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Dienstnehmerehrung 2019

Am Jahresende ist Erntedank

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n 53 Arbeitsjubilare vor den Vorhang geholt und bedankt n Lob vom Agrarlandesrat

n Bürgermeister gratuliert und stellt seine Gemeinde vor te durch hochrangige Repräsentanten des öffentlichen Lebens. Dem Wörtherseequartett unter der Leitung

von Irene Dornegger gelang es einmal mehr, die Teilnehmer dieser Festveranstaltung auf den bevorstehenden Ad-

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wei Tage vor Beginn des Advents fanden sich mehr als vier Dutzend Männer und Frauen, die zumindest 25 bzw. 40 Jahre in der heimischen Land- und Forstwirtschaft durchgehend gearbeitet haben, beim EssKulturWirt „die Zechnerin“ am Sörgerberg ein und standen im Mittelpunkt herzlicher Gratulations- und Dankeswor-

vent emotional men.

einzustim-

Oberagrarrat Ing. Rudolf Planton konnte in seiner Heimatgemeinde Liebenfels, in der er auch dem Gemeinderat und -vorstand angehört, Arbeitsjubilare und -jubilarinnen aus allen Regionen KärnFortsetzung auf Seite 2

Wie hieße die „Gartenstadt Klagenfurt“ ohne ihre kompetenten und fleißigen Stadtgärtner? Für 25 bzw. 40 Jahre Arbeit mit dem grünen Daumen wurden geehrt (v. r.): Heimo Hopfgartner, Ferdinand Knafl, Alois Kienberger, Christian Smerslak und Siegfried Wrießnig. Personalvertretungsobmann und LAK-Vorstand Michael Gfrerer (3. v. r.) freut sich mit Ihnen.


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S U C H E R Fortsetzung von Seite 1

Liebe Kammermitglieder! er erste Schultag des heurigen Jahres brachte uns auch eine neue Bundesregierung in einer bislang nicht gekannten Farbkonstellation. In den 65 Jahren unserer Existenz haben wir schwarz-rote ebenso wie rot-schwarze Koalitionen, aber auch Alleinregierungen von Schwarz und Rot sowie Rot-Blau und Schwarz-Blau erlebt. Immer war es unser Bestreben, mit jeder Bundesregierung gut zusammenzuarbeiten, um so Ihre Interessen bestmöglich zu vertreten. Aus dem Regierungsprogramm der nunmehrigen türkis-grünen Bundesregierung will ich nur exemplarisch einige Punkte herausgreifen, die gerade auch für uns interessant sind: So begrüße ich es vorbehaltlos, dass die ersten Stufen des Einkommensteuertarifes von 25 auf 20 Prozent, von 35 auf 30 Prozent und von 42 auf 40 Prozent gesenkt werden sollen. Dies wird vor allem Familien mit niedrigem Einkommen helfen, wobei die Erhöhung der Untergrenze des Familienbonus von 250 Euro auf 350 Euro pro Kind und die Anhebung des Gesamtbetrages von 1500,– auf 1750 Euro noch dazukommen. Erfreulich auch das kompromisslose Bekenntnis, die begünstigte Besteuerung des 13. und 14. Monatsbezuges bei jeglicher Reform unangetastet zu lassen.

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Mit Interesse sehen wir der Ermöglichung von land- und forstwirtschaftlichen Arbeitgeberzusammenschlüssen, um gemeinsam Mitarbeiter zu beschäftigen, entgegen. Auch die Weiterentwicklung des Masterplans „Ländlicher Raum“ und der Wille zum Ausbau von „Green Care“ könnte Arbeitsplätze in unseren Branchen schaffen. Der stufenweise Ausstieg aus der Verwendung bleihaltiger Munition wird von manchen kritisch gesehen, ist aber wohl so zu akzeptieren. Die Auftei-

lung der zusammengerechneten Beitragsgrundlagen beider Elternteile und die jeweils zu 50 Prozent zu erfolgende Gutschrift auf dem jeweiligen Pensionskonto ist ein längst überfälliger Schritt in Richtung Fairness gegenüber Frauen. Der Einleitungssatz zum Kapitel „Arbeit“, wonach diese mit einem Einkommen, von dem man auch leben kann, verbunden sein muss, ist gerade für uns in der Landund Forstwirtschaft besonders wichtig. Ich freue mich, dass es gerade unlängst gelungen ist, auch den geringsten Lohn im Kollektivvertrag für die Dienstnehmer der Betreiber von Golfanlagen auf € 1500 Euro anzuheben. Hier danke ich der zuständigen Gewerkschaft PRO-GE ausdrücklich. Wenngleich sämtliche Maßnahmen, die Ihnen, werte Kolleginnen und Kollegen, zugutekommen, ungleich wichtiger als alles andere sind, freue ich mich doch, dass im Kapitel „Modernisierung des Arbeitsrechtes“ von einer Überprüfung aller modernen und aktuellen land- und forstwirtschaftlichen Beschäftigungsformen, die eine sachgerechte Zuordnung dieser Arbeitnehmerinnen und Arbeiternehmer zu den jeweiligen Interessenvertretungen, gewährleisten sollen, zu lesen ist. Damit könnte auch für uns in den Kammern endlich Rechtssicherheit hergestellt werden. Trotzdem ist Letzteres nur von zweitrangiger Bedeutung und oberste Priorität hat für uns, dass eine zukünftige Steuerreform nicht nur ökologische Aspekte mitberücksichtigt, sondern vor allem einkommensschwachen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern spürbare Verbesserungen bringt. Dafür werden wir kämpfen, verspricht Ihr Präs. Ing. Harald Sucher

tens, aber auch aus allen Branchen der Land- und Forstwirtschaft nebst zahlreichen Ehrengästen willkommen heißen. Präsident Ing. Harald Sucher bedankt sich in seiner Festansprache bei den Geehrten vor allem dafür, dass sie im Land geblieben sind und hier wesentlich mitverantwortlich zeichnen, wie es


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3 DIENSTNEHMEREHRUNG 2019 den Betrieben, „aber auch uns allen gut geht“. Er bedankt sich bei LR Martin Gruber für die Zurverfügungstellung der Ehrungsprämien, entschuldigt seinen Präsidentenkollegen ÖR Ing. Johann Mößler, der aufgrund der massiven Unwetterschäden im Lande nicht vor Ort sein kann, und führt dann in Anspielung des Umstandes, dass sich das Jahr gerade wieder zu Ende neigt, aus: „Am Jahresende ist Erntedank“. Mit grundsätzlichen Bemerkungen zur Erwartungshaltung gegenüber einer sich erst in Konturen abzeichnenden Bundesregierung beendet der Präsident seinen Festvortrag. Landesrat Martin Gruber erzählt anekdotisch von seinen ersten beruflichen Gehversuchen bei Ferialjobs im Lagerhaus Treibach und spricht dann die momentane Unwetterkatastrophe im Mölltal di-

rungsfeier nun schon zum dritten Male in seiner Gemeinde stattfindet und stellt diese mit knappen verbalen Pinselstrichen vor. Liebenfels habe mit seinen 3300 Einwohnern das Glück, eine Zuzugsgemeinde zu sein und gerade entstünde hier Europas größtes Photovoltaikwerk, in dem einmal 110 DienstnehmerInnen Beschäf-

rekt an. Er bedankt sich auch bei der Landarbeiterkammer, denn „sie ist wirklich gut!“. Wie alle Redner wünscht auch er alles Beste zu den bevorstehenden Festtagen und dem Jahreswechsel. Bürgermeister Klaus Köchl, seit wenigen Tagen auch Mitglied des Nationalrates in Wien, freut sich, dass die Eh-

tigung und somit Brot finden sollten. Diese Feier, an der neben den Genannten für die Landarbeiterkammer noch die Vorstandsmitglieder Vzpr. ÖLAKT-Vors.-Stv. Alexander Rachoi, Vzpr. ZBR-V Valentin Zirgoi und Personalvertretungsobmann Gtm. Michael Gfrerer sowie KR Hubert Krische und KAD HR Dr. Rudolf Dörflinger teilnahmen, zeichnete sich auch durch die Anwesenheit nachstehender Persönlichkeiten aus: ÖR Anton Heritzer, Obmann des Lagerhauses Lavanttal, LK-Kontrollausschussobmann KR ÖR DI Stefan Domej, Zadruga Geschäftsführer Mag. Bernhard Reiter, MBA, LL.M, MLE, Bildungszentrum-Ehrental-Direktorin Ing.in Waltraud Stroj, LK-Tierzuchtdirektor DI Erwin Brunner, WHGPersonalchefin Dr.in Claudia Muri und LK-BRV Mag. Wilfried Pesentheiner mit BRKollegen Jörg Pollak.

EHRENGÄSTE

V. l.: LAK-Vizepräsident und stellvertretender Vorsitzender des Österreichischen Landarbeiterkammertages Alexander Rachoi, Direktorin des Bildungszentrums Ehrental Ing.in Waltraud Stroj, Liebenfels Bürgermeister und Abg. z. NR Klaus Köchl, Agrarlandesrat Martin Gruber, Zadruga-Geschäftsführer Mag. Bernhard Reiter, Lagerhaus-Lavanttal-Obmann ÖR Anton Heritzer, LKKR ÖR DI Stefan Domej, WHG-Personalchefin Dr.in Claudia Muri und LAK-Vizepräsident WHG-ZBR-V Valentin Zirgoi.


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4 UND GEEHRTE GÄSTE

VIER DEZENNIEN FÜR DIE HEIMISCHE LA

Mag.a Ulrike Höbart-Kaspret (WHG). Im Hintergrund DI Karlo Demori . . .

. . . Herbert Kollienz (LK) mit LK-KR ÖR DI Stefan Domej (Mi.) und LK-BR-V Mag. Wilfried Pesentheiner (re.) . . .

. . . Karl Klautzer (RLH Lavanttal) mit seinem Obmann ÖR Anton Heritzer . . .

. . . Gerhard Krismann (LH Friesach) mit seinem Geschäftsführer Ing. Ernst Steindorfer und WHG-Personalchefin Dr.in Claudia Muri (1. u. 3. v. r.). . .


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5 E Applaus für drei Urgesteine aus der Landwirtschaftskammer zu ihrem 40-Jahr-Jubiläum. V. l.: der Leiter der Außenstelle in Völkermarkt KR a. D. Oberagrarrat Ing. Siegfried Steinkellner, der Leiter der Außenstelle in Wolfsberg Oberagrarrat Ing. Johann Jantschgi und Krastowitz-Direktor und LFA-GF sowie Liebenfels‘ Gemeindevorstand Oberagrarrat Ing. Rudolf Planton. Mit den drei „beamteten“ Identifikationsfiguren von Kärntens Bäuerinnen und Bauern freuen sich (v. l.): LAK-Präsident Ing. Harald Sucher, Agrarlandesrat Martin Gruber, LK-Kontrollausschussobmann KR ÖR DI Stefan Domej, die beiden LAKVizepräsidenten Alexander Rachoi und Valentin Zirgoi, LK-BR-V Mag. Wilfried Pesentheiner und Glantal-Bürgermeister Abg. z. NR Klaus Köchl.

HE LAND- UND FORSTWIRTSCHAFT TÄTIG! LAK-Präsident Ing. Harald Sucher, LR Martin Gruber und die LAK-Vizepräsidenten Alexander Rachoi und Valentin Zirgoi (v. l.) gratulieren:

. . . LK-BR Jörg Pollak (LK) mit LK-KR ÖR DI Stefan Domej (Mi.) und LK-BR-V Mag. Wilfried Pesentheiner (re.) . . .

. . . Hugo Pöcheim (WHG). . .

. . . Josef Popprath (WHG) mit Dr.in Claudia Muri . . .


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. . . Johann Praher (Prinz Liechtenstein’scher Wildpark Rosegg). . .

. . . BR Rudolf Pribassnig (WHG) mit Dr.in Claudia Muri und . . .

25 JÄHRIGE

BERUFSZUGEHÖRIGKEIT Bacher Helmut, Maria Rain Bergner Robert, Zienitzen Blaimschein Johann, Klagenfurt Bluch Zeno, Maria Saal Bostjančič Johann, Ludmannsdorf Breitegger Karin, Himmelberg DI Demori Karlo, Klagenfurt Ferra Manfred, Eberndorf Gebhard Robert, Glanegg Grutschnig Regina, Göriach Hiebler Dietmar, Micheldorf Kienberger Alois, Maria Saal Knauder Johann, St. Gertraud/Lav. Konrad Josef, Albeck Ing. Krakolinig Thomas, Feldkirchen Kraßnitzer Wolfgang, Villach KR Krische Hubert, Sittersdorf Kurnig Ernst, Kühnsdorf

Ing.in Lackner Irmgard, Feldkirchen Laußegger Ingrid, Bodental Ing. Maier Josef, Bad Kleinkirchheim Miklautz Petra Angela, Köttmannsdorf Mag. Dr. Moser Erich, Villach GFin Ing.in Muchitsch Barbara, St. Andrä/Lav. Palko Anita, St. Paul/Lav. Pasterk Konrad, Bad Eisenkappel Pleschberger Udo, Köttern Ing. Quendler Siegfried, St. Andrä/Lav. Riepan Doris, Ebenthal in Kärnten Rohr Christian, Steinfeld Steiner Wilfried, Lendorf Türk Tanja, Feistritz/Ros. Ing. Vallant Roland, St. Gertraud/Lav. Wernig Gerhard, Kraig Wietinger Andrea, Metnitz Wrießnig Siegfried, Grafenstein


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Zwei Arbeitsjubilarinnen aus dem Fachschulbereich zu Recht vor den Vorhang geholt: Andrea Wietinger, li. (LFS Althofen) mit ihrem Direktor Ing. Sebastian Auernig und Regina Grutschnig (Litzlhof) mit dem dortigen Direktor Reg.-Rat Prof. DI Sepp Huber.

. . . Alfred Puschnig (re., Stadtgartenamt Klagenfurt) mit dem „25-jährigen“ Helmut Bacher und Mag. Christian Waldmann von der LAK.

40 JÄHRIGE

BERUFSZUGEHÖRIGKEIT

KR Hubert Krische aus Sielach/Sele in der Gemeinde Sittersdorf vertritt nicht nur seine Kolleginnen und Kollegen von der ZMP – Zadruga Market GmbH, sondern wurde am Sörgerberg auch für 25-jährige Tätigkeit in der heimischen Landwirtschaft geehrt.

Mag.a Höbart-Kaspret Ulrike, Klagenfurt Hopfgartner Heimo, Klagenfurt-Viktring OAR Ing. Jantschgi Johann, St. Gertraud/Lav. Klautzer Karl, Lavamünd Knafl Ferdinand, Klagenfurt Kollienz Herbert, Grafenstein Krismann Gerhard, Friesach Petschar Philipp, Ludmannsdorf GV OAR Ing. Planton Rudolf, Liebenfels Pöcheim Hugo, St. Andrä/Lav. BR Pollak Jörg, Klagenfurt Popprath Josef, St. Andrä/Lav. Praher Johann, Maria Elend BR Pribassnig Rudolf, Grafendorf Puschnig Alfred, Klagenfurt Smerslak Christian, Schiefling KR a. D. OAR Ing. Steinkellner Siegfried, Völkermarkt


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23. LAK-Eisstockbewerb für die Lage

Lieber die Daube

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as olympische Prinzip, wonach das Dabeisein wesentlich wichtiger als das Siegen sei, bildete eine der Kernaussagen von Präsident Ing. Harald Sucher bei seinen diesjährigen Begrüßungs- und Schlussansprachen im Görtschitztal. Der Präsident, der die große Kärntner Lagerhausfamilie willkommen hieß, erhielt Unterstützung durch seinen Ersten „Vize“ Alexander Rachoi sowie KR und WHG-BR-V Gerald Lagler. Mit Stock und Schwung am Eis: Vizepräsident WHG-ZBR-V Volte Zirgoi und KR Sepp Unterluggauer. Die Gesamtleitung lag in den bewährten Händen von Mag. Christian Waldmann, Bakk., als Oberschiedsrichter fun-


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agerhausbeschäftigten in St. Filippen

e am Stock als . . .

gierte einmal mehr Lokalmatador Sigi Bucher. Das Kurath’sche Buffet spielte wieder alle Stückeln. In einem packenden Finish setzten sich die Baulöwen der WHG durch, wobei Eisstock-Europameister Ernsti Kurnik mit Sicherheit sein Scherflein dazu beigetragen haben wird. Stolze Kronprinzen wurden die Treibacher, die im Falle eines Sieges den Pokal nach ihren Erfolgen 2017 und 2018 hätten behalten dürfen. Vielleicht klappt‘s im nächsten Jahr? Die Überraschungsmannschaft des Turniers waren mit Sicherheit die drittplatzierten Feldkirchner, die mit viel Enthusiasmus mangelnde Routine mehr als wettmachten.

Icemen and Icewomen der Lagerhausfamilie


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Nach dem L

. . . vor dem A


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m Loslassen . . .

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Die LAK-Funktionäre freuen sich über eine gelungene Veranstaltung. (v. l.): Vizepräsident Alexander Rachoi, die WHGBetriebsratsvorsitzenden Vzpr. Valentin Zirgoi und KR Gerald Lagler, Präsident Ing. Harald Sucher und der Kammmerrat vom Villacher Lagerhaus Sepp Unterluggauer.

Christoph Neuwirther vom Gunzenberg

Die „Baulöwen“ von der WHG: Moar Thomas Hafner (mit dem Siegerpokal) und Roman Habich (2. v. l.), Ernsti Kurnig sowie René Kasper.

KR Sepp Unterluggauer aus St. Ulrich bei Villach


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Die Treibacher mit Moar Stefan Gutsche (ebenfalls mit Pokal), Christoph Neuwirther und Gerhard Ruppnig (2. u. 3. v. l.) sowie Walter Krenn.

Wolfgang Kraßnig vom Krahberg bei Feldkirchen

Christine Brausam aus Klagenfurt

Die Feldkirchener mit Moar GR Roland Klingspiegel, der nicht nur den Pokal, sondern auch Bianca Kobald sicher hochhält, und Robert Feinig sowie Wolfgang Kraßnig (3. u. 4. v. r.).

GR Roland Klingspiegel vom Zammelsberg


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Vollversammlung auf der Leiten:

„Ministerium für Landw und Gesundhei chauplatz der 141. Vollversammlung am 6. Dezember 2019 war das Restaurant Leiten vis-àvis von Stegendorf, bis 1973 Altgemeinde St. Peter am Bichl und heute Teil des 14. Klagenfurter Bezirkes Wölfnitz. Der Grund für diese Ortswahl war nicht vornehmlich die exorbitant schöne Lage, sondern der Hausherr. Der langjährige Primarius und ehemalige ärztliche Leiter des Deutsch-Ordens-Spitales in Friesach, Thorax- und Allgemeinchirurg und heute vornehmlich Vordenker für einen gesunden Lebensstil, Dr. Georg Lexer, hielt vor der Vollversammlung zum Thema „Spitzenmedizin der Zu-

S

kunft: Von der Spannung zur Entspannung – ein Leitfaden für (d)einen gesunderhaltenden Lebensstil“ einen spannenden Vortrag. Er stellt zuerst die These in den Raum, dass nur eine Änderung des Lebensstils sich gravierend auf die Gesundheit der Menschen auswirken würde. Er kritisiert, dass die moderne Medizin fast alles über Krankheiten wisse, aber sehr wenig über die Gesundheit. Auf dieser These aufbauend, hält Dr. Lexer ein flammendes Plädoyer für die Präventivmedizin. Ein neuer Ansatz in dieser Gesundheitsphilosophie ist vielleicht, dass er den Ausgangspunkt für ein gesundes Leben in der Land-

wirtschaft sieht. Folgerichtig schlägt er vor, ein Ministerium für „Landwirtschaft und

Gesundheit“ zu kreieren und daneben ein eigenes „Krankheitsministerium“ zu belas-

AUFMERKSAME ZUHÖRER V. l.: Gerald Lagler/Feldkirchen, Barbara Lauffer/Emmersdorf, DI Gerhard Hoffer/St. Michael i. Lav., KAD HR Dr. Rudi Dörflinger/Laas, Präsident Ing. Harald Sucher/ Feistritz i. Ros., Werner Fellner/Wullroß, Vzpr. Alexander Rachoi/Semering, Vzpr. Valentin Zirgoi/Hof, Michael Gfrerer/St. Peter in Klagenfurt, Mario Duschek/Emmersdorf, Elisabeth Kraxner/Klagenfurt, Andreas Prosekar/St.Gandolf, Christina Stöby/ Wölfnitz, Helmut Prugger/Altersberg.


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dwirtschaft eit“ sen. Bekannter ist hier sicher die These des Vortragenden, dass der Verzehr von hochwertigen Fetten zu empfehlen sei und dass Krebs- und Darmerkrankungen sowie Diabetes durch falsche Ernährung entstünden. Auch dem Intervallfasten kann er sehr viel abgewinnen. Benchmark für gesunde qualitätsvolle Lebensmittel sind für Dr. Lexer nach wie vor die auf den heimischen Almen produzierten. Im zweiten Teil seiner Ausführungen beschäftigt er sich mit dem Problem der Allergien und weist auf das Phänomen hin, dass Kinder, die auf einem traditionellen Bauernhof aufwachsen, davon de facto nicht betroffen seien.

Aber auch der Bewegung kommt in der Gesamtsicht eines gesunden Lebenswandels ein erheblicher Stellenwert zu. Dr. Lexer spricht sich jedoch gegen Spitzensport aus und ist wegen der dort möglichen Reizüberflutungen skeptisch gegenüber Fitnesscentern. Auch hier hält er den Aufenthalt in der freien Natur für das Alpha und Omega eines sinnstiftenden, gesunderhaltenden Lebens. Präsident Ing. Harald Sucher bedankt sich beim Vortragenden – durchaus zum Referat passend – mit einem Korb von heimischen Bioprodukten. Das Thema der gesunden Ernährung wird dann von unse-

OXYMEL Medizin aus Honig und Essig Oxymel ist ein medizinischer Sirup aus Honig und Essig. Seit 2500 Jahren in der Weltmedizin als eigene Arzneiform verankert, ist Oxymel eines der wichtigsten und interessantesten historischen Apitherapeutika. Der Name Oxymel leitet sich aus den griechischen Begriffen sauer (oxy) und Honig (meli) ab und bedeutet Sauerhonig oder saurer Sirup. Mehrere tausend pharmakologisch wirksame Oxymel-Typen sind in der Geschichte dokumentiert. Ab dem Industriezeitalter verschwand Oxymel allmählich aus den modernen Pharmacopoeias und heute ist das Ur-Apitherapeutikum weitgehend unbekannt. Naturmedizin. Für Oxymel sind zahlreiche tradierte therapeutische Indikationen dokumentiert, darunter: Atemwegserkrankungen wie Bronchitis, Asthma, allergische Reaktionen, Erkrankungen des Verdauungsapparats wie Gastroenteritis, Diarrhoe, Reflux, Koliken, Leber-GalleBeschwerden, Obstipation, Niereninsuffizienz, Harnretention, Erkrankungen des Fett-, Zucker- und Knochenstoffwechsels wie Diabetes, Hypercholesterinämie und Osteoporose, psychosomatische Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen und Schlaflosigkeit, dermale Erkrankungen wie Wunden, Ekzeme, Hautinfektionen, Furunkeln oder Schwellungen. Pharmakon. Als exzellentes Extraktions- und Konservierungsmittel biete Oxymel Alternativen zur Herstellung von Phytoextrakten ohne Alkohol, Arzneien für Kinder, Hustensirups, Magenbitter und Wundheilpräparaten. Gesundheitsförderung. Besonders wirksam ist Oxymel als Isotonikum, wo es zur Steigerung der sportlichen Leistung, in der Geriatrie, bei Dehydration nach Erbrechen, Durchfall und Fieber und bei Hitzewallungen eingesetzt werden kann. Im Bereich der Fasten- und DetoxKuren ist Oxymel eine sinnvolle Maßnahme zur Ausleitung von Schadstoffen und Stoffwechselprodukten aus dem Organismus.

Links: Hubert Krische/Sielach, Stefan Boschitz/Kleindorf, Seppi Drobesch/Littermoos, Karl Heinz Joham/Wolfsberg, Gertrude Brandstätter/Laak. Rechts: Herbert Twardon/Treffen, Gabi und Heimo Hopfgartner/Viktring.

Für die Gesundheitsküche bietet Oxymel eine vollwertige Alternative zu raffiniertem Weißzucker und Zitronensäure, die die Übersäuerung des Organismus fördern. Mit Oxymel können rohe, vollwertige und haltbare Sirups und Erfrischungsgetränke ohne Hitzedenaturierung hergestellt werden, die somit alle Mikronährstoffe wie Enzyme, Vitamin C, Proteine oder Phytohormone beinhalten.


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16 Apitherapie

Bienenwachswickel

Als Apitherapie wird die medizinische Wirkung auf die Gesundheit beschrieben, die von Bienen und den von Bienen erzeugten Produkten ausgeht. So werden Blütenpollen, Propolis, Bienenwachs, Gelee Royal, Bienengift, Bienenstockluft, Apilarnil, aber auch medizinischer Bienenhonig gezielt zur Linderung von Krankheiten oder zur Vorbeugung eingesetzt.

Bienenbrot Perga/Bienenbrot ist fermentierter und damit haltbarer Blütenpollen. Dazu speicheln Bienen den frischen Pollen ein und sie überziehen das einzelne Pollenkorn zusätzlich mit einer hauchdünnen Propolisschicht. Die Bezeichnung „Bienenbrot“ ist treffend, denn es dient sowohl den Arbeiterinnen als auch der Brut als Grundnahrungsmittel. Während frischer Pollen bereits nach kurzer Zeit verdirbt, bleibt Perga länger haltbar. Es enthält – genau wie Frischpollen – unter anderem Eiweiße, Aminosäuren, Kohlenhydrate und Fette. Es dient zur Entgiftung und hemmt den Alterungsprozess. Auch ist es hilfreich gegen Stress bzw. gegen dessen körperlichen Auswirkungen und wirkt der Arterienverkalkung entgegen, lindert Wechseljahrbeschwerden, unterstützt bei Diät, kann bei Potenzstörungen hilfreich sein, regt den Gallenfluss an, unterstützt die Leber, reguliert den Magen-Darm-Trakt, stärkt das Immunsystem, verbessert Blutwerte und hilft bei mentaler Erschöpfung.

rem ehemaligen Kammerrat und nunmehrigen Gemeinderat der Gemeinde Steinfeld, Josef Lindner, vor der Pensionierung Forstangestellter der ÖBf AG und heute aktiver Alt-Bauer am Åberlehof in Gajach, weitergesponnen. Er präsentiert Kräutertees, die von KR und Vzbgm. a. D. Ing. Heinz Stocker hergestellt werden und hält dann mit Verve und Leidenschaft einen Vortrag über die Vorzüge des Honigs und von Honigprodukten für die Gesundheit. Er berichtet u. a. über die Apitherapie, über medizinischen Honig, Propolis, Blütenpollen, die Wirkung von Honig auf unseren Körper, über das Perga, Bienenwachs und über Oximel, um abschließend festzustellen: „Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit.“

Der vom Kammeramt erstellte Voranschlag für das Jahr 2020 wurde vom Kammeramtsdirektor in der gewohnten Form vorgetragen und mit Anregungen der Kammerräte Herbert Twardon und Werner Fellner letztlich einstimmig beschlossen. Diese Sitzung, an der auch die Ersatzmitglieder Helmut Prugger, Gertrude Brandstätter, Heimo Hopfgartner und Stefan Boschitz teilnahmen, begann mit einer Trauerkundgebung für den im August verstorbenen Granitztaler Alt-KR Lorenz Pöcheim und endete mit den vom Präsidenten, den Vizepräsidenten Rachoi und Zirgoi, Alt-KR Helmut Prugger und dem KAD artikulierten Weihnachtswünschen.

Bildung und Beratung

Bienenwachs zählt zu einem der wohl ältesten Hausmittel. Schon seit jeher wissen die Menschen, dass Wärme in jeglicher Form die Durchblutung anregt und dadurch für eine direkte Linderung und für Entspannung sorgt. Das Hausmittel wird traditionell bei Erkältungskrankheiten angewandt, also bei Infektionen der oberen Atemwege. Bei einer Halsentzündung kannst du mit einem Bienenwachswickel den Schmerz lindern und die Heilung beschleunigen. Hat dein Arzt einen tiefsitzenden Husten oder eine Bronchitis diagnostiziert, dann kannst du die Therapie mit dem Wachswickel begleitend zu den ärztlich verordneten Medikamenten anwenden, indem du Brustwickel machst. Zudem dienen Wachswickel überall dort, wo dein Körper nach Wärme verlangt, etwa bei rheumatischen Beschwerden, bei Kopfschmerzen, bei Muskelverspannungen oder bei Gelenkproblemen. Allerdings empfiehlt es sich bei Entzündungen immer, zuerst einen Arzt zu konsultieren, bevor Wärme von außen zugegeben wird. Das gilt zumindest bei entzündlichen Prozessen, etwa in den Gelenken. Hier kann nämlich auch Wärme eine Entzündung vertiefen, deswegen lieber einmal mehr die Wartezeit in der Hausarztpraxis in Kauf nehmen.

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AGRARMESSE – Landwirtschaftshighlight 2020 Präsident Ing. Harald Sucher nutzte die Agrarmesse, um viele Kontakte zu festigen und neue zu knüpfen. Hier mit (v. l.) . . .

. . . Raphael Unterköfler (Villach), Robert Gebhard (Klagenfurt), Annemarie Steinwender (Feldkirchen), Markus Heidenreich (Treibach), Mario Fischer (Ersatzteillager Klagenfurt), Herbert Samrock (St. Veit) von den Raiffeisen-Werkstätten . . .

. . . Klagenfurts Vizebürgermeister Wolfgang Germ, Messedirektor Mag. Dr. Bernhard Erler, MBA, GR ÖR Ferdinand Sucher vulgo Pauker in Pokeritsch, Kärntner Krone-Regionalleiter Wolfgang König, LAK-KAD HR Dr. Rudolf Dörflinger . . .

. . . LAbg. u. Bgm. v. Gallizien Hannes Mak, LAbg. DI Christian Benger, Genussland-Obfrau ÖRin Barbara Wakonig, Abg. z. NR Mag. Peter Weidinger, LK-Vizepräsidentin Landesbäuerin Astrid Brunner, LK-Präs. ÖR Ing. Hans Mößler, Abg. z. NR Mag.a Elisabeth Scheucher-Pichler, Klagenfurts Bürgermeisterin Dr.in Maria-Luise Mathiaschitz, LR Martin Gruber, Klagenfurter Stadtrat LK-KR Markus Geiger . . . Foto: Dietmar Wajand

. . . ÖR DI Dr. Ernest Gröblacher vulgo Hofovc in Dieschitz, GR DI Peter Krištof und Landwirtschaftsdirektor DI Bernhard Tscharre. Foto: Dietmar Wajand


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SUSTAINA eine nachhaltige D

LR Ing. Daniel Fellner (2. v. r.): „Wichtig für die Zukunft ist, das richtige Maß zwischen Digitalisierung und Regionalität zu finden.“ LK-Präsident ÖR Ing. Johann Mößler (2. v. l.): „Ich setze mich auf Bundesebene für die Harmonisierung der Mehrwertsteuersätze bei Topfkräutern ein.“ Gärtnerobmann ÖR Bernhard Wastl (li.): „Die Imagearbeit der letzten Jahrzehnte hat die Marke „Kärntner Gärtner“ gefestigt und soll auch in der Zukunft mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln weitergeführt werden.“ Weiters am Bild: Kärntner Gärtner-Geschäftsführerin DIin Gabriele Schrott-Moser und LK-Kammervorstand Franz Matschek.

Genussland Kärnten-Geschäftsführer Klaus Tschaitschmann (re.) im Dialog mit LAK-Präsident Ing. Harald Sucher.

ie Kärntner Gärtner haben Ende Februar auf Schloss Krastowitz ihre Jahreshauptversammlung abgehalten. Der Fachvortrag war dem Thema „Nachhaltiger Gartenbau“ gewidmet. Für Geschäftsführerin DIin Gabriele Schrott-Moser geht die Nachhaltigkeit weit hinein in die Arbeit der Gärtner: „Die Heizung der Gewächshäuser wird überwiegend mit nachwachsenden Rohstoffen durchgeführt.“ Auch Energieschirme in den Gewächshäusern reduzieren die Abstrahlungsverluste. Für die Aufzucht der Pflanzen werden geschlossene Systeme verwendet: „Bewässerungswasser wird aufgefangen, Regenwasser genutzt“, erklärt Schrott-Moser und fügt hinzu,

Zwei wichtige Stimmen im Kärntner Gartenbau: Der Fachbereichsleiter für Gartenbau am Bildungszentrum Ehrental DI Ronny Pistrol (re.) und der St. Veiter Stadtgartenchef Rudi Meierhofer.


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NABILITY – ge Gärtnertugend

LR Martin Gruber: „Meine Türe ist für den Gartenbau jederzeit offen!“

LAK-Präsident Ing. Harald Sucher mit LK-Kammervorständin Rosemarie Schein: „Danke für die Arbeitsplätze im Gartenbau.“

dass eine „CO2-sparende Produktion durch kurze Transportwege“ gegeben sei. Heuer findet erstmals österreichweit ein „Tag des Nützlings“ statt, bei dem der Konsument die Pflanzenproduk-

pino“ gekürt und als Pflanze des Jahres wird „Ruby & Alba“, ein Erdbeerduo, vor den Vorhang geholt. Unter dem Namen „Beetgeflüster“ gibt es zukünftig eine vier Mal jährlich erscheinende

tion mit Nützlingseinsatz kennenlernen und sich über biodiversitätsfördernde Maßnahmen im eigenen Garten informieren kann. Zum Gemüse des Jahres wurde 2020 die Birnenmelone „Don Pe-

„Sax durch die Blume“ mit dem Krastowitzer Bildungszampano Mag. phil. Robert Madrian (li.).

Kundenzeitschrift. Am Tag der offenen Gärtnerei wird heuer „Cordula Blau“, eine besonders hitzetolerante, mit reichlich Nektar und Pollen ausgestattete Pflanze vorgestellt werden.

Bedeutend gleichermaßen als Arbeitgeber wie als Funktionäre: Floristen-Innungsmeister Kurt Glantschnig (re.) und „Kärntner Gärtner“-Vorstand DI Rudolf Kropfitsch.


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Sternwarte Klagenfurt – Acryl

Sonnenblume – Aquarell

Malen mit Herbert Meißlitzer n Geboren am 29. 7. 1960, seit 1991 künstlerisch tätig, Autodidakt n Fortbildung bei Prof. Albert Hoffmann/Gloggnitz, Heinz Schweizer/Villach und Bernhard Vogel/Salzburg n 2007 erste Einzelausstellung in der Gewölbegalerie Klagenfurt n 2014 Zweiter Preis beim WatercolorclubMeeting in Würzburg/ Deutschland n Seit 2014 selbständige Leitung von Malseminaren n 2018 Referent für Aquarellmalerei in der Kunstfabrik Wien n Seit 2018 Dozent beim Kunst.Sommer.Viktring n 2019 und 2020 Teilnehmer am internationalen Watercolorfestival in Fabriano/ Italien

n Seit 2019 Mitglied des Kunstvereins Velden n Ausstellungsbeteiligung an 1st OlympiArt 2019 in New Delhi/Indien n März 2020 Soloausstellung von Acryl-Collagen und Aquarellen in der Kreativ Raum Galerie in Wien, Riemergasse n Zahlreiche Ausstellungen im öffentlichen Raum und Ankäufe durch die öffentliche Hand

vom 5. bis 7. Juni 2020 und „Jahreszeiten im Wandel“ vom 16. bis 18. Oktober 2020 – auch im Gemeindezentrum Viktring n Aquarellkurs im Rahmen des Kunst.Sommer.Viktring in den Sommerferien 2020 (1 Woche Mo–Fr.) im Stift Viktring

Detaillierte Infos über Kurszeiten, Preise etc. sind der Homepage www.hm-art.at zu entnehmen. Atelier: 9073 Klagenfurt-Viktring Otto-Reisinger-Straße 17 Tel. 0664/352 02 86 E-Mail: artists@aon.at

SEMINARANGEBOT FÜR 2020: n Acryl-Collagekurs „Freies Malen“ vom 24. bis 26. April 2020 und „Abstrakt“ vom 25. bis 27. September 2020, jeweils im Gemeindezentrum Viktring n Aquarellkurs „Natur pur“

Ried Seewiese Klagenfurt – Aquarell


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Christbaumspende

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Vorweihnachtliche Bescherung: Christbäume der gräflich-goëss‘schen Forstverwaltung für LK und LAK (v. l.): LAK-Präsident und LK-BR Ing. Harald Sucher, die LK-Bundeskoordinatorin Ing.in Heidemarie Freithofnig, MA, Marco Prenter von der FV Goëss, Donator DI Leopold Goëss, LK-BR-Vors. Mag. Wilfried Pesentheiner, Heidi Gaube und Mag. Christian Waldmann, Bakk., von der LAK, Goëss, Prenter, die LAK-Bediensteten Barbara Lauffer und HR Dr. Rudolf Dörflinger sowie Sucher.

Sternsingen

Die Heiligen Drei Könige samt Sternträger beehrten auch das ÖGB-Haus mit ihrem Besuch. Angeführt wurden sie vom Klagenfurter Dompfarrer Dechant Kan. Dr. Peter Allmaier, MBA, und Domkapellmeister Mag. art. Thomas Wasserfaller. Den Weisen der Weisen aus dem Morgenland lauschten u. a. die beiden Landessekretäre Jutta Brandhuber und Gernot Kleißner, Landesfrauensekretärin Christina Summerer, MBA, Landesbildungssekretär Martin Gressl, der stellvertretende Vorsitzende des Österreichischen Landarbeiterkammertages Vzpr. Alexander Rachoi und LAK-KAD HR Dr. Rudolf Dörflinger.

Bildung und Beratung

Betriebsrat der Probenehmer, Kontrollassistenten und Zuchtwarte unter neuer Führung. Stefan Janz, Probenehmer des Kontrollverbandes und Bauer vlg. Hambacher am Zeltschachberg, Feuerwehrkommandant von Zeltschach sowie ehemaliger Gemeinde- und Stadtrat in Friesach, wurde bei der Betriebsratswahl Ende November zum Obmann gewählt. Ihm zur Seite stehen als Stellvertreter der bisherige Obmann Zuchtwart Albert Petutschnig sowie als Kassier und Schriftführer Zuchtwart Willi Lagger und Probenehmerin Anneliese Knapp-Oswald. Wir gratulieren und wünschen alles Gute!


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Frühlingsboten mit charmanter Begleitung

Es ist lieb gewordene Tradition, dass um den Valentinstag der „heilige Valentin“ selbst mit seiner bezaubernden „Valentina“ (2. u. 3. v. l.) in Begleitung des Obmanns der Kärntner Erwerbsgärtner, ÖR Bernhard Wastl (li.), Floristen-Innungsmeister Kurt Glantschnig und Gärtner-Geschäftsführerin DIin Gabriele Schrott-Moser (4. u. 5. v. l.) dem Kammeramt einen Besuch abstatten. Präsident Ing. Harald Sucher und KAD HR Dr. Rudolf Dörflinger (1. u. 2. v. r.) freuen sich sichtlich über den floralen Valentinsgruß.

Kärntner Jahrbuch für Politik Das 26. „Kärntner Jahrbuch für Politik“ ist Ende des Jahres 2019 erschienen. Herausgegeben wird das Druckwerk, das sich als unabhängige Sammlung von Analysen von Politik im südlichsten Bundesland versteht, von DDr. Karl Anderwald, Dr. Karl Hren und Professorin Dr.in Kathrin StainerHämmerle. Das Buch umfasst Beiträge zu unterschiedlichen Themen, erstellt von 27 AutorenInnen unter ihnen die Journalisten Jochen Bendele, Andrea Bergmann-Benedikt oder Uwe Sommersguter, Politikanalyst Peter Plaikner, Zentralverbands-Aufsichtsratsvorsitzender Marjan Sturm, Sprachwissenschaftler Heinz-Dieter Pohl, Verfassungsdienstchef Edmund Primosch und LAK-KAD Rudi Dörflinger. LH Peter Kaiser mit den Herausgebern Karl Anderwald und Karl Hren (v. l.) bei der Buchpräsentation. Foto: LPD/Peter Just


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25. Eisstock-Cup der Arbeiter- und AngestelltenBetriebsräte der WHG Kärnten

Premiere nach 25 Jahren Cup-Geschichte: Der Bewerb wurde erstmalig von einem „Mixed-Team“ gewonnen. Das „Eberndorfer Dream-Team“ mit Magdalena Orasch, Thomas Stornig, Ernsti Kurnig und Markus Koraschnigg (v. l.) heimste somit gleich zwei Goldmedaillen ein. Das hat es in der Geschichte des WHG-Cups noch nie gegeben!

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LAK-Präsident Ing. Harald Sucher (links) mit den Betriebsratsvorsitzenden KR Gerald Lagler (2.v. l.) und Vizepräs. Valentin Zirgoi (rechts) sowie der Moarschaft „Heartbreakers“ aus der Agrarabteilung.

Ausbildung zur Sicherheitsvertrauensperson – Schwerpunkt Forst

Kosten ungefördert: € 300,– gefördert: € 160,– (LE 14-20) Nächtigung und Verpflegung: € 112,50 (DZ, Vollpension inkl. Getränke). Bei Interesse setzen Sie sich bitte mit Rosmarie Pirker, MA, Bildungsreferentin der Bildungsinitiative INA, office@ina.lak-stmk.at, 0316/83 25 07-11 oder mit der LAK Kärnten, Heidi Gaube, lak@lakktn.at, 0463/58 70-419 in Verbindung.

Foto: FAST Pichl

Für heuer plant die steiermärkische Landarbeiterkammer eine dreitägige LE 14-20 geförderte Ausbildung zur Sicherheitsvertrauensperson (SVP) mit Schwerpunkt Forst in Kooperation mit der FAST Pichl, der AUVA und der SVS in der Forstlichen Ausbildungsstätte Pichl im Mürztal. Mit dem Seminarbesuch ist die Ausbildungserfordernis erfüllt, um als SVP bestellt werden zu können.


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Marktgemeinde Nötsch im Gailtal GR Johann Abuja: ■ Ansiedlung von Firmen im Gewerbepark ■ Fortführung der guten und konstruktiven Zusammenarbeit im Gemeinderat ■ Einhaltung der für ein Landschaftsschutzgebiet geltenden gesetzlichen Bestimmungen durch die Besucher, insbesondere die Radfahrer und Hundehalter ■ Beibehaltung und Förderung der Dreisprachigkeit im Kindergarten und in den Pflichtschulen unserer Gemeinde ■ Fortführung der Naturparkpartnerschaft in diesen Erziehungseinrichtungen ■ Beibehaltung und Ausbau des zugesprochenen Attributes „Familienfreundliche Gemeinde“

Vinzenz Schumy Als er am 28. Juli 1878 beim vlg. Pribasnik in Saak 14 als unehelicher Sohn der Bauerntochter Gertraud Makoutz auf die Welt kam, wurde sein Geburtsort wohl noch überwiegend Čače genannt. Er wurde noch am Ende des 19. Jahrhunderts Mitglied der Burschenschaft Teutonia in Zürich, war dann landwirtschaftlicher Wanderlehrer und von 1904 bis 1911 Direktor der Landwirtschaftsschule in Völkermarkt. Der Leiter des Kärntner Heimatdienstes in der Zeit von Abwehrkampf und Volksabstimmung gehörte als Mitglied der österreichischen Delegation, die den Friedensvertrag von Saint-Germain ausverhandelte, an. Von 1918 bis 1938 saß er – wenn er nicht gerade in einer Exekutivfunktion tätig war – im Kärntner Landtag. Von 1923 bis 1927 stand er Kärnten als Landeshauptmann vor und 1929 bekleidete der Bundesobmann des Landbundes auch das Amt des Vizekanzlers der Republik. Von 1929/1930 und wieder 1933 gehörte er als Innenminister abermals der Bundesregierung an und war ab 1945 vorerst Staatssekretär und dann Mitglied des Österreichischen Nationalrates. Daneben war er bis zu seinem Tod 1962 Generalanwalt des Raiffeisenverbandes. An ihn erinnern u. a. Gedenktafeln am Neuen Markt in Wien und an seinem Elternhaus in Gailitz sowie die Schumystraße in St. Georgen am Sandhof.


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25 Saak – ein Bilderbuchdorf im Schatten des Dobratsch‘

GR Johann Abuja

IM Das alte Pfarrhaus von Saak hat heute als Galerie eine neue Bestimmung gefunden. Das Steingewändeportal aus rotem Sandstein mit Kämpferkapitellen und Volutenschlussstein ist barock und mit der Jahreszahl 1721 versehen.

Seit 2015 Mitglied des Gemeinderates und des Umweltschutz-. Land- und Forstwirtschaftsausschusses sowie des Kontrollausschusses in der Marktgemeinde Nötsch im Gailtal (SPÖ). Mitglied der Sprengelwahlbehörde Saak; nach Besuch der Pflichtschulen in Nötsch Abschluss einer Tischlerlehre und bis 1985 als Tischler bei der Firma Aman in Nötsch beschäftigt, anschließend bei der BBU, zuerst als Bergmann in Bad Bleiberg und dann bei der Verhüttung in Gailitz tätig, darüber hinaus Mitarbeiter bei der auf Windkraftanlagen spezialisierten Firma Pehr-Technik und des Weiteren im Hermagorer Sägewerk Hasslacher, seit 2009 als Naturparkranger im Naturpark Dobratsch für alle Außenarbeiten wie beispielsweise die Wanderwegepflege zuständig, 2009 und 2010 Ablegung der Prüfungen für Natur- und Landschaftsführer bzw. Bergwanderführer; verheiratet, 2 Kinder; Mitglied der Bergwacht Villach, der Jagdgesellschaft Saak und der Altburschenschaft Saak; war Pfarrgemeinderat in Saak und bis zu ihrer Auflösung Feuerwehrmann bei der FF Saak.

BLICKPUNKT TEIL 118

Die Jaklitschkeusche (Saak Nr. 21) gehört einem Typus bäuerlicher Architektur an, die man als „Mittellabnhaus“ bezeichnet, d. h. dessen „Lab‘n“ (Hausflur) sowie im Erd- als auch im Obergeschoß durchgängig ist. Die Rauchküche ist noch erhalten, die „Gute Stube“ ist mit böhmischen Platzlgewölbe auf Gurtbögen ausgestattet.


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Die Binderkeusche in Saak 28 wurde erstmals als Viertelkeusche der Herrschaft Wasserleonburg im Steuerregister 1665 erwähnt. Keuschen waren Handwerkerhäuser, im Unterschied zu den Bauernhäusern vereinten sie Wirtschafts- und Wohntrakt unter einem Dach.

Die Kapitschhube in Saak 32

Die Tschmelitschhube in Saak 18

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Die Lessiakhube in Saak 31

Die Writzhube in Saak 33

Die Rogihube in Saak 19


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28 Saak – eines der schönsten Dörfer der Alpen

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Nötsch im Gailtal Villach

Gemeindevorstand BÜRGERMEISTER:

KLAGENFURT

Daten der Marktgemeinde Nötsch im Gailtal

LSI Dipl.-HLFL-Ing. Alfred Altersberger (ÖVP) EINWOHNERZAHL: 1. VIZEBÜRGERMEISTER:

2251

Peter Politschnig (ÖVP)

FLÄCHE:

2. VIZEBÜRGERMEISTER: Michael Rohr (SPÖ) WEITERE MITGLIEDER: Johann Oitzl (SPÖ) Mag.a Veronika Leibetseder (Grüne)

42,72 km2 G E M E I N D E R AT:

8 ÖVP 7 SPÖ 2 GRÜNE 2 FPÖ


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30 Wasserleonburg

Die Kösen Auf Schloss Wasserleonburg, hoch über Saak, verbrachte die legendäre Anna Neumann ihre Jugend. Sie erwarb sich in ihren sechs Ehen Reichtum und Ländereien und heiratete 82-jährig den um 51 Jahre jüngeren Grafen Georg Ludwig von Schwarzenberg, dessen Nachkommen dem Stiefahndl wohl noch immer dankbar sind. War es der Geist der Anna Neumann oder die Bekanntschaft zum damaligen Schlossherrn Graf Paul von Münster, die den ehemaligen englischen König Edward VIII. unmittelbar nach seiner Abdankung bewog, mit seiner frischangetrauten Wallis Simpson 1937 die Flitterwochen auf Wasserleonburg zu verbringen. Im Anna Neumann-Saal, der im ehemaligen Pferdestall errichtet wurde, lässt‘s sich auch heute noch trefflich feiern.

landschaftsprägend für das Gailtal


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31 Förk

1989 wurde von zwei heimischen Metallsondengehern in Förk bei Nötsch ein Keltenschatz von europäischer Bedeutung gefunden. Der Jahrhundertfund, bestehend aus 14 Eisenhelmen, 16 Lanzenspitzen und weiteren Fundstücken aus dem 4. Jahrhundert v. Chr., ist von den damaligen Findern als wertloses „Graffl“ um 70.000 Schilling an einem Klagenfurter Teppichhändler verkauft worden. Nach langen Gerichtsverhandlungen gelang es schlussendlich dem Landesmuseum Kärnten, den Schatz um 6,5 Mio. Schilling vom Museum in Mainz zu erwerben. Der Rest befand sich bei einem deutschen Sammler und wurde auch vom Landesmuseum um 50.000 Euro zurückgekauft. Die beiden Finder wurden verurteilt.

Foto: Landesmuseum Kärnten

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32 Emmersdorf

Die Kirchen in Nötsch im Gailtal In den zur Pfarre St. Georgen im Gailtal gehörenden Filialkirchen Emmersdorf und Kerschdorf (hier mit Schloss Kerschenegg im Vordergrund) war die Liturgiesprache noch 1924 ausschließlich Slowenisch. In der Pfarrkirche St. Georgen selbst sowie in der Pfarre Saak war der Gottesdienst in dieser Zeit bereits zweisprachig; lediglich die Filialkirche im Schloss Wasserleonburg wurde deutsch geführt. Paradoxerweise gehört die Windische Kapelle zu Wasserleonburg; der Name kommt wohl daher, da sie sich noch auf Nötscher Gemeindegebiet befindet. Über dem Eingangsportal ist ein Fresko der Nötscher Künstlerin Helga Druml zu sehen.

Kerschenegg mit Schloss

Pfarrkirche St. Georgen

Saak

Windische Kapelle

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Ein sehenswertes Museum der NĂśtscher FlorianijĂźnger


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34 Ortschaften und Kirchdörfer prägen das Nötscher

Der Hermsberg – hoch über Nötsch – ist schon wesentlich näher bei Bad Bleiberg, wo die Hermsberger auch zur Schule gingen . . .

. . . bis 1960 hieß die Kommune Emmersdorf und 1999 wurde Nötsch zur Marktgemeinde erhoben . . .

. . . Semering liegt zwischen St. Georgen, was das Motiv an der Kapelle erklärt, und Wertschach . . .

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ie Linde ist jene Baumart, die bei weitem am häufigsten in slowenischen Volksliedern besungen wird. Es verwundert deshalb nicht, dass sie gerade auch im „Windischen Gailtal“ als Gaststättenname häufig vorkommt. Bekannt sind auch der Lindentanz und das Lindentanzlied mit seiner eigenen Melodie; es wird nur an Kirchtagen und nur im Gailtal gesungen. Die beiden ersten Strophen sind eine Bekenntnis zum christlichen Glauben und zum Sohn Mariens, die dritte und vierte Strophe richten sich an das Mädchen. Die weiteren Strophen haben einen heiteren Inhalt.

Vor dem Lindentanz findet das Kufenstechen, einer der bekanntesten und interessantesten Bräuche Kärntens, statt. Dabei sprengen die Reiter auf ihren ungesattelten und mit Bändern geschmückten Pferden an einer auf einem Pfahl gestellten Kufe vorbei und schlagen mit eisernen Keulen auf die Kufe ein. Wer der Kufe den letzten Schlag versetzt hat, ist der Sieger. Nach der Sage soll der Brauch auf die Zeit der Türkeneinfälle im 15. Jahrhundert zurückgehen und zwar soll in Saak ein Bauer beim Angriff auf das Türkenlager im Reiten dem Anführer der Türken mit einem Hieb den Kopf abgeschlagen haben. Daheim angekommen, zeigte er in einer aufgestellten Kufe den Dorfbewohnern, wie er das gemacht hat. Jedenfalls hängt das Kufenstechen originär mit der im Gailtal noch immer blühenden Pferdezucht zusammen.


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35 her Gemeindegebiet

Vielleicht attraktivieren die Hangwinde des „Guten Berges“ (Dobratsch/Dobrač/Villacher Alpe) das Segeln vom Nötscher Flugplatz aus?

. . . hoch über dem Dorf Michelhofen thront die frühbarocke Antoniuskapelle.

Die Bildunterschriften stützen sich neben der Internetrecherche auf die Bücher von Bernd Martinschitz: „Dobratsch. Der Naturpark und die Schütt.“ Klagenfurt: Hermagoras 2019; Arnold Ronacher: „Die Gail entlang. Karnische Täler, Karnische Berge. Klagenfurt: Verlag Heyn 1992 und Heidi Janschitz: „Gailtal/Zilja 1848–1918. Eine Region wird deutsch.“ Klagenfurt: Hermagoras 1990.


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Nötsche

Darunter versteht man jene lose Gruppierung von befreundeten Malern de

Anton Kolig stammte aus Mähren und lernte beim Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien die Nötscher Sebastian Isepp und Franz Wiegele, dessen Schwester Katharina er ehelichte, kennen. Auf Empfehlung von Gustav Klimt erhielten Kolig und Wiegele 1912 Stipendien für Paris, wo sich Kolig im Louvre mit moderner Malerei auseinandersetzte. Der Träger des Österreichischen Staatspreises war an der Gestaltung des neuen Festspielhauses in Salzburg beteiligt und erhielt 1929 den Auftrag, den Kleinen Landtagssaal im Klagenfurter Landhaus mit Stehender Jüngling Fresken auszumalen. 1938 wurden diese ebenso vernichtet wie das Mosaik im Salzburger Festspielhaus. Bei dem fatalen Bombenangriff auf Nötsch im Dezember 1944, bei dem sein Schwager Franz Wiegele ums Leben kam, wurde Kolig verschüttet und schwer verletzt; ein großer Teil seines Werkes wurde hiebei vernichtet.

Gattin Katharina Kolig, geborene Wiegele

Selbstbildnis

Jüngling mit rotem Mantel

Sebastian

Geigender Knabe

Unsere Jugend

Ringende


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her Kreis

rn der klassischen Moderne, die alle zumindest zeitweise in Nötsch lebten.

Franz Wiegele wurde 1887 im Gailtal geboren, lernte an der Akademie in Wien Anton Kolig kennen und trat 1909 gemeinsam mit Sebastian Isepp, Anton Faistauer, Egon Schiele und Albert Paris Gütersloh erstmals bei einer Ausstellung in Wien an die Öffentlichkeit. Er starb in seinem Atelier in Nötsch am 17. Dezember 1944 bei einem Bombenangriff, bei dem auch viele seiner Werke zerstört wurden.

1988 wurde in Wiegeles Elternhaus dem Nötscher Kreis ein Museum eingerichtet.

Andy von Zsolnay

Lesendes Mädchen

Abschied von der Jugend

Blumenstilleben mit Früchteglas

Liegender weiblicher Akt

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Bucht am Meer


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38 Sebastian Isepp Sohn eines Nötscher Gastwirtes, nahm an bedeutenden Ausstellungen der Wiener Secession teil und galt neben Kokoschka und Schiele als führendes Mitglied der „Neukunstgruppe“. 1938 musste er aufgrund der jüdischen Herkunft seiner Gattin, der Sängerin Helene Hammerschlag, nach London emigrieren, nahm die englische Staatsbürgerschaft an und arbeitete bis zu seinem Tod 1954 als Restaurator der National Gallery.

Verschneiter Bach

Anton Mahringer wurde 1902 in der Nähe von Stuttgart geboren und wurde an der Stuttgarter Akademie der erste Student Anton Koligs. Im Sommer 1928 unternahm Kolig mit seinen Studenten eine Exkursion nach Nötsch im Gailtal und man traf hier auf Franz Wiegele, mit dessen Schwester Katharina Kolig verheiratet war. 1931 kehrte er von einem Romaufenthalt nicht mehr nach Stuttgart zurück, sondern übersiedelte nun ganz ins Gailtal, wo er vorerst in Labientschach ansässig wurde. Mahringer verstirbt 1974 und ist am Friedhof von St. Georgen/Gailtal beigesetzt.

Wertschacher Wiese Selbstbildnis

Bucht el Mina in Tripoli

Dorf in Dalmatien

Ragusa Dalmatinisches Dorf I

Dalmatinische Küstenlandschaft

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Verbesserungen in der Kärntner Landarbeitsordnung Am 19. Dezember 2019 wurde die Landarbeitsordnung vom Kärntner Landtag novelliert und dabei sind wichtige Arbeitnehmerrechte umgesetzt worden.

Volle Anrechnung von Karenzzeiten Bisher wurden nur zehn Monate der ersten Karenz für die Bemessung der Kündigungsfrist, die Dauer der Entgeltfortzahlung und für das Urlaubsausmaß angerechnet. Bei Gehaltsvorrückungen waren Karenzzeiten überhaupt nicht berücksichtigt worden. Künftig werden alle gesetzlichen Karenzzeiten (in der Regel 24 Monate je Kind) auf sämtliche dienstzeitabhängigen Ansprüche angerechnet. Damit wird eine der wichtigsten faktischen Benachteiligungen von Frauen im Erwerbsleben beseitigt! Papamonat Bisher war der Papamonat an die Zustimmung des Arbeitgebers gebunden. Künftig besteht für den Zeitraum von der Geburt des Kindes bis zum Ablauf des Beschäftigungsverbotes der Mutter (Mutterschutzzeit) ein Freistellungsanspruch für die

Foto: Adobe_stock_foto: studio v-zwoelf

Die Landarbeitsordnung gilt als das wichtigste Landesgesetz für die Beschäftigten in der Land- und Forstwirtschaft in Kärnten. Darin sind für diese Gruppe sämtliche Arbeitsund Schutzrechte enthalten. Beschlossen wurden unter Mitwirkung der Kärntner Landarbeiterkammer folgende arbeitsrechtliche Neuerungen: Dauer von maximal einem Monat. Dabei hat der Vater dem Arbeitgeber spätestens drei Monate vor dem errechneten Geburtstermin eine Vorankündigung zu erstatten, die Geburt anzuzeigen und spätestens eine Woche nach der Geburt den Antrittszeitpunkt der Freistellung bekanntzugeben. Fortzahlung des Entgelts bei Katastrophenhilfe Dienstnehmer, die wegen eines Einsatzes als freiwilliges Mitglied einer Katastrophenhilfsorganisation, eines Rettungsdienstes oder einer Feuerwehr Einsätze leisten, dürfen zwar keine arbeitsrechtlichen Sanktionen wie z. B eine Entlassung erhalten, ein Anspruch auf durchgehende Bezahlung besteht aber nicht. Allerdings wurden Sonderregelungen für diese Helfer bei einem „Großschadensereignis“ beschlossen. Ein solches liegt vor, wenn während eines durchgehenden Zeitraumes von zumin-

dest acht Stunden insgesamt mehr als 100 Personen notwendig im Einsatz sind. Dann können diese Helfer Ansprüche auf Fortzahlung des Entgelts geltend machen, wenn das Ausmaß und die Lage der Freistellung mit dem Dienstgeber vereinbart werden. Dafür erhält der Arbeitgeber 200 Euro Förderung aus dem Katastrophenfonds pro im Einsatz befindlichen Dienstnehmer und Tag.

ser trennen, bevor sie vielleicht erneut schwanger wird, handeln gesetzwidrig. Wenn der maßgebliche Grund für eine Kündigung in der konkreten Annahme des Arbeitgebers liegt, dass eine Arbeitnehmerin bald wieder schwanger werden wird, ist dies vom Verbot der unmittelbaren Diskriminierung aufgrund des Geschlechts nach dem Gleichbehandlungsgesetz umfasst.

Kündigungsschutz bei einer Fehlgeburt Künftig ist eine Kündigung bis zum Ablauf von vier Wochen nach einer erfolgten Fehlgeburt rechtsunwirksam. Aber auch nach Ablauf des Kündigungsschutzes haben Frauen unter bestimmten Umständen die Möglichkeit, sich gegen eine Benachteiligung im Zusammenhang mit ihrem Arbeitsverhältnis zur Wehr zu setzen. Arbeitgeber, die sich nach der Fehlgeburt einer Mitarbeiterin mit offensichtlichem Kinderwunsch von die-

Erstattung der Internatskosten für Lehrlinge Künftig müssen nicht mehr die Lehrlinge selbst, sondern die Lehrbetriebe die Kosten für die Unterbringung und Verpflegung der Lehrlinge während des Berufsschulaufenthaltes übernehmen. Bei Unterbringung in einem anderen Quartier sind ebenso die bei Unterbringung in einem Schülerheim entstehenden Kosten zu tragen. Mag. Christian Waldmann, Bakk.


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Beamtenministerin

Gedankenaustausch

ÖLAKT-Vors. Ing. Andreas Freistetter (re.) und sein Stellvertreter Alexander Rachoi suchten auch den Kontakt zu den Mitgliedern der sogenannten Expertenregierung. Hier mit der Sektionschefin für Forstwirtschaft und Nachhaltigkeit DIin Maria Patek, MBA, die zum Zeitpunkt der Aufnahme als Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus amtete.

Von rechts: Der stellvertretende Kammertagsvorsitzende Alexander Rachoi führte u. a. gemeinsam mit den neuen Zentralbetriebsratsmitgliedern Markus Mayr (Tirol) und Mag.a Susanne Timmerer (Kärnten) Gespräche mit ÖBf AG-Vorstandssprecher DI Dr. Rudolf Freidhager und Personalchef DI Hans Sauprigl.

Alles Gute zum Siebziger Georg Luschin (3. v. l.), Träger der großen Ehrenzeichen von Republik und Land, von 1977 bis 1984 Förderungsreferent der Landarbeiterkammer und im Anschluss 25 Jahre lang deren Erster Vizepräsident, beging Ende Februar die 70. Wiederkehr seines Wiegenfestes. Herzliche Gratulationen – auch im Namen aller ehemaligen und aktiven FunktionäreInnen und MitarbeiterInnen – entboten das LAK-Präsidium, KAD HR Dr. Rudolf Dörflinger und sein ehemaliger Kollege PRO-GE-Landessekretär Gernot Kleißner (2. v. li.).


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Herzlichen Glückwunsch Hohe Auszeichnung für jungen Görtschitztaler. Der LK-Mitarbeiter Ing. Raphael Pliemitscher erhielt am 6. Dezember des Vorjahres im Rahmen der Verleihung der Kärntner Kulturpreise den Förderungspreis für Volkskultur. Mit ihm freuen sich v. r. der Leiter der Kulturabteilung im Amte der Kärntner Landesregierung Mag. Igor Pucker, MBA, LH Mag. Dr. Peter Kaiser, die stellvertretende Vorsitzende des Kärntner Kulturgremiums Univ.-Prof.in Dr.in Anke Bosse und der Fachbeiratsvorsitzende für Volkskultur Mag. Bernhard Wolfsgruber. Herzlichen Glückwunsch! Foto: Landesregierung – Abteilung 14 – Kunst und Kultur

Vollversammlung Die zwei Vollversammlungstermine der Arbeiterkammer sind in den Terminkalendern der LAK-Spitze jeweils rot eingetragen. Von links: ÖGB-Landesvorsitzender LAbg. Hermann Lipitsch, im Vorjahr einstimmig wiedergewählter AK-Präsident Günther Goach, Kärntens Finanzreferentin LHStv.in Dr.in Gaby Schaunig, LAK-Präsident Ing. Harald Sucher und dessen Vizepräsident Alexander Rachoi. Foto: KK/AK_Walter Fritz


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Berliner Grüne Woche Das Präsidium des Österreichischen Landarbeiterkammertages genießt bei der Berliner Grünen Woche „am Alfaierhof“ die Gastfreundschaft von Ferdinand Pranger (3. v. r.).

CARINTHIja 2020 Tout Kärnten war bei der Eröffnung des Jubiläumsjahres im Großen Wappensaal des Landhauses präsent; darunter natürlich auch für die Landarbeiterkammer Präsident Ing. Harald Sucher und KAD HR Dr. Rudolf Dörflinger (vierte Reihe, links), davor die Sozialpartner-Präsidenten ÖR Ing. Johann Mößler (LK), Jürgen Mandl, MBA (WK), und Günther Goach (AK). Ganz vorne: Polizeioberst Gottlieb Türk, B.A., und der stellvertretende Landespolizeikommandant HR Mag. Markus Plazer.


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Konstruktive Gespräche Mit den beiden für Wirtschaft und Landwirtschaft verantwortlichen Regierungsmitgliedern gibt es beträchtliche inhaltliche Schnittmengen und nicht zuletzt deshalb konstruktive Gespräche im amikalen Ton. V. l. n. r.: KAD HR Dr. Rudolf Dörflinger, Präsident Ing. Harald Sucher, LR Mag. Sebastian Schuschnig, LR Martin Gruber, KR Prok. Mario Duschek und LAK-Referent Mag. Christian Waldmann, Bakk. Foto: Büro LR Schuschnig/Florian Taltavull – Büro LR Martin Gruber

Empfang im Renner-Institut Mit dem Empfang des Renner-Institutes beginnt traditionell das Neue Jahr in Kärnten (v. r.): Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser, Präsident Ing. Harald Sucher, SPÖ-Landesgeschäftsführer GR DI (FH) Andreas Sucher, Erste Landeshauptmann-Stellvertreterin Dr.in Beate Prettner, Renner-Institut-Geschäftsführer GR Harry Koller und KAD HR Dr. Rudolf Dörflinger. Foto: Dietmar Wajand


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44 Präsident Ing. Harald Sucher, hier mit Landesbäuerin und LK-Vizepräsidentin Astrid Brunner, bekennt sich ganz klar zu Frauen in allen Gremien und hat daher die Charta für partnerschaftliche Interessenvertretung in der Landund Forstwirtschaft unterzeichnet. Die Charta ist eine Selbstverpflichtung, die die Unterzeichner eingehen. Die Anliegen der Charta zielen darauf ab, dass mindestens 30% Frauen in allen Gremien vertreten sind. Die Charta will auch traditionelle Rollenerwartungen und -zuschreibungen aufbrechen – sowohl was Frauen als auch Männer betrifft. In den Fokus rücken sollen vielmehr die persönlichen Fähigkeiten und Neigungen, die in der Familie, im Betrieb oder in den Interessenvertretungen eingebracht werden sollen.

Charta

LAK Kärnten trifft RWA LAK Kärnten trifft RWA. (v. l.): ÖLAKT-Vors.-Stv. Vzpr. Alexander Rachoi, Vzpr. Valentin Zirgoi, RWA-Generaldirektor DI Reinhard Wolf, RWA-Personalchef Mag. Helmut Raunig und KAD HR Dr. Rudolf Dörflinger.


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LAK Salzburg

Wintertagung

Susanne Brunauer, LFI-Mitarbeiterin in der LK-Salzburg und auf Bio-Weidegänse spezialisierte Salzburger Stadtbäuerin, ist die neue Vizepräsidentin der Salzburger Landarbeiterkammer. Ihre ersten Gratulanten waren Präsident Hans König (li.) und KAD Dr. Otmar Sommerauer. Auch Kärnten wünscht alles Gute!

Vizepräsident Valentin Zirgoi (re.) nutzt die Wintertagung des Ökosozialen Forums im Wiener Austria Center zu einem kurzen Gedankenaustausch mit der Bundesministerin für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus, Elisabeth Köstinger, und LKÖ-Präsident Josef Moosbrugger.

WEICHENSTELLUNG Bei dieser Sitzung im Landhaus werden letztmals auf Kärntner Boden Weichen für die Besserstellung der heimischen Landund Forstarbeiter gestellt. (v. r.): Mag. Bernhard Turni, stellvertretender Büroleiter im LH-Büro, Mag. Robert Steinwender, MA, stellvertretender Abteilungsleiter im Verfassungsdienst, Alexander Rachoi, Vizepräsident der LAK und stellv.-Vors. des ÖLAKT, LAbg. Bgm. Andreas Scherwitzl, Klubobmann-Stv. des SPÖ-Landtagsklubs, Ing. Harald Sucher, Präsident der LAK, Mag. Thomas Kornek-Goritschnig, Büroleiter des Agrarreferenten, und HR Dr. Rudolf Dörflinger, LAK-KAD. Foto: ÖVP-Landtagsclub


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ACHTUNG! Afrikanisch DIE AFRIKANISCHE SCHWEINEPEST (ASP) ZÄHLT ZU DEN GEFÄHRLICHSTEN TIERSEUCHEN UND BREITET SICH SEIT 2014 IN GROSSEN TEILEN OSTEUROPAS IN DER WILDSCHWEINPOPULATION AUS. MITTLERWEILE HAT DIESE SEUCHE POLEN, SLOWAKEI UND UNGARN ERREICHT UND IST NUR MEHR RUND 120 KM VON DER ÖSTERREICHISCHEN GRENZE ENTFERNT. NOCH IST IN ÖSTERREICH KEIN FALL AUFGETRETEN, DAS RISIKO EINER EINSCHLEPPUNG NACH ÖSTERREICH IST ABER SEHR HOCH.

INFORMATIONEN AKTUELL ONLINE UNTER www.ages.at oder www.kvg.gv.at


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che Schweinepest


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KR a. D. Joško Maloveršnik 19. 3. 1960 – 18. 1. 2020 Die Nachricht vom Tod des 59-jährigen Joško Maloveršnik erschütterte nicht nur seine Familie und seine Freunde, sondern auch uns in der Landarbeiterkammer. Er gehörte vom 4. August 1995 bis zu seinem durch einen Berufswechsel bedingten Ausscheiden am 25. Februar 1999 der Vollversammlung der Kärntner Landarbeiterkammer an und vertrat dort vorrangig die Interessen der Mitarbeiter der Zadruga, deren Märkte in Bad Eisenkappel, Eberndorf und Globasnitz er als Geschäftsführer leitete und weit darüber hinaus jene der zweisprachigen Kammermitglieder. Joško ist in Kranj/Slowenien geboren und wuchs dann in Ebriach/Obirsko bei Bad Eisenkappel/Železna Kapla, wo er auch die Pflichtschulen besuchte, auf; nach seiner Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann war er als Abteilungsleiter beim

Konsummarkt in Bad Eisenkappel tätig, um dann die Geschäftsführung der Zadruga-Märkte in dieser Region zu übernehmen. Er war ein kollegialer und beliebter Chef und auch Mitglied des Ausschusses der Posojilnica-Bank in Bad Eisenkappel. Nach seinem Ausscheiden bei der Zadruga wird er bei der Wüstenrot- und bei der Merkurversicherung tätig und machte sich 2012 als Versicherungsagent selbständig. Er sang beim MGV und Gemischten Chor Zarja und war Obmann des slowenischen Sportclubs SSK Obir. Am 22. Jänner 2020 verabschiedete sich Präsident Ing. Harald Sucher mit ehrenden und dankbaren Worten in der Kirche Maria Dorn in Eisenkappel im Beisein der ehemaligen Funktionäre Franz Gomernik, Rozi Kerth und Helmut Božič von Joško.

Naj ti bo domača zemlja lahka!

Abs.: Landarbeiterkammer Kärnten, 9020 Klagenfurt, Bahnhofstraße 44, Telefon 0 46 3/58 70-419, Fax 0 46 3/58 70-420, E-Mail: lak@lakktn.at Internet: www.lakktn.at Erscheinungsort Klagenfurt

Gedruckt nach der Richtlinie „Druckerzeugnisse“ des Österreichischen Umweltzeichens, Samson Druck GmbH, UW-Nr. 837

Verlagspostamt 9020 Klagenfurt – Nr. 02Z030531 M Medieninhaber (Verleger), Herausgeber und Redaktion des Medienwerkes: Landarbeiterkammer für Kärnten, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Bahnhofstraße 44. Druckvorstufe: bystein Grafikdesign e. U., 9020 Klagenfurt am Wörthersee. Druck: Samsondruck. Offenlegung nach § 25 Mediengesetz: Mitteilungsblatt der Landarbeiterkammer zur Information, Aufklärung und Beratung der Kammerzugehörigen über alle diese betreffenden Belange. Kostenlose Abgabe; keine Anzeigen.

P.b.b.

VNr. 02Z030531 M

Profile for Ktn. Landarbeiterkammer

Land & Forst 03/04 2020  

Land & Forst 03/04 2020  

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