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jugendmagazin

Ursula Strauss Der Mensch hinter

der Schauspielerin

Helle KĂśpfe informieren sich Ăźber eine Lehre! GASTRONOMIE BAU METALL

TOP-Ausbilderbetriebe stellen sich vor!

Die Frage Warum sollten wir Sie einstellen? 30 Fragen Deine Fragen an ein Unternehmen LOS-1-2014 NEU.indd 1

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Eine Geschichte über 8000 Jahre Hochtechnologie

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or über 100.000 Jahren, in der Steinzeit, benutzte der Mensch Werkzeuge aus Stein und Holz.

Vor etwa 10.000 Jahren entwickelten sich im vorderen Orient die Viehhaltung und der Ackerbau. Diese Lebensweise hielt vor etwa 8000 Jahren auch in Mitteleuropa Einzug. Im wahrsten Sinne des Wortes schickte sich der Mensch zu jener Zeit auch an, seines Glückes Schmied zu werden. Dies war ein solch bedeutender Kulturwechsel, der die Menschheitsgeschichte genau so sehr verändert hat, wie später der Buchdruck, die Industrialisierung oder das Computerzeitalter. Die Technik, Erz zu fördern um daraus ein Metall zu gewinnen, das die Erzeugung von Werkzeugen, Waffen und Kunstgegenstände ermöglichte, kann man ruhig als die erste hochtechnologische Errungenschaft der Menschheit bezeichnen. Speziell der Einsatz von Äxten, Hauen, Schabern, Klingen (als Messer), Nadeln, usw. erleichterte das Leben ungemein. Wer die bessere Metallverarbeitung beherrschte, hatte auch im Krieg einen riesen Vorteil, weil seine Waffen widerstandsfähiger waren. In der griechischen Mythologie wird der Beginn der Technisierung des Menschen durch den Schmied Hephaistos und den umtriebigen Ingenieur-Titanen Prometheus gekennzeichnet. Übrigens war der CEO (Chef) der Götter, Zeus, darüber gar nicht erfreut, denn er befürchtete, dass durch das Abpumpen des Wassers beim Erzabbau der Totenfluss Acheron austrocknen könnte und damit die Grenze zwischen den Lebenden und den Toten verschwinden werde. Den Göttern zum Trotze wurde selbst das Denken durch diese Errungenschaften erstmals tiefgreifend und nachhaltig verändert. Die Menschen erkannten, dass nicht alleine die Götter über die Natur und die von ihr abhängenden Menschen herrschten. Erstmals keimte bei den Menschen ein Gefühl auf, dass sie durch ihre Werkzeuge und Waffen nicht mehr bloß ein Spielball der Götter sind, sondern selbst aktive und bestimmende Akteure auf der Weltbühne sind.

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Heute weiß man, dass die lange Zeit angenommen Reihenfolge der Entwicklungsschritte hin zum Metallzeitalter nicht für alle Regionen gilt. In einzelnen Gebieten traten die Stein-, Bronze- und Eisenzeit keineswegs in dieser Abfolge auf. Dies lag vor allem an der örtlichen Verfügbarkeit der entsprechenden Rohstoffe. Auch heute gibt es noch Naturvölker, die Eisenerze in einfachen Lehmöfen mit Hilfe eines Blasebalgs zu sogenannten Luppen ausschmelzen, ohne jemals mit Kupfer oder Bronze in Berührung gekommen zu sein. Die Dauer der Bronzezeit lässt sich zeitlich nicht genau eingrenzen, da die Verbreitung technischer Errungenschaften damals viel längere Zeiträume benötigte als heute.

Vor der Bronzezeit hat vielerorts eine Kupferzeit stattgefunden. Die ältesten entdeckten Kupfergegenstände, so etwa um das Jahr 7000 v. Chr., stammen aus Cayönü Tepesi in der Südtürkei. Die Sumerer hatten bereits früh erkannt, dass man mit der Mischung von Kupfererzen zum Beispiel mit Zinn, Zink, Blei oder Nickel je nach Bedarf ein besseres Fließverhalten beim Gießen und eine höhere Härte nach der Verformung erzielen konnte. Erste Spuren systematischer Eisenverhüttung aus dem dritten Jahrtausend v. Chr. fanden die Forscher im Nahen Osten in der Stadt Ur. Kleine Schmuckstücke sind sogar aus dem vierten Jahrtausend v. Chr. erhalten. Aber erst ab dem 15. Jahrhundert v. Chr. war es möglich, das spröde Material zu schmiedbarem Stahl weiterzuverarbeiten, so dass um diese Zeit eine beachtliche Produktion von Gebrauchsgegenständen und Waffen einsetzte – hierbei waren die Hethiter und Mitanni in Anatolien federführend. Als erste Hochphase der europäischen Eisenzeitkultur gilt die nach der wichtigsten Fundstelle im Salzkammergut in Oberösterreich benannte Hallstattkultur. Diese Epoche wird auch als ältere (keltische) Eisenzeit bezeichnet (800 bis 450 v. Chr.). Das stahlähnliche Eisen, von den in Noricum (heute Österreich) lebenden Kelten war wegen seiner hervorragenden Qualität in den römischen Gebieten eine heißbegehrte Handelsware. Übrigens, der Name „Noricum“ geht auf die keltische Göttin „Noreia“ zurück. Interessant ist auch die Eisenzeit in China. Dort begann man bereits ab etwa 600 v. Chr. Eisen zu schmelzen und zu gießen. Die dafür erforderlichen sehr hohen Temperaturen von bis zu 1500°C konnten in den nächsten 1000 Jahren nirgendwo sonst erzeugt werden. In Europa begann man erst, durch die Entwicklung von Hochöfen, im 14. Jahrhundert damit. Ein weiterer Industrialisierungssprung begann im 19. Jahrhundert, bei welchem man anfing Gusseisen auch für tragende Teile in Gebäuden einzusetzen. Und heute? Längst sind wir über die reine Produktion von reinen Eisenprodukten hinausgewachsen. Metaller sind heute hochspezialisierte Fachkräfte und dementsprechend weit gestreut sind deren Aufgaben: Sie stellen Türen- und Fensterrahmen her, bauen Aufhängungen und Überdachungen, schmieden Beschläge, Gitter und Metalltreppen. Verarbeiten Bleche und Profile aus Stahl, fertigen Einzelteile nach Skizzen, fügen Bauteile zusammen, montieren Maschinen und Apparate. Sie bauen die Skelette für Brücken und Schiffe, stellen Autos, Flugzeuge und Eisenbahnen her und vieles mehr.

© Text: Peter Strasser d Foto: Peter Strasser

Metallberufe

Legierte Kupfergegenstände, welche in Mesopotamien, Syrien und Anatolien gefunden wurden, belegen in diesen Gebieten den Beginn der Bronzezeit um 4500 vor unserer Zeitrechnung. In Skandinavien hingegen lebten die Menschen noch bis etwa 1500 v. Chr. in der tiefsten Steinzeit.

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Eine Karriere mit der man keinen Schif bruch erleidet! Herr Ing. Biermeier ein überaus sympathischer Betriebsleiter erzählt aus seinem Leben! Interview mit Herrn Ing. Franz Biermeier, Betriebsleiter bei der ÖSWAG Alter 46, 2 Kinder 15 + 17 Ausbildung: Lehre Universalschweißer, Abend HTL

Herr Biermeier: Bei ÖSWAG Maschinenbau und ÖSWAG Werft Linz sind mit den Lehrlingen insgesamt ca. 370 Mitarbeiter beschäftigt Redaktion: Herr Biermeier, Sie haben bei der ÖSWAG als Lehrling begonnen, wie kamen Sie auf die Idee sich bei dieser Firma zu bewerben? Herr Biermeier: Ich wollte unbedingt eine handwerkliche Tätigkeit, im technischen Bereich für mich kam nur eine Lehre in Frage. Ich hatte kein Interesse an einer Schule, ich wollte Geld verdienen und da wir zu Hause eine Landwirtschaft hatten, war ich auch die Arbeit und das Zugreifen gewöhnt. Mein Taufpate arbeitete bereits in der ÖSWAG und gab mir den Rat mich auch

bei der ÖSWAG zu bewerben. Auf den Lehrberuf Universalschweißer, kam ich durch Zufall. Bei der Bewerbung kamen für mich 2 Berufe in Frage, entweder Maschinenschlosser (heute Modullehrberuf Metalltechnik Maschinenbautechnik), oder Universalschweißer. Ich habe mich für den Beruf Universalschweißer entschieden. Obwohl ich eigentlich vom Mühlviertel abstamme und daher natürlich auch ein Stück zu fahren hatte, habe ich mich trotzdem für die Lehre bei der ÖSWAG entschieden, weil ich die Arbeit voll interessant empfand. Redaktion: Wie kann man sich die Tätigkeit als Universalschweißer bei der ÖSWAG vorstellen? Herr Biermeier: Die ÖSWAG baut in der Werft Schiffe und als Universalschweißer verbindet man einzelne Blechteile,indem man sie zusammen schweißt und diese einzelnen Schiffsteile letztendlich zu einem Rumpf zusammen fügt. Die ÖSWAG fertigt aus den einzelnen Teilen komplette Schiffe in verschiedenen Größen. Das Schiff wird fertig zusammengebaut, wieder zerlegt, mit LKW´s an den Bestimmungsort gebracht und dort wieder zusammen gebaut. Derzeit liegt die Produktion eher bei Passagierschiffen, aber es wurden und werden auch Schlepper, Transportschiffe und Schubschiffe gefertigt. Viele dieser Schiffe fahren auf der Donau sowie auf Seen im Inn- und Ausland. Das größte Schiff hatte so glaube ich, ca. 120m Länge, welches in der Schiffswerft gebaut wurde.

Redaktion: Ich finde, Sie haben sich einen hochinteressanten Beruf ausgesucht. Herr Biermeier: Diese Arbeit ist hochinteressant, da es in Österreich nur sehr wenige Betriebe gibt, die dasselbe machen, unsere Werft ist die einzige, die Schiffe baut. Redaktion: Der zweite Teilbereich der ÖSWAG ist Maschinenbau. Was wird im Maschinenbau gemacht? Herr Biermeier: Der Maschinenbau bei der ÖSWAG besteht aus Lohnfertigung, das heißt wir haben kein eigenes Produkt, sondern wir fertigen für alle möglichen Kunden. Dazu gehören internationale Kunden, österreichische Kunden etc. Daher ist auch dieser Bereich sehr interessant, da es immer wieder andere Aufträge zu bearbeiten gibt. Es gibt drei Teilbereiche, in einem Bereich, dem mechanischen Bereich wird gedreht, gefräst, gebohrt in der Schlosserei werden Stahlbauteile gefertigt aber auch Montagen. Der dritte Bereich ist der Fahrzeugbau. Z.B. erhalten wir die Konstruktionspläne und nach diesen Plänen fertigen wir die gewünschten Teile für unsere Kunden. Redaktion: Sie haben ja zuerst die Lehre bei der ÖSWAG gemacht, waren anschließend beim Bundesheer und haben dann wieder bei der ÖSWAG gearbeitet, wie war ihr weiterer Lebensweg? Herr Biermeier: Ich war weiterhin im Schiffbau als Schweißer tätig, war auch auswärts in der Schweiz und in

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© Interviewerin: Sonja Gölzner d Fotos: Öswag

Redaktion: Herr Biermeier, wie viele Mitarbeiter sind bei ÖSWAG beschäftigt?


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Vorarlberg auf Montage, wo die Schiffe, die hier in der Werft gebaut und in verschiedene Bauteile zerlegt worden sind, direkt beim Kunden Vorort wieder zusammengebaut wurden. Redaktion: Wie wurden Sie dann zum Betriebsleiter? Herr Biermeier: Für mich hat sich dann die Frage gestellt, will ich weiter Schweißer bleiben oder will ich etwas anderes machen. Ich hatte den Wunsch, mich weiter zu bilden, die Lehre war für mich nicht das Ende der Karriere. Ich habe mich dann entschlossen, neben der Arbeit die 4 Jährige Abend HTL in Linz für Maschinenbau Betriebstechnik zu beginnen. Nach meinem Abschluss kam ich als Assistent in die Betriebsleitung. Redaktion: Was war Ihr Aufgabengebiet? Herr Biermeier: Ich war für die ganze Planung der Arbeit im Maschinenbau, aber auch für die Schweißtechnik zuständig, da der damalige Schweißtechnologe in Pension ging. Für mich war das passend, denn so konnte ich mich auf diesem Gebiet weiter bilden. Die Ausbildung zum Schweißfachingenieur habe ich 2 Jahre lang noch zusätzlich neben meiner Arbeit gemacht. Anschließend habe ich als Verantwortlicher die Schweißtechnik bei der ÖSWAG übernommen. Redaktion: Wann wurden Sie dann zum Betriebsleiter? Herr Biermeier: Als unser damals Verantwortlicher Betriebsleiter 2006 in Pension ging wurde ich zum Nachfolger ernannt. Redaktion: Haben Sie als Betriebsleiter auch mit Lehrlingen zu tun? Man sieht an Ihrem Beispiel, dass man mit einer Lehre Karriere machen kann. Herr Biermeier: Im zweiten Bildungsweg ist alles offen. Teilweise habe ich mit Lehrlingen zu tun.

© Interviewerin: Sonja Gölzner d Fotos: Öswag

Redaktion: Was würden Sie einem jungen Menschen raten, der vor der Berufswahl steht. Herr Biermeier: Wenn jemand an Technik interessiert ist und denkt, es genügen die neun Jahre Schule, so soll er doch eine Lehre machen, denn es stehen alle Wege offen, von Lehre mit Matura bis Abendschule etc. Lehre mit Matura wird auch

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bei der Ö S WA G angeboten. Redaktion: Junge Menschen wissen oft nicht für welchen Beruf sie sich entscheiden sollen, wo denken Sie sollte man mehr Information weiter geben, was könnte man besser machen? Herr Biermeier: Das Wichtigste ist, dass sich die Jugendlichen darüber klar werden wo ihre Stärken sind, ob wirklich Interesse an dem Beruf, den sie wählen auch da ist. Sich einfach nur zu bewerben um einen Ausbildungsplatz zu bekommen, ist der falsche Weg, denn dann ist es absehbar, dass der Jugendliche in dem gewählten Beruf nicht glücklich wird. Natürlich gibt es auch beim Lernen Unterschiede, manches Mal tun sich die einen schwer und andere lernen wieder leicht. Aber Ausbilder unterstützen auch die Jugendlichen, die sich schwer tun, wenn vom Jugendlichen der Wille zum Lernen da ist. Wir haben eine sehr gute Lehrlingsausbildung, unser Ausbilder beschäftigt sich intensiv mit den Lehrlingen und daher haben wir auch sehr viele Spitzenleute unter unseren Lehrlingen. Redaktion: Viele Betriebe beklagen sich wegen der Qualität der Bewerber, wie ist Ihre Meinung dazu? Herr Biermeier: Ich bin der Meinung, dass man die Qualität in der Lehrzeit auch selber erziehen kann. Unsere Lehrlinge müssen auch in der Werkstätte mitarbeiten. Wir wollen, dass unsere Lehrlinge auch nach der Lehre bei uns bleiben und daher achten wir sehr darauf, dass unsere Lehrlinge auch vieles lernen.

Firmengeschichte Schiffe, Maschinen und mehr ..... 1840 gegründet durch Ignaz Mayer zählte die Werft 1894 bereits 650 Mitarbeiter. In der Zwischenkriegszeit wurde das Unternehmen berühmt durch die ClimaxMotoren und nach dem 2. Weltkrieg verstaatlicht. Zahlreiche Aufträge aus Osteuropa, insbesondere der damaligen UDSSR.

Redaktion: Sie sind ja bereits Betriebsleiter, welche Visionen, Ziele haben Sie selbst noch?

Der Umbruch in den Oststaaten führte zur Privatisierung und Teilung der ÖSWAG in eine Schiffswerft und eine Firma für Maschinenbau.

Herr Biermeier: Ich möchte weiterhin dieses erfolgreiche Unternehmen mitgestalten, damit es uns auch in den nächsten Jahren so gut geht und wir uns auf der technologischen Seite weiter entwickeln.

In den mehr als 170 Jahren wurden bisher über 1.467 Schiffe verschiedenster Art gebaut.

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Simbersky Tamara Metalltechnik-Zerspanungstechnik

Redaktion: Wie findest/ fandest du die Berufsschule? Tamara: Ich finde die Berufsschule sehr lustig und lehrreich.

Redaktion: Warum hast du dich für einen Lehrberuf in der Metallbranche entschieden? Tamara: Weil ich mich für diesen Beruf Metall von Anfang an interessiert habe. Redaktion: War es einfach eine Ausbildung zu finden? Tamara: Ja, weil ich Kurse besucht habe. Redaktion: Welchen Schulabschluss hast du? Wie würdest du deinen Abschluss einstufen? Tamara: Hauptschule und mittelmäßig abgeschlossen. Redaktion: Hast du vor deiner Ausbildung ein Praktikum gemacht? Tamara: Ja BFI, BBRZ.

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Redaktion: In was für einem Betrieb arbeitest du? Tamara: Pankl Racing Systems Redaktion: Wann ist Arbeitsbeginn? Wie sind die Arbeitszeiten? Tamara: 6°° - 14°° bzw. 14°° 22°° (Schichtbetrieb) Redaktion: Welche Aufgaben musst du erledigen. Wie würdest du dein Berufsbild beschreiben? Tamara: Ich arbeite im Metallbereich, meine Aufgabe ist es, Maschinen zu bedienen wie z,B Drehen, Fräsen, Schleifen. Werkstücke (Pleuel) fertigen bzw. vorbohren und messen. Redaktion: Was magst du besonders an deinem Job? Tamara: Das Arbeitsklima und

die gute Unterstützung. Interessante abwechslungsreiche Tätigkeiten ausführen. Redaktion: Was macht dir weniger Spaß in deinem Job? Tamara: Das frühe Aufstehen. Redaktion: Welche Fähigkeiten sollte man für eine Ausbildung als Metalltechnikerin-Zerspanungstechnikerin mitbringen? Tamara: Geschick, Fingerfertigkeit, Selbstverständlichkeit, gutes räumliches Vorstellungsvermögen bzw. geometrisches Denken. Redaktion: Glaubst du dass dieser Job für Mädchen und Jungs gleichgut geeignet ist? Tamara: ja Redaktion: Würdest du die Ausbildung nochmal machen? Tamara: ja Redaktion: Was würdest du den Jugendlichen, die nicht wissen ob Lehre oder Schule empfehlen? Tamara: Ich würde vorab empfehlen in div. Betrieben Schnuppertage zu absolvieren, damit man erkennt, welche Fähigkeiten/Stärken man hat.

© Fotos: Firma Pankl

Redaktion: Wann hast du mit der Lehre begonnen? Was hast du noch vor Dir? Tamara: Septmeber 2011, Lehrabschlußprüfung.

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PRODUKTE und KARRIERE AUSGEREIFTE PERFEKTION Pankl Racing Systems entwickelt, erzeugt und vertreibt Motor- und Antriebssysteme sowie Fahrwerksteile für den Rennsport, für High-Performance-Autos und die Luftfahrtindustrie. Pankl beliefert die weltweiten Nischenmärkte aus den Standorten in Österreich, Deutschland, UK, USA, Slowakei und Japan.

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Pankl spezialisiert sich auf die Entwicklung, Konstruktion, Herstellung und das Testen von Kurbeltrieben, Kolben, Kolbenbolzen, Pleuel, Kurbelwellen und Turbo-Applikationen sowie komplette Antriebs- und Fahrwerkssysteme für den Rennsport.

sind daher auf der Suche nach dynamischen, lernwilligen und Technologie begeisterten Menschen, die eine besondere Herausforderung in ihrer täglichen Arbeit suchen.

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Was wir bieten Wir bieten internationale Karrierechancen, zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Job Rotation in den einzelnen Bereichen unserer Tochtergesellschaften. Team Building steht bei Pankl im Vordergrund und wird durch zahlreiche gesellschaftliche Events abgerundet.

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KARRIERE

Unsere Mitarbeiter Wir handeln in der Überzeugung, dass unsere gewissenhaften Mitarbeiter unser wertvollstes Potenzial darstellen. Wir schaffen ein leistungsförderndes Umfeld und wollen für kreative und loyale Mitarbeiter attraktiv sein. Wir schätzen und fördern sowohl die fachliche Weiterentwicklung als auch die Persönlichkeitsentwicklung unserer Mitarbeiter.

Karriere mit Lehre bei Pankl Metalltechnik / Zerspanungstechnik Pankl Racing Systems als international tätiges High-Tech Unternehmen bietet jungen, ambitionierten Lehrlingen weltweit hervorragende Karrierechancen. Die Lehrlingsentschädigung lt. Kollektivvertrag beträgt € 534,44 brutto im 1. Lehrjahr. BEWIRB DICH JETZT JOIN THE PANKL TEAM Pankl Racing Systems AG Personalabteilung z. Hd. Fr. Jasmin Rattinger Industriestraße West 4 A-8605 Kapfenberg email: career@pankl.com

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Karriere mit Lehre: Vierfachjackpot bei den „Profis vom Land“ Fabian hat sich vor einigen Jahren für eine Lehre als Forstfacharbeiter entschieden. Er arbeitet u. a. bei Auf- und Durchforstungsprojekten sowie bei Holzschlägerungen mit. Er ist der erste Maschinenring-Forstlehrling Österreichs und mit Begeisterung bei der Sache: „Ich mag die Arbeit in der freien Natur. Es ist ein sehr abwechslungsreicher Job, kein Tag ist wie der andere. Flexibilität ist wichtig, weil die Arbeitszeiten manchmal unregelmäßig sind. Die Arbeit im Wald kann auch richtig kraftraubend und anstrengend sein, d. h. man sollte schon zupacken können. Mir macht der Job Spaß, es ist einfach eine super Arbeitsstelle.“ Fabian Weingartner Alter: 19 Jahre Lehre: Forstfacharbeiter beim Maschinenring Tirol (Dölsach/Osttirol) Dauer: 3 Jahre

Stefan Rauch Alter: 17 Jahre Lehre: Personaldienstleister bei der Maschinenring Personal und Service eGen (Linz/OÖ) Dauer: 3 Jahre

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Theresa Andexer Alter: 17 Jahre Lehre: Bürokauffrau beim Maschinenring Salzburg Dauer: 3 Jahre

Stefan entschied sich nach einem Jahr HAK für eine Lehre als Personaldienstleister beim Maschinenring. In der Personalleasingzentrale Linz des Maschinenrings fand er den idealen Platz. Denn hier werden seine vielfältigen Interessen abgedeckt. „Mir taugt eigentlich alles an der Arbeit, denn hier lerne und sehe ich viel mehr als woanders. Ich lerne den ganzen Betrieb kennen, weil ich in den Abteilungen viel herumkomme. Momentan arbeite ich in der Buchhaltung und im Controlling. Demnächst werde ich mit den Kundenbetreuern in den Außendienst fahren, zu Kundengesprächen. Hin und wieder mache ich Stichprobenkontrollen und schau nach, ob alles richtig verrechnet wurde. Man muss halt sehr genau sein, um diesen Job machen zu können. Ein ‚Owizahrer‘ sollte man nicht sein.“

© Text: Maschinenring d Fotos: Maschinenring - Promotion

Theresa Andexer hat nach der Hauptschule eine einjährige Hauswirtschaftsschule besucht. Während des Pflichtpraktikums erfuhr sie, dass der Maschinenring Salzburg eine Bürokaufmannlehre mit Matura anbietet. Nach einem Schnuppertag konnte sie im heurigen Sommer direkt ins 2. Lehrjahr einsteigen. „Mir taugt die Lehre total, weil es so abwechslungsreich ist. Ich besetze gemeinsam mit einer Kollegin den Empfang. Abgesehen davon besteht meine Arbeit in der Vorbereitung von Schulungen, dem Telefonempfang, der täglichen Sortierung und Aufteilung der Post und der Buchhaltungsvorbereitung. Wenn man gern mit Menschen zu tun hat, ist dieser Job genau der richtige.“

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Bist du eher der Indooroder der Outdoor-Typ? Hast du’s gern im Garten? Im Wald? Oder doch lieber im Büro? Wie auch immer du tickst: beim Maschinenring wartet die ideale Lehrstelle auf dich. Vorausgesetzt, du arbeitest gerne in der Region und interessierst dich auch für landwirtschaftliche Fragen. Der Maschinenring ist nicht nur der führende Anbieter von Dienstund Personalleistungen im ländlichen Bereich, er bildet auch Lehrlinge in vier spannenden Jobs aus. Derzeit legen 34 junge Österreicher den Grundstein ihrer Berufskarriere bei den „Profis vom Land“: als Bürokaufmann/-frau, als Personaldienstleister/innen, als Gartenund Landschaftsgestalter/innen sowie als Forstfacharbeiter/innen.

Alle Lehrberufe im Überblick: Forstfacharbeiter: Lehrzeit: 3 Jahre Forstfacharbeiter/innen führen die Holzernte durch, forsten abgeholzte Waldflächen auf und pflegen den Baumbestand. Forstfacharbeiter/innen bekämpfen außerdem Schädlinge, stellen einfache Holzbauten (Hochstände, Futterkrippen) her und reparieren und warten die Geräte und Maschinen zur Holzernte. Personaldienstleister: Lehrzeit: 3 Jahre Das Einstellen von neuem Personal ist oft eine heikle Angelegenheit: Wer hat die besten Qualifikationen? Wer passt am besten ins Team? Personaldienstleistungsassistent/innen vermitteln Arbeitskräfte, treffen die Vorauswahl der Bewerber und informieren sie über Einsatzmöglichkeiten in den Betrieben. Außerdem übernehmen sie kaufmännische Aufgaben, z. B. in der Buchführung, der Kostenrechnung und der Lohnverrechnung.

© Text: Maschinenring d Fotos: Maschinenring - Promotion

Garten- und Landschaftsgestaltung Lehrzeit: 3 Jahre Parks, Gärten, Grünflächen, Spiel- und Sportanlagen, Dachgärten und Schwimmteiche sind die kreativen Spielwiesen der Garten- und Grünflächengestalter/innen. Sie legen Gärten an, pflanzen Bäume, Sträucher, Blumen, Hecken, planen und bauen Wege, Plätze, Treppen, Mauern und Wasseranlagen und verbinden alles zu einem harmonischen Ganzen. Bürokaufmann/frau: Lehrzeit: 3 Jahre Das Büro ist das Herz eines Betriebes. Bürokaufleute sorgen dafür, dass alles reibungslos läuft. Sie sind verantwortlich dafür, dass die wichtigsten Zahlen und Fakten immer griffbereit sind (z. B. Statistiken und Verkaufszahlen), dass Anfragen immer an die richtige Stelle weitergeleitet werden und Telefonate und E-Mails erledigt werden. Dazu kommen Terminüberwachung, aber auch Kalkulationen (Berechnungen), die Kassaführung oder die Abwicklung des Zahlungsverkehrs.

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Mechatroniker/-in

Mechanik und Elektronik war en früher streng reiche. Moderne getrennte Beru Technologien fsbebestehen aber einigung dieser gerade aus der beiden Fachrich Vertungen zur M schinen-, Anlag echatronik.Im en- und Geräteb M aau eine große Rolle spielen mechatr . Qualifizierte M onische System e itarbeiterInnen beiden Bereiche müssen deshal n sattelfest sein b in . Als Mechatron für, dass Masch ikerIn sorgen Si inen und Prozes e dase in unserer Pr frei laufen. Wir oduktion störun vermitteln Ihne gsn das technische Anlagen zu war Know-how um ten und in Stan die d zu setzen. Schwerpunkte der praktischen und theoretisch • Werkstück en Ausbildung: e durch manue lle und maschinel fahren herstelle le Fertigungsve n, r• Herstellen, Montieren und D em ontieren von Ba Teilen und Syst ugruppen, emen, Program • Installatio mieren von Steu n und Inbetrie erungen bn ahme steuerun me, gstechnischer Sy ste• Selbständi ges Planen, Dur ch fü hr en und Kontrol Arbeitsabläufen lieren von , • Maschinen - und Gerätetec hn ik, Warten und von Produktio Instandsetzen nsanlagen, • Grundlage n der Schweißt echnik, Grund technik lagen der Elektr o-

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Ansprechpartner:

Mag. Astrid Reitbauer, Tel. 0043 1 71104 - 2483 *die Brutto Lehrlingsentschädigung unterliegt der KV Erhöhung im Frühjahr 2014 Start: 1. September 2014 - Bewerbungsfrist: 28. Februar 2014

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Zeig, was du drauf hast! Ob als Textilreiniger, als Elektrobetriebstechniker oder als Bürokaufmann, als Lehrling bei Wozabal hat man viele Chancen. Auf die Lehrlinge warten neben der Ausbildung in einem oberösterreichischem Leitbetrieb vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten. Damit aber auch der Spaß, nicht zu kurz kommt, gibt es ab 2014 Lehrlingstage bei denen die Lehrlinge des Betriebs eine Partnerwäscherei besuchen oder bei einem Outdoortraining gemeinsam bis an die Grenzen gehen. „Ganz besonders wichtig ist uns, dass unsere Lehrlinge alle Chancen erhalten. Eine Lehre mit Matura ist ebenso möglich wie der Aufstieg zur Führungskraft.“, erzählt Christian Wozabal, der geschäftsführende Gesellschafter. TextilreinigerIn Was sich zuerst „nur“ nach Wäsche waschen anhört, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als viel spannender. „Der Textilreiniger muss sich zum Beispiel mit den physikalischen und chemischen Prozessen auskennen, bedient

Waschstraßen und kümmert sich auch um die Instandhaltung dieser.“, erklärt Mirsad Muric, einer der Lehrlingsausbildner bei Wozabal.

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Bürokaufmann/frau Daniela Rath macht die Ausbildung zur Bürokauffrau: „In meinem ersten Lehrjahr konnte ich bereits verschiedene Bereiche kennenlernen. Ich erledige viele Aufgaben selbstständig und fühle mich im Team sehr wohl.“

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ElektrobetriebstechnikerIn Elektrobetriebstechniker sind dafür zuständig, dass die Maschinen und Anlagen reibungslos funktionieren und die Produktion ungehindert laufen kann. Sie kontrollieren die Maschinen laufend und greifen bei Störungen sofort ein, um die Ursachen zu beheben. Leitbetrieb Wozabal Wozabal ist Spezialist für Miettextilien und Experte für die ganzheitliche, textile Vollversorgung, das bedeutet, dass Wozabal neben der Reinigung der Wäsche auch die komplette Logistik für Krankenhäuser, Seniorenheime, Industriebetriebe und Hotels übernimmt.

Kontakt und Infos: Lehrberufe: TextilreinigerIn, BetriebselektrikerIn, Bürokaufmann/frau Standorte: Linz, Enns, Lenzing Wozabal Management GmbH Freistädterstraße 230, 4040 Linz Ansprechpartner: Johannes Klopf Tel.: 0732/246434-162 Mail: bewerbung@wozabal.com www.wozabal.com

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Hamburger Austria

STANDORTE IN EU

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Hamburger Austria Ein Unternehmen stellt sich vor

1 Hamburger Austria, Pitten 2 Hamburger Austria, Frohnleiten 3 Hamburger Hungaria, Dunaújváros 4 Hamburger Rieger, Trostberg 5 Hamburger Rieger, Hamburger Pitten steht mitSpremberg über 150 Jahren

W. Erfahrung für Tradition, Unternehmenskultur und Zuverlässigkeit inPackaging der Papierindustrie. Mit technischen Innovationen, immer unter Berücksichtigung ökologischer 6 Dunapack Mosburger Vienna Verfahren, bietet W. Mosburger HamburgerStraßwalchen eine markt- und zu7 Dunapack kunftsorientierte Produktpalette. 8 Dunapack Csepel 9 Dunapack Dunaújváros 10 Dunapack Nyíregyháza Die W. Hamburger Pitten zählt zu einer der wichtigsten 11 Dunapack Mosburger Spremberg Tochterunternehmen des Mutterkonzerns Hamburger 12 Dunapack Eurobox Containerboard. Mit 1,7 Millionen Tonnen und 1.100 13 Dunapack Rodina Mitarbeitern zählt derRambox Konzern zu den führenden Er14 Dunapack ValovitiWellpappe-Rohpapieren zeugern 15 vonDunapack hochwertigen 16 Dunapack Ukrania in Europa.

Unser Betrieb am Standort Pitten ist ein hochtechnisierter Betrieb, mit modernsten Produktionsverfahren. Recycling Doch eine nichts ohne die,Pitten die sie be17 Maschine HamburgeristRecycling Group, dienen. Rund 250 qualifizierte Mitarbeiterinnen und 18 HR Polska, Opole 19 Gaja, Rzeszow Mitarbeiter sind Stütze und wertvoller Teil unseres Er20 Stalmet, Kunice folges. 21 HR Romania, Cluj 22 HR Bulgaria, Plovdiv Wir sind 23 stolz unsere Mitarbeiter auch selbst HRdarauf, NZ, Nove Zamky auszubilden. Bei W. Hamburger 24 HR Ens, Sveta Helenawerden daher folgen25 Tehnopapir, Beograd angeboten: Papierde Ausbildungsmöglichkeiten Tehnopapir, Zvornik techniker,26 Maschinenbautechniker, Elektroanlagen27 Duparec, Budapest

techniker, Industriekaufmann/frau. www.hamburger-austria.com

W. Hamburger GmbH Papierfabrik Pitten Aspanger Straße 252 A-2823 Pitten Tel: +43 2627 800-0 Fax: +43 2627 800 710 E-mail: officepitten@hamburger-containerboard. com Internet: www.hamburger-containerboard.com

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LIS - LEADERSHIP IN SERVICE Dieser Leitsatz steht stellvertretend für unsere Unternehmensphilosophie, wonach die Erfüllung von Kundenwünschen an erster Stelle steht. Wir sind ständig bemüht, Service und Qualität weiter auszubauen. Wir sind stolz auf die Entwicklung unseres Unternehmens, deren Geschichte im Jahr 1853 begann.

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HUYCK.WANGNER Karriere mit Lehre ! W enn es um die Entwässerung und Trocknung von Papier, Zellstoff, Schlämmen geht, zählt Huyck.Wangner Austria zu den führenden Adressen in der Industrie in Europa und in der Welt. Investitionen auf dem letzten Stand der Technik, langjährige Kooperationen mit Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, die enge, technische Zusammenarbeit mit innovativen Papierherstellern und die Lieferung neuester Entwicklungen für die jüngste Maschinengeneration unter-streichen den Anspruch als Technologieführer in der Branche. 500 Mitarbeiter am Standort Gloggnitz fertigen maßgeschneiderte Spezialprodukte für die Papier-, Zellstoff- und Entwässerungsindustrie, die auf Hochleistungsmaschinen in alle Welt geliefert werden.

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© Text: Peter Strasser d Foto: Fotolia

apiermaschinenfilze von Huyck. Wangner Austria, die in der Papiermaschine sowohl für die Entwässerung als auch für den Transport der Papierbahn verantwortlich sind, laufen heute auf den breitesten(12m) und schnellsten 2200 m/min = 130 km/h) Papiermaschinen der Welt und produzieren dabei bis zu 80 to Papier/Stunde. Auch wenn die Leistungsparameter der Hochleistungsfilze in der Struktur verborgen bleiben, so sind Konsumenten doch tagtäglich mit den auf diesen Spezialfilzen hergestellten Produkten konfrontiert, werden doch 25% aller in Europa hergestellten Tissuepapiere(Taschentücher, Toilettenpapier, Küchenrollen, Servietten) und 50% aller in Österreich insgesamt hergestellten Papiere (Zeitung, Kopierpapiere, Verpackung, Magazinpapiere) auf Huyck Filzen gefertigt.

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ie bereits eingangs erwähnt, beherbergt Huyck.Wangner das Forschungs- und Entwicklungszentrum des weltweit agierenden Xerium-Konzerns. Huyck.Wangner investiert derzeit ca. 4% seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung, um die Technologie-Führerschaft weiter auszubauen und zählt damit sicherlich zu den führenden Unternehmen in der Branche. 60% neue Produkte sind ein klares Signal, dass Marktanteile über Innovationen und leistungssteigernde Lösungen weiter gesteigert werden. Damit wird sichergestellt, dass Neuentwicklungen in Gloggnitz gemacht werden. Dadurch werden Arbeitsplätze längerfristig abgesichert und hochqualifizierten Mitarbeitern wird ein hochinteressantes Arbeitsfeld geboten.

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aneben betreibt Huyck.Wangner eine erfolgreiche Lehrlingsausbildung in verschiedenen gewerblichen und kaufmännischen Bereichen (dzt. 20 Lehrlinge), welche seit vielen Jahren das hochqualifizierte Rückgrat unserer Arbeiterschaft bilden. Die hochqualifizierte Ausbildung, die alle Aspekte von den Rohmaterialien, über die Fertigung bis hin zum Einsatz auf den Hochleistungsmaschinen umfasst, bildet aber auch die Basis für unsere Verkaufs- und Serviceingenieure, die unseren Kunden in aller Welt bei der Leistungsoptimierung ihrer Produktionsmaschinen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Hr. G. Eckhardt, der heute als Verkaufsleiter für den Bereich Techn. Textilien weltweit verantwortlich zeichnet, oder Hr. J. Gassner, der als

Applikations-Techniker für Papiermaschinenbespannung die anspruchsvollen Märkte in Frankreich, Italien und Japan betreut oder Hr. Ergül Ümit, der als stv. Abteilungsleiter für die Endausrüstung der Produkte verant-wortlich ist, sind beste Beispiele dafür, welche Karrieremöglichkeiten die Lehr-lingsausbildung bei Huyck.Wangner jungen, ambitionierten Mitarbeitern bietet.

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eit vielen Jahren ist Huyck.Wangner einer der wichtigsten Arbeitgeber und ein entscheidender Wirtschaftsfaktor in der Region Neunkirchen. Wir schätzen es, dass an die 90% unserer Mitarbeiter aus dem Bezirk Neunkirchen kommen und über eine mittlere Firmenzugehörigkeit von 18 Jahren mit ihrer Erfahrung und ihrer Identifikation für das Unternehmen für Kontinuität im Betrieb und bei den Kunden sorgen. Umweltpolitisch zählt Huyck.Wangner zu den Vorreitern, da für die Produktion ausschließlich umweltschonende Rohstoffe wie Kunststoffpoly-mere sowie als Energieträger Strom, Erdgas und Wasser eingesetzt werden. 15% dieses Strombedarfs werden dabei im eigenen Kraftwerk erzeugt. Durch Prozessoptimierungen und die Entwicklung energieschonender Fertigungs-technologien konnte der Energieeinsatz bei einer Steigerung der Produktions-menge um 15% reduziert werden. Inmitten der Kulturlandschaft des Semmering gelegen, nimmt das Unternehmen seine Verantwortung für sichere und saubere Arbeitsplätze in einer herrlichen Gebirgslandschaft gerne wahr.

Huyck.Wangner Austria, um 1812 als Spinnereibetrieb gegründet, feierte am 21.9.2012 sein 200-jähriges Bestandsjubiläum.

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David Lindert Redaktion: David warum hast du dich für eine Lehre im Metallbereich entschieden? David: Weil ich mich schon immer für technische Sachen interessiert habe. Ich habe 3 Jahre die HTL besucht, weil ich etwas Technisches machen wollte, dann habe ich aber bemerkt, dass sehr viel Theorie dahintersteckt und meine Stärken im handwerklichen Bereich sind. Redaktion: Auf Grund deiner sehr guten Noten die du in der Berufsschule gemacht hast, fällt dir das Lernen wie man sieht ja auch nicht schwer. Du hast in allen 3 Lehrjahren bis jetzt immer lauter Einser gehabt! Wir sind sehr stolz auf dich für diese besondere Leistung! David: Danke, Ja , das gibt mir sehr viel Motivation und es „puscht“ mich richtig auf! Es ist natürlich auch von Vorteil, dass unsere schulische Ausbildung mit einem Internatsaufenthalt verbunden ist. Man kann sich da besser aufs Lernen konzentrieren und vor allem lernt man miteinander! Redaktion: Wie gefällt es dir in unserem Unternehmen?

Redaktion: Was interessiert dich daran besonders? David: Mir gefällt die Technik am Gehänge, es steckt hydraulisches und pneumatisches Know-how dahinter. Redaktion: Wie geht es dir mit deinen Kollegen? David: Meine Kollegen sind immer für mich da, auf die kann ich mich verlassen! Weiterbildung wird in der Firma auch sehr groß geschrieben. Redaktion: Gibt es auch weniger interessantes für dich?

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David: Erstens möchte ich meine Abschlussprüfung noch mit Auszeichnung machen, dann einen eigenen verantwortungsbewussten Arbeitsplatz haben, sowie die Möglichkeit nutzen um die Montagetätigkeit kennen zu lernen. Redaktion: Was stellst du dir bei der Montagetätigkeit vor? David: Ich möchte verschiedene Arbeitsweisen kennen lernen, man lernt natürlich auch die Welt kennen. Redaktion: David würdest du dich nochmal für diese Ausbildung entscheiden? David: Ja, auf jeden Fall! Ich würde aber nicht nochmal die HTL besuchen, ich würde gleich eine Lehre beginnen!

David: Die Dreherei ist weniger meines

Redaktion: Ist das mit dem Finanziellen verbunden oder ist das Handwerkliche bei dir im Vordergrund?

Redaktion: Was stellt du dir für die Zukunft vor? Was möchtest du aus deiner Ausbildung machen?

David: Schon beides, aber das Bearbeiten von Metallen ist für mich wichtig, einfach etwas „Greifbares“ machen!

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© Fotos: Firma Voith

David: Es gefällt mir sehr gut, weil man extrem viel lernt, wie Maschinenbau und viel Technisches.

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Stefan Berger Redaktion: Ich weiß du hast eine interessante Vorgeschichte die du den anderen mitteilen möchtest. Stefan: Ja, gerne, denn mit dem Berufsleben begann ich schon mit 16 Jahren, da begann ich als Hilfsarbeiter bis ich eine Lehrstelle als Installateur gefunden habe. Leider war das aber nicht das geeignete für mich. Also begab ich mich wieder auf Suche und arbeitete in der Zwischenzeit wieder als Hilfsarbeiter über eine Leasing-Firma. Immer wieder hab ich mir die verschiedensten Lehrberufe angesehen und mich aber dann für den Metalltechniker entschieden. Ausschlaggebend war der für mich faszinierende Umgang mit den verschiedenen Metallteilen und natürlich auch die Mitarbeiter, die von Anfang an immer Rat und Tat mir zur Seite standen.

Ganglgutstraße 13 A-4050 Traun +43 7229 70 270-0 office@voith.at www.voith.at

Auch wenn ich bei manchen Sachen etwas unsicher war, haben mich die Mitarbeiter und mein Ausbildner sofort unterstützt und mich auch bei diversen Entscheidungen bestärkt Redaktion: Du bereust aber nicht noch mit 18 Jahren eine Lehre begonnen zu haben? Stefan: Nein sicher nicht, ich hab zwar vorher etwas mehr verdient, aber eine abgeschlossene Ausbildung zählt halt doch mehr. Man kann im Leben mehr erreichen. Karriere mit Lehre! Man lernt wirklich viel dazu! Der Metalltechniker-Beruf deckt viele Bereiche ab. Man lernt schweißen mit Maschinen und den verschiedensten Werkzeugen umzugehen. Auch logisches Denken sowie die wirtschaftliche Denkweise – wie mache ich etwas schneller , präziser.

© Fotos: Firma Voith

Redaktion: Gibt es etwas was dich an diesem Beruf eventuell stören würde? Stefan: Nein überhaupt nichts, ich würde jedem der daran Interesse hat, diesen Beruf empfehlen auch den Mädchen. Denn es gibt ja immer mehr Frauen in der Technik. Ich würde jedem raten: Burschen, Mädels sucht euch gleich einen Lehrplatz und verschwendet keine unnötige Zeit!

ÜBERZEUGEN KÖNNEN NUR KRANERGEBNISSE Erfahrung bringt Kompetenz. Die Firma Voith ist ein österreichisches Unternehmen, das seit über 60 Jahren innovativ im Kranbau tätig ist. Zu den Stärken des Betriebs zählt vor allem die Produktion von Sonderkrananlagen für alle denkbaren Krananwendungen, die individuell für verschiedene Branchen angepasst werden.

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KARRIERE mit LEHRE

„Eigentlich war es damals purer Zufall, dass ich beim Fertighaushersteller HARTL HAUS gelandet bin, denn ich habe nach fünf Jahren Gymnasium die Schule abgebrochen und wollte gegen das Anraten meiner Lehrer einen Beruf erlernen, da ich einfach gemerkt habe, dass die Schule zum damaligen Zeitpunkt nicht das Richtige für mich war“, so Weiss.

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Thomas Weiss, selbst aus Echsenbach kommend, dem Werksstandort der Firma HARTL HAUS, hatte dann Glück, dass zufällig ein Lehrling als technischer Zeichner gesucht wurde und somit war es naheliegend, diese Stelle nach der erfolgreichen Bewerbung anzunehmen. „In den ersten zwei bis drei Jahren bin ich mit dem Rad in die Arbeit gefahren und somit ist mir die räumliche Nähe zugute gekommen“, sagt Weiss. Bei HARTL HAUS hat man sehr jeher großen Wert auf die Ausbildung von Lehrlingen gelegt, denn je besser die Basis-Ausbildung ist, umso bessere Mitarbeiter kann ein Unternehmen vorweisen, welche das Kapital zum Erfolg sind. „Ich habe alles von der Pike auf gelernt und eine umfassende Grundausbildung erhalten und musste gefühlterweise un-

© Text d Fotos: HARTL HAUS

Baumeister Thomas Weiss ist einer von jenen Mitarbeitern bei HARTL HAUS, dem ältesten österreichischen Fertighaushersteller, welcher seine Karriere mit einer Lehre gestartet hat. Er ist damit das beste praktische Beispiel, dass dies keine leeren Worte sind, sondern mit Fleiß und Ehrgeiz vieles möglich ist. Als technischer Leiter des erfolgreichen Traditionsunternehmens hat er die Verantwortung für über 60 Personen und die planerische Oberhand für die Bereiche Technik und Bauleitung.

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Zum Unternehmen: Das Waldviertler Traditionsunternehmen ist der älteste Fertighaushersteller Österreichs und beschäftigt derzeit 270 Mitarbeiter, davon 16 Lehrlinge. Am Werksstandort in Echsenbach/NÖ werden im Schnitt 250 Häuser pro Jahr produziert, die durch höchste Qualität und bestes Preis-/Leistungsverhältnis überzeugen. HARTL HAUS Holzindustrie GmbH Haimschlag 30 3903 Echsenbach info@hartlhaus.at www.hartlhaus.at

Zur Person: Thomas Weiss ist 39 Jahre und ist Vater von zwei Kindern. Mit seiner Familie lebt er – wie könnte es anders sein – in einem selbst geplanten HARTL Haus in Echsenbach. Wenn es seine Freizeit zulässt, dann ist er leidenschaftlicher Taucher, spielt Klavier und liest gerne Bücher.

endlich lang nur Linien auf meinem Zeichenbrett ziehen, um mein Handwerkzeug zu erlernen, doch diese Vorgehensweise von meinem Ausbildner war gut und wichtig“, so Weiss.

ne Werkstücke für die Lehrabschlussprüfung angefertigt. Die Geschäftsleitung ist mir hier sehr entgegengekommen, dass ich mich auch entsprechend vorbereiten konnte“, betont Weiss.

Die Karriereleiter führte ungebremst nach oben, denn nach der Absolvierung der Lehrausbildung zum bautechnischen Zeichner, arbeitete Thomas Weiss an verschiedensten Stationen im Planungsteam, bevor er die Leitung der Entwicklungsabteilung übernommen hat und damit für die Produktentwicklung und Detailplanung verantwortlich war.

„Rückblickend würde ich an meinem Ausbildungsweg nichts ändern, da eine lange schulische Ausbildung für mich mit Sicherheit das Falsche gewesen wäre. Das Erlernen eines Berufs von Anfang an hat mich voll und ganz gepackt und ich habe es keinen Tag bereut.

© Text d Fotos: HARTL HAUS

Parallel dazu absolvierte er von 1993 bis 1995 die Werkmeisterschule in St. Pölten. Ab 2000 hatte er die stellvertretende technische Leitung für die Abteilung Technik inne und mit der Erlangung des Baumeister-Titels übernahm Weiss 2004 die technische Leitung. 2002 absolvierte Thomas Weiss zusätzlich noch die Lehrabschlussprüfung als Zimmerer, um dem Ganzen noch eines drauf zu setzen. „Nach dem offiziellen Arbeitsschluss haben ich in der Produktion mei-

Natürlich ist dadurch mehr Eigeninitiative nötig, um voran zu kommen. So habe ich beispielsweise damals aus Interesse und auf meine eigenen Kosten einen CAD-Kurs besucht. Als die CAD-Umstellung im Unternehmen erfolgt ist, habe ich dabei federführend mitgeholfen“, sagt Thomas Weiss. Thomas Weiss ist nur einer jener Mitarbeiter, die bei HARTL HAUS eine Lehre absolviert haben und zur Führungskraft aufgestiegen sind. Alleine in der Abteilung Kalkulation hat

jeder der sieben Mitarbeiter eine Lehre im Vorfeld absolviert. Von den 22 Planern in der Abteilung Technik haben ebenfalls sieben Personen ihren Berufsweg mit einer Lehre begonnen. Der Leiter der Objektbauabteilung, BM Erwin Nechwatal hat seine Karriere ebenso als Zimmerer Lehrling gestartet. „Wenn man aufgrund seiner Ausbildung verschiedenste Stationen in einem Unternehmen durchmacht und weiß wie es ist, wenn man selbst mal „klein“ begonnen hat, dann ist auch das Verständnis gegenüber jüngeren Kollegen größer, denn schließlich muss jeder mal beginnen. Allerdings sollte es nicht an Engagement mangeln, denn nur so kann man es auch zu etwas bringen“, so BM Thomas Weiss abschließend. An Engagement und Zielstrebigkeit hat es Thomas Weiss nie gemangelt, denn neben seiner anspruchsvollen Tätigkeit bei HARTL HAUS ist er auch seit 2008 als allgemein zertifizierter und gerichtlich beeideter Sachverständiger tätig und im Normengremium des Österreichischen Fertighausverbandes vertreten.

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Wir bauen auf und mit Intelligenz! HARTL HAUS Lehrlinge zählen zu den Besten innerhalb der Branche. Jährliche Auszeichnungen und Spitzenplätze bei Lehrlingswettbewerben bestätigen das hohe Ausbildungsniveau beim ältesten Fertighaushersteller Österreichs. Das Ziel der Lehrlingsausbildung ist es qualifizierte Fachkräfte am aktuellen Stand der Technik auszubilden, die nicht nur firmenintern gute Jobaussichten haben, sondern auch bei Weiterbildungsmaßnahmen von HARTL HAUS unterstützt werden. Gerade in Zeiten wie diesen, wo die Lehrlings-Qualität und der massive Fachkräftemangel immer wieder ein Thema sind und es schwierig ist gute Mitarbeiter zu gewinnen, freuen wir uns umso mehr, dass wir engagierte Lehrlinge bei uns in der Firma ausbilden dürfen, die die Handwerkskunst weiterhin hochleben lassen“, so Dir. Peter Suter, Geschäftsführender Gesellschafter HARTL HAUS. Jedes Jahr werden bis zu sechs Lehrlinge bei HARTL HAUS aufgenommen, drei im Fertighausbau und drei in der Tischlerei. Auf Wunsch und Qualifikation besteht für Tischlerei-Lehrlinge die Möglichkeit nach zwei Jahren in den Lehrberuf Tischlereitechnik zu wechseln. Schnuppertage bzw. Schnupperwochen sind in beiden Berufen nach vorheriger Absprache jederzeit möglich, auch bereits für Schüler der 4. Hauptschule. Bei Interesse kann bei Frau Mag. Dr. Brigitte Wögenstein (Personalleitung HARTL HAUS) das Infoblatt für Lehrstellenbewerber unter 02849/8332216 oder brigitte.woegenstein@hartlhaus.at angefordert werden.

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SOnnenScHuTzTecHniker/in LeHrLinGSenTScHäDiGunG erSTeS LeHrjaHr: € 551,- bruTTO Dies ist nur einer der gefragten berufe. Wenn Du Interesse an dem Lehrberuf hast, ein zukunftsorientiertes Umfeld schätzt und gerne Herausforderungen annimmst, freuen wir uns über Deine Bewerbung per E-Mail. Diese sollte Deinen Lebenslauf mit Lichtbild, das Semester- oder Abschlusszeugnis und ein Anschreiben enthalten, in dem Du uns mitteilst, warum Du dich für den Lehrberuf interessierst. kOnTakT: WO&WO Sonnenlichtdesign GmbH & Co KG, c/o Personalleitung, Hafnerstraße 193, 8054 Graz, AUSTRIA, bewerbung@woundwo.at

WO&WO Sonnenlichtdesign GmbH & Co KG – ein Unternehmen der Haas Group – entwickelt und produziert seit mehr als 50 Jahren maßgefertigte Produkte zur Regulierung des Sonnenlichts und garantiert für Top Qualität aus Österreich. Jahrzehntelange Erfahrung auf heimischen und internationalen Märkten haben WO&WO zu einem führenden Anbieter am Sonnenschutzmarkt gemacht. Mit Innovationskraft, dem treffsicheren Gespür für den Markt und unternehmerischer Weitsicht produziert die Haas Group mit über 3000 MitarbeiterInnen komplette Gebäudelösungen, Bauelemente und Holzprodukte. Werde auch Du Teil der Haas Group Familie!

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auch wir haben einmal klein angefangen anfang der 1970er Jahre legte Xaver haas in ruferding, deutschland, den Grundstein für das, was heute die haas Group ist. er knüpfte damit an die holzbautradition seines Vaters an, bei dem er selbst das zimmererhandwerk als Lehrling erlernt hat. familienwerte und tradition sind im unternehmen von jeher wichtig und bilden die Grundlage des Wachstums, für das jedoch auch fortschritt und Weitblick notwendig sind. bereits nach relativ kurzer zeit engagierte sich Xaver haas mit seinem jungen unternehmen im angrenzenden ausland und erschloss die überregionalen märkte. durch den zukauf weiterer firmen im in- und ausland entwickelte sich das unternehmen kontinuierlich weiter und wurde so im Laufe der Jahre zur haas Group, die nunmehr europaweit agiert. als kleiner familienbetrieb gegründet, ist die haas Group mit europaweit ca. 3.000 mitarbeiterinnen auch heute noch fest in familienhand. im Jahr 2006 erwarb die haas Group die firma Wo&Wo sonnenlichtdesign mit der firmenzentrale in Graz.

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wir suchen lehrlinge - wir suchen dich! um die zukunft zu sichern ist unter anderem eine fundierte Lehrlingsausbildung von großer bedeutung. „Wir bilden derzeit in den österreichischen unternehmen der haas Group ca. 30 Lehrlinge in den verschiedensten berufen - vom bürokaufmann/-frau über den technische/n zeichner/in bis zum/r zimmer/in, fertigteilhausbauer/in, betriebslogistiker/in und sonnenschutztechniker/in - aus. für uns sind diese jungen menschen unsere zukunft. um sie später als gut ausgebildete facharbeiter/innen einsetzen zu können – und das ist ja zweck unserer Lehrlingsausbildung –müssen wir unsere Verantwortung wahrnehmen und ihnen neben fachlichem können auch soziale kompetenz und freude an der arbeit vermitteln“, schildert eva Weilguny, Leiterin human resources, die situation. „aus diesem Grund haben wir im Jahr 2013 mit der haas Lehrlingsakademie gestartet und erste Persönlichkeitstrainings für alle Lehrjahre durchgeführt. ich erlebe immer wieder, wenn Jugendliche merken, dass wir ihnen auf

augenhöhe begegnen und sie wertschätzen, kommt sehr viel zurück und wir haben eine gemeinsame basis, mit der wir arbeiten können.“ mit unserer Lehrlingsausbildung und der haas Lehrlingsakademie wollen wir unseren Lehrlingen einen guten start ins berufsleben ermöglichen und ihnen freude an der arbeit vermitteln! seit 1998 bildet Wo&Wo Lehrlinge im Lehrberuf sonnenschutztechniker/in aus, die Lehrzeit beträgt 3 Jahre.

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Das berufsbild sonnenschutztechniker/in ist sehr vielfältig, es werden unterschiedlichste kenntnisse vermittelt: • • • • • • • •

Mechanik Elektrik Bauwesen Fertigungstechniken maschinelle Bearbeitung von Metall, Kunststoffen und Textilien Kundenorientiertheit, Kundenberatung, Reklamationsbehandlung Qualitätssicherung Sicherheitsvorschriften und vieles mehr

Der schwerpunkt der ausbildung liegt im technischen bereich; die fertigung, montage und reparatur von sonnenschutzanlagen steht im Vordergrund. nach erfolgreicher ausbildung stehen Dir viele möglichkeiten im betrieb offen, wie beispielsweise eine beschäftigung in den bereichen: • • • • •

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Bis ganz nach oben! Mit einer Ausbildung beim Bauunternehmen Krückl, Perg Bald geht’s wieder los – das neue Ausbildungsjahr beginnt. Bewirb DICH jetzt und sichere Dir Deine Lehrstelle bei uns!

krückl baut auf DICH! krückl macht DICH fit für die Zukunft! krückl freut sich auf DICH!

Das Bauunternehmen Krückl gewinnt leitende Fach- und Führungskräfte aus den eigenen Reihen der kompetenten Nachwuchsmitarbeiter. Die hohe Kompetenz der Fachleute bei Krückl und die Auszeichnung zum TOP-AUSBILDUNGSBETRIEB spricht für die hohe Qualität der Lehrlingsausbildung beim Lehrlingsheld 2012Siegerunternehmen. Individuell gefördert und persönlich gestärkt zur teamstarken Spitzenkraft Vom ersten Tag an steht dem Lehrling bei Krückl als neuem Teammitglied ein persönlicher Mentor zur Seite – eine Vertrauensperson, die den Lehrling begleitet. Zusätzlich wird jeder Lehrling durch spezielle Ausbildungsmaßnahmen perfekt auf seine vielfältigen und ab- wechslungsreichen Arbeitsaufgaben vorbereitet. Der Besuch des Lehrbauhofes und Intensiv-Jobseminare bieten beste Voraussetzungen zur Perfektionierung gelernter Arbeitsprozesse und begleiten die Ausbildung zum Facharbeiter in der Berufsschule und im laufenden Betrieb.

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„Das Bauunternehmen Krückl habe ich bei den Schnuppertagen kennen gelernt. Mir hat es bei Krückl gleich sehr gut gefallen. Die Verbindung von Arbeit und begleitender Weiterbildung nach der Lehre hat optimal funktioniert. Es ging rauf auf der Erfolgsleiter und meine Kollegen und Vorgesetzten haben jeden meiner Schritte unterstützt und gefördert. Wir sind hier ein Spitzenteam.“ Baumeister

Günter Krichbaum MBA

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Vom Lehrling zum Bauleiter

„Hier, bei der Firma Krückl, habe ich von Anfang an die besten Möglichkeiten gehabt, beruflich erfolgreich zu sein. Wir sind ein hoch motiviertes Team. Wer so wie wir mit Freude an die Arbeit geht, der kann es weit bringen beim Bauunternehmen Krückl. So wie ich, vom Lehrling zum Zimmermeister und Bauleiter!“ Christian Nußbaummüller, Bauleiter und „Chef“ über sechs Zimmerei-Teams. Zimmermeister

ppa. Christian Nußbaummüller

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Top-Nachwuchs gesucht Lehrlingsausbildung bei Krückl in Perg Krückl – ein mittelständisches Bauunternehmen mit rund 150 MitarbeiterInnen. Ein starkes wirtschaftliches Fundament sowie eine hohe fachliche Spezialisierung auf die Errichtung von Wohnhäusern für Familien, größeren Wohnbauten und den Gewerbebau schaffen beste Voraussetzungen für das gesunde Wachstum des Unternehmens.

Dem langjährigen Aufwärtstrend des Unternehmens folgend, bietet das Bauunternehmen Krückl jedes Jahr attraktive Lehrplätze für motivierte Nachwuchskräfte. Besonders gesucht sind Lehrlinge, die sich in die einzelnen Betriebsbereiche einfügen und so den Grundstein für eine erfolgreiche Karriere legen wollen. Durch regelmäßige Lehrlingsstammtische, Gesundheits- und Fitnessprogramme wird aus einzelnen Lehrlingen ein starkes Team aus Freunden, eine Gemeinschaft die mit Freude zusammenarbeitet. Das baut auf! Eine Lehre bei Krückl als:

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u Lehrlingsheld: Patrick Weißinger

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Eines war für den 18-jährigen Perger bereits vom ersten Tag an klar , dass er als Zimmerer beim Bauunternehmen Krückl die richtige Entscheidung für seine berufliche Entwicklung getroffen hat. „Ich möchte glücklich in die Arbeit gehen, im Team zusammenhelfen und etwas machen, das etwas Ordentliches darstellt.“

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Andreas Lang holte den hervorragenden 3. Platz beim Landeslehrlingswettbewerb in der BAU Akademie OÖ.

Mehr Informationen bei Frau Manuela Gaffl 07262 / 522 46-0 m.gaffl@krueckl.at

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Die Frage des Personalchefs:

Warum sollten wir gerade Sie einstellen? Diese Frage, mal freundlich mal aggressiv gestellt, ist eine indirekte Aufforderung seitens des Personalchefs, zu beweisen, dass man sich selbst gut kennt, für den Job geeignet ist und genau bei dieser und nicht bei einer anderen Firma arbeiten möchte als auch für die Firma einen Nutzen darstellt.

Worauf kommt es an?

• Du musst dich selbst, den Job und die Firma kennen • Du musst gute Gründe erarbeiten, die du aber auch selbst glaubst • Du musst die Firma von deinen Argumenten überzeugen • Du musst locker, lächelnd und freundlich antworten Du brauchst bei dieser Frage keine Schlagfertigkeit, denn sie wird fast immer gestellt und daher bereite dich im Vorfeld darauf vor.

Gute Gründe dich einzustellen

Um triftige Gründe präsentieren zu können, musst du dich mit der Firma, bei der du dich bewirbst, eingehend beschäftigen. Denn die Gewinnerlogik lautet:

Ich will genau bei dieser Firma diesen Posten bekleiden. Und nicht „Ich will einen Job“ oder „Ich will diesen Job“ diese Einstellung ist Falsch! An dieser Stelle des Vorstellungsgespräches musst du zum Teil all das wiederholen was du besonders gut kannst und welche Erfolge (Schule, Praktika, usw.) bereits hinter dir liegen. Aber fast noch wichtiger: • Nimm Bezug auf die (neue) Firma. • Warum passt du dort gut hinein? • Welchen Nutzen hat die Firma mit dir? • Warum unbedingt diese Firma und nicht eine andere? • Welche gemeinsamen Werte / Eigenschaften gibt es?

Schlechte Antworten

Fazit

Es ist und bleibt eine rhetorische Frage, die dir ermöglicht deine Besonderheiten sowie deine Interessen an genau diesem Job und deine Kenntnisse von der Firma zu präsentieren. Der Personalchef ist auch nur ein Mensch. Gibt es mehrere gute und/oder gleichwertige Bewerber, macht manchmal einfach nur dein Lächeln den kleinen aber feinen Unterschied aus.

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© Text: Peter Strasser d Foto: Peter Strasser

Viele Bewerber antworten mit nichtssagenden Sätzen und unterscheiden sich dadurch nicht von den anderen Bewerbern. Außerdem zeugt dies obendrein von fehlender Vorbereitung. • Ich will den Job – jeder Bewerber möchte den Job, wichtig ist jedoch, von welchem Kandidaten die Firma den größeren Nutzen hat. • Ich werde mich anstrengen – dies wird sowieso von jedem Be- werber erwartet. • Weil ich intelligent bin – nur ja nicht – wird von den meisten Chefs als Respektlosigkeit gewertet. • Weil ich der Beste bin – gerade eine so plumpe Antwort zeugt vom Gegenteil. • Bedenke, dass du die anderen Bewerber nicht kennst, du darfst daher keinesfalls schlecht über sie reden.

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STRABAG: Die Möglichkeiten sind grenzenlos Für einen internationalen Konzern – STRABAG ist in mehr als 80 Ländern präsent – sind grenzüberschreitendes Arbeiten und ein offener Dialog innerhalb des Unternehmens wesentliche Elemente der Kultur. LEHRLINGE STRABAG arbeitet ständig daran, die fachliche und persönliche Qualifikation ihrer Mitarbeiter zu fördern und zu optimieren. Die Bauwirtschaft ist eine personalintensive Branche, deren Geschäftsergebnis maßgeblich von den Mitarbeitern beeinflusst wird. Aufgrund von Fachkräftemangel und saisonbedingten Engpässen stellt der Faktor Personal eine wichtige Größe dar. Im Hinblick auf diesen Mangel investieren wir viel in die Ausbildung unserer Lehrlinge. 2012 wurden österreichweit 90 Lehrstellen be-

setzt, für 2013 stehen 110 neue Lehrstellen zur Verfügung. Angeboten werden u.a. Berufsbilder wie Maurer, Tiefbauer, Schalungsbauer, Elektrotechniker, Metallbautechniker, Land- und Baumaschinentechniker oder Installations- und Gebäudetechniker, die in ganz Österreich erlernt werden können. Informationen zu allen bei STRABAG in Österreich angebotenen Lehrberufe und -stellen sind unter lehrling.strabag.at zu finden. KONZERNAKADEMIE Im Rahmen der Konzernakademie stehen den Mitarbeitern von STRABAG bedarfsgerechte Schulungsveranstaltungen offen, die von internen und externen Fachleuten speziell für das Unternehmen entwickelt wurden. Das zielgruppenorientierte strukturierte Weiterbildungsprogramm bietet aktuelles Wissen zu The-

men wie Technik, Recht, Wirtschaft, IT, Methoden- und Sozialkompetenz sowie Interkulturalität. Zur Planung, Förderung und Unterstützung der persönlichen Entwicklung der Mitarbeiter durch Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen dient dabei das jährliche Mitarbeitergespräch. TRAINEE-PROGRAMM Angesichts des zunehmenden Wettbewerbs um potenzielle Führungskräfte und des bestehenden Facharbeitermangels investiert STRABAG viel in die Rekrutierung und Ausbildung junger Talente. So haben wir in allen Ländern, in denen wir Niederlassungen besitzen, ein weitgehend einheitliches Trainee-Programm für junge Fach- und Führungskräfte entwickelt. Auch der länderübergreifende Trainee-Austausch wird sehr gefördert.

© Text: Peter Strasser d Foto: Peter Strasser

ERFOLG BESTEHT AUS VIELEN TEILEN, WERDEN SIE EINER DAVON ... STRABAG zählt mit ca. 74.000 MitarbeiterInnen zu den größten europäischen Baukonzernen. Hoch- und Ingenieurbau, Verkehrswegebau, Spezialtief- und Tunnelbau sowie Sondersparten/Konzessionen bilden unsere Hauptsegmente. STRABAG ist in allen ost- und südosteuropäischen Ländern, in ausgewählten Märkten Westeuropas sowie auf der Arabischen Halbinsel präsent. Entscheiden Sie sich für eine Karriere in unserem Konzern! Ob Traineeprogramm, Praktikum, Lehre oder Direkteinstieg – Nehmen Sie die Herausforderung an und bringen Sie mit Ihrem Know-how Ihren speziellen Beitrag zur weiteren Erfolgsgeschichte des STRABAG-Konzerns ein. Weitere Informationen und Stellenangebote auf: www.strabag.at

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Restaurantfachmann/-frau

(früher Kellner oder Kellnerin)

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er/die Restaurantfachmann/-frau arbeitet im Servicebereich von Gaststätten und Restaurants und kümmert sich um das Wohlergehen der Gäste. Die

meisten Betriebe, die die Ausbildung anbieten, erwarten mindestens den Hauptschulabschluss. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird von Betrieben im Gastgewerbe, Hotels, Restaurants, Cafés und Bistros angeboten.

die Planung und Durchführung von besonderen Veranstaltungen im Restaurant gehört auf den Lehrplan, genauso wie die Kenntnisse darüber, wie man selbstständig eine Station führen und organisieren kann.

Zu den Aufgaben gehört das Aufnehmen von Bestellungen, das Empfangen und Betreuen der Gäste, die Beratung in Fragen Speiseangebot und passender Getränke sowie das Planen und Organisieren von Festlichkeiten. Der/die Restaurantfachmann/-frau weiß, wie man Speisen und Getränke appetitlich anrichtet, serviert und präsentiert, wie man Speisen und Getränke am Tisch des Gastes vorbereitet und den Speiseplatz dekoriert, indem man beispielsweise Servietten faltet. Auch das Herrichten von Gästeräumen, das Reinigen und Pflegen dieser und das Erstellen von Rechnungen und das Abrechnen der Tageskasse gehört zu den Aufgabengebieten.

In der Berufsschule lernt man die Theorie über das Arbeiten im Service, in der Küche, im Magazin, im Verkauf, das Marketing, die Getränkepflege, die Warenwirtschaft und Arbeiten im Bankettbereich.

In der Ausbildung lernt man, wie man sich als GastgeberIn verhält, Geräte desinfiziert, Produkte überprüft, Warenlieferungen kontrolliert und entgegen nimmt, wie man Reklamationen bearbeitet, Verkaufsgespräche führt und wie man Marketingstrategien durchführt. Auch

Das Arbeiten unter Zeitdruck sollte den/ die Restaurantfachmann/-frau nicht unter starken Stress setzen, da der Arbeitsalltag sonst zu anstrengend wäre. Gelassenheit, auch in Stresssituationen, ist also nicht nur von Vorteil, sondern eine Grundvoraussetzung.

Zu den Vorteilen des Berufes zählen die Vielseitigkeit der Tätigkeiten, der Kontakt zu verschiedenen Menschen und das Arbeiten in einem gemischten Team. Bewerber um eine Ausbildungsstelle sollten teamfähig und kommunikationsfreudig sein, die deutsche Sprache und Grundlagen des Englischen, am Besten noch eine zweite Fremdsprache beherrschen, ein sicheres Auftreten haben, gut rechnen können.

Doppellehre als Koch/Kellner Meist sind sie im Bereich der Küche, als auch im Service tätig. In der Küche sind sie für die Zubereitung verschiedenster Speisen zuständig, im Service arbeiten sie vor allem in Gasträumen/-gärten gastronomischer Betriebe. Sie beraten bei der Auswahl von Speisen und Getränken, nehmen die Bestellungen auf, servieren und kassieren die angefallene Rechnung. Sie bereiten die Tische vor und empfangen die Gäste. Die gemeinsame Zusammenarbeit im Team, sowie mit KöchInnen, Küchenhilfskräften, Buffetpersonal und der direkte Kontakt zu den Gästen zeichnet den Beruf der Gastronomiefachleute aus.

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Einen nicht unwesentlichen Teil der Ausbildung machen die betriebswirtschaftlichen Inhalte aus: • • • • • • • • •

kaufmännische Küchenkalkulation Berechnung der Speisen nach Rezepturvorgaben Durchführung der innerbetrieblichen Abrechnung Wareneinkauf und Warenverkauf (Kalkulation) Planung gastronomischer Sonderveranstaltungen Erstellung von Dienstplänen Kenntnis der Lebensmittelgesetze und Hygienebestimmungen Umweltschutzbestimmungen (z.B. Mülltrennung, Entsorgung, etc.) Sicherheitsvorschriften und Erste-Hilfe-Maßnahmen

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Wer gerne kreativ arbeitet, aber auch gerne Menschen um sich hat, für den könnte die Doppellehre Koch / Kellner genau das Richtige sein.! © Foto: Fotolia

Koch/Kellner sind die Allrounder!

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DEIN WEG ZUM ERFOLG IM SPA RESORT THERME GEINBERG WIR BIETEN DIR • • • • • • • • • • •

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eine professionelle Ausbildung, zum Lehrling zahlreiche interne und externe Vergünstigungen, MANAGER freie Verpflegung während der Arbeitszeit, kostenlose Nutzung von Therme/Sauna/Sport, die Möglichkeit in weiteren Bereichen zu schnuppern, teilweise Übernahme von Internatskosten - bei guten Leistungen, „Mini-Manager“-Training - bei guten Leistungen, Weiterbildungs- & Aufstiegsmöglichkeiten Lehrlingsentschädigung für Koch/Restaurantfachmann/Hotel- und Gastgewerbeassistent (m/w) € 591,- brutto/Monat, 1. Lehrjahr Lehrlingsentschädigung für Fitnessbetreuer (m/w) € 472,80 brutto/Monat, 1. Lehrjahr Schnuppertage & Praktikum möglich

KOCH/KÖCHIN

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Deine Fragen und schriftliche Bewerbung richte bitte an Frau Nina Schasching MA Thermenplatz 1 A-4943 Geinberg Tel.: +43 (0)7723-8500 DW 2508 nina.schasching@therme-geinberg.at

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RESTAURANTFACHMANN/-FRAU

HOTEL- & GASTGEWERBEASSISTENTIN

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FITNESSBETREUERIN

Rund 180 Lehrlinge fanden im vielfach ausgezeichneten SPA RESORT THERME GEINBERG schon ihre berufliche Bestimmung. Als touristischer Leitbetrieb befindet sich das SPA Resort Therme Geinberg seit 1998 auf Erfolgskurs und bietet heute rund 300 Mitarbeitern eine sichere und abwechslungsreiche Anstellung in verschiedenen Berufssparten. Rund 180 Lehrlinge wurden in der Wellness- und Wohlfühl-Oase bereits ausgebildet und fit fürs Berufsleben gemacht. Das 4*S Vitalhotel mit Seminarzentrum, die Therme mit der Saunawelt, dem Sportzentrum und dem Vitalzentrum bieten vielfältige Arbeitsmöglichkeiten. 2012 wurde das SPA Resort zudem um die exklusiven Private SPA Villen mit dem vielfach ausge­zeichneten 2-Haubenrestaurant Aqarium erweitert. Für die Gäste bietet dies Erholung pur und für das große Team Abwechslung und einen hohen Wohlfühl-Faktor mit abwechslungsreichen Aufgaben und zahlreichen tollen Benefits. Folgende Lehrberufe werden geboten: Koch/Köchin, Restaurantfachfrau/-mann, Hotel- und GastgewerbeassistentIn, FitnessbetreuerIn. Die Lehrlinge erwarten neben tollen (In-House) Schulungen zahlreiche Benefits wie u. a. eine kostenlose Anwesenheitsverpflegung, die kostenlose Nutzung von Therme/Sauna/Sport, vergünstigte Urlaubsmöglichkeiten, Management Training, tw. Übernahme der Internatskosten, uvm. Fordere die vollständige Lehrlingsinfo bei Nina Schasching unter nina.schasching@therme-geinberg.at an!

© Foto: Fotolia

SPA RESORT THERME GEINBERG TBG Thermenzentrum Geinberg BetriebsgmbH Thermenplatz 1, A-4943 Geinberg/OÖ Tel.: +43 (0)7723-8500-2508 nina.schasching@therme-geinberg.at www.therme-geinberg.at

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Interview mit Hermann Poll Chef Entremetier im Weissen Rössl

ARBEITEN, WO ANDERE URLAUB Redaktion: Warum hast du dich für eine für mich ist. DennMACHEN sie sagen, wenn man

Redaktion: Was sind für dich die wichtigsten Parameter, um dich bei der Arbeit wohl zu fühlen?

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© Fotos: Weisse Rössl

Und da man heut zu Tage leider immer Ausbildung als Koch/Konditor entschie- trotz allem gerne zu seiner Arbeit geht weniger als Koch solche Arbeiten in der An einem der schönsten Plätze der Welt den? und sich wohl fühlt, dann ist es egal, wel- Lehre erlernt, stand für mich schon früh “Menschenchen Freude - das ist unser Motto! Berufmachen“ man ausübt. fest, dass ich noch eine zweite Lehre als Wir suchen noch Lehrlinge in allen gastronomischen Hermann Poll: Warum ich mich entKonditor/ Pâtissier ausüben möchte. DaBerufen. Lehrabschluss schieden habe, Koch zu erlernen, kann Bei Beiausgezeichnetem der Entscheidung nach Österreich zubezahdurch bin ich im Weissen Rössl gelanwir Deinen Führerschein. Bewirb Dich jetzt!det, wo ich eine sehr gute und lehrreiche ich ehrlich gesagt nicht genau len sagen, gehen, haben sie mich auch unterstützt, denn ich wollte es schon mein Leben lang damit ich meine eigenen Erfahrungen Ausbildung bei unserem Chef Pâtissier Romantik Hotel Im Weissen Rössl werden bzw. sein. Ich glaube, dass meine im Leben mache. Das Weisse Rössl war Gerhard Spreitzer absolvieren durfte. Es Markt 74; 5360 St. Wolfgang beiden Omas mich dazu geleitet haben. selbst meinen Eltern schon ein Begriff. war mir damals sehr wichtig, irgendwo Tel. 06138 2306 0 FAX DW 41 welcome@weissesroessl.at, www.weissesroessl.at Sie haben in meiner Kindheit immer sehr zu lernen, wo noch alles selber gemacht gut und frisch für mich gekocht, wobei Redaktion: Wie empfandest du deinen wird und eine große Vielfalt an Torten, ich auch immer mithelfen wollte, als ich Start in der Gastronomie? Desserts, Pralinen usw. besteht. Aus diebei ihnen meine Sommerferien verbracht sem Grund habe ich mich fürs Weisse hatte. Nachdem ich mit 15 Jahren mein Hermann Poll: Anfang ehrlich gesagt, Rössl entschieden und nie bereut, soSchulpraktikum als Koch vollbracht hat- nicht sehr leicht! Es ist schon eine gro- weit von zu Hause wegzugehen, nur um te, stand es für mich fest, dass es nur ei- ße Umstellung am Abend und an den einen zweiten Beruf zu erlernen, da ich nen Beruf für mich gibt, den ich erlernen Wochenenden zu arbeiten. Viele meiner gebürtig aus Norddeutschland komme. möchte. Freunde haben Berufe erlernt, die „nor- Ich habe die Zeit in der Patisserie sehr male“ Arbeitszeiten haben, somit war es genossen. Mir war aber immer klar, dass Redaktion: Was nicht immer ganz leicht, den Kontakt ich es als Fortbildung für meinen berufhaben deine El- aufrecht zu erhalten. Aber trotz allem lichen Werdegang mache und nicht auf tern und Freun- wollte ich es immer werden. Denn Gäs- Dauer Pâtissier bleibe. Denn mir ist es de zu deiner ten eine Freude zu bereiten und sich später wichtig, wenn ich Küchenchef bin, Entscheidung selber kreativ auszu - leben ist für mich was natürlich mein großes Ziel ist, von gesagt? heute noch meine große Leidenschaft. allen Bereichen in der Küche ein gewisses Was mir sehr gut in meiner Ausbildung Grundwissen zu haben. Hermann Poll: gefallen hat, bzw. noch gefällt, ist die groMeine Eltern ße Vielfältigkeit in unserem Beruf. Ich Redaktion: Was waren deine Beweggrünwaren erst so gar durfte als Lehrling überall mit anfassen de nach der Lehre im Weissen Rössl zu nicht begeistert, und lernen, von Fisch filetieren, Suppen bleiben? denn sie haben an ansetzen oder Vorspeisenplatten ersteldie ungewöhnlichen len. Ich finde, wer viel Arbeitslust und Hermann Poll: Als ich mit meiner Lehre Arbeitszeiten und an den Willen zeigt, bekommt auch viel zurück. als Konditor fertig war und ich ein Jahr unterdurchschnittlichen Daher ist es am Anfang nicht wichtig, wie als Demi Chef Pâtissier gearbeitet habe, Verdienst eines Ko- viel man schon weiß, sondern man muss wurde die Stelle als Chef Entremetier ches gedacht. Aber es nur wollen. Der Rest kommt von allei- frei und ich wurde von meinem jetzigen dennoch haben sie ne, wie z.B. Fachwissen, Arbeitsabläufe, Küchenchef Peter Dengg gefragt, ob ich nicht bei ihm anfangen möchte. Somit meine Entscheidung Fingerfertigkeit… habe ich die Abteilung gewechselt. Und respektiert und mich unterstützt. Nach- Redaktion: Was hat dich dazu bewegt wieder eine neue Herausforderung für mich gefunden, da die Patisserie und dem ich während noch Konditor/Pâtissier zu lernen? die Küche räumlich voneinander gemeiner Lehrzeit immer noch begeistert Hermann Poll: Nachdem mich schon trennt sind, kannte ich schon das Haus, von dem Beruf war, ziemlich früh der Ehrgeiz in meiner aber nicht die Küche selbst, in Form von haben auch sie einge- Kochlehre gepackt hatte, wollte ich alles Speisen oder Arbeitsabläufen. Da mir das sehen, daß es wohl wissen und auch erlernen, somit auch Haus und die Mitarbeiter schon ans Herz der richtige Torten, Pralinen, Schaustücke aus Zucker gewachsen sind, war es ein Superkomoder Schokolade, und ganz besonderes promiss für mich, eine neue berufliche Herausforderung zu haben, ohne dabei Tellerdesserts zu kreieren. mein gewohntes Lebensumfeld zu verlieren. Inzwischen ist es auch die Liebe, die mich noch ein bisschen zum Bleiben verleitet.

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Hermann Poll: Das Wichtigste um sich wohl zu fühlen ist mit Abstand, freundliche und gute Kollegen, die in der Gastronomie mehr als nur Kollegen sind, da wir täglich 10 Stunden zusammen arbeiten. Vor allem zusammen Spaß daran zu haben, was wir tun. Wenn das Team stimmt, was bei uns der Fall ist, macht es doppelt so viel Spaß, und man merkt gar nicht, dass der Tag schon wieder vorbei ist. Natürlich sollten Arbeitszeiten und Arbeitsplatz auch passen, aber was bringt

es einem, wenn man die tollste Küche hat und die teuersten Lebensmittel, sich aber nicht mit seinen Kollegen versteht. Redaktion: Was machst du derzeit im Weissen Rössl und wie sehen deine Pläne aus? Hermann Poll: Ich bin Chef Entremetier im Weissen Rössl, somit bin ich für alle Suppen, Beilagen und vegetarische Gerichte im a la carte- Bereich, sowie

für unseren Halbpension Bereich verantwortlich. Außerdem darf ich mich beim Kreieren von Menüs oder der a la carteKarte mit verwirklichen. Wichtig ist mir auch das Ausbilden der Lehrlinge, denn es macht mir sehr viel Spaß mein Wissen und Können weiter geben zu dürfen. Deshalb habe ich in näherer Zukunft vor, einen Ausbildereignungslehrgang zu absolvieren, damit noch viele Jugendliche die Chance haben, den schönsten und kreativsten Job zu erlernen.

Anforderungen Genauigkeit, Zuverlässigkeit, Ehrgeiz und Durchhaltevermögen, Handwerkliches Geschick und Kreativität, Teamfähigkeit, Flexibilität und Einsatzfreude (Wochenend und Feiertagsdienst), Psychische wie körperliche Belastbarkeit, rasche Auffassungsgabe, persönliche Hygiene und ausgeprägten Sinn für Sauberkeit, feinen Geschmacks- und Geruchssinn. Perfektion, Konzentration und Konsequenz in der eigenen Arbeit, Qualitätsbewusstsein. Offenheit für neue Produkte und Techniken sowie die Bereitschaft, nicht im Heimatort tätig zu sein.

Ausbildung Koch belohnt mit einem vielseitigen, kreativen Berufsabschluss Der als Koch Auszubildende lernt die verschiedenen Grundgarmethoden wie Braten, Kochen, Schmoren, Pochieren und Backen kennen. Ihm werden die verschiedenen Fleischarten und Fleischstücke, Fische, Obst- und Gemüsesorten ebenso nahe gebracht wie deren Verarbeitung. Der gekonnte Umgang und Einsatz von Kräutern und Gewürzen sind Teil der Ausbildung. Auch ist es wichtig, für einen angehenden Koch, die fachgerechte Lagerung von Zutaten und Speisen sowie die Arbeiten, die rund um die Vorbereitung und Zubereitung von Speisen erforderlich sind, zu erlernen. Nicht nur die Kunde der Speisen, sondern auch die Kenntnis bezüglich Getränke ist essentieller Bestandteil des Berufes Koch. In der dreijährigen Ausbildung stellt Hygiene einen wichtigen Aspekt dar. Der Auszubildende lernt die Krankheitserreger kennen, die im Zusammenhang mit den Speisen auftreten können sowie die Krankheiten, die aus ihnen entstehen. Ihm wird beigebracht, wie er die Küche hygienisch hält und die Produkte frei von Keimen und Erregern. Ferner gehören auch organisatorische Dinge wie der Ablauf in einer professionellen Küche, betriebliche Umweltschutzmaßnahmen sowie der im Betrieb verwendeten bürotechnischen Arbeitsmittel und deren Einsatz zur Erstellung der Speisekarte und der kaufmännischen Kalkulation der Gerichte zum Lerninhalt. Ernährungsphysiologische, ökonomische und ökologische Gesichtspunkte sind beim Kauf und bei der Zubereitung der Lebensmittel zu berücksichtigen.

ARBEITEN, WO ANDERE URLAUB MACHEN An einem der schönsten Plätze der Welt “Menschen Freude machen“ - das ist unser Motto! Wir suchen noch Lehrlinge in allen gastronomischen Berufen. Bei ausgezeichnetem Lehrabschluss bezahlen wir Deinen Führerschein. Bewirb Dich jetzt!

© Fotos: Weisse Rössl

Romantik Hotel Im Weissen Rössl Markt 74; 5360 St. Wolfgang Tel. 06138 2306 0 FAX DW 41 welcome@weissesroessl.at, www.weissesroessl.at

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3 Häuser - 3 Stile - gleicher Standard

Das Landhotel Schicklberg wurde im 15 Jh. als Bauernhof erbaut, welcher 1927 von der Familie Zacherl übernommen wurde und neben der Landwirtschaft entstand eine kleine Gastwirtschaft – der Grundstein für das heutige Hotel wurde gelegt. Unser Hotel besteht aus 3 miteinander verbunden Gebäuden mit 74 Gästezimmern, zahlreichen Seminarräumen, Restaurant und eigener Wellnessoase. Im Restaurant bieten wir Platz für 600 Gäste in 11 verschiedenen Stüberl und in unserem neuen modernen Gastgarten weitere 250 Plätze. Dieser wurde letztes Jahr zum 3. schönsten Gastgartens Oberösterreichs gewählt. Wir verwöhnen unsere Gäste mit gutbürgerlicher Küche und zuvorkommendem Service. Unsere Gäste sind vorwiegend Geschäftsreisende, Seminarteilnehmer, Familien- und Firmenfeiern. 2013 wurden wir als erstes „4 Flipchart“ zertifiziertes Seminarhotel in OÖ ausgezeichnet. Mit der modernen Raumtechnik sind wir Österreich weit führend. Unsere Lehrlinge finden bei uns ein familiäres Umfeld vor, oft wird nach Dienstende noch in einer gemütlichen Runde Karten gespielt oder gemeinsame Freizeitaktivitäten unternommen. In der Freizeit steht unser Wellnessbereich mit Sauna, Fitnessraum und Schwimmbad, sowie der Tennisplatz und Laufstrecken kostenlos zur Verfügung. Unsere Lehrlinge kommen nicht nur aus der näheren Umgebung, selbstverständlich ist eine Unterbringung in Personalzimmern für Lehrlinge mit weiterer Anreise bei uns möglich. Derzeit bilden wir 10 Lehrlinge in den folgenden Bereichen aus: Restaurantfachfrau/mann, Koch/Köchin und Gastgewerbefachfrau/mann. Wir legen Wert auf gute Umgangsformen, Fremdsprachen, Wissen um den Betrieb, Teamfähigkeit und selbstständiges Arbeiten. Am linken Bild siehst du einige Auszeichnungen, die wir im Schicklbergteam in den letzten beiden Jahren bekommen haben:

Kultiwirt des Jahres Top Hotel von Hotel.de 4 Flipchart-Zertifizierung (als einziger in OÖ)

Das Goldene Flipchart – 3. Platz 3. schönster Gastgarten OÖ AMA-Gastrosiegel

(österr. Lebensmittel)

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e r h e L e i D l e g e i s e mit Güt

Viele Gastronomie- und Hotelleriebetrieben bieten ihren Lehrlingen weit mehr als eine „normale“ Lehre. Nun wurde ein Gütesiegel zur Auszeichnung dieser Lehrbetriebe geschaffen. Nur wer sich allen Anforderungen aus einer umfassenden Liste von Qualitätskriterien stellt, bekommt diese Premium-Auszeichnung. Die Qualitätskriterien schauen nicht nur auf die fachliche Ausbildung, sondern erfordern von der Bewerbung über die Berufsschule bis zur Lehrabschlussprüfung einen besonderen Einsatz der

Betriebe für ihre Lehrlinge. Zu den Vorteilen einer Lehre in diesen Mitgliedsbetrieben zählen weiters Prämien und Zusatzleistungen, die Nutzung eigener Angebote im Betrieb, die Unterstützung bei der Lehre mit Matura oder - als besonders Highlight - die Möglichkeit für ein Praktikum in einem anderen Betrieb oder sogar im Ausland. Besonders wichtig ist den Betrieben die persönliche Entwicklung ihrer Lehrlinge. Die zusätzliche Ausbildung umfasst daher einerseits Trainings mit Profis aus

der Branche, andererseits Workshops zur Persönlichkeitsentwicklung wie Kommunikation, Teamtraining oder persönliche Fitness. Auch alle Ausbilder müssen jährlich verpflichtende Weiterbildungsmodule absolvieren. Entwickelt wurde das Gütesiegel im Rahmen des Projekts Regio Vitalis, finanziert von der Europäischen Union und dem Sozialministerium. Mehr Infos unter 0664 / 96 44 161 oder auf www.jobmitaussicht.at

Theresa

Cornelia

Hans-Peter

Lehrberuf

Restaurantfachfrau im 1. Lehrjahr

Gastronomiefachfrau im 4. Lehrjahr

Restaurantfachmann im 2. Lehrjahr

Lehrbetrieb

Hotel Die Wasnerin, Bad Aussee

Hotel Retter, Pöllau

Gasthaus Kraxner, Hatzendorf

Warum hast du dich für eine Lehre im Tourismus entschieden?

Tourismus und im speziellen die Hotellerie bieten meiner Meinung nach ein sehr abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld. Am Meisten gefällt es mir, dass ich viel mit Menschen zu tun habe.

Ich habe gerne mit Menschen zu tun, liebe schön gedeckte Tische, kreatives Gestalten und habe immer schon gerne gekocht. Am liebsten Mehlspeisen.

Ich bin gerne unter Menschen und die Gastronomie bietet mir daneben auch noch gute Jobchancen und Aufstiegsmöglichkeiten.

Was magst Du besonders an deinem Lehrberuf?

Die Gespräche mit den Gästen, sie zu beraten und Erlebnisse zu teilen finde ich schön. Wir haben einen sehr guten Sommelier im Team und es ist sehr spannend, von ihm mehr über Weine zu erfahren.

Bardienst und Cocktails mixen und unseren Gästen ein schönes Service zu bieten. Die Abwechslung, und die tollen Weiterbildung, die uns im Hotel geboten werden.

Das Vorbereiten und Dekorieren der Tische macht mir sehr viel Spaß. Am besten gefällt mir aber das Bedienen der Gäste. Wenn man sich hier bemüht, wird man gleich durch zufriedene Gäste und Trinkgeld belohnt.

Was hälst du vom Gütesiegel „Ausgezeichnete Lehrbetriebe im Tourismus“?

Ich bin stolz darauf in einem „Ausgezeichneten Lehrbetrieb für Tourismus“ meine Lehre absolvieren zu dürfen und erzähle das auch gerne weiter. Für mich ist es eine ganz besondere Chance!

Es gibt zukünftigen Lehrlingen die Sicherheit, dass sie sich in einem ausgezeichneten Betrieb bewerben.

Jugendliche auf der Suche nach einer Lehrstelle können sich hier sicher sein, dass sie eine gute Ausbildung bekommen.

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et n h c i e z e g s u Staatlich a Blumau Rogner Bad Für außergewöhnliche Leistungen in der Lehrlingsausbildung prämierte Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner vor kurzem Unternehmen für ihre außergewöhnlichen Leistungen in der Lehrlingsausbildung mit dem Gütesiegel „Staatlich ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“, darunter auch das Rogner Bad Blumau.

Die Lehrlinge Anja und Gregor mit der Direktorin und dem Personalchef des Rogner Bad Blumau bei der Auszeichnung durch den Wirtschaftsminister

lich t a a t s r e t s r E r e t e n h c i e z e ausg eb i r t e b s u m s i Tour rk a m r e i e t S r e in d Thomas Scheuchl, Personalleiter des Rogner Bad Blumau nahm gemeinsam mit Direktorin Melanie Franke und den HGALehrlingen Anja Löffler und Gregor Fink die Auszeichnung voller Stolz entgegen. „Wir freuen uns sehr, steiermarkweit der erste Betrieb im Tourismus zu sein, der diese Auszeichnung erhalten hat. Wir haben damit aufgezeigt, dass es auch im Tourismus möglich ist, eine gute, fachgerechte Ausbildung anzubieten. Die Bemühungen machen sich letztendlich nicht nur für unseren Betrieb bezahlt, sondern auch für die Lehrlinge, die ihre Ausbildung in einem attraktiven und sehr interessanten Umfeld absolvieren können.“ zeigt sich Thomas Scheuchl begeistert. Im Rogner Bad Blumau werden zurzeit 25 Lehrlinge in den Bereichen Service, Küche, Hotel, Spa und Büro ausgebildet. Wichtigste Kriterien für diese Auszeichnung sind die regelmäßige erfolgreiche Ausbildung von Lehrlingen, sowie deren Leistungen bei Lehrabschlussprüfungen und Berufswettbewerben.

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R FFO r R o i O R E P r U o i S R S T UPLEEEN STA S T N L TA llen mit e t s r h e L 's Hier gibt n Gürtsetseiellg nl:mit ee e h u e e L gibt's dHeiemr n el: tue/smieag ü n G n n e u dem neantfachfra n

/amnann Restaur ra/u fu ch fa m ie m a o r f n h o ssaisntnentIn Geassttarurantfsatcgewerbue/am R tel- & Gaiefachfra egerIn tIn Ho om In & Fußbpeflassisten tron Gassm er tgewer ik t e o K otel- & Gasu npflegerIn nß mFau H okauffraIn/& r metiker Bü Kocshin/Kochu/mann ö Kü uffrraeuerIn B roeksa et b s n it F öchin/Koch K nditorIn euerIn o etr Kit F nsessesubrIn MoanditorIn K In t nerin Masseur Die Was , www.diewasnerin.a see Bad Ausa snerinberlwasnerin.at Die W s Haw.die .at u a GaadsAtuhsseerf, ,wwwww.finks-haberl B o d Walkersaus Haberl h enr ks-haberlxn.aetr.at n.fi Gasth awxw r K f w o , rf t o s ersd of-kra Ga alk W ww.garsth w , rf o d n Hatze of Kraxne at h nasthof-kraxner. n e Gasth r .g K w s w u Gaatzsetndaorf, w H Pürgg aus Krenn öckllandhof Sch Gasth leitners choeckllandhof.hatof r e d ie N g Pürg rf, www.s öcklland Eggersdroleitners Schau andhof.at oeckll m Niedeer B, a d B.sluchm n rf wwww g o d mau.co o rs lu R e .b g g E , ww mau u a m lu B lu Bad er Bad B ter om Rogn aruh,owtw elwR .roegtner.c in a m m r. e lu e S B .rett aetr Bad rg, www Pöllaubearhotel Rett at Semin ra, swtww.retterrer.ast.at rrg e ir e e t b u S a ir ll Pö , www.ste Kaindorfrrast e Paireierrralst.at enhof.at Steirmenw ho wf.ste rm w r , e rf h o Taind www.the K ersdorf, P l r lt a ie W a d a B hof l Sto.tis r enhof.at menh heerm w e Therm t w o w , rsdorf .stoiser.com r alteen TahdeW B , www rf iser o d rs Loipe enhotel Sto re. m er.ncdoemre Leh is Ther to o s .s e w b w rf, w eine t th.a e ebrsiedtoen sriech re. s ieLboip u e r t L a e t i B e e m s d Die .job beson w w w ten eine ie b icht.at e s b s ie u r t a e t i B e Dies w.jobm

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Coole Sprüche Witzige und geistreiche Gedankensplitter und Weisheiten aus dem Munde von Schülern und Lehrlingen:

Diesmal die dümmsten Anmachsprüche!

Du musst der wahre Grund für die globale Erderwärmung sein!

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Kannst du mir deine Nummer geben, ich hab meine vergessen.

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Weißt du, dass es von dir ein Bild auf Wikipedia gibt? Unter „Schönste Frau der Welt“ bzw. „Heißester Typ der Welt“.

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Hat es wehgetan, als du vom Himmel gefallen bist?

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Ich bin neu hier, kannst du mir den Weg zu dir nach Hause zeigen?

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Ist es heiß hier drinnen oder bist du das?

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Ich habe für jedes Problem eine Lösung, doch leider passen die Lösungen nie zu meinen Problemen.

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Wenn ich dir bis nach Hause folge, behältst du mich dann?

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Idyllisch am Enns-Stausee von St. Ulrich bei Steyr gelegen und seit über 50 Jahren im Familienbesitz ist das Landhotel Eckhard ein Geheimtipp für alle, die wahre Gastlichkeit schätzen. 34 Gästezimmer mit großzügigem Komfort und ländlicher Behaglichkeit sowie ein Wellnessbereich machen den Aufenthalt angenehm und entspannend. Die regionale & saisonale Küche unseres Hauses bietet immer einen kulinarischen, gesunden Genuss. Fein speisen kann man im Restaurant mit offenem Kaminfeuer, in der urgemütlichen Gaststube oder, im Sommer, auf der Seeterrasse. Als Seminarhotel 5 x mit dem goldenen Flipchart ausgezeichnet, bietet das Hotel mit drei modernen Tagungsräumen optimale Voraussetzungen für Seminare und Tagungen. Geschäftsreisende, Seminargäste und Urlauber schätzen die familiäre Herzlichkeit und gute Küche im Landhotel Eckhard. Vom Wirtschaftsbund als „Top Ausbildungsbetrieb“ ausgezeichnet, wird jungen Menschen durch vorbildliche Ausbildung und Bereitstellung von Lehrplätzen ein erfolgreicher Einstieg ins Arbeitsleben ermöglicht. Eisenstraße 94 4451 St. Ulrich/Steyr am Nationalpark Tel. +43(7252)52326 Fax +43(7252)48528 e-mail: office@hotel-eckhard.at www.hotel-eckhard.at

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JOB & SCHULE

Meine Nummer? 1-4-4 1-4-4, Rettung hier – das haben die meisten von uns schon in der Volksschule gelernt. Was viel weniger Leute wissen: Beim Wiener Roten Kreuz werden immer wieder hauptamtliche und freiwillige RettungssanitäterInnen gesucht - „1-4-4“ könnte also wirklich auch deine Nummer werden.

Viele Wege… Grundsätzlich ist für Burschen der Zivildienst eine Möglichkeit, als Sanitäter zum Wiener Roten Kreuz zu kommen. Wer sich dort als „Zivi“ engagiert, ist mit jährlich 300 Gleichgesinnten in guter Gesellschaft. Für alle, bei denen kein Zivildienst (mehr) ansteht, gibt es einerseits eine Berufsausbildung zum/zur staatlich anerkannten RettungssanitäterIn. Die kann mit 17 begonnen werden und dauert 140 Theorie- und 160 Praxis-Einheiten. .. zum Dienst im Rettungsauto Andererseits ist die freiwillige Mitarbeit als „Sani“ eine beliebte Variante. Der große Vorteil dabei: Freiwillige Mitarbeiter bzw. freiwillige Mitarbeiterinnen im Rettungsdienst bekommen die Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten RettungssanitäterIn vom Wiener Roten Kreuz bezahlt. Und die kostet normalerweise immerhin 2.590 Euro. Neben ein paar allgemeinen Zugangsvoraussetzungen (also der sogenannten „geistigen und körperlichen

Eignung“ sowie einem einwandfreien Leumund) ist die einzige Bedingung dafür, dass man nach Ende der Ausbildung innerhalb von 24 Monaten 240 Stunden Zeit spendet - also 10 Stunden im Monat. Mitzubringen: die richtige Überzeugung „Sani sein zu wollen, nur weil es im Film leiwand ausschaut, reicht nicht. Man muss schon aus Überzeugung dabei sein, gerne helfen und auch genau arbeiten können.“ So sieht der 19-Jährige Freiwillige Markus die Sache. „Sicherlich ist nicht jeder dafür geeignet. Wenn man aber nicht ganz zimperlich ist, sind viele prägende Erfahrungen garantiert.“ Seine freiwillige Tätigkeit, so Markus, lässt sich auch gut mit seinem Job verbinden: „Ich kann mir die Dienste einteilen, wie ich Zeit habe. Es gibt Tages- Nacht- und Abenddienste sowie Sonderzeiten, wenn zum Beispiel irgendein großes Konzert oder ein Fußballmatch betreut wird.“ Auch reden ist helfen Die 22-jährige Nina ergänzt, worauf es ankommt: „Man muss gut mit Leuten können und gerne helfen. Denn neben der Ersten Hilfe und dem Versorgen von Verletzten geht es auch darum, die Patienten zu betreuen und zu beruhigen und sich zum Beispiel mit den Leuten im Krankenhaus abzusprechen. Wer das kann und möchte, der ist in der Rettungssanitäter-Ausbildung definitiv richtig.“

Rettungssanitäter-Kurse finden das ganze Jahr über an Abenden und Wochenenden statt. Alle Kurse werden im Ausbildungszentrum des Wiener Roten Kreuzes in der Safargasse 4, 1030 Wien abgehalten. Weitere Informationen gibt es unter www.wrk.at.

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© Text und Fotos: ABZ Ausbildungszentrum GmbH d Entgeltfreie Promotion

Im Rettungswagen bei Blaulicht durch die Straßen fahren – das schaut nicht nur in so manchem Film ziemlich cool aus, sondern ist auch im echten Leben eine spannende und verantwortungsvolle Herausforderung. Für die man auch nicht nach Hollywood gehen muss: Denn das Wiener Rote Kreuz bietet sowohl die Möglichkeit einer Berufsausbildung zum Rettungssanitäter bzw. zur Rettungssanitäterin als auch Gelegenheit, sich freiwillig im Rettungsdienst zu engagieren. Wie also läuft‘s?

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HLM HLW Krems 20. und 21. 02. 2014

Die HLM HLW Schule in Krems bietet hervorragende Ausbildungsmöglichkeiten mitten in Krems. Unseren Schüler/innen steht ein wundervolles Gebäude mit modernster Ausstattung zur Verfügung. Als Schulgemeinschaft legen wir viel Wert auf positives Schulklima und freundliche Atmosphäre. Schulveranstaltung:

fashion & food am 20. und 21. Februar 2014 jeweils 16:00, 18:30, 21:00 Uhr

Kartenpreise (Getränke, Speisen inkl.) Stehplatz: € 13,00 Sitzplatz: Kat. 1 € 21,00 | Kat. 2 € 18,00 | Schüler, Studenten € 13,00

Der Mensch im Mittelpunkt Höhere Bundeslehranstalt für Mode und Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe Kasernstraße 6, 3500 Krems 02732 852 40 | office@hlmhlw-krems.ac.at www.hlmhlw-krems.ac.at

L © Text und Fotos: ABZ Ausbildungszentrum GmbH d Entgeltfreie Promotion

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Jetpilot im Österreichischen Bundesheer

12:41 Die Sirene heult. ALARM!!! Binnen weniger Augenblicke springe ich auf und laufe zu meinem Flugzeug - der Saab 105. Am Weg dorthin ziehe ich meine Handschuhe und Überlebensweste an, um Zeit zu sparen. Schnell ins Cockpit, Kabinendach schließen und schon beginnen die Triebwerke zu starten. Ein letzter Blick zum Techniker und ich rolle Richtung Startbahn. Da ich der Kommandant der Alarmrotte bin, informiere ich per Funk den Tower in Hörsching: “Taxiing On Alert!” Damit erhalte ich Vorrang vor allen anderen Luftfahrzeugen. 12:47 Startfreigabe! Schubhebel nach vorne und los! Kurz darauf fahre ich das

Fahrwerk ein und fliege mit High-Speed Richtung unbekanntem Luftfahrzeug. Was wird mich und meinen Wingman dort erwarten? Wird die Besatzung des Flugzeugs kooperieren? Nur noch wenige Minuten, um den Puls wieder zur Ruhe zu bringen, bevor der eigentliche Auftrag beginnt. 20 Minuten später haben wir das unbekannte Flugzeug identifiziert. Glücklicherweise hat der Pilot nur die falsche Frequenz gerastet und den Fehler nicht bemerkt. Auftrag erfüllt - zurück nach Hörsching! Mein Name ist Auer Stefan. Ich bin 30 Jahre alt, Oberleutnant und Einsatzpilot

Oberleutnant Auer Stefan

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© Text: Oberleutnant Auer Stefan d Fotos: Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport

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Jetpilot im Österreichischen Bundesheer

© Text: Oberleutnant Auer Stefan d Fotos: Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport

auf der Saab 105. Die Situation, die ich gerade geschildert habe, ist eine der Hauptaufgaben der Düsentrainerstaffel: die aktive Luftraumüberwachung. Ca. 70- bis 100-mal im Jahr fliegen Flugzeuge in den Österreichischen Luftraum ohne Funkkontakt ein. Am Boden kann niemand sagen, warum sich das Flugzeug nicht meldet oder ob es sich gar um eine Entführung oder einen Terroranschlag handelt. Daher werden Jet-Flugzeuge, wie der Eurofighter oder die Saab 105 eingesetzt, um sich vor Ort ein Bild über die Lage zu machen. Gerade diese Situation macht meinen Beruf so reizvoll. Jeder Flug ist anders und bringt eine neue Herausforderung, die sowohl geistig als auch körperlich anspruchsvoll ist. Wenn ich nicht Bereitschaft für die aktive LRÜ habe, beginnt ein normaler Tag für mich um 07:30 mit dem Wetterbriefing. Dort werden alle Piloten über die aktuelle Situation und den weiteren Verlauf des Wetters informiert. Dieses Briefing ist sehr wichtig, da gerade das Wetter einen sehr großen Einfluss auf die Flugdurchführung hat. Im weiteren Verlauf des Tages absolviere ich im Schnitt zwei Flüge mit der Saab 105.

Am Ende des Tages steht ein gemeinsames Debriefing mit der ganzen Staffel. Dort berichten die Piloten welche Erfahrungen sie bei ihren Flügen gemacht haben. Besonders wichtig dabei ist, auch solche Punkte anzusprechen, die nicht gut funktioniert haben. Nur so kann die Staffel aus den Fehlern anderer lernen und die Flugsicherheit steigern.

Zwei Saab 105 im Rahmen der Luftraumüberwachung. Auf den Bordkanonen befindet sich die Aufschrift „Call 121,5 MHz“: die Aufforderung für das abgefangene Flugzeug sich auf der internationalen Notfrequenz Verbindung aufzunehmen.

Um so weit zu kommen, musste ich eine lange Ausbildung absolvieren. Nach vier Jahren Volksschule und acht Jahren Gymnasium habe die Militärische Ausbildung zum Einsatzpiloten begonnen. Diese begann in Zeltweg und führt mich nach Graz, Bruck/Leitha, Wr. Neustadt und Hörsching. Nach insgesamt drei Jahren im Cockpit durfte ich mich endlich „Einsatzpilot“ nennen. Das bedeutet, dass ich alle Aufgaben, für welche die Saab 105 verwendet wird, alleine im Cockpit durchführen darf. Wenn alles klappt, werde ich in ein paar Jahre die Umschulung auf den Eurofighter beginnen. Ein außergewöhnliches Flugzeug mit hervorragenden Flugeigenschaften. Und wer weiß: vielleicht kann ich irgendwann von der Tätigkeit als Eurofighter Pilot berichten!

In einer Flughöhe von 11km drehen wir auf das unbekannte Flugzeug ein. Unter dem Horizont erkennt man das Gesäuse und das Palten Liesing Tal.

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Š Interviewer: Peter Strasser d Foto: Peter Strasser


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Ursula Strauss Weil das Leben, das Leben ist!

Ursula Strauss zu beschreiben ist schwer. Man könnte als Headline schreiben: „Vollblut-Schauspielerin, Kochbuchautorin und Festival-Kuratorin – ein universelles Megatalent und eine Powerfrau.“ Aber das würde ihr nur zu einem sehr geringen Teil gerecht, denn sie ist vielschichtiger als es der erste Anschein vermuten lässt. Hinter der offiziellen Künstlerin versteckt sich eine quirlige überaus symphytische, aber zum Teil sogar schüchterne Frau, welche keinerlei Starallüren trotz ihrer großen Erfolge besitzt. Ein Mensch wie du und ich. Man kann ruhig behaupten ihr Beruf ist ihre Berufung, aber darüber hinaus liebt sie ihre Familie, ihre Patenkinder, ihren Freund, den sie Süßer nennt, ihre Freunde und deshalb versucht sie trotz ihres dicht gedrängten und überfüllten Terminkalenders Zeit für all die Menschen zu finden, die ihr wichtig sind. Und die kennen sie und wissen, dass auf sie Verlass ist, sie immer ein offenes Ohr für einen hat und dass man ihr vertrauen kann, so wie sie gerne Menschen vertraut und prinzipiell an das Gute in ihnen glaubt. Aber sie ist keinesfalls leichtgläubig oder sogar naiv - ganz im Gegenteil! Hochintelligent und kennt die Tücken des Lebens. Urlaub hat Seltenheitswert, aber wenn, dann genießt sie ihn. Kraft und Ruhe findet sie in der Familie. Die hilft ihr auch dabei, aus dem Arbeitsalltag zu kommen um, wie sie selbst sagt. „wieder normal zu schwingen“. Sie liebt Wien und findet das ist eine der tollsten Städte! Sie ist aber auch gerne am Lande bei ihren Eltern in der Wachau zuhause. Ehrlich, wer Ursula Strauss kennt und sie nicht nach zehn Minuten ins Herz geschlossen hat, muss ein Unmensch sein. Wahrscheinlich ist nicht nur ihr schauspielerisches Ausnahmetalent der Schlüssel zu ihrem Erfolg, sondern ganz einfach auch ihre ehrliche, aufrichtige und liebeswürdige Menschlichkeit. Redaktion: Liebe Ursula, du hast mit der ORF-Krimiserie „Schnell ermittelt“ riesige Popularität erlangt. Stimmt es, dass du dir zuerst nicht sicher warst, ob du das Angebot überhaupt annehmen solltest und warum? Ursula Strauss: (Lacht) Ich habe ja am Anfang gedacht es ist ein Zweiteiler. Als ich mitbekommen hatte, dass es eine Serie ist, dachte ich: „mein Gott, Serie, Wahnsinn“. Ich bin halt vom Kinofilm gekommen - eine Fernsehserie, das war für mich halt totales Neuland.

© Interviewer: Peter Strasser d Foto: Peter Strasser

Redaktion: Wie wichtig sind dir Erfolg und Auszeichnungen? Du hast ja 2010 und 2011 die Romy, sowie 2012 den Österreichischen Filmpreis, als beste Darstellerin, gewonnen.

Ursula Strauss: Ganz ehrlich, ich hab es ja nicht so mit diesen Superlativen. Meine Erfahrungen haben mir gezeigt, dass zu genaue Vorstellungen vom eigenen Glück, einem selber im Weg stehen. Weil so wie man es sich vorstellt, wird es nie eintreten, weil das Leben das Leben ist und kein Wunschkonzert. Aber es ist schon so, dass ich auf gewisse Dinge mehr Lust habe als auf andere. Aber da geht es nicht um eine Traumrolle, sondern eher darum, dass ich einfach mehr Bock darauf habe, Figuren zu spielen, welche irgendwie wirkliche Probleme oder einen bestimmten Charakter haben. Redaktion: Du hast die Matura an der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik gemacht. Hast du je als Kindergärtnerin gearbeitet?

geschafft hatte. Aber wollen hab ich es schon immer. Redaktion: Was haben die Eltern dazu gesagt? Ursula Strauss: (Lacht) Ich glaube meine Familie war total irritiert, dass ich mit so einem Berufswunsch daher komme. Zum Beispiel meine Oma hat es gehasst: „Mah, jetzt hat’s so einen schönen Beruf - Kindergärtnerin“. Ich glaube sie hat sich gedacht, jetzt haben sie dem Madl Flausen in den Kopf gesetzt – wer war das? Redaktion: Aber in er Zwischenzeit sind sie stolz auf dich? Ursula Strauss: Jetzt freuen sie sich. Aber ich glaube sie freuen sich in erster Line deshalb, weil sie merken, dass das der Beruf ist, der mich glücklich macht.

Ursula Strauss: Ja es ist schön, natürlich. Jetzt wo man die Preise hat, kann man leicht sagen es sei nicht wichtig. Es ist für das Lebensglück ja auch nicht wichtig, aber als berufliche Anerkennung ist es extrem schön.

Ursula Strauss: Nein, weil ich nach der Matura gleich die Schauspielschule besucht habe. Redaktion: Wann war dir klar, dass du Schauspielerin werden willst?

Redaktion: Als Schauspielerin steht man ja im Mittelpunkt der Öffentlichkeit. Du behauptest aber von dir selbst, schüchtern zu sein. Wie steht das im Einklang?

Redaktion: Gibt es eine Traumrolle welche du gerne spielen würdest?

Ursula Strauss: Naja Klar. Hmm. Klar war es, als ich die Aufnahmeprüfung

Ursula Strauss: Es gibt ja den Unterschied zwischen dem ich, das in der

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Ursula Strauss Weil das Leben, das Leben ist! Öffentlichkeit steht und den Figuren. Ich habe ja den Beruf auch gewählt, weil ich es wahnsinnig spannend finde, mir über Geschichten und über die Psychologie von anderen Figuren den Kopf zu zerbrechen, aber wenn ich dann als Uschi Strauss im Mittelpunkt des Interesses stehe, ist das was Anderes, als vor einer Kamera oder am Theater in eine andere Geschichte rein zu schlüpfen.

Redaktion: Du gingst sogar einmal so weit, zu behaupten dass du Minderwertigkeitskomplexe hast. Ursula Strauss: Ja total, das wiederspricht sich ja auch nicht. Ich meine, ich könnte mich Daheim verstecken oder ich gehe halt den anderen Weg, aber das ändert nichts am Kern des Problems. Dass das schwer nachzuvollziehen ist, verstehe ich. Das hat bei mir niemand geglaubt, dass ich zwischendurch mit dem Selbstwert kämpfe. Ich meine wer tut das nicht. Das ist ja eh ein ganz normaler Vorgang – warum soll das bei mir anders sein. Ich muss mich genauso wie jeder andere auch, allen Dingen stellen, die schwierig sind im Leben. Redaktion: Du bist in einer großen Familie gemeinsam mit drei älteren Brüdern aufgewachsen. Drei Jungs – war das schwierig? Ursula Strauss: Du ja, Gott sei Dank war es schwierig. Weil alles was leicht ist, ist erstens einmal fad und bringt einem weniger, als das was schwierig ist. Aber meine Brüder sind ganz toll und ich hab

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sie sehr lieb und bin sehr stolz auf sie. Natürlich, die waren immer schneller, immer schon weiter, lustiger und gemeiner und ich war halt einfach wirklich der Nachzügler - acht Jahre jünger als mein jüngster Bruder und vierzehn Jahre jünger als der Älteste. Klar, die haben mich halt gehäkelt wo es nur ging. Aber wir haben einen sehr engen Familienkontakt und ich freue mich, dass ich in diese - in eine solche Familie eingebettet bin. Redaktion: So betrachtet verwundert dein Kochbuch nicht. „Mir schmeckt’s! Mein kulinarisches Familienalbum“,denn beim Durchblättern erkennt man schnell - es ist mehr. Eigentlich ist es ein durch Rezepte aufbereitetes Familienalbum. Ursula Strauss: Genau. Wir haben auch alles selbst gemacht. Wir haben auch alles selbst gekocht. Redaktion: Was aber ungewöhnlich ist, dass das Kochbuch sehr persönliche Einblicke gewährt, da du ansonsten nur sehr wenig Intimes und Familiäres von dir Preis gibst? Ursula Strauss: Ja ich bin so froh darüber, weil das ist wahrscheinlich das Intimste, was man von mir jemals sehen wird. Es ist auch wirklich bei uns im Garten – also es sind verschiedene Gärten, die von meinen Brüdern, meinen Eltern. Ich freue mich aber sehr darüber, weil es wirklich echt ist. Das ist jetzt nicht irgendeine Harmonie die da hergestellt wurde, für irgendein Ding, das man dann gut verkaufen möchte, sondern es ist einfach so. Ich bin wirklich beglückt mit diesen Menschen. Die Mama und ich haben drei Tage lang nur gekocht. Meine Familie - wie die Ameisen – gerade dass wir die Gerichte noch fotografieren konnten - schon wurde geschrien, ist es jetzt endlich frei gegeben, können wir das jetzt endlich essen. Das war ein Wahnsinn. Das war super. Redaktion: Bei all den Aktivitäten, bleibt da noch Zeit für Privates? Ursula Strauss: Ja wenig, aber es bleibt Zeit und man muss sich das halt eintei-

len. Die besten Freunde rundherum stehen auch alle voll im Berufsleben und arbeiten auch wahnsinnig viel und haben Familie. Dieses sich auf Freundschaften zu konzentrieren und für Freundschaften Zeit zu haben wie in der Schauspielschule, das ist einfach sowieso nicht mehr der Fall, aber nicht nur bei mir sondern rund herum. In der Zeit in der wir leben, wo man die ganze Zeit einem solchen Druck ausgesetzt ist und den permanenten Existenzkampf irgendwie kämpfen muss. Ahm wir kommen alle ordentlich dran. Redaktion: Was wäre dein Traum für 2014. Ursula Strauss: Also was wäre mein Traum für nächstes Jahr? Coole anspruchsvolle Rollen. Und genug Zeit, um wieder mal in Urlaub fahren zu können. Redaktion: Was dürfen wir 2014 von dir erwarten? Ursula Strauss: Es gibt ein neue Serie mit dem David Schalko (Anm. d. Red. : österreichischer Regisseur), also quasi der Nachfolger von „Aufschneider“ und „Braunschlag“. Da freue ich mich voll darauf. Einen Neunzig-Minuten-Film von „Schnell ermittelt“ und „Polizeiruf “. Redaktion: Zum Schluss. Was würdest du jungen Menschen raten, welche den Beruf des Schauspielers ergreifen möchten? Ursula Strauss: Ihrem inneren Drang zu folgen. Also wenn sie das wirklich aus tiefstem Herzen wollen und weil sie merken, dass das ihr Ausdrucksmittel ist, das sie glücklich macht, dann auf jeden Fall probieren. Jedoch der Beruf bedeutet keine Sicherheit, man arbeitet sich von Stück zu Stück durch - damit muss man umgehen können und muss natürlich viele Sachen machen, weil man davon einfach leben muss. Es ist ein harter Beruf! Auch muss man wahrhaftig bleiben und darf sich nicht auf die verführerische Glitzerwelt einlassen, welche nur Schein ist. Man muss wissen, dass es um ein Miteinander geht und um den Respekt vor Menschen und deren Geschichten.

© Interviewer: Peter Strasser d Fotos: Peter Strasser

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© Interviewer: Peter Strasser d Fotos: Peter Strasser

Steckbrief:

Name: Ursula Straus Geburtsjahr / Ort 2 25. April 1974 / Melk an der Donau Sternzeichen Stier (auf Grund der Erdschwankung eigentlich Widder) /Tiger Nationalität Österreich Wohnort Wien Größe 174 cm Haarfarbe Braun Augenfarbe Braun Fremdsprachen Englisch gut Dialekte Wienerisch, Niederösterreichisch Sportarten Ski fahren, Eislaufen, Volleyball Stimmlage Sopran Führerschein PKW

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N!DDL

Castingshows, Castingshows soweit das Auge reicht!!

Uns hat interessiert, was ist denn aus „Niddl“, mit bürgerlichem Namen Anita Ritzl, der Viertplatzierten aus der ersten Staffel von „Starmania“ (2002/2003) geworden. In Österreich blieb der 37-Jährigen bislang zwar die große Karriere à la Christina Stürmer verwehrt, doch nach wie vor ist die Sängerin dem Musikbusiness treu geblieben. Sie tritt nicht nur in Österreich, sondern das ganze Jahr über in „Magic Life“-Clubs in aller Welt auf.

Redaktion: Du bist ja eine total crazy, sehr temperamentvolle und vor allem sehr sympathische junge Frau! Wie kommen so die meisten Menschen mit dieser Menge an Energie von dir klar? Niddl: Also ehrlich gesagt.. ich find mich gar nicht so crazy. Bedank mich aber für das sympathisch und jung! Ich find mich eigentlich ganz normal - ich mach mein Ding und freu mich, dass ich es tun darf. Achtzig Prozent der Menschen finden es super, wie ich mein Ding mache, meine Musik lebe. Manchmal treffe ich aber leider auch auf Menschen, die es nicht verstehen können, dass ich eben so eine enorme Energie für die Dinge entwickle die ich liebe und zuweilen stoße ich auf Menschen, die meinen, ich würde mich mit illegalen Substanzen dopen - ich brauch das aber nicht. Eigentlich nervt mich das total, wenn mir Leute so was andichten. Ich bin total gegen Drogen - die beste Droge ist die Klarheit im Kopf.

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Redaktion: Wie wichtig ist die Musik in deinem Leben? Niddl: Es ist mein Beruf,... ich muss ehrlich gestehen. Zu Hause höre am liebsten gar nichts. Denn jedes Mal wenn ich den Radio aufdrehe, denke ich an Arbeit. Musik ist wichtig, aber nicht DAS WICHTIGSTE! Redaktion: Sehr viele Jugendliche träumen davon, bei Dieter Bohlen und CO ganz groß raus zukommen! Wie groß sind ie Chancen dafür wirklich? Niddl: Träume sind super – sie sind der Schlüssel zu Glück. Groß rauskommen oder klein bleiben.... worin liegt da der Unterschied. Wichtig ist doch einen Traum zu haben, den man verfolgen kann. Und geht er auch nie in Erfüllung so hat man’s doch versucht. Dieter Bohlen selbst hat mal gesagt – wenn du in der Früh aufstehst und denkst du bist ein STAR dann hast du in dem Business schon verloren.... also was ist groß rauskommen?? Redaktion: Was hat dir Starmania letztendlich gebracht, und wie ging es die Jahre nach der Staffel weiter?

Niddl: Was hat es gebracht...? Ich kann das auch nicht beantworten... weil mein Leben hat halt von heut auf morgen eine komplett andere Richtung bekommen. Natürlich hab ich nach der Sendung gekämpft. Es klopft eben keiner an deine Tür und sagt – grüß sie – wir wollen dich. Da muss man eben selber Initiative ergreifen.... man muss schon selbst was tun. Aber in welchen Beruf muss man das nicht? Es ist ein umfassender Job – Singen ist ja nicht nur... schön sein, auf der Bühne stehen und mit tausenden Fans feiern. Singen ist auch, bei mir jedenfalls, Unterricht geben, Werbejobs, Studiojobs, kleinere Gigs, Chorgesang. Deshalb ist es sehr umfassend, aber auch zeitaufwendig. So ist es eben. Das ist jetzt mein Job. Die Tiefen meiner Karriere sind definitiv die Momente, wo ich nach einer harten Auslandauftrittswoche heimkomme und mich der Polizist bei der Passkontrolle in Wien fragt: „Sagen Sie ... machen Sie noch was? Von ihnen hört man gar nichts mehr.“ Oder auch, dass ich in Österreich weniger anerkannt werde als im Ausland. Es ist halt schade – aber ok, was soll ich tun. Redaktion: Was sind deine nächsten Pläne, Auftritte und wo kann man mehr von DIR hören? Niddl: Mein erstes Album „TIME TO SMILE“ - mein BABY - ist draußen und meine Auftrittstermine findet man auf meiner Homepage und das sind viele. www.niddl.com

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© Bericht: Peter Strasser d Foto: Christina Noelle-Photography

Niddl: Also über mich gibt’s eigentlich nicht so viel zu berichten. Ich bin am 8. September im Sternzeichen der Jungfrau geboren - bin eigentlich eine typische Jungfrau! Ich hab 2 Hunde und meine Hobbies sind Sport und Pflanzen.

Und um den Kopf klar zu bekommen mach ich einiges. Ich geh gern mit meinen beiden Hunden in den Wald oder ich trainiere mit der Europameisterin im Boxen Eva Voraberger. Man könnt so sagen - Musik und Sport - sind meine einzigen Drogen.

© Interviewerin: Sabina Furthmayer d Foto: Pamela Jaafar

Redaktion: Vielleicht kannst du dich hier selbst mal kurz vorstellen mit ein paar Daten und Fakten, damit sich unsere jungen Leser/innen ein Bild von dir machen können!


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Steckbrief:

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Name: Anita „Niddl“ Ritzl Geburtsdatum: 08.09.1976 Sternzeichen: Jungfrau/Aszendent Steinbock Größe: 1,56 m Gewicht: Schwankend

© Bericht: Peter Strasser d Foto: Christina Noelle-Photography

© Interviewerin: Sabina Furthmayer d Foto: Pamela Jaafar

Was viele nicht wissen ist, das sie zuvor schon bei der ersten POPSTARS- Saffel im Jahr 2000 unter die letzten 15 Kandidatinnen kam. So betrachtet hätte sie fast ein Mitglied der Popgruppe NO ANGELS werden können.

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Im Oktober 2012 meldete sich Niddl während ihres Florida-Urlaubes zum Spaß bei der Castingshow „American Idol“ an und gewann gleich fünf Vorentscheidungsrunden und das Golden Ticket für die Show. Da sie aber keine US-Staatsbürgerschaft besitzt, musste sie das Golden Ticket leider zurückgeben.

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Styling HLM-HLW und Modetrends Krems für SIE

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© Fotos: Peter Strasser

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© Fotos: Peter Strasser

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Wann waren wir beim Song Contest das letzte Mal unter den Top Ten?

KARAOKE

Karaoke ist trendy. Schon seit Jahren entdecken immer mehr Menschen den Spaß am Singen für sich. Daher ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Karaoke-Bars aus dem Boden sprießen und unzählige Gastronomen auf Karaoke als Unterhaltungsfaktor setzen. Es geht nicht immer darum wie perfekt jemand singt, sondern viel mehr um den Spaß und das gemeinsame Erleben der Musik. Erfunden wurde Karaoke von Daisuke Inoue, der 1971 die ersten 11 selbst gebauten Karaoke-Geräte an Bars vermietete. Den Erfolg, denn er damit in kürzester Zeit erzielte, war enorm. Weil Daisuke jedoch das Konzept nicht patentieren ließ,

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Sängerin begann. Oder einem DJ Ötzi, der auch schon mal gerne bei einer Karaoke Veranstaltung das eine oder andere Lied zum Besten gab. Aber meist war und ist es einfach nur die Freude am Singen.

Der Begriff setzt sich übrigens aus dem Wort Kara (Deutsch: „leer“) und Oke als Kurzwort für „Orchester“ zusammen.

Wer weiß, vielleicht startest ja auch du bald schon deine Karaoke-Karriere und wirst vielleicht sogar die nächste Weltmeisterin oder der nächste Weltmeister oder trittst sogar in die Fußstapfen einer Celine Dion.

Leere Orchester findet man auch immer öfters in Österreich. Noch vor wenigen Jahren gab es nur eine kleine Fangemeinde, welche hunderte von Kilometern fuhr, um bei einem Karaoke Abend dabei sein zu können. Sicherlich spornte unter Anderem der Gedanke an eine große Karriere an. Man denke an Celine Dion, die ebenfalls als Karaoke

Termine und Veranstaltungsorte findet man auf der offiziellen Homepage: www.karaokewm.at Weiteres zum Thema Karaoke unter: www.karaokeshow.at

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© Foto: Peter Strasserd Entgeltfreie Promotion

Bei der jährlich stattfindenden Karaoke WM sieht es für uns Österreicher jedoch ganz anders aus. Alljährlich platzieren sich da unsere talentierten Sängerinnen und Sänger unter den Toptalenten. Genau 10 Jahre nach Alf Poier belegte heuer MANUEL WEBER ebenfalls den sechsten Platz bei der Karaoke-WM in Lappeenranta (Finnland). Nur knapp die Top Ten verfehlte unsere weibliche Vertreterin TERESA SOBOTKA.

sprang bald die Industrie auf den boomenden Zug auf, der heute weltweit die Massen begeistert. Wie bei vielen Dingen lautet auch hier das Motto : Made in Japan - und ausgereift in den USA !!!

© Text: Peter Strasser d Fotos: Gigs & Gags Karaoke Entertainment - Foto oben: Peter Strasser

Sage und schreibe zehn Jahre ist es her dass Alf Poier 2003 mit seinem Song „Weil der Mensch zählt“ den sechsten Platz errang.


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Kerala

Eine Reise nach Indien

Zusammen mit Pfr. Georg Thaniyath (Pfarre Hohenems St. Konrad), Pfr. Peter Joy (Pfarre Bregenz St. Gebhard) und 5 Jugendlichen der Landwirtschaftlichen Fachschule Hohenems mache ich mich bereits zum 2. Mal - auf die Reise nach Kerala/Indien. Wieder habe ich Gelegenheit die Früchte des Projekts „Dach überm Kopf “ vor Ort anzuschauen, mit der örtlichen Bevölkerung in Berührung zu kommen, Waisenheime zu besuchen und neue, interessante Eindrücke von diesem wunderschönen Land zu sammeln. Kerala ist moderner geworden Ich stelle zunächst einmal fest, dass der Zustand der Straßen sich seit meinem ersten Besuch 2002 sichtlich gebessert hat. Auch die Autos im Straßenverkehr sind zum Teil moderner. Wir fahren immer wieder an Baustellen vorbei, seien es Privathäuser oder Firmen/Bürogebäude. Mein Eindruck: die Bauwirtschaft boomt. Es sind auch Bauten für touristische Zwecke entstanden. Wer weiß, wie es in 10 Jahren hier aussehen wird? Häuser von „Dach überm Kopf “ Nach ein paar Tagen der Akklimatisierung begleite ich Pfr. Georg und sein Projektteam (alle in ehrenamtlichem Einsatz) zu den ersten Hauseinweihungen. Das Ritual von herzlicher Begrüßung (stets werden Blumen überreicht, manchmal spielt sogar eine Trommlergruppe auf), Gebetsgottesdienst vor dem Hausaltar im neuen Heim, den obligaten Fotos und Videoaufzeichnungen vom Haus mit Familie, Priester, Projektbesuchern aus Österreich und einem dargereichten schlichten Imbiss (meist Kokossaft frisch aus der Nuss, vielleicht noch Kekse dazu) wiederholt sich von Haus zu Haus. Nachbarn stehen dabei und alle erleben den besonderen Moment, wie einer armen Familie Wunderbares widerfährt. Teilweise steht die frühere Behausung - ein dunkles, dreckiges Loch, hauptsächlich bestehend aus Kokospalmblättern - neben dem neuen, farbenprächtigen Haus, sozusagen als Zeuge eines früheren Lebens auf engstem Raum, in Unsicherheit, Dunkelheit, Schmutz und Armut. Ich stelle mir vor, wie es sein muss für einen pflegebedürftigen alten Menschen, in solch einer elenden Behausung liegen zu müssen. Die Vorstellung will mir nicht gelingen. Zu weit weg ist eine solche Erfahrung von meinem Leben in Österreich. Vieles bei den Hauseinweihungen erinnert mich an die Besuche von 2002. Doch es gibt auch einen auffallenden Unterschied zu den Häusern vor 8 Jahren. Wir treten ein und mir fällt auf, dass die Wände noch nicht den letzten Anstrich erhalten haben, sie sind noch feucht. Und das wiederholt sich

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bei all den anderen Häusern. An einem Haus ist ein Mann mit letzten Malerarbeiten an der Außenfassade beschäftigt. Und eines der Häuser kann nicht eingeweiht werden, weil so vieles noch nicht fertig gestellt ist. Ich frage Pfr. Georg, woran es liegt, dass die Arbeiten an praktisch allen Häusern bei der Einweihung nicht abgeschlossen sind. Er zeigt mir das Dilemma auf und erklärt: die Preise für die Baumaterialien sind in den letzten 12 Monaten um etwa 20% gestiegen, im selben Zeitraum ist der Eurokurs um 20% gefallen. Das bedeutet beim Hausbau, dass ohne das Nachschießen von Geld die Bautätigkeit frühzeitig zum Erliegen kommt. Eine Lösung dieses Problems ist einerseits das Hinaufsetzen des Spendenbetrages pro Haus von dzt. € 1.800,- auf € 2.000,- und andererseits die Erhöhung der Eigenleistung seitens der Familien, die ein Haus gespendet bekommen. Ich ahne, dass hier eine besondere Herausforderung an das für die armen Familien Menschenmögliche gestellt wird. Und auch bei den Spendern gilt es Verständnis für die Teuerung zu wecken. Es warten zu viele Familien auf eine stabile Unterkunft, die ihnen das Leben ungemein erleichtert. Waisenheime Ein besonderes, ja beglückendes Erlebnis war wieder der Besuch der Waisenheime. Hier finden etliche Mädchen zwischen 5 und 13 Jahren das, was ihnen ihre Eltern nicht geben können. Sei es, weil sie verstorben sind oder weil sie mittellos auf der Straße leben und ihren Nachwuchs nicht ernähren können. Diesmal machten wir ein paar Tage vor dem offiziellen Besuch eine Stippvisite. Die Mädchen hatten ihr Alltagsgewand an und ich bekam den Eindruck, in diesen Heimen muss mit dem Geld extrem gut gewirtschaftet werden, um nur einigermaßen über die Runden zu kommen. Regelmäßige Spendengelder zu erhalten sichert den Mädchen ihren Aufenthalt im Heim. Nicht auszudenken, wenn der Geldfluss plötzlich zurück ginge und Mädchen vorzeitig das Heim verlassen müssten. Es gibt sonst niemanden, der sich um diese kümmern würde. Aus diesem Hintergrund verstehe ich, dass alle im Heim sehr bemüht sind, ihren Gästen aus Österreich einen willkommenen Empfang mit einstudierten Liedern und Tänzen und einem besonderen Festmahl zu bereiten. Diesmal erlernten einige der Mädchen gar ein Instrument, um uns in Form einer Parade wie Staatsgäste zu empfangen. Ich meine, all diese Kinder haben es verdient, einen guten Start in ihr späteres Leben zu bekommen, ein Leben, in dem sie auf eigenen, festen Beinen stehen können. Indien noch einmal besuchen? Ja! Noch bevor ich die Heimreise antrete, spüre ich den Wunsch in mir, dieses schöne Land mit diesen liebenswürdigen Menschen ein 3. Mal zu besuchen. Werde ich nur ein moderneres Indien erleben? Oder auch ein Sozialeres? Ich hoffe, dass die Armut kontinuierlich zurück gedrängt werden wird. Die Teams von „Dach überm Kopf “ (sowohl hier in Vorarlberg, als auch vor Ort in Kerala) arbeiten unermüdlich und für Gottes Lohn daran. Die Bedingungen sind härter geworden. Und es warten Tausende Familien auf ein fest gemauertes Dach überm Kopf. Schön wird es sein, wenn ich in ein paar Jahren wieder in viele dankerfüllte Gesichter schauen und erleben darf, was mit den vielen Spendeneuros an Gutem bewirkt werden konnte.

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LIFESTYLE

Thunfischaufstrich Viel Spaß beim Schmausen und übrigens: Treffen sich ein Walfisch und ein Thunfisch. Sagt der Walfisch: „Was sollen wir TUN, FISCH?“ Antwortet der Thunfisch: „Du hast die WAHL, FISCH.“

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© Fotos: O2GuruTV d Good Morning America/Courtesy Drew Magary

Diesmal etw as,was köstlic h schmeck t, Festlichkeit ja fast ein w besitzt und vo enig den Tou r allem einfa Für die Zub ch von ch und schn ereitung ein ell zuzubere es Thunfischa 5 Minuten. iten ist. ufstriches be Dazu benötigst du un nötigst du gefähr eine Dose Thunfisch in Öl (ohne Gemüse), 12 5 Gramm Butter, etwas Kräutersalz, Knob lauchpulver und Pfeffer un d entweder Kapern oder eine Tomate. Die Thunfisc hdose öffnen und das darin befindliche Öl auslaufen lassen . Dann den Thunfisch in eine Schü ssel geben un d mit der G bel zerdrück aen. entweder alle 125 Gramm Butter beif üg s mit einer G abel gut zerd en und Stabmixer sä rücken oder mig pürieren mit einem . Mit Salz (a Himalaja-Sa m lz), Pfeffer un d ein wenig K besten mit Kräutersalz oder noblauchpulv er gut vermis Zum Serviere chen. n entweder m Tomaten garn it Kapern od er in Scheiben ieren. Für di e deftige Ges geschnittene chmacksvari ante bieten si zum Garniere ch n rote Zwiebe lringe an.


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LIFESTYLE

short news

Handy-Dieb schickt per Post Kontaktdaten zurück Nachdem ein Handy-Dieb vom Besitzer des Telefons per SMS bedroht wurde, schickte er sämtliche Kontaktdaten zurück – und zwar auf elf handgeschriebenen Seiten. Kurios: Die Sympathie der Netzgemeinde galt aber nicht etwa dem Geschädigten: „Was für ein netter und gewissenhafter Dieb“, hieß es zum Beispiel in einem Beitrag auf dem chinesischen Kurzbotschaftendienst Weibo.

Neues Edel-Handy von Samsung S5 im Alu-Gehäuse Voraussichtlich noch im Jänner wird Konzern-Boss J.K. Shin Samsungs neues Top- Smartphone Galaxy S5 vorstellen. Der Hit: Die Edel-Technik aus Südkorea dürfte diesmal dem Vernehmen nach sowohl in ein Polycarbonat- als auch in ein Metall- Gehäuse verpackt werden. Zusätzlich soll das wie die legendäre „Nokia-Banane“ gekrümmte S5 über ein flexibles 5-Zoll-Display mit beeindruckenden 2.560 x 1.440 Pixel verfügen. Laut koreanischer Technik- Seite Etnews.com werkt im neuen Samsung-Smartphone wie in Apples iPhone 5S erstmals ein superflotter 64-Bit-Prozessor, dem 3 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Die Produktion soll im Jänner starten, Marktstart könnte im März sein.

Samsung top! Apples iPhone verliert! Apples Hochpreis-Politik schreckt Österreichs Konsumenten ab. Laut Hitparade der Preisvergleichs-Plattform Geizhals.at rangiert das iPhone 5S (16 GB, schwarz) derzeit nicht einmal mehr unter den Top 10 der gefragtesten Smartphones. Die Top- Ränge belegen indes die Handymodelle Samsung Galaxy S4 Mini, das Motorola Moto G und das Google Nexus 5. Letzteres führt seit Mitte Oktober die Geizhals-Trends unangefochten an. Das Plastik- iPhone 5C (16 GB, weiß) ist im Handy-Ranking mittlerweile vollständig aus den Top-50 verschwunden. Zumindest bei den Tablets landet Apple hinter dem Google Nexus 10 und dem Samsung Galaxy Tab 3 noch auf Platz 3. Aber auch hier punktet nur das billigste iPad-Air-Modell (16 GB, Wi-Fi-only)

Zum Lachen Weihnachten 2013

© Fotos: O2GuruTV d Good Morning America/Courtesy Drew Magary

YouTube 2013: Füchse, Van Damme und Mozart-Rap YouTube hat mit YouTube Rewind 2013 die 10 beliebtesten Videos des Jahres veröffentlicht. Der Sieg geht an den Song „The Fox (What Does The Fox Say?)“, dicht gefolgt von einem militärischen „Harlem Shake“ und tierischen Fressgewohnheiten. ...

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Kinder sagen oft die verrücktesten Dinge. Doch gerade in der magischen Weihnachtszeit, die Zeit der Geschenke und der Wünsche, ist ihrer Fantasie – zum Leidwesen ihrer Eltern – keine Grenzen gesetzt. Drew Magary`s 7-jährige Tochter ist hierbei keine Ausnahme. Ihr Wunschzettel ist präzise und genau, und vor allem eins: unerfüllbar. Sie wünscht sich „ein kleines Ding, dass sich jederzeit in alles verwandeln kann, was ich will“, „1000 Dollar“, „einen Grill“ sowie „eine schwarze, hellblaue, grüne, lila- und rosafarbene North Face-Jacke.“ Doch damit nicht genug. Die Liste geht weiter und weiter. Die 7-jährige hätte außerdem noch gerne eine schwarze Jacke mit Peace-Zeichen, gefolgt von einem iPod Touch, einem blauleuchtenden Scooter-Roller und einen kleinen Welpen, genauer: ein Border Collie, der ein Peace-Halsband trägt und eine Leine. Auf die Frage, wie ihm die Liste übergeben wurde, sagte Magary: „Oh, ich habe gelacht, es war großartig! Sie war sehr sachlich und sagte: ‚Das ist was ich will. Besorg es für mich.‘ Auch wenn der Vater seiner willensstarken Tochter nicht all diese Wünsche erfüllen kann, so lobt er ihre frühe Fähigkeit genau zu wissen, was sie im Leben will.

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So etwas wie die

Europäische Union gibt es nur einmal auf der Welt!

EU 4 U Teil 3: DIE WIRTSCHAFT Im ersten Teil unser Serie EU-4-U betrachteten wir die Geschichte und den Aufbau der EU. Im zweiten Teil ging es darum, welche Vorteile jedem Einzelnen die Mitgliedschaft in der EU bringt. Diesmal betrachten wir unter anderem die wirtschaftlichen Aspekte. DIE EU ALS GESETZGEBER

In der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise hat sich der Euro besonders bewährt. Die Größe und Stärke der EuroZone bietet einen Schutz, den einzelne kleine Finanzmärkte nicht haben.

Grundsätzlich ist die EU befugt, Gesetze, Richtlinien und Verordnungen zu erlassen. Sie verfügt jedoch nicht in allen Politikfeldern über das Gesetzgebungsrecht; in bestimmten Politikbereichen dürfen nur die nationalen Regierungen der Mitgliedsstaaten tätig werden. Diese Aufteilung ist in den Verträgen der EU festgeschrieben. Die ausschließliche Zuständigkeit hat die EU bei den Zöllen, dem Wettbewerbsrecht, der Handelsund Währungspolitik.

Ein Vergleich mit der dänischen Krone verdeutlicht die Stabilität des Euro. Diese Stabilität erhöht die Planungssicherheit für Unternehmen und KonsumentInnen und beugt damit gesamtwirtschaftlichen Schwankungen und Krisen vor. Die Stabilität der gemeinsamen Währung hilft Staaten, die von der Krise besonders stark betroffen sind. Der Euro reduziert außerdem unfairen Wettbewerb zwischen den Staaten. So entstanden ein gemeinsamer… • • • •

BINNENMARKT WÄHRUNGSRAUM RAUM DER FREIHEIT, DER SICHERHEIT UND DES RECHTS EINE GEMEINSAME AUSSENUND SICHERHEITSPOLITIK

Der Gesetzesvorschlag darf in der Regel nur von der Kommission kommen, wobei der Europäische Rat, das Parlament und die Bürger der EU (in Form eines Volksbegehrens) die Kommission auch auffordern können, eine Gesetzesinitiative einzuleiten. Die Gesetzesvorlage muss vom Europäischen Parlament und dem Ministerrat verabschiedet werden. Die nationalen Parlamente werden über die Gesetzesentwürfe zeitgleich unterrichtet und können Widerspruch einlegen. Doch nur, wenn

ein Drittel der nationalen Parlamente den Entwurf ablehnt, wird er noch einmal überarbeitet. ZENTRALE AUFGABEN DER EU SOLIDARITÄT UND INNOVATION Die zwei zentralen Aufgabengebiete der EU sind die Solidaritäts- und die Innovationspolitik. Alle Maßnahmen der EU, die wirtschaftlich schwache Regionen unterstützen, werden als Solidaritäts- oder auch Kohäsionspolitik bezeichnet. Das können zum Beispiel finanzielle Hilfen, die Stabilisierung von Preisen oder der Aufbau sozialer Grundrechte sein. Ein wichtiger Bereich der Solidaritätspolitik ist die gemeinsame Agrarpolitik. Mit ihrer Innovationspolitik unterstützt die EU neue Technologien und verwirklicht Projekte in den Bereichen Energie, Umweltschutz, Forschung und Entwicklung. Dazu gehören zum Beispiel die Förderung regenerativer Energien, die Bekämpfung von Umweltproblemen und auch die Reform der Studiengänge zur besseren Vergleichbarkeit.

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DER EURO ALS SCHUTZSCHIRM


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WIRTSCHAFTLICHE MITTEL POLITISCHE ZIELE DER EU Die Europäische Integration ist das erfolgreichste politische Friedensprojekt der Geschichte unseres Kontinents. Die Friedenspolitik der EU ist nicht nur auf ständigen Interessensausgleich und Stabilität im Inneren ausgerichtet, sondern auch um Hilfe und Krisenbewältigung in anderen Ländern bemüht. Die EU ergänzt und verstärkt die Bemühungen Die Europäische Union zählt heute 27 Mitgliedstaaten mit rund 500 Millionen BürgerInnen und hat sich folgende Ziele gesetzt: • die Förderung des Friedens • nachhaltiges Wirtschaftswachstum und Preisstabilität • wettbewerbsfähige und soziale Marktwirtschaft • Vollbeschäftigung und sozialer Fortschritt • Umweltschutz • Solidarität • Schutz und Entwicklung des kulturellen Erbes Europas • Energieversorgungssicherheit und Klimaschutz müssen eine Einheit bilden: • Der Einsatz erneuerbarer Energien und mehr Energieeffizienz erhöhen die Energiesicherheit und reduzieren die Treibhausgasemissionen. • Umweltschutz ist der EU ein großes Anliegen: • Die EU hat es sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 die biologische Vielfalt dauerhaft zu sichern. • Auch im Verkehr will die EU vermehrt auf die Schiene setzen, um die Nachhaltigkeit zu stärken. Daher wurde zum Beispiel 2004 die Europäische Eisenbahnagentur gegründet. Das soll den Aufbau und die Vereinheitlichung der Schienennetze in Europa fördern.

© Text: Peter Strasser d Fotos: Eurozone

SCHUTZ VOR KRIMINALITÄT Schengen ist eine Stadt in Luxemburg. Dort wurde 1985 das so genannte Schengener Abkommen unterzeichnet. Durch dieses Abkommen wurden die Passkontrollen zwischen den Mitgliedstaaten

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abgeschafft. Das bringt uns Bürgerinnen und Bürgern mehr Freiheit, mehr Kontakte, mehr Nähe zueinander. Gleichzeitig wurden die Kontrollen an den Außengrenzen des Schengen-Raums einheitlich gestaltet. Die Behörden innerhalb des Schengen-Raums arbeiten wesentlich enger zusammen als je zuvor. Das bringt zwei Vorteile auf einmal: mehr Freiheit und mehr Sicherheit. Seit 12. Dezember 2007 nützen 25 Staaten die Vorteile und Regeln von „Schengen“. Diese Argumente sprechen auch andere an: So sind Island, Norwegen und die Schweiz ebenfalls Schengenmitglieder, obwohl sie keine EU-Mitgliedstaaten sind. Österreich führt seit dem Wegfall der Grenzkontrollen gemeinsame Sicherheitsmaßnahmen (z.B. gemeinsame Polizeistreifen und Schwerpunktaktionen) mit unseren östlichen Nachbarn durch. Zusätzlich wird durch Grenzraumkontrollen (etwa die Soko-Ost-Initiative der österreichischen Polizei) für die nötige Sicherheit in grenznahen Gebieten gesorgt. ÖSTERREICH IST NETTOBEITRAGS­ ZAHLER ZUM EU-BUDGET Österreich trägt wie alle anderen Mitgliedstaaten zur Finanzierung des EUHaushaltes bei. Die Bruttobeiträge der Mitgliedstaaten bestimmen sich vor allem nach deren Größe und Wirtschaftsleistung. Der Nettobeitrag jedes Mitgliedstaates ist nicht festgelegt, sondern ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Bruttobeitrag und der Summe der aktuellen Rückflüsse durch verschiedene EU-Förderungen. Österreich liegt derzeit auf Platz sechs bei den Nettozahlern – früher auf Platz neun: WAS BEDEUTET DAS JETZT FÜR ÖSTERREICH? Seit dem EU-Beitritt 1995 hat Österreich aufgrund seines relativen Wohlstands jedes Jahr mehr in den europäischen Haus-

EU 4 U DIE WIRTSCHAFT halt einbezahlt als es an Förderungen erhalten hat. Nur im Jahr 2008 fiel der Nettobeitrag mit € 356 Mio. relativ niedrig aus, weil die EU uns Geld aufgrund der Hochwasserhilfe überwiesen hat. Der österreichische EU-Beitrag wird in den Jahren 2014 bis 2020 zwar auf durchschnittlich rund 2,9 Mrd. Euro ansteigen. Mit einem Nettobeitrag von maximal 0,31 Prozent der Wirtschaftsleistung liegt Österreich allerdings nun schon an sechster Stelle der Nettozahler - ex-aequo mit Frankreich und Großbritannien. WAS ABER BEKOMMEN WIR? Österreich zahlt zwar in den EU-Haushalt mehr ein als es an Förderungen erhält, dennoch gibt es bedeutende Rückflüsse des Geldes an Österreich. Die Obergrenze im laufenden Finanzrahmen von 2007 bis 2013 liegt bei 993,6 Milliarden Euro. Zukünftig soll die Obergrenze rund 960 Milliarden Euro betragen (2014 bis 2020). Somit werden die Gesamtrückflüsse nach Österreich künftig auf nur mehr maximal 12,8 Milliarden Euro sinken, während sie für die laufende Periode noch mit 13,4 Milliarden angenommen werden. WAS NUN HAT DIE EU ÖSTERREICH GEBRACHT? Kurz gesagt. Österreich hat vom EUBeitritt profitiert - und das auf mehreren Ebenen. Seit dem EU-Beitritt ist das Niveau des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um rund 9,7 Prozent gestiegen. Rund 13.000 zusätzliche Arbeitsplätze entstanden in Österreich jährlich. Die ausländischen Direktinvestitionen legten um das Dreifache zu. Der Export konnte

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So etwas wie die

Europäische Union gibt es nur einmal auf der Welt!

EU 4 U DIE WIRTSCHAFT die durchschnittliche Inflationsrate im Euroraum noch nie zuvor über einen langfristigen Zeitraum so niedrig war wie zwischen 1999 und 2009?

dass der Euro sich als stabile internationale Währung etabliert hat und daher als zweite Weltwährung nach dem US-Dollar gilt?

Österreich profitierte auch von der Ostöffnung im Jahr 1989, sie steigerte das reale BIP zusätzlich um rund 3,6 Prozent. Auch dadurch wurden rund 77.000 Arbeitsplätze geschaffen. Insgesamt haben Ostöffnung und EU-Mitgliedschaft in Österreich also ein jährliches Wirtschaftswachstum von rund einem Prozent bewirkt und rund 375.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. In Summe liegt die Alpenrepublik bei Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Bruttoinlandsprodukt pro Kopf über dem Durchschnitt der Euro-Länder. Sehr dynamisch entwickelten sich die Handelsbeziehungen mit den zehn neuen EU-Staaten der Erweiterungsrunde von 2004. Lag der österreichische Außenhandel mit den mittel- und osteuropäischen Ländern 1980 noch bei 10 Prozent des gesamten Exportvolumens, so stieg dieser Anteil 2011 auf etwa 16 Prozent.

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Auch der EU-Beitritt Kroatiens mit 1. Juli 2013 war ein weiterer wichtiger Integrationsschritt für Europa, von dem Österreich besonders profitieren wird. Immerhin wurden bis 2010 rund ein Drittel aller Auslandsinvestitionen Österreichs in Kroatien getätigt, sodass Österreich dort größter ausländischer Investor ist – noch vor den Niederlanden und Deutschland.

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Ähnliches gilt für den Außenhandel mit den beiden jüngsten EU-Mitgliedern Rumänien und Bulgarien. Nach Rumänien haben sich die österreichischen Exporte seit 1995 fast verachtfacht. Nach Bulgarien stiegen die Ausfuhren im selben Zeitraum um 23,6 Prozent. In beiden Ländern ist Österreich größter Auslandsinvestor. Die heimischen Unternehmen verdienen jeden siebenten Export-Euro in diesen Ländern. Die EU-Erweiterung hat somit auch positive Auswirkungen auf das österreichische Wirtschaftswachstum: Prognosen zufolge wird das österreichische BIP jährlich um 0,15 Prozent stärker wachsen als dies in der EU15 der Fall gewesen wäre.

© Text: Peter Strasser d Fotos: Eurozone

Wusstest Du, dass…

von 33 Milliarden Euro im Jahr 1995 auf 85 Milliarden Euro in 2011 mehr als verdoppelt werden.


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Lehrlingswettbewerbe in Österreich Auch im Berufsleben wird der Alltag durch Wettbewerb bestimmt, nicht nur im Leistungssport! Bestehen kann nur, wer dem Leistungsdruck und den immer größer werdenden Anforderungen an Wissen und Können standhält, deshalb werden in vielen Berufen Wettbewerbe für Lehrlinge und auch für junge Fachkräfte veranstaltet. Landes-Lehrlingswettbewerb Es beginnt mit Landes-Lehrlingswettbewerben in den einzelnen Bundesländern in den verschiedenen Berufen. Diese werden von den einzelnen Fachorganisationen der Landeskammern veranstaltet. Bundes-Lehrlingswettbewerb Die Besten dieser Landes-Lehrlingswettbewerbe qualifizieren sich dann für den Bundes-Lehrlingswettbewerb in dem jeweiligen Beruf. In einigen Berufsparten wird der Bundes-Lehrlingswettbewerb auch Österreichische Staatsmeisterschaften genannt. Diese werden von den einzelnen Fachorganisationen der Bundessparten der Wirtschaftskammer Österreich veranstaltet. Österreichischen Staatsmeisterschaften für EuroSkills bzw. WorldSkills Das erworbene Fachwissen und die Fertigkeiten und Kenntnisse können aber auch bei den „Österreichischen Staatsmeisterschaften“ unter Beweis gestellt werden. Diese nationalen Wettbewerbe werden in ca. 30 Berufen ausgetragen und dienen als nationale Vorausscheidung für internationale Berufswettbewerbe.

© Text: WKO d Fotos: WKÖ-SkillsAustria - Promotion

© Text: Peter Strasser d Fotos: Eurozone

Aus diesen nationalen Endauswahlen werden die Jugendlichen für EuroSkills (Berufseuropameisterschaften) und WorldSkills (Berufsweltmeisterschaften) ausgewählt. Das Alterslimit bei EuroSkills beträgt max. 25 Jahre bzw. bei WorldSkills max. 22 Jahre. SkillsAustria als nationales Sekretariat koordiniert diese Österreichischen Staatsmeisterschaften in Kooperation mit den Fachorganisationen und den berufsbildenden Schulen. Weitere Infos unter: www.wko.at

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Wenn du nicht mehr weiter weißt! •

Ich behandle meinen Partner misstrauisch, stelle versteckte Fragen und/ oder konfrontiere ihn mit meinen Vorwürfen. Dieser reagiert verstört oder abweisend. Jetzt fühle ich mich noch schlechter.

7-o atung Telefon: 14 ragen. t.orf.at/ber rziehungsf /rataufdrah :/ p tt h : eb ersonen, E W sp g u ez B en Festoder dem che und der elefonzelle er, Jugendli T d n zu fe in er d K ru r y, an d fü f m Notru aben, u vom Han th b o u G st t, n fs le ei ru b k du an f. Du ib st auch chnung au Österreich re Du brauch in y . d s ts h an au . ic H o st n n d w h n du woh Egal von Telefon- u 7 kostet dic • t, noch wo icht in der nruf bei 14 sagen muss en netz: der A Anruf scheint auch n am N en n ei d n ei eder können. D t, dass du w as bedeute Nimmt dieser Teufelskreis der anonym. D Eifersucht erst einmal seinen Lauf, so sorgt er garantiert für immer weniger Vertrauen und führt stattdessen zu Beziehungskiller Facebook? Stress und zu noch mehr Unsicherheit. Eifersucht ist nun Nina: Ich bin jetzt schon 2 Jahre mit meinem Freund zu- einmal ein schwerwiegendes Beziehungsproblem und sammen. Eigentlich auch glücklich. Allerdings chattet er wird nicht einfach mal so weniger. seit Wochen via Facebook mit anderen Frauen. Das hat er auch zugegeben, als ich ihn gefragt habe. Er meinte, es Was nun? Bedenke zuerst einmal Folgendes: Dein Freund ist seit 2 sei nur freundschaftlich. Doch was soll ich davon halten mein Freund schreibt mit anderen Frauen, kommentiert Jahren mit dir zusammen. Nicht mit irgendeiner anderen! Das musst du dir vor Augen halten. Es gibt einen Grund ihre Fotos mit `Wow! süß` und ähnlichem. warum er sich in dich verliebt hat und ihr schon so lange Ich muss zugeben, dass mich das sehr stört. In der Zwi- zusammen seid. schenzeit kontrolliere ich, ganz gegen meine sonstige Art, Klar, jeder hat Angst einen geliebten Menschen zu verliesogar sein Profil, weiß aber nicht was ich tun soll. Immer ren. Aber du musst versuchen, deine Eifersucht und die Angst in den Griff zu bekommen. Sonst zerstört genau wenn er dann vor dem Computer sitzt und chattet, könnte ich ausflippen - aber ich kann ihm ja schlecht was ver- dies eure Beziehung! bieten. Hinterfrage nicht alles was er macht oder sagt, zerbrich dir nicht den Kopf über sein Leben. Du hast doch schließlich KUMMERKASTEN: Studien beweisen leider, dass die exzessive und übertrie- dein eigenes, kümmere dich mehr um dich selbst und beschäftige dich in erster Linie mit dem, was du möchtest bene Nutzung von Facebook herbe Folgen für die eigene Beziehung haben und leider sogar zu deren jähem Ende und dir Freude bereitet. Versuch nicht auf Teufel komm führen kann. Vorliegende Forschungsergebnisse haben raus nach Anzeichen zu suchen, dass dein Freund dich gezeigt, dass je mehr eine Person in einer Beziehung Face- betrügt. book nutzt, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie die Facebook-Aktivitäten ihres Partners strenger beobachtet, was Eines sollte dir klar werden - Eifersucht entsteht selten durch das Verhalten des Partners, sondern geht meist aus wiederum zu einem Gefühl von Eifersucht führen kann. den eigenen Ängsten hervor. Du musst also in erster Linie verstehen, woher diese kommen und wie du sie am besten Ist Facebook nun ein Beziehungskiller? Eigentlich NEIN - doch der falsche Umgang mit Facebook und Co. kann bekämpfst. einer Beziehung wirklich schweren Schaden zufügen. Sprich offen und ehrlich mit deinem Freund über deine Gerade wenn Du eifersüchtig bist, dann ist Facebook ein überdurchschnittlich geeignetes Mittel deine Eifersucht Sorgen und Ängste, ohne ihn mit Vorwürfen zu überhäufen. Reden ist wichtig - für jede Beziehung. Erkläre ihm weiter zu schüren. Genau genommen ist nicht Facebook das eigentliche Problem, sondern deine Eifersucht. Die in einem ruhigen Moment, welche Befürchtungen du hast meisten Menschen glauben ihrer Angst vor Verlust mit und worüber du dir Gedanken machst. Gib ihm aber Kontrolle entgegnen zu können, doch stattdessen ist das unbedingt die Chance, dass er in Ruhe darauf antworten meist der Beginn einer sich immer schneller drehenden kann. Nicht jeder ist so redegewandt, dass er immer gleich eine passende Antwort parat hat. Negativspirale: • Ich bin unsicher, ob mein Partner mich noch liebt Wenn das alles nichts nützt, überlege dir doch, ob euch und mir treu ist. beiden nicht eine Therapie gut tun würde. Wenn er dich • Wenn ich meinen Partner kontrolliere, dann weiß ich liebt, wird er dich dabei unterstützen, denn schließlich wenigstens was Sache ist. • Ich bemerke etwas (zum Beispiel in Facebook), das liegt es ja auch in seinem Interesse. mir nicht gefällt. Ich hab es ja gewusst und fühle mich bestätigt. • Das negative Gefühl wird mehr, nicht weniger.

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DU hast ein Problem oder eine Frage? DU hast Vorschläge, worüber wir schreiben sollen oder einfach eine Anregung für uns? Schick uns doch ein Mail an los@lehrstelleninfo.at.


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Allgemeinbildung: Das musst du wissen

18!: W as du mu du darfst, w s as von Ka st, was du tja Sch önherr kannst

Das id ea gen E le Geschenk rwach für all sen e Bezieh ung: „ en! Wohnu junng, Jo 18!“ e werde b, rklä n, gen m wie sie die rt allen, di ev eistern neuen lieren. Herau olljährig s „18!“ is und nie d en Üb forderunJugend t der u erblick liche, m f a s s ende R der pr verwachs en ak at Ideen, werden verm tische Tipp geber für s H it die wi inweise und telt. Die A zum Erutorin chtig s I n f o s i g n z die er ste eig d, wenn m u allen The ibt men, an voll ene W dung, jä o W h h Erbsch ehrdienst, V nung, Schu rig wird: le, Au aften u erträge sbil, Versi knatsc nd Ba nk ch h, Reisen Arztbesuch geschäfte, B erungen, e, ez Glaub und Ausla Verhalten v iehungsen und ndsauf or Ger enthalt i Ausste e, Wä cht, igen. hlen, Brosch ie Verlag rt: 215 Seite n : Eich bo (Septe mber 2 rn Verlag Ag; A 006) Sprach uflage: e: 1. A. ISBN- Deutsch 10: 382 184955 ISBN13: 978 X -38218 49553

Martin Zimmermann (Herausgeber) Hauke Kock (Illustrator) Dass Wissen nicht langweilig, sondern ein spannendes und faszinierendes Abenteuer ist, auf das man sich nur einlassen muss, zeigen die Beiträge des vorliegenden Standardwerks. Frei von Wissenschaftsjargon und dennoch präzise werden auf unterhaltsame Weise alle für Kinder und Jugendliche relevanten Wissensbereiche (orientiert an den Lehrplänen) in ihren kulturgeschichtlichen und historischen Zusammenhängen dargestellt. Gebundene Ausgabe: 352 Seiten Verlag: Arena Verlag Gmbh (Juni 2002) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3401054457 ISBN-13: 978-3401054452 Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren

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© Text: Redaktion LOS! d Foto: Peter Strasser

Davi e (Illustra sf Gra g mary Rose a Ledwid an au uckm e i h w ,J Natac eute, hüpft hen h Gummi de braut? c d ä n a M ie ma imon errät hen Wer v pfeift? W er selbst L ausemädc st i n d L e halm herstellt o es. Für merinnen i t r e u l e u ä e pulv ch t e Tr ien, Bast rs Bu für klein e e e r s b F e u i D im ie , Za ch mehr t n s w r p e p o u i s mach eben n Abente eauty- T n und no 100 Dinge, die man tun sollte, Spaß n mit B n o e e v , e l h r e d a -I spi ädc hie bevor man 18 wird Party wie m eater as M n, Th en besten ragen, w ie Frage, e Katharina Weiß (Autor) ,d td get tricks usammen ält. Selbs t offen! Marie Michalke (Autor) h z r Tani e t s n e n r ch all r und e ma u bleibt hie t i t r ü p m ht, und Groß Die erste Liebe, durchfeierte Nächte und der umge Wetütter, M , Jungs edes n j e r h ü c f Traum von Freiheit: Katharina Weiß und Marie äd n lle M sidee Michalke haben sich ins Abenteuer gestürzt, um Für a 8 bis 88 häftigung • n c o s ten v derlei Be szeit die sagenumwobene wilde Jugend auszukosten. Wie wird die Teenageren re s h u a J a T zeit so, dass man sich später mit einem Lächeln an sie erinnert? Und jede illustriert • d n u ter was muss man erlebt haben, ehe man erwachsen ist? ehend urchg D In 100 schonungslos ehrlichen Erfahrungsberichten erzählen die • en 4 Seit 17-jährigen Autorinnen von Wagnissen, die sich lohnen und unglaubch: 30 i 2008) u b n e a lichen Erfahrungen, die sie für immer prägen werden: Sie genießen den Tasch : cbj (5. M g h a c l s r ersten Kuss, leiden während eines Survivaltrainings, proben den Rockt e u V e hren 916X he: D 10 Ja ‘n‘-Lifestyle an der Seite von Jennifer Rostock und lernen ganz nebenSprac 0: 357021 0219164 Alter: Ab 7 -1 s bei, was es heißt zu leben. ISBN 3: 978-35 pfohlene m -1 „100 Dinge, die man tun sollte, bevor man 18 wird“ ist der ideale BeISBN ersteller e H gleiter für die Jahre bis zum 18. Geburtstag, damit sie die aufregendsten Vom des Lebens werden.

Gebundene Ausgabe: 192 Seiten Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf (15. Juni 2012) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3896025945 ISBN-13: 978-3896025944 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 16 Jahre

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GESUNDHEIT

Die kalte Jahreszeit haut im Dauerstress Klirrende Kälte, Wind, Nebel und als Draufgabe trockene Heizungsluft

Unsere gesamte Haut ist mit Talgdrüsen ausgestattet. Diese produzieren Lipide, welche als sog. Talg oder Sebum die Haut geschmeidig halten und auf natürliche Weise die Hautbarriere schützen. Sinkt die Temperatur unter acht Grad Celsius, schalten die Talgdrüsen der Haut auf Sparflamme und produzieren weniger Fett jedoch gerade im Winter bewirkt die geringe Luftfeuchtigkeit (Heizungsluft innen, Kälte außen), dass die Haut immer mehr Feuchtigkeit an die Oberfläche bringt. Besonders gefährdet sind Menschen mit von Natur aus trockener Haut.

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Fetthaltige Cremes Wer sich viel im Freien aufhält, sollte sich mit fetthaltigen Cremes schützen, die feuchtigkeitsbindende Wirkstoffe wie Hyaluronsäure enthalten. Die Haut profitiert auch von Produkten mit Vitaminen: Vitamin E stärkt die Abwehrkräfte. Die Haut wird geschmeidiger und kann der Kälte besser standhalten. Vitamin A fördert die Durchblutung und reguliert den Erneuerungsprozess der Hautzellen. Panthenol ist in vielen Winterpflegen enthalten.

Keine Wasser-Emulsionen Cremen, welche wenig Fette enthalten sondern in erster Linie Feuchtigkeit spenden, sind für Winterwetter nicht geeignet. Im Gegenteil das darin enthaltene Wasser könnte auf der Haut gefrieren und sogar dauerhafte Schäden verursachen. Milde Waschlotionen ohne Alkohol. Zur Reinigung empfehlen Dermatologen im Winter milde Waschlotionen oder eine Reinigungsmilch. Gesichtswasser mit Alkohol trocknet die Haut aus. Zudem sollte die Reinigungspflege auf die Hautbedürfnisse abgestimmt sein: Normale und trockene Haut brauchen zum Beispiel andere Reinigungsprodukte als tendenziell fettige Haut. Im Winter darf die Tagespflege etwas reichhaltiger sein als in der warmen Jahreszeit. Wichtig ist die Reinigung der Haut, um Fettrückstände zu entfernen – damit beugt man Hautunreinheiten vor. Lippenbalsam Die Lippen haben gar keine Talgdrüsen. Pflege mit fetthaltigen Bestandteilen und Feuchtigkeitsbindern wie Vitamin E hält sie weich. Wenn die Lippen häufig mit der Zunge befeuchtet werden, trocknen sie umso mehr aus. Wintersport Gegen die belastende Kombination aus Kälte, Fahrtwind und Sonne empfiehlt sich ein spezieller Kälteschutzbalsam. Die Sonnenmilch vom Sommer enthält zu viel Wasser und ist deswegen ungeeignet.

© Text: Peter Strasser d Fotos: Peter Strasser

Der Winter strapaziert unsere Haut und bewirkt, dass die schützende Barriere lückenhaft wird. Aber warum ist das so?

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SPORT

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Abseits von Snowboarden und Skifahren

Minibob Rennen Wer erinnert sich nicht an den knallroten Flitzer aus der Kindheit? Was lange Jahre nur als Kinderspielzeug galt, ist nun zum Trendsport geadelt worden. Unter dem Namen “Zipflbob” feiert der Minibob in Österreich sein Comeback. Snowfer Surfen als Wintersport? Die Erfindung eines Kanadiers macht’s möglich. Surfer müssen im Winter nicht länger die Surfausrüstung einmotten. Mit dem „Snowfer“ gleiten sie über Schnee und zugefrorene Seen. Weil die Reibung zwischen Brett und Schnee so gering ist, lassen sich mit dem „Snowfer“ schnell rasante Geschwindigkeiten bis zu 80 km/h erreichen. Es reicht schon ein leichter Wind, um das Gefährt voranzutreiben. Snowkiten Stundenlang über verschneite Wiesen gleiten, endlos lange Tiefschneehänge durchqueren - beim Snowkiten verschmilzt die Grenze zwischen Wintersport und Fliegen. Auf Snowboard oder Ski heben die Snowkiter schon bei geringer Windstärke mit ihrem Lenkdrachen ab und fliegen rasant durch die Lüfte. Es muss jedoch nicht immer die Abfahrtspiste sein. Auch Täler und Ebenen sind für Snowkiter geeignet. Auf gerader Strecke erreichen sie bis zu 80 Stundenkilometer. Und wer sicher auf Skiern oder Snowboard steht, wird auch mit dem Snowkiten keine großen Probleme bekommen. Snowbiken Skifahren im Sitzen? Wie soll das funktionieren? Ganz einfach - mit dem “Snowbike”. So jung der Trend nun ist – eigentlich blickt das Snowbike auf eine lange Geschichte zurück: Der Salzburger Engelbert Brenter erfand 1949 einen „Sitz-Ski“ und legte damit den Grundstein für das moderne Snowbike. Das Prinzip ist dasselbe geblieben: Wie ein Fahrrad ist das Snowbike mit Lenker und Sessel ausgestattet. Anstatt der Räder gleitet es auf zwei Kufen. Zwei zusätzliche Kurzskier schnallt sich der Snowbiker unter die Füße. So stabilisiert er sich seitlich und verliert auch in engen Kurven nicht das Gleichgewicht. Airboard Geschicklichkeit, Mut und schnelle Reaktion ist gefragt, wenn es darum geht, mit über 100 km/h Kopf voran ins Tal zu stürzen.

© Text: Peter Strasser d Fotos: Peter Strasser

Das Airboard ist schnell: Bauch unten, Helm voran liegt man auf dem Luftkissen und nimmt dank Tieflage jede Kurve wie im Flug. Das Rippenprofil am Geräteboden erlaubt eine kontrollierte Steuerung vorwiegend durch Gewichtsverlagerung. Die Nähe zum Boden verstärkt den Temporausch. Gebremst wird, indem man das Airboard querstellt. Eisgolfen Es ist ein Irrtum, zu glauben, dass alle Golfspieler Karohosen tragen. Bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt sind dicke Thermohosen angesagt.

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TECHNIK

VS. Weder Microsofts Xbox One noch Sonys Playstation 4 sind abwärtskompatibel – alte Games von Playstation 3 und Xbox 360 kann man auf den neuen Konsolen nicht mehr spielen. Dass die Kamera bei der der Xbox One offenbar immer aktiv sein soll, stimmt nachdenklich. Den einzigen Schutz gegen eine eventuelle Video-Komplettüberwachung durch die Microsoft-Konsole bietet nur, dass man Kinect nicht anschließt.

PS4 die 2,5-Zoll-Standard-Festplatte manuell tauschen, bei der XBO geht das nicht, ohne die Garantie zu verlieren. Immerhin haben sowohl Sony als auch Microsoft die Unterstützung externer Datenträger in Aussicht gestellt - im Laufe des kommenden Jahres soll es soweit sein.

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Wer seine Konsole vor allem zum Spielen benutzen möchte, greift zur Playstation 4. Wer ein umfassendes Entertainment-Paket sucht, ist bei der Xbox One genau richtig. Einen wirklichen Fehlkauf landet man weder mit der Xbox One noch bei der Playstation 4.

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Ein Problem, das beide Plattformen teilen, ist der absehbare Platzmangel der 500 GB großen Speicher, da Blu-ray-Games mittlerweile bis zu 50 GB an Daten fassen. Wer jetzt schon ein Upgrade braucht, kann bei der

Bei den Spielen hat Microsoft zum Verkaufsstart das etwas bessere Angebot, Sony wird in dieser Hinsicht aber schon bald nachlegen. Ein wichtiges Kaufargument hat die Playstation 4 schon jetzt auf seiner Seite: den Preis. Ganze 100 Euro ist die Konsole günstiger als die Xbox One.

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Was die Technik angeht, steht die Playstation 4 besser da und hat noch mehr zukunftspotenzial. Jedoch muss man eingestehen, dass beide Konsolen Anwendungen und Spiele sehr geschmeidig und schnell darstellen. Selbst bei hoher Belastung sind sowohl Xbox One als auch Playstation 4 nicht allzu laut, aber doch hörbar.

Beide Konsolen haben eine Internetverbindung. Die Konzepte sind aber doch recht unterschiedlich: Die Xbox One will sich als Multimedia-Zentrale fürs Wohnzimmer verstanden sehen, die PS4 hingegen als reiner Spiele-Spezialist. © Text: Peter Strasser d Fotos: EA.com d Logos: sony computer entertainment inc. und Microsoft

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Die beiden Spielkonsolen Xbox One und Playstation 4 gleichen sich in der technischen Ausstattung auf den ersten Blick sehr. Allerdings ist der „Jaguar“-Prozessor der Playstation 4 mit einer Taktrate von 2,0 Gigahertz gegenüber 1,75 Gigahertz bei der Xbox One deutlich leistungsstärker. Der Arbeitsspeicher ist dank moderner GDDR 5 RAM-Technik in der Playstation 4 fast doppelt so schnell wie bei der Xbox One, die noch auf GDDR 3 setzt. Auch der Grafikchip der neuen Sony-Konsole ist rund 50 Prozent schneller als der des großen Konkurrenten.

© Text: Peter Strasser d Fotos und Logos: sony computer entertainment inc. und Microsoft

TECHNIK - NEWS

Achtkern-Prozessor, acht Gigabyte Arbeitsspeicher, 500 Gigabyte Festplatte, Blu-ray-Laufwerk sowie USB 3.0und HDMI-Anschluss:


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TECHNIK

Konsole

Playstation 4

Xbox One

Gewinner

Preis

399 Euro (ohne Kamera)

499 Euro (mit Kinect-Kamera)

Speicher

8 GB GDDR5

8 GB DDR 3 + 32 MB SRAM

PS4

Festplattenspeicher

500 GB, Platte austauschbar

500 GB, Platte nicht austauschbar

PS4

Prozessor

AMD APU-Reihe, 8 Kerne, bis zu zwei GHz

AMD APU-Reihe, 8 Kerne, bis zu 1,75 GHz

PS4

Grafikprozessoer

AMD RadeonT based GPU, 1152 SP, 18 compute units, 1,84 TFLOPS

AMD custom GPU, 768 SP, 12 compute units, 1,32 TFLOPS

PS4

Optik

Klein, schlank, schlicht

Kastenförmig, groß, kantig

PS4

Format

27,5 cm x 30,5 cm x 5,3 cm - deutlich kleiner als die Xbox One

33,3 cm x 27,4 cm mal 7,9 cm - etwa so groß wie ein VHS-Videorekorder

PS4

Laufgeräusch

Hörbar

Hörbar

Streaming-Fähigkeiten

DLNA-Streaming derzeit nicht verfügbar, aber in Aussicht gestellt

DLNA-Streaming angekündigt, aber zum Start nicht verfügbar

Filme oder Musik von externen Festplatten/USB-Sticks

Nein

Nein

Online-Kosten

PS+ (erforderlich für die meisten Online-Spiele) ab 50 Euro/Jahr

Xbox Live Gold (erforderlich für Online-Spiele) ab 5 Euro/Monat

Bewegungssteuerung

Nur mit zusätzlicher Kamera, ab € 60, zum Start nicht verfügbar

Kinect-Kamera integriert

Multimedia

Eingeschränkte Funktionalität, derzeit kein CD, MP3-Playback, kein DLNA

Auf dem Papier besser, als TV-Fernbedienung theoretisch geeignet - derzeit aber in Europa nicht funktional

Bluetooth-Unterstützung

Ja

Nein

PS4

Unterstützung für Universalfernbedienungen

Nein

Ja

Xbox One

Sprachsteuerung

Nein

Ja

Xbox One

Wichtige Exklusivtitel zum Start

"Knack" und "Killzone: Shadow Fall" beide mit durchwachsenen Kritiken

"Forza 5" und "Ryse: Son of Rome" beide mit durchwachsenen Kritiken

Xbox One

Viele derzeit schon verfügbare Titel sind einfach aufgebohrte Versionen bekannter Serien, darunter etwa „Assasins Creed“ und „Need for Speed“. Diese sehen zwar deutlich hübscher aus, sind inhaltlich aber identisch mit den Versionen für PlayStation 3 und Xbox 360. Nur wenige Titel wie „Fifa 14“ oder „Battlefield 4“ lassen das enorme Potenzial der neuen Systeme schon jetzt erahnen. Exklusiv-Titel sind ohnehin Mangelware. Auf der Xbox One dreht das ausgezeichnete Rennspiel „Forza Motorsport 5“ seine Runde, wer Action mag, kann zum mittelprächtigen „Ryse: Sons of Rome“ greifen. Die PlayStation 4 kontert mit dem bislang optisch schönsten Spiel, „Killzone: Shadow Fall“, das auch spielerisch zu überzeugen weiß.

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© Text: Peter Strasser d Fotos: EA.com d Logos: sony computer entertainment inc. und Microsoft

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© Text: Peter Strasser d Fotos und Logos: sony computer entertainment inc. und Microsoft

Das größte Manko beider Konsolen: Zum Start fehlen die großen Spielekracher. Zwar kündigten beide Hersteller viele Exklusiv-Titel für das kommende Jahr an, aber bisher gibt es davon nur wenige.

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BMW i8.

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Š Fotos: www.bmwgroup.com d * Werte unter Vorbehalt

Neudefinition des Sportwagens:


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Der BMW i8 ist bereit, seine Fahrzeugklasse zu revolutionieren. Als erster Sportwagen mit Verbrauchs- und Emissionswerten eines Kleinwagens. Die Stärke des Plug-in-Hybrid liegt in der perfekten Synchronisation von Elektro- und Verbrennungsmotor und revolutioniert mit seinem einzigartigen Antriebskonzept sportliche Mobilität an sich.

© Fotos: www.bmwgroup.com d * Werte unter Vorbehalt

An der Vorderachse befindet sich der Elektroantrieb mit leistungsstarken 96 kW (131 PS). Die Hinterachse wird dagegen von einem kraftvollen BMW TwinPower Turbo 1,5-Liter-3-ZylinderBenzinmotor mit 170 kW (231 PS) Höchstleistung und bis zu 320 Nm Drehmoment angetrieben und gewährleistet in Kombination mit dem elektrischen Boost des Hybridsystems die BMW typische Fahrfreude. Zusammen beschleunigen die beiden Motoren den BMW i8 in 4,4 Sekunden* von 0 auf 100 km/h. Und das bei einem enorm sparsamen Verbrauch von nur 2,7* l auf 100 km bei einer CO2-Emission von 63 g/km*. Allein das Fahrzeugkonzept und die Antriebssteuerung sind darauf ausgelegt, schon unterwegs für einen ausgeglichenen Energiehaushalt zu sorgen. In Erholungsphasen lädt der TwinPower Turbomotor die Hochvolt-Batterie über einen Generator. Die Batterie ist also niemals leer und der elektrische Antrieb immer nutzbar. Optional kann der BMW i8 mit dem Ladekabel seinen Energiespeicher schnell und komfortabel an einer haushaltsüblichen Steckdose innerhalb von 2,5 Stunden zu 80 % aufladen.

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Redaktion Wien und Layout: Presseservice Peter Strasser Copyright und Haftungsausschluß: Für den Inhalt und für die Richtigkeit der Inserate ist der Inserent verantwortlich. Alle Texte und Bilder unterliegen dem Copyright. Die Texte und Bilder dürfen ohne Genehmigung vom Inserenten und/oder Gölzner Lehrstelleninfo GmbH weder kopiert noch auf irgendeine andere Weise vervielfältigt werden.

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erscheint im Herbst 2014

© Foto: Peter Strasser

Redaktion Linz: Oberösterreichisches Pressebüro Manfred Gerhart

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