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So viel Service wie möglich ...

25 Jahre KZVLB

Kassenzahnärztliche Vereinigung Land Brandenburg Helene-Lange-Straße 4-5 14469 Potsdam Tel.: 0331 2977-0 Fax: 0331 2077-318 info@kzvlb.de www.kzvlb.de

1991 - 2016


1990 - Vor der Gründung KZVLB 01. Mai 07. Mai 23. Mai

Gründung der KZV als Verein Aufruf an alle Bezirksabrechnungsstellen Zahnärzte der DDR zur umgehenden Umbildung in Kassenzahnärztliche Vereinigungen Antrag der Abrechnungsstelle Zahnärzte der Bezirke Potsdam, Cottbus und Frankfurt/Oder auf Registrierung als „Kassenzahnärztliche Vereinigung des Landes Brandenburg“ mit Wirkung vom 1. Mai 1990. Der amtierende Vorstand bestand aus folgenden Mitgliedern: • SR Dr. Klaus Mertens, Potsdam, Vorsitzender • Dr. Uwe Blank, Rathenow, stellvertretender Vorsitzender Beisitzer: • SR Dr. Karl-Heinz Weßlau, Bernau • SR Dr. Heinz Hoffmann, Eberswalde-Finow • Dr. Klaus Markula, Cottbus • Dr. Ingrid Heine, Luckau • Dr. Deti Dietz, Groß Kreutz

27. Juni 29. Juni 1. Juli

Mit Gründung des amtierenden Vorstandes ist nun neues Domizil der Abrechnungsstelle Zahnärzte die Hermann-Elflein-Straße 18 in Potsdam. Eintragung als eingetragener Verein im Vereinsregister des Kreisgerichtes PotsdamStadt unter der Nummer 95 Kooperationsvertrag zum Aufbau der KZVLB e.V. mit der KZV Berlin Umzug der Geschäftsstelle der KZV e. V in die Hegelallee Die KZV e.V. übernimmt die Abrechnung nach BEMA

11. Juli 14. Juli

Die KZV besteht zu dieser Zeit aus 6 Mitarbeiter/innen unter Leitung der Geschäftsführerin Frau Dziobaka. Verabschiedung der Berliner Erklärung 350 Mitglieder der KZV Land Brandenburg e.V. trafen sich zu einer Wahlversammlung in deren Verlauf die erste Vertreterversammlung, deren Vorsitzender, Dr. Klaus Markula, Cottbus, und seine Stellvertreterin, Dr. Deti Dietz, Groß Kreutz sowie der erste Vorstand der KZVLB e.V. gewählt wurden. Mitglieder des ersten Vorstandes waren: • SR Dr. Klaus Mertens, Potsdam, Vorsitzender • Dr. Hans-Joachim Heyne, Pritzerbe, stellvertretender Vorsitzender • Dr. Gerhard Bundschuh, Groß Glienicke • Dr. Lutz Dieckmann, Brandenburg • Dr. Ingrid Heine, Luckau • ZÄ Helga Schemel, Brück • SR Dr. Karl-Heinz Weßlau, Bernau Am 14. Juli lag das erste Statut der KZV e.V. vor.

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16. Juli

17. Juli August 14. September

Die erste Pressemeldung betr. VV der KZV wurde versandt an: • ADN Berlin • Brandenburgische Neueste Nachrichten Potsdam • MV Potsdam • Lausitzer Rundschau Cottbus • Märkische Oderzeitung Frankfurt/Oder • Sender Antenne Brandenburg • Sender Freies Berlin (Red. Bln.-Brdbg.) • Bundeszahnärztekammer • KZV Berlin W. • KZV Westfalen-Lippe • Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung • Ministerium für Gesundheitswesen Abschluss eines bis zum 31.12.1990 befristeten Kooperationsvertrages mit der KZV Westfalen-Lippe Der UDZ gibt das erste Zahnärzteblatt Berlin-Brandenburg heraus Betrauung der KZV Land Brandenburg e.V. mit den Aufgaben einer Kassenzahnärztlichen Vereinigung durch den Gesundheitsminister der DDR, Professor Kleditzsch

Oktober

1. Jahrgang des gemeinsamen Zahnärzteblattes Brandenburg von KZV und Kammer erscheint mit Unterstützung der Körperschaften Westfalen-Lippe 9./10. Einführungslehrgang gem. § 17 der Zulassungsordnung – Einführung in die November zahnärztliche Tätigkeit, organisiert von der KZV Westfalen Lippe 14. November Der aus 6 Mitgliedern (3 Zahnärzte und 3 Vertreter der gesetzlichen Pflichtkassen) bestehende Zulassungsausschuss nimmt seine Tätigkeit auf. Mitglieder: • Dr. Gerhard Bundschuh, Groß Glienicke • Dr. Gabriele Fohgrub, Potsdam • Dr. Claus-W. Eichelberger, Kolkwitz • Herr Eberhard (Verband der Allgemeinen Ortskrankenkassen), Teltow • Herr Hiller (Verband der Betriebskrankenkassen), Berlin • Herr Hein (Landesverband der Innungskrankenkassen), Potsdam 7./8. Erster Einführungslehrgang der KZV e.V. in Potsdam mit einer Beteiligung von Dezember ca. 800 Zahnärzten 19. Dezember Die Wahlordnung der KZV Land Brandenburg e.V. wurde durch den Vorstand beschlossen 31. Dezember Die Anzahl der Mitarbeiter ist zum Jahresende bereits auf 12 Personen angewachsen. Ende des Jahres sind 42 Zahnärzte im Land mit Bestandsschutz niedergelassen, die zu DDR Zeiten eigenen Niederlassungen hatten. Das Durchschittsalter dieser Zahnärzte war 62. 520 Polikliniken existieren noch mit 875 angestellten Zahnärzten Im Verlaufe des Jahres 1991 wuchs die Abrechnungsabteilung auf 42 voll- und 10 teilzeitbeschäftigte Mitarbeiterinnen.

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1991 2. Januar

23. Januar 1. März März 1. April

22. Mai

1. Juni 29. Juni

Herr Fritsch aus der KZV Westfalen-Lippe kommt als kommissarischer Geschäftsführer zur Bewältigung des Arbeitsumfanges beim Aufbau der KZVLB zur Hilfe. Konstituierende Sitzung des Wahlausschusses und Wahl des Landeswahlausschusses sowie der Bereichswahlausschüsse Besetzung der Hauptgeschäftsführerstelle der KZV durch Herrn Rainer Linke Aufruf des Vorsitzenden der VV Dr. K. Markula zur neuen Wahl der VV Abt. Abrechnung nimmt Tätigkeit in den Räumen der ehemaligen „Zahnpoliklinik“ Potsdam, Schopenhauerstrasse 37 auf 4 Abrechnungsgruppen, Datenerfassung auf engstem Raum, „ 2 Gruppenleiterinnen der KZVWL begleiten den Start in der KZVLB über 6 Monate Abschluss der Wahlen. 64,2 % Wahlbeteiligung lag über dem Durchschnitt der Beteiligung bei den Körperschaftswahlen in den alten Bundesländern Wahl der Vorsitzenden der Bereichs-Wahlausschüsse Genehmigung der ersten Satzung der KZVLB durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen Konstituierende Sitzung der VV der KZVLB in Potsdam. Zum Vorsitzenden wurde Dr. Klaus Markula und zu seiner Stellvertreterin Dr. Ingrid Heine gewählt. Zum neuen Vorstand der KZV gehörten: Dr. Gerhard Bundschuh, Vorsitzender Dr. Hans-Joachim Heyne, stellv. Vorsitzender Dr. Karl-Heinz Weßlau Dr. Dorothea Rammelt Dr. Wolfgang Ebert Dr. Ulrich Schmiedeknecht Neben der Wahl war das wesentlichste Ergebnis dieser VV der Beschluss einer Satzung als Grundlage der Arbeit einer KZV. Folgende Ausschüsse wurden bestellt: + Landesausschuss + Landeswahlausschuss + Landesschiedsamt + Disziplinarausschuss + Finanzausschuss + Rechnungsprüfungsausschuss + Satzungsausschuss + Zulassungsausschuss + Zulassungsberufungsausschuss + VdAK-Beteiligungsausschuss + VdAK-Beteiligungsberufungsausschuss + Prüfungsausschüsse im Bereich der gesetzlichen Pflichtkassen + Prüfungsbeschwerdeausschüsse im Bereich der gesetzlichen Pflichtkassen

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30. Juni 23./24. August 25. September 7. Dezember 14./15. Dezember 31. Dezember

Per 30. Juni sind in der KZV 1 Hauptgeschäftsführer, 3 Abteilungsleiter und 58 Mitarbeiter/innen beschäftigt. Erste Ausstellung „EDV in der Praxis“ im Blauhaus Zahlreiche Aktivitäten in Kindergärten, Grundschulen und in Praxen fanden in den Städten Brandenburg, Forst, Luckenwalde und Frankfurt/O. statt. 2. Vertreterversammlung in Potsdam 1. Brandenburgischer Zahnärztetag in Cottbus zum Thema: “Aktuelle Zahnheilkunde“ Abrechnung: Die Abrechnungsabteilung – Kernstück einer jeden KZV – beschäftigt bereits 42 voll und 10 teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter/innen. Das Volumen der bearbeiteten Krankenscheine betrug für das IV. Abrechnungsquartal ca. 850 000 Scheine; insgesamt für 1991 3.100.908 Scheine, diese aneinandergelegt ergeben eine Länge von ca. 155 km, das entspricht ungefähr einer Entfernung von Potsdam nach Leipzig. Personalstand (in Personen): Hauptgeschäftsführung Abteilungsleiter Angestellte Mitarbeiter gesamt

2 3 72 77

Zulassungen: 660 Zulassungen wurden durch den Zulassungsausschuss erteilt. Somit sind per 31.12. bereits 1.482 Zahn-ärzte in eigener Niederlassung. Noch existieren 38 Polikliniken mit 109 angestellten Zahnärzten, davon 7 mit dem Status einer GmbH und 13 Zahnärzten in den GmbHs. Veranstaltungen: Von der KZV wurden im Jahr 1991 6 Fortbildungsveranstaltungen für Zahnärzte und Zahnarzthelferinnen mit insgesamt 1568 Teilnehmern organisiert und durchgeführt.

Informierte sich „vor Ort“ über die aktuellen Probleme und die Entwicklung beim Aufbau der KZV Land Brandenburg: ZA Wilfried Schad, Vorstandsvorsitzender der KZBV (links im Bild) 5


Die 2. Vertreterversammlung am7. Dezember 1991

Dem ersten KZV-Vorsitzenden Dr. Klaus Mertens wurde mit viel Beifall für seine während der Aufbauphase der KZVLB geleistete Arbeit gedankt.

v.l.: Hauptgeschäftsführer Rainer Linke (jetzt Stellv. Vors. des Vorstandes) mit dem Vorstand der KZVLB Dr. Wolfgang Ebert, Dr. Ulrich Schmiedeknecht, Dr. Gerhard Bundschuh, Dr. Dorothea Rammelt, Dr. Ingrid Heine, Dr. Klaus Markula, Dr. Karl-Heinz Weßlau, Dr. Hans-Joachim Heyne

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1991: Der Hauptgeschätsführer der KZVLB, Rainer Linke, informiert den Vorstandsvorsitzenden der KZVWL, Dr. Carl-Theodor Plöger und den Hauptgeschäftsführer, Ltd. Direktor Herbert Loos, über die Abrechnungsarbeiten der KZV Land Brandenburg.

640.000 eingereichte Krankenscheine für das 1. Quartal 1991 mussten neben den Abrechnungen für die anderen Bema-Teile bearbeitet werden.

Die Fortbildung zählte von Anfang an zu den Highlights im Berufsleben der brandenburgischen Zahnärzte. Am Anfang noch improvisiert mit zur Leinwand umfunktioniertenTischtüchern im Blauhaus, Potsdam, später schon „supermodern“ mit einem Overhaed-Projektor, dessen Bilder man mehr erahnen musste, als man sie wirklich sehen konnte. Die brandenburgischen Zahnärzte zeigten den festen Willen, so schnell wie möglich in dem für sie neuen System anzukommen. Rainer Linke verstand es die Praxixteams zu begeistern. 7


Seite aus dem Zahnärztebla 1/1999

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Seite aus dem Zahnärztebla 3/1999

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Mitarbeiter der KZVLB in Münster

Am 20.01.1991 mit dem Nachtzug zur KZVWL - Start der Abrechnung (mit Doris Elsner, Ramona Landgraf, Anke Kowalski, Dr. Christine Jann, Annett Uebe, Gerlinde Schlotter, Michael Zinnow)

Meilensteine in der Verwaltung 1991 • Vier Abrechnungsgruppen, Datenerfassung auf engstem Raum, • 2 Gruppenleiterinnen der KZVWL begleiten den Start in der KZVLB über 6 Monate; • Aufnahme der Arbeit der EDV-Abteilung: Betrieb zweier Unix-Rechner für die Datenerfassung und Vorbereitung für den Rechenzentrumsbetrieb in Potsdam sowie Mitarbeit unseres Systemverwalters bei der KZV Westfalen-Lippe • Abschluss eines Gesamtvertrages für das Land Brandenburg mit der AOK Brandenburg, dem Landesverband der Betriebskrankenkassen Brandenburg, dem IKK Landesverband Brandenburg und der Krankenkasse für den Gartenbau • Abschluss von ersten Verträgen über die zahnärztliche Versorgung von Sozialhilfeempfängern mit den örtlichen Sozialämtern • Einrichtung des Prothetikeinigungsgespräches als Schlichtungsstelle im ZE-Widerspruchsverfahren

Dr. Bundschuh mit Herbert Loos (li.) und Dr. Carl Theodor Plöger, Vorsitzender der KZV Westfalen-Lippe (oben) 10


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1992 2. Januar 15. Februar 31. März

13. Juni 30. Juni

21. August

9. September

24. September 15. September bis 5. November 21./22. November

Das Team der KZV wird durch die Einstellung des kaufmännischen Geschäftsführer, Herrn H. Faulstroh, komplettiert. Das erste von KZV und Kammer redaktionell selbst erstellte „Zahnärzteblatt Brandenburg“ erscheint. Bereits 457 Praxen rechnen mit Computer ab, d. h. ca. 30% aller abrechnenden Praxen im Land Brandenburg. In den alten Bundesländern liegt der Anteil zum gleichen Zeitpunkt bei ca. 50 %. 3. Vertreterversammlung der KZVLB in Neuseddin/Potsdam. Der Aufbau des Rechenzentrums in enger Zusammenarbeit mit der KZV Münster ist beendet. Das eigene Rechenzentrum wird in Betrieb genommen. 3400 brandenburgische und Berliner Zahnärzte demonstrieren gemeinsam im ICC gegen das geplante Gesetzesvorhaben aus dem Bundesministerium für Gesundheit und lehnen es in der vorliegenden Form ab. Eine aus 10 Punkten bestehende Protestresolution wird verabschiedet. Podiumsdiskussion am Vorabend der ersten Lesung zum GSG unter Beteiligung der Landesvertretung der Angestellten Krankenkassen und Arbeiter-Ersatzkassen mit der Gesundheitsministerin Regine Hildebrandt. Am Vorabend des Tages der Zahngesundheit findet das erste Telefonforum in den Räumen der KZV statt. In dieser Zeit werden in allen 19 Bezirksstellen Versammlungen durchgeführt und deren Vorstände gewählt. 2. Brandenburgischer Zahnärztetag in Cottbus mit über 400 Teilnehmern und 54 Ausstellern Thema: “Konservierende Zahnheilkunde – Möglichkeiten und Grenzen der Zahnerhaltung“

Verwaltungsgebäude in der Hegelallee - der Blick aus dem Fenster fiel auf alte Garagen

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5. Dezember

31. Dezember

4. Vertreterversammlung der KZV Unterzeichnung des neuen Kooperationsvertrages der KZVLB mit der KZV Westfalen-Lippe durch Herrn Dr. Bundschuh und Herrn Dr. Plöger Personalstand (in Personen): Hauptgeschäftsführung 3 Abteilungsleiter 7 Angestellte 104 Mitarbeiter gesamt 114 Abrechnung KCH: 3.575.969 Scheine; diese aneinandergelegt ergeben eine Länge von 179 km Zulassungen: 1.569 Zahnärzte sind niedergelassen. Veranstaltungen: Von der KZV wurden im Jahr 1992 8 Fortbildungsveranstaltungen für Zahnärzte und Zahnarzthelferinnen mit insgesamt 1740 Teilnehmern organisiert und durchgeführt.

Meilensteine in der Verwaltung 1992 • Das Rechenzentrum in Potsdam geht in Betrieb • 01.07.1992 Einführung Füllungszuschlag (bis zum 31.12.2003) • im Laufe der folgenden Jahre Ausweitung der Abteilung auf 8 Abrechnungsgruppen und 2 Datenerfassungspools • Ausstattung Eisenhartstraße mit UnixRechner und X-Terminals

Einweihung des neuen Rechenzentrums 1992

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Am 21. August 1992- Demonstration der Brandenburgischen und Berliner Zahnärzte gegen geplantes Gesetzgebungsverfahren im ICC.

Die vierte Vertreterversammlung der KZVLB am 5. Dezember 1992

Volles Haus beim 2. Zahnärztetag 1992 in Potsdam

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1993 Januar 1. Februar 15./16. Februar 12. Mai

11. Juni 12. Juni

23. Juni 18. August 29. September 27./28. November 11. Dezember 31. Dezember

Koordinierungskonferenz der KZVen der neuen Bundesländer in Potsdam. Umzug aller Mitarbeiter aus der Hegelallee und der Hermann-ElfleinStraße (Prüfabteilung) in die Eisenhartstraße 5. Geschäftsführertagung der Norddeutschen KZVen in den Räumen des neuen Domizils Gemeinsame Vorstandssitzung der Partner-KZVen Westfalen-Lippe und Land Brandenburg. Ein Vertrag zur Fortsetzung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit wird von Herrn Prof. Dr. Hinz und Herrn Dr. Bundschuh unterzeichnet. Offizielle Übergabe des sanierten und renovierten Verwaltungsgebäudes - Eisenhartstraße 5. Vertreterversammlung der KZVLB Der Antrag auf Errichtung eines KZV eigenen Verwaltungsgebäudes wird vertagt. Erste erweiterte Vorstandssitzung mit allen Bezirksstellenvorsitzenden Fortsetzung der Vertreterversammlung vom 12. Juni zum Thema: Errichtung eines Verwaltungsgebäudes Sondervertreterversammlung (6. VV) - die Errichtung eines KZV eigenen Verwaltungsgebäudes wird beschlossen 3. Brandenburgischer Zahnärztetag Thema: “Implantologie im breiten Spektrum“ 450 Teilnehmer, 45 Aussteller 7. Vertreterversammlung der KZV Personalstand (in Personen): Hauptgeschäftsführung 2 Abteilungsleiter 8 Angestellte 128 Mitarbeiter gesamt 138 Abrechnung KCH: 3.369.285 Scheine; diese alle aneinandergelegt ergeben eine Länge von 168 km Zulassungen: 1.624 Zahnärzte sind niedergelassen. Veranstaltungen: Von der KZV wurden im Jahr 1993 16 Fortbildungsveranstaltungen für Zahnärzte und Zahnarzthelferinnen mit insgesamt 2973 Teilnehmern organisiert und durchgeführt.

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1. Februar 1993 –

Umzug alle Mitarbeiter aus der Hegelallee und der Hermann-Elflein-Straße in die Eisenhartstraße 5 Das neue - aber nicht das letzte Verwaltungsgebäude. Ertmalig waren alle Mitarbeiter unter einem Dach untergebracht (li.).

Einweihungsparty in der Eisenhartstraße 5

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Erste Geschäftsführertagung der Norddeutschen KZVen

1. Februar 1993 –

Erste erweiterte Vorstandssitzung mit allen Bezirksstellenvorsitzenden

Die 5. Vertreterversammlung der KZVLB am 12. Juni 1993 sollte eine Entscheidung über den Kauf der Immobilie Helene-LangeStraße 4-5 treffen. Der Antrag auf Errichtung eines Verwaltungsgebäudes wurde jedoch vertagt. Am 18. August 1993 erfolgte die Fortsetzung der Vertreterversammlung zum Thema „Hauskauf“. Auf einer Sondervertreterversammlung am 29. September 1993 wurde der Kauf der Immobilie und die Errichtung eines Verwaltungsgebäudes beschlossen. 17


1994 2. März 4. Mai bis 29. Juni 25. Juni

1./2. Juli 3. September 27. September 30. September 26./27.November

3. Dezember 31. Dezember

Neue Zulassungsbeschränkungen im Land Brandenburg aufgrund der geänderten Verhältniszahlen für die bedarfsgerechte Versorgung 20 Veranstaltungen (in allen Bezirksstellen) zur Einführung der Krankenversichertenkarte in der Praxis 8. Vertreterversammlung mit einem Resümee über 4 Jahre Vorstandstätigkeit + d.h. 77 Vorstandssitzungen + d.h. 1258 Tagesordnungspunkte Informations- und Präsentationsveranstaltung zur Einführung der KVK mit 1000 Besuchern und 30 Ausstellern Teilnahme der KZV am ersten Gesundheitsmarkt der Stadt Potsdam Die Patientenberatungsstelle nimmt ihre Arbeit auf. Abschluss der Wahlen zur VV der KZVLB 71,13 % Wahlbeteiligung im Land Brandenburg 4. Brandenburgischer Zahnärztetag in Cottbus unter dem Thema „Prävention und Parodontologie“ mit 700 Teilnehmern, 7 Fachvorträgen, einem Workshop und einer Dentalausstellung 9. (letzte VV) Vertreterversammlung der ersten Legislaturperiode Personalstand (in Personen): Hauptgeschäftsführung 2 Abteilungsleiter 8 Angestellte 130 Mitarbeiter gesamt 140 Abrechnung KCH: 3.328.224 Scheine; diese alle aneinandergelegt ergeben eine Länge von 166 km Zulassungen: 1.635 Zahnärzte sind niedergelassen. Veranstaltungen: Von der KZV wurden im Jahr 1994 8 Fortbildungsveranstaltungen für Zahnärzte und Zahnarzthelferinnen mit insgesamt 381 Teilnehmern organisiert und durchgeführt.

30. September 1994: Die Wahlbeteiligung zur KZV-Wahl lag bei 71,13%

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Meilensteine in der Verwaltung 1994 • Abschluss eines Vertrages über die Sicherstellung der zahnärztlichen Versorgung der Asylbewerber mit dem Landesamt für Soziales und Versorgung Brandenburg • Erste Nachberechnung mit einem selbst entwickeltem Programm • Ausstattung der Zahnarztpraxen mit dem KVK-Kartenlesegerät

Die achte Vertreterversammlung der KZVLB tagte am 25. Juni 1994. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Gerhard Bundschuh zog ein Resümee über vier Jahre Vorstandstä gkeit

Die Patientenberatung nahm 1994 ihre Arbeit auf

Heute bietet die Patientenberatung der KZVLB ein breites Serviceangebot • Patientenberatung/Patientensprechtag • Hilfe bei Kommunikationsproblemen Zahnarzt/Patient • Lotsen im Gesundheitswesen • Hilfestellung bei der Suche nach Spezialisten • Erläuterung und Prüfung von Zahnarztrechnungen • Patientensprechtag • Organisation der Zahnarzt-ZweitmeiTäglich erreichen die Patientenberatung ca. zehn Anfragen. nung Das macht in fünf Jahren 15.120 19


1995 21. Januar

19. August 30. September bis 1. Oktober 2. Dezember 31. Dezember

Konstituierende Sitzung der neugewählten Vertreterversammlung mit der Neuwahl des Vorsitzenden und des Stellvertretenden Vorsitzenden der VV sowie des Vorstandes der KZV. Wahlergebnis: Dr. Karl-Heinz Weßlau, Vorsitzender der VV ZÄ Gabriele Lehmann, stellv. Vorsitzende Vorstandswahl: Dr. Gerhard Bundschuh, Vorsitzender Dr. Klaus Markula, stellv. Vorsitzender Dr. Gabriele Fohgrub Dr. Ulrich Schmiedeknecht Dr. Wolfgang Ebert Dipl. Med. Thomas Schmidt 11. Vertreterversammlung in Potsdam mit dem Kernthema Finanzierung des Verwaltungsgebäudes Helene-Lange-Straße 5. Brandenburgischer Zahnärztetag in Cottbus unter dem Thema: „Zahnheilkunde in der zweiten Lebenshälfte“ mit ca. 1000 Teilnehmern, 19 Fachvorträgen, 9 Workshops und 50 Ausstellern 12. Vertreterversammlung der KZV in Kleinmachnow Personalstand (in Personen): Hauptgeschäftsführung 2 Abteilungsleiter 8 Angestellte 132 Mitarbeiter gesamt 142 Abrechnung KCH: 3.273.348 Scheine, diese alle aneinandergelegt ergeben eine Länge von 164 km Zulassungen: 1.650 Zahnärzte sind niedergelassen. Veranstaltungen: Von der KZV wurden im Jahr 1995 24 Fortbildungsveranstaltungen für Zahnärzte und Zahnarzthelferinnen mit insgesamt 3636 Teilnehmern organisiert und durchgeführt. Abschluss eines Vertrages über die Sicherstellung der zahnärztlichen Versorgung des durch den überörtlichen Sozialhilfeträger zu betreuenden Personenkreises mit dem Landesamt für Soziales und Versorgung Einführung der Krankenversichertenkarte Einführung von MS Access als Basis für eigene Dialog-Anwendungen

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1996 10. Mai 19. März bis 17. Juni 11. Mai 19./20.Oktober

16. November 31. Dezember

Grundsteinlegung des neuen Verwaltungsgebäudes der KZV in der HeleneLange-Straße In dieser Zeit finden in allen 19 Bezirksstellen Versammlungen statt. 13. Vertreterversammlung in Potsdam wird vom Sparpaket der Bundesregierung und der 3. Stufe der Gesundheitsreform geprägt. 6. Brandenburgischer Zahnärztetag in Cottbus unter dem Thema: “Der weiße Zahn“ mit 1200 Teilnehmern, 52 Ausstellern und erstmals einem eigenen Programmteil für die Kieferorthopäden. 14. Vertreterversammlung der KZV in Potsdam Personalstand (in Personen): Hauptgeschäftsführung 2 Abteilungsleiter 7 Angestellte 131 Mitarbeiter gesamt 140 Abrechnung KCH: 3.276.307 Scheine; diese aneinandergelegt ergeben eine Länge von 164 km Zulassungen: 1.656 Zahnärzte sind niedergelassen. Veranstaltungen: Von der KZV wurden im Jahr 1996 52 Fortbildungsveranstaltungen für Zahnärzte und Zahnarzthelferinnen mit insgesamt 5670 Teilnehmern organisiert und durchgeführt. Mitarbeit eines Programmierers bei der KZV Westfalen-Lippe Einführung des Oracle-Datenbanksystems

Dipl.-Med. Thomas Schmidt, Rainer Linke, Dr. Gerhard Bundschuh, Sven Albrecht, Dr. Gabriele Gutsmuths-Fohgrub, v.l.n.r.

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1996 Kein schöner Anblick: Vor Baubeginn brauchte man viel Phantasie und Mut, um in dem heruntergekommenen Haus in der Helene-Lange-Straße das künftige Verwaltungsgebäude der KZVLB zu erkennen.

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1997 1. Januar Februar 6. Juni

7. Juni 14. Juni 23. August 22./23.November

6. Dezember 31. Dezember

Einführung des neuen Erfassungsscheines für die KCH Abrechnung Nach Einführung der papierlosen KCH Diskettenabrechnung werden nur noch 7 % der Abrechnungen ohne EDV erstellt Endlich alle unter einem Dach! Umzug der Beschäftigten aus der Eisenhart-Straße und der Schopenhauer Straße in die Helene-Lange-Straße Aktionstag „Zahnärzte für die Jugend“ im Blauhaus in Potsdam Die 15. Vertreterversammlung ist die erste Versammlung in den eigenen Tagungsräumen der KZV Übergabe und offizielle Einweihung des neuen Verwaltungsgebäudes der KZV 7. Brandenburgischer Zahnärztetag mit dem Thema: „Die Bewertung von Komplikationen und Regelverstößen bei zahnärztlichen Eingriffen“ mit 1350 Teilnehmern, internationalen Referenten, Workshops und einer Dentalausstellung 16. Vertreterversammlung der KZV überschattet vom 2. GKV-NOG Aufgrund des verstärkten Informationsbedarfes der Zahnärzteschaft in Bezug auf das 2. NOG wurden binnen 4 Wochen 9 Großveranstaltungen mit insgesamt 3230 Teilnehmern organisiert und durchgeführt. Personalstand (in Personen): Hauptgeschäftsführung Abteilungsleiter Angestellte Mitarbeiter gesamt

2 9 123 134

Abrechnung KCH: 3.337.570 Scheine; diese aneinandergelegt ergeben eine Länge von 167 km Zulassungen: 1.664 Zahnärzte sind niedergelassen. Veranstaltungen: Von der KZV wurden im Jahr 1997 54 Fortbildungsveranstaltungen für Zahnärzte und Zahnarzthelferinnen mit insgesamt 5326 Teilnehmern organisiert und durchgeführt. Entwicklung eines Erfassungsprogramms für die KCH-Abrechnung Einführung der neuen KCH-Abrechnung und DTA mit den Krankenkassen Umzug in die Helene-Lange-Straße Einrichtung einer Glasfaserverkabelung und neues Rechenzentrums

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Auch die Presse interessierte sich für das Bauvorhaben

1998 Januar

21. März September

Ausgliederung der Abrechnung der Kostenerstattungsleistungen ZE und KFO aus der KZV. 4 Telefonforen zum Thema: Neuregelungen zum Zahnersatz. 17. Vertreterversammlung der KZV in Potsdam Abschluss der Wahl zur VV. Die Wahlbeteiligung lag bei 65,64 %.

21./22. November 8. Brandenburgischer Zahnärztetag in Cottbus zum Thema „Synopsis der Zahnheilkunde - Konzepte von heute und morgen“ 5. Dezember 18. Vertreterversammlung der KZV. 31. Dezember Personalstand (in Personen): Hauptgeschäftsführung 1 Abteilungsleiter 9 Angestellte 104 Mitarbeiter gesamt 114 Abrechnung KCH: 3.474.813 Scheine; diese aneinandergelegt ergeben eine Länge von 174 km Zulassungen: 1.674 Zahnärzte sind niedergelassen. Veranstaltungen:Von der KZV wurden im Jahr 1998 42 Fortbildungsveranstaltungen für Zahnärzte und Zahnarzthelferinnen mit insgesamt 2145 Teilnehmern organisiert und durchgeführt.

• • • • • • • 24

Gesetz zur Stärkung der Solidarität in der GKV Programmentwicklung und Serviceleistungen für die AZL Beendigung des Softwarepflegevertrages mit der Westfalen-Lippe Ablösung des BS2000-basierten IFAS durch EBS als Buchhaltungsprogramm Einführung der Direktabrechnung Zahnersatz und KFO (2. Hj. 1998), Mitarbeiterinnen der Abt. Abrechnung nehmen Tätigkeit in der AZL auf, Auflösung der Abt. Abrechnungsberichtigung, Wahrnehmung dieser Aufgaben durch die Abt. Abrechnung


1999 22./23. Januar

Konstituierende Sitzung der VV für die 3. Legislaturperiode (19. Vertreterversammlung) Vorsitzender: Dr. Karl-Heinz Weßlau Stellvertreter: Dr. Peter Daniel Mitglieder des neuen Vorstandes: Dr. Gerhard Bundschuh, Vorsitzender Dipl.-Med. Thoma Schmidt, Stellvertreter Dr. Gabriele Fohgrub Dr. Wolfgang Ebert Dr. Ulrich Schmiedeknecht Dipl.-Stom. Sven Albrecht Januar Rückführung der Abrechnung der Kostenerstattungsleistungen ZE und KFO in die KZV Februar/März Per Gesetz sind die Wahlen der Bezirksstellenvorstände der Amtsperiode der Vertreterversammlungen anzupassen, dem entsprechend werden innerhalb von 8 Wochen in allen Bezirksstellen Wahlen durchgeführt. 8. Juni Gründung des „Bündnis für Gesundheit“ im Land Brandenburg 8. September Aktionstag der Zahnärzte der neuen Bundesländer und Berlin mit ca. 6,5 Tausend Teilnehmern in Berlin 19./20. November 9. Brandenburgischer Zahnärztetag mit dem Thema: “Zahnmedizin im nächsten Jahrtausend: Was wird die Zukunft bringen?“ 800 Teilnehmer, 16 Fachvorträge, Workshops, eine Dentalausstellung und erstmals ein Internetcafe. 4. Dezember 20. Vertreterversammlung der KZV mit dem Schwerpunkt: „Erläuterungen zur GKV-Gesundheitsreform 2000“. 31. Dezember Personalstand (in Personen) : Hauptgeschäftsführung 2 Abteilungsleiter 7 Angestellte 90 Beschäftigte gesamt 99 Abrechnung KCH: 3.196.643 Scheine; diese alle aneinandergelegt ergeben eine Länge von 160 km Zulassungen: 1.675 Zahnärzte sind niedergelassen. Veranstaltungen Von der KZV wurden im Jahr 1999 42 Fortbildungsveranstaltungen für Zahnärzte und Zahnarzthelferinnen mit insgesamt 2129 Teilnehmern organisiert und durchgeführt. • • • • •

Gesetz zur Rechtsangleichung in der GKV Gesetz zur Reform der GKV ab dem Jahre 2000 Vorbereitung der Jahr-2000-Wechsel: Neuentwicklung von Anwendungen Einführung Diskettenabrechnung ZE und KFO Einführung Lotus Notes als Kommunikationsmedium zwischen den KZVen und mit der KZBV 25


2000 1. Juli 2000

Resümee über 10 Jahre anhand nur einiger Beispiele: Abrechnung KCH: Geringste Anzahl Fälle: Höchste Anzahl Fälle: Gesamt Anzahl:

I/91 IV/97 I/91 bis II/00

662.998 1.009.024 31.533.067

Zulassungen 51 Sitzungen des Zulassungsausschusses mit nachfolgendem Ergebnis: 1.936 Zulassungen wurden ausgesprochen 257 Zulassungen beendet Derzeit gültige Zulassungen: 1.679 981 davon Frauen 698 davon Männer Das Durchschnittsalter der zugelassenen Zahnärzte im Land Brandenburg beträgt: 46 Jahre Am 30. Juni 1990 waren 42 Zahnärzte in eigener Niederlassung, Durchschnittsalter 59 Jahre. Am 30. Juni 2000 arbeiten von den 42 altzugelassenen Zahnärzten noch 12, Durchschnittsalter 56,5 Jahre. Anzahl von Entlastungsassistenten: Anzahl von Ausbildungsassistenten:

125 458

Es gibt noch 7 Gesundheitseinrichtungen mit 10 Fachzahnärzten. Veranstaltungen 1990 bis Juli 2000 276 Fortbildungsveranstaltungen für Zahnärzte und Zahnarzthelferinnen mit insgesamt 27.207 Teilnehmern Vorstandsinformationen 1990 bis Juli 2000 193 Vorstandsinformationen Vorstandssitzungen 1990 bis Juli 2000 185 Vorstandssitzungen mit 3730 Tagesordnungspunkten Anwendung der EDV in den Praxen 1.534 KCH und KFO abrechnende Praxen, davon 1.455 EDV-Anwender, entspricht 94,9 % der abrechnenden Praxen 1.430 Diskettenabrechner entspricht 98,3 % bezogen auf EDV-Praxen

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2000 • Ablösung der auf BS2000 laufenden Anwendungen durch Eigenentwicklungen auf Basis von MS Access/Oracle, Ausmusterung des BS2000-Großrechners • Start Internet-Präsenz 2001 • Abschluss einer Vereinbarung über die zusätzliche Vergütung für die zahnärztliche Behandlung Behinderter unter Narkose mit der AOK und IKK Brandenburg • Gesetz zur Reform des Risikostrukturausgleichs in der GKV • Gesetz zur Einführung des Wohnortprinzips bei Honorarvereinbarungen • Einführung Sofortauszahlung • Vorbereitung Euro-Einführung • Einführung Abrechnungsmodul KFO

Rainer Linke als Hauptgeschäftsführer

2002 • Umstrukturierung der Patientenberatungsstelle in Anpassung an den zunehmenden Beratungsbedarf und Neubestellung niedergelassener Zahnärzte als Beratungszahnärzte durch den Vorstand • Einführung des Euro • Einführung eines elektronischen Archivierungssystems 2003 • Gesetz zur Modernisierung der GKV • Einführung Online-Abrechnung und Punktekontoauszug im Internet • Einführung Wohnort-Prinzip • Vorstandswahlen (Dr. Gerhard Bundschuh, Dipl.-Med. Thomas Schmidt, Dr. Gabriele Gutsmuths-Fohgrub, Sven Albrecht, Dr. Wolfgang Ebert, Dr. Ulrich Schmiedeknecht) 2004 Sven Albrecht, Rainer Linke, Dr. Wolfgang Ebert, Dr. Ulrich Schmiedeknecht, Dr. Gerhard Bundschuh, Dr. Gabriele Gutsmuths-Fohgrub, • Abschluss einer Vereinbarung Dr. Karl-Heinz Weßlau, Dipl.-Med. Thomas Schmidt, Helmut Faulstroh, über das Verfahren bei der Bev.l.n.r. handlung von Kiefergelenkserkrankungen mit der AOK, IKK, BKK und dem VdAK/AEV • Gesetz zur Anpassung der Finanzierung von Zahnersatz • BEMA-Neubewertung • Einführung der Praxisgebühr (bis zum 31.12.2012) • 30. Oktober: Wahl der drei Mitglieder des hauptamtlichen Vorstands Dr. Gerhard Bundschuh, Vorsitzender des Vorstands Dipl.-Med. Thomas Schmidt, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands Rainer Linke, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands 27


2005 • Einführung des hauptamtlichen Vorstandes • Neuvereinbarung des Vertrages über die zahnärztliche Versorgung der Polizeivollzugsbeamten des Landes Brandenburg in Anpassung an die gesetzlichen Neuregelungen des GKV-WSG • Neuvereinbarung des Vertrages über die zahnärztliche Versorgung der Sozialhilfeempfänger und Asylbewerber mit dem Landkreistag und dem Städte- und Gemeindebund Brandenburg in Anpassung an die gesetzlichen Neuregelungen des GKV-WSG • Einführung des Zweitmeinungsmodells in der Patientenberatung • Einführung Festzuschuss-System ZE • Bestellaktion Zusatzmodul Diskettenabrechnung ZE • Einführung Quartalsübergreifende Abrechnungsprüfung 2006 • Papierlose Online-Abrechnung KCH 2007 • Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der GKV • Einführung pauschale Vergütung Sprechstundenbedarf • • Neue Zulassungsformen • Datenbankserver läuft jetzt in 64Bit-Technik 2008 • Einführung der Fremdkassenabrechnung für die Ersatzkassen • Einführung KZV-übergreifende Berufsausübungsgemeinschaften • Einführung einer Virtualisierunglösung • Umzug unseres Internetservers ins eigene Haus 2009 • Wegfall der Trennung in Ost- und West-Versicherte • Jetzt auch eigene KZV-übergreifende Berufsausübungsgemeinschaften 2010 • Start Migration MS Access-Anwendungen nach .NET • Gesetz zur nachhaltigen uns sozial ausgewogenen Finanzierung der GKV • Wahlen zur Vertreterversammlung 2011 • Gesetz zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der GKV • Einführung elektronische Gesundheitskarte 2012 • Einführung papierlose Abrechnung und DTA mit den Krankenkassen

28


Von 2009 bis 2015 wurde wieder gebaut

Abdichtarbeiten,.Fassaden- und energetische Sanierung waren notwendig geworden

Im Zuge der Bauarbeiten erhielt die Kantine ein „Facelifting“ und kann nun auch als zusätzlicher Seminarraum genutzt werden 29


Wahlen der Vertreterversammlung 2004

2004 Die letzte Vertreterversammlung mit einem ehrenamtlichen Vorstand; Neuwahl des hauptamtlichen Vorstands v.l.: Angela Fina (heute Linke), Justitiarin, Dr. Ulrich Schmiedeknecht, Dr. Peter Daniel, Dr. Wolfgang Ebert, Dr. KarlHeinz Weßlau, Dr. Gabriele Gutsmuths-Fohgrub, Rainer Linke, Hauptgeschäftsführer, Dr. Gerhard Bundschuh, Dipl.Med. Thomas Schmidt, Sven Albrecht 2004 Wahl der Vertreterversammlung - Stimmauszählung unter Anwesenheit von Dr. Sommer und Dr. Frahm

2004 Der neue hauptamtliche Vorstand für die Legislaturperiode 20052010 ist gewählt v.l.: Rainer Linke, Mitglied des Vorstands, Dr. Gerhard Bundschuh, Vorsitzender des Vorstandes, Dipl.-Med. Thomas Schmidt, Stellv. Vorsitzender des Vorstandes 30


Wahlen der Vertreterversammlung 2010

2010 Wahl der Vertreterversammlung -

VV-Wahlen 2010 Gl체ckwunsch von Kammerpr채sident J체rgen Herbert (Mitte) zur Wahl f체r die Legislaturperiode 2011-2016 an Dr. Eberhard Steglich, Vorsitzender des Vorstands der KZVLB (re.) und seinem Stellvertreter Rainer Linke

Sven Albrecht, VV-Vorsitzender, Rainer Linke, Stellv. Vorsitzender des Vorstands, Dr. Eberhard Steglich, Vorsitzender des Vorstands, Dr. Uwe Sommer, Stellv. VV-Vorsitzender, Dr. Benno Damm, Stellv. VV-Vorsitzender 31


Die Mitarbeiter der KZVLB 1990 bis 2016

Adler, Anett* Baalmann, Sabine Bartschat, Cornelia Bauschulte, Jörg Becker, Kerstin Behrendt, Brigitte Bergemann, Britta Bergmaier, Britta Berthold, Antje Betge, Margit Blank, Silke Blaschke, Martina Bock, Axel Bödeker, Gerhard Böhm, Jeannette Bohnet, Sybille Braun, Cornelia Bruske, Bettina Brysch, Aljona Buck, Ludger Bundschuh, Gerhard Burdenski, Margrid Büttner, Martina Degner, Angela Dörwaldt, Ingrid Dziobaka, Ruth Elsner, Doris Erlenkamp Dr., Klaus Euen, Hans Faulstroh, Helmut Feiten, Hildegard Fobe, Ramona Franz, Sabine Friedeboldt, Philipp Funk, Pamela Galonska, Thomas Geisler, Petra Göder, Evelyn Gödicke, Marina Goertz, Claudia Gömöri, Ilona Görmer, Barbara Gottschlag, Erika Grabbert, Sibylle Gräning, Heidrun Grewe, Jördis Griebel, Ingelore Grohmann, Waltraud Grollmus, Jacqueline*

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Grothe, Petra Grünwald, Bärbel Gruschka, Marina Gumz, Marlies Hachenberger, Lysann Handt, Katrin Hanschke, Susanne Hauffe, Ilona Heiden, Astrid Henning, Katrin Herdegen, Antje Herzmann, Beate Hild, Maik Hildebrandt, Ilka Hoppe, Heidetrud Horn, Ariane Horn, Simone Isensee-Werth Marion Iwanow, Iwan Iwanow, Marion Dr. Jann, Christine Jansa, Petra Jasper, Carla Just, Renate Kante, Jutta Kischnik, Anke Klinder, Annett Klipp, Silke Knopf, Monika Kofink, Ilona Köhler, Annett König, Lilly Kosian, Carola Kowalski, Anke Krause, Irona Krohe, Barbara Krüger, Kerstin Krüger, Yanexy Ksenski, Boris Kuhne, Regina Kukel, Juliane Künicke, Simone Landgraf, Ariane Landgraf, Ramona Lange, Doreen Latzo, Manuela Leo, Rene

(Stand: 28.06.2016)

Lewerenz, Ute Linke, Angela Linke, Christine Linke, Ingrid Linke, Marco Linke, Rainer Luckow, Petra Markgraf, Cornelia Merder, Anika* Milanow, Martin Möldner, Heidrun Möller, Simone More-Krüger, Margit Moritz, Kerstin Mothes, Doreen Müller, Birgit Müller, Hans Müller, Heiko Mummelthey, Reinhard Mundt, Evelin Newiadomsky, Christian Nitsche, Angela Nocker, Jutta Nowotny, Birgit Opp, Torsten Orlowski, Hanna Paech, Birgit Paetzold, Ingeborg Palm, Waltraud Pelczynski, Hannelore Pèler, Angelika Pflanz, Hella Philipp, Ines Piechota, Sylke Pistorius, Jenny Pittner, Angela Polowczyk, Sybille Pöschel, Christina Pribbenow, Jana Procopius, Monika Prokopp, Hildegard Raue, Doreen Recklies, Torsten Reichenbach, Sybille Reuter, Petra Riesner, Bärbel Rost, Rosemarie

Rosteck, Dieter Rosteck, Simone Röthig, Sabine Ruppin, Lilli Sasse, Simone Schäler, Heinke Schenk, Simone Schilling, Andrea Schlomm, Christina Schlotter, Gerlinde Schmandt, Claudia Schmidt, Annedore Schmidt, Thomas Schneider, Christa Schoettle, Hildur Schönefeld, Ute Schrewe, Sabine Schröder, Marianne Schroeder, Barbara Schroeder, Hildegard Schulz, Susann Schulze, Iris Schulze, Stephanie Schwartz, Winfried Sczepanski, Dietlind Senf, Simone Siebke, Kersten Slansky, Conny Sommer, Katrin Sommer, Peter Sotscheck, Gabriele Speckmann Dr., Detlef Spieth, Ute Stallknecht, Sabrina Steglich Dr., Eberhard Steinhardt, Claudia Stroißnig, Helgina Sühlo, Peter Swierczynski, Jaqueline* Teipelke, Claudia* Teumer, Wolfgang Tillips, Antonie Titscher, Antje

Tober, Ursula Trauzettel, Gudrun Uebe, Annette Uebermuth, Regina Uhlig, Gabriela Ulrich, Babara Ulrich, Jutta Van Alen-Hansen, Pia Voigt, Ingrid Vehma, Juliane Von Langsdorff, Udo Wagner, Diana Walter, Haike Wassermann, Angela Wegner, Marina Wendland-Mäßig, Karin Wiewgorra, Mareen Wiggert, Anke Willamowski, Waltraud Wischer, Monika Wisniowski, Beate Wolter, Karin Wust, Ute Zietz, Marion Zinnow, Ingelore Zinnow, Michael

* Azubis


Gutes tun – für uns und Andere Ob beim Benefiz-Schwimmen und -laufen oder bei der Blutspende – die Mitarbeiter denken auch an Andere und sammeln mit ihren Aktivitäten Spendengelder.

Prävention, die Freude macht und Körper und Geist gut tut: Yoga mit Rolf Müller

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Die Gesundheitsgesetzgebung Seit ihrer Gründung setzen die zahnärztlichen Körperschaften entscheidende Impulse in der Gesundheitspolitik. Neben der Interessenvertretung stehen sie für eine geordnete Berufsausübung und die stetige Weiterentwicklung des Berufsstandes. 1952 Gesetz über die Ausübung der Zahnheilkunde • Berufsrecht der Zahnärzte erhält neue Rechtsgrundlage (vorher in der Gewerbeordnung) • Staatlich anerkannte Dentisten erhalten als Auslaufmodell die Zulassung für Kassenpatienten 1953 Sozialgerichtsgesetz (SGG) • Gründung von Sozialgerichten als von den Verwaltungsbehörden getrennte Verwaltungsgerichte • Sozial-, Landes- und Bundessozialgericht errichtet und Besetzung der Kammern mit Berufs- und Sozialrichtern (Laien) 1954 Die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen (KZVen) gründen die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) als Arbeitsgemeinschaft 1955 Gesetz über das Kassenarztrecht (GKAR): Konstitution der KZBV und Landes-KZVen als Körperschaften des öffentlichen Rechts • Die Kassenzahnärzte sind Pflichtmitglieder in den regionalen KZVen • Begrenzung der Zulassung auf 900 Krankenkassenmitglieder je Zahnarzt • Entscheidung über Zulassung durch Zulassungsausschuss für festgelegte Orte (Kassenarztsitz) • Kassen entrichten an die KZV eine Gesamtvergütung, die sich an der Zahl der Versicherten und dem durchschnittlichen Jahresbedarf eines Versicherten orientiert • KZV verteilt im Benehmen mit den Krankenkassen die Gesamtvergütung nach einem Honorarverteilungsmaßstab auf die Kassenzahnärzte • Einrichtung von Schiedsämtern auf Bundes- und Landesebene für Entscheidungen bei Nichtzustandekommen einer Einigung • Aufsicht über Schiedsämter haben oberste Landesbehörden • Regelungen für die Bildung von Vorständen und Vertreterversammlungen der KZVen • Bildung von Prüfungsausschüssen zur Kontrolle der Wirtschaftlichkeit • Bildung eines Bundesausschusses der Zahnärzte und Krankenkassen • Sozialgerichte sind für Rechtsstreitigkeiten in Angelegenheiten der kassenzahnärztlichen Versorgung zuständig 1956 Gesetz über die Krankenversicherung der Rentner (KVdR) • Bezieher einer gesetzlichen Rente werden Pflichtversicherte in der GKV 1957 Verordnung über Schiedsämter für die kassenzahnärztliche Versorgung • Regelung zur Besetzung der Schiedsämter in der kassenzahnärztlichen Versorgung, sie bestehen aus dem Vorsitzenden und je zwei Zahnärzte- und Krankenkassenvertretern 1957 Zulassungsverordnung für Kassenzahnärzte • Umsetzung der Vorschriften des Gesetzes über das Kassenarztrecht 1962 Bundesmantelvertrag der Zahnärzte: Regelung der Rechtsbeziehungen zwischen Krankenkassen und Zahnärzten Einführung des Bundeseinheitlichen Bewertungsmaßstabs für zahnärztliche Leistungen (Bema-Z) auf der Grundlage von Einzelleistungsvergütungen 1965 Gebührenordnung für Zahnärzte

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ab 1966 Kontinuierliche Ausweitung des Bema-Z 1969 Gesetz über die Fortzahlung des Arbeitsentgelts im Krankheitsfalle und über Änderungen in der GKV • Einheitliche Pflichtversicherungsgrenze für Arbeiter und Angestellte in der GKV 1970 Gesetz über die Zulassung von nach § 19 des Zahnheilkundegesetzes berechtigten Personen zur Behandlung der GKV-Versicherten • Uneingeschränkte Zulassung von Dentisten zur kassenzahnärztlichen Versorgung ab 1970 Permanente Leistungsausweitung der kassenzahnärztlichen Versorgung 1972 Eingliederung der Kieferorthopädie (Kfo) in den Bema-Z nach einem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) 1974 Aufnahme der Behandlung von Paradontopathien in den Bema-Z nach einem Urteil des BSG Eingliederung von Prothetikleistungen in den Bema-Z nach einem Urteil des BSG 1976 Gesetz zur Weiterentwicklung des Kassenarztrechts (KVWG) • Verpflichtung der KZVen zur Erstellung von Bedarfsplänen • Einführung einer Fortbildungspflicht für Kassenzahnärzte 1977 Gesetz zur Dämpfung der Ausgabenentwicklung und zur Strukturverbesserung in der GKV (KVKG) • Plafondierung der Gesamtvergütung Orientierung an der Grundlohnsumme, den Praxiskosten und der Arbeitszeit • Selbstbeteiligung bei Zahnersatz und Kieferorthopädie • Einrichtung der Konzertierten Aktion im Gesundheitswesen 1980 Gründung des Forschungsinstitutes für die zahnärztliche Versorgung (später IDZ) in gemeinsamer Trägerschaft von KZBV und Bundeszahnärztekammer 1981 Gesetz zur Ergänzung und Verbesserung der Wirksamkeit kostendämpfender Maßnahmen in der Krankenversicherung (KVEG) • Zahnärztlich-prothetische Leistungen werden Sachleistungen • Zuschussbegrenzung bei Zahnersatz auf 60 Prozent der Kosten und gesetzliche Absenkung der Preise für zahntechnische Leistungen 1983 Grundsatzprogramm der KZBV mit Forderungen zu Prävention und Versorgung 1986 Gesetz zur Verbesserung der Kassenärztlichen Bedarfsplanung • Zulassungsverordnung soll Unter- und Überversorgung vermeiden • Richtlinien über einheitliche Verhältniszahlen für den Versorgungsgrad 1988 Gesetz zur Strukturreform im Gesundheitswesen (GRG) • Übertragung des GKV-Rechts aus der RVO in das neue SGB V • Primat der Beitragssatzstabilität • Einführung des Wirtschaftlichkeitsgebots • Einführung der Kariesprophylaxe • Einführung des Bonusheftes • Kostenerstattung bei Kieferorthopädie • Anhebung der Zuzahlung für Zahnersatz

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1989 1. Erhebung zur Mundgesundheit in Deutschland durch das IDZ 1990 Einigungsvertrag / Staatsvertrag • Übernahme des GKV-Systems und des SGB V in den neuen Bundesländern • Gründung der KZVen in den neuen Bundesländern 1992 Gesetz zur Sicherung und Strukturverbesserung der Gesetzlichen Krankenversicherung • Aus Kassenarzt wird Vertragsarzt • Strikte Budgetierung aller GKV-Ausgaben • Beschränkungen im Vergütungs- und Zulassungswesen • Einführung von Zulassungssperren und Gewährleistungspflichten • Altersgrenze von 68 Jahren für Vertragszahnärzte • Freie Kassenwahl für alle GKV-Versicherten • Erhöhung der Selbstbeteiligung • Erweiterung der Mitwirkungsrechte der Rechtsaufsicht 1995 KZBV-Konzept „Vertrags- und Wahlleistungen“ 1996 8. SGB-V-Änderungsgesetz • Einführung der Mehrkostenregelung in der Füllungstherapie 1996 Beitragsentlastungsgesetz • Nach 1978 Geborene erhalten keinen Zuschuss für Zahnersatz 1997 2. Gesetz zur Neuordnung von Selbstverwaltung und Eigenverantwortung in der Gesetzlichen Krankenversicherung (2. NOG-GKV) • Standardisierte Festzuschüsse bei ZE • Prophylaxe für Kinder und Jugendliche • Ausweitung der Prophylaxe für Erwachsene als Kassenleistung 1998 9. SGB-V-Änderungsgesetz Ausschluss der kieferorthopädischen Behandlung als Kassenleistung nach Vollendung des 18. Lebensjahres 1998 Gesetz zur Stärkung der Solidarität in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-SolG) • Rücknahme des Zuschusssystems bei Zahnersatz und Wiedereinführung der prozentualen Zuschüsse 1999 Gesetz zur Reform der gesetzlichen Krankenversicherung ab dem Jahr 2000 Gesundheitsreformgesetz 2000) • Auftrag zur präventionsorientierten Überarbeitung der G-BA-Richtlinien und zur Neustrukturierung des Bema-Z • Strikte Budgetierung • Verpflichtende Maßnahmen zur Qualitätssicherung • Ausbau der Gruppenprophylaxe für Kinder und Jugendliche • Rücknahme der ausgeweiteten Prophylaxe für Erwachsene • 2000 Gründung des Zentrums Zahnärztliche Qualität (ZZQ) in gemeinschaftlicher Trägerschaft von KZBV und Bundeszahnärztekammer 2003 Gesetz zur Modernisierung der GKV (GMG) • Befundorientierte Festzuschüsse beim Zahnersatz • Hauptamtliche Vorstände der KZVen und der KZBV • Einführung der Praxisgebühr • Einführung Medizinischer Versorgungszentren (MVZ) 36


• • • •

Institutionalisierung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) Mitspracherecht der Patientenvertreter im G-BA Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) Einrichtung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

2005 Hauptamtlichkeit des Vorstandes 2006 Gesetz zur Änderung des Vertragsarztrechts (VÄndG) • Liberalisierung des Zulassungswesens • Ermöglichung überregionaler Zusammenschlüsse von Praxen • Teilzulassungen und Zweigpraxen außerhalb des Vertragsarztsitzes möglich 2007 Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der GKV (GKV-WSG) • Einführung von Basis-/Standardtarifen in der PKV und Wahltarifen in der GKV • Ausweitung des Sicherstellungsauftrags der KZVen • Verpflichtung zur weiteren Qualitätsförderung • Einführung des Gesundheitsfonds, des Morbi-RSA und einkommensunabhängiger Zusatzbeiträge • Einführung einer allgemeinen Versicherungspflicht • Bildung des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen 2008 Gesetz zur Weiterentwicklung der Organisationsstrukturen in der GKV (GKV-OrgWG) • Altersgrenze von 68 Jahren für Vertragszahnärzte entfällt 2010 • Gesetz zur nachhaltigen und sozial ausgewogenen Finanzierung der GKV (GKV-FinG) • Einführung einkommensunabhängiger Zusatzbeiträge mit Sozialausgleich • Ost-West-Angleichung der Vergütung 2011 Gesetz zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der GKV (GKV-VStG) • Aufhebung der strikten Budgetierung • Einschränkung der Zulassungskriterien für MVZ • Residenzpflicht der Vertragsärzte entfällt • Eröffnung von Zweigpraxen wird erleichtert • Vergütung für die aufsuchende Versorgung Pflegebedürftiger 2012 Novellierung der Gebührenordnung für Zahnärzte 2012 Gesetz zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung (PNG ) • Vergütung für die aufsuchende Versorgung von Pflegebedürftigen in Pflegeeinrichtungen auf der Grundlage von Kooperationsverträgen • Ende der Praxisgebühr 2013 Gesetz zur Verbesserung der Rechte von Patientinnen und Patienten • Ausbau der im BGB festgelegten Patientenrechte • Beschleunigung des Antragsverfahrens auf Kostenerstattung 2014 Gesetz zur Weiterentwicklung der Finanzstruktur und der Qualität in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-FQWG) • Gesetzliche Grundlage für Gründung des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) • Allgemeiner Beitragssatz zur GKV wird von 15,5 auf 14,6 Prozent gesenkt • Bisheriger mitgliederbezogener Beitragssatzanteil von 0,9 Prozentpunkten entfällt • Krankenkassen können einkommensabhängig prozentuale Zusatzbeiträge erheben 2015 Errichtung des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) 37


Struktur der KZVLB

1991 – 2016: 25 Jahre KZV-Personalbereich „Es nimmt der Augenblick, was Jahre geben.“ Johann Wolfgang Goethe Auch oder gerade im Personalbereich lohnt sich ein Rückblick auf die vergangenen 25 Jahre und somit eine Bilanz der Verwaltung zu ziehen. Betrachtet man die ersten Jahre der Verwaltung unter Einbeziehung verschiedenster gesetzlicher Vorgaben hinsichtlich der seitens der Verwaltung wahrzunehmenden Aufgaben, wie beispielsweise die Sicherstellung der flächendeckenden zahnärztlichen Versorgung, die Vertretung der Rechte ihrer Mitglieder gegenüber den Krankenkassen gemäß § 75 Abs. 2 Satz 1 SGB V etc., so haben sich die Wahrnehmungen der Rechte und Interessen der Mitglieder im Rahmen von Gesetzgebungsverfahren sowie die Wahrnehmungen der Rechte der Mitglieder gegenüber den Krankenkassen und der Aufsichtsbehörde im Vergleich von „gestern“ zur heutigen Zeit kontinuierlich verändert und wurden von einem stetigen Wandel begleitet. Unter Berücksichtigung der vorzunehmenden v. g. Aufgabenwahrnehmung der Verwaltung ist in Bezug auf einen SOLL-Personalbestand mit Gründung der KZV Land Brandenburg 1990/1991 von 95 Vollbeschäftigten; ansteigend auf insgesamt 141 Vollbeschäftigten in den personalstärksten Jahren 1995/1996/1997 und bis zum heutigen Zeitpunkt ein durchschnittlicher erreichter SOLLPersonalbestand von 78 bis 82 Vollzeitbeschäftigten zu verzeichnen. Wobei diesbezüglich zu 38


erwähnen ist, dass seit dem Kalenderjahr 2004 gemäß § 106 Absatz 4a SGB V zusätzlich durchschnittlich 7,5 Stellen der Geschäftsstelle der Wirtschaftlichkeitsprüfeinrichtung zuzuordnen sind. Im Vergleich hierzu waren es vor der deutschen Wiedervereinigung 42 alt zugelassene Zahnärzte, am 31.12.1990 auf 882 ansteigend; bis zum 01.04.2016 insgesamt 1.554 zugelassene Zahnärzte sowie 238 angestellte Zahnärzte registriert werden konnten. Fast in Vergessenheit geraten ist, dass im Jahre 1997 für die BereiZeiterfassung der Mitarbeiter in den Anfangsjahren. che Zahnersatz und Kieferorthopädie die Kostenerstattung eingeführt wurde mit der Folge, dass alle KZVen einen entsprechenden Personalabbau vornehmen mussten. Im Land Brandenburg wurde übergangsweise noch über die KZV abgerechnet und im Jahre 1998 wurden die Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter der KZV in die Abrechnungsstelle für Zahnärztliche Leistungen (AZL) als selbstständige Verwaltungseinheit überführt. 1999 entfiel die Kostenerstattung und die KZV übernahm die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AZL wieder in ihre Dienste. Aufgrund dieser Personalentscheidungen konnten kostenaufwendige Entlassungen vermieden werden. Resümee ziehend musste sich die Verwaltung ebenso wie die Zahnärzteschaft in den zurückliegenden 25 Jahren auf die verschiedensten Gesetzmäßigkeiten und deren Umsetzung einstellen. So galt es daher einige Meilensteine zu überwinden, um die gestellten Aufgaben prompt zu lösen und somit den Sicherstellungsauftrag in jeder Hinsicht zu erfüllen. Die Entwicklungen und Veränderungen in den verschiedensten Bereichen tangierten insofern jeden Fachbereich innerhalb der Verwaltung. Betrachtet man alleine den Werdegang und das stetig wachsende und zur Verfügung stehende technologische Know-how im IT-Bereich, beginnend 1991 bis jetzt, so wird insbesondere auf diesem Fachgebiet verdeutlicht, dass die Anforderungen im Laufe der Zeit in Bezug auf das Personal stetig in ihren Anforderungen wachsen. Betrachtet man die Struktur der Abteilung Abrechnung, das sogenannte „Herzstück“ der Verwaltung so sind hier die verschiedensten Prozesse von eiErinnern Sie sich an die Zeit, als das Wochenende nem beständigen Fachpersonal begleitet worden. für die Quartalsabrechnung nicht ausreichte und Welcher Zahnarzt, welche Zahnärztin erinnert sich das gesamte Praxisteam sich durch Berge von noch gern an die Anfangszeiten 1991 mit der müh- Papier wühlen musste? seligen „Handabrechnung“ (s. Abrechnungsschein für zahnärztliche Behandlung) die einen enormen Zeitaufwand sowohl in den Zahnarztpraxen als auch bei der Prüfung in der KZV Land Brandenburg verursachte. Die Aufgabenbewältigung, die Prüfungsmodalitäten, letztendlich die komplexe Betrachtungsweise des Verwaltungsgeschehens innerhalb dieses Bereichs hat im Laufe der Jahre einen immensen Wandel erfahren. Nicht zuletzt galt es auf diverse neue gesetzliche Vorgaben zu reagieren; beispielsweise das Gesetz zur Rechtsangleichung in der GKV, das Gesetz 39


zur Reform der GKV ab dem Jahr 2000, das Gesetz zur Modernisierung der GKV 2003; Einführung der Online –Abrechnung, Einführung eines Festzuschusssystems Zahnersatz 2005, Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der GKV u. v. m. Im Zuge dessen wurde u. a. Ende der 90iger Jahre den zum damaligen Zeitpunkt aktuellen EDV-Entwicklungen und den Auswirkungen des Zweiten Gesetzes zur Neuordnung von Selbstverwaltung und Eigenverantwortung in der gesetzlichen Krankenversicherung (2. GKV-Neuordnungsgesetz-NOG) Rechnung getragen und der Personalbestand von 1997 137 SOLL-Stellen auf 99 SOLL-Stellen reduziert. Nunmehr müssen aufgrund der verschiedensten neuen gesetzgeberischen Vorgaben, z. B. die Deanonymisierung der Abrechnungsdaten, das Versorgungsstärkungsgesetz, das E-Health-Gesetz und auch das Antikorruptionsgesetz, gleichermaßen Überlegungen einer angepassten Personalstruktur in angemessener Weise angestellt werden. Bezüglich der in der KZV Land Brandenburg beschäftigten Mitarbeiter/innenzahl bleibt in diesem Zusammenhang festzustellen, dass uns die vergangenen 25 Jahre ein fester Mitarbeiter/ innenstamm begleitet hat und sich die Fluktuation gen Null ausrichtet. Bei diesem, unserem festen Mitarbeiter/innenstamm, errechnet sich ein Altersdurchschnitt von 52 Jahren, wobei an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben sollte, dass nur eine Beschäftigte, die im Rahmen eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses für die KZV Land Brandenburg tätig ist, von einer gesamten Personenanzahl von 82 das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Der überwiegende Anteil der Mitarbeiter/innen befindet sich in der Lebensaltersspanne zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr, konkret sind hier 47 Mitarbeiter/innen zu zählen; zwischen dem 40. und 49. Lebensjahr ist ein Personalbestand von 22 Mitarbeiter/innen zu verzeichnen, wobei auch hier im unteren Bereich, d. h. zwischen dem 42. und 45. Lebensjahr ein im Vergleich geringerer Anteil liegt, konkret von insgesamt 8 Mitarbeiter/innen. Infolge dessen gewinnt auch für die KZV Land Brandenburg eine Betrachtungsweise der Personalstruktur immer mehr an Bedeutung. Der Demografische Wandel und seine Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt werden zunehmend auch für die Verwaltung in seinen Auswirkungen spürbar und somit zum Problem. Insbesondere unter dem zu berücksichtigenden Aspekt der in der KZV Land Brandenburg festzustellenden Altersstruktur und einer in diesem Zusammenhang durchaus ernstzunehmenden „Vergreisung“ der Verwaltung sind sukzessiv Überlegungen anzustellen, eine entsprechende Personalplanung vorzunehmen.

Mitarbeiterentwicklung

40


Unter der Einbeziehung des Altersdurchschnitts der Beschäftigten der KZV Land Brandenburg wurde das als ein weiteres Instrument der Personalplanung zu verstehende Modell der Altersteilzeit ins Leben gerufen. Mit Vereinbarung zur Altersteilzeit seit 2009 wurden insgesamt 14 Altersteilzeitarbeitsverhältnisse abgeschlossen. Hiervon befinden sich vier Beschäftigte bereits in der Freistellungsphase und sechs Beschäftigte in der Arbeitsphase. In diesem Zusammenhang konnten - einerseits bedingt durch die Möglichkeit einer internen Anpassungsqualifikation einzelner Mitarbeiter/innen und des damit einhergehenden Vorteils einer internen Wiederbesetzung sowie andererseits der hierfür im betreffenden Fachbereich gegebenen betrieblichen Voraussetzungen - vier Stellen freigesetzt werden. Weiterführend ist in diesem Zusammenhang unerlässlich, die Altersstruktur in der Verwaltung der KZV Land Brandenburg ganzheitlich im Hinblick auf die Erledigung ihrer Aufgaben und somit die ihrerseits zu erfüllenden Aufgaben als Körperschaft betreffend - so beispielsweise die Wahrnehmung des Sicherstellungsauftrages - in ihre zukünftigen Personalplanungen einzubeziehen. Unstrittig ist die Tatsache, dass die Personalressourcen in den einzelnen Fachbereichen erschöpft sind. Dies widerspiegelt sich sowohl in den Arbeitszeitkonten der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, als auch in einer unerlässlichen befristeten Stellenwiederbesetzung bei krankheitsbedingten Fehlzeiten. Betrachtet man zusätzlich die aufgezeigte Altersstruktur innerhalb der Verwaltung, muss auch in diesem Kontext die Personalstruktur im Rahmen unseres Altersteilzeitmodells neu überdacht werden. Des Weiteren ist zur Verwirklichung weiterer angedachter zukunftsorientierter Personalentwicklungskonzepte ab September 2016 für zwei junge Menschen die Ausbildung zur/zum „Kauffrau/Kaufmann im Gesundheitswesen“ beschlossen worden. Insgesamt haben in der KZV Land Brandenburg sieben Auszubildende erfolgreich ihre Ausbildung zur „Kauffrau/Kaufmann für Bürokommunikation“ abgeschlossen.

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41


Tagungen von Ehrenamtsträgern Die Bezirksstellenvorsitzenden und Bereitschaftsdienstbeauftragten kommen regelmäßig in Potsdam zusammen

Dank der engagierten Mitarbeit der Bereitschaftsdienstbeauftragten existiert seit 2014 eine Notdienstsuche im Internet

Mehrfach jährlich treffen sich die KZV-Gutachter zum Erfahrungsaustausch

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Dauerbrenner Fortbildung

Das Interesse an Schulungen - links 2004 in Brandenburg und rechts 2010 in Potsdam- war von Anfang an sehr groß

Fortbildungsveranstaltungen von 1990 bis 2016 Jahr

Anzahl Fort- Teilnehmer- Jahr bildungen anzahl

Anzahl Fortbildungen

Teilnehmeranzahl

1990

1

800

2004

12

450

1991

6

1570

2005

11

500

1992

8

1740

2006

4

350

1993

16

2980

2007

3

210

1994

8

380

2008

17

1046

1995

24

3640

2009

4

380

1996

52

5670

2010

17

1067

1997

54

5326

2011

15

2620

1998

42

2145

2012

4

910

1999

42

2130

2013

11

1105

2000

23

826

2014

8

812

2001

19

750

2015

25

554

2002

20

1210

2016

26

500

2003

9

366

Gesamtanzahl der Fortbildungsveranstaltungen: 442 Gesamtanzahl der Teilnehmer: 32567

Keine Scheu vor großem Publikum: Rainer Linke mit Entertainerqualitäten

Seit 2015: Intensive Fortbildung in kleinen Gruppen 43


Zulassungswesen verdeutlicht Trends

Das große Interesse an der Niederlassung zeigte sich bereits auf den ersten Informationsveranstaltungen und Zulassungssitzungen

1990-2010 92 Sitzungen des Zulassungsausschusses mit 5.649 Tagesordnungspunkten 2010-2015 112 Sitzungen des Zulassungsausschusses mit 7.931 Tagesordnungspunkten 1990-2010 2.260 Zulassungen wurden ausgesprochen, davon 1.292 weiblich, 968 männlich 2010-2015 2.412 Zulassungen wurden ausgesprochen, davon 1.375 weiblich, 1.037 männlich 1990-2010 636 Zulassungen endeten, davon 349 weiblich, 287 männlich 2010-2015 850 Zulassungen endeten, davon 475 weiblich, 375 männlich

Gültige Zulassungen im Jahr 2000:

1.679 981 davon Frauen 698 davon Männer

Gültige Zulassungen im Jahr 2010:

1.624 943 davon Frauen 681 davon Männer

Gültige Zulassungen im Jahr 2015: Stand: 31.12.2015

1.562 900 davon Frauen 662 davon Männer

Das Durchschnittsalter der zugelassenen Zahnärzte im Land Brandenburg betrug im Jahr 2000 46 Jahre 44


Am 30. Juni 1990 waren 42 Zahnärzte in eigener Niederlassung, Durchschnittsalter 59 Jahre. Am 30. Juni 2000 arbeiteten von den 42 altzugelassenen Zahnärzten noch 12, Durchschnittsalter 56,5 Jahre. Am 31.12.2015 lag das Durchschnittsalter der niedergelassenen Zahnärzte bei 54 Jahren. 1990 existierten noch 7 Gesundheitseinrichtungen mit 10 angestellten Fachzahnärzten. 2010 existierten noch 3 Gesundheitseinrichtungen mit 5 angestellten Fachzahnärzten. 2015 existieren noch 2 Gesundheitseinrichtungen mit 2 angestellten Zahnärzten und 1 zahnärztliches MVZ mit 2 angestellten Zahnärzten. 1990-2010 (genehmigte Assistenten) Entlastungsassistenten: 331 Ausbildungsassistenten: 1.736 Weiterbildungsassistenten: 52 2010: Angestellte Zahnärzte: 95 davon Vollzeit: 70 48 weiblich 22 männlich Teilzeit 50%: 23 19 weiblich 4 männlich Teilzeit 25% 2 1 weiblich 1 männlich Neustrukturierung durch das Vertragsarztrechtsänderungsgesetz 2007 • Abschaffung der Altersbegrenzung der Vertragszahnärzte von 68 Jahren • Aufhebung von Zulassungsbeschränkungen bei Zahnärzten • Abschaffung der Bedarfszulassung • Genehmigungen von Ermächtigungen für Zweigpraxen • Ausweitung von KZV-internen und KZV-externen Berufsausübungsgemeinschaften • Fortbildungspflicht für Zahnärzte gemäß § 95 d SGB V - Fünfjahresfrist • Anstellungen in Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) • Ausweitung der Genehmigungen von angestellten Fachzahnärzten gemäß § 32 b ZV-VZÄ 1990-2016 (genehmigte Assistenten) Entlastungsassistenten: 440 Ausbildungsassistenten: 2.522 Weiterbildungsassistenten: 114 2016: Angestellte Zahnärzte: 225 davon Vollzeit: 154 112 Teilzeit 75% 9 9 Teilzeit 50%: 52 31 Teilzeit 25% 10 6 Ermächtigung einer Zweigpraxis § 24 ZV-VZÄ: Ermächtigung einer Zweigpraxis § 31 ZV-VZÄ:

weiblich 42 männlich weiblich – weiblich 21 männlich weiblich 4 männlich

4 Zahnärzte 1 Zahnarzt

45


Praxisübersicht Stand 08.06.2016 Bezirk

Einzelpraxen

Gemeinschaftspraxen

ZÄ je 2

Perleberg / Pritzwalk / Wittstock

51

6

6

Gransee / Kyritz / Neuruppin

56

7

6

Oranienburg

79

13

13

Rathenow / Nauen

61

7

5

Brandenburg Stadt u. Land / Belzig

68

12

Potsdam Stadt u. Land

144

Luckenwalde / Jüterbog

PraxisAbrNr gemein- je 2 schaften

AbrNr je 3

11

2

1

1

5

26

21

4

2

2

10

2

16

14

1

1

2

11

1

25

8

25

22

3

53

43

10

10

21

29

5

5

10

7

Zossen / Königs Wusterhausen

84

17

15

1

38

30

5

5

10

Templin / Prenzlau / Angermünde / Schwedt

57

10

9

1

21

10

2

2

4

Eberswalde / Bernau

74

11

10

1

23

18

2

1

Bad Freienwalde / 73 Strausberg / Seelow

9

8

1

19

21

Fürstenwalde / Beeskow

66

9

9

18

10

5

5

10

Frankfurt-Oder Stadt u. Land

44

3

3

6

7

5

5

10

Eisenhüttenstadt Stadt u. Land

28

1

1

2

2

1

1

2

Cottbus Stadt u. Land

94

10

10

20

8

5

5

10

Guben / Forst

33

2

2

4

1

1

1

2

Spremberg / Senftenberg

64

6

5

10

9

3

3

7

Bad Liebenw. / Herzberg / Finsterwalde

57

11

10

23

6

2

2

4

Lübben / Luckau / Calau

42

8

7

14

6

4

4

8

KZVLB

1204

172

157

355

236

52

48

46

ZÄ je 3

ZÄ je 4

ZÄ je 5

1

1

1

12

1

VZÄ-GMP

Angestellte

12

3

15

1

4

AbrNr je 4

VZÄ PGM

7

112


Zahnärzte im Land Brandenburg von 1990 bis 2016 (Stand: zum 31.12. des jeweiligen Jahres)

Zeitraum

Zahnärzte angestellte zugelassene in GesundZÄ gem. Gesamt Zahnärzte heitseinrich§ 32 b ZV tungen

angestellte ZÄ Entlastungs- Ausbildungszu Vertrags-ZÄ assistenten assistenten in Prozent

1990

882

857

-

1.739

-

-

-

1991

1.482

109

-

1.591

11

55

-

1992

1.569

35

-

1.604

20

30

-

1993

1.624

25

29

1.678

5

19

5,6

1994

1.635

22

44

1.701

8

48

3,7

1995

1.650

19

45

1.714

13

50

2,6

1996

1.656

18

45

1.719

8

23

2,6

1997

1.664

15

38

1.717

6

43

2,2

1998

1.674

11

20

1.705

5

55

1,2

1999

1.675

10

16

1.701

10

59

1,0

2000

1.674

11

16

1.701

12

61

1,0

2001

1.670

10

13

1.693

13

64

0,8

2002

1.669

9

12

1.690

15

63

0,7

2003

1.681

7

9

1.697

16

68

0,5

2004

1.684

4

9

1.697

13

44

0,5

2005

1.685

3

9

1.697

10

47

0,5

2006

1.677

2

8

1.687

14

50

0,5

2007

1.663

3

36

1.702

5

64

2,1

2008

1.650

4

58

1.712

4

78

3,4

2009

1.636

4

81

1.721

9

78

4,7

2010

1.624

5

98

1.727

3

70

5,7

2011

1.619

3

116

1.738

6

66

6,7

2012

1.612

3

140

1.755

7

83

8,0

2013

1.597

3

158

1.758

5

82

9,0

2014

1.595

3

191

1.789

5

85

10,7

2015

1.581

3

208

1.792

6

81

11,6

31.05.2016

1.564

2

238

1.804

5

80

13,2

47


Die Abteilung Recht & Verträge: Anke Wiggert, Annett Klinder, Juliane Kukel, Marion Isensee-Werth, Birgit Paech, Angela Linke (vormals Fina), Britta Bergmair, Conny Slansky, Hanna Orlowski, Marina Gödicke (v. l. n. r.)

Stets im Wandel: die Gesundheitsgesetzgebung Es gibt kaum ein Rechtsgebiet, das durch seine Abhängigkeit insbesondere von dem wirtschaftlichen und demografischen Wandel einem dermaßen fortwährenden Änderungsdruck unterworfen ist wie das Gesundheitsrecht, wodurch Gesetzgebung und Rechtsprechung unentwegt gefordert werden. Auf einen Teil der Gesetzesänderungen wurde bereits im Zahnärzteblatt Brandenburg Ausgabe 2 April 2016, Seite 12 ff. hingewiesen. Diese rasanten Veränderungen wirken sich selbstverständlich auch auf das Arbeitspensum in der Abteilung Recht & Verträge aus. Selten kann man auf Ergebnisse früherer juristischer Gutachten zurückgreifen, da sich die Rechtslage wieder verändert hat. Auch sollte an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, dass infolge abgeschlossener Rechtsschutzversicherungsverträge und Stärkung der Patientenrechte – anfangs durch die Rechtsprechung und sodann durch das im Februar 2013 in Kraft getretene Patientenrechtegesetz – die Bereitschaft auf Patientenseite, den Zahnarzt zu verklagen, erheblich zugenommen hat. War es früher noch möglich, Entscheidungen mit gesundem Menschenverstand zu treffen, sieht man sich heute sowohl in den Praxen als auch in der KZV stets mit einem Bein in einer juristischen Falls. Die zahlreichen entsprechenden Anfragen, insbesondere auch aus dem Zahnarzt-Patienten-Verhältnis sowie aus dem Vertragsund Abrechnungssektor nehmen immer mehr zu. Hier gilt es, für die brandenburgischen Zahnärzte ein verlässlicher Dienstleister zu sein. Auch in Bezug auf die Vorbereitung und Durchführung der Vergütungsvereinbarungen (den sog. Punktwertverhandlungen) mit den Kostenträgern hat sich der Arbeitsumfang beträchtlich erhöht. Im Gegensatz zu früher sind nunmehr diverse Vergütungsparameter wie Morbiditätsentwicklung, Kosten- und Versorgungsstruktur etc. konkret zu ermitteln und zu analysieren. 48


Neben den Vergütungsvereinbarungen wurden – beginnend mit dem Gesamtvertrag 1991 – im Laufe der Jahre mehr und mehr individuelle Verträge sowie kollektive Ergänzungsvereinbarungen (Zusatzvereinbarungen) mit den einzelnen Kostenträgern geschlossen. Die federführend von der KZV Land Brandenburg erzielten Verhandlungsergebnisse haben vereinzelt sogar direkte Wirkung auf andere KZVen (die Verträge mit der SVLFG/ehemals LKK werden von uns mit Wirkung für die KZVen Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen abgeschlossen) oder sie wurden nicht selten Vorreiter für ähnliche Vertragsgestaltungen im gesamten Bundesgebiet (z. B. Genehmigungsfreiheit bei Kiefergelenkserkrankungen). Verträge, welche die Vergütungsvereinbarungen erweiternd mit Leben füllen, sind beispielsweise die Gemeinsame Prüfvereinbarung, Vereinbarung zur Plausibilitätsprüfung, Vereinbarung zum Prothetikeinigungsverfahren, Sonderregelungen zum Sprechstundenbedarf, Degressionsvereinbarung, Dentallegierungsvereinbarung, Vereinbarung zu Kiefergelenkserkrankungen, Regelungen zur Abrechnung der ZE-Mischfälle, Vereinbarungen zu ZE-Wiederherstellungsmaßnahmen u. v. m. Besonders in jüngster Vergangenheit konnte der Vorstand den Umfang der kollektiven Ergänzungsvereinbarungen (siehe nachstehende Tabelle) erheblich erweitern. Dies ist vor dem Hintergrund und insbesondere zur Abwehr der sich ausweitenden selektivvertraglichen Angebote einiger Krankenkassen eine wichtige Ergänzung unserer bestehenden Vertragslandschaft. Nicht nur die zahlreichen Verträge und Zusatzvereinbarungen mit den hiesigen Krankenkassen, sondern auch die Verträge mit sonstigen Kostenträgern im Land Brandenburg bilden nach wie vor eine solide Grundlage für die zahnärztliche Versorgung dieser Personenkreise in Brandenburger Praxen. So erfolgt die Behandlung von Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten bereits seit 1993 auf der Grundlage einer, zuletzt in diesem Jahr aktualisierten Vereinbarung zwischen unserem Hause und der Polizei Land Brandenburg. Des Weiteren konnte 2005 – nach zuvor jahrelangen individuellen Verträgen der KZVLB mit fast jedem einzelnen Landkreis bzw. jeder kreisfreien Stadt hinsichtlich der zahnärztlichen Versorgung von Anspruchsberechtigten nach BSHG und AsylbLG – ein gemeinsames Vertrags-werk mit dem Städte- und Gemeindebund abgeschlossen werden. Ebenfalls im Jahr 2005 folg-te unsere Vereinbarung mit der Zentralen Ausländerbehörde des Landes Brandenburg. Fast ein Jahrzehnt nach Vertragsabschluss ist dem ungeahnten Weitblick der Vertragspartner zu verdanken, dass die Brandenburger Vertragszahnärzte (im Gegensatz zu den meisten ärztlichen Kollegen und vielen Zahnärzten in anderen Bundesländern, die jede Behandlung mit jedem einzelnen Sozialamt direkt abrechnen mussten) eine zumindest verwaltungs- und abrechnungstechnisch sichere Grundlage für die Bewältigung der Flüchtlingskrise in ihren Praxen vorfanden.

49


Kollektive Ergänzungsvereinbarungen zwischen der KZV Land Brandenburg, den Landesverbänden der Krankenkassen, den Ersatzkassen und dem vdek – Landesvertretung Berlin/Brandenburg (früher: VdAK/AEV) - Stand: Juni 2016 -

Vereinbarung

Beteiligte Krankenkassen

Behandlung von Patienten mit AOK Nordost Handicap unter Narkose

Inhalt

(gem. vereinbarter Indikationen)

Pauschale für Behandlung mit a) geringem prophylaktischem Aufwand (B1): 40,00 € b) hohem prophylaktischem Aufwand (F1): 85,00 € Bei Bereitstellung speziell ausgestatteter Praxisräume durch Anästhesisten zusätzliche Pauschale von 38,00 €

Verzicht auf Genehmigung PA-Status in Ausnahmefällen, Abrechnung über BEMA-Geb.-Nr. 50 je Zahn

Abrechnung der jeweiligen Pauschale über KZVLB im Feld „Gebührenpositionen“ bei Kennzeichnung mit „B1“ bzw. „F1“

---------------------------------------------------------------------------------------------------• IKK Brandenburg u. Berlin

Pauschale für Behandlungen a) in eigener Praxis (NBB/1801): b) außerhalb der Praxis (NBF/1802):

30,00 € 50,00 €

SVLFG (LKK)

Abrechnung der jeweiligen Pauschale über KZVLB im Feld „Gebührenpositionen“ mit vorgenannter Kennzeichnung

Vereinbarung zu Kiefergelenkserkrankungen / Kieferbruch und Strahlenschutzschienen AOK Nordost

Verzicht auf vorherige Genehmigung durch die Krankenkasse (K1 –K4)

Abrechnung der Geb.-Nr. 2 BEMA-Z möglich

Zuschuss für Strahlenschutzschiene in Höhe K2 zzgl. Laborkosten

Versicherte können zusätzliche Leistungen in Anspruch nehmen, ohne den Anspruch auf die Vertragsleistung zu verlieren

Vorherige schriftliche Vereinbarung (Anlage zur KFO-Vereinbarung)

Mehrkostenvereinbarung auf Anforderung der Krankenkasse zuleiten

Richtwerte für mehrkostenfähige Vergütungen

KFO-Mehrkostenvereinbarung AOK Nordost IKK Brandenburg u. Berlin SVLFG (LKK)

50


Vereinbarung

Beteiligte Krankenkassen

Inhalt

Vereinbarung zur besonderen AOK Nordost zahnärztlichen Versorgung bei der endodontischen Behandlung

Wahl eines aufwändigen Endodontieverfahrens gem. Anlage 2 (Endo-Vertrag) bei Leistungen nach BEMA-Nrn. 32, 34 u. 35

Vorherige schriftliche Vereinbarung (Anlage 3 Endo-Vertrag)

(Endo-Vertrag)

Begrenzung in der Regel auf 2,3-fachen, bei erhöhtem Aufwand bis zum 3,5-fachen Steigerungsfaktor

Abzug der GKV-Leistung (BEMA-Geb.-Nrn. 32, 34 u. 35) u. Abrechnung ohne Kenntlichmachung über die KZVLB

In Dokumentation die Abrechnung nach Endo-Vertrag vermerken

Teilnahmeerklärung (Anlage 4 Endo-Vertrag) an KZVLB als Abrechnungsvoraussetzung

Verpflichtendes Angebot einer zuzahlungsfreien Alternative

Abrechnung u. Vergütung einer qualitätsgesicherten Wurzelkanalbehandlung nach §§ 82 u. 83 SGB V

Vereinbarung zur besonderen IKK Brandenburg • zahnärztlichen Versorgung u. Berlin bei der endodontischen Behandlung • (Endo-Vertrag) •

Vereinbarung zur besonderen Brandenburzahnärztlichen Versorgung gische BKK bei der endodontischen Behandlung

Wahl moderner Endodontieverfahren mit erheblich zahnärztlichem Mehraufwand gem. Anlage 2 (Endo-Vertrag) bei Leistungen nach BEMA-Nrn. 32, 34 u. 35 durch den Versicherten Vorherige schriftliche Vereinbarung (Anlage 3 Endo-Vertrag) In der Regel Begrenzung bis zum 3,5-fachen Steigerungsfaktor

Abzug der GKV-Leistung (BEMA-Geb.-Nrn. 32, 34 u. 35) u. Abrechnung ohne Kenntlichmachung über die KZVLB

In Dokumentation die Abrechnung nach Endo-Vertrag vermerken

Teilnahmeerklärung (Anlage 4 Endo-Vertrag) an KZVLB als Abrechnungsvoraussetzung

Verpflichtendes Angebot einer zuzahlungsfreien Alternative

- Gleichlautend wie AOK Nordost -

(Endo-Vertrag)

51


Vereinbarung

Beteiligte Krankenkassen

Innovationsvereinbarung AOK Nordost gem. § 73 c Abs. 3 Nr. 4 SGB V über den Abrechnungs- u. Zahlungsverkehr für Leistungen nach § 13 Abs. 2 SGB V

Ergänzung zur Vergütungsvereinbarung gem. § 85 Abs. 2 SGB V mit der AOK Nordost

AOK Nordost

Vorsorgeprogramm „Junge Zähne“

Inhalt

GOZ-Rechnungslegung unter Abzug des GKV-Anteils

In der Regel 2,3-facher, bei erhöhtem Aufwand bis 3,5-fachem Steigerungsfaktor

Abrechnung der GKV-Leistungen über die KZVLB

Kennzeichnung der Abrechnung mit „IV 13“

Ausschluss einer Wirtschaftlichkeitsprüfung dieser Leistungen

Teilnahmeerklärung gegenüber KZV auf Meldebogen (Anlage zur Vereinbarung)

Vier zusätzliche Frühuntersuchungen im 18., 24., 36. u. 48. Lebensmonat +/- drei Monaten

Anspruchsberechtigt: bei der AOK Nordost versicherte Kinder, unabhängig von deren Wohnort

Ab 36. Monat FU gem. Richtlinien Anspruchsvoraussetzung für zusätzliche FU

Teilnahmeerklärung (Anlage 2) an KZVLB als Abrechnungsvoraussetzung

• •

Anlage zur BARMER GEK Vergütungsvereinbarung gem. §§ 71 Abs. 1 u. 2, 82 Abs. 2, KKH 83 Satz 1 u. 85 SGB V Vereinbarung zur Früh-prävention bei Kleinkindern

52

Leistungsinhalt entspricht FU-Richtlinie

Je Frühuntersuchung wird eine Pauschale von 25,00 € über die KZVLB abgerechnet

Leistung ist mit „FU1“ bei der Abrechnung zu kennzeichnen

Zusätzliche Erbringung IP 4 bei Kindern mit hohem Kariesrisiko – Überfluoridierung vermeiden

Je eine (insgesamt zwei) zusätzliche FU zwischen dem 6. bis 18. u. 18. bis 30. Lebensmonat

Anspruchsberechtigt: bei der BARMER GEK bzw. KKH versicherte Kleinkinder, unabhängig von deren Wohnort

Leistungsinhalt entspricht FU-Richtlinie

Zusätzliche Erbringung IP 4 bei Kindern mit hohem Kariesrisiko – Überfluoridierung vermeiden

Für die Frühuntersuchung wird eine Pauschale von 25,00 € u. für die lokale therapeutische Fluoridierung eine Pauschale von 12,00 € über die KZVLB abgerechnet

Kennzeichnung der Abrechnung mit Pseudonr. „670“ (FU) u. „680“ (lokale Fluoridierung)


Vereinbarung

Beteiligte Krankenkassen

Inhalt

Anlage zur IKK Brandenburg • Vergütungsvereinbarung gem. u. Berlin • §§ 71 Abs. 1 u. 2, 82 Abs. 2, 83 Satz 1 u. 85 SGB V • • Vereinbarung zur Früh-prävention bei Kleinkindern • •

Anlage zur DAK-Gesundheit Vergütungsvereinbarung gem. §§ 71 Abs. 1 u. 2, 82 Abs. 2 u. 3 Satz 1 u. 85 SGB V Vertrag zur Erhaltung der Mundgesundheit bei jungen Familien

Je eine (insgesamt zwei) zusätzliche FU zwischen dem 10. bis 20. u. 20. bis 30. Lebensmonat Anspruchsberechtigt: bei der IKK BB versicherte Kleinkinder bis zum 30. Lebensmonat, unabhängig von deren Wohnort Leistungsinhalt entspricht FU-Richtlinie Je Frühuntersuchung wird eine Pauschale von 25,00 € über die KZVLB abgerechnet Zusätzliche Pauschale von 25,00 € je Frühuntersuchung für Teilnehmer am „IKK Kids“-Programm für Dokumentation auf Befundbogen (Anlage zur Vereinbarung) Kennzeichnung der Frühuntersuchung bei Quartalsabrechnung mit Pseudonr. „672“ (erbrachte Leistung) u. „673“ (Dokumentation bei „IKK Kids“-Teilnehmern)

Mutter Eine Prophylaxe-Maßnahme (Leistungsinhalt laut Vertrag inkl. Erstellen einer Instruktionskarte zur Zahnpflege der Mutter) während der Schwangerschaft oder der ersten zwei Lebensjahre des Kindes Abrechnung einer Pauschale für die Prophylaxe/Mutter von 36 Punkten x IP/FU-Punktwert unter der Pseudonummer „665“ ---------------------------------------------------------------------------------Kind • Je eine (insgesamt zwei) zusätzliche FU im 1. Lebensjahr (bei Durchbruch der ersten Milchzähne, ca. 6. bis 8. Lebensmonat) sowie im 2. Lebensjahr (nach Durchbruch der ersten Milchbackenzähne, ca. 16. bis 18. Lebensmonat) • Leistungsinhalt entspricht FU-Richtlinie • Bei Initialläsionen: lokale therapeutische Fluoridierung, ab dem 6. Lebensmonat, max. 2x pro Kalenderhalbjahr • Für die Frühuntersuchung wird eine Pauschale von 30 Punkten x IP/FU-Punktwert u. für die lokale therapeutische Fluoridierung eine Pauschale von 12 Punkten x IP/FU-Punktwert über die KZVLB abgerechnet • Kennzeichnung der Abrechnung mit Pseudonr. „670“ (FU) und „680“ (lokale therapeutische Fluoridierung)

Vereinbarung zur besonderen IKK Brandenburg • zahnärztlichen Versorgung bei u. Berlin der Glattflächenversiegelung im Rahmen der kieferorthopädischen Behandlung mit • festsitzenden Geräten

Zuschuss zur Glattflächenversiegelung: • 100,00 € • höchstens 2x im Verlauf einer KFO-Behandlung Abrechnung: • Mehrkostenvereinbarung mit Patient (siehe Anlage 2 der Vereinbarung) unter Abzug der 100,00 € • Abrechnung der 100,00 € gegenüber der KZVLB unter Pseudonummer „674“

53


25 Jahre im Spiegel der Abrechnung – Abgerechnete Fälle KCH

PAR

KFB

KFO

Zahnersatz

Fallzahl

Fallzahl

Fallzahl

Fallzahl

Fallzahl

Fälle gesamt

1991

3.100.908

448

591

191.093

310.499

3.603.539

1992

3.575.969

2.216

2.284

277.627

526.176

4.355.326

1993

3.369.285

7.345

4.461

337.722

487.162

4.225.479

1994

3.328.224

13.607

8.390

359.335

486.573

4.196.159

1995

3.273.348

14.468

11.903

370.173

474.332

4.162.958

1996

3.276.307

17.318

14.393

376.749

465.072

4.149.759

1997

3.337.570

17.390

16.300

344.786

484.763

4.200.809

1998*

3.474.813

20.139

21.011

411

100.536

3.616.910

1999

3.196.643

19.071

20.808

355.906

402.052

3.994.480

2000

3.198.577

18.961

24.296

340.265

436.298

4.017.234

2001

3.261.086

20.206

28.548

321.245

454.691

4.028.869

2002

3.252.905

18.693

27.096

293.784

415.237

3.928.974

2003

3.398.246

19.576

31.541

266.098

458.360

4.034.655

2004

2.982.731

20.900

27.043

235.527

445.597

3.582.869

2005

2.924.668

24.791

30.473

211.130

362.846

3.422.740

2006

2.896.162

26.410

36.045

195.070

368.629

3.414.792

2007

2.927.126

27.180

38.043

185.912

354.860

3.392.242

2008

3.088.252

28.993

42.324

186.252

376.021

3.424.128

2009

3.092.211

30.449

44.103

191.783

376.399

3.428.476

2010

3.068.742

29.731

47.350

199.900

372.069

3.408.629

2011

3.097.104

30.063

50.767

206.269

368.413

3.433.831

2012

3.021.021

29.851

53.288

205.383

352.782

3.398.219

2013

3.229.813

31.503

56.349

206.881

358.324

3.535.386

2014

3.197.827

31.677

60.601

203.070

372.357

3.597.646

2015

3.311.350

30.627

62.939

202.110

352.944

3.574.124

79.880.888

531.613

760.947

6.264.481

9.962.992

94.128.233

Gesamtzeitraum

* 1998 erfolgte für die Abrechnungsarten Zahnersatz und KFO 2. Hj. eine Direktabrechnung.

Würden die Behandlungsfälle in Scheinform aneinander gereiht werden, ergäbe sich eine Länge von Madrid bis nach Moskau!

54


Quelle: Umsätze eigene Zahnärzte im Land Brandenburg (hier Kontoauszug Vierteljahresabrechnung) Bei der Abrechnung beinhalten die Beträge sowohl die Honorare als auch die ML Kosten (auch als sogen. Kassenanteil bei KFO und ZE)

Zusammenfassende Entwicklung ausgewählter zahnärztlicher Leistungen im Jahr Füllungen (13a - 13d) Extraktionen (X1 - X3) Einzelkronen (20a - 20c) Teilprothesen (96a - 96c) Totalprothesen (97a, 97b)

1991 4.291.012 748.668 66.606 68.832 37.937

bis heute 60.486.348 10.352.281 4.526.793 2.025.311 952.286

55


Honorarentwicklung Die in den nachfolgenden Grafiken dargestellten Honorarumsatzentwicklungen widerspiegeln die unterschiedlichen Grundpfeiler der Vertragspolitik der vergangenen 25 Jahre, von der Ausgabendeckelung ab dem Jahr 1993, der Direkt-abrechnung von KFO- (ab dem 01.07.1997 bis 31.12.1998) und ZE-Leistungen (1998), der Einführung des Wohnortprinzips (2003) über die Einführung der Festzuschüsse (2005) und den Auswirkungen der Möglichkeiten der Kostenerstattung nach § 13 Abs. 2 SGB V und die Einführung von Wahltarifen nach § 53 SGB V bis zu den Auswirkungen des zahnärztlichen Berufsrechts durch das Vertragsarztrechtsänderungsgesetz (ab 2007). Mitarbeiter der Abteilung Betriebswirtschaft/Finanzen: Angela Pittner, Iris

In den letzten 25 Jahren erklärten Schulze, Thomas Galonska, Astrid Heiden, Monika Knopf, Jana Pribbedie Vorstände der KZV Land Bran- now, Ingrid Voigt, Ingelore Zinnow, Maik Hild denburg die Vertragsverhandlungen mit den Kostenträgern grundsätzlich zur Chefsache und ließen die jeweiligen neuen Veränderungsparameter innerhalb der Verhandlungsspielräume erfolgreich in die Gesamtvergütungsvereinbarungen einfließen, so dass sich das Ausgabenvolumen für die Gesamtheit der zu vergütenden vertragszahnärztlichen Leistungen positiv entwickelt hat.

oben links: Honorarumsatzentwicklung eigene Zahnärzte PAR und KFB (in Mio €) unten links: Honorarumsatzentwicklung eigene Zahnärzte KCH, KFO und ZE (in Mio €) unten rechts: Honorarumsatzentwicklung eigene Zahnärzte gesamt (in Mio €)


Haushaltswesen Die Prüfstelle der KZBV hat der KZV Land Brandenburg seit dem Jahr 1991 nach pflichtgemäßer Prüfung uneingeschränkt bestätigt, dass sich die Bilanzen zum 31.12. und die dazugehörende Ertrags- und Aufwandsrechnungen ordnungsgemäß unter Beachtung der Darstellungs- und Bewertungsstetigkeit aus den Büchern der KZV Land Brandenburg ableiten lassen, Forderungen und Verbindlichkeiten ordnungsgemäß nachgewiesen sind, für bestehende Risiken ausreichend Rückstellungen gebildet worden, die Jahresabschlüsse alle buchungspflichtigen Aktiva und Passiva enthalten und die Bücher und Konten sauber und ordentlich geführt waren. Im Ergebnis der jährlichen Prüfungen wurde des Weiteren bestätigt, dass die durch die Prüfung erfassten Aufwendungen in sachlicher Beziehung zur Geschäftsführung standen; die Grundsätze der sparsamen und wirtschaftlichen Haushaltsführung beachtet wurden und die wirtschaftlichen Verhältnisse geordnet sind. Nie gab es Einwendungen von grundlegender Bedeutung, so dass die Prüfstelle niemals Bedenken vorzutragen hatte, wenn die Vertreterversammlung den jeweiligen Vorständen im Rahmen dieser Berichte die nach der Satzung vorgeschriebene Entlastung erteilte. Der KZV Land Brandenburg wurde in den vergangenen 25 Jahren immer wieder bestätigt, dass die betriebswirtschaftlichen Kennziffern z. B. Kosten pro Fall oder Verwaltungskosten pro Zahnarzt eine homogene Struktur aufweisen und den Grundgedanken der wirtschaftlichen und sparsamen Haushaltsführung widerspiegeln. Die von den Vorständen aufgestellten und von den Vertreterversammlungen beschlossenen Haushaltspläne wurden seit 1991 ohne Einschränkungen oder Auflagen vom zuständigen Referat des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie genehmigt. Nachstehend können Sie den tabellarischen Übersichten entnehmen, dass unter Beachtung der vorgenannten Grundsätze der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit ein realistischer angemessener Verwaltungskostenbeitrag seit 1991 festgesetzt worden ist. Durch eine risikofreie und vorausschauende Anlagenpolitik und eine adäquate Auszahlungs- und Abschlagszahlenpolitik konnten über all die Jahre Finanzverluste zu Lasten der brandenburgischen Zahnärzte vermieden werden. Das soll so bleiben. Die Verwaltungskostenbeiträge (VWK) für das Quartal IV/ des vorangegangenen Jahres bis III/ des lfd. Jahres stellen die Einnahmen aus VWK für ein Wirtschaftsjahr dar:

Verwaltungskostenbeiträge der KZVLB 1991 - 2016 Wirtschaftsjahr

KCH

Wirtschaftsjahr

ZE

Wirtschaftsjahr

PAR/KFB

1991

3,00%

1991

1,00%

1991

3,00%

1992 - 1993

2,50%

1992 - 1993

1,20%

1992 - 1994

1,50%

1994

2,20%

1994

1,00%

1995 - 1996

1,40%

1995 - 1996

2,10%

1995 - 1996

0,90%

1997 - 2013

1,70%

1997

2,30%

1997 - 2013

0,70%

seit 2014

1,85%

1998 - 2000

2,03%

seit 2014

0,75%

2001

1,90%

Wirtschaftsjahr

KFO

2002 - 2013

1,70%

1991 - 1994

2,00%

seit 2014

1,85%

1995 - 2013

1,70%

seit 2014

1,85%


58


59


Punktwerte 1991 - damals noch in DM! Punktwerttabelle für sämtliche Kostenträger Quartale:

I/91

II/91

111/91

IV/91

Krankenkassen: einschl. LwKKe, Versorgungsämter, Knappscha , Sozialämter (gern. Bundesempfehlung) KZV Bayerns

1,3908

1,3908

1,3908

1,3908

KZV Berlin

1,356

1,356

1,356

1,356

KZV Bremen

1,3338

1,38

1,38

1,38

KZV Freiburg

1,38

1,38

1,38

1,38

KZV Hamburg

1,3453

1,3453

1,3453

1,3453

KZV Hessen

1,383

1,383

1,383

1,383

KZV Karlsruhe

1,38

1,38

1,38

1,38

KZV Koblenz-Trier

1,3338

1,3338

1,3338

1,3338

KZV Niedersachsen

1,38

1,38

1,38

1,38

KZV Nordrhein

1,39

1,39

1,39

1,39

KZV Pfalz

1,342

1,3926

1,3926

1,3926

KZV Rheinhessen

1,342

1,342

1,342

1,342

KZV Saarland

1,38

1,38

1,38

1,38

(für BKKen)

1,342

1,3926

1,3926

1,3926

KZV Schleswig-Holstein

1,3179'

KZV Stu gart

1,38

1,38

1,38

1,38

KZV Tübingen

1,38

1,38

1,38

1,38

KZV Wes alen-Lippe

1,38

1,38

1,38

1,38

KZV Brandenburg e. V.

0,86

0,86

1,00

KZV Mecklenbur!{;Vorp. e. V.

0,86

0,86

1,00

KZV Sachsen e. .

0,86

0,86

1,00

KZV Sachsen-Anhalt e. V.

0,86

0,86

1,00

KZV Thüringen e. V.

0,86

0,86

1,00

Quartale:

I/91

II/91

111/91

IV/91

1,385

1,385

1,385

neue KZV-en:

BKK Allianz/BKK Siemens BKK Bundesverkehrsministerium BKK Bundesbahn

1,385

BKK Bundespost Ersatzkassen: VdAK

1,477

1,477

1,477

1,477

AEV

1,374

1,374

1,374

1,374

Schwäb.-Gmünder EK (GEK)

1,432

1,432

1,432

1,432

Bundeswehr Bundesgrenzschutz Ziviler Ersatzdienst

1,477

1,477

1,477

1,477

Staatl. Polizei Baden-Wür emberg

s. regionale Verträge

Bundesbahnbeamte Klasse 1, II und III (vertragsloser Zustand)

Berechnung nach GOZ ‚88 an den Pa enten

Postbeamte

Berechnung nach GOZ ‚88 an den Pa enten

Gruppe A (vertragsloser Zustand) Berufsgenossenscha (vertraosloser Zustand)

60

Abrechnung mit Unfallversicherungsträger Punktwert:

1,477


*) 1998 Zahnersatz Direktabrechnung **) 2005 Einführung Festzuschüsse ZE

*) 1998 Zahnersatz Direktabrechnung **) 2005 Einführung Festzuschüsse ZE

Die Mitarbeiter der Abteilung Abrechnung: Michael Zinnow (Abt.-Ltr.), Claudia Steinhardt, Yanexy Krüger, Ilona Kofink, Cornelia Braun, Anke Kowalski (stellv. Abt.-Ltr.), Ute Schönefeld, Susann Schulz, Beate Herzmann, Kerstin Moritz, Margit More-Krüger, Martina Blaschke, Jutta Ulrich, Katrin Sommer, Marion Zietz, Sybille Bonet, Simone Schenk, Antje Titscher, Barbara Ulrich, Annett Köhler, Sibylle Grabbert, Lilli Rupin, Sabine Franz, Ariane Horn, Jutta Kante, Christina Schlomm, Evelin Mundt, Antja Herdegen, Karin Wendland-Mäßig (v.l.n.r.) 61


In den Anfangsjahren: Heißer Draht zum regionalen Journalismus

Wir wachsen mit der Zeit: Das ZBB im Wandel

Der erste Jahrgang Oktober 1990 wurde noch in Münster hergestellt. Damals schrieb man die Artikel noch mit der Hand und ließ sie von der Sekretärin abtippen. Die Fotos mussten im Fotostudio entwickelt werden. 1992 schlossen ie Landeszahnärztekammer und die KZVLB mit dem Quintessenz-Verlag der Vertrag zur Herausgabe des ZBB. 2000 kam mit Layout-Software und einer digitalen Kamera die Professionalisierung. Das ZBB wurde inklusive Anzeigen in der Redaktion fertiggestellt und der Verlag musste nur noch drucken. 2005 erfolgte der erste Relaunch und ab Juni 2016 erscheint das ZBB abermals mit neuem Gesicht. Derzeit werden die Voraussetzungen für eine Online-Ausgabe geschaffen.

Wir halten Kontakt zur Öffentlichkeit

Gesundheitsmessen und -märkte, Präventionstage, Vortagsveranstaltungen zur Zahngesundheit, Zahngesund-Veranstaltungen mit behinderten Menschen im Berufsbildungswerk, Gesundheitsvideos, Flyer und Plakate, Zahngesund-Infos für Kitas und Schulen, Veranstaltungsplanung für die zahnärztliche Fortbildung, Tagungen, Jubiläen u.v.a.

Wir sorgen für den guten Eindruck

Zuverlässigkeit und Kompetenz demonstrieren wir durch zahlreiche Auftritte in der Öffentlichkeit. Unser Engagement für Patienten, deren Sorgen wir ernst nehmen, schafft Vertrauen. Alle Kampagnen dienen dem Ziel, das positive Image zu stärken. 62


Heute: Die Kommunikation hat sich verändert. Schnell und modern durch neue Medien Mehr Service durch das Internet Informationen rund um die Uhr Mit dem neuen Online-Portal, das in Zusammenarbeit der Abteilung Kommunikation mit der Berliner Agentur „die schnittsteller“ entstand, ging 2013 eine moderne Internepräsentation an den Start. Dank zeitgemäßer Technik können nun sämtliche Informationen der KZVLB in einer übersichtlichen Struktur zugänglich gemacht werden.

Seit 2011 bietet die Mund- Schleimhaut- Hilfe Unterstützung bei unklaren Befunden.

Der elektronische Rundschreibenversand macht es möglich, dass Rundschreiben seit 2014 auch auf dem Tablet oder Smartphone gelesen werden können. Auf dem Internetportal werden die Rundschreiben-Inhalte nach Themen geordnet bereitgestellt.

Bereitschaftsdienstsuche jetzt auch im Internet Ein Service, der für die Patienten eine Selbstverständlichkeit darstellt. Die Bereitschaftsdienstbeauftragten können die Seite selbst pflegen und immer auf dem aktuellen Stand halten.

63


Wir setzen auf Teamwork - auch mit Ihnen Organisieren, recherchieren, schreiben, telefonieren fotografieren, gestalten, koordinieren und termingerecht liefern. Das wäre eine Kurzfassung dessen, was das Team der Abteilung Kommunikation in den zwei Räumen direkt unter dem Dach der Helene-Lange-Straße 4-5 Tag für Tag erledigt. Hier stapelt sich das Papier und um die Ordnung ist es ein wenig schlechter bestellt, als in der Buchhaltung nebenan. Doch dass auch in wenig inspirierenden Verwaltungsbüros jede Menge Kreativität gedeihen kann, bemühen wir uns - auch unter hohem Termindruck - immer wieder unter Beweis zu stellen. Die Abteilung Kommunikation ist verantwortlich für die interne und externe Öffentlichkeitsarbeit. In enger Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen der KZVLB recherchieren und übermitteln wir die neuesten Informationen in der Gesundheitspolitik und nutzen internes und externes Expertenwissen, um deren Auswirkungen auf das Praxisgeschehen darzustellen. Kurz gesagt: Alles

In Zusammenarbeit mit dem Dentalis-Verlag entstanden zahlreiche Patienteninformationen 64

dreht sich um Information, Berichterstattung und die dafür nötige Organisation. Bei uns entstehen die meisten der Vorträge, die Hunderten von Zahnärzten präsentiert werden. Wir erzeugen die Druckdateien für das Vorstandsrundschreiben, das Zahnärzteblatt und für diverse Informationsmaterialien. Hier wird das Internet gefüttert und am neuen Internetauftritt der KZVLB gearbeitet. Seit 2011 steht die MSH-Sprechstunde im Netzt. Wir vermitteln Gesprächspartner für Interviews an die Medien und die Öffentlichkeit und stellen Presseinformationen zur Verfügung, gelegentlich sogar als Film. Wir sind zuständig für die Planung und Durchführung von Veranstaltungen, wie z. B. Fortbildungsseminaren, Vertreterversammlungen, Bezirksstellenversammlungen, Patienten-Informationsseminaren. Mehrmals im Jahr repräsentieren wir die KZVLB auf Messen, wobei sich unser Augenmerk gleichermaßen auf die Imagepflege und die Information richtet, wie uns das Image der Zahnmedizin und aller, die sich auf diesem Feld engagieren, überhaupt wichtigstes Anliegen ist.

Plakate und Messestände, Präsente für besondere Anlässe und öffentlichkeitswirksame Auftritte


Die Innere Verwaltung hält den sprichwörtlichen „Laden“ am Laufen Ob es um den Einkauf sämtlicher Büroausstattung- und Einrichtung inklusiver aller Technik außer der EDV-Hardware, der Bewirtschaftung und Instandhaltung unserer Verwaltungsgebäude, dem Versicherungswesen sowie der technisch-organisatorischen Ausstattung und Betreuung sämtlicher Veranstaltungen geht: Die Mitarbeiter dieser Abteilung sind täglich die Ersten und fast immer auch die Letzten im Haus und sorgen still im Hintergrund für das Funktionieren aller kleinen und großen Räder im Getriebe Ihrer KZV. Die ca. 75 Millionen Abrechnungen der brandenburgischen Zahnärzte landeten anfänglich zum überwiegenden Teil in Papierform in der Inneren Verwaltung. Im Verlaufe der 25 Jahre waren das ca. 800 Tonnen Papier nebst Umschlägen und Begleitschreiben, die geöffnet, vorsortiert und weitergeleitet werden mussten. Im Gegenzug verließ uns ein Großteil dieser Abrechnungen nach der Bearbeitung durch die Abteilung Abrechnung in Richtung Krankenkassen. Hinzu kamen noch - nur für die letzten zehn Jahre - 750.000 Briefsendungen und ca. 200 Tonnen Formular- und Frachtsendungen an die brandenburgischen Zahnärzte und Kostenträger. Heute ist die Abteilung Innere Verwaltung auf dem Weg ins papierlose Büro: Seit 2003 wird die Abrechnung bis auf wenige Ausnahmen online vorgenommen. Nach einem Beschluss der Vertreterversammlung 2014 erfolgt der Rundschreibenversand mittlerweile hauptsächlich digital. Gedruckt wird nur noch, wenn das Rundschreiben als gedruckte Version kostenpflichtig angefordert wird. Das tun derzeit ca. 300 Praxen.

1992 waren von der Inneren Verwaltung noch Papierberge zu bewältigen.

Die gedruckte Vertragsmappe sowie das Starterpaket für neu zugelassene Zahnärzte wurden durch die Innere Abteilung auf dem aktuellen Stand gehalten und versandt. Seit Mai 2016 steht die Vertragsmappe als „Handbuch der KZVLB“ auf dem Internetportal zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass es nicht mehr notwendig ist, unaktuelle Passagen auszutauschen. Die OnlineFassung ist immer auf dem neuesten Stand. Im Jahr 2016 beschloss der Vorstand, parallel zur Onlineversion des KZV-Handbuchs eine gedruckte Fassung für alle, die mit Computer und Internet noch nicht vertraut sind, zur Verfügung zu stellen. Die Ordner mit dem Handbuch können auf Anfrage kostenpflichtig bezogen werden. Mit der Neuzulassung einer Praxis bekamen Praxisinhaber in der Vergangenheit dicke Ordner mit dem Regelwerk der KZVLB überreicht. Für die junge Generation ist der Umgang mit Computer oder Tablet eine Selbstverständlichkeit. Deshalb gibt es das Starterpaket wahlweise auf einem Memory-Stick bzw. Online.

Die Mitarbeiter setzen auf Service: Anke Kischnick, Martin Milanow, Juliane Kukel, Ute Lewerenz, Dieter Rosteck, Simone Rosteck, Christine Linke

Die Innere Verwaltung sorgt auch für den freundlichen und kompetenten Empfang. Alle Anrufer werden von einem Mitarbeiter begrüßt und an den richtigen Ansprechpartner vermittelt. 65


Von der Prüfabteilung zur Prüfungsstelle Wirtschaftlichkeitsprüfungen gemäß § 106 SGB V – Meilensteine der Entwicklung 1991 - 2016 Von der Abteilung Prüfwesen der KZVLB zur unabhängigen Prüfungsstelle der Vertragspartner mit Sitz bei der KZVLB

1 a) 01.01.1991-Inkrafttreten der „Verfahrensordnung – Anlage 12 zum Gesamtvertrag

Zahnärzte für das Land Brandenburg vom 27.05.1991 b) EKV-Z als vertragliche Grundlagen zum Aufbau der Abteilung Prüfwesen der KZVLB 1992/93 – Konstituierung von jeweils 4 regional zuständigen Primär (PA-PK)- und Ersatz kassenprüfungsausschüssen (PA-EK) Mai 1992 Beginn der 1. Prüfungsausschusstätigkeit im Ersatzkassenbereich

2

01.01.1993 – Inkrafttreten der Übergangsprüfvereinbarung vom 15.12.1993 gemäß Gesundheitsstrukturgesetz (GSG) a) die alten PA (PK) und PA (EK) behalten ihre Zuständigkeiten für die Abrechnungen bis zum 31.12.1992 b) für Abrechnungen ab I/93 werden Gemeinsame Prüfungs- und Beschwerdeausschüsse er richtet - paritätische 3-er Besetzung mit jährlichem Vorsitzwechsel - noch getrennte KCH-Leistungsspiegel nach EK und PK

3 01.01.1995 – Inkrafttreten der ersten „Gemeinsamen Prüfvereinbarung über das Verfahren zur a) b) c) d)

Überwachung und Prüfung der Wirtschaftlichkeit gemäß § 106 SGB V“ vom 07.11.1995 Einführung des gemeinsamen, kassenartenübergreifenden KCH-Leistungsspiegels vertragliche Einführung der Stichproben-/Zufälligkeitsprüfung gem. § 11 GemPV Abteilung Prüfwesen der KZVLB als Geschäftsstelle der Gemeinsamen Prüfgremien 4 regional zuständige Gemeinsame Prüfungsausschüsse und 1 Beschwerdeausschuss in paritätischer 3er Besetzung mit wechselndem Vorsitz

4 01.01.2004 – Inkrafttreten der Übergangsvereinbarung vom 22.03.2004 zur GemPV vom

01.11.1995 anlässlich der Neufassung von § 106 SGB V gemäß GKV-Modernisierungsgesetz (GMG) vom 14.11.2003 i. V. m. der WiPrüfVO vom 09.01.2004 a) Konstituierung eines Gemeinsamen Prüfungsausschusses und eines Gemeinsamen Beschwerdeausschusses mit einem jeweiligen unabhängigen Vorsitzenden – beide Gremien entscheiden über die Organisationsstruktur des Prüfgeschehens, das Personal der neuen Geschäftsstelle der Prüfgremien und die Prüfkosten je Kalender c) gesetzlich vorgegebene hälftige Teilung der Prüfkosten (50 % KZVLB und 50 % AG der Verbände der KK im Land Brandenburg) d) die Mitarbeiter der Geschäftsstelle sind in ihrer Tätigkeit inhaltlich an die Prüfgremien gebunden e) für die quantitative Bewältigung der Prüfverfahren setzt der Prüfungsausschuss 4 regional zuständige Kammern mit einem jeweiligen unabhängigen Vorsitzenden ein; der Beschwerdeausschuss entscheidet über Widersprüche bzgl. Beschlüssen aus diesen 4 Kammern

5 01.04.2006 – Inkrafttreten der „Gemeinsamen Prüfvereinbarung über das Verfahren zur

Überwachung und Prüfung der Wirtschaftlichkeit in der vertragszahnärztlichen Versorgung gemäß § 106 SGB V“ vom 10.05.2006

6 Mit Wirkung vom 01.01.2008 gemäß GKV-WSG i. V. m. der Anpassungsvereinbarung vom

15.02.2008 zur Gemeinsamen Prüfvereinbarung vom 10.05.2006 gingen die Aufgaben und Kompetenzen des ehemaligen Prüfungsausschusses (inklusive seiner 4 Kammern) und der ehemaligen Geschäftsstelle in die neu geschaffene Prüfungsstelle über. Seit 01.01.2008 existieren nur noch 2 unabhängige Wirtschaftlichkeitsprüfinstanzen: Die Prüfungsstelle und Der Beschwerdeausschuss mit jeweiligem Sitz bei der KZVLB Die Prüfungsstelle stellt seitdem die erste Sachentscheidungsinstanz der per Gesetz neu strukturierten Wirtschaftlichkeitsprüfeinrichtungen dar; sie ist eine beteiligtenfähige, orga-

66


Sybille Polowczyk, Angela Wassermann, Dr. Detlef Speckmann, Katrin Henning, Andrea Schilling, Christine Linke, Petra Jansa, Carla Jasper (v. l.)

nisatorisch selbständige Einheit (Behörde) der Vertragspartner der Gemeinsamen Prüfvereinbarung, der KZVLB und der Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Krankenkassen im Land Brandenburg. Die Mitarbeiter der Prüfungsstelle sind in ihrer Tätigkeit an das Gesetz (insbesondere SGB V und X), bundeseinheitliche Verträge und Richtlinien sowie regionalspezifisch vertraglich vereinbarte Akzentuierungen/Auslegungen gebunden; sie sind ausschließlich dem Leiter der Prüfungsstelle und dem Beschwerdeausschuss gegenüber fachlich weisungsgebunden. Die Aufsicht über die hiesige Prüfungsstelle und den Beschwerdeausschuss führt das jetzige Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz in Potsdam. Die Prüfungsstelle bedient sich zur Erfüllung Ihrer Aufgaben in erforderlichen Fällen des zahnmedizinischen Sachverstandes des durch die KZVLB bereitgestellten Beraterpools von Vertragszahnärzten. Die Prüfungsstelle bereitet die für die Prüfungen nach § 106 Abs. 2 SGB V erforderlichen Daten und sonstigen Unterlagen auf, trifft Feststellungen zu den für die Wirtschaftlichkeit wesentlichen Sachverhalten und entscheidet gemäß § 106 Abs. 5, Satz 1 SGB V. Gegen die Bescheide der Prüfungsstelle kann der Beschwerdeausschuss als nach wie vor paritätisch besetztes Prüfgremium mit unabhängigem Vorsitzenden angerufen werden.

7

Aktuelle Tätigkeitsgrundlage der Prüfungsstelle ist die „Gemeinsame Prüfvereinbarung über das Verfahren zur Überwachung und Prüfung der Wirtschaftlichkeit in der vertragszahnärztlichen Versorgung gemäß § 106 SGB V“ vom 20.05.2014. Die Vertragspartner akzentuieren das Prüfgeschehen hin zu tiefgründigen Stichprobenprüfungen (4 Quartale), einer zahlenmäßigen Reduzierung der Auffälligkeitsprüfungen sowie der Einführung von prophylaktischen Beratungsverfahren für neu niedergelassene Vertragszahnärzte. Seit März 2015 realisierte die Prüfungsstelle 26 Beratungsverfahren. 67


Beendete Prüfverfahren der gemeinsamen Prüfeinrichtungen 1995-2016* 1995 -2003 BEMA-Bereich

PA 1, PA 2, PA 3, PA 4 Anzahl der Verfahren

Beschwerdeausschuss (BA) Anzahl der Verfahren

SG-Verfahren

KCH PAR

3114 467

100 12

6

KFO

73

6

KFB

100

6

SSB-VOW

3141

23

SPP

755 (ab 1999)

1

SoS

21

0

Gesamt 1995 -2003 2004 -2007 BEMA-Bereich KCH PAR

7671 PA 1, PA 2, PA 3, PA 4 mit unabhängigen Vorsitzenden Anzahl der Verfahren 997 20

148 6 Beschwerdeausschuss (BA) mit unabh. SG Vorsitzenden Anzahl der Verfahren 31 6 0

KFO

6

0

KFB

3

0

SSB-VOW

984

10

SPP

184

2

SoS

6

0

Gesamt 2004 -2007 2008 -2016 *

2200 Prüfungsstelle (PSt.)

BEMA-Bereich KCH PAR

Anzahl der Verfahren 875 31

43 6 Beschwerdeausschuss (BA) mit unabh. SG Vorsitzenden Anzahl der Verfahren 61 12 0

KFO

50

2

KFB

4

0

Unzul. VOW

42

10

SPP SoS

1002 4

25 0

1

Gesamt 2008 -2016* 1995 -2016 *

2008 PA 1 – 4 bzw. PSt.

98 Beschwerdeausschuss (BA)

13 SG

BEMA-Bereich KCH PAR

Anzahl der Verfahren 4986 518

Anzahl der Verfahren 192 12

24

KFO

129

8

KFB

107

6

SSB-VOW

4125

33

Unzul. VOW

42

10

SPP SoS

1941 31

28 0

1

Insgesamt 1995 -2016*

11879

289

25

*Stand 25.05.2016; SSB=Sprechstundenbedarf; SPP=SƟchprobenprüfung; SoS=Feststellung eines sonsƟgen Schadens; Unzul. VOW= unzulässige Verordnungsweise bzgl. AHP 200; 68


Verabschiedung der Mitglieder des Prüfungsausschusses 2008 (oben) und 2014 (rechts)

Die Prüfungsstelle, der Beschwerdeausschuss und DER GANZ SPEZIELLE CHARME DER GLIENICKER BRÜCKE Von 2004 bis 2014, also stolze 10 Jahre, war Herr Herwig Schirmer der unabhängige Vorsitzende des Beschwerdeausschusses. In dieser Zeit stand er den Mitarbeiterinnen der Prüfungsstelle, dem Prüfungsstellenleiter und natürlich den Mitgliedern des Beschwerdeausschusses mit Rat und Tat zur Seite. Dass Herr Schirmer seinen „Arbeitsweg“ nach Potsdam mit viel Freude antrat, lag nicht zuletzt am Charme der Glienicker Brücke. Ihre Geschichte und nicht zuletzt ihre Schönheit hatten es ihm besonders angetan und waren immer wieder Mittelpunkt seiner Schwärmereien. Daher war es am Ende der 10 Jahre für die Mitarbeiter der Prüfungsstelle klar, dass ihr Abschiedsgeschenk mit der Glienicker Brücke verbunden sein musste. Schnell war die Idee geboren und ein Profifotograf engagiert. Bei schönstem Frühlingswetter und Sonnenschein strahlten alle für Herrn Schirmer in die Kamera und auch die Glienicker Brücke zeigte ihr „schönstes Gesicht“. 69


Mitglieder der Vertreterversammlung seit 1990 Dipl.-Stom. Albrecht, Sven Dr. Best, Toralf Dr. Bundschuh, Gerhard Dr. Claessen, Björn Dr. Damm, Benno Michael Deutrich Dr. med. Giesecke, Udo Dr. Finger, Kerstin Dr. Frahm, Ingo Dipl.-Stom. Haedicke, Axel Dipl.-Stom. Herbert, Jürgen Dr. med. Hoppe, Hannelore Dr. Hoyer, Alexander Dr. Jähnichen, Rüdiger Dr. med. Jödecke, Ute Dipl.-Stom. Kimpel, Ralf Korepkat, Uwe Dr. Krenz, Michael Dr. Lips, Jörg Dr. med. Ninnemann, Iris ZÄ Olesch-Graupner, Kerstin Dr. Pscheidl, Uwe Dipl.-Stom. Puhlmann, Heike Dr. med. Schemel, Helga Dipl. Med. Schmidt, Thomas Thomas Schwierzy Dr. Sommer, Uwe Dr. Stumpf, Matthias Dr. med. dent. Stumpf, Michael Bettina Suchan Dr. Weßlau, Karl-Heinz Dipl.-Stom. Deutrich, Horst-Günter Dr. Dieckmann, Lutz Dr. Eichelberger, Claus Dr. med. Eigenwillig, Albrecht Dr. Heine, Ingrid Dr. med. Helming, Ulrike Dr. med. Luh, Hans-Georg Dr. med. dent. Markula, Klaus Dipl.-Stom. Markula, Ute Dr. med. Rottstock, Ralph Dipl.-Stom. Schau, Frank Dr. Steglich, Eberhard Dr. Weßlau, Dirk Dr. med. dent. Zorn, Paul Dr. Bauermeister, Thomas Dr. Beitlich, Elisabeth Dr. Birke, Peter Dr. Böhme, Magdalena Dipl.-Stom. Blank, Ines Dr. Buske, Irmgard Dr. med. dent. Ebert, Wolfgang Dr. Gutsmuths-Fohgrub, Gabriele ZA Garbe, Norbert Dipl.-Stom. Gehrz, Karin Dr. Geserich, Loretta Dr. Günther, Jörg-Olaf Dipl.-Stom. Kalz, Wolfgang Dipl.-Stom. Kautz, Angelika Dr. med. dent. Kirste, Mario Dr. Kleber, Reinhard Dr. Krahl, Ute 70

Dipl.-Stom. Laurisch, Heiko Dr. Leuthold, Bernd Dr. Müller, Holm Dipl.-Stom. Podczeck, Harald Dr. med. dent. Rammelt, Dorothea ZÄ Rothe, Inge ZA Rothe, Carsten Dr. Sadowski, Wolfram Dipl.-Stom. Schache Perry Dr. Schäfer, Thea Dr. Schmiedeknecht, Ulrich Dr. Stüber, Paul Dipl.-Stom. Weber, Ralf Dr. Wertmann, Frank Dipl.-Stom. Zittlau, Karin Dipl.-Stom. Zlobinski, Reimund

Dr. Heyne, Hans-Joachim † Dr. Junghans, Volker † SR Dr. Mertens, Klaus-Dieter † ZÄ Lehmann, Gabriele † Dr. Leistner, Ernst † ZA Sasse, Ingfried † MR Dr. med. Büttner, Heinz † Dr. med. Schmidt, Helga † Dr. Daniel, Peter † Dipl.-Stom. Rosenkranz, Jochen †


Ehrenamtlich tätige Zahnärztinnen und Zahnärzte MU Dr./CS Uwe Adam, Dipl.-Stom. Sven Albrecht, Hans-Jörg Albrecht, Dr.medic stom./Med.Inst.Timisoara Olaf Alpen, Dr. med. dent. Alexander Alter, Dipl.-Stom. Christine Amsel-Klausnitzer, Dr. med. Claudia Angladagis, Dipl.-Stom. Marion Arndt, Dipl.Stom. Holger Arndt, Dr. med. Gudron Ast, Dr. med. Heinz Augustin, Dipl.-Stom. Rüdiger Baase MSc, Dr. med. Renate Bazin, Dr. med. dent. Toralf Best, Dr. med. dent. André Boiko, Dr. med. Joachim Böhme, Dipl.-Stom. Detlef Bölke, Dr. med. Tilo Bornkessel, Dr. med. Peter Brandt, Dipl.-Stom. Liane Bresse, Dipl.-Stom. Mario Brünig, Sebastian Brüning, Dr. med. Gerhard Bundschuh, Dr. med. dent. Matthias Burian, Christiane Büttner, Dr. med. dent Björn Claessen, Dr. med. Karin Coordes, Dipl.-Stom. Peggy Czyborra, Dr. med. Benno Damm, Dr. med. Erwin Deichsel, Dipl.-Stom. Horst-Günter Deutrich, Michael Deutrich, Dr. med. dent. Uwe Deutrich, Rüdiger Dorka, Dr. med. Lutz Drews, Dr. med. dent. Susan Ebeling- Zimmermann, Dr. med. Rainer Ehritt, Dr. med. Albrecht Eigenwillig, Dr. med. dent. Steffen Eisengräber, Dr. med. dent. Romy Ermler, Dr. med. Kerstin Finger, Dipl.-Stom. Christiane Fischer, Dr. med. Ingo Frahm, Dr. med. dent. Kai Frenkert, Dr. med. dent. Carmen Fuchs, Dr. med. Christian Gätke, Steffi Geiseler, Dipl.-Stom. Roswitha Gerbeth, Dr. med. Michael - Wolfgang Geuther, Dr. med. Udo Giesecke, Dr. med. dent. Thomas Grabow, Dr. med. Christian Groß, Dr. med. Jörg-Olaf Günther, Dr. med. Dr. med. dent. Gerald Gutsche, Dr. med. dent. Petra Gutsche, Dipl.-Stom. Axel Haedicke, Dr. med. Jürgen Hartwich, Dipl.-Stom. Uwe Heil, Dr. med. Ingrid Heine, Dr. med. Ulrike Helming, Dipl.-Stom. Jürgen Herbert, Dr.-medic.-stom./Inst. f. Med. Timisoara Dietmar Hertel, Dipl.-Stom. Dirk Heuer, Marian Hinze, Dipl.-Stom. Harald Hoellfritsch, Dr. med. Hannelore Hoppe, Dr. med. Magdalene Höhne, Dr. med. dent. Alexander Hoyer, Dr. med. Norbert Jahn, Dr. med. Rüdiger Jähnichen, Dr. med. Andreas Jäntsch, Dr. med. Gerhard Jensch, Dr. med. Ute Jödecke, Dipl.-Stom. Michael Juhl MSc, Claudius Just, Dipl.-Stom. Lutz Kaiser, Dipl.-Stom. Irina Kalz-Balke, Dipl.-Stom. Frank Kaschel, Dipl.Stom. Ralf Kimpel, Dr. med. dent. Andreas Kirst, Dr. med. dent. Andi Kison, Dr. med. dent. Jörg Klugow, Dr. med. dent. Andreas Knieknecht, Dipl.-Stom. Uwe Korepkat, Dipl.-Med. Ilse Körber, Dr. med. Bernd Kost, Dr. med. Ute Krahl, Dr. med. Michael Krenz, Dipl.-Stom. Kerstin Krüger, Dr. med. Heike Krüger, Dr. med. dent. Jürgen Kubatzki, Dipl.-Stom. Torsten Kubin, Dr. med. dent. Christina Kuhlmey, Dipl.-Stom. Olav Kühn, Dipl.-Stom. Rolf-Jens Kühne, Dr. med. Beate Lahr-Eigen, Dr. med. Helga Lange, Dr. med. dent. Jörg Lips, Christian Lode, Dr. med. Dietmar Lode, Dr. med. Frank Lorsch, Dr. med. Heike Lucht - Geuther, Dr. med. dent. Thomas Luckenbach, Dipl.-Stom. Karl-Eckhard Lüdemann, Dr. med. Hans-Georg Luh, Dr. med. Gabriele Manjowk, Dipl.-Stom. Ute Markula, Dr. med. Fred Maslewski, Karsten Meier, Dr. med. dent. Olaf Meusel, Dr. med. Konrad Möbius, Dipl.-Stom. Andreas Möckel, Dipl.-Stom. Julian Müller, Dipl.-Stom. Margit Munzert, Dipl.-Stom. Jan Mutze, Dr. med. dent. Corallie Narr, Sebastian Nauschütz, Henriette Neubert, Dipl.-Stom. Erlo Neumann, Dr. med. Iris Ninnemann, Dipl.-Stom. Reinhard Nitsche, Dipl.-Stom. Sylke Noack, Dipl.-Stom. Rainer Nuck, Kerstin Olesch-Graupner, Dipl.-Stom. Lutz Philipp, Dr. med. Martin Pincus, Uwe Pinkert, Jan Pohl, Dipl.-Stom. Heidi Prutean, Dr. med. Uwe Pscheidl, Dipl.-Stom. Heike Puhlmann, Dr. med. Wolfgang Rasch, Torsten Reckewerth, Dr. med. dent. Ulf Reckewerth, Mathias Reinke, Dr. med. Harald Renner, Dr. med. dent. Rica Retzlaff, Dr. med. dent. Matthias Richter, Dipl.-Stom. Norbert Richter, Dr. med. Martina Rieck, Dipl.-Stom. Carsten Rothe, Dr. med. dent. Ralph Rottstock, Dipl.Stom. Falk Rühle, Dr. med. Ulfilas Rühtz, Dr. med. Charlotte Runge, Dr. med. Wolfram Sadowski, Dipl.-Med. Doris Salditt, Dr. med. Ralf Saure, Dr. med. Christiane Schael, Dr. med. dent. Kerstin Schäfer, Dr. med. Kirsten Scharmacher, Dr. med. Michael Scharmacher, Dr. med. dent. Steffi Schatz, Dipl.-Stom. Frank Schau, Dipl.-Stom. Renate Schaub, Dr. med. Peter Schedifka, Dr. med. dent. Helga Schemel, Dr. med. Michael Schindler, Dr. med. dent. Kerstin Schmeißer, Dr. med. dent. Steffen Schmeißer, Dr. med. Sabine Schmidt, Dipl.-Stom. Axel Schmidt, Dipl.-Med. Thomas Schmidt, Dipl.-Stom. Thomas Schmiedeck, Dr. med. dent. Ingrun Schmors, Georg - M. Schneider, Dr. med. Hans-Hartmut Schneider, Dr. med. Kerstin Schneider, Dipl.-Stom. Jörg Schrickel, Dipl.Stom. Axel Schulz, Dipl.-Stom. Axel Schulze, Dr. med. dent. Stefan Schütze, Dr. med. Frank Schwerin, Thomas Schwierzy, Dr. med. dent. Torsten Seifert, Dr. med. Manfred Seliger, Dipl.-Stom. Frank Sengebusch, Gunther Simonek, Dr. med. Uwe Sommer, Dr. med. Norbert Sommer, Dr. med. Birgit Sommer, Dr. med. Uta Sommer, Dipl.-Stom. Kirsten Spur, Dr. med. Andreas Stabenau, Dr. med. Norbert Stahlberg, Dr. med. Christian Stange, Dr. med. Eberhard Steglich, Dipl.-Stom. Holger Steinhoff, Dipl.-Stom. Jörg Stoltenow, Berit Strathemann, Dr. sc. med. Paul Stüber, Dipl.-Stom. Claudia Struck, Dr. med. Gabriela Stumpf, Dr. rer. nat. Marco Stumpf, Dr. med. Michael Stumpf, Dr. med. dent. Matthias Stumpf, Bettina Suchan, Dr. med. Bernd Szmelczynski, Dr. med. Michaela Teichmann, Dipl.-Med. Ulrich Teitzel, Dr. med. Eike Treuner, Dr. med. Georg Trojanowski, Dr. med. Wilfried Uhlich, Dr. med. Jochen Ulbricht, Dr. med. Regine Ulrich, Wolfgang Viets, Wolfgang Vogel, Dr. med. Sabine Vogler, Dr. med. dent. Thomas Voigt, Ralf Weber, Matthias Weichelt, Dr. med. dent. Uta Wenzel-Zeibig, Dr. med. Silvia Werchan, Dr. med. dent. Jörg Werner, Dr. med. Frank Wertmann, Dr. med. dent. Karl-Heinz Weßlau, Dr. med. dent. Karola Weßlau, Dipl.-Stom. Marianne Westphal, Lutz Wiencke, Dr. med. Matthias Wilke, Dipl.-Stom. Jürgen Wirth, Katja Witte, Dipl.-Stom. Jörg-Detlef Wohler, Otto Wolff, Dr. med. Hans-Jürgen Wolny, Dipl.-Stom. Dipl.-Stom. Kirsten Wolter, Heidi Wulff, Dipl.-Stom. Reimund Zlobinski, Ralf-Peter Zwirner

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Festschrift 25 Jahre KZVLB  
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