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AStA-Sekki.

AStA.

WO IHR UNS FINDET: Blauer Ausgang Atrium / ggüber H1+H2

VORSITZ: Yann Schosser

vorsitz@asta-landau.de

SERVICE: - Formulare (Fachschaftsanträge, Freitische,...) - ISIC - Wohnungsanzeigen - Antworten auf Fragen aller Art - Ihr könnt kostengünstig Kopieren (3 Cent pro S/W-Kopie) - Liebe und Aufmerksamkeit - etc.

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Adres 2

sen.


Der Nikolaus war da!

Aber wart ihr auch alle schön artig? Habt ihr fleißig alle Seminare und Vorlesungen zusammengefasst? Habt ihr schon die ersten Karteikärtchen für die Prüfungen vorbereitet? Und ist das Geld für den Semesterbeitrag schon zur Seite gelegt? Nein? Na dann verschieben wir das doch einfach in die Ferien. (Oder ins neue Jahr? :) ) In dieser Ausgabe laden wir euch zu einem kulinarischen Auslandsbericht ein (Nein..nicht der MensaPlan), geben in der hörbar-Rubrik einen musikalischen Inlandsbericht (Obwohl der Name der vorgestellten Band eher wieder international ist) und berichten, wie abenteuerlich eine Reise mit der Bahn sein kann (der ein oder andere hat da wahrscheinlich selbst schon etwas zu erzählen). Ausserdem gibt es die letzten vier Seiten von „5 Centimeters per Second“ nochmal. Da war uns leider ein kleiner Druckfehler reingerutscht, weshalb Teile des Textes nur schwer lesbar waren.

ICH ANFÄNGL

Manch einer mag behaupten, es gäbe keinen Weihnachtsmann, aber wir haben ihn höchst persönlich durch das Atrium streifen sehn! Der ein oder andere munkelte, er sähe unserem AstA-Vorsitzenden ähnlich. Ein anderer wieder behauptete, es hätten ein paar lange blonde Haare unter der roten Mütze hervorgelugt. Unsere Redakteure bleiben an der Sache dran und wir hoffen im nächsten Jahr ein Interview zu bekommen.

Aber auch außerhalb unserer Redaktion waren fleißige Menschen am Werk. Wir haben einen Leserbrief und eine Repliqué abgedruckt. Nimm dich in acht, Flunder! Und jetzt genug der Worte- Genießt die neue La.Uni! Herzliche Grüße, Leni und David chefredaktion@launi.me

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LESERBRIEFE. VON STUDENTEN – FÜR STUDENTEN Uiuiuiuiuiuiu! Das sind aber viele Klagen! In den letzten Wochen hörte ich von einigen Seiten immer wieder: „Mensch, mit der La.Uni geht es ja bergab?!“ oder „Da steht ja nix mehr drin!“ oder „Früher war das echt besser!“. Daraufhin stellte ich mir dann die Frage: Ist das tatsächlich so? Und ich stellte fest: Ja, die La.Uni hat stark nachgelassen! Was mich aber viel mehr interessierte, als die Tatsache, dass unsere Uni-Zeitung immer mehr an Inhalt und Qualität verliert, war die Frage nach dem: Warum ist das so? Wie kann das sein, dass ein noch vor ein bis zwei Semestern heiß begehrtes Uniblättchen, das sogar 2011 den Preis für Campuskultur erhielt, mittlerweile nur noch für Kreuzende Wörter und Sodenkus herangezogen wird. Wie kann das sein? Erster Gedanke: Die Chefredaktion hat gewechselt und das bereits zum zweiten Mal für das Jahr 2013. Wird 4

das etwa der Grund sein? Bei dieser Fragen denken sicherlich einige von Euch: Oh ja, mit Steffi und Jörn war alles besser! Das ist wohl wahr. Mit Steffi und Jörn war die La.Uni ziemlich, ziemlich gut. Das steht außer Frage. Die beiden haben die La.Uni geboren. Die Eltern der La.Uni und nicht zu ersetzen. Aber ich frage mich auch: Wie viele Artikel haben die beiden wohl für die La.Uni geschrieben? Damit das ganze Magazin jede Woche mit einem ansprechenden Inhalt glänzen kann müssten das ja mindestens drei bis vier pro Person gewesen sein. Tatsächlich ist es jedoch so, dass der Inhalt nicht ausschließlich von den beiden verfasst wurde. Die Artikel der La.Uni – also das, was Ihr jede Woche durchstöbertet, worüber Ihr Euch geärgert oder amüsiert habt, das was Euch jede Woche aufs Neue überrascht, was Euch in der Seele gerührt oder Euch zum Lachen gebracht hat – das kam von EUCH! Das kam von Judith, die ihre individuelle Meinung zum Poetry Slam frei äußern durfte, von Esther, die ihren Gedanken in Wort und Schrift Ausdruck verlieh, von Sabrina von Fersen, die uns an ihrem Blogg partizipieren lies, von den vielen Engagierten, die ihre News und Infos auch in einem kleinen Artikel dem Rest der Uni mitteilten, von Carolina, „die mit der Lippenstift-


kolumne“, von Christian, der uns auf dem Laufenden hielt, was das Thema Umwelt angeht, von Lisa und Klara, die für uns die Bücher auf ihre Lesbarkeit testen, von Raphael, der uns auch einfach mal an seinen kreisenden Gedanken teilhaben ließ, von Marius, vor dessen Rezession sich selbst U2 fürchten, von Romina, die für uns über den Tellerrand hinaus blickte, von Katharina, die uns unter anderem von ihren Erfahrungen aus Schweden berichtete. Und von so vielen, vielen mehr noch. Bitte verzeiht, wenn ich nicht alle aufzähle.

viele Ideen. Das ist genial. Ich war regelrecht überwältigt, welcher Ideenreichtum da in uns schlummert. Also leg los!

Wir haben uns immer auf ihnen ausgeruht. Wir haben darauf gewartet, dass ihnen auch diese Woche wieder etwas Grandioses einfällt, womit sie uns langweilige Seminare versüßen.

Ihr seid diejenigen, die der La.Uni ihre Gestalt geben!

Die La.Uni ist eine Zeitung VON Studenten FÜR Studenten. Sie steht und fällt mit Ihren Redakteuren aka mit EUCH und Euren Beiträgen. Wenn ich also das nächste Mal höre: „Die La.Uni lässt echt stark nach!“ oder „Die La.Uni geht den Bach runter!“, möchte ich Euch daran erinnern:

Eine Studentin

Hat jemand von Euch mal versucht jede Woche auf‘s Neue seiner Kreativität freien Lauf zu lassen und diese dann so aufzubereiten, dass man sich selbst traut sie abdrucken zu lassen? Das ist gar nicht so leicht. Jede Woche die Muse haben bzw. sie finden, um einen schönen Text zu verfassen. Aber es funktioniert und es macht furchtbar viel Spaß. Und vor allem tut es echt gut! Es gab mal einen Aufruf in der La.Uni zum Thema „Wünschenswerte Rubriken“. Damals kamen eine Menge Rückmeldungen. Wow, Ihr habt ja so 5


NEUIGKEITEN. LIEBE MATHE-STUDIS! Am Mittwoch, den 11.12 seid ihr herzlich zu unserer Weihnachtsfeier eingeladen! Los geht es um 19.00 Uhr im Raum CIII 248. Für Essen, Trinken und ein weihnachtliches Programm ist gesorgt!

fsmathe@uni-landau.de. Unter allen richtigen Einsendungen wird an der Weihnachtsfeier ein Geschenk verlost! Wir freuen uns auf euch! Eure Mathe-Fachschaft

Zur Aufwärmung ein kleines Rätsel: Auch die Weihnachtswichtel haben Durst, deshalb besuchen sie während ihrer Geschenketour durch Deutschland die schönsten Weihnachtsmärkte. Dabei probieren sie immer den gleichen Glühwein. Sie erzählen dem Weihnachtsmann von ihren Erfahrungen, denn die Preise variieren bis zu 2 Euro. Trier war einen halben Euro billiger als Landau und anderthalb Euro billiger als Berlin. Saarbrücken ist einen halben Euro teurer als Lübeck, dafür aber anderthalb Euro billiger als Leipzig. Düsseldorf ist einen halben Euro teurer als Nürnberg und anderthalb Euro teurer als Landau. München ist anderthalb Euro teurer als Saarbrücken. Drei Mal mussten die Wichtel 4,50€ für den teuersten Glühwein bezahlen, ansonsten war es in jeweils 2 Städten der gleiche Preis. Wo mussten die Weihnachtswichtel wie viel Euro bezahlen? Ihr wisst die Antwort? Dann schickt uns eine Mail mit Lösungsvorschlag unter dem Betreff „Weihnachtsrätsel“an

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BOCK AUF CROSS DRESS?

Unter dem neuen Motto „Gender Bender“ geht die legendäre Partyreihe der Queerulanten*dieses Semester in die 6. Runde! Auch dieses Mal wieder extra für Euch eingeflogen: DJANE MUDDI, die für die musikalischen


Perlen des Abends sorgt! Und wie alle Jahre wieder, ist jede_r zu unserer Party eingeladen – ob homo, trans*, hetero, Student_in, Dozent_in, Jung oder Alt, … – wir lassen die Kategorisierungen: WIR WOLLEN EUCH ALLE TANZEN SEHEN!! ;) Am Freitag, den 13.12.2013, ab 22.° °Uhr im Gloria Kulturpalast Landau (Industriestr. 3-5) Eintritt 3€ / Garderobe kostenlos Wir freuen uns auf Euch und laden Euch darüber hinaus zu unserem Stammtisch ein, der jeden Montag ab 19Uhr im Brennans-Pub stattfindet. Mehr Infos bekommt ihr unter: www.queerulanten-landau.de Oder schreibt uns unter info@queerulanten-landau.de

KLEIDERTAUSCH Kleidertausch beim Weihnachtsbasar im Atrium Kleiderschrank zu voll und trotzdem nix zum Anziehen? Jetzt kommt eure Chance. Am Mittwoch, den 11. Dezember laden wir ein zum großen Kleidertausch. Bringt Kleider mit, die ihr nicht mehr tragt, über die sich andere aber freuen könnten. Und vielleicht findet ihr hier dann auch euer neues Lieblingsstück! Kommt mit eurer Tauschware einfach an unseren Stand.

Eure WELTbewusst-Gruppe Landau PS: Auch wenn ihr nichts zum Aussortieren habt, könnt ihr gerne vorbeischauen und etwas zum Anziehen mitnehmen.

STADTRUNDGANG Woher kommt dein Turnschuh? Der Hamburger frisst den Regenwald auf? Was hat dein Konsum mit der Welt zu tun? Und was kannst du beeinflussen? Um diese und ähnliche Fragen geht es bei unserem Stadtrundgang zu Globalisierung und nachhaltigem Konsum am Freitag, den 13. Dezember. Dabei ist es uns wichtig, neben den sozialen und ökologischen Auswirkungen unseres Konsums auch Handlungsalternativen aufzuzeigen. Der Stadtrundgang dauert ca. eine Stunde. Treffpunkt ist um 16:30 Uhr vor der Sparkasse am Rathausplatz. Wir freuen uns auf euch! Eure WELTbewusst-Gruppe Landau Bei Fragen schreibt uns gerne eine Email an WELTbewusstlandau@posteo.de Weitere Informationen zum WELTbewusst-Projekt findet ihr unter: www.weltbewusst.org

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NEUIG

2. Landauer Kinderwunschbaum 2013

Jedes Jahr an Weihnachten trifft es sozial benachteiligte Kinder besonders hart, wenn Wünsche nicht erfüllt werden können. Hier möchten wir, die Stiphtung Christoph Sonntag, die Stadt Landau und das Haus der Familie zusammen mit Ihnen einen Beitrag leisten, um Kinderaugen zum Strahlen zu bringen.

Name:

Alter:

Mädchen Junge

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz, Marktstraße 50, 76829 Landau in der Pfalz

Ich wünsche mir:

Einrichtung:

Geschenk bis max. 30,- Euro

PLZ

Ort

ABLAUF von 02.12.2013 - 13.12.2013 kann man hier die Karten pflücken: Foyer Rathaus Landau, Marktstraße 50, 76829 Landau Mo., Di. und Mi. 08.30 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr Do. 08.30 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 18.00 Uhr Fr. 08.30 bis 12.00 Uhr von 02.12.2013 - 18.12.2013 kann man hier die Geschenke abgeben: Vorzimmer des Bürgermeisters, Marktstraße 50, 76829 Landau

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Schirmherrschaft: Bürgermeister Thomas Hirsch


GKEITEN.

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NEUIGKEITEN.

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REIHMBAR Der Aal (Eine Repliqué) Der AalWelch Qual. So schmalso kahl. Sehr schlängelndnicht drängelnd. So viele von ihnendie zu nichts dienen. Oh Aal, ich liebe dichdu bist der allerbeste Fisch -für mich! Nicht die Flunderdu bist das Wunder! (Roy Paradise)

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CLUB &

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STAGE

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DENKBAR Abenteuer: Reisen mit der Bahn Worms Hauptbahnhof – Freitagmorgen um 10.30 Uhr: Heute verzichte ich mal auf mein Auto und lasse mich auf ein kleines Abenteuer ein: Siebenstündige Bahnfahrt nach Salzburg. Nach kurzer Rechnerei hatte sich der Zug tatsächlich als günstiger herausgestellt. Dazu kommt noch der zu erwartende Kater am Sonntag, der im Zug vermutlich erträglicher ist. Für mich geht es hier am Bahnsteig nämlich Richtung Party-Wochenende zu Freunden. Der Euro-City nach Salzburg erwartet mich bereits am Bahnsteig. Drinnen finde ich ein kleines freies 6er Abteil. Das sieht einladend aus. Dann geht es auch schon los und der Zug verlässt Worms. Als wir irgendwann in Stuttgart eintreffen, füllt sich auch mein Abteil. Die ersten, die den Weg zu mir finden, sind zwei Osteuropäer. Kurz darauf entdeckt ein älteres Ehepaar unser Abteil - Hans und Erna, wie wir später noch erfahren. Sie grüßen freundlich und die Dame lässt sich schon mal nieder, damit keiner auf die 16

Idee kommt diese Plätze wegzuschnappen. Ihr Mann darf in der Zwischenzeit das im Gang abgestellte Gepäck Stück für Stück rein schleppen. Als irgendwann der halbe Hausrat der beiden im Abteil untergebracht ist, können wir uns alle wieder etwas entspannen. Naja, nicht ganz. Die beiden machen nämlich jetzt erst mal Mittag. Dem Duft nach, der sich im Abteil ausbreitet, handelt es sich hier wohl um Leberwurst-Brote. Mahlzeit. Die beiden Osteuropäer tauschen amüsierte Blicke aus. Die erste Regung, die ich bemerke. Nachdem alle Utensilien der Mahlzeit wieder verstaut sind, beginnt Hans dann in seiner Tasche herumzukramen. Er holt zwei Zahnbürsten und Zubehör hervor und drückt eine davon Erna in die Hand. Sie putzen sich die Zähne. Und das hier im Abteil. Ein mitgebrachter Becher wird mit Wasser aus der Trinkflasche gefüllt, Zahnpasta für beide verteilt und dann wird geschrubbt. Ganz vorbildlich volle 3 Minuten lang. Schön nochmal Gurgeln und dann in den halbleeren Becher spucken. Als dann noch


ein kleines Handtuch zum Vorschein kommt, mit dem sie sich nacheinander den Mund abwischen, können die zwei Osteuropäer sich nicht mehr halten und ziehen sich Pullover und Schal über, um ihr Lachen zu unterdrücken. Ich muss zugeben, auch ich bin kurz davor laut los zu lachen. Die beiden lassen sich davon jedenfalls nicht stören und verpacken wieder alles sehr sorgfältig. Erna befördert nun eine Landkarte von Deutschland aus ihrer Tasche ans Tageslicht und drückt sie ihrem Mann in die Hand, der diese auffaltet. Und auffaltet. Und auffaltet. Und nochmal auffaltet. Ich glaube das größte Format das ich kenne, ist A1, aber dieses hier erscheint mir noch größer zu sein. Wir müssen alle helfen die Karte auszubreiten, egal ob wir wollen oder nicht. Jeder hält eine Ecke der Karte fest, damit Hans seiner Gattin zeigen kann, wo sie gerade sind. Nämlich kurz vor München. Die Karte ist übrigens auch schon „etwas“ älter, und damit will ich sagen, dass ein Teil von Deutschland grau schraffiert und vom anderen Teil mit einer dicken roten Markierung

getrennt ist. Jedenfalls wird die Karte jetzt wieder eingeklappt und mit der Ausstiegsprozedur begonnen. Die beiden verlassen also unser Abteil in München, wünschen uns eine gute Weiterfahrt und verabschieden sich. Die Abteiltür schließt und im selben Moment prusten die beiden Osteuropäer und ich los und können uns kaum mehr halten vor Lachen. Fortsetzung folgt... Dominique Groten

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Seife selber machen Gestalte mit uns deine eigene Seife:

am 11.12. auf dem Weihnachtsbasar 1â‚Ź fĂźr 25g Seife 50 Cent gehen als Spende an einen guten Zweck!

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POET(H

)ISCHES

Der Wanderer Ich bin der Wanderer, der wandelt durch die Zeit. Ich bin der Teil in Dir, der niemals sprach. Ich bin der Zögling eines Wunsches, der fast vergessen war und nun erwacht nach langem Schlaf. Doch bin ich nur der Teil in Dir, der längst vergangen schien schon vor der Zeit. Doch bin ich nur der Wanderer, der seine Zunge längst verlor, und meine Wünsche liegen brach, vergessen in des Zöglings Schoß. Doch bin ich der, der zu beklagen wär? Bleib ich doch der, der hier bestraft. Bleib ich doch der, den Ihr bestraft.

© Susanne Kaemmerer http://SusanneKaemmerer.de/

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R A B K N E D Nach einer wahren Geschichte

körperlich behindert zur Welt kommt, dann entsteht die Möglichkeit, wahre menschliche Natur in die Tat umzusetzen, und Bei einem Wohltätigkeitseses liegt nur daran, wie die Mensen zu Gunsten von Schülern schen dieses Kind behandeln.” mit Lernschwierigkeiten hielt der Vater eines der Kinder eine Dann erzählte er die folgende Rede, die so schnell keiner der Geschichte: Anwesenden vergessen wird. Nachdem er die Schule und Shay und ich waren einmal ihre Mitarbeiter in höchsan einem Park vorbeigekomten Tönen gelobt hatte, men, in dem einige Jungen, stellte er folgende Frage: die Shay kannte, Baseball spielten.Shay fragte: “Glaubst du, „Wenn keine störenden äußesie lassen mich mit spielen?” ren Einflüsse zum Tragen komIch wusste, dass die meisten men, gerät alles, was die Natur der Jungen jemanden wie anpackt, zur Perfektion. Aber Shay nicht in ihrer Mannschaft mein Sohn Shay ist nicht so lernhaben wollten, aber als Vater fähig wie andere Kinder. Er ist war mir auch Folgendes klar: nicht in der Lage, die Dinge so Wenn mein Sohn mit spielen zu verstehen wie andere Kinder. durfte, dann würde dies ihm ein Wo ist die natürliche Ordnung Dazugehörigkeitsgefühl geben, der Dinge bei meinem Sohn?” nach dem er sich so sehr sehnte, und auch die Zuversicht, Das Publikum war Angesichts trotz seiner Behinderung von dieser Frage vollkommen anderen akzeptiert zu werden. stumm. Ich ging also zu einem der Jungen auf dem Spielfeld und fragDer Vater fuhr fort: “Ich bin der te, ohne allzuviel zu erwarten, Meinung, wenn ein Kind so ob Shay mitspielen könne. ist wie Shay, das geistig und 20


seine Richtung gelangten, war er doch begeistert, dass er mit dabei sein durfte, und grinste bis zu beiden Ohren, als ich ihm von der Tribüne aus zuwinkte. Am Ende des neunten Innings holte Shays Mannschaft noch einen Punkt. In der jetzigen Ausgangslage war der nächste Run ein potenzieller Siegesrun, und Shay kam als Nächster an die Reihe. WürShay kämpfte sich nach drü- den sie in diesem Moment Shay ben zur Bank der Mannschaft den Schläger überlassen und und zog sich mit einem breiten damit die Chance, das Spiel zu Grinsen ein Trikot des Teams gewinnen, aufs Spiel setzen? an. baseball Ich schaute mit Tränen in den Augen und Wärme im Her- Überraschenderweise bekam zen zu. Die Jungen sahen, Shay den Schläger. Jeder wusswie ich mich freute, weil mein te, dass ein Treffer so gut wie Sohn mitspielen durfte. Am unmöglich war, denn Shay Ende des achten Innings hatte wusste nicht einmal, wie er den Shays Team ein paar Runden Schläger richtig halten sollte, gewonnen, lag aber immer geschweige denn, wie er den noch um drei im Rückstand. Ball schlagen sollte. Als Shay allerdings an den AbschlagMitten im neunten Inning zog punkt trat, merkte der Pitcher, sich Shay den Handschuh an dass die gegnerische Mannund spielte im rechten Feld mit. schaft in diesem Moment nicht Auch wenn keine Schläge in gerade auf den Sieg aus zu Der Junge schaute sich hilfesuchend um und sagte: “Wir haben schon sechs Runden verloren und das Spiel ist gerade beim achten Inning. Ich glaube schon, dass er mitspielen kann. Wir werden versuchen, ihn dann beim neunten Inning an den Schläger kommen zu lassen.”

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sein schien, und warf den Ball so vorsichtig, dass Shay ihn we- “Shay lauf los! Lauf los!” nigstens treffen konnte. Noch nie im Leben war Shay so Beim ersten Pitch schwank- weit gelaufen, aber er schaffte te Shay etwas unbeholfen zur er bis zur First Base. Mit weit Seite und schlug vorbei. Der aufgerissenen Augen und etPitcher ging wieder ein paar was verwundert hetzte er Schritte nach vorn und warf die Grundlinie entlang. Alle den Ball vorsichtig in Shays schrien: “Lauf weiter, lauf weiRichtung. Als der Pitch herein- ter!” Shay holte tief Atem und kam, hechtete Shay zum Ball lief unbeholfen, aber voller und schlug ihn tief nach unten Stolz weiter, um ans Ziel zu gegezogen zurück zum Pitcher. langen. Das Spiel wäre nun gleich zu Ende.

Als Shay um die Ecke zur zweiten Basis bog, hatte der rechte Feldspieler den Ball. Er war der Der Pitcher nahm den tiefen kleinste Junge im Team, der Ball auf und hätte ihn ohne jetzt seine erste Chance hatAnstrengung zum ersten Base- te, zum Held seines Teams zu man werfen können. Shay werden. Er hätte den Ball dem wäre dann rausgeflogen, und zweiten Baseman zuwerfen das Spiel wäre beendet ge- können, aber er hatte verstanwesen. Aber stattdessen warf den, was der Pitcher vorhatte, der Pitcher den Ball über den und so warf er den Ball absichtKopf des ersten Basemans und lich ganz hoch und weit über außer Reichweite der anderen den Kopf des dritten Basemans. Spieler. Also rannte Shay wie im DeVon der Tribüne und von bei- lirium zur dritten Basis, wähden Teams schallte es: rend die Läufer vor ihm die 22


DENKBAR Stationen bis nach Hause umrundeten. Alle schrien nun: “Shay, Shay, Shay, lauf weiter, lauf weiter”

Vater, während ihm die Tränen übers Gesicht liefen, “brachten die Spieler von beiden Mannschaften ein Stück wahrer Liebe und Menschlichkeit in Shays Shay erreichte die dritte Basis, Welt.” weil der gegnerische Shortstop ihm zur Hilfe gelaufen kam und Shay erlebte keinen weiteren ihn in die richtige Richtung der Sommer mehr. Er starb im foldritten Basis gedreht und ge- genden Winter und hatte nie rufen hatte: “Lauf zur dritten!” vergessen, wie es war, ein Held “Shay, lauf zur dritten!” zu sein und mich so glücklich gemacht zu haben und zu seAls Shay die dritte Basis ge- hen, wie die Mutter ihren kleischafft hatte, waren alle Spieler nen Helden unter Tränen umbeider Teamsund die Zuschau- armte, als er nach Hause kam!” er auf den Beinen und riefen: Gewidmet den Sonderpädago“Shay, lauf nach Hause! gik Studierenden Lauf nach Hause!”

Jonas Frietsch

Shay lief nach Hause, trat auf die Platte und wurde als Held des Tages gefeiert, der den Grand Slam erreicht und den Sieg für seine Mannschaft davongetragen hatte. “An diesem Tag”, so sagte der 23


HĂ–RBAR

er Band in e n e n io Impress eite 30 ff. S e h ie s Interview

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ESSBAR

Curry-Nudelsalat (für 4 Personen)

1 rote Paprikaschote 3 Karotten 350 g Nudeln 50 g Erdnüsse 125 g Mayonnaise 2 EL Aprikosenkonfitüre 2 EL Currypulver ½ Zwiebel 1 Zehe Knoblauch Sojasoße Salz, Pfeffer Zucker

Currypulver, die klein geschnittene halbe Zwiebel, Salz und Pfeffer in eine Schüssel geben und gut verrühren. Die entstandene Soße auch kalt stellen. Die Erdnüsse klein hacken. Am Ende Nudeln, Gemüse und Soße zusammen mengen, mit Salz, Pfeffer, Zucker und Sojasoße abschmecken und mit den Nüssen garnieren. Guten Appetit! Rezept eingereicht von Angela Gräsel

Freut Ihr Euch über die Rezepte in der La.Uni und denkt jedes Mal “Super, das kann ich auch gleich mal ausprobieren – danke!” oder habt Ihr selbst schon mal ein tolles Rezept gefunden oder ausprobiert?! Lasst es uns und Eure Mitstudierenden wissen. Sendet Euer Rezept an: chefredaktion@launi.me

Knoblauch und restliches Gemüse in sehr kleine Stücke schneiden. In der Pfanne kurz mit etwas Öl anbraten. Danach kaltstellen. Die Nudeln in ausreichend Salzwasser kochen und ebenfalls kaltstellen. Mayonnaise, Aprikosenkonfitüre, 25


DENKBAR Ein kulinarischer ‚Auslandsbericht‘ „Eine Breze bitte.“

Ein Satz, der wie auch anschließend das ersehnte Kaufobjekt, in Deutschland morgens in aller Munde ist. Dieser Meinung war ich zumindest bevor ich mein wohlbehütetes oberbayerisches Nest verließ. Klar, auf einen kleinen innerdeutschen Kulturschock hatte ich mich eingestellt, aber eine Breze – die gibt es doch überall! Also ersetzte ich heute Morgen den Weg zum Münchner Bahnhofsbäcker ganz selbstverständlich mit dem Gang zur Landauer Backstube.

habe ich das Gefühl, das ‚L‘ zu viel kostet auch noch extra. „Egal“, denke ich mir. Immerhin meldet sich mein Magen schon lautstark zu Wort.

Aus der Nähe zeigt mir die sogenannte ‚Brezel‘ allerdings erst ihr wahres Gesicht. Ich stutze ein wenig, als ich meine Errungenschaft schließlich aus der Bäckertüte befreit habe. Die typisch verschränkten Arme, die der B. ihren Namen geben (lateinisch ‚bracchium‘ = ‚der Arm‘) hat dieses Exemplar definitiv. Aber mit ihren dürren Ärmchen und dem leicht adipös-klopsigen Bauch wirkt sie auf mich eher unsportlich und kann im Vergleich zur wohlgeformten oberbayerischen Breze Komisch aber, dass die Pfälzer keineswegs mit Türsteher-QuaBäckereifachverkäuferin hinter litäten glänzen. der Theke auf meine Bestellung so verwirrt reagiert, als hätte Die meisten unter uns denken ich gerade nach einem knuspri- bei der B.-Form wohl sowieso gen Dodo verlangt. Schließlich mehr an ein Lachgesicht. Aber präsentiert sie mir die ‚BrezeL‘. auch aus dieser Perspektive erUnd als sie mir den Preis nennt, innert mich das Landauer Plagi26


at der Breze mit ihrem langgezogenen ‚Gesicht‘ eher an eine Scream-Maske als an einen freundlichen Smiley.

Moment mal! Vielleicht stehen Breze und Brezel ja gar nicht im Wettstreit. Vielleicht hinkt ein Vergleich der beiden methodisch ähnlich stark wie der Da ich mein Urteil nicht an von Äpfel und Birnen. Vielleicht Oberflächlichkeiten festma- kämpfen Breze und Brezel chen will, gehe ich kurzerhand schlicht in ganz verschiedenen zum Geschmackstest über. Laugengebäck-Klassen. Nach einem beherzten Biss in ihre ‚Weichteile‘ verschwindet Vielleicht gebe ich der Brezel damit auch ihr fieses Grinsen eine zweite Chance. von ganz alleine. Allerdings ist der Verzehr der Brezel hinder- Theresa Neuhauser nisreicher als gedacht, da die theresa.neuhauser@web.de massiv-kompakte Masse ihr Volumen in meinem Mund zu verdoppeln scheint. Nur widerwillig lässt sie sich von meinem Kiefer in schluckfreundliche Elemente zerlegen. Von der teigigen Konsistenz einmal abgesehen, schmeckt die Brezel zwar nicht nach Breze, aber ist doch auf ihre eigene Art und Weise wirklich ... ja ... lecker!

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R A B L H Ă„ Z

Sodenku.

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Wurstsorte USBundesstaat

KREUZENDE WÖRTER Kammmacherwerkzeug

antiker Name des Ebro

orientalischer Markt

Schlaferlebnisse

3

Rundfunkgerät

7

flach positionieren

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Oberschicht

Teil der Kirche

Locke

ausgelassen

Urwaldpflanze

Flugzeugführer Teil des Stuhls

Europäer

8 Buch des Islam

Milchprodukt

in der Nähe von

Aussatz griech. Gott

Flussniederung Flussniederung

Laubbaum

genug! AmazonasZufluss

Mittelloser Initialen von Pasternak

Gerichtsentscheid

Naumburger Domfigur

ital.: drei

heißes Fruchtdessert

Schalentier abgesondert

Etat

1

König im AT

Bettbezug

abweichende Spielart

Kleinigkeit

Männername Ratgeber

12

2

Stamm der Usbeken

Ärger

Landwirt

balkonartiger Vorbau

Märchengestalt (Frau ...)

Marotte

Feuer

6 früherer Reitersoldat

eigenhändig

14 17

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lästern

Verzierung

förml. Anrede

politische Gruppe

Denklehre

Geschirrteil

darum

Gardine

Blüte, Glorie

Teigware

Portion

mittelamerik. Säugetier

Erweiterung eines Hauses

mit Vorliebe

Kloster

ägypt. Sonnengott

Rauchkraut geladenes Atom

beurkundender Jurist

franz.ital. Küstenstreifen

Sittlichkeit

ein Werkzeug

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Schiffstau

Teil des Jahres

best. Kreuzes- nicht Artikel inschrift gerade

Kirchengemeinde

Krach

Unrat

ugs.: Geld

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Südfrucht

dt. Landeshauptstadt

gefeit

ein Gewässer

Teil des Fingers

Menschen

Arsenal

Nadelbaum

Sammelstelle, Lager

fließendes Gewässer

Vakuum

inwendig

Metallverzierung, Schutz

Baumteil

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Blütenstengel

Ordnung (griech.)

jüd. Gesetzessammlung

16 Dreifingerfaultier

alle zwei

Berliner Zeichner † 1929

stacheliger Korbblütler

Waldfrucht

perfekt

Pelzart

mager

Flachland Gemälde

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Fischfanggerät

franz.: kalt

Waschfass Kult

Türverschluss

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1

Fernkopien versenden

Zweikampf Nachtlokal

Autor der ,Buddenbrocks’

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5

6

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Gaunergehilfe

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HÖRBAR

Lluvia – Kunst machen und voll dahinter stehen! Das ist Spanisch, liebe Menschen!

Der Bandname spricht sich „Juvia“ und nicht „Luvia“. Ein oft begangener Aussprachefehler, der sich laut Simone Würth wegen der doch sehr eigenen Schreibweise nicht vermeiden lässt. Im Gespräch mit der Sängerin, Songwriterin und Künstlerin geht es um das eigene musikalische Schaffen zusammen mit Schwester Debora, Kunststudium und die Verbindung von Musik und Pinsel. LaUni : Schön, dass du dir Zeit genommen hast ! Erste Frage: Wie genau ist euer aktuelles Album entstanden ? Simone: Wir haben bei Debora in der Wohnung aufgenommen, eher semiprofessionell mit ´nem geliehenen Mikrofon und improvisierter Schalldämmung. Jede Spur musste komplett eingespielt werden, da wir am Anfang noch keinen 30

Plan hatten, wie man richtig am PC schneidet. Alles One-Take Aufnahmen sozusagen. Jedes mal wenn man einen Ton verkackt hat, musste man wieder von vorne anfangen, was nicht leicht wahr. Alle Spuren, Gitarre, Cajon, usw. wurden teils Midi, teils Audio eingespielt, alles dann ins Studio gegeben zum Mixing und ab die Post. Drums wurden dann mit Plug-Ins gemastert, die hatten jedes erdenkliche Plug-In in diesem Studio, das war Wahnsinn... Wer schreibt bei euch die Songs und seid ihr Live auch zu zweit – bei eurer CD-Release im Gloria war das ja nicht der Fall? Das machen wir beide. Wenn ich schreibe habe ich auch das letzte Wort bei Entscheidungen, die die musikalische Umsetzung betreffen. Dann habe ich mehr VetoRechte als meine Schwester. Wir haben genaue Vorstellungen und kommen mit denen im Gepäck zusammen, um den Song zu machen. Normalerweise sind wir zu zweit, das stimmt schon. Ab und zu - aber eher selten - mit einem Schlagzeug dabei. Wir fänden es ziemlich cool, villeicht mal einen


Cello - Spieler als Auftrittsspecial zu haben. Aber konkret ist noch nichts in Planung. Was ist wichtiger: Text oder Melodie / Harmonie? Beides. Das eine geht nicht ohne das andere. Ich könnte kein Lied vertreten, bei dem ich mit dem Text super zufrieden bin, aber mit der Musik nicht und umgekehrt. Und wenn ich ein Solo noch nicht richtig gut spielen kann oder die Harmonie nicht super kenne, würde ich den Song nicht vortragen. Wie würdest du eure Musik beschreiben? Auf jeden Fall so etwas ähnliches wie Pop-Musik. Pop-Folk-Akustik, das steht zumindest auf den Visitenkarten! Manche meinten auch schon irische Volksmusik, aber das fand ich eher blöd muss ich sagen. Dabei muss ich an Lieder denken, die von grünen, weiten Wiesen handeln; schön - aber bedeutungslos. Passt für mich irgendwie nicht so ganz. Naja, Pop oder weiß ich nicht, ich finde es ganz schwer... Ich kenne mich mit Genrebezeichnungen nicht richtig aus. Also man hört es irgendwann nicht mehr richtig heraus, weil es das ganz eigene Baby ist.

Gibt es eine bestimmte Inspirationsquelle für dich? Es gibt oft bestimmte Anlässe im Leben, die inspirieren. Man hat mal wieder Bock ans Klavier zu gehen, man nimmt es sich aber nicht explizit vor. Die Melodie kommt zuerst, wird dann in Endlosschleife gespielt. Dabei tut sich irgendetwas... dann kommt der Text hinzu. Erst ist es sowas wie ein latentes Gefühl. Im Endeffekt ist es wie eine Selbsterforschung, Songs zu schreiben. Hast du bestimmte Elemente, die du bevorzugt in deine Musik einbaust? Erst haben wir gedacht wir haben hauptsächlich Klavier, also viele balladeske Stücke. Aber in letzter Zeit denken wir ein bisschen um. Es ist sehr schön mit verschiedenen Richtungen - gerade in der Gesangsstilistik - zu spielen, auch mal weiter weg zu gehen von dem Ausgangszustand „Akustik-Pop“. Ihr hattet eine Tour? Wie lief das ab? Wir haben alle möglichen Bars deutschlandweit angeschrieben 8 Konzerte organisiert u.a. in Köln, 31


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Wuppertal und Hamburg auf der Reeperbahn. Das in Hamburg war echt ein Erlebnis, auf dem Kiez nahe an einem Transenstrich zu spielen, das macht man ja nicht alle Tage. „The Kooks“ haben in dem selben Club irgendwann auch mal gespielt. Dann sind wir weiter nach Berlin – in Großstädten ist ein bisschen das Problem, dass du immer krass werben kannst. Also ich weiß nicht, wie andere das machen, aber wir haben zum Beispiel Flyer rausgeschickt und Pakete mit CD´s an die Bars gegeben. Du musst gucken, dass du dort Leute kennst und ziehende Support – Acts hast. In kleinen Städten wie Landau ist das einfacher.

die Kunst.

Geht Musik ohne ein gewisses Talent für Management?

Ihr seid eher gediegenerem Publikum zugewandt, stimmt das?

Musik spielen ja, Auftreten nein! Ist oft Stress pur, man braucht Stressresistenz und wenigstens ein paar Management-Qualitäten. In Kreuzberg hatten wir zum Beispiel zig Telefonate, bis dann schließlich das Konzert ausgefallen ist. Organisieren ist das allerschlimmste dabei, immer hin- und herschreiben, immer irgendwo Bescheid sagen, weniger Platz für

Zu der Musik kann man eher weniger abgehen und nackt herumspringen. Wir haben schon gemerkt, wenn wir in Läden spielen, wo die Leute tanzen wollen, beißt sich da etwas. Wir wollen auch auf Vernissagen und Ausstellungen spielen, weil wir dort gut hinpassen. Aber natürlich auch überall anderswo. Wohl eher sitzendes Publikum insgesamt.

Ist ein zweites Album in Planung und welche Wünsche habt ihr für die Zukunft ? Erst 6 neue Lieder sind geschrieben, aber man kann davon nicht gleich alle nehmen. Nur was unserer Meinung nach perfekt ist, würden wir auf ein Album pressen lassen. Schön wärs, wenn Ende nächsten Jahres eines käme. 18, 19 Titel peilen wir an, von denen wir dann die schönsten auf die Scheibe packen wollen. Konzerte wollen wir viele, aber nicht mehr alle Möglichen machen. Es gibt ja auch noch genug Berufliches zu tun.


HÖRBAR Du hast u.a. Kunst auf Lehramt studiert. Hast du auch Projekte, die eher aus dieser Ecke kommen? Meine Bilder und Musik laufen zusammen. Ich hatte gerade meine Endausstellung mit passenden Musiktiteln. Bilder und Songs ergänzen sich, der Inhalt der Lieder ist auch in den Werken zu finden, emotionale Thematiken sind über die beiden Medien hinweg mitunter selben Eindrücken zuzuordnen. Es ist so eine Pendelbewegung, Lieder schreiben und künstlerisches Arbeiten halten sich die Waage, die beiden Dinge passen schon zusammen, wenn sie von der gleichen Person gemacht wurden. Sie bilden eine Identität. Was wäre eine hilfreiche Einstellung, von der aus man gut ein eigenes Projekt starten könnte?

du aber etwas präsentierst, was du unterschreiben kannst, was du selbst richtig toll findest und sagst: „Hey, das ist es, und es ist geil!“, dann entsteht bei den Leuten eine positive Grundhaltung gegenüber deiner Musik. Ansonsten wünsche ich mir, dass uns die Leute zuhören und versuchen, beim Hören zu genießen. Unsere Zuhörer sollten sich bei den Stücken inhaltlich selbst ihren Teil denken. LaUni : Herzlichen Dank ! Die CD „Secret Songs & Little Birds“ ist direkt bei Lluvia erhältlich. Homepage: www.lluviamusic.de nächstes Konzert am 18.12.2013 im Kaffeehaus Akzent Marius Vogt mariusvogt1@gmail.com

Du solltest in hohem Maße dazu stehen, was du tust. Wenn du dich hinstellst und sagst: „Ja, das ist noch nicht perfekt“, fangen die Leute an, zu grübeln. Wenn 33


„Kannst du den Baum dort ganz hinten sehen?“ „Ist das der Baum aus deinen Briefen?“ „Ja. Es ist ein Kirschbaum“. „Findest du nicht, dass die Kirschblüten Schneeflocken ähneln?“ „Das tun sie...“

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5 PE CE VO N R NT SV S I E N EC M SI O ET M EK N ER D

Doch dann... Bereits im nächsten Moment... ergriff eine unerträgliche Traurigkeit von mir Besitz. Akaris Wärme, ihre Seele.. Wie sollte ich sie in mich aufnehmen, und wohin könnte ich mit ihr gehen? Es zerriss mich da mir die Antworten darauf verschlossen waren.

S

Genau in diesem Moment, fühlte ich zu wissen, wo sich die Ewigkeit, unsere Herzen und unsere Seelen, Befinden. Es fühlte sich an, als hätten ich mit ihr alle meine Erfahrungen aus 13 Jahren geteilt.


Mir wurde bewusst, dass wir von diesem Punkt an nicht für immer zusammen bleiben könnten. Die überwältigende Schwere unserer zukünftigen Leben und die Ungewissheit der Zeit hingen über uns. Doch... diese schleichende Furcht, die von mir Besitz ergriffen hat, würde bereits bald geschmolzen sein. Und alles was bleiben würde, wäre das Gefühl von Akaris weichen Lippen auf meinen.

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Wir verbrachten die Nacht in einer Hütte am Rande des Feldes. Eingehüllt in einem alten Laken redeten wir, bis wir schließlich Seite an Seite eingeschlafen waren. Am nächsten Morgen, als ich den Zug bestiegen habe... Trennte ich mich von Akari. „Takaki... Takaki, ich bin mir sicher, dass es dir gut gehen wird.... Auch ohne mich.“ „Danke... Lass es dir gut gehen. Ich werde schreiben... Ich werde mich melden. Akari!“

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Ich habe Akari nie gesagt, dass ich den Brief verloren habe welchen ich ihr geben wollte. Weil es sich angefühlt hat, als hätte sich meine Welt nach diesem Kuss Grundlegend verändert. ‚Das Einzige was ich wollte war nur die Stärke für sie da zu sein.‘ Mit diesem Gedanken im Kopf, lies ich meinen Blick über den Horizont hinter meinem Fenster schweifen. Für immer...

MAK la.uni.MAK@gmail.com

TZUNG.

Ohne mich

FORTSE

‚Den Brief den ich dir nie gegeben habe. In meiner Tasche Sicher verwahrt. Ich bin mir sicher, dass es dir von nun an gut gehen wird. Irgendwie‘

..

‚Den Brief den du nie erhalten hast. Die Worte die ich mit dir nie geteilt habe. Entfernen wir uns wieder Voneinander. Bin ich denn der einzige von uns beiden der nicht weiß wohin er jetzt gehen soll?‘

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fleischig.

veggie.

abend.

Rosenkohlsuppe Gemüsebratling mit Zwiebelsoße Püree Kopfsalat Dessert

Gemüsecremesuppe Hausgemachte Käsespätzle bunter Salatteller Dessert

Graupensuppe Makkaroni mit Tomatensoße Italienischer Salatteller (1,3) Dessert

Kräutercremesuppe Schweinesteak Schweizer Art (1) Pommes frites Broccoligemüse Dessert

Lauchcremesuppe Broccoli-Nussecke Vollkornreis Salatteller Dessert

Königincremesuppe Gefüllter Truthahnrollbraten (4) Teigwaren Salat Dessert

Broccolicremesuppe Blumenkohl-Käse-Medaillon (1,2,3) Salzkartoffeln oder Kroketten (1,3) Buttererbsen oder Rohkostsalat Dessert

kein Abendmenü

Kressesuppe Germknödel mit Vanillesoße Dessert

kein Abendmenü

Montag 09.12.2013 Eiermuschelsuppe Gyros (S) mit Tzatziki Reis oder Pommes frites Rohkostsalat Dessert

Dienstag 10.12.2013 Lauchcremesuppe Geflügelreispfanne Karottensalat Dessert

Mittwoch 11.12.2013 Frühlingssuppe Hähnchenschlegel in Paprikarahmsoße Pommes frites oder Reis Fingermöhrchen oder Salat Dessert

Donnerstag 12.12.2013 Königincremesuppe Pizza Frikadelle (1,R,S) Teigwaren oder Kroketten (1,3) Buttererbsen oder Rohkostsalat Dessert

Freitag 13.12.2013 Geröstete Grießsuppe Wildlachsfilet auf gelben Bandnudeln Blattspinat oder Salat Dessert oder Fleischgericht

MENSA.

ÖFFNUNGSZEITEN: 11.30-13.30 Uhr 17:30-18.30 Uhr

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(Mo-Fr) (Mo-Do)


. m u s s e r imp CHEFREDAKTION: Anna-Lena Alt David John REDAKTION: Klara Boksán Raphaël Deslignes Angela Gräsel Susanne Kämmerer Theresa Neuhauser Esther Sohl Andreas Stein Marius Vogt Oliver Wetter Esther Zobel Sven Simek Saskia Engel

LAYOUT & GRAFIK: David John BILDHAFTES: Cover: Lena Sachse www.jugendfotos.de BackCover: Rebecca Fikuart www.jugendfotos.de DRUCK: Gemeindebriefdruckerei Groß Ösingen AUFLAGE: 1500 Stück

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GEDRUCKT AUF UM

WELTPAPIER.

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1805

Strebe n a c h R u h e, aber dur Stillsta ch das n G d le d ic e h in g e e r wicht, nich Tätigkeit. t du

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Weekly published UniversityMAG of University of Koblenz-Landau (Campus Landau) / Wöchentlich veröffentlichtes UniMAG der Universität Koblenz...