Issuu on Google+

 

ENTWURF Anregungen für das Forum „Bewerbermarketing“ Die Bucerius Law School diskutiert momentan darüber, wie man die Bewerbungssituation verbessern kann. Dazu wird am 14. März um 18 Uhr ein Forum „Bewerbermarketing“ von Seiten der Hochschulleitung veranstaltet. Als Vorbereitung darauf hat die LHG eine Arbeitsgruppe gebildet. Die Fragestellung war, wie die Law School ihr Marketing verändern muss, um bestimmte Veränderungen bei den Studienplatzbewerbungen zu bewirken. Die vorliegenden Punkte sind trotz ihrer Konkretheit für uns lediglich ein Diskussionseinstieg, der auch noch intern mit den Mitgliedern weiter besprochen wird. Wir freuen uns auf ein produktives Forum „Bewerbermarketing“.

WICHTIGER HINWEIS Es wurde deutlich, dass die nötigen Maßnahmen erst dann ergriffen werden können, wenn klar ist, welches Ziel erreicht werden soll. Wollen wir nur mehr Bewerber, sollen sie gesellschaftlich heterogener sein, wollen wir eine stärkere regionale Ausgewogenheit? In diesem Sinne ist die unterschiedliche Aufteilung nach Zielen zu verstehen. Die Festlegung eines Zielkatalogs hat für uns oberste Priorität.

   

f a c e b o o k . c o m / L i b e r a l e . B L S


Ziel: Regionale Ausgewogenheit der Bewerberzahlen Nötige Analyse ⇒ Statistiken o

Bewerber pro Region im Verhältnis zu Abiturienten/Studienanfänger/Anfänger in Jura

o

Grafische Aufbereitung! (Nicht nur nach Abiturort, sondern auch nach Herkunft)

o

Inwiefern werden bei der Analyse doppelte Abiturjahrgänge berücksichtigt?

o

Statistiken zum Erfolg (Kosten/Nutzen) von Messen? Woran könnte der geringe Erfolg liegen?

Ursachen/Probleme ⇒ Wenig „Law-School-Botschafter“ in unterrepräsentierten Gegenden ⇒ Abhängigkeit von den Schulen (Werbung/Information für Jura im Allgemeinen und BLS im Besonderen) ⇒ Präsenzen nur auf Messen in größeren Städten o

Messepräsenzen eher ineffizient?

⇒ Entfernungsproblem? (Untersuchung nach der die „Hemmschwelle“ bei 200km liegt, wie überwindet man die?) ⇒ Lebenshaltungskosten in HH im Vergleich zu fast allen anderen Regionen sehr hoch

Lösung ⇒ Studentische „Werbe-Teams“ in unterrepräsentierte Regionen, zu Schulen/Kommunen (falls es kommunale Veranstaltungen gibt) schicken o

Hochschule

kontaktiert

zentral/günstig

liegende

Schulen

und

vereinbart

aufeinander folgende Termine(2-3 Stunden pro Schule?); informiert umliegende Schulen und bittet Jura-interessierte Schüler einzuladen o

Studenten-Team nimmt Termine wahr und „wirbt“ für die BLS oder eben nur für das Fach Jura  größerer Nutzen!

⇒ Messeauftritte überdenken (Auftreten; Kosten/Nutzen) ⇒ Kurze

Einführung

(mit

Studentenbeteiligung)

zur

Wirkung

des

Mitarbeiter/Studenten auf Messen, kurz vor entsprechenden Auftritten ⇒ Wohnraum in HH für BLS’ler (Fernziel), Leuphana-Ersti-Haus als Beispiel

f a c e b o o k . c o m / L i b e r a l e . B L S

Auftretens

der


Ziel: gesellschaftliche Ausgewogenheit der Bewerberzahlen Analyse ⇒ Gibt es Statistiken zum (akademischen) Hintergrund der Bewerberfamilien? ⇒ Beweggründe der Studenten, die ein Angebot abgelehnt haben

Ursachen/Probleme ⇒ KOSTEN o

Finanzierung des Studiums 

o

Warum nur 40% UGV?

Abgrenzung

zu

anderen

(EBS)

privaten

Hochschulen,

die

kaum

Finanzierungsmöglichkeiten anbieten/ den Fokus weniger darauf legen o

Kosten für Bewerbung? 80€ spürbar; wie umfangreich ist die Unterstützung des Alumni-Vereins?

o

Lebenshaltungskosten in Hamburg

⇒ „Lern mal lieber was vernünftiges, statt jahrelang zu studieren“ o

Einfluss der Eltern

o

„Warum soll ich für etwas bezahlen, was ich auch umsonst bekommen kann?“

⇒ „Da gehöre ich nicht hin“ ⇒ Kosten für die Teilnahme an der Bewerbung sind eine Hürde, die z.B. in dualen Studiengängen übernommen wird o

80€ für die BLS

o

150€ für TOEFL o.ä.

Lösung ⇒ UGV zum Standard machen (langfristig) -> Öffentlicher Eindruck soll sein: Studium wird

regelmäßig

per

UGV

bezahlt,

wer

will

darf

ausnahmsweise

trimesterweise zahlen ⇒ Auftritt

bei

Repräsentation

überdenken

bzw.

unter

studentischer

Mitarbeit

weiterentwickeln (weniger Abschreckung á la „Kosten?! Hab ich nix mit am Hut, Mami und Papi zahlen!!!“) ⇒ Zusammenarbeit mit Plattformen, die explizit Schüler ohne akademischen Hintergrund ansprechen (arbeiterkind.de/ Studienkompass/ Leibniz Kolleg); Schüler sind hier noch engagiert auf der Suche, ergebnissoffen, etc. ⇒ Wohnraum für BLS’ler (Fernziel), Leuphana-Ersti-Haus als Beispiel ⇒ Englischtest abschaffen, wenn entsprechende Noten in der Oberstufe, da die Tests ohnehin keinerlei Rückschluss auf die sprachlichen Fähigkeiten erlauben ⇒ Bewerbungsstipendium, für Kinder aus einkommensschwachen Familien durch die Hochschule

bzw.

Alumni

Engagement

weiter

ausbauen

und

prominenter

hinweisen ⇒ Essay im Bewerbungsverfahren – Kostenverlagerung bei der Korrektur ⇒ Bedürftige Bewerber fördern (Vollstipendien, Fernziel)

f a c e b o o k . c o m / L i b e r a l e . B L S

darauf


Ziel: Bekanntheit und Image verbessern Analyse ⇒ Bekanntheit sozialen Engagements der Studenten? Wo wird auf SG, Schüler Coaching, etc. hingewiesen? ⇒ Gibt es Umfragen unter externen Doktoranden, warum sie sich für die Law School entschieden haben? ⇒ Umfrageergebnisse Schnuppertag/schriftl. Auswahlverfahren?

Ursachen/Probleme ⇒ Öffentlichkeitsarbeit o

.ppt für „Botschafter“ überarbeiten

o

keine hinreichende Betonung des extracurricularen (sozialen) Engagements

o

Betonung der Finanzierungsmöglichkeiten

⇒ Siehe regionale Ausgeglichenheit (Sinn von Messepräsenzen, zu wenige „Botschafter“) ⇒ Keine ausreichende Distanzierung von anderen privaten Hochschulen

Lösung ⇒ Repräsentanten auf Ihre Wirkung für das Image der Hochschule sensibilisieren (Bei Messeauftritten / „Botschaftern“) ⇒ „Was studierst du und wo?“ „Jura in Hamburg.“  Verschweigen des Studiums an der Law School  auch außerhalb Werbung machen durch Studenten (ggf. abhängig von Image-Änderung) ⇒ Studentenleben der BLS differenzierter darstellen, verdeutlichen, dass Jura wichtig, aber nicht das einzige ist ⇒ Die Facebook-Gruppe für Bewerber wieder öffentlich zugänglich machen, so dass man auch ohne „Mitglied“ werden zu müssen, fragen stellen kann ⇒ Studenten (durchschn. Student ≠ SV) repräsentativ am gesamten öffentlichen Auftritt der Hochschule beteiligen ⇒ Die Bezeichnung „Stiftungshochschule“ intensiver Bewerben o

Derzeit heißt es

„Die Bucerius Law School ist die erste private Hochschule für Rechtswissenschaft in Deutschland mit Promotions- und Habilitationsrecht.“ warum nicht

„Die Bucerius Law School ist die erste Stiftungshochschule für Rechtswissenschaft in Deutschland mit Promotions- und Habilitationsrecht.“?

f a c e b o o k . c o m / L i b e r a l e . B L S


LHG-BLS-Bewerbermarketing