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P.b.b. · VNr. 02Z030531 M

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17. Kärntner Waldarbeitsmeisterschaft in St. Urban Im Rahmen des 22. Kärntner Holzstraßenkirchtages am Sonntag, dem 10. Juli 2016, in der Gemeinde St. Urban/Simonhöhe, wird die 17. Kärntner Waldarbeitsmeisterschaft ausgetragen. Dabei geht es einerseits um einen sportlich fairen Wettkampf und andererseits um die Präsentation einer qualitativ hochwertigen und unfallfreien Waldarbeit, verbunden mit einer nachhaltigen und ökologischen Waldbewirtschaftung. Die Wettkämpfer werden an sieben Stationen ihr Programm absolvieren. Mit den Disziplinen ■ Fallkerb und Fällschnitt ■ Kettenwechsel ■ Kombinationsschnitt ■ Blochrollen ■ Durchhacken ■ Zielhacken ■ Geschicklichkeitsschneiden gibt es wieder die gewohnt anspruchsvollen Bewerbe. Ausschlaggebend für Höchstpunkte sind Präzision, Arbeitssicherheit und Schnelligkeit. Teilnahmeberechtigt ist jeder, der die erforderlichen Fertigkeiten im Umgang mit den für den Wettkampf erforderlichen Werkzeugen, insbesondere der Motorsäge, hat. Folgende Titel werden an diesem Tag vergeben:

Die drei Holz-Musketiere: St. Urbans Bürgermeister Dietmar Rauter, FASTDirektor DI Hans Zöscher und Holzstraßenobmann DI Günter Sonnleitner (v. r.).

■ Der Kärntner Waldarbeitsmeister 2016 ■ Die Kärntner Waldarbeitsmeisterin 2016 ■ Kärntner Waldarbeits-Mannschaftsmeister 2016 ■ Landesentscheid Forst (Landjugend) ■ Gästeklasse Einzelwertung Der Wettkampf zählt auch zum Husqvarna-Cup.


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Liebe Kammermitglieder! er sein Auto reparieren lassen muss, der wendet sich an einen Fachmann oder an eine Fachfrau. Das Gleiche gilt für jene, die ein Loch im Zahn, ein kaputtes Knie oder Probleme mit der Steuererklärung haben. In allen Lebensbereichen wenden wir uns an jene Menschen, von denen wir wissen, dass sie viele Jahre in eine Ausbildung investiert und praktische Erfahrungen genau auf diesem Gebiet gesammelt haben. Überall soll dies gelten – nur bei Gerichte nicht. Ungefähr so argumentieren die Gegner der Laiengerichtsbarkeit. Die Befürworter beschwören den gesunden Menschenverstand, das Einfühlungsvermögen, die Bodenhaftung oder die Lebenserfahrung der Laienrichter, die wertvolle Impulse in den Gerichtssaal einbringen können. Bekanntlich entscheiden in der Arbeits- und Sozialgerichtsbarkeit in der ersten Instanz, die bei uns am Landesgericht Klagenfurt geübt wird, ein Richter und zwei Laienrichter über die eingebrachte Klage. Bei den Oberlandesgerichten und beim Obersten Gerichtshof sind es dann je drei Berufsrichter und nur mehr zwei Laienrichter. In der ersten Instanz, der gerade in der Beweisaufnahme entscheidende Bedeutung zukommt, wäre es ohne weiteres möglich, dass die beiden Laienrichter den Berufsrichter überstimmen. Allein für das Landesgericht Klagenfurt haben wir 100 LaienrichterInnen namhaft gemacht. Ich glaube, dass Sozialkompetenz und Menschenverstand für eine faire Urteilsfindung sehr wichtig sein können. Das Wissen um berufliche Spezifika kann gerade im Arbeitsrecht oft eine entscheidende Rolle spielen. Deshalb freue ich mich außerordentlich, dass sich 111 Männer und Frauen aus unseren Reihen spontan bereit erklärten, bei arbeits- und sozialrechtlichen Entscheidungen auf Gerichtsebene mitzuwirken. Daheim sind diese Menschen von Großkirchheim bis Globasnitz und von Gotschuchen bis Deutsch-Griffen; also im ganzen Land. Sie haben unterschiedliche Biografien und Lebensentwürfe, vertreten divergente gesellschaftliche und politische Ansichten, aber es eint sie Entscheidendes: hohes Fachwissen, persönliche Integrität und das Verantwortungsbewusstsein, sich in die Gesellschaft einzubringen und ihr einen Dienst zu erweisen. Das ist nicht selbstverständlich. Deshalb sage ich allen unseren LaienrichternInnen ein herzliches Dankeschön. Präs. Ing. Harald Sucher

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Es lebe die Holzstraßenidee! „Holz – Stein & Natur“ ist eine traditionelle und nachhaltige Lebensgrundlage für eine positive wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde St. Urban, der Region, der Kärntner Holzstraße und darüber hinaus. In konstruktiver Zusammenarbeit mit den heimischen Betrieben, dem Kogler Naturstein, der gewerblichen Wirtschaft, dem Holzhandel, den Sägewerkern, den Zimmerei- und Tischlereibetrieben, dem Tourismus und zahlreichen tatkräftigen Sponsoren findet der 22. Kärntner Holzstraßenkirchtag am Sonntag, dem 10. Juli, mit einem interessanten Produktangebot zahlreicher Aussteller in St. Urban statt. Am Donnerstag, dem 7. Juli informiert dazu ein ORFRadiotag über die Wertschöpfungskette von Wald – Holz – Stein und Natur. Die Kärntner Waldarbeitsmeisterschaft 2016, organisiert von der Forstlichen Ausbildungsstätte Ossiach, wird wieder ein spannender Anziehungspunkt für Jung und Alt: Insgesamt eine traditionelle Großveranstaltung, bei der es um die nachhaltige Nutzung der heimischen Ressourcen von Holz – Stein & Natur geht.

In Vernetzung mit Bauherren, Architekten, der gewerblichen Wirtschaft und dem Tourismus soll die Wertschöpfungskette von Wald – Holz – Stein & Natur optimiert und damit die Wirtschaftskraft im ländlichen Raum erhalten, ja ausgebaut und verbessert werden. Bis dato wurden über das Holzstraßenbüro in Gnesau rund 1600 Holzbauprojekte mit einem Bauvolumen von ca. 5,8 Mio. Euro und einer Förderung von ca. 2 Mio. Euro unbürokratisch, einfach und kostengünstig zum Nutzen und Vorteil von privaten und öffentlichen Projektträgern erfolgreich umgesetzt. In der EU-Programmperiode 2014–2020 stehen für die Region kärnten:mitte rund 5 Mio. Euro Fördermittel für innovative, nachhaltige und zukunftsorientierte Projekte bereit. Gründungsobmann DI Günter Sonnleitner


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Besuchen Sie das Kärntner Freilichtmuseum in Maria Saal

Kärntner Baukultur aus 4 Jahrhunderten im ältesten Freilichtmuseum Österreichs

as Freilichtmuseum Maria Saal als ältestes Museum seiner Art in Österreich liegt inmitten des kulturgeschichtlich bedeutungsvollsten Bodens im Herzen Kärntens. Bei einem Rundgang werden dem Besucher bäuerliche Haus- und Hofformen aus den verschiedensten Regionen Kärntens gezeigt. Insgesamt sind 38 Objekte in der Zeitspanne der letzten 4

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Jahrhunderte zu besichtigen. Außerdem wird der Besucher mit den unterschiedlichsten Lebensformen der einzelnen Regionen Kärntens vertraut gemacht. Die Aufgliederung in vier Terrassen bietet zugleich ein charakteristisches ländliches Siedlungsgebiet. Neben den interessanten Bauernhäusern wird dem Besucher auch das bäuerliche Gewerbe im so genannten „Industriegelän-

de“ vor Augen geführt (Flodermühlen, Sägemühlen, Kohlen- meiler, Kalkofen). Eine ländliche Gaststätte sorgt für das leibliche Wohl der Besucher. Obmann des Vereines der Freunde des Freilichtmuseums ist Krastowitz-Direktor Ing. Rudi Planton, Geschäftsführer und Museumsleiter der Obmann der Kärntner Landsmannschaft, Dr. Heimo Schinnerl.

ÖFFNUNGSZEITEN Mai, Juni, September, Oktober täglich 10–16 Uhr (letzter Einlass 15 Uhr) Juli, August, So–Fr 10–18 Uhr (letzter Einlass 17 Uhr) Sa 10–16 Uhr (letzter Einlass 15 Uhr)

INFORMATIONEN: Freilichtmuseum Maria Saal, Domplatz 3, 9063 Maria Saal, Tel. +43/(0)42 23/28 12 oder +43/(0)463/43 5 40, Fax: +43/(0)463/43 5 40-39, E-Mail: office@landw-museum.ksn.at, Internet: www.freilichtmuseum-mariasaal.at


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Kunst ist im Pfarrsaal von St. Egid allgegenwärtig. Davor die Vollversammlungsmitglieder Ferdinand Walzl vom Kalchberg bei Bad St. Leonhard, Gabriele Hopfgartner aus Viktring, GRin Hildegard Jessernig aus Eberndorf, Hermann Besser aus Miklauzhof, Christina Stöby aus Wölfnitz und Siegfried Reiter aus Drauhofen in der Gemeinde Möllbrücke (v. r.).

Landarbeiterkammer 111 Laienrich

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Weitere wichtige Tagesordnungspunkte waren die einstimmige Annahme des Rechnungsabschlusses für das Fiskaljahr 2015 und die Kenntnisnahme des Jahresberichtes aus demselben Jahr. Aus dem umfangreichen Tä-

tigkeitsbericht des Präsidenten Ing. Harald Sucher seien nur kursorisch seine Teilnahmen an den Jahreshauptversammlungen der Berufsjäger und Förster, an diversen Messeeröffnungen und Neujahrsempfängen, an mehreren Eisstockturnieren

er wohl wichtigste Beschluss der im April tagenden Vollversammlung war die Nominierung von 100 Laienrichtern für die arbeits- und sozialrechtlichen Senate am Landesgericht Klagenfurt, von 9 Laienrichtern für das Oberlandesgericht Graz und 2 für den Obersten Gerichtshof. Präsident Ing. Harald Sucher bedankt sich bei allen Kolleginnen und Kollegen, die somit ihr Scherflein zum Funktionieren unseres Rechtsstaates beitragen und kündigt für den 2. Dezember um 9 Uhr eine Schulung unserer Laienrichter am Bezirksgericht in Klagenfurt an.

Präsident Ing. Harald Sucher, flankiert von seinen Vizepräsidenten Valentin Zirgoi und Alexander Rachoi sowie KAD HR Dr. Rudolf Dörflinger und Aufsichtsbeamten AL DI Gerhard Hoffer (v. l.).

Bistum trifft Maschinenring: Hubert Isopp, MBA, aus Pisweg, der Emmersdorfer Mario Duschek und Ing. Felix Paulitsch, MBA, aus Kleinedling in der Stadtgemeinde Wolfsberg (v. l.). ➢


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Fuchs-Kapelle

„Ich gelobe!“ Präsident Ing. Harald Sucher mit den frischangelobten Ersatzmitgliedern Helmut Prugger aus Trebesing, Gertrude Brandstätter aus Ferlach, Andreas Prosekar aus Ludmannsdorf und Erwin Verschnig aus St.Andrä/Lav (v. l.).

r nominiert chter und an Aktivitäten des Landerbeiterkammertages genannt. Die Vollversammlung begann mit einer Schweigeminute für unsere verstorbene AltKammerrätin Ludmilla Benedikt und der Angelobung von Ersatzkammerräten.

Als Vorspann zur Vollversammlung besuchten die Kammerrätinnen und Kammerräte in der Stadthauptpfarrkirche St. Egid die sogenannte Fuchs-Kapelle und das Grab des amerikanischfranzösischen Romanciers Julien Green.

Fast 20 Jahre (1991 bis 2010) hat Prof. Ernst Fuchs, einer der Gründer und bekanntesten Vertreter der Wiener Schule des Phantastischen Realismus, an der Südkapelle der Stadtpfarrkirche gearbeitet. Entstanden ist „sein Lebenswerk”, wie Ernst Fuchs es bezeichnet. Die Wand- und Deckenmalereien, entführen in eine bunte Welt der Apokalypse, die verwendete Lasurtechnik gibt den großflächig gemalten Figuren noch mehr räumliche Wirkung. Das Kunstwerk umfasst rund 160 m2 und zeigt Szenen aus der geheimen Offenbarung des Johannes. Führungen gibt es Donnerstag, Freitag und Samstag, jeweils um 11.30 Uhr.

Julien Green Grabstätte „In dieser prekären und unsicheren Welt ist Klagenfurt für mich ein Hort des Glücks und des Friedens” schrieb Julien Green, bedeutender Schriftsteller des letzten Jahrhunderts, über die Landeshauptstadt. Der Amerikaner, der in Frankreich lebte und sich als Pariser fühlte, ließ seit seinem ersten Besuch in Klagenfurt im Jahr 1990 die Kontakte nicht mehr abreißen. Die Freundschaft mit dem damaligen Intendanten des Stadttheaters, Herbert Wochinz und dem Stadthauptpfarrer Msgr. Dr. Markus Mairitsch vertiefte die Verbundenheit zur Stadt. Der tief gläubige Schriftsteller wünschte sich eine Gruft in der Klagenfurter Stadtpfarrkirche: ein Marienbild hatte den Literaten in den Bann gezogen. Julien Green starb 1998 in Paris, knapp vor seinem 98. Geburtstag. Er wurde in der Stadtpfarrkirche beigesetzt. Greens literarisches Schaffen aus mehr als 70 Lebensjahren umfasst rund 64 Romane, Theaterstücke, Essays und Erzählungen. Fotos: Stadtpresse/Eggenberger Texte entnommen: www.klagenfurt.at


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… bei der Betriebsversammlung der beiden Ehrentaler Schulen mit KVin Christina Stöby und ...

Immer für die Kammerzugehörigen unterwegs …

… bei der Generalversammlung der Unser Lagerhaus WarenhandelsGmbH mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden und Chef der BayWa Prof. Klaus Josef Lutz und GF DI Arthur Schifferl …

... mit Dir.in Ing.in Waltraud Stroj, FIin Ing.in Maria Innerwinkler, LR DI Christian Benger, LSI Dipl.-HLF-Ing. Alfred Altersberger und Dir. Ing. Matthias Tschinkel (v. l.) …

r e h c u S PRÄSIDENT

… beim GÖD-Landestag mit ÖGB-Vzpr. Dr. Norbert Schnedl und ...

… mit Kärntens Wirtschaftskammerpräsidenten Jürgen Mandl, MBA …


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… bei der Betriebsversammlung der Unser Lagerhaus WarenhandelsGmbH mit Vzpr. Valentin Zirgoi und Personalchef Mag. (FH) Arnulf Dörfler (beide kniend) sowie Mag. Christian Waldmann, Bakk. (4. v. l.), BRV KR Gerald Lagler (7. v. l.) und GF Arthur Schifferl (re.) …

Foto: kk/AK_Oskar Huber

… gemeinsam mit Vzpr. Alexander Rachoi bei der Vollversammlung der Arbeiterkammer, wo unsere Führungsspitze auf den Präsidenten der Bundesarbeitskammer, Rudolf Kaske (2. v. l.), und den Kärntner AK-Präsidenten Günther Goach traf …

… beim Tag des Gartens gemeinsam mit KVin Christina Stöby und Gärtnermeister Manfred Döpper (linkes Bild) und bei der Eröffnung des Bildungsforums der Arbeiterkammer in Villach gemeinsam mit BFI-GF Ing. Kurt Lasnig, Bgm. Günther Albel, VHS-GFin Mag.a Beate Gfrerer, AK-KD-Stv. Dr. Gerwin Müller, AK-Präsident Günther Goach, Dechant MMag. Herbert Burgstaller, BST-Leiterin StRin Irene Hochstetter-Lackner und Superintendent Mag. Manfred Sauer (1. u. 2. Reihe, v. l.) ...

… beim Kärntner Berufsjägertag mit Pensionistenvertr.-Stv. Paul Reinisch, LJM-Stv. Ing. Sepp Monz, LJM DI Dr. Ferdinand Gorton, Ehrenmitglied u. Pensionistenvertr. Adolf Pichlkastner, Obm. Rj. Walter Pucher, Kassier-Stv. Oj. Markus Gautsch, Obmann-Stv. Rj. Franz Reiner, GFin d. Ktn. Jägerschaft Mag.a Freydis Burgstaller-Gradenegger, KAD HR Dr. Rudi Dörflinger, Kassier Rj. Hubert Tolazzi und Schriftführer Rj. Gerald Lesacher (v. l.).


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8 KOLLEKTIVVERTRAG – GUTSANGESTELLTE Gehaltstabelle – Beträge in Euro – Wirksamkeit: 1. Mai 2016 Beschäftigungsgruppen DJ/Gehaltsstufe

A

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C

D

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F

G

H

K

1.

1366,33

1571,51

1696,29

1864,44

2050,57

2255,73

2435,51

3066,86

4048,25

2.

1393,84

1601,11

1730,13

1903,57

2091,80

2301,20

2485,21

3129,26

4128,62

3.

1436,13

1649,76

1780,89

1959,62

2154,21

2368,88

2559,24

3223,38

4252,35

5.

1493,24

1715,32

1853,86

2037,87

2240,93

2464,06

2660,77

3351,34

4422,62

7.

1568,33

1802,05

1946,93

2139,40

2353,02

2586,74

2792,95

3519,49

4642,59

10.

1644,47

1891,93

2041,05

2245,15

2469,35

2715,76

2933,61

3693,98

4875,25

13.

1694,17

1949,03

2103,44

2.311,78

2544,43

2796,13

3021,38

3805,02

5021,19

16.

1744,94

2007,21

2165,84

2382,64

2.619,53

2881,78

3111,28

3918,17

5170,30

19.

1779,83

2045,28

2108,14

2431,28

2.671,34

2938,90

3173,67

3997,49

5273,93

Anlage III zu § 3 – Praktikantenbestimmungen

Folgende dienstrechtlichen Änderungen wurden beschlossen: Die sonstigen geldwerten Leistungen und Aufwandsersätze: Euro Das Wohnungsentgelt (§ 7, Z. 3, KV) beträgt

171,49

Die Beleuchtung beträgt monatlich (§ 7, Z. 3.3 KV)

13,71

Das Taggeld beträgt (§ 7, Z. 4.2)

38,88

Das Nächtigungsgeld beträgt (§ 7, Z. 4.2)

22,86

Das Hundegeld beträgt (§ 7, Z. 4.5)

51,45

1. Praktikanten gemäß § 3, Z. 8, 1. und 2. Absatz: Die Entschädigung beträgt monatlich

Euro 647,21

2. Jagd-, Fischereipraktikanten (-lehrlinge) gemäß § 3, Z. 8, 3. Absatz: Die Entschädigung beträgt monatlich im ersten Jahr 645,10 im zweiten Jahr 726,52 im dritten Jahr 907,36 3. Kanzleipraktikanten (-lehrlinge) gemäß § 3, Z. 8, 3. Absatz: Die Entschädigung beträgt monatlich im ersten Halbjahr im zweiten Halbjahr im zweiten Jahr

507,61 587,99 669,42

Jagdpraktikanten (Jagdlehrlingen) und Kanzleipraktikanten werden Wohnung, Beheizung und Beleuchtung unentgeltlich gegeben. Bei Verpflegung ist die Vergütung mit dem Dienstgeber zu vereinbaren.

ANLAGE I – BESCHÄFTIGUNGSGRUPPEN A Angestellte, welche einfache Tätigkeiten verrichten. Jugendliche bis 18 Jahre. Forst: Hilfskräfte Jagd: Hilfskräfte Landwirtschaft, Weinbau: Hilfskräfte Verwaltung: Hilfskräfte

B Angestellte (angelernt) oder mit fachlicher Qualifikation, welche einfache Tätigkeiten unter Anleitung oder im Team verrichten. Forst: Forstwart, Waldaufseher Jagd: Berufsjäger (ohne Revier), Jäger (ohne Revier), Heger, Fischer Landwirtschaft, Weinbau: Adjunkt Verwaltung: Bürogehilfen

C Angestellte mit fachlicher oder praktischer Qualifikation, welche unter Anleitung oder auf Anweisung fachlich einschlägige Tätigkeiten verrichten. Darunter fallen auch Angestellte mit Berufsausbildung oder Fachschule, wenn diese Qualifikation für die ausgeübte Tätigkeit von überwiegender Bedeutung ist. Forst: Forstadjunkt 1. J., Forstwart Jagd: Berufsjäger (mit Revier), Jäger (mit Revier), Fischer, Jagdrevierleiter Landwirtschaft, Weinbau: Adjunkt Verwaltung: Bürokräfte

D Angestellte mit fachlicher oder praktischer Qualifikation, welche auf Anweisung schwie-

rige Tätigkeiten z. T. selbständig verrichten. Darunter fallen auch Angestellte, welche eine mittlere oder höhere berufsbildende Schule erfolgreich absolviert haben und diese Qualifikation für die ausgeübte Tätigkeit von überwiegender Bedeutung ist. Forst: Forstwart mit Sonderfunktion, Forstadjunkt 2. J. Jagd: Berufsjäger, Jäger Landwirtschaft, Weinbau: Wirtschafter (landwirtschaftlicher Angestellter) Verwaltung: Sachbearbeiter, Sekretär

E Angestellte mit spezieller fachlicher Qualifikation oder Erfahrung, welche schwierige Arbeiten weitgehend selbständig verrichten. Darunter fallen auch Angestellte, welche eine mittlere oder höhere berufsbildende Schule erfolgreich absolviert haben und diese Qualifikation für die ausgeübte Tätigkeit von überwiegender Bedeutung ist. Forst: Förster im Team, Funktionsförster Jagd: Berufsjäger (mit Sonderfunktion) Landwirtschaft, Weinbau: Wirtschafter mit Sonderfunktion, Kellermeister Verwaltung: Buchhalter, Personalverrechner, IT-Angestellter, Sachbearbeiter

F Angestellte mit spezieller fachlicher Qualifikation, welche schwierige Arbeiten weitgehend selbständig verrichten und verantworten. Forst: Forstrevierleiter, Funktionsförster, Forstassistenten, Zugeteilte

Landwirtschaft, Weinbau: Verwalter, Kellermeister, Bereichsleiter Verwaltung: Abteilungsleiter, Buchhalter, Personalverrechner, IT-Angestellte

G Angestellte mit spezieller fachlicher Qualifikation und besonderer Verantwortung bei weitgehend selbständiger und leitender Tätigkeit. Forst: Forstrevierleiter, Förster mit Sonderfunktion, Forstassistenten, Zugeteilte Landwirtschaft, Weinbau: Verwalter Verwaltung: Abteilungsleiter, Angestellte mit Sonderfunktion

H Angestellte mit Einfluss und Entscheidungsmöglichkeit in der fachlichen, organisatorischen und wirtschaftlichen Führung und leitender Tätigkeit. Forst: Wirtschaftsführer, Direktoren Landwirtschaft, Weinbau: Geschäftsführer, Direktoren Verwaltung: Geschäftsführer, Direktoren, Abteilungsleiter (mit Gesch. Führerverantwortung)

K Leitende Angestellte mit Gesamtverantwortung und maßgeblichem Einfluss auf die organisatorische, personelle und wirtschaftliche Führung des Betriebes. Forst: Wirtschaftsführer, Forstdirektoren Landwirtschaft, Weinbau: Güterdirektor Verwaltung: Geschäftsführer


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9 LOHNTAFEL –

GÜLTIG AB 1. MAI 2016 für Arbeitskräfte der lantwirtschaftlichen Gutsbetriebe der bäuerlichen und anderen nicht bäuerlichen Betriebe im Bundesland Kärnten

Bruttolohn/mtl. €

Kategorie 1

2

alle MeisterInnen, selbständige WirtschafterInnen, staatlich geprüfte ReitlehrerInnen, selbständige BioenergieanlagenbetreuerInnen

1. Lehrjahr 1903,00

alle FacharbeiterInnen, HandwerkerInnen, TraktorführerInnen, SennerInnen, FahrverkäuferInnen, ReitinstruktorInnen, BaumwärterInnen

1643,00

angelerntes Personal, ChampignonpflückerIn, Buschenschankpersonal, LadnerIn, WanderreitführerIn, BereiterIn, BioenergieanlagenarbeiterIn

1559,00

4

ungelerntes Stallpersonal

1361,00

5

ungelernte Hof-, Feld-, Küchenund GartenarbeiterIn

1348,00

3

6

LEHRLINGSENTSCHÄDIGUNG 729,00

2. Lehrjahr

916,00

3. Lehrjahr

1158,00

Lehrlingen gebührt auf Verlangen die volle freie Station. Auch Lehrlinge haben Anspruch auf Sonderzahlungen gem. § 19 des Kollektivvertrages. Wenn die Lehrzeit abgelaufen ist, die Facharbeiterprüfung aber zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt, erhält der Lehrling die Entlohnung nach den Bestimmungen für einen ungeprüften Arbeiter. Nach erfolgter Ablegung der Facharbeiterprüfung wird die Differenz auf den Facharbeiterlohn nachgezahlt.

P R A K T I K A N T E N E N T S C H Ä D I G U N G ( gem. § 7 Z. 3)

Anbau- und ErntehelferInnen (max. 6 Wochen bzw. 6 Monate), Stundenlöhner für Hilfsdienste

1 2

7,84

Praktikanten der landwirtschaftlichen Mittelschulen Praktikanten der landwirtschaftlichen Fachschulen

579,00 485,01 inklusive anteiliger Sonderzahlungen

LOHNTAFEL A –

GÜLTIG AB 1. APRIL 2016 für die Arbeiter folgender Abteilungen der „Unser Lagerhaus“-Warenhandelsgesellschaft m.b.H. Warenabteilung, Silo, Mischfutterwerk, Maschinenabteilung, Zentrale Arbeitskategorien 1. Raumpflegepersonal – im 1. Dienstjahr a) bis zu 5 Jahren b) über 5 Jahre c) über 10 Jahre d) über 15 Jahre e) über 20 Jahre f) über 25 Jahre g) über 30 Jahre h) über 35 Jahre 2. LagerarbeiterIn in Gruppenverwendung, Kraftfahrer bis 5 t – im 1. Dienstjahr a) bis zu 5 Jahren b) über 5 Jahre c) über 10 Jahre d) über 15 Jahre e) über 20 Jahre f) über 25 Jahre g) über 30 Jahre h) über 35 Jahre 3. Qualifizierter LagerarbeiterIn in Gruppenverwendung, KraftfahrerIn von 5 t bis 10 t im 1. Dienstjahr a) bis zu 5 Jahren b) über 5 Jahre c) über 10 Jahre d) über 15 Jahre e) über 20 Jahre f) über 25 Jahre g) über 30 Jahre h) über 35 Jahre 4. ArbeiterIn in Einzelverwendung, KraftfahrerIn über 10 t, Tankwarte im 1. Dienstjahr a) bis zu 5 Jahren b) über 5 Jahre c) über 10 Jahre d) über 15 Jahre e) über 20 Jahre f) über 25 Jahre g) über 30 Jahre h) über 35 Jahre

Stundenlohn Euro 10,20 10,51 10,63 10,75 11,11 11,52 12,01 12,40 12,79

Monatslohn Euro 1703,50 1755,00 1776,00 1795,50 1856,00 1923,50 2006,00 2070,50 2135,50

10,75 10,92 11,13 11,37 11,82 12,28 12,82 13,14 13,50

1794,50 1823,50 1858,00 1898,50 1974,50 2051,00 2141,50 2194,50 2254,50

11,15 11,30 11,50 11,82 12,26 12,78 13,34 13,68 14,01

1862,50 1887,50 1920,50 1973,50 2048,00 2133,50 2227,00 2285,00 2339,50

11,81 11,94 12,16 12,49 12,99 13,54 14,15 14,49 14,87

1972,50 1994,50 2031,50 2085,50 2168,50 2261,50 2362,50 2420,50 2483,50

Arbeitskategorien 5. FacharbeiterIn in Einzelverwendung im 1. Dienstjahr a) bis zu 5 Jahren b) über 5 Jahre c) über 10 Jahre d) über 15 Jahre e) über 20 Jahre f) über 25 Jahre g) über 30 Jahre h) über 35 Jahre 6. Qualifizierte/r FacharbeiterIn in Einzelverwendung – im 1. Dienstjahr a) bis zu 5 Jahren b) über 5 Jahre c) über 10 Jahre d) über 15 Jahre e) über 20 Jahre f) über 25 Jahre g) über 30 Jahre h) über 35 Jahre 7. Qualifizierte/r FacharbeiterIN in besonderer Verwendung – im 1. Dienstjahr a) bis zu 5 Jahren b) über 5 Jahre c) über 10 Jahre d) über 15 Jahre e) über 20 Jahre f) über 25 Jahre g) über 30 Jahre h) über 35 Jahre

Stundenlohn Euro

Monatslohn Euro

12,62 12,77 13,01 13,36 13,91 14,49 15,15 15,54 15,94

2107,00 2132,50 2172,50 2230,00 2323,50 2420,50 2529,50 2596,00 2662,00

13,39 13,55 13,81 14,19 14,77 15,41 16,10 16,52 16,94

2235,50 2262,50 2305,50 2370,00 2466,50 2574,00 2689,50 2785,50 2829,00

14,24 14,42 14,67 15,10 15,73 16,40 17,14 17,58 18,03

2378,50 2408,50 2450,50 2522,50 2626,50 2739,00 2862,50 2936,00 3011,00

Die unten angeführten Lehrlingsentschädigungen beziehen sich auf die Lohntafeln A und B Euro 1. Lehrjahr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 564,50 2. Lehrjahr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 688,50 3. Lehrjahr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 938,00 4. Lehrjahr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1159,50


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10 LOHNTAFEL B –

GÜLTIG AB 1. APRIL 2016 für die Arbeiter folgender Abteilungen der „Unser Lagerhaus“-Warenhandelsgesellschaft m.b.H. Werkstätten Arbeitskategorien 1. Gehilfen im 1. Jahr nach der Lehrzeit 2. FacharbeiterIn in Gruppenverwendung im 1. Dienstjahr a) bis zu 5 Jahren b) über 5 Jahre c) über 10 Jahre d) über 15 Jahre e) über 20 Jahre f) über 25 Jahre g) über 30 Jahre h) über 35 Jahre 3. Qualifizierte/r FacharbeiterIn Gruppenverwendung im 1. Dienstjahr a) bis zu 5 Jahren b) über 5 Jahre c) über 10 Jahre d) über 15 Jahre e) über 20 Jahre f) über 25 Jahre g) über 30 Jahre h) über 35 Jahre 4. FacharbeiterIn in Einzelverwendung im 1. Dienstjahr a) bis zu 5 Jahren b) über 5 Jahre c) über 10 Jahre d) über 15 Jahre e) über 20 Jahre f) über 25 Jahre g) über 30 Jahre h) über 35 Jahre 5. Qualifizierte/r FacharbeiterIn in Einzelverwendung – im 1. Dienstjahr a) bis zu 5 Jahren b) über 5 Jahre c) über 10 Jahre d) über 15 Jahre e) über 20 Jahre f) über 25 Jahre g) über 30 Jahre h) über 35 Jahre

Stundenlohn Euro 11,15

Monatslohn Euro 1862,50

11,69 11,83 12,04 12,37 12,86 13,40 13,99 14,35 14,72

1952,00 1975,50 2010,00 2065,50 2147,00 2238,50 2337,00 2397,00 2458,00

12,14 12,28 12,51 12,86 13,38 13,95 14,58 14,94 15,32

2028,00 2051,00 2088,50 2147,00 2234,50 2329,50 2434,50 2495,00 2558,00

12,38 12,51 12,75 13,10 13,64 14,23 14,86 15,23 15,62

2067,50 2089,50 2129,00 2188,00 2277,50 2376,00 2481,50 2544,00 2609,00

12,83 12,99 13,23 13,59 14,16 14,76 15,43 15,81 16,22

2142,50 2168,50 2209,50 2269,00 2364,50 2465,50 2576,00 2641,00 2709,00

. . . mit Bildung die Karriereleiter hinauf . . .

Arbeitskategorien 6. SpezialfacharbeiterIn in Einzelverwendung im 1. Dienstjahr a) bis zu 5 Jahren b) über 5 Jahre c) über 10 Jahre d) über 15 Jahre e) über 20 Jahre f) über 25 Jahre g) über 30 Jahre h) über 35 Jahre 7. WerkmeisterstellvertreterIn ohne Meisterprüfung im 1. Dienstjahr a) bis zu 5 Jahren b) über 5 Jahre c) über 10 Jahre d) über 15 Jahre e) über 20 Jahre f) über 25 Jahre g) über 30 Jahre h) über 35 Jahre 8. WerkmeisterIn ohne Meisterprüfung, WerkmeisterstellvertreterIn mit Meisterprüfung – im 1. Dienstjahr a) bis zu 5 Jahren b) über 5 Jahre c) über 10 Jahre d) über 15 Jahre e) über 20 Jahre f) über 25 Jahre g) über 30 Jahre h) über 35 Jahre 9. WerkmeisterIn mit Meisterprüfung im 1. Dienstjahr a) bis zu 5 Jahren b) über 5 Jahre c) über 10 Jahre d) über 15 Jahre e) über 20 Jahre f) über 25 Jahre g) über 30 Jahre h) über 35 Jahre

Stundenlohn Euro

Monatslohn Euro

13,81 13,99 14,24 14,64 15,24 15,91 16,61 17,05 17,49

2306,50 2336,00 2378,50 2445,50 2545,00 2657,00 2774,00 2848,00 2920,00

14,82 15,03 15,28 15,73 16,38 17,08 17,86 18,33 18,78

2475,00 2509,50 2552,50 2626,50 2736,00 2852,00 2982,00 3061,50 3136,50

15,32 15,53 15,81 16,25 16,94 17,68 18,49 18,95 19,44

2559,00 2593,00 2640,00 2714,00 2829,00 2952,50 3087,00 3165,00 3246,50

16,08 16,30 16,59 17,06 17,76 18,54 19,39 19,90 20,39

2685,50 2721,50 2770,00 2849,00 2966,50 3096,00 3238,50 3322,50 3405,50


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11 KOLLEKTIVVERTRAG für die Arbeiter der landwirtschaftlichen Lagerhausgenossenschaften in Kärnten – gültig ab 1. April 2016 Arbeitskategorien

Stundenlohn Euro

1. HandelsarbeiterIn im 1. Dienstjahr a) bis zu 5 Jahren b) über 5 Jahre c) über 10 Jahre d) über 15 Jahre e) über 20 Jahre f) über 25 Jahre g) über 30 Jahre

9,97 10,15 10,50 10,75 11,18 11,62 12,10 12,43

2. KraftfahrerIn für Pkw, Dreiradwagen, Motorräder, Lkw mit einem Gesamtgewicht bis 3,5 t, KranführerIn, ElektrokarrenfahrerIn, Hubstapler, Tankwarte und LagerarbeiterIn in Gruppenverwendung im 1. Dienstjahr a) bis zu 5 Jahren b) über 5 Jahre c) über 10 Jahre d) über 15 Jahre e) über 20 Jahre f) über 25 Jahre g) über 30 Jahre

Monatslohn Euro

1665,00 1695,50 1753,00 1795,50 1867,50 1940,00 2020,50 2076,50

Arbeitskategorien

Stundenlohn Euro

Monatslohn Euro

11,04 11,16 11,36 11,67 12,13 12,63 13,20 13,52

1843,00 1864,50 1897,50 1949,00 2026,50 2110,00 2204,50 2258,50

8,96 9,21 9,33 9,42 9,73 10,05 10,46 10,77

1496,00 1538,50 1558,00 1573,50 1625,50 1678,50 1747,50 1798,50

3. KraftfahrerIn für Lkw über 3,5 t Gesamtgewicht und Zugmaschinen und qual. LagerarbeiterIn in Gruppenverwendung im 1. Dienstjahr a) bis zu 5 Jahren b) über 5 Jahre c) über 10 Jahre d) über 15 Jahre e) über 20 Jahre f) über 25 Jahre g) über 30 Jahre 4. HandelsarbeiterIn und Raumpflegepersonal

10,59 10,75 10,92 11,16 11,60 12,07 12,58 12,92

1768,00 1794,50 1823,50 1864,50 1938,00 2015,00 2101,00 2157,50

im 1. Dienstjahr a) bis zu 5 Jahren b) über 5 Jahre c) über 10 Jahre d) über 15 Jahre e) über 20 Jahre f) über 25 Jahre g) über 30 Jahre

Lehrlingsentschädigung: 1. Lehrjahr = 564,50, 2. Lehrjahr = 688,50, 3. Lehrjahr = 938,00, 4. Lehrjahr = 1159,50

Anmeldung zur Dienstnehmerehrung Alle (dies gilt für alle Arbeiter, Angestellten und Lagerhausbediensteten) landarbeiterkammerzugehörigen Dienstnehmer, welche 25 und 40 Jahre in der Land- und Forstwirtschaft berufstätig sind, werden von der Landwirtschaftskammer und der Landarbeiterkammer gemeinsam im Rahmen einer Feierstunde geehrt. Zurücksenden an: Landarbeiterkammer für Kärnten, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Bahnhofstraße 44, oder per Fax: 0463-5870-420 oder E-Mail: lak@lakktn.at

Anmeldung zur Dienstnehmerehrung (Arbeiter, Angestellte und LH-Mitarbeiter) (Vor- und Zuname des Antragstellers)

(Telefonnummer)

(Straße, Postleitzahl, Ort)

(geboren am)

_________________________________________________, ich melde mich für (beschäftigt als)

❑ 25 Jahre ❑ 40 Jahre an.

Dienstgeber:_____________________________________________________________ Telefonnummer d. DG: __________________________________________ Anschrift d. Dienstgebers: _________________________________________________________________________________________________________________ von – bis

beschäftigt als

Name des Dienstgebers mit Anschrift:

Unterschrift Nicht geehrt werden kann, wer bereits eine Ehrung für 35 Jahre erhalten hat und vor Erreichen des 40. Arbeitsjahres ausgeschieden ist!


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Gemeinde Himmelberg Himmelberg Feldkirchen KLAGENFURT

1994 Genossenschaftsgeschäftsführer und Betriebsführer in Feldkirchen sowie aktuell regionaler Verkaufsleiter für Baustoffe in Mittelkärnten; seit 40 Jahren Gründungsmitglied und Schriftführer beim Sportverein (Fußball/Tennis) Himmelberg.

Schloss Biberstein gelangte 1662 in den Besitz des Salzburger Fürstbischofs Paris Lodron und ist noch heute Wohnsitz dieser Familie.

Die dem heiligen Martin geweihte Pfarrkirche mit dem Kern des Marktes Himmelberg.

GR Siegfried Huber Seit 1991 Mitglied des Gemeinderates sowie des Kontrollausschusses und des Bau- und Fremdenverkehrsausschusses der Gemeinde Himmelberg (ÖVP), Wahlleiter-Stellvertreter, war Obmann des Sozialausschusses; mit 8 Geschwistern beim vlg. Gerbelnig aufgewachsen, Besuch der Volksschule in Himmelberg sowie der Hauptschule und der Handelsakademie in Feldkirchen; verheiratet, zwei Söhne und ein Enkel; war Buchhalter beim Sägewerk Dulle und ist seit 1988 im Lagerhaus Feldkirchen, ab

GR Pepe Tillian Seit 2015 Mitglied des Gemeinderates und beratendes Mitglied im Bau- und Fremdenverkehrsausschuss in der Gemeinde Himmelberg (FPÖ), Mitglied der Gemeindewahlbehörde und des Jagdbeirates; nach Absolvierung der Volksschule in Him-

Gemeindevorstand BÜRGERMEISTER: Heimo Rinösl (SPÖ) 1. VIZEBÜRGERMEISTER: Johann Roblek (SPÖ) 2. VIZEBÜRGERMEISTER: Johannes Mainhard (ÖVP)

Auf der Tratte neben dem traditionsreichen Urscherwirt messen die Burschen des Nockgebiets jeweils im August Kraft und Behändigkeit beim Kärntnerischen Ringen.

WEITERE MITGLIEDER: Elke Prislan (SPÖ), DI (FH) Armin Buttazoni (ÖVP)


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BLICKPUNKT TEIL 99 melberg und der Hauptschule in Feldkirchen zwei Jahre Besuch der Landwirtschaftlichen Fachschule am Stiegerhof und anschließend nach dreijähriger Tischlerlehre Ablegung der Gesellenprüfung, erfolgreicher Besuch des Fachlehrganges für Vorarbeiter und Poliere; beschäftigt beim Kärntner Freilichtmuseum in Maria Saal und Ehrental sowie bei der Baufirma Duhs & Bergmann in Feldkirchen; Nebenerwerbsbauer vlg. Kalkgruber in Flatschach; GemeindeparteiobmannStellvertreter der FPÖ Himmelberg, Kassenprüfer der Perchtengruppe Himmelberg-Flatschach, Kassenprüfer der Weggenossenschaft „Heisswiese-Widitsch“, Kassenprüfer bei der Freiwilligen Feuerwehr Himmelberg, Mitglied der Brauchtumsgruppe „Osterschießer“ und beim „MV50-Puchclub Elite“.

Daten der Gemeinde Himmelberg

GR Siegfried Huber GR Josef Tillian ■ Forcierung von Betriebsansiedelungen und weiterer Ausbau des Gewerbegebietes in Pichlern ■ Gerechte und gleiche Behandlung aller in der Gemeinde vertretenen Vereine

Philipp und Jakob sind die Schutzpatrone des Filialkirchleins in Pichlern.

■ Lenkungsmaßnahmen, um die Rechte der Grundbesitzer gegenüber dem Tourismus zu wahren ■ Schutz der Gartenund landwirtschaftlichen Flächen vor Hundeverkotung ■ Sparsame und effiziente Gemeindeverwaltung – auch durch Einsparung von nicht unbedingt notwendigen Dienstposten

Die Volksschule wurde im Jubiläumsjahr von Kaiser Franz Josef 1908 erbaut und entspricht dem Stil dieser Zeit.

EINWOHNERZAHL:

2296 FLÄCHE:

56,88 km2

■ Förderung der Vereine und des kulturellen Lebens in der Gemeinde

G E M E I N D E R AT:

10 SPÖ 6 ÖVP 3 FPÖ Der heute sehr einsam gelegene Pfarrhof in Außerteuchen.


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14 Bis 1921 gehörte die gesamte Teuchen zu Himmelberg,

dann wurde das zur Bekämpfung des Geheimprotestantismus gegründete Klösterle samt Pfarrkirche in Innerteuchen der Gemeinde Arriach zugeschlagen

und die heute sehr einsam gelegene, dem heiligen Rupert und Virgil geweihte katholische Pfarrkirche von Außerteuchen blieb bis zum heutigen Tag himmelbergerisch.

Im Filialkirchlein Werschling sind – für Österreich einmalig – die 10 Gebote an der Kirchenaußenseite dargestellt …

… du sollst den Namen Gottes nicht verunehren …


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Hintergrundbild: Rainer Sturm/pixelio.de

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… du sollst nicht Unkeuschheit treiben … (der Hahn galt als Symbol für die Wollust)

… du sollst Vater und Mutter ehren …

… du sollst nicht töten … … du sollst kein falsches Zeugnis geben.


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Arbeitnehmervertreter unter sich: die beiden „Unser Lagerhaus WHG“-Betriebs- und -Aufsichtsräte, Vizepräs. der Kärntner LAK Valentin Zirgoi und der Tiroler Andreas Deutschmann, LAK-Alt-Vzpr. Franz Gomernik und Präsident Ing. Harald Sucher.

Generalve Erfolgreiches Jahr 2015 für „UNSER LAGERHAUS“

Trotz herausfordernder Rahmenbedingungen entwickelte sich die UNSER LAGERHAUS Warenhandelsgesellschaft m. b. H. 2015 stabil auf gutem Ergebnisniveau der Vorjahre. Der Gesamtumsatz lag bei knapp 488 Mio. Euro. Es konnte in beinahe allen Geschäftsbereichen die Marktposition gestärkt sowie die Marktanteile ausgebaut werden.

HÖCHSTE KUNDENZAHL IN DEN MÄRKTEN 1,6 Millionen Kunden haben 2015 in den Haus- und Gartenmärkten eingekauft. Damit gab es im Geschäftsjahr 2015 die höchste Kundenanzahl seit Bestehen des Unternehmens. Mit derzeit knapp 95.000 Stammkundenkarten ist das Unternehmen der Nahversorger mit bedarfsorientiertem Sortiment für die Regionen.


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Mit BRin Christine Brausam (hier neben Vzpr. Valentin Zirgoi) zieht erstmals eine Frau in den männerdominierten Aufsichtsrat der „Unser Lagerhaus WHG“ ein. Gratulation!

versammlung N A C H H A LT I G E I N V E S TITIONEN 2015 ZUR S TA N D O RT M O D E R N I SIERUNG Mit einer 6 Mio. Euro Investition in das neue Bauzentrum in Klagenfurt setzt die WHG ein deutliches Signal in Richtung erfolgreiche Zukunft im städtischen Bereich. Einen wesentlichen Schwerpunkt bildet dabei die Weiterentwicklung in Richtung noch mehr Kundenservice und Dienstleistungen für Komplettlösungen im Hausbau und der Wohnungssanierung.

Des Weiteren investierte die WHG im Jubiläumsjahr ca. 3,5 Mio. Euro in die Erweiterung, Modernisierung und Qualitätssicherung der Produktion im Mischfutterwerk Klagenfurt. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die beiden Geschäftsführer, DI Arthur Schifferl und DI Peter Messner, eine Erfolgsbilanz vorlegen konnten. Anwesend waren u. a. auch Aufsichtsratsvorsitzender und BayWa-

Boss Prof. Klaus Josef Lutz, alle drei Raiffeisen-Landesbankvorstände mit ihrem ÖR Robert Lutschounig sowie von der Kärntner Landarbeiterkammer Präsident Ing. Harald Sucher, die beiden Vizepräsidenten Valentin Zirgoi und Franz Gomernik sowie KAD HR Dr. Rudolf Dörflinger.


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Das Aus für unfaire All-In-Klauseln Mit 1. Jänner 2016 traten Neuerungen im Arbeitsrecht in Kraft. Bei All-InKlauseln muss in Zukunft der Grundlohn im Arbeitsvertrag oder im Dienstzettel angeführt sein. Viel Lärm wurde um das neue Arbeitsrechtsänderungsgesetz gemacht, das mit 1. Jänner 2016 in Kraft trat. Mit ihm soll (unter anderem) der Benachteiligung von DienstnehmerInnen durch intransparente Überstundenpauschalen oder All-In-Vereinbarungen ein Riegel vorgeschoben wer-

LAK-Måthe Lehrer: „Was wisst ihr von den Ziegen?“ Fred: „Von der Geiß bekommen wir die Milch und vom Bock das Bier!“

den. Pauschalvereinbarungen sind in der bisherigen Praxis oft sehr pauschal im wahrsten Sinne des Wortes: „Mit dem Gehalt von € ... sind sämtliche Arbeitsleistungen abgedeckt.“ Die Freude über den Betrag, der nach dem Eurozeichen steht, ist in vielen Fällen schnell verflogen, wenn aus der Theorie Arbeitswirklichkeit wird. Weil Überstunden, die ja nichts mehr extra kosten, gerne verlangt werden, stellt sich oft heraus, dass der vermeintlich höhere Gehalt gar nicht so hoch ist, wenn man ihn durch die geleisteten Stunden dividiert. Und damit ist man schon beim Kern der Sache: Wie hoch ist eigentlich der Stundenlohn nach so einer Vereinbarung? Oder besser gefragt: Wie niedrig darf er sein? Die Antwort, die ArbeitnehmerInnen auf diese Frage bekamen, lautete regelmäßig: „der kollektivvertragliche Mindestgehalt.“ Und damit wurde aus einer Gehaltserhöhung nicht selten eigentlich eine Gehaltsreduktion.

ÜBERZAHLUNG BEI I N T R A N S PA R E N Z Tatsächlich ist diese Antwort auch nach bisheriger Rechtslage vor allem dann nicht so einfach, wenn bereits vor Abschluss der All-In-Klausel ein Dienstverhältnis bestanden hat. Ohne ausdrückliche Zustimmung wird man im Zweifel nicht davon ausgehen können, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei Abschluss einer All-In-Vereinbarung das bisherige Entgelt schmälern wollten. Zu welchem Ergebnis ein Gericht im Zuge der Auslegung einer solchen Vereinbarung gelangen wird, ist in Wahrheit nicht vorhersehbar. Und wer in so einem Fall seinen Dienstgeber klagt, fügt seinem Arbeitsverhältnis Risse zu, die nicht wieder zu kitten sind. Im Ergebnis sind die nachteiligen Folgen daher von den Betroffenen in aller Regel akzeptiert worden. Deshalb trifft die neue Gesetzeslage (die in der Landwirtschaft vorerst nur für Angestellte gilt) für ab 2016 geschlossene Vereinbarungen

eine Zweifelsregel: Wenn der Grundgehalt nicht ausdrücklich ausgewiesen und somit transparent ist, besteht ein zwingender Anspruch auf die branchen- und ortsüblichen Überzahlungen, die ArbeitnehmerInnen am Arbeitsort bezahlt bekommen. Die Intransparenz wird somit künftig im Zweifel dem Arbeitgeber auf den Kopf fallen. Derartige undurchsichtige Klauseln werden daher mit wenigen Ausnahmen der Vergangenheit angehören. Für Auskünfte und Berechnungen steht Ihnen das Kammeramt, Telefon (0463) 58 70-419, E-Mail: lak@lakktn.at zur Verfügung.

Wir gratulieren: Adolf Pichlkastner zur Ernennung zum Ehrenmitglied der Kärntner Berufsjägervereinigung und Markus Gautsch zur Ernennung zum Oberjäger.


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Foto: Thomas Kölsch_pixelio.de

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Weiterbildung ist für uns ein wichtiges Thema. Deshalb bieten wir diverse Bildungsbeihilfen nach sechs Monaten Kammerzugehörigkeit an und gewähren Kostenrückerstattungen für folgende Bereiche: 1. Berufliche Weiterbildung wird pro Jahr mit bis zu € 150,00, 2. Sprach- und EDV-Kurse werden pro Jahr mit max. € 100,00 und 3. alle restlichen, allgemeinbildenden Kurse werden pro Jahr höchstens mit € 50,00 gefördert. (Für geringfügig Beschäftigte nicht möglich.) Ein zinsfreies Bildungsdarlehen kann nach einem Jahr genutzt werden und soll bei längerfristigen und kostenin-

genheimen bzw. Wohnungen und deren Verbesserung durch Zu- oder Ausbau sowie Sanierung, Instandhaltung oder auch zur Umschuldung von Darlehen, die für oben genannten Zwecke aufgenommen wurden, verwendet werden. Die Höhe des Darlehens kann bis zu € 22.000,00 betragen. Die Rückzahlung erfolgt in monatlichen Raten à € 150,00. Bei allen Darlehen wird ein einmaliger Kostenbeitrag von 3 Prozent abgezogen und es sind Sicherstellungen zu vereinbaren. Die Mittelverwendung muss uns nachgewiesen werden und man verpflichtet sich, zumindest während der Laufzeit weiter-

hin kammerzugehörig zu bleiben. Der „KLEKI“ oder Kleinkindbetreuungszuschuß für berufliche WiedereinsteigerInnen ist eine neue Förderung der LAK. Sie wird pro Jahr mit € 125,00 für den Elternteil gewährt, welcher das Kleinkind in eine professionelle Kinderbetreuung geben muss, um wieder in den Beruf einzusteigen. Damit soll der Wiedereinstieg erleichtert und unterstützt werden. Für die Beantragung muss ein Dienstverhältnis über der Geringfügigkeit bestehen und zumindest ein Jahr gedauert haben. Mag. Christian Waldmann, Bakk.

Foto: Thomas Kölsch_pixelio.de

HIER EIN ÜBERBLICK UNSERER LEISTUNGEN:

tensiven Ausbildungen die Finanzierung unterstützen. Auch für den Führerschein ab der Klasse B wäre die Beantragung möglich. Die max. Höhe beträgt € 2.900,00 und wird in monatlichen Raten zu € 50,00 zurückgezahlt. Das zinsfreie Hausstandsdarlehen kann ebenfalls nach einem Jahr Kammerzugehörigkeit zur Finanzierung von Einrichtungsgegenständen, Haushaltselektrogeräten und EDV-Anschaffungen im eigenen Haushalt verwendet werden. Die mögliche Höhe kann bis zu € 7.000,00 betragen und wird in monatlichen Raten von € 80,00 zurückgezahlt. Voraussetzung für das ebenfalls zinsfreie Kammerdarlehen ist eine dreijährige Kammerzugehörigkeit. Es kann für den Bau oder Kauf von Ei-

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Unsere Kammerzugehörigen können Förderungen zur Schaffung, Verbesserung und Einrichtung von Wohnraum ebenso in Anspruch nehmen wie für Aus- und Weiterbildung sowie Kinderbetreuung.


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Franz Baier

5. 4. 1931 – 25. 5. 2016

■ Jäger ■ Forstmann ■ Kommunalpolitiker Franz Baier wuchs bei der Josefbauerkeusche am Fuße des Maltabergs auf, besuchte die Volks- und Hauptschule und erlernte den Beruf eines Zimmermanns. Bereits in den Sommern 1945 und 1946 war er als junger Schafhirte in der Thomannbaueralm im Gößgraben für mehr als 200 Schafe verantwortlich. In der Folge half er dann seinen Eltern, die die Gießener Hütte in der Ankogelgruppe bewirtschafteten. Bei der Gründung der Dr. Zundel’schen Forstverwaltung im Jahr 1966 war Franz Baier, der es in diesem mehr als 3000 ha großen Forstbesitz zum Oberforstwart brachte, einer der ersten Mitarbeiter, der sich besondere Verdienste um die Errichtung und Erweiterung der betriebseigenen Forstgärten, den forstlichen Wegebau und die Aufforstung mit einheimischen Baumarten erwarb. Neben dieser beruflichen Tätigkeit war er im Jahre 1947 Gründungsmitglied des Männergesangsvereins, seit 1951 Mitglied der freiwilligen Feuerwehr, Mitglied der Laienspielgruppe, der Kärntner Bergwacht, der Trophäenbewertungs-

kommission in der Talschaft Lieser- und Maltatal, ObmannStellvertreter der Jagdgesellschaft und Hegeringleiter, jeweils in Malta. Von 1975 bis 1983 gehörte Franz Baier als Kammerrat der Vollversammlung der Landarbeiterkammer für Kärnten an und war von 1975 bis 1977 auch im Kontrollausschuss tätig. Oberforstwart Franz Baier gehörte 33 (!) Jahre dem Gemeinderat und davon 17 Jahre dem Gemeindevorstand der Gemeinde Malta an. Von 1978 bis 1991 war er überdies Vizebürgermeister seiner Heimatgemeinde und ist dieser nach dem überraschenden Tod seines Vorgängers vom 4. 4. 1991 bis zum 22. 7. 1991 als geschäftsführender Bürgermeister vorgestanden. 1994 wurde er mit der Goldenen Medaille für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet. Unsere Anteilnahme gehört seinen Söhnen Otmar, Franz, Werner und Günter, der in seine beruflichen Fußstapfen getreten ist.

Abs.: Landarbeiterkammer Kärnten, 9020 Klagenfurt, Bahnhofstraße 44, Telefon 0 46 3/58 70-419, Fax 0 46 3/58 70-420, E-Mail: lak@lakktn.at Internet: www.lakktn.at Erscheinungsort Klagenfurt

Gedruckt nach der Richtlinie „Druckerzeugnisse“ des Österreichischen Umweltzeichens, Samson Druck GmbH, UW-Nr. 837

Verlagspostamt 9020 Klagenfurt – Nr. 02Z030531 M Medieninhaber (Verleger), Herausgeber und Redaktion des Medienwerkes: Landarbeiterkammer für Kärnten, 9020 Klagenfurt, Bahnhofstraße 44. Druckvorstufe: type&sign, Graphikagentur GmbH, Rosentaler Straße 116. Druck: Samsondruck. Offenlegung nach § 25 Mediengesetz: Mitteilungsblatt der Landarbeiterkammer zur Information, Aufklärung und Beratung der Kammerzugehörigen über alle diese betreffenden Belange. Kostenlose Abgabe; keine Anzeigen.

P.b.b.

VNr. 02Z030531 M


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