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La.Uni

www.launi.me No.76

8. november 2010

Flohmarkt im Atrium

K端rzung des Druckkontingents. Alex war endlich wieder essen.

Daniel rechnet mit dem Bachelor ab.

Filmtipp: Bal-Honig.


Adressen-adressen-adAStA

VORSITZ: Elena Leuschner vorsitz@asta-landau.de

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT: Daniel Hohn pr@asta-landau.de

INTERNE HOCHSCHULPOLITIK: Julia Weyrich hopoin@asta-landau.de

EXTERNE HOCHSCHULPOLITIK: Sebastian Droste hopoex@asta-landau.de BOLOGNA Dorian Mattheis bologna@asta-landau.de KULTUR: Berend Barkela kultur@asta-landau.de

SOZIALES: Jakob Wagner soziales@asta-landau.de

EVENTS & SPORT: Marion Polcher events@asta-landau.de & sport@asta-landau.de UMWELT & MOBILITÄT: Fabienne Mittmann umwelt@asta-landau.de

INTERNATIONAL AFFAIRS Sarah Wenz ia@asta-landau.de

FINANZEN: Theresa Lerch finanzen@asta-landau.de

FACHSCHAFTEN & PROJEKTE: Benny Piske fachschaften@asta-landau.de INTERNE KOMMUNIKATION: Benjamin Zilles ik@asta-landau.de

www.asta-landau.de www.twitter.com/asta_ld

Adressen.

AStA-Sekki

WO IHR UNS FINDET: Blauer Ausgang Atrium / ggüber H1+H2

SERVICE: - Infos rund ums Studium - Internat. Studentenausweis (ISIC) - 2Clever- Hefte - Formulare - Informationsbroschüren: Kultur, Nahverkehr, BaFöG, Stipendium u.v.m. - kostengünstiges Drucken (3 ct. / Kopie) - La.Uni - Ruhe oder ein gutes Gespräch :) ÖFFNUNGSZEITEN: Mo, Mi, Do: 14-16Uhr Di: 10-12Uhr

KONTAKT: Esther Zobel campus@asta-landau.de Tel.: 06341-280 31 276

StuPa

PRÄSIDIUM: Karsten Meyer & Richard Hoffmann praesidium@stupa-landau.de Tel.: 06341-280 31 276 www.twitter.com/stupa_ld www.stupa-landau.de

Sitzungen

DIE SITZUNGEN SIND HOCHSCHULÖFFENTLICH.

(soweit nicht anders vermerkt)

AStA: Montag, 15.11.2010 / 19 Uhr / G-Bau

StuPa: Montag, 08.11.2010 / 18 Uhr / Konferenzraum, CI EG Weitere Infos auch unter: www.asta-landau.de


anfänglich. feierei. Was war das für eine aufregende Woche!? Diverse Klausuren und Vordiplomsprüfungen haben wir erfolgreich hinter uns gebracht und hatten ausreichend Gelegenheit, dies beim La.Meko und auf der Atriumsparty zu feiern. Wie hat Euch die Feierei gefallen? Wollt Ihr auch in Zukunft Livemusik und Konzertflair im Atrium oder seid ihr Verfechter des „Original“-Atriumsfetenkonzepts? Wir sagen: öfters mal was Neues! Aber wie immer ist das ja auch Geschmackssache. Nun müssen wir uns erstmal ein wenig erholen und die Batterien wieder aufladen. Wie wir das machen? Opernbesuche, Vorlesungsunterlagen sortieren, Erbtante anrufen und „Die Blechtrommel“ steht auch noch im Regal und wartet auf uns. Da kann man sich wahrlich schwer entscheiden, was man als erstes macht... Kleiner Einwurf: Erinnert sich noch jemand an den 11. November des vergangenen Jahres? Damals entschloss sich die Landauer Studierendenschaft das Audimax zu besetzen und erwirkte nach sechswöchiger Besetzung erste kleine Schritte hin zu einer besseren Studiensituation hier in Landau. Einschneidend und nachhaltig hat sich am Campus leider wenig getan. Unsere Kanzlerin hat sich nun vor wenigen Tagen mit der Kürzung des Druckkontingents ein paar Antipathiepunkte mehr verdient. Von uns gibt‘s mal wieder nur ein irritiertes Kopfschütteln. Ausführlicheres dazu auf den nächsten Seiten. Herzliche Grüße, Stefanie Hurth & Jörn Weisenberger Chefredaktion chefredaktion@launi.me


k g i u e N k g i u Ne k g i u e N k g i u e N k g i eu Leserbrief.

Zum Artikel „Es wird noch alles schlimmer“ von Daniel Hohn, Ausgabe 75. Ein Kommentar von Richard Hoffmann. Lieber Daniel. Die Lehre an unserem Campus leidet in vielen Bereichen, weil die Ausstattung den steigenden Studierendenzahlen nicht angepasst wird. Und wir sollen uns damit abfinden? Weil eh alles schlimmer wird? Du resignierst? Und behauptest, dass Du uns allen damit Mut zusprichst? Schade. Wenn Studierendenzahlen steigen, muss sich Hochschulpolitik rechtzeitig anpassen. Erst recht, weil das Problem bekannt ist. Das legst Du doch eigentlich dar: Doppelabiturstufen und die Aussetzung der Wehrpflicht. Dass hier nicht vorgesorgt wurde, müssen wir doch anprangern! Und übrigens: Landau wehrt sich doch. Wir haben im letzten Jahr besetzt. Wir haben verhandelt. Es gab doch kleine Erfolge für uns Studierende. Und jetzt? Land und Hochschulleitung wiederholen die alten Fehler. Aber deshalb aufgeben? Nein. Gerade jetzt nicht. Du sagst: Wir sollen den Kopf nicht hängen lassen und die armen Studenten des nächsten Wintersemesters bemitleiden? Das heißt doch: Den Kopf in den Sand stecken. Jedes Jahr ein bisschen tiefer. Na Danke. Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen: Bitte steckt Eure Köpfe nicht in den Sand. Informiert Euch. Beschwert Euch. Mischt Euch ein! Vieles verhallt, aber je lauter wir rufen, desto besser werden wir gehört. Und das sollte es uns wert sein.

Die Redaktion weist darauf hin, daß der Inhalt der Leserbriefe die Ansicht der Einsender wiedergibt, die mit der Meinung der Redaktion nicht unbedingt übereinstimmt.

News.

Flohmarkt im Atrium.

Der AStA haut alle seine alten Möbel aus dem Justus raus und ihr könnt sie haben! Stühle, Tische und vieles mehr gibt es am Mittwoch, 10.11. zwischen 12 und 18 Uhr im Atrium für fast umsonst. Vorbeikommen, umschauen, lohnt sich!


n e t i e k n e t kei n e t kei n e t i e k n e t i e k grosse verlosung.

Die Unibücher sind Euch zu teuer? Wir verlosen 20 Gutscheine à 5 Euro von BücherKnecht! Ihr wollt gewinnen? Dann schreibt eine E-Mail mit dem Betreff „BücherKnecht“ an: chefredaktion@launi.me Einzulösen am Büchertisch von BücherKnecht im Atrium oder bei persönlicher Abholung in den Räumlichkeiten von BücherKnecht in der Cornichonstraße 7 (beim Vinzentius Krankenhaus). Die Gutscheine können nicht auf Rechnung eingelöst werden. Der Büchertisch von BücherKnecht ist noch bis zum 17.11.2010 im Atrium zu finden.

Mitarbeit.

Fachschaft Politik

Die Fachschaft Politikwissenschaften (BA / MA, Magister und Lehramt) lädt alle interessierten Studis herzlich zu ihren allmonatigen Treffen ein. Termin: jeden 1. Dienstag im Monat, 19 Uhr an der Reiterstatur auf dem Rathausplatz

Du bist kulturell interessiert und hast Lust, den wöchentlichen Kulturkalender zu erstellen? Dann bist du bei uns genau richtig! Schreib eine Mail an: chefredaktion@launi.me

Öffnungszeiten Unishop

Der Unishop am Campus Landau wird im Wintersemester 2010 / 2011 wie folgt geöffnet sein: *Mittwoch, 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr* *Donnerstag, 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr*

Der Unishop befindet sich im Neubau auf dem Campus, Gebäude K, Zimmer K 1.02. Weitere Infos: www.alumni-uni-landau.de


Druck beim Drucken. Das neue Druckkontingent Wie ihr sicherlich schmerzhaft mitbekommen habt, wurde das Druckkontingent am Campus Landau von der Kanzlerin der Universität, Frau MertelScherer, von 30 Seiten täglich auf lediglich 200 Seiten für ein ganzes Semester gekürzt. Sie und der Landesrechnungshof finden, dass es nicht sein könne, dass man in Landau umsonst drucken kann – und daher wollte die Kanzlerin das freie Druckkontingent vollkommen streichen. Insbesondere ist es ihr wichtig, dass es an den beiden Campi keine unterschiedlichen Regelungen gibt. Als wir Ende des vergangenen Semester durch Zufall – nicht etwa durch offizielle Informationen – Wind von dem Vorhaben der Kanzlerin bekamen, sprachen wir umgehend die Hochschulleitung in Person des Präsidenten und Vizepräsidenten auf dieses Thema an. Insbeson-

Recherchiert.


dere der Präsident, Herr Professor Heiligenthal, unterstützte unsere Argumentation, dass wir das freie und im rheinland-pfälzischen Vergleich umfangreiche Druckkontingent benötigen, um uns mit der notwendigen Literatur zu versorgen, die unsere Bibliothek nun mal nicht bietet. Nach einem Gespräch mit den AStA-Vorsitzenden der beiden Campi, zu dem zwar unter einem anderen Titel eingeladen, aber dennoch über die neue Regelung informiert wurde, lautete der erste „Lösungsvorschlag“ der Kanzlerin, das Landauer Druckkontingent dem Koblenzer auf 200 Seiten im Semester anzupassen. Diese „Regelung“, die auch noch als Kompromiss kommuniziert wurde, trat zum 1. Oktober in Kraft. In dem Rundschreiben des Rechenzentrums wurde erläutert, dass das neue Druckkontingent jedoch nur für eine Regelstudienzeit von 7 Semestern gelte, wonach sich wahrscheinlich jede Landauer Studentin und jeder Landauer Student sofort der kniffeligen Frage stellte, welcher Studiengang unter den vielen verschiedenen, den bloß eine Regelstudienzeit von 7 Se-

mestern haben könnte. Ergebnis dieser Überlegungen kann nur gewesen sein: kein einziger. Sofort gingen natürlich sowohl beim AStA also auch bei der Kanzlerin selbst Beschwerde-Emails ein. Nur aufgrund dieser Beschwerden zeigte sich die Kanzlerin überhaupt gewillt, noch einmal mit unserer AStA-Vorsitzenden zu verhandeln. Unsere Positionen und Forderungen waren hierbei die folgenden: 1. Aufhebung der Beschränkung auf Regelstudienzeit Jeder ordentlich am Campus eingeschriebene Studierende, der schließlich seinen Semesterbeitrag gezahlt hat, muss über ein freies Druckkontingent verfügen. Es gibt viele Gründe, warum Studierende die Regelstudienzeit nicht einhalten, beispielsweise weil sie Kinder haben, Angehörige pflegen oder aufgrund ihrer finanziellen Situation ein Teilzeitstudium absolvieren. Diese Studierenden dürfen nicht zusätzlich belastet werden. Wer eingeschrieben ist, muss drucken dürfen. Fortsetzung auf den folgenden Seiten. Bitte blättern.


2. Eine der Situation angemessene Erhöhung des Druckkontingents 200 Seiten im Semester für Landau sind zu gering bemessen! Das Argument der Kanzlerin, dass wir mit dem Druckservice weiterhin die führende Universität in RLP seien, ist unangemessen. Wäre ein solcher Vergleich als Begründung haltbar, müsste man auch in anderen Bereichen den Service unserer Universität an den der anderen Universitäten angleichen und nicht nur unseren einen und einzigen positiven Aspekt, nämlich das Druckkontingent, dabei ins Auge fassen. Auf höheres, mit anderen Universitäten auf Augenhöhe anzugleichendes Niveau wäre beispielsweise die Angleichung der Ausstattung der Bibliothek – Fernleihe verursacht extra Kosten bei den Landauer Studierenden und da selbst diese nicht immer möglich ist, muss wegen eines Kapitels oft ein ganzes Buch angeschafft werden! Zum Ausgleich wurde zusätzliche Literatur von DozentInnen ins Intranet gestellt, die dank des Druckkontingents keine weiteren Kosten für die Studierenden verursachte. Auch die schlechte Nahverkehrsanbindung an den Campus Landau verursacht zusätzliche Kosten für Landauer Studierende und trägt nicht zur Attraktivität des Campus bei. Das mit Abstand schlechteste Betreuungsverhältnis in Rheinland Pfalz (in allen Berei-

chen) und somit dem im Vergleich mit anderen Universitäten spärlichsten Service für die Landauer Studierenden, rechtfertigt keine Kürzung des Druckkontingents. Unserer Meinung nach muss man bei Veränderungen stets die Gesamtsituation des Campus im Auge behalten! 3. Senkung des Preises für zusätzliche Ausdrucke Ein Preis von 0,05 € pro zusätzlichem Ausdruck ist nicht gerechtfertigt. Uns erscheint ein Preis von 0,02-0,03 € für angemessen. 0,03 € ist der übliche Preis in privatwirtschaftlichen Copy-Shops. Es kann nicht sein, dass das Drucken an einer staatlichen Universität teurer ist, als in privaten Kopierläden! Lediglich in dem Punkt der Regelstudienzeit konnte nun eine deutliche Verbesserung erzielt werden. Nun ist es in Landau so, dass die individuelle, persönlich Regelstudienzeit berücksichtigt wird und nicht eine fiktive von 7 Semester. Zusätzlich wird ein Puffer von drei Semestern gewährt. In dieser Zeit kann das Druckkontingent gesammelt werden – wobei man wohl hier eher dass „kann“ durch ein „könnte rein theoretisch“ ersetzen muss. Ich zumindest habe mein Semesterkontingent bereits in den ersten beiden Vorlesungswochen verbraucht und den Kommentaren der Studierenden im Rechenzentrum zufolge stehe ich da wohl wirklich nicht alleine da. Auch für


die Langzeitstudierenden gelang es der AStA-Vorsitzenden Elena eine Lösung zu finden: wenn man länger als seine persönliche Regelstudienzeit plus 3 Semester studiert, kann man, wenn man sich beim Rechenzentrum meldet, pro Semester 200 Seiten beantragen. Diese können jedoch dann nicht mehr gesammelt werden, womit die größte Angst der Kanzlerin in diesem Punkt aus dem Weg geräumt wurde. Nein, wir werden hier in Landau nicht auf unseren Bergen von angehäuftem Druckkontingent sitzen, und diese dann in 20 Jahren, auf einen Schlag ausdrucken. Wie ihr sicherlich bestätigen werdet, übersteht man mit dem veränderten Druckkontingent noch nicht einmal die erste Woche!

der katastrophal schlecht ausgestatteten Bibliothek, konnten sie nicht überzeugen – deswegen erläutert ihr es bitte aus eurer persönlichen Sicht. Ich hoffe, dass wir so noch etwas in der Sache bewegen können.

In den beiden anderen Punkten, die ja durchaus zusammenhängen, ließ sich leider keine Verbesserung erzielen. Die Kanzlerin ist der Meinung, dass 200 Seiten pro Semester ausreichend seien, wie ich bereits erwähnt habe, rechnet sie sogar damit, das man sich sein Druckkontingent aufsparen kann. Auch über den Preis von 0,05 € pro Seite lässt sie mit sich nicht verhandeln.

Julia Weyrich

Deswegen seid jetzt wieder ihr gefragt: Bitte schreibt der Kanzlerin eure Beschwerden, erklärt ihr, warum euch das Druckkontingent nicht reicht. Unsere allgemeinen Argumente, insbesondere jenes

Der Bildungsstreik im vergangenen Herbst hat gezeigt, wie viel wir erreichen können, wenn wir uns alle gemeinsam für eine Sache einsetzen! Beschwerde-Emails bitte an: mertel-scherer@uni-koblenzlandau.de Und im CC bitte an: fair-drucken@web.de Wir zählen auf Euch!


sonderbares Schönheitsideal. Ich stehe in der Umkleidekabine und betrachte mich in diesem Stück Stoff, das draußen auf der Puppe so sexy aussah. Schrecklich. Ich drehe mich, betrachte mich und lasse meinen Körper vom Licht der Umkleidekabine möglichst unvorteilhaft ausleuchten. Den Hintern gen Spiegel streckend, betrachte ich die Dellen in der Haut meiner Oberschenkel und bewege meinen Oberarm, um das Fett dort rhythmisch wabbeln zu lassen. Das Wabbeln betonend, hebe ich den Arm, streiche von der Brust abwärts meinen Körper entlang und stelle enttäuscht fest, dass alles noch ist, wie es vor einer Woche war. Freundins Beautytipps haben versagt. Meine Titten sind noch immer klein und asymmetrisch, mein Bauch umso größer und sehr weich und mein Hintern so groß, dass ich zwei Hände brauche, um eine Arschbacke zu umgreifen. Guten Tag. Ich kultiviere hier (wie es sich für eine moderne Frau gehört) eine Störung, die seit einigen Jahren zahlreichen Therapeuten klingelnde Kassen beschert. Ich bin ich, wäre aber gerne jemand anderes. Also möglichst wie eines der Mädchen, die Woche für Woche in roten Kleidchen und wehendem Haar auf diversen Fernsehzeitschriften abgebildet sind. Dass ihre Haut so rein, ihr Busen so prall und die Zähne so weiß sind, weil es ausgeklügelte Computerprogramme gibt, die aus menschlichen Körpern genormte Prachtexemplare machen, vermag ich dabei ge-

ein sonderbares


konnt zu ignorieren. Ich will sein wie ein retuschiertes Model und dafür bin ich bereit einiges zu tun. Ich treibe Sport, den ich nicht mag, esse Lebensmittel, die mir nicht schmecken und gebe Monat für Monat viel Geld für Frisör und Nagelstudio aus. Irgendwer hat behauptet, auf diese Art und Weise werde man schön UND glücklich. Habe ich das in der „Shape“ gelesen oder in der „Fit for Fun“? Ich weiß nicht mehr... Jetzt jedenfalls kneife ich mir zur Strafe für den Döner am Mittag erst mal in den wabbeligen Bauch und gehe dann zum Power Yoga. Lust hab ich keine, aber mein Therapeut sagt, dieser Sport sei auch gut fürs Körpergefühl. Judith Hogen

judith.hogen@launi.me

s leben.

Ich bin für... ... Männer mit Manieren (Lena)

... selektive Au

thentizität (To

mek)

... funktionierende Bremsen an Fahrrädern (Nora)

... mehr Alten-WGs (Robin)

... den Sieg der Straße (Herr Dr. Schreiber)

tina)

... Liebe ohne Ende (Kris

Zusammengestellt von Vera Weinhold


Montag, 08.11. Kohi KA | Durch den Wind | A. Reich, Lesung | 20.00 Klag-Bühne Gaggenau KA | Nadja Maleh | Comedy/Kabarett | 20.00 Dienstag, 09.11 Galerie Durlach KA | Quiz | 20.00 Kammertheater KA | Die 39 Stufen | Krimikomödie | 19.30   Sandkorn KA | The Tower | Engl. Theater-AG Gymnasium Neureut | 10.30 + 19.30 Mittwoch, 10.11. Altes Kaufhaus LD | Pappe satt! | Musical ab 6 J. | 9.00 + 11.00 Bonhoeffer Haus KA (Gartenstr. 29a) | Erziehung zum Frieden | Vortrag/Diskussion | 19.30 Sandkorn KA | Eins auf die Fresse | Stück über Jugendgewalt | 1.00 | Der Prozess | von F. Kafka | 19.30 Bad. Staatstheater KA | Faust | von Goethe | 19.30 Donnerstag, 11.11. Scruffys Irish Pub KA | Pub Quiz | 20.00 KIT KA (NTI-Hörsaal, Geb. 30.10) | Celebrity Culture – Stars in der Mediengesellschaft | Kolloquium | 18.00 PH KA (Hörsaal I/013) | Forum Ganztagsschule | 18.00 Jubez KA | Buddy Ogün | Comedy | 20.00 Freitag, 12.11. HfG KA | SWR2 Studio Brettl | Ottfried Fischer/Salut Salon/Bülent Ceylan | 21.00 Insel KA | Michael Kohlhaas | von H. von Kleist | 20.00 Kohi KA | Christoph Knüsel + Schneider und der Texter | Comedy | 21.00 Samstag, 13.11. Haus am Westbahnhof LD | Europas wilde Wälder | M. Mauthe (Greenpeace) | Multivisionsshow | 20.00 Jugendstilfesthalle LD | Mozart: Gran Partita | 20.00 Die Stadtmitte KA | Die Kratzbürsten | Kabarett | 20.00 Sandkorn KA | Tannöd | von A.M. Schenkel | 19.30 | Markus Barth | Stand Up-Comedy | 21.00 Sonntag, 14.11. Scruffys Irish Pub KA | Music Quiz | 20.00 Die Stadtmitte KA | Pounding Nails in the Floor with My Forehead | Theater | 20.00 Sandkorn KA | Fuffzich | Komödie von H. Hurst | 19.00 St. Stephan KA | Brahms: Ein deutsches Requiem | 17.00

Theater & Co.


Club & Stage.

Montag, 08.11. Fatal LD | Kneipe | 21.00 Palmers Irish Pub LD | Bingo | 21.00 Radio Oriente KA | Live Acoustic Jam | 21.00 Karlstorbahnhof HD | We are Scientists | Indie Rock | 21.00 Dienstag, 09.11 Soco LD | Studi Night, Musik: Indie, Rock, Alternative | 20.00 Carambolage KA | All You Can Dance | DJ Mirsa | 21.00 Mittwoch, 10.11. Fatal LD | Kneipe | 21.00 Palmers Irish Pub LD | Karaoke Party | 21.00 Logo LD | Fachschaft Philo/Ethik - Bad Taste-Party | 22.00 Carambolage KA | DJ Mykel & Team | Indie/Britpop/80s/Alternative | 21.00 Dei-Con KA | Campus Night | 22.00 Donnerstag, 11.11. Fatal LD | The Dallas Hangover, Mike Dansen, Create.Use.Shatter. | 21.00 Palmers Irish Pub LD | Open Stage, Pitcher Day ab 18.00 Logo LD | Eintritt: 2 € | 22.00 Tollhaus KA | SWR3 Lyrix | 20.30 Topsy KA | Deutsche Mucke | DJ Hal | 21.00 Freitag, 12.11. Logo LD | Eintritt: 2 € | 22.00 Voodoo LD | Club Night | 22.00 Substage KA | Imperial Never Say Die Clubtour | Parkway Drive/Comeback Kid/Bleeding Through/ K5 KA | Matt | Alternative/Crossover/NuRock | 22.00 Carambolage KA | Miss Sassy/Walther Kosinus | Electro/Funk/Indie | 21.00 Samstag, 13.11. Südstern LD | Plan B: Empty Guns – erst live, dann als DJs | Einlass: 21.00, Beginn: 22.00 Palmers Irish Pub LD | Gin Tonic Live | freier Eintritt Logo LD | Eintritt: 2 € | 22.00 Colosseum LD | The Russian Party | Eintritt: 5 € | 22.00 Voodoo LD | House Keeping | 22.00 Rock & Rollbar KA | Zapata Soundz & Guests | Reggae/Dancehall | 21.00 Substage KA | Randy Hansen | Hendrix-Covers | 20.00 Sonntag, 14.11. Europahalle KA | Die Fantastischen Vier | 20.00 Zusammengestellt von Erik Löbel

erik.loebel@launi.me


Leinwand. Bal-Honig. Das leise, suggestive und poetische türkische Drama um den sechsjährigen Yusuf in der Waldlandschaft Anatoliens ist würdiger Gewinner des Goldenen Berlinale Bären 2010. Zwischen Yusuf und seinem Vater Yakup herrscht ein inniges Verhältnis. Oft begleitet der Junge den Papa in die umliegenden Wälder, wo dieser wilden Honig sammelt. Doch die Ausbeute wird zunehmend magerer. Yakup sucht tiefer in den Bergen nach besseren Plätzen für seine Bienenvölker. Tagelang wartet Yusuf auf die Rückkehr des Vaters. Umsonst. Als Angst und Sorge um das Wohl Yakups zu groß werden, nimmt der Junge seinen Mut zusammen und beschließt, nach dem Vermissten zu suchen. Läuft im UniversumKino.


Polizist Ben Carson (Kiefer Sutherland) hat auch schon bessere Tage erlebt: Nachdem er im Kugelhagel einen Kollegen erschossen hat, wird er vom Dienst suspendiert. Doch die Tat geht ihm so nahe, dass er dem Alkohol verfällt. Immer öfter bekommt er spontane Wutausbrüche, die dazu führen, dass er Frau und Kinder verlassen muss und sich bei seiner Schwester (Amy Smart) einquartiert. Um nicht völlig im Selbstmitleid zu versinken, sucht Ben einen leichten Job, der ihn wenigstens etwas ablenken kann. So nimmt er dankend einen Nachtwächterposten in einem abgebrannten Kaufhaus an. Durch seine Erfahrung bei der Polizei sieht er sich wie geschaffen für eine solche Aufgabe. In der ersten Nacht schlendert er somit gemütlich durch die Gänge, bewaffnet mit einer Taschenlampe. Sofort fällt ihm auf, dass das alte Gebäude voller Spiegel ist, welche den Brand nicht nur makellos überlebt haben, sondern auch zu keiner Zeit verschmutzt sind. Plötzlich hört Ben seltsame Geräusche. Doch woher kommen sie? Vorsichtig beginnt er, das Gebäude zu durchsuchen… Dieser klassische Horrorfilm ist ein Remake des asiatischen „Into the Mirror“ und behandelt ein Kernelement des Genres. Die typische Szene: Der Protagonist schaut in den Spiegel und entdeckt hinter sich etwas Mysteriöses. Als er sich erschreckt umdreht, ist dort jedoch nichts. Beim zweiten Blick in den Spiegel ist es dort ebenfalls verschwunden. Doch das Unbeha-

gen macht sich weiterhin breit. Und so macht sich auch bei „Mirrors“ schnell bemerkbar, dass die Spiegel Geheimnisse offenbaren. Der Film spielt mit dem Zuschauer und setzt immer wieder auf subtile Schockersequenzen, die sich nicht vor der Konkurrenz verstecken müssen. Für Zartbesaitete ist daher Vorsicht geboten. Kiefer Sutherland legt hier außerdem eine One-Man-Show ab, die anderen Darsteller verblassen dadurch etwas. Trotzdem ist „Mirrors“ jedem zu empfehlen, der auf klassische Horrorfilme mit starken Darstellern und einer spannenden Geschichte steht.

sichtbar.

Mirrors.

Patrick Hirschinger

patrick.hirschinger@launi.me


Empty Guns Die Welt zu retten, ist kein Scherz Wer Clueso mag, der höre hier mal rein...wunderschön!“ (suedstern-ev.de) So wurde ich auf die Homepage von der Band aus der Altmark gelockt. Und tatsächlich: Mit den ersten Takten und den ersten Zeilen von Frontmann Sören fühlt man sich sofort an Clueso erinnert. Trotzdem sind Empty Guns etwas ganz Eigenes. Begonnen haben die fünf Jungs mit Funk und Hip Hop – fühlen sich jetzt aber in so ziemlich jedem Stil wohl. Derartige Abwechslung gepaart mit cleveren deutschen Texten macht einfach Spaß. Am 13.11. beehren sie uns im Hause Südstern in Landau und präsentieren ihre neue EP „Die Welt zu retten, ist kein Scherz“. Nach ihrem Auftritt legen Emtpy Guns dann als DJs ihre Lieblingsmusik auf – auch: kein Scherz. Erik Löebel

Hörbar.

erik.loebel@launi.me

Blood Red Shoes Fire like this

Eine schöne Frau mit Gitarre am Mic, ein Kerl, der am Schlagzeug sitzt… Diese Bandbeschreibung klingt ganz nach dem englischen Popduo The Ting Tings! Klar, denn auch die Blood Red Shoes sind musikalische Minimalisten und verpassen einem mit je zwei Instrumenten und Stimmen schnell eine Gänsehaut – jedoch auf völlig andere Art und Weise wie ihre bekannteren Kollegen daheim in UK. Ihre Texte sind einfühlsam, etwas novemberdüster und verleiten zum Nachdenken. Hier und da werden sie von eingängigen Gitarrensoli durchbrochen und die Zuhörer zum Mittanzen animiert. Genau das werden Laura-Mary Carter und Steven Ansell wohl auch am 26.11. in Heidelberg versuchen. Dann entern sie mit ihrem ersten Studioalbum „Fire Like This“ die Bühne im Kulturhaus am Karlstorbahnhof. Erik Löbel erik.loebel@launi.me


mensaland. 11.30-13.30 Uhr 17:30-18.30 Uhr

OFFEN:

(Mo-Fr) (Mo-Do)

Anregungen / Probleme mit der Mensa der Uni Landau? Entweder an uns: chefredaktion@launi.me ...oder direkt an das Studierendenwerk:

S t u d i e r e n d e n w e r k V o rinfo@studierendenwerk-vorderpfalz.de derpfalz

Speiseplan

fĂźr die Zeit vom 08.11.2010 bis 12.11.2010

Woche 45 LD/WO

Du Tier.

Du RĂźbe.

Du Eule.

Eiermuschelsuppe        Spätzle oder SemmelknÜdel Gemßse oder Salat Dessert

Gemßsecremesuppe H ausgemachte K äsespätzle (1) bunter Salatteller Dessert

Erbsencremesuppe         Teigwaren Salatteller Dessert

Broccolicremesuppe B rasilianische Reispfanne mit GemĂźse(1) Salatteller Dessert

GrĂźnkernsuppe Rote Tortellini mit SpinatfĂźllung(1,3,5) in K äsesoĂ&#x;e(1) Salatteller Dessert

Kerbelcremesuppe Blätterteigpastetchen mit mit frischen C hampignons in Rahm Reis gemischter Salatteller Dessert

Klare Fleischbrßhe mit Einlage Picata M ilanese(S) (in Käsehßlle auf tomatisierten Spaghetti) Salatteller Dessert

Minestrone K arotten-Bärlauchbratling mit K räutersoĂ&#x;e PĂźree oder Kroketten(1,3) GemĂźse oder Salat Dessert

Tagessuppe H albes H ähnchen vom G rill Pommes frites Salatteller Dessert

A usgabe I

Montag 08.11.2010

A usgabe I I

A bendmensa

von 17.30  18.30 Uhr

Dienstag 09.11.2010 Kräutercremesuppe        (1) Pommes frites oder Reis Gemßse oder Salat Dessert Mittwoch 10.11.2010 KÜnigincremesuppe Gefßllter T ruthahnrollbraten (4) KnÜdel(1,3) oder Teigwaren Gemßse oder Salat Dessert Donnerstag 11.11.2010 Hßhnersuppe mit Nudeln Bami Goreng(S,1,3)       Salatteller Dessert Freitag 12.11.2010 Kalbfleischcremesuppe B ratwurst vom Rost (S,3,4,8) Pommes frites oder Pßree Salat oder Sauerkraut Dessert

Tagessuppe         Reis Salatteller Dessert

kein A bendmenĂź


Zum Trifels. Wo: Theaterstraße 10 in Landau (Am kleinen Platz) Heute stelle ich euch das Restaurant Zum Trifels vor. Es war mehrere Jahre lang geschlossen und wurde kürzlich neu eröffnet. Ich wagte einen Besuch für euch. Betrachtet man zu allererst die Karte, die außen zur Schau steht, wird man schnell eine deftige Küche mit Bratkartoffeln, Steaks und ähnlichem feststellen. Betritt man das Lokal, entdeckt man die eher rustikal aussehende Einrichtung, die jedoch sehr angenehm und warm wirkt. Man wird sehr freundlich begrüßt und von erfahrenem Personal bedient. Während unseres Aufenthaltes, wurden wir stets zum perfekten Zeitpunkt nach unseren Wünschen gefragt. Es wurde auch, was ich als sehr positiv empfand, Wert auf allerlei Kleinigkeiten gelegt, die zum vornehmen Speisen dazu gehören.

bon manger.

Am Essen gab es nichts auszusetzen. Die Gerichte auf der Karte sind recht kreativ beziehungsweise ausgefallen gestaltet. Es gibt Raclettegerichte, Gerichte auf heißen Steinen und Kreationen, die ich mexikanischen Ursprungs zuordnen würde. Das einzige ausgefallene an dem Reclette ist, dass es sich um 1-Mann Raclettegrills handelt - total putzig-. Der heiße Stein hingegen ist mir neu und auch recht interessant, da man hier einen Stein mit sehr hoher Temperatur serviert bekommt, auf dem man sein eigenes Gericht zubereiten kann. Die mexikanischen Gerichte sind teils etwas ausgefallener. So gibt es z.B. Tacos - das sind ausgebackene mexikanische Maisteigschalen-, die mit Garnelen gefüllt serviert werden. Auch für Vegetarier gibt es einige Gerichte. Zu allen Gerichten werden hausgemachte Dips in großer Auswahl gereicht, die man selbst wählen kann. Eine Vorspeise, die ich euch wirklich ans Herz legen möchte, ist der gebackene Ziegenkäse mit Honig-Balsamico Garnierung. Mitunter eine der besten Vorspeisen, die ich jemals gekostet habe. Die Präsentation der Gerichte ist auf jeden Fall höherwertig. Man merkt hier, dass mit Leidenschaft gekocht wird. Der Besuch war durchweg angenehm. Die Preise sind natürlich etwas höher als beim nächstgelegenen Chinaimbiss, aber der Besuch lohnt sich auf alle Fälle. Vor allem für den Besuch zu zweit, als romantisches Essen, ist die Lokalität gut geeignet. Es ist hier des Öfteren etwas voller, vor allem abends. Es empfiehlt sich also zu reservieren. Alexander Uhl

alexander.uhl@launi.me


Mit dem linken FuSs aufgestanden. Ist es nicht schön, wenn man wenigstens ein paar Tage im Jahr frei hat und in diesen endlich tun und lassen kann, was man möchte? Nachdem ich in den letzten Wochen puren Stress hatte, konnte ich mich in dieser Woche ein wenig erholen, zumindest hatte ich das vor. So besuchte ich abends mit einem guten Freund ein Rockkonzert der Band „Mad Caddies“ (übrigens sehr zu empfehlen, diese Jungs!), kam natürlich richtig spät nach Hause und legte mich nach einer ausgiebigen Dusche (ja, in der ersten Reihe schwitzt man furchtbar!) direkt ins Bett. Mein erster Vorsatz, mal wieder abends wegzugehen, war somit erfüllt. Leider konnte mein zweiter Vorsatz, richtig lange auszuschlafen nicht erfüllt werden. Ich werde pünktlich um 8.00 Uhr von lautem Gequatsche auf der Straße geweckt. Meine Nachbarin hat mal wieder Ausgang…*ähm*…der Hund meiner Nachbarin hat mal wieder Ausgang und wird erneut allen Vorruheständlern, die in meiner Straße wohnen, vorgeführt. So stehe ich verärgert auf und frühstücke. Dann suche ich vergeblich nach einer vollen Flasche Mineralwasser, bis mir einfällt, was mein dritter Vorsatz gewesen ist: mal wieder einkaufen gehen! Daher schnappe ich mir vier leere Kisten Mineralwasser, im Volksmund auch Sprudel genannt, lade sie in mein Auto, und fahre zu einem der großen Supermärkte, die im Industriegebiet ansässig sind. Ich freue mich richtig, denn es ist noch

der Tüten


früher Morgen und somit sicher keine Menschenseele im Markt. Mein Plan: reingehen, das kaufen was ich brauche, rausgehen, heimfahren, weiterschlafen. Doch schon auf dem Parkplatz zweifle ich an meinem Plan: Wieso um alles in der Welt stehen hier so viele Autos? Heute ist weder Wochenende noch sind Schulferien. Naja, egal. Auto parken, Einkaufswagen holen, Kisten einladen. Stolz marschiere ich zur Getränkeabteilung und gebe meine leeren Kisten ab. Dann laufe ich zur Mineralwasser-Abteilung und schlucke: Wo ist denn mein Lieblingsmineralwasser geblieben? Alle Sorten Wasser gibt es, nur das Abteil meines Lieblingswassers ist gähnend leer. Über ihm hängt ein rotes, auffälliges Preisschild mit dem Zusatz „Angebot der Woche!“. Verärgert suche ich einen Verkäufer. Doch auch dieser bestätigt meine Befürchtungen: „Ja das ist die Woche aus, ist ja auch im Angebot! Sie müssen schon am Anfang der Woche kommen, wenn sie da noch was davon haben wollen. Frische

Kisten kommen erst wieder Ende der Woche rein, junger Mann.“ Ahja, toll, ganz toll! Da kaufe ich jede Woche das gleiche Wasser, und nun ist es im Angebot und jeder Mensch kauft es mir vor der Nase weg. Missmutig schnappe ich mir daher eine Kiste einer anderen Marke und laufe weiter in die Tiefkühlabteilung. Doch auch hier das gleiche Problem: meine Lieblings-Pizzen fehlen im Sortiment. Wieder prangert das Schild „Angebot“ darüber. Ich beschließe somit, diese Woche einfach mal keine Pizzen zu essen und begebe mich an die Fleischtheke. Dort stehen ca. 10 ältere Damen an, jede von ihnen braucht eine halbe Ewigkeit bis sie sich entschieden hat, welche Wurst sie denn heute kauft und natürlich erzählt jede von ihnen der armen Frau an der Theke auch noch, warum sie heute dies und das gekauft hat. Nach geschlagenen 15 Minuten werde ich endlich bedient. Dann laufe ich weiter zur Müsli-Abteilung. Mein Müsli fehlt ebenfalls, Angebot… Nach weiteren 15 Minuten, in denen ich mich in jedem Regal erneut über das Wort „Angebot“ aufrege, laufe ich noch zur Zeitschriften-Abteilung. Ich muss mir meinen Weg durch mehrere Einkäufer bahnen, die sich um die drei verbliebenen Ausgaben der Bild-Zeitung streiten. Siehe da, meine Lieblingszeitschrift ist nicht im Angebot und noch vorrätig! Na das ist ja mal ein Glück! Stolz laufe ich zur Kasse, in meinem Einkaufswagen befinden sich eine Kiste Wasser und drei weitere Artikel. Trotzdem lässt mich keiner der 10 Rentnerinnen, die ich schon an der Fleischtheke getroffen habe vor. Jede von ihnen schiebt einen vollen Wagen vor sich her, gefüllt mit Rationen, von denen ich mich sicher mehrere Monate ernähren könnte. Nachdem ich weitere 10 Minuten in der Warteschlange verbringe und endlich bezahlt habe, laufe ich noch zu dem im Markt integrierten Bäcker. Doch auch dort stehen wieder die 10 Damen Schlange. Kopfschüttelnd beschließe ich, heute meine Brötchen woanders zu kaufen, verlasse den Markt und fahre nach Hause.

nsuppenreport.

Patrick Hirschinger

patrick.hirschinger@launi.me


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kreuzende wörter.

!"#$%&'()$*+

Wahnsinn

Absolvent

eng russischer verbinden Zarenname

eine Sportart

Nachspiel

Kohlenform

 

Abkürzung: id est

Fluss im Welschland

englischer Männername

Knabe

 

Sprecherin

Begriff in der EDV

roh

Stadt am Männername Hellweg

 

Abkürzung für Senior

 

Abkürzung Kfz- Zeichen: Abkürzung: für Gotha Euer Ehren NordrheinWestfalen

Großmutter (Kosewort)

Land

Sportler

hilfloser Jungvogel

Kleiner Schmuck an Uhr- und Halskette

Nasenloch des Pferdes

 

Hochschule

Insel der neuen Hebriden

Gedeck Unterlage

Ausdruck des Zögerns

KfzZeichen für Herne

Initialen von Onassis

kurz für Eurocity

KfzZeichen: DiepholzSyke

lateinisch: nämlich

Internet: Litauen

KFZZeichen: Iran

Abkürzung für Montana

verlassen

 

Nebenfluss des Ebro

Initialen des Dichters Busch Abkürzung für Königin

Gelöbnis

Luthers Gegner

Tochter von Uranos

 

Musik: verzögernd

 

Getriebe

besonders kleine Küche

!"#$%&'()$*+

 

Internet: Kenia

schweizer Fluß

 

lateinisch: dich

 

englisches Fürwort

türkischer TV- Sender

,-./'-0

Währung in Kfz- Zeichen: SaudiSamoa Arabien

Abkürzung: Lehramt

Ihre Lösung:

 

Initialen von Einstein

123,23,2-,0415


Der nichtsnutzige Abschluss. „Welcome Bachelor“, so lautet der Titel einer Kampagne aus dem Jahre 2004 von mehr als 200 deutschen Unternehmen, die Bachelor-Absolventen einen guten Berufseinstieg ermöglichen wollten. Doch wie gut stehen wirklich die Chancen? Erschwerend zu der Frage gesellt sich ein weiteres Problem: Noch lange nicht jeder findet einen Masterplatz, falls es mit dem Bachelor nicht klappt. Sechs Jahre nach dem Start der Kampagne „Welcome Bachelor“ haben Forscher der Universität des Saarlandes die Jobchancen bei den 15 Erstunterzeichnern der Kampagne getestet – darunter namhafte Unternehmen wie BMW, BASF oder die Deutsche Telekom. Grundlage hierfür waren die Stellenangebote, die die Firmen auf ihren Webseiten schalteten. Von den 889 Stellenangeboten mit dem Vermerk „Bachelor“ waren 86 Prozent Praktikumsangebote und neun Prozent Trai-

nee-Stellen, lediglich fünf Prozent aller Jobangebote waren auch für Bachelor-Absolventen ohne Berufserfahrung vorgesehen – ausschließlich für Bachelor-Absolventen gab es keine Angebote. „Fertigen Bachelors wird offenbar die Berufsqualifikation abgesprochen“, sagt Christian Scholz, einer der beiden Autoren der saarländischen Studie. Die derzeitigen Bachelor-Studenten reagieren auf diesen Zustand: Laut Hochschulforschern der Universität Kassel möchten rund drei Viertel einen Master an ihr Studium anschließen. Das Problem: Dafür ist das System nicht ausgelegt. Eigentlich sollte der Bachelor einen Diplom-Ersatz darstellen – quasi das kleine Diplom, damit Studenten schneller von der Universität in die Betriebe kommen und so konkurrenzfähig auf dem europäischen Markt werden. Nur eine kleine Anzahl Studenten sollte überhaupt einen Master machen.


Anders als andere Länder definierte Deutschland den Bachelor als „Regelabschluss“. Besonders Lehramts-Studenten sind betroffen: Oftmals, wie derzeit in Berlin zuhauf der Fall, erhalten sie keinen Masterplatz. Mit ihrem Abschluss könnten sie beispielsweise nun in einem Schulbuch-Verlag arbeiten, nicht jedoch als Lehrer, wie eigentlich vorgesehen. „Viele kommen nach ihrem Bachelor in eine Zwangspause“, berichtet Florian Keller vom Freien Zusammenschluss von Studentenschaften (FZS) in Berlin. Ebendort ist die Lage besonders brisant. Die vier Universitäten der Stadt bekamen rund 17000 Master-Anfragen von Bachelor-Studenten – ein Anstieg zum Vorjahr von über 5000. Und der Trend wird sich durch immer größere Bachelor-Jahrgänge vergrößern.

Den 17000 Anfragen standen lediglich 6100 Masterplätze gegenüber – also bekamen nur etwas mehr als ein Drittel der Bewerber einen Masterplatz. Bachelor-Noten von 1,5 sind in Fächern wie Kommunikations- oder Kulturwissenschaften bereits jetzt die Regel. Der Abschluss „Bachelor“ scheint bereits gescheitert. Solange er nicht attraktiver für Studenten wird und je mehr die Wirtschaft sich vor dem Abschluss wehrt, desto größer wird auch der Ansturm auf die Masterplätze werden – und desto größer wird auch der Teufelskreis, in dem sich die deutsche Bildung derzeit befindet. Es bleibt nur zu hoffen, dass schnell gehandelt wird und nicht das Potenzial von ganzen Kohorten von Akademikern auf der Strecke bleibt. Daniel Hohn

daniel.hohn@launi.me


das letzte. das letzte. das kultürliches zum schluss.

ESG + SMD laden ein.

Am Dienstag zeigt euch David Atkinson die gefährliche Seite des Buchs der Bücher. In unserem Land herrscht Glaubensfreiheit, die für uns so selbstverständlich geworden ist, dass wir nicht darüber nachdenken. Wer gerne einmal über den Tellerrand hinausschauen möchte, ist herzlich zu einem kurzen aber spannenden Vortrag eingeladen:

Wie gefährlich ist die Bibel? Di, 9.11. 20.00 Uhr Konferenzraum auf dem Campus (Blau) Eine Veranstaltung von esg + smd kontakt & info: www.opendoors-de.org

Ausstellung des Kunstinstitutes.

„AUF DEM WEG...“ - eine Ausstellung von Studierenden des Instituts für Kunstwissenschaft und Bildende Kunst am Campus Landau vom 27. Oktober bis 19. November 2010 im Foyer des Landtags RheinlandPfalz in Mainz (Deutschhausplatz 12) . Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Bretter, die....

Eine freie Theatergruppe aus Landau, sucht StudentInnen (gerne mit Erfahrung) zur Inszenierung von Jean-Paul Sartres „Tote ohne Begräbnis“. Wer Interesse hat, meldet sich bitte bei: Mike Zapp (zappm@uni-landau.de) Möglich ist auch, einfach bei den Proben vorbeizuschauen: jeden Donnerstag, 18.30 Uhr, Audimax

letzte.


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unlösbare Probleme. Billy


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