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Woche 10

Samstag, 9. März 2019

Auflage: 23 805

n Altdorf

n Kenzingen

n Region

Die »Kulturschmiede Südbaden« um Vorsitzenden Lars Hummel hat sich zum Ziel gesetzt, Kunst und Kultur zu fördern. Der Verein übernimmt das Altdorfer Rockcafé. u Seite 3

Seniorenbeauftragter HannsHeinrich Schneider fordert die Fraktionen auf, sich mehr Gedanken über Senioren zu machen. Er will damit mehr Ältere zum Wählen bewegen. u Seite 5

Oberzunftmeisterin Annette Shkodra hat mit den »WelleBengel« den Umzug in Kenzingen organisiert. Aber auch andernortens ist die Fasent bunt zu Ende gegangen. u Seite 7

Fasent ist vorbei, jetzt fliegen die Scheiben Tradition | Schlagen in vier Gemeinden

Woche der Bürgerbeteiligung Herbolzheim (jg). Aktive Brügerbeteiligung ist in der Stadt Herbolzheim bei gleich drei Projekten gewünscht: n Hallen- und Sportstättenkonzept: Nachdem in den vergangenen Monaten Vereine befragt wurden und die Bedarfe der Schulen sowie Sport- und Kulturvereine analysiert wurden, sollen nun lokale Experten diese Daten beurteilen. Bei der Veranstaltung werden am Montag, 11. März, von 19 bis 21.30 Uhr die Ergebnisse der Befragung sowie der Bestandserhebungen präsentiert, die kooperativen Planungsverfahren vorgestellt und eine Stärken-SchwächenAnalyse aus Sicht der Beteiligten vorgenommen. Alle Interessenten sind dazu in die Mensa der Emil-Dörle-Schule eingeladen. n Workshop »Gut Leben im Alter«: Die Ergebnisse der Seniorenbefragung sind da. Nun sind die Bürger eingeladen zu diskutieren und ihre Sicht einzubringen – und zwar am Donnerstag, 14. März, ab 17.30 Uhr im Bürgerhaus Tutschfelden. u Seite 3 n Stadtputzete:

Bei der Kinderbeteiligung in den Grundschulen hatten die Dritt- und Viertklässler vor allem eines bemängelt: Müll und Dreck auf vielen öffentlichen Plätzen und Wegen. Dem will die Stadt Herbolzheim nun abhelfen und lädt alle Bürger zu einer Stadtputzete am Samstag, 16. März, von 9 bis 13 Uhr ein. »Solche Aktionen machen in Gruppen mehr Spaß«, weiß Bürgermeister Thomas Gedemer und hofft auf eine rege Beteiligung der Bürger »vom Enkel bis zum Opa«. Treffpunkt ist um 9 Uhr an der Mehrzweckhalle Wagenstadt, am Feuerwehrhaus Bleichheim, an der Lerchenberghalle in Broggingen , in Tutschfelden am Bürgerhaus oder in Herbolzheim an der Breisgauhalle. Mitzubringen sind nach Möglichkeit Handschuhe und Warnwesten.

Am dritten März-Wochenende trifft sich eine große Wanderschar in Wallburg.

Auf in den Frühling

Wandern | In Wallburg geht’s am 16. und 17. März wieder rund Im Frühling ist Wandern besonders reizvoll: Das Grün sprießt und Blütenduft liegt in der Luft. Eine gute Gelegenheit, die Wintermüdigkeit aus den Beinen zu schütteln, bieten die Wandertage Wallburg am nächsten Wochenende, 16. und 17. März. n

Von Julia Göpfert

Wallburg. Wer gerne regelmäßig die Stiefel schnürt und nicht bei jeder Wanderung mit Tourenbuch oder Kartenmaterial hantieren möchte, der findet bei den Wanderungen des Internationalen Volkssportverbands (IVV) beste Voraussetzungen: Die Strecken, üblicherweise zwischen fünf und 20 Kilometer lang, sind gut ausgeschildert und bieten somit unbeschwertes Wandervergnügen. Im Ziel erhalten die Teilnehmer einen Stempel in das IVVWertungsheft – zum Erwerb des Internationalen Volkssportabzeichens. Schon nach zehn Teilnahmen gibt es das erste Abzeichen.

Bereits zum 45. Mal laden die Wanderfreunde und der Sportclub Wallburg zu ihrem internationalen Volkswandertag ein. Start und Ziel ist am Samstag und Sonntag, 16. und 17. März, jeweils an der Festhalle Wallburg. Als große Änderung zu den vergangenen Jahren wird es keine 20Kilometer-Wanderung mehr geben. Am Samstag kann sich das Fußvolk zwischen 11 und 15 Uhr auf die fünf und zehn Kilometer langen Strecken begeben, für die 16 Kilometer lange Strecke ist die Startzeit nur bis 13 Uhr möglich. Tags darauf geht es zwischen 7 und 13 Uhr los, Zielschluss am Sonntag ist um 17 Uhr.

Wanderer können sich an Kontrollpunkten stärken Die kürzeste Strecke über fünf Kilometer wird als Jugendwanderung empfohlen, sie kann aber auch von Senioren und Behinderten gut bewältigt werden. Für Nordic-Walking-Freunde sind alle Strecken geeignet, auch junge Familien mit Kindern werden nirgends Probleme haben, so Manuel Rehm, der Schriftfüh-

rer des SC Wallburg. Den Sanitätsdienst übernimmt wieder das DRK MünchweierWallburg. Insgesamt stehen den Wanderfreunden auf den Strecken an beiden Tagen jeweils drei Kontrollpunkte zur Verfügung. Dort werden fleißige Helfer die vorbeikommenden Teilnehmer mit Essen und Trinken versorgen. Zusätzlich gibt es an der ersten und zweiten Kontrolle kostenlos eine heiße Fleischbrühe – bei kühlen Temperaturen sicher eine willkommene Stärkung.

Scheiben begleitenden Sprüche werden durch ein Mikrofon verkündet. Nach dem offiziellen Programm sind die Besucher eingeladen, ihr Glück im Scheiben schlagen selbst zu versuchen. Für die Bewirtung ist bestens gesorgt, so die Ankündigung. Auch andere Gemeinden laden zum Scheibenschlagen mit Essen und gemütlichem Umtrunk am Feuer ein – so etwa der MC-Mopedli in Wagenstadt, die freiwillige Feuerwehr in Tutschfelden und die Bulldog- und Schlepperfreunde in Rheinhausen.

INFO

Termine n Ettenheimweiler:

Samstag, 9. März, 19 Uhr, Vorglühen 17 Uhr, Scheibenberg (beim Wasserbehälter, an der Verbindungsstraße K 5346 Münchweier-Broggingen). n Tutschfelden: Samstag, 9. März, bei Einbruch der Dunkelheit, im Fuchsloch (Scheibenplatz). n Wagenstadt: Samstag, 16. März, 17 Uhr, Schiebeacker Wagenstadt (Festhalle Richtung Forlenwald). n Rheinhausen: Samstag, 23. März, Festgelände.

WEITERE IVV-STRECKEN: u www.dvv-wandern.de

INFO

Stärkung im Ziel Für die Kinder gibt es unterwegs wieder ein Rätsel zu lösen und in der Halle eine Portion Pommes als Belohnung. Wer seine Strecke bewältigt hat und im Ziel angekommen ist, kann sich in der Festhalle seinen redlich erworbenen Hunger und Durst mit Speisen und Getränken stillen.

Alljährlich ein Höhepunkt: Das Scheibenschlagen, hier in Ettenheimweiler Archivfoto: Decoux-Kone

Ettenheimer Störche gehen fremd

Natur | Weibchen vom Palais Rohan jetzt beim Rathaus-Männchen

n Tutschfelden n Beim Konzert »Steig ab und tritt kürzer» zeigen sechs Musiker am Sonntag, 10. März, wie es gelingen kann, dem Hamsterrad zu entkommen. Beginn ist um 17 Uhr in der evangelischen Kirche in Tutschfelden. Eintritt ist frei.

Archivfoto: Hiller

Ortenau/Kreis Emmendingen. Das Scheibenschlagen hat im Ortenaukreis und Kreis Emmendingen Tradition. In Ettenheimweiler etwa trafen sich regelmäßig seit Ende Oktober die Schiebebuebe in ihrem Schnitzerkeller um in mühevoller Handarbeit die Scheiben fürs Scheibenschlagen zu fertigen. Dieses Jahr sind es 142 Stück. Die handwerkliche Herstellung der Holzscheiben ist in der näheren Region einzigartig und fest in der Tradition des Scheibenschlagens in Ettenheimweiler verankert, so wird jede Scheibe zu einem Einzelstück. Mittels Schnitzbock und Ziehmesser werden aus eckigen 12 bis 15 Zentimeter breiten und zwei bis vier Zentimeter dicken aufgespaltenen Buchenbrettchen die runden Holzscheiben gefertigt. Höhepunkt ist in Ettenheimweiler der ScheibenschlagenSamstag am 9. März. Dort treffen sich morgens die Schiebebuebe, um im Ort ab 10 Uhr das (unbehandelte) Holz fürs Scheibenfeuer zu sammeln. Ab 17 Uhr findet das sogenannte »Scheibenschlagenvorglühen» der Feuermeister statt. Dort werden die Feuermeister das Scheibenfeuer entzünden so dass pünktlich um 19 Uhr das Scheibenschlagen beginnen kann. Die die

Partnertausch: Das Storchenpaar auf dem Ettenheimer Rathausdach baut an seinem Nest. Das Weibchen war bislang auf dem Palais Rohan zu Hause. Foto: Hoffmann

Ettenheim (red/fx). Seit Mitte Februar sind die Zugstörche in der Region angekommen; die Überwinterer hatten schon zuvor gelegentlich nach ihrem Nest geschaut. Auch auf dem Ettenheimer Rathausdach ist ein Storchenpaar fleißig mit dem Nestbau beschäftigt. Wolfgang Hoffmann vom Ettenheimer Nabu hat mit einem Teleobjektiv die Ringnum-

mern an den Beinen der Vögel abgelesen und dadurch festgestellt, dass das angestammte Rathaus-Männchen ein anderes Weibchen hat, nämlich das vom direkten Nachbarn auf dem Palais Rohan. Dort sitzt der »Hausherr« und schaut zu, wie seine ehemalige Partnerin mit dem Rathaus-Männchen zugange ist. Warum das angestammte Rat-

haus-Weibchen fehlt, weiß Hoffmann nicht zu sagen: »Vielleicht kommt es noch. Dann gibt es aber Ärger. Das heißt, es kann sich auch noch etwas ändern.« Beim Paar auf der benachbarten Kirche habe nur ein Storch einen Identifizierungsring am Bein. Der sei nicht eindeutig ablesbar, weil die Ziffern verschmutzt und somit nicht lesbar sind.


ALLES AUF EINEN BLICK

Samstag, 9. März 2019

n Kontakt

n Termine

Redaktion: Julia Göpfert, Telefon 07821/2 78 31 43, Fax 07821/2 78 31 50, E-Mail: redaktion@ kurier-wochenzeitung.de Geschäftsanzeigen: Telefon 07821/2 78 31 03, Fax 07821/2 78 31 90, E-Mail: anzeigen@ kurier-wochenzeitung.de Kleinanzeigen: Telefon 07821/2 78 31 03

n Kino

aus der Region vom 9. bis 17. März

Bis zum 13. März

Lahr

n Notdienste Polizei: Telefon 110 Feuerwehr, Rettungsdienst: Telefon 112 DRK-Krankentransport: Telefon 0761/1 92 22

n Apotheken Apotheken-Notdienste zum 15. März

Kurier Seite 2

bis

n Samstag:

Bienenberg-Apotheke, Hauptstraße 32, Malterdingen, Telefon 0 76 44/ 66 77; Apotheke Friesenheim, Friesenheimer Hauptstraße 5, Friesenheim, Telefon 0 78 21/ 9 64 90. n Sonntag:

Stadt-Apotheke, Hauptstraße 41, Endingen, Telefon 0 76 42/80 56; Schlüssel-Apotheke, Friedrichstraße 88, Lahr, Telefon 0 78 21/ 2 42 39. n Montag:

St. Katharina-Apotheke, Ritterstraße 3, Endingen, Telefon 0 76 42/86 85; Die Engel-Apotheke, Friedrichstraße 1, Lahr, Telefon 0 78 21/2 27 49. n Dienstag:

Rathaus-Apotheke, Hauptstraße 13, Kenzingen, Telefon 0 76 44/304; Hirsch-Apotheke, Dinglinger Hauptstraße 105, Dinglingen, Telefon 0 78 21/4 17 95. n Mittwoch:

Mithras-Apotheke, Hauptstraße 16, Riegel, Telefon 0 76 42/78 20; Marien-Apotheke, Festungsstraße 1, Ettenheim, Telefon 07822/31 20; AlemannenApotheke, Friesenheimer Hauptstraße 40, Friesenheim, Telefon 0 78 21/ 6 17 88. n Donnerstag: St.

Blasius-Apotheke, Hauptstraße 16, Wyhl, Telefon 0 76 42/71 83; StadtApotheke, Schwarzwaldstraße 28, Lahr, Telefon 0 78 21/98 34 07. n Freitag:

Stadt-Apotheke, Fürstbischof-Galura-Straße 6, Herbolzheim, Telefon 0 76 43/336; Karls-Apotheke, Allmendstraße 14, Kippenheim, Telefon 0 78 25/8 44 60; Kloster-Apotheke, Hauptstraße 17 A, Seelbach, Telefon 0 78 23/9 62 75 75.

Forum: »Captain Marvel« (3D): täglich (außer Sonntag) 15 Uhr, Sonntag 15.30 Uhr, täglich 17.45 Uhr, 19.45 Uhr, Samstag auch 22.45 Uhr. »Captain Marvel« (2D): Samstag und Sonntag 13 Uhr. »Hard Powder«: täglich 20.15 Uhr, Samstag auch 22.45 Uhr. »Green Book – Eine besondere Freundschaft«: Montag bis Mittwoch 17.30 Uhr, täglich (außer Dienstag) 20 Uhr. » Escape Room«: täglich 20.30 Uhr, Samstag und Sonntag 17.30 Uhr, Samstag auch 23 Uhr. »Ostwind – Aris Ankunft«: täglich 15.15 und 17.30 Uhr. »Alita: Battle Angel« (3D): täglich 20 Uhr. »Drachenzähmen leicht gemacht 3« (3D): täglich 17.30 Uhr. »Drachenzähmen leicht gemacht 3« (2D): täglich 15 Uhr. »The Lego Movie 2«: täglich (außer Sonntag) 15.35 Uhr. »Mia und der weiße Löwe«: täglich 17,50 Uhr. »Chaos im Netz«: täglich (außer Mittwoch) 15.15 Uhr. »Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten«: Samstag und Sonntag 13 Uhr. . »Der Junge muss an die frische Luft«: Samstag und Sonntag 13 Uhr. »Manou – flieg flink«: Samstag und Sonntag 13.15 Uhr. »Creed 2«: Samstag 22.45 Uhr. »Happy Death Day 2U«: Samstag 23 Uhr. n Kids’ Preview: »Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks«: Sonntag 15.30 Uhr. n Sneakpreview: Dienstag 20.30 Uhr. n Seniorenkino: »Maria Stuart, Königin von Schottland«: Mittwoch 15 Uhr.

Kenzingen

Löwen-Lichtspiele: »Manaslu – Berg der Seelen«: Montag 20 Uhr. »Green Book – Eine besondere Freundschaft«: Samstag bis Montag 20 Uhr. »Ostwind – Aris Ankunft«: Samstag und Sonntag 15 und 17 Uhr, Dienstag und Mittwoch nur 17 Uhr. »Mia und der weiße Löwe«: Samstag und Sonntag 17 Uhr, Dienstag 20 Uhr. »Mary Poppins Rückkehr«: Samstag und Sonntag 19.30 Uhr, Dienstag 17.15 Uhr. »The Favourite – Intrigen und Irrsinn«: Mittwoch 20 Uhr. »Der Junge muss an die frische Luft«: Mittwoch 17.30 Uhr. »Bohemian Rhapsody«: Mittwoch 20 Uhr. »Der kleine Drache Kokosnuss – Auf in den Dschungel«: Samstag und Sonntag 15 Uhr. n Matinée: »La Traviata«: Sonntag, 17. März, Reservierung unter Telefon 07644/3 85.

Schmerz im Farbe und Form umgesetzt: Bernhard Moog in Herbolzheim Bertold Scherer gastierte noch bis zum 19. März in der Kleinen Galerie in der Herbolzheimer Hauptstraße. Es ist seine zweite Ausstellung – diesmal zum Thema »Farbinklusionen«. Von zentraler Bedeutung ist bei ihm die Eigenwirkung der Farben und Formen. Legt er sein Handwerkszeug beiseite, kommen bei ihm Gedanken aus 40-jähriger

n Fest Ettenheim

Scheibenschlagen in Ettenheimweiler: Samstag, 9. März, 19 Uhr, Vorglühen 17 Uhr, Scheibenberg (beim Wasserbehälter, an der K 5346 Münchweier-Broggingen). »Vertraut-und-AufgebrezeltParty«: Samstag, 16. März, 18.30 Uhr, Weingut Bieselin. Für alle Damen, die ihr Brautkleid noch einmal herausholen, und alle Männer, die mitfeiern wollen.

Herbolzheim

Tutschfelder Schiewe Schlage: Samstag, 9. März, bei Einbruch der Dunkelheit, im Fuchsloch (Scheibenplatz). Veranstalter: Freiwillige Feuerwehr. Schiebeschlagen in Wagenstadt: Samstag, 16. März, 17 Uhr, Schiebeacker Wagenstadt (Festhalle Richtung Forlenwald). Veranstalter: MC Mopedli.

Kenzingen

Kenzinger Frühling: Samstag, 9. März, von 12 bis 18 Uhr und Sonntag, 10. März, von 11 bis 18 Uhr; verkaufsoffener Sonntag von 13 bis 18 Uhr. Mit Food-Truck-Festival. Energietag: Sonntag, 10. März, 12 bis 17 Uhr, Rathaus.

Berufserfahrung als Heilpädagoge auf – und malen ein eher düsteres Bild. Moogs Arbeit ein »Erfahrungsschmerz«, den er mit teils mit unablässiger Auseinandersetzung, teils mit Prinzipien, Grenzen und Möglichkeiten der Malerei übertüncht. Beim musealen Rundgang fällt die Titelwahl auf: »Blinder Wald«, »Holzprothese« oder »Nichtsess-

Ringsheimer Gesundheitstag: Sonntag, 10. März, von 14 bis 17 Uhr, Bürgerhaus.

Ringsheim

und von 11 bis 13 Uhr (16 Kilometer). Sonntag, 17. März, 7 bis 13 Uhr (5, 10, 16 Kilometer), Zielschluss 17 Uhr.

Rust

Ettenheim/Herbolzheim

Tour de Rust mit verkaufsoffenen Sonntag: Sonntag, 17. März, von 12 bis 17 Uhr.

n Musik Ettenheim

Benefizkonzert »Quarta-Feira-Saxophon-Quartett«: Sonntag, 10. März, 17 Uhr, ev. Christuskirche Ettenheim. Sofa Concerts: Sonntag, 10. März, 19 Uhr, Gallaghers Nest Münchweier. Live-Musik mit »Nachbar Paschulke«: Freitag, 22. März, 21 Uhr, Amici-Bar Ettenheim.

Kurier-Zustell-Service: PSV GmbH, Auf Herdenen 44 78052 Villingen-Schwenningen Telefon: 07721/99 50-120 Fax: 07721/99 50-145 E-Mail: qualitaet@psv-gmbh.de Auflage: 23 805 Exemplare Satz: Lahrer Zeitung GmbH

Konzertabend »Eine Reise ins eigene Ich – Eigene Songs für unter die Haut«: Sonntag 17. März, 19 Uhr, Kleine Galerie Herbolzheim. Im Rahmen der Ausstellung »Farbinklusionen«. Mit Uli Rehm, Helmut Hertel und Bertold Scherer.

Druck: Druckzentrum Südwest GmbH, Villingen-Schwenningen Gültig ist die Anzeigen-Preisliste Nr. 74 vom 1. Januar 2019 und die lokale Anzeigenpreisliste vom 1. Januar 2019. Erscheint wöchentlich kostenlos in: Kenzingen, Bombach, Hecklingen, Nordweil, Herbolzheim, Bleichheim, Broggingen, Tutschfelden, Wagenstadt, Oberhausen, Niederhausen, Ringsheim, Rust, Kappel-Grafenhausen, Ettenheim, Altdorf, Ettenheimmünster, Ettenheimweiler, Münchweier, Wallburg, Mahlberg, Orschweier, Kippenheim, Schmieheim.

n Wanderung

Kenzinger Frühling und Energietag Der Kenzinger Frühling erlebt am Samstag und Sonntag, 9. und 10. März, seine 28. Auflage. Dieses Mal hat eine neue Attraktion dazugewonnen – ein Foodtruck-Festival mit 16 Imbiswägen. Für den verkaufsoffenen Sonntag unter dem Motto »Kenzingen blüht auf« habne sich die Geschäfte auf der für den Verkehr gesperrten Hauptstraße viele Aktionen überlegt. Auf dem frühlingsmarkt werden 39 Aussteller erwartet. Und rund um das Rathaus warten beim Energietag am Sonntag viele Aussteller mit drei Fachvorträgen auf, um zum Thema Energie zu informieren. Archivfoto: Meier

»Bildkollagen« von Cornelia Chevalier: bis 30. April, Rathaus.

Herbolzheim

»Naturell«: bis zum 17. März im Torhaus. Künstler: Iris Friedmann, Richard Ciesielslki und Stanislaw Fiesen.

Kenzingen

Konzert »Raus aus dem Hamsterrad«: Sonntag, 10. März, 17 Uhr, evangelische Kirche Tutschfelden.

Herbolzheim »Emil für Dich«: Samstag, 9. und 16. März, Beginn 19.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr, Lerchenberghalle Broggingen.

Redaktion: Jörg Braun (Leitung; v.i.S.d.P.) Julia Göpfert

Ettenheim

Herbolzheim

n Theater

Anzeigenleitung: Kirsten Wolf

n Kunst

»Farbeninklusion«: bis zum 19. März in der Kleinen Galerie. Künstler: Bertold Scherer.

Kappel-Grafenhausen

Geschäftsführung: Kirsten Wolf

Wanderung von Seelbach zum Wolfersbach: Sonntag, 17. März. Veranstalter: Schwarzwaldverein. Abfahrt Bus: Rathaus Herbolzheim 10 Uhr, Ochsenbrunnen Ringsheim 10.05 Uhr, Gymnasium Ettenheim 10.10 Uhr.

Konzert mit Pervez Mody und Isabel Steinbach (Duo Appassionata): Sonntag, 17. März, 18 Uhr, Bürgersaal im Rathaus Ettenheim.

Gospel-Konzert: Sonntag, 17. März, 15.30 Uhr, Kirche in Grafenhausen. Verlag: Lahrer Zeitung GmbH Kreuzstraße 9 (Walpotenhaus), 77933 Lahr Telefon 07 82 1/27 83-160 Telefax 0 78 21/27 83-190

haft«. Offenkundig spricht er zum Publikum: »Es sind alles Behindertennamen«. »Schräges Blau«, »Gelähmtes Rot«, und »Psychisch Gelb« hinter den Abstraktionen stecken finstere Grübeleien. Ein Konzert »Reise ins eigene Ich« zur Ausstellung gibt es am Sonntag, 17. März, 19 Uhr in der Kleinen Galerie. Foto: Schnabl

»Sich wandelnder Raum«: Vernissage am Sonntag, 10. März, 11 Uhr. Galerie Thomas Menzel (Mühlestraße 25a). Künstler: Chris Popovic und Ludwig Quaas.

n Sonstiges Ettenheim

Ortenauer Warentauschtag: Samstag, 9. März, von 15 bis 16 Uhr, Stadthalle Ettenheim. Reisereportage Mauritius: Samstag, 9. März, 19 Uhr, Gallaghers Nest in Münchweier. Redner: Helmut Knosp. »Runter vom Sofa«: Sonntag, 10. März, 11 Uhr, Rohan Café. Vortrag »Warum man beim Geld nicht immer rational ist«: Montag, 11. März, 18 Uhr, Bürgersaal im Rathaus Ettenheim.

Ettenheim

Kulinarische Filmnacht: Donnerstag, 14. März, 19.30 Uhr, Gallaghers Nest Münchweier.

Internationaler Volkswandertag/Jugend-Wandertag: Samstag, 16. März, von 11 bis 15 Uhr (5 und 10 Kilometer)

Vortrag zum Thema Vorsorge: »Vom Menschsein und Wesen der Frau«: Donnerstag, 14. März, 19 Uhr, Seminarraum des Ortenauklinikums Ettenheim. Redner: Klaus Mott vom Radiologieteam Ortenau. Veranstalter: Junge Frauen mit und nach Krebs.

Gertrud-Wanderung: Sonntag, 17. März, Treff: 10 Uhr Gedenkstein Kirchhalde Münchweier. Veranstalter: Kulturund Heimatverein.

SPD-Vortrag »Nachhaltige Landwirtschaft - Aber wie?«: Montag, 11. März, 20 Uhr im Torhaus. Redner: Georg Nelius, SPD, Mitglied des Landtags und Fraktionssprecher für Argarpolitik und Verbraucherschutz. Stadtputzete: Samstag, 16. März, von 9 bis 16 Uhr, Stadtgebiet Herbolzheim und Ortsteile.

Kenzingen

Vortrag »Glaubensorte im unteren Breisgau«: Freitag, 15. März, 19.30 Uhr, ev. Gemeindehaus. Redner: Reinhold Hämmerle (Exkursion dazu am Donnerstag, 5. April).

Ringsheim

Kindersachenflohmarkt: Samstag, 16. März, von 9 bis 12 Uhr, Bürgerhaus Ringsheim. Veranstalter: KiRi – Familie und mehr.

Rust

Kindersachenflohmarkt: Samstag, 16. März, 13.30 bis 16 Uhr, Rheingießenhalle Rust.

n Ärzte Ortenaukreis: Notfallpraxis am Ortenau-Klinikum, Ebertplatz 12. Für Erwachsene: Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag 19 bis 22 Uhr; Mittwoch, Freitag 16 bis 22 Uhr; Samstag, Sonn- und Feiertag 8 bis 22 Uhr. – Für Kinder: Montag bis Freitag 19 bis 22 Uhr; Samstag, Sonnund Feiertag 9 bis 21 Uhr (jeweils ohne vorherige telefonische Anmeldung) Bundesweiter ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117 Fahrdienst (ärztliche Hausbesuche): Telefon 0 18 05/19 29 24 60 Zahnärztlicher Notfalldienst Ortenaukreis: von Samstag 8 Uhr bis Montag 8 Uhr sowie an Feiertagen Auskunft über die DRK-Rettungsleitstelle Offenburg, Telefon 0 18 05/19 29 24 60 Zahnärztlicher Notfalldienst Kreis Emmendingen: Telefon 018 0/3 22 25 55 70 Tierärztlicher Notdienst Kreis Emmendingen: 0 76 41/41 68 88 und 0 76 43/93 40 40 Tierärztlicher Notdienst Ortenaukreis: 0 78 24/6 46 90 Krankenhäuser: Klinikum Lahr Telefon 0 78 21/93-0 Kreiskrankenhaus Ettenheim Telefon 0 78 22/430-0 Kreiskrankenhaus Emmendingen Telefon 0 76 41/45 40


HERBOLZHEIM

Samstag, 9. März 2019

Kurier Seite 3

Fast alle Senioren fühlen sich wohl

Workshop | Umfrageergebnisse von LQM sind da – und am Donnerstag können die Bürger darüber diskutieren Was wünschen sich Herbolzheims Senioren und wie kann die Stadt sie besser unterstützen? Um das herauszufinden, sind alle Senioren am Donnerstag, 14. März, ab 17.30 Uhr zum Workshop »Gut leben im Alter« ins Bürgerhaus Tutschfelden eingeladen. n

Von Julia Göpfert

Herbolzheim. Vorausgegangen war dem Workshop die Seniorenbefragung von 2068 Einwohnern der Stadt und der Ortsteile. Dessen Ergebnisse liegen nun vor und Klaus Kortmann vom ausführenden Institut LQM will mit den Bürgern über die Ergebnisse und die daraus zu ziehenden Konsequenzen diskutieren. Zwar werden am Donnerstag auch Vertreter von Stadtverwaltung und Gemeinderat da sein – doch in erster Linie als Zuhörer, wie Kortmann betont. Gefragt ist die Meinung der Betroffenen. Die Umfrage-Ergebnisse werden beim Workshop nochmals vorgestellt, doch einen ersten Einblick gab es aber bereits in der jüngsten Gemeinderatssitzung. n Demografie,

Lebensgefühl und Wohnen: Zwei Drittel der Senioren ab 65 Jahren (1413 von 2068) leben in der Kernstadt. 96 Prozent fühlen sich in Herbolzheim sehr wohl oder alles in allem wohl. Für 92 Prozent der Befragten gilt das ebenso für ihre nähere Wohnumgebung. Der Wert

Klaus Kortmann von LQM wird auch über die Ergebnisse der Seniorenbefragung sprechen. Foto: jg

Die Herbolzheimer sind dazu eingeladen am Donnerstag über die Ergebnisse der Seniorenbefragung zu diskutieren: Was wünschen die Senioren sich und was brauchen sie? Wie kann ihnen in Zukunft das Leben erleichtert werden? Foto: Karl-Josef Hildenbrand der Senioren, die sich sehr wohl fühlen, liegt jedoch in der Kernstadt mit 42 Prozent wesentlich höher als in den Stadtteilen mit durchschnittlich 25 Prozent. Bezogen auf die nähere Wohnumgebung ändert sich das jedoch: In dieser fühlen sich 42 Prozent der Befragten der Kernstadt »sehr wohl«, in den Stadtteilen sind es 47 Prozent, Broggingen ist mit 61 Prozent Spitzenreiter. n Soziale

Einbindung und Kontakte: Während in den Ortsteilen 19 Prozent allein leben, ist es in der Kernstadt mehr als jeder Vierte. Dies kann auch mit der unterschiedlichen Anzahl der Kinder zusammenhängen: Sie liegt in der Kernstadt im Durchschnitt bei 2,15 und in den Ortsteilen bei 2,41 Kindern. Auch leben in den Ortsteilen mehr Kinder in der Nähe der Eltern. Die Werte sind jedoch beides Mal mit 62 beziehungsweise 57 Prozent (Kernstadt) relativ hoch, was Rückschlüsse darauf zulässt, dass die Senioren insgesamt gut versorgt sind. Das spiegelt sich auch in der Umfrage wider: Nur ein Prozent in der Kernstadt und drei Prozent in den Ortsteilen würden sich Hilfe wünschen,

bekommen aber keine. Jedoch: woher die Hilfe kommt, ist unterschiedlich: Familienangehörige unterstützen die Senioren in der Kernstadt häufiger als in den Ortsteilen. Dort werden öfter private Pflegekräfte sowie ambulante Hilfen einbezogen. n Umgebung

und Infrastruktur: Bei der Erledigung von Besorgungen gibt es deutliche Unterschiede zwischen Kernstadt und Ortsteilen: Insbesondere die häufigere Nutzung des Autos in den Stadtteilen (61 Prozent zu 44 Prozent in der Kernstadt) sowie die selteneren Erledigungen zu Fuß (11 Prozent zu 43 Prozent) oder Fahrrad (20 Prozent zu 35 Prozent). Das lässt Rückschlüsse auf schlechtere Einkaufsmöglichkeiten in den Ortsteilen zu. Bus und Bahn hingegen haben sowohl in der Kernstadt (23 Prozent) als auch in den Ortsteilen (19 Prozent) eine geringe Bedeutung. Unter den Einrichtungen, die die Senioren besonders vermissen sind Ärzte, Post sowie Lebensmittelgeschäfte, und Gewerbe. Auch Haltestellen, Sportangebote, Grünanlage und Freizeitangebote haben relativ schlechte Zufrie-

denheitswerte für die Erreichbarkeit bekommen. Auf die Frage, welche Einrichtungen noch vermisst werden, hat Kortmann insgesamt 259 Nennungen (darunter viele doppelt) bekommen. Er empfiehlt. die schnell umzusetzen, bei denen das einfach und kostengünstig möglich ist. n Perspektive

Alter: Bei den Wohnformen im Alter wird die Betreuung und Pflege Zuhause eindeutig präferiert (Kernstadt: 97 Prozent; Ortsteile 99 Prozent), Alten- und Pflegeheime (52 und 63 Prozent) und besonders Senioren-WGs (gut die Hälfte) sind wesentlich unbeliebter. Bemerkenswert niedrig ist die Bekanntheit und Nutzung von Beratungsangeboten, obwohl diese zum Teil regelmäßig in den Medien zu finden sind, die die Senioren bevorzugt nutzen, darunter auch im favorisierten Medium Amtsblatt »Grünes Blättle« (96 Prozent regelmäßige Leser). n Handlungsempfehlungen:

Laut Kortmann sollte gemäß der Umfrage die Verbesserung des Nahverkehrsangebots die höchste Priorität ha-

ben. Auch über einen Fahrund Bringdienst oder die Einrichtungen eines Bürgerbusses sollte in seinen Augen nachgedacht werden. Zudem machte er weitere Vorschläge zur Wohnsituation, zur Einrichtung von sozialen Angeboten, über die am Donnerstag diskutiert werden kann.

INFO

Mit dem Bus zum Workshop Damit alle interessiertenBürger am Workshop »Gut leben im Alter« teilnehmen können, hat die Stadt Hebrolzheim einen Bus zur Veranstaltung organisiert. Die Busabfahrtszeiten sind wie folgt: n 17 Uhr: Herbolzheim, Stadtgarten n 17.03 Uhr: Herbolzheim, Felsenkeller n 17.06 Uhr: Wagenstadt, katholische Kirche n 17.12 Uhr: Bleichheim, Vogtstraße n 17.18 Uhr: Broggingen, Rathaus n Rückfahrt nach Ende der Veranstaltung

Leinwand für das Bürgerhaus

Ausrüstung | Ortschaftsrat zahlt Neuanschaffung Tutschfelden (ws). Die Nutzer des Vereinsraums im Bürgerhaus Tutschfelden dürfen sich über einen Erfolg freuen: Auf

ihren Antrag hin wurde eine große, mechanisch aufrollbare Leinwand installiert. Die Kostenübernahme erfolgte ge-

Ortsvorsteher Reinhard Roser (Mitte) und die beiden Monteuren Bernd Adler (rechts) und Walter Schmälzlin freuen sich über die neue Leinwand. Foto: Schnabl

mäß eines einstimmigem Beschlusses als sogenannte Vereinsunterstützung aus den Verfügungsmitteln des Ortschaftsrats. Bevor die Leinwand montiert wurde, erhielt der Raum nach 15 Jahren erstmals wieder einen weißen Farbanstrich. Ortsvorsteher Reinhard Roser bedankte sich dafür bei der Stadt, die den Anstrich aus den Instandhaltungsmitteln finanziert hatte. Der Landfrauenverein hingegen übernahm das Waschen und Aufhängen der großen raumhohen Fenstergardinen des Bürgerhauses. Die beiden Kirchenchorsänger Bernd Adler und Walter Schmälzlin, Letzterer ist auch noch Mitglied im evangelischen Kirchengemeinderat, legten zusammen mit Reinhard Roser Hand an, um die Leinwand funktionstüchtig anzubringen. Den Vereinen stehen nun ideale Verhältnisse für die multimedialen Präsentationen bei Versammlungen und Vorträgen zur Verfügung.

Bei der Spendenübergabe (von links): Jutta Ziebold, Pfarrer Botho Jenne, Heike Hägle, Martin Fink und Ortsvorsteher Ralf Obergföll Foto: Schnabl

1172 Euro für Kirche

Aktion | Spende für »Kirche bleibt im Dorf« Herbolzheim (ws). Pfarrer Botho Jenne und Kirchengemeinderatsmitglied Jutta Ziebold haben für die Aktion »Die Kirche bleibt im Dorf« einen Scheck in Höhe von 1172 Euro überreicht bekommen. Es ist der Erlös des ersten Brogginger Weihnachtsdorfs, das im Dezember im Pfarrhof stattgefunden hatte. Die Idee zu diesem hatte Elternbeirat Dirk Hanser. Vereine und sonstige Institutionen nahmen daran teil und spendeten ihre Erlöse. Der Eltern-

beirat hat seinen Anteil dem evangelischen Kindergarten zur Anschaffung von Spielzeug zukommen zulassen. Ortsvorsteher und Vorsitzender des Heimatvereins Ralf Obergföll, Martin Fink vom Sportverein und Heike Hägle hingegen spendeten ihren Anteil, dessen Summe aus dem Verkauf an Speisen, Getränken, Selbstgestricktem und weiteren Geschenkartikeln zusammenfloss, für das Projekt »Die Kirche bleibt im Dorf«.

Kita-Vormerkung geht ab April nur noch online Herbolzheim führt ab 1. April eine Zentrale Vormerkung für Kindergarten- und Krippenplätze ein. Eine Vormerkung geht dann nur noch online. Herbolzheim (jg). Wie bereits andere Gemeinden im Ortenaukreis und im Kreis Emmendingen gibt es ab 1. April auch in Herbolzheim ein zentales Vormerkesystem für die Kitas. »Das bietet den Vorteil, dass der Prozess für die Eltern überschaubarer und transparenter wird«, erklärt Claudia Belgardt, die im Rathaus für die Kinderbetreuung zuständig ist. Statt den Anmeldetagen können Eltern sich vom 1. bis 30. April (in Zukunft im Januar und Februar) zentral über das Internet vormerken. Ab 1. April ist auf der Homepage der Stadt (www.stadtherbolzheim.de) ein Link mit weiteren Informationen zu finden. Nach einer kurzen Registrierung können Eltern dort die notwendingen Daten über sich und ihr Kind eingeben sowie drei Wunscheinrichtungen auswählen. Diese können auf Wunsch jederzeit wieder gelöscht werden. Eltern müssen ihren Aufnahmewunsch der Kita sechs Monate vor der gewünschten Aufnahme mitteilen, eine Ausnahme ist die Kita Glühwürmchen, dort ist eine Anmeldung bereits ab der Geburt möglich. Nach der Vormerkung entscheiden die Einrichtungen dann über die Aufnahme, die Zusage erfolgt frühestens sechs Monate vor dem gewünschten Aufnahmedatum. Bei der Vergabe spielen das Alter und der Wohnort der Kinder sowie Geschwisterkinder in den Einrichtungen eine Rolle. Zusagen müssen die Eltern innerhalb von zwei Wochen bestätigen. Sollte es in den drei ausgewählten Einrichtungen keinen Platz geben, werden die Eltern auf der weiteren Suche begleitet. Wer kein Internet hat, kann die zentrale Voranmeldung in einem der Rathäuser vornehmen, wo es gegebenenfalls auch Unterstützung von Ansprechpartnern gibt.

n Herbolzheim n Die Anmeldetage an der Emil-Dörle-Schule Herbolzheim (Realschule und Werkrealschule) sind am Mittwoch, 13. März, von 8.30 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 16.30 Uhr sowie am Donnerstag, 14. März, von 8.30 bis 12.30 Uhr. Auch Grundschüler der Klasse 4, die ein Beratungsgespräch in Anspruch nehmen wollen, müssen vorläufig angemeldet werden. so die Schule. Sie bittet bei den Anmeldungen um Vorlage der Formblätter 4, 5 und 7 der Grundschulempfehlung. n Der Ortsverein der Siedler, Eigentümer und Kleingärtner lädt auf Freitag, 15. März, um 19.30 Uhr zur Hauptversammlung ins Nebenzimmer des Gasthauses Schützen ein. Es werden unter anderem langjährige Mitglieder geehrt n Das Stillcafé ist am Dienstag, 12. März, von 15 bis 17 Uhr für stillende Mütter und ihre Kinder im Herbolzheimer Torhaus (hinterer Eingang vom Parkplatz) geöffnet.

BROGGINGEN n Die

Landfrauen aus Broggingen und Wagenstadt haben ihre Hauptversammlung am Samstag, 16. März, um 14 Uhr im Rathaussaal. Neben den Rechenschaftsberichten steht auch die Neuwahl des Vorstands an. Nach dem offiziellen Teil sind alle Mitglieder zu Kaffee und Kuchen eingeladen.


ETTENHEIM

Samstag, 9. März 2019

Kurier Seite 4

Arbeiten am Dorfbach Altdorf (red/fx). Bereiche des Altdorfer Dorfbachs sind vor Kurzem mit Grobschotter und Steinen aufgefüllt worden. Dies war laut einer Mitteilung der Ettenheimer Stadtverwaltung erforderlich geworden, weil die Fundamente der Mauer entlang des Bachs teilweise freigespült worden waren. Die Arbeiten hätte ein örtliches Bauunternehmen übernommen, sie seien vorher mit dem Fischpächter abgestimmt worden. Mit dem Pächter hat die Verwaltung besprochen, welche Vorkehrungen zum Schutze des Fischbestands zu treffen seien. So seien bei der Auffüllung zum Beispiel die Steine nicht einfach eingeschüttet, sondern mit dem Baggerlöffel aus geringer Höhe abgekippt worden, um neben dem Schutz der Tiere auch größere Verschmutzungen an den Hauswänden zu vermeiden. Durch das Auffüllen sei auch der Wasserstand erhöht worden, was den Fischen ein Ausweichen ermöglicht habe, erklärt die Stadtverwaltung.

n Ettenheim n Der Freundeskreis der Stadtkapelle lädt auf Montag, 11. März, ab 19.30 Uhr zur Hauptversammlung ins Probelokal ein. Neben Berichten stehen Neuwahlen auf der Tagesordnung. n Der Tauschring Kieselwerk trifft sich am Dienstag, 12. März, um 19 Uhr im AugustRuf-Bildungszentrum im Bienle. Interessentie sind willkommen und haben die Möglichkeit, sich über den Tauschring zu informieren und sich anzumelden.

WALLBURG

n Kaffee-Treff im Gemeindehaus St. Arbogast ist am Mittwoch, 13. März. Ulrike Jäck lädt an diesem Nachmittag laut Ankündigung dazu ein, Lach-Yoga kennenzulernen. Beginn ist um 15 Uhr. Wer für den Nachmittag einen Kuchen backen möchte, kann sich bitte bei Sylvia Hummel, Telefon 07822/78 09 06, oder Lioba Siefert, Telefon 07822/54 33, melden.

Der Vorstand der »Kulturschmiede Südbaden« (von links): Lars Hummel, Lukas Gänshirt, Versammlungsleiter Marco-Sharif Khan, Philipp Gänshirt, Mario Fehrenbach, sowie Michael und Jasmin Kern (rechts außen) mit Gründungsmitgliedern des Vereins Foto: Decoux-Kone

»Kulturschmiede« führt Rockcafé

Gründung | Neuer Verein will in Altdorf Musik und Kunst fördern / Konzerte soll es weiterhin geben Ettenheim ist um einen Verein reicher. Die »Kulturschmiede Südbaden« hat sich zum Ziel gesetzt, Kunst und Kultur, speziell die Musik, und die Literatur zu fördern. Der Verein übernimmt das Altdorfer Rockcafé. n

Von Sandra Decoux-Kone

Altdorf. Die aktuellen Betreiber Jasmin und Michael Kern haben zum Mai ihren Rücktritt angekündigt. Drei Jahre haben sie jedes Wochenende für Live-Musik im Rockcafé gesorgt. Jetzt möchten sie sich jetzt verstärkt der Familie widmen. Der Verein wird von den beiden aber unterstützt. Auf 26. April laden die Kerns zu einem Abschiedskonzert mit der Band »One Way Train« ein.

Dann geht der Betrieb nahtlos unter der Führung der »Kulturschmiede« weiter. Kunst und Kultur müsse in der Region stärker gefördert werden, sind sich die Vereinsgründer einig, die ab Mai eine Begegnungsstätte im Rockcafé mit einem breiten Veranstaltungsangebot schaffen wollen.

Regelbetrieb am Freitag und Samstag bleibt Freunde der Livemusik sollen nach wie vor auf ihre Kosten kommen. »Konzertmäßig wird es so weiterlaufen wie bisher«, betont der Vorsitzende Lars Hummel. Der Regelbetrieb sei nach wie vor freitags und samstags. Daneben sollen Ausstellungen von regionalen Künstlern, PoetrySlam-Veranstaltungen und Vorträge stattfinden.

In die Planungsevents wurden auch Workshops aufgenommen. »Wir haben hier ein wunderbares Equipment mit Bühne, Licht- und Tontechnik, das sich beispielsweise für Musik-Workshops oder Fotoshootings hervorragend eignet«, meinen die Macher der Kulturschmiede. Außerdem sollen auch Kinder und Jugendliche mit speziellen Veranstaltungen, etwa im Rahmen des Ferienprogramms, gefördert werden. »Uns ist es wichtig, Jugendliche verschiedener sozialer Herkunft an Kunst und Kultur heranzuführen«, so Hummel. Die »Kulturschmiede« arbeitet eng mit dem Jugend-MusikWerk Baden zusammen. Benefizveranstaltungen zugunsten sozialer Projekte sollen die Veranstaltungen der »Kulturschmiede« abrunden. »Wir haben den Verein gegründet, um zum einen das

Rockcafé nicht aussterben zu lassen, Inklusion und Integration zu fördern und zum anderen mehr Kulturveranstaltungen für alle in die Region zu bringen«, erklärt Hummel. Mitstreiter für sein ehrgeiziges Projekt hat er genügend.

Mitgliedsbeitrag liegt bei 30 Euro im Jahr Wer den Verein ideell und finanziell fördern möchte, bezahlt einen jährlichen Mitgliedsbeitrag von 30 Euro. Schüler, Studenten und Menschen mit Behinderungen bezahlen 20 Euro. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit eines frei wählbaren Förderbeitrags. Vereinsmitglieder sollen laut dem Vorstand Ermäßigungen bei der Miete des Rockcafés erhalten, das auch für private Feiern genutzt werden kann.

INFO

Das ist das Vorstandsteam 13 Gründungsmitglieder haben den Vorstand der »Kulturschmiede Südbaden« gewählt. Einstimmig wurde Lars Hummel zum Vorsitzenden bestimmt. Sein Stellvertreter ist Lukas Gänshirt. Das Amt des Schriftführers übernimmt Philipp Gänshirt, das des Kassierers Mario Fehrenbach. Anstelle von Beisitzern hat der Verein einen erweiterten Vorstand, die aus den Leitern interner Organisationsgruppen bestehen: Das Thekenteam wird von Marva BertelmannSexauer geleitet, das Marketingteam führt Mareike Dewitz und das Technik- und Booking-Team der Vorsitzende Lars Hummel.

Unruhe im Deutsch-Israelischen Arbeitskreis

Debatte | Einige Austritte beim DIA / Neue Vorsitzende war im Vorstand der JAfD n

Von Felix Bender

Ettenheim. Der Deutsch-Israelische Arbeitskreis (DIA) hat in den vergangenen Monaten einige Mitglieder verloren. Das liegt auch an der neuen Vorsitzenden Simone Schermann, die kurzzeitig im Vorstand der Vereinigung Juden in der AfD saß. Schon vor Schermanns Wahl zur neuen DIA-Chefin im Mai vergangenen Jahres waren deutliche Misstöne im Verein zu vernehmen. Bei der Hauptversammlung ließ Schermanns Vorgänger Martin Groß, immerhin seit 1999 im Amt, seinen Rücktritt und gleichzeitig seinen Austritt aus dem DIA erklären. Seine Begründung wurde damals verlesen: »Bei der nun schon lange anhaltenden politischen Situation in Israel und in den von Israel besetzten Gebieten sehe ich persönlich keine Möglichkeit, den Staat in irgendeiner Weise freundschaftlich zu unterstützen.« Seitdem haben es Groß einige Mitglieder gleichgetan und dem DIA, der in Ettenheim sitzt, den Rücken gekehrt. Darunter der ehemalige Schulamtsdirektor Achim Schwab,

der zeitweise auch Vorstandsmitglied war. Ihn habe schon länger »die Überloyalität zum Staat Israel« beim DIA gestört. »Man hatte das Gefühl, kritische Worte wären verboten.« Schermann habe »diese Linie

»

Auch wenn ich nicht auf derselben Linie bin, muss ich eine Partei, die nicht verboten ist, respektieren.« Robert Krais vom DIA

von Anfang an in aggressiver Weise weitergeführt«, sagt Schwab. Ihr Auftreten hätte dazu geführt, dass Ettenheims Ehrenbürgerin Margret Oelhoff die Hauptversammlung verließ und ihre Mitgliedschaft beendete. Schwab tat es ihr kurze Zeit später gleich. Robert Krais, Mitgründer, stellvertretender Vorsitzender

und für viele das Gesicht des DIA, bestätigt auf Nachfrage unserer Zeitung, dass es zu »einigen Austritten« gekommen sei, seit Schermann den DIA-Vorsitz übernommen hat. Ihren Kurs stellt er deshalb aber nicht infrage: »Man kann über die Regierung Israels diskutieren, wer aber den Staat als solchen in Zweifel zieht, für den ist der DIA nicht der richtige Verein.« Krais verweist darauf, dass der Arbeitskreis 1974 »auf zwei Säulen gegründet wurde«: die Erinnerungsarbeit und die Begegnungen mit Israel. Letzteres sei in den vergangenen Jahren in den Hintergrund gerückt. »Das wollen wir künftig ändern«, sagt Krais, »und auch die Belange der Juden in Deutschland wieder mehr in den Fokus unserer Arbeit rücken.« Schermann wird noch deutlicher: Wer Israel als Staat per se kritisiere, »begibt sich ganz vehement in Richtung des klassischen Antisemitismus«. Und: »Als DIA stehen wir natürlich uneingeschränkt zum Staat Israel.« Indes: Schermanns stringente Ansichten sind nicht das Einzige, an dem sich (ehe-

malige) Mitglieder stören. Was bei ihrer Wahl zur Vorsitzenden noch niemand ahnte: Die Freiburgerin sollte fünf Monate später, im Oktober 2018, Vorstandsmitglied der damals neugegründeten JAfD werden – der Jüdischen Bundesvereinigung in der AfD. »Als ich das mitbekommen habe, konnte ich es nicht glauben«, sagt Schwab. »Diese Verquickung ist furchtbar.« Auch Norbert Klein »wollte gleich aus dem DIA austreten«, als er von Schermanns Engagement in der JAfD hörte. »Die AfD hat im Bundestagswahlkampf dafür plädiert, die Erinnerungsarbeit an die Opfer des Nationalsozialismus einzustellen. Wie soll das mit den Werten des DIA zusammengehen?«, fragt der Vorsitzende des Historischen Vereins Geroldsecker Land. Allerdings hat Klein seinen ersten Impuls unterdrückt, um sich bei der nächsten Hauptversammlung Schermanns Motivation für ihren Eintritt bei der JAfD und auch die Meinung der anderen DIA-Mitglieder dazu anzuhören. Für ihn steht fest: »Sollte Frau Schermann bei ihrer Wahl gewusst haben, dass sie

Der deutsch-israelische Arbeitskreis wird derzeit auf eine harte Probe gestellt. Symbolfoto: dpa der JAfD beitreten wird, hätte sie das nicht verschweigen dürfen.« Er hätte sie dann nicht gewählt, sagt Klein. Krais hingegen steht zu Schermann: »Auch wenn ich nicht auf derselben Linie bin, muss ich eine Partei, die nicht verboten ist, respektieren.« Schermann selbst erklärt: »Als Historikerin, politisch interessierter Bürger und vor allem als in Deutschland lebende Jüdin mit zwei Pässen, wollte ich mir ein eigenes Bild machen.« Sie habe selbst Antisemitismus erfahren, auch in Freiburg – »und das nicht zu knapp«. Ihr Wirken in der JAfD habe sie nach rund zwei Monaten wieder beendet.

INFO

Die JAFD Die Juden in der AfD sind eine parteinahe politische Vereinigung, die am 7. Oktober 2018 von 24 jüdischen Mitgliedern der AfD gegründet wurde. Ein Hauptmotiv für die Gründung ist nach eigenen Angaben die »unkontrollierte Masseneinwanderung« junger Männer aus dem islamischen Kulturkreis mit »einer antisemitschen Sozialisation«. Der Zentralrat der Juden und andere jüdische Vereinigungen kritisierten die JAfD-Gründung.


KENZINGEN

Samstag, 9. März 2019

Kurier Seite 5

Anmeldetage am Gymnasium

Senioren fahren nach Triberg

Kenzingen (red/jg). Die Anmeldungen am Gymnasium Kenzingen für die Klassenstufe 5 des kommenden Schuljahrs sind am Mittwoch und Donnerstag, 13. und 14. März, jeweils von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr in der Verwaltung der Schule möglich. Die betreffenden Schüler sind auch zur Anmeldung willkommen, teilt das Gymnasium mit. Es kann zwischen Englisch oder Französisch als erster Pflichtfremdsprache gewählt werden. Die Eltern können sich dazu bei der Anmeldung beraten lassen. Mitzubringen sind die Formulare »Anmeldung an/ bei der weiterführenden Schule (Blatt 4, 5 und 7)« der Grundschule, die Geburtsurkunde (oder das Familienstammbuch) und nach Möglichkeit das ausgefüllte Anmeldeformular (Verteilung beim Infoabend oder auf der Homepage der Schule unter www.GymKenz.de zu finden). Weitere Informationen oder Terminvereinbarung für eine persönliche Beratung gibt es unter Telefon 07644/9 11 30.

Kenzingen (ws). Der Arbeitskreis Kultur und Soziales der Lokalen Agenda bietet am Mittwoch, 27. März wieder eine Busfahrt für Senioren, die in den Schwarzwald bis nach Triberg führt. Rollatoren können mitgenommen werden. Abfahrt ist um 12.15 Uhr beim Betriebshof der Firma Rist. Zustieg ist am ReweParkplatz um 12.20 Uhr, beim Rathaus um 12.25 Uhr, und bei Elektro Reber gegen 12.30 Uhr möglich. In Herbolzheim kann beim Gasthaus Dionysos um 12.50 Uhr und bei der Awo-Seniorenwohnanlage gegen 13 Uhr zugestiegen werden. Die Busfahrt mit Überraschungsprogramm kostet 15 Euro pro Person. Anmeldungen nimmt Marianne Tießler unter Telefon 07644/73 15 entgegen. Die Rückkehr wird gegen 19 Uhr erfolgen.

n Kenzingen n Das Seniorennetzwerk »50 Plus« organisiert am Dienstag, 12. März, eine Zugfahrt zur Basler Burefasnet mit Trommlern, Pfeifern und jede Menge Guggenmusiken. Treffpunkt ist am Bahnhof um 10.15 Uhr. Telefonische Anmeldung: Christel Benzin (07644/76 05). n Der Kleintierzuchtverein hält seine Hauptversammlung am Samstag, 23. März, um 20 Uhr im Vereinsheim ab. Ehrungen und Neuwahlen stehen an.

HECKLINGEN

n Neue Zumba-Kurse finden beim Sportverein in der Grundschul-Sporthalle statt. Begonnen wird am Montag, 25. März, mit Kurs eins um 18 Uhr. Kurs zwei ist um 19.15 Uhr. Fragen und Anmeldungen per E-Mail an sina-hug@gmx.de.

Der Seniorenbeirat will die Belange Älterer in der Poltik stärker berücksichtigt sehen und somit mehr Ältere zum Wählen animieren (von links): Cornelia Wangler, Hanns-Heinrich Schneider, Angelika Isele-Mayer Foto: Göpfert

Mehr Ältere an die Wahlurne

Beteiligung | Seniorenbeirat verschickt Fragebögen für Kommunalwahl an die Fraktionen Die Mitglieder des Kenzinger Seniorenbeirats wollen mehr Ältere zum Wählen anregen. Deshalb fragen sie zur Kommunal- und zur Europawahl die Fraktionen, was sie speziell für Senioren tun wollen. Denn diese seien selten Thema in der Politik. n

Von Julia Göpfert

Kenzingen. Zwar seien nicht wenige Gemeinderäte oft selbst Senioren, aber eine Politik, die sich speziell mit den Belangen älterer Menschen auseinandersetzt, gebe es nicht. Wobei Kenzingen mit dem Seniorenforum und dem Seniorenbeirat noch vergleichsweise gut aufgestellt sei, erklärt der Seniorenbeauftragte Hanns-Heinrich Schneider. Er bittet deshalb die einzelnen Fraktionen, sich bis zum

26. April Gedanken zu machen, wie sie das Thema Senioren in der nächsten Legislaturperiode verstärkt in den Gemeinderat einbringen und dem Lebenumfeld der Senioren mehr Aufmerksamkeit schenken wollen. Dafür solle jede Fraktion ihre eigenen Ideen entwickeln, betont Schneider. Zudem möchte der Seniorenbeirat wissen, ob der Gemeinderat eine Seniorenumfrage wie in Herbolzheim oder Waldkirch unterstützen würden, wie eine größere Barrierefreiheit möglich wäre und wie die Fraktionen auf zukünftige demografische Entwicklungen reagieren wollen (siehe Infokasten). Mit einer Politik, die auch die Anliegen der Älteren berücksichtigt und sie dauerhaft konstruktiv einbezieht, erhofft sich Schneider wieder mehr von ihnen zum Wählen zu animieren. Auf ihre Erfahrung könne man nicht verzichten. »Gerade die ältere

Generation weiß am besten, was es heißt im Frieden zu leben – und dass dieser nicht selbstverständlich ist. Deshalb ist es wichtig, gerade in politisch schwierigen Zeiten die Politik nicht möglichen Protestbewegungen zu überlassen.« Auch in Hinsicht auf die nachfolgenden Generationen sei es wichtig, dass die Senioren sich an den Wahlen beteiligten – sei es Europa- oder Kommunalwahl. Er weißt dabei auch explizit auf die Möglichkeit der Briefwahl hin. Und eines ist Schneider ebenfalls wichtig zu betonen: »Wir richten uns mit unserer Anfrage nicht gegen nachfolgende Generationen. Im Gegenteil: Wir hoffen, dass auch die Jugendpflege in Kenzingen sowie Eltern und Lehrer etwas unternehmen, um junge Menschen an die Wahlurnen zu bekommen.« Damit alle Generationen gleichermaßen deutlich machen, dass ihnen die Demokratie ein Anliegen ist.

Mehr Kandidaten als Listenplätze Von Werner Schnabl

Kenzingen. Mit gestärktem Optimismus geht der CDUStadtverband in den bevorstehenden Kommunalwahlkampf. Bei der Nominierung stellten sich mehr Kandidaten zur Wahl als Listenplätze zur Verfügung stehen. Gemeinsam mit den gewählten Vertretern will der bisherige Fraktionsvorsitzende Eberhard Aldinger den Wahlkampf engagiert angehen. Priorität bei den Themen genießen die Stadtentwicklung, Kinder und Jugendliche, Vereinsförderung, eine seniorengerechte Stadt und die Bürgernähe.

Sechs alte Hasen und sieben Neulinge für Kenzingen In der Kernstadt kandidieren: Eberhard Aldinger, der bereits seit drei Legislaturperioden als Stadtrat tätig ist. Ralf Stumpf blickt auf zwei Amtszeiten zurück. Birgit Hornecker, rückte nach und wurde vor fünf Jahren wiedergewählt. Für Christian Brehm, Petra Larsch, Florian Leibl, Albrecht Motz, Tobias Nadler, Thorsten Mattmüller und Karl Weiß ist die Nominierung Neuland. Monique von Essen,

Kenzingen hat 10 128 Einwohner (Stand: Juni 2018), davon sind 2031 Senioren im Alter zwischen 65 und 100 Jahren, also etwa jeder fünfte Einwohner. Ihnen stehen 1145 Kinder im Alter zwischen null und elf Jahren gegenüber. Allerdings wird sich diese Verhältnis bis ins Jahr 2030 hinein noch einmal ändern – und zwar im gesamten Kreis Emmendingen. Aktuellen Hochrechnungen zufolge wird der Anteil der Über-65-Jährigen dann mehr als 27 Prozent betragen. Der Anteil der Hochbetagten (über 85 Jahren) wird sogar um 131 Prozent zunehmen, mehr als in jedem anderen Landkreis Baden-Württembergs.

Kommunalwahl | SPD legt Kandiaten fest

Olga Lingor und Valeriu Schidlitz kandidieren zum zweiten Mal.

Für alle drei Ortsteile haben sich Kandidaten gefunden In Bombach tritt Nadine Bender erstmals für den Gemeinderat an. Ortsvorsteher Bruno Jägle hat seit zehn Jahren Ratserfahrung. Bernhard Striegel vertritt den Ortsteil Hecklingen seit ebenfalls zwei Amtsperioden. Hubert Herr will nach dreimaliger Kandidatur erstmals den Einzug schaffen. Bernd Hensle steht für die CDU in Nordweil erstmals auf der Kandidatenliste. Ausscheiden werden nach jeweils zehn Jahren Gemeinderatstätigkeit Paul Weiß aus Hecklingen und Martin Götz aus Nordweil. Das Ziel des CDU-Stadtverbands ist klar definiert. Eberhard Aldinger will mit seiner Mannschaft wieder die stärkste Fraktion im Parlament stellen, nachdem vor fünf Jahren noch der Verlust eines Sitzes zu beklagen war. Dies führte der Fraktionsvorsitzende auf die nicht voll ausgeschöpfte Kandidatenliste zurück. Von 13 möglichen Kandidaten stellten sich damals nur neun der Wahl.

So viele Senioren gibt es

n Die nächste Skat-Runde des Seniorennetzwerks »50 Plus« ist am Dienstag, 19. März, von 14.30 bis 16.30 Uhr im Besprechungszimmer des Kreisseniorenzentrums Sankt-Maximilian-Kolb. Alle Damen und Herren, die das Skatspielen erlernen möchten, sind eingeladen, so die Ankündigung. Ansprechpartner ist Eckhard Wett unter Telefon 07644/13 27. n Das Kunsthaus Strobel beendt am Freitag 22. März, ab 19 Uhr in der Wiesenstraße 7b seine kulinarisch-literarische Deutschlandreise. Mit dem Motto aus RheinlandPfalz »Wir machen’s einfach« und dem saarländischen »Großes entsteht immer im Kleinen« geht die Gourmet-Tour durch alle 16 Bundesländer mit Festschmaus und informativen Hintergründen zu Ende. In drei Jahren wurde die Vielfältigkeit des Landes im wahrsten Sinne erlebt und genossen. Informationen: Telefon 07644/5 58 87 66.

»Gut aufgestellt«

Gemeinderat | CDU will stärkste Kraft werden n

INFO

n Kenzingen

Was ist Raum? In der Kenzinger Galerie Thomas Menzel wird am Sonntag, 10. März, um 11 Uhr die Ausstellung »Sich wandelnder Raum« eröffnet. Die Werke von Chris Popovic und Ludwig Quaas thematisieren räumliche Entwürfe mit Hilfe der Topografie von Landkarten, der Darstellung von Häuserfassaden, Wohnräumen und Fenstern. Räume füllen und leeren sich, der Rauminhalt vermittelt Atmosphäre; Stimmungs-, Klang- und Farbbilder in unterschiedlichsten Formen, so die Ankündigung. Die Einführung übernimmt Antje Lechleiter, die Werke können bei freiem Eintritt bis zum 30. März besichtigt werden. Außerdem wird Stefan Tolksdorf am Mittwoch, 27. März, um 19 Uhr einen Vortrag über »Das Fenster in der Kunst« halten. Foto: L. Quaas

Kenzingen (ws). Bisher waren vier gewählte SPD-Vertreter im Gemeinderat. Die Quartettstärke zu halten, ist das Mindestziel, wie Fraktionsvorsitzender Bruno Strobel nach der Nominierungskür verlauten ließ. Gegen den einen oder anderen Sitz mehr wäre nichts einzuwenden. Die Liste für die Kernstadt ist komplett, in Bombach und Hecklingen wird jeweils ein Namenfeld leer bleiben. Nicht alle Vorstellungen bei der Kandidatenbesetzung konnten umgesetzt werden. Doch mit der endgültigen Festlegung sieht sich auch die Ortsvereinsvorsitzende Elke Curths-Müller gut aufgestellt. Viele neue Gesichter, einige altbewährte Stimmensammler und ein ratserfahrenes Trio stehen für Ausgewogenheit. Elisabeth Beha scheidet mit Ablauf dieser Wahlperiode aus familiären Gründen aus. Die Versammlung einigte sich auf den Wahlmodus »verbundene Einzelwahl«. Dabei wurde der SPD-Satzungsbeschluss eingehalten, alternierend einen Mann und eine Frau vorzuschlagen. In der Kernstadt steht für die Sozialdemokraten Madeleine Oelze als Spitzenkandidatin bereit. Sie kam als Nachrückerin in den Rat und will sich als Mutter von vier Kindern auch für die Angelegenheiten des Nachwuchses einsetzen. Franz Ehrhardt strebt

eine weitere Legislaturperiode genauso an wie Bruno Strobel, der bereits Mitte der 1990er-Jahre in den Gemeinderat gewählt wurde. Einen Trumpf will die SPD mit ihrer jungen Garde ausspielen. Drei Mitstreiter um die Sitzvergabe sind unter 20 Jahre, zwei knapp darüber. Für sie ist das Kandidatenkarussell Neuland. Einige überzeugte SPD-Kommunalinteressierte kandidieren bereits zum wiederholten Mal so wie Christine Karpf und Tobias Lander. In Hecklingen stehen die beiden derzeit amtierenden Ortschaftsräte auf der Stadtratsliste, in Nordweil ist Jan Kaukerat wählbar. Leider fand sich im kleinsten Ortsteil Bombach niemand, der sich in der SPD einbringen wollte.

INFO

Kandidaten Gemeinderatswahl Kenzingen (Reihenfolge Stimmzettel): Madeleine Oelze, Franz Ehrhardt, Özlem Bay. Bruno Strobel, Diana Becker. Daniel Pommeranz, Felicitas Henschel-Kreutz, Karl-Heinz Bastuck, Christine Karpf, Leon Burkhart, Jürgen Beißinger, Tobias Lander, Alfred Höhnen n Nordweil: Jan Kaukerat n Hecklingen: Robert Arnitz, Silke Schott

n


KREIS EMMENDINGEN

Samstag, 9. März 2019

Kurier Seite 6

SV Broggingen macht Theater

Zwei Autos aufgebrochen

Broggingen (red/jg). Auch in diesem Jahr hat die Theaterwerkstatt des SV Broggingen wieder ein Mundartstück einstudiert. »Emil für dich« ist eine Komödie in drei Akten von Ute Tretter-Schlicker vom Theaterverlag Rieder. Die erste Aufführung findet am Samstag, 9. März, die zweite am Samstag, 26. März, in der Lerchenberghalle statt. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr. Am Dienstag, 12. März, ab 18 Uhr gibt es im Sportheim einen Vorverkauf von Platzkarten für die zweite Aufführuing. Zudem gibt es noch karten an der Abendkase, erklärt der Verein.

Kenzingen (red/jg). Auf dem Parkplatz des Nachtallmendsees sind am Dienstag zwischen 10.45 und 11.25 Uhr, sind bei zwei Autos die Scheiben eingeschlagen und zwei Geldbörsen entwendet worden. In diesem Zusammenhang fielen im Tatortbereich zwei männliche Personen und ein silberfarbener VW Golf mit Freiburger Zulassung auf. Weiterführende Hinweise nimmt das Polizeirevier Emmendingen unter Teleofn 07641/58 20 entgegen.

n Herbolzheim n Zur

Hauptversammlung lädt die Freiwillige Feuerwehr Abteilung Herbolzheim auf Samstag, 23. März, ab 19.30 Uhr ins Feuerwehrgerätehaus Herbolzheim ein. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Berichte, Ehrungen, Entlastungen sowie die Wahlen von Schriftführer, Kassierer, vier Beisitzern und Kassenprüfern für das Jahr 2019.

n Rheinhausen n Der

Tennisclub Weiß-Blau Rheinhausen lädt zur HAuptversammlung am Freitag, 15. März, ins Clubheim ein. Beginn ist um 19.30 Uhr. Auf der Tagesordnung stehen neben den Vorstandsberichten Neuwahlen des zweiten Vorsitzenden, der Kassiererin und des Jugendwarts.

Revierförster Bernhard Baumann (vorne links) und Frieder Hepperle, Leiter des Forstbezirks Waldkirch, besichtigen die Schäden des Waldbrands, im Hintergrund beseitigt ein Feuerwehrmann der Freiwillligen Feuerwehr Simonswald die für die Brandbekämpfung ausgerollten Schläuche Foto: LRA Emmendingen/Ulrich Spitzmüller

Waldbrandgefahr ist hoch

Vegetation | Landratsamt Emmendingen warnt vor fahrlässigem Umgang mit Feuer Eine Waldbrandgefahr verbinden die meisten nur mit heißen Sommern. Doch gerade die lange Trockenheit mit den frühlingshaften Temperaturen im Februar, fehlende Niederschläge und leichte Winde sorgen für Bedrohung. Von Ulrich Spitzmüller

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Kreis Emmendingen. »Die derzeitige Witterung darf nicht unterschätzt werden«, betont Martin Schreiner, Leiter des

Kreisforstamts Emmendingen. Die Forstverwaltung rät deshalb dringend zur Vorsicht. »Die meisten Waldbrandschäden entstehen durch Fahrlässigkeit im Umgang mit Feuer. Mit Feuer im Wald ist immer sehr vorsichtig umzugehen, trotz der winterlichen Jahreszeit. Von den Feuchteverhältnissen im abgeworfenen Laub haben wir Trockenverhältnisse wie im Sommer. Besonders an den schon ausgetrockneten Sommerhängen besteht hohe Waldbrandgefahr.« So entwickelte sich auch der Waldbrand vergangene Woche in Nonnenbachtal, einem Seitental bei Obersimons-

wald, an einem Sommerhang, an dem zwei Wochen zuvor sogar noch Schnee lag. Dürres Gras und das trockene Laub lieferten dem Feuer gutes Nahrung, so dass es sich über einen steilen Hang in einem Eichenwald hinauffressen konnte. Zwei Hektar Fläche waren betroffen, 120 Helfer von Feuerwehr und DRK im Einsatz, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Schreier macht deshalb klar: »Erst wenn sich frisches Gras am Waldboden zeigt, wird es im Wald wieder zu einer Entspannung führen, aber bis dahin werden noch viele Wochen vergehen.«

INFO

Waldgesetz Sowohl im Kreis Emmendingen als auch im Ortenaukreis herrscht laut Landeswaldgesetz vom 1. März bis zum 31. Oktober ein absolutes Rauchverbot im Wald. Auch bei Fahrten durch ein Waldgebiet dürfen keine Kippen aus dem Fahrzeug geworfen werden. Für den Ortenaukreis geht man aber aktuell noch nicht von einer erhöhten Waldbrandgefahr aus, teilte das Landratsamt auf Nachfrage unserer Zeitung mit. jg

Diskussion über Landwirtschaft Herbolzheim (red/jg),. Die SPD lädt zu der Veranstaltung »Nachhaltige Landwirtschaft – aber wie?« am Montag, 11. März, um 20 Uhr ins Torhaus (Hauptstraße 60) nach Herbolzheim ein. Georg Nelius, SPD-Mitglied des Landtags und Fraktionssprecher für Agrarpolitik und Verbraucherschutz, will mit den Teilnehmern diskutieren. Themen sind dabei unter anderem der Einsatz von Glyphosat, nachhaltige Landwirtschaft und Digitalisierung. »Wir leben mit großflächigem Maisanbau, riesigen Spargel- und Erdbeerfelder in der Rheinebene, Weinbau, Obst-und Beerenanlagen in der Vorbergzone, darüber wollen wir mit Nelius sprechen«, so die Ankündigung. Thematisiert werden sollen auch die wachsenden Herausforderungen für die Landwirtschaft durch Klimawandel und Bevölkerungswachstum.

Gefühlt war das ganze Dorf da

Fasent | »Wagestadter Pflümesitzung« mit 250 Akteuren

Ortenau Spezial! 1.49

Ortenauer Bauernschinken eine saftige Spezialität, leichte Rauchnote, 100 g

0.59

Frische Fleischwurst im Ring 100 g

Frische Lyoner

0.59

auch für Wurstsalat geschnitten, 100 g

2 PACKUNGEN

5.00 Zapf Geflügelhof Bandnudeln

verschiedene Ausformungen, Black Forest still oder medium 2 x 500-gPackung 2 x 6 x 1-L-Flaschen zzgl. 6,60 € Pfand (1 L = € 0,58)

5.49

Bauhöfer’s Schwarzwaldmarie Lager hell

Packung mit 6 x 0,33-L-Flaschen zzgl. 0,48 € Pfand (1 L = € 2,77)

4.99 Durbacher Kochberg Grauburgunder Q.b.A., trocken, 0,75-L-Flasche (1 L = € 6,65)

6.99

Wagenstadt (ws). Der Ausnahmezustand war vorprogrammiert: 250 Dorfkarnevalisten standen bereit, um die »Wagestadter Pflümesitzung« zu meistern. Gefühlt saß der Rest des 1000-Seelen-Dorfs in der proppenvollen Sporthalle und genoß das mehr als vierstündige Spektakel. Die Baustellenhalle wandelte sich in einen Fasnettempel, stellte Obernarr Sebastian Huber fest, der sogleich die »süßen Früchtchen« der Rot-Schwarzen-Garde und danach die blau-weißen Teenager als optische Blickfänge anpries. »D’Bott« zelebrierte erneut das Wagenstadter Hochamt. Hinter der bimmelnden Beamtenperson steckte Traudel Höhn. Zu den Tanzeinlagen gehörte der schaurig anmutende »Hexetanz« und der Gardetanz, den die »MC-Mopedli Wagenstadt« mit Vollgas und Vollbremsung vorführte. Taktvoll mit Geklöppel ohne Ende ließ das »Drum-herumQuartett» die Stöcke auf die Barhocker schwingen. Die Guggemusiker der »PflümeQuätscher» konnten diese Geräuschkulisse noch gewaltig

steigern. Jede Menge schräger Töne prasselten auf das Publikum darnieder. Eine gute Figur gaben die SG-Aktiven ab, die als »Die Guten« und »Die Bösen« auftraten und auf dem Surfbrett Balance bewiesen. Wie man auf diskret »den Alten« um die Ecke bringt, verriet die Ladyin-Black-Formation »Schwarze Witwen«. In andächtigen Trauerliedern würdigten sie ihren Verblassten.

Auch Bürgermeister und Ortsvorsteher machten mit In »Erna und der Bürgermeister« mimte der ehemalige Bürgermeisterkandidat Thomas Groß den Verwaltungsmenschen, der aktuelle Bürgermeister Thomas Gedemer schlüpfte in die Rolle einer biertrinkenden und schnapseinflößenden Vergreisten. Die Feuerwehr wurde gleich zu mehren Einsätzen alarmiert: zur Brandbekämpfung, dem daraus resultierenden Wasserschaden, einer Tierrettung und schließlich war da

noch eine einzuleitende Geburt. Die Girls »Montags kann ich« erinnerten an die 80erJahre. Die Tücken bei der Platzwahl im beengten Kino beinhaltete die PantomimenParodie. Zwischen zwei jung Verliebten übermittelten ein Groupie-Paar, zwei Girlies und ein Vampier deren Zutraulichkeiten. Missverständnisse natürlich vorprogrammiert. Wenn Gedärme unfreiwillig dröhnen, dann kostet »Das große Geschäft« bisweilen eine Stange Geld. Notgedrungen musste ein Betroffener Schmiergelder für die Rolle berappen. Vom Säbelrasseln bis zur Meuterei, die Gardemädels beeindruckten mit ihrem Piraten-Showtanz. Vor dem großen Finale verwandelte sich die Pflüme-Sitzung in ein wahres Tohuwabohu, alles in »Grün, Grün, Grün«. Schrittkombinationen waren dem Zufall überlassen, aber trotzdem gekonnt. Diesmal stahl Ortsvorsteher Thomas Hofstetter dem gleichnamigen Schultheiß Thomas Gedemer die Show. Auch diese Vorstellung kam um eine Zugabe nicht herum.

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Auf der Erfolgsleiter angekommen: die Damen von »Montags kann ich«

Foto: Schnabl


Woche 10 Woche 10

Lokales Samstag, 9. März 2019 Samstag, 9. März 2019

Seite 7 Seite 7

Straßensanierung und Einzelhandel waren Anlass zu nachdenklichem Fastnachtstreiben in Kenzingen Foto: Thürling

Steuerte ganz schön zur musikalischen Beschallung bei: einer der 14 Motivwagen beim Altdorfer Umzug.

Diese Hexenschar war auf dem Umzug in Rheinhausen anzutreffen. Foto: Meier

Der Grafenhausener feierten 55-Jähriges: Aus der Ehrenkutsche grüßte der Hexenclub, dessen Mitglieder die Zunft einst aus der Taufe gehoben haben. Foto: Decoux-Kone

Fotos: Decoux-Kone

Fasent geht allerorten bunt zu Ende

Bei den zahlreichen Umzügen in der Region haben die Narren noch einmal alles gegeben. Zahlreiche Erwachsene und Kinder auf Gutsele-Jagd genoßen das bunte Treiben am Straßenrand – auch wenn die Umzugsteilnehmer ihnen manchmal den ein oder anderen Schabernack spielten.

Diese Hexe war auf dem Umzug in Hecklingen anzutreffen. Foto: Ehrmann

In Rust fallen traditionell am Fasentdienstag die Narren ein. Foto: Decoux-Kone

Gute Laune herrschte auf allen Umzügen, auch bei dem in Bleichheim. Foto: Ehrmann

Natürlich war beim Kappler Umzug auch das Ortsjubiläum in diesem Jahr Thema. Foto: Decoux-Kone

Die »Rhinwaldmaidli« waren in Kappel als Schildkröten unterwegs. Foto: Decoux-Kone

Dieser Umzugsteilnehmer protestierte in Ringsheim gegen zu viele Steuern. Foto: Mutz

Die Bürgergarde bereitet sich auf die Kenzinger Zehni-Mess vor: Der Spieß Thomas Pfeifer (rechts) meldet dem ersten Offizier Steffen Ghani (links, vorne) Vollzähligkeit. Der Abmarsch vom Rathausplatz zum Austragungsort der Zehni-Mess in die alte Turn- und Festhalle steht bevor. Foto: Schnabl

Auch beim Herbolzheimer Umzug war viel geboten: Die LaueBriggle Hexen zeigten dem Publikum eindrucksvoll ihr artistisches Können. Foto: Thürling


Kurier Seite 8

KIPPENHEIM / ETTENHEIM

Am 28. Februar gab es im Ettenheimer Erlenried Bodenfrost und minus 5 Grad. Tagsüber kletterten die Temperaturen dann auf fast 20 Grad. Foto: Wetterstation

Acht Tage wie im Frühling

Wetterbericht | Februar war fast vier Grad wärmer als üblich / Nur schwacher Wind

Der vergangene ist einer der wärmsten Februare der vergangenen Jahre gewesen. Um 3,7 Grad zu warm war der Monat. Teilweise wurde schon die die Frühlingsmarke von 15 Grad überschritten. Ettenheimmünster (red/fx). Der Wintermonat Februar zeigte sich in diesem Jahr überhaupt nicht von seiner winterlichen Seite. Nach dem etwas wechselhaften Monatsanfang setzte sich immer milderes Frühlingswetter mit viel Sonnenschein im Münstertal durch. Mit einer Mitteltemperatur von beachtlichen 5,7

Grad war der Februar laut Aufzeichnungen der Wetterstation Ettenheimmünster um 3,7 Grad zu warm. An 18 Tagen gab es Temperaturen von mehr als 10 Grad, an acht Tagen wurde gar die Frühlingsmarke von 15 Grad überschritten. Am wärmsten zeigte sich der 28. Februar, da kletterte die Temperatur bis auf 19,6 Grad in Ettenheim und auf 16,1 Grad auf dem 700 Meter hohen Hünersedel. Auch die Nächte blieben viel zu mild für einen Februar. 16 Nachtfröste gab es insgesamt, an 22 Tagen wurde Bodenfrost verzeichnet. Am frostigsten war die Nacht zum 6. Februar mit minus 5,6 Grad im Tal und bis zu minus 10

Grad auf dem Hünersedel. Die Sonne strahlte beachtliche 64 Stunden länger ins Münstertal als sonst in einem Februar. Es war somit der zweitsonnigste Februar in den vergangenen 26 Jahren. Nur 1998 lachte die Sonne mit 158 Stunden noch öfters. Zudem verabschiedete sich der Februar dieses Jahr viel zu trocken. Mit insgesamt gerade einmal 18,3 Litern in Ettenheimmünster und 28,6 auf dem Hünersedel verbuchte die Wetterstation nur 32 Prozent der üblichen Niederschlagsmenge. Nur an neun Tagen im Februar fiel messbarer Niederschlag. Am 2. Februar fiel die höchste Tagesmenge (sieben Liter).

INFO

Wind und Schnee Nur schwach bis mäßig wehte der Wind im Februar durchs Tal. Am 6. Februar gab es die stärkste Windböe mit bis zu 48 Stundenkilometern im Tal und 70 Stundenkilometern auf den Höhen des Hünersedels. Schnee, der sonst für diese Jahreszeit durchaus üblich ist, gab es im Februar nur noch auf den Schwarzwaldhöhen. Am 1. Februar lag die weiße Pracht noch 30 Zentimeter hoch auf dem Hünersedel.

Kita hat Platz für weitere zwölf Kinder

Betreuung | Umbau in Schmieheim kostet rund 20 000 Euro / Warteliste vermieden n

Von Irene Bär

Schmieheim. Politische und Kirchengemeinde können aufatmen: Der neue Gruppenraum im Schmieheimer Hanna-Baumann-Kindergarten ist fertig. Ab sofort ist dort Platz für bis zu zwölf weitere Kinder. Die Alternative wäre eine Warteliste gewesen. So war auch Jochen Dietz als Kindergartenbeauftragter der evangelischen Gemeinde als Träger der Kita froh über die schnelle Lösung. Im Mai vergangenen Jahres hatte sich bei einer Kuratoriumssitzung gezeigt, dass es eng wird mit den Kapazitäten in der Gesamtgemeinde – vor allem in Schmieheim, wie Bürgermeister Matthias Gutbrod sagte. So ent-

Zur Einweihung des neuen Gruppenraums verteilte Bürgermeister Matthias Gutbrod Obst an die Kinder, auch zur Freude von Kita-Leiterin Brigitte Gulbinsky und Ortsvorsteher Michael Hartmann. Foto: Decoux-Kone stand die Idee, in Schmieheim eine Kleinkindgruppe für Drei- bis Sechsjährige im Bestand einzurichten.

Damit aus dem sogenannten Künstler- ein Gruppenraum werden konnte, waren verschiedene Umbauarbeiten

notwendig. Ein zusätzlicher Wickelbereich musste her und der Sanitärbereich erweitert werden. Die Bauzeit belief sich auf knapp zwei Monate und war eine Punktlandung, wie Gutbrod sagte. Der Vorlauf sei indes länger gewesen, weil mehrere Behörden und Gremien zustimmen mussten. Die Gesamtkosten für die Umbauarbeiten bezifferte Gutbrod auf etwa 20 000 Euro. Im Vorfeld der Erweiterung wurde eine neue Küchenzeile eingerichtet, die kostete weitere 10 000 Euro. Das Geld kommt von der politischen Gemeinde, der das Kindergartengebäude gehört. Auch personell wird erweitert: Zum Team stößt eine weitere Erzieherin in Vollzeit.

Auch der Nachwuchs ist erfolgreich

Hauptversammlung | Kippenheimer Kleintierzüchter sind stolz auf das Erreichte Kippenheim (ae). Das vergangene Jahr ist für den Kippenheimer Kleintierzuchtverein in ruhigen Bahnen verlaufen. Vorsitzender Werner Hug zog bei der Hauptversammlung ein positives Fazit. Mit Freude und Herzblut gehen die Kaninchenzüchter ihrem Hobby nach, fahren auf Bundes-, Landes- und Kreisebene beachtliche Erfolge ein, allen voran Karlheinz Disch und Tochter Nicole. Bei der Bundesrammlerschau in Halle belegten beide vordere Plätze, berichtete Zuchtwart Gerhard Schmidt. Bei der Landeskaninchenschau in Offenburg wurden Nicole Disch und Jungzüchterin Melissa Junker Landesmeisterinnen. Bei der Kreisschau in Ettenheim wur-

den die Senioren zum sechsten Mal in Folge Vereinskreismeister, auch die jungen Züchter waren erfolgreich. Ebenso wie Karlheinz und Nicole Disch bei der deutschfranzösischen Ausstellung in Illkirch-Grafenstaden. Höhepunkt im Zuchtjahr war die eigene Lokalschau im Festhallenkeller. Sie erfreut sich sowohl bei Züchtern als Besuchern großer Beliebtheit und ist über die Region hinaus bekannt ist, wie Bürgermeister Matthias Gutbrod feststellte. Neben dem Zuchtbetrieb hatten die Vereinsmitglieder einiges zu tun. Laut Schriftführerin Hildegard Lemke standen unter anderem Arbeitseinsätze auf der Zuchtanlage an. Ein großer

Erfolg war auch die Teilnahme beim Kippenheimer Tag auf der Landesgartenschau, bei dem sich der Verein äußerst engagiert zeigte. Hinzu kamen viele Besuche von Lokalschauen befreundeter Vereine sowie die Teilnahme an der Züchterschulung des Kreisverbands.

17 Tiere mehr als im Vorjahr Gerne besucht von den Kindern wird der Termin beim Kleintierzuchtverein im Rahmen des Ferienprogramms. Unter dem Motto »Alles rund ums Häschen« lernen die Mädchen und Jungen den Umgang und die Pflege der

Kaninchen, wobei auch das Spielen nicht zu kurz kommt. Jugendleiterin Nicole Disch freute sich über Neuzugang Tim Klöpfer, zusammen mit Melissa Junker verfügt der Verein damit über zwei erfolgreiche Jungzüchter, sie wurden auf Anhieb Vereinsmeister bei der Landesschau. Bei den Kreisvereinsmeisterschaften sicherten sie sich beide zudem den ersten Platz. In ihrer Funktion als Zuchtbuchführerin berichtete Hildegard Lemke von der Eintragung von 215 Rassekaninchen aus verschiedenen Rassen und Farbenschlägen, das sind 17 Tiere mehr als im Vorjahr. Die entsprechende Anzahl der Kaninchen hat Tätowart Karlheinz Disch tätowiert.


KIPPENHEIM / MAHLBERG

Samstag, 9. März 2019

Kurier Seite 9

Jetzt entscheiden die Gerichte

Kommentar

DYN A5 | Ettenheim und Mahlberg finden keinen gemeinsamen Nenner / »Durch alle Instanzen«

Von Felix Bender

Der DYN A5-Zweckverband hat sich vergangene Woche erwartungsgemäß nicht auf eine Satzungsänderung einigen können. Damit ist klar: Das Gewerbegebiet muss weiter auf einen Bebauungsplan warten – und zwar möglicherweise jahrelang. n

Missklang

Von Felix Bender

Ettenheim/Mahlberg. Mahlberg, das ist nun amtlich, tritt den Gang vor Gericht an – »wenn nötig durch alle Instanzen«, machte Bürgermeister Dietmar Benz bei der Sitzung im Palais Rohan noch einmal deutlich. Die Stadt will bekanntlich prüfen lassen, ob das Landratsamt zurecht fordert, die Einstimmigkeitsregelung in der DYN A5-Satzung durch Mehrheitsbeschluss zu ersetzen. Denn damit könnte Ettenheim mit seiner 4:3-Stimmenmehrheit gegen den Willen des Zweckverbandspartners den von Mahlberg ungeliebten Bebauungsplan in Rechtskraft setzen.

Blick von Orschweier Richtung DYN A5 und Pelletwerk: Was erwartet die Anwohner in der Zukunft?

brennung) und wies wiederholt darauf hin, dass sechs Hektar im östlichen Teil des Gebiets (Rittmatten II) brach lägen. Allein die Grundstücke hätten einen Wert von mehr als drei Millionen Euro. Zudem »müssen wir Arbeitsplätze und Steuereinnahmen an uns vorbeiziehen lassen, weil wir kein Baurecht haben«. Dass dies notwendig sei, um handlungsfähig zu bleiben, zog Benz in Zweifel: »Nach unserer Einschätzung gibt es keine Pflicht, einen Bebauungsplan aufzustellen.« Auch Metz’ Hinweis, die Übertragbarkeit von LärmkonUns stehen jahrelange tingenten, wie sie Prozesse bevor.« der Entwurf zulasse, diene »dem Andreas Ruder, Mahlberg Schutz der Menschen«, widerverbalen Schlagabtauschs ist sprach Benz: »Es geht doch hinlänglich bekannt. Metz nur darum, den Betrieben ein sprach von »blutleeren Erpres- Maximum an Geräuschemissungsversuchen« gegenüber sionen zuzugestehen.« Die dem Pelletwerk-Betreiber, bisherigen Gespräche mit der warf Mahlberg vor, »giganti- Firma Rettenmaier (Pelletsche Horrorszenarien« zu kre- werk) waren laut Benz notieren (Stichwort: Abfallver- wendig und fruchtbar: »Nach n Altbekannte

Debatte: Einmal mehr hatte Ettenheims Rathauschef und Verbandsvorsitzender Bruno Metz vor der Abstimmung sein Unverständnis für Mahlbergs Verweigerungshaltung zum Ausdruck gebracht. Seine vierseitige Chronologie der Ereignisse vom Beginn der Planungen im Jahr 2009 bis heute ließ sein Mahlberger Kollege nicht unkommentiert. Der Großteil der Argumente und Gegenargumente des

»

den schalltechnischen Verbesserungen werden jetzt erstmals seit der Ansiedlung die genehmigten Werte eingehalten.« n Einschätzung

der Räte: Auch die anderen Vertreter der beiden Städte meldeten sich zu Wort. Während Mahlbergs Stadtrat Klaus Deutschkämer »in allen bisher vorliegenden Gutachten Fehler ausgemacht« haben will, versuchte der Ettenheimer Thomas Breyer-Mayländer den Blick der Verantwortlichen nach vorne zu lenken: »Was die beiden Städte im DYN A5 geschafft haben, ist beachtlich, kommt in den Diskussionen aber traurigerweise zu kurz.« Es gelte, sich »wieder mehr aufs operative Geschäft zu fokussieren«. Ein hehrer Wunsch, der angesichts des nun eingeschlagenen Wegs schwierig umzusetzen sein dürfte. Das zumindest prognostizierte Andreas Ruder aus Mahlberg: »Mit dem Gang vor die Gerichte kommen wir in ganz schwieriges Fahrwasser. Uns stehen

jahrelange Prozesse bevor.« Seine Ratskollegen hätten »es im Dezember versäumt, die Kuh vom Eis zu kriegen«. Die Entscheidung, den Bebauungsplan abzulehnen, sei mit den nun resultierenden Konsequenzen »ein Riesenfehler« gewesen. n Die

nächsten Schritte: Wie berichtet, hat Dietmar Benz am 7. März ein Gespräch mit Vertretern von Landratsamt und Regierungspräsidium. Sollten die Behörden nicht von ihrer Rechtsauffassung abrücken beziehungsweise diese bestätigen, wird Mahlberg nach dem Willen des Gemeinderats vor Gericht ziehen. Benz’ »kleine Warnung«: Sollten auch die Richter auf die Streichung der Einstimmigkeitsregelung bestehen, »haben wir den Worst Case, dann muss die gesamte Satzung auf den Prüfstand«. Für Metz ist die gerichtliche Überprüfung »Mahlbergs gutes Recht, wir werden sehen, wie gut oder schlecht unsere Satzung ist«. u Kommentar

Archivfoto: Decoux-Kone

INFO

Schwarze Zahlen n Finanzen: So verhärtet die Fronten zwischen Mahlberg und Ettenheim sind, ihrem gemeinsamen Gewerbegebiet geht es so gut wie nie. Laut Ettenheims Kämmerer Alexander Ruchti konnte der negative Saldo bei der LBBW zum Jahresende 2017 um 1,2 Millionen Euro auf gut 700 000 Euro gedrückt werden. 2018 habe der Verband schwarze Zahlen geschrieben. n Hotel: Dem geplanten Hotel in der Rudolf-Hell-Straße, nördlich von Caravan Ernst, erteilte der Verband sein Einvernehmen. Obwohl das 224Betten-Haus nach aktuellem Bebauungsplan in einem Industriegebiet liegt, wo Beherbergungsbetriebe grundsätzlich ausgeschlossen sind. Allerdings soll das Hotel hauptsächlich zu Übernachtungen dienen, ohne erhöhten Erholungszweck. Final entscheiden über das Vorhaben wird das Landratsamt.

Zum x-ten Mal diskutierten sich die DYN A5-Vertreter aus Mahlberg und Ettenheim die Köpfe über Pro und Contra eines Bebauungsplans heiß, da gab plötzlich das Handy eines Stadrats Laut. Es erklang der vierte Satz von Beethovens 9. Sinfonie. Unpassender als die »Ode an die Freude« hätte ein Lied in diesem Moment nicht sein können. Nach jahrelangem erfolglosen Ringen um eine Einigung gaben die beiden Städte an diesem Abend das Wohl und Wehe ihres gemeinsamen Gewerbegebiets aus der Hand. Nun ist es an Juristen zu entscheiden, ob und wie es im Zweckverband weitergeht. Die Verwaltungsgerichte in Freiburg – und möglicherweise später in Mannheim – interessieren sich vor allem für Gesetze und ihre Paragrafen; und ungleich weniger für das Befinden der Anwohner oder die städtischen Finanzen. Man kann nicht in Köpfe schauen. Doch angesichts dieser Aussichten scheint es nicht ausgeschlossen, dass der ein oder andere beim Verlassen des Sitzungssaals statt Beethoven AC/DC im Ohr hatte – »Highway to Hell«.

Stehen, gehen und sitzen Orschweier (red/fx). Der Lahrer DRK-Kreisverband und der Ortsverein Mahlberg laden Menschen in der zweiten Lebenshälfte wieder gemeinsam zum DRK-Bewegungsprogramm ein. Ab Donnerstag, 14. März, gibt es Übungen im Stehen, Gehen und Sitzen, so die Ankündigung. Die erste Gruppe beginnt mit dem Programm um 14.30 Uhr, die zweite um 15.45 Uhr. Die Teilnehmer sind jeweils für je eine Stunde in der Mehrzweckhalle Orschweier aktiv. Besondere Voraussetzungen oder Kenntnisse sind laut der Ankündigung nicht notwendig. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 07821/98 18 40 oder unter 07822/33 63.

Immer so, »als hätte ich für mich selbst gebaut« Schlitzohr sahnt ab

Ruhestand | Carlo Burger hat 38 Jahre im Kippenheimer Rathaus gearbeitet n

Von Irene Bär

Kippenheim. Sein Letzter offizieller Termin war am Dienstag vergangene Woche, sein letzter Arbeitstag am schmutzigen Donnerstag: Carlo Burger ist nach 38 Jahren im Dienst der Kippenheimer Gemeindeverwaltung in Pension gegangen. Insgesamt war der 63-jährige 44 Jahre im öffentlichen Dienst. Langweilig dürfte es ihm im Ruhestand nicht werden. Neben der Zeit mit seiner Frau Inge, Sohn und Schwiegertochter, freut sich Burger auf mehr Sport und darauf, sich daheim in Münchweier um die Obstanlagen zu kümmern. Burger ist gebürtiger Münchweierer. Nach der Schule zog es ihn zunächst nach Offenburg ins Landratsamt, wo er eine Ausbildung zum Verwaltungsbeamten im mittleren Dienst absolvierte. 1980 wechselte er nach Kippenheim, weil ihn dort eine »attraktive Stelle« als Kassenverwalter lockte und Kippenheim

näher am Wohnort liegt. Als das Bauamt gegen Ende der 1980er-Jahre geschaffen wurde, fragte ihn der damalige Bürgermeister Willi Mathis, ob er die Leitung übernehmen wolle. Burger sagte ja. Gereizt habe ihn an den neuen Aufgaben die Vielseitigkeit mit einem Spektrum vom Kindergarten bis zum Friedhof. »Wenn ich ein Bauvorhaben bearbeitet habe, dann so als hätte ich für mich selbst gebaut«, erklärt Burger.

Carlo Burger freut sich auf mehr Zeit für seine Hobbys. Foto: Decoux-Kone

Nach 25 Jahren als Bauamtsleiter übernahm Burger 2014 die Leitung der Stabsstelle des Bürgermeisters mit Gebäudemanagement und Projektbegleitung. in diese Zeit fallen der Umbau der B 3 und der Umbau der Alten Schule zur Kindertagesstätte, die Einrichtung eines Parkplatzes in der Querstraße und die Umgestaltung der Poststraße. Dabei war Burger auch schon beim Neubau des Bauhofs vor gut 27 Jahren, der Seniorenwohnanlage, des Wasserhochbehälters in Schmieheim, bei der Erweiterung der Schule und beim Tiefbrunnen Kippenheim. Zudem begleitete er in den fast vier Jahrzehnten im Rathaus die Entwicklung von Bebauungsplänen in beiden Ortsteilen, unter anderem Mühlenpfad III, Selzen III, Herrenweg sowie Gewerbegebiete in Kippenheim und Schmieheim. Welches Projekt er präferiert hat? »Jedes hat seinen Reiz« – und auch seine Probleme. Die Konfrontation hat

Burger nicht gesucht, im allgemeinen Interesse sei es besser gewesen, einen Kompromiss zu finden, sagt er. Bei offiziellen Terminen stand er am liebsten abseits der Kameralinse; Burger ist ein eher stiller, ruhiger und bedächtiger Mensch, der in Kippenheim auch Freundschaften geschlossen hat. Lange Jahre hat er beim SV Schmieheim Fußball gespielt. Mit den Alten Herren steht er in Kontakt und freut sich nun darauf, endlich an den monatlichen Treffen mit Wandern und Rad fahren teilnehmen zu können. Regelmäßig ist der begeisterte Läufer bei den Silvesterläufen in Kippenheim dabei, und so soll es bleiben. Sport und die Arbeit daheim waren für ihn immer ein Ausgleich zum Bürojob. Langweilig wird es ihm nicht werden: »Es gibt genug zu tun.« Das Elternhaus hat er vor Jahren mit einer Schnapsbrennerei übernommen, dem Hobby wird er sich verstärkt widmen.

Theater | Reitclub und »Texthänger« spielen Kippenheim (red/jg). Der Reitclub Kippenheim und die Theaterfreunde Texthänger laden zur Aufführung der Komödie »Ein Schlitzohr sahnt ab« ein. Das Theaterstück in drei Akten von Reiner Schrade wird am Samstag, 23. März, ab 20 Uhr in der Festhalle Schmieheim gespielt (Einlass um 19 Uhr). Zum Inhalt: Karle Häfale, arbeitsscheu aber schlitzohrig, betreibt mit seiner Frau Emma einen herunter gekommenen Bauernhof. Die Lage scheint hoffnungslos. Als eine

reiche Gräfin mit ihrem Auto im Misthaufen landet, hat Andy, der Nachbarsohn, der es auf die hübsche, aber etwas dümmliche Tochter des Hofes, abgesehen hat, eine irre Geschäftsidee. Die Gräfin war auf dem Rückweg von einem Managerselbstfindung-Seminar. Solche Seminare will Andy jetzt auf dem Hof organisieren. Karle willigt zögernd ein, aber nur, wenn nichts dem Finanzamt gemeldet wird. Und so nimmt laut Ankündigung das Chaos seinen Lauf.


KAPPEL-GRAFENHAUSEN / ETTENHEIM

Samstag, 9. März 2019

Kurier Seite 10

Debatte um Lagerplatz Wallburg (mm). Der Wallburger Ortschaftsrat hat die Frage diskutiert, wie zusätzliche Lagermöglichkeiten für die Kita geschaffen werden könnten. Weil diese wegen einer neuen Gruppe ihren Bewegungsraum verliert und ihre sportlichen Aktivitäten samt Geräten in die Halle auslagern muss. Angedacht ist, das Stuhllager umzunutzen. Allerdings müssten dann Musikverein und Sportclub für ihre Veranstaltungen im Foyer mit weniger Platz auskommen. Ein Hallenanbau sei utopisch, stellte Ortsvorsteher Manfred Schöpf klar. Bis zur nächsten Sitzung sollen zunächst die Meinungen der beiden Vereine eingeholt werden.

Vielseitiges Programm Ettenheim (red/fx). Der Harmonika-Spielring lädt auf Samstag, 23. März, ab 20 Uhr zu seinem Jahreskonzert in die Stadthalle ein. Den Abend eröffnet das Schüler-Ensemble unter Leitung von Gabi Beck. Dnach spielt der MGV »Harmonie« Oberweier mit Dirigent Jörg Hahn. Bernd Harter wird im Anschluss mit dem ersten Akkordeon-Orchester und dem Akkordeon-Club Ohlsbach Kompositionen von Jacob de Haan bis Johann Strauß aufführen.

Tag mit Ponys, Ziegen und Co. Ettenheimweiler (red/fx). Die Tiergruppe Löwenzahn lädt Kinder ab sechs Jahren immer montags dazu ein, sich mit Ponys, Ziegen, Meerschweinchen und Hasen zu beschäftigen. Geleitet wird das Ganze von Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren. Am Montag, 18. März, gibt es von 14 bis 15.30 Uhr einen kostenlosen Schnuppernachmittag. Infos und Anmeldung unter Telefon 07822/44 03 70 oder per E-Mail an tiergruppe@web.de. Die Tiergruppe ist im Stabhaltergässle 12 in Ettenheimweiler zu finden.

Störche haben vom Kappler Rathaus einen exklusiven Blick auf das Treiben in der Gemeinde In Kappel sind die Störche zurück. In den vergangenen Tagen waren sie schon eifrig mit dem Nestbau beschäftigt. Bereits

2012 hat die Gemeinde auf dem Rathausdach einen Horst errichten lassen, der alljährlich belegt ist. In den vergan-

Hauptversammlung | Fliegergruppe Altdorf-Ettenheim geht mit jungem Team in die Zukunft Ein bewährtes, junges Vorstandsteam startet in die zweite Amtsperiode: Bei der Hauptversammlung der Fliegergruppe Lahr-Ettenheim wurde der geschäftsführende Vorstand einstimmig wiedergewählt. Kein Vorstandsmitglied ist über 40 Jahre alt. n

Von Sandra Decoux-Kone

Altdorf. Der guten Stimmung unter den Mitgliedern sei es zu verdanken, dass die Vorstandsarbeit enorm erleichtert wird, betonte der Vorsitzende Robin Hoffmeister, der den Verein gemeinsam mit seinem Stellvertreter Kristopher Kurz, Schriftführer Jan Becherer

Der Vorstand der Fliegergruppe Altdorf-Ettenheim (von links): Jan Becherer, Kristopher Kurz, Sabrina Karkossa und Robin Hoffmeister. Foto: Martin Bildstein und Kassiererin Sabrina Karkossa führt. Höhepunkt des Vereinsjahrs war erneut zweitägige das Flugplatzfest, das von der Bevölkerung sehr gut angenommen werde. In diesem

Kirche | Pfarrgemeinderat beschließt Leitbild 2019 Von Herbert Birkle

Ettenheim. Der Pfarrgemeinderat hat in Vorbereitung auf die Pfarrversammlung der Seelsorgeeinheit am 22. März in Münchweier die Pastoralkonzeption fertiggestellt und gemeinsam mit dem Leitbild 2019 einstimmig beschlossen. Demnach sollen bis zum 15. September Arbeitsgemeinschaften zu den Handlungsfeldern »Spirituelle Angebote für Erwachsene« und »Junge Kirche« geschaffen werden. Diese Arbeitsgemeinschaften sind offen für alle interessierten Gläubigen, um eine vielseitige und lebendige Gemeindeentwicklung zu fördern. Dabei sollen sowohl konkrete Angebote für die jeweilige Zielgruppe geschaffen als auch die Kooperation zwischen Jugendarbeit und Schulen gefördert werden. In den Gemeindeteams werden für die Pfarrversammlung eigene Informationstafeln erstellt, die plakativ über die jeweiligen Angebote der Gemeinden informieren und so Zeugnis geben sollen von der örtlichen Vielfalt des Gemeindelebens. Melanie Bischoff, seit Januar für vier Jahre hauptamtli-

das Narrengericht tagen sehen und beobachteten wie im Anschluss der Narrenbaum gestellt wurde. Foto: Rest

Vorstand hat Ruder fest in der Hand

Alle Altersgruppen im Blick n

genen närrischen Tagen hatten die Vögel den besten Blick auf das Treiben und konnen so am Schmutzigen Donnerstag

che Ehrenamtskoordinatorin für die Seelsorgeeinheit Ettenheim und den Caritasverband Lahr, informierte den Pfarrgemeinderat über den Einstieg in die neu geschaffene Aufgabe. In den ersten sechs Wochen habe es für sie gegolten, sich über die vorhandenen Strukturen des Ehrenamts vor Ort zu informieren und dabei Kontakte zu knüpfen. Es gehe nun darum, die Rahmenbedingungen für das Ehrenamt, auch in Bezug auf das Projekt »Pastoral 2030« zu stärken und auszubauen. Mit fünf Positionen umriss

Melanie Bischoff ist seit Januar hauptamtliche Ehrenamtskoordinatorin. Foto: hpb

Bischoff die Basis ihrer Arbeit: eng begrenzt, da nur zu 50 Prozent beschäftigt, beobachten, Ideen geben, vernetzen und Unterstützung geben, sowie in die Zukunft denken. Bischoff ist eng mit der Pfarrgemeinde verbunden, ist Mitglied des Seelsorgeteams und nimmt an den Sitzungen des Pfarrgemeinderats teil, sodass ein regelmäßiger Austausch gewährleistet ist.

Auch Ettenheim nimmt Gebäude unter die Lupe Stiftungsrat Gerd Kostanzer wies darauf hin, dass sich auch Ettenheim entsprechend der Anforderungen des Ordinariats an der Überprüfung der Gebäudekonzeption zur der Wirtschaftlichkeit der Kirchengebäude beteiligt. Eine entsprechende Information und Beratung durch das Erzbischöfliche Bauamt sei vor Kurzem erfolgt. Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Jürgen Bing wies neben der Pfarrversammlung auf das Konzert in Ettenheimmünster im Rahmen des Orgeljubiläums am 22. April hin.

Jahr soll es am 14. und 15. September über die Bühne gehen. Die Bereichsleiter sprachen von einem guten Miteinander im Verein berichteten über vielfältige Aktivitäten im vergangenen Jahr.

Im Bereich Technik wird momentan in Eigenregie ein Segelflugzeug wieder aufgebaut, das aufgrund eines Unfallschadens günstig erworben werden konnte. Die Bereiche Kasse, Ausbildung und Jugend konnten sich ebenfalls über ein erfolgreiches Jahr 2018 freuen. Die Mitglieder beschlossen die Anschaffung eines gebrauchten Motorseglers. Dieser soll den seit 1991 vorhanden Motorsegler vom Typ »2SF 25C Falke« ersetzen und ausreichend leistungsstark sein, um auch Segelflugzeuge in die Luft zu ziehen. Die Fliegergruppe verspricht sich davon eine bessere Verfügbarkeit von Schleppflugzeugen für Segelflugzeuge bei gleichzeitig flexiblerem Einsatz der Motorflugzeuge.

INFO

Einmal selbst abheben Auf dem Flugplatz AltdorfWallburg zwischen Ettenheim und Schmieheim findet ab Ende März an Wochenenden sowie Feiertagen wieder regelmäßiger Flugbetrieb statt; passende Wetterbedingungen vorausgesetzt. Interessenten, die sich gerne einmal ihre Heimat von oben anschauen möchten oder sogar selbst den Erwerb einer Lizenz erwägen, können sich vor Ort persönlich erkundigen oder die Fliegergruppe über die Homepage des Vereins unter www.altdorf.info kontaktieren.

Kappel surft ab sofort mit LTE

Mobilfunk | Vodafone verspricht Ausbau im gesamten Kreis Kappel (red/fx). Vodafone hat in Kappel eine neue LTE-Station in Betrieb genommen. Das teilte der Mobilfunkanbieter am Dienstag mit. Somit könnten ab sofort »weitere 5000 Einwohner und Gäste im Ortenaukreis mit der mobilen Breitbandtechnologie LTE« telefonieren und mobil im Internet surfen. LTE ist die Abkürzung für »Long Term Evolution« (zu Deutsch: »langfristige Entwicklung«) und ist die Bezeichnung für den Mobilfunkstandard der dritten Generation, der sehr hohe Geschwindigkeiten ermöglicht.

25 Projekte in den kommenden zwei Jahren Aktuell verfüge Vodafone im Ortenaukreis über 122 Mobilfunkstandorte, die »eine Outdoor-Versorgung von nahezu 99 Prozent der Bevölkerung« garantierten. Bei der mobilen Breitbandversorgung mit der Mobilfunktechnologie LTE weise man aktuell eine Versorgung von knapp 87 Prozent der Haushalte im Kreis auf, teilt Vodafone mit. Die Inbetriebnahme der Station in

Schlechter Empfang? Kappler Vodafone-Kunden sollen dieses Problem künftig nicht mehr haben. Symbolfoto: Gabbert Kappel, die das Unternehmen nach eigenen Angaben komplett aus eigenen Mitteln finanziert, soll gleichzeitig Auftakt einer Ausbauoffensive im Ortenaukreis sein. In der nächsten Stufe seien in diesem und kommendem Jahr 25 weitere LTE-Bauvorhaben geplant, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Dazu will Vodafone »neue MobilfunkStationen bauen, erstmals LTE-Technik an bestehenden

Mobilfunk-Standorten installieren und zusätzliche Antennen an vorhandenen LTEStandorten anbringen«. Die geplanten Baumaß-nahmen dienten dazu, LTE-Funklöcher zu schließen sowie mehr Kapazität und höhere Surf-Geschwindigkeiten zu liefern. Im nächsten Schritt sollen vor Ort die genauen Standorte (Gemeinden und Adressen) ermittelt und dann die konkreten Bauvorhaben realisiert.


RUST UND RINGSHEIM

Samstag, 9. März 2019

Kurier Seite 11

Radflohmarkt bei »Tour de Rust«

Ruth Volz auf Listenplatz eins

Rust (br). Auf die Drahtesel, fertig und los: Am Sonntag, 17. März, findet in Rust die traditionelle »Tour de Rust« statt, der Einkaufssonntag im Frühling mit Fahrradflohmarkt. 28 Geschäfte, Lokale und Institutionen werden sich an der Aktion des Gewerbeverbunds Rust beteiligen. Verkaufsoffener Sonntag ist in diesem Jahr von 12 bis 17 Uhr, in dieser Zeit kann in den Geschäften auch regulär eingekauft werden. Zu diesen Öffnungszeiten findet in der Hindenburgstraße beim Sonnenplatz auch ein FahrradFlohmarkt statt. Wer als Anbieter mit dabei sein will, kann sich bis Freitag, 15. März, bei Rudolf Ebert unter Telefon 0 78 22/65 27 anmelden. Im Rahmen des Flohmarkts findet auch die öffentliche Versteigerung von Fundfahrrädern durch die Gemeinde Rust um 14 Uhr beim Dorfbrunnen am Sonnenplatz statt. Um 14.30 Uhr veranstaltet der Gewerbeverbund den Ruster BobbyCar-Cup für Kinder zwischen drei und sechs Jahren.

Ringsheim (red/fx). Die Ringsheimer SPD hat ihre Kandidaten für die Kommunalwahl am 26. Mai nominiert. Der Vorschlag des Vorstands wurde laut Pressemitteilung einstimmig angenommen. Der Vorsitzende Helmut Fischer zeigte sich zufrieden, »wieder ein kompetentes Kandidaten-Team für die Kommunalwahl vorstellen zu können«. Die Kandidatenliste: 1. Ruth Volz, 2. Uwe Müller, 3. Bruno Höfling, 4. Tobias Fischer, 5. Sebastian Biehler, 6. Bianca Kossmann, 7. Klaus Steenken, 8. Ralf Münch, 9. Christian Wacker, 10. Michael Basler.

Debacher bei Ruster SPD vorn

Bei der »Tour de Rust« findet auch ein Fahrrad-Flohmarkt statt.

Foto: Rein

Mehr sollen gemeinsam zur Arbeit Verkehr | Ettenheim, Ringsheim, Rust und Kappel-Grafenhausen beteiligen sich an Pendlerportal Seit geraumer Zeit beschäftigen sich Ettenheim, Ringsheim, Rust und Kappel-Grafenhausen mit dem Thema nachhaltige Mobilität. Ein weiterer Schritt, wurde jetzt gemacht: Die vier Kommunen beteiligen sich an einem Pendlerportal für Südbaden. n

Von Klaus Schade

Südliche Ortenau. Fahrgemeinschaften haben eine Reihe von Vorteilen. Sie helfen Sprit und Geld sparen, schonen die Umwelt und reduzieren den Bedarf an Parkraum – alles ganz im Sinne ihrer Städte und Gemeinden, wie die vier Bürgermeister Bruno Metz, Pascal Weber, Kai-Achim Klare und Jochen Paleit bei einem Pressegespräch im Ettenheimer Bürgersaal deutlich machten. Da kommt es gelegen, dass man nun auf ein bereits bestehendes und bewährtes Inst-

frei und mit keinerlei kommerziellen Interessen verbunden. Auch Mobilitätsdaten würden nicht gesammelt. WEITERE INFORMATIONEN: u www.suedbaden.pendlernetz.de Südbadens ADAC-Chef Kilian Mandel (von links), Jochen Paleit, Bruno Metz, Pascal Weber und Kai-Achim Klare sind sich sicher: Pendeln bringt viele Vorteile. Foto: Decoux-Kone rumentarium zurückgreifen kann – und in Kilian Mandel, dem ADAC-Geschäftsführer für Südbaden einen in der Raumschaft wohnenden, kompetenten Ansprechpartner hat.

Wie ein »digitales schwarzes Brett« Mandel selbst stellte das Pendlernetz vor – ein »digitales schwarzes Brett«, auf dem sich Anbieter wie Suchende mit Start- und Zielort eintragen können. Bewusst nehme das Portal, das in Kooperation

mit dem ADAC betrieben wird, vor allem die Region in den Blick: Allein um 4465 Pendler aus Ettenheim weiß der ADAC (siehe Info). Dabei, so Paleit, sehe man leider oft eine einzige Person im Auto – und vier freie Plätze. Klare sprach von einer »wunderbaren Aktion«. Ihm seien sofort die 700 weiteren Mitarbeiter für den Wasserpark in den Sinn gekommen. Und jeder Arbeiter, der mit dem eigenen Auto anfahre, brauche einen Parkplatz. Das bedeute weitere Flächenversiegelung, die stark reduziert werden könne, wenn sich

Frauen gestalten Gottesdienste

Fahrbeziehungen entwickelten. Letzteres könne das Pendlerportal leisten, erklärte Mandel. Deshalb suche der ADAC auch ständig Unternehmen und Kommunen, die ebenso, wie es die vier Süd-Gemeinden ab sofort praktizieren, auf ihrer Homepage auf das ADAC-Pendlerportal hinweisen. Für die Nutzung des Portals über PC oder Smartphone – laut Mandel greifen 85 Prozent der Nutzer auf die eigens entwickelte App zurück – werde keine Mitgliedschaft in einem Automobilclub verlangt, sie sei komplett kosten-

INFO

Dahin wird gependelt n Ettenheim

(insgesamt 4465 Pendler): nach Lahr 1027 Pendler; Freiburg 532; Offenburg 302; Rust 261; Herbolzheim 258 n Rust (1235): Lahr 259; Freiburg 162; Herbolzheim 103; Ettenheim 80; Mahlberg 55 n Ringsheim (910): Lahr 139; Freiburg 119; Rust 101; Ettenheim 80; Herbolzheim 78 n Kappel-Grafenhausen (2168): Lahr 415; Rust 301; Freiburg 190; Ettenheim 185; Offenburg 134

Klare Verhältnisse

Weltgebetstag | Dutzende Besucher in Ringsheim und Ettenheim

Rat | Rust segnet Bebauungsplan ab

Ringsheim/Ettenheim (mut/ hpb). Rund 60 Frauen hat Ringsheim und Rust hat Birgitta Käfer, Vorsitzende der KFD Ringsheim, zum Weltgebetstag begrüßen dürfen. Er wurde zunächst in der Kirche und anschließend im evangelischen Gemeindezentrum begangen. Der Weltgebetstag, der dieses Jahr im Zeichen Sloweniens stand, wird bei der Frauengemeinschaft unter der Leitung von Käfer und Rita-Luise Weber vorbereitet. Eine große Frauengruppe hatte sich intensiv mit dem Leben der Frauen in Slowenien befasst und in Rollenspielen ihr Alltagsleben dargestellt. Das ökumenische Team wurde von einer Musikgruppe (Hannelore Singler, Andrea Person, Beate Rauer, Ingeborg Schulz, Reinhilde Gaiser) unterstützt. Eine Kindergruppe unter der Leitung von Kathrin Oswald führte einen Tanzreigen auf. In Ettenheim wurde der Weltgebetstag von evangeli-

n

Von Adelbert Mutz

Rust. Mit dem Satzungsbeschluss des neuen Bebauungsplans »Ritterstraße Nordwest« hat der Ruster Gemeinderat für Betreiber von Ferienwohnungen in einem Teilbereich der Ritterstraße für klare Verhältnisse gesorgt. In Gebäuden ist ein Anteil von mindestens 60 Prozent der zulässigen Geschossfläche für Dauerwohnen zu verwenden.

Plan soll Wohnraum für ortsansässige Bevölkerung sichern

Auch in Ringsheim (oben) und Ettenheim feierten Frauen den Weltgebetstag. Foto: Mutz/Birkle schen und katholischen Frauen in der evangelischen Christuskirche gestaltet. Nahezu 100 Frauen und einige Männer waren gekommen. Nach

dem Gottesdienst waren alle zum gemütlichen Miteinander im Gemeindesaal eingeladen. Es gab Tee und Nusshefezopf nach slowenischem Rezept.

Bisher erlaubte die Baunutzungsverordnung Beherbergungsbetriebe und Ferienwohnungen als Ausnahme. Die Grenzziehung des Begriffs Ausnahme war allerdings häufig schwierig. Der neue Bebauungsplan soll hinreichend Wohnraum für die ortsansässige Bevölkerung si-

chern. Zugleich verfolgt die Gemeinde das Ziel, die innerörtliche Nachverdichtung zu steuern, um Grünflächen zu erhalten. Der Bebauungsplan sei der Auftakt für das neue Ruster Konzept, informierte Bürgermeister Kai-Achim Klare auf der Gemeinderatssitzung, ehe er wegen Befangenheit in diesem Punkt die Sitzungsleitung an Karl-Heinz Debacher (SPD) übergab. Die südliche Grenze bildet die Ritterstraße, die Cleophastraße im Westen, im Osten wird das Gebiet durch einen Fußweg von der Ritterstraße zur Bertholdstraße begrenzt. Nördlich grenzen die Bebauungsplangebiete »Hinter den Gärten I und II« unmittelbar an. Vier weitere Bebauungspläne befinden sich mit dem gleichen Ziel in der Beratung und weitere 28 werden mit erheblichen Kosten für die Gemeinde Rust folgen, wie Bauamtsleiter Martin Spoth mitteilte.

Rust (red/fx). Die Ruster SPD hat ihre Kandidaten für die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 nominiert. Auf der Liste wechseln sich weibliche und männliche Kandidaten ab. »Die Liste hat einen guten Querschnitt durch die Bevölkerung. Grundsätzlich ist eine Kandidatur keine Selbstverständlichkei«, so Karl-Heinz Debacher, der die Liste erneut anführt. Die Kandidaten: 1. Karl-Heinz Debacher, 2. Anja Gruninger, 3. Georg Lang, 4. Sarah Wojan, 5. Bernd Hauser, 6. Marianne Ezsias, 7. Krasimir Stoykov, 8. Karin Schönstein, 9. Maximilian Wagner, 10. Daniela Kindilide, 11. Engelhard Broßmer, 12. Antonio Hellmann, Ersatzkandidatin: Sofie Doerk.

DRK bittet um Blutspenden Rust (red/fx). Zum Blutspenden lädt das Deutsche Rote Kreuz auf Dienstag, 19. März, von 14.30 bis 19.30 Uhr in die Ruster Rheingießenhalle (Kirchstraße 9) ein. Blut spenden kann laut Ankündigung jeder Gesunde von 18 Jahren bis zum 73. Geburtstag. Erstspender dürfen jedoch nicht älter als 64 Jahre sein. Damit die Blutspende gut vertragen wird, erfolgt vor der Entnahme eine ärztliche Untersuchung. Die eigentliche Spende dauert nur wenige Minuten. Mit Anmeldung, Untersuchung und anschließendem Imbiss sollte eine gute Stunde Zeit eingeplant werden. Mitgebracht werden sollte der Personalausweis. Alternative Blutspendetermine und weitere Informationen gibt es gebührenfrei unter Telefon 0800/1 19 49 11 und im Internet unter www.blutspende.de.

Kindersachen aus zweiter Hand Ringsheim. Der Verein »Kiri – Familie und mehr« veranstaltet am Samstag, 16. März, von 9 bis 12 Uhr im Bürgerhaus Ringsheim, einen sortierten Kindersachenbasar. »Wer günstig gute gebrauchte Kindersachen sucht, wird hier fündig. Denn angenommen werden ausschließlich Waren, die sauber, vollständig erhalten und zeitgemäß sind«, heißt es in der Ankündigung. Vom Verkaufserlös werden zehn Prozent vom Verkäufer und zehn Prozent vom Käufer einbehalten. Der restliche Erlös geht an die Kita und die Karl-Person-Schule in Ringsheim, sowie an die Matthias Ginter Stiftung in Freiburg. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kirifamilie.de


HERBOLZHEIM / KENZINGEN

Samstag, 9. März 2019

Kurier Seite 12

Neue Ladesäule für Elektro-Autos

Mobilität | Autos oder Fahrräder sind nun am Torhaus aufladbar Herbolzheim investiert in die E-Mobilität: Auf dem öffentlichen Parkplatz am Torhaus können ab sofort Elektroautos aufgeladen werden. n

Von Julia Göpfert

Herbolzheim. »Kann man an dieser Ladesäule schnelladen?«, fragte ein zufällig vorbeifahrender Autofahrer gleich, als die neue Ladesäule bei einem Pressetermin offiziell vorgestellt wurde. Andreas Götz, Kommunalberater der EnBW, bejahte das und erklärte: »Vor ein paar Jahren wäre die Aufmerksamkeit für so eine Ladesäule noch nicht so groß gewesen, doch mittlerweile nimmt der Anteil der E-Autos zu, flächendeckende Tankmöglichkeiten für diese werden immer wichtiger.

»Wir haben Wert darauf gelegt, dass die Ladesäule an häufig frequentierten Orten stehen, wo möglichst viele Leute sie nutzen können«, erklärt Herbolzheims Bürgermeister Thomas Gedemer. Die neue Ladesäule ermöglicht das gleichzeitige Laden von zwei Elektrofahrzeugen mit bis zu 22 Kilowatt Ladeleistung. Außerdem ermöglichen zwei Schuko-Ladepunkte mit bis zu 3,7 Kilowatt das Aufladen von Elektrofahrrädern. Die Kosten richten sich nach der Dauer der Benutzung. Errichtet wurde die Ladesäule von der EnBw, die auch mit den Kunden abrechnet. Bezahlt werden kann über Chip, per Prepaid-Karte oder per QR-Code über die App »EnBW mobility +«. Die App zeigt ihren Benutzer nicht nur an, wo in der Nähe des Benutzers Ladesäulen

vorhanden sind, sie weiß auch, ob diese gerade frei oder in Benutzung sind. »Zukünftig ist auch geplant, dass man sich mit der App eine Ladesäule für einen bestimmten Zeitpunkt reservieren kann, um so geplant sein Auto aufladen zu können«, verrät Götz. Eine Tankfüllung dauert über das Schnelladen etwa eine halbe Stunde. Für den benötigten Strom ist ein Tarif hinterlegt. »Mit einer Tankfüllung für etwa fünf Euro kommt man je nach Modell 100 bis 120 Kilometer weit«, schätzt er. Gekostet hat die neue Ladesäule 10 000 Euro, 40 Prozent hat der Bund über einen Förderzuschuss getragen. Außer dieser Ladesäule am Torhaus gibt es in Herbolzheim noch eine weitere am Rathaus. »Sie war eine der ersten Ladesäulen der Region«, erinnert sich Götz.

Freuen sich über die neue Ladesäule am Torhaus: Herbolzheims Bürgermeister Thomas Gedemer (links) und Andreas Götz, Kommunalberater der EnBW. Foto: Göpfert

Zwei Mal Tempo 30 für Tutschfelden

Ortschaftsrat | Reinhard Roser ist mit den genehmigten Haushaltsmitteln zufrieden

Die beiden ehrenamtliche Pflegerinnen der öffentlichen Blumenkübel Ingrid Vonic (rechts ) und Annemarie Debald wurden auf der Tutschfeldener Ortschaftsratssitzung für ihr Engagement ausgezeichnet. Foto: Schnabl

Vier Einbrüche in Vereinsheime

Tutschfelden (ws). Mit den genehmigten Haushaltsmitteln für zukünftige Maßnahmen darf sich der Ortsteil Tutschfelden glücklich schätzen, dankte Ortsvorsteher Reinhard Roser der Verwaltung auf der Ortschaftsratssitzung. Die Friedhofsgesamtüberplanung fand ebenso Berücksichtigung wie die Sanierung des Fußwegs von der Ruländerstraße bis zum Kinderspielplatz. Auch in den Schörlinsmatten wurden Mittel zur Umgestaltung des dortigen Spielplatzes freigegeben, allerdings nicht für die

Anschaffung neuer Spielgeräte. Während die Generalsanierung der Traminerstraße eine Rückstellung erfuhr, können für 180 000 Euro Kanalnetz, Wasserleitung und Straßenbelag der Burgunderstraße erneuert werden. Bei der Verkehrsschau im Februar konnte man die Straßenverkehrsbehörde von der Notwendigkeit einer Temporeduzierung überzeugen. Entlang der Kreisstraße 5119 durch den Ortsteil werden beim Sportplatz, Bürgerhaus und Kindergarten sowie an der Elisa-Schule zwei Tempo-

STELLENANGEBOTE

Polizei | Auch Herbolzheim ist betroffen Kreis Emmendingen (jg). Seit Ende Januar 2019 sind der Polizei innerhalb des Landkreises Emmendingen insgesamt vier Einbrüche in verschiedene Vereinsheime gemeldet worden. Die Ermittler vermuten zwar, dass die Taten zur Nachtzeit begangen wurden, je nach Lage des Objekts ist aber auch eine Tatbegehung am Tage denkbar. In drei Fällen waren die Vereinsheime von Fußballclubs in Nimburg, Heimbach und Elzach betroffen. In einem Fall der Treffpunkt von Bogensportfreunden in Herbolzheim. Ob es sich bei den Einbrüchen um dieselben Täter handelt, könne die Polizei nicht sagen, hieß es auf Nach-

frage unserer Zeitung. Auch sei offen, ob bei den Einbrüchen die Beute im Fokus stand oder ob es sich etwa um eine Mutprobe handelte. Der Schaden sei jedoch nicht gering, vor allem an den Vereinsheimen: Bei den Einbrüchen wurden entweder Türen oder Fenster gewaltsam geöffnet und Elektrogeräte, Bargeld, alkoholische Getränke sowie im Fall Herbolzheim mehrere Sportbogen gestohlen. Die Polizei bittet mögliche Zeugen, verdächtige Wahrnehmungen etwa fremde Fahrzeuge oder Personen in der Nähe der Objekte bei der Polizei Emmendingen unter Telefon 07641/5820 zu melden.

Auf Entdeckungsreise

Gymnasium | Besonderer Abend in Kenzingen Kenzingen (red/jg). Die EineWelt-AG und das ErasmusProjekt laden auf Mittwoch, 13. März, um 19 Uhr zu einer Entdeckungsreise in das Atrium des Gymnasiums Kenzingen ein: »Lassen Sie sich von unseren Turnern in die Lüfte entführen, entfliegen Sie an die Algarve nach Portugal, und freuen Sie sich auf ein ganz anderes Theater-

stück, steigen Sie mit Maren Kietz in den lyrischen Himmel auf, lauschen Sie Christopher Czekay und den Melodien von Felix Mendelssohn-Bartholdy und begleiten Sie Menschen in Liedern auf ihrer Lebensreise und an ferne Orte«, so die Ankündigung. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Haushaltshilfe für ca. 3 Std. pro Woche in Rheinhausen gesucht. T 0151/70842963

STELLENGESUCHE Gelernter 29 jähriger Parkettleger mit Erfahrung in Laminat-PVC-Teppichbodenverlegung sucht aus familieren Gründen eine Anstellung im Raum Herbolzheim, Kenzingen und Umgebung. Auto vorhanden. T 0178/6031296

30-Strecken vom Straßenverkehrsamt genehmigt. Eine weitere Gefahrenstelle bei der Rathaus-Bushaltestelle ist noch nicht abgeklärt, doch »wir arbeiten daran«, stellte Roser fest. Mit der offiziellen Bekanntgabe fällt gleichzeitig der Startschuss zur Aufstellung der Schilder. Durch die Geschwindigkeitsanpassung werden in Tutschfelden und Wagenstadt insgesamt 22 Schilder mit Tempo 30 für die Einfahrt in den Ort und Tempo 50 aus dem Ort vonnöten sein.

Roser bedankte sich bei den Ehrenamtlichen, die sich um die Blumentröge kümmern, für das lebendige, einladende Ortsbild das ganze Jahr über. Ernst Engler, Anette Reichelt, Martina Koßmann, Adolf Kümmerle, Annemarie und Manfred Debald, Thomas Schwarz, Martin Wisser, Alfred Baltes, Otmar Köhler und Ingrid Vonic taten sich hierbei besonders hervor. In Würdigung von ehrenamtlicher Grünschnitt-Pflege des Friedhofs und der Kinderspielplätze wurden Ulrich Staenke, Frank Haag und Marc Held ausgezeichnet.

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Kurier 09.03.2019  

Kurier 09.03.2019  

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