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Sonntagsverkauf am 15. und 22e Dezember Weilmachtsgeschãft Der Regierungsrat hat, gestützt auf das Arbeitsgesetz, zwei Sonntage festgelegt, an denen Arbeitnehmende in Verkaufsgeschaften ohne Bewilligung beschattigt werden dürfen. Die sogenannten bewilligungsfreien Sonntagsverkaufe fallen 2013 in den meisten Gemeinden auf den dritten und vierten Advent vom 15. und 22. Dezember. Die Regierung berüclcsichtige dabei die Anliegen der Gewerbetreibenden, der Arbeitnehmenden, der Bevollcerung und einzelner Gemeinden mit traditionellen Verkaufsanlassen in der Adventszeit, wie das Departement Vollcswirtschaft und Inneres mitteilt. So haben einige Gemeinden abweichende Sonntagsverkaufsdaten. Für Bad Zurzach, Bremgarten, Lenzburg und Zofingen gelten der zweite und vierte Adventssonntag (8. und 22. Dezember) als bewilligungsfrei. In Sins und Wettingen kõnnen die Ladeninhaber am ersten und vierten Adventssonntag (1. und 22. Dezember) ihr Weihnachtsgeschaft fordem. Die Daten sind verbindlich, Ausnahmen werden keine bewilligt. (AZl

· Heute Grossratssitzung

Berichte auf www.aargauerzeitung.ch

INSERAT

Nordwestschweiz J Dienstag, 12. I';Jovember 2013

Bildungssparen Finanzdirektor prasentiert Details zum Sparpaket, in dessen Fokus die Schule steht VON URS MOSER

Trotz Steuerentlastungen werden die Steuereinnahmen insgesamt auch in den nachsten Jahren wachsen, das betont der Regierungsrat. Aber mur)) im Rahmen des allgemeinen Wirtschaftswachstums, die Staatsausgaben dage'gen nehmen · deutlich starker zu. Darum das Paket von 197 Sparmassnahmen, um den Fi- · nanzhaushalt im Lot zu halten: Sie sollen die Staatskasse bis 2017 um 55 bis 120 Míllionenjahrlich entlasten. Kritik nachvollziehbar, aber ... Über 39 dieser Sparmassnahmen hat der Grosse Rat über eine Delcretsoder Gesetzesanderung zu befinden, stark im Fokus dabei der Bildungsbereich, wo rund ein Drittel der Einsparungen erfolgen soll. Die Bildung sei damit nicht etwa überproportional betroffen, wie gestem bei der Erõffnung der Anhõrung zum Sparprogramm betont wurde. Von Finanzdirelctor Roland Brogli und Staatsschreiber Peter Grünenfelder - Bildungsdireld:or Alex Hürzeler trat nicht auf, obwohl die Sparplane in seinem Zustandigkeitsbereich zu den lautesten Protesten geführt hatten. Es gehe um eine Gesamtscháu des Gesamtregierungsrats zum Gesamtwohl des Kantons, so Brogli. Dass einzelne Massnahmen auf harte Kritik stossen würden, sei zu erwarten gewesen. Der Regierungsrat kõnne das nachvollziehen, aber er rufe zu einem sachorientierten Dialog auf, sagte ·Brogli gerade mit BliCk auf die emporten Proteste aus der Lehrerschaft. «Sachorientiert» meint in diesem Zusammenhang unter Berücksichtigung des Umstands, dass nicht etwa die Bildungsausgaben insgesamt zurückgefahren werden, sondem nur ihr Wachstum abgeflacht werden soll. Oder dass bei in etwa konstanten Schülerzahlen seit

Volkswirtschaft und lnneres

Flankiert von Regierungssprecher Peter Buri (l.) und reiber Peter Grünenfelder erlauterte FinanzANNIKA BÜTSCHI direktor Roland Brogli gestern di e Sparabsichten d Regierung. 1

2009 470 neue Lehrerstellen geschaf. fen wurden bzw. bis 2017 werden und zwar auch mit der Umsetzung des Sparprogramms. Oder dass die Lehrerlohne gegenüber jenen des Verwaltungspersonals deutlich überproportional gestiegen sind.

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halb anhand voii Beispielen aus dem Bildungsbereich,! wie man bei d er vorging. Man stellte etwa fest: Zahlre1che andere Kantone lcennen auch keine Einführungsldassen. Sie wurdeniim Aargau 1971 gesetzlich verankeh. Seither sind aber die Klassen vid ldeiner geworden, und heute gibt :es he!lpadagogische Pãdagogísch verkraftbar Kein Zweifel: Die harten Attacken Unterstützung und Zusatzlektionen l aus dem Lehrkõrper («Aldi-Kantom>) für Kindergartel). und. Primarschule. seit Bekanntgabe der Sparabsichten Fazit: Die Abschaffung der EinschuEnde August haben den Regierungs- lungsldassen ist vertretbar, zumal ihrat getroffen, er sieht sich in seiner · re padagogisch positive Wirlcung gar redlichen Absicht verunglimpft, die nicht so eindeutig ist. Es sind neben der Abschaffung der Balance zwischen seiner Verpflichtung zu einem ausgeglichenen Einschulungsklassen acht weitere Staatshau:;halt uhd in ihren Auswir- Massnahmen i:rri Bildungswesen, die lcungen veraniwortbaten in di e Zustandiglceit des Grossen Rats nahmen zu finden. Staatsschreiber · fallen: Besseres , Case Management Peter Grünenfelder erlauterte des- "bei Ausfall von

Finanzen und Ressourcen

Lehrern; Abschaffung des Werkjahrs Únd Berufswahljahrs (alle bleiben im letzteri Schuljahr in l.hrer angestammten Oberstufenldasse); Erhõhung der Mindestldassengrosse in der Primarschule von 12 auf15 Schüler; Leistungsredulction im Beratungsangebot für Lehrer; Kostenpflicht für die Laufbahnberatung für über 25-Jahrige; Kostenbeteiligung der Eltern am Freifach Instrumentalunterricht (400 Franlcen pro Semester); ldeineres Wachstum des Tragerbeitrags an die Fachhochschule Nordwestschweiz.

zumTh§maJ Alle 197 geplanten Sparmassnahmen auf www.aargauerzeitung.ch

Bau, Verl<ehr een rii l

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Ag sparmassnahmen az 12 22 2013