Page 1


Auf der Suche nach größerer Konstanz 3. Liga Gerade gegen schwächere Teams sollen mehr Punkte gesammelt werden / Einstelliger Rang ist das Ziel (tom). Drittligist SG Köndringen/Teningen hat in der Saisonvorbereitung einige Tests absolviert. Insgesamt 14 Begegnungen, darunter Vergleiche mit den Ligarivalen Kornwestheim, Balingen und Pfullingen, standen für die Mannschaft von Trainer Ole Andersen auf dem Programm. Dass davon zwölf gewonnen wurden, ist eine Randnotiz, insgesamt jedoch nicht maßgeblich dafür, wie sich der Kader nach der Sommerpause insgesamt eingespielt hat. Die Spieler absolvierten umfangreiche Einheiten in Sachen Athletik und Ausdauer, später standen die Aspekte Schnelligkeit und Taktik im Vordergrund. Insgesamt zeigte sich Ole Andersen mit dem Erarbeiteten zufrieden. Die vergangene Saison schlossen die Breisgauer auf dem achten Tabellenplatz ab. Ähnlich ist die Saison-Zielsetzung auch jetzt wieder formuliert worden. Ein einstelliger Rang soll es sein, wobei die SG mehr Konstanz anstrebt als in der Vorsaison. Gegen Teams der Spitzenränge sieht die Andersen-Truppe meist gut aus, erlaubt sich dann und wann aber überraschende Niederlagen gegen die vermeintlich »Kleinen« der dritten Liga. Ein Umstand, der Trainer und Mannschaft gleichermaßen zu nerven vermag. Ein weitere Zielsetzung betrifft, wie jedes Jahr, den Kader selbst. Es geht dabei

Die Mannschaft der SG Köndringen/Teningen (hinten, von links): Lukas Zank, Gerald Sandu, Felix Gäßler, Steffen Zank, Daniel Warmuth; (mittlere Reihe, von links): Ole Andersen (Trainer), Vera Janus (Physiotherapeutin), Felix Zipf, Martin Hirling, Chris Berchtenbreiter, Marco Schiemann (Co-Trainer); (vorne, von links): Axel Simak, Razvan Moldovan, Domenico Ebner, Jonas Bayer, Pascal Bührer, Pascal Fleig. Es fehlen: Philipp Vogt, Maurice Bührer. Foto: Wendling um die weitere Integration von Nachwuchskräften. Mit Hannes Emrich und Lukas Bing, die beide ins Ried zum Südbadenligisten TuS Ottenheim gewechselt sind, haben zwei junge Spieler die SG zwar verlassen. Hinzu gesellte sich der beliebte Philipp Grangé, dessen Vertrag von Vereinsseite aus nicht verlängert wurde. Grangé bedauerte die Entscheidung, wechselte

in der Folge aber zum Südbadenligisten TuS Altenheim. Auf der anderen Seite rückten wieder mehrere junge Neuzugänge in den Kader. Dazu zählen Torhüter Jonas Bayer (22/TV Reichenbach), der Rumäne Razvan Moldovan (22) sowie Nino Matosic (19), Sebastian Endres (18) und Maurice Bührer (16). Das Quintett möglichst schnell einzubauen, hat sich der Trai-

ner auf die Fahne geschrieben. Der Start in die neue Saison ist der SG bereits gelungen. Zwei Siege aus drei Spielen bedeuten eine zufriedenstellende Ausbeute. Kurios dabei: Alle drei Partien endeten mit 29:23 beziehungsweise 23:29. Damit orientieren sich die Breisgauer im oberen Drittel der 3. Liga und bestätigen die Leistungen der Vorbereitung.

DER KADER SG Köndringen/Teningen Tor: Domenico Ebner, Jonas Bayer, Simon Sorke. Feld: Chris Berchtenbreiter, Gerald Sandu, Pascal Fleig, Martin Hirling, Axel Simak, Daniel Warmuth, Felix Gäßler, Steffen Zank, Felix Zipf, Nino Matosic, Sebastian Endres, Maximilian Endres, Maurice Bührer, Philipp Vogt, Pascal Bührer, Razvan Moldovan,

Junges Team schwitzt seit Anfang Juli für die Tabellenspitze Oberliga BW Zahlreiche personelle Wechsel in der Sommerpause / Aufstieg als klares Saisonziel ausgegeben (tom). Tabellenplatz vier sprang für die Willstätter zum Ende der Saison 2014/15 heraus. Eine gute Platzierung, zwischenzeitlich sah es gar danach aus, als ob das Team von Trainer Michael Bohn sogar um die Aufstiegsränge mitspielen könnte. Doch im letzten Saisondrittel ging den Hanauerländern die Puste aus. Mittlerweile ist der Akku des zum Saisonende mitunter gereizt wirkenden Coachs wieder aufgeladen. Bei der Saisoneröffnung wirkte Bohn tiefenentspannt: »Wir alle gehen guten Mutes in die Saison.« Einen Vorteil gegenüber der Vorsaison hat der Trainer, der in seine dritte TVW-Spielzeit startet, aber gehabt: 2014 war der Kader erst im späteren August abschließend zusammengestellt. »Jetzt sind wir schon seit Anfang Juli komplett, wollen in der neuen Saison voll auf Angriff agieren«, kündigte Bohn an. Sorgen hat der Trainer aktuell aber doch, denn das The-

Lukas Zank. Trainer: Ole Andersen (fünfte Saison). Zugänge: Jonas Bayer (TV Reichenbach), Razvan Moldovan (Rumänien), Nino Matosic, Sebastian Endres, Maurice Bührer (alle eigene Jugend). Abgänge: Philipp Grangé (TuS Altenheim), Lukas Bing, Hannes Emrich (beide TuS Ottenheim).

DER KADER TV 08 Willstätt Tor: Felix Heuberger, Gunther Zölle, Nico Jockers. Feld: Adam Bakos, Tamas Nemeth, David Knezovic, Tobias Müller, Christian Skusa, Marko Schlampp, Dominik Gross, Ales Muhovec, Radoslaw Jankowski, Luca Halmagyi, Dane Markovic, Krzysztof Kusal. Trainer: Michael Bohn (dritte Saison), Michael Gengenbacher (CoTrainer). Zugänge: Gunther Zölle (TV Oberkirch), Krzysztof Kusal (Polen), Dane Markovic (HSG Wetzlar), Radoslaw Jankowski (SMS Gdansk), Luca Halmagyi (SG Muggensturm/Kuppenheim). Abgänge: Frank Klomfaß, Gerrit Bartsch, Dominik Höll, Wolfram Finkbeiner, Andreas Anselm (alle Karriereende), Marco Weidtmann (TuS Altenheim).

Der Kader des TV Willstätt (hinten, von links): Gerhard Karrle (Physiotherapeut), Michael Gengenbacher (Co-Trainer), Dominik Gross, Radoslaw Jankowski, Christian Skusa, Tobias Müller, Ales Muhovec, Krzysztof Kusal, Michael Bohn (Trainer), Anita Fuchs (Teammanagerin); (vordere Reihe, von links): Tamás Nemeth, Adam Bakos, Felix Heuberger, Gunter Zölle, Dane Markovic, Marco Schlampp. Es fehlen: David Knezovic und Dominik Höll. Foto: Wendling ma Verletzungsprobleme hat den TVW wieder eingeholt. Tamas Nemeth (Sprunggelenk) und Adam Bakos (Ver-

dacht auf Muskelfaserriss) drohen über einige Wochen auszufallen. Überhaupt hat sich im Kader einiges getan. Mit Frank Klomfaß, Gerrit Bartsch, Dominik Höll, Wolfram Finkbeiner und Andreas Anselm ließen gleich fünf erfahrene Kräfte die aktive Laufbahn ausklingen. Ein Verlust an Erfahrung einerseits, doch Bohn betrachtet lieber die andere Seite der Medaille. »Der Altersschnitt wurde gesenkt. Wir haben dafür junge, willige Spieler mit viel Potenzial geholt. Das macht uns Mut, mehr als Rang vier zu erreichen«, formuliert er das anspruchsvolle Ziel.

Die Aufstiegsplätze sollen es konkret sein, weil Willstätt die Regionalliga als machbar ansieht. Dabei soll ein neu verpflichtetes Quartett kräftig mithelfen. Die Jungfraktion im Aufgebot bilden die Polen Krzysztof Kusal (19), und Radoslaw Jankowski (25). Letzterer bringt Erfahrungen aus der zweiten polnischen Liga mit, Kusal war zuletzt in der ersten polnischen Liga aktiv, trug auch schon das U 18-Nationaltrikot seines Landes. Dazu kommt noch der Bosnier Dane Markovic (19). Markovic ist übrigens der Sohn des langjährigen Willstätter Leistungsträ-

gers und heutigen bosnischen Nationalcoachs Dragan Markovic. Zu diesem genannten Trio kommt mit Gunther Zölle (31) ein oberligaerfahrener Torhüter. Der Ex-Altenheimer zog nach nur einem Jahr und dem Oberkircher Abstieg bereits wieder weiter, weil er in der Oberliga verbleiben wollte. Anders als in den Vorjahren, konnte der TV Willstätt in dieser Saison den Auftakt in heimischer Hanauerlandhalle bestreiten. Im südbadischen Vergleich wurde der personell stark gerupfte TB Kenzingen klar mit 34:25 besiegt.

Impressum Verlag und Herausgeber Lahrer Zeitung GmbH Kreuzstraße 9, 77933 Lahr Geschäftsführung und Anzeigenleitung Ulrike Lambart Redaktion Frank Schoch, Frank Seyen Anzeigenverkauf Susanne Kalt, Holger Kienzle, Renate Metz, Silke Wagner Druck Druckzentrum Südwest Villingen-Schwenningen Online lesen Die Handballbeilage unter www.lahrer-zeitung.de


»Noch intensiver mit den Gegnern befassen« Oberliga BW Gestiegene Anforderungen an Aufsteiger Ottenheim / Coach Baumann setzt in Sachen Fitness auf Eigenverantwortung (tom). Ob Jochen Baumann zur Stammhörerschaft der Band »Pur« zählt, ist nicht überliefert. Fakt ist, dass der Trainer der Ottenheimer »Zebradamen« zur Beschreibung des BWOL-Aufstiegs bei Hartmut Engler & Co. Anleihen nahm. Wie im gleichnamigen Song spricht Baumann vom Eintritt ins »Abenteuerland«. Über Jahre zählten die Ottenheimerinnen zur Spitze der Südbadenliga, jetzt ist die Zeit reif für einen Schritt in neue Gefilde. Die Lage wird realistisch eingeschätzt. »Die Mannschaft will sich so schnell wie möglich akklimatisieren«, sagt Baumann. Die Anforderungen sind gegenüber der Südbadenliga enorm gestiegen. Das bringt diverse Erfordernisse mit sich, an erster Stelle Fitness. Mitte Juni begann bereits die Vorbereitung, zu zwei wöchentlichen Einheiten kam noch eine zusätzliche Fitnesseinheit. Dabei setzt der Coach in hohem Maß auf Eigenverantwortung. »Wir wollen in einer höheren Liga bestehen, wozu die körperliche Fitness stimmen muss. Hier erwarte ich von jeder Spielerin, dass sie selbst über das wöchentliche Training hinaus tätig wird«, unterstreicht Baumann. Ein weiterer Baustein ist der Kader. Während vier Abgänge zu verzeichnen waren, sind neben Theresa Günther und

Das Team des TuS Ottenheim (hintere Reihe, von links): Diana Böhm (sportliche Leiterin), Louisa Gruber, Miriam Herrmann, Saskia Müller, Vanessa Hoppen, Lisa Bolz, Verena Karkossa, Hanna Steinmetz; (mittlere Reihe, von links): Jochen Baumann (Trainer), Elisabeth Günther, Laura Geppert, Saskia Gehrlein, Stefanie Graf, Alice Kern, Marina Bauer, Desiree Karkossa (Betreuerin); (vorne, von links): Carolin Rheinberger, Carina Geppert, Jasmin Kchaou, Franziska Joseph und Tatjana Karkossa. Foto: Wendling Lisa Bolz aus der zweiten Mannschaft zwei weitere Zugänge zu nennen: Louisa Gruber streift nach einjähriger Studienpause wieder das TuSDress über, dazu gelang mit der Verpflichtung der erfahrenen Hanna Steinmetz (30/TV Lahr) ein echter Coup. Baumann stellt klar, dass Steinmetz keine Ersatzlösung für Saskia Gehrlein darstellt, die nach Kreuzbandriss lange ausfällt. »Die Verletzung hat der ganzen Mannschaft wehgetan, Saskia wird sich aber wieder rankämpfen.« Die Verpflichtung von Steinmetz ha-

be sich ab Mitte der Vorbereitung abgezeichnet. Baumann: »Wenn eine solche Kraft verfügbar ist, führst du natürlich Gespräche. Sie bringt viel Erfahrung ein und gibt diese unserem jungen Kader weiter.« Dass das Aufgebot noch verbreitert wurde, hält Baumann für »einen unverzichtbaren Schritt«. Zur Zielsetzung, die realistisch betrachtet im Klassenerhalt besteht, verliert der Trainer keine konkreten Worte. »Mit Tabellenpositionen befasse ich mich nicht«, sagt Baumann. Der Fokus liegt auf

der Gesamtsituation. Sein Team absolviert in der Vorrunde acht Auswärts- und fünf Heimspiele, ein hartes Programm. »Wir müssen schnell den Schalter umlegen, Niederlagen abschütteln, uns noch akribischer vorbereiten und noch intensiver mit den Gegnern befassen«, gibt Baumann Einblick. Einen guten Kader hat er zweifellos zur Verfügung. Ob es reicht, den hohen BWOL-Anforderungen, an denen zuletzt selbst eine erfahrene Truppe wie der TV Lahr scheiterte, gewachsen zu sein, muss der Praxis-

test zeigen. Gestartet sind die Ottenheim Oberligadamen mit einem Sieg bei der FSG

Donzdorf/Geislingen und einer Niederlage beim TSV Birkenau.

DER KADER TuS Ottenheim, Damen Tor: Franziska Joseph, Carina Geppert, Jasmin Kchaou. Feld: Carolin Rheinberger, Verena Karkossa, Elisabeth Günther, Saskia Gehrlein, Louisa Gruber, Alice Kern, Tatjana Karkossa, Hanna Steinmetz, Vanessa Hoppen, Marina Bauer, Saskia Müller, Lisa Bolz, Miriam Herrmann, Theresa Günther, Stefanie Graf, Laura Geppert.

Trainer: Jochen Baumann (fünfte Saison). Zugänge: Hanna Steinmetz (TV Lahr), Louisa Gruber (zurück nach Studienpause), Lisa Bolz, Theresa Günther (beide TuS Ottenheim II). Abgänge: Desiree Karkossa (Pause), Saskia Bohnert, Leonie Udri, Luisa Bing (alle TuS Ottenheim II).

Holzrahmenbau · Blockhausbau · Innenausbau · Altbausanierung Einblasdämmung · Dachsanierung · Abbundtechnik Ralph Kirsten · Waldweg 41 · 77963 Schwanau Telefon 07824/1698 Fax 07824/660903 e-mail: info@holzbau-kirsten.de · www.holzbau-kirsten.de

Das Team des TuS Ottenheim (hinten, von links): Norbert Weide (sportliche Leitung), Nils Schneckenburger, Yannick Ehret, Yannick Métier; (Mitte, von links): Florian Langenbach (Co-Trainer), Johannes Weide, Lukas Bing, Maximilian Maier, Bastian Thielecke, Maximilian Betzler, David Heim, Jonas Eble (Trainer); (vorne, von links): Nadja Hann (Physiotherapeutin), Manuel Ziegler, Marius Heitz, Sascha Rauer, Marvin Roche, Mirco Jentsch, Robin Dittrich, Ulrike Grottendorfer (Physiotherapeutin), Philipp Schäfer (Teammanager). Es fehlen: Robin Ziegler, Christoph Plscheck, Hannes Emrich, Jon Alvarez und Oliver Reiff. Foto: Wendling

Ein Auftaktprogramm, das es in sich hat

Wir wünschen viel Erfolg!

Südbadenliga Eble-Sieben will für die Gegner eine Herausforderung darstellen (lb). Nach sieben Jahren Landesliga ist der TuS Ottenheim zurück in der Südbadenliga und darf sich auf eine »attraktive Liga mit vielen Derbys« freuen, wie der sportliche Leiter Norbert Weide bei der Mannschaftsaufstellung betonte. Dafür kann Jonas Eble in seiner dritten Saison als Trainer auf einen großen Kader zurückgreifen. 16 Feldspieler zählen zum Aufgebot der Ried-Sieben. Bei den Torhütern ist Sascha Rauer nach Verletzung auf dem Weg zurück in die Mannschaft. Neuzugang Christoph Plschek wird nach einem Kreuzbandriss noch einige Zeit brauchen, um dem TuS helfen zu

können. Für ihn springt wieder einmal Routinier Florian Langenbach ein. »Das wird die sicherlich die schwierigste Saison seit meinem Amtsantritt«, so Eble. »Erfolg vergisst man leichter als Misserfolg.« So werden sich sicher auch die TuS-Anhänger an die neue Liga gewöhnen müssen. Eble weiß, dass vor allem die Neuzugänge ihre Zeit brauchen werden. Der Übungsleiter sieht sich als Dienstleister im Sinne der Mannschaft, »ich biete an, die Spieler müssen es annehmen.« Seine Mannschaft müsse den Rückstand zu den etablierten Teams der Liga aufholen, doch »das geht nicht in

der Vorbereitung, das geht nur in den Ligaspielen.« Dabei setzt man beim TuS auf die Tugenden der vergangenen Saison – soll heißen: Leidenschaft und die vorherige Herangehensweise an die Partien. »Wir wollen für die Gegner immer die absolute Herausforderung sein«, fordert Eble. Wer ihn kennt weiß, dass das keine Worthülsen sind. Seine Mannschaft wird stets versuchen, bestens vorbereitet in die Partien zu gehen. Dies soll dann im besten Fall zum Klassenerhalt führen. Nach der Niederlage zum Auftakt in Schutterwald steht mit der Partie bei der SG Köndringen/Teningen II die

nächste Hürde bevor. Das erste Heimspiel ist gegen den HGW Hofweier um den Ottenheimer Coach Ulf Seefeldt. Zudem gibt es dann ein Wiedersehen mit Boris Schnak. Eble sieht in dem kniffligen Programm aber auch einen Vorteil – man könne ohne Druck und ohne hohe Erwartungen agieren. Er hofft vor allem darauf, dass sein Team wieder auf den starken Rückhalt der TuS-Fans vertrauen kann. Einen wird man jedoch in den ersten Spielen noch vermissen: Ottenheims Toptorjäger Robin Dittrich ist nach einer Schulteroperation noch nicht spielbereit und wird wohl erst zur Rückrunde wieder auflaufen können.

AUTOHAUS FEINDEL Schwanau-Ottenheim • Telefon 0 78 24 / 23 71

DER KADER TuS Ottenheim Tor: Sascha Rauer, Christoph Plschek, Oliver Reiff, Marvin Roche, Florian Langenbach. Feld: Robin Ziegler, Maximilian Betzler, Lukas Bing, Robin Dittrich, Yannick Ehret, Yannick Metier, Mirco Jentsch, Marius Heitz, David Heim, Johannes Weide, Manuel Ziegler, Nils Schneckenburger, Bastian Thielecke, Hannes Emrich, Maximilian Maier, Jon Alvarez. Trainer: Jonas Eble (dritte Sai-

son). Co-Trainer: Florian Langenbach. Teammanager: Philipp Schäfer. Torwarttrainer: Peter Nippes. Sportliche Leitung: Norbert Weide, Stephan Wenz. Zugänge: Marius Heitz, Nils Schneckenburger (beide TuS Altenheim), Lukas Bing, Hannes Emrich (beide SG Köndringen/Teningen), Christoph Plschek (HC Hedos Elgersweier), Marvin Roche (eigene A-Jugend). Abgänge: Boris Schnak (HGW Hofweier).


Mit neuem Trainer schnell wieder nach oben Südbadenliga Damen des TV Lahr suchen mit Manfred Kurz den Weg zurück in die Oberliga / Viel Erfahrung vorhanden (büh). Mit neuem Trainer zurück in die Oberliga: Manfred Kurz soll die Damen des TV Lahr nach einer unbefriedigenden Saison, verbunden mit dem unglücklichen Abstieg, wieder aus der Südbadenliga nach oben führen. Die Qualität im Team ist trotz namhafter Abgänge vorhanden. Ein Absteiger ist oft Mitfavorit auf die vorderen Plätze. So auch der TV Lahr mit seinen erfahrenen Spielerinnen und dem neuen Mann an der Seite: Manfred Kurz. Die Abgänge von Alica Burgert nach Freiburg und Hanna Steinmetz nach Ottenheim sind sportliche Verluste. Dennoch verfügt die Mannschaft nach wie vor über stattliche Qualitäten. Diese werden von Beginn an gefordert sein: Gleich am ersten Spieltag gastiert der TV Lahr am 26. September beim selbsternannten Meisterschaftsanwärter SG Dornstetten/Alpirsbach. Eine gute Gelegenheit zu zeigen, wie man

Das Team des TV Lahr (hinten, von links): Fabienne Grothe, Tatjana Möller, Lara Ernst, Lena Schwörer, Sarah Huser, Laura Karl, Kristina Wansidler, Manfred Kurz (Trainer); (vorne, von links): Laura Strosack, Katrin Kern, Ann-Katrin Schmalz, Katharina Himmelsbach, Lena Kaufmann, Teresa Beathalter und Waltraud Niecholat (Abteilungsleiterin). Es fehlen: Eva Labusga (Betreuerin), Anika Tontsch und Philin Weber. Foto: Wendling den unglücklichen Abstieg aus der Oberliga verdaut hat. »Ich habe gleich im ersten Training an meine Spielerinnen appelliert, die Köpfe hochzuhalten und sich zum

Ziel zu nehmen, einfach wieder aufzusteigen«, so Kurz im Gespräch mit der »Lahrer Zeitung«. Wie der ehemalige Herrentrainer des TV Friesenheim erklärt, sei er von seiner neuen Mannschaft bestens aufgenommen worden. Er berichtet von einer bisher sehr gut laufenden Vorbereitung, zu der zuletzt auch eine Einheit im Fitnessstudio gehörte. »Meine Philosophie ist es, schnellen und druckvollen Handball zu spielen. Basis ist

jedoch die Abwehrarbeit«, so Kurz. Wie der Übungsleiter anfügt, würden im Angriff Spiele gewonnen, jedoch mit einer stabilen Abwehr Meisterschaften errungen werden. Begeistert ist man in den Reihen des TV Lahr auch von Neuzugang Lena Kaufmann. Die Außenspielerin, die vom Landesligisten SG Ohlsbach/ Elgersweier gekommen ist, habe laut Kurz bereits große Fortschritte gemacht und sich in ihre neue Mannschaft ein-

gefügt. Als Stärken seiner Truppe sieht Manfred Kurz die Erfahrung. Verbessert

werden soll aber noch das Rückzugsverhalten nach Ballverlusten.

DER KADER TV Lahr Tor: Katharina Himmelsbach, Anni Schmalz. Feld: Teresa Beathalter, Lara Ernst, Fabienne Grothe, Sarah Huser, Lena Kaufmann, Laura Karl, Katrin Kern, Tatjana Möller (Heim), Lena Schwörer, Laura Strosack, Anika Tontsch, Kristina

Wansidler, Philin Weber. Trainer: Manfred Kurz (1. Saison) Zugänge: Lena Kaufmann (SG Ohlsbach/Elgersweier), Fabienne Grothe (TV Lahr II). Abgänge: Hanna Steinmetz (TuS Ottenheim), Valerie Markstahler (HSG Meißenheim/Nonnenweier), Alica Burgert (HSG Freiburg).

Das Übergangsjahr geht Kenzingen mit einer Mini-Mannschaft an Oberliga BW Fünf Abgängen steht ein Zugang gegenüber / Klassenerhalt ist Ziel / Start misslungen: drei Niederlagen in drei Spielen (tom). Ausgedünnt präsentierte sich der Kader des Oberligisten TB Kenzingen zum Start in die dritte BWOL-Saison, die für den TBK am 28. August mit dem Spiel in Willstätt begonnen hat. Leistungsträger wie Wojciech Bablewski (Karriereende), Andrius Zigelis, Philipp Schollmeyer (Studium) und Boris Hüglin (SF Eintracht Freiburg) haben die Üsenberger verlassen und damit quantitativ wie qualitativ Lücken

gerissen. So ist der TBK die Saison mit einem nur zwölf Mann umfassenden Mini-Aufgebot angegangen. Lediglich Benjamin Pommeranz kam aus der zweiten Mannschaft hinzu. Immerhin hat Vilius Juozaitis klargestellt, dass er ein weiteres Jahr in Kenzingen bleibt. Wäre auch der litauische Topwerfer gegangen, die Kenzinger Chancen wären wohl stark gesunken. Unmittelbar vor dem Start ereilte Trainer Aurelijus Ste-

Die Mannschaft des TB Kenzingen in der neuen Saison (hintere Reihe, von links): Daniel Bodemer (Zeitnehmer), Niklas Kudernak, Vilius Juozaitis, Aurelijus Steponavicius, Denis Michelbach, Malte Sauer (Physiotherapeut); (vordere Reihe, von links): Benjamin Pommeranz, Benjamin Rollinger, Michael Schiffner, Lars Langner, Sebastian Schäfer, Dalius Rasikevicius. Es fehlen: Tobias Hüglin, Kevin Abu Höfer, Janik Pommeranz, Martin Hering (Torwarttrainer) und Torsten Oertle (Betreuer). Foto: Wendling ponavicius dann auch noch eine personelle Hiobsbotschaft: Kapitän Denis Michelbach hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und fällt voraussichtlich die komplette Hinrunde aus. Trotz einer insgesamt gelungenen Vorbereitung, in deren Verlauf unter anderem gegen Teams wie die Südbadenligisten TV Herbolzheim, SG Waldkirch/Denzlingen sowie den französischen Bundesligisten Sélestat Alsace getestet wurde, lässt sich absehen, dass eine richtig harte Saison bevorsteht. Steponavicius absolviert in Kenzingen

seine mittlerweile neunte Spielzeit. Der Litauer weiß um die schwierige Ausgangsposition und hat daher auch lediglich den Klassenerhalt als Saisonziel ausgegeben. Bereits dieses Ziel wird alle möglichen TBK-Kräfte binden. Vom Abstieg soll nun noch längst nicht die Rede sein. Allerdings erinnern die schwierigen Bedingungen durchaus an die Ausgangslage vor drei Jahren. Seinerzeit mussten die Breisgauer über viele Monate hinweg mit einem verletzungsbedingt immer stärker ausgedünnten Aufgebot agieren. Langfristig war der Sub-

stanzverlust zu groß, das Abrutschen im Klassement nicht mehr zu kompensieren. Die aktuelle Spielzeit ist insgesamt als »Übergangsjahr« zu sehen, da intern bereits eine Umstrukturierung vorbereitet wird. Soll heißen: Künftig sollen wieder verstärkt jüngere, eigene Spieler aufgebaut und in den Kader eingebaut werden. Dass auch Rückschläge wegzustecken sind, zeigten bereits die ersten drei Spiele in der Oberliga: Diese gingen mit neun, drei und sechs Treffern Unterschied jeweils an den Gegner.

DER KADER TB Kenzingen Tor: Michael Schiffner, Lars Langner. Feld: Denis Michelbach, Sebastian Schäfer, Janik Pommeranz, Tobias Hüglin, Benjamin Rollinger, Niklas Kudernak, Vilius Juozaitis, Kevin Abu Höfer, Benjamin Pommeranz, Dalius Rasikevicius. Trainer: Aurelijus Steponavicius (neunte Saison). Zugang: Benjamin Pommeranz (TB Kenzingen II). Abgänge: Wojciech Bablewski (Laufbahnende), Andrius Zigelis (HSG Kastellau-Simmern), Philipp Schollmeyer (Studium), Boris Hüglin (SF Eintracht Freiburg), Matthias Emmenecker (Auslandsjahr).


Die Mannschaft des TuS Schutterwald (hintere Reihe, von links): Alfons Quarti (Teammanager), Michael Herzog, Sven Gieringer, Moritz Pilsitz, Tim Heuberger, Fabian Huck, Fabian Schindler, David Salameh (sportlicher Leiter); (mittlere Reihe, von links): Simon Herrmann (Trainer), Jessica Gronwald (Physiotherapeutin und Athletiktrainerin), Paolo Scavelli, Johannes Silberer, Michael Decker, Andreas Bachmann, Florian Herzog, Hans Schley (Torwarttrainer); (vordere Reihe, von links): René Wöhrle, Raphael Herrmann, David Bindner, Patrick Wegner, Michael Knuth und David Körkel. Foto: Wendling

Zielstrebigkeit, Empathie und Ehrgeiz Südbadenliga Simon Herrmann ist kein unerfahrener Frischling mehr / Schutterwalds Trainer hat gutes Personal zur Verfügung (tom). In den vergangenen zwei, drei Jahren zählte die Mannschaft des TuS Schutterwald stets verlässlich zum erweiterten Spitzenkreis der Südbadenliga. Dort wird sie auch in der Saison 2015/16 erwartet. Jugend bleibt bei den »roten Teufeln« der Ortenau in bewährter Weise ein Schlüsselwort. Das beginnt schon auf der Trainerposition, wo der bisherige Co-Trainer Simon Herrmann den verdienten Bernd Junker als Chef ablöst. Herrmann ist kein unerfahrener Frischling, vielmehr ein analytischer Beobachter, der durch seine Zeit als Jugendtrainer bei seinem Heimatverein und die vergangenen drei Jahre in der Zusammenarbeit

mit seinem Vorgänger viel lernen konnte. Bereits Ende Januar machte der Verein den Trainerwechsel zur neuen Saison publik, geschadet hat das der weiteren erfolgreichen Kooperation nicht. Was zeichnet den Neuen aus? TuS-Vorsitzender Jonas Karcher berichtete vom intensiven Austausch mit den Köpfen der Mannschaft, bescheinigte Herrmann »Ahnung vom Handball« sowie Eigenschaften wie Zielstrebigkeit, Empathie und Ehrgeiz. Daraus folgerte Karcher rhetorisch: »Warum soll man so jemandem keine Chance geben?« Simon Herrmann steht kein Co-Trainer zur Verfügung, dafür rückt David Salameh als Teammanager noch näher an das Team heran. An gutem Personal mangelt es Coach Herrmann nicht.

Zwar haben Michael Scheer und Marvin Lehmann den TuS verlassen. Doch neben den Jugendlichen Rene Wöhrle und Paolo Scavelli, die ebenso in den Kader übernommen wurden wie Moritz Pilsitz und Patrick Wegner aus den Herren II, kommen mit Andreas Bachmann (Waldkirch/Denzlingen) und Michael Knuth (Altenheim) zwei bekannte Größen zurück. Routinier Knuth wurde reaktiviert, weil David Bindner und Raphael Herrmann unter der Woche beruflich stark eingespannt sind. Regelmäßiges Training und entspanntes Anreisen zu den Spielen sind unter diesen Voraussetzungen nicht automatisch garantiert, wie Beispiele der Vorsaison zeigten. Knuth gilt daher als wichtiger Baustein, der zur Verfügung steht,

wann immer Engpässe auftreten sollten. Nach wie vor ist das Aufgebot bestens besetzt, wobei sich die Verantwortlichen wünschen, wenigstens diesmal von den Verletzungssorgen vergangener Jahre verschont zu bleiben. Da aber

Michael Herzog unmittelbar vor Saisonstart einen Kreuzbandriss erlitt, kann Herrmann bereits frühzeitig froh sein, einen großen Kader zu haben. Einmal mehr kann der TuS Schutterwald eine wichtige

Rolle im erweiterten Spitzenkreis spielen – vorausgesetzt, die Verletzungen bleiben im Rahmen und die Kräfte reichen bis zum Saisonende. Zum Auftakt feierten die Schutterwälder einen Heimsieg über Ottenheim.

DER KADER TuS Schutterwald Tor: David Bindner, Raphael Herrmann, Michael Knuth, Patrick Wegner. Feld: Tim Heuberger, Paolo Scavelli, Fabian Huck, Rene Wöhrle, Michael Herzog, David Körkel, Yannik Bindner, Florian Herzog, Moritz Pilsitz, Michael Decker, Fabian Schindler, Sven Gieringer, Johannes Silberer, Andreas Huck, Andreas Bachmann.

Trainer: Simon (erste Saison)

Herrmann

Zugänge: Andreas Bachmann (SG Waldkirch/Denzlingen), Michael Knuth (TuS Altenheim), Moritz Pilsitz, Patrick Wegner (beide TuS Schutterwald II), Rene Wöhrle, Paolo Scavelli (beide eigene Jugend). Abgänge: Michael Scheer (TV Oberkirch), Marvin Lehmann (HC Hedos Elgersweier).

 Lackierungen aller Art  Unfallinstandsetzung  Karosseriebau 77746 Schutterwald · Burdastraße 19 Telefon 07 81/5 27 70 · Fax 6 70 56

Südbadenliga ist für einige Akteure eine sportliche Herausforderung Südbadenliga Klassenerhalt bei Oberhausen oberstes Ziel / Kader verfügt mit Hilß, Michel, Martinez und Moser über Erfahrung (tom). Nach einer überzeugenden Landesligasaison, die mit der souveränen Meisterschaft gekrönt wurde, ist der TuS Oberhausen wieder zurück in der Südbadenliga. Die Hüsemer stellen sich der höheren Klasse mit einem breiten Kader, der lediglich einen einzigen Abgang verzeichnete. Torhüter Thorsten Trahasch hat seine Laufbahn beendet, er übernimmt ab sofort die Betreuung der TuSDamen. Neu hinzugekommen sind der flexible Rückraumshooter Yannik Cesar und Torhüter Felix Eggert (beide SF Eintracht Freiburg) sowie für den linken Rückraum Dominik Gehring (TB Kenzingen). Kurz vor Beginn der Runde hat sich außerdem noch der Ottenheimer Pascal Ostermann dem Team angeschlossen. Am ersten Spieltag feierte er ein gutes Debüt, erzielte beim Auswärtssieg in Kappelwindeck/Steinbach sechs Treffer. »Unsere Neuzugänge waren allesamt Wunschspieler des Trainers. Die Südbadenliga stellt für die meisten Neuland dar, sodass die sportliche Herausforderung gegeben ist«, führt TuS-Abteilungsleiter Michael Moser aus. Nach der souveränen Vorsaison muss

die zu erwartenden direkten Kellerkonkurrenten konstant punkten muss, um zu bestehen.

DER KADER TuS Oberhausen

Die Truppe des TuS Oberhausen in der Spielzeit 2015/16 (hinten, von links): Clément Martinez, Pascal Ostermann, Benjamin Michel, Yannik César, Christoph Moser, Maximilian Meier, Rainer Klosa; (mittlere Reihe, von links): Thomas Armbruster, Michael Moser (Abteilungsleiter), Thomas Früh (Vorsitzender), Fabien Stoeffler, Alexander Moser, Florian Stern, Dominik Gehring, Markus Metzger, Lena Schwörer (Physiotherapeutin); (vorne, von links): Josua Maurer, Felix Eggert, Christian Hilß und Alexander Heß. Foto: Wendling sich das Team von Trainer Thomas Armbruster darauf einstellen, wieder die eine oder andere Niederlage mehr einzustecken. Entsprechend realistisch sind die Zielsetzungen angelegt. »Unser Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt«, so Moser unmissverständlich. Über Erfahrung für die Südbadenliga verfügt der TuS-Ka-

der zweifellos. Dafür bürgen allein schon Namen wie Christian Hilß im Tor, Benjamin Michel, Spielmacher Clément Martinez oder aber die Tormaschine Alexander Moser. Auf dem Feld zeichnen sich die Hüsemer seit Jahren schon durch ihre rustikale Gangart aus, doch der Trainer hat dem Aufgebot über die

vergangenen zweieinhalb Jahre längst eine Handschrift verpasst. Nachdem die Hürde bei der SG Kappelwindeck/Steinbach erfolgreich genommen wurde, steht an diesem Samstag (20 Uhr) das Heimspiel gegen den TV Herbolzheim an. Gelingt der Armbruster-Truppe ein passabler Start, könnte ge-

steigerte Sicherheit dafür sorgen, sich möglichst schnell und langfristig von der Abstiegszone zu entfernen. Die Konkurrenz, das wissen Verantwortliche wie Aktive, ist so groß wie seit einigen Jahren nicht mehr. Die Klasse zu halten, ist eine ambitionierte Aufgabe, wobei Oberhausen gerade in den Duellen gegen

Tor: Christian Hilß, Felix Eggert. Feld: Benjamin Michel, Dominik Gehring, Gérald Gander, Alexander Heß, Markus Metzger, Alexander Moser, Fabian Kölblin, Raphael Kunz, Christoph Moser, Josua Maurer, Maximilian Meier, Florian Stern, Yannik Cesar, Fabien Stoeffler, Clément Martinez, Valentin Zecha. Trainer: Thomas Armbruster (dritte Saison). Zugänge: Yannick Cesar (SF Eintracht Freiburg), Dominik Gehring (TB Kenzingen), Felix Eggert (SF Eintracht Freiburg). Abgang: Thorsten Trahasch (Laufbahnende).

IM NETZ Die Handballbeilage online lesen. www.lahrer-zeitung.de


Die erste Herrenmannschaft der »Aldner« in der Saison 2015/16 (hintere Reihe, von links): Marco Fels, Marco Weidtmann, Alexandre Michel, Oliver Valha, Gerry Sutter, Noel Lefevre, Frederik Simak, David Reuter, Jonathan Fischer; (vorne, von links): Markus Karagöz (Physiotherapeut), Maximilian Fitz, Marius Bachmann, Alexander Macher, Thomas Bauer, Philipp Grangé, Florian Freund, Marvin Schilling, Fabrice Maier und Timo Heuberger (Trainer). Es fehlen: Peter Sutter und Florian Hühn. Foto: Wendling

Alles möglich – nach oben wie nach unten Südbadenliga Altenheims Abteilungsleiter »Charly« Jund erwartet eine »extrem ausgeglichene Südbadenligasaison« (tom). Zum zweiten Mal in zwei Jahren musste Südbadenligist TuS Altenheim einen massiven Personalverlust einstecken. Gleich ein halbes Dutzend Akteure hat den Verein verlassen. Hinzu kommt, dass Oliver Maier berufsbedingt kürzer treten will. »Wir haben durch die Wechsel an Erfahrung, aber auch an spielerischer Qualität Abstriche machen müssen«, verhehlt Karl-Heinz Jund, TuSAbteilungsleiter Handball, nicht. Lücken wurden mit erfahrenen und jungen Kräften gefüllt. Erfahren sind Marco Weidtmann (TV Willstätt), der aus der eigenen Jugend stammt, und Torhüter Philipp Grangé (SG Köndringen/Te-

ningen), der sich zusätzlich als Nachwuchscoach engagiert. »Beide bringen Erfahrungen mit, gerade mit Philipp verbinden wir einige Hoffnungen«, so Jund. Der reaktivierte David Reuter und Torhüter Florian Freund (HC Hedos Elgersweier) sind bekannte Gesichter in Altenheim, dazu kommen zwei weitere Neue: Florian Hühn (Forst/Rückraum) und Alexander Macher (Vöhringen/Tor) konnten »unter glücklichen Fügungen« (Jund), berufsbedingt oder wegen Vereinssuche, gewonnen werden. Insgesamt trägt eine sehr junge Truppe die Altenheimer Farben, deren Saisonabschneiden so schwer zu prognostizieren scheint wie selten. »Die Südbadenliga ist extrem ausgeglichen, sodass für uns

alles möglich scheint, nach oben wie nach unten. Der Kader wird in der Lage sein, an guten Tagen jeden Konkurrent zu schlagen. Fehlen jedoch ein paar Prozente, kann auch gegen jeden verloren werden«, meint Jund. An der Ligaspitze erwartet er Mannschaften wie Hofweier und Schutterwald, während Muggensturm/Kuppenheim schwer einzuschätzen sei. Das Gros des neuen TuS Altenheim besteht aus der jungen Garde, Akteuren wie Gerry Sutter, Jonathan Fischer, Frederik Simak und Marvin Schilling. Da die Jungen zudem in der A-Jugend-Bundesliga zum Einsatz kommen, »müssen wir stark darauf bedacht sein, die Belastung der Jungs zu dosieren, sie nicht zu verheizen«, betont Jund. Die Trainer der Herren I (Timo

Heuberger), Herren II (Marc Nimke) und A-Jugend (Michael Schilling) arbeiten ähnlich eng zusammen wie im Vorjahr, zwischen den Teams soll eine hohe Transparenz herrschen. Klar ist aber: »Der Fokus gilt der ersten Mannschaft«, hebt Jund heraus. Stichwort Trainer: Der Tausch zwischen Michael Schilling und Timo Heuberger ging reibungslos vonstatten. Jund: »Timo kannte bereits viele Spieler durch die Jugend, alles verlief unproblematisch.« Schwerer könnte dagegen der Saisonstart verlaufen, da Spieler wie Alexander Macher und Peter Sutter (beide im Urlaub) sowie Marvin Schilling (verletzt) fehlen. »Wir müssen mit Startproblemen rechnen, dann aber schnell den Weg in die Runde finden«, weiß Jund.

Immerhin: Im ersten Saisonspiel gegen den BSV Sinzheim lieferte der TuS beim 31:19-Erfolg eine überzeugen-

de Vorstellung ab. Weitere können – wenn es nach den Altenheimer Verantwortlichen geht – gerne folgen.

ha (Betreuer), Daniel Sester (Ziel unbekannt), Marius Bachmann, Fabrice Maier (beide Herren I). Zugänge: Lukas Schäfer, Lukas Lehmann, Moritz Abele, David Teufel, Tobias Biegert (alle eigene Jugend), Marcel Jundt (TuS Schuttern), Marius Reiter (nach Verletzungspause), Jannik Nautascher (Herren III), Florian Freund (HC Hedos Elgersweier), Jan Meinlschmidt (TV Sulz), Dominik Rubin (TuS Ottenheim), Lennard Kugler (SG Schramberg/Sulgen), Matthias Meßmer (SG Kappelwindeck/Steinbach).

Das Team des TuS Altenheim II (hintere Reihe, von links): Tobias Biegert, Noel Lefevre, Alexandre Michel, Timo Leibiger, Marius Reiter, Jannik Nautascher, Oliver Gieringer, Philip Kugler, Michael Cziollek, David Reuter; (vorne, von links): Timo Heuberger (Trainer Altenheim I), Marcel Jundt, Maximilian Fitz, Florian Freund, Alexander Macher, Lukas Schäfer, Thomas Bauer, Marius Bachmann, Moritz Abele, Fabrice Maier. Es fehlen: Marc Nimke (Trainer), Sebastian Schneider und Lukas Lehmann. Foto: Wendling

DER KADER TuS Altenheim Tor: Philipp Grangé, Thomas Bauer, Florian Freund, Alexander Macher. Feld: Noel Lefevre, Peter Sutter, Marco Fels, Alexandre Michel, Fabrice Maier, Oliver Valha, Maximilian Fitz, Gerry Sutter, Jonathan Fischer, Marco Weidtmann, Marius Bachmann, Frederik Simak, Florian Hühn, David Reuter, Marvin Schilling. Trainer: Timo Heuberger (erste Saison). Zugänge: Philipp Grangé (SG

Köndringen/Teningen), Marco Weidtmann (TV Willstätt), Alexander Macher (SC Vöhringen), Florian Freund (HC Hedos Elgersweier), Florian Hühn (TV Forst), David Reuter (zurück nach Studienpause). Abgänge: Max Echle (SV Ohlsbach), Nils Schneckenburger, Marius Heitz (beide TuS Ottenheim), Michael Knuth (TuS Schutterwald), Oliver Maier (tritt berufsbedingt kürzer), Ekrem Köse (Württemberg), Marco Huck (berufliche Gründe).

DER KADER TuS Altenheim II Tor: Lukas Schäfer, Florian Freund, Matthias Meßmer. Feld: Marius Reiter, Moritz Abele, Timo Leibiger, Marcel Jundt, Sebastian Schneider, Lukas Lehmann, Michael Cziollek, Jannik Nautascher, Alexandre Michel, Jaimie Heini, Philip Kugler, Jan Meinlschmidt, Tobias Biegert, Dominik Rubin, Lennard Kugler, Oliver Gieringer, David Teufel. Trainer: Marc Nimke. Abgänge: Johannes Wolf (SV Zunsweier), Christian Grothmann (Herren III), Tobias Val-

plungen inkl. Anhängerkup ab n Zubehör scho

*Preis in Euro, zzgl. Montage

Schaflacher Weg 1 · 77743 Altenheim Telefon 07807 2121 · Fax 3439 rinkel@t-online.de

IM NETZ Die Handballbeilage online lesen. www.lahrer-zeitung.de

Stamm der »Zweiten« nach wie vor ein dünner Landesliga Wie kommt der TuS II mit den wechselnden Besetzungen zurecht? (mn/red). Nachdem der Klassenerhalt in der vergangenen Saison in den Relegationsspielen gegen Alemannia Zähringen gesichert werden konnte, geht die Altenheimer »Zweite« auch in der Saison 2015/16 in der Landesliga Nord auf Punktejagd. In zahlreichen Trainingsein-

heiten, größtenteils gemeinsam mit der in der Südbadenliga spielenden ersten Mannschaft absolviert, wurde der Grundstein für eine – aus Altenheimer Sicht – hoffentlich erfolgreiche Saison gelegt. Im Fokus stand die individuelle Weiterentwicklung der Spieler, da sich der Kader der

»Aldner Zweiten« wie schon im vergangenen Jahr aus einem recht kleinen Stamm an Aktiven zusammensetzt, der mit zahlreichen talentierten Jugendspielern ergänzt wird. Wie sich die Mannschaft in einer der – dem Papier nach – stärksten Landesligen der vergangenen Jahre schlägt, wird nicht unwesentlich davon abhängen, wie gut der Spagat zwischen Südbadenliga, A-Jugend-Bundesliga und Landesliga gelingt. Und wie das Team mit den wechselnden Besetzungen zurecht kommt. So steht als Zielsetzung in

sportlicher Hinsicht mit dem Erreichen des Klassenerhalts auch ein vermeintlich bescheidenes »kleines Brötchen« auf dem (Speise)-Plan, welches jedoch möglichst früh gegessen sein sollte. Kein leichtes Unterfangen allerdings, da man auf Altenheimer Seite von einer sehr ausgeglichenen Landesliga ausgeht, in der die beiden Absteiger aus der Südbadenliga, der TuS Helmlingen und der HTV Meißenheim, zu den Titelfavoriten zählen. Im ersten Saisonspiel war Altenheim II mit 29:27 gegen Zunsweier erfolgreich.


Das Gesicht des Hofweierer Teams in der Saison 2015/16 (hintere Reihe, von links): Stefan See, Maximilian Schulz, Timo Häß, Patrick Ruf, Roman Einloth, Pascal Czauderna, Mannschaftsarzt Paul Hefner, Physiotherapeutin Daniela Hesse; (mittlere Reihe, von links): Trainer Ulf Seefeldt, Henning Einloth, Lukas Schade, Timo Spraul, Jakob Groh, Boris Schnak, Valentino Kopf, Luca Barbon, Zeitnehmer Michael Hogenmüller; (vordere Reihe, von links): Tim Stocker, Stephan Irslinger, Patrick Herrmann, Marc Sieverding und Manuel Cybulski. Es fehlen: Co-Trainer Tobias Buchholz und Sebastian Schulz. Foto: Wendling

»Natürlich wollen wir wieder oben mitspielen« Südbadenliga Hofweiers Coach Ulf Seefeldt sieht seinen Kader in dieser Saison breiter und qualitativ besser aufgestellt (ps/red). Mit einem Erfolg bei der SG Waldkirch/Denzlingen ist der HGW Hofweier in die Südbadenligasaison gestartet. Es gilt, weiter am Feintuning zu arbeiten, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Der HGW Hofweier will sich auf lange Sicht in dieser Saison wieder bei den Spitzen-

teams festsetzen. Trainer Ulf Seefeldt sieht seinen Kader breiter und qualitativ besser aufgestellt als noch in der vergangenen Spielzeit. Nur zu gerne würde man, nach Platz vier 2013/14 und Rang drei in der Runde 2014/15, wieder möglichst lange um die Aufstiegsplätze mitkämpfen. »Natürlich wollen wir oben mitspielen«, betont Seefeldt. Um dieses Ziel zu untermauern, muss aber ein guter

Start her. Mit dem Erfolg in Waldkirch ist dies gelungen, wenngleich noch nicht alles Gold war, was glänzte. Notiert hatte sich Seefeldt zwei vergebene Siebenmeter, Nachlässigkeiten in der Abwehr, so nach den klaren Führungen beim 4:0 in der Anfangsphase und beim 19:13 kurz nach der Pause, aber auch in den Schlussminuten. Mit etwas mehr Konzentration beim Abschluss hätte der Erfolg in Waldkirch/Denzlingen höher ausfallen können. Daran gilt es in den nächsten Trainingseinheiten und in den nächsten Partien zu arbeiten. Es wäre wichtig, Schwächephasen zu vermeiden und noch konstanter aufzutreten. Mit den Zugängen, aber

auch den Rückkehrern, bieten sich dem Trainer sowohl in der Abwehr als auch am Kreis und im Rückraum wesentlich bessere Alternativen. Boris Schnak (kam aus Ottenheim) und Timo Häß (zuletzt beim HTV Meißenheim) haben sich schnell zurecht gefunden. Stefan See und auch Sebastian Schulz haben ihre Verletzungen auskuriert. Talent Henning Einloth, vom eigenen Nachwuchs, hat noch Probleme mit der Patellasehne. Mit einer Schulterverletzung plagt sich Torwart Patrick Herrmann herum. Deswegen werden Routinier Stephan Irslinger und der junge Marc Sieverding anfangs noch mehr Verantwortung übernehmen müssen. Im ersten

Spiel begann im Tor Marcel Hilger, während Irslinger im zweiten Abschnitt zwischen den Pfosten stand. Heute gilt es nun für die Grün-Weißen, gegen den TuS

Was für eine Platzierung in der Landesliga am Ende herauskommt, wird wie in den vergangenen Jahren auch überwiegend davon abhängig sein, inwieweit Spieler aus

Steißlingen in der Hohberghalle nachzulegen. Anschließend geht die Reise zum TuS Ottenheim – ein Verein, den Seefeldt und Boris Schnak natürlich bestens kennen.

DER KADER HGW Hofweier

Trainer: Ulf Seefeldt.

Tor: Stephan Irslinger, Patrick Herrmann, Marc Sieverding. Feld: Stefan See, Maximilian Schulz, Timo Häß, Patrick Ruf, Roman Einloth, Pascal Czauderna, Henning Einloth, Lukas Schade, Timo Spraul, Jakob Groh, Boris Schnak, Valentino Kopf, Luca Barbon, Tim Stocker, Manuel Cybulski, Sebastian Schulz.

Zugänge: Sebastian Schulz (TuS Altenheim), Boris Schnak (TuS Ottenheim), Timo Häß (HTV Meißenheim), Pascal Czauderna (SV Schutterzell), Henning Einloth, Marc Sieverding (beide eigene Jugend). Abgänge: Eike Neff (HGWReserve), Lukas Groh (Pause), David Ürek (Weltreise).

dem Kader der Südbadenliga bei der Reserve mitwirken können. Schließlich werden einige Akteure aus dem Kader der Landesliga aus unterschiedlichen Gründen wäh-

rend der Woche nicht immer am Mannschaftstraining teilnehmen können. Der Auftakt morgen Abend hat es aber in sich: Hofweier II trifft auf Helmlingen.

DER KADER HGW Hofweier II Tor: Marcel Hilger, Yannik Rottler, Simon Feger. Feld: Eike Neff, Phillipp Wolber, David Monschein, Fabian Brückner, Steffen Stocker, Lukas Eichhorn, Ruben Zimmermann, Jochen Remmel, Marius Deger, David Kopf, Daniel Ruf, Felix Weiser, Mathis Isenmann, Jonas Eichhorn,

Max Mattes. Trainer: Marco Barbon und Tobias Ruf. Zugänge: Fabian Brückner, Lukas Eichhorn, Marius Deger (alle eigener Nachwuchs), Daniel Ruf, Felix Weiser (dritte Mannschaft), Mathis Isenmann, Jonas Eichhorn, Max Mattes (alle A-Jugend). Abgänge: Georg Fischinger (SV Schutterzell).

Mit Veränderungen ist zu rechnen Landesliga HGW II hofft auf Ligaverbleib (ps/red). Nach dem glänzenden, aber durchaus überraschenden fünften Tabellenplatz in der vergangenen Runde, hat sich bei der Reserve des HGW Hofweier einiges verändert. Für Coach Frank Ehrhardt haben Marco Barbon und Tobias Ruf den Platz auf der Trainerbank übernommen.

Auch bei der Zusammensetzung der Mannschaft ergeben sich wieder – wie eigentlich fast jedes Jahr – große Veränderungen. Aber das ist nun einmal so bei einer Reserve, deren Hauptzweck es ist, als Unterbau für die erste Mannschaft zu dienen und den Nachwuchs nach und nach an die Südbadenliga heranzufüh-

Die zweite Mannschaft des HGW Hofweier (hintere Reihe, von links): Lukas Eichhorn, David Kopf, Steffen Stocker, Felix Weiser, David Monschein, Jochen Remmel; (vordere Reihe, von links): Trainer Marco Barbon, Daniel Ruf, Philipp Wolber, Mathis Isenmann, Marcel Hilger, Fabian Brückner und Niklas Rudolph. Foto: Wendling

ren. Für das Trainergespann ist die Sicherung der Landesliga deshalb auch das wichtigste Ziel der neuen Saison – der Klassenerhalt des HGW Hofweier II hat oberste Priorität.


TVH: Das Aufgebot umfasst lediglich 14 Spieler Südbadenliga Herbolzheim hofft, von Verletzungen verschont zu bleiben / Sigurjón Sigurðsson steht auf der Kommandobrücke (tom). Der TV Herbolzheim hat in der vergangenen Saison gerade noch so den Klassenerhalt geschafft. Nun startet der Südbadenligist mit einem neuen Trainerteam in die Saison 2015/16. Auf der Kommandobrücke haben künftig Coach Sigurjón Sigurðsson und Co-Trainer Mario Reif das Sagen. Der Isländer Sigurðsson war zu aktiven Zeiten Nationalspieler seines Landes, Toptorschütze der isländischen Liga und lief für eine Zweitligasaison auch beim TuS Schutterwald auf. Aus dieser Zeit kommen auch die bis heute gehaltenen Kontakte nach Südbaden. Mario Reif wiederum ist in Herbolzheim bestens bekannt, trainierte auch schon einmal Unterharmersbach und Seelbach. Beide Trainer wissen, dass die kommende Debütsaison alles andere als einfach wird. Das hat mehrere Gründe. Unter anderem musste die Mannschaft nach einer regelrechten »Seuchensaison« erst wieder aufgerichtet werden. Wiederholte Verletzungen von Leistungsträgern wie Erik

fahren sollen. Gelingt das, hält Otmar Haag, seit langen Jahren Pressesprecher und Beobachter des TVH, die Zielsetzung des Vereins, ein Abschneiden im vorderen Tabellendrittel, für machbar. Insgesamt sei die Liga ausgeglichen, überraschende Entwicklungen nicht auszuschließen, so Haag. Immerhin: Im ersten Saisonspiel gab es einen 27:17-Erfolg über den HC Hedos Elgersweier. Am heutigen Samstag, 20 Uhr, steht das brisante Derby beim TuS Oberhausen an.

DER KADER TV Herbolzheim

Die Mannschaft des Handball-Südbadenligisten TV Herbolzheim (hintere Reihe, von links): Florian Troxler, Erik Ziehler, Frank Reymann, Niklas Pommeranz, Jan Kuhn, Jannick Lehmann; (vorne, von links): Sigurjón Sigurðsson (Trainer), Tobias Kaiser, Yannick Guth, Daniel Walter, Jonas Chaloupka, Benjamin Gremmelspacher, Michael Brandt, Thomas Weinbrecht (Betreuer) und Mario Reif (Co-Trainer). Es fehlen: Kamber Urlu und Manuel Brandt. Foto: Wendling Ziehler lähmten die Breisgauer über lange Zeiträume. Hinzu kommt, dass der Kader ebenfalls ausdünnte. Die Abgänge von Florian Wöhrle (Meißenheim), Dominik Köbele und Daniel Blum (beide nach Ringsheim) wurden lediglich durch die beiden aus der A-Jugend aufgerückten Manuel und Michael Brandt

aufgefüllt. Insgesamt gehören lediglich 14 Spieler zum Aufgebot. In der Vorbereitung stand – wie fast in jedem Sommer – die Breisgauhalle längere Zeit nicht für Trainingszwecke zur Verfügung. Konditionsarbeit und ein Trainingswochenende im Harmersbachtal waren ebenso tragende Elemente der

Vorbereitung wie Vergleiche mit dem Schweizer Drittligisten TV Pratteln oder dem benachbarten Oberligisten TB Kenzingen. Abzuwarten bleibt, wie schnell sich das neue Trainergespann und die Mannschaft aneinander gewöhnen können und wie schnell sich die erarbeiteten Ziele auf dem

Feld in die Tat umsetzen lassen. Vor allem eine geringere Zahl von Verletzungen würde aus Herbolzheimer Sicht bereits eine Verbesserung bedeuten. Viel Last ruht einmal mehr auf den Schultern von Tobias Kaiser und Erik Ziehler, die von Niklas Pommeranz und Florian Troxler Entlastung er-

Tor: Daniel Walther, Jonas Chaloupka. Feld: Erik Ziehler, Frank Reymann, Niklas Pommeranz, Tobias Kaiser, Jannick Lehmann, Kamber Urlu, Florian Troxler, Yannik Guth, Jan Kuhn, Benjamin Gremmelspacher, Manuel Brandt, Michael Brandt. Trainer: Sigurjón Sigurðsson (erste Saison); Co-Trainer: Mario Reif (erste Saison). Zugänge: Manuel Brandt, Michael Brandt (beide eigene Jugend). Abgänge: Dominik Köbele, Daniel Blum (beide TuS Ringsheim), Florian Wöhrle (HTV Meißenheim).

Der TuS Ringsheim in der Spielzeit 2015/16 (hintere Reihe, von links): Jochen Reymann (Scout und sportlicher Berater, Florian König (Spielertrainer zweite Mannschaft), Daniel Blum, Gabriel Kaufmann, Jan Schlötzer, Felix Kothmeier, Co-Trainer Stefan Füllbrandt; (mittlere Reihe, von links): Abteilungsleiter Stephan Große-Rohde, Zeitnehmer Wolfgang Walter, Michael Schlötzer (Förderverein), Physiotherapeutin Miriam Wieber, Physiotherapeut Uwe Kölblin, Tortwarttrainer Siegfried Stöcklin, Artur Ribsam, Dominik Köbele, Arthur Buchmiller, Lukas Hildebrandt, Timo Grafmüller, Trainer Heiko Rogge; (vorne, von links): Cornelius Mutz, Dominik Klausmann, Romain Pierron, Fabian Ohnemus, Tobias Blust, Stefan Kaufmann und Tobias Eder. Es fehlen: Daniel Stöcklin, Vincent Oßwald, Maximilian Feist und Maximilian Biehler. Foto: Wendling

Neue Herausforderung für den TuS Ringsheim Landesliga Mannschaft geht in dieser Saison in der Nord-Staffel an den Start (tom). Der TuS Ringsheim wird in der Landesliga Nord mit einer ganz neuen sportlichen Herausforderung konfrontiert. Nach der Auf- und Abstiegssituation in der Südbadenliga und in beiden Landesligen wechselte der TuS auf eigenen Wunsch von der Staffel Süd gen Norden. Der Hintergrund ist nicht zuletzt wirtschaftlicher Natur. »Fünf Fahrten an den Bodensee und drei weitere lange Fahrten in den Schwarzwald wären mit großen finanziellen Aufwen-

dungen verbunden gewesen«, sagt Handball-Abteilungsleiter Stephan Große-Rohde. Die neue Staffel bringt unbekannte Aspekte mit sich. Von einem konkreten Saisonziel wird in Ringsheim Abstand genommen. Der TuS verfolgt weiter konsequent sein Jugendkonzept, will sich spielerisch mit seinem jungen Team weiterentwickeln. »Die Liga ist neu, zudem gab es einschneidende personelle Veränderungen. So ist es schwer, Prognosen zu wagen und Zie-

DER KADER TuS Ringsheim Tor: Tobias Blust, Romain Pierron, Fabian Ohnemus. Feld: Maximilian Feist, Tobias Eder, Stefan Kaufmann, Cornelius Mutz, Vincent Oßwald, Dominik Köbele, Felix Kothmeier, Gabriel Kaufmann, Timo Grafmüller, Maximilian Biehler, Artur Ribsam, Daniel Blum, Jan Schlötzer, Daniel Stöcklin, Dominik Kaufmann, Arthur Buchmiller, Lukas Hil-

debrand. Trainer: Heiko Rogge (vierte Saison) Zugänge: Dominik Köbele, Daniel Blum (beide TV Herbolzheim), Timo Grafmüller (HC Emmendingen), Lukas Hildebrand, Artur Ribsam, Arthur Buchmiller, Cornelius Mutz (alle eigene Jugend). Abgänge: Jochen Reymann (sportlicher Berater), Stefan Käfer (Studium).

le auszugeben«, so GroßeRohde. Stichwort personelle Veränderungen: Mit Stefan Käfer verließ ein Leistungsträger aus Studiengründen die Ortenauer. Routinier Jochen Reymann hörte aus beruflichen Gründen auf, wird dem Verein aber als Scout und sportlicher Berater erhalten bleiben. Neu hinzu kamen Heimkehrer Dominik Köbele und Daniel Blum (beide TV Herbolzheim) sowie aus der Bezirksliga Freiburg für den Rückraum Timo Grafmüller (HC Emmendingen). Dazu gesellen sich vier Nachwuchstalente aus der eigenen Jugend. Auch im Trainerbereich wurden Veränderungen vorgenommen. Heiko Rogge kann aus beruflichen Gründen nicht immer zur Verfügung stehen Er wird daher von Co-Trainer Stefan Füllbrandt (betreute bisher die Herren II) vertreten und entlastet. Für die Betreuung der Herren II wurden Rückkehrer Florian König (TV Sulz/Spielertrainer) und Co-Trainer Jo-

hannes Kaufmann gewonnen. Was die Akteure aus der eigenen Jugend betrifft, sind klare Voraussetzungen kommuniziert. Die Talente seien keine »Füller«, versichert Stephan Große-Rohde. Das bedeutet: »Sie sollen und werden ihre Chance erhalten.« Miriam Wieber unterstützt zudem Uwe Kölblin im medizischen Betreuungsteam auf der Bank, sodass sich Ringsheim rundum bereit zeigt für die neue Runde.

BAUUNTERNEHMUNG 77975 RINGSHEIM · Rheinstr. 14 ·  0 78 22 / 99 33


Wiederaufstieg ist das erklärte Ziel Landesliga HTV-Coach Brandstaeter rechnet nach dem Abstieg aber mit einer harten, interessanten Runde (tom). Bitter ist der Abstieg des HTV Meißenheim aus der Handball-Südbadenliga gewesen. Doch inzwischen ist das Szenario abgehakt, die Konzentration gilt der Landesliga. In der Vorbereitung hat der neu zusammengestellte Kader (vier Ab-, fünf Zugänge) hart und konzentriert gearbeitet. »Ich bin soweit zufrieden«, sagt Trainer Jürgen Brandstaeter, »auch unsere Neuen haben sich reibungslos eingefunden«. Die Neuen – dazu zählen insbesondere die Linkshänder Florian Wöhrle (Herbolzheim/Rechtsaußen) und Kevin Obergfell (Gutach/Linksaußen) und natürlich Nico Vollmer (Gutach), der »Branne« als spielender Co-Trainer unterstützen wird. Vollmer soll neben Martin »Paule« Geppert im sehr jungen Kader eine Führungsrolle einnehmen. »Paule und ich sind die Opas«, lacht Vollmer. Er wolle seine Erfahrungen in Training und Spiel an die jüngeren Teamkollegen weitergeben. Lange Überzeugung habe nicht geleistet werden müssen. »Wir haben ein paar perspektivische Gespräche geführt, das hat schnell gepasst«, so Vollmer. Neben den Aufgaben bei den Herren I engagiert er sich auch im Nachwuchstraining, teilt sich mit Brandstaeter die Betreuung von A- und B-Jugend auf. »Nico will und soll sich als Trainer fortbilden,

Die Mannschaft des HTV Meißenheim (hintere Reihe, von links): Jürgen Brandstaeter (Trainer), Nico Vollmer, Kevin Fortin, Kevin Obergfell, Patrick Bertsch, Martin Geppert, Jens Bauer, Michael Labusch (Vorsitzender Sport); (vorne, von links): Physiotherapeutin Lena Bertsch, Steffen Gambert, Florian Engel, Daniel Velz, Steffen Bader, Chritoph Krajnc, Enrico Bauch, Bastian Funke, Physiotherapeutin Sophie Panther. Es fehlen: Robin Link, Simon Schröder, Mike Wilhelm, David Schäfer, Florian Wöhrle und Manuel Hügli. Foto: Wendling kann hier die nächsten Schritte gehen«, erläutert Brandstaeter, um halb im Scherz anzufügen: »Ich baue mir einen

selbst gekauften Nachfolger auf.« Das war mit ein Grund, warum Vollmer geholt wurde. »Ich brauchte einen sehr gu-

ten, erfahrenen Akteur, dazu einen Co-Trainer. Nico war für beide Kriterien die beste Wahl«, so Brandstaeter.

Die Meißenheimer Zielsetzung für die neue Runde ist klar umrissen. »Wir wollen direkt wieder aufsteigen. Langfristig wären zwei Klassen weiter oben noch besser, damit wir unseren sehr guten, nachrückenden Jugendspielern eine Perspektive bieten und sie halten können«, äußert der HTV-Coach. Er erwartet eine »harte, interessante Runde« mit Derbys gegen den HGW Hofweier II und den TuS Altenheim II sowie stark einzuschätzende Konkurrenten. Dazu zählen Absteiger TuS Helmlingen und die personell neu unterfütterte Kehler TS, gegen die es im ersten Spiel aber einen Heimsieg gab. Dazu komme ein noch nicht klar einzuschätzender Konkurrent wie die HSG Ortenau Süd. Einig sind sich Brandstaeter und Vollmer in der Einschätzung der eigenen Mannschaft: »Der Kader hat Format und Willen, ganz vorne mitzuspielen.«

DER KADER HTV Meißenheim Tor: Christoph Krajnc, Daniel Velz. Feld: Florian Engel, Jens Bauer, Enrico Bauch, Bastian Funke, Kevin Fortin, Kevin Obergfell, Patrick Bertsch, Florian Wöhrle, Steffen Gambert, Martin Geppert, Nico Vollmer, Mike Wilhelm, David Schäfer, Louis Nickert, Manuel Hügli, Patrick Velz, Johannes Zürcher.

Trainer: Jürgen Brandstaeter (zweite Saison); Co-Trainer: Nico Vollmer. Zugänge: Florian Wöhrle (TV Herbolzheim), Kevin Obergfell, Nico Vollmer (beide TuS Gutach), Louis Nickert, Patrick Velz (beide HTV Meißenheim II). Abgänge: Timo Häß (HGW Hofweier), Jens Häß (TuS Nonnenweier), Jan Richter (SV Ohlsbach), Pascal Ostermann (TuS Oberhausen).

Eigene Schlachtung, Rind- und Schweinefleisch aus heimischen Ställen, Wildspezialitäten aus heimischen Revieren.

Reiner Meidinger Hirtenstr. 20a · 77974 Meißenheim Telefon 0 78 24 / 23 00 info@metzgerei-meidinger.de

Meißenheim/Nonnenweier setzt auf mannschaftliche Geschlossenheit Landesliga Thomas Bauert sitzt als Interimstrainer bis zum Winter auf der Bank / Torhüterposition als Achillesferse (büh/sey). Ohne »echten« Trainer stehen derzeit die Handballerinnen der HSG Meißenheim/Nonnenweier da. »Stefan Wilhelmi hat es sich nicht leicht gemacht, im Vorfeld der Saison sein Traineramt niederzulegen. Doch er hat unser volles Verständnis, denn er muss beruflich wieder Boden unter die Füße bekommen«, sagt Co-Trainerin Bärbel Breithaupt. Thomas Bauert hat sich nun bereit erklärt, die HSG zu trainieren – vorerst einmal bis zum Winter. Er bleibt aber auch weiterhin Trainer des HTV Meißenheim II. Zu Überschneidungen im Trainingsbetrieb kommt es jedoch nicht, einzig das eine oder andere Wochenende wird Bauert nicht zur Verfügung stehen, wenn er mit Meißenheim im Einsatz ist. Die Lösung, über die Spielerinnen und Verein sehr glücklich sind, verschafft der HSG zudem ein wenig Luft, sich in Ruhe nach einem geeigneten Nachfolger von Wilhelmi umsehen zu können. In der Vor-

Markstahler ist – ebenso wie Julia Frenk – vom TVL zu ihrem Heimatverein zurückgekehrt. Die Neuzugänge Katrin Brunner, Laura Bertsch und Annick Betrand, die alle aus dem eigenen Nachwuchs stammen, sieht Breithaupt als »richtig gute Verstärkungen«. Die HSG Meißenheim/Nonnenweier will außerdem mannschaftlich geschlossen auftreten, was sich als Stärke erweisen könnte. Ein Nachteil ist die Tatsache, dass derzeit bis auf Torhüterin Katja Maurer noch keine weitere Torfrau zur Verfügung steht. Das Team der HSG Meißenheim/Nonnenweier in der Runde 2015/16 (hinten, von links): Katrin Frenk (Betreuerin), Mirjam Markstahler, Kerstin Erb, Tamara Hüber, Laura Bensch, Jasmin Rauer, Annick Bertrand, Bärbel Breithaupt (Co-Trainerin); (vorne, von links): Sarah Fortin, Julia Frenk, Jana Häß, Sarah Leppert, Valerie Markstahler und Katrin Brunner; (liegend): Katja Maurer. Es fehlen: Dana Wilhelmi und Anna Wagner. Foto: Bühler bereitung wurden Trainingseinheiten oft gemeinsam und intern absolviert und organisiert, jeder übernahm Verantwortung. Bei vielen Übungen war Bauert aber schon dabei,

sodass es keiner großen Eingewöhnungszeit mehr bedarf. Laut Breithaupt stecke in der Truppe jede Menge Potenzial. Auf den meisten Positionen sei der Kader doppelt be-

setzt. Als Kopf der Truppe sieht sie Valerie Markstahler, die in den zurückliegenden Jahren einiges an Erfahrung beim ehemaligen Oberligisten TV Lahr gesammelt hat.

DER KADER Meißenheim/Nonnenweier Tor: Katja Maurer. Feld: Kerstin Erb, Sarah Fortin, Sarah Leppert, Dana Wilhelmi, Jana Häß, Anna Wagner, Annick Betrand, Mirjam Markstahler, Valerie Markstahler, Julia Frenk, Jasmin Rauer, Tamara Hüber, Katrin Brunner, Laura Bertsch. Zugänge: Julia Frenk, Valerie Markstahler (beide TV Lahr), Katrin Brunner, Laura Bertsch, Annick Betrand (alle eigene Jugend). Abgänge: Jessica Bühler (pausiert aus privaten Gründen).


www.stuckateure-faisst.de Lahr-Sulz 0 78 21 - 2 35 49

GETRÄNKE-FACHMARKT

Weingartenstr. 81 77933 Lahr-Sulz Tel..0 78 21 - 98 40 40

Das Team der HSG Ortenau Süd (hinten, von links): Co-Trainer Udo Schley, Trainer Günther Sinz, Wito Göpper, Till Mangesius, Adrian Singler, Ralf Regenberg, Jason Peter, Oliver Fimm, Martin Leufke, Dennis Faißt, Nico Herzog, Physiotherapeutin Lisa Belitz, Mannschaftsarzt Thomas Erb; (vorne, von links): Moritz Wilhelm, Brian Ruf, Marco Krieg, Sebastian Elender, Stephan Richini, Denny Wohlschlegel, Manuel Mutschler und Timo Oschwald. Es fehlt: Benjamin Wacker. Foto: Wendling

Es gilt, eine Einheit zu bilden Landesliga Neu gegründete HSG Ortenau Süd feiert in Landesliga Premiere 77933 Lahr-Sulz Gartenstraße 57 Telefon 0 78 21/98 35 00 Fax 0 78 21/98 35 01

(smü). Die Handballspielgemeinschaft (HSG) Ortenau Süd feiert bei den Herren in der Landesliga ihre Premiere. Die Vereine GSV Mietersheim und TV Seelbach haben dabei das Spielrecht des TV Sulz übernommen – man ist gespannt auf die Saison.

straubmueller-lahr@t-online.de www.straubmueller-isoliertechnik.de

Der letztjährige Sulzer Landesligatrainer Günther Sinz und sein Co-Trainer Udo Schley sind an Bord geblieben. Es war die Aufgabe des Trainergespanns, eine neue Mannschaft mit Akteuren aus drei Vereinen zu formieren. Kein leichtes Unterfangen, wenngleich Sinz über einen breiteren Kader verfügt und

Alternativen hat. Gerade in diesem Bereich hatte es der TV Sulz in der vergangenen Saison schwer, denn aufgrund von zahlreichen Ausfällen war der TVS oft am Limit. Es galt in der Vorbereitung und wird auch noch in Zukunft gelten, das Team gut einzustellen und eine Einheit zu formen. Kameradschaftlich sei dies bereits gelungen, so der HSG-Coach. Die Jungs, die sich in der Vergangenheit noch auf dem Feld gegenüberstanden, verstünden sich inzwischen prächtig. Die Trainingsbeteiligung war stets hoch, sodass viele Dinge einstudiert werden konnten. Auch in den Testspielen überzeugte das neu formierte Team und gewann sogar gegen den einen oder

anderen Südbadenligisten. In der zweiten Vorbereitungsphase stagnierte die Entwicklung ein wenig. Bedingt durch Urlaube und verletzte oder angeschlagene Akteure konnte die Mannschaft nicht mehr komplett trainieren. Tiefpunkt war eine Niederlage gegen einen Bezirksligisten. Dabei präsentierte sich vor allem die Defensive noch nicht so stabil, wie man sich das künftig vorstellt. Ein Saisonziel hat Sinz nicht ausgegeben. Will er auch nicht. Er bleibe eher realistisch, denn, so betonte er, schließlich könne von einem neuen Team nicht gleich alles erwartet werden. Nach der Partie in Zunsweier spielt die HSG erstmals am 27. September zu Hause.

DER KADER HSG Ortenau Süd Tor: Sebastian Elender, Stephan Richini, Niklas Netter. Feld: Marco Brucker, Ralf Regenberg, Benjamin Eble, Brian Ruf, Dennis Faißt, Adrian Singler, Oliver Fimm, Benjamin Wacker, Wito Göpper, Moritz Wilhelm, Marco Krieg, Denny Wohlschlegel, Jannek Köbele, Martin Leufke, Till Mangesius, Vitali Mirau, Manuel Mutschler, Timo Oschwald, Jason Peter. Trainer: Günther Sinz.

IM NETZ Die Handballbeilage online lesen. www.lahrer-zeitung.de

»Ich wünsche mir Geduld, um unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen« Landesliga HSG-Trainer Gustav Buchal sieht seine Damenmannschaft noch in einem Lern- und Entwicklungsprozess (seg). Neuer Name, neuer Coach, dazu eine neu formierte Mannschaft: Mit großer Spannung und Vorfreude blickt man – ebenso wie bei den Herren – auch bei den Damen der HSG Ortenau Süd auf die Landesligarunde 2015/16. Gelassenheit ist angesagt bei der Handball-Spielgemeinschaft. Trainer Gustav Buchal hätte sich zwar noch etwas mehr Zeit bis zum Rundenauftakt gewünscht, war doch die Vorbereitungsphase von urlaubs- und verletzungsbedingten Ausfällen erschwert. Doch Jammern und Lamentieren gilt nicht – im Gegenteil. »Die Vorbereitung hat mir und der Mannschaft gute und hilfreiche Eindrücke für die weitere Arbeit, teils aber auch frustrierende Erlebnisse geliefert«, so der Coach. Buchal war es wichtig, in Sachen Form und Inhalt der Trainingsarbeit neue Reize und Akzente zu setzen. »Die Mädels ziehen sehr gut mit, stellen viele Fragen. Das ist

lingt, kommen automatisch auch die Erfolgserlebnisse.« Der Saisonauftakt am morgigen Sonntag (15 Uhr) bei der SG Schenkenzell/Schiltach wird ein erster Fingerzeig, wo die HSG-Handballerinnen wirklich stehen. »Und wir werden dann auch wissen, woran wir in den folgenden Wochen noch zu arbeiten haben«, so Buchal.

DER KADER HSG Ortenau Süd, Damen

Die Handballerinnen der HSG Ortenau Süd (hinten, von links): Elisabeth Meyer, Susan Rajaonarivelo, Helene Himmelsbach, Leonie Mauser, Stefanie Foßler, Sina Fimm, Lina Hoffmann, Luisa Wacker; (vorne, von links): Trainer Gustav Buchal, Diana Braun, Sölvi Ruder, AnnKatrin Anuschewski, Lena Friedrich, Tanja Büchele, Viola Schirmaier und Linda Schwendemann. Es fehlen: Nicole Schönstein, Stefanie Matthes, Sabrina Wurth, Franziska Weber, Sabine Böhnemann, Marie-Louise Knipping, Lena Weis, Andreas Heuberger, Julia Himmelsbach und Michael Ringwald. Foto: Verein ein gutes Zeichen. Auch unsere Neuzugänge passen sportlich und menschlich gut. Nun wird es darauf ankommen, dass wir in den nächsten Wochen zu einer funktionieren-

den Einheit werden« Bei der HSG weiß man, dass die Entwicklung der Mannschaft Zeit benötigt. Zeit, die das Team bekommen wird. »Wir werden sicherlich nicht zum Sai-

sonbeginn auf dem erhofften Level sein. Hier wünsche ich mir die Geduld aller, um unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen«, macht Buchal deutlich. Der Kader, der zum Großteil aus Spielerinnen besteht, die unter der Flagge des TV Seelbach im Vorjahr um den Aufstieg kämpften, wurde durch die Neuzugänge Sina Fimm, Viola Schirmaier, Sabrina Wurth, Linda Schwendemann und Torhüterin Nicole

Schönstein verstärkt, die sich allesamt gut eingelebt haben. Dass manch Konkurrent in der Landesliga Süd der HSG die Favoritenrolle zuschiebt, lässt Buchal kalt: »Natürlich wollen wir tollen Handball zeigen und streben eine gute Platzierung an. Wir befinden uns aber inmitten eines Lernund Entwicklungsprozesses. Die Spielerinnen sollen ihre Möglichkeiten erkennen und lernen, diese auszuschöpfen. Wenn uns das bestmöglich ge-

Tor: Elisabeth Meyer, Nicole Schönstein. Feld: Ann-Katrin Anuschewski, Diana Braun, Tanja Büchele, Sina Fimm, Stefanie Foßler, Lena Friedrich, Helene Himmelsbach, Lina Hoffmann, Stefanie Matthes, Leonie Mauser, Susan Rajaonarivelo, Sölvi Ruder, Viola Schirmaier, Linda Schwendemann, Luisa Wacker, Sabrina Wurth, MarieLouise Knipping, Lena Weis, Franziska Weber (Verletzungspause), Sabine Böhnemann (pausiert). Trainer: Gustav Buchal. Team-Betreuung/Management: Michael Ringwald, Andreas Heuberger, Julia Himmelsbach. Zugänge: Nicole Schönstein (SG Kenzingen/Herbolzheim), Sina Fimm, Viola Schirmaier, Sabrina Wurth, Linda Schwendemann (alle TV Lahr). Abgänge: Julia Himmelsbach, Alisa Himmelspach (beide Laufbahnende).


»Wollen unter die besten sechs Mannschaften« Bundesliga Bei der SG Ottenheim/Altenheim gibt es in Bundes- und Südbadenliga eine enge Verzahnung der A-Jugend-Teams (tom). Die A1-Jugendlichen der SG Ottenheim/Altenheim sind in der anstehenden Saison 2015/16 gefordert. Und das gleich auf mehreren Ebenen. Zum einen haben sich die Jungspunde, die von Michael Schilling trainiert werden, für die Bundesligarunde qualifiziert. Zum anderen sind Schlüsselspieler wie Gerry Sutter, Marvin Schilling, Frederik Simak oder Jonathan Fischer aufgrund der dünnen Personaldecke im Seniorenbereich zusätzlich bei den Herren aktiv. Das erste Spiel in der A-Junioren-Bundesliga ist indes erfolgreich verlaufen. In heimischer Herbert-Adam-Halle gab es einen deutlichen Sieg gegen Kronau/Östringen. »Unsere anspruchsvollste Aufgabe als Trainer besteht darin, die Belastung der Jungs möglichst in Grenzen zu halten. Wir dürfen sie nicht verheizen«, betont Schilling.

Mit den von Philipp Grangé betreuten A2-Jugendlichen, die in der Südbadenliga antreten, ist in personeller Hinsicht wieder ein enger Austausch vorgesehen. Beide Kader trainieren zusammen, »das ist wie eine große Mannschaft«, beschreibt Schilling. 25, 26 Spieler kommen auf diese Weise zusammen. Die enge Verzahnung beider Kader setzt sich auf der Trainerebene fort. Austausch und Zusammenarbeit zwischen Schilling und Grangé sind ohnehin schon eng, setzen sich aber auch im familiären Bereich fort. Einst waren beide Mannschaftskollegen, heute ist Grangé Schillings Schwiegersohn in spe. »Das ist zweifellos eine besondere Konstellation«, schmunzelt Schilling. Die Vorbereitung der A-Jugend auf die Bundesliga verlief ebenso konzentriert wie ambitioniert. »Wir haben zehn, elf Wochen gearbeitet, mit im Durchschnitt 18 Aktiven im Training. Die Motiva-

DER KADER SG Ottenheim/Altenheim (A1 und A2) Tor: Matthias Meßmer, Marvin Roche, Mathis Lefèvre. Feld: Philip Kugler, Joschua Denz, Tobias Biegert, Oliver Gieringer, Noel Lefèvre, Jamie Heini, Frederik Simak, Jonathan Fischer, Dominik Rubin, Samuel Siefermann, Philipp Zink, Gerry Sutter, Simon Rudolf, Tobias Biegert, David Teufel, Marvin Schilling, Maximilian Fitz, Silas

Hug, Jan Meinlschmidt, Lennart Kugler, Alexis Löffler, Jannik Weber, Simon Pfliehinger. Trainer: Michael Schilling (A1/erste Saison), Philipp Grangé (A2/erste Saison). Zugänge: Jan Meinlschmidt (TV Sulz), Samuel Siefermann (TV Oberkirch), Matthias Meßmer, Simon Pfliehinger (beide SG Kappelwindeck/Steinbach), Lennart Kugler (SG Schramberg).

Die Bundesliga-A-Junioren der SG Ottenheim/Altenheim (hintere Reihe, von links): Philip Kugler, Tobias Biegert, Oliver Gieringer, Noel Lefèvre, Frederik Simak, Jonathan Fischer, Michael Schilling (Trainer); (vordere Reihe, von links): Michel Roche (Physiotherapeut), Philipp Zink, Gerry Sutter, Matthias Meßmer, Marvin Roche, Marvin Schilling und Maximilian Fitz. Es fehlen: Jan Meinlschmidt, Lennart Kugler und Jannik Weber. Foto: Wendling tion ist groß, die Jungs sind richtig heiß«, berichtet Schilling zufrieden. Die Einheiten mit den Herren noch mitgezählt, haben einige Akteure bis zu fünfmal die Woche trainiert. Zwölf Teams zählt die Bundesliga. Neben langen Auswärtsfahrten wird als zusätzlicher Punkt eine große Konkurrenz um die Wiederqualifikation für die Liga erwartet.

Der Trainer formuliert eine klare Zielsetzung: »Wir wollen unter die besten sechs Mannschaften, uns direkt wieder qualifizieren.« Offensive Durchschlagskraft ist das eine, dazu komme laut Schilling ein weiteres wichtiges Thema: »In den Tests haben wir das Augenmerk auch auf die Stabilität der Defensive gelegt, was insgesamt gut gelungen ist.« Zur

Einordnung der qualitativen Liga-Zusammensetzung sagt Schilling: »Mit den Begegnungen auf B-Jugend-Ebene ist die A-Jugend-Bundesliga gar nicht vergleichbar. Wenn man sich allein den Nachwuchs der Bundesligavereine anschaut, sind sie ganz anders aufgestellt als in der Jugend darunter«, macht er deutlich. Das gelte nicht allein in personeller, sondern auch in logisti-

scher Hinsicht. »Für uns als kleinen Verein wird das im Vergleich eine Riesenherausforderung, bei der jeder Beteiligte eine kleine Meisterleistung vollbringen muss«, so Schilling. Ihre nächste Hürde haben die Jugendhandballer aus dem Ried morgen zu meistern. Um 17 Uhr ertönt bei der TSB Heilbronn-Horkheim der Anpfiff.

Andere Spielerinnen erhalten nun Chancen Oberliga BW Hugsweier/Lahr gefordert

Die männliche B-Jugend der SG Meißenheim/Nonnenweier (hintere Reihe, von links): Bernd Zürcher (Betreuer), Maximilian Schilli, Aaron Bolz, Janis Jochheim, Fabrizio Spinner, Luka Lederle, Jürgen Brandstaeter (Trainer); (vordere Reihe, von links): Alexander Velz, Dennis Ammel, Kevin Wihlhelm, Adrian Ohnemus, Lukas Ehmüller, Jonas Mattes. Es fehlen: Felix Zipf (Co-Trainer), Matteo Wilhelm, Jannik Hasemann, Lukas Huser, Aaron Elsing, Johannes Schröder und Bastian Hug. Foto: Wendling

Die Qualifikation zur Endrunde ist das Ziel Oberliga BW SG Meißenheim/Nonnenweier mit breitem und gutem Kader (büh). Die neue Spielzeit in der Oberliga Baden-Württemberg beginnt für die B-Jugendlichen der Spielgemeinschaft Meißenheim/Nonnenweier heute Nachmittag (15 Uhr) mit dem Auswärtsspiel bei der SG Stutensee. Man darf gespannt sein, ob der Nachwuchs eine ähnlich gute Platzierung wie im vergangenen Jahr erreichen wird. »Meine Jungs, die zum größten Teil dem jüngeren Jahrgang (1999) angehören, haben 2014/15 überraschend gut gespielt«, sagt Trainer Jürgen Brandstaeter rückblickend. Dies stimmt den 52jährigen Coach zuversichtlich,

auch in dieser Saison eine gute Rolle spielen zu können. Als Ziel gibt Brandstaeter vor, Platz eins oder zwei in der Endabrechnung erreichen zu wollen, um sich so für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft zu qualifizieren. Als Mitkonkurrenten sieht er den TV Bittenfeld, die JSG Balingen/Weilstetten und die SG Kronau/Östringen. Stärken seines mit 18 Spielern recht großen Kaders sieht er vor allem im spielerischen Bereich. Die körperliche Robustheit und Herangehensweise könnte hingegen noch ein wenig besser sein. Die Neuzugänge haben sich

bisher gut eingelebt, hinterließen im Training und in Testspielen einen guten Eindruck.

Mit der Partie bei Karlsruhe beginnt dann heute Nachmittag auch der Ligaalltag.

DER KADER Meißenheim/Nonnenweier Tor: Kevin Wilhelm, Adrian Ohnemus, Paul Santo. Feld: Jonas Mattes, Lukas Ehmüller, Aaron Elsing, Bastian Hug, Lukas Huser, Jannik Hasemann, Janis Jochheim, Fabrizio Spinner, Aaron Bolz, Dennis Ammel, Johannes Schröder, Maximilian Schilli, Luka Lederle, Matteo Wilhelm.

Trainer: Jürgen Brandstaeter. Zugänge: Aron Elsing, Paul Santo, Bastian Hug, Lukas Huser, Janis Jochheim, Johannes Schröder (alle eigene C-Jugend), Maximilian Schilli, Aaron Bolz (beide JHR Lahr/ Sulz). Abgänge: Luca Schaller, Felix Heitzelmann, Sven Hierlinger, Robin Link (alle eigene AJugend), Mika Schätzle (TuS Nonnenweier).

(büh). Die A-Juniorinnen der SG Hugsweier/Lahr haben sich zuletzt durch einen souveränen Auftritt beim Turnier in Kronau/Östringen für die Oberliga Baden-Württemberg qualifiziert. Einer der Pläne von Trainer Bernd Eßlinger ist es nun, den recht kleinen Kader zu einer Einheit zusammenwachsen zu lassen. In der vergangenen Saison, in der Oberliga Baden-Württemberg der B-Juniorinnen, verpasste die SG Hugsweier/ Lahr nur knapp den Einzug ins Final Four, also zur deutschen Meisterschaft in Berlin. Nach Abschluss der Runde zog es Torhüterin Katharina Müller sowie die beiden Spielerinnen Anna Gempp und Lena Nussbaumer zur HSG Freiburg, um dort künftig in der A-Juniorinnen-Bundesliga und in der dritten Liga (Aktive) spielen zu können. Eßlinger bedauert zwar die namhaften Abgänge, weiß aber auch, dass nun künftig Akteurinnen, die in der zurückliegenden Spielzeit nicht oft in der Start-Sieben standen, ihre Chance nutzen und sich beweisen können. Bereits während des Qualifikationsturniers in Kronau/Östringen und in den bisherigen Vorbereitungsspielen hätten Philin Weber, Laura Strosack und Johanna Chaumet gezeigt, dass sie für die Stammspielerinnen der vergangenen Saison in die Bresche springen können. An-

getan ist der 48-jährige Übungsleiter der SG indes von den Neuzugängen Selina Margull und Keeperin Lena Munz. Eßlinger weiß, dass die neue Spielklasse eine sehr anspruchsvolle werden dürfte. Er hofft, dass der Kader schnell zueinander findet und sich auf und abseits des Parketts als Einheit präsentiert. Zudem sollen die jungen Talente langsam an den Aktivenbereich herangeführt werden. Und wer weiß, vielleicht gelingt es der SG ja sogar, baden-württembergischer A-Jugend-Meister zu werden. Sollte die Saison gut über die Bühne gehen, könnten Eßlinger und Co. das Qualifikationsturnier zur A-Juniorinnen-Bundesliga ins Auge fassen.

DER KADER SG Hugsweier/Lahr Tor: Lena Munz, Sarah Jäkel. Feld: Gina Arndt, Johanna Chaumet, Ronja Derr, Laura Karl, Selina Margull, Lisa Nixdorf, Laura Strosack, Philin Weber, Rebecca Schober. Trainer: Bernd Eßlinger. Zugänge: Ronja Derr, Selina Margull (beide TuS Schutterwald), Lena Munz (TV Seelbach). Abgänge: Katharina Müller, Anna Gempp, Lena Nussbaumer (alle HSG Freiburg).


Handball beilage 2015  
Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you