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folgtnun ·UBS G IF.IJHI. Auch die'CS ne SchweizerTochter:haft. Über sie kõnnte all eines Kollapses des ·.lconzerns wichtige Geteiie weiterbetreiben.

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Ueli Maurers Gegenteil

sidenten gestalten ihre Reisetãtigkeit wãhrend ihres Amtsjahres unabhãngigvom EDA. Dieses erteilt ihnen dabei weder Mandate noch Missionen.»

Es gibt zwei erkennbare Konstanten in Lombardis Prãsidialjalrr: Er spricht wann immer mõglichltalienisch, underreprãsentiert wo immer mõglich die Schweiz gegen aussen. Er ist das personifizierte Gegenteil von U eli Maurer, d er seine interna·tionalenAuftritte als Bundesprãsident auf ein Minimum reduziert hat. Lombardi ist eine barocke Erscheinung, er istextrovertiert, risikofreudig, und er hat Humor.

Nach Lombardis Rom-Reise war auf Ticino-News un d im «Corriere del Ticino» als Bilanz zu lesen, dass die Steuergesprãche zwischen Italien und der Schweiz noch in diesem Jalrr fortgesetzt werden und Letta Ende Januar Bern· besuche. Das EDA dementiert nicht, bleibt aber deutlich vager: «Die Schweiz und Italien beabsichtigen, noch dieses Jalrr

neuen Rechtsstruktur auch di e CS systemreleeile so gruppieren, dass .eren Geschãfte in einer 1cht mehr vom Staat gererden müssen. Sie reae die UBS damit auf den on Regulatoren und Poli otfallvorkehrungen so Banken einen Rabatt auf chãrften Eigenmittelvortl einbringen, die künftig Mit über pitalquote v.on bis zu 19 500 Seiten ist de r lehrplan 21 vorsehen. Wie die UBS d en lehrerinnen und lehrern :s in der Schweiz als sys- zu unhandlich. Wer nicht vom vantrespektive zu gross, Fach sei, verstehe ihn kaum. lengelassen zu werden Das erkliiirte Ziel, Familien das g zu fail»), eingestuft. Umziehen zu erleichtern, wird eh wie di e UBS will di e CS der lehrplan !aut lehrervermg des Problems zu gros- band eh er nicht erreichen. cen eine Schweizer Tochlschaft gründen. In die- Der Lehrplan 21 sti:isst bei den len rechtlichen Einheit Mitgliedsorganisationen des ; hi.erzulande gebuchte Dachverbands Schweizer Lehret gebündelt werden, ins- rinnen und Lehrer (LCH) grund die Vermõgensverwalsãtzlich auf Zustimmung. Der :ts Geschãft ·mit Privat-, Lehrplan 21 sei aber überladen, · und institutionellen und der Verfassungsauftrag zur sowie Produkte und Harmónisierung der Volksschule ng. Über die Schweizer werde n ur teilweise erfüllt. :haft kõnnte die CS im Ein klares Bild ergaben die .nes Kollapses des Ge- Antworten innerhalb des LCH zu lzerns wichtige Teile wie den Fremdsprachen: Die Fremdaedite.und Zahlungsver- sprachenabfolge soll vereinheititerbetreiben. sdd. . licht werden. Das Angebot _für

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in der Deutschschweiz populãre Klilb aus dem Dorf in der Leventina stand finanziell am Abgrund.

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dagegen in einem Gesprãch mit . hi:ichster Schweizer. Auf das Amt dem «Corriere del Ticino» der hat si eh der debattierfreudige italienische Botschafter in Bern, CVP-Politiker und geschickte Cosimo Risi. Lombardi spricht lobbyistvorbereitet un d gelernt, also offen aus, was das EDA noch aufs Mau! zu hocken. DerSchreinicht mitteilen will. nermeister pladiert für mehr Ge-· Die ostentative Gelassenheit, lassenheit und Patriotismus. Di e mit der das EDAauf den polyglot- Wahl zum Nationalratsprasidenten Tessiner reagiert, dürfte vor ten ist Ruedi Lustenbergers allem einen Grund haben: Am gri:isster personlicher Erfolg, wie Montag lãuft Lombardis Amts- der 63-Jahrige a m Stubentisch in zeit ab. Just am Zibelemãrit be- sei ne m Haus in Ro moos LU im stellen die beiden Kammern ihre Gesprach sagt. «l eh bin EntlebuSpitzen neu. Do eh auch wenn der cher, ha be ei ne Schreinerlehré Prãsident auf d en Boden zurück- gemacht un d 37 Jahre di e eigene kehrt, muss Ambris Hõhenflug Unternehmung geführt. Dass deswegen nicht zu Ende sein. man mirdas Prasidium des NatiAndreas Saurer

PolygloU und medienversiert

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als Vizeprasident des Nationalrats in Zurückhaltung und verzichtete weitgehend aufEngagements in l(omitees: «Am Anfang fiel es mir se h r schwer, aufs Mau l zu hocken.» Der fünffache Familienvater sitztseit14Jahren im Nationalrat. Obschon Lustenbergerseine Schreinerei vor 2 Jahren einem Mitarbeiter übergetien hat, bleibt er ein Gewerbevertreter. Er ist na eh wie vor Zentralprasident des Verbandes der Schreinermeister un d Mi:ibelfabrikanten sowie Vorstandsmitglied des Gewerbeverbandes. sda

Lehrplan soll schlanker und verstãndlicher werden

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zwei Fremdsprachen an der Primarschule soll zwar aufrechterhalten, das Obligatorium aber auf nur noch eine Fremdsprache reduziert werderi.

lerinnen und Schüler. Der LCH will zudem, dass die kantonalen Unterschiede bei d er Zahl d er obligatorischen Unterrichtsstunden in der Volksschule reduziert werden, wie es in der gestern verõffentlichten Konsultationsantwort weiter heisst. Im Extremfall mache der Unterschied vom Kanton mit den meisten zu jenem mit den 'wenigsten Stunden auf die ganze Schulzeit gerechnet ein Unterrichtsjahr aus.

Wirrwarr bei Fremdsprachen Der Lehrplan 2llãsst auf der Primarstufe eine unterschiedliche Reihenfolge des Beginns des Fremdsprachenunterrichts zu und verlangt zwei obligatorische Fremdspraclien. Laut LCH überfordert dies lernschwache Schü-

Vor allem die fehlgeschlagene Harmonisierung bei den Fremdsprachen und die unterschiedliche Ausgangslage bei der Stundentafel führen zu einer kritischen Beurteilung der ursprünglichen Absicht des künftig einheitlichen Deutschschweizer Lehrplans: In einer Umfrage zweifeln fast zwei Drittel der befragten kantonalen Lehrerverbãnde daran, dass es für Familien leichter wird, den Wohnort zu wechseln (siehe Grafik).

Zu hohe Anforderungen · Erleichtert der neue Lehrplan den Wohnortswechsel? O%

10%

20%

30%

40%

50% L._

90% 100% _l

eher nein

Graftk sgb l Quellé Dachverband Schweizer Lehrerinnen

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Kritik übt der LCH auch an den geforderten Kompetenzen. Im Lehrplan 21 wird der Bildungsauftrag in Form von Kompetenzen beschrieben. Das Ziel ist nicht dann erfüllt, wenn der Stoff behandelt ist, sondern wenn die Kinder das verlangte Wissen an-

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wenden kõnnen. Diese Anforderungenmüssten gemãss LCH aber reduziert werden. Klarer definieren mi:ichte der Verband auch di e Mindestansprüche in verschiedenen Fachbereichen. Mõglichst alle Kinder müssten die Chancen haben, diese zu.erfüllen. Verbesserungsfãhig ist für den LCH auch die Verstãndlichkeit. In der j etzigen Form sei d er LehrplanfürEltern,SchüleroderAussenstehende schwer verstãndlich. Kantonsübergreifend geregelt gehõren für den LCH auch di e Schülerbeurteilung, di e Zeugnisse, die Stundentafel und der Weiterbildungsbedarf. Die Vernehmlassung des gemeinsamen Lehrplans für sãmtliche 21 Deutschschweizer Kantone geht Ende Jalrr zu Ende. Eis zu seiner Einführung dürften noch drei, sdajcab vier J ahre vergehen. .

Lch zu lp21 bernerzeitung 22 11 13  

http://beta.lch.ch/fileadmin/files/documents/LCH_in_den_Medien/LCH_zu_LP21_BernerZeitung_22.11.13.pdf

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