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Schwerpunkt | Bügel- und Finishtechnik

in der Schweiz bietet Schwob an verschiedenen Standorten mit eigenen Wäschereien eine ökonomische Textilpflege an sowie einen individuellen Mietwäscheservice. Im Jahr 2008 hat die Schwob AG drei Wäschereien übernommen und fusioniert. Damit erhielt die Schweizer Hotellerie-, Gastronomie- und Gesundheitsbranche nach Unternehmensangaben erst-

malig einen Ansprechpartner, der die gesamte Wertschöpfungskette der Textilherstellung und Textilpflege abdeckt. Die Schwob AG bietet mit diesem Modell alles aus einer Hand: Das Unternehmen präsentiert sich als kompetenter Ansprechpartner für sämtliche Belange im Bereich der Textilherstellung und der Textilpflege. 왗 Infos: www.schwob.ch

Multimatic

Finisher als Energiesparer 왘 Im Bereich Finishing bietet Multimatic iLSA Deutschland aktuell u.a. den Universal Bügelplatz an. Zwei Personen sollen an ihm etwa 300 Garderobenteile pro Tag bearbeiten können. Der Bügelplatz besteht aus folgenden Geräten: 쮿 einem Doppelfinisher 842 für alle Oberteile: Garderobenformer und Hosentopper arbeiten auf einem Drehgestell in einem gemeinsamen Gehäuse. Der Finisher kann mit Fremddampf oder mit ingebautem Elektrodampferzeuger beheizt werden. Er ist multifunktional, platz- und energiesparend, geräuscharm und wohltuend für das Raumklima, verspricht Multimatic. Zudem ist er mit einer ein- und ausschaltbaren Streck- und Spannvorrichtung, einer Luftmengenregulierung, einer manuellen Computersteuerung bzw. mit neun frei programmierbaren Programmen ausgestattet. 쮿 zwei Bügeltischen BBS2: Die Bügeltische verfügen über eine regelbar beheizte Bügelfläche, eine pneumatisch stufenlose Höhenverstellung (75 bis 95 cm), eine dosierbare Blaseinrichtung sowie über ein schwenkbares Ärmelbrett mit automatischer Absenkung der Bügelfläche. Außerdem enthalten die Bügeltische laut Hersteller praktisches Zubehör wie Kleiderbügelhalter, Abhängevorrichtungen und Ablagekästen. Außerdem bei Multimatic im Programm ist die Hemdenstation MaxiShirty für etwa 400 Hemden pro Tag. Der MaxiShirty 488 ist ein vollelektrisch beheizter Hemdenfinisher mit integrierter Wärmerückgewinnung und beheizten Andruckelementen. Er trocknet laut Multimatic die Nähte und doppellagigen Bereiche noch intensiver. Das wird zum einen durch ein beheiztes Schulterelement sowie durch zwei beheizte Manschettenschlitzpatschen ermöglicht, erklärt Multimatic. Sie üben keinen Anpressdruck aus, sondern blasen das Gewebe sanft gegen die beheizten Elemente. Dadurch sollen die mehrlagigen Stellen schneller trocknen und die Bedien-

Heprotex

„Ventilierende“ Mulde 왘 Das Vertriebsunternehmen Heprotex Maschinen GmbH aus Klingenberg-Trennfurt bietet eine neue Serie von Muldenmangeln. Diese sollen mit einer Leistungssteigerung von etwa 25 Prozent aufwarten. Für das deutliche Leistungsplus ist, so das Herstellerunternehmen, die „ventilierende“ Mulde verantwortlich; die ein-

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Der MaxiShirty 488 verkürzt laut Multimatic die Finishzeit sowie den Energieverbrauch pro Hemd und soll einfach zu bedienen sein. Foto: Multimatic

person 40 bis 50 Hemden pro Stunde fertig stellen können. Zum anderen liege es an der integrierten Wärmerückgewinnung. Sie saugt die warme Luft des laufenden Finishvorganges ab und verwertet sie. Das verkürze die Finishzeit und reduziere messbar den Energieverbrauch pro Hemd. Das Aufspannen der Hemden beim MaxiShirty 488 geht Multimatic zufolge schnell und bequem, weil die unterschiedlichen Hemdenlängen automatisch von einer Fotozellensteuerung eingestellt werden. Ebenfalls automatisch geschieht das Umschalten von Langarm- auf Kurzarmhemden mit Joystickkontrolle der Ärmelspanner. 왗 Infos: www.multimatic.de

gesetzte Technik sei patentrechtlich geschützt. Über Jahrzehnte hinweg haben die Technikentwickler Möglichkeiten für Leistungssteigerungen bei Muldenmangeln im Wesentlichen in den Bereichen Beheizung und Länge des effektiven Plättwegs untersucht und realisiert. Bei der aktuellen Mangelbaureihe von Heprotex haben die Konstrukteure sich der Systematik der Verdampfung des Wassers aus den zu mangelnden Textilien zugewandt. Der entscheidende Faktor für die Verdampfungsleistung einer Muldenmangel liegt laut Unternehmen neben der eingebrachten Tempera11 | 2013 RWTextilservice


Bügel- und Finishtechnik | Schwerpunkt

tur im Abtransport des verdampften Wassers. Hier setzt die Innovation an, die eine Leistungssteigerung um ein Viertel verspricht: Es muss dafür gesorgt werden, dass Luft in entsprechend hoher Menge zum Abtransport des Dampfes zu Verfügung steht. Das Luftvolumen zwischen Mulde und Walze dürfte bei herkömmlichen Mulden – hierzu zählen auch die flexiblen Edelstahlmulden – für eine höhere Leistung beim Abtransport der Dampfwrasen kaum ausreichen, so Heprotex. Also wurde die „ventilierende“ Mulde – man könnte sie auch als „atmende“ Mulde bezeichnen – entwickelt, die den Verdampfungsprozess zwischen Mulde und Walze durch verbesserten Abtransport des Dampfes beschleunigen soll. Nach Herstellerangaben erbringt beispielsweise eine mit „ventilierender“ Mulde ausgestattete Mangel mit einer Walze von 800 mm Durchmesser eine Leistung, die nahezu mit der einer Mangel mit dem Walzendurchmesser 1.200 mm vergleichbar ist. Die „ventilierende“ Mulde wurde laut Hersteller jahrelangen Praxistests unterworfen und habe hier ihre Bewährungsprobe bestanden. Angeboten wird die leistungsgesteigerte Muldenmangel mit den Walzendurchmessern 500, 600 und 800 mm. Es werden Arbeitsbreiten bis zu 3.300 mm gebaut. Verfügbar ist die neue Mangelserie in den Beheizungsmodi Gas und Strom. Entsprechend der höheren Leistung bietet Heprotex weiterentwickelte Eingabe- und Faltmaschinen an. 왗 Infos: www.heprotex.de

Wirkprinzip der „ventilierenden“ Mulde: Über zahlreiche Öffnungen in der Edelstahlmulde wird zusätzlich Frischluft zwischen Muldenoberfläche und Walze eingebracht. In diesem Bereich findet die Verdampfung des Restfeuchteanteils in den zu mangelnden Textilien statt und hier muss auch für einen schnellen und wirkungsvollen AbFoto: Heprotex transport der Dampfwrasen gesorgt werden.

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