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SIN N E NK A D GE E R EU

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AStA-Sekki.

AStA.

WO IHR UNS FINDET: Blauer Ausgang Atrium / ggüber H1+H2

VORSITZ: Yann Schosser

vorsitz@asta-landau.de

SERVICE: - Formulare (Fachschaftsanträge, Freitische,...) - ISIC - Wohnungsanzeigen - Antworten auf Fragen aller Art - Ihr könnt kostengünstig Kopieren (3 Cent pro S/W-Kopie) - Liebe und Aufmerksamkeit - etc.

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ADRE 2

SSEN

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Die letzte La.Uni...

Wir sind in der finalen Uniwoche angelangt! Weihnachten steht schon vor der Tür und wir in der Redaktion freuen uns auf Erholung, Ruhe, gutes Essen und ein bisschen Heimat. Diese Woche ist dann noch unser Redaktionstreffen für alle Redakteure und die, die es noch werden möchten (Do. 19 Uhr Brennans)! Also wenn ihr noch Anregungen habt, kommt vorbei!

ICH ANFÄNGL

...für dieses Jahr.

Ihr habt Gedanken zu einer vergangenen Ausgabe? Dann schickt schnell eine Mail mit dem Betreff „Leserbrief“ an die Chefredaktion. Aber nun genug der Worte, wir fassen uns kurz: Frohe Weihnachten und einen guten Start ins Jahr 2014! Bis bald, Leni und David chefredaktion@launi.me

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NEUIGKEI

TEN.

MIRIAMS WEIHNACHTSAUFRUF Hallo liebe LaUni-Leser/innen, wer von euch bleibt über die Weihnachtsfeiertage in Landau und hat Lust, ein bisschen gemeinsam zu feiern (zusammen kochen, in die Christmette gehen oder oder oder...vlt. habt ihr ja noch ein paar Ideen, was wir machen könnten! Freue mich über eure Mails an: bemimu03@aol.com Mit weihnachtlichen Grüßen Miriam

IPAS OUTGOING LÄDT EIN...

kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede, Stereotype und Vorurteile, interkulturelle Kommunikation, Auslandsaufenthalte und Erfahrungsaustausch, um mit vielen interaktiven Übungen seine eigene „Kulturbrille“ abzulegen und einfach mal die Perspektive zu wechseln. Komm einfach am 17.12.2013 um 17 Uhr in Raum 160 (CIV) und tausche dich u.a mit einigen Internationals über Kulturunterschiede, lustige interkulturelle Missverständnisse, deine Eindrücke und Erfahrungen mit anderen Kulturen aus! Der Abend wird voraussichtlich mehrsprachig gestaltet je nach Herkunftsländern unserer Internationals. Für Snacks und Getränke ist gesorgt! Ein Workshopabend mit Spaßgarantie! Wenn du neugierig geworden bist, oder noch Fragen hast, dann schreibe eine Mail mit dem Betreff „Interkultureller Workshop“ an ipas-outgoing@uni-landau.de ! Wir freuen uns auf Dich! Dein IPAS Outgoing Team

...zum interkulturellen Workshopabend. Wir – das IPAS Outgoing Team – möchten dich ganz herzlich zu unserem interkulturellen Workshopabend einladen! In unserem interkulturellen Workshop am Dienstag, 17.12.2013 (17.00-20.00 Uhr) wollen wir dich nicht mit Theorie überhäufen, und dir auch nicht beibringen wie zum Beispiel der typische Grieche tickt oder was man in Asien tun oder lassen sollte. Praxisnah und abwechslungsreich geht es um

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WEIHNACHTSSPENDENAKTION Terre des Hommes Hilfe für Kinder in Not Auch in diesem Jahr will die Fachschaft Umweltwissenschaften zur Weihnachtszeit eine


gemeinnützige Organisation unterstützen. Von Montag 16.12.13 bis Mittwoch 18.12.13 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr könnt ihr euch gegen eine kleine Spende ein Stück leckeren Kuchen vor der Mensa abholen. Das gesammelte Geld geht dabei komplett an folgendes Projekt: Kinder schützen ihre Flüsse Für viele Menschen in Südostasien bilden Flüsse ihre Lebensgrundlage. Durch massive Verunreinigung und Staudammprojekte der Regierungen sind nicht nur viele Menschen direkt bedroht sondern auch die einmalige Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt. Das Projekt „Our Rivers – Our Life“ setzt sich vor Ort für die Umweltbildung von Kindern ein. Dabei lernen sie nicht nur wie wichtig sauberes Trinkwasser ist und welche Methoden es gibt dieses zu schützen, sondern auch wie z.B. der Überfischung entgegengewirkt werden kann. Über 20.000 Kinder wurden bereits ausgebildet und verbreiten das Wissen in der Öffentlichkeit. Weitere Infos auf: http://www.tdh.de

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NEUIG EURE SPENDEN HELFEN! Die Fachschaft Sozialwissenschaften bedankt sich auch im Namen des Tierheims bei den fleißigen Spendern der letzten Party im Logo unter dem Motto „Raven für Hund, Katze und Maus“. Über Eure Spenden in Höhe von 250 Euro haben sich die Empfänger tierisch gefreut. Da wir abwechselnd für gute Zwecke in Landau und der ganzen Welt feiern, kommt das Geld bei der nächsten SoWi-Party am 18.12. den Flutopfern der Philippinen mittels der Organisation „Deutschland Hilft“ zugute. Um auch in Zukunft caritative Zwecke kräftig unterstützen zu können, brauchen wir eure Hilfe, also kommt und feiert mit uns wenn es wieder heißt SoWiParty im Logo. Kleine Info am Rande: Zur Einstimmung auf die SoWi-Party bauen wir am 16.12. einen Glühweinstand im Atrium auf. Wer Lust auf guten und vorallem selbstgemachten Glühwein hat, sollte sich das nicht entgehen lassen.

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GKEITEN.

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NEUIGKEITEN.

.. t. e m m o k in e l r e d Ihh Kin

y t r a P i SSW 9


MERKBAR Jeden Morgen erwacht in Afrika eine Gazelle. Sie weiß, daß sie schneller laufen muß als der schnellste Löwe, wenn sie am Leben bleiben will. Jeden Morgen wacht ein Löwe auf. Er weiß, daß er schneller laufen muß,als die langsamste Gazelle, wenn er nicht verhungern will. Egal, ob man ein Löwe ist oder eine Gazelle: Sobald die Sonne aufgeht, Lauf!!! eingesandt von Jonas Frietsch gewidmet an Verena Spies, Annika Kienzle und Lutz Butscher!

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DENKBAR Abenteuer: Reisen mit der Bahn Teil 2 Sich mit zwei Fremden kaputt lachen, bis einem der Bauch weh tut und die Tränen kommen – nein das wäre mir so sicherlich nicht passiert, hätte ich mich für mein Auto als Transportmittel entschieden. Die beiden Osteuropäer stellen sich als Aleks und Alex aus Russland vor. Sie sind 19 und 20 Jahre alt und auf dem Weg nach Salzburg zum Skifahren. Sie sind seit 3 Monaten in Deutschland, um hier ein Praktikum zu machen. Sie sprechen daher ein wenig Deutsch, wenn auch nur sehr gebrochen. Als ich mich zum ersten Mal für heute meinem Groschenroman widme, komme ich nicht drumherum im Augenwinkel zu bemerken, wie Aleks mich von der Seite anstarrt. Ich blicke zu ihm hoch und aus dem Nichts bekomme ich ein „Du bist schön“ von ihm zu hören. Ich bedanke mich und lese etwas irritiert weiter. Jetzt starren mich bei12

de an und tuscheln irgendwas auf Russisch. Ich schaue erneut hoch und diesmal ist es Alex, der irgendwas von „...sehr schöne Augen“ faselt. Ich bedanke mich nochmal und versuche mich wieder in mein Buch zu vertiefen. Die nächsten zwei Stunden verbringen die beiden dann damit, mich über alles auszufragen, was ihnen in den Sinn kommt. Ob ich einen Apfel will, ob ich Schokolade will, ob ich einen Freund habe, was ich da so lese… Ich gebe immer höflich Antwort und frage auch zurück, auch wenn die Antwort meistens nur aus einem Grinsen und Kopfnicken besteht (ich habe den Eindruck, dass sie mich nicht wirklich verstehen). Man hat ja so seine Vorurteile. Bei Russen kommt mir natürlich direkt eine Sache in den Sinn: Wodka. Als dieser plötzlich von Aleks in einem 0,2 l Fläschchen aus dessen Tasche befördert wird, bestätigt sich mein Vorurteil plötzlich auf amüsante Weise. Und zum ersten Mal fragen sie mich nicht, ob ich etwas abhaben möchte – worüber ich auch tatsächlich erleichtert


bin. Noch amüsanter wird die Situation, als Alex eine Dose mit Salzgurken hervor holt und seinem Freund eine reicht. Die beiden kippen also jeweils nacheinander einen großzügigen Schluck Wodka und beißen sofort danach in eine Gurke. Als sie irgendwann wieder alles verstaut haben, bemerken sie wohl meinen amüsierten Blick. Daraufhin entgegnet mir Alex nur „Wenigstens stinkt nicht so wie Leberwurstbrot!“ und wir fangen alle herzlich an zu lachen.

lernt auf so einer Zugfahrt. Für jemanden, der es gewohnt ist alleine mit dem eigenen Auto unterwegs zu sein, ist das echt eine andere Welt. Jedenfalls freue ich mich jetzt auf mein Party-Wochenende und bin gespannt, was die Zugfahrt nach Hause so zu bieten hat. Dominique Groten

Nach insgesamt fünf Stunden Zugfahrt und den letzten zwei Stunden mit einseitigem Interview durch Alex und Aleks bin ich dann doch froh, als der EC Klagenfurt endlich in Salzburg einfährt. Die beiden helfen mir noch mit meinem Gepäck und begleiten mich sogar bis an die Zugtür. Ich betrete nun also den Bahnsteig 1 des Salzburger Hauptbahnhofs und schaue dem Zug noch bei der Weiterfahrt hinterher. Schon merkwürdig, wen man so alles trifft und kennen13


R A B K N E D Nach einer wahren Geschichte

körperlich behindert zur Welt kommt, dann entsteht die Möglichkeit, wahre menschliche Natur in die Tat umzusetzen, und Bei einem Wohltätigkeitseses liegt nur daran, wie die Mensen zu Gunsten von Schülern schen dieses Kind behandeln.” mit Lernschwierigkeiten hielt der Vater eines der Kinder eine Dann erzählte er die folgende Rede, die so schnell keiner der Geschichte: Anwesenden vergessen wird. Nachdem er die Schule und Shay und ich waren einmal ihre Mitarbeiter in höchsan einem Park vorbeigekomten Tönen gelobt hatte, men, in dem einige Jungen, stellte er folgende Frage: die Shay kannte, Baseball spielten.Shay fragte: “Glaubst du, „Wenn keine störenden äußesie lassen mich mit spielen?” ren Einflüsse zum Tragen komIch wusste, dass die meisten men, gerät alles, was die Natur der Jungen jemanden wie anpackt, zur Perfektion. Aber Shay nicht in ihrer Mannschaft mein Sohn Shay ist nicht so lernhaben wollten, aber als Vater fähig wie andere Kinder. Er ist war mir auch Folgendes klar: nicht in der Lage, die Dinge so Wenn mein Sohn mit spielen zu verstehen wie andere Kinder. durfte, dann würde dies ihm ein Wo ist die natürliche Ordnung Dazugehörigkeitsgefühl geben, der Dinge bei meinem Sohn?” nach dem er sich so sehr sehnte, und auch die Zuversicht, Das Publikum war Angesichts trotz seiner Behinderung von dieser Frage vollkommen anderen akzeptiert zu werden. stumm. Ich ging also zu einem der Jungen auf dem Spielfeld und fragDer Vater fuhr fort: “Ich bin der te, ohne allzuviel zu erwarten, Meinung, wenn ein Kind so ob Shay mitspielen könne. ist wie Shay, das geistig und 14


seine Richtung gelangten, war er doch begeistert, dass er mit dabei sein durfte, und grinste bis zu beiden Ohren, als ich ihm von der Tribüne aus zuwinkte. Am Ende des neunten Innings holte Shays Mannschaft noch einen Punkt. In der jetzigen Ausgangslage war der nächste Run ein potenzieller Siegesrun, und Shay kam als Nächster an die Reihe. WürShay kämpfte sich nach drü- den sie in diesem Moment Shay ben zur Bank der Mannschaft den Schläger überlassen und und zog sich mit einem breiten damit die Chance, das Spiel zu Grinsen ein Trikot des Teams gewinnen, aufs Spiel setzen? an. baseball Ich schaute mit Tränen in den Augen und Wärme im Her- Überraschenderweise bekam zen zu. Die Jungen sahen, Shay den Schläger. Jeder wusswie ich mich freute, weil mein te, dass ein Treffer so gut wie Sohn mitspielen durfte. Am unmöglich war, denn Shay Ende des achten Innings hatte wusste nicht einmal, wie er den Shays Team ein paar Runden Schläger richtig halten sollte, gewonnen, lag aber immer geschweige denn, wie er den noch um drei im Rückstand. Ball schlagen sollte. Als Shay allerdings an den AbschlagMitten im neunten Inning zog punkt trat, merkte der Pitcher, sich Shay den Handschuh an dass die gegnerische Mannund spielte im rechten Feld mit. schaft in diesem Moment nicht Auch wenn keine Schläge in gerade auf den Sieg aus zu Der Junge schaute sich hilfesuchend um und sagte: “Wir haben schon sechs Runden verloren und das Spiel ist gerade beim achten Inning. Ich glaube schon, dass er mitspielen kann. Wir werden versuchen, ihn dann beim neunten Inning an den Schläger kommen zu lassen.”

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sein schien, und warf den Ball so vorsichtig, dass Shay ihn we- “Shay lauf los! Lauf los!” nigstens treffen konnte. Noch nie im Leben war Shay so Beim ersten Pitch schwank- weit gelaufen, aber er schaffte te Shay etwas unbeholfen zur er bis zur First Base. Mit weit Seite und schlug vorbei. Der aufgerissenen Augen und etPitcher ging wieder ein paar was verwundert hetzte er Schritte nach vorn und warf die Grundlinie entlang. Alle den Ball vorsichtig in Shays schrien: “Lauf weiter, lauf weiRichtung. Als der Pitch herein- ter!” Shay holte tief Atem und kam, hechtete Shay zum Ball lief unbeholfen, aber voller und schlug ihn tief nach unten Stolz weiter, um ans Ziel zu gegezogen zurück zum Pitcher. langen. Das Spiel wäre nun gleich zu Ende.

Als Shay um die Ecke zur zweiten Basis bog, hatte der rechte Feldspieler den Ball. Er war der Der Pitcher nahm den tiefen kleinste Junge im Team, der Ball auf und hätte ihn ohne jetzt seine erste Chance hatAnstrengung zum ersten Base- te, zum Held seines Teams zu man werfen können. Shay werden. Er hätte den Ball dem wäre dann rausgeflogen, und zweiten Baseman zuwerfen das Spiel wäre beendet ge- können, aber er hatte verstanwesen. Aber stattdessen warf den, was der Pitcher vorhatte, der Pitcher den Ball über den und so warf er den Ball absichtKopf des ersten Basemans und lich ganz hoch und weit über außer Reichweite der anderen den Kopf des dritten Basemans. Spieler. Also rannte Shay wie im DeVon der Tribüne und von bei- lirium zur dritten Basis, wähden Teams schallte es: rend die Läufer vor ihm die 16


DENKBAR Stationen bis nach Hause umrundeten. Alle schrien nun: “Shay, Shay, Shay, lauf weiter, lauf weiter”

Vater, während ihm die Tränen übers Gesicht liefen, “brachten die Spieler von beiden Mannschaften ein Stück wahrer Liebe und Menschlichkeit in Shays Shay erreichte die dritte Basis, Welt.” weil der gegnerische Shortstop ihm zur Hilfe gelaufen kam und Shay erlebte keinen weiteren ihn in die richtige Richtung der Sommer mehr. Er starb im foldritten Basis gedreht und ge- genden Winter und hatte nie rufen hatte: “Lauf zur dritten!” vergessen, wie es war, ein Held “Shay, lauf zur dritten!” zu sein und mich so glücklich gemacht zu haben und zu seAls Shay die dritte Basis ge- hen, wie die Mutter ihren kleischafft hatte, waren alle Spieler nen Helden unter Tränen umbeider Teamsund die Zuschau- armte, als er nach Hause kam!” er auf den Beinen und riefen: Gewidmet den Sonderpädago“Shay, lauf nach Hause! gik Studierenden Lauf nach Hause!”

Jonas Frietsch

Shay lief nach Hause, trat auf die Platte und wurde als Held des Tages gefeiert, der den Grand Slam erreicht und den Sieg für seine Mannschaft davongetragen hatte. “An diesem Tag”, so sagte der 17


LESBAR Ein Winter unter Hirschen Stürmische Ruhe Sie scheinen gemeinsam einsam zu sein. Carl und die namenlose IchErzählerin verbindet ein Band, das locker sitzt und zugleich viel zu fest. Die beiden sind die Protagonisten aus „Ein Winter unter Hirschen“, der Kurzgeschichte aus Ralf Rothmanns gleichnamigem Buch. Es ist ein Spiel von Nähe und Distanz, das der Leser während des Lesens zwangsläufig mitspielt. Ein heftiger Sturm richtet anderswo schon große Verwüstungen an und er kommt auf das kleine Haus am Waldrand zu, in dem Carl eine Art Zweck-WG mit der Ich-Erzählerin und deren Tochter Angela eingegangen ist. Draußen scheint die Welt um dieses Haus, in dem sich die gesamte Handlung abspielt, unterzugehen. Mit einer klaren Sprache und sehr anschaulich wird durch den Bericht dieses einen Tages, an dem sich der Sturm den Dreien nähert, von ihrem Leben erzählt. Die Ich-Erzählerin berichtet von diesem eisigen Tag, an dem Carl wie so oft zu betrunken ist um in sein Taxi zu steigen. Sie möchte sich vor ihm, seinem Zustand und seinem Geruch in ihre schlecht bezahlte Berichtschreibtätigkeit flüchten, doch Carl scheint sie auf Schritt und Tritt zu verfolgen. Die gesamte Kommunikation ist wortkarg 18

und auf eine bestimmte Weise weitgehend wertlos. Carl weiß als Jagdhelfer viel über den Wald. Der Job hält ihn über Wasser und er benötigt das Geschäft mit dem Rotwild um seine Rechnungen zu begleichen. Dieses Wissen lässt er auf die Erzählerin einprasseln. Der Leser sieht die Auswüchse dieser Saat. Mehrfach zitiert sie Wissen aus dem Jagdrevier, das sich anfühlt als sei es wortgetreu Carl nachgeplappert. Beide scheinen tiefliegende Wunden in sich zu beherbergen und er versucht seine an ihr zu heilen. Synästhetisch wirkt er auf sie ein, was sie nicht abwehren kann. Unweigerlich nimmt sie ihn wahr, schmeckt seine Tränen, seine Wärme und dann gewährt sie ihm Zutritt. Ein vorherrschendes Thema ist das gestörte Verhältnis des Menschen zu sich selbst und zu anderen. Diese lesenswerte Kurzgeschichte, die kurz nach dem Millennium veröffentlicht wurde, thematisiert zwischenmenschliche Beziehungen, die Existenz in einer Familie, in der Probleme hinter den Kulissen lauern, gekonnt wie es Ralf Rothmanns Geschichten seit jeher tun. Rothmann, Ralf: Ein Winter unter Hirschen. Frankfurt a. M.: Suhrkamp 2003. Rezension von Elena Petojevic


ESSBAR Vegane Schoko-BananenCranberry Muffins Die Muffins konntet ihr letzte Woche bei dem Charity Waffel- und Kuchenverkauf im Atrium probieren. Ich habe das Rezept aus einem Rezept auf Chefkoch.de abgewandelt. Dort findet ihr das original Rezept mit Zartbitterschokolade, aber ohne Cranberries.

300g Mehl 2 TL Backpulver

Das Mehl mit Backpulver und Natron mischen. Kakaopulver und Zucker zugeben und ebenfalls unter das Mehl mischen. Sojamilch und Öl sorgfältig in die Mehlmischung einrühren. Die Bananen mit einer Gabel zu einem Püree zerdrücken und dann unter den Teig heben. Die Cranberries dazugeben und unterrühren. Den Teig auf Muffinförmchen in einem Muffinblech verteilen. Der Teig reicht für ca 24 Stück, also 2 Bleche. Bei 175° C Ober und Unterhitze 25 Minuten backen. Je nach Ofen kann es auch länger dauern. Ich habe die Muffins sogar 40 Minuten gebacken. Die Muffins sind fertig, wenn ihr mit einer Nadel hineinpieksen könnt, ohne dass Teig an der Nadel hängenbleibt.

1 TL Natron

Viel Spaß beim Backen und Essen!

100g Zucker

Antonia

2 EL Kakaopulver 300 ml Sojamilch 70 ml neutrales Öl 3 Bananen

Freut Ihr Euch über die Rezepte in der La.Uni und denkt jedes Mal “Super, das kann ich auch gleich mal ausprobieren – danke!” oder habt Ihr selbst schon mal ein tolles Rezept gefunden oder ausprobiert?! Lasst es uns und Eure Mitstudierenden wissen. Sendet Euer Rezept an: chefredaktion@launi.me

Cranberries (so viel du magst)

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DENKBAR Better say it in English! Kindergarten, Schnaps, Kaffeeklatsch, Poltergeist, Doppelgänger. Tatsächlich gibt es einige deutsche Wörter, die mittlerweile auch z. B. im Englischen unverzichtbar geworden und in den alltäglichen Sprachgebrauch übergegangen sind. Und ich meine hier nicht die verschiedenen Bezeichnungen sämtlicher deutscher Wurstspezialitäten.

German term for „shameful joy“, taking pleasure in the suffering of others.” Allerdings liegt Homer nicht ganz richtig, wenn er daraufhin meint: Homer: “Boy, those Germans have a word for everything!”

Manchmal fehlt im Deutschen der passende Ausdruck. Vieles lässt sich in der englischen Sprache treffender formulieren und bringt den Aussagegehalt ohne Umwege über wahnSogar in der populären witzige Wortgebilde auf US-amerikanischen Serie den Punkt. „The Simpsons“ erklärt die kleine Lisa ihrem Vater die Jeder kennt zum Beispiel Bedeutung des Wortes das quälende Gefühl, das „Schadenfreude“. entsteht wenn sich ein eingeschlafenes Körperteil Lisa: seinen Weg zurück ins Le“Dad, do you know what ben kämpft. Aber wie kann Schadenfreude is? (...) It‘s a man es in Worte fassen? 20


Kribbeln? Nein, das trifft es nicht so ganz. Im Deutschen ist dieses Gefühl im wahrsten Sinne des Wortes unbeschreiblich unangenehm!

Ich persönlich bevorzuge meinen morgendlichen Kaffee klassisch „zum Mitnehmen“ und nicht pseudo-deutsch „to go“ bzw. „Togo“ für diejenigen, die nicht mit der englischen Sprache als ständigem Begleiter aufgewachsen sind. Denn nicht jeder englische Ausdruck ist grundsätzlich besser oder passender als das deutsche Pendant.

Eine Lösung gibt es in der englischen Sprache: „I’ve got pins and needles“. „pin“ die Stecknadel, „needle“ die Allzwecknadel – zugegebenermaßen leicht pleonastisch. Dafür wird dieser Ausdruck dem Trotzdem gilt an mancher zu beschreibenden Ge- Stelle: fühlszustand absolut gerecht. Put it straight – better say it in English! Warum also nicht einmal englische Ausdrücke in die Theresa Neuhauser deutsche Sprache überfüh- theresa.neuhauser@web.de ren, die für das Ausdrucksvermögen einen echten Mehrwert bieten? Zweifellos wird die deutsche Sprache heutzutage mit unzähligen überflüssigen Anglizismen geflutet.

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R A B L H Ă„ Z

Sodenku.

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Bankkunde

KREUZENDE WÖRTER feuer- Erdfestes umlaufMineral bahn

Achsenpunkte

berühmter Sänger

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Abwesenheitsbeweis

Süßwasserfisch Abschiedsgruß

weibliches Huftier

ital. Rechts- Gegelehrter spenst † 1220

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Abschlagszahlungen

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einbalsamierte Leiche

Skandal

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asiat. Inselstaat

jüdischer Monatsname

Zaren- auserlass reichend glücklich

Sprung mit Überschlag

leicht feucht niederl. Namensteil

Vorsilbe für zwischen

Militär

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König von Theben Leichtmetall (Kw.)

süßer Brotaufstrich

lat. Bibelübersetzung

ägypt. Sonnengott

unechter Schmuck Autoteil

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ital.: drei

moham. Name für Gott

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Abwässeranlage

irrer Todeslauf

Aussatz

14 ugs.: Lutscher

Klops

österr. Neurologe † 1939

Initialen von Adenauer

weiche Feder

am Tagesanfang

südamer. Drogenpflanze Ausdruck d. Überraschung

Blumengöttin senegal. Autorin (Mariama)

Teil des Mittelmeers

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Einlegearbeit

grübeln

gemein

Kameraobjektiv (Kw.)

Ruinenstätte in Birma

österr. Bundesland

alle ohne Ausnahme

inneres Organ

Figur aus ,Der Troubadour’ franz.: meine

größte Stadt der Welt

japan. Kaisertitel

Planetenname

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Goldamsel

sprechen

tollkühn

oberschles. Witzfigur

Freibeuter

mittelamerik. Säugetier sonderbar

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abwertend: kleiner Ort

Seidengewebe

Verstorbener

Weltraum

nahrhaftes Getränk

Bodenvertiefung

USBundesstaat

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Erholung

Flugzeugführer

Bilderrätsel

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Pflanzenspross

Fernkopien versenden

starker Wind

balt. Volk

franz.: dich, dir

ein Halogen

Hühnervogel

Flussmündungsform

Hundelaut

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Tintenfisch

fest, eisern

Verzierung

nicht kurz

Gründer der UdSSR

Fischmarder

Abschnitt eines Flusses

Gigant, Riese

Erweiterung eines Hauses

speisen

abbauFangbare Kohlen- seil schicht

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Papageienart

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Farbe

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der Teufel

Arbeitseifer

Herbstblume

Himmelsbote

politiergeben scher Extremist

Falschmeldung

Teil des Mundes

Bewohner eines Erdteils

Westeuropäer

dt. Schriftsteller † 1860

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Pferdefuhrwerk

bot. Garten bei London

Elektronenröhre

Laubbaumfrucht Urzeitelefant

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arkt. Meeresvogel

Sportfeld

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HÖRBAR

SINO – trostlose Tage, unbekannte Ufer Teil 1

Mit 18 schreibt man Songs über Bier, mit 22 über unglückliche Liebschaften...? Ob das bei der Band SINO zutrifft, weiß ich nicht. Beim Regio – Rock am 30. Dezember im Landauer Haus erkenne ich aber ein Lied sofort wieder: Der letzte Song „Symposium“ - ein wütendes Sauflied á la Böhse Onkelz, war schon im Programm, als SINO noch Tinitus hießen und sich in der Südpfalz einen kleinen Namen machten. Ein halbes Jahrzehnt später hat sich die Band gewandelt, um 180 Grad wie es scheint. Dass die Männer „Symposium“ spielen, hat wohl nostalgische Gründe. Auch ich fühle mich zurückversetzt in frühere Zeiten. Eins beweist der Abend zweifelsfrei: Deutsche Rockmusik kann ganz schön sophisticated sein. Wohlüberlegtes Songwriting hört man ja nicht alle Tage, und markante Bühnenpersönlichkeiten sieht man ebenso selten. Diese Jungs jedoch haben Potential 24

zu beidem. Sänger Chris nennt einen Konzertteil „Pissblock“, weil während diesen Titeln erfahrungsgemäß viele Leute aufs Klo rennen. Dieser Abschnitt beeindruckt mich jedoch mit Abstand am meisten . „Zu spät“ als Bestandteil ihres sogenannten „Pissblocks“ behandelt ein sehr trauriges Thema, den frühen Tod einer jungen Frau. Mit unglaublich sphärischem Gitarrenspiel und ebenso melancholischem Gesang wird der eher ruhige Teil perfekt abgerundet. Effekte wie Wahwah, Phaser und Flanger produzieren sphärische Gitarrenriffs, sodass man fast an Psychedelic-Rock – Elemente denken möchte. Wenn – und nur WENN – mal etwas schief läuft, die Jungs haben es im Griff: Dann wird schnell Blickkontakt gesucht, und der nächste Takt sitzt wieder wie angegossen. Volle Klänge, durchdachte und – man hört es einfach – gut geprobte Lieder geben sich die Klinke in die Hand. Es flutscht, auch die Songs vom neuen Album (siehe Teil 2, Inteview) laufen astrein. Weit weg von deutscher ProloMusik, falls so etwas existiert.


Rhythmiker Dirk hinter den Drums spielt tadellose, ziemlich kühne Licks und Wirbel, recht untypisch für diese Musik. Diese Rhythmusarbeit gesellt sich aber nahtlos zu Chris‘ brutal nackter Stimme und Jeffreys singender Gitarre. Tim am Bass, ein energetischer Dauerbrenner, immer mittendrin, immer bei der Sache. Lange, getragene, luftige Abschnitte; dann verzerrt und übergehend in den allseits bekannten, klassischen Metal-Breakdown. Die zurückgelehnten Passagen, sehr schön „laid back“ gespielt, sind wirklich gelungen. Auch textlich geht es zur Sache : Mehrheitlich ernste Themen Verlust, Tod, Traurigkeit - regen zum Nachdenken an, was mir bei Rockbands eher selten passiert. Diese harten Themen werden untermalt durch markante Texturen in der Stimme des Sängers, rau wie Schleifpapier und gefühlvoll zugleich. Technisch und im Detail hochwertig beschallen die Vier das begeisterte Publikum, und die verlegene Enttäuschung über das frühe Ende des Konzerts macht sich nicht nur in mir breit.

Momente, die wirklich zählen Teil 2 Interview mit Sänger Chris und Gitarrist Jeff LaUni: Hi Leute ! Zuerst: Was bedeutet euer Name „Sino“ überhaupt ? Jeff: Wir saßen im Café, suchten einen Namen. Irgendwann haben wir das spanische Wörterbuch ausgepackt. Sino heißt sowohl „Schicksal“ als auch „anders“ auf Spanisch. Das fanden wir auf Anhieb geil. Euch gibt es schon länger in der regionalen Szene. Gibt es ein aktuelles Album? Chris: Seit 2005 haben wir als Tinitus Musik gemacht. Vor drei Jahren gab‘s den Wechsel zu Sino. Unser aktuelles Baby „Mit Leib und Seele“ ist schon zwei Jahre alt. Das war unser Erstlingswerk, selbst produziert. Letztes Jahr wurde es neu veröffentlicht über ein kleines Stuttgarter Label. Die haben das in ihren Vertrieb mit aufgenommen. Die Firma, die die CD gepresst hat, hat eine Promoaktion gemacht und die Scheibe ans Label weitergeben.

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Habt ihr ein kommendes Album in Planung? Jeff: Ja, wir sind gerade in der Vorbereitungsphase. 10 bis 12 Lieder wollen wir drauf haben, 6 haben wir schon. Im Frühjahr 2014 wollen wir anfangen, aufzunehmen. Da es fürs Studio finanziell schwer wird, machen wir das wieder selbst. Den Großteil haben wir beim ersten Mal daheim bei Chris aufgenommen; das Schlagzeug wurde in Salzburg bei einem Amerikaner im Studio eingespielt. Das komplette Album hat er in New York gemastert. Der Kontakt zu dem Aufnahmetypen ist ein bisschen abgerissen, deshalb suchen wir nach semiprofessionellen, günstigen Alternativen. Im Prinzip geht es gerade erst einmal darum, die Songs fertig zu schreiben. Könnt ihr schon was dazu sagen: Gibt es musikalische Veränderungen auf der neuen Platte und wie soll sie überhaupt heißen? Chris: Wir glauben das die Songs textlich reifer klingen, textlich mehr Tiefgang haben. Musikalisch sind ein bisschen mehr Farben drin, die softeren Sachen liegen uns mittlerweile ganz gut. Seit der veränderten Besetzung zu viert und mit einem neuen Drummer, harmonieren wir richtig gut. Das merkst du ziemlich stark im Probe26

raum, spontanes Jammen klappt spitze. Der Name unseres neuen Werks fehlt noch, aber das wird im Nachhinein gemacht. Ich hoffe allgemein, dass das neue besser wird als das alte, weil wir im Kopf ein bisschen weiter sind. Für mich persönlich wird das Album eine Art Aufbruchstimmung haben. Wie schreibt ihr Songs im Allgemeinen? Chris: Einer - oft Jeff oder ich - kommt mit einem Grundgerüst, das kann aber prinzipiell auch Tim oder Dirk sein. Das sind dann aber noch keine vollendeten 80 Prozent. Ein bisschen offener ist es jetzt, jeder streut viel mehr Einflüsse hinein, bevor ein Song fertig ist. Zum Beispiel unser Schlagzeuger Dirk: Der hört Musik, die ich nicht hören würde, dementsprechend vielfältig ist aber auch sein Einfluss im Prozess des Schreibens. Beim Jammen schneiden wir oft mit und wollen hinterher die besten Sachen herauspicken, was wir aber noch nicht erfolgreich probiert haben. Das zu verbinden mit Text, müssen wir erst noch hinbekommen. Was tut ihr werbetechnisch, um im Geschäft zu bleiben? Jeff: Wir wollen im Moment einen Video-


HÖRBAR blog aufbauen mit kurzen Trailern auf Youtube, am liebsten wöchentlich soll er erscheinen. Da sind wir dran, drehen gerade Material mit unserem Medienmann (der steuert Video, Internet und Ideen für Content bei). Appetit auf kommende Sachen machen und die Band aktuell halten, dabei soll uns der Blog helfen. Die Band soll im Gespräch bleiben, gerade wenn man wenig Konzerte hat so wie wir im Moment. Wir wollen gerade zwei Monate nur am Album arbeiten. Danach kann es wieder los gehen zu neuen Ufern. Wo wollt ihr hin, was ist euer Ziel und welche Idee steht hinter dem Musik machen? Chris: Durchstarten ist nicht mehr die Devise - nicht, dass ich mir das nicht wünschen würde -, aber: Ich kenne die Strukturen mittlerweile. Ich bin ganz

realistisch, da kann man dann auch genauso gut Lotto spielen, anstatt auf den Major-Deal zu hoffen. Mein Anspruch ist eher, dass das Album top wird. Es geht nicht um kommerziellen Erfolg, sondern um Musik als Kunst, Musik als Hauptfreizeitbeschäftigung. Es freut einen tierisch, wenn anderen Leuten die Lieder gefallen, wenn Leute zu dir kommen und Musik von dir hören. Zum Beispiel hatte ich mal ein Interview mit dem Deutschrockradio und der Interviewer sagte, die Lieder auf dem Album, bei denen es um Verlust ging, haben ihm geholfen, um seine kürzlich verstorbene Frau zu trauern. Das sind die Momente, um die es wirklich geht. Herzlichen Dank für das Gespräch! Homepage : www.sino-musik.de Marius Vogt mariusvogt1@gmail.com

SINO 27


S E H C S I ) POET(H Sonett X Neiden Wie zwei Rehe bei den Weiden, Schön anzusehn, so scheu und zart, Standen dort drüben heut die beiden, Nichtsahnend von der argen Kart, Die neidend Herzen können spielen, Geleitet nicht von Geistes Spur. Doch Aug und Aug sich hier beschielen, Im Kampf um Ehr und Liebe nur. Und gebrochne Herzen nun verwirrt Verleitet sind zu bösen Schwüren, Obwohl es doch fortan verwirrt, Dass Liebe Hass kann furchtbar schüren Und brechen das, was zu erlangen man begehrt. Hör zu und sag, dass das verkehrt.

© Susanne Kaemmerer http://SusanneKaemmerer.de/

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„Er ist immer so nett zu mir. So nett, dass es sich manchmal anfühlt, als müsste ich...“

5 PE CE VO N R NT SV S I EN ECM SI O ET M EK N ER D

S

Mein Name ist Kanae Sumida. Ich gehe auf eine Oberschule in Japan. Dies ist die Geschichte von mir und dem Jungen, in den ich mich verliebt habe.

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Sein Name ist Takaki Tohno. Er ist in meinem zweiten Jahr auf unsere Schule gekommen. Es war wie Liebe auf den ersten Blick. Jeden Tag wollte ich mit ihm zusammen sein, und so habe ich hart gearbeitet und wurde auf der selben Oberschule wie er genommen. Ich verstand nicht wirklich, was in mir vor sich ging, denn jedes Mal, wenn ich ihn gesehen habe, habe ich mich mehr und mehr in ihn verliebt. Ich habe Angst davor, es ihm zu sagen. Diese Gefühle sind so beängstigend, und jeder Tag lässt mein Herz ein wenig mehr aus dem Tritt geraten. Doch immer wenn ich denke, ich wäre an meiner Grenze angelangt, sehe ich ihn wieder. Und es erfüllt mich mit solchem Glück, dass ich mich nicht dagegen wehren kann.

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Abends warte ich an der immer selben Stelle darauf, dass er aus dem Unterricht kommt Damit ich zufällig mit ihm heim fahren kann. Wir fahren jeden Tag die selbe Strecke, mit einem kurzen Umweg an einem kleinen Supermarkt vorbei. Jedes Mal sucht er das Kühlregal ab, doch am Ende nimmt er immer das gleiche. Wenn er sich unbeobachtet fühlt, holt er sein Mobiltelefon heraus und schreibt Irgendjemandem Irgendetwas. Ein einziges Mal nur würde ich mir wünschen dass seine Textnachricht an mich adressiert wäre.

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Du begleitest mich heim. Ich wünschte aber dass mein Heim auch dein Heim werden könnte. So stehe ich vergessen da wenn du wieder von mir gehst, Winke ich zum Abschied Viel länger als du Dich umdrehst.

Woher kommt dieses beklemmende Gefühl, immer wenn du von mir gegangen bist?

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Nach all den Stunden auf dem Board, selbst nachdem ich meiner Schwester so lange auf die Nerven ging, bis sie es mir beigebracht hat... Und der wichtigste Junge in meinem Leben... Sind zwei Dinge, bei denen Ich noch immer versage

NG...

ETZU FORTS

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fleischig.

veggie.

abend.

Tomatensuppe mit Pasta und Basilikum Couchini-Gemüseauflauf mit Käsesoße (1) Bunter Salatteller Dessert

Eiermuschelsuppe Kalbsrahmgulasch Züricher Art Spätzle Salatteller Dessert

Buchweizensuppe Getreideplätzle mit Dillrahmsoße Kroketten (1,3) oder Püree Gemischter Salatteller Dessert

Waldpilzsuppe Maultaschen mit Gemüsefüllung und Rahmsoße Röstkartoffeln Dessert

Spargelcremesuppe Bunte Gemüsepfanne mit Penne Italienischer Salatteller (1,3) Dessert

Frühlingssuppe Geflügelfrikassee mit Champignons und Spargel Vollkornreis Salatteller Dessert

Kerbelsuppe Gnocchi mit Gorgonzolasoße (1) gemischter Salatteller Dessert

Klare Fleischsuppe mit Einlage Schweinesteak Jäger Art Pommes frites Salatteller Dessert

Eierflöckchensuppe Schupfnudelpfanne Schwäbische Art Salat Dessert

kein Abendmenü

Montag 16.12.2013 Grünkernsuppe Rinderroulade „Hausfrauen Art“ Kartoffel-Karottenpüree oder Teigwaren Salat Dessert

Dienstag 17.12.2013 Weiße Bohnensuppe Hähnchen Cordon Bleu (2,8) Pommes frites oder Reis Maisgemüse oder Salat Dessert

Mittwoch 18.12.2013 Geflügelcremesuppe Hacksteak mit Röstzwiebeln (R,S) Pommes frites oder Reis Salat oder Bohnengemüse Dessert

Donnerstag 19.12.2013 Hühnerkraftbrühe mit Gemüsewürfel Schweinerücken Meister Art gefüllt mit Mozzarella und Tomate Reis oder Kroketten (1,3) Salat oder Blumenkohlgemüse Dessert

Freitag 20.12.2013 Frühlingssuppe Gebackenes Seelachsfilet mit Joghurtremoulade (1,2) Kartoffelsalat Leipziger Allerlei oder Salat Dessert oder Fleischgericht

MENSA.

ÖFFNUNGSZEITEN: 11.30-13.30 Uhr 17:30-18.30 Uhr

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(Mo-Fr) (Mo-Do)


. m u s s e r imp CHEFREDAKTION: Anna-Lena Alt David John REDAKTION: Klara Boksán Raphaël Deslignes Angela Gräsel Susanne Kämmerer Theresa Neuhauser Andreas Stein Marius Vogt Esther Zobel Sven Simek Saskia Engel Jonas Frietsch Dominique Groten Elena Petojevic LAYOUT & GRAFIK: David John BILDHAFTES: Cover: Anette Augestad F www.jugendfotos.de BackCover: Emil Danmo www.jugendfotos.de DRUCK: Gemeindebriefdruckerei Groß Ösingen AUFLAGE: 1500 Stück

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GEDRUCKT AUF UM

WELTPAPIER.

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„Lebe

n bedeute t Spass zu hn

von David Jo

haben,

egal was m an gerade

macht.“

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170th launi  

Weekly published UniversityMAG of University of Koblenz-Landau (Campus Landau) / Wöchentlich veröffentlichtes UniMAG der Universität Koblenz...