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Baubeschreibung Stadtpalais Papenburg


Die „Stadtpalais“ im Kern von Papenburg! Notizen:

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Inhaltsverzeichnis • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •

Deckblatt .......................................................................................... 1 Notizen .............................................................................................. 2 Inhalt ................................................................................................. 3 Wohnen im Stadtkern von Papenburg ............................................. 4 Wohnen im Stadtkern von Papenburg ............................................. 5 Allgemeines ...................................................................................... 6 Grundstück ..................................................................................... 6 Erschließung ..................................................................................... 6 Erdarbeiten ....................................................................................... 6 Grundleitungen ................................................................................ 7 Gründung ......................................................................................... 7 Abstellräume im KG .......................................................................... 7 Decke über KG ................................................................................. 8 Geschossmauerwerk ....................................................................... 8 Geschossdecken ............................................................................. 9 Geschosshöhen ............................................................................... 9 Dachkonstruktion .............................................................................. 9 Dachterrassen .................................................................................. 9 Loggien/Balkone ............................................................................ 10 Klempnerarbeiten .............................. ............................................. 10 Putzarbeiten ................................................................................... 10 Trockenbauarbeiten ........................................................................ 11 Treppenhaus .................................................................................. 11 Aufzug ............................................................................................ 11 Fenster und Loggiatüren ................................................................ 12 Sonnenschutzanlagen ................................................................... 12 Hauseingangstüren ........................................................................ 12 Elektroinstallation ............................................................................ 13 Blitzschutz ...................................................................................... 14 Estriche .......................................................................................... 14 Heizung .......................................................................................... 14 Sanitärinstallation ............................................................................ 15 Bilder Sanitär .................................................................................. 16 Bilder Sanitär .................................................................................. 17 Be- und Entlüftung ......................................................................... 18 Fliesenarbeiten ............................................................................... 18 Fenster- und Sohlbänke ................................................................ 19 Wohnungseingangstüren ............................................................... 19 Schließanlage ................................................................................ 19 Innentüren ...................................................................................... 20 Anstrich- und Tapezierarbeiten ...................................................... 20 Bodenbeläge ................................................................................ 20 Hausanschlüsse ............................................................................. 21 Küchen .......................................................................................... 21 Rundfunk- und Fernsehempfang ................................................... 21 Außenanlagen.................................................................................. 21 Schlussbestimmungen ................................................................... 22 Hinweis / Quellen ............................................................................ 23

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Die „Stadtpalais“ im Kern von Papenburg!

Wohnen im Stadtkern von Papenburg - im „Stadtpalais“ Herzlich Willkommen in Papenburg! Kaum eine andere Stadt im Norden hat so viele Besonderheiten zu bieten wie Deutschlands älteste und längste Fehnkolonie. Im durch endlose Kanäle geprägten Stadtbild der südlichsten Seehafenstadt Deutschlands – inmitten des kulturellen und wirtschaftlichen Zentrums – zwischen Moor und Meer – treffen sich Tradition und Moderne. Von der Mitte des Hauptkanals aus führt eine Kastanienallee, an einem kleinen See mit Springbrunnen vorbei, in den Stadtpark und lädt zu ausgiebigen Spaziergängen ein. Großzügige Rasenflächen, viele Bäume, Beete und Bänke machen den Stadtpark zu einem einladenden Ort der Erholung.

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Die „Stadtpalais“ im Kern von Papenburg! Fußläufig erreichen Sie die Einkaufszentren Dever-Park und Ems-Center sowie Theater, Stadthalle, „Forum Alte Werft“ und die Innenstadt.

Wasserläufe, Kanäle und Brücken vermitteln den Charme des Papenburger Stadtbildes.

Der Papenburger Hauptkanal ist mit seinem Schifffahrtsfreiluftmuseum, den vielen alten Klappbrücken und Meyer’s Mühle eine der schönsten Flaniermeilen der Nord-West-Region.

Er verbindet den Zeitspeicher mit der begehbaren Brigg „Friederike von Papenburg“, die direkt vor dem historischen Rathaus als Touristen-Information vor Anker liegt.

Doch auch die Vielzahl interessanter Fachgeschäfte, Restaurants und Cafés machen den Besuch der Stadtmitte zu einem absoluten Erlebnis.

Zehntausende blühender Blumen geben dem Hauptkanal während der milden und warmen Monate ein einmalig farbenprächtiges Gewand.

Papenburg ist eine Stadt mit einmaligem Flair! Hier wird innerstädtisches Wohnen neu definiert.

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Die „Stadtpalais“ im Kern von Papenburg! Allgemeines Die Planung der Gebäude unterliegt in allen Teilen dem Baugesetzbuch, der niedersächsischen Bauordnung, den DIN-Vorschriften, den gültigen Verordnungen für Wärme- und Schallschutz (EnEV 2016, DIN 4108 und DIN 4109 Beiblatt 2), der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) sowie sonstigen behördlichen Vorschriften. Grundstück Die Erschließung erfolgt über eine neue Stichstraße, abgehend von der „Hermann-Brandi-Straße“.

Erschließung Die Grundstücksentwässerung erfolgt durch Anschluss an die öffentliche Kanalisation. Die Anschlüsse für Schmutz– und Regenwasser sind in der Straße vorhanden. Die Gas-, Strom-, und Wasserversorgung erfolgt durch Anschluss an das öffentliche Versorgungsnetz der EWE. Erdarbeiten Abschieben des Oberbodens, Absteckung und Aushub der Baugrube für die Tiefgarage bzw. für die Fundamentgräben. Der ausgehobene Boden wird abgefahren. Planum der Baugrube, inkl. Verdichtung. Lieferung und Einbau von Füllboden. Aushub und Wiederverfüllung der Rohrgräben für Grundleitungen im Bereich der Sohle. Die Arbeitsräume werden nach Fertigstellung mit Füllboden verfüllt.

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Die „Stadtpalais“ im Kern von Papenburg! Grundleitungen Es werden alle erforderlichen Leitungen innerhalb des Gebäudes installiert. Die Abflussrohre werden einschließlich aller Form- und Verbindungsstücke sowie Reinigungsöffnungen verlegt. Die erforderlichen Strangentlüftungen der Schmutzwasserleitungen erfolgen über das Dach. Die Entwässerungsgrundleitungen gemäß DIN 1986-100, innerhalb des Gebäudes werden aus PVC-Rohren DN 100 mit allen Form- und Verbindungsstücken hergestellt. Außerhalb des Gebäudes werden für die Entwässerungsleitungen PVC-hart/ KG-Rohre nach DIN 19534, Größe DN 100 - DN 200, verlegt, einschließlich der dazugehörenden Revisionsschächte und Anschlüsse an die öffentliche Abwasseranlage. Gründung Frostfreie Gründung der Gebäude erfolgt nach konstruktiven bzw. statischen Berechnungen, teilweise auf Einzelfundamenten und teilweise als STB-Bodenplatte nach DIN 1045, unter Berücksichtigung der Bodenverhältnisse, inkl. erforderlicher Grundleitungen und Leerrohre. Die Betonbodenplatte wird nach statischen Anforderungen hergestellt. Ein Fundamenterder aus verzinktem Band- oder Rundstahl wird nach VDE-Vorschrift eingebaut. Abstellräume im KG Im Bereich des Kellergeschosses befinden sich Abstellräume für die jeweiligen Wohnungen. Die Abtrennungen zwischen den einzelnen Abstellräumen erhalten Kalksandsteinmauerwerk. Die Zugangstüren werden mit Unterschnitt zur Sicherstellung der Zwangsentlüftung ausgeführt. Die erforderlichen Wandstärken für tragende Wände ergeben sich gemäß statischer Berechnung. Die Innenwände in erforderlichen Wandstärken werden aus Kalksandstein KS-12 -1,4 MG II-MW 11,5cm und/oder KS-20 -1,6 MG II-MW 17,5cm hergestellt. Die Wände werden geputzt und weiß gestrichen.

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Die „Stadtpalais“ im Kern von Papenburg! Decke über KG Die Kellergeschossdecken werden nach den statischen Erfordernissen entsprechend mit Unter- oder Überzügen aus Stahlbeton (Betonqualität– C25/30) hergestellt und gedämmt. Im Bereich der Tiefgaragen werden nicht brennbare Dämmmaterialien, innerhalb der Flure, der Abstell-, Neben- und Technikräume schwer entflammbare Materialien, jeweils ohne Putzträger und ohne Spachtelung eingebaut. Geschossmauerwerk Die Außenwände der Gebäude im Erdgeschoss sowie im 1. und 2. OG bestehen aus großformatigem Kalksandsteinmauerwerk gemäß Statik. Die äußere Schale wird nach EnEV 2016 mit Polystyrol-Hartschaumplatte aus hochwertigem, schwerentflammbarem, entspricht der Baustoffklasse B1 nach EN 13501-1 DIN 4102, FCKW-freien Wärmedämmverbundsystem mit einer hohen Dämmleistung nach DIN V 4108-10, WLG 035 W/m²K und mit mineralischem Oberputz von der Firma Sto, Alsecco o. glw., hergestellt. Ein Fassadenelement von der Firma Eternit der Sorte „Equitone Textura“ oder gleichwertig ist die Faserzementtafel für die Fassadengestaltung mit besonders kräftigen Farben. Die feinkörnige Oberflächentextur bewirkt einen langanhaltenden Reinigungseffekt. Sie bricht die Oberflächenspannung des Wassers und lässt Regen und Schmutz abperlen. Für dauerhaft strahlende Farben sorgt eine spezielle Beschichtung mit UV-beständigen, umweltverträglichen Pigmenten. Mit Textura besteht die freie Farbwahl in Eternit-Qualität aus der eigenen Farbenfabrik. Sie ist außerordentlich widerstandsfähig gegen Stoßbelastungen, ist einfach zu reinigen und nichtbrennbar (A2). Sämtliche Wohnungstrennwände werden mit einer Wanddicke von 24 cm aus Kalksandsteinen (KS-Vollstein Planelemente) erstellt. Alle Innenwände im EG, 1.OG und 2.OG werden entsprechend den statischen Erfordernissen aus Kalksandstein (KS - Vollstein-Planelementen), Wanddicke ca. 11,5 cm, 17,5 cm oder 24 cm, ausgeführt. Dargestellte Wandabmauerungen, insbesondere im Sanitärbereich, werden in Trockenbauweise erstellt.

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Die „Stadtpalais“ im Kern von Papenburg! Geschossdecken Die Ausführung der Geschossdecken erfolgt als Stahlbetondecke C25/30 d=20cm gemäß den Erfordernissen der statischen Berechnungen. Geschosshöhen Die lichte Raumhöhe in den Wohnungsgeschossen EG, 1., 2. OG und Staffelgeschoss beträgt ca. 2,60 m. Dachkonstruktion Flachdach als Thermodach, gemäß statischer Berechnung, bei Sichtoberflächen mit unterseitig glatter Fläche. Auf der Dachfläche wird vollflächig eine Dampfsperre aufgeklebt. Die Dachabdichtung erfolgt aus Bitumen-/ PVC-Dachdichtungsbahn. Die Gefälledämmung besteht aus, expandierten Polystyrol-Dämmplatten nach EnEV 2016, WLG 035 mit mittlerer Druckspannung. Die Flachdachentwässerung mit entsprechender Anzahl von Abund Notüberläufen, die Regenfallrohre, die Attika-Abdeckung sowie alle weiteren Verwahrungen werden in Titan-Zink-Blech oder glw. ausgeführt. Dachterrassen Die Dämmung der Dachterrassen besteht aus mehrschichtig verlegten Dachdichtungsbahnen auf einem Wärmedämmpaket. Als Belag sind Hartholz-Riffeldielen, zirka 2,5 x 14 cm, vorgesehen. Hartholz hat eine Dauerhaftigkeitsklasse I - II, d.h. eine lange Lebensdauer - fast ein ganzes Leben lang - und dies ohne chemischen Holzschutz. Es ist nur leicht feinrissig, hat ein relatives gutes Stehvermögen (es verzieht sich nicht so leicht). Nach dem Verbau von Hartholz-Riffeldielen bekommt die Oberfläche mit der Zeit eine silbergraue Patina, weil das Sonnenlicht den Hölzern die Pigmente entzieht. Dies ist ein ganz normaler Vorgang und stellt weder eine Wertminderung noch einen Mangel dar. Es werden nur Edelstahlverschraubungen verwendet.

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Die „Stadtpalais“ im Kern von Papenburg! Loggien/Balkone Die Loggien/Balkone werden aus Ortbeton, Vorder- und Unterseiten in Sichtbetonqualität, hergestellt. Die in den Ansichten dargestellten Geländer im Bereich der Loggien/Balkone und Dachterrassen werden aus feuerverzinkten Stahlprofilen gefertigt und mit einem Edelstahlhandlauf versehen. Die Entwässerung der Loggien/ Balkone erfolgt über Einläufe in die Regenfallrohre. Sämtliche Loggien/Balkone erhalten einen Belag aus Hartholz-Riffeldielen wie zuvor beschrieben. Klempnerarbeiten Die Attika- und Brüstungsabdeckung des Staffelgeschossumlaufs sowie die Traufenabdeckungen zur Verkleidung der vorderen Stirnseiten der Traufbohlen erhalten eine Verkleidung aus 1,00 mm dickem Blech. Die innenliegende Kastenrinne wird mit allen erforderlichen Formstücken, sowie der Abdeckung aus Edelstahl auf einer Hartholzunterkonstruktion montiert. Putzarbeiten Die Deckenuntersichten der Balkone werden als glatte Sichtbetonflächen bzw. Putzoberflächen ausgeführt. Die Stoß- bzw. Deckenfugen im Innenbereich werden verspachtelt. Die Innenwandflächen innerhalb der Wohnungen erhalten einen Gipsputzauftrag, einlagiger Innenputz nach DIN 18550, auf Wand, geglättet, übliche Beanspruchung, wie folgt: Putzart: II,IV, Gipsputz als MP 75, d = 10-15 mm, Oberfläche: glatt gerieben. Die gemauerten Innenwandflächen des Kellergeschosses im Bereich der Tiefgaragen, Abstell– und Technikräume erhalten einen Putzauftrag. Die Wohnungstrennwände sowie das Treppenhaus erhalten einen 15 mm starken Kalkzementputzauftrag.

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Die „Stadtpalais“ im Kern von Papenburg! Trockenbauarbeiten Einige Innenwände innerhalb der Wohnungen werden aus Knauf W112 oder glw. Gipskarton-Ständerwänden mit Dämmung aus Mineralwolle, Wanddicke 10 - 20 cm, einseitig / doppelseitig beplankt hergestellt. Schachtverkleidungen und Vorwände mit integrierten haustechnischen Installationen als doppelt beplankte Gipskartonständerkonstruktion, Dicke mindestens 15 cm. In Feuchträumen Einsatz von imprägnierten Platten. Zur Befestigung von Installationen und Küchen-Oberschränken Einbau von Verstärkungsprofilen. Treppenhaus Die Geschosstreppen und die Podeste werden aus Stahlbeton hergestellt und sind vom Rohbau schalltechnisch entkoppelt. Für die Stufenauftritte und das Podest ist ein geschliffener Natursteinbelag aus Granit oder glw. vorgesehen. Die Stahltreppengeländer erhalten einen Anstrich sowie einen Edelstahlhandlauf. Aufzug In dem Treppenhaus wird vom Kellergeschoss bis in das Staffelgeschoss ein Aufzug mit getriebelosem Antrieb im Schachtkopf (extrem ruhige Aufzugsfahrten), Tragfähigkeit 630 kg/ bis 8 Personen, Farbkorbzugang einseitig, eingebaut. Wandfelder: Seitenwand und Stirnwand in Edelstahl gebürstet, Korn 220 mit Sockelleiste, Rückwand mit Spiegel. Bedientableau in Edelstahl gebürstet, Korn 220. Die Kabinengröße beträgt ca. 110 cm x 140 cm x 220 cm hoch und ist behindertengerecht. Die Fußbodenplatte wird passend zum Oberbelag des Treppenhauses ausgeführt. Schachtgerüst: Konstruktion aus Stahlbeton oder Mauerwerk.

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Die „Stadtpalais“ im Kern von Papenburg! Fenster und Loggiatüren Die Fenster- und Fenstertürelemente werden aus Kunststoffprofilen System Brüggmann o. glw., Oberflächen innen RAL 9016 verkehrsweiß, außen RAL-Farbe nach Wahl des Bauherrn, Fabrikat Salamander oder ähnlich, eingebaut. Die Verglasung der Fenster erfolgt aus Wärmeschutzisolierglas gemäß DIN und nach EnEV 2016. Die Fenstergriffe werden als alueloxierte oder weiße Fensteroliven ausgeführt. Alle Fenster und Loggiatüren erhalten einbruchhemmende Beschläge der Widerstandsklasse WK 1. Die Penthousewohnungen erhalten in einigen Austrittsbereichen zu den Dachterrassen bodengleiche Schiebetürelemente. Im Bereich der mehrflügeligen Balkon-/Loggiazugänge kommen nicht bodengleiche PSK – Schiebetürelemente zur Ausführung. Sonnenschutzanlagen Das gesamte Staffelgeschoss (3. OG), mit Ausnahme der Räume, denen keine Dachterrasse vorgelagert ist, wird mit Leichtmetall-Raffstores Typ E 80 A 6 Fabrikat Warema o. glw., mit gebördelten Lamellen und einbrennlackiert gemäß Warema Standard-RAL-Farbkarte ausgestattet. Räume, die keine Raffstore-Anlagen erhalten, werden mit Rolläden ausgestattet. Die Bedienung erfolgt mit Motor. Anlagen über mehrere Behänge werden mechanisch gekoppelt. Vor den gesamten Fensteranlagen des EG, 1. OG und 2. OG werden Rollläden eingebaut. Hauseingangstüren In die aus Kunststoffprofilen gefertigten Hauseingangstüranlagen werden Obertürschließer mit konstanter Schließgeschwindigkeit und Türstopper eingebaut. Sie erhalten Profilzylinder sowie eine Dreifachverriegelung. Die Klingeltableaus mit Gegensprechanlage, Videomonitor und Briefkästen werden in die Haustüranlagen integriert.

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Die „Stadtpalais“ im Kern von Papenburg! Elektroinstallation Die Elektro-Installationen werden jeweils den zum Errichtungszeitpunkt geltenden gesetzlichen und behördlichen Vorschriften, DIN VDE-Normen, DIN-Normen sowie den Technischen Anschlussbedingungen (TAB) der jeweils zuständigen Energieversorgungsunternehmen (EVU), entsprechend ausgeführt. Gemäß den Erfordernissen werden getrennte Stromkreise für Leuchten und Steckdosen, Elektroherde, Backöfen, Geschirrspülmaschinen und Waschmaschinen in den Wohnungen vorgesehen. In den Wohngeschossen, sowie in den Treppenhäusern, werden alle Leitungen unter Putz, im Garagengeschoss auf Putz, installiert. Der Elektrohauptanschluss sowie die Montage der Zähleranlagen und der Allgemeinverteilungen erfolgen im Hausanschlussraum (HAR), die wohnungsinternen Elektroverteilungen werden an geeigneter Stelle in den jeweiligen Wohnungen installiert. Es werden Decken- bzw. Wandbrennstellen mit Ausschaltungen, Wechsel-, Serien- oder Tasterschaltungen vorgesehen sowie Schalter und Schukosteckdosen. Es wird den Anforderungen des Ausstattungswertes 2 in Anlehnung an DIN 18015 nach RAL – RG 678 entsprochen. Als Schalterprogramm kommt die Serie Berker S.1, Farbe alpinweiß, o. glw., wahlweise in matt oder glänzend, zur Ausführung. Die Eingangsbereiche, die Balkon- oder Loggienbereiche sowie die Bereiche mit den Abstell– und Technikräumen und Garagen sowie die Treppenhausbereiche erhalten Wand- oder Deckenauslässe und werden gemäß den Erfordernissen mit Leuchtkörpern ausgestattet, Allgemeinflure mit Bewegungsmelder. Jede Wohnung erhält im Bereich der Wohnungseingangstür eine Gegensprechanlage mit Videomonitor. Es werden Anschlussleitungen für Telefon und EDV in KAT6 Anschlussdosen vorgesehen, sowie Leitungen mit Antennendosen zum Anschluss von Fernseh-und Rundfunkgeräten in allen Wohnund Schlafzimmern verlegt. Die Festlegung der Einbaustandorte von Schaltern, Steckdosen, Anschlüssen, etc. erfolgt im Rahmen eines Ortstermins im Zuge der Rohbauerstellung. Die Auswahl der Schalterprogramme, etc. erfolgt im Rahmen einer Bemusterung.

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Die „Stadtpalais“ im Kern von Papenburg! Blitzschutz Das Gebäude wird mit einer äußeren Blitzschutzanlage ausgestattet. Estriche Die Tiefgaragen erhalten eine flügelgeglättete Betonoberfläche. Neben-, Abstell- und Technikräume sowie Flure im KG werden mit geglätteter Zementestrichoberfläche und Anstrich versehen. In den Wohngeschossen wird ein schwimmender Zementestrich gemäß DIN EN 13813 und DIN 18560 als Heizestrich auf Trittschallund Wärmedämmplatten verlegt. In den weiteren Geschossen erfolgt die Verlegung des schwimmenden Zementestrichs auf Trittschalldämmplatten. Heizung Die Versorgung mit Heizenergie erfolgt durch ein Blockheizkraftwerk, welches sowohl Wärme als auch Strom erzeugt, bzw. durch eine Pelletheizung. Die Verbrauchsmessung erfolgt innerhalb der Wohneinheiten über Wärmemengenzähler, für den Nutzer sind diese Kauf– bzw. Mietzähler, die zusätzlich zu vergüten sind, im Verteilerkasten der Fußbodenheizung. Zusätzlich erzeugt eine Photovoltaikanlage kostenlos Strom vom Dach. Es kommt in allen Räumen Fußbodenheizung zur Ausführung. Im Bad ist zusätzlich ein Handtuchheizkörper vorgesehen, welcher an die Fußbodenheizung angebunden wird und mit entsprechend geringer Vorlauftemperatur betrieben wird (Handtuchwärmekörper). Die Verlegung der Heizungsrohre sowie der Kalt- und Warmwasserleitungen in den Wohngeschossen erfolgt im Estrichaufbau oder in Wandabmauerungen. Im KG (Garagengeschoss) erfolgt die Verlegung der Leitungen unterhalb der Decken bzw. auf den Wänden. Alle Versorgungsleitungen werden gegen Wärmeverlust entsprechend gedämmt. Die Steuerung der Fußbodenheizung erfolgt als Einzelraumregelung über Thermostatfühler. Dabei werden die Thermostate als Unterputzvariante installiert.

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Die „Stadtpalais“ im Kern von Papenburg! Eine entsprechende Fußbodenheizungsverteilung wird jeweils in den Abstellräumen, Fluren oder geeigneten Nebenräumen der Wohnungen platziert werden. Die Dimensionierung und die Ausstattung der einzelnen Zimmer mit Fußbodenheizung und Einzelraumregelungen richten sich nach der Wärmebedarfsberechnung. Eine Warmwasserbereitung erfolgt grundsätzlich durch die vorhandene Heizungsanlage. Die thermische Desinfektion erfolgt ebenfalls über die Heizungsanlage. Die DG – Wohnungen erhalten einen Kaltwasseranschluss mit Zapfhahn und Absperrventil im Bereich der Dachterrassen. Der Elektrozähler für den Wärmeerzeuger befindet sich im Hausanschlussraum. Sanitärinstallation Gemäß den dargestellten Anordnungen der Sanitärobjekte und Bade- bzw. Duschwannenanlagen in den Grundrisszeichnungen werden jeweils nachfolgend genannte Bade- bzw. Duschwannen und Sanitärobjekte sowie Sanitärarmaturen in den Bädern bzw. WCs eingebaut. In den Bädern wird eine Badewanne in der Größe 170 x 75 cm oder 180 x 80 cm, mit Ab- bzw. Überlaufgarnitur, Typ Multiplex Trio und eine Unterputz-Einhebelmischbatterie, sowie ein Brauseschlauch mit Handbrause installiert. Die Dusche wird bodengleich gefliest hergestellt und mit einer Unterputz- Einhebelmischbatterie, einer Duschstange mit Brauseschlauch und Handbrause ausgestattet. Alle Duschen erhalten eine Klarglas-Duschdrehtür. Profile in der Farbe Silber. Die Höhe der Duschtür beträgt 190 - 200 cm. Die Waschtischanlagen in den Bädern erhalten einen Waschtisch von 60 cm Breite und einer Ausladung von 46 cm, eine Einhebelmischbatterie und Ablaufgarnitur sowie einen Spiegel in der Größe von 60 cm x 70 cm.

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Die „Stadtpalais“ im Kern von Papenburg!

villeroy boch architectura duo „badewanne“

villeroy boch architectura duo „waschtisch“

grohe eurosmart up einhand „wannenbatterie“

grohe tempesta cosmopolitan „handbrause“

grohe silverflex „brauseschlauch“

grohe grohterm 1000 „thermostat“

grohe eurosmart „waschtischbatterie“

grohe eurosmart „bidetbatterie“

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Die „Stadtpalais“ im Kern von Papenburg!

hüppe „duschabtrennung“

emco „haken“

grohe rainshower chrom „wandanschlussbogen“

emco „handtuchhalter“

grohe tempesta 100 „handbrause“

grohe tempesta cosmopolitan „brausestange“

tece ambia „wc betätigungsplatte“

emco „papierhalter“

sanibel „gerade“

villeroy boch architectura „tiefspül wc“

emco emco „reservepapierhalter“ „toilettenbürstengarnitur“

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Die „Stadtpalais“ im Kern von Papenburg! Waschtische in den WCs in der Größe ca. 45 x 35 cm mit Einhebelmischbatterie und Ablaufgarnitur. Wandhängende Tiefspül- WC-Anlage und WC-Sitz mit Deckel, sowie einen Unterputzspülkasten, teilweise als Vorwandinstallation. Alle Sanitärobjekte in der Farbe weiß. Alle Sanitärarmaturen in verchromter Ausführung. In den Küchen wird jeweils ein Warm- und Kaltwasseranschluss mit Vorabsperrung sowie ein Geschirrspülmaschinenanschluss mit Geräteanschlussventil installiert. Für jede Wohnung ist ein Waschmaschinen– und Kondensattrockneranschluss mit Zapfventil und Abfluss, vorgesehen. In jeder Wohnung werden zur Ermittlung des individuellen Wasserverbrauchs Kalt- und Warmwasserzähler eingebaut. Diese Messeinrichtungen gehören nicht zum Leistungsumfang des Bauträgers. Insofern hat der Käufer die diesbezüglich anfallenden Kosten zu tragen, wobei die Wahlmöglichkeit dahingehend besteht, die jeweiligen Kalt- und Warmwasseruhren zu erwerben oder als Mietgeräte einzusetzen. Die Auswahl der Sanitärobjekte und Armaturen erfolgt im Rahmen einer Bemusterung. Be- und Entlüftung Die Entlüftung der innenliegenden WCs erfolgt über in den Wänden eingebaute elektrische Lüfter mit Nachlaufrelais, das mit dem Deckenlicht der Bäder bzw. WCs gekoppelt ist. Die Wohnungen werden gemäß dem Standard der EnEV 2016 ausgeführt. In diesem Zuge wird eine kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL) zur kontrollierten Be- und Entlüftung von Wohnräumen vorgesehen. Der Bauträger behält sich hierbei vor, diese Anlage als Zentrale- oder Dezentrale KWL auszuführen. Fliesenarbeiten Die Wandflächen in den Bädern bzw. WC´s werden ca. 1,50 m und im Bereich der Duschen ca. 2,10 m gefliest. Wand- und/ bzw. Bodenfliesen kommen in den Küchen, in Flur- bzw. Dielenbereichen, den Bädern und WC`s sowie in den Abstellräumen der einzelnen Wohnungen zur Ausführung und werden verfugt.

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Die „Stadtpalais“ im Kern von Papenburg! Der Übergang der Bodenfliesen zu den Wand- bzw. Sockelfliesen wird als Wartungsfuge erstellt und elastisch versiegelt. Der Fliesenmaterialpreis: bis 30,00 €/m² inkl. MwSt. Die Auswahl der Fliesen und Natursteinbeläge erfolgt im Rahmen einer Bemusterung. Bordüren und Dekorfliesen und deren Verlegung sowie eine Diagonalverlegung oder andere Verlegearten der Fliesen werden auf Wunsch gegen Aufpreis ausgeführt. Fenster- und Sohlbänke Alle Fenster mit Brüstungsmauerwerk erhalten als Abdeckung eine ca. 2 cm starke, geschliffene und polierte helle Marmorfensterbank, Typ Palma grau oder gleichwertig. Die Fenster in den Bädern und WCs werden eingefliest. Die äußeren Sohlbänke der Fenster werden als Systemsohlbänke im Zuge der Erstellung des Wärmedämmverbundsystems bzw. der Fassadenelemente hergestellt. Wohnungseingangstüren Es werden nach DIN 4109 schallgedämmte mit Anforderungen R´w 37dB und einbruchhemmende Wohnungseingangstüren nach DIN V ENV 1627 (DIN V 1803) der Sicherheitsstufe WK 2 des Herstellers PRÜM o. glw. mit Dreifachverriegelung, Bandseitensicherung sowie mit Schallexdichtung und Türspion montiert. Der Schließzylinder mit Not- und Gefahrfunktion wird mit einem Schutzbeschlag der Klasse SK3 ausgestattet. Schließanlage Die Schließanlage mit Sicherungsschein besteht aus Zylindern mit Not- und Gefahrfunktion. Mit den Wohnungstürschlüsseln werden sämtliche Türen, auch die Türen in den Abstellräumen geschlossen, zu denen die Bewohner berechtigten Zutritt haben.

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Die „Stadtpalais“ im Kern von Papenburg! Innentüren Es werden Innentüren des Herstellers PRÜM, Standard Programm, Typ TB oder gleichwertig in allen Wohngeschossen einschließlich Futter und Bekleidung eingebaut. Die Türen werden in Weißlack erstellt. Die Höhe der Innentüren beträgt ca. 2,135 m und die Breiten von 63,5 cm - 76 cm - 88,5 cm und 101 cm. Sämtliche Innentüren werden mit Drückergarnitur als Rosettengarnitur (BB) in Edelstahl–Ausführung vorgesehen. Anstrich- und Tapezierarbeiten Für sämtliche Farben und Oberflächengestaltungen innerhalb des Hauses sind weiße Farbtöne vorgesehen. Die sichtbaren Holzbauteile im Außenbereich werden mit einem weißen Anstrich endbehandelt. Alle Stahlbauteile im Außenbereich werden feuerverzinkt, im Innenbereich im Lackiersystem nach RAL Tönen behandelt. Die Wandflächen in den Wohnräumen, die nicht verkleidet oder mit Fliesen versehen werden, erhalten eine strukturlose Glasvlies-Tapete nach Mustervorlage. Der Anstrich erfolgt mit einer Dispersionsfarbe. Die Deckenflächen in den Wohnungsgeschossen sowie die mit Gipskartonplatten verkleideten Deckenflächen im Staffelgeschoss werden mit einer strukturlosen Glasvlies-Tapete tapeziert und mit einem Dispersionsanstrich gestrichen. Die Wandflächen der Treppenhäuser werden glatt verputzt und erhalten einen Dispersionsanstrich. Die Wände sowie die Deckenflächen im Kellergeschoss und die Treppenhausdecken erhalten einen weißen Dispersionsanstrich. Bodenbeläge Die Fußbodenflächen des Wohn- und Esszimmerbereiches werden mit einem Fertigparkettboden belegt. Die Leistung umfasst die Verklebung des Parketts und die Montage der dazugehörigen Sockelleisten mit sichtbarer Verschraubung sowie die Anarbeitung der Übergänge zu anderen Bodenbelägen mit Spritzkork bzw. Übergangsschiene.

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Die „Stadtpalais“ im Kern von Papenburg! Fertigparkettmaterialpreis: 60,00 €/m², Sockelleistenmaterialpreis: 7,00 €/Ifm lt. Bruttohändlerpreislisten des Herstellers inkl. MwSt. Alle nicht gefliesten und nicht mit Fertigparkett belegten Fußbodenflächen in den Wohngeschossen erhalten einen Teppichbodenbelag sowie Teppichleisten. Teppichbodenpreis inkl. Verlegung und Teppichleisten: 35,00 €/m² lt. Bruttohändlerpreislisten des Herstellers inkl. MwSt. Alternativ können auch Fliesen, Marmor, Granit, etc. gegen Aufpreis zur Ausführung kommen. Die Auswahl der Bodenbeläge erfolgt im Rahmen einer Bemusterung.

Hausanschlüsse Die Hausanschlüsse umfassen die Anschlüsse für Ver- und Entsorgungsleitungen. Die Anschlussbeiträge für Schmutz- und Regenwasserentwässerung sind im Festpreis enthalten. Küchen Küchen sind nicht im Leistungsumfang enthalten. Rundfunk- und Fernsehempfang Durch auf dem Dach installierte Satellitenanlage dimensioniert für Mehrfamilienhäuser Außenanlagen Die Gestaltung der Außenanlagen erfolgt mit Rasenflächen und entsprechenden Anpflanzungen in pflegleichter, ansprechender und zum städtebaulichen Gesamtensemble passender Ausführung gemäß der im Zuge der Erstellung des Gebäudes vom Garten- und Landschaftsplaner zu erstellenden Außenanlagenplanung.

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Die „Stadtpalais“ im Kern von Papenburg! Hinweis: Am 01. Januar 2016 ist das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) in Kraft getreten. Das Gesetz fordert bei Errichtung von Neubauten einen Teil ihrer Wärmequellen für Heizung und Warmwasser über erneuerbare Energiequellen zu beziehen. Wir werden selbstverständlich alle oberirdischen Gebäudehüllflächen, die Wärmedämmung der Dächer und die Unterseite der Kellerdecke nach der Energieeinsparverordnung errichten. Jeder Käufer erhält einen Energiepass. Papenburg, April 2016

Quellenangaben: Einige Abbildungen/Fotos, teilweise Erläuterungen/ Beschreibungen stammen aus Internetpräsentationen und Produktkatalogen der genannten bzw. aufgeführten Hersteller. Eigene Recherchen aus dem Internet und realisierte Objekte von ähnlichen Bauvorhaben dienen lediglich zur Veranschaulichung. Im Vorwort wurde unter anderem auch aus den Internetseiten der „Stadt Papenburg“ und dem dort verlinkten Adressen zitiert und einige Fotos übernommen, sowie Bilder von NordbildMedia.

Te l e f o n : 0 4 9 6 4 / 9 5 9 5 9 0 0 • 2 6 8 9 9 R h e d e ( E m s )

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Die „Stadtpalais“ im Kern von Papenburg! Schlussbestimmungen Abbildungen und Fotobeispiele in Expose`s, Broschüren und der bebilderten Baubeschreibung, die der Bauträger den Käufern im Rahmen der Beratung und der Verkaufsgespräche vorgestellt und übergeben hat, stellen lediglich beispielhaft den Qualitätsstandard einiger Ausführungsgewerke hinsichtlich Material, Form, Farbe, Funktion, etc. dar und sind unverbindlich. Sonderwünsche können in Abstimmung mit dem Bauträger unter Berücksichtigung der Bau- und Terminabläufe, den behördlichen Bestimmungen, den technischen Abhängigkeiten, den einschlägigen Vorschriften, technischen Richtlinien und DIN-Normen gegen Aufpreis umgesetzt werden. Der Bauträger bestimmt nach billigem Ermessen (§ 315 BGB), ob die Umsetzung von Sonderwünschen in Betracht kommt; auf die Vereinbarung von Sonderwünschen besteht kein Anspruch. Unter Hinweis auf die Umwandlungs- und Änderungsvorbehalte gem. §17 der Teilungserklärung bleiben Ergänzungen und Änderungen dieser Baubeschreibung, die insb. auf Verlangen der Genehmigungs-, und Aufsichtsbehörde oder der Versorgungsunternehmen, oder aus technischen, gestalterischen oder wirtschaftlichen Gründen geboten, erforderlich oder gleichwertig oder aus Sonderwünschen anderer Käufer resultieren und für den Käufer nicht unzumutbar sind, vorbehalten. Dies gilt auch für Änderungen von Materialien, Änderungen in Konstruktion und Ausführungen. Für Irrtümer und Druckfehler ist die Haftung ausgeschlossen, es sei denn es liegt Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vor. Architektonische Ausgestaltung in Plänen, wie Blumenkübel, Möbel etc., dienen lediglich als Gestaltungsvorschlag.

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Q&S Baubeschreibung  
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