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Verlust von Torjäger Bührer wiegt schwer

3. Liga | Talente aus der Region sollen der SG Köndringen/Teningen helfen, die Klasse zu halten / Durchwachsene Testspiele Ohne Top-Scorer Pascal Bührer, den es in die Bundesliga zog, dafür aber mit einigen jungen Talenten und viel Optimismus will die SG den Klassenerhalt schaffen. Und der scheint durchaus machbar zu sein. n

kommen. »Ziel ist, die neuen Spieler schnell zu integrieren. Wir haben mit Heitz, Spinner, Velz und Ammel vier talentierte Spieler aus der Region bekommen. Außerdem werden Felix Bühler und Maurice Bührer aus der eigenen Jugend eine deutlich größere Rolle einnehmen als noch vergangene Saison.« Der Klassenerhalt mit Tendenz nach oben ist das Ziel. Vor allem an der defensiven Stabilität muss die Andersen-Truppe weiter feilen, die Auftaktbegegnungen ließen im Ansatz schon adäquate Lösungen erkennen.

Von Thorsten Mühl

(tom). Aus Sicht der SG Köndringen/Teningen hätte der Start in die Drittliga-Saison optimaler nicht ausfallen können. Mit Siegen über den TuS Fürstenfeldbruck und den TSV Neuhausen/Filder konnte die Mannschaft von Trainer Ole Andersen die Optimalausbeute an Punkten einfahren und mit ganz viel Selbstvertrauen loslegen. Das war so nicht unbedingt erwartet worden, soll für die kommenden Wochen und Monate aber eine Grundstimmung erzeugen, die die Breisgauer möglichst trägt. Vor allem natürlich auch in Phasen, die unweigerlich kommen werden in einer langen Runde – Phasen, in denen der Erfolg auch ausbleiben kann. Gerade dann wird die SG wieder an ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit sowie ihrer mentalen Ruhe gemessen. Erfahrungswerte, die Trainer Andersen mit seiner jungen Truppe über die Jahre hinweg in den verschiedensten Ausprägungen schon durchgestanden hat. Gelingt es, den derzeitigen Trend aufrechtzuerhalten, könnte der Andersen-Truppe im Idealfall

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Kader

SG Köndringen/Teningen

Die Mannschaft der SG Köndringen/Teningen: (hinten, von links): Pascal Fleig, Felix Zipf, Jan Lennart Beering, Robin Dittrich, Felix Bühler, Jonathan Fischer, Alexander Velz, Janis Denecke (Athletiktrainer); (mittlere Reihe, von links): Ole Andersen (Trainer), Andreas Heckmann (Mentaltrainer), Werner Minder (Betreuer), Dennis Ammel, Johannes Silberer, Axel Simak, Lukas Zank, Fabrizio Spinner, Marius Heitz, Maurice Bührer, Markus Keune (Manager); (vorne, von links): Sebastian Endres, Felix Weise, Vincent Lutz, Dino Spiranec, Fabian Hörsch, Paul Blank, Maximilian Endres. Es fehlt: Felix Tscherner. Foto: Wendling eine weitgehend sorgenfreie Saison bevorstehen. Rang acht bedeutete für die SG Köndringen/Teningen in der vergangenen Saison eine so nicht erwartete positive Überraschung. Entsprechend motiviert starteten die Breisgauer bereits Mitte Juni wieder in die Vorbereitung. »Die Motivation war vom ersten Tag an wieder vorhanden«, hält Kapitän Felix Zipf fest. Allerdings verlief die von

Trainer Ole Andersen anspruchsvoll gestaltete Vorbereitung mit den üblichen Aufs und Abs. In den Tests wurden mit Vertretern der Südbadenliga (Altenheim, Hofweier), der 3. Liga (Hochdorf) und aus dem Ausland (Basel) die Klingen gekreuzt. Ergebnisse waren zweitrangig, gerade gegen klassentiefere Teams fehlten zwischendurch Konzentration und Genauigkeit. Trainer Andersen kennt seine

Truppe, daher mahnte er die Spieler, räumte aber auch ein: »Bei einer solch jungen Mannschaft kann es immer wieder einmal zu Schwächephasen kommen.« Das Vertrauen wurde gerechtfertigt, die SG steigerte sich im Vorbereitungsverlauf wieder. »Die Tugend, niemals aufzugeben, haben wir auf jeden Fall mit in die neue Runde genommen«, so Axel Simak. Bei allem Optimismus wiegt gerade

der Verlust von Rekord-Torjäger Pascal Bührer schwer. Den 21-Jährigen zog es nach der letzten Saison in die Bundesliga in Richtung LudwigshafenFriesenheim. »Jeder weiß, dass es für keine Drittligamannschaft möglich ist, einen Pascal Bührer innerhalb so kurzer Zeit gleichwertig zu ersetzten«, bestätigt Zipf. Der Jugend wird beim Versuch, diese Bürde zu kompensieren, eine erneut wichtige Rolle zu-

Tor: Simon Sorke, Patrick Petersen, Dino Spiranec. Feld: Pascal Fleig, Axel Simak, Alexander Velz, Johannes Silberer, Florian Fink, Felix Zipf, Patrick Schumacher, Sebastian Endres, Maximilian Endres, Dennis Ammel, Maurice Bührer, Jens Kvist, Felix Tscherner, Philipp Vogt, Marius Heitz, Luis Weber, Jonathan Fischer, Felix Bühler, Fabrizio Spinner, Razvan Moldovan, Lukas Zank, Robin Dittrich, Jan-Lennart Beering. Trainer: Ole Andersen (siebte Saison). Zugänge: Dennis Ammel, Alexander Velz, Fabrizio Spinner (alle SG Meißenheim/Nonnenweier), Marius Heitz (TuS Ottenheim). Abgänge: Pascal Bührer (TSG Ludwigshafen-Friesenheim), Jonas Bayer (Ziel unbekannt).

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Kader

TV 08 Willstätt

Der Kader des TV Willstätt: (hinten, von links): Michael Hetschel (Pysio/Fitnestrainer), Hans-Peter Fries (Torwarttrainer), Lukas Veith, Radoslaw Jankowski, Kristian Eskericic, Ben Veith, Lucian Halmagyi, Christian Skusa, Dinko Dodig, Marco Schlampp, Freddy Beker (Co-Trainer); (vorne, von links): Albert Kohler (Abteilungsleiter), Bernd Sensebrenner (Zeitnehmer), Philipp Zink, Lars Heinrich Kiefer, Dominik Gross, Alexander Hoyer, Raphael Grzybowski, Gunther Zölle, Règis Metzinger, Florian Fessler, Pascal Hentschel, Dane Marcovic, Markus Simowski (Trainer), Rudi Fritsch (Teammanager). Foto: Wendling

TV Willstätt: »Spieler sollen spüren, dass sich etwas tut« Oberliga BW | Trainer Marcus Simowski setzt auf Balance / Verein will jungen Spielern Perspektiven bieten (tom). Der TV 08 Willstätt ist im Umbruch – nichts Neues beim sogenannten »Schalke 04 der Handball-Oberliga«. Auch vergangene Runde waren die Hanauerländer dem

ehrgeizigen Ziel 3. Liga einmal mehr fern. Man fand sich am Ende einer langen Saison nur fünf Punkte vom direkten Abstieg entfernt. Trotz allen Invests in den Kader erhielt

der TVW damit keinen Zugang zur »geschlossenen Gesellschaft« 3. Liga. Nun folgt der nächste Strategiewechsel. Dragan Markovic erlebte nur eine Spielzeit als Trainer, Nachfolger ist der in Südbaden eher unbekannte Marcus Simowski (HSV Merzig-Hilbringen). Das Trainerteam stellt dem Kader ein breites Portfolio an Möglichkeiten zur Verfügung. »Die Spieler sollen spüren, dass sich hier etwas tut. Gleichzeitig sind sie gefordert, etwas zurückzugeben«, so der Trainer. An festen Tabellenrängen macht er sein Ziel in der ihm unbekannten Liga nicht fest. »Wir wollen die Mannschaft formen, dem

Zuschauer Leistung anbieten, die er anzuerkennen weiß«, so Simowski. Die Besetzung der Teammanager-Position mit Rudi Fritsch, einer Koryphäe in Sachen Jugendarbeit, zeigt, wo es künftig hingehen soll. Statt Geld in den Kader zu pumpen und den Nachwuchs zu vernachlässigen, soll nun größere Balance zwischen den Bereichen herrschen. Nicht zuletzt Fritsch soll dazu beitragen. Zur Zielsetzung erklingen aus dem Hanauerland vorsichtige Töne. Von Ruhe ist die Rede, von »möglichst keinem Kontakt zur gefährdeten Zone«, formuliert Vorsitzender Rainer Lusch. Im Hintergrund wird die Arbeit im Nachwuchsbereich maßvoll

vorangetrieben. Zuletzt wurde noch der Pole Rafal Grzybowski als zweiter Torhüter verpflichtet. Der TVW will Perspektive für Jugendliche bieten, die ansonsten die Ortenau verlassen müssen (etwa Richtung Konstanz), wenn sie in ihrer Karrierre höherklassig agieren wollen. Mit David Knezovic verließ den Verein lediglich ein Leistungsträger. Die Neuzugänge sind eine Mischung aus jungen Talenten mit Gardemaß (Brüder Veith) und routinierten Akteuren, die zum Teil Zweit- sowie Drittliga-Erfahrung aufweisen. Man darf gespannt sein, welchen Erfolg der x-te Willstätter Umbruch zeigt.

Tor: Gunther Zölle, Rafal Grzybowski. Feld: Florian Fessler, Christian Skusa, Marko Schlampp, Dominik Gross, Lukas Veith, Kristian Eskericic, Regis Matzinger, Radoslas Jankowski, Luca Halmagyi, Ben Veith, Lars Kiefer, Dane Markovic, Dinko Dodig, Alexander Hoyer, Philipp Zink. Trainer: Marcus Simowski Zugänge: Philipp Zink (Schutterwald), Ben und Lukas Veith (Meißenheim/N.), Florian Fessler, Regis Matzinger (Straßburg-Sch.), Rafal Grzybowski (Differdange). Abgänge: David Knezovic (Herbolzheim), Milan Djuricin (Unbekannt), Filip Kusal (Pirna), Kotaro Ito, Takamasa Matsumoto (Japan).

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Für »Zebradamen« zählt nur der Klassenerhalt

Oberliga BW | Ottenheims neuer Trainer Tobias Buchholz ein echter »Team-Player« / Drei Stammkräfte haben den Verein verlassen Mit gelöster, aber konzentrierter Stimmung will Neu-Trainer Tobias Buchholz die Ottenheimerinnen durch die schwierige dritte Oberliga-Saison führen. Buchholz glaubt an die Qualität seines Kaders. n

Von Thorsten Mühl

Viel hat sich verändert im dritten Oberliga-Jahr der Ottenheimer »Zebradamen«. Nach siebeneinhalb Jahren weht durch Tobias Buchholz ein frischer Wind auf der Trainerbank. Die jüngste Rückrunde zeigte, dass der Zeitpunkt eines klaren Cuts gekommen war. Der Klassenerhalt wurde erreicht, kostete die Trainer Jochen & Nico Baumann und die Mannschaft viel Kraft und Nerven. Manches hatte sich ein-, in der Konsequenz abgeschliffen, verbraucht. Der Neue trainiert erstmals ein

Das Team des TuS Ottenheim (hinten, von links): Franziska Joseph (Torwarttrainer), Stefanie Graf (sportliche Leitung), Marina Schnak, Saskia Gehrlein, Vanessa Hoppen, Pamela Karkossa, Saskia Müller, Mirjam Herrmann, Verena Karkossa, Daniela Ganter, Tobias Buchholz (Trainer), Wiebke Wendt (Physio); (vorne, von links): Tatjana Karkossa, Nadine Makelko, Vivienne Quennet, Leonie Bing, Carina Geppert, Selina Gehrlein, Laura Geppert, Laura Strosack und Carolin Rheinberger. Foto: Klaus Damenteam, bringt zehn Jahre an »Odner Stallgeruch« mit. »Zweifellos ist es ein Wagnis, eine Herausforderung für Spielerinnen und Trainerteam. Aber wir wollen uns der Aufgabe gemeinsam stellen, ein großes Ziel erreichen«, ist Buchholz optimistisch. Als Team, denn der Trainer wird durch die ehemaligen Spielerinnen Stefanie Graf und Franziska Joseph unterstützt. Beide standen vergangene Saison noch selbst auf dem Feld, wechselten nun auf die Bank. »Bei mir liegt die finale Verantwortung, aber wir sprechen uns im Team ab, arbeiten gemeinsam mit der Mannschaft. Steffi und Franzi kennen Kader und Liga, die

Unterstützung ist unendlich wertvoll«, weiß Buchholz. Nach sechs Wochen Vorbereitung hat er einen guten Eindruck, die Stimmung ist gelöst, aber konzentriert. Ein weiteres Mal die BWOL halten wird zum langen und harten Weg. »Die Mannschaft hat das Potenzial für die Liga. Wir müssen weiter so geschlossen auftreten, wie das in der Vergangenheit der Fall war«, unterstreicht der Coach. Neben Graf und Joseph steht mit Louisa Gruber eine dritte Stammkraft nicht mehr zur Verfügung. Dafür kehrte Saskia Müller zurück, Vivienne Quennet (HSG Freiburg) und zwei Nachwuchskräfte erweitern das Aufgebot. Außerdem

ist Laura Strosack – 2016 verpflichtet, dann verletzungsbedingt rund ein Jahr ausgefallen – fast als Neuzugang zu sehen. Nach langen Verletzungen kehren auch Tatjana Karkossa und Nadine Makelko zurück. Bei Diana Ganter wird es dagegen erst zur Rückrunde reichen. »Auf der Mittelposition werden wir uns daher etwas überlegen müssen«, ist Buchholz bewusst. Seine Hoffnung: »Unser Bestreben muss sein, Punkte nicht zuletzt wieder in eigener Halle zu holen. Das Publikum kann dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen.« Da ist sie wieder, die »positive Energie«, um auch ein viertes BWOL-Jahr zu erreichen.

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Kader

TuS Ottenheim, Damen . Tor: Carina Geppert, Jule Frenk. Feld: Carolin Rheinberger, Elisabeth Günther, Pamela Karkossa, Saskia Gehrlein, Tatjana Karkossa, Daniela Ganter, Nadine Makelko, Vanessa Hoppen, Vivienne Quennet, Saskia Müller, Miriam Herrmann, Leonie Bing, Marina Schnak, Selina Gehrlein, Laura Strosack, Theresa Günther, Laura

Geppert. Trainer: Tobias Buchholz (erste Saison), Co-Trainerinnen: Stefanie Graf, Franziska Joseph. Zugänge: Vivienne Quennet (HSG Freiburg), Saskia Müller (zurück nach Pause), Leonie Bing, Selina Gehrlein (Jugend). Abgänge: Stefanie Graf, Franziska Joseph (beide Karriereende), Louisa Gruber (Studium).

TuS große Unbekannte Landesliga Nord | Ottenheim vor Umbruch (lb). Nach dem Abstieg aus der Südbadenliga steht Ottenheim vor dem Umbruch. Gleich sechs Leistungsträger müssen zur neuen Saison ersetzt werden, darunter die beiden Spielmacher Lukas Bing und Mirco Jentsch. Das will man mit Spielern aus der 2. Mannschaft und der eigenen Jugend erreichen. Keine leichte Aufgabe für Trainer Daniel Hasemann, der den Umbruch vollziehen soll und der viel Arbeit vor sich sieht. »Es gilt jetzt die neuen Spieler an das Niveau der Landesliga heranzuführen.« Zwar haben einige schon Landesligaerfahrung gesammelt, für andere ist es jedoch ein großer Schritt, wie auch für Paul Frenk, der als A-Jugendspieler zum festen Kader der ersten Mannschaft zählt. Personell sieht Daniel Hasemann seinen Kader eigentlich gut besetzt, doch einen Nackenschlag musste das Team schon hinnehmen. Nach einer unscheinbaren Aktion im Training musste David Heim mit Atemnot per Krankenwagen abgeholt werden, die bittere Diagnose lautet Brustbein-

bruch. »Gerade für David ist das sehr schade, er hat sich nach seiner Verletzung wieder herangekämpft«, so Trainer Hasemann zum erneuten Ausfalls seines Rückraumspielers. Nichtsdestotrotz sieht Hasemann seine Mannschaft auf einem guten Weg: »Die Stimmung ist gut, alle ziehen mit, ich sehe der Saison positiv entgegen. Unser Ziel ist es, so schnell wie möglich Punkte zu sammeln, um Ruhe zu bekommen«. Das Saisonziel ist ein sicherer Mittelfeldplatz. »Das ist für uns realistisch, wir sehen die Saison als Überbrückungsjahr, um uns neu zu ordnen«, so Hasemann, der die Liga sehr ausgeglichen einschätzt, »da kann jeder jeden schlagen, ich sehe momentan auch keinen Hauptkandidaten für den Aufstieg«. Wie schnell es dem TuS gelingt, neue und gestandene Spieler zusammen zu führen, wird die Runde zeigen. Auf spannende Derbys müssen die TuS-Fans trotz des Abstiegs nicht verzichten: So wird es heiße Duelle gegen Mitabsteiger Meißenheim und Schuttern geben.

TuS Ottenheim (hinten, von links): Norbert Weide (sportliche Leitung), Alex Jund, Yannick Métier, Bastian Thielecke, Eric Schnak, David Heim, Johannes Weide; (Mitte, von links): Yannick Ehret, Nils Schneckenburger, Axel Heimburger, Daniel Hasemann (Coach), Ulrike Grottendorfer (Physio); (vorne, von links): Janosch Hügel, Sascha Rauer, Tobias Bertsch, Sebastian Oberle. Foto: Klaus

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Kader

TuS Ottenheim, Herren Tor: Sascha Rauer, Tobias Bertsch. Feld: Janosch Hügel, Johannes Weide, Sebastian Oberle, Nils Schneckenburger, Axel Heimburger, Yannick Métier, Alexander Jund, Eric Schnak, Bastian Thielecke, Dominik Rubin, Yannick Ehret, David Heim, Paul Frenk. Trainer: Daniel Hasemann. Co-Trainer: Florian Langenbach. Zugänge: Tobias Bertsch, Alex

Jund, Janosch Hügel, Dominik Rubin, Eric Schnak (alle zweite Mannschaft), Paul Frenk (eigene A-Jugend), David Heim, Yannik Ehret (zurück nach langer Verletzungspause). Abgänge: Manuel Ziegler, Maximilian Betzler (Beide Karriereende), Mirko Jentsch (Ziel unbekannt), Lukas Bing (Auslandsaufenthalt, Studium), Christoph Plschek (HC Hedos Elgersweier), Marius Heitz (SG Köndringen/Teningen).


Neuer Trainer soll für frischen Wind sorgen

Südbadenliga | Damir Hasanovic übernimmt Damenteam des TV Lahr kurz vor dem Saisonstart / Klassenerhalt erklärtes Primärziel Nach den Plätzen drei und zwei in den Vorjahren geht es für die Damen des TV Lahr in dieser Saison in erster Linie um den Klassenerhalt. Dabei helfen soll auch der neue Coach Damir Hasanovic. (tom). Kurz vor dem Saisonstart herrschte nochmals Bewegung bei den Damen des TV Lahr. Die Zusammenarbeit mit Gregor Roll wurde nach anderthalb Jahren aufgelöst. Als Nachfolger kam Damir Hasanovic (43), bis April noch Herren-Coach bei der HSG Ortenau Süd, dazu. In den Vorjahren belegte der TVL die Plätze drei und zwei der Südbadenliga. In dieser Saison stellen diese Größenordnungen dagegen überhaupt keinen Maßstab dar. Für den einen oder anderen treuen Besucher mag es erst einmal ungewohnt sein, dass die Lahrer Damen nicht sofort wieder in den Spitzenregionen anzutreffen sein werden. Doch es hat Gründe, warum beim TVL-Anspruchsdenken erst einmal andere Schwerpunkte im Mittelpunkt stehen. »Wir wollen erst einmal die Klasse halten, dazu junge Spielerinnen weiter integrieren«, benennt der neue Coach konkrete Zielsetzun-

Das neue Team des TV Lahr (hinten, von links): Katrin Griebenow, Lea Heib, Svenja Bentrich, Vivienne Bartosch, Sabrina Wurth, Tatjana Möller, Ann-Kathrin Schmalz; (mittlere Reihe, von links): Teresa Beathalter, Hanna Steinmetz, Sarah Huser, Lena Kaufmann, Kristina Wansidler, Jenny Frank, Kim Klett; (vorne, von links): Damir Hasanovic, Sarah Riemer, Sarah Jäkel, Lisa Nixdorf, Laura Karl, Philin Weber, Teresa Veith. Foto: Wendling gen. Diese könnten bei gutem Saisonverlauf nachträglich noch immer nach oben korrigiert werden. Die Findungs-

phase in der kurzen gemeinsamen Vorbereitungszeit markiert einen nicht zu unterschätzenden Punkt. Zahlenmäßig fällt der Kader auf den ersten Blick hin relativ groß aus. Das Ganze relativiert sich beim zweiten Blick aber schnell wieder, da Lena Kaufmann aufgrund eines Kreuzbandrisses lange Zeit ausfällt. Tatjana Möller und Katrin Kern werden ebenso

nicht die gesamte Runde über aktiv sein können. Lara Ernst kehrte in der Sommerpause von der HSG Freiburg nach Lahr zurück. Nach überstandener Kreuzbandverletzung wird sie noch Zeit bis zur Bestform benötigen. Neben diesen Personalien konnte noch Sarah Huser reaktiviert werden. Sie bringt in der nicht einfachen Situation ihre Erfahrung als Stand-By-Spiele-

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rin ein. Damir Hasanovic stuft sich als Trainer ein, der »über Motivation und Emotion agieren« möchte. Er sieht seine Aufgabe erst einmal darin, »die Mannschaft ein wenig zu wecken«. Dass die Spielerinnen mit ihrer Mischung aus jahrelanger Erfahrung und entwicklungsfähigem Talent generell zu vielem in der Lage sind, liege auf der Hand. Es gelte in der aktuellen Situation, noch enger zusammenzustehen, Schritt für Schritt in die Runde zu starten. Hasanovic bringt sowohl als aktiver Spieler als auch Trainer Erfahrungen aus mehreren Ländern mit. Er musste nicht lange überlegen, als die Lahrer Anfrage einging. »Es ist mir eine Ehre, hier Trainer sein zu dürfen«, betont er. Als Coach wird er neben Lahr kommende Saison auch die Bezirksklassen-Herren der SG Schramberg trainieren, wo er bereits vor Monaten zugesagt hatte. Der TVL startet mit einem Heimspiel gegen die SG Baden-Baden/Sandweier II am 23. September in die neue Saison. Hier soll möglichst schon der erste Sieg gelingen, um Kräfte freizusetzen für eine fordernde Runde.

Kader

TV Lahr Tor: Katharina Himmelsbach, Teresa Veith, Sarah Jäkel. Feld: Teresa Beathalter, Svenja Bendrich, Jenny Frank, Lea Heib, Lara Ernst, Lena Kaufmann, Lisa Nixdorf, Vivienne Bartosch, Laura Karl, Tatjana Möller, Kim Klett, Hanna Steinmetz, Lina Weide, Katrin Kern, Lea Schwendemann, Sarah Huser, Kristina Wansidler,

Sabrina Wurth, Philin Weber. Trainer: Damir Hasanovic (erste Saison) Co-Trainerin: Sarah Riemer. Zugänge: Lara Ernst (HSG Freiburg), Teresa Veith (TB Kenzingen), Vivienne Bartosch (vereinslos), Sarah Huser (reaktiviert), Lisa Nixdorf, Laura Karl, Philin Weber (alle eigene Jugend). Abgang: Nadine Müller (TuS Schutterwald).

TB Kenzingen setzt nach Fast-Abstieg auf Projekt »Jugend forscht« Südbadenliga | Breisgauer können nach Relegation im letzten Jahr keine großen Sprünge machen / Klassenerhalt hat zunächst Priorität (tom). Erst auf den letzten Drücker konnte der TB Kenzingen die Südbadenliga halten. In der Relegation setzte man sich zwar deutlich gegen die SG Schenkenzell/Schiltach durch. Wirklich zufrieden sein konnten die Verantwortlichen dennoch nicht. Der von Beginn an dünn bestückte Kader erlebte im Rundenverlauf durch Verletzungen weitere Schwächungen. Trainer Aurelijus Steponavicius setzte notgedrungen auf junge Kräfte, die sich auf Südbadenliga-Niveau aber erst freischwimmen mussten. Dazu gehörten Sandro Winkler und Michael Fedorov, drei weitere Jugendkräfte kommen nun mit Matthias Hämmerle, Tim Grieger, Tim Kopp hinzu. »Wir werden in Zukunft weiter auf die Jugend setzen, hoffen auf die Geduld und Unterstützung unserer Fans«, so Handball-Abteilungsleiter Jürgen Müller. Auch der Trainer, aktuell bereits im elften Kenzinger Jahr, sieht die Situation nüchtern. »Wir haben die vergangene Runde quasi zu acht gespielt, konnten in der Vorbereitung praktisch nie mit sechs gegen sechs trainieren«, so Steponavicius. Viel verändern wird sich dieses Jahr nicht. Mit Benjamin Pommeranz (TV

mit der HSG Kontanz II. Dem Absteiger wird nicht umsonst der Status eines der Hauptanwärter auf den Titel nachgesagt. Nicht einfach gestalten sich auch Planungen zur Realisierung einer Spielgemeinschaft im Seniorenbereich mit dem TV Herbolzheim. Was in der Jugend bereits bestens funktioniert, wurde trotz intensiver Gespräche im Seniorenbereich erst einmal zurückgestellt. Jürgen Müller stellt zum Sachstand dar: »Zum Schluss gab es doch noch einige Punkte aus unserer Sicht, die im Moment gegen eine SG sprechen. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben.«

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Kader

TB Kenzingen

Die neue Mannschaft des TB Kenzingen (hinten, von links): Jürgen Müller (Abteilungsl.), Dominik Rigl, Tobias Hüglin, Tim Grieger, Michael Fedorov, Sebastian Jäger; (vorne, von links): Matthias Hämmerle, Tim Kopp, Denis Michelbach, Eimantas Mikucionis, Benjamin Rollinger, Sandro Winkler, Trainer Auri Steponavicius. Es fehlen: Dalius Rasikevicius, Martin Hering, Physio Malte Sauer. Foto: Verein Herbolzheim) ging ein weiterer Stammspieler, neu hinzu kam von der SG Köndringen/Teningen Dominik Rigl. »Große Sprünge können wir nicht machen. Daher wollen wir unsere jungen Spieler schnell integrieren«, gibt der

Trainer als eines der bewusst realistisch formulierten Ziele aus. Bei der generellen Zielsetzung bleiben die Breisgauer bescheiden. »So schnell wie nur möglich den Klassenerhalt schaffen« ist laut Steponavicius Stufe eins des Saison-

plans. Stufe zwei stellt sich, sollte alles gut laufen, so dar: »Ein Mittelfeldrang wäre ein gutes Resultat. Aber das wird in dieser ausgeglichenen Liga nicht einfach.« Diese These ist nicht gewagt, denn bereits das Start-

programm hat es in sich. Kenzingen muss nach Helmlingen, Köndringen und Altenheim reisen. Dazwischen kommt es neben der eher machbaren Aufgabe gegen Waldkirch in eigener Üsenberghalle noch zur Kollision

Tor: Eimantas Mikucionis, Martin Hering. Feld: Denis Michelbach, Sebastian Jäger, Matthias Hämmerle, Tobias Hüglin, Dominik Rigl, Tim Kopp, Benjamin Rollinger, Tim Grieger, Sandro Winkler, Michael Federov, Dalius Rasikevicius. Trainer: Aurelijus Steponavicius (elfte Saison). Zugänge: Dominik Rigl (SG Köndringen/Teningen), Matthias Hämmerle, Tim Grieger, Tim Kopp (alle eigene Jugend). Abgänge: Benjamin Pommeranz (TV Herbolzheim), Sebastian Morga (TuS Ringsheim).


TuS Altenheim mehr als ein Ausbildungsverein

Südbadenliga | Perspektivisch will der Verein in die Oberliga / Abgang von Moritz Strosack muss zunächst kompensiert werden Zwar versteht sich der TuS Altenheim als Ausbildungsverein für höherklassige Vereine, trotzdem will die Mannschaft von Trainer Timo Heuberger auch in der Liga für Furore sorgen. Ein Platz im vorderen Drittel lautet in dieser Saison das erklärte Ziel. n

Von Thorsten Mühl

Mit seinem im Altersdurchschnitt noch sehr jungen Team und trotz verschiedener Abgänge schaffte der TuS Altenheim in der Vorsaison einen beachtlichen vierten Rang in der Südbadenliga. Ein nur auf den ersten Blick überraschendes Resultat, denn auch in der neuen Spielzeit soll der gemäß Philosophie eingeschlagene Weg konsequent fortgesetzt werden. Vor allem geht es darum, Mannschaft und einzelne Spieler weiterzuentwickeln, besser zu machen in ihren Fähigkeiten. Dass dann besonders talentierte Spieler das Ried verlassen, um höherklassig die Karriere fortzusetzen, ist einkalkuliert. Beim TuS Altenheim wurde nach den Abgängen von Jonathan Fischer (Köndringen/Teningen) und Frederik Simak (Füchse Berlin) im Jahr 2016 nicht gejammert. Und auch der Wechsel von Rechtsaußen und Jugend-Nationalspieler Moritz Strosack zum Drittligisten Balingen-Weilstetten II wird diesen durchaus verständlichen Reflex in diesem Jahr nicht auslösen. Denn-

Mit 18 Spielern geht die erste Mannschaft des TuS Altenheim in die kommende Saison der Südbadenliga. Die vor allem jungen Talente sollen für mächtig Schwung auf der Platte sorgen und dabei helfen, den Verein in die höheren Regionen der Tabelle zu katapultieren. Foto: Wendling nicht zuletzt versteht sich Altenheim als Ausbildungsverein. Auch bei den neu hinzugekommenen Spielern folgt der TuS unumstößlich seiner Philosophie. Der eigenen Jugend wird der Vorzug gegeben, externe Neuzugänge wären dagegen »ein falsches Signal«, wie Trainer Timo Heuberger verdeutlicht. Mit 18 Akteuren steht ein Kader zur

Verfügung, der einerseits kompakt und groß bestückt scheint. Das Konstrukt legt aber auch nahe, dass Spieler nicht (nur) in der ersten Mannschaft zum Einsatz kommen werden. Der Sprung zwischen Südbadenliga und Bezirksklasse, wo die Reserve agiert, klingt groß. Tatsache ist jedoch, dass die Ligenzugehörigkeit in die-

sem Fall von nur nebensächlicher Bedeutung ist. Viel wichtiger, das betonen die Verantwortlichen immer wieder, sind regelmäßige Einsatzzeiten aller Spieler. Zielsetzung der Herren I bleibt, erneut möglichst im oberen Drittel der Südbadenliga mitzuspielen. »Wir haben eine gute Mannschaft, können mehr als einen Kontrahenten ärgern«,

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ist der Trainer überzeugt. Die Liga zeigte sich zuletzt immer ausgeglichener. »Der Spitzenbereich ist breiter geworden, die Mannschaften des oberen Mittelfelds haben aufgeschlossen«, beschreibt Heuberger. Er sieht vor allem in OberligaAbsteiger HGW Hofweier die zu schlagende Mannschaft. »Hofweier konnte seine Erfahrungen in der Oberliga sammeln, hat sich gut verstärkt und zählt zu den Topfavoriten«, glaubt Altenheims Coach. Aber auch Teams wie dem TuS Schutterwald, der SG Muggensturm/Kuppenheim und der HSG Konstanz II sei laut Heuberger in den kommenden Monaten so einiges zuzutrauen. Perspektivisch wollen die Altenheimer selbst das Ziel Oberliga ins Auge fassen. Das gelte zwar noch nicht für dieses Jahr, betonen die Verantwortlichen, sei für die Zukunft allerdings auch nicht auszuschließen. Um selbst in diesem Jahr wieder recht weit vorne angreifen zu können, hofft Heuberger auf eine größere Konstanz und Kontinuität im Spiel seines Teams im Vergleich zum Vorjahr. Wenn das gelingt, kommen die Ergebnisse von selbst.

Kader

TuS Altenheim Tor: Philipp Grangé, Lukas Schäfer, Alexander Macher. Feld: Noel Lefevre, Marco Fels, David Teufel, Alexandre Michel, Oliver Gieringer, Gerry Sutter, Kevin Abu Höfer, Jan Meinlschmidt, Simon Rudolf, David Reuter, Tobias Biegert, Marvin Schilling, Philip Kugler, Joshua Denz, Niklas Rudolf.

Trainer: Timo Heuberger (dritte Saison). Zugänge: Niklas Rudolf (HGW Hofweier II), Simon Rudolf, David Teufel, Tobias Biegert, Joshua Denz (alle SG Ottenheim/Altenheim). Abgänge: Moritz Strosack (HBW Balingen-Weilstetten II), Oliver Valha (TSV Altensteig), Marius Bachmann (pausiert), Marco Weidtmann (TuS Altenheim II).

Altenheim-Damen wollen Aufstiegs-Euphorie ins »Neuland« mitnehmen Landesliga Nord | Der Klassenerhalt ist das erklärte Ziel der Mannschaft von Trainer Michael Cziollek / Augenmerk auf Kondition (smü). Nach dem Aufstieg der Damen des TuS Altenheim in die Landesliga Nord herrscht eine gesunde Euphorie im Team. Die Vorfreude auf die neue Saison ist bei allen Beteiligten sehr groß. Coach Michael Cziollek, der nach seinem Einstieg als Trainer gleich den Aufstieg mit den Damen schaffte, wird sich den Herausforderungen zusammen mit den Spielerinnen stellen. Für den Großteil des Teams ist die Landesliga »Neuland«, weshalb man sich vorrangig erst einmal an die neue Spielklasse gewöhnen muss. Um bestmöglich vorbereitet in die neue Saison zu starten, legte der Altenheimer Trainer in der Vorbereitung das Hauptaugenmerk auf den konditionellen Bereich, aber auch die Abwehrarbeit und das Angriffsspiel kamen nicht zu kurz. In zahlreichen Trainingseinheiten wurde dahingehend trainiert. Alle Spielerinnen zogen in der harten Vorbereitungsphase sehr gut mit, ein Umstand, der Trainer Cziollek sehr positiv stimmte. Aufgrund von Abgängen und Karriereenden zahlreicher Spielerinnen beim TuS Altenheim muss der Kader die entstandenen Lücken gemeinsam kompensieren. Spielerin-

gutes Stück weiter: Denn das weitere Ziel der TuS-Damen ist, sich langfristig in der Landesliga zu etablieren. Eine schwierige Aufgabe steht bevor, doch sind das Team und ihr Umfeld nach Angaben des Vereins guter Dinge, dass der Klassenerhalt gemeinsam auch tatsächlich realisiert werden kann. Mit einem Heimspiel am Sonntag, 24. September, gegen den BSV Sinzheim 2 starten die Damen des TuS Altenheim das »Projekt Landesliga«.

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Kader

TuS Altenheim, Damen

Die Mannschaft des TuS Altenheim (hinten, von links): Katja Valha, Karola Kovacs, Vanessa Szill, Shiona Heini, Theresa Teufel, Jana Hörnig, Julie Semmler, Julie Holtmann, Trainer Michael Cziollek; (vorne, von links): Kerstin Boos, Judith Förster, Lilly Kugler, Laura Wurth, Valerie Svoboda, Sandra Biegert. Es fehlen: Katja Mannßhardt, Anja Mannßhardt, Melanie Dolch, Saskia Rinkel. Foto: Szill nen, die über die notwendige Erfahrung verfügen, müssen in den kommenden Monaten gemeinsam mit den neuen Akteurinnen aus der eigenen

Jugend versuchen, eine schlagkräftige Einheit aufs Parkett zu bringen. Die Verantwortlichen um Trainer Cziollek sind sich ei-

nig, dass das Ziel für die bevorstehende Saison ganz eindeutig Klassenerhalt heißen muss. Schnellstmöglich möchte der TuS Altenheim Punkte

sammeln, um sich diesen vorzeitig zu sichern und um dann ruhig weiterarbeiten zu können. Aber perspektivisch gehen die Pläne sogar noch ein

Tor: .Lilly Kugler, Theresa Teufel, Laura Wurth. Feld: Sandra Biegert, Kerstin Boos, Franziska Broß, Judith Förster, Shiona Heini, Julie Holtmann, Jana Hörnig, Karola Kovacs, Anja Mannßhardt, Katja Mannßhardt, Katrin Nautascher, Julie Semmler, Valerie Svoboda, Vanessa Szill, Katja Valha. Trainer: Michael Cziollek (zweite Saison). Zugänge: Theresa Teufel, Lilly Kugler, Jana Hörnig, Karola Kovacs, Franziska Broß (eigene Jugend). Abgänge: Carmen Morrone, Melissa Lothspeich, Mona Köhl, Anna Freund, Melanie Dolch (alle Karriere beendet), Saskia Rinkel (pausiert).


Der HGW Hofweier: (hintere Reihe, von links): Timo Häß, Michael Herzog, Stefan See, Boris Schnak, Timo Spraul, Sven Gieringer, Marko Bures; (mittlere Reihe, von links): Tim Stocker, Jonas Eichhorn, Co-Trainer Michael Gengenbacher, Anita Fuchs (Zeitnehmerin), Daniela Horadam (Physio), Paul Hefner (Arzt), Manuel Schaub (Vorstand Sport), Trainer Michael Bohn, Marcel Blasius; (vorne, von links): David Monschein, Max Mattes, Florian Langeneckert, Patrick Herrmann, Nebojsa Nikolic, Florian Herzog, Lukas Schade. Foto: Wendling

HGW mit guter Vorbereitung, aber ohne Häß Südbadenliga | Zunächst ohne den Kreisläufer geht der Absteiger das Projekt Wiederaufstieg an / Kniffliges Auftaktprogramm Beim HGW Hofweier verfolgt man das Ziel direkter Wiederaufstieg. Dem Trainergespann Michael Bohn und Michael Gengenbacher ist aber bewusst, dass auch andere Teams den Aufstieg ins Auge gefasst haben dürften. n

Von Peter Schaub

Die Vorbereitung auf die neue Spielzeit verlief für den HGW Hofweier mehr als zufriedenstellend. Viele Akteure zeigten bereits in den Testspielen,

dass sie sich spielerisch schon auf einem hohen Niveau befinden. Einige wenige Spieler, die aus den verschiedensten Gründen erst später in die Vorbereitung einsteigen konnten, haben jedoch noch einigen Nachholbedarf. Trainer Michael Bohn ist jedoch überzeugt, dass bis zum Saisonbeginn am 22. September in Oberkirch jeder seiner Spieler das für ein erfolgreiches Bestehen in der Südbadenliga erforderlichen Level erreicht haben wird. Ein erheblicher Rückschlag für den HGW bedeutet selbst-

verständlich die Verletzung von Kreisläufer Timo Häß. Im Test gegen den HC Hedos Mitte August musste er mit einer schweren Verletzung am Daumen ausscheiden. Es ist davon auszugehen, dass er erst gegen Ende Oktober wieder ins Spielgeschehen eingreifen wird. Aus diesem Grund war es für den HGW umso wichtiger, dass Sebastian Groh spontan wieder seine Hilfe zugesagt hat. Erfreulich aus Trainersicht gestaltete sich die Integration der Neuzugänge. Alles verlief bisher problemlos, Michael und Florian Herzog sowie

Sven Gieringer passen nach Vereinsangaben hervorragend ins Mannschaftsgefüge. Erfreulich für den HGW ist auch, dass Stefan See eine Auszeit von seinem Rücktritt nimmt und zumindest so lange in die Bresche springt, bis Timo Spraul wieder mitwirken kann. Gleich die ersten Spieltage, auswärts beim TV Oberkirch und TuS Altenheim, sowie daheim gegen die Reserve der SG Köndringen/Teningen legen die Messlatte hoch und werden einen ersten Fingerzeig geben über den weiteren Verlauf der Saison.

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Kader

HGW Hofweier Tor: Patrick Herrmann, Nebojsa Nikolic, Florian Langenbach. Feld: Tim Stocker, Fabian Wildt, Max Mattes, Florian Herzog, Timo Spraul, Luca Barbon, Boris Schnak, David Monschein, Lukas Schade, Michael Herzog, Stefan See, Marko Bures, Sven Gieringer, Timo Häß, Jonas Eichhorn, Marcel Blasius, Sebastian Groh. Trainergespann: Michael Bohn (Trainer), Michael Gen-

genbacher (Co-Trainer), Nebojsa Nikolic (Torwarttrainer). Zugänge: Sven Gieringer, Florian Herzog, Michael Herzog (alle TuS Schutterwald), Sebastian Groh HSG Konstanz), Marcel Blasius, Jonas Eichhorn, Fabian Wildt (alle eigene Jugend). Abgänge: Steffen Gambert (TuS Schuttern), Pascal Czauderna (SV Schutterzell), Marvin Roche (Studium), Marcel Hilger, Eike Neff (Zweite Mannschaft), Björn Glindemann (Ziel unbekannt).

TuS Schutterwald will mit Top-Strukturen weit nach vorne Südbadenliga | Nico Baumann ersetzte Simon Herrmann auf der Trainerbank / Trotz Abgängen qualitativ sehr gut besetzter Kader (tom). 2016 und 2017 hat der TuS Schutterwald mit einer im Durchschnitt jungen Truppe seine sportliche Klasse deutlich gemacht. Nach zwei Südbadenliga-Vizemeisterschaften und jeweiligem Scheitern in der Aufstiegsrele-

gation stellt sich für den neuen Coach Nico Baumann (folgte nach drei Jahren auf Simon Herrmann) die Aufgabe, den Kader im vorderen Liga-Drittel zu halten. Er wird vom ebenso erfahrenen Karlheinz Wolpert als Co-Trainer

unterstützt. »Wir sind sehr gut aufgenommen worden, der Verein hat Top-Strukturen«, so Baumann.Viele Aufgaben erwarten die Verantwortlichen. Mit Florian und Michael Herzog sowie Sven Gieringer gingen drei Stamm-

kräfte. Außerdem brach mit Michael Decker ein zuverlässiger Akteur weg, der half, den sportlichen Laden zusammenzuhalten. Wichtigste Zugänge sind die erfahrenen Sascha Ehrler (Köndringen) und Christoph Baumann (Meißen-

heim). Sie sollten in der Lage dazu sein, sich schnell einzufinden, um bei der Kompensation des etwas abhanden gekommenen Offensivpotenzials zu helfen. »Der Kader ist qualitativ sehr gut, das reicht für die Liga auf jeden Fall«, ist Baumann überzeugt. Eine Vielzahl talentierter Jugendspieler will sich für Kaderplätze und Einsatzzeiten empfehlen. Baumann: »Das ist der Weg des TuS, daher wurden nicht zu viele externe Neue hinzugeholt.« Alle Talente

n Der

Kader

TuS Schutterwald

Die Mannschaft des TuS Schutterwald: (hinten, von links): Sascha Ehrler, Timo Erlenwein, Tim Heuberger, Moritz Pilsitz, Christoph Baumann, Fabian Huck; (Mitte, von links): Daniel Heppner, Karlheinz Wolpert (Co-Trainer), Johannes Schley (Torwarttrainer), Lena Jochheim (Physio), Sven Heuberger (Betreuer), Nico Baumann (Trainer), Andreas Bachmann; (vorne, von links): Max Möschle, Julian Goss, Rene Wöhrle, Felix Heuberger, Finn Weisser, Dominik End, Julian Seigel. Foto: Wendling

werden den Sprung nicht packen, doch die Chance dazu ist in Schutterwald gegeben. Die Trainer wollen sehen, dass das Team »absoluten Willen und Kampf« (Baumann) zeigt. Anders als im Vorjahr soll diesmal vor allem der Start gelingen. Der Coach stuft Hofweier und Konstanz II als Favoriten ein, dahinter ein breites Feld mit Altenheim, Sinzheim, Elgersweier und Helmlingen sowie Schutterwald selbst.

Tor: Raphael Herrmann, Max Waidele, Felix Heuberger. Feld: Tim Heuberger, Dominik End, Christoph Baumann, Fabian Huck, Yannick Cesar, Adrian Volk, Sascha Ehrler, Rene Wöhrle, Finn Weisser, David Körkel, Moritz Pilsitz, Julian Goss, Daniel Heppner, Philipp Harter, Paul Duda, Timo Erlenwein, Max Möschle, Bastian Hug, Morris Strosack, Andreas Bachmann, Julian Seigel. Trainer: Nico Baumann (erste Saison), Co-Trainer: Karlheinz Wolpert (erste Saison).

Zugänge: Sascha Ehrler (SG Köndringen/Teningen), Max Möschle (SV Zunsweier), Christoph Baumann, Paul Duda (beide HTV Meißenheim), Julian Goss (TuS Schutterwald II), Max Waidele, Finn Weisser, Bastian Hug, Adrian Volk, Dominik End, Daniel Heppner, Morris Strosack, Philipp Harter (alle eigene Jugend). Abgänge: Florian Herzog, Michael Herzog, Sven Gieringer (alle HGW Hofweier), Philipp Zink (TV Willstätt), Fabian Schindler (Karriereende), Steffen Bader (HTV Meißenheim), Michael Decker (Karriereende).


Meißenheim steht vor Neuanfang

Landesliga Nord | Zehn Abgänge gilt es für Trainer Ehrhardt zu kompensieren / Enge Verzahnung mit Reserve Nach dem Abstieg in die Landesliga muss der HTV fast bei Null beginnen. Vor allem Spieler aus dem Nachwuchs sollen die zahlreichen Abgänge ersetzen. (tom). Nach nur einem Jahr stieg der HTV Meißenheim wieder in die Landesliga ab. Begleitet war die Entwicklung von manch internem Knirschen. Breiter diskutiert wird das Thema nicht mehr. »Wir stehen vor einem Neuaufbau, eine Aufgabe, auf die wir uns freuen«, sagt Trainer Frank Ehrhardt. Dass er »diese richtig geile Truppe« weiter trainieren kann, ist nicht selbstverständlich. Für den jetzt

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Mit vielen jungen Talenten will der HTV in dieser Saison im oberen Bereich der Landesliga mitspielen.

Kader

HTV Meißenheim Tor: Daniel Velz, Kevin Wilhelm, Steffen Bader, Kevin Blum. Feld: Florian Engel, Simon Schröder, Bastian Funke, Kevin Fortin, Jonas Mattes, Johannes Schröder, Mike Wilhelm, David Schäfer, Janis Jochheim, Manuel Hügli, Luka Lederle, Aaron Elsing, Matteo Wilhelm, Robin Link. Trainer: Frank Ehrhardt Zugänge: Steffen Bader (TuS Schutterwald), Kevin Wilhelm, Aaron Elsing, Janis

Jochheim, Johannes Schröder, Jonas Mattes, Kevin Blum, Luka Lederle, Matteo Wilhelm, Robin Link (alle eigene Jugend). Abgänge: Christoph Krajnc (TuS Schuttern), Stephan Irslinger (Karrierende), Christoph Baumann (TuS Schutterwald), Kevin Obergfell (SG Schenkenzell/Sch.), Florian Wöhrle (Helmlingen), Nico Vollmer, Martin Geppert (2. Mannschaft), Fabrizio Spinner, Alexander Velz, Dennis Ammel (SG Köndringen/Teningen).

dreifachen Vater war vor allem Rückhalt von zu Hause unerlässlich. »Ich bin meiner Frau sehr dankbar, ohne ihr Okay wäre das so nicht machbar.« Er arbeitet mit stark verjüngtem Kader, eine enge Verzahnung mit den Herren II (Bezirksklasse) wird praktiziert. In der Vorbereitung wurde gemeinsam trainiert, »wir sind ein großer Haufen, das macht wahnwitzig Spaß.« Gerade der Anteil aus der ehe-

maligen A-Jugend-Bundesliga ist trotz Abgängen hoch geblieben. Der Nachwuchs ist kein »Füllmaterial«, sondern soll in erster und zweiter Mannschaft Spielpraxis bekommen. »Wir haben in beiden Teams einen gewissen Stamm, dazwischen einen breiten Pool. Vorgesehen sind viele Wechsel zwischen den Teams, wobei die Aufmerksamkeit beiden Mannschaften gilt«, so Ehrhardt. Der Reiz

Foto: Wendling

der Landesliga bestehe aus vielen Derbys, »auf die wir uns besonders freuen«. Im Einklang mit der sportlichen Leitung werden beim HTV realistische Ziele ausgegeben. »Über den sofortigen Wiederaufstieg zu sprechen wäre völlig utopisch. Klar ist, dass wir im oberen Bereich mitspielen wollen«, sagt Ehrhardt. Die Abgänge von Leistungträgern wie Christoph Baumann gilt es zu kompensieren.

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HSG Meißenheim/Nonnenweier geht mit Rumpfkader in die Saison Landesliga Süd | Nach dem Weggang von gleich fünf Stammkräften soll der Nachwuchs die Lücken füllen / Zurück in der Nordstaffel (tom). Platz vier belegten die Landesliga-Damen der HSG Meißenheim/Nonnenweier vergangene Saison in der Südstaffel. In der aktuellen Spielzeit ist das Team von Trainer Thomas Bauert nun wieder in der Nordstaffel unterwegs. Die Ausgangslage ist nicht die einfachste, denn insgesamt fünf Stammspielerinnen brachen Bauert weg. Der Kader zählt nur noch neun Spielerinnen, wozu im Rundenverlauf immer wieder Nachwuchskräfte aus der A-Jugend hinzukommen werden. Besonders prägnant: Nominell steht derzeit keine Torfrau im Aufgebot. Die HSG muss das Beste aus der Situation machen. »Natürlich ist das nicht so leicht. Aber die Spielerinnen, die da sind, werden noch enger zusammenrücken«, betont der Trainer. Nicht zu vergessen, dass die Mannschaft eingespielt sei. In der Vorbereitung wurde in verschiedenen Formationen getestet, wobei der Schwerpunkt auf die Bereiche Kondition und Kraft gelegt wurde. Eines liegt klar auf der Hand: »Personell darf nicht viel passieren mit Verletzungen, sonst haben wir schnell ein Problem«, so Bauert. Doch genau diese

stätt/Auenheim, Phönix Sinzheim II und Muggensturm/ Kuppenheim II. Schutterwald und Ohlsbach/Elgersweier sieht der HSG-Coach dagegen als nur schwierig einzustufen. »Ohslbach/Elgersweier ist eine richtige Wundertüte, in die eine wie auch in die andere Richtung. Schutterwald verfügt zum Beispiel über starke Jugendspielerinnen, die aber nicht immer zum Einsatz kommen werden. In Bestbesetzung sind sie allerdings nicht zu vernachlässigen.«

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Kader

HSG Meißenheim/Nonnenweier

Der Kader der HSG Meißenheim/Nonnenweier (hinten, von links): Thomas Bauert (Trainer), Kerstin Erb, Sarah Fortin, Jessica Bühler, Laura Bensch, Joelina Herter, Jasmin Rauer; (vorne, von links): Elena Kern, Katrin Brunner, Patricia Morandell, Celine Frenk, Jana Häß, Dana Wilhelmi, Bärbel Breithaupt (Physio). Es fehlt: Mirjam Markstahler. Foto: Wendling Problematik sollte sich kurz darauf bereits als Realität erweisen. Zunächst fiel Ende August Jana Häß krankheitsbedingt einige Wochen aus. Und auch Kerstin Erb, eine der maßgeblichen HSG-Stützen gerade in der Offensive,

zog sich eine Verletzung zu. Entwicklungen, die dem Trainer zusätzliches Kopfzerbrechen bereiteten. Für die Position im Tor hat Bauert insgesamt drei Alternativen ausgearbeitet, über Details lässt sich der Coach

nicht näher aus. Konkretes Ziel ist, »vom Start weg genügend Punkte holen, um nicht nach unten schauen zu müssen«. Gelinge der Start, was angesichts von vier Heimspielen an den ersten fünf Spieltagen erhofft wird, sei »vieles

möglich für uns«. In der Nordstaffel war die HSG zuletzt vor zwei Jahren beheimatet. »Ich gehe von einer so ausgeglichenen Liga aus, dass jeder jeden schlagen kann«, meint Thomas Bauert. Zu beachten seien Rastatt/Niederbühl, Will-

Tor: Patricia Morandell, Celine Frenk. Feld: Jasmin Rauer, Mirjam Markstahler, Katrin Brunner, Joelina Herter, Kerstin Erb, Jana Häß, Sarah Fortin, Laura Bensch, Dana Wilhelmi, Jessica Bühler. Trainer: Thomas Bauert (zweite Saison). Co-Trainerin: Bärbel Breithaupt. Betreuerinnen: Katrin Frenk, Tamara Hüber. Zugänge: Keine. Abgänge: Julia Frenk (Pause), Valerie Markstahler (Babypause), Sarah Leppert (Karriereende), Franziska Wohlschlegel (berufsbedingte Pause), Katja Maurer (gesundheitlich bedingte Pause).


Schmidt schaut nur auf sein eigenes Team

Landesliga Nord | Aufsteiger TuS Schuttern mit guter Vorbereitung / Ausfall von Leistungsträger Christian Lederer wiegt schwer Der TuS Schuttern betritt mit dem Aufstieg in die Landesliga absolutes Neuland. Nach der souveränen Meisterschaft in der Bezirkliga geht man die große Aufgabe mit viel Enthusiasmus an. (be). Am Gesamtgefüge der Mannschaft hat sich nicht viel geändert. Der komplette Kader der Aufstiegsmannschaft steht weiterhin zur Verfügung. Verstärkung erfuhr sie durch den groß gewachsenen, bulligen Kreisläufer Christian Lederer (ETSV Offenburg), Rückkehrer Steffen Gambert (HGW Hofweier) und Torhüter Christoh Krajnc (HTV Meissenheim). Diese drei absoluten Wunschspieler von Trainer Axel Schmidt sollen zum einen die Defensive stärken und die ohnehin starke Offensive noch weniger ausrechenbar machen. Nicht verändern wird sich sicherlich die grandiose Unterstützung der eigenen Fangruppe, die in der vergangenen Saison die Mannschaft zu einem wahren Höhenflug getrieben hat.

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Kader

HSG Ortenau Süd Tor: Stephan Richini, Sebastian Elender, Johannes Panther. Feld: Johannes Betzler, Brian Ruf, Moritz Wilhelm, Martin Leufke, Wito Göpper, Ralf Regenberg, Oliver Fimm, Timo Oschwald, Aaron Bolz, Jan Glatz, Nico Herzog, Jason Peter, Maximilian Schilli, Benjamin Wacker, Denny Wohlschlegel, Marco Kloos. Trainer: Mirko Reith (erste Saison). Zugänge: Aaron Bolz (SG Meißenheim/Nonnenweier), Sebastian Elender (pausiert, Meisterschule), Jan Glatz (eigene Jugend), Maximilian Schilli (SG Meißenheim/Nonnenweier). Abgänge: Witali Mirau (Karriereende), Benjamin Eble (Zweite Mannschaft).

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Der TuS Schuttern: (hinten von links): Steffen Gambert, Stefan Beck, Henk de Weijer, Maximilian Lischke, Arne Nienstedt, Florian Kopf, Christian Lederer, Trainer Axel Schmidt; (vorne, von links): Abteilungsl. Bernhard Eble, Nick Dittrich, Nico Eble, Daniel Krug, Kevin John, Jonas Eble, Sebastian Wendlinger, Paulus Leberl. Foto: Wendling Traditionell startete der TuS mit der Vorbereitung Anfang August. Hauptaugenmerk lag hierbei darauf, die neuen Spieler in die Mannschaft zu integrieren und den körperlichen Fitnesszustand weiter voranzutreiben. Dass das Training seine Wirkung nicht verfehlte, konnte man in mehreren Testspielen durchaus unterstreichen. Überschattet wurde die Vorbereitung lediglich durch die Verletzung von Christian Lederer, der mit einem Kreuzbandriss länger ausfallen wird. Über die Stärke der Liga kann Trainer Axel Schmidtbislang überhaupt keine Aussage treffen: »Ich interessiere mich grundsätzlich mehr für die eigene Mannschaft als für den Gegner. Bislang habe ich auch nur ganz wenige Landes-

ligaspiele verfolgt.« Oberstes Saisonziel für den Aufsteiger ist laut Schmidt der Klassenerhalt. Hierfür müsse es seinem Team vor allem gelingen, Konstanz ins Spiel zu bekommen und die Spieler müssten versuchen, sich stetig ein Stück weiter zu entwickeln.

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»Wir haben einen konkurrenzfähigen Kader und sind in der Breite sehr gut aufgestellt. Daher sollte das Ziel Klassenerhalt durchaus realisierbar sein«, so Schmidt. Die größte Gefahr sieht der Trainer in möglichen schweren Verletzungen: »Das mussten wir leider schon wieder

bitter erfahren. Wer es schafft, einigermaßen verletzungsfrei durch die Saison zu kommen, der steht am Ende sicherlich auch sehr weit oben«, so Schmidt. »Was uns betrifft, dürfen wir einfach nicht mit dem Denken in die Saison starten, dass alles gerade so weiter läuft wie letzte Saison.

Es kommen stärkere Gegner, die Torhüter werden eine große Rolle spielen und von der Athletik her muss sicherlich noch eine Schippe draufgepackt werden. Hierfür arbeiten wir und wollen uns weiterentwickeln. Jeder einzelne Spieler und auch die Mannschaft.

Kader

TuS Schuttern Tor: Fabian Silberer. Christoph Krajnc, Jonas Eble, Kevin John. Feld: Daniel Krug, Florian Kopf, Daniel Tascher, Benjamin Michel, Benjamin Priebe, Hendrik de Weijer, Stefan Beck, Maximilian Lischke, Arne Nienstedt, Steffen Gambert, Nick Dittrich, Nico Eble,

Samet Gündogdu, Christian Lederer, Sebastian Wendlinger, Benjamin Metzger, Paulus Leberl. Trainer: Axel Schmidt. Zugänge: Christian Lederer (ETSV Offenburg), Steffen Gambert (HGW Hofweier), Christoph Krajnc (HTV Meißenheim). Abgänge: Keine.

Auch »alte Hasen« müssen noch etwas dazulernen

Landesliga Nord | Mirko Reith neuer Coach bei der HSG Ortenau Süd / Platz im Mittelfeld das Saisonziel (smü). Unter neuer Leitung startet die erste Mannschaft der HSG Ortenau Süd in ihre dritte Saison. Mit Mirko Reith konnte ein junger Trainer als Nachfolger von Damir Hasanovic gefunden werden. Als ehemaliger BWOL, Südbaden- und Landesligaspieler und als Trainer einer Bezirksklassenmannschaft sowie zuletzt als Co-Trainer des TuS Ottenheim in der Südbadenliga konnte der gebürtige Meißenheimer bereits genug Erfahrung auf dem Handballsektor sammeln. Für den 42Jährigen steht die Weiterentwicklung der Mannschaft im Vordergrund. Die Nachwuchsspieler sollen herangeführt und in die Mannschaft integriert werden, die »alten Hasen«, sollen ihre Routine vermitteln, müssen aber auch bereit sein, noch etwas Neues dazuzulernen. Dies sind die Erwartungen des neuen HSG-Coaches. In den ersten Wochen der Vorbereitung standen überwiegend Angriffs- und Abwehrvarianten auf dem Plan, aber auch das Kennenlernen des neuen Trainers und seiner Art Handball zu vermitteln. Die Bereiche Kondition und neue Spielzüge wurden im

Die HSG Ortenau Süd (hinten, von links): Nico Herzog, Maximilian Schilling, Jason Peter, Johannes Betzler, Oliver Fimm, Vito Göpper, Mirco Reith (Trainer); (vorne, von links) : Timo Oschwald, Sören Ruf, Johannes Panther, Aaron Meister, Stefan Richini, Brian Ruf, Aaron Bolz. Foto: Wendling zweiten Teil der Vorbereitung zum Hauptthema. In verschiedenen Vorbereitungsspielen konnte Mirko Reith sehen, wo noch Dinge zu verbessern sind. Personell verfügt die HSG im kommenden Jahr über einen breiten Kader. Als Neuzugänge und Rückkehrer kann Reith auf Sebastian Elender (Tor) und die »jungen Wilden« Aaron Bolz, Jan Glatz sowie Maximilian Schilli zurückgreifen. Mit Witali Mirau (Karriereende) und Benjamin Eble (2. Mannschaft) muss die HSG ledig-

lich auf zwei Abgänge blicken. Allerdings werden auch Ralf Regenberg und Martin Leufke (beruflich bedingt) der Mannschaft bis auf Weiteres nicht zur Verfügung stehen. Somit gilt es für den restlichen Kader, die Ausfälle gemeinsam zu kompensieren. Das Saisonziel wurde daher vom Trainer und seinem Team nicht allzu hoch gesteckt. Die Mannschaft peilt einen Platz im sicheren Mittelfeld an und wird versuchen, Zuschauern und Fans einen attraktiven und erfolgreichen Handball zu präsentieren.


Fast-Aufsteiger will wieder oben mitmischen

Landesliga Süd | Kader des Vizemeisters TV Herbolzheim hat an Qualität gewonnen / Neuzugang David Knezovic fällt lange aus Nach der Vizemeisterschaft in der vergangenen Saison will das Team von Trainer Mario Reif wieder in der Spitzengruppe dabei sein. Ein durchaus machbares Unterfangen, schließlich hat der Kader noch einmal an Qualität gewonnen. n

Von Thorsten Mühl

Nur hauchdünn scheiterte der TV Herbolzheim in der Aufstiegsrelegation zur Südbadenliga an der SG Schenkenzell/Schiltach. Die Breisgauer wurden Vizemeister der Landesliga Süd nach einem lange offenen Rennen in der Meisterschaft. Auch in der anstehenden Saison will das Team um Trainer Mario Reif nun nach Möglichkeit wieder im Kreis der Spitzenkräfte mitwirken. »Mit den Neuzugängen hat der Kader sicher noch an Qualität gewonnen. Das fördert nicht zuletzt den Konkurrenzkampf um die Stammplätze im Team«, ist Pressesprecher Otmar Haag überzeugt. Vor allem mit Janik und Benjamin Pommeranz soll die Durchschlagskraft gestärkt werden, aber auch die Impulse für die Abwehr. Für Überraschungen könnten Dominik Klausmann (Rings-

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Benjamin Gremmelspacher scheiterte in der vergangenen Saison mit dem TV Herbolzheim in der Relegation nur knapp an der SG Schenkenzell/Schiltach. Auch in dieser Spielzeit will der Außen mit seinen Mitspielern erneut eine wichtige Rolle in der Landesliga Süd spielen. Foto: Wendling heim) und Adrian Ohnemus (SG Meißenheim/Nonnenweier) sorgen, während bei den Nachwuchskräften die Er-

wartungen realistisch angesetzt bleiben sollen. Der Stil des TVH basiert auf Durchschlagskraft, wobei die Kraft-

komponente ein hohes Maß an Fitness voraussetzt. Die ist bei David Knezovic, dem vielleicht prominentesten Neuzu-

Benjamin Gremmelspacher, Janik Pommeranz, Manuel Brandt, Dominik Klausmann, Michael Brandt, Fabian Kaiser, Benjamin Pommeranz, Cornelius Wurst, Nicolai Guth. Trainer: Mario Reif (zweite Saison).

Zugänge: David Knezovic (TV Willstätt), Dominik Klausmann (TuS Ringsheim), Janik Pommeranz, Benjamin Pommeranz (TB Kenzingen), Adrian Ohnemus (SG Meißenheim/Nonnenweier), Nicolai Guth, Lukas Gremmelspacher (eigene Jugend).

Abgänge: Manuel Bösch (Karriereende/Trainer TV Herbolzheim II), Benjamin Rieß (SG Köndringen/Teningen II), Manuel Mutschler, Felix Schumacher (voraussichtlich beide TV Herbolzheim II), Marc Ackermann, Dominik Mokosch (Karriereende).

Kader

TV Herbolzheim Tor: Daniel Walther, Frank Klomfaß. Feld: Erik Ziehler, Adrian Ohnemus, Niklas Pommeranz, David Knezovic, Florian Troxler, Yannik Guth, Lukas Gremmelspacher,

gang, auf längere Sicht nicht gegeben. Nach einem Kreuzbandriss muss der TVH große Teile der Runde auf den beweglichen, im Abschluss kompromisslosen Knezovic verzichten. Die Liga insgesamt sollte sich laut Herbolzheims Verantwortlichen noch ausgeglichen(er) präsentieren. Das bedeutet viel Arbeit für den TVH, will er sich in der Spitze seinen Platz schaffen. »Das wird diese Saison eher schwie-

riger als einfacher werden«, legt Haag dar. Mannschaften wie TuS Oberhausen, TV Ehingen, TV Pfullendorf, HSG Freiburg oder die in die Südstaffel gewechselte SG Schenkenzell/Schiltach hätten sich ebenfalls hohe Ziele gesetzt. Diese Ausgangslage ist den Breisgauern nicht unbekannt, mit Herbolzheim sollte auf jeden Fall zu rechnen sein in der anstehenden Runde.

TuS Oberhausen hofft auf deutlich mehr Konstanz im Spiel Landesliga Süd | Französische Neuzugänge als Trumpf / Vorderer Tabellenplatz angepeilt / Tor-Garant Moser hat Karriere beendet (tom). Mit einem in großen Teilen neu zusammengestellten Kader schaffte der TuS Oberhausen vergangene Saison als Neunter gerade noch den Klassenerhalt in der Landesliga Süd. Kein ausschließlich erfreuliches Ergebnis für Trainer François Berthier. Aber auch keine völlig überraschende Entwicklung, da die Hüsemer zu selten über längere Zeiträume konstant Leistung boten. In der neuen Runde versprechen die Rahmenbedingungen allerdings nicht weniger schwierig zu werden. Mit Alexander Moser hat einer der Torgaranten des Klubs die Karriere beendet, ebenso wie nach nur einem Jahr TuS-Zugehörigkeit Routinier Ben Schöttler. Der Abgang von Torhüter Denis Jung wog dagegen weniger schwer. Neu verpflichtet wurden die Franzosen Lionel Gasser (Tor/ Plobsheim) und Arnaud Freppel (Rückraum/Schiltigheim). Gerade Freppel bringt mit 37 Jahren viel Handball-Erfahrung (zweite französische Liga) auf die Platte. Ob er aber auf Anhieb dem im Schnitt doch sehr jungen Kader weiterhelfen kann, bleibt zunächst abzuwarten. Dazu

deren Tabellenbereich« für kein Ding der Unmöglichkeit. Die Frage wird in erster Linie lauten, wie und ob das Fehlen Mosers und seiner vielen Treffer kompensiert werden kann. Außerdem muss angesichts des kraftvollen Stils, den die Hüsemer pflegen, mehr Effizienz an den Tag gelegt werden.

n Der

Kader

TuS Oberhausen

Der TuS Oberhausen (hinten, von links): Francoise Berthier (Trainer), Fabien Stoeffler, Dominik Köbele, Markus Metzger, Florian Stern; (Mitte, von links): Gerald Göppert, Valentin Zecha, Clement Martinez, Silas Rieder, Arnaud Freppel, Wendelin Ansel (Betreuer); (vorne, von links): Stefan Moser, Tim Kölblin, Lionel Gasser, Yorck Schwarz, Flavio Zamolo, Alexander Heß. Foto: Wendling kommt vom Nachbarn TuS Ringsheim Dominik Köbele, bereits von 2012 bis 2014 in Oberhausen aktiv, zurück. Der Kader wird außerdem mit drei Jugendkräften aufgefüllt, die zum Teil bereits schon in

der Vorsaison erste Minuten im Seniorenbereich sammeln konnten. Die Verantwortlichen sehen die Mannschaft mit Trainer Berthier in der Zusammenarbeit einen ordentlichen Schritt nach vorne ge-

kommen. Es gilt, das immer wieder angedeutete Leistungsvermögen konstanter abzurufen. Mittelfristig wird die Rückkehr in die Südbadenliga angestrebt. Doch erst einmal gilt es, sich ein weite-

res Jahr in der Landesliga zu behaupten. »Wir wollen angreifen«, gibt sich HandballAbteilungsleiter Gerald Göppert optimistisch. Und auch Pressesprecher Hugo Moser hält »eine Platzierung im vor-

Tor: Lionel Gasser, Yorck Schwarz. Feld: Markus Metzger, Tim Kölblin, Josua Maurer, Florian Stern, Fabien Stoeffler, Arnaud Freppel, Clément Martinez, Valentin Zecha, Dominik Köbele, Silas Rieder, Flavio Zamota, Stefan Moser. Trainer: François Berthier (zweite Saison). Zugänge: Lionel Gasser (POC Handball Plobsheim), Dominik Köbele (TuS Ringsheim), Arnaud Freppel (HC Schiltigheim), Stefan Moser, Silas Rieder, Tim Kölblin (alle eigene Jugend). Abgänge: Alexander Moser, Ben Schöttler (beide Karriere beendet), Denis Jung (TV Herbolzheim II).


Schutterzell will sich in neuem Umfeld beweisen

Landesliga Nord | Die Mannschaft von Trainer Manfred Kurz will mit kleinem Kader die Klasse halten / Keine Neuzugänge Nach dem Umzug von der Nord- in die Südstaffel zählt für den SV Schutterzell nur der Klassenerhalt. Doch der dürfte aufgrund eines Mini-Kaders nur schwer erreichbar sein. Vor allem auf die Wurfkünste von Judith Hermann wird es ankommen. n

Von Thorsten Mühl

Die Damen I des SV Schutterzell konnten sich in der Vorsaison als Aufsteiger in der vergleichsweise leichteren Nordstaffel der Landesliga relativ problemlos und sicher behaupten. In diesem Jahr sind die Vorzeichen anders gelagert: Die Mannschaft von Trainer Manfred Kurz ist in der Südstaffel unterwegs, wo neue Kontrahenten und ein nochmals gehobeneres Niveau warten. Ein Hauptproblem der Schutterzellerinnen bestand in der Vorsaison vor allem im schwankenden Leistungsniveau. Immer wieder wechselten die Leistungen des Teams von richtig stark an einem Spieltag bis zu äußerst dürftig am nächsten. Diese Schwankungen waren unter anderem auf einen zwischenzeitlich ausdünnenden Kader, aber auch andere Gründe zurückzuführen. Der seinerzeitige Aufsteiger war nach einer Serie wochenlang aussichtsreich im Kampf um Platz drei

n Der

Kader

Der kleine Kader reicht hoffentlich zum Klassenerhalt in der neuen Liga: In der kommenden Spielzeit muss sich der SV Schutterzell beweisen. unterwegs, am Ende rutschte man dann noch etwas ab. Die neue Staffel stellt sich als kompaktes Sammelsurium unterschiedlicher Stile und Konzepte dar. Viele Reisen führen in den Breisgau, wo Teams wie die erfahrenen Kenzingerinnen und die immer wieder einmal für Überraschungen gute HSG Freiburg III warten. Im Südschwarzwald lauert der TV Todtnau. Aber auch die Bodensee-Fraktion mit dem Vorjahreszweiten TV Ehingen, dem SV Allensbach III und der unangenehmen HSG Mimmenhausen/Mühlhofen sind zu beachten. Trainer Kurz setzt auf seine im Grunde kaum veränderte Mannschaft. Das bringt den

Vorteil mit sich, dass der Kader eingespielt ist, keine Neuen integriert werden mussten. Der Nachteil: Mit 13 Spielerinnen wirkt die personelle Decke eher dünn, im Fall von Verletzungen und privaten Unabkömmlichkeiten drohen ähnliche Probleme wie in der Vorsaison. Dagegen wurde die in der Bezirksliga agierende Reserve mit einer ganzen Zahl von Spielerinnen aufgefüllt.

Nachwuchskräfte sollen oben mit aushelfen Hier ist vorgesehen, im Bedarfsfall über die gesamte Runde hinweg gesehen immer wieder gerade junge

Foto: Wendling

Nachwuchskräfte nach oben zu ziehen und ihnen Einsatzzeiten in der Landesliga zu bieten. Neben defensiver Stabilität wird auf Schutterzeller Seite insbesondere auf eine schlagkräftige Offensive gebaut, in deren Zentrum einmal mehr auf die Qualitäten Judith Herrmanns gehofft wird. Noch im vergangenen Jahr gehörte sie in der Nordstaffel zu den Topschützinnen ligaweit. Die entscheidende Frage, deren Beantwortung noch aussteht und die erst in den kommenden Monaten geklärt wird, ist, ob sich der Riedverein in der neuen Saison in der stärkeren Südstaffel ähnlich problemlos wird behaupten können wie noch vor Jahresfrist.

SV Schutterzell Tor: Susanne Reichenbach, Stefanie Reichenbach. Feld: Lena Himmelsbach, Judith Herrmann, Christiane Czauderna, Claudia Bürkle, Sarah Henninger, Theresa Herrmann, Christiane Heitzmann, Katharina Tscherter, Lisa Jäger, Kim Schrempp, Alexandra Bläsi. Trainer: Manfred Kurz (zweite Saison). Zugänge: Keine. Abgänge: Keine.

Tus Ringsheim hat viel Potenzial und ehrgeizige Ziele

Landesliga Süd | Platz drei bis fünf angepeilt / Enge Verzahnung mit der zweiten Mannschaft / Neuer Rückhalt im Tor (tom). »Jugend forsch« heißt n Der Kader des TuS Ringsheim es bei Landesligist TuS Ringsheim. Nach dem Mittelfeldplatz der vergangenen Runde dürfte es diesmal gerne ein Rang zwischen drei und fünf werden. »Das wird auch davon abhängen, wie wir den Start hinbekommen. Vor allem dürfen wir uns keine Auswärtsschwäche leisten«, hebt Johannes Kaufmann hervor. Seit Mai teilt er sich mit Christian Weber die Handball-Abteilungsleitung des TuS. Drei Stammkräfte verließen den Verein, sodass Trainer Volker Klatt erneut den Fokus darauf legte, die junge Truppe weiter einzuspielen. Viele Spieler sind noch unter 21, können daher zwischen erster und zweiter Mannschaft wechseln. Davon versprechen sich die Verantwortlichen stets genügend Personal für beide Teams. Eine enge Verzahnung ist mit dem neuen Gespann der zweiten Mannschaft, Sieg-

Tor: Jonas Chaloupka, Sebastian Morga. Feld: Florian Lindemann, Maxemilian Feist, Stefan Kaufman, Steffeb Stocker, Artur Ribsam, Timo Grafmüller, Janik God, Andreas Mutz, Khaled Mettwally, Daniel Blum, Jan Schlötzer, Maximilian Jägle, Daniel Stöcklin, Thomas Kölblin, Cornelius Mutz, Ar-

Die Spieler des TuS Ringsheim wollen in dieser Saison wieder vorne angreifen. fried Stöcklin und Philipp Walter, vorgesehen. »Die Jugend braucht ihre Zeit, doch wir bauen auf das Konzept. Wir haben Potenzial, stecken uns ehrgeizige Ziele«, erläutert Kaufmann. Steffen Sto-

cker wird nach Schulterverletzung langsam herangeführt, auch Jan Schlötzer hatte mit Verletzungen zu kämpfen. Er wird den Trainer als neuer Co unterstützen, zusätzlich aktiv wieder auf dem Feld angrei-

Foto: Wendling

fen. Unter den Neuen kommt vor allem Sebastian Morga eine wichtige Rolle zu. Der Torhüter, der aus Kenzingen kam, soll neben Jonas Chaloupka zum Rückhalt zwischen den Pfosten werden.

tur Buchmiller, Lukas Hildebrandt. Trainer: Volker Klatt Zugänge: Florian Lindemann (SGH Hofgeismar/G.), Sebastian Morga (Kenzingen), Khaled Mettwally (Plankstadt), Thomas Kölblin (Jugend). Abgänge: Dominik Klausmann (Herbolzheim), Dominik Köbele (Oberhausen).


Aufsteiger Altdorf als großer Außenseiter

Landesliga Nord | Nach dem Aufstieg in letzer Sekunde ist der Klassenerhalt das Ziel der Bickel-Sieben / Voraussetzungen nicht ideal Altdorf spielt zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte in der Landesliga. Bei der ersten Teilnahme vor drei Jahren musste die TG kräftig Lehrgeld zahlen. Dementsprechend groß ist die Hoffnung, dass es beim zweiten Anlauf besser läuft. (pn). Altdorf qualifizierte sich als Zweiter der vergangenen Saison der Bezirksklasse Freiburg-Oberrhein gewissermaßen in letzter Sekunde durch ein Unentschieden im finalen Saisonspiel in Heitersheim. Lange Zeit hatte es in dem Spiel nicht nach einem Punkt für die Gäste ausgesehen stattdessen wurde die BickelSieben von den Gastgebern regelrecht überrollt. Acht Minuten vor dem Ende der Partie waren die Heitersheimer bereits mit fünf Toren enteilt, doch in einer irren Aufholjagd drehte Altdorf seinerzeit noch in buchstäblich letzter Sekunde die Partie und sicherte sich somit auch das Ticket für die Landesliga Nord. Es war ein Aufstieg, der für viele Beteiligten und Fans des Vereins durchaus überraschend kam. Bedingt durch die geografische Lage und einige Bezirkswechsel in anderen Klassen

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Als Zweiter der Bezirksklasse stieg die TG Altdorf in die Landesliga auf. Dort kann es für das Team nur darum gehen, die Klasse zu halten. hatte Altdorf die Möglichkeit, zwischen Nord- und Südbezirk zu wählen. Dass die Entscheidung trotz der schlimmen Saison 2014/15 erneut auf den Nordbezirk fiel, hatte

zweierlei Gründe. Zunächst, und das mag banal klingen, sind die Fahrtstrecken im Norden wesentlich kürzer, sind doch die meisten Mannschaften entlang der A5 verteilt.

Reiner, Max Enderlin, Mathias Jörns,, Christian Gebele, Sebastian Brenner, Jens Bauer, Dennis Zeiser, Simon Heim, Tim Brandt, Simon Dautel, Philipp Nägele Trainer: Manfred Bickel.

Zugänge: Philipp Jörns, Mathias Jörns, Christian Gebele, Tim Brandt (alle TB Kenzingen). Abgänge: Matthias Emmenecker (SG Köndringen-Teningen).

Kader

TG Altdorf Tor: Mathias Klein, Simon Braun, Jakob Schick, Michael Brossmer. Feld: Fabian Enderlin, Philipp Jörns, Oliver Vetter, Fabian

Mit der HSG Ortenau-Süd, dem TuS Schuttern, dem TuS Ottenheim und dem HTV Meissenheim spielen sogar gleich vier Mannschaften nur einen Katzensprung weit entfernt - die Südstaffel hätte vier Auswärstspiele am Bodensee bedeutet. Für die traditionell eher klamme TGA hätten dadurch alleine die Auswärtsfahrten eine enorme fianzielle Belastung bedeutet. Der zweite Grund ist ähnlich banal: Da Altdorf immer in der Bezirksklasse im Süden gespielt hat, bedeutet die Landesliga-Nord

einerseits einen neuen Reiz, andererseits locken die oben erwähnten Derby vielleicht auch neue Zuschauer in die Herbert-König-Halle. Das Saisonziel ist »historisch bedingt« naheliegend: ein besseres Abschneiden als beim ersten Mal. Was das am Ende genau bedeutet ist zweitrangig. Angesichts der vielen etablierten Vereine in dieser Staffel muss man sich jedoch keinen Illusionen hingeben. Dazu kommt, dass Altdorf mit einem Kader antritt, der sich im Vergleich zum

Foto: Wendling

Vorjahr auf einigen Positionen erweitert hat. Die spielerische Integration neuer Akteure muss großteils während der Saison gelingen, bis dahin ergeben sich allerdings noch Möglichkeiten in geplanten Trainingsspielen. Die Vorbereitung musste schließlich wie bereits in den Vorjahren unter der ungünstigen Prämisse »keine Halle« erfolgen, entsprechend viel Arbeit liegt vor dem bevorstehenden Saisonstart noch vor Trainer Manfred Bickel und seiner Mannschaft.

Neue A-Jugend der SG Ottenheim/Altenheim stapelt erstmal tief Südbadenliga | Trainer-Duo Markus Heimburger und Yannick Métier wollen ihr Team an die Herren docken und in Liga Fuß fassen (tom). Im Rahmen der seit Jahren praktizierten JugendKooperation zwischen TuS Ottenheim und TuS Altenheim wird in der anstehenden Saison eine neue A-Jugend aufgebaut. Die jüngste Vergangenheit sah die A-Jugend sogar erfolgreich auf Bundesliga-Niveau agieren. Die neue A-Jugend der SG Ottenheim/ Altenheim, betreut vom neuen Trainer-Duo Markus Heimburger und Yannick Métier, tritt nun allerdings einige Ligen darunter, also wieder in der Südbadenliga an. Die Kombination fand sich beim gemeinsamen Absolvieren der B-Trainerausbildung zusammen. »Es hat sich bestens zusammengefügt und ist auch insgesamt besser, wenn wir als Duo die Jugend betreuen«, hebt Heimburger hervor. Der Kader setzt sich zum größten Teil aus einem eingespielten Stamm zusammen. »Bis auf zwei Spieler handelt es sich komplett um unsere letztjährige B-Jugend«, erzählt Heimburger. In der starken Liga wird es für die neue Mannschaft darum gehen, Fuß zu fassen. Diese Aufgabe wird anspruchsvoll genug. »Wir sind im Aufbau, es kann nicht

wuchskräfte realistische Chancen auf Einsatzzeiten bei den Herren besitzen. »Dabei geht es um beide Herrenmannschaften, denn während einer langen Saison treten immer wieder einmal Lücken auf, bedingt durch Verletzungen oder andere Abwesenheitsgründe«, merkt Markus Heimburger an. In der Vorbereitung wurde bereits engagiert gearbeitet, Saisonstart ist am 23. September. »Wir machen eine erfolgreiche Saison nicht an einem festen Tabellenplatz fest, wollen uns aber natürlich verbessern und entwickeln. Die Spielzeit wird anspruchsvoll genug, aber jeder Sieg wäre ein toller Erfolg für die Mannschaft«, schließt Heimburger.

n Der Das neue Team der A-Jugend SG Ottenheim/Altenheim in der Saison 2017/18 (hinten, von links): Yannick Metier (Trainer), Lukas Maurer, Julian Vetter, Elias Finck, Florian Stein, Jasper Adam, Markus Heimburger (Trainer); (vorne, von links): Adrian Schuhmacher, Lukas Huser, Nico Gärtner, Jakob Fischer, Andre Lockstein, Paul Frenk; Es fehlen: Elias Wilhelm und Christoph Maurer. Foto: Wendling darum gehen, einen oberen Platz als Ziel auszugeben. Vielmehr wollen wir den Kader entwickeln, gleichzeitig die Verzahnung zum Herrenbereich konkret angehen«,

zeigt Heimburger auf. Gerade im Ottenheimer Herrenbereich wird aktuell der Wiederaufbau nach dem Abstieg der Herren I und II betrieben. »Wir wollen dabei beide Her-

renteams eng an die Jugend docken, perspektivisches Denken ist gefragt«, so Markus Heimburger. Ottenheimer und Altenheimer trainieren gemeinsam, dazu noch im je-

weiligen Stammverein, was drei Einheiten wöchentlich bedeutet. Die Herren- und Jugendtrainer pflegen untereinander ebenfalls einen engen Austausch, so dass die Nach-

Kader

SG Ottenheim/Altenheim Tor: Nico Gärtner. Feld: Lukas Maurer, Julian Vetter, Elias Wilhelm, Elias Finck, Florian Stein, Christoph Maurer, Jasper Adam, Adrian Schuhmacher, Lukas Huser, Jakob Fischer, Andre Lockstein, Paul Frenk. Trainerteam: Markus Heimburger (erste Saison), Yannick Métier (erste Saison).


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