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Land

& Leben

D a s L o k a l m a g a z i n i m L a n d k re i s O s t e r h o l z November/Deze

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O H Z - 0 6 - 2 01 3

Kost n ix !

Veranstaltungskalender • Regionale Berichte • Rund ums Haus • Musik-Berichte • Landleben op Platt • Steuertipps • Schlemmertests


Liebe Leser/-innen, nun geht es ab in den Winter und in die (hoffentlich) besinnliche Weihnachtszeit. Wir wünschen Ihnen ein paar informative und unterhaltsame Stunden mit unserem neuen Magazin und vor allem schöne Advents- und Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Ihr Land & Leben-Verlagsteam

Inhalt:

Seite

Land & Leben Vorwort/Impressum ...............3 Schenken – aber richtig!.................................5 Die Hexen-Werkstatt.......................................6 Baby & Home Collection.................................7 MEDIMAX OHZ ................................................8 Famila OHZ ....................................................10 SlowFisch-Messe...........................................13 Über 150 Jahre Kreissparkasse Osterholz ....14 Den Garten winterfest machen ...................16 Autotechnik Birk ..........................................19 Autoprofis......................................................20 LernTreff Bremen ..........................................21 Universum® Bremen ..................................22 Stiftung Leben und Arbeiten........................24 Technische Orthopädie .................................25 Grippevorbeugung........................................26 Der Erst-Helfer Defibrillator ..........................27 Magen-Darm-Probleme ...............................29 Veranstaltungskalender................................30

Impressum:

Schöttcker-Konzerte......................................37

Land & Leben: Informations- und Werbemagazin für den Landkreis Osterholz-Scharmbeck. Gratis an über 400 Auslegestellen im gesamten Landkreis.

Musikticker....................................................38

Land & Leben Verlagsgesellschaft mbH Bünteweg 8a · 27404 Zeven Verlagsbüro 0 42 81 - 719 41 80 info@landundleben-verlag.de www.landundleben-verlag.de

25 Jahre Musicland OHZ ...............................42

Herausgeber: Land & Leben Verlagsgesellschaft mbH Geschäftsfüher: Dimitri Kroo Redaktion: H.-H. Gehring (HG) – Chefredakteur (V.i.S.d.P.) Ralf G. Poppe (rgp), Anzeigenberatung: Bruno Brüggemann Fotos: H.-H. Gehring, Ralf G. Poppe, Sandra Ludewig und Sophie Krische (Dota), Jan Rathke/Dirk Dell Missier (Messe Bremen), Lars Grötzinger (S.42), st-fotograf/Fotolia.com (Titel) Lektorat: Jan Sundermeyer, Berlin Satz & Layout: Petra Zey, Granstedt Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Artikel. Der Abdruck von Terminen/Veranstaltungen erfolgt ohne Gewähr.

Menschenskinder..........................................49

Nena in der Stadthalle Bremerhaven..........40 Dota in der Schwankhalle Bremen.............41 Buchtip von Hans Georg van Herste............44 Abenteuer-Raus auf´s Land ..........................46 Spielereien ....................................................48 Steuertipps ....................................................51 Augen auf beim Hausverkauf ......................52 Blome Elektrik...............................................53 Tausch- und Verschenkmarkt im Internet ...55 Schlemmer-Test „Bocadillo" .........................58 Schlemmer-Test „The Grill" ..........................61 Der Fall „Uschi“ – Fortsetzungsroman .........62 Klatsch & Tratsch...........................................63

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Schenken – aber richtig! Tipps aus der Region

Weihnachten steht vor der Tür und es wird Zeit sich, mit der Auswahl der richtigen Geschenke zu befassen: Was schenke ich wem? Ein gutes Geschenk hat meist nichts mit dem monetären Wert zu tun. Viel wichtiger ist, dass der Beschenkte merkt, dass man sich mit ihm und seinen Wünschen auseinandergesetzt hat und etwas schenkt, was von Herzen kommt. Natürlich spielt die Qualität des Geschenkes auch eine Rolle, aber bevor man überlegt, wo man das Geschenk besorgt, muss man sich Gedanken machen, was man schenken will. Missionarische Geschenke, wie die Krawatte für den Jeanstyp oder die Küchenmaschine für die berufstätige Ehefrau, damit sie wieder öfter kocht, sind hingegen die besten Garanten für Enttäuschung und Unfrieden am Heiligen Abend. Auch Theaterkarten für den Kulturmuffel oder Wein für den Antialkoholiker ist die Gedankenlosigkeit pur, ebenso wie eine lieblose Verpackung. Und wenn es daneben geht, dann sollte der solchermaßen Beschenkte die Regel beherzen: „Geschenktes verschenkt man nicht weiter.“ Jetzt ist noch Zeit, sich inspirieren zu lassen und einmal durch die Geschäfte oder Weihnachtsmärkte zu bummeln – hierbei kommen oft gute Ideen. Besuchen Sie doch einmal Worpswede, hier gibt es viele interessante Geschäfte, die

attraktive Geschenke anbieten. Wir empfehlen vor allem einen Besuch bei Herrn Fandrich in seinem Laden „Worpsweder Mitbringsel“ in der Bergstraße 23. Gleich um die Ecke in Hüttenbusch ist der Geschenke-Laden „Buurnschapp“. Hier findet man Schönes aus Stoff, leckere Pralinen, Spielzeug und Wohn-Accesoires (am 30.11. ist dort der beliebte „Weihnachtsmarkt Buurnschapp“ von 14.00 bis 18.00 Uhr). Bei „Nicole Storr“ (siehe nächste Seite) in Meyenburg findet man Babyaccesoires, Deko-Artikel, Interieur und weitere Geschenkideen (7.11. bis 21.12. Weihnachtsausstellung). In Sachen Spielzeug besucht man natürlich das riesige Geschäft der Firma „Haar“ in Lilienthal. Hier findet man alles, was Kinderherzen höher schlagen lässt. Bei „TV-SAT-HIFI Jens Zimmer“ in Hambergen finden Sie Unterhaltungs-Elektronik bekannter Markenhersteller zu besten Preisen – hier werden Sie auch in aller Ruhe fachlich korrekt beraten. Schenken Sie aber vielleicht auch einfach Zeit. Ein schönes Essen zusammen, ein Konzertbesuch im Kreise der Familie/Freunde oder ein Wochenend-Kurztripp. Zeit, die man gemeinsam mit seinen Liebsten verbringt, ist mit Sicherheit ein sehr kostbares Geschenk! Wir hoffen, Ihnen hier ein paar gute Anregungen gegeben zu haben und wünschen eine entspannte Weihnachtszeit mit schönen Stunden im Kreise Ihrer Liebsten. (hg) 5


Die Hexen-Werkstatt in Beverstedt

Seit nunmehr anderthalb Jahren gibt es in Beverstedt (Meyerhofstrasse 1) die „Hexen-Werkstatt“. Hier findet man nicht nur Mittelalterkleidung, Räucherstäbchen, handgemachte Seifen, Steinschmuck, indische Öle, Bücher und Weine, sondern es wird auch ein umfangreiches Programm angeboten. Die Inhaberin Anja Müller ist seit mehr als 27 Jahren als Kartenlegerin tätig und hat sich mit der Eröffnung der „Hexen-Werkstatt“ dazu entschlossen, ihr Wissen und ihre Erfahrungen in Kursen, Seminaren und Vorträgen weiterzugeben. Sie will hiermit den interessierten Kursteilnehmern eine Hilfestellung geben, ihr Leben positiv gestalten zu können und „Licht ins Dunkel zu bringen“. Auch in Sachen Astrologie ist Anja Müller bewandert. Sie hat eine Ausbildung als Psychologischer Berater absolviert, beschäftigt sich aber hauptsächlich mit der geistigen Welt. Sie steht aber trotzdem mit beiden Beinen fest im Leben: „Ich weiss, dass energetische Heilbehandlungen in keiner Weise die medizinische oder psychologische Behandlung ersetzen“, so Frau Müller.

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Im Programm der „Hexen-Werkstatt“ finden sich aber auch Veranstaltungen von Illusionisten (zuletzt war im April der Groß-Illusionist Christoph Lombard zu Gast), die gut besucht sind. Das riesige Sortiment des völlig irdischen Ladenlokals ist bestimmt einen Ausflug wert. Gerade zur Weihnachtszeit macht man sich ja Gedanken über sinnvolle und treffende Geschenke. Ein schöner Ring, eine Kette mit einem wohltuenden Stein oder ein interessantes indisches Parfüm sind nur einige schöne Dinge, die man in Beverstedt findet. Auf der Homepage www.hexen-werkstatt.eu findet man umfangreiche Informationen zu Seminaren und dem gesamten Angebot. Dort gibt es auch einen Online-Shop, in dem es in Kürze nur noch durch die Hexenwerkstatt selbst hergestellte Öle, Räucherwaren, Kräuterkerzen, Auraessenzen und vieles mehr geben wird. Öffnungszeiten: montags geschlossen, dienstags bis freitags von 10.00 bis 18.00 Uhr und Samstags von 10.00 bis 14.00 Uhr. Meyerhofstrasse 1, 27616 Beverstedt.


Nicole Storr Baby & Home Collection

Eine Weihnachtsausstellung für Groß und Klein erwartet Sie ab dem 7. November immer donnerstags bis samstags in Meyenburg. Dann öffnet Familie Storr zum 7. Mal die Türen ihres 125 Jahre alten Bauernhauses und verzaubert die Besucher mit einer ganz gemütlichen Weihnachtsatmosphäre. In diesem Jahr setzt Nicole Storr auf Sternenstoffe, die es in vielen verschiedenen Farben gibt und die von ihr zu kleinen Nickytüchern, verschiedenen Kissen, Tischläufern und Bettwäsche verarbeitet wurden. Die alten Eichenbalken sind mit Tannengirlanden verziert, von denen eine liebevolle Auswahl an Sternen, Kugeln und Weihnachtsanhängern baumeln. Frische Kränze und Tannenbäume dürfen natürlich auch nicht fehlen. Gemütliche Kissen aus edlen grau- und naturfarbenen Leinenstoffen dominieren im Wohnbereich. Hier setzen Rot- und Heidetöne dezente Farbakzente. Eine große Auswahl kuschelig weicher Mikrofaserdecken kann, mit Namen bestickt, zu ganz persönlichen Geschenken werden. Alle Baby- & Wohnaccessoires werden in der Werkstatt von Nicole Storr entworfen, genäht und individuell bestickt. Die gelernte Damen-

schneiderin und Schnittdirektrice arbeitete einige Jahre in London und ließ sich dort schon gern von britischen Einrichtungsdesignern inspirieren. Neben der großen Auswahl an fertigen Artikeln, wird aber überwiegend nach Kundenwunsch gearbeitet. Der persönliche Kontakt und die individuelle Beratung sind Nicole Storr dabei besonders wichtig und haben ihr einen stets zunehmenden Kreis treuer Kunden beschert. Seien auch Sie verzaubert und verleben einzigartige Sternstunden in der Vorweihnachtszeit bei Familie Storr in Meyenburg oder informieren Sie sich auf www.nicole-storr.de.

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MEDIMAX OHZ Beratungsstark und übersichtlich

Seit mehr als einem halben Jahr hat der Landkreis OHZ eine eigene MEDIMAX-Filiale gegenüber von Meyerhoff gleich neben Famila. Damit ist MEDIMAX jetzt an über 115 Standorten in Deutschland vertreten. Die Mitarbeiter arbeiten jeden Tag daran, die Kunden mit den top-aktuellen Sortimenten der namenhaften Markenhersteller zu begeistern. Mehr als 50.000 Produkte aller Preisklassen aus den Bereichen TV- und UnterhaltungsElektronik, Tonträger, Telekommunikation, PC/Multimedia, Haushaltsgeräte groß und klein, digitale Fotografie mit entsprechendem Zubehör präsentiert MEDIMAX seit 25 Jahren in Deutschland. Auch durch die regelmäßigen

Werbeangebote und Sonderaktionen macht Einkaufen bei MEDIMAX Spaß. Ein besonderes Highlight in Osterholz ist der MobilfunkBereich, in dem Abteilungsleiterin Sabrina Helms alle Neuheiten präsentiert und für jeden Kunden nicht nur das passende Handy sondern auch den passenden Vertrag bereithält. In allen Fachabteilungen steht den Kunden gut geschultes Fachpersonal als kompetenter Berater mit Rat und Tat zur Seite. Schauen – vergleichen – kaufen In den hellen, modernen und übersichtlichen Geschäftsräumen in Osterholz-Scharmbeck

Das Osterholzer MEDIMAX-Team freut sich auf den Kundenansturm zu Weihnachten

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können sich die Kunden erst einmal in Ruhe alle Geräte anschauen und ausprobieren, bevor sie sich für das überzeugendste Angebot entscheiden. MEDIMAX gibt eine Preisgarantie: Bekommt der Kunde in einem anderen Fachmarkt der Region innerhalb von 14 Tagen das gleiche Gerät (bei gleicher Leistung) günstiger, so erhält er das Geld zurück oder die Differenz erstattet. Das heißt: Sicherheit für beste Preise.

und hohe Reparaturkosten bestens abgesichert. Die hauseigenen Finanzierungsmodelle sind so individuell wie die Kundenwünsche und bieten für jeden Finanzierungsbedarf das richtige Angebot.

Auch die MEDIMAX-Garantie ist eine sichere Sache mit einem kleinen monatlichen Beitrag verlängert MEDIMAX den Garantieschutz und der Kunde ist damit gegen unvorhergesehene

Überzeugen Sie sich von der großen Auswahl, der Beratungskompetenz der Mitarbeiter und den guten Preisen bei einem Besuch in der Osterholzer Filiale. (hg)

Und wie kommt das Wunschgerät sicher in die Wohnungen der Kunden? Das ist für MEDIMAX kein Problem: große und sperrige Geräte werden zu günstigen Preisen geliefert.

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Famila OHZ

Neue Filiale wird gut angenommen

Direkt gegenüber von Meyerhoff in OsterholzScharmbeck wurde am 15. Mai die neue große Famila-Filiale eröffnet. Seitdem nutzen die Kunden den Markt in großen Scharen. Das riesige Angebot auf den mehr als 3.700 Quadratmetern stößt auf großes Interesse – der Weg zu Famila lohnt sich nicht nur für den Einkauf des täglichen Bedarfs. Der Gebäudekomplex beherbergt unter anderem die Bäckerei Rolfs mit frischen Backwaren, Snacks und einem Bereich mit Tischen und Stühlen, der zum Verweilen einlädt, eine Apotheke, einen kulinarischen Imbiss mit Feinkost-Snacks, einen Blumenladen. Direkt daneben befinden sich noch Filialen von MEDIMAX, des Dänischen Bettenlagers und eine Futterhaus-Filiale. Sollte das Geld beim Einkauf knapp werden, finden die Kunden im Eingangsbereich auch einen Bankautomaten der Volksbank OHZ. Ebenfalls im Eingangsbereich befindet sich der InfoTresen: Hier kann man Waren umtauschen, seinen Lottoschein abgeben, eine Tageszeitung kaufen und Briefe für die Post abgeben, außerdem gibt es hier auch Tickets von CTS-Eventim. 10

Die mehr als 80 Mitarbeiter (allesamt aus dem Landkreis OHZ) des Marktes haben sich unter der Führung von Herrn Hansen bereits bestens eingelebt. Die ersten drei Azubis haben ihre Ausbildung begonnen. Zwei davon erlernen hier den Beruf des Einzelhandelskaufmanns und einer lernt in der hauseigenen Fleischerei. Die eigene Fleischerei in einem Verbrauchermarkt ist eine gute Sache. Zum einen, weil man ein großes knackfrisches Angebot vorfindet, zum anderen, weil man von Fachkräften bedient wird, die Ihr Handwerk ordentlich gelernt


haben und auch in der Lage sind, problemlos Sonderwünsche zu erfüllen. Einzigartig bei Famila: „Hackfleisch TV“ - ein Monitor hinter der Theke, auf dem die Hack-Produktion und Arbeit in der Schlachterei in den hinteren Räumlichkeiten live eingeblendet werden, so dass die Kundschaft sehen kann, wie reinlich und professionell bei Famila mit den frischen Produkten umgegangen wird. Wenn Sie jetzt denken, dass aufgrund des hohen Aufwands, den Famila in OHZ betreibt, die Produkte besonders teuer sein müssen, haben Sie sich geirrt. Das Segment „Billiger ist keiner...“ bietet rund 900 Produkte („Aldinative“) des täglichen Bedarfs wie Butter, Milch, Klopapier, Mehl, Zucker etc. zu gleichen Preisen wie Aldi und andere Billig-Märkte. Produkte aus der Region zu vermarkten ist für Famila selbstverständlich. So gibt es einen Kartoffelstand von Johann Gerken aus Grasberg,

Zeisner Ketchup, Bio-Eier aus der Region, JanTorf-Schnäpse, Tee vom Bremer Teehandelskontor, den begehrten „Lloyd-Caffee“ und viele andere schöne Produkte aus der Region. Zu den Adventstagen bereitet Herr Hansen mit seinem Team diverse interessante Aktionen vor: Vom 02.12. - 05.12. können Kids einen Stiefel abgeben und sich diesen gefüllt am Nikolaustag wieder abholen. An den Adventswochenenden wird es gratis Kaffe und Kuchen geben und ab 29.12. beginnt der Böllerverkauf mit einem verkaufsoffenen Sonntag (13.00 – 18.00 Uhr). Herr Hansen: besuchen Sie uns auch für die Weihnachtseinkäufe, wir haben alles Nötige für die Festtage vorrätig – auch Gutscheine, Präsentkörbe und edle Weine und Biere“. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei Ihrem Einkaufserlebnis bei Famila OHZ. (hg)

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Eine Frage des guten Geschmacks SlowFisch-Messe in Bremen

Schon zum sechsten Mal bringt die SlowFischMesse in Zusammenarbeit mit Slow Food Deutschland Erzeuger von Lebensmitteln ohne Zusatzstoffe mit Verbrauchern zusammen, die Wert auf bewussten und nachhaltigen Genuss legen. Letztere finden eine breite Auswahl an traditionellen, unverfälschten, vielfach regionalen und oft ausgefallenen Lebensmitteln von Freitag bis Sonntag, 8. bis 10. November 2013, in der Bremer ÖVB-Arena und der Messehalle 2. Fisch spielt eine besondere Rolle. Was immer in heimischen Gewässern zu Hause ist, liegt frisch, geräuchert oder zu Salat verarbeitet in Fischtheken auf der SlowFisch. Einen Akzent setzt die Messe Bremen auf Nordseekrabben. Fischer zeigen Besuchern, wie sie frische Scha-

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lentierchen so geschickt und zügig auspulen, dass ihnen bis zum Verzehr des ersten selbst belegten Krabbenbrötchens der Magen nicht auf den Knien hängt. Die Aktion soll unmittelbaren Bezug zu einem Produkt vermitteln, das viele nur noch als rosa Würmchen im 100Gramm-Paket aus der Supermarkttheke kennen. „Krabben sind eine regionale Delikatesse“, sagt Projektleiter Jürgen Fricke. „Doch gibt es natürlich auch Kritikpunkte.“ Darum werde die Messe zum Beispiel über Forschungsprojekte zu alternativen Fangmethoden informieren und in einem Diskussionsforum über Aspekte und Perspektiven der Krabbenfischerei sprechen. Neben Fisch und Meeresfrüchten (unser Lieblingsstand ist der von Genrich Fischfeinkost) ist auch vieles andere bei der SlowFisch zu haben: z.B. gesunde Backwaren von Ripken. „Bei kaum einem Lebensmittel wissen wir heute noch, woraus es besteht und was genau wir an chemischen Zusätzen zu uns nehmen. Als familiengeführte Traditionsbäckerei backen wir deshalb nach unserem selbst auferlegtem Reinheitsgebot für Brot und Brötchen. Bei uns erfahren Sie, welche Rohstoffe wir verwenden.


Wir garantieren Ihnen reinen und natürlichen Genuss der Spitzenklasse“ so Jörg Ripken der mit seiner Holzofenbäckerei einen schönen Stand auf der Messe hat. Zu Wein passt Käse – Besucher kosten diesmal vor allem Produkte niedersächsischer Hofkäsereien, die unter anderem Büffelmozzarella, Pecorino, deftigen Romadur oder Ziegenfrischkäse herstellen. In der Käseschule des Verbandes für handwerkliche Milchherstellung können Besucher darüber hinaus das SelberKäsen kennenlernen. Zum Programm der SlowFisch gehören traditionell auch „Geschmackserlebnisse“, das weltweit erprobte Verkostungsformat von Slow Food: Dabei schulen die Teilnehmenden ihre Zungen durch vergleichendes Verkosten. In diesem Jahr geht es zum Beispiel um die Kombination von Räucherfisch und Wein sowie um die Querverkostung verschiedener Milchen, denn ihre geschmacklichen Unterschiede sind genauso in Vergessenheit geraten wie der Plural des weißen Lebenssaftes. In der Vinothek beraten SlowFood-Weinberater Genießer bei der Auswahl guter Tropfen. Last but not least gibt es auch wieder ein umfangreiches Vortragsprogramm. Die Messehallen sind täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 9 Euro. Das Ticket berechtigt auch zum Besuch dreier Parallelveranstaltungen. In Halle 3 und im Congress Centrum Bremen finden erstmals die BesserEsser – Aktionstage für Kinder- und Jugendernährung statt. In den Hallen 4 und 5 versetzt die Messe ReiseLust in Urlaubsstimmung. In den Hallen 6 und 7 ist die CARAVAN Bremen für Reisemobile, Wohnwagen, Zelte und Zubehör zu Gast. Mehr Informationen auch unter www.slowfischbremen.de. 13


Kreissparkasse Osterholz Seit über150 Jahren vor Ort im Landkreis Osterholz-Scharmbeck

Die ersten deutschen Sparkassen wurden ursprünglich auf Initiative von Landesherrschaften oder Privatleuten gegründet (1623), um ärmeren Bevölkerungsschichten die Möglichkeit zu eröffnen, eine langfristige, sichere und verzinsliche Rücklage für die Bewältigung der Widrigkeiten des Lebens (Krankheit, Alter etc.) zu bilden. Vorläufer der Sparkasse waren Waisenkassen und Leihhäuser, wie beispielsweise die 1749 von der Reichsabtei Salem zur Verwaltung von Waisenrenten eingerichtete Kasse und das Herzoglich-braunschweigische Leihhaus, das 1765 gegründet wurde. Erste Sparkassen nach modernem Verständnis entstanden 1778 in Hamburg, 1786 in Olden-

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burg, 1796 in Kiel, 1801 in Altona und 1808 in Darmstadt, 1817 in Lübeck, 1818 in Berlin und 1821 in Nürnberg. 1818 wurde in Stuttgart die Württembergische Spar-Casse für das ganze Königreich Württemberg gegründet. Am 6. September 1859 öffnete der erste „Cassirer“, Postspediteur Friedrich Ludolph Heinrich Wobbe, im Hause des Gemeindesvorstehers Johann Christian Barnstorff all denen die Tür, die gewillt waren, der eisernen, durch zwei dicke Schlösser gesicherten Kiste ihre Ersparnisse und sonstigen Gelder anzuvertrauen. Ihr erstes eigenes Geschäftshaus im Landkreis Osterholz baute im Jahre 1902


die an Einlagen stärkste „Sparkasse zu Lilienthal“. Noch heute ist dieses Gebäude – erweitert, aber wenig verändert – Domizil der Hauptgeschäftsstelle Lilienthal. Als vierte neue Sparkasse kam im Jahr 1904 die am Weyerberg gegründete „Sparkasse zu Worpswede“ hinzu. Am 31. Oktober 1933 begann die neue nun

zusammengeschlossene Kreissparkasse offiziell ihre Tätigkeit. Mit insgesamt 12 Millionen Mark Spareinlagen und weiteren Guthaben aus dem Spargiroverkehr, mit Hypotheken, Wertpapieren, Schuldverschreibungen und Sicherheitsrücklagen nahm die Kreissparkasse ihren Geschäftsverkehr auf. Als im Jahre 1939 die „Kreissparkasse Osterholz“ ihre Hauptstelle

von Blumenthal nach Osterholz verlegen musste, übernahm sie das frühere Geschäftshaus der Osterholz-Scharmbecker Bank, eine Filiale der Geestemünder Bank A.G., die aufgegeben worden war. Ende der sechziger Jahre genügte auch dieses Haus den Ansprüchen an das gewachsene Geschäftsvolumen nicht mehr, so daß der Neubau in der Bahnhofstraße geplant und ausgeführt wurde. 1995 bis 1997 wurde ein riesiger Anbau neu errichtet und von 1997 bis 1999 wurde das bereits vorhandene Gebäude komplett renoviert. Der Hauptsitz ist seitdem eine moderne Anlaufstelle für alle Kunden des Landkreises und hat viel Raum für die Mitarbeiter der verschiedenen Abteilungen der Kreissparkasse OsterholzScharmbeck. Das Imposante Aquarium in Röhrenform ist ein echter Hingucker. Das bunte Treiben der Fische vertreibt den Kunden in den (kurzen) Wartezeiten die Zeit. Die offene Gestaltung der öffentlich zugänglichen Räume ist gelungen und sehenswert. Heute gibt es im Landkreis 23 Geschäftsstellen und ein großer Teil der Einwohner des Landkreises vertrauen ihrer Kreissparkasse in sämtlichen monetären Angelegenheiten. (hg)

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Den Garten winterfest machen

Schon vor dem Winter sollten Sie Ihrem Rasen einen letzten Schnitt gönnen und ihn mit Winterdünger versorgen.

Sieht nett aus, schadet aber den Gartenmöbeln: Schnee und Feuchtigkeit im Winter

Der erste Blick gilt Ihren Gartenmöbeln. Ob die nun aus Holz, Kunststoff oder Metall sind – in allen Fällen wird ihnen der Winter schaden. Holz zieht Feuchtigkeit und modert, Kunststoff kann unansehnliche Flecken bekommen und Metall beginnt schlimmstenfalls zu rosten. Deshalb sollten Sie im Herbst die Gartenmöbel wegräumen. Auch bei der Wasserversorgung des Gartens sollten Sie jetzt aufpassen. Denn Wasser gefriert und kann Leitungen oder Schläuche beschädigen. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihr Wasseranschluss gegen Frost geschützt ist und dass die Schläuche leer sind und möglichst frostsicher lagern. 16

Beete schützen Laub und Pflanzenreste sollten Sie aus den Beeten entfernen und kompostieren. Das Laub können Sie über Ihren Beeten verteilen und so den Boden vor starkem Frost schützen. Außerdem verdichtet sich der Boden dann bei starkem Regen nicht so sehr. Falls das Beet an exponierter Stelle liegt, decken Sie das Laub mit ein paar Zweigen so ab, dass es nicht davonfliegen kann. Decken Sie Ihren Kompost im Winter ab Der Einsatz von Rindenmulch als Frostschutz ist übrigens nicht zu empfehlen, da der Mulch den Säuregehalt des Bodens verändern kann. Weitere Arbeiten Vor dem ersten Nachtfrost sollten Sie auch alle nicht winterharten Kübelpflanzen nach innen holen. Anderenfalls drohen die zu erfrieren. Falls Sie die Pflanzen nicht nach drinnen bringen können, decken Sie die Kübel mit Folie oder Bambusgeflecht ab. Das hilft ein wenig gegen den starken Frost und schützt vor dem Austrocknen im kalten Winterwind. Kunststoff-Regentonne im Winter Falls Sie einen Regentonne haben, sollten Sie auch die vor dem Winter leeren. KunststoffTonnen drohen sonst zu zerreißen. Auch der Gartenteich sollte für den Winter vorbereitet sein. Natürlich brauchen Sie ihn nicht abzulassen, dennoch können Sie für Fische bessere Bedingungen schaffen, den Winter zu überstehen. (hg)


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Autotechnik Birk Seit ersten Oktober für die Autos der Region da!

Maik Birk, der seit mehr als 14 Jahren sein Leben dem Schrauben an Fahrzeugen gewidmet hat, ist ab sofort für die Kunden im Landkreis OHZ da. Er leitete die Werkstatt des ehemaligen Nissan Autohauses in Scharmbeckstotel bereits seit einigen Jahren und so war es für ihn klar, dass er nach der Geschäftsaufgabe des NissanHändlers die Werkstatt übernehmen würde. Mit drei Mann in der Werkstatt (dem Kfz-Meister Hans-Werner Gieschen, dem Karrosseriebauer Peter Birk und Herrn Birk als gelernter Mechatroniker) und einer freundlichen Fachkraft im Büro ist das junge Unternehmen gut aufgestellt.

Der große Kundenstamm ist Herrn Birk erhalten geblieben, da er ihre Fahrzeuge schon seit langer Zeit kennt und immer zuverlässig gearbeitet hat. Die Autowerkstatt Birk bietet das komplette Programm: Reifen (umziehen, auswuchten, lagern etc.), Ölwechsel, Arbeiten an Auspuff, Bremsen, Stoßdämpfern und natürlich die gesamte Abwicklung der Hauptuntersuchung (TÜV) inklusive Abgasuntersuchung. Sein Fahrzeug regelmäßig durchchecken zu lassen ist wichtig, denn nur dadurch merkt man, ob man zu wenig Kühlflüssigkeit hat, ob die Bremsen noch gut sind oder ob die Batterie in der kommenden Kälteperiode zu schwach sein könnte. Sollte dann eine Reparatur fällig sein, bietet Maik Birk ein Ersatzfahrzeug für nur 15,- € am Tag an – praktisch. Vertrauen Sie Ihr Fahrzeug ruhig der Autowerkstatt Birk an, sie ist günstig, schnell und sehr zuverlässig. Sie finden die Werkstatt in OHZScharmbeckstotel, Hauptstraße 21 und können für einen Termin auch gern unter 0 47 91 - 65 55 anrufen. Wir wünschen Herrn Birk und seinem Team einen guten Start! (hg)

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Autoprofis stehen auf Nissan

Die Firma Autoprofi D.E. Handels GmbH wurde am 28.05.2003 gegründet. Das Bremerhavener Unternehmen handelt mit Neu- und Gebrauchtfahrzeugen und Zubehörteilen. Auch eine Reparaturwerkstatt gehört natürlich mit dazu. Seit 2003 sind die „autoprofis“ Nissan Vertragspartner und seit dem 01.07.2009 ebenfalls Vertragspartner der Marke Mazda. Für die Hersteller Nissan und Mazda sind sie selbstverständlich auch Servicepartner, so dass alle Reparaturen und Garantieabwicklungen mit Originalersatzteilen fachgerecht durchgeführt werden. Zum Angebot gehören ebenso die Unfallinstandsetzung und die Reparatur von Fahrzeugen aller Fremdfabrikate. Die Mitarbeiter haben langjährige Erfahrung mit der Marke Nissan und werden in allen Bereichen und für beide Marken ständig geschult. Mit vier Mitarbeitern um den KFZMeister Alexander Götte in der Werkstatt, sechs Mitarbeitern im Verkauf/Kundendienst, einem Lageristen und der Geschäftsführung durch

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Susanne Burgmeister und Günter Schmidt ist das Team gut aufgestellt. Im Jahr 2007 wurde in Bremerhaven ein neues Autohaus gebaut und nun freut sich das Team mit den Kunden über die freundliche und helle Atmosphäre, die die neuen Räume ausstrahlen. Mit großem Erfolg wird auch seit langem ausgebildet. Auszubildende zum Automobilkaufmann/frau, zum Mechatroniker/in und als Bürokaufmann/frau engagieren sich vorbildlich bei den „autoprofis“. Zur Zeit sind es zwei Auszubildende, die in allen Bereichen eingesetzt werden und positiv in die Zukunft schauen.. Die „autoprofis“ beschreiben sich selbst so: „Wir sind ein Team, in dem jeder Einzelne wichtig ist, wir verlassen uns aufeinander und haben viel Freude an dem, was wir tun.“ Informieren Sie sich im Internet über die attraktiven Angebote unter www.autoprofi-nissan.de. (hg)


LernTreff Bremen Erfolg beim Lernen macht Spaß

Freude am Lernen Ob Kind, ob Jugendlicher – wir bieten bezahlbaren und qualifizierten Nachhilfeunterricht im Einzeloder Gruppenunterricht (maximal 3 Schüler, kein Fächer-Mix). Unsere engagierten und erfahrenen Nachhilfelehrer unterstützen die Schüler bei der Erledigung der Hausaufgaben, bereiten den Unterrichtsstoff vor und nach und vertiefen das Gelernte. Wir bieten ein motivierendes Lernumfeld, in dem die Schüler ihre Erfolge miteinander teilen und ihr Selbstbewusstsein gefördert wird. Wir bieten Intensivkurse zur Vorbereitung auf die einzelnen Schulabschlüsse. Wir unterrichten folgende Fächer: • Deutsch • Englisch • Französisch • Spanisch • Latein • Geschichte

• Mathematik • Biologie • Physik • Chemie • Wirtschaft • Rechnungswesen

– von der Grundschule bis zum Abi bzw. zur Berufsschule. Lernen wird oft missverstanden als das simple Füllen eines Speichers. Unsere Zielstellung ist eine individuelle Förderung Ihres Kindes, abgestimmt auf seine Fähigkeiten und Bedürfnisse. Lernen zu festen Zeiten hat viele Vorteile: Im Bereich Lernen gilt meistens, dass weniger mehr ist. Wer versucht in einem Gewaltakt über Stunden hinweg Stoff aufzunehmen, wird dabei an die eigene geistige Aufnahmegrenze stoßen. Das Gedächtnis ist kein beliebig großes Fass, in das Wissen hineingeschüttet werden kann. Ein Teil des Gelernten wird so niemals an das Langzeitgedächtnis weitergegeben, sondern

geht einfach verloren. Regelmäßig in kürzeren Einheiten begreifen lernen. Durch den LernTreff ist sichergestellt, dass Ihr Kind: • regelmäßig arbeitet • sich einen Rhythmus angewöhnt und sich geistig zu einer festen Uhrzeit auf die Wissensaufnahme einstellt • nicht in der Lernzeit gestört wird, weil nach kurzer Zeit alle Freunde die festen Lernzeiten kennen und Verabredungen darauf abstimmen Der Lerntreff arbeitet lokal Wir sind in Bremen und Umgebung aufgewachsen, haben hier unsere Schulzeit verbracht. Unsere Kinder gehen in Bremer Schulen, die wir aus unserer Kindheit kennen. Den LernTreff haben wir gegründet, weil auch unsere Kinder bereits Nachhilfe erhalten haben, uns die Konzepte aber nicht zufriedengestellt haben. Bei uns steht immer der Schüler und seine individuelle Förderung im Mittelpunkt. Wir möchten, dass Ihr Kind: • dauerhaft (seine Leistung und damit auch) die Noten verbessert (davon ausgehend, dass der Lehrer den Fortschritt honoriert) • die Versetzung/den Schulabschluss sicher schafft • Arbeiten, Klausuren und Abschlussprüfungen bewältigen kann • den Lernstoff nachhaltig versteht, anwendet und sich damit wieder am Unterricht beteiligen kann • die Hausaufgaben zügig und richtig erledigt • mit einem guten Gefühl in die Schule geht • und nicht zuletzt – den Spaß am Lernen wieder findet, denn Erfolg beim Lernen macht Spaß www. lerntreff-bremen.de 21


Ein Universum® voller Erkenntnisse Im Universum® Bremen wird Wissenschaft zum Abenteuer Wie leben Schlammspringer? Was ist eine Camera Obscura? Wie entsteht ein Tornado? Im Universum® Bremen wird Wissenschaft zum wahren Abenteuer. Die Besucher können an zahlreichen Stationen selbst experimentieren, staunen und begreifen. Seit 2007 finden die spannenden Lernerlebnisse nicht nur drinnen, sondern auch draußen statt, denn das im Jahr 2000 eröffnete Science Center wurde um einen Außenbereich namens EntdeckerPark und das Sonderausstellungsgebäude SchauBox erweitert. Im Science Center werden Mensch, Erde und Kosmos erlebbar Auf ihrem Rundgang durch das walförmige Science Center tauchen die Besucher auf 4.000 Quadratmetern Erlebnisfläche und an rund 300 Stationen in die drei Themenbereiche Mensch, Erde und Kosmos ein. Besonders beliebt ist das Ruderskelett Freddy, an dem die Besucher genau erkennen können, was beim Sport mit dem eigenen Knochengerüst geschieht. Doch was hat das Rumpeln aus der zweiten Etage zu bedeuten? Wer auf die Suche geht, wird die Antwort schnell finden: In einem Erdbebenraum lassen die Mutigsten unter den Science Center-Besuchern auf Knopfdruck gewaltig die Wände erzittern. Die ganz jungen Besucher zwischen drei und acht Jahren kommen

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im Kinderbereich „Milchstraße“ auf ihre Kosten. Hier können sie an über 25 Stationen Türme bauen, Träume leben und Trickfilme erfinden. EntdeckerPark lockt unter den freien Himmel Im Juli 2007 ist das Science Center um ein 5.000 Quadratmeter großes Außengelände erweitert worden. Der EntdeckerPark bietet verschiedene Landschaftselemente und rund 25 Mitmachstationen zum Thema Bewegung. Die Besucher können dabei ihre Koordinationsfähigkeit testen, eine Steilwand erklettern oder eine enge Schlucht durchqueren. An der Station Mondspringer hüpfen die Gäste an zwei Griffen hängend bis zu vier Meter hoch und fühlen sich dabei wie bei einem Spaziergang auf dem Erdtrabanten. Die Riesensprünge können von anderen mit einer Camera Obscura beobachtet werden, die sich in einer begehbaren Stahlbox befindet. Auf dem 27 Meter hohen Turm der Lüfte haben die Besucher die Möglichkeit, mit Wind zu experimentieren.


SchauBox zeigt faszinierende Sonderausstellungen Weiterhin eröffnete im Oktober 2007 ein neuer Erweiterungsbau namens SchauBox. In dem rostroten, würfelförmigen Gebäude werden auf 700 Quadratmetern wechselnde Sonderausstellungen präsentiert. Zurzeit können die Besucher hier die Sonderschau „Teilchenzoo“ erleben und sich auf die Spuren der kleinsten Bausteine der Welt begeben. Wer dabei an Atome und Moleküle denkt, hat weit gefehlt, denn mittlerweile wurde ein ganzer Haufen noch viel kleinerer Teilchen entdeckt – eben ein wahrer „Teilchenzoo“. In der Sonderausstellung werden die sonst für das Auge unsichtbaren Bausteine in einem jeweils eigenen Bereich vorgestellt und den Besuchern mit menschenähnlichen Charaktereigenschaften nähergebracht. Darüber hinaus kann an verschiedenen Experimentierstationen das Prinzip eines Teilchenbeschleunigers selbst ausprobiert oder eine statische Aufladung am eigenen Körper erfahren werden. Außerdem vermitteln Kurzfilme einen spannenden Einblick in den Alltag einer Forschungseinrichtung: Hier kommen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von DESY zu Wort. Mit diesem Hamburger Forschungszentrum wurde der „Teilchenzoo“ gemeinsam geplant und realisiert. Die Sonderausstellung läuft noch bis zum 30. Juni 2014. Angebote für mutige Genießer im Universum® Bremen Zusätzlich bietet das Universum® Bremen spannende Sonderveranstaltungen für jedes Alter an. Besonders beliebt sind kulinarische Erlebnisse im Dunkeln. Wer denkt, dass man den Unterschied zwischen Auberginen und Zucchinischeiben im Handumdrehen erkennen müsste, der irrt! Zumindest in einem dunklen Raum

dürfte es selbst Gourmets schwer fallen, das Essen auf dem Teller hundertprozentig zu definieren. Beim „Dinner im Dunkeln“ gehen Neugierige mit vier ihrer fünf Sinne auf Entdeckungsreise und erleben, wie sich die Wahrnehmung eines 3-Gänge-Menüs in einer Welt ohne Licht verändert. Für alle neugierigen Menschen, die sich an das abendfüllende „Dinner im Dunkeln“ noch nicht herantrauen, ist das „Café im Dunkeln“ eine schöne Alternative. Bei Kuchen, Keksen und Heißgetränken erleben die Gäste, wie sich die Sinne auf diese besondere Situation einstellen. Das Universum® Bremen bietet zu jeder Jahreszeit viel Wissenschaft und Spaß für die ganze Familie. Es eignet sich somit für einen spannenden Ganztages-Ausflug mit rund sechs Stunden Aufenthaltsdauer. Weitere Informationen unter www.universumbremen.de 23


Stiftung Leben und Arbeiten Inklusion wird groß geschrieben Das Niels-Stensen-Haus liegt in Worphausen, kurz vor Worpswede. Ende 2007 hat die Stiftung die traditionsreiche Bildungsstätte vom Bistum Hildesheim übernommen. Zwischenzeitlich ist hier der dritte Lebensort für Menschen mit und ohne Behinderungen entstanden. Die großzügige Anlage bietet Raum für mehrere Wohngruppen, für Werkstätten, für die Verwaltung und das Gästehaus. Der mit dem Ort verbundene Bildungsaspekt findet seine Fortsetzung durch das Seminar für Sozialtherapie, das Ausbildungen und Weiterbildungen anbietet. Auch externe Bildungsangebote finden statt. Das Niels-Stensen-Haus ist ein lebendiger Ort geworden, der in die Region ausstrahlt und in seiner Arbeit und in seiner kulturellen Aktivität wahrgenommen wird. Der gelebte Gedanke der Inklusion wird hier vorbildlich umgesetzt. In den vier Firmen Backstube am Mühlenberg (Demeter-Bäckerei die mit ihren vorzüglichen Backwaren Biomärkte der Region versorgt), Kaffeerösterei UTAMTS!, der Tischlerei (mit angeschlossener Drechlserei)

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und der Gartenbau-Firma arbeiten behinderte und nicht behinderte Menschen gemeinsam. Produktiv und konstruktiv. Die hauseigene Küche versorgt die Bewohner und Gäste mit Bio-Mahlzeiten. Hier sind die Jobs bei den Bewohnern besonders gefragt. Sie arbeiten fleißig mit Spaß und guter Laune und lernen dabei die Zubereitung verschiedenster Speisen. Es gibt einen Kulturkreis, wo regelmäßig öffentliche Vorträge und Konzerte veranstaltet werden, aber auch interne Kinonachmittage, Tanzveranstaltungen und Discos für die Bewohner. Um diese durchzuführen, haben sich aus jeder Wohngruppe Bewohner gefunden, die hierfür die Verantwortung und die gesamte Organisation übernehmen. Der Kulturkreis trifft sich regelmäßig und nimmt unter anderem Film-Vorschläge entgegen. Der größte Wunsch ist derzeit eine gute Musikanlage, damit Disco und Tanzworkshops noch besser werden können! Informieren Sie sich auch unter www.lebenarbeiten.de. (hg)


Technische Orthopädie Osterholz Jetzt neu in Lilienthal

Seit Jahren ist der OrthopädiemechanikerMeister Frank Ziske in Osterholz mit seiner Orthopädischen Werkstatt und dem Sanitätshaus im Krankenhaus für seine Kunden aller Altersklassen da. Nun können sich auch die Lilienthaler in der Hauptstr. 57 von ihm helfen lassen. Herr Ziske sieht sich als Bindeglied zwischen Patienten und Krankenhäusern, Kliniken, Ärzten, Therapeuten und anderen Partnern im Gesundheitswesen. Mit seinem Meisterbetrieb setzt er sich für die Lebensqualität seiner Kunden ein. Hier eine Übersicht seiner Angebote und Leistungen: Bandagen, Orthopädische Schuheinlagen (nach Maß aus verschiedensten Werkstoffen), Schuhzurichtungen, Kompressionsstrümpfe, Gehhilfen, Orthesen (für Hand, Rücken, Knie und Bein), Prothesen (für Arm, Bein und Fuß), Krankenpflege-Artikel und Sanitätshaus-Artikel. Frank Ziske war über 20 Jahre in einer Orthopädischen Werkstatt in Osterholz tätig, bevor er 1995 seine Meisterprüfung machte und die Krankenkassenzulassung für die Eröffnung seines Stammsitzes in Osterholz erhielt. Er hat eine große Werkstatt, wo er mit der Hilfe modernster Maschinen präzise seine Arbeit verrichtet. Aber

auch in Sachen Beratung kommt der hilfsbedürftige Kunde bei ihm nicht zu kurz. Herr Ziske nimmt sich Zeit alles Wichtige zu besprechen, um am Ende beste Resultate zu erzielen. Es geht hier ja um die Gesundheit der Kunden und das ist Herrn Ziske wohl bewusst. Wir wünschen ihm einen guten Start in Lilienthal. (hg)

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Herr Doktor,

ich glaube, ich habe mir einen aufgesackt….

So oder so ähnlich hört es sich an, wenn sich Patienten mit klassischen Viruserkrankungen, vornehmlich der Atemwege, in der Praxis vorstellen. Gegen Viren helfen keine Antibiotika, einmal abgesehen von den klassischen Silbereiweißtropfen aus dem deutschen Arzneimittelbuch. Gegen die bekannteste aller Viruserkrankungen, die Grippe, kann man sich am besten jetzt impfen lassen. Für die häufigste Viruserkrankung, die klassische Erkältung, gilt das genauso. Ein starkes Immunsystem ist Voraussetzung für eine gute Immunantwort auf die Impfung und hilft dann frühzeitig im Umgang mit den Angriffen der Mikroben. Schwächungen des Immunsystems können starke körperliche Anstrengungen, sportliche aber auch psychische Belastungen oder das klassische Verkühlen sein. Mutti sagte doch immer: „Setz Dich nicht auf die kalten Steine und setz die Mütze auf, mach die Jacke zu…“. Ganz Unrecht hat sie damit nicht. Die Fähigkeit eines gesunden Immunsystems zum Handeln hängt natürlich auch von einer guten Vitalstoffversorgung ab. Gerade ältere Menschen haben hier oft deutliche Mangelzustände, welche auch den Impferfolg gefährden können. Zur Abklärung einer Mangelsituation bieten sich daher eine Auswertung eines Ernährungsprotokolls und eine Laboruntersuchung an. Die Werbung verweist bei Erkrankungen immer auf Substanzen wie den Wirkbeschleuniger Lysin, das Zink und das Vitamin C. Mit diesen Hinweisen hat sie sicherlich Recht, aber meistens werden dann auch fiebersenkende Schmerzmittel mitbeworben, aber Fieber steigert das Immunsystem und ist eigentlich Freund des Arztes. Patienten, die meine Therapieansätze schon kennengelernt haben, fragen mitunter gar nicht mehr, ob ich 26

Zeit hätte, sondern erkundigen sich, ob das Gerät für die UV-Eigenblutbehandlung frei ist. Bei dieser Therapie, die als leistungssteigernd auf der Dopingliste steht, werden 50 ml Blut in einem geschlossenen System entnommen und zweimal durch einen Tunnel mit UV-C-Bestrahlung geleitet. Diese Lichtinformation führt zu einer deutlichen Steigerung des Immunsystems und wird im Leistungssport auch als generell leistungssteigernd eingestuft. Damit diese Steigerung nicht ins Leere geht, werden oben angeführte Substanzen in höherer Dosierung infundiert und die Eigenbluttherapie noch mittels Durchmischung von etwas Blut mit Komplexhomöopathika, die dann unter die Haut oder in den Muskel gespritzt werden, ergänzt. Die Wirkung zeigt sich beim Patienten in einem für ein paar Stunden anhaltendem fiebrigen Gefühl, er geht also am besten ins Bett. Das Immunsystem greift also die Keime schon bei einer geringeren Keimanzahl an und bei der Keimvernichtung werden bereits die Fieber erzeugende Stoffe der absterbenden Keime freigesetzt, wodurch sich das fiebrige Gefühl erklärt. Als Getränk empfehle ich dann den Cistus incanus-Tee. Der Vorteil dieser Therapie, die am ersten oder zweiten Tag des Auftretens der Symptome den besten Erfolg hat, liegt darin, dass der Patient bei dieser frühen Immunantwort die Chance bekommt, sich quasi über Nacht von dem Infekt zu befreien, bevor das Vollbild der Erkrankung auftritt. Gerade selbst und ständige Patienten, die sich Fehlzeiten gar nicht leisten können, also z. B. so jemand wie ich, wissen diese Therapieform zu schätzen. Wichtiger Hinweis: Es gibt bald eine Phase-IIIStudie zur Impfung gegen die Zeckenstich-Borreliose. Wer dazu Informationen wünscht, kann sich auf meiner Homepage in eine Liste eintragen. www.dr.wiechert.com


Notfall / Erste Hilfe durch einen Laien- und Erst-Helfer Defibrillator

Der plötzliche Herzstillstand kann jeden treffen – jederzeit und überall. In Europa erleiden jedes Jahr etwa 700.000 Menschen einen plötzlichen Herzstillstand – allein in Deutschland trifft es jährlich über 100.000 Personen – in den meisten Fällen plötzlich und ohne Warnzeichen. Der plötzliche Herzstillstand ist außerhalb von Krankenhäusern eine der häufigsten Todesursachen in der westlichen Welt. Der Rettungswagen kann oft nicht rechtzeitig vor Ort sein. Die Bilanz: Außerhalb eines Krankenhauses überleben weniger als 5 % aller Betroffenen. „Ein Defibrillator könnte auch Ihr Leben retten! Die Geräte sind heute extrem sicher und selbst für uns Nichtmediziner einfach zu bedienen. Bei einem Herzstillstand zählt jede Minute – für Ihr Herz“, so Johann G. Meyer von „afaprax“. Die meisten aller plötzlichen Herzstillstände ereignen sich in Unternehmen, beim Sport, in der Freizeit oder auch zu Hause. Mit einem Laien- und Erst-Helfer Defibrillator kann durch jeden Anwender Leben gerettet werden. Bei Kammerflimmern ist die sofortige Defibrillation als maßgebliche Behandlung anerkannt. Jede Minute ohne Defibrillation verringert sich die Wahrscheinlichkeit einer Wiederbelebung um 7 – 10 %. Nach mehr als 10 Minuten ohne Wiederbelebung bestehen kaum noch reelle Chancen, den Betroffenen zu retten. Der Einsatz von automatisierten Defibrillatoren wird von großen Hilfsorganisationen befürwortet. Die Verbreitung der Defibrillatoren ist deshalb primär eine der wichtigsten notfallmedizinischen Aufgaben! Ein Laien- & Erst-Helfer Defibrillator ist ein kleines, kompaktes Gerät, das durch zwei „intelligente Pads“ (SavePads) – die man auf den Brustkorb des Patienten platziert – eigenständig gesteuert wird. Mittels einer Software – ist im Gerät vorhanden – wird der Herzrhythmus analysiert und danach entschieden, ob eine Impulsauslösung notwendig ist. Nur bei einem positiven

Ergebnis wird die Funktion des Gerätes freigeschaltet und kann durch den Anwender ausgelöst werden. „Die Laien- und Erst-Helfer Defibrillatoren bieten eine absolute Sicherheit vor Schädigung des Herzstillstands-Opfers durch unsachgemäßen Einsatz. Es gibt nur einen folgenschweren Fehler: nichts zu tun!“, so Johann G. Meyer. Der PRIMEDIC® Defibrillator ist ein extrem robustes Gerät mit einem Eigengewicht von nur ca. 2,5 kg inkl. Energieversorgung. Tägliche automatische Selbsttests gewährleisten fortwährende Einsatzbereitschaft, so dass die Einsatzbereitschaft immer sichergestellt wird. Zudem gibt das Gerät genaue Sprachanweisungen zur Defibrillation und zur Herz-LungenWiederbelebung. Informieren Sie sich auch unter www. defibrillatoren-info.de. (hg)

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Naturheilpraxis Gudrun Dümer Schwerpunkt: Magen-Darm-Probleme

„Immer wieder kommen Patienten zu mir in die Praxis, die zum Teil bereits Jahre andauernde Magenoder Darmprobleme haben“, berichtet die Heilpraktikerin Gudrun Dümer aus der Berliner Freiheit in der Bremer Vahr.

zögerte Nahrungsmittel-Allergie hervorgerufen werden. Oft bessern sich Blähungen, Verstopfung, Durchfälle, Reizdarm, Übergewicht, Kopfschmerz, Migräne oder Gelenkbeschwerden innerhalb kurzer Zeit, wenn man mit dem ImuPro-Bluttest nach Reaktionen gegen Nahrungsmittel sucht und dann eine individuelle Ernährungsumstellung durchführt. Diesen Test können Sie problemlos in der Praxis bei Frau Dümer durchführen. Weitere Informationen erhalten Sie unter der Tel.Nr.: 0 4 21 / 46 22 00 oder unter www.gudrunduemer.de

Von Übelkeit nach dem Essen, Magenschmerzen, Völlegefühl, Blähungen, Übergewicht, starker Erschöpfung und Müdigkeit, Durchfällen, Verstopfung, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und anderen Symptomen wird berichtet. Die Magen- Darmspiegelungen und das Standardlabor zeigen oft keine Veränderungen an – vieles wird auf die Psyche geschoben. In solchen Fällen führt die Heilpraktikerin Dümer umfangreiche Tests durch, um die Ursachen zu finden. Häufig handelt es sich um Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln, die entweder nicht zum Stoffwechsel passen oder gegen die man Antikörper entwickelt hat – die Allergien vom verzögerten Typ III. Danach wird ein individuell erstelltes Stoffwechsel- und Ernährungsprogramm angewendet, was oft schon nach wenigen Tagen Erleichterung verschaffen kann. ImuPro-Bluttest bei chronischen Beschwerden Für viele chronische Beschwerden findet sich oft keine Ursache. Aber mit einem Bluttest erhält man Hinweise, ob sie durch eine ver29


Wer, was, wann, wo...? Veranstaltungskalender November/Dezember 2013 FLOH & MÄRKTE Wochenmarkt Grasberg, Parkplatz beim Rathaus, Do. 08.00 – 12.20 Uhr Wochenmarkt Hambergen, am Rathaus, Fr.14.00 – 18.00 Uhr Wochenmarkt Lilienthal, Klosterstr. / Alter Markt Mi. + Sa. 08.00 – 12.30 Uhr Wochenmarkt Osterholz-Scharmbeck, beim Amtsgericht Do. 08.00 – 13.00 Uhr Wochenmarkt Osterholz-Scharmbeck, Marktplatz Di. + Fr. 08.00 – 18.00 Uhr Sa. 08.00 – 13.00 Uhr Wochenmarkt Ritterhude, Parkplatz am Veranstaltungszentrum Fr. 09.00 – 14.00 Uhr Wochenmarkt Schwanewede, am Markt, Sa. 08.00 – 13.00 Uhr Worpsweder Wochenmarkt Der kulinarische Treffpunkt mit dem besonderen Flair bietet jeden Samstag in der Zeit von 9.00 bis 14.00 Uhr alles, um Leib und Seele zu verwöhnen. Neben frischen Köstlichkeiten aus der Region und aus aller Welt bietet der Markt zusätzlich auch Frühstück, Mittagstisch und jede Menge Gelegenheiten zum Schauen, Kaufen und Klönen. Zentraler Parkplatz an der Bergstraße, Worpswede

Freitag, 29.11. Weihnachtsmarkt Hambergen Traditionell läutet der Hamberger Weihnachtsmarkt, einer der größten und schönsten im Elbe-Weser-Dreieck, bereits am ersten Adventwochenende die Zeit der Besinnlichkeit ein. Die Eröffnung des Marktes wird ebenfalls musikalisch begangen. In

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diesem Jahr ist das beliebte Blasorchester Grasberg zu Gast und wird mit einem weihnachtlichen Programm auf den Markt einstimmen. Das Konzert findet am Freitag, den 30. November um 19 Uhr in der Hamberger Kirche statt. Auch am 30.11., 31.11., 01.12. Beginn: 19.00 Uhr

ben sich daraus für das gesamte deutsche Bildungssystem z. B. für die duale Berufsausbildung oder die Lehrerbildung. Referent: Prof. Dr. Franz-Peter Monforts Lilienthal/Trupe, Kunstschau Wümme Wörpe Hamme, Trupe 6 Beginn: 19.00 Uhr, Eintritt 7,- €

Samstag, 30.11.

Montag, 18.11.

28. Lilienthaler Weihnachtsmarkt Genießen Sie die weihnachtliche Atmosphäre im Amtsgarten mit den weihnachtlichen Ständen hinter der Klosterkirche und besuchen Sie die Kunsthandwerksaussteller im Rathaus und im Conrad-Naber-Haus. Auch am 01.12. Beginn: 13.00 Uhr

Die Hochsensiblen – zart besaitet Ihnen wurde schon oft gesagt, dass Sie sehr empfindlich sind? Sie kennen jemanden, der auffallend dünnhäutig auf Reize reagiert? Möglicherweise ist die Ursache eine Hochsensibilität. Diese angeborene Variation des Nervensystems ist noch immer mit vielen Vorurteilen behaftet. Es handelt sich dabei nicht um eine Krankheit oder Störung, sondern um eine Besonderheit. Es wird vermutet, dass 15 bis 20 % aller Menschen hochsensibel sind. Ihr Nervensystem ist besonders leicht erregbar und es kann schnell zur Reizüberflutung kommen. Im Vortrag wird über diese besondere Gabe informiert. Die Erkenntnis, dass man hochsensibel ist, kann sehr entlastend sein. Zu verstehen, dass ein Gegenüber betroffen ist, fördert das Einfühlungsvermögen für seine Befindlichkeit. Kleine Übungen zum Umgang mit Hochsensibilität dienen der Veranschaulichung. Bitte melden Sie sich zu diesem Vortrag (gern auch telefonisch 04298 929 241) bei der VHS Lilienthal an! Kostenfreie Abmeldung bis 10 Tage vor Beginn möglich! Lilienthal, Murkens Hof, Klosterstr. 25 Beginn: 19.00 Uhr, Eintritt: 10,- €

LESUNGEN & VORTRÄGE Donnerstag, 07.11. Bologna oder Havard? Wissenschaft und Wirtschaft im Galerie-Ambiente Kann die deutsche Universität den Wandel durch den europäischen Reformprozess bewältigen? Mit der sogenannten Bologna-Reform hat das europäische Hochschulsystem den tiefst greifenden Wandel seit dem 19. Jahrhundert erfahren. Das amerikanische Universitätssystem bildet dabei anscheinend die Blaupause für den Umbruch. Die deutsche Bildungspolitik hat die Universitäten in eine tiefe Krise gestürzt, weil ihr Kenntnisse über das amerikanische Hochschulsystem fehlen oder sie diese ignoriert. Konsequenzen erge-


AUSSTELLUNGEN Samstag, 09.12. 10 Jahre Lilienthaler Malkreis Lilienthal, Murkens Hof & Rathaus Lilienthal Geht bis 28.02.2014

Hommage an Hadfried Rinke Der nwwk präsentiert in einer Fotoausstellung, ergänzt durch einen Film, eine Retrospektive auf das Leben und Schaffen des Worpsweder Goldschmieds Hadfried Rinke.

Freitag, 08.11.

Dienstag, 12.11. Die rote Stunde Auswahl Photographie aus 8 Jahren Sonnenaufgang in Worpswede in rot. Lilienthal, Atelier Michael Hermsdorf, Worphauser Landstr. 85 Geht bis weit in das Jahr 2014

Sonntag, 24.11. „Zeit der Engel“, so lautet in der Adventszeit die „engelhafte“ Ausstellung des Kunstvereins Worpswede e.V., die am 24. November 2013 eröffnet und Besucher bis zur Finissage am zweiten Dezemberwochenende begeistern wird. In der Galerie „Das Blaue Haus“ widmen sich Künstlerinnen und Künstler in den verschiedensten Stilrichtungen dem Thema Engel. Malerei, Grafik, Bildhauerei und Keramik ergeben ein wundervoll abwechslungsreiches Bild des Engels in seiner vielfältigen Erscheinungsweise. In der Adventszeit schaffen Engel eine besondere Atmosphäre und der Ausstellungsbesucher hat die Möglichkeit sein Engelsbild herauszuspüren. Worpswede, Kunstverein, Findorffstraße 9. Die Galerie Das Blaue Haus ist freitags, samstags und sonntags ab 9 Uhr geöffnet

vor, das auch Kleinkunst bildende Kunst sein kann: „Der Künstler ist anwesend“ ist der Titel seines Programm, das bildende Kunst und Kleinkunst genussreich vereint. Ritterhude Hamme Forum Beginn: 20 Uhr. Eintritt: 24,- € VVK

Anlass ist dessen 80. Geburtstag. Am Tag der Ausstellung, und nur dann, wird eine Auswahl an besonderen Schmuckstücken dieses außergewöhnlichen Künstlers gezeigt. Geht bis in den Januar Worpswede, Hotel Village, Bergstr. 22 Beginn: 15.00 Uhr

BÜHNE & THEATER Donnerstag, 07.11. Kabarett: Jürgen Becker „Der Künstler ist anwesend“ Die Kleinkunst hat gegenüber der bildenden Kunst einen Nachteil: Kabarettisten kann man nicht übers Sofa hängen. Wenn man es doch tut, passt dieser womöglich nicht so recht zur Couchgarnitur. Dennoch führt Jürgen Becker perfekt

„Sei lieb zu meiner Frau“ Komödie über modernes Beziehungswirrwarr mit Ingrid Steeger: Karl hat sich in seinem Leben gut eingerichtet.

Er ist erfolgreicher Zeitungsverleger, knallharter Geschäftsmann und begeisterter Besucher klassischer Konzerte. Und er leistet sich neben seiner Frau noch eine Geliebte, sofern sie in seinem Terminkalender passt. Doch eines Tages platzt ein fremder Mann in sein Büro und fordert ihn auf, sich mehr um seine Geliebte zu kümmern. Karl soll die Affäre liebevoller, romantischer und vor allem intensiver gestalten, da er sonst Karls Frau informieren müsse. Auch am 09.11., 15.11., 16.11., 22.11., 23.11., 29.11.und 30.11. Worpswede, Theater Alte Molkerei Beginn: 19.30 Uhr. Eintritt: 24,- €.

Freitag, 06.12. ABBA Hallo 2 – Premiere – Sie sind zurück! Die Geißeln der Großraumklos stürzen sich in ihr

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nächstes verrücktes Abenteuer. Gerade ihrem Toilettenverlies entkommen, investieren die drei Lokusladies Sophie, Babs und Rosi den jüngst errungenen Reichtum in eine Kreuzfahrt der Luxuslative! Doch Neptun hat anscheinend eine verschleppte Grippe und gibt einen Moment nicht Acht: der gesamte Luxusliner geht mit Mann, Maus und

zum Experimentieren und Ausprobieren. Eingeladen sind alle Firmenchefs sowie in der Ausbildung tätigen pädagogischen Fachkräfte und Eltern, sich selbst davon zu überzeugen, wie Kinder für die Grundlagen der Naturwissenschaften begeistert werden können - eine Ausstellung im Rahmen der Aktionswochen neugierig 2013 der Leuphana Universität Lüneburg und der IHK-Stade. Auch am 15.11. und 16.11. Lilienthal, Autocenter Schmolke, Goebelstr. 32-36 Beginn: 19.00 Uhr Eintritt frei!

Dienstag, 19.11. Sanitäranlagenwartungspersonalfachfrauen unter. Angespült an einen von Gott und allen Beckensteinen verlassenen Strand, kämpfen die drei Streithühnchen gegen die Kochkünste kannibalischer Eingeborener, verstimmte Dschungelgötter und natürlich gegen den drohenden Inselkoller. Auch am 07.12., 08.12., 13.12., 14.12., 15.12., 20.12., 21.12., 22.12., 27.12., 28. und 31.12. Worpswede, Theater Alte Molkerei Beginn: 19.30 Uhr Eintritt: 22,- €

FÜR KIDS Freitag, 08.11. Wir gehen auf Bärenjagd Eine Stunde rund ums „Fühlen“ für Bücherminis ab 2 Jahre. Anmeldung erforderlich. Bibliothek Lilienthal, Klosterstr. 25 Beginn: 9.00 Uhr Eintritt: 2,- €

Donnerstag, 14.11. neugierig 2013 Präsentation der Mitmachstationen

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Bilderbuchkino „Das Märchen von der Prinzessin, die unbedingt in einem Märchen vorkommen wollte“ von Susanne Straßer. Für Kinder ab fünf Jahren. Lilienthal, Bibliothek, Klosterstr. 25 Beginn: 15.30 Uhr Eintritt: 1,- €

Samstag, 30.11. Lilienthaler Wintertheater „Die Schneekönigin oder der Zauberspiegel“ Bühnenmärchen frei nach Christian Andersen von Helmut Münchhausen Lilienthal, MartinsSaal, Moorhauser Landstr. 3 Auch am 07.12., 15.12., 17,12.,18.12. 21.12., und 22.12. Beginn: 16.00 Uhr Eintritt: 5,- €

Freitag, 06.12. Nikolaus-Spielnachmittag Viele Überraschungen, Spiele und Wasserspielgeräte sorgen für eine unterhaltsame sportliche Stunde in der Vorweihnachtszeit für Familien und Kinder. Der Nikolaus kommt auch vorbei. Lilienthaler Hallenbad ab 14.30 Uhr.

Sonntag, 08.12. Familien-Spaßnachmittag Lilienthaler Hallenbad ab 13.30 Uhr

Dienstag, 17.12. Bilderbuchkino „Dr. Brumm feiert Weihnachten“ von Daniel Napp. Aus dem Inhalt: Dr. Brumm hat sich mit seinen Freunden Pottwal und Dachs auf den Weg gemacht, um den allerschönsten Weihnachtsbaum im ganzen Wald zu finden. Doch Bauer Hackenpiep schnappt ihnen den Baum vor der Nase weg. Dr. Brumm und seine Freunde beschließen, den Baum zu stibitzen. Für Kinder ab 4 Jahren. Lilienthal, Bibliothek, Klosterstr. 25 Beginn: 15.30 Uhr. Eintritt: 1,- €.

DIT & DAT Freitag, 08.11.

SlowFisch-Messe in Bremen Schon zum sechsten Mal bringt die SlowFisch- Messe in Zusammenarbeit mit Slow Food Deutschland Erzeuger von Lebensmitteln ohne Zusatzstoffe


mit Verbrauchern zusammen, die Wert auf bewussten und nachhaltigen Genuss legen. Letztere finden eine breite Auswahl an traditionellen, unverfälschten, vielfach regionalen und oft ausgefallenen Lebensmitteln von Freitag bis Sonntag, 8. bis 10. November 2013, in der Bremer ÖVBArena und der Messehalle 2.

Samstag, 09.11. Samba-Moonlight-Move Ein etwas anderer Laternenumzug für die ganze Familie, der von Sambarhythmen mehrerer Gruppen begleitet wird.

Ab 18.00 Uhr Umzug durch Pennigbüttel begleitet von fetzigen Rhythmen verschiedener Sambagruppen, Feuerjongleuren und Feuerschluckern.

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Ab 19.00 Uhr gemeinsames Lichterfest mit Glühwein/Kinderpunsch, Bratwurst, Pommes, frisch gebackenen Brezeln und anderen süßen und herzhaften Leckereien, Stockbrot und natürlich Samba. Pennigbüttel, Ortszentrum

Samstag, 21.12. BIG XMAS-Party in der Stadthalle OHZ Leise rieselt der Schnee? Kurz vor Weihnachten wär´s möglich. Allerdings wird es in der Stadthalle OHZ am Samstag, den 21.12.2013 garantiert nicht leise zugehen. Denn die Veranstalter der Eventagentur White Cherry Events fahren an diesem Abend ab 22 Uhr eine Mega-Party der Extraklasse auf! BIG XMAS heißt die Veranstaltung, die vor den besinnlichen Feiertagen bei allen Fans von House- und Black-Music, die mindestens 18 Jahre alt sind, noch einmal für richtig gute Partylaune sorgt. Mit einer riesigen L.E.D.-Wall, einer abgefahrenen Lasershow und zwei großen Ibiza CO2-Kanonen werden die Firma Beyond Event und das Freizeitportal Party-Bouncer.de perfektes Partyflair in die Stadthalle bringen. Beginn: 22.00 Uhr Eintritt: 10,- €, VVK 8,- €

MUSIK & SHOW Das Programm der Music Hall Worpswede Klaus Hoffmann UE-30-Party Larry Carlton Red Hot Chili Pipers Klaus Lage Solo Irish Folk Festival Eric Burdon Schmidt Ray Wilson|Genesis vs. Stiltskin 16.11.2013 Basta 20.11.2013 Sophie Hunger 22.11.2013 Torfrock 23.11.2013 Torfrock 29.11.2013 Quadro Nuevo 30.11.2013 Damals 6.-8.12.2013 Weihnachtsmarkt 14.12.2013 ERIC BIBB & North Country Far 20.12.2013 The Bulgarian Voices Angelite 21.12.2013 Hamburg Blues Band & Friends 25.12.2013 UE-30-Party 31.12.2013 Silvester-Party 01.11.2013 02.11.2013 03.11.2013 07.11.2013 08.11.2013 09.11.2013 11.11.2013 14.11.2013 15.11.2013

Detail-Infos findet man unter: www.musichall-worpswede.de


Immer wieder dienstags... Jazztime im Hotel Village, Worpswede: Jeden zweiten Dienstag ist Jazztime in der Bergstraße 22. Dann beginnt die Livemusik-Session um 19.30 Uhr in der Lounge des Hotels. Zur Stammformation der Musiker gehören der Pianist Andrea Müller und der Bariton-Saxofonist Jörn Vrampe, Ralf Stahn am Kontrabass, Kai Neve am Schlagzeug und Rolf Feller am TenorSaxofon. Gejazzt wird alle 14 Tage bis 22.30 Uhr.

Samstag, 09.11. Dota – Live in der Schwankhalle, Bremen. Siehe Artikel und Verlosung auf Seite 41

Sonntag, 10.11. Jonny Glut & die KinkenBand

Das aktuelle Album „frei händig“ zeigt den 53-Jährigen wieder mit aufgekrempelten Ärmeln. Natürlich lässt er nicht ohne Not die Finger vom Seventies Soul, aber nun punktet er wieder mit (fast) ausnahmslos eigenem Songmaterial, das angenehm rau klingt. So sollte das auch sein, sagt Gwildis, wir wollten nicht alles bis zu Ende schmirgeln. Stadthalle OHZ Beginn: 20.00 Uhr Eintritt: ab 31,- €

Donnerstag, 07.11.

Samstag, 23.11.

Romantisches Sinfoniekonzert mit der Camerata Instrumentale Bremen

1. Rocknacht OHZ The Queen Kings, Support Eyevory und DJ. Stadthalle Osterholz Beginn: 20.00 Uhr Eintritt: 17,75 €

Die Camerata Instrumentale besteht aus musikbegeisterten Mitgliedern aller Altersklassen, die im Orchester der Musikschule Bremen mit viel Enthusiasmus ein breit gefächertes Repertoire mit Werken der Vorklassik, Klassik, Romantik bis hin zur Moderne erarbeiten. Seit 2007 steht das Orchester unter der Leitung von Jörg Assmann, der seinerseits Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie und darüber hinaus auf vielfältige Weise pädagogisch tätig ist. Stadthalle Osterholz Beginn: 20.00 Uhr Eintritt frei!

Wer auf einem Waterkantry Konzert von Jonny Glut & der KinkenBand landet erlebt einen meersalzhaltiger Cocktail aus Rockgesängen, ein bisschen Reggae, und Hymnen aus hiesiger Region, die Freudentränen nahezu garantieren. Worpswede, Theater Alte Molkerei Beginn: 19.30 Uhr Eintritt: 18,- €

Samstag, 16.11. Stefan Gwildis – „frei händig“

Sonntag, 01.12. Erstes Familienkonzert in der Osterholzer Stadthalle Am 1. Advent dieses Jahres werden drei bezaubernde junge Damen die besinnlichen Tage in der Stadthalle Osterholz-Scharmbeck mit eingängigen Liedern und Arien einläuten. Damit auch die jüngeren Familienmitglieder dabei sein können, wird das Konzert bereits um 17 Uhr beginnen. Tickets für das erste Familienkonzert in der Stadthalle OHZ sind ab 19,95 Euro (Kinder von 6 bis einschließlich 14 Jahre zahlen nur die Hälfte) beim Osterholzer Kreisblatt (Bördestr. 9), beim Reisebüro Go! Reisen (Bahnhofstraße 77), beim Holiday Land

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Anzeiger Reisebüro (Bahnhofstr. 58), bei allen bekannten Vorverkaufsstellen von Nordwest-Ticket, im Internet unter www.stadthalle-ohz.de und www.eventim.de erhältlich.

Samstag, 28.12. NENA – Live in der Stadthalle Bremerhaven. Siehe Artikel auf Seite 40

Dienstag, 31.12. 3. Silvester-Konzert in der Osterholzer Stadthalle. Salonmusik und Klassik, Wiener Charme und Humor das sind die Markenzeichen des Bremer Kaffeehaus-Orchesters, das schon seit sage und schreibe 22 Jahren eine stetig wachsende Fangemeinde erfreut. Alles, was dieses Ensemble anfasst, wird zu Kaffeehaus-Musik. Ob Wiener Melodien, Schlager der 20er Jahre, Swing-Standards, französische Chansons, Stücke von Duke Ellington, Glenn Miller, Mozart oder Schostakowitsch, die musikalische Bandbreite des Bremer Kaffeehaus-Orchesters ist enorm. Aus diesem Rohmaterial verstehen es die fünf Musiker spielerisch und einfühlsam, einen ureigenen und unverwechselbaren Sound zu kreieren.

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Osterholz, Stadthalle Beginn: 18.00 Uhr Eintritt: ab 33,95 €, 50 % Ermäßigung für Kinder von 6 bis 14 Jahre

KINO & FILM In Osterholz-Scharmbeck gibt es ein echtes gemütliches Kino mit aktuellem Programm für junge und ältere Filmfreunde: Das CentralTheater in der Poststraße 1. Das Kino ist ein sog. 3D-Digital-Cinema und hat auch interessante Aktionen für Kinder wie „das Geburtstagsangebot“ (für Kids bis 12 Jahre). Informieren Sie sich über das Programm und mehr unter: www.osterholz. cineprog.de. In Ritterhude gibt es auch ein Kino: die Ritterhuder Lichtspiele in der Riesstr. 11. Zwei Kinosäle mit je 85 Sitzen laden zum entspannten Filmgenuss ein. Unter www.ritterhuderlichtspiele.de finden Sie das aktuelle Programm und mehr. Schwanewede hat ein tolles Kino mit vier Sälen und zeigt auch die neuesten Filme in 3-D und DolbySourrund 7.1. Das Kinocenter „Filmpalast“ findet man Am Markt 54 und im Internet unter www.film-palastschwanewede.de. Hier wird auch das sog. „Frühstückskino“ angeboten: Sonntag inkl. Frühstück für nur 9,- €

BREMEN-TIPPS Sonntag, 10.11. PAPA ROACH – „Silence Is The Enemy Tour 2013“, plus Guests: Glamour Of The Kill + Local Opener. Bremen, Aladin, 20.00 Uhr

Dienstag, 12.11. ENTER SHIKARI Special Guest: HACKTIVIST Bremen, Modernes, 20.00 Uhr

Mittwoch, 13.11. MICHAEL MITTERMEIER – „BLACKOUT“ – Das neue Programm! Bremen, Halle 7, 20.00 Uhr Sanmstag, 16.11. GENTLEMAN & THE EVOLUTION – „New Day Down Tour 2013“ Special Guest: Daddy Rings Bremen, Aladin, 20.00 Uhr

Freitag, 29.11. MONO INC. – „Nimmermehr“ Tour 2013 Special Guest: JOACHIM WITT Support: The Beauty of Gemina Bremen, Aladin, 20.00 Uhr

Samstag, 14.12. RÜDIGER HOFFMANN – „Aprikosenmarmelade“ – Das neue Programm 2012/2013! Bremen, Glocke, 20 Uhr


Schöttcker-Konzerte bringt schwungvolles Programm in die Stadthalle Osterholz: Erstes Familienkonzert – „Stimmenzauber“ am 1.12. Die Advents- und Weihnachtszeit ist die Zeit der Familie und des gemütlichen Beisammenseins aller Generationen. Musik spielt in den Wochen vor Heiligabend traditionell eine ebenso große Rolle und die Menschen strömen in die Konzerte, um sich auf die festlichen Tage einzustimmen. Am 1. Advent dieses Jahres werden drei bezaubernde junge Damen die besinnlichen Tage in der Stadthalle Osterholz-Scharmbeck mit eingängigen Liedern und Arien einläuten. Damit auch die jüngeren Familienmitglieder dabei sein können, wird das Konzert bereits um 17 Uhr beginnen. Viele bekannte Melodien aus klassischen Werken wie „Belle Nuit“ aus Hoffmanns Erzählungen oder „Der Abendsegen“ aus „Hänsel und Gretel“ von E. Humperdinck gehören zum ca. zweistündigen Programm. Die beiden Sängerinnen AnnaMaria Torkel und Nora Friedrichs werden dabei begleitet von der Pianistin Ana Miceva. Drittes Silvester-Konzert – Mit dem Bremer Kaffeehaus-Orchester Die charmanten Musiker leiten den Jahreswechsel mit einem spritzigen Musikprogramm ein. „Am Silvester-Abend gönnen wir uns einmal etwas Besonderes“, dachte sich so mancher Musikliebhaber in den letzten zwei Jahren und besuchte das Silvester-Konzert in der Stadthalle Osterholz-Scharmbeck. Die Gäste erlebten jeweils einen rundum gelungenen und beschwingten Konzertabend mit dem Bremer Kaffeehaus-Orchester. Auch Ende 2013 werden die „Herren im Frack“ den Jahreswechsel wieder musikalisch begleiten und am 31.

Dezember ab 18 Uhr mit bekannten und fröhlichen Melodien das neue Jahr begrüßen. Salonmusik und Klassik, Wiener Charme und Humor – das sind die Markenzeichen des Bremer Kaffeehaus-Orchesters, das schon seit sage und schreibe 22 Jahren eine stetig wachsende Fangemeinde erfreut. Alles, was dieses Ensemble anfasst, wird zu Kaffeehaus-Musik. Ob Wiener Melodien, Schlager der 20er Jahre, Swing-Standards, französische Chansons, Stücke von Duke Ellington, Glenn Miller, Mozart oder Schostakowitsch – die musikalische Bandbreite des Bremer Kaffeehaus-Orchesters ist enorm. Aus diesem „Rohmaterial“ verstehen es die fünf Musiker spielerisch und einfühlsam, einen ureigenen und unverwechselbaren Sound zu kreieren. Die Vegas Diven Show – Deutschlands verrückteste Nacht der Travestie „Ob Mann oder Frau, wer weiß das schon genau“. Am Samstag, den 8. Februar 2014 ab 20 Uhr verwandelt sich die Stadthalle Osterholz-Scharmbeck in ein frechfrivoles Travestie-Theater. Internationale Verwandlungskünstler aus den bekanntesten Cabarets weltweit laden mit einer pikanten Mischung aus Comedy, Gesang, Tanz und Show zu „Deutschlands verrücktester Nacht der Travestie“ ein. Miss Starlight und Ihre bezaubernden Kolleginnen sind Profis in ihrem Metier. Eine schöner als die andere, werden sie die Zuschauer mit der perfekten Lüge begeistern. Wer die Glamour-Damen kennenlernt, vergisst sie nie wieder. Dazu geben sie auch noch eine hundertprozentige Lachmuskelkater-Garantie ab. Mehr Infos unter www.schoettcker.de und stadthalle-osterholz.de 37


+++ Musikticker +++ OHZ & (rgp) JAN PLEWKA TRIFFT „MRS. ROBINSON“ Am 20.09. wurde in der Worpsweder Music Hall eine ganz besondere Zeitreise zelebriert: Jan Plewka, allseits bekannt als Sänger der Band Selig, performte mit Lieven Brunckhorst (Klavier, Sax.; u.a. Jan Delay), Marco Schmedtje (Git.; Zinoba, TSS Family), Dirk Ritz (Bass; Ina Müller) und Martin Engelbach (Drums; Achim Reichel) die Songs des legendären US-Duos Simon & Garfunkel. Die Halle war rappelvoll. Von kleinen Lesungen (im Feuerschein) bis zum infernalischen Krach waren alle Nuancen der Musizierkunst vertreten. Natürlich gab es sowohl „Sounds of Silence“ als auch „Mrs. Robinson“ – Einspieler aus dem Film zum Lied, „Die Reifeprüfung“ (der OST stammt von S. & G.), rundeten das formidable Bild ab. Ein grandioser Abend! Im November wird das Programm noch mehrmals in Hamburg aufgeführt! www.kampnagel.de/de/programm/sound-ofsilence-jan-plewka-singt-simon-garfunkel

JAN PLEWKA LIEST MÄRCHEN! Ja, der Herr Plewka ist in allen Sparten der Kunst sehr aktiv! Am 08.11. erscheint die Dopel-CD „Es war einmal und wenn sie nicht“ (Gebrüder Grimm Hörbuch). Plewka liest/interpretiert das

Märchen von „Einäuglein, Zweiäuglein und Dreiäuglein“ in seiner ihm ureigenen, sympathisch-liebevollen Art. Überhaupt: Was für eine ulkige Idee – Songwriter engagieren, ohne einen Song oder zumindest Musik von ihnen zu erwünschen... „Es war einmal...“ ist ein klingendes Märchenbuch in einem sehr aufwendigen, schönem s/w-Cover. Olli Schulz, Thees Uhlmann, Markus Wiebusch, Cäthe, Enno Bunger, Niels Frevert, Tom Liwa u.a. lesen die vielen kleinen Geschichten. Gerade zu Weihnachten ist das eine gute Idee. Und wenn es sich bei den Geschichten noch um jene der Brüder Grimm handelt. Da kann nichts schiefgehen! Kaufen. Mithören. www.eswareinmalundwennsienicht.de JAN PLEWKA ERZÄHLT KEINE MÄRCHEN! Es wäre sicher falsch, zu denken, Plewka wäre ein Künstler, der stets anderer Leute gut interpretiert. Weit gefehlt. Neben seiner hervorragenden Arbeit mit Selig bezieht er auch politisch stets klar Stellung! So geschehen im September

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überregional +++ Aushängeschild! Die Kleinstadthelden (Suchspiel: hier in Lilienthal zusammen im Bild mit den Horny Boys), 2011 6 x Anheizer für Lena Meyer-Landrut (zuvor Support für Nena, Silbermond, New Model Army) haben angekündigt, sich aufzulösen. Das letzte Konzert soll am 30.11. in der Spedition Bremen stattfinden. R.I.P.! www.kleinstadthelden.de/neues.html

bei der „100 Prozent Ja zum Volksentscheid“Minitour und zuvor bei den `erneuerbaren Lesetagen in Hamburg´, „Lesen ohne Atomstrom“, wo Jan mit Musikern der legendären Agitband Ton Steine Scherben performte. www.lesen-ohne-atomstrom.de KLEINSTADTHELDEN ADÉ 2010 erreichten die Kleinstadthelden beim Bundesvision Song Contest von Stefan Raab exakt die Hälfte der Punkte (für Bremen), wie sie Jan Plewka und Selig (für Hamburg) einfahren konnten. Und wo Plewka vieles startet, geht es für die Kleinstadthelden dem Ende entgegen. Fazit: Osterholz verliert leider sein musikalisches

SIREENA VERÖFFENTLICHT NEUE WERKE MIT JAKI LIEBEZEIT, DRAFI DEUTSCHER u.a. Shack Media & Sireena Records werden jedoch weiterhin gute Musik von OHZ aus in die Republik tragen. So z.B. ab dem 04.11., wenn „The Munich Recordings 1966“, ein Meilenstein des deutschen Free Jazz, vom Manfred Schoof Quintett, rereleast wird. Interessant nicht nur deshalb, weil der später mit der Gruppe Can bekannt gewordene Drummer Jaki Liebezeit mit von der Partie ist. Nicht weniger gut auch „Playing Funky – The Lost Album“ der Pee Wee Bluesgang feat. Drafi Deutscher – der drei Titel selbst singt. Aufgenommen 1983 in Hamburg, wurde hier eine Kassetten-Kopie aufwendig überholt und restauriert! Last, but not least, kommt noch „The Magic Box“ von Cinema, dem aktuellen Projekt von Jürgen Krutzsch (ExTibet). Viel Spaß damit an den nasskalten Novembertagen! www.sireena.de 39


Nena am 28.12. in der Stadthalle Bremerhaven Sie hat drei Jahrzehnte mit ihrer Musik geprägt – die 80er, als sie mit ihrer Band mit „99 Luftballons“ einen Welthit landete, die 90er, als sie ihren Weg als Solokünstlerin konsequent fortsetzte und das erste 2000er-Jahrzehnt, als sie ein furioses Comeback feierte: Nena. Am 28. Dezember 2013, 20 Uhr gastiert die erfolgreichste deutsche Sängerin seit 30 Jahren mit ihrer Band in der Stadthalle Bremerhaven. Nena startete in den frühen 80ern eine unglaubliche Musikkarriere. Bereits die erste Single „Nur geträumt“ wurde ein Hit, die darauffolgende „99 Luftballons“ zum weltweiten Millionenseller. Ihre Solokarriere startete mit „Wunder geschehn“. Es folgten mehrere Pop- und Kinderliederalben und im Jahre 2002, als sie mit Ex-Bandmitglied Uwe Fahrenkrog-Petersen neue Versionen der alten Songs aufnahm, ein überragendes Comeback. Ihre Vielseitigkeit zeigte sich unter anderem in der Zusammenarbeit mit Kim Wilde und mit dem Erscheinen ihrer Autobiographie. Nena kann inzwischen auf eine Vielzahl an erfolgreichen Solo- und Bandalben und Tourneen zurück40

blicken. Im letzten Jahr erhielt sie gemeinsam mit ihren Mitstreitern Rea Garvey, Xavier Naidoo und Boss Hoss für ihre Mitwirkung als Juroren in der TV-Show „The Voice of Germany“ die Goldene Kamera in der Kategorie „Beste Unterhaltung“. Nenas aktuelles Album „Du bist gut“ trifft den Nerv der Zeit und ihrer Fans. In ihren neuen Liedern ist alles drin, was Nena ausmacht. Nena erkennt die Nöte der Menschen, zeigt Auswege auf und feiert ihre Utopie des Möglichen. Ihre Songs strahlen Wärme aus und Weite, Herzlichkeit und Haltung, den Willen zum Weiter, den Glauben an die Möglichkeit einer besseren Welt, Menschenliebe, Weisheit, Witz und Lebenslust. Die Songs ihres neuen Albums und vieles mehr können ihre Fans live auf dem Konzert von Nena am 28. Dezember 2013, um 20 Uhr in der Stadthalle Bremerhaven erleben. Konzertkarten sind noch erhältlich bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und im TicketCenter der Stadthalle Bremerhaven, Telefon 0471 – 59 17 59.


Dota am 09.11. in der Schwankhalle Bremen Dota Kehr ist aus Berlin und auch bekannt als „Die Kleingeldprinzessin“. Diesen Namen hat sie sich von ihren Weltreisen mitgebracht, auf denen sie als Straßenmusikerin durch die Lande zog. Ihre Lieder klingen nach Bossa Nova und Taschen-Swing, nach Reggae und Surfrock, ihre Texte erzählen voll Wortwitz und Leichtigkeit von gesellschaftlichen Zuständen im Glashaus und der Liebe als Bonbon – süß und in Auflösung begriffen. So erobert sie das Publikum in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mal allein, mal begleitet von ihrer Band - den Stadtpiraten - erspielt sie sich ein immer größer werdendes Publikum. Ihre erste CD erscheint im Jahr 2003 - alles in Eigenregie und auf ihrem eigenen Label „Kleingeldprinzessin Records“. Der Erfolg bleibt nicht aus, Auftritte bei Radio und Fernsehen folgen. 2011 erhält sie den deutschen Kleinkunstpreis.

Auch außerhalb Deutschlands wird man auf Dota Kehr aufmerksam. 2003 nimmt sie ein Album in Brasilien mit Danilo Guilherme und anderen brasilianischen Musikern auf. 2006 lädt sie das Goethe-Institut nach Russland, 2009 nach Neuseeland und 2010 nach Zentralasien ein. 2007 folgt eine weitere CD Produktion in Sao Paulo und die Kleingeldprinzessin tourt durch Brasilien, wo auf dem Label des brasilianischen Musikers Chico César eine Compilation erscheint. Pressestimmen: „Dota vertont Konsumkritik und Sehnsüchte so poetisch wie kaum jemand im deutschsprachigen Musikgeschäft.... – so zärtlich, witzig und gesellschaftskritisch erzählt, wie es Tucholsky für die Zwanziger tat.“ (Die Zeit) „Intelligente, bilderreiche, zuweilen in Rapmanier gebaute Texte, die durchaus auch einmal von den eigenen Befindlichkeiten absehen, um über den Tellerrand zu blicken.“ einsaugen von Stimmungen, die aufrichtig wirken, poetisch und klar ...“ (Kieler Nachrichten). Ein empfehlenswertes Konzert! Mehr Infos zu DOTA unter www.kleingeldprinzessin.de. Land & Leben verlost 2 x 2 Freikarten und zwei Cd´s. Einfach eine Mail an: gewinne@landundlebenverlag.de bis 08.11.2013 mit Rufnummer und Namen senden und schon könnte Ihnen ein Ticket-Paket gehören. 41


25 Jahre Musicland OHZ Detlef Gödicke und Udo Schloen: Zwei Freunde – Ein Geschäft „Wir waren 18, als in unserer Band „Lake Placid“ der Schlagzeuger ausstieg". Udo Schloen aus dem Nachbardorf Hambergen sagte zögernd als neuer Drummer der Band zu und innerhalb von 3 Wochen erprobte sich die Band mit Udo das Song-Programm für einen bereits gebuchten Auftritt im Gymnasium in Osterholz-Scharmbeck, in dem Detlef zur Schule ging... ...der Beginn einer lebenslangen Freundschaft. Was in einer Jugendband mit eigenen Songs (immerhin bis zur BRAVO und eigener LP „Lake Placid – Rock is alive“ 1979) begann, entwickelte sich langsam aber sicher auch zur typischen Tanzkapelle für Hochzeiten, erste Gala-Bälle und JugendDiscos (man war jung und brauchte das Geld :-).

Detlef entschied sich für ein Akkordeon-Studium in Trossingen/Württemberg und Lake Placid löste sich auf (nicht ganz: Lenny Wolff aus Hamburg übernahm mit Erlaubnis der Jungs aus OHZ den Band-Namen und wurde später in den USA mit seiner Band „Kingdom Come“ zum Weltstar). Nach Ende des Musikstudiums begann Detlef als Musiklehrer bei der Kreismusikschule Osterholz seine Berufslaufbahn als Musiklehrer. Udo und Detlef erweiterten ihre Tanzkapelle durch Bläser und unzählige „Legenden“ um unglaubliche Veranstaltungen mit den beiden Musikern bereichern noch heute so manches Tresengespräch. 42

1988 wurde ein kleines Ladenlokal in der Bahnhofstrasse 83 in OHZ frei, einer der Bandroadies war Sohn der Besitzerin, so erfuhren Udo und Detlef als Erste davon und entschieden, ein Geschäft zu gründen und das Ladenlokal anzumieten. Detlef kündigte schweren Herzens bei der Kreismusikschule, das Musicland OHZ war geboren. Zwei Jahre später platzte das ehemalige Bäckergeschäft aus allen Nähten und bei einem Bierchen in der Discothek „Vampy“ in der Bahnhofstrasse 63 erfuhren die beiden vom Wunsch des Besitzers, seine Räumlichkeiten für anderweitige Nutzung zu vermieten. Während der Sommerferien und der Fußball-WM 1990 wurden die Räume umgebaut. Am kleinen Röhren-Fernseher verfolgten Detlef und Udo und deren HandwerkerFreunde dabei den Gewinn der Fußball-WM und den Beginn in einer Ehe endenden Freundschaft zwischen einem Helfer-Paar :-). Am 1. Juli 1990 eröffnete das damals „neue“ Musicland OHZ. Es lebt heute noch, und wie! Leitspruch von Udo und Detlef war und ist bis heute: „Wir leben gern in Osterholz-Scharmbeck, wir sind hier aufgewachsen, zur Schule gegangen und haben unsere berufliche Karriere von hier aus gestartet. Wir möchten in OHZ mit unseren Familien alt werden und niemals! die Straßenseite wechseln müssen, weil uns jemand entgegen kommt, der sich bei uns nicht wohl oder „übers Ohr gehauen“ gefühlt hat. So wird man zwar nicht „Geld-Millionär“, aber um so viel reicher durch ein gutes Gefühl und die Dank-


barkeit und Freundschaft der Kunden!“ Detlef Gödecke ist ein echter Workoholic und ein engagierter Musiker bei den „Irish Bastards“ und der „New Fashion Band“. Er ist gleichzeitig Multi-Instrumentalist, Conferencier, MischpultMann, Lichttechniker (er bedient ein Lichtsteuerteil mit dem Fuß), Techniker, manchmal Roadie, Elektriker, Feinmechaniker, Seelsorger, macht das Booking, Mailings und ist Ansprechpartner für alle kleinen und großen Sorgen der Veranstalter und des Publikums. Mit seinem Akkordeon-Solo-Projekt „accordioso“ ist Detlef mittlerweile ebenso erfolgreich unterwegs. Wenn er nicht auf der Bühne steht, arbeitet er als vielgefragter Spezialist, insbesondere für Akkordeons und Keyboards, im Musicland OHZ, erfreut sich an seiner Ehefrau Debbie, seiner Patchwork-Familie und ihrem wunderschönen Domizil in OHZ-Heilshorn. Er ist leidenschaftlicher „Griechisch-Esser“, liebt Jan Torf und steht auf jede Art von Musik, nur gut gemacht muss sie sein.

Udo Schloen – die Zeitmaschine. Als Trommler der „New Fashion Band“ spielt er präzise wie ein Uhrwerk und bildet damit das Fundament der Band. Im Musicland-OHZ genießt Udo als absoluter „Drum-Freak“ hohes Ansehen und die Trommler-Szene versammelt sich dort, wenn er die ganz Großen des Schlagzeugspiels (Terry Bozzio, Gregg Bissonette, Pete York, Rene Creemers etc.) zur Drum-Clinic einlädt (Originalzitat Terry Bozzio: Warum habe ich in diesem Jahr keine Drum-Clinic bei Udo in OHZ!!) Udo ist ein echter Kumpeltyp, legt Wert auf gute Kleidung (aber ohne Etepetete), trinkt gern besonders guten Whiskey (aber nur Sonntags tagsüber) oder Tivoli-Spezial (Jim Beam, zelebriert) und hat seine späte Liebe für „MalleParty-Urlaub“ entdeckt.

Wir gratulieren den beiden Jungs zur „Silberhochzeit“ und wünschen ihnen privat, musikalisch und geschäftlich alles Gute! (hg) 43


von Hans Georg van Herste Ein Küchenbrand in Indien und seine Folgen (Teil 3) Es stellte sich schlussendlich heraus, dass dieser Werauchimmer in Chennai dabei gewesen sein musste. Schon hatte er meinen Koffer an sich gerissen und stürmte damit aus dem Flughafengebäude. Ich rannte ihm nach und stand plötzlich vor einem alten, klapprigen Auto. Mein „Kofferdieb“ war gerade dabei, mein Gepäck im Kofferraum zu verstauen. Er hielt mir die Tür auf und lud mich in sein Auto ein. Da ich ein wenig zögerte – mir war immer noch nicht ganz wohl bei der Geschichte –, gab er mir einen kleinen Stoß. Kaum saß ich, brauste er auch schon durch das Verkehrsgetümmel. Zwischen zwei Hupern erklärte er mir, dass wir uns beeilen müssten, da sonst mein Flug nach Frankfurt ohne mich stattfinden und ich meinen Kirchgang verpassen würde. In halsbrecherischem Tempo – das war ich Gott sei Dank gewohnt – chauffierte er mich durch die Millionenmetropole. Er konnte sogar so viel Zeit herausfahren, dass es für uns beide noch für einen Kaffee reichte. Wir stellten uns kurz vor der Passkontrolle an ein Stehcafé. Als ich mit meinen letzten Rupies den fürchterlichen Instantkaffee bezahlen wollte, winkte der Barmann freundlich ab und erklärte mir, dass er ein guter Freund meines Chauffeurs sei und von meinen Heldentaten schon gehört hätte. Ich bedankte mich freundlich, steckte mein Geld wieder ein, verabschiedete mich von den beiden und ging in Richtung Kontrollschalter davon. Aus den Augenwinkeln konnte ich noch sehen, dass der Barmann zum Telefon 44

griff. Wegen des Flughafenlärms sagte er sehr laut: „He`s comming.“ Die Dame an der Passkontrolle lächelte mir schon freundlich entgegen, schlug meinen Pass auf, setzte einen Stempel hinein, ohne auch nur einen Blick auf mein Visum getan zu haben, und reichte mir das Dokument zurück. Auf dem Weg zu meinem Gate fiel mir siedendheiß ein, dass der Fahrer ja noch meinen Koffer im Auto hatte. Ich drehte sofort um und rannte zurück zur Sperre. Der Mann stand Gott sei Dank noch am Stehcafé und ich schrie ihn von weitem an. „My Baggage is in your car!“ Er drehte sich zu mir um und lächelte. „No, your baggage is on the way to your plane!“ Erleichtert winkte ich den zwei Männern zu und rannte zu meinem Gate. Jetzt erst wurde mir bewusst, dass im Hintergrund Weihnachtslieder in deutscher Sprache liefen. Langsam wunderte mich gar nichts mehr. Als ich mein Gate erreicht hatte, musste ich noch fast eine Stunde warten, da meine Maschine Verspätung hatte. So hatte ich die Gelegenheit, die gesamte Weihnachtslangspielplatte von Udo Jürgens zu hören. Als mein Flug aufgerufen wurde, ging ich zur Tür. Dort stand eine junge Flughafenmitarbeiterin. Sie ließ alle Passagiere an sich vorbeigehen und stellte sich mir plötzlich in den Weg. Ich erschrak und dachte, jetzt lassen die dich wieder nicht mitfliegen, weil irgendwas mit Pass oder Ticket nicht in Ordnung ist. Sie lächelte mich an, gab mir die Hand und


bedankte sich für die Hilfe, die ich in Chennai geleistet hätte. Ich solle mich nun beeilen, da ich, wie alle Deutschen, Weihnachten in eine Kirche ginge. Sie hoffe, die Weihnachtsmusik wäre nach meinem Geschmack gewesen. Man hätte erst eine solche auftreiben müssen, da man in Delhi solche Musik nur selten hören würde. Ich war sprachlos. Kaum hatte ich das Flugzeug betreten und nach meinem Platz in der Touristenklasse Ausschau gehalten, wurde ich von einer freundlichen Stewardess zu einem freien Platz in der BusinessClass geführt. Ich zeigte ihr mein Ticket, um ihr zu zeigen, dass sie einen Fehler gemacht hatte. Sie nickte mir freundlich zu und erklärte, das sei alles so in Ordnung. Ein Fluggast hätte kurzfristig abgesagt und da ich so viel Gutes für Wenauchimmer getan hätte, wäre das nun mein Platz. Nach einem fürstlichen Mahl, lehnte ich mich zurück und genoss den Flug über den Wolken. Die Stewardess kam mehrfach zu mir, um mich nach meinen Wünschen zu fragen. Zum Abschied gab sie mir die Hand und bedankte sich noch einmal für meine Hilfe für den Wenauchimmer. Als ich in Bremen – nach dem Umsteigen in Frankfurt – meinen Koffer vom Band nahm, zeigte die Flughafenuhr zwanzig Minuten nach Mitternacht. Ich war also am Heiligen Abend gelandet. Alle drei Kinder des Diebes sind auf mein Betreiben hin zur Schule gegangen. Die älteste Tochter studiert heute, schickt mir ab und zu eine Karte und erinnert mich dadurch immer wieder an den Küchenbrand und seine Folgen. Hans Georg van Herste: Ein fast zerbrochenes Herz – meine Lebensgeschichte Teil 2, ISBN: 9783837067866,244 Seiten, 19,90 Euro 45


„Abenteuer-Raus auf´s Land!“ Erlebnisbericht von Alice Les Landes (Teil 1) Mit dieser Ausgabe beginnen wir die Veröffentlichung eines Buches, in dem die Autorin Alice Les Landes auf humorvolle Weise ihre Auflehnung gegen Lebensmittel aus dem Supermarkt und ihren holprigen Weg von der Stadt raus auf´s Land beschreibt, ganz nach dem Motto von Wilhelm Busch : „Dummheit, die man bei andern sieht, wirkt meist erheiternd aufs Gemüt!“ Interessant, dass ihre Erlebnisse die 80er Jahre im Vogelsberg beschreiben, aber mit wenigen Abstrichen noch genau so brisant sind wie damals. Diese reich bebilderte und mit liebevollen und witzigen Vignetten ausgeschmückte Anekdotensammlung umfasst zwei Jahre Landleben, für die der Durchschnittsmensch etwa sieben Jahre veranschlagen würde. Das Wieso und Warum Wir hatten die Nase voll! Diese derbe Einleitung erklärt wohl am besten, was sich ereignet hatte mit uns, durch uns, wegen uns und für uns. Wir könnten jetzt wohl noch in unserem Reihenhaus wohnen – sauber – geregelt – wohlständig – normal. Aber wir wollten nicht mehr. Das heißt, eigentlich wollte i c h nicht mehr und ein nörgelnder Querkopf bringt irgendwann auch den ruhigsten Zeitgenossen dazu, nicht nur zu denken, sondern auch zu handeln. Lebensmittel wurden im Supermarkt kurz vor Ladenschluß planlos zusammen gestellt und zwei Tage später zu einem Teil wieder dem Müll geopfert. Dazu waren sie von schlechter Qualität und teuer. Das Häuschen mußte samt Rasen dem Kastendenken der Reihenhausbewohner folgend sauber, ordentlich, angepaßt sein. Also mußte eine Putzhilfe her. Am Wochenende flüchteten wir dann in atemberaubender Hektik auf unsere „Ranch“ – ein wildes, zwei Hektar großes Grundstück im Taunus – einigermaßen abseits gelegen, ein Refugium für Vögel und Amphibien, von Rasenmähern ungeschoren. 46

Leider konnten sich unsere glücklicherweise entfernt wohnenden rasenmähenden Nachbarn nicht enthalten, ihre Parzellen in eine Parklandschaft zu verwandeln, mit durch Netze geschützten Obstbäumen, an denen sich die Vögel furchtbar rächten. Denn einmal durch ein kleines Schlupfloch eingedrungen, fanden sie den Ausgang nicht mehr und plünderten notgedrungen den ganzen Ertrag. In harter und mühseliger Knochenarbeit schufteten wir dort, anfangs mit Hilfe meiner Eltern, um die deutlichen Spuren von vorhergegangener menschlicher „Zivilisation“ zu beseitigen. Und vor allem pflanzten wir Bäume. Nach zwei Jahren waren es mindestens 200 – große, kleine, Fichten und Laubbäume. Ilka, unsere Schäferhund-Mischung und Felix, der noch gemischtere, teilten mit uns und unseren Heidschnucken dieses Paradies. Ganz zu schweigen von den zahlreichen Besuchern, die mit Kind und Kegel und Hunden und Pferden bei uns einkehrten und sich bei Sonnenschein und anschließender Lagerfeuerromantik an unseren flüssigen und nahrhaften Vorräten stärkten. Sie leisteten ganze Arbeit, nicht ohne beim


Abschied zu erklären, beim nächsten Besuch wollten sie unbedingt auch einmal holzhacken oder sich sonstwie produktiv zeigen. Einmal im Jahr, so gegen Ende Mai, gab es ein „Rodeo“, bei dem die Schafe geschoren wurden und die meisten Besucher auch der Arbeit nicht ungeschoren davon liefen. Einige packte dann jedoch urplötzlich der Ischias oder sonst ein Feind der körperlichen Arbeit und streckte sie aufs Lager darnieder. Es ist eine harte Arbeit, Schafe zu scheren, erst recht, wenn man von Hand schert und ungeübt ist. Unsere Heidschnucken hatten darum immer einen ganz individuellen Schnitt, der sich aber bis zum Spätherbst wieder verlor. Die Schafe waren ausgezeichnete Landschaftspfleger, und was vorher graubraunes Gestrüpp war, wuchs nun saftig grün mit unzähligen Kräutern vermischt. Allerdings mussten wir die Bäume vor Verbiß durch Draht schützen, denn Rindenschälen gehörte neben „Koppel-Überrennen“ zu ihren liebsten Beschäftigungen. Felix, der Rüde, liebte unseren Bock und umgekehrt. Die beiden lagen oft Seite an Seite, einer diesseits, der andere jenseits des Zaunes und genossen die Zweisamkeit. Felix putzte dem Bock die Ohren, flöhte ihn und sorgte auch dafür, daß das entgegen gesetzte Ende sauber war. Der Bock ließ es hingebungsvoll geschehen und rieb sich dabei wohlig am Zaun. Allerdings verdarb es sich Felix mit den Schafmüttern, weil er immer versuchte, die Lämmchen abzulecken, was er in aller Ausführlichkeit tat, wenn er dazu Gelegenheit hatte. Fortsetzung folgt... 47


Spielereien… „Turd Birds“ und „The Bureau: XCOM Declassified “ Turd Birds (Cat Daddy Games) für iPhone, iPad Spielefans mit Mobilgeräten können mit „Turd Birds“ kostenlos (via App Store, Google Play, Amazon) eine Auswahl von gefiederten Flattermännern durch die Lüfte tirilieren lassen, um sie bei Berührung Vogelkacke auf ihre Ziele prasseln zu lassen. Das Game animiert die Spieler zu einem Abenteuer, bei dem unzählige Menschen und Schatzkisten „vollgekackt“ werden müssen. Im Verlaufe der Spielzeit ändern sich jedoch die Kulissen oder Hindernisse - Sie reichen von Stränden über Baustellen mit UFOs bis hin zu Vorortidyllen und Straßen voller Zombies. Als humorvolle Variante der traditionellen Endless-Runner ist Turd Birds ein leicht zugängliches Spiel, das Spaß macht, und dabei lobenswerterweise eben mal kein Kriegsspiel ist! Der Hersteller Cat Daddy Games entwickelt Spiele für alle Altersstufen, um damit das Kind

in uns allen anzusprechen! Mit einer leicht zugänglichen Spielweise, liebevoll gestalteten Animationen sowie lustigen Herausforderungen bietet „Turd Birds“ den Spielern Spielspaß, bei dem auch der soziale Faktor nicht zu kurz kommt, denn die Spieler dürfen ihre Erlebnisse mit Freunden teilen. Die liebenswerten VogelCharaktere, amüsante und vertraute Umgebungen, anspruchsvolle Gegner und Unmengen an Vogeldreck machen „Turd Birds“ zu einem „beschissen“ guten Action-Adventure-Spiel, das Kindern, Familien oder Gelegenheitsspielern jeder Altergruppe einen etwas sozialeren Spaß gönnt. Das Spiel kann via facebook verknüpft werden, um z.B. Profilbilder von Freunden als neue Ziele auszuwählen, und es enthält unterschiedlichste Kotattacken (die sich nach den verzehrten Appetithappen richten; Donuts, Mais, Chilischoten etc). Wer Federn sammelt, darf neue Vögel frei schalten. Kackfrech! **** (rp) www.facebook.com/turdbirds.

The Bureau: XCOM Declassified (2K) für Xbox 360; PS3; Windows PC (USK ab 18) “The Bureau: XCOM Declassified“ verlangt von seinen Nutzern taktisches Denken inklusive einer intelligenten Spielweise. Dafür belohnt das Game die Spieler dann mit echten Herausforderungen und ihren Konsequenzen! Währenddessen erzählt „The Bureau“ die Geschichte des Ursprungs der geheimen XCOM-Organisation bzw des Kampfes, den sie gegen einen mysteriösen Feind führt, sowie ihrer Bemühungen, die Wahrheit über eine außerirdische Bedrohung zu vertuschen. Angesiedelt im Jahr 1962, spielt die Geschichte auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges. Als „Third-Person-Taktikshooter“ generiert „The Bureau“ neue Erfahrungen, indem es die klassische XCOM-Form eines Stra48

tegiespiels mit Sicht von oben aufbricht und die Spieler in die Stiefel eines Kommandanten auf dem Schlachtfeld mitten in das Gefecht steckt. Die Spieler steuern den Spezialagenten William Carter, bzw. befehligen die Mitglieder ihres Trupps mit der ihm angeborenen Fähigkeit des "Battlefokus", um kalkulierte, taktische Pläne in Echtzeit auszuarbeiten oder umzusetzen. Als letzte Verteidigungslinie kann jede Entscheidung des Spielers den Unterschied zwischen Leben und Tod für Carter, seinen Trupp oder die Menschheit ausmachen. Durch die Endgültigkeit des Todes von Truppmitgliedern bleibt „The Bureau“ dem XCOM-Prinzip treu. (rp) *** www.erasethetruth.com


Menschenskinder...! Leonas Tipp: Ich heiße Leona, und möchte Euch heute kurz berichten, was mir im Moment sehr gut gefällt... Dieses Mal geht es um die Neon Dogs, eine deutsche Teenieband, die ich sehr gerne mag. Der Sänger heißt Josh, nebenbei spielt er auch noch E-Gitarre. Der Schlagzeuger heißt Jonas,

gechillt und natürlich Fotos gemacht. Was ich lustig fand, war, dass ich vor dem Konzert mit meinen Freundinnen Tretboot fahren war und wir uns gefragt haben: „Sind das da auf dem Steg nicht die Neon Dogs?“ Dann sind wir ganz schnell dorthin getrampelt, und haben gesehen, dass die das wirklich sind. Wir haben sehr auffällig gewunken. Der Einzige, der zurückgewunken hat, war Josh. Naja, dann wollten wir schnell zum Ufer, um zu den Neon Dogs zu können. Erst einmal sind wir ganz schnell zum Backstageraum... und ...bääähm... da standen sie! Und wir. Erstmal total schüchtern. So sind wir halt. Naja, ihr könnt ja auch mal reinhören... ;) Liebe Grüße, Eure Leona ❤

der Keyboarder Oliver (Olli) und Peer spielt, wie Josh, E-Gitarre. Zusammen schreiben sie sehr schöne Songs. Die Boys sind noch alle sehr jung, ungefähr zwischen 15 bis 16 Jahre alt. Sie hatten sich schon in der Grundschule zusammengetan. Damals hießen sie noch „Pausenbrot“. Die Band hat schon zwei Musikvideos gedreht, die im Internet zu finden sind. Einmal gibt es ein Video zu der Single „Träumen“. Das andere Lied das noch auf der Single drauf ist heißt „Baustelle“. Beide Videos sind echt gut geworden. Mir gefallen auch besonders die Videos vom „Neon Dogs Channel“ auf Youtube, in denen sie über sich erzählen. Bisher gibt es 7 Episoden. Beim Overland-Festival am 17.08.13 durfte ich die vier Jungs zusammen mit ein paar Freundinnen kennenlernen. Sie waren sehr nett zu uns. Wir haben sogar Autogramme bekommen. Die Neon Dogs haben eine sehr schöne Show abgeliefert, aber leider sind nicht so viele Leute gekommen. Dafür sind die Jungs aber nachher zu den Fans gegangen, haben 49


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Steuern Tipps & Infos

Vorsicht bei Nutzung des Elster-Programms Der Bundesfinanzhof hat die nachträgliche Änderung von Steuererklärungen abgelehnt, die mit dem Elster-Programm erstellt wurden. Er weist außerdem darauf hin, dass für die Nutzung des Programms steuerliche Grundkenntnisse notwendig sind. Viele Dinge können heute online erledigt werden. Termine werden vereinbart, der Stand des Stromzählers wird übermittelt und auch die Einkommensteuer-Erklärung kann am Bildschirm ausgefüllt werden. Die Finanzverwaltung behauptet (zuletzt das Finanzamt Stade in einem Artikel des Stader Tageblatts vom 14. August 2013), die Steuererklärung mit dem Elster-Programm sei „ein Kinderspiel“. Aber: Wer möchte aus Unwissenheit seine berechtigte Steuererstattung verspielen? Eine falsche oder vergessene Eingabe reicht und das Geld ist weg. Eine Überprüfung der Steuererklärung durch die Finanzämter – insbesondere zugunsten der Steuerbürger – kann aufgrund der elektronischen Massenabfertigung nicht erwartet werden. Das Elster-Programm ist eine elektronische Eingabemaske, die partielle Hilfestellungen gibt und die anhand der eingegebenen Daten eine Steuerberechnung vornimmt. Die Krux liegt darin, dass oftmals eben nicht alle Daten, beispielsweise zur doppelten Haushaltsführung, zu Unterhaltsaufwendungen oder zu außergewöhnlichen Belastungen eingegeben werden. Mit Klagen gegen das Elster-Programm hatte sich der Bundesfinanzhof (BFH), das oberste Steuergericht der Bundesrepublik Deutschland, in zwei aktuell veröffentlichten Urteilen vom 20. März 2013 zu beschäftigen. In beiden Fällen begehrten Steuerbürger nach Ablauf der Einspruchsfrist die nachträgliche Berücksichtigung von Sonderausgaben. Aufgrund der unübersichtlichen Menü-

führung des Programms waren diese nicht eingegeben worden. Der Bundesfinanzhof hat in dem einen Fall für und in dem anderen Fall gegen den Steuerbürger entschieden. Interessant ist, dass der BFH in seinen Urteilsbegründungen darauf hinweist, dass die Bedienung des Elster-Programms nicht einfach sei und die nur teilweise Abbildung des Steuerformulars auf dem Bildschirm die Bearbeitung erschwere. Außerdem habe der Nutzer des Elster-Programmes die Pflicht, alle zusätzlich gegebenen Erläuterungen zum Programm aufzurufen, sorgfältig zu lesen und zu beachten. In einem Kommentar zu diesen BFH-Urteilen findet der Richter am Bundesfinanzhof Prof. Dr. Stefan Schneider deutliche Worte: „Man kann Steuerpflichtigen nur davon abraten, das elektronische Steuererklärungsformular Elster zu benutzen“. Fest steht: Der Steuerbürger nutzt das ElsterProgramm auf eigenes Risiko. Leider ist dies den wenigsten bewusst. In der täglichen Praxis sind die Steuerberater immer öfter als Retter in höchster Not gefragt, da Elster eben nicht ohne steuerliches Vorwissen korrekt bedient werden kann. Deshalb ist es höchste Zeit für einen Warnhinweis, der beim Öffnen des Elster-Programms aufblinkt: „Lesen Sie die Erläuterungen genau und fragen Sie im Zweifel Ihren Steuerberater“. Dipl.-Kfm. Thomas Feld – Steuerberater in BRV www.steuerberater-feld.de 51


Augen auf beim Hausverkauf!

Es gibt viele Gründe, sein Haus zu verkaufen. Damit dies reibungslos über die Bühne geht, müssen Immobilienbesitzer einiges bedenken. Denn in aller Regel handelt es sich dabei schließlich um das größte private Vermögen. Ohne die Sache gründlich und wohl überlegt anzugehen, kann ein spontaner Verkauf verheerende Folgen haben – zumindest in finanzieller Hinsicht.

Wer sich für die Zusammenarbeit mit einem Makler entscheidet, sollte diesen im eigenen Interesse gut unterstützen, denn der Verkaufserfolg hängt maßgeblich davon ab, welche Informationen und Dokumente der Makler zur Verfügung hat. Ein guter Makler ist mit der Erstellung eines Exposés vertraut und kann seine Vermarktungsstrategien und regionalen Marktkenntnisse einbringen. Er informiert sich sehr umfassend über das Wohnumfeld, um seine Kaufinteressenten eingehend zu beraten. Auch kann er sich um die Erstellung des gesetzlich vorgeschriebenen Energieausweises kümmern, hat bereits Kontakte zu Kaufinteressenten, bietet das Objekt breit gefächert attraktiv an und kann bei speziellen Fragen auch kompetente Auskünfte geben.

So muss zum Beispiel der richtige Zeitpunkt wohl überlegt sein, was potenzielle Käufer vorab gern wissen möchten oder was nach dem Verkauf der Immobilie geschehen soll. Ebenfalls nicht außer Acht lassen sollte man die Frage nach möglichen juristischen oder steuerlichen Folgen, die den Verkauf verzögern oder gar verteuern können. Hausbesitzer sollten sich fragen: Wie viel ist das Haus wert? Wie wird dieser Wert ermittelt? Wie sichere ich mich rechtlich richtig ab? Ob man einen Immobilienberater beauftragt oder den Verkauf selbst in die Hand nimmt, hängt von der individuellen Situation ab. Ideal ist natürlich ein Mittler – ein Immobilienmakler, der zwischen den Interessen von Käufer und Verkäufer schlichten kann und so eine ausgewogene Verhandlung herstellt. Das führt meist zum Erfolg und verhindert so manche Rechtsstreitigkeit.

Bei der Abwicklung des Notar-Vertrages, den Verkäufer und Käufer nicht ohne fremde Hilfe aushandeln sollten, ist Vorsicht geboten – etwa dann, wenn gewisse mündliche Vereinbarungen, die getroffen wurden, nicht schriftlich im Vertrag fixiert werden. Der Notar nämlich war bei den Vereinbarungen während der Verhandlung nicht dabei – ein Makler hingegen schon. Dessen Aufgabe ist es auch, Entwürfe von Kaufverträgen zu gestalten und die darin erwähnten Punkte mit Käufern und Verkäufern einen nach dem anderen zu besprechen. Eine strukturierte Verkaufsabwicklung sichert allen Parteien rundum Zufriedenheit.

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Susanne Bössow www.immowert-nord.com


Blome Elektrik

sorgt für Bewegung und schützt das Klima

„Wir haben gut zu tun“, freut sich Jürgen Blome. Ein Grund dafür sei die weiter ungebrochene Nachfrage nach erneuerbaren Energien. Die Installation von solarthermischen sowie Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen ist eine Spezialität der J. Blome Elektrik GmbH. „Wir haben dieses Jahr schon diverse davon gebaut.“ Kunden dafür werden ihm zufolge auf regionalen Messen geworben wie auf der Publica, der Modernisierungsmesse oder der Tarmstedter Ausstellung. „Es lohnt sich für uns die Messen zu besuchen. Die erneuerbaren Energien sind ein aktuelles Thema“, sagt der Elektromeister. Die Möglichkeiten für eine eigene Photovoltaikanlage sind vielfältig – vom Carport bis zum Hausdach lassen sich die Energieerzeuger montieren. Wenn man die Anlagen groß genug dimensioniert braucht man kaum Strom hinzukaufen. Die nicht benötigte Energie kann ins Netz eingespeist werden und spült so zusätzlich Geld in die Kasse. Bei ihm und dem weiteren Geschäftsführer, Jens Heißenbüttel, ebenfalls Elektromeister, laufen die Fäden des Betriebes zusammen. Vier Meister,

zwölf Angestellte und drei Auszubildende beschäftigt der Elektrofachbetrieb zurzeit. 2002 haben sich Blome und Heißenbüttel zusammen getan. „Ich möchte, dass das weiter geht“, sagt der 56jährige Blome zum Zusammenschluss mit Heißenbüttel. Neben normaler Elektrotechnik wie Installationen von Beleuchtung, Reparaturen bildet das Hauptgeschäft Automatisierung- und Steuerungsstechnik. „Wir haben zum Beispiel ein Bewegungssystem für einen U-Boot-Simulator gebaut“, sagt Heißenbüttel. Weiter gehörten Fertigungsstraßen für die Automobilindustrie oder die Elektrotechnik für die hydraulische Steuerung von Schiffstüren zum Schwerpunkt. Und da arbeitet die Firma weltweit. In Singapur z.B. hat die Firma J. Blome Elektrik u.a. einen UBoot-Simulator für die Marine eingerichtet. Brasilien, Portugal und Frankreich oder Südafrika wurden ebenfalls in Sachen Elektrotechnik bereist. Der Elektro-Fachbetrieb hat seinen Sitz in der Rudolf-Diesel-Straße 15, ist im Internet unter www.Blomeelektrik.de zu finden, die Telefonnummer lautet 04791/13470.

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Tausch- und Verschenkmarkt im Internet Ein kostenloses Angebot der A.S.O. Weihnachten steht vor der Tür. Eine Zeit der Besinnlichkeit, aber auch eine Zeit des Schenkens. Die Menschen suchen Geschenke, mit denen sie Verwandten und Bekannten eine Freude bereiten können. So manch einem fällt dabei auf, wie viel Gegenstände im eigenen Haushalt keine Verwendung finden und im Keller oder dem Dachboden verstauben. Seit Jahren nicht benutzt – zum Wegwerfen zu schade. Warum nicht einmal ein Geschenk auf dem Second-Hand-Markt suchen? Oft sind Gebrauchtangebote nur einmal benutzt und in Top Zustand. Warum nicht einmal eigene Dinge tauschen oder verschenken? Für andere Menschen können sie wertvoll und nützlich sein. Diese Form des Schenkens oder Tauschens bedeutet gleichzeitig aktive Abfallvermeidung. Denn je länger Waren genutzt werden, um so mehr können zur Herstellung der Produkte verwendete Rohstoffe eingespart werden. Aus diesem Grund hat die A.S.O. einen regionalen Tausch- und Verschenkmarkt eingerichtet. Eine nicht kommerzielle Online-Plattform, die Anbie-

tende und Suchende zusammenbringen soll. Privatpersonen können hier kostenlos inserieren. Nach der Anmeldung sind die Angebote mit wenigen Klicks eingestellt. Durch verschiedene Verwaltungsmöglichkeiten behält der Anbieter auch bei mehreren Inseraten einen guten Überblick. Die Angabe des eigenen Namens und anderer persönlicher Daten in der Anzeige ist möglich, aber nicht erforderlich. Dafür gibt es ein von der A.S.O. bereitgestelltes Kontaktformular, mit dem sich jeder am Angebot Interessierte an den Inserenten wenden kann. Suchende können ohne Anmeldung die Börse durchstöbern, sich bei interessanten Gegenständen die Details anzeigen lassen und sich mit dem Anbieter in Verbindung setzen. Die mögliche Suche nach Rubriken, Stichworten oder Orten gibt einen schnellen Überblick. Zu finden ist der Tausch- und Verschenkmarkt auf der Internetseite der A.S.O. unter www.abfall-service-osterholz.de oder direkt unter www.boerse.aso-ohz.de

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Rohdenburg Umbau geschafft Werkers Welt in Lilienthal jetzt neu geordnet und übersichtlicher

Ich besuchte Rohdenburg um mir einen persönlichen Eindruck des Geschäftes zu machen und traf mich mit der Firmenleitung, die mir zuerst etwas über die lange Geschichte des Betriebes erzählte: 1889 erfolgte die Gründung der Firma Rohdenburg in Lilienthal an der Hauptstrasse 26 durch Hermann Ludwig Rohdenburg. Das Geschäft entwickelte sich als Kolonialwarenhandel. Durch die Anlegestelle für Torfschiffe an der Wörpe hinter dem Haus hatte man eine direkte Verkehrsanbindung und die Kunden konnten mittels der Schiffe ihre Waren bestens abtransportieren. 1911 wurde der Betrieb von Hermann Hinnrich Rohdenburg übernommen, der das Sortiment erweiterte. Nun wurden auch Lebensmittel, Kleineisenwaren, Papier, Drogen und Farben angeboten. Zeitweilig wurde auch ein Holz-

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schuhmacher beschäftigt. 1968 wurde auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Neubau errichtet und das Sortiment durch Gartengeräte und Gartenmöbel erweitert. Außerdem gehörten jetzt auch Öfen und Herde, Waffen und Munition, Heizöl, Propangas, Hausrat, Draht und sanitäre Einrichtungen zum Angebot. 1974 wurde das Geschäft dann durch die dritte Generation der Rohdenburgs übernommen. Anneliese Meyer und Heinz Hermann Rohdenburg übernahmen die Leitung des Betriebes. Seit 1993 ist die Lilienthaler Goebelstraße der Firmensitz und das wird auch so schnell nicht geändert, denn das Geschäft erstrahlt nach umfangreichen Umbauarbeiten in neuem Glanz. Seit 7.10. kann man das Resultat bestaunen. Kein Regal ist dort geblieben, wo es vorher gestanden hat. Alles ist neu geordnet und die Gänge sind verbreitert worden. Auch der Eingangsbereich ist völlig neu gestaltet worden. Über 30.000 Artikel mussten im Geschäft verschoben werden und das Sortiment wurde erneut vergrößert. Rohdenburgs loben den steten Einsatz ihres Teams während der Umbauphase. Eine langjährige Mitarbeiterin schlief sogar im Geschäft, während die Türen ausgetauscht wurden, um zu gewährleisten, dass sich keine Langfinger Zutritt verschaffen.


Rohdenburg ist kein klassischer Baumarkt. Hier findet man vor allem Markenartikel (Werkers Welt ist die Fachhandelsschiene von Habebau – hier ist Rohdenburg 100%iger Gesellschafter) und Profi-Werkzeug. Aber auch die Bastel- und Deko-Abteilung ist etwas Besonderes. Hier gibt es für Bastelfreunde alles, was das Herz begehrt – und mehr. Zur Zeit gibt es eine große Fläche mit Deko- und Bastelsachen für die Weihnachtszeit. Lichterketten, alles zum Kranzbinden, ein riesiges Kerzensortiment, täuschend echte Deko-Blumen und vieles mehr findet man in diesem Bereich des Geschäftes. Alles für Haus und Hof ist im riesigen Angebot vorhanden. 70 verschiedene Fußmatten, Leifheit-Produkte, Stihl Kettensägen, Schrauben, Mut-

tern, Nägel, Schlösser, Bohrmaschinen, Holzspalter, Öfen, Farben, Fahrradzubehör, ganze Gartenhäuser und vieles mehr findet man bei Rohdenburg. Die Farbenabteilung ist mit einer hochmodernen Farbmischmaschine ausgestattet, die jede gewünschte Farbe in Minuten exakt anmischt. Der Schlüsselservice ist sehr beliebt. Hier kann man sich schnell und unkompliziert Schlüssel duplizieren lassen. Bei Rohdenburg gibt es mehr Fachberater auf gleicher Fläche als im Baumarkt – hier wird der Kunde nicht mit seinen Anliegen allein gelassen, sondern freundlich und umfassend beraten und informiert. Wir gratulieren Rohdenburg zum gelungenen Umbau und wünschen diesem Familien-Vorzeigebetrieb weiterhin alles Gute. (hg)

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Schlemmer-Test Bocadillo – das Flammkuchenhaus

Zweimal im Landkreis OHZ – zweimal gut – zweimal im Schwimmbad

Restaurants an oder in Schwimmbädern gelten im allgemeinen als bessere Pommes-Buden mit Süßwaren-Angebot. In Lilienthal und Osterholz-Scharmbeck ist das ganz anders! Wir hörten davon, dass es dort in Schwimmbädern wirklich gute Restaurants mit Flammkuchen und Baguettes geben soll und machten uns auf, um zu überprüfen, ob das stimmt. Als wir ins Osterholzer Schwimmbad in die dortige BocadilloFiliale kamen, war das Restaurant bis auf wenige Plätze voll besetzt mit jungen, alten,

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trockenen und nicht ganz trokkenen Gästen bester Laune. In einer Spielecke vergnügte sich ein Vater mit seiner Tochter, während die Mutter mit der Oma und weiteren Verwandten das gute Essen genoss. Durch die großen Scheiben zum Schwimmbad konnte man das bunte Treiben der Badegäste betrachten. Die Badegäste hatten auch im Bad einen Restaurant-Bereich mit Tischen und Stühlen, wo man sich mal eben einen kurzen Snack oder ein Getränk nach Wahl einverleiben konnte. Wir nahmen Platz und studierten die Karte, um uns für einen Flammkuchen „Bocadillo“ (mit Creme fraiche, Garnelen, Tomaten, Zwiebeln, schwarzen Oliven und Käse), ein „Galette Gyros“ (pikanter Crepe mit Gyros, Zwiebeln, Käse und hausge-


machtem Knoblauch-Dressing), ein selbst zusammengestelltes Baguette mit Ei, Spargel, Zwiebeln, Thunfisch und Käse (als Vollkornbaguette) und einen „Flammkuchen Gyros“ (diesen verzehrte ich bei meinem Lilienthal-Besuch) mit Creme fraiche, Gyros, Zwiebeln, Tomaten und Käse. Während wir auf die Bestellung warteten, ging ich ins Obergeschoss, um mir den Clubraum anzuschauen, den man für Veranstaltungen als geschlossene Gesellschaft oder für Tagungen und Vorträge (Technik wie Beamer etc. vorhanden) mieten kann, und war erstaunt: zwei topstylische Räume mit moderner Einrichtung, sehr gepflegt und einladend. Und das in einem Schwimmbad! Als ich von meiner Besichtigungstour wiederkam, stand bereits das Essen auf dem Tisch und lachte mich an. „Wenn das alles so schmeckt, wie es aussieht, dann können die Gäste sich wirklich glücklich schätzen“, dachte ich mir. Und es schmeckte ebenso gut, wie es aussah. Alles war frisch und mit Herz zubereitet. Die Portionen waren anständig und die Preise sehr moderat. Ich fragte die Chefin Colar Sinkowski, die Bocadillo Lilienthal mit ihrem Mann Uwe seit 12 Jahren und Bocadillo OHZ seit sechs Jahren betreibt, wie sie es schaffe, bei sieben Tagen Arbeit in der Woche solch gute Qualität und einen so freundlichen und zuvorkommenden Service zu bieten, und sie sagte: „Manchmal ist es schon hart, aber wenn ich die zufriedenen Gesichter der Gäste sehe und höre, wie gut es ihnen bei uns gefällt, gibt mir das jede Menge Schwung, so weiter zu machen“. Respekt! Auch das Außer-Haus- und Mittagstisch-Geschäft kann sich sehen lassen. Viele Stammkunden aus der Umgebung lassen sich im Bocadillo

regelmäßig mittags verwöhnen. Die Öffnungszeiten sind für die Gäste sehr attraktiv: Osterholz: Montag bis Freitag 09.00 – 22.00 Uhr, Samstag und Sonntag 09.00 – 18.30 Uhr, Lilienthal: Montag bis Freitag 14.00 – 22.30 Uhr, Samstag und Sonntag 11.00 – 22.30 Uhr. Informieren Sie sich auch auf www.bocadilloohz.de über aktuelle Angebote. Oder reservieren Sie Ihren Tisch, bestellen Ihr Abhol-Gericht oder reservieren den Clubraum unter 04791 / 98 03 04 (OHZ), 04298 / 31 5 11. Wir wünschen guten Hunger im Bocadillo (OHZ im Allwetterbad, Am Barkhof, Lilienthal im Hallenbad, Zum Schoofmoor 7). (hg)

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Schlemmer-Test

The Grill – Sterne-Steaks und hochkarätiges Ambiente

In der Bremer Vahr befindet sich das EdelSteakhouse „The Grill“. An einem lauen Herbstabend machten wir uns auf, um einen Schlemmertest der Extra-Klasse zu erleben. Schon von außen lässt sich erahnen, dass es drinnen etwas Besonderes geben muss. In dem markanten weißen Haus, das seit zwei Jahren „The Grill“ beherbergt, gibt es Rindfleisch der ExtraKlasse und einen ganz besonders guten Service. Denis Oetzel empfing uns mit offenen Armen und geleitete uns an einen perfekt eingedeckten Tisch im modern-rustikal eingerichteten Schlemmer-Tempel. Wir ließen uns nieder und studierten

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die schön gestaltete Speisekarte. Uns lief das Wasser schon beim Lesen der Karte im Munde zusammen, als Herr Oetzel mit einem kleinen Gruß aus der Küche kam. Es gab ein frisch gebackenes Zwiebelbrot mit Butter: luftig und lecker. Dann gaben wir unsere Bestellungen ab. Als Vorspeisen wählten wir: „Beef Carpaccio - dünn geklopfte Scheiben vom US-Filet mit mariniertem Feldsalat und Herbsttrüffeln���, „Thailändischer Salat mit gegrilltem Rind, Riesengarnelen und Gemüse“ und „Pumpkin Soup - Crémesuppe vom Muskatkürbis mit Domino von Ziegenkäse und Schokolade“. Dazu gab es einen herrlichen „Geheimrat J“ (Riesling, Spätlese trocken) von der Weinkarte, die über 300 (!) exklusive Weine bietet. Der Thailändische Salat war ein Traum. Lauwarmes, knackiges Gemüse, zarte Filetspitzen, eine leichte Schärfe und perfekt gegrillte Riesengarnelen. Das getrüffelte Carpaccio ließ mich (als echter Carpaccio-Fan) mit der Zunge schnalzen – ja, so muss Carpaccio sein. Ich


überlegte schon hier, ob ich Koch und Kellner einfach mal umarmen sollte, verwarf diesen Gedanken aus Pietäts-Gründen aber sofort wieder, außerdem kam grade die Kürbis-CremeSuppe. Diese Suppe war definitiv die beste Kürbissuppe meines Lebens. Schaumig, würzig mit einem Hauch Ingwer, schmeichelte sie meinem Gaumen. Ich war im Gastro-Himmel angekommen – Wolke sieben... Was sollte nun noch kommen? Es kam noch mehr, und zwar kam der charmante Herr Oetzel mit einem Rollwägelchen und vier Tellern mit rohem Rindfleisch. Er hielt uns einen etwa fünfminütigen Vortrag über die verschiedenen Fleischstücke. Was mir in Erinnerung blieb: Fleisch aus Amerika/Nebraska, Tiere wurden ausschließlich mit Mais gefüttert und dürfen länger und glücklicher leben als Einheitsware, Fleisch reift während der Überfahrt per Schiff, Rinderfilet, Rumpsteak, T-Bone-Steak, Entrecôte, Porterhouse-Steak, 300 – 900 Gramm, essen auch Frauen auf... Ich war nun wirklich gespannt auf das Fleisch, welches in Slow-Food-Manier in bis zu 800 Grad warmen Spezialöfen zubereitet wird. Und da kam der liebe Herr Oetzel auch schon mit einem Brettchen mit zwei beachtlichen Stücken Fleisch. Einmal Rinderfilet und einmal Rumpsteak. Er tranchierte das Fleisch in anschauliche Stückchen und servierte uns die Teller mit einem süffisanten Lächeln „Guten Appetit“, wünschte er uns und wir öffneten die Tür zum Steak-Himmel über Bremen. Ich musste beim Genuss dieses Fleisches an meine Wortkreation „Orale Orgasmen“ denken (prüde Leser mögen mir diesen Ausdruck verzeihen, aber es ist die einzig

passende Beschreibung für meinen Zustand während des Genusses dieser Steak-Zaubereien). Die dazu gereichten Beilagen (Sweet Potatoes – Pommes Frites aus Süßkartoffeln, Blattspinat mit einem Spiegelei als Krone, Steak- und Pfeffersauce) waren passend und sehr schmackhaft, aber das Fleisch war derartig gut, dass ich noch zwei Tage nach dem Genuss Gänsehaut kriegte, wenn ich daran dachte! Zu dem Fleisch gab es einen hervorragenden amerikanischen Merlot aus 2010. Eigentlich konnte ja nun nichts mehr kommen – es kam noch was. Nachtisch als würdiger Abschluss: „Créme Brulée - Karamellisierte Vanillecréme mit marinierten Beeren“ und „Lauwarmer Schokoladenkuchen mit flüssigem Kern und Vanilleeis“. Her-vor-ra-gend! An sich hätten wir nun noch in die angegliederte Bar auf einen Abschluss-Cocktail gehen sollen, wir mussten uns aber verabschieden, weil wir sonst direkt im „The Grill“ eingezogen wären. Besuchen Sie unbedingt dieses AusnahmeSteakhouse in Bremen (in der Vahr 64, Telefon 0421 878 256 40, www.the-grill-bremen.de, Mo. – Fr. 12.00 – 14.30 & 18.00 - ?? Uhr und sonn- und feiertags ab 18.00 Uhr) und lassen sich so richtig verwöhnen! (hg)

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Der Fall „Uschi“ Fortsetzungsroman – von Bruno Sportivo Teil 16

Der Privatermittler Bruno Sportivo ist im Auftrag eines wohlhabenden Automatenaufstellers auf der Suche nach seiner Tochter Uschi Kotzunke, die mit einem Koffer voll Geld auf Kreta sein soll. Hier sucht er nach ihr. Takis wusste wohl über die Vorlieben des Gurus sehr gut Bescheid. Als ich mich umgezogen und noch mit etwas Patschuli parfümiert hatte, ging es auch schon los. Wir fuhren mit dem Jeep in Richtung Prevelli. Diese Rumpel-Straße hatte ich zuletzt mit meinem ehemaligem Helfer Otto befahren und war nun froh, dass er nicht qualmend neben mir saß. Ob er wohl sein Glück bei dem Priester gefunden hatte? Ich nahm mir vor, nach Beendigung dieses Auftrags doch nochmal nach ihm zu sehen. In einer staubigen Kurve bremste Takis stark ab, zeigte in Richtung eines kleinen Tales am Prevelli Fluss und wünschte mir Glück. Als der Wagen verschwunden war, bemerkte ich, wie ruhig es hier war. Ich konnte das Rascheln der Blätter in den Bäumen hören, ab und zu ein kurzes Gemecker von verstreut herumlaufenden Ziegen und das leise Rauschen des Flusses. Ich kam mir in den Hippie-Klamotten ziemlich komisch vor und machte mich auf den Weg zu den Yoga-Freaks in der Hoffnung, Uschi Kotzunke endlich zu finden und den Auftrag beenden zu können. Dieses kleine Tal schien verzaubert zu sein, eine tiefe Ruhe ergriff mich und ich musste mich an eine sehr schöne Stelle am Fluss hinsetzen, um mir zu überlegen, wie genau ich es schaffen könnte, Uschi zum Mitkommen zu überreden. In dem Moment vernahm ich von der gegenüberliegenden Seite abwechselnd ein Blubbern und meditatives Murmeln. Ich versuchte zu erkennen, was dort geschah, und dann sah ich ihn. Den amerikanischen Yoga-Guru. Im Schneidersitz saß er unter 62

einem Strauch, in der Hand eine kleine Wasserpfeife (hier kam das Blubbern wohl her) und vor ihm drei staubige Gestalten ebenso im Schneidersitz. Er rauchte und die Gemeinde murmelte irgendwelche indischen Mantras. Sie schienen auf etwas zu warten. Dann begriff ich schlagartig, dass ich wohl derjenige war, auf den sie warteten. Mir wurde von hinten sanft auf die Schulter getippt, ich drehte mich um und vor mir stand Uschi Kotzunke. Nackt. Ich bemühte mich nicht allzu sehr auf Ihre ausladenden Formen zu starren (ich hatte seit Wochen keine nackte Frau gesehen und dieses Exemplar gefiel mir ausnehmend gut) und sagte: „Hi. Ich bin der Bertram aus Oberursel und auf der Suche.“ Sie sagte nur: „Wir haben dich erwartet. Komm mit rüber, dann kannst du an unserem Morning-Cleaning teilnehmen.“ Ich fragte mich, ob sie wusste, wer ich wirklich war und warum sie mich erwarteten. Wir wateten also durch den kristallklaren Fluss und setzten uns zu der Gruppe. Uschi zwinkerte mir zu und flüsterte: „Hast du Dave was mitgebracht?“ Ich wusste, dass dies die Aufforderung dazu war, mein Lederbeutelchen zu zücken und ein Golfball-großes Stück Charras (das indische Hasch, was mir extra besorgt worden war) in die Schale auf dem kleinen Teppich zu legen, der im Staub vor dem Guru lag. Nun schaute er das erste Mal in meine Augen. Ich konnte nicht wegsehen und fühlte einen Schauer durch meinen Körper laufen. Sein Blick war derartig klar und rein, dass ich mir gar nicht vorstellen konnte, dass dieser Mann den ganzen Tag kifft. Er hatte eine wirklich besondere Aura. Er hob den Klumpen auf, roch daran und fing an zu grinsen. „This is a good present my friend, we knew that you will come and you are welcome“, Fortsetzung folgt >>>> sagte er.


KLATSCH& TRATSCH

unwahr · frei erfunden · Satire

Irrer Hase greift Rentner an Wien (RPO). Ein offenbar verrückt gewordener Hase hat in Österreich zwei Rentner angegriffen. Erst biss das rabiate Langohr einer 74-jährigen Frau in den Fuß. Als ihr Mann zur Hilfe eilte, wurde auch dieser attackiert. Als auch die herbeigerufene Polizei die Lage nicht befrieden konnte, griffen die Beamten zur Waffe. Der Pelzträger verstarb noch am Tatort.

130 Jahre alter Streit beigelegt Inselstaat entschuldigt sich wegen verspeister Missionare Port Moresby (RPO). Nach 130-jährigem Streit haben sich Papua-Neuguinea und Fidschi ausgesöhnt. In einer großen Zeremonie entschuldigten sich Vertreter aus Papua-Neuguinea bei Fidschi dafür, dass Menschenfresser auf seinem Gebiet vier von den Inseln stammende Missionare töteten und aufaßen.

„Die Hutschnur“ Mopsbacke gegen Hohlbirne Twitter sei dank! Wir konnten auf RTL ein tolles neues Showformat sehen: „Alles auf die Kleinen“. Moderiert von der bekannt schmerzlosen Sonja

Zietlow war diese Show eines der absoluten RTL-Highlights diesen Jahres – im negativen Sinne. Ein dunsiger Boris Becker der jeden Mist mitmacht und ein „raabesker“ Pocher, der sich innerlich totlacht, weil er die Tennis-Ikone blamiert und dabei noch hunderttausende von Euros scheffelt, traten gegeneinander an – angeblich

um einen Zwist auszutragen, der auf Twitter begonnen hat. Sonja Zietlow, die etwas steif ihre pseudo-harten Moderationen abliefert und nicht wirklich erfreut über ihre Rolle scheint, passte hier optimal. Ich freue mich schon auf die nächste Dschungel-Staffel... Allein Beckers hübsche und sympathische Frau Lilly machte eine gute Figur. Nur: Wie kann so eine Person eine pausbäckige Dumpfbacke wie Boris Becker heiraten? Money rules the world – ist leider so. Pocher hat diese Show gewonnen und sofort Stefan Raab aufgefordert, gegen ihn anzutreten. Dann gibt’s noch mehr Kohle für beide, die es ja weißgott nötig haben. Es ist doch immer wieder überraschend, wie die Medien es schaffen, mit drittklassigen Showkonzepten und peinlichen Promis Millionen von Deutschen vor die Bildschirme zu locken. Irgendwie macht mir das Angst. (hg)

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