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Willkommen in der Verbandsgemeinde Rockenhausen!


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STADTRUNDGANG Das Schloss Das alte Schloss steht vermutlich auf den Grundmauern eines Römerkastells, das im späten Mittelalter von den Raugrafen der Altenbaumburg zur Ruhinburg ausgebaut wurde (1242 erwähnt). Im Jahre 1332 erhielt der Ort die Stadtrechte. Danach bauten die Raugrafen Rockenhausen zu einer kleinen Festung mit Mauer, Wallgraben, Türmen und Toren aus. Zwischen 1457 und 1792 gehörte die Stadt zur Kurpfalz. Das Schloss war in dieser Zeit Sitz der Amtskellerei und Residenz des Amtmanns. Von diesen vergangenen Zeiten zeugt heute noch der Wappenstein, der ehemals am Untertor angebracht war und nun links neben dem Turm in der Mauer eingelassen wurde. Das Stadtwappen mit den drei Kornähren ist ein falsches Wappen. Der Wappenzeichner der damaligen Zeit brachte Rockenhausen mit dem Getreide Roggen in Verbindung - Roggen ist jedoch ein niederdeutsches Wort und ist im Pfälzischen nicht gebräuchlich. Nach Vermutung der Sprach- und Siedlungsforschung wurde der Name Rockenhausen von einem Franken namens „Rocco“ abgeleitet („Häuser des Rocco“). Der eingemeißelte Sinnspruch am Wappenstein sollte den Einwohnern der Stadt Leitgedanke ihres Schaffens und Strebens sein und hat bis in die heutige Zeit seine Gültigkeit behalten:

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HIER SEHT IHR ROCKENHAUSER AHN DIE KORNEHR SO IST EWRE FAHN LEBT DAS EUCH GOTT DIESE BEWAHR DEN FRIETEN EWIG REICHEN DAR. Das Schloss war ursprünglich eine Wasserburg und kam während der Französischen Revolution in Privatbesitz. Im Jahr 1956 wurde es wieder von der Stadt erworben und zum Rathaus umfunktioniert. Danach wurde das Schloss als Altentagesstätte, Ratssaal und Bücherei genutzt. Seit 2001 beherbergt es das Schlosshotel. Der Stadtpark am Schloss wurde ebenfalls 1956 angelegt und wiederholt neu gestaltet. Im Schlosspark sehen Sie die Skulptur „Triptychon“ - ein mit dem Kahnweilerpreis ausgezeichnetes Werk von Margot Stempel-Lebert aus dem Jahre 1982. Regelmäßig findet in Rockenhausen ein Internationales Bildhauer-Symposium statt. Die dabei entstandenen Plastiken sind im Schlosspark und entlang der Alsenzauen zu sehen – ein Teil des Skulpturenweges Rheinland-Pfalz. Der Schlosspark bietet eine tolle Kulisse für das umfangreiche und anspruchsvolle Kulturprogramm der Stadt Rockenhausen. Der „Musikalische Sommer“ oder das Weindorf beim Nordpfälzer Herbstfest sind zwischenzeitlich Publikumsmagnete.


STADTRUNDGANG Die evangelische Kirche und der Marktplatz Seit der Reformation im Jahr 1556 hat Rockenhausen eine protestantische Kirchengemeinde. Der barocke Saalbau ersetzte 1784 eine ältere Kirche, von der nur noch der Turm mit der Jahreszahl 1595 an der Südseite des Langhauses erhalten ist, die bei einer Renovierung fälschlicherweise in 1525 umgewandelt wurde. Im Innern der Kirche verdienen vor allem Kanzel und Pfarrstuhl mit Akantusschnitzereien aus dem 18. Jahrhundert, die Orgel von 1788 und der Wappengrabstein des kurpfälzischen Amtmannes Philipp Camerarius

(gestorben 1613) Beachtung. Sollten Sie einmal vor verschlossenen Pforten stehen, wird Ihnen das Dekanat in der Damian-Kreichgauer-Str. 5 (Tel. 06361 7940) sicherlich gerne die Türen öffnen. Vom Mittelalter bis zum heutigen Tage hat auf dem Marktplatz das wöchentliche Markttreiben seinen Platz. Hier steht seit 2002 eine so genannte Napoleonbank. Geschaffen wurden die Bank und das bronzerne Biedermeierpaar vom Bildhauerehepaar Rumpf, gestiftet wurden sie von Ulrich Putsch, einem Ehrenbürger der Stadt. Bank und Skulptur laden Frischvermählte nach ihrer kirchlichen Trauung zu einem Erinnerungsfoto ein. Blickfang auf dem Markplatz ist der blaue Keramikbrunnen des Künstlers und Bildhauers Stefan Engel, der auf beeindruckende Weise die Naturgewalten symbolisiert, mit denen die Menschen der Region zu kämpfen hatten. Die Brunnenanlage ist bei Kindern auch ein beliebter Spielplatz.

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STADTRUNDGANG Herausgeber: Verbandsgemeindeverwaltung Kultur- und Touristinfo Bezirksamtstraße 7 67806 Rockenhausen Gesamtherstellung: Kurt E. Groß, Werbeagentur www.kgp.de Fotos / Abbildungen: Kurt E. Groß, Archiv der Kultur- und Touristinfo Rockenhausen Quellen der historischen Beschreibung: Engel, Armin: Rockenhausen. Die Geschichte eines Landstädtchens. Landesamt für Denkmalpflege 1998 (Hrsg.): Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Band 15

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STADTRUNDGANG

Stadtbesichtigungen: Auf Wunsch gibt es geführte Stadtbesichtigungen, auch mit historischem und kunstspezifischem Schwerpunkt, und Führungen durch die Museen, auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten.

Informationen unter: Telefon 06361 451-214 oder -252 Verbandsgemeindeverwaltung Kultur- und Touristinfo Bezirksamtstraße 7 67806 Rockenhausen Montag und Dienstag 8-16 Uhr, Mittwoch und Freitag 8-12 Uhr, Donnerstag 8-18 Uhr touristinfo@rockenhausen.de www.rockenhausen.de

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STADTRUNDGANG Museum für Zeit - Pfälzisches Turmuhrenmuseum Das Museum für Zeit - Pfälzisches Turmuhrenmuseum finden Sie in der Schlossstraße 10. Hier hat der Sammler Knut Deutschle über Jahrzehnte eine der größten Turmuhrensammlungen Europas zusammengetragen und untergebracht. Hier wird „Zeit“ zum Erlebnis. Hören und sehen Sie das Verrinnen der Zeit nicht nur anhand der über drei Meter großen Uhrwerke aus fünf Jahrhunderten; beeindruckend sind auch die seltenen Präzisions- und Gartensonnenuhren sowie die grazilen Reisesonnenuhren oder die beschaulichen Sanduhren. Beachten Sie auch den Barockgarten sowie den Innenhof des liebevoll restaurierten ehemaligen Bauerngehöftes. Hier können Sie die modernste und genaueste astronomische Großuhr Europas bewundern. Sie geht auf eine Idee von Deutschle zurück und zeigt den Verlauf von Sonne, Mond, Planeten sowie über 400 Sternen. Die Uhr wurde vom Ingenieurbüro Manfred Steinbach (Jena) entwickelt und gebaut. Die zu Grunde liegenden Zeitdaten stammen von der Uhrenanlage der physikalisch-technischen Bundesanstalt (PTB) Braunschweig, deren Signale per Funk empfangen werden. In einem aufwändigen Rechenprogramm werden die astronomischen Daten bearbeitet.

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Das Museum für Zeit Pfälzisches Turmuhrenmuseum Telefon 06361 3430 www.museum-fuer-zeit.de

Öffnungszeiten: Di. - So.14.30-17.30 Uhr Gruppenführungen nach telefonischer Voranmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich

Kahnweilerhaus Zwischen Schlosspark und Marktplatz befindet sich in einem Fachwerkhaus das Kahnweilerhaus am Marktplatz 7. Dieses Museum beherbergt eine Dauerausstellung zu Leben und Werk des Picasso-Freundes und -Förderers Daniel-Henry Kahnweiler sowie zwei Picasso-Lithographien und Originalplakate der Galerie Kahnweiler. Darüber hinaus organisiert der Arbeitskreis Kahnweilerhaus jedes Jahr fünf Wechselausstellungen zeitgenössischer Künstler aus den Bereichen Graphik, Malerei und Plastik. In zweijährigem Turnus lobt die Kahnweiler-Gedenkstiftung europaweit den Kahnweiler-Gedenkpreis aus. Telefon 06361 3440 oder 1089 Öffnungszeiten: Do. - So. von 15-17 Uhr, Gruppenführungen nach telefonischer Voranmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich


Nordpfälzer Heimatmuseum: Geschichte der Stadt und des ehem. Landkreises Rockenhausen, Sonderausstellungen Bezirksamtstraße 8 Ostern bis Weihnachten geöffnet, Do. u. So. 15-17 Uhr Telefon 06361 3449 oder 1089 Gruppenführungen nach telefonischer Voranmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich

Das Nordpfälzer Heimatmuseum Das 1926 errichtete Museumsgebäude zeigt auf zwei Etagen die Sammlungen des 1904 gegründeten Nordpfälzer Geschichtsvereins. Das Museum beherbergt eine umfangreiche Sammlung zu den Themen Vor- und Frühgeschichte, Geologie und Paläontologie des Donnersbergraumes, Bergbau und Burgen der Nordpfalz. Darüber hinaus kann man in einer „Nordpfälzer Stube“ des 19. Jahrhunderts das Leben der Urgroßeltern nachempfinden oder die Gegenstände alter Handwerksberufe vom Schmied bis zum Schuhmacher studieren. Eindrucksvoll ist auch die Ausstellung der „Gienanth-Öfen“. Außerdem werden vom Museumskreis pro Jahr drei bis vier Sonderausstellungen organisiert. Davor sehen Sie die Parkanlage des Nordpfälzer Heimatmuseums. Ausgestellt sind hier Kleindenkmäler der Region, aus heimischem Buntsandstein gehauen. Hier befindet sich auch der Delfinbrunnen, der 1910 an einer Quelle bei Katzenbach in fünf Metern Tiefe gefunden wurde. Die Einlauföffnung zeigt einen zweihenkeligen Wasserkrug zwischen zwei Delfinen. Diese spätrömische Brunnenanlage war einst Bestandteil eines römischen Gutshofes. Nach

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Meinung der Archäologen ist der Brunnen eine der bedeutendsten derartigen Anlagen aus römischer Zeit nördlich der Alpen!

Museum Pachen – Deutsche Kunst des 20. Jahrhunderts Direkt am Gebäude der Rheinpfalz finden Sie auch einen Wegweiser, der Sie zum Museum Pachen in der Speyerstraße 3 führt. Durch eine wahre Sammelleidenschaft angetrieben, gelang es dem Ehepaar Pachen, eine bedeutende Sammlung – Deutsche Kunst des 20. Jahrhunderts – zusammenzutragen. Bei den Museumsführungen werden Ihnen die Werke von Otto Dix, Bernhard Heiliger, Karl Schmidt-Rottluff, Arno Breker und den vielen anderen Künstlern der Sammlung näher gebracht. Beachtenswert ist die Sonderausstellung „Pfälzer Künstler“. Außerhalb der ständigen Sammlung werden regelmäßig Wechselausstellungen gezeigt. Öffnungszeiten: Di.-So. 14.30-17.30 Uhr Telefon 06361 451213 Gruppenführungen nach telefonischer Voranmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich

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Die katholische Kirche Die neue katholische Kirche in der Kreuznacher Straße wurde 1915 bis 1917 errichtet und vereint in ihrem Bau altchristliche, romanische und barocke Stilelemente des Jugendstils. Sie ist dem heiligen Sebastian, dem Hauptmann der Prätorianergarde des Kaisers Diokletian, geweiht, um an die von den Franzosen zerstörte Sebastianuskapelle auf dem Kapellenberg zu erinnern. Im Grundriss des Gebäudes Schlossstraße 15, Ecke Kreuznacher Straße, das heute ein Eiscafé beherbergt, ist mit der Apsis noch der Rest der alten katholischen Kirche zu erkennen, die im Juni 1900 durch einen Brand gänzlich zerstört wurde. Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten im Jahr 2009 öffnet die Kirche ihre Pforte auch immer wieder für Konzerte. Weitere Auskünfte erteilt das kath. Pfarramt, Tel. 06361 7949

Das Jägersche Haus In der Schulstraße 19 finden Sie das sogenannte „Jägersche Haus“, ein weiteres bauliches Kleinod der Stadt. Nach mündlicher Überlieferung soll dieses Gebäude einmal als lutherisches Bethaus gedient haben. Allerdings wird diese These vom Landesamt für Denkmalpflege nicht bestätigt. Die Giebelseite des Hauses zeigt einen Holzfries aus neun kunstvoll gestalteten Reliefbildern mit Darstellungen der Jahreszeiten und einigen biblischen Motiven, daneben einen geschnitzten Holzpfeiler aus dem 17. Jahrhundert. 10

Das Amtsgericht Das heutige Amtsgericht gegenüber der katholischen Kirche St. Sebastian wurde 1900 im Stil der bayerischen Amtshäuser erbaut. Unmittelbar davor können Sie das Standbild des fränkischen Adligen „Rocco“, des Namensgebers der Siedlung Rockenhausen, besichtigen.

Ehemalige Gerberei, Untermühle Auf der rechten Seite des Mühlweges lädt heute ein Café in der alten Gerberei zum Verweilen ein. Die Gerberei wurde 1828 für einen „Rothgerber und Ackersmann“ errichtet und bis 1892 betrieben. Das Krüppelwalmdach mit der abgeschleppten Lüftungszeile lässt heute noch die ursprüngliche Funktion als Trockenspeicher erkennen. An der Toreinfahrt kann man im Schlussstein noch das Gerberzeichen und die Bezeichnung SK 1828 erkennen, Erinnerungen an die Gerberfamilie Krill. Unweit dieses Anwesens, in der Rognacallee 3, sehen Sie die ehemalige Untermühle, 1574 erstmals erwähnt. Vor der Stadtmauer am Stadtgraben gelegen, war die Mühle durch das Untertor und die daneben gelegene „Eselspforte“ für die Bürger zu erreichen. Erst 1963 stellte sie ihren Betrieb ein. Der Mühlgraben oder „Mühlteich“, der Gerberei und Mühle mit Wasser versorgte, ist heute verschwunden. Der neue Brunnen greift das Element Wasser wieder auf und ist ein beliebter Treffpunkt.


Rathaus der Verbandsgemeinde Dieses im Jahre 1900 als königlich-bayerisches Bezirksamt erstellte Gebäude diente bis 1969 als Landratsamt des ehemaligen Landkreises Rockenhausen. Seit 1972 ist hier der Sitz der Verbandsgemeindeverwaltung. Kennzeichnend für den reichen bauplastischen Schmuck ist das Buntsandsteinwappen über dem Portal. Direkt hinter dem Verbandsgemeindegebäude finden Sie eine Gedenktafel für die einst hier befindliche Synagoge der Stadt sowie eine Tafel mit den Namen der jüdischen Bürger aus den Dörfern der heutigen Verbandsgemeinde Rockenhausen, die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wurden.

Luitpoldstraße No. 20 Entlang der Luitpoldstraße kommen Sie an einigen bedeutsamen Fachwerkhäusern vorbei. So z.B. das Gebäude No. 20 (Redaktion der RHEINPFALZ), das ehemalige Wohnhaus der Großeltern von Daniel-Henry Kahnweiler. Auffallend an den zahlreichen Fachwerkbauten in der Luitpoldstraße ist vor allem, dass sie keine reinen Fachwerkhäuser sind, sondern über ein in massivem Bruchstein aufgeführtes Erdgeschoss verfügen. Diese Mischbauweise war im 18. Jh. für die Nordpfalz charakteristisch.

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Historische Weinkelter & Römische Grabanlage Der Holzsteg über die Alsenz verbindet die Altstadt Rockenhausens mit dem Gebäude der Verbandsgemeindeverwaltung. Diese Eigenschaft hat ihm im Volksmund die Bezeichnung „Beamtenlaufbahn“ eingebracht. Auf der linken Seite sehen Sie eine Weinkelter aus dem 18. Jahrhundert, dahinter befindet sich eine römische Grabanlage, die 1982 in der Gutenbrunnenstraße in Rockenhausen gefunden wurde. In jüngster Zeit brachten Bauarbeiten im Wohngebiet „Römerhof“ eine römische Siedlung zu Tage, die bis ins 4. Jh. n. Chr. bestand. Nach Vermutung der Archäologen wurde sie als Niederlassung eines römischen Veteranen gegründet.

Pulvergässchen No. 16 Am Ende der Schulstraße, im sogenannten Pulvergässchen, befindet sich am Haus No. 16 ein Relief aus dem 18. Jahrhundert. Es zeigt Kaleph und Josua mit der Traube (4. Buch Moses, Kapitel 13). Nach der Überlieferung hat der ehemalige „Pulverturm“ der mittelalterlichen Stadtbefestigung dieser Straße ihren Namen gegeben. In Speyerstraße und Turmstraße (wie der Name besagt) sollen sich dereinst Türme der Stadtmauer befunden haben. Gerade in diesem kleinen Gässchen können Sie die enge Bebauungsweise in den befestigten Kleinstädten noch am besten nachempfinden. Einst standen hier die kleinen Hirtenhäuser, die von den ärmsten Leuten der Stadt bewohnt wurden.

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STADTRUNDGANG Skulpturenpark in den Alsenzauen Regelmäßig finden in Rockenhausen Bildhauersymposien zu verschiedenen Themen statt. Auch das Material variiert: Aus Holz, Stahl, Keramik entstanden die Exponate, die in den Alsenzauen zu sehen sind. Sie sind Teil des Skulpturenweges Rheinland-Pfalz. „Kunstkataloge” in der Verwaltung

Kräutergarten Dass gegen – fast alles – ein Kraut gewachsen ist, stellt der Kräutergarten der Stadt Rockenhausen unter Beweis. Das Gärtchen – unweit den Alsenzauen gelegen – beheimatet allerlei heimische Pflanzen mit wohltuender Wirkung. Zu entdecken sind hier bekannte und weniger bekannte Kräuter, die in der Nordpfalz gedeihen. Führungen und Aktionen können über die Touristinfo erfragt werden. Tel. 06361 451214

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Robert-Blum-Platz An den berühmten Freiheitskämpfer Robert Blum erinnert die RobertBlum-Linde in der Bahnhofstraße – ein Naturdenkmal. Sie gab dem Platz seinen Namen. Ein Brunnen erinnert an die Viehtränke, die hier einst stand.

Alte Post In der Bahnhofstraße kommen Sie an der alten Post vorbei. Dieses Gebäude wurde 1925/26 erbaut. Das Hauptportal wird durch ein Sandsteinrelief mit der volkstümlichen Darstellung eines Postillons auf der Kutsche betont, während die Fassadengliederung zeittypisch nüchtern gehalten ist.


STADTRUNDGANG Naturerlebnisbad: Baden wie im See Für die sportlich Aktiven sind die beiden Schwimmerbecken mit 25- und 50-Meter-Bahnen ein guter Grund, das Naturerlebnisbad Rockenhausen zu besuchen. Für die anderen ist es das große Nichtschwimmerbecken mit seinem sanft abfallenden Strandbereich. Oder die Felsengrotte, die von oben mit Wasser berieselt wird. Oder der Sprungfelsen. Oder die Riesenrutsche. Oder das große Planschbecken, das ständig mit Frischwasser gespeist wird. Oder der Spielplatz und das Beach-Volleyballfeld. Das Besondere an diesem Bad ist nicht nur seine naturnahe Gestaltung, sondern sein reines, klares Badewasser ohne chemische Zusätze – kein Chlor also. Das Bad nutzt natürliche Prozesse zur biologischen Selbstreinigung und das Badegefühl erinnert an einen See mit angenehm weichem Wasser. Sind Sie neugierig geworden? Dann nichts wie hin zum Erlebnisbad Rockenhausen an der Obermühle! Geöffnet von Mai bis September. Tel. 06361 993435. Übrigens: Direkt gegenüber befindet sich der kostenfreie Wohnmobilhafen der Stadt Rockenhausen mit fünf Stellplätzen.

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Die ehemalige Stadtmauer Der Verlauf der Straßen Rognacallee, Ringstraße, obere Alleestraße und Parkstraße zeichnet heute noch erkennbar die Linienführung der ehemaligen Stadtbefestigung nach. Die Ecke Rognacallee / Kreuznacher Straße bildet die Begrenzung der Altstadt nach Norden hin, einst umgeben von einer Stadtmauer, die 1826 völlig abgerissen wurde. Die Stadt Rockenhausen hatte zur Zeit der Befestigung einen Durchmesser von lediglich 300 Metern und einen Umfang entlang der Mauer von rund einem Kilometer. In Höhe der Kreuzung Luitpoldstraße / Alleestraße stand einst das Obertor der Stadt. Seit dem 14. Jahrhundert verband die Luitpoldstraße als Hauptverkehrsstrang Untertor und Obertor. Die Luitpoldstraße zählt damit neben der Schlossstraße zu den ältesten Straßen der Stadt. Erst 1911 hat man die „Grad Gass“ (1750) bzw. die „Hauptstraß“ (1769) nach dem bayerischen Prinzregenten Luitpold benannt. An der Ecke Luitpoldstraße/Bahnhofstraße befand sich das Untertor der Stadt. Ein Gedenkstein mit lateinischer Inschrift am Haus Bahnhofstraße 1 gibt Kunde davon, dass dieses Tor am 28. Februar 1784 durch eine Überschwemmung zerstört und anschließend wieder aufgebaut wurde. Das Untertor wurde 1823 schließlich zum wiederholten Male durch Hochwasser beschädigt und bald darauf abgerissen. Oberhalb der Treppe der Parkstraße können Sie in tiefer gelegene Kleingärten blicken, die heute noch die ehemalige Breite des Stadtgrabens nachzeichnen. Man kann auch an der Ausrichtung der alten Häuser erkennen, dass diese einst mit ihrer Rückseite an der ehemaligen Stadtmauer standen. Von besagter Treppe führt ein Weg durch eine kleine Grünanlage, an einem Spielplatz vorbei, zum Kriegerdenkmal. 1899 errichtet, gedenkt es der Teilnehmer und Gefallenen des deutsch-französischen Krieges 1870/71. Es wurde in den 30er Jahren vom Marktplatz weg hierher versetzt.

Rockenhausen liegt im Donnersbergkreis und ist das Zentrum des Nordpfälzer Berglandes. Zusammen mit den umliegenden Ortschaften bildet die kleine Metropole als Verwaltungseinheit die Verbandsgemeinde Rockenhausen. Mit ihren Ortsgemeinden verfügt sie über rund 12.000 Einwohner und breitet sich auf einer Fläche von 149 Quadratkilometern aus.

Bayerfeld-Steckweiler Malerisch im schönen Alsenztal liegt dieses „Doppel-Dorf“ mit den dazugehörigen Höfen. Sehenswert sind die Deckenmalereien in der 1767 erbauten katholischen Kirche St. Josef. Erlebenswert ist das Naturschutzgebiet „Stolzenberger Hang“ östlich der Alsenz wegen seiner außergewöhnlichen Artenvielfalt und des herrlichen Ausblicks über das Alsenztal.


Dörnbach Von „Bach des During“ (Thüringer) leitet sich der Name dieses als Wohnort beliebten Ortsteils der Stadt Rockenhausen ab. Zum aktiven Gemeinschaftsleben trägt der beliebte Zelt- und Grillplatz „Im Lämmerwald“ bei.

Dielkirchen Schon zu römischer Zeit war dieser Ort besiedelt, wie der Fund eines Viergöttersteins beweist. Den Namen hat das erstmals im Jahr 868 erwähnte Dorf vermutlich von Diotlinda, der Stifterin seiner Kirche. Eine Besonderheit ist die 1738 erbaute protestantische Kirche mit der Schmidt-Orgel von 1793. Im Turm hängt die vermutlich älteste Glocke der Pfalz (1250 gegossen). Sie stammt vom Kloster Disibodenberg.

Dörrmoschel Die kleine Gemeinde war Witwenresidenz der Herzogin Charlotte Friederike von Pfalz-Zweibrücken und war einige Jahre auch ein Kurort. Man hatte hier eine Quelle entdeckt, die sich als heilkräftig gegen Milzleiden erwies. Die Herzogin ließ im Ort eine reformierte Kirche bauen. Das barocke Schmuckstück wurde 1988 renoviert. Einen Besuch wert ist das Steinemuseum in der Hauptstraße 55, Tel. 06361 22190. Hier gibt es steinerne Zeugen aus Millionen Jahren Erdgeschichte.

ORTE DER REGION

Bisterschied Idyllisch eingebettet zwischen dem 486 Meter hohen Eisernen Hut und dem Roßberg, unweit der ehemaligen mittelalterlichen Salzstraße, liegt dieses erstmals im Jahre 1128 urkundlich erwähnte Dorf, das sich mittlerweile zu einer attraktiven Wohngemeinde entwickelt hat.

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Gehrweiler Den Ortskern der Gemeinde prägt optisch der allein stehende und vorbildlich sanierte Glockenturm – ein frühes Beispiel eines Nordpfälzer Läuteturms. Dorfbrunnen, Ruhebänke und ein „ewiger“ Maibaum laden ebenso zum Verweilen ein wie die landschaftlich reizvolle Lage, die Gehrweiler zum beliebten Wohnort macht.

Gundersweiler Erstmals wurde der Ort im Jahr 891 als „novale Guntharii“ erwähnt – benannt nach einem seiner ersten Siedler. Wiesen und Äcker prägen die Umgebung der Gemeinde im Tal des Moschelbachs. Zu Gundersweiler gehört der südlich gelegene Messersbacherhof, der seinen Namen vom Maßholderbaum ableitet.

Gerbach Wegen der ruhigen Lage am Appelbach kommen Wochenendurlauber gerne hierher – teils in ihre Häuser im Wochenendgebiet, teils auf den nahe gelegenen Campingplatz. Über den Appeltalradweg gelangt man bequem in die Rheinhessische Schweiz. In der Gegenrichtung führt der Radweg ins reizvolle Quellgebiet der Appel oder ins höchstgelegene Dorf der Pfalz: Ruppertsecken. Spektakulär: die Windkraft- und Solaranlagen auf dem Schneebergerhof.

Imsweiler Das größte Dorf der Verbandsgemeinde Rockenhausen hat seinen Namen von der schon 1112 urkundlich erwähnten Burg „Imziswilre“. Die Gemeinde liegt, umgeben von Feldern, Wald und Wiesen, im Alsenztal und hat eine eigene Bahnstation auf der Strecke Bingen – Kaiserslautern. Im Ort selbst ist die katholische Pfarrkirche St. Peter in den Ketten ein besonderes Kleinod. Ein Kuriosum stellt der allein stehende protestantische Glockenturm dar. Er wurde 1876 gebaut, weil den Protestanten eine Mitbenutzung des katholischen Geläuts untersagt war. Ultraleichtflieger fliegen auf den Imsweilerer Flugplatz, Kinder lieben den Naturspielplatz.


Ransweiler Geschützt in einer Talmulde liegt die bereits 1190 urkundlich erwähnte Gemeinde, ringförmig um eine großflächige Grünanlage mit Spielplatz und Dorfteich, dem Brühl. Das Gasthaus „Blauer Löwe“ im Ortsteil Neubau ist stolz auf seine gastronomische Tradition seit 1565 und gehört damit zu den ältesten Wirtshäusern im Lande.

Marienthal Marienthal verdankt seinen Namen und seine Entstehung einem Prämonstratenserinnen-Kloster. Urkundlich wird dieser Ort, der heute ein Ortsteil von Rockenhausen ist, zuerst Kloster Valle Sanctae Mariae – „Tal der heiligen Maria“ genannt. Beim Bau der jetzigen Kirche im Jahr 1848 wurden Bauelemente der Klosterkirche aus dem 15. Jahrhundert verwendet. Marienthal liegt eingebettet im Appelbachtal am Nordhang des Donnersberges. Wassertretbecken, Wanderreitstation, Blockhaus sowie Spielplätze und eine Spielscheune bereichern das Freizeitangebot.

Rathskirchen-Rudolphskirchen Seit Anfang der siebziger Jahre sind die ehemals selbstständigen Dörfer Rathskirchen und Rudolphskirchen zu einer Gemeinde verschmolzen. Deshalb gibt es vieles doppelt: Kirchen, Friedhöfe und Spielplätze zum Beispiel. Einzigartig für Kids ist dagegen das Pfalzcamp mit seinem abenteuerverdächtigen Freizeitangebot.

ORTE DER REGION

Katzenbach Mitten im Dorf ziert ein Glockenturm das Ortsbild. Er beherbergt ein Heimatmuseum mit Funden aus der Römerzeit. Auch die teilweise freigelegten Grundmauern eines römischen Gutshofes in der Gewanne Falkensaß zeugen davon, dass hier schon vor 2000 Jahren Menschen siedelten. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Katzenbach allerdings erst im Jahr 1324.

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ORTE DER REGION 18

Reichsthal Malerisch ins Nordpfälzer Bergland eingebettet, liegt die kleine Gemeinde Reichsthal. Schon im alten karolingischen Reich gehörte der Ort bis 1351 zum „Reichsland bei Kaiserslautern“. Im ehemaligen Bauerndörfchen gibt es nur noch wenige hauptberufliche Landwirte, aber die Dorferneuerung hat den Ort auch für Außenstehende lebens- und liebenswert gemacht.

Schönborn Von einer einstigen guten Quelle, einem „schönen Born“ soll der Ort seinen Namen erhalten haben. Liebevoll restaurierte Gebäude, mit wildem Wein bewachsene Gemäuer, bunte Bauerngärten und idyllische Ecken bestimmen das Ortsbild. Die alte Schule wird teils als Ferienwohnung, teils als Gemäldegalerie genutzt.

Ruppertsecken Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde die Gemeinde im Jahr 1401. Damals lagen einige Gehöfte rund um die Burg „Ruprechtseck“. Von ihr sind nur noch Reste übrig. Dafür entschädigt der einmalige Blick auf den Donnersberg, über die Nordpfalz, den Westrich bis hin zum Hunsrück. Das mit 498 Metern über dem Meeresspiegel höchstgelegene Dorf der Pfalz hat schöne Rundwanderwege zu bieten. Der freistehende Glockenturm aus Sandsteinquadern steht ebenso unter Denkmalschutz wie die ehemalige Burg „Frauenstein“. Die kleine heimische Kirche mit ihrem geheimnisvollen blauen Band lädt nicht nur Katholiken zu einem Gebet ein.

Seelen Höchster Punkt der Gemeinde ist der 457 Meter hohe Aussichtsturm auf dem Sattelberg, einer der höchsten Erhebungen der Nordpfalz, vom Volksmund liebevoll das „Dach der Alten Welt“ genannt. Der beliebte Aussichtspunkt ermöglicht einen einmaligen Rundblick über die drei Landkreise Kusel, Kaiserslautern und den Donnersbergkreis.


Teschenmoschel Sehenswert ist der gut erhaltene ehemalige jüdische Friedhof oberhalb des Dorfes. Die kleine Gemeinde im Moscheltal hat aus einer ehemaligen Scheune ein schmuckes Bürgerhaus gemacht, wo Feste mit Ausstellungen ortsansässiger Hobbykünstler stattfinden. Seit 1709 existiert die Mausmühle in unmittelbarer Nähe des Dorfes.

St. Alban Mönche haben vor mehr als tausend Jahren dieses Dorf gegründet. Sehenswert sind die liebevoll renovierten Fachwerkhäuser im historischen Ortskern. Zukunftsträchtig: der Sonnenpark mit seinen Bio-Solar-Häusern und das InfoZentrum für regenerative Energien. Einen Besuch wert ist der Hengstbacherhof mit Öko-Gewerbe und Tipi-Camp. (siehe auch „Zukunft am Südhang“)

Würzweiler Mit dem Dorf „Wercewilre“ wurde Werner von Bolanden von den Pfalzgrafen belehnt. Im Wappen der Gemeinde wird mit der Hopfendolde auf den früheren Anbau in Würzweiler aufmerksam gemacht. Besonders stolz ist man auf das Bürgerhaus im „Tiroler Stil“ und den Glockenturm. Der stand bis 1883 in der Ortsmitte, dann wurde er komplett abgetragen und am jetzigen Standort wieder aufgebaut.

ORTE DER REGION

Stahlberg Stahlberg ist ein Ort mit interessanter Bergwerksgeschichte. Inmitten einer herrlichen Waldlandschaft finden sich reizvolle Aussichtspunkte und gut markierte Wanderwege. Der Name „Stahlberg“ geht auf die Bezeichnung „steiler Berg“ zurück. Der 484 Meter hohe Stahlberg ist die höchste Erhebung der Verbandsgemeinde Rockenhausen. Sehenswert und oft besucht: Der „lange Stein“ im Stahlberger Wald.

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Geo-Touren Durch 300 Millionen Jahre führen die Geo-Touren im Donnersbergkreis. Neben den erdgeschichtlichen Objekten spielen die montanhistorischen Relikte aus den vergangenen 2000 Jahren eine besondere Rolle: Es gibt viele Einzelobjekte zu ganz unterschiedlichen Rohstoffarten. Die Präsentation ausgewählter Objekte eröffnet die Möglichkeit für eine spannende Zeitreise durch die Bergbauwelt, bei der die Zusammenhänge zwischen Geologie, Lagerstätten und Siedlungsgeschichte deutlich werden. Zu den Stationen gehören Rockenhausen (Heimatmuseum), Imsweiler (Vulkanite und Wollsackverwitterung von Andesit), Gehrweiler (Forschungsbohrung) und Gerbach (Verhüttungsplatz). Die Gemeinde Stahlberg kann auf eine besondere Tradition verweisen: Laut alten Urkunden schürfte bereits 1390 der Graf von Veldenz am Landsberg und Stahlberg nach Silber, bis 1942 die Stollen für immer geschlossen wurden. Rund um den Stahlberg sind noch Spuren der Bergbaugeschichte zu entdecken, wie etwa die „Weiße Halde“ auf der Westseite des Berges. Sie besteht aus Gestein, aus dem das einst enthaltene Erz ausgebrannt wurde. Das Museumsarchiv im Bürgerhaus Stahlberg dokumentiert die Bergbaugeschichte. Herzstück der geogeschichtlichen Zeugnisse ist die Bergbauerlebniswelt Imsbach. Ausführliche Informationen und Tourenvorschläge: Tel. 06352-1712 Donnersberg-TouristikVerband; www.donnersberg-touristik.de

7-Höfe-Tour Kleine, versprengt liegende Höfe sind typisch für das Nordpfälzer Bergland. Man findet hier eine Vielzahl solcher Siedlungen, die oft nur ein Dutzend, manchmal aber auch bis zu 100 Einwohner zählen. Allein in der Verbandsgemeinde Rockenhausen gibt es 41 davon. Alte, mitunter liebevoll restaurierte Sandsteinhäuser mit gepflegten Bauerngärten zeugen von einer langen Geschichte der Hofsiedlungen und tragen einen liebenswerten Teil zur ländlichen Idylle der Region bei. Einen guten Eindruck davon vermittelt die zwölf Kilometer lange „7-Höfe-Tour“ mit inspirativen Ein- und Ausblicken. Ausgangspunkt ist der Hengstbacherhof bei St. Alban mit Tipi-Camp und Wanderreitstation. Am Wege liegen Hoferhof (Schafzucht), das Naturschutzgebiet „Stolzenberger Hang“, Stolzenberger Hof, Morsbacherhof („Bienenkiste Nordpfalz“ und Hofladen), Bremricherhof, Schmalfelderhof (Hofladen) und Leiningerhof. Dekorative Keramik sieht man in der Galerie von Ilo Jung. Innerhalb des Parkgeländes werden nicht nur Skulpturen aus Ton, sondern auch Stahlobjekte gezeigt, die Otmar Jung kreiert (www.ilojung.de). Und wer den Weitblick will: Zwischen Stolzenbergerhof und Morsbacherhof kann man am Horizont den Rotenfels bei Bad Münster am Stein entdecken, die mit 202 Metern höchste steil abfallende Felswand nördlich der Alpen. Informationen zur Tour gibt es bei der Tourist-Information Rockenhausen.


AUSFLUGSZIELE Kelten-Kult am Berg Das Modell eines Dorfes aus der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts v. Chr. vermittelt anschaulich die Lebensweise der Ureinwohner. Das bei der Gemeinde Steinbach gelegene Dorf besteht aus sechs Gebäuden, die in Material und Bauweise originalgetreu nachgebildet wurden. Die Wände sind mit Lehm verputzt und die Dächer mit Holzschindeln gedeckt. Im Innern sehen wir einen Webstuhl, Möbel, Hausrat und Töpferwaren. Lebensgroße Puppen in keltischer Tracht sorgen für Atmosphäre. Auch ein Spaziergang durch den Keltengarten mit Triskell-Spielplatz und Skulpturenkreis lohnt sich. Er lädt zum Schnuppern, Tasten und Horchen ein. Besucher können das Keltendorf auf eigene Faust erkunden oder an einer betreuten Führung teilnehmen. Interessant sind die wechselnden Veranstaltungen wie Lehmbau, Kindertage oder Konzerte. Keltendorf Steinbach Tel. 06357 7441 www.keltendorf-steinbach.de

Zukunft am Südhang Die Schnittstelle von Gegenwart und Zukunft hat beinahe etwas Unwirkliches in dieser ländlichen Umgebung. Dabei passt sie haargenau hierher. Der Sonnenpark am Südhang oberhalb von St. Alban ist ein Musterbeispiel für weitgehend energieautarke, baubiologische, menschen- und umweltfreundliche Wohn- und Arbeitsstätten. Hier wird Bauherren aus aller Welt gezeigt, wie sie gesunde und zukunftssichere Häuser ganz nach ihren Gestaltungswünschen, Größen und Verwendungszwecken zu niedrigen Investitionskosten mit viel Eigenleistung und einheimischem Material bauen können. Probewohnen kann man dort auch. Der Sonnenpark selbst ist weitgehend energieunabhängig. Er bietet als Freizeitmöglichkeiten einen Erlebnisgasthof, Streuobstwiesen, Spielplätze für Kinder und Erwachsene und zeigt, wie man vernünftig mit der Natur umgeht. Die umliegenden Dörfer im Appeltal entwässern ihre Abwässer in St. Alban, in der größten Pflanzenkläranlage von Rheinland-Pfalz. Sonnenpark, Tel. 06362 922130 www.bio-solar-haus.de und www.hengstbacherhof.de

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Nahe-Wein aus der Pfalz Im Norden des Pfälzer Berglandes stehen – oft an steilen Hängen – Reben. Der Weinbau hat hier eine lange Tradition und das Spektrum der angebauten Rebsorten ist überraschend groß. Originell, aber weingeografisch korrekt: Obwohl die Rebstöcke auf Pfälzer Boden wachsen, werden ihre Erzeugnisse als Nahewein angeboten, weil die Weinbaugemeinden im Norden des Donnersbergkreises zum Anbaugebiet Nahe gehören. Dem Genusswert der guten Gewächse, die auch in der gepflegten Nordpfälzer Gastronomie serviert werden, tut das aber keinen Abbruch. Auch ein kurzer Ausflug zu den vielfach ausgezeichneten Weingütern im Alsenztal lohnt sich für Weinfreunde auf jeden Fall. In konzentrierter Form gibt es die guten Tropfen beim Nordpfälzer Herbstfest zu probieren: Hunderte von Weinfreunden kommen dann zur großen Probe in die Rockenhausener Donnersberghalle und verkosten das Ergebnis der traditionsreichen Nordpfälzer Weinprämierung. Namhafte Journalisten und Sommeliers in der Jury sorgen dafür, dass diese Veranstaltung auch bei Weinkennern außerhalb der Region einen guten Namen hat. Über die Weingüter im Alsenztal informiert die Verbandsgemeinde AlsenzObermoschel, Tel. 06362 3030 www.alsenz-obermoschel.de

Kirchheimbolanden, die „Kleine Residenz” mit Mozartorgel, kann mit mittelalterlichen und barocken Teilen zahlreiche Kulturdenkmäler aufzeigen. www.kirchheimbolanden.de Donnersberg-Touristik-Verband e.V. Tel. 06352 1712

Zellertal Für viele gehört das dahinter liegende Zellertal mit seiner reizvollen Landschaft, seinem besonders milden Klima, seinen hervorragenden Weinen und den Zeugnissen seiner Vergangenheit zu den schönsten Flecken des pfälzischen Weinbaugebiets. Auf dem 15 Kilometer langen geografisch-historischen Weinwanderweg von Bockenheim über Wachenheim, Zellertal, Einselthum und Albisheim nach Kirchheimbolanden kann man die Gegend bestens erkunden. Zwischen Mölsheim, Zell und Wachenheim gibt es drei Kneipp-Wanderstrecken. Die Donnersberger Tourenwege zwischen Münchweiler und Dreisen eignen sich nicht nur zum Wandern, sondern auch für entspannte Fahrten mit dem Rad. www.donnersberg-touristik.de Donnersberg-Touristik-Verband Tel. 06352 1712

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www.alsenz-obermoschel.de Tel. 06362 3030

Bergbau-Erlebniswelt Imsbach Rund um Spitzhacke, Öllampe und Grubenwagen gibt es hier ober- und unterirdisch viel zu entdecken. Das Bergbaumuseum Imsbach ist mit der Grube Maria und der Weißen Grube ein Zeugnis der langen Tradition des Pfälzer Bergbaus. Im Museumsgebäude gibt

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Moschellandsburg Diese Burg, die zur Stadt Obermoschel gehört, wurde 1130 erstmals urkundlich erwähnt und später zu einer starken Festung ausgebaut. Sie erlitt im Dreißigjährigen Krieg und im Pfälzer Erbfolgekrieg schwere Schäden. Die umfangreichsten Instandhaltungs- und Renovierungsarbeiten seit der Zerstörung der Burg fanden 1977 und 1978 statt. Wenige Jahre später wurden 1981 bis 1983 eine Schutzhütte über den Kellergewölben erbaut. Ein weithin sichtbarer Bergfried thront über der Burg. Eine gewaltige Schildmauer mit Buckelquadern aus dem 12. und 13. Jahrhundert ist erhalten, so wie die Reste von Palas, Torturm, Ringmauer, Stallgebäude und Brunnen. Ein Geo-Kulturpfad mit Erlebnisstationen führt zur Burg, wo auch an Pfingsten ein Mittelaltermarkt zu einem Besuchermagnet geworden ist.

eine umfangreiche Dauerausstellung den ersten Überblick. Dann geht‘s unter die Erde. Die beiden Gruben, deren Stollen zu Besucherbergwerken umgebaut wurden, bieten einzigartige Einblicke in die Welt unter Tage. Außerdem laden drei gut ausgeschilderte Grubenwanderwege zu Erkundungstouren ein. Ein Besuchermagnet ist die Mineralienbörse am 3. Septemberwochenende. Das Museum hat an Samstagen und Sonntagen oder nach Vereinbarung geöffnet. www.bew-imsbach.de Tel. 06302 60261

Burgruine Falkenstein Die wohl bekannteste Burg des Donnersbergmassivs ist die Ruine Falkenstein auf 440 Metern Höhe im gleichnamigen Ort. Toll ist der Rundblick, denn die Burg erhebt sich auf einem Felsklotz, der im Osten steil ins Tal abfällt. Auf diesem natürlichen Fundament aus vulkanischem Gestein thront der Hauptturm, an den sich die Wohngebäude und das Ritterhaus anschließen. Der Burghof befindet sich auf der Gegenseite und wird von einer Ringmauer und vorgelagerten Bastionen begrenzt. Die wechselhafte Geschichte der Burg begann im 12. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert wurde das imposante Gemäuer umfangreich renoviert. Seit 1993 gibt es dort auch ein schönes Freilichttheater, wo kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Auch der jährliche Mittelaltermarkt sorgt für Leben auf der Burg. www.falkenstein-pfalz.de Tel. 06302 4689

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Eiswoog Ramsen Nicht nur für ein erfrischendes Bad ist der sechs Hektar große EiswoogStausee bei Ramsen ein lohnendes Ziel. Rund um den See führt ein drei Kilometer langer Wanderweg – Aussichtsplattform und Uferzugänge sind barrierefrei. Am Eiswoog kann man Ruderboote leihen, und die frischen Forellen aus den benachbarten Teichen schmecken im beliebten Ausflugsrestaurant am Seeufer mit seinem architektonisch interessanten Hotel „Häckenhaus“ besonders gut. Übers Tal spannt sich eine 35 Meter hohe Eisenbahnbrücke, zu deren Füßen der Bahnhof für die Stumpfwaldbahn, eine Museums-Schmalspurbahn mit offenen Wägelchen, liegt. www.haeckenhaus.de www.stumpfwaldbahn.de

Waldseilpark Auf die Bäume – Klettern – Spaß! Das ist das Motto des K1 Waldseilparks in Mehlingen bei Kaiserslautern. Die neun Parcours bestehen aus Übungen, die mit Hindernissen aus Drahtseilen, Schaukeln, Seilbrücken und Holzstegen den Weg von Plattform zu Plattform zum Abenteuer machen. Alpinistisches Sicherheits-Equipment macht’s möglich, dass die Besucher hoch oben zwischen den Baumwipfeln balancieren, rutschen und klettern können. Wer sich traut, findet hier viele Anregungen.

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Tel. 06303-806137, www.k1-waldseilpark.de

Kaiserslautern Die Universitätsstadt, Stadt am Betzenberg, zieht nicht nur Fußballfans an. Sie bietet auch vielfältige Ausflugsziele, Museen, Lokale und Gaststätten sowie eine belebte City mit zahlreichen Geschäften. Von weitem sieht man das 84 Meter hohe Rathaus, zu dessen Füßen man die Reste der Kaiserpfalz von Kaiser Friedrich Barbarossa findet. In den Rathaus-Komplex integriert ist der Casimirbau, das ehemalige Renaissance-Schloss des Jägers aus Kurpfalz. Gleich daneben liegt das Neue Pfalztheater, ein beeindruckender Sandsteinbau. Ein paar Schritte weiter kommt man zur Stiftskirche, eine der bedeutendsten spätgotischen Hallenkirchen Südwestdeutschlands. Das Tor zur Altstadt bildet der schmucke St. Martinsplatz. In der Pfalzgalerie werden Malerei und Plastik des 19. bis 21. Jahrhunderts und eine umfangreiche grafische Sammlung präsentiert. Blühende Landschaften können Besucher auf dem weitläufigen Gelände der Gartenschau mit ihren lebensgroßen Dinosaurier-Nachbildungen, den Themengärten, den originellen Spielplätzen und der Weidenkirche bestaunen. Zu den zahlreichen Attraktionen der Stadt gehört auch der Japanische Garten, der zu den größten seiner Art in Europa zählt. Einen Besuch wert ist auch der Naturzoo im Kaiserslauterer Stadtteil Siegelbach. Tel. 0631 3652317 www.kaiserslautern.de


Tel. 06751 3840, www.freilichtmuseumbadsobernheim.de Tel. 06708 641780 www.bad-muenster-am-stein.de Tel. 0671 8360050 www.stadt-bad-kreuznach.de

Golfplatz am Donnersberg Ein Golfplatz befindet sich auf dem Röderhof bei Börrstadt. Dort spielen Golfer auf einem Championchip Kurs, der am Südhang des Donnersberges auf einem etwa 67 Hektar großen Gelände angelegt und in die vorgegebene Landschaftsstruktur eingefügt wurde. Die Spielbahnen sind selektiv, abwechslungsreich und erfordern eine wohlüberlegte taktische Spieleinteilung. Großzügige Abschläge, ondulierte Grüns, lange Bahnen, verschiedene Teiche und Biotope lassen das Spiel zu einem besonderen Erlebnis werden. Auf der Nord- und Nordwestseite ist der Platz von Wald umgeben, ein Baumriegel durchzieht die ganze Anlage von Norden nach Süden. Außerdem fügen sich zahlreiche Baumgruppen harmonisch in die Spielbahnen ein. Der Platz ist ganzjährig geöffnet und trotzt auch langen Trockenperioden. Wer mehr wissen möchte, wendet sich an den Golfclub am Donnersberg, Tel. 06357 96094, www.golfamdonnersberg.de

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Nahetal Vorbei an steilen Weinbergen führt der Ausflug ins Nahetal nach Bad Münster am Stein-Ebernburg. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen der 202 Meter hohe Rotenfels und der Rheingrafenstein mit der gleichnamigen Burgruine direkt an der Nahe. Schon seit 1729 sind Gradierwerke zur Salzgewinnung in Bad Münster am Stein belegt. Das schwach salzhaltige Wasser der Solequelle wird mit einer durch Wasserräder angetriebenen Pumpe gefördert und rieselt in einer unzähligen Menge an Wassertropfen an den acht Meter Dornwänden in ein Auffangbecken herab, während die Luft in der Umgebung mit verschiedenen Salzen wie Jod, Brom, Strontium und Radium angereichert wird. Das 1910 im barocken Jugendstil erbaute Kurmittelhaus im Kurpark gilt als eines der schönsten Fachwerkgebäude der Region. Es enthält die Brunnenhalle mit den drei Heilquellen. Der NaheRadweg trifft in Bad Sobernheim auf den Barfußpfad (3,5 Kilometer durch Wiesen, Flussauen, Seilfähre, Hängebrücke etc.) Informationen unter www. barfusspark.info. Unbedingt sehenswert ist hier auch das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum mit 36 historischen Gebäuden.

Geocaching Sowohl in Rockenhausen als auch entlang der Wanderstrecken oder mitten in der Natur finden Cacher mit ihren GPSGeräten wahre Schätze. Die moderne Schatzsuche für Groß und Klein führte bereits viele Menschen zu landschaftlich reizvollen und kulturell interessanten Plätzen der Nordpfalz. www.geocaching.de

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AUSFLUGSZIELE Donnersberg Er gibt der Region ihren Namen und ist kaum zu übersehen: Mit seinen 687 Metern ist der Donnersberg die höchste Erhebung der Pfalz. Als markantes Bergmassiv dominiert der Donnersberg die ihm zu Füßen liegende Landschaft. Er bietet viele Möglichkeiten für Ausflüge zwischen Zeit und Raum. Wer möchte, kann sich auf die Spuren der Kelten und Römer begeben, die zahlreiche Spuren ihres Wirkens hinterlassen haben. Daneben gibt es allerlei Sehenswertes rund um Geologie. Aber natürlich lädt der Donnersberg "in der Pfalz ganz oben" zu herrlichen und ausgedehnten Wanderungen ein – abwechslungsreich und voller Reize ist die gesamte Region, die seinen Namen trägt. Auch konditionsstarke Radler werden am Donnersberg ihre Freude haben. Im Winter gibt es Langlauf- und Rodelmöglichkeiten. Tourenvorschläge und viel Wissenswertes über den Donnersberg und den Donnersbergkreis gibt es beim Donnersberg-Touristik-Verband, Telefon 06352 1712, www.donnersberg-touristik.de

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Für Walker und Wanderer Für Wanderer und Freunde des Nordic Walking bietet die Region ein Netz mit einem knappen Dutzend gut markierter Rundtouren unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade zwischen drei und 15 Kilometern Länge. Sie sind vielfach miteinander kombinierbar und reichen vom angenehmen Spaziergang bis zur anspruchsvollen Tagestour für Fortgeschrittene. Einen Plan für Walker gibt es bei der Tourist-Information in Rockenhausen. Auch Informationen zu verschiedenen attraktiven Rundwanderungen, wie z.B. der 7-Höfe-Tour oder dem Burgwaldweg rund um das höchste Dorf der Pfalz, sind dort erhältlich. Einsteiger in die Materie können sich bei der 1. Pfälzer Nordic Walking Schule im benachbarten Dannenfels am Donnersberg den Rat von Experten holen.


Auf dem Rücken der Pferde Auch beim Wanderreiten kann man die Region erkunden. Sechs Wanderreitstationen haben sich im Nordpfälzer Bergland zusammengeschlossen und bieten ein abwechslungsreiches Routennetz. www.hengstbacherhof.de www.rockenhausen.de

Mit dem Fahrrad unterwegs Alsenzradweg: Ein Stück hinter Alsenborn, der Quelle der Alsenz, beginnt in Neuhemsbach der Radweg, auf dem man, dem Flusslauf folgend, bis zum Ort Alsenz gelangt. Die abwechslungsreiche Strecke durch das mitunter wildromantische Tal ist geprägt vom Wechsel zwischen Wäldern, Wiesen, Weinbergen und hübschen Dörfern. Offene Berghänge bieten herrliche Ausblicke – zum Beispiel zum Donnersberg. Konditionsstarke Radler können von dort über die Bundesstraße B 48 weiter nach Hochstätten fahren und über einen weiteren Radweg bis zum Nahe-Radweg ab Bad Münster in Richtung Idar-Oberstein oder Bingen am Rhein über Bad Kreuznach. Die gesamte Strecke ist 57 Kilometer lang. Querverbindungen zwischen Alsenz- und Appeltal sind unter anderem gekennzeichnet zwischen Dielkirchen und St. Alban sowie Alsenz und Münsterappel. Bahnhaltepunkte gibt es in Münchweiler, Langmeil, Winnweiler, Imsweiler, Rockenhausen, Alsenz, Hochstätten, Altenbamberg, Bad Münster und Bad Kreuznach. In Enkenbach-Alsenborn finden Radfahrer eine Anbindung an den 88 Kilometer langen Barbarossa-Radweg.

Appeltalweg: Ab Marienthal am Fuß des Donnersberges oder ab dem höchsten Dorf der Pfalz, Ruppertsecken, folgt der für Wanderer und Radfahrer gleichermaßen reizvolle Weg auf rund 35 Kilometern dem Lauf der Appel talabwärts. Er führt durch Felder und Wiesen, Weinberge, Wälder und malerische Dörfer, vorbei an alten Mühlen, Burgruinen und sehenswerten Kirchen. Bei Bad Kreuznach trifft der Appeltalweg auf den Nahe-Radweg. Touristinfo Rockenhausen Tel. 06361 451214 www.rockenhausen.de www.radwanderland.de Pfälzer Höhenweg Spektakuläre Aussichten, eine abwechslungsreiche Landschaft und eine reizvolle Wegeführung zeichnen den Prädikatswanderweg „Pfälzer Höhenweg“ aus. Der beginnt in Winnweiler, führt über den Donnersberg nach Rockenhausen, Obermoschel und Wolfstein. Gleich wie Sie planen die 112 Kilometer lange Strecke zu bewältigen – ein wunderbares Wandererlebnis hält das Nordpfälzer Bergland in jedem Fall für Sie bereit. Tel. 06361 451214 www.wanderportal-pfalz.de www.pfalz-touristik.de Odenbachtal-Radweg: Aus dem Landkreis Kusel kommt der Odenbachtal-Radweg, der über Rathskirchen und Dörrmoschel führt. Von hier aus geht's dann weiter entweder in Richtung Alsenz- oder Moscheltalradweg. Kreisverwaltung Kusel Tel. 06381 424272 www.landkreis-kusel.de Touristinfo in Rockenhausen Tel. 06361 451214 www.rockenhausen.de


Kunst-, Kultur- und Festgeschehen Anfang Januar: Neujahrskonzert, Donnersberghalle in Rockenhausen 1. Mai-Wochenende: Leistungsschau / Gesundheitsmesse (im 2-jährigen Wechsel) mit Maimarkt, Donnersberghalle, Freigelände und Festplatz Rockenhausen Freitag vor Pfingsten: Nacht der Museen, Rockenhausen Pfingstsonntag: „Erlebnisreise Moscheltal“ in einer der Moscheltal-Gemeinden Juli bis September: „Blas’Musik“, Platzkonzerte in verschiedenen Gemeinden Juli und August: „Kultursommer“, Kultur- und Konzertreihe im Schlosspark Rockenhausen 3. August-Sonntag: „Familientag im Appelbachtal“, Raderlebnistag entlang der Appel 2. September-Wochenende: Nordpfälzer Herbstfest, Festplatz in Rockenhausen & Schlosspark 3. Oktober-Sonntag: Oktobermarkt, Innenstadt Rockenhausen 4. Oktober-Wochenende: Kunsthandwerkermarkt, Donnersberghalle in Rockenhausen 1. Adventswochenende: Weihnachtsmarkt, Altstadt Rockenhausen

Die Liste attraktiver Veranstaltungen in der Nordpfalz ist natürlich noch viel länger. Deshalb – und weil den Leuten hier immer wieder etwas Neues einfällt – empfiehlt sich der Blick aufs aktuelle Angebot im Internet unter: www.rockenhausen.de


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Verbandsgemeinde Rockenhausen Bezirksamtsstraße 7 67806 Rockenhausen Telefon 06361 451-0 Telefax 06361 451-270 info@rockenhausen.de www.rockenhausen.de

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