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j a h r e s b e r i c h t 2 0 11


Mit Sport benachteiligten Kindern und Jugendlichen helfen


I n h a lt

V orwort

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Die Laureus Stiftung Schweiz   Botschafterinnen und BotschafteR   Förderprojekte   von der Laureus Stiftung Schweiz unterstützte Projekte 

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Fundraising Events   2011 in Zahlen – Erfolgsrechnung   Erläuterungen

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Organisation    Dank / Impressum 

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S PORT GIBT NEUE LEBEN S PER S PE K TI V EN


Sehr geehrte Damen und Herren

Der gesellschaftliche Wandel macht auch vor der Schweiz nicht halt. Er verlangt von uns ständig Anpassungen, Flexibilität und Offenheit für Lernprozesse. Soziale Verantwortung zu übernehmen ist ein wichtiger Bestandteil davon. Die Laureus Stiftung stellt sich dieser Verantwortung: Unsere Vision von einer Schweiz, die Chancengleichheit und Integration bietet, haben wir auch 2011 konsequent verfolgt und gelebt. Die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit schwierigen sozialen Umständen oder körperlichen Einschränkungen steht im Mittelpunkt unserer Stiftungsarbeit. Unser Ziel ist es, diesen benachteiligten Kindern und Jugendlichen auf der Basis von Sport neue Lebensperspektiven zu geben. In unseren Projekten erleben wir immer wieder, wie der Sport den Teilnehmern ein starkes Lebensfundament gibt. Sport fördert das Selbstvertrauen und die soziale Kompetenz – zwei wichtige Faktoren, die Laureus in diesem Jahr über 10 000 Projektkindern mit auf den Weg geben durfte. Besonders stolz sind wir auf die Lancierung des Laureus Girls in Sport Camps. In den Laureus Girls in Sport Campwochen motivieren wir junge Mädchen, neue Sportarten kennenzulernen und vermitteln unter anderem Wissen über Gesundheit und Ernährung. So können wir ihnen zu einem nachhaltigen und wichtigen Baustein für ihre persönliche Entwicklung verhelfen. Durch die Unterstützung der Laureus Stiftung Schweiz soll ein nationales Kompetenzzentrum zur Förderung von sportlichen Aktivitäten und Bewegung bei jungen Mädchen entstehen. Laureus hat dafür eine eigene Stelle geschaffen und ist mit diesem Projekt zum ersten Mal auch operativ tätig. Ein besonderer Dank geht an unsere Botschafter. Als aktive und ehemalige Spitzensportler oder Personen des öffentlichen Lebens wissen sie, was es heisst, sich auf die eigenen Stärken und Fähigkeiten zu konzentrieren. Der Sport hat sie geprägt und war für sie eine wichtige Lebensschule. Leidenschaft, Wille und eine positive Einstellung helfen – ob mit oder ohne Behinderung – Hürden zu meistern, daran zu wachsen und selbstbewusst durchs Leben zu gehen. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei unseren lokalen und globalen Partnern, Gönnern, den Stiftungs- und Fachbeiratsmitgliedern und Partnerorganisationen bedanken. Besonders gefreut haben wir uns über die vielen Mitarbeiter, die uns als freiwillige Helfer bei den verschiedenen Projekten tatkräftig unterstützt haben. Wir sind stolz, gemeinsam mit Ihnen einen Teil der Herausforderungen unserer Gesellschaft in der Schweiz anzunehmen und soziale Verantwortung zu übernehmen.

Dr. Urs Lehmann, Stiftungsratspräsident

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Die L aureus Stiftung Schweiz Sozial, wirtschaftlich und körperlich benachteiligten Jugendlichen bleibt der Zugang zum Sport leider oft verwehrt. Laureus Schweiz rückt deshalb den Sport in den Mittelpunkt und setzt sich seit 2007 für den sozialen Wandel ein. Die Projekte der Laureus Stiftung stellen die Förderung von sozialen Fähigkeiten und persönlicher Entwicklung von jungen Menschen in der Schweiz in den Vordergrund. Unterstützt werden Projekte, die Integration, soziale Kompetenz und Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen fördern. Ob Reiten, Fussball oder Skifahren, ob blind, im Rollstuhl sitzend oder sozial benachteiligt: In den Laureus Projekten entdecken die jungen Teilnehmer ihre Talente und Fähigkeiten – un­ab­hän­gig von Ge­schlecht, Her­kunft, Re­li­gi­on, so­zia­ler Schicht oder ge­sund­heit­li­chen Ein­schrän­kun­gen. Pro­jekt­lei­ter und pro­mi­nen­te Paten nehmen die Kin­der an die Hand und be­geg­nen mit ihnen ge­mein­sam den heu­ti­gen ge­sell­schaft­li­chen Her­aus­for­de­run­gen. Die nachhaltig unterstützten und lokal verankerten Projekte vermitteln jungen Menschen in der Schweiz mittels Sport neue Lebensperspektiven. Unter dem Motto «Sport For Good» wird den Teilnehmern geholfen, Probleme zu überwinden, mit denen sie im alltäglichen Leben konfrontiert sind. Werte wie Teamwork, Respekt für andere, aber auch Disziplin sind im Sport allgegenwärtig und lassen die Kinder und Jugendlichen an Selbstvertrauen gewinnen. So können sie mit einer gestärkten Persönlichkeit ihren weiteren Lebensweg gehen. Laureus ist überzeugt, dass sich durch Sport Kulturen friedlich sowie freundschaftlich begegnen und sozial, wirtschaftlich und körperlich Benachteiligte einen gemeinsamen Nenner mit allen anderen Menschen finden können. Langfristig will die Laureus Stiftung dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche durch die Kraft des Sports einen besseren Lebensweg finden.


Botschafterinnen und Botschafter Die Laureus Botschafter sind eine ausgesuchte Gruppe von aktiven und ehemaligen Sportlern sowie Persönlichkeiten aus dem Kultur- und Wirtschaftsleben, die Grosses in ihrem Bereich erreicht haben. Sie alle sind Vorbilder für die Jugend und haben eines gemeinsam: Das Wissen, dass Sport die Kraft hat, ein Leben zu verändern. Diese Erkenntnis geben sie als Laureus Botschafter an die Kinder und Jugendlichen der Laureus Projekte weiter. Bei den regelmässigen Projektbesuchen hören sie den Teilnehmern zu, nehmen sie ernst und motivieren sie, Ziele zu setzen und zu verfolgen. Ausserdem nutzen sie ihr Image und ihre Prominenz, um Spenden zu generieren, und stehen mit ihrem Namen für die Ziele und Werte der Laureus Stiftung Schweiz. Das Ziel der Stiftung ist, weitere bekannte Schweizer Sportlerinnen und Sportler aus allen Sprachregionen des Landes als Botschafter zu gewinnen, um die Laureus Stiftung Schweiz national bekannt zu machen und sie in der Sport Community zu verankern.

Carlos Lima

« Ich möchte den Kindern und Eltern mitgeben,

wie wichtig Bewegung und Sport im Kindesalter sind.

»

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Botschafterinnen und Botschafter aus dem bereich sport

Fabian Cancellara Radrennfahrer, Olympiasieger 2008 im Einzelzeitfahren, Olympia-Silbermedaillengewinner 2008 im Strassenrennen, vierfacher Weltmeister im Zeitfahren (2006, 2007, 2009, 2010), Sieger der Tour de Suisse 2009

Nino Schurter Mountainbiker, Olympische Bronzemedaille 2010, Weltmeister 2009 als jüngster Fahrer in der Geschichte des Mountainbikesports in der Elitekategorie, Sieger Gesamtweltcup 2010, Vizeweltmeister 2011

Diego Benaglio Fussballer, Torhüter der Schweizer Nationalmannschaft und des VfL Wolfsburg, Deutscher Meister 2008/2009, Schweizer Fussballer des Jahres 2009

Lara Gut Skirennfahrerin, jüngste Weltcup-Siegerin in einem Super-G-Rennen. Zweite in der Abfahrt sowie in der SuperKombination an der Weltmeisterschaft in Val d’Isère 2009, mehrfach Podiumsplätze und Siege bei Weltcuprennen


Alain Sutter Fussballer, 62 Länderspiele für die Schweizer Fussballnationalmannschaft, Teilnahme an der Fussballwelt­ meisterschaft 1994, Bundesligaprofi 1993–1997 (1.  FC Nürnberg, FC Bayern München, SC Freiburg), vierfa­cher Schweizer-Fussball-Meister mit Grasshoppers Zürich (1985–1993)

Denise Biellmann Eiskunstläuferin, Europa- und Weltmeisterin der Amateure (1981), elf Profi-Weltmeistertitel, sprang als erste Frau den dreifachen Lutz

Edith Hunkeler Rollstuhlsportlerin, zwei Silbermedaillen an den Paralympics 2004 (1500 m und 5000 m), Gold (Marathon) und Bronze (1500 m) an den Paralympics 2008, vier Weltmeister- und 13 Europameistertitel

Manuela Pesko Snowboarderin, Weltmeisterin Halfpipe 2007 und vierfache Weltcupsiegerin, Siegerin Gesamtweltcup 2006/ 2007, mehrfache Olympiateilnehmerin

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Nicola Spirig Schweizer Triathletin, Olympisches Gold 2012, zwei足 fache Europameisterin im Triathlon sowie je ein Weltund Europameistertitel bei den Juniorinnen, U-23-Weltmeistertitel im Duathlon

Ariella Kaeslin Kunstturnerin, Silbermedaille Weltmeisterschaften und Europameisterin im Sprung sowie Europameisterschaftsbronze im Mehrkampf (2009), Bronze im Sprung an den Europameisterschaften 2011, Schweizer Sportlerin des Jahres 2008, 2009 und 2010

Gian Simmen Snowboarder, Olympisches Gold in der Halfpipe 1998, Olympiateilnehmer 2002 und 2006, Moderator Schweizer Sportfernsehen

Conny Kissling Skiakrobatin, Goldmedaillen-Gewinnerin Olympische Winterspiele 1992, zweifache Bronzemedaillen-Gewinnerin an den Olympischen Winterspielen 1988, Weltmeisterin 1986, dreifache Silbermedaillen-Gewinnerin Weltmeisterschaften 1989 und 1991


Thomas Frischknecht Mountainbiker, Olympisches Silber im Cross-Country und Cross-Country Weltmeister 1996, vier Vizeweltmeistertitel (1990–1992, 2001, 2004), zwei WM-Bronzeme­ daillen (2002, 2004), dreifacher Mountainbike-Welt­ cup­sieger, mehrfache Olympiateilnahme

Kathrin Lehmann Fussballerin und Eishockeyspielerin, Gewinn des UefaCups mit Duisburg (2009), 31-fache Schweizer Fussball-Nationaltorhüterin, Mitglied der Schweizer Damen Eishockey Nationalmannschaft, 5. Platz bei den Olympischen Winterspielen 2010

Natascha Badmann Triathletin, sechsfache Siegerin des Ironman Hawaii (1998, 2000–2002, 2004, 2005), Duathlon-Weltmeis­ terin (1997, 2000), zweifache Schweizer Sportlerin des Jahres (1998, 2002)

Carlos Lima Handballer, Deutscher Meister und Super-Cup-Gewinner mit dem TBV Lemgo 2002/2003, 181-facher Schweizer Nationalspieler, Olympiateilnahme mit der Schweizer Handballnationalmannschaft 1996 (Platz 7)

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Paul Accola Skirennfahrer, Gesamt-Weltcupsieger und Super-G Weltcupsieger 1991/1992, Olympische Bronze in der Kombination 1998, eine Silber- und zwei Bronzemedaillen bei den Weltmeisterschaften in der Kombination (1989 –  2001), fünffache Teilnahme an Olympischen Spielen

Marc Rosset Tennisspieler, Goldmedaillen-Gewinner Olympische Sommerspiele 1992, ehemaliger Trainer der Schweizer DavisCup-Mannschaft

Botschafter aus den bereichen Wirtschaft und Lifestyle

Baschi

Popsänger, schlägt mit dem Song «Bring en hei», der Platz 1 der Schweizer Single-Hitparade erreicht hat, die Brücke von der Musik zum Sport

Rainer Maria Salzgeber Sportjournalist beim Schweizer Fernsehen, Redaktor/ Moderator «Sport aktuell»


Kurt Aeschbacher Moderator der wöchentlichen Talkshow «Aeschbacher» im Schweizer Fernsehen SF

Alexander Pereira Intendant des Opernhauses Zürich seit der Saison 1991/ 1992

Bertrand Piccard Abenteurer, Wissenschaftler, umkreiste zusammen mit Brian Jones als erster Mensch die Erde in einem Ballon, gründete die Stiftung Winds of Hope und erhielt diverse Auszeichnungen

Dr. Thomas Ladner Partner bei Meyer Lustenberger Rechtsanwälte in Zürich, diverse Verwaltungsratsmandate

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Förderprojek te Die Stiftung konzentriert sich auf die Förderung von Integration, sozialer Kompetenz und Chancengleichheit. Die Evaluation der Projekte erfolgt nach einem detaillierten Kriterienkatalog, welcher Nachhaltigkeit, die Einbindung in lokale Strukturen und den karitativen Gedanken in den Vordergrund stellt. Die Projektbesuche der Laureus Botschafter dienen dazu, auf die Aktivitäten der Stiftung sowie die Projekte und gleichzeitig die Herausforderungen aufmerksam zu machen, mit denen die heutige Gesellschaft konfrontiert wird. Die Stiftung plant, pro Jahr jedes Projekt mindestens einmal in Begleitung eines Laureus Botschafters zu besuchen.

BASCHI

« Meine Arbeit als Botschafter der Laureus Stiftung gibt mir persönlich sehr viel; die gemeinsamen Erlebnisse mit den Projektkindern sind wertvolle Erfahrungen für mich. »


Blindspot Metro «Blindspot Metro» ist ein einzigartiges Konzept zur Integration von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung. In Zusammenarbeit mit regionalen Vereinen bietet «Blindspot Metro» ein polysportives Samstagsangebot mit Workshops in verschiedenen Schweizer Städten an. Ziel ist es, dass Kinder und Jugendliche unkompliziert Seite an Seite trendige Sportangebote kennenlernen können. Die gemeinsamen Erlebnisse und Erfahrungen der jungen Teinehmer helfen Berührungsängste abzubauen, schaffen Freundschaften und fördern ein soziales Miteinander. Sport hilft Barrieren abzubauen – ein wichtiger Grund, aus dem die Laureus Stiftung das Projekt «Blindspot Metro» unterstützt. «Blindspot Metro» wurde in diesem Jahr in Basel, Bern und Zürich durchgeführt. Neben Sehbehinderten und Blinden nahmen auch hörbehinderte Kinder und Kinder mit körperlichen und kognitiven Beeinträchtigungen oder sozialen Auffälligkeiten an den Projekten teil. «Blindspot Metro» verfolgt neben dem integrativen auch einen nachhaltigen sport- und bewegungsförderlichen Ansatz, indem sich die lokalen Sportvereine interessierten Kindern und Jugendlichen präsentieren dürfen.

PROJEKTBESUCH – «Blindspot Metro» und die Laureus Stiftung feierten am 17. September zusammen das Jahresfinale auf dem Hechtplatz in Zürich. Stiftungsratspräsident Urs Lehmann liess sich von der Euphorie der Teilnehmenden anstecken: «Das integrative Konzept von Blindspot ist einzigartig, ich habe das noch nie so erlebt». Das öffentliche Event zog zahlreiche Besucherinnen und Besucher an und lud zum Mitmachen ein: Im Rollstuhl durch den Hindernisparcours oder blind die Kletterwand erforschen – Aktivitäten, die das Verständnis zwischen Menschen mit und ohne Behinderung fördern. Die Laureus Botschafter Carlos Lima und Baschi unterstützten die Teilnehmenden bei ihren Workshop-Präsentationen und erlebten Integration hautnah.

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Buntkicktgut Ein Ball, zwei Tore, zwei Teams – das braucht es für ein Strassenfussballmatch. Eigentlich ganz simpel. Die Effekte aber, die durch Strassenfussball erzielt werden können, sind zahlreich und vielfältig. Bei «Buntkicktgut» sind alle Jugendlichen eingeladen, die gerne Fussball spielen. Dabei spielt das Geschlecht, die Herkunft und das spielerische Niveau keine Rolle. So spielen Jugendliche mit Migrationshintergrund und Schweizerinnen und Schweizer in einem Team. Eines haben nämlich alle gemeinsam: Die Freude am Fussball. Auf und neben dem Spielfeld kommt es zu Interaktionen zwischen Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen. Es entstehen neue Freundschaften durch Begegnung. Durch den Rahmen, den die OrganisatorInnen vorgeben, lernen die Jugendlichen mit Migrationshintergrund die schweizerische Kultur näher kennen – und umgekehrt.

PROJEKTBESUCH – Im Beisein von Stiftungsrat Ottmar Hitzfeld, Laureus Botschafterin Kathrin Lehmann sowie den Laureus Botschaftern Carlos Lima und Rainer Maria Salzgeber spielten Jugendliche am 30. September an der regionalen «Buntkicktgut» Fussball-Liga in Dübendorf ihre letzte Partie der Saison 2011. Das Strassenfussballprojekt bringt Jugendliche mit Migrationshintergrund und Schweizer Jugendliche zusammen.

Midnight Projekte Schweiz Die Stiftung Idée Sport öffnet jeden Samstagabend lokale Turnhallen in über 50 Gemeinden der Schweiz und bietet Jugendlichen damit eine sportliche Freizeitbeschäftigung. Durch die aktive Einbindung der Jugendlichen in die Planung und Durchführung der Veranstaltungen wird ihnen Selbstvertrauen vermittelt und ihre Selbstverantwortung gestärkt. Die Hallen sind alkohol- und rauchfrei und bieten ein breites Sportangebot. Aufgrund des unentgeltlichen Einlasses führen die «Midnight Projekte» Jungen und Mädchen verschiedenster Herkunft zusammen und erfüllen damit auch eine integrative Aufgabe. Mit der Unterstützung der Laureus Stiftung Schweiz wurde der Ausbau des Angebots in der Westschweiz und im Tessin vorangetrieben.


Open Sunday Der zentrale Ansatz des Projektes «Open Sunday» ist das wöchentliche Öffnen von Turnhallen am Sonntagnachmittag für Kinder im Primarschulalter. Es bietet ihnen einen gut erreichbaren und kostenlosen Treffpunkt für Spiel und Sport an, der von allen – unabhängig von Geschlecht, ethnischer Herkunft oder sportlichen Fähigkeiten – genutzt werden kann. Den Kindern steht ein breites Angebot an Bewegungsmöglichkeiten zur Verfügung. Dies beinhaltet Mannschaftssportarten wie Basketball, Fussball, Unihockey sowie gemeinsame Spiele und Wettkämpfe, Tanzen, aber auch Jonglieren und Seilspringen. Betreut werden die teilnehmenden Kinder von einem kompetenten Leitungsteam, bestehend aus erwachsenen Personen aus dem soz­­ialpädagogischen oder sportlichen Bereich, Jugendlichen und Freiwilligen aus der Gemeinde. Nicht belegte Turnhallen sinnvoll zu nutzen ist ein tolles Konzept, das bei der Laureus Stiftung sofort auf offene Ohren gestossen ist. Dank der Laureus Stiftung Schweiz können in weiteren, besonders auch strukturschwachen Regionen der Schweiz «Open Sunday» Projekte angeboten werden.

Laureus Cavallo Das Projekt ermöglicht sozial und wirtschaftlich benachteiligten Kindern im Alter von acht bis sechzehn Jahren den Umgang mit Pferden. Nicht das Reiten an sich, sondern vielmehr der Umgang mit den Pferden und die Pflege ist ein essenzieller Bestandteil von «Laureus Cavallo». Die Arbeiten auf dem Reithof vermitteln den Kindern und Jugendlichen Strukturen und sensibilisieren sie für die Beziehung zwischen Mensch und Pferd. Die Ziele der Projekte basieren auf drei Säulen: Die Förderung von Integration, Entwicklung von sozialen Kompetenzen und die Schaffung von Chancengleichheit von benachteiligten jungen Menschen. Pferde entwickeln ohne jegliche Vorbehalte Beziehungen zum Menschen. Durch das wertvolle und neutrale Verhalten der Pferde möchten wir den Kindern neue Perspek­ tiven eröffnen, die ihr Leben positiv beeinflussen. Sie lernen Verantwortung zu übernehmen, Geduld zu üben und ihr ­Durchsetzungsvermögen zu stärken. Diese Projektaktivität fördert die Persönlichkeitsentwicklung der jungen Teilnehmer und lässt sie an Selbstvertrauen gewinnen.

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Neben dem wöchentlichen Angebot im Reitstall bietet das Projekt «Laureus Cavallo» während der Frühlings-, Sommer und Herbstferien vier Camps für Kinder aus der ganzen Schweiz an. Eine ganze Woche wohnen Tierfreunde auf dem Bauernhof und machen sich mit der Betreuung und der Pflege der Pferde vertraut. Das Projekt wird unter der Leitung des Sportamts Winterthur und dem Stall Isliker in Winterthur-Unterseen geführt und wurde von Rolf Theiler, Co-Präsident des CSI, initiiert. Die Laureus Botschafterin Edith Hunkeler besuchte die Kinder und Jugendlichen des Projektes mehrere Male.

Laureus Alpino Die Laureus Stiftung Schweiz fördert in Kooperation mit «Plusport», der Dachorganisation des Schweizer Behindertensports, den Skisport für Kinder und Jugendliche mit Behinderung. Um mit dem Förderprojekt eine optimale und nachhaltige Wirkung zu erzielen, unterstützt Laureus verschiedene Projekte der drei Stufen des Behindertensportangebotes: Breitensport, Talentförderung und Spitzensport. «Laureus Alpino» steht so für die lückenlose Förderkette im Skisport und ermöglicht Kindern und Jugendlichen mit Behinderung sportlich voranzukommen und sich weiterzuentwickeln. Mit dem Projekt verstärkt die Laureus Stiftung Schweiz ihr Engagement für junge Menschen mit Behinderung. Hinsichtlich Integration und Chancengleichheit von Behinderten besteht in der Schweiz Handlungsbedarf.

Breitensportprojekt – Schneesport-Camps für Kinder und Jugendliche mit Körperbehinderung im Alter von 6 bis 18 Jahren stellen den Erstkontakt mit dem Schneesport her. Für die bereits Geübten stellt ein Betreuerstab ein Programm zur Talentförderung zusammen; dazu gehört: Freies Fahren, Technikschulung, Materialkunde, einfaches Renntraining und Camprennen.

Talentförderprojekt – Die Trainingstage starteten ab November 2011. Talentierte Kinder und Jugendliche erhielten die Möglichkeit, wettkampfmässig zu trainieren. Im Vordergrund standen die Schulung der Technik, Stangentraining sowie die Teilnahme an den Schweizer Meisterschaften 2012. Voraussetzung für die Teilnahme sind Skikenntnisse. Das Angebot wurde öffentlich ausgeschrieben oder an die Teilnehmer der Breitensport-Camps herangetragen. Einige SkisportlerInnen nahmen an nationalen und internationalen Wettkämpfen teil und wurden ins «Plusport»-Athletenkader eingebunden.


Nachwuchs-Kaderprojekt – Im Rahmen der Schweizer Meisterschaften Ski Alpin für Seh- und Körperbehinderte wurde ein Schneesportfest der besonderen Art durchgeführt. 30 Jungtalente (Kinder und Jugendliche von 10 bis 24 Jahren) nahmen an den Schweizermeisterschaften teil und führten im Vorfeld zwei Trainingstage durch.

Projektbesuch – Am 2. und 3. April starteten 35 Teilnehmer des Projekts «Laureus Alpino» an den Schweizermeisterschaften Paralympic Ski in St. Moritz. Die Sportlerinnen und Sportler haben in Trainingslagern von Laureus Alpino für diesen Anlass trainiert. Laureus bietet zum ersten Mal ein Volunteering-Programm für Mitarbeiter der Partner an. Die Laureus Partner TUI und Roland Berger haben das Projekt durch ihre Mitarbeiter-Engagements tatkräftig unterstützt.

Laureus Girls in Sport Das Projekt «Laureus Girls in Sport» ist voll und ganz auf Mädchen ausgerichtet und führt regelmässig ein Sport- und Bewegungsferienlager für Mädchen und junge Frauen im Alter von 12 bis 16 Jahren durch. Sport und Bewegung unter Mädchen: In geschützter Atmosphäre können die Teilnehmerinnen in verschiedenen Workshops neue Sportarten kennenlernen und sich über Gesundheitsthemen informieren. Das Projekt vermittelt den Mädchen Freude an Bewegung, bringt ihnen die eigene Körperwahrnehmung näher und bietet einen Ort des Austauschs. Vor allem bei Mädchen und jungen Frauen nimmt die Bereitschaft für Sport im Pubertätsalter markant ab. Mit dem Projekt «Laureus Girls in Sport» nimmt Laureus dieses Thema auf und bietet ein bedürfnisgerechtes Konzept zur Förderung des Mädchenanteils. Durch die Unterstützung der Laureus Stiftung Schweiz entsteht ein nationales Kompetenzzentrum zur Förderung von sportlicher Aktivität und Bewegung für Mädchen und junge Frauen. Die Laureus Stiftung hat dafür eine eigene Stelle geschaffen und ist mit diesem Projekt zum ersten Mal auch operativ tätig: Laureus will sich in der Rolle als Initiator und Vermittler dem Thema ganzheitlich auch weiterhin aktiv annehmen. Die drei Bereiche, die das Projekt beleuchtet, sind Sport und Bewegung, persönliche Entwicklung junger Frauen sowie Gesundheit und Ernährung.

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F u n d r a i s i n g Ev e n t s Die Laureus Fundraising Plattformen sind für Menschen, die etwas bewegen wollen. Teilnehmer aus Sport, Wirtschaft, Kultur und Medien unterstützen durch ihre Anwesenheit das Programm der Stiftung und sammeln Spenden für spezifische LaureusProjekte. Ein weiteres Ziel der Fundraisingaktivitäten ist es, die Öffentlichkeit auf die Stiftung aufmerksam zu machen. An einem Laureus Charity Event teilzunehmen bedeutet gemeinsam mit anderen soziale Verantwortung zu übernehmen, denn Sport fördert das Selbstvertrauen und die soziale Kompetenz – zwei wichtige Faktoren, die Laureus 2011 über 10 000 Projektkindern mit auf den Weg geben durfte.

Urs Lehmann

« In unseren Projekten erlebe ich immer wieder,

wie der Sport jungen Menschen mit einem schweren Stand in der Gesellschaft ein starkes Lebensfundament gibt.

»


Laureus Golf For Good Zum dritten Mal führte die Laureus Stiftung Schweiz im Rahmen ihrer Fundraising-Aktivitäten ein Charity-Golfturnier durch. Am 9. Juli hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, auf der Anlage von Golf Sempachersee mit den Botschaftern der Stiftung sowie weiteren Persönlichkeiten eine Runde Golf zu spielen. Die Startgelder erbrachten einen Erlös von CHF 54 000.– zugunsten des Laureus Projekts Blindspot.

Laureus Kick For Good Das «Laureus Kick For Good» Team setzt sich aus Botschaftern, Stiftungsräten, namhaften Sportlern und Freunden von Laureus zusammen. In regelmässigen Abständen kickt das Charity Team gegen andere Mannschaften, um Spenden für das Projekt «Laureus Alpino» zu sammeln.

Laureus Charity Night Die «Laureus Charity Night 2011» fand am 30. September im Hangar Dübendorf statt. Dank der Unterstützung des Stiftungspartners IWC Schaffhausen konnte ein substanzieller Teil der Eventkosten gedeckt werden. Der Erlös des Tischverkaufs, der Auktion und Tombola fliessen direkt in die von der Stiftung unterstützten Projekte. Die Laureus Stiftung Schweiz konnte an diesem Abend einen Scheck in der Höhe von CHF 360 500.– entgegennehmen. Die «Laureus Charity Night» wurde von zahlreichen Stiftungsräten und Botschaftern der Laureus Stiftung Schweiz unterstützt.

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Tortour – Cycling for good cause Die Laureus Stiftung Schweiz ist der offizielle Charity Partner der «Tortour», dem längsten Non-Stop-Radrennen der Schweiz. Wie schon in den beiden Vorjahren scheuten auch 2011 zwei Laureus Teams keine Strapazen und nahmen die 1000 Kilometer und 15 000 Höhenmeter auf sich. Am 13. August, nach 31 Stunden und vier Minuten, rollte das Team Laureus 2 über die Ziellinie und gewann die Kategorie 6er-Teams. Neben Christoph Strasser (Race Across America-Sieger), fuhren auch Chris McCormack (Ironman-Legende), Ronnie Schildknecht (Schweizer Triathlon-Profi), Georges Kern (CEO IWC Schaffhausen und Laureus Stiftungsrat), Dr. Jürg Kallay und Marcel Bartholet für das Team 2 der Laureus Stiftung Schweiz. Das Laureus Team 1 fuhr auf den dritten Platz der 6er-Teams. Im Team fuhren Cornel Bachmann (Ex-Radrennfahrer), Christoph Andreas Girschweiler (Ex-Radrennfahrer), Urs Lehmann (Laureus Stiftungsratspräsident, Ex-Skirennfahrer und Weltmeister Abfahrt), Fausto Stiz (Ex-Radrennfahrer), Marcel Wildhaber (MTB Radprofi) und Albert Zweifel (Ex-Radrennfahrer).

Cancellara Cornercard Challenge 200 Hobbyradsportler hatten die Chance, am 11. Juni vor dem Prolog zur 75. Tour de Suisse zu fahren. Der exklusive Zeitfahrwettbewerb fand auf der originalen, 7,3 Kilometer langen Rundstrecke in Lugano statt. Ziel war es, seinen eigenen Abstand auf die später von Fabian Cancellara im offiziellen Wettbewerb erzielte Zeit am besten einzuschätzen. Namensgeber und Initiant der Veranstaltung war Laureus Botschafter Fabian Cancellara. Der Erlös von CHF 5000.– ging zugunsten der Laureus Stiftung Schweiz. Cornèrcard gibt die Fabian Cancellara Karte sowie die Tour de Suisse Karte heraus. Damit wird ein besonderes Anliegen von Fabian Cancellara unterstützt, der sich als Botschafter für eine bedeutende soziale Aufgabe engagiert: 0,2 % des monatlichen Umsatzes jeder Kreditkarte erhält die Laureus Stiftung Schweiz.


S p o r t i s t e i n e l e b e n ss c h u l e

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2 011 i n z a h l e n – e r f o l g S r e c h n u n g

per 31. dezeMber 2011 in chf

2011 1.1.– 31.12.11

2010 1.1.–31.12.10

953 664 1 531 588 15 919

935 369 1 131 922 5 259

2 501 171*

2 072 550

Projektaufwände

1 997 108

1 521 498

Total Projektausgaben

1 997 108

1 521 498

Administrationsaufwand Finanzaufwand

245 694 182

196 298 50 008

Total operative Ausgaben

245 876

246 306

2 242 984

1 767 804

258 187

304 746

einnahMen Projektbezogene Spenden Freie Spenden Zinseinnahmen total operatiVe einnahMen (*inkl. Naturalleistungen)

auSgaben

total auSgaben

JahreSnettoüberSchuSS/-VerluSt


8%

2% finanzierungSquellen 2011 Partner Fundraising-Aktivit채ten

32 %

56 %

Naturalleistungen Spenden

13 %

analySe auSgaben 2011 Projektaufwand Administrationsaufwand

87 %

einnahMen Seit der gr체ndung in chf (operatiV Seit 2007)

3 000 000

2 000 000

1 000 000

2007

2008

2009

2010

2011

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Erl äuterungen

Entschädigungen an die Mitglieder des Leitungsorgans Der Stiftungsrat verzichtet auf jegliche Vergütung für seine Tätigkeit.

Unentgeltliche Leistungen Die Spendenerträge beinhalten gratis erbrachte Lieferungen und Leistungen im Wert von CHF 152 787.– (Vorjahr: CHF 83 759.–). Diese wurden brutto als Spendenertrag auf das entsprechende Aufwandkonto verbucht. Die Global Partners erbrachten im Berichtsjahr Leistungen von ca. CHF 50 000.–, welche der Stiftung nicht belastet wurden. Diese Kosten beinhalten juristische Leistungen und Design-Arbeiten. Die Personalkosten werden zu 75 % auf den indirekten Projektaufwand umverteilt, 25 % werden dem Administrativaufwand zugewiesen. Die Personalkosten beliefen sich total auf CHF 330 149.– (Vorjahr: CHF 238 968.–).

Übrige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen keine übrigen finanziellen Verpflichtungen.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es sind keine bedeutenden Ereignisse nach dem Bilanzstichtag zu verzeichnen, welche die Präsentation der Resultate aus dem Berichtsjahr beeinflussen.

Angaben über die Durchführung einer Risiko-Beurteilung Der Stiftungsrat hat anlässlich seiner Sitzung vom 7. November 2011 Risikobeurteilungen vorgenommen und allfällige sich daraus ergebende Massnahmen eingeleitet, um zu gewährleisten, dass das Risiko einer wesentlichen Falschaussage in der Rechnungslegung als klein einzustufen ist.


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O r g a n i s at i o n

Stiftungsgründung März 2007

Status Gemeinnützige, unabhängige Förderstiftung, steuerbefreit

Stiftungssitz Schaffhausen

Stiftungszweck Gemeinnützige Zwecke über Sport zu fördern und solche gemeinnützigen Zwecke zu unterstützen, die im Zusammenhang mit Sport und körperlicher Betätigung stehen, wobei die Unterstützung von Sport als Selbstzweck ausgeschlossen ist.

Stiftungskapital CHF 250 000.–

Stiftungsgründer IWC Schaffhausen

Stiftungsfinanzierung Spenden, Finanzierung über Mäzene und sonstige Partner


Stiftungsaufsicht Eidgenössisches Departement des Inneren, Eidgenössische Stiftungsaufsicht

Stiftungsrat Dr. Urs Lehmann, Präsident, CEO Similisan René Fasel, Vizepräsident, IOC-Mitglied und Präsident IIHF Internationaler Eishockeyverband Marcel Guerry, CEO Mercedes-Benz Schweiz AG Dr. Carsten P. Henkel, Roland Berger Strategy Consultants, Managing Partner Ottmar Hitzfeld, Trainer Schweizer Nationalmannschaft Georges Kern, CEO IWC Schaffhausen Claude Nobs, CEO und Gründer des Montreux Jazz Festival Joachim Strähle, CEO Bank Sarasin & Cie AG Rolf Theiler, Präsident Swiss Top Sport, Co-Präsident Mercedes-CSI Zürich Dominique von Matt, Mitinhaber und Geschäftsführer Jung von Matt/Limmat Marc Walder, CEO Ringier AG Martin Wittwer, CEO TUI Suisse

Fachbeirat Dr. Urs Lehmann (Striftungsratspräsident) Dr. Urs Mäder, ab September Prof. Dr. André Gogoll (BASPO) Prof. Dr. Marius Metzger (Hochschule Luzern) Martin lneichen (Fachperson Jugendarbeit) Steve Sehennach (Mitglied der Geschäftsleitung Dosenbach-Ochsner AG)

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D a n k  /  Im p r e ss u m

Die Laureus Stiftung Schweiz wird von den folgenden Firmen unterstützt

Global Partner IWC Schaffhausen Mercedes-Benz Vodafone

Country Patron Bank Sarasin Roland Berger Strategy Consultants TUI Suisse

Partner Mercedes-Benz CSI Stiftung Bernhard Schoch

 Supplier Jung von Matt/Limmat Ochsner Sport

Donor Heer Druck AG planBmedia PricewaterhouseCoopers AG Syntax

Herausgeber Laureus Stiftung Schweiz – Redaktion Laureus Stiftung Schweiz – BildquellE David Biedert/Tilllate, Blindspot, Marcel Giger, ideé:sport, Laureus, Markus Mallaun, PPR/Keystone, Tortour – Konzept & LayouT IWC Schaffhausen, Creative Center, Michèle Oberle – DruckereI Heer Druck AG – PapieR Eminent Offset – Kontakt & BezuG Laureus Foundation Switzerland, Rheinstrasse 7, CH - 8201 Schaffhausen, www.laureus.ch, info@laureus.ch


Fรถrderung von Chancengleichheit und I n t e g r at i o n i n d e r S c h w e i z

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Laureus Foundation Switzerland, Rheinstrasse 7, CH-8201 Schaffhausen Tel. +41 (0)52 635 68 68, Fax +41 (0)52 635 68 69, info@laureus.ch, www.laureus.ch Spendenkonto 6063281.4000 – Bank Sarasin & Cie AG, Zürich – BIC: SARASCHBB – IBAN: CH09 0875 0060 6328 1400 0 Laureus Foundation Switzerland ist als gemeinnützige Organisation anerkannt und von der Steuerpflicht befreit.


Laureus Jahresbericht 2011