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Beruf & Co. 2014

Beruf & Co. geht in die siebte Runde Berufsinformationstag am 4. April in der Sulzberghalle in Lahr / Entwicklung zu einem Erfolgsmodell

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eruf & Co. hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Am 4. April öffnen sich zum siebten Mal die Pforten, in diesem Jahr zu einem Berufsinformationstag. Schüler/innen planen für Schüler/innen dieses Angebot, bereiten vor und setzen um. Ein Netzwerk aus Lahrer Schulen, regionalen Unternehmen, der Agentur für Arbeit, der Stadt Lahr, städtischen Jugendeinrichtungen, des BBZ Lahr und der Handwerkskammer Freiburg unterstützt sie dabei. Beruf & Co. hat viele Partner. Warum Berufsinformation wichtig ist, erläutern einige von ihnen auf den nächsten Seiten. Unternehmen aus der gesamten Region präsentieren den Jugendlichen und ihren Eltern viele Ideen und Möglichkeiten für eine gelingende berufliche Zukunft. Die beteiligten Schüler können in Schülerfirmen ihre Kompetenzen einbringen, ausprobieren und umsetzen. Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Ausdauer sind nur einige der Fähigkeiten, die dabei gezeigt und

sen Messeangeboten wird von Schülerinnen und Schülern die Messe organisiert. Vergangenes Jahr wurde Beruf & Co., auch aus diesem Grund, als beispielhaftes Bildungsprojekt von der Initiative des Bildungsministeriums »Deutschland – Land der Ideen« ausgezeichnet. Eine Belohnung und Anerkennung für alle Beteiligten, die viel Zeit, Energie und Herzblut in dieses Projekt stecken. Beruf & Co. ist ein wichtiger Bestandteil in der Bildungslandschaft Lahr. Besuchen Sie die Messe und machen Sie sich selbst ein Bild von der Vielfalt der Angebote.

vertieft werden können. In Eigenregie kümmern sich neun Schülerfirmen um alles, was zum reibungslosen Ablauf einer Veranstal-

tung in dieser Größenordnung nötig ist. Vom Auf- und Abbau über das Catering, dem Grafikdesign für Flyer und Plakate bis hin zu diver-

Das volle Programm! u Aussteller: Informiere dich über mehr als 120 Berufe und Ausbildungen. u Bewerbungsunterlagen-Check:

Am Stand der Fördergesellschaft der Handwerkskammer Freiburg gibt’s Infos darüber, wie heute eine Bewerbungsmappe aussieht und Antworten auf Fragen zu Bewerbung und Vorstellungsgespräch sowie allgemeine Informationen über die Angebote des Projekts »Erfolgreich in Ausbildung« der Fördergesellschaft in Lahr. u Beruf & Co. Rallye: Die Aussteller haben Aufgaben aus ihrem beruflichen Alltag zusammengestellt, die man auf der Messe lösen kann. Es

winken attraktive Preise. Am Assessment-Center werden die Kompetenzen in Form eines Fragebogens und Gruppenaufgaben geprüft. Die Schülerfirma »Test your brain« hat Eignungstests mit Aufgaben im kaufmännischen, technischen und sozialen Bereich entwickelt. u Assessment-Center:

u Praxis-Check

der Gewerblichen Schulen: Hier steht die Praxis im Mittelpunkt. An verschiedenen Stationen haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten in Bezug auf unterschiedliche Berufsbilder praktisch zu testen. Durch das selbstständige Lösen handwerk-

lich-technischer und gewerblicher Aufgaben bekommt man einen Einblick in verschiedene Berufszweige. Hier kannst du deine Team- und Kommunikationsfähigkeit anhand von typischen Teamaufgaben, welche die Schülerfirma »Ottos Five« entwickelt hat, testen. Schüler können im Klassenverband herausfinden, wie gruppenfähig sie sind und an welchen Themen innerhalb der Klasse noch Entwicklungsbedarf besteht. u Teamaufgabe:

Media/Facebook: Personaler recherchieren immer mehr im Internet und vor allem bei Faceu Social

book nach Informationen zu den Bewerbern. Dabei ist es für die Fachleute ein Leichtes, sich in den Kreis der Facebook-Freunde »einzuschmuggeln«. Elke Langenbacher, medienpädagogische Beraterin des Kreismedienzentrums Lahr, macht praxisnah auf dieses Thema aufmerksam. u Handwerksteam

»Kugel-Blitz«: Eine von der Schülerfirma »Kugelblitz« entwickelte Kugelbahn mit elektronischen Highlights kann während der Messe von den besuchenden Schülern auf- und abgebaut werden. Dabei ist es notwendig, die Struktur genau kennen zu lernen und nach Plan wieder aufzubauen.


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Schülerfirmen

Die Schülerfirmen von Beruf & Co. 2014 stellen sich vor. Fotos: Tobias Hipp

Assessment-Center testet dich »Test your brain« bietet ein Assessment-Center an. Gemeinsam mit den Moderatoren Sabine von Manger-Krämer (Stadt Lahr) und Gerd Rudolph (Fördergesellschaft der Handwerkskammer Freiburg) haben Tanita Auer, Ksenia Fromm, Ekaterina Petraytite, Erik Geisel, Jason Tran, Kha Dam, Valentin Ber, Kevin Hartok und Mert Kuvvetli von der Otto-Hahn-Realschule einen Eignungstest mit Aufgaben im kaufmännischen, technischen und sozialen Bereich entwickelt. Auf der Messe erfahren die Schüler, wie realitätsnah die Aufgaben sind, und lernen Kommunikation in Gruppen, die strategische Planung eines Projekts sowie selbstverantwortliches Arbeiten.

Keine Messe ohne Messebauer Die Schülerfirma »Messebau« ist für die Infrastruktur des Berufsinformationstags verantwortlich. Sie sorgt für den Bodenbelag in der Halle und die Einteilung der Messestände. Das »Messeleitsystem« ist ebenfalls in der Verantwortung von Alexander Wolf, Dilara Kara, Daniel Maier, Yasin Yildiz, Andreas Zinchenko, Mick Harten, Andreas Dorner, Kai Dufner, Ilayda Anilis, Emely Heinrich, Lea Haller, Lea Kurz, Markus Hesler, Christian Engelhardt, Annika Jentzsch, Chan Tran, Nesibe Fidan, Muhammed Bayram und Mariol Groll (alle Otto-Hahn-Realschule). Am Veranstaltungstag übernimmt die Schülerfirma zudem den Ordnungsdienst und sorgt so für eine angenehme Atmosphäre. Der Auf- und Abbau der Messe erfordert eine gute Absprache und eine gute Organisation der Arbeitsabläufe. Moderatoren sind Sabine von Manger-Krämer und Gerd Rudolph.

Highlight: die Bahn von »Kugelblitz«

»Fried Food« – für das leibliche Wohl der Besucher Die Schülerfirma »Fried Food« sorgt auf dem Berufsinformationstag für das leibliche Wohl der Besucher. Zusammen mit den Moderatorinnen Cornelia Obergföll und Claudia Michel bereiten Vincent Dickehut, Stefan Turenko, Daniel Möhlinger, Jana Altovskaja, Gülistan Aslan, Ezgi Beran, Kristina Beshans, Sarah Gförer, Isabel Martin-Podlinski, Zeinep Sabani, Irina Schmidt, Joenna Schwarzenberger, Laura-Maria Wagner, Lara Waschke, Konstantina Tsetsou, Lukas Büchele, Vito Ceffalia, Cedric Dickehut, Serdar Sür, Marcello Urso, Mona Adam, Tabea Agethen, Jasmin Bauer, Emine Beran, Thikra Murad und Laura Maria Vomrath, alle von der Friedrichschule, das Essen vor und bedienen während des Tags die Aussteller und Besucher. Die Vorbereitung umfasste auch ein Probekochen sowie das Planen des Einkaufs und die Organisation vor und während des Berufsinformationstags.

»Kugelblitz« entwickelt und baut unter Leitung der Moderatoren Jochen Brucker (Stadt Lahr), Hans Nerpel und Martin Grafmüller (beide Friedrichschule) und in Zusammenarbeit mit den Lahrer Handwerksbetrieben Elektrotechnik Billian und Schreinerei Kindle eine interessante Kugelbahn mit elektronischen Highlights. Die Bahn soll während der Messe von den besuchenden Schülern auf- und abgebaut werden. Im gemeinsamen Entwerfen, Ausprobieren und Bauen haben Marvin Dafkov, Patrick Gruber, Murat Hollstein, Justus Richard, Deniz Vedat, Dennis Rauleder, Daniel Schreiber, Fabio Teoduru, Leonardo-Sandro Tursunovic, Adrian Venzke, Riska Muhittin Aksöz, Sherwan Al-Darwesh, Chima Chuba, Abdullah Ince, Mischa Lott, Justin Manz, Alexandros Minasidis, Aaron Ritter und Noah Niclas Ritter, alle Friedrichschule, ihre Fähigkeiten und Talente entdeckt.


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Schülerfirmen »6-hours-food« ergänzen Catering Groß ist die Freude, dass die hauswirtschaftliche Schule im Mauerfeld Lahr, mit den Schülern Fatma, Mathias, Natalie, Seda, Angelina D., Jennifer, Mario, Angelina H., Leotrim, Viviana, Romy, Angelina und Hajahr, gemeinsam mit der Georg-Wimmer-Schule und mit vollem Einsatz von Jacqueline Andersen, Irina Hummel, Corina Schönleber, Aytan Algan und Tobias Trzinka unter der Leitung von Regina Lorenz-Fischer (Hauswirtschaftliche Schule im Mauerfeld) und Brigitte Hoffmann (GeorgWimmer-Schule) das Catering auf der Beruf & Co. mit anbieten. Die Schülerfirma »6-hours-food« ergänzt das Angebot somit um eine weitere Variante.

»Ottos Five« stärken die Klassengemeinschaft Die Schülerfirma »Ottos Five« widmet sich dem Thema Teamaufgabe. Während des Berufsinformationstags bietet die Schülerfirma um Moderator Heiko Heimburger (Sozialarbeiter im Schlachthof »Jugend & Kultur«, Lahr) für die angemeldeten Schulklassen Teamaufgaben an. Die Klassen können sich dabei der Entwicklung der Klassengemeinschaft widmen, herausfinden, wie gruppenfähig sie sind und an welchen Themen innerhalb der Klasse noch Entwicklungsbedarf besteht. Für Jenny Patura, Ida Platt, Melissa Naomi Römer und Franziska Massa von der Otto-HahnRealschule bedeutet dies, spannende Aufgaben zu entwickeln, die Klassen während der Übungen anzuleiten und möglichst zum Ziel zu führen.

Die »Fotoshooters« setzen in Szene Unter Leitung von Elke Langenbacher von der Gewerblichen Schule Lahr und mit vollem Einsatz von Tobias Hipp sorgt die Firma »Fotoshooters« für das notwendige Bildmaterial für die beiden Schülerfirmen-Seiten dieser Beilage und für die zu erstellenden Werbematerialien wie Flyer und Plakate. Im grafischen Bereich muss hier Elke Langenbacher genannt werden, die Beruf & Co. super unterstützt.

»Eco Judges« erstellen den CO2–Fußabdruck

Kaffee und Kuchen bei »Cafe K2« Sehr spontan hat sich die Kursstufe 2 des Max-Planck-Gymnasiums bereit erklärt, während des Berufsinformationstags die Besucher mit Kaffee und Kuchen zu versorgen. Theresa Hierlinger, Anna-Maria Müller, Lena Himmelsbach und Alexander Miller werden hiermit viele kaffeedurstige Besucher gewünscht. Moderatorin dieser Schülerfirma ist Claudia Möllinger.

Die Moderatoren Nils Henkel vom Scheffelgymnasium und Andreas May von der Stadt Lahr haben mit den Mitgliedern der Schülerfirma »Eco Judges«, Ksenia Faninstil, Andrea Ungelfucht, Laura Poltoratzki, Kim Urban, Karina Reising, Michaela Schaible, Natalie Fritz und Thomas Halitow, ausstellende Firmen besucht und diese unter ökologischen Gesichtspunkten betrachtet. Am Berufsinformationstag werden sie über den CO2– Fußabdruck Auskunft geben.


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Nachgefragt

»Wer fragt, gewinnt!« Im Gespräch mit Bernd Harter, Personal- und Ausbildungsleiter im E-Werk Mittelbaden In Zeiten des Fachkräftemangels müssen die Betriebe heutzutage verstärkt auf junge Menschen zugehen. Wie geht das E-Werk Mittelbaden die Suche nach Azubis an? Vielfältig und pro aktiv. Ein Bündel an Maßnahmen ist heute erforderlich, um den Nachwuchs für das Unternehmen zu sichern. Dazu zählen neben der Agentur für Arbeit genauso Schulkontakte, Printmedien und das Internet – insbesondere die eigene Homepage. Unser Ausbildungsflyer und unser jüngst produzierter Imagefilm über unsere Ausbildung sind weitere Bausteine. Interessenten bieten wir eine »Hausmesse« an, die wir Elektronikertag nennen. Potenzielle Azubis können schon einmal Unternehmensluft schnuppern. Und nicht zu vergessen, wir sind bei entsprechenden Messen vor Ort präsent. Wie die Berufsinfomesse Beruf & Co. ... Wir sind gerne auf der Beruf & Co. Während der Messe können wir mit den potenziellen Bewerbern ins Gespräch kommen, uns

gegenseitig kennen lernen und sie auf das E-Werk Mittelbaden aufmerksam machen. Viele unserer Bewerber kommen aus Lahr und dem Umland und schauen deshalb ihrerseits gerne auf der Messe vorbei, um sich aus erster Hand zu informieren.

oder im Internet können die Interessenten gleich vor Ort Fragen stellen und Antworten mitnehmen. Die größte Chance ist zweifelsfrei das persönliche Gespräch mit Firmenvertretern, Ausbildern oder eigenen Auszubildenden. Unsere Azubis sind an unserem Stand präsent. Keine Scheu: Wer fragt, gewinnt! Auf der Beruf & Co. finde ich also vielleicht meinen Traumberuf?

Bernd Harter Welche Chancen bieten sich an solch einem Tag den künftigen Azubis? Bild schlägt bekanntlich Text. Dass Bild, also der erste Eindruck, den sich die Bewerber an diesem Tag bei der Vielzahl der Berufssparten und Ausbildungsbetriebe einholen können, ist sicherlich von größerem Stellenwert. Im Gegensatz zu den Informationen in einem Flyer

Im einen oder anderen Fall mag das zutreffen. Wichtiger für diesen Tag ist aber die Erkenntnis, dass man mit Träumen selten gut und schnell vorankommt, sondern »seine Geschicke« vielmehr aktiv in die Hand nehmen sollte. Wir wollen niemanden vom Träumen abhalten, halten uns aber lieber an die »Wachen und Aufgeweckten« und würden sie gerne von den Ausbildungsund Zukunftschancen in der Energiewirtschaft, speziell bei uns im E-Werk Mittelbaden, überzeugen. Wie viele junge Menschen haben auch heute noch, in Zeiten des Internets, falsche Be-

rufsvorstellungen? Falsche Vorstellungen möchte ich nicht am Alter oder gar der mangelnden Erfahrung von Jugendlichen festmachen. Auch bei Erwachsenen gibt es den einen oder anderen Irrtum im Leben. Irren ist menschlich – so das Sprichwort. Als Unternehmen möchten wir unseren Teil dazu beitragen, dass möglichst wenig Irrtümer für den Ausbildungsweg entstehen. Die Berufsauswahl ist eine der wichtigsten Entscheidungen des Lebens. Was empfehlen Sie, wie ich weitgehend sicherstellen kann, dass ich die richtige Entscheidung treffe? Wir empfehlen, sich mit möglichst vielen Menschen aus dem engen Umfeld über die eigene Entscheidung auszutauschen. Sprechen Sie nicht nur den Multiplikator Ihres künftigen Ausbildungsbetriebs an, sondern halten Sie auch Rücksprache mit Eltern, Lehrern, Berufsberatern oder Freunden. Die Fragen stellte Matthias Buschert u

EXPERTENTIPP

Frühzeitig bewerben Bewerber sollten nicht zu spät beginnen, sich mit dem zu beschäftigen, was sie nach Beendigung der Schule machen wollen. Darauf weist Werner Noltenhans, Teamleiter U25/ Berufsberatung bei der Agentur für Arbeit in Offenburg, hin. Es werde immer wichtiger, sich frühzeitig zu bewerben, denn die Betriebe fangen nach seiner Erfahrung immer früher an, sich um die Besetzung der Ausbildungsplätze zu kümmern. »Vor allem bei größeren Betrieben mache ich die Erfahrung, dass teilweise schon 15 Monate vor Beginn der Ausbildung die Zusagen für einen Ausbildungsplatz erfolgen«, betont Noltenhans.


Messeaussteller

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Mehr als 120 Berufe und Ausbildungen live erleben: Unternehmen aus der gesamten Region präsentieren euch bei der Beruf & Co. viele Ideen und Möglichkeiten für eure berufliche Zukunft. Informiert euch bei den Ausstellern, die wir auf dieser und der nächsten Seite nach Branchen zusammengefasst haben. Außerdem können am Messestand der Agentur für Arbeit allgemeine Informationen zu Berufen und Ausbildungen eingeholt werden. Berufe im Bereich Büro, Dienstleistung und Handel Unternehmen

Ausbildungsberufe

A2000 Industrie-Elektronik GmbH

Industriekauffrau/mann, Fachkraft für Lagerlogistik

Aldi GmbH & Co. KG

Verkäufer/in, Einzelhandelskaufmann/frau, Bürokaufmann/frau, Fachkraft für Lagerlogistik. Bachelor of Arts Fachrichtung Handel

AOK Südlicher Oberrhein

Kauffrau/mann für Dialogmarketing, Sozialversicherungsfachangestellte/r

Badischer Verlag GmbH & Co. KG

Kaufmann/frau für Dialogmarketing. Diplom-Betriebswirt/in (DH) Bachelor of Arts Fachrichtung Medien- und Kommunikationswirtschaft

CJD Jugenddorf Offenburg

Kaufmann für Büromanagement, Fachlagerist, Fachpraktiker für Bürokommunikation, Kaufmann im Einzelhandel, Verkäufer

Deutsche Angestellten Aka- Fachhochschulreife am kaufmännischen demie Kaufmännisches Be- Berufskolleg Fremdsprachen, staatl. geprüfrufskolleg Fremdsprachen te Wirtschaftsassistentin Fremsprachen E-Werk Mittelbaden AG & Co. KG

Industriekauffrau/mann, Elektroniker/in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

Edeka Kohler

Kauffrau/mann im Einzelhandel, Verkäufer/in

Fiege Logistik

Logistikassistentin, Fachkraft für Lagerlogistik, Kauffrau/mann für Spedition- und Logistikdienstleistung

Finanzamt Lahr

Bachelor of Laws (BA) in der Steuerverwaltung, Finanzwirt/in

Galvanoform Gesellschaft für Galvanoplastik mbH

Industriekauffrau/mann

Gewerbliche Schule Lahr

Grafik Designer/in

Gundlach Logo Etiketten GmbH

Industriekauffrau/mann

Herrenknecht AG

Studium Duale Hochschule BWA

IKK Classic

Sozialversicherungsfachangestellte/r

Karl Miller GmbH

Industriekauffrau/mann

Kaufland

Fachfrau/mann für Systemgastronomie, Fachkraft im Gastgewerbe. Bachelor of Arts BWL-Foodsmanagement

Bürokauffrau/mann, Industriekauffrau/ Kaufmännische Schulen mann, Einzelhandelskauffrau/mann, VerLahr, Integriertes Beruflikäufer/in, Kauffrau/mann im Groß- und ches Gymnasium Lahr (IBG) Außenhandel Polizeidirektion Offenburg

Polizeibeamter/in mittlerer Dienst und gehobener Dienst

Sparkasse Offenburg/Ortenau

Bankkauffrau/mann, Finanzassistent/in. Bachelor of Arts

Stadt Lahr

Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste, Verwaltungsfachangestellte/r. Bachelor of Arts Public Management

Volksbank Lahr eG

Bankkauffrau/mann, Finanzassistent/in Bachelor of Arts in Fachrichtung Banken und Bausparkassen


Messeaussteller

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Gewerbliche und technische Berufe in Industrie und Handwerk Unternehmen A 2000 IndustrieElektronik GmbH Badischer Verlag GmbH & Co. KG

Berufe und Fachschulen im sozialen, gesundheitlichen und pflegerischen Bereich Unternehmen

Ausbildungsberufe

AWO Bildungszentrum Tretenhof

Altenpfleger/in, Altenpflegehelfer/ in

Berufliche Schulen im Mauerfeld

Hauswirtschaftliche Schule mit den Schwerpunkten Ernährung und Hauswirtschaft, Gesundheit und Pflege; breites Vollzeitschulangebot; Berufliches Gymnasium mit den Profilen Ernährungs - und Gesundheitswissenschaft

Bundesamt für Familie

Bundesfreiwilligendienst

Deutsche Angestellten Akademie – Schule für Physiotherapie

Physiotherapeut/in

Diakonie Kork Bildungszentrum

Heilerziehungspfleger/in, Heilerziehungshelfer/in, Doppelqualifikation Heilerziehungspfleger/in - Altenpfleger/in

DRK-Landesverband Badisches Ro- Freiwilligendienst mit verschiedenen tes Kreuz Einsatzbereichen Evangelische Fachschule für Heilerziehungspflege

Heilerziehungspfleger/in

Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik

Berufskolleg (ein Jahr) für Praktikanten und Praktikantinnen, zweijährige Fachschule, dreijährige Fachschule, Erzieher/in

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in, Gesundheits- und KranOrtenau Klinikum Lahr-Ettenheim kenpfleger/in, Operationstechnischer Assistent, Studienberufe im Gesundheitswesen Stadt Lahr

Altenpfleger/in, Erzieher/in

Berufsförderungswerk der Südbadischen Bauwirtschaft GmbH

CJD Jugenddorf Offenburg

Galvanoform Gesellschaft für Galvanoplastik mbH Gewerbe Akademie Offenburg Gewerbliche Schule Lahr Gundlach Logo Etiketten GmbH Herrenknecht AG

Innung für Elektround Informationstechnik Mittelbaden Karl Miller GmbH

Impressum Verlag und Herausgeber: Lahrer Zeitung GmbH, Kreuzstraße 9, 77933 Lahr Geschäftsführung und Anzeigenleitung: Ulrike Lambart Redaktion: Matthias Buschert, Frank Künze (Handwerkskammer Freiburg), Claudia Möllinger (Handwerkskammer Freiburg) Druck: Druckzentrum Südwest, 78052 Villingen-Schwenningen Erscheinungstermin: 29. März 2014 Auflage: 12 200

Ausbildungsberufe Elektroniker/in Fachrichtung Geräte und Systeme Fachinformatiker/in Anwendungsentwicklung, Fachinformatiker/in Systemintegration, Medientechnologe/in Offsetdruck, Medientechnologe/in Druckverarbeitung Maurer/in, Beton- und Stahlbetonbauer/in, Zimmerer/in, Stuckateur/in, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/in, Straßenbauer/in, Baugeräteführer/in, Spezialtiefbauer/in, Wärme- Kälte-, Schall- und Brandschutzisolierer/in, Feuerungs- und Schornsteinbauer/ in, Kanalbauer/in, Estrichleger/in, Trockenbaumonteur/in, Rohrleitungsbauer/in, Brunnenbauer/in, Betonstein- und Terrazzohersteller/in, Gleisbauer/in, Holz- und Bautenschützer/in, Schreiner/in, Ausbaufacharbeiter/in, Hochbaufacharbeiter/in, Tiefbaufacharbeiter/in, Bauingenieur/in Gärtner, Gartenbaufachwerker, Ausbaufacharbeiter, Hochbaufacharbeiter, Maurer, Tiefbaufacharbeiter, Zimmerer, Fachkraft im Gastgewerbe, Fachpraktiker Hauswirtschaft, Fachpraktiker Küche (Beikoch), Koch, Restaurantfachmann, Bau- und Metallmaler, Bauten- und Objektbeschichter, Maler und Lackierer, Fachpraktiker für Holzverarbeitung, Holzmechaniker, Schreiner, Fachpraktiker für Gebäude- und Umweltdienstleistungen, Fachpraktiker für Zerspanungsmechanik, Fachkraft für Metalltechnik, Zerspanungsmechaniker Industriemechaniker/in Oberflächenbeschichter/in Schreiner/in, Friseur/in Fachrichtungen Gestaltungs- und Medientechnik bzw. Technik (Mechatronik) Medientechnologe/in Druck, Fachrichtung Etiketten - Rollendruck Duale Hochschule Maschinenbau. Industriemechaniker/in, Konstruktionsmechaniker/in, Mechatroniker/in, Elektroniker/in für Betriebstechnik, Zerspanungsmechaniker/in Elektroniker/in für Energie und Gebäudetechnik, Elektroniker/in Automatisierungstechnik, Elektroniker/in Geräte und Systemtechnik Konstruktionsmechaniker Fachrichtung Ausrüstungstechnik Maschinen- und Anlagenführer/in, Packmitteltechnologe/in

Nestler Wellpappe GmbH & Co KG Richard Stihler Appa- Behälter- und Apparatebauer/in ratebau Sanitär- und Heizungstechnik-Innung Anlagenmechaniker Wärme-, Wasser-, UmKehl-Hanauerlandwelttechnik Lahr Fachangestellte/r für Bäderbetriebe, FachStadt Lahr kraft für Abwassertechnik, Forstwirt/in Volksbank Lahr eG Informatikkauffrau/-mann


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Nachgefragt

Timo Ficht, Gewerbliche Schule Lahr, Schülerfirma Grafik-Design bei Beruf & Co. 2013 Was war dein eindrücklichstes Erlebnis bei Beruf & Co.? Beruf & Co ist ein realitätsnahes Projekt – nicht nur Schularbeit. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen meiner Schülerfirma hat sehr viel Spaß gemacht und den Zusammenhalt gestärkt. Was hast du für deine berufliche Zukunft mitgenommen? Dass Teamarbeit für die Entscheidungsfindung wichtig ist, aber auch Entscheidungen getroffen werden müssen, damit eine effiziente Vorgehensweise sichergestellt wird. Mir hat es gezeigt, dass Erfolg vom Einsatz und der Motivation des Teams abhängt und dass sich ein Team erst mit der eigentlichen Arbeit bildet. Warum sollten deine Freunde bei Beruf & Co. mitmachen? Es ist eine gute Plattform, um Wissen und Informationen über Berufe auszutauschen und hilft auf alle Fälle zur Berufsorientierung. Zudem erkennt man, dass man nicht alleine dasteht.

Paul-Vincent Roll, Clara-Schumann-Gymnasium, Schülerfirma Roadshow, Beruf & Co. 2013 Was war dein eindrücklichstes Erlebnis bei Beruf & Co.? Da gab es ein paar. Etwa die Vorträge, mit denen wir die Messe an einigen Lahrer Schulen in unterschiedlichsten Klassenstufen sowie Schularten vorgestellt haben, oder das Filmen der Messe und die Produktion der Videos. Was hast du für deine berufliche Zukunft mitgenommen? Es war cool, vor verschiedenen Leuten zu referieren und damit weitere Erfahrungen im freien Reden zu sammeln. Warum sollten deine Freunde bei Beruf & Co. mitmachen? Weil es ein schönes Projekt ist, bei dem man mit vielen interessanten Leuten zusammenarbeiten kann. Die Teilnahme ermöglicht es einem, Kontakte in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen zu knüpfen und Erfahrungen zu sammeln.


Nachgefragt

Beruf und Co. ist ein Aushängeschild Im Gespräch mit Guido Schöneboom, Erster Bürgermeister der Stadt Lahr Man kann sagen, dass sich Beruf & Co. zu einem wichtigen Bestandteil in der Lahrer Bildungslandschaft entwickelt hat, oder? Ich würde sogar einen Schritt weitergehen und das Projekt Beruf & Co. als ein wichtiges Aushängeschild für eine mit den Schulen und lokalen Unternehmen verknüpfte Bildungslandschaft Lahr bezeichnen. Eine Messe von Schülern für Schüler. Was zeigt das Ihnen?

schon eine grundlegende Entscheidung, die in vielen Fällen das gesamte Berufsleben beeinflusst. Wichtig ist da eine realistische Selbsteinschätzung und die Chance, sich im Vorfeld auszuprobieren oder auch erste Erfahrungen zu sammeln. Je besser die Berufsinformation, umso größer ist die Chance, den richtigen Ausbildungsweg auszuwählen. Warum sollten die Schüler auf keinen Fall die Beruf & Co. verpassen?

Bereits die Planung und Vorbereitung der Messe von Schülerfirmen in Kooperation mit Partnerunternehmen ist gelebte Berufsorientierung. Hierdurch erwerben die Schüler für die eigene Berufswahl wertvolle Kernkompetenzen wie Organisationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Kreativität, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit. Dies stärkt das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Hier haben sie die Möglichkeit in einem überschaubaren Rahmen mit lokalen Unternehmen zu sprechen und sich über Ausbildungsmöglichkeiten und schulische Weiterbildung direkt vor Ort zu informieren.

Warum ist Berufsorientierung heutzutage so wichtig?

Das Projekt Beruf & Co. ist in den vergangenen sieben Jahren zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Lahrer Bildungs-

Die Wahl der Ausbildung ist

EXPERTENTIPP

Berufsberater helfen vorab »Schon bevor Jugendliche Bewerber für eine Ausbildungsstelle werden, können die Berufsberater der Arbeitsagentur den jungen Leuten helfen«, erklärt Werner Noltenhans, Teamleiter U25/Berufsberatung bei der Agentur für Arbeit in Offenburg. Aufgrund der Vielfältigkeit der beruflichen Landschaft sei es wichtig, sich mit Experten darüber zu unterhalten, wo die eigenen Interessen und Stärken liegen und zu welchen Berufen das passe. »Zur Unterstützung dieses Prozesses haben wir auch einen Berufspsychologischen Service mit gezielten Testverfahren«, betont Noltenhans. Die Teilnahme an einem solchen Test ist kostenlos.

landschaft geworden. Die Messe hat sich zu einem erfolgreichen Netzwerk in Sachen berufliche Orientierung und Ausbildung in Lahr entwickelt. Dieses Niveau gilt es zu halten und zu fördern.

Die Stadtverwaltung unterstützt den Berufsinfotag noch stärker als in den Anfangsjahren. Was sind die Beweggründe?

Guido Schöneboom Welchen Stellenwert hat Bildung für den Standort Lahr und die Gesamtentwicklung der Stadt? Bildung wird in der Stadt Lahr als Markenzeichen verstanden. Sie unterstützt und gewährleistet Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit und ist in ihrer Vielfalt ein Standortfaktor für Schüler, für junge Erwachsene, für Familien, aber auch Senioren. Aktuell sind wir dabei, die Bildungs-

landschaft Lahr in einem breit angelegten Diskussions- und Beteiligungsprozess zu strukturieren und weiter zu entwickeln. Wo sehen Sie Verbesserungsmöglichkeiten, um die Jugendlichen noch besser auf das Arbeitsleben vorzubereiten? Die wichtigsten Grundlagen für eine erfolgreiche Vorbereitung auf das Arbeitsleben werden bereits in den Klassenstufen 5 bis 10 gelegt. Die in Lahr aktuell geführte Diskussion über die Einführung von Gemeinschaftsschulen zeigt die Schwächen des bisherigen dreigliedrigen Schulsystems auf. Von den neuen Unterrichts- und Lernformen – längeres gemeinsames, individualisiertes und kooperatives Lernen – profitieren leistungsschwache und -starke Schüler gleichermaßen. Die von Unternehmen angemahnten Defizite in der Allgemeinbildung und den Schlüsselqualifikationen könnten in einer Gemeinschaftsschule frühzeitig aufgefangen und gezielter gefördert werden. Die Fragen stellte Matthias Buschert u

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