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Konsumentenmagazin der Landwirtschaftskammer und des LQM | August 2013 | Ausgabe N° 3

Unsere Land- und Forstwirtschaft. Wertvoll fürs Land.

Sein und Schein Landschaft in Arbeit

Schluss mit Mogelpackungen

Nichts für Märchenerzähler


t i m e i t r a p m m e l h Sc n e t ä t i l a i z e p s t h c Schla rtie und a tp h c la h c S r e d n vo Typisches urstwaren W d n u h c is e Fl re e k andere lec aus der Ländle Metzg zg

www.laendle.at/met

Rimmele Bregenz

Mangold Weiler

Fink

Dornbirn

Klopfer

Lauterach

Fesslerhof Eichenberg

Schöch Feldkirch

Nägele Gisingen

Hosp

Satteins

Pfleghar

Bludenz

Natter

Andelsbuch


Vorwort

4 Alpen Landschaft in Arbeit Feine Sauereien Schluss mit Mogelpackungen

12 Aktuell Wertvolles auf den Teller Ernten was wir säen Tradition trifft Moderne

story

Liebe Konsumentinnen, liebe Konsumenten! Der Herbst erfreut uns mit den Früchten aus Feld und Garten. ­ Was vor der eigenen Haustüre wächst und reift hat eine besondere Qualität. Heuer hat es das Wetter Gärtnern und Bauern nicht leicht gemacht. Zuerst das kalte und nasse Frühjahr bis in den Frühsommer hinein, und dann die Trockenperiode im Sommer. Was den Regen überlebte, drohte in der Hitze zu verdorren. Doch wir dürfen dankbar sein. Vergleichen wir uns mit anderen Regionen, sind wir mit einem blauen Auge davongekommen. Mit viel Mühe und erhöhtem Aufwand sind Obst, Gemüse, Kartoffeln und Getreide gereift, die sich in Optik und innerer Qualität sehen lassen können. Die Mengen bei den Früchten sind gleichermaßen geringer ausgefallen wie beim Futter auf den Feldern und Alpen. Das ist eben die Natur! Umso mehr macht uns Mut, dass sich die heimischen Lebensmittel in unserem Lande weiterhin höchster Wertschätzung erfreuen. Vordergründig geht es dabei um den Lohn für die bäuerliche Arbeit. Aber es steckt mehr dahinter. Wer bei Gemüse, Beeren, Fleisch und Käse mit fairen Preisen zum Heimischen greift, sichert auch seine eigene Lebensqualität. Und das in mehrfacher Hinsicht – natürliche Qualität, weniger Verkehr und gepflegte Landschaft als attraktiver Lebensund Erholungsraum. Diese Partnerschaft lohnt sich.

Impressum: Medieninhaber, Herausgeber und Redaktion: Landwirtschaftskammer Vorarlberg und Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH, Montfortstraße 11/7, 6900 Bregenz, T 05574/400-700, E laendle@lk-vbg.at, www.laendle.at, www.diekammer.info, Redaktion/Layout: Bernhard Ammann, Sabrina Zerlauth MA, Mag. (FH) Marlene Dorner, Juliane Nogler, Ing. Armin Schwendinger; Bildnachweis: LK Vorarlberg, Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH, Adem Cetinkaya, Rita Newman, Othmar Heidegger, Josef Anton Berlinger, i-stock, DarkoTodorovic, Georg Enöckl.

StR. Josef Moosbrugger, Präsident der Landwirtschaftskammer Vorarlberg


Alpen

Landschaft Mensch und Tier pr채gen LUAG 4


Vorarlbergs Bauernfamilien pflegen Raum zum Leben und Erholen. Mehr als die Hälfte der landwirtschaftlichen Futterflächen Vorarlbergs befinden sich auf den Alpen und ein Großteil der Vieh haltenden Betriebe pflegt die dreistufige Alpwirtschaft. Während die Tiere auf der Alpe sind, können im Tal die Weiden gemäht und so Futtervorräte für den Winter angelegt werden. Durch diese Bewirtschaftung unserer Alpen werden von den Bauernfamilien rund 62.000 Hektar Alpflächen gepflegt und in Schuss gehalten. Ohne Viehhaltung wäre also eine Alpbewirtschaftung nicht möglich. Diese Pflege der Alpflächen ist auch die Basis für Freizeitgestaltung und den so erfolgreichen Sommer- und Wintertourismus. Die Investitionen in moderne Alphütten und Sennereien, aber auch die Instandhaltung von Forstund Güterwegen sichern viele Arbeitsplätze in heimischen Handwerksbetrieben. Auf 130 Sennalpen wird die täglich anfallende Milch zum EU-geschützten Alpkäse, zu „Sura Kees“, Alpbutter, oder Topfen, etc. verarbeitet. Naturnaher kann man nicht produzieren. Zehntausende Gäste erwandern jedes Jahr Vorarlbergs Alpen und genießen die dort erzeugten Spezialitäten, ein Genuss der ohne die Arbeit unserer Bäuerinnen und Bauern nicht möglich wäre.

in Arbeit unser Landschaftsbild

Alpwirtschaft in Vorarlberg 530 bewirtschaftete Alpen davon 130 Sennalpen 40.000 Stück Rinder gealpt davon 9.000 Milchkühe 4.000 Schafe 450.000 kg Alpkäse 75.000 kg „Sura Kees“ ca. 500 Familienmitglieder, 500 auszubildende Jugendliche, ­Hirten und Dienstnehmer sind auf den Alpen beschäftigt

Unsere Land- und Forstwirtschaft. Wertvoll fürs Land.

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Alpen

Feine Sauerei

Alpschwein mit Ländle Gütesiegel Das Ländle Alpschwein ist was für echte Fleisch-Schmecker. Erhältlich vom 30. August bis 20. September bei den Ländle Metzgern, ADEG, SPAR und Sutterlüty. Die Sennalpe – Heimat des Ländle Alpschweins. Die Geschichte des Alpschweins reicht weit in die Vergangenheit zurück und ist eng verbunden mit der Tradition der Käserei. Seit jeher verbringt das Alpschwein 70 bis 120 Tage auf der Sennalpe. Während dieser Zeit verarbeiten die Sennen die Milch zu Käse. Dabei entsteht Molke – ein sehr nahrhaftes und wertvolles Nebenprodukt. Molke besteht hauptsächlich aus Wasser, Vitaminen und Mineralstoffen sowie dem Molkeprotein. Durch die Fütterung mit Molke entwickeln die Ländle Alpschweine kräftiges, saftiges sowie gesundes Fleisch und kommen bis zum Ende des Alpsommers auf 80 bis 100 Kilogramm Gewicht. Ländle Qualität << i luag druf >> – Das Original Ländle Alpschwein mit dem Ländle Gütesiegel genießt Aus-

lauf ins Freie und verfügt über geräumige Unterkünfte mit ständiger Einstreu, wie zum Beispiel Stroh. Die Tiere können nach Lust und Laune wühlen, spielen und sich bewegen. Der Einsatz von antibiotischen Leistungsförderern und Hormonen ist verboten. Die Fütterung durch Molke und Getreide ist garantiert gentechnikfrei. Garantiert kontrollierte Ländle Qualität – Die Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH stellt die Einhaltung der Richtlinien durch mehrere Qualitätsbeauftragte sicher. Diese besuchen und überprüfen jede einzelne der am Qualitätsprogramm teilnehmenden Alpen. Die Namen der Alpen sowie die Richtlinien sind auf www.laendle.at/alpschwein öffentlich zugänglich. Zudem sorgt eine nummerierte Ohrmarke für eine Nachverfolgbarkeit von der Alpe bis zum Teller.

5-kg-Vorratspaket vom Ländle Alpschwein Vom 30. August bis 20. September um EUR 49,Das 5-kg-Vorratspaket mit je einem Kilo Schnitzel, Braten, Kotelett, Geschnetzeltem und Hackfleisch wird in kleinen Portionen vakuumiert. So kann es wunderbar eingefroren werden und bietet auch noch später den vollen Genuss.

Erhältlich bei:


Grünkern-Risotto mit cremigem Hackfleisch vom Ländle Alpschwein Zutaten für vier Personen Für das Risotto: 1 EL Olivenöl | 250 g Grünkern | 1 Karotte | 1/2 Sellerieknolle | 1/2 Zwiebel | 1 Frühlingszwiebel in Scheiben geschnitten | 1/2 Bund Petersilie, gehackt | 50 ml trockener Sherry | 100 ml Crème fraîche | Salz | Pfeffer Für das Hackfleisch: 30 g Butterschmalz | 500 g Hackfleisch vom Ländle Alpschwein | 1 Zwiebel geschält und in Würfel geschnitten | 3 EL glattes Mehl | Prise Salz | Pfeffer aus der Mühle | 350 ml Milch | 100 ml Crème fraîche | 1 Zweig Rosmarin, gehackt

Zubereitung Grünkern in reichlich Salzwasser für 15 Minuten kochen. Anschließend in ein Sieb gießen. Das Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und das Hackfleisch darin knusprig anbraten, bis es ein paar Röststellen aufweist. Die feingehackte Zwiebel dazugeben und mitrösten. Mit dem Mehl stauben und der Milch aufgießen. Aufkochen lassen. Mit Crème fraîche, Salz, Pfeffer und dem Rosmarin abschmecken und auf kleiner Stufe warmhalten. Olivenöl in einem Topf erhitzen und das fein geschnittene Gemüse darin anbraten. Die gekochten Grünkerne dazugeben und kurz mitbraten. Mit Sherry ablöschen und mit Crème fraîche, Petersilie, Salz und Pfeffer abschmecken. Zusammen mit dem cremigen Hackfleisch servieren.


Unter der Marke TANN produz iert SPAR unter anderem im Fleis chwerk in Dornbirn seit nun 50 Jahren Fleischprodukte in höch ster Qualität. Durch den dire kten Kontakt zu den heimischen Ba uern und Landwirtschaftsbetrieb en, strenge unabhängige Qualitä tskontrollen (AMA-Gütesiegel) und strikte Hygienerichtlinien ga rantiert die TANN Frischfleisc h in Spitzenqualität. Exklusiv bei:


Alpen

Fleisch

mit Handschlafqualität

Als im April 1963 erstmalig in einem SPAR-Markt TANN-Frischfleisch angeboten wurde, war das eine Sensation. Der Erfolg hat sich bald eingestellt und so gewann der Begriff „TANN-Qualität“ rasch seine aktuelle Bedeutung und Bekanntheit. Modernste Technik trägt dazu bei, die hohen Standards zu gewährleisten – der Betrieb ist EU-zertifiziert, sämtliche Qualitätssicherungssysteme wie HACCP, IFS und ISO 22000 sind nur der formelle Beweis für das ständige Bemühen um allerhöchste Qualität und sichere Produkte. Die wahre Leidenschaft steckt hinter den 71 Mitarbeitern, die im TANNFleischverarbeitungsbetrieb in Ernst Marte, BetriebsDornbirn beschäftigt sind. Das leiter von TANN Dornbirn, Fleischwarenbetrieb hohe Engagement und die Fachvon SPAR. kenntnisse sorgen dafür, dass die Kunden TANN mit Zufriedenheit und Genuss verbinden. Mit Blick in die Zukunft kommt der nachhaltigen Berufsausbildung eine große Bedeutung zu. So wurden in den letzten 15 Jahren über 43 geprüfte Fleischermeister und 65 Fleischerlehrlinge ausgebildet. Auch der direkte Kontakt zu den Produzenten im Land ist TANN-Leiter Ernst Marte besonders wichtig. Laufende Kontrollen seinerseits und faire Preise sind mit ein Grund für die Partnerschaften zwischen den über 500 Ländle-Produzenten und dem TANN-Fleischverarbeitungsbetrieb. „Herkunft, Tierhaltung und Fütterung waren TANN schon immer ein wichtiges Anliegen, das auch

beim Konsumenten zunehmend an Bedeutung gewinnt“, fügt Marte hinzu. Produktinnovationen erweitern das Sortiment laufend – Vorarlberger Schüblinge, Vorarlberger Bratwürste, Leberkäse und Ländle-Schinken führen seit Jahren die Verkaufsliste an, laufend wird das Sortiment auch erweitert. Zum 50-jährigen Jubiläum haben sich die TANN-Fleischermeisterinnen und -Fleischermeister etwas Besonderes einfallen lassen und einen TANN-Jubiläumsschinken kreiert.

Wenn sich Marcel Mennel (links) – frischgebackener Fleischermeister – und Erich Fähsler – der erste Mitarbeiter den TANN Dornbirn überhaupt – über TANN unterhalten, liegen Generationen dazwischen.

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Aktuell

Herbstmesse

Wertvolles auf den Teller

Klein, aber fein ist die Vorarlberger Landwirtschaft strukturiert und deshalb leben und arbeiten unsere Bauernfamilien nach dem Motto: Wir bringen Wertvolles auf den Teller. Ganz nach diesem Motto ist auch die Ländle Halle 4 gestaltet – sie lockt auch diesen Herbst wieder mit kulinarischen Genüssen und zahlreichen Informationsständen zum Thema Lebensmittel aus der Region. Herzhaftes aus der Gastronomie − Im herbstlichen Gastgarten der Ländle Gastronomie können neben den, für das Ländle typischen Kässpätzle auch weitere Spezialitäten mit frischen Produkten aus der Region verspeist werden. Auch der Messehit der Ländle Metzger – die Kalbsbratwurst – wird wieder gegrillt. Und was passt besser dazu, als ein Mohren – das Vorarlberger Bier. Kinderstation mit der inatura − Gemeinsam mit der inatura gestaltet Ländle Produkte als Sponsor der Ausstellung „Das Wunder Mensch“, welche aktuell in der inatura zu besuchen ist, die Kinderstation im Rahmen der Messe Kinderralley. In verschiedenen Holzboxen können durch Tasten verschiedene Gegenstände zum Thema Mensch und Ernährung erraten und Punkte gesammelt werden. Für gesammelte Punkte gibt es für jeden kleinen Teilnehmer einen Preis beim Stand der Vorarlberg Milch. Informieren, kosten, kaufen − Zahlreiche Ländle Bura bieten zudem ihre Produkte zum Verkosten und Verkauf an. Ob Bio-Eis, traditioneller Bergkäse, Gemüse, Edelbrände, Most, Obstsaft, Riebel – die Besucher finden eine breite Palette der Ländle Produkte vor. Die Bäuerinnen widmen dieses Jahr ihren Stand ganz dem Thema „Stopp der Lebensmittelverschwendung“. Auch der Holzbereich ist heuer mit der Zimmerei Gerhard Berchtold aus Schwarzenberg vertreten und informiert über ihre Angebote aus dem erneuerbaren Rohstoff Holz. LUAG 10

Ausgezeichneter Käse: Heumilch und traditionelle Verarbeitungsmethoden sind typisch für die Sennerei Huban in Doren. Die Qualität des Schnittkäses wird durch zahlreiche Auszeichnungen immer wieder bestätigt. Wer sich selbst vom Geschmack und der Qualität überzeugen will, kann den Käse vor Ort verkosten. VTaler, das regionale Geld in Vorarlberg, präsentiert sich gemeinsam mit dem Verein vom Ländle Bur. Die ALLMENDA Genossenschaft informiert über das regionale Firmennetzwerk mit etwa 300 Betrieben, darunter schon viele Direktvermarkter. So erfahren Sie, wo schon überall mit dem VTaler eingekauft werden kann. Einige Partner des VTalers im Bereich Kunsthandwerk zeigen dabei ihre Produkte.


Ländle Gastronomie Sich ausruhen, verweilen und schlemmen. Die Ländle Gastronomie bietet gemütliches Ambiente mit Sitzgelegenheiten und kocht feine Kässpätzle in bekannter Qualität und weitere Spezialitäten mit frischen Produkten aus der Region. Außerdem gibt es für die kleinen Messebesucher eine Kinder Pasta Bar mit den beliebtesten Nudelgerichten der Mini-Feinschmecker.

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Ländle Gemüsekiste .. Gemusekiste

Broger Edelbrände Die Privatbrennerei Familie Broger veredelt eine Reihe von Früchten und Getreiden zu genussvollen Endprodukten. Highlights wie der Vorarlberger Whisky und der Ländle-Bourbon können unter anderem direkt am Stand verkostet und gekauft werden.

Ländle Metzg Immer der Nase nach! Die herzhaft gegrillten Kalbsbratwürste, frisch zubereitet von den Ländle Metzgern Hosp, Klopfer, Mangold, Natter und Schöch, sind aus der Ländle Halle 4 nicht mehr wegzudenken. Ein besonderes Geschmackserlebnis für Ihren Gaumen!

Zimmerei Gerhard Berchtold Holzbau aus Verantwortung. Sauber geplant, sauber gebaut - mit dem Naturwerkstoff Holz. Ob Dachstuhl, Althaussanierung, Treppenbau oder Neubau, komplette Häuser und Hallen - mit Berchtold haben Sie auf jeden Fall einen erfahrenen und zuverlässigen Partner. Mitglied von Vorarlberg Holzbau, der Vorarlberger HolzbauKunst und Werkraum Bregenzerwald.

Ländle Bur: Richard Dietrich Vorarlberger Kostbarkeiten Richard Dietrich veredelt Vorarlberger Rohstoffe zu wahren Kostbarkeiten und lädt auf seinem Stand zur Verkostung seiner leckeren Obstsäfte, Moste und prickelndem Zider. Vorarlberger Riebelmais und Riebelmais-Bramata inklusive Rezepten gibt es zum Mitnehmen. Passend dazu auch Eisenpfannen in Premium-Qualität. Den Geschmack traditioneller regionaler Produkte wieder neu erleben!

Kinder-Messeralley Station: Tasten & Fühlen Anlässlich der Dauerausstellung „Das Wunder Mensch“ im Dornbirner Erlebnismuseum inatura, können Kinder sich über die Ausstellung informieren und ihren Tastsinn unter Beweis stellen. Insgesamt stehen drei so genannte Fühlkisten bzw. Tastboxen bereit, die diverse Gegenstände zum Thema Mensch und Ernährung enthalten.

Ländle Bur: Bruno Metzler Das Bio-Eis vom Bauernhof von Ländle Bur Bruno Metzler aus Alberschwende begeistert nicht nur die kleinen Schleckermäuler. Von fruchtig bis schokoladig – da ist für jeden Geschmack die passende süße Verführung dabei.

Obst / Säfte / Edelbrände Am Stand der Ländle Apfelbauern können Säfte und Edelbrände aus Äpfeln mit dem Ländle Gütesiegel verkostet werden. An einem weiteren Stand präsentieren Brenner & Moster ihre, durch die Landesprämierung 2013, mit dem Ländle Gütesiegel ausgezeichneten Edelbrände, Liköre, Moste, Säfte und Essige.

Sennerei Huban aus Doren Zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen bestätigen dem familiären Sennerei-Team, dass die traditionelle Käseherstellung nach wie vor hochaktuell ist. Um die feine Qualität der Käsekulturen zu erreichen, wird ausschließlich Heumilch verarbeitet, die von 36 Landwirtschaftsbetrieben aus der Region geliefert wird. Vorbeikommen und Hubaner Bergkäse kosten!

Ländle Bur: Rainer Bergbauer Der Ziegenhof Rainer Bergbauer aus Schwarzenberg präsentiert unter anderem Spezialitäten aus der hofeigenen Kleinsennerei. Vom Käse über Topfen, Joghurt bis zur frischen Milch kommt alles von Ziegen aus bester Haltung. Über 120 Ziegen und 50 Jungziegen leben durchschnittlich auf der Südanhöhe über Schwarzenberg und bekommen nur die besten und saftigsten Wiesen zum Weiden.

Regionalwährung VTaler VTaler, das regionale Geld in Vorarlberg, präsentiert sich gemeinsam mit dem Verein vom Ländle Bur in der Ländle Halle. Am Stand finden Sie auch Kunsthandwerk von regionalen Produzenten. Die ALLMENDA Genossenschaft präsentiert das regionale Firmennetzwerk mit etwa 300 Betrieben, darunter schon viele Direktvermarkter.

Mohrenbrauerei Dornbirn In der Ländle Halle informieren wir Sie über unsere Seminare und die neue Creativ Brauerei. Erfahren Sie, wie Sie in nur einem Tag Ihr eigenes Bier brauen können und verkosten Sie Mohren Spezialitäten im Offenausschank. Auch auf dieser Herbstmesse wird bei Mohren das Thema „Bier-Genuss“ groß geschrieben. Wir freuen uns auf Sie!

Ländle Gemüsekiste Frisches, saisonales Gemüse aus dem Ländle direkt vor die Haustüre geliefert! Walter Gehrer aus Höchst ist Lieferant der Ländle Gemüsekiste fürs Unterland. Sein Gemüse ist mittels Ländle Gütesiegel zertifiziert. Das heißt, es wird naturnah angebaut (nach den Richtlinien der Integrierten Produktion) und kommt garantiert aus heimischer Erde. Informieren Sie sich am Stand der Ländle Gemüsekiste über die verschiedenen Abo-Varianten und kosten Sie frisches, knackiges Ländle Gemüse!

Vorarlberger Bäuerinnen Die Vorarlberger Bäuerinnenorganisation zählt mit rund 6.000 Mitgliedern zu den größten Frauengruppen im Land. Mit ihrem bundesweiten Jahresthema „Lebensmittel sind kostbar“ und dem weithin beachteten Projekt „LandHand“, der zukunftsorientierten Weiterentwicklung traditioneller handwerklicher und künstlerischer Fähigkeiten, sind die Damen am Stand der Landwirtschaftskammer Vorarlberg zu Gast. Tipps zur „Restleküche“ und Einblick in die Innovationskraft des ländlichen Raumes machen einen Besuch am Stand mehr als lohnenswert.

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Aktuell

Wir ernten...

...was wir säen!

Herbstzeit ist Erntezeit. Gärten und Äcker stehen jetzt in ihrer vollen Pracht da. Vieles, was das ganze Jahr über gepflanzt und gepflegt wurde, kommt jetzt zur Vollreife und sichert uns eine gesunde und vitaminreiche Ernährung über den Winter. Egal ob im eigenen Hausgarten, auf großen landwirtschaftlichen BIO-Feldern, auf der Terrasse, dem Balkon oder der Fensterbank – Jede und Jeder vom ganz Kleinen bis zum „fast Selbstversorger“ kann BIO-Salat, BIO-Kräuter, BIO-Gemüse und BIO-Grünflächen für die Futterverwertung bzw. für die eigene Versorgung oder für den Verkauf im BIO-Hofladen oder dem Handel anbauen und somit in späterer Folge auch ernten. In der biologischen Landwirtschaft bedeutet eine gute Ernte aber nicht nur, dass so viel wie möglich für uns Menschen abfällt. Es sollte ein Gleichgewicht herrschen. Dem Boden sollte so viel zugeführt werden, wie

wir ernten möchten. Die Biobäuerinnen und Biobauern von BIO AUSTRIA Vorarlberg arbeiten nach den strengen Richtlinien des Verbandes und erbringen dadurch vielfältige Leistungen für unsere Gesellschaft. Sie achten besonders auf den Schutz des Bodens durch die Erhaltung natürlicher Bodenkreisläufe, auf Schutz des KIimas und des Grundwassers. Die Sicherung höchster BIO-Qualität ist durch den konsequenten Verzicht auf Gentechnik und den Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln und schnelllöslichen Düngemitteln gegeben. Besonders in der biologischen Landwirtschaft wird wieder vermehrt auf alte Rassen und Sorten gesetzt. Sie bereichern unsere Küchen auf großartige Weise gerade mit ihren verschiedensten Farben und Formen, mit neuen „alten“ Genüssen und mit ihrer Einfachheit. Die Natur ist so vielfältig und bietet uns sehr viel. Ein gesunder Boden ist die Grundlage für jede gute Ernte. Darauf wird in der biologischen Landwirtschaft ganz besonderer Wert gelegt. Durch regelmäßiges Mulchen und Kompostbeigaben wird das Bodenleben gefördert und somit ist auch der Grundstein für ein weiteres gutes Gartenjahr gegeben.

Wo können BIO-Lebensmittel eingekauft werden? l D irekt bei den Biobäuerinnen und Biobauern am Hof

oder im Hofladen l auf Bauernmärkten in den Bezirken Bregenz, Dornbirn,

Feldkirch und Bludenz l i m Naturkostfachhandel l b ei BIO-Sennereien, -Metzgereien & -Bäckereien

Kontaktdaten finden Sie im BIO Einkaufsführer „BIO einkaufen & genießen“. Diesen können Sie im Büro von BIO AUSTRIA Vorarlberg kostenlos anfordern. T 05574/53753, E vorarlberg@bio-austria.at LUAG 12


Aktuell

Ein Fest

für die Familie

Besuchen Sie auch heuer das BIO-Fest am Sonntag, 15. September von BIO AUSTRIA Vorarlberg vor dem Festspielhaus in Bregenz. Nutzen Sie die Möglichkeit, sich kulinarisch auf höchstem biologisch-regionalen Niveau verwöhnen zu lassen. An zahlreichen Ständen präsentieren wir Ihnen die reichhaltige und vielfältige BIO-Produktpalette, welche wir in Vorarlberg haben. Von BIO-Honig über BIO-Baumwollprodukte, BIO-Gewürze, BIOSchnäpse/-Liköre & -Marmeladen, BIO-Wein, BIO-Milch- & -Fleischprodukte, BIO-Gemüse, BIO-Eis und BIO-Burger bis hin zu BIO-Dinkel und BIONudeln. Alles was unser Herz begehrt, kann an diesem Tag verkostet & eingekauft werden. Sie sehen, die BIOVielfalt unseres Landes kennt keine Grenzen. Programm: Beginnen werden wir um 10:00 Uhr mit der Eröffnung vor dem Festspielhaus in Bregenz. Neben einer Modeschau am Vor- und Nachmittag wird das BIOFest durch verschiedenste musikalische Beiträge von Alphornbläsern, Kinderchor & einer Jazzgruppe umrahmt. Auch für unsere kleinen Gäste ist für Abwechslung gesorgt. Neben verschiedenen Kinderstationen können die Kleinsten auch ihr eigenes BIO-Kräutersäckchen füllen und gestalten. Nehmen Sie diese einmalige Gelegenheit wahr und besuchen Sie uns beim BIO-Fest. BIO AUSTRIA Vorarlberg und die Vorarlberger Biobäuerinnen und Biobauern freuen sich auf Ihr Kommen!

BIO-Fest Termin: Sonntag, 15. September Zeit: 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr Ort: Bregenz – beim Festspielhaus

Für weitere Auskünfte steht Ihnen das Büro von BIO AUSTRIA Vorarlberg gerne zur Verfügung. T 05574/53753, E vorarlberg@bio-austria.at LUAG 13


Aktuell

Auf der „Sonnenterrasse“ des Landes „Ökoland Vorarlberg – regional und fair“ Das ist die Zielsetzung für die heimische Land- und Forstwirtschaft, die 2012 von der Landesregierung einstimmig beschlossen wurde.

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Aus- und Weiterbildungsprogramme für das Alppersonal werden die professionelle Bewirtschaftung der Alpen und die Veredelung der Milch auch in Zukunft sicherstellen. Verschiedene Typen von Teilzeitarbeitsmodellen, die mit Vertreter/-innen privater und öffentlicher Arbeitgeber erarbeitet werden, sollen helfen, dass die rund 1.000 benötigten saisonalen Fachkräfte langfristig und mit Freude auf unseren Alpen tätig sind.

Mehr Informationen zur Landwirtschaftsstrategie 2020 finden Sie unter www.vorarlberg.at/oekoland

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Die Alpwirtschaft ist das oberste Stockwerk der DreiStufen-Wirtschaft in Vorarlberg. Von den Heimbetrieben aus folgt das Vieh über die Vor- und Maisäße dem jahreszeitlichen Futteraufwuchs bis auf die Alpen. Die eigenständig bewirtschafteten Alpbetriebe sind in den vergangenen Jahren geringfügig auf rund 530 zurückgegangen. Die Anzahl der aufgetriebenen Tiere ist seit Jahrzehnten mit ca. 40.000 Stück aber weitgehend gleich geblieben. Sie halten die Landschaft offen und schaffen eine attraktive Grundlage für den Sommer- und Wintertourismus. „Mit den Maßnahmen der Ökolandstrategie versuchen wir die Anzahl der aufgetriebenen Tiere auf Vorarlberger Alpen auch bis 2020 stabil zu halten“, so DI Günter Osl, Leiter der Abteilung Landwirtschaft beim Land Vorarlberg. Besondere Bedeutung kommt dabei den rund 9.000 Milchkühen für die Produktion hochwertiger Alpprodukte zu. Eventuelle Rückgänge bei den aufgetriebenen Milchkühen nach dem Auslaufen der Milchquoten im Jahr 2015 werden voraussichtlich durch Mutterkühe ausgeglichen werden können. Zusätzlich zu den Weideflächen sind auf den meisten Alpen Wälder zu pflegen und zu bewirtschaften, um deren Schutzfunktion im Interesse aller zu erhalten.


Aktuell

Gemüse

vom Vorarlberger Gärtner

Wenn es um Setzlinge und Sämereien geht, ist der Schritt zum Gärtner ein gewohnter. Die vorgezogenen Gemüsepflanzen helfen uns im Frühjahr wertvolle Anbauzeit im eigenen Garten zu sparen. Viele Vorarlberger Gärtner produzieren aber auch selbst saisonales Frischgemüse, zur Zeit in großer Fülle. Wieso eigentlich nur zur Zeit? Können die Gärtner nicht ganzjährig frische Tomaten anbieten? Eigentlich schon, aber nur mit großem Energieaufwand. Mit künstlicher Beleuchtung und hohem Heizaufwand könnte man in hochtemperierten Gewächshäusern durchaus wärmeliebende Gemüsearten produzieren. Doch der Aufwand stünde in keiner Relation zum Nutzen und der Umweltverträglichkeit. Somit beschränkt sich die Gärtnerschaft darauf, saisonales Gemüse anzubauen. Hier stimmt das Verhältnis der eingesetzten Energie zur geernteten Energie und saisonal gewachsenes, gut gereiftes Gemüse ist unschlagbar bei Inhaltsstoffen und Geschmack! Viele Gewächshäuser dienen dazu, die Erntezeiten im Freiland um ein paar Wochen zu verlängern. Dafür ist der Energieaufwand dank der Sonneneinstrahlung überschaubar und Witterungsextreme werden egalisiert. Denn wärmeliebende Kulturen wie Gurken oder Tomaten sind bei den nasskühlen Wetterphasen in Vorarlberg rasch am Limit. Gesundheitsfördernd ist auch eine ausgewogene Ernährung. Nicht nur beim Mensch, auch bei der Pflanze. Eine überlegte Sortenwahl in Kombination mit einer guten Fruchtfolge und bedarfsgerechter Nährstoffversorgung garantieren energiestrotzende Kulturen. Schädlinge spielen im heimischen Anbau nur eine untergeordnete Rolle.

Ihnen begegnet der Gärtner mit Nützlingen. Diese helfenden Raubmilben, Blumenwanzen, Schlupfwespen oder Blattlauslöwen. Sie halten die Schädlingsbesiedelung niedrig und erübrigen so den Einsatz von Pflanzenschutzmittel. Wenn Sie Gemüse kaufen, besuchen Sie doch nicht nur den Hofladen oder Marktstand, sondern werfen Sie auch einen Blick in die Gewächshäuser und auf die Felder. Im persönlichen Gespräch mit dem Gärtner erhalten Sie rasch einen Eindruck, wer hier wie für Sie arbeitet. Denn Lebensmittelkauf ist Vertrauenssache!

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Landwirtschaft im Gespräch

Schluss mit Mogelpackungen! „Die Konsumenten haben ein Recht auf Ehrlichkeit und somit auf klar nachvollziehbare zen und genießen Lebensmittel von Herkunfts- und Qualitätsangaben. Wir brauchen klare Regelungen im Lebensmittelsicherbäuerlicher Herkunft. heits- und Verbraucherschutzgesetz und im Lebensmittelcodex“, fordert LK-Präsident StR. Josef Moosbrugger. Sind auch Sie dieser Meinung, besteht Manche Nahrungsmittelproduzenten manoch bis Ende September die Möglichkeit sich chen sich diesen Umstand zunutze und bewerben Lebensmittel aus industrieller Herstellung an der Unterschriften­aktion zu beteiligen. Auf Martin Winder, Obmann mit Bezeichnungen wie „vom Bauer“, „aus der Homepage der Landwirtschaftskammer der Vorarlberger DirektBauernhand“ oder Ähnlichem. Diese TäuVorarlberg www.diekammer.info oder unter vermarkter: „Wo Bauer schungen sollen ein Ende haben, forden die draufsteht muss auch Bauer www.laendle.at finden Sie auf der Startseite bäuerlichen Direktvermarkter und ihre Vertredie Unterschriftenliste als Download und die drin sein!“ ter. weiteren Details. Der Verein der Direktvermarkter hat deshalb eine Sie können natürlich auch direkt beim Einkauf etwas Unterschriftenkampagne gestartet, um gegen diese Kongegen diese Art der Konsumententäuschung unternehsumententäuschung vorzugehen. men. Sollten Sie sich über die Herkunft eines „bäuerli„Produktbezeichnungen wie „Bauernwurst, Bauchen“ Lebensmittels nicht sicher sein, fragen Sie doch ernkäse, Bauernbutter etc. oder ähnlich lautende Namen einfach direkt im Geschäft nach. Hier kann man Ihnen sollten nur dann verwendet werden dürfen, wenn es sich gaim Normalfall genau sagen, woher die angebotenen Lerantiert um Lebensmittel aus bäuerlicher Produktion handelt. bensmittel stammen. Das macht sicher und kostet nichts.

Die meisten Konsumenten schät-

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Wer direkt beim bäuerlichen Produzenten einkauft, ist nicht falschen Logos und Versprechungen ausgeliefert.


Regionalität

Portrait Service

Schlüssel zum Erfolg

Das Hotel Madrisa in Gargellen setzt voll auf Regionalität. Land- und Gastwirt Bertram Rhomberg lebt die bäuerliche Botschaft: Wir bringen Wertvolles auf den Teller. Gargellen war einst ein Maisäß mit besonderer Bedeutung des Waren- und Viehtransportes vom Montafon über das Schlappiner Joch in die Schweiz. Erst der Tourismus machte daraus eine ganzjährig bewohnte Besiedlung. Mitbegründer dabei war der Großvater von Bertram Rhomberg, dessen Hotel nun in dritter Generation von der Familie Rhomberg betrieben wird. Die Familie erkannte, dass Tourismus nur funktioniert, wenn auch die Landschaft entsprechend gepflegt ist. Deshalb entschieden sich Rhombergs dafür, die eigenen landwirtschaftlichen Flächen wieder selbst zu bewirtschaften und das geerntete Futter an eigene Tiere zu verfüttern. Mittlerweile werden vom Biobetrieb Rhomberg im Gargellental 20 Hektar Wiesen gemäht und das dabei gewonnene Futter an die Mutterkühe und deren Kälber verfüttert. Den Sommer verbringen die Tiere auf der nahe gelegenen Alpe. Das Hotel Madrisa hat sich zum Ziel gesetzt, auf der Speisekarte so viele Produkte wie möglich aus der heimischen Region anzubieten. Dazu gehört in erster Linie

das Fleisch von den eigenen Tieren und von regionalen Lieferanten. Um das Fleisch auch richtig zubereiten zu können, werden die Tiere im eigenen Schlachthaus geschlachtet und zerlegt. Hier setzt Bertram Rhomberg auf eine ehrliche Zusammenarbeit, wobei auf der Speisekarte dokumentiert wird, von wo das Produkt kommt. Auch der Käse und andere Produkte kommen womöglich von regionalen Bauernhöfen oder Alpen. Je nach Angebot gibt es auch heimisches Wildbret. In der Hotelküche werden auch Beeren und Pilze aus der Umgebung verarbeitet. Dazu Küchenchef Zdenek Cepera: „Die Kunst des Kochens besteht unserer Meinung nach darin, hervorragende Grundprodukte in ihrem Ursprung zu belassen und sie mit gut überlegten Ideen zu einem ausgezeichneten Gericht zu kreieren.“ Um die Regionalität und die Zusammenarbeit zwischen Gast- und Landwirten auch über das eigene Hotel hinaus in der Region zu leben, engagiert sich Bertram in vielen öffentlichen Ämtern, angefangen vom Gemeindevorstand über die Bergbahnen Gargellen und „bewusstmontafon“ bis zur Sparte Tourismus in der Wirtschaftskammer. Land- und Gastwirt Bertram Rhomberg ist nämlich davon überzeugt, dass ein wachsendes Verständnis von Förstern, Jägern, Bauern, Älplern, Touristikern und heimischer Bevölkerung untereinander und ein ehrliches Miteinander die Zukunft für alle Berufssparten nachhaltig sichert.

Mehr zu den Ideen von Biobauer und Hotelier Rhomberg auf www.madrisahotel.com

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Aktuell

Ländle Apfelgeschichten

Qualität − nichts für Märchenerzähler Der Apfel spielt in vielen Geschichten eine entscheidende Rolle: als paradiesisches Gewächs, als Zankapfel, als lebensraubender Giftapfel in Märchen oder als Unsterblichkeit verleihender Goldapfel aus griechischen Mythen. Auch der Apfel mit dem Ländle Gütesiegel hat eine Geschichte zu erzählen.

So bauen aktuell zwölf Landwirte den Ländle Apfel mit Gütesiegel nach strengen Richtlinien an. Hauptbestandteil der Richtlinien ist die Integrierte Produktion (IP). Das ist eine Anbaumethode zur Erzeugung von Qualitätsobst bei bestmöglichem Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt. Natürliche Pflegemaßnahmen werden bevorzugt, um den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln möglichst gering zu halten. Jede Apfelsorte bekommt ihren optimalen Standort. Schädlinge werden möglichst natürlich bekämpft. Die Anwendung von Lock- und Duftstoffen, Farbtafeln, Leimringen etc. helfen bei der natürlichen Schädlingsbekämpfung. Eine chemische Nacherntebehandlung der Früchte ist verboten. Der Herbizideinsatz ist so gering wie möglich zu halten und darf 45 Prozent der Anbaufläche nicht übersteigen. Eine Bodenanalyse wird mindestens LUAG 18

alle fünf Jahre durchgeführt und ist Basis für die Düngung. Vorratsdüngung sowie Klärschlamm sind nicht erlaubt. Die Obstbauern besuchen regelmäßig einschlägige Fortbildungsveranstaltungen und führen ein Betriebsheft, in dem alle Pflegemaßnahmen in den Obstgärten eingetragen werden. Kontrolliert wird die Einhaltung der Richtlinien und die Produktqualität (Laboruntersuchungen auf Rückstände) von der Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH und Kontrollstellen der AMA mithilfe geeigneter Partner (z. B. AGES). Unter diesen Bedingungen werden zwischen 330 und 430 Tonnen Äpfel pro Jahr in Vorarlberg reif. Die meisten Apfelsorten sind von Mitte September bis Ende Oktober pflückreif, einige auch schon eher, der früheste einheimische Apfel ist der Klarapfel, er kann schon ab Ende Juli geerntet werden. Viele Sorten brauchen noch Tage bis Wochen zum Nachreifen, bis sie ihr volles Aroma erreichen. Die Sorten mit den höchsten Anbaumengen in Vorarlberg sind Elstar, Topaz, Jonagold, Boskoop und Gala. Die Vermarktung der Ländle Äpfel erfolgt zu ca. 45 Prozent direkt


Vertrieb des Ländle Apfels Verkauf ab Hof und über die SPAR Geschäfte Jens Blum, Höchst, T 0664 / 5222225 Eva Düringer, Höchst, T 05578 / 73088 Alois Greiner, Höchst, T 05578 / 74506 Manfred Nägele, Gaißau, T 0650 / 2091142

Aktuell

Verkauf ab Hof Albert Büchele, Hard, T 05574 / 72412 Werner Witzemann, Lauterach, T 05574 / 71077 Toni Schiefer, Götzis, T 0664 / 5512494 Erich Ebenhoch, Klaus, T 05523 / 63061 Gerold Amann, Koblach, T 0664 / 5311058 Christoph Mähr, Düns, T 0664 / 1213063 Maria Matt, Schlins, T 05524 / 8324 Dietmar Rauch, Schlins, T 0664 / 4641593

Größere Bestellungen mit Anlieferung an Haushalte, Unternehmen und Gastronomie koordiniert die Landwirtschaftskammer Vorarlberg, Fachbereich Obst & Garten, Claudia Immler, T 05574 / 400-232 gerne für Sie.

durch die Landwirte (Ab Hof Verkauf, Markt) und zu ca. 55 Prozent durch Handelspartner (z. B. SPAR). Auf diese Weise finden die Früchte mit einer besonderen Ausgewogenheit fast aller lebenswichtigen Stoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, Phenole und Karotine den Weg zum Konsumenten. Achtung: Beim Verzehr roher Äpfel empfiehlt es sich, den Apfel samt Schale zu verzehren! Denn in und unter der Apfelschale sitzen wertvolle Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Regionale Äpfel werden nicht für weite Transportwege chemisch direkt nach der Ernte behandelt und enthalten darum wesentlich weniger Rückstände. Sie lassen sich noch weiter reduzieren durch warmes Waschen der Äp-

fel und anschließendes Abreiben mit einem Tuch. Mit einem Wassergehalt von über 80 Prozent sind Äpfel auch kleine Durstlöscher und eine ideale Zwischenmahlzeit (z. B. für die Schulpause). Zudem wirkt sich das im Apfel enthaltene Pektin positiv auf den Cholesterinwert und den Blutfettspiegel aus. Der Apfel wirkt verdauungsanregend, stärkt die Abwehrkräfte, hilft Gifte im Körper zu binden und auszuscheiden und beugt der Bildung von Nierenund Gallensteinen vor. Kein Wunder, dass der Apfel zu den beliebtesten Obstarten Österreichs gehört und der Durchschnittskonsum bei 18 Kilogramm Äpfel pro Jahr und Person liegt!

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Qualität us’m Ländle

Das Beste wächst so nah - über 3.000 Ländle-Produkte bei SPAR.

Es ist „Ländle-Apfel-Zeit“

Jens Blum, Obstbauer aus Höchst

Ob Elstar, Topaz oder Boskoop – den erntefrischen Ländle-Apfel gibt es seit 2005 exklusiv bei SPAR (Ausnahme: bäuerliche Abhofvermarktung). Absolute Frische, kurze Transportwege und naturnaher Anbau Auf die Apfelbauern der SPAR ist Verlass – wie beispielsweise auf den Höchster Obstbauern Jens Blum. SPAR Vorarlberg ist seit über 40 Jahren ein zuverlässiger Abnehmer der LändleÄpfel, welche z.B. auf den Plantagen von Jens Blum in Höchst heranreifen und jeweils im Herbst in allen SPAR-Märkten im Ländle erhältlich sind. Exklusiv bei:


Aktuell

Der Most –

Tradition trifft Moderne Mit der Kernobsternte beginnt in Vorarlbergs Mostereien die Hochsaison. Da heißt es: Hochwertiges Obst sammeln, waschen, zerkleinern, pressen, gegebenenfalls vergären und danach: einfach genießen!

Info Eine Broschüre prämierter heimischer Obstprodukte sowie die Adressen von Mostereien, die auch Obst von Privatpersonen pressen, erhalten Sie kostenlos bei der Landwirtschaftskammer Vorarlberg, Claudia Immler, T 05574/400-232, E obst-garten@lk-vbg.at.

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Most, ob als Süßmost oder in vergorener Form, liegt voll im Trend! Meist werden Äpfel und Birnen zum Zubereiten von Most gemischt. Nach dem Pressen erhält man Süßmost, der die wertvollen Inhaltsstoffe der ursprünglichen Früchte enthält. Der Apfel, eine Vitaminbombe, kann Herz- und Kreislauferkrankungen entgegenwirken. Die Birne fördert die Aufnahme von Spurennährstoffen und kurbelt die Gehirnleistung an. Durch natürliche Gärung wird der Süßmost zum Most. Früher war der Most der klassische bäuerliche Haustrunk. Inzwischen wurde viel kellereitechnisches Know-how aus dem Weinbau übernommen, so dass auch der Most ein qualitativ hochwertiges und vielseitiges Genussgetränk geworden ist – sei es als traditioneller Bauernmost, als lieblicher, spritziger Cider mit wenig Alkohol oder als sortenreiner, helltöniger Obstwein in der Weißweinflasche. Männer bevorzugen oft den traditionellen Most, welcher nach der Gärung mit vier bis acht Prozent Alkohol zwischen Bier und leichtem Weißwein liegt. Damen und junge Leute geben eher leichten, spritzigen Mosten mit etwas Restsüße als erfrischendem Getränk mit fruchtigem Aroma den Vorzug. Kinder können sich für den alkoholfreien Süßmost begeistern – möglichst frisch aus der Presse.

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Aktuell

Ausgereifte Idee:

Gemüse mit Gütesiegel

Echte Ländle Produkte erkennt man immer häufiger am Ländle Gütesiegel. Nur Produkte, deren Hauptanteil der Rohstoffe aus Vorarlberg stammen und deren Wertschöpfung hauptsächlich in Vorarlberg stattfindet, dürfen dieses tragen. Kontrolliert werden Landwirte in Bezug auf Produktqualität und Produktionsqualität. Insgesamt produzieren sieben landwirtschaftliche Betriebe Ländle Gemüse mit dem Gütesiegel auf rund 30 Hektar Fläche. Die meisten vermarkten ihr Gemüse über Direktvermarktung ab Hof oder Einzelhandelskaufleute. Aber auch Handelspartner wie Sutterlüty und SPAR werden mit Gemüse beliefert, welches das Ländle Gütesiegel trägt. Gemüse mit dem Ländle Gütesiegel wird naturnah angebaut. Kurze Wege und Transportzeiten ermöglichen, dass nur geschmacklich voll ausgereiftes Gemüse geerntet wird. Das verspricht mehr Genuss, mehr Inhaltsstoffe (z. B. Vitamine) und eine höhere Verträglichkeit im Gegensatz zu halbreif geernteter und künstlich nachgereifter Ware. Vorarlberger Gemüseproduzenten, die ihre Produkte unter dem Ländle Gütesiegel vermarkten, haben sich zur Einhaltung von strengen Richtlinien verpflichtet. Diese beinhalten unter anderem die Regeln der so genannten 2 Integrierten Produktion (IP). LUAG 22

Die Integrierte Produktion macht sich natürliche Grundlagen zu Nutze und vermeidet umweltbelastende Produktionsmittel. Ein wesentliches Augenmerk wird auf die Erhaltung der Bodenfrucht5 barkeit gelegt. Ein Anbau nach den Kriterien der Integrierten Produktion ermöglicht es dem Landwirt nachhaltig zu wirtschaften. Bei der Auswahl von Gemüsesorten wird gezielt auf Resistenzen gegenüber Schädlingen und Krankheiten geachtet. Diese Maßnahme vermindert die Notwendigkeit von Schädlingsbekämpfung. Der Einsatz von Nützlingen sowie die Verwendung von Klebe- und Duftstoff-Fallen vermindern das Schädlingsaufkommen. Eine ausgewogene und vielseitige Fruchtfolge ist die Voraussetzung für langfristig gesunde sowie leistungsfähige Böden und somit auch für gesunde Pflanzen. Konsequente Fruchtfolge und Feldhygiene gemeinsam reduzieren den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln auf das absolute Minimum.

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Gemüsebauern mit Ländle Gütesiegel: 1 Jungpflanzen und Gemüsebau Gehrer in Höchst, 2 Roswitha Hämmerle in Lustenau 3 Gemüsebau Meusburger in Koblach, 4 Gärtnerei Metzler in Ludesch, 5 Gemüsebau Gebrüder Karg in Wolfurt, 6 Gemüsebau Alge in Lustenau, 7 Mahlerhof in Höchst

Die Verwendung von einwandfreiem Gießwasser ist ein Muss. Ebenso die bedarfsgerechte Nachlieferung von Nährstoffen. Als Basis für die Düngung dienen Bodenuntersuchungen. Dadurch werden Düngegaben nur dort eingesetzt, wo durch vorangegangene Ernten ein Nährstoffdefizit entstanden ist. Die Nährstoffe werden durch Komposte, organische und mineralische Dünger bedarfsgerecht ergänzt. Der am Gütesiegelprogramm beteiligte Partnerbetrieb lässt laut Vertrag eine unangemeldete Vor-OrtKontrolle zu und gibt Einsicht in das Betriebsheft und in die geforderten Unterlagen und Betriebsausstattungen. Weiters hat der Partnerbetrieb Aufzeichnungen zu führen, wodurch ein lückenloses Nachvollziehen der getätigten Kulturarbeiten möglich ist. Konsumenten können also sicher sein, dass sie nur das Beste bekommen, wenn sie beim Gemüseeinkauf auf das Ländle Gütesiegel achten. Mehr zu den Produkten und deren Verkauf auf www.laendle.at/gemuese.

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Aktuell

Ländle Kartoffeln

Die Ernte beginnt!

Seit Mitte August werden Vorarlbergs erste Lagerkartoffeln geerntet – in Ländle Gütesiegel Qualität: In Vorarlberger Boden gewachsen, von Anbau-Profis gepflegt, im regionalen Handel oder direkt ab Hof vermarktet. Dreizehn Kartoffelbauern bieten Kartoffeln in Ländle Gütesiegel Qualität an. Der Anbau unterliegt bestimmten Auflagen und wird unabhängig kontrolliert. Gut 25 Hektar im Rheintal und Walgau werden auch heuer ca. 400 Tonnen der wohlschmeckenden Knollen liefern. Sämtliche Informationen zu den Kartoffeln mit Ländle Gütesiegel und deren Vermarktung finden Sie auf www.laendle.at/kartoffel Die beliebtesten Sorten sind Ditta (festkochend), diese Sorte ist sehr aromatisch und eignet sich auf Grund ihrer Festigkeit gut für Kartoffelsalat. Aber auch die Sorte Laura (vorwiegend festkochend) wird in Vorarlberg gern gekauft. Sie ist optisch gleich durch die rote Schale erkennbar, verfügt über tiefgelbes Fleisch und macht sich gut als Beilagenkartoffel, Blechkartoffeln o.ä. Die Agria (mehlig) ist sehr gut für die Zubereitung von Püree und Pommes Frites. Kontrollierter Genuss − Die Ländle Kartoffeln werden auf Basis der Richtlinien des Ländle Herkunfts- und Qualitätssiegels von der Ländle Qualitätsprodukte MarkeLUAG 24

ting GmbH und deren Partner zertifiziert. Das heißt: • Anbau auf Vorarlberger Feldern nach den umwelt- schonenden Vorgaben der Integrierten Produktion (IP) • Analysen und Beprobung der Ernte auf Rückstände • Kein gentechnisch verändertes Pflanzgut • Rückverfolgbarkeit durch genaue Dokumentation.

Anbau & Direktvermarktung: Familie Bischof, Allmeinteilweg 7, Ludesch Familie Burtscher, Unterbings 51, Bludenz Dietmar Fechtig, Leha 10, Mäder Andreas Kalb, Pariserstraße 28, Lauterach Familie Kaufmann, Bazulstraße 26, Nenzing Fam. Ludescher & Fink, Klosterstraße 22, Lauterach Gärtnerei Metzler, Walgaustraße 118, Ludesch Gemüsebau Meusburger, Au 5, Koblach Familie Mündle, Augasse 34, Satteins Familie Reiner, Fellentorstraße 8, Lauterach Familie Schatzmann, Torkelgasse 5, FK-Gisingen Familie Tiefenthaler, Broßwaldenweg 15, Rankweil Familie Tschabrun, Kirchplatz 7, Frastanz Familie Tschann, Länderweg 2, Thüringen


3 Wochen gratis lesen. Wรถchentlich 7 Zeitschriften im Wert von bis zu E 22,10 pro Woche. Kontaktieren Sie uns unter 05574/73757 oder office@v-lz.at


Aktuell

Halb so teuer wie Heizöl! Im Energiekostenvergleich kostet die Holzenergie weniger als die Hälfte einer Kilowattstunde aus Heizöl. Sparen Sie mit Ihrem Kachelofen oder Zusatzofen Heizkosten!

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Eine Initiative der

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Lassen Sie

Bäume wirken

Einen Baum zu pflanzen gehört seit Jahrhunderten zu den symbolträchtigsten Handlungen des Menschen. Hausbäume werden aus unterschiedlichsten Anlässen gepflanzt: Zur Geburt eines Kindes, als Schattenspender, als Sichtschutz oder zum Schutz des Hauses vor Unheil. Kleine Bäume für kleine Gärten − Bei einer Baumpflanzung ist es unerlässlich, auch an die Zukunft zu denken, denn Bäume brauchen Platz zum Wachsen. Im Nachhinein hilft oft nur mehr die Rodung oder ein regelmäßiger Rückschnitt, denn im Gegensatz zu kleinen Sträuchern und Stauden lassen sich Bäume nur schwer verpflanzen. Dies führt dazu, dass gerade in kleinen Gärten oft auf eine Baumpflanzung verzichtet wird. Aber ohne Bäume wirken Gärten und Häuser kahl und einsam. Bäume sind als Raumbildner auch in kleinen Gärten unverzichtbar. Bisher beschränkt sich die Verwendung von Kleinbäumen lediglich auf einige wenige Arten und Sorten wie den Kugel-Ahorn, die Kugel-Robinie oder die Blutpflaume. Die richtige Pflege für ein langes Baumleben − Ohne Pflege geht’s nicht. Solide handwerkliche Fähigkeiten sind gefragt, wenn es darum geht, Gut ihre Bäume über Jahrzehnte hinweg in voller betreut: Pracht in den Himmel wachsen zu lassen. Die Ein BaumBaumpflege umfasst die regelmäßige Kontleben rolle, den Jungbaumschnitt bis hin zur Baumlang! fällung sowie Wurzelstockfräsung. Wir vom Maschinenring pflegen Bäume und kümmern uns um alles, was für Bäume und deren Besitzer von Wichtigkeit ist. Rundum sorglos − der Maschinenring kümmert sich um Ihre Sicherheit: Gesunde Bäume erfreuen nicht nur das Auge, sondern garantieren auch ein Maximum an Sicherheit. Übernimmt der Maschinenring die Pflege Ihrer Bäume, so minimiert sich für Sie und Ihre Mitmenschen das Risiko von herabstürzenden Ästen oder gar umknickenden Bäumen getroffen zu werden. Es sind nicht nur die Gefahren von Verletzungen oder Sachschäden, die es abzuwenden gilt, sondern auch etwaige rechtliche Folgen, die aus einem derartigen Unglück resultieren können und die gemeinhin den Bauminhaber treffen. Warum erfreuen Sie sich nicht einfach am Anblick Ihrer Bäume, der Maschinenring kümmert sich gerne um den Rest.

Unsere Dienstleistungen: Baumpflege und -fällung Baumkontrolle Jung-, Groß-, Obstbaumschnitt Ausfräsen von Wurzelstöcken Gartengestaltung Grünraumpflege Rekultivierung von Grünanlagen Gartenpflege Strauch- und Heckenschnitt Rasenansaat und -pflege Rasen sanieren Buchsbaumzünsler Bekämpfung Winterdienste

Maschinenring Service Vorarlberg Montfortstraße 9-11 6900 Bregenz T 05/9060-800 service.vbg@maschinenring.at www.maschinenring.at/vorarlberg


Feine Sauerei! Ländle Alpschwein mit Ländle Gütesiegel im 5-kg-Vorratspaket 30. August bis 20. Septe

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ist müsek e G Ländle .. iste.at

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Ländle Gemüsekiste, Werner & Daniela Fessler, A-6832 Sulz, Tel. 05522-41785, Fax 05522-41785-4, Mobil 0699-1707 6778, laendle@gemuesekiste.at


Heumilch

Optimaler Rohstoff für Käse!

Aktuell

An den Lauf der Jahreszeiten angepasst, erhalten Heumilchkühe ausschließlich frische Gräser und Kräuter und im Winter sonnengetrocknetes Heu sowie mineralstoffreichen Getreideschrot. Reifung geeignet ist. Heumilch besitzt diese Eigenschaft und „Nur durch den konsequenten Verzicht auf vergoreist daher der ideale Rohstoff für diese Käsespezialitäten. ne Futtermittel kann z.B. Bergkäse ohne Zusatz von KonserNeue Rinderfibel: Die ARGE Heumilch präsenvierungsmitteln und ohne intensive mechanische Behandtiert ein neues Nachschlagewerk in dem 22 lung hergestellt werden. Die Heumilch erfüllt Rinderrassen der österreichischen Landdiese Anforderungen“, erklärt Othmar Bereuter, wirtschaft im Detail vorgestellt werden. Die Vorsitzender der ARGE Milch Vorarlberg. Bandbreite reicht vom Tiroler Grauvieh über Käsemeister schwören auf den reinen die Jochberger Hummeln bis zum Waldviertler Geschmack der Heumilch. Vorarlberger EmBlondvieh. Außerdem wird auf anschauliche mentaler und Vorarlberger Bergkäse werden Art und Weise aufgezeigt, was Kühe eigentaus Rohmilch, die aus der Heuwirtschaft lich fressen, warum sie Milch geben und wie stammen muss, hergestellt. In ihr bleibt das ein Kuhmagen funktioniert. Leser der Fibel ergesamte Geschmacksspektrum der Milch erhalten. Sie wird unter Einhaltung strengster Othmar Bereuter, Vorsitzender fahren unter anderem, dass eine Heumilchkuh ARGE Milch Vorarlberg pro Tag bis zu 100 Kilogramm Gras und 20 Hygienekriterien frisch verarbeitet. Kilogramm Heu fressen kann. Die Heumilch-Rinderfibel Bei länger gereiften Käsesorten ist die Güte der kann kostenlos im Internet unter www.heumilch.at beMilch besonders wichtig. Nur aus einem hochwertigen stellt werden. Rohstoff lässt sich Käse herstellen, der für eine längere

Frische Gräser, Kräuter und Heu. Das schmeckt man. An den Lauf der Jahreszeiten angepasst, verbringen unsere Kühe jeden Sommer auf heimischen Wiesen und Almen, wo beinahe 1.000 aromatische Gräser und Kräuter wachsen. Im Winter stehen wertvolles Heu und mineralstoffreicher Getreideschrot auf ihrem Speiseplan. Als Heumilchkühe bekommen sie garantiert keine vergorenen Futtermittel. Nur so entsteht Heumilch und daraus Käse und viele andere Heumilchprodukte von höchster Qualität und bestem Geschmack. Mehr Infos auf www.heumilch.at

GARANTIERT GENTECHNIKFREI * UND SILAGEFREI * Laut Definition des Österreichischen Lebensmittelkodex für gentechnikfrei erzeugte Lebensmittel.

MIT UNTERSTÜTZUNG VON BUND, LÄNDERN UND EUROPÄISCHER UNION


AUSFLUGSTIPP

Wasserfallrunde

Alberschwende

Der Fallbach (im Norden von Alberschwende) bildet etwa 40 Meter über der Bregenzerach einen, besonders bei starker Wasserführung, imposanten Wasserfall. Es empfiehlt sich die Rundwanderung über Fischbach nach Dreßlen zu wählen. Ausgehend vom Dorfplatz gelangt man auf dem alten Fischbachweg bei gelb-weißer Markierung in gut einer halben Stunde nach FischbachUrdrehen. Hier beginnt der eigentliche Wasserfallweg. In naturnaher Landschaft geht es hinunter ins Fallbachtobel. Im Angesicht des Wasserfalles quert man auf einem neuen Steg den Bach. Bei einem lokalen Hochwasser waren 2006 der alte Steg und der Rastplatz mit einer Picknickhütte zerstört worden. Nach dem Aufstieg aus dem Tobel gelangt man über die Parzelle Weitloch zum Dreßler Skilift und auf dem Schießstandweg zurück ins Ortszentrum. Gesamtgehzeit: 2 ½ Stunden Der Weg führt in Fischbach beim Hof der Familie Flatz (Tischlar`s) vorbei. Diese hat sich auf die Veredelung ihres Obstes in Süßmost, Gärmost und sortenreine

Tischlar`s Mostschenke

Edelbrände spezialisiert. Auf Voranmeldung können die Spezialitäten in der Mostschenke auf dem Bauernhof verkostet werden. Der gemütliche Gastraum bietet Platz für Gruppen bis zu 35 Personen. Ab Mitte Dezember gibt es bei der Familie Flatz auch den Ländle Christbaum aus dem eigenen Christbaumwald. Zudem wird Alpkäse aus eigener Erzeugung angeboten.

Helene und Helmut Flatz haben sich auf die Veredelung ihres Obstes im Süßmost, Gärmost und sortenreine Edelbrände spezialisiert.

Tischlar`s Mostschenke Einkehrmöglichkeiten bei der Familie Flatz Burgen 726, Alberschwende auf Vorbestellung unter T 0664/5330161 bzw. T 05579/4967 Ausgangspunkt Dorfplatz


Gewinnspiel Mit welchem wertvollen Nebenprodukt aus der Käseerzeugung werden die Ländle Alpschweine unter anderem gefüttert?

Veranstaltungen 30. August bis 20. September Ländle Alpschwein Wochen in der Ländle Metzg, ADEG, Sutterlüty und SPAR Sonntag, 1. September, 10:30 bis 17:00 Uhr BIO-Hoffest bei Agathe und Karl Lingenhel in Doren mit BIOBauernmarkt, Doren, Huban 35 Mittwoch, 4. bis Sonntag, 8. September Dornbirner Herbstmesse, Ländle Halle 4 Freitag, 13. und Samstag, 14. September Schwarzenberger alptag & markt

Jetzt 5-kg-Vorratspaket vom Ländle Alpschwein gewinnen! Wir verlosen fünf Mal das 5-kg-Vorratspaket mit je einem Kilo Schnitzel, Braten, Kotelett, Geschnetzeltem und Hackfleisch. Das Fleisch wird in kleinen Portionen vakuumiert. So kann es wunderbar eingefroren werden und bietet auch noch später den vollen Genuss. Einzulösen sind die Gutscheine für die Vorratspakete im Wert von EUR 49,- vom 30. August bis 20. September in einer der zehn Ländle Metzgereien im Land. Die Antwort finden Sie in diesem Magazin. ­Senden Sie die richtige Lösung an die Landwirtschafts­kammer Vorarlberg, Kennwort „Alpschwein“, Montfortstraße 9, 6900 Bregenz.

Einsendeschluss (Poststempel) ist Mittwoch, 11. September 2013. Viel Glück!

Freitag, 20. September, 8:00 bis 14:00 Uhr Erntedankfest in Bregenz, Kaiserstraße Samstag, 21. September, 9:00 bis 14:00 Uhr Erntedankmarkt in Bludenz, Altstadt Samstag, 21. September, 9:00 bis 16:00 Uhr Erntedankfest in Feldkirch in Kombination mit dem Stundenlauf der Lebenshilfe, Marktgasse/Sparkassenplatz Samstag, 21. September, 8:30 bis 12:30 Uhr Dornbirner Herbst: Erntedank, Kleintiere und Edelbrände, Marktplatz Samstag, 28. September, 8:30 bis 12:30 Uhr Dornbirner Herbst: Imkerei, Obst und Garten Sonntag, 29. September, 10:00 bis 17:00 Uhr „ineluaga Tag“ auf Vorarlberger Bauernhöfen Samstag, 5. Oktober, 8:30 bis 12:30 Uhr Dornbirner Herbst: Kürbisschnitzen, Marktplatz Zusätzlich: 18:00 bis 21:00 Uhr: Kürbisprämierung und -umzug, Marktplatz Samstag, 5. Oktober, 9:00 bis 16:00 Uhr Buratag mit Montafoner Sura Kees-Prämierung und Viehausstellung in Schruns. Samstag, 5. Oktober Ausstellungseröffnung „Saure-Gurken-Zeit“ Frauenmuseum Hittisau Samstag, 12. Oktober, 8:30 bis 12:30 Uhr Dornbirner Herbst: Most & Käse, Marktplatz Samstag, 19. Oktober, 8:30 bis 12:30 Uhr Dornbirner Herbst: Natürlich Wald & Holz, Marktplatz LUAG 31


NEU: Creativ Brauerei

An einem Tag zum eigenen Bier.

Erleben Sie Bierkultur hautnah und besuchen Sie die Mohren Creativ Brauerei. Interessierte Biergenießer können unter

tive Biere zu brauen ist auch für Sie eine

Anleitung eines erfahrenen Brauers in nur

besondere Gelegenheit. Lassen Sie sich von

einem Tag ihr eigenes Bier brauen. Durch

dieser Leidenschaft anstecken und genießen

Verkostungen und Tipps werden theore-

Sie Ihre Feuertaufe als Bierbrauer.

tisches Wissen über Bierstile, Bierpflege und Bierkultur ebenso vermittelt, wie die

Gut Bier braucht Weile

wichtigsten

Für den Sudtag sollten sich die Teilnehmer

Handgriffe

des

traditions-

reichen Brauhandwerks.

ausreichend Zeit nehmen. Malz schroten,

Preise Sudtag „Fass” Abfüllung der Biere in Fässer EUR 162 / Person inkl. MwSt. Sudtag „Flasche” Abfüllung der Biere in Flaschen EUR 186 / Person inkl. MwSt.

einmaischen, läutern und Würze kochen. Bier brauen braucht seine Zeit. Dazwischen kurze Verschnaufpausen mit frisch gezapftem Mohren und einer Jause zur Stärkung der angehenden Jungbrauer. Später erfolgt die Hopfengabe und das Bier kann nach ca. 8 Stunden für die Gärung vorbereitet werden.

Preise gelten bei 11-15 Personen, inkl. 80l Sudergebnis, Abfüllung, Seminarunterlagen, Speisen und Getränken Information über verfügbare Termine und Buchung direkt im Internet unter www.mohrenbrauerei.at

Auch danach braucht der Teilnehmer wieder viel Geduld. Etwa 5 Wochen wird das Bier

Kreativität und Leidenschaft

in der Mohrenbrauerei unter optimalen

Jeder Sudtag wird durch einen erfahrenen

Bedingungen gelagert, bevor es zur Verkos-

Brauer der Mohrenbrauerei betreut. Krea-

tung abgeholt werden kann.

www.mohrenbrauerei.at facebook.at/Mohrenbrauerei youtube.com/MohrenTV

Für weitere Informationen QR-Code abscannen


Konsumentenmagazin LUAG Ausgabe 3/2013