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Spielzeit 2011.2012

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ballett inhalt Premieren rePertoire Ballett im Dialog ensemBle


oper leipzig


Vorwort

liebe Freunde des Balletts, liebes Publikum Die Zeit, das große Thema unserer ersten Spielzeit in Leipzig, wird uns auch weiterhin begleiten. Wie im Flug ist sie vergangen, und bei aller Schnelllebigkeit möchte ich Ihnen mit Freude unser Programm der Spielzeit 2011/12 vorstellen, Sie einladen sich mit uns zusammen Zeit zu nehmen und im gemeinsamen Dialog Kreativität und Tanz zu erleben. Wenn ich auf das vergangene Jahr zurückblicke, bin ich glücklich und dankbar dafür, dass wir einen so wunderbaren Start in Leipzig hatten. Stolz bin ich auf die Tänzer, die bisher ein riesiges Programm gemeistert haben, als Gruppe zusammengewachsen sind, die Choreografien zu ihren eigenen gemacht haben und jetzt ganz eindeutig den künstlerischen Fingerabdruck des Leipziger Balletts prägen. In dieser Spielzeit werden der Zeit-Gedanke, die Auseinandersetzung mit der Zeit und der Vergänglichkeit in einem gemeinsamen Abend mit Choreografien von Uwe Scholz und mir weitergeführt. Von Uwe Scholz werden dann die Werke »Erstes Klavierkonzert« nach Musik von Béla Bartók und »Suite für zwei Klaviere« nach Musik von Sergej Rachmaninow zum Repertoire der Kompanie gehören – zusammen mit der choreografischen Uraufführung des zweiten Teils unserer Orff-Trilogie »Catulli Carmina«. Meryl Tankard, die unsere »Cinderella« choreografieren wird und auf deren Arbeit ich mich sehr freue, wird unsere Kompanie durch eine weitere Farbe bereichern. Gespannt bin ich auf die kreativen Ideen der Tänzer, die den »InterShop // Leipzig« gestalten werden. Neu in unserem Spielplan werden auch die »Möderballaden« zur legendären Musik von Nick Cave sein. Abende wie »Chaplin«, »Carmina Burana/A Dharma at Big Sur«, »Die Große Messe« und »Jim Morrison« bleiben im Repertoire der Kompanie. Ein besonderes Augenmerk in dieser Spielzeit liegt mit unserer Serie »Tanz in den Häusern der Stadt« auf der Begegnung mit Ihnen außerhalb des Opernhauses. Am 29. April, dem Welttanztag, wird der Augustusplatz zum Zentrum des Geschehens, wenn »Leipzig tanzt!«. Ich wünsche Ihnen Freude beim Lesen des Spielzeitheftes. Lassen Sie sich inspirieren von den Fotos von Jörg Singer, der sich mit dem Thema »Bewegung in Zeit und Raum« fotografisch auseinandergesetzt hat, und lassen Sie sich von unserem Feuer anstecken. Wir freuen uns auf neue Begegnungen mit Ihnen. »Brennen« Sie mit uns!

Herzlich Ihr Mario Schröder

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Vorwort

Mario Schrรถder

ballettdirektor und chefchoreograf

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vorwort

Prof. Ulf Schirmer

Intendant und Generalmusikdirektor

Liebe Leipzigerinnen und Leipziger, liebe Besucher der Stadt, mit großer Freude habe ich in der zurückliegenden Spielzeit beobachtet, wie es das Leipziger Ballett geschafft hat, innerhalb kürzester Zeit in dieser Stadt anzukommen, auf die Menschen zuzugehen, mit den Menschen, die hier leben, in einen Dialog zu treten, schließlich ein wesentlicher Teil dieses Opernhauses und der gesamten Stadt zu werden. Als Dirigent, der gerade in jungen Jahren sehr viel Ballett dirigiert hat, ist es mir ein zentrales Anliegen, in diesen künstlerischen Dialog einzutreten.

Ihr Ulf Schirmer

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unser orchester

Perfektion auf der Bühne, Perfektion im Graben Der Tanz auf der Bühne braucht einen verlässlichen Partner im Orchestergraben. Das Leipziger Ballett zählt zu den wenigen Kompanien in Deutschland, in denen Ballettabende mit großem Orchester nicht die Ausnahme, sondern die Regel sind. Dabei ist es außerordentlich inspirierend, ein traditionsreiches Spitzenorchester wie das Gewandhausorchester zum künstlerischen Partner zu haben. Das Leipziger Ballett und das Gewandhausorchester können auf eine lange, künstlerisch äußerst fruchtbare Zusammenarbeit zurückblicken, die in der jüngeren Vergangenheit in der Ära Scholz mit Produktionen wie »Pax Questuosa«, der »Großen Messe« oder den vertanzten Symphonien ihre Höhepunkte fand. Mit dem Engagement von Mario Schröder als neuen Ballettdirektor und Chefchoreografen begann eine weitere Ära, die mit der Scholz-Zeit in enger Korrespondenz steht. Ähnlich wie Scholz schöpft Schröder seine Ideen aus der Kraft der Musik. Für die ersten drei Jahre seiner Leipziger Zeit erfüllte sich Mario Schröder einen großen Wunsch: eine Orff-Trilogie mit dem Gewandhausorchester und dem Chor der Oper Leipzig, die in der Spielzeit 2011/12 mit »Catulli Carmina« in die zweite Runde geht. Daneben ist es Mario Schröder ein zentrales Anliegen, dem Publikum gemeinsam mit dem Gewandhausorchester auch zeitgenössische Komponisten für den Tanz näher zu bringen. So überraschte Schröder bei seiner Einstandspremiere »Chaplin« durch die ungewöhnliche Zusammenstellung der Musik von Britten, Ives, Schnittke, Schwertsik, Barber, Adams und Chaplin. Aber auch das Violinkonzert für E-Geige »A Dharma at Big Sur« von John Adams als zweiter Teil zu Orffs »Carmina Burana« war eine vollkommen neue Erfahrung der Zusammenarbeit von Leipziger Ballett und Gewandhausorchester.

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leipziger ballett mario schröder

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BRENNEN


inhalt

Premieren Cinderella . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S..08 InterShop // Leipzig . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S..09 Mörderballaden. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. .1 0 herzbrennen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. .1 1

Repertoire Die GroSSe Messe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. .1 2 Jim Morrison . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. .1 3 Carmina Burana / A Dharma at Big Sur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. .1 4 Chaplin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. .1 5

Ballett im Dialog Tanz in den Häusern der Stadt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. .1 6 Tanz trifft. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. .1 7 Welttanztag // Leipzig tanzt ! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. .1 7 Sonntags um ELF. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. .1 8 Blue Monday . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. .1 9 Ausstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. .1 9 Einführungen und Publikumsgespräche. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S..20 Leipziger Ballett Werkstatt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S..20 Opernplauderei Ballett . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. .2 1 CinOpera. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. .2 1 Jugendprojekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. .2 1 Ballett-twen-tage. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. .22 Gastspiele . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. .22

Ensemble Tänzer des Leipziger Balletts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S..50 Team des Leipziger Balletts. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S..60 Freunde und Förderer des Leipziger Balletts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S..63

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premieren

Meryl Tankard

Cinderella Uraufführung Ballett von Meryl Tankard Musik von Sergej Prokofjew Koproduktion mit dem Theater im Pfalzbau Ludwigshafen und cult!ur partner Und wenn sie nicht gestorben sind … Wir kennen das. Wir träumen davon und glauben es nicht. Weil Märchen mit der Wirklichkeit so spielen, dass Träume daraus werden. Manchmal auch Alpträume. Da haben wir zum Beispiel unser Aschenbrödel mit den Tauben, dem Prinzen und dem Schuh. »Cendrillon« im französischen Sprachraum, »Soljuschka« im russischen und im englischen: »Cinderella«, das klingt so märchenhaft verträumt. Deshalb hat sich die australische Choreografin Meryl Tankard, die mit dem Leipziger Ballett diesen Ballettklassiker neu bearbeitet, für den englischen Namen entschieden. Seit 1813 entstanden Ballette zu den Motiven aus dem »Aschenputtel« Märchen. Zum Klassiker entwickelte sich der Ballettstoff erst nach der erfolgreichen Uraufführung der Choreografie zur Musik von Sergej Prokofjew 1945 am Bolschoi Theater Moskau. Prokofjews Ballett wurde seitdem immer wieder von Choreografen als Vorlagen für ihre Adaptionen und getanzten Märchenfantasien genutzt. Meryl Tankard wird nun an der Oper Leipzig mit dem Ballettensemble in die musikalische Märchen- und Fantasiewelt Prokofjews eintauchen.

Musikalische Leitung William Lacey | Choreografie Meryl Tankard | Assistenz Paul White | Bühne, Kostüme Cordelia Matthes | Film Regis Langis | Licht Alexander Koppelmann | Dramaturgie Katrin Böhnisch | Leipziger Ballett Gewandhausorchester Premiere 05. Nov. 2011, Opernhaus Aufführungen 18. Nov. 2011 / 25. Nov. 2011 / 27. Nov. 2011 / 02. DEZ. 2011 / 11. DEZ. 2011 / 20. DEZ. 2011 / 26. DEZ. 2011 / 28. DEZ. 2011 / 31. DEZ. 2011 / 08. APR. 2012 / 22. APR. 2012 (alle Vorstellungen mit Einführung 45 Min. vor Vorstellungsbeginn und Publikumsgesprächen im Anschluss, außer Premiere) Leipziger Ballett Werkstatt 18. Okt. 2011, 17:30 Meryl Tankard Nach ihrer Karriere als Tänzerin u.a. als Mitglied des legendären Wuppertaler Tanztheaters unter Pina Bausch wurde Meryl Tankard 1989 Künstlerische Leiterin der Kompanie in Canberra /Australien, 1993 Direktorin des Australian Dance Theatre in Adelaide, das von diesem Zeitpunkt an »Meryl Tankard Australian Dance Theatre« heißt. Seit 1999 arbeitet sie als freie Choreografin. Ihre poetischen und kraftvollen Bildschöpfungen bewies sie bei der Gestaltung der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele in Sydney 2000 und bei ihrer Mitwirkung an Bühnenproduktionen für Disney. Zu ihren weiteren Kreationen zählen »Merryland« und »Petruschka« für das Nederlands Dans Theater, »Bolero« für die Oper in Lyon und »Wild Swans« für das Australian Ballet. Ihre aktuellen Arbeiten »Kaidan« und »Oracle« entstanden für das Sydney Festival.

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premieren

Tänzer der Company

InterShop // Leipzig Choreografien und Filme der Tänzer des Leipziger Balletts Die in der vergangenen Spielzeit begonnene Serie »InterShop« wird in dieser Spielzeit fortgesetzt. Tänzer des Leipziger Balletts präsentieren eigene Arbeiten. Ob Choreografie oder Film, die Form ist bewusst offen gehalten, um der Kreativität der Tänzer einen großen Raum zu geben.

Arbeiten von Tina Slabon, Federica Vincifori, Amelia Waller, Deniz Cakir, Robert Phillips, Benjamin Poirier, Oliver Preiß, Tenald Zace Premiere 13. Jan. 2012 | Kellertheater Aufführungen 14. Jan. 2012 / 15. Jan. 2012 (alle Vorstellungen mit Einführung 45 Min. vor Vorstellungsbeginn und Publikumsgesprächen im Anschluss, außer Premiere)

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premieren

Mario Schröder

Mörderballaden Ballett von Mario Schröder Musik von Nick Cave u. a. »Die Liebe ist eine Mördergrube.« querelle, rainer werner fassbinder Mario Schröder wählt als musikalisch-thematische Herausforderung Nick Caves legendäres Album »Murder Ballads«, auf dem u. a. Zusammenarbeiten mit Kylie Minogue (»Where the wild roses grow«) und PJ Harvey (»Death is not the end« – ein Bob Dylan-Klassiker) zu hören sind. Schröder erforscht in seiner mit Attributen wie Authentizität, Emotionalität und Physikalität umschriebenen Tanzsprache nicht nur das Bewegungsspektrum des Körpers, wobei er ihn an seine äußersten Grenzen führt, sondern kreiert assoziative Bilder, die dem Zuschauer Raum für eigene Imaginationen lassen. Die mitunter romantischen Balladen werden für ihn dabei Partner auf der Suche nach Vergänglichkeit und Transzendenz. »Ich würde niemals ein depressives Album über Morde und Mörder machen. Wir hören den ganzen Tag von diesen Dingen. Ständig! Das ganze Universum scheint von Mördern und Töten fasziniert zu sein.« nick cave

Choreografie Mario Schröder | Bühne, Kostüme, Video Paul Zoller / Andreas Auerbach | Dramaturgie Mario Schröder / Julia Schreiner | Leipziger Ballett Premiere 09. Mär. 2012, Opernhaus Aufführungen 11. Mär. 2012 / 23. Mär. 2012 / 05. APR. 2012 / 20. APR. 2012 / 29. APR. 2012 / 11. Mai 2012 / 18. Mai 2012 (alle Vorstellungen mit Einführung 45 Min. vor Vorstellungsbeginn und Publikumsgesprächen im Anschluss, außer Premiere) Leipziger Ballett Werkstatt 28. Feb. 2012, 17:30

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premieren

Uwe Scholz und Mario Schröder

Herzbrennen 3 teiliger Ballettabend mit Werken von Uwe Scholz und Mario Schröder Erstes Klavierkonzert Musik von Béla Bartók, Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Uraufführung Stuttgart 1994 | Premiere Leipzig 1996 Choreografie, Bühne, Kostüme, Licht Uwe Scholz Solist Wolfgang Manz

Catulli Carmina Musik von Carl Orff Choreografie Mario Schröder | Uraufführung Bühne, Kostüme, Video Andreas Auerbach / Paul Zoller Gesangssolisten: Sopran Viktorija Kaminskaite Tenor Keith Boldt / Dan Karlström | Chor der Oper Leipzig (Einstudierung Alessandro Zuppardo)

Suite für zwei Klaviere Musik von Sergej Rachmaninow, Suite für zwei Klaviere Nr. 2, C-Dur, op. 17 Uraufführung Zürich 1987 | Premiere Leipzig 1997 Choreografie, Bühne, Kostüme Uwe Scholz Solisten Wolfgang Manz, Julia Goldstein-Manz »Ich liebe und hasse zugleich. Warum ich das tue? Ich weiß es selbst nicht! Es geschieht mit mir und zerfleischt mich!« Mit Versen wie diesen beschreibt der römische Dichter Catull die ambivalente Liebe zu seiner Lesbia und spricht damit Generationen von Liebenden nach ihm aus der Seele. Unverblümt und selbstverständlich besingt Catull in seinen Versen die antike Vorstellung von Sexualität und freier Liebe, während er als leidenschaftlich Liebender alles andere als glücklich damit ist. Carl Orffs »Catulli Carmina« sind ein Spektakel voll brennender Leidenschaft. Nach dem ersten Teil »Carmina Burana« der Orff’schen Trilogie sucht Mario Schröder den bewussten Dialog mit den Werken seines Mentors und Freundes Uwe Scholz. Sergej Rachmaninow galt dem Choreografen Uwe Scholz als emotionale Heimat. In seinen Komposi­ tionen fand er »die ganz vielschichtige Emotionalität, zu der unsere Kunst, der Tanz, in der Verbindung mit der Musik besonders fähig ist«. Seine Choreografie zu Bartóks Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 dagegen zeigt die andere Seite von Scholz. Sie besticht durch seine rhythmisch betonten Ecksätze und das »von mir immer wieder erwartete ›klassizistische Feuerwerk‹«.

Musikalische Leitung Anthony Bramall | Leipziger Ballett | Gewandhausorchester Premiere 22. Jun. 2012, Opernhaus Aufführungen 24. Jun. 2012 / 28. Jun. 2012 / 01. Jul. 2012 / 03. Jul. 2012 (alle Vorstellungen mit Einführung 45 Min. vor Vorstellungsbeginn und Publikumsgesprächen im Anschluss, außer Premiere) Leipziger Ballett Werkstatt 15. Jun. 2012, 17:30

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Repertoire

Uwe Scholz

Die GroSSe Messe Ballett von Uwe Scholz Musik von Wolfgang Amadeus Mozart (Messe c-Moll, KV 427; Adagio und Fuge c-Moll, KV 546; Motette »Ave verum corpus«, KV 618) sowie Thomas Jahn, György Kurtág und Arvo Pärt »Zahllose Bravi will man Choreograf Uwe Scholz für seinen Geniestreich ›Die Große Messe‹ zurufen. Man will ihn lobpreisen und ihm stehende Ovationen spenden. ›Die Große Messe‹ in der Leipziger Oper erweist sich als einzigartiges Zusammenspiel von Opernchor, Gewandhausorchester und dem Leipziger Ballett. Der Schritt ins Unbekannte und Geheimnisvolle gelingt bravourös. Ohne auf den steilen, klanglichen Abhängen von Wolfgang Amadeus Mozart, Arvo Pärt und György Kurtág zu straucheln, interpretiert Uwe Scholz die Musik, ohne ihr in kitschigen Ekstasen zu verfallen. Ergebnis seiner Arbeit ist ein nahtloses Verflechten von tänzerischer Leistung und musischer Harmonie.« leipziger rundschau

Musikalische Leitung William Lacey | Inszenierung, Choreografie, Bühne, Kostüme Uwe Scholz Gesangssolisten: Sopran Olena Tokar / Eun Yee You | Mezzosopran Jean Broekhuizen / Kathrin Göring | Tenor Martin Petzold Bass Matthew Anchel | Chor der Oper Leipzig (Einstudierung Alessandro Zuppardo) | Leipziger Ballett Gewandhausorchester Aufführungen 08. Okt. 2011 / 07. Jan. 2012 / 28. jan. 2012, Opernhaus (alle Vorstellungen mit Einführung 45 Min. vor Vorstellungsbeginn und Publikumsgesprächen im Anschluss)

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Repertoire

Mario Schröder

Jim Morrison Ballett von Mario Schröder über das Leben von Jim Morrison Musik von »The Doors« Eine Hommage an ein Enfant terrible der Rockmusik. Jim Morrison (1943 bis 1971), LeadSänger der »Doors«, Sexsymbol und rebellische Identifikationsfigur, faszinierte durch die extrem inszenierten Auftritte seiner Gruppe genauso wie durch die Poesie seiner Liedtexte, die den Nerv einer sensiblen, verunsicherten und sich als »fremd« in der Welt empfindenden Generation Jugendlicher trafen. Provokationen, Skandale, Alkohol und Drogen-Exzesse – Ausdruck eines immerwährenden Versuches, Grenzen zu überschreiten – begleiteten das Leben dieses ehrgeizigen jungen Mannes aus bürgerlichen Verhältnissen, der gezielt und bald so erfolgreich am eigenen Mythos bastelte, dass er den Rest seines Lebens damit verbrachte, ihm zu entkommen. Mit seinem Ballett begibt sich Mario Schröder auf die Suche nach diesem Menschen, spürt seiner Biografie, seiner sensiblen Poesie und seiner Musik nach.

Choreografie Mario Schröder | Bühne, Kostüme, Video Paul Zoller | Leipziger Ballett Aufführungen 16. Okt. 2011 / 11. Nov. 2011 / 13. Nov. 2011 / 20. Nov. 2011 / 21. Jan. 2012 / 01. Jun. 2012 , Opernhaus (alle Vorstellungen mit Einführung 45 Min. vor Vorstellungsbeginn und Publikumsgesprächen im Anschluss)

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Repertoire

Mario Schröder

Carmina Burana / A Dharma at Big Sur 2 teiliger Ballettabend von Mario Schröder Musik von Carl Orff und John Adams »Mario Schröder hat es geschafft, zwei Gegensätze sich gegenüberzustellen und dabei doch eine Einheit zu schaffen.« leipzig fernsehen »In Leipzig deutet sich ein Ballettwunder an. Die Sparte punktet Schlag auf Schlag – und das Publikum rast.« sächsische zeitung »… die Leistungen von Solisten, Gesang wie Tanz, wie auch Chor, Orchester und Ballett sind großartig.« leipzig almanach

Musikalische Leitung Anthony Bramall | Choreografie Mario Schröder | Bühne, Kostüme, Video Andreas Auerbach / Paul Zoller | Sopran Jennifer Porto / Eun Yee You | Tenor Martin Petzold | Chor der Oper Leipzig (Einstudierung Alessandro Zuppardo) | Kinderchor der Oper Leipzig (Einstudierung Sophie Bauer) | Leipziger Ballett | Gewandhausorchester E-Geige David Wedel Aufführungen 02. Feb. 2012 / 05. Feb. 2012 / 12. Feb. 2012, Opernhaus (alle Vorstellungen mit Einführung 45 Min. vor Vorstellungsbeginn und Publikumsgesprächen im Anschluss)

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Repertoire

Mario Schröder

Chaplin Ballett von Mario Schröder Musik von Charlie Chaplin, Benjamin Britten, Samuel Barber, John Adams, Richard Wagner, Charles Ives, Kurt Schwertsik Charles Chaplin TM ® Bubbles Inc. S. A. and / or Roy Export S. A. S. Copyright © Roy Export S. A. S. »Es ist ein zu Herzen gehendes Bild: Geraldine Chaplin, Tochter des großen Charlie, stürmt auf die Bühne, schließt Mario Schröder in die Arme und lässt ihn einfach nicht wieder los. Es steht prototypisch für diesen nur anderthalbstündigen Abend, mit dem in Leipzig eine neue Zeitrechnung beginnt.« leipziger volkszeitung »Jetzt tanzt Schröders ›Chaplin‹ in Leipzig. Und wie. Das ist zunächst eine grandiose Tat, denn wir erleben ein Ensemble, … auf der Bühne bestechen die Homogenität und die Sicherheit der ganzen Truppe bei der Verwendung einer Vielzahl von Stilen. Durchaus neoklassische Ansätze stehen neben Passagen, die sich aus dem Repertoire des Tanztheaters oder auch des Ausdruckstanzes herleiten lassen, aber wir sehen auch Breakdance … und etliche Feuerwerke artistischer Brillanz, die Romantik kommt ganz und gar nicht zu kurz, denn Schröders Ballett ›Chaplin‹ ist ein großer, wunderbarer Traum eines jungen Mannes auf der Suche nach sich selbst, auf der Suche nach seiner Sprache für die direkten Botschaften und für die indirekten, er findet die Körpersprache und damit seinen Ton der Wahrheit.« tanznetz

Musikalische Leitung William Lacey | Choreografie Mario Schröder | Bühne, Kostüme, Video Paul Zoller | Leipziger Ballett Gewandhausorchester Aufführungen 18. Feb. 2012 / 24. Feb. 2012, Opernhaus (alle Vorstellungen mit Einführung 45 Min. vor Vorstellungsbeginn und Publikumsgesprächen im Anschluss)

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Ballett im Dialog

Tanz in den Häusern der Stadt Das Leipziger Ballett setzt unter der Leitung von Mario Schröder seine Idee in der Spielzeit 2011 /12 fort, den Tanz außerhalb des Opernhauses in neue und andere Zusammenhänge zu bringen. Sehgewohnheiten zu hinterfragen, Räume neu und anders erlebbar zu machen ist das Konzept. Dabei stehen der Dialog und die Begegnung von Raum, Künstler und Publikum im Mittelpunkt. Der Ort ändert sich mit den Menschen, die sich in ihm aufhalten. Durch Körper, Berührung, Blicke, Geräusche oder Wärme wandelt er sich. Perspektiven werden neu wahrgenommen, Energien konzentrieren sich anders. Das Leben wird zum Teil des Raumes. Fast könnte man sagen, die Architektur ist formbar. Der Mensch in Zeit und Bewegung beeinflusst sie. Unter dem Titel »Tanz in den Häusern der Stadt« öffnet sich das Leipziger Ballett weiter in die Stadt hinein und möchte auf die Architektur ausgewählter Räume Bezug nehmen. Privaträume, Museen oder Geschäfte werden zu Tanzräumen. Im Vordergrund stehen drei Aspekte. Zum einen die choreografische Auseinandersetzung mit der Architektur des Veranstaltungsortes: Mario Schröder wird zusammen mit den Tänzern des Leipziger Balletts für fünf ausgesuchte Orte Choreografien entwerfen, die speziell auf die Historie und Architektur des Ortes Bezug nehmen. Weiterhin die besondere Begegnung der Künstler mit dem Publikum an ungewöhnlichen Orten: Sie soll die Möglichkeit des Dialoges erweitern. Gemeinsam mit dem Leipziger Ballett erlebt man Tanz in einem völlig neuen Rahmen. Nicht zuletzt wird der Gastgeber zum Veranstalter und Kunstermöglicher: Er öffnet seinen »Raum« und übernimmt gemeinsam mit dem Leipziger Ballett die Verantwortung für ein Kunstprojekt.

Choreografie Mario Schröder | Leipziger Ballett Aufführungen 09. Dez. 2011 | FitnessFirst, Petersstrasse 15, 04109 Leipzig 09. Feb. 2012 | Club International, Käthe-Kollwitz-StraSSe 115, 04109 Leipzig 27. Apr. 2012 | lehmanns media, Grimmaische Strasse 10, 04109 Leipzig 05. Mai 2012 | Badehaus, Klinikum St. Georg gGmbH, Physikalische Medizin, Delitzscher StraSSe 141, 04129 Leipzig 02. Jun. 2012 | KPMG, Münzgasse 2, 04107 Leipzig Karten zu 15,– € / ermäSSigt 11,– €

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Ballett im Dialog

Tanz trifft ... Ein wichtiger Aspekt der Arbeitsweise von Mario Schröder ist die inhaltliche Auseinandersetzung mit anderen Kunstformen und Themen. An drei Abenden in dieser Spielzeit wird das Loft Colonia 210 in der Leipziger Baumwollspinnerei zum besonderen Treffpunkt des Tanzes und anderer Künste und Künstler. themen Tanz trifft Malerei Tanz trifft Literatur Tanz trifft wissenschaft

Colonia 210, Halle 20 Leipziger Baumwollspinnerei, Spinnereistrasse 7, 04179 Leipzig Die Termine entnehmen Sie bitte unseren aktuellen Monatsspielplänen. Karten zu 15,– € / ermäSSigt 11,– €

Welttanztag // Leipzig tanzt ! 30. Welttanztag, 29. April 2012 1982 wurde vom Internationalen Theatre Institute der unesco der erste Welttanztag ins Leben gerufen. Der Tag erinnert an den Geburtstag von Jean-Georges Noverre (1727 bis 1810), den großen Reformer des Balletts. Seitdem wird der 29. April jedes Jahr weltweit gefeiert und die Botschaft einer bekannten Persönlichkeit des Tanzes, wie z. B. von Yuri Grigorovitch, Merce Cunningham, Hans van Manen, Maya Plisetskaya, Maurice Béjart, Alicia Alonso, Jirˇ í Kylián, William Forsythe, Mats Ek und Sasha Waltz, um nur einige zu nennen, verbreitet. Der Tanz bedarf keiner Sprache, und er überschreitet die Grenzen von politischen, kulturellen und ethnischen Zugehörigkeiten. Würden an diesem Tag alle Menschen tanzen, dann gäbe es einen Tag ohne kriegerische Aus­einandersetzungen auf der Welt. Wir, das Leipziger Ballett, wollen mit dazu beitragen und übernehmen für diesen Tag die Schirmherrschaft für den Tanz in Leipzig. Wir laden alle Tanzschaffenden, Tanzenden, Tanz-Schauenden, Tanz-Lehrenden, Tanz-Lernenden – kurz alle Tanzbegeisterten ein, mit uns gemeinsam die Sprache des Körpers zu sprechen und diesen Tag mit verschiedenen Aktionen zu feiern. Wir werden die Topografie des Tanzes in Leipzig aufzeigen. Der Augustusplatz wird an diesem Tag zum Zentrum des Tanzes.

Der detaillierte Programmablauf wird separat veröffentlicht.

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Ballett im Dialog

Sonntags um ELF Unter dem Motto »Sonntags um elf« öffnet die Oper Leipzig ihre Pforten für alle kulturinteressierten Leipzigerinnen und Leipziger quer durch alle Generationen. Das Programm reicht von Klassik bis Jazz, von Liedmatineen über Kammerkonzerte bis hin zu szenischen Programmen. In diesem Rahmen öffnet auch das Leipziger Ballett seine Türen mit einem bewegten Auftakt in den Sonntag.

termin 30. Okt. 2011 | Konzertfoyer Märchen, Kinder und Kekse. Anja Becker, Ballettmeisterin, liest »Cinderella«

termin 08. Jan. 2012 | Konzertfoyer Choreografieseminar mit Mario Schröder

termin 19. Feb. 2012 | Uwe-Scholz-Ballettsaal (Treffpunkt: Bühneneingang GoethestraSSe) Pas de deux, Partnerarbeit im Ballett zum selbst Erleben Keine Altersbegrenzung. Vorkenntnisse nicht nötig.

termin 04. Mär. 2012 | Konzertfoyer Anja Becker, Ballettmeisterin, liest Kriminalgeschichten und Mörderballaden für Jung und Alt

termin 03. Jun. 2012 | Uwe-Scholz-Ballettsaal (Treffpunkt: Bühneneingang GoethestraSSe) Klassisches Training mit Ballettmeister Roman Słomski Keine Altersbegrenzung. Vorkenntnisse nicht nötig.

termin 17. Jun. 2012 | Uwe-Scholz-Ballettsaal (Treffpunkt: Bühneneingang GoethestraSSe) Klassisches Training mit Ballettmeister Roman Słomski Keine Altersbegrenzung. Vorkenntnisse nicht nötig.

termin 24. Jun. 2012 | Uwe-Scholz-Ballettsaal (Treffpunkt: Bühneneingang GoethestraSSe) Einstudieren eines Ausschnitts Originalchoreografie von und mit Mario Schröder Keine Altersbegrenzung. Vorkenntnisse nicht nötig.

Karten ZU 10,– € / ermäSSigt 8,– €

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Ballett im Dialog

Blue Monday An ausgewählten Montagen wird der Ballettsaal zum Veranstaltungsort. Hintergründiges zu neuen Produktionen, Biografisches oder Musikalisches werden in dem etwa einstündigen Programm geboten, ein Blick hinter die Kulissen und in die Konzeptionen des Tanzes.

termin Mo 10. Okt. 2011, 18:00 | Uwe-scholz-Ballettsaal cinderella – ein Märchen tanzt – Offenkundiges und Hintergründiges zur neuen Premiere des Leipziger Balletts

termin Mo 14. Nov. 2011, 18:00 | Uwe-scholz-Ballettsaal light my fire – Martin Svobodnik über »The Doors« und »Jim Morrison« – Flimmerndes, Rockiges und Literarisches der Kultband

termin Mo 13. Feb. 2012, 18:00 | Uwe-scholz-Ballettsaal mörderballaden – Poesie und Mord. Mario Schröder über Nick Cave und die historische Moritat

termin Mo 16. Apr. 2012, 18:00 | Uwe-scholz-Ballettsaal vom spitzenschuh und barfuß-tanz – Tanzkarrieren: Maiko Oishi und Oliver Preiß erzählen aus ihrem Leben und ihren Karrieren

termin Mo 07. Mai 2012, 18:00 | Uwe-scholz-Ballettsaal tanz erklärt – die lange Geschichte des Tanzes in sechzig Minuten

Karten zu 8,– € | Begrenzte Platzanzahl | Zugang über Kellertheater

Ausstellungen Sequenzen – Tanz im öffentlichen Raum Was passiert, wenn eine bewegte Situation mit Stillstand konfrontiert wird? Wie verändert sich eine alltägliche Situation, wenn gewöhnliche Abläufe durch ungewohnte Optiken und Bewegungen hinterfragt werden? Wo und wie findet Begegnung statt? Die Fotografen Andreas Birkigt und Sascha Eilert haben eine Woche lang das Leipziger Ballett begleitet. Entstanden sind viele außergewöhnliche Momentaufnahmen.

Dauerausstellung | Pascucci Caffe, Thomasgasse 2 – 4, 04109 Leipzig 02. Apr. bis 05. Mai 2012 | lehmanns media, Grimmaische Strasse 10, 04109 Leipzig Zeit // Raum Raum-Zeit // Zeit-Raum – wenige Begriffspaare haben die Philosophie des 20. Jahrhunderts mehr geprägt. Wachgerüttelt von der Einsteinschen Relativitätstherorie lernt die verblüffte Öffentlichkeit, dass sich Raum und Zeit (im Raumzeitkontinuum) zu einer einheitlichen vierdimensionalen Struktur vereinigen, dass Zeit keineswegs nur linear verläuft und dass

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Ballett im Dialog

es u. a. vom Bewegungszustand des Betrachters abhängt, wie der räumliche und zeitliche Abstand zwischen zwei Ereignissen (= Raumzeitpunkte) erscheint. Der Fotograf Jörg Singer hat das Leipziger Ballett zehn Tage begleitet und sucht mit seinen Fotos die Emotion des Augenblicks, die Flüchtigkeit des Tanzes, das Auflösen des Raums. Siehe Seite 24.

Den Termin der Ausstellung entnehmen Sie bitte den aktuellen Monatsspielplänen.

Einführungen und Publikumsgespräche Einführungen zu allen Ballettvorstellungen werden jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn im Konzertfoyer gegeben. Publikumsgespräche mit Mario Schröder finden im Anschluss an alle Ballettvorstellungen (außer Premieren) im Operncafé – Kassenhalle statt.

Leipziger Ballett Werkstatt Die Veranstaltungen der Leipziger Ballett Werkstatt geben einen Einblick in den künst­ lerischen Prozess vor der Premiere. Die Produktionsteams informieren über Werk, Konzeption und Probenarbeit, anschließend ist die Teilnahme an einer Bühnenprobe möglich.

»Cinderella« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18. Okt. 2011, 17:30 (Karten ab 20. Sep. 2011) »Mörderballaden« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28. Feb. 2012, 17:30 (Karten ab 31. Jan. 2012) »Herzbrennen« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15. Jun. 2012, 17:30 (Karten ab 18. Mai 2012) Im Anschluss an die Veranstaltungen Leipziger Ballett Werkstatt findet jeweils ein Publikumsgespräch im Konzertfoyer statt.

Achtung ! Karten zu 5,– € sind jeweils ab vier Wochen vor der Veranstaltung an den Kassen im Opernhaus erhältlich. Beim Kauf einer Eintrittskarte (mit einem Preis ab 10,– €) zu einer Vorstellung der jeweiligen Inszenierung werden die 5,– € mit dem Preis der Eintrittskarte verrechnet.

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Ballett im Dialog

Opernplauderei Ballett Künstler im Gespräch In persönlicher Atmosphäre lernen Sie Künstler der Oper Leipzig sowohl von ihrer beruflichen als auch privaten Seite kennen. Sie erfahren, wie unterschiedlich die Wege zum Theater sind und bekommen interessante Ein­blicke in die Vielfalt der Theaterberufe. Im Eintrittspreis ist ein Gedeck mit Kaffee oder Tee und Kuchen enthalten.

termin Sa 09. Jun. 2012, 16:00 | Mozart-Foyer Opernhaus mit StÉphanie zsitva-gerbal und Tenald zace, Tänzer des Leipziger Balletts Karten zu 8,– €

CinOpera Veranstaltungsreihe mit den Passage Kinos Leipzig Zu ausgewählten Opern-, Ballett- oder Operettenpremieren werden Filme gleicher oder ähnlicher Thematik vorgestellt. So hat das Publikum die Möglichkeit, die gegenseitigen Einflüsse und Wechsel­wirkungen zweier Kunstformen wahrzunehmen oder sich atmosphärisch auf Neuproduktionen der Oper Leipzig vorzubereiten. Unmittelbar vor Filmbeginn findet eine kurze Einführung in die Besonderheiten der neuen Inszenierung durch ein Mitglied der Ballettleitung statt. Bei einem kleinen Imbiss, der im Preis inbegriffen ist, ist es möglich, sich auch kulinarisch auf das Filmerlebnis einzustimmen.

zu »Cinderella« THE COMPANY – DAS ENSEMBLE So 30. Okt. 2011, 11:30 | Passage Kinos, HainstraSSe 19A, 04109 Leipzig Karten sind zum Preis von 7,50 € vor Ort zu erwerben.

Jugendprojekte Tanz in den Schulen der Stadt Die Veranstaltungsreihe des Leipziger Balletts wählt sich in der Spielzeit 2011/12 Spielorte außerhalb des Opernhauses und trägt Tanz an Orte, die wenig mit diesem Genre in Berührung gekommen sind. In diesem Zusammenhang suchen Tänzer des Ensembles auch Schulen auf, um einen persönlichen Kontakt zu Jugendlichen aufzubauen und so das Interesse an neuen Inszenierungen sowie an Tanz und Bewegung zu fördern. Eine Ausschreibung mit einer Bewerbung erfolgt über das theaterpädagogische Jahresmaterial, welches vor den Sommerferien 2011 an die Schulen verschickt wird.

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Ballett im Dialog

Premierenprojekte Neben Schulklassen, die sich für ein begleitendes Projekt im Rahmen einer Neuinszenierung in Oper und Musikalischer Komödie bewerben können, gehen erstmalig vor Premieren des Leipziger Balletts Tänzer in die Schulen und geben Einblicke in ihre Arbeit. Diese einzigartige Möglichkeit der Begegnung mit den Profis soll Tanz hautnah erlebbar machen und eine Brücke schlagen zwischen jungem Publikum und Bühne. Eine Ausschreibung mit einer Bewerbung erfolgt über das theaterpädagogische Jahresmaterial, welches vor den Sommerferien 2011 an die Schulen verschickt wird.

Ballett-Twen-Tage für JuniorCard-Inhaber Für JuniorCard-Inhaber, die mehr über Choreografien erfahren, andere Leute treffen und Tänzer kennenlernen möchten, bevor sie die Bühne betreten, gibt es die Möglichkeit, eine besondere Veranstaltung rund um den Theaterbesuch zu erleben.

Fr 18. Nov. 2011, 19:30 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . »Cinderella« Fr 23. Mär. 2012, 19:30 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . »Mörderballaden« Fr 01. Jun. 2012, 19:30 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . »Jim Morrison« Treffpunkt 17:30 Bühneneingang GoethestraSSe Achtung: An diesen Tagen gibt es ein begrenztes Kartenkontingent für JuniorCard-Inhaber. Also schnell anmelden und Karten sichern. Die Eintrittskarten können an diesen Tagen bereits vor 17:30 an der Kasse abgeholt werden. Anmeldung unter: + 49 (0)341 - 12 61 313, Esther Maria Rose | e.rose@oper-leipzig.de Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Heft Service / Oper Leipzig.

Gastspiele des Leipziger Balletts Südamerika-Tournee des Leipziger Balletts mit Uwe Scholz’ Choreografie

»Die GroSSe Messe« nach Musik von Wolfgang Amadeus Mozart. . . . . . . . . . 12.– 25. Sep. 2011 | Kolumbien und Brasilien Deutschland

»Cinderella« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25., 26., 27. Mai 2012 | Theater im Pfalzbau, Ludwigshafen

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feuer und flamme ⁄

— Ihr leipziger ballett mario schröder

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Zeit // Raum Der Fotograf Jörg Singer hat das Leipziger Ballett zehn Tage begleitet und sucht mit seinen Fotos die Emotion des Augenblicks, die Flüchtigkeit des Tanzes, das Auflösen des Raums. Die Fotografie wird geradezu Sinnbild für die Sehnsucht, den Augenblick festhalten zu können mit dem Wissen, dass es ihn so objektiv nie gegeben hat. Wenn man sich z. B. vergegenwärtigt, dass das, was wir im Jetzt zu sehen glauben, streng genommen durch die Lichtgeschwindigkeit schon der Vergangenheit angehört, begreift man das Ausmaß der Illusion, der wir uns beim Betrachten hingeben.

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12. April 2011 | 11:48 | Ballettsaal | 1/2 Sekunde

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Ballett im Dialog

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Ballett im Dialog

Guido Weber

17.05.2011 |08. 22:31April | b端hne 2011opernhaus | 12:19 | Ballettsaal | belichtungszeit | 8 Sekunden 1/800

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12. April 2011 | 16:58 | Ballettsaal | 1/320 Sekunde

Ruth Ingeborg Ohlmann, Radoslaw Rydlewski

Fedora Palinska, Mister X in „Die Zirkusprinzessin“


Folker Herterich

Sergius Wladimir in „Die Zirkusprinzessin“ mit Ruth Ingeborg Ohlmann


17. April 2011 | 19:10 | Bühne Opernhaus | 1/160 Sekunde

Mirjam Neururer Marie Eliza und Herren des Balletts in „My Fair Lady“ Bülowbogen Choreographin

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Ballett im Dialog


Ballett im Dialog

08. April 2011 | 19:17 | B端hne Opernhaus | 1/200 Sekunde

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08. April 2011 | 19:45 | B端hne Opernhaus | 1/100 Sekunde


08. April 2011 | 19:45 | B端hne Opernhaus | 1/250 Sekunde


08. April 2011 | 19:53 | B端hne Opernhaus | 1/4 Sekunde

Guido Weber

17.05.2011 | 22:31 | b端hne opernhaus | belichtungszeit 1/800


Ballett im Dialog

08. April 2011 | 19:22 | B端hne Opernhaus | 20 Sekunden

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08. April 2011 | 20:04 | B端hne Opernhaus | 1/125 Sekunde

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Ballett im Dialog


Ballett im Dialog

08. April 2011 | 20:04 | B端hne Opernhaus | 1/125 Sekunde

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09. April 2011 | 13:52 | Ballettsaal | 0,6 Sekunden


09. April 2011 | 16:01 | Ballettsaal | 8 Sekunden


1 1. April 2011 | 18:11 | Ballettsaal | 3,2 Sekunden


Ballett im Dialog

1 1. April 2011 | 18:28 | Ballettsaal | 1/4000 Sekunde

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09. April 2011 | 16:31 | Ballettsaal | 1/640 Sekunde

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Ballett im Dialog


14. April 2011 | 13:37 | Ballettsaal | 2 Sekunden

Guido Weber

17.05.2011 | 22:31 | b端hne opernhaus | belichtungszeit 1/800


14. April 2011 | 13:19 | Ballettsaal | 1/2 Sekunde


Ballett im Dialog

08. April 2011 | 12:06 | Ballettsaal | 1/800 Sekunde

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12. April 2011 | 12:46 | Ballettsaal | 1/500 Sekunde

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Ballett im Dialog


Ballett im Dialog

08. April 2011 | 12:32 | Ballettsaal | 1/3200 Sekunde

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14. April 2011 | 18:37 | Ballettsaal | 0,6 Sekunden

Guido Weber

17.05.2011 | 22:31 | b端hne opernhaus | belichtungszeit 1/800


ensemble

Romy Avemarg, geboren in Schmalkalden, erhielt ihre Ausbildung an der Palucca Schule Dresden. Erste Engagements führten sie an die Landesbühnen Sachsen und an das Theater PlauenZwickau. Von 2003 bis 2010 war sie Mitglied des Ballett Kiel, wo sie auch ihre ersten choreografischen Erfahrungen sammelte. Seit der Spielzeit 2010 /11 ist sie Mitglied des Leipziger Balletts. Solistisch ist sie in »Die Große Messe«, als Oona in »Chaplin« und in der Rolle der Fotografin in »Jim Morrison« zu sehen.

Claudia Bernhard, geboren in Wiesbaden, wurde an der Staatlichen Ballettschule Berlin ausgebildet. Es folgte ein Engagement an das Ballett des Volkstheaters Rostock. Seit der Spielzeit 2006 /07 ist sie Mitglied des Leipziger Balletts, wo sie bisher in verschiedenen solistischen Rollen zu sehen war, aktuell in der Rolle der Fotografin in »Jim Morrison«.

Carolina Boscán, geboren in Caracasc / Venezuela, wurde an der Academia de Ballet Clásico de Nina Novak in Caracas und an der John Cranko-Schule in Stuttgart ausgebildet. Nach einem Engagement am Theater Görlitz tanzt sie seit Beginn der Spielzeit 2003 /04 beim Leipziger Ballett.

Isis Calil de Albuquerque, geboren in Ribeirao Preto / Brasilien, studierte am Studio Contemporaneo das Artes in Ribeirao Preto. Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie mit dem Cubain Ballet und der Grupo Jovem de Ribeirao Preto. Bevor sie 2006 in Kiel engagiert wurde, tanzte sie beim Ballett Dortmund und dem Ballett des Staatstheaters Braunschweig. Seit der Spielzeit 2010 /11 ist sie Mitglied des Leipziger Balletts. Solistisch ist sie in »Die Große Messe« und als Paulette in »Chaplin« zu sehen.

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ensemble

Tina HeSSler, geboren in Leipzig, erhielt ihre Ausbildung an der Ballettschule der Oper Leipzig. Ihr erstes Engagement führte sie ans Ballett Kiel. In der Spielzeit 2010 /11 wechselte sie zum Leipziger Ballett. In »Chaplin« tanzt sie die Rolle der Mutter.

Yoojin Jang, geboren in Seoul / Südkorea, begann ihre Ausbildung an der dortigen Ballettschule und schloss sie an der Heinz-BoslStiftung in München ab. Ihr erstes Engagement führte sie 2003 zum Aalto Ballett Theater Essen, wo sie zuletzt Solistin war. Mit der Spielzeit 2011 /12 wechselt sie zum Leipziger Ballett.

Fang Yi Liu, geboren in Kaohsiung-City / Taiwan, erhielt ihre Tanzausbildung an der Taipei National University of the Arts. Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie u. a. beim Cloud Gate Dance Theatre Taiwan und in Choreografien von Lee Fan-Mai vom Kaohsiung Ballet. 2005 kam sie zum Ballett Kiel, seit der Spielzeit 2010 /11 tanzt sie beim Leipziger Ballett. Solistisch ist sie in »Chaplin« in der Rolle des Tramp zu sehen.

Urania Lobo Garcia, geboren in Bogota / Kolumbien, erhielt ihre Ausbildung u. a. am Centro de Danza Víctor Ullate in Madrid. Sie tanzte beim Gran Canaria Ballett, dem Ballett Roche sowie dem Jeune Ballet du Luxembourg. Ab 2008 war sie beim Ballett Kiel engagiert und wechselte mit der Saison 2010 /11 zum Leipziger Ballett, wo sie solistisch in der Rolle der Paulette in »Chaplin« und als Schwan in »Carmina Burana« auftritt.

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ensemble

Alessandra Molinari, geboren in Lima / Peru, erhielt ihre Ausbildung an der Linder Schule in Peru und machte ihren Abschluss an der Schule des Miami City Ballet. Sie tanzte als Mitglied des Corps de ballet beim Ballet Municipal in Lima und als Solistin bei der Compañia Nacional de Danza in Mexico City. In der Spielzeit 2007/08 war sie Gast beim Leipziger Ballett, seit der Saison 2008/09 ist sie Ensemblemitglied.

Ana Moratilla, geboren in Madrid / Spanien, erhielt ihre Ausbildung an der dortigen Ballettschule Víctor Ullate. Nach einem ersten Engagement beim Víctor Ullate Ballet wurde sie Solistin des Ballet del Atlántico, Argentinien. Nach einem Gastvertrag beim Ballett des Theaters Magdeburg wurde sie Mitglied des Balletts des Anhaltischen Theaters Dessau. Seit der Saison 2004 /05 ist sie beim Leipziger Ballett unter Vertrag. Solistisch ist sie in der Rolle der Mutter in »Chaplin« zu sehen.

Maiko Oishi, geboren in Yamaguchi / Japan, Ausbildung an der Kazuko Sugihara Ballettschule in Japan, gewann 1997 beim Wettbewerb »Prix de Lausanne« den »Prix Espoir« und setzte ihr Studium am Stedelijk Instituut voor Ballet in Antwerpen fort. Sie tanzte beim Jeune Ballet de France, beim Ballett des Niedersächsischen Staatstheaters Hannover und seit 2001/02 ist sie Mitglied des Leipziger Balletts, ab 2004 /05 Solistin, mit Beginn der Spielzeit 2006 /07 als Erste Solistin und seither in allen großen Rollen zu sehen, zuletzt in »Die Große Messe« und in der Rolle der Pamela in »Jim Morrison«. Tatjana PaunoviĆ, geboren in Pancevo / Serbien, an der Lujo DavicoBallettschule in Belgrad ausgebildet, trat anschließend in die Académie de Danse Classique Princesse Grace in Monte Carlo ein und schloss dort ihre Ausbildung ab. 1999 wurde sie beim Ballett der Semperoper in Dresden engagiert und war in vielen Kreationen namhafter Choreografen zu sehen. Seit der Spielzeit 2006 /07 ist sie Erste Solistin beim Leipziger Ballett und war in zahlreichen Hauptpartien zu sehen, zuletzt in »Die Große Messe«, »Pour un clin d’œil« und in der Rolle der Mildred »Chaplin«.

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ensemble

Henrietta Phelps, geboren in Wee Waa / Australien, wurde an der Australian Ballet School ausgebildet. Im Anschluss daran folgten Engagements bei The Dancers Company, dem Australian Ballet und dem Norwegian Ballet. Seit der Spielzeit 2010 /11 ist sie Mitglied des Leipziger Balletts. Solistisch ist sie in »Arena« zu sehen.

Vanessa Shield, geboren in Darlinghurst / Australien, wurde an der Heinz-Bosl-Stiftung in München ausgebildet. Ihr erstes Engagement führte sie zum Ballett Dortmund, bevor sie mit der Spielzeit 2010 /11 zum Leipziger Ballett wechselte. Solistisch ist sie in der Rolle der Mildred in »Chaplin« zu sehen.

Tina Slabon, geboren in Löbau, studierte Tanz an der Palucca Schule Dresden. Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie an der Semperoper Dresden schon während ihres Studiums. Mario Schröder engagierte sie nach Würzburg und Kiel, wo sie auch choreografisch tätig war und 2009 mit dem Förderpreis der Freunde des Theaters in Kiel e.V. geehrt wurde. Seit der Spielzeit 2010 /11 ist sie Mitglied des Leipziger Balletts. In der Reihe »Blue Monday« zeigte sie ihre Choreo-grafie »Gesichtspunkte«.

Federica Vincifori, geboren in Piazza Armerina / Italien, absolvierte ihre Ausbildung an der Ballettschule der Mailänder Scala. Danach führte sie ihr Weg zur Dominic Walsh Dance Company, zum Ballett der Opéra Nice und zum Národní Divadlo nach Brno. Mit der Spielzeit 2010 /11 wechselte sie zum Leipziger Ballett. Solistisch ist sie in »Die Große Messe«, »Pour un clin d’œil« und in der Rolle der Oona in »Chaplin« zu sehen.

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ensemble

Amelia Waller, geboren in Dandenong / Australien, absolvierte ihre Tanzausbildung am Victorian College of the Arts und am Christine Walsh Dance Center. Im Anschluss daran wurde sie Mitglied der Queensland Ballet Company. Mit der Spielzeit 2010  /11 wechselte sie zum Leipziger Ballett. In »Chaplin« tanzt sie die Rolle des Tramp.

Paulina Wieczorek, geboren in Warschau / Polen, erhielt ihre Ausbildung an der Staatlichen Ballettschule in Poznan. 1995 gewann sie den nationalen Polnischen Ballettwettbewerb. Sie tanzte am Opernhaus Halle und ist seit Beginn des Jahres 2000 Mitglied des Leipziger Balletts.

Stéphanie Zsitva-Gerbal, geboren in Châtenay-Malabry / Frankreich, wurde an der École de Danse de Janine Stanlowa und an der Ballettschule der Pariser Oper ausgebildet. Danach tanzte sie beim Jeune Ballet de Cannes. Seit Oktober 2004 ist sie Mitglied des Leipziger Balletts. Solistisch tritt sie in »Die Große Messe« und in der Rolle der Pamela in »Jim Morrison« auf.

Illia Bukharov, geboren in Kiew / Ukraine, erhielt seine Ballettausbildung u. a. an der Akademie in Kiew, am Ballettkonservatorium in St. Pölten und der Heinz - Bosl - Stiftung in München. Es folgte ein Engagement beim ThüringenBallett, bevor er in der Spielzeit 2011 /12 zum Leipziger Ballett wechselt.

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ensemble

Deniz Cakir, geboren in Silistra / Bulgarien, absolvierte seine Tanzausbildung am Ballettkonservatorium in Istanbul und an der John Cranko-Schule in Stuttgart. Es schlossen sich Engagements am Staatstheater Istanbul, am Theater Görlitz und am Aalto Ballett Theater Essen an. Mit der Spielzeit 2010 /11 wechselte er zum Leipziger Ballett.

Tyler Galster, geboren in New York / USA, erhielt seine Ballettausbildung an der Jacqueline Kennedy Onassis School des American Ballet Theatre. Im Anschluss tanzte er beim American Ballet Theatre und beim Pennsylvania Ballet. Mit der Spielzeit 2010 /11 wechselte er zum Leipziger Ballett. In »Chaplin« tanzt er die gleichnamige Titelrolle, in »Jim Morrison« ist er als Bandmitglied zu sehen.

Shota Inoue, geboren in Kobe / Japan, wurde an der Homura Tomoi Ballettschule in Osaka ausgebildet. Er setzte sein Studium an der Académie de Danse Classique Princesse Grace in Monaco bei Marika Besobrasova, Roland Vogel und Thierry Sette fort. Seit der Spielzeit 2008 /09 ist er Mitglied des Leipziger Balletts. In »A Dharma at Big Sur« und als Bandmitglied in »Jim Morrison« tritt er solistisch auf.

Yoshito Kinoshita, geboren in Kyoto / Japan, wurde an der Terada Ballettschule in Kyoto und in der Ukraine an der Staatlichen Ballettschule Kiev ausgebildet. Danach tanzte er am Staatstheater in Donezk und beim ThüringenBallett. Mit der Saison 2010 /11 wechselte er zum Leipziger Ballett. In »A Dharma at Big Sur« und in der Rolle eines Bandmitglieds in »Jim Morrison« ist er solistisch zu sehen.

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Bogdan Muresan, geboren in Cluj-Napoca / Rumänien, ausgebildet an der National Ballet School Octavian Stroia, gewann 2005 den ersten Preis beim National Competition of Dance and Music. Nach Engagements an der Rumänischen und Ungarischen Staatsoper, wechselte er zum Ballett des Landestheaters Flensburg, 2006 /07 zum Ballett Kiel und 2010  /11 zum Leipziger Ballett. Berufsbegleitend macht er ein Studium in Tanzpädagogik und Choreografie. In »A Dharma at Big Sur« und in »Jim Morrison« ist er solistisch zu sehen.

Kiyonobu Negishi, geboren in Saitama / Japan, erhielt seine Ballettausbildung u. a. an der Ballettschule des Bolschoi Balletts und an der John Cranko-Schule in Stuttgart. Seit der Saison 2005 /06 ist er Mitglied des Leipziger Balletts und tanzte solistisch in zahlreichen Werken von Uwe Scholz und im Ballettabend »Carmina Burana /A Dharma at Big Sur«.

TomአOttych, geboren in Brno / Tschechien, besuchte dort von 1991 bis 1999 das Staatliche Tanzkonservatorium und ab 2000 die Tanzakademie in Köln. Anschließend wurde er an das Aalto Ballett Theater Essen engagiert. Er ist mehrfacher Preisträger der Ballettwettbewerbe in Brno und Wien. Seit der Spielzeit 2010 /11 ist er Mitglied des Leipziger Balletts. In »Chaplin« ist er in der gleichnamigen Titelrolle und in »Jim Morrison« als Bandmitglied zu sehen.

Fabio Palombo, geboren in Delmenhorst, erhielt seine Ballettausbildung bei Jacqueline Davenport. Nach einem ersten Engagement beim Bremer Tanztheater setzte er seine Ausbildung an der Ballettakademie der John Cranko-Schule in Stuttgart fort und schloss sie dort ab. In der Spielzeit 2003 /04 war er beim Ballett der Deutschen Oper Berlin unter Vertrag. Seit Beginn der Saison 2004 /05 ist er Mitglied des Leipziger Balletts.

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Robert Phillips, geboren in London / Großbritannien, wurde an der Central School of Ballet in London ausgebildet und erhielt dort seinen BA in Professional Dance and Performance. Er sammelte Bühnenerfahrungen u. a. beim Northern Ballet Theatre /  UK, dem Suzhou Ballet Theatre / China, dem Stadttheater Bremerhaven und dem Ballett Kiel. Seit der Saison 2010 /11 ist er Mitglied des Leipziger Balletts. In »Chaplin« ist er in der Rolle des Diktators zu sehen und in der Reihe »Blue Monday« stellte er in einer eigenen Choreografie einige seiner Tänzerkollegen vor. Benjamin Poirier, geboren in Vire / Frankreich, erhielt seine Ausbildung in der École de Danse in Mutin / Vire, an der Ballettschule der Pariser Oper, am Conservatoire National de Région Boulogne-Billancourt und an der English National Ballet School in London. Mit Beginn der Spielzeit 2008 /09 kam er zunächst als Eleve zum Leipziger Ballett, seit der Spielzeit 2009 /10 ist er Ensemblemitglied.

Oliver PreiSS, geboren in Erlabrunn, erhielt seine Ausbildung an der Palucca Schule Dresden, sowie am Konservatorium der Stadt Wien. Engagements führten ihn zur St. Pöltener TanzCompagnie Sphinx, zum Vogtlandtheater Plauen und 1999 zum Würzburger Ballett. Mit Mario Schröder wechselte er von Würzburg an das Theater Kiel und tanzte dort zahlreiche Solorollen. Seit 2010 /11 ist er Ensemblemitglied des Leipziger Balletts. Solistisch ist er in »A Dharma at Big Sur«, in der Rolle des Diktators in »Chaplin« und als Figur des Schamanen in »Jim Morrison« zu sehen. Vadim Rzaev, geboren in St. Petersburg / Russland, wurde an der Vaganova Ballettakademie in seiner Heimatstadt ausgebildet. Er war Mitglied des dortigen Staatsballetts, des Balletts der Semperoper Dresden, des Balletts in Wiesbaden und des Mihailovsky Balletts in St. Petersburg. Seit der Spielzeit 2008 /09 ist er Mitglied des Leipziger Balletts und war in jüngster Vergangenheit auch in Solopartien zu sehen.

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Takeru Shimizu, geboren in Nagano / Japan, erhielt seine Tanzausbildung beim Sato Junior Ballet, an der Hakucho Ballet Academy und an der Hungarian Dance Academy. Danach tanzte er am Nationaltheater in Brno und beim ThüringenBallett. Mit der Spielzeit 2010 /11 wechselte er zum Leipziger Ballett. In »A Dharma at Big Sur«, »Pour un clin d’œil« und als Bandmitglied in »Jim Morrison« tritt er solistisch auf.

Martin Svobodnik, geboren in Brno / Tschechien. Nach seiner Ballettausbildung am Tanzkonservatorium seiner Heimatstadt tanzte er auch am dortigen Nationaltheater. Nach einem Engagement am Opernhaus Halle wechselte er zum ThüringenBallett, wo er in zahlreichen Solorollen zu sehen war. Seit der Spielzeit 2010 /11 ist er Mitglied des Leipziger Balletts. Er tanzt die Hauptrolle in »Jim Morrison« und ist ebenso solistisch in »Die Große Messe« zu sehen.

Alexander Teutscher, geboren in Oberhausen, erhielt seine Ausbildung am Ballettcenter Hamburg unter John Neumeier und an der Staatlichen Ballettschule Berlin. Engagements führten ihn an das Aalto Ballett Theater Essen, das Staatsballett Berlin, das Stuttgarter Ballett und zum Royal Swedish Ballet. Seit der Spielzeit 2008 /09 ist er Mitglied des Leipziger Balletts.

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José Urrutia, geboren in Lima / Peru, wurde am Konservatorium in Genf und an der Ballettschule des Teatro Colon, Buenos Aires, ausgebildet. Von 2002 bis 2006 war er zunächst Mitglied des Corps de ballet und dann Solist des Ballet Nacional de Danza in Mexiko. Seit der Spielzeit 2007/08 ist er Mitglied des Leipziger Balletts und dem Publikum aus zahlreichen Solopartien bekannt.

Mohamed Youssry, geboren in Kairo / Ägypten, erhielt seine Ausbildung an der Ballettakademie seiner Heimatstadt. Danach führten ihn Engagements zu den Ballettensembles der Opernhäuser in Kairo, Dresden, Zürich, Leipzig und München. Mit Beginn der Spielzeit 2010 /11 kehrte er zum Leipziger Ballett zurück und ist solistisch in »Die Große Messe« und in der Rolle des Schamanen in »Jim Morrison« zu sehen.

Tenald Zace, geboren in Tirana / Albanien, erhielt seine Tanzausbildung in seiner Heimatstadt und der Schweizer Ballettberufsfachschule Zürich unter der Leitung von Oliver Matz. Bühnenerfahrungen sammelte er u. a. als Solist der Ballettkompanie des Schleswig - Holsteinischen Landestheaters Flensburg. In der Spielzeit 2005 /06 wechselte er zum Ballett Kiel. Mit der Spielzeit 2010 /11 trat er sein Engagement in Leipzig an. Solistisch tritt er in der Rolle des Vaters in »Chaplin« und in der Hauptrolle in »Jim Morrison« auf.

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Team Mario Schröder Ballettdirektor und Chefchoreograf, geboren in Finsterwalde, erhielt seine Tanzausbildung an der Palucca Schule Dresden. Er war von 1983 bis 1999 erster Solist beim Leipziger Ballett – ab 1991 unter der Leitung von Uwe Scholz. Darüber hinaus studierte er Choreografie an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst und Regie Ernst Busch. 1999 wurde er als Ballettdirektor und Chefchoreograf an das Mainfranken Theater Würzburg berufen, bevor er im Jahr 2001 in gleicher Funktion an das Theater Kiel wechselte. Mario Schröder schuf bisher weit über 70 Choreografien und arbeitete als Tänzer und Choreograf u. a. in Japan, usa, Russland, Mongolei, Frankreich und weiteren europäischen Ländern. In Deutschland wurden seine Arbeiten u. a. an der Deutschen Oper und der Komischen Oper Berlin, dem Aalto Ballett Theater Essen und der Oper Leipzig gezeigt. Choreografisch arbeitete er u.a. mit Ruth Berghaus, Maxim Dessau, Nikolaus Lehnhoff, Dietmar Seyffert, Thilo Reinhardt und Uwe Scholz. Mario Schröder ist Präsidiumsmitglied der »Bundesdeutschen Ballett- und Tanztheater Direktoren Konferenz« (bbtk). Seit der Spielzeit 2010 /11 ist er Ballettdirektor und Chefchoreograf des Leipziger Balletts. Uwe Möller Referent Leipziger Ballett, geboren in Bochum, studierte Tanz in Zürich und Monte Carlo. Es folgten Engagements als Tänzer in Monte Carlo, München, Nürnberg, Tokio und Freiburg. Von 1994 bis 1997 war er Leitungsmitglied des Tanzwerk Nürnberg (1996 Kulturförderpreis der Stadt Nürnberg), 1997 bis 2000 Tänzer, Assistent und zuletzt Produktionsleiter bei Amanda Miller (Ballett Freiburg Pretty Ugly) am Freiburger Theater. Zur gleichen Zeit absolvierte er sein Kontaktstudium Kulturmanagement an der Pädagogische Hochschule Ludwigsburg. In der Spielzeit 2000/01 wechselte er als Produktionsleiter des Tanztheaters von Joachim Schlömer ans Theater Basel. Seit August 2001 arbeitet er in Berlin als Projektmanager für den Bereich Tanz / Oper. Uwe Möller war bis 2010 Geschäftsführer der The.Lab Art & Media GmbH, Berlin und von 2005 bis 2009 in gleicher Funktion für pretty ugly tanz köln am Schauspielhaus Köln tätig. Seit der Spielzeit 2010 /11 ist er Referent des Leipziger Balletts. Thomas Hörath Manager Leipziger Ballett, geboren in Greiz, studierte Rechtswissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und im Anschluss Politik und Philosophie, juristisches Assessor Examen in Schleswig-Holstein. Bereits während seines juristischen Referendariates war er der Oper Kiel / Verwaltungsdirektion zugeordnet und konnte so Erfahrungen in der Leitung eines Kulturbetriebes sammeln. Es schlossen sich Tätigkeiten als Jurist und Organisator für freie Tanztheaterproduktionen an. Ab der Spielzeit 2000 /01 war er an der Oper Kiel in der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Im Jahr 2003 wechselte Thomas Hörath zu Mario Schröder und dem Ballett Kiel. Er zeichnete dort als Leiter für Organisation und Management für die Aktivitäten der Kompanie verantwortlich. Des Weiteren projektierte er verschiedene Tanzprojekte im Kinder- und Jugendbereich und organisierte und koordinierte das »Erste Internationale Kindertanzfestival SchleswigHolstein«. Seit der Spielzeit 2010 /11 ist er Manager des Leipziger Balletts.

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ensemble

Rémy Fichet Disponent und Projekt-Koordinator, geboren in Amiens / Frankreich. Er studierte an der Ecole de Danse de l‘Opéra de Paris. Ab 1998 war er zunächst beim Ballett der Pariser Oper unter Vertrag, von 2000 bis 2008 war er Mitglied des Leipziger Balletts und tanzte zahlreiche Solopartien. 2008 wechselte er zum Künstlerischen Betriebsbüro zur Theater & Philharmonie Thüringen GmbH. Mit Beginn der Spielzeit 2010 /11 kam er als Disponent und ProjektKoordinator zurück nach Leipzig. Angela Luksch Mitarbeiterin der Ballettleitung, geboren in Leipzig, erhielt ihre Ausbildung an der Fachschule für Tanz Leipzig und der Palucca Schule Dresden. 1978 bis 1986 Engagement als Tänzerin an der Musikalischen Komödie Leipzig und zusätzlich im Tanzarchiv der Akademie der Künste. 1986 bis 1989 Studium an der Theaterhochschule Leipzig (Fachrichtung Choreografie / Tanzwissenschaften). Seit 1989 arbeitet sie für das Leipziger Ballett. Mara Rupprecht Mitarbeiterin der Ballettleitung, geboren in Leipzig. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Leipzig. Danach war sie am Museum der bildenden Künste und anschließend am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie tätig. Seit dem Jahr 2000 arbeitet sie beim Leipziger Ballett. Roman SŁomski Ballettmeister und Assistent, geboren in Danzig / Polen, studierte an der Staatlichen Ballettschule seiner Heimatstadt. Engagements führten ihn als Solotänzer an die Baltische Oper Danzig, an das Große Theater in Warschau und an das Theater Dortmund. Er tanzte u. a. Choreografien von John Neumeier, Maurice Béjart, Frederic Ashton und Youri Vàmos. Zahlreiche Gastspiele führten ihn in die USA, nach Asien und Europa. Ab 1998 arbeitete er als Ballettmeister für das Würzburger Ballett und folgte Mario Schröder zur Spielzeit 2001/02 zum Ballett Kiel. Seit der Spielzeit 2010 /11 ist er in gleicher Position beim Leipziger Ballett. Valentin Vassilev Ballettmeister und Assistent, geboren in Sofia / Bulgarien, studierte an der Staatlichen Ballettschule seiner Heimatstadt. Es schlossen sich Engagements als Solotänzer an der Oper Plovdiv (Bulgarien) und am Theater Altenburg-Gera an. Bereits in Gera war er nebenberuflich als Trainingsmeister für das Ensemble verpflichtet. Er tanzte zahlreiche Solorollen. Gastspielreisen führten ihn u. a. nach Moskau, Mailand, Rom, Kopenhagen, Sevilla, Bath und in zahlreiche bulgarische und deutsche Städte. Von 2001 bis 2010 arbeitete er als Ballettmeister für das Ballett Kiel. Mit der Spielzeit 2010 /11 folgte er Mario Schröder in gleicher Funktion zum Leipziger Ballett. Anja Becker Ballettmeisterin und Assistentin, geboren in Wittenberg, studierte Tanz an der Staatlichen Ballettschule Berlin. Nach ihrem Examen wurde sie 1997 ans Aalto Ballett Theater Essen engagiert, wo sie in unterschiedlichen Funktionen tätig war, ab 1997 als choreografische Assistentin und Inspizientin für Ballett und Oper, ab 1998 als Ballettmeisterin und Assistentin des Ballettdirektors, ab 2004 als Trainingsmeisterin und choreografische Assistentin. Seit der Spielzeit 2010 /11 ist sie Ballettmeisterin und Assistentin beim Leipziger Ballett.

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ensemble

Beatrix Steidl Beleuchtungs- und Ballettrepetitorin, geboren in Rudolstadt, absolvierte ein Stu­ dium an der Hochschule für Musik Weimar, der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig und ein Zusatzstudium im Fach Improvisation. Es folgten Engagements an der Musikschule Rudolstadt und dem Folkloreensemble Gera. Seit 1989 ist sie Repetitorin beim Leipziger Ballett. Visnja Kirst Beleuchtungs- und Ballettrepetitorin, geboren in Sarajevo / Bosnien-Herzegowina. Von 1985 bis 1990 besuchte sie die dortige Musikschule. Während des Studiums gewann sie mehrere Preise bei Wettbewerben in der Kammermusik. Von 1993 bis 1995 war sie am Landestheater Altenburg engagiert. Danach arbeitete sie bis 2000 als Solo-Repetitorin für Ballett und Musiktheater am Vogtland Theater in Plauen. Von 2000 bis 2011 war sie als Solo-Repetitorin für das Ballett am Opernhaus Chemnitz beschäftigt. Mit Beginn der Spielzeit 2011 /12 wechselt sie zum Leipziger Ballett. Sebastian Angermaier Ballett-Inspizient, geboren in Würzburg, besuchte die John Cranko-Schule in Stuttgart und die National Ballet School in Toronto. Danach tanzte er beim Marco Santi Danse Ensemble und beim National Ballet of Canada. Von 1997 bis 2010 war er Tänzer beim Leipziger Ballett, wo er auch choreografisch tätig war. Seit 2010 /11 ist er Inspizient beim Leipziger Ballett. Silvia Lehmann Repetitionsballettmeisterin, geboren in Werdau, begann ihre Tanzausbildung an der Palucca Schule Dresden und schloss diese an der Staatlichen Ballettschule Berlin ab. 1979 wurde sie als Tänzerin an der Oper Leipzig engagiert. 1991 übernahm sie die Ballettproben für den Bereich Oper und seit 1999 ist sie Repetitionsballettmeisterin für Oper und Ballett. Cornelia Richter-Dorndeck Physiotherapeutin, geboren in Leipzig. Nach ihrer Tanzausbildung an der Palucca Schule Dresden arbeitete sie beim Ballett der Sächsischen Staatsoper in Dresden, beim Euroballet in Luxemburg und beim Ballet National de Nancy et de Lorraine in Frankreich. Danach begann sie eine zweite berufliche Laufbahn als Physiotherapeutin und sammelte Erfahrungen in einer privaten Physiotherapiepraxis. Seit der Spielzeit 2001 / 02 ist sie Physiotherapeutin des Leipziger Balletts.

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Freunde und Förderer

Verein der Freunde und Förderer des Leipziger Balletts e.V. Der 1995 gegründete Verein der Freunde und Förderer des Leipziger Balletts e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Leipziger Ballett, eines der größten und traditionsreichsten Ballettensembles in Deutschland, zu unterstützen. Bei allen Vorstellungen des Leipziger Balletts haben interessierte Zuschauer die Möglichkeit, am Stand des Vereins im Parkettfoyer Hintergrundinformationen zu dem Ballett generell, den einzelnen Stücken und dem Ensemble zu erhalten sowie Fotos von den Produktionen, dvds, Bücher und Ähnliches zu kaufen. Unseren Mitgliedern können wir Probenbesuche vermitteln sowie Bildungsveranstaltungen und besondere Begegnungen mit den Tänzern anbieten. Höhepunkt einer jeden Spielzeit ist der Spielzeitempfang, zu dem alle Mitglieder des Vereins und das gesamte Ensemble eingeladen werden. Hier kann man unkompliziert auch mit dem einzelnen Tänzer ins Gespräch kommen. All dies bietet den Mitgliedern des Vereins faszinierende Einblicke in die Arbeit des Ensembles und vergrößert seit Jahren die »Fan-Gemeinde« und Lobby des Leipziger Balletts. Durch die Mitgliedsbeiträge und Spenden sowie die Verkaufserlöse werden Anschaffungen ermöglicht, die direkt dem Leipziger Ballett zugute kommen. So werden bestimmte Produktionen mit einem Kostenzuschuss unterstützt und Ausstattungsgegenstände angeschafft, die dem einzelnen Ensemblemitglied nützen. Organisatorisch unterstützt der Verein vor allem die ausländischen Tänzerinnen und Tänzer, die neu nach Leipzig kommen und sich neben der intensiven Arbeit in der Oper in ein neues Lebensumfeld integrieren müssen. Unterstützen Sie als neues Mitglied unseres Vereins das Leipziger Ballett und seine Tänzer!

Vorsitzende Doris Benner Mitglieder des Vorstands Gabor Zsitva, Nora Nienke, Anne Raupach, Helga Schmidt, Angela Luksch Kontakt c/o Oper Leipzig, leipziger ballett, z. h. Angela Luksch Postfach 100346, 04003 Leipzig fon +49 (0)341 - 12 61 303 www.ballettfreunde-leipzig.de

Oliver Viehweg Design Ein Stück Leipzig mit nach Hause nehmen. Der junge Leipziger Designer Viehweg hat für das Leipziger Ballett eine Taschen-Kollektion von der Umhängetasche bis zur Computertasche entworfen. Das Besondere dieser Kollektion ist: Jede Tasche ist ein Unikat, dem Prinzip der Recycle-Kunst folgend, werden nicht mehr verwendete Werbemittel umgearbeitet. www.oliverviehweg.com

San Remo Leipzig Das Leipziger Eiscafe San Remo hat zwei Premium-Eissorten, »Operngold« und »Chaplin« für das Leipziger Ballett kreiert. www.sanremo-leipzig.de

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impressum

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impressum Oper Leipzig Intendant und GeneralmusIkdIrektor Prof. Ulf Schirmer Geschäftsführende dIrektoren Heike Brönnimann, Dittmar Demel

BallettdIrektor und chefchoreoGraf Mario Schröder herausGeBer Abteilungen Kommunikation und Dramaturgie der Oper Leipzig redaktIon Uwe Möller, Heike Neumann, Evelyn Richter, Dr. Christian Geltinger texte Dr. Christian Geltinger, Thomas Hörath, Uwe Möller BesetzunGen und termIne Künstlerisches Betriebsbüro fotos Jörg Singer, Andreas Birkigt (Portraits), Andreas Pohlmann (Portraits Mario Schröder und Prof. Ulf Schirmer) GestaltunG formdusche, Berlin druckereI Wagner Verlag und Werbung GmbH redaktIonsschluss 28. Apr. 2011 Änderungen vorbehalten und beabsichtigt!


— ihre oper leipzig


SPIELZEITHEFT Saison 2011 / 2012  

Spielzeitheft zur Saison 2011 / 2012

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