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46. Jahrgang Heft 2 Juni 2015

Salzburgs Fischerei Offizielles Presseorgan des Landesfischereiverbandes Salzburg

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SALZBU

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Schulprojekt an der Salzach: Fischen und Forschen - Fischereiverein Salzburg mit Christian Doppler Gymnasium Beitrag ab S. 41

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ESFISC

<< Mitw채hlen: Fisch des Jahres 2016 (ab S. 15) << Fischereischutzdienstpr체fung 2015 (ab S. 8) << Fischaufstiegshilfen: alles f체r die Fische? (S. 30) << Landesfischertag 2015: 10. Oktober in Mittersill E R A EIVERB (S. 14)


Inhalt sver z ei ch n i s Termine & Editorial

Termine: Seite 3-4 Editorial: Seite 5

Verbands-Mitteilungen

Fischerprüfungstermine 2015 Prüfung Fischereischutzdienst Fortbildung Fischereischutzdienst Fischereilehrfahrt 2015

Seite 6-21

Seite 22

Personalnachrichten

Info

Neue Fischart in Österreich Broschüre: Wasserkraft in Ö

Seite 23-29

Report

Alles für die Fische? Fischkaiser 2015

Seite 30-36

Fischers Fänge

Hechte: Zeller See, Hürdenteich Barbe: Salzach Karpfen: Salzachsee, Lebererteich Äschen: Mur Forellen: Salzach

Seite 37

Aus den Vereinen

Uferreinigungen: FV Hintersee, FV Schwarzach, FV Bruck Fischnachwuchs in eigener Zucht Rupertigau-Fischen erweitert Jugendferienaktionen

Seite 38-53

Buchtipps

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Was lebt in heimischen Seen? Die 100 wichtigsten AngelAntworten Fische räuchern - Schritt für Schritt

Seite 54

Salzburgs Fischerei, 2/2015

I m pr e s s u m

Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Landesfischereiverband Salzburg, Reichenhallerstr. 6, A-5020 Salzburg; DVR: 0940691, Tel. +43-(0)662-84 26 84, Fax: DW-9, E-Mail: buero@ fischereiverband.at, Homepage: www.fischereiverband.at Redaktion: Mag. Daniela Latzer, c/o. LFV, E-Mail: zeitung@ fischereiverband.at Inserate: Mag. Dr. Peter Laun, c/o. LFV, Tel. +43-(0)66284 26 84-2, inserat@fischereiverband.at Layout und Gestaltung: Mag. Daniela Latzer (LFV), Julia Kirisits, MA Druck: Ludwig Stepan Druck GmbH & Co KG., Alte Bundesstr. 21, A-5500 Bischofshofen, Tel. +43-(0)6462-2356-0, Fax: DW-16, E-Mail: info@stepandruck.at, Homepage: www.stepandruck.at Erscheinungsort: A-5020 Salzburg. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck (auch auszugsweise) nur nach vorheriger Genehmigung durch die Redaktion. Jahresabonnement: € 12,- (Inland), € 25,- (Ausland). Bankverbindung IBAN: AT73 5500 0000 0250 0441, BIC: SLHYAT2S, lautend auf Landesfischereiverband Salzburg. Redaktions- und Anzeigenschluss: Heft 1/15: 26. Jänner 2015 Heft 2/15: 27. April 2015; Heft 3/15: 27. Juli 2015, Heft 4/15: 27. Oktober 2015. Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz idgF Medieninhaber: Landesfischereiverband Salzburg, Reichenhallerstr. 6, A-5020 Salzburg. Vorstand: Landesfischermeister FM Gerhard Langmaier, LFM-Stv. Mag. Ludwig Vogl, Reichenhallerstr. 6, A-5020 Salzburg Blattlinie: Unabhängige Informationsschrift des Landesfischereiverbandes über Verbands- und Fischereiangelegenheiten, sowie Kundmachungen nach dem Salzburger Fischereigesetz 2002, LGBl. 81/2002 idgF. Namentlich gezeichnete Artikel geben die Meinung der Autoren wieder und liegen in deren alleiniger Verantwortung. Persönlich gezeichnete Berichte müssen sich daher nicht zwangsläufig mit der Auffassung des Herausgebers decken.

Sie haben einen Beitrag für uns? Sie sind aktiv in einem Fischereiverein in Salzburg tätig und möchten über Ihre Tätigkeiten berichten? Schicken Sie Ihre Beiträge an zeitung@fischereiverband.at Mediadaten zu Inseraten auf unserer Homepage unter www.fischereiverband.at Inseratreservierung und Inserate bitte an: inserat@fischereiverband.at


Schenkung in Salzburg-Liefering (Info S. 38)

Fr. 12. Juni 2015, 17.00 Uhr Gesetzliche Fischerprüfung, Gemeindesaal der Gemeinde Faistenau (Infos S. 6)

Mi. 08. Juli 2015, 18.00 Uhr Gesetzliche Fischerprüfung, Schulungs­ zentrum des LFV, Salzburg (Infos S. 7)

Sa. 13. Juni 2015, ab 10.00 Uhr Tag der offenen Tür in der Fischzuchtanlage in Seekirchen/Getzing des SSFV (Anfahrt, Programm unter www.ssfv.at)

Sa. 20. Juni 2015 Jungfischerkurs Tennengau: Theorietag (Infos S. 15)

Fr. 11. September 2015 Anmeldeschluss zur Anmeldung zur Fischereischutzdienstprüfung (Infos S. 8) Di. 15. September 2015, 18.00 Uhr Gesetzliche Fischerprüfung, Schulungs­ zentrum des LFV, Salzburg (Infos S. 6) Fr. 25. - Sa. 26. September 2015 Fischereilehrfahrt 2015 (Info S. 13) Unser Büro ist am 25.09.2015 geschlossen!

OK TO BER

Sa. 04. Juli 2015, 06.00-13.00 Uhr Jugendfischertag am Zeller See: mit dem Boot zum Renkenfischen für Jugendliche von 10 bis 16 Jahren

Sa. 10. Oktober 2015 Landesfischertag 2015, Mittersill GH Bräurup (Infos S. 14)

BUCH

JU LI

So. 05. Juli 2015, ab 10.00 Uhr Fischerjahrtag 2015 der Peter-Pfenninger

Do. 10. - So. 13. September 2015 7. Internat. Flusskrebsforum in Möll­­brücke (Kärnten), Veranstaltungs­zentrum Möllbrücke, www.forum-flusskrebse.org

Mo. 19. Oktober 2015 Anmeldeschluss für die Fortbildung zum Fischereischutzdienst 2015 (Infos ab S. 7) Salzburgs Fischerei, 2/2015

VEREINE

So. 28. Juni 2015 Rupertigau-Jugendfischen am Karlsbader Weiher und Kleinen Salzachsee in Liefering mit „Fischen und Forschen“ zum Tag der Natur (Infos S. 40)

Sa. 05. Sept. 2015, 18.00-23.00 Uhr 3. Karpfen- und Zanderfischen am Zeller See: Abendfischen auf Karpfen & Zander, FV Renke

FÄNGE

Sa. 27. Juni 2015, 09.00 Uhr Gesetzliche Fischerprüfung, Holztechnikum Kuchl, Landesberufsschule (Infos S. 6)

SE P TEM BER

REPORT

Sa. 27. Juni 2015 Fischerfest 2015 des VÖAFV Fischereiverein Salzburg, Kraftwerksgelände Urstein (Infos S. 43)

Fr. 28. August 2015 Anmeldeschluss für die Fischereilehrfahrt 2015 (Infos S. 13)

INFO

Sa. 13. Juni 2015 Jungfischerkurs Tennengau: Praxistag (Infos S. 15)

Sa. 22. und So. 23. August 2015, jeweils ab 10.00 Uhr Fischerfest des Fischereivereins Hallein, Vereinsheim in Hallein, Pingitzzerkai 14 (Infos siehe unter//www.fischereivereinhallein.at/)

VERBAND

Sa. 13. Juni 2015, 07.00-16.00 Uhr Tag der Salzburger Fischerjugend 2015, Erdbeerteich, Oberndorf-Weitwörth (Infos S. 16)

AU G US T

EDITORIAL

Fr. 12. - So. 14. Juni 2015 Seminar „Flusskrebse: Biologie – Ökologie – Bewirtschaftung”, Hotel Zellerhof, Lunz am See, http://www.crusta10.at/

TERMINE

JU NI

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NOVEMBER Fr. 13. November 2015

Fischereischutzdienstprüfung 2015 (schriftlich)

Sa. 14. November 2015 Fischereischutzdienst-Fortbildung, Schulungsraum des LFV, Anmeldeschluss: Mo. 19.10.2015 (Infos S. 7) Nationaler Gewässerbewirtschaftungsplan (NGP) 2015 Wie bereits in der letzten Ausgabe von „Salzburgs Fischerei“ verlautbart, gibt es die Möglichkeit sich im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung innerhalb einer Frist zu den im 2. NGP kundgemachten Maßnahmen an den Gewässern zu äußern. Mit diesen Maßnahmen sollen Belastungen am Gewässer weiterhin minimiert, reduziert und wenn möglich gänzlich entfernt werden. Alle sechs Jahre ist ein Nationaler Gewässerbewirtschaftungsplan (NGP) zu erstellen und auf der Internetseite zu veröffentlichen. Der vorliegende Entwurf eines NGP 2015 schreibt den NGP 2009 fort und wird diesen mit seiner Veröffentlichung Ende 2015 ersetzen. Wir ersuchen eindringlich alle Fischereiberechtigten sich den NGP hinsichtlich des eigenen Fischwassers genau anzusehen, und etwaige Änderungen oder Ergänzungen an die Behörde zu melden. Bitte nehmen Sie diese Möglichkeit unbedingt wahr und gestalten Sie mit an einem Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan (NGP) FÜR UNSERE GEWÄSSER. Das Ministerium für ein lebenswertes Österreich freut sich auf Ihre Meinung zu den Fragen im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung: 1. Können Sie den Zielsetzungen und dem für die österreichischen Gewässer vorgeschlagenen Verbesserungsniveau zustimmen? 4

Salzburgs Fischerei, 2/2015

Mo. 16. November 2015 Fischereischutzdienstprüfung 2015 (mündlich) Mi. 18. November 2015, 18.00 Uhr Gesetzliche Fischerprüfung, Schulungs­ zentrum des LFV, Salzburg (Infos S. 6) Do. 26. – Fr. 27. November 2015 Fischereifachtagung, Mondsee (Details in der nächsten Ausgabe) 2. Haben wir in unserem Gewässerbewirtschaftungsplan die signifikanten Belastungen die unsere Gewässer beeinträch­ tigen aufgezeigt? 3. Haben wir alle wichtigen bestehenden Maßnahmen, die sich auf diese Belastungen beziehen aufgezeigt? 4. Können Sie neue oder bestehende Maßnahmen oder Initiativen auf regionaler oder lokaler Ebene aufzeigen, die Sie oder Ihre Organisation ergreifen und unterstützen könnten? 5. Welche Vorschläge haben Sie, damit wir die Abstimmung dieses Planes mit anderen relevanten Plänen und Programmen verbessern können? 6. Haben Sie Vorschläge zur Weiterentwicklung der Zusammenarbeit aller interessierten Beteiligten bei der Durchführung des Gewässerbewirtschaftungsplans? Ihre Anmerkungen und Anregungen sollen uns helfen unseren Entwurf zu überarbeiten. Wir werden eine „Zusammenfassende Erklärung“ auf unserer Webseite veröffentlichen in welcher wir u.a. aufzeigen werden, wie wir die Stellungnahmen berücksichtigen. Sie können Ihre Stellungnahme bis 21. Juli 2015 senden an:

ff Email: wasserrahmenrichtlinie@bmlfuw.gv.at ff Postanschrift: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Sektion IV, Stubenring 1, 1010 Wien, Kennwort „Wasserrahmenrichtlinie“


BUCH

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VEREINE

Salzburgs Fischerei, 2/2015

FÄNGE

FM Gerhard Langmaier

REPORT

In allen Bezirken ist bei den Bezirksfischer­ tagen gewählt worden. Bewährt, routiniert und von Neuem motiviert, sind die wiederoder neugewählten Bezirksfischereiräte in jedem unserer Salzburger Gaue sowie der neue Bezirksfischermeister Berghammer aus dem Lungau, der dem viel zu früh verstor­ benen Anton Derigo nachfolgt. Ich möchte mich im Namen des Landesfi­ schereiverbandes sowie in Vertretung aller Salzburger Fischerinnen und Fischer für die gute Zusammenarbeit, Euer Engagement im Ehrenamt für die Fischerei in Euren Bezirken ganz herzlich bedanken, und für die nächsten 5 Jahre viel Erfolg und Schaffenskraft für die fischereilichen Aufgaben und Herausforde­ rungen wünschen. In diesem Sinne ein kräftiges Petri Heil! Euer LFM

INFO

Wahljahr 2015

VERBAND

Das Wappentier des Naturschutzbundes ge­ nießt besonderen Schutz, unter anderem im Anhang 2 der Fauna Flora Habitat Richtlinie der EU und diversen internationalen Arten­ schutz-Übereinkommen. Im Bundesland OÖ ist bereits ein Managementplan ausgearbei­ tet worden. Auch in NÖ wurden wissenschaft­ liche aussagekräftige Daten gesammelt, um mehr über den Fischotter herauszufinden. In Salzburg ist der Wassermarder ebenfalls all­ gegenwärtig und bedient sich in sämtlichen Gauen massiv an etlichen Fischgewässern. Es ist höchst an der Zeit auch in Salzburg über effektive Abwehrmaßnahmen anhand von Bestandsanalysen zu verhandeln, Jagd und Schonzeit zu definieren und in absehbarer Zeit durchzuführen. Die Bestände der Fisch­ reiher (Graureiher) und Kormorane sind in keiner Weise durch die gezielte lethale Ver­ grämung der vergangenen Jahre gefährdet worden, aber man kann sich seither gebiets­ weise etwas wehren und so die Bestände der Prädatoren im erträglichen Maß halten.

EDITORIAL

Goldsaugen in der Salzach, diese Schlagzeile war den Medien beachtlich viel Platz und Sen­ dezeit wert, um über die absonderliche Idee von Herrn Robert Schneider aus Bischofs­ hofen ausführlich zu berichten. Jedenfalls haben nach den eingehenden Berichten in Rundfunk und Fernsehen viele Menschen beinahe wirklich geglaubt, dass es so einfach Rechtens ist, mit diesem überdimensionalen Staubsauger den Grund und somit das Sub­ strat mit dem Kieslückensystem abzusaugen und dabei Gold auszufiltern. Dass dabei sai­ sonal sämtliche Wassertiere wie wirbellose Bodentiere (Makrozoobenthos), Fischnähr­ tiere, Augenpunkteier, Fischbrut im Dotter­ sackstadium und Fischbrut, die gerade fress­ fähig ist, getötet werden oder mindestens irreparable Schäden davon tragen, ist trotz der schönen Reden wohl nicht von der Hand zu weisen. Die Ausübung der Angelfischerei wäre in den Saugbereichen in keiner Weise durchführbar, zusammengefasst: „fischerei­ wirtschaftlich absolut nicht tragbar“. Fakt ist, dass der LFV recherchiert hat und Fakt ist auch, dass keinerlei Ansuchen, Genehmi­ gungen oder gar Bescheide vorliegen. Einzig und allein sind angeblich 3 Schürfrechte im Bereich Fritzbachmündung vorhanden, was aber noch lange nicht heißt, dass der uto­ pische Staubsauger in der Salzach saugen darf und in Betrieb gehen kann. Für Diskussionsstoff sorgt auch der Fischot­ ter: wie managen wir in Zukunft die immer stärker werdenden Bestände? Wie soll ein nebeneinander Leben und Lebenlassen von Fischerei und Fischotter vor sich gehen? In den 80-er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurden die ersten Schäden in Niederöster­ reich gemeldet. Heute sind die Bestände und dadurch die Schäden außer Kontrolle gera­ ten. Mittlerweile holt sich der Wassermar­ der wo nur möglich, und das österreichweit mit menschlicher Hilfe Lebensraum zurück. Durch Renaturierung und Rückbau sind Ge­ wässer wieder zu einem attraktiven Lebens­ raum für alle Wassertiere und eben auch dem Fischotter geworden.

TERMINE

Li ebe S a lzb ur g er F i sch er i n n e n u n d F is c h e r !


Kund m a ch un g – G eset z lic h e F is c h e r p r ü f u n g Kundmachung gemäß § 18 des Fischereigesetzes 2002 idgF

Mit dem gültigen Fischerei­gesetz ist für den Neuerwerb einer Salzburger Jah­res­fischer­ kar­te der Nachweis der fischereifachlichen Eignung (gesetzliche Fischerprüfung) erfor­ derlich. Allgemeines

Die gesetzliche Fischerprüfung ist vor einer Prüfungskommission des LFV abzulegen. Sie umfasst 60 Prüfungsfragen aus vier Wissens­gebieten (Wassertierkunde, Ge­ wäs­ser­­­öko­logie, sach­­gemäßer Gebrauch der Angelgeräte, Fischereirecht & einschlä­ gige Rechtsvorschriften). Als Prüfungsziel müssen mindestens 9 Prüfungsfragen pro Wissens­gebiet mittels „Multiple Choice” Test richtig beantwortet werden. Die Prü­ fung ist nicht öffentlich. Sie hat schriftlich unter Aufsicht zu erfolgen. Für die Ausar­ beitung stehen maximal 3 Stunden zur Verfügung. Die Prüfungswerber haben sich durch einen amtlichen Lichtbildausweis auszuweisen. Voraussetzungen

Die Fischerprüfung kann ab Vollendung des 11. Lebensjahres abgelegt werden. Voraus­ setzung für die Zulassung zur Prüfung ist die nachweisliche Entrichtung der Prüfungs­ gebühr in Höhe von € 25,00. Überweisung bis spätestens 1 Woche vor dem Prüfungstermin tätigen, ansonsten Zahlung in BAR bei der Prüfung! Anforderung der Anmeldeformulare unter Bekanntgabe von Namen, Anschrift und Geburtsdaten beim Landesfischereiverband. Salzburger Fischerhandbuch

Die Verpflichtung zu einem Vorbereitungs­ kurs besteht nicht, die Prüfungs­inhalte und die Prüfungsfragen sind dem „Salzburger Fischer­handbuch” zu entnehmen, das beim Landesfischereiverband erhältlich ist: 6

Salzburgs Fischerei, 2/2015

œœ Abholung/Barzahlung LFV..............€ 20,00 œœ Vorkassa (Zusendung Inland) .........€ 25,50 Bankverbindung: BIC: SLHYAT2S, IBAN: AT73 5500 0000 0250 0441,

œœ Vorkassa (Zusendung EU-Ausland) .€ 31,50 œœ Zusendung per Nachnahme (nur Inland) ................................€ 31,50 Anmeldung zur Fischerprüfung

Die Anmeldung muss ausnahmslos beim LFV erfolgen: Fax: +43 (0)662-84 26 84-9, E-Mail: pruefung@fischereiverband.at Bitte beachten Sie unbedingt die jeweiligen Anmelde- und Zahlungsfristen. TERMINE LANDESFISCHEREIVERBAND

Schulungszentrum des LFV, Reichenhallerstr. 6, 5020 Salzburg Mi. 08.07.2015, 18.00 Uhr Anmeldeschluss: Di. 07.07.2015 Di. 15.09.2015, 18.00 Uhr Anmeldeschluss: Mo. 14.09.2015 Mi. 18.11.2015, 18.00 Uhr Anmeldeschluss: Di. 17.11.2015 FLACHGAU

Fr. 12.06.2015, 17.00 Uhr Gemeindeamt Faistenau, Faistenau Anmeldeschluss beim LFV: Mi. 03.06.2015 TENNENGAU

Sa. 27.06.2015, 09.00 Uhr Holztechnikum Kuchl, Landesberufs­schule, 5431 Kuchl, Anmeldeschluss beim LFV: Mo. 22.06.2015


Fortbildung für Fischereiaufsichtsorgane

Sa. 14.11.2015, Beginn: 09.00 Uhr Schulungszentrum des LFV-Salzburg, Reichenhallerstr. 6, 5020 Salzburg ff Dauer: 7 Stunden ff Kursgebühr: € 25,00 pro Person ff verfügbare Plätze: 30 Personen Anmeldung beim LFV ff Kopie des Dienstausweises bitte vorlegen ff Anmeldeschluss: Mo. 19. Oktober 2015

Seminar: Leben unter Wasser - Fischwelt der Hohen Tauern

Termin

Fr. 12. Juni 2015, 09.00 - 17.00 Uhr Haus des Wassers, 9963 St. Jakob i. D. Teilnahmegebühr: € 24,(zuzüglich Materialkosten)

VEREINE

Anmeldung

Aus organisatorischen Gründen ist eine An­ meldung unbedingt erforderlich! Anmeldeschluss: Mo. 08.06.2015 E-Mail: nationalparkakademie@ hohetauern.at Salzburgs Fischerei, 2/2015

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BUCH

Beim Workshop haben die Teilnehmenden unter fachkundiger Anleitung die Möglich­ keit, die Verarbeitung und Zubereitung von Fischen zu lernen.

FÄNGE

Nur wenige Fischarten konnten sich an die Lebensbedingungen in den nährstoffarmen und kühlen Gewässern der Nationalpark­ region anpassen. In diesem Seminar ler­ nen wir die heimischen Fischarten, ihre Lebensraum­ansprüche und Nahrungsgrund­ lagen kennen. Die Fischfauna ist überdies ein wichtiges Kriterium zur Bewertung des öko­ logischen Zustandes von Gewässern. Bei ei­ ner Exkursion an die Schwarzach erkunden wir den Lebensraum Gebirgsbach und be­ schäftigen uns mit den Auswirkungen von wasserbaulichen Maßnahmen. Die heimischen Fische und ihre Lebensräu­ me kennenzulernen und ihren Wert als Nah­ rungsmittel und regionale Alternative zu Meeresfischen wieder schätzen zu lernen, sind Ziele dieses Seminars.

REPORT

Weitere Termine werden nach Festlegung in den kommenden Ausgaben von „Salzburgs Fischerei“ kundgemacht.

INFO

Zur Kursteilnahme sind bestellte und ver­ eidigte Fischereiaufsichtsorgane berechtigt, wenn sie bei der Anmeldung ihre Dienst­ nummer und das Datum der abgelegten Fi­ schereischutzdienstprüfung bekannt geben, sowie nach der Anmeldebestätigung die Kursgebühr entrichten. Andere Personen mit einer erfolgreich ab­ gelegten Fischereischutzdienstprüfung kön­ nen an den Kursen nach Maßgabe der ver­ fügbaren Plätze teilnehmen, wenn sie nach der Anmeldebestätigung die Kursgebühr ent­ richten.

B E Z I R K S A L Z B U R G - S TA D T

VERBAND

Kurs zur gesetzlich vor­ge­­schriebenen Fortbildung für Fischereiaufsichtsorgane

EDITORIAL

Gemäß § 30a des Salzburger Fischereigesetzes 2002 idgF in Verbindung mit § 5 der Salzburger Fischereiverordnung (LGBl. 7/2013) wurde eine verpflichtende Fortbildung für Fischereiaufsichtsorgane eingeführt. Jedes bestellte Fischereiaufsichtsorgan muss INNERHALB von 10 Jahren, an mindestens einer Fortbildungsveranstaltung des Landesfischereiverbandes teilnehmen. Erfolgt dies nicht, ist das Fischereischutzorgan von Amts wegen seines Amtes zu entheben. Eine Prüfung ist nicht vorgesehen. Diese Regelung trat mit 01.03.2013 in Kraft, das heißt, jedes bestellte und vereidigte Aufsichtsorgan hat bis zum 28.02.2023 Zeit, an mindestens einer Fortbildungsveranstaltung des LFV teilzunehmen.

TERMINE

Kundmachung:


Kund ma chun g : F i s ch er ei schu t z d ie n s t p r ü f u n g 2 0 1 5 Die Prüfung für den Fischereischutzdienst 2015 (§ 33 Fischereigesetz 2002, LGBl. Nr. 81, idgF) wird im November 2015 durchgeführt.

Um Zulassung zu dieser Prüfung ist bis läng­ stens Freitag, 11. September 2015 beim Landesfischereiverband Salzburg, Reichenhallerstrasse 6, 5020 Salzburg, schriftlich anzusuchen. Dazu sind auf An­ frage beim LFV Anmeldeformulare zu be­ ziehen, bzw. diese von der Homepage unter >>www.fischereiverband.at<< her­unter­­zu­ laden. Gesetzliche Voraussetzungen für die Zu­ lassung gemäß § 32, Fischereigesetz 2002 (LGBl. Nr. 81/2002 idgF): ff Vollendung des 17. Lebensjahres ff Wenigstens dreimal im Besitz einer Jahres­fischerkarte für Salzburg ff Nachweis der ausreichenden praktischen Betätigung in der Fischerei (Bescheini­ gung eines Bewirtschafters, aus der eine ausreichende praktische Betätigung des Prüfungswerbers in der Fischerei hervor­ geht; ist bzw. war der Prüfungswerber selbst Bewirtschafter bzw. Pächter eines Fischwassers, entfällt diese Bescheini­ gung, wenn der Nachweis über dessen Bewirtschaftung in der Dauer von min­ destens einem Jahr erbracht wird). Für die Bestellung als Fischereiaufsichtsorgan ist die österreichische Staatsbürgerschaft er­ forderlich. Die körperliche und geistige Eig­ nung für die Ausübung des Fischereischutz­ dienstes muss gegeben sein. Dem Ansuchen sind gemäß § 4, Salzburger Fischereiverordnung, LGBl. Nr. 7/2013, idgF folgende Unterlagen anzuschließen: 1. Geburtsurkunde oder ein amtlicher Licht­ bildausweis; 2. der Nachweis der österreichischen Staatsbürgerschaft; 3. eine Bescheinigung eines Bewirtschaf­ ters, aus der eine ausreichende prak­ tische Betätigung des Prüfungswerbers in der Fischerei hervorgeht. 8

Salzburgs Fischerei, 2/2015

Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und einem öffentlich abzuhaltenden münd­ lichen Teil (und zwar voraussichtlich der schriftliche Teil am Fr. 13.11.2015 und der mündliche Teil am Mo. 16.11.2015 und op­ tional am Di. 17.11.2015). Der schriftliche Teil der Prüfung hat die Ab­ fassung fischereidienstlicher Meldungen oder Anzeigen sowie die Behandlung von Fragen der Fischereiwirtschaft, der Fischkun­ de und der Gewässerökologie zum Gegen­ stand, für deren Ausarbeitung dem Prüfungs­ werber vier Stunden zur Verfügung stehen. Im mündlichen Teil der Prüfung hat der Prü­ fungswerber nachzuweisen, dass er die für den Fischereischutzdienst erforderlichen be­ sonderen Kenntnisse in folgenden Prüfungs­ gegenständen besitzt: 1. Fischereirecht und grundlegende Bestim­ mungen des Wasserrechtes sowie des Natur- und Tierschutzes, des Jagd-, Schiff­ fahrts- und Tierseuchengesetzes; 2. Vorschriften über die Rechtsstellung der öffentlichen Wachen und für diese Funk­ tion einschlägige Bestimmungen anderer Rechtsgebiete; 3. Fischkunde (Erkennungsmerkmale und Lebensweise der Fische, weidgerechtes Fischen, Fischkrankheiten udgl.); 4. Fischereiwirtschaft; 5. Grundlagen der Gewässerökologie. Anerkennung von Prüfungsgegenständen

Nach § 4 Abs 10 der Salzburger Fischereiver­ ordnung (LGBl. Nr. 7/2013 idgF) werden die Prüfungsgegenstände Fischkunde, Fischerei­ wirtschaft und Grundlagen der Gewässer­ ökologie (§ 33 Abs 3 Z 3 bis 5 Fischereige­ setz 2002) durch folgende Ausbildungen bzw. Prüfungen ersetzt: 1. ein abgeschlossenes, einschlägiges Hoch­ schulstudium; 2. eine abgeschlossene Berufsausbildung, die diese Gegenstände im Lehrplan ent­ hält (z. B. Fischmeister);


Prüfungsgebühr

ff ff ff ff

ff Prüfungsgebühr für die Prüfung zum Fischereischutzdienst . ............... € 80,00 ff Prüfungsgebühr für die Wiederholungs­ prüfung zum Fischereischutzdienst .................................................... € 70,00 Gemäß Beschluss des LFV (VO-Geb-2015)

ff Zusendung per Nachnahme (nur Inland)................................. €.31,50 Vorbereitungskurs

Ort

Schulungszentrum des LFV, Reichenhaller­straße 6, 5020 Salzburg Anmeldung - Vorbereitungskurs

Eine Anmeldung zu diesem Kurs ist in jedem Fall erforderlich und UNABHÄNGIG von der Anmeldung zur Prüfung. Die Teilnehmerzahl zum Kurs ist mit 30 Personen begrenzt. An­ meldungen zum Kurs müssen schriftlich un­ ter Angabe der persönlichen Daten (Name, Anschrift, Geburtsdatum) bis Fr. 11. Septem­ ber 2015 beim LFV erfolgen (Anmeldeformu­ lare auf der Homepage des LFV) Es werden Personen, die sich auch zur FSDPrüfung bereits angemeldet haben, vorab gereiht. Die Teilnahme von Personen, die nicht zur Prüfung angemeldet sind (sog. „GASTHÖRER“), ist prinzipiell möglich, aller­ dings abhängig von der Teilnehmerzahl. Salzburgs Fischerei, 2/2015

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BUCH

Zur Vorbereitung des Prüfungsinhaltes bietet der LFV einen Vorbereitungskurs im Ausmaß von 45 Stunden an. Dieser Kurs ist nicht ver­ pflichtend, die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben allerdings gezeigt, dass der Kurs eine wesentliche Bereicherung für die Vor­ bereitung auf die Prüfung darstellt.

Änderungen vorbehalten, terminliche und inhaltliche Änderungen sowie ein genauer Stundenplan werden den Kursteilneh­ mern rechtzeitig bekannt gegeben. Bitte die o.a. Kurstermine bereits jetzt vormerken!

VEREINE

IBAN: AT73 5500 0000 0250 0441, BIC: SLHYAT2S

ff Fischereigesetz, Befugnisse von Wa­ cheorganen, sonstige einschlägige Rechts­vorschriften, Praxis bei der Fischereiaufsicht ff Seenkunde, Fische und Bewirtschaftung stehender Gewässer ff Fließgewässerkunde und -­ökologie, Bewirtschaftung von Fließgewässern ff Wassertiere: Erkennen und Bestimmen ff Fischanatomie und Wassertierkunde ff Chemisch-physikalische Parameter ff Grundlagen Limnologie

FÄNGE

Das Salzburger Fischer­handbuch ist erhält­ lich beim LFVS: ff Abholung/Barzahlung LFV.......... €.20,00 ff Vorkassa (Zusendung Inland)...... €.25,50 Bankverbindung

Geplante Kursinhalte

REPORT

Bezug Salzburger Fischerhandbuch

Fr. 02.10. und Sa. 03.10.2015 Fr. 16.10. und Sa. 17.10.2015 Fr. 30.10.2015 Fr. 06.11. und Sa. 07.11.2015

INFO

Als Vorbereitung zur Fischereischutzdienst­ prüfung ist das Salzburger Fischerhandbuch (mind. ab 3. Auflage), Teil 1 und Teil 2 not­ wendig. Dieser Fischereiprüfungsbehelf im Umfang von insgesamt 265 Seiten kann je­ derzeit beim LFV bezogen werden. Aktuell gibt es bereits die 5. Auflage. Ältere Auflagen (3. und 4. Auflage) können mit den kostenlos beim LFV erhältlichen Austausch­ blättern aktualisiert werden. In diesem Fi­ schereiprüfungsbehelf sind alle Prüfungs­ inhalte enthalten. Es empfiehlt sich, dieses noch vor dem Kurs zu beziehen und sich schon in die Materie einzulesen, um mit Vor­ kenntnissen zum Kurs erscheinen zu können.

Voraussichtliche Termine (Änderungen vorbehalten) jeweils von 09.15-17.30 Uhr

VERBAND

Lernunterlagen Salzburger Fischer­handbuch

€ 50,00

EDITORIAL

Kursgebühr

TERMINE

3. die in einem anderen Bundesland erfolg­ reich abgelegte Aufsichtsfischerprüfung. Der Prüfungswerber hat den Nachweis über diese Ausbildungen bzw. Prüfungen bei der Anmeldung zur Prüfung zu erbringen.


H I NW EI S: F euer w eh r ei n s ä t ze - F is c h e r e i Aus gegebenem Anlass möchten wir darauf hinweisen, dass bei einem Einsatz der Einsatzkräfte - wie Feuerwehr, Rettung, Wasserrettung oder Polizei - im Bereich von Fischwässern die Fischerei sofort EINZUSTELLEN und das Angelgerät einzuholen ist, um eine Behinderung oder Verletzung der Einsatzkräfte durch die Fischer zu vermeiden. Der ein oder andere Leser wird sich über diesen Aufruf wundern, und es für selbstver­ ständlich erachten, bei einem Einsatz am Gewässer bzw. in unmittelbarer Nähe – noch dazu wenn es sich um einen Einsatz mit Booten handelt – die Fischerei einzustellen und unverzüglich das Angel­gerät einzuholen, sodass es weder zu einer Behinderung noch zu einer Verletzung kommen kann. Bedauerlicherweise ist es allerdings erforderlich auf diese Selbstverständlichkeit hinzuweisen, da kürzlich sogar eine Schadenersatzforderung eines Fischers an die Berufsfeu­ Ein Einsatz ist nicht zu übersehen, daher richtig reagieren! erwehr gerichtet worden ist. Fotos: SN - Robert Ratzer Eine derartige Forderung ist rechtlich mehr als zu hinterfragen, und führt hauptsächlich zu einer Schädigung des Ansehens der ge­ samten Fischerei, die für eine sachgemäße und waidgerechte Fischerei im Sinne des Fischereigesetzes eintritt. Die Einsätze von Feuerwehr, (Wasser-)Ret­ tung und Polizei sind i.d.R. dringend und die­ nen der Rettung von Mensch und Tier oder der Abwendung weiterer Verletzungen, Schäden oder Verunreinigungen. Bei Einsätzen jeglicher Art (z. B. durch die Feu­ erwehr, (Wasser-)Rettung, Polizei) – besonders im Nahbereich von Gewässern – ist die Fischerei SOFORT und UMGEHEND einzustellen und das Angelgerät einzuholen. Die Einsatzkräfte dürfen weder behindert, ver­ letzt oder gefährdet werden. Schadenersatzforderungen an die Einsatzkräf­ te für beschädigtes Gerät sind ungerechtfertigt! 10

Salzburgs Fischerei, 2/2015

In den meisten Fällen ist Eiligkeit geboten und ein schnelles Handeln wichtig. Der am Ufer sitzende Angelfischer hat für die waid­ gerechte und gesetzeskonforme Ausübung der Angelfischerei ohnehin die Verpflich­ tung, bei seinem Angelgerät zu sein. Dieses darf ohne Beaufsichtigung nicht ausgelegt sein. Entsprechend aufmerksam – da der Fi­ scher den Biss eines Fisches erwartet – wird ihm daher auch nicht entgehen, wenn ein Einsatz samt Boot vor seinen Augen stattfin­ det. Nicht nur weil ein Fangerfolg ob des lau­ fenden Einsatzes nicht mehr zu erwarten ist, wird er daher tunlichst sein(e) Angelgerät(e) umgehend einholen, sondern auch um den Einsatz nicht zu behindern, die Einsatzkräfte nicht zu gefährden, den Einsatz nicht zu ver­ zögern und auch einen möglichen Schaden am eigenen Gerät zu vermeiden. So denkt der normale Fischer, so denkt der vernünftige Mensch!


TERMINE

Fachme sse „ Hoh e Ja g d & F i s c h e r e i 2 0 1 5 “ Salz b u r g zusammengestellt von Mag. Daniela Latzer

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Neben attraktiven Be­ lohnungen für jedes teil­ nehmende Kind (wie z. B. Angelzubehör, Fischjause, Getränke, Pflanzen bzw. Baumsamen, Schnitzereien) nach erfolgreicher Lösung der Aufgabe gab es bei der Endverlosung tolle Haupt­ preise: ff Eine Woche Jagd- und Fischereicamp des Ver­ ein Praxis Natur - Wolf­ gang Mündler im Wert von € 350,- (Sponsor: Verein Praxis Natur) ff 4 Angel-Starter-Sets im Wert von € 170,(Sponsor: Landesfi­ schereiverband Salz­ burg & Fisherman’s Partner) ff 2 Jugendferienkarten für den Leopoldskro­ ner Weiher (Sponsor: Kuratorium der Peter Pfenninger Schenkung)

Die neu konzipierte Podiumsdiskussionen bei der Eröffnung moderiert von Philipp Meikl (ORF) fand bei den Festgästen im Ver­ gleich zu den bisherigen Eröffnungsreden ei­ nen positiven Anklang. Die Fischerei vertre­ ten durch den LFV-Salzburg (LFM Langmaier), Österr. Fischereiverband (GF Hinterhofer), Fischereiverband Oberbayern (Präs. Geiger) und der Österr. Fischereigesellschaft (Obm. Kiwek) konnte sich gut präsentieren und viele aktuelle Themen der Fischerei ansprechen. Bei der inzwischen 4. Kinder-Schnitzel-Jagdund-Fischerei, bei der sich mit 9 Ausstellern soviele wie noch nie beteiligten, nahmen aktiv 182 Kinder aus 7 Bundesländern, sowie aus Deutschland und Italien teil (78 Salzburg, 28 Oberösterreich, 3 Niederösterreich, 10 Ti­ rol, 9 Steiermark, 3 Wien, 1 Burgenland, 45 Deutschland, 2 Italien). Seit der Etablierung dieser Aktion war dies ein neuer Teilnehmer­ rekord (um 20 % mehr als im Vorjahr). Neben jenen Ausstellern, die sich schon im vergangenen Jahr an der „Schnitzel-Jagd

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Eröffnung: Podiumsdiskussion

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und Fischerei“ beteiligten (Landesfischereiverband Salzburg, Österreichischer Fischereiverband, Fische­ reiverband Oberbayern, Verein NaturPraxis (Wolf­ gang Mündler), Salzbur­ ger Jägerschaft, Landwirt­ schaftskammer Salzburg, die Österreichischen Bun­ desforste AG, Berg- und Naturwacht Salzburg), konnten heuer neu die „Salzburger Nachrichten“ dazu gewonnen werden.

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Der Landesfischereiverband war heuer wie­ der unter Mitwirkung der Bezirke bei der Messe vertreten. An die aktiven Mithelfer wird seitens des LFV ein großer Dank ausge­ sprochen. Die wechselnde Präsenz der einzel­ nen Bezirke durch die Bezirksfischermeister und Bezirksfischereiräte an einem der Messe­ tage hat sich inzwischen schon gut etabliert. Dadurch kann sich der Bezirk samt den Fi­ schereimöglichkeiten und sonstigen Schwer­ punkten kostenlos präsentieren. Das Fischereidorf bestand aus 3 Hütten, die vom LFV-Salzburg, dem FV Oberbayern, dem Österr. Fischereiverband und Fischereiprodu­ zenten aus dem Flachgau „bewohnt“ wurden.

Mitwirkende Aussteller

EDITORIAL

Die diesjährige Messe „Hohe Jagd und Fischerei 2015“ im Messezentrum Salzburg vom 19.-22.02.2015 zeigte mit knapp 39.000 Besuchern und 555 Ausstellern erneut das Interesse an der Fischerei.

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ff 1 Jugendkarte des Salzburger Sportfi­ scherei-Vereins für sämtliche stehende Gewässer des SSFV (Sponsor SSFV) ff eine Kinderforschungsexpedition zu einem ÖBf-Gewässer in der Region (der Gewinner darf 5-15 ForscherInnen einla­ den, die dann von ÖBf-Wald- und Natur­ pädagogen begleitet werden) (Sponsor: ÖBf AG) ff ein hochwertiger Feldstecher der Firma Sodia (gesponsert von der Sbg. Jäger­ schaft und Fa. Sodia) ff Fischkescher (gesponsert vom FV Ober­ bayern) An dieser Stelle möchten wir uns ganz beson­ ders bei den großzügigen Sponsoren für die Hauptpreise bedanken. Vorausschauend auf die Messe im Jahr 2016 vom Do. 25.02. - So. 28.02.2016 darf ich wieder um Ihre großzügige Unterstüt­ zung und Mitarbeit ersuchen und freue mich auf ein interessantes und span­ nendes Programm.

Sponsoren

ff Verein NaturPraxis ff Landesfischereiverband Salzburg ff Kuratorium der Peter-Pfenninger-Schen­ kung (PPS) ff Salzburger Sportfischerei-Verein (SSFV) ff Fisherman’s Partner ff Österr. Bundesforste AG ff Salzburger Jägerschaft ff Firma Sodia ff Fischereiverband Oberbayern e.v. Ein großer Dank gebührt der Messeleitung und dem Messeteam für die tadellose Unter­ stützung, ohne die unser Messeauftritt und die Abwicklung der Kinderschnitzeljagd nicht zu bewältigen wäre. Herzlichen Dank! Ich möchte mich persönlich auch bei den zahlreichen Mithelfern bedanken, ohne die die Durchführung dieses Messeprogramms nicht möglich wäre: allen voran bei Birgit Schmid und Peter Laun vom Landesfischereiverband Salzburg, bei Manuel Hinterhofer vom Österreichischen Fischereiverband, aber natürlich auch bei allen Salzburger Funktionären und Bezirksfischereiräten, die sich für die Fischerei einsetzen! Weitere Infos: www.fischereimesse.at

Der Messestand des LFV-Salzburg im Fischerdorf war gut besucht. Untere Reihe: 1.) Magnetfische musste der richtigen Fischeregion zugeordnet werden. 2.) Beim Fehlersuchbild gab es 5 Unterschiede zu entdecken. Hubert Gollackner und Hans Neureiter aus dem Lungau sind behilflich. 3.) Großer Andrang bei der Preisverleihung am „Pongau-Tag“. Fotos (6): LFV-Salzburg 12

Salzburgs Fischerei, 2/2015


Wie schon in unserer letzten Ausgabe angekündigt, führt uns die diesjährige Fischereilehrfahrt vom 25.-26. September 2015 an die Donau, an die Ilz und die Drei-Flüsse-Stadt Passau. Weiters besichtigen wir den Fischzuchtbetrieb Glück Erich in Mauerkirchen. Freitag 25. bis Samstag 26. September 2015 Details über genaue Abreise (Uhrzeit), Ein­ stiegs- und Ausstiegsmöglichkeiten erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung.

ff Mittagessen an beiden Tagen ff Kosten für Führungen, Eintrittspreise, usw. Die Konsumation der Getränke ist im Preis NICHT enthalten.

Programmpunkte:

Organisatorisches

Großaquarium in Engelhartszell: links Beluga-Stör mit Namen „Harry“ (Foto: Silke Atteneder)

REPORT

ff Fahrt ff Übernachtung mit Frühstück

INFO

Enthaltene Leistungen

Die Anmeldung hat ausschließlich beim Landesfischereiverband Salzburg (Tel.: 0662-842684, Fax: DW-9, E-Mail: buero@ fischereiverband.at) bis spätestens Fr. 28.08.2015 zu erfolgen. Als Anmeldung gilt auch die Überweisung der Reisekosten auf unser Konto (Infos siehe grauer Kasten unten). Anmeldungen werden ausschließlich nach Eingang der Reisekosten verbindlich vorgemerkt. Die Teilnehmerzahl ist auf 45 Personen beschränkt. Wir hoffen, dass Ihnen unser Programm auch heuer wieder zusagt. Wir freuen uns über Ihr Interesse und über Ihre Teilnahme.

VERBAND

ff Nationalpark Bayerischer Wald, Gewäs­ serrenaturierung ff Fahrt mit der Ilztalbahn ff Jagd Land Fluss Museum im Schloss Wolfstein ff Drei-Flüsse-Stadt Passau ff Donauschifffahrt nach Engelhartszell ff Engelhartszeller Donauwelt mit Groß­ aquarium, sowie Ausstellung „Donau Geschichten“ ff Fischzucht Glück GmbH (Mauerkirchen)

EDITORIAL

DATUM:

TERMINE

Fischere ileh r fa h r t 2015

FÄNGE

Als verbindliche Anmeldung gilt die Über­ weisung der Reisekosten auf unser Konto ff IBAN AT73 5500 0000 0250 0441, BIC: SLHYAT2S ff Verwendungszweck „Lehrfahrt 2015“ ff Bitte Name des Reiseteilnehmers bei der Überweisung anführen! Salzburgs Fischerei, 2/2015

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BUCH

Anmeldeschluss: Fr. 28.08.2015

Anmeldung ausschließlich beim LFV-Salzburg

ff Tel.: 0662-842684, Fax: DW-9, ff E-Mail: buero@fischereiverband.at

VEREINE

KOSTEN ff € 78,00 pro Person (für Mitglieder und deren Angehörige), Doppelzimmer ff € 98,00 pro Person (für Nicht-Mitglieder und deren Angehörige), Doppelzimmer ff € 20,00 Aufschlag für Einzelzimmer (bit­ te bei Anmeldung bekanntgeben, falls ein Einzelzimmer (EZ) gewünscht ist)


L and e sfisc h er t a g 2015 a m 1 0 . O k t o b e r 2 0 1 5 Traditionsgemäß wird der einmal im Jahr abzuhaltende Landesfischertag abwechselnd in einem der sechs Bezirk abgehalten. Der Bezirk bekommt dadurch alle 6 Jahre die Möglichkeiten sich und seine regionalen Besonderheiten zu präsentieren und den Vertretern aus den anderen Bezirken, sowie den Ehrengästen Besonderes zu präsentieren. Für die Teilnehmer des nicht veranstaltenden Bezirkes ist dies somit eine gute Gelegenheit unser Bundesland besser kennen zu lernen. Der diesjährige Landesfischertag findet am Sa. 10. Oktober 2015 im Pinzgau/Mittersill im Gasthof Bräurup statt. Wie bereits in den Bezirken finden heuer auch auf Landesebene Neuwahlen für die Funktionsperiode 2015 bis 2020 statt. Gewählt werden die Funktion des Landesfi­ schermeisters, seines Stellvertreters, der 5 Re­ ferenten, der 2 Rech­nungs­prüfern, das Ehren­ gericht und die Vertreter der Wahlkommission.

Neben den Ehrungen in Gold für besondere Verdienste um die Fischerei im Bundesland Salzburg, wird es auch einen Fachvortrag zu diversen Projekten im Pinzgau geben. Rahmenprogramm

Besichtigung des Nationalparkzentrums Hohe Tauern im Mittersill Wir freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen vieler Gäste und Fischereiinteressierte.

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Salzburgs Fischerei, 2/2015


Lebensraums hingewiesen werden. Je mehr man über eine Art weiß, umso mehr kann man das komplexe Netzwerk der Fischerei­ biologie, Fischökologie und unserer Gesell­ schaft und der damit verbundenen Probleme verstehen und lösen lernen. Vorgangsweise

Wie schon im Vorjahr werden Fischarten von den Fischereiorganisationen Österreichs für das folgende Jahr nominiert und danach ha­ ben SIE die Wahl. Nutzen Sie diese Möglichkeit!

Fisc he re ibe z i r k Ten n en g a u

Für den Fischereibezirk Tennengau BFM Andreas Wiskocil Salzburgs Fischerei, 2/2015

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BUCH

Nach erfolgter Anmeldung werden die ent­ sprechenden Unterlagen und Informationen über die Ablaufdetails zugesandt. Wir freuen uns auf einen wiederum erfolgreichen Kurs und wünschen schon jetzt allen Teilnehmern viel Erfolg bei der gesetzl. Fischerprüfung.

VEREINE

Wir ersuchen um Verständnis, dass aufgrund der Vorgaben des Landesfischereigesetzes 2002 die Ablegung der Prüfung nur dann er­ folgen kann, wenn der Prüfungswerber am Tage der Prüfung das 11. Lebensjahr bereits vollendet hat.

Anmeldungen zum Vorbereitungskurs wer­ den von den Vereinen FV Hallein, FV Kuchl und Tennengauer FV direkt entgegengenom­ men, Anmeldungen per E-Post unter: ff fvh@aon.at, ff info@kuchlerfischer.at oder ff a.wiskocil@gmail.com.

FÄNGE

ff Sa. 13.06.2015: Fischerei in der Praxis (Stehend- u. Fließgewässer, Fischzucht, Fischkunde) ff Sa. 20.06.2015: Theorieschulung mit Vor­ bereitung auf die gesetzliche Fischerprü­ fung ff Sa. 27.06.2015: Gesetzliche Fischerprü­ fung (Holztechnikum Berufsschule Kuchl)

REPORT

Bereits zum 10. Mal veranstalten der Bezirks­ fischereirat Tennengau und die 3 größten Vereine des Bezirks gemeinsam einen Jung­ fischerkurs für Jungfischer mit Wohnsitz im politischen Bezirk Tennengau. Die Sinnhaf­ tigkeit des für die Betreuer doch sehr auf­ wendigen Kurses zeigt sich jedes Jahr im Er­ folg der Teilnehmer bei der abschließenden gesetzlichen Fischerprüfung. Beim letzten Jungfischerkurs 2014 haben alle 18 Kursteil­ nehmer die Prüfung erfolgreich bestanden. So halten wir uns weiter an das bisherige Ab­ laufkonzept, das 3 Kurstage vorsieht. Die Ver­ anstaltungen finden jeweils am Samstag und heuer zu folgenden Terminen statt:

INFO

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Mit der Ernennung möchten der Öster­ reichische Fischereiverband, die Landesfi­ schereiverbände und Landesorganisationen der Fischerei unter Mitwirkung des Bundes­ amtes für Wasserwirtschaft (Institut für Ge­ wässerökologie, Fischereibiologie und Seen­ kunde), und dem Österr. Kuratorium für Fischerei die jeweilige Art und deren Lebens­ raum ins allgemeine Bewusstsein bringen. Nebst der traditionellen fischereilichen Be­ deutung soll vor allem auf die aktuelle Bedro­ hung der Art und auf die Gefährdung ihres

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Warum gibt es einen Fisch des Jahres?

EDITORIAL

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Jeder kann ab Juni 2015 mitwählen unter: www.fisch-des-jahres.info

TERMINE

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Fisc h d e s Ja h r es 2016: W ä h l e n Sie m it !


Tag der Salzburger Fischerjugend

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Einladung Schnuppern auf Karpfen & Grundkenntnisse zum Fliegenfischen erlernen

Samstag, 13. Juni 2015 Erdbeerteich

Landesfischereiverband Salzburg Reichenhallerstr. 6 5020 Salzburg E-Mail: buero@fischereiverband.at Eine Veranstaltung des Landesfi‐ schereiverbandes Salzburg & der Bewirtschafter des Erdbeerteiches Alex Strasser & Arnold Kirschner

Datum: Sa. 13. Juni 2015 Treffpunkt: 07.00 Uhr Fischerhütte, Erdbeerteich, 5102 Weitwörth - Anthering/ Acharting (Anfahrt mit Lokalbahn bis Station „Weitwörth“ möglich) Weitere Aktivitäten: • Fischereiwissensstation mit Forschungsstation • Angelmontagen-Station • Fliegenbindevorführung • Wurftechniken beim Fliegenfischen mit Zielwurf • Am Stock gebratene Würstchen und Allerlei vom Holzkohlengrill Getränke stehen während des Fischens gratis zur Verfügung Ende ca. 16.00 Uhr Anmeldung ausschließlich per E‐Mail: helmuth.wimmer@ fischereiverband.at Nähere Infos: H. Wimmer Tel.: 0664/2066650 E‐Mail: helmuth.wimmer@ fischereiverband.at Die Veranstaltung wird im Rahmen der Jugendförderung 16 angeboten! Salzburgs Fischerei, 2/2015 kostenlos

Angelbegeisterte Jungfischer im Alter von 9 bis 16 Jahren werden ins Fischer-Paradies Erdbeerteich nach Weitwörth geladen um unter Anleitung von fachkundigen Karpfen­ fischern die verschiedenen Angeltechniken für den Karp­ fenfang sowie alle wichtigen Grundelemente zur richtigen Ausrüstung der verschiedenen Angeltechniken & das An­ geln im Allgemeinen zu erfahren. Darüber hinaus wird das Fliegenfischen, die wohl elegan­ teste und schonendste Art des Fischfangs vom bekannten und erfahrenen Fliegenfischer Franz Xaver Ortner vorge­ stellt. Leihgeräte mit Köder werden bereitgestellt, es können auch eigene Geräte mitgebracht werden. Auf Grund begrenzter Teilnehmerzahl wird um rechtzei­ tige Anmeldung ausschließlich per E‐Mail gebeten.


in Euro

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Kanzleikraft/h

48,13

Sonstige Hilfskräfte/h

37,03

E-Aggregat/h

35,00

Bootsbenützung inkl. Außenbordmotor/h

35,00

SV Zeithonorar/h

74,05

PKW /km

0,42

Fachkraft/h

59,24

Gerätetransport

0,77

EDITORIAL

Tarife für Fischerei-SV 2012

Tarife für Fischerei-SV 2012

TERMINE

Neue Tarife für Fischereisachverständige Nachdem der Basiswert des Allgemeinen Teils der Honorarordnung für Ziviltechniker, der schon bisher als Richtwert für Fischerei-Sach­ verständige gegolten hat, ab 01.04.2012 auf € 74,05 erhöht wurde, werden auch die Ta­ rife für Fischerei-SV entsprechend angepasst:

VERBAND

Bezirksfisc h er t a g Pon g a u 20 1 5

INFO Der neu gewählte bzw. wieder bestätigte Bezirksfischereirat für den Pongau für die Periode 2015-2020.

Salzburgs Fischerei, 2/2015

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BUCH

VEREINE

Ein Höhepunkt des Bezirksfischertages war die Ehrung für besondere Verdienste um die Salzburger Fischerei an BH-Stv. Ing. Mag. Robert Kendlbacher.

FÄNGE

Ein Tagesordnungspunkt war auch die Neu­ wahl des Bezirksfischereirates Pongau, bei dem BFM Josef Nothdurfter und sein Stell­ vertreter Dietmar Maier für die Funktions­ periode 2015 bis 2020 im Amt bestätigt wurden. Weiters wurden folgende Bezirksfi­ schereiräte (BFR) gewählt: ff Raimund Huber – Schwarzach ff Josef Harrer - Bischofshofen ff Josef Durmic - Werfen/Tenneck ff Anton Schöninger - St. Johann i. Pg. ff Walter Wenisch - Bischofshofen ff Friedrich Lettner - Schwarzach ff Johann Trausnitz - Bad Hofgastein ff Rupert Mayr - Mühlbach a. Hkg. ff Stefan Krall - St. Johann i. Pg. ff Markus Kraml - Haus i. Ennstal

REPORT

Wie jedes Jahr erfreut sich der Bezirksfi­ schertag Pongau nicht zuletzt wegen der in­ teressanten Themen wie Energiegewinnung, EU-Wasserrahmenrichtlinie, Online-Fischer­ karten, Goldgräber in der Salzach, erfolgreich abgelegte Fischerprüfung etc. und der zahl­ reich anwesenden Ehrengäste großer Be­ liebtheit. Am 28. März 2015 konnten BFM Sepp Noth­ durfter und BFM-Stv. Dietmar Maier neben ca. 140 Pongauer Fischerinnen und Fischer unter anderem BR Sepp Saller, LAbg. Rupert Fuchs, BH-Stv. Ing. Mag. Robert Kendlbacher, Bgm. Hansjörg Obinger, RA Prof. Dr. H. Pe­ ter Draxler (Kleinwasserkraft), LFM Gerhard Langmaier, GF Mag. Daniela Latzer, LFR Mag. Dr. Peter Laun, BFM Andreas Wiskocil, BJM Jakob Rohrmoser, Dr. Peter Obermüller und den Bezirksleiter der Berg- und Naturwacht Heinz Hinteregger willkommen heißen. Die am Bezirksfischertag Pongau Anwe­ senden verfolgten interessiert den Gruß­ worten und Beiträgen der Ehrengäste sowie der Präsentation „Die Nase – Fisch des Jahres 2015“ von GF Mag. Daniela Latzer.


Für besondere Verdienste um die Fischerei wurde Ing. Mag. Robert Kendelbacher (BH St. Johann) mit dem Silbernen Ehrenzeichen geehrt.

Dank an die ausgeschiedenen Bezirksfischereiräte: v.l.n.r. (1. Reihe): Manfred Fallenegger, Johann Krauthauf, Ingrid Laimböck, (2. Reihe): BFM-Stv. Dietmar Maier, BFM Josef Nothdurfter, LFM Gerhard Langmaier

Die ausscheidenden Bezirksfischereiräte Ingrid Laimböck, Johann Krauthauf und Manfred Fallenegger erhielten eine Aner­ kennungsurkunde.Im Anschluss an den of­ fiziellen Teil des Bezirksfischertages Pongau

gab es die Verlosung von Sachpreisen und Fischerkarten durch Josef Harrer (Fischerei­ verein Bischofshofen). Ein herzliches Dankeschön und ein kräftiges Petri Heil an alle Spender.

Bezirksfisch er t a g Pi n z g a u 2 0 1 5 Die Zeit, die wir uns nehmen So, es ist 22:00 Uhr und vor mehreren Ta­ gen war Redaktionsschluss für die aktuelle Ausgabe von Salzburgs Fischerei. Wie ver­ sprochen, möchte ich einen Bericht über unseren Bezirksfischertag, der vor mehr als einem Monat stattfand, schreiben. Und da gibt es ein Protokoll, irgendwo in meinem EMail Postfach, irgendwo zwischen 56 ungele­ senen Nachrichten und noch mehr Mails, die auf eine Erledigung warten. Dieses Protokoll soll Grundlage für meinen Bericht sein, aber ich finde es einfach nicht. Egal, mir fällt auch so noch das Wichtigste ein. Wie bereits in den vergangenen Jahren findet unser Bezirksfischertag an einem Freitag im Frühjahr im Gasthof Schörhof in Saalfelden statt. Wir freuen uns, dass viele interessierte Fischer gekommen sind. Auch einige Politi­ ker sind da. Der Bürgermeister und der Vi­ zebürgermeister von Saalfelden sind gekom­ men. Sogar ein Nationalratsabgeordneter ist da und erzählt uns, dass er nicht wirklich ei­ nen Bezug zur Fischerei hat. Gut, wenigstens 18

Salzburgs Fischerei, 2/2015

ehrlich ist er. Und sein Besuch ist eine Wertschätzung. Für all jene unter uns, die sich Woche für Woche für die Fi­ scherei und die Ge­ wässer in unserem Bezirk einsetzen.

Der Bezirksfischereirat im Pinzgau: v.l.n.r.: Gottlieb Eder, Thomas Dürnberger, Mario Panzl, BFM-Stv. Stefan Magg, BFM Reinhard Riedlsperger, Simon Brandtner, Bernhard Pfeffer und Gebhard Neumayr


TERMINE

ff Bezirksfischermeister: ff BFM-Stv.: FM Stefan Magg Bezirksfischereiräte ff Brandtner Simon (Kaprun) ff Dürnberger Thomas (Kirchdorf i. T) ff Gassner Matthias (Mittersill) ff Germann Walter (Mittersill) ff Haarlander Wilhelm (Zell am See) ff Lengauer Rudolf (Saalfelden) ff Panzl Mario (Zell am See) ff Pfeffer Bernhard (Saalfelden)

Petri Heil! Bernhard Pfeffer, Mitglied des Bezirksfi­ schereirates Pinzgau Salzburgs Fischerei, 2/2015

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BUCH

ff DI Neumayr Gebhard (Zell am See)

VEREINE

ff Eder Gottlieb (Uttendorf)

FÄNGE

Mag. Reinhard Riedlsperger

REPORT

Der Bezirksfischereirat Pinzgau (2015-2020)

INFO

Nach den einführenden Worten und der gewissenhaften Begrüßung der Ehrengäste durch unseren Bezirksfischermeister folgt die Neuwahl des Bezirksfischereirates. Ein­ stimmige Annahme des Wahlvorschlages. Ein Gremium aus 12 ehrenamtlich tätigen Personen – Fischereirechtsbesitzer, Bewirt­

schafter und Fischer – ist für die nächsten fünf Jahre gewählt. Neben Familie, Beruf und unserem liebsten Hobby, der Fischerei, bleibt für diese Funktion nicht immer so viel Zeit, wie wir uns eigentlich wünschen wür­ den. Aber wir machen das Beste daraus und wir machen es gerne. Wichtig ist, dass die Führung passt. Daher freuen wir uns, dass sich unser Bezirksfischereimeister Reinhard Riedlsperger dazu entschieden hat, unserem Bezirk auch in Zukunft vorzustehen. Der Mann ist Familienvater, Unternehmer, Jäger und Fischer. Und er nimmt sich trotzdem die Zeit für unzählige Besprechungen, E-Mails, Telefonate und Besuche. Woher er die Zeit nimmt, wir wissen es nicht. Aber wir freuen uns und sagen Danke! So, es ist nun 23:12 Uhr. Es gäbe noch zahl­ reiche andere Punkte, die ich in diesen Ar­ tikel über den Bezirksfischereitag einbauen könnte. Es gäbe noch viele Projekte, die wir in unserem Bezirk umsetzen könnten und noch viele Behördenverhandlungen, an denen wir teilnehmen könnten. Aber wir müssen uns einfach eingestehen: Es geht nicht alles. Es zählt die Zeit, die wir uns nehmen. Wir hof­ fen, dass auch die Fischer im Pinzgau unsere Aktivitäten aus dieser Perspektive bewerten. Wir werden euch in den kommenden Aus­ gaben von Salzburgs Fischerei wieder über aktuelle Projekte informieren.

VERBAND

Ehrenzeichen in Silber für besondere Verdienste um die Fischerei in Salzburg wurde verliehen an BFR Bernhard Pfeffer: v.l.n.r.: BFM Reinhard Riedlsperger, Bernhard Pfeffer, LFM-Stv. Ludwig Vogl

EDITORIAL

Als Dank für seinen ehrenamtlichen Einsatz überreicht Stefan Magg (oben) stellvertretend für den Bezirksfischereirat dem Bezirksfischermeister ein Fass Bier sowie lebende Seeforellen für sein Gewässer. Alle Fotos: B. Pfeffer


Be zirksfisch er t a g L un g a u 20 1 5 Der Bezirksfischertag Lungau wurde auch dieses Jahr mit 85 Fischern und Fischerinnen im Bürgersaal in Tamsweg abgehalten. Über­ schattet wurde dieser vom Ableben von BFM Anton Derigo dem mit einer Gedenkminute gedacht wurde. Bezirkshauptmann-Stellvertreter Dieter Motz­ ka und Landesfischermeister-Stellvertreter Ludwig Vogl würdigten Derigos Arbeit, der sich besonders für die Renaturierung der Laichge­ wässer eingesetzt hat. Der BFM-Stv. Hubert Gollackner berichtete über sehr viele fischfreundliche Maßnah­ men im Bereich der Hochwasserverbauung und hofft auf weitere gute Zusammenarbeit mit der Wildbachverbauung. Angesprochen wurde auch das vermehrte Auftreten von Fischottern in den Lungauer Gebirgsbächen. Der Otter kann in kürzester Zeit den relativ kleinen Bächen extremen Schaden zufügen und sucht sich anschlie­ ßend ein neues Revier. Anschließend wurde der Vortrag von Dani­ ela Latzer (LFV) „Die Nase – Fisch des Jahres 2015“ mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Der Flussmeister Hannes Weiß zeigte eben­ falls einen kurzen Vortrag über die Renaturie­ Sehr geehrte Fischer und Fischerinnen! Als neu gewählter Bezirksfischermeister für den Lungau möchte ich mich Ihnen vorstel­ len und meine Anliegen näher bringen: Ich bin 39 Jahre alt, Berufsunteroffizier beim österreichischen Bundesheer, verhei­ ratet, habe eine Tochter und bin in Tams­ weg wohnhaft. Seit meiner frühesten Kind­ heit bin ich begeisterter Fischer und über die Jahre verlagerte sich meine Fischerei vom Karpfenangeln immer mehr in Richtung Flie­ genfischen. Das größte Anliegen ist mir die Sensibilisierung der Bevölkerung für das einzigartige Ökosystem unter der Wasser­ oberfläche, welches teilweise nur mehr mit großem finanziellem Aufwand und ehren­ amtlichen Arbeitseinsätzen durch Fischer, Naturschutzorganisationen und Vereine aufrechtgehalten wird. Ein weiterer mir 20

Salzburgs Fischerei, 2/2015

rungsarbeiten, die geleistet wurden. Im Rahmen des Fischertages wurde auch die Neuwahl des Bezirksfischereirates für die Funktionsperiode 2015 bis 2020 durch­ geführt. Franz Berghammer wurde zum neuen Be­ zirksfischermeister (BFM) und Herwig Bogensperger zu seinem Stellvertreter ge­ wählt. Die weiteren 10 Fischereiräte sind: ff Martin Esterbauer ff Franz Geiersperger ff Hubert Gollackner ff Harald Hamberger ff Johann Hofer ff Hans Neureiter ff Lukas Perner ff Gerhard Posch ff Heinz Wieland ff Norbert Winkler. Gedankt wurde den langjährigen Bezirksfi­ schereiräten Ernst Aigner und Herbert Ho­ hensinn und jeweils ein Geschenkskorb überreicht. Weiters möchten wir uns bei den Spendern wie auch den Sammlern der Preise für die abschließende Verlosung bedanken.

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BFM Franz Berghammer

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wichtiger Punkt ist die Jugendarbeit im Lun­ gau. Ich möchte eine Anlaufstelle für Jung­ fischer, Schulen, Kindergärten und natürlich auch Erwachsene in Fischerei- und Wasser­ fragen werden. Ich bedanke mich für das Vertrauen und wünsche allen ein kräftiges Petri Heil! BFM Franz Berghammer

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ff ff ff ff

Der Landesfischereiverband gratuliert!

BFM-Stv. Salzburg-Umgebung DI Harald Schwarz Rechnungsprüfer Felix Riefler BFM Salzburg-Umgebung Nikolaus Höplinger BFM-Stv. Tennengau Manfred Deutenhauser

Stefan Spasojevic <<01.03.2015

beim Landesfischereiverband Salzburg und ein leidenschaftlicher Fischer. Sofern es seine Zeit erlaubt hat, ist Stefan vorwiegend an der Salzach mit großer Begeisterung der Fischerei nachgegangen.

Stefan Spasojevic aus Golling war über viele Jahre Mitglied

Wir werden ihm ein ehrenvolles Andenken bewahren!

¿¿26.09.1947

Anton Derigo ¿¿ 14.09.1956 << 07.03.2015

Ing. Anton Derigo, Bezirksfischermeister für den Lungau von 2010 bis zu seinem Ableben, ist am 07. März 2015 nach schwerer Krankheit friedlich entschlafen. Toni Derigo war der Fischerei von Kindesbeinen an sehr verbunden und hat sich im Bezirk Lungau im Besonderen für die Gewässer, deren Erhalt und Verbesserung vehement eingesetzt, u.a. durch die Gründung des Vereins „Naturgewässer Lungau“. ImJahr2005haterdieFischereischutzdienstprüfung für das Bundesland Salzburg mit ausgezeichnetem Erfolg abgelegt.

01.08.1941 15.08.1965 17.08.1962 23.08.1961

Darüberhinaus war er Altkommissär der Vereinigten zu Tamsweg, sowie Mitglied der Liedertafel Tamsweg, des Club 41 und der Salzburger Jägerschaft. Er war Bassist und Sänger der Murvalley Dixielandband und der Band Take 4. Toni, allseits geschätzt und geachtet, hat sich mit seinem umfassenden Fachwissen und seinem Engagement stets für die Fischerei und zum Wohle unserer Gewässer eingesetzt. Er war wichtiger Berater und Initiator: war mancher durch seine Ehrlichkeit und Kritik vor den Kopf gestoßen, berührte er mit seinem Einsatz, seiner Persönlichkeit und seinen Visionen doch soviele Herzen. Für die Fischerei – nicht nur im Lungau, sondern im ganzen Land Salzburg - ist sein Ableben ein schwerer Verlust! Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren!

Michael Glück Herr Ing. Michael Glück ist am 28.04.2015 völlig unerwartet verstorben. Ing. Michael Glück war seit dem Jahr 1987 wasserbautechnischer Amtssachverständiger bei der BH Salzburg-Umgebung und in den vergangenen Jahren verdienstvoll als Wasserbautechniker tätig. Er hat sich mit seinem Sachverstand, seiner Erfahrung und seinem Bestreben nach sinnvollen Lösungen auch sehr um die Belange der Fischerei bemüht. Er war stets ein kompetenter und angenehmer Ansprech- und Gesprächspartner und auch immer hilfsbereit und aufklärend im Sinne unserer Gewässer. Der Landesfischereiverband wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

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Salzburgs Fischerei, 2/2015


emel-

von DI Manuel Hinterhofer (ÖFV)

Smaragdgressling aus der Mur bei Bruck: Beachte die Länge der Bartfäden (Foto: Wolfgang Gessl, www. pisces.at)

INFO

Der Steingressling (Foto: Wolfgang Gessl)

REPORT

Schweizerischer Fischerei-Verband: Erschreckende Zunahme von Pilzkrankheiten bei Fischen: große weiße Pilzflächen überall am Körper der Fische: Dieses Bild bietet sich auch diesen Frühling in vielen Schweizer Flüssen. Sogar mehr denn je. Im Rhein ist sogar der Äschenbestand vom Aussterben bedroht. Der Schweizerische Fischerei-Verband SFV will mit einer Informationskampagne die Übertragung der Pilzkrankheit eindämmen.

Salzburgs Fischerei, 2/2015

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BUCH

Zum ersten Mal wurde die besonders tödliche Variante Saprolegnia parasitica im Doubs nachgewiesen – aber auch in Birs, Areuse, Aare, Rhein und weiteren Flüssen. Dramatisch ist die Situation aktuell im Rhein bei Schaffhausen. Seit drei Wochen wird eine massive Häufung von verpilzten Fischen – mehrheitlich Äschen – festgestellt. Die geschwächten Fische sammeln sich an ruhigen Stellen in Ufernähe. „Sie sind so stark

VEREINE

Sterben Äschen im Rhein aus?

FÄNGE

Zuna hme von Pi l z kr a n kh ei t e n b e i F is c h e n

„Das tut jedem Naturfreund und jedem Fischerherz weh“, sagt Samuel Gründler, Biologe beim Schweizerischen Fischerei-Verband SFV. Er meint die Fische, die von einer dicken Pilzschicht hauptsächlich an Kopf und Flossen befallen sind. Es handelt sich um den aggressiven, leicht übertragbaren Pilz Saprolegnia. Der Pilz kann sich auch innerhalb des Körpers verbreiten und führt häufig zum Tod der Fische. Für die Menschen besteht kein Risiko.

VERBAND

Der Smaragdgressling: eine neue Gründlingsart. Ein adultes Exemplar (Totallänge > 100mm) aus der Mur bei Bruck. Deutlich ersichtlich ist der grüne Schleier (Foto: Christian Wiesner).

EDITORIAL

Wissenschaftlern der Universität für Bodenkultur Wien und der Karl-Franzens-Universität Graz ist der Nachweis einer neuen Art in der Oberen Mur geglückt! Thomas Friedrich vom Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement bezeichnet den Fund „sowohl aus ökologischer als auch taxonomischer Sicht als sensationell“. Aufgrund der auffälligen, smaragdgrünen Färbung der Adulttiere, erhielt diese Gründlingsart den Namen Smaragdgressling. Nach aktuellem Wissensstand ist der Smaragd­gressling als endemische Reliktart für Österreich zu bezeichnen. Neben der letzten größeren Population des Huchens als wichtiges FFH-Schutzgut der Mur gibt es mit

dem Smaragdgressling somit eine weitere Art für deren Erhaltungszustand Österreich unmittelbar verantwortlich ist. Eine erste Beschreibung des Smaragdgresslings finden Sie in der April-Ausgabe von „Österreichs Fischerei“ (Heft 4, April 2015) mit Titel: Eine neue, unbeschriebene Gründlingsart der Gattung Romanogobio in der Oberen Mur – Eine erste Beschreibung anhand morphologischer Merkmale und DNABarcodes“ (von Thomas Friedrich, Christian Wiesner, Günther Unfer, Kurt Pinter, Daniel Daill, Lukas Zangl und Stephan Koblmüller).

TERMINE

Österreich h a t ei n e n eue F i sc h ar t !


geschwächt, dass sie nicht überleben werden“, befürchtet Gründler. Besonders schockierend ist, dass die Pilzkrankheit neu auch bei Jungfischen ausbricht. Früher waren es größere Fische, die von der Fortpflanzung geschwächt waren. Der Äschenbestand hat sich seit dem Hitzesommer 2003 noch nicht erholt. Der Ausbruch dieser neuen Pilzinfektion droht nun die jahrelangen Bemühungen der Fischer zum Wiederaufbau des Äschenbestandes zu unterlaufen. Infokampagne des Fischerei-Verbandes

Der Schweizerische FV tut alles gegen die Ausbreitung der Pilzkrankheit. Die Übertragung kann auf natürlichem Weg via Wasservögel, aber auch durch Stiefel, Fischereigeräte, Besatzfische, Kanus oder Boote erfolgen. Deshalb müssen Fischer oder andere Benutzer der Flüsse mit Krankheiten alle Gegenstände und Materialen desinfizieren, bevor sie in ein anderes Gewässer wechseln. Der SFV hat 3 goldene Regeln zur Vermeidung der Übertragung der Pilzkrankheit: ff Kein Wasser, keine Fische zwischen verschiedenen Gewässerabschnitten transportieren ff Alle Angelgeräte und Wathosen/Stiefel vor dem Fischen an einem anderen Gewässer trocknen und desinfizieren ff Nur Köderfische verwenden, die aus dem befischten Gewässerabschnitt stammen

Fische mit der tödlichen Pilzkrankheit Saprolegnia. Foto: Samuel Gründler

für Fischer auf Infokarten und Plakaten Verhaltenstipps formuliert und erwartet von Behörden eine proaktive Kommunikation. Kurt Bischof Saprolegnia: Was ist das für ein Pilz?

Der Pilz Saprolegnia kommt natürlicherweise in unseren Gewässern vor. Neu ist jedoch seit einigen Jahren, dass eine oder mehrere besonders aggressive Formen dieses Pilzes in etlichen Flüssen auftauchen. Waren früher meist nur geschwächte Einzelfische betroffen, führt der Pilz heute regelmäßig zu großen Fischsterben. Bei den meist ohnehin bereits stark gefährdeten Fischarten wie der Äsche hat dies zu dramatischen Bestandseinbrüchen geführt. Besonders dramatisch ist die Situation jeweils im Frühling, wenn die Wassertemperatur steigt und sich der Erreger leicht übertragen kann. Weitere Infos, PDF-Flyer: www.sfv-fsp.ch

Vorbe uge n d er S ch ut z für O b e r f läc h e n g e wäs s e r

Im ÖPUL 2015 gibt es eine neue Maßnahme, die sich „Vorbeugender Oberflächengewässerschutz auf Ackerflächen“ nennt. Was ist die Zielsetzung dieser neuen ÖPUL-Maßnahme und wie sieht sie aus? aus: Der Salzburger Bauer vom 19.02.2015 Die EU-Wasserrahmenrichtlinie sieht für Oberflächengewässer die Erreichung eines guten ökologischen und guten chemischen Zustandes vor. Während ein Großteil der Flüsse, Bäche und Seen diese naturnahen Zustände bereits aufweist, gilt es bezüglich Fischdurchgängigkeit (betrifft Kraftwerksbetreiber) und Nährstoffgehalt im Wasser aus 24

Salzburgs Fischerei, 2/2015

oberflächlichen Einträgen (betrifft Landwirtschaft) noch Verbesserungen zu erreichen. Das wesentliche Ziel der ÖPUL-Maßnahme ist die Reduktion von Nährstoffeinträgen – vor allem Phosphor – in Oberflächengewässer. Dies soll durch die Anlage von Gewässerschutzstreifen entlang von ständig wasserführenden, gefährdeten Oberflä-


Prämiensätze

Download als PDF unter

Herausgeber und Medieninhaber Umweltdachverband GmbH in Kooperation mit dem Österreichischen Fischereiverband. Salzburgs Fischerei, 2/2015

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BUCH

>>www.fischerei-verband.at/aktuelles<< „Gewässer schützen - Wasserkraft nützen“

VEREINE

teressengruppen fördern und somit eine nachhaltige Energieversorgung bei gleichzeitigem Erhalt der letzten unberührten sowie der besonders wertvollen Fließgewässer gewährleisten. Die Broschüre entstand im Rahmen des Projekts für Ländliche Entwicklung „Gemeingut Wasser im Spannungsfeld der Interessen: Umsetzung des NGP. Wir informieren SIE – SIE bilden sich Ihre Meinung“.

FÄNGE

Die am 24. April 2015 vom Umweltdachverband und dem Österreichischen Fischereiverband veröffentlichte Broschüre „Gewässer schützen - Wasserkraft nützen. Flüsse im Spannungsfeld der Interessen“ bringt das umfangreiche Thema Wasserkraft mittels anschaulich und objektiv aufbereiteter Fakten und Daten einem breiten Leserkreis näher. Nur eine ausgewogene und breite Diskussionsbasis kann zukünftige Entscheidungsprozesse erleichtern, die Kommunikation auf Augenhöhe und die konstruktive Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen In-

REPORT

N eu: Brosc h ür e z ur W a ss er kr af t in Ö s t e r r e ic h

INFO

Die Prämie beträgt 450€/ha, für maximal 20 % der Ackerfläche des Betriebes. Positiv hervorzuheben ist, dass neben der ÖPUL-Prämie der Zahlungsanspruch gewährt wird – ohne dass die ÖPUL-Prämie (wie im ÖPUL 2007 um 300 Euro) gekürzt wird. Wichtig: sollte ein Schutzstreifen als ökologische Vorrangfläche zur Erfüllung des Greenings für die ZA-Nutzung angemeldet werden, wird keine Prämie im ÖPUL gewährt. Denkbar wären diese Schutzstreifen sowieso nur als Brache, weil der Aufwuchs kein reiner Leguminosenbestand gemäß ÖPUL sein darf, im Greening bei der Anrechnung davon stickstoffbindenden Kulturen aber erforderlich ist.

VERBAND

Teilnahmeberechtigt sind Ackerflächen, die max. 50 Meter entfernt zu einem ständig wasserführenden Gewässer in der Gebietskulisse sind. Förderfähige Feldstücke werden von der AMA im GIS ausgewiesen. Für die anzulegenden Gewässerschutzstreifen auf diesen Ackerflächen gelten folgende Vorgaben: ff durchschnittliche Mindestbreite 12 Meter an der dem Gewässer nächstgelegenen Feldstückseite ff Erhalt über die gesamte Verpflichtungsdauer ff Anlage bis spätestens 15. Mai oder Belassen eines bestehenden Begrünungsbestandes ff dauerhafte, winterharte Begrünung - keine reinen Leguminosenbestände ff Verzicht auf Düngung und Pflanzenschutz ff kein Umbruch der betroffenen Flächen

EDITORIAL

Voraussetzungen

bis Ende 2020 (= Verpflichtungsende), die Flächen bleiben Acker und werden nicht zu Gründland ff jährliche Pflege der Schutzstreifen (z. B. Häckseln) auch durch Mahd und Abtransport (Nutzung zulässig), Beweidung der Flächen ist nicht zulässig ff Option: zusätzliche Schutzstreifen auf dem Ackerfeldstück an anderen erosionsgefährdeten Stellen zulässig, es gelten die gleichen Bedingungen.

TERMINE

chengewässern erreicht werden. Untersuchungsergebnissezeigen,dassOberflächenabschwemmungen durch Gewässerrandstreifen deutlich reduziert werden können. Das Bundesamt für Wasserwirtschaft hat auf Ebene von Katas­tralgemeinden eine Gebietskulisse erstellt, betroffen sind vor allem die östlichen Bundesländer (Grafik: www.bwsb.at)


Äschenpro j ekt Pi n z g a u Heuer war der Fang der adulten Äschen für das Projekt Pinzgau sehr mühsam und zeitaufwendig. Die Hochwässer der letzten Jahre haben den Äschenbestand an der Saalach und Salzach stark reduziert. Baggerarbeiten in der Salzach bis kurz vor der Laichzeit der Äsche waren sicherlich auch nicht fördernd. Um trotzdem zu den wertvollen Äscheneiern zu gelangen, wurde vermehrt auf den Laichzug der Äsche an Salzach und Saalach und den Nebengewässern geachtet und die Gewässer genau beobachtet. Es wurden sehr viele Befischungen mit dem E-Gerät durchgeführt und oft konnten nur einzelne Äschen gefangen werden. Es wurden zumindest ausreichend Äscheneier für den Besatz der Salzach und Saalach sowie für den Klammsee gewonnen. Die Äschen­eier werden nun in der Fischzucht Kehlbach von Stefan Magg und seiner Lebensgefährtin Monika Sieberer betreut. Dieses Projekt wäre ohne die Mithilfe vieler freiwilliger Helfer nicht möglich. Es sind insgesamt rund 580 Stunden in den letzten Wochen nur für die Gewinnung der Äscheneier aufgewendet worden. Einen besonderen Dank gebührt Simon Brandtner mit seinem Team, Alois Schreiner, Walter Rasner, David Steiner, Hans Höring, Daniel Stockmaier, Patrick Stockmaier, Josef Feichtinger, Christian Schreiner, Walter Göd, Bruno Heugenhauser, Hermann Steger, Herbert Knaus, Leon Knaus, Gerhard Oberschneider, Gerhard Rainer, Herbert Gruber, Franz Rummer, Günther Biechl und Hans Oberhauser.

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Salzburgs Fischerei, 2/2015

Fotos: Bernhard Pfeffer

Das Team BräuRup, Matthias Gassner mit dem Bewirtschafter Udo Stöckl, Arthur Wallner, Martin Herr, Andreas Zimmer, Ferdinand Steger und Bernhard Wallner für den Oberpinzgau. Das Team von der Fischzucht Kehlbach in Saalfelden, das mit Stefan Magg und seiner Monika Sieberer, Patrick Möschl, Markus Schneider, Johann Heugenhauser, Thomas Buchner, Bernhard Pfeffer, Thomas Dürnberger, Thomas Erharter, Bernhard Berger mit seinem Sohn, Joe Haneder, Markus Riedlsperger und Guntram Hufler im gesamten Pinzgau unterwegs war. Einen besonderen Dank auch an den Landesfischereiverband Salzburg, der unser Äschenprojekt im Pinzgau seit Jahren finanziell unterstützt.


Information

FREITAG, 19. JUNI 2015

Schutzwaldbewirtschaftung und Hochlagenaufforstung (Muhr, von Sticklerhütte, um 9:30 Uhr bis Mittag), Veranstalter: Wildbachu. Lawinenverbauung

Zu den Blumenwiesen der Postalm - Kartierungsexkursion (Abtenau), Fußmarsch auf den Labenberg, Höhendifferenz ca. 450 Meter, Leitung: Dr. Helmut Wittman, Anmeldung: 0664 9069993, helmut.wittmann@ hausdernatur.at SAMSTAG, 20. JUNI 2015

Naturkundliche Wanderung entlang der „Lebens­ader Taugl“ (Bad Vigaun), 08.30 bis ca. 11.30 Uhr, Leitung: DI Jakob Pöhacker SAMSTAG, 20. JUNI 2015

Respektiere deine Grenzen (Fusch) Erlebniswelt HOLZ - MÜHLAUERSÄGE, Fusch Kontakt: Josef und Brigitte de Mas, Mühlauer­ säge, Fusch, unter 0664-2112823; de-mas@ sbg.at, www.muehlauersaege.at Salzburgs Fischerei, 2/2015

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BUCH

FREITAG, 19. JUNI 2015

Fledermausnacht in Neumarkt am Wallersee Treffpunkt: Volksschule Sighartstein, 20:00 Uhr bis ca. 22.30 Uhr, Veranstalter: Koordi-

SAMSTAG, 20. JUNI 2015

VEREINE

Botanische Exkursion in die Wengerau (Werfenweng), 09.00 Uhr bis Mittag, Naturschutzbund Salzburg, Bezirksgruppe Pongau

Artenvielfalt vor der eigenen Haustüre (für Schulen) (Zederhaus, Riedingtal), Veranstalter: Verein Naturpark Riedingtal, Kontakt: Franz Gfrerer, 06478-801, zederhaus@lungau.at, www.naturpark-riedingtal.at

FÄNGE

SAMSTAG, 13. JUNI 2015

FREITAG, 19. JUNI 2015

REPORT

Für die meisten Wanderungen gilt: Es handelt sich um Wanderungen entlang von Wegen und Wiesen, die für die ganze Familie geeignet sind. Bitte Anmerkungen bei den einzelnen Veranstaltungen beachten. Bitte nehmen Sie für die Wanderungen ausreichend Getränke, Sonnen- und Regenschutz sowie festes Schuhwerk mit. Generell gilt, dass für Unfälle im Rahmen der Veranstaltungen nicht gehaftet wird.

FREITAG, 19. JUNI 2015

Artenvielfalt vor der eigenen Haustüre (Weißbach bei Lofer), vormittags (für Schulklassen) Veranstalter: Naturpark Weißbach, Kontakt: DI Birgit Battocleti, 06582-835212 oder info@naturpark-weissbach.at

INFO

Im Folgenden werden die Veranstaltungen in den verschiedenen Salzburger Bezirken kurz beschrieben. Da sich noch geringfügige Änderungen ergeben können bzw. einige Veranstaltungen noch in Planung sind, finden Sie die aktuellen Informationen unter der o.a. Internetseite.

VERBAND

Weiterführende und aktuelle Informationen zum Programm finden Sie unter www. salzburg.gv.at/naturschutz.

nationsstelle für Fledermausschutz und – forschung in Österreich (KFFÖ) & Gemeinde Neumarkt am Wallersee, Leitung & Kontakt: Mag. Maria Jerabek, 0676-9045482, maria. jerabek@fledermausschutz.at

EDITORIAL

Der Tag der Natur, eine Initiative der Österreichischen Naturschutzplattform, findet nun schon zum 12. Mal in Österreich statt. Unterschiedliche Organisationen und Einrichtungen bieten im Juni, v.a. rund um den 18. Juni 2015 vielfältige Veranstaltungen in Salzburg an, in denen Besonderheiten unserer Natur gezeigt und erlebbar gemacht werden. Der diesjährige Tag der Natur in Salzburg steht unter dem Motto „Biodiversität“, um die Österreichische Biodiversitätsstrategie, die Ende 2014 vorgestellt wurde, mit Leben zu füllen. Zusammengestellt von Mag. Maria Jerabek

TERMINE

Einla d ung z um Ta g d er N a t ur 2 0 1 5


SAMSTAG, 20. JUNI 2015

Exkursion zu den Gletschertöpfen am Ofenauerberg (Golling), 09.30 bis ca. 13.00 Uhr, Veranstalter: Österreichischer Alpenverein, Landesverband Salzburg, Leitung: Univ. Prof. i.R. Dr. Heinz Slupetzky SAMSTAG, 20. JUNI 2015

Exkursion zum Biotop „Adam und Eva“ im Hundsteingebiet (Ort: Gries im Pinzgau), 09:00 bis 16:00 Uhr, Veranstalter: Biotopschutzgruppe Pinzgau des Naturschutzbundes, Ansprechpartner: Feri Robl, ferro@ sbg.at, 0664-4413810 SAMSTAG, 20. JUNI 2015

Wanderung durch den Rauriser Urwald, 9:00 bzw. 14:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr Veranstalter: ÖAV-Landesverband Salzburg gemeinsam mit Sektion Rauris, Leitung & Kontakt: Mag. Josef Fischer-Colbrie, fischercolbrie@gmx.at SAMSTAG, 20. JUNI 2015

Botanisch-ornithologische Exkursion durch das Mooshamer Moor (Unternberg), 09.00 bis ca. 12.00 Uhr, Leitung: Mag. Irmgard Ilg & Dir.i.R. Werner Kommik, Kontakt: irmgard. ilg@krameterhof.at, 0664-5461733 SAMSTAG, 20. JUNI 2015

Kundgebung „Für die Salzach als Naturfluss“ (Burghausen), 14.00 Uhr, Veranstalter: Naturschutzbund, Aktionsgemeinschaft Lebensraum Salzach, Bayer. Kanu-Verband, Stadt Burghausen, Bund Naturschutz in Bayern e.V., DAV Sektion Burghausen, Deutscher Kanu-Verband, Flüsse-voller-Leben.at, LBV, LFV Bayern, Österreichischer Kanu-Verband, WWF, Kontakt: Dr. Hannes Augustin, hannes.augustin@naturschutzbund.at, 0660-1539061 SONNTAG, 21. JUNI 2015

Die Hollersbacher Feuchtwiesen (Hollers­ bach), 10:00 bis 16:00 Uhr, Veranstalter: Biotopschutzgruppe Pinzgau des Naturschutzbundes, ÖBf Forstbetrieb Pinzgau, Moorverein Wasenmoos, Leitung: Feri Robl & Mag. Josef Fischer-Colbrie 28

Salzburgs Fischerei, 2/2015

SONNTAG, 21. JUNI 2015

Auf den Spuren der Alpensalamander am Tappenkarsee (Kleinarl), 09.00 bis 14.00 Uhr, Veranstalter: Naturschutzbund Salzburg, Bezirksgruppe Pongau, Magdalena Meikl, MSc, 0664-5357188, magdi_ml@gmx.at SONNTAG, 21. JUNI 2015

Rad-Exkursion im Rahmen des Projektes „Bio­topverbundplanung Lamprechtshausen“ (Lamprechtshausen), 08.00-12.00 Uhr mit funktionstüchtigem Rad, Veranstalter: Gemeinde Lamprechtshausen & Biotopschutzgruppe Halm, Leitung & Kontakt: Mag. Claudia Arming & Dr. Andreas Maletzky, claudia.arming@sbg.ac.at, 0676-9265692 SONNTAG, 21. JUNI 2015

Biber-Exkursion am Wallersee (Seekirchen), 09.00-11.00 Uhr, Leitung & Kontakt: Mag. Gundi Habenicht, gundi.habenicht@salzburg.gv.at, 0664-1580081 Zielgruppe: Jung und Alt, Familien DIENSTAG, 23. JUNI 2015

Nationalpark kommt in die Stadt (Salzburg), ORF Landesstudio, Nonntaler Hauptstraße 49, vormittags (für Schulklassen), Veranstalter: Nationalpark Hohe Tauern in Kooperation mit dem ORF Landesstudio Salzburg, Kontakt: np.bildung@salzburg.gv.at SONNTAG, 28. JUNI 2015

Fischen und Forschen am Karlsbader Weiher und Kleinen Salzachsee (SalzburgLiefering), 9.00 bis ca. 13.00 Uhr, Veranstalter: Peter-Pfenninger-Schenkung Lieferung, SSFV & Landesfischereiverband Salzburg, Kontakt: Daniela Latzer, buero@fischereiverband.at, 0664-5273999 Im Rahmen des Rupertigau-Jugendfischen wird es die Möglichkeit zum Fischen und Forschen am Karlsbader Weiher und am Kleinen Salzachsee geben. Der Fischereiverband bietet eine ökologische Station an, an der sich Kinder und Jugendliche spielerisch mit dem Thema „Leben im Wasser“ vertraut machen können. Beim Fischen behilflich sind Fischer der Peter-Pfenninger-Schenkung Liefering


AUSSTELLUNGEN

VEREINE BUCH

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FÄNGE

Salzburgs Fischerei, 2/2015

REPORT

INFO

In den Gewässern vor unserer Haustür gibt es Neues, Spannendes und Überraschendes zu entdecken. Tauchen wir ein in die unbekannte Welt! Ausstellung bis 20. Sept. 2015 Was fressen Hüpferlinge und wieso friert der See nicht von unten zu? Diese Fragen beantworten wir bei unserer Reise spielend. Veränderungen an den Gewässern durch den Menschen begegnen wir ebenfalls. Nach drastischen Verschlechterungen der Gewässerqualität bewirkten gezielte Maßnahmen erfreuliche Erfolge. Heute sollen durch Rückbauten wieder natürliche Ufer und Verbindungen unterbrochener Flussbereiche hergeDer Grüne See am Fuße des Hochschwabs in der stellt werden. Steier­mark ist ein reiner Schmelzwassersee. Sein Auf unserer Reise begeben wir uns in das Wasserstand ist daher stark jahreszeitenabhängig. Im Frühjahr, mit Einsetzen der Schneeschmelze füllt Reich von Wassermann und Nixe, ergründen sich der See mit kristallklarem, smaragdgrünem die Geheimnisse von Sagen und Mythen. Gibt Wasser. Im Frühsommer erreicht er seine größte Tie- es vielleicht einen noch unentdeckten Ort in fe von rund 10 m. Im Herbst dagegen ist er fast völlig den Tiefen unserer Seen? ausgetrocknet. Fotos (2): Harald Hois Mit neuem Wissen und ausgestattet mit vieFantastische Bilder der Unter.Wasser.Welt von len Tipps regt die Reise zum Forschen oder den zwei besten Unterwasserfotografen Ös- Mitmachen bei Umweltprojekten oder zur terreichs nehmen uns mit auf die Reise durch genussvollen Freizeitgestaltung vor unserer die heimischen Flüsse und Seen. Wir schwim- Haustür an. men von den Quellen bis in den Unterlauf der Ausstellung vom Donau, von Gebirgsseen bis zu den Tiefland21.11.2014 - 20.09. 2015 seen, und von glasklaren zu nährstoffreichen Landesmuseum Linz - Bio­ Gewässern. Dabei entdecken wir die schönslogiezentrum (Johannten Unterwasserlandschaften mit bizarren Wilhelm-Klein-Straße 73, Strukturen, faszinierenden Lichtspielen und 4040 Linz), lernen die erstaunlichsten Strategien der Tel. 0732-7720-52100 Pflanzen und Tiere fürs Leben und Überleben http://www.landesmuseim Wasser kennen. um.at/biologiezentrum/ Brauchen Wassertiere Sauerstoff zum Atmen?

VERBAND

Ausstellung: Unter.Wasser.Welt

EDITORIAL

Ausstellung „Biotopverbund“ Ort: Zell am See, Bezirkshauptmannschaft Dauer: 15. bis 26. Juni 2015 Die Naturschutz-Ausstellung „Biotopverbund“ informiert über die Bedeutung des Biotopverbundes für Mensch und Natur. Sie kann während der Amtszeiten im Foyer der Bezirkshauptmannschaft Zell am See besucht werden.

Ausstellung „Respektiere deine Grenzen“ Ort: Fusch, Erlebniswelt HOLZ - MÜHLAUERSÄGE, Fusch, Kontakt: Josef und Brigitte de Mas, 06642112823; de-mas@sbg.at,www.muehlauersaege. at; Die Besucher der Erlebniswelt Holz können die Naturschutz-Ausstellung „Respektiere deine Grenzen – Wer versteht, zeigt auch Verständnis“ besuchen. Die Ausstellung informiert über die Auswirkungen menschlichen Verhaltens auf die Natur und gibt Tipps für rücksichtsvolles Verhalten. Sie wurde in Zusammenarbeit mit dem Projekt „Respektiere deine Grenzen“ erstellt. Ausstellung vom 21. Nov. 2014 bis 20. Sept. 2015

TERMINE

und des Salzburger Sportfischerei-Vereins Salzburg. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt.


A lles für di e F i sch e? von Mag. Renate Schrempf

Die Wiederherstellung der Fischdurchgängigkeit in Fließgewässern ist ein wesentliches Ziel der Wasserrahmenrichtlinie. Kann ein Wanderhindernis nicht zur Gänze entfernt werden, ist die Errichtung einer Fischwanderhilfe das Mittel zur Wahl. Fischaufstiegshilfen müssen gewährleisten, dass alle im Gewässer typischerweise vorkommenden Fischarten (man spricht von Leit- und Begleitfischarten) den Aufstieg bewältigen können. Es genügt nicht nur Adultfischen den Aufstieg zu ermöglichen, sondern alle Altersstadien ab 1+ müssen ihre Wanderungen erfolgreich fortsetzen können. Um zu verhindern, dass Fischaufstiege zu klein bemessen werden, muss bei der Dimensionierung einer Fischwanderhilfe auch die für das Gewässer maßgebliche größenbestimmende Fischart beachtet werden. Hierbei ist nicht die maximal erreichbare Länge einer Fischart zu verstehen, sondern eine Bemessungsgröße, welche die meisten wanderwilligen Fische einer Art in der reproduktiven Phase umfasst (siehe Leitfaden zum Bau von Fischaufstiegshilfen des BMLFUW, Dezember 2012).

Abb. 1: FAH KW Wallnerau, Fotos (4): R. Schrempf 30

Salzburgs Fischerei, 2/2015

Abb. 2: FAH KW St. Johann, Vertical Slot Unter­ wasseranbindung naturnaher Abschnitt

In der Salzach ist das Ziel der Wiederherstellung der Durchgängigkeit entsprechend der Ausweisung im Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan bis Ende 2015 zu erreichen. Da die energetische Nutzung über eine Vielzahl von Staustufen erfolgt und damit kein Abbruch der Wanderhindernisse möglich ist, wurden und werden die einzelnen Wehranlagen mit Fischaufstiegshilfen ausgestattet. Die technische Planung einer solchen Fischaufstiegshilfe stellt insbesondere an bestehenden Bauwerken eine Herausforderung dar, da oftmals das Platzangebot beschränkt ist. Alleine um die Auffindbarkeit einer Fischaufstiegshilfe zu gewährleisten, sind komplexe Lösungsansätze erforderlich um den Einstieg so nahe an die Wehranlage wie möglich zu setzen. Es gilt den Fisch im Unterwasser eines Wanderhindernisses „abzuholen“. Von der Salzburg AG für Energie, Verkehr und Telekommunikation und der Verbund Hydro Power GmbH wurden mittlerweile für jede der 12 Kraftwerksanlagen an der Salzach die Planung einer Fischaufstiegshilfe entsprechend dem Stand der Technik eingereicht und seitens der Salzburger Landesregierung be­willigt. So verfügen 8 Anlagen bereits über


Funktions­ kontrolle

Bautyp

KW Schwarzach

In Bau

In Planung

Vertical Slot

KW Wallnerau

Fertigstellung 2014

KW St. Veit

Vertical Slot & Natur­ variante

Vor Baustart

In Planung

Vertical Slot & Natur­ variante

KW St. Johann

Inbetriebnahme 2011

Läuft

Vertical Slot & Natur­ variante

KW Urreiting

In Bau

In Planung

E-nature Fischpass

KW Bischofshofen

In Bau

In Planung

E-nature Fischpass

KW Kreuzbergmauth Saniert

Abgeschlossen Naturvariante

KW Werfen

Inbetriebnahme 2009

Abgeschlossen Vertical Slot & Natur­ variante

KW Gamp

Inbetriebnahme 2009

Abgeschlossen Vertical Slot & Natur­ variante Vertical Slot

KW Urstein

Inbetriebnahme 2011

Läuft seit 2014 Vertical Slot & Natur­ variante

KW Sohlstufe Lehen Inbetriebnahme 2013

Läuft seit 2014 Vertical Slot & Natur­ variante

Abb. 3: Status der Fischaufstiegshilfen an der Salzach

Abb. 4: Zweikehlige Reuse (KW St. Johann)

Abb. 5: Videomonitoringanlage (KW Sohlstufe Lehen)

VEREINE

ten (Abb. 2). Nur bei einem äußerst geringen Platzangebot muss auf Naturabschnitte verzichtet werden, was aber keinen Einfluss auf die Funktionsfähigkeit der Fischaufstiegs­ hilfe hat.

FÄNGE

eine Fischaufstiegshilfe, 3 Anlagen sind derzeit im Bau und eine Anlage ist kurz vor Bau­ start (siehe Abb. 3). Vom Bauwerkstyp handelt es sich zumeist um eine Kombination aus technischen (Abb. 1) und natürlichen Varian-

REPORT

Endphase

INFO

KW Sohlstufe Hallein Inbetriebnahme 2012

VERBAND

Nov. In Planung

EDITORIAL

Status FAH

TERMINE

Anlage

Salzburgs Fischerei, 2/2015

31

BUCH


Dem ein oder anderen stellt sich wahrscheinlich die Frage, ob solche technischen Bauwerke denn überhaupt funktionieren. Um diese Fragestellung zu beantworten, wird bei jeder Fischaufstiegshilfe eine zumindest ein Jahr andauernde Funktionskontrolle durchgeführt. Eine Funktionskontrolle bedeutet, dass untersucht wird, ob die im Gewässer vorkommenden Fische die Fischaufstiegshilfe auch tatsächlich passieren können. Hierzu wird in einem ersten Schritt mittels Streifenbefischung (die Erfassung des Fischbestandes mittels Elektro-Bootsbefischungen) der

Abb. 6: Funktionskontrolle beim KW Sohlstufe Hallein – Daten zur Verfügung gestellt von der Firma Petz OG 32

Salzburgs Fischerei, 2/2015


Salzburgs Fischerei, 2/2015

33

BUCH

VEREINE

E-Mail: renate.schrempf@salzburg.gv.at www.salzburg.gv.at

FÄNGE

Amt der Sbg. Landesregierung Referat Gewässerschutz

REPORT

Kontakt: Mag. Renate Schrempf

INFO

Fischaufstiegshilfen sind also in mehrerer Hinsicht tatsächlich „für die Fische“.

VERBAND

Die Ergebnisse für die bislang untersuchten Fischaufstiegshilfen sind eindeutig. Alle Fischarten und Altersstadien, welche auch im Unter- und Oberwasser vorkommen, können ihre Wanderung über die Fischaufstiegshilfen fortsetzen. Teilweise werden sogar Arten gefangen, die aufgrund deren geringen Vorkommens bei den Befischungen der Salzach selbst nicht nachgewiesen werden konnten. Die Fischwanderhilfen gewährleisten aber nicht nur den Fischaufstieg, sondern werden auch zum Fischabstieg genutzt. Kleinfischarten besiedeln die Naturabschnitte der Fischwanderhilfen darüber hinaus oft dauerhaft, so dass diesen Bereichen auch eine wichtige Lebensraumfunktion zukommt.

EDITORIAL

einen Vergleich der Befischungen und der Reusenfänge kann nach Abschluss des Untersuchungsjahres eine Bewertung der Funktionsfähigkeit der Fischaufstiegshilfe erfolgen (siehe Abb. 6 – Funktionskontrolle beim KW Sohlstufe Hallein). Anstatt Reusen (Abb. 4) kommen teilweise auch Zählkammern oder Videomonitoringanlagen (Abb. 5) zur Anwendung; das Funktionsprinzip ist jedoch dasselbe.

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im Unter- und Oberwasser einer Wehranlage vorkommende Fischbestand erfasst. Die Fische werden nach Art bestimmt und deren Längen vermessen. Gleichzeitig wird in einem eigens dafür vorgesehenen Becken der Fischaufstiegshilfe eine Reuse installiert, in welcher die aufsteigenden Fische gefangen werden. Diese Fische werden täglich aus der Reuse entnommen und ebenfalls auf Artniveau bestimmt und vermessen. Durch


Österreichs Donau. Landschaft – Fisch – Geschichte. Von Mathias Jungwirth, Ger­ trud Haidvogl, Severin Hohen­ sinner, Herwig Waidbacher & Gerald Zauner. (Hrsg.). 2014. Printausgabe: 420 Seiten, Ganzleinen. Verleger: Institut für Hydrobiologie und Gewäs­ sermanagement (IHG), Univer­ sität für Bodenkultur Wien (BO­ KU). ISBN:978-3-900932-20-6. Preis: € 60,- zzgl. Versand.

Die Autoren – allesamt jahrzehntelang wissenschaftlich mit der Donau beschäftigt – setzen den Schwerpunkt dieses Werks auf den historischen Wandel der Flusslandschaften, der Fischbestände und der gegenseitigen Beeinflussung von Mensch und Donau. Ein einführendes Kapitel gibt einen Überblick über das gesamte Einzugsgebiet und fasst Tatsachen der Geologie, Ökologie, Fischfauna und Fischerei, Landschaftsentwicklung, etc. zusammen. In weiterer Folge wird ausschließlich die österreichische Donau behandelt: Die historische Entwicklung des Flusssystems, der Wandel seiner Landschaften und Habitatausstattung als

Folge menschlicher Nutzungen und Eingriffe und die daraus resultierende Entwicklung der Fischfauna. Darauf folgt eine Darstellung des aktuellen Zustands der Donau als Resultat der Eingriffe seit Mitte des 20. Jahrhunderts (Wasserkraftwerke, Schifffahrt, etc.) und eine Beschreibung der aktuellen biotischen Verhältnisse, besonders des Fischbestands. Weitere Kapitel befassen sich mit Maßnahmen zur Restauration und Perspektiven für intakte Donau-Flusslandschaften. Das Autorenteam konnte für zusätzliche Informationen, etwa zu Gesellschaftspolitik, Umwelt und Wirtschaft, Persönlichkeiten gewinnen, die gesonderte Beiträge zu einzelnen Kapiteln lieferten. Dieses einzigartige Werk ist durch eine Fülle von Abbildungen mit alten Stichen und Gemälden, his­ torischen Karten, grafischen Darstellungen und aktuellen Fotos sehr reich illustriert. A. Jagsch Das Buch ist auch in elektronischer Form verfügbar: http://www.wau.boku.ac.at/ihg/downloads/

„ F isc h-Ka i ser “ 2015 „Fisch-Kaiser“ 2015: Junge Salzburger Fischproduzenten ausgezeichnet Bei der Messe „Ab Hof 2015“ vom 4.-7. März fand eine österreichweite Prämierung von Fischprodukten statt. Ziel des Bewerbes ist es, den bäuerlichen Produzenten eine objektive Möglichkeit für einen Produktvergleich zu bieten. Der „Fisch-Kaiser“ soll eine Vermarktungshilfe für die zahlreichen Produzenten von hochwertigem Fisch sein und als Anreiz für die weitere Qualitätsverbesserung der Produkte fungieren. Die besten Produkte wurden während der „Ab Hof“ am Stand der „Fisch-Kaiser“ zur Verkostung angeboten. Es ist besonders erfreulich, dass das junge Team des beim Hochwasser 2013 so arg in Mitleidenschaft gezogenen Fischzuchtbetriebs Wienerroither & Partner OG aus Oberburgau, Gemeinde St.Gilgen in mehreren Kategorien ausgezeichnet wurde. Neben dem „Fisch-Kaiser“ für Rückenfilet von der Lachsforelle kaltgeräuchert, wurden sie für Saibling-Lachsforelle Tartar mit der Goldmedaille und für den Räucherfischaufstrich mit 34

Salzburgs Fischerei, 2/2015

v.l.n.r.: Präsident Landwirtschaftskammer Öster­reich Abg.z.NR ÖkR Ing. Hermann Schultes, Preisträger Roland Wienerroither und Martin Plomberger. Lan­ desrat Dr. Stephan Pernkopf, Juryvorsitzender DI Martin Rogenhofer, Messepräsident Uwe Scheutz

Silber ausgezeichnet. Diese Produkte und damit deren Produzenten dürfen zur „österreichischen Elite“ im Bereich „Süßwasserfisch aus bäuerlicher Produktion“ gezählt werden. A. Jagsch


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VEREINE

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FÄNGE

ad 3.) Hinsichtlich der angesprochenen Förderproblematik von Kleinwasserkraftanlagen wurde darauf verwiesen, dass die Förderungen hauptsächlich auf Betreiben des Wirtschaftsministeriums bezahlt werden. BM Rupprechter sagte zu, unsere Bedenken auch im Wirtschaftsministerium kund zu tun. Seitens des Österreichischen Fischereiverbandes wurde aber darauf hingewiesen, dass die entsprechenden Förderrichtlinien vom Lebensministerium im Einvernehmen mit dem Finanzministerium erlassen werden, weshalb Möglichkeiten für eine Einflussnahme bestehen müssten. Des Weiteren wurde über Möglichkeiten einer finanziellen Unterstützung des ÖFV seitens des BMLFUW diskutiert. Dabei hob Hinterhofer hervor, dass der Österreichische Fischereiverband im Rahmen der öffentlichen Konsultationen – insbesondere zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie – in den vergangenen Jahren laufend den Ein-

REPORT

dialsektion unter anderem für Budget- und Personalagenden sowie die nachgelagerten Dienststellen verantwortlich und damit betraut, ein Grundkonzept zur Reorganisation des BAW zu erstellen. (BMLFUW)

INFO

ad 2.) Nach der erfolgreichen Restrukturierung der Zentralstelle des BMLFUW wird – im Zeichen einer effizienten, schlagkräftigen Verwaltungsstruktur – die Reorganisation auch auf die nachgelagerten Dienststellen ausgeweitet. Davon betroffen ist damit auch das Bundesamt für Wasserwirtschaft! Der Generalsekretär des BMLFUW Mag. DI DDr. Reinhard Mang ist als Leiter der Präsi-

Antrittsbesuch des ÖFV-Präsidiums beim Bundes­ minister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft am 12. März 2015. V.l.n.r.: Mag. Ludwig Vogl (ÖFV Präsident), Siegfried Pilgerstorfer (LFM Oberösterreich), BM DI Andrä Rupprechter, Karl Gravogl (LFM Niederösterreich), DI Manuel Hinter­ hofer (ÖFV Geschäftsführer). Foto: Florian Köfler, BMLFUW

VERBAND

ad 1.) Bezüglich der Umweltförderung Gewässerökologie betonte BM Rupprechter, dass er mit dem Finanzministerium in Verhandlung steht und dass er alles daran setzen werde, die erforderlichen Mittel zu erhalten. Im Frühjahr soll aller Voraussicht nach ein Ergebnis vorliegen.

EDITORIAL

Am 12. März 2015 hatten der Vorstand des ÖFV mit Mag. Ludwig Vogl, Karl Gravogl, Siegfried Pilgerstorfer und der Leiter der Geschäftsstelle, DI Manuel Hinterhofer, eine Unterredung mit Bundesminister DI Andrä Rupprechter. Dabei haben sie ihre tiefe Besorgnis bekundet, 1. dass, wegen der notwendigen Budgetkonsolidierung, die Umweltförderung Gewässerökologie – und damit eine wichtige Anreizförderung, die eine rasche Umsetzung der Vorgaben zur Verbesserung der Gewässerökologie ermöglichen soll – nicht fortgeführt werden könnte; 2. dass, wegen Personaleinsparungen, das Weiterbestehen des Instituts für Gewässerökologie, Fischereibiologie und Seenkunde in Scharfling, als das Kompetenzzentrum für die Fischerei in Österreich, nicht sichergestellt ist; 3. dass die vom Lebensministerium im Einvernehmen mit dem Finanzministerium erlassenen Förderrichtlinien 2012 für die Gewährung von Investitionszuschüssen (gemäß §24 bis §27 Ökostromgesetz) für unter anderem die Errichtung von Kleinwasserkraftanlagen fortgeführt beziehungsweise erhöht wird.

TERMINE

ÖFV: Antrittsbesuch bei Bundesminister Rupprechter


ladungen des BMLFUW zur Mitwirkung gefolgt ist. Da die dafür erforderlichen Aufwendungen das Budget des Österreichischen Fischereiverbandes bei weitem übersteigen,

wurde Mag. Robert Pichler, im Büro des Ministers unter anderem zuständig für den Bereich Bildung, beauftragt, Möglichkeiten auszuloten.

Aus d em L eben ei n es A ufs i c h t s f is c h e r s Im Jahre 2009 hatte ich einen Schwarzfischer an der Salzach erwischt. Ich sprach ihn an, was er denn da mache und er antwortete see­ lenruhig „ fischen“. Ich fragte ihn, ob er eine Karte hat, obzwar ich genau wusste, dass er keine haben konnte, da es sich um ein Pri­ vatgewässer handelt und die Karten nur an Gäste der SAG ausgegeben werden und die­ se die Fischerei nur unter meiner Begleitung ausüben dürfen. Er konnte mir keine gültige Lizenz vorweisen. Er hatte jedoch schon ei­ ne Bachforelle gefangen und das in der Schonzeit. Ich verlangte von ihm, sich aus­ zuweisen, aber auf einmal sagte er, er kön­ ne mich nicht verstehen. Um weiteren sinn­ losen Streit zu vermeiden, rief ich die Polizei, welche den Schwarzfischer zur Feststellung seiner Personalien zur Wache mitnahm und dort 3 ½ Stunden zur Vernehmung behielt. Ei­ ne zweite Person – ein deutscher Staatsbür­ ger – war ebenfalls noch anwesend und in­ volviert, wobei diesem nichts nachgewiesen werden konnte, da man ja sein Fischerzeug in seinem Rucksack spazieren tragen kann wie man will. Einige Zeit später bekam ich ein Schreiben vom Landesgericht Salzburg, mit der Auf­ forderung als Zeuge in diesem Fall auszusa­ gen, wobei zwei Tage später gleich wieder ein Schreiben einlangte, in dem mitgeteilt wurde, dass die Zeugenvernehmung hinfäl­ lig sei, da der Beschuldigte, ein Asylwerber, nicht auffindbar sei. Anfang 2015 bekam ich vom LG Salzburg eine Ladung, dass nun die Strafsache gegen den Beschuldigten stattfinden kann und so fuhr ich am 3.3.2015 zum Termin um 10:30 Uhr ins Landesgericht, wo mir mitgeteilt wurde, dass der Angeklagte nicht erschienen sei und somit keine Verhandlung stattfinden kann. Sechs Tage später kam eine neue Ladung für 36

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den 9.4.2015 um als Zeuge zur Hauptver­ handlung gegen den Angeklagten auszusa­ gen. Bei der ersten – mangels Anwesenheit des Angeklagten verschobenen – Verhandlung hat mich ein anwesender Reporter von ei­ ner Zeitung gefragt, ob der Herr etwa einen Hunger gehabt hätte. Ich habe dem Reporter entgegnet, dass wenn er mangels Geld und wegen Hunger gefischt hätte wohl eher mit einer Schnur und Haken alleine gefischt hätte und nicht mit einer teuren Angelausrüstung. Früher, wenn ich einen Jugendlichen beim Schwarzfischen erwischt haben, bin ich zu seinen Eltern gegangen und habe ihnen er­ klärt , dass der Sohn oder die Tochter so gerne fischen, und sie sollten ihnen doch eine Kar­ te kaufen oder einem Fischereiverein beitre­ ten lassen, um das Problem einfach zu lösen, und außerdem sei dies ja eine Alternative zu anderen weniger erfreulichen Zeitvertreiben von so manchen Jugendlichen wie Drogen al­ ler Art und ähnlichem. Schwarzfischen darf sich nicht auszahlen. Ich hoffe, diesmal geht die Verhandlung über die Bühne und diese leidige Sache findet ein Ende. Raimund Huber Am 09.04.2015 konnte man in der SN-online lesen, dass der nunmehr 29jährige wegen „Eingriffs in fremdes Jagd- und Fischerei­ recht“ (Paragraf 137 StGB) eine Freiheitsstrafe von einem Monat bedingt erhalten hat. Anfangs dachte die Richterin noch an eine diversionelle Erledigung der Causa. Doch das war nicht mehr möglich, weil der Armenier ebenfalls im Jahr 2009 in Baden bei Wien verbotenerweise fünf Fische angelte und vom Landesgericht Wiener Neustadt dafür eine Diversion unter einer Probezeit von einem Jahr erhalten hatte.


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Längen 42 & 47 cm, gefangen von Peter Schien 8.) Karpfen - Salzachsee: Gewicht 11 kg, gefangen von Peter Strasser 9) Spiegelkarpfen - Lebererteich: Länge 62 cm, Gewicht 4,2 kg, gefangen von Christian Pöschl 10.) Äsche - Mur (Ramingstein Holzer): Länge 46 cm gefangen mit Trockenfliege von Hermann Thalmann am 26.10.2014 11.) Äsche - Mur (Ramingstein): Länge 46 cm gefangen mit Nymphe von Hermann Thalmann am 12.11.2014 12.) Äsche - Mur (Ramingstein Holzer): Länge 48 cm gefangen mit Trockenfliege von Hermann Thalmann am 15.11.2014

VEREINE

1.) Hecht - Zeller See: Länge 108 cm, Gewicht 7,5 kg, gefangen von Markus Riedlsperger aus Saalfelden 2.) Barbe - Salzach (Revier 1, SSFV): Länge 62 cm, Gewicht 3,5 kg, gefangen von Harald Altenburger 3.) Hecht - Hürdenteich: Länge 107 cm, Gewicht 10,2 kg, gefangen von Emir Bahiri (Revier SSFV) 4.) Karpfen, Salzachsee: Gewicht 9 kg, gefangen von Kevin Stadler 5.) Hecht - Zeller See: Länge 115 cm, Gewicht 8,5 kg, gefangen von Markus Riedlsperger aus Saalfelden 6.) Karpfen - Salzachsee: Gewicht 7 kg, gefangen von Christian Bopp 7.) Regenbogenforellen - Salzach (Stadtrevier SSFV):

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Kura t orium d er Pet er - Pfen n in g e r -Sc h e n k u n g Einladung zum Fischerjahrtag 2015

Die Peter-Pfenninger-Schenkung lädt alle Fischer und Freunde der Fischerei zum traditionellen Fischerjahrtag am So. 05. Juli 2015 sehr herzlich ein. Der erstmals 1664 am Sonntag nach Peter und Paul abgehaltene Fischerjahrtag der Lieferinger Fischerinnung und Bruderschaft wird seit 1877 von der Peter-PfenningerSchenkung zum Gedenken an ihren Gründer abgehalten und ist ein über die Grenzen der Stadt hinaus bekanntes und beliebtes Traditionsfest der Salzburger Fischerei. Der Fischerjahrtag beginnt um 10.00 Uhr mit einer festlichen Messe vor dem Fischerhaus unter Beteiligung aller Lieferinger Traditionsvereine mit Tracht und Fahnen. Der offizielle Teil beginnt dann um 14.00 Uhr im Festzelt

„Fischerkas“ und Makrelen vom Grill sorgen für das leibliche Wohl der Gäste.

beim Hartlwirt in Salzburg-Liefering. Für die symbolische Einzahlung in die historische Bruderlade der Lieferinger Fischerinnung erhalten die Besucher des Fischerjahrtags den nur an diesem Festtag der Lieferinger Fischerei gereichten „Fischerkas“. Die Lieferinger Fischermusikkapelle unterhält die Gäste im Festzelt mit schwungvollen Melodien, und die Fischerinnung sorgt mit frisch geräucherten Forellen und am Holzkohlegrill zubereiteten Steckerlfischen für das leibliche Wohl. Jahresfischerversammlung 2015 der PeterPfenninger-Schenkung

Der Lieferinger Fischerjahrtag beginnt unter Beteiligung aller Traditionsvereine mit einer festlichen Messe zum Gedenken an Peter Pfenninger, den Gründer der Schenkung. Fotos (9): PPS, Gumpl

Im Festzelt beim „Hartlwirt“ spielt die Lieferinger Fischermusikkapelle zur Unterhaltung auf. 38

Salzburgs Fischerei, 2/2015

Am 20.02.2015 hielt die Peter-PfenningerSchenkung im voll besetzten GambrinusSaal des Augustiner Bräustübls ihre jährliche Fischerversammlung ab. Kuratoriumsvorsitzender und Bezirksfischermeister Bernhard Scheichl konnte mit Bürgermeister Dr. Heinz Schaden, Bürgerm.-Stv. Dipl.-Ing. Harald Preuner, den Landtagsabgeordneten Mag. Dr. Niki Solarz, Marlies Steiner-Wieser und Rupert Fuchs sowie den Salzburger Gemeinderäten Mag. Karin Dollinger, Mag. Karo Makowitz, Ulrike Saghi, Ursula Schupfer, Karl Michael Blagi und Andreas Reindl zahlreiche Repräsentanten des offiziellen Salzburg begrüßen. Vom Österreichischen Fischereiverband war GF Dipl.-Ing. Manuel Hinterhofer zu Gast, der Salzburger Landesfischereiverband erwies mit Landesfischermeister Ger-


TERMINE BUCH

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VEREINE

Salzburgs Fischerei, 2/2015

FÄNGE

In 34 Wasserrechtsangelegenheiten und 15 Vorabbesprechungen wurden die Interessen der Fischerei vertreten, wobei in der Causa „Amphibienfahrzeug“ lediglich eine Schadensabgeltung erreicht werden konnte. Fischmeister Josef Franz berichtete, dass die 43 Innungsmitglieder für die anfallenden Bewirtschaftungsaufgaben und die Fischereiaufsicht an den Gewässern im Jahr 2014 an die 3.000 Arbeitsstunden leisteten. Dazu kam noch die gesamte Verwaltungstätigkeit in Kuratorium und Schenkung sowie die Durchführung der eigenen Veranstaltungen und die zahlreichen gesellschaftlichen Verpflichtungen der PPS.

REPORT

gendfischen und Lieferinger Dorffest) waren bestens besucht und die Fischerinnung hat an den Gewässern wieder ausgezeichnete Arbeit geleistet. Bewirtschafter Gerhard Hatheier berichtete, dass 2014 in die Schenkungsgewässer ein Besatz von 8.718 kg im Wert von € 59.542,51 eingebracht wurde. In den eigenen Aufzuchtbächen konnten 727 kg Jungfische im Wert von € 9.575,00 herangezogen werden. Die Angelfischer meldeten die Entnahme von 9.633 Fischen mit einem Gesamtgewicht von 5.844 kg. Zusätzlich zum Salmonidenund Karpfenbesatz wurden 2014 die Bestände durch Jungäschen aus der Zucht des SSFV sowie durch den Besatz mit jungen Barschen, Zandern und Schleien aus dem Waldviertel aufgefrischt.

INFO

hard Langmaier, Geschäftsführerin Mag. Daniela Latzer, den Landesfischereiräten Mag. Dr. Peter Laun, BezInsp. i.R. Helmuth Wimmer, Dipl.-Ing. Dr. Wilhelm Tischendorf, Bezirksfischermeister Andreas Wiskocil und Bezirksfischermeister-Stv. Dipl.-Ing. Dr. Harald Schwarz der Peter Pfenninger Schenkung die Ehre. Aus Bayern nahmen Kurt Wiesbacher und seine Vorstandsmitglieder vom FV Freilassing teil. Alle Fischereivereine des Fischereibezirks und der Fischereiverein Mondsee unterstrichen mit der Anwesenheit ihrer Vorsitzenden und zahlreicher Vorstandsmitglieder ihre Verbundenheit mit der PPS. Bürgermeister Dr. Heinz Schaden dankte namens der Stadt für die sowohl fachlich als auch wirtschaftlich erfolgreiche Arbeit der Peter-Pfenninger-Schenkung im Fischerjahr 2014 und sagte die weiterhin volle Unterstützung der Stadt Salzburg für die Anliegen der Fischerei zu. Landesfischermeister Gerhard Langmaier berichtete über die sehr erfreuliche Entwicklung der Salzburger Fischerei, der Geschäftsführer des Österr. Fischereiverbandes, Dr. Manuel Hinterhofer und Bayerns Kurt Wiesbacher (FV Freilassing) dankten in ihren Grußadressen für die ausgezeichnete Zusammenarbeit der PPS mit allen Institutionen und Fischereivereinen. 2014 wurde zusammen mit der Gemeinderatswahl auch das Kuratorium der PPS neu gewählt. Neu im Team sind GR Andreas Reindl, GR Lukas Rößlhuber und Franz Stauffer (Fischerinnung Liefering). Alle Veranstaltungen des Vorjahres (Fischerball, Fischerjahrtag, Rupertigau-Ju-

VERBAND

Landesfischermeister Gerhard Langmaier und Gattin Gisela freuten sich über eine gelungene Fischerversammlung und einen netten Abend unter Fischerfreunden.

EDITORIAL

Die Jahresfischerversammlung der PPS im Müllner Bräustübl war der wieder bestens besuchte Auftakt in die neue Angelsaison der „Pfenninger“.


V.l.n.r.: Werner Schörghofer, Dipl.-Ing. Philipp Münch (Silber), Otto Lapuch (Gold), Kurt Wiesbacher, Michael Nestelbacher, Oberst Franz Eckstein (Silber) wurden von Bürgerm.-Stv. Dipl.-Ing. Harry Preuner, GR Ursula Schupfer und GR Uli Saghi die Ehrungen der PPS überreicht.

Für Verdienste um die Peter-PfenningerSchenkung wurden Oberst Franz Eckstein, Dipl.-Ing. Philipp Münch, Michael Nestel­ bacher, Werner Schörghofer und Kurt Wiesbacher mit dem Ehrenzeichen in Silber ausgezeichnet. Otto Lapuch wurde das Ehrenzeichen in Gold verliehen. Mag. Daniela Latzer setzte ihre populärwissenschaftliche Vortragsreihe „Wissen an der Angel“ mit dem Thema „Was braucht der Fisch“ fort und durfte sich über den herzlichen Applaus für den wiederum hervorragenden Vortrag freuen. Mit der Verlosung von Fischereilizenzen und Fischereigeräten wurde zum gemütlichen Teil der Veranstaltung übergeleitet. Rupertigau-Jugendfischen 2015 an zwei Lieferinger Teichen

Die Peter-Pfenninger-Schenkung lädt in Zusammenarbeit mit dem Salzburger Sportfischerei-Verein die Jugendgruppen der Salzburger Fischereivereine, des benachbarten

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Salzburgs Fischerei, 2/2015

bayrischen Landkreises, des Fischereivereins Mondsee und alle interessierten JungfischerInnen sehr herzlich ein zum Rupertigau-Jugendfischen 2015 am So. 28. Juni 2015 von 07:00 bis 13:00 Uhr am Karlsbader Weiher und heuer neu auch am Kleinen Salzachsee in Salzburg/Liefering ein. Treffpunkt ist beim Parkplatz am Karlsbader Weiher am Ende der Schmiedingerstraße. Die Jugendlichen (Geburtsjahrgänge 2001 oder jünger) dürfen zu den gleichen Bestimmungen wie Erwachsene fischen (1 Stange, alle gesetzlich erlaubten Köder). Angelgeräte, Köder und evtl. Regenschutz sind selbst mitzubringen. Die Kinder müssen von Begleitpersonen (Eltern etc., Jugendbetreuer der Vereine) zum Weiher gebracht und wieder abgeholt werden. Die Teilnahme ist kostenlos, die Anmeldung erfolgt beim Zelt am Karlsbader Weiher. Die Jugendlichen werden mit Getränken und Obst versorgt und von Aufsichtsfischern der Fischerinnung Liefering und des SSFV betreut. Zur „Halbzeit“ besteht die Möglichkeit zum Wechsel zwischen Karlsbader Teich und Kleinem Salzachsee. Unter den Jungfischern werden schöne Erinnerungsgeschenke verlost (jedes Kind gewinnt). Der Salzburger Landesfischereiverband wird die Veranstaltung mit einem interessanten und lehrreichen populärwissenschaftlichen Rahmenprogramm zum „Tag der Natur“ begleiten. Bei einem interessanten Fischerei-Quiz können ebenfalls Preise gewonnen werden. Fotos dieser Veranstaltung werden auf www. pfenninger.at, www.ssfv.at und in Salzburgs Fischerei veröffentlicht. Wer der Veröffentlichung nicht zustimmt, möge das bitte bei der Losverteilung bekanntgeben.


REPORT

V ÖAF V - F is ch er ei ver ei n S a l zb u r g Fischen und Forschen 2015

FÄNGE

Auch heuer veranstaltete der Fischereiverein Salzburg mit dem Christian Doppler Gymnasium bereits zum dritten Mal das Projekt „Fischen & Forschen“ im Zuge eines Biologie­unterrichtes mit Schülern des Gymnasiums. In drei Gruppen wurde den Schülern das Leben in und an der Salzach in Theorie und Praxis vorgezeigt: Beim Mikroskopieren und Bestimmen der Kleinstlebewesen in den Wasserproben mit Professor Wolfgang Leopoldinger, der Erstellung künstlicher Fliegen von Fliegenbinder Franz Xaver Ortner oder dem praxisnahen Fischen an der Salzach mit den verschiedenen Angelmethoden und Angelködern, vorgezeigt von vier Mitgliedern des Fischereiverein Salzburg. Der disziplinierte Ablauf der Veranstaltung zeigt das rege Interesse und die zahlreichen Sachfragen

VEREINE BUCH

INFO

Die Ausgabe der Lizenzen erfolgt am Fischerjahrtag (05.07.2015).

VERBAND

Nähere Informationen finden Sie auf: www.pfenninger.at

Neue Lizenzausgabestelle der Peter-Pfenninger-Schenkung

EDITORIAL

Ab sofort sind Tageskarten für alle Reviere der PPS sowie Siebentagesblöcke für den Leopoldskroner Weiher und Gastfischerkarten auch im Cafe-Restaurant „Panorama“ in der Josef-Brandstätterstraße 6 in Salzburg (Sportanlage neben dem Bauhof Liefering) erhältlich.

Die Peter-Pfenninger-Schenkung (www. pfenninger.at) legt für Mädchen und Burschen mit Wohnsitz im Fischereibezirk Salzburg-Stadt Jugendferienkarten für den Leopoldskroner Weiher auf. Die Lizenz kann von Jugendlichen bis einschließlich des Jahres, in dem das 14. Lebensjahr vollendet wird, erworben werden und gilt für die gesamten Sommerferien 2015 in Salzburg und kostet € 35,00. Die Anzahl ist limitiert, die Lizenzen werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben. Bitte um Beachtung, dass ab dem 12. Lebensjahr gesetzliche Fischereiumlagepflicht besteht. Anmeldungen bzw. Auskünfte bei ff Bewirtschafter Gerhard Hatheier, ff Tel.: (0662) 435 158 ff E-Mail: kuratorium@pfenninger.at.

TERMINE

Leopoldkroner Weiher: Ferienaktion 2015 für Jungfischer

Salzburgs Fischerei, 2/2015

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der Schüler an die Vortragenden. So konnten die Schüler zu Mittag, ausgestattet mit dem Wissen rund um die Fischerei und der Zufriedenheit der Veranstalter, die Heimreise antreten. Und somit wurde ein wichtiger Beitrag für die Jugend und Fischer von morgen in Zusammenarbeit von Schule und Fischerei getätigt. Sonderausstellung Museum ElsbethenGlasenbach unter dem Motto „Nymphen und Nasen - Leben in und an der Salzach“

Auf Einladung des Museumsverein Elsbethen beteiligt sich der Fischereiverein Salzburg mit einer Sonderausstellung über das Leben in und an der Salzach, der Geschichte des Fischereivereins, der Fischerei einst und jetzt, der Fliegenfischerei und der Fliegenbindetechnik, der Aufklärung der Bevölkerung über den wichtigen Beitrag der Fischerei für die Ökologie der Gewässer und dem Lebewesen Fisch, die Jugend für 42

Salzburgs Fischerei, 2/2015

die Fischerei zu begeistern, die Verwertung der gefangenen Fische als wertvolles Lebensmittel, der Einfluss des Menschen und der Umwelt auf den Lebensraum Wasser. Die Eröffnung fand am 17. Mai 2015 um 10.00 Uhr in der Johann-Herbst-Straße 35, 5061 Elsbethen statt. Einen Vortrag über den Fisch des Jahres „die Nase“ hielt Frau Mag. Daniela Latzer, Geschäftsführerin des Landesfischereiverbandes Salzburg. Für das leibliche Wohl wurde vor Ort mit frisch geräucherten Forellen gesorgt. Die Öffnungszeiten des Museums sind Mittwoch und Sonntag von 10.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr oder nach Vereinbarung. Jahreshauptversammlung des Fischerei Verein Salzburg

Bei der diesjährigen JHV des Fischereiverein Salzburg am 27. Februar 2015 konnten zahlreiche Ehrengäste, Mitglieder von befreundeten Vereinen und mehr als 2/3 der Mitglieder im Verein begrüßt werden. Bei den zahlreichen Gastreden wurde einhellig die wichtige und unermüdliche Arbeit der Mitglieder im Verein lobend und anerkennend hervorgehoben. Eine besondere Überraschung für unseren Verein bereitete uns der SSFV unter Obmann Werner Schörghofer, der uns 500 zweisömmrige Äschen als Gastgeschenk für unser Vereinsgewässer überbrachte. Der Vorstand und Ausschuss wurde durch drei Kooptierungen ersetzt und ergänzt. Der gesamte Vorstand und Ausschuss wird sich bemühen weiter so erfolgreich und zur Zufriedenheit aller Mitglieder zu arbeiten. Die erste Woche der neuen Saison

Bei diesem Wasserstand, man kann nur dann zu den langen und tiefen Zügen in der Mit-


Fischerfest Vorankündigung

INFO

HSV-W a ls, S ekt i on F i s ch en Jungfischerkurs feierte sein 25 jähriges Jubiläum (1990 – 2015)

FÄNGE VEREINE

Rafael Ragginger mit seinem ersten Fisch.

04. April beim praktischen Teil der Ausbildung am Auschneidersee in Wals-Käferheim erlernten 17 jugendliche Nachwuchsfischer nach einer Einweisung die unterschiedSalzburgs Fischerei, 2/2015

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BUCH

REPORT

In der Karwoche vom 02. bis 04. April führte die Sektion Sportfischen des HSV-Wals unter Leitung des Jugendleiters BezInsp. Helmuth Wimmer den traditionellen Jungfischerkurs mit Vorbereitung zur Erlangung der amtlichen Fischerprüfung durch. Wie jedes Jahr waren Andrang und Interesse der Jugendlichen im Alter von 11 bis 15 Jahren an der Veranstaltung wieder sehr groß. Im Rahmen dieses Kurses wurden die Wissensinhalte sowohl in Theorie als auch in der Praxis näher gebracht. Im theoretischen Teil des Kurses, welcher am 02. und 03. April in den Schulungsräumen des Landesfischereiverbandes Salzburg stattfand, wurden neben den vom Gesetz vorgeschriebenen Ausbildungsrichtlinien Fischereirecht und einschlägige Rechtsvorschriften, Wassertierkunde (heimische Fische, Aussehen, Vorkommen, Laichzeiten, Lebensweise und Gefährdungen der Wassertiere), Gewässerökologie und sachgemäßer Gebrauch der Fanggeräte auch Umweltbewusstsein, Tierschutz, das richtige Verhalten am Wasser und in der Natur, sowie der Umgang mit der Kreatur Fisch gelehrt. Am

VERBAND

Das Fischerfest vom Fischereiverein Salzburg findet auch heuer wieder am Sa. 27. Juni 2015 beim Kraftwerksgelände Urstein statt. Fischen von 7.00 – 12.00 Uhr anschließend das Fischerfest. Für das leibliche Wohl mit Fischspezialitäten, Kuchen, Kaffee und Getränken sorgen Mitglieder des Vereins. Über zahlreichen Besuch würde sich der Fischereiverein Salzburg freuen.

EDITORIAL

erhöht. Wir konnten einige neue Mitglieder dazugewinnen, die den Vorstand bei der Vorbereitung und Durchführung zahlreicher Projekte tatkräftigst unterstützen. Auch der Zugang an jüngeren Fischern beweist, dass die Anstrengungen, die Qualität der Fischerei im Vereinsgewässer zu steigern, Früchte tragen.

TERMINE

te der Salzach, und dem klaren Wasser muss man einfach mit Nymphe oder Streamer auf die Fischpirsch. In großer Beißlaune erwiesen sich die Fische beim Anfischen am 1. März und den darauffolgenden Regentagen, obwohl der Frühjahrsbesatz erst Mitte der Woche eingebracht werden konnte. Beim Fliegenfischer-Wochenende bei besten Bedingungen waren unsere zahlreichen Gäste aus dem In- und Ausland, die Tageskartengäste, unsere treuen Jahreskartenfischer und die neu dazu gekommenen Jahreskartenfischer hellauf begeistert und voll des Lobes über den hervorragenden Fischbestand im gesamten Revier. Die Zahl der Tageslizenznehmer hat deutlich zugenommen und die Jahreskartenverkäufe haben sich im Vergleich zum Vorjahr sogar um 42 Prozent


lichsten Angeltechniken und die richtige Wurftechnik, um zielgerichtet auf die verschiedenen Fischarten erfolgreich zu angeln. Anschließend war dann das von den jungen Petrijüngern schon herbeigesehnte „Übungsfischen“ auf dem Programm, um Wissen und technisches “Können“ mit guten Fangergebnissen zu toppen. Bestens motiviert und mit den verschiedensten Ködern wurde versucht möglichst viele Fische zu erbeuten, und es dauerte nicht lange bis Bachsaiblinge, Seeforellen und Regenbogenforellen anbissen und von der angelbegeisterten Jugend gelandet werden konnten. Groß war die Aufregung beim Versuch den ersten Fisch selber zu fangen. Zuvor wurde vom Fischmeister Ferdinand Ebner hervorragender Besatz aus der Fischzucht Bayrhammer eingebracht. Die Ausbeute war zur Freude der angelbegeisterten Jugend trotz Regenschauer und kaltem Wetter sehr zufriedenstellend, konnten doch im Laufe des Vormittags 39 Stück Forellen gelandet werden. Zum Abschluss der praktischen Ausbildung erklärte Bezirksfischereirat Philipp Stöckl das weidgerechte Töten und Ausweiden der Fische. Am Veranstaltungsende erhielten alle Teilnehmer Urkunden über die Teilnahme am Lehrgang sowie wertvolle Fischerei-Sachpreise, Tageslizenzen und Pokale. Ein herzliches Dankeschön für die tatkräftige Mithilfe und Unterstützung den freiwilligen Helfern, Fischereischutzorgan Philipp Stöckl und Fischereischutzorgan Patrick Eckstein. Dieses Jugendfischen dient nicht nur als Vorbereitung für die gesetzliche Fischerprü-

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Salzburgs Fischerei, 2/2015

fung, die Sektion fördert mit diesen Kursen die Zukunft der Jugend und versucht dem Nachwuchs die Freude am Angeln sowie die Grundbegriffe des Fischereihandwerkes näher zu bringen. Die geprüften Jungfischer können bis zum 16. Lebensjahr zu verbilligten Tarifen im Vereinsgewässer am Au­ schnei­dersee bzw. Autobahnsee ihrer neuen Passion nachgehen (neu eingeführt wurde die Jugendjahreslizenz, gültig vom 16. März bis 31. Dezember, Kosten € 130,00). Bei Interesse besteht auch die Möglichkeit zur späteren Aufnahme als Mitglied in der Sektion Fischen. Die angehenden Petrijünger absolvierten am 15.04.2015 beim LFV-Salzburg mit Erfolg die gesetzliche Fischerprüfung zum Neuerwerb einer Jahresfischerkarte für das Bundesland Salzburg. Großer Dank geht an alle Sponsoren und Unterstützer, allen voran an Peter Spatzenegger vom Angelcenter Salzburg, dem Landesfischereiverband Salzburg, der Fa. Fischzucht Bayrhammer, der Gemeinde Wals-Siezenheim, der Raika Wals-Siezenheim sowie Bezirksfischereirat Florian Pertiller, für die Bereitstellung der Preise und Sachspenden, über die sich der “Fischernachwuchs“ sehr freute. Vielen Dank auch den Wirtsleuten, Fam. Waltraud und Alexander Fuchs, vom Saalachstüberl in Wals-Käferheim, für die Unterbringung der engagierten Jugend bei der Schlussveranstaltung. Den jungen „Petrijüngern“ für die Zukunft ein kräftiges Petri Heil! Helmuth Wimmer, Jugendleiter i.A. für Oberst Franz Eckstein


Ausreichend Fischnachwuchs in unserer Fischzucht

EDITORIAL

Anfang Februar sind in unserer Fischzucht zahlreiche Bach- und Regenbogenforellen geschlüpft. Somit ist wieder für ausreichend Nachschub von Besatzfischen für unsere Gewässer in bester Qualität gesorgt.

mit schönen Regenbogenforellen aus unserer Fischzucht in Seekirchen besetzt. Die Fischer freuten sich sehr über die makellosen, teilweise kapitalen Fische. Die oberösterreichischen Gewässer wurden mit Forellen, wie gewohnt in Top-Qualität, aus der Fischzucht von Leopold Wimmer versorgt.

TERMINE

Salzburger S por t fi s ch er ei - Ve r e in ( SSF V )

VERBAND INFO

Regenbogenforellen im Dottersackstadium

REPORT

Forellen für die Vereinsgewässer

Rechtzeitig zum Saisonbeginn wurden die Salzach, die untere Oichten sowie die Teiche

Bachforellen für das Alterbachsystem

VEREINE

Mitte April wurden unter der Leitung von Gewässerwart Michi Nestelbacher ca. 1.600 Stück zweisömmrige Bachforellen aus der eigenen Fischzucht in den Alterbach sowie Söllheimerbach entlassen.

FÄNGE

Fischmeister Michi Nestelbacher beim Entfernen abgestorbener Eier

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Barrierefreier Angelplatz an den Riedersbacher Lacken eingeweiht

Unser erster Angelplatz für Menschen mit Behinderung wurde an den Riedersbacher Lacken bereits eingeweiht, er wurde Mitte April vom oö. Arbeitsteam fertiggestellt, und wir konnten bereits die ersten Besucher begrüßen. Derzeit arbeiten wir gerade an der Fertigstellung des Angelplatzes am Salzachsee. Fangmeldungen aus den Vereinsgewässern

siehe in Kapitel „Fänge“ auf S. 37

Tag der Offenen Tür in der Fischzucht Getzing (Seekirchen) Sa. 13. Juni 2015, ab 10.00 Uhr Anfahrtsplan & Programm unter www.ssfv.at

Angelurlaubsein soll ! wie er Hotline: +49 (0) 4131 / 40 90 18-0 • www.angelreisen-teltow.de Malediven – Jigging und Popping vom Feinsten Florida – Sternstunden vor den Key‘s Spanien – Waller, Bluefish & Thun Kroatien – Amberjack & Bluefin Schweden – Äsche, Hecht, Barsch & Zander Norwegen – Top­Ziele von Süd bis Nord Island – Großdorsch & Steinbeisser Deutschland – Anglertraum auf Rügen ... und viele weitere neue Destinationen!

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Generalversammlung 2015

Mit Spannung wurde die traditionelle Verlosung einer Jahreskarte und der wertvollen Sachpreise erwartet. Der große Sieger war unser langjähriges Mitglied Hubert Ebner. Interessante Diskussionen rundeten den Abend mit den zahlreich anwesenden Vereinsmitgliedern ab. Seeufer - Reinigungsaktion 2015

VERBAND INFO

Auf Anregung einiger Mitglieder bei der Generalversammlung wurde am 25. April eine Reinigungsaktion des Seeufers und des Bereiches bis hin zum Wanderweg durchgeführt. 13 Mitglieder des Fischereivereins Hintersee nahmen an der Aktion teil. Es konnte ein ganzer PKW-Anhänger mit Müll gefüllt werden. Ein großer Dank ergeht an die Gemeinde Faistenau, welche die Müllsäcke und den Gemeindelader zur Verfügung stellte. Bei einem saftigen Gulasch und einem Getränk im Gastgarten des Seestüberls wurde die erfolgreiche Aktion abgeschlossen.

EDITORIAL REPORT FÄNGE

Am 13. Februar 2015 fand die jährliche Generalversammlung im Gasthof „Alte Post“ in Faistenau unter Beisein des Landesfischermeister Gerhard Langmaier und des Bürgermeisters der Gemeinde Faistenau, Josef Wörndl statt. Obmann Gottfried Leitner ließ in seinem Jahresbericht das vergangene Jahr 2014 Revue passieren. Erfreulich wurde die steigende Zahl an Mitgliedern und verkauften Jahreskarten angeführt. Der Tageskartenverkauf ist erfreulicherweise wieder stark angestiegen. Ein Zeichen für den guten Besatz und Ausfang im Jahr 2014. Beim Ausfang konnten die Jahreskartenfischer ein leichtes Plus verzeichnen und auch hier die verstärkten Besatzmaßnahmen wiederspiegeln. Für die Saison 2015 soll der eingeschlagene Weg bei den Besatzmaßnahmen beibehalten werden. Vor allem der Besatz mit durch Vereinsmitglieder aufgezogenen Saiblinge und Seeforellen wurde als Schwerpunkt fixiert. Statutenkonform wurde die Neuwahl des Vorstandes durch den Landesfischermeister durchgeführt. Zur Wahl stellte sich wieder der amtierende Vorstand, welcher einstimmig für die nächsten 3 Jahre bestätigt wurde. Der wiedergewählte Obmann Gottfried Leitner bedankte sich bei den anwesenden Vereinsmitgliedern für das Vertrauen. Otto Lapuch referierte anschließend in einem interessanten Vortrag über die Äsche im Hintersee.

TERMINE

Fi schere iver ei n Hi n t er s ee

Reinigungstrupp

VEREINE

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Obmann Gottfried Leitner und der Gewinner der Jahreslizenz Hubert Ebner

Es lag nicht nur Papier am See Salzburgs Fischerei, 2/2015

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Tageskarten online bestellen

Mit Saisonbeginn am 1. Mai besteht nun auch beim Fischereiverein Hintersee die Möglichkeit, eine Tageskarte online über das Internet zu kaufen. Voraussetzung hierfür ist der Besitz der Jahresfischerkarte für das Land Salzburg.

Seeforelle mit einer Länge von 60 cm vom Saison­auftakt 2015

Alle Infos auf der Homepage unter www.hinterseefischer.at

F isc he re iver ei n T h a l g a u Via culinaria kids – Steckerlfisch grillen: „Kuhnibert, der kleine Stier will Koch werden“

Ein Genusspunkt der GourMini-Reise bei der Hundsmarktmühle Thalgau jeden Mittwoch ab 24. Juni 2015 (bis 02. September 2015) jeweils von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr Unser Obmann des Sportfischverein Thalgau Reinhold Friedl zeigt dir bei der Hundsmarktmühle in Thalgau, wie du Steckerlfische selber zubereiten kannst und gibt dir Infos rund ums Thema Fischen. Später darfst du deinen

Steckerlfisch selbst am offenen Feuer grillen und ihn dann genüsslich aufessen. Kontakt

Veranstalter: Tourismusverband Thalgau œœ Tel.: 06235-7350 œœ E-Mail: thalgau@fuschlseeregion.com œœ Web: www.thalgau-tourismus.at

Voranmeldung unbedingt erforderlich - BIS SPÄTESTENS 10.00 UHR des Veranstaltungstages unter der Tel.: +43(0)6235 7350 Ort: Hundsmarktmühle, Seestraße, Thalgau

VÖAF V – F i sch er ei ver ei n Ten n e c k Bericht zur 4. Generalversammlung des VÖAFV - Fischereiverein Tenneck am 14.02.2015!

Um 14:00 Uhr wurde von unserem Obmann Josef Durmic die 4. Generalversammlung eröffnet! Außer dem Verbandsdelegierten des Verbandsvorstandes Vizepräsident Peter Holzschuh, den LO Kassier Josef Bartacek mit Vorstand konnten wir noch zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Weiters auch noch unseren Bürgermeister Hannes Weitgasser und vom VÖAFV – Fischereiverein Bruck, Obmann Hans Höring sowie Obm.-Stv. Walter Göd mit Vorstand. 48

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Mit Stolz konnten wir auch zahlreiche Mitglieder unseres Vereins willkommen heißen. Nach dem Vortragen sämtlicher Berichte, wie dem Tätigkeitsbericht des Obmannes und dem Kassabericht, wurde vom Vizeprä-


TERMINE VERBAND INFO

rige Mitgliedschaft an die Herren Josef Durmic, Ferdinand Durmic und Albert Rainer. Ein Verdienstabzeichen in Silber für besondere Verdienste im Verein erging an Frau Andrea Durmic. Zum Schluss wurden noch sehr schöne Preise an Vereinsmitglieder für kapitale Fänge bzw. die meist gefangenen Fische in der Saison 2014 überreicht. Nach den Dankesworten unseres Obmanns wurde unsere 4. Generalversammlung mit einem kräftigen Applaus beendet. Für diese wiederum gelungene Versammlung möchte sich der Vorstand mit einem kräftigen Petri Heil für 2015 bedanken.

EDITORIAL

sident des Verbandes Peter Holzschuh ein sehr aufschlussreicher Bericht vorgetragen. Auch unser Herr Bürgermeister Hannes Weitgasser fand sehr lobenswerte Worte für unseren Verein und die Vereinsaktivitäten. Diesmal fand auch wieder die Wahl unseres Vereinsvorstandes statt, der wie folgt lautet: ff Obmann: Josef Durmic ff Obmann-Stv.: Johannes Göschl ff Kassier: Martin Durmic ff Kassier-Stv.: Angela Meissl ff Kassaprüfer: Josef Sieder und Franz Zwerschina ff Schriftführerin: Martina Durmic ff Schriftführerin-Stv.: Martha Meissl Diese Wahl wurde einstimmig anerkannt. Nach all diesen Vorträgen konnten noch vier Ehrungen durchgeführt werden, davon drei Verdienstabzeichen in Silber für die 25-Jäh-

Sportfisc he r ei ver ei n S ch w a r zac h Schwarzach, der zum Abschluss der Aktion den Beteiligten mit einer zünftigen Jause einen gemütlichen Ausklang gestaltete.

FÄNGE VEREINE

Die wie jedes Jahr vom Schwarzacher Fischereiverein organisierte und mit tatkräftiger Unterstützung der freiwilligen Feuerwehr und der Wasserrettung Schwarzach stattgefundene Uferreinigung an der Salzach war ein toller Erfolg. Es wurden Unmengen an Unrat und Abfällen aller Art gesammelt. Ein herzliches Dankeschön an alle helfenden Hände, an die Gemeinde Schwarzach, die wie jedes Jahr die Abfuhr des gesammelten Abfalls durchführte und an den Fremdenverkehrsverein

REPORT

18. April 2015 - Uferreinigung

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VÖAF V - Fi sch er ei ver ei n B r u c k Am 14.03.2015 fand heuer unser erstes Jugendfischen statt. Die Beteiligung der Jungfischer war sehr erfreulich. 15 Jugendliche kamen trotz -3°C zum Fischen. Geangelt wurde wegen des niedrigen Wasserstands an der Salzach. 4 Betreuer führten die Kinder in die Technik des Salzachfischens ein. Der Fang konnte sich sehen lassen. David Heindl fing gleich eine schöne Äsche mit 45cm, die aber nach einer Fotoaufnahme wieder schonend zurückgesetzt wurde. Insgesamt bestand der Ausfang aus einer Äsche, drei Bachforellen und drei Regenbogenforellen. Vielen Dank an die Helfer für die Betreuung! Am 28.03.2015 führten wir die Uferreinigung durch. 14 Erwachsene und erfreulicherweise ebenso viele Jugendliche machten dabei mit. Den ganzen Vormittag waren wir damit beschäftigt, die Ufer der Salzach sowie der Seekanäle von Unrat zu befreien. Von einer Autobatterie bis zu Reifen war alles dabei. Nebenbei wurden auch ins Wasser hängende Bäume entfernt. Nach getaner Arbeit lud uns

1. Jugendfischen am 14.03.2015

der Bürgermeister zum Essen ein. Der Vorstand bedankt sich für die Unterstützung beim Bauhof der Gemeinde für die Bereitstellung eines Fahrzeuges, beim Bürgermeister Herbert Burgschwaiger für das Essen, beim Unternehmer Günther Egger für die Bereitstellung eines LKWs, um die Bäume zu entsorgen.

Uferreinigung

David Haindl mit Äsche

Niklas Etzlinger und Luca Maahs

F isc he rv er ei n R en ke Z el l a m Se e Erfolgreiches Karpfenfischen am Zeller See

Bekannt ist der schöne Alpensee für seine Renken, Hechte, Seeforellen, Zander, aber echt kapitale Karpfen würde man da weniger vermuten. Da jedoch seit 2008 Karpfen über 50

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55 cm wieder zurückgesetzt werden müssen, hat sich ein entsprechender Stamm von richtigen Schwergewichten an Karpfen entwickelt. Mario Millauer aus Leogang ist einer dieser jungen, sehr erfolgreichen Karpfenspezialisten, der sich dieser Spezies widmet. Überwiegend in den Nachtstunden geht er


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BUCH

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VEREINE

FÄNGE

Anwesend waren die Ehrengäste Vizebürgermeister Karl Weber, GV Werner Fankhauser, der Zeller Bewirtschafter Mario Panzl. Obmann Wilhelm Haarlander konnte wiede-

REPORT

28. Jahreshauptversammlung des Fischerverein Renke Zell am See am 15. März 2015, 09.30 h im Restaurant Seewirt

INFO

Überragend dabei der Schuss von Karin Schattauer, der die Wende einleitete. Mais­ hofen hielt dagegen, doch Bert Wurzrainer aus Saalfelden konnte mit seinem Kehrschuss die Fischer wiederum zum 3:0-Sieger küren! Die Schmach war groß, deshalb wollten die Maishofner wenigstens die Ehre bzw. Bierkehre gewinnen. Wiederum zwei gewonnene Kehren sollten darüber entscheiden. Doch kurzen Prozess machte Thomas Wimmer mit seinem 1. Kehrschuss, die 2. Kehre ging dann endlich an Maishofen, allerdings ein „Leiharbeiter“, Helmut Wadlegger war für den Einstand verantwortlich. Nun galt es für die Fischer noch die letzte Kehre zu gewinnen. Danach sah es überhaupt nicht aus, die Kugel wurde bis an den Balken getrieben und dort von den Maishofnern eingegraben. Drei Schützen noch bei den Fischern, zwei Hackl und der Obmann Willi Haarlander standen zur Verfügung. Willi nahm sich ein Herz und setzte zum Entsetzen der Maishofner einen Kunstschuss an allen Stöcken vorbei und traf! Aus der Traum von Revanche, aus mit Gewinn der Bierkehre, es ging zum Backhendl essen in das Restaurant Seewirt. Fröhliche Gesichter bei den Fischern, lange Gesichter bei den Maishofnern. Die Meldung des Tages war dann: Wenn die Fischer weiter so schießen, werden ihnen bald die Gegner abhandenkommen.

VERBAND

Am Sa. 14. Februar 2015, 09:00 Uhr trafen sich die Fischer vom FV Renke Zell am See beim WM Stüberl in Maishofen, um gegen die Eisstockschützen des EV Maishofen ihre Geschicklichkeit zu messen. Das traditionelle Schießen, Fischer gegen die Profis, hat in den vergangenen Jahren meist die Fischer als Sieger gesehen, sollte sich dies 2015 ändern? Fischermoar Patrick Wurzer und Maishofen Moar Heini Stöcklinger schworen sich fairen, aber beinharten Kampf. Leider waren nicht alle Maishofner Schützen erschienen, so wurden einige Fischer zu den Maishofnern abkommandiert. Sollten die nicht anwesenden Maishofner schon etwas ahnen? Gespielt wurde auf drei gewonnene Kehren mit Moar und drei Hackl, ganz nach alter Pinzgauer Spielart. Jedenfalls noch ein kurzer Schluck guten Enzian oder heißer Tee und los ging es! Den 1. Kehrschuss holte sich für die Fischer Gerhard Winter mit seinem schweren Stock. Die 2. Kehre sah ganz nach Gewinn für Maishofen aus, doch der allerletzte Schuss vom Moar Patrick Wurzer, und es stand schon 2:0 für die Fischer. Jetzt war aber höchste Konzentration bei Maishofen angesagt. Wer will schon einen Schneider einfahren! Die 3. Spielkehre lag lange auf des Messers Schneide.

EDITORIAL

Eisstockschießen FV Renke Zell am See Maishofen Rest

TERMINE

seit 3 Saisonen seiner liebsten Freizeitbeschäftigung, mit viel Akribie besonders in Bezug auf die bevorzugten Köder, nach. Perfekte Bilder von seinen Fängen dokumentieren seine bisherigen kapitalen Erfolge. Noch wartet er auf seinen über 20 kg Karpfen, doch vielleicht gelingt ihm dies bereits 2015 am Zeller See?


rum rund 69 interessierte Vereinsmitglieder des FV Renke Zell am See begrüßen. Der Jahresbericht des Obmannes Willi Haarlander umfasste den großen Veranstaltungsbogen 2014, mit den Kursen zur gesetzlichen Fischerprüfung, dem Hechtfischen, dem großen Internationalen Hegefischen, Vereinsmeisterfischen, Zeller Jugendfischertag, Mithilfe bei Besatzarbeiten, Messestand bei Hohe Jagd und Fischerei. Der Verein hat 300 Mitglieder, und bringt auch viele Gäste zum Fischen am Zeller See. Die jährlichen Fischerkurse im Restaurant Seewirt, zur Ablegung der gesetzlichen Salzburger Fischerprüfung

werden sehr gut angenommen und sind sehr gut besucht. Das Jahr 2014 war geprägt von einerseits großen Niederschlägen, gefolgt wiederum von tageweisen sehr hohen Tem-

Karner‘s Fischteiche Anglerfreunde aufgepasst! Faistenau/Tiefbrunnau. Anglerfreunde kommen in Tiefbrunnau auf ihre Kosten. So bieten Karner‘s Fischteiche, 20 Autominuten von der Stadt Salzburg entfernt, dem Angler und der Anglerin hervorragenden Forellen- und Saiblingfang und zudem Angelruten zum Verleih. Den frischen Fang kann man sich am Holzofengrill zubereiten lassen.

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INFO REPORT FÄNGE VEREINE BUCH

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VERBAND

Salzburgs Fischerei, 2/2015

EDITORIAL

durch diese langjährige Verbundenheit dokumentiert. Etliche, für den Fischer sehr positive Änderungen bzw. Neuerungen treten 2015 in Kraft. So wurde das Brittelmaß für die Seeforelle auf 55 cm reduziert. Weiters ist das jahrelange Fischverbot im Gebiet der ehemaligen Bootsvermietung Kern, am Anfang des Elisabethparkes aufgehoben und nun wieder zu befischen. Der erkennbaren Zunahme der Population der Welse am Zeller See wird begegnet. Es gilt ab 2015 die Entnahmepflicht für Welse, zusätzlich wird pro gefangenen Wels bis 1 m € 20,- und über 1 m € 50,- an Fangprämie von der Stadtgemeinde Zell am See dem jeweiligen Fischer auf die Jahreskarte im darauffolgenden Jahr angerechnet. Der obligate Nachweis kann im Wirtschaftshof oder beim Restaurant Seewirt erfolgen. Vom Obmann wurde auch positiv vermerkt, dass die Preise für die Pensionisten-Jahreskarten am Zeller See, sowohl für Einheimische als auch Auswärtige 2015 nicht erhöht wurden. Als weiteres Service und Angebot für die Mitglieder konnten praktische Thermohemden zum Erwerb angeboten werden. Der Preis von nur € 15,- beträgt nur den Bruchteil des üblichen in den Fachgeschäften, diese verschiedenen Möglichkeiten für Mitglieder gibt es schon seit Jahren und das soll auch so weitergeführt werden. Beim alljährlichen Jugendfischertag werden noch erfahrene Renkenfischer zur Ausfahrt und Einschulung der jungen Nachwuchsfischer benötigt. Besonders, dass die Veranstaltungen des FV Renke Zell am See weiter gut besucht werden, ist dem Vorstand ein großes Anliegen. Obmann Haarlander konnte die gelungene Jahreshauptversammlung mit der Hoffnung auf ein unfallfreies Jahr und vor allem kräftigem Petri Heil für 2015 beschließen. Den Abschluss bildete, worauf sich schon viele Mitglieder immer freuen, der Genuss des besten Pinzgauer Beuschl, aus der Küche des Restaurants Seewirt, für die Mitglieder natürlich gratis! Wilhelm Haarlander, Obmann FV Renke Zell am See

TERMINE

peraturen. Diese Verhältnisse haben daher auch ihre Auswirkung auf die Fische und damit im Ausfang gefunden. Leichter Rückgang bei den Reinanken, aber auch gute Fänge bei den Hechten! Kassier Klaus Lang konnte den sehr erfreulichen Kassabericht präsentieren. Der FV Renke ist schuldenfrei und kann auf Grund der soliden Bilanz den Seesaibling Besatz für den Zeller See mit € 2.500,00 aus der Vereinskasse 2015 zusätzlich unterstützen. Vizebürgermeister Weber war sehr erfreut über die aktive Arbeit und gute Gebarung des Vereines. Besonders das Bestreben Gäste zum Fischen nach Zell am See zu bringen, sowie die Mithilfe beim Besatz wird sehr hoch geschätzt. Mario Panzl, verantwortlich für die Bewirtschaftung des Zeller Sees und der Fischzucht Prielau, informierte über die Besatzmaßnahmen, sowie den Ausfang 2014 von über 5.300 kg der Fische aus dem Zeller See. Der Ausfang der Renken mit 3.931 kg ist leicht zurückgegangen, der Anteil der Friedfische wie Karpfen, Brachsen und Rotaugen war steigend. Die weiteren Fischarten wie Barsche, Seesaiblinge, Seeforellen und Zander blieben insgesamt in etwa gleich wie in den Vorjahren. Weiter zunehmend ist der Fang von Welsen im Zeller See. Bewirtschafter Panzl konnte das Projekt zur Förderung des Kleinfisch-Bestandes und die Renaturierung des Grafleitenbaches, mit Unterstützung der Wildbach- und Lawinenverbauung Pinzgau, DI Gebhard Neumayr, als erfolgreich umgesetzt verbuchen. Geehrt wurden für besonders schöne Fische: Helmut Aglassinger, Barsch 46 cm; Franz Jankulik, Renke 60,5 cm; Markus Riedlsperger, Hecht 115 cm; Heinrich Stöcklinger, Seeforelle 71 cm; Hubert Sprenger, Seesaibling 45 cm und Helmut Aglassinger, Zander mit 87 cm. Zahlreiche Mitglieder erfuhren Ehrungen für 10 und 25 Jahre Vereinsmitgliedschaft, sie wurden von Obmann Willi Haarlander, attestiert von Vizebürgermeister Weber und Bewirtschafter Mario Panzl mit Verleihung der Ehrennadel des FV Renke vorgenommen. Werte erhalten, Traditionen pflegen und Treue zum Vereinswesen der Fischer wird


Inserat_

W a s lebt in h ei m i s ch en S een ? Matthias Bergbauer Was lebt in heimischen Seen? 224 Seiten, 210 Farbfotos, Format: 195 x 135 mm, ISBN: 978-3-440-12312-6 Franckh-Kosmos Verlag GmbH (2011) Preis: € 23,60

Die Tauchreviere vor der Haustür halten auch für tropenverwöhnte Taucher spannende Begegnungen unter Wasser bereit. Alle Fische, Wirbellose und Reptilien, die einem am Grund, im Freiwasser oder in der Uferzone begegnen können, stellt Matthias Bergbauer in seinem Buch Was lebt in heimischen Seen? vor. Zum ersten Mal zeigen alle Fotos die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum. Die außergewöhnlichen Aufnahmen von fas-

zinierenden Unterwasserwelten und ihren Bewohnern machen schon beim Blättern Lust auf spannende Entdeckungen in unseren Seen. Dr. Matthias Bergbauer ist Diplom-Biologe, und führte nach seiner Promotion ökophysiologische Forschungsarbeiten besonders in marinen Lebensräumen durch. Er taucht seit 1980 und nutzte das Gerätetauchen intensiv auch für wissenschaftliche Untersuchungen. Dazu gehörten längere Ar­beits­ aufenthalte an meeresbiologischen Forschungsstationen im Mittelmeer, Roten Meer, Great Barrier Reef/Australien, auf den Fidschi-Inseln im Südpazifik sowie in den Vereinigten Staaten. Er ist Autor und Mitautor mehrerer erfolgreicher Bücher im KOSMOS Verlag.

Die 100 wich t i g st en A n g el - An t wo r t e n Martin Wehrle Die 100 wichtigsten Angel-Antworten 128 S., 121 Farbbilder, Format: 140 x 205 mm, ISBN: 978-3-275-01923-6, Müller-Rüschlikon-Verlag (2013) Preis: € 14,95

Angel-Einsteiger tun sich mit der Praxis meist schwer. Sie wissen nicht, ob man besser im Fluss oder im See angelt, mit Pose oder Grundblei, mit Wurm oder Made. Und wie stellt man es eigentlich an, dass endlich ein großer Fisch beißt – und nicht immer nur

ein kleiner? »Die 100 wichtigsten Angel-Antworten« bilden die goldene Brücke zwischen Theorie und Angelpraxis. Das Buch antwortet auf die 100 wichtigsten Fragen, die sich jedem Einsteiger beim Angeln im Süßwasser früher oder später stellen.

Martin Wehrle war lange Zeit stellvertretender Chefredakteur bei der Zeitschrift Blinker, gewann die Europameisterschaft im Hechtangeln und ist den Lesern von Angelzeitschriften seit Jahren ein Begriff.

F isc he räuch er n S ch r i t t für S c h r it t Jörg Strehlow Fische räuchern Schritt für Schritt 160 Seiten, 220 Farbfotos, Format: 254 x 178 mm, ISBN: 978-3-440-14536-4 Franckh-Kosmos Verlag GmbH (2015) Preis: € 23,70

Räuchern ist ein Thema nicht nur für Angler. Fachmann Jörg Strehlow hat die neuesten Techniken, die besten Aromen, die leckersten Rezepte und das aktuellste Zubehör zusammengestellt und erklärt alles leicht nachvollziehbar in einfachen Anleitungen. Dieser moderne Ratgeber darf auf keinen Fall im Schrank von Räucher-Fans fehlen.

Jörg Strehlow wurde 1970 in Worms am Rhein geboren und verfiel bereits nach wenigen Jahren der Faszination, am Wasser zu sein und zu Angeln. Aus Faszination wurde bald Leidenschaft. Die Liebe zum Angeln entwickelte sich 1986 zum Beruf und Strehlow begann über seine Erfahrungen in der Fachpresse zu berichten. Er wurde Redakteur bei der Angelzeitschrift BLINKER, gründete später eine Angelschule, entwickelte mit der „Faulenzermethode“ die erfolgreichste Methode zum Zanderfang und schrieb mehrere Bücher zu verschiedenen Angelthemen. Heute agiert Strehlow als Profi-Guide auf Zander & Meerforelle, Autor für unterschiedliche Fachmagazine, gefragter Produktentwickler und Berater in der Angelszene.

Inhalte und Beschreibungen der Bücher sind - wenn nicht anders vermerkt - Verlagsangaben. 54

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ÖFFNU

Tägl bis z der

Söllh 502 Tel. + info@

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In unserer gep flegten Teichan haben wir für lage unsere Angel freunde ständ Besatz von Re ig genbogenfore llen, Saiblinge, einen Bachforellen, Se eforel Lachsforellen und Goldforelle len, Außerdem dü n. rfen Sie auch ohne bei uns fischen Angelschein . Auf unserer So n n en te ra ss e können Sie gefangenen Fi Ihre sche von uns zubereiten la dabei den Au ssen und sblick auf die Teichanla den Stör- und Koibecken gen ge mit ießen Auch alle Nich tangler sind b . ei uns gerne zum Chillen eingel aden.

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DVR: 0940691

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Salzburgs Fischerei 2/15  

Offizielles Presseorgan des Landesfischereiverbandes Salzburg

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