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1,00 € im fre

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foto: stefan körber - fotolia.com

Herbst 201

Brandenbu

www.ausbildungsjournal.de

17 I Mechatroniker

29 I Ein Jahr in Kanada

34 I Ratgeber

Bei diesem Beruf wird technisches

Maren Wendorff hat ihren Traum

Der erste Eindruck zählt.

Verständnis absolut vorausgesetzt.

von einem Schuljahr im kanadischen Brooklyn verwirklicht.

Stefan Verra gibt Tipps für das perfekte Vorstellungsgespräch.


WWW.HANDWERK.DE

Liebe Männer, Handwerk liegt nicht in den Genen, sondern im Blut. Von wegen schwaches Geschlecht. Im modernen Handwerk spielen Frauen schon längst ihre Stärken aus. In den über 130 Handwerksberufen haben sie die gleichen Karrieremöglichkeiten wie Männer. Der Anteil weiblicher Meisterinnen steigt stetig an und schon jeder fünfte Handwerksbetrieb wird von einer Frau geführt. Hut ab. Oder Bäckermütze. Oder Schweißerhelm.

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05.09.12 17:13


Inhaltsverzeichnis

Wichtige Termine _________________________________________________ 04 Handwerk bietet noch freie Ausbildungsplätze ___________________________ 07 Nachrichten _____________________________________________________ 08

Berufsbilder vorgestellt Florist __________________________________________________________10 Berufe in der Kfz-Branche ___________________________________________ 11 Gießereimechaniker _______________________________________________ 12 Technischer Modellbauer ____________________________________________ 13 Modeschneider und Nachwuchsdesigner ________________________________ 14 Bierbrauer _______________________________________________________ 15 Erzieher ________________________________________________________ 16 Altenpfleger / Pflegemanager ________________________________________ 16 IT-Sicherheitstechniker______________________________________________ 17 Mechatroniker____________________________________________________ 17 Stylist, Berater, Maskenbildner ________________________________________ 18

Studium Bewerbung um ein Stipendium _______________________________________ 20 Studiengang für Seeverkehr, Nautik und Logistik __________________________ 21 Lehramt-Studium an der TU Dresden ___________________________________ 22

Ratgeber Bildung für Jugendliche mit Behinderungen ______________________________ 23 Berufsausbildungsbeihilfe ___________________________________________ 24 Bundesfreiwilligendienst ____________________________________________ 26 Kindergeld für Schulabgänger ________________________________________ 27 Gut versichert in der Ausbildung ______________________________________ 28 Gehalt, Ausbildungsdauer, Betriebswechsel ______________________________ 30 Mein erster Job – Beim Arbeitsvertrag den Durchblick behalten _______________ 31 Die perfekte Bewerbung ____________________________________________ 32 Onlinebewerbung _________________________________________________ 33 5 No-Gos beim Bewerbungsgespräch __________________________________ 34 Im Gespräch mit Jobcoach Jürgen Hesse ________________________________ 36

Alle Berufsbezeichnungen beziehen sich auch auf die weibliche Form.

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29. September | 10 bis 16 Uhr

e n i m r e T e Wichtig

19. Aktionstag Bildung Die Industrie- und Handelskammer Dresden und Handwerkskammer Dresden veranstaltet den Aktionstag. Über 160 ausbildende Unternehmen informieren zu rund 120 Berufen der Industrie und des Handwerks. IHK-Bildungszentrum Dresden, Mügelner Straße 40, 01237 Dresden

Ausbildungsmesse Erzgebirge 15. September 2012 | 10 bis 16 Uhr Tag der offenen Tür bei Stora Enso Sachsen

25. September 2012 Bildungs und Berufsmesse

Am Schanzberg 1, Eilenburg, www.storaenso.com

Ausbildung im Öffentl. Dienst sowie im Bereich Wirtschaft/Verwaltung/Büro, Agentur für Arbeit Chemnitz

14. Lehrstellenoffensive

Ausbildung und Karriere

Anhalt Arena Dessau-Roßlau, Robert-Bosch-Straße 54

Agentur für Arbeit, Annaberg-Buchholz, BIZ

18. September 2012 | 9 bis 14 Uhr Ausbildungsberatung in Bautzen Ausbildungsberater sind jeden 3. Dienstag im Monat in der Bautzener Geschäftsstelle vor Ort. IHK Bautzen, K.-Liebknecht-Str. 2

20. September 2012 Stellenmarkt für Ausbildungsplatzsuchende in Seelow

Zwischen Schule und Beruf Nach der Schule ein Zwischenstopp im Ausland, Dienste im Ausland, Friedensdienst, Reisen und Arbeiten im Ausland, Agentur für Arbeit Dresden

Zwischen Schule und Beruf Infoveranstaltung zu Möglichkeiten eines Auslandsaufenthalts, ZAV Auslandsvermittlung Dresden

25. und 26. September 2012 | 8.30 bis 14.45 Uhr

Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur Seelow

vocatium Oderregion Prenzlau/Stettin

Stellenmarkt für Ausbildungsplatzsuchende in Strausberg

Uckerseehalle Prenzlau, Paul-Glöde-Straße 4, 17291 Prenzlau

Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur Strausberg

Stellenmarkt für Ausbildungsplatzsuchende in Strausberg Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur Strausberg

Stellenmarkt für Ausbildungsplatzsuchende in Bad Freienwalde Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur Bad Freienwalde

Stellenmarkt für Ausbildungsplatzsuchende in Fürstenwalde Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur Fürstenwalde

Stellenmarkt für Ausbildungsplatzsuchende in Frankfurt (Oder) Arbeitsagentur Frankfurt (Oder)

Stellenmarkt für Ausbildungsplatzsuchende in Beeskow

26. September 2012 | 10 bis 16 Uhr 11. Ausbildungstag Inselhalle, Insel 1, 15890 Eisenhüttenstadt

26. September 2012 | 16 bis 19 Uhr parentum Elternabend für die Berufswahl, Kleistt-Forum Frankfurt (Oder), Platz der Einheit 1, 15230 Frankfurt (Oder)

27. September 2012 Berufe bei der Bundeswehr Einzelberatung, Annaberg-Buchholz, BIZ

Infoveranstaltung Die Bundespolizei informiert über berufliche Möglichkeiten. Agentur für Arbeit Bautzen

Arbeitgeber-Service Arbeitsagentur Beeskow

Altenpfleger/in – Berufsinformationsveranstaltung

Stellenmarkt für Ausbildungsplatzsuchende in Eisenhüttenstadt

Die KOMPAKT Schule mit Zukunft stellt Ausbildungsmöglichkeiten und Informationen vor. Zwickau, KOMPAKT-Schule mit Zukunft

Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur Eisenhüttenstadt

Wie bewerbe ich mich richtig? Tipps und Tricks rund um Bewerbung auf einen Ausbildungsplatz, Agentur für Arbeit Neuruppin

28. September 2012 Ausbildungsmesse Hoyerswerda Saal der Ostsächsischen Sparkasse, Schlossplatz 2, 02977 Hoyerswerda

Berufliche Chancen und Perspektiven im Erzgebirge, Wirtschaftsförderung Erzgebirge

Die EWS Leipzig stellt sich vor Tag der offenen Tür. Europäische Wirtschafts und Sprachenakademie (EWS) Leipzig

Aktionstag Bildung Agentur für Arbeit Riesa

HANDWERK4YOU Harzburger Straße 13, 39118 Magdeburg

1. Oktober 2012 Berufswahlbörse in Nossen Agentur für Arbeit Riesa

2. Oktober 2012 Chancen für Akademiker im Ausland Informationsveranstaltung zur Vorbereitung einer Arbeitsaufnahme im Ausland Dresden

Wie werde ich Berufsschauspieler/in? BIZ der Agentur für Arbeit Potsdam

4. Oktober 2012 15. Recruiting Day für das Hotel- und Gastgewerbe Leonardo Royal Hotel Berlin Alexanderplatz, Otto-Braun-Str. 90, 10249 Berlin

Berufsorientierung Bundespolizei, Agentur für Arbeit Riesa

Zwischen Schule und Beruf Informationsveranstaltung der Bundespolizei, Berufskundliche Veranstaltung, Agentur für Arbeit Leipzig

Bewerberseminar für Ausbildungssuchende Kaffeefleck und Jeans – Tipps für Bewerbung, Annaberg-Buchholz, BiZ

6. Oktober 2012 Tag der Ausbildung am BSZ Technik Pirna Mehr unter www.tag-der-ausbildung.eu

Tag der offenen Tür bei KBA Radebeul Vorstellung der Ausbildungsberufe, Agentur für Arbeit Riesa

Infotag zum Thema Berufe beim Zoll

Bundeswehr KarriereTruck

BIZ der Agentur für Arbeit Potsdam

Informationen zum Arbeitgeber Bundeswehr Chemnitz, Neumarkt

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Bewerben, aber wie? Wie schreibe ich meine Bewerbung richtig? Tipps und Hinweise für die schriftliche Online-Bewerbung, Agentur für Arbeit Dresden

Berufe in der Pflege Ein Bildungszentrum in der Region informiert über die Ausbildung, Annaberg-Buchholz, BIZ

Karrieremöglichkeiten bei der Bundeswehr Arbeitsplatz Bundeswehr, Agentur für Arbeit Dresden

11. Oktober 2012 Wehrdienstberatung Informationsveranstaltung zur Berufsorientierung für Jugendliche, Agentur für Arbeit in Plauen

18. Oktober 2012 Berufsorientierung

Richtige Bewerbung?

Agentur für Arbeit Riesa

Bewerbungsmappencheck, Agentur für Arbeit Riesa

Aktiv werden – Jetzt in den Beruf starten

Zwischen Schule und Beruf

Agentur für Arbeit in Plauen

Die Bundespolizei informiert Vorstellung der Ausbildungswege bei der Bundespolizei, Bundespolizeiakademie, Einstellungsberatung Frankfurt (Oder)

Stellenmarkt für Ausbildungsplatzsuchende in Seelow Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur Seelow

Berufe bei der Bundeswehr

Stellenmarkt für Ausbildungsplatzsuchende in Strausberg

Einzelberatung, Annaberg-Buchholz, BIZ

Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur Strausberg

13. Oktober 2012 Ausbildungsmesse Erzgebirge Dreifeldsporthalle des BSZ für Technik, Rudolf-Breitscheid-Straße 27, 08280 Aue

Tag der medizinischen und sozialen Berufe Berufsfachschulen und Arbeitgeber Riesa, Agentur für Arbeit Riesa

Ausbildungsmesse Erzgebirge Berufliche Chancen und Perspektiven im Erzgebirge, Aue, Wirtschaftsförderung Erzgebirge

Ausbildungsbörse Agentur für Arbeit Leipzig

Tag der Bildung – Sprungbrett Zukunft Ausbildungsbörse, Agentur für Arbeit Zwickau

15. Oktober 2012 Informationsveranstaltung der Bundespolizei

Stellenmarkt für Ausbildungsplatzsuchende in Strausberg Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur Strausberg

Stellenmarkt für Ausbildungsplatzsuchende in Bad Freienwalde Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur Bad Freienwalde

Stellenmarkt für Ausbildungsplatzsuchende in Fürstenwalde Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur Fürstenwalde

Stellenmarkt für Ausbildungsplatzsuchende in Frankfurt (Oder)

Arbeitgeber-Service Arbeitsagentur Beeskow

Stellenmarkt für Ausbildungsplatzsuchende in Bad Freienwalde Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur Bad Freienwalde

Infoveranstaltung

Stellenmarkt für Ausbildungsplatzsuchende in Fürstenwalde

Berufsberatung der Arbeitsagentur in Strausberg

Probieren geht vor studieren Entscheidungshilfen bei der Studienwahl! Teilnahme an einem studienfeldbezogenen Test, Agentur für Arbeit Dresden

25. Oktober 2012 Berufe bei der Bundeswehr Die Bundespolizei informiert Die Bundespolizei informiert über berufliche Möglichkeiten. Agentur für Arbeit Bautzen

Mittlerer und gehobener Dienst Infoveranstaltung zur Laufbahn für den mittleren und gehobenen Dienst bei der Bundespolizei, Görlitz, Agentur für Arbeit

29. Oktober 2012

Stellenmarkt für Ausbildungsplatzsuchende in Beeskow

Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur Eisenhüttenstadt

Bundesfreiwilligendienst / Freiwilliges Soziales Jahr

Studienfeldbezogene Beratungstests, Agentur für Arbeit Riesa

Richtige Bewerbung

Informationsveranstaltung zur Berufsorientierung für Jugendliche, Agentur für Arbeit in Plauen

Informationsveranstaltung zur Berufsorientierung für Jugendliche, Agentur für Arbeit in Plauen

Beratungstests

Bewerbungsmappencheck, Agentur für Arbeit Riesa

Stellenmarkt für Ausbildungsplatzsuchende in Eisenhüttenstadt

Wehrdienstberatung

23. Oktober 2012

Arbeitsagentur Frankfurt (Oder)

Bundespolizei

16. Oktober 2012

Infoveranstaltung, Zielorientierungsseminar „Studien und Berufsentscheidung“ dreitägiges Seminar für Schüler/innen der Klassenstufen 11– 13, Agentur für Arbeit Dresden

Einzelberatung, Annaberg-Buchholz, BIZ

Einstellungsberatung, Annaberg-Buchholz, BIZ

Staatl. gepr. med. Dokumentationsassistent/in Berufsinformationsveranstaltung, KOMPAKT Schule mit Zukunft

22. Oktober 2012

Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur Fürstenwalde

20. Oktober 2012 Berufsorientierung Tag der offenen Tür bei unitedprint.com, Agentur für Arbeit Riesa

Wie bewerbe ich mich richtig? Tipps und Tricks rund um Bewerbung auf einen Ausbildungsplatz, Agentur für Arbeit Neuruppin

Berufe beim Zoll Information im BIZ der Agentur für Arbeit Potsdam

30. Oktober 2012 Beratungstests Studienfeldbezogene Beratungstests in verschiedenen Bereichen, Agentur für Arbeit Riesa

Entscheidungshilfen bei der Studienwahl Infoveranstaltung „Probieren geht vor studieren“ Entscheidungshilfen bei der Studienwahl! Teilnahme an einem studienfeldbezogenen Test, Agentur für Arbeit Dresden

1. November 2012 Zwischen Schule und Beruf Informationsveranstaltung der Bundespolizei Berufskundliche Veranstaltung, Agentur für Arbeit Leipzig

Berufsorientierung Bundeswehr Agentur für Arbeit Riesa

2. November 2012 | 9 bis 13 Uhr 8. Seelower Berufsbildungstag Oberstufenzentrum Seelow, Straße der Jugend 9, 15306 Seelow

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6. November 2012 Arbeiten in Europa Informationsveranstaltung, Annaberg-Buchholz Zentrale Auslandsvermittlung (ZAV)

Zwischen Schule und Beruf Infoveranstaltung der Weiterbildungsakademie Dresden (WAD), Ausbildungsberufe Physiotherapeut/ in, Ergotherapeut/in, Pharmazeutischtechnische/r Assistent/in (PTA) 1jährige Berufsfachschule für Gesundheit und Pflege, Agentur für Arbeit Dresden

Kosmetiker/in – Berufsinformationsveranstaltung. Die KOMPAKT – Schule mit Zukunft stellt Ausbildungsmöglichkeiten und Infos zum Beruf Kosmetiker/Kosmetikerin vor. Zwickau, KOMPAKT Schule mit Zukunft

Infoveranstaltung Staatlich anerkannte/r Podologe/in Berufsinformationsveranstaltung, Die KOMPAKT – Schule mit Zukunft stellt Ausbildungsmöglichkeiten und Infos zum Beruf Staatlich anerkannte/r Podologe/in vor, KOMPAKT Schule mit Zukunft

Wie werde ich Lehrerin oder Lehrer?

Stellenmarkt für Ausbildungsplatzsuchende in Seelow Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur Seelow

Stellenmarkt für Ausbildungsplatzsuchende in Strausberg Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur Strausberg

Stellenmarkt für Ausbildungsplatzsuchende in Frankfurt (Oder)

9. November 2012 | ab 18 Uhr Info-Tag zur Ausbildung bei Jokey Jokey Plastik Sohland GmbH, Industriestraße 4, 02689 Sohland

10. November 2012 | 9 bis 13 Uhr Tag der offenen Tür Die Fachkabinette und Schulungsräume können besichtigt werden. Es besteht viel Zeit und Raum um unsere Ausbildungen vor Ort kennenzulernen. DRK Bildungswerk Sachsen gGmbH Dresden

13. November 2012 Die Grünen 14 im Agrarbereich Tätigkeiten, Ausbildungsinhalte, Lehrstellensituation, Aus und Weiterbildungsmöglichkeiten, Agentur für Arbeit Dresden

26. November 2012

Berufsinformationsveranstaltung, KOMPAKT Schule mit Zukunft, Zwickau

Arbeitgeber-Service Arbeitsagentur Beeskow

Stellenmarkt für Ausbildungsplatzsuchende in Bad Freienwalde Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur Bad Freienwalde

Stellenmarkt für Ausbildungsplatzsuchende in Eisenhüttenstadt Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur Eisenhüttenstadt

Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur Fürstenwalde

Informationsveranstaltung zur Berufsorientierung für Jugendliche, Agentur für Arbeit in Plauen

Infos zum Beruf Altenpfleger/in, Zwickau, KOMPAKT Schule mit Zukunft

Stellenmarkt für Ausbildungsplatzsuchende in Beeskow

Vorstellen von „Grünen Berufen“

Wehrdienstberatung

Altenpfleger/in – Infoveranstaltung

Staatl. gepr. med. Dokumentationsassistent/in

Stellenmarkt für Ausbildungsplatzsuchende in Fürstenwalde

8. November 2012

Die Bundespolizei informiert über berufliche Möglichkeiten, Agentur für Arbeit Bautzen

Arbeitsagentur Frankfurt (Oder)

Das Studium an der TU Dresden, Agentur für Arbeit Dresden

Agentur für Arbeit Riesa

Die Bundespolizei informiert

17. November 2012

27. November 2012 Zwischen Schule und Beruf Freiwillig engagiert in Deutschland Zeit, das Richtige zu tun Bundesfreiwilligendienst (BFD), Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ), Agentur für Arbeit Dresden

28. November 2012 Staatl. gepr. Sozialassistent/in Berufsinformationsveranstaltung KOMPAKT Schule mit Zukunft, Zwickau

Staatl. anerk. Erzieher/in Berufsinformationsveranstaltung KOMPAKT Schule mit Zukunft, Zwickau

Ausbildungsmesse Erzgebirge Berufliche Chancen und Perspektiven im Erzgebirge Marienberg, Wirtschaftsförderung Erzgebirge

Tag der offenen Tür Wir laden dich, deine Familie und deine Freunde recht herzlich zwischen 10 und 14 Uhr in unsere Räume auf der Heidenauer Straße 23 ein. WAD Weiterbildungsakademie Dresden

19. November 2012 Berufsorientierung für Jugendliche

29. November 2012 Berufe bei der Bundeswehr Einzelberatung, Annaberg-Buchholz, BIZ

12. Januar 2013 Tag der Beruflichen Schulen Agentur für Arbeit Dresden

19. Januar 2013

Infoveranstaltung in der Agentur für Arbeit in Plauen

Tag der Bildung

Informationsveranstaltung der Bundespolizei

Zentrale Veranstaltung zur Aus- und Weiterbildung in Chemnitz, IHK Chemnitz

Einstellungsberatung, Annaberg-Buchholz, BIZ

20. November 2012 Wehrdienstberatung Informationsveranstaltung zur Berufsorientierung für Jugendliche, Agentur für Arbeit in Plauen

Infoveranstaltung

23. Februar 2013 Ausbildungsbörse „Hier spielt die Musik“ Ausbildungs und Jobmesse, Annaberg-Buchholz Agentur für Arbeit Annaberg-Buchholz

23. Februar 2013

Ausbildung und Karriere in der Agentur für Arbeit

Die Bildungsakademie Dresden stellt ihre Ausbildungsberufe vor, Agentur für Arbeit Dresden

MAS – Messe für Ausbildung und Studium

Informationsveranstaltung, Annaberg-Buchholz, BIZ

Die Bundespolizei informiert

Zwischen Schule und Beruf

Vorstellung der Ausbildungswege bei der Bundespolizei, Bundespolizeiakademie, Einstellungsberatung Frankfurt (Oder)

Ausbildung finden, Studieren in Sachsen, Agentur für Arbeit Dresden und Jobcenter Dresden

Ausbildung und Studium bei der Landespolizei Sachsen, Agentur für Arbeit Dresden

15. November 2012 Berufe bei der Bundeswehr Informationsveranstaltung und Einzelberatungen, Annaberg-Buchholz, BIZ

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22. November 2012 Mittlerer und gehobener Dienst Infoveranstaltung zur Laufbahn für den mittleren und gehobenen Dienst bei der Bundespolizei, Agentur für Arbeit Görlitz


Handwerk bietet noch freie Ausbildungsplätze in allen Berufen Handwerk hat goldenen Boden, heißt ein Sprichwort. Trotzdem suchen auch jetzt noch zahlreiche Firmen nach Lehrlingen. Im Handwerk sind 2012 bereits mehr Ausbildungsverträge abgeschlossen worden als in den vergangenen Jahren – gleichzeitig stehen aber auch noch mehr freie Ausbildungsplätze zur Verfügung. 44.091 eingetragene neue Ausbildungsverträge zum Stichtag 31. Mai – das bedeutet ein Plus von 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (West: plus 5,3 Prozent, Ost plus 1,9 Prozent). „Die Betriebe ziehen alle Register beim Werben um den Nachwuchs. Mit Erfolg, wie die aktuellen Zahlen zeigen. Das Handwerk bietet aber auch in den kommenden Wochen noch ausreichend freie Lehrstellen in allen Berufsfeldern“, bilanziert Handwerkspräsident Otto Kentzler.

stellen-App“ erfolgreich, die auf die Zielgruppe Jugendliche zugeschnitten ist. Beobachtet wird auch ein großes Interesse der Betriebe an der Vermittlung von Praktika, so dass in einigen Regionen bereits neben der Ausbildungsplatzbörse eine Praktikumsbörse im Internet eingerichtet wurde. „Im Bereich der Berufsorientierung sind wir einen Schritt vorangekommen. Die Kooperationen mit Schulen in handwerklichen Bildungszentren und das deutlich ausgeweitete Angebot für Praktika in Betrieben fördern eine frühzeitige Entscheidung für die Ausbildung im Handwerk“, unterstreicht Kentzler.

Von A wie Anlagenbauer SHK bis Z wie Zimmerer – alle Ausbildungsplatzbörsen bieten noch mehrere hundert Ausbildungsplätze an. Über 300 sind es in Schwerin, über 400 in Hannover oder Reutlingen, über 500 in Berlin, Hamburg oder Erfurt, über 700 in Heilbronn, über 800 in Münster, über 1000 in Unterfranken. Die Zahl der freien Lehrstellen übersteigt in den meisten Kammerbezirken das Angebot des Vorjahres. Handwerkspräsident Kentzler: „Viele kleinere Betriebe, die jahrzehntelang das Rückgrat der Ausbildung bildeten, haben Probleme, Auszubildende zu finden. Sie kämpfen jetzt um Nachwuchs. Die Jugendlichen haben daher mehr Chancen denn je, eine Lehrstelle zu finden, auch in den Wunschberufen.“ Einige Handwerkskammern sind mit einer „Lehr-

Foto: djd/Parat GmbH

Mehr Ausbildungsverträge – aber auch mehr freie Lehrstellen als in den Vorjahren

Obwohl bereits mehr Ausbildungverträge abgeschlossen wurden als im vergangenen Jahr, gibt es im Handwerk immernoch viele freie Stellen.

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n e t h c i r h c a N Agrarbörse: Freie Ausbildungsplätze in der Landwirtschaft Wer einen Ausbildungsplatz oder ein Praktikum im Bereich Landwirtschaft sucht, kann auf der Internetseite der Agrarbörse fündig werden. Auf dieser Plattform treffen Unternehmen der Agrarwirtschaft mit interessierten Nachwuchskräften zusammen. Firmen interessieren auf www.agrarboerse.de neben freien Ausbildungsplätzen, Praktikumsstellen unter anderem auch Erntehelferjobs und Studienarbeiten. Bewerber haben die Möglichkeit, Angebote zu sichten und selbst Gesuche zu platzieren. Die Agrarbörse ist ein Angebot der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, die sich dafür mit den Kammern anderer Bundesländer zusammengetan hat.

Hauswirtschafter dringend gesucht In den vergangenen Jahren ist die Nachfrage nach hauswirtschaftlichen Fachkräften stetig gestiegen. Der Bayrische Bauernverband glaubt deshalb an rosige Zeiten für den Ausbildungsberuf. Trotzdem scheint er für viele junge Menschen nicht besonders attraktiv zu sein. Die Zahl der Bewerber ist zum Beispiel in Bayern seit langem rückläufig. Wer sich trotzdem für den Beruf Hauswirtschafter/in interessiert, sollte Spaß am Kochen haben, häusliche Arbeit mögen und viel über Ernährungs-, Gesundheits- und Umweltfragen wissen wollen.

Zukünftige Gärtner haben vielseitige Einsatzmöglichkeiten Auch die Berufschancen im Gartenbau stehen gut. Die Nachfrage nach qualifiziertem Fach- und Führungskräften steigt. Wer den Beruf eines Gärtners erlernen möchte, kann später in verschiedenen Fachrichtungen arbeiten. Dazu gehören Baumschulen, Friedhofsgärtnereien, Gemüse- und Obstbau. Spaß am Umgang mit Pflanzen wird dabei vorausgesetzt. Aber auch technisches und kaufmännisches Verständnis, Kreativität und handwerkliches Geschick sollten Bewerber mitbringen.

Das Handwerk präsentiert neue Plattform für Jugendliche Das Handwerk hat eine neue Plattform für Jugendliche entwickelt, die sich über Ausbildung und KarriereMöglichkeiten informieren wollen. Auf handwerk.de können Jungs und Mädchen zahlreiche Informationen zu diesen Themen finden. Sogar Comedian Simon Gosejohann hat dort Unterhaltsames zu berichten.

Bachelor Religionswissenschaft startet Zum Wintersemester 2012/13 können sich Studierende in Leipzig in das Fach Religionswissenschaft im Bachelorstudiengang einschreiben. Der neue Bachelorstudiengang ergänzt den schon vorhandenen Masterstudiengang Religionswissenschaft. Mehr unter www.uni-leipzig.de

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Bildungsniveau in Deutschland steigt Trotz Pisa - Das Niveau der Bildung steigt bundesweit. Das sagt der Bildungsbericht von Bund und Ländern, der vor kurzem in Berlin vorgestellt wurde. Darin heißt es, dass sich auch die Lage auf dem Lehrstellenmarkt entspannt hat. Trotzdem gebe es einen „harten Kern“ von Bildungsverlierern, stellte der Bericht fest. Bis zu 20 Prozent der Jugendlichen können nicht richtig lesen oder brechen ihre Ausbildung vorzeitig ab.

Azubis haben die Qual der Wahl Glaubt man der Statistik, sind für Auszubildende bereits rosige Zeiten angebrochen. Die Zahl der Ausbildungsverträge ist 2011 im Vergleich zum vorangegangenen Jahr kräftig angestiegen. Inzwischen haben Unternehmen Schwierigkeiten, ihre Lehrstellen zu besetzen. Deshalb werden in Zukunft auch junge Menschen, die beim Übergang von der Schule in die Ausbildung noch Probleme hatten, bessere Chancen haben. Vor allem die duale Ausbildung, bei der Lehrlinge neben der Berufsschule auch praktische Erfahrungen im Ausbildungsbetrieb sammeln können, sichert gute Jobchancen, weil dort die Übernahmequoten besonders hoch sind.

Immer mehr Abiturienten wollen Hörgeräteakustiker werden In diesem Sommer haben nach Angaben des Bundesinstituts für Berufsbildung mehr als 280 000 junge Menschen in Deutschland Abitur gemacht. Viele von ihnen wollen aber im Anschluss daran nicht studieren, sondern entschlossen sich stattdessen für eine Ausbildung im Handwerk. Die Lehre zum Hörgeräteakustiker scheint dabei besonders beliebt zu sein. Nach Aussagen der Bundesinnung der Hörgeräteakustiker haben mittlerweile 50 Prozent der Azubis Abitur. Die Akademie in Lübeck ist die weltweit größte Bildungseinrichtung für dieses Gesundheitshandwerk.

Lehre zum Bestatter immer beliebter Die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft wird bei Jugendlichen immer beliebter. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Azubis gestiegen: Nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Bestatter e.V., dem bundesweit rund 3.800 Bestatterunternehmen angehören, haben vor sieben Jahren deutschlandweit nur 23 Auszubildende einen Abschluss gemacht. Im vergangenen Jahr waren es dagegen 141 – und die Hälfte davon waren Frauen. Mittlerweile wollen so viele Bestatter werden, dass nicht alle übernommen werden können.

1.500 neue Ausbildungsplätze dm-drogerie markt bietet zum Ausbildungsstart 2013 deutschlandweit 1.500 neue Ausbildungsplätze an. Das Unternehmen schafft damit 200 Stellen mehr als im Jahr 2012. Aktuell bildet dm rund 2.600 junge Menschen zu Drogisten, in kaufmännischen Berufen oder in den Bereichen Informationstechnik, Logistik und Betriebstechnik aus.


n e t h c i r h c a N Jeder dritte Azubi verlässt seine Heimat Viele Jugendliche wollen ihre Ausbildungschancen erhöhen, indem sie überregional suchen. Das hat zur Folge, dass jeder dritte Auszubildende seine Ausbildung nicht im Heimatkreis absolviert. Dabei kann man feststellen, dass Metropolregionen, wie zum Beispiel Hamburg, Bremen und Berlin, wie Ausbildungsmagnete wirken. Andere Regionen dagegen haben große Schwierigkeiten, Ausbildungsbewerber in ihrer Region zu halten. Aber das Pendel- und Abwanderungsverhalten der jungen Menschen hat sich über die Jahre verändert. So ist zum Beispiel die Zahl der der Jugendlichen, die aus den neuen in die alten Bundesländer pendeln, von 2006 bis 2011 um 60 Prozent zurückgegangen.

Weltweit 75 Millionen junge Menschen arbeitslos Nicht überall auf der Welt haben junge Menschen so gute Chancen auf eine Ausbildung wie in Deutschland. Weltweit sind derzeit fast 75 Millionen Jugendliche arbeitslos. Das hat die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) in einer Studie festgestellt. Vierzehn Prozent der 14- bis 25Jährigen in Europa und den entwickelten Industrieländern sind sogenannte „neet“ –„not in education, employment or training“. Das bedeutet, dass sich junge Menschen weder in einem Job, noch in einem Ausbildungsverhältnis befinden und sie keine Chance haben, sich zu qualifizieren. In der EU sind etwa 3,3 Millionen Jugendliche „neet“. Besonders hart hat es die jungen Spanier und Griechen getroffen – hier ist jede/r Zweite arbeitslos.

Soziale Herkunft wirkt sich auf Bildungserfolg aus Fast nirgendwo sonst hängen soziale Herkunft und Bildungserfolg so eng zusammen wie in Deutschland, heißt es in einer Mitteilung der Gewerkschaft ver.di. Wer aus wohlhabenden Verhältnissen stamme und Eltern mit akademischem Abschluss habe, werde mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch selbst studieren, heißt es da. Dagegen hätten es Kinder und Jugendliche aus sogenannten bildungsfernen Elternhäusern schwer, eine höhere Schule zu besuchen. An Universitäten seien sie absolut unterrepräsentiert.

Immer weniger Habilitationen an Unis Die Zahl der Habilitationen ist in Deutschland zurückgegangen. Laut dem Statistischen Bundesamt haben 2011 insgesamt 1563 Wissenschaftler ihre Habilitation an deutschen Hochschulen erfolgreich abgeschlossen. Das sind elf Prozent weniger als 2010. Das Amt führt den Rückgang auf die Einführung der Juniorprofessur zurück.

Neue Kampagne für mehr Ausbildungsplätze im Pflegebereich Der Deutsche Evangelische Krankenhausverband hat in Berlin die Kampagne „Ausbilden: Jetzt!“ gestartet. Damit will der Verband nach eigenen Angaben dem drohenden Pflegenotstand durch Personalmangel entgegenwirken. In seiner Pressemitteilung heißt es, dass es in großem Umfang an Ausbildungsplätzen fehle. Schirmherrin der Aktion ist die ehemalige Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD). „Wir benötigen eine gemeinsame Kraftanstrengung aller, damit jeder Jugendliche, der eine Ausbildung in einem Pflegeberuf beginnen möchte, einen Platz erhält“, so die Politikerin. Allerdings sollten die Arbeitsbedingungen im Beruf verbessert werden, so Schmidt weiter.

Studenten haben Angst vor der Zukunft Viele Studenten haben Angst vor der Zukunft. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach gekommen. 41 Prozent der Befragten sagten, dass sie sich Sorgen um ihre Zukunft machen. 22 Prozent haben vor allem vor dauerhaft befristeten Arbeitsverhältnissen Angst. Ungefähr jeder Sechste glaubt, dass er dem Stress im Berufsleben nicht gewachsen ist. Insgesamt wurden 2023 Studenten befragt. Auftraggeber war das Reemtsma-Begabtenförderungswerk.

Online-Portal für Berufswahl gelauncht Noch moderner und übersichtlicher präsentiert sich das erfolgreiche Online-Portal „planet-beruf.de“ der Bundesagentur für Arbeit (BA) nach einem Relaunch. Jetzt können Jugendliche noch einfacher in die Berufswahl starten. Auf der klar gestalteten Website mit neuer Struktur und neuer Farbigkeit landen sie schnell bei den gewünschten Informationen. Mit leuchtend rotem Button und breitformatigem Bild macht das „TOP-Thema“ nun auf sich aufmerksam: Von Berufen rund um MINT (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) bis hin zu Praktikums- oder Bewerbungstipps – hier steht immer ein anderes aktuelles Thema zur Berufswahl im Mittelpunkt.

Immer mehr Ausbildungsstellen in Deutschland Von Oktober 2011 bis Juni 2012 wurden der Ausbildungsvermittlung insgesamt 464.000 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 20.000 mehr als im Vorjahreszeitraum. Zugleich haben bislang insgesamt 494.000 Bewerber die Ausbildungsvermittlung der Arbeitsagenturen und der Jobcenter bei der Suche nach einer Lehrstelle eingeschaltet. Das waren 18.000 mehr als vor einem Jahr. Auch die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge liegt nach aktuellen Daten der Kammern über dem Vorjahresniveau. Noch ist es allerdings zu früh, um eine differenzierte Einschätzung zur weiteren Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt zu geben.

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Aus Liebe zu allem, was grünt und blüht ie binden nach ihren eigenen Ideen oder den Wünschen ihrer Kunden Sträuße und fertigen Kränze, Brautschmuck oder Trockengestecke an. Doch das Berufsbild von Floristen ist noch weitaus vielfältiger: Sie beraten ihre Kunden bei der Auswahl von Schnittblumen und Topfpflanzen und geben Hinweise zu deren Pflege. Sie ermitteln den Warenbedarf, holen Angebote ein, erledigen den Einkauf neuer Ware, berechnen Preise und bedienen die Kasse. Da viele Blumenläden mit Blumenversandhäusern und Onlineshops kooperieren, sind Floristen und Floristinnen neben dem Tagesgeschäft im Blumenladen häufig auch für die Auslieferung von Blumen verantwortlich. Sie nehmen Aufträge an, setzen die Wünsche der Kunden um und versenden die Ware. Ihr Tag fängt damit an, dass sie über den Blumengroßhandel oder in aller Frühe auf dem Blumengroßmarkt Standardware wie Rosen, Lilien und Gerbera und Saisonpflanzen wie Sonnenblumen, Tulpen oder Hyazinthen einkaufen. Auch verschiedene Topfpflanzen gehören zum Sortiment eines Blumenladens. Ein Blick in das Auftragsbuch verrät den Floristen und Floristinnen, ob ein Brautstrauß, Tisch- oder Tafelschmuck oder vielleicht ein Trauerkranz anzufertigen ist. Diese Bestellungen und Kundenwünsche berücksichtigen sie bei der Auswahl der Blumen ebenso wie die neuesten Markttrends bzw. saisonale Ware. Neben der Herstellung von Sträußen und anderen Blumenarrangements versorgen und pflegen Floristen und Floristinnen die Schnittblumen und Pflanzen im Laden. So gießen und düngen sie die Topfpflanzen, setzen Pflanzenschutzmittel ein, entfernen Dornen und sortieren verwelkte Blumen aus. Damit ihre Ware möglichst lange frisch bleibt, lagern sie sie in Kühlräumen. Doch je besser Floristen und Floristinnen ihren Warenbedarf kalkuliert haben, desto weniger Blumen verblühen, ohne verkauft worden zu sein. So gehören auch kaufmännische Arbeiten am Schreibtisch zum Berufsalltag. Floristen und Floristinnen erledigen Verwaltungs- und Abrechnungsarbeiten, ermitteln den Materialverbrauch, kalkulieren Preise und holen Angebote ein. Außerdem nehmen sie Anfragen und Bestellungen entgegen, die sie termingerecht bearbeiten. Der Beruf Florist/in hat sich im Laufe der Zeit vom reinen Blumenverkäufer zum Dienstleistungs- und Serviceanbieter gewandelt. Viele Blumenläden kooperieren mit Blumenversandhäusern oder Onlineblumenshops, die den Blumenversand über das Internet anbieten. Häufig geben die Versandhäuser oder Onlineshops Bestellungen an örtliche Floristen und Floristinnen weiter, die die Blumengrüße dann ausliefern. Doch die Liebe und Begeisterung für alles was blüht ist und bleibt die wichtigste Voraussetzung für diesen Job.

Floristen verbringen inzwischen viel Zeit am Schreibtisch

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Foto: fotolia.com

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Mit Vollgas in die Ausbildung

Foto: djd/ProMotor

Berufe in der Kfz-Branche bieten sehr gute Perspektiven

(dtd). Fragt man Schulabgänger nach ihrer Wunschausbildung, liegt der Kfz-Mechatroniker wohl in fast jeder Klasse unter den Top 3. Keine Frage: Auto und Mobilität, das bewegt und begeistert in unverminderter Weise – übrigens nicht nur männliche Bewerber, denn längst sind immer mehr weibliche Auszubildende und Mitarbeiterinnen in Kfz-Werkstätten, in Service und Verkauf anzutreffen. Ganz gleich ob die Fahrzeuge der Zukunft mit Diesel oder Super angetrieben werden oder gar dank elektrischer Energie vorwärts rollen: Das Auto wird auch künftig kaum aus dem Alltag wegzudenken sein – und will auch in Zukunft verkauft, gewartet und repariert werden. Die beruflichen Perspektiven für Berufseinsteiger werden daher von Experten als sehr gut bewertet, insbesondere im Kfz-Handwerk. Aber auch Automobilhersteller und Importeure brauchen in Zukunft gut ausgebildete Mitarbeiter.

Ausbildungen im Kfz-Gewerbe sind längst keine reine Männerdomäne mehr.

Die Karrierechancen sind dabei überraschend vielseitig, im technischen ebenso wie im kaufmännischen Bereich. Aufgrund der komplexen Technik, die in neue Autos verbaut wird, ist beispielsweise die Arbeit in der Werkstatt immer anspruchsvoller geworden. Daher ist für die meisten nach der Ausbildung auch nicht Schluss mit dem Lernen: Wer zielstrebig an seiner Karriere arbeitet, kann verschiedenste Aufstiegschancen nutzen – ob klassisch über den Meisterbrief oder mit modernen Fortbildungen wie zum geprüften Kfz-Servicetechniker oder zum Automobil-Serviceberater. Für Kaufleute steht der Weg für ein Studium zum Betriebswirt im Kfz-Gewerbe sowie zum sogenannten „Bachelor of Business Administration“ (BBA) offen.

www.autoberufe.de 11


HEISSE AUSBIL Gießereimechaniker/in Momentan teilt sich die Ausbildung zum Gießereimechaniker in drei Fachrichtungen auf: Handformguss, Maschinenformguss sowie Druck- und Kokillenguss. Jede Fachrichtung besitzt ihre individuellen Schwerpunkte. Während der Gießereimechaniker im Bereich Handformguss große Gussstücke wie zum Beispiel für Schiffsmotoren oder Windkraftnaben mit einem Stückgewicht von zum Teil mehreren hundert Tonnen fertigt, arbeitet der Gießereimechaniker in der Fachrichtung Maschinenformguss mit Gieß- und Fomanlagen, die mit Hilfe modernster Steuerungstechnik Gussstücke in hohen Stückzahlen produzieren. Der Gießereimechaniker im Bereich des Druck- und Kokillengusses arbeitet nicht nur mit modernster Technologie sondern bearbeitet in der Regel die Produkte zum Teil auf CNC-gesteuerten Dreh- und Fräsanlagen. Während Deiner Ausbildung lernst du den gesamten Herstellungsprozess eines Gussstücks kennen. Du erlebst hautnah im Team, wie aus den Werkstoffen Eisen, Stahl, Aluminium oder Kupfer hochwertige Gussteile hergestellt werden, die in vielfältigen Bereichen ihre Verwendung finden. Vom Auto bis zum Flugzeug, vom Mobiltelefon bis hin zu Produkten für die Medizintechnik, es gibt kaum einen Bereich in unserem Alttag der ohne gegossene Bauteile auskommt. Mit Deiner Entscheidung für eine Ausbildung zum Gießereimechaniker erlernst Du einen zukunftsorientierten und vielseitigen Beruf, der Dir beste Chancen für eine sichere berufliche Zukunft bietet und Dir darüber hinaus attraktive Entwicklungsmöglichkeiten verspricht. Du mitbringst deinen Haupt- oder Realschulabschluss mit. Du schließt als staatlich

anerkannte/r Gießereimechaniker/in in den folgenden Fachrichtungen Handformguss, Maschinenformguss und Druck- und Kokillenguss nach 3,5-jähriger Ausbildung ab.

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Fachrichtung Handformguss, Maschinenformguss und Druck- und Kokillenguss d: Deine Perspektiven sin zur Weiterbildung zum / • Industriemeister/in Fachrichtung Gießerei /r Techniker/in • staatlich anerkannte Fachrichtung Gießerei


DUNG GARANTIERT Fachrichtung Gießereimodellbau Als technische/r Modellbauer, Fachrichtung Gießereimodellbau erlernst Du einen interessanten und vielseitigen Beruf, in dem Du kreativ sein kannst und der Dir beste Chancen für Deine berufliche Zukunft mit guten Verdienstmöglichkeiten bietet. Deine Arbeit erfordert viel Liebe zum Detail. Der Umgang mit Metallen wird Dir ebenso vertraut wie die Bearbeitung von Holz und Kunststoffen. Deine Arbeit spiegelt sich in Autos, Flugzeugen und im Design vieler Produkte wieder. Du bist dabei, wenn neueste Technologien umgesetzt werden. Dein Know-how nimmt stetig zu – die Berufsschule bietet Dir dazu das notwendige theoretische Wissen.

Du liebst Präzision? Du hast handwerkliches Geschick und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen? Du hast Spaß am Umgang mit computergesteuerten Maschinen? Dann ist die Ausbildung zum/zur

Technische/r Modellbauer/in genau das Richtige für Dich.

Was Du mitbringst: Haupt- oder Realschulabschluss Du schließt ab als: staatlich anerkannte/r Modellbaumechaniker/in Fachrichtung Gießereimodellbau Deine Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre Deine beruflichen Perspektiven: Weiterbildung zum / zur • Industriemeister/in Fachrichtung Gießerei • staatlich anerkannten Techniker/in Fachrichtung Gießerei

Foto: sxc.hu

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Gute Ausbildungschancen für Modeschneider und Nachwuchsdesigner (djd/pt). In der schillernden Modewelt Karriere machen, eigene Kreationen entwickeln und bis hin zum fertigen Kleid perfektionieren: Davon träumen viele Schulabgänger. Doch wie gelingt der Einstieg in die Haute Couture? Grundsätzlich stehen zwei Wege zur Wahl: über ein Studium oder eine klassische Berufsausbildung. Nicht immer müssen es dabei Paris, Mailand oder New York sein. Der Modenachwuchs findet viele Möglichkeiten quasi direkt vor der Haustür - beispielsweise im ostwestfälischen Bielefeld, wo zahlreiche Modefirmen ansässig sind.

Fingerspitzengefühl ist gefragt: Als Maßschneiderin muss man nicht nur ein Gespür für Stoffe und Schnitte haben, sondern auch mit Kunden umgehen können.

Mit Nadel & Faden in die Karriere starten

Berufsnachwuchs wird gesucht Wer sich in der Region wohlfühlt, hat nach dem Studium gute Chancen, bei einem der ortsansässigen Modeunternehmen einsteigen zu können. „Designer und Produktmanager sind bei uns gefragt“, berichtet beispielsweise Josephin Pleier, Pressereferentin bei Seidensticker. Von einem Ein-Mann-Betrieb hat sich das Familienunternehmen seit 1919 zu einem der bedeutendsten Hemdenhersteller der Welt entwickelt. Viele Unternehmen bieten zudem eine Ausbildung zur Modenäherin oder Modeschneiderin an, ab und an werden Auszubildende zur Maßschneiderin gesucht - zum Beispiel bei Friederike von Müller, Inhaberin des erfolgreichen Modelabels „Puddingtown“.

www.bielefeld-bewegt.de

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Foto: djd/Bielefeld Marketing GmbH, sxc.hu

Modedesign studieren Ein renommierter Studiengang und große Namen der Branche wie Seidensticker, Windsor, Gerry Weber oder Brax, die in Bielefeld oder im direkten Umland ihren Sitz haben, machen die Stadt zu einem heimlichen Zentrum der Mode. „Unsere Branche ist viel besser als ihr Ruf“, sagt Professor Kai Dünhölter, Dozent an der Fachhochschule Bielefeld. „Wer einen Master in Modedesign macht, kann sich nach dem Studium die Jobs aussuchen“, so der 42-Jährige. Die Fachhochschule bietet im Fachbereich Gestaltung einen Bachelor und einen Master mit dem Schwerpunkt Mode an. Einmal im Jahr präsentieren die Absolventen auf einer großen Modenschau vor mehr als 2.000 Zuschauern ihre Abschlussarbeiten. Der Fachbereich hat in Bielefeld eine lange Tradition: Bereits seit 1907 wird hier der künstlerische Nachwuchs ausgebildet.


Bierbranche

In der haben sich die Anforderungen gewandelt (djd/pt). Unternehmen aus Traditionsbranchen erleben gerade als Ausbildungsbetrieb eine Renaissance, weil sie für einen soliden Einstieg ins Berufsleben stehen. In der deutschen Brauindustrie sind die Chancen dementsprechend günstig, zumal innerhalb der Produktion das traditionelle Handwerk längst von Hightech in Sudhaus, Abfüllung und Logistik unterstützt wird. Neben dem brauereitypischen Beruf des Brauers und Mälzers ist insbesondere das Berufsbild des Mechatronikers auf dem Vormarsch. Dreieinhalbjährige Ausbildung In der Regel dauert die Ausbildung zum Mechatroniker dreieinhalb Jahre. Dabei lernt er die zahlreichen Berufsfacetten kennen und kümmert sich in der Brauerei an vielen Orten, wie im Flaschenkeller oder in der Verladehalle, um einen reibungslosen Ablauf. Die Aufgaben des Mechatronikers sind ebenso vielfältig wie herausfordernd, zumal seine betriebsübergreifende Spezialistenkompetenz vor allem bei Instandsetzungsarbeiten geschätzt wird. Aber auch in der Betreuung der Fördertechnik über Ketten und Rollen findet sich ein wichtiger Aufgabenbereich. Neben dem praktischen Teil in der Brauerei erhält ein Mechatroniker zudem eine umfassende theoretische Ausbildung.

sxc.hu Foto: djd/Brauerei C. & A. Veltins;

Maschinen steuern und programmieren Diesen theoretischen Part absolvieren die Azubis in einem Berufskolleg. Im ersten Ausbildungsjahr lernen sie dort u.a. Grundlagen zur Elektronik, Metallverarbeitung und Pneumatik kennen. Später folgen Themen wie die Steuerungsund Regelungstechnik sowie die sogenannte SPS-Programmierung für die Maschinensteuerung. Die Abschlussprüfung umfasst einen mechanischen und einen elektrischen Teil, so dass der künftige Mechatroniker angesichts seines breiten Wissens als Spezialist und Allrounder gleichermaßen geschätzt wird.

In der Betreuung der Fördertechnik über Ketten und Rollen findet sich ein wichtiger Aufgabenbereich des Mechatronikers.

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krisensichere Jobs

Kinder müssen beaufsichtigt werden. Doch nicht nur für die größeren in Schule und Hort braucht es Personal. Im kommendem Jahr steht jedem Kind unter drei Jahren der Platz in einer Kindertagesstätte zu, doch schon jetzt fehlt es an gut ausgebildeten Erziehern. Wegen der Neuregelungen zur Kleinkinderbetreuung wird dringend Fachpersonal gesucht. Bis 2015 fehlen knapp 25.000 Fachkräfte. Darum werden auch männlicher Bewerber gern gesehen, denn das Rollenbild der weiblichen Erzieherin ist schon längst nicht mehr zeitgemäß.

Was muss ich mitbringen? Geduld, Verständnis für Kinder und Eltern, Kreativität Welche Zugangsvoraussetzungen müssen erfüllt sein? Ausbildung: 3 Jahre (Praktika & Fachschule) Studium: Bachelor- und Master-Studiengänge für Erzieher, mind. 6 Semester Wie hoch ist der Verdienst? 1.333 Euro/Monat (Ausbildung/Praktika); ca. 2.200 Euro/Monat (Berufsanfänger)

Ob große oder kleine Kinder – Gut ausgebildete Erzieher werden immer gebraucht.

Altenpfleger/ Pflegemanager

Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen

Wir alle werden mal alt. Und trotzdem gibt es beim Thema Pflege älterer Menschen immer wieder Negativschlagzeilen. Dabei kann es gerade Spaß machen, zum Beispiel den betagten Bewohnern eines Altenheims Hilfe und Zuwendung zu geben. Wie das Institut zur Zukunft der Arbeit, IZA, ausgerechnet hat, brauchen wir in Deutschland in den nächsten zehn Jahren mehr als 300.000 zusätzliche Pflegekräfte. Zusätzlich werden in Krankenhäusern und Altenheimen Fachkräfte gesucht, die sich unter anderem um Verwaltung und und Organisation der Pflege kümmern.

Altenpfleger werden auch in der Zukunft gebraucht.

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Was muss ich mitbringen? Geduld im und Freude am Umgang mit Älteren Welche Zugangsvoraussetzungen müssen Bewerber erfüllen? Ausbildung: Altenpfleger; 3 Jahre in Vollzeit (Teilzeit: 5 Jahre). Studium: Pflegemanagement oder Pflegewissenschaften; mindestens 6 Semester Wie hoch ist der Verdienst? 876 bis 1.038 Euro (Ausbildung); ca. 2.200 Euro (Berufsanfänger); ca. 2.600 Euro (längere Berufserfahrung)

Foto: djd/Tourismus Marketing Niedersachsen

Erzieher

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Wer sich für einen zukünftigen Beruf entscheidet, sollte dabei nicht nur an seine persönlichen Interessen denken. Sicher ist es wichtig, dass der Beruf später auch Spaß macht, aber es kommt auch darauf an, wie die Jobchancen in ein paar Jahren so stehen.


Foto: djd/thx/Ergo Direkt Versicherungen

Ohne Computerkenntnisse geht in der heutigen Berufswelt gar nichts mehr.

IT-Sicherheitstechniker Doch was uns das Leben erleichtern soll, bringt auch jede Menge Ärger mit sich. Inzwischen häufen sich die Meldungen über Datenklau und Kreditkartenbetrug. Viele Unternehmen rüsten ihr Sicherheitspersonal im IT-Bereich deshalb auf. Eine Ausbildung in diesem Bereich könnte deshalb krisensicher sein.

IT-Sicherheitstechniker tüfteln täglich an neuen Strategien, die PC-Systeme eines Unternehmens sicherer zu machen.

Was muss ich mitbringen? Logisches und mathematisches Denken, Interesse an Informations- und Telekommunikationstechnologien Welche Zugangsvoraussetzungen müssen Bewerber erfüllen? Ausbildung: Fachinformatiker; 3 Jahre Studium: Informatik; 6 bis 9 Semster Weiterbildung: ca. 6 Monate für z.B. Quereinsteiger, Studienabbrecher Was hoch ist der Verdienst? 695 bis 888 Euro/Monat (Ausbildung); ca. 2.900 bis 3.300 Euro/Monat (je nach Berufserfahrung)

Bei diesem Beruf wird technisches Verständnis absolut vorausgesetzt, denn moderne Maschinen, Anlagen und Autos enthalten immer mehr und komplexere Elektronik. Mechatroniker/innen bauen mechanische, elektrische und elektronische Komponenten, montieren sie zu komplexen Systemen, installieren Steuerungssoftware und halten die Systeme instand.

Was muss ich mitbringen? Technisches Verständnis, handwerkliches Geschick, Mathe und Physik sind wichtige Grundlagen. Welche Zugangsvoraussetzungen müssen Bewerber erfüllen? Ausbildung: Mechatroniker; 3,5 Jahre Studiengang: Mechatronik/Maschinenbau; ca. 7 bis 10 Semester Wie hoch ist der Verdienst? 780 bis 970 Euro/Monat (Ausbildung), ca. 2.600 Euro/Monat (Berufsanfänger), 2.900 Euro für erfahrene Kräfte

Foto:

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Nicht nur im Kfz-Bereich werden Mechatroniker gebraucht.

Mechatroniker

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Stylist, Berater, Maskenbildner Junge Friseure haben nach der Lehre viele Möglichkeiten

Einerseits ist der Beruf des Friseurs vor allem bei jungen Frauen sehr beliebt. Anderen die Haare schick zu machen, neue Farben auszuprobieren und glamouröse Hochsteckfrisuren zu zaubern - das ist kreativ und macht Spaß. Andererseits ist der Job auch dann im Gespräch, wenn es um eine anstrengende Arbeit geht, die meistens schlecht bezahlt wird. Ob das wirklich so ist und was angehende Friseur-Azubis erwartet, weiß Josef Wieser vom Landesinnungsverband des bayrischen Friseurhandwerks. Der Beruf des Friseurs wird oft im Zusammenhang mit schlecht bezahlten Jobs genannt. Warum sind die Löhne so niedrig? Da Umsätze bzw. Preise in unmittelbarem Zusammenhang mit unseren Löhnen zu sehen sind, wirkt sich der ruinöse Preiskampf in unserer Branche natürlich auch auf die Löhne aus. Die sind aber in den Bundesländern durchaus verschieden. In Bayern und Baden-Württemberg und verschiedenen anderen Bundesländern gibt es allgemeinverbindliche Tariflöhne, die sich zwischen 9 und 12 Euro pro Stunde bewegen. In den Medien

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werden immer nur die untersten Löhne (z. Bsp. in Thüringen mit 3,64 € pro Stunde) genannt und nie die Top Löhne mit 14 bis 19 €, wie sie in einigen Top Läden bei Top Umsätzen bezahlt werden. Wir begegnen gerade bei den so genannten Billigläden immer wieder die gesetzwidrige Unterschreitung der Tariflöhne, weil vielen Betrieben der betriebswirtschaftliche Durchblick fehlt. Bei 10 € für den Haarschnitt können keine 9 € pro Stunde bezahlt werden. Das muss dem Verbraucher bewusst sein. Wie lang ist die Ausbildung und was kommt dabei alles auf die Lehrlinge zu? Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre und ist seit kurzem auf eine Modulausbildung umgestellt bei der die Auszubildenden eine Richtung wählen können - zum Beispiel Langhaar, Kosmetik oder Coloration. Welchen Schulabschluss sollten Bewerber haben? In meinen Geschäften grundsätzlich Quali mit 2 und höher. Die anderen haben eigentlich keine Chancen mehr, in höhere Lohngruppen zu kommen.

Foto: Haarstudio Wieser

Josef Wieser vom Landesinnungsverband des bayrischen Friseurhandwerks betreibt selbst mehrere Läden und weiß, worauf es in diesem Job ankommt.


Wo und wie können sich interessierte Jugendliche über den Job des Friseurs informieren? Grundsätzlich über die Agentur für Arbeit und über Betriebspraktika. Friseure nennen sich heutzutage gern Hairstylisten. Wie hat sich das Berufsbild in den letzten Jahren gewandelt? Durch das wachsende Interesse an Mode und die positive Darstellung kreativer Menschen in den Medien ist und bleibt unsere Beruf einfach der schönste, den es gibt. Welche Karrieremöglichkeiten haben Friseure nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung? Nach Abschluß der Meisterprüfung ist der Weg in die Selbstständigkeit eine Möglichkeit, aber nicht immer die Beste. Auch Stylist für Photoshootings, Maskenbildner, Berufschullehrer, Berater in der Haarkosmetikindustrie, Unternehmensberater für Friseure und vieles mehr können ausgelernte Friseure werden.

Was macht einen guten Friseur aus? Zuhören und Kreativität, das eingehen auf Kunden und deren Wünsche und eine gute Vorstellungskraft. Was erwarten Sie als Arbeitgeber von Ihren Bewerbern? Kreativität, Menschen zu lieben und einen gepflegten Umgang in Sprache und Körperhaltung Haben Sie einen Tipp, wie sich junge Leute beim Bewerbungsgespräch verhalten sollten? Natürlich und offen sein und zeigen, dass sie diesen und keinen anderen Beruf wollen Worauf achten Sie als Chef bei einem Vorstellungsgespräch? Bei Zeugnissen auf Religion- oder Ethik-Noten, auf natürliches Auftreten, sprachlichen Ausdruck, die Bereitschaft, ein Praktikum zu absolvieren und den Ehrgeiz, in diesem Beruf etwas erreichen zu wollen.

Andere Menschen schön machen zu können, kommt meistens als Antwort, wenn junge Friseure gefragt werden, warum sie sich gerade für diesen Job entschieden haben. Doch der Beruf ist weitaus vielfältiger. Das weiß auch Lena Sigl, die im Salon von Josef Wieser gerade ihr erstes Lehrjahr absolviert. Im Interview erzählt die junge Frau, woran sie besonders viel Spaß hat und was ihr schwer fällt. Warum haben Sie sich gerade für diesen Job entschieden? In einem einwöchigen Berufspraktikum während meiner Schulzeit habe ich den Beruf kennenlernen dürfen und festgestellt, dass mir das kreative Arbeiten und der Umgang mit vielen verschiedenen Menschen sehr viel Freude bereitet. Was wussten Sie vor Ihrer Bewerbung über das Berufsbild des Friseurs? Dass ich durch meine Arbeit Menschen optisch verändern, beziehungsweise verschönern kann. Entsprachen die Infos der Praxis oder ist der Job dann doch ganz anders? Ja, meine Informationen entsprachen der Praxis. Wie sieht ein Arbeitstag bei Ihnen aktuell so aus? Ich als Lehrling bin hauptsächlich für die Sauberkeit im Salon zuständig. Eine wichtige andere Aufgabe ist die Zuarbeit für die Friseurinnen. Das heißt Kunden empfangen und bedienen, zum Schneiden vorbereiten, Haare waschen und auch Haare färben. In welchem Lehrjahr sind Sie gerade? Ich bin im ersten Lehrjahr.

Was haben Sie bisher alles gelernt? Haare waschen, Kopfmassagen, Handmassage, Pflegetechniken, Haare färben, verschiedene Strähnentechniken und verschiedene Schnitttechniken. Was macht Ihnen an der Ausbildung am meisten Spaß und was ist nicht so toll? Am meisten Spaß macht mir die Arbeit am Kunden. Das lange Stehen ist sehr anstrengend, doch mit der Zeit gewöhne ich mich immer mehr daran. Aus Ihrer persönlichen Sicht: Was müssen Bewerber für den Beruf des Friseurs an Fähigkeiten mitbringen? Freude am Umgang mit Menschen und am kreativen Arbeiten. Welche beruflichen Ziele haben Sie? Mein nächstes Ziel ist es die Gesellenprüfung sehr gut zu bestehen.

Lena ist Friseur-Azubi und hat schon im ersten Jahr viel gelernt

Foto: privat Foto: privat

Waschen, färben, schneiden, föhnen

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Wer durch ein Stipendium sein Studium finanziert bekommt, kann sich freuen. Doch bei der Bewerbung zählen nicht nur gute Noten.

Foto: djd/KfW Bankengruppe

Leistungsbereitschaft und soziales Engagement sind wichtig

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Stipendium – das klingt fĂźr viele Studenten unerreichbar. Sicher ist es nicht einfach, eins zu bekommen, aber wer eine passende Bewerbung einreicht, hat gute Chancen. Von etwa zwei Millionen Studenten in Deutschland bekommen ungefähr 60 000 diese Art der finanziellen UnterstĂźtzung. Interessenten sollten sich vor einer Bewerbung aber erstmal Ăźber das vielfältige Angebot informieren. Es gibt Stipendien, die zum Beispiel von Wirtschaft oder Gewerkschaften angeboten werden, von kirchlichen FĂśrderungen oder vom Staat. Es bringt allerdings nichts, sich wahllos zu bewerben. Besser ist es, FĂśrderer auszusuchen, die zu einem passen. Experten empfehlen aber, vorher den persĂśnlichen Kontakt herzustellen und zum Beispiel mit Menschen zu sprechen, die mit dem Anbieter des Stipendiums in Verbindung stehen. AuĂ&#x;erdem ist es wichtig, groĂ&#x;e Leistungsbereitschaft zu zeigen, denn gute Noten entscheiden nicht allein. Auch das soziale oder politische Engagement kann beeindrucken. Die schriftliche Bewerbung besteht dann meistens aus dem Lebenslauf, einem Motivationsschreiben und einem Gutachten. Das Motivationsschreiben sollte die Verbindung zwischen dem, was man in der Vergangenheit geleistet hat und dem, was man in der Zukunft erreichen will, herstellen. Im Gutachten, dass zum Beispiel eine Lehrkraft, die einen kennt, schreiben kann, muss die fachliche Qualität bezeugt werden. Auch Zeugnisse und Leistungsnachweise dĂźrfen nicht fehlen. Einer Ăźberzeugenden Bewerbung folgt dann das persĂśnliche Gespräch. Gibt es trotz aller MĂźhe am Ende doch eine Absage, lohnt es sich, einen anderen FĂśrderer anzusprechen.


Studiengang für Seeverkehr, Nautik und Logistik an der FH Flensburg Wasserstraßen sind entscheidende Lebensadern des Welthandels, denn der größte Teil des Warenaustauschs zwischen den Kontinenten erfolgt per Schiff. Die maritimen Branchen leisten einen erheblichen Beitrag zum Erfolg der deutschen Wirtschaft und Kapitäne, Lotsen oder Logistiker sind gefragte Leute. Dennoch sind die Karrierechancen in der Schifffahrt bei vielen Abiturienten weitgehend unbekannt. Mit Kurs auf die Zukunft Das Studium an der Fachhochschule Flensburg zum Beispiel beginnt für zukünftige Kapitäne mit einem halbjährigen Praktikum an Bord. Bevor im achten Semester mit der Bachelor-Thesis die Ausbildung abgeschlossen ist, steht noch einmal ein Praxissemester auf einem Schiff auf dem Studienplan. Schiffsmechaniker und Nautische Offiziersassistenten erreichen ihr Ausbildungsziel bereits nach sechs Semestern. Aufgrund umfangreicher Neubauprogramme in der Containerschifffahrt und der derzeitigen Altersstruktur der Schiffsführungen haben Studienabsolventen beste Perspektiven auf eine schnelle Karriere an Bord. Mit Berufserfahrung in der Schiffsführung und dem Logistik-Schwerpunkt des Studiums ist zudem jederzeit der Wechsel in anspruchsvolle Landpositionen möglich.

Foto: djd/www.fh-flensburg.de

Der nördlichste Campus Deutschlands

Die FH Flensburg bietet 13 Bachelor- und sechs Masterstudiengänge in einem praxisorientierten Umfeld.

Ganz oben im Norden – ganz oben in Forschung und Lehre Die FH Flensburg bietet derzeit rund 4.000 Studierenden in 13 Bachelor- und sechs Masterstudiengängen - darunter auch Regenerative Energietechnik, Wind Engineering, Maschinenbau und Elektrische Energiesystemtechnik - ein innovatives und praxisorientiertes Ausbildungsumfeld. Ein Rundgang über den Campus zeigt, was Hochschulrankings belegen: In allen Fachbereichen überzeugt die Hochschule mit optimalen Studienbedingungen. Auch die Fördestadt Flensburg mit ihren moderaten Lebenshaltungskosten und der direkten Nachbarschaft zu Dänemark verspricht beste Voraussetzungen für ein angenehmes Studentenleben.

www.fh-flensburg.de

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Lehramt studieren? TU Dresden hat noch freie Plätze! Uni bietet Studenten viele Fächerkombinationen Zum Wintersemester 2012/13 bietet die TU Dresden wieder Staatsexamensstudiengänge für die Lehrämter an Grund-, Mittel- und berufsbildenden Schulen sowie an Gymnasien an. Insgesamt können bis zu 700 Bewerber ein Studium in diesen vier Studiengängen aufnehmen. Das sind 300 Erstsemester mehr als in den vergangenen Jahren in den bisherigen Lehramtsstudiengängen. Diese zusätzlichen Studienplätze wurden im Rahmen des Bildungspaketes Sachsen 2020 geschaffen. Die TU Dresden erhält dafür vom Freistaat Sachsen 35,5 Stellen. Neu ist die Umstellung von Bachelor- und Masterstudiengängen auf das Staatsexamen, die bereits im Oktober 2010

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beschlossen wurde. Damit auch die bereits immatrikulierten Studierenden von der Wiedereinführung der Staatsexamensstudiengänge profitieren können, steht es ihnen weitgehend frei, in diese Studiengänge zu wechseln – und das unabhängig davon, in welchem Semester sie in ihrem bisherigen Bachelor- oder Masterstudium immatrikuliert sind. Mit dieser Regelung bietet die TU Dresden ihren Studierenden einen besonderen Service. Als Volluniversität ermöglicht die TU Dresden den künftigen Studierenden eine Vielzahl von Fächerkombinationen. Fächer wie Katholische Religion und Geographie beispielsweise können sachsenweit nur in Dresden studiert werden.

Grundschulunterricht © Christian Schwier. fotolia

Wer Lehrer werden will, kann sich noch um einen Studienplatz für das Wintersemester an der Technischen Universität bewerben.


BILDUNG FÜR JUGENDLICHE MIT BEHINDERUNGEN 52 Berufsbildungswerke (BBW) gibt es bundesweit. Sie bieten eine Vielzahl von Angeboten in vorbereitenden Ausbildungsmaßnahmen und eine qualifizierte Bildung für Jugendliche mit Behinderungen. Ziel ist die Eingliederung der Rehabilitanden in den Arbeitsmarkt. Unter dem Einfluss der Behindertenrechtskonvention intensivieren sich unter dem Begriff der „Inklusion“ diesbezügliche politische Bemühungen. Er beinhaltet die persönliche, gesellschaftliche und soziale Integration in das „normale“ Alltagsleben. Modernste Ausbildungsstätten, Berufsschulen und Wohngelegenheiten sind die Pluspunkte der Berufsbildungswerke. Neben der Berufsbildung stehen die individuelle Förderung und die Entwicklung der Persönlichkeit im Mittelpunkt. Stärker als bei

nicht-behinderten Auszubildenden entscheiden die ganz individuellen Neigungen, Möglichkeiten und die Leistungsfähigkeit über berufliche Einsatzgebiete der Rehabilitanden. Zur Zeit werden in den Berufsbildungswerken Menschen mit Handicap in mehr als 240 Berufen der Industrie und Bautechnik, des Handwerks, der Land- und Hauswirtschaft sowie in kaufmännischen Bereichen ausgebildet. Lehrer, Ausbilder, Psychologen und Sozialpädagogen arbeiten interdisziplinär zusammen und erstellen auf Grundlage des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO) individuelle Förderpläne. Die Ausbildungen enden mit anerkannten Abschlüssen und bilden damit ein zuverlässiges Fundament für den weiteren Berufsweg.

www.bmas.de

EINE STIFTUNG FÜR DAS GANZ NORMALE LEBEN Manchmal kommen Probleme erst in unser Blickfeld, wenn wir selbst betroffen sind. So ging es einst auch Joachim Schoss. Er verlor bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall seinen rechten Arm und sein rechtes Bein und lernte so die berufliche, finanzielle und vor allem menschliche Not kennen, die ein solcher Schicksalsschlag nach sich ziehen kann. „Wir wollen die Lebenssituation von Menschen verbessern, die durch eine körperliche Einschränkung in ihrem Alltag maßgeblich beeinträchtigt sind“, so steht es im Leitbild auf der Internetseite der Stiftung zu lesen. Ziel der Stiftung ist es, „durch umfassende Information und Beratung zu allen Bereichen des Lebensalltags […] Betroffenen ein weitgehend selbstständiges Leben [zu] ermöglichen“. Die Absichten der Initiatoren reichen weit in die Gesellschaft hinein. So heißt es weiter: „Darüber hinaus möchten wir die Integration von Menschen mit Behinderung durch Sensibilisierung der Gesellschaft und Wirtschaft weiter verbessern“. Das Internetportal der Stiftung hat Netzwerkcharakter. Es informiert, berät und stellt Verbindungen her, zu Gleichgesinnten ebenso wie zu potenziellen Helfern und Ansprechpartnern. Eigenverantwortung und Selbstbestimmung sind die grundsätzlichen Ziele und Voraussetzungen für ein erfülltes Leben mit Handicap. Hilfe bietet My Handicap in Zusammenarbeit mit anderen Non Profit Organisationen, Expertenwissen- und -erfahrung sowie durch Kontakte zur Wirtschaft. www.myhandicap.de beantwortet Fragen wie „Welche Möglichkeiten haben behinderte Jugendliche bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz?“, Mit welcher Unterstützung können sie rechnen?“ und „Was, wenn ihre Fähigkeiten nicht für die freie Wirtschaft ausreichen?“

www.myhandicap.de/arbeit-behinderung-job.html

„Ich bin ein glücklicher Mensch, auch heute“, sagt Joachim Schoss, der einst am Aufbau von „Scout 24“ mitwirkte, in einem Interview auf der Internetseite der Stiftung. Das hat mit den Aufgaben und Zielen zu tun, die er erfüllt und verfolgt. Und wer in ähnlicher Situation ist, findet bei My Handicap sicher gute Kontakte, neuen Lebensmut und viele Informationen zu Schule und Ausbildung.

om Foto: fotolia.c

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Unterstützung beim Übergang beruflichen Lebensweges. Sie benötigen Junge Menschen stehen am Anfang ihres die Jobcenter entsprechende Dienstfür halten die Agenturen für Arbeit bzw. Hier g. igun häft Besc und g ildun Ausb in leistungen bereit. ten Ausbildungsberuf zu erBerufsausbildung in einem anerkann iche riebl rbet auße oder che iebli betr Um eine wenn sie während der enden eine Berufsausbildungsbeihilfe, ubild Ausz it Arbe für ntur Age die t möglichen, zahl Elternhaus zu weit entfernt ist. Bei wohnen und der Ausbildungsbetrieb vom Berufsausbildung nicht bei den Eltern mindestens ein Kind haben, spielt die sind, verheiratet sind oder waren oder Auszubildenden, die über 18 Jahre alt . gsbetriebes vom Elternhaus keine Rolle Frage nach der Entfernung des Ausbildun die einer beruflichen Qualifizien, keite ierig Schw dung wirtschaftlicher Ziele der Förderung sind die Überwin und die Sicherung und Verdes Ausgleichs am Ausbildungsmarkt zung rstüt Unte die en, steh egen entg rung richtet sich nach der Art der Höhe der Berufsausbildungsbeihilfe Die . ilität Mob en flich beru der g besserun Jahreseinkommen der rgütung des Auszubildenden und dem gsve ildun Ausb der e Höh der , Unterbringung ängig die Teilnahme Darüber hinaus wird einkommensunabh rs. rtne nspa Lebe bzw. n atte Eheg Eltern und des Aufnahme einer Berufsausbildung ngsmaßnahme gefördert, die auf die an einer berufsvorbereitenden Bildu ngsmaßnahmen werden Lehrrung dient. Bei berufsvorbereitenden Bildu vorbereitet oder der beruflichen Eingliede mittel und Arbeitskleidung unabKinderbetreuungskosten, Kosten für Lern gangskosten, notwendige Fahrkosten, sbildungsbeihilfe handelt es sich um chaliert übernommen. Bei der Berufsau paus eise teilw en omm Eink vom ig häng n einer betrieblichen Berufsung. Berufsausbildungsbeihilfe wird nebe rder itsfö Arbe en aktiv der g stun htlei eine Pflic für eine Berufsausbildung rbereitenden Bildungsmaßnahme auch fsvo beru r eine an e ahm Teiln der und ausbildung setzungen erfüllt sind. geleistet, sofern die übrigen Fördervoraus in einer außerbetrieblichen Einrichtung ilfe während einer Zweitausbildung Förderung mit Berufsausbildungsbeih In besonders gelagerten Fällen ist die erfolgreich abgeschlossener BeVereinzelt fehlt jungen Menschen trotz nach pflichtgemäßem Ermessen möglich. ung, die erst berufliche Perspektiven Perspektive. Eine zweite Berufsausbild rufsausbildung im erlernten Beruf eine enden trotz bestehenden Bedarfs die t daran scheitern, dass dem Auszubild nich aber n Fälle en dies in darf fft, scha nsunterhalt zu bestreiten. finanziellen Mittel fehlen, um seinen Lebe

AUCH JUGENDLICHE, DIE NOCH KEINEN AUSBILDUNGSPLATZ HABEN, BLEIBEN NACH DER SCHULE WEITER KRANKENVERSICHERT

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B E I H I L F E www.bmas.de

Mit dem Eintritt in das Berufsleben wird man in der Regel selbst Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse. Wer aber nach dem Schulende noch keinen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz gefunden hat und auch keine weiterführende Schule mehr besucht, kann in der Regel darüber hinaus und zwar bis zur Vollendung des 23. Lebensjahres weiterhin in der Familienversicherung der Eltern kostenfrei versichert bleiben. Diese kostenfreie Mitversicherung kann sich sogar bis zum vollendeten 25. Lebensjahr verlängern, etwa für Studenten einer Hochbzw. Fachhochschule oder für Schüler einer Berufsschule.

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Einstieg

„2006 hatte ich meine Ausbildung zum Handelsfachwirt begonnen. Im 3. Lehrjahr bekam ich die Möglichkeit, eine Teamleiterausbildung zu machen. Seit 2 Jahren bin ich nun Teamleiter für Wareneingang/ Logistik. Für meine weitere berufliche Ausbildung stehen mir bei Globus alle Türen offen.“ René Biela


DER NEUE ZIVILDIENST: BUNDESFREIWILLIGENDIENST Der Bundesfreiwilligendienst, kurz BFD genannt, ist am 1. Juli. 2011 gestartet. Das neue soziale Angebot möchte das in die Länderhoheit fallende Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) ergänzen. FSJ und FÖJ bleiben also weiter bestehen. Zukünftig sollen 35.000 Männer und Frauen nach Beendigung der Vollzeitschulpflicht auf freiwilliger Basis an dem neuen Freiwilligendienst teilnehmen. Eine Altersgrenze nach hinten gibt es nicht. Die Aufgaben, die auf die sozial engagierten Menschen warten, sind mit denen, die im Rahmen des Zivildienstes angefallen sind, identisch.

BUNDESFREIWILLIGENDIENST UND KINDERGELD Seit dem 03. Mai 2011 ist das Gesetz zur Einführung des Bundesfreiwilligendienstes in Kraft. Der Bundesfreiwilligendienst löst seit dem 01. Juli 2011 den Zivildienst ab. Zudem gibt es seit Dezember 2010 einen Internationalen Jugendfreiwilligendienst. Für Absolventen der beiden neuen Freiwilligendienste soll nach dem Wunsch des Gesetzgebers auch ein Kindergeldanspruch bestehen. Hierzu müssen allerdings noch gesetzliche Vorschriften im Bereich des Einkommensteuergesetzes und des Bundeskindergeldgesetzes angepasst werden. Solange diese gesetzlichen Voraussetzungen nicht gegeben sind, kann von den Familienkassen noch kein Kindergeld ausgezahlt werden. Wenn das Gesetzgebungsverfahren im Herbst abgeschlossen ist, wird für die Berechtigten das Kindergeld auf Antrag rückwirkend ausgezahlt. In der Praxis bedeutet das: die Eltern aller jungen Menschen unter 25 Jahren, die einen der beiden neuen Freiwilligendienste (Internationaler Jugendfreiwilligendienst oder Bundesfreiwilligendienst) antreten, können nach Antritt des Dienstes einen Antrag auf Kindergeld stellen. Die Familienkassen stellen diese Anträge zurück und bearbeiten sie, sobald die erforderlichen gesetzlichen Vorschriften geändert wurden. Wenn auch die übrigen Voraussetzungen vorliegen, wird das Kindergeld rückwirkend für den gesamten Zeitraum, für den ein Anspruch bestand, ausgezahlt. Für Freiwillige unter 25 Jahren, die ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) bzw. ein freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ) absolvieren, ändert sich nichts: hier besteht weiterhin Anspruch auf Kindergeld.

Dauer ger des BFD vereinbart. Die Dauer wird mit dem Trä vorgesehen. Möglich sind Normalerweise ist ein Jahr Maximal kann der Freijedoch auch sechs Monate. re geleistet werden. willigendienst für zwei Jah Geld ximal 330 Euro. Dies gilt Das Taschengeld beträgt ma eld im Rahmen des einheitlich für das Tascheng (FSJ) und des Freiwilligen Freiwilligen Sozialen Jahres sowie des BundesfreiwilÖkologischen Jahres (FÖJ) rdem erhält man als Freiligendienstes (BFD). Auße Verpflegung, die Dienstwilliger in vielen Fällen die nft kostenlos. Es ergibt kleidung sowie die Unterku trag von etwa 500 Euro sich damit ein geldwerter Be des Geldes kann jedoch im Monat. Die jeweilige Höhe ren und hängt auch vom von Träger zu Träger variie iwilligen ab. Das Geld, Umfang der Tätigkeit des Fre kein Gehalt im arbeitswas der Freiwillige erhält, ist rechtlichen Sinn. Krankenversicherung willigendienstes sind Teilnehmer des Bundesfrei gesetzlichen Krankendem Grundsatz nach in der tz 1 Nr. 1 SGB V versicherung gem. § 5 Absa lligen sind dann pflichtversichert. Die Freiwi legeversicherung auch in der gesetzlichen Pf 1 Satz 2 Nr. 1 SGB XI). pflichtversichert (§ 20 Abs.

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www.bundesfreiwilligendienst.de 26


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ARBEITSAGENTUR INFORMIERT ÜBER KINDERGELD FÜR SCHULABGÄNGER

Mit Ende der Schulzeit können sich Änderungen beim Kindergeld ergeben.

Bautzen. (M.G.) Mit dem Ende der Schulzeit und der Aufnahme eines Studiums oder einer Berufsausbildung können sich Änderungen beim Kindergeldanspruch ergeben. Die Agentur für Arbeit in Bautzen sagt dazu in einer Pressemitteilung: Grundsätzlich wird das Kindergeld bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gezahlt. Für Kinder über 18 Jahre besteht bis zum 25. Lebensjahr weiter Anspruch auf Kindergeld, wenn sie nach Schulende innerhalb der folgenden vier Monate ein Studium eine Ausbildung in einem Betrieb oder einer Schule oder ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr bzw. einen sonstig anerkannten Freiwilligendienst beginnen. Wer in den vier Monaten nach Schulende keinen Ausbildungsplatz finden konnte, muss die Bemühungen hierzu nachweisen. Das kann durch schriftliche Bewerbungen, Zwischennachrichten, Absagen von Ausbildungsbetrieben oder die Registrierung als Bewerber um eine Ausbildungsstelle bei der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter erfolgen. Durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011 ist die bis 2011 gültige Einkünfte- und Bezügegrenze von 8.004 Euro im Kalenderjahr entfallen.

n Voraussetzungen Jugendliche über 18 müsse en erfüllen, um Geld zu krieg

Volljährige Kinder können grundsätzlich bis zum Abschluss einer erstmaligen Berufsausbildung oder eines Erststudiums Kindergeld erhalten. Bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres wird Kindergeld gezahlt, wenn das Kind bei einer Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter arbeitsuchend gemeldet ist und nicht in einem Beschäftigungsverhältnis steht. In diesem Fall benötigt die Familienkasse eine entsprechende Mitteilung. Weitere Informationen, Merkblätter und Vordrucke zum Kindergeld stehen im Internet unter www.familienkasse.de zur Verfügung oder können telefonisch unter der Servicenummer 01801 - 54 63 37 (01801 - KINDER)* angefordert werden. Keine Arbeitslosmeldung ist für die Wahrung des Kindergeldanspruchs erforderlich, wenn zwischen zwei Ausbildungsabschnitten maximal 4 Monate liegen.

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GUT VERSICHERT IN DER AUSBILUNG UNSERE EXPERTIN SAGT, WAS WICHTIG IST Auch wenn sie erst am Anfang ihres Berufslebens stehen, sollten Azubis gut versichert sein. Doch welche Versicherungen sind wichtig und welche unnötig. Bianca Boss vom Bund der Versicherten sagt, worauf es ankommt.

FERIENJOB KANN KINDERGELD GEFÄHRDEN Arbeiten Volljährige mit Berufsabschluss mehr als 20 Stunden, entfällt das Kindergeld (Medienkontor.net) Sommerzeit ist Ferienjobzeit. Viele Auszubildende oder Studenten nutzen die Ferien oder die vorlesungsfreien Wochen dazu, ihren Geldbeutel aufzubessern. Allerdings kann sich allzu viel Fleiß leider schnell auch negativ beim Kindergeld auswirken, warnt der Sächsische Steuerberaterverband e.V. Zwar hat der Gesetzgeber mit Wirkung ab 2012 die vormalige Hinzuverdienstgrenze von zuletzt 8.004 Euro beim volljährigen Nachwuchs gestrichen. „Wer nach Abschluss einer ersten Berufsausbildung oder eines Erststudiums noch weiter kindergeldberechtigt ist, muss aber dennoch aufpassen. Für diese jungen Leute gilt stattdessen eine zeitliche Beschränkung von 20 Stunden pro Woche, wenn sie - etwa im Laufe einer weiteren Ausbildung - noch hinzuverdienen. Diese Regelung gilt sowohl für Arbeitnehmer als auch für Selbstständige im Nebenberuf“, erklärt Dr. Andreas Zönnchen, Präsident des Sächsischen Steuerberaterverbandes. „Wird die erlaubte Stundenzahl überschritten, fallen in den betreffenden Monaten für die Eltern das Kindergeld oder die Kinderfreibeträge weg!“ Von dieser Beschränkung ausgenommen sind generell Tätigkeiten in einem Ausbildungsverhältnis oder in einem Mini-Job. Auch Schüler und Studenten dürfen - zum Beispiel als Ferienjobber - in höchstens zwei Monaten pro Jahr diese 20 Stunden überschreiten. Bedingung hierfür ist allerdings, dass sie diese Grenze im Jahresdurchschnitt insgesamt wieder einhalten. Dafür muss dann in anderen Monaten auf eine Erwerbstätigkeit verzichtet oder diese vermindert werden. Für Minderjährige gelten beim Kindergeld keine zeitlichen Begrenzungen. Zudem dürften Kinder unter 18 Jahren selten schon eine Erstausbildung absolviert haben. Unabhängig davon sind für Heranwachsende die Arbeitsschutzgesetze zu beachten.

Welche Versicherungen brauchen Azubis? Die wichtigsten Versicherungen sind die Krankenversicherung, eine Privathaftpflicht- und eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Warum sollten sie genau diese Versicherungen haben? In Deutschland muss sich jeder krankenversichern. Auszubildende sind immer gesetzlich krankenversichert. Die Privathaftpflichtversicherung ist wichtig, weil sie vor existenziellen Risiken schützt. Schädigt man jemanden so muss man dafür haften – im schlimmsten Fall bis zur Pfändungsgrenze! Die Berufsunfähigkeitsversicherung sichert das Einkommen im Krankheitsfall oder Unfall ab, falls man dann seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Der Staat würde nur noch eine Erwerbsminderungsrente zahlen, die keinesfalls ausreicht. Private Vorsorge in diesem Bereich ist also unverzichtbar. Welche Policen können Azubis über ihre Eltern nutzen? Haben Eltern eine Privathaftpflichtversicherung, dann sind Kinder in der Regel noch bis zur Vollendung der ersten Ausbildung beitragsfrei mitversichert. Zur Sicherheit sollte man sich dies aber noch mal schriftlich von der Versicherung bestätigen lassen, denn es gibt auch andere Regelungen. Geht das auch mit der Krankenversicherung? Nein. Auszubildende sind separat über eine gesetzliche Krankenversicherung zu versichern. Brauchen Lehrlinge eine private Unfallversicherung? Vorrangig ist immer die Berufsunfähigkeitsversicherung, denn sie leistet im Falle einer Krankheit und eines Unfalles. Erst wenn diese besteht und dann noch Geld übrig ist, kann man den zusätzlichen Abschluss einer Unfallversicherung in Betracht ziehen. Sollten Azubis eine Rieserrente abschließen? Erst sollten die Versicherungen bestehen, die die existenziellen Risiken absichern: also eine Privathaftpflicht- und Berufsunfähigkeitsversicherung. Im Bereich der Altersvorsorge sollten sich Azubis unbedingt unabhängig beraten lassen, z.B. von den Verbraucherzentralen. Wo gibt es weitere Infos über wichtige Versicherungen? Im Internet können sich Interessenten kostenlos die Broschüre „Gut versichert in Ausbildung und Studium“ herunterladen.

www.bundderversicherten.de/app/ download/BdV-Azubi-Broschuere.pdf 28


Maren Wendorff hat ein aufregendes Jahr in Kanada hinter sich „Mit geschmolzener Butter und Krautsalat schmeckt Hummer einfach am besten“, sagt Maren Wendorff bestimmt und ganz überzeugt. Die 17-Jährige muss es wissen. Ein Jahr lang lebte sie direkt am Atlantik, in Kanada in der Provinz Nova Scotia, bei Gerry und Joe Fraelic. Während ihre Gastmutter Gerry den gelben Schulbus kutschierte, sorgte ihr Gastpapa als Fischer dafür, dass regelmäßig ein paar frische Hummer auf den Tisch kamen - die schmecken nicht nur lecker, sondern füllen auch die körpereigenen Eiweißdepots bis zum Anschlag. So eine Delikatesse kann sich Maren in Deutschland nicht ständig leisten.

dergrund und es ist Ehrensache, die Schulteams bei Heimund Auswärtsspielen anzufeuern.

Viele neue Freunde Auch von den Lehrern schwärmt Maren Wendorff: „Der Unterricht ist viel lockerer.“

Fotos: djd/Stepin, sxc.hu Peggys cove Lighthouse at sunset

Unterstützung von Stepin Maren hat ihren Traum von einem Schuljahr im kanadischen Brooklyn mit der deutschen JugendaustauschOrganisation Stepin verwirklicht. Seit 13 Jahren kooperiert das Unternehmen mit einem festen kanadischen Partner und ausgewählten Schulen an der Ostküste. Die junge Deutsche konnte direkt miterleben, warum das nordamerikanische Land dauerhaft auf der Top-Ten-Liste der internationalen Schulleistungsstudie PISA ist: „Meine Highschool war hochmodern und hat eine Topausstattung. Sogar die Tafel war ein elektronisches Wunderding. In der Ganztagsschule gibt es eine super Cafeteria und stets frisches Essen.“ Auch nachmittags sei in den schuleigenen Clubs immer etwas los. Sportarten wie Eishockey, Fußball und Basketball stehen da im Vor-

Und immer wieder Hummer - der kanadische Gastpapa von Maren Wendorff ist Fischer, und so gab es regelmäßig Delikatessen zum Abendessen.

e t s r e r e „D H umme r me i ne s L e b e n s .“ Weitere Fakten

Es gebe kein stures Abfragen von Wissen, dafür viele Diskussionen. „Da wird auch mal gebastelt. Und das macht riesig Spaß!“ Manches war aber auch ungewohnt für die 17-Jährige: „Wir in Deutschland lernen viel konzentrierter und geballter. Aber wenn du die richtigen Fächer wählst, kannst du später zu Hause wieder in deine Klasse einsteigen.“ Maren hat in Kanada viele neue Freunde gefunden - und sogar einen Freund: Alex Pitre. Nun mal Hand aufs Herz, Alex: Sind deutsche Mädchen anders als kanadische? „Dieses auf jeden Fall!“

„Da in Kanada Englisch und Französisch gesprochen wird, ist das Land für Sprachenfans ein Eldorado“, weiß Stepin-Beraterin Janine Mertens. So ist es möglich, in einer englischsprachigen Gastfamilie zu leben und eine bilinguale Schule zu besuchen, an der einige Fächer auf Französisch unterrichtet werden. Außerdem lässt sich in dem Top-Ten-Land der PISAStudie das internationale Abitur machen. Das Advanced Placement Program (AP) bietet Kurse auf Collegeniveau an amerikanischen und kanadischen Highschools an.

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GEHALT AUSBILDUNGSDAUER BETRIEBSWECHSEL Für viele junge Menschen fängt mit der Ausbildung der Ernst des Lebens an. Damit es während der Lehrzeit keine Schwierigkeiten gibt, haben wir Benjamin Krautschat von der Abteilung Jugend und Jugendpolitik des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) ein paar wichtige Fragen gestellt, mit denen der eine oder andere im Laufe der Ausbildung konfrontiert werden könnte.

Wie viel Gehalt bekommen Azubis? Die Höhe der Ausbildungsvergütung hängt von dem jeweiligen Ausbildungsvertrag ab. In vielen Branchen ist die Vergütung durch Tarifverträge geregelt. Bundesweit lag der Durchschnitt der tariflichen Ausbildungsvergütung 2011 bei 700 Euro pro Monat. Diese variiert aber sehr stark je nach Branche und Region. So verdienen z.B. Auszubildende im privaten Verkehrsgewerbe Thüringen im 1. Ausbildungsjahr z.B. lediglich 332 Euro und Auszubildende im Bauhauptgewerbe West im 4. Ausbildungsjahr 1.379 Euro. Können sie während der Ausbildung den Betrieb wechseln? Die Gründe für den Wunsch nach einem Ausbildungsplatzwechsel können ganz unterschiedlich sein: Probleme im Betrieb, mit dem Vorgesetzten, falsche Vorstellungen von dem Ausbildungsberuf, Schwierigkeiten mit den Kolleginnen und Kollegen, … Ein Wechsel des Ausbildungsplatzes während der Ausbildung ist auch möglich. Eine solche Entscheidung sollte allerdings gut überdacht werden und nicht überstürzt getroffen werden. In manchen Fällen ist eine einvernehmliche Lösung für einen Auflösungsvertrag mit dem Vorgesetzten möglich. Bei wichtigen Gründen, wie z.B. mangelnde Ausbildung durch Verstöße gegen die Ausbildungspflicht und berufliche Mängel oder sexuelle Belästigung oder körperliche Gewalt, ist auch eine außerordentliche und fristlose Kündigung möglich. Auf jeden Fall sollten sich die Auszubildenden bereits vor der Kündigung nach einer neuen Ausbildungsstelle umschauen. Dann stehen sie bei der Bewerbung nicht unter Druck

Bald beginnt mit der Ausbildung für viele Azubis der Ernst des Lebens. Da kann es nicht schaden, wichtige Fragen vorher geklärt zu haben.

und können beim neuen Betrieb glaubhaft machen, dass nicht der Betrieb etwas an ihnen, sondern sie etwas an dem Betrieb auszusetzen haben. Wie viel Urlaub hat man in der Lehrzeit? Die Frage lässt sich nicht für alle Auszubildenden pauschal beantworten. Der gesetzliche Mindesturlaub beträgt für Arbeitnehmer/-innen wie Auszubildende mindestens 24 Werktage (Werktage = Montag bis Samstag). Für Auszubildende, die noch keine 18 Jahre alt sind gelten aufgrund des Jugendarbeitsschutzes noch einmal andere Regelungen. In vielen Tarifverträgen ist aber eine längere Urlaubszeit geregelt. Kann man die Ausbildung verkürzen? Unter bestimmten Bedingungen kann die Ausbildung verkürzt werden. So kann zum Beispiel die berufliche Vorbildung in einem ähnlichen Beruf, die Ausbildung an einer Berufsfachschule oder ein allgemeinbildender Schulabschluss ganz oder teilweise auf die Ausbildungszeit angerechnet werden. Es ist ebenso möglich, einen Antrag auf eine Verkürzung der täglichen oder wöchentlichen Ausbildungszeit zu stellen (Teilzeitberufsausbildung). Auch wenn Auszubildende während der Ausbildung überdurchschnittliche Leistungen erbringen, können sie bei der zuständigen Stelle einen Antrag auf Ausbildungszeitverkürzung stellen. Die genauen Regelungen für eine Ausbildungsverkürzung können sich dabei von Bundesland zu Bundesland unterscheiden.

Gibt es finanzielle Hilfe für Azubis? Für Auszubildende, die nicht mehr zuhause wohnen, gibt es eine Reihe von möglichen finanziellen Hilfen. Die erste ist das Kindergeld. Auszubildende unter 25 Jahren, die nicht mehr zuhause wohnen, haben Anspruch auf das Kindergeld. Darüber hinaus können Auszubildende Berufsausbildungsbeihilfe beantragen. Diese soll eine Ausbildung trotz knapper Finanzen ermöglichen. Die Beihilfe ist ein pauschaler Zuschuss von maximal 584 € für den Lebensunterhalt. In der Regel bekommen Auszubildende aber nur einen Teil davon, da BAB an eine ganze Reihe von Bedingungen geknüpft ist. Seit 2007 kann zusätzlich zur Berufsausbildungsbeihilfe noch ein Mietzuschuss beantragt werden. Das muss aber vom Jobcenter geprüft werden. Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit des Wohngeldes. Dafür muss man zunächst die Berufsausbildungsbeihilfe betragen, denn ein Antrag auf Wohngeld kann nur dann gestellt werden, wenn dem oder der Auszubildenden die Berufsausbildungshilfe nicht zusteht. Müssen Azubis Steuern zahlen? Prinzipiell müssen Auszubildende wie Arbeitnehmer/-innen in einer abhängigen Beschäftigung Steuern zahlen. Viele Auszubildende befinden sich mit ihrer Ausbildungsvergütung allerdings unter dem Freibetrag von 8.004 Euro pro Jahr, zuzüglich der Werbungskostenpauschale von 1.000 Euro Werbungskosten im Jahr. Auszubildende, die über dem Betrag sind, können aber auch verschiedene Kosten von der Steuer absetzen, z.B. die Reisekosten oder Kosten für Kinderbetreuung. Foto: djd/AXA

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Beim Arbeitsvertrag den Durchblick behalten Die Bewerbungsunterlagen haben überzeugt, das Vorstellungsgespräch ist überstanden und das Jobangebot ausgesprochen. Nun geht es daran, den Arbeitsvertrag zu unterzeichnen. Dabei kann es hilfreich sein, die verschiedenen Vertragsvarianten wie den befristeten oder den unbefristeten Arbeitsvertrag sowie die rechtlichen Bedingungen der Probezeit zu kennen. Die D.A.S. Rechtsschutzversicherung gibt Berufseinsteigern Tipps, was bei der Vertragsunterzeichnung und während der ersten Wochen im neuen Unternehmen zu beachten ist. Befristete und unbefristete Arbeitsverträge Viele Berufseinsteiger wünschen sich zwar von Anfang an einen unbefristeten Arbeitsvertrag, die Realität sieht jedoch oft anders aus: So ermittelte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), dass rund 47 Prozent aller Neueinstellungen im ersten Halbjahr 2009 befristete Einstellungen waren. „Entweder ist die Befristung an einen Zweck, zum Beispiel eine Elternzeitvertretung gebunden, oder es gibt eine zeitliche, kalendermäßige Befristung“, erläutert Anne Kronzucker, Juristin der D.A.S. Rechtsschutzversicherung. „Die Befristung muss dabei immer schriftlich festgehalten werden – eine mündliche Terminierung hat dagegen keine Gültigkeit.“ Die zeitliche Befristung darf maximal zwei Jahre andauern bzw. höchstens dreimal bis zu einer Gesamtdauer von zwei Jahren verlängert werden. Aber: Tarifvertraglich kann die Anzahl der Verlängerungen oder die Höchstdauer der Befristung anders geregelt werden! Mit Ablauf der vereinbarten Frist oder mit Erreichen des vereinbarten Zwecks endet das Arbeitsverhältnis automatisch. Wird es jedoch stillschweigend fortgesetzt, gilt es als auf unbestimmte Zeit verlängert; es ent-

MEIN ERSTER JOB! steht also ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. Übrigens: Arbeitnehmer mit befristetem Vertrag haben hinsichtlich Urlaub, Weihnachtsgeld oder Weiterbildungen den gleichen Anspruch wie Arbeitnehmer in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis. Mündliche Absprachen Wissenswert ist auch, dass der Arbeitsvertrag – anders als der Zusatz über die Befristung – nicht zwingend schriftlich festgehalten werden muss. Die D.A.S. Rechtsexpertin betont, dass auch mündliche Absprachen und Vereinbarungen gültig sind. „Bei einem mündlich abgeschlossenen Arbeitsvertrag ist jedoch die fehlende Beweiskraft problematisch. Außerdem hat eine mündliche Vereinbarung nur so lange Gültigkeit, bis eine andere Vereinbarung schriftlich festgehalten wird.“ Ab diesem Zeitpunkt sind die vorherigen mündlichen Absprachen also nichtig. Aber: Laut einem Urteil des Sozialgerichts Heilbronn (Az. S 7 AL 4100/08) müssen Arbeitnehmer einen Arbeitsvertrag nicht unterschreiben, wenn er von der ursprünglichen mündlichen Vereinbarung abweicht! Deshalb ist es als Arbeitnehmer grundsätzlich ratsam, von vornherein auf einem schriftlichen Vertrag zu bestehen. Probezeit Ob der zukünftige Arbeitnehmer, dessen Kollegen und Vorgesetzte auch im Arbeitsalltag gut zusammenarbeiten, stellt sich meist erst nach einiger Zeit heraus. Deshalb wird in der Regel eine Probezeit vereinbart. Während dieser Zeit haben beide Seiten die Möglichkeit, das Arbeitsverhältnis bei Differenzen oder Nichteignung schnell kündigen zu können. Auch bei der Festlegung einer Probezeit gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen die vorgeschaltete Probezeit im Rahmen eines befristeten oder unbefristeten Arbeitsvertrages: Dabei legt der Arbeitgeber einen Zeitraum von maximal sechs Monaten fest, in der eine kürzere Kündigungsfrist von lediglich vierzehn Tagen gilt. Eine abweichende Höchstdauer für die Probezeit kann per Tarifvertrag festgelegt werden. Nach Ende der Probezeit läuft das Arbeitsverhältnis normal weiter. Die weniger gängige

Variante ist das sogenannte befristete Probearbeitsverhältnis: „Hier wird ein Vertrag für eine bestimmte Arbeitszeit, zum Beispiel für drei Monate, geschlossen“, erklärt die D.A.S. Juristin. Eine gesetzliche Höchstdauer gibt es dabei nicht. Ein derartiges Probearbeitsverhältnis darf jedoch nicht für eine unangemessen lange Zeit vereinbart werden – sechs Monate können hier als Richtwert dienen. Der Arbeitsvertrag läuft, sofern kein Folgevertrag aufgesetzt wird, nach dieser Zeit automatisch aus. Ist der Arbeitgeber mit dem neuen Mitarbeiter zufrieden, wird meist ein neuer, nun endgültiger Vertrag aufgesetzt. Bei einer stillschweigenden Fortsetzung entsteht ebenfalls ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. Wichtig: Innerhalb einer Ausbildung ist die Probezeit sowohl vom Arbeitgeber als auch vom Auszubildenden jederzeit fristlos kündbar. Die Probezeit für Auszubildende beträgt mindestens einen und höchstens vier Monate (§ 20 Berufsbildungsgesetz). Und: Ein Praktikum, das vor Beginn der Ausbildung oder vor einer Einstellung im selben Betrieb absolviert wurde, wird in der Regel nicht als Probezeit angerechnet. Kündigungsschutz, Urlaubsanspruch und Krankheit Die wichtigsten Details in einem Arbeitsvertrag sind die Kündigungsfristen, der Urlaubsanspruch und das Vorgehen in einem Krankheitsfall. Diese elementaren Dinge richten sich in der Regel nach der Dauer der Betriebszugehörigkeit. Anne Kronzucker erläutert: „Sechs Monate nach Arbeitsbeginn beginnt der Kündigungsschutz zu greifen – egal, ob man sich noch in der Probezeit befindet oder nicht. Eine arbeitgeberseitige Kündigung ist nun nicht mehr so einfach und ohne besondere Gründe und Formalien möglich.“ Nach der sechsmonatigen Wartezeit hat der Arbeitgeber dann auch Anspruch auf Urlaub. Doch auch hier können Tarifverträge Abweichungen enthalten. Entgeltfortzahlungen im Krankheitsfall werden bereits nach einer vierwöchigen Betriebszugehörigkeit gezahlt.

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DIE PERFEKTE BEWERBUNG Das Schulende liegt auf der Zielgeraden und die Suche nach einem Ausbildungsplatz kostet Zeit und viel Mühe. Um erfolgreich zu sein, sollten folgende Dinge beachtet werden: 1. Überblick verschaffen Was sind Ihre Fähigkeiten, Stärken, Schwächen, Fertigkeiten, Kenntnisse und Eigenschaften? Um möglichst objektiv zu sein, sollten Sie auch die Familie, Bekannte und Freunde ausfragen. Fragen Sie sich: • Was können Sie, was liegt Ihnen, womit beschäftigen Sie sich sehr oft, was wird verlangt, was wollen Sie wirklich und wie können Sie Ihre Ziele erreichen? • Welche Branchen interessieren Sie besonders? • Welchen Aufgaben- und Tätigkeitsbereich wollen Sie übernehmen? • Was sagt Ihnen mehr zu: Großbetrieb, Behörden/Institutionen, Mittel- oder Kleinbetriebe? • Können Sie sich einen Wohnortwechsel vorstellen oder wollen Sie in der Heimat bleiben? 2. Informationen sammeln Besorgen Sie sich möglichst viele Informationen. Die Tageszeitungen und das Internet sind dabei die meistgenutzten Informationsquellen. Oder gehen Sie die Unternehmen direkt an und stellen Ihre Fragen. Erkundigen Sie sich, was in dem Beruf verlangt wird und wie die Zukunftschancen überhaupt sind. 3. Schriftlich bewerben Das Erste, was Ihr neuer Chef von Ihnen zu sehen bekommt, ist Ihre Bewerbungsmappe. Sie ist Werbung in eigener Sache und vermittelt den ersten Eindruck Ihrer Persönlichkeit. Was früher galt, gilt heute umso mehr: Neben dem Inhalt kommt es auch auf die äußere Form an! Mangelhafte Unterlagen, Rechtschreibfehler, einzelne Blätter, Flecken auf dem Papier, Unterlagen oder „Eselsohren“ sind der absolute Killer und halten jeden Chef vom Weiterlesen ab. Die traditionelle schriftliche Bewerbung – Anschreiben, Foto rechts oben, Lebenslauf, Zeugnisse usw. – muss heutzutage nicht immer stur befolgt werden. In kreativen Berufen werden witzige Layouts, alternativ gestaltete Lebensläufe oder Anschreiben durchaus positiv gewertet. Doch Achtung: Jede Branche hat eigene Spielregeln.

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soll kurz und knapp Das Bewerbungsschreiben sbildungsstelle wollen. mitteilen, warum Sie die Au ll auf das Unternehmen Schreiben Sie eine individue . Standardbriefe aus zugeschnittene Bewerbung selbst erstellte SerienBewerbungsratgebern oder ternehmen nicht gern briefe werden von vielen Un gesehen.

Zur schriftlichen Bewerbung gehören • das Bewerbungsschreiben • der Lebenslauf • ein Passfoto vom Fotografen • gute Kopien des letzten Zeugnisses und eventuelle Praktikumsnachweise Schreiben Sie Ihre Bewerbungsunterlagen möglichst mit dem Computer auf weißes DIN-A4-Papier und lassen Sie 2,5 cm Rand. Reichen Sie Bewerbungsschreiben und Lebenslauf stets neu geschrieben im Original, Zeugnisse oder Bescheinigungen dagegen nur als gut lesbare Kopie ein. Vermeiden Sie Fehler und achten Sie auf saubere Unterlagen ohne „Eselsohren“. Kontrollieren Sie, ob Datum und persönliche Angaben im Bewerbungsschreiben und Lebenslauf übereinstimmen. Am besten machen Sie von jeder Bewerbung eine Kopie, damit Sie wissen, was Sie geschrieben haben, wenn Sie zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden. Die kompletten Unterlagen stecken Sie in eine spezielle Bewerbungsmappe oder einen Clip-Hefter (nicht lochen) in dieser Reihenfolge: Lebenslauf, dann Zeugniskopien in zeitlicher Abfolge (das aktuellste zuerst). Das Bewerbungsschreiben legen Sie lose ein. Dann kommt alles in einen großen stabilen Briefumschlag (nicht knicken). Vergessen Sie nicht, auch auf den Umschlag Ihren Namen und Adresse und den richtigen Empfänger zu schreiben. Achten Sie auf ausreichendes Porto.


DIE ONLINEBEWERBUNG IST KEINE ZEITERSPARNIS Einige Regeln sollten beachtet werden. Absender und Empfänger Benutzen Sie eher einen privaten als einen anonymen Account, z.B.: vorname.nachname@provider.de. Niemals Mausiundklaus@ hotmail.com oder superman123@gmx.net Was den Empfänger Ihrer E-Mail angeht, so sollten Sie Ihre Bewerbung nicht an eine anonyme Firmenadresse mailen. Sie laufen sonst Gefahr, dass Ihre Mail gar nicht oder erst verspätet beim Personalentscheider landet. Immer an eine konkrete Person mailen, deren E-Mail-Adresse im Zweifelsfall vorher zu erfragen ist. Aufbau und Bestandteile Betreff: Die Betreffzeile ist sehr wichtig! Geben Sie in der Betreffzeile bei E-Mail-Bewerbungen unbedingt das Wort „Bewerbung“, den Titel der Anzeige (ggf. gekürzt) sowie die Kennziffer der Anzeige ein. Hierdurch verhindern Sie, dass Ihre Bewerbung verloren geht. Bei Bewerbungen per Online-Formular brauchen Sie sich um den Betreff nicht zu kümmern. Dieser wird automatisch eingetragen.

Aufteilung und Form der Anlagen: Fügen Sie maximal 3 Anlagen an. Beschriften Sie diese Anlagen eindeutig (z.B. Lebenslauf-A.Schmidt.pdf) und achten Sie darauf, dass Ihre Anlagen eine möglichst geringe Dateigröße (je ca. 1 MB) haben. Dateiformate und Virenproblematiken: Verwenden Sie nur die üblichen Dateiformate wie z. B. doc, ppt, rtf, txt oder pdf. Sie müssen immer damit rechnen, dass der Empfänger technisch anders ausgerüstet ist, als sie selbst. Packen Sie bitte nicht ihre Anlagen als .zip-Dateien. Dies verursacht bei dem Personalverantwortlichen nur Arbeit. Verwenden Sie das Format PDF. PDFs kann jeder lesen, PDFs sind nicht virenanfällig und PDFs verkleinern ihre Dateien in der Regel nochmals erheblich. Wenn Sie ihre Anlagen im PDF-Format erstellen, können Sie übrigens auch ihre gesamte Bewerbung (Anschreiben m. Bild, Lebenslauf, ausgewählte Zeugnisse) in einem einzigen Dokument zusammenfassen.

Anschreiben: Achten Sie, sich bei Ton und Stil an die üblichen Gepflogenheiten eines normalen Geschäftsbriefes bzw. einer Bewerbung in Schriftform halten. Ihr Anschreiben wird zuerst gelesen und ist Ihre Visitenkarte. Oft entscheidet sich bereits hier, auf welchen „Stapel“ Ihre Bewerbung kommt – zu den „Guten“ oder zu den Absagen. Schreiben Sie sachlich, prägnant und höflich, lassen Sie langatmige und zu komplizierte Formulierungen aus. Versuchen Sie, ihre Fähigkeiten und ihr Anliegen optimal darzustellen. Präsentieren Sie sich selbstbewusst und zielgerichtet. Berücksichtigen Sie unbedingt die Positionsbeschreibung der jeweiligen Stellenanzeige. Hiermit machen Sie deutlich, dass Sie sich ausführlich mit der Anzeige beschäftigt haben und wissen, worauf Sie sich bewerben. Vermeiden Sie Flosis seine Bewerbung Wer glaubt, aus Zeitersparn r keln und Smileyanhänge. zu versenden, sollte es liebe Anlagen und Dateiformate: Anlagen machen Ihre Online-Bewerbung individuell und werthaltig. Ihre Anlagen sollen ihre Präsentation bei dem Unternehmen unterstützen und zusätzliche Informationen liefern, so dass der jeweilige Personalverantwortliche ihre Stärken und Ihre Eignung für die Stelle noch besser einschätzen kann.

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DER ERSTE EINDRUCK ZÄHLT Tipps fürs Vorstellungsgespräch

Entscheidung fällt innerhalb von Millisekunden Die Frisur sitzt, der Anzug auch, doch der Händedruck ist kraftlos. Ein gepflegtes Äußeres allein macht noch keinen gelungenen Auftritt. Wer im Berufsleben positiv überzeugen will, muss beispielsweise auch ein gewisses Maß an Körperspannung mitbringen. Denn der entscheidende Teil des Vorstellungsgesprächs beginnt schon lange, bevor Bewerber und Personaler an einem Tisch Platz nehmen. Grundsätzlich, so Stefan Verra, fällt die Entscheidung über eine Person innerhalb weniger Millisekunden - bei Bewerbungen also bei der allerersten Begegnung im Vor-

5 No-Gos beim Bewerbungsgespräch Unpünktlichkeit

t lechthin und signalisier Das ist die Todsünde sch de s Interesse und fehlen jedem Chef mangelnde Vorbereitung.

Zu fester Händedruck

fer Händedruck beim Sicher kommt ein schlaf , aber der Bewerber Gegenüber nicht gut an n. sollte es nicht übertreibe

haltung Eine zu entspannte Körper auch noch d sich dann Auf dem Stuhl fläzen un enken, wirkt einfach den Kaffee selbst einsch nur respektlos.

Mehr sprechen als der ChefBewerber

naler vom Natürlich will ein Perso in endlose Monologe auch was wissen. Aber keine Pluspunkte. abzugleiten, bringt gar

Tschüß und weg!

Verabschiedung will Auch eine angemessene h dem Bewerbungsgespräc Weile haben. Wer nach chtartig den Raum ohne Händedruck und flu n guten Eindruck. verlässt, hinterlässt keine

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Foto: djd/Stefan Verra/Kucera

(djd/pt). Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance: Dieses Bonmot gilt in vielen Lebenssituationen, ob bei der Partnersuche, beim Bewerbungsgespräch oder beim Mittagessen mit dem neuen Geschäftspartner. Ganz schnell haben die meisten Menschen ein Urteil über ihr Gegenüber gefällt: Erscheint er kompetent und sympathisch oder nicht, ist er glaubwürdig oder nicht? Kurz gesagt: Lohnt sich der Kontakt zu diesem Menschen oder eben nicht? Das ist die zentrale Frage, die innerhalb des Bruchteils einer Sekunde getroffen wird. Stefan Verra, einer der bekanntesten und erfolgreichsten Körpersprache-Experten im deutschsprachigen Raum, gibt Tipps, wie speziell Bewerber im Vorstellungsgespräch die möglicherweise entscheidenden Sekunden ihres Lebens meistern und beeinflussen können.

Stefan Verra, einer der bekanntesten und erfolgreichsten Körpersprache-Experten im deutschsprachigen Raum, Erfolgsautor, Dozent an der Steinbeishochschule Berlin.

stellungsgespräch. „Der Personalverantwortliche fragt sich, natürlich unbewusst: Gewinne ich durch die mir gegenüberstehende Person mehr Sicherheit oder mehr Unsicherheit?“ Diese Sicherheit strahlt der Bewerber aus, indem seine Hände, sein Mund und seine Augen sichtbar sind. Speziell diese Körperteile, so Verra, sind jedem Menschen sehr bewusst, deswegen sucht man sie auch unbewusst in der Kommunikation mit anderen: „Wenn wir einen oder mehrere dieser Körperteile nicht sehen, bleibt ein Hauch von Unsicherheit.“ Konkret bedeutet dies, dass der Bewerber seine Augen nicht durch eine Brille mit zu breiten Bügeln verdecken sollte, dass kein aufgeklappter Laptop einen Teil des Gesichts unsichtbar machen darf und dass vor allem die Hände unbedingt sichtbar sein müssen. „Die Hände niemals in der Hose oder in der Jackettasche, hinter großen Handtaschen oder hinter dem Rücken verstecken!“, rät Stefan Verra allen Bewerbern. Entspannt lächeln – Sicherheit vermitteln Wer lächelt, wirkt nicht bedrohlich. Dieses Muster gilt selbst in der Tierwelt, wo beispielsweise Affen ihren Artgenossen durch ein „lächelähnliches“ Gesicht signalisieren, dass sie ihnen nichts Böses wollen. Auch beim Vorstellungsgespräch ist es wichtig, dass der Bewerber dem Personaler durch ein entspanntes Lächeln deutlich macht, dass er für ihn keine „Gefahr“ darstellt, sondern dass alles „cool“ ist und der Kandidat dem Personalverantwortlichen damit ein Gefühl der Sicherheit gibt. Ein großer Fehler, so Stefan Verra, sei es zudem, im Vorstellungsgespräch steif und unbeweglich dazusitzen: „Unser Hirn erkennt Dinge erst dann als relevant an, wenn sie sich bewegen. Deshalb sollte der Bewerber unbedingt dann und wann seine Sitzposition ändern.“ Wenn es spannend ist, könne er sich vorbeugen, wenn alles zu einem Punkt gesagt sei, dürfe er sich entspannt zurücklehnen. „Der Kandidat darf und sollte Freude, Verwunderung, aber auch Ablehnung und Missfallen zeigen. Denn nur so kann das Gegenüber die Person besser einschätzen, de facto gewinnt der Personaler damit Sicherheit im Umgang mit dem Bewerber.“ Versuche man dagegen jede Emotion zu verbergen, wirke man deutlich verspannter, so Stefan Verra. „Mit der Sichtbarkeit von Händen, Augen und Mund, einem entspannten Lächeln und dem Zeigen von Reaktionen im Gespräch vermittelt der Bewerber zudem Enthusiasmus und Tatkraft - und das ist schließlich das, was der Arbeitgeber von seinem neuen Mitarbeiter erwartet“, fasst Stefan Verra seine Körpersprache-Tipps zusammen.


Sven Hüttel (29), Azubi zum Fachinformatiker Ab 01.10.2012 im 2. Ausbildungsjahr bei der Schelchen GmbH Er möchte seine Ausbildung sogar um ein ganzes Jahr verkürzen. Es läuft sehr gut und er ist den Unterrichtsinhalten ziemlich weit voraus ... Wie bist du zu deinem Ausbildungsplatz gekommen? Im September letzten Jahres besuchte ich die Ausbildungsmesse in Königs Wusterhausen, auf der auch die Schelchen GmbH vertreten war. Dort kam ich mit der Personalleiterin der Firma, Frau Timm, ins Gespräch und erfuhr, dass für das Jahr 2011 noch ein Ausbildungsplatz als Fachinformatiker frei wäre. Sechs Tage und ein Bewerbungsgespräch in der Firma später unterzeichnete ich meinen Ausbildungsvertrag. Welche Erwartungen hattest du von der Schelchen GmbH? Auf der einen Seite die Erwartungen welche, denke ich, jeder an einen Ausbildungsplatz mitbringt. Eine schnelle Eingliederung ins Team, ein angenehmes Betriebsklima, Betriebsfeiern, Spaß bei der Arbeit und die ein oder andere Mußestunde ohne Aufgaben zum Entspannen. Zugleich hoffte ich, nicht nur vor dem Rechner sitzen zu müssen oder den ganzen Tag Druckerpatronen und Papier wechseln zu müssen. Bis auf die Mußestunden haben sich meine Erwartungen und Hoffnungen zu meiner vollsten Zufriedenheit erfüllt. Welche Fähigkeiten sollte ein Fachinformatiker besitzen? Ich denke, es sind zwei Fähigkeiten, die neben technischem Verständnis, einer Affinität für Zahlen und logischem Denkvermögen, wichtig sind. Bedingt durch die rasante Entwicklung im IT-Bereich ist die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen verbunden mit einer schnellen Auffassungsgabe sehr wichtig, genauso wie die Fähigkeit sein Wissen und Können aktiv und selbstständig in die Unternehmensprozesse einzubringen und an Mitarbeiter ohne technisches Detailwissen weiterzuvermitteln. Deine Leistungen sind sehr gut, so dass du die Ausbildung verkürzen kannst. Wie geht es danach weiter? Mein Ausbildungsbetrieb bildet mit dem Wunsch aus, qualifizierte Mitarbeiter für das eigene Unternehmen zu gewinnen. Insofern habe ich vor, weiter bei der Schelchen GmbH zu arbeiten. Vielen Dank und weiterhin alles Gute.

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KEIN PERFEKTER LEBENSLAUF SO KLAPPT`S TROTZDEM MIT DEM TRAUMJOB Wie wichtig ist ein perfekter Lebenslauf? Mal anders gefragt: Wer hat den schon? Und was ist überhaupt ein perfekter Lebenslauf? Ich kann jedem Bewerber nur raten, sich von solchen Ansprüchen frei zu machen. Es geht den Chefs von heute auch gar nicht mehr darum, dass im Lebenslauf alles stimmt. Es geht viel eher um einzelne Daten, um Abschnitte, die interessant sind und auf die Stelle passen könnten, die der Chef anzubieten hat. Also achten Personaler gar nicht darauf, dass ein Bewerber einen lückenlosen Lebenslauf vorweisen kann? Einen Personalchef interessiert vor allem, was ein Bewerber aktuell macht und was er in jüngster Vergangenheit gemacht hat. Ob er vor vielen Jahren mal längere Zeit arbeitslos war oder in seiner Jugend einmal sitzengeblieben ist, spielt weniger eine Rolle. Wenn er in den letzten Jahren interessante Dinge gemacht hat, wird die Vergangenheit zur Nebensache. Muss deshalb kein Bewerber Angst haben, dass er negative Aspekte in seinem Lebenslauf erklären muss? Wenn er selbst das Bedürfnis hat, sich erklären zu wollen, dann soll er es tun. In diesem Fall würde ich der Bewerbung eine extra Seite beilegen, auf der ich mich erkläre. Für ein Bewerbungsgespräch kann es nicht schaden, sich ein paar Argumente oder nachvollziehbare Erklärungen zurechtzulegen, damit man bei Nachfragen nicht gleich aus dem Konzept kommt. Können Sie das an einem praktischen Beispiel erklären? Ein Bewerber hat vor kurzem seine Ausbildung abgebrochen und bewirbt sich jetzt um eine neue. Wie soll er den Abbruch erklären? Auf keinen Fall sollte er die Schuld auf andere schieben, so mach dem Motto „Mein Ausbilder war unfreundlich.“ oder „Meine Kollegen waren nicht so toll.“ Man kann dagegen gern zugeben, dass man sich vor Antritt des Jobs zu wenig informiert hat und so erst während der Ausbildung feststellen konnte, dass es nicht passt. Aber über die Ausbildung, um die man sich gerade bewirbt, hat man sich ausgiebig informiert und ist sich daher ganz sicher, dass es die richtige Lehre ist. Oft haben junge Leute Angst, dass die eine oder andere schlechte Schulnote beim Personalchef negativ auffällt. Ist das wirklich so? Nicht unbedingt, solange den schlechten Noten auch ein paar leistungsstarke Fächer gegenüber stehen. Außerdem kommt es auch drauf an, in welchen Fächern die Leistungen sehr gut und nicht so gut sind. Wer sich bei einer Bank bewirbt, sollte in

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Mathe keine fünf haben. Aber ob da in Geschichte eine drei steht, fällt nicht unbedingt negativ ins Gewicht. Außerdem sollten die Jugendlichen eins nicht vergessen: Der Jobmarkt hat sich in den letzten Jahren zu ihren Gunsten geändert. Es gibt viele freie Ausbildungsstellen. Die Firmen suchen teilweise händeringend nach Azubis. Deshalb muss kein Bewerber das Gefühl haben, Bittsteller zu sein.

Trotz Finanzkrise – die Wirtschaft boomt. Weil die Auftragsbücher der deutschen Firmen voll sind, gibt es zur Zeit viele freie Stellen, die auf Bewerber warten. Trotzdem zweifeln vor allem junge Menschen mit nicht ganz so perfekten Lebensläufen daran, Chancen auf einen Job oder eine Ausbildung zu haben. Für alle, die unsicher sind, hat Deutschlands bekanntester Jobcoach, Jürgen Hesse, ein paar wichtige Tipps. Foto: berufsstrategie.de

Was macht ein Jugendlicher, der sich bei einer Bank bewerben will und in Mathe eine drei hat? Auch bei einer Bank geht es nicht ausnahmslos nur darum, dass ein Bewerber ein Mathe-Ass ist. Bei einer Bank geht’s in aller erster Linie ums Verkaufen. Deshalb sollten Bewerber ein gesundes Selbstbewusstsein haben und auf Menschen zugehen können. Eine positive, angenehme Ausstrahlung ist mindestens genauso wichtig. Eine drei in Mathe ist deshalb für einen Bewerber noch längst kein k.o.-Kriterium, wenn er mit sozialer Kompetenz überzeugen kann. Gibt es bei einer Bewerbung noch andere Möglichkeiten, eventuelle Schwächen auszugleichen? Ganz wichtig ist immer das Foto. Darauf sollte ein intelligenter und sympathischer Mensch zu sehen sein. Das Bewerbungsfoto ist der emotionale Weichensteller. Wenn den Personalchef auf dem Bild ein rotzfrecher Bengel anschaut, sucht er automatisch den Lebenslauf nach Lücken ab. Strahlt in aber ein sympathischer Mensch an, liest er den Lebenslauf viel wohlwollender.


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Das Bewerbungsgespräch ist immer eine stressige Angelegenheit für Bewerber – egal, ob jung oder alt. Da kann schon ein einfacher aber wichtiger Hinweis helfen: Der Personalchef ist nicht der Feind des Bewerbers. Im Gegenteil. Schon allein die Tatsache, dass man zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wird, zeigt, dass die Firma interessiert ist und mehr wissen will. Und noch mal: Der Bewerber ist kein Bittsteller. Nicht nur die Firma hat etwas zu bieten, also den Job. Auch der Bewerber kommt nicht mit leeren Händen. Im Gegenteil: Er bietet seine Arbeitskraft an samt seiner Ideen. Bei Menschen, die schon ein paar Arbeitsjahre hinter sich haben, kommt die Berufserfahrung noch hinzu. Das erste Bewerbungsgespräch ging voll daneben. Wie sollten junge Menschen mit dieser Erfahrung umgehen? Wichtig ist, herauszufinden, was schief gelaufen ist. Das sollte man sich erstmal selber fragen. Es kann auch helfen, sich mit den Eltern darüber zu unterhalten. Ältere Leute haben ja nun mal viel mehr Lebenserfahrung und können Situationen besser einschätzen. Ist ein verhauenes Bewerbungsgespräch automatisch das Aus? Das muss es nicht unbedingt sein. Wer das Gefühl hat, nicht gut gewesen zu sein, kann ja einen Tag später noch mal bei der Firma anrufen und einfach mal nachfragen, wie sein Gesprächs-

partner das Treffen so einschätzt. Das zeigt Interesse an dem Job und Engagement. Es ist gut möglich, dass so die Chancen wieder steigen. Wer kann jungen Menschen außerdem noch helfen, aus Rückschlägen bei der Jobsuche zu lernen. Ganz schlicht und einfach: Ratgeberbücher zum Thema Bewerbung. Die müssen sich junge Leute noch nicht mal kaufen, die Bibliotheken stehen voll davon. In diesen Büchern stehen viele Tipps drin. Welche Fragen stellen Personalchefs? Und das sind immer die gleichen. Warum will der Bewerber diesen Beruf ergreifen, und warum hat er sich gerade diese Firma ausgesucht? Auf diese Fragen sollte man sich unbedingt vorbereiten. Wer gemerkt hat, dass er in einem Gespräch schnell unsicher wird, kann die Situation auch mal mit Freunden oder den Eltern durchspielen. Das kann eine sehr gute Vorbereitung auf das nächste Bewerbungsgespräch sein. Also ist es ratsam, ein Bewerbungsgespräch nachher immer auszuwerten? Absolut. Mit Freunden, Verwandten und Bekannten sprechen oder in Büchern oder dem Internet zu recherchieren bringt einen immer weiter. Für junge Leute ist es wichtig, zu wissen, dass ein Bewerbungsprozess keine einfache Sache ist, aber dass es Menschen und Möglichkeiten gibt, die helfen können.

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Ausbildungsjournal Brandenburg  

Ausgabe Herbst 2012