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wirtschaft

www.leibnitzaktuell.at • Juni 2013 •

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Mit jährlich 500 Millionen Euro zusätzlich für leistbares Wohnen, Kinderbetreuung, Pflege und Infrastrukturmaßnahmen muss jeder Arbeitsplatz in Österreich verteidigt werden.

Muchitsch: Faymanns Baupaket für Arbeitsplätze genau richtig

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undeskanzler Werner Faymann hat letzten Samstag in Villach ein Extra-Konjunkturpaket in der Höhe von rund 500 Mio. Euro jährlich angekündigt. Schon bisher würden jährlich 4,5 Mrd. Euro im Rahmen eines „Baupaktes für Arbeitsplätze“ in die Infrastruktur investiert. Mit dem zusätzlichen Konjunkturpaket soll vornehmlich in leistbares Wohnen, den

Abg. z. NR Josef Muchitsch zum angekündigten Konjunkturpaket. 9.000 Arbeitsplätze könnten so gesichert werden Mit einem Baupaket von jährlich 500 Millionen Euro zusätzlich wird nicht nur die Bauwirtschaft, sondern die Gesamtwirtschaft in Österreich angekurbelt. Jeder einzelne Arbeitsplatz in der Bauwirt-

Bevor die Finanz- und Wirtschaftskrise zu einer europaweiten Sozialkrise wird, muss die Politik handeln. Ausbau der Kinderbetreuung und der Pflege sowie in Infrastrukturmaßnahmen und die Tunnelsicherheit investiert werden. „Faymanns Vorschläge sind zur richtigen Zeit die richtige Lösung. Unser Kanzler beweist damit Lösungskompetenz und setzt einen wichtigen Schritt, um weiteren Baupleiten entgegenzuwirken“, sagt BAU-HOLZ Chef und

schaft, der durch öffentliche Investitionen entsteht, rechnet sich nicht zuletzt auch für das Budget. „Ein Konjunkturprogramm kommt vielfach wieder zurück: Es schafft Arbeitsplätze, die Kaufkraft der Menschen steigt, sie konsumieren, was wiederum die Mehrwertsteuereinnahmen der Finanzministerin in die Höhe schraubt. Und natürlich sinken

Sozialausgaben, vor allem für das Arbeitslosengeld, wenn mehr Menschen Arbeit haben“, so Muchitsch. Mit den von Bundeskanzler Werner Faymann angekündigten Maßnahmen erhält der Konjunkturmotor Bau neuen, dringend notwendigen Sprit. Muchitsch: „Jetzt brauchen wir eine rasche Umsetzung und müssen darauf

achten, dass das Geld dort ankommt, wo es geplant ist. Dazu müssen alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft werden, damit öffentliche Gelder in Bauinvestitionen von österreichischen Unternehmen gesteckt werden mit Beschäftigten, die auch in Österreich angemeldet sind. Die Medizin muss dort ankommen, wo es krankt.“ DB

06.2013  

Leibnitz Aktuell Ausgabe Juni 2013

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