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BERUF & CO.

Samstag, 10. März 2018

Mehr als nur ein Aushängeschild

Beruf & Co. | Die Schülerfirmen stehen bei der Berufsinformationsmesse weiter im Mittelpunkt

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eruf & Co. ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil und mittlerweile das Markenzeichen für die berufliche Orientierung in Lahr. Vor elf Jahren begann es mit der Vernetzung der Lahrer Haupt- und Realschulen mit der Arbeits- und Berufswelt. Die Initiatoren von Beruf & Co. wollten, neben der Sicherung der hohen Ausbildungsreife von Schulabgängern, auch die Anzahl von Fachkräften erhöhen. Außerdem sollte die soziale Integration junger Menschen, ihre Bindung an regionale Unternehmen, die Förderung des regionalen Arbeitskräftenachwuchses und damit die Erhaltung einer zukunftsfähigen Region gesichert werden. Das zukunftsweisende, modellhafte Kooperationsprojekt mit Partnern aus Jugendarbeit, Schule und Wirtschaft setzt inhaltliche Schwerpunkte und definiert klare Zielsetzungen. Im Fokus steht die Arbeit der Schülerfirmen (Juniorfirmen / Expeditionsgruppen) mit der aktiven Planung, Gestaltung und Durchführung der Messe. Beruf & Co. definiert sich durch die Handlungsund Gestaltungskompetenz, das Verantwortungsbewusstsein, die

burg, der Agentur für Arbeit und der Stadt Lahr. Die Messe geht zum elften Mal an den Start. Einiges hat sich im Laufe der vergangenen Jahre verändert. Im Mittelpunkt stehen aber nach wie vor die jungen Menschen und ihre Arbeit in den Schülerfirmen. Sie planen, organisieren und veranstalten – aktiv und selbstständig – die Berufsinfomesse. Dabei werden sie von Moderatoren aus vielfältigen Bereichen unterstützt. Die Messe als Event ist das konkrete Ziel und das Ergebnis der Arbeit. Und das soll auch in den nächsten Jahren so bleiben. Die Mitglieder der Schülerfirmen sind für die aktive Planung, Gestaltung und Durchführung der Messe Beruf & Co. verantwortlich. Auf diese Weise erhalten sie Hilfe bei der Berufsorientierung. Foto: Haid Kreativität und die Teamfähigkeit der Teilnehmer. Der konkrete und praxisnahe Austausch der Jugendlichen mit der regionalen Wirtschaft fördert deren eigene Fähigkeiten und Fertigkeiten. In den folgenden Jahren wurde das Messeangebot auf Wunsch der Aussteller und der Schulen erweitert. Die Gymnasien kamen hinzu. Der Gesamtelternbeirat der Lahrer

Schulen und der Interkulturelle Beirat wurden in die Planung, Vorbereitung und Durchführung miteinbezogen. Die Eltern als ein wichtiger Partner bei der Berufsorientierung erhielten verstärkte Aufmerksamkeit. Beruf & Co. steht für die aktive Begegnung und ein lebendiges Netzwerk aus Schulen, Unternehmen, der Handwerkskammer Frei-

INFO

Die Termine Die Berufsinformationsmesse Beruf & Co. in der Sulzberghalle in Lahr-Sulz soll den Schülern eine Expedition in die Welt von Beruf und Ausbildung ermöglichen. Sie findet statt am Freitag, 16. März, von 8 bis 13 Uhr sowie am Samstag, 17. März, von 9.30 bis 13.30 Uhr. Weitere Informationen finden sich unter www.beruf-co.de.

Beruf & Co. setzt künftig auf regionalen Veranstalter

Organisation | Handwerkskammer Freiburg übergibt die erfolgreiche Messe an die »Neue Arbeit Lahr« Seit elf Jahren hat die Handwerkskammer (HWK) Freiburg das Projekt Beruf & Co. mit großem Erfolg durchgeführt. In dieser Zeit hat es sich ständig weiter entwickelt und in der Lahrer Bildungslandschaft etabliert. Daran haben viele mitgearbeitet und es hat sich ein starkes und tragfähiges Netzwerk für die berufliche Orientierung gebildet. Inzwischen hat sich das Projekt zu einem Lahrer Projekt gewan-

delt. Die Stadt hat mit der Bildungslandschaft eine schlagkräftige Plattform aufgebaut, auf der Beruf & Co. zukunftssicher verankert und weiterentwickelt werden kann. Die große Stärke liegt in der regionalen Ausrichtung. Träger und Akteure sollten mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut sein. Daher ist es sinnvoll, das Lahrer Projekt Beruf & Co. mit einem Lahrer Projektträger durchzufüh-

ren. Hierfür steht künftig die »Neue Arbeit Lahr« bereit. Die HWK Freiburg übergibt ein in seiner Art einmaliges Projekt zur beruflichen Orientierung. Der zentrale Gedanke »von Schülern für Schüler«, die praktische Durchführung mit den Schülerfirmen und der Kooperationsgeist der vielen Partner werden weiterhin das Projekt bestimmen und ausmachen. Die Handwerkskammer

konnte durch den Austausch mit den Schülern und Schulen, den Unternehmen und den regionalen Akteuren für die Gestaltung der beruflichen Orientierung profitieren. Der Dank des Projektteams Beruf & Co. der HWK Freiburg gilt der Agentur für Arbeit Offenburg für die jahrelange ideelle und finanzielle Unterstützung sowie der Stadt Lahr für die intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit.


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Samstag, 10. März 2018

Beruf & Co.: Das volle Programm Messe | Offizielle Eröffnung mit Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller am Freitag um 10 Uhr Freitag, 16. März, 8 bis 13 Uhr Aussteller: Informiere dich über mehr als 120 Berufe und Ausbildungen. n

n Messerundgänge: Für die Schüler werden Messerundgänge angeboten, die einen Überblick über das gesamte Angebot geben. n Beruf & Co. Rallye: Die Aussteller haben spannende Aufgaben aus ihrem beruflichen Alltag zusammengestellt. Es winken attraktive Preise. Mitmachen kann jeder am Freitag von 8 bis 13 Uhr.

Assessment-Center: Hier werden deine Kompetenzen in Form eines Fragebogens und von Gruppenaufgaben entdeckt. n

Praxis-Check der Gewerblichen Schulen: An den Stationen können die Teilnehmer ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten in unterschiedlichen Berufen im gewerblich-technischen Bereich praktisch testen. n

Praxis-Check der Kaufmännischen Schulen: Die Kaufmännische Schule Lahr hat neun Übungsfirmen, drei davon werden bei Beruf & Co. vorgestellt. n

Praxis-Check der Beruflichen Schulen im Mauerfeld: Die Schulen im Mauerfeld bieten an vier Stationen einen Einblick in den sozialpflegerischen Bereich. n

Schüler und Eltern erhalten auf der Beruf & Co. am Freitag und am Samstag wertvolle Infos und praktische Einblicke in das Berufsleben. Foto: Fotoshooters n Ich wollte schon immer…Berufliche Ideen entwickeln mit Dr. Ilona Rau: Was willst du? Was kannst du? Wo zieht es dich hin? ImpulsWorkshop zur Berufsorientierung ohne Tests und Fragebögen. n Infomobil: Das InfoMobil des Karrierecenters der Bundeswehr Stuttgart ist ebenfalls vor Ort mit Informationen und Beratung über den Dienst in der Bundeswehr. n BauBus: »Bau dein Ding – eine Kampagne der Bauwirtschaft«. Ein multimedial ausgebauter Linienbus präsentiert den Schülern die zahlreichen Berufe am Bau.

Agentur für Arbeit: Die Agentur für Arbeit Lahr/Offenburg beantwortet an ihrem Infostand alle Fragen rund um die Berufs- und Studienwahl. Beratungskräfte sind vor n

Teamaufgabe: Hier kannst du deine Team- und Kommunikationsfähigkeit anhand von typischen Teamaufgaben testen. n

Eltern, Berufsbotschafter, Studierende stellen ihre Berufe und Studiengänge vor: Aus der Praxis informieren über ihren Beruf oder ihren Studiengang Eltern und Studierende in mehr als 20 verschiedenen Berufen und zwölf Studiengängen. Dieses Angebot ist für Schüler ab Klasse zehn. Interessierte, bisher nicht angemeldete Schüler können sich am Samstag direkt am Info-Stand melden. Die Liste der angebotenen Berufe und Studiengänge findest du auf www.beruf-co.de unter der Rubrik Schulen – Schülerinnen. Darüber hinaus ist am Samstag auch die Hochschule Offenburg mit zwei Studentinnen vertreten, die zum Einstiegssemester »startIng« informieren können. Es soll angehenden Studierenden die Spezialisierung auf einen bestimmten Studiengang erleichtern. n

Ort und stehen für einen direkten Austausch zur Verfügung, geben Tipps rund um Ausbildung, Beruf, Studium, Bewerbung und stellen hilfreiches Informationsmaterial und Broschüren zur Verfügung. Eltern erfahren am Stand auch, wie sie ihre Kinder bei der Berufswahl unterstützen können. Außerdem können sie sich über offene Ausbildungsplätze sowie duale Studienmöglichkeiten im Raum Lahr sowie der gesamten Ortenau informieren.

Messerundgänge für Eltern: Am Samstag werden für Eltern spezielle Messerundgänge angeboten. Treffpunkt ist um 10 und um 11.30 Uhr am Info-Point.

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Mitmach-Aktionen

Infomobil: Das InfoMobil des Karrierecenters der Bundeswehr Stuttgart ist wieder vor Ort. n

Soziale Berufe und Freiwilligendienst: Ein Freiwilligendienst bietet die Gelegenheit, erste Erfahrungen in einem Berufsfeld zu sammeln und sich persönlich weiterzuentwickeln. Die Caritas und das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben stellen sich mit einem Stand vor. n Agentur für Arbeit: siehe Samstag

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Mitmach-Aktionen

Samstag, 17. März, 9.30 bis 13 Uhr n Aussteller: Informiere dich über mehr als 120 Berufe und Ausbildungen. Weitere Infos auf www.beruf-co.de unter der Rubrik Aussteller.

»Nicht mehr aus der Bildungslandschaft wegzudenken« Kommentar | Bürgermeister Guido Schöneboom spricht über das Projekt »Beruf & Co.« Die Stadtverwaltung Lahr ist zum einen als Ausbildungsbetrieb mit vielfältigen Berufsangeboten auf der Messe vertreten und zum anderen, gemeinsam mit weiteren Partnern, Förderer des Projekts Beruf & Co. Das praxisnahe Format, bei dem Schülerinnen und Schüler bei der Organisation und Durchführung in unterschiedlichsten Bereichen aktiv werden, ist nicht mehr aus der Lahrer Bildungslandschaft wegzudenken. Schülerinnen und Schüler planen und gestalten die Berufsinfor-

mationsmesse und beschäftigen sich wochenlang mit den intensiven Vorbereitungen. Es ist der fruchtbaren Zusammenarbeit von Handwerkskammer Freiburg, Agentur für Arbeit, Schülerfirmen mit ihren Moderatorinnen und Moderatoren sowie Sponsoren und Messeausstellern zu verdanken, dass Beruf & Co. am 16. und 17. März 2018 nun schon zum elften Mal stattfinden kann. Die Stadt Lahr und die Agentur für Arbeit finanzieren das Projekt zu gleichen Teilen.

Mitte des Jahres wird die Handwerkskammer Freiburg die Träger-

se gestärkt wird. Der besondere Dank gilt der Handwerkskammer Freiburg, die das Projekt 2007 ins Leben gerufen und seither inhaltlich und konDie regionale Ausrichzeptionell begleitet hat. tung der Messe wird geMit der Neuen Arbeit stärkt.« Lahr geht Beruf & Co. in eine bewährte Partnerschaft Erster Bürgermeister Guido über, denn gemeinsam bieSchöneboom ten die Stadt und die Gesellschaft bereits das Kooperaschaft von Beruf & Co. an die Neue tionsprojekt »Erfolgreich in AusbilArbeit Lahr übergeben, wodurch dung« an. Wir freuen uns auf die die regionale Ausrichtung der Mes- weiterhin gute Zusammenarbeit.

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Modern und aufgeschlossen

Beruf | Die Stadt Lahr bietet jungen Menschen Chancen in den unterschiedlichsten Tätigkeitsfeldern

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ie Stadt Lahr ist aktuell auf der Suche nach motivierten Nachwuchskräften – eine gute Chance für junge Menschen, die jetzt ins Berufsleben einsteigen wollen. Auf der Lahrer Berufsinfomesse wird die Stadt vertreten sein, um den Schülern ihr vielfältiges Ausbildungsangebot zu präsentieren. Grund genug für ein Gespräch mit Nathalie Bissor, Ausbildungsleiterin der Stadt Lahr. Hat die Stadt Lahr Probleme bei der Gewinnung von Nachwuchs, ähnlich wie es im Handwerk und in der Wirtschaft der Fall ist? Die Stadt Lahr bietet ein vielfältiges Angebot an Ausbildungen und Studiengängen an, das sich über die Bereiche Verwaltung, Soziales, Natur, Technik und Handwerk und Soziales erstreckt. Im Verwaltungsbereich erhalten wir jedes Jahr viele Bewerbungen, viel Interesse besteht auch an der praxisintegrierten Ausbildung zum/zur Erzieher/ in. Anders sieht es zum Beispiel bei den Berufen Altenpfleger/in, Gärtner/in, Forstwirt/in oder Fachangestellte/r für Bäderbetriebe aus. Hier mangelt es teilweise an Bewerbungen. Leider haben wir auch festgestellt, dass deren Qualität nicht mehr dem entspricht, was wir eigentlich erwarten. Es scheint manchmal so als würden sich die Bewerberinnen und Bewerber nicht so viel Mühe geben und so viel Wert auf eine gute Bewerbung legen. Das ist wirklich schade, denn die Bewerbung ist unser erster und in vielen Fällen leider auch unser einziger Eindruck von den Bewerberinnen und Bewerbern. Es lohnt sich also aus unserer Sicht, hier mehr Wert darauf zu legen.

Eine Ausbildung bei der Stadt Lahr ist in den verschiedensten Bereichen möglich.

Warum sollten sich junge Menschen dafür entscheiden, eine Ausbildungsstelle bei der Stadt Lahr anzustreben? Was zeichnet Sie besonders aus? Die Stadt Lahr ist einer der größten Arbeitgeber vor Ort und man hat die Möglichkeit, in den vielfältigsten Bereichen zum Wohle für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt und unserer gesamten Gesellschaft tätig zu werden. Hier ergänzen sich die verschiedenen Bereiche und alle Mitarbeitenden wirken zusammen wie viele Zahnrädchen, um am Ende die gesamte Stadtverwaltung und alle Dienstleistungsangebote optimal am Laufen zu halten oder auch beispielsweise große Projekte, wie eine LandesgarBeruf & Co. ist für die tenschau, zu bewältigen. Stadt Lahr eine augezeichDie Stadt Lahr verfügt nete Plattform.« außerdem über ein umfangreiches, internes QualiNathalie Bissor, Ausbildungsleifizierungsprogramm, um terin bei der Stadt Lahr den Mitarbeitenden die Möglichkeit zu geben, sich In welchen Branchen haben Juentsprechend fort- und weiterzugendliche gute Chancen, ins Bebilden. Als familienbewusster rufsleben einzusteigen? Arbeitgeber liegt der Stadt Lahr Im Verwaltungsbereich suchen wir auch das Wohl seiner Mitarbeiter regelmäßig Nachwuchskräfte und am Herzen und sie möchte sie daauch im Ressort der Erzieher/in- bei unterstützen, Arbeit und Faminen, Sozialarbeiter/innen und Al- lie unter einen Hut zu bekommen. tenpfleger/innen haben die JuAuch schon während der Ausbilgendlichen gute Chancen einzustei- dung kommen unsere Auszubilgen und auch nach der Ausbildung denden in den Genuss verschiedeeine Beschäftigung zu bekommen. ner Seminare und Veranstaltun-

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gen, profitieren vom Tarifvertrag für die Auszubildenden im öffentlichen Dienst und haben bei der Stadt Lahr sehr gute Übernahmechancen. Welche Möglichkeiten der schulischen Weiterbildung, beispielsweise duale Studiengänge, bietet die Stadt Lahr? Mit Abitur oder Fachhochschulreife bieten wir zum einen den Studiengang Bachelor of Arts – Public Management in Kooperation mit der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl an. Hierbei handelt es sich um ein Studium im Bereich der öffentlichen Verwaltung, die zur Arbeit im gehobenen Verwaltungsdienst befähigt. So vielfältig wie die Einsatzmöglichkeiten später in einer Stadtverwaltung, sind auch die Inhalte während des Studiums. Diese erstrecken sich unter anderem über Kommunalpolitik, Leistungs- oder Ordnungsverwaltung bis hin zu BWL oder Personal- und Organisationsmanagement. Das theoretische Studium ist aufgelockert durch Praxisphasen, um das Erlernte gleich praktisch vor Ort in verschiedenen Verwaltungen anzuwenden. Zum anderen bieten wir das Studium Bachelor of Arts – Soziale Arbeit in Kooperation mit den Dualen Hochschulen VillingenSchwenningen und Stuttgart in mehreren Fachrichtungen an,

Foto: Stadt

unter anderem »Bildung und Beruf«, »Netzwerk- und Sozialraumarbeit« und »Elementarpädagogik«. Hierbei handelt es sich um eine klassische duale Berufsakademie, bei der sich Praxis- und Theoriephasen im dreimonatigen Intervall regelmäßig abwechseln. Die Einsatzmöglichkeiten im sozialen Bereich sind vielfältig und reichen von Kindertageseinrichtungen über Begegnungsstätten oder dem Jugendzentrum Schlachthof bis hin zur Schulsozialarbeit an den verschiedenen Lahrer Schulen. Welche Bedeutung kommt der Ausbildungsmesse Beruf & Co. für die Stadt Lahr zu? Die Ausbildungsmesse ist für die Stadt Lahr eine ausgezeichnete Plattform, alle unsere Ausbildungsberufe vorzustellen und auch gleich Kontakte zu Schülerinnen und Schülern vor Ort zu knüpfen. Oft ergeben sich dort schon Anfragen für Praktika und so haben beide Seiten auch gleich ein Gesicht zu den Ansprechpersonen. Außerdem freuen wir uns, wenn wir den Besucherinnen und Besuchern der Messe zeigen können, dass die Stadtverwaltung keineswegs angestaubt und nur langweilig ist, sondern dass wir durchaus auch als moderner und aufgeschlossener Arbeitgeber in Erscheinung treten. n

Die Fragen stellte Thomas Kroll


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Das sind die Schülerfirmen auf der Beruf & Co. 2018 Fotos: Fotoshooters

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»Dreams« gehen auf Entdeckungsreise 15 Mitarbeiter, sieben Länder, eine Mission: Berufe entdecken und präsentieren. Schüler der Vorbereitungsklasse der Friedrichschule Lahr – Antonio Berisha, Kristiyan Bonev, Marius Chintea, Sarwar Faeys Khallat, Mohammad Ibrahim, Natchapat Jaisuk, The Pong Le, Robert Mihalcea, Mohammad Shikh Alzour, Rokas Skersis, Daniil Starodubov, David Todorov, Alexandra BarbacariuIsabela, Diba Daryakesh und Neila Mehmedovic – erarbeiten Präsentationen zu Traumberufen und führen andere Schüler aus VKL-Klassen über die Messe, auf Wunsch auch mehrsprachig. Sie selbst gehen auf Entdeckungsreise durch Firmen in Lahr und der Ortenau und den nächsten Schritt in ihren Zukunftsplanungen. Moderatoren der Schülerfirma »Dreams« sind Inese Freija-Neimane und Felix Neumann.

Drei Schulen laden zum Praxischeck ein Die Gewerbliche Schule Lahr unter Federführung von Elke Langenbacher bietet ein vielfältiges Angebot zur beruflichen Orientierung. Die Schüler können sich an unterschiedlichen Stationen ausprobieren und erfahren die wichtigsten Voraussetzungen, die diese Berufe an sie stellen. Die Schulen im Mauerfeld bieten an vier Stationen einen kleinen Einblick in den sozial-pflegerischen Bereich, zum Beispiel »Löwen retten Leben« – Erste-Hilfe-Training (Grundlagen und Übungen für jedermann), »Richtig gewickelt« – Stoffwindeln anlegen und die Vorund Nachteile erkennen oder Übungen am Säugling (Puppe). Die Schüler leiten hierbei die Jugendlichen an. Die Kaufmännische Schule Lahr verfügt über neun Übungsfirmen, drei davon werden bei der Beruf & Co. vorgestellt. In der Übungsfirma lernen die Mitarbeiter – in diesem Fall die Schüler – die Abteilungen wie in einem richtigen Unternehmen kennen: Sekretariat, Einkauf, Verkauf, Personalabteilung, Rechnungswesen und Marketing.

Dieser »Clan« hat den Durchblick Die Schülerfirma »Clan of Plan« von der Theodor-Heuss-Schule fertigt unter der Leitung von Bärbel Knauß-Fourchault, Günter Walter und Isabel Ell einen Überblick über die geografische Lage der ausstellenden Unternehmen. Und da Jonas Buhl, Dilara Ayaz, Nico Dogaci, Samuel Becker, Jasmin Richert, Liana Engelhardt, Nadine Holzapfel, Muqdad Murad, Angelina Karp, Delo Hani Fares, Selin Sen, Alex Samojlov, Michael Strack, Dominik Holm, Albert Klaus, Sarah Rauner, Reda Andreescu und Max Schwenk eine kreative Gruppe bilden, wird diese sich noch Aufgaben für die Besucher zu diesem Modell ausdenken. Keine andere Schülerfirma wird sich so intensiv mit den Ausstellern auseinandersetzen wie »Clan of Plan«.

Die Köpfe der Flyer und Plakate All die Plakate, die für Beruf & Co. werben, die Flyer, die ausliegen und über die Messe informieren, müssen natürlich erst einmal gestaltet werden – eine Aufgabe für die Schülerfirma Grafik-Design unter der Leitung von Elke Langenbacher. Die Schüler der Grafikklasse der Gewerblichen Schule Lahr, haben hier die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu erproben und eine kundenorientierte Arbeit zu leisten.


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Planungssache: Auf- und Abbau Die Schülerfirma »Messebau« hat in den vergangenen drei Jahren am Messeleitsystem gearbeitet, damit die Besucher die Angebote gut erkennen und finden können. Unter anderem wurden zusammen mit Ausbilderin Diana Niklas von der Gewerbe-Akademie Lahr, Ingeborg Lahr von der Werbeagentur »in.lahr« sowie den beiden Moderatoren Martin Grafmüller und Hans Nerpel von der Friedrichschule Banner und Hinweisschilder entwickelt und hergestellt. Vor allem beim Messeauf und -abbau ist diese Schülerfirma im Einsatz. Zum großen Team gehören Janis Blazanovic, Leonardo Leidner, Patrick Meier, Yasin Hüseyin Atmaca, Majd Chamoud, Antonino De Vita, Michael Enis, Gibou Faye, Rachid Hessemann, Erik Hoppe, Aleyna Kök, Maxim Kraus, Oliver Kreutzer, Justin Lang, Mai Le Thanh, Daniel Lefter, Miguel Merz, Valeriu Miron, Aaron Monga, David Monga, Sila Solmaz Özkan, Justin Pflaumer, Emanuel Radulescu, Lian Schilli, Alexia Schoppert, Edwin Schwab, Andria Shoka und Kevin Trotter (alle Friedrichschule).

Sie knipsen und dokumentieren Die Schülerfirma »Fotoshooters« von der Gewerblichen Schule Lahr ist – wie der Name schon verrät – für die Erstellung von Fotos zuständig. Zum Aufgabenfeld gehören das Entwickeln einer Bildsprache, das Erstellen von notwendigem Bildmaterial für Flyer, Plakat und Website sowie das Bearbeiten und Weiterleiten an einzelne Schülerfirmen. Des Weiteren sind die »Fotoshooters« für die Dokumentation der Beruf & Co.-Messe zuständig. Zu den »Knipsern« gehören Samet Akkus, Michelle Bibik, Vanessa Bischoff, Anna Busina, Stefanie Davril, Tom Deibel-Shaw, Larissa Eirich, Johann Golubov, Chiara Häg, Carina Heilig, Julia Hirschfeld, Chayenne Ketterer, Melissa Koch, Chiara-Emilia Kraft, Fabian Latka, Laura Lörinczi, Isabel Martin Podlinski, Elisa Mutz, Nicole Polle, Maria Reinbold, Sandra Siefert, Simon Stolz, Alina Vollmer und Lena Wieber. Die Leitung übernimmt Elke Langenbacher.

Eignungstest in drei Bereichen Die Schülerfirma »Meine Stärken« bietet auf der Messe ein Assessmentcenter (AC) an. Aufgabe von Philipp Abraham, Siaband Alo Fakhri, Jolene Faber, Marlene Frick, Tamer Karatop, Darius Kurz, Tim Lebsack, Rene Schnitzler, Manuel Sorgenfrei, Rebecca Zimmer und Sarah Jürschik (alle OttoHahn-Realschule) ist es, den Besuchern der Beruf & Co. einen Eindruck zu vermitteln, welche Aufgaben auf die Bewerber in einem AC zukommen können. Gemeinsam mit Moderatorin Sabine von Manger-Krämer entwickeln sie einen Eignungstest mit Aufgaben im kaufmännischen, technischen und sozialen Bereich inklusive Gruppenaufgabe.

Junge Menschen mit Bühnenerfahrung Die Schülerfirma »Stagers« – das sind Jonas Ebding und Ömer Sentürk von der Otto-Hahn-Realschule unter der Leitung von Melissa Zucano – ist für das Bühnenprogramm zuständig. Über das Jahr verteilt, gibt es zwei größere Aufträge: zum einen, die Kick-Off Veranstaltung zu moderieren, bei der alle beteiligten Schüler und Moderatoren ihre Arbeitsaufträge überreicht bekommen. Zum anderen die Gestaltung des Bühnenprogramms während der Messe. Dazu gehört auch, Interviews mit anwesenden Multiplikatoren und Besuchern der Beruf & Co. zu führen. Im Laufe des Jahres lernen die Schüler verschiedene Berufe im Veranstaltungs- und Bühnensektor kennen. Unter anderem besuchen sie eine Musicalgeneralprobe, wie auch einen Radiosender und absolvieren ein Sprechtraining.


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Internationale Kost für die Messebesucher Die Schülerfirma »Sucuk Gang« setzt sich aus Medina Berisha, Eliana Botter, Flavia Burgart, Lena Ebert, Kristina Fütterer, Ann-Sophie Heidt, Adriana Isufi, Julia Mruk, Tunhi Nguyen, Nerea Antonacci, Alessia D´Alia, Dorina Duna, Medya Gümüs, Darya Kiryushkina, Gresa Kryeziu, Benjamin Mark, Nazar Merabet, Anastasia Mishunina, Nagihan Yavuz, Eldon Zeqiri, Marvin Chwal, Pascal Lehmann, Jordan Marks, Laureen Agethen, Bedriye Algan, Alicia Balcewicz, Madlen Clayton, Fiona Kerber, Celine Kraus, Magdalena Lisowska, Chiara Marino, Hadar Sardar Saleh, SidarTas Ezgi und Violetta Torma zusammen. Sie sorgt zusammen mit den Moderatoren Claudia Michels, Jochen Brucker und Luisa Wacker auf der Beruf & Co. für das leibliche Wohl der Besucher. Die schulübergreifende Firma von der Gemeinschaftsschule Friedrichschule und der Otto-Hahn-Realschule schafft Begegnungsmöglichkeiten, die sonst nicht stattfinden. Die internationale Zusammensetzung der Firma kommt auch im Namen zum Ausdruck.

Erfahrung über Grenzen hinweg Die Schülerfirma »mais oui« geht zum vierten Mal über die Grenze - nach Frankreich. Mit einer Schule in Erstein besteht für das Scheffel-Gymnasium bereits eine gewachsene Zusammenarbeit. Zuerst präsentieren Karina Kopf, Juliana Obrigewitsch, Emily Bechthold, Shania Bohy, Daniel Gerber, Lilly Kraushaar, Stefanie Radke, Julian Rauscher, Leonard Reiß, Enrik Sonnier, Jonas Wentland sowie Carlos Zürcher mit Moderator Nils Henkel das deutsche Ausbildungs- und Berufssystem in Erstein, dann besuchen die Schüler/innen aus Erstein zwei Betriebe in Lahr. Auf der Beruf & Co. bilden dann die Schüler/innen zweisprachige Tandems und erkunden so die Messe und die vielen angebotenen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten. Grenzüberschreitende Erfahrungen – im wahrsten Sinn des Wortes – werden so von beiden Seiten gesammelt.

Infos auf allen öffentlichen Kanälen Die Schülerfirma »social media« mit Moderator Benni Evermann präsentiert die Beruf & Co. im Internet, unter anderem auf Facebook und Instagram. Dazu sammeln Iskhan Abuev, Victoria Eurich, Liana Fell, Tim Foßler, Lucas Götte, Dalya Khalaf, Malte Reiß, Artur Schmalz, Saskia Schmidt und Tim Wunderlich von der Otto-Hahn-Realschule Neuigkeiten und Infos über die Aktivitäten der Schülerfirmen und machen diese für alle zugänglich. Auch Aktivitäten wie der Lehrer-Unternehmer-Workshop und weitere Veranstaltungen im Vorfeld der Messe werden so für die Öffentlichkeit zugänglich.

Im Team geht alles besser Die Schülerfirma »Team LA«, moderiert von Heiko Heimburger, widmet sich dem Thema Teamaufgabe. Dafür entwickeln Ilgar Aliyev, Serhat Bayram, Clarence Egbe, Selim SaidIlhan, Edwin Kraft, Lukas Oberdörfer, Siyabend Özek, Andre Steinbach, Zenar Yali und Umut Yildiz von der Otto-Hahn-Realschule spannende Aufgaben und leiten die Klassen während der Übungen an. Somit können diese herausfinden, wie gruppenfähig sie sind und bei welchen Themen innerhalb der Klasse noch Entwicklungsbedarf besteht. Eine hervorragende Möglichkeit für die Mitglieder der Schülerfirma, ihr Selbstbewusstsein zu stärken.


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Aussteller-Rekord

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Berufe und Fachschulen im sozialen, gesundheitlichen und pflegerischen Bereich

Samstag, 10. März 2018

Berufe in Büro, Dienstleistung und Handel Unternehmen

Ausbildungsberufe

AOK Südlicher Oberrhein

Kauffrau/mann für Dialogmarketing, Sozialversicherungsfachangestellte/r

Caritas

Kauffrau/mann für Büromanagement

CJD Offenburg

Bürokraft, Bürokauffrau/mann, Verkäufer/in, Fachlagerist, Berufsfeld Ernährung und Hauswirtschaft

DAA Jugendbereich

Maßnahmen im Jugendbereich

Europa-Park

Koch/Köchin, Restaurantfachleute, Gebäudereiniger/in, Hotelkaufleute

E-Werk Mittelbaden AG & Co. KG

Industriekauffrau/mann

Unternehmen

Ausbildungsberufe

Berufliche Schule im Mauerfeld

Diverse Vollzeit-Schularten. Schwerpunkte Ernährung und Hauswirtschaft, Gesundheit und Pflege, Ernährungswissenschaftliches Gymnasium

E-Center Kohler (Edeka)

Kauffrau/mann im Einzelhandel, Metzgereifachverkäufer/in, Verkäufer/in, Fleischer/in

Bundesamt für Familie

Bundesfreiwilligendienst

Industriekaufleute mit Zusatzqualifikation, Bachelor of Arts BWL Fachrichtung Industrie

Caritas

Altenpfleger/in, Altenpflegehelfer/ in. Duale Hochschule soziale Arbeit, Duale Hochschule Sozialwirtschaft. Freiwilligendienste FSJ und BFD

Ehret GmbH Fiege Logistik

Logistikassistent/in, Fachkraft für Lagerlogistik, Fachlagerist, Kauffrau/mann für Speditions- und Logistikdienstleistungen

Finanzamt Lahr

Bachelor of Laws (BA) in der Steuerverwaltung, Finanzwirt/in

DAA Deutsche Angestellten AkaPhysiotherapeut/in demie – Schule für Physiotherapie Diakonie Kork

Freiwilligendienste FSJ und BFD

Erzdiözese Freiburg Verrechnungsstelle der katholischen Kirchenge- Erzieher/in meinden Lahr Evangelische Fachschule für Heilerziehungspflege der Diakonie Kork

Heilerziehungspfleger/in, Doppelqualifikation Heilerziehungspfleger/ in Altenpflege

Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik

Einjähriges Berufskolleg (BK) für Praktikanten und Praktikantinnen, zweijährige Fachschule für Sozialpädagogik, dreijährige Fachschule für Sozialpädagogik, Erzieher/in

Evangelische Fachschule für Alten- Altenpfleger/in, Altenpflegehelfer/ pflege Nonnenweier in Landratsamt

Paritätische Schulen für soziale Berufe

Stadt Lahr

Alltagsbetreuer/in, Altenpflegehelfer/in, Altenpfleger/in, Arbeitserzieher/in, Ergotherapeut/in, Jugendund Heimerzieher/in, Heilerziehungspfleger/in, Heilerziehungsassistenz Altenpflegehelfer/in, Altenpfleger/ in, Alltagsbetreuer/in Altenpfleger/in, Erzieher/in

Berufe in Büro, Dienstleistung und Handel Unternehmen

Ausbildungsberufe

Agentur für Arbeit

Fachangestellte/r für Arbeitsmarktdienstleistungen

A 2000 Industrie-Elektronik Industriekauffrau/mann, Fachkraft für LaGmbH gerlogistik Aldi GmbH & Co. KG

Grafik Designer/in Industriekauffrau/mann

Herrenknecht AG

Studium Duale Hochschule BWA

Hartmann GmbH

Kaufmann im Groß- und Außenhandel

Hiller Objektmöbel GmbH

Industriekauffrau/mann, Kauffrau/mann für Spedition und Logistik, Fachkraft für Lagerlogistik. Duale Hochschule Betriebswirtschaft in Medien und Kommunikatioswirtschaft und BWL Industrie

Hubert Burda Media

Medientechnologie Druck, Medientechnologie Druckverarbeitung, Medienkaufleute, Industriekaufleute, Mediengestalter/in für Bild und Ton, Fachinformatiker/in. BWL Medien und Kommunikationswirtschaft, BWL Dienstleistungsmarketing

Janoschka Kippenheim GmbH

Mediengestalter/in Digital und Print, Industriekauffrau/mann, Fachinformatiker/in Systemintegration, Fachinformatiker/in Anwendungsentwicklung, Fachkraft für Lagerlogistik

Bachelor of Arts Soziale Arbeit

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in, Gesundheits- und KrankenOrtenau-Klinikum Lahr-Ettenheim pfleger/in, Operationstechnischer Assistent/in. Studienberufe im Gesundheitswesen

Pflege-Centrum Kenk

Gewerbliche Schule Lahr Gundlach Logo Etiketten GmbH

Verkäufer/in, Einzelhandelskauffrau/mann, Bürokauffrau/mann, Fachkraft für Lagerlogistik. Bachelor of Arts Fachrichtung Handel

Bürokauffrau/mann, Industriekauffrau/ Kaufmännische Schulen mann, Einzelhandelskauffrau/mann, VerLahr, Integriertes Beruflikäufer/in, Kauffrau/mann im Groß- und ches Gymnasium Lahr (IBG) Außenhandel Landratsamt

Verwaltungsfachangestellte/r, Fachinformatiker/in Systemintegration, Vermessungstechniker/in

Maier + Kaufmann GmbH

Kauffrau/mann im Groß- und Außenhandel, Einzelhandelskauffrau/mann, Fachkraft für Lagerlogistik, Duale Hochschule BWL Handel

Melzer & Kollegen

Steuerfachangestellte

Nestler Wellpappe

Bachelor of Arts

Polizeipräsidium Offenburg

Polizeibeamter/-beamtin

Sparkasse Offenburg/Ortenau

Bankkauffrau/mann, Finanzassistent/in. Bachelor of Arts

Stadt Lahr

Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste, Verwaltungsfachangestellte/r. Bachelor of Arts Public Management

Volksbank Lahr eG

Bankkauffrau/mann, Finanzassistent/in. Bachelor of Arts in Fachrichtung Banken und Bausparkassen


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Gewerbliche und technische Berufe in Industrie und Handwerk Unternehmen A 2000 IndustrieElektronik GmbH

Berufsförderungswerk der Südbadischen Bauwirtschaft GmbH

CJD Offenburg

Europa-Park

Ausbildungsberufe Elektroniker/in Fachrichtung Geräte und Systeme. Bachelor of Engineering, Studiengang Elektrotechnik Maurer/in, Beton- und Stahlbetonbauer/in, Zimmerer/in, Stuckateur/in, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/in, Straßenbauer/in, Baugeräteführer/in, Spezialtiefbauer/in, Wärme- Kälte-, Schall- und Brandschutzisolierer/in, Feuerungs- und Schornsteinbauer/ in, Kanalbauer/in, Estrichleger/in, Trockenbaumonteur/in, Rohrleitungsbauer/in, Brunnenbauer/in, Betonstein- und Terrazzohersteller/in, Gleisbauer/in, Schreiner/in, Ausbaufacharbeiter/in, Hochbaufacharbeiter/in, Tiefbaufacharbeiter/in. Bauingenieur/in, Bauingenieur/in Plus, Baubetriebswirt/in Plus, Bautechniker/in Plus Zerspanungsmechaniker/in, Maschinen- und Anlagenführer/in (Schwerpunkt Metall- und Kunststofftechnik), Fachpraktiker/in für Gebäude- und Umweltdienstleistungen Anlagenmechanik (Sanitär, Heizung, Klima), Hochbaufacharbeiter/in, Tiefbaufacharbeiter/in, Ausbaufacharbeiter/in, Zimmerer/in, Maurer/in, Fachpraktiker/in Holzverarbeitung, Holzmechaniker/in, Bau- und Metallmaler/in, Maler/in und Lackierer/in, Gartenbaufachwerker/in, Gärtner/in

Samstag, 10. März 2018

Gewerbliche und technische Berufe in Industrie und Handwerk Unternehmen

Ausbildungsberufe

Nestler Wellpappe GmbH & Co KG

Maschinen- und Anlagenführer/in, Packmitteltechnologe/in. Bachelor of Engineering Papiertechnik

Netze Mittelbaden GmbH & Co.KG

Elektroniker/in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

Polarform

Werkzeugmechaniker/in

Quattro-Form

Werkzeugmechaniker/in, Verfahrensmechaniker/in Fachrichtung Kunststoff und Kautschuktechnik, Zerspanungsmechaniker/in, Technischer Produktdesigner/in Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion

Richard Stihler Appa- Anlagenmechaniker/in, Behälter- und Apparatebau ratebauer/in Sanitär- und Heizungstechnik-Innung Kehl-HanauerlandLahr

Anlagenmechaniker/in Wärme-, Wasser-, Umwelttechnik

Fachangestellte/r für Bäderbetriebe, Fachkraft für Abwassertechnik, Forstwirt/in, Gärtner/in Unternehmensgruppe Tief- und Straßenbauer/in, Kfz-Mechatroniker/in, Betonfertigteilbauer/in, StahlbetonVogel Bau bauer/in

Stadt Lahr

Fachkraft für Veranstaltungstechnik, Elektroniker/in für Betriebstechnik

E-Center Kohler (Ede- Florist/in ka) Ehret GmbH

Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik

Galvanoform

Industriemechaniker/in, Oberflächenbeschichter/in

Gewerbe Akademie Offenburg

Schreiner/in, Friseur/in

Gewerbliche Schule Lahr Gundlach Logo Etiketten GmbH Hartmann GmbH

Herrenknecht AG

Staatlich geprüfter Techniker/in Fachrichtung Elektrotechnik Schwerpunkt Automatisierungstechnik Medientechnologe/in Druck, Fachrichtung Etiketten – Rollendruck Kfz-Mechatroniker/in Pkw-Technik, KfzMechatroniker/inSystem- und HochvoltTechnik, Kfz-Mechatroniker/in Nutzfahrtechnik Duale Hochschule Maschinenbau. Technischer Produktdesigner/in, Industriemechaniker/in, Konstruktionsmechaniker/in, Mechatroniker/in, Elektroniker/in für Betriebstechnik, Zerspanungsmechaniker/in

Hiller Objektmöbel GmbH

Holzmechaniker/in, Konstruktionsmechaniker/in, Verfahrensmechaniker/in für Beschichtungstechnik, Polsterer/in

Hubert Burda Media

Medientechnologe/in Druck, Medientechnologe/in Druckverarbeitung

Innung für Elektround Informationstechnik Mittelbaden

Elektroniker/in Energie- und Gebäudetechnik, Elektroniker/in Automatisierungstechnik, Elektroniker/in Geräte- und Systemtechnik. Bachelor of Science Kältesystemtechnik

Janoschka Kippenheim GmbH

Oberflächenbeschichter/in

Landratsamt

Forstwirt/in, Straßenwärter/in, Winzer/in, Bachelor of Eng. Bauwesen – Projektmanagement

Mosolf GmbH

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in

Azubis informieren die Schüler über ihren Beruf und zeigen ihnen praktische Übungen aus ihrem Job-Alltag. Foto: Haid

Impressum Verlag und Herausgeber: Lahrer Zeitung GmbH, Kreuzstraße 9, 77933 Lahr Geschäftsführung und Anzeigenleitung: Kirsten Wolf Redaktion: Jörg Braun (V.i.S.d.P.), Thomas Kroll, Claudia Möllinger (Handwerkskammer Freiburg) Druck: Druckzentrum Südwest, 78052 Villingen-Schwenningen Erscheinungstermin: 10. März 2018


Lahrer Zeitung

BERUF & CO.

Samstag, 10. März 2018

Richtige Jobwahl braucht Zeit

»Beruf & Co.« | Junge Erwachsene erzählen im Scheffel-Gymnasium vom Leben nach dem Abschluss

E

ine Phase der Orientierung ist nicht nur für Abiturienten wichtig. Acht Auszubildende und Studenten haben beim »Unternehmer-Lehrer-Workshop«, zu dem »Beruf Co.« eingeladen hatte, im Scheffel-Gymnasium ihre Wege zum Beruf vorgestellt. Zur Veranstaltung waren etwa 50 Vertreter der Stadtverwaltung, verschiedener Schulen aus dem Kreis, Betrieben, Firmen oder anderer Behörden und Organisationen erschienen. Alle haben mit dem Thema Ausbildung mehr oder weniger direkt zu tun. Markus Walter, der bei Südwestmetall die Initiative »Schule-Wirtschaft« betreut, moderierte eine Diskussion, in der die acht jungen Erwachsenen zwischen 20 und 22 Jahren ihren Weg nach der Schule detailliert erzählten. Walter stellte Anne-Kathrin, Jelena, Miriam, Sonja, Anne, John, Osman und Marcel nur mit deren Vornamen vor. Darauf habe man sich im Vorfeld geeinigt, erklärte der Moderator.

Acht Kandidaten reden über ihren Weg nach der Schule Sonja und Anne haben Abitur gemacht und bereiten sich beide jetzt auf das Studium an der Fachhochschule für Verwaltung in Kehl vor. Miriam hat nach der mittleren Reife eine Ausbildung bei der Stadt Lahr absolviert und peilt jetzt ebenfalls das Studium an. Anne-

Unterschiedliche Wege zum Beruf: Acht Azubis und Studenten erzählen in der Mensa des Scheffel-Gymnasiums vom Weg nach der Schule. Foto: Baublies Kathrin hat nach dem Abitur und einem freiwilligen sozialen Jahr beim Malteser Hilfsdienst erkannt, dass sie im Klinikum Lahr ihren Berufswunsch verwirklichen möchte. Jelena absolviert eine Lehre als Holzmechanikerin. Osman hat nach dem Werkrealschul-Abschluss sowie mehreren gescheiterten Versuchen, einen Beruf zu finden, jetzt eine Lehre als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker angefangen. John absolviert nach dem Abbruch des Studiums eine Lehre als Einzelhandelskaufmann. Marcel, der zur Gruppe gehört, saß im Publikum. Er hatte ein – ärztliches – Redeverbot erhalten. Ohne Ausnahme stellten alle in ihren Beiträgen fest, dass sie nach der Schule eine gewisse Zeit zur

Orientierung benötigt hätten und so etwas zur Berufsorientierung jedem nur empfehlen könnten. »Uns hat niemand im Unterricht darauf vorbereitet, dass es nach dem Abitur wirklich mit der Schule zu Ende ist«, sagte Anne.

Abiturienten haben Auszeit zur Orientierung genutzt Die Abiturienten haben, das zeigten alle Beiträge, gegenüber Haupt- oder Realschülern den Vorteil, dass sie nicht mit 13 oder 14 Jahren anfangen müssen, sich über einen Ausbildungsplatz Gedanken zu machen. Die jungen Erwachsenen mit Oberschulabschluss stellen allesamt fest, dass ein Urlaub,

eine »Auszeit mit irgendeinem Job« oder das freiwillige soziale Jahr für die spätere Orientierung wichtig gewesen seien. Miriam, die über die Ausbildung und die Weiterbildung den Weg zum Studium machen möchte, würde, wenn sie das Rad zurückdrehen könnte, doch lieber das Abitur gemacht haben. Dem konnte Osman, der freimütig über seine längere Orientierungsphase erzählt hatte, nur beipflichten. Auf eine andere Frage gab es keine schlüssige Antwort: Müssten die Schüler, die Schule oder die Betriebe sich um mehr Infos für die Orientierung nach der Schule bemühen? Alle Befragten haben während der Schule auch einmal über einen Beruf nachgedacht. Die Ergebnisse diverser Fragebögen hätten mit der beruflichen Wirklichkeit heute aber nicht das Geringste zu tun. Im Anschluss an diesen »Impuls« diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops angeregt in Gesprächsrunden unter anderem die Fragen, welche berufliche Orientierung Schülerinnen und Schüler aus dem Blickwinkel der Schulen und aus dem Blickwinkel der Unternehmen brauchen und wie man die berufliche Orientierung zwischen Schulen und Unternehmen besser vernetzen kann. Anregungen zur Vorbereitung der Jugendlichen auf den Messebesuch wurden ebenfalls Endrik Baublies ausgetauscht.

Dialog auf Augenhöhe

Schule-Wirtschaft | AG kooperiert mit Beruf & Co. Zum diesjährigen UnternehmerLehrer-Workshop in Lahr am 30. Januar hatte das Organisationsteam der Messe Beruf & Co erstmals die in Stuttgart ansässige Landesarbeitsgemeinschaft SchuleWirtschaft als Kooperationspartner mit ins Boot genommen. Madeleine Bohnet von der Koordinationsstelle Bildungslandschaft Lahr und Claudia Möllinger von der Handwerkskammer Freiburg waren zuvor auf einer Veranstaltung von Schule-Wirtschaft namens »Der Kick für meine Berufswahl« in Appenweier gewesen und hatten sich vom Konzept des Netzwerks überzeugt. Markus Walter, Leiter der Servicestelle Schule-Wirtschaft Süd-

baden, erklärte: »Ich finde es spannend, auch einmal junge Menschen zum Thema Berufswahl zu Wort kommen zu lassen anstatt immer nur die Meinung einschlägiger Experten zu hören.« Die in Stuttgart ansässige Landesarbeitsgemeinschaft SchuleWirtschaft Baden-Württemberg stehe für die erfolgreiche Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung von Schulen und Unternehmen. Grundlage seien eine gleichberechtigte Partnerschaft mit gegenseitigem Verständnis und ein Dialog auf Augenhöhe. Getragen wird die Landesarbeitsgemeinschaft Schule-Wirtschaft Baden-Württemberg von der Landesvereinigung Baden-Württem-

Markus Walter spricht mit Jugendlichen über ihre berufliche Zukunft und versucht, ihnen Orientierungshilfen zu geben. Foto: Florian Freund bergischer Arbeitgeberverbände in Kooperation mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg. Man wolle Signale setzen für die Weiterentwicklung von Bildungsplänen sowie mit Veranstaltungen und Projekten die Berufs- und Studienorientierung von Schülern för-

dern, beschreibt Walter die Intention der Arbeitsgemeinschaft. Außerdem entwickelt man Unterstützungsinstrumente für Schulen, Schulleitungen und Lehrkräfte und bietet Fortbildungen an. Dazu setzt Schule-Wirtschaft BadenWürttemberg auf ein landesweites Beratungsnetzwerk. Thomas Kroll


Lahrer Zeitung

BERUF & CO.

Samstag, 10. März 2018

Erste Fragen sind nun geklärt

Veranstaltung | Beim Workshop »Spurwechsel« informieren sich Schüler und Eltern gemeinsam

N

icht wenige Schüler in den neunten und zehnten Klassen der Gymnasien denken gemeinsam mit ihren Eltern über eine Veränderung der Schullaufbahn nach. Wenn Schüler an Grenzen stoßen, Schule keinen Spaß macht und das Lernpensum zu groß wird, können alternative Schulwege oder der direkte Weg in eine Ausbildung Auswege sein. Am 1. März informierten im zweistündigen Workshop »Spurwechsel« Angelika Berger und Karina Kokemüller, Beraterinnen der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Offenburg, Eltern und ihre Kinder über verschiedene Auswege. 16 Teilnehmern, davon 9 Schülern, wurden im ersten Teil Informations- und Hilfsangebote vorgestellt sowie Testverfahren besprochen. Schulabschlüsse können in Baden-Württemberg über eine Vielzahl von Wegen erreicht werden. Ein Schulwechsel oder der

Mittlere Bildungsabschluss mit der Versetzung in Klasse 11 sind zwei von vielen Alternativen. Der zweite Teil war auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtet. Die Schüler führten einen kleinen Interessenstest durch und machten sich Gedanken zu Fähigkeiten, Interessen und eigenen Wünschen . Der Test ergab Berufsbilder, die zuhause erkundet werden wollen. Eltern gewannen derweil einen Überblick über das vielfältige Informationsangebot des Berufsinformationszentrums. Sie nutzten die Gelegenheit, sich auszutauschen und von fremden Erfahrungen zu profitieren. Abschließend nahmen sie die Gelegenheit wahr, die Stärken und Fähigkeiten ihrer Kinder einzuschätzen. Denn Eltern haben großen Einfluss auf die Berufs- und Studienwahl ihrer Kinder. Oft sind sie verunsichert, wie eine gute Entscheidung für ihre Kinder aussehen

kann oder wie sie ihre Sprösslinge noch besser unterstützen können. Am Ende des Workshops waren viele Fragen geklärt. Der erste Schritt ist getan. Gerne stehen die Berufsberater Eltern und ihren Kindern über den Workshop »Spurwechsel« hinaus bei der Berufsund Studienorien- Die Berater der Agentur für Arbeit Offenburg helfen tierung zur Seite. jungen Menschen mit dem Workshop »Spurwechsel« Junge Men- auf ihrem Weg Richtung Zukunft. Foto: Agentur für Arbeit schen profitieren enorm von der regionalen Präsenz kann dabei behilflich sein, das Pasder Berufs- und Studienberatung sende für jeden zu finden. Bei Inteder Agentur für Arbeit Offenburg resse genügt eine Mail an offenam Ausbildungs- und Studien- burg.berufsberatung@arbeitsmarkt. Das Vermittlungsangebot agentur.de. Karina Kokemüller


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