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Laura Kรถcher Bachelor of Schience

Portfolio


Inhalt 1

Tanz-Loft, Aachen

2

Stadt und Landschaft, Haaren

3

Maschinenhalle, Aachen

4

Bachelorarbeit: Herberge fĂźr Pilger, Nonnenbach

5

Kommune, Mensch und Funktion, Aachen

S. 5 S. 15 S. 23 S. 27

S. 33


1

Tanz-Loft, Aachen

Das Tanz-Loft ist ein gemeinsames Projekt der Lehrstühle für Baukonstruktion, Tragwerkslehre und Gebäudetechnologie. Es wurde in Gruppenarbeit im vierten Bachelorsemester entwickelt.

Das Baugrundstück befindet sich zwischen Industriebauten, wie dem Ludwigforum

und der Zentis-Fabrik und mehrgeschossiger Wohnbebauung an einer vielbefahrenen Radialen der Stadt Aachen. Das rohe, technische Erscheinungsbild des Gebäudes passt sich in die industrielle Umgebung des Baugrundstückes ein, ist aber gleichzeitig es eine Anlehnung an das auf der anderen Seite der Stadt Aachen befindliche Universitätsklinikum.

Der Grundriss basiert auf einem Zusammenspiel quadratischer Räume und

dazwischenliegenden Gängen. Diese bilden ein Bandraster, das den Menschen und der Technik Erschließungsmöglichkeiten bietet. Das Raster der Gänge wird von dreigeschossigen Böcken getragen, die gleichzeitig für die Aussteifung sorgen. Mit drei unterschiedlichen Wandtypen – Klarglas, mattes U-Glas und aluminiumverkleidete Leichtbauwand – werden verschiedene Grade der Transparenz und Transluzenz bedient.

Das Tanz-Loft hat einen großen, über drei Geschosse hohen Tanzsaal für

Aufführungen und ein ebenso hohes Foyer. Im Erdgeschoss befinden sich zusätzlich die Verwaltung und zwei Schulungsräume. Vier weitere kleine Tanzsäle befinden sich in den beiden Obergeschossen. Zudem gibt es Sanitärräume in jeder Etage. Die notwendigen technischen Anlagen sind im Keller untergebracht.


Grundriss Erdgeschoss M 1:50


Grundriss Obergeschoss M 1:50

Lageplan M 1:500


Ansich Süd-Ost M 1:50

Schnitt B-B M 1:50


FĂźgungsprinzip Tragwerk, Fertigteile

Konstruktionsaufbau

Fassadenschnitt 2-2 M 1:20

Gruppe 7


2

Stadt und Landschaft, Haaren

Mit diesem Projekt wurde im fünften Bachelorsemester eine Einführung in die Stadtplanung gegeben. Es wurde in Gruppenarbeit entwickelt.

Die Aufgabe war ein Industriegebiet mit wegfallender Nutzung schrittweise zu einer

neuen Nutzung zu führen.

Das Gebiet befindet sich an der Grenze zwischen dem Stadtkern Aachens und

dem Stadtteil Haaren. Die beiden Stadtteile sind durch den Bach „Wurm“ getrennt. Der Bach ist an dieser Stelle stark zugebaut und kann nur über eine einzige Brücke überquert werden. Dadurch ist Haaren schlechter an den Stadtkern Aachens angebunden und behält einen stark eigenständigen und dörflichen Charakter. Dies erscheint grotesk, betrachtet man die Nähe zum Fußball- und Reitsportstadion und der Eissporthalle, sowie dem neuen Industriegebiet am „Grünen Weg“. Auch hat Haaren ein Berufskolleg aber keine Sekundarschule.

So sollen im Plangebiet nicht nur Wohnungen entstehen. Ein Sportinternat mit

einem weitläufigen Sportcampus soll an das Sportzentrum Aachens anbinden und die angebotenen Sportarten erweitern.

Die beiden Funktionsbereiche Wohngebiet und Sportcampus werden durch

die Straße „Wurmbenden“ voneinander getrennt. Das Hochhaus am Ortseingang wird aufgewertet und durch eine neue Platzgestaltung davor wird die Aufmerksamkeit auf den Sportcampus gelenkt. Neue Fußwegeverbindungen über die „Wurm“ und die Zugänglichkeit des Baches tragen zur Verknüpfung beider Stadtteile bei.


Lageplan M 1:1000


1. Bauphase

2. Bauphase

3. Bauphase


Achsbezüge

Ba

An

Nettobauland

Nutzung Sporthallen

(nach Gebietska

Sportquartier 12 Wohnquartier 1 Reines Wohngebiet : 11 554 m2

nutzungen

sportflächen

Wohnquartier 2 Reines Wohngebiet : 67581 m2 Allgemeines Wohngebiet : 1997 Sondergebiet: 18764 m2

Sportquartier Allgemeines Wohngebiets: 3087 Sondergebiet: 96261 m2

städtebauliche Kennwerte

Nettobauland: Interne Erschliessung: Grünflächen: Bruttobauland: Externe Erschliessung: Plangebiet:

Achsbezüge

sportflächen

Nutzung Sportplätze

Haupachsen

Nettobauland Sportquartier Wohnquartier 1

(nach Gebietskategorien : 127 132m2

Wohnquartier 1 Wohnquartier 2

245006 m2 11 554m2 106 320m2

Wohngebiet 1 Grundflächenzahl (GRF/NBL) = Geschossflächenzahl (BGF/NBL) Nettowohnungsdichte (WE/NBL) Nettowohndichte (EW/NBL) = 20

Wohnquartier 2 Grundflächenzahl (GRF/NBL) = Geschossflächenzahl (BGF/NBL) Nettowohnungsdichte (WE/NBL) Nettowohndichte (EW/NBL) = 28

Sportquartier Grundflächenzahl (GRF/NBL) = Geschossflächenzahl (BGF/NBL) Nettowohnungsdichte (WE/NBL) Nettowohndichte (EW/NBL) = 20


Grundriss M 1:500

Schnitte M 1:500


3

Maschinenhalle, RWTH Aachen

Dies ist ein Projekt aus dem ersten Mastersemester.

Es wird eine Maschinenhalle für den neuen Campus West geplant. Die Halle

befindet sich im Zusammenhang mit anderen universitären Gebäuden und soll mit diesen funktional und architektonisch interagieren. Die infrastrukturelle Planung des Campus West bietet weitreichende Vorteile für das Baugrundstück. So bietet es nicht nur eine Ideale Voraussetzung zur Anlieferung der Baumaterialien, sondern auch für Maschinen und Produktionsmaterialien. Die Nähe zur Aachener Innenstadt ist besonders wichtig um auch Menschen außerhalb des universitären Umfeldes den Zugang zu ermöglichen. Dabei soll die Halle von der unmittelbaren Nachtbarschaft des geplanten Campustowers profitieren und eine zentrale Position einnehmen. Der Eingang der Halle richtet sich auf einen urbanen Platz.

Die Maschinenhalle soll sowohl für alte Maschinen zum Ausstellen, für aktuelle

Maschinen zum Arbeiten als auch für zukünftige Maschinen zum Entwickeln geeignet sein. Dabei kann gleichzeitig gelernt als auch neues geschaffen werden. Die Fläche der Halle ist flexibel zu gestalten und hat einzig den Mittelgang als feste Vorgabe. Dieser ist notwendig um ein An- und Abliefern von Gütern sowie den Auf- und Abbach der Maschinen zu gewährleisten. Das führt dazu, dass die Maschinen austauschbar und frei positionierbar sind. So kann die Ausstellung und die Forschung immer aktualisiert werden.

Die Halle kann als Stätte der Zusammenarbeit unterschiedlicher Institute wirken.

Während viele Institute eigene sehr spezifische Hallen haben, bietet eine zentrale Maschinenhalle auch Möglichkeit zur Zusammenarbeit. So können Themenfelder vereint und gemeinsam bearbeitet werden.


Städtebauliche Einbindung M 1:10000

Lageplan M 1:500

Grundriss 1. Obergeschoss M 1:200

Schnitt B-B M 1:200

Grundriss 2. Obergeschoss M 1:200

Grundriss 3. Obergeschoss M 1:200


Grundriss Erdgeschoss M 1:100

Schnitt A-A M 1:100

Detail Fassadenschnitt M 1:10 Detail Tragwerksanschluss M 1:10

Ansicht Nord M 1:100


4

Pilgerherberge, Nonnenbach

Die Aufgabe war der Entwurf einer Pilgerherberge für 27 Menschen. Das Baugrundstück liegt am Hang, am Rande eines Birkenwaldes am Jakobsweg, wenige hundert Meter entfernt des Ortes Nonnenbach in der Eifel. Die Natur und Idylle der Eifel ist genauso spürbar wie das rauere Wetter der Bergregion.

Das Pilgern ist eine religiös motivierte Reise, die von vielen Menschen dazu genutzt

wird aus dem Alltag auszubrechen und sich grundlegende Gedanken über das Leben zu machen. Dabei wandern sie zumeist eine weite Strecke von ihrem Wohnort bis zum Pilgerort und schlafen in Massenunterkünften.

In der Herberge soll der Pilger einen Perspektivwechsel erfahren. Dazu wird er auf

die Höhe der Baumkronen angehoben. Es werden viele gelenkte Ausblicke nach außen geschaffen. Das Massive Birkenholz steht in Kontrast zu der leichten, offenen Stahl- und Glaskonstruktion. Dadurch entsteht der Eindruck eines überdimensionalen Baumhauses. Die Gestaltung der Räume konzentriert sich auf den gemeinsamen Raum und eine funktionale Möblierung.


Ansicht West M 1:100


Lageplan M 1:500

Bettdetail M 1:5

Schema Ausblicke


Grundriss Ebene 4 M 1:100

Grundriss Ebene 2 und 3 M 1:100

Grundriss Ebene 1 M 1:100


Ansicht Nord M 1:100

Schnitt 2-2 M 1:100

Schnitt 1-1 M 1:100


5

Kommune, Aachen

Dieses Projekt ist Teil des Moduls „Einführung in das Entwerfen“ und wurde im zweiten Bachelorsemester bearbeitet.

In einer Baulücke im Frankenberger Viertel in Aachen soll ein Gebäude für eine

Kommune entstehen. Ausgehend von der Annahme einer Kommune, die sich als einen Mikrokosmos schätzt und bei der Gemeinsamkeit nicht nur im Denken und Handeln, sondern auch im Wohnen eine große Rolle spielt, hat mein Entwurf ein klares Innen und Außen. Zur Straßenseite besitzt das Gebäude eine einzige Öffnung. Statt der erwarteten Fenster gibt es zur Straßenseite regelmäßige Auswölbungen, die sich aus der inneren Funktion ergeben. Zur Gartenseite hingegen hat das Gebäude große Fenster, die den Innenraum mit Tageslicht versorgen.

Sanitärräume und Arbeitszimmer, sowie Abstellräume sind separate absperrbare

Räume. Alle anderen Bereiche sind Teil der gemeinsamen Wohnfläche. Auf jedem Obergeschoss gibt es fünf Schlafnischen für je eine bis zwei Personen. Diese sind nicht von den gemeinsamen Bereichen abgetrennt. Das Erdgeschoss hat keine Nebenräume und ist gemeinschaftlichen Aktionen vorbehalten. Auch hier gibt es Nischen. Diese sind bodentief und beinhalten die Küchenelemente. Von der Straße her passt sich das Gebäude, trotz der Andersartigkeit seiner Fassade in das Straßenbild ein.


Grundriss Obergeschosse M 1:100

Schnitt M 1:100


Grundriss Erdgeschoss M 1:100


Portfolio Laura Köcher  
Portfolio Laura Köcher  
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