labels Trippen, bei dem die über eintausend Modelle dauerhaft im Sortiment bleiben.

é Ich war einmal Plastikmüll ...

www.blackbirdberlin.com, de.trippen.com

Model Natalia Vodianova zeigt die Spring 17 Conscious Exclusive Collection von H&M. Die Kleider werden aus dem neuen Material BIONIC, gewonnen aus Plastikabfällen der Meere und Küsten­gebiete, sowie aus recyceltem Polyester, Bio-Baumwolle, -Leinen und -Seide produziert. Dieses ätherisch fließende Kleid ist 100 % BIONIC. Ab 20. April bei H&M sowie online.

ç Organic-Cat-Cotton Stella McCartneys vegane Taschenkollektion war ein Renner. Jetzt designte die Britin eine Capsule Collection mit Katzen-Zeichnungen für Kinder. Aus nachhaltiger Baumwolle selbstverständlich. Online erhältlich.

www.hm.com

www.stellamccartney.com www.smallable.com

ç Es war einmal ein Fischernetz ... Individuell designt, nachhaltig aus Fischernetzen produziert und mit Humor gestaltet: «Fire» ist die Farbe des Badeanzugs und der beiden Bikinimodelle des österreichischen Bademodelabels MARGARET AND HERMIONE. www.margarethermione.com

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ê Fair Trade am Catwalk Indische Seide, traditionelles Know-how und zeitgenössische Öko-Mode mit Fair-Trade-Zertifikat vereinen sich beim Label Bluevalley am Catwalk fließend. Ein Highlight auf den beiden Fach­ messen für Eco-Fashion – Greenshowroom und Ethical Fashion Show Berlin. www.bluevalley.eu


Nachhaltig & authentisch

è

Jedes Produkt hat die DNA eines authentischen fernöst­lichen Brauchs in sich. Etwa der von Samurai gepfleg­ten Rasier-Tradition oder des ja­pa­nischen Kirschblütenfests. RITUALS COSMETICS legt bei Duftkerzen, Kleidung, Parfüm, Edel­steinkosmetik und Tees Wert auf Nach­haltigkeit und setzt bei Body Creams auf Refills. www.rituals.com

é Fair zertifiziert «Wir machen Biomode, weil wir Bio lieben und das auch weitergeben wollen», sagen die jungen Gründer von GreenBomb, «unser Label ist nachhaltig, grün und stylisch.» Faire Löhne und Arbeitsbedingungen sowie eine umweltfreundliche Produktion liegen den Designern am Herzen. Deshalb produzieren sie zertifiziert unter Global Organic Textile Standard, Organic Content Standard und Fair Wear Foundation. www.greenbomb.de | www.greenshowroom.com | www.ethicalfashionshowberlin.com

ê Charity for Kids ... Die Armbänder der Designerin Eva Hauswirth werden in Österreich handgefertigt. Die «I am in peace»-Anhänger gibt es in Sterling Silber, Rosé- und Mattgold. 20 Prozent des Erlöses gehen an das Kinderhilfsprojekt MarysMeals.org. www.iaminpeace.com

Vintage-Chic

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Vom blauen Taftkleid Zac Posen’s über klassische Bionda Castana Heels bis hin zur langen Abendrobe von Chloè – zu Weihnachten wählte jeder Designer seine eigene Charity, um die Erlöse auf dem Online-Channel zu spenden. Aber weil die glamourösen Klamotten alle Vintage sind, kaufen Fashionistas mit gutem Gewissen hier gerne ihre Schnäppchen – von der Rolex bis zu Gucci.

ç Ich war einmal ein Teppich ... Kunert präsentiert erstmals die Kunert Blue Kollektion – ein neuartiges Strumpfprodukt aus wiederverwerteten Abfallmaterialien. Die neue Faser ECONYL wird aus Fischernetzen, alten Stoffen und Teppichen hergestellt. Vom Kauf jeder Strumpfhose gehen 50 Cent an den Küsten- und Meeresschutz. www.kunert.de/specials/kunert-blue

www.vestiairecollective.com

ç 100 Prozent vegan URTEKRAM, die dänische Naturkosmetikmarke, ist 100 Prozent vegan und mit Leaping Bunny, Vegan Society, ECOCERT – Cosmos Organic zertifiziert. Die Pflanzen­ extrakte werden in der eigenen Produktion in Dänemark selbst hergestellt und fair gehandelt. Bei Bipa, denn´s Biomarkt, Müller und im ausgewählten Bio-Fachhandel. www.ecco-verde.at Maniküre fürs Frauenhaus

é Alles Rhabarber ... Das Label deepmello steht für Fashion- und Lifestyle-Produkte aus nachhaltigem Leder. Gegerbt wird mit einem eigens entwickelten Verfahren, das die Rhabarberwurzel einsetzt und Kleidung sowie Accessoires einen besonderen Geruch und Haptik verleiht. Die Kollektion umfasst ein Shirt-, ein BridgeDress, einen Jumpsuit, ein Top, ein Longsleeve, eine Ledershort sowie einen Shopper. Gerade stellte deepmello seine neue Natur­ kosmetik-Linie red rhubarb vor.

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An «selbstbewusste, zielstrebige, starke und kämpfe­ rische Frauen, die wissen, was sie wollen», richtet sich die neue austro-kanadische Beauty-Brand Cocolabelle. Gründerin Alexandra Canisius will, «dass Frauen stark, furchtlos, unabhängig und selbstbewusst sind. Wir unterstützen die Österreichischen Autonomen Frauenhäuser und die Frauenhelpline gegen Gewalt.» www.cocolabelle.eu | www.bipa.at | www.tkmaxx.com

www.deepmello.com

ç Bio-Couture Jeans

ç Korkeiche trifft Weidekuh

«Don’t panic – it’s organic» ist das Motto der Gebrüder Stitch. Mike Lanner und Moriz Piffl produzieren geile Jeans mit gutem Karma. Neben «Voll-Maß» Jeans gibt es nun auch «Ready 2 Go», «HalbMaß» und «Couture». Waschungen, Einfärben und Used-Effekte passieren ohne Chemie. Die Hosen werden von A bis Z im eigenen Atelier produziert. Das heißt: Zu­schnitt, Arbeitsvorbereitung, Konfektion, Washing und Finishing.

Faber-Castell setzt seit 2015 auf 100 Prozent nachhaltige Produktion und hinterlässt einen komplett «grünen Fußabdruck». Die Bleistifte werden auf eigenen, FSC-zertifizierten Holz­plan­tagen in Brasilien erzeugt und mit umweltfreundlichem Wasserlack lackiert. Die firmen­ eigenen Wälder absorbieren über 900.000 Tonnen CO₂ und binden damit um ein Vielfaches mehr Kohlen­stoffdioxid, als das Unternehmen weltweit ausstößt.

www.gebruederstitch.at

www.faber-castell.at

Die «Cybill Bosco» glänzt in Kork. Dabei ist die Oberfläche mit ­metallischen Highlights in Gold durchsetzt. AIGNERs It-Bag Cybill aus der aktuellen Sommerkollektion ist aus weichem, genarbtem Rindsleder – von einem Nutztier. Dabei setzt das Label schon lange auf artgerechte Haltung und soziale Verantwortung bei Handel, Produktion und Verarbeitung. Sämt­liche Kollektionen werden in Europa produziert und kontrolliert. Die Verpackung ist recyclying-fähig und FSC-zertifiziert. Green Footprint

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www.aignermunich.com

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| SÜDTIROL . KULINARIK . INTERVIEW |

Der Koch der Berge

Text: Florentina Welley

Norbert Niederkofler, Südtirols bekanntester Spitzenkoch, Gründer des «Cook the Mountain»-Forschungslabors und Küchenchef des Restaurants St. Hubertus in San Cassiano, holt den Kreislauf der Natur in die Küche zurück und pflanzt mit seinem Well-Living-Konzept gesunde Lebensmittel für die nächste Generation.

«Wir müssen in der Kultur zurückgehen und diese in die Küche einbringen.»

Foto: Daniel Töchterle

Was bedeutet nachhaltiger Genuss? Wir müssen in der Kultur zurückgehen und diese in die Küche einbringen. Die Sicht der Hotelgäste hat sich verändert. Es macht heute keinen Sinn mehr, Produkte aus der ganzen Welt anzubieten – die Gäste sind selbst international und wollen lieber Regionales essen. Genau das müssen wir ­ berücksichtigen. In die Küche muss kul­ ­ tureller Gehalt rein, das heißt heute Nachhaltigkeit und die respektvolle Verarbeitung der Produkte. Das Wichtigste in der Bergküche? Sind die Qualität und der Einsatz – wie mein Projekt «Cook the Mountain». Wäre ich am Meer, würde ich «Cook the Sea» machen. Ich brauche Produkte ganzheitlich, das heißt, die ­Bauern müssen hier von ihrer Arbeit leben können, und es muss dafür gesorgt werden, dass es ihnen gut geht, sie die Felder weiter bewirtschaften. Denn wir leben alle davon – auch von der Schönheit der Landschaft. Was unterscheidet die Sterne-Bergküche im Hotel von der auf der Hütte? Die Zeit. Der einzige Unterschied ist, dass man am Berg nur etwa drei Stunden Küche hat. Dann ist alles vorbei. Die Speisen­ www.care-s.it 14

müssen gut sein, schnell zu bereiten, sonst wird’s zu kompliziert, weil die Zeit eben fehlt. Gäste essen nur von 12 bis ½3 Uhr am Berg. Die Qualität muss natürlich die gleiche sein. Hütten gaben zwar das Beste, aber sie hatten immer dasselbe Angebot – deswegen haben wir unser Projekt «Sciare con Gusto» auf die Hütten gebracht. Die Vielfältigkeit ist wunderbar, für jede Hütte kocht ein anderer Spitzenkoch ein Gericht. Immerhin ist Alta Badia heuer zur besten Gourmet-Skidestination von Europa gewählt worden. Wie weit darf man fahren, um Zutaten oder Wein zu holen und noch nachhaltig zu produzieren? Unsere Bergküche holt aus bis zu circa 100 Kilometern Umkreis Zutaten, weil wir Safran etwa aus dem Vintschgau beziehen. Aus unserem nachhaltigen Anbau entsteht eine neue Bergkultur. Die Weinkarte besteht aus Weinen, die zu 60 Prozent aus Südtirol und Italien kommen. Der Rest stammt aus Frankreich, Österreich, Deutschland. Die Gastronomie in Südtirol ist mit den Weinproduzenten entstanden, damit internationale Märkte geöffnet werden. Jetzt zieht die Gastronomie aber im Zusammenhang mit Südtirolweinen nach.

Was gibt’s heuer Neues bei Ihrem Projekt CARE’s The ethical Chef Days? Einiges, denn wir haben neben Skikursen, Cooking Masterclasses, Gipfel-Frühstück bei Sonnenaufgang etc. auch einen Talk über die Ernährung der Zukunft organisiert. Dazu wird es Vorträge über Architektur und WellLiving-Konzepte zur Nachhal­ tigkeit geben. Experten aus Architektur, ­Umwelt und Gastronomie berichten etwa über ein Unigebäude mit 0-Emmission etc. Well Living im Bereich von Gastronomie ist unsere Zukunft. Birkenfond und Bergartischocke haben Sie schon. What’s next? Man kann ja alles aus den Produkten machen, die man hier findet und sich Gedanken darüber machen. Heute dreht man die ganze Philosophie von früher um. Ein Menü von 1996 bestand noch bis 2016 aus einem Signature Dish, etwa was koche ich rund um Wasabi. Mit Produkten, die weit hergeholt wurden, um die Gäste zu beeindrucken. Seit letztem Jahr haben wir es umgekehrt: Ich nehme ein regionales Produkt und koche drumherum. Alte Kulturen hatten Sinn: Jedes heimische Produkt wurde aus einer Notwendigkeit heraus gemacht, wie Graukäse, Schüttelbrot … Haltbarkeit, im Sommer arbeiten, im Winter essen, waren die Skills. Das ist auch ernährungstechnisch interessant: Die Natur gibt dir in jeder Jahreszeit genau das, was du brauchst, auch farbtechnisch. Wenn sich jeder so ernähren würde, würde man sich Diäten und Krankenhäuser ersparen. Heute gibt es in der Küche nichts Neues, weil es das alles schon gab. Ich habe kürzlich in Peru gefriergetrocknete Kartoffeln gefunden. So eine Technik macht Sinn und es ist schön, so etwas wieder entdecken und anwenden zu können. Ist Kochen Kunst? Die Kunst ist beim Kochen das Weglassen – je mehr ich weglasse, umso schwieriger wird es – ich muss die richtige Technik haben, wie bei der Malerei, wie im Design. Drei Zutaten sind gut, das macht auch ein Kunstwerk aus. Das Dazutun ist leicht. www.n-n.it

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| SÜDTIROL . KULINARIK . INTERVIEW |

Forelle

gegen Kalbsbries

Wo schmeckt’s besser? Im Hotel? Auf der Hütte? Zwei Sterne-Köche verkochen saisonales Berggut, nachhaltig schmackhaft. Und ganz zufällig sind beide aus Alta Badia, der besten Gourmet-Skidestination Europas.

Niederkofler zum Nachkochen: Es war einmal eine Bachforelle … Nachhaltig kochen heißt auch, keinen Abfall zu produzieren. Alles wird verarbeitet! – Das Forellenfleisch wird leicht geräuchert und als Tartar geschnitten ohne Salz – Salzig ist der Kaviar von der Forelle  – Knusprig ist die Haut, die getrocknet und dann leicht frittiert wird  – Gräten und Kopf werden scharf angebraten, dann mit Weisswein abgelöscht und zu einer klassischen Buerre Blanc verkocht   – Dill-Öl wird auf Basis von Traubenkernöl gemacht – das dann zu dem Fond kurz vor dem Servieren dazugegeben wird

Rechnet sich Nachhaltigkeit oder wird sie in Zukunft zum unbezahlbaren Luxus? Es ist eigentlich genau umgekehrt. Ohne gute Lebensmittel wird es keine Zukunft geben. Damit müsste man schon im Kindergarten anfangen – damit die nächsten Generationen die Lebensmittel wieder verstehen. Der Gaumen des Kindes ist so ehrlich und lernt mit. Kinder essen salzig und bitter, sie lieben Zitronen, Salz und bittere Oliven. Nur wird mit Zucker heute alles haltbar gemacht. Und Zucker ist wie Adrenalin. Das Schöne am Essen? Im Frühjahr bekommt mein Körper durch das Essen einen Rhythmus – es wird alles leichter, grüner, hat luftige Frische, Leichtigkeit. Im Sommer gibt es kräftige volle Farben und Geschmäcker, im Herbst kommen Pilze dran. Die Winterfrüchte sind erdige Sachen wie Gebackenes, Äpfelküchle, Kaiserschmarrn etc. Alles was die Bauern aus Eiern und Sahne, Milch und Mehl machen konnten. Der Kreislauf der Natur. Ihre persönliche Koch-Philosophie? Ist wie mein Forellenrezept und mein Projekt «Cook the Mountain»: Entweder wird alles verwertet, oder wir versuchen die Natur nachzubauen. Da wir auch beim Fleisch ganze Teile einkaufen und verschiedene Garmethoden anwenden, arbeiten wir besonders intensiv mit den Bauern zusammen. Wir verwenden saisonale Gemüsesorten und können so auch alte Koch-Methoden – wie Fermentieren – etwa beim Sauerkraut anwenden.

Foto: Daniel Töchterle

Matteo Metullio ist zwar erst 27, kann aber sozusagen bereits auf 16 Jahre Erfahrung Gourmet-Küche zurückblicken. Das Essen spielte bei seinen Eltern eine Hauptrolle, Motto: Essen wie Gott in Frankreich. Wen wundert’s daher, dass Matteo schon im Alter von 11 Jahren beschloss, Koch zu werden?

Kalbsbries auf der Hütte Zeit ist für Matteo Metullio, jüngster 1-Sterne-Koch Italiens, die größte Herausforderung. Kocht er doch gleichzeitig unten in San Cassiano im Hotel Ciasa Salares und oben am Berg für den Club Moritzino. Sein gebackenes Kalbsbries auf gehacktem Kaisergranat mit geräuchertem Topinambur-Schaum und Lakritze-Anis-Sauce ist auf der schicken «Sciare con Gusto»-Hütte ein vielbestelltes Gericht. Neben köstlichem Schaumwein oder Alto Adige Sauvignon selbst­verständlich. Schneller als die Zubereitung allerdings ist der Genuss. Wir freuen uns schon auf weitere kulinarische Hütten-Highlights im Sommer.

Welche Talente machen einen guten Koch aus? Wenn er respektvoll, ehrlich und demütig ist. Es geht nicht um den Koch, sondern um das Produkt. Das sagte schon Eckart Witzigmann. Und Produkt heißt Wissen. Heute ist alles ein bisschen verschoben, dank der vielen TV-Kochshows.

«Ohne gute Lebensmittel wird es keine Zukunft geben.»

Foto: Club Moritzino

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| SUSANNE POSEGGA . FOTOS |

Wilde Genüsse

Bekannte und weniger bekannte Pflanzen, denen man vor allem im Frühlung begegnet, haben auch geschmacklich einiges zu bieten. Bilder: Susanne Posegga

Jedes Kind kennt das Gänseblümchen, aus dem man nicht nur Kopfschmuck knüpfen, sondern mit dem man auch den Kopf­salat schmücken kann. Die jungen Blüten schmecken intensiv nussig, Blätter können auch dem Spinat oder Kräuterquark (süddeutsch bzw. österreichisch Kräutertopfen) beigegeben oder zu Frühjahrssuppen verkocht werden.

Susanne Posegga ist gebürtige Deutsche. Die ausgebildete NationalparkRangerin lebt als Künstlerin, Wanderführerin und Naturvermittlerin in Ober­österreich und Bayern.

Die noch eingerollten Triebe des Tüpfelfarns sind bitter und eignen sich als Beigabe zu Knäckebrot, während der Sud der süß-aromatischen Wurzel zu Bonbons verarbeitet werden kann. Im Volksmund trägt die Pflanze daher den Namen «Bärenzucker». In der Heil­kunde wird die Wurzel als schleim­ lösendes Mittel bei Erkrankungen der Atemwege eingesetzt. Äußerst vielseitig verwertbar ist die Wilde Möhre. Die Wurzel eignet sich wie die ihrer zahmen Verwandten sehr gut zum Verzehr, ist aber intensiver und süßer. Man kann sie braten oder in Suppen verkochen. Kraut und Samen ähneln der Petersilie und die Doldenblüte lässt sich in Teig gebacken als Süßspeise verzehren.

Ob Rotbuche oder wie auf dem Bild die Hainbuche: Ihre noch transluzenten, jungen Blätter haben eine angenehme Säure und bringen Frische in jeden Salat.

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| SUSANNE POSEGGA . FOTOS |

Der Echte Ehrenpreis wurde früher auch Allerweltsheil genannt. Man glaubte im Mittelalter sogar, er könne die Pest heilen. Sein leicht bitterer Geschmack eignet ihn für Tee­mischungen, er kann aber auch für Kräutersäfte verwendet werden.

Scheinbar unscheinbar am Wegesrand, in Wiesen und Wäldern tummeln sich zahlreiche Pflanzenarten, die nicht nur aufgrund ihrer Blütenarchitektur faszinieren, sondern reich an Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen als Wildgemüse unsere tägliche Nahrung verbessern können. Sie sind den Kulturpflanzen aus industrieller Landwirtschaft haushoch überlegen und viele von ihnen beinhalten Wirkstoffe, die sie als Heilmittel profilieren.

Die Knospen der Margerite schmecken fruchtig nach Ananas und sind beim Wandern ein nahrhafter Snack. Die Blüten sind eine wunderschöne Beigabe zu Salaten und eignen sich auch zur Herstellung von Limonaden.

Aktuell erlebt das Wissen über die Nutzung von Wildpflanzen einen regelrechten Boom: Verarbeitet in Smoothies, Suppen, Salaten, eingelegt als Pesto und in Brotaufstrichen erfreuen sich manche Arten großer Beliebtheit. Bei aller Euphorie sollte man beim Sammeln aber darauf achten, ob Arten vom Aussterben bedroht sind und daher nicht gepflückt werden dürfen. Hier haben wir einige weit verbreitete Pflanzen, die den meisten LeserInnen vom Sehen bekannt sein werden, kurz beschrieben. Diese darf man hemmungslos essen!

Das TaubenkropfLeimkraut mit seinen unverwechselbaren, bizarren Blüten gehört zu den Nelken­gewächsen und hat einen eigenwilligen Geschmack nach Lakritze und Erbsen. Die jungen Triebe können im Salat oder Gemüse als würzige Beigabe dienen.

Buchtipps: Steffen Guido Fleischhauer, Roland Spiegelberger, Jürgen Guthmann: Enzyklopädie Essbare Wildpflanzen. AT Verlag, Aarau, München 2013. Meret Bisegger: Meine wilde Pflanzenküche. AT Verlag, Aarau, München 2011.

Zu Berühmtheit gelangt sind des Bärlauchs Blätter als Pesto oder im Strudel. Er gehört zu den Zwiebelgewächsen und ist trotz der optischen Ähnlichkeit mit Maiglöckchen und Herbstzeitlose eindeutig anhand seines intensiven Knoblauch­geruchs zu bestimmen. Seine kugeligen Knospen lassen sich wie Pfefferkörner einlegen.

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| SPECIALS |

Foto: Hotel Blaue Gans

Arthotel Blaue Gans | Salzburg +43 662 84 24 91-5 | office@blauegans.at | www.blauegans.at Mitten im Zentrum und doch ganz auf eigenem Weg! Erleben Sie die Verwandlung vom ältesten Gasthaus Salzburgs zu einem ungewöhnlichen Boutique Hotel im artHotel Blaue Gans. Hier finden Sie die feinsten Seiten der Kunst ebenso wie die Nähe zu Getreidegasse, Pferdeschwemme, Festung und Mirabell. Die Idylle in der Stadt überrascht seine Gäste mit Momenten voller Kulinarik und Muße.  2 Übernachtungen im Doppelzimmer «regular» inkl. Frühstück  Ein drei-gängiges Menü «Gänsehaut» im Restaurantgewölbe  1 Flasche Rotwein am Zimmer  Ein Geschenk aus der Gänsehaut-Produktpalette  Eintrittskarte für das Museum der Moderne

Ab € 259 pro Person Foto: Maibrunn

Berghotel Maibrunn | Bayerischer Wald +49 99 65 85 00 | info@berghotel-maibrunn.de | www.berghotel-maibrunn.de Genießen Sie traumhafte A ­ usblicke über die Höhen­züge des Bayrischen Waldes aus den neuen Suiten des Berg­hotel Maibrunn mit vielen ­An­nehmlichkeiten, wie N ­ espresso-Maschine für Ihren morgendlichen Kaffee­genuss im Bett, Kamin­romantik für Ihren Abend zu zweit sowie ­täglich gefüllte Minibar.  3 Übernachtungen inkl. feiner Berghotel-Kulinarik  Relaxen im BergSPA mit beheiztem Außenpool  Auf Wunsch morgens frisch gebackene Croissants ans Bett  Am letzten Abend eine köstliche Dessertkreation in Ihrer Suite

Ab € 492 pro Person Foto: Thomas Hotel

Thomas Hotel Spa Lifestyle | Husum +49 (0) 4841 6620-0 | info@thomas-hotel.de | www.thomas-hotel.de Genießen Sie eine SPA-Behandlung, während Ihr Partner golft – oder umgekehrt. Egal ob zum Wellnessen, für Sportler oder leidenschaftliche Golfer, ist das Thomas Hotel mit SPA-Bereich ein idealer Ausgangspunkt: direkt an der Nordsee, in der maritimen Hafenstadt Husum gelegen, bei endlosen Gras- und Sandstränden, sowie zahlreichen Golfplätzen in der Nähe.  2 Nächte mit Frühstücksbuffet | Welcome-Drink  Freier Eintritt im THOMAS Spa & Fitness  Ein 3-Gang-Menü am Hafen & ein nordfriesisches 3-Gang-Abendmenü  2 Spa-Behandlungen und 2 Tages-Greenfees pro Zimmer für den

Golfclub Husumer Bucht (18 Loch) Preis pro Person im DZ Superior € 299 | im DZ Horizon € 329 Foto: Tres

Hotel Tres | Palma de Mallorca +34 971 717 33 | reservation@hoteltres.com | www.hoteltres.com Inmitten der Altstadt von Palma haben Sie von der Dachterrasse einen unvergesslichen Ausblick. Reste eines Stadtpalais aus dem 16. Jahrhundert verschmelzen mit zeitgenössischem Design. T ­ auchen Sie ein in die ­Atmo­sphäre der Ruhe im Zimmer mit Kingsize-Bett oder im neu gestalteten P ­ atio, einer grünen Oase im I­ nnenhof.  Übernachtung in der gewählten Zimmerkategorie  Inklusive Frühstücksbuffet  Benützung des kleinen Pools & der Sauna

auf der Dachterrasse des Hotels Ab April 2017: Preise ab € 120 pro Person im DZ

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| TIROL . ÖTZTAL . BERGLAND SÖLDEN |

| SALZBURG . LEOGANG . PURADIES |

Nicht nur

Einfach

8.00: «Bewusst Tirol»-Frühstück. 10.00: Carven am Tiefenbachferner. 13.30: Feiner Lunch aus der Region. 15.30: Gepflegtes Golfen am Mieminger Plateau. 18.00: Alpine Stones im SKY-SPA. 20.00: Genuss ohne Ende beim 6-Gang-Menü. 22.00: Chillen in der Cigarlounge. Und dann auf in eine wunderbar erholsame Nacht.

Mitten auf einem sonnenverwöhnten Plateau in den Salzburger Alpen rund um Leogang findet sich das Para-, nein, das PURADIES: Vor der atemberaubenden Kulisse des Birnhorns fasst ein Dorf ganz besonderer Chalets ein ganz besonderes Hotel ein. Ein Bauernhof aus dem 17. Jahrhundert gewandelt zum Hotel mit Restaurant, 80 Zimmern, Appartements und Suiten, ist zum Herzstück im PURADIES geworden, und damit ein Retreat auf Premiumniveau.

Naturgenuss

Fotos: Bergland Hotel Sölden

Elisabeth und Sigi Grüner ­haben eine Passion: Mit ihrem 2010 komplett neu gebauten Berglandhotel Sölden bieten sie nicht nur ein Ambiente, das Natur und Architektur ebenso authentisch wie komfortabel verbindet, sondern auch ein Zuhause in den Bergen für ­Gäste aus aller Welt. Als Gastgeber zum Anfassen verschreiben sie sich samt Team dem Wohl ihrer Gäste – und zwar mit Leib und Seele. Damit die sich im ersten Ötztaler Designhotel rundum total wohlfühlen, spielt nicht nur die Kulinarik alle Stückerln – vom «Bewusst Tirol»-Frühstücksbuffet über die Berücksichtigung auch komplexer individueller Er­nährungsbedürfnisse bis zum abendlichen 6-Gang-GourmetMenü. Die Zutaten kommen absolut frisch direkt aus der ­ Region, – Sigi Grüner ist auch passionierter Landwirt und Schafzüchter. Mit mehr als 200 Spitzenweinen trägt Sommelier Johannes Hochschwarzer zum ­ kulinarischen Genuss bei – samt kreativen Cocktails davor und edlen Bränden danach selbstverständlich. Letztere gerne beglei-

«… ein Zuhause in den Bergen für ­Gäste aus aller Welt.»

tet von feinen ­Zigarillos und Zigarren im ­ puristisch e­ dlen Ambiente der Cigar­lounge. Im SKY-Spa (1.700 m2) ereilt manchen Gast aber dennoch die Qual – und zwar die der Wahl: Wellness-, Spa- und Beautyangebote mit In- und Outdoorpools, Saunen (Finnisch, Bio, Dampf und Textil) und Treatments aller Art (Pilates, Thai Yoga, Al­ pine Stone, Signature Treatments, Nu Thai, Fitness- und CardioTrainings, um hier nur einige zu erwähnen) lassen buchstäblich keinen Wunsch offen. Außer vielleicht dem, doch auch die wunder­bare Natur der Ötztaler Alpen zu genießen: vielleicht beim genüsslichen Frühlings­skilauf am Gletscher? Oder doch lieber bei einer sonnigen Runde Golf? Oder ganz einfach zu Fuß beim Wandern durch den Ötztaler Frühling in all ­seiner Pracht …

Puradiesisch

Die Architektur der 4-Sterne-Chalets nimmt die Inspiration der Salzburger Bergwelt auf – massiver Salzburger Stein, Holz aus nahen Wäldern für Balken und Schindeln und kühles Glas fügen 14 Chalets perfekt und authentisch in die ­alpine Landschaft ein. Von innen betrachtet bedeutet das: Blick auf ein unverbautes Naturjuwel in einem Areal, das mit 500.000 m2 größer ist als der Vatikan. «Freiraum» ohne Ende gibt es aber nicht nur um das PURADIES, sondern auch innen: In der «Bar & Lounge Freiraum» verbindet sich Kunst mit traditionellem Handwerk: Aus 16.000 Eichenholz-Würfeln gefertigt verbindet die 40 Meter lange Meisterleistung traditionelles bäuerliches Wissen, hohe Handwerkskunst und brillante Technik. Spektakulär, großzügig und am letzten Stand der Technik ist auch die Wellness-Oase im PURADIES: das Badhaus «INNERE MITTE» mit dem Heaven SPA und vier Saunen (Kräuter, Zirben, Stollen und Finnische), die sich zur freien Natur öffnen. Ein großzügiger Beautybereich für Kosmetik, Fitness- und Yogaräume

sowie Massagen runden das Angebot ab. Auch die Kulinarik ist natürlich, pur und exquisit. Mit Andrè Stahl konnte einer der 20 besten Köche Österreichs als Chef gewonnen werden. Stahl – «Koch des Jahres 2015», zwei Hauben & 16 Punkte (Gault Millau), 5* & 96 Punkte (À la Carte) und 3 Gabeln & 92 Punkte (Falstaff) – steht für handwerkliche Perfektion, überzeugt durch per­­sön­lichen Küchenstil und ge­staltet die kulinarische Linie im PURADIES ebenso regional wie international. Die Zutaten seiner inspirierenden Kreationen kommen «Koch des Jahres 2015 aus der hauseigenen Bio-Land- mit zwei Hauben.» wirtschaft. In der Greißlerei mit Erzeugnissen des eigenen Biobauernhofs und in der Pralinenmanufaktur finden Feinspitze ein exquisites Angebot zum Mitnehmen oder -bringen.

Die Qual der Wahl, schon wieder. Na ja, es könnte schlimmer kommen, oder?

www.lifestylehotels.net/bergland-soelden.

Fotos: Puradies

www.lifestylehotels.net/puradies THE STYLEMATE ISSUE NO 01 | 2017

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| TIROL . MÖSERN . NIDUM HOTEL |

| TOSCANA . CAMAIORE . LOCANDA AL COLLE |

Luxuriös chillen – Toskana leben – ohne Zwang

ganz privat

Das Team des Nidum Casual Luxury Hotels am Südrand des Seefelder Plateaus in Tirol erfühlt und erfüllt die Wünsche der neuen Generation lebenshungriger Reisender.

Im Landhaus Locanda al Colle über dem toskanischen Ort Camaiore öffnet Gastgeber Riccardo Barsottelli seinen Duft­ garten, seine Kunstsammlung und seine Küche für die Gäste.

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gebliebenen lebenshungrigen Reisenden wurde hier ein edles Haus ohne verzopfte ­ Zwänge geschaffen – casual ­luxury eben. Ein Urlaub im Nidum bietet uneingeschränkt Freiheit, Spaß und Überraschung. Fotos: Nidum Hotel

57 großzügig geschnittene Zimmer und Suiten bietet das Nidum Casual Luxury Hotel, ausgestattet mit Designer­ möbeln aus röt­ lichem Holz und Accessoires in sanften Naturtönen von beige über ­ lindgrün bis rostrot: ein ebenso hippes wie chilliges Urlaubs­ ambiente, abgerundet durch ein luxuriöses Spa am Dach und eine Wellnesszone samt «Infinity Pool». Was die Südtiroler Hoteliers­ familie Pinzger aus dem ehemaligen For Friends Hotel in Mösern bei Seefeld gestaltet hat, wirkt wie ein einzigartiges Luxus-Nest, an den Berg geschmiegt, hoch über den Dächern des Inntals. Als Antwort auf das Lebensgefühl einer Generation von jungen und jung

Dinieren lässt es sich im selben Haus vortrefflich in drei verschiedenen Restaurant Areas, die lukullische Genüsse für jeden Geschmack bereithalten. Flüssige Gaumenfreuden bieten zudem die Apero Terrace und die Champagnerbar. Denn die Gäste des Nidum Casual Luxury Hotels brauchen möglicherweise häufiger eine Erfrischung – zumindest dann, wenn sie die einzigartige hauseigene «In Da Mountains»-Sauna getestet haben: eine extrem ­heiße Schwitzhütte, direkt in den Felsen gebaut – und bloß über eine Hängebrücke zu erreichen. Wenn einem da der Atem stockt, liegt das nicht nur am Bergpanorama.

«Ein Urlaub im Nidum bietet uneingeschränkt Freiheit, Spaß und Überraschung.» www.lifestylehotels.net/nidum-hotel-seefeld 20

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Am Hügel über Camaiore, inmitten eines Gartens voller Duftpflanzen und alter, knorriger Bäume, präsentiert Riccardo Barsottelli sein persönliches Stück vom Paradies: Ein behutsam umgebautes historisches Bauernhaus, wenige Minuten von der Meeres- Fotos: Locanda al C olle brise an der Versilia entfernt. Das Gästehaus Wer lieber in der Locanda umfasst zwölf individuell bleibt: Auf den malerischen möblierte Zimmer und Suiten, Terrassen hangabwärts finden teils direkt unter weiß gestrisich versteckte Hängesessel chenen Dachbalken. Naturliebund -matten für eine ganz prihaber kommen hier ebenso auf vate Siesta. Braucht man dann ihre Kosten wie Kunstfreunde, einen Caffè, spaziert man eindenn die private Kunstsammfach in die Küche und bereitet lung des ­Eigentümers ziert das sich einen zu. gesamte Haus. Auch seine Vorliebe für Designermöbel – An den drei Abenden, an deebenso aus den 1960ern wie nen Küchenchef Gian Luca am dem dritten Jahrtausend – teilt Werk ist, dürfen ihm die ­Gäste er mit den Gästen, die es sich auch beim Kochen über die in seinen Sammlerstücken beSchulter schauen, um dann die quem machen können. Wenn lukullischen Freuden im sie es nicht vorziehen, gleich Abendrot auf der Panoramaeinmal im beheizten Salzwasterrasse oder unter der Blaureserpool abzutauchen. Meeresgen-Pergola zu genießen. zugang gibt es über einen privaten ­ Pavillon im nahe gelegenen Strandclub «il Cavallone», der nur zehn Autominuten vom Hotel entfernt liegt.

«Das Gästehaus umfasst zwölf indi­viduell möblierte Zimmer und Suiten.» www.lifestylehotels.net/locanda-al-colle-toskana THE STYLEMATE ISSUE NO 01 | 2017


| SALZKAMMERGUT . CORTISEN AM SEE |

| SALZBURG . HOCHKÖNIG . HOTEL EDER |

Ort der

Frühlingsgruß für

Urlauben in stilvoller exklusiver Atmosphäre und dabei das Salzkammergut mit allen Sinnen erfahren: im Cortisen am See.

Asiatisch oder alpin? Im Hotel Eder in Maria Alm macht der Gast Urlaub auf zwei Kontinenten: mit Kräuterrisotto oder Sushi – und mit sportlichen Aktivitäten von Berglauf bis Yoga.

Seen-Sucht die Fitness

Foto: Cortisen am See

Nur in einem ruhigen Teich spiegelt sich das Licht der Sterne. Sagen die Chinesen. Im Urlaub zur Ruhe kommen und dabei neue Perspektiven auf die Lichtblicke im Leben zu gewinnen – das ermöglicht ein Aufenthalt im Vier-Sterne-Supe­ rior-Hotel Cortisen am See. In dem über 150 Jahre harmonisch gewachsenen Haus an einer Bucht des Wolfgangsees ticken die Uhren auf besondere Weise. Das Cortisen ist ein Ort, an dem sich das Zeitgefühl regeneriert und Genuss mit allen Sinnen fassbar wird: Die Morgensonne bespielt die farbenfrohen Interieurs der Zimmer und Suiten mit den individuellen Konzepten «African Spirit» oder «Limelight» – und das Zwitschern der Vögel im Garten weckt die Gäste sanft, bevor sie mit einem No-End-Frühstück in den Tag starten. Was auch immer sie danach vorhaben, ausklingen kann der Tag mit Gaumenfreuden im Restaurant, dessen Kreationen im Falstaff 2016 mit 89 von 100 Punkten gewürdigt wurden. Oder mit einem gepflegten Single-Malt in der Cigar Lounge und dem Plätschern des Wolfgangsees vor dem Zimmerfenster.

«… ein Ort, an dem Genuss mit allen Sinnen fassbar wird.»

Eine Besonderheit des Cortisen ist das Adults-only-Konzept: Kinder sind hier erst ab zwölf Jahren willkommen. «Wir waren eines der ersten Häuser in Mitteleuropa, das ­Erwachsenen vorbehalten ist», erzählt Hausherr Roland Ballner. «Die Reaktionen darauf waren durchaus emotional – aber der Erfolg gibt uns Recht.» Auch Eltern, die sich Erholung vom Fami­ lienalltag gönnen, ­lieben die Stille des Cortisen. Eine intime Atmosphäre entsteht zudem dadurch, dass Gourmet-Restaurant, Bar im Kolonialstil, professioneller Fit­nessbereich, Spa sowie Seezugang den Hotel­ gästen vor­ behalten sind. Dynamik in den Urlaub bringen Freizeitangebote: eine ­ro­man-­ tische Rundfahrt mit dem Ruderboot des Cortisen – in­­klu­sive Picknick mit Prosecco –, eine Schafberg-Wanderung mit Roland Ballner oder eine Spritz­ tour mit der haus­ eigenen ­Harley Davidson. Vor der Wasserski-Saison laden Tennis­ plätze, Reitstall und ­MinigolfPlatz zur sportlichen Betätigung ein. Wer sich so richtig verwöhnen lassen möchte, gönnt sich im Spa ein Vul­ kansand-Peeling oder eine Massage mit Amaranth-Öl. ­ «Wir versuchen, unseren Gästen einen harmonischen Mix aus allen erdenklichen Genüssen zu bieten», betont der Hausherr.

www.lifestylehotels.net/cortisen-am-see

Abschied vom Winterspeck und ein herzhafter Sonnengruß für die Frühlingsfitness: «Während eines Urlaubs bei uns lässt sich bei leichter Küche und individuell dosierter sportlicher Aktivität genussvoll die eigene Linie wiederfinden», betont Sepp Schwaiger, Chef des Hotels Eder in Maria Alm. Denn das Eder – mittendrin im Geschehen von Maria Alm – ist Ausgangspunkt für körperliche Aktivitäten verschiedenster Art: von Yoga über Frühlings­ skilauf bis zum E-Biken oder Trailrunning. Bis Ostermontag können Sportliche dem Genuss-Skilauf in der Skiwelt Amadé frönen, wenn die bereits erstarkte Frühlingssonne die verschneiten Hänge zum Glitzern erweckt. In der letzten März­ woche lockt zudem der höchste Bauernmarkt der Alpen in 30 umliegende Skihütten. Hirschsalami, Enzianschnaps, Waldhonig und Tannenwipferl-Likör bringen den Geschmack der Berge mit ins Tal. Wer ­keine Lust mehr auf Skifahren hat, nimmt einfach die Gondel … «Daheim» im Hotel lässt sich beim Indoor-Golf die Saison ­eröffnen, im Yoga- und Bodega-Kurs der Körper stärken oder im Pool die Leichtigkeit des Seins genießen. Ist der Schnee dann auch am Berg geschmolzen, findet im Juni der Hochkönig Trailrun, ein Berg­ lauf über vier verschiedene Distanzen über die Almen und vorbei an Gipfelkreuzen statt. Sushi-Meister im Kräuterhotel

kostet werden kön- «Mittendrin im nen», erzählt Sepp Geschehen von Maria Schwaiger. Zeitgleich tritt auch der Alm und zugleich neue Gastkoch sei- Ausgangspunkt für nen Dienst an, ein nepalesischer Sus- Yoga, E-Biken und hi-Meister. Ein Jahr ­Trailrunning.» lang wird er an der «Grünen Bar» vor den Augen der Gäste Sushi rollen, Sashimi dekorieren und mit Wasabi und Ingwer Abwechslung zu den heimischen Kräutergerichten bieten. Kräuterrisotto, -frittaten und Co bleiben selbstverständlich wei­ ter­ hin im Angebot des Ederschen Restaurants, ebenso die einzigartigen Trüffel-Parme­ san-Pommes, made by Küchenchef Richard Seidel. An der «Grünen Bar» Wer Kräuterdüfte lieber äußer- tritt der Sushi-Meister lich genießt, findet entspre- in Aktion. Auch mit chende Angebote im hauseige- dem Craft Beernen Spa: von der Kräu­ ter­ - Festival und der stempelmassage bis zur bele- Wein­sinnigen Woche benden Behand­lung mit äthe­ verwöhnt das Hotel rischen Ölen. Abends kann Eder die G ­ aumen der Tag­ ge­müt­lich ausklingen, ­seiner Gäste. mit einer Muße­ stunde um den ­Feuerring am Dach und danach dem ­un­ver­gleich­lich tiefen Schlaf im Zirbenholzbett.

Romantischer Tagesausklang um den Feuerring am Dach. Fotos: Hotel Eder

Ein ebenso vielfältiges Frühlingserwachen erreicht auch die Küche: «Nach dem Winterausklang mit der Ski- und Wein­ genusswoche veranstalten wir heuer Ende März erstmals ein Craft Beer-Festival, bei dem Biere italienischer wie deutscher Kleinstbrauereien ver­ www.lifestylehotels.net/hotel-eder

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| ÖSTERREICH . STEIERMARK . ERLEBNISWELT WIRTSCHAFT |

Wirtschaft mit In der Essig- und Senfmanufaktur ­Fischerauer den Duft des Essigs in vollen ­Zügen genießen.

Foto: Schöttl

Klingt irgendwie seltsam: Menschen bei der Arbeit zuzusehen. Wenn es aber eine spannende Arbeit ist, kann es ein aufregendes Erlebnis sein. Wie entsteht besonderes Bier? Wie wird hochwertige Kosmetik produziert? Wie köstliche Schokolade gemacht? Wie passen ein glückliches Schweineleben und ganz besonderer Speck zusammen? Aus wie vielen Teilen werden Rasenmäher zusammengebaut? Wie geht es in einem Unternehmen zu, das elektronische Bauteile für die besten Mobiltelefone baut? Das sind nur einige Beispiele aus der «Erlebniswelt Wirtschaft», die das österreichische Bundesland Steiermark anbietet. Mehr als 50 Unternehmen, vom kleinen, feinen Essigproduzenten bis internationalen Bergbaumaschinen-Erzeuger öffnen ihre Türen Interessierten, die nicht nur Museen und Kirchen besichtigen wollen. Jedes Jahr kommen rund fünf dazu. Wobei Besichtigen zu kurz greift, es geht tatsächlich ums Erleben. «Wir bringen die besten Kreativen zu den Unternehmen, die dann eine ganz spezielle Unternehmenstour

«Wobei Besichtigen zu kurz greift, es geht tatsächlich ums Erleben.»

CIS-Geschäfts­ führer Eberhard Schrempf: «Wertschätzung und Respekt für die Produktion». Foto: Philipp Podesser

entwickeln», beschreibt Eberhard Schrempf, Geschäftsführer von Creative Industries Styria (CIS) das Konzept. So entsteht eine Win-Win-Win-Situation: für die Unternehmen, die auf spannende Weise sichtbar werden und «Wertschätzung und Respekt für die Produktion» (Schrempf) erfahren, die

Designer – meist solche mit großer Erfahrung in der Inszenierung von Ausstellungen – und natürlich die Besucher, die so Einblicke in unbekannte, faszinierende Welten erhalten. Wer also erfahren will, wie der Loden (ein traditioneller steirischer Stoff) produziert wird, mit dem Design-Labels wie Cerruti oder Chanel auf internationalen Fashion Shows beeindrucken, wie edelster Schinken reift oder welche technischen Möglichkeiten es gibt, Wasser als Grundlage des Lebens besondere Qualität zu verleihen, sollte in diese Erlebniswelt eintauchen. Übrigens: Auch die Druckerei, die den STYLEMATE produziert, ist Teil dieser ganz besonderen Welt.

www.erlebniswelt-wirtschaft.at 22

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| ÖSTERREICH . STEIERMARK . ERLEBNISWELT WIRTSCHAFT |

Genuss Almenland-Stollenkäse, 100 Meter tief im Berg.

Vulcano: edler Schinken in der Reifung.

Foto: Schöttl

Foto: Frankl

Links: Bier­ inszenierung bei Flecks Bier.

Foto: Schöttl

Rechts: Elektronik­ bauteile für die besten Mobil­ telefone der Welt bei AT&S.

Foto: Rauch

Foto: Schöttl

Sandvik: Abenteuer Bergbau hautnah.

Foto: CIS

Handgemachte Zotter Schokolade genießt Weltruf.

Foto: Rauch

Vinoble: hochwertige Kosmetik aus Trauben.

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| GARTENKULTUR . ST. JOHANN IN TIROL . LUXURYTREES |

Ein alter Garten

ist immer beseelt … hat Hugo von Hofmannsthal gemeint. Und sprach damit Bonsai-Gärtnern wohl direkt aus derselben. Denn wer Bonsais einfach für kunstvoll gestutzte Bäume en miniature hält, verkennt ihre besondere Qualitäten vollkommen: Bonsais sind etwas ganz Besonderes.

Weil sie in ihre «natürliche» Form kommen, obwohl sie nur in einer «künstlichen» Schale wurzeln. Oder auf Stein. Weil ebenso viel Sachverstand wie Kunstfertigkeit nötig sind, um sie in diese Form zu bringen. Diese Pflanzen werden erzogen. Und: Erziehung braucht Zeit. Geduld. Liebe. Erzwingen geht nicht – weder beim Menschen noch beim Baum. Erziehen gelingt nur mit gelassener Geduld. In seiner Heimat Japan wird ein Bonsai deshalb auch nicht nur in seiner majestätischen Schönheit und stilvollen Eleganz wahrgenommen, sondern als Ausdruck des engen Bandes zwischen Mensch und Natur geschätzt und verstanden. Und da kommt eben sehr viel Seele ins Spiel. Im Baum. Und natürlich auch im Garten. Überraschend einfach Diese Ruhe, das Gefasst-Sein, das Für-sich-stehen sind Features, die auch in fernöstlich orientierten Gärten absolut im Fokus stehen. Ob nun im modernen oder im klassischen Japanischen Garten, im Teichoder im Zen-Garten, im Steinoder im Trockengarten: Immer stehen von Anfang an größte Präzision und Sorgfalt im Vordergrund – gepaart mit jahrhundertelang tradiertem Wissen um die Gewächse, die Bedingungen, die sie benötigen, die Begleitung, derer sie bedürfen, aber auch um die Wirkung, die sie in bestimmter Gestaltung entfalten. Solche Gärten tun wohl: dem Auge, dem Geist, dem Körper, der Seele. Sie zu erhalten ist

«Solche Gärten tun wohl: dem Auge, dem Geist, dem Körper, der Seele.»

Fotos: LuxuryTrees

in der Regel überraschend einfach. Das ist wiederum eine Analogie zum Menschen: Je gedeihlicher er aufwächst, umso besser bewährt er sich im Leben. Umso robuster ist er und umso mehr Freude kann er seinem Umfeld spenden. Dass solche Gärten auch den Wert der Immobilie erhöhen, die sie einfassen, ist eine nachhaltige Zugabe. Besondere Gärten kommen von besonderen Gärtnern: Luxury­ Trees® – unter anderem1 eine ganz besondere Baumschule mit Showgarten im Tiroler St. Johann/Kitzbühel – plant sie und setzt sie auch um – im Großen und im Kleinen: ob auf Dachterrassen, in Vorgärten oder Innenhöfen, auf luxuriösen Anwesen oder in einer Reihenhausanlage.

Mit Wasser oder ohne, mit Stein oder Holz. Mit Rasen oder ohne. Im Haus – LuxuryTrees® führt tausende zum Teil auch Jahrhunderte alte Bonsais und Bon­ sai-Raritäten – oder Outdoor: Für jede Anforderung gibt es die perfekte Planung und die passenden edlen Gehölze in höchster Qualität. Kreativ in der Ge-

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Tirol und Japan

Neben einem Büro in Innsbruck und dem Showgarten in St. Johann in Tirol/Kitzbühel betreibt LuxuryTrees® in Japan eine 200-Hektar-Baumschule mit den edelsten Gehölzen Japans. Unter luxurytrees.com bietet der Online-Shop ein reiches Sortiment exklusiver Bonsais und Gartenbäume auch in ausgewachsener Größe sowie Fachliteratur, Werkzeuge, Schalen, Figuren und Steine an.

www.luxurytrees.com 24

staltung, sachkundig in der Umsetzung, fundiert in der Pflege und Betreuung – ob für den privaten Bedarf, Businesslocations oder die Hotellerie: «Bäume machen den Garten. Wir bauen Gärten für Generationen!», ist der Kern der Garten-Philosophie von Thomas Ortner, Chef von LuxuryTrees®.

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| FERIENREGION DACHSTEIN SALZKAMMERGUT |

Hot as Ice – der Reiz des Unterschieds In den Gebirgsriesen rund um Obertraun und Hallstatt erschließt die Erlebniswelt Dachstein Krippenstein nicht nur das traumhafte Alpin-Panorama der Welterberegion Hallstatt-Dachstein-Salzkammergut in luftiger Höhe, sondern auch einige der größten alpinen Naturwunder – Jahrmillionen alte Paläste aus Eis im Berg.

Den Weg dorthin ebnet die Dachstein Krippenstein Seilbahn. Wer on top beginnen möchte, gondelt zunächst zur Endstation auf 2.108 Meter auf den Hohen Krippenstein: Von dort kann man locker in 25 Minuten zu den legendären 5fingers wandern – und sich auf sicherem Halt 500 Meter über dem Abgrund vom unglaublichen Panorama berauschen lassen. Etwas weniger Wagemutige genießen die spektakuläre Aussicht vielleicht lieber bei der Welterbespirale …

Foto: Peter Brugger

Foto: DAG-Schoepf

«Bizarre Eisskulpturen und kristallklare Atmosphäre zaubern einen mystischen Konzertsaal mit unvergleichlichem Resonanzraum hervor.»

Überirdisch unterirdisch Wen es danach wieder mehr nach unten zieht, der sollte bei der Mittelstation Halt machen: Sie erschließt nicht nur die Schönbergalm, sondern auch die Zugänge zur Dachstein Eishöhle und zur Mammuthöhle. Die mächtigen Kapellen, Dome und Berge aus Eis faszinieren nicht nur durch ihre eigentlich überirdische Schönheit, auch die Ausdehnung dieses Universums aus Eis ist gigantisch: In der Mammuthöhle sind bisher «nur» etwa 50 Kilometer erforscht – und noch ist kein Ende in Sicht. In ihr wird die Millionen Jahre alte Erdgeschichte deutlich sicht- und im Mitternachtsdom auch multivisuell erfahrbar: von Höhlenforschern in unterirdischen Schlürfen, Schächten und Klammen, über Höhlentiere bis zu wunderschönen Kleinformen des Lebens. Wer Lust auf aktivere Höhlenforschung jenseits der «Normalführung» bekommt: In der Mammuthöhle gibt es auch Höhlentrekking oder Caving mit erfahrenen Höhlenführern in versteckteren Teilen der Höhle – mit professionellem Material ausgestattet und am Seil gesichert. Eisklang im Parsifaldom In der Dachstein Eishöhle transformiert sich jeden Freitag im August eine alpine zu einer musischen Attraktion: Bizarre Eisskulpturen und kristallklare Atmosphäre zaubern einen mystischen Konzertsaal mit unvergleichlichem Resonanzraum hervor. Im Parsifaldom

Hallstatt: berühmter und pittoresker Ausgangspunkt für das Erlebnis Salzkammergut.

der Eishöhle hat sich die Konzertreihe «Eisklang» zum musikalischen Höhepunkt am Dachstein entwickelt: Ob für Klassik, Jazz, Blues oder Boogie – die Akustik ist hervorragend und das Ambiente einfach atemberaubend. So darf man sich heuer auf STARS ON ICE mit den international erfolgreichen Künstlern Eva Lind und Otto Sauter freuen. Weiters folgen ABGRÜNDIGE ROMANTIK mit Werken von Chopin, ­ Mendelssohn und Liszt, OPERETTEN ­ MELODIEN mit der Sopranistin Miriam ­ Portmann und schließlich LUSTVOLLER BAROCK, gespielt auf historischen Ori­ ­ ginal-Instrumenten. Und weil der Parsi­ faldom doch ein sehr besonderer Konzertsaal ist, ist auch der Zugang besonders: Um 17.00 begleiten Höhlenführer die Gäste ab der Mittelstation in Richtung Eishöhle und führen – Bundesländergrenz­ überschreitung inklusive – durch die faszinierende Eiswelt des Dachsteins zum Konzert. Danach wartet das Restaurant Schönbergalm sein Eisklangbuffet auf.

Foto: Viorel-Munteanu

Tourismusverband Inneres Salzkammergut 4822 Bad Goisern am Hallstättersee, Kirchengasse 4 Tel.: +43 (0)6135 8329-0, Fax: +43 (0)6135 8329-74 info@dachstein-salzkammergut.at www.dachstein-salzkammergut.at

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| DINGE |

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Lirum, larum, Löffelstiel – dieser Löffel kann recht viel «Achtung, diesen Holzlöffel im Kochgut lassen, er gibt Aroma ab», verspricht Michael Mass, Gründer und Erfinder von The Cooking Spoon. «Den Kochlöffel mit Eigengeschmack zeichnet vor allem seine begrenzte Auflage und sein einzigartiges Aroma aus. The Cooking Spoon entsteht aus alten Barrique-Weinfässern. Von den besten Winzern der Welt selbstverständlich.» Soeben wird eine Normalzeit Edition im Wiener Vintage-Design-Store Lichterloh mit Kochlöffeln aus den Fässern der Winzer Wiens, dem Wiener SixPack, verkauft. Und im Zuge der Ennstal-Classic wird eine Limited Edition aus Barrique-Fässern des ­italienischen Weinguts Castorani vorgestellt werden. Passt perfekt, heißt der Winzer doch Jarno Trulli, Ex-Formel-1-Fahrer. www.barriqueaffairs.com

Rarer Tropfen Ein ganz besonderer Wein ist der Sauvignon Blanc Ried Pössnitzberg Alte Reben® 2015 vom Weingut Erwin Sabathi. Er ist zu 100 Prozent «handmade», sch0n weil die steilen Riede der «Großen STK Lage» (STK steht für Steirische Terroir & Klassik), den Einsatz großer Maschinen gar nicht erlauben. Und es gibt nur wenige Flaschen des exklusiven Tropfens. EUR 43,00, www.sabathi.com

Ein echtes Meisterwerk

Foto: Sabathi

… ist dieser Pinus Parviflora glauca: Vor 350 Jahren – als Bernini gerade die Kolonaden am Petersplatz vollendete – bezog der winter­harte Bonsai in Japan seine Schale. Kein Wunder, dass der wunderschöne Baum im Semi-Kengai-Stil die berühmteste Bonsai-Ausstellung der Welt – Kokufu-ten – gewann. www.luxurytrees.com

Foto: LuxuryTrees : Foto

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Handmade Labelgründer Fabrice Aeberhard und Christian Kaegi studierten Industrial Design an der Zürcher Hochschule der Künste. Wen wundert es, dass ihre Entwürfe daher auch Stilikone Iris Apfel lieben würde? VIU produziert nachhaltig in einer familienbetriebenen Traditionsmanufaktur in den italienischen Dolomiten. Alle handgefertigten Baumwollacetat-Modelle gibt es als Sonnen- und als Korrekturbrillen. Nun wurde das Angebot um zwei Modelle aus reinem Titan erweitert. www.shopviu.com

100 Prozent fair Neben Taschen stellt QWSTION mittlerweile auch All Weather Coats her (in Kooperation mit D.N.S.), prämiert 2016 mit dem deutschen Ecodesign Preis. Der Mantel wird aus 100 Prozent Bio-Baumwolle gefertigt, ist langlebig, modisch, funktionell und nachhaltig. Den Gründern war von Anfang an wichtig, die BSCI-Produktionsrichtlinien der EU einzuhalten. www.qwstion.com

Foto: qwstion

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Foto: Vitória

| DINGE |

Tisch und Schale

Foto: Wever & Ducré

Der VITÓRIA Porcelain Table ist beides: eleganter Beistelltisch und Schale zur Aufbewahrung ganz besonderer Gegenstände, die auch Obst sein können. Entstanden ist er in Koopera­tion der Neuen Wiener Werkstätte und der Porzellanmanufaktur Augarten, in Symbiose der beiden Handwerksdisziplinen. Entworfen hat ihn Designer Thomas Feichtner. Aus massiver Eiche, in Schwarz mit weißer Porzellanschale, H x B x T: 750 x 410 x 410 mm. EUR 1.490,00, www.nww.at

WETRO – UNSER LIEBLING AUS GLAS Ein bisschen Retro-Charme gefällig? Dann ist WETRO Ihr Key-Piece. Denn für ein Dinner mit Freunden lässt sich die mundgeblasene Leuchte auch ganz easy zum Kronleuchter erweitern. Wie das funktioniert? Ganz einfach. Mit unterschiedlichen Lampengrößen, die sich – je nach Lust und Laune – miteinander kombinieren lassen. Und wer sich jetzt schon die längste Zeit fragt, wie WETRO zu ihrer schönen Farbe kommt, dem sei verraten: Der Glaskörper wird verkupfert oder schwarz bedampft. Das gibt der Leuchte eine einzigartige Anmutung, die nicht nur in Bars oder Restaurants für neidvolle Blicke sorgt. www.weverducre.com

Fotos: www.demmertee.com/press/Matcha/

Der Unverzichtbare für Matcha-Genießer: Bambusbesen Chasen Der traditionelle japanische Matcha-Besen Chasen macht den jadegrünen Spezialtee erst zu dem, was er sein soll: zu einem cremigen Trinkvergnügen. Egal ob pur genossen oder als Matcha-Latte – die Schaumkrone ist unverzichtbar. Sie entsteht, wenn das heiß aufgegossene Teepulver in der Teeschale kräftig aufgeschlagen wird, und darf nicht gleich wieder in sich zusammenfallen. Dazu braucht es das asiatische Originalwerkzeug. Erhältlich bei Demmers Teehaus um 15,90 Euro. Wer seinen Chasen professionell lagern möchte, wählt dazu den entsprechenden Besenhalter (um 13,20 Euro) oder das Set mit der handgetöpferten Matcha-Schale (um 42,90 Euro). www.tee.at/catalogsearch/result/?q=chasen

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| GESPRÄCH . ZUKUNFT |

Text: Min Li

Alles fließt

Silke Seemann ist Unternehmerin, Wirtschaftswissenschafterin und Forscherin – unter anderem in einem der bedeutendsten Think Tanks der Trendforschung. Im Zukunftsinstitut von Matthias Horx und Harry Gatterer finden Mindchanger und Unternehmen gemeinsam zukunftsfähige Lösungen. So auch Seemann, die Tourismusforschung nicht nur denkt, sondern auch umsetzt: In ihrem Hallstatt Hideaway treffen Konzeption, Regionalkultur und Internationalität in Natur, Kultur und ihren Gästen aufeinander. Reflexionen aus einem Gespräch über die Zukunft des Gastgebens.

«Als Folge des Lebens und Agierens in Netz­ werken wird komple­ mentäres Denken zum Megatrend.» Silke Seemann

Foto: Hallstatt Hideaway

Foto: Karl Sturm

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Grenzen fließen – auch wenn einige noch immer von fixierenden, sich ausschließenden Aspekten regionaler, kultureller oder ökonomischer Grenzen sprechen und schreiben, zeigen Trendsetter, dass Grenzen im Denken gesprengt und daraus Brücken gebaut werden können. So wie die strikte Trennung von Arbeit und Freizeit bereits durch Blended Living abgelöst wurde, ersetzt das komplementäre Sowohl-als-auch das ausschließende Entweder-oder in fast allen gesellschaftlichen Bereichen. Weil innovative Ideen nicht am Fließband produziert werden, sorgen Unternehmen für viel Licht und lebendiges Grün, schaffen kuschelige Ruheund kommunikationsfördernde Kollaborationszonen für ihre Wissensarbeiter. Die kreative Klasse hat ein anderes Bild von Arbeit. Sie arbeitet immer. Geistesblitze, die sie vielleicht zufällig im Urlaub treffen, werden sofort in das System eingespeist, denn Tempus fugit, die Zeit flieht, und mit ihr die (zündende) Idee. Als Folge des Le-

bens und Agierens in Netz­ werken wird komplementäres Denken zum Megatrend.

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Autonomie respektieren «Extrem schnelles Internet, USB-Anschlüsse, technische Facilities, die mit Devices aus aller Welt kompatibel sind, und Räume, die gleichermaßen entspannende Privatatmosphäre mit der Möglichkeit zu arbeiten verbinden, sind als Zeichen verständiger und damit guter Gastgeberschaft absolut entscheidend», steigt Seemann mit dem infrastrukturellen Aspekt auf diesen Trend und die daraus resultierenden veränderten Gästebedürfnisse ein. «Ein Gast lässt sich heutzutage nicht mehr vom Hotel(ier) vorschreiben, was er tut. Er will vielleicht morgens eine Stunde arbeiten und dann 3 Stunden auf die Piste oder zum See und danach sein Projekt weiterverfolgen. Die Betriebe müssen diese Freiheit, diese Autonomie ihrer Gäste mit ihrem Angebot unterstützen. Das gilt jetzt schon und wird in Zukunft noch zunehmen.» Im eige-

nen Haus setzt sie dieses Must ohnehin konsequent um – überall gibt es Laptopkissen, Energie- und Netzanbindung an ebenso gemütlichen wie sty­ lishen Orten zum Entspannen und Arbeiten. Sogar der neue Garten wird an die gerade entstehende Glasfaserleitung angeschlossen, damit Gäste aus aller Welt outdoors die Schönheit der Natur mit Streams ihrer Lieblingsmusik individualisieren können und sich damit auch am See home away from home fühlen. Es geht ums Gefühl Weil Arbeit und Freizeit immer stärker ineinanderfließen, tun das auch die persönlichen Bedürfnisse: Das bedeutet etwa, dass das Gefühl wirklich «zuhause» zu sein immer wichtiger wird − auch am Urlaubs-, der ja

THE STYLEMATE ISSUE NO 01 | 2017

eigentlich ganz einfach ein Lebensort ist. «Damit sich ein Gast wirklich zuhause fühlen kann, muss etwa der Staff extrem begegnungsfähig sein. Mitarbeiter, die in Resonanz mit ihren Gästen gehen und genau die Bedürfnisse dieses bestimmten Menschen erfassen, sorgen für herzliche Begegnungen. Dieser Aspekt ist viel wichtiger als die viel beschworene ‹Qualifikation im Service›. Den Job ‹technisch› gut zu machen, reicht sicher nicht aus. In der Begegnung mit dem Menschen, der den Ort repräsentiert, müssen sich die Gäste sofort wirklich rundum wohlfühlen können.» Im Hallstatt Hideaway bedeutet das unter anderem auch, ein feines Gespür für kulturelle Spezifika zu haben und danach zu handeln. «Gäste aus Asien empfinden es


| GESPRÄCH . ZUKUNFT |

zum Beispiel manchmal als peinlich, wenn man ihnen etwas erklären muss – etwa wie traditionelle Holzfenster funktionieren. Daher bekommt bei uns jeder Gast beim Check-In ein iPad, das Anleitungen, Tipps usw. als Clips bringt. Damit sind unsere Gäste sofort ‹Herr/Frau im eigenen Haus› und nicht darauf angewiesen, jemanden zu fragen oder sich etwas ‹sagen lassen› zu müssen. So etwas muss man daheim ganz einfach nicht – also auch nicht im home away from home.» Und: Tourismus kann auch eine gute Plattform sein, Menschen mit neuen Technologien vertraut zu machen. So kann eine Glastrennwand zwar durchaus ihre herkömmliche Funktion oder räumliche Notwendigkeit haben, aber man kann sie auch als durchsichtigen Bildschirm nützen. Ein Spiel mit Gegensätzen – die weder kompatibel noch inkompatibel sind, sondern komplementär – und damit zu einem Mehrwert führen. Kein Fake Ein weiterer Trend, der immer stärker zum Tragen kommt, ist Authentizität. Auf den Tourismus übersetzt bedeutet sie etwa: Ein Haus für alle kann es nicht geben. Jeder Gastgeber, so Seemann, muss sich gut überlegen, wer sie oder er selbst ist, was ihre oder seine Ressourcen sind und welche Gäste sich davon authentisch angesprochen fühlen. Denn: Gäste erkennen Fake, und sie reagieren aversiv darauf. «Nehmen wir als Beispiel kinderfreundliche Hotels», so die Trendforscherin, «ein solches Haus ist von oben bis unten auf Kinder hin auszurichten – vom Angebot, der Gestaltung, dem Mobiliar, dem Ambiente bis zum Service. Die Eltern, die Erwachsenen sind ‹nur› Begleitpersonen: Die Kinder und ihre ganz spezifischen Bedürf-

«Für Menschen, die immer höhere Ansprüche haben und subjektiv unter immer weniger Zeit leiden, ist der Preis kein Auswahlkriterium.»

| NEUE WIENER WERKSTÄTTE . DESIGN AWARD |

nisse stehen im Mittelpunkt.» Und: Wenn ein Haus auf Ruhe/ Rekreation oder vielleicht auch auf Style/Kultur setzt, dann ist es nicht nur legitim, sondern sogar empfehlenswert, für bestimmte Gästegruppen – Menschen, die ausschlafen wollen, Liebespaare oder ruhe­ suchende «Solisten» – Schutzzonen anzubieten. Diese Selektivität aus Bedürfnisbezogenheit dient ja beiden Seiten: Kaum etwas ist stressiger als der Versuch, Kinder dazu zu bringen, sich an eine nichtkindgerechte Umgebung anpassen zu müssen. Die eindeutige Deklaration wirkt in jeder Hinsicht entspannend. Immer volatiler Kürze und Kurzfristigkeit resultieren auch aus der zunehmenden Verschmelzung der Lebenswelten: Schon jetzt geht der Trend immer stärker zu kurzen Trips und damit sehr kurzfristigen Buchungen – was aber auch verschiedenste «wirtschaftliche» Konsequenzen hat: «Die Preisgestaltung der Häuser wird zunehmend volatiler werden», weiß Seemann. Auch bei kleineren Hotels werden Saisonpreise zu Auslaufmodellen werden. Gäste mit internationalem Horizont haben in der Regel gar kein Problem damit, wenn sie merken, dass die Preise anziehen, wenn die Nachfrage steigt – und umgekehrt. «Das ist bei Gästen aus dem Nahbereich – Österreich und Deutschland – vielleicht noch nicht ganz so.» Auch die Verknüpfung mit der Bedürfnisfokussierung spielt in die Wirtschaftlichkeit mit hinein: «Bei guter Buchungslage muss sofort mehr Personal zur Verfügung stehen – dass das auch die Preise hebt, ist eine logische Konsequenz. Umgekehrt muss es auch möglich sein, problemlos zurückzujustieren – und damit günstiger anzubieten. Personalstand, Preisstruktur, Verfügbarkeit, Nachfrage – all diese Bereiche werden in Zukunft immer volatiler werden», so die Wirtschaftswissenschafterin. Für Menschen, die immer höhere Ansprüche haben und subjektiv unter immer weniger Zeit leiden, ist der Preis kein Auswahlkriterium − hier zählt nur die Frage, ob die Bedürfnisse des Gastes optimal getroffen oder sogar übertroffen werden.

Ankommen im Design Der dritte Design Award der Neuen Wiener Werkstätte widmet sich der Kunst des Gastgebens. Einreichungen sind bis Ende Juni 2017 möglich.

Jedes Hotel beeindruckt durch seine Menschen, sein Ambiente – aber auch sein Interieur, seine Möbel. Das ist die Domäne der Neuen Wiener Werkstätte (NWW) als Hersteller exklusiver Möbel. Mit dem aktuellen Design Award für Designerinnen und Designer, aber auch für Studierende setzt die NWW ein Zeichen: «Die Neue Gastlichkeit – Wie Möbel uns bei der Kunst des Gastgebens unterstützen», heißt das Thema. Auch und gerade in einer Gesellschaft, die real und virtuell ständig in Bewegung ist, werden Ankommen und Beherbergen noch wichtiger. Neue Orte sollen Wohlgefühl auslösen, Orientierung geben, die Gäste sollen sich vom ersten Augenblick an willkommen und heimisch fühlen. Der NWW Design Award will hier neue Impulse geben: «Gesucht werden Möbel, die prak­ tische Hilfestellung zum Verstauen, Anbringen, Ändern, Ausziehen, Personalisieren, Zusammenklappen, Arbeiten und Gastgeben geben», heißt es in der Information. Eine spannende Herausforderung für junge Gestalter. Zumal sie wissen, dass eine hochkarätige Jury unter dem Vorsitz des US-amerikanischen Designers Karim Rashid die Gewinner auswählt – und die besten Objekte als Prototypen von der Neuen Wiener Werkstätte verwirklicht werden und auf Wanderausstellung gehen. Das Preisgeld beträgt übrigens 5.000 Euro. Der Award dient abseits kommerzieller Interessen auch der Förderung von Nachwuchs-Talenten. Mit den ersten beiden Awards 2012 und 2014 konnte

Foto: Neue Wiener Werkstätte

NWW-Geschäftsführer Stefan Polzhofer: Impulse für die neue Gastlichkeit. ein Netzwerk aus rund 600 Kreativen aus über 20 Ländern aufgebaut werden. «Wir können dank starker Partner und Hochschul-Kooperationen auf ein großes Netzwerk zugreifen und unser Know-how als Möbelhersteller perfekt einbringen. Zwei erfolgreich ­ durchgeführte Awards zeigen, dass unser Engagement in der jungen Designszene fruchtet und weiterhin viel Potential im kreativen Interieur-Bereich steckt», hofft Stefan Polzhofer, Geschäftsführer der Neuen Wiener Werkstätte, auf rege Beteiligung. Und vielleicht sind einige der Design-Ideen, die so gefunden werden, schon bald reale Einrichtungsgegenstände in dem einen oder anderen LifestyleHotel.

«Gerade in einer Gesellschaft, die ständig in Bewegung ist, werden Ankommen und ­Beherbergen noch wichtiger.»

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| HOTELS IN THIS ISSUE |

PLETA DE MAR | Seite 3

STADTHOTEL BRUNNER | SEITE 8

PARKHOTEL BELLEVUE & SPA | Seite 10

Hotel Directory THOMAS HOTEL | Seite 18

| Österreich | Achenkirch | Das Kronthaler Bad Erlach | Hotel & Spa Linsberg Asia Bramberg am Wildkogel | Wildkogel Resort Fuegen | Alpina Zillertal Family.Lifestyle.Hotel Gaschurn | Montafon Luxury Lodge und SPA Hotel Geinberg | Geinberg5 Private Spa Villas Graz | Augarten Art Hotel Graz | Roomz Graz Hallstatt | Hallstatt Hideaway Innsbruck | Nala Individuellhotel Kals am Großglockner | Gradonna Mountain Resort Kaltenbach | Das Kaltenbach Kappl | Hotel Zhero – Kappl/Ischgl Kaprun | Lederer's Living Längenfeld | Naturhotel Waldklause Lech | Berghotel Sonnblick

CORTISEN AM SEE | Seite 21

30

HOTEL TRES | Seite 18

Leogang | Puradies Maria Alm am Hochkönig | Hotel Eder Mellau | Sonne Lifestyle Resort Nauders | Aparthotel Arabella Obergurgl | Hotel The Crystal Saalbach Hinterglemm | Alpin Juwel Saalbach Hinterglemm | Art & Ski-In Hotel Hinterhag Saalbach Hinterglemm | Thomsn Rock Hotel Salzburg Stadt | Arthotel Blaue Gans Salzburg Stadt | Hotel & Villa Auersperg Schladming | Stadthotel Brunner See in Paznaun | Hotel Weisses Lamm Seefeld | Nidum Casual Luxury Hotel Serfaus – Fiss – Ladis | Alfa Hotel Serfaus – Fiss – Ladis | Alpslodge – Life. Style.Hotel.Fiss Serfaus – Fiss – Ladis | Hotel Gebhard Sölden | Bergland Hotel Sölden

BERGLAND SÖLDEN | Seite 19

St. Wolfgang | Cortisen am See Uderns/Zillertal | Sportresidenz Zillertal Wien | Hollmann Beletage Wien | Hotel Schani Wien

| China | Nanjing | Kayumanis Nanjing

| Deutschland | Garmisch-Partenkirchen | Das Graseck Husum an der Nordsee | Thomas Hotel Spa & Lifestyle München | Cocoon Sendlinger Tor München | Cocoon Stachus Nürnberg | Art&Business Hotel Sankt Englmar | Berghotel Maibrunn St. Peter Ording | StrandGut Resort Stuttgart | V8 Hotel Timmendorfer Strand | Sand Timmendorfer Strand | Seehuus

HOTEL EDER | Seite 21

THE STYLEMATE ISSUE NO 01 | 2017

HALLSTATT HIDEAWAY | Seite 28


| HOTELS IN THIS ISSUE |

HOTEL DES BALANCES | Seite 11

ARTHOTEL BLAUE GANS | Seite 18

BERGHOTEL MAIBRUNN | Seite 18

PURADIES | Seite 19

NIDUM HOTEL | Seite 20

LOCANDA AL COLLE | Seite 20

Rabland | Design Hotel Tyrol Rimini | i-Suite Sardinien | Cala Caterina Sardinien | La Coluccia Venedig | Ca'Sagredo Venedig | Palazzo Barbarigo Vinschgau | Romantik Hotel Weisses Kreuz

| Frankreich | Paris | Hôtel Félicien Paris | Hôtel Odyssey

| Großbritannien | London | Sanderson London | St Martin's Lane

| Portugal |

| Italien | Alta Badia | Hotel Tofana Explorer's Home Amalfi-Küste | Casa Angelina Brixen | Hotel Pupp Camaiore/Toskana | Locanda al Colle Dorf Tirol bei Meran | Küglerhof Florenz | Home Hotel Florence Gsies | La Casies Livigno/Lombardei | Hotel Larice Meran | Art & Design Hotel ImperialArt

| Spanien | Mallorca | Convent de la Missio Mallorca | Font Santa Hotel Mallorca | Hotel Can Simoneta Mallorca | Hotel Tres Mallorca | Hotel Zhero – Palma Mallorca | Pleta de Mar Teneriffa | Baobab Suites

Albufeira | Vila Joya Funchal | Quinta da Bela Vista Lagos | Vila Valverde

| Sri Lanka |

| Schweiz |

| Türkei |

Dickwella South | UTMT – Underneath the Mango Tree

Adelboden | Parkhotel Bellevue Luzern | Hotel des Balances Samnaun | Alpinlodge & Spa Zermatt | Hotel Firefly Zermatt | Matterhorn Focus

Bodrum | Doria Hotel Bodrum

| Ungarn | Budapest | Lanchid 19

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BETTER WIRO THAN WEIRDO NEW BEST FRIENDS

Wer meint: „Diamonds are a girls best friend“, kennt unsere WIROs noch nicht! Denn die stylishen Leuchten von Architekt und Designer Bernd Steinhuber werden Ihr Herz im Sturm erobern. Schließlich wirken sie wie eine in die Luft gezeichnete Skizze und lassen sich sowohl einzeln als auch im Verbund aufhängen. Und das sogar in unterschiedlichen Größen. Also gleich Lieblingsform aussuchen und loskombinieren. Mit Diamond, Globe und Industry sind Ihrer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Auch, was die Lichtstimmung angeht. Denn die verrückten Leuchten sind auch in dieser Hinsicht ganz flexibel. weverducre.com

LIFESTYLEHOTELS Magazin |THE STYLEMATE, Issue No 01/2017, Please Please Me, de  

Für die einen sind es ein Sonnenaufgang und frisches Brot mit Butter. Für die anderen sollen es heiße Partys ohne Ende und Tische sein, die...

LIFESTYLEHOTELS Magazin |THE STYLEMATE, Issue No 01/2017, Please Please Me, de  

Für die einen sind es ein Sonnenaufgang und frisches Brot mit Butter. Für die anderen sollen es heiße Partys ohne Ende und Tische sein, die...

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