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l e s p re s s D a s andere F r a u e n m a g a z i n

Lesbische Mariechen:

Das erste Tanzkorps „Maria Laach“

Reisetipp:

New York für Lesben Zeitreise: Renée Sintenis februar 2004, ausgabe 100, jahrgang 10

3,48 Euro (D)

6,80 SF (CH)


editorial/impressum

Guten Tag! So, jetzt haben wir es also geschafft: die einhundertste Ausgabe von lespress liegt vor Ihnen. Dass wir es einmal so weit bringen würden, hätten wir damals, also Sommer 1995, als die ersten Planungen begannen, nicht gedacht. Übrigens sollte damals Deutschlands Lesbenmagazin noch „Fräuleinwunder“ heißen. Das fanden viele ganz witzig, genausoviele jedoch furchtbar, und es kam tatsächlich aus den Reihen der Kritikerinnen die „erlösende“ Alternative: lespress. An dieser Stelle nochmals ein herzlicher Dank an die Namensgeberin Monika S. aus Köln, der fast nebenbei diese Eingebung kam! Natürlich waren wir optimistisch, aber dass wir mit einem 16seitigen schwarzweiß0en Blättchen, das auf grauem Ökopapier gedruckt wurde, den Zeitschriftenmarkt in Deutschland nicht revolutionieren würden, war uns schon klar. Doch der Zuspruch wie auch die Kritik unserer LeserInnen und das Engagement unserer Autorinnen hat uns seitdem bestärkt, weiterzumachen. Deshalb an dieser Stelle auch Ihnen, liebe Leserinnen und Ihnen und Euch, liebe AutorInnen - besonders denen der ersten Stunde - ein herzliches Dankeschön! In diesem Sinne: einen schönen Februar und weiterhin viel Vergnügen mit lespress, Ihre Ulrike Anhamm

IMPRESSUM Herausgeberin: lespress/Anhamm Neue Medien Dyroffstraße 12 D-53113 Bonn Tel.: 0228- 97 68 044 FAX: 0228 -97 68 048 e-mail: info@lespress.de www.lespress.de Redaktion: Ulrike Anhamm, Sabine König, Cordula Trauner Assistenz: Ulrike Jung Termine: Cordula Trauner Service-Seiten: B. Gräfe TV-Tipps: Dagmar Trüpschuch Gestaltung: Babette Dörmer, HH

lespress ❘ januar 2003

Freie MitarbeiterInnen dieserAusgabe: Andrea Bronstering, Hilde Grammel, Irene Hummel (ira), Anne K. Jung, Sabine König (sk), Jenny Lazar, Michael Lenz (ml), Madeleine Marti, Miss Marple, Sophie Neuberg, Sabine Röhrbein, Ute Roos, Jutta Swietlinsky, Dagmar Trüpschuch, Amelie Zapf Druck: Druckerei Paffenholz Abobetreuung: 0228-97 68 047, abo@lespress.de Anzeigenbetreuung: 0228-97 68 046, kaz@lespress.de Termine: 0228-97 68 044, termine@lespress.de

Vertrieb: Dr. Heide & Partner GmbH, PMS - Print Medien Service, Eigenvertrieb lespress erscheint zum jeweils 28./29. des Vormonats. Es gilt die Anzeigenpreisliste 5 vom 01.01.2002 Redaktionsschluss: jeweils 5. des Vormonats Termine und Anzeigenschluss: jeweils 7. des Vormonats Druckunterlagenschluss: jeweils 10. des Vormonats Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung der jeweiligen

AutorInnen wieder. Die Abbildung oder Erwähnung einer Person ist kein Hinweis auf deren sexuelle Orientierung. Für unaufgeforderte Manuskripte und Photos übernimmt der Verlag keine Haftung. Der Nachdruck von Text, Photos und Grafik sowie die Veröffentlichung in elektronischen Medien, auch auszugsweise, bedarf der Genehmigung durch den Verlag. Veranstaltungshinweise werden kostenlos abgedruckt. Für die Richtigkeit wird keine Gewähr übernommen. lespress erscheint seit November1995 monatlich ISSN: 1616-2099

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abo-aktion

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er jetzt ein Lespress-Abo für 33,23 EUR bestellt, spart 8,53 EUR, hat ein glückliches Jahr vor sich und bekommt ein schönes Geschenk von uns dazu: NeuabonnentInnen können sich freuen auf Regina Nösslers neues Buch „Alltag tötet“, das im Querverlag erschienen ist.

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o Ich habe das Kleingedruckte gelesen Datum, 2. Unterschrift Alles gelesen, korrekt ausgefüllt und zweimal unterschrieben? Fein. Dann kann’s ja losgehen! lespress, Abo-Verwaltung, Dyroffstraße 12, 53113 Bonn, e-mail: abo@lespress.de, FAX: 0228-97 68 048

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lespress ❘ februar 2004


inhalt

22 Die Bildhauerin Renée Sintenis schuf die Skulptur, die für den „Goldenen Bären“ der Berliner Filmfestspiele Pate stand. Als burschikoser Frauentyp der 20er Jahre erregte sie Aufsehen und Bewunderung, wurde von den Nazis als „entartete“ Künst lerin geschmäht und in die innere Emigration gezwungen, bevor ihr im Nachkriegsdeutschland späte Ehrungen für ihr Werk zuteil wurden.

editorial/impressum

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aboaktion

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lesmopolitan

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Informationen zum lesbischen Leben aus Deutschland und der ganzen Welt schwarz auf weiß

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Neue Bücher hör zu

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Neue Hörbücher

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kling und klang

Frauen sind chic, Männer sind stark - so stellen sich die Verhält nisse nicht mehr dar. In der quee ren Gegenwart entwirft jeder Mensch das Design seines Le bens. Narziss konnte sich noch zweckfrei ergötzen an seinem makellosen Antlitz, heute ist Schönheitshandeln Teil der permanenten Arbeit an der individu ellen Präsentation. Ein Gespräch mit der Soziologin Nina Degele über Strategien der Verunsicherung, Schönheitsideale und die Untiefen zwischen den Ge schlechtern.

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Neue Tonträger zeitreise

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Die perfekte Garçonne: Renée Sintenis interview

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Nina Degele karneval

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Das erste lesbische Tanzmariechenkorps „Maria Laach“

28 Zu den mittlerweile etablierten „Jecken Lesben“ in Köln gesel len sich seit ein paar Jahren 11 flotte Tanzmariechen mit dem hübschen Namen „Erstes lesbisches Tanzmariechenkorps Maria Laach“. Die Mariechen stellen sich vor und sprechen über Marienkult, Karneval und allerlei anderes.

berlinale

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stadt land fluss

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New York Aus der neuen welt

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der gute rat

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Lesben und Alkohol bewegte bilder

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Allein unter Heteros bewegte bilder

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Osama lesben in serie

36 Alkohol gilt als Genussmittel. Fast 40 Prozent der Männer und etwa ein Fünftel der Frauen in Deutschland meinen, dass eine Party ohne Alkohol langweilig ist. Im karnevalistischen Monat meinen das wahrscheinlich noch erheblich mehr Menschen. Aber aufgepasst: schnell entwickelt sich regelmäßiges Trinken zur Sucht - gerade für Lesben Meint Sophie Neuberg.

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Friends fern sehen

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termine

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kleine anzeigen

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hilfe und beratung

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miss marple

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lesmopolitan international

HITLISTE F E B R UA R 2 0 0 4 1. Sarah Waters, Die Muschelöffnerin 2. Ursula Stocks, Tiefe Schnitte

3. Manuela Kuck Hungrige Herzen

4. Anne Holt, Mea Culpa 5. Dykewoman, Sarahs Töchter

6. Sandra Wöhe, Lass mich deine Pizza sein

7. Maria Gronau, Weiberschläue

8. Katrin Kremmler, Die Sirenen von Coogee Beach 9. Jean Marcy, Mütterchen Frost

10. Katherine Forrest, Töchter der Mittagssonne Zusammengestellt vom Frauenbuchladen Rhiannon, Köln

Bielefeld: Gender Networking

Bielefeld

Gender Networking In Bielfeld ging kürzlich das Projekt „Gender Networking“ an den Start. Das vom Verein „Frauen geben Technik neue Impulse e.V.“, der Bildungsinitiative Networking der Cisco Systems GmbH und der FH Bielefeld gestartete Projekt hat zum Ziel, den Anteil der Frauen in der Netzwerktechnik bis zum Jahr 2006 zu verdoppeln. Hauptbestandteil des Projekts ist die Durchführung des Qualifizierungsprogramms „Netzwerktechnik“; dieses schließt mit einem international anerkannten Weiterbildungszertifikat ab. Das bisher noch nicht auf Genderaspekte ausgerichtete Curriculum der Bildungsinitiative Networking soll hierfür überarbeitet werden. Ziel ist es, Dozentinnen und Multiplikatorinnen für die Netzwerktechnik auszubilden und Studentinnen ein anerkanntes Zusatzzertifikat zu ermöglichen. Kontakt und Infos bei: Dr. Ursula Köhler, Verein Frauen geben Technik neue Impulse e.V Fachhochschule Bielefeld Wilhelm-Bertelsmann-Str. 10 33602 Bielefeld Fax: 0521-1067171 E-mail: koehler@kompetenzz.de www.gender-networking.de (sk)

Köln

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JANUAR 04 SEITE 65

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Homos sehen anders Nach einer jüngst erschienen Studie sind fast 90 Prozent der Schwulen und Lesben der Meinung, dass „Homosexualität“ eine zu geringe Rolle im deutschen Fernsehen spielt. Dies ergab eine Online-Befragung von über 6.000 homosexuellen TV-ZuschauerInnen. Dabei bekrittelten die Lesben vor allem die mengenmäßige Repräsentanz (89%), während 69% der schwulen Männer die Art der Darstellung nicht gefiel. Die Studie, begleitet von „Gay

Köln: Homos sehen anders (Bild: ARD)

Marketing“-Autor Michael Stuber, fand auch heraus, dass die/der Durchschnittshomosexuelle im Unterschied zum gegengeschlechtlich Liebenden auffällig oft zu den Privatkanälen SAT 1, RTL und Pro Sieben zappt - und Schwule vor allem bei Politik und Forschungssendungen hängen bleiben, wobei sie dem Sport - schau schau kaum ein Auge gewähren. Lesben, so die Studie, interessieren sich sehr für Soziales, Kultur sowie „Liebe und Partnerschaft“. Zu erwähnen bleibt: 90% der Befragten waren männlich. Weitere Informationen unter www.homoeconomics.de (sk)

Mittelhessen

Essen beim LFT 2004 Das LFT kann biologisch-dynamisch und ökologisch veranstaltet werden, rufen die Orga-Frauen. Hierzu suchen sie noch ein paar Kochlustige, die mit Lebensmitteln aus kontrolliert biologischem Anbau vegetarisches bzw. veganes Essen anbieten und verkaufen möchten. Interessentinnen melden sich bitte telefonisch unter der Telefonnummer 0641/99-14801 oder per FAX unter der Nummer 0641/99-14809 oder über die Homepage www.lesbenfruehling. de/mittelhessen2004 in der Rubrik „Mitmachen“, wo ein entsprechender „Kontaktschnipsel“ zu finden ist.

len. Aber die Mitte ist nicht der alleinige Ort für uns. Wollen wir auch gar nicht. Wir sind anders. Wir sind auch am Rand. Wir sind neben der Spur, anders und stolz darauf. Wir sind nicht stimmig, passen nicht rein. Wir sind eben auch voll daneben. Extra.“) künstlerisch zu bearbeiten. Fotos, Zeichnungen und Bilder sind ebenso gefragt wie Skulpturen und (Video-) Installationen. Raum sein wird für Werke von bis zu 15 Künstlerinnen, die ihre Arbeiten bis zum 28. Februar 2004 beim LFTeinreichen. Bewerbungen und Informationen bei Barbara Haferkamp-Weber unter 06434-921384 oder barbara@haferkamp-weber.de und www.lesbenfruehling.de/mittelhessen2004 (sk)

Hamburg

Austauschtreffen Vom 20. April bis zum 2. Mai findet in Frauenbildungshaus Altenbüken das bundesweite Vernetzungs- und Austauschtreffen der Lesbentelefone und beratungsstellen statt. Geplant sind u.a. Workshops zu den Themen: kollegiale Supervision, Gewalt in lesbischen Beziehungen, Lesben mit Psychiatrieerfahrung. Infos und Anmeldung beim Lesbentelefon Hamburg unter 040-2790049 oder info@lesbentelefon-hh.de

Köln Mittelhessen

Kunst bei LFT 2004 Bis Pfingsten ist es nicht mehr weit, und so wird auch fleißig am diesjährigen Lesbenfrühlingstreffen in Mittelhessen gebastelt: Das LFT ruft dazu auf, das aktuelle Motto „mittendrin und voll daneben“ (in voller Länge: „Da treffen wir uns in der Mitte, in unserer Mitte, schaffen einen Raum für Begegnung, in den wir einladen wol-

SCHuLZ-Nachfolger öffnet Seit Ende Januar wackeln im Kölner Kartäuserwall 18 wieder die Wände. Frei nach dem Motto: Das „SCHuLZ“ ist tot, es lebe das „apartment“, wird hier nämlich wieder kräftig schwul/lesbisch gefeiert. Auf veränderten 800 qm Gastrofläche auf 3 Etage ist noch mehr Raum für bunte Tanzparties, sozio-politische Arbeit und Kulturveranstaltungen. Der neue Name „apartment“ ist

lespress ❘ februar 2004


SEMINARE

■ 1. – 5. März 2004 Fasten – Wanderwoche für Frauen 375,- EUR Hamburg.Austauschtreffen

übrigens Programm: auf unterschiedlichen Podestlandschaften sind Räume entstanden, die vielleicht an die eigene Wohnung erinnern: Wohnzimmer, Schlafzimmer, Esszimmer, Kinderzimmer, Partyraum und Gästezimmer etc pp. Alle Parties im Monatsüberblick!

Neubrandenburg

Frankfurt: Artemis e.V. wird 20

volle Anregungen für Unterricht und Freizeit und viel Gelegenheit zu Austausch, gegenseitiger Unterstützung und anregenden Gespräche stehen auf dem Programm. Außerdem werden Workshops und Veranstaltungen wie Kabarett, Psychodrama, Trommeln, Karate u.v.m. Angeboten. Infos und Anmeldungen über www.bulele.de oder 02102-34578. (sk)

Erfolgreiche Klage Ein eingetragenes Lesbenpaar hat Anfang Januar beim Arbeitsgericht Neubrandenburg den Sozialzuschlag (Ortszuschlag) für sich erstritten, den bisher nur Ehepaare erhalten haben. Damit ist ein Gericht erstmals der EU-Richtlinie 78/2000 EG zur Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf in seinem Urteil gefolgt. Die Bundesrepublik hätte diese Richtlinie bis zum 2. Dezember 2003 umsetzen müssen, hat bislang aber nicht einmal einen Gesetzentwurf vorgelegt. Deshalb sehen sich jetzt viele LebenspartnerInnen gezwungen, den unter anderem im öffentlichen Dienst für Verheiratete geltenden Zuschlag zum Gehalt auf dem Klageweg zu erstreiten. Im Neubrandenburger Fall wurde die Bundeswehr auf Zahlung des Sozialzuschlags verklagt. Der Arbeitgeber muss nun rückwirkend ab dem Zeitpunkt der Eintragung der Lebenspartnerschaft diesen Zuschlag zahlen. Interessant ist auch die weitere Begründung des Urteils, denn das Arbeitsgericht betont die Haushaltsgemeinschaft des Lesbenpaars und dessen „sittliche Verpflichtung“, für die im Haushalt lebenden Kinder der einen Partnerin zu sorgen. (sbr)

Göttingen

Bundestreffen lesbischer Lehrerinnen Vom 20. bis 23. Mai findet im Tagungshaus „Waldschlösschen“ das 11. Bundestreffen lesbischer Lehrerinnen statt. Bildung und Entspannung, wert-

lespress ❘ februar 2004

Hannover

Infoladen eröffnet Mit dem „Knackpunkt Hannover“ gibt es nun auch in der niedersächsischen Hauptstadt ein Beratungs- und Informationszentrum für homosexuelle Jugendliche und junge Erwachsene. Neben Unterstützung beim Coming-out, Aufklärung und Krankheitsprävention möchte „Knackpunkt“ì auch HomoGruppen vernetzten und gezielt mit Schulen zusammenarbeiten. Der Laden in der Knochenhauer Str. 11 ist Dienstag bis Freitag von 23 bis 19 Uhr Samstag von 15 bis 20 Uhr geöffnet Alle weiteren Infos unter www.knackpunkt-hannover.de info@knackpunkt-hannover.de oder 0511-35399766

Frankuft/Main

Artemis e.V. wird 20 Europas ältester Lesbensportverein „Artemis Sport Frankfurt e.V“ feiert in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag. Durch das Jubiläumsjahr führen zahlreiche sportliche und kulturelle Veranstaltungen. Der Auftakt wird am 14. Februar begangen: Nach einem zweistündigen geführten Spaziergang auf den Spuren der Frankfurter Frauenhistorie wird im LSKH (Klingerstr. 6) mit einem Sektumtrunk der offizielle Geburtstag begossen. Weiterhin sind

geplant: Ein großes Internationales Sportturnier (17.-19. September), eine Kunstausstellung (ab Mitte November) sowie eine Lesung und eine Filmschau. Natürlich wird sich Artemis auch traditionell beim CSD und dem zusammen mit dem Frankfurter Volleyballverein ausgerichteten Sommerfest beteiligen. Lespress gratuliert zum Jubelfest! Alles weitere über Artemis unter T: 069-28 9060, F: 069-76 80 65 57 www.artemis-sport.de. (sk)

Berlin

„Sollen sie uns doch sehen“ „Das Ende der normalen Familie“, „Homo ist auch ein Mensch“, „Der verachtete Homo“ titelten die polnischen Zeitungen im letzten Sommer. Es war der vorläufige Höhepunkt einer Debatte, die das ganze Land beschäftigte. Angefangen hatte es im März letzten Jahres mit der Aktion „Sollen sie uns doch sehen“, die die polnische Organisation „Kampagne gegen Homophobie“ (Kampania Przeciw Homofobii) initiiert hatte. In Galerien und auf großflächigen Werbebannern der größten Städte Polens wurden die Fotos von lesbischen und schwulen Paaren gezeigt. Sie halten sich an den Händen und lächeln mal scheu, mal offen in die Kamera. Die junge polnische Fotografin Karolina Bregula (geb. 1979) hat in Schweden Fotografie studiert und sich schon dort mit kleineren Projekten zum Thema Toleranz beschäftigt. Die Kampagne „Sollen sie uns doch sehen“ besteht aus 30 Bildern gleichgeschlechtlicher Paare. Alle Bilder charakterisiert die gleiche künstlerische Linie: es werden die Silhouetten von Menschen in einer winterlichen, getönten Stadtszenerie präsentiert. Die Idee der Künstlerin war es, dass die Bilder alle ähnlich sind, fast monoton, damit dem Betrachter klar wird, dass er jeden Tag auf der Straße Hunderte solcher Menschen trifft - und damit zum Schluss kommt, dass Lesben und Schwule keine Besonderheiten sind. Dennoch, im katholischen Polen ge-

■ 5. – 7. März 2004 Die Kunst des Führens Eine berufsbegleitende Fortbildung für Menschen in Leitungsfunktionen EINFÜHRUNGSWOCHENENDE 233,-EUR ■ 12. – 14. März 2004 Nur wer selber brennt... Eigene Stärken kennen und andere motivieren! Fortbildung für Schwule und Lesben in der Initiativenund Gruppenarbeit Kostenlos für Teilnehmende aus Niedersachsen (Nds). Teilnahme aus anderen Bundesländern (Kostenbeitrag: 93,- EUR) auf Anfrage möglich ■ 19. – 21. März Treffen HIV-positiver/ AIDS-kranker Frauen I 26,- EUR ■ 4. – 6. Juni Qi Gong. Ruhe in Bewegung – Bewegung in Ruhe Seminar für Lesben 155,- EUR ■ 7. – 9. Juni Moderation -Präsentation Strukturiert moderieren – qualifiziert präsentieren Seminar für Frauen 195,- EUR Ort: Akademie Waldschlösschen Bildungs- und Tagungshaus 37130 Reinhausen bei Göttingen Tel. 0 55 92 - 92 77-0 Fax 0 55 92 - 92 77-77 info@waldschloesschen.org www.waldschloesschen.org

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lesmopolitan in ter national KAVE KOFFIE KAFFE KAVA CAFFE

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M i t t a g s t i s ch Berlin: Ausstellung „Sollen sie uns doch sehen“ aus Polen

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hört Homosexualität nicht zum „normalen Leben“. Deshalb hatte die erste Aufklärungskampagne in der Geschichte dieses Landes heftige Reaktionen ausgelöst. In Krakau wurden z.B. Reklametafeln mit Farbe übergossen und eine Galerie kurz nach der Eröffnung der Ausstellung geschlossen. Schon im Vorfeld gab es Probleme, denn die mit der Kampagne beauftragte Firma zog sich eine Woche vor Beginn zurück. Die Macher der Aktion haben es dennoch geschafft und mit Hilfe von verschiedenen Institutionen (u.a. der Regierungsbeauftragten für die Gleichstellung von Männern und Frauen und der Holländische Botschaft in Warschau) die Kampagne durchgeführt und in Polen für den derzeitigen Boom von Sendungen und Talkshows über Homosexuelle gesorgt. Das schwule Switchboard „Mann-O-Meter“ in Berlin zeigt die Ausstellung ab dem 14. Februar in seinen Räumlichkeiten in der Bülowstraße 106. Bis zum 16. April kann hier während der regulären Öffnungszeiten bei freiem Eintritt in Ruhe beguckt werden, was in Polen für soviel Trubel gesorgt hatte. (sk)

Köln

Seitenwechsel goes Zeughaus24 Europas größtem und ältesten Tanzsportclub für Frauen- und Männerpaare ist mal wieder sein Häuschen zu klein geworden: Die Räume in der Dürener Straße reichten bei weitem nicht für die Flut von Veranstaltungen und Tanzbegeisterten aus. Mit dem „Zeughaus24“ fand sich nun mitten in der Kölner Innenstadt (direkt gegenüber des Römerturms) eine großzügig gestaltete Örtlichkeit mit einer Tanzfläche von etwa 350 qm. Diese lässt sich zudem in drei Tanzsäle aufteilen, so dass Tanzunterricht und Trainings parallel stattfinden können. Alle Informationen zu Kursen und Tanzveranstaltungen sind zu finden unter www.seitenwechsel-cologne.de (sk)

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Mannhein

Power Up - Das neue Jugendprojekt von Plus e.V. startet „In jeder Schulklasse gibt es statistisch gesehen zwei bis drei lesbische bzw. schwule Jugendliche“, sagt Andrea Lang, Diplompsychologin bei Plus, der psychologischen Lesben- und Schwulenberatung Rhein Neckar e.V. in Mannheim. Das neue Projekt „Power Up“, das Plus im Januar startete, soll genau diese Jugendlichen erreichen. Mit Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit an Schulen, Jugendhilfeeinrichtungen und Ausbildungsstätten schulen drei ExpertInnen von Plus die jeweiligen Mitarbeiter gezielt zum Thema Homosexualität, Bisexualität und Transgender. Ziel des Projektes ist es natürlich, die Jugendlichen selbst zu erreichen. „Wir wollen diesen Jugendlichen die Chance geben, Homosexualität als gleichwertige Lebensweise zu erleben und Vorurteile bei heterosexuellen Jugendlichen abbauen“, erklärt Andrea Lang. Denn nach wie vor habe sich die Lebenssituation von lesbischen und schwulen Jugendlichen nicht signifikant verändert. Das Umfeld trete ihnen oft noch mit Unsicherheit, Vorurteilen, Diskriminierung und Ängsten entgegen. Die Finanzierung des Projekts trägt die Aktion Mensch über drei Jahre zu 80 Prozent. Die Restmittel von rund 20.000 Euro für das erste Jahr muss die Mannheimer Beratungsstelle selbst aufbringen - durch Spenden und Sponsoren. Spendenkonto: Förderverein von Plus e.V. Konto 335 320 24, BLZ 670 505 05 Sparkasse Rhein-Neckar Nord Kontakt: Andrea Lang, Margret Reipen, Thomas Heinrich PLUS. Psychologische Lesben- und Schwulenberatung Rhein-Neckar e.V. Alphornstr. 2a 68169 Mannheim Tel.: 0621 - 33 62 110 Fax: 0621 - 33 62 186 www.plus-mannheim.de

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Zürich: Lesben sind Heiratsmuffel

Zürich

Lesben sind Hochzeitsmuffel Nur 40 lesbische Paare gaben sich seit der Einführung der Registrierten Partnerschaft im Kanton Zürich vor sechs Monaten das Ja-Wort. Gleichwohl wird das „Züricher Modell“ von den eidgenössischen Lesben und Schwulen als gelungener Vorlauf zur bevorstehenden Einführung der Homoehe in der Schweiz angesehen. Immerhin 156 schwule Paare schlossen den Bund fürs Leben und brachten die Gesamtzahl der Registrierten Partnerschaft auf genau 196. „Misst man die 200 Fälle an den über 3500 Eheschließungen, waren im letzten Halbjahr fast sechs Prozent aller ‚Heiraten’ homosexuell“, schrieb Ende Dezember die Tageszeitung „Neue Zürcher Zeitung“. Neben einer gesellschaftlichen Anerkennung bringt das „Züricher Modell“ eine Gleichstellung schwuler und lesbischer Paare im Erb- und Steuerrecht. (ml)

New York

Lesben gegen Ausbeutung „Thinking About Shopping At H&M? Think Again!“ Diese Aufforderung richtete New Yorks größte lesbischschwul Organisation „Empire State Pride Agenda“ (www.espany.org) vor Weihnachten in ganzseitigen Anzeigen an die Leser der Schwulenzeitschriften in Big Apple. „H & M“ trete Arbeitnehmerrechte mit Füssen und lasse seine Produkte zu ausbeuterischen Bedingungen in Asien herstellen, lauteten die wesentlichen Kritikpunkte. „H&M bewirbt aggressiv unsere Community und wir gehören zu den loyalsten Kunden des Unternehmens. Unsere Stimme kann daher etwas bewirken, wenn wir H & M wissen lassen, dass anständige Arbeitsbedingungen schwulen und lesbischen Kunden genauso wichtig sind wie den Angestellten von H & M“, sagte eine Sprecherin der Organisation. Die Gewerkschaft UNITE freu-

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te sich über die schwul-lesbische Schützenhilfe. „Es ist großartig, dass die Gay Community ihrer Konsumentenmacht zur Durchsetzung der Arbeitnehmerrechte bei H & M einsetzt.“ (ml)

Sacramento

Keine Volksabstimmung über Gleichberechtigung Das Kürzel „AB 205“ müssen wir uns nicht merken. Und das ist gut so. Unter diesem Code wollten nämlich die Gegner lesbisch-schwuler Gleichberechtigung die Homoehe in Kalifornien in einer Volksabstimmung zu Fall bringen. Jedoch haben die Ewiggestrigen der „Moralischen Mehrheit“ nicht genügend Unterschriften zusammenbekommen, um eben „AB 205“ auf den Stimmzettel im November setzen zu können. Allerdings ist die rechtliche Gleichstellung homosexueller Paare im Sonnenscheinstaat dadurch noch nicht endgültig in trockenen Tüchern. Die erbitterten Gegner der Homoehe um den konservativen Senator Peter Knight, übrigens Vater eines offen schwulen Sohnes, haben Verfassungsklage eingereicht. Die neuen Gesetze verletzten die „Proposition 22“, die es dem Staat Kalifornien untersagt, gleichgeschlechtliche Partnerschaften zu rechtlich gleichzustellen. Das Gesetz soll am 1. Januar 2005 in Kraft treten. (ml)

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Taipeh

Präsident Shui-bian und Vizepräsidentin Lu machen sich unbeliebt Taiwans Lesben und Schwule mucken auf. 30 Aktivisten und Aktivistinnen forderten Ende Dezember lautstark vor dem Hauptquartier der Regierungspar-

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lesmopolitan

New York: Lesben gegen Ausbeutung

Taipeh: Präsident Shuibian

tei die Einlösung des Versprechens der Einführung der Homoehe und des Adoptionsrechtes. Staatspräsident Chen Shui-bian hatte im Oktober einen Gesetzentwurf über die Homoehe angekündigt, seinen Worten aber keine Taten folgen lassen. „Präsident Shuibian hat in der Vergangenheit mehrfach die Homoehe und andere Gesetze zur Gleichberechtigung von Schwulen und Lesben das Wort geredet. Aber das hat sich bisher als leere Versprechungen erwiesen“, klagte eine Sprecherin der lesbisch-schwulen Organisation „Taiwan Tongzhi Hotline Association“ in Taipeh. Die Demonstranten kritisierten auch, dass die Regierung sich bisher nicht für die homophoben Äußerungen von Vizepräsidentin Annette Lu entschuldigt habe. Lu hatte bei einer AIDS-Veranstaltung in Taipeh gesagt, AIDS sei die Strafe Gottes für Homosexualität. (ml)

Washington

Lesben nicht wehrkraftzersetzend Die Front der Homophobiker in der US-Armee zeigt erste Risse. Das renommierte militärische US-Fachmagazin „Parameters“ veröffentlichte in seiner neuesten Ausgabe einen Artikel, der sich für die Abschaffung des Ausschlusses von Lesben und Schwulen vom Militärdienst ausspricht. „Untersuchungen in vier Armeen haben bewiesen, dass die Aufhebung des Ausschlusses von Homosexuellen weder den Zusammenhalt militärischer Einheiten noch die Kampfbereitschaft unterminiert“, schreibt Aaron Belkin. Der Wissenschaftler des „Studienzentrum für sexuelle Minderheiten im Militär“ an der Universität von Kalifornien (www.gaymilitary.ucsb. edu) hatte die Armeen von Großbritannien, Kanada, Australien und Israel unter die Lupe genommen. Alle vier Länder hatten in den vergangenen Jahren Lesben und Schwule in ihren Armeen zugelassen. Es war das erste Mal, das ein Mitarbeiter des Studienzentrums einen Beitrag in dem Fachjournal für Verteidigungspolitiker, Militärakade-

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Washington: Dean for President

miker und Führungsoffiziere veröffentlichen konnte. (ml)

Brüssel

Adoptionsrecht in Brüssel Spitze Kaum hat sich Belgien an die Homoehe gewöhnt, folgt der nächste Schritt zur lesbisch-schwulen Gleichberechtigung. Premierminister Guy Verhofstadt will gleichgeschlechtlichen Paaren das Adoptionsrecht öffnen. „Forschung und praktische Erfahrungen in Ländern, in denen gleichgeschlechtliche und bisexuelle Paare Kinder adoptieren dürfen, zeigen, dass das Aufwachsen mit gleichgeschlechtlichen Eltern auf die Kinder keine negativen Auswirkungen hat“, heißt es auf der Internetseite von Verhofstadts „Liberale Partei“. Verhofstadt hofft, dem Adoptionsrecht für Lesben und Schwule mit Hilfe der Grünen und der Sozialisten im Parlament eine Mehrheit zu verschaffen. Diese Koalition hatte vor einem halben Jahr auch der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare über die parlamentarischen Hürden geholfen. (ml)

London

Queen ehrt Thatchergegnerin Gleich zwei Aktivisten für die schwullesbische Sache wurden von Königin Elisabeth II. für ihr Engagement mit dem Orden eines „Members of the British Empire“ geehrt. Polizeiinspektor Paul Cahill, 32, erhielt als Gründer der britischen „Gay Police Association“ den Orden für seine „Verdienste um die Vielfalt in der Polizei und der Gesellschaft“. Die Schottin Anne Patrizio und Mutter eines schwulen Sohnes wurde für ihren jahrzehntelangen Kampf gegen „Section 28“ ausgezeichnet. Dieses von der ehemaligen Premierministerin Margaret Thatcher erlassene Gesetz verbot die positive Darstellung von Homosexualität in

Schulen und war erst vor wenigen Monaten abgeschafft worden. „Unser Sohn wusste schon als sechsjähriger, dass er anders war und das ist ganz normal“, sagte die Lehrerin in einem Interview mit der BBC. (ml)

Honiara

Lesbe wegen Sex verhaftet Wegen ihrer sexuellen Orientierung wurde Anfang Januar auf den südpazifischen Solomon Inseln eine lesbische Frau verhaftet und ins Gefängnis gesteckt. Die Anklageschrift steht zu lesen, die Frau habe „eine unanständige Tat begangen, in dem sie Sex mit einer Person gleichen Geschlechts gehabt hat“. „Einen Antrag auf Freilassung auf Kaution lehnte ein Gericht in der Hauptstadt Honiara ab. Richter Jefferson Laua sagte zu Begründung, dafür sei das Vergehen „zu schwerwiegend“. Es müsse zudem sichergestellt werden, dass die Angeklagte nicht die Zeugen beeinflussen könne. Der Fall der Frau, die in internationalen Medien als geschiedene Mutter mittleren Alters beschrieben wurde, wird von der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen (UNHCR) genau beobachtet. Ashley Wickham, Leiter des Büros der UNHCR in Honiara sagte, dieses Verfahren entspreche „eindeutig nicht internationalen Standards“. (ml)

Washington

Dean for President? Ende Januar fällt in den USAder Startschuss zu den Präsidentschaftswahlen. Die große Frage lautet: welcher Politiker der oppositionellen Demokraten wird den amtierenden Präsidenten George Bush herausfordern? Neun Politiker kämpfen in den Vorwahlen um die Nominierung zum Spitzenkandidaten durch den Parteitag der Demokraten. Als aussichtsreichster Anwärter auf den Topjob gilt der Arzt und ehemalige Gouverneur von Vermont, Ho-

ward Dean (http://www.deanforamerica.com). Der neue Darling der amerikanischen Linken könnte im Falle eines Wahlsieges als erster US-Präsident in die Geschichte eingehen, der sein Amt der Gay Community verdankt. Bei einem Kopf-an-Kopf-Rennen nämlich werden wenige Prozentpunkte Unterschied über Siege oder Niederlage entscheiden. Das weiß der gewiefte Howard sehr genau und baut zielstrebig die Gay Community zu seinem rosa Wählerfundament auf. Dean hat damit keine Mühe. Unter Dean war nämlich Vermont als erster US-Staat in die Geschichte eingegangen, in dem Lesben und Schwule eine Registrierte Partnerschaft eingehen können. Deans Wahlkampfversprechen an die Gay Community: Gleichberechtigung und Registrierte Partnerschaft. So wird das Thema Homoehe neben Irakkrieg, Terrorbekämpfung und Wirtschaft das zentrale Thema des US-Wahlkampfes werden. (ml)

London

Frauenküsse ohne Ende Das Jahr 2003 war das Jahr der lesbischen Küsse. Madonna und Britney Spears taten es; die in der Versenkung verschwundenen russischen Popgören T.a.t.U. auch; Pink schmatzte Filmstar Kritanna ab; und der Automobilhersteller Mazda zeigt in seiner neuesten US-Werbung gar den MadonnaSpears-Kuss. Das Kalkül: Frauenküsse sind noch immer ein Schocker und somit gut zur Erregung von Aufmerksamkeit. Aber selbst der größte Horror verliert seine Wirkung, wenn er inflationär wird. Wie die Mädels der Popgruppe „Girls Aloud“ (http://www.girlsaloud.de) erfahren mussten. Nicola Roberts and Cheryl Tweedy küssten sich Ende Dezember zum Schluss einer Show in London und keiner schaute hin. Die Medien jedenfalls notierten zwar pflichtschuldigst das Ereignis, betonten jedoch auch, dass ein „Skandal“ einen anderen nicht vergessen macht. Genüsslich nämlich wurde Tweedys Angriff auf eine Klofrau und

lespress ❘ februar 2004


Brüssel: Verhofstadt

die Beschimpfung derselben mit üblen rassistischen Sprüchen im vergangenen Jahr wieder aufgewärmt. (ml)

Chedung

Happy End in China A-gang konnte Ende Dezember endlich seine Liebste heiraten. Jahrelang waren A-gang und Xiaoli ein heimliches Liebespaar. Xiaolis Eltern verabscheuten die Beziehung so sehr, dass sie die heute 27-jährige zwangsweise verheirateten. Denn A-gang war auch eine Frau. Bloß, sie fühlte sich nie als solche. Verabscheute gar ihr Geschlecht. Im Mai vergangenen Jahres war es soweit. Sie durfte sich in einem Krankenhaus der südchinesischen Metropole Chengdu, dem Sillicon Valley Chinas, einer operativen Geschlechtsumwandlung unterziehen. In nur innerhalb von zehn Tagen erkannten die Behörden der Hauptstadt der Provinz Sechuan das neue Geschlecht von Agang, so der neue Name, an. Was einer Sensation gleichkam. Transsexualität galt nämlich im Reich der Mitte der als Tabu. A-gangs Glück war perfekt, als sich Xiaoli scheiden ließ und ihm Ende Dezember das Ja-Wort gab. (ml)

Los Angeles

Bewährung für Besitzerin von Mörderhund Die Frau, deren Hunde im Januar 2001 die lesbische Frau Diane Whipple zerfleischt hatten, ist Anfang dieses Jahres auf Bewährung aus dem Gefängnis entlassen worden. Marjorie Knoller führte ihre beiden Presa-Canario-Hunde Gassi, als die Tiere sich losrissen und Whipple im Eingang ihres Hauses in San Francisco anfielen. Die Hunde rissen die Fußballtrainerin in Stücke und Whipple starb noch vor Eintreffen der Ambulanz. Vor Gericht wies Knoller nicht nur jede Verantwortung für

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London: Queen ehrt Thatchergegner

London: Frauenküsse ohne Ende

den Blutrausch ihrer Hunde zurück, sondern schob die Schuld gar auf Whipple. Das Opfer habe wahrscheinlich seine Tage gehabt und durch den Menstruationsgeruch die Hunde angelockt, hatte Knoller während der Verhandlung gesagt. Das Gericht verurteilte Knoller wegen Mordes zweiten Grades zu einer Gefängnisstrafe von vier Jahren. Nach 14 Monaten Haft wurde Knoller jetzt auf Bewährung unter strengen Auflagen entlassen. (ml)

der Todesumstände einer 18-jährigen Schülerin. Offiziellen Angaben zu Folge soll sich die lesbische Paula Rwomushana Anfang Dezember aus Scham das Leben genommen haben, weil sie vor den Augen ihrer Mitschüler mit Knüppeln wegen ihrer sexuellen Orientierung zusammengeschlagen worden war. Gala bezweifelt jedoch die offizielle Todesursache. In einer Presseerklärung der Organisation heißt es, Paula sei in Wirklichkeit an den Folgen ihrer Verletzungen gestorben. Gala fühlt sich in dem Mordverdacht bestärkt durch die Tatsache, dass eigene Nachforschungen und die von Journalisten sowohl von Paulas ehemaliger Schule als auch von der Polizei abgeblockt wurden. Die Gewalt gegen Paula ist kein Einzelfall in Uganda. Gala berichtet von drei jungen Lesben, die an einer Schule in Lubaga wegen ihrer sexuellen Orientierung mit je 30 Stockhieben bestraft worden seien. Eine Schule in Makindye hatte sechs lesbische und zwei schwule Schüler vom Unterricht suspendiert. Erst im November hatte sich in Masake das lesbische Mädchen Hadija das Leben genommen, nachdem sie von ihren Eltern aus dem Haus geworfen worden war. (ml)

Lima

Politischer Rufmord Schon das Gerücht, sie sei lesbisch, kostete den ersten weiblichen Regierungschef von Peru den Job. Präsident Alejandro Toledo entließ wenige Tage vor Weihnachten Beatriz Merino, nachdem Gerüchte über ihre sexuelle Orientierung laut geworden waren. Merino hat zwar dementiert, lesbisch zu sein. Jedoch schon das von peruanischen Politmachos verbreitete Gerücht reichte in dem katholisch-konservativen Land aus, um die Fähigkeiten Merinos als Regierungschefin in Zweifel zu ziehen und die Karriere der Frau zu ruinieren. Merino vermutet hinter der Affäre ein Komplott politischer Gegner. „Vor acht Wochen wurde ich durch verschiedene Quellen informiert, dass bestimmte Leute eine Reihe von Angriffen mit dem Ziel planten, meinen Ruf zu zerstören“, hatte Merino nach ihrem Rausschmiss gegenüber peruanischen Medien gesagt. Präsident Toledo nutzte übrigens die Gelegenheit, nicht nur Merino, sondern gleich dem restlichen Kabinett die Entlassungsurkunden auszuhändigen. (ml)

Kampala

Terror gegen ugandische Lesben Die lesbisch-schwule Organisation „Gala“ in Uganda (www.galauganda. netfirms.com) fordert von der Regierung des Landes die volle Aufklärung

Lafayette

Keine Entschuldigung Die Leitung der „Ernest Gaullet Elementary School“ in Lafayette verweigert der lesbischen Mutter eine Entschuldigung für die Bestrafung ihres Sohnes. Der sieben Jahre alte Marcus McLaurin war diszipliniert worden, nachdem gegenüber einem Mitschüler über die sexuelle Orientierung seiner Mutter gesprochen hatte. Seine Mutter sei lesbisch, hatte Marcus gesagt und dann erläutert: „Wenn ein Mädchen ein Mädchen mag, nennt man das ‚gay’“. Die Lehrerin von Marcus fand das ungeheuerlich und verdonnerte den jungen Mann zum wiederholten Schreiben des Satzes: „Ich werde niemals mehr in der Schule das Wort ‚gay’ benutzen. Der Schulvorstand befand Mitte De-

zember, durch diese Bestrafung seien weder Richtlinien der Schule noch Gesetze verletzt worden. Mutter Sharon erwägt jetzt mit Unterstützung der Bürgerrechtsorganisation „American Civil Liberties Union“ (ACLU) gegen die Schule im Bundesstaat Louisiana zu klagen. (ml)

Las Vegas

Scherzkeks Britney Britney Spears unterstützt bedenkenlos Ausgrenzung und Diskriminierung von Lesben. Auf Werbetour für ihre neue Single „Me Against the Music“ tingelte Spears Anfang Dezember durch asiatische Länder, in denen Homosexualität noch immer ein Tabuthema ist. In dem Video zu Spears neuestem Album ist auch der inzwischen legendäre Kuss zu sehen, den der Popstar bei der Verleihung der MTVVideo Music Awards im vergangenen Dezember mit Kollegin Madonna austauschte. Vor Journalisten im notorisch lesben- und schwulenfeindlichen Korea versicherte Spears: „Das war alles nur Schauspielerei für das Video. Es sprühten überhaupt keine lesbischen Funken zwischen uns.“ Nur Schauspielerei war wohl auch der jüngste heterosexuelle Ausrutscher der Popprinzessin. Die Hochzeit der 22-jährigen mit Jugendfreund Jason Allen Alexander war schon Stunden nach der Trauung in einer Hochzeitskapelle in Las Vegas wieder annulliert worden. Zur Promotion ihrer Platten haut das Fräulein Spears wohl jeden und jede in die Pfanne. (ml)

Moskau

T.a.T.u. will Putin stürzen Oh je. T.a.T.u. ist wieder da. Zumindest in den Schlagzeilen. Die beiden selbsternannten Skandallesben Yulia und Lena scheinen sich über den Niedergang ihrer Karriere mit zuviel Wodka hinwegtröstet zu haben. Wohlwollender

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lesmopolitan international

Moskau: T.a.T.u.

Moskau: T.a.T.u.

lässt sich kaum die Schnapsidee der beiden Russinnen erklären, bei den russischen Präsidentschaftswahlen im Frühjahr antreten und Amtsinhaber Wladimir Putin ablösen zu wollen. Gemeinsam. Um für das Präsidentschaftsamt kandidieren zu können, schreibt die russische Verfassung ein Mindestalter von 35 Jahren vor. Um diese Vorgabe erfüllen zu können, wollen die beiden Mädels zufolge ihr Alter zusammenzählen lassen. Dann kämen sie auf 37. „Yulia und Lena werden gemeinsam antreten. Man kann diese beiden Mädchen nicht trennen!“, so die Pressesprecherin von T.a.T.u. Wie sang doch Udo Jürgens so schön: „Der Teufel hat den Schnaps gemacht, um uns zu verderben.“ Nasdarowje. Gerade rechtzeitig zum Redaktionsschluss erreichte uns überraschend noch diese Meldung: T.a.T.u. sind gar nicht lesbisch!! Wer hätte gedacht, dass dieser Alt-Herren-Traum nun doch so bald ein Ende hat. Lena nämlich findet es „überhaupt nicht witzig, dauernd die Lesbierin spielen zu müssen,“ und möchte nun endlich raus aus der langweiligen Schuluniform. Lespress gratuliert, denn auch wir fanden T.a.T.U.sTeenie-Knutscherei wenig erheiternd! (ml)

Palm Springs

Durchgedreht Schwule verklagen lesbisches Hotel Ein bizarrer Fall beschäftigt in diesen Tagen Gerichte und Gay Community in den USA. Zwei schwule Männer haben ein lesbisches Hotel in Palm Springs verklagt, weil dieses den beiden Jungs aus Los Angeles mehrfach unter Verweis auf das Geschlecht die Buchung eines Zimmers verweigert haben soll. Das aber stelle einen Verstoß gegen die Antidiskriminierungsgesetze Kaliforniens dar, fanden Michael Cohn und Greg Lewis und klagten. 4000 Dollar Schmerzensgeld wollen die beiden Männer, die Erstattung ihrer Anwaltskosten sowie die richterliche Anordnung zur Änderung der Ge-

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Spring Falls: Brandon Teena

schäftspolitik des Lesbenhotels „Casitas Laquita“ (http://www.casitaslaquita.com). Die beiden Inhaberinnen des Hotels, Denise Roberson und Joanna Funaro, sind perplex. Sie könnten sich nicht an Anrufe der beiden Männer erinnern, sagten sie gegenüber amerikanischen Medien. Zudem hätten sie in ihrer nunmehr sechsjährigen Geschäftstätigkeit „jeden hereingelassen“. Zwar seien Lesben ihr „Kernmarkt“, aber sie hätten auch an „schwule Männer, heterosexuelle Männer, Nudisten und Transsexuelle“ Zimmer vermietet. (ml)

Köln

8. JournalistInnen-Preis 2004 Auch in diesem Jahr wird der JournalistInnen-Preis ausgeschrieben. Neben Ruhm und Ehre gibt es ebenfalls ein schönes Sümmchen Geld (2500,-/ 1500,-/1000,- EUR) zu gewinnen. Einsendeschluss ist der 30. April 2004. Prämiert werden Texte, die zwischen April 2002 und April 2004 veröffentlicht wurden: Reportagen, Features, Porträts, Glossen, Kommentare, Rezensionen. Die Texte müssen deutschsprachig sein und schriftlich vorliegen. Sie können von den AutorInnen selbst, ihrer Redaktion oder von LeserInnen eingesandt werden: maximal drei Beiträge pro Autorin, in je dreifacher Ausfertigung, es erfolgt keine Rücksendung. Die unabhängige Jury besteht aus Anne Will, Katja Kullmann, Ulrike Posche, Ulrike Droll, Tissy Bruns und Alice Schwarzer. Zum zweiten Mal gibt es einen Sonderpreis für männliche Journalisten, der mit 1000 EUR dotiert ist. Die Preisverleihung erfolgt im Juni 2004; die prämierten Texte werden in der „Emma“ veröffentlicht, die diesen Preis übrigens 1990 initiierte. Seit 1992 beteiligt sich das NRW-Frauenministerium am JournalistInnenpreis und stellt die Preisgelder zur Verfügung. Bewerbung einsenden an die EMMA-Redaktion Stichwort: JournalistInnen-Preis

sistars: Ms. Raten

Alteburger Str. 2 50678 Köln).

Falls City

Ein Mord mit Folgen Für die Gemeinde der Transsexuellen in den USAwar das letzte Silvester ein wenig fröhlicher Anlass. Am 31. Dezember 2003 jährte sich nämlich zum 10. Mal der Mord an Brandon Teena. Brandon war eine junge Frau, die lieber das andere Geschlecht gehabt hätte und schon als Teenager in ihrer Heimatstadt Falls City im US-Bundesstaat Nebraska als Junge auftrat. Im Dezember 1993 zeigte Brandon zwei Männer an, die sie hatten vergewaltigen wollen. Sheriff Charles Laux weigerte sich jedoch, eine Untersuchung einzuleiten. Eine Woche später ermordeten die beiden Vergewaltiger, John Lotter und Marvin Nissen, Brandon Teena sowie zwei weitere Personen, die zufällig Zeugen des Mordes an Teena geworden waren. Der Fall schlug hohe Wellen in den USA. Der brutale Mord hat zu einer Transsexuellenbewegung sowie zu einer zunehmenden rechtlichen Gleichstellung von Transsexuellen in den USA geführt (http://www.transgenderlaw.org). Weltweit wurde Brandon Teena durch die Verfilmung ihres/ seines Falls unter dem Titel „Boy’s Don’t Cry“ (1999) bekannt. (ml)

sistars: Parole Tri

Ende 2003 erschienenen so genannten Arbeitshilfe. Gleichwohl sei das Thema nicht zum Nulltarif zu haben. Schon die Ankündigung der Ausgabe habe Kündigungsdrohungen nach sich gezogen. Vorgesehene Bilder hätten nicht veröffentlicht werden dürfen, angefragte Autorinnen hätten abgewinkt. „Schweigen ist hier keine Lösung“, betont Brunhilde Raiser, Vorsitzende der EFHiD: „Die Fragen sind da, weil zum einen Kirche und Gesetzgeber am Thema arbeiten, zum anderen weil Lesben keineswegs nur die anderen sind, sondern mitten unter uns leben. Als Mütter, Töchter, Nachbarinnen konfrontieren sie uns mit unseren Vorurteilen, Unsicherheiten und Ängsten.“ Die Frauenhilfe wolle mit dieser Arbeitshilfe ein Thema, das in Kirche, Gesellschaft und in Frauengruppen virulent sei, aufgreifen. Ziel sei es, eine Positionsbestimmung in einer vielstimmigen und höchst kontrovers geführten Diskussion zu ermöglichen. Die Arbeitshilfe zum Weitergeben bietet auf 84 Seiten Hintergrundinfos, Andachten und Bibelarbeiten. Es geht um Vorurteile, Mütter und Großmütter von Lesben und Schwulen, Regenbogenfamilien und um die Frage, wie Homosexualität biblisch bewertet wird. Zu beziehen ist die Arbeitshilfe über die EFHiD Postfach 310206 40481 Düsseldorf

Köln Düsseldorf

„Schweigen ist keine Lösung“

Gesundheitsberatung jetzt auch online

Arbeisthilfe der evangelischen Frauenhilfe zum Thema Lesben So selbstverständlich wie es scheinen mag, sind offene Diskussionen, ist auch eine Ausgabe der Arbeitshilfe zum Weitergeben zum lesbischen Leben (immer noch) nicht. Der Vorstand der Evangelischen Frauenhilfe in Deutschland (EFHiD) hat sich dennoch und gerade deswegen dafür entschieden.“, heißt es im Editorial der

Ab sofort bietet das Feministishe Frauengesundheitszentrum Hagazussa e.V. im Rahmen eines Modellprojektes des BKK Bundesverbandes die Möglichkeit, sich übers Internet beraten zu lassen. Das Frauengesundheitszentrum eröffnet mit diesem Modellprojekt neben der telefonischen und der persönlichen Beratung ein neues, leicht zugängliches Beratungsangebot. Fragen jeglicher Art können nun

lespress ❘ februar 2004


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sistars: OrRoses

auch unabhängig von Öffnungszeiten und ohne Anfahrtsweg gestellt werden. Der Schutz der persönlichen Daten ist durch die technische Begleitung durch das Online-Beratungsnetz „Beranet“ gewährleistet. Das Angebot von Hagazussa ist integriert in die „BKK Lebenshilfe online“ und wird bei Eingabe der entsprechenden Stichworte angezeigt als eines der möglichen Angebote. www.beranet.de/verband www.frauengesundheitszentrumkoeln.de

Hamburg

SISTARS** Sampler Release Party Hamburgs junge Musikerinnen rocken, was das Zeug hält. Anlässlich des ersten Samplers, der in diesem Monat erscheint, gibt es eine fette Release-Party mit Bands. Rock und Rap.Stand-Up Spoken Word und Sternchenpunk., Flexirock und HipHop treffen sich. Organisiert wird das ganze von der Hamburger Band Khyma., die gemeinsam mit ihren Hamburger Mitstreiterinnen Ms. Raten und der Frankfurter SISTARS** Gewinnerin Mara-ka-MST auftreten werden und auf die „euphorischen Dozentinnen“, die Musikerinnen von Parole Trixi und die Berliner HipHop Queen Pyranha treffen werden. Hinzu kommt Kerstin Grether, Stand-UpPoplesung. Das Projekt: SISTARS**, das Bandcoaching für junge Musikerinnen, will, jenseits der Vorgaben des Mainstreams, die Identitätsbildung und Professionalisierung junger Musikerinnen gezielt stärken. SISTARS** ist ein Kooperationsprojekt des Frauenmusikzentrums Hamburg mit dreiweiteren Musikinitiativen aus Hannover, Dortmund und Frankfurt. www.sistars.info Khyma Die Definition von khy|ma [ki:ma] (griech.), das: flexirock (musikstil). 2khy|ma: summe von offenheit, flexibilität, spiel- und experimentierfreude. khy|ma sein: frech, selbstbewusst, kre-

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ativ sein. khy|ma machen: den stil wechseln, verschiedene genres mixen. sein khy|ma ausleben: das tun, was spaß macht. „nun werd mal nicht khy|ma!“(mundart.): nicht frech, aufmüpfig werden. „ganz khy|ma!“ (mundart.): locker, relaxt bleiben/werden. www.khyma.de Von wegen missraten! Ms. Raten Das sind sechs 14-19jährige Ladies aus Hamburg, die sich im Frühjahr 2003 zusammenfanden, um die Welt mit ihrem buntgerockten Sternchenpop mit Punkappeal zu bereichern. www.ms-raten.de.vu Mara-ka und Band Die Rapperin Mara-ka-MSTist Vokalkünstlerin: „Augenblicken wach- im Leben um Leben über Leben- Kontext mit (Be)Kanten, Genres- enwirft sie mit jeder Zeile neu“ Bei SISTARS** wird sie von einer Band (dr, b, git, sax, voc) begleitet. Parole Trixi PAROLE TRIXI - der mellow-dramatische Rockthrille - bestehen auf ihrer eigenen Definition von süss: „Süss ist derart booah, hart und rauh.“ 2002 erschien ihr heiß diskutiertes Debüt-Album „Die Definition von süss“. Zur Zeit arbeiten Parole Trixi an ihrem zweiten Album. www.paroletrixi.de Pyranja Pyranja - ist bodenständiger HipHop. Als das amerikanische HipHop-Label Def Jam seine Dependance in Deutschland gründete, war Pyranja eine der ersten, die unter Vertrag genommen wurden und der Erfolg der EP „Im Kreis“, die Anfang 2001 veröffentlicht wurde, gab den Labelmachern recht. Anfang 2003 erschien ihr Debutalbum „Wurzeln & Flügel“ bei Dackel Enterprise. www.pyranja.de Die Stand-Up Poplesung von Kerstin Grether Kerstin Grether, *1975 ist eine der stilprägendsten Popjournalistinnen hierzulande. Nicht zuletzt wegen ihrer pointierten Manifeste über weibliche Role Models. Sie hat die PopKulturzeitschrift Spex in den 90er Jahren entscheidend mitgeprägt. Im Ventil Verlag erscheint im April 2004 ihr Roman „Zuckerbabys“ www.ventil-verlag.de

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schwarz auf weiß Kristina Messerschmidt: Unter den Sternen. Lesben und Astrologie Verlag Krug&Schadenberg, 20,- Euro Wenn frau im Beziehungsdschungel schon öfters einen hilfesuchenden Blick zu den Sternen geworfen hat, wird sie in diesem Buch nun endlich fündig werden. Die Astrologin Kristina Messerschmidt schreibt hier auf vergnügliche Weise über Lesben und ihre Sternzeichen, eine Melange, die nicht nur reizvoll anmutet. Zuerst der Blick auf die zwölf Tierkreiszeichen - typische Charakterzüge, Lebenseinstellungen und Konfliktsituationen, aber auch Potenziale und Entwicklungsmöglichkeiten der ein-

Abigail Padgett: Ein heißer Fall / Kalt ist der Tod Ullstein Verlag, je 12.00 EUR Diesen zwei Kriminalromanen mit dem lesbischen Profilerduo im Mittelpunkt lässt Abigail Padgett hoffentlich noch viele weitere folgen! Die allein mit einer Dobermannhündin in der Wüste lebende Sozialpsychologin Blue McCarron hat einen neuen Job: Wahlkampfberaterin für eine Lokalpolitikerin in San Diego. Doch kaum hat sie ihn angetreten, sterben zwei prominente Politikerinnen. Die Wahrscheinlichkeit, dass beide eines natürlichen Todes starben, berechnet die Sozialpsychologin als „statistisch nicht signifikant“. Wurden sie vielleicht vergiftet? Aber wie? Zusammen mit ihrer Lebenspartnerin, der forensischen Psychiaterin Dr. Roxanne Bouchie, hat Blue vor kurzem eine Bera-

Val McDermid: Ein kalter Strom Knaur Verlag, 9.90 EUR Für das Profilerduo Carol Jordan und Tony Hill hat sich Val McDermid wieder einen besonders perfiden und ekligen Fall ausgedacht, der diesmal teilweise in Berlin spielt. Ein Psychopath, der als Kind von seinem Großvater misshandelt wurde, quält und tötet aus Rache. Die Vorliebe für einen blutigen nervenzerfetzenden Showdown hat die Autorin beibehalten, Vergewaltigungen erspart sie uns auch nicht - vielleicht in Hinblick auf weitere Verfilmungen ihrer Krimis? Die ersten drei liefen bereits Ende letzten Jahres im ZDF unter dem Carol Jordan verschweigenden Serientitel „Hautnah Die Methode Hill“. Einer der beiden Profiler ist am Thril-

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zelnen Zeichen werden aufgezeigt, wobei Kristina Messerschmidt richtig anmerkt, dass ein Blick allein auf das Sonnenzeichen nicht genügt. In kurzen amüsanten Geschichten werden dann alle Kombinationen von frau mit frau eingefangen - von Widder/Widder bis Fische/Fische. Zwei Schritte werden dabei nachempfunden - das Aufeinandertreffen, mögliche Attraktionen oder Konflikte und eine tiefere Begegnung, die mögliche Auflösungen, ein Aufeinanderzubewegen zeigt. Die Geschichten spielen vor allem im Umfeld der feministisch-/ alternativbewegten, mittlerweile berufstätigen Lesben und zeichnen sich nicht nur durch astrologischen, sondern auch psychologischen Spürsinn aus. Fiktive Gespräche von emotionaler Direktheit schlagen einer somit entgegen, die in der Realität wohl erst noch eingeübt werden müssen.

Ob Zwillinge, Schützin, Löwin oder Wasserfrau - die Beschreibungen sind mitunter zugespitzt in Typisierungen, die aber auch den Blick schärfen können, wenn frau gewillt ist über eigenen Lebenshaltungen nachzudenken und die verschiedenen Sternzeichen-Qualitäten als ein Plus in der Beziehung begreift. Zum Beispiel, wenn die strukturierte Jungfrau die Phantasie der Fischin in greifbare Bahnen lenkt oder der Balanceakt zweier Löwinnen, die sich nicht gegenseitig den Rang ablaufen wollen. Alles ist möglich. Jede mit jeder. Nur Mut. Ob im Café mit Freundinnen, im Bett mit der Geliebten oder als Guide durchs Lesbendickicht für Singlefrauen - für spielerische Naturen ohne astrologische Verbissenheit ist Unter den Sternen genau die richtige Winterlektüre. Sonja Tappen

tungsagentur gegründet, die sich über Auftragsmangel nicht beklagen kann. Nun kommt der Auftrag vom San Diego Police Department dazu: sie sollen einen Drohbrief analysieren, den die Polizei von einem Absender namens „Das Schwert des Himmels“ bekam und der den Tod der zwei Politikerinnen ankündigte. Drei Wochen später waren beide tatsächlich tot. Blue hat bereits Übung in der Aufklärung von Morden. Auf der Suche nach Gemeinsamkeiten zwischen den Frauen entdecken Blue, Roxie und ihr Helfer, der schwule Exknacki BB, Spuren, die in eine Schönheitsklinik führen. Dann gerät Blue selbst auf die Abschussliste des Killers, der sich von starken Frauen offensichtlich bedroht fühlt. „Ein heißer Fall“ ist höchst verwickelt. Das hochintelligente Duo löst das Rätsel Schritt für Schritt, doch nicht alle ihre Ermittlungsergebnisse sind am Ende für die Öffentlichkeit und die Gerichte bestimmt. In „Kalt ist der Tod“ taucht bzw. taut

nach einem Stromausfall in einem Kühlhaus eine Leiche auf. Die Mieterin des Kühlhausfaches ist Muffin, eine reizende alte Dame, die sofort den Mord gesteht. Ihr jüngerer Bruder beauftragt Blue McCarron, die Unschuld seiner inhaftierten Schwester zu beweisen. Schnell entdecken Blue und Roxie, dass ihnen viel verschwiegen wird, nicht nur von den Freundinnen von Muffin. Dann wird Muffin im Gefängnis umgebracht. Abigail Padgett schreibt aus feministischer Sicht, sie thematisiert die latente Homophobie und den alltäglichen Rassismus der Gesellschaft, mit denen Blue und ihre afroamerikanische Partnerin Roxie ungewollt ständig konfrontiert sind. Eine große Rolle spielt die Beziehung der beiden Frauen mit ihren Auseinandersetzungen um Nähe und Abstand. Die Autorin präsentiert mit viel Witz ihre eigenwilligen starken Heldinnen und entwickelt ausgesprochen ungewöhnliche Plots. Irene Hummel

lerende jedenfalls in den Klauen der bösen Gangster und dem Tode näher denn je. Aber von vorne: Die Profilerin Carol Jordan bewirbt sich auf eine Stelle beim Kriminalnachrichtendienst. Von denen wird sie ganz unerwartet als Undercoveragentin engagiert. Sie soll sich das Vertrauen eines Obergangsters erschleichen. Gekonnt rührt Val McDermid ihren Fall mit bewährten Krimizutaten an: Leichen landauf landab, ein Unterweltsboss aus dem Osten, illegale Einwanderer, vier Kilo Heroin, ein Rheinschiff (mal etwas anderes), Schamhaarskalps (igitt, das ist auch neu), eine Lesbe im Polizeidienst der Niederlande und eine lesbische Kollegin in Berlin, die sich per email erstaunlich offen über ihre jeweiligen Ermittlungen austauschen (das ist ungewöhnlich und nett), tote Junkies, ein erschossener Dealer, ein entführtes Kind. Genau mittendrin steckt unter falschem Na-

men Carol Jordan, während Tony Hill an seelischen Verletzungen herumlaboriert und nie wieder so hautnah in einen Fall verwickelt werden möchte. Dann beschließt er aber doch einen vorhersehbar verhängnisvollen Schritt. Auf über sechshundert Seiten entfaltet sich ein recht spannender Krimi, dessen politische Hintergründe allerdings mehr als Kolorit zu dienen scheinen. Der dicke Wälzer sollte am besten in einem Rutsch gelesen werden, um den Faden nicht zu verlieren - aber das wäre auch egal, denn am Ende ersteht eine wundersame Verknüpfung.

Irene Hummel

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Sabine Stamer Inge Meysel. Ihr Leben Europa Verlag 19,90 EUR Inge Meyel ist, gelinde gesagt, eine streitbare Person, und so möchte man die Autorin Sabine Stamer schon im voraus loben, sich in die Höhle des Löwen gewagt zu haben - in unzähligen Gesprächen und in langer Recherche versuchte Stamer, das Phänomen

Manuela Kuck: Hungrige Herzen, Krug und Schadenberg, EUR In ihrem neuesten Roman Hungrige Herzen greift Manuela Kuck das Thema Magersucht auf. Immerhin sind es in Deutschland mehr als 100.000 über 15-jährige Frauen, die an dieser Krankheit leiden, 600.000 sind an EssBrech-Sucht erkrankt, so der offizielle Gesundheitsbericht für das Jahr 2002. Doch es wäre nicht Manuela Kuck, wenn sie dieses Thema nicht in einen lesbischen Liebesroman verpackt hätte. Die Hauptprotagonistinnen Rieke und Paula haben miteinander die Schulbank gedrückt, jetzt kehrt Paula, nach 20-jährigem Aufenthalt in Frankfurt, nach Berlin zurück. Beide haben inzwischen ihr Leben gelebt: Paula ist erfolgreiche Werbemanagerin, lesbisch, Rieke, alleinstehende Mutter einer erwachsenen Tochter, betreibt ein Bistro am Kurfürstendamm. Besonders Rieke ist es, in der die alten Gefühle für die ehemalige Schulfreundin wieder aufkeimen. In zwei einander unterbrechenden Ich-Erzählungen - der Roman ist aus Riekes Perspektive erzählt, Paulas Blickwinkel wird durch ihre Tagebucheintragungen Ausdruck verliehen - entfaltet sich die Geschichte der Wieder/Annäherung

Andrea Schroeder (Hrsg.): Links für Lesben, Books on Demand, 12,90 EUR Wer das Wort „lesbisch“ in eine der gängigen Suchmaschinen eingibt, wird ca. eine Million mal fündig. Ganz vorne stehen wenig verlockende Angebote, die da heißen „Möchtest Du die lesbisch Ambitionen Tamaras kennenlernen?“ - Nicht unbedingt das, was die Lesbe von heute so sucht, fand wohl auch Andrea Schroeder und sammelte fleißig lesbenrelevante Links, wobei der Schwerpunkt auf dem deutschsprachigen Raum liegt. Ihr Buch ist wie die gängigen Web-Adress-Bücher ein prima Sprungbrett ins (in diesem Fall aber lesbische) Web-Schwimmbecken. Die Herausgeberin war selbst überrascht, wieviele Sites es mittlerweile

lespress ❘ februar 2004

der beiden Frauen, die überschattet ist von Paulas Krankheit. Insbesondere ist es diese doppelte Perspektive auf dieselben Ereignisse, die den erzähl-

technischen Reiz des Romans ausmacht, eine Strategie, die der Leserin gestattet, immer mehr zu wissen als die beiden Protagonistinnen. Mit großer Sensibilität und durchsetzt von Elementen der Selbstironie erzählt die Autorin von den Stadien einer Liebesbeziehung, die in Exklusivität mündet: der Gefahr, die lebensbedrohende Krankheit der Geliebten nicht wahrzu-

Meysel zu ergründen: Die ewige „Mutter der Nation“, die selbst kinderlos geblieben ist; die Abtreibungsbefürworterin, die sich auch für die Sterbehilfe einsetzt; die engagierte Mitkämpferin Alice Schwarzers, die gegen die frauenfeindlichen Titelbilder des „Stern“ ins Gefecht zog; eine Frau, die im hohen Alter zugab, ihrem eigenen Geschlecht nicht ganz abgeneigt zu sein ... Stamer kommt der „wahren“ Inge Meysel“ sehr nahe, und enttarnt sie als eine kalkulierende Selbstdarstellerin, die ihr Außenbild über viele

Jahrzehnte gezielt formte. Nicht nur für wahre Fans der Meysel ist diese Biografie ein echtes Must, sondern auch für jene, die neugierig sind auf die lange Lebensgeschichte eines Menschen im 20. Jahrhundert - mit all seinen Höhen und Tiefen.

nehmen, weil die eigenen Wunschbilder den Blick verstellen; die Angst, die andere mit sich zu konfrontieren; die Nebensächlichkeit eigener Präferenzen angesichts der Möglichkeit, mit der Geliebten Zeit zu verbringen; die Registrierung der Verfassung der anderen, die nicht vieler Worte bedarf etc. Ein zweiter Handlungsstrang befasst sich mit den Ursachen von Paulas Magersucht in ihrer Beziehung zu ihren Eltern und macht die Krankheit als einsame und selbstzerstörerische Rebellion der Tochter fassbar, in einer Gesellschaft, in der kollektive Formen des Widerstands kaum gedeihen können. Das Auf-sich-verwiesen-Sein des Individuums hat den Weg zur Solidarität versperrt, nur um es umso mehr von „der einen“ Beziehung abhängig zu machen. Der Einblick in das Psychodrama einer deutschen Kleinfamilie der 1970er Jahre ergibt folgenden Befund: Paulas Mutter lebt konform zu dem durch den Faschismus geprägten patriarchalen Frauenbild, dem zufolge eine Frau in erster Linie als Mutter definiert ist, deren Leben nichts mehr wert ist, wenn sie ihren Sohn verloren hat. Sie hat gebrochen zu sein und kein Anrecht mehr auf Lebensfreude. Über 25 Jahre lang hält sie ihren Mann und ihre Tochter mit ihrem zur Schau gestellten Leid in Schach und unterwirft sie einem diktatori-

schen Regime des Schweigens. Nicht einmal der Name des Verstorbenen darf ausgesprochen werden. Als Paula, inzwischen 40 Jahre alt und dem eigenen Hungertod nahe, es endlich wagt, die Spielregeln zu brechen, entgegnet die Mutter ihr ein letztes Mal mit ihrem autoritären Credo „Eltern haben sich von ihrem Kind nichts gefallen zu lassen“. Es ist die Tochter, die in ihrem Krankheitsbild die (innere) Selbstauslöschung der Mutter sichtbar macht und deren Kontrollzwang - auf eine andere Ebene verlagert - re-inszeniert. Dabei wählt sie durchwegs Mittel, die dem Frauenbild ihrer Zeit entsprechen, dem zufolge Frauenkörper schlank zu sein haben. Paulas aus täglichem Wiegen, dem peniblen Führen von Kalorientabellen, dem sofortigen Wegtrainieren jeder einzelnen Extrakalorie etc. bestehendes Selbst/Kontrollregime fügt sich auch nahtlos zu den zahlreichen, den Menschen im turbokapitalistischen Zeitalter auferlegten äußeren Zwängen. Dass sich viele täuschen lassen und meinen, Anorexie hätte mit bewundernswerter Selbstdisziplin oder gar mit Selbstbestimmung zu tun, gehört ebenfalls zu den Symptomen der Zeit. Alles in allem ein sehr lesenswertes Buch, das nicht nur ein ernstes Thema behandelt, sondern einmal mehr die Liebe zwischen Frauen ins Blickfeld rückt.

gibt, was ihr wohl den Mut gab, die Sammlung nicht kostenlos zur Verfügung zu stellen. Eine feine Idee. Das Büchlein ist grafisch recht schlicht gehalten, aber ordentlich strukturiert. Screenshots gibt es nicht, sondern Kurzbeschreibungen zu allen Verweisen. So mancher „Filter“ in Andrea Schroeders Recherche ist jedoch nicht in erster Nährerung nachvollziehbar: Warum wird z. B. die Nürnberger Schwulenpost aufgelistet, nicht aber Hamburgs Hinnerk? Beim Thema Gesundheit wird das Dilemma „was darf rein, was nicht“ noch deutlicher; zum Thema „HIVund AIDS“ gäbe es schon einige, wenn nicht Lesben-relevantere, dann doch Frauen-relevantere Links als die Deutsche Aidshilfe oder den Aidsfinder. Aber da sich die von Andrea Schroeder ausgewählten Adressen widerum als Sprungbretter zu weiteren, in ihrem Buch eventuell nicht aufgeliste-

ten Adressen, erweisen, ist das nicht richtig tragisch. Beruhigend und damit definitiv ein Plus: So genannte Promi-Sites wurden so gut wie nicht aufgenommen, da sie in den meisten Fällen ohnehin zu Agenturen oder Sendern führen. „Ellen“ macht da natürlich eine Ausnahme. Wer heute und hierzulande nach Stars und Sternchen am Movie-Himmel sucht, wird meist sowieso über *vorname*.*nachname*.de fündig. Für Internet-Einsteigerinnen ist „Links für Lesben“ eine wunderbare Sache halten Sie sich mindestens ein ganzes Wochenende frei fürs Surfen und FreundInnen/Familie vom Leib, rsp. aus der Leitung. „Erfahrenere“ Lesben müssen ein wenig mehr blättern, um fündig zu werden - und sei es nur, um die eigene Page oder die neue Adresse eines alten Lieblings aufgelistet zu finden. Ulrike Anhamm

Sabine König

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schwarz auf weiß Barbara Bierach Das dämliche Geschlecht Piper, 9,90 EUR Zahlen über die Erfolge von Frauenbeauftragten hinterlassen ein düsteres Bild von der Gleichstellung der Frau in der Bundesrepublik. Welche hausgemachten Ursachen kann es geben, dass Frauen trotz qualifizierter Ausbildungs- und Studienabschlüssen in verschwindend geringer Zahl Spitzenpositionen einnehmen? Würde der Untertitel von „Das dämliche Geschlecht“ nicht „Warum es kaum Frauen im Management gibt“ lauten, die Wirtschaftsjournalistin Bierach ( „ Wi r ts c h a f t s-

Mirjam Müntefering: Wenn es dunkel ist, gibt es uns nicht Piper, 8,90 EUR Vier Frauen, Mitte 20 bis 40, beheimatet im Ruhrpott, unzertrennlich seit selbsttherapeutischem Theaterspiel, kämpfen um ihre Selbstachtung, ihre Erinnerungen, ihre Zuversicht und, zuvorderst oder zu guter Letzt, um Liebesglück. Münteferings jüngster Stoff gewinnt zwar nicht durch Exklusivität des Themas, Witz oder Sprachspiele. Dennoch bietet die Geschichte um Ma dita, Fanni, Greta und Jo einen vergnüglichen Ausflug in die Welt der „Frauenschwoofs“ und Cliquenwirtschaft. Ihre Gefühlswelten kommen so altbekannt daher, dass der Roman in jedwedem lesbischen Mikrokosmos spielen könnte.

Nicola Hinz Mirjas Macht Ulrike Helmer Verlag. 10 EUR Mirja, die deutsche Gaststudentin, hat die Nase voll von den jungen, doofen College-Girls an ihrer altehrwürdigen Penne in den USA. Sie will endlich das wahre Leben und die Liebe kennenlernen - und natürlich auch den echten, rohen Sex. Der alternative Rockstar

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woche“, Bayrischer Rundfunk) hätte das jüngste frauenfeindliche Pamphlet veröffentlicht, das die Verantwortung für die sozialen und wirtschaftlichen Missstände für Frauen allein deren vermeintlicher Unfähigkeit zuspricht. Ohne Berücksichtigung fragwürdiger gesellschaftlicher Normen, die berufliches Fortkommen von Frauen weiterhin behindern, zürnt sie dem Gros ihrer Geschlechtsgenossinnen: ganz so, als handele es sich um eine einheitliche Masse von 40 Millionen Abonnentinnen von Boulevardblättchen, Stammgäste von TV-Heiratsshows und Häuslichkeitsgroupies mit Ausnahme jener Karrierefrauen, die Bierach zu Wort kommen lässt. Ärgerlich, welche Arroganz mitunter in deren und Bierachs Ausführungen mitschwingt. Die liefert zu ihrem unbestritten kontroversen Thema „Einfluss von Frauen auf beruflichen (Miss-)Erfolg“ vor allem dem anderen Geschlecht Zündstoff, der an Stammtischen für Johlen sorgen würde. So sehr das Thema in der Gleichstellungspolitik Bestand haben soll: „Das dämliche Geschlecht“ kritisiert voll Häme und mit ausgestreckten Zeigefinger, ohne konstruktive Vorschläge zu bieten. Leonie Wild

Obwohl der Roman unbestritten leichte Erzählkost bietet, birgt er zwischen den Zeilen lohnenswerte Philosophien rund um das Thema „Persönlichkeitsentwicklung“. Abwechslung im Einheitsbrei bietet der Exkurs nach Neuseeland, den Protagonistin Fanni unternimmt: Was als exotische Dienstreise der Fotografin beginnt („Unglaublich, dass hier sogar eine andere Jahreszeit ist“), endet für sie mit tiefen Einsichten, die den Daheimgebliebenen zunächst verwehrt bleiben. Teilen die Freundinnen ganz symbiotisch Freud und Leid, steckt der Teufel im Detail: ob unverarbeitete Ex-Beziehungen, Ringen mit der Bisexualität der Geliebten, gärende Konflikte mit der Mutter. Doch die Widrigkeiten tun ihnen letztlich nur Gutes: „Es gibt Wege, die entstehen nur beim Gehen.“ Manch inhaltlicher Überraschungscoups gelingt Müntefering dank männlicher Randfiguren: ob sich der argwöhnisch beäugte Maori als weiser Freund auf Zeit erweist, der jungenhafte Berliner als lohnenswerte sexuelle Erfahrung oder ein verschwunden geglaubter Vater als Puzzlestück. Vom Lektorat hätte sich die Leserin Einhalt gewünscht bei verrutschten Formulierungen wie „schräpig“ und „Sparenzelchen“ und mehr Sorgfalt bei grammatikalischen Korrekturen, die die Lektüre in aller Regelmäßigkeit bremsen. Leonie Wild

Trevor Bates wird für sie zu einem fixen Objekt, bis Mirja beschließt, ihr miefiges College zu verlassen, um den Kult-Musiker zu besitzen. Bates, eine Mischung aus Marylin Manson und Placebo-Frontman Brian Molko, ist ein depressives enfant terrible, das mittels harter Drogen und blonder Girls versucht, die Realität zu vermeiden. Mirja bricht nun auf, ihn zu suchen, findet ihn, belästigt ihn, bedroht ihn, und versucht schließlich, ihn mittels VoodooMagie gefügig zu machen. Bates springt tatsächlich darauf an (Motto: „Wenn Männer nein sagen, meinen sie eigentlich ja.“), auf den Showdown wird die geneigte Leserin jedoch trotz aller ‘Fiesematenten’ und Gemeinheiten der Protagonistin dankbarerweise nicht vorbereitet. „Mirjas Macht“ erzählt von den großartigen manipulativen Möglichkeiten der Frau, beschreibt kühl und sachlich eine irrsinnige Spirale der gegenseitigen Abhängigkeit - und hinterlässt den bitteren Beigeschmack, welch schmaler Grat manchmal Psychopathie und Verlangen unterscheidet. Sabine König

Kurz gefasst: kriminell Mit originellen Einfällen glänzt Fred Vargas auch in ihrem sechsten Buch „Fliehe weit und schnell“ (AufbauVerlag, 22 EUR). Der Pariser Kommissar Adamsberg muss sich mit Seltsamkeiten beschäftigen: während ein bretonischer Seemann seinen Lebensunterhalt durch das Ausrufen von Nachrichten, Mitteilungen und Kleinanzeigen verdient, werden Wohnungstüren mit seitenverkehrten Vieren markiert. Ein Mittelalterfachmann wird eingeschaltet. Dann werden Tote entdeckt - sind sie durch Flohbisse mit der Pest angesteckt worden? Die routinierte FreizeitAutorin Fred Vargas, hauptberuflich Archäologin, entwickelt in treffend-lebendigen Dialogen liebevoll und detailreich spannende Charaktere. Hinter dem Pseudonym Emma Vall verbirgt sich ein Team von drei jungen schwedischen Journalistinnen. „Lautloser Fluss“ (Piper Verlag, 8.90 EUR) ist ihr fünfter Krimi mit der engagierten Journalistin Amanda Rönn im Mittelpunkt. Eine provokante Kunstausstellung, Luxussanierung, ein Kasino auf einem Schiff - Sundsvall möchte großstädtischer werden. Dann wird die Leiche einer estnischen Frau aus dem Fluss gezogen. Dient das neue Kasino nur als Deckmäntelchen für organisierte Kriminalität und die in Schweden gesetzlich verbotene Prostitution? Esmahan Aykol schrieb mit „Hotel Bosporus“ (Diogenes Verlag, 19.90 EUR) ihren ersten Roman. Ihre Ich-Erzählerin Kati Hirschel ist eine Deutsche, die seit vielen Jahren einen Krimi-Buchladen in Istanbul führt. Sie wäre gern auch eine Detektivin, aber den Ermittlungen im ersten Mordfall ihrer Umgebung hechelt sie meilenweit hinterher. Stattdessen wundert sie sich ausdauernd über die merkwürdigen deutschen Sitten und hält dafür die türkischen hoch, nebenbei aber angelt sie sich vom Kommissar bis zum höchst verdächtigen Mafioso beinahe alle beteiligten Männer. Das verdrehte Spiel mit Klischees ist manchmal ganz lustig, doch hat der Roman für alle anvisierten Genres zuwenig Gehalt. Linda Barnes erdachte die erfolgreiche Serie um die Bostoner Detektivin, Taxifahrerin und Bluesgitarristin Carlotta Carlyle. Diesmal muss die ExPolizistin „Im Dunkel unter der Stadt“ (rororo, 8.90 EUR) herumkriechen, da es in ihrem neuen Fall um Betrug und Korruption bei einem umstrittenen Straßenbau-Großprojekt geht. Gleichzeitig sucht sie nach einer vermissten Lesbe. Immer mehr Puzzleteilchen passen ins Bild - und dann wird es richtig spannend. Carlotta Carlyle hat eine oft zitierte jiddische Großmutter, eine vierzehnjährige puertoricanische Wahlschwester, einen Mafiaboss als Liebhaber, eine post-punkige Künstlerin als Untermieterin. Die toughe Heldin beißt sich tapfer durchs Leben und bleibt dabei stets liebenswert. Irene Hummel

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hör zu ULRIKE SCHWEIKERT

DIE HERRIN DER BURG, GELESEN VON JOSELINE GASSEN Gek. Romanfassung, 5 CDs, Laufzeit ca. 375 Minuten, Lübbe Audio Verlag Februar 2003,29,90 Euro

Dass das Leben im Hochmittelalter für niemanden,am allerwenigsten für Frauen ein Zuckerschlecken war, darf man spätestens nach Hören dieses Romans mit Fug und Recht annehmen. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen Tilia, Tochter des Ritters von Wehrstein, und ihre gleichalte Halbschwester Gret, die, als Tochter einer Unfreien, Tilia als Magd zugeteilt wird. Als eine Art diplomatisches Unterpfand schickt der Ritter von Wehrstein die beiden Frauen auf die Burg Zollern, wo sie der Tochter des Zollerngrafen beiseite stehen sollen. Fortan erleben die beiden auf der Burg wenig erwünschten Frauen nicht nur die ausgeprägten Standesunterschiede am eigenen Leib, sie werden überdies immer häufiger hineingezogen in die Intrigen, Ränke und Machtspiele am Hof. Und auch die Liebe darf nicht fehlen - die wenigsten Beziehungen enden jedoch glücklich, müssen Gefühle doch allzuhäufig hinter Koalitionsinteressen oder Standesgrenzen zurückstehen. Im Hinter grund der spannenden Geschichte vermittelt die im Schwäbischen geborene Autorin eher beiläufig das Porträt einer Epoche, in der Kleinstaaterei, Kämpfe, Eroberungen und ständige Änderungen der Machtverhältnisse den Alltag prägten. Deutlich wird auch der verhältnismäßig geringe Handlungsspielraum,den selbst freie Frauen in dieser Zeit haben. Nicht selten ist der Rückzug ins Innere oder in die vor der Männerwelt schützenden Klostermauern der einzige Ausweg für Frauen. Andere kämpfen mit den wenigen, ihnen zur Verfügung stehenden „weiblichen“ Mitteln der Diplomatie, der List und des Ausnutzens männlicher Eitelkeit und anderer Schwächen. Die „Herrin der Burg“ - hervorrragend übrigens gelesen von Joseline Gassen, die sich als Synchronstimme in zahlreichen Serien einen Namen gemacht hat (zum Beispiel als Jennifer Hart aus „Hart, aber herzlich“ oder Delenn aus „Babylon 5“) - ist ein ausgesprochen spannendes und kurzweiliges Hörbuch, das Lust auf mehr erweckt. Bleibt die Hoffnung, dass die von Ulrike Schweikert bereits erschienenen historischen Romane, in denen zumeist Frauen im Mittelpunkt stehen, ebenfalls vertont werden. Ute Roos

MICHAIL BULGAKOW

DER MEISTER UND MARGARITA, GESPROCHEN VON JÜRGEN HENTSCH, THOMAS THIEME, DANIEL MINETTI UND ANDEREN Hörspiel, 10 CDs, Laufzeit ca. 692 Minuten, Hörverlag November 2003, 49,90 Euro

Mit „Der Meister und Margarita“ hat sich der russische Arzt und Schriftsteller Bulgakow in die Liste der - lesbaren und unterhaltsamen - Klassiker der Weltliteratur geschrieben. An diesem Meisterwerk arbeitete er über ein Jahrzehnt, bis zu seinem Tod im Jahr 1940. Da der Roman unter anderem die Zustände und Machtverhältnisse unter Stalins Herrschaft satirisch aufs Korn nahm, durfte der Autor den Welterfolg seines zunächst verbotenen Werkes nicht mehr erleben. Erst 13 Jahre nach Stalins Tod, 1966/67 erschien es - noch immer in zensierter Form - als Fortsetzungsroman in der russischen Literaturzeitschrift „Moskwa“. Der vollständige Text erschien erst 1973 im Westen. In Moskau ist der Teufel los - und das im wahrsten Sinne des Wortes. Meister Voland, geradewegs der Unterwelt entstiegen,bringt gemeinsam mit seinen Gehilfen die wohlsituierte Oberschicht der russischen Hauptstadt durcheinander. Ein Bürger landet geradewegs unter den Schienen der Straßenbahn, ein anderer im Irrenhaus - denn schließlich klingt die Schilderung einer Begegnung mit dem Leibhaftigen wenig glaubwürdig. Zimperlich ist der Teufel mit korrupten, heuchlerischen und schlechten Menschen wahrhaft nicht,den Gerechten aber verhilft er zu ihrem Glück. So dem titelgebenden getrennten Liebespaar der Meister - Autor eines Romans über die Kreuzigung Christi - und der liebenswerten und tapferen Margarita,die er zusammenführt. Bei den historischen Ereignissen um Jesus Christus in Jerusalem seinerzeit,die nicht nur im Roman des Meisters, sondern auch in Bulgakows Werk geschildert werden, war Voland im Übrigen höchstpersönlich dabei. Die verschiedenen Realitätsebenen des komplexen Romans bieten eine Fülle von Interpretationsmöglichkeiten: Von der Kritik an der stalinistischen Gesellschaftsordnung über die Bedeutung der Kunst bis hin zum ewigen Kampf des Guten gegen das Böse, um nur einige wenige zu nennen. Wobei sich bei Bulgakow entschieden die Frage stellt, ob das Böse wirklich immer böse ist ... Die Hörspielumsetzung ist ein gelungenes Unterfangen der Regisseurin und Bearbeiterin Petra Meyenburg, das nicht umsonst vom Hessischen Rundfunk bereits als Radio-Hörspiel des Jahres 1999 gekürt wurde. Sage und schreibe 75 Schauspieler versuchen,diesen phantastischen Roman „plastisch“ umzusetzen — mit Erfolg. Die Texte sind eng, meistens wörtlich an die literarische Vorlage angelehnt,so dass man eher geneigt ist, von einer Lesung mit verteilten Rollen zu sprechen als von einem Hörspiel. Auf diese Weise bleibt der unvergleichliche Stil des „Meisters“ Bulgakow erhalten. Wer bis dato den russischen Humor noch nicht kennengelernt hat,sollte sich unbedingt an diesem Hörbuch versuchen. Zurecht hat sich dieses vielschichtige, spannende und unterhaltsame Werk seinen Platz in der Weltliteratur erobert. Ute Roos

MISSFITS

LETZE RUNDE (roofmusic)

Tja, nun ist es endgültig: Die Missfits sagen adieu; Gerburg Jahnke und Stefanie Überall gehen nach über 20 gemeinsamen Jahren künstlerisch getrennte Wege. Zum Abschied gehören natürlich eine fette Abschiedstournee (die übrigens bis ins Jahr 2005 reicht) und eine entsprechende Abschieds-CD. Auf der befindet sich ein großer Teil des Abschiedsprogramms, aber eben nicht alles,denn einiges funktioniert nur live und nicht auf einer Konserve. Keine Sorge:„Letzte Runde“ ist aber nun keine Studio-Produktion,sondern selbstverständlich ein Live-Mitschnitt,der - wie es sich für die Missfits gehört - in Oberhausen gemacht wurde; dort, wo „damals“ alles begann. Gleich zu Beginn erklären die beiden, warum jetzt Schluss ist:20 Jahre auf Kleinkunstbühnen,20 Jahre lang in frem den, also Hotelbetten, also ohne Sex, das reicht. Naja, das ist schon zu verstehen, denn über Sex geredet haben sie, also die von Ihnen entwickelten Figuren, ja ziemlich viel - überhaupt haben die Missfits so manches Tabu g ebrochen. Das beweist das Abschiedsprogramm, das alle von den Missfits kreierten Figuren noch einmal erscheinen lässt, sehr schön. Für Fans ist die letzte Runde der Missfits ein absolutes Muss. Allen anderen seien die Missfits live empfohlen; alle Tourtermine finden Sie auf www.missfits.de ❤❤❤❤❤❤ Ufa Und weil es so schön ist, verlosen wir zwei Cds der Missfits. Kärtchen an lespress, Stichwort: Matta und Lisbeth

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kling und klang CARÓ

BE CAREFUL (IceStorm/Sanbreeze)

In der Berliner Szene ist Caró verdientermaßen keine unbekannte Größe mehr und mit „Be Careful“ hat sie eine wohlproduzierte Maxi-CD vorgelegt. Der in vier Versionen eingespielte Titeltrack besticht durch gekonntes Songwriting und bringt ihre in der Tradition gitarrespielender Singer/Songwriterinnen gründende Stimme aufs beste zur Geltung. Doch dies mit Einschränkungen:Die „Acoustic Version“ und der „Radio Edit“ tun dies. Beim „Single Edit“ hat es der Produzent mit dem Drumcomputer wohl etwas zu gut gemeint und auch die etwas schalltot wirkende Gitarre will nicht so ins Bild passen. Dievierte Version ist ein House-Remix, der leider fertigbringt, was so viele Remixe schaffen: eine zugkräftige Songstruktur zum monotonen Moll zu nivellieren und die Stimme im Vocoder zu ertränken. Ebenfalls gelungene Würfe sind das folklastige „About Fairytales“ und „I Know“,eine etwas nordisch-unterkühlt wirkende Latino-Nummer, kompositorisch wie stimmlich. Jedoch verraten sie oftmals in Diktion und Ausdruck, dass Englisch nicht Carós Muttersprache ist. Dennoch: Eine gelungene Verbindung traditionellen Singer/Songwritertums mit elektronischen Sounds ist Carós Erstling durchaus. Weiter so! ❤❤❤❤❤ ❤ Asz

OCHY CURIEL

MARGINAL (1999) & ELLAS / NOSOTRAS (2003) Aus der Dominikanischen Republik stammt die lesbische Sängerin und Songwriterin Ochy Curiel. Sie versteht ihre Kunst vor allem als Instrument politischer Veränderung und sieht sich selbst als Teil der feministischen Bewegung. Mit einem Kollektiv („Haus für die Identität Schwarzer Frauen“) kämpft sie g egen Rassismus und Sexismus in der Gesellschaft, in einer Kulturstiftung („Bayahonda“) setzt sie sich für die Bewahrung afro-dominikanischer Kultur ein und fördert alternative KünstlerInnen. Sie engagiert sich schon seit den 80er Jahren als Organisatorin zahlreicher Frauenveranstaltungen, so beim ‚Ersten Treffen Schwarzer Frauen Lateinamerikas und der Karibik’sowie bei diversen lateinamerikanischen Feministinnen-Treffen. Ihr Ziel war dabei immer die Verknüpfung von Politik und Kunst. 1995 trat sie auf der Internationalen Frauenkonferenz in Peking auf. Musikalisch spannt Ochy Curiel einen Bogen zwischen seelenvollem Blues, verführerischem Jazz,anspruchsvollem Pop und reichert diese Mixtur mit Ethno-Elementen an. Mit ausdrucksstarker Stimme singt sie ihre manchmal klassisch anmutenden, ruhigen Eigenkompositionen. Ihre Texte schreibt sie in spanischer Sprache und teilweise, angeregt durch ihre Leidenschaft für brasilianische Musik, auf portugiesisch. Auch wenn Ochy Curiel in ihren poetischen Liebesliedern das geschlechtsneutrale Du verwendet,scheint sie sich doch,auch von den verwendeten Bildern her, nur an Frauen zu richten die Göttinnen sind jedenfalls auf ihrer Seite! Im Titelsong ihres ersten Albums „Marginal“, das sie 1999 mit Unterstützung des autonomen feministischen Projekts Las Chinchetas aufnahm,besingt sie die Situation der unterdrückten F rauen. In einem anderen Song bedankt sie sich bei ihren weiblichen Vorfahren, die ihr halfen, sich stolz, wahrhaft und zärtlic h in einer Welt voller Rassismus und Sexismus zu behaupten und Utopien zu entwickeln. In „Ni la Ley 24-97“ beschäftigt sie sich mit Gewalt gegen Frauen. 2003 veröffentlichte Ochy Curiel ihr zweites Album „Ellas / Nosotras“. Auch hier drehen sich viele ihrer Texte um Kämpfe, Widerstand und Politik. Während sie die Politiker verflucht,hält sie die Stärke der Frauen hoch. Mit „Esther Zapatista“ ehrt sie die Zapatistinnen Mexikos; mit dem Titelsong die Frauen, die als Rebellinnen nicht nur für sexuelle Freiheit kämpften. Ihnen überreicht sie die „Blumen der Liebe“. Dieses aktuelle Album widmet sie zuallererst den „Frauen, die andere Frauen lieben“. ❤❤❤❤❤❤ ira OCHY CURIEL LIVE

11.2. Berlin,Muvuca im Mehringhof (mit Video „1ra Manifestación Lesbica Feminista Autonoma“,Mexico 2003) 13.2. Berlin, Teddy Awards Gala, Tempodrom 17.2. Berlin,Club-Contraction 19.2. Berlin,Begine-Frauenkultur Außerdem hält Ochy Curiel im Rahmen der Black Community Week einen Vortrag mit anschl. Diskussion zum Thema „Identidades esencialistas o construccion de identidades politicas: El dilema de las feministas negras“ (Spanisch mit dt. Übersetzung), 15.2. Berlin, Werkstatt der Kulturen

FLOWERS IN THE WILDWOOD

WOMEN IN EARLY COUNTRY MUSIC (Trikont)

Direkt aus dem Hillbilly-Kuriositätenkabinett scheinen diese Songs zu entstammen: es handelt sich um die wahre Geschichte der Frauen in den frühen Jahren der Countrymusik, von 1923 bis 1939. Die Lieder beschäftigen sich vor allem mit Liebesleid, gebrochenem Herzen, Einsamkeit, Schmerz,Abschied und Tod. Nur ganz selten darf hier eine Frau in der realen Welt tatsächlich glücklich werden. Das Paradies erwartet sie oft erst im Jenseits. Aber eigentlich ist die in diesen Liedern ausgedrückte Todessehnsucht als eine Hoffnung auf ein besseres Leben zu verstehen. Eine neue Zeit war angebrochen,an deren modernen Errungenschaften alle teilhaben wollten. Radios und Zeitungen verbreiteten die gerade angesagte Kultur und neueste Modetrends. Doch sollte es noch lange dauern, bis auch die alther gebrachten Rollenvorstellungen begraben wurden. Nur im häuslichen Rahmen durften Frauen schon immer musizieren. Der Trikont Verlag ließ zu diesen musikalischen Ausgrabungen ein umfangreiches Beiheft verfassen,in dem neben einem Interview mit einer der DeZurik-Schwestern eine Kurzvorstellung aller Interpretinnen sowie zwei Betrachtungen über die Geschichte der Frauen in der frühen Countrymusik enthalten sind. Eine fantastische Entdeckungsreise in eine Zeit der Umwälzungen am Anfang des letzten Jahrhunderts im ländlichen Amerika. ❤❤❤❤❤❤ ira

lespress ❘ februar 2004


ANE BRUN

SPENDING TIME WITH MORGAN (DetErMine Records / V2)

Die junge Norwegerin Ane Brun hat mit Morgan - das ist der Name ihrer Gitarre - viel Zeit verbracht und dabei folkige Kompositionen mit oft selbsttherapeutischen Texten auf englisch entwickelt,in denen sie zum Beispiel ihrem Freund hinterhertrauert. Ihr Gitarrenspiel erinnert an eine ruhige Ani DiFranco,die Ane Brun auch zu ihren Inspirationen zählt,daneben Joni Mitchell,Ben Harper, Michelle Shocked, Nick Drake und andere. Mit deren nicht eben einfachen Songs begann sie mit 21 Jahren, Gitarre zu lernen. Schon bald darauf schlug sie sich in Spanien als Straßenmusikerin durch. Auf Ane Bruns Debüt voller melancholischer Folksongs in Moll dominieren neben ihrer kräftigen dunklen Stimme die Klänge der Steel Guitar, nur selten kommt mal eine ganze Band dazu, gelegentlich Streicherklänge. Wie Ani DiFranco gründete auch Ane Brun ihr eigenes Label, das sie „Das sind meine Platten!“ nannte . ❤❤❤❤❤❤ ira ANE BRUN LIVE

2.2. Hamburg, Knust 3.2. Köln, Underground 4.2. München, Backstage Club 5.2. Berlin, Magnet

JESSICA WILLIAMS

„ALL ALONE“ MaxJazz, 2003)

In Deutschland kennt sie kaum jemand, da die wenigsten ihrer Platten hierzulande einen Vertrieb haben,dabei ist die etwas zurückhaltend und verträumt wirkende Mittfünfzigerin eine der Grandes Dames des Jazzpianos. Mit MaxJazz hat sie endlich eine international tätige Plattenfirma gefunden und eine wunderschöne CD mit unbegleiteten Soli vorgelegt. Mit unglaublicher Verve, pianistischer Finesse und herrlich hintergründigem Humor serviert sie ein breites Repertoire aus vielgeliebten Standards und originellen Eigenkompositionen. Das allein würde für ein Lob schon ausreichen, aber Jessica Williams geht noch weiter: diese Frau ist gleichsam eine Enzyklopädie der Jazzgeschichte. Disparateste Stilistiken, wie die von Bill Evans,Monk,Art Tatum,Erroll Garner und vielen anderen, werden für einen Moment heraufbeschworen,ins große Ganze eingefügt und verschwinden wieder, doch ihr Geist bleibt immer präsent. Respektvoller Umgang mit pianistischer Vergangenheit und eine große Sensibilität sind die Eckpfeiler dieser CD - hier legt eine Frau ihre Seele blank. Allen Jazzliebhaberinnen sei diese Aufnahme ans Herz gelegt, zusammen mit ihrem MaxJazz-Debütalbum „This Side Up“ von 2002, im Trio mit Ray Drummond und Victor Lewis. ❤❤❤❤❤❤ asz

MARIEM HASSAN CON LEYOAD

CANTOS DE LAS MUJERES SAHRAUIS (Nubenegra)

Die Sahrauis sind die rechtmäßigen BewohnerInnen der West-Sahara. 1975,kurz nachdem die Kolonialmacht Spanien in völkerrechtswidrigen Geheimverträgen Verwaltung und Herrschaftsanspruch an Marokko und Mauretanien abgetreten hatte, wurden die Sahrauis durch den Einmarsch von marokkanischen und mauretanischen Truppen und den gleichzeitigen „Grünen Marsch“ von 350.000 marokkanischen Freiwilligen ins Exil getrieben. Seitdem beansprucht Marokko das Gebiet der West-Sahara, Hintergrund sind vielfältige Bodenschätze, Ölvorkommen und Fischreichtum vor der Küste. Die Sahrauis errichteten hinter der algerischen Grenze Flüchtlingslager in der Wüste. Dort leben bis heute ca. 100.000 Menschen in Zeltstädten. Frauen hatten schon zuvor eine tragende und respektierte Rolle in der Gesellschaft, 1974 hatten sie sich in der „Union Nacional de Mujeres Saharauis“ zu gegenseitiger Unterstützung zusammengefunden. In den Lagern nun übernahmen die Frauen fast alle Arbeiten und die gesamte Organisation, da viele Männer in der Frente Polisario um die Rückgabe ihres Landes kämpften oder schon tot waren. Besonderen Wert legten die Frauen auf Ausbildung, Emanzipation der Frauen, Gesundheit und politische Organisation. Außerdem besannen sie sich auf ihre eigene Kultur und Tradition, wie traditionelle Gesänge der Frauen,die auch auf diesem Album zu hören sind. In den Flüchtlingslagern entwickelte sich die Musik der Sahrauis weiter, und neue Themen wie der Aufruf zu Widerstand und Kampf oder Lieder über die Schönheit der ver lorenen Heimat fanden Eingang. Immer wieder forderte die UNO Marokko auf, ein Referendum über Unabhängigkeit oder Eingliederung der West-Sahara in das Königreich Marokko abzuhalten,doch die Durchführung wird verzögert,die Kriterien für Stimmberechtigung werden in Frage gestellt. Inzwischen leben in der ehemaligen Heimat der Sahrauis unzählige marokkanische Familien, zum Teil seit Jahrzehnten,deren Stimmen g egen die der Sahrauis stehen würden. Ein Friedensplan der UNO wird von Marokko seit über zehn Jahren verschleppt und hintertrieben. Dank seiner strategischen Lage an der Flanke Europas ist Marokko als Bündnispartner der EU wichtig. Daneben beeinflussen handfeste wirtschaftliche Interessen Spaniens und Frankreichs die Situation. Als neue Komplikation kommen Ölgeschäfte der USA mit Afrika dazu. Auch wenn die Sahrauis schon immer das Völkerrecht uneingeschränkt auf ihrer Seite hatten,dürfen sie bis heute nicht zurückkehren und in Frieden in ihrer Heimat leben! Die Sängerin und Komponistin Mariem Hassan hat gemeinsam mit den anderen Frauen der Gruppe und dem Gitarristen Nayim Allal die traditionelle Haul-Musik der Sahrauis behutsam und respektvoll modernisiert. Neben den beiden traditionellen Hauptinstrumenten,der Tidinit,einem viersaitigen gitarrenähnlichen Instrument und dem T´bal,einer Trommel, die hauptsächlich von Frauen gespielt wir d, kam in der sahrauischen Musik schon sehr früh die elektrische Gitarre zum Einsatz. Viele der Songs auf diesem Album beschäftigen sich mit der verlorenen Heimat und mit der Hoffnung auf Rückkehr, Frieden und Freiheit. Auch wenn diese Hintergründe sehr traurig sind, ist die Musik von zeitloser Schönheit, voller Poesie und voller Kraft. ❤❤❤❤❤❤ ira

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Eine Feministin namens Kevin eministin? Na klar! „Absolut und hundertprozentig“ versteht sich die 25jährige Elektronik-Musikerin Kevin Blechdom als Feministin. Ausführlich beschreibt sie ihre Wahrnehmungen vom Geschlechterkampf heute und zögert nicht,diesen explizit „Krieg“ zu nennen. Auch in ihren Texten beschäftigt sie sich mit ihrem Hauptthema Feminismus. Auf der Bühne springt die 25jährige Amerikanerin wie ein Wirbelwind umher, singt, greift mal zu einem Banjo, spielt mal virtuos auf dem umgehängten Midi-Keyboard, um gleich darauf einem Laptop die schrägsten Geräusche zu entlocken. Kabarettartig verbindet sie die verschiedenen Stücke miteinander, baut absichtlich Fehler ein und verpatzt gekonnt den abschließenden Stuhl-Tanz,zu dem sie „Private Dancer“ intoniert.

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Ihren elektronischen Trashpop mit Banjo nennt Kevin Blechdom „Electronic Country Music“, und ihr Solodebüt bezeichnet sie selbst als „gerade so viel Pop, wie mir möglich ist. Früher habe ich viel weniger Pop gemacht - keine Songs, nur eine Art abgefahrener Geräusche. Die Leute, selbst meine Freunde, konnten nichts damit anfangen, es war zu verrückt, zu experimentell.“ Die Chicks on Speed konnten wohl und ermutigten die Musikerin zum Weitermachen,ihr Debütalbum „Bitches without Britches“ wurde 2003 bei Chicks on Speed Records veröffentlicht. Auch wenn Kevin Blechdom damit sicher kein Mainstream-Produkt abgeliefert hat, bleiben einige ihrer Refrains richtig im Ohr hängen. Kevin Blechdom, die früher Kristin Erickson hieß, entdeckte nach einer klassischen Klavierausbildung den Rock´n´Roll,der ihrem Lebensgefühl weit mehr entsprach,dazu die elektronische Musik und Performance-Künstlerinnen wie die schon seit vielen Jahren in Sachen Sex aktive Annie Sprinkle. Elemente von feministischer Pornographie und Fun-Sex sind auch in Texten und Illustrationen der talentierten Comiczeichnerin Kevin Blechdom zu finden. Als Studentin am Mills College, einer Musikhochschule für Frauen in Kalifornien,lernte sie die inzwischen 60jährige Professorin für Komposition Pauline Oliveros kennen,eine der Avantgarde-Künstlerinnen auf dem elektronischen Feld. Das Mills College ist eine Oase für Frauen in der computergenerierten Musik, viele maßgebliche Platten wurden hier aufgenommen. Dennoch sind weltweit kaum Frauen ähnlich erfolgreich wie ihre männlichen Kollegen. Darüber wundert sich die Feministin Kevin Blechdom immer wieder:„Wo ist der Bruch, wo sind sie alle? Ich denke, wenn du erst eine gute CD hast, dann findest du auch einen Weg, sie unter die Leute zu bringen. Aber das Problem der Frauen scheint zu sein,dass sie als erstes ein Bild von sich haben müssen,dass sie tatsächlich in der Lage sind, eine CD zu machen! Es fehlt das Selbstbewusstsein, ein Glaube an sich selbst. Ich sage den F rauen immer: na klar, du kannst das, es ist gar nicht so schwer! Du kannst tun, was du willst. Das einzig Wichtige ist, dass es dir Spaß macht und dass du selbst daran glaubst.“ Als sie selbst CDs zu veröffentlichen begann, wollte die Künstlerin ihre Identität geheim halten. Kevin und ihre damalige Kollegin Bevin versteckten sich hinter der Projektbezeichnung „Blectrum from Blechdom“ - der Name entstand durch Wortspielereien -, gaben keine Interviews und rückten keine Promofotos heraus. Das fanden sie einerseits sehr lustig, andererseits sahen sie auch die politische Seite dieser Spielerei. Denn der gemeine Musikkritiker beurteilt musizierende Frauen immer noch nach anderen Maßstäben als ihre männlichen Kollegen, wie Kevin Blechdom festgestellt hat: „Meine Musik wird oft nur mit Musik von anderen Frauen verglichen, auch mit lange zurückliegenden Veröffentlichungen. Mir kommt das dann immer so vor, als würde man z.B. nur die Musik von Leuten mit braunen Haaren miteinander vergleichen. Das ist total frustrierend! Es geht doch um die Musik! Okay, ich mache Musik und vor allem die Texte von meiner Identität als Frau ausgehend, aber das ist doch nur der Hintergrund.“ Vor einem Jahr verschlug es die Performerin nach Berlin-Kreuzberg, und dort ist sie geblieben: „Es gibt eine Menge starker Frauen hier und eine spannende künstlerische Szene.“ Zuvor arbeitete sie in San Francisco als Webdesignerin für den Walmart-Konzern. Rückblickend stellt sie entschieden fest: „Ich bin lieber arm und frei, als für die Bösen zu arbeiten! Außerdem machen sie regelrecht Gehirnwäsche mit dir. Du sollst dic h als Teil der Walmart-Familie fühlen,alle sollen an einem Strang ziehen. Du musst drin sein und daran glauben. Diese An feuerungs-Reden,das ist wie ein Kult,wie eine religiöse Zeremonie. Obendrein wird jeden Morgen dieser Walmart-Song gesungen,und alle tr agen dieses hässliche Hemd und diese scheußlichen Hosen. Es ist Folter, die überhaupt nicht das Geld wert ist!“ Irene Hummel

KEVIN BLECHDOM: BITCHES WITHOUT BRITCHES (Chicks on Speed Records) KEVIN BLECHDOM LIVE

2.2. München,Montagsclub@Volkstheater 21.2. Nürnberg, K4 www.kevyb.com

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Das neue Urheberrecht und seine Folgen Mit den neuen technischen Möglichkeiten des exakten Kopierens von digitalen Daten ohne Qualitätsverlust und ihrer schnellen und preiswerten Verbreitung via Internet oder selbstgebrannten CDs wurde in den letzten Jahren dem Missbrauch des Urheberrechts in einem vorher nicht gekannten Maße Tür und Tor geöffnet. Vor allem die im Internet entstehenden Tauschbörsen für Musik oder Filme standen im Zentrum der Kritik: Hier konnte man quasi kostenlos Filme herunterladen, die noch nicht einmal in den Kinos angelaufen waren, oder ganze Musikalben aus den aktuellen Charts ergattern. Die Tauschgemeinde berief sich im Allgemeinen auf das — in vielen Ländern — verbriefte Recht, Privatkopien anzufertigen und im Freundeskreis weiterzugeben. m September des vergangenen Jahres trat in Deutschland nun ein neues Urhebergesetz in Kraft, das die gemeinschaftliche Richtlinie der EU-Länder in nationales Recht umsetzt. Lange hatten die Gesetzgeber das umstrittene Thema Privatkopie diskutiert. Heraus kam ein Kompromiss: Das Recht, Privat- oder Sicherungskopien von legal erworbenen Datenträgern zu erstellen, bleibt zwar erhalten. Aber wenn die Unterhaltungsindustrie ihre Datenträger mit einem Kopierschutz versieht, darf dieser nicht umgangen werden. Ebensowenig darf man zukünftig Anleitungen oder Programme zum Umgehen von Kopierschutzmechanismen veröffentlichen oder vertreiben. Des weiteren ist es nach dem neuen Urheberrecht verboten, sich eine Kopie von Daten aus offenkundig rechtswidrigen Quellen zu beschaffen. Damit zielt der Gesetzgeber auf die Tauschbörsen. Juristen bezweifeln allerdings, ob die Tauschbörsen per se illegal sind, denn in ihnen findet sich auch urheberrechtlich nicht geschütztes oder vom Urheber ausdrücklich freigegebenes und somit legales Material. Die Gerichte werden zukünftig über diesen Punkt zu urteilen haben. Wer auf Nummer sicher gehen will, verzichtet entweder völlig auf die Nutzung von Tauschbörsen oder informiert sich vorher, welche Daten urheberrechtlich geschützt sind.

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ANZEIGE ETHERIDGE, Zusammenfassend hier die wichtigsten Fakten: ❯ Das Recht auf Sicherungs- oder Privatkopien bleibt im Grundsatz erhalten. ❯ Eine begrenzte Weitergabe von Privatkopien an Freunde oder Familienmitglieder ist weiterhin gestattet. ❯ Ist ein Datenträger mit Kopierschutz versehen, muss das Recht auf Privatkopie hinten anstehen. Der Kopierschutz darf keinesfalls umgangen werden. ❯ Die gute alte Aufnahme auf Kassette für Freunde und Bekannte ist unproblematisch und weiterhin gestattet, im Mittelpunkt der neuen Regelungen steht die digitale Kopie. ❯ Hersteller sind verpflichtet, alle mit Kopierschutz versehenen Datenträger deutlich als kopiergeschützt zu kennzeichnen. ❯ Es dürfen keine Programme oder Anleitungen veröffentlicht oder vertrieben werden, die den Kopierschutz umgehen. ❯ Kopien aus offensichtlich rechtswidrigen Quellen sind verboten. ❯ Wer gegen das neue Urheberrecht verstößt, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Verstöße können zivilrechtlich verfolgt und mit Geldstrafen geahndet werden. Wer gar mit illegal kopierten Daten (Musik, Filme, Software et cetera) handelt, erfüllt einen Straftatbestand und muss mit einer Gefängnisstrafe rechnen. ❯ Der gesamte Gesetzestext des neuen Urheberrechts ist vollständig im Internet unter der Adresse http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/urhg/ nachzulesen. ❯ Was für Musik oder Filme gilt, gilt ebenso für die illegale Beschaffung von Hörbüchern oder Hörspielen. Es gibt jedoch auch genügend legale Möglichkeiten, preiswert zu Hörgenüssen zu kommen. Dazu mehr in der nächsten Lespress. Auf das schlechte Gewissen der Benutzer von Tauschbörsen setzte in jüngster Zeit ein Virenprogrammierer: Viele Internetnutzer erhielten eine Mail mit einem gefälschtem Absender des Bundeskriminalamts in Wiesbaden, dass sie dort wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht aktenkundig seien und man Beweise gegen sie gesammelt hätte. Ist man neugierig genug, die angehängte vermeintliche Strafakte anzuklicken, so installiert sich auf dem Computer des Neugierigen ein Virus. Vor solchen und ähnlichen E-MailNachrichten kann nicht oft genug gewarnt werden. Häufig finden sich in den angehängten Dateien ein Virusprogramm, das im PC Schäden verursacht oder ein so genannter Trojaner, ein Programm, das fremden Personen Zugriff auf den eigenen Rechner gewährt. Grundsätzlich gilt: Seriöse Unternehmen und Institutionen verschicken wichtige Dokumente oder Programme nicht per E-Mail. Hat man Zweifel, ob eine Mail „echt“ ist oder nicht, informiert man sich entweder im Internet bei kompetenten Webseiten (dort wird vor gerade kursierenden Schadprogrammen gewarnt) oder man greift nach guter alter Manier zum Telefonhörer und fragt bei der Firma nach, ob sie die fragliche Mail tatsächlich geschickt hat. Ute Roos

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RENÉE SINTENIS Die Bildhauerin Renée Sintenis schuf die Skulptur, die für den „Goldenen Bären“ der Berliner Filmfestspiele Pate stand. Als burschikoser Frauentyp der 20er Jahre erregte sie Aufsehen und Bewunderung, wurde von den Nazis als „entartete“ Künstlerin geschmäht und in die innere Emigration gezwungen, bevor ihr im Nachkriegsdeutschland späte Ehrungen für ihr Werk zuteil wurden.

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enate Alice Sintenis wurde am 20. März 1888 in dem kleinen Ort Glatz in Schlesien geboren. Als Tochter eines Justizrates und Spross einer angesehenen hugenottischen Familie (ursprünglicher Name: Saint Denis) erlebte sie eine harmonische Kindheit: Inmitten nahezu unberührter Natur genoss sie schon als junges Mädchen lange Ausritte auf den Pferden eines befreundeten Züchters. Erst nach Renates Schulabschluss fiel ein nachdrücklicher Schatten auf das Paradies. Die Familie Sintenis hatte sich eine standesgemäße Heirat und ein klassisches Hausfrauendasein für ihre Tochter erwünscht, diese jedoch strebte nach höheren Weihen und zur Kunst: Eine Ausbildung in Malerei und Bildhauerei an der Kunstgewerbeschule in Berlin sollte es sein. Und so ging Renée im Jahr 1908

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- gegen den Widerstand ihrer Eltern und ohne finanzielle Unterstützung - zum Studium in die größte Stadt des Deutschen Reichs. Nach nur kurzer Zeit jedoch gab sie dem Drängen ihres Vaters nach und begann eine Sekretärinnenausbildung, ohne sich aber wirklich mit der Aussicht auf einen lebenslangen AngestelltenStatus abfinden zu können. Als sie wieder an die Kunstgewerbeschule zurückkehrte, war der Bruch mit der Familie komplett. Mit vollem Engagement widmete Sintenis sich fortan ihrer künstlerischen Bildung, stieß jedoch bald an Grenzen: Gerade ihr ursprüngliches Wunsch-Metier, die Malerei, ließ ihr nach ihrem Geschmack zu wenig Gestaltungsmöglichkeiten und erschien ihr zu starr und unorganisch. Und auch in der „lebendigen“ Bildhauerei, wo sie vor allem überlebensgroße

Figuren entwarf, hatte sie noch nicht recht zu ihrem Stil gefunden. Am Rande einer Depression begann sie sich an ihre Kindheit auf dem Lande zu erinnern und schöpfte daraus neue Inspiration: „Im Momente nun, als ich das erste Tier machte, da ging auch jenes innere Tor wieder auf, das so lange geschlossen blieb.“ Sie entwarf und formte Miniatur-Pferde und Ponys, Zicklein, Eselchen und Hunde und goss sie - mitunter auch eigenhändig - in Bronze. Diese Tierdarstellungen sollten ihr zum künstlerischen Durchbruch verhelfen, wie auch ihr lebenslanges Markenzeichen werden. 1911 war ihre Ausbildung an der Kunstge werbeschule mit einem Besuch der Meisterklasse von Leo von König abgeschlossen und die junge Künstlerin hatte von nun an auf dem lespress ❘ februar 2004


freien Markt zu überleben. Schon vorher war sie, wohl nicht nur aus finanziellen Gründen, mit einer Mitstudentin zusammengezogen, welche ihr nun glücklicherweise die ersten Kontakte zum Kunstrummel verschaffen konnte. Zwar dauerte es noch vier Jahre, bis sie bei der „Berliner Sezession“ ihre ersten Arbeiten ausstellen durfte, jedoch zeigte sich das Publikum begeistert: Rainer Maria Rilke schrieb ihr einen überschwänglichen Lobesbrief und war Mittler beim ersten Verkauf eines Sintenis-Werks. Renée konnte sich allmählich auf dem umkämpften Berliner Kunstmarkt etablieren und gewann einflussreiche Freunde wie zum Beispiel den Dichter Joachim Ringelnatz, der die Kunde ihres Talentes per Mundpropaganda im Land verbreiteten. Die Zwanziger Jahre wurden für Renée Sintenis tatsächlich golden: Bei allen wichtigen KünstlerInnenausstellungen war sie nun mit Werken vertreten, und nicht nur ihre Tierdarstellungen, sondern auch die neuen Portraits und Sportlerfiguren (z.B. „Läufer Nurmi“, 1923) wurden hoch geschätzt. Ebenso kursierten unverhohlene Komplimente über die Schönheit und Ausstrahlung der Künstlelespress ❘ februar 2004

rin: Etwas mehr als 1,80 Meter Körpergröße und ein burschikoser Haarschnitt machten sie zur perfekten Vertreterin des neuen modischen Frauentyps, einer „Garçonne“. Wenn sie schließlich nach morgendlichem Ausritt auf dem eigenen Pferd im Tiergarten noch in Breeches auf einen Kaffee an den Kurfürstendamm kam, „dann folgten ihr Blicke der Bewunderung.“ Und obwohl sie 1917 den zehn Jahre älteren Malereiprofessor Emil Rudolf Weiß geheiratet hatte, spielte sich ihr Sozialleben in einem anderen „Milieu“ ab: Oft ging sie mit Freundinnen wie der Schriftstellerin Christa Winsloe („Mädchen in Uniform“) zu Veranstaltungen der Berliner Subkultur, wie z.B. dem „Querschnittball“. Den Höhepunkt ihrer Karriere stellte ihre Aufnahme in die Preußische Akademie der Künste dar, die sie im Jahr 1931 als erste Frau im Fach Bildhauerin in ihre Reihen berief. Danach endete die glanzvolle Zeit für Renée Sintenis, wie für so viele andere auch, mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten. Ab 1933 erhielt sie als angebliche Nicht-Arierin Ausstellungsverbot (aus Stolz protestierte sie nicht dagegen), ihr jüdischer Galerist Alfred Flechtheim musste sein Geschäft aufgeben. Ein Jahr später wurde sie zum Rücktritt aus der Akademie der Künste gezwungen, ihre Werke als „entartete Kunst“ diffamiert. Den Zweiten Weltkrieg erlebte sie zurückgezogen in Berlin, und als ihr Ehemann Emil Weiß 1942 starb, verfiel sie in tiefe Depressionen. Vor allem der Zweifel, ob sie jemals wieder würde künstlerisch arbeiten können, raubte ihr den Lebensmut. Dennoch überstand sie die letzten Kriegsjahre und erlebte das Ende des nationalsozialistischen Regimes in ihrer Wohnung in der Innsbrucker Straße 23 in Berlin-Schöneberg. Nach dem Krieg begann Renée Sintenis wieder als bildende Künstlerin zu arbeiten. Auch wenn sie mit ihrem Nachkriegs-Oeuvre nicht mehr an ihre früheren ganz großen Erfolge anknüpfen konnte, gelang es ihr, erneut im kommerziellen Kunstbetrieb Fuß zu fassen. Dabei machte ihr die Gesundheit schwer zu schaffen: 1946 musste ihr der Zeigefinger der rechten Hand amputiert werden, und eine Rückgraterkrankung verbannte sie manchmal monatelang auf ein Streckbett. Zwei Jahre nach Kriegsende wurde sie als Professorin an die Hochschule für Bildende Künste berufen. Eine ihrer Skulpturen, die weltweit bekannt geworden ist, ist der Preis der Berliner Filmfestspiele: Die goldenen und silbernen Bären, die seit 1951 verliehen werden, sind nach einer Skulptur von Renée Sintenis aus den 30er Jahren gestaltet. Auch der US-Präsident John F. Kennedy erhielt bei seinem Besuch in Berlin einen solchen Bären als offizielles Geschenk der Stadt. Für ihr Werk wurde die Künstlerin in den Nachkriegsjahren vielfach geehrt: 1948 erhielt Renée Sintenis den Kunstpreis der Stadt Berlin, der in jenem Jahr erstmalig vergeben wurde. 1952 wird ihr als zweiter Frau überhaupt (nach Käthe Kollwitz) der „ordre pour le mérite“ für Wissenschaften und Kunst verliehen

und im Jahr darauf sogar das große Bundesverdienstkreuz. 1955 erfolgt mit der Wiederaufnahme in die Akademie der Künste auch eine späte Rehabilitierung des Rausschmisses durch die Nationalsozialisten. Bis zu ihrem Tod im Jahr 1965 lebte Renée Sintenis weitgehend zurückgezogen in ihrer Wohnung in der Innsbrucker Straße, wo heute eine Gedenktafel an die eigenwillige deutsche Bildhauerin erinnert. Wohnung und Leben teilte sie schon seit langem mit Magdalena Goldmann, die zwar offiziell als Haushälterin bezeichnet wurde, aber inoffiziell der Künstlerin sicherlich näher stand als eine Angestellte: Nach Renées Tod verwaltete sie ihren Nachlass und ließ sich nach ihrem eigenen Tod im Jahr 1989 im selben Grab auf dem Waldfriedhof Dahlem beisetzen. Sabine König/Anne-K. Jung

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DAS INSTRUMENT Frauen sind chic, Männer sind stark - so übersichtlich stellen sich die Verhältnisse nicht mehr dar. In der queeren Gegenwart entwirft jeder Mensch das Design seines Lebens, auf eigenes Risiko und mit dem Zwang zur Wahl. Narziss konnte sich noch zweckfrei ergötzen an seinem makellosen Antlitz, heute ist Schönheitshandeln Teil der permanenten Arbeit an der individuellen Präsentation. Ein Gespräch mit der Soziologin Nina Degele über Strategien der Verunsicherung, Schönheitsideale und die Untiefen zwischen den Geschlechtern. Nicht unbedingt très chicque, aber diesen Damen geht es ja nicht um einen Auftritt in der nächstenTravestie-Show, sondern um Sex in der Stadt. (Bild: Pro Sieben)

? Du bist Professorin für Soziologie und Gender Studies an der Universität Freiburg. Was sind die Schwerpunkte Deiner Arbeit? ! Wir haben fast 20 Fächer zusammengeschlossen, von der Soziolo-

gie, die ich mit vertrete, über Literaturwissenschaften, technische Wissenschaften, Medizin und Sportwissenschaften bis zur Theologie. Wir haben den Studiengang vor drei Jahren zum Laufen gebracht. Meine Forschungsschwerpunkte sind Geschlecht und Profession. Mein aktuelles Forschungsgebiet ist ein sehr alltägliches Thema, nämlich „Sich schön machen“. Ich konzipiere das als einen Akt der sozialen Positionierung, wo wir uns ständig zu anderen und zu uns selbst in Beziehung setzen. Es geht darum, wie man „Sich schön machen“ als soziales Handeln begreifen kann, wie es sich darstellt in unterschiedlichen Zusammenhängen, im Privatleben, in der Öffentlichkeit, im Beruf. ? Welche Kompetenzen erwerben die Studierenden der Gender Studies? ! Zunächst einmal eine Sensibilität dafür, zu sehen, wo Geschlecht

eine Rolle spielt. Ob es im Beruf ist, in Beziehungen oder in anderen Zusammenhängen, wo Geschlecht immer mitläuft, aber nicht thematisiert wird. Die Studierenden müssen ein Hauptfach haben, und je nachdem, ob es etwas literaturwissenschaftliches ist oder Biologie oder Psychologie, erwerben sie eine zusätzliche Qualifikation, die Gender-Per-

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spektive. Was auch ganz praktisch einmünden kann in Qualifikationen. Wenn Leute in den Personalbereich gehen und zusätzlich Gender Studies gemacht haben, sind sie z.B. für Programme wie Gender Mainstreaming qualifiziert oder alles, was rund um Gleichstellungsbeauftragte läuft. Entscheidend ist, dass diese Qualifikationen nicht in ein direktes Berufsbild münden, sondern jemanden mit der Fähigkeit versehen, flexibel zu denken. ? Gibt es an anderen Unis vergleichbare Studiengänge? ! Der etablierteste ist sicher in Berlin, wo es die Gender Studies als

Hauptfachstudium gibt. In Deutschland gibt es noch ein paar kleinere Hochschulen, Tübingen, Oldenburg, Göttingen. Wir haben eine sehr intensive Kooperation mit den Gender Studies in Basel, wo vor zwei Jahren ein Zentrum für Gender Studies eröffnet wurde. In diesem Semester haben wir eine gemeinsame Veranstaltungsreihe zum Thema „Queering Gender, Queering Society“ wo wir in beiden Städten Vorträge, Lesungen und Filme anbieten, aber auch einen Queeren Ball, Theater und eine lesbische Stadtführung. ? Wie verwendest Du Queer in Deiner Arbeit? ! Queer hat für mich vor allem eine methodische und eine theoreti-

sche Bedeutung. Abgesehen davon, dass Queer etwas „daneben liegendes“ meint, „komisch“ „falsch“ „jemanden täuschen“ … lespress ❘ februar 2004


DER SCHÖNHEIT ? … es ist ja auch ein Schimpfwort für schwul … ! Das ist die politische Seite, dass sich die damit Ausgegrenzten des

Begriffes wieder bemächtigt haben. Wie das auch bei „Kanake“ ist oder bei „Krüppel“. In Deutschland funktioniert das mit Queer nicht, weil es nie ein negativer Begriff war wie in Amerika. Für uns hat Queer eher etwas Chices, etwas Subversives, was für unsere Universitätslandschaft nicht schlecht ist, weil wir damit nicht von vornherein auflaufen. Niemand weiss, was es heisst, und deshalb können wir machen, was wir wollen. ? Siehst Du Dich als Trojanisches Pferd? ! Das ist ein passendes Bild. Weil das, was wir theoretisch und me -

! … aber eine sehr relevante. Und wahrscheinlich für den ersten Eindruck die relevanteste. Es verunsichert ja kaum etwas mehr, als wenn wir nicht wissen, ob unser Gegenüber Mann oder Frau ist. Neben Alter und Ethnizität ist das wahrscheinlich die Master-Kategorie schlechthin, die unsere Wahrnehmung und unser Verhalten steuert. Dann kann man im nächsten Schritt diese verschiedenen „Lösungen“ miteinander vergleichen und überlegen, welche gesellschaftliche Funktionen jede dieser Lösungen mit welchen Konsequenzen erfüllt. ? Dein Projekt „Sich schön machen“ soll im Sommer 2004 in Buchform erscheinen. Mit welchen Menschen aus welchen Gruppen führst Du Interviews? ! Im strengen Sinn sind es keine Interviews, sondern Gruppendis-

thodisch machen, an die Grundfesten gesellschaftlicher Ordnung rührt. Ein zentraler Begriff von Queer ist Heteronormativität. Das sind bestimmte Vorstellungen von gesellschaftlichem Zusammenleben: wie sind Zweigeschlechtlichkeit und Heterosexualität in institutionelle Strukturen eingelassen? Für mich ist der wichtige Punkt nicht, dass sich Queer Studies mit lesbischen, schwulen oder transsexuellen Kulturen auseinandersetzen, das tun sie auch; entscheidend ist, inwieweit Heterosexualität ein gesellschaftliches Ordnungsprinzip ist. Für mich ist die zentrale Frage, wie wir damit eine gesellschaftliche Analyse betreiben können. Daran eng gekoppelt ist die für mich wichtige zweite Komponente von Queer, die mit dem Verb „Queering“ verknüpft ist: verunsichern, etwas in Unordnung bringen. Für mich sind Queer Studies, Gender Studies und auch die Soziologie Verunsicherungswissenschaften. Ich habe vor einem Jahr ein Seminar zum Thema Queer Studies gemacht mit der Aufgabe für die StudentInnen, Heteronormativität zu beobachten. Die sind mit der Videokamera in die Innenstadt von Freiburg gegangen und haben die Leute gefragt, „Warum sind Sie heterosexuell?“ Das ist eine Frage, die durch und durch verunsichert, weil damit eine bestimmte Normalität in Frage gestellt wird. Die Leute waren teilweise aggressiv, teilweise verstört oder konnten gar nichts damit anfangen.

kussionen. Ich lasse Gruppen, deren Mitglieder sich kennen, die als Gruppen konstituiert sind, einen gemeinsamen Erfahrungshintergrund haben, diskutieren zum Thema „Was bedeutet es für Euch, sich schön zu machen?“ Die Gruppen habe ich nach unterschiedlichen Kriterien ausgewählt, nach geschlechtlicher Unterscheidung, sexueller Orientierung, Alter, sozialem Hintergrund und Bildung. Dann haben sich im Verlauf der Diskussion bestimmte Fragestellungen ergeben, zu denen ich gezielt Gruppen gesucht habe. Etwa bei der Frage „Wie sieht es aus mit einem Körperbezug, mit einer Inszenierung?“ die in den professionellen Bereich geht. Da hatten wir eine Gruppe russischer Fotomodels. Wir hatten weiter eine Gruppe junger Schwuler, die spezifisch jugendkulturell geprägt war, dazu haben wir parallel eine Gruppe älterer Schwuler ab 50 gesucht. Zum Thema, „Sich mit Kleidung zu verbergen“ war es wichtig, Menschen aus Kulturen mit dabei zu haben, wo das ein zentraler Punkt ist, etwa muslimische Frauen mit Kopftuch. Ein Thema war, körpermanipulativ Schönheitshandeln zu inszenieren, was mich dazu geführt hat, Gruppen von essgestörten Frauen mit dazuzunehmen. Auf der anderen Seite Gruppen von Bodybuildern, die körpermanipulativ agieren, dann auch schwule und lesbische SM-Gruppen. Und schliesslich eine Transgender-Gruppe.

? Theoretikerinnen im Gefolge von Judith Butler sagen, dass Geschlechtsrollen konstruiert sind. Inwieweit beziehst Du Dich auf diese theoretischen Vorgaben? ! Judith Butler hat Dekonstruktion einmal sehr schön definiert als

? Wie siehst Du das Verhältnis von Frauenforschung und Gender Studies? Haben sie gemeinsame Wurzeln, gemeinsame Ziele, wo bedienen sie sich gemeinsamer Methoden, was unterscheidet sie? ! Die Gemeinsamkeiten stammen aus der Beobachtung, dass Frauen

das Infragestellen von Denkvoraussetzungen. Damit meint sie Zweigeschlechtlichkeit und Heterosexualität: Tun wir doch mal so, als wären diese Denkvoraussetzungen nichts natürlich Gegebenes. Auf der ande ren Seite muss ich ernst nehmen, was mir die Leute sagen. Und die dekonstruieren keineswegs, sondern sind sehr fest davon überzeugt, dass sie Männer oder Frauen sind und dass das Ganze sehr naturgegeben ist. Insofern bin ich für die empirische Arbeit darauf angewiesen, dass ich die zuerst einmal literaturwissenschaftliche Methode der Dekonstruktion in ein empirisch handhabbares Verfahren übersetzen kann. Das kann ich auch, indem ich mich anderer Methoden etwa aus der Systemtheorie bediene. Ich schaue mir bestimmte Phänomene an und frage mich beispielsweise, „Für welches Problem ist Zweigeschlechtlichkeit die Lösung?“ Für die Fortpflanzung ist es eine Lösung, für die Verteilung gesellschaftlicher Macht ebenso, ich kann aber genauso gut sagen, dass es für das Problem der Reduktion gesellschaftlicher Komplexität die Lösung ist. Weil wir in einer schnelllebigen anonymen Gesellschaft darauf angewiesen sind, unsere Gegenüber in einer schnellen und sicheren Weise zu rastern und zu verorten ...

gesellschaftlich unterdrückt sind und in der Wissenschaft, in der Kategorienbildung, als Forschungssubjekte und -objekte keine Rolle spielen. Die Frauenforschung hat in den 80er Jahren die blinden Flecke in der Wissenschaft und Gesellschaft sichtbar gemacht, gezeigt, wo Frauen gar nicht auftauchen. Und schoss damit notwendigerweise über das Ziel hinaus, indem sie alles aus der Frauenperspektive angeschaut hat. Dabei hat sich, das ist die grosse Erkenntnis der 80er Jahre, ergeben, dass Frauen keine einheitliche Kategorie sind und keine einheitlichen Interessen haben. Was hat die weisse Mittelschichtsfrau mit der schwarzen Frau in den Slums von New York zu tun? Ziemlich wenig, ausser, dass sie Eierstöcke hat, und das auch nicht immer. Wir müssen also Geschlechterverhältnisse in den Blick nehmen, wo die Situation von Frauen Bestandteil ist, aber nicht der alleinige. Wir müssen auch schauen, in welchen Kontexten Geschlecht steht: zu Rasse, zu Klasse, zu Alter, zu Herkunft. Die Gender Studies sorgen hier für eine notwendige Kontextualisierung, die die Frauenforschung in der Form gar nicht leisten konnte. Insofern sind die Gender Studies eine konsequente Fortführung und Erweiterung der Frauenforschung, gehen aber sehr viel kontextualisierter vor und haben ein differenzierteres Wissen-

? … da ist Geschlecht ja nur eine Kategorie …

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interview schaftsverständnis. Das, was die Frauenforschung in den 80er Jahren sehr populär gemacht hat, Empathie, Parteilichkeit, Solidarität mit den Forschungsobjekten, bis zum Punkt, dass Wissenschaft und Politik in eins gehen in der Zielbestimmung, haben wir in den Gender Studies nicht mehr.Wir differenzieren sehr viel deutlicher zwischen Politik und Wissenschaft. Auch, um uns nicht zu Sklaven irgendwelcher politischer Ziele zu machen. ? Es gibt in der Transgender-Bewegung Überlegungen, den Begriff „Geschlecht“ ganz abzuschaffen. Es gibt des weiteren Bestrebungen, ein drittes Geschlecht einzuführen, aber auch, sich als Geschlechtsnomaden zu begreifen. Was auf dem Papier reizvoll erscheint und z.B. bei Drag King-Shows für sinnliche Verwirrung sorgt, schafft im Alltag Schwierigkeiten. Was fällt Dir ein, wenn aus dieser Subkultur die Forderung nach der Abschaffung des Geschlechterbegriffes erhoben wird? ? Aus der Tatsache, dass es sich zahlenmässig um eine subkulturel-

le Minderheit handelt, kann man unterschiedliche Schlüsse ziehen. Ein Schluss ist, es als Abweichung zu begreifen, die nicht weiter ins Gewicht fällt und die Norm der Zweigeschlechtlichkeit unangetastet lässt. Eine andere Deutung, die ich favorisiere, ist, dass sich darin der gesellschaftliche Zwangscharakter spiegelt, dass wir nur in diesem Zweigeschlechtlichkeitsrahmen zu denken, wahrzunehmen und zu handeln im Stande sind. Vor dem Hintergrund ist es fast schon erstaunlich, dass es trotz dieser Rigidität überhaupt Leute gibt, die da ausbrechen. Es macht mir Mut, dass sich Leute trauen, den Weg zu gehen, aus dem sicheren Gefühl heraus, ich bin nicht Mann, wenn ich als Mann geboren wurde oder umgekehrt, aber daraus ziehe ich gerade nicht den Schluss, ich bin das andere Geschlecht, sondern ich bin irgendetwas anderes. Da sehe ich ein Potential, diese rigiden Denkstrukturen langsam, aber sicher zu verflüssigen. Und die Steine, die Transgender-Leuten in den Weg gelegt werden, sind für mich auch ein Symptom dafür, was da eigentlich unter Beschuss gerät, welche Bedrohung damit verbunden ist, wenn wir auf einmal nicht mehr ganz selbstverständlich davon ausgehen können, dass es nur Männer und Frauen gibt. Wo das mainstreamiger wird, z.B. mit Drag King-Shows, die ja nicht mehr nur auf die Subkultur begrenzt sind, sondern schon grössere mediale Kreise ziehen, werden Modelle sichtbar für Leute, die damit nie etwas zu tun hatten. Langfristig kann das einiges verändern. Die Forderung nach Verabschiedung des Geschlechterbegriffes finde ich okay, allerdings glaube ich nicht, dass es dazu kommen wird und ich glaube auch nicht, dass es sinnvoll wäre. Aber ich glaube, dass es sinnvoll ist, an der Fixiertheit des Geschlechterbegriffes zu rütteln. Und wenn das mit der Forderung verbunden ist, ihn ganz weg zu lassen, genau dann, und das ist ja das Paradoxe, wird Geschlecht zum Thema. Was danach kommt, eine Abschaffung oder drei Geschlechter, ist nicht so entscheidend. ? Noch einmal zur Schönheit. Im Alltag stehen besonders Mädchen unter einem grossen Druck, der in Ansätzen auch Jungen erreicht. Klassische Frauenkrankheiten wie Bulimie oder Anorexia nervosa treten auch bei jungen Männern auf, das Fitnessstudio für Männer wird das Äquivalent zu den Schönheitsoperationen bei Frauen. Ist das nicht eine Form von Gerechtigkeit, wenn Männer wie Frauen unter einem Schönheitsdruck stehen? ! Stimmt. Und zwar wenn man den gesellschaftlichen Druck als Be-

gründung nimmt, der sich darauf bezieht, dass Männer wie Frauen zunehmend selbst dafür verantwortlich sind - Stichwort Individualisierung -, sich in der Welt zurechtzufinden. Hier findet tatsächlich eine „Gerechtigkeit“ statt. Nicht in der Weise, dass es Frauen genauso gut geht wie Männern, sondern dass es Männern mittlerweile genau so schlecht geht wie Frauen. Inzwischen unterziehen sich ja auch Männer Schönheitsoperationen, vor allem aus beruflichen Gründen, Leute, die im Aussendienst tätig sind, die viele Kundenkontakte haben und das instrumentell nutzen. Bei Frauen ist das auch so, aber es steht immer noch der Beziehungsaspekt im Vordergrund. Bei dem Grossteil von Frauen, die magersüchtig werden, geht es ja konform mit gesellschaftlichen Erwartungen an Weiblichkeit, chic zu sein wie die Models, die uns ständig in den Zeitschriften präsentiert werden, die ja auch zum Grossteil magersüchtig sind. In dem Sinne ist es eine Konformität mit

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dem gesellschaftlichen Schönheitsideal, das sie an einem Punkt nicht mehr stoppen können, das sich verselbstständigt und in Pathologie umschlägt. Bei Männern ist der Normalfall eher umgekehrt: die Bodybuilder sind das Pendant zu den Magersüchtigen, sie erfüllen die gesellschaftlichen Erwartungen an Männlichkeit, muskulös sein, stark sein, gross sein, Raum einnehmen. Sie übersteigern das, was sich dann fortsetzt in Pathologien, etwa im Doping. Insofern sind diese Formen konform zu den jeweiligen Erwartungen an das, wie sich Geschlechter zu verhalten haben. Da fallen die magersüchtigen Männer raus, sie gehen von vornherein nicht konform mit gesellschaftlichen Schönheitsidealen, die an Männer gerichtet sind. Im Grunde wählen sie die „weibliche“ Strategie. ? Würdest Du der Gleichung schön = jung = erfolgreich = gesund = sexy zustimmen? ! Wenn das eine empirische Frage ist, auf jeden Fall. Wobei man

aber berücksichtigen muss, dass mit dieser Frage hochgradig politisch erwartbare Antworten produziert werden, weil niemand antworten würde, ich finde nur schön, was jung, erfolgreich, gesund, sexy ist. ? Einerseits ist es nicht opportun, die Dinge so zu beschreiben, wie sie sind, andererseits ist ihre Macht vernichtend für diejenigen, die sich ihr nicht stellen können oder wollen. ! Genau deswegen funktioniert es ja auch. ? Es ist also ein grosser Bedarf vorhanden an einer Verunsicherungswissenschaft. ! Besser könnte ich es nicht ausdrücken!

Die Fragen stellte Andrea Bronstering

Prof. Dr. Nina Degele,

geboren 1963, ist seit 2001 Professorin für Allgemeine Soziologie und Gender Studies an der Universität Freiburg. Sie arbeitet zur Wissenschafts- und Techniksoziologie, zur Professions,- Arbeitsund Organisationssoziologie sowie zur Soziologie der Geschlechterverhältnisse. Ausgewählte Veröffentlichungen: ❯ Mutti spült, Papa arbeitet. Zur Soziologie von Arbeit und Geschlecht, in: Freiburger Frauen Studien (in Vorbereitung); ❯ Nina Degele, Christian Dries, Anne Stauffer: Rückschritt nach vorn. Soziologische Überlegungen zur „Homo-Ehe“, Staat und queerer Liebe, in: polymorph (Hg.): (k)ein Geschlecht oder viele? Transgender in politischer Perspektive, Berlin 2002 ❯ Einführung in die Techniksoziologie, München 2002; ❯ Informiertes Wissen. Eine Wissenssoziologie der computerisierten Gesellschaft, Frankfurt/Main 2000 www.soziologie.uni-freiburg.de/degele/

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E r stes Lesbisches M a r i e c h e n - Ta n z ko rp s „ M a r ia Laach“ von 2001 KölnerInnen sind seit jeher ein bisschen jecker als der Rest des Rheinlandes, und deshalb gibt es im Karneval immer ein paar mehr Variationen als anderswo. Schwule und Lesben mischen fröhlich mit, die Rosa Sitzung, die Gloria-Sitzung und seit vier Jahren nun auch die Sitzung der „Jecken Lesben“ amüsieren einige TausendKarnevalistInnen in der „fünften Jahreszeit“.Bei einer Karnvalssitzung kam denn auch Pepe Plehn (natürlich eine jecke Lesbe) die Idee, ein Tanzkorps aus lauter (natürlich lesbischen) Mariechen zu gründen.

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s dauerte ein wenig, bis sich ihre Idee herumsprach, aber ein Jahr später trafen sich elf Damen, deren größter Traum es war, einmal Tanzmariechen zu sein, die den schwul-lesbischen Karneval mit seinem überschrillten „Aloah“ -Gerufe ein wenig satt hatten und ab und an gerne auch wieder Alaaf rufen würden. Die elf gingen sehr pragmatisch an die Sache heran: Kaum eine der Kandidatinnen hatte Konfektionsgröße 34 und ein Idealgewicht von ca.45 kg. Aber das brauchten sie ja auch nicht, denn schließlich sollte keine von ihnen von männlichen „Funken“ hoch- herum- und sonst wie geworfen werden, sondern die lesbischen Tanzmariechen wollten gemeinsam tanzen. Wobei allen klar war, „dass keine von uns eigentlich wirklich tanzen kann“, so Pelle Pehn. „Unsere Tänze sind so konzipiert, dass jede von uns sie hinbekommt.“ Und komisch soll es natürlich sein. Stadt Spagat also Humor - und das scheint prima anzukommen. Der Name „Maria Laach“ muss in diesem Sinne auch nicht unbedingt mit dem Kloster in der Eifel verbunden werden, sondern kann ebenso gut als kölsche Aufforderung an Maria gedeutet werden: „Maria lach’!“ Damit es auch bei den Proben, die seit 2001 regelmäßig jede (!) Woche stattfinden, so wenig Stress wie möglich gibt, wurden gleich zu Beginn drei Grundregeln eingeführt: 1. Es wird nicht diskutiert 2. Es wird nicht gestritten 3. Es gibt keine Schlägereien

Und das funktioniert seitdem ganz wunderbar. lespress ❘ februar 2004

Ihre Kostüme finanzieren sich die Mariechen übrigens privat; in der Grundausstattung entspricht ihr Kostüm dem eines „klassischen“ Tanzmariechens. Es gibt nur kleine Veränderungen: so tanzen die Damen nicht in unpraktischen weißen Stiefelchen, sondern in weißen Turnschuhen. Und statt der Spitzenunterhöschen zeigen die lesbischen Mariechen ihre regenbogenfarbenen „Liebestöter“. Mitmachen ist übrigens grundsätzlich möglich. Allerdings ist die Anzahl der Aktivistinnen auf 11 beschränkt, so dass Interessentinnen sich allerhöchstens auf eine Warteliste setzen lassen können.

Na denn: Kölle alaaf, Maria Laach alaaf, Tanz-Mariechen alaaf!

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Die mit den Bäre

Es gibt zwei offizielle Gründe für das Tragen dunkler Augenringe im Monat Februar: Karneval und Berlinale. Tragen die KarnevalistInnen zu ihren Augenringen noch aufgequollene Augen, um nicht das Wort Tränensäcke zu verwenden, bedingt durch die Menge an stimmungsförderndem Alkohol für die vielen Alaafs und Helaus, zeichnen sich Berlinale-Gänger neben den besagten Augenschatten durch eine graue Gesichtsfarbe aus. Grund dafür ist der permanente Sauerstoffmangel bei langen Filmtagen und -nächten in stickigen, überfüllten Kinosälen auf den Filmfestspielen in Berlin. Maren Kroymann

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om 5. - 15. Februar öffnen die Festivalkinos am Potsdamer Platz ihre Pforten für Film-Junkies aller Nationen. Im Wettbewerb, Panorama, Forum und Retrospektive wird vom kleinen IndependentFilm, vorwiegend im Forum, bis zum Wettbewerbsfilm mit den großen Produktionen alla Hollywood ein großes Spektrum an Filmen gezeigt. Zukunftsweisende oder rückblickende wie in der Retrospektive, die sich der amerikanischen Filmgeschichte „New Hollywood 1967 - 1976. Trouble in Wonderland“ widmet. Das Panorama bietet qualitative Filme aus allen Ländern mit einem breiten Spektrum an

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schwulen und lesbischen Produktionen. Cineasten, die Glamour und Glimmer lieben, können sich wieder auf diverse FilmemacherInnen oder das ein oder andere ShowbizSternchen freuen, die sich nach der Präsentation ihrer Filme dem Publikum zur Diskussion stellen. Leider war es bis zum Redaktionsschluss noch nicht offiziell, welche Filme mit lesbischem Inhalt auf der Berlinale zu sehen sein werden. Bekannt ist bislang nur, dass Angelina Robins ihren Spielfilm „D.E.B.S.“ vorstellen wird, den einige Frauen bereits als Kurzfilmversion auf dem Lesbenfilmfestival gese-

hen und mit der „mona d’oro“, dem Publikumspreis für den besten Film, ausgezeichnet haben. Alle, die diese Kurzfassung der lesbischen Engel für Charlie mochten, können sich nun auf die Langfassung freuen, wo zwar in anderer Besetzung, aber genauso actionreich fünf Engel für das Lesbisch-Gute in der Welt kämpfen werden. Ein weiterer Film ist die französische Produktion „Je suis votre hommes“ von Danièle Dubroux. Eine Geschichte, die von einer Hausfrau handelt, die eine folgenschwere Entscheidung und eine ebensolche Entdeckung macht: Die Entscheidung, ihre Homosexualität auszuleben und die Entdelespress ❘ februar 2004


en tanzen ckung, dass alle Beziehungen, egal ob homo-, hetero- oder bisexuell, grundsätzlich sadomasochistischer Natur sind. Der französische Film ist ein Film über Rollenspiele und Gegensätze: Liebe und Tod, Katze und Maus, Macht und Ohnmacht. Zu hoffen bleibt, dass diese beiden Nennungen nicht die einzigen lesbischen Beiträge beim Run auf den TEDDY-Award bleiben werden. Die Teddy-Awards, 1987 ins Leben gerufen, werden in diesem Jahr bereits zum 18. Mal an die besten lesbischen, schwulen und transidentischen Filme verliehen. Der TEDDY, gestaltet von dem schwulen ComicZeichner Ralf König, wird jedes Jahr von Astrid Stenzel von Schwermetall, Werkstatt für Schmuck, aus Berlin auf Sponsoring-Basis für die Verleihung angefertigt. Jeder Award ist mit 3000 Euro dotiert. Das Preisgeld für den Kurzfilm wurde von der Harkwerkstatt (Berlin), der Dokumentarfilmpreis von Elledorado e.V. und der Preis für den besten Spielfilm vom TEDDYe.V. und der Berliner Community gestiftet. Eine neunköpfige internationale Jury von Filmschaffenden entscheidet über die Preisvergabe - und vergibt ebenfalls den TEDDY Jury Award, den großen Preis der Jury. Die Liste der begehrten Preise nimmt kein Ende: Da wären noch das Stadtmagazin Siegessäule, die den Preis der LeserInnenjury verleiht - eine echte Goldelse. Und der Special TEDDY. Dieser Award, der an Personen oder Institutionen überreicht wird, die Meilensteine in der schwul-lesbischen Filmgeschichte gelegt haben, geht in diesem Jahr, so viel darf schon verraten werden, an die Edition Salzgeber, die ihr 20-jähriges Jubiläum feiert. Die Edition Salzgeber publiziert Außenseiterfilme, die es ohne das Engagement der MitarbeiterInnen nicht in die Kinos schaffen würden, mit dem Schwerpunkt auf Filme mit lesbischem, schwulem und transidentischem Hintergrund. Gleichzeitig wird mit der Vergabe des Special TEDDY auch Manfred Salzgeber

Angelina Robinson

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gedacht, Gründer der Edition Salzgeber und Initiator - neben Wieland Speck - für die Vergabe eines schwul-lesbischen Filmpreises. Manfred Salzgeber verstarb vor 10 Jahren an den Folgen von AIDS. Stars wem Stars gebühren - und so konnten für die Laudatio bereits Ulrike Ottinger, Ulrike Folkerts, Gitte Haening, Katja Riemann, Moritz de Hadeln, Regina Ziegler und Tatort Kommissar Heikko Deutschmann gewonnen werden. Sieht man dieses Großaufgebot an Stars vor der Kulisse des Tempodroms, liegt die Idee fern, dass die Mitglieder des TEDDYVereins ehrenamtlich für diese Veranstaltung tätig sind, und dass sich die Gala ausschließlich über Sponsoren- und Eintrittsgelder finanziert. „Dieses Jahr sieht es schlecht im finanziellen Sponsoringbereich aus“, erzählt Kirsten Lenk, Mitglied beim TEDDY e.V. „Die Firmen haben einfach keine Budgets mehr für Kultursponsoring.“ Doch das letzte Wort ist noch nicht gesprochen und die TEDDY-Veranstalter hoffen auf einen regen Zulauf aus der Community. Doch gerade in der Szene hat das Image der Teddy-Gala durch die etwas misslungene Veranstaltung im letzten Jahr Schaden genommen. Zur Erinnerung: ein in sich unstimmiges Programm, technische und organisatorische Pannen, die jedoch verzeihlich sind, im Gegensatz zu der peinlichen Moderation von Zazie de Paris. Doch dieses Jahr soll alles besser werden. Und das glaubt man sofort, denn niemand anderes als Maren Kroymann und Thomas Hermans werden durch das Programm führen. Das verspricht Professionalität, Unterhaltung und - Identifikation. In den letzten

D.E.B.S.

Thomas Hermans

Jahren fühlten sich gerade Lesben, aber auch Schwule, durch das konsequente Tuntenspektakel auf der Bühne nicht mehr gesehen und offiziell vertreten. Der Abend steht ganz im Rahmen der Filmmusik, akustisch umgesetzt vom „Swing Dance Orchestra“. Das Artistenpaar Lutz und Moritz kombinieren das übersprühende Lebensgefühl des Swing mit raffinierter Keulenjonglage, und was sonst noch kommt, bleibt ein swingendes Geheimnis. Doch auf einige Größen aus dem schwul-lesbischen Showbiz kann noch gehofft werden. Im letzten Jahr heizte Marla Glenn, gut gelaunt, weiß besockt und rastlos temperamentvoll die Stimmung im Tempodrom ein, bevor sich das Publikum auf die drei Tanzflächen verteilte. Auch in diesem Jahr sorgen DJs, darunter die Berliner Turntable-Ladies Zoe und Ipek, für die richtige Stimmung im Zelt. Jede sollte nur darauf achten, dass sie zur rechten Zeit am rechten Ort ist - und dass sie ihre Bezugsgruppe nicht verliert. Sonst könnte es im großen Zelt recht einsam werden. Aber vielleicht liegt ja gerade darin die Chance für einen Berlinale-Flirt mit Happy-End? Dagmar Trüpschuch

Swingdance

Swingdance

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stadtlandfluss

NEW YORK,

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NEW YORK Es gibt etliche Vorurteile über New York und seine BewohnerInnen; zwei davon klären wir direkt: Erstens: Die New YorkerInnen sind unhöflich. - Falsch! Fast jeder und jede, der, bzw. die Sie nach dem Weg fragen, wird Ihnen gerne helfen.Zweitens: Die Hälfte der New YorkerInnen sind homosexuell. Sorry! Lediglich ein Viertel der Stadt ist „gay“, aber das ist ohnehin nicht der Grund Ihres Besuchs, oder?New York City ist eine Stadt, die vom Hupen der Autos, dem überall präsenten Baustellenlärm lebt, in der Fußgänger sich überhaupt nicht um Ampeln oder sonst was kümmern. New York City ist das kontrollierte Chaos - und eben das macht diese Stadt so interessant für BesucherInnen.

N

ew York City pulsiert und elektrisiert, ihr Einfluss auf Mode, Kultur, Kunst und Musik ist unbestritten. Kaum eine andere Stadt vereint soviele ethnische Einflüsse auf einem so kleinen Raum. - Der ist in erster Näherung einzuteilen in fünf Bezirke: Brooklyn, Bronx, Queens, Staten Island und - natürlich den heimlichen Star Manhattan. BesucherInnen können sich im Prinzip prima in Ruhe vorher aussuchen, wo sie shoppen, ausgehen oder relaxen wollen; in jedem der fünf Bezirke gibt es genug Angebote für dieses und jenes.

Für die absolut Unentschlossenen unter Ihnen ein paar Tipps Okay, Sie kommen heil an, kommen mit dem Jetlag aber nicht klar - es ist immerhin circa sechs Stunden später oder früher - je nach dem, wie Sie sich fühlen; jedenfalls fühlen Sie sich blöd und wollen sich erstmal erholen. Erste Adresse: Central Park. Hier gibt es neben JoggerInnen jedwelcher Art auch ein prima-entspannendes Wildlife-Center (Nähe Fifth Ave and 64th St entrance) mit Robben, die das ein oder andere können. Noch etwas ruhiger geht es zu gen Norden: in der 82sten Straße befindet sich der Eingang zum Metropolitan Museum of Art. Wenn Ihnen das auch nicht zusagt, wenden Sie hier Ihren Blick nach Westen und wandern auf einem kleinen Pfad (keine Angst! es ist ein „echter“ und recht langer Weg), der zur Upper West Side führt zum nächsten Kulturtempel: dem Museum of Natural History, (W 79th St). lespress ❘ februar 2004

Sie sollten auf Ihrem Weg einige hübsche Statuen und viele zum Sitzen einladende Bänke gesehen haben. Sie können gerne verweilen auf der ein oder andern Bank, denn Sie müssen ja nicht unbedingt zum Museum of Natural History. Sie haben schließlich Urlaub und wollen vielleicht nur Sauerstoff tanken. Wer mit dem Jetlag einigermaßen klarkommt oder sich im Central Park gut erholt hat, möchte sich jetzt bestimmt ins „Wonderland“ stürzen. Auf nach Manhattan also! Und keine Sorge: im Gegensatz zu den oftmals verwinkelten und irgendwie dann doch konzentrisch struktu-

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rierten europäischen Städten ist Manhattan ganz einfach: Wo die Fifth Avenue, die den Osten vom Westen trennt, endet, beginnt der Washington Square Park, das Zentrum des Greenwich Village. „The Village“ teilt sich dann auch ganz brav auf in Westen und Osten; allein die Numerierung kann ein wenig schwierig zu verstehen sein, aber da helfen bestimmt wieder die netten Einheimischen. Anyway: Wir wenden uns gen Westen und sind nun tatsächlich in einem der ältesten und wichtigsten homosexuellen Viertel dieser Welt. Das Herz dieses Viertels ist - natürlich - die Christopher Street, es folgt die Gay Street. Der Hudson River und seine Promendade laden Schwule und Lesben geradezu ein, hier zu flanieren und zu shoppen. Es lohnt sich, sich etwas weiter nördlich des schwul-lesbischen Zentrums zu bewegen, denn hierhin hat es die meisten Schwulen „verschlagen“: Chelsea beheimatet viele interessante Cafes und Galerien, die auch für Lesben sehr interessant sein können. Außerdem müssen Sie hier ohnehin durch, denn wir wollen nun zum Theater District, der sich immer noch auf der West side befindet. Es wird jetzt auch etwas ruhiger, allerdings auch heller; die Illumination der Geschäfte auf dem Times Square ist natürlich einen Blick und eventuell ein Photo wert. Die 40er, 50er und Jerry Cotton lassen grüßen.

Wenden Sie Ihren Blick und Ihren Schritt nun nach Süden Hier ist Soho. Und hier befindet sich das ehemalige Künstlerviertel, dessen Name sich von „South of Houston Street“ herleitet. Obwohl viele KünstlerInnen mittlerweile in andere Viertel abgewandert sind, hat Soho seinen eigenen Charme behalten: Coole Shops wie „Moss“ leben prima neben „Kid Robot“ oder „LePlage New York“. Verlassen Sie Soho nicht ohne eine Mahlzeit bei „Rice to Riches“ einzunehmen; hier gibt

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es den besten rice-pudding in zudem ziemlich großen Portionen und in diversen abenteuerlichen Variationen.

Weiter geht es Underground Music und Kellerkunst jedwelcher Art finden wir im Osten der Stadt, in der Lower East Side. Das hat seinen Grund: die „LES“ (coole Abkürzung übrigens!) erwarb ihren Ruf durch den Mix von Einflüssen gestrandeter EinwanderInnen und KünstlerInnen. Hier finden sich Anti-Establishment-Clubs, in denen zum Beispiel die Karriere der B52’s begann. Und hier können Sie immer noch für nur 10 Dollar einen tollen Gig miterleben. In der Lower East Side gibt es übrigens auch ein paar nette Läden, die Sie nicht einfach so links liegen lassen sollten: „Arlene’s Grocery“ ist weit mehr als ein kleiner Tante-Emma-Laden, und „The Knitting Factory“ ist ein feiner Club, der neben Jazz auch ArtRock und Klezmer-Music bietet. Unser Weg führt uns weiter ins East Village. Hier leben die meisten Lesben New Yorks, hier befindet sich das Studentenviertel - und hier finden Sie die günstigsten Ukrainischen Restaurants, wie zum Beispiel das Veselka. lespress ❘ februar 2004


Genug gewandert? Eine kleine Pause bietet sich im Sommer an: Fire Island National Seashore ist DER Treffpunkt für Schwule und Lesben. 90 Minuten (also cirka 80 km) entfernt von der Metropole lockt ein Teil der Insel, der nur via Fähre erreichbar ist, sonnenhungrige Damen und Herren an. Autos sind hier nicht erlaubt; natürlich kann man oder frau auch per Wasserflugzeug anreisen: www.fireislandcc.org/fitrans.html. Den homosexuellen Teil der Insel erkennt frau schnell bei der Ankunft: Die Schwulen tummeln sich in einem Bereich, der sich „Pines“ nennt; Lesben treffen sich im „Cherry Grove“. Aber natürlich ist jede und jeder überall willkommen.

Genug gebräunt und enspannt? Zurück in die Metropole! Und nach Brooklyn. Die ehemals Holländische Siedlung „Breukelen“ kennen Sie aus diversen Filmen - die Backsteinfassaden waren ein gern genommener Hintergrund für Quincy et al. Brooklyn gilt aber ebenso als DAS lesbische „Eden“. Wandern Sie mal durch Park Slope. Nicht ganz so lesbisch, dafür aber ultra-hip ist eine Zwischenmahlzeit in Williamsburg: Planet Thailand: Hip-DJs, schneller Service, günstiges und klasse Thailänisches oder Japanisches Essen. Ein Gang zu „Dumbo“, einem ehemaligen Industrie-Gelände, bietet sich an als Alternative. Hier finden Sie das sehr empfehlenswerte und von Lesben geführte Restaurant „Superfine“. Dumbo liegt direkt neben Brooklyn Heights, wo Sie unbedingt Ihren letzen Tag verbringen sollten. Hier, auf der Promenade, gibt es den besten Blick auf die Stadt. Zur linken sehen Sie die Freiheitsstatue, zur rechten die Brooklyn Bridge. Dazwischen Manhattan island, wo einst das World Trade Center stand. Sie wissen inzwischen, dass Manhattan nicht einen Pulsschlag verloren hat. Jenny Lazar

PLACES TO GO: HOTELS ❯ Colonial House Inn 318 W 22nd St, Manhattan 800-689-3779 Primarily gay and lesbian, charming and attractive Bed and Breakfast. Rates: $80-$140/night. ❯ Omni Berkshire Place 21 E 52nd St, Manhattan 212-753-5800 Landmark traditional but posh hotel, excellent service. $200/night. SHOP ❯ LE PAGE NEWYORK 72 Thompson St, Manhattan 212-966-2646 www.lepageny.com ❯ SIGERSON MORISSON 28 Prince St, Manhattan 212-625-1641 Women designed and owned, hip shoes. ❯ JEFFREY 449 W.14th St, Manhattan 212-206-1272 Seriously cool designer clothing and prices to match. EAT ❯ SUPERFINE 126 Front St, Brooklyn 718-243-9005 ❯ RICE TO RICHES 37 Spring St, Manhattan 212.274.0008 ❯ PLANET THAILAND 141 North 7th St, Brooklyn 718-599-5758

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ART ❯ Mary Boone Gallery 745 Fifth Av, Manhattan 212.752.2929 Worth the trip for the erotic/alternate lesbian universe works of Hillary Harkness. ❯ Galapagos 70 North 6th St, Brooklyn, 718-782-5188 Performance/art space, film, theater, dance; you name it. BARS ❯ HENRIETTA HUDSON 438 Hudson St, Manhattan 212-9243347 7 day a week, neighborhood girl bar; Fridays have go-go dancers, DJ’s. ❯ HEAVEN’s „KALEIDOSCOPE FRIDAYS“ 579 6th Av, Manhattan, 212-539-3982 More Friday fun: hundreds of women on two dance floors, hip-hop, R&B, techno/house music; in other words: everything. Gute Infos übers Nachtleben liefert www.gonycmagazine.com

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aus der neuen welt

Aus der neuen Welt

Eine bunte Mischung aus allem Möglichen vom Comingout bis zur Malerei bietet die Betreiberin der Website frau2frau, die offensichtlich in Halle an der Saale behe i m a t e t i s t . A n g e s i c h t s d e r Anzahl der Rubriken hat sich die Dame noch allerhand vorgenommen. Schauen Sie also ab und an mal vorbei, was sich so tut. http://www.frau2frau.de

Schön gemacht ist die Website der Kingz of Berlin, die neben Infos z u r Gruppe und ein paar anderen Dingen natürlich auch eine Fotogalerie hat. http://www.kingzofberlin.de/

Eher schlicht, dafür aber praktisch gehalten ist die homepage der Autorin Katrin Janitz. Hier finden sich Textauszüge aus ihrem aktuellen Buch (Maria letztes Jahr), Infos z u n e u e n l i t e r a r i s c h en P r o jekten usw. Iim März erscheint ihr neuer Roman bei Krug und Schadenberg; wer wissen will, worum es geht, kann sich hier prima informieren. www.my.buildingweb.org/208158

Karen-Susan Fessels Homepage wurde von Maike Brzakala entworfen und enthält neben biografischen Informationen viele Auszüge aus ihren bisher erschienen Romanen, Interviews sowie – für Fans bestimmt interessant – eine Fotogalerie. www.karen-susan-fessel.de

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Von hier aus geht’s am besten direkt zu Antonio Caputo, über den lespress ja auch schon berichtete. Auch diese Site ist nett gemacht, auch hier ist ein Klick zur Fotogalerie empfehlenswert.. http://www.antoniocaputo.de

Die Berliner Fotografin Hucky Fin Porzner stellt sich und ihre Werke auf ihrer neuen Homepage sehr eindrucksvoll vor. Die Navigation ist schick und flott, da macht das Anschauen der Pics erst Recht Spaß. www.hucky-fin.com

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guter rat

W ANN ES ZUVI EL I ST

Damals hat sie so souverän gewirkt, wenn sie am Tresen stand und lässig aus der Bierflasche trank. Und heute ist ihr Blick nicht mehr romantisch, sondern nur noch glasig? Sind ihre Trinkgewohnheiten nicht mehr cool, sondern nur noch abstoßend? Wann ist Alkohol überhaupt zuviel? Sind Lesben besonders stark gefährdet? Und was kann die Partnerin tun? lkohol gilt als Genussmittel und darf bei gutem Essen und guten Partys, gemütlichen Abenden und feierlichen Anlässen nicht fehlen. Fast 40 Prozent der Männer und etwa ein Fünftel der Frauen in Deutschland meinen, dass eine Party ohne Alkohol langweilig ist. Wer keinen Alkohol trinkt, muss sich dafür rechtfertigen, wird dazu gedrängt, doch ein Gläschen zu probieren: Ein Gläschen in Ehren… Warum auch nicht? Alkohol schmeckt gut, sorgt für gute Stimmung und lockere Gespräche. Gerade in der Bar- und Discoszene, wo Lesben nach ihrer Traumfrau Ausschau halten, fließt der Alkohol in Strömen und hilft den Schüchternen, den ersten Schritt zu wagen.

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Keine sicheren Grenzwerte

Wer aber regelmäßig Alkohol trinkt, z.B. um Stress, Einsamkeit, Trauer oder Ärger besser aushalten zu können, ist gefährdet, abhängig zu werden. Ein Grenzwert für den unschädlichen Alkoholkonsum wäre ganz praktisch: Man wüsste genau, ab welcher Menge Alkohol schadet. Doch einen solchen allgemein gültigen Grenzwert gibt es nicht, da die Empfindlichkeit gegen Alkohol von Mensch zu Mensch verschieden ist. Manche Fachleute lehnen es ganz ab, konkrete Zahlen zu nennen,

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der gute rat

da niemand garantieren könne, dass unterhalb gewisser Mengen jedes Risiko ausgeschlossen ist. Darum gibt es nur Faustregeln für einen risikoarmen Alkoholkonsum, die als Anhaltspunkte dienen können: Frauen sollten nicht mehr als zwei kleine Gläser Bier oder ein kleines Glas Wein täglich trinken; an mindestens zwei bis drei Tagen pro Woche sollten sie ganz auf Alkohol verzichten, um eine Gewöhnung zu vermeiden. Männer vertragen übrigens wirklich ein bisschen mehr als Frauen - das hat mit der Zusammensetzung des Körpers zu tun. Der weibliche Körper enthält weniger Wasser als der männliche, so dass der Alkohol weniger „verdünnt“ ist. Auch wird der Alkohol bei Frauen etwas langsamer abgebaut. Deshalb merke: Viel zu trinken bringt uns in Richtung Emanzipation und Gleichberechtigung keinen Schritt weiter! „Mackerhafte“ Trinkgewohnheiten stellen ein besonderes Gewöhnungs- und Abhängigkeitsrisiko für Lesben dar. Gefährdet ist, wer regelmäßig Alkohol trinkt, um alltägliche Anspannungen und Konflikte besser zu bewältigen. Die Schwelle zur Abhängigkeit ist erreicht, wenn jemand Alkohol braucht, um sich einigermaßen wohl zu fühlen. Letztlich ist die Gefahr der Abhängigkeit sehr individuell und hat z.B. viel mit der Kindheit und dem eigenen Umgang mit Konflikten zu tun. Besonders gefährdet sind z.B. Kinder von Alkoholikern. „62% der abhängigen Frauen haben Eltern oder ein Elternteil, der abhängig war. Das Verhalten ist in der Kindheit gelernt, manchmal über mehrere Generationen“, erklärt Diet ke Andersen, Psychotherapeutin und Koordinatorin der Berliner Beratungs- und Behandlungsstelle „FAM“. Den alkoholabhängigen Frauen gemeinsam ist ihr niedriges Selbstwertgefühl, sagt Dietke Andersen. „Sie sind z.B. als Mädchen nicht wertgeschätzt worden, wurden vernachlässigt, misshandelt oder gar sexuell missbraucht. Die Symptome von Traumatisierung werden durch Alkohol und Drogen gelindert. Es ist ein Überlebens- und Selbstheilungsversuch. Sie haben das Gefühl, nicht richtig zu sein und benutzen den Alkohol, um die Gefühle und Beschwerden zu dämpfen.“ Lesben trinken anders

Demnach dürften Lesben dann besonders gefährdet sein, wenn sie mit ihrer sexuellen Orientierung nicht zurechtkommen. Hannah Mertens*, seit 20 Jahren trockene Alkoholikerin, ist davon überzeugt: „Ich bin in einer Kleinstadt aufgewachsen und es gab nur zwei Möglichkeiten: entweder mit den Jungs knutschen oder mit ihnen saufen - und da ich nicht mit ihnen knutschen wollte, bin ich mit ihnen saufen gegangen!“ Auch heute, obwohl die Toleranz zugenommen hat und junge Lesben mehr Möglichkeiten haben, ihre Sexualität zu entdecken, ist die Einsamkeit und Wut der jungen Lesben sehr groß, sagt Hannah Mertens: „Es wird in der Familie nicht darüber gesprochen und sie suchen sich Informationen in der Disco und in der Kneipe. Jugendliche kommen sehr früh in Kontakt mit Alkohol“, bedauert die Mittvierzigerin. In Selbsthilfegruppen für alkoholabhängige Frauen hat sie beobachtet, dass sich heterosexuelle und lesbische Frauen sowohl darin unterscheiden, aus welchen Gründen sie anfangen zu trinken, als auch in ihrer Art zu trinken: Während heterosexuelle Frauen sich oft in ihrem Familienleben eingesperrt fühlen, haben Lesben mit einer feindlichen Umwelt zu kämpfen. Lesben kommen früher in Kontakt mit Alkohol und trinken nicht heimlich, wie es für heterosexuelle Frauen typisch ist. „Bei den lesbischen Frauen ist es viel aggressiver“, findet Hannah Mertens. Mal nüchtern betrachtet…

Zu viel oder nicht: die Frage bleibt sehr persönlich. Folgende Fragen können helfen, das eigene Trinkverhalten einzuschätzen: Wie wichtig

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ist Alkohol für mich? Brauche ich einen Drink, um mich zu entspannen? Trinke ich lieber allein, lieber in Gesellschaft oder ist mir jede Gelegenheit willkommen? Um wie viel Uhr nehme ich das erste alkoholische Getränk zu mir? Trinke ich schneller als andere? Trinke ich mehr als andere? Gefahr erkannt, Gefahr gebannt? Dass Kinder von Alkoholikern selber in Gefahr sind, heißt noch nicht, dass sie ihrem Schicksal ausgeliefert sind. Allerdings sollten sie sich besonders in Acht nehmen. Ist ein problematischer Umgang mit Alkohol oder eine familiäre Belastung erkannt, kann jede versuchen, auf sich selbst aufzupassen und mit alkoholischen Getränken besonders vorsichtig umzugehen. Vorsicht z.B. auf Partys, wo immer wieder die Gläser nachgefüllt werden, und ganz schnell der Überblick über die getrunkene Menge verloren geht. Weil Menschen im diplomatischen Dienst sich viel auf Empfängen bewegen, gibt es den so genannten „Diplomatentrick“: nach jedem Glas Wein ein Glas Wasser. Überhaupt Wasser: Es sollte bei Durst immer das Getränk der Wahl sein - und nicht Bier! Zu Hause ist es ratsam, keine größeren Alkoholvorräte anzulegen. Ein weiterer Trick besteht darin, eine Uhrzeit festzulegen, vor der kein Alkohol getrunken werden darf. Günstig ist es auch, kleine Gläser zu nehmen, und die Flasche immer wegzustellen. Auch nützlich: Nach einer Entspannungstechnik oder einem Sport suchen, der Spaß macht und gegen Stress hilft. Und selbstverständlich ist es manchmal nützlich und nötig, die Hilfe einer Beratungsstelle oder einer Psychotherapeutin in Anspruch zu nehmen, um die bestehenden Probleme anzugehen, anstatt sie mit Alkohol zuzuschütten. Und wie lassen sich gute Vorsätze bei den Freundinnen begründen? Zum Beispiel so: „Ich habe in letzter Zeit zu tief ins Glas geschaut und will jetzt aufpassen. Könnt Ihr mir dabei helfen?“, „Ich habe schlechte Leberwerte“, „Ich will abnehmen“, „Ich tue was für meine Fitness“, „Ich will Geld sparen“. Durch ein offenes Wort kann in der Regel erreicht werden, dass die Freundinnen das Glas nicht mehr nachfüllen vielleicht auch durch Lob und Zuspruch helfen! Helfen durch Nichthelfen

Ist die Selbstkontrolle nicht mehr gegeben, ist es oft die Lebensgefährtin, die sich um den Alkoholkonsum ihrer Partnerin Sorgen macht und nicht weiß, was sie tun kann und soll. In vielen Fällen versucht sie zu helfen, indem sie die getrunkene Menge kontrolliert, die Flaschen versteckt, der Partnerin Vorhaltungen macht, zugleich aber nach außen abstreitet, dass es in der Beziehung irgendein Problem gibt. Notfalls ruft sie die Arbeitsstelle ihrer Partnerin an, und entschuldigt sie mit einer Grippe, wenn diese verkatert in der Ecke liegt. Die Verstrickungen, in denen die hilflose Partnerin gefangen ist, werden in der Fachsprache „Co-Abhängigkeit“ genannt. Diese durchschreitet üblicherweise drei Phasen, die Suchttherapeut Dr. Helmut Kolitzus folgendermaßen beschreibt: erst Beschützen und Erklären („sie kann nichts dafür“, beim Chef entschuldigen, etc.), Kontrollphase (Flaschen zählen und verstecken), Anklagephase (Vorwürfe). Alles gut gemeint, doch, da sind sich Fachleute einig, alles falsch. All diese Strategien führen nie aus dem Kreislauf der Sucht hinaus, sondern immer tiefer hinein. Die einzige Art und Weise jemandem zu helfen, der abhängig ist, besteht darin, nicht zu helfen, schreibt Dr. Helmut Kolitzus. Der erste Schritt ist, sich die eigene Co-Abhängigkeit einzugestehen (siehe Fragebogen). Dann sollten die Hilfs- und Kontrollversuche gestoppt werden: nicht mehr ihre Schulden bezahlen, nicht mehr für sie lügen, sie nicht mehr entschuldigen, ihr die Aufgaben nicht abnehmen, die sie nicht schafft… „Das Gespräch zu suchen ist gut“, sagt Dietke Andersen, allerdings nicht, wenn die Partnerin schon betrunken ist. Hannah Mertens belespress ❘ februar 2004


stätigt aus ihrer Erfahrung: „Als Abhängige braucht man mutige Menschen, die einem die Wahrheit ins Gesicht sagen.“ Aber man sollte auch keine Wunder erwarten, betont Dietke Andersen: „man muss sich im Klaren sein, dass Leugnen, Lügen, Bagatellisieren und Verstecken zum Krankheitsbild der Abhängigkeit gehören“. Letztlich ist die Abhängige diejenige, die die Verantwortung für sich übernehmen muss. Die coabhängige Partnerin kann das nicht für sie entscheiden - und sollte übrigens auch nicht für sie Termine bei einer Beratungsstelle abmachen. Es reicht, ihr die Telefonnummer in die Hand zu drücken. Allerdings kann die co-abhängige Partnerin eine solche Beratungsstelle anrufen, um für sich Hilfe zu suchen. Hilfreich kann es auch sein, „sich selbst eine Grenze zu setzen“, sagt Dietke Andersen, nicht aber zu drohen („Wenn es so weiter geht, verlasse ich Dich!“), wenn man die Drohung doch

Den eigenen Umgang mit Alkohol einschätzen: Wie wichtig ist Alkohol fürmich? ❯ Habe ich Dinge verpasst, die mir eigentlich Spaß machen, weil mir das Trinken wichtiger war? ❯ Behindert Alkohol meine berufliche Entwicklung? ❯ Macht es mir Angst, keinen Alkohol in Reichweite zu haben? ❯ Bin ich viel mit Menschen zusammen, die stark trinken? ❯ Ist es mir lieber, andere wissen nicht genau, wie viel ich trinke? Regeln verantwortlichen Trinkens: ❯ kein Alkohol gegen Durst bzw. bei Durst immer zuerst ein alkoholfreies Getränk ❯ zum Wein stets Wasser ❯ keine „harten Sachen“ oder nur in Kombination mit einem alkoholschwachen, besser noch alkoholfreien Bier ❯ kein Alkohol auf nüchternen Magen, kein Alkohol im Straßenverkehr, bei der Arbeit, in Kombination mit Medikamenten und in der Schwangerschaft Anzeichen eines problematischen Umgangs mit Alkohol: ❯ Trinken während der Arbeit und zu anderen Gelegenheiten, zu denen Alkohol nicht erwünscht ist ❯ Alkoholkonsum während der Schwangerschaft ❯ Trinken zur Entspannung oder Beruhigung ❯ Alkohol wird als vermeintlicher Problemlöser eingesetzt ❯ Alkohol wird zur Flucht aus der Realität benötigt ❯ Alkohol wird eingesetzt, um Hemmungen zu überwinden Merkmale für Abhängigkeit: ❯ Ohne Alkohol kann die Betroffene Belastungen kaum ertragen - im Anschluss an berufliche oder private Stresssituationen muss erst einmal ein „Entspannungsdrink“ genommen werden ❯ Die Betroffene sucht gezielt nach Möglichkeiten zum Trinken ❯ Es kommt zu Kontrollverlusten - die Betroffene kann ihren Konsum nicht mehr willentlich steuern, sie kann nach einigen Gläsern nicht mehr mit dem Trinken aufhören ❯ Es kommt immer häufiger zum Vollrausch und zu „Filmrissen“: Die Betroffene kann sich am nächsten Tag an nichts erinnern ❯ Die Betroffene findet immer wieder Entschuldigungen für ihr Trinken ❯ Die Betroffene fasst gute Vorsätze, aufzuhören, und lässt sie wieder fallen ❯ Der Körper hat sich an den Alkohol gewöhnt: Es muss immer mehr getrunken werden, um eine Wirkung zu erzielen Sind Sie co-abhängig? (Fragebogen nach Helmut Kolitzus: „Die Liebe und der Suff“) 1. Haben Sie schon häufiger zu Hause mit ihr getrunken, damit sie nicht in der Kneipe versackt? 2. Fühlen Sie sich stark, wenn sie sich schwach fühlt? 3. Werden Sie von der Verwandtschaft/Nachbarschaft gelobt, weil Sie so tapfer sind? 4. Fühlen Sie sich zum Lügen und Decken von Unregelmäßigkeiten gezwungen, weil Sie Ihre Partnerin nicht ausliefern wollen? 5. Hängen Ihre Gefühle sehr stark von der Situation der Partnerin ab? 6. Kümmern Sie sich um alles, weil die Partnerin es nicht mehr kann? 7. Haben Sie Angst, sie könnte aggressiv werden, wenn Sie mit ihr über Alkohol sprechen?

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nicht umsetzen kann. Probleme mit dem Selbstwertgefühl, „kerlige“ Trinkgewohnheiten in der Szene, Partys ohne Ende… Sind wir Lesben denn völlig von der Gefahr der Alkoholabhängigkeit umzingelt? Nicht ganz. In einem Punkt könnten wir es besser haben als heterosexuelle Frauen: Da viele Lesben sich bewusst mit dem Frauenbild in der Gesellschaft auseinandersetzen und es in Frage stellen, ist es denkbar, dass sie die Wechseljahre weniger krisenhaft erleben als viele heterosexuelle Frauen. Jenseits der 40-50 wären dann Lesben weniger anfällig für depressive Verstimmungen und Alkoholmissbrauch - ein kleiner Trost, auch wenn es bis heute keinerlei wissenschaftlichen Untersuchungen zu diesem Thema gibt. Sophie Neuberg

8. Vermeiden Sie es, mit anderen Leuten über das Trinkproblem Ihrer Partnerin zu sprechen? 9. Haben Sie Ihrer Partnerin schon einmal mit Trennung gedroht, weil sie so viel trinkt? 10. Ärgern Sie sich, weil Ihre Partnerin Ihre Ermahnungen nicht ernst nimmt? 11. Wünschen Sie sich manchmal den Tod Ihrer Partnerin? 12. Haben Sie häufiger das Gefühl, dass Sie gegen die alkoholabhängige Partnerin machtlos sind? 13. Haben Sie häufiger schon Drohungen, die Sie Ihrer Partnerin gegenüber ausgesprochen haben, nicht wahr gemacht oder vergessen? 14. Haben Sie das Gefühl, dass der Alkohol eine immer wichtigere Rolle in Ihrer Partnerschaft spielt? 15. Übernehmen Sie zunehmend Aufgaben, die eigentlich Ihre Partnerin noch ausführen könnte? 16. Nehmen die Trennungsgedanken zu oder feste Formen an? 17. Sind Sie in letzter Zeit häufiger deprimiert und verzweifelt, weil sich am Trinkverhalten der Partnerin nichts ändert? 18. Sind Sie wegen psychosomatischer Beschwerden in ärztlicher Behandlung? 19. Wissen Sie manchmal nicht, woher Sie das Geld für den Haushalt nehmen sollen? 20. Wechseln Ihre Gefühle für die Partnerin häufiger zwischen tiefem Hass und großer Liebe? 21. Haben Sie das Gefühl, dass Ihre Partnerin noch tiefer abrutscht, wenn Sie sie verlassen? 22. Wissen Sie nicht mehr, wie es weitergehen soll, weil Sie so verzweifelt sind? Jede mit „Ja“ beantwortete Frage erhält einen Punkt. Wenn Sie mehr als acht Punkte erreichen,ist es ein deutlicher Hinweis,so Dr. Helmut Kolitzus, „dass Sie in das Leben eines anderen Menschen in einer Art verwickelt sind, die Ihnen nicht gut tut.“ Demnach sollten sie unbedingt eine Selbsthilfegruppe oder Suchtberatungsstelle aufsuchen. Hilfreiche Adressen: ❯ Deutsche Hauptstelle gegen die Suchtgefahren e.V., Postfach 13 69, 59003 Hamm, Tel.: 02381-90 15-0, E-mail: info@DHS.de ❯ Al-Anon-Familiengruppen Selbsthilfegruppen für Angehörige von Alkoholikern, Alateen - Selbsthilfegruppen für Kinder und Jugendliche Angehörige von Alkoholikern, Emilienstr. 4, 45128 Essen, Tel.: 0201-77 30 07 ❯ Anonyme Alkoholiker, Interessengemeinschaft e.V., Postfach 46 02 27, 80910 München, Tel.: 089-316 95 00 ❯ FAM - Frauen, Alkohol, Medikamente & Drogen, Merseburger Str. 3, 10823 Berlin, Tel.: 030-782 89 89 Büchertipps: ❯ Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: „Alles klar? Tipps & Informationen für den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol“, kostenlos erhältlich bei: BZgA, 51101 Köln, Bestellnummer: 32010000 ❯ Rolf Hüllinghorst, Katja Hoffman: „Alkohol-Probleme: So können Sie helfen“, Trias Verlag 1998, EUR 11,45 ❯ Helmut Kolitzus: „Die Liebe und der Suff… Schicksalsgemeinschaft Suchtfamilie“, Kösel Verlag 1997, EUR 16,95 ❯ Helmut Kolitzus: „Ich befreie mich von deiner Sucht. Hilfen für Angehörige von Suchtkranken“, Kösel Verlag 2000, EUR 15,95 -Arnold Schmieder: „Alkohol & Co. Mitgefangen in der Sucht. Sich aus der Verstrickung lösen“, Trias Verlag 1992, EUR 14,95 * Name geändert

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Ich kenn keinen Allein unter Heteros Mit viel Witz, der vor allem in unfreiwilliger Situationskomik liegt, dokumentiert der Regisseur Jochen Hick in seinem Film „Ich kenn keinen - Allein unter Heteros“ das Leben von vier Schwulen in Süddeutschland und gewann mit seinem Beitrag auf der Berlinale 2003 den Teddy für den besten Dokumentarfilm. Süddeutschland kann überall sein. Offenheit gegenüber homosexuellen Lebensweisen scheint es außerhalb der Großstadtinseln, die Lesben und Schwule für sich geschaffen haben, immer noch nicht zu geben. Regisseur Jochen Hick (No one sleeps) hat sich ins Schwabenländle begeben und dort in den Dörfern, stellvertretend für alle ländlichen Gegenden in Restdeutschland, Schwule besucht, die die Flucht in die Großstadt nicht getan gehaben, in ihrer Dorfgemeinschaft geblieben sind und dennoch schwul leben. Da ist Hartmut, der sich erst geoutet hat als er schon weit über 50 und HIV-positiv war und der 79-jährige Richard, der sich zeitlebens nicht geoutet hat, „weil es sowieso alle vermutet haben“ und nun sein ganzes Leben vor der Kamera preisgibt. Und da sind Schwarzwald-Uwe, ein Militärklamottenfetischist, der nie zum Militär wollte und der Provinz mit Kurztrips nach Berlin den Rücken kehrt und der Forstangestellte Stefan, der in Michelwinnaden / Oberschwaben wohnt und vor seinem Fenster die Regenbogenfahne gehisst hat. 5 - 10 Prozent der Deutschen sollen homosexuell sein. Die vier Männer sprechen stellvertretend für eine Bevölkerungsschicht, die trotz Statistik in ihrer Existenz bei der Dorfbevölkerung nicht wahrgenommen wird, nach dem Motto, was nicht sein kann, das nicht sein darf. Dort, wo der Glaube an Gott das Leben regelt und für normal geheißen wird, was Gott geschaffen hat: Mann für Frau und Frau für Mann. Auf die Frage, ob sie einen Homosexuellen kennen würden, schütteln die Dörfler den Kopf. Und selbst wenn sie einen kennen, zählt er nicht wirklich zur anonymen Gruppe der Homosexuellen, ist er doch der Hartmut, ein so netter Mann, und so tapfer und so mutig … Mit allergrößter Selbstherrlichkeit geben ein Klöße verzehrender Dickbauch und sich über den schwulen Berliner Bürgermeister ereifernde Ehefrauen in Anwesenheit von Kindern und ihrem schwulen Stammtischbruder Hartmut ihre Meinung über Schwule und Lesben preis. Hartmut hört sich wortlos die Schmähungen seiner Stammtischfreunde an, hat sich den Bedingungen angepasst, um überleben zu können.

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Die Kamera führt die Zuschauer durch die Landschaft, zeigt Felder und Wälder, einsame Landstriche, saubere Dörfer und ordentliche Stuben. Zeigt Menschen, die ihre „Kehrwoche“ verinnerlicht haben. Menschen, die so redlich sind, dass sie ihre moralischen Vorstellungen für die einzig richtigen halten und sich herausnehmen, über andere zu richten. Einzig Erica Micale, Kirchenmitglied und Mutter von zwei schwulen Söhnen, bezieht Stellung und kämpft als Schwulenaktivistin für die gesellschaftliche Akzeptanz Homosexueller. Auf der CSD-Parade in Ravensburg demonstrieren homophobe Anwohner gegen die „Perversen“, tragen Transparente mit Aufschriften wie „Jesus liebt dich - kehr um“ oder „Jesus ist gekommen, um zu retten“. 25 Jahre nach Stonewall ist die homosexuelle Gleichberechtigung noch nicht in der Provinz angekommen. Somit ist „Ich kenn keinen“ weit mehr als ein humoriger Streifen über skurrile Dorfbewohner und wackere Schwule. Es ist ein durchaus politischer Film, der demonstriert, dass das Ziel der schwul-lesbischen Community, gesellschaftlich akzeptiert zu werden, noch lange nicht erreicht ist, und dass dem CSD eine weit größere Aufgabe zusteht, als Werbeträger von Großkonzernen zu sein. Der Film zeigt, dass die so genannten „Landeier“ oft mutiger leben als so manche Großstadtpflanze auf ihrer kleinen Insel mit schwuler Infrastruktur, denn - sie leben ihr schwules Leben, allein unter Heteros. Dagmar Trüpschuch

Ich kenn keinen - Allein unter Heteros Regie: Jochen Hick D, 2003, Filmstart: Berlin 25.12.03 Bundesweit ab Februar 2004

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Osama und ihre Mutter

„Osama“ ist der erste afghanische Spielfilm, der nach dem Ende der Taliban-Herrschaft gedreht wurde. Regisseur Siddiq Barmak erzählt in einfachen, eindrucksvollen Bildern von der Unterdrückung afghanischer Frauen und ihrem Überlebenskampf. Eine gesichtlose Masse zieht durch die Straßen. Gestalten, eingehüllt in blaue Gewänder und Burkha, halten Transparente und rufen: „Wir sind nicht religiös. Wir sind hungrig.“ Afghanische Frauen demonstrieren gegen ihre Unterdrückung durch die Taliban, demonstrieren für ihr Recht auf Leben. Es sind Frauen, die im Krieg ihre Männer, Väter oder Brüder verloren haben und somit zum Hungern verurteilt sind, denn keine afghanische Frau darf ohne männliche Begleitung an die Öffentlichkeit, weder zum Einkaufen, noch zum Arbeiten. „Die Taliban kommen“, ruft ein Straßenjunge und die Demonstration löst sich panisch auf. Blaue Gewänder eilen nach links und rechts, allein die orientierungslosen Fluchtbewegungen zeugen von der Panik der Frauen. Das Gesicht eines einzelnen unverschleierten Mädchens ist vor Angst verzerrt - dieselbe Angst, die auf den Gesichtern der fliehenden Frauen hinter ihren Schleiern verborgen bleibt. Die Geschichte spielt kurz nach der Machtübernahme der Taliban. Das Schicksal einer Drei-Frauen-Familie, Großmutter, Mutter und Tochter, deren Namen im Film nicht weiter benannt werden, stehen für das Schicksal vieler afghanischer Frauen, die sich männerlos in einem männerdominierten Staat behaupten müssen. Um überleben zu können wird die Kleine von ihrer Großmutter angehalten, sich als Junge zu verkleiden. Dem Mädchen werden die Haare geschnitten und am folgenden Morgen verlassen die Mutter und ihr „männlicher Begleiter“ das Haus. Als die Mutter ihre Arbeit im Krankhaus verliert,

Gesichtsausdruck, ihre Augen sprechen von einem Leben voller Gefahren, mit der Angst als ständigem Begleiter. Marina Golbahari ist ein Kind von der Straße. Der Regisseur traf sie, als sie ihn um Kleingeld anbettelte. Als er sie daraufhin fragte, ob sie in einem Film mitspielen wolle, wusste sie nicht wovon er sprach. Fernsehen und Kino waren ihr fremd. Das Afghanistan der Taliban war ein bilderloses Land, der Kameramann Ibrahim Ghafuri gibt dem Land seine Bilder zurück. Die Filmkulisse ist das zerstörte Kabul mit seinen sandigen Straßen. Bilder in erdigen Tönen, nur unterbrochen von einheitlich blauen Burkhas, sprechen von Uniformierung und Auslöschung des Individuums Mensch. Der Film zieht die ZuschauerInnen in seinen Bann, ganz ohne dramatisierenden Soundtrack aber mit umso ausdrucksstärkeren Bildern. Sei es die Szene, als das Mädchen einen ihrer abgeschnittenen Zöpfe wie eine Blume in einen Topf pflanzt oder die Großaufnahme von den unbedeckten Füßen einer Frau, die auf dem Gepäckträger eines Fahrrades sitzt, die Stimmen der Mullahs im Hintergrund, die sie beschimpfen, das vorsichtige Zurechtzupfen des Rockes. Der Regisseur betreibt keine Schwarz-Weiß-Malerei. Er zeigt ebenfalls, wie sehr auch Jungen und Männer der Willkür der Mullahs ausgesetzt waren. Die Jungen werden zur Koranschule getrieben. Und so wie die Frauen unter die Burkha, werden sie unter den Turban gezwungen.

OSAMA muss das Kind, das von einem Straßenjungen den Namen Osama erhält, alleine den Lebensunterhalt für die Familie verdienen. Osama ist mutig, Osama hat Angst. Sie muss sich in einer Männerwelt behaupten, die ihr fremd ist und deren Regeln sie nicht kennt. Als sie dann auch noch mit den anderen Jungen gemeinsam die Koranschule besuchen muss, dauert es nicht mehr lange, bis sie enttarnt wird. Osama wird von der 12jährigen Marina Golbahari gespielt. Nein, gespielt ist hier der falsche Ausdruck. Marina Golbahari ist Osama. Ihr

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Siddiq Barmak spricht in seinem Film nicht von Hoffnung, bietet dem Zuschauer kein befreiendes Happy-End. Die Eindringlichkeit der Bilder ist intensiver als wir sie aus Nachrichten und Magazinen kennen. Denn die Bilder verknüpfen sich mit einer Geschichte. Die zerstörte Stadt verliert ihre Anonymität, weil wir die Menschen kennen gelernt haben, die in ihr leben.

Dagmar Trüpschuch

Regie: Siddiq Barmak Afghanistan, Irland, Japan 2003 Filmstart: 15. Januar

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bewegte bilder V E R H E I R A T E T E

L E S B E N

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FRIENDS Sie ist eine der erfolgreichsten, wenn nicht sogar die erfolgreichste US-Sitcom: Friends. Die Serie, die seit 1994 ausgestrahlt wird und in den USA derzeit mit der zehnten Staffel ausläuft, wird auch im deutschen Fernsehen ausgiebig gezeigt (momentan Wiederholungen auf Pro 7: Sa., ca. 14.00 h 14.30 h; neue Folgen vermutlich bald wieder Di., 21.15 h). Friends dreht sich um drei junge Männer und drei junge Frauen in New York, die eng miteinander befreundet sind, und die Geschehnisse ihres Lebens. Durch die Serie zieht sich als roter Faden die bewegte Liebesbeziehung zwischen Ross und Rachel.

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nd hier wird es interessant, denn den Aufhänger für die gesamte Storyline bildet ausgerechnet - eine Lesbe. Die Serie beginnt mit der Trauer der Hauptfigur Ross, der am Boden zerstört ist, weil seine Frau Carol ihn verlassen hat, nachdem sie sich in eine Frau verliebt hat. Und auch wenn Friends im wesentlichen von den durchgängig heterosexuellen Hauptfiguren handelt, spielt das lesbische Paar doch eine wiederkehrende Rolle. Im folgenden werden die Schwierigkeiten von Ross gezeigt, sich mit dem Gedanken anzufreunden, dass Carol nun mit ihrer Freundin Susan zusammenlebt, um so mehr, da sie von ihm schwanger ist und das Kind mit Susan aufziehen möchte. Kein Wunder, daß es ständig zu Eifersüchteleien zwischen Vater und CoMutter kommt, welche sich im Laufe der Serie zwar ein wenig legen, aber nichtsdestotrotz immer noch vorhanden sind (und sich zwischen-

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Carol, Susan - Hochzeit

durch sogar noch steigern, als Susan später mit Ross’ neuer Freundin nach London fliegt und der junge Mann sich in die Wahnvorstellung hineinsteigert, die Lesbe könne ihm auch seine nächste Partnerin ausspannen...). Wer hätte das gedacht: Ein aktuelles und ernstzunehmendes Thema in einer Sitcom über den American Way of Life... Und wirklich wird das Thema konsequent fortgeführt, indem Ross und Carol sich scheiden lassen, woraufhin Carol und Susan heiraten, die Geburt des Sohnes gemeinsam erleben und sich mit Ross das Sorgerecht des Kindes teilen. Es wird sehr deutlich, daß es sich bei den beiden Frauen um ein Liebespaar handelt, etwa indem eine Szene eingebaut wird, in welcher Ross seine Ex-Frau beim Vorbereiten eines romantischen Abends für ihre Liebste stört. Auch werden immer wieder Anspielungen auf das Liebesleben der

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M o n i c a ,R a c h e l

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beiden eingestreut. So dürfte auch dem unbedarftesten Friends-Zuschauer die Zusammengehörigkeit des Lesbenpaares als eine Familie klarwerden. Nur: Die beiden Frauen werden nicht wirklich als Liebende gezeigt. Sie treten zwar gemeinsam auf, sprechen „Wir“-Sätze und kümmern sich zusammen um ihren Sohn, aber das Ganze wirkt recht steril. Es gibt nur wenige zärtliche Berührungen zwischen ihnen, und nicht einmal auf ihrer Hochzeit wird ihnen ein Kuss gestattet, ganz zu schweigen von einer Liebesszene in der Serie! So löblich der Vorsatz der Friends-Verantwortlichen auch immer gewesen sein mag, Lesben als „normale Menschen“ darzustellen - offenkundig verließ sie der Mut bereits kurz nach dem Start, so dass das Lesbenpaar leider ziemlich aseptisch daherkommt. Schade um die verpasste Chance! Da fühlte man sich offenbar wohler mit der klassischen „Ein-Episoden-Lesbe“, die in den meisten Serien irgendwann auftritt. Hier ist es Winona Ryder als Rachels alte Collegefreundin Melissa, die dieser unverhofft über den Weg läuft. Rachel erinnert sich daran, einst in angetrunkenem Zustand mit Melissa geknutscht zu haben, doch ihre gute Freundin Phoebe will ihr diese Geschichte nicht glauben, zumal Melissa behauptet, sich an kein derartiges Vorkommnis erinnern zu können. Schließlich greift Rachel zum letzten Mittel und küsst Melissa, woraufhin diese nicht nur die Küsserei in der Vergangenheit zugibt, sondern ihr auch ein unerwartetes Geständnis macht: In einem Gefühlsausbruch erzählt sie ihr, dass sie sich damals unsterblich in Rachel verliebt habe und bis heute kaum über sie hinweggekommen sei. Es folgt ein tränenreicher Abschied und damit das ungewöhnlich tragische Ende einer Friends-Episode. Dieses wird allerdings gleich darauf durch einen erneuten Frauenkuss aufgelockert, indem Phoebe ihre gute Freundin Rachel ebenfalls küsst, um festzustellen, was an ihren Küssen denn Besonderes sei. In einer anderen Folge der Serie geht es um das Kindermädchen Molly, von dem sich die männliche Hauptfigur Joey angezogen fühlt. Doch alle seine auf sie gerichtete Liebesmüh stellt sich als vergebens heraus, als Molly schließlich mit einem innigen Kuss ihre Lebensgefährtin Tabitha vorstellt. Es scheint so, als sei den lesbischen Charakteren das Küssen nur dann gestattet, wenn bereits von vorherein gewiss ist, dass sich ihr Auftritt auf eine einzige Episode beschränkt. Ob die Friends-Macher Bedenken haben, andernfalls in Zugzwang zu geraten, „mehr“ zu zeigen? Unverfänglicher scheinen da wohl Geschichten um „Lesben“, die in Wirklichkeit keine sind. In einer Episode verdächtigt etwa Monica, der dritte weibliche Hauptcharakter der Serie, ihre neue Putzfrau des Diebstahls. Als sie ihr hinterherspioniert, um ihr auf die Schliche zu kommen, gerät sie wiederholt in verfängliche Situationen, woraufhin die Putzfrau fälschlicherweise annimmt, Monica sei lesbisch und habe ein sexuelles Interesse an ihr. Doch auch die „echten“ lesbischen Gefühle entstehen bei Friends oft einzig und allein aus dem „höheren Ziel“ der Comedy heraus, das Publikum zu unterhalten. Nur so ist es beispielsweise zu erklären, dass sich in einer Folge, in der Gaststar Denise Richards als Kusine Cassie von Ross und Monica auftritt, nicht nur die männlichen Hauptcharaktere

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Phoebe, Monica,

nacheinander in Cassie verlieben, sondern am Ende der Episode auch Phoebe - lesbische Gefühle als amüsanter Schlussgag. In die gleiche Kategorie fallen Äußerungen wie ein zweideutiger, aber nicht ernst gemeinter Scherz von Rachels neuer Chefin, sie möge doch ein wenig „nett zu ihr sein“, die Verwechslung einer heterosexuellen Dame mit Ross’ frauenliebender Ex-Frau Carol oder auch immer wieder einmal Aussprüche von Monica, die ein geheimes Interesse an Frauen vermuten lassen, aber nie zu einer wie auch immer gearteten Handlung in dieser Richtung führen. Hier dienen die „Lesben“ nur als Mittel zum Zweck, d. h. zum Amüsement. So sind wohl auch die penetrant wiederkehrenden und meist laut ausgesprochenen Phantasien der männlichen Protagonisten Joey und Chandler, bei denen es sich übrigens um bekennende Porno-Fans handelt, witzig gemeint, etwa wenn diese regelmäßig ihre Wunschvorstellungen betonen, Frauen mögen sich küssen oder sogar miteinander schlafen. Was für einen hohen Stellenwert diese Vorstellung bei den beiden Männern besitzt, zeigt sich, als es Monica und Rachel gelingt, ihre durch einen Wetteinsatz an sie verlorene Wohnung wieder zurückzubekommen, indem sie ihr zuvor gemachtes Versprechen bewahrheiten und sich küssen (übrigens nicht on-screen!). Chandler und Joey bleiben mit einem seligen Lächeln und dem Gefühl, der Verlust ihrer neuen, schönen Wohnung habe sich trotz allem gelohnt... Darstellungen wie diese mögen bei den männlichen Zuschauern wohl Belustigung hervorrufen, bei den Frauen im Publikum dürfte beim Betrachten solcher Szenen jedoch ein etwas zwiespältiges Gefühl zurückbleiben, insbesondere aufgrund ihrer erdrückenden Menge. Häufig ist bei „lesbischen“ Bemerkungen von Männern in der Serie nicht einmal ein Zusammenhang irgendeiner Art zu erkennen, etwa bei Joeys völlig unvermittelter Frage an Rachel, ob sie schon einmal Sex mit einer Frau gehabt habe. Die Antwort bleibt sie schuldig, aber die Phantasie einiger zuschauender Männer hat sicherlich einige Nahrung bekommen... Fazit: Ganz abgesehen von den komisch gemeinten, doch nicht immer komischen Szenen hat man sich insgesamt Mühe gegeben, die „richtigen“ Lesben in Friends realistisch darzustellen und so dem Durchschnittspublikum nahezubringen. Doch leider wirken die Frauen viel zu blass und brav, und es bleibt der starke Eindruck zurück, dass den Serienmachern das Wagnis, konservative Menschen vor den Kopf zu stoßen, zu riskant erschien. Oder war ihnen sogar darangelegen, herkömmliche Vorstellungen zu untermauern? Dieser Verdacht liegt bei regelmäßigem Konsum der Serie jedenfalls nahe: Bei aller Komik wird stets überaus deutlich, welche Eigenschaften und Verhaltensweisen der Figuren tolerierbar sind und welche mit Sanktionen belegt werden, wobei eine sehr konventionelle Weltanschauung sichtbar wird. Also wurde, wie grundsätzlich in Friends, auch hier eine oberflächliche und unverbindliche Darstellungsweise gewählt, die leider noch zusätzlich mit feuchten Männerträumen vermischt wurde. Tja, es ist eben „nur“ Unterhaltung - für Männer? Jutta Swietlinski

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fern sehen physischen Überleben auch das Überleben der menschlichen Würde gibt. Die Premiere von Martin Shermans Bühnenstück „Bent“ 1979 machte vielen Menschen zum ersten Mal bewusst, dass die Nazis neben den Juden auch viele andere Minderheiten verfolgt und inhaftiert hatten. Explosion der Stille ...

So, 1. Februar, 10.15 Uhr, MDR

Explosion der Stille Die Welt der Frauen im Jemen Film von Annette von Wangenheim

Die meisten Frauen im Jemen zeigen sich in der Öffentlichkeit nur mit Schleier. Fotos oder gar Filmaufnahmen sind grundsätzlich verboten, aus Angst, „das Gesicht zu verlieren“. Autorin Annette von Wangenheim, Kamerafrau Beatrix Wiggeshoff und Tonfrau Kirsten Wohlrab gelang es, das Vertrauen jemenitischer Frauen und einen Einblick in ihren privaten und beruflichen Alltag zu gewinnen. Es entstand ein Film, der vielen europäischen Klischees von der Welt arabischer Frauen starke und lebensfrohe Bilder entgegenhält.

Girl Town

Eine Petition prominenter französischer Frauen fordert das Verbot des Kopftuchs in öffentlichen Räumen. Der Schleier sei ein „sichtbares Symbol der Unterdrückung der Frau“. Eine Petition prominenter deutscher Frauen richtet sich gegen das Verbot, damit werde „Ausgrenzungspolitik“ betrieben. Autorin Rita Knobel-Ulrich und Kameramann Thomas Nickel haben den Schulalltag auf der Veddel dokumentiert, wo fast überwiegend Ausländer leben. Engagierte Lehrerinnen und Lehrer bemühen sich, ausländische Eltern davon zu überzeugen, dass ihre Kinder sich deutschen Verhältnissen anpassen müssen. Viele Mädchen zum Beispiel wollen Schwimmen lernen, aber die Väter erlauben es nicht. Die Mädchen sind hin- und hergerissen zwischen zwei Kulturen. Deutschland, findet hingegen der Gemeindevorsteher der Moschee auf der Veddel, sei ein tolles Land. Hier könne man seine Religion besser ausleben als in der Türkei.

Bent

im 3. Reich Die Männer mit dem Rosa Winkel Paragraph 175 Dokumentation von: Rob Epstein, (USA 1999)

Schwule und Lesben wurden zu Tausenden in deutschen Konzentrationslagern ermordet. Die Dokumentation zeichnet das Schicksal der Homosexuellen im Dritten Reich nach. Zeitzeugen der Gräueltaten des Nazi-Regimes stellen sich vor der Kamera ihrem Schmerz. Oft bitter, aber auch mit Ironie und Humor erzählen sie ihre Lebensgeschichten, die von Nichtanerkennung, Ausgrenzung und dem unbedingten Willen zu überleben bestimmt sind. Der Film gibt Einblick in die Lebenswege von schwulen Männern im Dritten Reich, jedoch ohne auf dokumentarische Bilder aus Konzentrationslagern zurückzugreifen.

Sa, 7. Februar, 0.20 Uhr, NDR

Der Frauenzug von Bombay Film von Dorothee Wenner

Der einzige Zug der Welt, der nur Frauen befördert, rollt täglich über das ausgedehnte Schienennetz der indischen Millionenstadt Bombay. Mehr als 3 000 Frauen benutzen ihn seit Anfang der 90er-Jahre auf dem Weg zur Arbeit und zurück. Täglich neu bildet sich in ratternden Zugwaggons ein überaus weiblicher Mikrokosmos voller Charme und quirliger Lebensfreude. Ungeachtet der Hitze, des Lärms und der drangvollen Enge gestalten die Frauen ihre lange Reise zwischen City und Stadtrand als Mischung aus Damenausflug, Picknick und Clubleben. Der „Ladies Special“ ist ein Symbol der ersten indischen Frauengeneration, die stolz als berufstätige Städterin auftritt und beginnt, sich aus der ihr traditionell zugewiesenen Rolle zu lösen.

TV-Tipps Febr Di, 3. Februar, 0.20 Uhr, ARD

Girls Town Spielfilm von Jim McKay mit Lily Taylor, (USA 1996)

In einer amerikanischen Vorstadt werden drei Freundinnen kurz vor dem Abschluss der High-School mit dem Selbstmord einer Klassenkameradin konfrontiert. Als die Mädchen herausfinden, dass ihre Freundin mit einer Vergewaltigung nicht fertig wurde, stellen sie sich ihren eigenen Erfahrungen mit männlicher Gewalt und setzen sich gegen Übergriffe und Belästigungen zur Wehr. In nur 12 Tagen wurde das Low-Budget-Projekt gedreht. Thematisch ist der Film gut, doch passen die doch schon „30 and something“ alten Schauspielerinnen nicht ganz in der Rolle der Teenager und die schlechte deutsche Synchronisation tut sein übriges, um die Schauspielerinnen, allen voran Lily Taylor, nicht authentisch wirken zu lassen. Di,3. Februar, 20.45 Uhr, arte Themenabend:

Mehr als nur ein Kopftuch? Eine europäische Debatte Nix deutsch - Eine Schule kämpft für Integration Reportage von Rita Knobel-Ulrich, (D 2003)

Die Debatten in den deutschen wie in den französischen Medien zeigen, dass es um mehr geht, als nur ein Kopftuch. Der Themenabend verfolgt die Spur eines Symbols, das die europäische Öffentlichkeit quer durch alle Parteien spaltet.

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Di,3. Februar, 21.15 Uhr, arte

Frauen mit voller Kraft zurück! Dokumentation von Leïla Djitli (F, 2003)

Am 4. Oktober 2002 wurde die 17jährige Sohanne Benziane im Keller eines Vorstadtviertels bei Paris mit Benzin übergossen und bei lebendigem Leibe verbrannt - doch im Lager der „etablierten“ Frauenbewegung blieb es merkwürdig still. Erst Monate später mobilisierten sich junge Frauen und Mädchen aus den unterprivilegierten Großstadtsiedlungen. Sohannes Tragödie machte blitzartig bewusst, dass die Frauen in bestimmten Vierteln der französischen Großstädte in den letzten 15 Jahren eine skandalöse Verschlechterung ihrer Lage hinnehmen mussten. Die Dokumentation geht den Ursachen dieser Entwicklung auf den Grund. Zu Wort kommen mehrere Frauengenerationen: die Großmütter, die Mütter und jene Töchter, die sich nach Sohannes Tod unter der Losung „Weder Huren noch Unterworfene“ zum Marsch der Frauen zusammenschlossen.

Fr, 6. Februar, 23.35 Uhr, arte

Bent S p i e l film von Sean Mat h i a s, Buch von Martin Sherman (GB 1997)

Berlin 1934, die Nacht vor dem so genannten „Röhm-Putsch“: Im Club des Transvestiten Greta steigt eine Party. Obwohl Max an seinem Liebhaber, dem Tänzer Rudy, hängt, kann er einem attraktiven SA-Mann nicht widerstehen. Max’ Eroberung wird in der Wohnung von Max und Rudy von der SS ermordet. Max und Rudy können fliehen, werden aber von der Gestapo verfolgt und sind gezwungen im Untergrund zu leben. Doch sie werden gestellt und nach Dachau deportiert. Um zu überleben tut Max, was die Gestapo verlangt, verleugnet seine Homosexualität und beteiligt sich an der Ermordung seines Liebhabers. Durch die Verbundenheit mit seinem Mitgefangenen Horst begreift Max, dass in der Beziehung zwischen zwei Menschen weniger die körperliche Liebe als Vertrauen und Nähe wichtig sind. Er lernt auch, dass es neben dem

So, 8. Februar, 23.00 Uhr, WDR

Zimmer frei! Prominente suchen ein Zuhause Mit Christine Westermann und Götz Alsmann Gast: Tim Fischer

Chansonier, Kaberettist, Schauspieler, Tänzer, Diseuse - das alles ist Tim Fischer. Ob Tim Fischer als potenzielles WG-Mitglied ebenso so komödiantisch, politisch und anspruchsvoll ist wie auf der Bühne, darauf dürfen wir gespannt sein. Di, 10. Februar, 22.45 Uhr, arte

Studers erster Fall Fernsehfilm von Sabine Boss (CH 2001)

Schon bei ihrem ersten Fall im Morddezernat wird die unerfahrene, aber energische Polizistin Claudia Studer auf eine harte Probe gestellt. Sie muss gemeinsam mit ihrem griesgrämigen Kollegen Huber in einem Mordfall ermitteln, der sie in eine psychiatrische Klinik führt. Claudia ist ehrgeizig und entwickelt

Im Anschluss daran Gesprächsrunde. Moderation: Alexandra Gerlach

Fr, 6. Februar, 22.15 Uhr, arte Themenabend:

Schwulenverfolgung

Der Frauenzug von Bombay

ZIMMER FREI

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ihre eigenen Taktiken, sich Informationen zu verschaffen. Sabine Boss besetzt in ihrer Verfilmung von Friedrich Glausers Kriminalroman „Matto regiert“ die Rolle des Wachtmeisters Studer mit einer Frau. Die Figur Studer war ursprünglich eher chauvinistisch geprägt. Die Polizistin in der Inszenierung von Sabine Boss versucht mit weiblicher Intuition, Verständnis und Geduld den Verdächtigen fair zu behandeln und zugleich die Vorurteile ihres Vorgesetzten Huber gegenüber berufstätigen Frauen abzubauen. Fr, 12. Februar, 22.55 Uhr, ARD

Jackie Brown Spielfilm von Quentin Tarantino mit Pam Grier, ( U S A ,1 9 9 7 )

tet als Verkäuferin in einer New Yorker Parfümerie und ist fest entschlossen, Mary den Mann auszuspannen. Auf der Fahrt ins Scheidungsparadies Reno trifft Mary auf eifrige Mitstreiterinnen in Sachen Scheidung. Aber da sie inzwischen einiges gelernt hat, weiß sie die kaltschnäuzige Crystal (eine typische Joan-Crawford-Rolle) geschickt auszumanövrieren … Der Regisseur George Cukor förderte mit seiner einfühlsamen und intensiven Schauspielerführung vor allem die Karriere weiblicher Stars. Dies, und die Tatsache, dass er homosexuell war, brachte Cukor den Ruf als »Frauen-Regisseur« ein. Sa, 14. Februar, 0.05 Uhr, RBB Brandenburg

Di,17. Februar, 0.00 Uhr, ZDF

Schmerzende Wahrheit Fernsehfilm, (USA 2000)

Jane ist ein sechzehnjähriges Mädchen. Ein bisschen verwirrt durch die Pubertät, aber ansonsten völlig normal, denkt ihre Mutter. Beide haben eine gute Beziehung. Bis Jane eines Tages eine neue Klassenkameradin bekommt und sich unsterblich in sie verliebt. Jane fällt es nicht leicht, sich eingestehen zu müssen, dass sie lesbisch veranlagt ist. Als sie ihre Neigung vor ihren Eltern nicht mehr länger verbergen kann, sind diese zwar bestürzt, halten das Ganze aber nur für eine vorübergehende Phase. Jane spürt dagegen, dass der Ausdruck ihrer Sexualität ein Teil ihrer selbst ist. Ihre Schulkameraden lassen keine Gelegenheit aus, Jane deshalb zu verhöhnen, auch ihre Mutter weigert sich, sie zu verstehen. Durch die Hilfe neuer Freunde lernt Jane schließlich sich und ihre Sexualität zu akzeptieren. Doch das größte Problem bleibt die Anerkennung durch ihre Mutter.

ruar 2004 Stewardess Jackie Brown arbeitet als Geldkurier für den Waffenschieber Ordell, der vor Mord nicht zurückschreckt. Als Jackie der Polizei in die Falle geht und so für Ordell zum Sicherheitsrisiko wird, will der sie beseitigen. Mit Hilfe des in sie verliebten Kautionsmaklers Max Cherry dreht Jackie den Spieß um und reißt sich vor den Augen der Polizei unbemerkt Ordells Beutegeld unter den Nagel. Doch damit ist Jackies Problem nicht gelöst, denn solange sie lebt, stellt sie für den Gangster eine große Gefahr dar. Jackies einzige Chance besteht in einem waghalsigen Doppelspiel … „Jackie Brown“ ist eine Hommage an die aus über 50 Produktionen bekannte Pam Grier, die in den 70er Jahren zu einer Ikone des im schwarzen Milieu spielenden Gangstergenres avancierte. Pam Grier ist einfach toll und der soulig-funkige Soundtrack macht den Film zu einem akustischen Vergnügen. Jackie Brown ist ein eher untypischer Tarantino-Film - was bedeutet, dass er wesentlich weniger gewaltverherrlichend ist als „Pulp Ficiton“ oder „Kill Bill“. Sa, 14. Februar, 2.15 Uhr, NDR

Die Frauen The Women Spielfim von George Cukor mit Joan Crawford, Joan Fontaine (USA 1939)

Eine Komödie, in der nur Frauen mitspielen und in der es nur um Männer geht: Mary Haines führt mit ihrem Mann Stephen eine gute Ehe, bis sie von ihren tratschsüchtigen Freundinnen beigebracht bekommt, dass Stephen ein Verhältnis mit Crystal Allen hat. Crystal arbei-

Studers erster Fall

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Teddy-Award 2004

Das lesbisch-schwule Filmfest im Tempodrom

Der schwul-lesbische Filmpreis, der Teddy Award, gehört seit Jahren zum festen Bestandteil des Rahmenprogramms der Internationalen Filmfestspiele Berlin. (Siehe Bericht in diesem Heft.) So, 15. Februar, 9.45 Uhr, 3SAT

Sappho Tr a u e rspiel in fünf Au f z ü g e n von Franz Grillparzer Mit Judith Holzmeister, Jürgen Wi l ke , Helma Gautier, H e l l a Ferstl, Josef Krastel u.a. Inszenierung: Josef Gielen Aufzeichnung aus dem Akademietheater in Wien, 1965

Die griechische Dichterin lebte um 600 v.Chr. in Mytilene auf Lesbos, wo sie im Kult der Aphrodite und der Musen junge Mädchen um sich sammelte. Nach späterer Sage soll Sappho sich aus unerwiderter Liebe zu dem Jüngling Phaon vom Leukad Felsen gestürzt haben. Mytilene auf Lesbos ist heute ein beliebtes Urlaubsziel für Lesben aus aller Welt Mo, 16. Februar, 0.55 Uhr, WDR

Utes Ende Kurzfilm von Nathalie Percillier und Lilly Basilly

Eine Kuh steht auf einer saftigen Wiese in strahlendem Sonnenlicht. Es könnte ein wundervoller Tag werden...wenn wir nicht in einem Film wären. Die Kuh, die Hauptdarstellerin und die Regisseurin haben ein kleines Problem, die Dreharbeiten harmonisch zu gestalten. Die Filmemacherinnen sind Preisträgerinnen des Teddy-Awards der Berliner Filmfestspiele.

Jackie Brown

Do,19. Februar, 1.00 Uhr, WDR

Rosa Sitzung Die „Rosa Sitzung“ feiert ihr 10jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass werden die Highlights aller Rosa Sitzungen präsentiert.

Erstmals wurde die Rosa Sitzung 1996 für das Fernsehen aufgezeichnet. Hella von Sinnen führte als Sitzungspräsidentin durch die schwul-lesbische Karnevalssitzung. Mit eigenen Ritualen, den Rosa Funken, der Hausband „Viva La Diva“ und viel Unterstützung durch Gastauftritte prominenter Lesben, Schwulen aber auch Heteros erfreut sich die Rosa Sitzung großer Beliebtheit bei allen Jecken. Helau! Alaf! Wer’s mag … Fr, 20. Februar, 20.15 Uhr, RBB Brandenburg

Die Braut, die ein Mann war Hochzeit nach Geschlechtsumwandlung Ein Film von Andreas Graf

Der 35-jährige Mike Brasack aus Viernheim in Südhessen ist nun offiziell eine Frau, heißt Denise und ist glücklich verliebt. Josef ist geschieden und hat einen Sohn. Jetzt

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haben Josef und Denise geheiratet. Jahrelang hatte Mike die Hölle durchgemacht. Er quälte sich, weil er nicht wusste, wer er war: Mann oder Frau? Filmautor Andreas Graf hat Mike auf seinem langen Weg mit der Kamera begleitet. Mike erzählt, wie es war, eine Frau zu werden. Graf filmte bei den Behandlungen und sogar bei der Operation. Mutter, Schwester und Freunde berichten, wie sie den Wandel erlebt haben. Und letztendlich war Graf auch bei dem „großen“ Tag dabei: auf der Hochzeit von Denise und Josef: neues Glück mit neuem Geschlecht. Fr, 20. Februar, 1.35 Uhr, ZDF

Zwei Freundinnen Spielfilm von Claude Chabrol (F / I 1967)

Frédérique, eine reiche und selbstsichere Frau, lernt in Paris ein junges Mädchen beim Pflastermalen kennen. SIe lädt Why in ihre Wohnung ein und verführt sie. Die beiden vollkommen verschiedenen Frauen bleiben zusammen und fahren auf Frédériques Landsitz nach St. Tropez. Auf einer Abendgesellschaft der beiden verliebt sich der junge Architekt Paul in Why und weckt damit Frédériques Eifersucht. Die Erfolg gewohnte Frau trachtet nunmehr danach, Paul für sich zu gewinnen, was ihr auch gelingt. Doch das begonnene Leben zu dritt schafft unlösbare Konflikte und führt schließlich zur Katastrophe. Mo, 23. Februar, 20.45 Uhr, arte

Inschallah Endlich Sonntag! Inch’Allah Dimanche Spielfilm von Yamina Benguigui (F 2001), OmU

Frankreich in den 70er Jahren: Vor über zehn Jahren ist Zouinas Mann als Gastarbeiter aus Algerien gekommen. Nun folgt sie ihm mit ihren drei Kindern und der Schwiegermutter. Nicht nur sauertöpfische Nachbarn, auch die herrische Schwiegermutter und der misstrauische Ehemann machen Zouina das Leben in der fremden Welt schwer. Doch nach und nach nimmt sie sich ihre Freiheiten. Die Regisseurin und Autorin Yamina Benguigui erhielt für diesen Film viele Auszeichnungen, u.A. beim Bordeaux International Film Festival of Women.

Die Frauen

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SO. 1. MO. 2. 00000 HALLE 10.00 Frauenzentrum Weiberwirtschaft: Sonntagsfrühstück

10000 BERLIN 12.30 Treffpunkt:Innenhof Schokofabrik in Kreuzberg:Stadtspaziergang von movin´ queer 13-16.00 Berliner aha,Mehringdam,61: Queerchrist (Andacht) 16.00 Treffpunkt:Märkisches Museum, Am Köllnischen Park:Ab durch die Mitte - Historische Stadtführung nach Charlotte von Mahlsdorf 17.00 „Schach matt oder King?“ Schachgruppe im SC 18-2.00 SO 36,Café Fatal: (18-19.00 kostenloser Tanzkurs;21.30 VarietéProgramm) 20.30 tRÄNENpALAST:: KARI BREMNES „You`d Have To Be There“

30000 MARBURG 20.30 Havanna 8:Berufstätige Lesben/Coming out am Arbeitsplatz

40000 DÜSSELDORF 20.00 Loft-Café der AHD: Weiberkramtisch

50000 KOBLENZ 20.00 Extra:Pride Factory for Gays, Lesbians & Friends

KÖLN 14.00 Vor St. Maria im Kapitol,Kasinostr.: Führung des Kölner Frauengeschichtsvereins:„Frauenmacht in St. Maria im Kapitol“(Kosten:8 Euro, Anmeldung nicht erforderlich)“ 14.30 Eingang historisches Rathaus: Führung des Kölner Frauengeschichtsvereins:“Köstlich! Köchin und kölsche "Leckerfress" Ein historisch-kulinarischer Rundgang“ (Kosten: 18 Euro inkl. Kaffee, Leckerei und Kölsch, Anmeldung und Info unter 0221-248265) 16-19.00 BüZE: rumwienern! Standardtanz für Schwule und Lesben 19.00 Blue Lounge:„Tanzbarkeiten“ 20.00 Klüngelpütz:"Kulturschock"

60000 DARMSTADT 21.00 StudentInnenkeller im Schloß:Disco Schwullesbisch

FRANKFURT 11.00 LIBS:offene Gruppe für lesbische Mütter mit Kleinkindern (genauen Ort tel. erfragen:069 – 28 28 83) 19.30 Living:Dinner and Dance 23.00 Blue Angel:Sunday Party

KAISERSLAUTERN 20.00 Take off: Frauentag

SAARBRÜCKEN 15.00 Aquarius Coffeelounge

70000 STUTTGART 17.00 Sarah: Tanz-Frauen-Tee mit Unterricht

80000 MÜNCHEN 10-18.00 Viva Clara:Brunch (6,50) 20-2.00 Camens Lounge:Ossi-Kult

90000 BAMBERG ?? Wanderung der „ilse“ Regenbogenfamilien ins Fränkische (infos unter ilse.nordbayern@lsvd.de)

REGENSBURG

00000 ??.00 Gerede: christlicher Stammtisch

BERLIN 12.00 LSVD:SHG erwerbsloser Lesben 18.00 Sonntags-Club:Offener Cafétreff der lesbisch-schwulen Jugendgruppe 19.00 MILES:anders Deutsch lernen - für schwule und lesbische MigrantInnen 20.00 SonntagsClub: TransAnders – Transqueerer Austausch 20.00 Paula Panke:Arbeiskreis zu lesbisch-feministischen Theorien und Utopien 22.30 Kino International: MonGay

GREIFSWALD 18-20.00 St. Spiritus:AIDS-Beratung

20000 BREMEN 19.30 Rat und Tat:offene Lesbengruppe

HAMBURG 15-19.00 JungLesbenZentrum, Glashüttenstraße 2: Renovieren,Reparieren,Putzen Aktionstag - eine neue Veranstaltung 16.00 Intervention: Junglesbentreff bis 20 20.00 Frauancafe endlich:Eva`s Liebesecke. Kommunikation in der Liebe. Teil II. Die Referentin Eva Klobus (Psychologische Beraterin und Heilpraktikerin für Psychotherapie) hat zwei of fene Ohren für unkonventionelle Themen und Probleme und freut sich auf Frauen,denen sie evtl. weiterhelfen kann.

KIEL 16.00 Café Komm,Max-Eydt-Straße:Café des schwul-lesbischen Unihochschulforums „coniungo“

30000 BIELEFELD 20.00 Arbeiterjugendzentrum: Frauenkn.

MAGDEBURG 18.00 Frauenzentrum Courage:Gruppe Lesben um 40

40000 DORTMUND 17-19.00 KCR:Impossible Daughters,ein Coming-Out Proj.für Frauen und Mädchen 20.00 Schibsel e.V.:Offene Lesbengruppe Initiative Frauen und AIDS: Treffen und Telefonberatung (0231-1655054)

DUISBURG 20.00 Café Berlin: Treffen Lesbengruppe

DÜSSELDORF 18.30 Frauenberatungsstelle: Selbsthilfegruppe sexualisierte Gewalt

WUPPERTAL 20.00 AutonomesZentrum:Lesbenkneipe

50000 BONN 19.05 Radio Bunte Welle UKW 91,2 20.00 Zentrum:„KultZ!“ - große Show

KÖLN 20.00 Radio Lästerher(t)z (107,1 MHz Radio Köln) 13-15.00 Autonomes Lesben- und Schwulenreferat an der Uni Köln:Café 20.00-22.00 Centrum Schwule Geschichte (VogelsangerStr. 61):die lglf-Bibliothek (ehemals SCHULZ-Bibliothek) ist geöffnet 20.00 BüZe:Bigruppe Köln ??: Filos,Merowingerstraße: SMLesbenstammtisch von Poison Ivy Kontakt Susanne (02 34) 29 26 93

60000 FRANKFURT 16-19.00 Lesbisch-Schwules Kulturhaus: Lesbenarchiv

80000 AUGSBURG 20.00 Frauenzentrum: JuLia und Julia, Gruppe für junge Lesben

19.00 RESI: offener Lesbentreff

MÜNCHEN 21.00 Tanz Zentrum im Tal 16:Lesbian Dance Night für Standardfreundinnen

46

Fotografien - Texte - Interviews

10000

WEIMAR 15-24.00 Aidshilfe:Lesbentreff

ANNE CLARK: NOTES TAKEN, TRACES LEFT Im Februar ist Anne Clark auf bundesweiter Lesereise. Sie liest persönlich aus ihrem im Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag erschienenen Buch »Notes Taken, Traces Left, Fotografien - Texte - Interviews« vor. »Notes Taken, Traces Left« enthält die offiziellen deutschen Übersetzungen aller Lieder, außerdem Kommentare der Künstlerin und ihrer Mitstreiter. Durch Worte und brillante Fotos verfolgt dieses Buch die Karriere einer der größten Untergrundpoetinnen der jüngsten Geschichte.

Die Termine: 04.02.04 Freiburg - Jos Fritz Cafe, Wilhelmstr. 15, 79098 Freiburg 05.02.04 München - Muffathalle, Zellstr. 4, 81667 München 06.02.04 Ingolstadt - Hotel Domizil, Feldkirchener Str. 69, 85055 Ingolstadt 07.02.04 Schwäbisch Hall - Anlagencafé, Ackeranlagen 6, 74523 Schwäbisch Hall 08.02.04 Mannheim - Café Old Vienna, Am Kurpfalzkreisel, 68161 Mannheim 10.02.04 Wiesbaden - Schlachthof, Gartenfeldstr. 57, 65189 Wiesbaden 11.02.04 Göttingen - Nörgelbuff, Groner Str. 23, 37073 Göttingen 12.02.04 Mechernich - Wachendorf, Schloss Wachendorf, 53894 Mechernich-Wachendorf 13.02.04 Hamm - Hoppegarden, Oberonstrasse 20/21, 59067 Hamm 14.02.04 Bremen - Tower, Herdentorsteinweg 7a, 28195 Bremen 15.02.04 Bielefeld - Forum, Meller Str. 2, 33613 Bielefeld 16.02.04 Hannover - Literarischer Salon, Königsworther Platz 1, 30167 Hannover 18.02.04 Berlin - RAW-Tempel, Revaler Straße 99, 10245 Berlin- Friedrichshain 19.02.04 Schwerin - Thalia Schwerin, Geschwister Scholl Str. 2, 19053 Schwerin 20.02.04 Lichtentanne - Sankt Barbara Kirche, Hauptstr. 30, 08115 Lichtentanne 21.02.04 Halle - Turm, Friedemann-Bach-Platz 5, 06108 Halle/Saale 22.02.04 Erfurt - Studentenzentrum Engelsburg, Allerheiligenstraße 20/21, 99084 Erfurt 23.02.04 Bad Salzungen - Haunscher Hof, Unter den Linden 4, 36433 Bad Salzungen 24.02.04 Cottbus - Glad House, Straße der Jugend 16, 03046 Cottbus 25.02.04 Dresden - Studentenclub Bärenzwinger, Brühlscher Garten, 01067 Dresden 26.02.04 Leipzig - die naTo, Karl-Liebknecht-Straße 46, 04275 Leipzig 28.02.04 Kempten - Klecks, Vogtstraße 8, 87435 Kempten/Allgäu 29.02.04 Konstanz - Klimperkasten, Bodanstrasse 40, 78462 Konstanz

ANNE CLARK Anne Clark wurde am 14. Mai 1960 in Crydon (South London) als Tochter einer irischen Mutter und eines schottischen Vaters geboren. Sie verließ die Schule mit 16 Jahren. 1979 spielte sie zum ersten Mal live in Richard Stranges Londoner Club »Cabaret Futura« zusammen mit der damals noch unbekannten Band Depeche Mode. Ihr erstes Album »The Sitting Room« nahm sie 1982 in einem feuchten Kellergeschoss unter den schäbigen Straßen Londons auf. Im Laufe der 80er Jahre produzierte sie mehrere Alben, die vor allem außerhalb von England für Furore sorgten: »Changing Places« (1983), »Joined Up Writing« (1984), »Pressure Points« (1985) und »Hopeless Cases« (1987). Nebenher arbeitete sie in den 80er Jahren in der psychiatrischen Klinik Cane Hill und später im Plattenladen Bonaparte, in dem Siouxsie and the Banshees, Generation X oder The Damned ihre ersten Aufnahmen verkauften. 1987 zog Anne Clark für drei Jahre nach Norwegen, da sie in London keine Ruhe und Muße mehr zum Schreiben fand - Ergebnis neuer Experimente mit Klängen und Musik in Skandinavien war die 1991 erschienene Platte »Unstill Life«. »Notes Taken, Traces Left« enthält das Text-Werk der Pop-Poetin von ihrem ersten Album »The Sitting Room« (1982) über »Just after Sunset« (1998), vertonte Gedichte von Rainer Maria Rilke, bis zu »From the Heart - Live in Bratislava« (2003), ein Live-Album.

lespress ❘ februar 2004


DI. 3. 00000 JENA 20.00 Cassablanca:Coming up - das schwul-lesbische Café

10000 B ERLIN 17.00 Sonntags-Club:Cafétreff für Transgender-People 17.00 Lesbenberatung: Video-Time 18.45 Feministisches Frauen Gesundheits Zentrum: Kurs: Gesundheitliche Folgen sexueller Gewalt (6 Abende, kostenfrei, Anmeldung erforderlich, Tel.:213 95 97) 19.00 RuT: Gruppe für Lesben mit Behinder-ungen/Einschränkungen

ROSTOCK ab 20.00 Warmbad (Phase 2):schwullesbischer Stammtisch

SCHWERIN 20.00 Klub Einblick: Frauenabend

20000 HAMBURG

KÖLN

ESSEN

13-15.00 Autonomes Lesben- und Schwulenreferat an der Uni Köln:Café 19.00 Autonomes Lesben- und Schwulenreferat an der Uni Köln: Plenum 14.00-18.00 StudentInnenhaus:schwullesbischer Kaffeklatsch

20.00 Schauspiel Essen,Studio:Lilys Haus 21.00 Roxy-Club: Leather-Queer-Party

GELDERN 20.00 Zum Schwarzbrenner: Schwullesbischer Stammtisch

GELSENKIRCHEN

60000

16-20.00 Jugendzentrum The Point: young connections DIELesBiSchwule Jugendgr.

DARMSTADT 20.00 Frauenzentrum: Frauen- und Lesbenchor

MÜLHEIM/RUHR

FRANKFURT

18.00 Ringlokschuppen:LILLES, lesbische Jugendgr. für Mädchen von 15-25

20.00 Lesbisch-Schwules Kulturhaus: Treffen homosexueller PolizistInnen 20.00 LIBS:Offene Gruppe für Lesben a b 40

20.00 Lagerhalle:Arbeitskreis Gleichberechtigung für Lesben und Schwule (Kontakt per Fax:0541-3387450)

KAISERSLAUTERN 20.00 Take off: Frauentag

WIESBADEN 19.30 „Phaistos“:WILMA - Vereinigung engangierter lesbischer Fach- und Führungskräfte, sowie Selbständiger

70000 STUTTGART 19.30 Weißenburg:Lesbenchor Stuttgart

16-20.00 JungLesbenZentrum, Glashüttenstraße 2:Offener Treff 18.00 Haus 3: Frauen/Lesbencafé 18.30 Café endlich:Lesben über 40 (offene Gruppe)

17-19.00 Frauenzentrum: Frauenbibliothek Avalon geöffnet

KIEL

MÜNCHEN

19.00 Regenbogen-Sportgruppe, wechselnde Orte und Veranstaltungen - Infos im HAKI-Zentrum 0431-17090

19.30 Pasinger Fabrik: Stammtisch für Lesben ab 35 20.00 Frauenkneipe daneben: Kneipenabend

80000 AUGSBURG

OSNABRÜCK

MI. 4. 00000 DRESDEN 17.00 CheLSI: Transsexuellen Geprächskreis 19-22.00 Frauenzentrum: Telefonberatung für Lesben (0351-8041470) 19.00 Oosteinde:Bunte-Leute-Abend

10000 BERLIN

MAGDEBURG

Deutschsprachige Erstaufführung

20.00 Feuerwache Sudenburg:Eve Ensler’s VAGINA – MONOLOGE - szenische Lesung

LILYS HAUS von Lydia Stryk

17-19.00 Lesbenberatung: JunglesbenTreff 18-20.00 Schokocafé: Ladiestauschtraum Der Tauschring für Frauen - Information im Schoko-Café 19.00 Spinnboden:Dana Rubin und Idan Segev berichten über die feministischqueere Aktionsgruppe "black-laundry" in Israel 19.00 Mann-O-Meter:GLADT, Treffen Türkeistämmiger Lesben und Schwule 19.00 Feministisches Frauen Gesundheits Zentrum: Wechseljahre - Aufbruch in eine neue Lebensphase (Anmeldung:VHS Tempelhof-Schöneberg, Tel.:75 60 30 00) 19.30 MILES:Schwul-lesbische Internationale 21.00 Radio Knackpunkt - Das schwul/les bische Magazin: offene Redaktionssitzung

Deutsch von Inge Greiffenhagen und Bettina von Leoprechting

19-22.00 St. Spiritus:Offener Treff für schwule und lesbische Jugendliche

L ÜBECK 20.00 Café Affenbrot:Lesbenstammtisch ab 40

30000 GÖTTINGEN

90000 PASSAU 20.00 Lesben-/Schwulenzentrum:Offener Lesbentreff

20.00 Café Kaballe: Frauenlesbenkneipe

WOLFSBURG 20.00 Rosa Wolf:Offener Vereinsabend

40000 B OCHUM 18.30 Dreifach-Halle an der GrafEngelbert-Schule: Frauen-Ballsport (Basketball/Fußball) 20.00 Rosa Strippe:Spieleabend

BORKEN

Studio, Schauspiel Essen

20.00 Haifischbar:Schwullesbischer Stammtisch

DORTMUND 20.00 Vielfalt e.V.:Les(s)Kilos (Abnehmgruppe) 20.00 Schibsel:Lesbische Mütter

DUISBURG 19.30 Café Berlin an der Bleek 4042/Duisburg-Zentrum:LiDu Lesben in Duisburg 19.30 Café Berlin an der Bleek 40-42: Treffen der LiDu,Lesben in Duisburg

DÜSSELDORF 20.00 FrauenbücherZimmer: Treffen der BücherFrauen e.V. Düsseldorf

GELSENKIRCHEN 16-20.00 Jugendzentrum The Point: Coming-Out Café

MÜLHEIM 21.00 Ringlokschuppen:Lesbisch-schwuler Stammtisch

MÜNSTER 20.00 LIVAS: Frauenthekenabend 20.00 LIVAS:Stammtisch für Lesben ab 30

OSNABRÜCK 20.00 Divan,Bergstraße 8: Lesbenstammtisch

50000 BONN 20.00 Aidshilfe:S/M-Gruppe 20.00 Zentrum:Lesbenabend

KOBLENZ 18.00 Pro Familia: Treffen Transidentitas

lespress ❘ februar 2004

20000 BREMEN

Inszenierung: Stefanie Stüber Bühnenbild: Asim Brkic Kostüme: Silke Rekort

20.00 Old Paddy: Lesbenstammtisch

DORSTEN

GREIFSWALD

In Lilys Haus steht ein Zimmer leer. Lily, überzeugte Feministin und Lesbe, hofft, dass in dieses Zimmer ihre Freundin Gina einziehen wird. Seit sie sich vor zwei Jahren, drei Monaten und sechseinhalb Tagen in der Bank kennen gelernt haben, in der Gina arbeitet, treffen sich die beiden regelmäßig im Café, um den neusten Beziehungsklatsch zu diskutieren. Immer wieder versucht Lily, Gina von ihrem feministischen Weltbild zu überzeugen. Aber Gina stürzt sich von einer unglücklichen Männerbeziehung in die nächste. Nach dem Tod der Mutter holt Lily ihren Vater zu sich. Zig, wie Lily ihn nennt, zieht nun in das leerstehende Zimmer ein. Die erfolgreiche wissenschaftliche Karriere, das eigene Haus, alles möchte sie dem vergötterten Vater zeigen. Doch Zig ist bereits dabei, sich von diesem Dasein zu verabschieden. .... In zwanzig schnellen Szenen erzählt Lydia Stryk in ihrem Stück von Lilys verzweifeltem Kampf, noch einmal zu ihrem Vater vorzudringen ... Lydia Stryk stand schon als Vierjährige auf der Bühne: in Japan als Kabukitänzerin. Später Schauspielausbildung in London, Produktionen auch in New York, mit 22 Jahren Rückzug vom Schauspielberuf. Stattdessen Studium (Geschichte, Philosophie, Journalismus), erste Stücke ab 1991. Die Liebe führte sie nach Berlin. 2002 ausgezeichnet mit dem Berilla Kerr Foundation Playwrights Award. The house of Lily wurde am Steppenwolf Theater (Chicago) uraufgeführt.

20.00 Flic Flac:Stammtisch für Landlesben

HAMBURG 20.30 MHC:Offener Stammtisch für Lesben 20.30 Willi’s For you: Treffen BLSJRegionalgruppe Hamburg 22.00 Kir, Max Brauer Allee), Classics und Charts

KIEL 20.00 Sponti Hansa,Hansastr. 48: Stammtisch von Conjungo

OLDENBURG 20.00 Alhambra: FrauenLesbenStandardtanz

UELZEN 20.00 Pro Familia:Schwul-lesbische Gruppe

30000 HANNOVER 17.45-19.30 Xana: Junglesbengruppe (15+)

PADERBORN ab 20.00 Rubens (Detmolder Straße): Lesbenstammtisch

40000 BOCHUM

RECKLINGHAUSEN 19.30 Altstadtschmiede:GAYneration 21.30 Station:offener Stammtisch

OSNABRÜCK 20.00 Thalia Buchhaus:Lesung mit Mirjam Müntefering, „Wenn es dunkel ist, gibt es uns nicht“ 20.30-22.00 Ev. Familienbildungsstätte Osnabrück: Tanzbeine - Schwul/lesbischer Tanzkurs

50000 AACHEN 20.00 Café Bhglich:Lesbentreffen

BONN 17.00 Zentrum:Hotpänz Youngcare bis 18 Jahre 20.00 Zentrum:HotpänzCafé bis 27 Jahre

KÖLN 13-15.00 Autonomes Lesben- und Schwulenreferat an der Uni Köln:Café 17-22.00 anyway:offener Treff für junge Lesben und deren Freudinnen 19.00 Gezeiten:Stammtisch lesbischer Mütter 19.30 Stollwerck:Stammt. Lesben ab 40 20.00-22.00 Centrum Schwule Geschichte (VogelsangerStr. 61):die lglf-Bibliothek (ehemals SCHULZ-Bibliothek) ist geöffnet 20.00 Gezeiten:Stammtisch der Regenbogenliste 21.00 Blue Lounge:„Different Style Party“ 22.00 Neuschwanstein:Pink Triangle Studentenparty mit GinaG+Micky Tiger

LINZ 20.00 Café Fritz:Die Insel

MAINZ 11-19.00 Prometheus:Giorno di Donne

60000 FRANKFURT 17-20.30 Lesbisch-schwules Kulturhaus: Lesbenarchiv

SAABRÜCKEN 17-19.00 Alte Bierstube:Schwul-lesbische Jugendgruppe „Andersrum“

MANNHEIM 21.00 T 6: Frauendisco-gemischt Petit Paris Frauentreff

ST. INGBERT 20.00 Castro: Frauenstammtisch

WORMS 20.00 Frauencafé:Lesbenstammtisch

70000 KARLSRUHE 19.00 Ralph’s Bistro:Lila Laune Bar Lesbenabend

KONSTANZ 21.00 belladonna: Frauenbar mit Motrorradfrauen-Stammtisch

80000 AUGSBURG

21.00 Stargate: Women for Women

18-20.00 Frauenzentrum: geöffnet

DORTMUND

ERDING

20.00 Schibsel e.V.:Offene Lesbengruppe

DÜSSELDORF 17.00 FrauenBücherZimmer: Literaturgruppe für Frauen 18.30 Frauenberatungsstelle: Selbsthilfegruppe sexualisierte Gewalt 20.00 Aids-Hilfe:SM-Gruppe 20.00 Frauenberatungsstelle::Gruppe für Lesben ab 40

Abseits Schwullesbischer Stammtisch (Info Ulrike 08752/9127)

MÜNCHEN 19.00 Radio Lora (UKW 92,4,Kabel 96,75

90000 BAMBERG

20.00 Rainbow: Frauenstammtisc

47


termine

DO. 5.

WOLFSBURG 20.00 Tannenhof:Stammtisch der Frauenund Lesbengruppe

00000

40000

CHEMNITZ

DORTMUND

18-20.00 CheLSi e.V.: Lesbengesprächskreis

DRESDEN 20.00 Frauenzentrum: Frauenstammtisch

19.00 Café Blu, Rhurallee 69:offener Stammtisch von Vielfalt e.V. Soziokulturelles Lesbenzentrum

FR. 6. 00000

19.30 Lila Distel: Treffen Leslie e.V.

19.00 Die Brücke: Quasselabend

WUPPERTAL

DRESDEN

21.00 Urania:Kneipe mit Billard, Kicker, Dart und netten Frauen

ESSEN

19.00 Frauenzentrum: Frauenkneipe

21.00 Begegnung: Frauen/Lesbentreff

LEIPZIG

GÖRLITZ

MÜNSTER

20.00 Schwarze Kunst:SchwubsStammtisch

19.30-21.30 FrauenLesbenChor - „Immer wieder anders“ weitere Infos unter:02511619983 20.00 Stammtisch lesbischer Lehrerinnen (Infos (02 51/1 61 99 83) 21.00 Freiherr-v.-Stein-Gymnasium: Cheerleading für Lesben

22.00 RosaLinde: Sisteract - die Frauendisco

HALLE ab 17.00 BBZ Lebensart:Lesbenabend

LEIPZIG 19.30 BuchladenTIAN:Lesbengruppe Buntes Archiv

10000 BERLIN 17-19.00 Offener Treff fürLesben 19.00 Feministisches Frauen Gesundheits Zentrum:Brustkrebsprävention (Anmeldung erbeten, Tel.:213 95 97) 19.00 Café ex Oriente (im Zetrum MILES):Interkultureller Dialog 19.00 LSVD:offene Vorstandssitzung (Teilnahme nach telefonischer Vereinbarung) 19.00 SonntagsClub:Einsteigertreffen für SM- Interessierte

G REIFSWALD 17-20.00 St. Spiritus:Treffpunkt/Gruppe/Bibliothek

20000 BREMEN 18-20.00 Gewitterziegen:Mädchen,die sich in Mädchen verlieben (ab 16 Jahren) 21.00 Sielwallhaus:Kneipe schwullesbisch HAMBURG

19.00 Feelgood:Les-bi-schwuler Motorrad-Stammtisch 19.00 Frauencafe endlich: Politikerinnen im Gespräch: Was kann die Wahl für Hamburgs Lesben und Frauen bringen? Mit Anja Hajduk (Mitglied des Bundestages Bd. 90/ Die Grünen und GAL- Landesvorsitzende) und Dr. Maren Franz (Sprecherin der Landes-AG Lesbenund Schwulenpolitik der Grünen/GAL in Hamburg) 20.00 Café Uhrlaub, Lange Reihe 63: Stammtisch aller englischsprechenden Lesben und Schwulen:Anfänger, Fortgeschrittene, Natives. Die Hauptsache ist der Spaß an der Sprache“

KIEL

OBERHAUSEN 19.00 Druckluft: Frauenkneipe

OLDENBURG 18-20.00 Autonomes Referat für Lesben und andere Frauen,Uni Oldenburg, Alte Münze 12: Treff 20.00 Ev. Familienbildungsstätte Osnabrück: FrauenLesbenChor TAKTLOS

50000 BONN 20.00 Café Z.:Offener Café-Abend

KÖLN 13-15.00 Autonomes Lesben- und Schwulenreferat an der Uni Köln:Café 18.30 AIDS-Hilfe: Frauenplenum 21.00 Blue Lounge:„Supamix House Party“

MAINZ 18.30 Frauenzentrum: Junglesbengruppe 20.00 Frauenzentrum:Lesbengruppe

60000 BENSHEIM 19.30 Prisma: Junge Schwulen- und Lesbengruppe Bergstraße/Odenwald

FRANKFURT 20.00 Cafe Exzess: FrauenLesbenKneipenAbend

MANNHEIM 18-20.00 Forum der Jugend:angeleitete Junglesbengruppe (Infos unter 06213362110) 20.00 Petit Paris: Frauenstammtisch 21.00 T 6:Gay & Lesbian Single-Party

SAARBRÜCKEN

18.00 HAKI:Internetgruppe der HAKI e.V. 19.00 HAKI:Spiele-Café 20.00 HAKI:Planungstreffen der Regenbogensportgruppe

20.00 Ballhaus:„binats“ - binationale Partnerschaften-Treff 20.00 Aquarius Night-Café:les-dames: Der Abend für Ladies,Girls and Friends

LÜBECK

WIESBADEN

19.00 Frauencafé:Literaturgruppe 19.30 Tipasa:Stammtisch für Lesben und Schwule 20.00 Feuerwerk:sub-IN, bunter Abend der sub Kultur e.V. 20.00 sub-Kultur:Bunter Abend für Schwule und Lesben

OLDENBURG 20.00 Hempels:Lesbenkneipe 21.00 Schmizz: Pink Dance Party

19.00 Mo’Betta:Gay Pride Night

70000 20.30 Frauencafé: Video lounge

80000 AUGSBURG 18-20.00 Frauenzentrum: Frauenbibliothek Avalon geöffnet

MÜNCHEN

30000 ALSFELD 20.00 Patchworkhaus (Amthof 17): Lesbenstammtisch

GIEßEN 21.00 Einstein: schwul-lesbischer Stammtisch

MAGDEBURG 16-23.00 Frauenzentrum Courage: mit Spieleabend ab 21.00

MARBURG 21.00 PSI-Club: Gay House Lounge

PADERBORN 18.00 ESG: Schwul-lesbische Jugendgruppe

48

18-22.30 Ragazza:Offener Treff für lesbische-und alle, für die dieses Thema „Thema“ ist - junge Frauen bis (ca.) 25 Jahre! 19.00 Wirthaus zum Straubinger:LesbenKulturstammtisch 21.00 Fortuna:Saray - Oriental Night für Lesben und Schwule 22.00 Funky Kitchen:ourmunich*gay.kitchen

90000

LÖBAU 16-20.00 Cafe am Ring: Jugendgruppe GAYsellig 20.00 Barabend

10000 BERLIN 17.00 MILES: identX 17.00 Sonntags-Club: Frauen- und Lesbencafé 19.00 Jugendfreizeitheim Soorstr.: Westend Girls & Boys Disco für schwullesbische Jugendliche bis 22 20.00 Blu:Ladies Nightv 21.00 Alte TU-Mensa: Women in Reggae /zum Geburtstag von Bob Marley 22.00 Connection: Boys & Girls 22.00 SO36: (m).appeal, Party für alle Weiblichkeiten, music by: Fräulein B. & Vanessa

SANDFÖRDEAN

19.00 FliP:Offener Lesbentreff 20.00 Schauspiel Essen,Studio: Lilys Haus

M ÖNCHENGLADBACH

DESSAU

20.00 Quarterback: Frauentreff

GERA

E SSEN

DER

B 109

21.00 Restaurant Krause:Disco Schwullesbisch

STRALSUND 21.00 Speicher am Katharinenberg: Regenbogenparty

20000 BREMEN 22.00 ZAKK: Kraß im ZAKK,lesbisch-schwule Bar

HAMBURG 20.00 MHC: TransMann 22.00 Frauenkneipe: Tanzparty

KIEL 19.30 Haki e. V.:Lesben und Schwule in Serbien - Anja Arnautovic und Ivan Dinic aus Serbien,sind im Haki-Zentrum zu Gast und werden über die Hintergründe und über die Vorbereitungen des 2. Belgrade Pride berichten,der am 17. Juli 2004 stattfinden soll 21.00 Hansastr. 48: FrauenLesbendisco

LÜBECK 20.00 Frauencafé: Frauenkneipe

30000 FULDA 21.00 Vibe!:Gay Vibe!

HANNOVER 18.00 Villa Anna:Mixed Pickles: lesbischschwule Jugendgruppe bis 25 18.00 Haus der Jugend:Die Manus schwullesbische Jugendgruppe 22.00 Bad Musiktheater: Frauenparty

KASSEL 21.00 Frauenzentrum: Frauenkneipe

40000 BOCHUM 16-20.00 Rosa Strippe:Café für junge Lesben und Schwule bis 26

DORTMUND 18.30 KCR:Mosquitos - die schwullesbische Jugendgruppe 20-22.00 Mädchenzentrum,Süsterstraße 21:„Die Annas Lesbengruppe für Mädchen/Frauen bis 25 20.00 Schibsel e.V.:Lesbencafe

DUIBURG

REGENSBURG

N-Joy: ab 22.00 „Variety“ for Lesbian, Gay & Friends

23.00 Sudhaus: Schwulen- und Lesbendisco

DÜSSELDORF 22.00 ZAKK:Schwoof

50000 D ÜREN 19.30 KOM-Café: Schwullesbischer Stammtisch

K OBLENZ 20.00 Notruf: Lesbentreff 21.00 Café ROT-WEISS: Lesben-Party

KÖLN 19.04:Cologne Feelings 107,1 MHz 19.00 Limelight:Rosa Sitzung „Motto: Der Rosa Airport – Nur Fliegen ist / sind schöner 20.00 Gezeiten: Handwerkerinnen-Stammtisch 20.00 Quo Vadis: Treffen Transidentitas 21.00 Mathiasstraße 4-6: Blue Lounge 22.00 Gloria:Internationale Schlagerparty 23.00 Gloria:Die „Gloria - Studio 54“ Club Party

M AINZ 20.00 Frauenzentrum: Dufte Lesben Alter(nativer) Lesbentreff

60000 A SCHAFFENBURG 20.00 Frauenzentum: Lesbentreff Volle Kanne

SAARBRÜCKEN 18.30 Mügelsberghalle: FrauenvolleyballGruppe „Die Pippis“ (Kontakt:0681376644) 20.30 Café Kostbar:Lesbenstammtisch 21.00 Sappho Tanzcafe:Lesbian,Gays and Friends im Sappho SB

70000 KARLSRUHE 20.00 Frauencafé: Offener Lesbentreff 22.00 GOTEC: Queerdance - lesbisch-schwule Disco

KONSTANZ 21.00 belladonna: Frauenbar

ROT AM SEE Abraxa:Lesben-Stammtisch, Heroldhausen 12,(Tel. 07954-8618) Inhaberin:Ursel Ruoff

STUTTGART 20.15-21.45: Wagenburggymnasium: Frauen-Volleyball-Training 21.00 Sarah: Karaoke & Cocktail

80000 AUGSBURG 20.30 Frauenzentrum: Freitagslesbenkneipe

B IBERACH 19.00 BUND, Bismarckstr. 5: Lesbengruppe

KEMPTEN 20.00 Philadelphia: Frauentag

M ÜNCHEN 21.00 Backstage:Candy Club: Soundtistaz 21.00 Carmens Lounge, Theklastraße 1: Ladylove-Frauenfest

U LM 19.00 Frauentreff: Kneipenabend

90000 E RFURT 18-20.00 Mädchenzentrum Erfurt: Treffen der LesBi-Gruppe

lespress ❘ februar 2004


SO. 8. MO. 9. 00000 DRESDEN auf Nachfrage (0351-8302369):Eltern und Angehörige

10000 BERLIN 20.00 Offener Kanal:Queer City On Air 12.30 Treffpunkt:Innenhof Schokofabrik in Kreuzberg:Stadtspaziergang von movin´ queer 16.00 Treffpunkt:Märkisches Museum, Am Köllnischen Park:Ab durch die Mitte - Historische Stadtführung nach Charlotte von Mahlsdorf 19.00 Mann-O-Meter:offene Schachgruppe für Schwule und Lesben 18-2.00: SO 36,Café Fatal: 18-19.00 Uhr kostenloser Tanzkurs; 21.30 VarietéProgramm 20.00 SonntagsClub:„Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund“ Ein Francois Villon Abend

POTSDAM 20.00 HIP:Disco Feeling-Rosa B e rl i n ,B e gi n e : Anette Berr

20000 BREMEN

SA. 7. 00000 DRESDEN 19.00 Frauenzentrum: Frauenkneipe „Klara Fall“ 19.00 Gerede:„Zeitlos“ -reifere Frauengruppe (Gruppe für Lesben) 19.00 Riesa efau:Disco woANDERS

LEIPZIG 22.30 RosaLinde:RosaLibre - Lesbenund Schwulendisco

10000 BERLIN 20.00 SonntagsClub:“Wegen Emil seine unanständ’ge Lust“, Ein Claire WaldoffAbend mit Maggy Domschke (Eintritt:5,EUR / 2,50 EUR für SC Mitglieder) 21.00 Begine:Annette Berr liest alte und neue erotische Texte 22.00 EWA: Disco 22.30 Tanzschule bebop:Disco 30 up

20000

LÜNEBURG 22.00 La Batcharta:„BLIST-Party“

30000 B IELEFELD 20.00 Magnus: Lesbenstammtisch

KASSEL 22.00 Rainbow: Disco schwul-lesbisch

40000 DORTMUND 21.00 KCR:Revival,Die neue Party im neuen KCR

MÜNSTER 22.30 Dockland:Emergency-Party (www.emergency-party.de)

lespress ❘ februar 2004

19.30 Rat und Tat:offene Lesbengruppe

HAMBURG 19.00 Frauencafe endlich: Women on wheels Off Gruppe für Motorradinteress.

KIEL 16.00 Café Komm,Max-Eydt-Straße:Café des schwul-lesbischen Unihochschulforums „coniungo“

30000 BIELEFELD 20.00 Arbeiterjugendzentrum: Frauenkn.

40000

HAMBURG 18-22.00 MHC: Tanztee

17-20.00 Frauenzentrum:Lesbentelefon und Café

21.00 Autonomes Zentrum: Kellerparty 22.00 pavillon-club: gaydance

WISMAR

DORTMUND

15.00 SchuLZ: Vereinscafé

50000 BONN 22.00 Zentrum: gemischte Party

KÖLN 17.30 Jeremia-Haus:MCC Gottesdienst (nicht nur für Lesben und Schwule) 19.00 Limelight:Rosa Sitzung „Motto: Der Rosa Airport – Nur Fliegen ist / sind schöner 20.00 Autonomes Frauen- und Lesbenreferat: Filmabend „Butterfly Kiss“ 20.00 Gezeiten:5. Jahresparty 20.00 Frauentanzschule:Cheek2Cheek Frauentanzparty der Swinging Sisters, Standard, Latein,Discofox und Partyklassiker 21.00 Blue Lounge:„Supamix Party“ 22.00 Final-D: Pop-Sofa-Club

MAINZ 21.30 Kulturcafé,Becherweg 5:Messing up the Area Frauenparty 22.00 Atelier/Lindenbrauerei: Frauenschwoof

15.00 Alte Feuerwache:subKultur: Schwul-lesbische Jugendgruppe

20000 BREMEN

WUPPERTAL

UNNA

LÜBECK

STRALSUND 19.30 Speichercafé am Katharinenberg: Offene Gruppe für lesbische und bisexuel le Frauen und Mädchen

22.00 Unicum:Schwullesbische Party

20.00 FunDyke das Radio im Offenen Kanal (96,0 MHZ) ab 19.00 Max&Consorten:Bi-Gay-JugendStammtisch für 16-29jährige F rauen und Männer, Jungs und Mädchen 21.00 fm:z:Maria´s Night - Women only disco

KIEL

GREIFSWALD 18-20.00 St. Spiritus:AIDS-Beratung

18-20.00 Frauenstadthaus:Plenum der offenen Safia-Gruppe

HAMBURG

22.00 Pumpe:Shakin’Schwulen- und Lesbendisco

12.00 LSVD:SHG erwerbsloser Lesben 18.00 Sonntags-Club: Offener Cafétreff der lesbisch-schwulen Jugendgruppe 19.00 MILES:anders Deutsch lernen - für schwule und lesbische MigrantInnen 22.30 Kino International:MonGay

OSNABRÜCK

COTTBUS 21.00 Resi:Gemischte Disco

10000 BERLIN

60000 FRANKFURT 21.00 Südbahnhof: Frauenparty in netter Atmosphäre

HEIDELBERG 20.00 Frauencafé Heidelberg:Lesung mit Regina Nössler „Alltag tötet“

MANNHEIM

BEDBURG-HAU

17-19.00 KCR:Impossible Daughters,Coming-Out Projekt für Frauen und Mädchen 17.15:Initiative Frauen und AIDS: Treffen und Telefonberatung (0231-1655054) 20.00 Schibsel e.V.:Offene Lesbengruppe

19.00 Haus Berkhöfel:Lesbenstammtisch

DÜSSELDORF

MÜNSTER

18.30 FrauenBücherZimmer: Künstlerinnengespräch-Erfahrungsaustausch 18.30 Frauenberatungsstelle: Selbsthilfegruppe sexualisierte Gewalt

40000

15.30-18.30 LIVAS: Tanztee 20.15:Cinema:Lesbenfilm

50000 BERG. GLADBACH 16.00 Café Centrale: Berg. Gladbacher Schwulen- und Lesbengruppe

BONN

BONN

14.00 Vor dem Eingang von St. Pantaleon, Pantaleonsberg: „Kaiserin Theophanu“ Führung des Kölner Frauengeschichtsvereins (Kosten:8 Euro) 20.00-22.00 Centrum Schwule Geschichte (VogelsangerStr. 61):die lglf-Bibliothek (ehemals SCHULZ-Bibliothek) ist geöffnet 20.00 Klüngelpütz:"Kulturschock" 19.00 Blue Lounge:„Tanzbarkeiten“

WITTEN 16.00 Haus Rauendahl,Rauendahlstr. 128, Witten Bommern:Spazierengehen 18.00 Haus Rauendahl,Rauendahlstr. 128, Witten Bommern:Lesben-Stammtisch

60000

OFFENBACH/MAIN

19.30 Living:Dinner and Dance 23.00 Blue Angel:Sunday Party

S AARBRÜCKEN

SAARBRÜCKEN

15.00 Aquarius Coffeelounge

21.00 belladonna: Frauenbar

80000

WUPPERTAL

KÖLN

20.00 Paritätischer Wohlfahrtsverbd.: Treffen Transidentitas

70000

MARL 16-18.00 Frauenberatungsstelle:Offener Treff für junge Lesben (bis 21. J.) 20.00 AutonomesZentrum:Lesbenkneipe

FRANKFURT

KONSTANZ

DUISBURG 19.00 Steinbruch: Women on Wheels

19.00 Radio Bonn/Rhein-Sieg:Radio Bunte Welle Gay/LesBian 15.30:Zentrum: Treff für ältere Lesben

21.00 T 6: Party speziell für „Sie“

16.00 103,7 MHz:Rosa Welle 21.00 Sappho Tanzcafe:Ladies only im Sappho SB

BOTTROP

80000 MÜNCHEN 19.00 St. Stephan,M.-Neuperlach Zentrum:Katholischer Gottesdienst für Schwule, Lesben und ihre Freundinnen und Freunde

90000

MÜNCHEN

WEIMAR

23.00 Club Fortuna:Ladies Night

15-24.00 Aidshilfe:Lesbentreff

50000 19.05:Radio Bunte Welle UKW 91,2 19.30-22.00 Zentrum: gem. offener Chor

KÖLN 13-15.00 Autonomes Lesben- und Schwulenreferat an der Uni Köln:Café 19.30 Rubikon-Beratungszentrum, Rubensstrasse 8-10): Treffen der Golden Girls (Lesben ab 55) 19.30 Gezeiten:Karnevallsseminar im Jeckpäck mit Frikadellche, Muzemändelche & Kölsch (KB 15 EUR mit Voranmeldung:0221/4747703) 19.30 Brennerei Weiß: Treffen der schwulen,lesbischen und transgender MitarbeiterInnen von Ford (kontakt: info@fordglobe.de) 20.00 Brennerei Weiß: Treffen der Regionalgruppe NRW des Bundes lesbischer und schwuler JournalistInnen 20.00 Gezeiten: Treffen der Kölner Bifrauengruppe

60000 FRANKFURT 16-19.00 Lesbisch-Schwules Kulturhaus: Lesbenarchiv

HEIDELBERG 20.00 Frauencafé: Treffen der Regionalgruppe der feministischen Partei DIEFRAUEN

80000 MÜNCHEN 21.00 Tanz Zentrum im Tal 16: Lesbian Dance Night für Standardfreundinnen 19.30 iaf Zentrum:Leschiak-Gruppe

49 ➨


termine

DI. 10. 00000 HALLE 20.00 Frauenzentrum Weiberwirtschaft: Café Les Bisch - Treff für lesbische und bisexuelle Frauen:

10000

20.00 KCR:Café Wunderbar 20.00 Schibsel:Lesbische Mütter

GELSENKIRCHEN 16-20.00 Jugendzentrum The Point: Coming-Out Café

H ÖXTER 20.00 Petri-Klause:Schwullesbischer Stammtisch

MÜLHEIM 21.00 Ringlokschuppen:Lesbisch-schwuler Stammtisch

BERLIN

MÜNSTER

17.00 Sonntags-Club:Cafétreff für Transgender-People

20.00 LIVAS: Frauenthekenabend

FRANKFURT/ODER

20.00 Divan,Bergstraße 8: Lesbenstammtisch

18.00 Haus der Begegnung: Vereinsabend „Our Way“

ROSTOCK ab 20.00 Warmbad (Phase 2):schwul-lesbischer Stammtisch

20000 BREMEN 20-22.00 Kaffeehaus:Lesbische Mütter und Lesben mit Kindern

CUXHAVEN/OTTERNDORF 20.00 Lesben treffen Lesben - Infos bei Frauen helfen Frauen 04751/3920

OSNABRÜCK WUPPERTAL 17-19.00 Treffpunkt für Alleinerziehende: Treff lesbischer Mütter und Co-Mütter

50000 BAD KREUZNACH 20.00 Frauentreff: Treff für lesbische Frauen

BONN 20.00 Aidshilfe:S/M-Gruppe 20.00 Zentrum:Lesben-Come-In-Tisch

KOBLENZ

H AMBURG

18.30 Pro Familia: Treffen Transidentitas

16-20.00 JungLesbenZentrum, Glashüttenstraße 2:Offener Treff 18.00 Haus 3: Frauen/Lesbencafé

KÖLN

KIEL 19.00 Regenbogen-Sportgruppe, wechselnde Orte und Veranstaltungen - Infos im HAKI-Zentrum 0431-17090

13-15.00 Autonomes Lesben- und Schwulenreferat an der Uni Köln:Café 14-18.00 StudentInnenhaus:schwullesbischer Kaffeeklatsch 19.00 Autonomes Lesben- und Schwulenreferat an der Uni Köln:Plenum

LÜBECK 20.00 Café Affenbrot: Lesbenstammtisch ab 40

OLDENBURG 20.00 Hempels:Gruppe für Transsexuelle & Transvestiten

30000 GÖTTINGEN 20.00 Café Kaballe: Frauenlesbenkneipe

WOLFSBURG 20.00 Rosa Wolf:Offener Vereinsabend

40000 BOCHUM

60000 KAISERSLAUTERN 20.00 Take off: Frauentag

70000 STUTTGART 19.30 Weißenburg:Lesbenchor Stuttgart

80000 AUGSBURG 17-19.00 Frauenzentrum: Frauenbibliothek Avalon geöffnet

MÜNCHEN 20.00 Frauenkneipe daneben: Kneipenabend

18.30 Dreifach-Halle an der GrafEngelbert-Schule: Frauen-Ballsport (Basketball/Fußball) 19.30 Lokal „Zu den vier Winden“: Poison Ivy

NEUSTADT BEI COBURG

DORSTEN

19.00 Goldenen Au:Lesbenstammtisch

20.00 Haifischbar:Schwullesbischer Stammtisch

ÜRNBERG

90000

DORTMUND

19.30 Fliederlich: Youngles Gruppe für lesbische und bisexuelle Frauen

20.00 Vielfalt e.V.:Les(s)Kilos (Abnehmgruppe)

20.00 Aids-Hilfe:Lesbencafé

WEIMAR

MI. 11. 00000

40000 B OCHUM 21.00 Stargate: Women for Women

D ORTMUND

CHEMNITZ

20.00 Schibsel e.V.:Offene Lesbengruppe

17.00 Agnes: TranssexuellenGesprächskreis

D ÜSSELDORF

DRESDEN 19-22.00 Frauenzentrum: Telefonberatung für Lesben (0351-8041470) 19.00 Oosteinde:Bunte-Leute-Abend

GÖRLITZ 19.00 Jugendkulturzentrum „BASTA!“: Lesbengruppe „GörLs“ - Görlitzer Lesben

HALLE 17.00 Dornrosa: Frauenpolitischer Runder Tisch der Stadt Halle

10000 BERLIN 17-19.00 Lesbenberatung: Junglesben-Treff 18-20.00 Schokocafé:Ladiestauschtraum Der Tauschring für Frauen - Information im Schoko-Café 18.00 LSVD:Bi-Nats-Gruppe 19.00 Mann-O-Meter:GLADT, Treffen Türkeistämmiger Lesben und Schwule 21.00 SO36: Queer Karaoke Party

GREIFSWALD 19-22.00 St. Spiritus: Offener Treff für schwule und lesbische Jugendliche

20000 HAMBURG 18.30 Öffentliches Redaktionstreffen von Radio FunDyke 20.00 MHC: Taktlos - Tanzkreis für Lesben mit Tanzerfahrung 22.00 Kir, Max Brauer Allee),Classics und Charts

KIEL 20.00 Sponti Hansa,Hansastr. 48: Stammtisch von Conjungo

LÜNEBURG 20.00 „September-Kneipe“:Schwulenund Lesbenstammtisch

OLDENBURG 20.00 Alhambra: FrauenLesbenStandardtanz

UELZEN 20.00 Pro Familia:Schwul-lesbische Gruppe

30000 HANNOVER 17.45-19.30 Xana: Junglesbengruppe (15+)

17.00 FrauenBücherZimmer: Literaturgruppe für Frauen 18.30 Frauenberatungsstelle: Selbsthilfegruppe sexualisierte Gewalt 20-22.30 Frauenberatungsstelle:Gruppe für Lesben um 40 und älter

GELDERN 20.00 Zum Schwarzbrenner: Schwullesbischer Stammtisch

GELSENKIRCHEN 16-20.00 Jugendzentrum The Point: young connections DIELesBiSchwule Jugendgruppe

M OERS 19.00 Frauenberatung:Lesbentreff

M ÜLHEIM/RUHR 18.00 Ringlokschuppen:LILLES, lesbische Jugendgruppe für Mädchen von 1525

M ÜNSTER 21.00 Frauenraum: Treff lesbischer Mütter

R ECKLINGHAUSEN 19.30 Altstadtschmiede: GAYneration 21.30 Station:offener Stammtisch

OSNABRÜCK 20.30-22.00 Ev. Familienbildungsstätte Osnabrück: Tanzbeine - Schwul/lesbischer Tanzkurs

50000 B ONN 17.00 Zentrum:Hotpänz Youngcare bis 18 Jahre 18.00 Zentrum:Hotpänz: Filmabend 20.00 Zentrum:HotpänzCafé bis 27 Jahre

KÖLN 13-15.00 Autonomes Lesben- und Schwulenreferat an der Uni Köln:Café 17.00 anyway: Frauenabend 19.30 Stollwerck:Stammtisch Lesben ab 40 20.00-22.00 Centrum Schwule Geschichte (VogelsangerStr. 61):die lglf-Bibliothek (ehemals SCHULZ-Bibliothek) ist geöffnet 20.00 Frauentanzschule: Tango ArgentinoAbend für Frauen 21.00 Blue Lounge:Supamix Party 22.00 Neuschwanstein:Pink Triangle Carlsberg-Night

MAINZ 11-19.00 Prometheus:Giorno di Donne

60000 FRANKFURT 17-20.30 Lesbisch-schwules Kulturhaus: Öffnungszeiten des Lesbenarchiv

MANNHEIM 21.00 T 6: Frauendisco-gemischt

ST. INGBERT 20.00 Castro: Frauenstammtisch

70000 KARLSRUHE 19.00 Ralph’s Bistro:Lila Laune Bar Lesbenabend

KONSTANZ 21.00 belladonna: Frauenbar

SCHWÄBISCH HALL 20.00 Frauenzentrum Feodora: Lesbenstammtisch

80000 AUGSBURG 18-20.00 Frauenzentrum: geöffnet

90000 NÜRNBERG 17.00 FGZ:„Lesben sind überall“ Lesben-Selbsthilfegruppe

50

lespress ❘ februar 2004


DO. 12. 00000 CHEMNITZ

MÜHLHEIM ab 19.00 AZ: feministische A-Kneipe für Lesben und Schwule

MÜNSTER

GERA

19.30-21.30 FrauenLesbenChor „Immer wieder anders“ weitere Infos unter:0251-1619983 21.00 Freiherr-v.-Stein-Gymnasium: Cheerleading für Lesben

21.00 Begegnung: Frauen/Lesbentreff

OBERHAUSEN

GÖRLITZ

19.00 Druckluft,am Förderturm: Frauenkneipe

18.00 CheLSi e.V.:Lesbengesprächskreis

DRESDEN 20.00 Frauenzentrum: Frauenstammtisch

20.00 Schwarze Kunst:SchwubsStammtisch

HALLE ab 17.00 BBZ Lebensart:Lesbenabend

L EIPZIG 18.00 Aids-Hilfe: Junglesbengruppe 19.30 BuchladenTIAN:Lesbengruppe Buntes Archiv

10000 B ERLIN 17-19.00 Lesbenberatung:Offener Treff für Lesben 19.00 LSVD:offene Vorstandssitzung (Teilnahme nach telefonischer Vereinbarung) 20.00 Spinnboden: Film "Chutney Popcorn" 20.30 Begine: Video „Otras Vias“ Andere Wege ,Sexarbeit und Feminismus - ein Widerspruch?“

GREIFSWALD 17-20.00 St. Spiritus:Treffpunkt/Gruppe/Bibliothek

ROSTOCK 15.00 LENA e.V.: „Café Klatsch“

20000 BREMEN 18-20.00 Gewitterziegen:Mädchen,die sich in Mädchen verlieben (ab 16 Jahren)

H AMBURG 19.00 Feelgood:Lesbisch-Schwule Freizeitgruppe 19.30 Frauencafe endlich: Wenn Ally Frauen küsst – Lesben in Fernsehserien; Lesung mit Jutta Swietlinski 20.00 Café Uhrlaub, Lange Reihe 63: Stammtisch aller englischsprechenden Lesben und Schwulen:Anfänger, Fortgeschrittene, Natives. Die Hauptsache ist der Spaß an der Sprache“

KIEL 19.00 Ca Va,Holtenauerstraße 107: Frauen-Lesben-Stammtisch

LÜBECK 19.00 Frauencafé:Literaturgruppe

OLDENBURG 19.30 Kontakt über e-mail:bf_stammtisch@gmx.net:Butch-Femme-Stammtisch OL/HB 20.00 Hempels:Lesbenkneipe

30000

OLDENBURG 18-20.00 Autonomes Referat für Lesben und andere Frauen, Uni Oldenburg, Alte Münze 12: Treff 20.00 Ev. Familienbildungsstätte Osnabrück: FrauenLesbenChor TAKTLOS

50000 AACHEN 19.30 Frauenkultur: Offenes Plenum 20.00 Frauenkultur: Treffen für Lesben ab 35

BONN 20.00 Café Z.: Offener Café-Abend

KÖLN 13-15.00 Autonomes Lesben- und Schwulenreferat an der Uni Köln:Café 18.00 AIDS-Hilfe:Gruppe Frauen mit HIV und AIDS 20.00 Bürgerhaus Reisholz:Duotica: „Nachtschattengewächse“ 21.00 Blue Lounge: „Different Style Party“

MAINZ 18.30 Frauenzentrum: Junglesbengruppe 20.00 Frauenzentrum: Lesbengruppe

60000 BENSHEIM 19.30 Prisma: Junge Schwulen- und Lesbengruppe Bergstraße/Odenwald

F RANKFURT 18.00 Deutsch-Iranische Frauenberatungsstelle: NAHAL - eine Gruppe lesbischer Migrantinnen 20.00 Cafe Exzess: FrauenLesbenKneipenAbend 21.00 Evangelisches Frauenbegegnungszentrum: „Antidiskriminierungsgesetz Jetzt!?“

MANNHEIM 18-20.00 Forum der Jugend:angeleitete Junglesbengruppe (Infos unter 06213362110) 21.00 T 6: Gay & lesbian Single-Party

GIEßEN

SAABRÜCKEN

21.00 Einstein:schwul-lesbischer Stammtisch

20.00 Aquarius Night-Café:les-dames: Der Abend für Ladies,Girls and Friends

MARBURG

WIESBADEN

21.00 PSI-Club: Gay House Lounge

19.00 Mo’Betta:Gay Pride Night

PADERBORN 18.00 ESG:Schwul-lesbische Jugendgruppe

40000 DORTMUND 15-17.30 Mütterzentrum,Hospitalstrasse 6:Lesbische Mütter

DÜSSELDORF 19.30 BiBaBuze-Buchhandlung:„Man kommt nicht als Frau zur Welt. Man wird es ...“ - Florence Hervé absolute Simone de Beauvoir 20-23.00 Frauenberatungsstelle, Frauencafé:es wird gekocht (Info unter 0211-354807) 20.00 Bürgerhaus Reisholz: DUOTICA: “Nachtschattengewächse”

E SSEN 20.00 Quarterback: Frauentreff

MÖNCHENGLADBACH 19.00 Lila Distel:Offener Lesbentreff

lespress ❘ februar 2004

70000 STUTTGART 21.00 Sarah:Das Lesbenkaufhaus stellt sich vor

80000 AUGSBURG 18-20.00 Frauenzentrum: Frauenbibliothek Avalon geöffnet

MÜNCHEN 18-22.30 Ragazza:Offener Treff für lesbische-und alle, für die dieses Thema „Thema“ ist - junge Frauen bis (ca.) 25 Jahre! 19.00 Rothmund:Lesbenstammtisch Innenstadt 21.00 Fortuna:Saray - Oriental Night für Lesben und Schwule 22.00 The Kitchen,Blumenstraße 28:our munich*gay.kitchen

BENEFIZKONZERT Jugend rockt für HAKIJU (Hamburger Kinder- und Jugendhilfe e.V.) Eine junge Band veranstaltet ein BENEFIZKONZERT 13. Februar 2004 im Fundbureau, Hamburg

FR. 13. 00000 DESSAU 19.00 Die Brücke:Quasselabend

DRESDEN 19.00 Frauenzentrum: Frauenkneipe

HALLE 16.00 Junglesbentreff

JENA ❯ Neulich deutschsprachiger Rock mit Popallüren www.neulich.com ❯ Dad Maria Alternative Rock mit Nu-Metal-Einflüssen www.dadmaria.de.vu ❯ Ms. Raten buntgerockter Sternchenpop mit Punkappeal www.ms-raten.de.vu ❯ Woodheadz wortwitziger Partyrap zum Abrocken ❯ Stealth Piles Schüttel-den-KopfPunshrock ❯ Miasma Electronic + Emotion + Groove = E:motion Rock <http://www.miasma.cc

Einfach nur Musik zu machen, genügt den sechs jungen Musikerinnen der Mädchenband Ms.Raten nicht, sie wollen sich zudem sozial engagieren! Wie man beides verbindet, ganz klar: Mit einem Benefizkonzert! So organisiert die Band Ms.Raten am 13. Februar 2004 ein Benefizkonzert im Fundbu reau, dessen Erlös dem HAKIJU e.V. zugute kommen wird! Der HAKIJU (Hamburger Kinder- und Jugendhilfe) e.V. ist ein freier Träger, der sich seit mehr als 45 Jahren für Kinder, Jugendliche und Familien in schweren Lebenssituationen einsetzt. Die Schülerinnen entschieden sich gerade für dieses Projekt, da sie sich vor allem für Gleichaltrige und eine Organisation vor Ort engagieren wollten. Die gesamte Planung, angefangen mit der Suche nach einem Veranstaltungsort, sowie Sponsoren, der Bandauswahl, der Ausarbeitung von Verträgen, der Gestaltung von Flyern und Eintrittskarten bis hin zur Durchführung des Konzertes, wird von den sechs 14bis 19-Jährigen Mädchen geleistet. Ms. Raten wird am 13.02. mit ihrem „buntgerockten Sterchenpop mit Punkappeal“ den Auftakt machen. Folgen wird die Hamburger Lokalgröße, die Band Miasma, die bereits drei Alben ihres individuellen EmotionRocks veröffentlicht hat. Die Hiphopper Woodheadz stehen den Jungs von Miasma in nichts nach: Sie waren schon als Vorgruppe von Ferris MC am Start! Musik, die unter die Haut geht und die schon der Entdecker der Guano Apes für „etwas absolut Bezauberndes“ hielt, liefert die Band Neulich! Die Band Dad Maria, die unter den Siegern des Suburban-Night-Bandcontests war, und die als Hamburger Newcomerband im Bereich Alternative Rock gilt, wird diesen Abend zu einem Erlebnis machen! Auch die Stealth Piles, die neben zahlreichen Auftritten in bekannten Hamburger Clubs (wie dem LOGO, dem MarX und dem Knust) aber auch zum 2001-Finale des „Emergenza“-Bandwettbewerbs, auf der Bühne standen, werden am 13. Februar das Fundbureau rocken. Die wortgewandte Sara La Star, das sich auf dem steilen Weg zur Moderatorin befindet, wird uns durch den Abend leiten! Der Eintrittspreis beträgt 7.www.benefiz-konzert.de.vu

20.00 Cassablanca:Que(e)rdance - die schwul-lesbische Disco

LEIPZIG 22.00 RosaLinde:„Sister Act“ Lesbendisco

LÖBAU 16-20.00 Jugendgruppe GAYsellig 20.00 Barabend

10000 BERLIN 19.00 Rad und Tat: Vidoe „Women love Women“ 20.00 Begine:Anne Bax: Wirklich ungeheuer praktisch! -Lesbische Lach- und Sachgeschichten 20.00 Blu:Ladies Night 20.00 FRIEDA:Offener Lesbenabend 23.00 SchwuZ:Mutvilla-SemesterAbschluss-Party mit Motto "Märchen"(Eintritt:5 Euro,ermäßigt 3 Euro)

20000 BREMEN 22.00 ZAKK:Kraß im ZAKK,lesbischschwule Bar

HAMBURG 19.00 Fundbureau:Benefizkonzert: „Jugend rockt für HAKIJU(Hamburger Kinder- und Jugendhilfe e.V.)“ 22.00 Frauenkneipe: Tanzparty 22.00 Camelot @ Banque Nationale: Party (2 Dancefloors,Chill Out Area,Cocktail Lounge & 4 DJs) www.came-lot.de

KIEL 19.00 HAKI: JuHu - schwul-lesbische Jugengruppe

LÜBECK 20.00 Frauencafé: Frauenkneipe

LÜNEBURG 22.00 Vamos: Woman-Dance/Schwulenund Lesbenparty

30000 FULDA 21.00 Vibe!:Gay Vibe!

HANNOVER 18.00 Villa Anna:Mixed Pickles:lesbischschwule Jugendgruppe bis 25 - Newcomer Meeting 18.00 Haus der Jugend:Die Manus schwullesbische Jugendgruppe

HILDESHEIM 22.00 Vier Linden: FrauenLesbenParty

40000 BOCHUM 16-20.00 Rosa Strippe:Café für junge Lesben und Schwule bis 26 22.00 Zwischenfall: Our Darkness

DORTMUND 18.30 KCR:Mosquitos - die schwullesbische Jugendgruppe 19.30 Schibsel e.V.: Gruppe für Lesben ab 40

ESSEN 19.00 FliP:Offener Lesbentreff 22.00 Broadway: Schwubile Sound Café: Queer House

MÖNCHENGLADBACH 19.30 Lila Distel: Treffen Leslie e.V. Gruppe lesbische Mütter

MÜNSTER 20.00 Café Leipzig: Junglesbentreff 20.30 Freiherr-v.-Stein-Gymnasium: Tanzen für Lesben und Schwule

OSNABRÜCK 20-22.00 Mädchenzentrum,Süsterstraße 21:„Die Annas Lesbengruppe für Mädchen/Frauen bis 25

51


termine

SO. 15.

WESEL 21.30 Kulturhaus Wesel:Abigayles

WUPPERTAL 21.00 Urania:Kneipe mit Billard, Kicker, Dart und netten Frauen und Kicker

00000 D RESDEN 16.00 *Sowieso*: Lesbisch – Schwuler Tanztee 20.00 Scheune A:Schwul-lesbische Party „Warme Würstchen“

50000 BONN 20.00 Zentrum:"Und was willste jetzt von der ?" Theaterstück; Kurzinhalt:Die junge Jenny verliebt sich in die wesentlich ältere Mechthild. Der jeweilige FreundInnenkreis ist nicht begeistert.

10000 B ERLIN

KOBLENZ 20.00 Notruf:Lesbentreff

KÖLN 19.00 Limelight:Rosa Sitzung „Motto: Der Rosa Airport – Nur Fliegen ist / sind schöner 21.00 Blue Lounge:„Supamix House Party“

LEVERKUSEN 20.00 AWO:Lesbentreff

MAINZ 22.00 KulturCafé Campus Uni,Becherweg 5: Warm ins Wochenende - die schwul-lesbische Fete

PULHEIM 20.00 Theater Walzwerk:Charla Drops mit "Happy Days "

K ö l n ,F i l m h a u s :b o d yc h e ck

POTSDAM

60000 20.00 Frauenzentum:Lesbentreff Volle Kanne

DARMSTADT

21.00 Café Z.:Lesbenfete Impuls

H AMBURG

00000

KÖLN

21.00 Frauenkneipe: Tanzcafé 11.00-14.00 Seniorenbildungswerk:Spätes Frühstück für Lesben

21.00 Riesa efau:Lesbendisco 22.00 Tonne:Sunny Vibes

GÖRLITZ 21.00 La Cave: Valentinsparty

LEIPZIG 20.00 Frauenkultur:Caspar und Bianca

20.00 FrauenKulturZentrum: Frauenkneipe

MANNHEIM 21.00 JuZ,Käthe-Kollwitzstr. 2-4: FrauenLesbenDisco

S AARBRÜCKEN 18.30 Mügelsberghalle: FrauenvolleyballGruppe „Die Pippis“ (Kontakt:0681376644) 20.30 Café Kostbar:Lesbenstammtisch 21.00 Sappho Tanzcafe:Ladies only im Sappho SB

70000 KARLSRUHE 20.00 Frauencafé:Offener Lesbentreff

KONSTANZ 21.00 belladonna: Frauenbar

LUDWIGSBURG 20.00 Demokratisches Zentrum: Frauendisco

10000 BERLIN 17.00 Spinnboden: "Dykes on Paper" offener Schreibsalon 20.00 SonntagsClub:“Im Koffer das Akkordeon“ Präsentiert von Anne Dreyer und Jan Groh 21.00 Spinnboden: Nachtschwärmerinnen - offene Ausgehgruppe für Frauen 22.00 die2: Valentinstagparty 22.00 Schokocafé:Schoko-Disco 22.00 EWA:Disco 22.00 Blu:Carneval de Berlin (Gut kostümiert,halber Eintritt. Dress to impress!) 22.00 SO36:Kreuzberg Palast ”Transferatu in Tuntropolis“ 22.30 Tanzschule bebop:Disco 30 up

20000 HAMBURG 21.00 MHC:EMMA C. - Die Nacht der schönen Frauen

KIEL

20.15-21.45: Wagenburggymnasium: Frauen-Volleyball-Training 20.00 ClubComix: ZICK NICHT RUM Singleparty 21.00 Sarah: Konzert mit Diana Egner

21.00 Pumpe: Karaoke-Party in der Pumpe „Nocturne - Kultur gegen AIDS“

80000

19.00 Frauentreff:Kneipenabend

90000 BAMBERG ?? pro Familia: Vortrag von Lela Lähnemann `Wie entwickeln sich Kinder in Regenbogenfamilien?´ (Anmeldung unter:0951/133900)

ERFURT 18-20.00 Mädchenzentrum Erfurt: Treffen der LesBi-Gruppe

52

60000 20.30 Lesbischschwules Kulturhaus: Standard-Tanzparty für Lesben und Schwule

30000 BIELEFELD 20.00 Magnus:Lesbenstammtisch

HANNOVER KASSEL

MANNHEIM

21.00 Sappho Tanzcafe:Ladies only im Sappho SB

WIESBADEN 22.00 Kleiner Tattersaal: FrauenLesbenDisco

70000

MARBURG

KARLSRUHE

20.00 Havanna: Frauen/Lesbenkneipe

22.00 Cafe Schwarzwaldstr. 79: Frauenfest

WETZLAR 20.00 Planet:Lesbenstammtisch

40000 BOCHUM 22.00 Bahnhof Langendreer: Frauenschwoof

DORTMUND 22.00 Tanzcafé Hösels:„Prima Liebe Party „

OSNABRÜCK ??:Café Wintergarten,Lohstraße 22: Regenbogenparty (Info:www.cafe-wintergarten.de oder 0541-24440)

WUPPERTAL 22.00 Urania:Schwoof

20000

40000 B OCHUM 19.00 Planet:House & Teaparty (gemischt)

D ÜSSELDORF 15.00 kom!ma: Filmvorführung „Ich hieß Sabina Spielrein“

E SSEN 15.00 Gemeindezentrum Kray: Tanztee

50000 KÖLN 14.00 Vor St. Ursula,Ursulaplatz:„Von Isis bis Ursula“ - Führung des Kölner Frauengeschichtsvereins 16.30 Frauentanzschule:Swinging Sisters Frauentanztee, Tango Argentino,Standard u. Latein 19.00 Blue Lounge:„Tanzbarkeiten“ 20.00 Klüngelpütz: "Kulturschock" 21.00 Blue Lounge: Valentines-specialweekend

M AINZ 19.00 Jugendzentrum Gonso: Tanztee

TRIER 20.00 Frauenzentrum: Frauenglotze (Filme von Frauen für Frauen)

LUDWIGSHAFEN 20.00 Frauencafé:Lesbentreffen

SAABRÜCKEN

22.00 Rainbow:Disco schwul-lesbisch

ULM

TRIER 22.00 kl. Saal der Tuchfabrik:„Göttin tanzt im Famfatal“. Die Frauen/Lesbendisco in Trier

21.00 T 6: Party speziell für „Sie“

BIBERACH

KEMPTEN

17.30 Jeremia-Haus:MCC Gottesdienst (nicht nur für Lesben und Schwule) 19.00 Limelight:Rosa Sitzung „Motto: Der Rosa Airport – Nur Fliegen ist / sind schöner 19.30 Gezeiten:„Lesbenaktiv“ (+-35) die Freizeitgruppe der besonderen Art für Aktivitäten in und außerhalb der Szene (email:lesbenaktiv@gmx.net) 21.00 Blue Lounge: Valentines-specialweekend 21.00 Stollwerck:Heart Beat - PArty für FRauen ab 4 22.00 Kölner Filmhaus:„bodycheck“ check out the new one! (gay, lesbian and friends)

OLDENBURG

10.00:Lesbenzentrum:Lesben ab 40

20.00 Philiadelphia: Frauenabend

BONN

21.00 Alhambra:Lesbendisco

20.30 Frauenzentrum: Freitagslesbenkneipe 19.00 BUND, Bismarckstr. 5: Lesbengruppe

50000

FRANKFURT

STUTTGART

AUGSBURG

20.00 HIP:Disco Feeling-Rosa

SA. 14. DRESDEN

ASCHAFFENBURG

20.00 Offener Kanal:Queer City On Air 12.30 Treffpunkt:Innenhof Schokofabrik in Kreuzberg:Stadtspaziergang von movin´ queer 15.00 Spinnboden:Schreiberinnen-Salon 16.00 Treffpunkt:Märkisches Museum, Am Köllnischen Park:Ab durch die Mitte - Historische Stadtführung nach Charlotte von Mahlsdorf 17.00 Sonntags-Club:„Schach matt oder King?“ - Schachgruppe 18-2.00: SO 36,Café Fatal: 18-19.00 Uhr kostenloser Tanzkurs; 21.30 Varieté-Progr. 19.00 Mann-O-Meter:offene Schachgruppe für Schwule und Lesben

KONSTANZ

60000 DARMSTADT 21.00 StudentInnenkeller im Schloß:Disco Schwullesbisch

F RANKFURT 16-19.00 Lesbisch-schwules Kulturhaus: LesCafé 17.00 Ev. Friedensgemeinde:HuK-Treffen 19.30 Living:Dinner and Dance 23.00 Blue Angel:Sunday Party

KAISERSLAUTERN 20.00 Take off: Frauentag

SAARBRÜCKEN 15.00 Aquarius Coffeelounge

80000

21.00 belladonna: Frauenbar

M ÜNCHEN

STUTTGART

17.00 forum homosexualität und geschichte münchen e.v.:Erzählcafé "GenerationenGespräche" - "Wohnst Du noch oder lebst Du schon?",Lesbische und schwule WGs damals und heute 18.00 dieRaum:Dating Night für Singles zum Valentina´s Tag

22.00 Qupi:Castro-Station Gay Night

80000 MÜNCHEN 23.00 Club Fortuna:Ladies Night

90000 NÜRNBERG 15.00 Fliederlich:Elterngruppe - Treff von Eltern schwuler Söhne und lesbischer Töchter

90000 N ÜRNBERG 19.00 Heilig-Geist-Kapelle: Queergottesdienst

WEIMAR 15-24.00 Aidshilfe:Lesbentreff

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E R Z Ä H L C A F É "GenerationenGespräche" "Wohnst Du noch oder lebst Du schon?" Lesbische und schwule WG's damals und heute

MO. 16. DI. 17. 10000 BERLIN 12.00 LSVD:Selbsthilfegruppe erwerbsloser Lesben 17-19.00 Sonntags-Club: Cafétreff Lesben mit Kids 18.00 Sonntags-Club:Offener Cafétreff der lesbisch-schwulen Jugendgruppe 19.00 MILES:anders Deutsch lernen - für schwule Migranten und lesbische Migrantinnen 20.00 Paula Panke:Arbeiskreis zu lesbisch-feministischen Theorien und Utopien 22.30 Kino International:MonGay

GREIFSWALD 18-20.00 St. Spiritus:AIDS-Beratung

Seit den frühen 1970ern und der Frauen-, Lesben-, Schwulenbewegung gab und gibt es zahlreiche WGs in München: heterosexuelle, lesbische, schwule und gemischte Wohngemeinschaften. Manche sind Geschichte, manche existieren heute noch. - WGs haben wieder Hochkonjunktur!

20000 BREMEN 19.30 Rat und Tat:offene Lesbengruppe

F LENSBURG 18-20.00 Marienkirchhof 4-5: Lesbengruppe

HAMBURG 19.30 Café endlich:Lesung mit Jutta Swietlinski „Wenn Ally Frauen küsst ˆ Lesben in Fernsehserien“

KIEL 16.00 Café Komm,Max-Eydt-Straße:Café des schwul-lesbischen Unihochschulforums „coniungo“

30000 BIELEFELD

Was war und ist das Besondere dieser Wohn- und Lebensform? Was hat sich geändert? Was ist geblieben? - Wie sehen die heutigen WGs aus? Gibt es neue Bedürfnisse, Ziele? Wir laden ein zu unserem zweiten Erzählcafé "GenerationenGespräche" - diesmal mit jeweils zwei älteren und zwei jüngeren lesbischen und schwulen WGlerInnen und freuen uns auf einen lebendigen Austausch mit Diskussion!

20.00 Arbeiterjugendzentrum: Frauenkneipe

10000 BERLIN 17.00 Sonntags-Club: Cafétreff für Transgender-People 19.00 RuT: Gruppe für Lesben mit Behinderungen/Einschränkungen 21.00 Club CONTRACTION: Konzert mit der lesbischen Singer-Songwriterin und Aktivistin Ochy Curiel aus der Dominikanischen Republik

ROSTOCK ab 20.00 Warmbad (Phase 2):schwul-lesbischer Stammtisch

20000 HAMBURG 16-20.00 JungLesbenZentrum, Glashüttenstraße 2:Offener Treff 18.00 Haus 3: Frauen/Lesbencafé 18.30 Café endlich:Lesben über 40 (offene Gruppe) 19.00 Café Feelgood im MHC (in ungeraden Monaten)/Café SittsaM (in geraden Monaten):S-Emma: offenes Treffen für les-bische SM-Frauen

KIEL 19.00 Regenbogen-Sportgruppe, wechselnde Orte und Veranstaltungen - Infos im HAKI-Zentrum 0431-17090

LÜBECK 20.00 Café Affenbrot:Lesbenstammtisch ab 40

30000 GÖTTINGEN 20.00 Café Kaballe: Frauenlesbenkneipe

WOLFSBURG 20.00 Rosa Wolf:Offener Vereinsabend

40000 BOCHUM

40000 BOTTROP 17-20.00 Frauenzentrum:Lesbentelefon

DORTMUND 17-19.00 KCR:Impossible Daughters,ein Coming-Out Projekt für Frauen und Mädchen 17.15: Initiative Frauen und AIDS: Treffen und Telefonberatung (0231-1655054) 20.00 Schibsel e.V.:Offene Lesbengruppe1

DÜSSELDORF 18.30 Frauenberatungsstelle: Selbsthilfegruppe sexualisierte Gewalt 19.30 Frauenberatungsstelle:Gruppe „Frauenstreiken“

18.30 Dreifach-Halle an der GrafEngelbert-Schule: Frauen-Ballsport (Basketball/Fußball)

DORSTEN 20.00 Haifischbar:Schwullesbischer Stammtisch

DORTMUND 20.00 Vielfalt e.V.:Les(s)Kilos (Abnehmgruppe) 20.00 KCR:Der lesbisch-schwule Spieleabend 20.00 Schibsel:Lesbische Mütter

DUISBURG 19.30 Café Berlin an der Bleek 40-42: Treffen der LiDu Lesben in Duisburg

GELSENKIRCHEN 16-20.00 Jugendzentrum The Point: Coming-Out Café

LINGEN 20.00 Aidshilfe Emsland:Am anderen Ufer der Ems

MÜLHEIM 21.00 Ringlokschuppen:Lesbisch-schwuler Stammtisch

MÜNSTER 20.00 LIVAS: Frauenthekenabend

O SNABRÜCK 20.00 Divan,Bergstraße 8: Lesbenstammtisch

50000 BONN 20.00 Aidshilfe:S/M-Gruppe 20.00 Zentrum:Lesbenabend

KOBLENZ 18.00 Pro Familia: Treffen Transidentitas

KÖLN 13-15.00 Autonomes Lesben- und Schwulenreferat an der Uni Köln:Café 19.00 Autonomes Lesben- und Schwulenreferat an der Uni Köln:Plenum

60000 FRANKFURT 20.00 LIBS:Offene Gruppe für Lesben ab 40

70000 STUTTGART 19.30 Weißenburg:Lesbenchor Stuttgart

80000 AUGSBURG 17-19.00 Frauenzentrum: Frauenbibliothek Avalon geöffnet

LANDSHUT 20.00 Frauenzentrum: Lesbentreff

MÜNCHEN 18.00 RAGAZZA: Offener Treff Computer&Co für junge Frauen von 16-25 Jahren 19.00 Frauenkneipe daneben: Kneipenabend 19.30 Pasinger Fabrik:Stammtisch für Lesben ab 35 19.30 LeTra:EuroGames 2004 Infoabend 19.30 SUB: Treffen Rosa Liste

90000 PASSAU

DÜSSELDORF

20.00 Lesben-/Schwulenzentrum: Offener Lesbentreff

19.00 ZAKK:Stammtisch lesbischer Lehrerinnen

20.00 Aids-Hilfe:Lesbencafé

WEIMAR

DUISBURG 20.00 Café Berlin: Treffen Lesbengruppe

WUPPERTAL 20.00 AutonomesZentrum:Lesbenkneipe

50000 Moderation: Ariane Rüdiger

Sonntag, 15. Februar 2004, 17:00 Uhr forum homosexualität und geschichte münchen e.v. Müllerstr. 43a Rgb., 40648 München Eintritt frei, Spenden willkommen!

BONN 19.05:Radio Bunte Welle UKW 91,2 13-15.00 Autonomes Lesben- und Schwulenreferat an der Uni Köln:Café 19.30-22.00 Zentrum: gemischter offener Chor 20.00 Zentrum:Stammtisch der Schwulen und Lesben in der CDU

KÖLN 20.00-22.00 Centrum Schwule Geschichte (VogelsangerStr. 61):die lglf-Bibliothek (ehemals SCHULZ-Bibliothek) ist geöffnet

60000 F RANKFURT 16-19.00 Lesbisch-Schwules Kulturhaus: Lesbenarchiv

80000 MÜNCHEN 21.00 Tanz Zentrum im Tall 16: Lesbian Dance Night für Standardfreundinnen Berlin, Club CONTRACTION: Ochy

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53 ➨


termine

MI. 18. 00000 DRESDEN 19-22.00 Frauenzentrum: Telefonberatung für Lesben (0351-8041470) 19.00.:Oosteinde:Bunte-Leute-Abend 19.30 Gerede: Literatursalon Dresden gelesen wird: Patricia Nell Warren: Der Langstreckenläufer

10000 BERLIN 17-19.00 Lesbenberatung: JunglesbenTreff 18-20.00 Schokocafé: Ladiestauschtraum Der Tauschring für Frauen - Information im Schoko-Café 19.00 Feministisches Frauen Gesundheits Zentrum: Venengesundheit (Kosten:8,EUR; / erm. 6,- EUR; Anmeldung erbeten, Tel.:213 95 97) 19-20.00 Kostenlose Rechtsberatung mit Anwalt Ulf Weigelt 19.30 MILES:Schwul-lesbische Internationale 19.00 Mann-O-Meter:GLADT Treffen Türkeistämmiger Lesben und Schwule 20.00 Spinnboden: Film „Tipping The Velvet“

MÜLHEIM/RUHR 18.00 Ringlokschuppen:LILLES, lesbische Jugendgruppe für Mädchen von 1525

OSNABRÜCK

18.00 CheLSi e.V: Lesbengesprächskreis

RECKLINGHAUSEN

20.00 Schwarze Kunst:SchwubsStammtisch

19.30 Altstadtschmiede:GAYner ation 21.30 Station:offener Stammtisch

50000 AACHEN 20.00 Café Bhglich:Lesbentreffen

BONN 17.00 Zentrum:Hotpänz Youngcare bis 18 Jahre 20.00 Zentrum:HotpänzCafé bis 27 Jahre

KÖLN

19.30 Stammtisch lesbischer Lehrerinnen

HAMBURG

LINZ

GREIFSWALD

20000 BARMBEK 17-20.00 Bürgerhaus:„Que/e/rbild (offene und angeleitete Gruppe)

BREMEN 20.00 MHC: Taktlos - Tanzkreis für Lesben mit Tanzerfahrung 20.00 Frauencafe endlich:HILDEGARD VON BINGEN – eine allround-Nonne? 21.00 Kino 3001: FrauenLesbenKino 22.00 Kir, Max Brauer Allee),Classics und Charts

K IEL 20.00 Sponti Hansa, Hansastr. 48: Stammtisch von Conjungo

OLDENBURG 20.00 Alhambra: FrauenLesbenStandardtanz

UELZEN 20.00 Pro Familia:Schwul-lesbische Gruppe

20.00 Café Fritz:Die Insel

MAINZ 11-19.00 Prometheus:Giorno di Donne

60000 FRANKFURT 17-20.30 Lesbisch-schwules Kulturhaus: Öffnungszeiten des Lesbenarchiv 20.30 Nachbarschaftszentrum Uhlandstr.: Treffen Transidentitas

MANNHEIM 21.00 T 6: Frauendisco-gemischt

SAARBRÜCKEN

17.45-19.30 Xana: Junglesbengruppe (15+)

17-19.00 Alte Bierstube: Schwul-lesbische Jugendgruppe „Andersrum“ 20.00 KISS:Eltern homosex. Kinder (Kontakt:0681-398833)

MARBURG

ST. I NGBERT

15-17.00 Autonomes Frauen/Lesben Referat,Ehrenring 5

20.00 Castro: Frauenstammtisch

30000 HANNOVER

PADERBORN ab 20.00 Rubens (Detmolder Straße): Lesbenstammtisch

40000 BOCHUM 21.00 Stargate: Women for Women

DORTMUND 19.00 Aidshilfe:Slado-Treffen 20.00 Schibsel e.V.:Offene Lesbengruppe

DÜSSELDORF 17.00 FrauenbücherZimmer: Literaturgruppe für Frauen 18.00 Solaris 53:u.a. TeaTime Gay House 18.30 Frauenberatungsstelle: Selbsthilfegruppe sexualisierte Gewalt 20.00 Aids-Hilfe:SM-Gruppe 20.00 Frauenberatungsstelle:Gruppe für Lesben ab 40 20.00 Lesbenchor Düsseldorf (Neueinsteigerinnen herzlich willkommen!)

GELDERN 20.00 Zum Schwarzbrenner: Schwullesbischer Stammtisch

GELSENKIRCHEN 16-20.00 Jugendzentrum The Point: young connections DIELesBiSchwule Jugendgruppe

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00000 CHEMNITZ

20.00 Lagerhalle:Arbeitskreis Gleichberechtigung für Lesben und Schwule (Kontakt per Fax:0541-3387450) 20.30-22.00 Ev. Familienbildungsstätte Osnabrück: Tanzbeine - Schwul/lesbischer Tanzkurs

13-15.00 Autonomes Lesben- und Schwulenreferat an der Uni Köln:Café 17.00 anyway: Frauenabend 19.30 Stollwerck:Stammtisch Lesben ab 40 20.00-22.00 Centrum Schwule Geschichte (VogelsangerStr. 61):die lglf-Bibliothek (ehemals SCHULZ-Bibliothek) ist geöffnet 21.00 Mathiasstraße 4-6:Blue Lounge 22.00 Neuschwanstein:Pink Triangle Allohaoah (2 Areas,mit GinaG+Scampi / KIC)

19-22.00 St. Spiritus:Offener Treff für schwule und lesbische Jugendliche

DO. 19. DRESDEN 20.00 Frauenzentrum: Frauenstammtisch

GERA 21.00 Begegnung: Frauen/Lesbentreff

GÖRLITZ HALLE ab 17.00 BBZ Lebensart:Lesbenabend 21.00 Zoom: Frauendisco

LEIPZIG 19.30 BuchladenTIAN:Lesbengruppe Buntes Archiv

10000 BERLIN 17-19.00 Lesbenberatung:Offener Treff fürLesben 19.00 LSVD:offene Vorstandssitzung (Teilnahme nach telefonischer Vereinbarung) 20.30 Begine: Konzert mit Ochy Curiel

GREIFSWALD 17-20.00 St. Spiritus:Treffpunkt/Gruppe/Bibliothek

BREMEN 18-20.00 Gewitterziegen:Mädchen,die sich in Mädchen verlieben (ab 16 Jahren) 21.00 Sielwallhaus:Kneipe schwullesbisch HAMBURG

18-20.00 KISS:„lesbisch,alt + Quietschfidel“ 19.00 Feelgood: Les-bi-schwuler Motorrad-Stammtisch 20.00 Café Uhrlaub, Lange Reihe 63: Stammtisch aller englischsprechenden Lesben und Schwulen:Anfänger, Fortgeschrittene, Natives. Die Hauptsache ist der Spaß an der Sprache“

21.00 belladonna: Fasnetsparty „Overdressed“, Weiberfasnet im bella

80000

LÜBECK

18.30 Frauenzentrum: Junglesbengruppe 20.00 Lesbengruppe

19.00 Frauencafé:Literaturgruppe 19.30 Tipasa:Stammtisch für Lesben und Schwule

BENSHEIM

OLDENBURG 20.00 Hempels:Lesbenkneipe

30000 GIEßEN 21.00 Einstein:schwul-lesbischer Stammtisch

MARBURG 18.00 ESG: Schwul-lesbische Jugendgruppe

40000 DORTMUND

20.00 Reinbow:Lesbenstammtisch

MANNHEIM 18-20.00 Forum der Jugend:angeleitete Junglesbengruppe (Infos unter 06213362110) 21.00 T 6:Gay & lesbian Single-Party

SAABRÜCKEN 20.00 Aquarius Night-Café:les-dames: Der Abend für Ladies,Girls and Friends

WIESBADEN

STUTTGART

20-23.00 Frauenberatungsstelle, Frauencafé:es wird gekocht (Info unter 0211-354807)

20.00 Sarah Frauenkulturzentrum: Vortrag von Petra Göttel "Vermögensaufbau und Altervorsorge für Frauen"

20.00 Quarterback: Frauentreff 21.00 Freiherr-v.-Stein-Gymnasium: Cheerleading für Lesben

90000

F RANKFURT 20.00 Cafe Exzess: FrauenLesbenKneipenAbend

DÜSSELDORF

ESSEN

BAMBERG

19.30 Prisma: Junge Schwulen- und Lesbengruppe Bergstraße/Odenwald

19.00 Mo’Betta:Gay Pride Night

18-20.00 Frauenzentrum: geöffnet 20.00 Frauenzentrum: Treffen Fauenprojektehaus 19.30 LeTRa/Sub:Gruppe für Eltern von Lesben und Schwulen (in geraden Monaten im Sub, in ungeraden im LeTRa)

60000

19.00 Café Blu,Rhurallee 69:offener Stammtisch von Vielfalt e.V. Soziokulturelles Lesbenzentrum

AUGSBURG

MÜNCHEN

K ÖLN

M AINZ

19.30 Machatschkala: Frauenabend

21.00 PSI-Club: Gay House Lounge

KONSTANZ

18.00 Zentrum:.Nu jeddet loss! Weiberfastnacht im Zentrum

KIRCHHATTEN

KIEL

PADERBORN

19.00 Ralph’s Bistro: Lila Laune Bar Lesbenabend

50000 B ONN

20.00 HAKI-Zentrum: „Dr. Weaver und Ihre Schwestern!!! -Lesben in Serien und Musikvideos“, Vortrag von Imke Deistler

20.00 Frauencafé:Lesbenstammtisch

KARLSRUHE

20.00 Ev. Familienbildungsstätte Osnabrück: FrauenLesbenChor TAKTLOS

13-15.00 Autonomes Lesben- und Schwulenreferat an der Uni Köln:Café 16.00 Gezeiten:Endlisch jejt et widder loss 18.30 AIDS-Hilfe: Frauenplenum 16.00 Blue Lounge:„..und bitte alle im Fummel tummeln..“ 21.00 Stollwerck: Women Pleasure - special Weiberfastnacht - Party

WORMS

70000

Berlin; B e gi n e :O c hy

20000

MÜNSTER 19.30-21.30 FrauenLesbenChor - „Immer wieder anders“ weitere Infos unter:02511619983

OBERHAUSEN 19.00 Druckluft,am Förderturm: Frauenkneipe

OLDENBURG 18-20.00 Autonomes Referat für Lesben und andere Frauen, Uni Oldenburg, Alte Münze 12: Treff

70000

80000 AUGSBURG 18-20.00 Frauenzentrum: Frauenbibliothek Avalon geöffnet

M ÜNCHEN 18-22.30 Ragazza: Offener Treff für lesbische-und alle, für die dieses Thema „Thema“ ist - junge F rauen bis (ca.) 25 Jahre! 21.00 Fortuna:Saray - Oriental Night für Lesben und Schwule 22.00 Funky Kitchen:ourmunich*gay.kitchen

lespress ❘ februar 2004


FR. 20. 00000 DESSAU 19.00 Die Brücke: Filmabend

DRESDEN 19.00 Frauenzentrum: Frauenkneipe

L EIPZIG 22.00 Aids-Hilfe: Frauendisco

L ÖBAU 16-20.00 Jugendgruppe GAYsellig 20.00 Barabend

ROSTOCK 20.00 Bühne 602:Caspar und Bianca

10000 BERLIN 17.00 MILES:identX 19.00 Sonntags-Club:Reife Früchtchen offener Treff für Frauen ab 40 20.00 Begine:Dia-Vortr ag von Petra Falk „AUSTRALIEN- Reisebilder mit kurzen Impressionen von den Gay Games 2002“ 20.00 Blu:Ladies Night 20.00 FRIEDA:Offener Lesbenabend 22.00 SO36:sub(s)tanz 23.30 Dark Side Club:Lesung mit Dagmar Fedderke

SANDFÖRDEAN

DER

B 109

21.00 Restaurant Krause:Disco Schwullesbisch

20000

Karlsruhe, Tollhaus: Frauenfaschingsfete

50000

BREMEN

DÜREN

22.00 ZAKK:Kraß im ZAKK,lesbischschwule Bar

19.30 KOM-Café:Schwullesbischer Stammtisch Les Autres

HAMBURG

EUSKIRCHEN

22.00 Frauenkneipe: Tanzparty

19.00 Zum Frankengraben:Lesbenstammt.

L ÜBECK

KOBLENZ

20.00 Café Affenbrot:Stammtisch für alle 20.00 Frauencafé: Frauenkneipe

20.00 Notruf:Lesbentreff

L ÜNEBURG 20.00 Kulturforum:„Und wo bleibt Claire Waldorff“ mit Dorothee Wendt

OLDENBURG 20.00 Frauenprojektehaus:Lesben ab 40

30000 F ULDA 21.00 Vibe!:Gay Vibe!

HANNOVER 18.00 Villa Anna:Mixed Pickles:lesbischschwule Jugendgruppe bis 25 18.00 Haus der Jugend:Die Manus schwullesbische Jugendgruppe

K ASSEL 21.00 Frauenzentrum: Frauendisco

WETZLAR 21.00 Harlekin:Schwullesbische Disco

40000 B OCHUM 16-20.00 Rosa Strippe:Café für junge Lesben und Schwule bis 26 20.00 Freibad, Clemensstraße:Stammtisch Bochumer Lehrerinnen

DORTMUND 18.30 KCR:Mosquitos - die schwullesbische Jugendgruppe 19.00 SVD:Gruppe schwuler und lesbischer Alkoholkranker 19.30 Schibsel e.V.:Gruppe für Lesben ab 40

E SSEN 19.00 Flip:Offener Lesbentreff

MÖNCHENGLADBACH 19.30. Lila Distel: Treffen Leslie e.V.

MÜNSTER 20.30 Freiherr-v.-Stein-Gymnasium: Tanzen für Lesben und Schwule

OBERHAUSEN 21.00 Druckluft:Bang! - Die Nacht der Queerulanten

OSNABRÜCK 20-22.00 Mädchenzentrum,Süsterstraße 21: „Die Annas Lesbengruppe für Mädchen/Frauen bis 25

WUPPERTAL 21.00Urania:Kneipe mit Billard, Kicker, Dart und netten Frauen 22.00 LCB, Haus der Jugend, Geschw.Scholl-Platz:Die Party im Tal für alle

lespress ❘ februar 2004

KÖLN 20.00 Gezeiten: Das Gezeiten sucht den Superjeck,Karaoke-Party 21.00 Blue Lounge:Supamix-Karnevalparty 22.00 Stollwerk: Women pleasure Party

60000 ASCHAFFENBURG 20.00 Frauenzentrum:Lesbentreff Volle Kanne

DESSAU 19.30 Integrationshaus „Die Brücke“: Offene Gruppe „homland“

MANNHEIM 21.00 Juz: Frauen-Lesbenparty (bis 22.00 kostenloser Salzakurs) 21.00 M & S Connexion: Friday Night Fever für Schwule und Lesben

SAARBRÜCKEN 18.30 Mügelsberghalle: FrauenvolleyballGruppe „Die Pippis“ (Kontakt:0681376644) 20.30 Café Kostbar:Lesbenstammtisch 21.00 Sappho Tanzcafe:Lesbian,Gays and Friends im Sappho SB

70000 KARLSRUHE 20.00 Frauencafé:Offener Lesbentreff

KONSTANZ 21.00 belladonna: Frauenbar

STUTTGART 20.15-21.45 Wagenburggymnasium: Frauen-Volleyball-Training

80000 AUGSBURG 20.30 Frauenzentrum: Freitagslesbenkn.

BIBERACH 19.00 BUND, Bismarckstr. 5: Lesbengruppe

KEMPTEN 20.00 Philiadelphia: Frauenabend

MÜNCHEN 20.00 LeTra:Spieleabend

ULM 19.00 Frauentreff:Kneipenabend

90000

SA. 21. 00000 DRESDEN 19.00 Frauenzentrum: Frauenkneipe 19.00 Gerede e.V.: Jugendgruppe „Eigensinn“ - junge Lesben zwischen 18 und 27 Jahren 21.00 Riesa efau:Disco woANDERS

LÖBAU 20.00 Café am Ring:Disco mixed

10000

22.00 LIVAS: Frauen/Lesbenparty

WESEL 20-22.00 Tanz-Forum:Quassel-MusikCafé 22-4.00: Tanz-Forum: Tanzparty „Hot Lips“

OSNABRÜCK 22.00 Unicum:schwul/lesbische Party

WUPPERTAL 21.00 Börse Frauenschwoof

50000 BONN 21.00 Mer losse de Party en Bonn Karneval im Zentrum

BERLIN

KÖLN

19.30 Buchhandlung Lustwandel:Lesung mit Dagmar Fedderke 21.00 Begine:Kabarett: Jane Zahn & Marina Reichenbacher „Wir KRIEGen euch! -Bombenstimmung in Deutschland“. 22.00 EWA: Disco 22.00 die2: Faschingsfeier - das schönste Kostüm wird gesucht 22.30 Tanzschule bebop:Disco 30 up

17.30 Jeremia-Haus:MCC Gottesdienst (nicht nur für Lesben und Schwule) 19.30 Stollwerck: Cha-Cha - Tanzbar für Frauen 20.00 Cafe am Bauturm:Uferlos-Stammt. 20.00 Gezeiten:Nom Jeisterzoch heiter weiter 21.00 Blue Lounge:“..und bitte alle im Fummel tummeln..“ 21.00 Frauentanzschule:KarnevalsSpecial-Party der Swinging Sisters 22.00 Stollwerk:Blue Lounge 22.00 Final D:Karnevals-Special-popsofa-club (Für alle Karnevalsmuffel spielt KIC hinten feinsten House und Trance.)

20000 BREMEN 21.00 Rat und Tat: Ellledorado Lesbenkneipe

HAMBURG 21.30 Haus Drei: Frauen-Lesben-Disco 23.00 Juice Club: Frauenparty

KIEL 22.00 Pumpe:SHAKIN´ Schwulen und Lesbendisco in der Pumpe (roter Salon)

LÜBECK 15.00 Alte Feuerwache:subKultur Schwul-lesbische Jugendgruppe

OLDENBURG Alhambra: Frauenparty

30000 BIELEFELD 20.00 Magnus:Lesbenstammtisch

HANNOVER 20.00 Cup:LeineSpatzGebärde (L.S.G) e.V. 22.00 Schwule Sau: Frauenparty

KASSEL 22.00 Rainbow:Disco schwul-lesbisch

40000 ESSEN 20.00 Schauspiel Essen,Studio:Lilys Haus 22.00 KKC,Uni Essen:Sisterhood´s Frauenschwoof

ERFURT

MÜNSTER

18-20.00 Mädchenzentrum Erfurt: Treffen der LesBi-Gruppe

11.00:Halle Ost:Badminton I Freie Spielzeit

KOBLENZ 21.00 Kurt-Esser-Haus: Frauen-und Lesbendisco

60000 FRANKFURT 20.00 Switchboard:Gehörlose Lesben und Schwule

MANNHEIM 21.00 T 6: Party speziell für „Sie“

70000 KARLSRUHE 20.30 Tollhaus: Frauenfaschingsfete

KONSTANZ 21.00 belladonna: Frauenbar

STUTTGART 21.00 Sarah:Disco

80000 MÜNCHEN 21.00 Frauenkneipe Daneben:Disco 23.00 Club Fortuna: Ladies Night

90000 NÜRNBERG 15.00 Fiederlich:Gelesch - Treff von gehörlosen Schwulen und Lesben

WÜRZBURG 22.00 AKW-Dance Hall: Frauen-Disco

55


termine

MO. 23. 10000 B ERLIN 12.00 LSVD:Selbsthilfegruppe erwerbsloser Lesben 19.00 MILES:anders Deutsch lernen - für schwule Migranten und lesbische Migrantinnen 22.30 Kino International:MonGay

STRALSUND 19.30 Speichercafe am Katharinenberg: Offene Gruppe für lesbische und bisexuel le Frauen und Mädchen

G REIFSWALD 18-20.00 St. Spiritus:AIDS-Beratung

20000 B REMEN 19.30 Rat und Tat:offene Lesbengruppe

KIEL (21.2.) Berl i n ,B e gi n e : Kabarett

Deutschsprachige Erstaufführung

LILYS HAUS von Lydia Stryk Deutsch von Inge Greiffenhagen und Bettina von Leoprechting Inszenierung: Stefanie Stüber Bühne: Asim Brki Kostüme: Silke Rekort Vorstellungen im Februar: 4., 6., 21., 29., 20.00 Uhr In Lilys Haus steht ein Zimmer leer. Lily, überzeugte Feministin und Lesbe, hofft, dass in dieses Zimmer ihre Freundin Gina einziehen wird. Seit sie sich vor zwei Jahren, drei Monaten und sechseinhalb Tagen in der Bank kennen gelernt haben, in der Gina arbeitet, treffen sich die beiden regelmäßig im Café, um die neusten Beziehungsgeschichten zu diskutieren. Immer wieder versucht Lily, Gina von ihrem feministischen Weltbild zu überzeugen. Aber Gina stürzt sich von einer unglücklichen Männerbeziehung in die nächste. Nach dem Tod der Mutter holt Lily ihren Vater zu sich. Zig, wie Lily ihn nennt, zieht nun in das leerstehende Zimmer ein. Die erfolgreiche wissenschaftliche Karriere, das eigene Haus, alles möchte sie dem vergötterten Vater zeigen und mit ihm teilen. Doch Zig ist bereits dabei, sich von diesem Dasein zu verabschieden. Es kommt zu existentiellen Irritationen und Erkenntnissen, die die Vergangenheit in Frage stellen und die Gegenwart für alle zur Zerreißprobe werden lassen. Das ideale Bild, das Lily sich von ihrem Vater gemacht hat, gerät zunehmend ins Wanken. Sie sucht Rat bei ihrer Freundin Gina und findet bei ihr den nötigen emotionalen Rückhalt. In zwanzig schnellen Szenen erzählt Lydia Stryk in ihrem Stück von Lilys verzweifeltem Kampf, noch einmal zu ihrem Vater vorzudringen, ehe er sie für immer verlässt. Aber auch davon, wie Gina und Lily sich dadurch näher kommen.

56

(21.2.) Köln, Final D. :K a rn eval

Auf ungewöhnlichen (Um-)Wegen hat Lydia Stryk zum Schreiben fürs Theater gefunden: Aufgewachsen in Illinois und London, stand sie schon als Vierjährige auf der Bühne: in Japan als Kabukitänzerin. Später Schauspielausbildung in London, Produktionen auch in New York, mit 22 Jahren Rückzug vom Schauspielberuf. Stattdessen Studium (Geschichte, Philosophie, Journalismus), erste Stücke ab 1991. Die Liebe führte sie nach Berlin. Seither lebt sie in Berlin und New York, wo sie zur Zeit Szenisches Schreiben am Hunter College unterrichtet. Bisher hat Lydia Stryk zehn abendfüllende Stücke geschrieben, von denen vier in den USA aufgeführt wurden. Mehrere ihrer Stücke waren auf Festivals und Lesungen in den USA und an einigen off-Broadway Theatern in New York City zu sehen. 2002 wurde sie mit dem Berrilla Kerr Foundation Playwrights Award ausgezeichnet. Lilys Haus (The House of Lily) wurde 2001 am Steppenwolf Theatre (Chicago) uraufgeführt. Es ist das erste Stück, das von Lydia Stryk in Deutschland zu sehen sein wird. Ein weiteres Stück, The Glamour House (UA: 2001 am Victory Gardens Theatre, Chicago), wurde vor kurzem ebenfalls ins Deutsche übersetzt. Stefanie Stüber, Jahrgang 1970, studierte von 1991 bis 1993 Theaterwissenschaft an der Theaterhochschule Hans Otto in Leipzig und anschließend Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften sowie Germanistik an der Ruhr-Universität Bochum. Nach ihrem Studium arbeitete sie als freie Regieassistentin am Badischen Staatstheater Karlsruhe sowie am Schauspiel Essen. Seit der Spielzeit 2001/ 2002 ist Stefanie Stüber fest als Regieassistentin ans Schauspiel Essen engagiert. Mit der Inszenierung des Stückes Mercedes von Thomas Brasch im Studio des Grillo-Theaters gab sie im Januar 2003 ihr Regiedebüt.

Essen

SO. 22. 10000 BERLIN 20.00 Offener Kanal: Queer City On Air 12.30 Treffpunkt:Innenhof Schokofabrik in Kreuzberg:Stadtspaziergang von movin´ queer 16.00 Treffpunkt:Märkisches Museum, Am Köllnischen Park:Ab durch die Mitte - Historische Stadtführung nach Charlotte von Mahlsdorf 18-2.00 SO 36,Café Fatal: 18-19.00 Uhr kostenloser Tanzkurs; 21.30 VarietéProgramm 19.00 Mann-O-Meter:offene Schachgruppe für Schwule und Lesben

POTSDAM 20.00 HIP:Disco Feeling-Rosa

20000 HAMBURG 19.00 Zinnschmelze:Lesung mit Dagmar Fedderke

40000 BEDBURG-H AU 19.00 Haus Berkhöfel:Lesbenstammtisch

50000 KÖLN 20.00 Gezeiten: Schunkeln bis et Leesch anjeit 18.00 Blue Lounge:“..und bitte alle im Fummel tummeln..“ 21.00 Triple A:ANGELS Carnival-Night

MAINZ 19.00 Bürgerhaus Mainz-Hechtsheim: Tanzrausch - der Tanztee für Lesben und Schwule

60000 FRANKFURT 16-19.00 Lesbisch-schwules Kulturhaus: LesCafé 19.30 Living:Dinner and Dance 23.00 Blue Angel:Sunday Party

KAISERSLAUTERN 20.00 Take off: Frauentag

SAARBRÜCKEN 15.00 Aquarius Coffeelounge

WIESBADEN 20.00 Café Klatsch: Frauenkneipe

Karten unter Tel.: 0201/8122-200 oder www.schauspiel-essen.de

90000 WEIMAR 15-24.00 Aidshilfe:Lesbentreff

16.00 Café Komm,Max-Eydt-Straße:Café des schwul-lesbischen Unihochschulforums „coniungo“

30000 B IELEFELD 20.00 Arbeiterjugendzentrum: Frauenkneipe

40000 B OTTROP 17-20.00 Frauenzentrum:Lesbentelefon und Café

D ORTMUND 17-19.00 KCR:Impossible Daughters,ein Coming-Out Projekt für F rauen und Mädchen 17.15:Initiative Frauen und AIDS: Treffen und Telefonberatung (0231-1655054) 20.00 Schibsel e.V.:Offene Lesbengruppe

D UISBURG 19.00 Steinbruch: Women on Wheels

DÜSSELDORF 18.30 Frauenberatungsstelle: Selbsthilfegruppe sexualisierte Gewalt

ESSEN 19.30 Broadway:Schwubile Sound Café

MARL 16-18.00 Frauenberatungsstelle:Offener Treff für junge Lesben (bis 21 J.)

WUPPERTAL 20.00 AutonomesZentrum:Lesbenkneipe

50000 BONN 19.05:Radio Bunte Welle UKW 91,2 16.00 Zentrum:De Zoch is fott ... de Party kütt Rosenmontag im Zentrum 20.00 Zentrum:Stammtisch der Schwulen und Lesben in der SPD

KÖLN 13-15.00 Autonomes Lesben- und Schwulenreferat an der Uni Köln:Café 19.30 Rubikon-Beratungszentrum, Rubensstrasse 8-10): Treffen der Golden Girls (Lesben ab 55 16.00 Gezeiten:D´r Zoch wor schön un he is et wärm 20.00-22.00 Centrum Schwule Geschichte (VogelsangerStr. 61):die lglf-Bibliothek (ehemals SCHULZ-Bibliothek) ist geöffnet) 16.00 Blue Lounge:“..und bitte alle im Fummel tummeln..“ 22.00 Neuschwanstein:Pink Triangle Pink Triangle Piratenparty (2 Areas,mit GinaG+Scampi / KIC)

60000 FRANKFURT 16-19.00 Lesbisch-Schwules Kulturhaus: Lesbenarchiv

80000 M ÜNCHEN 21.00 Tanz Zentrum im Tal 16:Lesbian Dance Night für Standardfreundinnen

lespress ❘ februar 2004


DI. 24.

MÜLHEIM

10000

20.00 LIVAS: Frauenthekenabend 20.30 LIVAS: Filmabend

B ERLIN 17.00 Sonntags-Club:Cafétreff für Transgender-People 20.00 EWA: Journalistinnen-Stammtisch 21.00 Club CONTRACTION:Ann Shakes & Band

FRANKFURT/ODER 18.00 Haus der Begegnung: Vereinsabend „Our Way“

21.00 Ringlokschuppen:Lesbisch-schwuler Stammtisch

MÜNSTER OSNABRÜCK 20.00 Divan,Bergstraße 8: Lesbenstammtisch

50000 BONN

ROSTOCK

20.00 Aidshilfe:S/M-Gruppe 20.00 Zentrum:Lesbenabend

ab 20.00 Warmbad (Phase 2): schwul-lesbischer Stammtisch

18.00 Pro Familia: Treffen Transidentitas

KOBLENZ K ÖLN

20000 HAMBURG 16-20.00 JungLesbenZentrum, Glashüttenstraße 2:Offener Treff 18.00 Haus 3: Tanzcafé

KIEL 19.00 Regenbogen-Sportgruppe, wechselnde Orte und Veranstaltungen - Infos im HAKI-Zentrum 0431-17090

L ÜBECK 20.00 Café Affenbrot:Lesbenstammtisch ab 40

30000

13-15.00 Autonomes Lesben- und Schwulenreferat an der Uni Köln:Café 19.00 Autonomes Lesben- und Schwulenreferat an der Uni Köln:Plenum 19.00 Frauentanzschule:KarnevalsAusklang - Feiern,Schunkeln,Schwoofen mit anschließender Nubbel-Verbrennung 20.00 Gezeiten:Noch nix is vorbei - ab 24.00: Traditionelle Nubbelinnenverbrennung 21.00 Blue Lounge:Nubbel-adieuSupamixparty

70000

GÖTTINGEN 20.00 Café Kaballe: Frauenlesbenkneipe

STUTTGART

WOLFSBURG

19.30 Weißenburg:Lesbenchor Stuttgart 20.00 Sarah: Faschingsnacht für Amazonen - das beste Kostüm wird prämiert

20.00 Rosa Wolf:Offener Vereinsabend

40000 B OCHUM 18.30 Dreifach-Halle an der GrafEngelbert-Schule: Frauen-Ballsport (Basketball/Fußball)

DORSTEN 20.00 Haifischbar:Schwullesbischer Stammtisch

DORTMUND 20.00 Vielfalt e.V.:Les(s)Kilos (Abnehmgruppe) 20.00 Schibsel:Lesbische Mütter

GELSENKIRCHEN 16-20.00 Jugendzentrum The Point: Coming-Out Café

80000 AUGSBURG 17-19.00 Frauenzentrum: Frauenbibliothek Avalon geöffnet

MÜNCHEN 18.00 RAGAZZA:Offener Treff Computer&Co für junge Frauen von 16-25 Jahren 20.00 Frauenkneipe daneben: Kneipenabend

90000

MI.25. 00000 DRESDEN 19-22.00 Frauenzentrum: Telefonberatung für Lesben (0351-8041470) 19.00 Oosteinde:Bunte-Leute-Abend

GÖRLITZ 19.00 Jugendkulturzentrum „BASTA!“: Lesbengruppe „GörLs“ - Görlitzer Lesben

10000 BERLIN 17-19.00 Lesbenberatung: JunglesbenTreff 18.00 LSVD:Binats-Gruppe MILES: kostenlose Rechtsberatung für lesbische und schwule AusländerInnen und binationale Paare 19.00 Mann-O-Meter:GLADT Treffen Türkeistämmiger Lesben und Schwule 19.30 MILES:schwul-lesbische Internationale 22.00 die2:Aschermittwoch Party

G REIFSWALD 19-22.00 St. Spiritus:Offener Treff für schwule und lesbische Jugendliche

20000 BREMEN 18-20.00 Gewitterziegen:Mädchen,die sich in Mädchen verlieben (ab 16 Jahren)

HAMBURG 20.00 MHC,Raum 1.1:Kids wanted! Gruppe für Lesben und Schwule mit Kinderwunsch 22.00 Kir, Max Brauer Allee),Classics und Charts

KIEL 20.00 Sponti Hansa,Hansastr. 48: Stammtisch von Conjungo

LENSIAN 19.00 Schwarzer Hahn: Frauenlesbenkneipe

MÜNSTER 20.00 Maxx,Maximilanstr. 1: Lesben-Stammtisch

RECKLINGHAUSEN 19.30 Altstadtschmiede: GAYneration 21.30 Station: offener Stammtisch

OSNABRÜCK 20.30-22.00 Ev. Familienbildungsstätte Osnabrück: Tanzbeine - Schwul/lesbischer Tanzkurs

50000 AACHEN 20.00 Diana: Kinoprojekt

BONN 17.00 Zentrum: Hotpänz Youngcare bis 18 Jahre 18.00 Zentrum: Hotpänz Spieleabend 20.00 Zentrum: HotpänzCafé bis 27 Jahre

KÖLN 13-15.00 Autonomes Lesben- und Schwulenreferat an der Uni Köln:Café 17.00 anyway: Frauenabend 19.00 Gezeiten: Fischessen mit Voranmeldung (Tel.:0221-4747703) 19.30 Stollwerck:Stammtisch Lesben ab 40

KÖLN 20.00-22.00 Centrum Schwule Geschichte (VogelsangerStr. 61):die lglf-Bibliothek (ehemals SCHULZ-Bibliothek) ist geöffnet

MAINZ 17-23.00 Frauenzentrum: Café 11-19.00 Prometheus: Giorno di Donne

LÜNEBURG 20.00 „September-Kneipe“:Schwulenund Lesbenstammtisch

OLDENBURG

60000 FRANKFURT

20.00 Alhambra: FrauenLesbenStandardtanz

17-20.30 Lesbisch-schwules Kulturhaus: Öffnungszeiten des Lesbenarchivs

HÖXTER

NÜRNBERG

UELZEN

MANNHEIM

20.00 Petri-Klause:Schwullesbischer Stammtisch

19.30 Fliederlich: Youngles Gruppe für lesbische und bisexuelle Frauen

20.00 Pro Familia: Schwul-lesbische Gruppe

21.00 T 6: Frauendisco-gemischt

30000 HANNOVER 17.45-19.30 Xana: Junglesbengruppe (15+)

MARBURG 15-17.00 Autonomes Frauen/Lesben Referat,Ehrenring 5:Café

PADERBORN ab 20.00 Rubens (Detmolder Straße): Lesbenstammtisch

40000 BOCHUM 21.00 Stargate: Women for Women

DIEPHOLZ 20.00 Gesundheitsladen: Treffen der schwullesbischen Initiative

DORTMUND 20.00 Schibsel e.V.:Offene Lesbengruppe

DÜSSELDORF 17.00 FrauenBücherZimmer: Literaturgruppe für Frauen 18.30 Frauenberatungsstelle: Selbsthilfegruppe sexualisierte Gewalt 20-22.30 Frauenberatungsstelle:Gruppe für Lesben um 40 und älter

GELDERN 20.00 Zum Schwarzbrenner: Schwullesbischer Stammtisch

GELSENKIRCHEN 16-20.00 Jugendzentrum The Point: young connections DIELesBiSchwule Jugendgruppe

MÜLHEIM/RUHR 18.00 Ringlokschuppen:LILLES, lesbische Jugendgruppe für Mädchen von 1525 Berlin, Club CONTRACTION: Ann Shakes & Band

lespress ❘ februar 2004

S AABRÜCKEN 17-19.00 Alte Bierstube: Schwul-lesbische Jugendgruppe „Andersrum“

ST. INGBERT 20.00 Castro: Frauenstammtisch

70000 K ARLSRUHE 19.00 Ralph’s Bistro: Lila Laune Bar - Lesbenabend

KONSTANZ 21.00 belladonna: Frauenbar, Motorradstammtisch, Info bei Andrea 07531/15753

SCHWÄBISCH H ALL 20.00 Frauenzentrum Feodora: Lesbenstammtisch

80000 AUGSBURG 18-20.00 Frauenzentrum: geöffnet

MÜNCHEN 19.00 Radio Lora (UKW 92,4,Kabel 96,75

90000 ERLANGEN 21.00 E-Werk: Frauendisco

NÜRNBERG 17.00 FGZ:„Lesben sind überall“ Lesben-Selbsthilfegruppe

➨ 57


termine

DO. 26. 00000 CHEMNITZ

20.00 Ev. Familienbildungsstätte Osnabrück: FrauenLesbenChor TAKTLOS

50000 BONN 20.00 Café Z.:Offener Café-Abend

FR. 27. 00000 CHEMNITZ

18.00 CheLSI:Lesbengesprächskreis

KÖLN

20.00 FZ Lila Villa:Lesbengruppe Sisters!

DRESDEN

13-15.00 Autonomes Lesben- und Schwulenreferat an der Uni Köln:Café 18.00 AIDS-Hilfe:Gruppe Frauen mit HIV und AIDS

DESSAU

20.00 Frauenzentrum: Frauenstammtisch

GERA 21.00 Begegnung: Frauen/Lesbentreff

GÖRLITZ 20.00 Schwarze Kunst:Schwubs-Stammt.

HALLE ab 17.00 BBZ Lebensart:Lesbenabend

LEIPZIG 18.00 Aids-Hilfe: Junglesbengruppe 19.30 BuchladenTIAN:Lesbengruppe Buntes Archiv

10000 BERLIN 17-19.00 LSVD:Offener Treff fürLesben 19.00 Rad und Tat: Video „Salmonberries“ 19.00 LSVD:offene Vorstandssitzung (Teilnahme nach telefonischer Vereinbarung) 19.00 Feministisches Frauen Gesundheits Zentrum: Brust-Selbstuntersuchung (Kosten:18,- EUR; / erm. 13,-EUR; Anmeldung erforderlich, Tel.:213 95 97) 20.00 Spinnboden: Film "videoletters II" 22.00 die2:Lesung, erotische Geschichten, Gedichte und Märchen,neue Autorinnen sind immer herzlich willkommen

GREIFSWALD 17-20.00 St. Spiritus:Treffpunkt/Gruppe/Bibliothek

MAINZ 18.30 Frauenzentrum: Junglesbengruppe 20.00 Frauenzentrum:Lesbengruppe

60000 BENSHEIM 19.30 Prisma: Junge Schwulen- und Lesbengruppe Bergstraße/Odenwald

FRANKFURT 18.00 Deutsch-Iranische Frauenberatungsstelle: NAHAL - eine Gruppe lesbischer Migrantinnen 19.30 LIBS: Junge-Lesben-Gruppe 20.00 Cafe Exzess: FrauenLesbenKneipenAbend

MANNHEIM 18-20.00 Forum der Jugend:angeleitete Junglesbengruppe (Infos unter 06213362110) 21.00 T 6:Gay & lesbian Single-Party

SAABRÜCKEN 20.00 Aquarius Night-Café:les-dames: Der Abend für Ladies,Girls and Friends

WIESBADEN 19.00 Mo’Betta:Gay Pride Night

70000

ROSTOCK

STUTTGART

15.00 LENA e.V.: „Café Klatsch“

20.00 Sarah: Film „The Girl“

20000 HAMBURG 19.00 Feelgood:Lesbisch-Schwule Freizeitgruppe 20.00 Café Uhrlaub, Lange Reihe 63: Stammtisch aller englischsprechenden Lesben und Schwulen:Anfänger, Fortgeschrittene, Natives. Die Hauptsache ist der Spaß an der Sprache“

LÜBECK 19.00 Frauencafé:Literaturgruppe

80000 AUGSBURG 18-20.00 Frauenzentrum: Frauenbibliothek Avalon geöffnet

MÜNCHEN 18-22.30 Ragazza:Offener Treff für lesbische-und alle, für die dieses Thema „Thema“ ist - junge Frauen bis (ca.) 25 Jahre! 20.00 Dankeskirche:Luk München 21.00 Fortuna:Saray - Oriental Night für Lesben und Schwule

OLDENBURG 20.00 Hempels:Lesbenkneipe

30000 G IEßEN 21.00 Einstein:schwul-lesbischer Stammtisch

MARBURG

sistars** SAMPLER RELEASE PARTY HAMBURG

21.00 PSI-Club:Gay House Lounge

PADERBORN 18.00 ESG:Schwul-lesbische Jugendgruppe

40000

19.00 Die Brücke:Quasselabend

DRESDEN 19.00 Frauenzentrum: Frauenkneipe

JENA 20.00 Cassablanca:Que(e)rdance - die schwul-lesbische Disco

LÖBAU 16-20.00 Jugendgruppe GAYsellig 20.00 Barabend

10000 BERLIN 19.00 Rad und Tat: Video:„Anna Göldin Letzte Hexe“ 20.00 Begine:Dia Vortrag von Rafaela Schmakowski:„Das Labyrinth – Symbol eines Zeit- und Kulturraums 20.00 Sonntagsclub:Das Ensemble des neuen Musicals "Timetrain" präsentiert eine bunte Mischung aus bekannten Musicalsongs (Eintritt:5 EUR) 20.00 Blu:Ladies Night 20.00 Mudd Club: Buzzstart mit Zuckerclub on Stage 20.00 FRIEDA:Offener Lesbenabend 21.00 „Femme Fatale“: Frauenfete

20000 BREMEN 20.00 Theaterhaus Schnürschuh: Kordula Völker mit ihrem Programm „Ich hatte doch nur Heintje“ 22.00 ZAKK:Kraß im ZAKK,lesbischschwule Bar

HAMBURG 22.00 Frauenkneipe: Tanzparty

KIEL

22.00 Callas: lesbischwule Party Callas andersrum

30000

19.00 Lila Distel:Offener Lesbentreff 19.30-21.30 FrauenLesbenChor - „Immer wieder anders“ weitere Infos unter:02511619983 21.00 Freiherr-v.-Stein-Gymnasium: Cheerleading für Lesben

OBERHAUSEN 19.00 Druckluft,am Förderturm: Frauenkneipe

MST /Frankfurt/ HipHop & Vokalkunst Khyma/ HH/ Flexirock mit Flow Kerstin Grether / Berlin/ StandUp-Poplesung

21.00 Urania:Kneipe mit Billard, Kicker, Dart und netten Frauen

50000 20.00 Notruf:Lesbentreff

KÖLN 23.00 Gloria:Ladies´Night

60000 A SCHAFFENBURG 20.00 Frauenzentrum:Lesbentreff Volle Kanne 21.00 M & S Connexion:Push Up Women only!

FULDA

18.30 Mügelsberghalle: FrauenvolleyballGruppe „Die Pippis“ (Kontkakt: 0681376644) 20.30 Café Kostbar:Lesbenstammtisch 21.00 Sappho Tanzcafe:Lesbian,Gays and Friends im Sappho SB

GIEßEN 21.00 Anders als: Frauen/Lesben-Rave

HANNOVER 18.00 Villa Anna:Mixed Pickles:lesbischschwule Jugendgruppe bis 25 18.00 Haus der Jugend:Die Manus schwullesbische Jugendgruppe 21.00 Harlekin:Schwullesbische Disco

40000 16-20.00 Rosa Strippe:Café für junge Lesben und Schwule bis 26 22.00 Bahnhof Langendreer:Zarah & Leander

DORTMUND 18.30 KCR:Mosquitos - die schwullesbische Jugendgruppe 18.30 Mütterzentrum: Vielfalt e.V. Literaturgruppe 19.00 SVD: Gruppe schwuler und lesbischer Alkoholkranker 19.30 Schibsel e.V.:Gruppe für Lesben ab 40

SAARBRÜCKEN

70000 KARLSRUHE 20.00 Frauencafé: Offener Lesbentreff GOTEC:Disco für Lesben,Schwule und Leute die Fun haben wollen

S TUTTGART 20.15-21.45: Wagenburggymnasium: Frauen-Volleyball-Training

80000 AUGSBURG 20.30 Frauenzentrum: Freitagslesbenkneipe 21.00 KEROSIN CLUB:Gay-LesbianAnd-Friends-Party

KEMPTEN 20.00 Philadelphia: Frauenabend

M ÜNCHEN

ESSEN

20.00 LeTRa:Lesbentreff mit Diskussionsabend, Thema: Freundschaften unter Lesben

19.00 FliP:Offener Lesbentreff

U LM

MÖNCHENGLADBACH

19.00 Frauentreff:Kneipenabend

19.30 Lila Distel: Treffen Leslie e.V.

MÜNSTER

18-20.00 Autonomes Referat für Lesben und andere Frauen,Uni Oldenburg, Alte Münze 12: Treff

17.00 JIB, Gleis 22,Haftenstr. 34: Jungslesbentreff 20.00 Café Leipzig: Junglesbentreff

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WUPPERTAL

M ANNHEIM

OLDENBURG

Eintritt ? 10,-/ 7,-

WESEL 22.00 Herzogenring 4:Schwoof der Frauengruppe Wesel

20.00 Guten Morgen Buchladen:Lesung mit Karen-Susan Fessel „Unter meinen Händen“

Ms. Raten / HH/ buntgerockter Sternchenpop mit Punkappeal

MÜNSTER

20-22.00 Mädchenzentrum,Süsterstraße 21:„Die Annas Lesbengruppe für Mädchen/Frauen bis 25

BRAUNSCHWEIG

BOCHUM

MÖNCHENGLADBACH

O SNABRÜCK

20.00 AWO:Lesbentreff

UELZEN

WETZLAR

Pyranja / Berlin/ erdiger Rap mit Message

20.30 Freiherr-v.-Stein-Gymnasium: Tanzen für Lesben und Schwule

20.00 Frauencafé: Frauenkneipe

Parole Trixi / HH/ Mellow-dramatischer Rock-Thriller

ESSEN

Sonntagsclub Greifenhagener Str. 28 10437 Berlin, Uhrzeit: 20.00 Uhr Eintritt: 5 Euro

LEVERKUSEN

mit

20.00 Quarterback: Frauentreff

www.timetrain.de

LÜBECK

15-17.30 Mütterzentrum,Hospitalstrasse 6:Lesbische Mütter 19.30 KCR:Arbeitskreis schwul-lesbische Geschichte Dormund 20-23.00 Frauenberatungsstelle, Frauencafé:es wird gekocht (Info unter 0211-354807) 20.00 Goldener Ring: lesbisch-schwuler Motorradstammtisch

27. und 28. Feburar 2004,

K OBLENZ

DORTMUND

DÜSSELDORF

Das Ensemble des neuen Musicals "Timetrain" präsentiert an zwei Aben den eine bunte Mischung aus bekann ten Musicalsongs (z.B. aus Chicago, der Rocky Horror Picture Show oder Cabaret) und auch schon mal einige Songs aus dem eigenen Musical "Timetrain".

19.00 HAKI: JuHu - Schwul-lesbische Jugengruppe 22.00 Traumfabrik, Grasweg 19:Gays and Friends in der Traumfabrik

21.00 Vibe!:Gay Vibe!

27. Februar 2004, 21:00 Uhr Knust Hamburg

MUSICAL-GALA

90000 E RFURT 18-20.00 Mädchenzentrum Erfurt: Treffen der LesBi-Gruppe

lespress ❘ februar 2004


Deutschsprachige Erstaufführung LILYS HAUS von Lydia Stryk Deutsch von Inge Greiffenhagen und Bettina von Leoprechting Inszenierung: Stefanie Stüber Bühne: Asim Brki Kostüme: Silke Rekort Vorstellungen im Februar: 4., 6., 21., 29., 20.00 Uhr

Leipzig, Frauenkultur: Salacious Band

SA. 28. 00000 DRESDEN 16.00 Gerede:l.u.s.t. - Treff der nicht nur lesbischen und schwulen Teenager 21.00 Frauenzentrum:Dance for Elderly Ladies

HALLE 21.00 Capitol: Vielweiberei – die Party von und für Frauen

L EIPZIG 22.00 Frauenkultur:Lesbendisco

10000 B ERLIN 19.00 LSVD:TürkGay, Gruppentreffen 19.00 SO 36:Café Fatal Gesellschaftstanz 20.00 Sonntagsclub:Das Ensemble des neuen Musicals "Timetrain" präsentiert eine bunte Mischung aus bekannten Musicalsongs (Eintritt:5 EUR) 21.00 Spinnboden:Nachtschwärmerinnen - offene Ausgehgruppe für Frauen 22.00 EWA:Disco 22.30 Tanzschule bebop:Disco 30 up

20000 HAMBURG 20.00 Frauencafe endlich: PARTY ( Infos 040 35 16 16) 22.00 Las Palmas:tomodachi präsentiert: im Fernsehen läuft nix 22.00 MHC:Hot Night, Disco for gays, lesbians & friends

KIEL 22.00 Pumpe:Shakin’,die lesbisch-schwule Disco

O LDENBURG 10.00 Weser-Ems Halle:Queer-Takt 2004 - Tanzturnier 20.00 Weser-Ems Halle: Queer-Takt 2004 - Ball (festliche Kleidung erwünscht, Eintritt:20,- EUR (je 1 EUR zugunsten des CSD Nordwest)) 22.00 Alhambra:Rosa Disco

30000

22.00 Hösels City Tanzcafé:Fun und Flirt Party für Frauen

MÜLHEIM A.D. RUHR 22.30 Ringlokschuppen:Cruise + queer Schwullesbische Party

MÜNSTER 11.00 Halle Ost:Badminton I Freie Spielzeit

OSNABRÜCK 22.00 Trash:Queer-Dance-Party

RECKLINGHAUSEN 21.00 Altstadtschmiede: Frauenschwoof

50000 BONN 16-22.00 Intern. Frauenzentrum: LaisserFaire - Lesbentreff

KÖLN 14.00 Vor dem El-De-Haus, Appellhofplatz:„Frauen im Nationalsozialismus“ - Führung des Kölner Frauengeschichtsvereins 15-19.00 anyway: Frauennachmittag 17.30 Jeremia-Haus:MCC Gottesdienst (nicht nur für Lesben und Schwule) 22.00 Stollwerk: Women Pleasure ClubSofa Workshop 23.00 Gloria:Ladies Night 23.00 Stollwerk: Women Pleasure ClubSofa Party 23.00 Club H90:2 Jahre Kings&Queens Birthdayparty & „house club hottest“-Tour (Eintritt frei für alle Drag Queens & Drag Kings,Einlass ab 18 Jahren)

60000 FRANKFURT 20.00 LSKH:Standard-Tanzparty für Lesben und Schwule

LUDWIGSHAFEN 20.00 Frauencafé:Lesbentreffen

MANNHEIM 21.00 T 6: Party speziell für „Sie“ 22.00 MS Connexion:„Love ´n Pride“ Party

20.00 HIP:Disco Feeling-Rosa

20000 HAMBURG KIEL 22.00 Pumpe: Dico schwul-lesbisch

40000

70000

BEDBURG-HAU 19.00 Haus Berkhöfel:Lesbenstammtisch

ESSEN 20.00 Schauspiel Essen,Studio:Lilys Haus

50000 KÖLN 14.00 Vor dem Römisch-GermanischenMuseum,Roncalliplatz:„Touristin in der eigenen Stadt - Einstiegsrundgang auch für Nicht-KölnerInnen“ - Führung des Kölner Frauengeschichtsvereins 20.00 Klüngelpütz:"Kulturschock"

KONSTANZ

DORTMUND

21.00 belladonna: Frauenbar

20.00 Mona + Lisa: Tanzparty

STUTTGART 22.00 Qupi:Castro-Station Gay Night

80000 MÜNCHEN ab 19.00 Münchener SchwuLesbische Gehörlose e.V.:(Info´s im Südtreff 44, Müllerstraße 43a,E-Mail:MLSGeV@tonline.de) 19.00 Wirtshaus im Schlachthof:MELODIVA Lesbenchor präsentiert ihr neues Programm: "D’Schar war’s" – (Übers.:Die Schere war es) 23.00 Club Fortuna:Ladies Night

90000

lespress ❘ februar 2004

P OTSDAM

22.00 Kulturbahnhof BO-Langendreer: Zarah und Leander, Party für Lesben, Schwule und Freundinnen

21.00 Sappho Tanzcafe:Ladies only im Sappho SB

Köln, Club H 90: DJ Hildegard

20.00 Offener Kanal:Queer City On Air 12.30 Treffpunkt:Innenhof Schokofabrik in Kreuzberg: Stadtspaziergang von movin´ queer 13-16.00 „Quer Christ“ - Andacht 16.00 Treffpunkt:Märkisches Museum, Am Köllnischen Park:Ab durch die Mitte - Historische Stadtführung nach Charlotte von Mahlsdorf 18-2.00: SO 36, Café Fatal: 18-19.00 Uhr kostenloser Tanzkurs; 21.30 VarietéProgramm 19.00 Mann-O-Meter:offene Schachgruppe für Schwule und Lesben 22.00 Blu:Diamonds and Pearls, female saturday

20.00 Tuchfabrik:Eve Enslers „Vagina Monologe“

20.00 Magnus:Lesbenstammtisch

40000

10000 BERLIN

BOCHUM

SAABRÜCKEN

22.00 Rainbow:Disco schwul-lesbisch

SO. 29.

TRIER

B IELEFELD KASSEL

Leipzig, Frauenkultur: Katja

60000 F RANKFURT 16-19.00 Lesbisch-schwules Kulturhaus: LesCafé 19.30 Living:Dinner and Dance 23.00 Blue Angel:Sunday Party

KAISERSLAUTERN 20.00 Take off: Frauentag

SAARBRÜCKEN 15.00 Aquarius Coffeelounge

90000 COBURG 21.00 Vertico: VertiGAY - Coburgs SchwuLesBische Disco

WÜRZBURG

WEIMAR

20.00 ESG: Frauen-Kneipe

15-24.00 Aidshilfe:Lesbentreff

In Lilys Haus steht ein Zimmer leer. Lily, überzeugte Feministin und Lesbe, hofft, dass in dieses Zimmer ihre Freundin Gina einziehen wird. Seit sie sich vor zwei Jahren, drei Monaten und sechseinhalb Tagen in der Bank kennen gelernt haben, in der Gina arbeitet, treffen sich die beiden regelmäßig im Café, um die neusten Beziehungsgeschichten zu diskutieren... Nach dem Tod der Mutter holt Lily ihren Vater zu sich. Zig, wie Lily ihn nennt, zieht nun in das leerstehende Zimmer ein. Die erfolgreiche wissenschaftliche Karriere, das eigene Haus, alles möchte sie dem vergötterten Vater zeigen und mit ihm teilen. Doch Zig ist bereits dabei, sich von diesem Dasein zu verabschieden... Das ideale Bild, das Lily sich von ihrem Vater gemacht hat, gerät zunehmend ins Wanken... In zwanzig schnellen Szenen erzählt Lydia Stryk in ihrem Stück von Lilys verzweifeltem Kampf, noch einmal zu ihrem Vater vorzudringen, ehe er sie für immer verlässt. Aber auch davon, wie Gina und Lily sich dadurch näher kommen. Auf ungewöhnlichen (Um-)Wegen hat Lydia Stryk zum Schreiben fürs Theater gefunden: Aufgewachsen in Illinois und London, stand sie schon als Vierjährige auf der Bühne: in Japan als Kabukitänzerin. Später Schauspielausbildung in London, Produktionen auch in New York, mit 22 Jahren Rückzug vom Schauspielberuf. Stattdessen Studium (Geschichte, Philosophie, Journalismus), erste Stücke ab 1991. Die Liebe führte sie nach Berlin. Seither lebt sie in Berlin und New York, wo sie zur Zeit Szenisches Schreiben am Hunter College unterrichtet. Bisher hat Lydia Stryk zehn abendfüllende Stücke geschrieben, von denen vier in den USA aufgeführt wurden. Mehrere ihrer Stücke waren auf Festivals und Lesungen in den USA und an einigen off-Broadway Theatern in New York City zu sehen. 2002 wurde sie mit dem Berrilla Kerr Foundation Playwrights Award ausgezeichnet. Lilys Haus (The House of Lily) wurde 2001 am Steppenwolf Theatre (Chicago) uraufgeführt. Es ist das erste Stück, das von Lydia Stryk in Deutschland zu sehen sein wird. Ein weiteres Stück, The Glamour House (UA: 2001 am Victory Gardens Theatre, Chicago), wurde vor kurzem ebenfalls ins Deutsche übersetzt. Stefanie Stüber, Jahrgang 1970, studierte von 1991 bis 1993 Theaterwissenschaft an der Theaterhochschule Hans Otto in Leipzig und anschließend Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften sowie Germanistik an der RuhrUniversität Bochum. Nach ihrem Studium arbeitete sie als freie Regieassistentin am Badischen Staatstheater Karlsruhe sowie am Schauspiel Essen. Seit der Spielzeit 2001/ 2002 ist Stefanie Stüber fest als Regieassistentin ans Schauspiel Essen engagiert. Mit der Inszenierung des Stückes Mercedes von Thomas Brasch im Studio des Grillo-Theaters gab sie im Januar 2003 ihr Regiedebüt. Karten unter Tel.: 0201/8122-200 oder www.schauspiel-essen.de

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lespress ❘ februar 2004

■ Klettern in freier Wildbahn - just for fun aber sicher, welche kennt sich schon aus und ist kompetente Lehrerin für Antje, 26, Tel.: 0421-3784401 ◆ 4023396 ■ Wir (29 + 30 im Raum Kiel) suchen bundesweit Frauen/Paar für gem. Unternehmungen und Gedankenaustausch. Unsere Interessen: die schönen Künste, Reisen, Kino- und Cafébesuche und Entdeckung von Neuland. ◆ 4023400 ■ Hallo! Ich (38) suche Dich zwecks Gedankenaustausch auf die altmodische Art: Handgeschriebenes auf Briefpapier .Oder vielleicht hättest Du ja Lust mit mir mal was zu unternehmen. Freue mich auf Deine Post ◆ 4023403 ■ Hi! Würd mich über Brief- o. Mailwechsel freuen. Bin 38, Anhang v. 2 Kindern, Hund, Katze + Hasen! Bin gern unterwegs, mal Ruhe, mal Lesen, mal Sport, auch Schreiben ist ok :). Sollte halt Spaß machen!! ◆ 4023406 ■ Raum HOL, HM, HI, H und Umgebung: Lesbisches Paar (27 & 32) sucht Gleichgesinnte zwecks gemeinsamer Freizeitgestaltung. Wir, NR, lieben die Natur, Sport, Kultur, Reisen, Musik, gemütliches Beisammensein und Klönen. Schreibt oder mailt uns unter „Morosa1126@yahoo. de“. ◆ 4023428

■ Meine liebe Muggi! Ich wünsche Dir ein gesundes und glückliches Neues Jahr! Ich liebe Dich! Es ist wunderbar, dass wir uns auf jeden neuen Tag freuen, an dem wir zusammen sein können. Ich liebe Dich so wie Du bist und auch wie Du sein

wirst, wenn noch viele Jahre vergehen. Ganz viele Kussis! Muggi ◆ 4023413 ■ Huhu Ulrike! Happy Birthday nachträglich und eine wunderbare Geburstagsfeier am 7. wünscht die andere Ulrike. Wir sehen uns! ◆ 4023425

GRUß UND KUSS ■ Ach Schatz, weißt du noch, vor einem Jahr? Da waren wir ganz weit weg, die Sonne schien gnadenlos vom Himmel und wir genossen die wenigen kühlen Momente im klimatisierten Einkaufsladen und dem Nationalparkcenter. Aber vor allem die morgendlichen Wanderungen mit dir um den Uluru und durch die Kata Tjuta, werde ich nie vergessen. Es war einfach schön. Ich freu mich schon auf das nächste Abenteuer mit dir in Bella Italia. Deine Heldin ◆ 3123218 ■ Cara mia, Sonnenschein! Ohne dich werd ich gar nicht froh. Wie soll das in den nächsten drei Wochen bloß werden? Sterntaler ◆ 4013328 ■ Sonnenschein, jetzt bist du endlich wieder ganz da. Hoffentlich war es in Godesberg nicht zu schlimm, sondern vielmehr interessant und auch kurzweilig. Ich liebe dich ganz doll! Märrie ◆ 4023336 ■ Nutz ein Glück! - So spricht Salomon der Weise, flüchtig, flüchtig ist die Zeit, auf der Lebensreise; drum lass und Hand in Hand zum Genusse eilen; süßer ist das Glück alsdann, wenns zwei Herzen teilen. Seit nun schon 4 Jahren bist Du das Wichtigste in meinem LEben! Wird es bleiben! ILD Tigger! Kuss, Dani-Maus. ◆ 4023365 ■ Mein lieberKrümel! Ein Tag ohne Dich ist wie eine Wiese ohne Blumen. Es ist schön von Dir geliebt zu werden. Ich liebe dich, Deine Knutschkuh. ◆ 4023407

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■ Hallo mein Engel! Einen wunderschönen Februar mit genügend Schlaftagen wünscht Dir Dein B. ◆ 4023426 KENNENLERNEN UND MEHR ■ Auf ein Neues! Bin dreifache Mutti aus dem Raum Stuttgart. Suche Brieffreundin (besonders gerne auch e-mail ), Tanzpartnerin und/oder mehr (auch gerne!). Freue mich auf Antwort und: *CU*“ ◆ 4013330 ■ In Berlin und drumherum: Bildende Künstlerin leidenschaftlich und sensibel ,48 , sucht Gleichgesinnte unkonventinelle Frau originell eher feminin und experimentierfreudig zw. 40 und 50 ,für verbindliche Liebe mit Tiefgang und gegenseitiger Inspiration. ◆ 4023338 ■ Verträumte 20jährige sucht im Raum Darmstadt/FFM eine lesbische Frau zwischen 18 und 25 Jahren, die etwas verrückt, lieb, treu und schlank ist zum Aufbau einer Freundschaft; aus der sich auch mehr entwickeln könnte. Bin ca. 1,70m, feminin, tierlieb, etwas verrückt, lesbisch und schlank. Ich mag Ausgehen und Spaß haben genauso gerne wie ruhige Abende zu Hause. Vielleicht bald mit dir? Ich freu mich auf einen Brief mit Foto von dir. ◆ 4023342 ■ Raum K/W/D: Ich, Anf. 40/170/ NR, sensibel, vielseitig interres., unternehmungsl., zuverlässig, suche Die EINE, die zu mir passt! Möchtest Du mit mir romantische Abende bei Kerzenschein verbringen, zusammen Pläne schmieden für die Zukunft, am Strand sitzen, wenn die Sonne über dem Meer untergeht? Dann schreibe mir! ◆ 4023345 ■ Erfahrene High-Femme (32) sucht gutaussehende/n Butch/Transgender mit Herz, die/der im Leben steht. Zuschriften bitte mit Bild. ◆ 4023352 ■ Ich (34) sportlich, Beamtin, behutsam und vielseitig kulturell interessiert suche heiratswütige oder freundschaftssuchende evangelische Pfarrerin oder solche, die gut eine sein könnte. Bild wäre schön, muss aber nicht. ◆ 4023353 ■ Wirsind noch jung + können nicht mehr warten! Wir wagen die Natur pur! 39 + 43 mit gegenseitiger Empfehlung, möchten ihren Freundinnenkreis erweitern. Wir freuen uns auf Euch im Raum FFM + Worldwide. ◆ 4023354 ■ Suche keine Traumfrau, sondern einfach nette Frauen, die was mit mir

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unternehmen wollen. Treffen, Tanzen, usw. Bin 48 J. u. lebe auf dem Lande Nähre Hamburg ◆ 4023355 ■ Rm. H u. Umgebung: Suche humorvolle kluge Frau (Lesbe), die sich allein nicht zu wenig ist, aber auch einige Dinge zu zweit erleben und genießen möchte. Ich, 45, R. und eben ganz normal würde mich über Deine Post freuen. ◆ 4023357 ■ Sie (37 J., 60 kg) humorvoll, sportlich, naturbelassen, Relaxen, Romantik, Musikhören, alles, was Spaß macht, sucht Sie. Du solltest ein burschikoser Typ sein, treu, ehrlich, mit mir lachen können. Ich freue mich auf Deine Antwort. Raum KH/B/N ◆ 4023358 ■ Frau, 39, möchte bodenständige, treue, ehrliche Sie v. 30 - Anfang 40 kennenlernen. Lebst Du in Hamburg und steht für Dich Zweisamkeit an erster Stelle, dann melde Dich mit Foto. Ich würde mich freuen. ◆ 4023360 ■ Wie wahrscheinlich ist es wohl eine humorvolle, herzliche, zuverlässige Frau im Raum 48 auf diesem Weg kennenzulernen, die zudem noch Träume hat und bodenständig ist? Eher unwahrscheinlich! Aber einen Vesuch ist’s doch wert, oder? Schreib’ mir (38) „einfach“. Mit Foto, wenn Du magst. ◆ 4023362

■ Hallo! Netter M/30, hilft einer frdl., unverheirateten Deutschen (gern lesbisch) sofort bei Finanznot, wenn sie auch ihm hilft! Ohne Sex! Bitte mit Tel. an Postfach 606453, 22256 Hamburg ◆ 4023364 ■ Wo bist Du? Frau, 42 J., vollschlank, zärtlich u. liebevoll s. liebevolle Frau z. Aufbau einer wundervollen Beziehung. BmB, Raum Albstadt/ Tübingen/Stuttgart. ◆ 4023367 ■ Kino? Theater? Oper? Wandern? Essen gehen? Ich (30 J.) suche Frau aus Hannover od. Umgebung zwecks Freizeitgestaltung ◆ 4023368 ■ HB, OL: Lesbe (43, R), die weiß, was sie will, sucht Ebensolche, die Lust hat auf Sex und andere schöne Dinge, keine Angst vor Nähe hat, dennoch ihre Unabhängigkeit schätzt und in Konflikten eher eine Herausforderung sieht. ◆ 4023374 ■ Möchte meinen Freundes/Bekanntenkreis erweitern (ev. auch mehr). Du auch? Ich bin 32 J. u. komme aus Köln. Zu meinen Hobbys gehören u. a. Klönen, Spielea., Kino, Kneipe, Tanzen (auch Szene), einfach alles, was Spaß macht. Also trau dich,

antworte garantiert. 016096677919 SMS. ◆ 4023375 ■ Raum 34—-50 km +/-: In meinem Jahreshoroskop steht, dass ich eine neue Liebe finden werde. Es stand leider nicht dabei: WANN! Ich, w, 30 J. 1,60m werde nun mein Glück selbst in die Hand nehmen und hoffen, auf diesem Weg Dich, zw. 30 u. 40 J. bis zu 1,66m zu finden. ◆ 4023391 ■ Gleich und gleich . Du bist um die 40, groß, schlank + sportlich, selbstbewusst, mit beiden Beinen im Leben stehend und tierlieb. Alles weitere findet sich, wenn Du im Raum MS + 150 km lebst und Dich meldest. ◆ 4023392 ■ Sie, 35, NR, schlk., nicht unansehnlich, mal burschikos, mal feminin, wünscht sich sinnliche Begegnungen mit femininer zärtl. Frau (gerne a. mollig). Bin einfühlsam, zärtl. u. verspielt. Bild wäre schön, antworte a. m. Bild. Nur Mut, ist auch mein 1. Verscuh. Raum 7 u. a. ◆ 4023394 ■ Freiheitsliebendes Seeungeheuer (45 J.) sucht feurige Drachin für Flug durch Raum und Zeit ◆ 4023401 ■ Attraktive devote Sie, 30, 1,69, schlank, Nicole Kidman Typ sucht dominante Herrin evtl. auch Paar. Bin sehr einsam z. Zt. Alter 35 -55 J. ◆ 4023402 ■ Biete: Fem. Sie, 38 J. schlank, 1,60m, NR, naturverb., vielseitig interessiert, Kinder- und tierlieb. Suche: Fem. Sie, die mein Herz zum Lachen bringt. Und bitte: keine Angabe von Postfächern und Handynummern ◆ 4023404 ■ Gibt es hier im Norden wirklich keine, die auf der Suche nach ihrem Sonnenschein, ihrer Muse...ist, Lust auf Zweisamkeit hat, das Meer, das Leben, Bücher + Musik liebt? W, 33, 170cm XL, dkl.bl. Stelle mir Dich so vor: 30 - 45 Jahre ab 170 cm, burschikoses Auftreten mit sensiblen, gebildeten, tiefsinnigen Anteilen. Perfektionismus finde ich ein einer Beziehung hinderlich, oft machen die „Makel“ den Menschen aus. Und wenn Du die Anzeigen sonst „nur so“ liest, schnapp Dir den Stift und los gehts! Ich freu mich drauf! ◆ 4023405 ■ Einen Trauschein will ich nicht, auch nicht einen gemeinsamen goldenen Käfig. Ich suche eine lesbische Partnerin zum Reden, Nachdenken, Anlehnen und Kuscheln, die auch ohne tägliches Aufeinanderhocken Aufrichtigkeit, Zuverlässigkeit und Treue zu schätzen weiß. Gibt es Dich (zwischen 18 und 45) im Raum HAL, SK, L, G, ZZ, MQ, BTF irgendwo? Bitte schreib mit (evtl. m. Bild u. Tel.Nr.) ◆ 4023410 ■ Raum 907 : Herzlich Willkommen in meinem Leben. Ich, treu, romantisch, liebevoll suche das passende Gegenüber für eine harmonische Beziehung, 40+ (no bi). ◆ 4023414 ■ Fühle mich in einem 5 Sterne Hotel so wohl wie auf einem Campingplatz je nach Stimmung. geht es Dir

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auch so? Du bist zwischen 30 und 45 Jahre alt? Wohnst nicht sehr weit von Göttingen oder Kassel, bist NR und neugierig auf alles Neue? Schreibe bitte. ◆ 4023415 ■ Nordhessen/südl. Niedersachsen: Wohne genau hier. Bin 37 J., ein wenig burschik. aber doch weiblich mit Interessen Kunst (Kabarett), Lesen u. Sport u. alles, was Spaß macht. Zu zweit macht alles mehr Spaß. Deshalb melde Dich. Einzige Bed.: NR. ◆ 4023416 ■ Suche im Rm. Trier nette Bekanntschaften, für Freundschaft o. mehr. bin 33, humorv., natürl. u. unternehmungsl., keine Modellmaße, aber mit viel Herz. Na, Interesse? Email: t.s.e.@gmx.de ◆ 4023417 ■ Freundin gesucht zum Erzählen, Zuhören, Lachen, Weinen, Leben, Lieben?! Ich, 41, schlank, Du -50, schlank aus Muc. Habe viel Liebe in meinem Herz, die würd ich Dir gern schenken. ◆ 4023419 ■ Wenn Du (27-36) feminin, schlank u. ehrlich bist, für Dich das Kennenlernen auch im Vordergrund steht, Du einer Freundschaft nicht abgeneigt bist u. Du kein Problem damit hast, daß ich(31/1.75/62) verheiratet bin, dann bist Du vielleicht die Frau mit der ich erste Zärtlichkeiten austauschen möchte!Melde Dich, damit wir es rausfinden können!!! ◆ 4023420 ■ Hallo liebe Frau, ich (45 J., Lesbe) suche u. wünsche mir ebenso Frau für alles was Leben und Liebe ausmacht. Mir kommt es nicht auf Äußerlichkeiten an. Es sind die inneren Werte und was Du vermittelst. Hast Du mit XL-Größe Probleme, dann lasse es besser sein. Meine Interessen sind weit gelagert. Doch mehr mündlich. Ich stehe im Leben, bin aber auch sehr sensibel. ◆ 4023422 ■ Außergewöhnlich, feminin, intel ligent und gut aussehend. So würde ich mich beschreiben. Das jedoch ergäbe ein unvollständiges Bild, denn ich habe auch meine launischen, eigensinnigen und unausstehlichen Momente. Was ich will? Eine feminine, selbstsichere Frau, gerne mit Kind, die weiß, dass das Leben nicht planbar ist. Mit Wort&Bild an wellcomposed@web.de ◆ 4023424

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❯ KCR,Braunschweiger STr.22, Hinterhaus, 44145 Dortmund, Lesben-Infohotline: Do.:18-20.00Uhr, Tel.:0231/19446 ❯ Schibsel e.V.,Goethestr. 66, 46242 Dortmund Beratungstelefon f. Lesben, Angehörige u. FreundInnen, Mo.:17-19 Uhr, Di.:19-21 Uhr, Mi 16-18 Uhr, Pers. Beratung ohne Anmeldung: Do.:16-18.00Uhr. Tel. 0231820001, Fax:0231/8820959,e-mail: schobsel@w4w.net rollstuhlgerecht Lesbentelefon,Do.:18-20 hr, Tel.: 0231/19446

❯ Lesbenberatung, Do.:18.30-20.00 Uhr Tel.:06131-221263

❯ Lesbentelefon,c/o Mädchenkulturhaus, Heinrichstr.21,28203 Bremen Do.:19-21.00 Uhr, Tel.:0421-3399046

❯ Rosa Strippe, Beratung für Lesben, Schwule und Angehörige, Alleestraße 54, 44793 Bochum Tel. Beratg:Mo.: 19-21 Uhr, Mi./Do.:1820 Uhr, Fr.: 13-16 Uhr, pers. Beratung ohne Anmeldg:Mi.:16-18 Uhr, Tel.:0234-19446 www.rosastrippe.de bedingt rollstuhlgerecht

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❯ Dornrosa e.V.,FZ Weiberwirtschaft, Robert-Franz-Ring 22,06108 Halle Lesbentelefon,telef. u. pers. Beratung nach Anmeldung Do:12-16.00 Uhr, Tel./fax:0345-2024331 ❯ bbz.Lebensart,off. Treff, Info- und Beratung Do.:18-21.30 Uhr, Tel.:0345-2023385 www.bbz-lebensart.de ZITTAU

❯ Frauen helfen Frauen,Töpfeberg 4, 02763 Zittau, Beratung nach telef. Abspr. Mo.,Do.: 9-15.00Uhr, Tel.:03583-510515 ❯ Lesbentelefon,2.+4. Do.:18-20.00 Uhr Tel.:03583-510515 & Tel:03583-510480

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BREMEN

❯ Intervention e.V.,Glashüttenstraße 2, 20357 Hamburg, telef. u. pers. Beratung u. Inform. für Lesben,Do.:15-17.00 Uhr Tel.:040/ 245002 JungLesbenZentrum,Mo.:16-19.00Uhr, MI.:14-16.00Uhr, Tel./fax.:040/4304624

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❯ Lesbisch-schwule Telefonberatung So.:19-21.00 Uhr, Tel.:0431-19446 ❯ Donna-Klara e.V., Frauenberatungsstelle Telefonische Sprechzeiten, Termine nach Vereinb.: Mo.,Di., Mi.:9-11 Uhr, Do.:15-17 Uhr, Tel. 0431-5579344 e-mail:psychosozial@donnaklara.de ❯ HAKI e.V.,Lesbisch-schwule Emanzipationarbeit in Schleswig-Holstein,anonymes Beratungstelefon: So.:19-21.00Uhr.,0431/19446 OLDENBURG

❯ Lesben in Sicht e.V., FrauenProjekteHaus,Cloppenburger Str. 35,26135 Oldenburg, Telef.- und Beratungszeiten f. Lesben, lesb. Paare, Angehörige, FreundInnenu. BeraterInnen,jeden 2.+4. Do. im Monat:18-20.00 Uhr Tel. 0441-2480084 rollstuhlgerecht nach Anmeldung

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❯ Frauenkulturzentrum e.V.,Mellerstr. 2, 33613 Bielefeld, telef. u. pers. Beratungszeiten Mo.,Mi., Do., Fr.:16-21 hr, Sa.:19-24 Uhr Sprechstunden für Migrantinnen Tel.:0521-68667 ❯ Lesbentelefon,Mi.:19-21.00 Uhr Tel.:0521-138390 ❯ Lesbisch-schwules Überfalltelefon Do.:19-21.00 Uhr. Tel.:0521- 19228

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BOCHUM

Hilfe

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❯ Klub Einblick e.V. - Beratung Di.:14-20.00 Uhr, Do.:10-16.00 Uhr Tel.:0385-555560, Fax.:0385-5811926

DÜSSELDORF

&

❯ Frauenberatungsstelle, Ackerstraße 144, 40233 Düsseldorf, Beratung u.a. für Migrantinnen und Fauen mit Behinderungen,telef.:Mo.,u. Mi.:1418.00 Uhr, Di.,Do.,u. Fr.:10-14Uhr, Lesbenberatung:Mo.:16-18.00Uhr, pers. (auch Paare)nach Vereinbarung( anonym u. kostenfrei),Krisentelefon täglich:1022.00Uhr Tel.:0211-686854 Fax:0211/676161 e-mail:info@frauenberatungsstelle.de -rollstuhlgerecht❯ Lesbentelefon c/o LUSZD, Lierenfelder Str. 39,40231 Düsseldorf, Beratungszeiten: Do.:20-22.00 Uhr, Tel.:0211-7337471 LINGEN

60000 FRANKFURT/MAIN

❯ LIBS, Lesben Initiative f. Beratung und Soziales,Alte Gasse 38, 60313 Frankfurt/Main Telefonberatungszeiten,Di.; Do.; Fr.:1719.30 Uhr, pers. nach Anmeldug, Tel.:069-282883 Email-Beratung:info@libs.w4w.net MANNHEIM

❯ Plus e.V.,Psycholog. Lesben- und Schwulen-Beratung Rhein-Neckar e.V., Alphornstr. 2a,68169 Mannheim - Di.:1718.00 Uhr, Do.:9-10.00 Uhr telefonische Beratung für junge Lesben Di.:16-17.00 Uhr, Tel./Fax:0621/3362110 SAARBRÜCKEN

❯ Lesbisch-schwules Überfalltelefon Tel.:0681-19228

70000 FREIBURG

❯ Lesbentelefon,Mi.:20-22.00 Uhr Tel.:0761-383390 KARLSRUHE

❯ Lesbentelefon,2.+4. Do.:20-22.00 Uhr Tel.:0591-54121

❯ Lesbentelefon, Fr.:20-22.00 Uhr Tel.:0721-691070

DETTMOLD

MOERS

TÜBINGEN

❯ Frauenberatungsstelle „ALRAUNE“, Wall 5, 32756 Detmold ,mit lesb. Beraterin möglich,Di.:16-19.00 Uhr, Do.: 1012.00 Uhr, Bürozeiten:Mo,Di, Do, Fr 9.30-11.30 Uhr, Tel. 05231-20177 Email:info@alraune-frauenberatung.de bedingt rollstuhlgerecht

❯ Frauenberatungsstelle Lesbentelefon Mo.-Mi.:9-12.00 Uhr, Do.:16-19.00 Uhr Tel.:02841-28600

❯ Lesbentelefon, Fr.: 18-20.00 Uhr Tel.:07071-22599 BIBERACH

❯ Lesbentelefon, Fr.: ab 20.00 Uhr Tel. 07351-13567

Beratung NEUBRANDENBURG

❯ Initiative Rosa-Lila, Friedländer Str. 14, 17033 Neubrandenburg, Di.:14-18.00 Uhr, Do.:8-16.00 Uhr, Tel.:0395-5442077 e-mail:beratungsstelle@ rosalila.de -bedingt rollstuhlgerechtPOTSDAM

❯ Beratungsstelle für Frauen und Mädchen Mo.:15-20.00 Uhr, Tel.:0331-19446 ❯ Lesben Kontakt und Beratungsstelle Autonomes Frauenzentrum Potsdam e.V., Zeppelinstraße 189,14471 Potsdam Mo.+Fr.:10-16.00 Uhr ,Do.:13-19.00 Uhr (auch persönlich), Tel. 0331-191313 ROSTOCK

❯ rat+tat e.V.,Leonhardstraße 20,18057 Rostock, Frauen- und Lesbenberatung Do.:14-17.00 Uhr persönliche Beratung unter 0381-453166,sonst Tel.:0381-453156 Fax.:0381-453161

lespress ❘ februar 2004

MÖNCHENGLADBACH

❯ Lesbentelefon, Fr.: ab 19.30 Uhr Tel.:02161-21900

GIESSEN

80000

❯ Lila Kabel,Lesbentelefon, Do.:19-21.00 Uhr Tel.:0641-72777

MÜNSTER

AUGSBURG

❯ Lesbentelefon,Do.: 20-22.00 Uhr Tel.:0251-19446

GÖTTINGEN

WUPPERTAL

❯ Lesbentelefon c/o Frauenzentrum, Haunstetter Str. 49,86161 Augsburg, Freitags 20-22.00Uhr Tel.:0821/581100

❯ Lesbentelefon , Di.:18-20.00 Uhr Tel.:0551-45510 HANNOVER

❯ Homosexuelle Emanzipation Hannover e.V. Beratungstelefon für Lesben Mi.:18-20.00 Uhr, Tel.:0511-19446 MAGDEBURG

❯ Courage, Porsestraße 14, 39104 Magdeburg Beratung für lesbische Mädchen und Frauen Mo.: 15-17.00 Uhr, Do.:18-20.00 Uhr Rechtsberatung 1. u. 3. Mo 1630-1830 Uhr Tel.:0391-4048089 e-mail:fzcourage@aol.com WETZLAR

❯ Lesbentelefon,1. Fr. im Monat:2022.00 Uhr Tel.:06441-42259

❯ Frauenberatung, Mo.+Di.:17-19.00 Uhr, Di.; Do.; Fr.:10-12.00 Uhr, Tel.:0202306007 ❯ Lesbentelefon,Mo.:20-22.00 Uhr Tel.:0202-440808

Á MÜNCHEN

LeTRa,Lesbentelefon e.V., Angertorstraße 3,80469 München, Telefonberatungszeiten Mo./Mi.:14.30-17 Uhr, Di.:10.30-13 Uhr, Do.: 19-21 Uhr, Tel.:089- 72254272

50000 AACHEN

❯ FRAUENKUTURE.V.,KAISERPLATZ 20,52062 AACHEN Lesbentelefon,Di.:19-21.00 Uhr Tel.:0241-404145

ULM

❯ Lesbenberatung PLUS, Tel.:0731-67057

90000 NÜRNBERG

BONN

❯ TuBF, Dorotheenstraße 1-3, 53111 Bonn Lesbenberatung, Do.:18-20.00 Uhr Tel.:0228-653222 ❯ Lesbenberatung c/o Schwulen- und Lesbenzentrum,Am Frankenbad 5,53111 Bonn Lesbenberatungstelefon, Di.: 19-21.00 Uhr Tel.:0228-19446

■ Fliederlich e.V. ,LIVE,die Lesbenberatung Mo.:19-21.00Uhr: Tel.:0911-42345725 ■ Lesbian united Infotelefon 24 Std. Tel.:0911-9354505

REGENSBURG ■ Frauenprojektehaus Info und Beratung für Lesben Di.:19-21.00 Uhr, Tel.:0941-24259

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m i s s ma r p l e

MADAM, SIR, Welch eine Freude, welch ein Jubiläum. Wer hätte das gedacht, daß es soweit kommen würde. „100 Jahre Lespress. What a success! „ möchte ich da reimen. Und was ist die Zeit schnell vorbei gegangen. Ich weiß noch: 1904 im Januar, wie alles begann.

F

rau Anhamm war damals noch ein ganz junges Ding, das können sie mir glauben. Aber nicht unbegabt dachte ich, als ich in meiner Pferdebahn an ihr vorbeiratterte. Kurze Zeit später hielt mir eine meiner Suffragettenkolleginnen eine graue große Zeitschrift vor die Nase mit einem riesigen Ballon oder so drauf. Lespress, die erste. Tja das war schon sehr liberal, daß der Kaiser so etwas erlaubt hat, nicht wahr meine Damen? Ich habe immer versucht herauszubekommen, ob denn dieses Magazin auch am kaiserlichen Hofe goutiert wurde - keine Chance, damals konnten Royals sich noch abschirmen. Nicht wie heute - also haben sie das gelesen??? Da hat angeblich Lady Diana, geborene Spencer, einen Brief geschrieben, in dem sie ihrem Ex-Gatten unterstellt, sie meucheln zu wollen, um dann mit einem Rottweiler... - also ich bitte Sie!!! (Nur so als Anmerkung: „Rottweiler“ wird hierzulande Frau Parker-Bowles liebe voll tituliert.) Als wenn das nicht sofort rausgekommen wäre, wenn Charles unter den prinzesslichen Rolls klettert, der vor Harrod´s auf Dodi wartet, dort einen Bremszug durchbeißt und dann wieder auf seine Bio-Farm verschwindet. Ridiculous. Also, sowas liest man ja auch nur einmal in Hundert Jahren. Auch Mr. Stringer läßt herzlich grüßen und gratuliert zusammen mit Oberinspektor Craddock aufs Heftigste. Wenn das Queen Mum noch erleben könnte. Die ist ja 103 geworden oder so. Nein, nein, ich will keinen Teufel an die Wand malen. Nicht daß in drei Jahren Schluß sein soll mit Lespress. Doch nicht so ein Traditionsunternehmen. Und dann mit einer solch heroischen Vergangenheit. - Habe ich Ihnen eigentlich

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mal erzählt, wie eine komplette Auflage fast einmal abgesoffen ist, nur weil der Schlauch der Chefredakteurin geplatzt war? Alles unter Wasser. Unter den Redaktionsräumen lag seinerzeit ein Damentrikotagengeschäft. Das war auch klamm hinterher und leider gehörte es der Hausbesitzerin. Kurze Zeit später wurden Ihnen Madam, Sir, eine neue Redaktionsadresse mitgeteilt. Tja, das sind die Tatsachen hinter den Meldungen. Ich könnte da noch mehr ausplaudern, aber das ist ja eine anständige Kolumne, in der es von anfang an immer nur um Sex, Drugs und Rock and Roll, DevotDeluxstühle, Feministinnenlager im Wald, Öhrchenziehn und Popoklopfen und andere alltägliche Dinge ging, die für Lespresslesbenleserinnen interessant sein könnten. Und das bleibt auch so. Solange sie wollen. Also dann auf die nächsten hundert Jahre! Ob ich das allerdings noch erlebe? Manchmal denke ich doch, jetzt hat mein letztes Stündlein geschlagen. Als z.B. Madonna diese andere Quietschmaus da auf der Bühne abgeleckt hat, das war schon grenzwertig. Wenn das unsere Zugehfrau mit der Briefträgerin auf dem Trottoir gemacht hätte, ich weiß nicht. Vielleicht bin ich aber auch ein wenig altmodisch. die jungen Dinger von heute sind da doch viel freizügiger. Na wenn´s denn gefällt. Diese Frau Anhamm ist auch so ein Fall. Aber sie knutscht nicht die Briefträgerinnen ab. Bis jetzt jedenfalls noch nicht. Mal sehen, was noch alles kommt. Journalistinnen greifen ja zu allen Mitteln, um die Auflage zu erhöhen. Erst Vierfarbdruck und dann am Ende gar vielleicht... Warten wir´s ab. Bis zum nächsten Mal... lespress ❘ februar 2004


Lespress Ausgabe 02 2004  

Das andere Frauenmagazin, Ausgabe Februar 2004

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