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Woche 19

Samstag, 12. Mai 2018

Auflage: 23 805

n Kenzingen

n Rheinhausen

n Mahlberg

Im Rahmen ihrer Frühjahrsübung hat die Feuerwehr Bombach langjährige Mitglieder ausgezeichnet. Ludwig Amann ist seit 60 Jahren dabei. u Seite 5

Hans Georg Meier, Vorsitzender des Vereins Handel, Handwerk und Gewerbe, ist mit dem Erfolg des Handwerkermarkts zufrieden. Hunderte Besucher kamen. u Seite 6

Gute Nachrichten für Bürgermeister Dietmar Benz: Die Telekom hat den Breitbandausbau in Orschweier begonnen. Hunderte Haushalte sollen schnelles Internet bekommen. u Seite 9

Martin Schreiner ist neuer Forstamtsleiter

Die Geschichte Israels im Film Kenzingen (red/vk). Vor 70 Jahren, am 14. Mai 1948, ist der Staat Israel gegründet worden. Anlässlich des Jahrestags zeigt der Deutsch-Israelische Arbeitskreis Südlicher Oberrhein am Montag, 14. Mai, ab 18 Uhr den Dokumentarfilm »Günther Stein – Die Lebensgeschichte eines deutschen Juden« im Kino in Kenzingen. Der 1922 in Freiburg geborenen und 2016 in Ramat Hasharon verstorbenen Zeitzeuge Stein schlägt darin einen 100-jährigen Bogen in erzählerischer Form: vom Ende des Ersten Weltkriegs über den zunehmenden Antisemitismus, die Judenverfolgung und Deportation der badischen Juden ins Lager Gurs, die Emigration nach Palästina und die dortigen Unabhängigkeitskriege bis zur Staatsgründung 1948 und all den folgenden Kriegen bis 2015. Filmautor Matthias Kuntze zeigt so das Werden des Staates Israel und seinen Überlebenskampf. Der 76-minütige Film gibt die Erinnerungen und kontroversen Ansichten eines Deutschen und Israeli wieder – und erklärt laut Ankündigung auch die Situation des Staates Israel.

Werke für Orgel und Flügelhorn Ettenheimmünster (red/vk). Die Reihe »Konzerte an der Silbermann-Orgel« in der Wallfahrtskirche St. Landelin in Ettenheimmünster wird traditionell mit einem Konzert des renommierten Solotrompeters Claude Rippas aus Zürich und des früheren Ulmer Münsterorganisten Friedrich Fröschle eröffnet. Am Pfingstmontag, 21. Mai, präsentieren die beiden ab 17 Uhr Trompetenkonzerte und Orgelwerke unter anderem von Johann Sebastian Bach, Jean-Joseph Mouret und Wolfgang Amadeus Mozart. Neben Silbermann-Orgel und Trompete wird laut Ankündigung auch das Flügelhorn mit seiner weichen, meditativen Klangfarbe zu hören sein, das Rippas bei bekannten Spirituals spielt.

Solotrompeter Claude Rippas aus Zürich spielt in Ettenheimmünster auch das Flügelhorn. Foto: Konzertbüro Jung

Nachfolge | Wechsel nach Emmendingen

Die Verantwortlichen der Stadt Ettenheim, des Schwimmbads und des Fördervereins freuen sich auf den Start in die Schwimmbadsaiosn in Ettenheim. Fotos: Göpfert

Nasses Vergnügen

Sommer | Freibäder im Kurier-Verbreitungsgebiet öffnen Mit dem Beginn der warmen Tage öffnen auch die Freibäder wieder ihre Tore. Während in Kippenheim und Herbolzheim bereits seit zwei Wochen fleißig geschwommen wird, beginnt die neue Saison in Ettenheim erst am heutigen Samstag, 12. Mai. n

Von Julia Göpfert

Ortenau/Breisgau. Die Freibäder der Region zählen zu den Aushängeschildern ihrer jeweiligen Städte und Gemeinden – und lohnen jedes Jahr aufs Neue einen Besuch. n Herbolzheim:

Fast schon aufsehenerregend war der Schwimmbadstart in Herbolzheim: Bei zehn Grad Außentemperatur wagten sich Bürgermeister Thomas Gedemer und Bademeister Kemal Yildiz als Erste gemeinsam in das 23 Grad warme Wasser – sogar mit einem Sprung vom Ein- beziehungsweise FünfMeter-Brett. Neben den beheizten Schwimmerbecken ist der Sprungturm ein Highlight des Herbolzheimer Schwimmbads. Die Verantwortlichen sind mit der Saison aktuell zufrieden: Der dreiwöchige Jahreskartenverkauf ist dieses Jahr sehr gut gelaufen. n Kippenheim: Das Kippenheimer Freibad begann seine Saison wie immer unauffällig: Traditionsgemäß öffnete es 2018 am letzten Sonntag im April zum ersten Mal – und konnte auch schon einen guten Tag für sich verbuchen. »Der vergangene, warme Sonntag hat bereits einen Vorgeschmack auf den Sommer gegeben. Ansonsten sind vor allem die Frühschwimmer re-

Kreis Emmendingen (red/jg). Das Forstamt des Landkreises Emmendingen hat einen neuen Leiter: Anfang Mai hat Martin Schreiner diese Aufgabe übernommen. Er ist der Nachfolger von Jürgen Schmidt, der sich seit Ende März im Ruhestand befindet. Schreiner wechselte vom Landratsamt des Ortenaukreises nach Emmendingen: In Offenburg war er die vergangenen dreieinhalb Jahre Dezernent für den Ländlichen Raum, zu seinem Aufgabengebiet zählte auch das Amt für Waldwirtschaft, so die Pressemitteilung des Landratsamts. Der neue Forstamtsleiter ist 57 Jahre, promovierter Forstwissenschaftler und ein ausgewiesener Waldfachmann. Er stammt aus dem Ruhrgebiet,

lebt und arbeitet aber seit mehr als 25 Jahren in BadenWürttemberg. Schreiner ist nun Chef von rund 50 Mitarbeitern des Forstamts in Emmendingen und im Forstbezirk Waldkirch, sein Büro hat er im Haus am Festplatz bezogen.

Martin Schreiner ist neuer Leiter des Forstamts Emmendingen. Foto: Landratsamt

Moneten für Zigarren

Ausstellung | Experte erläutert Exponate Neues Gesicht: Benjamin Bonk (rechts) ist der neue Bademeister in Kippenheim. Rettungsschwimmer Marco Lentini hingegen ist im Freibad bereits wohl bekannt. gelmäßig anzutreffen«, resümiert Benjamin Bonk zufrieden. Der 20-Jährige ist Kippenheims neuer Bademeister. Seine Ausbildung hat der Fachangestellte für Bäderbetriebe in Lahr gemacht und freut sich auf seine erste Saison in Kippenheim. n Ettenheim: Wieder einmal kräftig investiert hat man in Ettenheim: Die WC- und sanitären Anlagen des Carl-Hermann-Jäger-Freibads aus den 1970ern haben die Bademeister Emanuele Palladino und

Edgar Koslowski weitestgehend selbst saniert und modernisiert. Eine Undichtigkeit im Kinderbecken wurde behoben und zwei neue Tischtennisplatten angeschafft – eine davon hat der Förderverein des Schwimmbads finanziert. Der will im Laufe der neuen Saison auch einen Lift anschaffen, der es Behinderten und Menschen mit Gehproblemen ermöglicht, ins Wasser zu kommen. »Das wäre dann im Süden nur in Ettenheim so möglich«, erklärt Rechner Otto Baumann stolz.

INFO

Öffnungszeiten und Eintrittspreise n Herbolzheim:

Das Herbolzheimet Terrassenbad ist täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet, bei schönem Wetter auch länger. Bei schlechtem Wetter kann man von 9 bis 12 Uhr sowie von 17 bis 19 Uhr schwimmen, am Mittwoch ist für Jahreskartenbesitzer ab 7.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 3 Euro, für Kinder 2 Euro, die Familienkarte kostet 7 Euro. n Kippenheim:

Das Kippenheimer Freizeitbad ist von Juni bis August von 9 bis 21 Uhr geöffnet, bei schlechtem

Wetter von 9 bis 11 Uhr und von 17 bis 19 Uhr. Der Eintritt kostet für Erwachsene 3 Euro, für Rentner 2,50 Euro, für Schüler und Schwerbehinderte 2 Euro sowie für Kinder unter fünf Jahren einen Euro. n Ettenheim:

Das Carl-Hermann-Jäger-Freibad ist täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet, im Juni, Juli und August ist am Mittwoch ab 7 Uhr offen. Der Eintritt kostet für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren 3 Euro sowie für Kinder, Schüler, Studenten und Schwerbehinderte 2 Euro.

Herbolzheim (red/vk). Im Rahmen der Ausstellung »Tabak, Zigarren und Moneten«, die bis zum 10. Juni im Torhaus Herbolzheim zu sehen ist, findet dort am Sonntag, 13. Mai, ein Ausstellungsgespräch mit dem Titel »Moneten für Zigarren« statt. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr an der Tourist-Info. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Laut Ankündigung steht an diesem Morgen der Vorsitzende der Berliner Numismatischen Gesellschaft, Michael Gnatzy, zur Verfügung, um über die ausgestellten, teils sehr seltenen Exponate Aufschluss zu geben. Mit Beginn des Ersten Weltkriegs war der Materialwert

von Münzen bald höher als ihr Nominalwert, sodass ab 1915 Kleingeldmangel bei Banken, Kommunen und Privatfirmen bestand. Die Herbolzheimer Zigarrenfirmen Schindler, Heppe und Neusch ließen deshalb ergänzend zu den offiziellen Reichsbanknoten Pfennigmünzen als ZinkPrägungen herstellen, um so Löhne auszahlen zu können. Als während der Hyper-Inflation im Spätjahr 1923 die Reichsbanknoten täglich an Wert verloren, gaben die Herbolzheimer Zigarrenfabrikanten erneut teils aufwendig hergestellte »Gutscheine« als Notgeld heraus, von denen einige in der Ausstellung zu sehen sind.


ALLES AUF EINEN BLICK

Samstag, 12. Mai 2018

n Kontakt

n Termine

Redaktion: Julia Göpfert, Telefon 0 78 21/2 78 31 43, Fax 0 78 21/2 78 31 50, E-Mail: redaktion@ kurier-wochenzeitung.de Geschäftsanzeigen: Telefon 0 78 21/2 78 31 03, Fax 0 78 21/2 78 31 90, E-Mail: anzeigen@ kurier-wochenzeitung.de Kleinanzeigen: Telefon 0 78 21/2 78 31 32

n Kino

n Notdienste Polizei: Telefon 110 Feuerwehr, Rettungsdienst: Telefon 112 DRK-Krankentransport: Telefon 0761/1 92 22

n Apotheken Apotheken-Notdienste bis zum 18. Mai n Samstag: Stadt-Apotheke, Eisenbahnstraße 12, Kenzingen, Telefon 0 76 44/2050; Hirsch-Apotheke, Dinglinger Hauptstraße 105, Dinglingen, Telefon 0 78 21/4 17 95. n Sonntag:

St. Blasius-Apotheke, Hauptstraße 16, Wyhl, Tel. 0 76 42/71 83; Alemannen-Apotheke, Friesenheimer Hauptstraße 40, Friesenheim, Telefon 0 78 21/6 17 88; Marien-Apotheke, Festungsstraße 1, Ettenheim, Telefon 0 78 22/31 20. n Montag:

Maria-Sand-Apotheke, Bismarckstraße 19 B, Herbolzheim, Telefon 0 76 43/3 33 88 88; Stadt-Apotheke, Schwarzwaldstraße 28, Lahr, Telefon 0 78 21/98 34 07. n Dienstag: St. KatharinaApotheke, Ritterstraße 3, Endingen, Telefon 07642/86 85; Karls-Apotheke, Allmendstraße 14, Kippenheim, Telefon 07825/8 44 60; Kloster-Apotheke, Hauptstraße 17 A, Seelbach, Telefon 07823/9 62 75 75. n Mittwoch: Rathaus-Apotheke, Hauptstraße 13, Kenzingen, Telefon 0 76 44/304; Apotheke am Klinikum Lahr, Klostenstraße 17/1, Lahr, Telefon 0 78 21/9 91 22 49. n Donnerstag: Mithras-Apotheke, Hauptstraße 16, Riegel, Telefon 0 76 42/78 20; Apotheke am Storchenturm, Marktstraße 40, Lahr, Telefon 0 78 21/2 12 06. n Freitag:

St. Blasius-Apotheke, Hauptstraße 16, Wyhl, Telefon 0 76 42/71 83; Apotheke an der Kirche, Nonnenweierer Hauptstraße 15, Nonnenweier, Telefon 0 78 24/41 95; Rhein-Apotheke, Hauptstraße 117, Grafenhausen, Telefon 0 78 22/65 40.

aus der Region vom 12. bis 20. Mai

n Ärzte

Bis zum 16. Mai

Lahr

Forum: »Rampage – Big Meets Bigger« (3D): Samstag, Montag und Dienstag 18.20 Uhr, Samstag bis Montag 20.45 Uhr, Samstag auch 23.15 Uhr, Mittwoch 19 Uhr. »Rampage – Big Meets Bigger« (2D): täglich (außer Mittwoch) 16.30 Uhr, Sonntag auch 14 Uhr. »I Feel Pretty«: täglich (außer Mittwoch) 18.40 und 20.45 Uhr, Samstag auch 22.45 Uhr. »Wahrheit oder Pflicht«: täglich (außer Mittwoch) 18.50 Uhr, täglich 21 Uhr, Samstag auch 23 Uhr, Mittwoch auch 18 Uhr. »Liliane Susewind – Ein tierisches Abenteuer«: Samstag und Sonntag 14 Uhr, täglich (außer Mittwoch) 17.15 Uhr, Mittwoch 16.30 Uhr. »Sherlock Gnomes«: täglich (außer Sonntag) 16.30 Uhr, Sonntag 16.15 Uhr. »Avengers: Infinity War« (3D): Samstag und Sonntag 14.15 Uhr, täglich (außer Mittwoch 16.30 und 19.45 Uhr, Samstag auch 22.45 Uhr, Mittwoch 16.50 und 20 Uhr. »Avengers: Infinity War« (2D): täglich 19.30 Uhr. »Early Man«: Samstag und Sonntag 14.30 Uhr. »A Quiet Place«: Samstag 23.15 Uhr. »Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer«: Samstag bis Dienstag 16.30 Uhr, Samstag und Sonntag auch 14.10 Uhr. »Die kleine Hexe«: Samstag 14.15 Uhr. n Russische Originalversion: »Sobibor«: Sonntag 18 Uhr. n Musical: »An American in Paris« (Original mit Untertiteln): Sonntag 20 Uhr. n Sneakpreview: Dienstag 20.30 Uhr. n Seniorenkino: »Paris kann warten«: Mittwoch 15 Uhr. n »Deadpool« Doublefeature: Mittwoch 18 Uhr. n Männersache: »Deadpool 2«: Mittwoch 20 Uhr.

Kenzingen

Löwen-Lichtspiele: »Avengers: Infinity War«: Samstag bis Dienstag 19.30 Uhr, Samstag und Sonntag auch 15 Uhr. »Günther Stein – Die Lebensgeschichte eines deutschen Juden«: Montag 18 Uhr. »Das etruskische Lächeln«: Sonntag 20 Uhr. »Early Man«: Samstag und Sonntag 17 Uhr. »3 Tage in Quiberon«: Samstag 20 Uhr. »Das Leuchten der Erinnerung«: Dienstag 20 Uhr. »Democracy – Im Rausch der Daten«: Montag 20 Uhr. »Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer«: Samstag und Sonntag 14.45 Uhr.

Rust

Magic Cinema 4D: »Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer«: täglich 19 Uhr. »Avengers: Infinity War« (3D): täglich 21.15 Uhr.

n Fest Altdorf

38. Dorffest: bis Sonntag, 13.

Der Frühsommer hält Einzug in den Garten der Herrenmühle unterhalb des Bleichheimer Schlosses, der regelmäßig für Besucher geöffnet ist. Glyzinien und Bergwaldreben verströmen dort nun ihren Duft, Schwertlilien und die ersten Rosen zeigen ihre Blütenfülle. Große Staudenbeete ergänzen das Bild unter anderem mit frischen Grüntönen, viele Funkien und Farne bezaubern mit Blattfarben und -formen. Gartenbesitzer Hansjörg Haas steht den Gästen für Fragen zur Verfügung. Eintritt wird laut Ankündigung erhoben. Der Garten ist am Schloßplatz 2 in Bleichheim zu finden und das nächste Mal am Sonntag, 13. Mai, von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Foto: Hansjörg Haas Mai, versch. Uhrzeiten, Münchgrundhalle.

Kappel-Grafenhausen

Frühlingsfest: Samstag, 12. Mai, ab 13.30 Uhr, FerdinandRuska-Schule Grafenhausen.

Kenzingen

Sportfest des SV Hecklingen: Samstag, 12. Mai, ab 14 Uhr, Sonntag, 13. Mai, ab 10 Uhr, Vereinsgelände.

Herbolzheim

Muttertagshock beim Froschbrunnen: Sonntag, 13. Mai, von 14 bis 19 Uhr, Bürgerhaus Tutschfelden. Veranstalter: ev. Frauenverein und Kirchengemeinde. Hock an der Glöckle-Mühle: Sonntag und Montag, 20. und 21. Mai, jeweils ab 11 Uhr, Glöckle-Mühle Bleichheim. Veranstalter: Narrenzunft Zynduss.

Ringsheim

Muttertagskaffee der Musikkapelle: Sonntag, 13. Mai, ab 14.30 Uhr, Bürgerhaus.

Ettenheimmünster

Dämmerschoppen des MV Ettenheimmünster: Freitag, 18. Mai, 18 Uhr, Rathausplatz.

Kippenheim

Seefest des Angelvereins: Sonntag und Montag, 20. und 21. Mai, Auwaldsee.

Schlager-Party mit DJ Andy: Samstag, 19. Mai, ab 19 Uhr, Amici-Bar.

neten für Zigarren«: Sonntag, 13. Mai, Treff: 10.30 Uhr, Tourist-Info Torhaus.

»Raritäten der Klassik für vier Hände«: Sonntag, 20. Mai, ab 17 Uhr, Bürgersaal im Rathaus Ettenheim (Ettenheimer Musiksommer).

n Bühne

Münchweier

Kirchenkonzert des MV Münchweier: Samstag, 12. Mai, ab 19 Uhr, Kirche Heilig Kreuz. Open-Stage-Night: Freitag, 18. Mai, ab 20 Uhr, Gallaghers Nest. Lewis Creaven Band (SofaKonzert): Sonntag, 20. Mai, ab 20 Uhr, Gallaghers Nest (Reservierung erforderlich). Matinee zu »Elias«: Sonntag, 20. Mai, ab 11.30 Uhr, Kirche Heilig Kreuz (mit Kirchenchor Heilig Kreuz und Kammerchor Cantemus Gundelfingen).

Rust

Jahreskonzert der Musikkapelle Rust: Samstag, 12. Mai, ab 20 Uhr, Rheingießenhalle.

Kappel-Grafenhausen

Kirchenkonzert der Musikkapelle Kappel: Sonntag, 13. Mai, ab 17 Uhr, Kirche St. Cyprian und Justina, Kappel.

Rheinhausen

n Musik

Konzert der Gospel Singers Rheinhausen: Sonntag, 13. Mai, ab 18.30 Uhr, Kirche St. Achatius Niederhausen.

Ettenheim

Altdorf

Live-Auftritt von U.M.B: Samstag, 12. Mai, ab 21 Uhr, Amici-Bar.

Verlag: Lahrer Zeitung GmbH Kreuzstraße 9 (Walpotenhaus), 77933 Lahr Telefon 07 82 1/27 83-160 Telefax 0 78 21/27 83-190

Skapunk von »No Authority«: Freitag, 18. Mai, ab 21 Uhr, Rockcafé.

Herbolzheim

Konzertabend des Musikvereins Bleichheim: Sonntag, 20. Mai, ab 20 Uhr, Bürgerhaus Tutschfelden.

Geschäftsführung: Kirsten Wolf Anzeigenleitung: Kirsten Wolf Redaktion: Jörg Braun (Leitung; v.i.S.d.P.) Julia Göpfert Kurier-Zustell-Service: PSV GmbH, Im Oberwald 8 79359 Riegel a. Kaiserstuhl Telefon 0 76 42/91 08-0 Telefax 0 76 42/91 08-40 E-Mail: inforiegel@psv-gmbh.de Satz: Lahrer Zeitung GmbH Druck: Druckzentrum Südwest GmbH, Villingen-Schwenningen Gültig ist die Anzeigen-Preisliste Nr. 73 vom 1. Januar 2018 und die lokale Anzeigenpreisliste vom 1. Januar 2018.

Kinderbuch-Heldin »Liliane Susewind« ist im Kino zu sehen – auch in Lahr. Lilli (Malu Leicher) kann mit Tieren sprechen und ist am liebsten im Zoo bei Tierpfleger Toni (Christoph Maria Herbst). Doch dort treibt ein Tierdieb sein Unwesen, dem die Elfjährige auf die Spur kommt. Foto: Sony Pictures Entertainment

Wochenmarkt auf dem Marktplatz am Rathaus gibt es am Freitag, 18. Mai, von 14 bis 18.30 Uhr wieder frische Produkte aus der Region.

Herbolzheim

Offener Garten der Herrenmühle Bleichheim: Sonntag, 13. Mai, von 13 bis 18 Uhr, Schloßplatz 2.

Mahlberg

Museumstag im Tabakmuseum: Sonntag, 13. Mai, 14 bis 17 Uhr, Tabakmuseum (mit Kaffee und Kuchen).

Ettenheim

»Weinkult Breisgau«: Freitag, 18. Mai, ab 18 Uhr, Weingut Weber. Weinverkostung und Party. »Runter vom Sofa«: Sonntag, 20. Mai, ab 11 Uhr, Café Casu.

n Ausstellung Ettenheim

Kunst im Rathaus (KiR): »Stadtansichten, Wege und Impressionen« mit Eberhard Marko: bis Freitag, 29. Juni, während der Öffnungszeiten, Obergeschoss. Michael-Peter Schiltsky – »Wegbereiter und Wegbegleiter«: Sonntag, 13. Mai, bis 24. Juni, täglich nach Anmeldung, Galerie Linda Treiber.

Herbolzheim

Kenzingen

Ausstellungsgespräch »Mo-

n Beim

n Sonstiges

Ettenheim

Herbolzheim

n Ettenheim

Streckenbach und Köhler – »Multiple Ohrgasmen«: Samstag, 12. Mai, 20 Uhr, Kulturkeller in der Winterschule.

n Wanderung

n Vortrag

Ortenaukreis: Notfallpraxis am Ortenau-Klinikum, Ebertplatz 12. Für Erwachsene: Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag 19 bis 22 Uhr; Mittwoch, Freitag 16 bis 22 Uhr; Samstag, Sonnund Feiertag 8 bis 22 Uhr. – Für Kinder: Montag bis Freitag 19 bis 22 Uhr; Samstag, Sonn- und Feiertag 9 bis 21 Uhr (jeweils ohne vorherige telefonische Anmeldung) Bundesweiter ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117 Fahrdienst (ärztliche Hausbesuche): Telefon 0 18 05/19 29 24 60 Zahnärztlicher Notfalldienst Ortenaukreis: von Samstag 8 Uhr bis Montag 8 Uhr sowie an Feiertagen Auskunft über die DRK-Rettungsleitstelle Offenburg, Telefon 0 18 05/19 29 24 60 Zahnärztlicher Notfalldienst Kreis Emmendingen: Telefon 018 0/3 22 25 55 70 Tierärztlicher Notdienst Ortenaukreis: 0 78 24/6 46 90 Krankenhäuser: Klinikum Lahr Telefon 0 78 21/93-0 Kreiskrankenhaus Ettenheim Telefon 0 78 22/430-0 Kreiskrankenhaus Emmendingen Telefon 0 76 41/45 40

Ettenheim

»Tabak, Zigarren und Moneten« sowie Cartoons von Klaus Karlitzky: bis Sonntag, 10. Juni, Torhaus.

Rund um den Dörlinbacher Grund: Montag, 14. Mai, Treff: 13.30 Uhr, Waldparkplatz »Dörlinbacher Grund«.

Auflage: 23 805 Exemplare

Erscheint wöchentlich kostenlos in: Kenzingen, Bombach, Hecklingen, Nordweil, Herbolzheim, Bleichheim, Broggingen, Tutschfelden, Wagenstadt, Oberhausen, Niederhausen, Ringsheim, Rust, Kappel-Grafenhausen, Ettenheim, Altdorf, Ettenheimmünster, Ettenheimweiler, Münchweier, Wallburg, Mahlberg, Orschweier, Kippenheim, Schmieheim.

Kurier Seite 2

Ausstellung der Lichteneck Quilters: Sonntag bis Sonntag, 20. bis 27. Mai, versch. Zeiten, Turn- und Festhalle. »Visages – Gesichter« von Gela Samsonidse: bis 2. Juni, Galerie Thomas Metzel.

Rheinhausen

Biennale: bis Montag, 21. Mai, Bürgerhaus.

Kunst im Rathaus Die Ausstellung »Stadtansichten, Wege und Impressionen« mit Werken von Eberhard Marko ist bis Freitag, 29. Juni, im Obergeschoss des Rathauses Ettenheim zu sehen. Foto: dec

n Wir

gratulieren

Samstag, 12. Mai Altdorf Peter Konnegen, Freiherrvon-Türckheim-Straße 5, 70 Jahre. Sonntag, 13. Mai Herbolzheim Karl Häring, Hauptstraße 31, 90 Jahre. Karl Person, MariaSand-Straße 31, 85 Jahre. Montag, 14. Mai Herbolzheim Luise Schmidt, Feldbergstraße 10 A, 85 Jahre. Kenzingen Heinrich Hille, Herbolzheimer Pfad 1, 75 Jahre. Ettenheim Hans Schoof, Am Zollhaus 6, 75 Jahre. Rüdiger Groen, Im Saal 31, 70 Jahre. Mittwoch, 16. Mai Ringsheim Joze Dolensek, Siedlungsstraße 21, 70 Jahre. Ettenheim Horst Winkler, Im Saal 16, 70 Jahre. Donnerstag, 17. Mai Ettenheim Irmgard Bronner, An der Holzi 10, 85 Jahre. Marie-Luise Freund-Radu, Friedrichstraße 41, 75 Jahre. Orschweier Roswitha Heitz, Waldstraße 9, 75 Jahre.


HERBOLZHEIM

Samstag, 12. Mai 2018

Kurier Seite 3

Musikverein lädt zum Konzert ein Herbolzheim (red/vk). Aus terminlichen Gründen veranstaltet der Musikverein Bleichheim in diesem Jahr nur einen Konzertabend: am Pfingstsonntag, 20. Mai, ab 20 Uhr im Bürgerhaus Tutschfelden. Unter dem Motto »Kleine und große Helden« werden laut Ankündigung Geschichten musikalisch erzählt. Den Beginn macht die Jugendkapelle unter der Leitung von Martin Appenmaier. Anschließend übernimmt die Gesamtkapelle mit Dirigent Udo Schmitz. Für Besucher, die nicht selbst nach Tutschfelden kommen, bietet der Verein eine kostenlose Mitfahrgelegenheit an: Abfahrt an der Bushaltestelle bei der Kirche in Bleichheim ist um 18.45, 19 und 19.15 Uhr. Die erste Rückfahrt ist eine halbe Stunde nach Konzertende geplant, die letzte zwischen 0 und 0.30 Uhr. Eintrittskarten sind bei der Ortsverwaltung Bleichheim, beim Torhaus in Herbolzheim und bei allen Musikern erhältlich.

n Herbolzheim n Die

Radfahrer-Saison startet mit vielen begeisterten Teilnehmern Einen großartigen Start in die Touring-Saison haben die Rad- und MountainbikeGruppen der »Geführten Touren Herbolzheim« hingelegt. Die Mountainbike-Fahrer starteten mit 13 Teilnehmern (siehe Foto) Ihre nächste Tour findet am Mittwoch, 16.

Mai, statt. Treffpunkt ist am Marktplatz Brunnen der Stadt Herbolzheim um 18 Uhr. Die nächste Tour für Einsteiger und Wenigfahrer findet am Mittwoch, 23. Mai, statt. Diese Radler treffen sich immer 14tägig, um 18 Uhr am Marktplatz. Die Grup-

pe für sportliche Radtouren startete sogar mit 21 Teilnehmern im die neue Saison. Die nächste sportliche Radtour ist eine Ganztagsfahrt am Donnerstag, 24. Mai, ab 9 Uhr. Treffpunkt ist der Hintereingang des Torhauses Herbolzheim. Foto: Claudia Bühler

SV Wagenstadt ist auf Erfolgskurs Hauptversammlung | Verein richtet auch 2018 das größte Jugend-Fußballturnier in Südbaden aus

Beim SV Wagenstadt herrscht Zufriedenheit: Die erste Mannschaft hält sich seit drei Jahren in der Bezirksliga, der Nachwuchs verheißt Vielversprechendes – und jährlich richtet der Verein das größte Jugend-Fußballturnier in Südbaden aus. n

Von Werner Schnabl

Wagenstadt. Das Ansehen des mitgliederstärksten Vereins im Ort stehe und falle mit den fußballerischen Leistun-

Erich Grafmüller ist mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet worden.

gen, sagte der Vorsitzende Arnold Hensle bei der Hauptversammlung. Für den scheidenden Trainer der SG Nordweil/Wagenstadt, Claudio Braun, waren die vergangenen vier Jahre von vielen Erfolgen und kaum Fehlschlägen geprägt. In seiner Debüt-Saison stieg die Mannschaft in die Bezirksklasse auf – keine Selbstverständlichkeit für zwei kleinere Ortschaften. Auch dieses Jahr scheint der Klassenerhalt gesichert. Brauns Nachfolge ist ebenfalls bereits geregelt. Die bisherigen Co-Trainer Jonas Bühler und Philipp Hensle übernehmen die Verantwortung. Unterstützt werden sie von Daniel Reiner und Berthold Gschwend. Aus dem großen Jugendbereich ragt der zweifache Triumph der B-Jugendlichen heraus, die die Meisterschaft samt Aufstieg und einen Erfolg beim Bezirkspokal erreichten. Für Michael Winkler ist die Ausrichtung des Jugend-Fußballturniers die größte Herausforderung: »Wir reden von 82 mitspielenden Mannschaften und etwa 750 Ki-

Das größte Jugend-Fußballturnier in Südbaden gibt es wie jedes Jahr in Wagenstadt: Ende Juli ist es so weit. Fotos: Schnabl ckern«, sagte der Jugendleiter. Auch für dieses Jahr sind bereits Anmeldungen eingegangen. Es werde mit ähnlichen Dimensionen in allen Jugendklassen gerechnet. Die Spieler sollen unter dem Motto »Gewinnen wollen, verlieren können« antreten. Seit einem Jahr wird Jochen Arnold in der Sparte Breitensport von Philipp Heuvelmann unterstützt. Aktuell ist die Besetzung mit qualifizierten Übungsleitern stark ge-

fährdet. »Hier herrscht Nachholbedarf«, mahnte Arnold in der Hoffnung, nicht das eine oder andere Angebot streichen zu müssen. Mit Thomas Krumm hört ein Altgedienter auf: Er gibt die Leitung des Frauenfußballs ab. Die Damen kämpfen um den Aufstieg in die Bezirksliga. Die B-, C- und D-Juniorinnen treten als SG Nordweil-Wagenstadt-Hecklingen an und wiesen Mittelfeld-Plätze auf.

Ortsvorsteher Thomas Hofstetter stellte die tragende Rolle des SV im Dorf und in der Vereinsgemeinschaft heraus. Er trage zudem dazu bei, dass das kleine Wagenstadt weit über die Gemarkungsgrenze hinaus ein sportlich hohes Renommee genieße. Bei der Versammlung wurden die Mitgliedsbeiträge angepasst: Künftig zahlen Aktive 50 Euro, Familien 75 Euro und Jugendliche 40 Euro. Für passive Mitglieder liegt der Beitrag nun bei 25 Euro, für Rentner ab 2019 bei 15 Euro. Bei den Wahlen wurde Arnold Hensle für die nächsten zwei Jahre als Vorsitzender bestätigt. Bettina Herr bleibt Schriftführerin. Jan Hensle steht dem Spielausschuss vor. Michael Winkler ist weiterhin Jugendleiter.

n Ehrungen n Ehrenmitgliedschaft:

Erich Grafmüller (für 28 Jahre im Vorstand) n Für zehn Jahre Mitgliedschaft: Julian Kern, Timo Stalf und Daniel Reiner

Monatsversammlung der Reservistenkameradschaft Nördlicher BreisgauHerbolzheim ist auf Donnerstag, 17. Mai, 20 Uhr, verschoben worden. Thema im Reservistenheim ist dann der Rüstungsbericht des Bundesverteidigungsministeriums. Gäste sind willkommen. n Die Hauptversammlung des Schützenvereins findet am Freitag, 18. Mai, um 19.30 Uhr im Schützenhaus statt. Neuwahlen des Gesamtvorstandes werden turnusgemäß vollzogen. Außerdem werden langjähriger Mitglieder geehrt. n Der Bürgerverein für Städtepartnerschaften lädt zu einer öffentlichen Vorstandssitzung am Mittwoch, 16. Mai, ab 20.30 Uhr in die SchindlerVilla ins Büro der Stadtjugendpflege ein. Auf der Tagesordnung stehen ein Rückblick auf die Sisteronfahrt und eine Vorausschau auf die Polenreise. n Das Frauenteam der SG Herbolzheim/Breisgau-Nord bestreitet am Samstag, 12. Mai, ab 17.30 Uhr ein vorentscheidendes Heimspiel um die Meisterschaft und den Aufstieg in die Bezirksliga. Gegner ist der FC Weisweil. Bereits ab 15.30 Uhr spielt das Landesliga-Team des FV Herbolzheim auf dem heimischen Platz gegen den VFR Hausen. n Zu einem Freundschaftsspiel in Broggingen treffen sich die Altherren-Fußballmannschaften von Broggingen-Tutschfelden und Windenreute am Freitag, 18. Mai, um 19 Uhr. Zuschauer sind laut Verein willkommen. Das Sportheim hat geöffnet. n Der katholische Kirchenchor St. Alexius singt am Samstag, 12. Mai, anlässlich des Muttertags von 14 bis 16 Uhr mit den Bewohnern des Pflege-Zentrums Herbolzheim bekannte Volkslieder. Auch Angehörige sind willkommen. n Der Förderverein der Herbolzheimer Werkrealschule trifft sich am Donnerstag, 14. Juni, um 20 Uhr zur Hauptversammlung im Gasthaus Dionysos. Auf der Tagesordnung stehen neben Berichten Wahlen. Wünsche und Anträge können bis Sonntag, 10. Juni, unter Telefon 07643/52 39 eingereicht werden.

TUTSCHFELDEN

n Zum

Muttertagshock beim Froschbrunnen laden der evangelische Frauenverein und die Kirchengemeinde Tutschfelden auf Sonntag, 13. Mai, von 14 bis 19 Uhr ein. Der Erlös ist für die Kirchengemeinde Tutschfelden bestimmt.

Herbolzheimer und Kenzinger Grundstücke gewinnen an Wert

Immobilien | Sparkassen geben Broschüre »Auf gutem Grund« heraus / Größe, Lage und Infrastruktur als entscheidende Faktoren Nördlicher Breisgau (red/jg). Zum siebten Mal haben die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau mit ihrer Immobilien-Gesellschaft, die Sparkasse Hochschwarzwald und die Sparkasse Staufen-Breisach ihre gemeinsame Broschüre »Auf gutem Grund« präsentiert. »Vom Schwarzwald bis zum Rhein und von der Ortenau bis ins Markgräflerland«, so Vorstandsmitglied Erich Greil, erfasse die Broschüre die Grundstückswerte für privates Bauland aus den Geschäftsgebieten der beteiligten Sparkassen. »Damit«, so Greil, »werden der Stadtkreis Freiburg, der Landkreis Emmendingen und fast der gesamte Landkreis BreisgauHochschwarzwald abgedeckt.« Alle wichtigen Städte und Gemeinden seien mit ihren Bodenpreisen erfasst. Im nördlichen Breisgau sind die Preissteigerungen in den

Bodenwerten flächendeckend angekommen. In den größeren Gemeinden Kenzingen, Endingen und Herbolzheim waren die Preissteigerungen deutlich stärker, in den ländlichen Gemeinden etwas schwächer.

Nähe zur Stadt Freiburg treibt Preise in die Höhe Es bestünde im nördlichen Breisgau ein Preisgefälle zwischen Freiburg-nahen Standorten wie Denzlingen mit bis zu 600 Euro pro Quadratmeter und den Gemeinden im nördlichen Kaiserstuhl und an der Grenze zur Ortenau mit etwa 170 Euro pro Quadratmeter, heißt es in der Pressemitteilung der Sparkasse. Natürlich unterbreche die Kreisstadt Emmendingen mit bis zu 600 Euro pro Quadratmeter und auch darüber dieses

Gefälle. Sie zählt nach wie vor zu den Standorten mit den höchsten Baulandpreisen im Landkreis. Strukturell seien die Preise entlang der Bundesstraße 3 höher als zum Beispiel in Freiamt. »Entscheidend ist die Infrastruktur«, so Oliver Kamenisch, Geschäftsführer der Sparkassen-Immobilien-Gesellschaft. Auch Endingen am Kaiserstuhl mit bis zu 400 Euro pro Quadratemeter bilde wegen seiner guten Infrastruktur eine Ausnahme. Sehr hohe Preise würden auch in Waldkirch registriert. Die zweitgrößte Stadt des Landkreises profitiere von einer guten Infrastruktur und einer reizvollen Landschaft ebenso wie durch ihre Nähe zu Freiburg. Dort lägen die Spitzenpreise mittlerweile auf dem ähnlichen Niveau wie in Emmendingen. »Die günstigsten Grundstücke in unserem Geschäftsge-

biet sind im Landkreis Emmendingen in Simonswald und Prechtal ab 60 Euro pro Quadratmeter beziehungsweise 75 Euro zu haben«, sagte Kamenisch.

Grundstückswerte bestimmen Kaufund Mitpreise mit Das Thema Immobilien habe in der Bevölkerung einen hohen Stellenwert, und die Grundstückspreise seien der Hebel für Kauf- und Mietpreise, heißt es in der Pressemitteilung der Sparkasse. Der Zusammenhang zwischen teurem Bauland und hoher Miete lasse sich am Beispiel von Freiburg besonders deutlich darstellen. Mit ihrer Broschüre wollen die beteiligten Sparkassen die Märkte transparenter gestalten. Die kompakte Übersicht schaffe somit einen hohen Nutzen sowohl für pri-

vate als auch berufliche Grundstücksgeschäfte. Für die in der Broschüre aufgeführten Standorte wurden die Preise in Bandbreiten angegeben, um die unterschiedlichen Lagequalitäten eines Standorts abzubilden.

»Die Preise sind aktuell und detailliert«, so Kamenisch. Als Quelle dienten die Erhebungen der Gutachterausschüsse und eigene Aufzeichnungen. Die genannten Preise seien die Preise für »privates Bauen«.

INFO

Grundstückspreise im Kurier-Gebiet n Herbolzheim: Stadt .......................................... 160 bis 300 Euro pro Quadratmeter Bleichheim................................120 bis 140 Euro pro Quadratmeter Broggingen...............................120 bis 140 Euro pro Quadratmeter Tutschfelden............................140 bis 160 Euro pro Quadratmeter Wagenstadt ............................. 150 bis 180 Euro pro Quadratmeter n Kenzingen:

Stadt .......................................... 200 bis 300 Euro pro Quadratmeter Bombach...................................150 bis 210 Euro pro Quadratmeter Hecklingen ................................ 170 bis 190Euro pro Quadratmeter Nordweil .................................... 150 bis 170Euro pro Quadratmeter n Rheinhausen........................125

bis 195 Euro pro Quadratmeter


ETTENHEIM

Samstag, 12. Mai 2018

Kurier Seite 4

Wärmster April seit mehr als 50 Jahren

Wetterbericht | Sonne macht Überstunden

Nicht nur über Ettenheimmünster strahlte im April die Sonne. Am Monatsende hatte die Wetterstation insgesamt 247,4 Sonnenstunden notiert – 62 mehr als im April üblich. Foto: Wetterstation Ettenheimmünster

Stromanschlüsse werden geortet Ettenheim (red/vk). Der Stromnetzbetreiber Netze BW lässt ab Anfang August durch die Firma Spie SAG die Ortsnetz- und Hausanschlusskabel in Ettenheim und den Ortsteilen neu orten und einmessen, um das Planwerk zu aktualisieren. Laut Stadtverwaltung wird es dafür unter Umständen erforderlich, dass die Mitarbeiter Grundstücke oder Gebäude betreten. Die Mitarbeiter könnten sich ausweisen und hätten ein Beglaubigungsschreiben dabei. Die Anwohner werden um Mithilfe gebeten. Für Rückfragen steht Martina Kleist von Netze BW unter Telefon 07643/ 80 81 48 zur Verfügung.

Ettenheimmünster (red/fx). Nach dem kalten März hat sich die Wetterlage im April in wenigen Tagen von spätwinterlich auf frühsommerlich umgestellt. Die Monatsmitteltemperatur erreichte laut Wetterstation Ettenheimmünster im April einen Wert von beachtlichen 14,0 Grad – und damit gewaltige 5,0 Grad Abweichung zum langjährigen Durchschnittswert. An 17 Tagen gab es Temperaturen von mehr als 20 Grad, an sechs Tagen war es sommerlich warm mit mehr als 25 Grad im Schatten. Am 22. April kletterte das Thermometer gar bis auf 29,0 Grad. Von späten Nachtfrösten blieb die Ortenau in diesem Jahr verschont. Nur am zweiten April verzeichnete die Wetterstation nachts geringen Frost von - 0,2 Grad im Tal. Nach dem trüben März konn-

te sich die Sonne immer besser in Südbaden behaupten. An 23 Tagen im April schien das Zentralgestirn mehr als fünf Stunden ins Münstertal herab. 13 Tage gab es mit mehr als sechs Sonnenstunden. Der längste Sonnentag war am 22. April mit bis zu 12,6 Stunden. Am Monatsende waren es insgesamt 247,4 Sonnenstunden. Somit machte das Zentralgestirn im April 62 Überstunden. Deutlich zu trocken verabschiedete sich der April in der Region. Mit nur 50,4 Gesamtlitern fiel gerade mal 66 Prozent der üblichen Regenmenge. An drei Tagen donnerte und blitzte es über dem Münstertal. An sieben Tagen frischte die Windstärke auf und erreichte die Stärke sechs. Am windigsten war es am 30. April mit Spitzenböen von 55 Stundenkilometern.

Musikalische Geburtstagsgrüße

Konzert | Stadtkapelle spielt anlässlich 250 Jahre Grundsteinlegung St. Bartholomäus und St. Arbogast Mit ihrem Konzert in der St.-Bartholomäus-Kirche hat die Stadtkapelle zu deren 250-jährigem Geburtstag gratuliert. Die musikalischen Glückwünsche galten gleichermaßen der Wallburger Altersgenossin, der Kirche St. Arbogast. n

zeichnete durchgehend perfektes Zusammenspiel aus, dazu nicht nur Präzision, sondern auch bemerkenswerte Ausdruckskraft. Darauf konnte Dirigent Burmeister zurecht stolz sein, die Zuhörer bestätigten das mit langem Schlussbeifall und wurden dafür noch mit Claude Debussy’s anrührendem »The Girl with the flaxen Hair« als Zugabe belohnt.

Von Michael Masson

Ettenheim. Dazu fanden sich rund 180 Zuhörer im von der Abendsonne durchfluteten barocken Gotteshaus ein. Was konnte zum Einstieg da besser passen als der getragene Canterbury-Choral des belgischen Komponisten Jan van der Roost? Mit einer Sonate C Dur, im 18. Jahrhundert von Joseph Bodin de Boismortier für Flöten geschrieben, empfahl sich anschließend ein Saxofon-Trio von der Gangmitte her klingend bestens. Die Kapelle vor dem Altarraum wechselte nun mit »Gabriels Oboe« in den südamerikanischen Urwald. Das Stück war von Enrico Morricone einst für den Film komponiert worden – mal nicht nach gewohn-

Stattliches Ensemble: die Ettenheimer Stadtkapelle in St. Bartholomäus ter Italowestern-Art, sondern unspektakulärer, wenngleich nicht weniger monumental angelegt. Dabei brillierte Lea Oberle an der Solo-Oboe mit klaren, undramatischen melodischen Tönen. Sprung in das 16. Jahrhundert mit einem sechsköpfigen Bläserensemble samt drei Schlagwerkern unter die Bartholomäus-Orgelempore: Von dort aus ertönten vier muntere Tänze dreier RenaissanceKomponisten, wie sie damals vor großen Festtagen sogar in Kirchen gewagt worden waren. Auch das erläuterte Dirigent Jürgen Burmeister zwischendurch den Zuhörern. Et-

wa auch »The Legend of Spirit Island« als Reise in den Wilden Westen vom englischen Blasorchester-Komponistenguru Philip Sparke. Dabei glänzte Jürgen Krieg bei der musikalischen Liebesgeschichte als Solist am Eufonium, den indianischen Häuptlingssohn musikalisch ausdrucksstark repräsentierend.

Nahezu perfektes Zusammenspiel Wieder sowohl ein Orts- als auch Zeitenwechsel: Wolfgang Amadeus Mozarts Allegro aus einem Quintetto er-

Foto: Birkle

klang abermals aus der Kirchengangmitte, von fünf Holzbläsern samt mozartesken Spielereien eindrücklich interpretiert. Mit der »Fanfare for a new Horizon« des Österreichers Thomas Doss setzte die Stadtkapelle schließlich mit allen rund 50 teilnehmenden Musikern noch einen weiteren Höhepunkt, als zeitgenössisches Sinnbild für Fortschritt und Entdecken neuer Horizonte, mit ruhigen Passagen, aber auch amerikanischmonumentalen, für die zudem gleich vier Schlagwerker sorgten. Ob Einzelensembles oder die gesamte Kapelle: Sie

INFO

Kapelle bald wieder zu hören Am 24. Juni wird die städtische Kapelle samt Jugendorchester und Wallburger Musikkapelle wieder beim Ettenheimer Rohanhofkonzert auftreten. Zu hören ist sie aber auch bereits am Pfingstmontag, 21. Mai, an der Fuchsmühle anlässlich des Mühlenwandertags. WEITERE INFORMATIONEN: www.stadtkapelle-ettenheim.de

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Wallburg im Spiegel der Jahrhunderte

Vom Scheitern und unerwiderter Liebe

Wallburg (red/vk). Um die strukturelle und pastorale Entwicklung der Kirchengemeinde Wallburg ist es bei einem Vortrag im Rahmen des Jubiläumsjahrs »250 Jahre St. Arbogast« im Gemeindehaus in Wallburg gegangen. Christel Ruppert nahm die Gäste für gut anderthalb Stunden mit auf eine Zeitreise, die im Jahr 734 begann und in der Gegenwart endete. Am Beginn stand ein Blick auf das Entstehungsjahr der heutigen Kirche Sankt Arbogast sowie die Ereignisse und Umstände, die damals zum Neubau führten. In deren Kontext sei auch der Name »Wilde Christen« für die Wallburger entstanden. Dann ging es mehr als 1000 Jahre zurück. Anhand eines an den Wänden des Gemeindesaals

Ettenheim (red/vk). Die Schauspielgruppe Theater im Foyer zeigt von Montag bis Freitag, 14. bis 18. Mai, einen Klassiker der Theaterliteratur: eine Adaption von Anton Tschechows »Die Möwe«. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr in der Mensa des Gymnasiums in Ettenheim (Einlass ab 19 Uhr). Das Stück spielt auf einem Landsitz im zaristischen Russland: Konstantin, Sohn der selbstsüchtigen Opernsängerin Irina, versucht sich mit seiner Performance-Art als Kunstpionier. Zusammen mit seiner Geliebten Nina scheitert er jedoch kläglich auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Nina, die naiv von der großen Bühne sowie einem erfüllten Leben als Künstlerin träumt, liebt den erfolgrei-

Vortrag | Geschichte der Pfarrgemeinde vorbereiteten Zeitstrahls konnten die Zuhörer die wechselvolle Geschichte der kirchlichen und weltlichen Zugehörigkeit Wallburgs im Spiegel der jeweiligen Zeitgeschichte anschaulich verfolgen. Angekommen im Jahr 2018 zeigte sich: Jede Zeit birgt ihre eigenen Herausforderungen, »denen wir uns auch heute mit Mut und auch Gelassenheit stellen müssen«, schreibt die Pfarrgemeinde in einer Mitteilung. Im Anschluss an den Vortrag bedankte sich Gerd Kostanzer im Namen der Pfarrgemeinde bei Ruppert mit einem Blumenstrauß. Zum gemütlichen Ausklang bot das Gemeindeteam die Gelegenheit, bei Gebäck und Getränken noch die eine oder andere Frage zu diskutieren.

Theater | Schüler spielen »Die Möwe«

Das »Theater im Foyer« zeigt vom 14. bis 18. Mai eine Adaption von Anton Tschechows »Die Möwe« in der Mensa des Gymnasiums in Ettenheim. Foto: Gymnasium

chen Schriftsteller Trigorin, der sich allerdings in einer Liaison mit Irina befindet. Die Themen unerwiderte Liebe und Scheitern setzen sich auch in den weiteren Konstellationen fort: So verehrt etwa der Lehrer Simon die Nihilistin Mascha, die wiederum Konstantin liebt. Sie alle versuchen, die Kunst und einen tieferen Sinne des Daseins zu verstehen, den alltäglichen Leerlauf zu bewältigen – und alle träumen von einem anderen, besseren Leben. Sie denken groß und handeln klein. Eintrittskarten können laut Ankündigung per E-Mail an sekretariat@gymnasium-ettenheim.de erworben oder reserviert werden. Der Preis beträgt sechs Euro für Erwachsene und vier Euro für Schüler.


KENZINGEN

Samstag, 12. Mai 2018

Kurier Seite 5

Briefmarken sind Thema bei Treff Kenzingen (ws). Die Briefmarkenfreunde aus Kenzingen und Umgebung treffen sich am Dienstag, 15. Mai, um 19 Uhr im Nebenzimmer des Gasthauses Schieble zur gemeinsamen Briefmarkenkunde. Jugendliche und Anfänger sollen wertvolle Ratschläge zum fachgerechten Aufbau einer Sammlung erhalten. Auch Neuausgaben der abonnierten Länder kommen zur Ausgabe.

Großaufgebot in der Brunnenstraße: Drei Kenzinger Wehren bewältigten gemeinsam das Szenario bei der Frühjahresübung der Abteilung Bombach.

Fotos: Schnabl

»Die Gesamtwehr ist gut aufgestellt«

Frühjahrsübung | Feuerwehr Bombach erhält Unterstützung von Kameraden aus Nordweil und der Kernstadt

Schnell und souverän haben sich die Einsatzkräfte bei der Frühjahrsübung der Feuerwehrabteilung Bombach präsentiert. Stadtbrandmeister Karl Weiß stellte zufrieden fest, dass die gemeinsamen Proben der Ortsteile immer effektiver ablaufen. n

Von Werner Schnabl

Bombach. Das Fett einer Fritteuse wird zu heiß, fängt Feuer und setzt die komplette Küche sowie angrenzende Räume unter erheblicher Rauchentwicklung in Brand. Sechs spielenden Kindern ist der Fluchtweg versperrt. So lautete das Szenario für die Übung, das Abteilungskommandant

Wolfgang Schneider beschrieb. Die Bombacher Wehr war rasch am fingierten Einsatzort und leitete fachmännisch die Lösch- und Rettungsmaßnahmen ein. Mit schwerem Atemschutz ausgerüstet, begab sich der erste Trupp sofort in das Gebäude, um die eingeschlossenen Menschen zu retten. Zur Unterstützung wurden zudem die Kameraden aus Nordweil nachalarmiert. Auch die Abteilung der Kernstadt rückte mit einem Fahrzeug aus. Die Abteilung Bombach sei eine kleine Wehr mit großem Potenzial, zollte Gesamtkommandant Weiß dieser bei der Manöverkritik großes Lob – nur zwei kleinere Defizite hatte er festgestellt. Die nötigen Korrekturen waren bereits während der Löscharbeiten

mit den Zugführern erörtert worden, waren von nebensächlicher Bedeutung und hatten den Übungsablauf in keiner Weise beeinträchtigt. Kenzingens Bürgermeister Matthias Guderjan, der sich nach der Klausurtagung der Stadtverwaltung und -räte im Gerätehaus einfand, vernahm mit Genugtuung, dass eine reibungslose Zusammenarbeit der Feuerwehrabteilungen gewährleistet sei. Auch der Rathauschef kam zum gleichen Ergebnis wie Ortsvorsteher Bruno Jägle: »Die Gesamtwehr ist gut aufgestellt.« Letzterer dankte den Feuerwehrkameraden zudem für ihren Rund-um-die-UhrDienst. Großes Interesse besteht derzeit an der Nachwuchsausbildung, für die sich der Ortsvorsteher namentlich bei Matthias Herr bedankte.

Kenzingens Bürgermeister Matthias Guderjan (von links) und Gesamtkommandant Karl Weiß gratulierten Ludwig Amann ebenso wie Abteilungskommandant Wolfgang Schneider.

Kenzingen (ws). Die Mittwochswanderer des Schwarzwaldvereins und das Seniorennetzwerk »50 Plus« organisieren eine Fahrt nach Simonswald, die am Mittwoch, 16. Mai, stattfindet. Geplant ist eine Führung durch die Ölmühle in einem alemannischen Holzhaus aus dem frühen 18. Jahrhundert. Nach aufwendiger Restaurierung ist die Mühle heute wieder voll funktionsfähig. Zum Abschluss wird vor Ort ein deftiges Bauernvesper serviert. Abfahrt in Fahrgemeinschaften ist um 13.30 Uhr beim Kirchplatz. Anmeldungen nimmt Christel Benzin unter Telefon 07644/76 05 entgegen.

n Kenzingen

INFO

Ludwig Amann ist 60 Jahre dabei Eine höchst seltene Würdigung hat es nach der Frühjahrsübung und der Abschlussbesprechung gegeben: Ehrenkommandant Ludwig Amann gehört der Bomba-

Ausflug zu einer alten Ölmühle

cher Wehr nunmehr seit 60 Jahre an, war maßgeblich beim Aufbau des Gerätehauses beteiligt und genießt immer noch Vorbildcharakter für die Jugendlichen.

n Die Motorradfreunde Kenzingen laden auf Sonntag, 17. Juni, von 11 bis 17 Uhr zum Tag der offenen Tür in ihr Clubheim in der Industriestraße 6 ein. Der Erlös geht laut Ankündigung an eine soziale Einrichtung. Für das leibliche Wohl der Gäste ist gesorgt.

Wie der Malteserorden wirkte

Ausflug | Hecklinger Senioren besuchen Schloss in Heitersheim

Den Gästen aus Hecklingen wurde bei einer Führung über das Schlossareal in der Malteserstadt Heitersheim auch die Bedeutung des Malteserkreuzes erläutert. Foto: Hannelore Eisenbarth

Hecklingen (red/vk). Die Hecklinger Seniorengruppe hat kürzlich das Schloss in Heitersheim besucht. Vor der Führung gab es für die Teilnehmer eine Stärkung im inklusiven »Café artis«, in dem Menschen mit Behinderung aus den Caritaswerkstätten St. Georg eine berufliche Perspektive erhalten, wie Hannelore Eisenbarth vom Team der Seniorengruppe berichtet. Auf dem Schlossareal habe die Gruppe dann viel Wissenswertes erfahren – etwa über die Stationen des Johanniter-Malteserordens zwi-

schen 1099 und 1834 sowie über bauliche Maßnahmen und die Besitzfolgen der Schloss- und Klosteranlagen. Heute leben dort die Vinzentinerinnen. Die Caritas betreibt zudem eine Behindertenwerkstatt auf dem Gelände.

450 Jahre alte Gerichtslinde sorgt für staunende Gesichter Bestaunt worden seien auch die große, 450 Jahre alte »Gerichtslinde«, die sich täglich mit 700 Litern Grundwasser

versorge, und die 1910 erbaute Schlosskirche. Im Maltesermuseum konnten sich die Besucher weiter über das Leben und Wirken des Ordens bis in die heutige Zeit informieren. Die Rückfahrt führte über Breisach, den Kaiserstuhl, der sich in frühlingshafter Blütenpracht zeigte, und Köndringen, wo sich die Gruppe ein gemeinsames Abendessen schmecken ließ. Sieglinde Burkhart, die Leiterin des Seniorenwerks, bedankte sich bei allen für ihre Teilnahme, bei ihrem Team und bei Busfahrer Alois.

Keinerlei Misstöne in der Stadtkapelle

Versammlung | Kenzinger Musiker bewältigen 60 Termine / Viele Konzerte geplant Kenzingen (ws). Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter der Stadtkapelle Kenzingen. Das war den Berichten bei der Hauptversammlung zu entnehmen. Stadtmusikdirektor Rudolf Heidler und sein Ensemble ernteten durchweg Lob und Anerkennung. Der Vorsitzende Bernd Rein zählte eine Reihe von Auftritten auf, bei denen die Blasmusiker überzeugt hätten. Zuletzt habe die »Couchmusik« in einem anderen Ambiente stattgefunden und viele Bewunderer gefunden. Rein nannte auch mehrere Fastnachtsveranstaltungen, den »Muttertag im Musikgarten«, das Open-Air-Festival in Herbolzheim und den »Wintertraum« in der Üsenberghalle als krönenden Jahresabschluss. Das Publikum sei be-

sonders von der Vielzahl begabter Musiker angetan gewesen. Die Kooperation mit der Grundschule läuft bereits im dritten Jahr. Erste Früchte seien geerntet worden: Die erste Bläserklasse habe sich zu einem Vororchester entwickelt, das im Gruppenunterricht weiter gefördert werde. Beim Altstadtfest wurde der Verein auch abseits der Musik gefordert. Es werde immer schwieriger, ein Konzert über drei Tage zu veranstalten. Der Spagat, an dem Fest teilzunehmen und gleichzeitig ein finanziell lohnendes Angebot zu präsentieren, sei schwierig zu meistern. Stadtmusikdirektor Heidler war rundum zufrieden. Derzeit könne er keinerlei Misstöne in der Kapelle vernehmen. Auch die Ausbildung mit der

Grundschule laufe hervorragend. In seinen Dank, dass alles reibungslos funktioniere, bezog er seinen Vize-Dirigenten Andreas Vetter, die Verantwortlichen im Vorstand und die Ausbilder mit ein.

Der »Muttertag im Musikgarten« steht auch 2018 auf dem Programm In Anbetracht der Ausbildungsausgaben, des Instrumentenerwerbs und der Anschaffung neuer Uniformen sei das kleine Minus von lediglich 1000 Euro zu verschmerzen, stellte Kassenwart Jörg Engler fest. Da er die Finanzgeschäfte im laufenden Jahr von Hubert Eschbach übernommen hatte, wurden beide auf Empfehlung der Re-

visoren Wilfried Mandel und Kurt Galm entlastet. Gleiches gilt für den gesamten Vorstand. Engler ist ab sofort offiziell als Kassenwart tätig. Annette Römer und Anita Schwörer stießen zum Betreuerteam. Lob gab es auch für die enorme Präsenz der Stadtkapelle mit ihren zahlreichen Gruppierung, die bei verschiedenen städtischen Veranstaltungen für den musikalischen Rahmen sorgten. 60 Termine galt es wahrzunehmen, davon betrug der Konzertanteil 25 Prozent. Bei 42 angesetzten Proben fehlte Jörg Engler lediglich zweimal, Alexander Heß dreimal. Alisa Schmidt und Manfred Höfer versäumten jeweils vier Proben. Der Blick ging auch nach vorn: Das Konzert »Muttertag

Für fleißigen Probenbesuch würdigte Vorsitzender Bernd Rein (von rechts) Alisa Schmidt, Alexander Heß, Manfred Höfer und Jörg Engler. Foto: Schnabl im Musikgarten« wird es wieder geben. Im Juli stehen Auftritte beim Neubürgerempfang und beim After-WorkHock im Kalender. Beim Oktoberfest der Musikerkollegen aus Hecklingen will die Stadtkapelle ebenfalls mitwirken.

Und im November steht der »Wintertraum« erneut an. Auch erste Vorbereitungen für 2019 laufen bereits an. Dann heißt es wieder »Musik hoch vier« mit allen Kenzinger Kapellen. Andreas Vetter plant zudem ein Musical-Projekt.


Samstag, 12. Mai 2018

RHEINHAUSEN UND UMGEBUNG

Handwerkermarkt kommt gut an

Jubiläum | Vereinigung Handel, Handwerk und Gewerbe Rheinhausen feiert 25-Jähriges / Hunderte Besucher Die Vereinigung Handel, Handwerk und Gewerbe Rheinhausen hat mit ihrem Handwerkermarkt ins Schwarze getroffen. Hunderte Besucher flanierten bei sommerlichen Temperaturen über die Hauptstraße und durchs Gewerbegebiet Elzmatten. n

Von Katrin Meier

Rheinhausen. »Bombastisch, super, klasse, perfekt« – mit diesen Superlativen beschrieb der stellvertretende Vorsitzende der Vereinigung Handel, Handwerk und Gewerbe (HHG), Hans-Georg Meier, den Handwerkermarkt mit verkaufsoffenem Sonntag. Es sei ein wunderbarer Tag gewesen, um das Jubiläum gebührend zu feiern. »An diesem Sonntag haben wir das geerntet, für das wir uns alle in der HHG seit nunmehr 25 Jahren engagieren und einbringen«, betonte Meier. Er freute sich sehr, dass der Tag so gut angekommen sei – zumal auch in seinem Modehaus Meierfashion jede menge Betrieb herrschte. »Wir hatten viel zu tun – und das war auch gut so«, sagte Meier. Ein strahlendes Lächeln auf den Lippen hatte auch Peter Schönstein, Inhaber des gleichnamigen Reifen- und Zweiradgeschäfts im Gewerbegebiet Elzmatten. Der

Kurier Seite 6

Mit dem VdK nach Todtnau Rheinhausen (red/vk). Der diesjährige Jahresausflug der VdK-Ortsgruppe Rheinhausen findet am Mittwoch, 23. Mai, statt. Ziel ist laut Ankündigung Todtnau, wo die Firma Asal, die unter anderem Suppen, Saucen und Gewürze herstellt, besichtigt werden soll. Anschließend ist ein Mittagessen im Waldhotel am Notschreipass geplant. Am Nachmittag geht es dann zu den Todtnauer Wasserfällen. Abfahrt ist um 8.30 Uhr beim Gasthaus Schiff in Oberhausen und um 8.35 Uhr beim alten Rathaus in Niederhausen. Die Rückfahrt ist gegen 17 Uhr vorgesehen. Der Unkostenbeitrag beträgt zehn Euro für Mitglieder und 15 Euro für Nichtmitglieder. Eine Anmeldung ist bis spätestens Dienstag, 15. Mai, unter Telefon 07643/55 12 oder 07643/50 92 erforderlich.

»Polyglott« feiert Fünfjähriges

Raumausstatter Thomas Früh informierte die Besucher des Handwerkermarkts über seine Angebote. So wie er nutzten viele andere Rheinhausener Betriebe die Gelegenheit, ihre Produkte und Dienstleistungen vorzustellen. Fotos: Meier HHG-Vorsitzende berichtete, dass nicht nur viel los gewesen sei, die Besucher hätten auch großes Interesse an Beratung gehabt. »Wir haben wirklich gut verkauft, und ich rechne mit einem sehr guten Nachgeschäft«, so Schönstein. Gut gefallen habe ihm und

seinen HHG-Kollegen auch die Stimmung. »Die Besucher hatten alle gute Laune und waren fröhlich – es hat einfach Spaß gemacht.« Ebenso zufrieden zeigten sich die Geschäftsinhaber Frank Kunde (Ofenbau), Thomas Früh (Raumausstattung)

Die Mitarbeiterinnen des Familienunternehmens Meierfashion präsentierten im Modegeschäft in der Hauptstraße 130 die aktuellen Kollektionen für Damen und Herren.

und Peter Post (Sanitär). »Das Publikum kam gezielt, um sich über Produkte und Angebote zu informieren. Ich hatte tolle Gespräche und habe Termine vereinbart«, erzählte Früh. Er freue sich sehr darüber, dass den Rheinhausener Handwerkern mit dieser Veranstaltung eine Plattform geboten worden sei, um sich zu präsentieren. Dank des verkaufsoffenen Sonntags hatten auch Andrea Frieß und Andrea Ruf, die Inhaberinnen der Tulla-Apotheke in der Kirchstraße und des Rewe-Markts im Bürgerzentrum, Grund zur Freude. »Der Tag hat sich sehr gelohnt«, so Ruf. Gerne verweilten die Menschen zudem rund um die Metzgerei Kaiser. Dort wurde die Produktion vorgeführt – und Philipp Kaiser gewährte Einblicke in die Kunst des Grillens. Ums Essen und Trinken ging es auch vor dem alten Rathaus in Oberhausen, wo die Feuerwehr bewirtete. Die Bänke waren den ganzen Nachmittag bis auf den letzten Platz gefüllt.

INFO

Besser als vor fünf Jahren Für HHG-Vizechef HansGeorg Meier war dieser Handwerkermarkt sogar um Längen besser als der vor fünf Jahren. Sehr gut angekommen sei bei vielen Besuchern der Umstand, dass sich das Geschehen überwiegend entlang der gesperrten Hauptstraße abgespielt habe. Dieser Meinung ist auch Raumausstatter Thomas Früh: »Mir haben viele Kunden gesagt, dass sie es toll finden, dass dort eine Flaniermeile mit zahlreichen Ausstellern entstanden ist.« Aber auch die Rheinhausener Gewerbetreibenden kamen auf ihre Kosten. »Alle, mit denen ich bisher gesprochen habe, sind mehr als zufrieden«, hob Meier hervor – um dann zu ergänzen: »Aus diesen Grund steht einem Handwerkermarkt in fünf Jahren eigentlich nichts im Weg.«

Münchweier (red/fx). Der Sprachenstammtisch Café Polyglott feiert beim nächsten Treffen am Donnerstag, 17. Mai, ab 20 Uhr in Gallaghers Nest in Münchweier sein fünfjähriges Bestehen. Das Café bietet laut Ankündigung die Möglichkeit, sich in acht Sprachen zu unterhalten (Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Deutsch, Russisch, Portugiesisch und Finnisch). Um Anmeldung mit Angabe zur Sprache wird unter Telefon 07822/3818 gebeten.

Pfingsthock statt Reitturnier Weisweil (red/vk). Der Reitund Zuchtverein Weisweil lädt zum Pfingsthock ein, der das Vereinsgelände am Sonntag, 20. Mai, anstelle des traditionellen Reitturniers mit Leben erfüllen soll. Der Verein hat sich eigenen Angaben zufolge dazu entschlossen, das Turnier in diesem Jahr ausfallen zu lassen. Grund sei das in der Planungsphase noch ausstehende Gerichtsurteil zu einem Unfall im Jahr 2011. Der Hock wird laut Ankündigung um 10 Uhr mit einem Gottesdienst eröffnet. Im Anschluss gibt es Bewirtung.

Sportler des TuS Oberhausen freuen sich über viele Erfolge

Hauptversammlung | Jungturner siegen im Bezirksfinale / Claudia Muttach ist neue stellvertretende Leiterin der Abteilung Handball Oberhausen (kat). Bei der Hauptversammlung des TuS Oberhausen hat dessen Vorsitzender Thomas Früh von einem »erfolgreichen Jahr im Turnen und im Handball« gesprochen. Auch sonst sei 2017 wieder ein sehr aktives Jahr gewesen. »Der TuS ist ein lebendiger Verein, er präsentiert sich jährlich bei zahlreichen Veranstaltungen.« Es habe fast kein Wochenende gegeben, »an dem nicht irgendwelche TuS-Akteure am Start waren – und das fast alles im Ehrenamt«, so Früh.

Handballer holen zweiten Platz und spielen Relegation um Aufstieg Nicht befriedigend sei dagegen der sportliche Abschluss der ersten Herrenmannschaft in der Saison 2016/17 gewesen, berichtete Gerald Göppert, Abteilungsleiter Handball. Der TuS habe sich daraufhin mit drei neuen Spielern verstärkt, um wieder

eine dominantere Rolle in der Landesliga Süd zu spielen und insbesondere vor eigenem Publikum wieder eine »Macht« zu sein. Erfolgreich ging es dafür in der Saison 2017/18 weiter. Die Herren stehen auf Tabellenplatz zwei und spielen Relegation. Gegner wird wahrscheinlich der SV Ohlsbach. Die zweite Mannschaft schaffte es auf den dritten Platz in der Kreisklasse B. Die Damen erspielten Rang Zwei – sie steigen nun ohne Relegationsspiel in die Bezirksklasse auf, da Herbolzheim freiwillig absteigt. Erfolgreich war auch die Teilnahme am diesjährigen Dreikönigsturnier in Herbolzheim. Die Damen belegten den dritten Platz, die Alten Herren den vierten und die erste Mannschaft den zweiten. In der Jugend gab es ebenfalls viel zu feiern, unter anderem die südbadische Meisterschaft der weiblichen D-Jugend. Die männliche Dund C-Jugend wurden beide Bezirksmeister.

Erfolge erzielten auch die Turner, etwa beim Landeskinderturnfest: Die Gruppe von Volker Bienmüller erreichte im Mannschaftsergebnis den ersten Platz unter 18 Teams. Bei den Einzelwertungen gelang Max Bienmüller der Sprung auf eins, er wurde somit auch Turnfestsieger. Platz drei ging an Moritz Bienmüller, Rang fünf an Paul Nowak.

Verein zählt derzeit insgesamt 690 Mitglieder Fünf Jugendturner des TuS qualifizierten sich zudem im Dezember mit dem Sieg beim Bezirksfinale in Rheinhausen für das Regierungspräsidiumsfinale. Geschäftsstellenleiterin Michaela Loof berichtete im Anschluss von aktuell 690 TuSMitgliedern, davon 390 in der Abteilung Turnen und 300 in der Handballabteilung. Die größte Gruppe sind die Kinder und Jugendlichen. Das

zeige, welch große Rolle die Jugendarbeit spiele. Früh äußerte außerdem Bedenken hinsichtlich der Hallenbelegung. Wenn ein neues Baugebiet komme und viele Familien ansässig würden, stoße die Rheinmatthalle an ihre Grenze – und der TuS habe keine Kapazität mehr, weitere Kinder in die Gruppen aufzunehmen. Der Vorsitzende bat deshalb den Gemeinderat, sich noch einmal Gedanken zu machen, ob ein Bewegungsraum zur neuen Schule gebaut werden könnte – oder ob es Alternativen gibt. Bei den Wahlen gab es einige Veränderungen zu verzeichnen: Sonia Ciaramaglia, steht als stellvertretende Leiterin der Abteilung Handball nicht mehr zur Verfügung. Auf sie folgt Claudia Muttach. Ciaramaglia macht aber als Schriftführerin im Vorstand der Abteilung weiter. Rechner Fabian Kölblin wurde für zwei weitere Jahre gewählt. Yorck Schwarz hört als Jugendleiter auf. Für ihn übernimmt Da-

Gerald Göppert, Abteilungsleiter Handball, verabschiedete seine Stellvertreterin Soni Ciaramaglia. Sie macht als Schriftführerin der Abteilung weiter. Foto: Meier niel Huser. In der Turnabteilung wurden Oberturnwart Dieter Früh und Schriftführerin Elke Braun-Blieske für zwei weitere Jahre wiedergewählt. Im Vorstand des Gesamtvereins wurden der stellvertre-

tende Vorsitzende Josef Frank und Geschäftsstellenleiterin Michaela Loof einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Raphael Reger scheidet dagegen als Rechner aus. Bisher konnte der Posten noch nicht besetzt werden.


Lokales

Woche 19

Samstag, 12. Mai 2018 Samstag, 12. Mai 2018

Woche 19

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Über Hexen und kleine Kostbarkeiten Kultur | Stadtführer lassen ab dem 18. Mai freitags wieder Ettenheims Vergangenheit aufleben

Das Team der Stadtführer sitzt bereits in den Startlöchern, denn ab 18. Mai heißt es wieder Stadtführungs-Zeit. Und zwar wie seit inzwischen vielen Jahren üblich: am Freitag, 19 Uhr (ab September 18 Uhr), am Bärenbrunnen vor dem Rathaus. n

Von Klaus Schade

Ettenheim. Ein »Standard-Angebot« der Stadtführungen ist der Spaziergang auf dem barocken Rundweg, wobei dieser je nach Schwerpunktsetzung des Stadtführers durchaus andere Routen und Verweilplätzchen aufweisen kann. Dasselbe gilt für die »Kleinen Kostbarkeiten«, auf die die derart bezeichneten Führungen ihr Augenmerk in besonderem Maße legen. Weil Ettenheim diesbezüglich deutlich mehr zu bieten hat, als in anderthalb Stunden erlaufen und erklärt werden kann, werden auch »Wiederholungstäter« immer wieder Neues erfahren. Aber auch besondere Themenführugen werden alljährlich angeboten: Gespannt sein darf man etwa darauf, was die »Frauenschicksale in der Geschichte Ettenheims« am 29. Juni zu Tage fördern werden. Nicht minder aufregend: die »Ettenheimer Krimigeschichten« am 13. Juli oder

Segler suchen Nachwuchs Weisweil. Der WassersportVerein VWWC Weisweil sucht Nachwuchs für die Jugendabteilung. »Bei uns lernst du das Segeln, MotorbootFahren, sogar Wasserski-Laufen ist möglich, auch kannst du die entsprechenden Bootsführerscheine machen«, wirbt der Verein um Mitglieder im Alter von 6 bis 25 Jahren. Weitere Infos gibt es über Jugendleiter Ulrich Klimmek unter Telefon 0173/9 64 31 78, per Email an ulrichklimmek@tonline.de und im Internet unter www.vwwc.de. Zudem gibt es am Sonntag, 13. Mai, ab 11 Uhr, im Vereinsgelände/Hafen am Rhein in Weisweil die Segel-Regatta und einen Tag der offenen Tür.

Wartezeiten bei Sperrmüll Kreis Emmendingen (red/vk). Wegen der vielen Feiertage im Mai kommt es derzeit und in den nächsten Wochen zu Verzögerungen und längeren Wartezeiten bei der Abholung von Sperrmüll. Dies teilt das Landratsamt Emmendingen mit. Zwischen der Anmeldung mit den Sperrmüllkarten aus dem Abfallkalender und dem Abfuhrtermin könnten nach Angaben der Entsorgungsfirma rund fünf Wochen vergehen. Die Haushalte werden gebeten, dies beim Absenden der Anmeldekarte zu berücksichtigen. Gegen Vorlage der Anmeldekarte kann Sperrmüll laut Kreisverwaltung auch direkt auf der Abfallbehandlungsanlage auf dem Kahlenberg bei Ringsheim abgegeben werden. Die Öffnungszeiten und eine Anfahrtsbeschreibung finden sich im Internet unter www.zak-ringsheim.de.

n Kenzingen Auf eine Führung in historischer Kleidung in Ettenheim gehen die Teilnehmer am 15. Juni, 27. Juli und 17. August. die beiden Nachtwächterführungen, welche allerdings erst zu späterer Stunde beginnen – am 31. August ab 20 Uhr, sowie am 28. September ab 19.30 Uhr. Historische Kleidung bekommen die Teilnehmer auch bei der »Stadtführung im Gewand« am 15. Juni, 27. Juli und 17. August zu sehen. Viel Spannung verspricht die Hexenführung durch die Rohanstadt am 21. September.

Ettenheims Geschichte beinhaltet auch die einer jüdischen Gemeinde. Auf deren Spuren wird am 7. September gewandelt. Beibehalten wurde auch in diesem Jahr die Möglichkeit, zwischen Juni und Mitte August 14-tägig eine Stunde lang vor Beginn der Führung das Stadtmuseum im Keller des ehemaligen Getreidespeichers und späteren Gefängnisses zu besichtigen.

Archivfoto: Kroll

INFO

Spontanes Mitgehen möglich Auch Kurzentschlossene können sich freitags noch für eine Teilnahme an der Stadtführung entscheiden, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Erwachsene zahlen 2,50 Euro, Kinder 1,50 Euro. Für die Familie beträgt die Gebühr 6 Euro. Wer im Besitz der

Schwarzwald-Card ist, kann kostenlos mit. Weitere Informationen gibt es bei der Tourist-Info der Stadt im Rathaus in der Rohanstraße 16 unter Telefon 07822/43 22 10, im Internet unter www.ettenheim.de oder per E-Mail an tourist-info@ettenheim.de

n Der

ökumenische Bibelgesprächskreis Kenzingen lädt zum Bibelgespräch am Mittwoch, 16. Mai, ab 20 Uhr in das evangelische Gemeindehaus in Kenzingen (Offenburger Straße 21) ein. Das Bibelgespräch über das Evangelium des Pfingstsonntags wird begleitet von Pfarrer Klaus Fehrenbach. Eingeladen sind alle Bibelinteressierten. Auch wer sich neu über das Christentum informieren möchte oder längere Zeit keinen Kontakt zur Kirche hatte, ist laut Ankündigung willkommen.

Eine Woche voller Abenteuer und Spiele Zeltlager | KJG Ettenheim lädt ein Ettenheim (red/vk). Die KJG Ettenheim lädt Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 9 und 15 Jahren auch in diesem Jahr wieder zum Sommerzeltlager ein. Es findet vom 5. bis zum 12. August bei AlbbruckBirndorf (Kreis Waldshut) statt. Wie die Jugendgruppe ankündigt, erwartet die Teilnehmer eine lustige und spannende Woche mit einer abwechslungsreichen und abenteuerlichen Freizeitgestaltung rund um den Zeltplatz und im Wald. Ein Bach zur Abkühlung befinde sich ebenfalls in

der Nähe. Beliebte Spiele wie das »Bändchenspiel« und »Zauberer, Riese, Zwerg« sollen auch 2018 ebenso wenig fehlen wie viele Bastel- und Gesellschaftsspiel-Angebote. Darüber hinaus bestehe erneut die Möglichkeit, ein selbst mitgebrachtes weißes T-Shirt zu batiken und somit zu einem schönen Souvenir zu machen. Da die Teilnehmerzahl auf 60 begrenzt ist, rät die KJG Eltern, die Kinder so schnell wie möglich anzumelden, um noch einen Platz zu bekommen. Anmeldeschluss ist am

Kinder und Jugendliche haben beim Sommerzeltlager der KJG Ettenheim viel Spaß. Freitag, 8. Juli – bis dahin muss auch der Unkostenbeitrag bezahlt sein. Dieser beträgt 99 Euro pro Kind, bei einer Mitgliedschaft der Eltern im KJG-Förderverein 90 Euro. Bei sozial schwachen Familien besteht laut Anmeldung zudem die Möglichkeit,

den Beitrag zu verringern. Ein Infoabend ist am Montag, 4. Juni, ab 20 Uhr im Ettenheimer Pfarrzentrum geplant. Dort will die KJG-Leitung ihr diesjähriges Sommerzeltlager im Rahmen einer kleinen Präsentation ausführlicher vorstellen. Anmeldefor-

Foto: KJG

mulare gibt es sowohl im Pfarrbüro Ettenheim als auch zum Download auf der Webseite der KJG, auf sich zudem weitere Informationen zum Zeltlager finden. WEITERE INFORMATIONEN: www.kjg-ettenheim.de

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Rund um den Dörlinbacher Grund

Wandertag | Schwarzwaldverein Ettenheim-Herbolzheim lädt ein

Der bundesweite Tag des Wanderns lockt am 14. Mai in die Natur: Der Schwarzwaldverein Ettenheim-Herbolzheim bietet aus diesem Anlass eine rund 13 Kilometer lange Tour an. Foto: Michel

Ettenheim (red/vk). Bundesweit findet am Montag, 14. Mai, der Tag des Wanderns statt. Auch die Stadt Ettenheim beteiligt sich in Zusammenarbeit mit dem Schwarzwaldverein Ettenheim-Herbolzheim daran. Wie der Deutsche Wanderverband mitteilt, soll der Aktionstag über die Vielfalt dieser Freizeitaktivität informieren. Gleichzeitig werde auf das ehrenamtliche Engagement hingewiesen, das viele Menschen für die Gesellschaft erbringen: etwa in Sachen Naturschutz, Infrastruktur für den Wandertourismus, Gesundheit und Gemeinschaft. Menschen aus Ettenheim und der Region sind dazu ein-

geladen, rund um den Dörlinbacher Grund mitzuwandern. Treffpunkt ist laut Ankündigung um 13.30 Uhr beim Waldparkplatz »Dörlinbacher Grund«. Von dort aus geleitet Wanderführer Dieter Ringwald die Teilnehmer zur Ringsheimer Hütte und über den Totenruhweg zum Gedenkstein Totenruhe in den Burewald. Nach einer Vesperpause bei der Grafenhausener Hütte geht es entlang des »Hutpfads« auf dem Naturerlebnisweg wieder zurück zum Ausgangspunkt. Nach der Wanderung ist eine Einkehr im Weingut Isele in Münchweier geplant. Die Strecke ist rund 13 Kilometer lang, die Teilnehmer

überwinden 250 Höhenmeter, wie die Veranstalter mitteilen. Eine Rucksackverpflegung mit ausreichend Trinken, gute Wanderschuhe und ans Wetter angepasste Kleidung werden empfohlen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Aber nicht nur die Erwachsenen wandern: Laut Ettenheimer Verwaltung beteiligen sich auch die städtischen Kindergärten am Aktionstag. So geht es für die Kinder und Erzieherinnen des Kindergartens Wunderfitz am 14. Mai zum Brudergarten, für die des Kindergartens Fürstenfeld zum Heuberg und für jene des Kindergarten Wirbelwind in Ettenheimweiler zum Aussichtsturm.


KIPPENHEIM

Kurier Seite 8

Traumwetter und beste Stimmung herrschte bei der WM 2014, als Mario Friese sein Public Viewing auf dem Gelände der Baugalerie in den Ettenheimer Radackern veranstaltete. Dieses Jahr wird wohl im kleineren Kreis gejubelt. Archivfoto: Bender

Kaum Chancen auf WM-Feste Public Viewing | Veranstalter Mario Friese findet keinen geeigneten Standort Die Fußballfans in der südlichen Ortenau schauen dieses Jahr wohl in die Röhre. Stand heute wird es kein Public Viewing zur WM geben. Veranstalter Mario Friese fehlt schlicht die passende Location. n

Von Felix Bender

Südliche Ortenau. »Wir haben richtig viel Zeit investiert für die Suche nach einem geeigneten Platz«, berichtet der Wallburger Veranstaltungstechniker am Donnerstag auf Nachfrage unserer Zeitung. Der Ertrag: Absagen. »Wir hatten einige Standorte im Blick, die sich aber alle zerschlagen haben.« Für eine Halle in Altdorf direkt an der B 3 (Friese: »Die wäre perfekt gewesen«) habe man bereits die Zusage gehabt, doch sei das Gebäude dann langfristig vermietet worden. Schwierig gestaltet sich die Suche nicht zuletzt deshalb, weil Friese nach vier OpenAir-Veranstaltungen (Weltmeisterschaften 2010 und 2014, Europameisterschaften 2012 und 2016) dieses Jahr gerne ein Dach über dem Kopf hätte: »Bei der EM vor zwei Jahren hatten wir schlechte äußere Bedingungen, dementsprechend mau

war der Besuch.« Mit einer Halle wäre man wetterunabhängig, das Risiko deutlich überschaubarer. Denn: »Der finanzielle Aufwand ist immer gleich groß – ob wir 500 oder 2000 Besucher haben.« Rechnet Friese die Kosten für Gema, Sicherheitskonzept, Ausrüstung und Versicherungen zusammen, kommt er unterm Strich auf 50 000 bis 70 000 Euro – »da muss man ein paar Biere und Würste verkaufen«. Nichtsdestotrotz hat sich der Inhaber der Licht- und Tontechnikfirma Megatron einen »Funken Resthoffnung«

»

Es müsste sich in den nächsten Tagen etwas tun.« Veranstalter Mario Friese bewahrt, dass es doch noch was werden kann mit einem Rudelgucken zur FußballWM in Russland. Seine fünf auf drei Meter große hochauflösende Leinwand habe er noch nicht zur Vermietung freigegeben, sagt Friese. Klar ist aber: »Es müsste sich in den nächsten Tagen etwas tun, damit wir alle Genehmigungen rechtzeitig zusammen haben.« Am liebsten wäre dem Wallburger ein Standort nahe der Bundesstraße oder der Autobahn: »2014 kamen die Fans teilweise aus Freiburg

und Achern zu uns, deswegen ist ein zentral gelegener Platz Gold wert.« Um den logistischen Aufwand zu reduzieren, kann Friese sich auch vorstellen, erst nach der Vorrunde einzusteigen – das Weiterkommen der deutschen Elf vorausgesetzt – oder nur einzelne Spiele zu übertragen, sollte eine Firma daran Interesse zeigen. Auch eine Zusammenarbeit mit Fröhlichs Kneipenclub auf dem Lahrer

Flugplatz sei noch nicht ganz vom Tisch. Wenn es am Ende aber tatsächlich nichts wird mit seinem fünften Public Viewing »versuchen wir es zur Europameisterschaft 2020 wieder«, verspricht Friese. »Wir haben ja alles da und vor allem richtig Bock, etwas auf die Beine zu stellen.« WEITERE INFORMATIONEN: www.megatron.de

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INFO

Europa-Park zeigt alle Spiele Egal, ob Mario Friese noch einen Platz für sein Public Viewing findet oder nicht – gänzlich müssen die Fußballfans in der südlichen Ortenau auf gemeinsames Daumendrücken und Mitfiebern nicht verzichten. Neben zahlreichen Vereinen und Lokalen, die im kleinen Kreis die WMSpiele zeigen werden, hat auch die Fanmeile im EuropaPark wieder geöffnet – mit zwei Standorten. Zum einen sollen Fußballbegeisterte vor der Arena of Football im Englischen Themenbereich (dazu muss man Eintritt für den Park zahlen) auf ihre Kosten kommen. Zum anderen sind im Innenhof des Hotels Co-

losseo vom 14. Juni bis 15. Juli von der Auftaktpartie bis zum Finale alle 64 Spiele zu sehen – und zwar wie in den Jahren zuvor kostenlos, wie Park-Sprecher Daniel Westermann auf LZ-Nachfrage erklärt. Platz vor der rund 16 Quadratmeter großen LEDLeinwand in italienischem Ambiente gebe es genügend: »Wir haben Steh- und Sitzplätze für insgesamt 2000 Personen«, so Westermann. Neu in diesem Jahr ist die Bewirtung: Wurden die Fans bislang aus Pavillons versorgt, sollen während der WM Foodtrucks bereitstehen. Dazu gibt es weiterhin Bierwagen und Getränkestände.

Viele Erfolge, aber auch Kritik

Versammlung | Kreisverband der Kaninchenzüchter appelliert an Mitgliedsvereine Kippenheim (ae). Mitunter kritische Worte hat es bei der Hauptversammlung des Kreisverbands der Badischen Rassekaninchen Lahr gegeben. Ihm steht künftig Karlheinz Disch vor. Einstimmig wählten die Mitgliedervereine in Abwesenheit von Vertretern aus Altdorf, Rust und Mahlberg den bisher stellvertretenden Vorsitzenden ins Amt. Disch hatte den Vorsitz bereits Mitte vergangenen Jahres nach der Amtsniederlegung der damaligen Vorsitzenden Vera Schauwecker kommissarisch geleitet. Mit dem neuen Stellvertreter Bruno Kloß und der neuen Schriftführerin Hildegard Lemke sind alle Posten wieder besetzt. Dem Team wünschte der Ehrengerichtsvorsitzende Günter Siefert, dessen Amt künftig Rudi Hummel übernimmt, eine glückliche Hand. Vor seinem Ausscheiden

fand Siefert allerdings kritische Worte. Er forderte seitens der Mitgliedervereine mehr Toleranz, gerade in Zeiten, in denen das Hobby der Züchtung rückläufig sei. Probleme sollten offen angesprochen und nicht hintenrum diskutiert werden. Rechner Heinz Sexauer bemängelte, dass die Unterlagen des Kreisverbands nach der Amtsniederlegung Schauweckers unvollständig seien. So fehlten beispielsweise Listen von Mitgliedern, Altmeistern und Ehrenmitgliedern aus einzelnen Vereinen, die mühsam nachrecherchiert werden müssten. Das sei »Kreisverbandschädigung«, zumal »man nicht machen kann, was man will«. Auch Jugendleiterin Dunja Junker vermisste Jahresberichte sowie Listen von jugendlichen Mitgliedern. Sie sprach von elf bestätigten Jungmitgliedern. Diese

Zahl könnte sich noch erhöhen, unter der Voraussetzung dass beispielsweise die Vereine Seelbach und Friesenheim ihre Jungzüchter melden. Ansonsten ging laut dem Bericht Dischs für den Kreisverband ein arbeitsreiches und erfolgreiches Jahr zu Ende. Als Zuchtwart hat er insgesamt 721 Tiere tätowiert. Ihre Züchter fuhren auf verschiedenen offenen Schauen, bei der Bundesschau in Leipzig, bei der Landeschau in Offenburg, der Clubschau in Freiburg, der offenen Rammlerschau in Rust und der Vergleichsschau in Illkirch-Grafenstaden beachtliche Erfolge ein. Ein großer Erfolg war die Ausrichtung der Kreisschau in Schmieheim im November mit 130 ausgestellten Tieren. Neben dem Besuch dieser Veranstaltungen standen Züchter- und Zuchtwartschu-

lungen auf dem Programm. Die Bilanz von Rechner Heinz Sexauer ist ausgeglichen, er erwirtschaftete ein kleines Plus. Nicht viel zu berichten hatte Ehrengerichtsvorsitzender Siefert, ihm lag nichts vor, wie er sagte und gleichzeitig wünschte, dass das so bleibe.

INFO

Alle Posten wieder besetzt Vorsitzender: Karlheinz Disch (neu), Stellvertreter: Bruno Kloß (neu) für Karlheinz Disch Schriftführerin: Hildegard Lemke (neu, Amt war vakant), Rechner: Heinz Sexauer, Zuchtwart: Karlheinz Disch, Jugendleiterin: Dunja Junker, Beisitzer: Wilhelm Heitzmann und Nicole Disch


Samstag, 12. Mai 2018

MAHLBERG UND UMGEBUNG

Zeltlager in den Sommerferien

n Ettenheim n Der

Schuljahrgang 1953 trifft sich am Freitag, 25. Mai, um 19 Uhr im Gasthaus Salmen. Laut Ankündigung wird die Planung für das 65er-Jahrgangstreffen besprochen.

ETTENHEIMWEILER n Zu

einer Maiandacht lädt das Gemeindeteam auf Sonntag, 13. Mai, ab 17.30 Uhr in die Kirche St. Marien in Ettenheimweiler ein.

ETTENHEIMMÜNSTER n Der

Ortschaftsrat trifft sich am Mittwoch, 16. Mai, um 19.30 Uhr in der Ortsverwaltung zu einer öffentlichen Sitzung. Auf der Tagesordnung stehen ein Bericht der »Aczepta«-Leitung sowie der aktuelle Stand in der Neubergstraße.

n Ringsheim Musikkapelle lädt auf Sonntag, 13. Mai, ab 14.30 Uhr nicht nur Mütter ins Bürgerhaus ein. Bei Kaffee und Kuchen werden die BrassiniGruppe, das Saxofonensemble und das Jugendorchester einen musikalischen Blumenstrauß überbringen, so die Ankündigung.

n Die

Schnelles Internet in Sicht: Breitbandausbau in Orschweier hat begonnen Die Telekom hat mit dem Breitbandausbau in Orschweier begonnen. Sind die Tiefbauarbeiten abgeschlossen, sollen mehrere Hundert Haushalte Internet mit einer Ge-

schwindigkeit bis zu 100 Megabit pro Sekunde bekommen. Von der Verlegung der rund fünf Kilometer Glasfaser-Kabel sollen unter anderem 41 Grundstücke im neuen

Wohn- sowie das Gewerbegebiet westlich der Bahn profitieren. Im Spätjahr werden bei einer Bürgerinfo weitere Details erläutert. Foto: dec

Kreisel bleibt ein Aufreger-Thema Gemeinderat | Platz im Süden Mahlbergs wird bepflanzt / Heftige Gegenwehr von Andreas Ruder

Der Kreisverkehr im Süden Mahlbergs wird mit Pflanzen und Steinen aufgehübscht. Das hat der Gemeinderat am Montag nach einer leidenschaftlichen Debatte beschlossen. Die Vorgeschichte des Aufreger-Kreisels zeigt noch immer Nachwirkungen. n

Von Felix Bender

Mahlberg. Bauhofleiter Christopher Gass hatte im Vorfeld der Sitzung seine kreative Ader bemüht. Vier Vorschläge, wie das Innere des Kreisverkehrs künftig aussehen könnte, lagen auf dem Tisch des Gremiums. Nach dem Abbau des Pfeifenlogos (siehe Info) ist dort aktuell nicht viel mehr zu finden als hohes Gras. Bürgermeister Dietmar Benz: »So langsam wird es unansehnlich.« Allen von Gass’ ausgearbeiteten Varianten ist laut Katrin Moser vom bautechnischen Amt der »Grundbestand« gemein: Granitstele, Sandstein, Rasen, Lavendel, Tabakpflanzen, Zierschotter. Die Varia-

Kurier Seite 9

Nach der Pfeife kommen Pflanzen: Noch ist der Kreisel am südlichen Stadtrand Mahlbergs leer, das wird sich aber bald ändern. Foto: Decoux-Kone tionsmöglichkeiten: Lampenputzergras, Neuseeland-Segge, Reben. Am Ende, so viel sei vorweggenommen, fiel die Wahl auf die pflegeleichteste Variante – mit Tabak und Putzergras, aber ohne Reben. Bevor es jedoch zur Abstimmung kam, hatten sich die Räte einiges zu sagen – auch wenn Thomas Schwarz Schweigen lieber gewesen wäre: »Ich weiß nicht, warum wir über dieses Thema im Gemeinderat diskutieren müssen. Wir haben fähige Leute im Bauhof, die könnten das selbst entscheiden.« Die Verwaltung und der Rest des Gre-

miums sahen das anders. Von vielen (Bernd Dosch, Rolf Baum, Nikolaj Blasi) kam Lob für die Mühe, die sich Gass gemacht hatte, einer jedoch schüttelte heftig mit dem Kopf. Andreas Ruder erinnerte »an die Geschichte des Kreisverkehrs«, daran, dass das Landratsamt für den kargen Platz verantwortlich ist. »Geht es nach mir, soll der Kreis damit machen, was er will.« Er »sehe es beim besten Willen nicht ein, wieso wir dafür jetzt noch Geld ausgeben sollten«. Benz Erwiderung entbehrte nicht einer gewissen Portion

Selbstironie: »Sie wissen, dass ich ein streitbarer Mensch sein kann, wenn es um das Landratsamt geht, aber in diesem Fall sollten wir es einfach so machen, wie es uns gefällt.« Ruder konnte er damit nicht überzeugen. Jeder Cent sei ihm einer zu viel, geschweige denn die rund 14 500 Euro, auf die die Verwaltung die Neugestaltung des Kreiselplatzes taxiert. Hinzu komme, dass in diesen Kosten das Aufschütten des Platzes noch nicht inbegriffen sei. Dies muss laut Verwaltung geschehen, weil die Offenburger Behörde eine »unterbrochene Sichtverbindung von entgegenkommenden Verkehrsteilnehmern« fordere. Am Ende konnte Ruder zedern, wie er wollte – er, Dieter Beck und Klaus Deutschkämer blieben mit ihren NeinStimmen alleine. Neun Gemeinderäte votierten für die Kreisel-Bepflanzung, Jürgen Weber enthielt sich. Im Haushalt sollen dafür 18 000 Euro bereitgestellt werden. Nach Auskunft von Katrin Moser am Dienstag wird das Vorhaben »zeitnah angegangen und in den nächsten Wochen erledigt sein«.

INFO

Langer Kampf um die Pfeife n Anfang

2014: Das Landratsamt hat nach dem »Kreisverkehrs-Erlass« des Landesverkehrsministeriums alle Kreisel außerorts und in Ortsrandlage geprüft. Die Mahlberger Pfeife, heißt es, besitze ein »großes Gefährdungspotenzial« und müsse weg. n Juli 2014: Mahlberg wehrt sich und klagt gegen das Diktat aus Offenburg. n Juli 2016: Das Verwaltungsgericht fegt die Beseitigungsanordnung vom Tisch. Zwar bestätigt es das Gefahrenpotenzial, doch habe der Bescheid auf der irrigen Annahme gefußt, der Kreisel liege außerorts. n Januar 2017: Das Landratsamt ordnet den Abbau erneut an, Mahlberg legt Widerspruch ein. n April 2017: Nachdem auch ein eigenes Sicherheitsaudit keine Alternative zu einer Versetzung sieht, beugt sich der Gemeinderat und stimmt der Abbauanordnung zu.

Orschweier (red/ng). »Man kann nicht früh genug mit der Sommerferienplanung beginnen«, schreibt die KJG Orschweier in einer Mitteilung und lädt damit zu ihrem »Jubiläums-Zeltlager« auf den Zeltplatz in Welschensteinach ein. Das Ganze findet vom 30. Juli bis zum 8. August statt. »Gemeinsam wollen wir uns zehn Tage lang ins Abenteuer stürzen«, so das KJG-Team. Täglich finden Workshops statt, bei denen die Teilnehmer Kreativität und Talente ausprobieren können. Es werden Spiele im Wald und auf dem Gelände rund um den Zeltplatz stattfinden, ein nahegelegenes Schwimmbad wird besucht und abends am Lagerfeuer werden sich Geschichten erzählt und Musik gemacht. Weitere Fragen beantwortet Philipp Rauer unter Telefon 07822/7 89 20 56, unter Handy 0176/24 65 86 08 oder per EMail an philipprauer@aol.com

n Kurz

notiert

Eisenbahnstraße wird eine Woche gesperrt

Mahlberg (fx). Gerade erst wieder für den Verkehr freigegeben, muss die Mahlberger Eisenbahnstraße erneut gesperrt werden – und zwar voraussichtlich in der kommenden Woche vom 14. bis 18 Mai. Schuld ist laut Bürgermeister Dietmar Benz ein größerer Wasserrohrbruch auf Höhe des Anwesens Nummer 8, der nur unter einer Vollsperrung zu reparieren sei.

Auch Mahlberg für Erhalt des Klinikums

Mahlberg (fx). Wie schon der Großteil der Nachbarorte hat sich nun auch Mahlberg offiziell für den Erhalt der Ettenheimer Klinik ausgesprochen. Der Gemeinderat verabschiedete am Montag eine entsprechende Resolution. Wie berichtet sieht ein Gutachten ab 2030 die Schließung von drei Ortenauer Kliniken vor, darunter auch Ettenheim.

Künftig 18 Sitze im Gemeinderat?

Mahlberg (fx). Weil Mahlberg mittlerweile mehr als 5000 Einwohner habe, regte Nikolaj Blasi (BFMO) bei der Gemeinderatssitzung am Montag an, darüber nachzudenken, ob das Gremium künftig 18 statt der bisher 14 Sitze haben sollte. Bürgermeister Dietmar Benz will das Thema Ende des Jahres auf die Tagesordnung nehmen – rechtzeitig vor den Kommunalwahlen.


KAPPEL-GRAFENHAUSEN / RUST

Samstag, 12. Mai 2018

Kurier Seite 10

Neue Uniformen für den Nachwuchs

Wehr | Kinder treffen sich einmal im Monat n

Voller Stolz: Die Kinderfeuerwehr von Kappel-Grafenhausen hat eine neue Uniform erhalten.

n Kappel n Die

Musikkapelle Kappel lädt auf Sonntag, 13. Mai, ab 17 Uhr zum Kirchenkonzert in die Kirche St. Cyprian und Justina ein. Laut Ankündigung werden klassische und moderne Stücke zu hören sein, bereichert von Gesangssoli. Zudem feiert »Sinfonietta« Premiere, die ihr Komponist Gerhard Fischer-Münster selbst dirigiert. Bei einigen Liedern dürfen auch die Besucher mitsingen. Der Eintritt ist frei.

n Grafenhausen Ferdinand-Ruska-Schule lädt auf Samstag, 12. Mai, von 13.30 bis 17 Uhr zum Frühlingsfest ein. Die Schüler gestalten das Programm, zudem gibt es laut Ankündigung viele Mitmachangebote, und es ist ein Graffiti-Künstler vor Ort.

n Rust n Das

Hotel »Kronasar«, das zur Wasserwelt des EuropaParks gehört, feiert am 27. Juni Richtfest. Wie das Unternehmen mitteilt, soll der sechste parkeigene Beherbergungsbetrieb mit mehr als 300 Zimmern im Frühjahr 2019 seine Tore öffnen, der Wasserpark selbst dann Ende kommenden Jahres.

Kappel-Grafenhausen. Vor genau einem Jahr ist bei der Feuerwehr Kappel-Grafenhausen eine Kinderfeuerwehr ins Leben gerufen worden. Das Interesse und die Resonanz des Nachwuchses im Alter von sechs bis zehn Jahren waren damals schon enorm. Heute gehören sechs Mädchen und 16 Jungs der Kinderfeuerwehr an – vier weitere Kinder kamen erst kürzlich zu einer Schnupperstunde vorbei. Die sieben Betreuer hatten alle Hände voll zu tun, um die kleine Rasselbande, die nur so vor Neugier strotzte, in Schach zu halten. Einmal im Monat trifft sich die Kinderfeuerwehr im Gerätehaus. Begonnen wird traditionell mit einem gemeinsamen Spiel. Dann werden die Kinder in Gruppen aufgeteilt und üben spielerisch bei-

spielsweise einen Löschangriff. Mit der Gründung dieser Kindergruppe sei man den richtigen Weg gegangen, so Jugendleiter Christian Löffel. Er und sein Team sind stolz, dass drei Kinder, die über zehn Jahre alt sind, bereits in die Jugendfeuerwehr wechseln konnten.

Spielerisch lernen die Kinder die Aufgaben Ein besonderes Geschenk zum einjährigen Bestehen der Kinderfeuerwehr war die einheitliche Einkleidung mit einer neuen Uniform. Das Treffen der Kinder ist einmal im Monat – und zwar freitags von 17 bis 18 Uhr. WEITERE INFORMATIONEN: kinderfeuerwehr@feuerwehr-kappel-grafenhausen.de

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Leitung nun im Doppelpack

Versammlung | Gerhard Klausmann vom DRK-Orstverein Rust übergibt an Ella Leibling und Michael Trensel Der Bereitschaftsleiter des DRK-Ortsvereins Rust, Gerhard Klausmann, hat nach langen, arbeitsreichen Jahren das Amt in jüngere Hände abgegeben. Im Duo werden nun Ella Leibling und Michael Trensel die Nachfolge antreten. n

n Die

Foto: Rest

Von Rudi Rest

Von Adelbert Mutz

Rust. Bürgermeister KaiAchim Klare, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Rust, begrüßte bei der Hauptversammlung im gut gefüllten Saal im Alten Rathaus Mitglieder und Freunde des DRK Rust, den Ehrenvorsitzenden Günter Gorecky sowie die Vorsitzende des Kreisverbands Lahr, Sigrid Lettau. Schatzmeister Manfred Leibing hatte angesichts einer guten Finanzlage wenig Mühe, ein positives Ergebnis vom Jahr 2017 zu verkünden. Daran ändere sich auch in diesem Jahr nichts. Nach einer positiven Meldung des Kassenprüfers wurde der gesamte Vorstand entlaststet. Mit kurzen Geschichten, in

Dialogen vorgetragen, berichtete die Jugendgruppe (JRK) unter der Leitung von Manuela Gezer, Helena Lenz und Julia Skorek über ihre Aktivitäten im vergangenen Jahr. Neben der Ausbildung in Gruppenstunden war die DRK-Jugend auch bei Einsätzen wie Blutspendeterminen, Jahresübung der Feuerwehr, Straßenfest, Fastnachtsumzug und bei der Waldputzete eingesetzt. Sie versäumten nicht, für das JRK zu werben. Die Übungsleiterin der Gymnastikfrauen, Karin Schönstein, berichtete über die sportlichen Aktivitäten der 38 Damen, die das DRK beim Blutspendetag und beim Straßenfest mit Kuchen und Torten unterstützen. Zum letzten Mal berichtete Gerhard Klausmann als Bereitschaftsleiter in bewegenden Worten von den Tätigkeiten des DRK Rust mit seinen 27 Aktiven. Vier Einsätze waren zu bewältigen, darunter ein Brand in Rust sowie ein Bereitschaftsdienst anlässlich einer Bombenentschärfung in Lahr. Viele Stunden wurden durch Einsätze bei Veranstaltungen von Vereinen und der

Ehrungen beim Ruster DRK (von links): Kai-Achim Klare, Helena Lenz, Ella Leibing, Gerhard Klausmann, Dieter Handschuh, Manuela Geza, Manfred Leibing, Michael Trensel, Barbara Trensel, Isabel Gruninger und Albert Huber Foto: Mutz Gemeinde erbracht – so auch bei zwei Blutspendeterminen in Rust. Während des Straßenfests leistete das DRKTeam Sanitätsdienst. Die Liste der Aktivitäten ist wesentlich länger: An 150 Tagen habe man rund 3000 Einsatzstunden erbracht. Sein Einsatz galt der »Liebe zu den Menschen«, sagte Klausmann, der dem DRK treu bleiben wird, wie er versicherte. Das DRK Rust sei eine starke Truppe, sagte Bürgermeister Klare, »die Jugend hat mich positiv überrascht«.

Das DRK stehe für Zusammenhalt und Teamgeist, so Klare weiter. Sein Dank galt besonders Klausmann, der aufgezeigt habe, wie vielfältig sich die DRK-Arbeit darstelle. Im Namen der Gemeinde übermittelte der Bürgermeisterstellvertreter Ewald Scherer Dankesworte. Die Aufgaben der Bereitschaftsleitung werden nun als Team von Ella Leibing und Michael Trensel wahrgenommen. Bürgermeister Klare ehrte Klausmann für seine langjäh-

rige Tätigkeit: Bereits am 1. Mai 1974 trat Klausmann dem JRK Rust bei. Die Übernahme in den DRK-Ortsverein erfolgte 1978. Seit 1990 war er Bereitschaftsleiter im DRK-Ortsverein Rust. Er habe seine Erfahrung, sein Wissen und seine Kompetenz in den Dienst der Mannschaft gestellt. Klare selbst wurde zum Vorsitzenden gewählt. Stellvertretender Vorsitzende ist KarlHeinz Debacher. Zur Schriftführerin wurde Judith Pedneault bestimmt, Schatzmeister ist Manfred Leibing. Die Beisitzer sind Thorsten Ugi, Johannes Lehmann, Gerhard Klausmann und Isabel Gruninger.

n Ehrungen n 55

Jahre: Albert Huber (Gründungsmitglied) n 40 Jahre: Barbara Trensel n 30 Jahre: Manfred Leibing n 25 Jahre: Ralf Klausmann n 20 Jahre: Isabel Gruninger, Katharina Sigg, Manuela Gezer n 15 Jahre: Helena Lenz n 10 Jahre: Dieter Handschuh, Elisabeth Huber, Gerda Schiller, Hildegard Schwarz

Polizeiposten Rust ab Dienstag besetzt

Gemeinderat | Zugang zum Alten Rathaus wird durch zwei Außenanbauten erleichtert n

Von Adelbert Mutz

DG.

Rust. Ursprünglich ist geplant gewesen, dass der neue Ruster Polizeiposten mit einer Personalstärke von 15 Beamten seine Arbeit parallel zur Eröffnung des Europa-Parks aufnimmt. Ganz hat es für diesen Zeitplan nicht gereicht – aber ab dem kommenden Dienstag wird der Posten im Obergeschoss des Alten Rathauses besetzt sein.

OG.

Neue Dienststelle soll Sicherheitsgefühl der Bevölkerung erhöhen

+7.40

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EG. ±0.00 -0.60

Fluchttreppe und Aufzug (links) werden als Außenanlage an SÜDWEST der Südwestecke des Alten Rathauses entstehen. Grafik: Faas

»Ein freudiges Ereignis«, wie Bürgermeister Kai-Achim Klare bei der Gemeinderatssitzung am Montag befand. Mit der Polizeipräsenz vor Ort erhöhe sich das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung. Vom

ersten Planungsansatz, die Polizei vorübergehend in einem Container im Bereich von Feuerwehr, DRK und Interimsrathaus (»Blaulichtzentrum«) unterzubringen, habe man abgesehen, weil die Sicherheitsanforderungen für einen Container sehr hoch und zu teuer seien, sagte Klare. Zudem wäre eine Inbetriebnahme erst im Oktober möglich gewesen. Parallel dazu beauftragte der Gemeinderat das Büro Faas-Architektur mit der Planung eines Gebäudes im »Blaulichtzentrum«. Nach dessen Fertigstellung wird die Dienststelle an das Land vermietet. Nicht erst seit der Diskussion über den neuen Polizeiposten ist ein barrierefreier Zugang in die beiden Obergeschosse des Alten Rathauses dem Gemeinderat ein Anliegen. Die beiden Obergeschos-

sen verfügen über keinen zweiten Rettungsweg. Und für Menschen mit Behinderungen ist der Zugang zu den Gemeinderatssitzungen nur erschwert oder gar nicht möglich. Gleiches gelte auch für Trauungen im ersten Obergeschoss. So beschloss der Rat am Montag zwei Außenanbauten an den südwestlichen Gebäudeteil: eine Stahltreppe sowie einen Aufzug direkt daneben. Architekt Oliver Faas stellte drei Varianten vor: Erstens einen Treppenplattformlift mit Kosten von 47 000 Euro, wobei Treppenhaus und Fluchtweg nur eingeschränkt nutzbar seien. Der Treppenlift bewege sich zudem sehr langsam. Zweite Variante war ein Aufzug im Innenbereich für 37 000 Euro. Der bauliche Aufwand sei jedoch sehr hoch, und nur das erste Oberge-

schoss könne damit erschlossen werden. Die dritte und letztlich beschlossene Variante ist ein Plattformaufzug im Außenbereich an der Südwestecke des Gebäudes für rund 62 000 Euro.

Treppe und Aufzug kosten zusammen rund 200 000 Euro Mit Tiefbau-, Fundament-, Elektroarbeiten und Nebenkosten seien 92 000 Euro zu veranschlagen. Laut Architekt sind für die Fluchttreppe noch mal rund 108 000 Euro einzuplanen. Im Haushalt sind lediglich Mittel für die Fluchttreppe in Höhe von 90 000 Euro eingestellt. Für die Differenz (120 000 Euro) beschloss der Rat bei der Enthaltung von Christian Fix eine überplanmäßige Ausgabe.


RUST / RINGSHEIM

Samstag, 12. Mai 2018

Kurier Seite 11

Erste Werbung für neue Wasserwelt

Europa-Park | Eigenes Musical macht Lust auf »Rulantica«-Projekt / Zeitplan für Millionen-Bau sehr ehrgeizig Die Wasserwelt vor den Toren des Europa-Parks wächst kräftig in die Höhe. Ambitioniert ist auch der Zeitplan für das MillionenProjekt, räumte die Familie Mack jetzt ein. Derweil startete schon das neue Musical für die kommende nordische Themenwelt. n

Von Jörg Braun

Rust. Der Europa-Park rührt bereits kräftig die Werbetrommel für das größte Projekt seiner Geschichte, für den »größten Schritt unserer Familie nach der Eröffnung unseres Parks«, wie Thomas Mack bei der Vorstellung des neuen Musicals »Rulantica« erklärte. Mehrere Hundert geladene Gäste erlebten die Premiere dieser neuen Attraktion. Sie hörten auch, dass sich die Familie Mack einen »sehr ambitionierten Zeitplan« für dieses 140-Millionen-Euro-Projekt gesetzt hat. Im Spätjahr 2019, so Thomas Mack, werde der Wasserpark wohl fertig. Und es werde nicht weniger als der weltbeste thematisierte Wasserpark, zeigen sich die Macks schon jetzt sicher. Wer das neue Musical sah, kann erahnen, wie sich das neue Luxus-Hotel »Kronasar« und die Wasserwelt »Rulantica« präsentieren werden: Perfekt durchdacht, ganz auf die nordische Sagenwelt ausgerichtet und mit jener Hingabe und Liebe für’s Detail, für das die Macks seit Jahrzehnten bekannt sind. Das Musical wird im umgebauten Europa-Park-Teatro gezeigt. Es ist im Eintrittspreis inklusive und dauert eine

Für den Erhalt der Klinik Ringsheim (red/fx). Zu einem Informationsabend über die Zukunft des Ettenheimer Krankenhauses lädt die Gemeinde Ringsheim auf Mittwoch, 16. Mai, ab 20 Uhr ins Bürgerhaus ein. »Zusammen mit der Klinik-Initiative LEBEN wollen die Kommunen in der südlichen Ortenau und deren Entscheidungsträger alles dafür tun, damit das Klinikum Lahr-Ettenheim und der Standort Ettenheim in der Region als starke Gesundheitseinrichtung erhalten bleiben«, schreibt Bürgermeister Pascal Weber. Ettenheims Bürgermeister Bruno Metz sowie der Sprecher der Klinik-Initiative Ex-Staatsminister Helmut Rau werden über die aktuelle Situation sprechen.

Mit einem eigenen Musical macht der Europa-Park Lust auf die Wasserwelt »Rulantica«, die im Spätjahr 2019 fertig werden soll. Unser Bild zeigt vorn die Hauptdarsteller des Musicals, Ornella De Santis und Daniel Johnson. Foto: Braun Dreiviertelstunde. Das Teatro wurde dazu kräftig und teuer umgebaut. Die Zuschauer erleben das Musical in bequemen Kinosesseln. Die Bühne wurde komplett umgestaltet. Mit faszinierender Überblend-Technik und anderen optischen Kniffen werden Fantasiewelten in den Raum gezaubert. Ein dunkler Vorhang mit Hunderten leuchten-

der Glühlämpchen schafft eine spannende Atmosphäre. Die Schauspieler und Tänzer bevölkern ein Schiff auf hoher See, durchkämmen Urwälder, tummeln sich an Meeresstränden und tauchen ein in die Unterwasserwelt. Das ist technisch hochklassig gemacht und steht aufwendigen Musical-Produktionen großer Städte in nichts nach. Dazu

gibt es Musik vom Feinsten, ein großes Orchester hat sie eingespielt. Nicht nur die Streicher-Sätze gehen da unter die Haut. Die ausdrucksvolle Musik des Freiburger Komponisten Hendrik Schwarzer sorgt für tollen Hörgenuss. Die Handlung von »Rulantica« spielt im Norden. 1557 ist das königliche Schiff Tre Kronor auf geheimer Mission.

Sein Ziel: Die sagenumwobene Insel Rulantica. Auf ihr soll sich die Quelle des Lebens befinden, deren kostbares Wasser der Kapitän zurück in die Heimat verschiffen will. Als sich der Schiffsjunge Fin auf der abenteuerlichen Reise jedoch in die Meerjungfrau Kailani verliebt, erfährt er, dass der Raub des Quellwassers den Untergang der Insel herbeiführen würde. Hin- und hergerissen zwischen der Aussicht auf Ruhm und seiner wachsenden Zuneigung zu Rulantica stellt sich Fin schließlich gegen den Plan seines von Gier besessenen Kapitäns. Ein Kampf um Recht und Liebe entbrennt. Das Musical wird perfekt gespielt von einer überzeugenden Truppe, die für ihren Auftritt Beifallsstürme erhielt. Zur hochkarätigen Besetzung gehört Ornella De Santis, die als hübsche Meerjungfrau Kailani mit betörendem Gesang bezirzt und ihren Platz in der Welt der Meeresmenschen sucht. Elisabeth Schuller begeistert als Anführerin der Quellenwächter, Ulrich Grawunder als Kapitän, Daniel Johnson als Fin. Das neue Europa-Park-Musical ist bereits die zweite Eigenproduktion der Familie Mack, jedoch die erste Tagesshow des Freizeitparks.

INFO

Extra-Termine? Offen ist noch, ob es vielleicht im Park bald auch MusicalAufführungen abseits der regulären Öffnungszeiten geben wird. Sie fänden sicher viele Interessenten.

Von Johannesburg nach Kapstadt Ringsheim (red/vk). Eine Studienreise nach Südafrika bietet der Kulturkreis Ringsheim vom 24. November bis 6. Dezember unter dem Motto »Eine Welt in einem Land« an. Die Reiseroute beginnt laut Ankündigung in Johannesburg und endet in Kapstadt am Tafelberg. Ein Höhepunkt sei der Krüger Nationalpark mit seiner faszinierenden Tierwelt. Entlang der Gartenroute geht es in die Kapregion, wo ausgewählte Weingüter besucht werden. Informationen und Reiseprospekte sind bei Esther Dixa unter Telefon 07822/89 67 61, Handy 0171/6 94 35 67 und per E-Mail an Esther@Dixa.de erhältlich.

Boule-Turnier vor dem Rathaus Ringsheim (red/jg). Der Verein Kiri lädt zum Boule-Turnier auf dem Ringsheimer Rathausplatz ein. Am Samstag, 16. Juni, ab 15 Uhr können bis zu zwölf Teams mit je drei Personen teilnehmen. Eine Anmeldung ist bis zum 10. Juni per E-Mail an info@kiri-familie.de möglich. Das Startgeld beträgt sechs Euro pro Team. Bevor es ins Turniergeschehen geht, bietet Kiri in Kooperation mit dem BouleClub Ettenheim an zwei Abenden ein freies Training mit Dominik Eschbach an. Diese finden am Freitag, 1. und 8. Juni, jeweils um 18 Uhr am Rathausplatz statt – und bieten die Möglichkeit Mitstreiter für ein Team zu finden. Die Kugeln und weiteres Equipment werden sowohl beim freien Training als auch beim Turnier gestellt, heißt es in der Ankündigung.

Es drohen Fusion oder Auflösung

VDK | Ruster Ortsverein braucht neuen Chef / Interesse an Arbeit hat nachgelassen Rust (mm). Wenn es in zwei Jahren nicht gelingt, die Vorstandsspitze des Ruster Sozialverbands VDK mit frischen Kräften zu verjüngen, wird er entweder aufgelöst oder mit einem benachbarten Ortsverein fusionieren. Das machte der langjährige Vorsitzende Alfons Hauser bei der Hauptversammlung klar. Ansonsten verlief die Versammlung gewohnt unaufgeregt und harmonisch. Hauser berichtete von Infoständen bei Veranstaltungen, einem Grillfest, Adventsfeier und einem gemeinsamen Ausflug. Allerdings konstatierte er: »Ich sehe kein richtiges Interesse an unserer Sozialverbandsarbeit mehr.« Früher habe mehr Zu-

sammenhalt geherrscht. Das sahen die 15 anwesenden Mitglieder zwar ähnlich, eine Lösung hatte jedoch niemand parat. Rechner Gerold Heitt konnte von einem guten Kassenstand berichten.

Sozialfragen stehen im Vordergrund Der Kreisvorsitzende Roland Hailer fand tröstende Worte. Dass es früher im VDK geselliger zugegangen sei, stimme. Längst stünden aber Sozialfragen im Vordergrund. Die seien angesichts immer komplizierter werdenderer Gesetzgebung nicht mehr von den Ortsvereinen zu lösen. Den-

noch brauche man dringend nach wie vor funktionierende Ortsvereine samt ehrenamtlichen Vorständen, betonte Hailer mit Vehemenz. Bei den Neuwahlen verhallte Hausers Appell ungehört, ihn als Chef abzulösen. Mangels Nachfolgern erklärte er sich »ein allerletztes Mal« bereit, für die nächsten zwei Amtsjahre neben dem Vorsitz in Personalunion auch das Schriftführeramt weiter zu führen. Immerhin übernahm der ebenso einmütig wiedergewählte Kassenwart Heitt den bislang vakanten Stellvertreterposten von Hauser. Beisitzer bleiben Manfred Leidner und Reinhold Bohn, neu stieß Manfred Deibel dazu.

124 Mitglieder gehören dem Ruster VDK an, darunter immerhin zwei Jugendliche und ein Kind. Hauser warb dringend: »Wir müssen auch weiterhin auf Gesetzesvorhaben einwirken, ob bei Renten oder Löhnen.« So etwa, wie man es kürzlich bei Mütterrente und Neuregelung der Pflegeversicherung miterreicht habe. Ursprünglich war der VDK vor gut 70 Jahren als »Verband der Kriegsbeschädigten« gegründet worden. In den vergangenen Jahrzehnten gab es eine Wandlung – hin zu einem, laut Satzung, Verband mit dem Schwerpunkt Sozialpolitik für benachteiligte Menschen.

Insel im Fokus Der Kulturkreis Ringsheim hält am Mittwoch, 13. Juni, ab 20 Uhr seine Hauptversammlung im großen Saal des Rathauses ab. Auf der Tagesordnung stehen neben Berichten unter anderem Neuwahlen des Vorstands. Im Anschluss zeigt Esther Dixa laut Ankündigung in einem Vortrag Bilder aus Costa Rica. Foto: Michael Juhran

Antonia Sigg singt seit 70 Jahren

Versammlung | Kirchenchor Rust würdigt viele aktive Mitglieder

Chormitglieder wurden für langjährige Sängerdienste geehrt (von links): Agnes Schönstein, Cäcilia Bührer, Beate Goldau, Irene Augstein, Antonia Sigg, Ewalda Sigg, Siegfried Schiller, Konrad Rein, Reinhard Powelske, Chorleiter Janik Holländer, Werner Herdrich Foto: Chor

Rust (red/vk). Der Kirchenchor Rust hat kürzlich seine Hauptversammlung mit Wahlen abgehalten. Das Amt der Vorsitzenden bleibt weiter vakant, wie der Verein mitteilt. Das seit den vorherigen Wahlen bestehende Vorstandsteam habe sich allerdings bewährt. Entsprechend wurden nun Agnes Schönstein als Kassenwartin, Linda Klausmann als Schriftführerin und Martha Bellert als Beisitzerin einstimmig bestätigt. Neu im Team ist Cäcilia Bührer als Beisitzerin. Beate Klausmann und Mari-

anne Moog hatten sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Bei einem feierlichen Gottesdienst waren am Morgen bereits langjährige aktive Mitglieder geehrt worden. Bei der Versammlung am Nachmittag wurden dann weitere Sänger gewürdigt. Für fleißige Probenbesuche erhielten zudem Beate Goldau, Inge Schwarz, Ewalda Sigg und Agnes Schönstein ein kleines Blumenpräsent. Siegfried Schiller wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Chorleiter Janik Holländer kündigte eine moderne Jazz-

messe als Projekt zum Patrozinium im August an. Projektbeginn soll nach Pfingsten sein.

n Ehrungen n Für

70 Jahre: Antonia Sigg 60 Jahre: Irene Augstein n Für 50 Jahre: Siegfried Schiller (Ehrenmitglied) n Für 25 Jahre: Werner Herdrich, Reinhard Powelske und Konrad Rein n Für 20 Jahre: Agnes Schönstein und Martha Bellert n Für 10 Jahre: Cäcilia Bührer n Für


Samstag, 12. Mai 2018

HERBOLZHEIM / ETTENHEIM

Kurier Seite 12

Schöner Abend für Musiker und Gäste Konzert | Big Band W und Hanjo Gißler begeistern Publikum mit Jazz, Swing Rock und Pop Die Big Band W ist bei den Herbolzheimer Musiktagen im Bürgerhaus Tutschfelden aufgetreten. Unter Leitung von Hanjo Gißler überzeugten die Instrumentalisten mit einem abwechslungsreichen und zugleich anspruchsvollen Programm. n

Von Katrin Meier

Herbolzheim. Die zahlreichen Besucher waren von den BigBand-Sounds mehr als begeistert. Stücke wie »Cute«, »Out Of Nowhere«, »Someone Like You«, »Are You Going With Me« und »I Wish« gingen unter die Haut. Die Arrangements waren großartig intoniert und fanden im Bürgerhaus einen wunderbaren Wohlklang. Gut an kamen auch »All Mightiness On Earth« mit dem deutschen Text vorweg und für eine Big Band eher unerwartete Titel wie »1983« von Jimmy Hendrix. »Es ist immer wieder interessant, wie das Publikum auf die verschiedenen Musiktitel reagieren«, freute sich Gißler im Gespräch mit unserer Zeitung. Mit einer Big Band könne man fast alles spielen – und so nutzten der Dirigent und seine Instrumentalisten eben auch die gesamte Bandbreite: von sogenannten OldtimeJazz-Titeln wie »Bei mir bist

STELLENANGEBOTE

Wasser wird abgestellt Ettenheimweiler (red/fx). Wegen Netzerweiterungsarbeiten im Bereich der Heilbadstraße wird am Dienstag, 15. Mai, von 8 bis 11 Uhr in ganz Ettenheimweiler das Wasser abgestellt. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, sind die Arbeiten zur Anbindung des neuen Baugebiets unumgänglich. Es bestehe keine alternative Versorgungsmöglichkeit. Für Rückfragen steht der Versorgungsbetrieb Ettenheim unter Telefon 07822/ 44 96 10 zur Verfügung.

Kurse im Inline-Skating

Die Big Band W zeigte im Tutschfeldener Bürgerhaus, wie breit ihr musikalisches Repertoire ist. du scheen« über typische Swing-Arrangements wie »Sweet Georgia Brown« oder »Lahr drive« bis hin zu Rockund Popmusik wie besagtem Hendrix-Stück. »Da wir nur Arrangements von Bandgründer Carlo Bäder oder von mir selbst spielen, können wir trotz der unterschiedlichen Genres sicher sein: Es passt zusammen«, bemerkte Gißler. Wunderbar in Szene gesetzt wurden einige der Stücke dabei ganz besonders von Isabell Haist. Die Solistin hatte eine Stimme mit viel Gefühl und Esprit. Damit verlieh

die junge Frau zahlreichen Titeln – unter anderem dem Klassiker »Fly Me To The Moon« unglaublich viel Ausdruck. Für ihn und seine Band sei es ein gelungener Abend gewesen, so Gißlers Bilanz. »Den Besuchern hat es gut gefallen – wir hatten viel Spaß beim Spielen unserer Musik und haben sicherlich viele neue Freunde gefunden«, resümierte der musikalische Leiter. Es mache eben Spaß, in einer so tollen Location wie dem Bürgerhaus in Tutschfelden aufzutreten.

Foto: Meier

INFO

Noch mehr Musik in Herbolzheim Im Rahmen der Herbolzheimer Musiktage werden noch zwei weitere Veranstaltungen stattfinden:

zingen. umfasst viele unterschiedliche Stilrichtugen von Klassik, Pop bis Jazz und Swing.

n Die Band-Combo »Saxophonquartett Elements meets Voices« tritt am Sonntag, 23. September, ab 19 Uhr im Herbolzheimer Torhaus auf. Das Repertoire dieser jungen Musiker aus Bleichheim, Herbolzheim und Ken-

n Die sechsköpfige Band »XMas Convention« um Sängerin Susanne Frank will am Sonntag, 16. Dezember, ab 19 Uhr im Torhaus mit Musik verschiedener Stilrichtungen Vorweihnachtsgefühle wecken.

Ettenheim (red/fx). Aufgrund der großen Nachfrage bietet der LV Ettenheim einen weiteren Anfängerkurs im InlineSkating für Kinder an. Laut Ankündigung wird das richtige Aufstehen und Fallen ebenso wie das sichere Laufen und Bremsen geschult. Der Kurs findet am Samstag und Sonntag, 2. und 3. Juni, von 14 bis 16 Uhr beziehungsweise von 10 bis 12 Uhr an der HerbertKönig-Halle statt, wie der Verein ankündigt. Des Weiteren bietet der LVE für geübte Skater jeden Dienstag einen Inline-Lauftreff an, bei dem Touren zwischen 25 und 30 Kilometern in der näheren Umgebung von Ettenheim gefahren werden. Anmeldungen zu den Kursen sind per E-Mail an inliner@lv-ettenheim.de möglich. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.lv-ettenheim.de.

12 05 2018 ku  
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