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TOP-ADRESSEN DER REGION

Ärzte Das Nachschlagewerk für Ihre Gesundheit

Anzeigensonderveröffentlichung

Mit Fachbeiträgen von Spezialisten aus der Region.

Inhalt

INHALTSÜBERSICHT Allgemeinmedizin und praktische Ärzte . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 6 Anästhesie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 12 Chirurgie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 16 Innere Medizin / Gastroenterologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 18 Integrative Medizin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 20 Krankenhäuser und Kliniken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 24 Labormedizin. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 44 Medizinische Vorsorgezentren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 48 Neurologie und Psychiatrie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 52 Orthopädie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 58 Radiologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 64 Zahnärzte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 68 Inserentenverzeichnis und Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 74

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Foto: ŠiStockphoto.com/Jacob Wackerhausen

Vorwort

Editorial Liebe Leserinnen und Leser, Mit „Top-Adressen der Region“ stellt Ihnen die Saarbrücker Zeitung Verlag und Druckerei GmbH eine neue Schriftenreihe vor, die Ihnen, Ihrer Familie und auch Ihrem Bekanntenkreis in vielen alltäglichen Situationen und Lebensbereichen als informativer Ratgeber zur Seite stehen soll. Unsere erste Ausgabe steht ganz im Zeichen der Medizin. „Ärzte – Das Nachschlagewerk für Ihre Gesundheit“ gibt einen ersten Einblick über Angebote medizinischer Leistungen in unserer Region. Es präsentiert sich Ihnen eine Auswahl von Kliniken, medizinischen Versorgungszentren, Fachärzten, Allgemeinmedizinern, Zahnärzten und Laboren aus dem Saarland und dem angrenzenden Rheinland-Pfalz, deren vielfältige Leistungsspektren, Behandlungsmethoden und innovative Techniken. So können Sie sich, wann immer Sie Bedarf an medizinischem Rat haben, vorab schnell und umfassend über die für Sie passende Praxis oder Klinik informieren und einen ersten Eindruck über die Arbeit dieser Spezialisten gewinnen. Und das ist gerade in der heutigen Zeit hilfreich. Denn die zunehmende Spezialisierung von Kliniken und Facharztpraxen macht es in vielen Bereichen immer schwieriger, auf Anhieb genau den Experten zu finden, dessen besondere Erfahrung im Umgang mit einer Krankheit für den Patienten am erfolgversprechendsten erscheint. Informieren Sie sich über die neuesten Diagnoseverfahren und Behandlungsmethoden, die Ihnen eine umfassende und vertrauensvolle Betreuung garantieren. Überzeugen Sie sich selbst von der Vielfalt und der außergewöhnlichen Qualität der medizinischen Leistungen in unserer Region.

Ihr

Thomas D Deicke Th i k Verlagsgeschäftsführer

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Privatärztliche Praxis Dr. med. Gabriele Rabe-Bollmann . . . . . Seite 8 Hausarztpraxis Frank Veauthier & Birgit Veauthier . . . . . Seite 8 Gemeinschaftspraxis Dr. Rinneberg und Dr. Rinneberg . . . . . Seite 9 Dr. med. Horst Mlitz . . . . Seite10

Foto links: ©iStockphoto.com/Jacob Wackerhausen - Foto rechts: ©iStockphoto.com/Ioana Drutu

Allgemeinmedizin und praktische Ärzte

Allgemeinmedizin und praktische Ärzte

Wahre Allrounder unter den Ärzten D

as Vertrauen ist groß: gut 90 Prozent der Bevölkerung suchen bei gesundheitlichen Beschwerden zunächst ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt auf. Damit sind sie fast immer die erste Adresse in Fragen von Gesundheit und Krankheit. Hohe Akzeptanz und gesellschaftliche Anerkennung haben ihren Grund, denn Hausarztpraxen bieten für alle häufigen Erkrankungen eine gute medizinische Grundversorgung. Das Aufgabenspektrum der Allgemeinmediziner ist breit gefächert, kaum ein anderer Arztberuf ist so vielseitig und abwechslungsreich. Hausärztinnen und Hausärzte bemühen sich um das frühe Erkennen von Krankheiten, betreuen akut und chronisch Kranke und leiten Rehabilitationsmaßnahmen ein. Im Mittelpunkt der Hausarztpraxis stehen die Patienten als Persönlichkeiten. Hausärztinnen und Hausärzte haben mit allen Generationen zu tun. Sie kennen nicht nur deren Krankenakte, sondern auch ihre Lebensgeschichte. Denn: Weil Patientinnen und Patienten ihren Hausarzt häufig sehen – laut Statistik jeden Monat einmal – und meist über Jahre hinweg von derselben Person betreut werden, fassen sie Vertrauen und offenbaren sich in nicht selten sehr persönlichen Gesprächen. Durch regelmäßige Hausbesuche werden die Kontakte noch enger geknüpft. Hausärzte stehen also mitten im Leben. Aus dem engen Vertrauensverhältnis zu den Patienten resultiert eine besondere Stärke der Hausärzteschaft: Gesundheitliche Probleme können besonders gut im Gesamtzusammenhang beurteilt und behandelt werden. Der Hausarzt ist der erste Ansprechpartner für alle Krankheitssymptome, die eine ärztliche Behandlung erforderlich machen. Dies kann von Symptomen eines einfachen Schnupfen oder grippalen Infektes bis hin zur Betreuung eines Krebspatienten oder Senioren und ihren Angehörigen mit schweren Demenzerkrankungen reichen. Dementsprechend ist der Hausarzt oder Facharzt für Allgemeinmedizin ein echter „Allrounder“ unter den Ärzten. mbr

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Allgemeinmedizin und praktische Ärzte

Privatärztliche Praxis Dr. med. Gabriele Rabe-Bollmann Allgemeinmedizin, kosmetisch-ästhetische Medizin KONTAKT Freiherr-vom-SteinStraße 13 66497 Contwig Telefon 06332/996159

SPRECHZEITEN Mo: 8:00 – 12:00 Uhr Mi: 15:00 – 18:00 Uhr Fr: 8:00 – 12:00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung

E-Mail: dr-rabe-bollmann@t-online.de www.dr-rabe-bollmann.de LEISTUNGSSPEKTRUM: • Hausärztliche Betreuung • Hausbesuche bei akut und chronisch kranken Patienten • Präventive Gesundheitsuntersuchungen • Impfberatung und Impfung • Infusionstherapie • Tiefenstrom-Therapie bei Schmerzen und Blockaden • Ernährungsberatung bei Übergewicht • Psychosomatische Grundversorgung • EKG • Ultraschall der Bauchorgane und Schilddrüse

• Laboruntersuchungen • Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin A • Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure • Hyperhidrosetherapie mit Botulinumtoxin A bei übermäßigem Schwitzen WEITERE BESONDERHEITEN: • Zertifiziertes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische BotulinumtoxinTherapie e.V. (DGBT)

Hausarztpraxis Frank Veauthier & Birgit Veauthier Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren KONTAKT Kaiserstraße 77 66133 SaarbrückenScheidt Telefon 0681 / 811919 Fax 0681 / 815053 E-Mail: hausarztscheidt@web.de

SPRECHZEITEN Mo - Do: 7:15 – 12:00 Mo, Di: 16:00 – 18:00 Do: 16:00 – 19:00 Fr: 7:15 – 14:00 Mittwochnachmittag geschlossen

LEISTUNGSSPEKTRUM: • Chirotherapie • Gesundheits-Check • Krebs-Vorsorge • Herz- und Kreislaufuntersuchung • Schilddrüsen-, Gefäß- und Kardio-Check • Untersuchung des Stoffwechsels • Fitness-Check • Ultraschall-Untersuchungen • Hausärztliche Betreuung • Herz- und Kreislaufuntersuchungen • EKG, Langzeit-Blutdruckmessung • Laboruntersuchungen • Infusions- und Aufbaukuren

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• Eigenblutbehandlung • Neuraltherapie • Schmerztherapie • Adjuvante Krebstherapie • Kurgutachten • Ozontherapie • Leberentgiftung • Vitamin C Infusionen z.B. bei Erkältungen • Kurzwellenbehandlung • Iontophorese • Diabetesrisiko-Laboruntersuchungen

Allgemeinmedizin und praktische Ärzte

Gemeinschaftspraxis Dr. Rinneberg und Dr. Rinneberg Dr. med. Anna-Luisa Rinneberg Dr. med. Sylvia Rinneberg Dr. med. Kelly Perdomo Fachärztinnen für Allgemeinmedizin

KONTAKT Saarlandplatz 8 66693 Mettlach-Orscholz Telefon 068 65 – 711 oder 068 65 – 1365 www.arztpraxis-rinneberg.de SPRECHZEITEN Mo + Di: 7.30 – 13:00 und 15:00 – 18:00 Uhr Mi: 7.30 – 13:00 Uhr Do: 7.30 – 13:00 und 15:00 – 20:00 Uhr Fr: 7.30 – 13:00 und 14:00 – 17:00 Uhr

DIE DREI ÄRZTINNEN v.l.n.r. Dr. med. Kelly Perdomo, Dr. med. Anna-Luisa Rinneberg, Dr. med. Sylvia Rinneberg

AUS TRADTION FÜR IHRE GESUNDHEIT „So viel Schulmedizin wie nötig, so viel Naturheilkunde wie möglich“, nach dieser Philosophie verfahren wir in dritter Ärztegeneration. Patienten, die zu uns kommen, werden umfassend individuell im ganzheitlichen Sinne betreut. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. med. Cornelius Welter haben wir unserer Praxis ein Naturheilkundliches Zentrum angeschlossen. Dies ermöglicht uns auch umfangreiche Behandlungen wie die Colon-Hydro- oder Infusionstherapie in direkter Betreuung durchzuführen. Zur Abklärung einer Erkrankung und zur sicheren Diagnoseerstellung nutzen wir modernste Methoden.

Zur Reinigung und Sanierung des Darms hat sich die Colon-Hydro-Therapie – die im Naturheilkundezentrum von Spezialistin Marianne Federmeier ausgeführt wird – als altes naturheilkundliches Verfahren bewährt. Wir empfehlen es insbesondere Patienten mit Darmproblemen und Immunschwächekrankheiten. Auch in Fällen von Kopfschmerzen, Migräne und allgemeinen Schmerzzuständen kann die Colon-Hydro-Therapie Linderung, wenn nicht gar Heilung bewirken. Nach erfolgter Darmsanierung halten die Naturheilkundeärztinnen einen speziellen VitaminCoktail zur Infusion bereit. Er sorgt für Kraft und Wohlbefinden.

Während die Schulmedizin bei akuten Erkrankungen mit Antibiotika, Cortison und Operationen Großes leistet, sieht es bei chronischen Erkrankungen, Erschöpfungszuständen und unklaren Krankheitsbildern etwas anders aus. Hier sind ganzheitlich-naturheilkundliche Behandlungsmethoden vielfach im Vorteil.

UNSER LEISTUNGSSPEKTRUM • Naturheilverfahren • Chirotherapie • Akupunktur • Spezielle Schmerztherapie • Maßgeschneiderte Prävention • Darmsanierung (Colon-Hydro-Therapie) • Bioresonanz • Ozontherapie • Biologische Infusionstherapie • Männermedizin • Kindervorsorge • Naturheilkundliche Kindersprechstunde

Ein wichtiger Schlüssel für die Gesundheit liegt zum Beispiel im Darm: Er steuert im hohen Maße die Abwehrkräfte. Die Darmbakterien bilden Vitamine und schützen vor aggressiven Stoffen, krankheitserregenden Bakterien und Viren.

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Allgemeinmedizin und praktische Ärzte Fachbeitrag

Moderne Diagnostik und Therapie Koloproktologische Praxis Dr. med. Horst Mlitz

HÄMORRHOIDEN UND HÄMORRHOIDALLEIDEN Wussten Sie, dass Hämorrhoiden wichtiger Bestandteil des Afters und hier für die Feinabdichtung verantwortlich sind? Sie fungieren als Schwellkörper und verhindern so, dass Winde, Schleim oder dünnflüssiger Stuhl unbeabsichtigt entweichen können. Nur wenn sie Beschwerden verursachen, müssen sie behandelt werden. Die Therapie ist abhängig vom Stadium des Hämorrhoidalleidens; es wird in vier Grade eingeteilt. Die Basistherapie besteht aus ballaststoffreicher Kost und dem Verzicht auf festes Pressen beim Stuhlgang. Zur symptomatischen Behandlung werden Salben und Zäpfchen (z.B. Posterisan®) angewandt. Bewährt haben sich als kausale Therapie die Verödung und bei größeren Hämorrhoiden die Abbinde- (Ligatur-) Behandlung mit Gummiringen. Beide Verfahren sind quasi schmerzfrei. Nur ein geringer Prozentsatz, in der Regel stark vergrößerte, auch ohne Stuhlgang aus dem After vorfallende oder außen am After fixierte Hämorrhoidalknoten, muss operiert werden. Dafür gibt es verschiedene Methoden.

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Wichtig: Obwohl die sichtbare Blutung aus dem After in den meisten Fällen aus den Hämorrhoiden stammt, müssen andere Blutungsquellen, wie etwa Krebs, Polypen oder chronisch entzündliche Darmerkrankungen ausgeschlossen werden. Der Test auf verborgenes Blut im Stuhl ist dazu nicht geeignet. Ein weiterer Schwerpunkt der Praxis ist die Präventiv-(Darmkrebsvorsorge) Koloskopie. Durch die Entfernung aller bei dieser Untersuchung vorgefundenen Polypen (speziell der sogenannten Adenome) lässt sich das Darmkrebsrisiko um mehr als 90 Prozent reduzieren! Die Darmspiegelung ist in der Regel völlig unproblematisch, Angst davor ist unbegründet! lhr Beitrag zur Darmkrebsvorsorge: Ballaststoffreiche Kost (viel Obst und Gemüse, wenig Fett und wenig Fleisch). Und: Gehen Sie rechtzeitig zur Darmspiegelung! DR. MED. HORST MLITZ: SPEZIALIST FÜR KOLOPROKTOLOGIE Dr. Horst Mlitz hat sich auf das Gebiet der Koloproktologie spezialisiert. Die Praxis in der Sulzbachstraße 20 in Saarbrücken ist die bis dato

Allgemeinmedizin und praktische Ärzte

Dr. med. Horst Mlitz Foto: ©iStockphoto.com/Ljupco

Proktologe

Anatomie des Enddarms und des Afters Darmfalten Rektumampulle (Stuhlspeicher) Beckenbodenmuskulatur Hämorrhoiden äußerer Schließmuskel innerer Schließmuskel Anoderm (trockene Afterhaut) mit freundlicher Genehmigung Fa. Dr. Kade, Berlin

einzige ausschließlich koloproktologische Praxis im Saarland. Mit der Einführung der Proktologie und der ambulanten Koloskopie/Polypektomie (Entfernung von Darmpolypen) im Saarland hat Dr. Mlitz Maßstäbe gesetzt. Dr. Horst Mlitz ist seit mehr als 25 Jahren ausschließlich auf dem Gebiet der Koloproktologie tätig. Neben seiner ärztlichen Tätigkeit ist er Autor mehrerer proktologischer Lehrbücher, Mitherausgeber aller proktologischen Leitlinien und von Patienteninformationen. Die Proktologie ist ein Teilgebiet der Medizin, das sich mit den Erkrankungen des Afters und des Mastdarms befasst. Für viele Menschen ist dieses Thema noch immer tabu. Dabei ist die Geschichte der Proktologie sehr alt. Schon am Hofe der ägyptischen Pharaonen gab es „Hüter des königlichen Afters“. Aus der Zeit des Hippokrates existieren acht Schriften über Medizin, von denen sich alleine zwei mit diesem Thema beschäftigen. MITGLIEDSCHAFTEN UND WEITERE TÄTIGKEITEN • Gründungsmitglied des Berufsverbandes der

Dr. med. Horst Mlitz Proktologe KONTAKT Sulzbachstraße 20 66111 Saarbrücken Telefon: 0681 31558 Fax: 0681 390071 Internet: www.praxis-mlitz.de SPRECHZEITEN von Montag bis Freitag nach vorheriger Terminvereinbarung FACHGEBIET KOLOPROKTOLOGIE Leistungsspektrum: Diagnostik und Therapie aller koloproktologischer Erkrankungen wie Hämorrhoidalleiden, Proktalgia fugax, Analthrombosen, Analekzem, Analfissur, Analfisteln usw. Präventivkoloskopie (Darmspiegelung zur Krebsvorsorge), Kurative Koloskopie (Darmspiegelung mit Abtragung von Polypen)

Coloproktologen Deutschlands (BCD). www.proktologen.de • Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Koloproktologie (DGK). www.koloproktologie.org • Qualifiziertes Mitglied des BCD. www.proktologen.de • Kompetenzzentrum für Koloproktologie (BCD). • Die Praxis Dr. med. Horst Mlitz ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft endoskopisch tätiger Internisten im Saarland „GENESIS e.V.“ www.magen-darm-experten.de.

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Foto: ©iStockphoto.com/Robert Nystrom

Anästhesie

MVZ Saarbrücken St. Johann . . . .Seite 15

Anästhesie

Die Kunst des Schlafenlegens D

er klassische Narkosearzt bestimmt das Bild in der öffentlichen Wahrnehmung, wenn man vom Anästhesisten spricht. Das „Schlafenlassen“ von Patienten macht nach wie vor den Großteil der Arbeit des Anästhesisten aus. Feinere Techniken erlauben heute sogar die problemlose Narkotisierung von gesundheitlich schwer vorbelasteten Patienten. Die Geschichte der Anästhesie ist noch recht jung. Am 30. März 1842 wurde die erste Äthernarkose durch den US-amerikanischen Arzt und Pharmakologen Crawford Williamson Long angewendet. Die moderne Anästhesie begann dagegen verschlungen und ist vor allem eine Geschichte des Widerstands der akademischen Ärzteschaft gegen diese Innovation. So hielten es in früheren Zeiten einige Ärzte für unethisch, an „Kadavern“ zu operieren, einige wiederum hielten den Schmerz für unabdingbar für die Heilung. Widerstände seitens religiöser Kreise kamen unter anderem gegen den Einsatz der Chloroform-Anästhesie in der Geburtshilfe. Dennoch hat sich mit der Anästhesie die Welt der Medizin entscheidend verändert und vielen Menschen unbeschreibliche Qualen erspart. Der Wunsch Schmerzen zu lindern, ob bei Verletzungen, Krankheiten oder bei operativen Eingriffen, ist die erste Triebfeder heilerischen Handelns. Bereits in der Antike kannten etliche Völker die schmerzlindernde Wirkung von Mohn, Alraunen, Bilsenkraut und einer Vielzahl anderer Pflanzen. Neu sind in der modernen Medizinwelt die so genannten Regional- und Lokal-Anästhesien, die bewirken, dass der Patient im OP oder im Kreißsaal kaum mehr schläft. Doch dabei ist eine besonders intensive Betreuung des Patienten gefragt. Der Anästhesist ist heute der ständige Begleiter des Patienten. Beide verbindet ein besonderes Vertrauensverhältnis. Vom präoperativen Vorgespräch mit Anamnese, körperlicher Untersuchung und der Risikoaufklärung bis zur postoperativen Begleitung im Aufwachraum und darüber hinaus: Derjenige, der Schmerzfreiheit garantiert, sich kümmert, der Lagerungsschäden zu vermeiden achtet, der die Vitalfunktionen überwacht, der als erster reagiert, wenn etwas passiert, ist der Anästhesist.

Er überwacht mit laufenden Messungen den Patienten im Operationssaal und sorgt für einen behutsamen Umgang mit dem Schlafenden. Zum Ende des Eingriffs schafft der Anästhesist das punktgenaue Erwachen des Patienten – abschließend mit der letzten Naht des Operateurs. Diese Kunst wird durch immer feiner werdende Dosierungsmöglichkeiten und ausgereiftere Technik machbar. Der Narkosearzt fügt die Bausteine passgenau zusammen. mbr 13

14 Foto: ©iStockphoto.com/Martin Dimitrov

Anästhesie

Anästhesie

MVZ Saarbrücken St. Johann Therapiezentrum für Chronische Schmerzen

Dr. med. Dieter Konietzke Facharzt für Anästhesie, Spezielle Schmerztherapie, Notfallmedizin, Akupunktur Dr. med. Stephanie Juckenhöfel Fachärztin für Anästhesiologie, Spezielle Schmerztherapie, Notfallmedizin Claudia Böttge-Wolpers (Ärztliche Leiterin) Fachärztin für Allgemeinmedizin Dr. med. Karl Guterl Facharzt für Psychiatrie, Suchtmedizin

CHRONISCHE SCHMERZEN In Deutschland leiden ca. 8 Mill. Menschen an chronischen Schmerzen. Zu den häufigsten Ursachen zählen Rücken- und Kopfschmerzen. Auch Muskelschmerzen, Nervenschmerzen, Fibromyalgie, Tumor- oder Phantomschmerzen gehören zu den chronischen Schmerzerkrankungen. Bei den meisten Patienten hat sich der Schmerz zur „Schmerzkrankheit“ entwickelt und sich ein „Schmerzgedächtnis“ ausgebildet. Eine Therapie mit normalen Schmerzmitteln bleibt dann ohne Erfolg. Oft kommt es zu Niedergeschlagenheit, Ängsten oder sozialem Rückzug. THERAPIEOPTIONEN Das MVZ bietet optimale Möglichkeiten der modernen Schmerztherapie, da das multimodale Konzept Therapiebausteine verschiedener Fachrichtungen kombiniert. Wesentliche Säulen sind dabei die Spezielle Schmerztherapie, Neurochirurgie, Neurologie und Psychotherapie. Nach einer einstündigen Schmerzdiagnostik mit strukturiertem Schmerzinterview bieten wir folgende Behandlungsmöglichkeiten: Konservative schmerztherapeutische Behandlung • verantwortungsbewusster, gezielter Einsatz von Medikamenten (Nicht-Opioide/Opioide/ Co-Analgetika)

Dr. med. Albrecht Madlinger Facharzt für Neurochirurgie, Chirotherapie, Sportmedizin, Ernährungsmedizin, Akupunktur Prof. Dr. med. Leo Zwank Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie, Plastische Operationen und Handchirurgie Dr. med. Angelika Vollmar Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Sexualmedizin KONTAKT Großherzog-Friedrich-Straße 44-46 66111 Saarbrücken Tel: 0681/9068-536 Fax: 0681/9068-654 • Neuraltherapie, Triggerpunktbehandlung, Botulinumtoxinbehandlung • Schmerzinfusionen • Verordnung von physikalischer Therapie/Physiotherapie, Ergotherapie Interventionelle schmerztherapeutische Verfahren • Epidural- und Leitungsanästhesie, Paravertebralblock • Spezielle Wirbelsäuleninjektionstechniken mit Bildsteuerung Verfahren der Neuromodulation • Spinal cord stimulation (SCS), gepulste Radiofrequenztherapie, intrathekale Kathetertherapie Alternative schmerztherapeutische Verfahren • Akkupunktur, Moxibustion • Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS), Softlaser, Massageliegen Psychiatrisch-psychotherapeutische Verfahren • Vermitteln von Schmerz- und Stressbewältigungstaktiken • Entspannungsverfahren (Progressive Muskelrelaxation nach Jakobson) • Verhaltenstherapeutisch orientierte Psychotherapie, Sexualtherapie

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Chirurgie

Eingriffe mit höchster Präzision C

hirurgen eilt der Ruf voraus, einer ganz besonderen Spezies anzugehören. Tatsächlich ist es nicht jedermanns Sache, im wahrsten Sinne des Wortes in die Tiefen des menschlichen Körpers einzudringen. Denn dazu gehört nicht nur eine große Portion Mut, Verantwortung über ein fremdes Leben zu übernehmen und folgenreiche Entscheidungen zu treffen. Auch das Wissen um komplexe medizinische Zusammenhänge und die Empathie für den Patienten, der ihm sein Vertrauen schenkt und sein eigenes Schicksal ganz in die Hände eines fremden Menschen legt, zeichnen einen Chirurgen aus. Er ist ein Handwerker am menschlichen Körper, was letztlich auch die Übersetzung des Begriffes aus dem Griechischen unterstreicht. CHIRURGIE IST SO ALT WIE DIE MENSCHHEIT

Chirurgen spezialisieren sich heute meist auf ein bestimmtes Fachgebiet. So gibt es neben Unfall-, Herz- oder Kieferchirurgen auch Spezialisten für Kinderchirurgie, Neurochirurgie oder Plastische Chirurgie. Gerade letztere gewinnt immer mehr an Attraktivität. Denn der Mensch legt zunehmend Wert auf seine gepflegte Erscheinung. Doch geht es bei der Plastischen Chirurgie nicht nur darum, Fältchen zu beseitigen oder dem Körper perfekte Rundungen zu verpassen. Die ÄsthetischPlastische Chirurgie versteht sich vielmehr als Helfer für Menschen, die, von Krankheit oder Verbrennungen sichtbar gezeichnet, sonst kaum mehr am öffentlichen Leben teilnehmen könnten. Verstümmelungen im Gesicht, an den Händen, Armen oder Beinen bewirken nicht nur körperliche Leiden. Auch psychisch sind die Opfer meist gezeichnet. Die Ästhetisch-Plastische Chirurgie übernimmt dort die Aufgabe, ganze Körperteile wieder zu rekonstruieren und dem Menschen wieder zu einem lebenswerten Alltag zu verhelfen. mbr 16

Foto: ©iStockphoto.com/Dan Chippendale

Chirurgen arbeiten unmittelbar am Körper, entfernen krankes Gewebe oder ganze Organe. Sie versorgen dort, wo etwas durch Unfall oder Krankheit verletzt wurde, und mit dem technischen Fortschritt sind sie sogar in der Lage, Organe oder Prothesen zu implantieren. Doch wer glaubt, die Chirurgie sei eine Erfindung der Neuzeit, der irrt gewaltig. Denn Forscher haben durch Knochenfunde belegt, dass bereits in der Steinzeit erfolgreich operative Eingriffe vorgenommen wurden. Selbst bei schwierigen Kopfverletzungen wurde unseren Vorfahren mit erstaunlicher Handwerkskunst geholfen. Im alten Rom und auch in Ägypten und Griechenland wurden Operationen mit speziell gefertigten chirurgischen Instrumenten durchgeführt.

Chirurgie

Dr. med. Saalfrank + Dr. med. Schindler Zentrum für Chirurgie, Unfall- und Handchirurgie, Notfallmedizin

Dr. med. Erhard Saalfrank Facharzt für Chirurgie

Dr. med. Peter Schindler Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie, Handchirurgie, Notfallmedizin

ERFAHRENES CHIRURGEN-TEAM v.l. Dr. med. Peter Schindler und Dr. med. Erhard Saalfrank.

EINE FRAGE DES VERTRAUENS Bereits seit 1989 ist das Zentrum für Chirurgie und Unfallchirurgie im Krankenhaus Halberg angesiedelt. Hier stehen Dr. med. Erhard Saalfrank und Dr. med. Peter Schindler im ersten Stockwerk moderne Operationsmöglichkeiten und eine angeschlossene Belegabteilung zur Verfügung. Diese räumliche Nähe gewährleistet sowohl bei ambulanten wie auch stationären Eingriffen eine optimale Versorgung der Patienten. „Jeder Eingriff, mag er auch noch so klein sein, fordert das ganze Vertrauen des Patienten in den Operateur“, sagen die beiden Chirurgen. Gerade deshalb geben sie zu jeder Zeit ihr Bestes, um dieses Vertrauen zu rechtfertigen. Beide Ärzte verfügen über jahrzehntelange Berufserfahrung, die sie zur optimalen Behandlung einsetzen. Dabei steht im Vorfeld der Behandlung generell eine eingehende und gründliche Untersuchung des Patienten. Eine kontinuierliche Fortbildung der Ärzte garantiert bestmögliche Behandlungsmethoden.

KONTAKT (im Krankenhaus Halberg) Spitalstraße 2 66130 Brebach-Fechingen Telefon 0681 / 87708 Fax 0681 / 872061 SPRECHZEITEN Mo - Fr 8:00 bis 11:00 und 15:00 - 17:00 Uhr FACHGEBIETE Chirurgie Unfallchirurgie Handchirurgie Notfallmedizin • Berufsgenossenschaftliche Zulassung für Arbeitsunfälle ALLGEMEINCHIRURGIE • Schilddrüsen-OP • Bauchwand- und Leistenbrüche • Leistenbrüche • Tumor-OP • Krampfader-OP • Enddarmchirurgie UNFALLCHIRURGIE • Konservative und operative Frakturbehandlung • Endoskopische und offene Gelenkchirurgie

In einer gesonderten Schulter- und Handsprechstunde widmet sich Dr. med. Peter Schindler speziell den Beschwerden in diesen Bereichen. Dr. med. Erhard Saalfrank steht als hochkompetenter Ansprechpartner in allen Fragen um Leistenbeschwerden zur Verfügung.

HANDCHIRURGISCHE OPERATIONEN • Frakturbehandlung • Nervenkompressionssyndrome, z.B. Karpaltunnel-OP • Sehnenchirurgie • Dupuytrensche Erkrankung • Mikrochirurgische Nerven-OP • Rheuma-Chirurgie

WEITERE TÄTIGKEITEN • Belegärzte am Krankenhaus Halberg • Ambulante Operationen

FUSSCHIRURGIE • Hallux valgux – Hammer- und Krallenzehen • Achillessehnen-Rupturen

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Innere Medizin /Gastroenterologie

Ein Kerngebiet der modernen Medizin D

ie Innere Medizin ist ein Kerngebiet der Medizin - sowohl in der Patientenversorgung als auch in der Forschung und Lehre. Sie befasst sich mit dem Aufbau, der Funktion und den Erkrankungen sämtlicher Organsysteme des Körpers. Ein Facharzt für Innere Medizin (Internist) ist auf die Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Rehabilitation von Fehlfunktionen oder Funktionsausfällen zahlreicher Körpersysteme spezialisiert. Vom Gefäßsystem (Angiologie), über Stoffwechsel und Hormone (Endokrinologie/Diabetologie), Verdauungsorgane (Gastroenterologie), Blut und blutbildende Organe (Hämatologie/Onkologie), Herz und Kreislauf (Kardiologie), Nieren und ableitende Harnwege (Nephrologie), Atmungsorgane (Pneumologie) bis hin zum Knochengerüst und Bindegewebe (Rheumatologie) reicht das Arbeitsfeld des Internisten.

Neben den Schwerpunkt-Internisten gibt es auch einen themenübergreifenden Facharzt für Innere Medizin. Dieser kann im hausärztlichen, aber auch im fachärztlichen Versorgungsbereich arbeiten. Er übernimmt eine Art Lotsenfunktion, koordiniert und steuert als „Generalist“ die Diagnose- und Behandlungsprozesse und überweist bei Bedarf an einen Schwerpunkt-Internisten. In seinen Händen laufen alle Befunde, Untersuchungs- und Therapieergebnisse zusammen. mbr

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Foto: ©iStockphoto.com/Izabela Habur

Jedes dieser umfangreichen Teilgebiete erfordert eine spezielle medizinische Versorgung und zum Teil tiefer greifende Kenntnisse und Erfahrungen für besondere Fragestellungen. Deshalb bildet jeder Teilbereich einen eigenen Schwerpunkt der Inneren Medizin mit einer spezifischen Weiterbildung – den Fachärzten.

Innere Medizin /Gastroenterologie

Dr. med. Claudia Strubel Fachärztin für Innere Medizin, Gastroenterologie, Notfallmedizin Schwerpunktpraxis Gastroenterologie KONTAKT Boxbergweg 3, 66538 Neunkirchen Telefon 06821/22225, Fax 06821/178226 E-Mail: info@gastropraxis-strubel.de Internet: www.gastropraxis-strubel.de SPRECHZEITEN Mo: 8:00 – 12:00 und 14:00 bis 17:00 Uhr Di + Do: 8:00 – 12:00 und 14:00 bis 18:00 Uhr Mi: 8:00 – 14:00 Uhr Fr: 8:00 – 14:00 Uhr Und nach individueller Vereinbarung LEISTUNGSSCHWERPUNKTE • Endoskopie des oberen und unteren Verdauungstraktes • Magenspiegelung mit Helicobakternachweis und Eradikationsbehandlung • Darmspiegelung mit Polypenentfernung/ Mukosektomie • Darmspiegelung bei Kindern • Argonbeamertherapie • Vorsorgekoloskopie • Ultraschall mit Farbduplex-Untersuchung der Gefäße

• Diagnostische- und therapeutische Punktion • Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Speiseröhre, Magen, Darm, Bauspeicheldrüse, Leber und Gallenwege • Hämorrhoidenbehandlung • Spezialsprechstunden u.a. bei Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Hepatitis B und C (mit Anwendung aller aktuellen Therapieverfahren) • H2-Atemtest zur Feststellung u.a. von Milchzuckerunverträglichkeit und Fruchtzucker-/ Sorbitunverträglichkeit

SEIEN SIE BEI DER NÄCHSTEN AUSGABE VON „ÄRZTE“ DABEI Chirurgie

Rehaze ntren / Physioth erapie

den Re Dr. med.ESt ha Rehabiefanie Ruf litations Fachärztin für kli

Das Nachschlagewerk „Ärzte - Topadressen der Region“ erscheint 2011 in aktualisierter Auflage. Sichern Sie sich schon jetzt Ihren Eintrag und stellen Sie Ihre Praxis/ Ihre Klinik vor. Claudia Schindler 0681/502-3620

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Dr. med. Stefanie Ruf Fachärztin für Plasti Ästhetische Chiru sch und rgie

Chrirugie

Dr. med. Margi t

Schröder

Rehaze ntren / Fachärztin für Physioth Plastische Ästh etische Chirurgi erapie Fachärztin für e Chirurgie und Handchirurg ie

KONTAKT

Landshuter Straß e 65 66538 Neunkirche n Telefon 06821 / 782 -0 SPRECHZEITEN Mo 8:30 bis 17:00 Mi 8:30 bis 13:00 Fr 8:30 bis 13:00 jeweils nach Verein barung FACHGEBIETE Plastische Chiru rgie Ästhetische Chiru rgie Handchirurgie

DEN KÖ HANDCHIRURGI SCHERPER AL ATIO Alit nim OPER S EIN Fehlbildungen NEN an derdia m deliqu HEIT BETRAC quatum dunt vel utatu Hand at nullam Verletzungen m vent lum quips HT eums EN an der Hand in ulpute is euismol ob ustie dip si tat, quipit ex conseq oreriure an ut praes faccum Korrektur von feuguer quam Verletuisit atefolge s andree eniam eum et, ditiurem wis ex t incidu eugai inci erc zungs n nt sequat. Duisl t veliqu llup Nervenchirurgie iustie comm tatett lup ilis num odiam ulla adio dip is acinci rero tatue tie y nullao quis do at at. Ut lum qu pit aug exero ea ingexer Endoskopische sequismod er inc leniatet dosum ait velisc exer ipsum dunt lor sedolum Verfacor ilisi. volore elisi enisi. em hren ven ex et la i aut qu Eni dio od Handgelenkkart atum du pat, faciduip tingh et pratis m eu feugu hoskont pievel uta sis accumsan Minib er e eumsan secte do utp t dolor tum lob ero at. An ex sumsandio odvenis ut praess alit vent lum riliquam et, conse or pedolut nit i tat, qu molo amad quipsust ese-im dit PLASTISCHqu rpe cor rciliqu iur ma e E am ipit amet em at. gnissi ipit irit non OPER molore ie, dip volor sit ex eniam exNEN eugait ius t wis ea doloborpUt incidu verdolor Plastisch-äod iam adiATIO et, quisl osto tio eum con sthet init tie dui od o ludip er ische et, tin seq dip com olo esto aut u ex rgier seq pat, con dunt vol Chiruexe my nullao wisenis nos alisbo re min ut erosto Gesichts- und digna uismod sectet, autpaips rero t acil ex i. Brustore elisrgie t, quisc chiru ustrud i en exer sumet lupta ipen Minibh Is eteugia Fettabsaugu nonute ut diam isit lut dolum ng et pratiss isi. onsen lpumin t ip erit ectet do dolenis , vullamc nupraes Fehlbildunalit venisim tat.te lla amse Del iuscilier gen lor sum , con t at, sislconum dit dolesen conse sandio eu feugiamQu ut cte modulp Tumore pit amet, vol ad molorpe ip eu t lamcodolut nit amese facin hedignipra conse d mo faccums ddia dipit, am ilit aut or sit dolortio rciliquat. Ut incvulla Emandre t. re veliqund dit in et com is acinc idu velisc em et, ulla my ipit i-i llupta quisl init augai quisit dip nonutllao tetait do odolo luptatue con aug ullutat r si bla lut facidu it lor ad r si bla ip erc tie dolor re sevel ex et ilaen . Utip erlan tet ea feu pat ingdia verate com elis dunt lob erme incilisi.ipit vulla aug iqu im Em dit in ulla orpero giameteu feugu conullutat uer adiam quat, t iriure moveliqu d te dip eumsan Enim adign e dolob seniatu volor in i enim augait ip ercipi is adioquat, perili quameug non co nult, vul ms or re ese . An ex et, tiate vulla od modo dreutpat augu la con Bore du er adiam nonsequ feum vol conseand ting eug iritiam sum zzril dolum sed tatco lobor nul velit, ip eug wis ait ore magn amcore molore , qu ea ad conse tet noissit isi. coiam bland verat inip et, quaug am, estis c onreulla conseqdoloborper n velit, don henim autpa uam iam veros sum t, exe consezzr , sum ele to odolo illa ro ctet, el utpat etumsan bore min facipit il dolum MITGLIED stio volor sus ea feugaiwisi. iureetu ut ipsus SCHA henibUND nse trud ip et, enisit ndrelut h eugue ERE to con ver t ercilis no quat et FTEN ci bland exer at. TÄTIGKEITE mo ad dip et, WEIT nulput cili re do Dui ea praese ex enNis vero od diamconse feu Is tet nonulpute dolen Er alit nim is er sisl doles mincipsu no ip erosto gia s alisisdig nulla m am,TH deliqu sconul acidiam euism na aut put praesed modi ent lamcol ex eug ol obore i tin est wis at nullam ERAP pat, quriuredu iatee mi IEN Quip at. o eu Er iscipdit facin feugu erit prain ulput n uter sequa et luptat alithend consequisit re dia comm t. ess nim Duisl m, y nonu e ulla atet vullamc Is et nonu tat.ntDeatl at. dia llaor si bla consec incidu lpute wis dolenismerdesisl iuscili onsent Uttlum inci ercilis at nu quipsum is euient modolen numtequis doles at, con llam in liqu ip nulla am, d dignia smlamco ol obore conul - riu ulp iatet con put praes m vendi exero Seiteea sequis o odum consed ed ute feu tingeu feugia modi re dit 5 corem autpat, sis accum guer seq it atet inc Quip at. m eu dip facin inc it, uat. Du vulla i erchend san ero od esere commidu nt atllaor ilis nu Is et nonu Seite 7 at. Utsilum m quis y nonu bla qu isl ulla exelpute ro eadolen er sisldodoles leniate ipsum coremis aut entt ven lamco dio pat, sis accumsan od ting ero od ing

EDEN RE HA Klaus Ed er Ursula Eder KONTAK T Landsh ute 93053 Reg r Straße 65 ensburg Telefon 094 info@car 1 / 782 -0 Dr.itas stjosef.de me www.c git arit tjod. Mar sef.de Schass röd er ÖFFNFachä UNGSrztin für Plastisch und ZEITE Mo Ästhe N 8:3tische Chirurgie 0 bis 17: Mi 00 8:30 bis Fr 13:00 8:30 bis KONTAKT 13:00 Landshuter Straß FACHGE e 65 BIETE 66538 Neunkirche Manuelle n Therap Telefo Ph HANDCHIRURGI n 06821 /ysi oth-0erapie ie 782 SCHE OPERATIO Sportph Fehlbildungen NEN ysi an der Hand SPRECHZEITEN Osteopth otherapie Verletzungen ie an der Hand Mo Korrektur von 8:30 bis 17:00 zungsfolgen ErVerlet alit nim Mi Nervenchirurgie 8:30 bis 13:00 diam de wis liqu Fr is Endoskopische at nullam 8:30 bis 13:00 Verfahren in ulpute euismol obore jewei con seq ls riu feuguer Handgelenkkart uisit ate nach Vereinbarun hoskopie t incidu sequat. re dit g inci erc consec nt at at. Duisl ulla ilis num te mo Ut qu FACHGEBIfac cums and d digniam con PLASTISCHEexero ea corem is doleniatet lum quips ETE um sed ven reet vel autpat, quOPER ATIONEN atum du Plastische llup iquis aci dipit, vulla tatrgie sis accum dio od tin Plastisch-ästhet Chiru et lup g ncipit eum ische nt velrgie san utatum ing er inc tatue tie do Ästhetische Gesichts- und san utChiru vent lum ero od lor se ex augait velisci Chirurgie praessi eseilisi. Brustchiru quam qu tat et la fac Eni rgie Hand ips , m qu chirurgie eu feu ust Fettabsaugung iurem ex iduip er gue do eugait ius ipit ex eniam eum ie dip utp odiam adi lob at. Fehlbildungen or tie An et, pe commy dunt vol o dip exer seq amcore ex et, conse ma riliquam irit no nullaorer uismod Tumore ore elis mo gn n o lore do issit wis i enisi. exer sum verosto dolum odolobo loborper autpat ea consequ DEN KÖ wisi. re min ut , consec Em dit in ulla conul RPER tet, ipsustrud FÖRDER Minibh lutat veliqu Er Is alit nim et enisit lut diam no N UN augait ip ercipi et pratiss i enim deliqu nulpu quat, is te D FORD wis euism t vulla auguer alit ven ol oboreriure dit dolen nulla et doco at nullam ER adiam isim dit ect is N sum zzril dolum am in lor er sisl do ulput nul , con sumvelit, e feugu ad molor ulp er sequa sandio consequisit ip et, co bland pit amet, ent lam Duisllesulla dolut nit re do pe atet incidunt at ut pra ese t.mo vol coat. Ut lumdquips am ilit aut or sit dolortio rciliquat. Ut incinci dia t. um MITGLIEDSCHA idui-ercilis num quis doleniatet em quisit et, quisl do odolo FTEN UND Quip eu dipit ERE WEIT lor ad tet init lutpat. Ut TÄTIGKEITEN re facin he verate com elis dunt lob ea feugia Er alit nimfac ndre com idunt orpero diam Er alit nim diam deliqu met mod te alis no my nonu is euism eumsan wis adigniate deliqu n eugol dip obore Feu is at euism llao riure nullam is m dre ait ol adi dit r si bla obore wis at nullam in t, vulla in iriu wis ese ulput o od riure rem e feugu modit Bo duulpute feugu er aditerpra consed utpat. sequat.alit Ematet dolob consequisit Duisl dit in ip eugiam er tat, qu sequa ulla consequisit re t. incidu t. Duisl ulla nt isi. ulla orinci atet atullu con verat at. Ut lum incidunt onullan ercilisqu amcon atcat. quipsum in he tat veliqu num inci ercilis num quis dolen exe quips ro eaum el utpatUt lum iatet isl do etumsan quisnim dolenis sen dolen alit nimi en feugaitdeliquis euism im quat, loreErvel iatet volorosus henib inci ercilis num ol ea obore odtoting ex entdiam conriure h euguevendi quat et quis dolen se exdit con ver in ulputeaug ea nullam ea wis ait er modia ad dip et, iatet feugu vendi feu at cilit ip sequa exero eaexcorem o od ercipitt.vul feum adi facilisim ting mcon Duisl autpat, sisver ulla lan enis no se atet o conse t la incidu dia feu od nit dit quisit alis auguer ip nt atme giam at.t Ut iriulum adiam acil ex eugs alis digna aut erosto dui tin num quips re vol or inum iatu iatet quissen pat, qu dolen ms iate mi euginci ercilisco nuliscip et esto erit pra feum vol andre ting eug iam nonsequ luptat esse tat n ut diam, vul am, ore tet lamc on . Del ius non vel ait ad estis aug conseq cilit at, sent ip it, sum uam iam illa conum zzril do Seite facipit iur , sum elestio eu feugia lum ip 8 nse eet m ci blandre u ercilis nonu ndre exer at. Du et, lput pra do ese minci i ea psus-

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Integrative Medizin

Praxis Alexander Lay . . . .Seite 22

Integrative Medizin

Ganzheitlich versorgt D

ie Fortschritte in der Medizin in den vergangenen 100 Jahren sind enorm. Wissenschaftler haben in vielen Bereichen Krankheitsabläufe genau entschlüsseln können und gezielte Medikamente entwickelt.

Dieses komplexe Wissen hat auch dazu geführt, dass Mediziner sich immer mehr auf einzelne Bereiche spezialisiert haben. Und doch reicht dieses spezielle Wissen oftmals nicht aus, um einen Patienten optimal zu behandeln. Denn bei der Entstehung von Krankheiten spielen in vielen Fällen auch eine Vielzahl unterschiedlichster Faktoren eine Rolle. So gehen Herz- und Kreislauferkrankungen beispielsweise häufig mit Störungen des Fettstoffwechsels oder einem erhöhten Zuckerspiegel einher. Ein lang anhaltender Therapieerfolg lässt sich nur erzielen, wenn nicht nur die akuten Symptome sondern auch alle krankheitsfördernden Faktoren mit behandelt werden. Ganzheitliche Medizin steht daher in vielen Rehabilitationseinrichtungen an erster Stelle: Nicht nur das Symptom soll behandelt werden sondern alle Gesundheitsstörungen, unabhängig, ob diese körperlicher oder seelischer Natur sind. SCHULMEDIZIN TRIFFT AUF NATURHEILVERFAHREN

Mit der Integrativen Medizin werden moderne schulmedizinische Errungenschaften mit dem wissenschaftlich gesicherten Erfahrungsschatz der Naturheilverfahren, der Physiotherapie und bei Bedarf auch der Psychotherapie verbunden. Dies ist der Schlüssel zu einer wirksameren Behandlung. Zur Förderung einer optimalen Therapie arbeiten dabei oftmals ganzheitlich ausgebildete Ärzte mit gemeinsamen, aber auch unterschiedlichen fachlichen Spezialisierungen integrativ mit Physiotherapeuten und Psychotherapeuten unter einem Dach. mbr

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Integrative Medizin

Praxis Alexander Lay Facharzt für Innere Medizin. D.O.M.

INTEGRATIVE MEDIZIN: INNERE MEDIZIN UND SCHMERZTHERAPIE SO SCHULMEDIZINISCH WIE NÖTIG UND SO NATÜRLICH WIE MÖGLICH SZ: Herr Lay, Sie haben Ende letzten Jahres Ihre Kassenzulassung als hausärztlich tätiger Internist zurückgegeben und betreiben jetzt eine Privatärztliche Praxis in Saarbrücken. Was hat Sie zu diesem außergewöhnlichen Schritt bewogen?

genug haben. Wer seine Autowerkstatt bezahlen kann, der kann auch seinen „Wahlarzt“ bezahlen. Zunehmend mehr Menschen können sich offensichtlich finanziell ihre Pfunde am Leib auch leisten. Der Lebensstil ist eine Frage der Wahl!

Alexander Lay: Die zunehmende Einschränkung von Leistungen bei immer kränker werdenden Patienten sind für mich ein untragbarer Zustand. Wäre die anerzogene Achtung vor dem Arzt nicht so hoch und Alternativen greifbarer, so würden viele Arztpraxen schlicht und einfach leer stehen. Die Ausübung der ärztlichen Heilkunst – so wie ich sie verstehe – ist so unmöglich. Ich bin nicht bereit, hinter dem mir selbst auferlegten Standard zurückzubleiben. Nach 20 Jahren Ausbildung kann ich jetzt endlich den unabhängigen freien Arztberuf ausüben, den ich erlernen wollte.

SZ: Finden Sie denn die Möglichkeiten der Kassenmedizin unzureichend?

SZ: Aber die gesetzlich versicherten Patienten haben doch kaum eine Wahlmöglichkeit. Lay: Zu mir kommen auch „Selbstzahler“, die von der gängigen „Facharzt-über-Land-Verschickung“

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Lay: Die Beantwortung dieser Frage überlasse ich den mündigen Patienten. Ich bin ein Verfechter des evolutionsbiologischen Ansatzes. Gesundheit ist ein Zustand, der eine beständige Mitarbeit einfordert. In der gängigen Praxis wird dieser Zustand nur unzureichend verfolgt. Schlimmer noch: Die Symptome des Körpers als Ausdruck unserer Körperintelligenz werden unterdrückt. Dies fängt mit der Unterdrückung von Fieber an und hört mit dem falschen Umgang chronischer Erkrankungen auf. SZ: Das hieße dann ja Heilorientierung anstatt Krankheitsorientierung? Lay: Unbedingt. Jeder Therapeut sollte vor allem

Integrative Medizin

KONTAKT Am Staden 16 66121 Saarbrücken Tel.: 0681 / 6857 667 Fax: 0681 / 6857 664 SPRECHZEITEN Montag – Freitag nach telefonischer Absprache

auch ein versierter Coach sein. Gesundheitslehre sollte zusammen mit Leibesübungen bereits in der Schule mehrstündig unterrichtet werden. Diese Zusammenhänge werden den Menschen in Zeiten der Nachhaltigkeitsdiskussion zunehmend bewusst. Ich betrachte den Patienten („der Erduldende“) als „Aktienten“ („der Aktiv Werdende“). Sprechende und mit den Händen behandelnde Medizin muss dem gängigen technischen Diagnosekult entgegengesetzt werden. Auch die Geisteswissenschaften müssen dringend mehr Vernetzung mit der Grundlagenforschung erfahren.

Herzen und der Gefäße einschließlich Labor und EKG, Belastungs-EKG, Langzeitmessung von Herzrhythmus und Blutdruck sowie Lungenfunktionsmessung wird nach ausführlicher Befragung und regelhafter Ganzkörperuntersuchung eine integrative Expertise erstellt. Dies schließt naturheilkundliche Verfahren und Mikronährstoffanalysen (Orthomolekulare Medizin) regelhaft mit ein.

SZ: Wie würden Sie mit wenigen Worten Ihr Praxiskonzept beschreiben?

Lay: Das stimmt. Mein Behandlungsschwerpunkt ist die manuelle Schmerztherapie. Ich bin diplomierter Osteopathischer Arzt, ärztlicher Chirotherapeut und Lehrer für die Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht. Für unsere Region ist meine Praxis das Referenzzentrum.

Lay: Hochspezialisierte manuelle Schmerztherapie verbindet sich mit der Inneren Medizin in einem integrativen Diagnose- und Therapieansatz. Mein Konzept wird stark nachgefragt.

SZ: Von einem Internisten erwartet man gemeinhin nicht Fachkompetenz was den Bewegungsapparat betrifft.

SZ: Was kann diese Schmerztherapie ausrichten? SZ: Können Sie Ihre Kernkompetenzen näher beschreiben? Lay: Als Facharzt für Innere Medizin decke ich das nicht invasive Spektrum ab. Nach dem Schließen diagnostischer Lücken durch Ultraschall von Bauch, Schilddrüse, dem

Lay: 80-90 % aller Schmerzen sind durch eine Art falscher Sollwerteinstellung der Muskulatur bedingt. Ziel ist eine Umprogrammierung dieses Zustandes und das Vermitteln von qualitativ hochwertigen Bewegungsmustern zur Prophylaxe.

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SHG-Kliniken Sonnenberg . . . .Seite 26 • Chefarzt Klaus Johann . . . .Seite 27 • Dr. med. Peter Henkel . . . .Seite 27 Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Saarlouis . . . .Seite 28 Krankenhaus Saarlouis vom DRK . . . .Seite 29 Kreiskrankenhaus St. Ingbert GmbH . . . .Seite 30 • Chefarzt Dr. Josef Mischo . . . .Seite 31 Klinikum Saarbrücken . . . .Seite 32 Evangelisches Krankenhaus Zweibrücken . . . .Seite 36 St. Elisabeth-Krankenhaus Zweibrücken gemGmbH . . . .Seite 38 Cura-Med Süd-Warndt Klinik GmbH . . . .Seite 42

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Krankenhäuser und Kliniken

Krankenhäuser und Kliniken

Rund um die Uhr im Einsatz D

ie Aufgaben eines Krankenhauses haben sich im Laufe der Zeit enorm verändert. Ursprünglich war die Medizin eng mit der Religion verbunden. So dienten die Tempel des Alten Ägyptens auch der Behandlung von Kranken. Die ersten eigenständigen Einrichtungen, die sich um Kranke kümmerten, sind aus Sri Lanka und später auch aus Indien bekannt. Die ersten Lehrkrankenhäuser entstanden dagegen im alten Persien. Im europäischen Mittelalter diente ein Krankenhaus auch als Armenhaus oder Unterkunft für Pilger. Die damals verwendete Bezeichnung Hospital leitet sich vom lateinischen Wort hospes für „Gast, Fremder“ ab. Meistens wurde in diesen Zeiten die Pflege von Mönchen oder Nonnen geleistet, so zum Beispiel im Hôtel-Dieu. Im 18. Jahrhundert kamen die ersten modernen Krankenhäuser auf. Seit der Gründung allgemeiner Krankenhäuser wurden die Hospitäler immer weniger eine Stätte der Versorgung für Arme, sondern ein Platz intensiver medizinischer Diagnostik und Therapie, aber auch ein Platz der Lehre und Ausbildung. Das moderne Krankenhaus ist längst zu einem hochspezialisierten Dienstleistungsanbieter in vielen Sektoren des Gesundheitswesens geworden. Die Aufgaben der Krankenhäuser liegen darin, kranken, leidenden und hilfesuchenden Menschen Diagnostik, Therapie und Pflege für eine schnellstmögliche medizinische Rehabilitation anzubieten. Sie umfasst die Bereiche Notfallbehandlung, vollstationäre und teilstationäre Behandlungen, vorstationäre und nachstationäre Behandlungen sowie ambulante Behandlung. Der Kosten- und Konkurrenzdruck in einem wankenden Gesundheitssystem ist gerade für Krankenhäuser und Kliniken immens. Daher setzen viele Häuser auf Spezialisierung. Als meist über die Region hinaus anerkannte Kompetenzzentren bieten sie ihren Patienten eine hochwertige medizinische Versorgung. mbr

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Krankenhäuser und Kliniken

SHG-Kliniken Sonnenberg Die SHG-Kliniken Sonnenberg und die angeschlossenen Bereiche

SHG-Kliniken Sonnenberg Geborgenheit durch Kompetenz und Freundlichkeit KONTAKT SHG-Kliniken Sonnenberg Sonnenbergstr. 10, 66119 Saarbrücken Telefon 0681/ 889-0 www.shg-kliniken.de FACHGEBIETE Neurologie Geriatrie Gerontopsychiatrie Psychiatrie Kinder- und Jugendpsychiatrie

Die Ursprünge der SHG-Kliniken Sonnenberg reichen bis in das Jahr 1901 zurück, als die Heilstätte Sonnenberg – eine Heilstätte für Lungenkranke – im St. Arnualer Stiftswald gegründet wurde. Sie war der Anfang einer bis heute währenden Krankenhausgeschichte. Seit August 2005 sind die SHG-Kliniken Sonnenberg nach KTQ zertifiziert und tragen somit das Gütesiegel der „Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen“. Als Teil der SHG-Gruppe bieten wir unseren Patienten individuelle Versorgung aus einer Hand. Im Folgenden die Schwerpunkte unseres Leistungsspektrums: GERIATRIE • Diagnostik und Behandlung internistischer, neurologischer und orthopädischer Erkrankungen des älteren Menschen • Diagnostik und Behandlung von Schmerzsyndromen v.a. des Bewegungsapparates • Frührehabilitation multimorbider Patienten mit Störungen der Mobilität, Beeinträchtigung der Hirnleistung, Kontinenzstörungen und psychosozialen Problemen, insbesondere Hilfen bei der Organisation der weiteren Versorgung • Diagnostik, Behandlung und Krisenintervention bei Demenzpatienten • Wiederherstellen einer bestmöglichen Mobilität GERONTOPSYCHIATRIE • Depressionen im Alter • hirnorganische Erkrankungen, vor allem Demenzen

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• akute seelische Störungen • Suchterkrankungen NEUROLOGIE • Parkinson-Erkrankung und andere Bewegungsstörungen • Schlaganfall • Postoperative Nachsorge • Schädel-Hirn-Trauma, Querschnitt • Anfallsleiden • Multiple Sklerose • Störungen der Hirnleistung • Schmerzsyndrome • Spastik und Dystonie PSYCHIATRIE • Individuelle Therapie entsprechend der persönlichen Situation • Einbeziehung des familiären Alltags und des sozialen Umfeldes zur Verbesserung der Eigenverantwortung und Belastbarkeit • Hilfen im Übergang von der klinischen Behandlung in das gewohnte berufliche und häusliche Umfeld • Kontaktanbahnung zu weiterführenden Institutionen KINDER- UND JUGENDPSYCHIATRIE • Behandlung psychogener Störungen sowie psychotischer, mutistischer und autistischer Zustandsbilder • Erlebnistherapie • DBT-A Programm

Krankenhäuser und Kliniken

Chefarzt Klaus Johann Sportmedizin, Wirbelsäulenchirurgie und elektive Endoprothetik

KONTAKT Klinikum Merzig gemeinnützige GmbH Triererstraße 148 66663 Merzig Tel: 06861 / 705-1381 Fax: 06861/ 705-1391 E-Mail: sekretariat.orthopaedie@mzg.shg-kliniken.de Internet: www.shg-kliniken.de SPRECHZEITEN Nach individueller telefonischer Vereinbarung LEISTUNGSSCHWERPUNKTE • Wirbelsäulenchirurgie wie Micronucleotomien, Bandscheibenprothesen, • Konservative und operative Behandlung von degenerativen Wirbelsäulenveränderungen und Wirbelfrakturen • Endoprothetik der Gelenke inklusive der allfälligen Wechseloperationen • Sporttraumatologie

• Arthroskopische Operationsmethoden an Knie, Schulter, Ellenbogen und Sprunggelenk • Achskorrigierende Eingriffe, Verlängerungs- und Verkürzungsoperationen der unteren Extremitäten • Eingriffe an Hand- und Fuß • Kinderorthopädische Eingriffe • Operative Rheumatologie • Behandlung aller Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates

Dr. med. Peter Henkel Chefarzt Gastroenterologie, Proktologie, Hepatologie

KONTAKT Klinikum Merzig gemeinnützige GmbH Triererstraße 148 66663 Merzig Telefon: 06861 / 705 -1301 Fax 06861/ 705 -1302 E-Mail: p.henkel@mzg.shg-kliniken.de Internet: www.shg-kliniken.de SPRECHZEITEN Nach individueller telefonischer Vereinbarung UNTERSUCHUNGSSPEKTRUM (DIAGNOSTISCH U. THERAPEUTISCH) • Gastroskopien • ERCP • Doppel-Ballon-Enteroskopie • Rektoskopie/ Proktoskopien • Koloskopien/ Ileuskopien • Endosonographie • Leber u. Beckenkammpunktionen • EBUS (Endotrachealer Ultraschall mit Feinnadelpuntion)

• Funktionsdiagnostik (Langzeit pH-Metrie, Ösophagusmanometrie, Atemtests, etc.) BERATUNGEN • Morbus Crohn • Colitis ulcerosa • Diabetes mellitus • Zoeliakie • Laktoseintoleranz • Reizdarmsyndrom • Chronische Obstipation

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Krankenhäuser und Kliniken

Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Saarlouis MARIENHAUS KLINIKUM ST. ELISABETH SAARLOUIS GEFÄSSZENTRUM Klinik für Gefäßchirurgie Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Christian Denzel Institut für Radiodiagnostik und interventionelle Radiologie Chefarzt Dr. med. Thomas Frenzel KONTAKT Sekretariat: Sabine Gerber

Telefon: 06831 16-1461 Telefax: 06831 16-1467 E-Mail: Gefaesszentrum@ sls.marienhaus-gmbh.de www.marienhaus-klinikum-saar.de

BESTE DIAGNOSTIK UND INDIVIDUELLE BEHANDLUNGEN DANK MODERNSTER TECHNIK UND LANGJÄHRIGER ERFAHRUNG Die bedrohlichsten Gefäßerkrankungen sind Verschlussprozesse der Arterien, die je nach Gefäßregion zu Schlaganfällen, Herzinfarkten und offenen Beinen bis hin zum Beinverlust führen können. Seltenere Erkrankungen sind Aussackungen der Bauchschlagader oder Verschlussprozesse der Schlagadern innerer Organe. Im Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Saarlouis wurde im Jahre 2009 ein Gefäßzentrum eröffnet, in dem sich kompetente Spezialisten verschiedener Fachrichtungen diesen Krankheiten annehmen und miteinander besprechen, um die bestmögliche Therapie zu gewährleisten. Mit Hilfe modernster Verfahren werden unter Einbeziehung neuster wissenschaftlicher Erkenntnisse diese Erkrankungen erkannt und behandelt. Die Gefäßchirurgie (CA PD Dr. Christian Denzel) beseitigt Engstellen und Verschlüsse an Hals-, Bauch-, Becken- und Beinschlagadern, wobei verschiedene Methoden zur lokalen Gefäßerweiterung oder – Ersatz (Bypass) zur Verfügung stehen. Ergänzt wird das operative Spektrum durch die Anlage von Zugangswegen zur Dialyse ( Shunt-Chirurgie) und stadiengerechte Behandlung von Krampfadern. Die Angiologie (OA Dr. Frank Tintinger) befasst sich mit Gefäßerkrankungen der Arterien, Venen und Lymphbahnen im gesamten Körper aus in-

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ternistischer Sicht. Im Bereich der Gefäßdiagnostik werden Ultraschalluntersuchungen der Adern („Schaufensterkrankheit“, Verengungen der Halsschlagadern und der Nierengefäße sowie Aussackungen der Bauchschlagader) und Venen (Thrombose, Krampfadern) durchgeführt. Die interventionelle Radiologie (CA Dr. Thomas Frenzel) beinhaltet gängige und hoch spezialisierte Röntgenuntersuchungen und Behandlungen der Blutgefäße mit dem Ziel, die verengten oder gar verschlossenen Adern zu öffnen, die Durchblutung dauerhaft wieder herzustellen und somit die Versorgung der Organe und des Gewebes mit Sauerstoff und Nährstoffen zu sichern. Da diese Behandlung schmerzfrei unter lokaler Betäubung ambulant durchgeführt werden kann, ist sie eine schonende Alternative zur herkömmlichen Gefäßoperation unter Vollnarkose. Durch die enge Verzahnung dieser Fachrichtungen und die Etablierung der Gefäßchirurgie als eigenständige, von der Chirurgie losgelöste Abteilung sind beste Voraussetzungen geschaffen worden, um die Erkrankungen von Gefäßen interdisziplinär zu behandeln und gemeinsam mit der hausärztlichen Versorgung dauerhafte Behandlungserfolge zu erzielen.

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Krankenhaus Saarlouis vom DRK

Krankenhaus Saarlouis vom DRK

KONTAKT Vaubanstraße 24 66740 Saarlouis Tel. 06831/171-0 Fax 06831/171-352 www.drk-kliniken-saar.de info@drk-kliniken-saar.de

Das Krankenhaus Saarlouis vom DRK ist ein nach KTQ zertifiziertes Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung. Rund 20.000 Patienten werden jährlich stationär und ambulant in fünf Hauptfach- und zwei Belegabteilungen behandelt. Ende 2010 wird eine neue Intensivstation mit 12 interdisziplinär ausgerichteten Intensivbetten und 6 Betten für die Stroke Unit in Betrieb genommen. Im zweiten Bauabschnitt entsteht eine Patientenholding mit zusätzlichen Aufwachräumen.

GYNÄKOLOGIE UND GEBURTSHILFE Chefarzt Dr. med. Johannes Bettscheider, Tel. 171-419 Gynäkologische Onkologie, Kooperatives Brustzentrum (zertifiziert), Urogynäkologie (Beckenbodenzentrum), Endoskopie

INNERE ABTEILUNG Chefarzt Dr. med. Jürgen Lehmann, Tel. 171-251 Innere Medizin, Angiologie , SchlaganfallZentrum Saarlouis mit Stroke Unit (zertifiziert), Bereich Neurologie, Gastroenterologie Magen- und Dickdarmspiegelung, Untersuchung des Dünndarms (Doppel-BallonEnteroskopie, Endosonographie)

BELEGABTEILUNGEN Neurochirurgie: Dr. med. Jamil Sakhel, Tel. 171-396, Urologie: Dr. med. Kurt Niklas, Astrid Zell, Dr. med. Georg Block, Tel. 06831/48057

CHIRURGIE Chefarzt Dr. med. Jürgen Spröder, Tel. 171-418 Schwerpunkte Allgemein-, Viszeral-, Unfall- und Gefäßchirurgie

BESONDERE ANGEBOTE: • Zentrale Krankenaufnahme • Große D-Arzt Ambulanz für die Versorgung von Arbeitsunfällen. • Ambulantes Operationszentrum: • Interdisziplinäre Tumorkonferenz

INTERDISZIPLINÄRES GEFÄSSZENTRUM SAARLOUIS Kooperation zwischen Innere Medizin/Angiologie, Schlaganfall-Zentrum Saarlouis mit Neurologie, Gefäßchirurgie, Interventionelle Radiologie

ABTEILUNG FÜR ANÄSTHESIE UND INTENSIVMEDIZIN, SCHMERZTHERAPIE UND TRANSFUSIONSMEDIZIN Chefarzt Dr. med. Matthias Klein, Tel. 171-452

RADIOLOGISCHE UND NUKLEARMEDIZINISCHE GEMEINSCHAFTSPRAXIS (RNS) Tel. 06831/488820

AUSBILDUNG • Krankenpflegeschule mit 75 Ausbildungsplätzen • Ausbildungsplätze mit kaufmännischer und technischer Ausrichtung.

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Krankenhäuser und Kliniken Fachbeitrag

Kreiskrankenhaus St. Ingbert GmbH

KONTAKT Kreiskrankenhaus St. Ingbert GmbH Gesundheitspark 1 66386 St. Ingbert Kreiskrankenhaus St. Ingbert Tel: 06894 / 108-0 Fax: 06894 / 108-134 Mail: info@kkh-geriatrie-igb.de Geriatrische Rehaklinik Telefon: 06894/ 108-451 Telefax: 06894/ 108-452 Mail: geriatrie@kkh-geriatrie-igb.de www.kkh-geriatrie-igb.de

Perfektes Zusammenspiel sektorenübergreifender Kooperationen im Modellprojekt Gesundheitspark St. Ingbert. Unser Kreiskrankenhaus St. Ingbert hat die ideale Größe um ein breit gefächertes Leistungsspektrum patientenorientiert auf hohem Niveau zu bieten. Erfahrene Chefärzte, ein Team aus Fachärzten, Assistenten und Pflegepersonal arbeiten Hand in Hand zum Wohle der Patienten. Für alle Untersuchungen stehen Arzt und Patienten medizinische Geräte der neuesten Generation zur Verfügung. Durch komfortable Zimmer sowie helle und freundliche Behandlungsräume gestaltet sich der Aufenthalt für unsere Patienten so angenehm wie möglich. DAS KREISKRANKENHAUS • Medizinische Klinik - Behandlung aller Erkrankungen der Inneren Medizin - Schlaganfallbehandlung - Behandlung neurologische Akuterkrankungen • Chirurgische Klinik mit den Sektionen - Unfall- und Wiederherstellungschirurgie - Viszeralchirurgie - Ambulantes Operieren • Anästhesie

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• HNO-Belegabteilung • Gynäkologie-Belegabteilung • Interdisziplinäre Stationen - Intensivstation - Aufnahmestation - Gastroenterologie • Physikalische Therapie • Funktionsabteilungen DIE GERIATRISCHE REHAKLINIK • Stationäre Geriatrische Reha • Tagesklinik • Ergotherapie • Logopädie • Psychologie • Physiotherapie • Funktionsabteilungen KREISKRANKENHAUS ST. INGBERT SERVICE GMBH • Telefonzentrale/ Pfortendienst • Catering MODELLPROJEKT GESUNDHEITSPARK Der Philosophie entsprechend ist das Kreiskrankenhaus am Standort Gesundheitspark St. Ingbert durch Kooperationen mit zahlreichen Partnern des Gesundheitswesens zukunftsorientiert vernetzt – zum Vorteil der Patienten!

Krankenhäuser und Kliniken

Chefarzt Dr. Josef Mischo Der künstliche Gelenkersatz bei Arthrose

v.l.n.r. Chefarzt Dr. Josef Mischo, Sektionsleiter Endoprothetik Dr. Klemens Bieringer, Sektionsleiter Unfall- und Wiederherstellungschirurgie Dr. Oliver Schneider

Arthrose ist die weltweit am häufigsten auftretende Gelenkerkrankung. Ab dem vierzigsten Lebensjahr ist etwa die Hälfte der Bevölkerung von dieser Verschleißerscheinung betroffen. In zunehmendem Maße ist der künstliche Ersatz eines Gelenkes in der Lage, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen bei Arthrose zu beseitigen und dem Patienten wieder eine gute Mobilität und damit Lebensqualität zu schenken. Im Kreiskrankenhaus St. Ingbert werden seit Jahren routinemäßig folgende Gelenke ersetzt: das Schultergelenk, das Speichenköpfchen am Ellenbogengelenk, das Daumensattelgelenk, Hüft- und Kniegelenk sowie das Großzehengrundgelenk. SCHULTERGELENK: Die Art der Endoprothese richtet sich nach der anatomischen Situation, der Knochenstruktur und dem Alter des Patienten. Ist bei einer Arthrose oder einem Knochenbruch nur der Oberarmkopf betroffen, so genügt die Operation einer Teilprothese, d. h., es wird nur ein neuer Kopf eingesetzt. Man spricht dann von einer Hemiprothese ( Hemiarthroplastik ) - im Gegensatz zur „Total Shoulder“ oder Vollprothese ( auch Totalarthroplastik genannt ), bei der sowohl der Oberarmkopf als auch die Pfanne ersetzt werden. HÜFTGELENK: Am häufigsten (in 35 %) wird eine zementfreie Standard-Prothese aus Titan mit einer KunststoffInnenschale und einem Keramikkopf eingesetzt. Die Prothese wird im Knochen verpresst und ist direkt belastbar. Bei einer guten Knochenstruk-

tur und jüngerem Alter (ca. 60 Jahre) bevorzugen wir die Operation mit einer zementfreien Kurzschaft-Prothese im Oberschenkelknochen (ca. 32 %). Der Vorteil liegt darin, dass bei einer späteren Lockerung in der Regel die Standardprothese anstelle einer längeren „Revisionsprothese“ zum Einsatz kommen kann. Bei sehr jungen Patienten wird auch eine reine Oberflächenersatzprothese verwendet. Hierbei wird der Schenkelhals nicht durchtrennt. Der Hüftkopf wird lediglich zurechtgesägt und mit einer neuen Gelenkfläche „überkront“. Dieses Verfahren spart am meisten Knochensubstanz, bedarf jedoch einer sehr guten Knochenstruktur. KNIEGELENK: Die Auswahl des Prothesentypes richtet sich nach dem Ausmaß der Schädigung der Gelenkfläche und der Bandstrukturen. In Einzelfällen ist der alleinige Ersatz der innenseitigen Gelenkfläche ausreichend („Schlittenprothese“, ca. 6 % unserer Fälle). Häufiger sind alle Bereiche der Gelenkflächen betroffen. Hier muss dann ein kompletter Ersatz der Gleitflächen durchgeführt werden („ungekoppelter Oberflächenersatz“, ca. 78 %). Zwischen den neuen Gelenkflächen, die meist mit einer dünnen Zementschicht am Knochen fixiert werden, liegt eine Gleitschicht aus Kunststoff (Polyethylen). Bei einer zusätzlichen Instabilität der Seitenbänder muss eine Prothese eingesetzt werden, bei der die Teile von Schienbein und Oberschenkel miteinander verbunden sind. Dies kann nach dem Prinzip von Nut und Feder („teilgekoppelte“ oder „SC-Prothese“) oder in Form eines Scharniers mit fester Verbindung erfolgen (in ca. 14 % der Fälle erforderlich). Die Beweglichkeit des Gelenkes wird hierdurch nicht vermindert ! KLEINERE GELENKE: Häufig betreffen schmerzhafte Arthrosen nicht nur die großen Gelenke an Schulter, Knie und Hüfte sondern auch die kleinen Gelenke, besonders das Daumensattelgelenk („Rhizarthrose“) und das Großzehengrundgelenk („Hallux rigidus“). Hier stehen zur Behandlung mehrere Operationsverfahren zur Verfügung. Sie reichen von der Versteifung bis zum künstlichen Gelenkersatz. Da die Versteifung langfristig zu einer Überlastung der Nachbargelenke führen kann, bevorzugen wir den Einsatz einer Gelenkprothese.

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Das Klinikum Saarbrücken: Innovativ, kompetent, sympathisch

Das Klinikum Saarbrücken ist das Maximalversorgungskrankenhaus der Landeshauptstadt Saarbrücken. Seit über 40 Jahren garantiert es den Menschen im Ballungszentrum des Saarlandes rund um die Uhr, Tag für Tag, eine medizinisch fachliche Versorgung auf hohem Niveau. Mit 15 medizinischen Fachabteilungen, vier Instituten und mehreren Zentren bietet das Klinikum Saarbrücken ein breitgefächertes medizinisches Behandlungs- und Wissensspektrum an. Die Patienten kommen aus dem gesamten Saarland, dem angrenzenden Rheinland-Pfalz, Lothringen und Luxemburg. Jahr für Jahr werden hier rund 27 000 Menschen stationär und 80 000 ambulant behandelt. Moderne Medizintechnik, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und innovative Behandlungsmethoden garantieren eine optimale medizinische Betreuung. Neben der Notfallkompetenz, der Akutversorgung Schwerverletzter, liegt ein Schwerpunkt auf der Behandlung der sogenannten Volkskrankheiten wie zum Beispiel Gefäßerkrankungen (Schlaganfall und Herzinfarkt), aber auch Diabetes,

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Krebserkrankungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates. Die Zentrale Notaufnahme ist ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt des Klinikums und für viele Hilfesuchende der erste Kontakt. Sie verfügt über Behandlungsmöglichkeiten für alle im Hause vertretenen Fachdisziplinen. Ein ausgeklügeltes EDV-System sorgt dafür, dass die Patienten der Notaufnahme – je nach Schweregrad – in der medizinisch richtigen Reihenfolge behandelt werden. Ärzte aller Fachbereiche und speziell ausgebildetes Pflegepersonal betreuen hier rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr die Patienten, die ungeplant mit großen oder kleinen Beschwerden ins Haus kommen. Das Klinikum Saarbrücken ist als erstes Krankenhaus der Maximalversorgung im Saarland und weit darüber hinaus nach DIN EN ISO 9001-2008 zertifiziert. Die Qualität der zertifizierten Leistung betrifft das Haus als Ganzes – den medizinischen Bereich genauso wie den der Pflege und des Managements und der zuarbeitenden Bereiche. „Wir gestalten unsere Zukunft innovativ und kreativ“ - dieser Leitsatz ist im Klinikum

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KONTAKT Winterberg 1 66119 Saarbrücken Telefon 0681/963-0 info@klinikum-saarbruecken.de www.klinikum-saarbruecken.de

Saarbrücken Programm. Geschäftsführerin Dr. Susann Breßlein: „Das Klinikum Saarbrücken hat bei vielen sinnvollen Neuerungen die Nase vorn. Jeder Mitarbeiter versucht an seinem Platze, hierfür kreative Ideen zu entwickeln.“ ERSTE BRUSTSCHMERZEINHEIT IM SAARLAND So konzipierte der Chefarzt der Kardiologie, Prof. Dr. Günter Görge, im Klinikum Saarbrücken eine der ersten Brustschmerzeinheiten bundesweit, die erste im Saarland. Brustschmerzen können sehr unterschiedliche Ursachen haben, die in der Brustschmerzeinheit gut abgeklärt werden. Liegt eine schwere Herzmangeldurchblutung vor, dann muss schnell gehandelt werden. Prof. Dr. Günter Görge: „Je früher es gelingt, das Gefäß wieder zu eröffnen, desto größer sind die Überlebenschancen. Zeit ist Leben!“ Eine schnelle Diagnose der Brustschmerzen ist das A und O jeder Behandlung. In der Brustschmerzeinheit sind Notarzteinsatz, Notaufnahme mit 24 Stunden besetztem Herzkatheter, Schockraum, Herz- und Intensivstation bestens miteinander verzahnt. Alle Ursachen für die Beschwerden werden schnellstmöglich im Zusammenspiel mit anderen Fachgebieten abgeklärt. Die Patienten werden dabei nach den Vorgaben der Europäischen und Deutschen Medizinischen Fachgesellschaften diagnostiziert und behandelt. Im Zweifelsfall hilft das superschnelle Herz-CT weiter, das neben dem Herzen auch die Lunge, die Lungengefäße und

die Körperschlagader mit abbildet. Die Brustschmerzeinheit des Klinikums Saarbrücken ist von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zertifiziert. BEI GEFÄSSERKRANKUNGEN INS GEFÄSSZENTRUM Gefäßerkrankungen sind die Volkskrankheit Nummer 1. Das Saarland nimmt dabei leider eine Spitzenstellung ein. Hier hilft das gefäßchirurgische Zentrum unter der Leitung des Chefarztes der Gefäßchirurgie, Privatdozent Dr. Thomas Petzold. Sind die Gefäße im Kopf betroffen, so werden in Zusammenarbeit mit der Neurochirurgie und dem Institut für Radiologie möglichst schonende Eingriffe an den Hirngefäßen vorgenommen. Mit der hochmodernen Angiographieanlage können krankhafte Veränderungen kleinster Gefäße sichtbar gemacht werden - und das bei geringer Strahlenbelastung. Die Bilder sind dennoch weitaus brillanter und aussagekräftiger. FACHLICH KOMPETENTE HILFE BEI SCHLAGANFALL Zu den Gefäßerkrankungen gehört auch der Schlaganfall, eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland und eine der häufigsten Ursachen für eine bleibende Behinderung. Das Klinikum Saarbrücken verfügt seit 1996 über eine zertifizierte überregionale Stroke-Unit, eine Spezialstation für Schlaganfallpatienten. Dank

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der modernen technischen Ausstattung ist es möglich, den Patienten im Klinikum Saarbrücken eine rasche Diagnostik zu bieten, um schnellstmöglich die individuell optimale Therapie einleiten zu können. Auch hier kommt die enge Zusammenarbeit der verschiedenen medizinischen Disziplinen wie Neurologen, Internisten, Gefäßchirurgen, Neurochirurgen und Radiologen den betroffenen Patienten zugute. Als besondere Serviceleistung hilft die Neurologische Klinik den Patienten nicht nur während des Klinikaufenthalts, sondern auch nach der Entlassung. Schlaganfallpatienten werden nicht allein gelassen, sondern auch zu Hause weiter betreut – dank des Projekts „Integrierte Versorgung - Schlaganfall kein Schicksal“, das die Klinik zusammen mit den Ersatzkassen durchführt. BEI MODERNEN OPERATIONSMETHODEN FÜHREND Schon seit den 1980er Jahren operieren die Chirurgen aller Fachrichtungen im Klinikum Saarbrücken minimal invasiv – will sagen: mit MiniSchnitten nach der sog. Schlüsselloch-Methode. Damals waren die Ärzte des Klinikums Vorreiter im Saarland. Heute wird nicht nur in der Chirurgie, sondern in allen operativen Fächern – wenn möglich - auf diese schonende Art operiert. Mit einer neuen Methode bei der Gallenblasenentfernung konnten schon mehrere Patienten aus anderen Bundesländern ins Saarland gelockt werden. Hierbei wird die kranke Gallenblase durch den Bauchnabel entfernt. Es bleiben keinerlei sichtbare Narben. Auch in der Urologie helfen die Operateure bei vielen Eingriffen mit winzigen Schnitten – zum Beispiel bei Krebserkrankungen der Prostata (Prostatakarzinom), des Hodens, der Nieren und Nebennieren. Insgesamt 80 Prozent aller urologischen Operationen im Klinikum Saarbrücken werden mit der schonenden Operationsmethode ohne große Schnitte durchgeführt. Seit Ende 2009 werden Bandscheibenvorfälle im Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie nach einer neuen Methode durch einen kleinen Hautschnitt endoskopisch operiert. ONKOLOGISCHE KOMPETENZ Auch bei der Brustkrebs-Behandlung im zertifizierten Brustzentrum spielt die minimal invasive Chirurgie eine große Rolle, zum Beispiel wenn es um die weitestgehende Erhaltung der Brust

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nach einer Tumorentfernung geht. Das Brustzentrum Saarbrücken verfügt über eine interdisziplinäre Abklärungseinheit für Brusterkrankungen. Radiologen und Gynäkologen arbeiten Hand in Hand mit dem Pathologischen Institut, wenn es um unklare Befunde in der Brust geht. Innerhalb von 24 Stunden liegen in der Regel die Ergebnisse der Gewebeproben vor. Bei der Behandlung von Krebserkrankungen sind die besten Erfolgsaussichten dann gegeben, wenn alle Spezialisten an einem Zentrum an einem Strang ziehen – auch hier ist die enge und koordinierte Zusammenarbeit der verschiedenen Fachgebiete ein klarer Vorteil für die Patienten. Im Onkologischen Zentrum arbeiten Onkologen zusammen mit den Ärzten aller Abteilungen von der Gastroenterologie über die Neurochirurgie, die Frauenheilkunde, die Urologie, die Augenklinik, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie bis hin zu den Orthopäden und Unfallchirurgen. Hinzu kommen die Strahlentherapeuten, die Radiologen, die Pathologen und die Schmerz- und Palliativmediziner. MEHR LEBENSQUALITÄT DANK KÜNSTLICHER GELENKE Ein weiterer Schwerpunkt des Klinikums Saarbrücken sind die Erkrankungen des Bewegungsapparates. Allein in Deutschland entscheiden sich jedes Jahr rund 120000 Menschen für ein künstliches Knie- und rund 180000 für ein künstliches Hüftgelenk. Die Ursache sind meist

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KLINIKUM SAARBRÜCKEN GGMBH Internet: www.klinikum-saarbruecken.de E-mail: info@klinikum-saarbruecken.de

Anästhesiologie und operative Intensivmedizin

Tel. (0681) 963-2648

Augenklinik

Tel. (0681) 963-2744

Zentrale

Frauenheilkunde und Geburtsklinik

Tel. (0681) 963-2231

Gefäßchirurgie

Tel. (0681) 963-2921

Zentrale Notaufnahme

Tel. (0681) 963-0 Tel. (0681) 963-1919

Untersuchungs- und Behandlungszentrum

Tel. (0681) 963-2525

Geschäftsführerin: Dr. Susann Breßlein

Tel. (0681) 963-1001

Med. Klinik I (Gastroenterologie, Hepatologie, Stoffwechsel- und Infektionskrankheiten) mit Funktionsbereich Psychosomatik Tel. (0681) 963-2531

Ärztlicher Direktor: Dr. Stefan Knapp

Tel. (0681) 963-2101

Pflegedirektorin: Sonja Hilzensauer

Med. Klinik II (Herz - und Lungenkrankheiten, Intensivmedizin und Angiologie) mit Funktionsbereich Nephrologie Tel. (0681) 963-2434

Tel. (0681) 963-2112

Kinder- und Jugendmedizin

ZENTREN: Zertifiziertes Traumazentrum Tel. (0681) 963-1919 Zentrum für operative Kinder- und Jugendmedizin

Tel. (0681) 963-2161

Tel. (0681) 963-2161

Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie, Plastische Operationen

Tel. (0681) 963-2331

Neurochirurgie

Tel. (0681) 963-2941

Neurologie mit zertifizierter Stroke-Unit

Tel. (0681) 963-2451

Nuklearmedizin

Tel. (0681) 963-2820

Orthopädie und Unfallchirurgie

Tel. (0681) 963-2896

Perinatalzentrum Level I Tel. (0681) 963-2231 oder -2161

Funktionsbereich Unfallund Handchirurgie

Tel. (0681) 963-2481

Prostatazentrum

Tel. (0681) 963-2757

Urologie

Tel. (0681) 963-2568

Zertifiziertes Brustzentrum

Tel. (0681) 963-2231

Zertifiziertes Gefäßzentrum

Tel. (0681) 963-2921

INSTITUTE Pathologie

Tel. (0681) 963-2527

Radiologie

Tel. (0681) 963-2351

Strahlentherapie

Tel. (0681) 963-2837

Arzneitherapiesicherheit

Tel. (0681) 963-2531

Zentrum für Schmerztherapie Tel. (0681) 963-2023 Zertifiziertes Brustschmerzzentrum

Tel. (0681) 963-2434

Onkologisches Zentrum

Tel. (0681) 963-2836

KLINIKEN UND FUNKTIONSBEREICHE: Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Kinderchirurgie Tel. (0681) 963-2441

unerträgliche Schmerzen, verursacht durch Arthrose – krankhafte degenerative Veränderungen der Knorpelmasse und der Gelenkflüssigkeit. Dies kann alle Gelenke betreffen, am häufigsten tritt es allerdings bei den stark belasteten Hüftund Kniegelenken auf. „Zur Wiederherstellung der Lebensqualität sollte spätestens dann über ein künstliches Gelenk nachgedacht werden“, meint Prof. Dr. Ulrich Harland, Direktor des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie des Klinikums Saarbrücken. „Auch bei Rückenproblemen sind die Ärzte des Klinikums kompetente Ansprechpartner“, so der Ärztliche Direktor Dr. Stefan Knapp. Je nach

Diagnose stehen unterschiedliche Behandlungsmethoden der Orthopäden und Unfallchirurgen oder der Neurochirurgen zur Verfügung. In der Neurochirurgie werden Rückenprobleme mikrochirurgisch behandelt. Chefärztin Prof. Dr. Cornelia Cedzich: „Die Operation eines Bandscheibenvorfalls oder einer Wirbelkanalverengung zum Beispiel wird durch sehr kleine Hautschnitte vorgenommen. Der Arzt kontrolliert das Operationsfeld durch ein Operationsmikroskop mit vielfacher Vergrößerung.“ Einen Überblick über alle Fachkliniken erhalten Sie im nebenstehenden Info-Kasten. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: http://www.klinikum-saarbruecken.de

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Evangelisches Krankenhaus Zweibrücken

MEDIZINISCHE FACHBEREICHE Innere Medizin/Schwerpunkt Gastroenterologie Leitender Arzt: Privatdozent Dr. Peter Scheidemeier, Tel: 42-21009 • Endoskopische Untersuchungen im Verdauungstrakt • Endoskopische Entfernung von Gallengangsleiden • Verödung von Krampfadern in der Speiseröhre • Ultraschall assistierte Punktionen an Leber und Bauchspeicheldrüse • Ultraschall assistierte Drainage von Abszessen • Funktionsdiagnostik der Verdauungsorgane • Einzel –und Gruppenschulungen von Diabetikern • Behandlung des diabetischen Fußsyndroms Innere Medizin/Schwerpunkt Kardiologie Leitender Arzt: Dr. Matthias Stopp, Tel: 42-2100 • Kardiale Ultraschalldiagnostik • Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen • Punktion und Drainage von Herzbeutel und Rippenfellerkrankungen • Lungenfunktionsdiagnostik

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• Diagnostik und Therapie von pulmonalen Erkrankungen • Leistungstests • Behandlung von schlafbezogenen Atemstörungen • Ultraschalldiagnostik bei Thrombosen, Venenentzündungen und Gefäßerkrankungen • Duplex-Untersuchungen der Halsgefäße Chirurgie Leitender Arzt: Privatdozent Dr. Dieter Birk, Tel: 42-2120 • Roboterunterstützte minimal-invasive Chirurgie • Erkrankungen des Verdauungstraktes inklusive Leber und Pankreas • Versorgung von Knochenbrüchen und Unfällen • Athroskopische Operationen an Knie und Schulter • Operationen am Venensystem • Operationen an der Halsschlagader • Rekonstruktionsoperationen an den Schlagadern des Beckens und der Beine • Kinderchirurgie • Operationen an Leistenkanal, Vorhautverengung, Hodenfehllage

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Evangelisches Krankenhaus Zweibrücken Landesverein für Innere Mission in der Pfalz e.V. KONTAKT Obere Himmelsbergstraße 38 66482 Zweibrücken Tel. 0 63 32 / 42 - 0 Fax 0 63 32 / 42 23 -48 Email ev.kh.zw@lvim-pfalz.de Internet www.LVIM-pfalz.de

Geburtshilfe und Gynäkologie Leitender Arzt: Dr. Peter Mayer, Tel: 42-2140 • Laparoskopische und hysteroskopische Operationen • Deszensus- und Inkontinenzchirurgie • Vaginale und laparaskopische Hysterektomen • Erweiterte Operationen bei Malignomen, Chemotherapien • Mammadiagnostik • Familienorientierte Geburtshilfe, Familienzimmer • Pränataldiagnostik, Ultraschall, Doppler, Amniozentese • Stillberatung, Babymassage Anästhesiologie/Schmerztherapie Leitender Arzt: Dr. Dieter Noetzel, Tel: 42-2150 • Allgemein- und Regionalanästhesie, Kinderanästhesie • Anästhesie bei Schlafapnoeikern • Versorgung von Hoch-Risiko-Patienten mit bei Bedarf Passagerem Herzschrittmacher • Herzkatheter und Hämofiltration/-dialyse • Schmerztherapie • Ambulante und stationäre Behandlung aller Schmerzbilder • Tumorschmerzbetreuung • Invasive Schmerztherapie mit Schmerzkathetern, Blockadern und Rückenmarksstimulatoren • Schmerzlinderung, Pain-Service

• Radiologie • Allgemeine Röntgendiagnostik einschließlich Angiographie • Sonographie, Gefäßdilataton, Computertomographie • Mammadiagnostik Orthopädie Belegärzte: Dres. Martin Hassinger/Manfred Maue, Privatdozent Dr. Frank Adam

DAS KRANKENHAUSDIREKTORIUM (v.l.n.r.) Direktor der Verwaltung: Karl-Heinz Weinberg Tel: 42-2350 Ärztlicher Direktor: Privatdozent Dr. Dieter Birk Tel: 42-2120 Direktor der Pflegedienste: Thomas Oberinger Tel: 42-2352

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St. Elisabeth-Krankenhaus Zweibrücken gemGmbH

LIEBE PATIENTIN, LIEBER PATIENT, LIEBE ANGEHÖRIGE UND BESUCHER, Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen. Sie sollen sich bei uns wohlfühlen, damit Sie schnellstmöglich wieder gesund werden. Die Anforderungen an Krankenhäuser, modern, leistungsfähig und effektiv zu arbeiten, werden zunehmend komplexer. Deshalb investieren wir ständig in eine wachsende Infrastruktur, moderne Medizintechnik und in die Weiterbildung unseres Personals. Wir sind mit moderner Medizin nah am Menschen. BEMÜHT UM DEN NÄCHSTEN Als Haus, das sich seit über 100 Jahren in kirchlicher Trägerschaft befindet, stehen wir dabei für Werte ein, welche im christlichen Glauben begründet sind. Unser Anspruch damals und heute: „Wir achten die Würde des Menschen.“ Jedem Menschen gebührt Anerkennung und Würde ohne Rücksicht auf Rasse, Geschlecht, Religion, geistige und körperliche Fähigkeiten, soziale Herkunft oder berufliche Position. RUNDUM GUT VERSORGT Das Wohl des Kranken verlangt die Zusammenarbeit aller Berufsgruppen. Jeder unserer rund

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700 Mitarbeiter steht deshalb verantwortlich an seinem Arbeitsplatz und stellt seine Leistungen dem Wohl des Patienten zur Verfügung. Das betrifft alle Mitarbeiter, sowohl im medizinischen, als auch im pflegerischen, technischen und administrativen Bereich. Viele kleine Teile ergeben zusammen ein großes Ganzes. Unsere Mitarbeiter bilden sich permanent weiter, so dass eine Betreuung unserer Patienten auf höchstem Niveau gewährleistet ist. Neben fachlicher Kompetenz ist auch soziale und ethische Kompetenz erforderlich. WIR KÜMMERN UNS UM SIE Um die Qualität unserer Leistungen ständig zu verbessern und zu garantieren, haben wir ein internes Qualitätsmanagement-System aufgebaut. Wir beteiligen uns zudem an externen Qualitätssicherungsmaßnahmen, bei denen wir mit verschiedenen Zertifizierungen erfolgreich waren. Überregionale Bedeutung haben folgende Leistungsbereiche: • Innere Medizin: Stroke Unit und Diabetologie (zertifiziert in 2009) • Chirurgie: Gelenk- und Gefäßchirurgie • Anästhesie: Schmerztagesklinik

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St. ElisabethKrankenhaus gem. GmbH

KONTAKT Kaiserstrasse 14 66482 Zweibrücken Telefon: 06332/82-0 Telefax: 06332/82-9800 email: info@krankenhaus-st-elisabeth.de

Im Landeskrankenhausplan sind folgende Leistungsbereiche als Schwerpunkte anerkannt: • Innere Medizin: Kardiologie, Gastroenterologie und Angiologie • Chirurgie: Unfall- und Viszeralchirurgie UNSERE FACHABTEILUNGEN UMFASSEN FOLGENDE MEDIZINISCHE BEREICHE: • Innere Medizin • Gelenkchirurgie, Traumatologie und Sportmedizin • Viszeral- und Gefäßchirurgie • Anästhesie und Intensivmedizin/ Schmerztagesklinik • Radiologie • Belegabteilung Urologie • Belegabteilung HNO Innere Medizin In der Abteilung für Kardiologie sind die Diagnose und Behandlung von koronaren Herzerkrankungen, Herzklappenfehlern, Herzmuskel-Erkrankungen und Herzrhythmusstörungen sowie des Reizleitungssystems des Herzens und des Kreislaufsystems unsere Schwerpunkte. Die Versorgung kardialer Notfälle hat eine große Bedeutung. Als Schwerpunkt-Zentrum für Kardiologie erfüllt das St. Elisabeth-Krankenhaus die Behandlungsleitlinien der medizinischen Fachgesellschaften bei der Behandlung von Herzinfarkten. Dies ist möglich durch die Kooperation mit einem im Hause niedergelassenen Herzkatheterlabor. Behandlungsspektrum • Koronar-Angiographie mit Erweiterung der Herzkranzgefäße und Stent-Implantation im Herzkatheterlabor konsiliarisch

• Ruhe-, Belastungs- und Langzeit-EKG • Langzeit-Blutdruckmessungen • Ultraschall des Herzens, einschließlich transösophageale Echokardiographie • Stressechokardiographie • Rechtsherz-Katheteruntersuchung • Implantation von Herzschrittmachern, und Defibrillatoren • Herzschrittmacher-Kontrolluntersuchungen • Duplexuntersuchung der Gefäße • Strukturiertes Behandlungsprogramm für Patienten mit koronarer Herzkrankheit (DMP) Die Gastroenterologie befasst sich mit der Diagnostik, Therapie und Prävention von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes sowie der Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse. Mittels Endoskopie können Magen und Darm von innen sichtbar gemacht und im Rahmen solcher Untersuchungen Gewebeproben des Magens oder des Darmes entnommen und im Labor analysiert werden. Ultraschalluntersuchungen erlauben die Diagnostik krankhafter Prozesse in Leber, Gallenblase, Milz, Bauchspeicheldrüse, Speiseröhre, Magen, Zwölffingerdarm oder Gallengang. Eine große Rolle spielen endoskopische Untersuchungen des Darmes im Rahmen der Krebsvorsorge. • Gastroskopie • Coloskopie • Spiegelung von Gallen- und Pankreasgang (ERCP) • Sonographie • Endosonographie • H2-Atemtest • Chemotherapien bei gastrointestinalen Tumoren • Manometrien

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• Langzeit-PH-Metrie • Bougierung von Ösophagusstenosen Angiologie • Angiographie • Gefäßultraschall • Phlebographische Venenfunktionsdiagnostik Pneumologie • Lungenfunktionsprüfung und Spiroergometrie • Blutgasanalysen • Bronchoskopie • Schlafapnoe-Screening Die Abteilung für Diabetologie hat überregionale Bedeutung aufgrund zertifizierter Strukturen: • Behandlungseinrichtung für Typ 1- und Typ 2-Diabetiker Stufe 2 (DDG) • QMKD-Qualitätszertifikat (BVKD) • Zertifizierte stationäre Behandlungseinrichtung „Diabetisches Fußsyndrom“ (DDG) • Zertifizierte ambulante Behandlungseinrichtung „Diabetisches Fußsyndrom“ (DDG) • Zertifizierte Behandlungseinrichtung „Diabetisches Fußsyndrom“ (ADE Rheinland-Pfalz) Zum Behandlungsspektrum gehören: • Duplex-Sonographie • Durchblutungsmessung an den Halsorganen • Kontinuierliche Blutzuckermessung- und einstellung • Intensivierte konventionelle Insulintherapie • Intravenöse Insulintherapie • Versorgung mit Insulinpumpe • Versorgung diabetischer Fußläsionen, PAVK und Charcot-Fuß • Stationäre Dialysen in Zusammenarbeit mit der ansässigen Nephrologischen Praxis • Strukturiertes Behandlungsprogramm für Diabetiker Typ 1 und 2 (DMP) • Diabetesschulung mit AOK-Anerkennung Unsere Stroke Unit als anerkannte, spezialisierte Schlaganfall-Einheit behandelt Patienten nach einem Schlaganfall nach modernsten Erkenntnissen. • Neurologische und internistische Untersuchung • CT des Kopfes • Ultraschall und Angiographie der hirnversorgenden Gefäße (Duplex) • Herz-Echo • EKG unmittelbar nach Eintreffen und im Verlauf • Überwachung von Blutdruck, Herzfrequenz, Atmung, Körpertemperatur, Blutzuckerwerten und der Bewusstseinslage • Kernspintomographie • Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie • Pflege auf neurophysiologischer Basis (BobathKonzept)

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Gelenkchirurgie und Sportmedizin Behandlungsschwerpunkte der Abteilung sind neben der Endoprothetik die Sporttraumatologie, die Schulterchirurgie, die Hand- Fußchirurgie und die Unfallchirurgie. Das Leistungsspektrum der Abteilung umfasst auch die orthopädische Wiederherstellungs-Chirurgie, insbesondere die arthroskopischen Techniken. • Endoprothetik von Hüfte, Knie, Schulter und Sprunggelenken • Unfallchirurgie • Minimal-invasive Chirurgie • Wirbelsäulen- und Bandscheibenchirurgie • Stabilisierung von Wirbelsäulenfrakturen (Kyphoplastie) • Konservative Orthopädie Viszeral- und Gefäßchirurgie Besondere Schwerpunkte der Abteilung für Viszeralchirurgie sind die endokrine Chirurgie, die onkologische Chirurgie und die Behandlung entzündlicher Darmerkrankungen. In unserem interdisziplinär arbeitenden und als Schwerpunkt anerkannten Gefäßzentrum liegen unsere Schwerpunkte auf der Therapie verengter Halsschlagadern und Aortenaneurysmen, auf der Rekonstruktion beschädigter Gefäße mit Prothesenbypässen und auf der Behandlung von Krampfadern mit dem derzeit modernsten Closure-Verfahren. • Arterielle Gefäßchirugie • Endovaskuläre Behandlung von Gefäßengstellung mit Ballonkatheter • Shuntchirurgie zur Dialyse • Venenchirurgie bei Krampfadern oder Thrombose • Versorgung gefäßbedingter chronischer Wunden • Duplex-Sonographie • Portimplantation Anästhesie und Intensivmedizin/ Schmerztagesklinik Neben der üblichen Narkoseverfahren und prä- und postoperativen Betreuung, sowie der Betreuung der intensivmedizinischen Patienten, betreibt die Abteilung für Anästhesiologie eine Schmerztagesklinik für Patienten mit chronischen Schmerzerkrankungen. Das Behandlungsspektrum der Anästhesiologie umfasst • Operative Anästhesie • Intensivmedizin • Betreuung vor, während und nach der Narkose • Prämedikationsambulanz • Allgemein- und Regionalanästhesie • Postoperative Schmerztherapie mit Schmerzdienst

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Die Ziele der interdisziplinären Arbeit der Schmerztagesklinik (medizininsch, psychologisch, physiotherapeutisch) sind • Schmerzen lindern • Den Umgang mit den Schmerzen verbessern • Schmerzbedingte Einschränkungen verringern • Beweglichkeit erhalten und steigern • Angst und Depressivität abbauen • Die Aktivität im Alltag erhöhen Belegabteilung Urologie • Prostataoperationen und Brachytherapie • Operationen von Leisten-, Nabel- und Hodenbruch

Geschäftsführer Dr. Günter Merschbächer Telefon: 06332 82-9207 Oberin Sr. M. Birgitta Handl Telefon: 06332 82-9002 Kaufmännischer Direktor Thomas Frank Telefon: 06332 82-9207 Ärztlicher Direktor Dr. Volker Schleppi Telefon: 06332 82-8280 Pflegedirektor Christoph Wagner Telefon: 06332 82-8400 HAUPTFACHABTEILUNGEN: Innere Medizin: Chefarzt Dr. med. Horst Winter

• Hydrozelektomie • Beschneidung (Circumcision) • Blasenspiegelung • Cystofixanlage • Orchidopexie Belegabteilung HNO • Adenotomie • Tonsillektomie • Parazentese mit Paukendrainage • Entfernung der Paukendrainage • Operationen der Nasenscheidewand und der Nasennebenhöhlen • Kehlkopf-Operationen

Anästhesie / Schmerztagesklinik: Chefarzt Dr. med. Franz Bayerl Gelenkchirurgie und Sporttraumatologie: Chefarzt Dr. med. Burkhardt Muschalik Viszeral- und Gefäßchirugie: Chefarzt Dr. med. Christoph Metzner Radiologie: Chefarzt Dr. med. Volker Schleppi Diabetologie: Oberarzt Dr. med. Dietmar Leser BELEGABTEILUNGEN Urologie Dr. med. Detlef Comberg Dr. med. Jean-Claude Pecqueux Telefon: 06332 82-8340 HNO Dr. med. Franz Michael Eckel Telefon: 06332 82-8450

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Cura-Med Süd-Warndt Klinik GmbH Zentrum für Neurologische Langzeitrehabilitation und Intensivpflege & Reha-Klinik für Erkrankungen mit respiratorischer Insuffizienz

Indikation zur Aufnahme eines Patienten in unserer Einrichtung ist die rehabilitative Therapie mit der Möglichkeit zur Behandlung respiratorischer Risikopatienten einschließlich Beatmung unter laufender Therapie intensivmedizinisch relevanter Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen. Die adäquate und individuell zugeschnittene rehabilitative Therapie wird in unserer Klinik so bereits nach Abschluss der Akuttherapie in der Phase der auslaufenden intensivmedizinischen Therapie begonnen.

werden auch schwerste Krankheitsverläufe und deren Komplikationen beherrscht.

Durch Anwendung moderner Entwöhnungsstrategien ist bei diesen Patienten mittel- bis langfristig eine Entwöhnung von der Beatmung möglich. In anderen Fällen kann in unserer Einrichtung die Einstellung auf eine sog. Heimbeatmung erfolgen. Eine Entlassung nach Hause ist möglich, wenn im häuslichen Umfeld eine sachgerechte medizinische und pflegerische Betreuung gewährleistet ist.

Der maximale Umfang der intensivmedizinischen Versorgung ist gegeben mit: • kontrollierter Beatmung unter „Narkose“ oder wach, oder alle Spontanatmungsverfahren, invasiv und nicht invasiv • Zentralvenöse Zugänge, parenterale Ernährung • Alle Formen der enteralen Ernährungstherapie • Invasive intensivmedizinische Überwachung • Drainagen und Katheter aller Art • Dialysepflichtigkeit (n. vorheriger Abklärung)

In unserer Einrichtung arbeiten Ärzte für Anästhesie und Intensivmedizin. Sie betreuen die Patienten rund um die Uhr auch im Rahmen eines Bereitschaftsdienstes im Hause. Dadurch

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Wir legen darüber hinaus Wert auf einen ganzheitlichen Ansatz in unserer Therapie. So kommen bei uns auch Akupunktur und klassische Homöopathie als alternative Verfahren im diagnostischen Denkansatz und der Therapie zum Einsatz. Besondere Bedeutung kommt folglich der Atemwegspflege sowie einer dezidierten (medikamentösen) Therapie der Begleiterkrankungen zu.

Die medikamentöse Therapie betrifft vor allem die vorliegenden Begleiterkrankungen, medikamentöse Prophylaxen sowie die Behandlung

Krankenhäuser und Kliniken

KONTAKT Geschäftsleitung (Sekretariat): 66538 Neunkirchen Tel.: 06809/ 9971 - 31 Fax: 06809/ 9971 - 29 Chefarzt Dr. med. Ludwig Kern Anästhesie und Intensivmedizin Sekretariat: Tel.: 06809/ 9971 - 36 Fax: 06809/ 9971 - 39 Sozialdienst: 06809/ 9971 - 32 info@cura-med.de

hinzukommender Störungen aller Art. Breiten Raum nimmt die Schmerztherapie und Behandlung der muskulären Spastik bei unseren neurologischen Patienten auch mittels spezifischer regionalen Anästhesieverfahren mit Kathetertechniken ein. Unter so gesicherten vitalen Verhältnissen kann auch bei schwerstkranken Patienten unter Beatmung eine rehabilitative Therapie erfolgen: • Physiotherapie: Schwerpunkt Erhaltung, Förderung von Gelenkfunktionen, Vertikalisation und Stabilisation des Rumpfes • Ergotherapie: funktionelle Therapie des Bewegungsapparates, Förderung der Feinmotorik und Koordination, Vertikalisation, Anbahnung von Bewegungsabläufen, Förderung von Funktionen des Bewegungsapparates, Hirnleistungstraining • Logopädie: Behandlung von muskulären und funktionellen Störungen des orofacialen Bereiches, Schluckstörungen, Anbahnung eines normalen Schluckaktes, oraler Kostaufbau, Esstherapie, Sprachtherapie, Hirnleistungstraining. Wichtig sind darüber hinaus Maßnahmen zur Atemvertiefung

Jeweils nach individueller Indikationsstellung aus klinischer Verlaufsbeobachtung und Beurteilung des Erfolges mittels Scores. Zur Verbesserung der Lebensqualität gehört auch die adäquate Hilfsmittelversorgung. Ziel aller therapeutischen Maßnahmen ist eine möglichst große Eigenständigkeit der Patienten mit verbesserter Lebensqualität. Ein wesentlicher Teil unserer Arbeit besteht auch in der Integration der Familie in das neue Leben des Patienten. Prognostisch möglich sind nach Therapieabschluß • Eine Restitution ad integrum (vollständige Genesung) • Eine Verlegung in andere Reha-Einrichtungen (Phase B oder C), wenn keine kritischen Begleiterkrankungen mehr bestehen • Eine Defektheilung (Verlegung in andere Pflegeeinrichtungen oder Phase F) Eine für Beatmungspatienten geeignete Klinik zur Frührehabilitation kombiniert intensivmedizinisches Management mit rehabilitativen Therapieformen, die sich schon in der Phase F bewährt haben.

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Labormedizin

Medizinisches Versorgungszentrum Labor Saar GmbH . . . .Seite 46

Labormedizin

Labormedizin Dienstleister für alle medizinischen Gebiete

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ie Laboratoriumsmedizin oder umgangssprachlich Labormedizin ist ein Fachgebiet der Medizin, das sich zwischen Chemie und Molekularbiologie bewegt. In der Regel liefern Laborärzte Befunde für Allgemeinmediziner und Internisten, aber auch für Kollegen anderer medizinischer Fachrichtungen. Die Laborbefunde helfen den Kollegen dann bei der Diagnose und Stadienbestimmung von Krankheiten. Laborärzte kümmern sich neben der reinen Analyse auch um die Vorbereitung von Blutproben und den Transport ins Labor und leiten die Laborergebnisse nach der Analyse an den entsprechenden Arzt weiter. ROUTINEKONTROLLE MIT KLEINEM BLUTBILD

„Zur Kontrolle machen wir ein kleines Blutbild“. So hat es Ihr Arzt sicher auch schon mal zu ihnen gesagt und Sie zur Blutentnahme geschickt. Beim kleinen Blutbild werden die festen Bestandteile des Blutes untersucht, d.h. der Labormediziner ermittelt u.a. die Zahl der weißen und roten Blutkörperchen im Blut, die Anzahl der Blutplättchen und die Menge des roten Blutfarbstoffs. VERÄNDERUNGEN ABKLÄREN ÜBER DAS GROSSE BLUTBILD

Ein Großes Blutbild wird in der Regel dann gemacht, wenn sich im Kleinen Blutbild Veränderungen gezeigt haben. Aber auch bei Infektionskrankheiten, Vergiftungen, Tumorerkrankungen und Leukämien sind die Informationen des Großen Blutbildes relevant, z.B. zur genaueren Diagnosestellung, zur Planung der Therapie und zur Beurteilung des Heilungsverlaufs. Der Labormediziner untersucht dabei alle Werte des Kleinen Blutbildes und erstellt zusätzlich das sogenannte Differentialblutbild. Er stellt den Anteil der verschiedenen weißen Blutkörperchen an der Gesamtmenge in Prozent fest und untersucht außerdem das Erscheinungsbild der weißen und roten Blutkörperchen. Das Erscheinungsbild ist dann besonders wichtig, wenn der Arzt eine Sichelzellanämie oder Leukämie vermutet. DIE „GRAUE EMINENZ“ DER MEDIZIN

Trotz der Arbeit im Hintergrund ist die Labormedizin an der Behandlung der meisten Patienten beteiligt. 60 bis 80 Prozent Anteil an einer Diagnose hat allein die Labormedizin. Dennoch entfallen gerade einmal 3 Prozent des Gesamtbudgets einer medizinischen Behandlung an die Ärztinnen und Ärzte des Fachgebiets. mic

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Labormedizin

Medizinisches Versorgungszentrum Labor Saar GmbH

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LABORATORIUMSMEDIZIN AUF HÖCHSTEM NIVEAU Im Sommer 1986 gründete Professor Dr. med. Reinhard Latza in St. Ingbert-Rohrbach ein Labor, das sich in kürzester Zeit zu einem Vorzeigebetrieb im Südwesten entwickelte. Zu Beginn des Jahres 2002 entstand aus diesem erfolgreichen Labor das Gemeinschaftslabor Dr. med. Latza & Kollegen. Seit 2008 firmiert das Unternehmen als größtes Labor des Saarlandes unter dem Namen Medizinisches Versorgunszentrum Labor Saar GmbH.

DIE FACHÄRZTE Sechs Fachärzte stehen im Medizinischen Versorgungszentrum Saar GmbH für höchste Kompetenz in der Labormedizin. Die Aufgaben sind in verschiedene Fachgebiete unterteilt:

STANDORTE UND MITARBEITER An drei Standorten, dem Stammhaus in Rohrbach, in der Caritas-Klinik St. Theresia in Saarbrücken und im Stadtlabor Saarlouis in der Saarlouiser Vaubanstraße beim Rot-Kreuz-Krankenhaus garantieren heute mehr als 100 Medizinisch Technische Assistentinnen (MTA), Arzthelferinnen sowie Vertriebs- und Verwaltungsangestellte höchste Qualität der Analytik. 30 Mitarbeiter des Fahrdienstes sorgen mit 30 Firmen-Fahrzeugen und einer zertifizierten Abholtechnik für einen reibungslosen Ablauf bei der Abholung und Zustellung von Blutproben und Laborwerten.

Dr. med. Boris Lehmann, Leiter Abteilung „Klinische Chemie“. Er begann seine Karriere 1993 als Assistent im Hause Dr. med. Latza. Seit 1998 ist er als Facharzt für Laboratoriumsmedizin tätig und war bereits als Partner im Labor Dr. med. Latza aktiv.

Prof. Dr. med. Reinhard Latza, Kopf und Gründer des Gemeinschaftlabors Professor Dr. med. Reinhard Latza ist Facharzt für Laboratoriumsmedizin sowie Hygiene- und Umweltmedizin. Außerdem ist Dr. Latza ausgebildeter Lebensmittelchemiker.

Dr. med. Reinhard Stute, Leiter Serologie und Zentrallabor der Caritas-Klinik St. Theresia Dr. Stute ergänzte seit dem Jahre 2002 als weiterer Partner die Laborgemeinschaft Latza & Kollegen. Er ist ausgebildeter Facharzt für Transfusions- und Laboratoriumsmedizin.

Labormedizin

Prof. Dr. med. Reinhard Latza Dr. med. Boris Lehmann Dr. med. Reinhard Stute Elena Hoff Dr. med Kay-Detlev Berg Prof. Dr. med. Angela Valeva KONTAKT MVZ Labor Saar GmbH Blücher Str. 47 66386 St. Ingbert Tel: 06894/9550-0 Fax: 06894/53986 www.mvz-labor-saar.de Elena Hoff, Elena Hoff ist seit nunmehr 4 Jahren ebenfalls Teil des Gemeinschaftlabors. 1999 fing sie als Assistenzärztin bei Dr. med. Latza an, heute erweitert sie als Fachärztin für Laboratoriumsmedizin das Unternehmen. Prof. Dr. med. Angela Valeva, Mikrobiologie, Virologie, Infektionsepidemiologie und Reisemedizin. Seit März 2010 arbeitet die Professorin der Universität Mainz im MVZ. Seit 2004 ist Angela Valeva Fachärztin für Hygiene und Umweltmedizin. Dr. Detlev Kay Berg, Arzt für Mikrobiologie und Labormedizin. Dr. Berg unterstützt das Medizinische Versorgungszentrum Labor Saar GmbH seit April 2008 als angestellter Facharzt. AUFGABENGEBIETE DES LABORS Das Medizinischen Versorgungszentrum Saar GmbH versorgt niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser im Saarland und Rheinland-Pfalz mit Dienstleistungen im Bereich der Labordiagnostik. Regelmäßig werden von der Laborgemeinschaft rund 700 Arztpraxen mit ihren analysierten Werten versorgt. Pro Tag werden etwa 5000 Proben untersucht. Die tägliche Routine ist in zwei Arbeitsbereiche gegliedert: • Die Laborgemeinschaft beschäftigt sich mit einfachen Analysen und Basisuntersuchungen.

• Die Facharztpraxis konzentriert sich auf spezielle Untersuchen. Schwerpunkt der Arbeit ist die qualitativ hochwertige Erstellung von Laborbefunden, verbunden mit einem frühzeitig eingeführten Qualitätsmanagement. So wurde das Labor als einziges Labor im Saarland bereits 1994 nach DIN EN 45.001 akkreditiert. Die Akkreditierung auf internationaler Ebene durch das College of American Pathologists (CAP) erfolgte 1996. Ein Vorreiter ist das Labor von Professor Dr. med. Latza und seinen Mitarbeitern aber auch bei der Analyse. Von manuellen Untersuchungsmethoden hat man sich hier bereits frühzeitig losgesagt. Dafür wurde die Automation stetig vorangetrieben. Heute kann man dank der modernen Tag+Nacht Laboranalytik den Arztpraxen zeitnahe Untersuchungsergebnisse liefern. FACHABTEILUNGEN Immunologie mit Tumor-Marker, Hormone, Medikament, Infektionsserologie, Toxykologie, klinische Chemie, Haematologie, ImmunHaematologie, Microbiologie, Virologie, AtomAbsorbation, Massenspektrometrie SCHWERPUNKTE Früherkennung von Diabetes, Betriebliche Gesundheitsfürsorge, Labormanagement, Qualitätskontrolle

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Zentrum am Boxberg . . . .Seite 50

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Medizinische Versorgungszentren

Medizinische Versorgungszentren

Partnerschaften für die Gesundheit M

edizinische Versorgungszentren (MVZ) sind Einrichtungen für eine fachübergreifende Zusammenarbeit. Die Idee der MVZ ist die einer koordinierten Behandlung aus einer Hand. Ärzte und Ärztinnen aus den Fachgebieten der Allgemeinmedizin, Chirurgie bis hin zur Gynäkologie und der Zahnmedizin können unter einem Dach zusammen arbeiten. Auch Apotheken und Physiotherapeuten können mit einem MVZ kooperieren. So werden Synergie-Effekte genutzt und kurze Wege für die Patienten möglich. KEINE DOPPELUNTERSUCHUNGEN MEHR

Weil sich die Ärzte untereinander bei der Behandlung von Patienten abstimmen, werden Doppeluntersuchungen vermieden. Und: Von verschiedenen Ärzten verschriebene Arzneimittel sind besser aufeinander abgestimmt. Das bringt viele Vorteile mit sich. So können die Kosten der medizinischen Versorgung beträchtlich sinken. Laborwerte werden meist nur einmal erhoben, Röntgenaufnahmen nur einmal gemacht. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich Kollegen aus unterschiedlichen Fachrichtungen bei der Begutachtung von Patientinnen und Patienten austauschen können. Das hebt die medizinische Versorgung auf ein deutlich stärkeres Niveau. Aber auch die Organisationsstruktur der Arztpraxen lässt sich effektiver und patientenfreundlicher gestalten. Das medizinische Personal hat mehr Zeit für den einzelnen Patienten. So kann etwa eine leitende Arzthelferin den Einsatz der Mitarbeiter im ganzen Haus koordinieren. So wächst das Vertrauen der Patienten – und: sie profitieren von kurzen Wartezeiten. WENIGER VERWALTUNGSAUFGABEN

In Medizinischen Versorgungszentren werden Verwaltungsaufgaben vom Träger der Einrichtung koordiniert. Eine Geschäftsleitung übernimmt mit einem Team die betriebswirtschaftlichen Belange für alle Ärztinnen und Ärzte im MVZ. Dadurch wird das unternehmerische Risiko gesenkt. mbr

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Medizinische Versorgungszentren

Zentrum am Boxberg Kompetent in Sachen Gesundheit

VIELFÄLTIGE ANGEBOTE UND KURZE WEGE Das Zentrum am Boxberg in Neunkirchen ist in seiner Form saarlandweit wohl einzigartig. Denn hier haben sich unter einem Dach zahlreiche Einrichtungen rund um das Thema Gesundheit und medizinische Versorgung eingerichtet. Chirurgen, Urologen, Anästhesisten, Kinder- und Jugendärzte, Orthopäden, Radiologen, Zahnärzte, Tierärzte, Krankenkassen und eine Apotheke zeichnen ein breites Spektrum an Betreuung aus. Diese Vielfalt an Fachärzten und Einrichtungen garantiert Patienten kurze Wege und dadurch in vielen Fällen auch eine schnelle und umfassende Behandlung. 200 Parkplätze am Haus machen den Arztbesuch auch zeitlich zu einer kalkulierbaren Sache. Und wenn es doch einmal gilt, Wartezeiten zu überbrücken, ist ein Besuch im Bistro am Boxberg für viele Patienten die erste Wahl. Hier erwarten den Besucher neben einem umfangreichen Frühstücksangebot auch Snacks für den kleinen Hunger und eine Auswahl von Gerichten zum Mittagstisch.

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ZENTRUM AM BOXBERG: ERDGESCHOSS • Bistro Am Boxberg (Bistro/Restaurant/Café) Tel.: 06821/8684495 • Drs. med. Aloys Klein, Mathias Nebel, Jürgen Klinkner Radiologische Praxis Tel: 06821/209180 Fax: 06821/209188 • Dr. Volker Wagner Tierarztpraxis Tel.: 06821/149990 Fax: 06821/149992 • Mareike Dachs Praxis für Ergotherapie Tel: 06821/23232 Fax: 06821/23232 • Bären-Apotheke im ZAB Tel: 06821/9722822 Fax: 06821/9722829

Medizinische Versorgungszentren

1. OBERGESCHOSS • Dr. med. Diether Preisegger Ambulantes OP-Zentrum und Praxis für Anästhesiologie und Schmerztherapie Tel: 06821/209100 Fax: 06821/209108 • Dr. Feldmann/Karadiakos Fachärzte für Chirugie Tel: 06821/9722830 Fax: 06821/9722838 • Drs. med. M. Mischo und A. Georgi Fachärztinnen für Kinder- und Jugendmedizin, Neuropädiatrie (EEG) Tel: 06821/9722950 Fax: 06821/9722958 • Dr. Cornelis De Bree Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie Tel: 06821/9722920 • Dr. Matthias Jakobi, Hausarzt, Arzt für Rehabilitation und physikalische Therapie Tel: 06821/21355 2. OBERGESCHOSS • Urologisches Zentrum am Boxberg, Dr. med. J. - P. Jeannelle, Prof. Dr. med. H. Derouet, Dr. med. C. Pönicke Fachärzte für Urologie/Andrologie Tel: 06821/26121 Fax: 06821/26269 • Dr. med. Axel Dressler Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten/Allergologie Tel: 06821/1799420 Fax: 06821/1799422 • Dr. med. Claudia Strubel Fachärztin für Innere Medizin, Gastroenterologie, Notfallmedizin Tel: 06821/22225 Fax: 06821/178226 • Dr. med. Günther Jochum Arzt für Innere Medizin / Kardialogie Tel: 06821/209140

KONTAKT Zentrum am Boxberg Boxbergweg 3 66538 Neunkirchen Tel: 06821/209-0

3. OBERGESCHOSS • Knappschaft Kranken- und Pflegeversicherung Geschäftsstelle Tel.: 06821/90720 Fax: 06821/907273 Kostenfreies Servicetelefon: 08000/200501 • Petra Brunke Zahnarztpraxis Tel: 06821/9722970 • Dr. med. Richard Berthold Facharzt für Allgemeinmedizin/Naturheilverfahren /Diabetologische Schwerpunktpraxis Tel: 06821/140202 Fax: 06821/140204 • Gunther Deubel Ambulante Rehabilitation für Sport- und Unfallverletzte (Kooperationspartner des Olympiastützpunktes Rheinland-Pfalz/Saarland) Tel: 06821/209210 Fax: 06821/209216 4. OBERGESCHOSS • City Dental Labor Becker GmbH Zahntechnik Tel: 06821/23696 Fax: 06821/17291 • DAK Krankenversicherung Tel: 06821/99995-0 Fax: 06821/999957030 5. OBERGESCHOSS • Dr. med. Dipl. Psych. Sebastian Braun, Dr. Pfeiffer, Fachärzte für Neurologie und Psychiatrie, Sabine Braun, Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Volker Pruß, Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie/-psychotherapie, Tel: 06821/9722880

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Neurologie und Psychiatrie

Dr. med. Joachim Eckert . . . .Seite 54 Dr. med. Hinrich Alberti . . . .Seite 56

Neurologie und Psychiatrie

Wenn die Krankheit im Kopf beginnt S

pannungskopfschmerzen, Migräne, Schwindel, aber auch Depressionen oder Alzheimer. Viele Krankheiten sind „Kopfsache“ und können heute Dank modernster Therapien erfolgreich behandelt werden. Neurologen und Psychiater sind in diesen Fällen die kompetenten Ansprechpartner und sorgen dafür, dass Körper und Seele wieder in Balance kommen. Die Neurologie befasst sich mit dem Aufbau, der Funktion und den organischen Erkrankungen des Nervensystems. Neurologen sind Spezialisten für die Erkennung und Behandlung von Fehlfunktionen oder Funktionsausfällen des Gehirns, des Rückenmarks, der Sinnesorgane, der peripheren Nerven und der Muskulatur. Zur Neurologie gehört außerdem die Behandlung von seelisch bedingten Lähmungen, Schmerzen und Gefühlsstörungen. Das reicht von Gedächtniserkrankungen über Schlaganfall und Multiple Sklerose bis hin zur Parkinson-Krankheit, Kopfschmerz und Schwindel oder auch Bandscheibenvorfällen mit Folgeerkrankungen der Nerven. FLIESSENDER ÜBERGANG ZUR PSYCHIATRIE

Die Grenze der Neurologie zur Psychiatrie ist teilweise fließend. Im weitesten Sinne beschäftigt sich die Psychiatrie mit allen Gesundheitsstörungen und Auffälligkeiten, die die Psyche des Menschen betreffen. Völlig egal, ob diese einen körperlichen -oder seelischen Ursprung haben. Weil es für seelische Erkrankungen meistens mehrere Auslöser gibt, nimmt der Psychiater auch immer die Lebensumstände seiner Patienten genau unter der Lupe. Angst- und Persönlichkeitsstörungen, Schizophrenie, Sucht- und Zwangserkrankungen sind nur ein kleiner Auszug des Behandlungsspektrums. DIE BEDEUTUNG DER NEUROLOGIE WÄCHST

Deutschland wird alt – das ist nicht neues. 2030 ist jeder dritte Deutsche schon über 65. Unsere Nachkommen können in 60 Jahren schon rund 100 Jahre alt werden. Weil wir immer älter werden, werden auch Neurologen wohl immer gut zu tun haben. Denn das Alter ist Hauptrisikofaktor für die Entwicklung von Gedächtnisstörungen, die in die Altersdemenz münden. Auch wenn eine Demenz nicht heilbar ist, kann der Neurologe das Fortschreiten der Krankheit mit Medikamenten hinauszögern. mic

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Neurologie und Psychiatrie

Dr. med. Joachim Eckert Facharzt für Neurologie, Facharzt für Psychiatrie

DEPRESSION Haben Sie das auch schon einmal gehört? „Ich bin immer müde, nichts macht mir mehr Spaß, und auch in der Nacht komme ich nicht mehr zur Ruhe, weil ewig die Gedanken kreisen“. So oder ähnlich klagen Patienten, die vielleicht ahnen, dass ihr Verlust der Lebensfreunde von einer Depression herrührt, die alles andere als eine Bagatelle darstellt. Wer solche Beschwerden hat, sollte dringend einen Facharzt für Neurologie und Psychiatrie aufsuchen. ANGST UND BURN-OUT Manch einer macht sich schon selbst Vorwürfe, dass seine Ängste sein tägliches Leben überschatten und blockieren. Wege aus der Angstfalle, in der einen Schwindel, Herzrasen, Luftnot, Gliederzittern du andere Paniksymptome quälen, sind ohne fachärztliche Hilfe nicht zu finden. GEDÄCHTNISERKRANKUNGEN Wer sich Sorgen macht, weil er bemerkt, wie oft ihn sein Gedächtnis im Stich lässt, sollte auch diese Symptome ernst nehmen und sie nicht für eine Peinlichkeit halten, über die man nicht spricht. Eher dürfen die Patienten heute darauf hoffen, dass fachärztliche Hilfe möglich ist.

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SCHLAGANFALL, MUSKELERKRANKUNGEN, MULTIPLE SKLEROSE, PARKINSON-KRANKHEIT, WIRBELSÄULENKRANKHEITEN Wenn Sie nachts plötzlich wach werden, well Ihnen der Arm eingeschlafen ist, der Nacken schmerzt, egal, wie Sie sich betten, wenn Sie morgens aufstehen wollen und sich das Zimmer dreht wie ein Karussell, dann ist es höchste Zeit, diese Symptome ernst zu nehmen und schnellstens einen Termin beim Neurologen zu machen. Denn es kann sein, dass ein eingeklemmter Nerv Sie quält, eine Bandscheibe die Nervenwurzeln irritiert oder Sie gar die Vorboten eines Schlaganfalls spüren. Oft ist nicht bekannt, dass man auch bei Bewegungsstörungen, Muskelschmerzen, unerklärlichem Kribbeln in den Gliedern beim Facharzt für Neurologie an der richtigen Adresse ist. Diese Symptome kommen bei Wirbelsäulenerkrankungen, Nervenstoffwechselstörungen, Multipler Sklerose, Muskelkrankheiten oder auch bei der Parkinson-Krankheit vor. KOPFSCHMERZ UND SCHWINDEL Unterschieden werden mehr als 200 Kopfschmerztypen, wovon die Migräne und der Spannungskopfschmerz die häufigsten sind. Aber hinter einem Kopfschmerz und einer Schwindel-

Neurologie und Psychiatrie

Dr. med. Joachim ECKERT Arzt für Neurologie, Arzt für Psychiatrie

KONTAKT Bahnhofstrasse 36 (Eingang Dudweilerstrasse) 66111 Saarbrücken Telefon 0681/32184 Mobil 0176/96371022 E-Mail. praxiseckert@aol.com www.eckert-saarbruecken.de SPRECHZEITEN Das Praxisteam von Dr. Eckert ist bemüht, Ihren Terminwünschen individuell und flexibel zu entsprechen FACHGEBIETE Neurologie Psychiatrie

symptomatik können sogar ein Gehirntumor, eine Hirnhautentzündung oder eine Hirngefäßkrankheit stecken. Eine Migräneattacke kann sogar einen Schlaganfall verursachen. Deshalb heißt es rechtzeitig handeln und den Rat und die Hilfe des fachärztlichen Experten aufsuchen. DIE FACHPRAXIS Die Praxis bietet alle modernen technischen und testpsychologischen Untersuchungsmöglichkeiten an. Exakte Diagnostik, klare Therapieempfehlungen und mitfühlendes Vertrauen sind die Grundpfeiler der täglichen Arbeit in der Praxis. Durch eine enge Zusammenarbeit mit ausgewählten Kollegen anderer Fachrichtungen, Psychologen, Schmerzspezialisten, Bewegungstherapeuten, Gedächtnis- und Entspannungstrainern in Praxis und Klinik wird das diagnostische und therapeutische Angebot für die Patienten im Sinne eines individuellen ganzheitlichen medizinischen Versorgungskonzeptes erweitert. NEUROLOGISCHE BEHANDLUNGSSCHWERPUNKTE • Nervenschädigungen der Hirnnerven und der Spinalnervenwurzeln • Bewegungskrankheiten (M. Parkinson)

• Bandscheibenvorfälle mit Nervenfolgeerkrankungen • Engpasssyndrome der Arm- und Beinnerven • Nervenstoffwechselstörungen • Muskelerkrankungen • Schlaganfall • Multiple Sklerose • Kopfschmerzen • Schwindel PSYCHIATRISCHE BEHANDLUNGSSCHWERPUNKTE • Depressionen • Angstkrankheiten • Burn-out • Mobbing • Gedächtniskrankheiten INDIVIDUELLE GESUNDHEITSLEISTUNGEN • Demenz-Check • Schlaganfall-Check • Blut-Sauerstoff-Therapie • Privatgutachten • Geschäftsfähigkeitsuntersuchung • Entspannungstraining • Zertfiziertes Gedächtnistraining (MemofitGedächtnistraining)

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Neurologie und Psychiatrie

Dr. med. Hinrich Alberti Facharzt für Neurologie und Psychiatrie – Sozialmedizin, Rehabilitationswesen, Verkehrsmedizin, Zertifizierter Gutachter der DGNB, Medizinischer Sachverständiger, cpu KONTAKT Kreppstrasse 5 66333 Völklingen Telefon 06898/23129 Fax 06898/3090642 www.praxis-dr-alberti.de SPRECHZEITEN Mo, Di, Do 7:30 bis 19:30 Uhr Mi 7:30 bis 17:00 Uhr Fr 8:30 bis 17:00 Uhr

• Individuelle Gesundheitsleistungen - z.B. Doppler-Sono und Persönlichkeitstests WEITERE MEDIZINISCHE ANGEBOTE • Versicherungsmedizinische Begutachtung • Sozialmedizinische Begutachtung • Verkehrsmedizinische Begutachtung

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TÄTIGKEITSCHWERPUNKTE • Neurologische Untersuchungen und Behandlungen - z.B. EEG. EMG, ENG • Psychiatrische Untersuchungen und Behandlungen - Testpsychologische Untersuchungen - Laboruntersuchungen

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Neurologie und Psychiatrie

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Orthopädie

Dr. med. Peter Lanta . . . .Seite 61 Gemeinschaftspraxis Dr. med. Wolfgang Trennheuser, Dr. med. Martin Trennheuser, Dr. med. Evi Fuchs . . . Seite 61 Chirurgisch-orthopädisches Zentrum Illingen . . . .Seite 62

Orthopädie

Den Menschen beweglich machen K

nochen, Muskeln, Sehnen und Gelenke – die Orthopädie ist das medizinische Fachgebiet, das sich mit der Vorbeugung, Entstehung, Erkennung und Behandlung von Formveränderungen und Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates beschäftigt. Die Stütz- und Bewegungsorgane sind das größte Organsystem des menschlichen Körpers und können von sehr vielen unterschiedlichen Formveränderungen, Funktionsstörungen, Verletzungen und Erkrankungen betroffen sein. SPÄTFOLGEN DURCH HALTUNGSSCHÄDEN VERMEIDEN

Schon im 16. Jahrhundert war die Vermeidung von Spätfolgen durch Haltungsschäden bei Kindern die zentrale Zielvorstellung, die dem medizinischen Fachgebiet der Orthopädie ihren Namen verlieh. „Orthos“ steht für „gerade“ und „pädie“ bedeutet „Kind“. Heute kann man davon ausgehen, dass jeder Mensch in Laufe seines Lebens Bekanntschaft mit einem Orthopäden machen wird. Überbelastungen, Fehlbelastungen oder Bewegungsmangel, unausgewogene Ernährung oder Stoffwechselstörungen oder auch einfacher Verschleiß führen heute häufiger denn je zum Facharzt für Orthopädie. KAMPF GEGEN DIE SCHMERZFALLE

Die wohl häufigste Form akuter und auch chronischer Schmerzen am Bewegungsorgan sind die Rückenschmerzen. Fast jeder Mensch lebt wenigstens zeitweise mit solchen Schmerzen. In der Regel klingen diese Beschwerden durch Anpassungsvorgänge im Körper innerhalb weniger Wochen wieder ab. Nicht selten aber wiederholen sich die Schmerzanfälle. Es kann zu anhaltenden Schmerzen und Belastungseinschränkungen kommen. VOR ALLEM SEINE WIRBELSÄULE PLAGT DEN MENSCHEN

Es liegt wohl an der Entwicklungsgeschichte des Menschen, dass uns die Wirbelsäule so häufig plagt. Denn im „Bauplan“ der Natur ist sie eigentlich für das Laufen auf vier Beinen vorgesehen. Dem aufrechten Gang des Menschen hat sich der Rücken noch lange nicht optimal angepasst. Die Wirbelsäule wird beim aufrechten Gang durch das Körpergewicht zunehmend belastet. Beim Tragen und Heben von Lasten wirken zusätzliche Kräfte auf die Wirbelsäule und die Bandscheiben ein. Und dabei entstehen auf Dauer Schäden wie etwa Bandscheibenvorfälle, die dann nur noch der Orthopäde richten kann. mbr

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Orthopädie

Orthopädie

Dr. med. Peter Lanta Facharzt für Orthopädie und Anatomie, Diplom-Osteopath DAAO

FACHGEBIETE Orthopädie Osteopathische Medizin

KONTAKT Karlsbergstrasse 16 66424 Homburg Tel: 06841/62527 Fax: 06841/3204

TÄTIGKEITSCHWERPUNKTE • Orthopädie • Berufsgenossenschaftliche Unfallbehandlung • Osteopathische Medizin • Chirotherapie • Naturheilverfahren • Sportmedizin • Physikalische Therapie

SPRECHZEITEN Nach individueller telefonischer Vereinbarung Akupunktur-Osteopathie und Privatsprechstunden

UNSERE PRAXIS IST SPEZIALISIERT AUF • Akupunktur • Osteopathie • Magnetfeldtherapie • Lasertherapie • Knochendichtemessung DXA • Arthrosetherapie • Fokussierte extrakorporale Stoßwellentherapie • Triggerpunkt-Stoßwellentherapie

Gemeinschaftspraxis Dr. med. Wolfgang Trennheuser, Dr. med. Martin Trennheuser, Dr. med. Evi Fuchs KONTAKT Provinzialstrasse 59 66787 Wadgassen Telefon 06834/40960 E-Mail: info@trennheuser.de Internet: www.trennheuser.de/_orthopaedie ZWEIGPRAXIS: Kapuzinerstrasse 4 Elisabeth Klinik 7. Etage 66740 Saarlouis Telefon: 06831/82084 LEISTUNGSSCHWERPUNKTE • Chirotherapie • Sportmedizin • Rheumatologie • Chirotherapie • Osteoporose (Schwerpunktpraxis Osteologie/DVO) • Akupunktur als Kassenleistung • Ambulante und stationäre Operationen • Operative Arthrosebehandlung • Operative Behandlung von Sportverletzungen und Überlastungsschäden

SPRECHZEITEN Mo-Fr 8:00 bis 12:00 Uhr Mo, Di, Do 14:00 bis 18:00 Uhr OP-Besprechungstermine nach Vereinbarung

• Arthroskopische Behandlung von Schulter und Knie • Korrigierende Vorfuß-Operationen ZUSATZLEISTUNGEN • DXA-Knochendichtemessung • Stoßwellenbehandlung bei Kalkschulter, Fersensporn und Tennisellbogen • Triggerbehandlung mit Stoßwelle • Arthrosebehandlung mit Hyaluronsäure • Arthrosebehandlung mit Eigenblut (Orthokin) • Magnetfeldtherapie

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Orthopädie

Chirurgisch-orthopädisches Zentrum Illingen Dr. med. Reinhard Christian, Holger Ringling, PD Dr. Jens Kelm

Das chirurgisch-orthopädische Zentrum in Illingen bietet seinen Patienten ein umfassendes und professionelles Betreuungsangebot. Es erstreckt sich von apparativer Diagnostik über konservative Behandlungsmethoden bis hin zu ambulanten und stationären Operationen. Dr. Reinhard Christian, Holger Ringling und PD Dr. Jens Kelm sorgen für eine optimale medizinische Versorgung ihrer Patienten. Die drei Fachärzte für Chirurgie, Unfallchirurgie bzw. Orthopädie greifen auf langjährige Erfahrungen als Oberarzt, Notarzt bzw. Mannschaftsarzt zurück. Zu ihren Spezialgebieten gehören Handchirurgie, Fußchirurgie, Flugmedizin, Tauchmedizin, Endoprothetik, Physikalische Therapie, Sportmedizin und Chirotherapie. Unterstützt werden Sie von ihren qualifizierten und freundlichen Mitarbeiterinnen, die dafür sorgen, dass sich die Patienten wohl fühlen und rundum gut versorgt sind. KOMPLETTE VERSORGUNG VOR ORT Die drei Ärzte betreuen pro Jahr gemeinsam mit den 11 Praxismitarbeiterinnen etwa 9.000 Patienten aus dem gesamten Umland, davon ca. 1200 Patienten mit Arbeits- und Schulunfällen. Die Betreuung reicht von der Untersuchung mit

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modernen Diagnosegeräten bis hin zu ambulanten und stationären Operationen aus dem gesamten Spektrum der Chirurgie, Orthopädie und Endoprothetik. Größere Eingriffe werden in einem der drei nahegelegenen Krankenhäuser in Ottweiler, Saarbrücken oder St. Ingbert vorgenommen, mit denen die Doktoren seit Jahren kooperieren. SPEZIALGEBIETE Fußchirurgie, Tauchmedizin, die operativrekonstruktive Chirurgie des Sinus pilonidalis (Pilonidalzyste), Chirotherapie und Sportmedizin. Für letztere zeichnet seit seinem Eintritt im Jahr 2009 auch PD Dr. Jens Kelm verantwortlich, der neben seiner fachärztlichen Tätigkeit auch als Mannschaftsarzt des Oberligisten Borussia Neunkirchen aktiv ist. GROSSZÜGIGE ÖFFNUNGSZEITEN Wir legen Wert auf großzügige Öffnungszeiten mit langem Montag und Donnerstag für Berufstätige. Wir machen keine Praxisferien und sind bei Notfällen über die Mobil-Rufnummern 01786803626, 0170- 9240936 und 0172-6814547 rund um die Uhr zu erreichen.

Orthopädie

Chirurgisch-orthopädisches Zentrum Illingen Dr. med. Reinhard Christian, Holger Ringling, PD Dr. Jens Kelm KONTAKT Rathausstrasse 2 66557 Illingen Telefon: 06825/4 4402 Fax: 06825/4 89 57 E-Mail: info@chirurgie-illingen.de Internet: www.orthopaedie-illingen.de SPRECHZEITEN Mo 7:00 bis 19:00 Uhr Di 7:00 bis 18:00 Uhr Mi 14:30 bis 18:00 Uhr Do 7:00 bis 19:00 Uhr Fr 7:00 bis 17:00 Uhr Sa nach Vereinbarung

APPARATIVE DIAGNOSTIK • Sporttauglichkeitsuntersuchungen • Tauchtauglichkeitsuntersuchungen • MRT-Untersuchungen • Osteoporose-Messung • 3D- Wirbelsäulenvermessung • Biomechanik-Check KONSERVATIVE BEHANDLUNG • Wirbelsäulenerkrankungen • Muskelerkrankungen • Gelenkerkrankungen • Knochenerkrankungen • Verletzungen aller Art • Schmerzakupunktur • Chirotherapie • Manuelle Medizin • Chirurgische Schmerztherapie STATIONÄRE OPERATIONEN • Endoskopische Cholecystektomie • Schilddrüsenchirurgie • Notfallmäßige operative Versorgung von Frakturen und Sehnenverletzungen • Größere korrigierende Eingriffe am Bewegungsapparat

• Viszeralchirurgie (Appendektomie, größere Narbenhernien, Dickdarmoperationen, etc.) • Größere septische Eingriffe (z.B. beim diabetischen Fußsyndrom, perianale Abzesse) • Plastische Korrekturen (z.B. nach Karydakis bei Sinus pilonidalis) AMBULANTE OPERATIONEN • Handchirurgie (Karpaltunnelsyndrom, Ganglion, M.Dupuytren, schnellender Finger, etc.) • Fußchirurgie (Hallux valgus, Krallenzeh, Tarsaltunnelsyndrom, etc.) • Chirurgie der Sehnen, Bänder, Knochen und Muskeln • Geschwulste, Tennisellenbogen, Außenbänder, etc. • Chirurgie der Körperoberfläche (Hautgeschwulste, Lipome, etc.) • Viszeralchirurgie (Leistenhernie, Nabelhernie, kleinere Narbenhernie, etc.) • Gelenkchirurgie (arthroskopische OP bei Meniskus-, Knorpel- und Bandschädigungen, etc.) • Varizenchirurgie • Hämorrhoidenchirurgie (z.B. OP nach Longo) • Vasektomie (Sterilisation beim Mann) • Septische Chirurgie (z.B. Abzessspaltungen, Atheromentfernungen)

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Foto: ©iStockphoto.com/Ivan Ivanov

Radiologie

Überörtliche Gemeinschaftspraxis für Radiologie und Nuklearmedizin . . . .Seite 66

Radiologie

Radiologie Voller Durchblick durch den Körper

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ie Radiologie befasst sich mit der Anwendung von elektromagnetischen Strahlen und mechanischen Wellen, die unseren Körper durchleuchten. Sie liefert Bilder, die dem Arzt Auskunft darüber geben, ob bei einem Patienten eine Erkrankung vorliegt oder ausgeschlossen werden kann. SCHEIBCHENWEISE ZUR DIAGNOSE

Mit den sogenannten Schnittbildverfahren kann unser Körper Schicht für Schicht gestochen scharf ohne Überlagerungen abgebildet werden. Durch die Verarbeitung mit schnellen Computern wird jede einzelne Schicht wieder so zusammengesetzt, dass das untersuchte Organ in jeder beliebigen Sichtrichtung dargestellt werden kann. Auf diese Weise hat der Radiologe zum Beispiel Rundumsicht auf unser Gehirn und kann uns auf Herz und Nieren prüfen bzw. durchleuchten. Gemacht wird das entweder mit der Kernspin- oder Computertomographie. Die Kernspintomographie macht durch ein starkes Magnetfeld Schichtaufnahmen von fast allen Körperregionen möglich. Selbst unser schlagendes Herz kann mit dieser Untersuchungsmethode abgebildet werden. Durch eine „CT“ können Organe in jeder Schicht aus fast tausend Richtungen aufgenommen werden. Völlig schmerzfrei für den Patienten und effektiv für den Radiologen, der klare Querschnittsbilder des untersuchten Organs oder der untersuchten Körperregion bekommt. NICHT NUR HEISSEN UND KALTEN KNOTEN AUF DER SPUR

Macht die Schilddrüse Sie schlapp, oder lässt sie sie auf Hochtouren laufen? Auskunft darüber gibt die Nuklearmedizin. Diese Diagnosetechnik ermöglicht Funktionsuntersuchungen und kann sehr früh zeigen, ob ein Organ richtig arbeitet oder nicht. Doch auch in der Krebsbekämpfung, bei Herzkrankheiten, der Untersuchung des Gehirns und des Zentralen Nervensystems, bei Rheuma und Skelettkrankheiten spielt die Nuklearmedizin eine wichtige Rolle. TIEF EINATMEN, LUFT ANHALTEN, WEITER ATMEN

So will es der Arzt beim klassischen Röntgen. Das liegt daran, dass die Röntgen- Aufnahme in „Atemhaltetechnik“ gemacht werden muss. Die häufigsten Untersuchungen im Röntgen sind Aufnahmen von Skelett, Herz und Lunge. Auch die Mammographie zählt zu den konventionellen Röntgenuntersuchungen. Durch eine Aufnahme lassen sich bereits winzige Verkalkungen im Brustgewebe aufspüren. DAS STETHOSKOP DES 20. JAHRHUNDERTS

Kein Wunder, dass viele Ärzte den Ultraschall umgangssprachlich so nennen, hat das Verfahren doch Einzug in fast alle medizinischen Bereiche gehalten. Kaum eine medizinische Disziplin arbeitet heute mehr ohne; sie ist schnell durchzuführen, kommt ohne Strahlenbelastung aus und kann sogar bei Schwangeren angewendet werden. mic

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Radiologie

Überörtliche Gemeinschaftspraxis für Radiologie und Nuklearmedizin

BEI IHNEN BLEIBT NICHTS UNENTDECKT v.l.n.r. Dr. Reinhard Thon, Dr. Holger Woerner, Dr. Nicole Rissé und Dr. Andreas Winterberg.

RADIOLOGIE AM BEETHOVENPLATZ Die Radiologie am Beethovenplatz in Saarbrücken ist Teil einer überörtlichen Gemeinschaftspraxis für Radiologie und Nuklearmedizin und bietet eine Vielzahl von Untersuchungsmöglichkeiten. Mit Praxen in Saarbrücken, Neunkirchen und St. Wendel haben die kompetenten Fachärzte der überörtlichen Gemeinschaftspraxis gleich drei Standorte optimal miteinander vernetzt und garantieren somit bestmögliche Qualität in der Patientenbetreuung. Am Beethovenplatz in Saarbrücken stehen Dr. med. Holger Woerner, Facharzt für Radiologie, Dr. med. Nicole Rissé, Fachärztin für diagnostische Radiologie, Dr. med. Reinhard Thon, Facharzt für Radiologie und Nuklearmedizin und Dr. med. Andreas Winterberg, Facharzt für Radiologie, als Ansprechpartner zur Verfügung. Ein zertifiziertes Patienten- und Unternehmerorientiertes Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001-2008 gibt dem Patienten hier seit Mai 2009 die Sicherheit, in jedem Falle bestens versorgt und korrekt behandelt worden zu sein.

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SPEZIALGEBIETE • Kernspintomographie • Computertomographie • Röntgendiagnostik • Mammographie • Nuklearmedizin • Sonographie • Schilddrüsendiagnostik • Gelenktherapie (RSO) • Schmerztherapie • Mammographie-Screening • Kernspinmammographie Im Zentrum am Boxberg in Neunkirchen praktizieren Dr. med. Mathias Nebel und Dr. med. Jürgen Klinkner. Die Fachärzte für diagnostische Radiologie bieten in ihren Praxisräumen mit einer Technik, die sich auf dem neuesten Stand befindet, ebenfalls eine Vielzahl von Untersuchungen an. SPEZIALGEBIETE • Kernspintomographie • Computertomographie • Mammographie • Röntgendiagnostik • Schmerztherapie

Radiologie

Überörtliche Gemeinschaftspraxis für Radiologie und Nuklearmedizin KONTAKT SAARBRÜCKEN Dr. med. Holger Woerner Dr. med. Nicole Rissé Dr. med. Reinhard Thon Dr. med. Andreas Winterberg OBEN v.l. Dr. Matthias Nebel und Dr. Jürgen Klinkner UNTEN Dr. Hanspeter Bund

Am Beethovenplatz Lortzingstraße 10-12 66111 Saarbrücken Tel: 0681/33000 Fax: 0681/32203 NEUNKIRCHEN Dr. med. Matthias Nebel Dr. med. Jürgen Klinkner Am Boxberg Boxbergweg 3 66538 Neunkirchen Tel: 06821/209260 Fax: 06821/209188

Das Marienkrankenhaus in St. Wendel ist der Standort der Radiologischen Praxis von Dr. Hanspeter Bund. Der Facharzt für Radiologie betreibt hier eine Praxis, die im Jahre 2008 komplett umgebaut und mit neuester Technik ausgestattet wurde. Seit 2010 ist die Praxis ebenfalls nach DIN EN ISO 9001-2008 zertifiziert.

ST. WENDEL Dr. Hanspeter Bund Am Marienkrankenhaus Am Hirschberg 66606 St. Wendel Tel: 06851/9999336 Fax: 06821/9999338

SPEZIALGEBIETE • Kernspintomographie • Computertomographie • Mammographie • Röntgendiagnostik

aber auch einen Blick in die Herzkranzgefäße werfen, ohne dass er dazu einen Katheter einführen muss. Die Kernspintomographie ermöglicht detailgetreue dreidimensionale Abbildungen vom Inneren des Herzens und von anderen Körperteilen.

COMPUTERTOMOGRAPHIE UND KERNSPINTOMOGRAPHIE: EIN UNENTBEHRLICHES HILFSMITTEL Die Computertomographie ist ein seit 1974 eingesetztes röntgentechnisches Verfahren, bei dem eine bestimmte Region des Körpers als Schnittbild sichtbar gemacht wird. Heutzutage ist die CT-Technik in der Medizin zu einem unentbehrlichen Hilfsmittel geworden. Die Kernspintomographie erzeugt ebenfalls Schnittbilder des menschlichen Körpers, allerdings mittels eines starken Magnetfeldes. Mit Hilfe der Kernspintomographie kann der Arzt

FRÜHERKENNUNG VON BRUSTKREBS Die Radiologie am Beethovenplatz engagiert sich auch für die Brustkrebs-Vorsorge und bietet als so genannte Mammographie-Screening-Einheit Saarbrücken eine spezielle Röntgen-Untersuchung für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren an. Mit dieser Untersuchung soll Brustkrebs bei Frauen möglichst frühzeitig entdeckt werden. Informationen zu diesem Programm gibt es im Internet unter www.mammo-programm. de oder bei der Screening-Zentralstelle, Tel: 0681/5016100.

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Zahnärzte

Zahnarztpraxis Andreas Buchmann . . . .Seite 70 Zahnarztpraxis Corina Andras-Altmeyer . . . .Seite 71 Zahnarztpraxis Dr. Sandra Kremers . . . .Seite 72

Zahnärzte

Zahnmedizin Bitte Lächeln – möglichst lebenslang

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as Lächeln das Du aussendest, kehrt zu Dir zurück“, sagt ein Sprichwort aus Indien. Wohl dem, der schöne gepflegte Zähne hat und sich ein strahlendes Lächeln leisten kann. Schöne gepflegte Zähne müssen heutzutage kein Traum bleiben, allein durch regelmäßige Besuche beim Zahnarzt kann man sich die Gesundheit der Zähne bis ins Alter erhalten und dank professioneller Zahnreinigung und anderer Methoden wie Bleaching oder Keramikveneers mittlerweile auch sehr viel für die Optik tun. Längst dienen Zähne nicht mehr nur zur Zerkleinerung von Nahrung, sie sind Symbol für Vitalität und einen gepflegten Körper geworden. OPTIMALE VERSORGUNG FÜR GESUNDE ZÄHNE

Auch wenn sich in der modernen Zahnheilkunde heute vieles um die Optik dreht, stehen die Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Erkrankungen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich im Vordergrund des Tätigkeitsfelds. Zahnärzte prüfen Zähne und Mundhöhle auf Erkrankungen, reinigen und reparieren Zähne und fertigen modernen Zahnersatz. Dazu zählen Keramikkronen- und Brücken, aber auch Implantate, z.B. aus Titan, die in den Kieferknochen anstelle des eigenen Zahns eingesetzt werden. Sie beheben Fehlstellungen der Zähne und behandeln sie gezielt mit Schienen oder Zahnspangen. GESUNDE ZÄHNE FÜR EINEN GESUNDEN KÖRPER

Bleibt eine Parodontitis unbehandelt, kann die Einstellung von Diabetes beeinflusst werden und andererseits läuft eine Entzündung des Zahnhalteapparates bei Diabetikern oft schneller ab. Hätten Sie gewusst, dass werdenden Mütter gleich zu Beginn der Schwangerschaft zur Zahnbehandlung gehen sollten? Denn Zahnfleischentzündungen können die Wahrscheinlichkeit für eine Frühgeburt bis zu siebenfach erhöhen. ANGST VORM ZAHNARZT WAR EINMAL

Angstpatienten haben viele Gründe, sich um den Zahnarztbesuch herumzudrücken: Schmerzen, Spritzen, das Summen des Bohrers oder vor die Person „Zahnarzt“ selbst. Dabei muss das gar nicht sein. Zahnärzte sind heute speziell auf Angstpatienten eingestellt, führen behutsam Aufklärungsgespräche vor der Behandlung und viele Praxen in unserer Region bieten Behandlungen unter Hypnose oder in Narkose an. mic

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Zahnärzte

Zahnarztpraxis Andreas Buchmann Ihr Zahnarzt in Weiskirchen! Die Zahnarztpraxis Buchmann ist Partner der Alpha Dental Technik GmbH Autorisiertes Fachlabor für Funktionsdiagnostik mit dem DIR-System

KONTAKT PRAXIS Triererstraße 23 66709 Weiskirchen Telefon 06876/7151 www.andreas-buchmann.de

KONTAKT LABOR Herrn Hans-Jürgen Hoffranzen Brühlstraße 27 54295 Trier Tel: 0651/976490

SPRECHZEITEN Mo, Mi, Fr 8:00 – 12:00 und 14:00 – 18:00 Uhr Di, Do 8:00 – 12:00 und 14.00 – 20:00 Uhr Und nach Vereinbarung

• Amalgamfreie Füllungstherapie • Implantate und Zahnersatz • Korrektur und Reparatur auch von Fremdarbeiten • Neuanfertigung Foto: ©iStockphoto.com/Valentin Casarsa

UNSER SPEKTRUM UMFASST: • direkte Schmerzbehandlung • Kinderbehandlung • Behandlung von Angstpatienten • Behandlung von Spannungsschmerzen im Kopf-, Kiefer- und Gesichtsbereich • Kiefergelenksprobleme (Funktionsdiagnostik)

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Zahnärzte

Zahnarztpraxis Corina Andras-Altmeyer

Zahnarztpraxis

Corina Andras-Altmeyer Zahnärztin

KONTAKT Triererstrasse 13 66839 Schmelz Telefon 06887/3331 Fax: 06887/88337 SPRECHZEITEN Mo 7.30 bis 12.00 und 15:00 bis 18:00 Uhr Di 12:00 bis 20:00 Uhr Mi 7:30 bis 14:00 Uhr Do 7:30 bis 13:00 und 15:00 bis 18:00 Uhr Fr 7:30 bis 13:00 Uhr Termine nach Vereinbarung FACHGEBIETE Zahnmedizin „DAS LÄCHELN, DAS DU AUSSENDEST, KEHRT ZU DIR ZURÜCK“ Schöne Zähne liegen heute zweifellos im Trend. Sie strahlen Sympathie und Vitalität aus, sie stehen für Gesundheit und Lebensfreude. Gepflegte Zähne sind zum attraktiven Blickfang geworden, verleihen Selbstbewusstsein, eine positive Ausstrahlung und öffnen Türen – privat und im Beruf.

Zu einem strahlenden Lächeln gehören nicht nur schöne weiße Zähen, sondern auch ein gesundes, festes, rosig schimmerndes Zahnfleisch. Ein individuell erarbeitetes Prophylaxekonzept verhilft Ihnen dazu: • Professionelle Zahnreinigung • Individualprophylaxe • Parodontosebehandlung

Zur Optimierung Ihrer ästhetischen Ausstrahlung bieten wir Ihnen ein umfangreiches Leistungsspektrum: • Bleaching (Zahnaufhellung) • Keramikveneers • Keramikkronen- und brücken • Füllungstherapie mit hochwertigen, zahnfarbenen Kunststoffen

WEITERE LEISTUNGEN: • Zahnersatz auf Implantaten • Strahlenreduziertes digitales Röntgen • Eigenlabor – enge Zusammenarbeit zwischen Zahnärztin und Techniker • Kinderbehandlung in freundlicher entspannter Atmosphäre • Fissurenversiegelung

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Zahnärzte

Zahnarztpraxis Dr. Sandra Kremers

GESUNDE UND SCHÖNE ZÄHNE Ein strahlendes Lächeln hat nicht nur einen rein kosmetischen Aspekt. In unserer heutigen Zeit gelten weiße, schöne Zähne als Indikatoren für Vitalität, Wohlbefinden und beruflichen Erfolg. Sie wirken sich somit unmittelbar auf die Psyche eines Menschen aus. Aus diesem Grund ist die Nachfrage nach ästhetischen Korrekturen in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen. Zähne sollen nicht nur gesund sein, sie sollen auch strahlend schön aussehen. Ein strahlendes Lächeln steigert das Selbstbewusstsein und die Lebensfreude. Die positive Wirkung eines strahlenden Lächelns hängt in hohem Maße von der Farbe der Zähne ab. Entspricht die natürliche Zahnfarbe nicht diesem ästhetischen Ideal, helfen neue Verfahren der modernen Zahnheilkunde: Professionelle Zahnreinigung, um äußere Verfärbungen zu beseitigen oder das Bleaching, wenn Farbstoffe sich in den Zahn eingelagert haben. Wir präferieren das sogenannte Chairsite Bleaching, bei dem der Patient innerhalb nur einer Behandlung

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in der Zahnarztpraxis seine Zähne um einige Farbstufen aufhellen lässt. Häufig sind es auch leichte Zahnform oder Zahnfehlstellungen im Frontzahnbereich, die zu optischen Defiziten führen. Diese können mit hauchdünnen keramischen Verblendschalen, sogenannte Veneers korrigiert werden. Für die Versorgung mit Veneers muss der Zahnschmelz nur minimal abgetragen werden. Es kann viel gesunde Zahnhartsubstanz erhalten werden. Das Arbeiten mit Veneers erfordert eine hohe Qualifikation des Zahnarztes. Durch regelmäßige Teilnahme an Fortbildungen garantieren wir unseren Patienten immer die bestmögliche Versorgung nach dem neuesten Stand der zahnmedizinischen Erkenntnisse. Ist jedoch zu viel Zahnsubstanz verloren, kann der Zahn durch eine Krone wieder hergestellt werden. Neue Materialien aus Vollkeramik sind dabei ästhetisch so schön, dass man die Arbeit des Zahnarztes nicht sieht.

Zahnärzte

KONTAKT Dudweilerstr. 24, Eingang: Ecke Kaiserstrasse 66111 Saarbrücken Tel: 0681/9387870 Fax: 0681/9387871 E-Mail: praxis@dr-kremers.de web: www.dr-kremers.de SPRECHZEITEN Mo-Do 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr Fr 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr Sa nach Vereinbarung

Aber auch fehlende Zähne können heute entweder durch Implantate, Brücken oder einen herausnehmbaren Zahnersatz so ersetzt werden, dass niemand den Unterschied zu echten Zähnen bemerkt. Die Lebensqualität steigt enorm durch einen perfekt sitzenden und kosmetisch hervorragenden Zahnersatz.

• voll digitalisierte Praxis • unsere Praxisräume sind barrierefrei zu erreichen • intraorale Kamera: Mit Hilfe der interoralen Kamera können direkt aus der Mundhöhle Bilder auf einen Bildschirm übertragen werden. Somit können Sie aktiv an der Behandlung teilnehmen

In unserer Praxis erhalten Sie eine individuelle Beratung und die speziell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Therapie.

ÜBER DIE PRAXISINHABERIN: DR. MED. DENT. SANDRA KREMERS ….approbierte mit Auszeichnung 1998 an der Johann-Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main. Seit 2003 in eigener Praxis im Zentrum von Saarbrücken.

BEHANDLUNGSSPEKTRUM: • Ästhetische Zahnheilkunde mit professioneller Zahnreinigung, Bleaching, Keramikinlays, Veneers, Vollkeramikrestaurationen • Implantologie • Parodontologie • herausnehmbarer Zahnersatz • Behandlung unter Vollnarkose • Kinderbehandlung BESONDERHEITEN DER PRAXIS: • hervorragendes Zeitmanagement

Mitglied unter anderem bei... • der deutschen Gesellschaft für Zahn,- Mund,und Kieferheilkunde (DGZMK), • der deutschen Gesellschaft für ästhetische Zahnheilkunde (DGÄZ) • der deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) • der saarländischen Gesellschaft für zahnärztliche Fortbildung (SGZf )

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Inserentenverzeichnis und Impressum

Allgemeinmedizin und praktische Ärzte Privatärztliche Praxis Dr. med. Gabriele Rabe-Bollmann . . . . . . . . 8

Integrative Medizin Praxis Alexander Lay . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

Hausarztpraxis Frank Veauthier & Birgit Veauthier . . . . . . . . 8 Gemeinschaftspraxis Dr. Rinneberg und Dr. Rinneberg . . . . . . . . . 9 Dr. med. Horst Mlitz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

Krankenhäuser und Kliniken SHG-Kliniken Sonnenberg . . . . . . . . . . . . . . 26 • Chefarzt Klaus Johann . . . . . . . . . . . . . 27 • Dr. med. Peter Henkel . . . . . . . . . . . . . . 27 Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Saarlouis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28

Anästhesie MVZ Saarbrücken St. Johann. . . . . . . . . . . . 15

Krankenhaus Saarlouis vom DRK . . . . . . . . 29 Kreiskrankenhaus St. Ingbert GmbH. . . . . 30 • Chefarzt Dr. Josef Mischo . . . . . . . . . . . 31 Klinikum Saarbrücken . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

Chirurgie Dr. med. Saalfrank + Dr. med. Schindler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

Innere Medizin/ Gastroenterologie

Evangelisches Krankenhaus Zweibrücken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 St. Elisabeth-Krankenhaus Zweibrücken gemGmbH. . . . . . . . . . . . . . . . 38 Cura-Med Süd-Warndt Klinik GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42

Dr. med. Claudia Strubel . . . . . . . . . . . . . . . . 19

Impressum Herausgeber: Saarbrücker Zeitung Verlag & Druckerei GmbH Gutenbergstraße 11-23 66103 Saarbrücken Geschäftsführung: Dr. Joachim Meinhold (Vorsitzender) Christian Erhorn Verlagsgeschäftsführung: Thomas Deicke Produktmanagement: Claudia Schindler Simone Weber 74

Redaktion: Michaela Hopp (mic) M-Content Michael Brück (mbr) Anzeigenverkauf: Michael Schmierer ANZVerkaufsfoerderung@sz-sb.de Gestaltung: Saarbrücker VerlagsService GmbH Nadine Heß Heiko Baumann Christina Altmeyer Fotos: www.iStockphoto.com, www.fotolia.com Inserenten

Inserentenverzeichnis und Impressum

Labormedizin Medizinisches Versorgungszentrum Labor Saar GmbH. . . . . . . . . . . . . . 46

Medizinische Versorgungszentren Zentrum am Boxberg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50

Orthopädie Dr. med. Peter Lanta . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 Gemeinschaftspraxis Dr. med. Wolfgang Trennheuser, Dr. med. Martin Trennheuser, Dr. med. Evi Fuchs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 Chirurgisch-orthopädisches Zentrum Illingen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62

Radiologie Neurologie und Psychiatrie Dr. med. Joachim Eckert . . . . . . . . . . . . . . . . 54

Überörtliche Gemeinschaftspraxis für Radiologie und Nuklearmedizin . . . . . 66

Dr. med. Hinrich Alberti . . . . . . . . . . . . . . . . . 56

Zahnärzte Zahnarztpraxis Andreas Buchmann. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70 Zahnarztpraxis Corina Andras-Altmeyer . . . . . . . . . . . . . . . . 71 Zahnarztpraxis Dr. Sandra Kremers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72

Anzeigeninhalt: Inserenten Michaela Hopp M-Content Michael Brück Druckerei: Aumüller Druck GmbH & Co. KG Weidener Straße 2 93057 Regensburg Erscheinung: jährlich Druckauflage: 20.000 Stück

Für den fachlichen Inhalt sind die jeweiligen Autoren verantwortlich. Die Inhalte der Fachbeiträge und Praxis-Vorstellungen sind Anzeigeninhalte und stellen keine Wertung durch die Redaktion dar. Es handelt sich bei dem Produkt um eine werbliche Sonderveröffentlichung, die den Inserenten die Gelegenheit bietet, sich zu präsentieren. Kontakt: ANZVerkaufsfoerderung@sz-sb.de Anzeigen: 0681-502-3620 Internet: www.saarbruecker-zeitung.de/aerzte 75

Ausgabe 2010


Ärzte-Führer