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Ausgabe 06/11

www.lebenswert.or.at

Zugestellt durch post.at

lebenswert

Das Informationsmagazin f체r nachhaltige Lebensweise

Achte auf deine Z채hne! Seite 12-13

Medienspiegel 04

AMS 05

Bundessozialamt 08

STW 15


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Aus dem Inhalt

EDITORIAL

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Stadt dankt freiwilligen Ironmen

08 Christa Köfler

»

Liebe Leserin, Lieber Leser!

Besser hören hat viele Möglichkeiten

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Eine Gewissensentscheidung: Warum ein Kind?

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Ein langer Weg: Diese Kirche hat einen langen Weg hinter sich.

10 Ein Lächeln ohne Schwerzen: Doch muss das wirklich viel kosten?

12 - 13

Die Geburt eines Kindes, das von seinen Eltern mit Liebe erwartet wird, das ist wohl eines der schönsten und elementarsten Erlebnisse. Anders, wenn eine Schwangerschaft ungewollt passiert und sich die Eltern und speziell die Mutter nicht in der Lage fühlen, einem Kind jene Fürsorge angedeihen zu lassen, die es braucht – wenn eine Schwangerschaft eine Frau in tiefste Verzweiflung stürzt. Wenn alle anderen Möglichkeiten wie beispielsweise eine Adoption ausscheiden, dann gibt es heute nach ausführlicher Beratung der Schwangeren die legale Möglichkeit einer Abtreibung. Zum Glück, denn es ist noch gar nicht so lange her, dass verzweifelte Frauen, sich in die Hände so genannter „Engelmacherinnen“ begaben und sie die Abtreibung oft genug das Leben kostete. Eine Abtreibung ist in jedem Fall eine zutiefst dramatische Erfahrung. Ich wünsche mir, dass möglichst viele Frauen, die ein Kind erwarten, den neuen Erdenbürger mit Freuden willkommen heißen können.

Ihre Christa Köfler Herausgeberin Impressum: Herausgeberin, Geschäftsleitung und Verlegerin: Christa Köfler · E-Mail: c. koefler@lebenswert.or.at · Tel.: +43(0)676 9374845 Redaktion: Claudia Taschwer, Mag. Peter Berger Grafik: Satzstudio Kopeinig Heinz · 9020 Klagenfurt · Rosentaler Str. 105 Fotos: Bilderbox, STW ,Stadt Klagenfurt, AMS, Dr. Baketic, Neuroth ,Buchhandlung Heyn.


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Den Medien ein herzliches Dankeschön!

N

ach vielen sehr postiven und ermutigenden Zu sprüchen und Reaktionen seitens der Bürger aber auch von den Medien, möchten wir, das Team der LPÖ, Lebenswerte

Partei Österreichs, uns herzlich bedanken. Seit dem Gründungstag der LPÖLebenswerte Partei Österreichs, dem 15. Juli 2011, wurde schon viel über uns berichtet.

Mit der Hilfe der Medien sind wir unserem ersten Ziel, nämlich mit unseren Ideen und Interessen bekannt zu werden, schon einen großen Schritt näher gekommen. In diesem Sinne hoffen wir weiter

auf eine gute Zusammenarbeit! Lebenswerte Grüße LPÖ - Lebenswerte Partei Österreichs Christa Köfler und ihr Team


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AMS fördert Ältere besonders! Mit der Wirtschaft geht es langsam wieder bergauf, ältere Arbeitsuchende haben es auf dem Arbeitsmarkt jedoch weiterhin besonders schwer.

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as Arbeitsmarktservice Kärnten hat 2011 ein besonders umfangreiches Maßnahmenpaket für ältere Arbeitsuchende geschnürt. Dabei liegen die Schwerpunkte auf dem Halten in der Beschäftigung und der Integration in den Arbeitsmarkt. „Gerade für ältere Menschen sind Investitionen in Qualifikation, Jobfinding und Neuorientierung wichtig. Hier

unterstützt das AMS gemeinsam mit dem Land im Rahmen des territorialen Beschäftigungspaktes unterschiedliche Maßnahmen zur Eingliederung älterer Arbeitslose in den Arbeitsmarkt sowie zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit durch Qualifizierung“, so Mag. Josef Sibitz, Landesgeschäftsführer des AMS Kärnten. Um Arbeitslosigkeit erst gar nicht entstehen zu lassen, gewinnen Maßnahmen zur Förderung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit von Älteren zunehmend an Bedeutung. Hier leistet auch das Arbeitsmarktservice Kärnten einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Arbeitsplätze und zur Erhaltung der Beschäftigungsfähigkeit von älteren MitarbeiterInnen, in dem es

PR

Das AMS widmet sich besonders der Zielgruppe der älteren Arbeitsuchenden. Foto: AMS/Petra Spiola Unternehmen bei der Integration von älteren Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt unterstützt. Rund ein Viertel des Gesamtbudgets gibt das AMS Kärnten 2011 für Qualifizierungs-, Beschäftigungs- und Unterstützungsmaßnahmen für ältere Arbeitslose über 45 aus. Rund 7.500 Personen profitieren von diesem Angebot.

Info

Infos unter www.ams.at

Stadt dankte freiwilligen Ironman-Helfern

Die meisten Helfer gab es in der Wechselzone und bei den Labestationen. Zusätzlich im Einsatz waren auch noch unzählige Sanitätsmitarbeiter und rund 30 Ärzte.

Über 200 Helfer kamen zum Empfang in die VIP-Räumlichkeiten des Stadions

Bürgermeister Christian Scheider mit Angela Pribernig und Helge Lorenz vom Organisationsteam

O

hne die vielen freiwilligen Helfer wäre eine Veranstaltung wie der Klagenfurter Ironman nicht zu organisieren. Rund 2.200 waren heuer insgesamt im Einsatz, sie

haben wesentlich zum guten Gelingen der Veranstaltung beigetragen. Als kleines Dankeschön der Stadt Klagenfurt lud Bürgermeister Christian Scheider die freiwilligen Helfer auf Pizza und

Lasagne in den VIP-Bereich des Klagenfurter Stadions ein. Über 200 waren der Einladung gefolgt. „Ihr seid die tragenden Säulen des Ironman“, sagte Bürgermeister Scheider, der sich herzlich dafür bedankte, dass Dank der Helfer der Ironman auch heuer wieder zu einem einmaligen Erlebnis für Sportler und Zuseher wurde. Ein Dankeschön gab es vom Stadtoberhaupt aber auch an das Organisationsteam mit Stefan Petschnig, Helge Lorenz, Angela Pribernig, Sara Preis und Erwin Dokter. Die Helfer waren heuer in 13 unterschiedliche Teams eingeteilt, der Großteil war von 4 Uhr früh bis Mitternacht durchgehend im Einsatz.

Info Online-Magazin: www.mein-klagenfurt.at


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Besser hören hat viele Möglichkeiten

PR

Das Gehör ist ein sensibles Sinnesorgan, dass 24 Stunden täglich arbeitet. Aus diesem Grund kommen mit den Jahren auch Abnutzungserscheinungen auf – das Gehör lässt nach. Was tun bei fortgeschrittenem Hörverlust?

»„Nicht sehen können

Reize einfach nicht mehr wahrnimmt, ist es sehr wichtig, dass eine geringe oder frühzeitige Hörminderung so schnell als möglich mit einem Hörgerät ausgeglichen wird.

trennt von den Dingen, nicht hören können von den Menschen.“ (Immanuel Kant)

„Die neuen Hörsysteme haben viele technische Möglichkeiten, wie z. B. Störlärmunterdrückung, welche die Hintergrundgeräusche zurückstellen und die Sprache hervorheben“, so Metzger. Denn so steigen die Chancen auf ein gutes Hörvermögen bis ins hohe Alter.

D

ie Firma Neuroth, Öster reichs ältestes Fami lienunternehmen für Hörgeräteakustik, hilft in diesem Fall mit der neuesten Hörakustiktechnik. Für hohen Tragekomfort und ein optimales Hörergebnis werden die Hörgeräte ganz individuell auf die Bedürfnisse der Betroffenen abgestimmt. Um den Kunden die bestmögliche Qualität bieten zu können, arbeitet die Firma Neuroth mit internationalen, renommierten Herstellern aus der Schweiz und aus Dänemark zusammen.

Verschiedene Modelle der Hörgeräte Die Hörgeräte sind mittlerweile volldigital und ermöglichen mit winzigen Computerchips das Hören. Von der Technologie keinen Unterschied, aber von den verschiedensten Modellen, haben die Kunden die Auswahl zwischen: Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte, ImOhr-Hörgeräte oder Komplettim-Gehörgang-Hörgeräte. Das Hinter-dem-Ohr-Hörgerät ist sehr leistungsstark und mittlerweile auch schon erstaunlich klein. Das Hörgerät im Ohr liefert durch seine Position im Ohr,

eine nahezu natürliche Schallaufnahme und das kleinste Hörgerät verschwindet komplett im Gehörgang und sorgt für eine hervorragende Sprachverständlichkeit. Die Firma Neuroth fertigt auch Spezial-Hörgeräte an - von einer Hörbrille bis hin zu Knochenleitungshörsystemen. Ebenso widmet sich Neuroth auch den Kleinsten - mit einem eigenen Kinder-Akustik-Angebot. Wird ein Hörgerät bei der Firma Neuroth erworben, so bedarf es einer Zeit der individuellen Anpassung des Hörgerätes. Des-

halb betont Hörakustiker und Gesundheitsreferent, Bernhard Metzger: „Die Kunden können die Hörgeräte, für die sie sich erst einmal entschieden haben, circa zwei Wochen zur Probe tragen. In dieser Zeit werden die Hörgeräte exakt auf ihre individuellen Bedürfnisse und ihr subjektives Hörempfinden eingestellt und nachgestellt.“

Desto früher, umso besser Da das Gehör bei einer Hörminderung viele akustische

Bernhard Metzger, Gesundheitsreferent und Hörakustiker der Firma Neuroth

Info NEUROTH AG Schwarzau i. Schwarzautal 51 A-8421 Wolfsberg im Schwarzautal Tel +43/(0)3116/200 Fax +43/(0)3116/200 500 email: office@neuroth.at Homepage: www.neuroth.at


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Schwerhörigkeit durch akustische Umweltverschmutzung »„Nicht sehen trennt von den Dingen.

Schwerhörigkeit im Alter ist auf die Summe aller Hörschäden zurückzuführen, die wir im Lauf des Lebens erleiden. Jeder Lärm oder laute Musik, die eine Stärke von 85 Dezibel übersteigen, ist für das Gehör gefährlich.

A

ls bedenklich gelten län gere Einwirkzeiten als acht Stunden pro Tag. Lärm oder laute Musik ab 91 Dezibel, wie sie in einer Disco oder bei einem Konzert oft erreicht werden, sollten nur zwei Stunden auf das Gehör einwirken. Bei einmaliger Überbelastung hält die Schädigung meistens nur einige Stunden an, bei permanenter Überbelastung wird das Hörvermögen auf Dauer geschädigt. Häufig bemerken viele Betroffene die Verschlechterung des Hörvermögens daran, dass sie ihren Gesprächspartner nur gut hören, wenn dieser sehr laut spricht. Meistens haben sie auch Schwierigkeiten, hohe Töne zu hören.

Nicht hören von den Menschen.“ (Immanuel Kant)

Ebenso müssen sie den Fernseher lauter als andere stellen, um der Handlung folgen zu können.

Vielfältige Ursachen der Schwerhörigkeit

Ein starkes Druckgefühl oder

• Verkehrslärm

Ohrgeräusche sind Alarmsignale für einen Hörsturz. Nur bei rascher Diagnose bestehen gute Chancen, den Hörsturz zu heilen. In solchen Fällen unbedingt so rasch als möglich einen Hörtest beim HNO-Arzt machen. Oft helfen durchblutungsfördernde oder entzündungshemmende Medikamente, bei weit fortgeschrittenem Verlust des Hörvermögens sind Hörgeräte oder Cochlea-Implantate empfehlenswert.

• zu laute Musik über MP3-Player • laute Knallgeräusche (Feuer werk, Böllerschießen) • technische Geräte (z.B. Staub sauger, Rasenmäher) • krankhafte Prozesse im Mittel ohr • Durchblutungsstörungen, Atherosklerose, Diabetes, Blut hochdruck, Rauchen (auch Pas sivrauchen schädigt Gehör)

• Dauerbelastungen des Gehörs vermeiden • nach Überbelastung des Ge hörs Ohren einen Tag nur lei sen Tönen aussetzen • bei hohen Lautstärken in Ar beit und Freizeit Gehörschutz tragen • 2x pro Jahr Gehörtest beim HNO-Arzt • falls nötig Hörgerät tragen • Stress vermeiden • viel Bewegung • Blutfettwerte senken

• Stress • Viren, Bakterielle Erkrankun gen • Pfropf aus Ohrenschmalz, der den Gehörgang verschließt • mangelhafte Hörgeräts

Hörschäden vorbeugen

Reinigung

des

Info TIPP: Online-Hörtests auf www.hansaton.at/hoertest


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Landeshauptmann Gerhard Dörfler und STW-Vorstand Romed Karré übergaben 20 EFahrzeuge an ausgesuchte Test-Familien.

„Super – ein e-Spitzengefühl!“

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Gruppenbild mit Test-Familien – die STW-Aktion ist Teil des EU-Projektes Cemobil. Regierungschef Gerhard Dörfler fuhr mit seinem urigen Greenroad-E-Bike vor. (Foto: Blitzlicht/KK)

Elektromobilität selbst „erfahren“ – Landeshauptmann Gerhard Dörfler und STW-Vorstand Dipl. Ing. Romed Karré mit stolzen Testfamilien. (Foto: Dreier/KK) „Super! Das ist ganz cool – ein echtes Spitzengefühl!“ – freut sich eine junge Dame, die auf einem schnittigen E-Scooter im Hof der Stadtwerke Klagenfurt Gruppe ihre geräuschlosen Probe-Runden dreht! Kurz zuvor übergaben Landeshauptmann Gerhard Dörfler und STW-Vorstand Romed Karré

20 E-Fahrzeuge an ausgesuchte Test-Familien. Die vom Land Kärnten im Zuge des EU-Projektes CEMOBIL angekauften E-Fahrzeuge sollen in weiterer Folge an STW-Kunden vermietet werden, um die Vorteile der Elektromobilität erlebbar zu machen. Regierungschef Dörf-

ler, der mit seinem GreenroadE-Bike zur Übergabe vorfuhr, sprach von einer „neuen und zukunftsweisenden Zeit für umweltfreundliche Räder, Motorroller und Autos“. Dörfler dankte der Stadtwerke Klagenfurt Gruppe für ihr sichtbares Engagement für den Umwelt- und Klimaschutz. STWVorstand Romed Karré wünschte den Test-Familien ein unfallfreies Fahren für die nächsten Wochen und ermunterte sie, ihre Erfah-

rungen auf Facebook mitzuteilen. Ein Tipp von ÖAMTC-Helfer Oliver Weber und Daniel Wallas: „Vorsicht beim E-Roller. Er fährt absolut leise – und kann von Fußgängern akustisch nicht wahrgenommen werden!“ Die Stadtwerke Klagenfurt Gruppe setzt auf umweltfreundliche Fahrzeuge und errichtet mit der Tochtergesellschaft Energie Klagenfurt (EKG) und „Lebensland Kärnten“ im gesamten Bundesland E-Tankstellen.

Begünstigte Behinderte nach dem Behinderteneinstellungsgesetz: Wer gehört zum begünstigten Personenkreis? Es sind österreichische Staatsbürger, Flüchtlinge mit einem gültigen Asylbescheid, EWR-Bürger, Daueraufenthaltsberechtigte im Inland. Jeweils mit einem Grad der Behinderung von zumindest 50%.

Ausschließungsgründe von der Begünstigteneigenschaft sind: Schul- bzw. Berufsausbildung (ausgenommen Lehrlinge), Bezug einer dauernden Pension, Personen, die das 65. Lebensjahr

überschritten haben und nicht mehr in Beschäftigung stehen sowie Personen, die auch auf einem geschützten Arbeitsplatz nicht arbeitsfähig sind.

Vorteile der Begünstigteneigenschaft sind: − Ein erhöhter Kündigungsschutz nach den ersten sechs Monaten des Dienstverhältnisses, wenn die Begünstigteneigenschaft nach Antritt des Dienstverhält nisses mit Bescheid festgestellt wurde. − Kündigungsschutz nach vier Jahren, wenn die Begünstig-

teneigenschaft schon vor An tritt des Dienstverhältnisses be reits bestanden hat.

des der Behinderung ist eine Antragstellung beim Bundessozialamt erforderlich.

− Erhöhtes Urlaubsausmaß, je nach Kollektivvertrag bzw. Be triebsvereinbarungen

Kontakt

− Verschiedenste Förderungen zur Erlangung oder Sicherung eines Dienstverhältnisses/Aus bildungsverhältnisses an be günstigte ArbeitnehmerInnen oder DienstgeberberInnen − Berücksichtigung bei der Erfül lung der Beschäftigungspflicht. Für die Feststellung der Begünstigteneigenschaft sowie des Gra-

Bundessozialamt Landesstelle Klagenfurt Kumpfgasse 23-25 9020 Klagenfurt Tel.: 05 99 88 – DW 5200 Fax: 05 99 88 – 5888 E-Mail: bundessozialamt.ktn@basb.gv.at Homepage: www.bundessozialamt.gv.at


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Eine Gewissensentscheidung Wenn für Frauen eine Schwangerschaft nicht alles Glück der Welt bedeutet, dann geraten sie eher in tiefste Verzweiflung. Ein Schwangerschaftsabbruch bedeutet eine lebensveränderende Entscheidung und gleichzeitig ein moralisches Dilemma.

D

as Thema eines Schwangersc haf tsab bruchs, umgangsprachlich auch Abtreibung genannt, ist in ethischer, medizinischer und moralischer Sicht seit jeher umstritten. Aber seit 1975 die Abtreibung mit der Fristenregelung legal wurde, ist eines ganz klar geworden – es ist eine persönliche Entscheidung, denn jede Frau hat das Recht frei zu entscheiden. Seit mehr als 35 Jahren ist die Durchführung einer Abtreibung in Österreich während der ersten zwölf Schwangerschaftswochen legal. Allerdings ist im Gesetz auch die vorherige Beratung verankert, welche die schwangeren Frauen aufsuchen müssen. Denn nur wer gut informiert ist, kann eine, für sich, richtige Entscheidung treffen.

aus medizinischer Sicht kann eine solche Wahl getroffen werden, wenn das Kind z.B. eine mögliche Fehlbildung oder Behinderung hat oder aber auch, wenn die Gesundheit der Mutter erheblich gefährdet ist. In diesem Falle können auch Spätabbrüche, also nach den ersten drei Schwangerschaftsmonaten, durchgeführt werden. Eine weiterer Entschei-

dungsgrund für eine Abtreibung kann sein, dass ein Kind die Folge einer Vergewaltigung ist und die Frau aus psychischen Gründen die Austragung des Kindes nicht verkraftet.

Wieder zu Engel werden... In früheren Zeiten gingen ungewollt schwangere Frauen zu sogenannten Engelmacherinnen

– sie führen Schwangerschaftsabbrüche illegal durch und ohne medizinische Ausrüstung. Aus dem Mittelalter gibt es zwei Bedeutungen für die Engelmacherinnen: einerseits machen sie das ungeborene Kind zu Engeln und andererseits die Frauen, die gesündigt hatten, werden wieder unschuldig wie ein Engel. Heute sind Engelmacherinnen eher selten, dennoch gibt es sie und oft kommen auch die Frauen bei den Eingriffen ums Leben.

Ganz allein entscheiden Für Frauen ist es wichtig, sich an jemanden wenden zu können, denen sie sich anvertrauen können und ausreichend beraten werden. Egal aus welchen Gründen sich eine Frau für einen solchen Vorgang entscheidet, in jedem Fall müssen die Frauen mit ihrer Entscheidung leben. Eine Gewissensfrage muss beantwortet werden und diese können die Schwangeren nur mit sich allein ausmachen, auch wenn sie von außen Unterstützung erhalten – die Frau ist allein mit ihrer Entscheidung.

Warum kein Kind? Im Falle eines Schwangerschaftsabbruchs können Gründe für eine solche Entscheidung in sozialem und wirtschaftlichen Bereich liegen: Unter anderem fühlt sich die Frau mit einem Kind überfordert, hat familiäre Probleme oder ist finanziell nicht in der Lage, ein Kind aufzuziehen. Aber auch

Info http:// abtreibung.at Liste von Beratungsstellen in Österreich:

www. familienberatung.gv.at


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Ein langer Weg Ehrlichkeit, Hilfe leisten und eine enge Bindung zur Familie – Werte, die in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage gelebt werden. Diese Kirche hat einen langen Weg hinter sich, um dahin zu kommen, wo sie heute steht.

D

ie Kirche der Heiligen der Letzten Tage, eher bekannt als die Glaubensgemeinschaft „Mormonen“, wächst stetig. Sie glauben an Christus als den Sohn Gottes, der für die Sünden der Menschheit am Kreuz starb – die Kirche versteht sich als wiederhergestellte Kirche Christi. Die Mitglieder leben die Religion, indem sie nach den Werten der Glaubensgemeinschaft

handeln: Ehrlichkeit, Sittlichkeit, harte Arbeit, Dienst am Nächsten und eine starke Bindung an die Familie. Die Ämter der Kirche sind ehrenamtlich und die Bedeutung von Helfen ist hier sehr groß. Hilfsorganisationen der Kirche der Heiligen der Letzen Tage sind weltweit verstreut und helfen Menschen unabhängig ihrer Nationalität

Im Jahre 1901 wurde die ersten Kirchengemeinde im heutigen Österreich in Haag am Hausruck/ Oberösterreich gegründet. Wien folgte acht Jahre später mit einer Gemeinde, aber danach stoppte die Regierung die Verbreitung der Kirche in Österreich. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges stieg die Mitgliederzahl wieder an. In den nächsten Jah-

oder Religion.

ren entstanden Gemeinden in Linz und Salzburg, die erste Frauenorganisation in Wien und das erste kircheneigene Gebäude in Haag am Hausruck wurde errichtet. Der Zweite Weltkrieg brachte erneut einen Stillstand, jedoch ging danach die Entwicklung der Kirche in den anderen Bundesländern rasch voran. Im Jahr 1955 wurde die Kirche von der Republik Österreich staatlich anerkannt. Die Kirche hilft, wo Hilfe gebraucht wird: Ob Krieg in Ex-Jugoslawien, Missstände in

Der Anfang Der Ursprung liegt in den Vereinigten Staaten – dort wurde 1830 die Kirche der Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage gegründet und ist heute in allen Kontinenten vertreten. Weltweit bringt die Kirche 14, 1 Millionen Mitglieder in über 28.600 Kirchengemeinden hervor. Nach Mitteleuropa kam der Glaube der Kirche mit Orson Hyde, der dem führenden Gremium der Kirche angehörte.

Osteuropa oder Hochwasser in Österreich – in den letzten Jahren konnte die Kirche mit Hilfsaktionen rettend beitragen. Mittlerweile, 56 Jahre nach staatlicher Anerkennung, erhalten Kinder und Jugendliche offiziellen Religionsunterricht und am Wiener Zentralfriedhof wurde ein eigener Sektor für die Mitglieder der Kirche eingerichtet. Die Kirche will weiterhin einen aktiven Beitrag zum religiösen Leben in Österreich leisten.

Info Österreichischer Kirchenvorstand: Präsident Helmut Wondra (Tel.: 0699/17190392) 1. Ratgeber Dr. Viktor Hladky (Tel.: 02622/20711) 2. Ratgeber Franz Mielacher (Tel.: 07229/80640)


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„Ein Lächeln ohne Schmerzen...“ »„Lächeln ist die beste Art, den Leuten die Zähne zu zeigen.“ (Werner Fink)

Egal ob eine professionelle Zahnreinigung mit entsprechender Zahnversiegelung, Zahnschmerzen oder Zahnimplantate – der Preis einer solchen Behandlung ist immer ein Hoher. Doch muss es wirklich so viel kosten? Ein Zahnarzt in Zagreb sagt: „Nein!“

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s gibt nur wenige Leute, die noch nie eine schmerz empfindliche Behandlung beim Zahnarzt über sich ergehen lassen mussten. Nachdem der Schmerz endlich nachlässt und man sich wieder über einen guten Biss in einen Apfel freuen kann, kommt die Rechnung vom Zahnarzt – diese drückt die Euphorie für einen gesunden Zahn wieder!

Das gibt ein Loch im monatlichen Budget und für was? Für eine Behandlung, die eigentlich selbstverständlich sein sollte, denn jeder Mensch sollte das Recht auf gesunde und schöne Zähne haben.

PR

Preislich erschwinglich Dr. Daniel Baketic, Praxisinha-

Dr. med. dent. Daniel Baketic und seine Mitarbeiterinnen

ber des Estheticdentalcenters in Zagreb, will mit seiner Praxis auf das hinführen. Für ihn sei es ganz wichtig: „Ohne großen Geldaufwand schöne und gesunde Zähne herzeigen zu können!“

Der Zahnarzt und sein Team, das aus mehreren Zahnärzten und Zahnassistentinnen besteht, haben es sich zum Ziel gesetzt, den Gang zum Zahnarzt preislich für jedermann/frau erschwinglich zu machen. Die erst seit sechs Monaten bestehende, aber hoch-


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Hochmoderne Praxis zum Wohlfühlen

Hin und Retour chauffiert Vor allem ist das Service und das Können der Zahnärzte nicht nur den kroatischen Einwohnern vorbehalten, denn die Praxis bietet ein Shuttelservice von Klagenfurt zur Praxis in Zagreb und retour an. Für Patienten, welche das erste Mal zum Estheticdentalcenter kommen, wird zuerst einmal eine ausführliche Anamnese durchgeführt mit einer Panorama-

moderne Praxis hat nicht nur ein sehr gut ausgebildetes Team vorzuweisen, sondern auch jede nur erdenkliche technische Ausstattung. Dr. Baketic und seine Mitarbeiter decken das gesamte Spektrum

von einer Zahnsteinentfernung über Zahnfüllung und Zahnaufhellung bis hin zu jeglichen kieferchirurgischen Eingriffen ab – und das alles im Bereich des Zahlungsmöglichen.

Für Menschen aus Kärnten bedeutet dies konkret, dass der Herr, welcher mit den jeweiligen Patienten nach Zagreb fährt, auch gleichzeitig die Übersetzung übernimmt, damit auch keine Missverständnisse bei der Behandlung entstehen können. Alles in Allem hat Dr. Baketic mit seinem Team einen Ort geschaffen, an dem sich Menschen gut aufgehoben fühlen und vor al-

aufnahme des Kiefers. Danach wird in einem Arzt-PatientenGespräch genau besprochen und abgewogen, was zu behandeln ist und welche Dringlichkeit was hat. Danach wird dann gehandelt und wenn nötig ein zweiter Termin ausgemacht.

lem einen gerechten Preis für die Behandlung zahlen, denn für die Zahnarztpraxis zählt vor allem der Mensch!

Falls nun Bedenken wegen der sprachlichen Barriere aufkommen sollten, auch hierfür ist gesorgt. Auch wenn Dr. Baketic selbst kein Deutsch versteht, hat er in seinen Mitarbeitern auch den einen oder anderen Überset-

Info

zer dabei.

Jeder soll lächeln können ohne Schmerzen zu haben!

Homepage auf Kroatisch: www.estheticdentalcenter.hr Österreichischer Kontakt: Tel.: 0676/7388 400


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Verabschieden tut weh! -

„Die Zeit heilt alle Wunden!“ - eine alte Weisheit, die fast in jeder Lebenslage eingesetzt werden kann. Trifft sie auch zu, wenn man nach etwa 50 Ehejahren seinen Partner zu Grabe tragen muss? Heilt auch hier die Zeit alle Wunden?

Ä

Ältere Menschen sind meist seit jungen Jahren mit ihrem Ehepartner verbandelt und haben sich demnach auch aufeinander eingestellt und abgestimmt. Das Leben miteinander ist so selbstverständlich, wie jeden Morgen aufzustehen. Irgendwann kommt man in ein Alter, in dem man sich mit dem Tod auseinander setzen anfängt. Doch wenn der eigene Partner aus dem Leben tritt, verliert die verwitwete Person den Boden unter den Füßen und ist erstmal „wie vor den Kopf gestoßen“. Ob der Verlust des Partners im Alter oder in jüngeren Jahren passiert – im ersten Moment ist es dasselbe: ein Gefühl des Nichtfassens und der Leere. Die hinterbliebenen Ehepartner haben mit ihrem geliebtem Verstorbenen auch die Stabilität und die Geborgenheit begraben. Von nun an, müssen sie sich ihr Leben neu und anders einrichten...

Alles braucht Zeit Den Tod eines geliebten Menschen zu verarbeiten und zu bewältigen, bleibt jedem sich überlassen, wie er das anstellt. Doch für ältere Menschen, die sozusagen ihr ganzes Leben mit ein- und demselben Partner verbracht haben, bleibt es oft nicht „nur“ bei der Trauerbewältigung. Ein solcher Verlust birgt bei betagteren Menschen verstärkt Risiken wie Depression, Selbstmord oder körperliche Er-

krankungen mit sich. Das rührt daher, dass die Eheleute sich gemeinsam im Leben fortbewegt haben, sich gegenseitig Stabilität und Geborgenheit gegeben haben und Intimität ausgetauscht haben – auf einem Schlag ist diese Vertrautheit weg. Die bewegendste Reaktion auf diesen Schicksalsschlag ist das sogenannte „Nachsterben“ – häufig gehen die hinterbliebenen Ehepartner ihrem geliebten Verstorbenen – bereits innerhalb von sechs Monaten in den Tod nach. Nach einer finnischen Studie von Martikainen und Valkonen kommen die zurückgelassenen Ehemänner schlechter mit dem Verlust des Partners zurecht, als Frauen. Ein möglicher Grund hierfür wäre, dass Frauen ein größeres soziales Netzwerk um sich haben und vermutlich den Männern auch stärkeren emotionalen Halt geben, als die Männer ihnen. Laut Studie haben Frauen zur Trauerarbeit eine größere Bereitschaft. Letztendlich geht jeder mit einem solchen Verlust genau so um, wie es ihm in dieser Zeit für möglich und passend erscheint.

»Liebe ist ... die Leere zu

spüren, wenn er nicht da ist!

„Menschen sterben an gebrochenem Herzen“ – laut der Wissenschaft unmöglich, dennoch erfährt man es im Alltag immer wieder!


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Neues aus der Unterwasser-Welt…

buchtipp Der „aktive“ Buchtipp von Claudia HrescSaxer:

Heike Höfler

Spitalberg Klagenfurt: Umwelt-Landesrätin Dr. Beate Prettner besichtigt Hochbehälter-Baustelle der Stadtwerke

FitnessTraining fürs Gesicht

U

ngewöhnlicher Ausflug in eine ver borgene, geheime Unterwasser-Welt: Die Kärntner Umwelt-Landesrätin Dr. Beate Prettner nahm auf der derzeit riesigen Baustelle auf dem Klagenfurter Spitalberg einen der beiden gigantischen Hoch-

behälter des STW-Wasserwerkes hautnah in Augenschein. Hunderte Meter samt unüberwindbaren Stahlbeton-Mauern führt das Labyrinth in die Dunkelheit. STW-Vorstand Dipl. Ing. Romed Karré betont: „Wir liegen mit den Baumaßnahmen voll im Plan!“ Die Hochbehälter umfassen 25.000 m³ und eine Grundfläche von 5.000 m² und in die alterbedingte Sanierung der Anlage werden 180 Tonnen Stahl und 1.600 m³ Beton investiert. Bis in den Spätherbst 2012 soll die Erneuerung der Hochbehälter abgeschlossen sein. Die Kosten des Projektes belaufen sich auf etwa drei bis vier Millionen Euro. Die Sanierung der „Unterwasser-Welt“ soll weiterhin die Qualität des Wassers und die

Reaktion Hallo Lebenswert Team, Einfach toll die letzte Ausgabe. Der Artikel Preistreiberei mit Günther Goach hat mir sehr gefallen und ich hoffe , dass er etwas bewegen kann. Meine Familie und ich haben auch zu kämpfen und es gibt Monate wo wir ganz schön mit dem Geld haushalten müssen. Um unseren zwei Kindern, 10 und 13, was zu ermöglichen gehen wir beide arbeiten und am Ende des Monats bleib nichts übrig um etwas zu sparen. Manchmal fragen wir uns, wo wird

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Lokalaugenschein auf der Wasser-BehälterBaustelle auf dem Klagenfurter Spitalberg (v. l.): Wasserwerk-Chef Erich Plimon, STW-Vorstand Romed Karré, STW-Prokurist Reinhold Luschin, Umwelt-Landesrätin Beate Prettner und Bauexperte Jörg Braunegg.E-Bike vor. (Foto: Blitzlicht/KK) Wasserversorgung der Stadt Klagenfurt sichern – denn immerhin liegt der Wasserverbrauch in den Sommermonaten im Durchschnitt bei 28.000 m³. Mit Gewinnungsanlagen in Rain, Straschitz und Zwirnawald mit 33 Brunnenanlagen macht das Wasserwerk es möglich, dass jährlich 8.615.660 m³ aus diesen Quellen sprudeln. Landesrätin Prettner zeigte sich beeindruckt: „Mit der umfangreichen Maßnahme sichern die Stadtwerke dieses lebenswichtige Element!“

das noch enden. Möchte auch noch unseren Eltern für die Unterstützung danke. Wir machen uns auch Gedanken um die Zukunft unserer Kinder. Für uns stellt sich auch die Frage gibt es noch eine Zukunft für unsere Kinder und Kindeskinder. Ich finde den Artikel Liebe im Herbst des Lebens wirklich treffend. Meine Eltern sind 40 Jahren verheiratet und es ist genau so wie Sie es in Ihrem Artikel beschreiben. Wir freuen uns schon auf die nächste Ausgabe Werner und Monika und die Kinder Lisa und Philipp

Gymnastik statt Botox: Die besten Übungen gegen Falten. Lifting ohne Skalpell und Botox dafür mit hohem Spaßfaktor? Diesen Wunsch erfüllt Heike Höfler mit über 100 wirkungsvollen Übungen für jede Gesichtspartie. Damit wird es für Zornesfalten, Tränensäcke und Doppelkinn praktisch unmöglich, ein Gesicht zu verunstalten. Ein paar Minuten täglich genügen, um mit kleinem Aufwand große Wirkung zu erzielen. So kann bereits das tägliche Eincremen und Abschminken aktiv zur Gesichtsgymnastik genutzt werden. 128 Seiten mit zahlreichen Illustrationen und wertvollen Tipps. Preis: € 18,50 Verlag Trias

Gewinnspiel Die Buchhandlung Heyn verlost drei Exemplare von Heike Höflers Buch „Fitness-Training fürs Gesicht“. Einsendungen mit Betreff „Buchtipp“ bitte an gewinnspiel@lebenswert.or.at oder per Postkarte an Lebenswert, Gärtnerstraße 55A, 9020 Klagenfurt Bücher H Fachbücher H Fachzeitschriften

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