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Nr. 5 - November 2011

LEIBNITZ TODAY Nr. 5 - November 2011 - 1. Jahrgang - An einen Haushalt - Österreichische Post AG - Postentgelt bar bezahlt - RM 11A038954K

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Intro

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Foto des monats

Eine Stadt in der Stadt einmal anders. Allerdings ist es nur ein Markt, der hier durch die Stadt gezogen wird. Konkret eine alte Ansicht von Gamlitz, die auf einem der Festw채gen beim Leibnitzer Herbstfest mitgef체hrt wurde. Gibt es hier vielleicht geheime Herrschaftsanspr체che?w

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Der Herbst Kaleidoskop

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Zwei tolle Herbstfeste, zwei riesige Umzüge, tausende Besucher in der Südsteiermark: Der Höhepunkt des südsteirischen Weinherbstes sind die beiden Umzüge in Gamlitz und Leibnitz. Und während in Gamlitz diesmal das Wetter nicht mitspielte, waren es in Leibnitz etwas weniger Besuche als erwartet. Aber es können ja nicht jedesmal die routinemäßig berichteten 20.000 sein.


t ist ein fest Kaleidoskop

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leibnitz was bewegt

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hat er oder hat er nicht? Bürgermeister Helmut Leitenberger im Zwielicht: Hat er eine Weisung erteilt, um ein umstrittenes Bauwerk zu ermöglichen? Unerheblich, denn der Aktenvermerk war nicht unterschrieben.

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aut einem einer der ÖVP nahestehenden Leibnitzer Monatszeitung vorliegenden Aktenvermerk soll Bürgermeister Helmut Leitenberger seine Beamten angewiesen haben, einen positiven Baubescheid für das umstrittene siebengeschoßige Bauvorhaben der Investorengruppe rundum Robert und Alexander Schmidt am Leibnitzer Hauptplatz auszustellen. Der Bürgermeister hat eine Weisung stets geleugnet. Allerdings: Es hätte auch gar keiner Weisung bedurft. Der Bürgermeister entscheidet als Baubehörde 1. Instanz persönlich und alleine. Natürlich kann er auch die Hilfe seines Beamtenapparats bei der Formulierung eines solchen Bescheides in Anspruch nehmen. Und dass er seinen Beamten sagt, wie der Bescheid ausfallen soll, versteht sich von

selbst. Jedenfalls für Bezirkshauptmann Manfred Walch ist das sonnenklar, wie er im Gespräch mit LEIBNITZ TODAY ausführt: „Natürlich kann er eine Weisung geben, er muss den Bescheid ja auch unterschreiben und haftet dafür.” Auch für allfällige Rechtswidrigkeiten. Dies würde ihm ein Amtsmissbrauchsverfahren eintragen. Juristisch also kein Problem. Interessanter ist schon die politische Seite: Leitenberger hat Weisungen schließlich stets geleugnet. Existiert die publizierte Weisung dennoch, würde dies die Glaubwürdigkeit des Bürgermeisters stark erschüttern. Er sagt aber: Die umstrittene Weisung war ein Entwurf eines Mitarbeiters, der von ihm nie unterschrieben wurde und irrtümlich in den Bauakt gelangte.

Impressum und Offenlegung: LEIBNITZ TODAY ist ein regionales Monatsmagazin, das die unabhängige Berichterstattung über das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Geschehen in der Südsteiermark zum Ziel hat. Medieninhaber und Verleger: LEIBNITZ TODAY Medienverlag, Inh. Maria Sax, Loppitschweg 16, 8430 Neutillmitsch Herausgeber: Martin Sax & Ing. Uwe Hüpfel - Anzeigenberatung: René Dretnik, 0664 1159538 Hersteller: Styria Print Holding Gmbh, 8042 Graz. Für unverlangt eingesandte Manuskripte oder Fotos wird keine Haftung übernommen. Alle Rechte, insbesondere die Übernahme von Textund Bildmaterial nach §44 Abs. 1 Urheberrechtsgesetz vorbehalten. E-Mail Büro: zeitung@leibnitz-today.at - E-Mail Redaktion: redaktion@leibnitz-today.at - Tel. 0664 5299419 Mit ♦ gekennzeichnete Artikel sind bezahlte Einschaltungen.


Leibnitz

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Kurz gefragt

NRAbg. Beppo Muchitsch

Wasserprobleme

die einen wollen...

W

ährend der Zug zur Zusammenlegung von Leibnitz und Kaindorf bereits Fahrt aufgenommen hat, regt sich aktiver und passiver Widerstand gegen die geplanten Reformmaßnahmen. Aktiv praktiziert den Widerstand die FPÖ, die auch eine landesweite Kampagne gegen „Zwangsfusionen” gestartet hat und vor dem Verlust der Identität und massiven Gebührenerhöhungen durch Gemeindezusammenlegungen warnt. NRAbg. Sepp Riemer setzt gemeinsam mit seinem Parlamentskollegen und FPÖ-Landesparteisekretär Mario Kunasek auf die Verunsicherung der Bürger, aber auch den Ärger der Bürgermeister. So hätten die Freiheitlichen in mehreren Gemeinden Petitionen gegen Zusammenlegungen eingebracht, welche auch

von den anderen Fraktionen positiv aufgenommen worden und schließlich verabschiedet worden seien, berichten Riemer und Kunasek. Passiver Widerstand kommt etwa von Leibnitzer Umlandgemeinden - sie beteiligen sich am Gesprächsprozess schlicht nicht, wie NRAbg. Beppo Muchitsch bedauert. Bis Ende Oktober hätten Tillmitsch, Gralla, Wagna und Seggauberg ja Zeit gehabt, auf den Reformzug Leibnitz-Kaindorf aufzuspringen. Dort wurde mittlerweile eine Arbeitsgruppe aus Politikern und Beamten eingesetzt, die auch von einem Experten der Landesregierung unterstützt wird. „Wenn der Zug fährt, halten wir nicht an jeder Station”, warnt Muchitsch, dass es bald zu spät ist, noch einzusteigen. 2015 soll das Ziel erreicht sein. 

...die anderen nicht

Wie gefährdet ist unser Grundwasser wirklich? Aufgrund des hohen Grundwasserstandes ist unser Grundwasser derzeit noch nicht gefährdet. Tatsache ist aber, dass wir jetzt agieren müssen, damit wir mittel- und langfristig keine Probleme mit der Trinkwasserqualität bekommen. Hier heißt es: Agieren statt Reagieren! Sie haben die Aufgabe übernommen, diesbezüglich auf Bundesebene über das Wasserrechtsgesetz und einer möglichen Novelle zu diskutieren. Worum geht es dabei konkret? Dieses Gesetz regelt das Miteinander zwischen Wasserversorgern, Konsumenten, Wirtschaft und Landwirtschaft. Dabei gilt es „schwammige“ Gesetzestexte abzuändern und klar zu formulieren. Ziel ist, dass in Zukunft nur mehr Schutzgebiete entschädigungspflichtig sind und eine Gleichstellung der Landwirtschaft gegenüber allen anderen Wirtschaftszweigen erfolgt. Die Landwirtschaft wird sich dagegen sicher wehren, wie soll das gelingen? Bei der Entschädigungspflicht gibt es bereits einen Rechtsstreit zwischen Wasserversorgern und Landwirtschaft. Hier werden die Gerichte entscheiden. Wünschenswert wäre es, wenn hier die Entschädigungsforderungen seitens der Bauern zurückgezogen werden. Bei der Gleichstellung aller Wirtschaftszweige gibt es Gesprächsbereitschaft seitens der Landwirtschaftskammer. Die Bauern sind an einer gemeinsamen Lösung interessiert. Das ist auch gut so und sehr positiv zu bewerten.


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herr rat, i war m nudeldicht! e d s u A ericht g

Bezirks

Die Schuld des Opfers

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ormalerweise bereut der Täter, im vorliegenden Falle allerdings war es das Opfer, das reumütig vor Gericht erschien. Auf die Frage, ob er für die erlittene Verletzung Schmerzensgeld verlange, antwortete Opfer Günther T. - er erlitt durch einen Faustschlag einen Nasenbeinbruch: „Nein, weil ich bin ja selber schuld.” Selber schuld nämlich, weil er stark alkoholisiert war. Nach einer Firmenfeier begab er sich mit Kollegen zur Diskothek „LaNoche” in Gralla und bat vergeblich um Einlass. Türsteher Murat S., gebürtig in der Russischen Föderation, wollte ihn aufgrund seiner Alkoholisierung und weil er bei der Ankunft schon einen Streit mit dem Taxifahrer wegen des Fuhrlohns hatte, nicht einlasen. Den Angeklagten Murat S. beschimpfte T. daraufhin als „Ausländersau”, seinem Kollegen spuckte er ins Gesicht, um sich ins benachbarte „NiteFlight” zu verabschieden, wo er offensichtlich Einlass fand. Später kam er zurück, um erneut zu versuchen, ins „LaNoche” zu kommen. Vergeblich. Die Türsteher waren die gleichen, die Vorschriften auch.

Vergessene Grundstücke, gestohlene Räder und die eine oder andere Rauferei waren jüngst Thema im Leibnitzer Bezirksgericht. Richter Werner Zinkl und Bezirksanwältin Marianne Patzak versuchten, für Gerechtigkeit zu sorgen.

Also: Kein Einlass. Woraufhin T. den Türsteher aufforderte, „die Angelegenheit um die Ecke zu klären.” Die beiden gingen auch um die Ecke, was sich dort abspielte, wird sich allerdings nicht klären lassen. Einziger Anhaltspunkt: T.‘s gebrochenes Nasenbein. Laut Anklage soll der russische Türsteher ihm einen Faustschlag versetzt haben. Die Gegenüberstellung ergibt: Das Opfer weiß nicht, ob der Angeklagte zugeschlagen hat. „Herr Rat, ich war betrunken.” „Die werden schon wissen, warum sie Betrunkene nicht ins LaNoche lassen”, kommentiert Bezirksanwältin Patzak und Richter Zinkl fällt das Urteil: Freispruch im Zweifel.

Ein paar Äcker

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ine Landwirtschaft, ein paar Äcker, viele Schulden und dazu noch verschiedene Grundstücksnummern. Wer soll sich da noch auskennen? Frau T. (55) kannte sich offensichtlich nicht aus und schlitterte so ins Verderben. Genauer gesagt auf den Angeklagtensessel vor Bezirksgerichtsvorsteher Werner Zinkl. Denn als Gerichtsvollzieher Josef G. bei ihr ein Vermögensverzeichnis aufnahm,

vergaß sie ein paar Liegenschaften. Dies ist mit Strafe belegt, welche auch bereits ausgesprochen wurde. Die Staatsanwaltschaft, vertreten durch Bezirksanwältin Marianne Patzak, machte ihr das Angebot, 60 Euro Verfahrenskosten zu zahlen und ansonsten auf Probe freizugehen. Freilich, Frau T. machte davon keinen Gebrauch. „Warum?”, fragt der Richter und fügt hinzu: „Billiger geht‘s ja wohl nicht mehr!” Naja, sie habe eben der Tochter gesagt, das Geld einzuzahlen und sich nicht mehr darum gekümmert, rechtfertigt sich Frau T. wenig überzeugend. Bezirksanwältin Patzak kann sich eine Bemerkung nicht verkneifen: „Sie kümmern sich aber um viele Dinge nicht.” Schließlich musste ihr die Ladung zur gegenständlichen Verhandlung nach mehrmaliger Nichtbehebung erst mit der Polizei zugestellt werden. „Es funktioniert immer öfter mit der Post nicht”, versucht Anwalt Gottfried Stoff die Schuld abzuschieben. Post hin, Post her, Tatsache ist, dass Frau T. nun vor dem Richter sitzt und ihre falsche Angabe rechtfertigen muss. Was ihr nur eingeschränkt gelingt. „Objektiv”, sagt der

Anwalt habe sie eine falsche Angabe gemacht „subjektiv” aber nicht. Will heißen: Sie hat ein paar tausend Quadratmeter Ackerland im Vermögensverzeichnis vergessen. Im übrigen, fährt der Advokat fort, seien die Liegenschaften ohnehin nichts wert. „Es ist egal, was sie wert sind, sie müssen angegeben werden”, donnert der Richter. Und spricht die Angeklagte nach § 292a des Strafgesetzbuches schuldig. Nachdem sie kein Einkommen hat, wird sie zu einer minimalen Geldstrafe von 200 Euro verurteilt. „Jeder muss über seine Vermögensverhältnisse Bescheid wissen, Sie hätten auch ins Grundbuch schauen können”, begründet der Richter sein Urteil und grollt: „Das hätten sie mit der Diversion auch wesentlich billiger haben können.” Von Einsicht ist bei Frau T. dennoch keine Rede: Sie erbittet sich Bedenkzeit.

Zwei Veranstaltungen

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rederic Z. ist Aussendienstmitarbeiter. Und offenkundig ein couragierter Bürger, wie sich zumindest aus seinen Aussagen ergeben wird. Andere sehen ihn wiederum


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als aggressiven Schläger. Jetzt steht der protzige 22jährige in feinem Zwirn aber vor Gericht. Der Vorwurf: Körperverletzung. Ein Faustschlag des aufstrebenden Selbstständigen habe bei seinem Gegenüber, dem zur Tatzeit schwer angetrunkenen Matthias P. einige lockere Zähne, Prellungen und sonstige Blessuren verursacht wie Anwältin Ulrike Pansy als Privatbeteiligtenvertreterin anhand von Ambulanzkarten zu Protokoll gibt. Woran sich das Opfer freilich nicht erinnern kann: „Herr Rat, i war nudeldicht”, erklärt Matthias P. Die schweren Verletzungen seien ihm erst später aufgefallen. Wann genau? Als er am nächsten Morgen, es mag auch später Vormittag gewesen sein, erwacht ist. Zeugen freilich wollen wissen, dass die gegenständliche Verletzung durch einen Faustschlag des Angeklagten Z. zustande gekommen ist. Aline S. und Jana M. schildern übereinstimmend einen kräftigen Faustschlag, der nach einem hörbaren „Knacken” zu intensiven Blutungen und einer vorübergehenden Besinnungslosigkeit des Opfers geführt habe. Ganz anders sieht dies naturgemäß der Angeklagfte: Er habe erst den Kellner aufgefordert, eine Rauferei zu beenden, woraufhin sich das spätere Opfer über seine Einmischung beschwert habe. Die Zeuginnen wollen keine vorhergehende Rauferei gesehen haben. Der Angeklagte habe daraufhin dem Kumpel des Angeklagten, einem gewissen Thomas K. einen Kopfstoß versetzt.

Als Zeuge gibt Thomas K. an, vom Opfer mit dem Kopf an der Stirn getroffen worden zu sein. Bloß: K. ist etwa 20 cm größer als das Opfer. Der Angeklagte Z. habe daraufhin nach eigenen Angaben das Opfer P. „gestoßen”. Verletzungen habe dieser daraufhin keine gehabt. Die müsse er sich wohl später zugezogen haben, denn „die Stiege im NiteFlight” ist lang”, erklärt Z. süffisant. Die Zeuginnen Aline und Jana wiederum wollen auch keinen Kopfstoß gesehen haben, nur einen aggressiven Angeklagten. Welcher nach dem Faustschlag auch eine blutige Hand hatte. „Von zerbrochenem Glas”, wie er erklärt. „Da muss es zwei Veranstaltungen gegeben haben”, zeigt sich Richter Zinkl ratlos. Der kahlköpfige Verteidiger verlangt großspurig nach einem medizinischen Gutach-

ten, „welc h e s beweisen wird, dass der geschilderte Tathergang nicht mit den Verletzungen des Opfers in Einklang gebracht werden kann”. Welcher Schilderung aber soll man glauben? Einig war man sich nur über den Grad der Alkoholisierung des Opfers (hoch). Und darüber, die Verhandlung zur Ladung weiterer Zeugen, die hoffentlich weniger alkoholisiert waren, zu vertagen. Aber wenigstens hat der Angeklagte nach eigenen Angaben schon vor dem Urteil etwas gelernt: „Ich geh‘ nie mehr ins NiteFlight”. „Oje”, stöhnt der Richter, „wenn das alle befolgen, die das hier versprechen, wär‘ das Lokal immer leer.”

War es Diebstahl?

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ie Sachlage ist klar: Nils R. (20) und seine Lebensgefährtin Michelle E. (19) wurden zu gemeinnütziger Arbeit veurteilt, weil er ein

11 Rad gestohlen hatte und sie damit gefahren war, obwohl sie von der zweifelhaften Herkunft des Gerätes wusste. Die Aufforderung zur gemeinnützigen Arbeit haben aber beide ignoriert. Zweimal. „Die Hack‘n war wichtiger”, erklärt sie. „Ihr F u ß machte wegen e i n e s Bänderrisses Probleme”, erklärt er. „Wir hätten schon eine passende Arbeit gefunden”, entgegnet Bezirksanwältin Patzak. Also: Statt gemeinnütziger Arbeit ordentliche Verhandlung. Bekennen sich die Angeklagten schuldig? „Ich weiß nicht, ob das Diebstahl ist”, meint der Angeklagte zur Tatsache, dass er von einem Spielplatz ein Fahrrad mitgenommen hat. „Nehmen Sie alles mit, was herumliegt”, fragt Richter Zinkl, was dazu führt, dass sich beide Angeklagten schuldig bekennen. Das Urteil fällt rasch: Für das Zimmermädchen Michelle, welche zwar angeblich mit 890 Euro pro Monat angemeldet ist, aber nur 320 Euro erhält, sind es 240 Euro wegen Hehlerei, für ihren Freund Nils, der nach abgebrochener Lehre als Installateurgehilfe arbeitet 600 Euro wegen Diebstahls. Nimmt er das Urteil an? Nils wagt einen Versuch: „Wird‘s in der Berufung billiger?” „Sicher nicht”, antwortet der Richter, woraufhin der geschäftstüchtige Nils - übrigens mit Vorstrafen wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, etc. kein unbeschriebenes Blatt - auf Ratenzahlung plädiert. Sie wird ihm gewährt. 


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der blaue

in wien

„Ich arbeite immer im Hintergrund. Vor Ort und direkt am Bürger.”

„Leider konnte ich ein Verbot des Schächtens nicht durchsetzen. Und das im 21. Jahrhundert!”

„In den USA wird die Todesstrafe praktiziert, es gibt nicht einmal eine Protestnote. Aber Gadaffi wird zusammengebombt.”

Seit genau einem Jahr vertritt der FPÖ-Politiker Sepp Riemer die Südsteiermark im Parlament. Er rückte nach, nachdem Parteichef Kurzmann zum Landesrat aufgestiegen war. Im Interview mit LEIBNITZ-TODAYHerausgeber Martin Sax spricht Sepp Riemer über die Parlamentsarbeit, Probleme in der Südsteiermark, Tierschutz und Religionsfreiheit, aber auch die Außenpolitik.

Nun sind Sie ein Jahr Abgeordneter,Ihr Bekanntheitsgrad scheint sich aber in Grenzen zu halten. Haben Sie sich als Abgeordneter schon etabliert? Ich arbeite immer im Hintergrund. Aber ich bin gerne vor Ort und direkt beim Bürger. Ich will mir die Probleme anschauen, weil ich ja auh nicht alles wissen kann, deshalb lasse ich mir die Dinge erklären. Dann kann ich vielleicht helfen - vieles leite ich an unsere Landtagsabgeodneten weiter, denn schließlich zählt für den Bürger nur, was ihm hilft. Ich hüte mich aber davor, allen alles zu versprechen. Was mich nach diesem Jahr schon freut, ist der Zuspruch,

den ich in Form von Bürgeranfragen bekomme. Da gibt es natürlich viele Bettelbriefe, wo ich mich gerne selbst auf einen Kaffee einlade, um mir ein Bild zu machen, aber auch viele Fragen und Anliegen von Bürgern, die zu uns kein Naheverhältnis haben. Was lernen Sie aus diesen Bürgerbriefen? Dass es viele Probleme gibt, die nur daurch entstehen, weil die Menschen ungleich behandelt werden. Es gibt einen Unterschied zwischen jenen, die eine Lobby haben und jenen, die keine haben. Als FPÖ vertreten Sie aber auch eine Lobby...


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Ich sehe mich als Südsteirer. Die Heimat kommt vor meiner ideologischen Orientierung. Ich freue mich auch, wenn man gemeinsam mit anderen etwas weiterbringen kann, wozu man selbst zu schwach ist. Was haben Sie denn schon weitergebracht? Es geht im Nationalrat immer um Bundesthemen, aber ich versuche doch, auch das Regionale immer einzuflechten. Es gibt keine Rede, wo ich nicht zumindest in 30 Sekunden ein südsteirisches Problem erwähne. Auch in den Ausschüssen bemühe ich mich da sehr. So habe ich als erster auf das Problem aufmerksam gemacht, dass die Slowenen ihr Kernöl als steirisches verkaufen wollen, ich habe die Probleme mit Rebzykaden und asiatischen Marienkäfern aufs Tapet gebracht und auch auf die Benachteiligung durch die Streichung von Zugverbindungen nach Marburg aufmerksam gemacht - vor alle vor dem Hintergrund, dass Marburg 2012 ja Kulturhauptstadt Europas ist. Nicht zu vergessen das Thema Krsko: Noch vor den Grünen und vor Fukushima habe ich auf die Gefahren durch diesen Reaktor hingewiesen. Das klingt ja nach einer stattlichen Bilanz, mussten Sie denn auch Misserfolge einstecken? Was mich am meisten bedrückt, ist das Tierschutzgesetz. Ich konnte ein Verbot des Schächtens (beim Schächten wird dem lebenden Tier die Kehle durchgeschnitten, damit es vollständig ausblutet, was Islam und Judentum vorschreiben, Anm. d. Red.) nicht durchsetzen. Das Vieh wird dabei erst betäubt, nachdem ihm die Kehle durchgeschnitten wurde, die Tiere leiden bis zu einer Viertelstunde und ersticken schließlich am eigenen Blut. Für mich als Humanisten steht Tierschutz über Religionsfreiheit. Solche

Bräuche haben im 21. Jahrhundert nichts mehr verloren. Sie sind Menschenrechtssprecher der FPÖ. Wie verträgt sich das mit den oft schrillen Tönen Ihres Parteichefs? Die FPÖ hat mit den Menschenrechten kein Problem. Im Gegenteil. Ein Problem hat da eher unsere Außenpolitik. Die ist mir als Menschenrechtssprecher zu einseitig. Gadaffi, der in Libyen immerhin ein ordentliches Gesundheitssystem aufgebaut und auch viele Arbeitsplätze geschaffen hat, wird von der NATO in Grund und Boden gebombt. Wir stellen uns sofort auf die Seite der NATO und schließen Verträge mit den neuen Herren. Bei Exekutionen in den USA, wo oft nicht einmal die Schuld des Verurteilten feststeht, gibt es aber nicht einmal eine Protestnote und in Syrien mischen wir uns auch nicht ein. Zurück in die Südsteiermark - was wollen Sie hier erreichen? Tourismus und Landwirtschaft sind sicher ein Thema, aber auch die Nachbarschaft, das Überwinden von Grenzen. So gibt es in Slowenien eine deutsche Minderheit, die als Brückenbauer fungieren kann. Diese Leute liegen mir sehr am Herzen. Und sie würden auch wirtschaftlichen Nutzen bringen, weil sie ja beide Seiten kennen und beide Sprachen beherrschen. Die Geschichte müssen wir hinter uns lassen, damit sollen sich die Historiker beschäftigen. Das ist für mich wie der 30jährige Krieg, der steht auch nur noch in den Büchern. Sie führen aktuell eine Kampagne gegen die Gemeindezusammenlegungen. Wäre es nicht klug, die Verwaltung zu streffen? Nur dort, wo es vernünftig ist. Wenn man mit der Bevölkerung einer Gemeinde nur ein paar Autobusse füllen kann, besteht natürlich Hand-

lungsbedarf. Aber man sollte die Bürgermeister, die jahrzehntelang für die Gemeinde, aber auch für ihre Partei - die natürlich in keinem Fall die meinige ist - gearbeitet haben, nicht vor den Kopf stoßen. Schauen wir an, was wir bei Regionext weiterentwickeln können. Da gibt es bislang ja nicht einmal Rechnungsprüfer, weil kein Geld zum Prüfen vorhanden ist. Die Ausländerfrage wird mit der FPÖ in Verbindung gebracht. Glauben Sie, dass wir in Leibnitz zu viele Ausländer haben? Ich kenne keine aktuellen Zahlen für Leibnitz und will daher auf niemanden losschlagen. Aber grundsätzlich haben die Migranten natürlich eine Bringschuld. Und wenn Ausländer Leistungen erhalten, die Inländer nicht bekommen, schafft das böses Blut. Welche Leistungen wären

das denn? Gewisse Berufsausbildungen im Pflegebereich zum Beispiel, wie ich höre. Aber ich muss das noch genauer recherchieren. Belege dafür gibt es keine? Derzeit sind die Fördertöpfe ohnehin leer, es bekommt also keiner mehr etwas. Abschließend: Angesichts der beschämenden Leistung der Bundesregierung könnten Sie ja nächstes Mal zumindest Abgeordneter einer Regierungspartei sein wenn nicht mehr. Glauben Sie daran? Nein. Aufgrund des Kuschelkurses von SPÖ und ÖVP, aber auch deren Machterhaltungstrieb wird es das nicht geben. Selbst wenn RotSchwarz keine Mehrheit mehr erhält, werden sie sich wohl mit den Grünen in der Regierung halten, die stehen ja ohnehin schon in den Startlöchern.

10. November 2011 Leibnitz

Junker Präsentation

im Kulturzentrum der Weinstadt Leibnitz Do., 10. November 2011 von 18.30 bis 22.00 Uhr

Veranstalter: Tourismusverbände Leibnitz-Wagna-Seggauberg Musikalische Unterhaltung: „Mischwerk“ Unkostenbeitrag Euro 10,Mehr Informationen: Tel. 0 34 52/76 8 11 www.leibnitz.info


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Satire www.leibnitz-today.at

kater morli

über so manche sünde

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iebe Leute, Freunde und Bekannte des Allerheiligenstriezels, Feinde des südsteirischen Nebels aber auch der schon in der Bibel und ähnlichen älteren Büchern gegeißelten Unmäßigkeit. Diese nämlich zieht sich ja bei uns im Südsteirischen vom ersten Tropfen jenes kläglichen Gesöffs, das unter dem Namen „Sturm” gewöhnlich viel zu teuer verkauft wird über meist importierte Kastanien, die Wildgerichte, den Junker und das Martinigansl bis hin zu den Weihnachtskeksen, der anschließenden Feiertagsvöllerei und findet ihren vorläufigen Abschluss erst mit einer festen Sauferei

zu Jahresschluss. Leutinnen und Leute, wie man politisch korrekt heutzutage wohl schon sagen muss, auf dass sich kein unter sprachlichen Minderwertigkeitskomplexen leidendes Weiblein, aber auch keine subventionierte Berufsemanze beleidigt fühle, Leutinnen und Leute also, es muss doch einmal genug sein! Während nämlich mein Herrchen keineswegs ein Kostverächter ist, übe ich mich in Bescheidenheit. Unter Tischen und Bänken in schummrigen Kaschemmen, gutbürgerlichen Wirtshäusern und manchesmal sogar noblen Herbergen kauernd warte ich geduldig auf die

zu Boden fallenden Reste während meine feinen Ohren möglichst alles aufnehmen, was von den hohen Herren oder jenen, die sich dafür halten am Tische gesprochen wird, um es meinem Herrchen danach getreulich auf Punkt und Beistrich berichten zu können. Ist mein Herrchen mit meinen Zuträgerdiensten zufrieden, verwöhnt er mich mit köstlichem Entenfleisch - sehr zum Missfallen meiner strengen Herrin übrigens, führt doch die Konsumation des Entenfutters zu einem entsetzlichen Gefurze. Dies also zur Frage der Völlerei, die zu erörtern mir die erste Zielperson dieses

herbstlichen Berichts Anlass gegeben hat, welches aber nicht die einzige Sünde ist, derer er sich schuldig gemacht hat, wie wir gleich erfahren werden. Der Versicherungsvertreter - pardon -direktor - KarlHeinz, welchen jene, die seine Freunde zu sein glauben oder hoffen, Karli nennen, wurde jüngst drunten in Wagna, wo sich die lokalen Wirte und Bettenburgenbesitzer trafen, gar arg gescholten, berichtete mir der Peter nicht ohne Schadenfreude. Und dies gleich aus zweifachem Grunde. Denn der Karli ist wieder in die Politik gegangen und hat damit ein heiliges Versprechen gebrochen, welches er


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den oben genannten Wirten anlässlich seiner Kür zu ihrem obersten Vertreter gegeben hatte. Nämlich die Finger von der Politik zu lassen, wo er ja als Kronprinz des alten Hans nominiert war. Dies wurde ihm übel angekreidet, auch der greise Otto gab sich darob indigniert. Um aber zu verhindern, dass der Häuserhändler M., die Frau Direktor C. oder gar der gute Rudi den freiwerdenden Sessel des zwar aus- aber nicht dahingeschiedenen Gemeinderates B. übernehmen, musste der Karli in die Bresche springen. Dem Vernehmen nach tat er es gar nicht ungern, wie man eines nebligen Samstagvormittags hinten im verschwiegenen Nichtraucherstüberl des Café Rosegger hören konnte. Dort wusste ein alter Grande der Leibnitzer Kohlensäcke zu berichten, dass es der Karli eigentlich auf die Position der glücklosen Margit abgesehen habe, welche sich die Politik ohnehin anders, nämlich so wie sie nicht ist, vorgestellt haben soll. In weiterer Folge wäre natürlich auch die Nummer-1-Position für den Karli in Reich- und Erstrebensweite, gilt doch der aktuelle Vordermann der Kohlensäcke als Ablösekandidat. Über jenen wollen wir aber heuer aus tief empfundenem Mitleid nichts mehr berichten. Der zweite Grund für die üble Schelte, die sich der gute Karli drunten in Wagna zugezogen hat, liegt in einer weiteren, von vielen Religionen, Ethnien und Kulten verurteilten Sünde: Der Gier. Diese nämlich wurde ihm unterstellt, weil sich die in der am dem Tage des Herbstfestes folgenden Morgen erscheinenden Zeitung berichteten 20.000 Besucher dortselbst nicht eingefunden haben sollen, wie zahlende Standler zu beklagen wussten. Den Grund wollte man in der verhängten Strafgebühr für den Besuch des Festes erkannt

haben, welche, so Insider, gerade einmal für die Entlohnung der Geldeintreiber vom Sicherheitsdienst ausgereicht hätte und so also ein sogenanntes Nullsummenspiel gewesen sei. Der Abend drunten in Wagna war also für den Karli kein herausragend erfolgreicher und wäre er eine Katze wie ich, hätte man ihn wohl mit eingeklemmtem Schweif zurück nach Leibnitz fahren sehen. Euer treuer Kater hingegen zog frohgemut weiter zum Wirtshause, das ebenfalls von einem Karli, welchen man indes „Koarl” ruft, geführt wird, um zu sehen, ob die dortselbst bald beginnenden Wildwochen ihre Schatten in Form von Kostproben schon vorausschicken. Leider war dies ein Schlag ins Wasser, was für wasserscheue Kater wie mich natürlich besonders schlimm ist. Allerdings nur kulinarisch, denn entschädigt wurde ich mit einer Geschichte aus der hohen Politik, die mir in weiterer Folge gleich zwei Döschen Entenfleisch von meinem Herrchen einbrachte und die ich hier selbstverständlich wiederzugeben die Pflicht habe. Es begab sich nämlich, dass ein weiterer Peter dortselbst zur Frage der regionalen Autonomie der stolzen Gemeinde Wagna referierte. Warum also die Wagnerianer niemals vom Leibnitzer Hauptplatz aus regiert werden dürften. Wohl wähnte er sich im Kreise seiner Wähler und Mitbewohner mit seinen Argumenten auf der sicheren Seiten und hielt den Abend quasi für eine „g‘mahte Wies‘n”. Beileibe war dem aber nicht

so, denn das Volk ist nicht nur fies und falsch, sondern auch noch hinterhältig. Und so konnte man nach dem Abgang des Politfunktionärs reichlich Gegenteiliges hören. Und der Franz, welcher es wissen muss, weil er in seinem Büro droben in der Landesregierung das eine oder andere mitkriegt, was so läuft, wusste gar von einem Eigentor zu berichten, welches sich der Peter mit seinem Beharren auf Selbstständigkeit geschossen habe. Schließlich sei er nicht der Hubert, dessen Bild bekanntlich in jedem Gralliger Haushalt den Herrgottswinkel ziert und der im Gegensatz zum Peter auch über eine volle Gemeindekasse verfügt. Und so berichtete der Franzl vom heiligen Zorn des anderen Franzl, seines und des Peters und des Huberts usw. obersten Chefs, welchen die Weigerung des Peter, sich mit Wagna der mächtigen Stadt Leibnitz anzuschließen, gar

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schrecklich erzürnt. Und da soll es auch schon erste Konsequenzen geben: Der Sitz droben in der Landstube, den derzeit der Detlef, welcher vorzugsweise seine Klampfe würgt, innehat, wird nun doch nicht frei. Der Teddy muss bleiben. Damit der Peter nicht nachkommen kann. So will es der Franzl. Und bei der nächsten Wahl wird dann eine neue Liste erstellt. Ob da der Peter noch oben ist und wenn ja an welcher Stelle? Das nämlich entscheidet wieder der Franzl und dieser hat ein dünnes Fell und ein langes Gedächtnis. So eine Mischung aus Katze und Elefant sozusagen. Und so könnte sich der gute Peter ziemlich verschätzt haben: Kein Sitz in der Landstube und die Gemeinde wird auch bald futsch sein, wenn die rot-schwarzen Zwillinge so weiter reformieren. Da wird er wohl doch die nächste Betriebsratswahl gewinnen müssen.  © 2011 Martin Sax


Panorama

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südsteirer

Fröhliches „Bandldurchschneiden“ mit Landesrätin Elisabeth Grossmann, Bürgermeister Helmut Leitenberger und Gästen.  Foto: Barbic

mehr platz für kinder M

it einem Gesamtaufwand von 1,4 Millionen Euro wurden in Leibnitz die beiden Kindergärten „Sparefroh I und II“ saniert sowie in einem Zubau die Kinderkrippe „Sparefroh III“ errichtet. Nun erfolgte in einem kleinen Festakt die offizielle Eröffnung dieser Einrichtungen. Besonders erfreulich für die

Kleinen ist, dass der Spielplatz auf 5.000 m2 vergrößert und mit neuen Spielgeräten versehen wurde. Von all den Neuerungen durften sich die Eltern und Gäste überzeugen. Landesrätin Elisabeth Grossmann streute der Gemeinde Blumen, weil hier „Großartiges und Vorbildliches für die gute Infrastruktur

zugunsten der Familien“ geleistet worden sei. Sie mahnte aber die Erwachsenen, dass die „Verantwortung für die Kinder immer noch die Eltern“ wahrzunehmen hätten. Und sie lobte einmal mehr Bürgermeister Leitenberger, der für das Bauvorhaben ein „Maximum an Landesfördermitteln herausgeholt“ habe. Allerlei Getier tummelte sich samt Besitzern am Welttierschutztag vor der Leibnitzr Stadtpfarrkirche. Von Katzen und Hunden über Meerschweinchen bis hin zu Schildkröten war alles dabei, was kreucht und fleucht. Der Anlass: Pfarrer Christoph Strojni rief zur Tiersegnung.


Panorama

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kasperl-jubiläum in wagna

Zum zehnten Mal gastiert heuer das Grazer Kasperltheater im Kultursaal Wagna. Den Auftakt machte „Der doppelte Kasperl”, die nächste Vorstellung ist „Kasperl und der Ritter” am 11. November.

Wir präsentieren am Mittwoch, 9. Nov. von 17 - 18 Uhr und Donnerstag, 10. Nov. von 9 - 13 Uhr:

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Panorama

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Jeden Freitag in Straß: Bauernmarkt von 9 bis 12

Die lustige Runde des Bauernmarktes in Strass. Allen voran Fleisch und Würstespezialist Thomas Bernhardt.

J

eden Freitag findet in der Marktgemeinde Straß von 9 – 12 Uhr der Bauernmarkt statt. Zahlreiche Bauern und Direktvermarkter präsentieren

hier ihre Köstlichkeiten und saisonalen Schmankerln. Hier wird von Fleisch, Wein, Gemüse, über Obst, Mehlspeisen bis hin zu Marmeladen alles frisch angeboten.

FPÖ-Kastanienbraten in Vogau

Anita Kicker, Andreas Kohlberger, Thomas Nalukowy, Karl Foto: Kirisits Kicker

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or kurzem veranstaltete die FPÖ Ortsgruppe Strass-Gersdorf-Vogau ein gemütliches Fest vor dem Unimarkt in Strass. Passend zur Region und dem herbstlichen Wetter kredenzten die Veranstalter Sturm und Kastanien. Selbstverständlich ließ es sich auch RFJ Bezirksobmann An-

dreas Kohlberger nicht nehmen, dieser Veranstaltung beizuwohnen. Als besondere Attraktion wurde ein moderner LCD Fernseher verlost. So feierten die Gäste feuchtfröhlich bis zum Spätnachmittag. Für die musikalische Unterhaltung sorgte Joachim Kirisits.

Für sein Lebenswerk als Ehrenamtlicher ausgezeichnet: Franz Trampusch, flankiert von LH Franz Voves, LHStv. Hermann Schützenhöfer und Bgm. Peter Sunko.

auszeichnung

für ein lebenswerk

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nentgeltlich, freiwillig und mit viel Herzblut: Ehrenamtliche Arbeit gehört gewürdigt, und das hat nicht nur die EU erkannt. Das heurige Jahr wurde von der Europäischen Kommission zum Jahr der Freiwilligentätigkeit erklärt. „Für uns war das ein schöner Anlass, beim Wettbewerb Zukunftsgemeinde Steiermark Ehrenamtliche auszuzeichnen”, erklärt Gerald Gölles vom Steirischen Volksbildungswerk. Zum sechsten Mal fand der Wettbewerb der Zukunftsgemeinden statt, heuer wurde nach Menschen gesucht, „die sich eine Auszeichnung für ihr ehrenamtliches Engagement verdienen”, wie Organisator Gölles sagt. Die Auszeichnungen wurden in vier Kategorien vergeben: Ehrenamtlichkeit in der Volkskultur, in den Einsatzorganisationen, in der Gemeinde und schließlich die Auszeichnung für das Lebenswerk. Zahlreiche Einreichungen fanden statt und als Sieger in

der Kategorie „Lebenswerk” ging der langjährige Landtagsabgeordnete und Bürgermeister von Wagna, Franz Trampusch hervor. „Für mich war ehrenamtliches Engagement immer eine Selbstverständlichkeit, keine besondere Leistung.”, betonte Preisträger Trampusch. „Ohne die ehrenamtliche Mitarbeit vieler Frauen und Männer in unseren Vereinen und Einsatzorganisationen wäre eine derartige Ehrung nicht möglich geworden. Ich habe diese hohe Landesauszeichnung daher stellvertretend für viele Mitbürgerinnen und Mitbürger erhalten“, so Trampusch weiter. „In unserer Gemeinde hat das Vereinsleben eine große Tradition. Nicht auszudenken, wie das Vereinsleben ohne großartige Menschen, wie Franz Trampusch aussehen würde. Ich freue mich darüber, dass dieses Engagement auch von Seiten des Landes gewürdigt wird!”, meinte Wagnas Bürgermeister Peter Sunko.


Panorama Nr. 5 - November 2011

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blumen-erfolg für gamlitz An zwei Oktobertagen verteilte die Steirische Landjugend steiermarkweit unentgeltlich rund 4.000 leinene Jausensackerl mit heimischen bäuerlichen Produkten. Bezirksleiterin Astrid Riegelnegg, Michael Peißer, Maria Riegelnegg und Martin Muchitsch waren am Leibnitzer Hauptplatz unterwegs, um unter dem Motto „Der Körper braucht‘s, der Bauer hat‘s auf die Bedeutung der bäuerlichen Betriebe für gesunde Lebensmittel hinzuweisen.

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ach dem heurigen Sieg im Landesblumenschmuckbewerb wurde Gamlitz nun auch als schönstes Blumendorf Österreichs für die Entente Florale 2012 nominiert. Dieser internationale Blumenschmuckbewerb gilt als Krone des Blumenschmucks in Europa. In Gamlitz ist man natürlich sehr stolz auf diese Nominierung und wird mit einer Arbeitsgruppe unter der Leitung von Herbert Wruss alle erdenklichen Möglichkeiten ausschöpfen, um mit außergewöhnlichen Blumenschmuckleistungen einen Sieg

in diesem Bewerb erreichen zu können. Anlässlich des Gamlitzer Weinlesefestes wurde vom Obmann des Blumenbüros Österreich, Herbert Titz, der Marktgemeinde Gamlitz die Teilnahmebestätigung in Form eine Kupfertafel übergeben die bereits vor dem Tourismusbüro für alle Gäste ersichtlich angebracht wurde. Und am darauffolgenden Wochenende wurde die Nominierung mit einem von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Fass Sturm gleich ausgiebig gefeiert.

Langjährige Mitglieder ehrte der ÖAAB Leibnitz kürzlich in Straß. Im Bild LAbg. Peter Tschernko, Anton Rigacs, LS Bgm. Herbert Rossmann, Margarete Rigacs, Landesobmann LAbg. Christopher Drexler, Hermann Steiner, Franz Steiner und BGF Irmgard Wran-Schumer.

Lebringer sparen Energie

In der Steiermark gibt es 14 „e5-Gemeinden”, die sich durch besondere Energieeffizienz auszeichnen. Und seit kurzem gehört auch Lebring zu diesen Vorbildgemeinden: Für die energietechnische Sanierung der Volksschule wurden die Lebringer vom Landesenergieverein mit dem „e5”-Prädikat ausgezeichnet. Helga Rally vom Landesenergieverein mit LH-Stv. Siegfried Schrittwieser und Bgm. Johann Weinzerl.


Erotik

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Anfragen an: redaktion@leibnitz-today.at Jetzt muss ich Ihnen ein Problem schreiben, dass durch Ihre Zeitung entstanden ist! Ihr habt doch letztes Mal von der essbaren Unterwäsche geschrieben. Ich habe sie meiner Frau gekauft, obwohl sie wirklich nicht billig war. Sie hat das Geschenk aber abgelehnt und wollte nichts davon essen. Nicht einmal kosten! Stattdessen hat sie gemeint, ich soll die Unterwäsche essen. Könnte es sein, dass ich sie verletzt habe? Johann R. (42)

Nun, verletzt haben sie sie wohl nicht dadurch, dass sie ihr die Unterwäsche nicht gekauft haben, sondern dadurch, dass Sie nicht davon essen wollten. Der Sinn dieses Produkts liegt nämlich darin, sie der Dame anzuziehen, um sie hernach durch Verzehren dieser Unterwäsche wieder auszuziehen. Es soll dies ein höchst erotischer Moment sein. Wenn Ihre Frau also beleidigt ist, dann wohl nur deswegen, weil Sie nicht von ihrer Unterwäsche gegessen haben.

Ich bin mit meinem Freund nun schon seit drei Monaten zusammen und ich fürchte, dass er mir nicht treu ist. Da mir professionelle Tests zu teuer waren, habe ich ihm eine SMS geschickt und gefragt, ob er nicht heute abend zu mir kommen will. Unterschrieben habe ich mit dem Namen meiner Freundin. Gespannt wartete ich und er kam wirklich! Ist das schon der Beweis für seine Untreue? Sylvia P. (18) Es dürfte sich dabei bestenfalls um den Beweis handeln, dass er Deine Nummer eingespeichert hat. Dies ist zwar noch kein eindeutiger Liebebsbeweis, aber doch ein Indiz für ein gewisses Interesse, welches er dadurch noch deutlicher zum Ausdruck gebracht hat, dass er bei Dir wie gefordert erschienen ist. Der Be-

weis für eine etwaige Untreue wäre möglicherweise erbracht, wenn er sich zur selben Zeit in der Wohnung Deiner Freundin eingefunden hätte.

♥ Kürzlich ließ ich mir eine Spirale einsetzen, um dem lästigen Pillenschlucken zu entgehen. Mein Freund besteht nun darauf, dass ich die Spirale beim Verkehr herausnehme, weil sie ihn lustmäßig hemmt. Kann ich dann schwanger werden? Julia F. (21) Ich würde dies für durchaus wahrscheinlich halten. Schließlich scheint der Sinn der Spirale ja in ihrer dauernden Anwesenheit im Körper zu liegen. Aber vielleicht hat ihr Freund einen Kindeswunsch, den er Ihnen verschweigt? Suchen Sie eine Beratung auf !

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Panorama

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Zum „Tatort” haben es die Beamten der Polizeiinspektion Straß künftig nicht weit: Er liegt direkt vor ihrer Haustüre. Denn so nannte Rupert Rupp sein neues Lokal, das sich im Gebäudekomplex der Polizei befindet.

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Wirtschaft

Wirtschaft im Süden

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Als eines von 25 steirischen Unternehmen wurde die Möbeltischlerei Breitenthaler in Gralla als „feuerwehrfreundlicher Arbeitgeber” ausgezeichnet. Im Bild LH-Stv. Hermann Schützenhöfer, LH Franz Voves, Ing. Wilfried Breitanthaler, WK-Präsident Josef Herk und Landesfeuerwehrkommandant Albert Kern. Foto: LFV/MeiFi

Dieser Tage wird es so weit sein: Der einmillionste „Leibnitz lädt ein”-Gutschein wird über den Ladentisch gehen. Mit den Gutscheinen wurden so in den vergangenen 15 Jahren rund 10 Millionen Euro in der Leibnitzer Innenstadt umgesetzt. Auch heuer wurden wieder langjährige Mitarbeiter der Firmengruppe Kiendler geehrt. Im stimmungsvollen Rahmen fand für Helmut Manhart und Josef Vucsina (im Bild mit Firmenchef Paul Kiendler), die je 25 Jahre bei der Firma sind, eine Feier im Restaurant „Zur alten Post“ in Leibnitz statt. Die Jubilare erhielten Reisegutscheine, um einmal so richtig ausspannen zu können.


Promotion

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Nr. 5 - November 2011

natur pur bei blumen draxler Erst kürzlich eröffnete Sandra Draxler in St. Veit am Vogau ihr Blumengeschäft. Und unter dem Motto „Blumen sind das Lächeln der Erde” geht ihr „Natur pur”-Konzept voll auf.

Ein kompetentes Team: Sandra Draxler und Bianca Dingsleder.

B

lumen erfreuen die Menschen, sie sind „das Lächeln der Erde”, wie Sandra Draxler von Blumen Draxler in St. Veit/Vogau meint. Und man sieht ihr die Leidenschaft an, wenn sie von Blumen und Pflanzen spricht. Denn in ihrem Blumenladen geht es nicht nur um Blüten, sondern auch um alle anderen Naturprodukte, die die Erde hervorbringt. Je nach Jahreszeit werden in ihren Kreationen Moose, Flechten oder Beeren eingesetzt, um ein möglichst naturnahes Produkt zu zaubern. Blumen Draxler bietet Floristik auf höchstem Niveau für alle Anlässe: Von der Hochzeit über Dekoration bis hin zur Trauerfloristik. Dabei steht der Kundenservice im Vordergrund: So werden Beratungsgespräche mit den Kunden natürlich auch vor Ort geführt.

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Blumen sind das Lächeln der Erde.


Wirtschaft

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ein neues zentrum für die V

Gemeindeamt, Postamt und Wohnungen alles unter einem Dach gibt es nun in der Marktgemeinde St. Veit am Vogau.

iel Planungsarbeit steckt hinter dem neuen Marktgemeindeamt in St. Veit am Vogau. Denn die Notwendigkeit, im bestehenden Gemeindeamt mehr Platz zu schaffen, mündete bald in einen umfangreicheren Plan: Auf einem benachbarten Grundstück sollte ein neues, multifunktionelles Gebäude errichtet werden. Dieses ist auch bald entstanden, nachdem den ursprünglichen Plänen noch vier von der GWS errichtete Mietwohnungen hinzugefügt wurden. Die Zweizimmerwohnungen mit schönem Blick vom Balkon oder Terasse sind für Singles, Paare oder junge Familien bestens geeignet - ein schöner Start in ein Leben im Herzen der Südsteiermark. Das Gemeindeamt selbst bietet auf einer Gesamtnutzfläche von 300 m2 auch einem Postpartner Platz, sodass im Gemeindehaus künftig gleich mehrere Erledigungen gleich-

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Nr. 5 - November 2011

gemeinde st. veit am vogau zeitig durchgeführt werden können. Bürgermeister Manfred Tatzl ist zu Recht stolz auf das gelungene Bauwerk, denn „so können wir unseren Bürgern jetzt noch einen viel besseren Service bieten.”

Feiern am Feiertag

Bgm. Manfred Tatzl ist mit seinen Mitarbeitern in den neuen Räumlichkeiten für die Bürger da.

Zahlreiche Ehrengäste mit Landesrat Johann Seitinger und LAbg. Peter Tschernko an der Spitze wohnten der feierlichen Eröffnung am Nationalfeiertag bei.

Am Nationalfeiertag hatten sich Gemeindeführung und Bevölkerung dann auch eine Feierstunde verdient. Schließlich ist das neue Gemeindehaus ein richtiges Schmuckstück, zu dem auch zahlreiche Ehrengäste - von Landesrat Johann Seitinger über LAbg. Peter Tschernko, zahlreiche Nachbarbürgermeister wie Hans Rauscher oder Karl Wratschko bis hin zu Bezirkshauptmann Manfred Walch und Vertretern der Exekutive - gratulierten. Hausherr Manfred Tatzl nahm die Glückwünsche entgegen und gleich am nächsten Tag mit seinem Gemeindesekretär Manfred Lechner, den Standesbeamten und den Verantwortlichen vom Postpartner die Arbeit auf. 

Auch Postdienstleistungen werden im neuen Marktgemeindeamt von St. Veit am Vogau angeboten.

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Wirtschaft

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Der Notar Mag. Michael Spath

S

eit 1.8.2008 gibt es die Erbschaftsund die Schenkungssteuer nicht mehr. Der Verfassungsgerichtshof hat das Erbschafts- und Schenkungssteuergesetz mit seinem wesentlichen Inhalt als verfassungswidrig aufgehoben. Hauptsächlich deshalb, weil Grundstücksschenkungen nur auf der Grundlage niedriger Einheitswerte, hingegen sonstige Schenkungen nach dem tatsächlichen Wert besteuert wurden, was als gleichheitswidrig angesehen wurde. Schenkungen sind seither steuerfrei, jedoch ab einem bestimmten Ausmaß meldepflichtig. Allerdings fällt bei Grundstücksschenkungen (auch bei Wohnungen, Häusern und sonstigen Liegenschaften) nach wie vor die sogenannte Grunderwerbsteuer an. Diese beträgt für nahe Angehörige 2 % bzw. für andere Personen 3,5 % vom dreifachen Einheitswert. Wenn jedoch ein Grundstück mit Gegenleistungen übergeben wird (zB. gegen Schuldübernahmen, Einräumung von Wohnungs- und Versorgungsrechten oder sonstige Zahlungen, insbesondere im klassischen Fall eines Kaufvertrages), ist der exakte Wert der Gegenleistung zu bestimmen. Dann wird verglichen, ob die Gegenleistung oder der dreifache Einheitswert des Grundstücks höher ist und, je nach dem, fällt die Grunderwerbsteuer vom dreifachen Einheitswert (wenn dieser höher ist, als der Wert der Gegenleistung) oder ungekehrt vom Wert der Gegenleistung an. Eine jüngste Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes lässt erblicken, dass auch dieser Unterschied bei der Besteuerung von Grundstücksschenkungen – einmal auf der Grundlage des eher niedrigen dreifachen Einheitswertes, in anderen Fällen auf der Grundlage des Verkehrswertes – verfassungswidrig sein könnte. Man kann nur empfehlen, mit offenen Augen die weitere Entwicklung zu beobachten, wie lange die derzeit günstige Rechtslage noch besteht. Mag. Michael Spath ist Notarpartner im Notariat Dr. Peter Piwonka&Partner

Christoph Holzner und Wilhelm Himmel mit LAbg. Peter Tschernko überreichten an die Vertreter der Fa. Assmann-Ladenbau die Urkunden.

profit mit ökologie

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cht steirische Unternehmen – davon gleich drei im Bezirk Leibnitz – beteiligten sich von April bis September 2011 an dem vom EU-Regionalmanagement Südweststeiermark angeregten Programm „ÖKOPROFITLeibnitz“, wobei insgesamt 83 Umweltmaßnahmen umgesetzt wurden, die zu ansehnlichen Umweltentlastungen und wirtschaftlichen Einsparungen führten. Allerdings bedeutet das kein Ausruhen auf den Lorbeeren, denn diese Zertifizierungen haben nur ein Jahr Gültigkeit. Nun gab es für diese Unternehmen in einem kleinen Festakt in der Bezirkshauptmannschaft Leibnitz mit der Überreichung der „Auszeichnung zum

ÖKOPROFIT-Betrieb“ die sichtbare Anerkennung für besondere Leistungen im Umweltbereich. Im Bezirk Leibnitz erhielten sie Assmann Ladenbau in Leibnitz, Labugger-Kernöl in Lebring und die Lafarge-Zementwerke in Retznei.

175.000 Euro eingespart

Die 83 Umweltmaßnahmen erzielten bereits im ersten Jahr Einsparungen in der Höhe von 175.000 Euro und lösen durch Investitionen eine Umweltrentabilität von 391.000,- Euro aus. Das in Workshops gemeinsam mit ÖKOPROFIT-Beratern erarbeitete Wissen wurde in den Bereichen Energie, Mobilität, Wasser und Abfall angewandt.

Foto: Barbic

Grundschenkungen


Wirtschaft

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Trachtenmode von Weintracht

Nicole Hanscheg und Ute Zupan von WEINTRACHT und Elisabeth Loibner vom KULTCAFE in Ehrenhausen.

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raditionell und modern ist das Angebot der „Weintracht” in Ehrenhausen. In der Ungezwungenheit und einer modisch individuellen Note spiegelt sich die Authentizität des Modeangebots des Hauses wider. Dirndlkleid und Lederne haben längst in allen Gesellschaftsschichten ihren Platz erobert und sind bei festlichen Anlässen, aber auch als Berufskleidung nicht mehr wegzudenken. Auf einer Verkaufs-

fläche von 250 m² können sich die Kunden bei „Weintracht” von modisch frech bis traditionell gediegen inspirieren lassen und erhalten von Nicole Hanscheg und Ute Zupan persönliche Beratung in Auswahl von Stoff, Farbe, Stil … Für Entspannung sorgt gleich nebenan Elisabeth Loibner im „Kultcafé”. Ausgewählte steirische Weine werden dort ebenso serviert wie der exklusive Kaffee „Julius Meinl Premium 1862”. PR

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Sandra Schmid mit Versicherungsfachmann Franz Repolust

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ürzlich feierte die neue Geschäftsführerin der Diskonttankstelle Wagna im Beisein ihrer Freunde und Kunden ihren Einstand. Sandra Schmid tritt in die Fussstapfen ihres Vaters und wird seine Agenden übernehmen. Das umfassende Serviceangebot wird selbstverständlich beibehalten.

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geniessen style leben

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Wellness www.leibnitz-today.at

jetzt wird’S zeit für den sonnenersatz Sind Solarien gesund? Wie immer kommt es auch hier auf die Dosis an. Und in den trüben Wintermonaten kann ein wenig künstliche Sonne nicht schaden. Denn UVStrahlung hebt die Stimmung und fördert im Körper die Bildung des wichtigen Vitamins D.

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as Sonnenlicht enthält eine Vielfalt verschiedener Strahlen. Vom sichtbaren Licht bis zur unsichtbaren Wärmestrahlung auf der einen Seite des Spektrums (Infrarot) und auf der anderen Seite den gesamten Wellenbereich des UltraViolett. Besonnungsgeräte mit sonnenähnlichem Spektrum bieten die Mischung an, die auch von der Sonne auf uns einströmt. Nur eben gezielt und, was Dauer und Power betrifft, genau dosiert.

Sonne macht glücklich

Sonnenlicht hat weitaus mehr Wirkungen auf unseren Körper als nur die auf den ersten Blick als Bräunung erkennbare Pigmentierung der Haut: Sonne macht glücklich, sie weckt die Lebensgeister und die Libido, hält den Kreislauf in Schwung und stärkt das Immunsystem. Licht, ob es nun für unsere Augen sichtbar ist, oder nicht, hat prinzipiell dieselben Eigenschaften und Wirkungen unabhängig davon, ob es natürlich aus der Sonne oder künstlich im Solarium entstanden ist. Moderne Geräte sind so ausgelegt, daß sie bei geringstmöglicher Hautbelastung schonend Pigment aufbauen. Der beste

Schutz vor Sonnenbrand ist eine gut gebräunte Haut.

Sonne spendet Vitamin D

UV-Strahlen führen erst ab einer bestimmten Intensität zur Produktion von Vitamin D im Körper. Diese Intensität wird an einem Wintertag etwa in Mittel- oder Nordeuropa zu keiner Zeit erreicht. Im sog. „Vitamin D-Winter”, der je nach Breitengrad, Höhe, Arbeits- und Lebensgewohnheiten, Ozonschicht etc. von September/Oktober bis März/ April dauern kann, reicht die UV-Bestrahlung der Haut nicht für die Produktion von ausreichend Vitamin D3 im Körper. Die längerwellige UVBStrahlung in modernen Solarien löst allerdings in unserem Körper genau jene Reaktion aus, die für die Produktion von Vitamin D notwendig ist. Und Vitamin D etwa stärkt das Immunsystem und fördert die Kalziumaufnahme.

Gute Beratung

Wesentlich ist in jedem Fall gute Beratung. Denn jeder hat einen anderen Hauttyp, Dauer und Stärke der Bestrahlung im Sonnenstudio sollten daher mit dem Solariumfachberater abgestimmt werden. 


Promotion Nr. 5 - November 2011

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tage der offenen tür im sonnenstudio haselbacher

Die Tage werden trüb, die Sonne versteckt sich immer öfter hinter einer Nebeldecke. Zeit, um Sonnenstrahlen zu tanken. Am besten im Sonnenstudio Haselbacher. Dort finden von 4. bis 6. November Tage der offenen Tür statt. Informieren Sie sich über die wohltuende Wirkung in einem der modernsten Sonnenstudios der Region und genießen Sie anschließend ein Gratis-Getränk im Café Sunshine!

Die persönliche Beratung durch bestens geschulte Solarium-Fachberater steht im Sonnenstudio Haselbacher an erster Stelle

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as Sonnenstudio Haselbacher war nicht nur eines der ersten in der Region, Maria und Peter Haselbacher bieten mit ihren Solarium-Fachberatern Andrea und Monika auch heute besten Service und fachkundige Beratung in einem der modernsten Sonnenstudios. Zwölf Kabinen mit unterschiedlichen Solarien stehen zur Auswahl. Und danach locken Kaffee, Fruchtsäfte oder auch eine umfangreiche Auswahl steirischer Spitzenweine im angeschlossenen Café Sunshine.

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die perchten kommen Der größte steirische Perchtenlauf am 20. November in Leibnitz ist auch der kinderfreundlichste. Auf die Kleinsten wartet ab 13 Uhr ein abwechslungsreiches Programm ohne Angst und Schrecken.

Höllentreiben in Schladming

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lockenläuten, Kettenrasseln, angstverzerrte Gesichter – am 26. November um 19.30 Uhr ist es wieder so weit: Der legendäre Krampusumzug in Schladming verwandelt den Ort bereits zum 19. Mal zum brodelnden Hexenkessel. 800 Krampusse und Höllengeschöpfe verbreiten dabei Angst und Grauen unter den Zuschauern. Damit sich Kinder und Familien bei der Veranstaltung trotz der finsteren Gesel-

D

ieses Highlight findet heuer bereits zu 19 mal in Leibnitz statt. Dabei können die Veranstalter, der Freizeit- und Jugendclub in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband und der Stadtgemeinde Leibnitz wieder Rekordzahlen vorweisen: Insgesamt 70 Brauchtumsvereine mit über 1.000 Teilnehmern aus 6 Bundesländern, beginnend von Perchten, Engerl, Hexen, Feuerspucker und viele andere Masken haben sich angemeldet. Unterstützt wird die Veranstaltung auch von der Leibnitzer Gastronomie und der Freiwilligen Feuerwehr. Natürlich ist für die kleinsten Besucher auch heuer wieder eine Überraschung eingeplant. So wird auch der Nikolaus zu Besuch kommen.

Der Organisator NRAbg. Beppo Muchitsch: „Wie alle Jahre stehen auch heuer unsere Kids im Mittelpunkt des Leibnitzer Perchtenlaufs. Zur alljährlichen Maskenpräsentation ab 13.00 Uhr wird es heuer erstmals einen eigenen Kinderperchtenlauf mit Beginn um 15.00 geben.”

Programmablauf:

13.00 Uhr Maskenpräsentation entlang der Strecke 15.00 Uhr Kinderperchtenlauf 17.00 Uhr Start Perchtenlauf 19.00 Uhr buntes Treiben auf verschiedenen Plätzen Laufstrecke: Kulturzentrum, Bahnhofstraße, Hauptplatz, Grazerstraße, Quergasse

len wohl fühlen, werden die jüngsten Zuschauer von den Nikoläusen mit kleinen Aufmerksamkeiten beschenkt. Rudi Bauer mit der Bauer-Pass hat 1992 den Schladminger Krampusumzug gegründet. Heute organisierendie Veranstaltung seine Frau Emma Bauer und Sohn Marc mit der Zores-Pass. Weitere Informationen unter 0664/ 4100109 oder 0664/ 1244247 www.bauer-pass.at ♦

Beim Leibnitzer Perchtenlauf stehen die Kinder im Mittelpunkt. Ab 15 Uhr gibt es einen eigenen Kinderperchtenlauf. Fotos: Trabi


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Nr. 5 - November 2011

wild und gansl

bei der alten post

Saisonbezogen kocht Stefan Nauschnegg im Hotel „Zur Alten Post” in Leibnitz. Daher gibt‘s jetzt Wild und Gansl.

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ild gibt es bei der „Alten Post” in Leibnitz schon den ganzen Oktober in allen Variationen und die Saison geht weiter. Chefkoch Stefan Nauschnegg zaubert herrliche Vorspeisen - von der am Tisch geräucherten Entenbrust über hausgemachte Rehpastete mit Sauce Cumberland bis zu hausgemachtem Hirschschinken. Zur Hauptspeise bietet er dann Edles von Hirsch und Reh, aber auch Kaninchenfilet, ausgebeinte Wachtel oder

gebratene Entenbrust. Wer‘s deftiger mag, ist beim Försterspieß, dem Hirschragout oder dem Wildschweingulasch richtig. Natürlich ist aber jetzt auch Ganslzeit: Ab 3. November wird das Martinigeflügel in der „Alten Post” serviert - natürlich mit einem umfangreichen Beilagenangebot. Es ist aber auch schon Zeit, an die Weihnachtsfeier zu denken. Reservierungen werden noch angenommen, Stefan Nauschnegg komponiert ein Menü ganz nach Gusto. PR

Chefkoch Stefan Nauschnegg vom Hotel „Zur Alten Post” in Leibnitz mit einem Traum von einem Rehrücken.

Gans‘lzeit!

ab 3. November Um Reservierung wird gebeten: 03452/82373 Auch Sonn- und Feiertag geöffnet!


32 Schon zum fünften Mal überwintern Dorli und Franzi Pratter heuer im indischen Goa. Für LEIBNITZ TODAY werden sie in den nächsten Monaten aus Indien berichten. Hier eine kleine Einführung ins indische Leben.

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er den ganzen Sommer über die Badegäste am Steinernen Wehr in Kandorf betreut, hat im Winter ein Rcht auf Erholung. Und so nutzen Dorli und Franzi Pratter heuer schon zum fünften Mal die Winternonate, um in Indien dem kalten heimischen Klima zu entfliehen und wieder Kraft zu tanken für den hoffentlich schönen Sommer in ihrem Flussbad. Traditionell nach der Junkerverkostung geht‘s los - ein perfektes Timing, denn von Dezember bis Februar ist die Zeit in Indien klimatisch am angenehmsten. Ab Herbst wird es dann schon wieder sehr heiß - da hat es auch in der Nacht bereits an die 30 Grad.

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überwintern

in indien

In der Kleinstadt Calangute nahe Goa wohnen sie stets bei der gleichen Familie. Nur eine Minute vom Indischen Ozean entfernt befindet sich ihr Apartment, in dem sie dank Kochnische sich auch selbst versorgen können. So wird das Frühstück stets selbst gemacht, häufig perfektioniert Dorli nach einem ausgiebigen Besuch am lokalen Markt, wo vor allem Gemüse und Meeresfrüchte angeboten werden, auch ihre indischen Kochkünste, von denen sich dann im Sommer auch die Badegäste überzeugen können. Aber heimische Kochkunst wird auch exportiert: So zeigte Dorli ihrem Hausherrn, wie

man ein Wiener Schnitzel zubereitet (Foto rechts unten). Franzi hat von seinem Hausherrn Sebi bereits vor vier Jahren ein Fortbewegungsmittel gekauft - eine Honda Automatic, die er mittlerweile gekonnt durch den bekannt chaotischen indischen Straßenverkehr steuert. Der Alltag besteht vor allem aus viel Zeit für Freunde und Bekannte, denn auch einige andere Steirer überwintern in Goa, einer christlichen Enklave im mehrheitlich hinduistischen Indien. So gibt es auch Bier und Spritzer, nur der Prosecco für besondere Anlässe muss importiert werden. Wie zuhause gibt‘s auch

in Indien schon Stammlokale, das „Red Lion” etwa oder das irische Pub, das auch in Indien „Molly Malone” heißt. Franzi tritt dort auch gerne als Karaokesänger auf. Im heurigen Frühjahr gab‘s auch eine ausführliche Indientour mit Freunden und einem Fahrer, denn selbst Auto zu fahren traut sich Franzi auf den indischen Straßen doch nicht. 15 Tage lang waren sie über 3.500 Kilometer am Subkontinet unterwegs. In LEIBNITZ TODAY werden die beiden regelmäßig über ihr heuriges Winterquartier berichten.


Hi-Tech

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neuer platzhirsch: galaxy nexus Samsung macht mit dem Galaxy Nexus dem iPhone 4S mit Display in HD-Auflösung starke Konkurrenz.

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as Galaxy Nexus wurde von gemeinsam von Google und Samsung entwickelt und soll mit dem kommenden GoogleBetriebssystem Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) laufen. Android 4.0 wird erstmals mit dem gleichen Betriebssystem auf Android-Handys und -Tablets zum Einsatz kommen.

Highlights sind unter anderem die Annmeldung mit Gesichtserkennung (Face Unlock) und der einfache Datenaustausch zwischen zwei Android-Geräten. Hardwaretasten gibt es am Galaxy Nexus nur noch für Power und Lautstärke. Alle Eingaben sind über den Touchscreen großen möglich. Was kann das neue SamsungFlagship?

Riesiges Display

Riesig ist der 4,65 Zoll große HD-Bildschirm. Mit 4,65 Zoll (11,8 cm) und kontrastreichen 1280x720 Pixeln übertrifft das leicht gebogene Display jede Konkurenz. Damit verdrängt das Nexus sogar den bisherigen Pixel-Champion iPhone 4/4S (960x640 Pixel) und ist das erste Smartphone mit HDAuflösung. Der Prozessor im Galaxy

Erste Ultrabooks von Asus

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ltrabooks sind eine von Intel ins Leben gerufene neue Laptop-Kategorie. Hersteller wollen damit dem MacBook Air von Apple Konkurrenz machen, da sich Ultrabooks auch durch ein flaches und leichtes Design auszeichnen. Asus präsentiert jetzt mit den sogenannten Zenbooks seine ersten Ultrabooks. Technische Spezifikationen, Preise und die Verfügbarkeit wurden von dem Computer-Her steller nun bekanntgegeben. In Österreich kommen A n fang November insgesamt fünf Zenbook-Varianten auf den Markt. Die beiden AsusZenbooks mit dem Zusatz UX21E bieten einen 11,6 Zoll großen Bildschirm, während die drei UX31E-Modelle ein 13,3 Zoll großes Display aufweisen. Äu-

ßerlich ähnelt das Zenbook mit seinem Aluminium-Gehäuse dem MacBook Air. Bei den Maßen kann das Zenbook ebenfalls mit den flachen Laptops von Apple mithalten. Die Preise der Zenbooks von Asus beginnen bei 999

Euro. Für das U X 2 1 E KX008V werden 1.099 Euro fällig, das Topmodell kostet 1.299 Euro. In diesen Preisen ist eineTasche enthalten. 

Nexus ist ein mit 1,2 Gigahertz getakteter ZweikernProzessor. Das Gerät wird mit 16 oder 32 GB Speicher zu haben sein, der Arbeitsspeicher ist ein Gigabyte. Die Kamera bietet nur fünf Megapixel. Klingt nicht sehr aktuell, aber bekanntlich ist die Anzahl der Bildpunkte nicht der Maßstab für gute Bilder. Videoaufnahmen werden in Full-HD-Auflösung möglich sein. Eine Frontkamera bietet 1,3 Megapixel.

Galaxy Nexus unterstützt den schnellen Funkstandard LTE, Bezahlen per NFCChip, Bluetooth 3.0 und natürlich WLAN. Neben üblichen Licht-, Annäherungs- und Beschleunigungssensoren lädt ein Barometer zum Spekulieren ein. Sehr praktisch wird das Entsperren: Per „Face Unlock“ entsperrt das Smartphone, indem es Ihr Gesicht erkennt. Eine Spracherkennung wird mit „Voice Typing“an Bord sein. 


Tiere

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www.leibnitz-today.at

Auf diesen Seiten sehen Sie eine Auswahl der als Kandidaten eingesandten Hunde. Leider können wir in der Zeitung nicht alle veröffentlichen, unter www.leibnitz-today.at finden Sie aber sämtliche Kandidaten für unsere Aktion „Der schönste Hund von Leibnitz” und können ab 1. Dezember dort auch abstimmen. Hera

Wir suchen den schönsten Hund von Leibnitz und Sie stimmen ab! Sie können weiter Hundefotos senden, und zwar an zeitung@leibnitz-today.at per Post: LEIBNITZ TODAY Loppitschweg 16 8430 Leibnitz

Casper

Ab 1. Dezember beginnt unser Internet-Voting, in unserer Ausgabe am 15. Dezember wird das Ergebnis bekanntgegeben. Die zehn Gewinner erhalten tolle Hunde-Geschenkkörbe von unserem Partner „Fressnapf ”.

Brownie

Botox


Tiere

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Nr. 5 - November 2011

Akemi

Kira Sparky

Kai Luna

Schuft

Toby

Timmy


Kultur

Kunst und Kultur

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jazz

in leibnitz

Der Startrompeter Randy Brecker begeisterte bei den Leibnitzer Jazztagen.

Ein Top-Ereignis waren auch heuer wieder die Leibnitzer Jazztage. Eigentlich zu groß für Leibnitz war der Star, Randy Brecker, doch Sigi Feigl konnte ihn holen.

Seine neue CD „Fleeting Moments” präsentiert „Sir” Oliver Mally am 19.11. um 20 Uhr im Leibnitzer Marenzikeller.

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er internationale Star dieses Jahres war der große Trompeter Randy Brecker, ein Mann, der seit über 40 Jahren auf jeder Ebene Jazzgeschichte schreibt. Erstmals auf sich aufmerksam machte er ein breiteres Publikum zum Ende der Sechziger mit „Blood, Sweat and Tears”, die als Pioniere Rockpower mit Jazz-Feinheit vereinten. In den Siebzieger und Achtziger Jahren waren die „Brecker Brothers” um Randy und seinen verstorbenen Bruder Michael eine der führenden Fusionbands, eine Band, die es wirklich krachen ließ. Aber Randy kann auch anders: In Leibnitz hörten wir ihn mit dem Symphonischen Orchester der Jeunesse Leibnitz unter

Foto: Merri Cyr

der umsichtigen Leitung von Sigi Feigl. Zur Einstimmung gab’s eine der wunderbarsten Kompositionen von Duke Ellington - die „River Suite”, danach wurde es mit Randy Brecker als Solisten lyrisch: Standards und Balladen wie „Cry me a river” oder „Someday my prince will come” bestimmten das Programm im Kulturzentrum Leibnitz. Doch auch die anderen Gäste waren aus der musikalischen Oberliga: Deborah Carter, Joris Dudli Sextett, das Matyas Gayer Trio oder Fritz Pauer mit Karlheinz Miklin. Sigi Feigl selbst trat mit dem Rucner Quartet aus Zagreb auf und bot Kompositionen von Jelly Roll Morton. 

Tag der Kirchenmusik

Am Samstag, dem 19. November bringt anlässlich des Tages der Kirchenmusik der Kirchenchor unter Leitung von Katharina Larissa Paech im Rahmen der Vorabendmesse um 19 Uhr die Leibnitzer Messe von Prof. Franz Koringer für gemischten Chor und Bläser zur Aufführung.


Kultur

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Nr. 5 - November 2011

ein begnadeter schnitzer

Seit mehr als 25 Jahren ist Schnitzen das Hobby von Hermann Schnofl aus Neutillmitsch. Mittlerweile hat er schon tausende Werke aus Holz gezaubert.

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rippen, Kreuze, Uhren, Weihnachtsmänner, Osterhasen, und, und und. Der Hobbykeller des gelernten Automatentechnikers Hermann Schnofl ist voll mit den Werken, die er dem Holz entlockt hat. Schnofl erlernte das Schnitzen bei Hans Ruspeckhofer in Oberösterreich und ist mittlerweile einer der produktivsten Hobbyschnitzer der Region. Immer wieder stellt er seine Werke auch auf Hob-

bykünstlermärkten zum Verkauf aus. Und gerade jetzt vor Weihnachten ist die Nachfrage nach seinen Produkten groß. Schnofl stellt hauptsächlich Kerbschnitzereien und ornamentalen Reliefschnitt her. Gerne arbeitet er aber auch an verschiedenen Figuren, wie zum Beispiel dem Osterhasen, der heuer sogar von Paul Prattes im ORF Steiermark vorgestellt wurde.  Hermann Schnofl in seiner Werkstatt.

Galerie Mire Grazergasse 31, 8430 Leibnitz Tel. 0676 310 0 350 www.galerie-mire.at


Sport

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Sport und Spiel

leibnitz ist jetzt hap-ki-do-hauptstadt

Der Leibnitzer Gerhard Agrinz hat im Frühjahr 2011 die Präsidentschaft der Internationalen Hap-Ki-Do Dan Federation Lehrsystem Kim Sou Bong übernommen. Nun wechselt auch die Geschäftsführung dieser weltweiten Hap-Ki-DoVereinigung von Düsseldorf nach Leibnitz.

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Das Hap-KiDo-Training beginnt schon mit den Kindern.

ür die Region Leibnitz ber hinaus auch die uneingeselbst bedeutet diese schränkte technische Leitung Führungsübernahme des „Hap-Ki-Do Lehrsystem nicht nur, dass eine Hap-Ki-Do Kim Sou Bong“ vom koreaniKapazität, sprich ein „Selbst- schen Großmeister Kim Sou schutz-Experte“ aus Leibnitz Bong persönlich übertragen kommt, sondern löst auch ein bekommen. Somit hat Gerhard touristisches Moment aus. Agrinz die alleinige Nachfolge Schließlich führt dieser inter- angetreten und ist weltweit nationale Verband auch Work- höchster graduierter Hap-Kishops, Fortbildungssemina- Do Großmeister nach dem re sowie sonstige Tagungen Lehrsystem Kim Sou Bong. In diesem Zusammenhang durch und organisiert auch Meisterschaften und Turniere. hat Großmeister Gerhard Durch den nunmehrigen Sitz Agrinz auch die Führung des Präsidenten in Leibnitz des Europäischen Hap-Ki-Do werden solche Veranstaltungen auch in Leibnitz durchgeführt werden. Dies bedeutet eine weitere Belebung des To u r i s m u s in Leibnitz, „durch die V e r a n s t a l - Gerhard Agrinz mit Kim Sou Bong. tungsteilnehmer wird aber auch die Faszination der Süd- Bildungszentrums in Düssteiermark in die Welt hinaus seldorf übernommen. Dieses getragen”, erklärt Gerhard Bildungszentrum ist die zenAgrinz. trale Ausbildungsstätte für Hap-Ki-Do Großmeister Übungsleiter, Instruktoren Gerhard Agrinz hat darü- und Lehrmeister.  


Sport Nr. 5 - November 2011

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MPS ist headsponsor des ac linden Mit MPS-Geschäftsführer Markus Fröhlich hat sich ein ehemaliger Kicker des AC Linden, der nun erfolgreicher Unternehmer ist, bereitgefunden, als Headsponsor in den Verein zu investieren.

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in rassiges und spannendes Spiel bot sich dem Geschäftsführer vom neuem AC-Linden Leibnitz Headsponsor MPS facility&security Markus Fröhlich letzten Samstag auf der Anlage des AC-Linden. Vor allem in der zweiten Hälfte konnten die Leibnitzer spielerisch überzeugen. Fröhlich: „Ich persönlich habe selbst eine tolle und spannende Zeit als aktiver Fußballer beim AC-Linden verbringen dürfen. Noch heute erinnere ich mich gerne an das professionelle und vor allem kameradschaftliche Umfeld im Verein. Mit den Fans und Funktionären verbindet mich noch immer eine ehrliche Freundschaft. Ich

hoffe mit meiner Unterstützung zur Weiterentwicklung des Fußballs in Leibnitz einen Beitrag leisten zu können. Wer einmal Fußball gespielt hat, kommt von der wichtigsten „Nebensache” – dem Fußball – einfach nicht mehr los!“ Dietmar Krammer, Obmann des AC-Linden zum neuen Sponsor: „Wir haben heuer im Sommer einen wirtschaftlichen Beirat gegründet. Erste Erfolge sind bereits sichtbar. Es freut uns besonders, dass wir mit einem regionalen Unternehmer ein Sponsoring eingehen dürfen. Wir sind uns sicher, das wird eine tolle und für beide Seiten erfolgreiche und spannende Zusammenarbeit!“ ♦

Dietmar Krammer, Markus Fröhlich, Beppo Muchitsch.

Vor dem letzten Herbst-Heimspiel, das gegen Gabersdorf 1:3 verloren ging, erhielten die Verantwortlichen des MPS AC Linden Leibnitz die silberne Medaille für 40jährige Mitgliedschaft im ASKÖ von Präsident Gerhard Widmann überreicht.


SZENE

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Auch der Chef soll gut drauf sein: bquem-Geschäftsführer Mario Hödlmoser mit Freunden in Feierlaune.


Nr. 5 - November 2011

Halloween rückte näher, doch noch war am letzten Oktobersamstag im Cristall davon nichts zu spüren. Gefeiert wurde trotzdem und Monster, leuchtende Kürbisse und Blutcocktails gibt‘s in unserer nächsten Ausgabe.

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42 Der Beginn der Sommerzeit scheint einige Gäste im NiteFlite inspiriert zu haben: Sie warteten gleich auf die Umstellung, um die Stunde „live” zu gewinnen und manche blieben gar bis zum späten Sonntagnachmittag.

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ENEZS

Nr. 5 - November 2011

Jetzt auch sonnund feiertags ab 17 Uhr geöffnet! Martin Jantschner sorgte mit eigenen Balladen und vielen alten Hits in der Cocktailbar Revival für stimmungsvolle Unterhaltung.

Veranstalten Sie bei uns Ihre Weihnachtsfeier oder kommen Sie zum krönenden Abschluss danach!


Leute

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standorteröffnung

Leute gesellschaft

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üngst eröffnete im Kindermannzentrum in Leibnitz die Fa. Steindorff Immobilien ein Regionalbüro für die Südsteiermark. „Es freut uns besonders, dass wir mit Kerstin Rappold eine Fachffrau mit langjähriger Erfahrung in der Immobilienbranche, als Regionalleiterin für das Gebiet Steiermark Süd gewinnen konnten”, erklärten die Geschäftsführer unisono. Bei der Eröffnungsfestivität wurde den zahlreichen Gästen hervorragende Weine des Weingutes Silly serviert.

Einen wahren Veranstaltungsreigen organisierte Beatrix Drennig vom Café Elefant. Unter dem Motto Wein (Weib) und G‘sang hatte sie etwa den Männergesangsverein Ehrenhausen zu Gast, der die Weine von Alois Gross musikalisch untermalte.


Leute

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Nr. 5 - November 2011

Mehrmals gefeiert wurden die eng beieinanderliegenden Geburtstage von Marianne und Gernot Patzak. Das gesellige Juristenehepaar freute sich auch über die „einbürgerung” des Hofrats in Leibnitz.

113 Jahre patzak

Ein baldiger, ein neuer und der erste Leibnitzer: Bgm. Kurt Stessl, „Jungbürger” Gernot Patzak und Bgm. Helmut Leitenberger stoßen auf Geburtstag un Einbürgerung an.

Marianne Patzak mit Hund Max, AC-Linden-Urgestein Richard Wogg und ihrem Hofrat beim Feiern im neuen 100-Euro-VIP-Klub des Fußballvereins.

Ganslwoche

10.11.: Junkerpräsentation

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rfrischend und spritzig – so schmeckt der Steirische Junker. Die Tourismusverbände Leibnitz-Wagna-Seggauberg laden am 10. November zur Junker Präsentation ein. Südsteirische Winzer bieten von 18.30 bis 22 Uhr im Kulturzentrum der Weinstadt Leibnitz ihre Junkerweine an.

Auch Weinhoheit Simone wird Gast der Leibnitzer Junkerpräsentation sein. Die Gruppe „Mischwerk“ sorgt für den musikalischen Schwung, die Firma Krainer für kulinarische Köstlichkeiten. Karten um € 10,-- sind ab sofort im Tourismusbüro Leibnitz erhältlich. PR

Foto: Ehrlich

4. - 13. November 2011 Es ist wieder soweit, Martini steht vor der Tür und somit wollen wir Sie mit GANS was Feinem verwöhnen. Erleben Sie kulinarische Köstlichkeiten rund ums Gansl.

Wildwochen

16. - 27. November 2011 Es wird Wild gekocht! Pirschen Sie sich an und erleben Sie das unbeschreibliche Geschmackserlebnis mit Gerichten aus der Jagd.

Vorschau: 5- gängiges Degustationsmenu mit geführter Weinbegleitung 24.11.2011: Weingut Pilch, Ehrenhausen 08.12.2011: Weingut Sternat Lenz, Leutschach Rebenholz - Das Winzerrestaurant Grottenhof 1, 8430 Kaindorf an der Sulm Tel. 03452 73221 info@rebenholz.at - www.rebenholz.at


Vermischtes

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In der Südsteiermark hat jetzt auch der Winter Saison

Anstoßen auf einen erfolgreichen Weinwinter: Andrea Felsner, Vizebgm. Isabella Pill, Silberberg-Direktor Anton Gumpl und Tourismus-Obmann Karlheinz Hödl mit teilnehmenden Weinbauern.

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m Vorjahr wurde der Winter in Leibnitz erstmals aktiv touristisch genutzt. Und die Aktion zeitigte Erfolg: Die Nächtigungszahlen gingen spürbar in die Höhe. So wird der südsteirische Weinwinter auch heuer wieder durchgeführt und dabei kann man die Südsteiermark aus ganz anderer Perspektive erleben: Advent in Leibnitz etwa mit einem Pnflötenkonzert

von Daniela de Santos. Fassprobenverkostungen bei ausgewählten Winzern gibt es ebenso wie die bereits im Vorjahr durchgeführte Lagenweinverkostung im Leibnitzer Rathaus. Und kulinarisch locken im Jänner die Schlachttage, bevor am 2. Februar mit der Junkerkehrausparty und der Breinwurstprämierung der Weinwinter vorbei ist.

KellnerIn gesucht, 40 Stunden, 06504550500 Kostenloser Katalog von Damen und Herren von 20-90 Jahren, die ernsthaft einen Lebenspartner suchen. www.partnerinstitut-vera.at Jetzt anfordern: Tel 0800 800 222 (gebührenfrei)

Hilfe bei Lese-Rechtschreibstörung oder Rechenschwäche wollen Sonja Weber und Reinhard Kargl mit ihrer neugegründeten Plattform bieten. Eine diesbezügliche Info-Veranstaltung findet am 15. November im Marenzihaus statt. Anmeldung: 0664/9604736

erscheint noch 2x vor Weihnachten: Am 24.11. und 15.12.!

en h c o w d l i W ber!

em v o N . 5 b a Gasthaus Stolletz

................ Apre´s Ski Wagnastraße 153, 8435 Wagna, Tel. 03452 82770

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Party

mit Oliver Haidt

VULKANLANDARENA (Sportplatz TUS Stein Reinisch St.Veit am Vogau)

WANN

WO

BEGINN

FREITAG 04-11-11

ST.VEIT am Vogau

20:45


Nr. 5 - November 2011

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Leibnitz-today Ausgabe 5  

Leibnitz Today - Ganz Leibnitz im Bild Ausgabe 5 November 2011

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