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Pflanzenbehandlungsmittel im Obst- und Weinbau

zielsortiment


D i e P f l a n z e n b a u b e r at u n g g a n z i n I h r e r N ä h e

1 Region Westschweiz

2 Region Mittelland

3 Region Ostschweiz

fenaco Moudon Tel. 058 433 69 02 Fax 058 433 66 11 ppl.moudon@fenaco.com

fenaco Lyssach Tel. 034 448 18 18 Fax 034 448 18 21 pfs.lyssach@fenaco.com

fenaco Winterthur Tel. 058 433 69 60 Fax 058 433 69 70 pfs.winterthur@fenaco.com

Olivier Delay Natel 079 771 59 96 Fax 024 441 00 94 olivier.delay@fenaco.com

Thomas Kämpfer Tel. 034 448 18 16 Natel 079 652 05 68 thomas.kaempfer@fenaco.com Peter Jordi Tel. 034 448 18 15 Natel 079 652 05 36 peter.jordi@fenaco.com

Martin Keller (Obstbau) Natel 079 696 24 96 Fax 071 460 11 78 keller-obst@bluewin.ch

Harald Reiner Tel. 034 448 13 39 Natel 079 128 60 18 harald.reiner@fenaco.com

Hansjörg Meier, Kt. Zürich Natel 079 244 41 28 Fax 052 338 27 21 hj.meier@gmx.ch

Peter Schmid Tel. 034 448 18 17 Natel 079 652 05 69 peter.schmid@fenaco.com

Andreas Rubi Natel 079 423 18 86 Fax 052 770 02 41 rubi.andreas@bluewin.ch

Michael Spätig Tel. 034 448 18 14 Natel 079 651 42 41 michael.spaetig@fenaco.com

Martin Schärer, Kt. Zürich Natel 079 705 60 28 Fax 044 932 63 01 pflanzenschutz@bluewin.ch

Alain Dorsaz, Valais Natel 079 331 50 97 Fax 027 746 34 93 alain.dorsaz@fenaco.com Jean-Claude Jaquet Natel 079 834 95 73 jean-claude.jaquet@fenaco.com

Thomas Kim, Kt. Aargau Natel 079 671 76 06 Fax 086 079 671 76 06 kim@fenaco-pflanzenschutz.ch

Markus von Gunten (Gemüsebau) Tel. 034 448 18 28 Natel 079 350 55 34 markus.vongunten@fenaco.com

4 Region Zentralschweiz

5 LV St. Gallen

6 GVS LANDI AG

Urs Kaufmann, fenaco Sursee Natel 079 779 27 74 Fax 058 433 65 99 urs.kaufmann@fenaco.com

Albert Fässler Natel 079 438 11 66 Fax 071 226 77 01 albert.faessler@lvstgallen.ch

Felix Ruh Natel 079 672 53 94 Fax 052 631 17 80 f.ruh@gvs.ch


I n h a lt 

Seite

Hinweise / Legenden

Obstbau

2 – 3

Bestimmen der Pflanzenschutzmittelmenge

Kernobst

Schaden- und Bekämpfungsperioden der Krankheiten 7 Antiresistenzstrategie / Austriebsstadien der Apfelblütenknospe 8 Einsatzmöglichkeiten der Fungizide 9 Fungizide 10 – 15 Wachstumsregulatoren 16  – 17 Bakterienkrankheit Feuerbrand 18 – 19 Physiologische Störungen 20

Kernobst und Steinobst

Einsatzperioden für Nährstoffe Kernobst: Schaden- und Bekämpfungsperioden Kernobst: Schadschwellen / Toleranzgrenzen Steinobst: Schaden- und Bekämpfungsperioden Steinobst: Schadschwellen / Toleranzgrenzen Insektizide und Akarizide Biotechnische Verfahren

21 22 23 24 25 26 – 33 34 – 35

Steinobst

Schaden- und Bekämpfungsperioden der Krankheiten Einsatzmöglichkeiten der Fungizide Fungizide Rötel

36 – 38 36 – 38 40 – 43 43

Kernobst und Steinobst

Herbizide Haupteinsatzzeitpunkte möglicher Herbizide Insekten-Warnsysteme Wildabhaltemittel Wundverschlussmittel

44 – 47 44 48 48 48

Bestimmen der Pflanzenschutzmittelmenge Schadschwellen / Toleranzgrenzen Einsatz der verschiedenen Fungizidgruppen Einsatzmöglichkeiten der Fungizide Fungizide Botrityzide Insektizide und Akarizide Herbizide

49 50 51 52 54 – 61 60 – 61 62 – 65 66 – 67

Beistoffe Reinigung der Pflanzenschutz-Spritzgeräte Mäusebekämpfung

68 – 69 68 69

Weinbau

O b s t- u n d W e i n b a u

4  – 6


2

Z i e l so r t i m e n t 2 0 1 4 Pflanzenbehandlungsmittel im Obst- und Weinbau Die LANDI ist ein Ort, wo man sich informiert und beispielsweise Fragen zum Einsatz von Pflanzen­ schutzmitteln stellt. Die Antwort hängt davon ab, wie gut die Situation auf dem Feld beobachtet wird. Voraussetzung für die Bestimmung der Notwendigkeit sind Feldbeobachtungen oder Warndienst­hinweise verglichen mit Erfahrungen aus Vorjahren, Schadschwellen, ÖLN- oder Auflagen in der Labelpro­duktion. Unser Ziel ist es, unseren Mitgliedern und Kunden diejenigen Produkte zu empfehlen, die seinen Bedürfnissen am ehesten entsprechen. Zu diesem Zweck verfügen alle LANDI über das Zielsortiment für Pflanzenbehandlungsmittel. Diese Broschüre über Pflanzenbehandlungsmittel erscheint jährlich. Neben der vorliegenden Ausgabe Obst- und Weinbau, liegt auch eine Ausgabe Acker- und Futterbau vor. Das Zielsortiment enthält alle für den Pflanzenbau relevanten Herbizide, Fungizide und Insektizide. In übersichtlicher Form sind Kriterien zur Beurteilung der Produkte ersichtlich. Um dem Praktiker die richtige Auswahl zu ermöglichen finden sich in den Produktetabellen unter anderem wichtige Angaben wie • Wirkung • Hinweise für den Anwender: Gefahrenstufen • Hinweise auf die Wirkung in der Umwelt: Gefahrenstufe, Auswaschung, Abstandsauflagen zu Oberflächengewässern, Verbote für Grundwasserschutzzonen, Bienengiftigkeit, Wirkung auf Wasserorganismen, Nach­baueinschränkungen • Einsatz im Ökologischen Leistungsnachweis (ÖLN) Die vorhanden Angaben zu den Produkten stammen zum grössten Teil aus der Zulassung durch das BLW und aus Angaben der Firmen (Ratgeber, Technische Merkblätter, Sicherheitsdatenblätter). In Ihrer LANDI erhalten Sie die­jenigen Informationen, die Sie als Praktiker für einen gezielten Einsatz von Pflanzenbehandlungsmitteln benötigen. An dieser Stelle danken wir allen Personen, die uns bei dieser Arbeit unterstützen, herzlich. Ihre fenaco Genossenschaft © Copyright by fenaco Genossenschaft, 3001 Bern, Erlachstrasse 5

Schutzgebühr Fr. 15.–

Sicherheitsdatenblätter In den Sicherheitsdatenblättern sind wichtige Informationen enthalten, die über die Anwendungs­ vorschriften (Angaben auf der Etikette) hinausgehen. Dazu gehören z.B. Angaben zur Toxikologie, Personenschutz, Verhalten in der Umwelt, Lagerung, Verhalten im Brandfall oder bei ungewolltem Freisetzen in die Umwelt. Der Anwender ist verpflichtet die Pflanzenschutzmittel in Eigenverantwortung sachgemäss anzuwenden. Sicherheitsdatenblätter liefern dazu wichtige Zusatzinformationen. Weitere Informationen sind zu finden unter www.landi.ch. GHS – die neue, weltweit einheitliche Gefahrenkennzeichnung Mit GHS (Globally Harmonized System) wurde ein System zur Kennzeichnung und Einstufung von Chemikalien entwickelt, das die Gefahrenkommunikation auf chemischen Produkten weltweit vereinheitlicht. Dazu gehört die Einführung neuer Gefahrensymbole. Mit den Gefahrensymbolen wird auf die Gefahren für den Anwender und die Umwelt hingewiesen. Die Angaben sind ernst zu nehmen und die erforderlichen Massnahmen zu treffen. Diese Hinweise sind ab 2012 gültig. 01 02 03 explosiv hochentzündlich brandfördernd

04 Gas unter Druck

05 ätzend

06 hochgiftig

07 Vorsicht gefährlich

08 gesundheitsschädigend

09 gewässergefährdend

Bis 2017 können in Verteilkanälen und an Verkaufspunkten auch noch Produkte mit bisheriger Kennzeichnung – den orangen Gefahrensymbolen – anzutreffen sein. Xn: gesund T+: sehr giftig heitsschädlich T: giftig C: ätzend Xi: reizend F+: hochentzündlich N: umweltgefährdend F: leichtentzündlich

O: brandfördernd

Wichtig, vor jeder Anwendung beachten: Packungsaufschriften Die Produktebeschreibungen in dieser Publikation dienen nur einer ersten, allgemeinen Information. Bei der Anwendung der Produkte ist die Gebrauchsanleitung auf der Packung massgebend. Die vorliegende Publi­ kation ersetzt alle vorhergehenden. Preisänderungen, Irrtümer und Druckfehler sind vorbehalten.


HIN W EI S E / LEGEN D EN

3

Umgang mit Pflanzenschutzmitteln und -geräten in der Landwirtschaft Beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln (PSM) ist unter allen Umständen die entsprechende Sorgfalt anzuwenden, um Verunreinigungen der ober- und unterirdischen Gewässer, sowie Abdrift auf Nachbarparzellen und ökologische Ausgleichsflächen zu vermeiden. Nachfolgend ein paar wichtige Punkte: – Die Gebinde sind nach dem Ansetzen gründlich mit sauberem Wasser zu waschen und das Spühlwasser in den Spritztank zu leeren. Die leeren Gebinde sind fachgerecht zu entsorgen (SwissGap). – Spritzbrühreste dürfen auf keinen Fall in eine Abwasserleitung eingeleitet werden. Überschüssige Spritzbrühe ist mit Frischwasser zu verdünnen und in der Kultur aufzubrauchen oder mit einer erhöhten Fahrgeschwindigkeit, auf die vorher behandelte Kultur auszubringen. Eine kleine Brühmenge darf im Notfall in eine Jauchegrube oder auf einen Miststock geleert werden. – Die Innenreinigung der Spritze erfolgt in zwei Stufen. 1. Stufe ist obligatorisch: Sofortige Reinigung der leeren Spritze auf dem Feld mit Wasser aus dem Frischwassertank. Das verschmutzte Spühlwasser ist auf die behandelte Kultur auszubringen. 2. Stufe: Sofern eine Nachreinigung erfolgen muss und das Wasser nicht auf der behandelten Fläche verspritzt werden kann, ist diese auf dem Waschplatz durchzuführen (Entwässerung in Kanalisation der Jauchegrube). – Betreffend Personenschutz sind die Hinweise auf dem Etikettentext und dem Sicherheitsdatenblatt zu beachten. Im Grundsatz gilt: Zweckmässige Schutzkleidung tragen. Handschuhe, Brille oder/und Schutzmaske, festes Schuhwerk, Overall oder Schutzanzug. Die Spritzkleider sollte man nur zum Spritzen tragen und verschmutze Kleider umgehend wechseln. Transportvorschriften / Feuerlöscher Die Produkte sind in Klassen eingeteilt und je nach Art des Gefahrstoffes mit Punkten beurteilt. Innerhalb einer Freigrenze von 1000 Punkten ist der Transport erleichtert. Minimale Anforderung, auch unter der 1000 Punkte-Grenze, ist das Mitführen eines Feuerlöschers (2 kg). Auf dem Transport gelten folgende Symbole (Gefahrgutklassen): Klasse 2.1 Entzündbare Gase z.B. Druckgaspackungen

Klasse 3 Entzündbare flüssige Stoffe z.B. Benzin, Diesel, Heizöl, Moddus, Targa Super

Klasse 4.1 Entzündbare feste Stoffe

Klasse 4.2 Selbstentzündliche Stoffe z.B. Sereno

Klasse 4.3 Stoffe, die in Berührung mit Wasser entzündbare Gase entwickeln z. B. Polytanol

Klasse 6.1 Giftige Stoffe z.B. Orkan, Pirimor, Delan

Klasse 9 Verschiedene gefährliche Stoffe und Gegen­stände z.B. Acrobat, Cyrano, Fenikan

Klasse 8 Ätzende Stoffe z.B. Reglone, Ethephon, Halapur

Formulierungscode Code Bezeichnung AL Flüssigkeit zur unverdünnten Anwendung AM Ampulle CS Kapselsuspension DC Dispergierbares Konzentrat DP Staub EC Emulsionskonzentrat EW Emulsion, Öl in Wasser FA Fallen FG Feingranulat FT Räuchertablette GB Granulatköder GR Granulat KL Kombi-Pack flüssig/flüssig ME Mikroemulsion OD Öldispersion PA Paste auf Wasserbasis RB Fertigköder SB Brockenköder SC Suspensionskonzentrat SE Suspoemulsion SG Wasserlösliches Granulat SL Wasserlösliches Konzentrat SP Wasserlösliches Pulver TB Tablette TP Streupulver VP Verdampfende Wirkstoffe enthaltendes Produkt WG Wasserdispergierbares Granulat WP Wasserdispergierbares Pulver XE Eier XN Nematodenlarven XS Sporen XX Sonstige ZC Mischformulierung

Weitere Legenden finden Sie zum Ausklappen auf der letzten Seite. Mischbarkeit / Formulierungscode Der Formulierungscode weist auf die Form des Produktes hin (flüssig, Granulat, Pulver usw.). Werden Produkte gemischt, gilt in der Regel folgende Reihenfolge: Granulat – Pulver – Suspension – Emulsion. Jedes Produkt muss vollständig aufgelöst sein, bevor ein weiteres folgt (eingeschaltetes Rührwerk). Mischungen können das Risiko für Phytotox in der Kultur erhöhen. Mischungen flüssiger Produkte sind dabei risikoreicher. Grundsätzlich müssen die Angaben auf der Packung befolgt werden. Sicherheitsabstände zu Oberflächengewässern Abstandsauflagen sind im Satz SPe 3 zu finden (Produkteetikette, Sicherheitsdatenblatt). Die darin festgelegten Abstände betragen 6 m, 20 m, 50 m (100 m). Produkte, für die auf der Etikette keine Sicherheitsabstände aufgeführt sind, dürfen gemäss der Verordnung zur Reduktion von Risiken beim Umgang mit besonders gefährlichen chemischen Stoffen nur angewendet werden, wenn ein Mindestabstand von 3 m zu Oberflächengewässern eingehalten wird. Wichtig, in der ÖLN gilt ein Abstand von 6 m zu Oberflächengewässern. Werden gleichzeitig mehrere Pflanzenschutzmittel angewendet, ist der grösste erforderte Mindestabstand einzuhalten. Um eine übermässige Abdrift zu vermeiden, darf beim Ausbringen der Pflanzenschutzmittel die Windstärke auf der Beaufort-Skala nicht mehr als 3 betragen (19 km/h). Massnahmen zur Reduktion des Sicherheitsabstandes zu Oberflächengewässern Die Sicherheitsabstände können von 20 m auf 6 m verringert werden: – wenn das Sprühgerät mit einer Anti-Drift-Vorrichtung ausgerüstet ist oder wenn entlang der Oberflächengewässer eine 6 m breite, nicht behandelte Pufferzone – entweder mit einem zusammenhängenden Vegetationsgürtel von mindestens 3 m Breite und mindestens so hoch wie die behandelte Kultur oder mit einer gleichwertigen physischen Barriere – angelegt wird. Die Sicherheitsabstände können von 50 m auf 6 m herabgesetzt werden: – wenn das Sprühgerät mit einer Anti-Drift-Vorrichtung ausgerüstet ist und wenn entlang der Oberflächengewässer eine 6 m breite nicht behandelte Pufferzone – entweder mit einem zusammenhängenden Vegetationsgürtel von mindestens 3 m Breite und mindestens so hoch wie die behandelte Kultur oder mit einer gleichwertigen physischen Barriere – angelegt wird.

Kontakt bei Unfällen mit Personenschäden Schweizerisches Toxikologisches Informations­zentrum Zürich, Notfallnummer 145


B e s t i mm e n d e r P f l a n z e n s c h u t z m i t t e l m e n g e In dieser Publikation werden bei Fungiziden, Insektiziden und Akariziden die Aufwandmengen pro Hektare berechnet, die in der Haupt­ anwendungszeit benötigt werden. Damit die Produktehaftung der Firmen nicht erlischt, müssen die auf den Packungen aufgeführten Aufwandmengen eingehalten werden bzw. Reduktionen vorgängig mit

diesen abgesprochen werden. Die effektiven Brühe- und Aufwandmengen sind von Anlagetyp und Kulturstadium abhängig. In der Folge ist die Bestimmung der Brühemengen und Aufwandmengen beschrieben. Diese lehnen sich stark an die Empfehlungen der Forschungsanstalt agroscope ACW.

Formeln zur Berechnung des Baumvolumens (BV) und der Brühemenge für Kern- und Steinobstanlagen. H = Höhe der Laubwand, MitBT = mittlere Baumtiefe, MaxBT = maximale Baumtiefe, R = Reihenabstand.

Kernobst

(Äpfel, Birnen)

Steinobst

(Aprikosen, Pfirsiche, Kirschen, Zwetschgen, Pflaumen)

Baumvolumen (m3/ha)

Brühemenge (l/ha)

Bemerkungen

H x MitBT x 10 000 R

(BV x 0.02) + 200

Formel gemäss Ciba-Geigy AG (Siegfried et al., 1995)

H x MaxBT x 2/3 x 10 000 m2 R

(BV x 0.02) + 200

BV < 17 000 m3/ha

(BV x 0.02) + 200 + 10 %

BV _> 17 000 m3/ha

* Vereinfachte Anpassung der Fungizid- und Insektizid-Präparatmengen an das Baumvolumen (Rüegg, Schwizer, Viret, 2006)

Methode und benötigte Grössen zur Bestimmung des Baumvolumens (BV) Quelle: Pflanzenschutz im Obstbau, agroscope ACW

Bei Kernobst- und modernen Steinobstanlagen

Bei grossvolumigen Anlagen

(z.B. Spindeln und Heckenformen)

(z.B. Busch- und Hohlkronen) Maximalen ­Baum­durchmesser ­messen (MaxBT). 2 ⁄3 davon in die Formel einsetzen.

Mittlerer Baumdurchmesser (MitBT)

⁄2

⁄2

1

Laubwandhöhe (H)

1

Laubwandhöhe (H)

4

Reihen­abstand (R)

Reihen­abstand (R)

Beispiel: H = 3,5 m x MitBT = 1,6 m x 10 000 m2

H = 4,5 m x MaxBT =  4,2 m x 2⁄3 x 10 000 m2

= 14 000 m3/ha

R = 4 m

= 23 000 m3/ha

R = 5,5 m

Zur richtigen Pflanzenschutzmittelmenge in 5 Schritten 1. Messen der Laubwandhöhe und der mittleren Baumtiefe mit Dachlatte und Doppelmeter, an 5–10 repräsentativen Bäumen, nach dem Winterschnitt. 2. Durchschnittswert in Tabelle 1 bei Kernobst und Tabelle 2 bei Steinobst ablesen (siehe Beispiel Kernobst) 3. Diese Prozentzahl drückt die Abweichung der Menge von Pflanzenschutzmittel und Brühe aus. Standartbaumvolumen von 10’000 m3 werden in der Regel mit 400 l Wasser gespritzt.

4. Von der Aufwandmenge kg/ha oder l/ha auf der Packungsaufschrift wird soviel Prozent dazugezählt oder abgezogen, wie in der Tabelle ersichtlich. Die Konzentrationsangabe in % auf der Packungs­aufschrift bezieht sich auf Hochstämme oder 1600 l/ha Basisbrühmenge. 5. Eine zweite Messung ist im Stadium 73 = J beim Junifall durchzuführen.

Faustregel: Im Sommer erhöht sich die erste errechnete Aufwandmenge um 20–30 % wegen dem steigenden Baumvolumen, bei stark wachsenden Bäumen 30–50 %.


b e s t i mm e n d e r p f l a n z e n s c h u t z m i t t e l m e n g e

5

Beispiel: 2. Messung beim Junifall

1. Messung nach Winterschnitt Reihenabstand (R)

4 m

Reihenabstand (R)

4 m

Laubwandhöhe (H)

3 m

Laubwandhöhe (H)

3.5 m

Mittlere Baumtiefe (MitBT)

1 m

Mittlere Baumtiefe (MitBT)

1.25 m

3

Baumvolumen Brühmenge

Brühmenge

400 l Reduktion 13 % = 350 l/ha (s. Tabelle 1)

Pflanzenschutzmittel z.B. Captan

10’938 m3/ha

Baumvolumen

7500 m /ha

400 l Erhöhung 5 % = 420 l/ha (s. Tabelle 1)

Pflanzenschutzmittel z.B. Captan

2.4 kg/ha – 13 % = 2.1 kg/ha (s. Tabelle 1)

2.4 kg/ha + 5 % = 2.5 kg/ha (s. Tabelle 1)

Unter www.agrometeo.ch kann die Dosierung online berechnet werden.

Tabelle 1: Reduktion oder Erhöhung der Brühemenge und der Pflanzenschutzmittel für Kernobst- und moderne Steinobstanlagen in % Reihen­ abstand [m] Laubwand1.5 höhe [m] mittl. Baumtiefe [m]

3 m

3.5 m

4 m

4.5 m

2

2.5

3

1.5

2

2.5

3

3.5

1.5

2

2.5

3

3.5

4

1.5

2

2.5

3

3.5

4

0.5

- 38

-33

-29

-25

-39

-36

-32

-29

-25

-41

-38

-34

-31

-28

-25

-42

-39

-36

-33

-31

-28

0.75

-31

-25

-19

-13

-34

-29

-23

-18

-13

-36

-31

-27

-22

-17

-13

-38

-33

-29

-25

-21

-17

1

-25

-17

-8

0

-29

-21

-14

-7

0

-31

-25

-19

-13

-6

0

-33

-28

-22

-17

-11

-6

1.25

-19

-8

2

13

-23

-14

-5

4

13

-27

-19

-11

-3

5

13

-29

-22

-15

-8

-1

6

1.5

-13

0

13

25

-18

-7

4

14

25

-22

-13

-3

6

16

25

-25

-17

-8

0

8

17

-13

0

13

25

38

-17

-6

5

16

27

38

-21

-11

-1

8

18

28

-13

0

13

25

38

50

-17

-6

6

17

28

39

1.75 2

Tabelle 2: Reduktion oder Erhöhung der Brühemenge und der Pflanzenschutzmittel für grossvolumige Anlagen in % Reihen­ 5 m 5.5 m 6 m abstand [m] Laubwand1.5 2.0 2.5 3.0 3.5 4.0 4.5 5.0 5.5 1.5 2.0 2.5 3.0 3.5 4.0 4.5 5.0 5.5 1.5 2.0 2.5 3.0 3.5 4.0 4.5 5.0 5.5 höhe [m] max. Baumtiefe [m]

1.0

-40 -37 -33 -30 -27 -23 -20 -17 -13 -41 -38 -35 -32 -29 -26 -23 -20 -17 -42 -39 -36 -33 -31 -28 -25 -22 -19

1.5

-35 -30 -25 -20 -15 -10 -5

0

5

2.0

-30 -23 -17 -10 -3

3

10

17

23 -32 -26 -20 -14 -8

-2

2.5

-25 -17 -8

0

8

17

25

33

56 -27 -20 -12 -5

3

3.0

-20 -10

0

10

20

30

54

65

76 -23 -14 -5

5

3.5

-15 -3

8

20

32

58

71

83

96 -18 -8

3

4.0

-10

3

17

30

58

72

87 102 116 -14 -2

4.5

-5

10

25

54

71

87 104 120 137 -9

5.0

0

17

33

65

5.5 6.0

-36 -32 -27 -23 -18 -14 -9

-5

0

-38 -33 -29 -25 -21 -17 -13 -8

-4

5

11

17 -33 -28 -22 -17 -11 -6

0

6

11

11

18

26

33 -29 -22 -15 -8

-1

6

13

19

26

14

23

32

55

65 -25 -17 -8

0

8

17

25

33

56

14

24

35

60

72

83 -21 -11 -1

8

18

28

51

62

73

11

23

35

62

75

88 102 -17 -6

6

17

28

53

65

77

89

5

18

32

60

75

90 105 120 -13

0

13

25

51

65

79

93 106

83 102 120 138 157 -5

11

26

55

72

88 105 122 138 -8

6

19

33

62

77

93 108 123

0

17

33

65

83 102 120 138 157 -4

11

26

56

73

89 106 123 140

0

17

33

65

83 102 120 138 157


6

b e s t i mm e n d e r p f l a n z e n s c h u t z m i t t e l m e n g e Berechnen der ausgebrachten Brühmengen in Liter pro Hektar

Formel:

Durchfluss in Liter pro Minute pro Düse

x

Anzahl geöffnete Düsen

x 600

= l/ha

Geschwindigkeit x Reihenabstand in km/h in m

Anpassen und Überprüfen des Gerätes in der Obstanlage Gebläseleistung überprüfen; der Spritznebel sollte beidseits die ganze Tiefe der Baumkronen durchdringen, eine Spritznebelverfrachtung darüber hinaus ist jedoch unzweckmässig und kann neben erhörter Driftgefahr zu einer ungenügenden Anlagerung der Spritzbrühe in den zwei zu behandelnden Baumreihen führen. Beachten Gegen Blatt-, Blut- und Schildläuse bis zur Stammbasis behandeln.

Die am Baum 50 cm über und 50 cm unter der Laubwand angebrachten Plastikbänder sollten sich nicht oder nur gering bewegen. Abstand zwischen den beiden Kontrollbändern über und unter der Laubwand 50 cm.

Quelle: Pflanzenschutz im Obstbau, agroscope ACW

Qualilät der Spritzarbeit mit gelbem, wassersensitivem Papier überprüfen

50 cm

50 cm

Beidseitig LuftIeitbleche korrekt auf obere und untere Begrenzung der Baumkrone einstellen.

50 cm

50 cm

Fahrgeschwindigkeit: – In modernen Apfelanlagen mit einem Baumvolumen von 10 000 m3/ha sollte eine Fahrgeschwindigkeit von 6 bis 8 km/h nicht überschritten werden. – In hohen und dichten Anlagen, insbesondere bei Steinobst, sind Fahrgeschwindigkeiten von lediglich 4 bis 5 km/h empfehlenswert.


KernObSt

7

Schaden- und bekämpfungsperioden der Krankheiten Quelle: agroscope ACW Wädenswil

äpfel März Austriebsstadien

April 51

53

56

Mai 59

63

67

Juni 69

71 73

Juli 75

August

September

Oktober

77

81

blüte

Krankheiten Schorf Mehltau Monilia Gloeosporium und andere Fäulniserreger

Lagerfäule

birnen März Austriebsstadien

51

April 53

56 59

Mai 63

67

69

Juni 71

Juli

August

73

blüte

Krankheiten Birnenschorf Birnengitterost Lagerkrankheiten

Schadenperiode Bekämpfung

Mehltau (Bild agroscope ACW)

apfelschorf (Bild agroscope ACW)

blattschorf (Bild agroscope ACW)

September

Oktober

85


Kernobst

A n t i r e s i s t e n z s t r at e g i e

Einsatzzeitpunkte von Schorf- und Mehltaumitteln im Apfelanbau Quelle: Flugschrift 122, agroscope ACW

10/56

10/57

61

Dithianon (bis Ende Juni) Captan oder Folpet

Sommer

71

Abschluss

Apfelmehltau Bupirimate, Cyflufenamid, Netzschwefel

Schorf Dodine, 1–2 Tage kurativ

Fluopyram (7), Fluopyram + Tebuconazol (3) gegen Apfelmehltau Fluopyram + Captan od. Delan gegen Apfelschorf und Apfelmehltau, maximal 3 Behandlungen

Schorf, Monilia, Kelchfäule Anilinopyrimidine nur in Mischung mit Captan oder Dithianon maximal 3 Behandlungen, inkl. Chorus, Frupica, Scala, Papyrus nur bis zum Abblühen 1–2 Tage kurativ.

Schorf, Mehltau SSH (Triazole) nur in Mischung mit Captan oder Dithianon maximal 4 Behandlungen. Ab Blüte 3–4 x Schwefel zusetzen, 2–4 Tage kurativ.

Spätschorf Regenflecken und Lagerkrankheiten

31.7.

Ernte

09/53

Wartefrist 3 Wochen

00–01

Dithianon (oder Kupfer)

8

Captan Folpet Armicarb Teilwirkung ­Regenflecken ­ Spät- und Lagerschorf (Wartefrist 8 Tage)

Schorf, Mehltau Strobilurine nur in Mischung mit Captan oder Dithianon maximal 4 Behandlungen, davon maximal 2 aufeinanderfolgende. Pflanzenverträglichkeit und Mischbarkeit beachten. Kresoxim-methyl, Trifloxystrobin

Trifloxystrobin + Captan oder Folpet max. 1 Abschluss­behandlung gegen Lagerkrankheiten. Achtung: Mischbarkeit beachten

31.7.

Wirkstoffgruppen abwechselnd einsetzen, nach zwei Behandlungen aus der gleichen Gruppe, Wirkstoffgruppe wechseln.

Austriebsstadien der Apfelblütenknospen (Zeichnungen von J. Fleckinger)

00 = A 51 = B 53 = C Winterknospe Knospenschwellen Grüne Spitze

61 = F Zentralblüte geöffnet

65 = F2 Vollblüte

54 = C3 Mausohr

66 = G

Abblühen

56 = D

Grüne Knospe

57 = E

Rote Knospe

69 = H

59 = E2

Ballonstadium

71 = I

Letzte Blütenblätter gefallen Nachblütefruchtfall

72 = J

Zweiter Fruchtfall




9

E i n s at z m ö g l i c h k e i t e n d e r F u n g i z i d e

Monat

April

Mai

Juni

Juli

Nachblüte

Schorf

Austrieb

Vorblüte

53

55

Blüte 57

Sommer

61

69

72

Herbst 76

89

Delan WG Deroplant

Captan

Folpet (nicht bei Birnen)

Armicarb Kupfer Mehltau

Schwefel

Fluidosoufre Fluidosoufre Nimrod Nimrod Cyflamid Topas-Vino

Moon Experience / Moon Privilege

Monilia

Baldo

Monilia, Kelchfäule

Cercobin

Schorf Monilia Kelchfäule

Chorus + Captan oder Delan

Frupica + Captan oder Delan

Scala / Papyrus + Captan, Folpet oder Delan

Monilia

Schorf Mehltau Monilia

Kelchfäule Slick / Bogard / Sico + Captan oder Delan

Rondo Duo

Systane C-WG

Duotop + Captan oder Delan

Schorf Mehltau

Monilia

Stroby + Captan oder Delan

Flint/Tega + Captan oder Delan Tega Plus

Spätschorf Lagerfäule

Flint/Tega + Captan oder Folpet

Captan

Folpet/Phaltan

kursiv: Wirkstoffnamen

Beachten Sie die Einsatzzeitpunkte von Schorf- und Mehltaumitteln im Apfelbau. Bei den Fungizid-Gruppen SSH (3), Anilino-Pyrimidine (9), Strobilurin (11), MBC Fungizide (1), SDHI (7) und Amidoxime (U6) be-

steht die Gefahr der Resistenzbildung. Die Anzahl zugelassener Behandlungen ­dürfen pro Saison nicht überschritten werden. Siehe Seite 8.


KernObSt

fungizide mit Kontaktwirkung

Birnengitterrost

Monilia (Blüten- und Zweigdürre)

Regen- und Russflecken

Wirkung gegen (Bewilligte Indikation)

Lagerkrankheiten

Preis ca. Fr./ha

Kelchfäule (Apfelbaum)

Aufwandmenge Liter/ha, kg/ha bei 10’000 m 3 Baumvolumen

Formulierung

Aufwandmenge %

Mehltau

Präparatename (Firma)

Resistenzgruppen

Wirkstoffe/Wirkstoffgehalt in g pro kg oder l

Schorf

10

Dithianon

700 g

M9

Delan Wg (Ba, LG, St, Sy)

WG 0.05 %

0.8 kg

57 – 62.–

6 ! ! ! ! ! !

Dodine

490 g

M7

Deroplant (Om)

SC

1.6 l

48.–

6 ! ! ! ! ! !

Captan

800 g

M4

captan WDg (Ba, LG, Om, St) Malvin Wg (Sy)

WG 0.15 %

2.4 kg

52 – 57.–

6 ! ! 6 6 ! !

Folpet

800 g

M4

folpet WDg (Ba, LG, St, Sy) Phaltan WDg (Om)

WG 0.1–0.125 %

1.6–2 kg

40 – 54.–

6 ! 2 6 6 ! !

Schwefel

800 g

M2

celos (LG) elosal-Supra (Om) Microthiol Spezial Disperss (fe) Solfovit Wg (Ba) Sufralo (St) thiovit Jet (Sy)

WG 0.3–0.5 % WP 0.75 % WP

4.8–8 kg

16 – 39.–

2 6 ! ! ! ! !

12 kg

40 – 59.–

700 g

heliosoufre S (Om)

SC

8–12 l

72 – 108.–

Schwefelsaure Tonerde

650 g

Myco-Sin (Andermatt)

WP 0.5 %

8 kg

74.–

2 2 ! 2 ! ! !

Kalium-Bikarbonat

850 g

armicarb (St)

SP

4.8 kg

103.–

2 2 ! ! 2 ! !

Stäubeschwefel

990 g

fluidosoufre (fe)

DP

25 kg

69.–

! 6 ! ! ! ! !

Kupferoxychlorid

500 g

cuprofix (Sy) Oxykupfer 50 (St) Vitigran 50 (Om)

WP 0.1–0.2 %

1.6–3.2 kg

25 – 58.–

6 ! ! ! ! ! !

0.05 %–0.1 %

0.8–1.6 kg

13 – 25.–

380 g

cuprofix fluid (Sy) flowbrix (LG)

SC

0.125–0.25 %

2–4 l

32 – 64.–

0.06–0.125 %

1–2 l

16 – 35.–

300 g

funguran flow (Om) Kocide Opti (Ba)

SC

0.15–0.3%

2.4–4.8 kg

62 – 138.–

WG 0.07–0.15 %

1.2–2.4 kg

31 – 69.–

Kocide 2000 (St)

WG 0.125%–0,25%

2–4 kg

50 – 100.–

1–2 kg

25 – 50.–

2.4–4.8 kg

31 – 61.–

Kupferhydroxid

M1

350 g

0.01 %

WG WG WG 0.5–0.75 %

0.3 %

0.06–0.125 % Kupferhydroxidcalciumchlorid

350 g

Kupferkalkbrühe

200 g

cupravit blau (Ba)

WP 0.15–0.3 % 0.075–0.15 %

bordeaux-brühe (fe)

WP 0.25–0.5 % 0.125–0.25 %

1.2–2.4 kg

15 – 31.–

4–8 kg

16 – 32.–

2–4 kg

8 – 16.–

zweigmonilia (Bild agroscope ACW) blütenmonilia (Bild agroscope ACW)


fungiziDe Hinweise/Einschränkungen

Bemerkungen

3

20 m

&

Xn, N

%

3

20 m

&

! ! ! ! # # 0 ! ! ! ! 0 #

Bei Kontaktfungiziden besteht keine Resistenzgefahr. Kontaktfungizide wirken vorbeugend, wichtig ist ein lückenloser Schutzbelag besonders auf dem Neuzuwachs.

Zulassung im ÖLN

Maximale Anzahl Behandlungen

%

Abstand zu Oberflächengewässer

Xn, N

Wartefrist in Wochen

! ! ! ! # #

Bienengift

%

diversen Nützlingen

Xn, N

Raubmilben

! ! ! ! # #

Birnenblütenbrand

%

Feuerbrand

Xn, N

Quittenblattbräune

! ! ! ! # #

Echter Mehltau an Quitte

Gefährdung von Wasserorganismen

Wartefristen Bei den meisten Fungiziden ist die Wartefrist durch den Anwendungszeitpunkt gegeben.

Gefahrenstufe

Schädigung von

& 2

&

&

frei Xi frei frei frei frei

! ! 2 2 # #

Xi Xi

3

&

! ! ! ! # #

frei

8T

&

! ! ! ! 0 #

Xi

3

! ! ! ! # #

Xn, N

N

%

&

Insgesamt nicht mehr als 10 Anwendungen von captanhaltigen Produkten pro Parzelle und Jahr.

Delan darf nicht mit Oleopräparaten gemischt werden. in ertragsbäumen nur bis ende Juni zugelassen. Kann Hautreizungen verursachen. Vor der Blüte, 1–2 Mal pro Jahr einsetzen. Nicht mit anderen Produkten mischen. Kann Berostungen bei hellschaligen Sorten verursachen. Apfelsorte Braeburn, Gala, Kanzi sowie die Birnensorten Hardy und Anjou können sensibel reagieren. nicht bei birnen einsetzen. Speziell gegen Spätschorf und Lagerkrankheiten. Kelchfäule: 2 Behandlungen in aufgehende und abgehende Blüte. Gegen Schorf nur Teilwirkung. Gegen Mehltau im Frühjahr meistens genügend. Bei kaltem Wetter ungenügende Wirkung. Im Frühjahr hohe, im Sommer tiefere Dosierungen möglich. Folgende Sorten reagieren empfindlich auf Schwefel: Kidd's Orange, Cox Orange, Braeburn. 3 – 4 Behandlungen mit 4 – 5 kg/ha zwischen Blüte und Junifall verringert die Berostung bei Golden Delicious. Netzschwefel kann bei heissem Wetter zu Blattverbrennungen und auf den Früchten zu Sonnenbrand führen. Pro behandlung max. 4 – 5 kg/ha. Nach der Ernte sind die Produkte mit einer Dosierung von 2 % auch gegen Birnenpockenmilben zugelassen. Heliosoufre nur bis zur Blüte anwenden. Wegen tiefem pH nicht mit anderen Produkten mischen, ausser mit Netzschwefel. Kurze Wirkungsdauer. In Tankmischung mit 3.2 kg Netzschwefel 80 %. Abschlussbehandlung ohne Schwefel. Sommerbehandlungen bis 8 Tage vor der Ernte erfassen auch die Regenfleckenkrankheit. Stäubemittel. Massnahmen zum Schutz des Anwenders beachten. Abdrift vermeiden. Nach der Blüte bis Mitte Juli bei 20 – 30 °C auf absolut trockene Bäume. iP max. 1 behandlung. Geeignet als erste Behandlung gegen Schorf. Berostung an hellschaligen Früchten möglich, darum früh einsetzen. Teilwirkung gegen Feuerbrand beim Knospenschwellen. Ausnahmebewilligung nach Kant. Fachstelle. Kupfer nur zurückhaltend einsetzen, da es nicht abgebaut wird. Starke Bodenanreicherung. Max. 4 kg reinkupfer pro ha und Jahr erlaubt, iP max. 1.5 kg (ertragsanlagen). Höhere Dosierung beim Austrieb, tiefere Dosierung vor der Blüte in Kombination mit Schwefel.

Xn, N Xn, N Xn, N Xi, N

Kelchfäule beim apfel (Bild agroscope ACW) lagerfäule (Bild agroscope ACW)

11


KernObSt

Cyprodinil +

500 g

9

chorus (Sy) +

WG 0.03–

Captan oder Dithianon

800 g 700 g

M4 M9

Malvin Wg (Sy) oder Delan Wg (Ba, LG, St, Sy)

WG 0.1 % oder WG 0.03 %

1.6 kg oder 0.48 kg

Mepanipyrim +

440 g

9

frupica Sc (St) +

SC

0.02–

0.32–

0.03 % +

0.5 l +

95 – 129.–

Captan oder Dithianon

800 g 700 g

M4 M9

captan S Wg (St) oder Delan Wg (Ba, LG, St, Sy)

WG 0.1 % oder WG 0.03 %

1.6 kg oder 0.48 kg

Pyrimethanil +

400 g

9

Scala (Om) oder Papyrus (LG) +

SC

0.8– 1.2 l +

Captan oder Dithianon oder Folpet

800 g 700 g 800 g

M4 M9 M4

captan WDg (Ba, Om) oder WG 0.1 % Delan Wg (Ba, LG, St, Sy) oder WG 0.03 % folpet 80 WDg (LG) WG 0.125 %

1.6 kg 0.48 kg 2 kg

Captan; Myclobutanil

465 g 35 g

M4 3

Systhane c-Wg (Om)

WG 0.15 %

2.4 kg

112.–

Triflumizol +

300 g

3

Duotop (St) +

WP 0.03–

0.48–

95 – 136.–

0.05– 0.075 % +

100 – 140.–

Captan oder Dithianon

800 g 700 g

M4 M9

captan S Wg (St) oder Delan Wg (Ba, LG, St, Sy)

WG 0.1 % oder WG 0.03 %

1.6 kg oder 0.48 kg

Difenoconazol +

250 g

3

800 g 700 g

M4 M9

EC 0.015 % + EC EC WG 0.1 % WG 0.03 %

0.24 l +

Captan oder Dithianon

bogard (LG) oder Sico (Ba) oder Slick (Sy, St) + Malvin Wg (Sy) oder Delan Wg (Ba)

Difenoconacol; Captan

250 g 800 g

3 M4

rondo Duo (Sy)

EC WG

69 – 77.–

1.6 kg 0.48 kg 75.–/Pack

birnenblütenbrand (Bild agroscope ACW) birnengitterrost (Bild agroscope ACW)

Birnengitterrost

Monilia (Blüten- und Zweigdürre)

6 ! ! ! ! ! ! 6 ! 6 ! 6 ! 6 ! ! ! ! ! ! 6 ! 6 ! 6 !

6 ! ! ! ! ! ! 6 ! 6 !

0.8 kg +

0.05 % +

Regen- und Russflecken

83 – 119.–

Lagerkrankheiten

0.48–

Wirkung gegen (Bewilligte Indikation)

Kelchfäule (Apfelbaum)

Preis ca. Fr./ha

0.8 kg +

0.05 % +

fungizide mit tiefenwirkung

Aufwandmenge Liter/ha, kg/ha bei 10’000 m 3 Baumvolumen

Formulierung

Aufwandmenge %

Mehltau

Präparatename (Firma)

Resistenzgruppen

Wirkstoffe/Wirkstoffgehalt in g pro kg oder l

Schorf

12

6 !

6 6 ! ! ! 6 ! 6 6 ! ! ! ! ! 6 6 ! ! ! 6 ! 6 6 ! ! ! 6 6


Fungizide

Zulassung im ÖLN

Wartefristen Bei den meisten Fungiziden ist die Wartefrist durch den Anwendungszeitpunkt gegeben.

Maximale Anzahl Behandlungen

3

Xn, N

Bemerkungen Abstand zu Oberflächengewässer

%

Wartefrist in Wochen

N

Bienengift

Gefährdung von Wasserorganismen

! ! ! ! # ! ! ! !

Hinweise/Einschränkungen

Gefahrenstufe

diversen Nützlingen

Raubmilben

Birnenblütenbrand

Feuerbrand

Quittenblattbräune

Echter Mehltau an Quitte

Schädigung von

20 m

3

&

3

&

3

&

Bei Kontaktfungiziden besteht keine Resistenzgefahr. Kontaktfungizide wirken vorbeugend, wichtig ist ein lückenloser Schutzbelag besonders auf dem Neuzuwachs. Bei Anilino-Pyrimidinen besteht bei Temperaturen ab 20°C eine Berostungsgefahr auf hellschaligen Sorten. Insgesamt nicht mehr als 10 Anwendungen von captanhaltigen Produkten pro Parzelle und Jahr.

Anilino-Pyrimidine. Ab Austrieb bis Ende Blüte. 2 Tage abstoppende Wirkung; gute Wirkung auch bei tiefen ­Temperaturen.

20 m

Xn, N

! ! ! ! # ! ! ! !

Xi, N

%

Xn, N

3

Anilino-Pyrimidine. Ab Austrieb bis Ende Blüte. 2 Tage abstoppende Wirkung; gute Wirkung auch bei tiefen ­Temperaturen.

20 m

Xn, N

! ! ! ! # ! ! ! ! 6 6 ! ! # # ! ! ! ! # # ! ! ! ! ! ! ! ! # #

frei Xn, N Xn, N Xn, N

% w

3

Xn, N

% %

3

Xn, N

%

3

Xn, N Xn, N N N N Xn, N Xn, N Xn, N

20 m 20 m 20 m

4

&

4

&

4

&

20 m

%

3

20 m

Anilino-Pyrimidine. Ab Austrieb bis Ende Blüte. 2 Tage abstoppende Wirkung; gute Wirkung auch bei tiefen T­ emperaturen. Folpet nur in Apfelkulturen einsetzen. SSH-Fungizide. Bei den Sorten der Gruppe McIntosh (Spartan, Summerred, Jerseymac, Lobo, Empire usw.) nach der Blüte nicht mehr einsetzen. Sorte Braeburn kann empfindlich auf captanhaltige Fungizide reagieren. Anwendung bis 31. Juli. SSH-Fungizide. Bei den Sorten der Gruppe McIntosh (Spartan, Summerred, Jerseymac, Lobo, Empire usw.) nach der Blüte nicht mehr einsetzen. Sorte Braeburn kann empfindlich auf captanhaltige Fungizide reagieren. Anwendung bis 31. Juli.

SSH-Fungizid. Wirkt auch gegen Gitterrost. Apfelsorte Braeburn sowie die Birnensorten Hardy und Anjou können sensibel auf captanhaltige Fungizide reagieren.

20 m 20 m

Rondo Duo (Kombipack) enthält: 0.25 l Slick + 1.65 kg Malvin WG.

13


KernObSt

fungizide mit tiefenwirkung bakterienpräp. u. andere

Birnengitterrost

Monilia (Blüten- und Zweigdürre)

85 – 97.–

Regen- und Russflecken

0.16 kg +

Wirkung gegen (Bewilligte Indikation)

Lagerkrankheiten

Preis ca. Fr./ha

Kelchfäule (Apfelbaum)

Aufwandmenge Liter/ha, kg/ha bei 10’000 m 3 Baumvolumen

Formulierung

Aufwandmenge %

Mehltau

Präparatename (Firma)

Resistenzgruppen

Wirkstoffe/Wirkstoffgehalt in g pro kg oder l

Schorf

14

6 6 ! ! ! ! 4

flint (Ba) oder tega (Sy) + captan WDg (Ba) oder Malvin Wg (Sy)

WG 0.01 % +

11 M4

tega Plus (Sy)

WG 0.125 %

2 kg

86.–

500 g

11

121 .–

! ! ! 6 ! ! !

M4

WG 0.015 % + 0.1 – 0.125 %

0.24 kg

800 g 800 g

M4

flint (Ba) tega (Sy) + captan WDg (Ba) oder Malvin Wg (Sy) oder folpet 80 WDg (Ba, Sy)

0.1 %

1.6 kg

500 g 800 g 700 g

11 M4 M9

WG 0.0125 % + Stroby (LG, St) + 0.1 % captan WDg (Ba, LG, Om) oder WG 0.03 % Delan Wg (Ba, LG, St, Sy)

0.2 kg + 1.6 kg 0.48 kg

77 – 91.–

6 6 ! ! ! ! !

Triadimenol

312 g

3

bayfidan Sc 312 (Ba)

SC

0.008 %

0.125 kg

33.–

! 6 ! ! ! ! !

Bupirimate

250 g

8

nimrod (Sy, LG)

EC

0.05 %

0.8 l

75 – 83.–

! 6 ! ! ! ! !

Fluopyram

500 g

7

Moon Privilege (Ba)

SC

0.01 %

0.16 l

69.–

! 6 ! ! ! ! !

Fluopyram; Tebuconazol

200 g 200 g

7 3

Moon experience (Ba)

SC

0.025 %

0.4 l

46.–

! 6 ! ! ! ! !

Penconazol

100 g

3

topas-Vino (Sy)

EC

0.012 %

0.2 l

19.–

! 6 ! ! ! ! !

cyflamid (St)

EW 0.031 %

0.5 l

69.–

! 6 ! ! ! ! !

Trifloxystrobin +

500 g

11

Captan

800 g

M4

Trifloxystrobin; Captan

40 g 600 g

Trifloxystrobin + Captan oder Folpet Kresoxim-methyl + Captan oder Dithianon

Cyflufenamid

51 g U6

0.1–0.125 %

1.6–2 kg

1.6 – 2 kg

! ! ! ! ! ! !

Aluminiumfosetyl

800 g

33

aliette Wg (Ba) alial 80 Wg (St)

WG 0.3 %

4.8 kg

188.– 153.–

Thiophanatmethyl

500 g

1

cercobin (St)

SC

2l

118.–

! ! 6 ! ! 6 !

Carbendazim

600 g

1

Derosal (Om)

WP 0.1 %

1.6 kg

242.–

! ! 6 ! ! ! !

Serenade Max (St)

WP 0.3 %

5 kg

250.–

! ! ! ! ! ! !

regalis (St)

WG 0.16 %

2.5 kg

402.–

! ! ! ! ! ! !

Bacillus subtilis

0.125 %

157 g ProhexadioneCalcium

100 g

florfliege (Bild agroscope ACW)

Marienkäfer (Bild agroscope ACW)


fungiziDe

Abstand zu Oberflächengewässer

Wartefrist in Wochen

Bienengift

Gefährdung von Wasserorganismen

%

3

Wartefristen Bei den meisten Fungiziden ist die Wartefrist durch den Anwendungszeitpunkt gegeben bis 31. Juli.

Zulassung im ÖLN

Xi, N Xi, N Xn, N Xn, N

Bemerkungen Maximale Anzahl Behandlungen

6 6 ! ! # #

Hinweise/Einschränkungen

Gefahrenstufe

diversen Nützlingen

Raubmilben

Birnenblütenbrand

Feuerbrand

Quittenblattbräune

Echter Mehltau an Quitte

Schädigung von

15

4

&

1

&

4

&

4

&

Bei Kontaktfungiziden besteht keine Resistenzgefahr. Kontaktfungizide wirken vorbeugend, wichtig ist ein lückenloser Schutzbelag besonders auf dem Neuzuwachs.

20 m 20 m

Insgesamt nicht mehr als 10 Anwendungen von captanhaltigen Produkten pro Parzelle und Jahr.

Strobilurin. Einsatz von Austrieb bis 3 Wochen vor der Ernte. Fleckt nicht bei der Abschlussbehandlung. nicht mit emulsionskonzentraten, calziumchlorid und netzmitteln mischen. nicht mit reldan 40 mischen.

Xn, N

! ! ! ! # #

%

3

%

3

frei

%

3

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Xn, N

%

3

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Xn, N

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3

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Xi, N

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Xi, N

Xn, N Xn, N Xn, N

20 m

&

%

T, N

%

SSH-Fungizid. Bei berostungsanfälligen Sorten kann bei Blüte- und Nachblütebehandlungen (bis ca. Junifall) Berostung auftreten. Während dieser Zeit durch Netzschwefel ersetzen. Anwendung bis 31. Juli.

Systemische Wirkung. Kann bei empfindlichen Sorten (Idared) Violettfärbungen der Blätter und vorzeitigen Blattfall verursachen. in birnen nicht zugelassen.

&

3

&

3

4

&

SSH-Fungizid. Bei Primärinfektion oder bei starkem Befall einsetzen.

3

2

&

Vorbeugende und abstoppende Wirkung.

20 m

&

50 m

2

&

2

&

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frei

&

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frei

&

raubmilbe (Bild agroscope ACW)

Strobilurin. Ab Rotknospenstadium bis Ende Juli.

3

6m

Xn, N

Maigold nicht gegen lagerkrankheiten behandeln.

SDHI. Max. 3 behandlungen pro Parzelle und Jahr mit Produkten aus der gruppe SDhi. SDHI + SSH-Fungizid. Systemische und translaminare Wirkung. Max. 3 behandlungen pro Parzelle und Jahr mit Produkten aus der gruppe SDhi.

Vor und während der Blüte bei feuchtkühler Witterung 2 bis 3 Behandlungen. nicht mit anderen Produkten mischen. MBC-Fungizide, systemische Wirkung. Erste Behandlung in die aufgehende Blüte. Bei langandauernder Blüte nach 5 bis 8 Tagen wiederholen. Wichtig ist, dass alle Blüten behandelt werden. Infolge der starken Zunahme der Resistenzbildung sind diese Präparate nicht mehr zur Schorfbekämpfung zugelassen. Die Kelchfäulebehandlung ist separat und unabhängig vom Schorfprogramm zu betrachten. Behandlung gegen Obstbaumkrebs beim Laubfall nur mit Sonderbewilligung. Infolge der starken Zunahme der Resistenzbildung sind diese Präparate nicht mehr zur Schorfbekämpfung zugelassen. Die Kelchfäulebehandlung ist separat und unabhängig vom Schorfprogramm zu betrachten. MBC-Fungizid: IP max. 1 Behandlung. Antagonistenpräparat aus Bakterien. Behandlung bei 10 % offener Blüte. Weitere Behandlungen periodisch alle 5 Tage bis alle Blüten offen sind. Behandlung ist nur sinnvoll, wenn am Behandlungstag mit einer Durchschnittstemperatur von mind. 15° C gerechnet werden kann. Nicht mit Gibberelin-haltigen und anderen Ausdünnungspräparaten sowie Blattdüngern mischen (Abstand 2–3 Tage). Bei einmaliger Behandlung während der Blüte (Trieb-Länge 3–5 cm) einsetzen. Bei Split von 2 x 1–1.25 kg erste Behandlung bei Trieblänge 3 – 5 cm, zweite 3 – 5 Wochen später.

Schwebfliege (Bild agroscope ACW)

Schwebfliege (Bild agroscope ACW)


Kernobst

Alpha Naphtylacetamid

500 g Dirigol-N (St) Frufix (Sy) Phytonic (LG)

0.3–0.4 kg

122 – 187.–

Fruchtausdünnung

40 g Geramid Neu S (Om)

85 ml

1.7 l

98.–

110 ml

2.2 l

127.–

125 ml

2.5 l

145.–

150 ml

3 l

174.–

175 ml

3.5 l

203.–

Ethephon Naphtylessigsäure

10 g Rhodofix (Sy)

Alpha-Naphtyl­ essigsäure

37 g Dirager S (Om)

Regulatoren

6-benzyladenin

Vorzeitiger Fruchtfall

480 g Ethephon (LG)

15–25 ml

0.3–0.5 l

8 – 13.–

WP 100 g

2 kg

112.–

150 g

3 kg

169.–

15 ml

0.3 l

68.–

20–30 ml

0.4–0.6 l

91 – 137.–

30–35 ml

0.6–0.7 l

137 – 160.–

Gibberelin A3

Gibberellin A4 + A7

Alpha-Naphthylacetamid

Alpha-Naphthyl­ essig­säure

20 g MaxCel (Om)

35–45 ml

0.7–0.9 l

160 – 205.–

Berelex (Sy) Pro Gibb plus (LG) 21 g Pro Gibb 47 (St)

500 g Dirigol-N (St) Frufix (Sy) Phytonic (LG)

SL

SL

SL

Boskoop

SL

0.375–0.75 % 3.75–7.5 l

Preis auf Anfrage

TB SP

1 Tab./100 l 10 g/100 l

21.–/1 Tab. 21.–/10 g

SL

0.025–0.05 % 0.4–0.8 l

102 – 205.–

WP 0.01 %

0.2 kg

81 – 94.–

1.8–2 l

104 – 116.–

40 g Geramid Neu S (Om)

SL

10 g Rhodofix (Sy)

WP 0.2 %

4 kg

225.–

37 g Dirager S (Om)

GL

0.8–1 l

182 – 228.–

0.12 %

0.05 %

6

6

6

6 6

6

6

6

Rubinette

16–20 g

Maigold

102 – 140.–

6

Kidd’s Orange

0.25–0.3 kg

6

Jonagold

13–16 g

6

6

Idared

81 – 117.–

Gravensteiner

0.2–0.25 kg

Golden Delicious

10–13 g

Glockenapfel

61 – 94.–

WP 8–10 g

Gala

0.15–0.2 kg

Auswahl empfohlener Sorten

Elstar

Preis ca. Fr./ha

Aufwandmenge g/100 l ml/100 l Brühemenge 1600–2000 l

Cox Orange

Aufwandmenge Liter/ha, kg/ha

Präparatename (Firma)

Formulierung

Wirkstoffe/Wirkstoffgehalt in g pro kg oder l

Braeburn

16

6 6

6 6

6 6

6

6

6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6

6

6 6 6 6 6

6

6

6 6

6 6

6 6

6 6

6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6

6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6

6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6


Wa c h s t u ms r e g u l at o r e n Bemerkungen

Zulassung im ÖLN

Abstand zu Oberflächengewässer

Wartefrist in Wochen

Bienengift

Gefährdung von Wasserorganismen

Gefahrenstufe

Birnen

Topaz

Summerred

Hinweise/Einschränkungen

Xn

&

frei

&

6 6

• erst ab 4. Standjahr behandeln • Gute Wirkung bei: 1. warmer, feuchter, windstiller und bewölkter Witterung 2. warmer, regnerischer Witterung 3. warmer, nebliger Witterung • optimale Temperatur 12–15° C + > 80 % rel. LF. • am frühen Morgen behandeln • für die Wirksamkeit der Präparate ist die Witte­rung im Zeitpunkt der Behandlung entscheidend (Temperatur ist wichtiger als Zeitpunkt der Anwendung) • nur gesunde und stark blühende Bäume behandeln • nicht schwächer als empfohlen dosieren und nicht bei schlechter Witterung spritzen, sonst entsteht die Gefahr einer Fruchtansatzförderung • nicht kombiniert mit anderen Pflanzenschutzmitteln anwenden.

Bei abgehender Blüte (½ bis ¾ der Kronblätter abgefallen) bis spätestens 1–2 Tage nach dem Abblühen. Güns­tige Witterung abwarten. Die Wirkung des Präparates wird erhöht bei Zusatz eines Netzmittels. Konzentration des Netzmittels: Hälfte der sonst üblichen Anwendungsempfehlungen. Brühemenge: 1500–2000 l/ha. Sorten Rubinola, Gala und Braeburn nicht behandeln.

Gleicher Anwendungszeitpunkt wie pulverförmige Handelspräparate. Sorten Gala und Braeburn nicht behandeln. Kein Netzmittelzusatz.

6

6 6 6

Xi frei

6 6 6 6 6

6 6

%

& 10 T

&

Xn

&

frei

&

frei

&

Xi

&

Xn

10 T

&

10 T

&

frei

6 6

frei Xn

Als Zusatz zu Naphthylacetamid: In stark alternierenden Anlagen und bei einem grossen Blüten­ansatz der Sorte Elstar. 1. Behandlung DC 66–67 (abgehende Blüte), 2. Behandlung nach 14 Tagen (ohne Mischungspartner). Bei über 70 % Blütenansatz. Vorzugweise anwenden, wenn Naphthylacetamid aus irgendeinem Grund nicht gespritzt werden konnte (un­günstige Witterung, unsicherer Blütenansatz und Feuerbrandbedingungen). Anwendung, wenn Mittelfrüchte 8 bis 12 mm Durchmesser aufweisen. Netzmittel zusetzen. Vorzugweise anwenden, wenn Naphthylacetamid aus irgendeinem Grund nicht gespritzt werden konnte (un­günstige Witterung, unsicherer Blütenansatz und Feuerbrandbedingungen). Anwendung, wenn Mittelfrüchte 8 bis 12 mm Durchmesser aufweisen. Besonders geeignet sind die frühen Morgen­stunden.

Behandlung bei 7–15 mm Fruchtgrösse. Mischungen gemäss Firmenempfehlung. Nicht in Birnen einsetzen. Nur bei Birnen zu Brennzwecken. Zur Verbesserung des Fruchtansatzes. Wenn 20–50 % der Blüten geöffnet sind: Brühemenge 800–1500 l.

Vermindert die Fruchtberostung bei Golden Delicious. Nur bei wüchsigem Wetter einsetzen. Ab Ende Blüte mit 4 Spritzungen à 5 dl im Abstand von 10 Tagen, bis 30 Tage nach der Blüte, in be­rostungsanfälligen Lagen. Kann Blütenknospenbildung negativ beeinflussen. Behandlung 3 bis 4 Wochen vor der Ernte. Sorten mit lang anhaltendem Fruchtfall (Gravensteiner, Glockenapfel, Boskoop, Maigold usw.): 3 Behandlungen (5, 3 Wochen und 10 Tage vor Erntebeginn). 1000 bis 2000 l Brühemenge/ha verwenden. 0.05 % Netzmittel zusetzen, ausser Geramid Neu S.

10 Tage vor Beginn des mutmasslichen Tropfens. 1000 bis 2000 l Brühemenge/ha verwenden. 0.05 % Netzmittel zusetzen.

17


18

Bakterienkrankheit Feuerbrand

Produkte zur Feuerbrandbekämpfung Produkte sind mit einer Teilwirkung bewilligt. Der Einsatz von Antibiotika ist in der Schweiz nur sehr beschränkt erlaubt.

Meldepflicht Feuerbrand ist eine gemeingefährliche Krankheit und als solche meldepflichtig. Wer verdächtige Pflanzen feststellt, ist verpflichtet, dies der zuständigen Stelle zu melden: Der Gemeinde oder der kantonalen Zentralstelle für Pflanzenschutz. Proben von verdächtigen Pflanzen dürfen nur von dazu ausgebildeten und ausgerüs­teten Personen entnommen werden. Rodung von befallenen Pflanzen dürfen nur von oder unter Aufsicht solcher Personen durchgeführt werden. Dadurch wird das Verbreitungsrisiko möglichst tief gehalten.

Feuerbrandprognose Damit nach Maryblyt eine Blüteninfektion zustande kommt, müssen folgende vier Bedingungen an demselben Tag erfüllt sein: • geöffnete, intakte Blüte (Stempel und Staubeutel vorhanden) • ab offener Blüte 110 Stundengrade über 18.3 °C (Entwicklung der Bakterienpopulation) • Nässeperiode; am selben Tag Regen oder Tau > 0.25 mm oder am Vortag > 2.5 mm Regen • tägliche Durchschnittstemperatur über 15.6 °C

Schwefelsaure Tonerde

650 g Myco-Sin (Andermatt)

Produkte gegen Feuerbrand

Bacillus ­subtilis 157 g Serenade Max (St)

ProhexadioneCalcium

Aureobasidium pullulans

Acibenzolar-SMethyl Laminarin

100 g Regalis (St)

BlossomProtect (Andermatt)

500 g Bion (LG, Sy)

45 g Vacciplant (St)

WP 0.5 %

8 kg

74.–

Xi

&

WP 0.3 %

5 kg

250.–

frei

&

WG 0.16 %

2.5 kg

402.–

frei

&

WP 1.20 %

12 kg

210.–

Xi

&

WG

20–40 g

15 – 31.–

N

0.75 l

37.–

frei

SL

0.047 %

%

Bemerkungen

Zulassung im ÖLN

Hinweise/Einschränkungen

Bienengift

Aufwand- Preis ca. Fr./ha menge Liter/ha, kg/ha bei 10’000 m 3 Baumvolumen

Gefahrenstufe

Aufwandmenge %

Gefährdung von Wasserorganismen

Präparatename (Firma)

Formulierung

Wirkstoffe/Wirk­ stoffgehalt in g pro kg oder l

& &

Wegen tiefem pH nicht mit anderen Produkten mischen, ausser mit Netzschwefel. Kurze Wirkungsdauer. Antagonistenpräparat aus Bakterien. 1. Behandlung bei 10 % offener Blüte. Weitere Behandlungen periodisch alle 5 Tage bis alle Blüten offen sind. Be­handlung ist nur sinnvoll, wenn am Behandlungstag mit einer Durchschnitts­temperatur von mind. 15° C gerechnet werden kann. Nicht mit Gibberelin-haltigen und anderen Ausdünnungspräparaten sowie Ca-Blattdüngern mischen (Abstand 2 – 3 Tage). Bei einmaliger Behandlung Ende Blüte (Trieb-Länge 3–5 cm) einsetzen. Bei Split von 2 x 1–1.25 kg erste Behandlung Ende Blüte (Trieb­länge 3 – 5 cm), zweite 3 – 5 Wochen später. Antagonistenpräparat.12 kg der Mischung der beiden Komponenten A und B im Verhältnis 7:1 anwenden. Behandlungen vor Infektionstagen ab 10 % offener Blüten. Bei mehreren aufeinanderfolgenden Infektionstagen, muss die Behandlung alle zwei Tage wiederholt werden, dies so lange wie neue Blüten aufgehen. Kann bei empfindlichen Sorten (Braeburn,Golden, Idared, Elstar, Jonagold, Santana, Sansa u.a.) und mehrfacher Anwendung (mehr als zwei) zu einer Mehrberostung der Früchte führen. Stimulator der natürlichen Abwehrkräfte. 20 g/ha vor und nach der Blüte, 40 g/ha während der Blüte. Die Behandlung muss ein paar Tage vor der Infektionsperiode stattfinden. Stimulator der natürlichen Abwehrkräfte. Behandlung ab Grünknospenstadium alle 5–10 Tage bis Ende Blüte. In Hochstammkulturen 0.075%


Desinfektion bei feuerbrand

19 Präparatename (Firma)

Konzentration

Preis

gigasept instru af (div.)

3–10 %

37–122.– / 100 l

Sensiva (div.)

unverdünnt

29.–/l

Zur Handdesinfektion, bakterizid. Hände oder Schnittwerkzeug 3 Minuten mehrmals besprühen oder eintauchen.

Preis auf Anfrage

Zum Abflammen von Metallschnittgeräten 1 Minute über 70° C. Achtung: Brandgefahr. In Ihrer LANDI als Lötlampe und Stechkartusche erhältlich.

abflammgerät

Gefahrenstufe

C

Bemerkungen

Schnittwerkzeug 20 Minuten in 5 %-Lösung eintauchen oder mit 10 %-Lösung besprühen und antrocknen lassen.

(Bild agroscope ACW)

(Bild agroscope ACW)

(Bild agroscope ACW)


Kernobst

&

160 g Stopit (Landor)

SC 0.65 %

10 l

49.–

Xi

Tip (LG)

SC 0.65 %

10 l

54.–

Xi

Calciumchelat; Magnesium; Bor + Zink

120 g Calshine (St) 20 g 2 + 0.5 g

SC 0.15 %

2.4 l

62.–

frei

&

Calziumchelat; + div. Nährstoffe

170 g Wuxal Suspension Ca (Sy)

SC 0.3–0.4 % 4–6 l

47 – 71.–

Xi

&

Calziumformiat

207 g Folanx Ca29 (div.)

WG

2.5 kg

30.–

C

&

Calziumformiat; Mangan; Zink

186 g Lebosol Calcium 20 g forte 7 g (div.)

SC

5–8 l

19 – 30.–

Calciumoxid; Mangan; Zink

147 g Aminocal (Om) 7 g 7 g

SC 0.6 %

8–10 l

77 – 97.–

Calziumoxid; Zink

50 g InCa (Landor) 10 g

Calciumchlorid

Physiologische Störungen

Hinweise/Einschränkungen

Zulassung im ÖLN

Aufwand- Preis ca. Fr./ha menge Liter/ha, kg/ha bei 10’000 m 3 Baumvolumen

Bienengift

Aufwandmenge %

Gefährdung von Wasserorganismen

Präparatename (Firma)

Formulierung

Wirkstoffe/Wirk­ stoffgehalt in g pro kg oder l

Gefahrenstufe

20

Calciumoxid; Phosphat

310 g Seniphos (Landor) 40 g

0.09 – 0.3 % 1.5 – 5 l

54 – 182.–

0.65 %

146.–

10 l

&

frei

&

&

Xi

&

Bemerkungen Produkte gegen Stippe und zur Verbesserung der Fruchtfestigkeit und teilweise Fruchtausfärbung. • wo die Krankheit stark auftritt, ist der physiologische Baumzustand nicht im Gleichgewicht. • Die Düngung muss dem Bedarf angepasst werden, übermässige Stickstoff-, Kalium- und Magnesiumdüngung vermeiden. • Verzicht auf alle Massnahmen, welche übermässiges Triebwachstum fördern.

Nicht besonders anfällige Obstanlagen und -sorten mit mittlerem bis starkem Fruchtansatz: 5 und 3 Wochen vor der Ernte behandeln. Bei stark anfälligen Obstanlagen und -sorten oder bei geringem Fruchtansatz: 4 bis 8 Spritzungen (alle 10 bis 14 Tage ab Anfang Juni). Letzte Behandlung 2 Wochen vor der Ernte. • Mischbarkeit mit anderen Pflanzenschutzmitteln beachten • nicht bei heisser Witterung spritzen, am besten abends • vor allem Früchte gut benetzen Gegen Stippe und zur Verbesserung der Fruchtfestigkeit und Fruchtausfärbung. Je nach Sorte und Behang ab Juli 2–6 Behandlungen im Abstand von 14 Tagen bis 2 Wochen vor der Ernte. Anfällige Sorten (z.B. Braeburn, Boskoop, Gravensteiner) 4–6 Behandlungen. Nicht bei grosser Hitze spritzen. Zusatz von Netzmittel nicht nötig. Nicht mit schwefelhaltigen Produkten (ausser Netzschwefel) und Blattdüngern mischen. Nicht besonders anfällige Obstanlagen und -sorten mit mittlerem bis starkem Fruchtansatz: 5 und 3 Wochen vor der Ernte behandeln. Bei stark anfälligen Obstanlagen und -sorten oder bei geringem Fruchtansatz: 4 bis 8 Spritzungen (alle 10 bis 14 Tage ab Anfang Juni). Letzte Behandlung 2 Wochen vor der Ernte. • Mischbarkeit mit anderen Pflanzenschutzmitteln beachten • nicht bei heisser Witterung spritzen, am besten abends • vor allem Früchte gut benetzen Gegen Stippe, Fleisch- und Schalenbräune. 2 bis 4 Behandlungen mit jeweils 2,5 kg je ha und je Meter Kronenhöhe nach der Blüte bis zur Walnussgröße und 2 bis 4 Behandlungen mit jeweils 2,5 kg je ha und je Meter Kronenhöhe ab Sommer bis zur Ernte. Gegen Stippe, Fleisch- und Schalenbräune. Mehrere Anwendungen mit 5 – 8 l/ha ab Abblüte bis Ernte (bei berostungsanfälligen Sorten erst ab Walnussgrösse). An­wen­dung ab Anfang August in Abständen von 8 Tagen. Am Morgen oder am Abend oder bei bedecktem Himmel anwenden. Mind. 600 l Wasser/ha. Kein Netzmittel zusetzen. Splitbehandlungen ab Blüte bis 4 Wochen vor Ernte mit 1,5 l in 300 l Wasser. Nicht mit sulfat- oder phosphorhaltigen Produkten mischen. Zur Förderung des Blütenknospenansatzes (Phosphat): ab zweiter Nachblütenbehandlung. Zur Förderung der Fruchtqualität und der Ausfärbung (speziell für J­ onagold, Elstar, Gravensteiner und Gala geeignet): 1. Behandlung: 4 Wochen vor der Ernte. 2. Behandlung: 2 Wochen vor der Ernte. Keine Netzmittel zusetzen. Einschränkungen für Mischpartner beachten.


Kernobst und Steinobst

21

E i n s at z p e r i od e n f ü r N ä h r s t o f f e

Kernobst

Sommer

Nährstoffe

Austriebstadien

00 51 53

55

57

59 61

65

69

71 72 75 76

Herbst 78

85 89

91

85

91

Blüte N (Stickstoff) P (Phosphor) K (Kali) Mg (Magnesium) Ca (Kalzuim) B (Bor) Zn (Zink) Fe (Eisen) Mn (Mangan)

Steinobst

Sommer

Nährstoffe

Austriebstadien

00 51 53

55

57

59 61

65

69

71 72 75 76

Herbst 78

89

Blüte N (Stickstoff) P (Phosphor) K (Kali) Mg (Magnesium) Ca (Kalzuim) B (Bor) Zn (Zink) Fe (Eisen) Mn (Mangan)

Anwendungshinweise Fehler in der Anwendung führen leicht zu Schäden an Früchten und Blättern meist in Form von Verbrennungen und Berostungen. Die häufigsten Fehler passieren bei ungünstiger Witterung (zu heiss), überhöhter Konzentration oder falschen Mischungspartnern. Temperatur während bzw. nach Blattdüngereinsatz < 20 °C Blattdüngung bis zur höchsten Aufwandmenge möglich 20 – 25 °C bedeckt oder nachts, die jeweils geringere Aufwandmenge einsetzen 20 – 25 °C klar, sonnig keine Blattdüngungsmassnahmen durchführen > 25 °C keine Blattdüngungsmassnahmen durchführen Luftfeuchtigkeit > 50 – 60 % Blattdüngung auch mit nichtformulierten Düngesalzen möglich 40 – 50 % nur formulierte Blattdünger verwenden < 40 % keine Blattdüngungsmassnahmen durchführen!

Mischbarkeit Unter günstigen Einsatzbedingungen ist ein Blattdünger stets mit den üblichen Pflanzenschutzmitteln mischbar. Einzelnährstoffdünger sollten vor dem Einbringen in den Tank in einem Eimer gelöst werden. Bei Verwendung von mehr als einem Blattdünger in einer Tankmischung liegen allerdings auch Einschränkungen vor, die es unbedingt zu berücksichtigen gilt (Packungsbeilage beachten). Nur so können Schäden an Früchten und Bäumen sowie Verstopfungen u. ä. am Sprühgerät vermieden werden. Zusätzliche Informationen zur Mischbarkeit sind unter www.tankmix.com zu finden. Wasseraufwandmenge Die Aufwandmenge [kg/ha] der angebotenen Blattdünger beziehen sich in der Regel auf den üblichen Wasseraufwand von 250 – 400 [l/ha]. Bei niedrigerem Wasseraufwand muss der Düngeraufwand reduziert werden, um keine Probleme mit einem erhöhten Salzgehalt zu verursachen. Bei einem Wasseraufwand von 1000 [l/ha] kann die Düngermenge erhöht werden. Die agressiveren Chloriddünger sollten mit höherem Wasseraufwand von 600 – 1000 [l/ha] ausgebracht werden. Zur Vermeidung von Spritzflecken werden Kalksalpeter und Kaliumnitrat mit einem Wasseraufwand von 250 – 400 [l/ha] angewendet.


22

Kernobst und Steinobst Kernobst: Schaden- und Bekämpfungsperioden der Schädlinge 

Quelle: agroscope ACW

Äpfel März Austriebsstadien

April 51

53 56

Mai 59

63

67

Juni 69

Juli

August

September

Oktober

Juli

August

September

Oktober

71 73

Blüte

Schädlinge Apfelgraslaus Mehlige Apfellaus Apfelfaltenlaus Grüne Apfelblattlaus Blutlaus Kommaschildlaus Austernschildlaus San José Schildlaus Fruchtwanzen Frostspanner Eulenraupe Bodenseewickler Apfelwickler Kleiner Fruchtwickler Schalenwickler Sägewespe Apfelblattgallmücke Apfelblütenstecher Ungleicher Holzbohrer Rote Spinne Gemeine Spinnmilbe

Birnen März Austriebsstadien

51

April 53

56

59

Mai 63

67 69

Blüte

Schädlinge Grosser Birnblattsauger Kleiner und Gemeiner Birnblattsauger Grüne Apfelblattlaus Mehlige Birnenblattlaus Frostspanner Eulenraupe Apfelwickler Schalenwickler Spinnmilben Birnpockenmilben Rotbeinige Baumwanzen Schadenperiode Bekämpfung

Juni 71

73


inSeKtiziDe unD aKariziDe Kernobst: Schadenschwellen/toleranzgrenzen Kontrolle

Schädling

Winter

rote Spinne

Astprobe

gr. Obstbaumschildlaus

Astprobe

150 – 200 Adulte

100 Blütenbüschel

80 Kolonien 1 – 2 Kolonien

apfelfaltenlaus

200 Blütenbüschel

5 – 10 Kolonien

apfelblütenstecher*

100 Blütenbüschel 100 – 300 Blütenbüschel 100 Blütenbüschel 3 Weissfallen

Mehlige apfellaus

100 Bäume

apfelfaltenlaus

100 Bäume

5 – 8 Raupen 0.5 % Befall 10 – 15 bef. Einzelblüten 20 – 30 Wespen/Falle 1 – 2 % bef. Bäume 5 – 10 % Befall

grüne apfelblattlaus

200 Langtriebe

frostspanner

100 Blütenbüschel

3 – 5 Kolonien 5 – 10 % Befall

apfelsägewespe*

250 Früchte

gemeiner birnblattsauger

100 Blütenbüschel

30 – 50 % Besatz

Miniermotte

200 junge Blätter

50 – 60 % bef. Blätter

Spinnmilben

100 Blätter

40 – 50 % Besatz

Pockenmilben*

200 Blütenbüschel

3 – 5 % Befall

grüne apfelblattlaus

100 Langtriebe

Mehlige blattlaus

100 Langtriebe

Schalenwickler

300 – 500 Triebe

Dabei sind zu berücksichtigen: • Momentane und langfristige Auswirkungen auf die Umwelt (z.B. Ausschaltung von Nützlingen, Bildung resistenter Rassen, Auswirkung auf Boden, Wasser und das übrige Tierreich). • Kosten der Behandlung Die Schadschwelle wird zusätzlich beeinflusst durch die Anforderungen des Produzenten und des Marktes (Direktverkauf oder über Handel). Der Schädlingsbefall kann je nach Sorte und Lage unterschiedlich sein. Deshalb müssen in den verschiedenen Quartieren einer Anlage jeweils Schädlingskontrollen gemacht werden. Neben diesen genauen Auszählungen von Einzelproben ist die Schädlingssituation auf Kontrollgängen abzuschätzen.

10 % Befall 10 – 15 % Befall 1 – 2 % bef. Bäume 0.5 – 2 % Befall

apfelwickler

1000 Früchte

0.5 – 2 % Befall

Kl. fruchtwickler

1000 Früchte

0.5 – 2 % Befall

gemeiner birnblattsauger

100 Langtriebe

grosser birnblattsauger

100 Triebe

Miniermotte

200 junge Blätter

50 – 60 % Befall

Spinnmilben

100 Blätter

40 – 50 % Besatz

Pockenmilben*

100 Langtriebe

30 – 60 % Besatz 80 % Befall

10 % Befall

Schalenwickler*

1000 – 2000 Früchte

1 % bef. Früchte

apfelwickler *

1000 – 2000 Früchte

1 % bef. Früchte

Kl. fruchtwickler *

1000 – 2000 Früchte

1 % bef. Früchte

* Massnahme im Folgejahr

Die Bekämpfung eines Schädlings ist erst dann angebracht, wenn der voraussichtliche Schaden dies rechtfertigt.

5 – 8 % Befall

1000 Früchte

Ernte

50 Larven/2 m

200 Blütenbüschel

apfelsägewespe

Sommer

1200 Eier/2 m Holz 30 – 50 Schilde mit Eiern/2 m

apfelgraslaus

frostspanner

Nachblüte

100 Äste

Schadschwelle

Mehlige apfellaus

Schalenwickler Blüte

10 x 20 cm 2 – 3-jähriges Holz

Kommaschildlaus gemeiner birnblattsauger Vorblüte

Probeumfang (3 – 5 Proben pro anlage)

Quelle agroscope ACW

grosser birnblattsauger (Bild agroscope ACW)

birnblattsauger (Bild agroscope ACW)

gemeiner birnblattsauger (Bild agroscope ACW)

23


24

KernObSt unD SteinObSt Steinobst: Schaden- und bekämpfungsperioden der Schädlinge

Schadenperiode

Quelle: agroscope ACW

Bekämpfung

Kirschen März Austriebsstadien

00

April 51

Mai

53 56 59 63 67 69

71

Juni

Juli

August

September

Oktober

Juni

Juli

August

September

Oktober

Juni

Juli

August

September

Oktober

Juni

Juli

August

September

Oktober

73

blüte

Schädlinge Kirschblütenmotte Frostspanner Schalenwickler Blattläuse Kirschenfliege Kirschessigfliege

zwetschgen/Pflaumen März Austriebsstadien

00

April 51

Mai

53 56 59 63 67

69

71

73

blüte

Schädlinge Frostspanner Blattläuse Spinnmilben Sägewespen Pflaumenwickler Pockenmilben Zwetschgenrostmilben Kirschessigfliege

Pfirsiche/nektarinen Februar/März Austriebsstadien

00

51

April

Mai

53 56 59 63 67

Schädlinge

69 71

73

blüte

Spinnmilben Rostmilben Frostspanner Eulenraupe Schildläuse Blattläuse Pfirsichmotte Kirschessigfliege

aprikosen Februar/März Austriebsstadien Schädlinge Apfelwickler Eulenraupe Frostspanner Schildläuse Blattläuse Rotbeinige Baumwanzen Pfirsichmotte Kirschessigfliege

00

51

April

Mai

53 56 59 63 67 blüte

69 71

73


inSeKtiziDe unD aKariziDe

25

Steinobst: Schadenschwellen/toleranzgrenzen der Schädlinge Kontrolle Winter

Schädling

Probeumfang (3 – 5 Proben pro anlage)

rote Spinne

6 m Leimringe

Schadschwelle 5 – 10 Weibchen/m

grosse Obstbaumschildlaus

Astprobe

50 Larven/2 m

austernschildlaus

Astprobe

10 – 30 Schildläuse/2 m

Astprobe

30 – 50 Schildläuse/2 m

Kommaschildlaus rote Spinne

10 x 20 cm 2–3 jähriges

Die Bekämpfung eines Schädlings ist erst dann angebracht, wenn der voraussichtliche Schaden dies rechtfertigt. Dabei sind zu berücksichtigen: • Momentane und langfristige Auswirkungen auf die Umwelt (z.B. Ausschaltung von Nützlingen, Bildung resistenter Rassen, Auswirkung auf Boden, Wasser und das übrige Tierreich). • Kosten der Behandlung

1200 Eier/m2

Fruchtholz Vorblüte bis frostspanner Abblühen Kirschblütenmotte* Schwarze Kirschblattlaus grüne zwetschgenblattlaus Pflaumensägewespe

100 100 100 100 2–3

Pflaumenwickler frostspanner frostspanner Kirschenblütenmotte* Miniermotte Schwarze Kirschblattlaus grüne zwetschgenblattlaus Kirschenfliege Pflaumensägewespe Kirschkernstecher* rote Spinne

1 100 100 100 100 100 100 2–6 200 500 100

Nachblüte

gemeine Spinnmilbe Pockenmilben Sommer

Pflaumenwickler apfelwickler an aprikosen apfelwickler an aprikosen Kirschenblütenmotte Miniermotte Schwarze Kirschblattlaus Kirschenfliege rote Spinne gemeine Spinnmilbe Pockenmilben

* Massnahme im Folgejahr

Blütenbüschel Blütenbüschel Blütenbüschel Blattknospen Weissfallen

Pheromonfalle Blütenbüschel Äste Langtriebe Triebe Triebe Triebe Gelbfallen Früchte Früchte Blätter von der Triebbasis 100 Blätter 200 Blütenbüschel

500 1 1000 – 2000 100 100 100 2–6 100

Früchte Pheromonfalle Früchte Langtriebe Triebe Triebe Gelbfallen Blätter von Triebmitte 100 Blätter 200 Blütenbüschel

5 – 10 % 20 % 5% 2–5% 80 – 100

Befall Befall Befall Befall Adulte/Falle

Die Schadschwelle wird zusätzlich beeinflusst durch die Anforderungen des Produzenten und des Marktes (Direktverkauf oder über Handel). Der Schädlingsbefall kann je nach Sorte und Lage unterschiedlich sein. Deshalb müssen in den verschiedenen Quartieren einer Anlage jeweils Schädlingskontrollen gemacht werden. Neben diesen genauen Auszählungen von Einzelproben ist die Schädlingssituation auf Kontrollgängen abzuschätzen.

Flugkontrolle 10 % Befall 12 – 15 Raupen 10 % Befall 60 % Befall 5 % Befall 3 – 10 % Befall 0.5 – 4 Fliegen/Falle 3 – 10 % Befall 5 % Befall 50 – 60 % Besatz 40 – 50 % Besatz 10 % Befall 1–3% 5–7 0.5 – 2 % 10 % 60 % 5% 0.5 – 4 30 %

Eiablage, bez. Befall Falter/Woche/Falle Befall Befall (Folgejahr) Befall Befall Fliegen/Falle Besatz

20 – 30 % Besatz 10 % Befall Quelle agroscope ACW

Apfelwickler mit Nemapom biologisch bekämpfen Behandlung im Herbst reduziert Apfelwicklerdruck im Folgejahr!  Nemapom ist wichtiger Baustein einer Resistenzstrategie.  Nemapom ist ungefährlich für Mensch und Tier.  Nemapom ist einfach in der Anwendung. Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!

fenaco | UFA-Samen Nützlinge | Nordring 2 | 4147 Aesch | Tel. 058 434 32 93 | nuetzlinge@fenaco.com | www.nuetzlinge.ch


KernObSt unD SteinObSt

Produkte gegen lepidopteren

Wirkung gegen (Bewilligte Indikation)

482 g

15

Dimilin Sc (Sy)

SC

0.02 %

0.32 l

112.–

Teflubenzuron

150 g

15

nomolt (St)

SC

0.04 %

0.64 l

102.–

0.1 %

1.6 l

255.–

Gemeiner Birnblattsauger

Blutlaus

Diverse Blattläuse

Mehlige Blattlaus/Apfelfaltenlaus

Miniermotten

Gespinstmotten

Eulenraupen

Frostspanner

Knospen-/Heckenwickler

Formulierung

Diflubenzuron

Homopteren

Lepidopteren

Schalenwickler

Preis ca. Fr./ha

Kleiner Fruchtwickler

Aufwand- Aufwandmenge menge Liter/ha, % kg/ha bei 10’000 m 3 Baumvolumen

Pflaumenwickler

Präparatename (Firma)

Resistenzgruppen

Wirkstoffe/Wirkstoffgehalt in g pro kg oder l

Apfelwickler (Apfel, Birne, Aprikose)

26

6 ! ! ! ! 6 6 ! 6 ! ! ! 2

Novaluron

100 g

15

rimon (LG)

EC

0.06 %

0.96 l

109.–

6 ! ! ! ! 6 6 ! 6 ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! 2 6 ! ! 6 ! 6 6 ! 6 ! ! ! 2

Lufenuron

50 g

15

Match (Sy)

EC

0.08 %

1.3 l

137.–

! ! 3 6 ! 6 6 ! ! ! ! ! !

Fenoxycarb

250 g

7B

insegar Dg (Sy)

WG 0.03 %

0.48 kg

104.–

0.04 %

0.64 kg

139.–

0.2 %

3.2 kg

695.–

Tebufenozide

240 g

18

Prodigy (Ba)

Methoxyfenozide

240 g

Indoxacarb

300 g 22A Steward (St)

Emamectinbenzoat

Spinosad

18

Mimic (Om)

95 g

6

affirm (Sy)

480 g

5

audienz (Om)

! 6 ! 6 ! ! ! ! ! ! ! ! 2 6 ! 6 ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

0.04 %

0.64 l

111.–

0.05 %

0.8 l

138.–

6 ! ! 6 ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! 6 ! 6 6 ! ! ! ! ! !

0.04 %

0.64 l

134.–

6 ! 3 6 ! 6 6 ! ! ! ! ! !

WG 0.017 %

0.27 kg

148.–

6 6 6 6 ! 6 6 ! ! ! ! ! !

WG

0.2%

3.2 kg

152.–

6 ! 6 6 ! 6 ! ! ! ! ! ! !

SC

0.02 %

0.32 l

199.–

6 ! 6 ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

0.02 %

0.32 l

199.–

! ! ! 6 ! 6 ! ! ! ! ! ! !

SC

SC

Schalenwickler

apfelwickler (Bild agroscope ACW) bodenseewickler (Bild agroscope ACW)


27

I n s e k t i z i d e u n d Ak a r i z i d e

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

KO, SO

# 0

N

%

3

&

Xi, N

% $

3

Xn, N

%

# # 0 # # 0

KO, SO

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

KO

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

KO Aprikose

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

KO, Z, K

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

KO

! ! ! 6 ! ! ! 6 ! ! !

KO

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

KO, SO

Bienengift

Raubmilben

# 0 0

50 m

Zulassung im ÖLN

&

Abstand zu Oberflächengewässer

3

Wartefrist in Wochen

%

diversen Nützlingen

N

KO

6 ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! 2 ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! 6 ! ! ! ! ! ! ! !

Schädigung von Raubmilben: Die Angaben beziehen sich auf sensible Raubmilben. Vor jedem Insektizideinsatz mulchen.

# 0

KO

! ! ! ! ! ! ! ! ! 2 !

Bemerkungen

Gefährdung von Wasserorganismen

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

Hinweise/Einschränkungen

KO, SO

Kernobst (KO), Steinobst (SO), Äpfel (A), Birnen (B), Zwetschgen, Pflaumen (Z), Kirschen (K)

Pockenmilben

Rostmilben

Rote Spinne/Gemeine Spinnmilbe

Fruchtwanzen

Kirschenfliege

Sägewespen

Schädigung von

Gefahrenstufe

bewilligt in

Milben

Blattgallmücken

Apfelblütenstecher

Austernschildlaus inkl. SJS

Kommaschildlaus

Häutungshemmer. Aus­ser­halb des Bienenfluges be­ handeln. Max. 2 Behandlungen pro Jahr.

&

% $

3

&

# #

frei

% $

3

&

# #

frei

3

&

# 0

Xn, N

# # 0 0

Häutungshemmer. Gegen Birn­blatt­sauger auf die Larven der Sommer­ge­neration im Stadium L1– L2 spritzen. Behandlung 10 bis 12 Tage später wieder­holen.

&

N

# # 0 0

Häutungshemmer. Wirkt gegen Bodenseewickler.

%

3

20 m

&

N

% $

3

20 m

&

N

% $

3

20 m

&

Häutungshemmer. Max. eine Be­handlung, spätes­tens Ende Mai. Ausnahme Wallis: 2 Be­ hand­lun­gen mit 0.06  %. Ap­fel­anlagen: Einsatz im Vor­­blü­ten­stadium 57–59. Nebenwirkung auf Apfel­ rostmilben. Birnenanlagen: Einsatz sofort nach der Blüte (67–69). Metamorphosehemmer. Birnen unmittelbar nach der Blüte be­handeln. Nicht bei General Le­clerc und Gellerts Butter­birne anwenden. Unterwuchs unmittelbar vor der Behand­lung mul­chen (wegen Bienen). Giftig für Bienenbrut (bei Aufnahme von behan­del­ten Pollen!). Häutungsbeschleuniger. Birnen nach der Blüte be­handeln. Einsatz gegen Scha­len­wickler vor Blüh­beginn (Wallis und Tessin nach der Blüte). Max. 2 Behandlungen pro Jahr. Wirkt auf Eier und Larven des Apfel- und Schalenwicklers, sowie auf Larven des kleinen Fruchtwicklers. Ist auch bei Aprikosen bewilligt. Oxadiaxin; Kontakt- und Frassgift; rasche Wirkung. Wirkt gegen Larven und Eier. Ein­satz bei Schlupf­ beginn. Max. 3 Behandlungen pro Saison. Max. 2 Behandlungen pro Saison. Wirkung als Larvizid. Bei Bedarf nach 14 Tagen nachbehandeln. Blühende Pflanzen im Unterwuchs und 6 m angrenzend vor der Behandlung mulchen. Besonders gegen resistente Apfelwickler. Nur in Obstanlagen. Spinosad. Max. 4 Behandlungen pro Jahr. Max. 2 Behandlungen gegen Apfelblütenstecher und Frostspanner/Schalenwickler im Steinobst. Un­ter­wuchs unmittelbar vor der Be­handlung ganz­flächig mul­chen.

Flugkurven wichtiger Wickler im Obstbau

Legende Mai

Juni

Juli Aug.

Aw (KFw/Sw)

PSE

Verwirrung AwGV

AwGV

Sept.

AwGV

AwGV

AwGV

AwGV

Aw

Metam.hem.

Häut.hem.

Indox. / PSE

Aw/KFw

Metam.hem.

Häut.beschl.

Indox. / PSE

Aw/KFw/Sw

Häut.hem. Indox. Häut.hem.

Häut.beschl. Indox.

Aw/Sw

Häut.hem. Indox. / PSE

Aw/KFw/Sw Indox. / PSE

Aw/Sw

= Kleiner Fruchtwickler (KFw)

= Schalenwickler (Sw)

= Apfelwickler (Aw)

AwGV

= Apfelwicklergranulosevirus

Häut.hem. = Häutungshemmer Indox. = Indoxacarb oder Spinosad oder Emamectinbenzoat Verwirrung = Pheromon-Verw.technik Metam.hem. = Metamorphoesehemmer Häut.beschl. = Häutungsbeschleuniger PSE

= Phosphorsäureester

Quelle: H. Höhn, ACW-Wädenswil 2003

Resistenzgruppen

Grosse Obstbaumschildlaus

Diverse

15 22 A / 5 / 6 7 B 18 1 B


kernobst und steinobst Wirkung gegen (Bewilligte Indikation)

Gemeiner Birnblattsauger

Blutlaus

Diverse Blattläuse

Mehlige Blattlaus/Apfelfaltenlaus

Miniermotten

Gespinstmotten

Eulenraupen

Frostspanner

Knospen-/Heckenwickler

Schalenwickler

Formulierung

Homopteren

Lepidopteren

Kleiner Fruchtwickler

Preis ca. Fr./ha

Pflaumenwickler

Aufwandmenge Liter/ha, kg/ha bei 10’000  m 3 Baum­ volumen

Azadirachtin A 10 g

NeemAzal-T/S (Andermatt)

EC

0.15–0.3 %

3.2–4.8 l

278 – 417.–

! ! ! ! ! ! ! ! ! 6 6 ! !

Azadirachtin A+B

Oikos (LG)

EC

0.1 %

1.6 l

270.–

! ! ! ! ! ! ! ! ! 6 ! ! !

Siva 50 (Om)

SC 2 %

32 l

541.–

! ! ! ! ! ! ! ! ! 6 6 ! !

EC

20 l

298.–

0.32 l

107.–

0.025 %

0.4 l

134.–

0.02 %

0.32 l

107.–

32 g

Fettsäure

450 g

Thiacloprid

Natural (Andermatt) 480 g 4A Alanto (Ba) 515 g

Imidacloprid Acetamiprid

Produkte gegen Homopteren

Aufwandmenge %

Aprikose)

Präparatename (Firma)

Resistenzgruppen

Wirkstoffe/Wirk­ stoffgehalt in g pro kg oder l

Apfelwickler (Apfel, Birne,

28

1.25 %

SC 0.02 %

! 6 ! !

! 6 ! !

! 2 ! !

! ! ! !

! ! ! !

! 2 ! !

! ! ! !

! ! ! !

! ! ! !

6 ! ! 6

6 ! ! 6

! ! ! !

! ! ! !

200 g 4A Confidor OD (Ba) 700 g Kohinor (LG)

OD 0.035 %

0.56 l

115.–

WG 0.01 %

0.16 kg

106.–

200 g 4A Gazelle SG (St)

SG 0.015 %

0.24 kg

85.–

! ! ! ! ! ! ! ! ! 6 6 ! !

0.02 %

0.32 kg

114.–

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

0.02 %

0.32 kg

114.–

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

WG 0.02 %

0.32 kg

104.–

! ! ! ! ! ! ! ! ! 6 6 ! !

Thiametoxam 250 g 4A Actara (Sy)

Flonicamid

500 g 9C Teppeki (Om)

WG 0.01 %

160 g

86.–

! ! ! ! ! ! ! ! ! 6 6 ! !

Pirimicarb

500 g 1A Pirimor (St, Sy, LG)

SG 0.04 %

0.64 l

82 – 100.–

! ! ! ! ! ! ! ! ! 6 6 6 !

SG

0.64 l

66.–

Pirimicarb (Om)

0.09% – 0.125 % 1.5 l – 2.0 l

168 – 224.–

0.125 %

2.0 l

224.–

0.125 %

2.0 l

224.–

SC 0.04 %

0.64 l

189.–

! ! ! ! ! !

Vertimec (Sy)

EC

1.2 l

281.–

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! 6

Surround (St)

WP 2 %

32 kg

127.–

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! 6

SC 0.05 %

0.8 l

160.–

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! 6

CS 0.015 %

0.24 l

56.–

WG 0.01 %

0.16 kg

42.–

EW 0.02 %

0.32 l

52.–

Spirotetramat 100 g 23 Movento Arbo (Ba)

Spirodiclofen 240 g 23 Envidor (Ba)

Abamectin

Kaolin Bifenthrin

18 g

950 g

6

0.04 %

80 g 3A Talstar SC (St)

Lambda100 g 3A Karate Zeon (Sy) Cyhalothrin Alpha150 g 3A Fastac Perlen Cypermethrin (LG) Zeta-­ 100 g 3A Fury 10 EW (Om) Cypermethrin

SC 0.06%

1.0 l

112.–

0.09 %

1.5 l

168.–

0.075 %

! ! ! ! ! !

! ! ! ! ! !

! ! ! ! ! !

! ! ! ! ! !

! ! ! ! ! !

! ! ! ! ! !

! ! ! ! ! !

! ! ! ! ! !

! 6 ! ! ! !

6 ! ! ! ! !

! ! ! 6 ! !

! ! 6 6 ! 6


I n s e k t i z i d e u n d Ak a r i z i d e

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

KO, K

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

A

! ! ! ! ! ! ! ! 6 ! !

KO, SO

# #

frei

KO, SO

# 0

Xn

! ! ! !

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6 ! ! !

! ! 4 !

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! ! ! !

! ! ! !

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

# # 0 # # 0

frei

frei

Bemerkungen

&

3

%

20 m

3

& &

3

%

Schädigung von Raubmilben: Die Angaben beziehen sich auf sensible Raubmilben. Vor jedem Insektizideinsatz mulchen.

Zulassung im ÖLN

Abstand zu Oberflächengewässer

Wartefrist in Wochen

Bienengift

Gefährdung von ­Wasserorganismen

Hinweise/Einschränkungen

Gefahrenstufe

diversen Nützlingen

Schädigung von

Raubmilben

Kernobst (KO), Steinobst (SO), a Äpfel (A), Birnen (B), Zwetschgen, Pflaumen (Z), Kirschen (K)

Pockenmilben

Rostmilben

Rote Spinne/Gemeine Spinnmilbe

Fruchtwanzen

Kirschenfliege

Milben

Sägewespen

Blattgallmücken

Apfelblütenstecher

Austernschildlaus inkl. SJS

Kommaschildlaus

Grosse Obstbaumschildlaus

Diverse

bewilligt in

50 m

&

20 m

&

KO, SO K

2

KO

# 0

KO, SO

# 0

frei Xn

% $

Xn

&

3

! ! ! 6 ! 6 ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! 4 ! ! ! !

K

! ! ! ! ! 6 4 ! ! ! !

KO, K

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

KO

! 2 ! ! ! ! ! ! ! ! !

KO, SO

! ! ! ! ! !

! ! 6 6 ! !

! ! 6 6 ! !

! ! ! ! ! !

! ! ! ! ! !

! ! ! ! ! !

! ! ! ! 2 !

! ! ! ! ! !

! ! ! ! ! 6

! ! ! ! ! 6

! ! ! ! ! !

KO, K, Z

K KO

2

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# # 0 0

N

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Xn

3

20 m

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3

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T, N

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3

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3

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Xn

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B

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B

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B

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Xn, N

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29

2 3

&

3

&

& % $

& 100 m

Pflanzenextrakt. Kontakt- und Frassgift, sys­temisch. Birnen nicht be­ handeln (Gefahr von Phytotox). Volle Wirkung erst nach 2–3 Wochen. Auch im Split mit 2 x 2.4 l möglich. Pflanzenextrakt. Kontakt- und Frassgift, sys­temisch. Birnen nicht be­handeln. Optimale An­wendung im Ballonstadium. Mit 0.6–1 % geeignet zum Aufweichen von Honigtau bei Birnen. Nicht in die Blüte spritzen. Nicht mischen mit Myco-San, Myco-Sin, Ulmasud, Madex und Capex. Neonicotinoid. Kontakt- und Frassgift. Nicht zu spät ein­setzen. Apfelwi­ckler gegen junge Larven einsetzen. Tiefenwirkung. Max. 2 Behand­lungen pro Saison (aber max. 1 Behandlung pro Blattlausart). Max. 2 Behandlungen gegen die Kirschenfliege. Neonicotinoid. Ab Nachblüte bis spätestens Ende Mai. Max. 1 Behandlung pro Jahr. Nur in Obstanlagen. Neonicotinoid. Kontakt- und Frassgift. Nicht zu spät einset­zen. Max. 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr mit Produkten aus derselben Wirkstoffgruppe (aber max. 1 Be­handlung pro Blatt­lausart). Max. 2 Behandlungen gegen die Kirschenfliege. Neonicotinoid. Kontakt- und Frassgift. Wirkung gegen Larven. Max. 1 Behandlung. Nur ab Nachblüte einsetzen. Behandlungen gegen Kirschenfliege nur in Obstanlagen. Max. 2 Behandlungen pro Saison. Anwendungsverbot in Gewässerschutzzone S2. Carbamat. Kontakt- und Atemgift. Gegen Blutläuse: 0.04 % + Etalfix Pro 2 dl; nach 2–4 Wochen wiederholen. Bei Kommaschildlaus nur gegen Wanderlarven. Gegen Blattläuse ab Juli 0.02 %. Kühle Witterung reduziert die Wirkung. Ketoenole. Bei Befallsbeginn behandeln. Birnblattsauger in den Stadien gelb-orange Eier behandeln. Max. 2 Behandlungen pro Jahr. Max. 2 Behandlungen gegen die Kirschenfliege. Nur in Obstanlagen.

Kontaktwirkung. Max. 1 Be­handlung pro Saison. Behandlung, wenn 50 % der Roten Spinne geschlüpft sind oder Nachblüte im Sommer bei Befallsbeginn. Wirkung gegen Eier, Larven, Nymphen und teilweise Adulte. Erfasst auch jun­ge Birnblattsaugerlarven (Netzmittel zusetzen). In Mischung mit 2 l Mineralöl an­wenden. Keine Mischung mit anderen Pro­dukten. 2 Tage vor und nach der Behandlung keine andere Applikation (Phytotoxgefahr). Anwenden nach dem Ausschlüpfen aus den Eiern der 2. Generation, aber weniger als 20 % ältere Larven. IP max. 1 Behandlung pro Saison erlaubt. Tonmineral. Repellenteffekt. Anwendung ab Beginn Eiablage. 2–4 Behandlungen bis zur Blüte. Produkt alleine einsetzen. Verhindert Eiablage. Einsatz ab Februar. Pyrethroide. Kontakt- und Frassgifte. Gefahr der Resistenzbildung. Spinnmilben­fördernd. Birnblatt­sauger: Bei starkem Befall (adulte Blattsauger: Klopfprobe > 250/100 Triebe) im Spätwinter, Februar bis März ab 2. Tag mit Temperaturen über 10°C, gegen überwinternde Birnblattsauger anwenden.


KernObSt unD SteinObSt Wirkung gegen (Bewilligte Indikation)

Gemeiner Birnblattsauger

Blutlaus

Diverse Blattläuse

Mehlige Blattlaus/Apfelfaltenlaus

Miniermotten

Gespinstmotten

Eulenraupen

Frostspanner

Formulierung

Homopteren

Lepidopteren

Knospen-/Heckenwickler

Preis ca. Fr./ha

Schalenwickler

Aufwandmenge Liter/ha, kg/ha bei 10’000 m 3 Baumvolumen

Kleiner Fruchtwickler

Aufwandmenge %

Pflaumenwickler

Präparatename (Firma)

Apfelwickler (Apfel, Birne, Aprikose)

Wirkstoffe/Wirkstoffgehalt in g pro kg oder l

Resistenzgruppen

30

Chlorpyrifosmethyl

400 g 1B reldan 40 (Om)

EC

0.12 %

1.9 l

116.–

6 ! 6 6 ! 6 ! 6 ! 2 2 ! !

Chlorpyrifosethyl

250 g 1B Pyrinex (Ba, LG, St, Sy)

CS 0.15 %

2.4 l

90 –104.–

6 ! 6 6 ! 6 ! ! ! ! ! ! !

Pflanzenöl

779 g

telmion (Om)

EC

2%

32 l

298.–

! ! ! ! ! 2 ! ! ! ! 2 ! !

Paraffinöl

830 g

Spray Oil 7e (LG) Weissöl (Om) zofal D (St)

EC

3.5 %

56 l

297 – 328.–

! ! ! ! ! 6 ! ! ! ! ! ! !

2%

32 l

187.–

! ! ! ! ! � ! ! ! ! ! ! !

1%

16 l

85.–

! ! ! ! ! � ! ! ! ! ! ! !

0.5 %

8l

221 – 230.–

! ! ! ! ! 6 ! ! ! ! 6 ! !

Chlorpyrifosmethyl; Pflanzenöl

96 g 1B Oleodan (LG) Oleofos (Ba) 701 g Oleorel (Om)

EC

Kleiner fruchtwickler (Bild agroscope ACW)

apfelwickler (Bild agroscope ACW)

Schalenwickler (Bild agroscope ACW)


inSeKtiziDe unD aKariziDe

3

Xi, N

% $

3

Zulassung im ÖLN

Abstand zu Oberflächengewässer

Wartefrist in Wochen

Bienengift

Gefahrenstufe

! ! 6 6 ! 6 ! ! ! ! !

KO, SO

6 ! ! ! ! ! ! ! 2 ! 2

KO, SO

# #

frei

&

6 ! 6 ! ! ! ! ! 6 ! 6

KO, SO

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frei

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KO, SO

0 #

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KO, SO

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6 ! ! ! ! ! ! 6 ! ! 6

KO, SO

# 0 0 "

% $

Schädigung von Raubmilben: Die Angaben beziehen sich auf sensible Raubmilben. Vor jedem Insektizideinsatz mulchen. Produkte aus der Resistenzgruppe 1B (Phosphorsäureester) max. 3 Behandlungen pro Parzelle und Jahr erlaubt.

KO

# 0 0 "

Xn, N

Bemerkungen

! ! 6 6 6 6 ! ! ! ! !

# 0 0 "

Gefährdung von Wasserorganismen

Hinweise/Einschränkungen

diversen Nützlingen

Schädigung von

Raubmilben

Pockenmilben

Rostmilben

Rote Spinne/Gemeine Spinnmilbe

Fruchtwanzen

Kirschenfliege

Kernobst (KO), Steinobst (SO), Äpfel (A), Birnen (B), Zwetschgen, Pflaumen (Z), Kirschen (K)

bewilligt in

Milben

Sägewespen

Blattgallmücken

Apfelblütenstecher

Austernschildlaus inkl. SJS

Kommaschildlaus

Grosse Obstbaumschildlaus

Diverse

Xn, N

% $

&

50 m

50 m

&

&

Phosphorsäureester. Relativ kurze Wirkungsdauer. Bei Schalenwickler: Einsatz auf mittelgrosse Raupen der Sommergeneration. nicht bei hohen temperaturen einsetzen. Vorsicht bei Mischungen, diese können Phytotex auslösen.

Phosphorsäureester. Kontakt- und Frassgift. Mikroinkapsuliert. Relativ lange Wirkungsdauer. Mischbrühen sofort ausbringen. Gut pflanzenverträglich. Nicht zu früh einsetzen, weil rascher Abbau (Stad. 55). Nicht mit Fungiziden mischen. Keine Fungizide 5 Tage vor oder nach der Behandlung einsetzen. Brühmenge 1000 l.

Ab 10°C, nicht bei Frostgefahr, nicht mit organischen Fungiziden mischbar. 8 Tage vor und nach Spritzung keine organischen Fungizide einsetzen. Mit Kupfer mischbar. Gegen San José Schildlaus: 3.5 % kurativ; 2.0 % präventiv. Aufwandmenge bis Stadium: 51 – 53 (B – C) 56 l, 54 – 56 (C3 – D) 32 l, 57 – 58 (D3 – E) 16 l

Spritzung vom Knospenschwellen bis Knospenaufbruch (51-53). Im Erwerbsobstbau nur gegen Pockenmilben und Kirschblütenmotte erlaubt. Im Feldobstbau sind Austriebspritzungen zugelassen.

blutläuse (Bild agroscop ACW)

gespinstmotte (Bild agroscope ACW)

Schalenwickler (Bild agroscope ACW)

31


KernObSt unD SteinObSt Preis ca. Fr./ha

Wirkung gegen Milben

bewilligt in

Schädigung Hinweise/ von Einschränkungen

110 g 10B arabella (Om)

SC 0.03 %

0.48 l

178.–

6 ! ! )

0 # 0

N

%

Acequinocy

152 g 20B Kanemite (St)

SC 0.1125 %

1,8 l

244.–

6 ! ! )

# #

Xi, N

%

Tebufenpyrad

200 g 21A zenar (Sy)

WP 0.02 %

0.32 kg

204.–

6 2 ! ) ) ) ) 0

Xn, N

%

Fenpyroximate

53 g 21A Kiron (Om)

SC 0.1 %

1.6 l

178.–

6 6 ! ) ) ) ) 0

Xn, N

%

Formulierung

Spirodiclofen

240 g

23

envidor (Ba)

SC 0.04 %

0.64 l

189.–

6 6 ! )

Milbemectin; Cyclohexanone; Naphta

9.3 g

6

Milbeknock (Om)

EC

2l

224.–

6 � � )

Schwefel

800 g

M2

celos (LG) elosal Supra (Om) Microthiol Spécial Disperss (fe) Solfovit Wg (Ba) Sufralo (St) thiovit Jet (Sy)

WG 2 % WP

32 kg

108 –158.–

! ! 6

heliosoufre S (Om)

SC

700 g

0.125 %

) ) # # 0 0

)

WP WG WG WG

Xn

Xn, N

0 #

frei

Xi frei frei frei 288.–

Xi

Kommaschildläuse (Bild agroscop ACW)

Obstbaumschildlaus (Bild agroscop ACW)

diversen Nützlingen

Etoxazol

Raubmilben

%

Aprikosen/Pfirsiche

N

Zwetschgen/Pflaumen

6 2 ! ) ) ) ) # #

Kirschen

246 – 251.–

Äpfel/Birnen

0.8 kg

Pockenmilben

WP 0.05 %

Rostmilben

100 g 10A Matacar (LG) trevi (St)

birnenpockenmilben

Bienengift

Aufwandmenge Liter/ha, kg/ha bei 10’000 m 3 Baumvolumen

Hexythiazox

Resistenzgruppen

Produkte gegen Milben

Aufwandmenge %

Gefährdung von Wasserorganismen

Präparatename (Firma)

Gefahrenstufe

Wirkstoffe/Wirkstoffgehalt in g pro kg oder l

Rote Spinne/Gemeine Spinnmilbe

32

$

% $


33

inSeKtiziDe unD aKariziDe

50 m

&

20 m

&

3

&

3

&

3

&

3

Antiresistenzstrategie: Pro Saison ist nur ein Produkt aus der gleichen Resistenzgruppe anzuwenden.

MICROTHIOL SPÉCIAL

®

HYPERDISPERGIERBARE SCHWEFELMIKROGRANULATE Kontaktwirkung. Max. 1 behandlung pro Saison mit trevi oder Matacar wegen resistenzgefahr. Wirkung gegen Eier und Larven und Nymphen (Wintereier Stadium 54–56). Letzte Anwendung Ende Juni. In einigen Regionen nicht mehr wirksam (Resistenz). Vor Einsatz regionalen Beratungsdienst konsultieren. Kontaktwirkung. Max. 1 behandlung pro Saison. Behandlung vor oder nach der Blüte, ab Schlupf der Roten Spinne. Wirkung gegen Larven, Nymphen. Bis spätestens 30. Juni. Kontaktwirkung. Im Nachblütestadium einsetzen gegen alle mobilen Stadien der Spinnmilben. Max. 1 behandlung pro Saison. Nur in Obstanlagen.

Plus de naturel

Kontakt- und Frasswirkung. Im Nachblütenstadium einsetzen. Wirkung gegen Sommereier, Larven, Nymphen und Adulte. Pro Saison ist nur eine Behandlung mit einem der Produkte Zenar oder Kiron empfohlen.

ERHÄTLICH IN IHRER

ça coule de source !

Kontakt-, Frass- und Atemwirkung. Im Nachblütestadium einsetzen. Wirkung gegen Larven, Nymphen und Adulte. Pro Saison ist nur eine Behandlung mit einem der Produkte Zenar oder Kiron empfohlen.

Registrierte Marke von Cerexagri - Zulassung Nr. W2675 - Gehalt 80 % Schwefel in freiem Zustand. Lesen Sie genau die Packungsbeilage vor jedem Gebrauch und halten Sie die vorgeschriebenen Vorsichtsmassnahmen ein.

Kontaktwirkung. Max. 1 behandlung pro Saison. Behandlung, wenn 50% der Roten Spinne geschlüpft sind oder Nachblüte im Sommer bei Befallsbeginn. Wirkung gegen Eier, Larven, Nymphen und teilweise Adulte. Erfasst auch junge Birnblattsaugerlarven (Netzmittel zusetzen). Max. 1 behandlung pro Parzelle und Jahr mit Produkten aus derselben Wirkstoffgruppe. Behandlung ab BBCH 69 bis Ende Juni.

50 m

&

DISPERSS

Nach der Ernte im September anwenden. Bei starkem Befall 2 Behandlungen im Abstand von 10 – 15 Tagen. Celos auch in Nashi zugelassen.

rote Spinne (Bild agroscope ACW)

gemeine Spinnmilbe (Bild agroscope ACW)

eier der roten Spinne (Bild agroscope ACW)

An-MSPD2010/2012-135x190 - Crédit photo : Getty Images - Bruno Morandi

&

3

3

Um Raubmilben und andere Nützlinge in den Obstanlagen anzusiedeln, braucht es eine gezielte Spritzfolge mit nützlingsschonenden Fungiziden, Insektiziden und Akariziden.

Zulassung im ÖLN

Abstand zu Oberflächengewässer

Wartefrist in Wochen

Bemerkungen


kernobst und steinobst

Pheromone

Biotechnische Verfahren

Apfelwickler Granulosevirus

Wirkung gegen (Bewilligte Indikation)

VP

1000 Disp./ha

Preis auf Anfrage

Isomate-CTT (Andermatt) RAK 3 (LG)

VP

500 Disp./ha

Preis auf Anfrage 281.–

Isomate C/OFM (Andermatt)

VP

1000 Disp./ha

Preis auf Anfrage

Isomate-CLR (Andermatt)

VP

1000 Disp./ha

Preis auf Anfrage

Isomate-CLR/OFM (Andermatt)

VP

700 Disp./ha

Preis auf Anfrage

Isomate-OFM Rosso (Andermatt)

VP

500 Disp./ha

Preis auf Anfrage

Madex Plus (Andermatt)

SC

1. Beh. 0.006 % weitere 0.003 %

Gemeiner Birnblattsauger

Blutlaus

Diverse Blattläuse

Mehlige Blattlaus/Apfelfaltenlaus

Miniermotten

Gespinstmotten

Eulenraupen

Frostspanner

Knospen-/Heckenwickler

Formulierung

Isomate-C Plus (Andermatt)

Homopteren

Lepidopteren

Schalenwickler

Preis ca. Fr./ha

Kleiner Fruchtwickler

Aufwand- Aufwandmenge menge % Liter/ha, kg/ha bei 10’000  m 3 Baum­ volumen

Pflaumenwickler

Präparatename (Firma)

Resistenzgruppen

Wirkstoffe/Wirk­ stoffgehalt in g pro kg oder l

Apfelwickler (Apfel, Birne, Aprikose)

34

6 ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! 6 ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! 6 ! 2 ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! 6 ! ! 4 ! ! ! ! ! ! ! ! ! 6 ! 2 4 ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! 6 6 ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

36 –73.–

4 ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

0.1 l 0.05 l

Granupom Neu (Om)

SC

1. Beh. 0.02 % 0.3 l weitere 0.0125 % 0.2 l

67 – 100.–

4 ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

Carpovirusine Evo 2 (St)

SC

1. Beh. 0.06 % weitere 0.03 %

47 – 93.–

4 ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

Schalenwickler Granulosevirus

Capex 2 (Andermatt)

SC

Bacillus thuringiensis kurstaki

Dipel DF (Om)

WG 0.05 %

0.006 %

1 l 0.5 l

! ! ! 4 ! ! ! ! ! ! ! ! !

2 x 0.1 l

73.– pro Behandlung

0.8 kg

71.–

0.1 %

1.6 kg

141.–

Xentari (LG)

WG 0.1%

1.6 kg

158.–

Rote Flügelfalle; Alkohol-Köder

Rebell Rosso (Holzbohrer) (Andermatt)

FA

8 Fallen pro ha

34.– pro Falle

Gelbe Falle; Leim

Kirschenfliegenfalle (LANDI Schweiz)

FA

8 Stück pro Baum

31.–

Band Klebstoff; 760 g Fettsäuren; 200 g Naturharze

Insektenfanggürtel, Raupenleimringe (div.)

FA

Stück à 3 m

13.– (3 m)

Nematoden (Steinernema feltiae)

Nemapom (UFA-Samen)

XN

1500 Mio / ha

590.–

4 ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

Lockstoff

Kirschessigfliegenfalle (div.)

FA

86.–/Set

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

Bazillus thuringiensis aizawai

540 g

11

! ! ! ! ! 6 ! 6 ! ! ! ! ! ! ! ! 6 ! ! ! ! ! ! ! ! !

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !


I n s e k t i z i d e u n d Ak a r i z i d e Bemerkungen Abstand zu Oberflächengewässer

Wartefrist: 3 Wochen

Wartefrist in Wochen

Gefährdung von Wasserorganismen

Hinweise/Einschränkungen

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

KO

# #

Xi

&

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

KO

# #

Xi

&

# #

Xi

&

# #

Xi

&

# #

frei

1

&

# #

frei

1

&

# #

frei

1

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KO, SO

# #

frei

1

&

KO, SO

# #

frei

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

KO Aprikosen KO, Z KO Aprikosen

KO Aprikosen

KO Aprikosen

Zulassung im ÖLN

&

Bienengift

Xi

Raubmilben

# #

Pockenmilben

KO

Rostmilben

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

Fruchtwanzen

&

Kirschenfliege

Xi

Sägewespen

# #

Blattgallmücken

KO

Apfelblütenstecher

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

Kommaschildlaus

Gefahrenstufe

Schädigung von

diversen Nützlicnen

Kernobst (KO), Steinobst (SO), Äpfel (A), Birnen (B), Zwetschgen, Pflaumen (Z), Kirschen (K)

bewilligt in

Milben Rote Spinne/Gemeine Spinnmilbe

Austernschildlaus inkl. SJS

Grosse Obstbaumschildlaus

Diverse

35

Verwirrungstechnik Einmalige Anwendung vor dem ers­ten Flug. Einsatz mit Obstbauberater besprechen! • Möglichst geringe Ausgangs­population (nicht über 1–2 % Befall im Vorjahr). •G  ute Isolation der Anlage (mindestens 100 m von unbehandelten Beständen). •A  nlagegrösse nicht unter 1–2 ha. • R eihenabstand nicht über 4.5 m. •A  nlageform und Baumbestand möglichst uniform. Isomate-CTT ab 5 ha.

Kombinierte Dispenser ab 2. Verwirrungsjahr.

Mindestens 3 Behandlungen. Verdop­pelung auf 6 Split verlängert Abdeckungsdauer. Kühl und dunkel lagern. Totalmenge 300– 500 ml pro Saison. Nach 8–10 Tagen wiederholen. Zusätze siehe Packungsbeilage. Muss von Raupen vor dem Einbohren aufgenommen werden. Kühl und dunkel lagern. Totalmenge 0.6–1.1 l pro Saison. 4–6 Behandlungen, je nach Be­falls­­druck. Alle 7–10 Tage. 4 Stunden vor Niederschlägen. 2. Genera­tion Apfelwickler je nach Befalls- druck. Kühl und dunkel lagern. Muss vor der Blüte gegen die jun­gen, überwinternden oder im Sommer gegen die frischen Räup­chen eingesetzt werden. Stadium 55–57 und 59 einsetzen. Im Kühlschrank lagern. Nicht mit Ton­erde-, Kupfer- und Seife-Präparaten sowie Blattdünger mischen. Bakterien-Präparat. Vor oder nach der Blüte einsetzen. Schlechtwetterperioden reduzieren die Wirkung.

3

&

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

KO, SO

# #

frei

&

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

K

# #

frei

&

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

KO, SO

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frei

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KO

# #

frei

&

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SO

# #

frei

&

Nicht bei kaltem Wetter einsetzen. Vor- oder nach der Blüte. Gegen den Ungleichen Holzbohrer. Im April bis Mai, sobald Maximaltemperatur von 18 bis 19° C erreicht ist. Die Anzahl Fallen pro Baum richtet sich nach dem Ver­ wendungszweck und der Baumgrösse. Zur Befallskontrolle und Prognose: siehe Insekten-Warnsysteme Seite 30. Zur Befallsreduktion im Selbstversorgerobstbau: 6 bis 10 Fallen pro Baum. Falleninstallation: 25. Mai/10. Juni. Verhindert das Hinaufwandern der ungeflügelten Weibchen. Umbinden Anfang Oktober, entfernen Ende April – sonst nützlingsschädigend (Ohrwurm). Als Prognosemittel oder für einzelstehende Hochstämme. Anwendung im Herbst nach der Ernte. Stämme und Äste behandeln mit 1000 l/ha. 12 Std. nach der Behandlung Temp. + 8 °C und feuchte Stämme.

Zur Prognose und Bekämpfung der Kirschessigfliege. Auch in Beerenkulturen.


36

SteinObSt

Kirschen Monat

März

austriebstadien

00 51

april

austrieb

Mai

Vorblüte blüte 53

56

59

Juni

nachblüte 63

65

69 71

fruchtreifung 75

Oktober

blattfall 93

blüte

Schaden- und bekämpfungsperioden

Juli

Quelle: agroscope ACW

Monilia Schrotschusskrankheit Sprühfleckenkrankheit Bitterfäule

einsatzmöglichkeiten der fungizide

Schrotschuss Bakterienbrand Schrotschuss Bitterfäule

Kupfer Kupfer Delan Captan Folpet

Schrotschuss Bitterfäule Monilia (Blüten- und Zweigdürre)

bogard / Sico / Slick + Malvin Wg oder Delan / rondo Duo

Schrotschuss Monilia (Blüten- und Zweigdürre)

Systane c-Wg

flint / tega amistar Duotop + Captan fezan

Monilia (Blüten- und Zweigdürre)

teldor baldo cercobin Moon Privilege

Fruchtmonilia

Moon Privilege + flint teldor baldo Schadenperiode Bekämpfung

kursiv: Wirkstoffnamen

Schrotschuss auf Kirschen

Schrotschuss auf Kirschenblatt


37 zwetschgen / Pflaumen

Quelle: agroscope ACW

Monat

april

austriebstadien

00 51

Mai

austrieb

Vorblüte 53

blüte

56

Juni–august

nachblüte

59

63

65

69

72

Sommer 75

87

blüte

Schaden- und bekämpfungsperioden

Quelle: agroscope ACW

Monilia Zwetschgenrost Schrotschuss

Kupfer

einsatzmöglichkeiten der fungizide

captan Delan

Schrotschuss Zwetschgenrost Narrenkrankheit

Schwefel

Zwetschgenrost Monilia (Blüten- und Zweigdürre) Zwetschgenrost, Schrotschuss

bogard / Sico / Slick + Malvin Wg oder Delan / rondo Duo

Monilia (Blüten- und Zweigdürre) Schrotschuss

Systane c-Wg

flint / tega

Duotop + captan amistar teldor

Monilia (Blüten- und Zweigdürre)

Switch baldo chorus cercobin Moon Privilege

Fruchtmonilia

teldor Switch baldo Schadenperiode Bekämpfung

kursiv: Wirkstoffnamen

Bortrac / Mantrac ✔ Verbessert Blühverhalten ✔ Fördert Zellaufbau ✔ Verbessert Lagerfähigkeit

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38

Steinobst

Aprikosen / Pfirsiche / Nektarinen Monat

März

April

Austrieb Austriebstadien

00

Vorblüte 51

53

56

Mai

Blüte 59

Nachblüte

63

65

69

71

75

Juni – August

Okt / Nov

Sommer

Blattfall 93

Pfirsich / Nektarinen 

Quelle: agroscope ACW

Schaden- und Bekämpfungsperioden

Blüte

Monilia Kräuselkrankheit Schrotschuss Pfirsichschorf Echter Mehltau Aprikosen 

Quelle: agroscope ACW Blüte

Schaden- und Bekämpfungsperioden Monilia Schrotschuss Echter Mehltau Pfirsich / Nektarinen / Aprikosen

Einsatzmöglichkeiten der Fungizide

Bakteriose, Schrotschuss und Kräuselkrankheit Kräuselkrankheit

Kupfer

Kupfer Bogard / Sico / Slick

Schrotschuss

Captan

Schrotschuss Mehltau

Schwefel (nur Pfirsiche) Bogard / Sico / Slick + Malvin WG / Rondo Duo

Schrotschuss Monilia (Blüten- und Zweigdürre) Mehltau

Duotop + Captan Flint / Tega Amistar Systhane C-WG Chorus

Monilia (Blüten- und Zweigdürre)

Teldor Switch Baldo Teldor

Fruchtmonilia

Switch Baldo

Schadenperiode Bekämpfung

kursiv: Wirkstoffnamen


39

e i n S at z M ö g l i c h K e i t e n D e r f u n g i z i D e

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aprikosen (Bild agroscope ACW)

fruchtmonilia (Bild agroscope ACW)

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SteinObSt

fungizide mit Kontaktwirkung

Narrenzwetschgen

Zwetschgenrost

Formulierung

Sprühfleckenkrankheit

Wirkung gegen (Bewilligte Indikation)

Bitterfäule (Kirsche)

Preis ca. Fr./ha

Fruchtmonilia

Aufwandmenge Liter/ha, kg/ha bei 10’000 m 3 Baumvolumen

Monilia (Blüten- und Zweigdürre)

Aufwandmenge %

Schrotschuss

Präparatename (Firma)

Resistenzgruppen

Wirkstoffe/Wirkstoffgehalt in g pro kg oder l

Bakterienbrand (Kirschbaum)

40

! 6 ! ! 6 6 6 6

Dithianon

700 g

M9

Delan Wg (Ba, LG, St, Sy)

WG 0.05–0.075 %

0.8–1.2 kg

57 – 87.–

Captan

800 g

M4

captan WDg (Ba, LG, Om) Malvin Wg (Sy)

WG 0.15 % 0.1–0.15 %

2.4 kg 1.6 – 2.4 kg

53 – 59.– 37 – 59.–

Folpet

800 g

M4

folpet WDg (LG, Sy, St, Ba) WG 0.125 % Phaltan WDg (Om)

2 kg

50 – 54.–

! 6 ! ! 6 6 ! !

Kupferoxychlorid

500 g

M1

cuprofix (Sy) Oxykupfer (St) Vitigran 50 (Om)

WP 0.2–0.3 %

3.2–4.8 kg

51 – 86.–

6 6 ! ! ! ! ! 6

cuprofix fluid (Sy) flowbrix (LG)

SC

0.25–0.4 %

4–6.4 l

64 – 104.–

funguran flow (Om)

SC

0.3–0.45 %

4.8–7.2 kg

125 – 187.–

Kocide Opti (Ba)

WG 0.3–0.45 %

4.8–7.2 kg

138 – 208.–

380 g Kupferhydroxid

300 g

M1

! 6 ! ! 6 6 ! !

Kocide 2000 (St)

WG

4–6.4 kg

100 – 159.–

Kupferhydroxidcalciumchlorid

350 g

M1

cupravit blau (Ba)

WP 0.3–0.45 %

4.8–7.2 kg

61 – 92.–

KupferkalkBrühe

200 g

M1

bordeaux-brühe (fe)

WP 0.5 –0.75 %

8–12 kg

32 – 48.–

Mancozeb

750 g

M3

Dithane neotec (Sy) Mancozeb 80 (LG) trimanoc Dg (fe)

WG 0.2 % WP WG

3.2 kg

59.– 54.– 40.–

M2

celos (LG) elosal Supra (Om) Microthiol Spécial Disperss (fe) Solfovit (Ba) Sufralo (St) thiovit Jet (Sy)

Nachblüte WP 0.3–0.5 %

4.8–8.0 kg

16 – 72.–

! 4 ! ! ! ! 6 !

Vorblüte WP 0.5–0.75 % WG WG WG

8–12 kg

27 – 108.–

! 6 ! ! ! ! ! !

heliosoufre (Om)

SC

350 g

800 g Schwefel

800 g

700 g

0.25–0.4%

bakterienkrankheit (Bild agroscope ACW)

Kräuselkrankheit (Bild agroscope ACW)

! 6 ! ! ! ! 6 !


fungiziDe

! ! ! ! ) ) ) ) # # 0 ! ! ! ! ) ) ! ! # # 0 ! 6 ! ! ) ) ) ) # #

Bemerkungen Wartefristen Bei den meisten Fungiziden ist die Wartefrist durch den Anwendungszeitpunkt gegeben. Bei Kontaktfungiziden besteht keine Resistenzgefahr. Kontaktfungizide wirken vorbeugend, wichtig ist ein lückenloser Schutzbelag besonders auf dem Neuzuwachs.

Xn, N

%

3

&

Verursacht bei Spätbehandlungen Flecken.

Xn, N

%

3

&

Verursacht bei Spätbehandlungen Flecken.

Xn, N

%

20 m

Zulassung im ÖLN

&

Maximale Anzahl Behandlungen

3

Abstand zu Oberflächengewässer

%

Wartefrist in Wochen

Xn, N

Bienengift

Gefährdung von Wasserorganismen

! ! ! ! ) ) ! ! # #

Hinweise/Einschränkungen

Gefahrenstufe

diversen Nützlingen

Raubmilben

Pfirsiche

Schädigung von

Aprikosen

Zwetschgen/Pflaumen

Kirschen

Echter Mehltau der Aprikose

Echter Mehltau der Pfirsich

Kräuselkrankheit (Pfirsich, Nektarine)

Schorf an Pfirsich

bewilligt in

&

N

) ) ) ) # #

Xn, N

&

) ) ) ) # #

Xn, N

&

) ) ) ) # #

Xi, N

&

! ! ! ! ) ) ) )

*

0

6 ! 6 ! ) ) ! ) 0 # ! ! ! !

Xn, N Xn, N Xi, N frei

%

3

&

3

&

Delan darf nicht mit Oleopräparaten gemischt werden. Kann Hautreizungen verursachen, daher Schutzmassnahmen beachten.

Nur in ausgesprochenen Schrotschusslagen anwenden. Evtl. Austriebsspritzung mit Kupfer. Bakterienbrand: Nach Hagel und bei Blattfall behandeln. 1. Behandlung mit tiefer, alle folgenden Behandlungen mit hoher Dosierung. Starke Bodenanreicherung. Kein Abbau. Max. 4 kg reinkupfer pro ha und Jahr.

* Schädigung von Raubmilben: 0 bei 1 und 2 Behandlungen " bei über 2 Behandlungen Zur Unterdrückung der Zwetschgenrostmilbe, max. 20 kg (5 x 4 kg). 0.75% Anwendung vor der Blüte.

Xi frei frei frei Xi

fruchtmonilia zwetschgen (Bild agroscope ACW)

bitterfäule Kirschen (Bild agroscope ACW)

41


SteinObSt

fungizide mit tiefenwirkung

EC 0.02 % + EC EC WG 0.1 % WG 0.03 %

Narrenzwetschgen

Zwetschgenrost

83 – 90.–

Sprühfleckenkrankheit

0.32 l +

Formulierung

bogard (LG) oder Sico (Ba) oder Slick (St, Sy) + Malvin Wg (Sy) oder Delan Wg (Sy)

Wirkung gegen (Bewilligte Indikation)

Bitterfäule (Kirsche)

Preis ca. Fr./ha

Fruchtmonilia

Aufwandmenge Liter/ha, kg/ha bei 10’000 m 3 Baumvolumen

Monilia (Blüten- und Zweigdürre)

Aufwandmenge %

Schrotschuss

Präparatename (Firma)

Resistenzgruppen

Wirkstoffe/Wirkstoffgehalt in g pro kg oder l

Bakterienbrand (Kirschbaum)

42

! 6 6 6 ! 6 6 !

Difenoconazol +

250 g

3

Captan oder Dithianon

800 g 500 g

M4 M9

Difenoconazol; Captan

250 g 800 g

3 M4

rondo Duo (Sy)

Triflumizol + Captan oder Dithianon

300 g 800 g 700 g

3 M4 M9

Duotop (St) + captan S Wg (St) oder Delan Wg (Ba, LG, St, Sy)

WP 0.05 % + WG 0.1 % WG 0.03 %

0.8 kg + 1.6 kg oder 0.48 kg

136.–

! 6 6 ! ! ! ! !

Captan; Myclobutanil

465 g 35 g

M4 3

Systane c-Wg (Om)

WG 0.15 %

2.4 kg

112.–

! 6 6 ! ! ! ! !

Trifloxystrobin

500 g

11

flint (Ba) tega (Sy)

WG 0.025 %

0.4 kg

125.–

! 6 6 6 6 6 6 !

Azoxystrobin

250 g

11

amistar (Om, St, Sy)

SC

1.6 l

152 – 156.–

! 6 6 6 6 ! ! !

Fenhexamid

500 g

17

teldor Wg 50 (Ba)

WG 0.1 %

1.6 kg

218.–

! ! 6 6 ! ! ! !

Thiophanatmethyl

500 g

1

cercobin (St)

SC

2l

118.–

! ! 6 ! ! ! ! !

Tebuconazol

250 g

3

fezan (St)

EW 0.03 %

0.48 l

28.–

Fluopyram

500 g

7

Moon Privilege (Ba)

SC

0.4 l

163.–

Fluopyram + Trifloxystrobin

500 g 500 g

7 11

Moon Privilege (Ba) + flint (Ba)

SC 0.0175 % WG 0.0175%

0.28 l 0.28 kg

201.–

Cyprodinil

500 g

9

chorus (Sy)

WG 0.05 %

0.8 kg

81.–

Fludioxonil; Cyprodinil

250 g 375 g

12 9

Switch (Sy)

WG 0.06 %

1 kg

224.–

! ! 6 ! ! ! ! ! ! ! 6 6 ! ! ! !

Iprodion

500 g

2

baldo (Om)

WP 0.1 %

1.6 kg

133.–

! ! 6 6 ! ! ! !

75.–/Pack

0.1 %

0.125 %

0.025 %

achtung: ertragsanlagen können 20 000–30 000 m3 baumvolumen pro hektare aufweisen. Die Mittelaufwandmenge pro ha (bei angaben für 10 000 m3 baumvolumen/ha) muss in diesen fällen um 15 % erhöht werden! (Die

fruchtmonilia Kirschen (Bild agroscope ACW)

1.6 kg oder 0.48 kg

! ! 6 ! ! ! ! ! ! ! ! 6 ! ! ! ! ! ! ! 6 ! ! ! !

Mittelaufwandmenge kann auch mit den angaben auf den Seiten 4 – 6 berechnet werden.)

bakterienbrand bei Kirschen (Bild agroscope ACW)


Fungizide und Rötel

Maximale Anzahl Behandlungen

Zulassung im ÖLN

3

20 m

4

&

20 m

%

Xn, N Xn, N Xn, N Xn, N

20 m

%

3

20 m

! ! 6 6 ) ) ) ) # #

Xn, N

%

3

! ! 6 6 ) ) ) ) # #

Xi, N

%

! ! ! ! ) ) ) ) # #

N

%

! ! ! ! ) ) ) ) # #

N

%

Xn, N

%

! ! ! ! ) ) ) ) # # 0 ! ! ! ! ) ! ) ) # # ! ! ! ! ) ) ! ! # # ! ! ! ! ) ) ! ! # # ! ! ! ! ! ) ) ) # # ! ! ! ! ! ) ) ) # 0 ! ! ! ! ) ) ) ) # #

Präparatename (Firma)

Xn, N Xn,N Xi,N

% % %

Rötel

AlphaNaphtylacetamid

500 g Dirigol-N (St) Frufix (Sy) 40 g Geramid-Neu S (Om)

&

4

&

3

3

&

3 (10T)

2

&

50 m

2

&

20 m

3

2

N

3

Xn, N

%

3

ml/100 l kg oder l/ha bei 10’000 m3 Baumvolumen

Preis ca. Fr./ha

0.32 kg 0.2 – 0.4 kg

130.– 94 – 187.–

Xn Xn

150 ml 2.4 l

139.–

frei

& & &

2 20 m

2

20 m

3

& &

20 m

&

2

Hinweise/ Einschränkungen

& &

Während der Blüte bis Mitte Juni. 1)

3

2

Mischungen mit Delan nicht in Aprikosen einsetzen.

Rondo Duo (Kombipack) enthält: 0.25 l Slick + 1.65 kg Malvin WG

3

% %

N

4

&

Gefahrenstufe

Wirkstoffe

Xn, N

1)

4

20 m

SSH-Fungizide. Bis spätestens im Schorniggelstadium (75) einsetzen. Spätestens am 31. Juli einsetzen. Delan kann Hautreizungen verursachen.

Mischungen mit Delan nicht in Aprikosen einsetzen.

SSH-Fungizide. Bis spätestens im Schorniggelstadium (75) einsetzen. Spätestens am 31. Juli einsetzen. Strobilurin. Strobilurin. Vorsicht: Bei Kernobst können bereits Spuren zu Schäden führen. Gründliche Reinigung des Spritzgerätes mit Spezialmittel. Hydroxyanilid. Gegen Fruchtmonilia im Allgemeinen bis 3 Wo­chen, in ungedeckten Kulturen bis spätestens 10 Tage vor der Ernte einsetzen. MBC-Fungizid. Systemische Wirkung. Während der Blüte bis Mitte Juni. SDHI SDHI + Strobilurin. Anilino Pyrimidin. Anilino Pyrimidin. Dicarboxymide. Gegen Blütenmonilia Behandlung in die Blüte.

Bemerkungen Abstand zu Oberflächengewässer

! ! 6 6 ) ) )1 ) # #

Die Produkte dieses Kapitels weisen eine Tiefenwirkung auf. Sie dringen in die äusserste Zellschicht (Epidermis) ein. Gegen Monilia 2–3 Behandlungen: – Im Weisspunktstadium (57) – ¼ aufblühend bis zur Vorblüte (bei günstiger Witterung) – 10–14 Tage nach dem Abblühen (speziell gegen Fruchtmonilia)

Abstand zu Oberflächengewässer

Bienengift

Gefährdung von Wasserorganismen

%

Zulassung im ÖLN

N N N Xn, N Xn,N

Bemerkungen

Wartefrist in Wochen

! 6 6 6 ) ) )1 ) # #

Gefahrenstufe

Hinweise/Einschränkungen

diversen Nützlicnen

Raubmilben

Pfirsiche

Schädigung von

Aprikosen

Zwetschgen/Pflaumen

Kirschen

Echter Mehltau der Aprikose

Echter Mehltau der Pfirsich

Kräuselkrankheit (Pfirsich, Nektarine)

Schorf an Pfirsich

bewilligt in

43

Der Zusatz eines Flüssigdüngers kann die Wirkung verbessern. Vollblüte bis gegen Ende der Blüte (¾ der Kronblätter abgefallen) bis spätestens 2 Tage nach dem Abblühen. Keine zweite Behandlung machen! Nicht kombiniert mit Pflanzenschutzmitteln anwenden. • hemmt Triebwachstum, schwachwachsende Bäume nicht behandeln • späte Behandlung fördert die Ausbildung deformierter Früchte • Wirkung von verschiedenen Faktoren abhängig (insbesondere Witterung)


kernobst und steinobst

Glyphosate

480  g

G

450 g 360 g

Blattherbizide

Aufwandmenge Preis ca. Fr./ha % Liter/ha kg/ha*

SL

Roundup Turbo (LG)

SL

Glifonex (LG) Glyfos (Ba) Touchdown systeme 4 (Sy) Toxer Total (Om) Glyphosate (div.)

SL

33 – 52.–

6 6 6 6 6 4 4 2 2 ! 3 3 3

7.5 l

158 – 163.–

6 6 6 6 6 6 6 4 4 4 6 6 6

2–4 l

41 – 82.–

7.5 l

139.–

3–5 l

23 – 74.–

6 6 6 6 6 4 4 2 2 ! 3 3 3 6 6 6 6 6 6 6 4 4 4 6 6 6 6 6 6 6 6 4 4 2 2 ! 3 3 3

10 l

68 – 147.–

6 6 6 6 6 6 6 4 4 4 6 6 6

121 – 153.–

6 6 6 6 6 6 6 3 3 3 3 3 6

H

Basta (Om, Ba)

SL

3 – 3.75 l

Fluazifop-Pbutyl

125 g

A

Fusilade Max (Sy)

EC

1.5 l 

77.– 

3 l

154.–

Haloxyfop(R)-methyl

108 g

Cycloxidim

100 g

A

Focus Ultra (LG)

EC

Clethodim

240  g

A

Select (St)

EC

Oxyfluorfen

240 g

E

Goal (Sy) + Genol Plant (Sy)

EC

Diquat

200 g

D

Reglone (LG, St)

Pyraflufenethyl + Paraffinöl

27 g

E

Carfentrazonethyl

60 g

E

0.4 l 

76.– 

1.5 l

257.–

2 l 

88.– 

6 l

264.–

0.5

68.–

1 l

135.–

3–5 l + 2–3 l

340 – 563.–

! ! ! ! ! ! ! ! 6

SL

3–5 l

81 – 141.–

6 6 6 6 6 6 6 3 3 3 3 3 3

Firebird (Om) + Fireoil (Om)

EC

0.2 %

28.–/100 l Brühe

Spotlight plus (Sy)

E0

1 l

116.–

Gallant 535 (Om)

EC

! ! ! ! ! ! ! ! 6

! ! ! ! ! ! ! ! 6

! ! ! ! ! ! ! ! 2

! ! ! ! ! ! ! ! 6

! ! ! ! ! ! ! ! 6

! ! ! ! ! ! ! ! 6

! ! ! ! ! ! ! ! 2

! ! ! ! ! ! ! ! 2

! ! ! ! ! ! ! ! 2

! ! ! ! ! ! ! ! 6

Haupteinsatzzeitpunkte möglicher Herbizide im Baumstreifen März

April

Glyphosate

Mai

Juni

Wuchsstoffe bei Hirsen (hängende Äste) bei Junganlagen Fahrgassen mit Verunkrautung

Juli

August

September

Oktober

November

Nachernte Basta, Goal

Glyphosate

Goal Bodenherbizide

Wegerich-Arten

1.5–2.25 l

200 g

Blattherbizide

Löwenzahn

Brennnessel

Winden-Arten

Gundelrebe

Distel-Arten

Ehrenpreis

Kreuzkraut

Knöterich-Arten

mehrjährige Unkräuter

Vogelmiere

Taubnessel

einjährige Unkräuter

Formulierung

Roundup PowerMax (St) Roundup Profi (LG)

Glufosinate

A

Wirkung gegen

Melde/Gänsefuss

Präparatename (Firma)

Resistenzgruppen

Wirkstoffe/Wirk­ stoffgehalt in g pro kg oder l

Amarant

44

Goal Bodenherbizide S. 46 Wuchsstoffe S. 46 Gräsermittel S. 44 Basta, Wuchsstoffe, keine Bodenherbizide im 1. Jahr Wuchsstoffe S. 46

! ! ! ! ! ! ! ! 3

! ! ! ! ! ! ! ! 3


Herbizide Bemerkungen

Durch mechanische Bearbeitung oder Abdecken der Baumstreifen kann der Herbizidaufwand reduziert werden.

Zulassung im ÖLN

Abstand zu Oberflächengewässer

Verbot in Grundwasserschutzzone

Auswaschung

Gefährdung von Wasserorganismen

Kernobst

Rispengräser

Hirse-Arten

Quecke

Wicken-Arten

Weidenröschen

Klee-Arten

Blacken

frei

Schachtelhalm

! ! 4 2 2 2 2 6 6 6 ) ) )

Fünffingerkraut

Gefahrenstufe

Hinweise/Einschränkungen

Aprikosen/Pfirsiche

Einjähriges Rispengras

Gräser

Kirschen, Zwetschgen/Pflaumen

Anwendungs­ gebiet

&

4 2 6 4 3 6 6 6 6 6 ! ! 4 2 2 2 2 6 6 6 4 2 6 4 3 6 6 6 6 6 ! ! 4 2 2 2 2 6 6 6

frei Xi, N N frei

4 2 6 4 3 6 6 6 6 6

3 1 3 4 3 3 2 6 6 6 ) ) ())

! ! ! ! ! ! ! ! 2

! ! ! ! ! ! ! ! 2

! ! ! ! ! ! ! ! 3

! ! ! ! ! ! ! ! 3

! ! ! ! ! ! ! ! 3

! ! ! ! ! ! ! ! 3

! 6 ! 6 ! 6 2 6 2

6 6 6 6 6 6 6 6 3

! 2 ! 6 ! 2 4 6 3

6 6 6 6 6 6 6 6 3

N Xi, N

% % % % % %

Xn

%

&

Ab 1. Standjahr bei allen Obst­arten.

) ) )

Xi, N

%

&

Ab 1. Standjahr bei allen Obst­arten.

) ) )

Xn

%

&

Ab 1. Standjahr bei allen Obstarten.

) ! !

Xi

%

Xn, N Xi

&

&

%

) ) )

Xn, N

%

) ) )

Xi, N

%

Optimierung des Bodenherbizideinsatzes

&

S2

%

T, N

Unkräuter aufgelaufen

Kontaktherbizid mit teilweise systemischer Wirkung. Zur Reihenbehandlung. Alle Obstarten ausser Aprikosen. Ab 2. Standjahr. Präparat muss mind. 6 Stunden antrocknen. Bei Wur­zel­unkräutern nur Abbrennwirkung. Max. 2 Behandlungen pro Jahr.

Xn, N

3 2 3 3 3 3 2 3 3 3 ) ) )

NEIN

&

S2

Systemische Wirkung. Alle Obst­arten ab 2. Standjahr. Spätestens Ende Juni einsetzen. Bei Anwendungen nach Mitte Juni besteht eine erhöhte Gefahr der Baumschädigung. Antrocknungszeit möglichst 6 Stunden. Vor der Behandlung Stockausschläge entfernen.

) ) )

) ) )

6 m

&

In Steinobst nicht bewilligt. Bei ungünstigen Bedingungen verbessert der Zusatz von 0.5 l Gondor oder 1 l Zofal R die Wirkung. Blatt- und Bodenherbizid (im Boden mäs­sig persistent). Auf aufgelaufene Unkräuter einsetzen; spätestens im 4-Blatt- Stadium. Vor dem Austrieb oder im Sommer behandeln (aus­treibende Knospen und junges Laub reagieren empfindlich). Im 1. Standjahr ab Som­­ merbeginn (sofern Bäume gut an­gewachsen). Ab­drift vermeiden (bodennahes Laub ist auch durch Regenspritzer gefährdet). Kontaktherbizid. Starke Bodenanreicherung; bei Wurzel­ unkräutern nur Ab­brennwirkung; sehr lange Abbauzeit. Ab 3. Standjahr. Zum Abbrennen von Stockausschlägen. Max. 2 Behandlungen pro Jahr. Abdrift vermeiden.

&

Ab 2. Standjahr. Zum Abbrennen von Stockausschlägen. Anwendung bis spätestens Ende September. Max. 2 Behandlungen pro Jahr. Abdrift vermeiden. Wartefrist 4 Wochen. *) Die Aufwandmengen beziehen sich immer auf den behandelten Herbizidstreifen!

Bodenherbizid allein < 30 % Bodenbedeckung? Samenunkräuter? > 30 % Bodenbedeckung?

JA < 30 % Bodenbedeckung? mehrjährige Unkräuter? > 30 % Bodenbedeckung?

45

  * K ombipräparat oder Tankmix Kontakt-Bodenherbizid ** zuerst Kontakt-, dann Bodenherbizid   * Kombipräparat (Glyphosate/Bodenherbizid) ** zuerst Glyphosate, dann Bodenherbizid

* Bei zeitlicher Trennung Sommer­keimer besser erfasst. Kombipräparate: Formulierte Mischung zwischen Glyphosate und Bodenherbiziden (nicht selber mischen wegen allfälliger Wirkungs­verminderung von Glyphosate) ** Bodenherbizide möglichst auf offenen Boden applizieren (ca. 3­4 Wochen nach Blatt­herbizidapplikation)


KernObSt unD SteinObSt

bodenherbizide Wuchsstoffe

Aufwandmenge Preis ca. Fr./ha % Liter/ha kg/ha*

Wirkung gegen

Fünffingerkraut

Wegerich-Arten

Löwenzahn

Brennnessel

Winden-Arten

Gundelrebe

Distel-Arten

Ehrenpreis

Kreuzkraut

mehrjährige Unkräuter

Knöterich-Arten

Vogelmiere

Taubnessel

Formulierung

einjährige Unkräuter

Melde/Gänsefuss

Präparatename (Firma)

Resistenzgruppen

Wirkstoffe/Wirkstoffgehalt in g pro kg oder l

Amarant

46

Terbuthylazin; Diuron; Glyphosate

238 g 213 g 150 g

C1 C2 G

alce (St)

SC

6l

225.–

6 6 6 6 6 3 6 3 6 3 2 3 6 3

Diuron Glyphosat

220 g 220 g

C2 G

Oscar (LG)

SC

8–9l

199 – 249.–

6 6 6 6 6 6 6 4 6 4 2 4 6 3

Oryzalin

480 g

K1

Surflan (Sy)

SC

6–8 l

457.–

3 3 4 6 6 3 2 ! ! ! 2 2 2 2

Linuron; Diuron

300 g 320 g

C2

Valor 2 (Om)

WP 5–6 kg

336 – 403.–

6 6 6 6 6 3 6 3 3 1 2 2 3 2

Propyzamid

400 g

K1

Kerb flo (Om) granat (LG)

SC

2.5–6.25 l

172.–

2 6 3 6 3 2 6 ! ! ! 3 2 3 2

Mecoprop-P; 2.4-D

350 g 160 g

O O

Duplosan KV combi (LG, Sy)

SL

2.5–3.25 l

51 – 86.–

6 6 2 6 6 3 3 4 3 3 3 3 6 3

Asulam

374 g 218 g

Plüsstar (Om)

2–2.5 l

52 – 58.–

405 g 170 g

exelor (St)

1.5–2.5 l

55.–

3–4 l

119.–

4l

72.–

400 g

I

asulox (Sy) asulam (div.)

SL

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

*) Die Aufwandmengen beziehen sich immer auf den behandelten Herbizidstreifen!

Windenknöterich (Bild agroscope ACW)

acker-Kratzdistel (Bild agroscope ACW)


herbiziDe Bemerkungen

T, N

% +

3 2 2 1 2 6 6 6 6 ) ) ) )

Xn, N

%

&

3 3 6 6 3 ! ! ! ! ) ) ) )

Xn, N

% +

&

! 6 ! ! ! ! ! ! ! ) ) ) )

Xi, N

%

&

Auswaschung

! 3 2 3 2 ! 6 6 6 ) ) ) )

Gefahrenstufe

%

Nektarinen

Xi, N

Aprikosen/Pfirsiche

! 2 2 ! 2 ! 6 6 2 ) ) ) )

Kirschen, Zwetschgen/Pflaumen

&

Kernobst

20 m

Rispengräser

% +

Einjähriges Rispengras

Xn, N

Hirse-Arten

2 4 3 3 4 4 6 6 6 ) ) ) )

Quecke

&

Wicken-Arten

20 m

Weidenröschen

% +

Klee-Arten

Xn, N

Blacken

! 3 2 3 3 3 3 6 6 ) ! ! !

Schachtelhalm

Zulassung im ÖLN

Durch mechanische Bearbeitung oder Abdecken der Baumstreifen kann der Herbizidaufwand reduziert werden.

Abstand zu Oberflächengewässer

Gräser

Verbot in Grundwasserschutzzone

Hinweise/Einschränkungen Gefährdung von Wasserorganismen

Anwendungsgebiet

47

&

20 m

&

äpfel ab 2. Standjahr; birnen ab 4. Standjahr. Sollte erst auf gut aufgelaufene Wurzelunkräuter eingesetzt werden (Glyphosate). Benetzung grüner Pflanzenteile vermeiden (Achtung Abdrift!). Max. 1 beh. pro Jahr bis ende Juni einsetzen. Enthält Glyphosat mit sehr guter Kontaktwirkung. in Karstgebieten verboten. Sandböden Aufwandmenge reduzieren. nur in Kernobst. ab 4. Standjahr. Benetzung grüner Pflanzenteile vermeiden (Achtung Abdrift!). Enthält Glyphosat mit sehr guter Kontaktwirkung. Sandböden Aufwandmenge reduzieren. Keine niederschläge während mind. 6 Stunden nach der behandlung.

Keimhemmer; vor dem Keimen der Unkräuter einsetzen. in Junganlagen, auch Steinobst, max. 4 l. in birnen ab 2. Standjahr. Wirkt gegen triazinresistente Unkräuter und Gräser. Hohe Bodenfeuchte erforderlich; lange Wirkungsdauer. Nicht auf Sandböden. Maximal 1 behandlung bis ende Juni.

Aufnahme vorwiegend über Wurzel. ab 4. Standjahr. in birnen nicht empfohlen. Maximal 1 Behandlung bis Ende Juni. Aufnahme über Wurzel. ab 1. Standjahr. Anwendung im Oktober bis Januar auf nicht gefrorenem Boden möglich. Obere aufwandmenge gegen Quecken. Geeignet für Fahrgassenbehandlungen. Kernobst ab 1. Standjahr; Steinobst ab 2. Standjahr. Abdrift vermeiden. Temp. max. 22° C. Gegen Abend behandeln. Gute Wirkung auf Klee und Schachtelhalm. nicht während der Obstblüte einsetzen.

Vor der Bildung der Blacken-Blütentriebe. Nicht bei blühender Flora einsetzen (Rückstände im Honig).

blackensämling

Schachtelhalm (Bild agroscope ACW)


Preis ca. Fr./Einheit

Prognose von

Apfelwickler

Schalenwickler

Kleiner Fruchtwickler

Pflaumenwickler

Kirschenfliege

Sägewespe

Ungleicher Holzbohrer

Lockstofffallen

Pheromonfallen Andermatt Om UFA Samen

21– 31.–/ Stück 42.–/Stück

Kirschessigfliegenfallen (div.)

86.–/Set

! ! ! !

6 6 6 !

6 6 6 !

6 6 6 !

6 6 6 !

! ! ! !

! ! ! !

! ! ! !

Weissfallen

REBELL bianco (LANDI Schweiz)

21.– (5 Fallen)

Gelbfallen

Kirschenfliegenfalle 31.– (LANDI Schweiz) (8 Fallen)

Rote Flügelfalle; Alkohol-Köder

REBELL Rosso (Holzbohrer) (Andermatt)

34.– pro Falle (inkl. Alkohol)

Fettsäuren; Naturharze

Raupenleimring (div.)

13.–

frei

&

frei

&

! ! ! ! ! ! 6 !

frei

&

! ! ! ! ! 6 ! !

frei

&

! ! ! ! ! ! ! 6

frei

&

6 ! ! ! ! ! ! !

frei

&

Vor der zu erwartenden Flugperiode aufhängen (siehe Tabellen Seite 25). Für jeden Schädling ist ein spezieller Lockstoff notwendig. Gebrauchsanweisung genau beachten.

Zur Prognose und zur Bekämpfung der Kirschessigfliege. 2 bis 4 Kreuzfallen auf Bäumen anfälliger Sorten. Montage 1 Woche vor B­ lüte­beginn; Entfernung 1 Woche nach Blüte (wegen Nebenfängen). Kontrolle: Mind. 1 x pro Woche.

8 Fallen für 40 bis 80 Bäume (für Befallsprognose). Falleninstallation 25. Mai bis 10. Juni. Fallenkontrolle 3 Wochen vor der Reife. Siehe auch «Biotechnische Verfahren», Seiten 32/33. Umbinden: Anfang Oktober. Kann bei einzelstehenden Hochstämmen zur Bekämpfung eingesetzt werden.

Wirkstoffe

Präparatename (Firma)

Gebindegrösse

Zulassung im ÖLN

31.–/Stück

Hinweise/ Bemerkungen Einschränkungen

Zulassung im ÖLN

Präparatename (Firma)

Gefahrenstufe

Wirkstoffe

Frostspanner

kernobst und steinobst

Gefahrenstufe

Wundverschlussmittel

Wildabhaltemittel

Insekten-Warnsysteme

48

Hinweise/ Bemerkungen Einschränkungen

PolymerVerbindung

Caprecol SF (St)

10 l

N

&

Vinylcopolymere

Dendrocol Plus (Om)

5 kg

Xi

&

Repulsif

Fowikal-283 (div.)

1 l 5 l

frei

&

Schaffett

Trico (Om)

5 l

frei

&

Gebrauchsfertig. Auch im Rebbau bewilligt.

Quarzsand

Wöbra (div.)

5 kg 10 kg

frei

&

Die Ausbringung erfolgt bei Bedarf ganzjährig, jedoch erst ab + 8 °C.

Thiabendazol

Tervanol F (Om)

250 g 1 kg 5 kg

frei

&

KunstharzDispersion

Capito Wundverschluss 350 g (LANDI Schweiz)

frei

&

Zur Verhütung von Fege- und Schälschäden. Anwendung: 1 kg/Pflanze. Gebrauchsfertige Paste. Stamm bis auf eine Höhe von 2 m bestreichen. Gebrauchsfertiges Spritzpräparat. Regelmässiger Spritzbelag auf Terminaltrieben ist erforderlich. Anwendung: Herbst–Winter; schützt bis zum Austrieb im Frühjahr. 2–3 kg pro 1000 Bäume. Zur Verhütung von Wildfrass. Anwendung: Sommer und Winter. Getränkte Lappen aufhängen. Nicht mit Feldspritze anwenden!

Gebrauchsfertig. Vorbeugende Wirkung gegen Pilze. Bei Temperaturen von mind. 10° C auftragen. Langjährige Wirkung. Auch in Baumschulen empfohlen. Nicht für Veredlungsarbeiten verwenden.

Gebrauchsfertig. Bei Temperaturen von mindestens 5° C auftragen.


Weinbau

49

beStiMMen Der PflanzenSchutzMittelMenge

Methode 1: brühe- und Präparatemengen in abhängigkeit von der applikationstechnik und dem phänologischen Stadium für Drahtrahmenerziehungen und reihenabstand von 2 m

Phänologische Stadien nach Baggiolini und BBCH-Zahlencode

a Schlauch- und rückenspritzen, vertikale balkenspritzen und basisbrühemengen

b Sprühgeräte (axial, radial, querstrom) und rückennebelblaser

c Pneumatische Sprühgeräte einzeilen- und Überzeilengeräte

D gun, hochdruckspritze (ca. 40 bar)

Berechnung der Präparatemengen in kg oder l/ha am Beispiel eines Präparats mit der Anwendungskonzentration von 0.1 % Austrieb: Schwarzfleckenkrankheit A – C / 00 – 09

800 l/ha = 0.8 kg/ha

ungeeignet (400 l/ha)

ungeeignet

ungeeignet, hoher Verlust

Rotbrenner E – F / 11 – 13 (51)

600 l/ha = 0.6 kg/ha

150 l/ha = 0.6 kg/ha

100 l/ha = 0.6 kg/ha

1000 l/ha = 1.0 kg/ha

1. Vorblüte G / 53

800 l/ha = 0.8 kg/ha

200 l/ha = 0.8 kg/ha

100 – 150 l/ha = 0.8 kg/ha

1200 l/ha = 1.2 kg/ha

2. Vorblüte H / 55

1000 l/ha = 1.0 kg/ha

250 l/ha = 1.0 kg/ha

150 – 200 l/ha = 1.0 kg/ha

1500 l/ha = 1.5 kg/ha

Blüte I / 61 – 69

1200 l/ha = 1.2 kg/ha

300 l/ha = 1.2 kg/ha

150 – 200 l/ha = 1.2 kg/ha

1800 l/ha = 1.8 kg/ha

Nachblüte J – M / 71 – 81

1600 l/ha = 1.6 kg/ha

400 l/ha = 1.6 kg/ha

200 – 250 l/ha = 1.6 kg/ha

2000 l/ha = 2.0 kg/ha

Traubenzone, Sauerwurm, Botrytis L – M / 77 – 81

1200 l/ha = 1.2 kg/ha

300 l/ha = 1.2 kg/ha

150 – 200 l/ha = 1.2 kg/ha

ungeeignet

H = Höhe (m)

Methode 2: blattflächen- und laubwandvolumen-bezogene Dosierung von Pflanzenschutzmitteln

B = Breite (m)

R = Reihenabstand (m) H = 1.2 m x B = 0.6 m x 10000 m2 = 3600 m3/ha B=2m

interaktives Dosiermodell auf www.agrometeo.ch


weinbau

50

Schadenschwellen/Toleranzgrenzen Zeitpunkt

Schädling

Kontrolle

Toleranzgrenze

vor Austrieb

Kräuselmilbe

Zickzack-Wuchs der Jahresruten

Herde von 5 Stöcken und mehr

Thrips

Verkorkungen an den untersten zwei Internodien

keine festgelegt

Rote Spinne

je 2 nebeneinander liegende Augen aus der Mitte von 50 Jahresruten mit Lupe auf Eier absuchen besetzt

über 70 % der Augen mit roten Eiern besetzt

Grünpunkt-Stadium (07)

Erdraupen Rhombenspanner

häufige Kontrollen auf angefressene Knospen

bei ersten Schäden (2–3 %) befallene und Nachbarstöcke behandeln

Dreiblatt (13)

Kräuselmilbe

Stöcke mit verkümmerten Schossen markieren, für Austriebs spritzung im folgenden Frühjahr vormerken

Herde von 5 Stöcken und mehr

Rote Spinne

Besatz-Ziffer auf 100 Blättern/Parzelle und ha

über 70 % der Blätter besetzt

Gemeine Spinne

50 –100 Blätter (% mit einer od. mehreren Spinnmilben besetzt)

30 – 40 % der Blätter besetzt

Thrips

10 x 10 Blätter

60 – 80 % befallene Blätter

Springwurm

An jungen Schossen auf 10 x 10 Stöcken

1 – 2 Raupen pro Stock

Pockenmilbe

Rötliche Pocken auf Blättern

Herde von 20 Stöcken und mehr

Rebwanze

Stöcke mit zerschlitzten, deformierten Blättern markieren und für Austriebsspritzung vorsehen

Herde von 5 Stöcken und mehr

Rote Spinne

Besatz-Ziffer auf 100 Blättern/Parzelle und ha

über 70 % der Blätter besetzt

Gemeine Spinne

50 –100 Blätter (% mit einer od. mehreren Spinnmilben besetzt)

30 – 40 % der Blätter besetzt

Pockenmilbe

Rötliche Pocken auf Blättern

Herde von 20 Stöcken und mehr

10 Tage vor Blüte (57)

Heuwurm

100 Gescheine

30 % befallene Gescheine

Vor/nach der Blüte (57 – 71)

Grüne Rebzikade (1. Generation)

4 x 25 Blätter pro Parzelle oder ha

3 – 5 Zikadenlarven pro Blatt

Beim Traubenschluss (75 – 77)

Grüne Rebzikade (2. Generation)

2 x 25 Blätter pro Parzelle oder ha

3 –  5 Zikadenlarven pro Blatt

Anfang Juli

Sauerwurm

2 Pheromonfallen pro Parzelle oder ha wöchentlicher Ablesung. Prognosen des offiziellen Warndienstes beachten

gem. Gebrauchsanweisung der Hersteller (Andermatt: 15 Falter/Woche)

August – September

Kräuselmilbe

Symptome an Geizen

keine festgelegt

Laubarbeit Juni

Austriebsstadien der Reben

00 = A

05 = B

09 = C

Winterruhe Wollstadium Grünpunktstadium

65 = I

71 = J

75 = K

10 = D

12 = E

Austrieb Blätter entfaltet der Blätter

77 = L

Vollblüte Beginn der Trauben 50 % Trauben 70 % Fruchtentwicklung der endgültigen der endgültigen Grösse Grösse (Traubenschluss)

81 = M

51 = F

53 = G

55 = H

Gescheine sichtbar

Gescheine wachsen

Einzelblüten trennen sich

89 = N

Reifebeginn Ernte (Farbumschlag)

91 = O

93 = P

Triebentwicklung abgeschlossen

Beginn des Blattfalls


Fungizide Einsatz der verschiedenen Fungizidgruppen

Quelle: agroscope ACW, Flugschrift 124

10 = D

12 = E

51 = F

53 = G

65 = I

77 = L

81 = M

Austrieb

Rotbrenner

1. Vorblüte

2. Vorblüte

Blüte

Traubenschluss

Mitte August

Netzschwefel (M2) 2 % = 16 kg/ha Folpet (M3) Ohne Einschränkungen für ÖLN und Zertifikat VITISWISS Chlorothalonil (M9) Delan (M9) Mapro (M9) Mancozeb (M3) Metiram (M3) Mit Einschränkungen für ÖLN einsetzbar

Folpet (M3)  gegen Falschen Mehltau mit Teilwirkung Botrytis. Netzschwefel (0,2 %) (M2)  gegen Echten Mehltau vor allem vor der Blüte. Kupfer (M1), Kombinierte mit Kupfer (16)  und Tankmischungen mit Kupfer und Folpet-haltigen Präparaten: gegen Falschen Mehltau, Teilwirkung Botrytis. Amalie Flow: max. 3 Behandlungen, Empfehlung für alle Cymoxanil-haltigen Mittel: max. 4 Behandlungen. Kombiniert Cymoxanil (27) und /oder Al-fosestyl (33) Amarel Folpet, Cyrano, Mical gegen Falschen Mehltau, Teilwirkung Botrytis. Empfehlung für alle Cymoxanil-haltigen Mittel: max. 4 Behandlungen. Profiler (33/43) max. 2 Behandlungen gegen Falschen Mehltau. Strobilurine und ähnliches (Qol-Hemmer) (11) max. 3 Behandlungen. Solopräparate nur in Mischung mit Folpet. Cabrio Star, Quadris max. Flint: gegen Rotbrenner Schwarzfäule, Echten Mehltau und Falschen Mehltau, Teilwirkung Botrytis. Equation pro, Verita in Mischung mit Folpet gegen Falschen Mehltau, Teilwirkung Botrytis. Carbonsäure Amide (40) max. 3 Behandlungen. Forum Star, Melody Combi, Pergado, Vincare, gegen Falschen Mehltau, Teilwirkung Botrytis. Ocarina ab Blüte gegen Falschen Mehltau. Qil-Hemmer (21)  max. 3 Behandlungen, Mildicut gegen Falschen Mehltau. (Empfehlung: in Mischung mit Folpet). Phenylamide (4)  max. 3 Behandlungen. Ridomil Vino, Fantic F gegen Falschen Mehltau. SSH-Mischung mit Folpet (3 und M3)  max. 3 Behandlungen. Olymp Duplo oder Tankmischung SSH mit Folpet gegen Rotbrenner, Falschen Mehltau und Schwarzfäule. SSH-Mischung ohne Folpet (3 und andere)   max. 3 Behandlungen. Flica, Milord, Moon Experience, Dynali gegen Echten Mehltau und Schwarzfäule. Tankmischung SSH mit anderer Wirkstoffgruppe gegen Echten Mehltau.

Cyflamid (U6)  max. 2 Behandlungen gegen Echten Mehltau. Azanaphthalene (13)  max. 3 Behandlungen. Legend, Talendo gegen Echten Mehltau. Piperidine (5)  max. 4 Behandlungen. Prosper gegen Echten Mehltau und Astor nach der Blüte gegen Echten Mehltau (Vorsicht bei grosser Hitze). Vivando (U8)  max. 3 Behandlungen gegen Echten Mehltau. Haupteinsatz Mögliche Einsatzperiode (Zahl) Wirkstoffgruppe

51


weinbau

Kontakt ohne Kupfer

Kontakt mit Kupfer Tiefen­ wirkung ohne Kupfer

Tiefen­ wirkung mit Kupfer

Botrytizide

53 = G

57 = H

65 = I

73 = J

75 = K

77 = L

Chlorothalonil Delan WG Folpet Netzschwefel Electis Mapro/Zignal Mapro/Zignal Mancozeb Polyram Antracol Kupfer-Folpet Kupfer Cabrio Star Quadris Max Olymp Duplo DF Flint + Folpet Flint + Folpet Flint + Cyrano Flint + Melody combi Flint + Ocarina Flint + Profiler Cyrano Fantic F Ridomil Vino Verita + Folpet Mildicut Melody combi Pergado Amarel-Folpet Mikal WG Vincare Forum-Star Profiler Astor Milord Prosper Legend Talendo Flica Cyflamid Vivando Bogard/Sico/Slick Dynali Topas-Vino Systane-Viti 240 Olymp 10 EW Moon Experience Olymp Cupro Amarel Kupfer Amarel Disperss Bacchus Ocarina Pergado C Amaline flow Teldor WG 50 Prolectus Cantus Moon Privilege Switch Frupica SC Scala / Papyrus Cercobin

kursiv: Wirkstoffnamen

81–85 =M

x x

x x x x

x x x x x x x x

x

x x x x x x x x

x x x x x x x

Botrytis

51 = F

Falscher Mehltau

13 = E

Echter Mehltau

09 = D

Schwarzflecken

07 = C

E i n s at z m ö g l i c h k e i t e n d e r F u n g i z i d e

Rotbrenner

52

x x x x x

x x x x x x x x

x x x x x x x x x x x x x x x

x x

x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

x x x x x x x x x x x x x x x


ÂŤ Dank Switch ist Botrytis in meinen Reben seit 15 Jahren kein Problem.Âť Piercarlo Saglini Winzer, San Pietro/TI www.syngenta.ch


weinbau Wirkstoffe/Wirkstoffgehalt in g pro kg oder l

Präparatename (Firma)

Aufwandmenge %

Rotbrenner E–F (600 l/ha)

Vorblüte G (800 l/ha)

Bravo 500 (Sy) Chlorothalonil (Om) Daconil 500 (St) Miros FL (Ba) Rover (LG) Chlorothalonil (div.)

SC

0.3 %

21 – 46.–

! ! 6 6 ! 6

2.4

1.8

!

Dithianon

700 g

M9

Delan WG (Ba, LG, St, Sy)

WG 0.075 % a + b

32 – 46.–

! ! 6 6 ! 6

0.6

0.45

!

Folpet

800 g

M4

Folpet 80 WDG (Ba, LG, Ma) Phaltan WDG (Om)

WG 0.125 % 0.15 % a + c

50 – 54.–

! 2 6 6 ! 2

1.2

!

1.0

Schwefel

800 g

M2

Celos (LG) Elosal Supra (Om) Microthiol Spezial Disperss (fe) Solfovit WG (Ba) Sufralo (St) Thiovit Jet (Sy)

WG 0.2–0.4 % WP 2 % WP

22 – 32.–

!

1.2–2.4

1.6–3.2

Heliosoufre S (Om)

SC

700 g

Black-rot

Formulierung

54 – 79.–

Echter Mehltau

M5

Falscher Mehltau

500 g

Schwarzflecken

Schwarzflecken C–D (800 l/ha)

Präparatemengen für Sprühgeräte (kg oder l/ha)

ChlorothaIonil

Resistenzgruppen

Kontaktfungizide; ohne Kupfer

Wirkung gegen (Bewilligte Indikation) Krankheiten

Rotbrenner

a= Schwarzflecken b= Rotbrenner c= Weissfäule

Preis ca. Fr./ha (nach jeweils höchster empfoh­lener Präparatemenge für Sprühgeräte)

Botrytis

54

! ! ! ! 6 ! ! ! 6* ! ! !

16.0

!

!

WG WG WG 0.2–0.4 % 2 %

58.– 144.–

Mancozeb; Zoxamid

350 g 160 g

M3 22

Electis (Om)

WG 0.18 %

68.–

! ! ! 6 ! !

!

1.1

1.45

Schwefel; Schwefelsaure Tonerde

640 g

M2

Myco-San (Andermatt)

WP 0.8–1 %

130.–

! ! ! 2 2 2

!

4.8

6.4

Sublimierter Schwefel

990 g

M2

Fluidosoufre (fe)

DP

25 kg

69 – 110.–

! ! ! ! 6 !

!

!

!

Fluazinam

500 g

29

Mapro (Sy) Zignal (St)

SC

0.1 %

64 – 103.–

! 4 6 6 6 6

0.8

0.6

0.8

Mancozeb

750 g

M3

Dithane NeoTec (Sy) Mancozeb 80 (LG) Policar 75 WG (Om) Trimanoc DG (fe)

WG 0.3 % a + b WP WG WG

28 – 44.–

! ! 6 ! ! 6

2.4

1.8

!

M3

Polyram DF (LG)

WG 0.3 % a + b

41.–

! ! 6 ! ! 6

2.4

1.8

!

800 g Metiram

800 g

Einschränkungen der Fungizide im ÖLN Beim Einsatz von Fungiziden, die mitteltoxisch sind für Raubmilben, müssen folgende Punkte beachtet werden: 1. Tankmischungen von 2 oder mehreren Präparaten mit der Raubmilbenklassierung mitteltoxisch sind nicht zugelassen.

2. Höchstens 2 Behandlungen oder Behandlungsfolgen pro Jahr mit Präparaten der Raubmilbenklassierung mitteltoxisch. 3. Nach einer Behandlung oder Behandlungsfolge mit Präparaten der Raubmilbenklassierung mitteltoxisch sind 1 bis 2 Behandlungen mit neutralen P räparaten vorzunehmen.


fungiziDe Hinweise/Einschränkungen

Bemerkungen

Xn, N

%

&

!

!

!

!

# #

Xn, N

%

&

1.25

1.5

2.0

1.5

Xn, N

%

2.0–4.0

2.4–4.8

3.2–6.4

2.4–4.8

!

!

!

!

# # 0 # 0

frei frei Xi

Zulassung im ÖLN

Gefährdung von Wasserorganismen

# #

Maximale Anzahl Behandlungen

Gefahrenstufe

!

Abstand zu Oberflächengewässer

Raubmilben

!

Wartefrist in Wochen

Traubenzone (1200 l/ha)

!

Bienengift

Nachblüte J–M (1600 l/ha)

!

diversen Nützlingen

Blüte I (1200 l/ha)

Bei diesen Produkten besteht die Gefahr von Resistenzbildung. Deshalb zuerst Kontaktfungizide einsetzen. Sofern Produkte mit Tiefenwirkung erforderlich, abwechslungsweise Produkte verschiedener Wirkstoffgruppen einsetzen. Maximal erlaubte Anzahl Behandlungen beachten. Insbesondere gegen Schwarzflecken sind Kontaktfungizide ohne SSH-Zusatz einzusetzen.

Vorblüte H (1000 l/ha)

Schädigung von

&

6m

&

3

frei frei frei

8.0

!

!

!

!

9.6

12.8

9.6

25.0– 40.0

25.0– 40.0

0 # " 0

Xi, N

0 0 # 0

1.0

1.2

!

!

%

!

!

!

!

*

!

!

!

!

*

# 0 # 0

3

Xn, N Xi, N Xi, N Xi, N Xi, N

Gegen Weissfäule (innerhalb von 18 bis 24 Stunden nach Hagelschlag): 0.15 %. nicht mit ölhaltigen Produkten mischen. Letzter Einsatz spätestens Mitte August. Bei starkem Infektionsdruck 0.3 bis 0.4 % (toxisch für Raubmilben). Anwendung gegen Milben siehe «Insektizide und Akarizide». Letzter Einsatz spätestens Mitte August.

&

Nur vor der Blüte einsetzen.

&

Wegen tiefem pH nicht mit anderen Produkten mischen.

3

&

Xi Xi, N

Kann Hautreizungen verursachen; Schutzmassnahmen beachten. nicht mit ölhaltigen Produkten mischen. Letzter Einsatz spätestens Mitte August.

3

frei

!

Nur bis zur Blüte einsetzen. Kann Hautreizungen verursachen; Schutzmassnahmen beachten. In Mischung mit Schwefel gegen Echten Mehltau.

*) Wirkung bei Behandlung im Stadium 07 (mit 2 %).

Xi 1.9

55

%

&

%

%

2

& �

3

& �

Stäubemittel. Schutzmassnahmen beachten. Abdrift vermeiden. Bis spätestens beim Abblühen einsetzen. Spritzabstände max. 10 Tage. Kann Hautreizungen verursachen. Schutzmassnahmen beachten. Wirkt auch gegen Kräusel- und Spinnmilben (bei Behandlungen ab Stadium 13–15 bis 57). nicht mit astor mischen. Mischbar mit Schwefel. Nur vor der Blüte einsetzen. Die Dosierungen beziehen sich auf Rotbrenner und Schwarzflecken.

*) Schädigung der Raubmilben: 0 Bei 1 und 2 Behandlungen " Bei über 2 Behandlungen

rotbrenner (Bild agroscope ACW)

Pockenmilben


weinbau Präparatename (Firma)

Aufwandmenge %

Rotbrenner E–F (600 l/ha)

Vorblüte G (800 l/ha)

!

!

!

WP 0.3 %

147.–

!

!

!

Kupferoxychlorid

Cuprofix (Sy) Oxykupfer 50 (St) Vitigran 50 (Om) Cuprofix fluid (Sy) Flowbrix (LG)

WP

) 0.1 %

25 – 29.–

) 0.3 %

57 – 65.–

! !

! !

! !

) 0.125 %

32 – 35.–

) 0.4 %

74 – 78.–

Kocide Opti (Ba)

WG

) 0.0625 %

29.–

) 0.2 %

69.–

) 0.15 %

62.–

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

Black-rot

Folcupan (LG)

SC

0.3 %

300 g 150 g

Perolan Super (Om)

500 g

M1

380 g Kupferhydroxid

Formulierung

280 g 147 g

300 g

M1

1 2

SC

1 2 1 2

Funguran flow (Om)

300 g

SC

1

Kocide 2000 (St)

350 g

Kupferoxysulfat

190 g

M1

Cupravit blau (Ba)

WP

140.– 50.–

) 0.4 %

120.–

) 0.15 %

31.–

) 0.45 %

69.–

) 0.25 %

49.–

) 0.75 %

108.–

) 0.25 %

16.–

2

) 0.75 %

36.–

0.25 %

160.–

6 2 6 6 6 6

!

1.5

2.0

6 2 6 6 6 6

! !

1.2

1.6

157 – 178.–

1.2

1.6

!

1.2

1.6

! ! !

0.09 1.2 0.75

0.12 1.6 1.0

1 2

M1

Cuproxat flüssig (LG)

SC

1

Tiefenwirkung; ohne Kupfer

2

M1

Bordeaux-Brühe (fe)

WP

! 2 ! 6 2 2

) 0.125 %

1 2

KupferhydroxidCalciumchlorid

! 2 ! 6 ! 2

) 0.45 %

2

350 g

Rotbrenner

114.–

118.–

Echter Mehltau

!

WG 0.25 %

M4 M1

Falscher Mehltau

!

Cuprosan U-DG (Sy)

360 g 180 g

Präparatemengen für Sprühgeräte (kg oder l/ha)

!

Resistenzgruppen

Kontaktfungizide; mit Kupfer

Folpet; Kupfer

Wirkung gegen (Bewilligte Indikation) Krankheiten

Schwarzflecken C–D (800 l/ha)

a= Schwarzflecken b= Rotbrenner c= Weissfäule

Preis ca. Fr./ha (nach jeweils höchster empfoh­lener Präparatemenge für Sprühgeräte)

Schwarzflecken

Wirkstoffe/Wirkstoffgehalt in g pro kg oder l

Botrytis

56

Kupferkalkbrühe

200 g

Pyraclostrobin; Folpet + Schwefel

40 g 400 g 800 g

11 M4 M2

Cabrio Star (LG) + Celos (LG)

Azoxystrobin; Folpet + Schwefel

94 g 500 g 800 g

11 M4 M2

Quadris Max (St, Sy) + Sufralo (St) oder Thiovit Jet (Sy)

SC

Trifloxystrobin + Schwefel Folpet oder Iprovalicarb; Folpet oder Aluminiumphosetyl; Folpet; Cymoxanil oder Kupfer; Iprovalicarb oder Aluminium-­ Fosethyl; ­Fluopicolide

500 g 800 g 800 g

11 M2 M4

WG 0.015 % + WG 0.2 % WG 0.125 %

138.–

90 g 563 g 500 g

40 M4 33

Flint (Ba) + Solfovit WG (Ba) Folpet 80 WDG (Ba) oder Melody Combi (Ba) oder Cyrano (Ba, Sy)

WG 0.15 %

183.–

!

!

1.2

WG 0.2 %

180.–

!

!

1.6

250 g 40 g 406 g 84 g 667 g

M4 27 M1 40 33

Ocarina (Ba) oder Profiler (Ba)

WG 0.125 %

181.–

!

!

1.0

WG 0.1875 %

194.–

!

!

1.5

44 g

43

Trifloxystrobin + Iprovalicarb; Folpet oder Aluminiumphosetyl; Folpet; Cymoxanil

500 g 90 g 562 g 500 g

11 40 M4 33

Flint (Ba) + Melody Combi (Ba) oder Cyrano (Ba)

WG 0.025 % 0.15 %

225.–

! !

! !

! !

WG 0.2 %

217.–

!

!

!

250 g 40 g

M4 27

Folpet; Cymoxanil; Flusilazol

500 g 80 g 20 g

M4 27 3

Olymp-Duplo DF (St)

WG 0.15 %

126.–

!

0.9

1.2

SE

1

WG 0.2 % 0.2 % 0.2 %

6 2 6 6 6 6

oder

6 6 6 6 6 6

6 2 ! 6 6 6


Fungizide

!

!

4.8

3.6

! !

! !

!

1.6

!

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

2.5

3.0

4.0

3.0

2.0

2.4

3.2

2.4

2.0

2.4

3.2

2.4

2.0

2.4

3.2

2.4

0.15 2.0 1.25

0.18 2.4 1.5

0.24 3.2 2.0

0.18 2.4 1.5

1.5

1.8

2.4

2.0

2.4

1.25

2.0

! 1.0

!

3.6

# # 0

! !

4.0

!

Letzter Einsatz spätestens Mitte August. Nicht mit flüssigen Insektiziden mischen. 1) Tankmischungen, als Zusatz zu organischen Fungiziden. 2) Als «Abschlussbehandlung Laubwand» (1200 l/ha). Nur in der Westschweiz empfohlen. Letzter Einsatz spätestens Ende August.

Xn, N

5.4

!

4.0

Letzter Einsatz spätestens Mitte August.

Xn, N

2.4

!

Kupferpräparate nur zurückhaltend einsetzen, da sie nicht abgebaut werden (Ausbringung von max. 6 kg Reinkupfer je Hektare und Jahr, innert 5 aufeinanderfolgenden Jahre max. 20 kg Reinkupfer je Hektare erlaubt. Kupferhaltige Mittel mit Vorteil nur zur Behandlung der Traubenzone einsetzen. –> Kupferhaltige Mittel nur nach der Blüte einsetzen. Produkte der Resistenzgruppe 11 (Strobilurine) wegen Resistenzgefahr nur in Mischung mit ­anderen Echten-Mehltau-Fungiziden einsetzen.

2.4

!

!

&

4.8

2.0

!

%

&

6 m

N

2.4

!

Xn, N

Zulassung im ÖLN

3.6

Maximale Anzahl Behandlungen

4.8

%

Abstand zu Oberflächengewässer

!

Xn, N

Bemerkungen

Wartefrist in Wochen

!

# # 0

Bienengift

3.0

Gefährdung von Wasserorganismen

Traubenzone (1200 l/ha)

4.0

Hinweise/Einschränkungen

Gefahrenstufe

Nachblüte J–M (1600 l/ha)

!

diversen Nützlingen

Blüte I (1200 l/ha)

!

Raubmilben

Vorblüte H (1000 l/ha)

Schädigung von

57

Xn, N

4.8

Xn, N

5.4

!

N

9.0

!

Xi, N

9.0

# 0

Xn, N

%

20 m

2

&

# 0

Xn, N

%

6 m

2

&

# 0

Xi, N

%

3

&

Xn, N

%

6 m

1.8

Xn, N

%

6 m

3.2

2.4

Xn, N

%

6 m

1.5

2.0

1.5

Xn, N

%

2.0

2.25

3.0

2.25

Xn, N

%

6 m

2

! !

0.3 1.8

0.4 2.4

!

Xi, N Xn, N

% %

6 m

3

&

!

2.4

3.2

2.4

Xn, N

%

6 m

1.5

1.8

2.4

1.8

T, N

%

6 m

3

&

0.3

# 0

#

Strobilurin. Ab 3-Blatt-Stadium bis Traubenschluss. Wirken auch gegen Black-Rot (Schwarzfäule). Bei Luftapplikation Abstand zu Oberflächengewässer 60 m. Strobilurin. Ab 3-Blatt-Stadium bis spätestens Mitte August. Wirken auch gegen Black-Rot (Schwarzfäule).

Strobilurin. Anwendung ab 3-Blatt-Stadium bis spätestens Mitte August. Wirken auch gegen Black-Rot (Schwarzfäule). Max. 2 aufeinanderfolgende Behandlungen.

Strobilurin. Beim Traubenschluss zusätzliche Wirkung gegen Botrytis. Bis spätestens Mitte August.

SSH-Fungizide. Bis spätestens Mitte August.


weinbau Wirkstoffe/Wirkstoffgehalt in g pro kg oder l

Präparatename (Firma)

Aufwandmenge %

Rotbrenner E–F (600 l/ha)

Vorblüte G (800 l/ha)

2 2 ! 6 2 2

!

!

1.6

Verita (Om) + Phaltan WDG (Om)

WG 0.18 % 0.1 %

166.–

! 2 ! 6 ! 2

!

!

40 M4 40 M4 M4 40 M4 4 M4 4 40 M4 M4 27 33 M4 21

Melody Combi (Ba)

WG 0.15 %

100.–

! 2 ! 6 ! 2

!

!

1.2

Vincare (St)

WG 0.2 %

97.–

! 2 ! 6 ! 2

!

!

1.6

Forum Star (LG)

WG 0.125 %

110.–

! 2 ! 6 ! 2

!

!

1.0

Ridomil Vino (Sy)

WG 0.225 %

109.–

! 4 ! 6 ! 2

!

!

1.8

Fantic F (St)

WG 0.2 %

113.–

! 2 ! 6 ! 2

!

!

1.6

Pergado (Sy)

WG 0.2 %

94.–

! 2 ! 6 ! 2

!

!

1.6

Amarel-Folpet DF (St)

WG 0.15 %

92.–

! 2 ! 6 ! 2

!

!

1.2

Mikal WG (Om)

WG 0.2 %

71.–

! 2 ! 6 2 !

!

!

1.6

Mildicut (LG)

SC

667 g

33

Profiler (Ba)

WG 0.1875 %

110.–

! 2 ! 6 ! ! ! ! ! 6 ! !

! !

! !

  44 g

43 Stamina (St)

SL

0.2 %

53.–

! ! ! 2 ! !

!

!

1..6

33

250 g 40 g 44 g 667 g 800 g

M4 27 11 33 M4

Iprovalicarb; Folpet Benthiavalicarb; Folpet Folpet; Dimethomorph Folpet; Metalaxyl-M Folpet; Benalaxyl-M Mandipropamid; Folpet Folpet; Cymoxanil Aluminium-Fosethyl; Folpet Cyazofamid

90 g 563 g 18 g 500 g 600 g 113 g 400 g 50 g 480 g 38 g 50 g 400 g 535 g 80 g 500 g 250 g 25 g

Aluminium – Fosethyl; Fluopicolide Kaliumphosphonat

Black-rot

Formulierung

0.25 %

102.–

Echter Mehltau

92.–

500 g

Falscher Mehltau

WG 0.2 %

Aluminiumphosethyl; Folpet; Cymoxanil Fenamidon; Aluminium-Fosetyl + Folpet

Schwarzflecken

Schwarzflecken C–D (800 l/ha)

Präparatemengen für Sprühgeräte (kg oder l/ha)

Cyrano (Ba, Sy)

Resistenzgruppen

Tiefenwirkung; ohne Kupfer

Wirkung gegen (Bewilligte Indikation) Krankheiten

Rotbrenner

a= Schwarzflecken b= Rotbrenner c= Weissfäule

Preis ca. Fr./ha (nach jeweils höchster empfoh­lener Präparatemenge für Sprühgeräte)

Botrytis

58

1.44 0.8

2.0 1.5

Fenpropidin

750 g

5

Astor (Sy)

EC

0.025 %

37.–

! ! ! ! 6 !

!

!

!

Spiroxamine; Tebuconazol Spiroxamine

400 g 100 g 500 g

5 3 5

Milord (Ba)

EC

0.05 %

43.–

! ! ! ! 6 !

!

!

0.4

Prosper (Ba, LG)

EC

0.05 %

41.–

Quinoxyfen

250 g

13

Legend (Om)

SC

0.02 %

45.–

200 g

13

Talendo (St)

EC

0.025 %

52.–

! ! !

! ! !

0.16

Proquinazid

! ! ! ! 6 ! ! ! ! ! 6 ! ! ! ! ! 6 !

Cyflufenamid

51 g

U6

Cyflamid (St)

EW 0.03 %

66.–

! ! ! ! 6 !

!

!

0.24

Metrafenone

500 g

U8

Vivando (LG)

SC

0.02 %

50.–

! ! ! ! 6 !

!

!

0.16

Quinoxyfen Myclobutanil Triadimenol

45 g 45 g 312 g

13 3 3

Flica (Om)

SC

0.1 %

76.–

6 ! ! ! 6 !

!

!

0.8

Bayfidan SC 312 (Ba)

SC

0.008 %

33.–

Myclobutanil

240 g

3

Systhane Viti 240 (Om)

EC

0.01 %

28.–

200 g 200 g 250 g

7 3 3

Moon Experience (Ba)

SC

0.025 %

46.–

! ! !

! !

Fluopyram; Tebuconazol Difenoconazol

1 6 ! ! ! 6 ! 1 6 ! ! ! 6 ! 6 ! ! ! 6 !

0.15

0.2

Bogard (LG) Sico (Ba) Slick (St, Sy)

EC

0.0125 %

30 – 33.–

6 ! ! ! 6 61

!

0.075

0.1

Cyflufenamid Difenoconazol Penconazol

30 g 60 g 100 g

U6 3 3

Dynali (Sy)

DC

0.05 %

51.–

6 ! ! ! 6 61

!

0.3

0.4

Topas Vino (Sy)

EC

0.025 % 0.05 % b

38.–

1 1 6 ! ! ! 6 6

!

0.15

0.2

0.4 0.2

0.065 0.08


Fungizide

2.16 1.2

1.5

1.8

2.4

2.0

2.4

1.3

1.8

#

3.2

2.4

#

1.5

2.0

1.5

#

2.3

2.7

3.6

!

#

2.0

2.4

3.2

!

#

2.0

2.4

3.2

2.4

#

1.5

1.8

2.4

1.8

#

2.0

2.4

3.2

2.4

#

2.5

3.0

4.0

3.0

1.875

2.25

3.0

2.25

# #

# 0 # 0 # 0 # 0 # 0 # 0 # 0 # 0 # #

2.0

2.4

3.2

2.4

#

#

!

!

0.4

0.3

#

0.5

0.6

0.8

0.6

#

#

0.5

0.6

0.8

0.6

0.2

0.24

0.32

0.24

0.25

0.3

0.4

0.3

# # #

# # #

0.3

0.36

0.48

0.36

#

#

0.2

0.24

0.32

0.24

#

1.0

1.2

1.6

#

# 0 #

0.008

0.095

0.125

0.095

0.1

0.12

0.16

0.12

0.25

0.3

0.4

0.3

#

#

0.125

0.15

0.2

0.15

#

0.5

0.6

0.8

0.6

0.25

0.3

0.4

0.3

# # #

Gefährdung von Wasserorganismen

Xi, N Xn, N

Gefahrenstufe

# 0

diversen Nützlingen

#

Xn, N

%

6 m

%

20 m

3

&

Xn, N

%

6 m

3

&

Xn, N

%

6 m

3

&

Xn, N

%

6 m

3

&

Xn,N

%

6 m

3

&

Xn, N

%

6 m

3

&

Xn, N

%

6 m

3

&

Xn, N

%

6 m

&

Xn, N

%

6 m

&

Xi, N

% %

6 m

frei

%

Xn, N

%

Xn, N

%

frei

3

&

2

& &

6

&

4

&

3

&

3

20 m

Zulassung im ÖLN

2.88 1.6

# 0

Bei diesen Produkten besteht die Gefahr von Resistenzbildung. Deshalb zuerst Kontaktfungizide einsetzen. Sofern Produkte mit Tiefenwirkung erforderlich, abwechslungsweise Produkte verschiedener Wirkstoff­gruppen einsetzen. Maximal erlaubte Anzahl Behandlungen beachten. Insbesondere gegen Schwarzflecken sind Kontaktfungizide ohne SSH-Zusatz einzusetzen.

Maximale Anzahl Behandlungen

2.16 1.2

#

Abstand zu Oberflächengewässer

1.8 1.0

2.4

Bemerkungen

Wartefrist in Wochen

3.2

Bienengift

Nachblüte J–M (1600 l/ha)

2.4

Raubmilben

Blüte I (1200 l/ha)

2.0

Hinweise/Einschränkungen

Traubenzone (1200 l/ha)

Vorblüte H (1000 l/ha)

Schädigung von

Xn, N

% % %

Xn, N

%

2

&

N

%

3

&

Xi

%

3

&

Xn, N Xi, N

Xn

% % %

# 0

N

#

#

#

#

3

& & &

4 4

4

6 m

3

& & &

%

3

&

N

%

3

&

Xi, N

%

3

&

frei Xn, N

59

3 3

4

20 m

Letzter Einsatz spätestens Mitte August. Nebenwirkung gegen Black-Rot. Nicht mischen mit Harnstoff, ölhaltigen Produkten und nur mit der reduzierten Kupfermenge. Fenamidon ist Imidazolinon. Bis spätestens Mitte August. Carbonsäureamid. Bis spätestens Mitte August. Carbonsäureamid. Bis spätestens Mitte August. Carbonsäureamide. Einsatz ab Stadium 53. Bis spätestens Mitte August. Bis spätestens Ende Juli. Die systemische Wirkung (3–4 Tage abstoppend) beschränkt sich auf den Falschen Mehltau. Auswaschgefahr. Bis spätestens Ende Juli. Carbonsäureamid. Bis Mitte August erlaubt. Bis spätestens Mitte August. Nicht mit Kupfer mischen. Behandlung Vor- und Nachblüte. Bis Mitte August. Nicht in Gewässerschutzzone S2 einsetzen. Nicht mit Harnstoff, öligen Produkten, sowie nur mit reduzierter Kupfermenge mischen! Immer in Mischung mit Kontaktfungizid anwenden. Ab Austrieb bis Mitte August. Nicht unter 12 °C anwenden. Nicht mischbar mit N-haltigen Blattdüngern und Aluminium-Fosethyl. Piperidin. Nach der Blüte bis Mitte August einsetzen. Bei Sylvaner erst nach Traubenschluss anwenden. Bei Luftapplikation Abstand zu Oberflächengewässer 60 m. Spiroketalamin und Triazol. Bis spätestens Mitte August. Spiroketalamin. Quinazolinon. Einsatz ab Vorblüte bis Farbumschlag möglich. Chinolin. Bis spätestens Mitte August. Bis spätestens Mitte August erlaubt. Vorbeugend und abstoppend auf keimende Sporen. Ab 6-Blatt-Stadium. Quinazoline und SSH. Bis spätestens Mitte August. nur in Tankmischung mit 0.1% Folpet oder folpethaltigen Fungiziden einsetzen.

1)

SDHI und SSH. SSH-Fungizide. Bis spätestens Mitte August.


weinbau Wirkstoffe/Wirkstoffgehalt in g pro kg oder l

Präparatename (Firma)

Aufwandmenge %

Rotbrenner E–F (600 l/ha)

Vorblüte G (800 l/ha)

2 2 ! 6 6 2

!

!

!

Kupfer; Benthiavalicarb

M1 40

Amarel Disperss (St)

WG 0.125 %

96.–

! 2 ! 6 2 2

!

!

!

Black-rot

Formulierung

Folpet; Kupfer; Cymoxanil

360 g 180 g 48 g

M4 M1 27

Amarel-Kupfer DF (St)

WG 0.25 %

139.–

! 2 ! 6 ! 2

!

!

!

Kupfer; Cymoxanil

190 g 35 g

M1 27

Bacchus (LG)

SC

133.–

! ! ! 6 ! !

!

!

!

Kupfer; Iprovalicarb

406 g 84 g

M1 40

Ocarina (Ba)

WG 0.125 %

98.–

! ! ! 6 ! !

!

!

!

Kupfer; Mandipropamid

140 g 25 g

M1 40

Pergado C (Sy)

WG 0.4 %

100.–

! ! ! 6 ! !

!

!

!

Kupfer; Zoxamid

267 g 40 g

M1 22

Amaline flow (Sy)

SC

0.175 %

90.–

! ! ! 6 ! !

!

!

!

Aufwandmenge %

Preis ca. Fr./ha (nach jeweils höchster empfoh­lener Präparatemenge für Sprühgeräte)

WG 0.1 %

268.–

Mepanipyrim

440 g

9

Frupica SC (St)

SC

0.1 %

226.–

Pyrimethanil

400 g

9

Scala (Om)

SC

0.2 – 0.25 %

203 – 254.–

Papyrus (LG)

SC

0.2 %

190.–

6

1.2

#

Fenpyrazamine

500 g

17

Prolectus (Om)

WG 0.1%

203.–

6 6 6 6

1.2

# # # #

Fenhexamid

510 g

17

Teldor WG 50 (Ba)

WG 0.125 %

204.–

6

1.5

Fluopyram

500 g

7

Moon Privilege (Ba)

SC

203.–

6

Boscalid

510 g

7

Cantus (LG)

WG 0.1 %

226.–

Thiophanatemethyl

500 g

1

Cercobin (St)

SC

118.–

0.042 %

0.17 %

1.2 2.4 – 3 2.4

Maximale Anzahl Behandlungen

Switch (Sy)

Abstand zu Oberflächengewässer

9 12

Hinweise/Einschränkungen Gefährdung von Wasserorganismen

375 g 250 g

Schädigung von

Gefahrenstufe

Cyprodinil; Fludioxonil

Präparatemengen für Sprühgeräte (kg oder l/ha)

diversen Nützlingen

Formulierung

Resistenzgruppen

a= Schwarzflecken b= Rotbrenner c= Weissfäule

Wirkung gegen

Raubmilben

Präparatename (Firma)

0.3 %

Traubenzone (1200 l/ha)

Wirkstoffe/Wirkstoffgehalt in g pro kg oder l

Spezifische Botrytizide

Echter Mehltau

177.–

Falscher Mehltau

WP 0.2 %

Schwarzflecken

Olymp-Cupro (St)

Botrytis

Schwarzflecken C–D (800 l/ha)

300 g 200 g 48 g 12 g

Präparatemengen für Sprühgeräte (kg oder l/ha)

M4 M1 27 3

Resistenzgruppen

Tiefenwirkung; mit Kupfer

Folpet; Kupfer; Cymoxanil; Flusilazol

Wirkung gegen (Bewilligte Indikation) Krankheiten

Rotbrenner

a= Schwarzflecken b= Rotbrenner c= Weissfäule

Preis ca. Fr./ha (nach jeweils höchster empfoh­lener Präparatemenge für Sprühgeräte)

Botrytis

60

N

%

20 m

1

Xi, N frei

% %

1 1

N N

%

1

#

N

%

1

0.5

#

Xn, N

%

1

6

1.2

#

N

%

1

6

2.0

Xn, N

%

# # 0

20 m

1


fungiziDe

!

!

4.0

3.0

!

!

4.8

3.6

!

!

2.0

1.5

!

!

6.4

4.8

!

!

2.8

2.1

Xn, N

%

Xn, N

%

#

Xi, N

%

#

Xn, N

%

N

%

Xn, N

%

# # 0

# #

4

Zulassung im ÖLN

1.5

Kupferhaltige Mittel nur zurückhaltend einsetzen, da Kupfer nicht abgebaut wird. ausbringung von max. 6 kg reinkupfer pro Jahr erlaubt. innert 5 aufeinanderfolgender Jahre max. 20 kg reinkupfer je ha.

Maximale Anzahl Behandlungen

2.0

Bemerkungen Abstand zu Oberflächengewässer

!

%

Wartefrist in Wochen

!

T, N

# # 0

Bienengift

2.4

Gefährdung von Wasserorganismen

Traubenzone (1200 l/ha)

3.2

Hinweise/Einschränkungen

Gefahrenstufe

Nachblüte J–M (1600 l/ha)

!

diversen Nützlingen

Blüte I (1200 l/ha)

!

Raubmilben

Vorblüte H (1000 l/ha)

Schädigung von

61

6m

3

&

6m

3

&

Mitte Juli bis Mitte august. Zwischen Traubenschluss und Abschluss.

&

nur nach der blüte bis spätestens Mitte august einsetzen.

&

nur nach der blüte bis spätestens Mitte august einsetzen.

3

&

bis spätestens Mitte august einsetzen.

3

&

nur nach der blüte bis spätestens Mitte august einsetzen.

3

&

nur nach der blüte bis spätestens Mitte august einsetzen.

6m

20 m

SSH-Fungizide. nur nach der blüte bis spätestens Mitte august einsetzen.

Bemerkungen

Zulassung im ÖLN

Botrytis-Antiresistenzstrategie: Alternierender Einsatz der Botrytizidgruppe sowohl im gleichen Jahr wie auch über mehrere Jahre. Erste Behandlung bei Traubenschluss. Nur Traubenzone behandeln. In fäulnisgefährdeten Lagen oder bei anfälligen Sorten/Klonen evtl. zweite Behandlung bei Farbumschlag mit Produkt aus anderer Botrytizidgruppe durchführen. Anwendung spätestens Mitte August.

& & &

Max. 1 Behandlung pro Produkt und Jahr erlaubt.

Anilino-Pyrimidine und Phenylpyrrole. Anilino-Pyrimidine. Anilino-Pyrimidine.

&

SBI-III. Max. 1 behandlung pro Jahr mit teldor oder Prolectus.

&

SBI-III. Max. 1 behandlung pro Jahr mit teldor oder Prolectus.

& & & �

SDHI. Vorzugsweise beim Traubenschluss einsetzen. Wartefrist 3 Wochen. SDHI. Teilsystemische Wirkung. Vorzugsweise beim Traubenschluss einsetzen. Benzimidazol; systemische Wirkung.

Das neue Botrytis Fungizid

Der perfekte Schlüssel für gesunde Trauben Starke vorbeugende und kurative Wirkung Ausgezeichnete translaminare Wirkung Gär- und geschmacksneutral Reduziert die Laccase-Bildung


Während der Vegetation

Vegetationsbeginn

Schwefel

800 g

M2

700 g

Spinnmilben

Kräusel-, Pockenmilben

Thrips

Springwurm

Reblaus

Grüne Rebwanze

Einbindiger Traubenwickler (2.)

Bekreuzter Traubenwickler (1.)

Formulierung

Einbindiger Traubenwickler (1.)

Preis ca. Wirkung gegen (Bewilligte Indikation) Fr./ha Hauptschädlinge (nach jeweils höchster empfoh­lener Präparatemenge für Sprühgeräte) Schildläuse

Aufwandmenge %

Grüne Rebzikade

Präparatename (Firma)

Resistenzgruppen

Wirkstoffe/Wirk­ stoffgehalt in g pro kg oder l

Bekreuzter Traubenwickler (2.)

weinbau

Erdraupen, Rhombenspanner

62

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! 6 !

Celos (LG) Elosal supra (Om) Microthiol Spécial Disperss (fe) Sufralo (St) Solfovit (Ba) Thiovit Jet (Sy)

WG 2 % WP WP

Heliosoufre (Om)

SC EC

0.5 %

110 – 115.–

! ! 6 ! ! ! ! ! 6 6 6 6 !

1 – 2 %

85.–

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! 4 6

! ! 2 ! ! 6 6 ! ! ! ! ! !

54 – 79.–

WG WG WG 144.–

Chlorpyrifosethyl; Pflanzenöl

701 g

Oleodan (LG) Oleofos (Ba) Oleorel (Om)

Paraffinöl

830 g

Zofal D (St)

EC

Fenoxycarb

250 g

7B

Insegar DG (Sy)

WG 0.03 %

104.–

Tebufenozide

240 g

18

Mimic (Om)

SC

0.05 %

69.–

0.06 %

124.–

6 ! ! ! ! ! ! ! ! 6 ! ! ! ! ! ! 6 6 6 6 ! ! ! ! ! !

96 g

1B

Methoxyfenoxid

240 g

18

Prodigy (Ba)

SC

0.04 %

100.–

6 ! ! 6 6 6 6 ! ! 6 ! ! !

Buprofezin

250 g

16

Applaud (Om)

WP 0.06 %

137.–

! 6 ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

Indoxacarb

300 g 22A Steward (St)

WG 0.0125 %

82.–

6 6 ! 6 6 ! ! ! ! 6 ! ! ! ! 2 ! ! ! 6 6 ! ! ! ! ! !

Spinosad

480 g

5

Audienz (Om)

SC

0.015 %

112.–

Chlorpyrifosmethyl

400 g

1B

Reldan 40 (Om)

EC

0.12%

102.–

6 ! ! ! !

Chlorpyrifosethyl

250 g

1B

Pyrinex (Ba, LG, St, Sy)

CS

0.15 %

90 – 104.–

! 6 ! 6 6 6 6 6 ! 6 6 ! !

Bacillus thuringiensis kurstaki

30 g

11

Delfin (Andermatt) Dipel DF (Om)

WG 0.05 %

55.–

! ! ! ! ! 6 6 ! ! ! ! ! !

540 g

11

Xentari (LG)

WG 0.1%

118.–

! ! ! ! ! 6 6 ! ! ! ! ! !

Bazillus thuringiensis aizawai

! ! ! ! 6

! ! ! ! !

! ! 6 ! !

! ! 6 ! !

! ! ! 6 6

! ! ! 6 6

! ! ! ! !

! ! ! ! !

! 6 ! ! !

! 2 ! ! !

! ! ! ! !

! ! ! ! !


I n s e k t i z i d e u n d Ak a r a z i d e

! # # 0

frei

Bemerkungen Um Raubmilben und andere Nützlinge anzusiedeln, braucht es eine gezielte Spritzfolge mit nützlingsschonenden Fungiziden, Insektiziden und Akariziden. Schädigung von Raubmilben: Die Angaben beziehen sich auf sensible Raubmilben.

Zulassung im ÖLN

Abstand zu Oberflächengewässer

Wartefrist in Wochen

!

Bienengift

!

Gefährdung von Wasserorganismen

71–81 = J–M (1600 l/ha)

!

Hinweise/Einschränkungen

Gefahrenstufe

53–59 = G–H (1000 l/ha)

!

diversen Nützlingen

51–52 = F (800 l/ha)

16.0

Raubmilben

11–15 = E–F (600 l/ha)

!

Traubenzonenbeh. (1200 l/ha)

09–10 = CD (800 l/ha)

Schädigung von

01–07 = B–C (800 l/ha)

Präparatemengen für Sprühgeräte (kg oder l/ha)

63

&

3

Xi frei frei frei frei

Netzschwefel. Gegen Kräusel- und Pockenmilben sehr hohe Konzentration notwendig, wenig Nützlinge exponiert. Beim Schwellen der Knospen bis zum Grünpunktstadium. Wirkt gleichzeitig gegen Schwarz­flecken.

Xi

!

4.0

!

!

!

!

! # 0 0 "

!

16

6

!

!

!

! # 0

!

!

!

!

!

0.48

0.36

! 0.6

! !

0.72

Xn, N

% $

50 m

frei

# 0

N

% $

3

&

! # #

frei

% $

3

&

6

&

!

!

! !

0.32

!

!

!

0.4

!

0.48

# #

frei

!

!

!

!

0.6

0.96

! # #

Xi

%

0.1

!

!

!

0.125

!

! # 0

Xn, N

%

3

!

!

!

!

!

!

0.15

0.12

!

!

!

!

% $

6

0.9

1.2

0.15

! ! ! !

N

1.2

0.18

1.9

1.4

0 "

Xn, N

% $

0 "

Xi, N

! ! ! !

0.3

! # # ! 0 0 !

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! ! !

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!

!

0.9

!

1.5

!

!

!

!

!

!

0.6

# #

!

!

!

!

!

!

1.2

# #

0.15

! !

2.4

1.8

Beim Schwellen der Knospen bis zum Grünpunktstadium. Bei warmem Wetter (min. 10° C) einsetzen. Max. 1 Behandlung. Beim Schwellen der Knospen bis zum Grünpunktstadium. Tiefe Dosierung bis zum Entfalten der ersten Blätter.

! !

0.4

&

& 6 m

& &

& �

% $

6

frei

%

3

&

frei

%

3

&

50 m

& �

Metamorphosehemmer. Wirkt gegen Eier des Traubenwicklers, bei beginnendem Falterflug behandeln. Wirkt gegen Einbindigen und Bekreuzten Traubenwickler. Bei starkem Flug 2. Behandlung nach 10–14 Tagen mit 0.025 %. Unterwuchs unmittelbar vor der Behandlung ganzflächig mulchen (Bienen). Häutungsbeschleuniger. Bei Einsatz gegen Traubenwickler: 1. Behandlung 5 Tage nach dem Flugmaximum bzw. nach dem ersten starken Falterflug. Bei lang anhaltendem Flug nach 15 Tagen 2. Behandlung durchführen. Auch gegen Springwurm und Rhombenspanner. Häutungsbeschleuniger. Max. 2 Behandlungen pro Jahr. Einsatz gegen Traubenwickler: Heuwurm: Behandlung bei Be­falls­beginn unmittelbar vor der Blüte. Sauerwurm: Behandlung beim Schlupf der ersten Larven und der Beobachtung der ersten Einborstellen. Auch gegen Springwurm und Rhombenspanner. Wachstumsregulator. Wirkt nur auf Larvenstadien. Vektorenbekämpfung des Goldgelben Vergilbungs-Virus. Oxadiaxin. Kontakt- und Frassgift. Schnelle Wirkung. Kurze Wir­kungs­dauer. Max. 3 Behandlungen pro Saison. Wirkung auch gegen Springwurm (Wallis). Nebenwirkung auf Rebwanzen mit 2. Behandlung gegen Rebzikaden nur bei Laubwandbehandlung. Wachstumsregulator. Gegen Erdraupen und Rhombenspanner spätestens beim Auftreten der ersten Symtome einsetzen. Gegen Sauerwurm 1. Behandlung vor dem Schlupf der ersten Larven, 2. Behandlung folgt 10–14 Tage später. Wirkung auch gegen Springwurm im Wallis. Unterwuchs unmittelbar vor der Behandlung ganzflächig mulchen. Max. 4 Behandlungen pro Saison. Phosphorsäureester. Kontakt- und Frassgift, kurze Wirkungs­dauer. Kann bei Vorblütenanwendung zu Phytotox führen. Nicht mit Eclair mischen. Gegen ­Rezikaden 1 –2 Beh. im Abstand von 15 – 20 Tagen. Phosphorsäureester. Kontakt- und Frassgift. Mikroin­kapsuliert, Mischbrühen sofort ausbringen.Wirkt auch gegen Rebwanzen. Bakterien-Präparate. Schlechtwetterperioden reduzieren die Wirkung. 6 – 8 Tage nach beginnendem Falterflug, beim Schlüpfen der ersten Larven (vor dem Schliessen der Trauben) applizieren. Nur Traubenzone behandeln. Bei langanhaltendem Flug evtl. 2. Behandlung nach 10 – 14 Tagen. Zur Erhöhung der Wirksamkeit mit 1 % Zucker mischen. Nicht bei kaltem Wetter einsetzen. Gegen die 2. Generation des Traubenwicklers. Zusatz von 1% Zucker. Behandlung der Traubenzone.


Weinbau Wirkung gegen (Bewilligte Indikation)

Spinnmilben

Kräusel-, Pockenmilben

Thrips

Springwurm

Reblaus

Grüne Rebwanze

Bekreuzter Traubenwickler (2.)

Einbindiger Traubenwickler (2.)

Bekreuzter Traubenwickler (1.)

Formulierung

! ! ! 6 ! 6 ! ! ! ! ! ! !

bocep Viti (LG)

AM 340 ml/ Dispenser

190.–

isonet e (Andermatt)

VP

220 ml/ Dispenser

Preis auf Anfrage

isonet l (Andermatt)

VP

172 ml/ Dispenser

Preis auf Anfrage

raK 1+2 (LG)

VP

350 + 240 ml/ Dispenser

281.–

isonet le (Andermatt)

VP

182 + 182 ml/ Dispenser

Preis auf Anfrage

Lockstofffallen

Pheromonfallen Andermatt Om UFA Samen

FA

Lockstoff

essigfliegenfalle (div.)

FA

87.– / Set

Pheromon

Hauptschädlinge Einbindiger Traubenwickler (1.)

(nach jeweils höchster empfohlener Präparatemenge für Sprühgeräte)

Resistenzgruppen

Verwirrungstechnik fallen Während der Vegetation

Aufwandmenge Preis ca. % Fr./ha

Schildläuse

Präparatename (Firma)

Grüne Rebzikade

Wirkstoffe/Wirkstoffgehalt in g pro kg oder l

Erdraupen, Rhombenspanner

64

! ! ! 6 ! 6 ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! 6 ! 6 ! ! ! ! ! ! ! ! ! 6 6 6 6 ! ! ! ! ! ! ! ! ! 6 6 6 6 ! ! ! ! ! ! ! ! ! 6 6 6 6 ! ! ! ! ! !

31.–/Stk. 42.–/Stk. 31.–/Stk.

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! 6

Hexythiazox

100 g 10A Matacar (LG) trevi (St)

WP 0.05 %

154 – 157.–

Etoxazol

110 g 10B arabella (Om)

SC

0.063 %

186.–

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! 6 !

Fenpyroximate

53 g 21A Kiron (Om)

SC

0.1 %

178.–

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! 6 6

Tebufenpyrad

200 g 21A zenar (Sy)

WP 0.02 %

204.–

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! 6

Spirodiclofen

240 g

SC

189.–

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! 6 6

23

envidor (Ba)

0.04 %

Springwurm (Bild agroscope ACW)

reblaus (Bild agroscope ACW)


inSeKtiziDe unD aKariziDe Präparatemengen

Schädigung von

Hinweise/Einschränkungen

Bemerkungen

%

!

500 Disp./ha

!

!

!

! # #

Xi

&

Verwirrungstechnik. Nur in grösseren, geschlossenen Anlagen anwenden. Die Behandlung hat unmittelbar vor oder bei Flugbeginn zu erfolgen (Gebrauchsanweisung genau beachten). Lange Wirkungsdauer.

!

500 Disp./ha

!

!

!

! # #

Xi

&

Andermatt-Produkte: Bei Flächen unter 5 ha, wird empfohlen die Dispenserzahl um 10 % zu erhöhen.

!

500 Disp./ha

!

!

!

! # #

frei

&

!

500 Disp./ha

!

!

!

! # #

Xi

&

!

!

!

!

!

!

! # #

frei

&

Zur Prognose und Bekämpfung.

!

!

!

!

!

!

! # #

frei

&

Zur Prognose und Bekämpfung der Essigfliege.

!

0.4

!

!

0.5

!

! # #

!

!

0.38

0.5

!

!

! 0 # 0

!

!

0.6

1.0

1.6

!

!

0.12

!

0.32

0.24

0.8

0.16

0.32

0.2

!

0.32

0.64

! 0 0 ! 0 # " ! # # 0 0

N N N

Xn, N

Xn, N

Xn

Zulassung im ÖLN

N

Abstand zu Oberflächengewässer

Gefährdung von Wasserorganismen

! # #

Wartefrist in Wochen

Gefahrenstufe

!

Bienengift

Traubenzonenbeh. (1200 l/ha)

!

diversen Nützlingen

71–81 = J–M (1600 l/ha)

!

Raubmilben

53–59 = G–H (1000 l/ha)

500 Disp./ha

09–10 = CD (800 l/ha)

!

01–07 = B–C (800 l/ha)

51–52 = F (800 l/ha)

Antiresistenzstrategie: Pro Saison ist nur ein Produkt aus der gleichen Resistenzgruppe anzuwenden.

11–15 = E–F (600 l/ha)

für Sprühgeräte (kg oder l/ha)

65

&

%

&

3

%

20 m

&

Kontakt- und Frasswirkung. höchstens eine behandlung pro Saison mit trevi oder Matacar wegen resistenzgefahr. Spätestens Ende Juni einsetzen. Wirkung gegen Eier und Junglarven (Wintereier im Stadium 07). Vorblüte einsetzen (11 – 51). Max. 1 behandlung pro Parzelle und Jahr.

%

3

%

6

& �

& �

$

6

& �

Kontakt-, Frass- und Atemwirkung. Ab Vorblüte (13–53) einsetzen. Wirkung gegen Larven, Nymphen und Adulte. Pro Saison ist nur eine Behandlung mit einem der Produkte Zenar oder Kiron empfohlen. Kontakt- und Frasswirkung. Ab Vorblüte (15–53) einsetzen. Wirkung gegen Sommereier, Larven, Nymphen und Adulte. Pro Saison ist nur eine Behandlung mit einem der Produkte Zenar oder Kiron empfohlen. Kontaktwirkung. Max. 1 behandlung pro Saison. Behandlung, wenn 50% der Roten Spinne geschlüpft sind oder Nachblüte im Sommer bei Befallsbeginn. Wirkung gegen Eier, Larven, Nymphen und teilweise Adulte.

einbändiger traubenwickler (Bild agroscope ACW)

bekreuzter traubenwickler (Bild agroscope ACW)


weinbau

Herbizide mit anhaltender Wirkung (Bodenherbizide)

Herbizide mit kurzer Wirkungsdauer

Glyphosate

SL

450 g

Roundup Turbo (LG)

SL

360 g

Glyfos (Ba) Glifonex (LG) Touchdown systeme 4 (Sy) Toxer Total (Om) Glyphosate (div.)

SL

G

Fluazifop-Pbutyl

125 g

A

Fusilade Max (Sy)

EC

Haloxyfop(R)-methyl

108 g

A

Gallant 535 (Om)

EC

Cycloxydim

100 g

Clethodim

240 g

A A

Focus Ultra (LG) Select

EC EC

1.5–3 l

35 – 70.–

7.5 l

163.–

2–4 l

41 – 82.–

7.5 l

139.–

3–5 l

23 – 74.–

10 l

68 – 147.–

1.5 l 

77.–

3 l

154.–

0.5 l 

86.–

1.5 l

257.–

3 l 

132.–

6 l

264.–

0.5 l

68.–

1 l

135.–

Gundelrebe

Blacke

Acker-Kratzdistel

Rebberglauch

Berufkraut-Arten

Ehrenpreis-Arten

Einjähriges Kreuzkraut

Knöterich-Arten

Vogelmiere

Mehrjährige Unkräuter Storchenschnabel-Arten

Einjährige Unkräuter

Kletten-Labkraut

Formulierung

Roundup PowerMax (St) Roundup Profi (LG)

480 g

Wirkung gegen

Gänsefuss-Arten

Aufwandmenge Preis ca. Fr./ha % Liter/ha kg/ha

Präparatename (Firma)

Resistenzgruppen

Wirkstoffe/Wirk­ stoffgehalt in g pro kg oder l

Amarant-Arten

66

6 6 6 2 6 2 2 4 4 ! 2 4 2 6 6 6 6 6

6 6 6 6 6

6 6 6 6 6

6 2 6 2 6

6 6 6 6 6

6 2 6 2 6

6 2 6 2 6

6 4 6 4 6

6 4 6 4 6

2 ! 2 ! 2

4 2 4 2 4

6 4 6 4 6

6 2 6 2 6

! ! ! ! ! ! ! ! 6

! ! ! ! ! ! ! ! 6

! ! ! ! ! ! ! ! 6

! ! ! ! ! ! ! ! 6

! ! ! ! ! ! ! ! 6

! ! ! ! ! ! ! ! 6

! ! ! ! ! ! ! ! 6

! ! ! ! ! ! ! ! 6

! ! ! ! ! ! ! ! 6

! ! ! ! ! ! ! ! 2

! ! ! ! ! ! ! ! 3

! ! ! ! ! ! ! ! 3

! ! ! ! ! ! ! ! 6

Glufosinate

200 g

H

Basta (Om, Ba)

SL

3 – 3.75 l

121 – 153.–

Pyraflufenethyl + Paraffinöl

27 g

E

Firebird (Om) + Fireoil (Om)

EC

0.2 %

28.–/100 l Brühe

Terbuthylazin; Diuron; Glyphosate

238 g 213 g 150 g

C1 C2 G

Alce (St)

SC

6 l

225.–

6 6 6 6 6 6 6 6 6 2 4 4 6

Diuron Glyphosat

220 g 220 g

C2 G

Oscar (LG)

SC

8– 9 l

199 – 224.–

6 6 6 6 6 6 6 6 6 2 4 4 6

Flazasulfuron

260 g

C1

Chikara 25 WG (St, Sy) WG 0.15–

254 .–

6 4 6 6 6 6 4 2 6 4 4 6 6

339.–

6 4 6 6 6 6 4 2 6 4 4 6 6

+ Exell (St)

EC

0.2 kg + 0.5 l

Flumioxazin

500 g

E

Pledge (Om)

WP 0.8– 1 kg

278 – 347.–

6 6 ! 6 6 4 6 6 4 2 2 2 2

Oryzalin

480 g

K1

Surflan (Sy)

SC

457 – 610.–

6 4 2 4 6 6 4 2 4 2 2 2 2

Linuron; Diuron

300 g 320 g

C2 C2

Valor 2 (Om)

WP 5–6 kg

336 – 403.–

6 6 6 6 6 6 6 6 6 2 4 4 6

Linuron

450 g

C2

Linutop (St)

SC

199.–

4 6 2 4 6 6 6 4 4 2 2 2 2

6–8 l

5l


Herbizide

! ! ! ! ! ! ! ! 3

6 4 6 4 6

! ! ! ! ! ! ! ! 2

6 2 6 2 6

! ! ! ! ! ! ! ! 3

4 ! 4 ! 4

! ! ! ! ! ! ! ! 3

2 ! 2 ! 2

! ! ! ! ! ! ! ! 3

! ! ! ! ! ! ! ! 3

6 2 6 2 6

! 6 ! 6 ! 6 2 6 3

6 6 6 6 6

6 6 6 6 6 6 6 6 6

6 6 6 6 6

6 6 6 6 6 6 6 6 6

6 6 6 6 6

! 2 2 5 ! 2 2 5 6

6 6 6 6 6

6 6 6 6 6 6 6 6 6

Zulassung im ÖLN

Bemerkungen Abstand zu Oberflächengewässer

Verbot in Grundwasserschutzzone

Hühnerhirse

Quecken

Klee-Arten

4 2 4 2 4

Auswaschung

Einjähriges Rispengras

Fingerhirse-Arten

Schachtelhalm-Arten

Fünffingerkraut

Löwenzahn

Gefahrenstufe

! ! ! ! ! ! ! ! 3

6 2 6 2 6

Pfeilkresse

Borstenhirse

4 ! 4 ! 4

Brennnessel

frei

Winden-Arten

! 2 4 2 ! ! 2 2 6 6 6 6

Gefährdung von Wasserorganismen

Hinweise/Einschränkungen Gräser

&

frei

%

N Xi, N frei

% % %

N Xi, N

% %

Xn, N

%

&

Xi, N

%

&

Xn

%

&

Xi

%

Xn

S3

&

S2

&

Xn, N

%

6 m

&

3 2 2 4 4 2 2 4 6 6 6 6

Xn, N

% +

20 m

&

4 3 3 4 4 2 3 4 6 6 6 6

Xn, N

% +

20 m

&

4 ! ! 6 6 4 6 6 ! 6 2 4

N

4 ! ! 6 6 6 6 6 ! 6 2 4

Xn, N

4 2 2 2 2 2 2 ! 4 4 4 4

T, N

2 2 2 2 2 2 2 2 6 6 6 2

Xi, N

2 2 2 2 2 2 2 2 4 6 6 6

T, N

2 2 2 2 2 2 2 2 4 4 4 4

T, N

% +

&

%

&

%

&

% + % +

67

20 m

&

Einschränkungen der Herbizide im ÖLN Gemäss Grundanforderung ÖLN und VITISWISS werden bei der chemischen Unkrautbekämpfung keine Herbizide auf der gesamten Fläche ausgebracht. Ausnahme sind Pflanzungen mit Pflanzabstand kleiner als 1.50 Meter, Bracheflächen mit starker Verunkrautung sowie in Extremfällen wie Trockenheit, Wasserstress oder nicht mechanisierbare Rebflächen.

Aufnahme über Blatt, systemische Wirkung. Antrocknungszeit: möglichst 6 Stunden. Stockausschläge vorher entfernen! Kontakt mit Rebblättern vermeiden! Nur in Ertragsanlagen; Gobelet und niedrige Erziehungsformen nicht behandeln. Letzter Einsatz spätestens Ende Juli.

Aufnahme über Blatt. Aufnahme über Blatt. Bis zum 6-Blatt-Stadium der Ungräser einsetzen. Aufnahme über Blatt. Aufnahme über Blatt. Bei ungünstigen Bedingungen verbessert der Zusatz von 0.5 l Gonder oder 1 l Zofal R die Wirkung. Kontaktherbizid (Blattaufnahme), teilweise systemisch. Zur Reihenbehandlung. Präparat muss mindestens 6 Stunden antrocknen. Bei Wurzelkräutern nur Abbrennwirkung. Ab 2. Standjahr der Reben. Genapol-Zusatz ergibt bessere Anfangswirkung.1 – 1.25 % zum Abbrennen von Stockausschlägen. Max. 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr. Ab 3. Standjahr. Zum Abbrennen von Stockausschlägen. Max. 2 Behandlungen pro Jahr.

Kombiniertes Boden- und Blattherbizid. Ab 4. Standjahr. Erst auf gut aufgelaufene Unkräuter einsetzen (Glyphosate). Benetzung grüner Rebenteile vermeiden (Achtung: Abdrift!). In durchlässigen Böden Risiko von Phytotox, nur untere Aufwandmenge einsetzen. Nicht in Spezialsorten des Wallis anwenden. In Karstgebieten verboten. Kombiniertes Boden- und Blattherbizid. Ab 4. Standjahr. Erst auf gut aufgelaufene Unkräuter einsetzen (Glyphosate). Benetzung grüner Rebenteile vermeiden (Achtung: Abdrift!). In durchlässigen Böden Risiko von Phytotox, nur untere Aufwandmenge einsetzen. Nicht in Spezialsorten des Wallis anwenden. Aufnahme über Wurzel und Blatt. Einsatz ab 4. Standjahr. Behandlungen ab Anfang April bis Mitte Mai auf 10 bis 20 cm hohe Unkräuter und Gräser. Zur Wirkungsverbesserung Glyphosate-Produkt beimischen. Nicht bei grosser Hitze oder Trockenheit anwenden. Stickelreben (Gobelets) nur vor dem Austrieb behandeln. Nach einer Behandlung vor einer Neupflanzung ein Jahr Wartezeit. Keimhemmer; sehr lange Wirkungsdauer. Einsatz ab 4. Standjahr. Anwendung mind. 3 Wo­chen vor dem Austrieb der Reben. Bei späteren Anwendungen dürfen keine grünen Pflanzenteile der Reben getroffen werden. Keimhemmer. Vor dem Keimen der Unkräuter einsetzen. Ab 2. Standjahr. Wirkt gegen triazinresistente Unkräuter/Gräser. Lange Wirkungsdauer. Hohe Bodenfeuchte erforderlich. Mischung mit Touchdown System 4 möglich.

Aufnahme vorwiegend über Wurzel. Nur im Frühjahr kurz vor dem Knospenaustrieb anwenden. Ab 4. Standjahr.

Aufnahme über Wurzel. Im Februar bis April auf unkrautfreien Boden anwenden; ab dem 4. Standjahr der Reben.

&


o b s t- u n d w e i n b a u 

0.2 l

10.–

0.1– 0.2 l

8 – 15.–

Xn, N Xn, N

Heptamethyl­trisiloxane

Silwet L-77 (LG)

EC

0.1 l

9.–

Tensid-Gemisch

Genapol (Om)

EC

0.5 l

5.–

)

Synthetischer Latex

Sticker (St)

EW

0.1 % 0.3–0.5 l

21 – 35.–

) ) )

Sojalecithin

Gondor (St)

EC

0.25–0.75 l

8 – 25.–

) ) ) )

N

Rapsöl

Genol Plant (Sy)

EC

0.5–2 l

5 – 20.–

) )

frei

0.5–2 l

6 – 23.–

1–2 l

10 – 20.–

0.5  –  2.0 l

5 – 20.–

)

) ) ) )

Xi

)

)

frei

Zofal R (St) Telmion (Om)

) ) ) )

Abstand zu Oberflächengewässer

Verbot in Grundwasserschutzzone

Xi

Mero (Ba)

Netz- und Haftmittel

Netzmittel LG (LG)

SL

0.05 – 0.2 %

1 – 3.–

Netzmittel Omya (Om)

EW

0.05 – 0.2 %

1 – 2.–

Terpenalkohol-Derivate

Heliosol (Om)

EC

2 l 0.2 – 0.5 %

44.–

Ammoniumsulfat; Ammonium­propionat; Zitronensäure

X-Change (St)

SL

0.15–0.2 l

3 – 4.–

) ) )

Xi

Phosphorsäure; mehrwertige Alkohole

Checkpoint (Om)

SL

40-220 ml pro 100 l Wasser

1 – 4.–

) ) )

Xi

)

6 m

Xi

Rapsölmethylester

EC

Wartefrist in Wochen

%

Bienengift

Gefährdung von Wasserorganismen

Xn

Benetzung

) ) ) ) ) )

) )

) )

%

Xi Xi

%

Aufwandmenge

Preis Fr./100 l Spülwasser

Zulassung im ÖLN

r e i n i g u n g d e r p f l a n z e n s c h u t z - sp r i t z g e r ä t e

Gefahrenstufe

Beistoffe

Break-Thru (Om)

Hinweise/Einschränkungen

Gefahrenstufe

SL

Kombination mit

Insektizid

Wirkung

Fungizid

Etalfix pro (Sy)

Preis ca. Fr./ha oder pro 100 l Brühe

Herbizid

Trisiloxane

Aufwandmenge pro ha

Verbessert die Haftung

Präparatename (Firma)

Abdriftverminderung

Wirkstoffe/Wirkstoff­gehalt in g pro kg oder l

Formulierung

68

Wirkstoffe/Wirkstoffgehalt in g pro kg oder l

Präparatename (Firma)

NatriumTripolyphosphat

Hinweise/ Bemerkungen Einschränkungen

Agroclean (Om)

0.1 %

9.–

Xi

&

Emulgatoren Tenside

All Clear Extra (St)

0.5 %

7.–

Xn

&

Tenside

Power Clean (LG)

2 %

27.–

frei

&

Sichere Wirkung nur bei richtiger Anwendung (Gebrauchsanweisung beachten)

Detergentien zur Beseitigung von Pflanzenschutzmittel-Rückständen, einschliesslich Sulfonylharnstoffe, neutralisierende Wirkung, Korrosions­ schutz. Zur Einwinterung Aufwandmenge auf 0.2 % erhöhen. Reiniger für Pflanzenschutz-Spritzgeräte. Entfernt PflanzenschutzmittelRückstände, einschliesslich Sulfonylharnstoffe. Reiniger für Pflanzenschutz-Spritzgeräte. Entfernt PflanzenschutzmittelRückstände, einschliesslich Sulfonylharnstoffe.


beiStOffe, reinigung unD MäuSebeKäMPfung

69

Bemerkungen

Zulassung im ÖLN

Zusätze zu Pflanzenschutzmitteln haben verschiedene Effekte: • Verbessert die Benetzung • Verbessern die Aufnahme ins Blatt • Verringern die Abdrift • Verbessern die Haftung

&

& & & & & & & & &

Vorsicht: Reduzierte Aufwandmengen erhöhen das Risiko für Resistenz.

Verbessert die Verteilung und Benetzung auf dem Blatt. Bessere Aufnahme von Systemischen Mitteln in die Pflanze. Gut geeignet für Sulfonylharnstoffe. Nicht mit Flüssigdüngern, Ölen und sonstigen Zusatzstoffen mischen. Als letztes Produkt in den Spritzbehälter einfüllen. Dank seiner Fähigkeit Fette zu lösen, erleichtert Genapol auch die Reinigung der Spritzgefässe. Zusätzlich Verdunstungshemmer. Wühlmaus (Bild agroscope ACW)

Durch die vermehrte Anzahl von grossen Tropfen wird der Abdrift deutlich vermindert. Empfehlenswert ist ein Zusatz vor allem bei stark entwickeltem Unkraut oder bei schwer benetzbaren Gräsern und Unkräutern. Bei Temparaturen über 25° C kein Öl zusetzen. Verstärkt die Haftung, Verteilung und Eindringung diverser blattaktiver Pflanzenschutzmittel. Behandlung bei Temperaturen unter 22°C und auf trockenen Pflanzen. Günstige Allzweck-Netzmittel. Zur Verhinderung von Spritzflecken in Kombination mit Captan und Phaltan. Vorwiegend mit Elosal Supra und den Herbiziden der Omya (AG) anzuwenden. Heliosol immer zuerst in den Spritzbehälter füllen. Senkt den pH-Wert der Spritzbrühe. Einsatz vor allem in Gebieten mit hoher Wasserhärte. Vor Pflanzenschutzmittel in den Tank geben und 2 Min. warten.

feldmaus (Bild agroscope ACW)

Bindet Kationen im Wasser. Senkt den pH. Enthält einen Farbindikator. Dosierung abhängig von der Wasserhärte (weich 40-50 ml bis sehr hart 220 ml). Nicht zusammen mit Kupferpräparaten und Sulfonylharnstoffen einsetzten.

Präparatename (Firma)

Aufwandmenge pro Kolonie

Wirkung gegen

1–5 Gaspatronen in die Gänge legen

Bromadiolon

arvicolon 200 ct (St)

an 5–7 Stellen je 10 Körner in die Gänge

Brodifacum

Klerat (Sy)

an 5–7 Stellen je 10 Körner in die Gänge

Difethialone

lirus (Om)

an 3–5 Stellen ca. je 5 g in die Gänge

Aluminium-phosphid –> PH3

Mauskiller u2 (div.)

an 3–7 Punkten 1–3 Tabletten in die Gänge legen

Calziumphosphid –> PH3

Polytanol (Om)

an 3–7 Punkten 3–5 Tabletten

Zulassung im ÖLN

räucherpatronen (div.)

Gefahrenstufe

Kaliumnitrat + Schwefel –> SO2

Hinweise/ Bemerkungen Einschränkungen

Maulwurf

Mäusebekämpfung

Grosse Wühlmaus

Wirkstoffe

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frei

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Xn

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Xn, N

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6 !

frei

&

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T+, F

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T+, F

Wirkungsvolle und einfache Vorbeugung: • Graswuchs in ganzer Anlage (inkl. Zäune und Böschungen) tief halten. • Sitzstangen für Raubvögel. • Vorsicht vor Vergiftungen von Mensch, Haus- und Wildtieren. • Vor der Vergasung oder Errichtung von Köderstationen alle Löcher mit Erde verschliessen. Nur aktive Mäuselöcher behandeln.

Räucherpatronen für isolierte Gangsysteme. Gänge nach der Anwendung gut verschliessen. Keine Rückstände in Nahrungskette. Granulatköder. Nicht im Hausgarten anwenden. Für Behandlungen isolierter Gangsysteme. Auslegestellen gut verschliessen. Keine Köder offen auf dem Boden liegen lassen. Granulatköder. Gänge verschliessen. Keine Köder offen auf dem Boden liegen lassen. Langsamer Abbau. Granulatköder. Gänge verschliessen. Keine Köder auf dem Boden liegen lassen. Fischgift. Räuchertabletten. Nicht im Hausgarten anwenden. Bildet giftige Gase, Vorsicht bei Lagerung und Applikation. Gänge nach der Anwendung gut verschliessen. Keine Rückstände in Nahrungskette. Auswaschgefahr.


NEU

Kultur

Produkt

Inhaltsstoffe

Rebbau

Vitistar

N: 100 g/l Mg: 18 g/l B: 10 g/l Fe: 35 g/l

Spezielle Formulierung für Reben

Wirkung

Anwendungsbeispiel

✔ Wirkt vorbeugend gegen Stiellähme ✔ Vermindert das Risiko von Chlorose und Blattfall ✔ Verbessert die Pollenbildung und Befruchtung

2 l/ha vor der Blüte, 2 l/ha nach der Blüte

Kultur

Produkt

Inhaltsstoffe

Wirkung

Anwendungsbeispiel

Obstbau

Frutrel Calcium und Bor für das Obst

N: 69 g/l P2O5: 240 g/l Mg: 60 g/l Ca: 200 g/l B: 20 g/l Zn: 40 g/l

✔ Verbessert die Kalziumversorgung ✔ Sorgt für eine intensivere Fruchtfärbung ✔ Festigt das Fruchtfleisch

Apfel: 5 bis 10 l/ha zur Vorblüte. Zur Nachblüte wiederholen.

Obst, Kirschen

Seniphos Phosphor für die Zellteilung

P: 310 g/l Ca: 42 g/l

✔ Unterstützt Zellteilung ✔ Verbessert Fruchtfestigkeit ✔ Verbessert innere und äussere Fruchtqualität

Ab 2 bis 3 Wochen nach Blüte 2 – 3 Wiederholungen mit 6 l/ha, letzte Anwendung bei Kirschen beim Farbumschlag

Obstbau

Fruitcal (Calciumnitrat) Calcium und Bor für das Obst

N: 95 g/l MgO: 28 g/l Ca: 108 g/l B: 3,5 g/l

✔ Verbessert die Kalziumversorgung ✔ Sorgt für eine intensivere Fruchtfärbung ✔ Festigt das Fruchtfleisch

3 Anwendungen in der Zeit zwischen der Reife der Frucht bis 24 Tage vor der Ernte. Im Abstand von 10 – 14 Tagen

Reben

Microfol flüssig Effizienter Spurenelementdünger

MgO: 6 % ✔ Gute Chelatoren (EDTA und EDDHA) Fe (EDDHA): 1,2 % ✔ Schnelle Aufnahme und sofortige Wirkung ✔ Sehr gute Mischbarkeit und Verträglichkeit Mn: 0,4 % Zn: 0,4 %

Weinbau: Vorblüte: 1 x 1,5 l Nachblüte: 2 x 1,5 l

Obst und Beeren

Bortrac Hochkonzentrierte Bor-Formulierung

B: 150 g/l

✔ Unterstützt die Blütenbildung ✔ Sichert Borversorgung bei Trockenheit und hohem pH ✔ Vorbeugend gegen Herzfäule

Obst und Beeren: Vor- und nach der Blüte

Obst und Beeren

Hydromag Hochkonzentrierte Magnesium-Formulierung

Mg: 300 g/l

✔ Optimiert die Photosynthese ✔ Beugt Magnesiummangel vor ✔ Bekämpft Stiellähme

Weinbau: Vorblütenbehandlung, 2 x 1,5 l Nachblütenbehandlung, 2 x 1,5 l

Erhältlich in Ihrer LANDI

LANDOR, fenaco Genossenschaft Auhafen, 4127 Birsfelden Telefon 058 433 66 66 Fax 058 433 66 60 E-Mail info@landor.ch

Gratis-Beratung 0800 80 99 60 0800 LANDOR landor.ch


LANDOR Blattdünger Ertrag und Qualität sichern Kultur

Produkt

Inhaltsstoffe

Wirkung

Anwendungsbeispiel

Obstbau

Zintrac Für eine gute Zinkversorgung Ihrer Kulturen

Zn: 700 g/l

✔ Verbessert die Knollenbildung ✔ Fördert die Wurzelbildung und Frühreife ✔ Verbessert die Widerstandsfähigkeit gegen Schlagschäden

Bei Zinkmangel Obstbau: Austrieb oder Nachernte-Behandlung

Obstbau

Ferleaf (EDTA) Für eine sichere Eisenversorgung Ihrer Kulturen

Fe: 100 g/l

✔ Fördern die Chlorophyllbildung ✔ Beugen Eisenchlorose vor ✔ Besonders geeignet in schweren Böden mit hohem pH-Wert

Bei Eisenmangel

Obstbau

Stopit (Calciumchlorid) Der preiswerte Calciumdünger

Ca: 160 g/l

✔ Wirkt gegen Stippigkeit ✔ Verbessert die Lagerfähigkeit ✔ Verbessert äussere Fruchtqualität

Stopit: Je nach Sorte 2 – 3 Behandlungen. 8 – 10 l/ha vor Ernte

Obstbau

INCA® Neuartiges Calciumprodukt mit hocheffizienter Wirkung

Ca: 5 % Zn: 1 %

✔ Fördert Aufnahme und Transport von Calcium ✔ Ideal bei allen Calcium-Mangelerscheinungen ✔ Kleine Aufwandmengen und grosse Wirkung

Salat: 3 x 1 l/ha InCa Kartoffel: 2 x 1 l/ha für Schalenfestigkeit

Sämtliche Kulturen

Hasorgan Profi Günstiges Pflanzenstärkungsmittel mit höchster Algenkonzentration

Reben, Gemüse, Kartoffeln, Beerenobst, Baumobst, ackerbauliche Kulturen

✔ Fördert die Wurzelbildung > 330 g/l Braun✔ Erhöht Ertrag und Qualität algen-Extrakt, ✔ Steigert die Widerstandskraft und hilft Stressperioden Aminosäuren, besser zu überstehen Spurenelemente

Obst- und Weinbau: Mehrmals 2 l/ha

LOKER Spezialdünger mit pflanzlichen Extrakten zur Pflanzenstärkung

N: 2 % P2O5: 10 % K2O: 6 % MgO: 5 %

✔ Stärkt den Zellwandaufbau ✔ Fördert den Stoffwechsel ✔ Aktiviert pflanzliche Abwehrmechanismen

Obstkulturen: 1 – 2 l/ha

Getreide, Raps, Mais, Kartoffeln, Gemüsekulturen, Beerenobst, Baumobst, Zierpflanzen

FYLLOTON Biostimulator mit Aminosäuren rein pflanzlichen Ursprungs

N: 6 %

✔ Fördert das pflanzliche Wachstum ✔ Schnelle Stoffwechselaktivierung ✔ Sehr gute Haftwirkung und Mischbarkeit

In Obst- und Gemüsekulturen 2 – 2,5 l/ha

Alle Gemüsekulturen, Beerenobst und Baumobst

PROTAMIN Cu Pflanzenstärkungsmittel auf Basis von Aminosäuren

Cu: 37,5 g/l (als EDTAChelat)

✔ Induziert Bildung von Phytoalexinen ✔ Stabilisiert Chlorophyllbildung und Photosynthese

Kopfsalat, Lollo, Eissalat: 0,3 l/ha (max. 0,1 %) Kopfkohl, Wirsing, Chinkohl: 1 l/ha Gurken: 1 – 1,5 l/ha Erdbeeren: 3 – 5 l/ha

Gemüsekulturen, Erdbeeren, Kernobst, Reben

PHOSFIK Der bewährte Spezialdünger zur Vitalisierung der Kulturen

N: 3 % ✔ Erhöht Ertrag und Qualität der Früchte P2O5: 27 % ✔ Steigert die Widerstandskraft ✔ Verlängert Haltbarkeit und Lagerfähigkeit K2O: 18 % B: 0,01 % Cu (EDTA): 0,02 % Fe (EDTA): 0,02 % Mn (EDTA): 0,02 % Mo: 0,001 % Zn (EDTA): 0,2 %

NEU

Die Produkte sind vollständig formuliert, das heisst: ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

einfache Handhabung hohe Pflanzenverträglichkeit problemlose Mischbarkeit mit den meisten Pflanzenschutzmitteln langanhaltende Wirkung und Regenfestigkeit durch Haftmittel optimale Aufnahme der Nährstoffe durch Absorptionsmittel

Erdbeeren: Ab Vorblüte: 3 l/ha, 2 – 3 mal bis Beginn Fruchtfärbung. Im Spätsommer/Herbst 12 – 15 l/ha

ahl W n e uer gut a B e i D izer r . c h e w Sch w . l a n d o der w w


« Dynali steht im Zentrum meiner Strategie gegen Echten Mehltau.» Salomé Roux Winzerin/Einkellerin, Champlan/VS www.syngenta.ch


I H R E f e n a c o - l a n D i PA R T N E R I M P F L A N Z E N B A U

73

ufa-Samen Im ufa feldsamenkatalog finden Sie alle Spitzenzüchtungen von Kulturpflanzen die in der Schweizer Landwirtschaft eingesetzt werden dürfen. Nebst den Sorten der Kulturpflanzen finden Sie auch alle Futterbau- und Begrünungsmischungen sowie alle Anbau- und Nutzungsratschläge. Weitere Sämereien wie: Blumensaatgut, Gemüsesaatgut, Wildblumensaatgut, Rasensaatgut und Golfplatzsaatgut kann bei UFA Samen bezogen werden. www.ufasamen.ch

tte,

ormalsortierung

äcke à 25 kg ungebeizt

Pflanzkartoffeln

Pflanzkartoffeln

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feldbesichtigt/anerkannt

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Die Beschaffung von Pflanzgut im In- und Ausland ist die Voraussetzung für eine bedarfsgerechte Kartoffelproduktion. Der Geschäftsbereich Pflanzkartoffeln der fenaco nimmt als Marktleader bei der Planung und Vermarktung der inländischen Produktion, sowie auch beim Import von Vermehrungs- und Gebrauchspflanzgut eine Schlüsselfunktion war. Zusammen setzen LANDI und fenaco alles daran, die Schweizer Kartoffelproduzenten fristgerecht mit einwandfreiem Pflanzgut zu versorgen.

2013/2014

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Bitte frankieren

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www.pflanzenbau.ch

Für weitere Auskünfte: 058 434 06 12

Pflanzennahrung / lanDOr

Düngerliste Gültig ab 2014

Die landor wurde vor über 25 Jahren von den genossenschaftlichen Organisationen gegründet. Als einzige Firma bietet die Landor ein komplettes Düngersortiment für alle Produktionsarten an. Mit einem eigenen Beraterteam unterstützen wir die Landwirte (Beratung, Düngerplanung, Nährstoffbilanzen, Boden-, und Blattanalytik u.s.w.) mit dem Ziel, in der Schweiz gesunde Nahrungs- und Futtermittel produzieren zu können. Unser gratis Beratungsdienst: 0800 80 99 60, 0800 LANDOR

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Zielsortiment

Pflanzenschutz Benutzen Sie unsere Zielsortimente «acker- und futterbau», «Obst- und Weinbau», «gemüsebau», «biologischer landbau» sowie «beerenbau», für die Auswahl und den gezielten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Unsere Pflanzenbauspezialisten beraten Sie gerne und kompetent! LANDI und fenaco bieten Ihnen einen guten Lieferservice mit einem Vollsortiment von Qualitätsprodukten.

Pflanzenbehan dlungsmittel im Gemüsebau

Pflanzenbehandlungsmittel im Acker- und Futterbau

ZS OW|AF|GB_2

Mittelland: Zentralschweiz: Ostschweiz:

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05.08.13 11:20 ZS OW|AF|GB_2014_de|frz_Titelseite.indd 3

www.landor.ch, www.pflanzennahrung.ch

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Zielsortiment

Titelseite_Düngerliste_2014.indd 1

tre

05.08.13 11:20

Tel. 034 448 18 18 Tel. 058 433 69 45 Tel. 058 433 69 60

pfs.lyssach@fenaco.com pfs.sursee@fenaco.com pfs.winterthur@fenaco.com

www.pflanzenbau.ch


Legenden Fungizide, Insektizide, Akarizide 64 = bewilligte Hauptwirkung 2 = bewilligte Teilwirkung 642 = bewilligte Nebenwirkung (Wirkung, die zum Zeitpunkt der Applikation gegen Haupt­ organismen (Hauptwirkung) auf aufgeführte Schädlinge und Krankheiten zu erwarten ist. Bei genügender Wirkung ist in diesem Fall kein zusätz­liches Produkt nötig.) Herbizide 6 = Sehr gute Wirkung 4 = Gute Wirkung bei guten Bedingungen

2 = Teilwirkung ! = Keine Wirkung

Schädigung von Raubmilben und weiterer Nützlinge # = harmlos bis wenig (neutral) " = stark (toxisch) 0 = mittel (mittel-toxisch) Preise Ungefähre Produktekosten pro Hektare. Berechnungsbasis ist der Preis der Einzelpackung jener Packungsgrösse, welche der Behandlung von 3 Hektaren am ehesten entspricht. Abkürzungen von Firmenbezeichnungen Ba = Bayer; fe = fenaco; LG = Leu + Gygax; Om = Omya; St = Stähler; Sy = Syngenta; div. = diverse Firmen Gefahrenkennzeichnung Siehe Erklärung Seite 2. Auswaschgefahr = + Produkte, die ein erhöhtes Risiko für Auswaschung ins Grundwasser aufweisen sind mit dem Symbol + gekennzeichnet. Die Beurteilung resultiert aus der Fähigkeit der Wirkstoffe sich an Bodenteilchen anzubinden (Sorbtionskoeffizient) und dem Abbau (DT50) im Boden. Nachbau = * Produkte, die sich im Boden nur langsam abbauen und der Hersteller dazu Nachbaueinschränkungen angibt, sind mit dem Symbol * gekennzeichnet. In diesen Fällen sind Packungsaufschriften sowie Hinweise zum Nachbau unter Bemerkungen der betroffenen Produkte besonders zu beachten. Verbot in Gewässerschutzzonen S1 – S3 Grundsätzlich dürfen in der Gewässerschutzzone S1 keine Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. Die Angaben in den Tabellenspalten bedeuten: S2 = Diese Produkte dürfen in den Schutzzonen S1 und S2 nicht eingesetzt werden. S3 = Diese Produkte dürfen in den Schutzzonen S1 bis S3 nicht eingesetzt werden. Hinweise auf Verbote in Karstgebieten sind in den Bemerkungen der jeweiligen Produkte ersichtlich. Gefährdung von Wasserorganismen = % Produkte, die Wasserorganismen (wie Fische, Algen, Kleintiere) gefährden sind mit dem Symbol % gekennzeich­net. Es sind Produkte mit den R-Sätzen (R 50, R 51, R 52 = Sehr giftig, giftig, schädlich für Wasserorganismen; sowie R 53 = Kann in Gewässern länger­fristig schädliche Wirkung haben). Für genaue Angaben siehe Packungs­aufschrift. Bienengift = $ Produkte mit dem Symbol $ sind giftig für Bienen. Produkte ausserhalb des Bienenfluges oder nicht einsetzen. Produkte dürfen nicht mit blühenden oder Honigtau aufweisenden Pflanzen (z.B. Kulturen, Einsaaten, Unkräutern, Nachbarkulturen, Hecken) in Kontakt kommen. Blühende Einsaaten oder Unkräuter sind vor der Behandlung zu entfernen (am Vortag mähen/mulchen). Wartefrist in Wochen Bis zur Ernte der Kultur muss die angegebene Frist eingehalten werden. Zulassung im Ökologischen Leistungsnachweis (ÖLN) & = ohne Einschränkungen im ÖLN einsetzbar & = im ÖLN mit Einschränkungen oder mit Sonderbewilligung einsetzbar (offizielle Richtlinien berücksichtigen) & = im ÖLN verboten ✪ ✪ ✪ = Bedeutung gemäss Farben oben. Zusätzlich existiert für diese Produkte eine Verwendungsfrist (Rückzug der Bewilligung). � = es existieren Einschränkungen und Verbote von VITISWISS Die ÖLN-Richt­linien der Kant. Stellen (offizielle Richtlinien) sind für die Umsetzung massgebend und müssen auf jeden Fall berücksichtigt werden. Für den Label­anbau gelten weitergehende Bestimmungen, die im Zielsortiment nicht integriert sind. Es sind die bei der Drucklegung des Zielsortimentes aktuell gültigen Richt­linien berücksichtigt. Änderungen bis zum Erscheinen des nächsten Zielsortimentes bleiben vorbehalten. Grundsätzlich muss vor dem Einsatz eines Pflanzen­ schutzmittels die Notwendigkeit (Feldbeobachtungen verglichen mit Schadschwellen) abgeklärt werden. Behandlungsverbot: Zwischen dem 1. November und 15. Februar dürfen weder Pflanzenbehandlungsmittel noch Schneckenkörner ohne Sonderbewilligung ausgebracht werden.


L e g e n d e n : hier aufklappen

Ein Besuch lohnt sich. www.landi.ch ist eine der meist besuchten Website in der Schweiz. Hunderte von Usern nutzen den Niederschlagsrader auf der LANDI-Website. Die Prognosen sind an Genauigkeit kaum mehr zu überbieten. Im Bereich Agro finden die Bauern zudem ein breites Angebot an Hilfsmitteln für ihre landwirtschaftliche Produktion. Kurzweilig auch immer der Newsticker, welcher täglich mehrmals aktualisiert wird. Das Beste aus der Redaktion der UFA-Revue ist zudem als Download erhältlich. Ein Besuch auf www.landi.ch lohnt sich, man wird nicht verregnet, spart Geld und ist über das Neueste im Agrarbereich informiert. Einfach ein Mausklick und Sie sind dabei! Quellen: Die Grundlagen für das Zielsortiment stammen von allgemein anerkannten Instanzen. Insbesondere von: • Eidg. Forschungsanstalten (agroscope ACW, ART) • ETH Zürich • Schweiz. Hochschule für Landwirtschaft SHL, Zollikofen: Diverse Publikationen • Empfehlungen kantonaler Beratungsstellen • SGP/SSP Schweiz. Gesellschaft für Phytomedizin / Société Suisse de Phytiatrie: • Bundesamt für Landwirtschaft: Pflanzen­schutzmittel-Verzeichnis • Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Deutschland: Pflanzen­schutzmittel-Verzeichnis • British Crop Protection Council: The Pesticide Manual • National Pesticide Information Center, Oregon State University: GUS • Produkteinformationen der Pflanzenschutzmittelfabrikanten. • agridea Lindau: Schadenschwellen • Resistance Action Committes: FRAC, HRAC, IRAC • Euro Blight • Informationen aus internationaler Fachpresse


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Bayer (Schweiz) AG · CropScience · Telefon: 031 869 16 66 · 3052 Zollikofen · www.agrar.bayer.ch

Pflanzenbehandlungsmittel im Obst- und Weinbau 2014  
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